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19. November 2015, 54. Jahrgang, Nr. 47

PP 5432 Neuenhof

Pro und Kontra Zurzeit werden in Spreitenbach und Killwangen zwei Themen kontrovers diskutiert. Einerseits ist dies die Bildung einer regional tätigen, gemeinnützigen Spitex AG. Andererseits die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags zwischen Killwangen und Spreitenbach. Der Souverän stimmt über beide Themen an der jeweiligen Gemeindeversammlung am 1. Dezember ab. (bär) Berichte Seiten 13 bis 15 Peter Wohler (l.) und Valentin Schmid im Pro- und Kontra-Interview zur Bildung einer regional tätigen Spitex.

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Foto: bär


Einwohnerrat Beschlüsse vom 12. November 2015 1.1. Der Gemeinderat wird ermächtigt, mit der Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse betreffend die Parzelle Nr. 576 im Halte von 4882 m² einen Baurechtsvertrag, versehen mit einer geeigneten zeitlichen Resolutivbedingung, aufgrund des Basislandwerts von Fr. 600.– pro m² und dem Jahreszinssatzes, der dem jeweiligen schweizerischen Referenzzinssatz für Mietzinsanpassungen entspricht, abzuschliessen. 1.2. Für den Bau und Betrieb eines neuen Alterszentrums wird der Alterszentrum St. Bernhard AG auf dem noch freien Grundstücksteil der Parzelle Nr. 5799 ein Baurechtsvertrag zu den analogen Bedingungen wie der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen in Aussicht gestellt. 1.3. Der Gemeinderat wird ermächtigt, die Parzellen Nrn. 1862, 2009 und 1114 mit der Verpflichtung zur Überbauung an Dritte zu den wirtschaftlich besten Konditionen zu veräussern. 2.

Die Kreditabrechnung von Fr. 6 923 162.90 (inkl. MwSt.) für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse wird genehmigt.

3.

Die Kreditabrechnung von Fr. 1 227 921.30 (inkl. MwSt.) für die Erstellung des Knotens «Obere Geisswies» und Sanierungsmassnahmen im Bereich der Landstrasse wird genehmigt.

4.

Das Postulat der Fraktion FDP vom 24. Juni 2015 betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen wird überwiesen.

5.

Das Postulat Feri Celina, SP, vom 26. Juni 2014 betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten wird abgelehnt.

Die Beschlüsse unter den Ziffern 1, 2 und 3 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (19. November 2015) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WETTINGEN

Bauland für Gewerbe und Senioren Bauherrschaft: Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:

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Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche:

Renato und Silvia Good Im Röthler 30d 5406 Rütihof Sitzplatzüberdachung und Besucherparkplatz Winkelriedstrasse 11 3854 keine Elisabeth KramerLehmann und Franz Meier-Lehmann Dorfstrasse 8 5425 Schneisingen Umnutzung Wohnnutzung in Kinderspielgruppe Pilatusstrasse 1 4055 keine Strauss AG Kleiderfabrik Güterstrasse 11 8957 Spreitenbach Fassadensanierung Dachaufstockung Umbau Neustrasse 70 4079 keine Mirjam Aebischer und Wolfgang Hafner Gartensteig 5 5210 Windisch Balkonanbau Landstrasse 138 2784 keine ARGE GGW + ProFamilia c/o S. Spörri Bifangstrasse 77 5430 Wettingen provisorische Parkplätze während Bauphase Bifangstrasse 5799 keine

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 20. November bis 21. Dezember 2015. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

An der Einwohnerratssitzung vom Donnerstag, 12. November, wurde die Bauland-Abgabe an das Gewerbe von Wettingen und an die Alterszentrum St. Bernhard AG beschlossen. SUSANNE KARRER

Das erste Traktandum betraf die Abgabe von Bauland im Baurecht an das Gewerbe von Wettingen (Wanner-Areal) und an die Alterszentrum St. Bernhard AG (Langäcker) sowie die Veräusserung der Parzellen 1860, 2009 und 1114 zur Erstellung von Wohnraum. FiKoVertreter Leo Scherer präsentierte das aus drei Bestandteilen bestehende Paket, das auch drei einzelne Abstimmungen erforderte. Christian Wassmer machte den FiKo-Nachtrag, dass eine zeitliche Resolutivbedingung für die Bebauungen in die Verträge aufgenommen werden soll. Die Fraktionen FDP, SVP, CVP, EVP, BDP und SP/WettiGrüen unterstützten den Antrag des Gemeinderates. SP und GLP waren aber nicht erfreut darüber, dass der Landverkauf für ein ausgeglichenes Budget 2016 verwendet wird. Auch der Landpreis für das Wanner-Areal erscheine der GLP nicht marktgerecht, wie Orun Palit bemerkte: «Wir wollen einfach sicher sein, dass dem Steuerzahler keine Erträge entgehen.» Die SP bemängelte zudem, dass erst die Landverkäufe und dann die BNORevision getätigt werde. Die CVP regte an, dass beim Alterszen-

trumprojekt mögliche Synergiepotenziale ausgeschöpft werden sollen. Und die EVP wandte ein, dass im Freiraumkonzept bei den Landparzellen Handlungsbedarf für Spielplätze vermerkt sei. «Man kann das als Luxus abtun, aber Spielplätze haben integrative Wirkung, die private Grundstücke nicht bieten», sagte Marie-Louise Reinert. Die BDP stellte den Antrag, anstatt das Land zu verkaufen, es an Familien im Baurecht abzugeben. Thomas Benz (CVP) gab darauf zu bedenken, dass die BDP die Erträge aus den Landverkäufen in der Budgetdiskussion der letzten Sitzung noch nicht infrage gestellt hatte und dass man diese folglich streichen müsste. «Das ist ein Traktandum, das schon 2011 entschieden wurde und über das nur noch ein formeller Beschluss gefällt werden muss», erklärte Gemeindeammann Markus Dieth abschliessend. Das Freiraumkonzept sehe Spielplätze in anderen als den zu veräussernden Parzellen vor, reagierte er zudem auf Reinerts Einwand. Der Antrag zum Wanner-Areal inklusive FiKo-Antrag zur zeitlichen Resolutivbedingung wurde angenommen. Der Antrag betreffend Langäcker ebenfalls. Der SPAntrag, vor dem Landverkauf die BNO-Revision abzuwarten, wurde mit 9 zu 34 Stimmen abgelehnt. Und auch der BDP-Antrag zur Baurechtsabgabe der Parzellen an Familien wurde mit 5 zu 35 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt und der gemeinderätliche Antrag, wie er vorlag, angenommen. Das gesamte Geschäft wur-

de mit 39 Ja- und 2 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen. DIE BEIDEN KREDITABRECHNUNGEN

von Fr. 6 923 162.90 für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse und von Fr. 1 227 921.30 für den Neubau des Knotens «Obere Geisswies» schlossen beide mit Kostenunterschreitungen ab und wurden von allen Fraktionen befürwortet und von den Einwohnerräten einstimmig genehmigt. Das Postulat von Celina Feri (SP) vom 26. Juni 2014 betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten lehnte der Gemeinderat ab mit der Begründung, das dies nicht die Aufgabe der öffentlichen Hand sei. Man habe eine Auswertung von Mietangeboten in den Nachbargemeinden gemacht, wie Dieth erklärte, und habe keine gravierenden Unterschiede zu Wettingen festgestellt. Es bestehe daher kein Bedarf für einen Markteingriff durch die öffentliche Hand. Celina Feri insistierte, dass ein Mangel bestehe und eine Unterstützung in die Jungen eine Investition in die Zukunft wäre: «Ich werde an meinem Postulat festhalten. Wir müssen unsere junge Generation unterstützen.» Die Einwohnerräte sahen es aber ähnlich wie der Gemeinderat und lehnten die Überweisung des Postulats mit 7 Ja- bei 32 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen ab. Einwohnerrats-Präsident Joseph Wetzel tritt nach elf Jahren zum Jahresende aus dem Einwohnerrat zurück.

INSERAT

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Primarschule Zehntenhof durchgeführt und findet statt am

Dienstag, 24. November 2015 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WETTINGEN AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 22. November 2015 feiert Frau Maria Egloff-Gränacher, Mooshaldenstrasse 4, 5430 Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr.

GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemeindebibliothek schliesst am Freitag, 20. November, um 18 Uhr (Personalfeier). Auf die Ausleihe von E-Medien müssen Kunden trotzdem nicht verzichten. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch rund um die Uhr verfügbar. Infos: www.wettingen.ch/bibliothek INSERAT

Konzert mit offenem

Singen

VERMISCHTES

Der Wettinger Singkreis unter der Leitung von Jonas Ehrler lädt am ersten Adventssonntag zum Konzert in die Kirche St. Sebastian ein. In verschiedener Hinsicht wird das Konzert dieses Mal in einem neuen Konzept zur Aufführung kommen. Musikalisch erklingt ein Werk, das Jonas Ehrler extra für dieses Adventskonzert komponiert hat und das den Titel «…ans Licht» trägt. Es ist eine Collage aus eigenen Ideen und Zitaten aus Werken von Franz Schubert, Arnold Schönberg und Ludwig van Beethoven. Dadurch pendelt die Musik zwischen den Zeiten hin und her und verharrt immer wieder in Momenten der Stille, um dem «In-sich-Gehen» und der Besinnung Raum zu geben. Im Dialog mit den Singstimmen

Adventskonzert und offenes Singen

am ersten Adventssonntag.

erklingt das Didgeridoo, das traditionelle Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines und eines der ältesten Blasinstrumente. Bei der Uraufführung werden sich die Sängerinnen und Sänger im Raum bewegen und dabei versuchen, das Wunder des Lichts hör- und spürbar zu machen.

Nach dem konzertanten Teil werden zudem Advents- und Weihnachtslieder gesungen, bei denen das Publikum zum Mitsingen eingeladen ist. Konzert mit offenem Singen, katholische Kirche St. Sebastian, Wettingen. Sonntag, 29. November, um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte. INSERAT

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Foto: zVg

Die Wölfe heulen im Figurentheater Wettingen Am 21. und 22. November gastiert das Theater Roos & Humbel mit dem Stück Wolfsschwestern im Figurentheater Wettingen. Die Schwestern Milla und Blu können sich in Wölfe verwandeln. Niemand darf das wissen, und natürlich gibt es einige Komplikationen. Milla, die ältere, fühlt sich zu den Menschen hingezogen und entdeckt ihre Liebe zum Schlittschuhlaufen, doch Blu trifft sich heimlich nachts mit einem Wolfsrudel. Das Band zwischen den Schwestern wird auf eine harte Probe gestellt, aber einige Abenteuer später finden beide ihr Glück. Anarchistisch, vorlaut, mit Puppen und Showeinlagen aber auch mit ganz leisen Tönen erzählen zwei nicht ganz schlaue, aber gutherzige Wölfe, tatkräftig unterstützt von Kröte Otto, den Zuschauern in zehn kleinen Geschichten aus dem Leben von Milla und Blu. Figurentheater im Gluri Suter Huus, Wettin-

gen, Wolfsschwestern ab 5 Jahren, Samstag, 21. November, 16 Uhr, Sonntag, 22. November, 11 Uhr, Theater Roos & Humbel. Vorverkauf: Info Baden 056 200 84 84 oder unter www.ticket.baden.ch Die Primarschule Margeläcker führt auf der Schulanlage Margeläcker Wettingen einen Adventsmarkt durch. Die Schülerinnen und Schüler verkaufen Schönes, Nützliches und Essbares. Ein Teil der Einnahmen geht zugunsten der Kinderspitex. Schulanlage Margeläcker, Wettingen, Montag, 23. No- Die Kinder lauschen gespannt. zVg vember, 17 bis 20 Uhr. und öffnet darum die GschichteGemeindebibliothek Wettingen Chischte. Zum Vorschein komGschichteChischte Die Kindergärt- men Bilderbuchklassiker und nerin Nicole Nobs zaubert Ge- Neuerscheinungen, die Themenschichten aus der Kiste. Eine Über- vielfalt ist unbegrenzt. Dabei raschung für Kinder ab 3 Jahren kommen die Kinder auch in Konmit Begleitperson. Erzählt wird in takt mit der Welt des Buches, sie Mundart. Kinder entdecken die können ihren Sprachschatz erWelt in Geschichten. Die Gemein- weitern. Gemeindebibliothek Wetdebibliothek begleitet die Jüngs- tingen, Montag, 23. November, 15.15 ten auf ihrer Entdeckungsreise Uhr, Dauer ca. eine halbe Stunde.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WETTINGEN AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 22. November 2015 feiert Frau Maria Egloff-Gränacher, Mooshaldenstrasse 4, 5430 Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr.

GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemeindebibliothek schliesst am Freitag, 20. November, um 18 Uhr (Personalfeier). Auf die Ausleihe von E-Medien müssen Kunden trotzdem nicht verzichten. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch rund um die Uhr verfügbar. Infos: www.wettingen.ch/bibliothek INSERAT

Konzert mit offenem

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Der Wettinger Singkreis unter der Leitung von Jonas Ehrler lädt am ersten Adventssonntag zum Konzert in die Kirche St. Sebastian ein. In verschiedener Hinsicht wird das Konzert dieses Mal in einem neuen Konzept zur Aufführung kommen. Musikalisch erklingt ein Werk, das Jonas Ehrler extra für dieses Adventskonzert komponiert hat und das den Titel «…ans Licht» trägt. Es ist eine Collage aus eigenen Ideen und Zitaten aus Werken von Franz Schubert, Arnold Schönberg und Ludwig van Beethoven. Dadurch pendelt die Musik zwischen den Zeiten hin und her und verharrt immer wieder in Momenten der Stille, um dem «In-sich-Gehen» und der Besinnung Raum zu geben. Im Dialog mit den Singstimmen

Adventskonzert und offenes Singen

am ersten Adventssonntag.

erklingt das Didgeridoo, das traditionelle Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines und eines der ältesten Blasinstrumente. Bei der Uraufführung werden sich die Sängerinnen und Sänger im Raum bewegen und dabei versuchen, das Wunder des Lichts hör- und spürbar zu machen.

Nach dem konzertanten Teil werden zudem Advents- und Weihnachtslieder gesungen, bei denen das Publikum zum Mitsingen eingeladen ist. Konzert mit offenem Singen, katholische Kirche St. Sebastian, Wettingen. Sonntag, 29. November, um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte. INSERAT

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Foto: zVg

Die Wölfe heulen im Figurentheater Wettingen Am 21. und 22. November gastiert das Theater Roos & Humbel mit dem Stück Wolfsschwestern im Figurentheater Wettingen. Die Schwestern Milla und Blu können sich in Wölfe verwandeln. Niemand darf das wissen, und natürlich gibt es einige Komplikationen. Milla, die ältere, fühlt sich zu den Menschen hingezogen und entdeckt ihre Liebe zum Schlittschuhlaufen, doch Blu trifft sich heimlich nachts mit einem Wolfsrudel. Das Band zwischen den Schwestern wird auf eine harte Probe gestellt, aber einige Abenteuer später finden beide ihr Glück. Anarchistisch, vorlaut, mit Puppen und Showeinlagen aber auch mit ganz leisen Tönen erzählen zwei nicht ganz schlaue, aber gutherzige Wölfe, tatkräftig unterstützt von Kröte Otto, den Zuschauern in zehn kleinen Geschichten aus dem Leben von Milla und Blu. Figurentheater im Gluri Suter Huus, Wettin-

gen, Wolfsschwestern ab 5 Jahren, Samstag, 21. November, 16 Uhr, Sonntag, 22. November, 11 Uhr, Theater Roos & Humbel. Vorverkauf: Info Baden 056 200 84 84 oder unter www.ticket.baden.ch Die Primarschule Margeläcker führt auf der Schulanlage Margeläcker Wettingen einen Adventsmarkt durch. Die Schülerinnen und Schüler verkaufen Schönes, Nützliches und Essbares. Ein Teil der Einnahmen geht zugunsten der Kinderspitex. Schulanlage Margeläcker, Wettingen, Montag, 23. No- Die Kinder lauschen gespannt. zVg vember, 17 bis 20 Uhr. und öffnet darum die GschichteGemeindebibliothek Wettingen Chischte. Zum Vorschein komGschichteChischte Die Kindergärt- men Bilderbuchklassiker und nerin Nicole Nobs zaubert Ge- Neuerscheinungen, die Themenschichten aus der Kiste. Eine Über- vielfalt ist unbegrenzt. Dabei raschung für Kinder ab 3 Jahren kommen die Kinder auch in Konmit Begleitperson. Erzählt wird in takt mit der Welt des Buches, sie Mundart. Kinder entdecken die können ihren Sprachschatz erWelt in Geschichten. Die Gemein- weitern. Gemeindebibliothek Wetdebibliothek begleitet die Jüngs- tingen, Montag, 23. November, 15.15 ten auf ihrer Entdeckungsreise Uhr, Dauer ca. eine halbe Stunde.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WETTINGEN

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Abnehmen ist keine Altersfrage! Der gesunde und erfolgreiche Weg zum Wunschgewicht

Programm fĂźr die ganze Familie

,QVWLWXWIÂ U*HVXQGKHLW:RKOEHÂżQGHQ und Gewichtsabnahme

Es funktioniert!

Eine wahre Flut an liebevoll Selbstgemachtem erwartete die Besucherinnen und Besucher am Basar der reformierten Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof.

• Alles mit natßrlichen Nahrungsmitteln.

BEAT HAGER

Die Begegnung mit Bazar wurde in diesem Jahr erstmals an einem neuen Datum und mit einem neuen Programm durchgefßhrt. An den 13 Ständen im Saal vom Kirchgemeindehaus in Wettingen präsentierte sich ein attraktives Eine grosse Auswahl an Artikeln fßr die kalten Winter- und Festtage. Angebot an Selbstgemachtem, so dass man in Ruhe und mit Musse stÜbern konnte. Dabei fehlten frische Konfitßren ebenso wenig wie duftende ZÜpfe, Backwaren und Sirupe. Weiter ging es mit Dekoartikeln und Schmuck, Taschen, Kleidung und Socken aus Wolle, Kerzen und Karten und vielem mehr, welche sich ideal zum Schenken eignen. Im Vordergrund standen Begegnungen und das gemeinsame Erleben von schÜnen Stunden im Kirchgemeindehaus. Dabei wurde der Anlass vom Mittwoch und Donnerstag auf Freitag und Samstag verschoben, betonte OK-Präsidentin Sybille Glauser. OK-Präsidentin Sybille Glauser präsentiert feine Backwaren.

Charo Wyss, Killwangen

• Immer satt!

Da ich selber gerne nähe und bastle, bin ich als Besucherin regelmässig an einem Basar anzutreffen. Hier schätze ich die grosse Vielfalt an Handarbeiten, um anschliessend gemßtlich einen Kaffee und Kuchen zu geniessen.

• Alltagstauglich. • Individuelle Einzelberatung. • Von Ärzten empfohlen. – 12 kg

– 10 kg - 10 kg

Ueli Wyss, Killwangen Dies war bereits mein dritter Basar-Besuch . Dabei imponieren mir immer wieder die feinen Weihnachtsgebäcke, die ich natßrlich gekauft habe. Zudem traf ich rein zufällig auf einen Arbeitskollegen, was mich sehr erfreute.

• PersÜnliche Stoffwechselanalyse.

Peter Petzka Dätwil aus Baden-Dätwil

Yvonne Zimmermann aus Oberrohrdorf

Der Erfolg liegt in Ihrem Stoffwechsel! Fotos: bh

Wir unterscheiden zwischen

NEBEN DEM TRADITIONELLEN Basar

erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Magie, Zauberei, Live-Musik sowie Kinderunterhaltung. Im Rahmen vom Basar wurde aufgezeigt, wie schĂśne Stoffe auf dem Webstuhl entstehen und was mit Kalligrafie geschrieben und verziert werden kann. In der Festwirtschaft wurden die Gäste mit Kaffee und hausgemachten Kuchen ebenso verwĂśhnt wie auch mit einer KnĂśpflipfanne und Geschnetzeltem. Ăœber 40 Personen engagierten sich fĂźr den Basar in Wettingen. Unter ihnen auch Heidi KĂśchli vom ÂŤFraue-TräffÂť: ÂŤSeit rund 30 Jah-

ren helfe ich am Basar in Wettingen mit. Nach langer Vorarbeit sind dies die schÜnsten Tage im Jahr und ich schätze hier die tolle Gemeinschaft. Wie in den Jahren zuvor wird der ReinerlÜs erneut fßr soziale Institutionen in der Region gespendet. In diesem Jahr geht je die Hälfte vom Der Webstuhl hats Raphael angetan. ReinerlÜs an Hope Baden und die Kinderspitex Nordwestschweiz. Wir blicken auf einen erfolgreichen Anlass zurßck und die Terminverschiebung hat sich gelohnt, so Glauser weiter. Beide Institutionen waren ebenfalls vor Ort und informierten die Besucher ßber ihre Tätigkeiten.

284 Typvarianten – 5 kg – 30 kg Margrit Keller, Wettingen Den Basar besuche ich jedes Jahr. Mir gefallen die vielen schÜnen Sachen, die angeboten werden. So kaufte ich einige Karten mit Blumenmotiv sowie einen Spielbär.

Wenn Kräfte nachlassen, ist Home Instead im Einsatz, 365 Tage im Jahr. Geschulte Mitarbeitende aus der Region kßmmern sich zuverlässig und liebevoll um Sie und Ihre Liebsten.

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Ursi Bßhler aus Dättwil

Sie werden genussvoll essen, was Ihr KĂśrper braucht, und erfolgreich, gesund und nachhaltig Ihr Gewicht reduzieren.

Sabrina ZĂźfle aus Vogelsang

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denn Ihr Stoffwechsel ist so individuell wie Sie selbst.

Hedy Fritsche, Wettingen

Anita Baumgartner, Wettingen

Diesen Basar besuche ich bereits seit Jahren. Neben schÜnen Handarbeiten interessierte ich mich auch fßr den Webstuhl. Natßrlich durfte auch das Weihnachtsgebäck nicht fehlen, bevor es in die gemßtliche Kaffeestube ging.

ÂŤDer Basar ist der ideale Treffpunkt fĂźr gemĂźtliche Stunden mit Kolleginnen. FrĂźher habe ich leidenschaftlich gerne gestrickt, und hier am Basar bestaune ich das grosse Angebot, das mit viel Liebe gestaltet wurde.Âť

Täfernstrasse 1a 5405 Baden-Dättwil baden@paramediform.ch Telefon 056 470 00 08 Brigitte Huwiler Geschäftsfßhrerin

Fabienne Huwiler

Schlank werden • Schlank sein • Schlank bleiben

Monique Fedier

www.paramediform.ch


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WETTINGEN

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Abnehmen ist keine Altersfrage! Der gesunde und erfolgreiche Weg zum Wunschgewicht

Programm fĂźr die ganze Familie

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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WETTINGEN

Susanne Keller hat die Bibliotheksleitung Ende März 2015 übernommen. Sie will künftig die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten stärken.

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Foto: se

«Das Buch wird nie verschwinden» Im März 2015 hat Susanne Keller die Leitung der Gemeindebibliothek übernommen. Sie setzt neben der Ausleihe auf Anlässe und Integrationsarbeit. SIBYLLE EGLOFF

«Die Bibliothek ist nicht mehr nur ein Ort, an dem man Bücher ausleiht und sie wieder zurückbringt. Die Bibliothek ist ein Aufenthaltsort und Treffpunkt, an dem man Zeitungen lesen oder Kaffee trinken kann», beschreibt Susanne Keller den Sinn und Zweck der Gemeindebibliothek Wettingen. Ende März hat die 29-Jährige die Nachfolge von Marie-Madeleine Stöckli, die sich nach 25 Jahren im Dienste der Bibliothek vorzeitig pensionieren liess, angetreten. Die gelernte Buchhändlerin hat im vergangenen Jahr das berufsbegleitende Bachelor-Studium in Informationswissenschaft abgeschlossen und übernimmt als neue Bibliotheksleiterin zum ersten Mal eine Leitungsfunktion. Neben administrativen Aufgaben, der Koordination von Veranstaltungen und der Betreuung der Website ist es Keller ein Anliegen, zwei bis drei Mal pro Woche in der Ausleihe mitzuarbeiten, um ins

Gespräch mit den Benutzern zu kommen und zu sehen, wer in der Bibliothek ein und aus geht. Die Gemeindebibliothek zählt 1500 aktive Benutzer. Mit einer Jahreskarte für Erwachsene für 20 Franken im Jahr können 33 000 Bücher, Comics, Musik-CDs, Hörbücher, Filme, Karten, Zeitungen, Zeitschriften, Konsolenspiele ausgeliehen und eMedien runtergeladen werden. Das Angebot werde vor allem von Wettinger Familien mit Kindern genutzt, so Keller. Gerne möchte die Bibliothek bildungsfremde Menschen ansprechen. Die Kindergärten spielen dabei eine wichtige Rolle. Abholen könne man durch Besuche im Kindergarten nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern. «Aus diesem Grund möchte die Bibliothek zukünftig vermehrt mit Kindergärten und Schulen zusammenarbeiten», sagt Keller. Bereits 30 Klassen samt Lehrpersonen hätten dieses Jahr selbst den Weg in die Bibliothek gefunden und nach Literatur gesucht. VIEL WERT legt die in Winterthur

wohnhafte Bibliotheksleiterin auch auf die Pluralität der Sprache. In der Gemeindebibliothek ist eine Auswahl an fremdsprachigen Büchern, insbesondere zweioder mehrsprachigen Kinderbüchern beispielsweise in Portugiesisch, Albanisch, Serbisch oder Tamilisch erhältlich. «Es ist wichtig,

dass Eltern die Möglichkeit haben, ihren Kindern in der Muttersprache etwas vorzulesen und sie so mit Büchern vertraut machen», sagt Keller. Daher lädt die Bibliothek zur wiederkehrenden Veranstaltung mit dem Motto «Schenk mir eine Geschichte» ein. Die Veranstaltungsreihe befasst sich seit vergangenem August mit der albanischen Sprache. Eltern mit albanischen Wurzeln können an dem einmal monatlich stattfindenden Event mit ihren Kleinkindern die Welt der Bücher entdecken und sie so für den Kindergarten und die Schule vorbereiten. Zu einem anderen beliebten Kinderprojekt der Bibliothek gehören die Kamishibai-Geschichten. Das japanische Bildtheater in Form eines aufklappbaren Koffers eignet sich für Kinder ab drei Jahren. Bibliotheksmitarbeiter haben den Kamishibai-Koffer in acht Wettinger Kindergärten vorgestellt. «Es ist schön, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen. Es zeigt, dass unser Projekt gut ankommt», freut sich die gebürtige Sankt Gallerin. Ziel der Anlässe sei es, Leute in die Bibliothek zu holen, die vorher noch nie einen Fuss hineingesetzt hätten. Daneben bietet die Bibliothek Schulen und Kindergärten Führungen durch ihre Räumlichkeiten an. Neu ab diesem Herbst finden jeweils mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr und an ausgewähl-

ten Samstagen Sprechstunden für elektronische Medien wie eBooks und Tablets statt, an denen die Benutzer Hilfestellungen erhalten. BESTEHT GRUND zur Sorge, dass im Zeitalter von Musikhördiensten wie «Spotify» oder Film- und Serienanbieter wie «Netflix» die Bibliothek immer weniger genutzt wird? Die Entwicklung müsste im Auge behalten werden. Solche Anbieter seien eine ernstzunehmende Konkurrenz, ist sich Keller gewiss. Wie steht es denn mit dem Buch in physischer Form? Trotz eReader und eBooks ist sie überzeugt, dass das Buch nie ganz verschwinden werde. «Ein Buch in die Hand zu nehmen, ist für die Entwicklung eines Kindes von enormer Bedeutung. Zudem spielt das Buch in der Schule eine wichtige Rolle», findet Keller, deren momentane Lieblingslektüre das Buch «Freiheit» von Jonathan Franzen ist. Ein Rückgang der Ausleihen ist im Vergleich zu 2014 nicht festzustellen. Da sich die Bibliotheksleiterin der Problematik jedoch bewusst ist, setzt sie auf weitere Standbeine als nur die Ausleihe. «Wir wollen Anlässe fördern und veranstalten und Integrationsarbeit leisten.» In Zukunft will Keller zudem gemeinsam mit ihrem Team vermehrt Projekte auf die Beine stellen und Ideen erarbeiten. «Auf diese Aufgaben freue ich mich.»


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Baugesuch Die Baubewilligung wurde erteilt an: Karin Kleeli, Ritzbündtstr. 29, für den Abbruch des Aussenkamins mit Cheminée sowie für den Einbau eines Fensters im Wintergarten, auf der Parzelle 2235, an der Ritzbündtstr. 29. Einwohnergemeinde Neuenhof, c/o Gemeinderat, Zürcherstr. 107, für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Bifang, auf der Parzelle 569, Bifangstr. 12. Einwohnergemeinde Neuenhof, c/o Gemeinderat, Zürcherstr. 107, für die Sanierung und Erweite-

ZUM GEDENKEN AN ALPHONS BERZ rung des Kindergartens Eich, auf der Parzelle 431, Eichstr. 12. Tennisclub Racchetta d’oro, Webermühle 6, für das Erstellen eines Gartengerätehauses, auf der Parzelle 2512, Webermühle 6. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst): Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Kürbisse aushöhlen mit Papis und Mamis Hilfe.

Foto: zVg

Stimmmungsvolles Kürbisfest Am 31. Oktober trafen sich El- und die tatkräftige Hilfe der starken Papis war sehr willkommen. tern und ihre Kinder im TaBald roch es nach Kürbissuppe geshort zum Kürbisfest. Gemeinsam mit ihren Mamis und Papis bastelten die Kinder Laternen, verzierten Guetzli mit lustigen Kürbisgesichtern, malten Bilder aus zum Thema Halloween und natürlich wurden zwei grosse Kürbisse ausgehöhlt und mit Gesichtern verziert. Zum Aushöhlen der Kürbisse brauchte es viel Kraft

und alle genossen gemeinsam ein gemütliches Nachtessen. Es wurde rege diskutiert und so manche Eltern konnten sich näher kennenlernen. Als es dunkel wurde, beleuchteten Laternli, Kürbisse und ein grosses Feuer den Hortgarten und alle genossen die schöne Stimmung bei heissem Punsch, Kuchen und Guetzli. (me)

INSERAT

METZGETE An folgenden Tagen verwöhnen wir Sie mit unserer feinen Metzgete: 20. / 21. und 22. November Wir servieren 27. / 28. und 29. November Metzgete

Neuenhof

und Gerichte aus einer kleinen À-la-carte-Karte. Wir freuen uns auf Ihre Reservation! Ihr «Rüsler»-Team 056 406 22 31 www.ruesler.ch

Silvester ab 18 Uhr geöffnet!

Als der Schreibende 1964 das Präsidium des Krankenpflegevereins (heute Spitex) übernahm, amtete Alphons Berz bereits als dessen Kassier. Und nachdem das Präsidentenamt 1996 neu besetzt werden konnte, blieb das Kassawesen für weitere Jahre bei Alphons Berz. Er wusste um die Bedeutung der spitalexternen Dienste und wollte hier seinen Beitrag leisten. Alphons Berz erblickte am 24. Juli 1929 als ältester von drei Söhnen an der Hardstrasse das Licht der Welt. Glücklicherweise konnten seine Eltern an der Dorfstrasse ein Bauernhaus erwerben. Alphons veränderte später diesen Baukörper, fügte ihm sein eigenes Wohnhaus an und blieb so dem schönen alten Dorfteil eng verbunden. Den Traumberuf des Lokomotivführers konnte er sich als Brillenträger nicht erfüllen. Bei der BBC absolvierte er die Lehre als Dreher und nahm als wacher Geist regen Anteil an der rapiden Veränderung seines Dorfes. 1954 holte er seine Gattin Josy, geb. Spielmann, aus Fislisbach nach Neuenhof. Ein Glücksfall, wie sich zeigen sollte; Josy hielt ihm stets den Rücken frei und gemeinsam blickten sie schliesslich auf drei Töchter, acht Enkelkinder und drei Urenkel zurück. Trotz starker beruflicher und nebenberuflicher Beschäftigung fand das Ehepaar immer wieder Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Wen wunderts, dass Alphons Berz allmählich mit Würden und Bürden aller Art bedacht wurde. «Er war ein Mann der Öffentlichkeit», schreibt eine sei-

ner Töchter. Von 1957–1994 übte er hauptamtlich den Beruf des Betreibungsbeamten aus, amtete parallel da- Alphons Berz. zu als Sektionschef. Während 25 Jahren im Gemeinderat, davon 20 Jahre als Vizeammann, 23 Jahre im Grossen Rat, Mitglied der Baukommissionen Alterssiedlung Sonnmatt und des Waldhauses, Mitwirkung am Bau der Bahnstation mit S-BahnAnschluss. Dies waren seine öffentlichen Tätigkeiten, die er wohl mit Freude, Begeisterung und perfekt ausübte, manche davon im Zeichen der CVP. Einen Finanzausgleich für seine Gemeinde konnte er zum eigenen Leidwesen nie erreichen. Während nahezu 60 Jahren überzeugte er als begeistertes Mitglied des Kirchenchors. Nach seinem Grossvater und Vater bildete er gar eine eigentliche Dynastie der Chorpräsidenten. Und es war schmerzlich für ihn, als seine tragende Bassstimme infolge seiner Krankheit zu versagen begann. Alphons Berz war ein tief religiöser Mitmensch, der mannhaft zu seiner christlichen Auffassung stand. Ausdruck hiervon waren auch seine häufigen Reisen nach Einsiedeln und Lourdes. Am 15. Oktober 2015 nahmen wir in der Pfarrkirche St. Josef Abschied von Alphons Berz. Und es zeigte sich, welch grosses Beziehungsnetz Alphons Berz zurücklassen musste. Anton Schmid


NEUENHOF

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

Nur noch bis Mitte 2016 werden im Haus an der Zürcherstrasse 141 in Neuenhof 4- bis 15-Jährige betreut, danach wird Betrieb und Verein aufgelöst.

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bär

Vor der Misswirtschaft aufhören Der Vorstand des Vereins Tageshort will den Hort per Ende Juni 2016 schliessen. Er begründet dies mit negativer Entwicklung der Belegung, mit der neuen Standortsuche sowie mit finanziellen Entwicklungen und Aussichten.

Änderung solle aber nicht sofort, sondern erst per Ende Juni 2016 vollzogen werden, «Damit sich der Verein Tageshort auf die neue Finanzierungsform einstellen kann», begründet der Gemeinderat in der Information zur Gemeindeversammlung. Eine weitere finanzielle Belastung sei die Erhöhung des Mietpreises seit Juni 2015. Nach dem Verkauf der Gemeindeliegenschaft an die Firma Stocker AG will die neue Eigentümerin den vertraglich festgelegten Mietzins von 3000 Franken erheben. Die Gemeinde hatte den Mietzins in den letzten Jahren reduziert, sodass der Verein nicht den gesamten Mietzins zahlen MELANIE BÄR musste. «Das belastet uns finanziell Eine finanzielle Unsicherheit sei stark», sagt Mazenauer. der geplante Wechsel von der Objekt- zur Subjektfinanzierung, AUCH DIE SUCHE nach neuen sagt Heidi Mazenauer vom Vor- Räumlichkeiten habe sich ebenstand Tageshort Neuenhof. Wie in falls aus finanzieller Sicht als vielen Gemeinden seit Jahren üb- schwierig entpuppt. «Ein Ersatzlich, will auch der Gemeinderat standort an der Hardstrasse 59 Neuenhof für die familienergän- war nie und nimmer für den Tazenden Betreuungsangebote von geshort tragbar, es wären Ausbauder Objekt- zur Subjektfinanzie- kosten von mehreren Hundertrung wechseln und stellt dem tausend Franken dazugekomStimmvolk an der Gemeindever- men, die schlichtweg durch den sammlung den entsprechenden Verein Tageshort nicht aufgeAntrag. Ziel des Gemeinderates ist bracht werden können», sagt Maes, dass Familien in sämtlichen zenauer. Andere Lösungen seien Betreuungseinrichtungen gleich- keine gefunden worden. Erschwerend kam die Abnahberechtigt von allen Angeboten in der Gemeinde profitieren kön- me der Anzahl zu betreuenden nen. Bisher unterstützte die Ge- Kinder hinzu. Im Rekordjahr 2012 meinde lediglich den Hort. Für waren es 3108 Betreuungstage, den Hort Neuenhof bedeutet das, vergangenes Jahr noch 2001. Aus dass sie nicht mehr von einem dieser Entwicklung schliesse der jährlichen Fixbeitrag von 90 000 Vorstand, dass das Modell TagesFranken profitiert, sondern der hort mit einer ganztägigen KinBetrag abhängig von der Zahl der derbetreuung und teilweiser AufKinder ist, die sie betreuen. Die gabenhilfe, wie dies der Hort an-

bietet, in Zukunft nicht mehr naheliegend, dass eine solche Aufgabe beispielsweise von einem gross gefragt sei. Hort angeboten würde. «Das ist «IM MOMENT BESTEHT EIN GROSSER ihr Geschäft, sie sind die FachleuBEDARF an schulergänzenden Be- te auf diesem Gebiet.» Der Tageshort Neuenhof deckt treuungsmöglichkeiten», sagt indessen Amanda Wildi-Hürsch. Sie im Grunde genommen, genau ist Co-Geschäftsleiterin der Fach- dieses Alterssegment ab, ist jestelle für familien- und schuler- doch mit dem Standort an der gänzende Kinderbetreuung (K&F) Zürcherstrasse 141 relativ weit in Ennetbaden. K&F führt im Auf- weg von der Schule. Hat der Vortrag des Kantonalen Dachverban- stand des Horts aufgrund des des Tagesstrukturen/Mittagsti- Rückgangs der Betreuungsstunsche sowie des Schweizerischen den sowie den Veränderungen der Verbandes für schulische Tagesbe- Mietverhältnisse und der Finantreuung «Bildung und Betreuung» zierung auch schon eine strategidie jeweiligen Geschäftsstellen. sche Neuausrichtung in ErwäDie Expertin sagt, dass vielerorts gung gezogen? Beispielsweise die ein Ausbau schulergänzender An- Führung des Mittagstischs und gebote, sogenannter Tagesstruk- der Randstundenbetreuung in der turen, stattfinde. Gerade wenn die Schule anzubieten? Hat der VorKinder durch den Eintritt in den stand das Gespräch mit der SchulKindergarten nicht mehr in der leitung gesucht? «Nein, all dies haKrippe betreut würden, gebe es ben wir nicht in Betracht gezovor und nach Unterrichtsbeginn gen, weil das zwei Paar Schuhe sowie über Mittag eine Betreu- sind», findet Mazenauer. Zudem sei der Verkauf der Hortungslücke. «Das ist auch in Neuenhof der Fall, das beweisen die vie- Liegenschaft noch kein Thema gelen Kinder, die den Mittagstisch wesen, als über die Erweiterung des besuchen», so Wildi. Die Erfah- Mittagstischangebots in der Schule rung zeige, dass Organisationen, diskutiert worden sei. Mittlerweile die dieses Segment abdecken, habe man dieses Angebot durch eiganz eng mit der Schule zusam- nen Rückgang der Hortkinder zu menarbeiten müssen. Als Exper- spüren bekommen. «Wenn dann tin rät sie davon ab, Tagesstruktu- im Jahr 2017 auch noch Tagesstrukren von der Schule organisieren turen angeboten werden, dann ist zu lassen, ausser die Schule über- der Hort wahrscheinlich sowieso gibt die Organisation einem Be- fast überflüssig.» Man habe deshalb treuungsteam mit ausgebildetem entschieden, nach Ablauf des MietBetreuungspersonal. «Diese pro- vertrags und der Systemumstellung fessionelle, auf Betreuung spezia- des Finanzierungssystems, den lisierte Organisation mit ausgebil- Hort auf Ende Juni 2016 zu schliesdetem Personal ist nötig. Es ist sen. «Um es nicht zur Misswirtnicht sinnvoll, wenn es von der schaft kommen zu lassen, sondern Schulleitung in einem Nebenamt lieber vorher aufhören», begründet geführt wird.» Für Wildi wäre es Mazenauer.


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

Kerzen aus 50 Kilogramm Wachs

BLOCKFLÖTE TRIFFT POLITIK

Lauschen auf der Empore.

NEUENHOF

Foto: zVg

Vergangenes Wochenende fand das traditionelle Kerzenziehen in der Garage Kieser statt. Eltern und Kinder stimmten sich auf die Weihnachtszeit ein.

Am Dienstag, 27. Oktober, besuchten die Klassen R 4a und R4b eine Grossrats-Debatte in der Kantonshauptstadt. Auslöser war das Gesetz für den Finanz- und Lastenausgleich, bei dem es um eine möglichst faire Verteilung der Lasten im Kanton geht. Gemeindepräsidentin Susanne Voser erklärte den Klassen im Vorfeld die komplizierten Mechanismen auf verständliche Art. Im Anschluss an die Schulstunde reiste Voser zusammen mit den beiden Klassen und der Flötenlehrerin E. Debrunner nach Aarau. Landammann Urs Hofmann vertrat das Geschäft vonseiten der Regierung. Die Klassen verfolgten die Debatte der Grossräte aufmerksam von der Empore aus. Kurz vor der Mittagspause war es so weit: Die Schüler packten ihre Blocklöten aus und musizierten mehrstimmig «im Aargau sind zwei Liebi». Die Überraschung gelang: Die Gespräche im Saal verstummten und die Grossräte lauschten den unerwarteten Klängen. Sie belohnten die Schüler mit herzhaftem Applaus. Im Anschluss an die Debatte entstanden einige kurze Begegnungen und Gespräche zwischen den Jugendlichen. Ein Grossrat äusserte, dass er sich wünsche, dass genau solche Jugendliche einmal als engagierte Politiker tätig sind. (rb)

DAS TRADITIONELLE Kerzenziehen und die Weihnachtsausstellung lockte vergangenen Samstag und Sonntag viele Familien in das Autohaus an der Ringstrasse. Seit dem Jahr 2000 findet der Anlass in den Räumlichkeiten der Garage Kieser statt. Organisiert wurde er von den Garageninhabern Monika und Markus Kieser sowie dem Elternverein Neuenhof, der die Familien und Kinder beim Kerzenziehen unterstützte. 50 Kilogramm Wachs warteten darauf, von den Besuchern zu Kerzen ver-

SAMICHLAUSFEIER

PARTEINOTIZ VON DER PARTEIVERSAMMLUNG CVP NEUENHOF

Auch in diesem Jahr wird zur ökum. Samichlausfeier ins kath. Pfarreiheim Neuenhof eingeladen am Donnerstag, 3. Dezember, um 14 Uhr. Für Unterhaltung ist gesorgt und der Samichlaus wird sicher auch vorbeikommen. Zur Stärkung werden von den fleissigen Helferinnen ein Zvieri reserviert. Für den Fahrdienst stellen sich Rita Fellmann, Tel.: 079 289 21 79 und Theres Huser, Tel.: 056 406 10 64, zur Verfügung. Interessierte melden sich am Veranstaltungstag zwischen 11–12 Uhr. (mb) Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 3. Dezember, um 14 Uhr.

Die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. November gaben an der Parteiversammlung der CVP wenig zu diskutieren. Beim Personal soll der Sozialdienst um 150 Stellenprozente aufgestockt werden. Begründet wird dies mit den erweiterten Aufgaben, dem Kinder- und Erwachsenenschutzrecht und dem hohen Qualitätsanspruch bezüglich Beratung und Betreuung. Bei der Schulverwaltung ist eine Erhöhung um 20 Stellenprozente geplant. Die Schülerzahl beträgt aktuell 1067 bei steigender Tendenz und demzufolge mit vermehrten Aufgaben in der Administration und Verwaltung. Bei der familienergänzenden Kinderbetreuung geht es bei gleichbleibendem Kostenaufwand um einen Systemwechsel von der Objektfinanzie-

SIBYLLE EGLOFF

Die kleine Karolina steht mit strahlenden Augen vor einem grossen Bottich. Immer wieder tunkt sie einen schmalen, länglichen Faden in den tiefen Behälter, der mit flüssigem Wachs gefüllt ist. Aus dem dünnen Faden soll schon bald eine grosse, dicke Kerze werden, wünscht sich Karolina, die gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Cousine Laura am vergangenen Samstag die Garage Kieser besucht hat. «Mit den selbst gemachten Kerzen schmücken wir unser Zuhause weihnachtlich», sagte Karolinas Mutter Maria Piekos aus Neuenhof, die mit der Familie schon zum dritten Mal am Kerzenziehen mit von der Partie war.

Karolina (M.) und ihre Gspänli schufen Kerzen aus dem flüssigen Wachs. arbeitet zu werden. «Im Vordergrund stehen die Geselligkeit und die Förderung des Zusammenhalts der Neuenhofer Bevölkerung», sagte Monika Kieser. Neben dem Kerzenziehen boten sechs Aussteller Deko-Artikel, Handtaschen, Schmuck sowie Beratungen an. Auch das leibliche Wohl kam am geselligen Anlass nicht zu kurz. Die Kaffeestube bot nebst Kaffee, Glühwein, Punsch und Kuchen auch Hotdogs und Raclette. Draussen vor der Garage hatten die Besucher die Möglichkeit, sich selbst eine Wurst auf dem Holzgrill zu braten. Der Erlös der Kaffeestube sowie des Kerzenziehens kam dem Elternverein zugute. Der Elternverein wirkte mit.

rung zu subjektorientierter Subventionierung, wie diese in den meisten Gemeinden angewendet wird. Der Voranschlag 2016 weist bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 115 % einen Ertragsüberschuss von 250 650 Franken aus. Die Verschuldung wird bis Ende 2016 beinahe 43 Mio. betragen. Bei diesem Ergebnis muss der Sonderbeitrag Finanzausgleich mit 982 000 Franken, der Ausgleichsbeitrag Spitalfinanzierung mit 2 604 000 Franken und der Ausgleichsbeitrag Lehrerlohnanteile mit 526 000 Franken mitberücksichtigt werden. Ohne diese Ausgleichs- und Sonderbeiträge geht in Neuenhof gar nichts mehr und umso wichtiger ist das neue Finanz- und Lastenausgleichsgesetz, das zurzeit im Grossen Rat beraten wird. Bei

Fotos: se

diesen Beratungen und auch bei weiteren Geschäften auf kantonaler Ebene mit Einfluss auf die Gemeinden muss Neuenhof einen Vertreter im Grossen Rat haben. Und diese Konstellation gab bei weitem an der Versammlung mehr zu diskutieren als die eigentlichen Traktanden. Gemeindepräsidentin Susanne Voser ist bei der CVP erster Ersatz bei einem Rücktritt aus der CVP-Fraktion. Dieser Rücktritt wird vollzogen, wenn Nationalrätin Ruth Humbel am 22. November in den Ständerat gewählt wird und Marianne Binder als erster Ersatz in den Nationalrat nachrückt. Marianne Binder würde in diesem Falle ihr GrossratsMandat zur Verfügung stellen – und Susanne Voser wäre das neue CVP-Mitglied (ur) des Grossen Rates.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Sheila und Martin Schuler; Sonia und Antonello Reho; Gabriele und Stephan Würsch; alle Rütihaldenstr. 8a, für die Erstellung einer Sitzplatzüberdachung, Parz. Nr. 1185, Rütihaldenstr. 8a. INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Philipp und Miriam Betschart-Voser, Halbartenstrasse 75a, 5430 Wettingen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Lindenweg 4 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 141) Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus Das Baugesuch liegt vom 19. November bis 21. Dezember 2015 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

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Was empfiehlt Ihre Partei dem Stimmvolk betreffend der Fusion von Spreitenbach und Killwangen? Am 1. Dezember stimmen die Bürger von Killwangen und Spreitenbach über die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags ihrer beiden Gemeinden ab. Die Ortsparteien geben in der Limmatwelle ihre Empfehlung ab und begründen, warum sie für oder gegen die Ausarbeitung des Vertrags sind. (ska)

CVP Killwangen

SVP Killwangen

EVP Wettingen-Limmattal

Die CVP Killwangen sieht trotz den emotionalen Aspekten wie Identität, Namensgebung und Gemeindewappen klare Vorteile im Zusammenschluss. So erwarten wir bei der Bearbeitung von Sachthemen eine Steigerung der Effizienz und eine stärkere Einflussnahme auf regionaler und kantonaler Ebene. Abschliessend kann dies jedoch erst nach Vorliegen des Zusammenschlussvertrages beurteilt werden. Die CVP empfiehlt der Ausarbeitung eines Zusammenschlussvertrages klar zuzustimmen.

Die SVP lehnt die Fusion und deshalb auch die Ausarbeitung des Vertrags aus folgenden Gründen ab: Aufgabe der politischen Selbstbestimmung, ortsansässige Ansprechpartner fehlen, Behördengänge werden komplizierter, Fremdbestimmung des kulturellen Angebots, keine Kosteneinsparungen, durch hohe Ausgaben im Sozialwesen ist Spreitenbach stark abhängig von Steuererträgen ortsansässiger Firmen, Gefahr eines ansteigenden Steuerfusses bei Wirtschaftsflaute, bewährte Schulorganisation gefährdet, Aufgabe der Ortsbürgergemeinde.

Die umfangreichen öffentlichen Informationen zeigten zwar kaum messbare Vor- oder Nachteile, um einen Entscheid zu begründen. Die beiden Ortschaften würden ihren Namen und Postleitzahlen behalten. Identität, Gemeindeleben und Vereine können durch den Prozess gestärkt werden. Wie die Fusionen in der Westschweiz zeigen, werden diese Elemente durch eine Fusion keineswegs geschwächt. Es geht am 1. Dezember um den Entwurf eines Zusammenschlussvertrages; die EVP empfiehlt Zustimmung.

Urs Alt

Jules Rutishauser

Heidi Fausch im Namen

im Namen der CVP Killwangen

im Namen der SVP Killwangen

der EVP Wettingen-Limmattal

FDP Spreitenbach

CVP Spreitenbach

SVP Spreitenbach

SP Spreitenbach

Die beiden Gemeinden arbeiten bereits in einigen Bereichen seit Jahren erfolgreich zusammen. Einen Fusionsvertrag auszuarbeiten ist die logische Folge. Keine Gemeinde käme zu kurz. Im Gegenteil, langfristig würde der Standort weiter gestärkt. Regionale Herausforderungen könnten kraftvoller und einflussreicher gestemmt werden. Es liegt bei den Gemeinderäten, ein vorteilhaftes Vertragswerk zu erarbeiten, das dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wird. Die FDP unterstützt die Ausarbeitung des Fusionsvertrages. Alexander Betschart

Veränderungen sowie Kostenverlagerungen machen die Überprüfung bestehender Strukturen notwendig. Die Berichte der Arbeitsgruppen sind durchweg positiv ausgefallen. Nun geht es darum, einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Wenn dieser positiv beurteilt wird, können Sie als Einwohner mit Ihrer Stimme zeigen, dass Ihnen die Zukunft unserer Dörfer am Herzen liegt. Es ist an Ihnen, den Schritt in die gemeinsame Zukunft voranzutreiben und mit uns die entsprechenden Weichen zu stellen. Doris Peter im

Die SVP Spreitenbach hat bereits im Badener Tagblatt die Meinung des Vorstandes mitgeteilt. Was die Mitglieder der Partei zu diesem Thema meinen, oder welche offizielle Wahlempfehlung wir abgeben, wird sich erst an unserer Versammlung vom 19. November herausstellen. Im Gegensatz zur Landesregierung und der landläufigen Pressemeinung respektiert die SVP den Volkswillen.

Unsere Sektion wird die Schlussberichte zum Projekt-Zusammenschluss am 18. November besprechen. Der Vorstand sieht bislang keinen Grund, der gegen die Aushandlung des Vertrags spricht. Wir stellen mit Überraschung fest, dass viele Einwohner aus Spreitenbach und Killwangen der Fusion positive Aspekte abgewinnen. Wir empfehlen den Gemeindeversammlungen, der Ausarbeitung eines Fusionsvertrages zuzustimmen, um ein gutes Grundlagenpapier zu schaffen, auch falls die Fusion nicht zustande kommt. Roland Siegrist

im Namen der FDP Spreitenbach

Namen der CVP Spreitenbach

Edgar Benz im Namen der SVP Spreitenbach

im Namen der SP Spreitenbach


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

KILLWANGEN

Angst um Eigenständigkeit Knapp 90 Interessierte besuchten die Polit-Info, an der der Gemeinderat erläuterte, warum er gegen eine Fusion mit Spreitenbach ist. SUSANNE KARRER

«Ich entschuldige mich für den Auftritt vom 15. Oktober: Es war zu emotional und nicht sachlich», begann Gemeindeammann Werner Scherer die Polit-Info am Montagabend. Dies habe daran gelegen, dass er als Mitglied der Projektleitung auftreten musste und aufgrund des Kollegialitätsprinzips nicht alle Fakten auf den Tisch legen durfte. «Jetzt bin ich aber als Gemeindeammann und Einwohner von Killwangen hier, deshalb kann ich Ihnen heute ein paar wichtige Fakten liefern, die den Gemeinderat Killwangen und mich persönlich zu dem Entscheid bewegt haben, die Fusion nicht gut zu heissen», so Scherer weiter. (Die wichtigsten Punkte finden sich in der Stellungnahme im Kasten rechts, Anm. der Redaktion.) Auch Vize-Ammann Walter Hubmann erklärte, warum er gegen die Fusion sei. Zwar habe er auf den ersten Blick mehr Argumente dafür gefunden als dagegen – bei näherer Betrachtung hätten sich die Pro-Argumente aber nicht als stichhaltig erwiesen. Dass man zum Beispiel mehr politischen Einfluss habe, stimme seiner Meinung nach nur am Anfang: «In der Praxis lässt das Interesse an einem grösseren Gebilde mit der Zeit nach.» Wenn an der Gemeindeversammlung von 14 Traktanden nur drei das Killwangener Gebiet betreffen, würden wohl immer weniger Killwangener diese besuchen, weil sie die Spreitenbacher Themen nicht interessieren. Ein weiterer ProPunkt, dass ein grösseres Sozialamt breiter abgestützt sei, stimme so auch nicht ganz: «Auch in einer grossen Gemeinde passieren Fehler – die manchmal sogar im ‹Kassensturz› kommen…» Der ProPunkt Finanzen bleibe ebenfalls vage: In Killwangen habe man praktisch nur private Steuerzahler. Bei einem Zusammenschluss

Ob es zur Fusion kommt, wird sich an den beiden Gemeindeversammlungen von Spreitenbach und Killwangen am 1. Dezember zeigen. Foto: AZ/Archiv mit den vielen Spreitenbacher juristischen Personen könne sich die Situation verbessern oder verschlechtern. «Da sind wir krisenresistenter. Also warum sollen wir dieses Risiko übernehmen?» Röbi Keller aus dem Publikum fragte, ob diese Aussagen des Gemeinderates sich mit Scherers Votum in einem Zeitungsinterview decken, wo er eher zu einer grossen Fusion im Limmattal tendierte. Scherer antwortete, dass es sich bei dieser Aussage um einen Zeithorizont von 10–15 Jahren handle: «Wir haben aber zurzeit keinen Zugzwang.» Er wolle lieber so lange wie möglich eigenständig bleiben. Viele Besucher äusserten ihre Bedenken zum Killwangener Eigenständigkeits- und Identitätsverlust bei einer Fusion mit Spreitenbach. Man befürchtete, ein «Quartier von Spreitenbach» zu werden. Viele waren mit Scherer einer Meinung: Es gebe keine Hammerargumente für den Zusammenschluss, keinen sichtbaren Gewinn oder Vorteil. Zudem gebe es dann kein Zurück mehr; Zusammenarbeiten können wieder aufgelöst werden, wenn es für die Beteiligten nicht mehr stimme – eine Fusion aber sei endgültig. Man arbeite bereits in vielen Bereichen erfolgreich zusammen – gerade bei Aufgaben, die Killwangen nicht alleine erfüllen könne wie der Feuerwehr, der Polizei oder dem Zivilschutz, wie Hubmann erläuterte: «Aber da geben wir unsere Identität nicht auf, sondern können gleichberechtigt mitreden.» DAS ZWEITE HEISSE THEMA betraf die Spitex und wurde von Gemeinderat und Ressortverantwortlichen Jürg Lienberger vorgestellt. Geplant ist die Gründung ei-

ner gemeinnützigen Spitex AG bestehend aus den Mitgliedergemeinden Killwangen, Spreitenbach, Neuenhof und Wettingen. Bea Rothenbühler von der Administration Spitex SpreitenbachKillwangen sagte: «Die Spitex verliert einiges, wenn man das macht, insbesondere Kundennähe.» Es gebe zurzeit keine unlösbaren Probleme und im regionalen Vergleich schlössen kleinere Betriebe günstiger ab. Lienberger gab zu, dass man heute eine super Spitex habe. Vor fünf Jahren habe das aber anders ausgesehen und in weiteren fünf könne sich die Situation wieder verschlechtern: «Mit der AG hätte man etwas, das die nächsten 20 Jahre funktioniert.» Sollte es zudem jemals so weit kommen, dass die Leistungsvereinbarung öffentlich ausgeschrieben werden muss, hätten die kleinen Spitex-Vereine gegenüber privaten Anbietern, die auf Profitbasis operieren, keine Chance. Die Besucher fürchteten vor allem, dass bei einer grossen Spitex AG nicht immer dieselben Mitarbeiterinnen zu den Klienten kommen. Zudem verstanden sie nicht, warum zuerst über die Kündigung des aktuellen Vertrags, und erst nachher über die Gründung der AG und die neue Leistungsvereinbarung mit dieser abgestimmt wird. Das sei der rechtliche Ablauf, erklärte Gast Valentin Schmid, Gemeindepräsident von Spreitenbach. Würde man es anders machen, hätte man vielleicht plötzlich zwei Leistungsvereinbarungen. Wettingen und Neuenhof stimmen erst nächstes Jahr ab. «Wir wissen bis dahin also nicht, ob die AG tatsächlich zustande kommt», so Schmid. Wenn eine Gemeinde nicht mitmache, müsse man sich etwas Neues überlegen.

STELLUNGNAHME Stellungnahme des Killwangener Gemeindeammanns Werner Scherer: Es gibt gemäss den Facharbeitsgruppen-Berichten weder Vor- noch Nachteile bei einer Fusion. Jedoch hat ein so wichtiger Schritt zwingend stichhaltige Vorteile mit sich zu bringen, ansonsten sollte einer Fusion nicht zugestimmt werden. Die Finanzen von Spreitenbach sind nicht transparent: Spreitenbach wollte zuerst keinen Finanzplan liefern. Es wurde durch das kantonale Gemeindeinspektorat dazu gezwungen, einen Finanzplan nach HRM2 zu unterbreiten. Gemeindeschreiber und Finanzverwalter von Spreitenbach weigerten sich anfangs und willigten erst im Folgejahr ein. Killwangen hingegen legte von Anfang an einen ausgeglichenen Finanzplan vor. Aus der Sicht des Gemeinderates Killwangen ist die finanzielle Situation bei einem Zusammenschluss unklar, da auch der finanzielle Zustupf bei einem Zusammenschluss nicht garantiert ist. Die Gemeinde Spreitenbach ist im Sozialbereich bekanntlich stark belastet. 2014 hat sie Sozialhilfe von über 3 Mio. Franken ausbezahlt, was einem ProKopf-Anteil von rund 357 Franken entspricht. Killwangen leistete einen Betrag von 111 Franken, wobei 2014 sozialhilfetechnisch ein schlechtes Jahr war; 2013 betrug der Pro-Kopf-Anteil 63 Franken. Spreitenbach weist 2014 einen Steuerertrag der natürlichen Personen von rund 16,47 Mio. aus – das bevölkerungsmässig sechs Mal kleinere Killwangen rund 4,97 Mio. Franken. Berechnet man den Steuerertrag pro Einwohner, dann erwirtschaftet Spreitenbach pro Einwohner rund 45% weniger als Killwangen. Seitens Vertreter Killwangen mussten wir bereits während der Fusionsgespräche feststellen, dass wir bei verschiedenen Punkten keine gleichberechtigte Mitsprache hatten. Wie soll das in Zukunft sein? Die Ausarbeitung eines Zusammenschlussvertrages würde keine Details z.B. zu Vereinsbeiträgen, Beach-Party, AnnaWürsch-Konzert, etc. enthalten. Diese würden durch den neuen Gemeinderat festgelegt. Erinnern sie sich an den Tumult, als die Poststelle geschlossen wurde? Eine Fusion würde bedeuten, dass Killwangen keine Gemeindeverwaltung mehr im Dorf hätte. Für alle Anliegen müssten Sie nach Spreitenbach. Die Möglichkeit der Eigenständigkeit der Gemeinde wird mit einer Fusion für immer aufgegeben. Und es würde auch eher eine «Übernahme» als ein «Zusammenschluss» (siehe Namen, Wappen, etc.). Es wird immer nach den Killerargumenten gegen die Fusion gefragt. Gerne würde ich von den Befürwortern hören, welche Hammerargumente für eine Fusion sprechen? Gemäss Facharbeitsgruppen gibt es diese nicht. Bei einer selbstständigen, gut funktionierenden Gemeinde, bei der auch noch die Finanzen gut sind, macht eine Fusion nie einen Sinn. Mit einer Fusion würde man für immer die Eigenständigkeit aufgeben. Killwangen ist eine solche selbstständige, gut funktionierende Gemeinde mit finanzieller Sicherheit.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

SPREITENBACH KILLWANGEN/SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT derat hat dem Organisationskomitee die für einen solchen Grossanlass notwendige Bewilligung erteilt.

Inspektion Betreibungsamt Die durch das Obergericht des Kantons Aargau durchgeführte Inspektion des Betreibungsamtes Spreitenbach hat ergeben, dass die Betreibungskreise Spreitenbach und Killwangen korrekt und sauber geführt werden. Dem Personal wird für die gute und pflichtbewusste Arbeit gedankt.

Termine 21. November, 16 Uhr: Christbaumschmücken, Sternenplatz, organisiert durch die Bräusivögel Gugge; 22. November, 9–9.30 Uhr: Ständeratswahl, zweiter Wahlgang, Urnenöffnung im Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. November, 19.30 Uhr: OrtsbürgerGemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3. 30. November, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di bis Do, 8.30–11.30 Uhr Dorffest 2016 Vom 26.–28. August und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. findet wiederum ein Dorffest in Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 Peter Wohler (l.), ehemaliger Spreitenbacher Unternehmer, setzt sich mit einer Spreitenbach statt. Der Gemein- 02 82. www.spreitenbach.ch INSERAT

Eigene Spitex vs. Der Gemeinderat schlägt dem Souverän an der Wintergmeind die Bildung einer regional tätigen, gemeinnützigen Spitex AG vor. Peter Wohler macht sich für den «Status quo» stark. MELANIE BÄR

Herr Schmid, Sie schlagen die Gründung einer gemeinnützigen Spitex AG mit den Gemeinden Killwangen, Spreitenbach, Neuenhof und Wettingen vor. Wie sähe diese Organisation aus? Valentin Schmid: Wir wollen eine neue Aktiengesellschaft gründen. Aktionäre wären die vier Gemeinden, denen die gegründete Firma gehört. Die Aktienaufteilung und somit auch das Stimmrecht würde anhand der Anzahl Einwohner vorgenommen. Wettingen wäre mit 48.56% beteiligt, Spreitenbach mit 26.45%, Neuenhof mit 20.4% und Killwangen mit 4.59%. Somit haben die drei kleineren Partner zusammen die Mehrheit. Als Ers-

Gruppe für die Beibehaltung der Spitex ein.

bär

regionaler Aktiengesellschaft

tes würden die Aktionäre den Verwaltungsrat wählen, der aus Fachleuten und nicht mit Gemeindevertretern zusammengesetzt ist. Dieser soll die Organisation aufbauen und strategisch führen.

tenden ist es ein Vorteil. Sie haben beispielsweise mehr Karriereperspektiven. Zudem erhalten sie Besitzstandswahrung, das heisst, die Anstellungsbedingungen werden ein Jahr lang beibehalten.

Sie sind gegen diese Neuorganisation Herr Wohler. Warum? Peter Wohler: An der Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) stört mich nichts. Wahrscheinlich ist es sogar nötig, um vom Vereinsdenken wegzukommen, die Vereinsstrukturen zu erneuern und beispielsweise eine AG daraus zu machen. Mich stört hingegen, dass dies zusammen mit drei anderen Gemeinden getan werden soll. Dann sind wir fremdbestimmt und haben nichts mehr zu sagen. Wir Spreitenbacher sind doch selber im Stande, eine solche Aktiengesellschaft zu gründen. Wir haben eine sehr gute Spitex im Dorf und könnten diesen Verein in eine Aktiengesellschaft überführen.

Wohler: Es ist heute einfach modern, alles zusammenzulegen. Für mich macht das keinen Sinn. Wir haben einen gut funktionierenden Betrieb, der auch allein weiter bestehen kann.

Schmid: Spreitenbach ist zu klein, um eigenständig eine AG zu führen. Wenn sich mehrere Parteien beteiligen, kann man den Aufwand für die Administration, Führung, den Verwaltungsrat usw. aufteilen. Auch für die Mitarbei-

Valentin Schmid (r.), möchte als Gemeindepräsident eine Aktiengesellschaft gründen und die Spitex integrieren.

Was sind denn Ihre Befürchtungen bei einer Neuorganisation zusammen mit anderen Gemeinden? Wohler: Man gibt die Spitex aus den Händen, das stört mich enorm. Schmid: Das ist doch nicht wahr. Wir sind ja am Unternehmen beteiligt, die Gemeinde wäre Aktionärin und kann an der Generalversammlung auch Anträge stellen. Wohler: Mit 26 Prozent hat man keine Mehrheit und kann nicht bestimmen. Ich befürchte, dass der Stützpunkt dann nach Wettingen verlegt wird und die Spreitenbacher nicht mehr vom bisherigen Personal betreut würden. Das ist den Leuten aber wichtig. Du musst dich nur mal im Dorf um-

hören. Besonders die älteren Leu- Vorstand der Spitex, und nicht te stehen zu ihrer Spitex im Dorf. bei der Gemeinde. Man trägt wieder mal etwas auf Wohler: Gemeinderätin Monika dem Buckel der Alten aus. Zeindler ist die Präsidentin des Schmid: Die neue Spitex-Organi- Spitex-Vereins. In ihrer Doppelsation arbeitet in vier Teams, wel- funktion war sie durch die geche immer im gleichen Einsatzge- meinderätlichen Sitzungen über biet tätig sind. Aber auch die heu- das Projekt informiert und hätte tige Spitex in Spreitenbach kann Vorstand und Mitglieder aus ersnicht garantieren, dass immer die ter Hand weiter informieren können. gleiche Person kommt. Zudem bemängle ich, dass der In diversen Leserbriefen wird dem Gemeinderat nicht mit Patienten Gemeinderat mangelnder Einbe- und Patientinnen der Spitex zug der Spitex und der Bevölke- Spreitenbach geredet hat. Hilfrung vorgeworfen. Können Sie das reich wäre auch die Durchfühnachvollziehen Herr Schmid? rung eines öffentlichen InformatiSchmid: Wir haben den Bericht onsanlasses gewesen, wo jemand der Fachgruppe zehn Wochen Auskunft gegeben hätte, der vor der Gemeindeversammlung schon eine solche Spitexfusion auf der Gemeindewebsite publi- durchgeführt hat. Es ist ein Unterziert. Das ist sehr früh. An der schied, ob man informiert oder Generalversammlung der Spi- mit den Leuten redet. Schliesslich tex wurde im Jahr 2014 und ist die Spitex für viele eine emoti2015 mitgeteilt, dass der Ge- onale Sache. meinderat neue Lösungen sucht und eine regionale Zusammen- Welche finanziellen Auswirkungen arbeit in Betracht zieht. Das ist hätte die Gründung der gemeinnütsogar im Protokoll festgehalten. zigen Spitex AG? Schmid: TendenEs ist Sache des Vorstands zu re- ziell wird es vermutlich leicht teuagieren, nachzufragen oder die rer. Es ist schwierig, dies genau abMitglieder weiter zu informie- zuschätzen, da die Kosten im Geren. Die Informationspflicht sundheitswesen allgemein steiliegt beim Arbeitgeber, dem gend sind.

Wohler: Die Gründung der AG kostet ca. 200 000 Franken. Hinzu kommen jährliche Mehrkosten im Vergleich zur jetzigen Organisation. Dieses Geld kann man sich sparen. Wenn man durch den Wechsel nicht extrem viel Geld spart, bringt er nichts.

GESETZLICHER AUFTRAG Gemäss Paragraf 11 des Pflegegesetzes sind die Gemeinden gesetzlich dazu verpflichtet, in ihrem Einzugsgebiet für die Sicherstellung eines bedarfsgerechten und qualitativ guten Angebotes der ambulanten und stationären Langzeitpflege zu sorgen. Zurzeit gibt es die Spitex-Vereine Spreitenbach-Killwangen, Würenlos, Neuenhof und Wettingen. Die Spitex Neuenhof hat den Leistungsauftrag an den Spitex-Verein Wettingen erteilt. Die Gemeinderäte der Gemeinden Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach und Wettingen haben im August 2013 ein Zusammenschlussprojekt der Spitex-Organisationen der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen und Spreitenbach initiiert. Sie schlagen die Gründung einer gemeinnützigen Spitex AG mit den Gemeinden Killwangen, Spreitenbach, Neuenhof und Wettingen. Das Stimmvolk aus Spreitenbach und Killwangen stimmt an der Wintergmeind darüber ab, in Neuenhof und Wettingen wird nächstes Jahr darüber befunden.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

SPREITENBACH KILLWANGEN/SPREITENBACH

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

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AUS DEM GEMEINDERAT derat hat dem Organisationskomitee die für einen solchen Grossanlass notwendige Bewilligung erteilt.

Inspektion Betreibungsamt Die durch das Obergericht des Kantons Aargau durchgeführte Inspektion des Betreibungsamtes Spreitenbach hat ergeben, dass die Betreibungskreise Spreitenbach und Killwangen korrekt und sauber geführt werden. Dem Personal wird für die gute und pflichtbewusste Arbeit gedankt.

Termine 21. November, 16 Uhr: Christbaumschmücken, Sternenplatz, organisiert durch die Bräusivögel Gugge; 22. November, 9–9.30 Uhr: Ständeratswahl, zweiter Wahlgang, Urnenöffnung im Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. November, 19.30 Uhr: OrtsbürgerGemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3. 30. November, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di bis Do, 8.30–11.30 Uhr Dorffest 2016 Vom 26.–28. August und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. findet wiederum ein Dorffest in Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 Peter Wohler (l.), ehemaliger Spreitenbacher Unternehmer, setzt sich mit einer Spreitenbach statt. Der Gemein- 02 82. www.spreitenbach.ch INSERAT

Eigene Spitex vs. Der Gemeinderat schlägt dem Souverän an der Wintergmeind die Bildung einer regional tätigen, gemeinnützigen Spitex AG vor. Peter Wohler macht sich für den «Status quo» stark. MELANIE BÄR

Herr Schmid, Sie schlagen die Gründung einer gemeinnützigen Spitex AG mit den Gemeinden Killwangen, Spreitenbach, Neuenhof und Wettingen vor. Wie sähe diese Organisation aus? Valentin Schmid: Wir wollen eine neue Aktiengesellschaft gründen. Aktionäre wären die vier Gemeinden, denen die gegründete Firma gehört. Die Aktienaufteilung und somit auch das Stimmrecht würde anhand der Anzahl Einwohner vorgenommen. Wettingen wäre mit 48.56% beteiligt, Spreitenbach mit 26.45%, Neuenhof mit 20.4% und Killwangen mit 4.59%. Somit haben die drei kleineren Partner zusammen die Mehrheit. Als Ers-

Gruppe für die Beibehaltung der Spitex ein.

bär

regionaler Aktiengesellschaft

tes würden die Aktionäre den Verwaltungsrat wählen, der aus Fachleuten und nicht mit Gemeindevertretern zusammengesetzt ist. Dieser soll die Organisation aufbauen und strategisch führen.

tenden ist es ein Vorteil. Sie haben beispielsweise mehr Karriereperspektiven. Zudem erhalten sie Besitzstandswahrung, das heisst, die Anstellungsbedingungen werden ein Jahr lang beibehalten.

Sie sind gegen diese Neuorganisation Herr Wohler. Warum? Peter Wohler: An der Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) stört mich nichts. Wahrscheinlich ist es sogar nötig, um vom Vereinsdenken wegzukommen, die Vereinsstrukturen zu erneuern und beispielsweise eine AG daraus zu machen. Mich stört hingegen, dass dies zusammen mit drei anderen Gemeinden getan werden soll. Dann sind wir fremdbestimmt und haben nichts mehr zu sagen. Wir Spreitenbacher sind doch selber im Stande, eine solche Aktiengesellschaft zu gründen. Wir haben eine sehr gute Spitex im Dorf und könnten diesen Verein in eine Aktiengesellschaft überführen.

Wohler: Es ist heute einfach modern, alles zusammenzulegen. Für mich macht das keinen Sinn. Wir haben einen gut funktionierenden Betrieb, der auch allein weiter bestehen kann.

Schmid: Spreitenbach ist zu klein, um eigenständig eine AG zu führen. Wenn sich mehrere Parteien beteiligen, kann man den Aufwand für die Administration, Führung, den Verwaltungsrat usw. aufteilen. Auch für die Mitarbei-

Valentin Schmid (r.), möchte als Gemeindepräsident eine Aktiengesellschaft gründen und die Spitex integrieren.

Was sind denn Ihre Befürchtungen bei einer Neuorganisation zusammen mit anderen Gemeinden? Wohler: Man gibt die Spitex aus den Händen, das stört mich enorm. Schmid: Das ist doch nicht wahr. Wir sind ja am Unternehmen beteiligt, die Gemeinde wäre Aktionärin und kann an der Generalversammlung auch Anträge stellen. Wohler: Mit 26 Prozent hat man keine Mehrheit und kann nicht bestimmen. Ich befürchte, dass der Stützpunkt dann nach Wettingen verlegt wird und die Spreitenbacher nicht mehr vom bisherigen Personal betreut würden. Das ist den Leuten aber wichtig. Du musst dich nur mal im Dorf um-

hören. Besonders die älteren Leu- Vorstand der Spitex, und nicht te stehen zu ihrer Spitex im Dorf. bei der Gemeinde. Man trägt wieder mal etwas auf Wohler: Gemeinderätin Monika dem Buckel der Alten aus. Zeindler ist die Präsidentin des Schmid: Die neue Spitex-Organi- Spitex-Vereins. In ihrer Doppelsation arbeitet in vier Teams, wel- funktion war sie durch die geche immer im gleichen Einsatzge- meinderätlichen Sitzungen über biet tätig sind. Aber auch die heu- das Projekt informiert und hätte tige Spitex in Spreitenbach kann Vorstand und Mitglieder aus ersnicht garantieren, dass immer die ter Hand weiter informieren können. gleiche Person kommt. Zudem bemängle ich, dass der In diversen Leserbriefen wird dem Gemeinderat nicht mit Patienten Gemeinderat mangelnder Einbe- und Patientinnen der Spitex zug der Spitex und der Bevölke- Spreitenbach geredet hat. Hilfrung vorgeworfen. Können Sie das reich wäre auch die Durchfühnachvollziehen Herr Schmid? rung eines öffentlichen InformatiSchmid: Wir haben den Bericht onsanlasses gewesen, wo jemand der Fachgruppe zehn Wochen Auskunft gegeben hätte, der vor der Gemeindeversammlung schon eine solche Spitexfusion auf der Gemeindewebsite publi- durchgeführt hat. Es ist ein Unterziert. Das ist sehr früh. An der schied, ob man informiert oder Generalversammlung der Spi- mit den Leuten redet. Schliesslich tex wurde im Jahr 2014 und ist die Spitex für viele eine emoti2015 mitgeteilt, dass der Ge- onale Sache. meinderat neue Lösungen sucht und eine regionale Zusammen- Welche finanziellen Auswirkungen arbeit in Betracht zieht. Das ist hätte die Gründung der gemeinnütsogar im Protokoll festgehalten. zigen Spitex AG? Schmid: TendenEs ist Sache des Vorstands zu re- ziell wird es vermutlich leicht teuagieren, nachzufragen oder die rer. Es ist schwierig, dies genau abMitglieder weiter zu informie- zuschätzen, da die Kosten im Geren. Die Informationspflicht sundheitswesen allgemein steiliegt beim Arbeitgeber, dem gend sind.

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Vorweihnachts-Apéro Liebe Kunden, Nachbarn und Freunde Auch dieses Jahr laden wir Sie herzlich ein, bei feinstem ChristkindlGlühwein die Weihnachtszeit einzuläuten. Wir möchten Sie einmal mehr in die Welt der Christstollen entführen. Classic (Bronze 2014), Classic Marzipan (Silber 2014), Urdinkel, Aprikosen-Schoggi, Cranberry-Amaretti (Bronze 2012) und Sauerkirsch-Schoggi (neu). – Lassen Sie sich überraschen. 27. November 2015, Dorfstrasse 65 in Spreitenbach ab 16 bis ca. 20 Uhr NEU: 3. bis 6. Dezember 2015 Bremgartner Weihnachtsmarkt (Casinoplatz) Wir freuen uns auf Sie! Ihr Limmatbeck


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

GROSSER SENIORENNACHMITTAG

Ortsbürgergemeinde machte den Seniorennachmittag möglich. Foto: zVg Am 28. Oktober füllte sich der kath. Pfarreisaal mit über 120 Senioren. Pfarrer Zacharie Wasuka machte eine interessante Begrüssung zum Thema Senioren. Danach spielte die Theatergruppe Herbschtrose das Lustspiel «Köbelis Sunneschyn» und es wurde viel gelacht und geklatscht. Anschliessend gab es einen Zvieri. Ab 16.30 Uhr begannen sich die zufriedenen Gäste (ub) dankbar zu verabschieden. INSERAT

Verkehrsbeschränkungen Vorübergehende Verkehrsbeschränkung: K274, Landstrasse, innerorts Für die Dauer der Baustelle «Überbauung Kreuzäcker» – 60 km/h im Baustellenbereich Höhe Kreuzäckerstrasse – Radweg Einmündung Kreuzäckerstrasse/Landstrasse – Rechtsabbiegen – Kein Vortritt – Abbiegen nach links verboten Baustellenausfahrt auf K274, Landstrasse – Rechtsabbiegen – Kein Vortritt – Abbiegen nach links verboten Industriestrasse, innerorts Für die Dauer der Baustelle «Überbauung Kreuzäcker» – 60 km/h im Baustellenbereich Einmündung Kreuzäckerstrasse/ Industriestrasse – Rechtsabbiegen – Kein Vortritt – Abbiegen nach links verboten Baustellenausfahrt auf Industriestrasse – Rechtsabbiegen – Kein Vortritt – Abbiegen nach links verboten Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung(en) sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt, vom 21. November bis 21. Dezember 2015, bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Aarau, 13. November 2015 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Verkehrsmanagement

SPREITENBACH

LESERBRIEFE Vorsicht, Fusion kann auch krank machen Wir entnehmen den Medien, dass der Gemeinderat eine regionale SpitexOrganisation mit Wettingen-Neuenhof und Spreitenbach-Killwangen gründen möchte. Diesen Entscheid können wir nicht nachvollziehen. Die neue Organisation, die ein Einzugsgebiet von über 41 000 Einwohnern hätte (Spreitenbach/Killwangen jetzt 13000 Einwohner) würde riesig. Vorgesehen ist eine Spitex AG mit einem Verwaltungsrat, einer operativen Führung, einer Gesamtleitung und Teamleitern. Denken Sie, Sie werden mit so vielen Leitungen professioneller und besser gepflegt als bei der jetzigen, kleineren, flexiblen, persönlichen und unkomplizierten Organisation, die man im Dorf kennt? Unsere Spitex beschäftigt ca. 25 Mitarbeiterinnen – für die neue, grosse Organisation sind 75–80 Mitarbeiter vorgesehen. Die Menschen haben jetzt schon Mühe, wenn jeden Tag jemand anderes zum Pflegen kommt. Was denken Sie, wie das werden wird bei 80 Mitarbeitern? Im Schlussbericht sind keine Gründe und Argumente zu finden, was die neue Spitex mehr oder besser kann oder hat. Dem Bericht ist aber zu entnehmen, dass es für die Gemeinde teurer wird. Wollen wir das? Die jetzige Spitex Spreitenbach-Killwangen ist im Dorf etabliert. Sie arbeitet kostengünstig. Sie erfüllt die gesetzlichen Anforderungen komplett. Sie bietet Psychiatriepflege an, arbeitet mit der Onko- und Kinderspitex, mit der Pro Senectute, mit den Altersheimen und Spitälern und mit den Hausärzten sehr gut zusammen. Die Spitex handelt rasch, unkompliziert, flexibel und professionell. Sie ist gut aufgestellt und kann mit der heutigen Zeit sehr gut mithalten. Deshalb gehen Sie, liebe Stimmbürger von Spreitenbach und Killwangen, am 1. Dezember an die Gemeindeversammlung und bestimmen Sie über die Zukunft unserer Spitex mit. Herzlichen Silvia Widmer Dank.

INSERAT

Spreitenbach

Indisches Buffet Freitag, 27. November ab 18.00 Uhr Fr. 25.50 pro P. Glalerweg 12 | Spreitenbach Tel. 056 401 21 43 www.restaurant-suisse.ch

VERMISCHTES

AUSSTELLUNG DER VHS SPREITEN- 2. LIGA GROSSFELD MEISTERSCHAFT BACH Vom 27. November bis 8. Ja- Am Samstag, 21. November, fin-

nuar findet in der Gemeindehausgalerie eine weitere Ausstellung der VHS Spreitenbach statt. Die zwei Künstlerinnen Guadalupe Arca Segada und Daniela Denia stellen ihre Bilder aus und Besucher haben die Gelegenheit, Augenblicke mit Spachtel und Pinsel auf Leinwand oder Metall zu erleben. Lupi und Daniela besuchen seit Jahren begeistert die Acrylmalkurse der VHS Spreitenbach bei der Kursleiterin Fatima Gilliet. Vernissage: 27. November, 19–21 Uhr. Laudatio: Johanna von Rotz, Gemeindegalerie Spreitenbach. VOLKSHOCHSCHULE SPREITENBACH

Kurs 29 - Weihnachtsbäckerei mit Konditorin Tanja Mangold: Backen in der Gruppe macht besonders Spass! Zusammen backt man Grittibänze, einen Königskuchen, verschiedene Weihnachtsguetzli und einen feinen Bûche de Noël. In der Mittagszeit, während die Teige ruhen, gibt es eine feine Gerstensuppe mit Würstli und Tee. Boostock-Küche, Spreitenbach, Samstag, 5. Dezember, 10–14 Uhr. Kursgebühr: Fr. 75.- inkl. Rezeptmappe, Mitglieder VHS: Fr. 70.-; Auskunft und Anmeldung im Sekretariat: 062 892 07 70, www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch

det in der Turnhalle Seefeld eine Meisterschaftsrunde der Ersten Mannschaft des STV Spreitenbach statt. Start ist um 11.30 Uhr. Wer Lust und Zeit hat, kommt vorbei und unterstützt die Sportler – sie würden sich über Anfeuerungsrufe freuen. Weitere Daten für Grossfeld Faustball im Seefeld sind der 12. Dezember und 27. Februar. Die Faustballabteilung des STV Spreitenbach freut sich auf Besuch. GOSPELCHOR HASEL Zwei Adventskonzerte in Spreitenbach und Würenlos: Der Gospelchor Hasel, Preisträger des Kulturpreises 2014, lädt zu einer besinnlichen Adventsstunde ein. Neben Gospel und Spiritual gibt es auch verschiedene Überraschungen, die jeden Besucher erfreuen werden. Kath. Kirche Spreitenbach, Sonntag, 29. November, 19 Uhr. Ref. Kirche Würenlos, Sonntag, 6. Dezember, 17 Uhr.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

SPREITENBACH/WÜRENLOS AUS DEN SPREITENBACHER VEREINEN

Gebr. Rozek (Sieger), Walti Tanner, Artan Sadriji (v.l.). Foto: zVg TENNISCLUB SPREITENBACH Jubiläums-Hallen-Doppelmeisterschaft am 7. und 8. November: Viele waren da, Spielerinnen, Spieler und Zuschauer, alle waren begeistert und zufrieden, sei es mit dem Losglück, der Qualität der Spiele, der Organisation und der Verpflegung. Davon zeugten die vielen Zuschauer, die zwei Tage auf der Anlage verbrachten und auch die Halbfinals und Finals mitverfolgten. MixedDoppel: 2 hochklassige Partien bestritten die Schoris, doch im ChampionsBreak versagten etwas die Nerven. 10:6 hiess es am Schluss zugunsten von Suzie und Walti, die sich als Jubiläums-Mixed-Doppel Champions in die Clubgeschichte eintragen konnten. Herren Doppel: 11 Doppel hatten sich eingeschrieben, davon 3 reine Senioren-Teams. Zu den Favoriten zählten Rozek/Rozek und Tanner/Sadriji. Lienberger/Panic wollten jedoch kräftig mitmischen und sich für die Vorjahresniederlage revanchieren. Im Halbfinal, Rozek/Rozek gegen Lienberger/Panic kann man nur sagen: Resultat brutal, Match phänomenal! Die Senioren wehrten sich nach Kräften und mussten sich dennoch 1:6/2:6 geschlagen geben. Einen Satz lang konnten Walti/Artan den Rozek-Brüdern Paroli bieten 6:7, dann war die Luft draussen und sie mussten sich 3:6 im 2. Satz geschlagen geben. Gratulation an Stefan und Witold Rozek, die ihren Titel bravourös verteidigten.

AUS DEM GEMEINDERAT

umzug statt, der Raum bietet für selber gestaltete Kostüme und Masken zum Thema. Der anschliessende Kinderball ist das Highlight für die Jüngsten. Am Abend findet der grosse Maskenball «Güderiball» in der Boostockturnhalle statt. Es darf genäht, geklebt und gebastelt werden. Es gibt eine Maskenprämierung. An der grossen Guggeparty am Freitag, 12. Februar, in der Boostockturnhalle kommen alle Fans der Guggemusik auf ihre Kosten. Diverse Guggen aus der Region und von weit her treten auf und bringen die Menge zum Toben.

THEATERGESELLSCHAFT SPREITENBACH Der Tag der Premiere für die diesjährige Aufführung der Theatergesellschaft rückt näher. Die Schauspieler sind bestens vorbereitet, damit das diesjährige Stück beim Publikum ankommt. Wie bereits mitgeteilt, wird in diesem Jahr nur ein Einakter gespielt. Details zu den Aufführungsdaten können dem Inserat in dieser Ausgabe der Zeitung entnommen werden. Hier ein kurzer Abriss über das Stück: Das Ehepaar Lunzi (Migi Perez) und Rösi (Edith Bühn) bewirtschaftet den Bauernbetrieb auf dem Chratzlibode. Da meistens zu wenig Geld vorhanden ist, versucht man mit dem Verkauf von Alpkäse und mit Feriengästen die finanzielle Notlage etwas aufzubessern. Lunzi hat allerdings auf dem Hof nicht viel zu sagen, er ist unter dem Pantoffel seiner Frau. Damit er bei seiner kargen Freizeit nicht auf dumme Gedanken kommt, muss er auf ihren Befehl sogar das Stricken lernen. Feriengäste, Liebesgeschichten und auf unheimliche Art verschwindender Käse sorgen für reichlich Abwechslung im Stück, nicht zuletzt, als die Chratzlibode-Bewohner auf die Idee kommen, Mäusefallen in den Käse zu stecken. Ein Theater-Besuch lohnt sich also.

INSERAT

Info-Abend für die Bevölkerung – Voranzeige Der Gemeinderat führt am Mittwoch, 25. November, um 19.30 Uhr, im Gmeindschäller einen Info-Abend für die Bevölkerung durch. Informiert wird über die bevorstehenden Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember. Unterbruch der Bauarbeiten für den neuen Radweg an der Limmattalstrasse in Oetwil an der Limmat. Um die Sicherheit für die Velofahrenden zu erhöhen, soll gemäss den Richtplänen der Kantone Zürich und Aargau entlang der Limmattalstrasse zwischen Würenlos und Oetwil an der Limmat eine durchgehende Radwegverbindung geschaffen werden. Deshalb hat das Tiefbauamt des Kantons Zürich im November 2014 mit dem Bau eines neuen Veloweges auf der Ostseite der Limmattalstrasse vom Kreisel Oetwil a. d. L. bis zur Kantonsgrenze Zürich/Aargau begonnen. Geplant war, die Arbeiten bis im Sommer

2015 abzuschliessen. Aufgrund von nicht vorhersehbaren Verzögerungen beim Erwerb von benötigtem Land für den neuen Veloweg mussten die Bauarbeiten im vergangenen Frühling unterbrochen werden. Dieser Unterbruch wird so lange dauern, bis der benötigte Landerwerb juristisch entschieden ist. Für den Ausbau auf dem Aargauer Boden ist am 17. November 2015 das öffentliche Auflageverfahren abgelaufen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau wird über allfällige Einwendungen zu befinden haben. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Die Musikschüler geben am Konzert ihr Können zum Besten.

BRÄUSIVÖGEL GUGGE Das Motto für die Spreitenbacher Fasnacht 2016 lautet «Euro Zirkus». Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, bei der Umsetzung dieses Mottos. Die Fasnacht startet am «Schmutzige Donnstig», 4. Februar, mit der Regierungsübernahme auf dem Boostockplatz. Die Bräusivögel sind dann zum ersten Mal in dieser Saison mit den neuen Kostümen unterwegs. Das Platzkonzert und die Güderi-Rede sind einen Besuch wert. Am Samstag, 6. Februar, findet der Kinder-

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Foto: zVg

Winterkonzert der Musikschule Am 29. November, um 17 Uhr, findet das Winterkonzert der Musikschule Würenlos in der reformierten Kirche statt.

Bald ist Premiere beim Theater.

Foto: zVg

Mit einem besinnlichen Programm stimmen die Musikschüler und ihre Lehrpersonen die Besucher auf die an diesem Sonntag

beginnende Adventszeit ein. Die Sologesangsklasse, begleitet vom Oberstufenensemble, ein Kinderchor, Oboen-, Querflöten-, Gitarren-, Violinen-, Cello- und Klavierschüler freuen sich, alle musikalisch begrüssen zu dürfen. Nach dem Konzert gibt es Punsch und Weihnachtsgebäck. (sr)


Winterdienst in der Gemeinde Würenlos Der Gemeinderat hat aus Spargründen im Dezember 2013 einen reduzierten Winterdienst beschlossen. Auf vereinzelten Strassen (Otelfingerstrasse, Dorfstrasse, Bahnhofstrasse, Grundstrasse, Grosszelgstrasse) wird die «Schwarzräumung» nicht mehr auf der ganzen Strassenbreite (nur noch Streubreite) ausgeführt. Zudem wird die Streumenge reduziert. An den Wochenenden und Feiertagen wird die Schneeräumung nur noch auf den Hauptachsen erfolgen. Ohne Einschränkungen wir die Linie des Ortsbusses geräumt. Gehwege, Fusswege, Treppen und die Bereiche der Bushaltestellen werden ebenfalls wie bis anhin unterhalten. Der betriebliche Unterhalt von Kantonsstrassen im Inner- und Ausserortsbereich obliegt dem kantonalen Strassenunterhalt. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, sich auf die Verhältnisse einzustellen und sich den jeweiligen Strassenzuständen anzupassen. Bauverwaltung Würenlos

Baugesuchspublikation Abbruch- und Baugesuch-Nr.: Grundeigentümer:

201551 Rodriguez Facal Juan und de Oliveira Rodriguez Facal Isabel Landstrasse 48, 5453 Würenlos Bauherrschaft: Rodriguez Facal Juan und de Oliveira Rodriguez Facal Isabel Landstrasse 48, 5436 Würenlos Projektverf.: Bumbacher Bruno Im Bahnhof, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch Gartenhaus, Montage Maschendrahtzaun Lage: Parzelle 675 (Plan 56) Reservoir Steinhof, Flüerütene Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 20. November bis 19. Dezember 2015 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

KOCH TIPP

TRAINING in Gruppe oder Therapie

ATMEN – BEWEGEN AUFLEBEN & LEBENSBALANCE

in Killwangen Dienstag, 19 Uhr 90 Min., Fr. 30.–

Gratis Einführungslektion Regenerieren, Ressourcen und Energie aufbauen, Lebensbalance aktiv und bewusst gestalten, Burnout-Prophylaxe

Polpette all’italiana

(Italienische Fleischbällchen) Für 4 Personen 5 Stiele 1 1 30 g 400 g 1 4 EL 1 TL 1 TL 125 g 6 EL 200 g

Oregano Zwiebel, fein gehackt Knoblauchzehe, fein gehackt getrockn. Tomaten, kleingewürfelt Hackfleisch, gemischt Ei Paniermehl Senf Paprikapulver Mozzarella Olivenöl Rucola Salz, Pfeffer aus der Mühle Oregano waschen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen und grob hacken. Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenwürfel, Ei, Paniermehl, Oregano und Senf verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Mozzarella in 8 Würfel schneiden. Hackfleischmasse zu 8 Kugeln formen und je mit einem Würfel Mozzarella füllen. Etwa 4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Polpette unter wenden ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Rucola waschen und trocken schleudern. Mit dem restlichen Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Je zwei Polpette und Rucola pro Teller anrichten und servieren.

niklaus@atmen-bewegen aufleben.ch www.atmen-bewegenaufleben.ch 076 465 58 78 056 426 80 26

Moni’s Allerlei Ab sofort finden Sie bei mir diverse Weihnachtsdekorationen. Öffnungszeiten: Montag und Freitag Samstag

14.00 bis 18.00 Uhr 12.00 bis 15.00 Uhr

Weihnachtsausstellung Samstag, 28. November 2015 von 11.00 bis 20.00 Uhr mit Weihnachtsgebäck aus der Backstube von Doris Steffen, Mühlegasse 2 in Würenlos.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WÜRENLOS

Natur-

LESERBRIEF Ein Hauswart mit Leidenschaft Lieber Adolf Emmenegger Seit 40 Jahren betreust Du unsere Liegenschaft. Wir können stolz sein, in einer so gepflegten Umgebung wohnen zu dürfen. Mit Liebe und Sorgfalt hast Du gemeinsam mit Deiner Frau Rita dafür gesorgt, dass Blumen angepflanzt, Rasen gemäht, Unkraut beseitigt und die vielen Sträucher geschnitten wurden. Oft haben wir uns um Dich gesorgt, wenn Du auf die grosse Leiter gestiegen bist um die Ahornbäume vor den Eingängen zu schneiden. Nach 40 Jahren legst Du diese Arbeiten nun in neue Hände. Wir danken Dir für Deinen grossen Einsatz, Deinen Fleiss und Deine Sorgfalt und wünschen Dir weiterhin alles Gute und beste Gesundheit. Wir müssen noch nicht ganz auf Deinen Einsatz in unserer Liegenschaft verzichten. Die Pflege und Betreuung der Eingänge, der Garage und der Heizung und einiges mehr wirst Du noch weiterhin ausführen. Wir danken Dir und Deiner lieben Rita herzlich für die 40 Jährige Treue. Deine Mitbewohner der Liegenschaft Büntenstrasse 10–14, Würenlos

Vor dem Kurs muss das eLearning absolviert werden.

Foto: zVg

Erstmals ein E-Nothilfekurs Am 5. Dezember findet im Schulhaus II, im Theoriezimmer der Hauswirtschaft der erste E-Nothilfekurs (Praxisteil) statt. Wer teilnehmen möchte, muss vor dem Kursbesuch das eLearning unter www.e-samariter.ch absolviert haben. Das Zertifikat, das man anschliessend ausdrucken muss, müssen die Teilneh-

mer zusammen mit einer gültigen ID an den Kurs mitbringen. Ohne diesen Nachweis kann der Praxisteil nicht absolviert werden. Die Kurszeiten sind von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Der Eingang beim roten Platz ist ausgeschildert. (lz) Anmeldung und Auskunft über das Kurssekretariat Samariter Aargau-Ost unter www.samariter.ag oder 076 423 25 44 (Beantworter).

SV WÜRENLOS Adolf Emmenegger bei der Arbeit.

VERMISCHTES SPIELGEMEINSCHAFT WÜRENLOSNEUENHOF Im Frühling 2016 nach

den Jahreskonzerten stellt die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof ihren Betrieb ein. Ein letztes Mal noch spielt die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof ein Konzert in der Kirche. Mit Freunden und engagierten Musikern verstärkt, gibt sie noch einmal alles. Geboten wird eine Reihe von verschiedenen Stücken. Mit dabei ist das BlechbläserQuintett «Olten Brass» aus dem Kanton Solothurn. Zu fünft verstärken sie die Bläser der Spielgemeinschaft, haben aber auch eigene Stücke, die sie zum Besten geben. Eröffnen wird das Konzert das Ensemble der Oberstufen Würenlos. Die Konzertaufführungen finden am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der katholischen Kirche Neuenhof und am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Würenlos statt. Der Eintritt ist für beide Konzerte frei, Kollekte.

Vor einem Jahr war beim SV Würenlos ein absoluter Tiefpunkt erreicht: 15 Jahre aufopfernder Kampf für einen neuen Sportplatz wurden an der Urne nicht belohnt, das Projekt bachab geschickt. Ein Jahr später sind beim SVW wieder optimistischere Gesichter zu sehen. Punkto neuem Sportplatz gibt es eine «lifeline»: Das vom Stimmvolk verworfene Projekt «mini plus» beim Standort Tägerhard wurde redimensioniert. Das neue Projekt wird vom Gemeinderat, der Finanzkommission und den Parteien unterstützt. Die Hoffnung ist gross, dass an der Gemeindeversammlung im Dezember ein positives Ergebnis zustande kommt. Über diese und weitere wichtigen Ereignisse hat der Vorstand des SV Würenlos an der Generalversammlung berichten dürfen. Knapp 100 Mitglieder haben auf das ereignisreiche Jahr zurückgeblickt. Sportlich hat sich die 1. Mannschaft in der Spitzengruppe der 4. Liga etabliert. Nach dem Trainerwechsel im Sommer ging es nach anfänglichem Holperstart stark bergauf. Bei Halbzeitpause belegt das Team in der 14er-Gruppe den fünften Tabellenrang. Erfreuliches gibt es aus der Juniorenabteilung zu berichten: Trotz der schwierigen Verhältnisse kann der SVW viele Junioren für «seinen» Sport gewinnen. Allerdings mussten wegen der fehlenden Infrastrukturen Wartelisten eingeführt werden. Nicht jedes Kind, das in Würenlos spielen will,

Auch Juniorenarbeit trägt Früchte. kann dies auch. Die Juniorenarbeit trägt aber Früchte: Die B-Junioren unter der Leitung von Stephan Keller und Franco Petriello sowie die Da-Junioren unter der Leitung von Christian Habegger und Daniel Dosch haben sich zum Wintermeister geschossen und sind aufgestiegen. Erfolgreich waren ebenfalls die «Ältesten». Die Senioren 30+ sind im laufenden Jahr überlegen Aargauer Meister in der Meisterklasse geworden. Dies ist uns in den letzten 35 Jahren nicht mehr gelungen. Auch die Senioren 40+ wollten ihren jüngeren Alterskollegen nicht nachstehen und sind nach dem Aufstieg in der höheren Spielklasse der Promotion Wintermeister geworden. Nach diesen sportlichen Erfolgen hofft man nun, den Drive mitnehmen und nach hoffentlich gewonnener Abstimmung im Dezember endlich in den Bau des neuen Rasenplatzes investieren zu könEdgar Gut, Präsident SV Würenlos nen.

Am 28. September 2014 lehnte der Souverän den Projektierungskredit für die Sportanlagen «Tägerhard» ab. Eine Arbeitsgruppe hat anschliessend ein ganzheitliches Sportanlagekonzept entwickelt. Über den Kredit für den Bau eines 1,26 Mio. Franken teuren Naturrasensportplatzes im Tägerhard, stimmt der Souverän an der Wintergmeind ab. MELANIE BÄR

«Als erste Etappe unseres Gesamtkonzepts Sportanlage soll ein Naturrasen-Sportplatz im Tägerhard realisiert werden», sagt Gemeinderat Nico Kunz. Er spricht im Namen der Arbeitsgruppe, die nach der Ablehnung des Projektierungskredits vom Gemeinderat eingesetzt worden ist, um ein ganzheitliches Sportanlagekonzept zu entwickeln und aufzuzeigen, wie dieses realisiert werden könnte. Die Arbeitgruppe bestand aus Vertretern der Sportvereine, der Planungs- und der Finanzkommission sowie der Bauverwaltung und der Schule. Der Gemeinderat wollte von der Arbeitsgruppe wissen, ob 2016 der Sportplatz «Ländli» tatsächlich saniert werden soll. Die Arbeitsgruppe kam nach knapp einem Jahr zum Schluss, dass die Sanierung «Ländli» nicht die richtige Lösung sei. «Mit einem zusätzlichen Naturrasenfeld wird die angebotene Fläche nicht vergrössert und die Nutzungsstunden können nur wenig erhöht werden, wenn der Platz nicht schon bald wieder Schaden erleiden soll», ist im Bericht zu lesen. Zudem würde den Vereinen während der Bauarbeiten keine Ersatzfläche zur Verfügung stehen und die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen. DIE SPORTVEREINE hatten ursprünglich für einen Kunstrasen plädiert, «da dieser deutlich mehr Nutzungsstunden erlaubt und praktisch einen Ganzjahresbetrieb erlaubt hätte und eher weniger Unterhalt braucht», begrün-

21

statt Kunstrasen und Dusch-Container det Daniel Zehnder, Vertreter der Sportvereine. «Aus Kosten- und Bedarfsgründen verzichten wir darauf und schlagen einen Naturrasen vor», so Kunz. Die Kosten für die Realisierung der ersten Etappe, dem Bau eines Naturrasensportplatzes im Tägerhard, belaufen sich auf 1,26 Mio. Franken. «Das ist für unsere Gemeinde finanziell tragbar. Günstiger kann man keinen Sportplatz bauen», sagt Kunz. Man liegt deutlich unter den 2,8 Mio. Franken, die für die Realisierung der Variante «mini plus» veranschlagt gewesen war. Aus Spargründen wird vorerst auch auf definitive Garderoben, Duschen, WC-Anlagen und Materialräume verzichtet. Die Mitglieder des Sportvereins Würenlos und des Rugbyclubs Würenlos werden provisorische Sanitäranlagen und einen Materialraum in Form von Container aufstellen lassen. Sie haben der Gemeinde ein schriftliches Zahlungsversprechen über 80 000 Franken geleistet. Man verzichtet auch auf die Retentions- und Versickerungsanlagen, die eine halbe Million Franken gekostet hätten. Kann das langfristig nicht zu Schäden führen? «Nein, das meiste Wasser versickert natürlich über den Naturrasen, der Rest über eine hinter dem Rasenplatz eingebaute Versickerungsmulde», so Gemeinderat Kunz.

Der Sportplatz «Ländli» ist zu klein, so der Souverän will, entsteht im Tägerhard ein Naturrasenplatz. Wolf. Deshalb sei man gewillt, sich finanziell zu beteiligen und auch Eigenleistungen zu erbringen. «Wahrscheinlich ist niemand super glücklich, im Unterhalt Hand anlegen zu müssen, aber es ist ‹part of the game›», so Wolf. Man sei sich bewusst, dass die Bevölkerung den Kredit ohne dieses Engagement der Sportvereine wohl kaum goutieren würde. Der Souverän stimmt an der Gemeindeversammlung auch über die Erschliessung des angrenzenden Landes der Ortsbürgergemeindeversammlung ab. Von dessen Ausgang hängt die Platzierung der Container ab. «Eine gleichzeitige Erschliessung wäre sinnvoll, ist aber nicht Bedingung.»

«DAS PROJEKT ist grundsätzlich zu TROTZ ABSPECKUNGEN ist Zehnder begrüssen», sagt Thomas Zolfroh, dass mit dem vorliegenden Projekt, ein Ende des Platzmangels in Sicht ist. «Es ist ein wichtiger Schritt, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die von uns zu leistenden Beiträge an die Sportanlage Tägi werden uns fordern. Wir sind jedoch zufrieden mit dieser Lösung und durften sicher nicht mehr erwarten.» «Der Platz ist zwingend notwendig und das minimal Nötige, um den Sportbetrieb aufrechterhalten zu können», sagt der Präsident des Rugbyclubs Würenlos, Oliver INSERAT

Ihr Partner für Unterhaltungselektronik

linger, Präsident der SVP Würenlos. In diesem Sinne habe sich das Ergreifen eines Referendums gelohnt, sind sich SVP und FDP einig. «Das Projekt wurde auf das Wesentliche reduziert und entlastet den Steuerzahler in erheblichem Masse», so Zollinger. Auch Consuelo Senn, Präsident der FDP Würenlos, der als Mitglied der Planungskommission in der Arbeitsgruppe mitgearbeitet hat, wird seiner Partei die Unterstützung des Kreditantrags empfehlen. Es habe sich gelohnt, die Arbeits-

gruppe möglichst breit abzustützen. «Das Resultat lässt sich sehen», sagt Senn. Neben geringeren Investitions- und Betriebskosten überzeugt ihn vor allem die Etappierbarkeit des Projekts. «Man wollte letztes Mal alles auf einmal. Jetzt kann man die einzelnen Teile in Etappen realisieren.» Im Antragsbeschrieb der Gemeinde wird erwähnt, dass das Konzept aufzeigt, wie innert 5 bis 8 Jahren die Gesamtanlage im Tägerhard und Ergänzungen an den Sportanlagen im Schulhausperimeter umgesetzt werden könnten. Ist das eine Salamitaktik? Senn dementiert: «Wenn wir von Etappierung reden, heisst das nicht, dass wir die Augen schlies-

Foto: Archiv/wal

sen und alles realisieren.» Man werde kritisch hinterfragen, ob die finanzielle Lage der Gemeinde die Realisierung der nächsten Etappe zulasse. Auch für Zollinger sind weitere Umsetzungen keineswegs in den Stein gemeisselt. «Eine Steuerfusserhöhung in Würenlos im Bereich von 10 bis 20 Prozent in den nächsten Jahren halte ich für wahrscheinlich. Danach werden sich auch weitere Ausbauprojekte richten müssen.» Für Kunz ist klar, dass weitere Etappenrealisierungen von den Gemeindefinanzen abhängen. «Das ist gerade das Gute an diesem Projekt: Die Etappen lassen sich unabhängig voneinander realisieren.»

HINTERGRUND SPORTPLATZ WÜRENLOS Die Gemeindeversammlung hiess Ende 2001 einen Kredit von 1,7 Mio. Franken für den Bau der Sportanlage «Ländli» gut. Wegen befürchtetem Lärm legten Nachbarn Einsprachen ein und verlangten restriktive Benutzungszeiten. Diese wurden vom kantonalen Verwaltungsgericht und später sogar vor Bundesgericht gutgeheissen. Folglich wurde die Realisierung eines Sportplatzes im Tägerhard in Erwägung gezogen, indem auch die Erschliessung der Gewerbezone hinter der Huba Control AG eingerechnet war. Aufgrund der Kosten von rund 5,4 Mio. Franken ergriffen die SVP und FDP das Referendum ge-

gen den Projektierungskredit von 160 000 Franken. Nachdem das Stimmvolk an der Gemeinderversammlung den Projektierungskredit gutgeheissen hatte, lehnte er ihn anschliessend an der Urne ab. Der Gemeinderat setzte anfang 2015 eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Interessentengruppen ein, die das vorliegende Projekt erarbeitet hat. Der Souverän stimmt an der nächsten Gemeindeversammlung am 8. Dezember über den Verpflichtungskredit von 1,257 Mio. Franken für die Realisierung der ersten Etappe, dem Bau des Naturrasensportplatzes «Tägerhard», (bär) ab.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

WÜRENLOS

Natur-

LESERBRIEF Ein Hauswart mit Leidenschaft Lieber Adolf Emmenegger Seit 40 Jahren betreust Du unsere Liegenschaft. Wir können stolz sein, in einer so gepflegten Umgebung wohnen zu dürfen. Mit Liebe und Sorgfalt hast Du gemeinsam mit Deiner Frau Rita dafür gesorgt, dass Blumen angepflanzt, Rasen gemäht, Unkraut beseitigt und die vielen Sträucher geschnitten wurden. Oft haben wir uns um Dich gesorgt, wenn Du auf die grosse Leiter gestiegen bist um die Ahornbäume vor den Eingängen zu schneiden. Nach 40 Jahren legst Du diese Arbeiten nun in neue Hände. Wir danken Dir für Deinen grossen Einsatz, Deinen Fleiss und Deine Sorgfalt und wünschen Dir weiterhin alles Gute und beste Gesundheit. Wir müssen noch nicht ganz auf Deinen Einsatz in unserer Liegenschaft verzichten. Die Pflege und Betreuung der Eingänge, der Garage und der Heizung und einiges mehr wirst Du noch weiterhin ausführen. Wir danken Dir und Deiner lieben Rita herzlich für die 40 Jährige Treue. Deine Mitbewohner der Liegenschaft Büntenstrasse 10–14, Würenlos

Vor dem Kurs muss das eLearning absolviert werden.

Foto: zVg

Erstmals ein E-Nothilfekurs Am 5. Dezember findet im Schulhaus II, im Theoriezimmer der Hauswirtschaft der erste E-Nothilfekurs (Praxisteil) statt. Wer teilnehmen möchte, muss vor dem Kursbesuch das eLearning unter www.e-samariter.ch absolviert haben. Das Zertifikat, das man anschliessend ausdrucken muss, müssen die Teilneh-

mer zusammen mit einer gültigen ID an den Kurs mitbringen. Ohne diesen Nachweis kann der Praxisteil nicht absolviert werden. Die Kurszeiten sind von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Der Eingang beim roten Platz ist ausgeschildert. (lz) Anmeldung und Auskunft über das Kurssekretariat Samariter Aargau-Ost unter www.samariter.ag oder 076 423 25 44 (Beantworter).

SV WÜRENLOS Adolf Emmenegger bei der Arbeit.

VERMISCHTES SPIELGEMEINSCHAFT WÜRENLOSNEUENHOF Im Frühling 2016 nach

den Jahreskonzerten stellt die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof ihren Betrieb ein. Ein letztes Mal noch spielt die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof ein Konzert in der Kirche. Mit Freunden und engagierten Musikern verstärkt, gibt sie noch einmal alles. Geboten wird eine Reihe von verschiedenen Stücken. Mit dabei ist das BlechbläserQuintett «Olten Brass» aus dem Kanton Solothurn. Zu fünft verstärken sie die Bläser der Spielgemeinschaft, haben aber auch eigene Stücke, die sie zum Besten geben. Eröffnen wird das Konzert das Ensemble der Oberstufen Würenlos. Die Konzertaufführungen finden am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der katholischen Kirche Neuenhof und am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Würenlos statt. Der Eintritt ist für beide Konzerte frei, Kollekte.

Vor einem Jahr war beim SV Würenlos ein absoluter Tiefpunkt erreicht: 15 Jahre aufopfernder Kampf für einen neuen Sportplatz wurden an der Urne nicht belohnt, das Projekt bachab geschickt. Ein Jahr später sind beim SVW wieder optimistischere Gesichter zu sehen. Punkto neuem Sportplatz gibt es eine «lifeline»: Das vom Stimmvolk verworfene Projekt «mini plus» beim Standort Tägerhard wurde redimensioniert. Das neue Projekt wird vom Gemeinderat, der Finanzkommission und den Parteien unterstützt. Die Hoffnung ist gross, dass an der Gemeindeversammlung im Dezember ein positives Ergebnis zustande kommt. Über diese und weitere wichtigen Ereignisse hat der Vorstand des SV Würenlos an der Generalversammlung berichten dürfen. Knapp 100 Mitglieder haben auf das ereignisreiche Jahr zurückgeblickt. Sportlich hat sich die 1. Mannschaft in der Spitzengruppe der 4. Liga etabliert. Nach dem Trainerwechsel im Sommer ging es nach anfänglichem Holperstart stark bergauf. Bei Halbzeitpause belegt das Team in der 14er-Gruppe den fünften Tabellenrang. Erfreuliches gibt es aus der Juniorenabteilung zu berichten: Trotz der schwierigen Verhältnisse kann der SVW viele Junioren für «seinen» Sport gewinnen. Allerdings mussten wegen der fehlenden Infrastrukturen Wartelisten eingeführt werden. Nicht jedes Kind, das in Würenlos spielen will,

Auch Juniorenarbeit trägt Früchte. kann dies auch. Die Juniorenarbeit trägt aber Früchte: Die B-Junioren unter der Leitung von Stephan Keller und Franco Petriello sowie die Da-Junioren unter der Leitung von Christian Habegger und Daniel Dosch haben sich zum Wintermeister geschossen und sind aufgestiegen. Erfolgreich waren ebenfalls die «Ältesten». Die Senioren 30+ sind im laufenden Jahr überlegen Aargauer Meister in der Meisterklasse geworden. Dies ist uns in den letzten 35 Jahren nicht mehr gelungen. Auch die Senioren 40+ wollten ihren jüngeren Alterskollegen nicht nachstehen und sind nach dem Aufstieg in der höheren Spielklasse der Promotion Wintermeister geworden. Nach diesen sportlichen Erfolgen hofft man nun, den Drive mitnehmen und nach hoffentlich gewonnener Abstimmung im Dezember endlich in den Bau des neuen Rasenplatzes investieren zu könEdgar Gut, Präsident SV Würenlos nen.

Am 28. September 2014 lehnte der Souverän den Projektierungskredit für die Sportanlagen «Tägerhard» ab. Eine Arbeitsgruppe hat anschliessend ein ganzheitliches Sportanlagekonzept entwickelt. Über den Kredit für den Bau eines 1,26 Mio. Franken teuren Naturrasensportplatzes im Tägerhard, stimmt der Souverän an der Wintergmeind ab. MELANIE BÄR

«Als erste Etappe unseres Gesamtkonzepts Sportanlage soll ein Naturrasen-Sportplatz im Tägerhard realisiert werden», sagt Gemeinderat Nico Kunz. Er spricht im Namen der Arbeitsgruppe, die nach der Ablehnung des Projektierungskredits vom Gemeinderat eingesetzt worden ist, um ein ganzheitliches Sportanlagekonzept zu entwickeln und aufzuzeigen, wie dieses realisiert werden könnte. Die Arbeitgruppe bestand aus Vertretern der Sportvereine, der Planungs- und der Finanzkommission sowie der Bauverwaltung und der Schule. Der Gemeinderat wollte von der Arbeitsgruppe wissen, ob 2016 der Sportplatz «Ländli» tatsächlich saniert werden soll. Die Arbeitsgruppe kam nach knapp einem Jahr zum Schluss, dass die Sanierung «Ländli» nicht die richtige Lösung sei. «Mit einem zusätzlichen Naturrasenfeld wird die angebotene Fläche nicht vergrössert und die Nutzungsstunden können nur wenig erhöht werden, wenn der Platz nicht schon bald wieder Schaden erleiden soll», ist im Bericht zu lesen. Zudem würde den Vereinen während der Bauarbeiten keine Ersatzfläche zur Verfügung stehen und die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen. DIE SPORTVEREINE hatten ursprünglich für einen Kunstrasen plädiert, «da dieser deutlich mehr Nutzungsstunden erlaubt und praktisch einen Ganzjahresbetrieb erlaubt hätte und eher weniger Unterhalt braucht», begrün-

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statt Kunstrasen und Dusch-Container det Daniel Zehnder, Vertreter der Sportvereine. «Aus Kosten- und Bedarfsgründen verzichten wir darauf und schlagen einen Naturrasen vor», so Kunz. Die Kosten für die Realisierung der ersten Etappe, dem Bau eines Naturrasensportplatzes im Tägerhard, belaufen sich auf 1,26 Mio. Franken. «Das ist für unsere Gemeinde finanziell tragbar. Günstiger kann man keinen Sportplatz bauen», sagt Kunz. Man liegt deutlich unter den 2,8 Mio. Franken, die für die Realisierung der Variante «mini plus» veranschlagt gewesen war. Aus Spargründen wird vorerst auch auf definitive Garderoben, Duschen, WC-Anlagen und Materialräume verzichtet. Die Mitglieder des Sportvereins Würenlos und des Rugbyclubs Würenlos werden provisorische Sanitäranlagen und einen Materialraum in Form von Container aufstellen lassen. Sie haben der Gemeinde ein schriftliches Zahlungsversprechen über 80 000 Franken geleistet. Man verzichtet auch auf die Retentions- und Versickerungsanlagen, die eine halbe Million Franken gekostet hätten. Kann das langfristig nicht zu Schäden führen? «Nein, das meiste Wasser versickert natürlich über den Naturrasen, der Rest über eine hinter dem Rasenplatz eingebaute Versickerungsmulde», so Gemeinderat Kunz.

Der Sportplatz «Ländli» ist zu klein, so der Souverän will, entsteht im Tägerhard ein Naturrasenplatz. Wolf. Deshalb sei man gewillt, sich finanziell zu beteiligen und auch Eigenleistungen zu erbringen. «Wahrscheinlich ist niemand super glücklich, im Unterhalt Hand anlegen zu müssen, aber es ist ‹part of the game›», so Wolf. Man sei sich bewusst, dass die Bevölkerung den Kredit ohne dieses Engagement der Sportvereine wohl kaum goutieren würde. Der Souverän stimmt an der Gemeindeversammlung auch über die Erschliessung des angrenzenden Landes der Ortsbürgergemeindeversammlung ab. Von dessen Ausgang hängt die Platzierung der Container ab. «Eine gleichzeitige Erschliessung wäre sinnvoll, ist aber nicht Bedingung.»

«DAS PROJEKT ist grundsätzlich zu TROTZ ABSPECKUNGEN ist Zehnder begrüssen», sagt Thomas Zolfroh, dass mit dem vorliegenden Projekt, ein Ende des Platzmangels in Sicht ist. «Es ist ein wichtiger Schritt, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die von uns zu leistenden Beiträge an die Sportanlage Tägi werden uns fordern. Wir sind jedoch zufrieden mit dieser Lösung und durften sicher nicht mehr erwarten.» «Der Platz ist zwingend notwendig und das minimal Nötige, um den Sportbetrieb aufrechterhalten zu können», sagt der Präsident des Rugbyclubs Würenlos, Oliver INSERAT

Ihr Partner für Unterhaltungselektronik

linger, Präsident der SVP Würenlos. In diesem Sinne habe sich das Ergreifen eines Referendums gelohnt, sind sich SVP und FDP einig. «Das Projekt wurde auf das Wesentliche reduziert und entlastet den Steuerzahler in erheblichem Masse», so Zollinger. Auch Consuelo Senn, Präsident der FDP Würenlos, der als Mitglied der Planungskommission in der Arbeitsgruppe mitgearbeitet hat, wird seiner Partei die Unterstützung des Kreditantrags empfehlen. Es habe sich gelohnt, die Arbeits-

gruppe möglichst breit abzustützen. «Das Resultat lässt sich sehen», sagt Senn. Neben geringeren Investitions- und Betriebskosten überzeugt ihn vor allem die Etappierbarkeit des Projekts. «Man wollte letztes Mal alles auf einmal. Jetzt kann man die einzelnen Teile in Etappen realisieren.» Im Antragsbeschrieb der Gemeinde wird erwähnt, dass das Konzept aufzeigt, wie innert 5 bis 8 Jahren die Gesamtanlage im Tägerhard und Ergänzungen an den Sportanlagen im Schulhausperimeter umgesetzt werden könnten. Ist das eine Salamitaktik? Senn dementiert: «Wenn wir von Etappierung reden, heisst das nicht, dass wir die Augen schlies-

Foto: Archiv/wal

sen und alles realisieren.» Man werde kritisch hinterfragen, ob die finanzielle Lage der Gemeinde die Realisierung der nächsten Etappe zulasse. Auch für Zollinger sind weitere Umsetzungen keineswegs in den Stein gemeisselt. «Eine Steuerfusserhöhung in Würenlos im Bereich von 10 bis 20 Prozent in den nächsten Jahren halte ich für wahrscheinlich. Danach werden sich auch weitere Ausbauprojekte richten müssen.» Für Kunz ist klar, dass weitere Etappenrealisierungen von den Gemeindefinanzen abhängen. «Das ist gerade das Gute an diesem Projekt: Die Etappen lassen sich unabhängig voneinander realisieren.»

HINTERGRUND SPORTPLATZ WÜRENLOS Die Gemeindeversammlung hiess Ende 2001 einen Kredit von 1,7 Mio. Franken für den Bau der Sportanlage «Ländli» gut. Wegen befürchtetem Lärm legten Nachbarn Einsprachen ein und verlangten restriktive Benutzungszeiten. Diese wurden vom kantonalen Verwaltungsgericht und später sogar vor Bundesgericht gutgeheissen. Folglich wurde die Realisierung eines Sportplatzes im Tägerhard in Erwägung gezogen, indem auch die Erschliessung der Gewerbezone hinter der Huba Control AG eingerechnet war. Aufgrund der Kosten von rund 5,4 Mio. Franken ergriffen die SVP und FDP das Referendum ge-

gen den Projektierungskredit von 160 000 Franken. Nachdem das Stimmvolk an der Gemeinderversammlung den Projektierungskredit gutgeheissen hatte, lehnte er ihn anschliessend an der Urne ab. Der Gemeinderat setzte anfang 2015 eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Interessentengruppen ein, die das vorliegende Projekt erarbeitet hat. Der Souverän stimmt an der nächsten Gemeindeversammlung am 8. Dezember über den Verpflichtungskredit von 1,257 Mio. Franken für die Realisierung der ersten Etappe, dem Bau des Naturrasensportplatzes «Tägerhard», (bär) ab.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 19. November 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 19. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 21. November 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kirchenchor, Chor und Orgel Dienstag, 24. November 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 25. November 8.30 Uhr, Laudes 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 19. November 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache Freitag, 20. November 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle Samstag, 21. November 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, mit Antonius Chor, Bläserquartett und Orgel 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 17 Uhr, Krabbelgottesdienst 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache Mittwoch, 25. November 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 22. November 11 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 24. November 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht, Querflöte: Emi Takada, Orgel: Stefano Bertoni 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Stefan Burkhard

Freitag, 20. November 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung Samstag, 21. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet Sonntag, 22. November 10 Uhr, Internationaler Begegnungstag; Den Gottesdienst gestalten Juan Sanchez und Martin von Arx 16.30 Uhr, Abendmusik Montag, 23. November 17 Uhr, Chinderfiir 18 Uhr, Rosenkranzgebet Mittwoch, 25. November 19 Uhr, Eucharistiefeier

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

Samstag,21. November 10 Uhr, 1. Firmandentreffen «Kennenlernen» 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Begrüssungsgottesdienst für die Kommunionkinder 2016 mit Abbé Zacharie und Geraldina Curiale Dienstag, 24. November 9-11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe 20 Uhr, Ortsbürgerversammlung, kath. Pfarreiheim Mittwoch, 25. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 15 Uhr, Rosario (Rosenkranz in italienisch)

SPREITENBACH-KILLWANGEN Internationaler Begegnungstag am Sonntag, 22. November um 10 Uhr. Nach dem Gottesdienst mit musikalischen Beiträgen aus verschiedenen Kulturen sind alle herzlich zu einer Teilete eingeladen. «Christus, König und Licht der Welt» Abendmusik am Sonntag, 22. November, 16.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef. Chinderfiir In der Kirche Neuenhof sind am Montag, 23. November, um 17 Uhr, die ganz Kleinen mit ihren Eltern, Grosseltern oder Paten herzlich willkommen. Bitte zum Sitzen ein Kissen mitnehmen. Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text trifft man sich am Mittwoch, 25. November, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof. Alle interessierten Mitchristen sind herzlich eingeladen.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 19. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Freitag, 20. November 10.15 Uhr, Wortgottesdienst, Altersheim «Im Brühl» 18–18.45 Uhr, Beichtgelegenheit 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Ev.-ref. Kirche Freitag, 20. November Kaffee, Klatsch und Kuchen zwischen 9.30 und 11.30 Uhr im Pfarrrhaus bei der Dorfkirche für Frauen 19 Uhr Männer-Stamm, Pfarrhaus bei der Dorfkirche 19.30–21.15 Uhr, Frauengruppe Prisma, Cheminéeraum des Kirchenzentrums Hasel Samstag, 21. November 9.30–11 Uhr, ev.-ref. Kirchenzentrum Hasel: Offenes Adventssingen mit Pfrn. D. Siegrist, Pianist Boyan Kolarov und Katechetin E. Carlino Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst, Pfrn.: D. Siegrist und Pfr. S. Siegrist, Musik: Walter Luginbühl (Oboe) und Boyan Kolarov (Orgel) Dienstag, 24. November Gottesdienst im Altersheim 10.15 Uhr im Andachtsraum mit Pfrn. D. Siegrist Mittwoch, 25. November 15.30–17 Uhr, ev.-ref. Kirchenzentrum Hasel: Offenes Adventssingen, mit Pfrn. D. Siegrist, Pianist Boyan Kolarov und Katechetin E. Carlino 18.30–19 Uhr, Dorfkirche: Liturgische Adventsfeier, Pfrn: Dominique Siegrist, Organist: Boyan Kolarov Morgengebet Jeden Donnerstag, 7–7.30 Uhr, Dorfkirche.

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Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs. Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag von 19.30–20.30 Uhr, Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann, Tel. 056 401 14 38.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 20. November 19 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 21. November 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez Sonntag, 22. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 24. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet Infos zum Internationalen Begegnungstag, zur Chinderfiir und Bibelgespräch siehe Neuenhof.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 21. November 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. November 10 Uhr, Eucharistiefeier Kein Rosenkranzgebet um 18 Uhr Mittwoch, 25. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessendem Mittwochskaffee Klosterkirche Fahr Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Wortgottesfeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Freitag, 20. November 15.30 Uhr, Kolibri, Chilestübli 17 Uhr, Krippenspiel-Proben, Kirche Samstag, 21. November 9 Uhr, Krippenspiel-Proben, Kirche Sonntag, 22. November 9.30 Uhr, Gottesdienst, Pfarrer: Martin Schweizer 17 Uhr, Konzert des Seefelder Kammerchors Mittwoch, 25. November 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Kirchgemeindehaus


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI VERMISCHTES SENIOREN-ARENA DES SENIORENRATES REGION BADEN (SRRB) Welche

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

Pensionierung brauchen wir? Pensionierung in einer Gesellschaft aktiven Alterns. Referat von François Höpflinger. Wie sicher sind unsere Renten? Referat von Christine Egerszegi-Obrist, Ständerätin. Podiumsdiskussion unter der Leitung von Hans Fahrländer mit den Referenten sowie Yvonne Feri, Nationalrätin; Reto Huber, Geschäftsführer Maler Wind; Ursula Sauvin, ehem. Bezirkslehrerin und Volker Stephan, ABB Schweiz AG. Anschl. Fragestellungen aus dem Publikum Im Familienzentrum Grittibänze backen und einer Geschichte lauschen. zVg und Apéro. Der SRRB lädt alle interessierten Einwohner der Region Baden zu diesem Anlass ein. Roter Turm, grosser Saal, Baden, bänze backen. Während die kleiWie viel besser schmeckt Donnerstag, 26. November, 19 Uhr. nen Kunstwerke im Ofen sind, doch ein Grittibänz, wenn wird eine Samichlaus-Geschichte er selber gemacht ist. AUSSTELLUNG KERAMIK 3 Sternen, erzählt. (kw) Bäderstr. 25, 5400 Baden, Samstag, Im Familienzentrum Karussell Familienzentrum Karussell, Hasel21. November, 14–20 Uhr, Sonntag, können am Samstag, 5. Dezem- strasse 6, 5400 Baden, Samstag, 5. 22. November, 14–18 Uhr, Samstag, ber, Kinder ab 2½ Jahren mit ih- Dezember, 10–12 Uhr. Anmeldung: 28. November, 14–18 Uhr, Sonntag, rem Vater, Götti, Onkel oder Opa Tel. 056 222 47 44, info@karussell29. November, 14–18 Uhr. unter fachlicher Anleitung Gritti- baden.ch

Vater-Kind-Grittibänze backen

Publireportage

HÄCHLER-REUTLINGER AG

40 000 km Leitungen sind undicht Die Vernachlässigung der privaten Abwasserleitungen führte dazu, dass inzwischen schweizweit 50% der insgesamt 80 000 km Leitungen defekt sind.

PARTIELLE KANALSANIERUNG: Bei kleineren Schäden muss nicht das ganze Rohr saniert werden, sondern nur die defekten Stellen. Hierfür gibt es partielle Inliner oder Edelstahlmanschetten, die eine Länge von 30 bis 50 cm abdecken können. LEISTUNGEN FÜR LEITUNGEN: Die

Hächler-Reutlinger AG ist für den Unterhalt und die Wartung von Kanalisationsleitungen der ideale Partner. Das spezialisierte Unternehmen beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Pflege von Abwasserleitungen und hat inzwischen Standorte in Wettingen (AG), Gipf-Oberfrick (AG), Rüschlikon (ZH), Dielsdorf (ZH), Arlesheim (BL) und Aarberg (BE).

Die Hächler-Reutlinger AG saniert unter dem Motto «Kanal total» Abwasserleitungen, ohne dass diese ausgegraben werden müssen. Die modernen Sanierungsmethoden sind wesentlich günstiger, schneller und sauberer als herkömmliche Verfahren. Sanierungsteam im Einsatz, Hächler-Reutlinger AG, Kanal total. ROBOTERSANIERUNG: Spezielle Ro-

boter mit eingebauten Kameras werden durch eine Öffnung in die Leitung eingesetzt. Der Bediener kann vom Kontrollpult aus Kalkablagerungen, Wurzelwerke und

einragende Hindernisse entfer- mit einem neuen Kunststoffrohr nen. ausgekleidet und ist anschliessend wieder neuwertig. Die Dauer INLINERSANIERUNG: Mit dem Inli- der Arbeiten beträgt lediglich 1–2 ner wird die komplette Leitung Arbeitstage.

WEITERE INFORMATIONEN: www.kanaltotal.ch oder www.haechlergruppe.ch; Hächler-Reutlinger AG, Kanal total, Tägerhardstrasse 118, 5430 Wettingen, Tel. 056 438 05 75, haechler-reutlinger@kanaltotal.ch


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 19. NOVEMBER 2015

AGENDA KILLWANGEN

WETTINGEN

21. November, 10–15.45 Uhr.

Weihnachtsmärt Gschänkstübli, Blumenweg 3, Dienstag, 24. November, Dienstag 1. Dezember, Dienstag, 8. Dezember, Dienstag, 15. Dezember, Mittwoch, 16. Dezember, jeweils 10–19 Uhr.

«Tanznacht40» Die Party für alle ab 40 Jahren. Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 20. November, 21 Uhr.

Ausstellung «Tauchen 4» von Christine Camenisch und Johannes Vetsch. Führung durch die Ausstellung mit Kunsthistoriker Hans-Peter Wittwer. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 22. November, 11 Uhr.

NEUENHOF Weihnachtsausstellung «Adventshüsli» Weihnachtsstimmung mit Adventsbistro. Raum4Events, Freitag, 20. November, 16–22 Uhr. Samstag, 21. November, 10–22 Uhr. Sonntag, 22. November, 11–18 Uhr. Abendmusik: «Christus, König und Licht der Welt» Das Gregorianik-Ensemble Schola Cantorum Vocetia (Leitung: Bernhard Hangartner) und Organist Stefano Bertoni musizieren. Eintritt frei. Kath. Kirche, Sonntag, 22. November, 16.30 Uhr. Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe «Spielplausch» Wiedereinsteiger(innen) sind zum Musizieren eingeladen. Leitung/Auskunft: Horst Brack, Güterstrasse 22, Neuenhof, 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 23. November, 14.30–17 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 23. November, 17–18 Uhr.

«Insomnia» – Wettinger Kammerkonzerte Konzert 2: «Nachtmusik». Leitung und Konzertmeister: Brian Dean. Es erklingen Werke von Robert Fuchs, Béla Bartók, Jean Sibelius und Uuno Klami. Schulhaus Margeläcker, Freitag, 20. November, 19.30 Uhr. Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen. Leitung: Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 20. November, 14.30–15.45 Uhr. Adventsausstellung Moderne, freche und kreative Weihnachtsfloristik sowie Schönes aus Holz und Beton. Kreativwerkstättli Susanne Meier, Freitag, 20. November, 18 Uhr. Samstag, 21. November, 9–17 Uhr. Sonntag, 22. November, 12–17 Uhr. «Adventsrausch» von Hand gefertigt. Künstler: Monika Kappeler, Vera Käufeler, Nahla Ibrahim, Michaela Erne, Verena Riolo, Barbara Wulff de la Pena. Ateliergemeinschaft Vitrine, Samstag, 21. November, 12–18 Uhr.

«OpenSunday» Bewegung und Spiele für Primarschul-Kinder. Turnhalle Haufländli, Sonntag, 22. November, 13.30–16.30 Uhr.

Little Wettige: «Bsuech ofem Buurehof» Die Anwesenden backen Grittibänze und schauen bei den Säuli, Kühen und Traktoren vorbei. Anmeldung nötig. Herterenhof, Samstag, 21. November, 15–17 Uhr.

«Family Days» Spass-Trail mit Kinderführung; Bastelwerkstatt; Wettbewerb. Bis 3. Januar. Umwelt Arena, Donnerstag, 26. November, 10 Uhr.

Dogturnier In 2er-Teams. Anmeldung: dogturnierwettingen.ch. Fragen: Veronika Gull, 079 872 59 81 oder dogturnierwettingen.ch. Nagra Gebäude, Samstag,

SPREITENBACH

INSERAT

Adventsausstellung

festliche Einstimmung Freitag, 20. November 2015, von 17.00 bis 21.00 Uhr Samstag, 21. November 2015, von 8.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 22. November 2015, von 11.00 bis 17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Marlies Reut mit Team Reut Floristik GmbH Zürcherstrasse 142 5432 Neuenhof

«GschichteChischte» Die Kindergärtnerin Nicole Nobs zaubert Geschichten aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren. Gemeindebibliothek, Montag, 23. November, 15.15 Uhr. Adventsmarkt der Primarschule Margeläcker Motto: «Vo Chind für Chind». Ein Teil des Erlöses geht zugunsten der Kinderspitex Nordwestschweiz. Der andere Teil wird den Schülern zugute kommen. Schulanlage Margeläcker, Montag, 23. November, 17–20 Uhr. Jassen für Senioren Leitung/Auskunft: Helmut Merkli, 056 426 54 43. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 23. November, 13.45–17 Uhr. Schach für Senioren Auskunft und Anmeldung: Jürg Greber, 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 24. November, 14–17 Uhr. Altpapiersammlung Dienstag, 24. November Salteba – Senioren-Blockflötenensemble Wiedereinsteiger/innen musizieren zusammen auf Blockflöten. Leitung: Elsa Janett. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 26. November, 14–15.30 Uhr. Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Für Eltern mit ihren Kleinkindern. Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 26. November, 9–11 Uhr.

24

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner

WÜRENLOS

www.azmedien.ch

Turnervorstellung TV Würenlos «Durenand im Märliland». Abendessen ab 18 Uhr. Mehrzweckhalle, Samstag, 21. November, 14 Uhr und 20 Uhr.

NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

«Turnen für Jedermann» Trainingszeiten: montags, 19–20 Uhr. Fitness, Gymnastik, Spiel und viel Abwechslung. Mehrzweckhalle, Montag, 23. November, 19–20 Uhr. Adventsausstellung Stimmungsvolle Ausstellung zur Vorweihnachtszeit mit Glühwein und Guetzli. Blumenladen La Fleur, Freitag, 20. November, 17–20 Uhr. Samstag, 21. November, 10–17 Uhr. Sonntag, 22. November, 10–14 Uhr.

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis zum Freitag, 8 Uhr, entgegen.

Woche 47e  

LiWe_47_2015

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