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12. November 2015, 54. Jahrgang, Nr. 46

PP 5432 Neuenhof

3. Herbstmesse: 160 Aussteller an 4 Tagen Über 160 Aussteller buhlten an der dritten Herbstmesse von Donnerstag bis Sonntag im und ums Tägi Wettingen um die Gunst der zahlreichen Besucher. SUSANNE KARRER

Während vier Tagen strömten Hunderte Besucher durch die zwei Hallen des Tägi und über die extra gesperrte Tägerhardstrasse. Die über 160 Aussteller präsentierten ihr Angebot, ihre Ideen und Dienstleistungen, und lockten die Messe-Besucher mit Angeboten und kleinen Geschenken. Fortsetzung S. 7 Von der Karussellfahrt. . .

. . . bis zum Fitnessgerät war für alle etwas dabei.

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festliche Einstimmung Freitag, 20. November 2015, von 17.00 bis 21.00 Uhr Samstag, 21. November 2015, von 8.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 22. November 2015, von 11.00 bis 17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Marlies Reut mit Team Reut Floristik GmbH Zürcherstrasse 142 5432 Neuenhof


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Samstag, 14. November 2015 9–15 Uhr Verkauf Restaurantbetrieb 9–15 Uhr – warme Küche 11.30–14.00 Uhr Kinderunterhaltung Während der Verkaufszeiten zeigen wir Ihnen, wie schöne Stoffe auf dem Webstuhl entstehen und was mit Kalligrafie geschrieben und verziert werden kann. Wir laden Sie alle recht herzlich ein und freuen uns auf tolle Begegnungen. Den Reinerlös spenden wir dem Hope Baden und der Kinderspitex Nordwestschweiz. Im Namen des OK: Sybille Glauser Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

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AUS DEM GEMEINDERAT NEUJAHRSKONZERT Zum 22.

WETTINGEN

Mövenpick Wein zieht ein

Mal spielt unter der Leitung von Marc Kissóczy argovia philharmonic am Neujahrskonzert Werke von Hector Berlioz, Jo- Chiara Enderle hann Strauss, Peter I. Tschaikowsky, Camille Saint-Saëns und Ambroise Thomas. Solistin ist Chiara Enderle, Cello. Konzertbeginn ist um 17 Uhr. Die 1992 geborene Chiara Enderle gewann 2013 zwei internationale Cellowettbewerbe, den Witold Lutoslawski International Cello Competition in Warschau sowie den Pierre Fournier Award in London. Landammann Susanne Hochuli überbringt die Grussbotschaft. Im Anschluss an das Konzert offeriert der Gemeinderat einen Apéro. Billett-Verkauf ab 16. November unter www.wettingen.ch oder Tel. 056 437 71 11.

Am 19. November eröffnet Mövenpick Wein seine 18. Filiale an der Landstrasse.

INSERAT

VERTRETEN sind die Filialen von Mövenpick Wein vornehmlich in Kantonshauptstädten wie Basel, Luzern oder Bern. Wieso zieht es die Unternehmergruppe Mövenpick gerade an die Landstrasse nach Wettingen? «Mithilfe einer Kundenanalyse haben wir herausgefunden, dass sehr viele unserer bestehenden Kunden im Raum Baden/Wettingen zu Hause sind», erklärt Dirk Grell, Leiter Privatkundengeschäft von Mövenpick Wein. Ebenso gäbe es in dieser Region viele Menschen, die weinaffin seien und sich somit als potenzi-

SIBYLLE EGLOFF

Hell beleuchtet ist die Landstrasse 33 am vergangenen Montagabend. Holzschachteln stehen vor der Eingangstür. Beim Blick durch die Fenster erspäht man eine neue Inneneinrichtung sowie einen neuen Boden. Zahlreiche Weinflaschen stehen in Regalen. Über dem Eingang thront ein roter Schriftzug namens «Mövenpick Wein». In den seit mehr als einem Jahr leerstehenden Räumlichkeiten eröffnet Mövenpick Wein einen Weinkeller. Wo früher das Warenhaus Otto’s seine preiswerten Produkte anbot, gehen ab dem 19. November edle Tropfen über die Ladentheke. Im Sortiment stehen 1200 Weine aus aller Welt.

Mövenpick Wein öffnet seine Tore am 19. November an der Landstrasse. Foto: se elle Neukunden eignen würden. Wettingen beherbergt bereits einige Weinfachgeschäfte. Für Mövenpick Wein erweist sich diese Tatsache als positiv. «Dort, wo der Fachhandel etabliert ist, herrscht ein gesundes Konsumentenverhalten.» An einem Standort wie Wettingen könne es mehrere Weinhändler geben, ohne dass es zu einem Übermass komme, so Grell.

des Standorts. Er sei froh, dass sich im unteren Teil der Landstrasse etwas tue. Der Einzug gebe neue Impulse. So sieht es auch Denise Zumsteg, Co-Präsidentin des HGVW. «Mövenpick Wein wertet die Landstrasse auf. Umso mehr Läden es gibt, desto mehr Potenzial besteht.» Zumsteg spürt eine Kehrtwende weg vom Ladensterben. «Der Schuhladen Tschili Shoe Store zieht im März 2016 ebenso an die Landstrasse in die ERFREUT zeigen sich die Gemein- Räumlichkeiten von Kleider Mülde sowie der Handels- und Gewer- ler.» beverband Wettingen (HGVW) über den Zuzug von Mövenpick EINE GEFAHR für die WeinhandWein. «Es freut uns sehr, dass ei- lung Voser an der Landstrasse 32 ne so renommierte Firma zu uns sei der Mövenpick Weinkeller kommt», sagt Gemeindeammann laut Zumsteg nicht. «Die Voser Markus Dieth. Die gute Erreich- Weinkellerei beliefert viele Gastbarkeit scheint in seinen Augen ronomiebetriebe. Die Laufkundausschlaggebend für die Wahl schaft ist für sie weniger wichtig.»

INSERAT

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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

WETTINGEN HANDELS- UND GEWERBEVEREIN (HGV)

Gute Stimmung am Herrenabend.

sb

Bis in die späten Abendstunden pflegten 65 Gewerbler im Forsthaus Muntel die Kameradschaft und räsonierten übers 2015 und was das Jahr 2016 wohl prägen wird. In einem Punkt herrschte Konsens: Das Gewerbe in Wettingen ist für die Zukunft gut gerüstet, profitiert von den guten Rahmenbedingungen der Gemeinde Wettingen und dem starken (sb) Zusammenhalt untereinander.

Nationale Spendenaktion der Schweizer Tafel

12. Suppentag Wettingen Zentrumsplatz Donnerstag, 19. November 2015, 11.30–20.00 Uhr Suppensponsoren sind die folgenden: China Restaurant City - Szechuan-Suppe Restaurant Frohsinn - Türkische Gerstensuppe Gregi’s Spatz - Gemüsecremesuppe Restaurant alla Rotonda - Minestrone Restaurant Tex Mex - Chili con Carne Hotel Zwyssighof – Kürbiscremesuppe Spenden Sie genussvoll! Organisation:

Rotary Club Wettingen

Schweizer Tafel

Die Schweizer Tafel hilft täglich leere Teller füllen.

Wir danken unseren lokalen Sponsoringpartnern: Schiesssport-Verein Wettingen – Meinrad Steimer Weinbau – Weinbaugenossenschaft Wettingen – Lägerebräu Wettingen – Freya Confiserie AG, Wettingen – Brunner Strub+Partner AG, Wettingen – EW Wettingen – Gemeinde Wettingen – Bürki & Moser GmbH, Wettingen – Limmatbeck – P. Graf Kaffeerösterei AG, Baden-Dättwil – Toscanini Blumen, Wettingen – AZ Medien – Limmatwelle

VERMISCHTES PROBEWOCHENENDE 24./25. OKTOBER IN RICHTERSWIL DER HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Alle zwei Jah-

Petra Ivanov las.

Foto: Gérard Schmid

EINE MÖRDERISCHE LESUNG IN DER GEMEINDEBIBLIOTHEK WETTINGEN

Die Zürcher Krimiautorin Petra Ivanov war am 3. November in der Gemeindebibliothek Wettingen zu Besuch, wo sie aus ihrem neusten Krimi «Heisse Eisen» las. Der Anlass war nichts für schwache Nerven, zündet Petra Ivanov mit ihrem neusten Krimi aus der beliebten «Flint-Cavalli-Reihe» doch in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele. Woher die Autorin ihre Inspiration jeweils nimmt und wie sie diese minutiös zu einer Geschichte verwebt, erfuhr das Publikum in der Fragerunde. SUPPENTAG AUF DEM ZENTRUMSPLATZ Am Donnerstag, 19. Novem-

ber, findet der 12. Suppentag der Schweizer Tafel statt. In Wettingen organisiert der Rotary Club Wettingen diesen Anlass, der auf dem Zentrumsplatz von 11.30 bis 20 Uhr stattfindet. Sechs Wettinger Restaurants kochen und offerieren wunderbare Suppen. Daneben gibt es Kaffee und Kuchen, und eine breite Auswahl an Getränken. All diese Getränke und Nahrungsmittel werden von verschiedenen Unternehmen gratis zur Verfügung gestellt. Der Erlös des Suppentages geht vollumfänglich zugunsten der Schweizer Tafel. INSERAT

re führt die Harmonie ihr Probewochenende ausserhalb von Wettingen durch, dieses Jahr in Richterswil. Übernachtet wurde in der herrlich am See gelegenen Jugendherberge, geprobt im Saal des in der Nähe liegenden Hotels «Drei Könige». Der Samstag stand ganz im Zeichen der intensiven Probearbeit. Im Focus stand das ganze Programm des Jahreskonzertes – mit allen nötigen Finessen wie rechtzeitiges Aufstehen, das Einbauen von Showeffekten und die erste Aufführung der Bodypercussion-Nummer «Rock Trap». Für dieses Stück, das ohne Instrumente, sondern nur mit dem eigenen Körper gespielt wird, haben 16 Mitglieder des Vereins in den Wochen zuvor ihre Stimmen auswendig gelernt. Nun folgte das erste Zusammenfügen zu einem schliesslich 4-stimmigen Stück. Am Sonntag stand bereits wieder ein weiterer Probeblock bis 13 Uhr auf dem Programm. Es war einmal mehr ein perfektes Wochenende: Intensive und sehr effektive Probearbeit durch den Dirigenten Heinz Binder, Musikantinnen und Musikanten, die mit vollem Einsatz dabei waren, und es blieb genügend Zeit für kameradschaftlich schöne und auch wichtige Momente. Während der verbleibenden Proben bis zum Jahreskonzert am 14. November gilt es nun, den letzten Feinschliff vorzunehmen, Konzert im TägiSaal in Wettingen, Samstag, 14. November, 20 Uhr. Anmeldung unter der E-Mail reservationen@hwk.ch

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Verabschiedung mit 100 Geschenken Mit einer spektakulären Übung und 100 Feuerwehrautos verabschiedet sich Kommandant Paul Meier von der Feuerwehr Wettingen. SUSANNE KARRER

Nach 27 Jahren verabschiedete sich Kommandant Paul Meier mit einer letzten Hauptübung in den Feuerwehr-Ruhestand. Punkt 19 Uhr wurde am Freitagabend der Alarm ausgelöst und die 84 Freiwilligen der Feuerwehr Wettingen kämpften auf einer mobilen Brandsimulationsanlage gegen mehrere Brandherde. Los ging es mit einem Knall und einem Feuerball, dem ein simulierter Gasbrand folgte. Kaum war diese Gefahr gebannt, warteten in einer grossen Schale ein Flüssigkeitsbrand und anschliessend ein Metallbrand auf die Löschkräfte. Jeder Brandherd verlangte nach unterschiedlichen Taktiken – so darf zum Beispiel ein Flüssigkeitsbrand nicht direkt mit viel Wasser gelöscht werden, sondern muss mit einem Wasserschild unter Kontrolle gehalten werden, bis die Substanz ausgebrannt ist. Rund 600 Zuschauer verfolgten gebannt die Ereignisse, die immer wieder von Feuerwerk aufgepeppt wurden. Dann verlagerte sich die Action zum Brüelteich, wo ein Boot der Ölwehr Wettingen von der Wechselladepritsche auf das Wasser gesetzt wurde. Und schliesslich verfolgten die Anwesenden gespannt, wie der Hubretter 100 Geschenktüten vom Dach des Rathauses holte. Darin befanden sich von Paul Meier gestiftete Playmobil-Feuerwehrautos, die zum Abschluss der

Auf der mobilen Brandsimulationsanlage mussten die Feuerwehrleute verschiedene Brände löschen.

Rund 600 Zuschauer genossen das Spektakel. Übung an die anwesenden Kinder verteilt wurden. Der spektakuläre Anlass ging vor dem Rathaus weiter, wo sich alle mit Marroni und Glühwein eindecken und einer beeindruckenden Parade beiwohnen durften: Angeführt von den «Pipes and Drums» Basel marschierte das gesamte Feuerwehr-Korps auf den Platz, gefolgt von sämtlichen Feuerwehrfahrzeugen. Für einen gerührten Paul Meier, der die ganze Übung nicht nur

Fotos: ska

Der abtretende Kommandant Paul Meier, Ressortvorsteher Roland Kuster und der neue Kommandant Oliver Gross (v.l.).

geplant, sondern auch komplett gesponsert hatte, gab es dann noch einmal einen tosenden Applaus. «Ich hoffe, ich konnte Ihnen allen eine würdige Abschiedsshow bieten», sagte Meier, und Ressortvorsteher und Gemeinderat Roland Kuster bestätigte: «Das war heute ein riesen Spektakel!» Ab dem 1. Januar 2016 übernimmt Oliver Gross das Amt des Kommandanten in der Wettinger Feuerwehr. Gleichzeitig wird Mar-

tin Spichale Stabschef der Feuerwehr Wettingen. Paul Meier dankte nicht nur seinen tüchtigen Freiwilligen, sondern vor allem auch seiner geduldigen Frau. Als sich die Zuschauermenge zerstreut und die Feuerwehrleute auf den Weg zur Abendunterhaltung in der Leueschüür aufgemacht hatten, konnte auch Meier zufrieden aufatmen: «Jetzt bin ich erleichtert. 27 Jahre waren genug.»

liefen zu Höchstform auf und boten einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen – darunter auch ein Stück, das die JMW durch viele Generationen begleitet hat und einfach nicht fehlen durfte: San Carlo. Bei diesem Marsch übernahm die junge Nachwuchsdirigentin Michelle Burri das Kommando und Daniel Bolt spielte mit der Klarinette im Orchester mit. Ob Jung oder Alt, alle klatschten begeistert mit und forderten

natürlich eine Zugabe. Nach «Time to say goodbye» erhob sich das ganze Publikum und spendete dem Orchester, seinem Dirigenten, den Moderatoren und natürlich auch dem Präsidenten Pascal Zandonella, der mit seiner Trompete mitgespielt hatte, tobenden Applaus. Nicht wenige hatten eine kleine Träne in den Augen, denn es war nun «Time to say goodbye» – die Jugendmusik löste (fb) sich offiziell auf.

JUGENDMUSIK WETTINGEN: «TIME TO SAY GOODBYE» Nicht nur mit Pauken und Trompeten, sondern auch mit Klarinette, Saxofon, Posaune, Querflöte, E-Bass, Tuba, Waldhorn, Euphonium und Piccolo hat sich die Jugendmusik Wettingen (JMW) am letzten Tag im Oktober von all jenen verabschiedet, die sie in den letzten fast 80 Jahren unterstützt und begleitet haben oder auch früher selber einmal Mitglied in diesem Verein waren. Die Westschöpfe der Kanti Wettingen war schon

bald zum Bersten voll und eiligst mussten zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden, bevor der Einzug der Musikanten von herzlichem Applaus begleitet wurde. Als erstes Stück wurde «The Olympic Spirit» gespielt – dies auch das Motto, das sich als roter Faden durch das ganze Konzert und auch die spassige Moderation zog. Die JMW, verstärkt durch Ehemalige und Freunde, unter der Leitung ihres Dirigenten Daniel Bolt


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WETTINGEN HANDELS- UND GEWERBEVEREIN (HGV)

Gute Stimmung am Herrenabend.

sb

Bis in die späten Abendstunden pflegten 65 Gewerbler im Forsthaus Muntel die Kameradschaft und räsonierten übers 2015 und was das Jahr 2016 wohl prägen wird. In einem Punkt herrschte Konsens: Das Gewerbe in Wettingen ist für die Zukunft gut gerüstet, profitiert von den guten Rahmenbedingungen der Gemeinde Wettingen und dem starken (sb) Zusammenhalt untereinander.

Nationale Spendenaktion der Schweizer Tafel

12. Suppentag Wettingen Zentrumsplatz Donnerstag, 19. November 2015, 11.30–20.00 Uhr Suppensponsoren sind die folgenden: China Restaurant City - Szechuan-Suppe Restaurant Frohsinn - Türkische Gerstensuppe Gregi’s Spatz - Gemüsecremesuppe Restaurant alla Rotonda - Minestrone Restaurant Tex Mex - Chili con Carne Hotel Zwyssighof – Kürbiscremesuppe Spenden Sie genussvoll! Organisation:

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Die Schweizer Tafel hilft täglich leere Teller füllen.

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VERMISCHTES PROBEWOCHENENDE 24./25. OKTOBER IN RICHTERSWIL DER HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Alle zwei Jah-

Petra Ivanov las.

Foto: Gérard Schmid

EINE MÖRDERISCHE LESUNG IN DER GEMEINDEBIBLIOTHEK WETTINGEN

Die Zürcher Krimiautorin Petra Ivanov war am 3. November in der Gemeindebibliothek Wettingen zu Besuch, wo sie aus ihrem neusten Krimi «Heisse Eisen» las. Der Anlass war nichts für schwache Nerven, zündet Petra Ivanov mit ihrem neusten Krimi aus der beliebten «Flint-Cavalli-Reihe» doch in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele. Woher die Autorin ihre Inspiration jeweils nimmt und wie sie diese minutiös zu einer Geschichte verwebt, erfuhr das Publikum in der Fragerunde. SUPPENTAG AUF DEM ZENTRUMSPLATZ Am Donnerstag, 19. Novem-

ber, findet der 12. Suppentag der Schweizer Tafel statt. In Wettingen organisiert der Rotary Club Wettingen diesen Anlass, der auf dem Zentrumsplatz von 11.30 bis 20 Uhr stattfindet. Sechs Wettinger Restaurants kochen und offerieren wunderbare Suppen. Daneben gibt es Kaffee und Kuchen, und eine breite Auswahl an Getränken. All diese Getränke und Nahrungsmittel werden von verschiedenen Unternehmen gratis zur Verfügung gestellt. Der Erlös des Suppentages geht vollumfänglich zugunsten der Schweizer Tafel. INSERAT

re führt die Harmonie ihr Probewochenende ausserhalb von Wettingen durch, dieses Jahr in Richterswil. Übernachtet wurde in der herrlich am See gelegenen Jugendherberge, geprobt im Saal des in der Nähe liegenden Hotels «Drei Könige». Der Samstag stand ganz im Zeichen der intensiven Probearbeit. Im Focus stand das ganze Programm des Jahreskonzertes – mit allen nötigen Finessen wie rechtzeitiges Aufstehen, das Einbauen von Showeffekten und die erste Aufführung der Bodypercussion-Nummer «Rock Trap». Für dieses Stück, das ohne Instrumente, sondern nur mit dem eigenen Körper gespielt wird, haben 16 Mitglieder des Vereins in den Wochen zuvor ihre Stimmen auswendig gelernt. Nun folgte das erste Zusammenfügen zu einem schliesslich 4-stimmigen Stück. Am Sonntag stand bereits wieder ein weiterer Probeblock bis 13 Uhr auf dem Programm. Es war einmal mehr ein perfektes Wochenende: Intensive und sehr effektive Probearbeit durch den Dirigenten Heinz Binder, Musikantinnen und Musikanten, die mit vollem Einsatz dabei waren, und es blieb genügend Zeit für kameradschaftlich schöne und auch wichtige Momente. Während der verbleibenden Proben bis zum Jahreskonzert am 14. November gilt es nun, den letzten Feinschliff vorzunehmen, Konzert im TägiSaal in Wettingen, Samstag, 14. November, 20 Uhr. Anmeldung unter der E-Mail reservationen@hwk.ch

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Verabschiedung mit 100 Geschenken Mit einer spektakulären Übung und 100 Feuerwehrautos verabschiedet sich Kommandant Paul Meier von der Feuerwehr Wettingen. SUSANNE KARRER

Nach 27 Jahren verabschiedete sich Kommandant Paul Meier mit einer letzten Hauptübung in den Feuerwehr-Ruhestand. Punkt 19 Uhr wurde am Freitagabend der Alarm ausgelöst und die 84 Freiwilligen der Feuerwehr Wettingen kämpften auf einer mobilen Brandsimulationsanlage gegen mehrere Brandherde. Los ging es mit einem Knall und einem Feuerball, dem ein simulierter Gasbrand folgte. Kaum war diese Gefahr gebannt, warteten in einer grossen Schale ein Flüssigkeitsbrand und anschliessend ein Metallbrand auf die Löschkräfte. Jeder Brandherd verlangte nach unterschiedlichen Taktiken – so darf zum Beispiel ein Flüssigkeitsbrand nicht direkt mit viel Wasser gelöscht werden, sondern muss mit einem Wasserschild unter Kontrolle gehalten werden, bis die Substanz ausgebrannt ist. Rund 600 Zuschauer verfolgten gebannt die Ereignisse, die immer wieder von Feuerwerk aufgepeppt wurden. Dann verlagerte sich die Action zum Brüelteich, wo ein Boot der Ölwehr Wettingen von der Wechselladepritsche auf das Wasser gesetzt wurde. Und schliesslich verfolgten die Anwesenden gespannt, wie der Hubretter 100 Geschenktüten vom Dach des Rathauses holte. Darin befanden sich von Paul Meier gestiftete Playmobil-Feuerwehrautos, die zum Abschluss der

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liefen zu Höchstform auf und boten einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen – darunter auch ein Stück, das die JMW durch viele Generationen begleitet hat und einfach nicht fehlen durfte: San Carlo. Bei diesem Marsch übernahm die junge Nachwuchsdirigentin Michelle Burri das Kommando und Daniel Bolt spielte mit der Klarinette im Orchester mit. Ob Jung oder Alt, alle klatschten begeistert mit und forderten

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JUGENDMUSIK WETTINGEN: «TIME TO SAY GOODBYE» Nicht nur mit Pauken und Trompeten, sondern auch mit Klarinette, Saxofon, Posaune, Querflöte, E-Bass, Tuba, Waldhorn, Euphonium und Piccolo hat sich die Jugendmusik Wettingen (JMW) am letzten Tag im Oktober von all jenen verabschiedet, die sie in den letzten fast 80 Jahren unterstützt und begleitet haben oder auch früher selber einmal Mitglied in diesem Verein waren. Die Westschöpfe der Kanti Wettingen war schon

bald zum Bersten voll und eiligst mussten zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden, bevor der Einzug der Musikanten von herzlichem Applaus begleitet wurde. Als erstes Stück wurde «The Olympic Spirit» gespielt – dies auch das Motto, das sich als roter Faden durch das ganze Konzert und auch die spassige Moderation zog. Die JMW, verstärkt durch Ehemalige und Freunde, unter der Leitung ihres Dirigenten Daniel Bolt


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WETTINGEN

Vom Whirlpool bis zum Dunkelzelt Fortsetzung Frontartikel Von Mode über Möbel, Reisen, Hausinstallationen, Taschen und Schmuck, diverse kulinarische Spezialitäten und Wein bis hin zu Whirlpools, Teppichen, zwei- und vierrädrige Fortbewegungsmittel war alles zu finden. Ob man ein neues Fitnessgerät ausprobieren, einen Massage-Sessel testen oder sich durch einen vollkommen dunklen Blindenparcours führen lassen wollte, – an der Herbstmesse wurde für jeden Besucher etwas geboten. Und auch die hungrigen Mägen wurden durch ein breites Angebot bedient – von der Bratwurst bis hin zur Schokofrucht. Sogar ein kompletter Saloon stand auf dem Gelände für durstige Kehlen und Countryfans bereit. Diverse Showeinlagen und ein Kinderprogramm sorgten für gute Unterhaltung. (ska) 160 Aussteller präsentierten Produkte, Ideen und Dienstleistungen.

Christa Fessler, Home Instead «Hier an der Messe mit den Menschen direkt in Kontakt zu sein finde ich schön. Durch die Gespräche erfährt man unterschiedliche Lebenssituationen, man hört viele Schicksale. Im Aussendienst bekomme ich auch viel mit, – wir leben sehr nah an unseren Senioren. Aber hier sind es viele fremde Leute, mit denen wir sonst gar nicht ins Gespräch kämen.» Fotos: ska

Andy Burger, Onkel Tom’s Brocki

. . . bis zu selbst gemachten Taschen.

«Der direkte Kontakt mit den Kunden gefällt mir. Ich arbeite im Brocki am Telefon und sehe die Leute nicht. Hier kamen heute viele Menschen an den Stand, die ich nur vom Telefon her kenne. Das hat etwas sehr Herzliches, wenn man sich dann endlich von Angesicht zu Angesicht begegnet.»

Führender Betreuungsdienst

Stephan Matt, Divani

Angela Diethelm, diga Reisen

Wenn Kräfte nachlassen, ist Home Instead im Einsatz, 365 Tage im Jahr. Geschulte Mitarbeitende aus der Region kümmern sich zuverlässig und liebevoll um Sie und Ihre Liebsten.

«Wir sehe hier viele Kunden, unsere Stammkunden. Und es ist auch ein Werbefenster für uns. Der Kontakt mit den Leuten gefällt mir persönlich sehr – und den Leuten zu gutem Schlaf zu verhelfen.»

«Wir erleben den direkten Kundenkontakt auch im Büro. Aber hier kommen in den vier Tagen natürlich viel mehr Leute vorbei. Wir sind daher vor allem hier, um neue Kontakte zu knüpfen.»

Das breit gefächerte Angebot reichte von Naturholz-Tischen. . . INSERAT

TTel. l 043 422 60 00 www.homeinstead.ch/baden-zurzach

Seniorenbetreuung


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FRAKTIONSBERICHTE

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LESERBRIEF

Laut den kantonalen Prognosen und Statistiken wird davon ausgegangen, dass die Bevölkerung in Wettingen weiter wachsen wird. Bis zum Jahr 2030 wird mit 25 000 Einwohnern gerechnet und bei stetigem Wachstum erwartet man bis im Jahr 2040 die Anzahl von 27 000 Einwohnern. Daher macht es Sinn, gemeindeeigene Grundstücke, die nicht zur Erfüllung des öffentlichen Auftrags dienen, zu veräussern, um so Wohnüberbauungen zu ermöglichen, welche die innere Verdichtung unterstützen. Der Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse soll das Wanner-Areal im Baurecht zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Aktivierung können zumindest für einen Teil des Wettinger Gewerbes die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um Arbeitsplätze zu schaffen, da anzunehmen ist, dass die Nachfrage einhergehend mit dem Bevölkerungswachstum steigen wird. Im Gleichschritt zur Entwicklung der Einwohnerzahlen wird auch der Altersdurchschnitt der Bevölkerung zunehmen. Mit der Abgabe (im Baurecht) der Teilparzelle Langäcker an die Alterszentrum St. Bernhard AG kann für die ältere Generation eine attraktive Lösung angeboten werden. Im gleichen Gebiet entstehen zurzeit Bauten der GGW, die im Betreuungssektor ein gutes Synergiepotenzial bieten, das von beiden Seiten genutzt werden könnte. Die FDP Fraktion befürwortet diese Begehren vollumfänglich. Der Kreditabrechnung für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse sowie der Kreditabrechnung für den Neubau des Knotens «Obere Geisswies» stimmt die Fraktion FDP zu. Erfreut ist die Fraktion FDP über die Entgegennahme ihres Postulats betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen vom 24. Juni 2015. (as)

Die CVP steht hinter dem Wettinger Gewerbe und kämpft für deren Anliegen. Aus diesem Grunde wird der Abgabe von Bauland im Baurecht auf dem Wanner-Areal einstimmig zugestimmt. Wettingen ist auf das Gewerbe angewiesen und für die CVP ist es von grosser Bedeutung, den traditionsreichen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, in Wettingen optimale Bedingungen für deren Zukunft zu schaffen. Wettingen soll nicht nur Wohn-, sondern auch ein attraktiver Arbeitsort sein und bleiben. Dem Alterszentrum St. Bernhard wird ebenfalls ein Baurechtsvertrag in Aussicht gestellt. Im Gebiet Langäcker sollen Alterswohnungen entstehen. Wohnen im Alter ist für die CVP ein zentrales Anliegen, darum steht die CVP einstimmig hinter diesem Vorhaben. Gleichzeitig erwartet die CVP, dass das Synergiepotenzial im Betreuungssektor zusammen mit der GGW möglichst ausgeschöpft wird. Zudem sollte das Altersleitbild der Gemeinde Wettingen in die Planung und Umsetzung der Alterswohnungen einfliessen. Aus raumplanerischer Sicht sind die Veräusserungen der Landparzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 vertretbar und richtig. Die Gemeinde sollte strategisch nicht wertvolle Landparzellen veräussern und diese nicht horten, auch zum Wohle des Steuersubstrates. Die Kreditabrechnungen für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse sowie zum Neubau des Knotens «Obere Geisswies» werden einstimmig zugestimmt. Zudem begrüsst die CVP die Ablehnung des Postulates von Celina Feri (SP). (ab)

EINWOHNERRATSSITZUNG: 12. NOVEMBER, 19 UHR, RATHAUSSAAL TRAKTANDEN: 1. Abgabe von Bauland im Baurecht an das Gewerbe von Wettingen (Wanner-Areal) und an die Alterszentrum St. Bernhard AG (Langäcker) sowie Veräusserung der Parzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 zur Erstellung von Wohnraum; 2. Kreditabrechnung für Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse; 3.Kreditabrechnung für Neubau des Knotens «Obere Geisswies»; 4. Postulat der FDP vom 24. Juni betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen; 5. Postulat Celina Feri (SP) vom 26.6. 2014 betr. bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten.

Die Fraktion SVP steht einstimmig hinter den Geschäften zur Abgabe von Bauland im Baurecht an das Gewerbe von Wettingen (Wanner-Areal) und die in Aussichtstellung eines Baurechtvertrages an das Alterszentrum St. Bernhard AG (Langäcker) sowie der Veräusserung der Parzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 zur Erstellung von Wohnraum. Mit der in Aussichtstellung eines Baurechtvertrages an die St. Bernhard AG ohne dass andere Betreiber solcher Institutionen angefragt wurden, wird die Verbundenheit zwischen der St. Bernhard AG und der Gemeinde mehr als deutlich attestiert. Dank dieser Zusicherung kann die St. Bernhard AG das Projekt weiterentwickeln. Bei der Realisierung des neuen Alterszentrums wird sich die Frage stellen, in wie weit sich die Gemeinde an der Finanzierung beteiligt. Grundsätzlich ist sie nicht verpflichtet, die Baukosten mitzutragen. Denn der gesetzliche Pflegeauftrag ist nicht an die St. Bernhard AG gebunden. Den Kreditabrechnungen stimmt die Fraktion zu. Die hohe Kostenunterschreitung zeigt einmal mehr, dass beim Posten Unvorhergesehenes jeweils sehr grosszügig kalkuliert wird. Die Kürzungsanträge der Fraktion in diesem Zusammenhang finden jedoch leider selten eine Mehrheit im Rat. Ob das nachträgliche Einfügen von Betonplatten bei der Bushaltestelle der Buslinie 12 an der Bahnhofstrasse ohne «Nachteile oder Mehrkosten» ausgeführt werden kann, wagt die SVP zu bezweifeln – solche Aussagen sind immer relativ. Die Fraktion SVP begrüsst im Grundsatz das Postulat der FDP betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen. Primär appelliert die SVP jedoch an ihre Einwohnerratskolleginnen und -kollegen, das jeweils effektivste Kommunikationsmittel zu nutzen sowie die für die Wettingerinnen und Wettinger relevanten Anliegen zu vertreten. Beim Postulat der SP betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten folgt die Fraktion der Empfehlung des Gemeinderates und lehnt dieses ab. (df)

Die Abgabe der Bauparzelle Wanner-Areal an die IG Tägerhardstrasse ist in der Fraktion unbestritten. Die Projektidee, wie auch die Umzonung der «Teilparzelle Langäcker» des Alterszentrum St. Bernhard beurteilt die SP als zukunftsgerichtet. Die einzelnen Parzellen in der Binz, an der Heimentalerstrasse und am Kapellenweg, welche die Gemeinde veräussern will, sind schon länger geplant und grundsätzlich nachvollziehbar. Dennoch wünschte sich die SP, dass die Landverkäufe nicht zur Verbesserung der laufenden Rechnung eingesetzt würden. Der Gewinn sollte in ausserordentliches Projekt, beispielsweise in die Sanierung des Tägi, investiert werden. Ein grosses Fragezeichen setzt die SP beim Zeitpunkt der Landverkäufe. Es wäre sinnvoller, zuerst die Änderungen der Bauund Nutzungsordnung abzuwarten, um dem Anspruch des verdichteten Bauens gerecht zu werden. Das Projekt Bahnhof- und Sonneggstrasse gilt als Vorzeigeprojekt von Wettingen. Brunnen, Bänkli und Bäume lassen die Fussgänger flanieren. Lauschig und gemütlich ist auch das neue Pärkli beim Klostermauerkreisel. Die Fraktion findet dieses Projekt toll. Der Kreditabrechnung «Obere Geisswies» nimmt die SP zur Kenntnis. Das Postulat der FDP betreffend «Aufzeigen der Kosten von Vorstössen» fordert Transparenz, dieses Anliegen begrüsst die SP. Unsere demokratischen Rechte sollten uns etwas Wert sein und wir sollten mit diesen Rechten verantwortungsvoll umgehen. Celina Feris Postulat betreffend bezahlbarem Wohnraum für Junge und Studenten wird vom Gemeinderat abgelehnt. Bezahlbarer Wohnraum in Wettingen ist rar. Für eine gute Durchmischung der Bevölkerung ist bezahlbarer Wohnraum notwendig und unbedingt zu fördern. Leider wird mit den zu veräussernden drei Parzellen in der Binz, Heimentalerstrasse und Kapellenweg Wohnraum im hohen Preissegment gefördert, das bedauert die Fraktion. (ls)

Der Abgabe von gemeindeeigenem Land im Baurecht an die Firmen Huser Gebäudetechnik AG und KMP Architektur AG, «Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse» stimmt die Fraktion zu in der Erwartung, dass damit Raum geschaffen wird für Gewerbebetriebe, die in Wettingen Arbeitsplätze anbieten. Das weitgehende Fehlen von Raum für Gewerbebetriebe in Wettingen hatte zur Folge, dass Betriebe die Gemeinde verlassen haben und weiter verlassen – das Gegenteil ist erwünscht. Der entsprechende gleichlautende Beschluss wurde übrigens am 8. September 2011 schon vom Einwohnerrat genehmigt, einstimmig. Ebenso billigt die Fraktion einen Baurechtsvertrag mit der Alterszentrum St. Bernhard AG über eine Bauparzelle im Gebiet Langäcker für deren Neubau Alterszentrum. Es sind Pflegestationen samt passenden halböffentlichen Nutzungen vorgesehen, was den Bedürfnissen der Wettinger Bevölkerung entspricht. Der Verkauf von Baulandparzellen an der Heimentalstrasse, im Binz und am Kapellenweg findet nicht die ungeteilte Zustimmung der Fraktion: Grundsätzlich erachtet sie es nicht als opportun, wenn die Gemeinde Land verkauft. Dazu kommt, dass zwei der Parzellen in einem Gebiet liegen, wo das Freiraumkonzept ganz klar «Handlungsbedarf» ortet für die «Suche und Sicherung einer Fläche für die Errichtung eines Spielplatzes». Öffentliche Räume haben integrierende Funktionen zu erfüllen, die private Grundstücke nicht leisten. Die folgende Generation sollte dazu die Möglichkeit immer noch haben. Die Kreditabrechnungen für die Bahnhof- und Sonneggstrasse und für den Neubau des Knotens «Geisswies» wird die Fraktion genehmigen. (mlr)

Beim Traktandum 1 stellt die BDP Wettingen fest, dass Sparen in der Gemeinde auf Hochtouren angelaufen ist. So wurden drei verschiedene Geschäfte in Traktandum 1 verpackt. Traktandum 1a: Die BDP begrüsst, dass es in Wettingen noch risikobereite Unternehmen gibt (Huser Gebäudetechnik AG und KPM Architektur AG), die mit eigenen Mitteln bereit sind, in den Standort Wettingen zu investieren. Die BDP befürwortet die Abgabe des Baulandes im Baurecht mit dem Ziel, das Wettinger Gewerbe weiter zu stärken. Traktandum 1b: Die BDP befürwortet die Umsiedlung des Alterszentrums St. Bernhard an dem schon lange geplanten Standort Langäcker. Die Abgabe des Baulandes im Baurecht stand bei der BDP nie zur Diskussion. Traktandum 1c: Die BDP findet es im Grundsatz richtig, nicht benötigtes Bauland der Gemeinde zu marktüblichen Konditionen an Private zu veräussern, stellt sich aber die Frage, warum die Gemeinde nicht das Bauland im Baurecht an junge Familien des unteren Mittelstandes abgibt. Gerade die Gemeinde sollte besorgt sein, dass Familien ein Eigenheim erwerben können, ohne sich zu verschulden. Aus diesem Grunde wird die BDP den Antrag stellen, Land im Baurecht an Familien abzugeben. Traktandum 2 und 3: Die beiden Kreditabrechnungen für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse und für den Neubau des Knotens «Obere Geisswies» sind mit einer Kreditunterschreitung abgeschlossen worden. Die BDP bedankt sich bei allen Beteiligten für den erfreulichen Abschluss der beiden Bauvorhaben. Die BDP nimmt die Gesundung des Finanzhaushaltes der Gemeinde ernst. An der letzten Einwohnerrats-Sitzung hatten verschiedene Exponenten der SP gefordert, dass die bürgerlichen Parteien Lösungen aufzeigen müssen, um die drohende Steuererhöhung zu vermeiden. Aus diesem Grunde reicht die BDP ein Postulat ein mit dem Titel «Hebung des Wettinger Bilderschatzes», dessen Ziel ist, die Gemeindefinanzen zu entlasten und die Kultur zu fördern. Die BDP sucht weiter intensiv an Möglichkeiten zur Optimierung der Gemeindefinanzen, die keinen massiven Leistungsabbau beinhalten. (bb)

Die glp Fraktion ist nicht sehr erfreut, dass die Gemeinde zum Erreichen eines ausgeglichenen Budgets 2016 und für die Beibehaltung des Steuerfusses von 95% auch fünf Parzellen der Gemeinde veräussert. Der Gemeinderat versucht auf diesem Weg, mehr Erträge zu erzielen. Die glp hätte gewünscht, dass mehr bei den Ausgaben und Leistungen angesetzt worden wäre. Unter diesen Umständen befürwortet die glp, dass die Parzelle Langäcker an das Alterszentrum St. Bernhard AG abgegeben wird. Somit besteht ein gutes Synergiepotenzial im Betreuungssektor mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen (GGW), die ihre Bauten gleich nebenan realisiert. Die Absicht ist, den Baurechtsvertrag auf dem Basislandwert von 1100 Franken pro m² und dem jeweiligen schweizerischen Referenzzinssatz für Mietzinsanpassungen abzuschliessen. Das Wanner-Areal wird an die Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse (mb Martin Bruggisser, Huser Gebäudetechnik AG, Lägern-Plastic AG und KMP Architektur AG) abgegeben, und zwar zu einem Basislandwert von 600 Franken pro m². Im Bericht der Gemeinde steht, dass die Interessengemeinschaft seit 2011 diverse Vorprojekte entwickelt und nach Absagen von Interessenten (z.B. Gutor Eletronic GmbH) überarbeitet und angepasst hat. Jetzt sollen neben Gewerbeareal auch 20 neue Wohnungen entstehen. Die glp fragt sich, ob der günstige Preis nach all den Anpassungen noch marktgerecht ist und erwartet hierzu von der Gemeinde Erklärungen. Die glp heisst beide Kreditabrechnungen gut. Für die Kreditunterschreitung bei der Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse ist der Budgetposten Unvorhergesehenes vor allem verantwortlich für die Kreditüberschreitung beim Neubau des Knotens «Obere Geisswies» der Ingenieurleistungen. Die glp folgt der Empfehlung des Gemeinderates und lehnt das Postulat der SP betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten ab. Bei dieser angespannten Finanzlage in Wettingen liegen leider keine weiteren Subventionen drin. (op)

50 Jahre Einwohnerrat Wettingen Mitte der 60er-Jahre haben die Wettinger entschieden, als eine der ersten Gemeinden im Kanton anstelle der Gemeindeversammlung ein Parlament mit Volksvertretern einzuführen. Am 14. November 1965 wählten die Stimmberechtigten zum ersten Mal 50 Einwohnerräte . Zu dieser Zeit waren Wahlen und Abstimmungen den Männern vorbehalten und es konnten nur Männer für jeweils eine Legislatur (vier Jahre) gewählt werden. 1965 fand erstmals ein Wahlkampf statt und es galt, die 50 «Herren Einwohnerräte» zu wählen. Stärkste Parteien im ersten Einwohnerrat waren mit 16 Sitzen die Christlichsoziale Gruppe sowie die Sozialdemokraten mit 11 Vertretern. Zum ersten Einwohnerratspräsident wurde Max Knecht bestimmt. Ich gratuliere zu 50 Jahren Einwohnerrat Wettingen! Vielen Dank an alle Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte der letzten 50 Jahre, die sich mit Engagement, Weitblick und Herzblut für Gemeinde und Dorf eingesetzt haben. Als amtierender Einwohnerrat bin ich stolz und freue mich, mit 49 Kolleginnen und Kollegen im Jubiläumsjahr alle Einwohnerinnen und Einwohner zu vertreten und die Zukunft von Wettingen mitzugestalten. Roland Michel, Einwohnerrat und Parteipräsident CVP Wettingen

INSERAT


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

FRAKTIONSBERICHTE

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LESERBRIEF

Laut den kantonalen Prognosen und Statistiken wird davon ausgegangen, dass die Bevölkerung in Wettingen weiter wachsen wird. Bis zum Jahr 2030 wird mit 25 000 Einwohnern gerechnet und bei stetigem Wachstum erwartet man bis im Jahr 2040 die Anzahl von 27 000 Einwohnern. Daher macht es Sinn, gemeindeeigene Grundstücke, die nicht zur Erfüllung des öffentlichen Auftrags dienen, zu veräussern, um so Wohnüberbauungen zu ermöglichen, welche die innere Verdichtung unterstützen. Der Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse soll das Wanner-Areal im Baurecht zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Aktivierung können zumindest für einen Teil des Wettinger Gewerbes die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um Arbeitsplätze zu schaffen, da anzunehmen ist, dass die Nachfrage einhergehend mit dem Bevölkerungswachstum steigen wird. Im Gleichschritt zur Entwicklung der Einwohnerzahlen wird auch der Altersdurchschnitt der Bevölkerung zunehmen. Mit der Abgabe (im Baurecht) der Teilparzelle Langäcker an die Alterszentrum St. Bernhard AG kann für die ältere Generation eine attraktive Lösung angeboten werden. Im gleichen Gebiet entstehen zurzeit Bauten der GGW, die im Betreuungssektor ein gutes Synergiepotenzial bieten, das von beiden Seiten genutzt werden könnte. Die FDP Fraktion befürwortet diese Begehren vollumfänglich. Der Kreditabrechnung für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse sowie der Kreditabrechnung für den Neubau des Knotens «Obere Geisswies» stimmt die Fraktion FDP zu. Erfreut ist die Fraktion FDP über die Entgegennahme ihres Postulats betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen vom 24. Juni 2015. (as)

Die CVP steht hinter dem Wettinger Gewerbe und kämpft für deren Anliegen. Aus diesem Grunde wird der Abgabe von Bauland im Baurecht auf dem Wanner-Areal einstimmig zugestimmt. Wettingen ist auf das Gewerbe angewiesen und für die CVP ist es von grosser Bedeutung, den traditionsreichen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, in Wettingen optimale Bedingungen für deren Zukunft zu schaffen. Wettingen soll nicht nur Wohn-, sondern auch ein attraktiver Arbeitsort sein und bleiben. Dem Alterszentrum St. Bernhard wird ebenfalls ein Baurechtsvertrag in Aussicht gestellt. Im Gebiet Langäcker sollen Alterswohnungen entstehen. Wohnen im Alter ist für die CVP ein zentrales Anliegen, darum steht die CVP einstimmig hinter diesem Vorhaben. Gleichzeitig erwartet die CVP, dass das Synergiepotenzial im Betreuungssektor zusammen mit der GGW möglichst ausgeschöpft wird. Zudem sollte das Altersleitbild der Gemeinde Wettingen in die Planung und Umsetzung der Alterswohnungen einfliessen. Aus raumplanerischer Sicht sind die Veräusserungen der Landparzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 vertretbar und richtig. Die Gemeinde sollte strategisch nicht wertvolle Landparzellen veräussern und diese nicht horten, auch zum Wohle des Steuersubstrates. Die Kreditabrechnungen für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse sowie zum Neubau des Knotens «Obere Geisswies» werden einstimmig zugestimmt. Zudem begrüsst die CVP die Ablehnung des Postulates von Celina Feri (SP). (ab)

EINWOHNERRATSSITZUNG: 12. NOVEMBER, 19 UHR, RATHAUSSAAL TRAKTANDEN: 1. Abgabe von Bauland im Baurecht an das Gewerbe von Wettingen (Wanner-Areal) und an die Alterszentrum St. Bernhard AG (Langäcker) sowie Veräusserung der Parzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 zur Erstellung von Wohnraum; 2. Kreditabrechnung für Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse; 3.Kreditabrechnung für Neubau des Knotens «Obere Geisswies»; 4. Postulat der FDP vom 24. Juni betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen; 5. Postulat Celina Feri (SP) vom 26.6. 2014 betr. bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten.

Die Fraktion SVP steht einstimmig hinter den Geschäften zur Abgabe von Bauland im Baurecht an das Gewerbe von Wettingen (Wanner-Areal) und die in Aussichtstellung eines Baurechtvertrages an das Alterszentrum St. Bernhard AG (Langäcker) sowie der Veräusserung der Parzellen Nrn. 1860, 2009 und 1114 zur Erstellung von Wohnraum. Mit der in Aussichtstellung eines Baurechtvertrages an die St. Bernhard AG ohne dass andere Betreiber solcher Institutionen angefragt wurden, wird die Verbundenheit zwischen der St. Bernhard AG und der Gemeinde mehr als deutlich attestiert. Dank dieser Zusicherung kann die St. Bernhard AG das Projekt weiterentwickeln. Bei der Realisierung des neuen Alterszentrums wird sich die Frage stellen, in wie weit sich die Gemeinde an der Finanzierung beteiligt. Grundsätzlich ist sie nicht verpflichtet, die Baukosten mitzutragen. Denn der gesetzliche Pflegeauftrag ist nicht an die St. Bernhard AG gebunden. Den Kreditabrechnungen stimmt die Fraktion zu. Die hohe Kostenunterschreitung zeigt einmal mehr, dass beim Posten Unvorhergesehenes jeweils sehr grosszügig kalkuliert wird. Die Kürzungsanträge der Fraktion in diesem Zusammenhang finden jedoch leider selten eine Mehrheit im Rat. Ob das nachträgliche Einfügen von Betonplatten bei der Bushaltestelle der Buslinie 12 an der Bahnhofstrasse ohne «Nachteile oder Mehrkosten» ausgeführt werden kann, wagt die SVP zu bezweifeln – solche Aussagen sind immer relativ. Die Fraktion SVP begrüsst im Grundsatz das Postulat der FDP betreffend Aufzeigen der Kosten von Vorstössen. Primär appelliert die SVP jedoch an ihre Einwohnerratskolleginnen und -kollegen, das jeweils effektivste Kommunikationsmittel zu nutzen sowie die für die Wettingerinnen und Wettinger relevanten Anliegen zu vertreten. Beim Postulat der SP betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten folgt die Fraktion der Empfehlung des Gemeinderates und lehnt dieses ab. (df)

Die Abgabe der Bauparzelle Wanner-Areal an die IG Tägerhardstrasse ist in der Fraktion unbestritten. Die Projektidee, wie auch die Umzonung der «Teilparzelle Langäcker» des Alterszentrum St. Bernhard beurteilt die SP als zukunftsgerichtet. Die einzelnen Parzellen in der Binz, an der Heimentalerstrasse und am Kapellenweg, welche die Gemeinde veräussern will, sind schon länger geplant und grundsätzlich nachvollziehbar. Dennoch wünschte sich die SP, dass die Landverkäufe nicht zur Verbesserung der laufenden Rechnung eingesetzt würden. Der Gewinn sollte in ausserordentliches Projekt, beispielsweise in die Sanierung des Tägi, investiert werden. Ein grosses Fragezeichen setzt die SP beim Zeitpunkt der Landverkäufe. Es wäre sinnvoller, zuerst die Änderungen der Bauund Nutzungsordnung abzuwarten, um dem Anspruch des verdichteten Bauens gerecht zu werden. Das Projekt Bahnhof- und Sonneggstrasse gilt als Vorzeigeprojekt von Wettingen. Brunnen, Bänkli und Bäume lassen die Fussgänger flanieren. Lauschig und gemütlich ist auch das neue Pärkli beim Klostermauerkreisel. Die Fraktion findet dieses Projekt toll. Der Kreditabrechnung «Obere Geisswies» nimmt die SP zur Kenntnis. Das Postulat der FDP betreffend «Aufzeigen der Kosten von Vorstössen» fordert Transparenz, dieses Anliegen begrüsst die SP. Unsere demokratischen Rechte sollten uns etwas Wert sein und wir sollten mit diesen Rechten verantwortungsvoll umgehen. Celina Feris Postulat betreffend bezahlbarem Wohnraum für Junge und Studenten wird vom Gemeinderat abgelehnt. Bezahlbarer Wohnraum in Wettingen ist rar. Für eine gute Durchmischung der Bevölkerung ist bezahlbarer Wohnraum notwendig und unbedingt zu fördern. Leider wird mit den zu veräussernden drei Parzellen in der Binz, Heimentalerstrasse und Kapellenweg Wohnraum im hohen Preissegment gefördert, das bedauert die Fraktion. (ls)

Der Abgabe von gemeindeeigenem Land im Baurecht an die Firmen Huser Gebäudetechnik AG und KMP Architektur AG, «Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse» stimmt die Fraktion zu in der Erwartung, dass damit Raum geschaffen wird für Gewerbebetriebe, die in Wettingen Arbeitsplätze anbieten. Das weitgehende Fehlen von Raum für Gewerbebetriebe in Wettingen hatte zur Folge, dass Betriebe die Gemeinde verlassen haben und weiter verlassen – das Gegenteil ist erwünscht. Der entsprechende gleichlautende Beschluss wurde übrigens am 8. September 2011 schon vom Einwohnerrat genehmigt, einstimmig. Ebenso billigt die Fraktion einen Baurechtsvertrag mit der Alterszentrum St. Bernhard AG über eine Bauparzelle im Gebiet Langäcker für deren Neubau Alterszentrum. Es sind Pflegestationen samt passenden halböffentlichen Nutzungen vorgesehen, was den Bedürfnissen der Wettinger Bevölkerung entspricht. Der Verkauf von Baulandparzellen an der Heimentalstrasse, im Binz und am Kapellenweg findet nicht die ungeteilte Zustimmung der Fraktion: Grundsätzlich erachtet sie es nicht als opportun, wenn die Gemeinde Land verkauft. Dazu kommt, dass zwei der Parzellen in einem Gebiet liegen, wo das Freiraumkonzept ganz klar «Handlungsbedarf» ortet für die «Suche und Sicherung einer Fläche für die Errichtung eines Spielplatzes». Öffentliche Räume haben integrierende Funktionen zu erfüllen, die private Grundstücke nicht leisten. Die folgende Generation sollte dazu die Möglichkeit immer noch haben. Die Kreditabrechnungen für die Bahnhof- und Sonneggstrasse und für den Neubau des Knotens «Geisswies» wird die Fraktion genehmigen. (mlr)

Beim Traktandum 1 stellt die BDP Wettingen fest, dass Sparen in der Gemeinde auf Hochtouren angelaufen ist. So wurden drei verschiedene Geschäfte in Traktandum 1 verpackt. Traktandum 1a: Die BDP begrüsst, dass es in Wettingen noch risikobereite Unternehmen gibt (Huser Gebäudetechnik AG und KPM Architektur AG), die mit eigenen Mitteln bereit sind, in den Standort Wettingen zu investieren. Die BDP befürwortet die Abgabe des Baulandes im Baurecht mit dem Ziel, das Wettinger Gewerbe weiter zu stärken. Traktandum 1b: Die BDP befürwortet die Umsiedlung des Alterszentrums St. Bernhard an dem schon lange geplanten Standort Langäcker. Die Abgabe des Baulandes im Baurecht stand bei der BDP nie zur Diskussion. Traktandum 1c: Die BDP findet es im Grundsatz richtig, nicht benötigtes Bauland der Gemeinde zu marktüblichen Konditionen an Private zu veräussern, stellt sich aber die Frage, warum die Gemeinde nicht das Bauland im Baurecht an junge Familien des unteren Mittelstandes abgibt. Gerade die Gemeinde sollte besorgt sein, dass Familien ein Eigenheim erwerben können, ohne sich zu verschulden. Aus diesem Grunde wird die BDP den Antrag stellen, Land im Baurecht an Familien abzugeben. Traktandum 2 und 3: Die beiden Kreditabrechnungen für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse und für den Neubau des Knotens «Obere Geisswies» sind mit einer Kreditunterschreitung abgeschlossen worden. Die BDP bedankt sich bei allen Beteiligten für den erfreulichen Abschluss der beiden Bauvorhaben. Die BDP nimmt die Gesundung des Finanzhaushaltes der Gemeinde ernst. An der letzten Einwohnerrats-Sitzung hatten verschiedene Exponenten der SP gefordert, dass die bürgerlichen Parteien Lösungen aufzeigen müssen, um die drohende Steuererhöhung zu vermeiden. Aus diesem Grunde reicht die BDP ein Postulat ein mit dem Titel «Hebung des Wettinger Bilderschatzes», dessen Ziel ist, die Gemeindefinanzen zu entlasten und die Kultur zu fördern. Die BDP sucht weiter intensiv an Möglichkeiten zur Optimierung der Gemeindefinanzen, die keinen massiven Leistungsabbau beinhalten. (bb)

Die glp Fraktion ist nicht sehr erfreut, dass die Gemeinde zum Erreichen eines ausgeglichenen Budgets 2016 und für die Beibehaltung des Steuerfusses von 95% auch fünf Parzellen der Gemeinde veräussert. Der Gemeinderat versucht auf diesem Weg, mehr Erträge zu erzielen. Die glp hätte gewünscht, dass mehr bei den Ausgaben und Leistungen angesetzt worden wäre. Unter diesen Umständen befürwortet die glp, dass die Parzelle Langäcker an das Alterszentrum St. Bernhard AG abgegeben wird. Somit besteht ein gutes Synergiepotenzial im Betreuungssektor mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen (GGW), die ihre Bauten gleich nebenan realisiert. Die Absicht ist, den Baurechtsvertrag auf dem Basislandwert von 1100 Franken pro m² und dem jeweiligen schweizerischen Referenzzinssatz für Mietzinsanpassungen abzuschliessen. Das Wanner-Areal wird an die Interessengemeinschaft Tägerhardstrasse (mb Martin Bruggisser, Huser Gebäudetechnik AG, Lägern-Plastic AG und KMP Architektur AG) abgegeben, und zwar zu einem Basislandwert von 600 Franken pro m². Im Bericht der Gemeinde steht, dass die Interessengemeinschaft seit 2011 diverse Vorprojekte entwickelt und nach Absagen von Interessenten (z.B. Gutor Eletronic GmbH) überarbeitet und angepasst hat. Jetzt sollen neben Gewerbeareal auch 20 neue Wohnungen entstehen. Die glp fragt sich, ob der günstige Preis nach all den Anpassungen noch marktgerecht ist und erwartet hierzu von der Gemeinde Erklärungen. Die glp heisst beide Kreditabrechnungen gut. Für die Kreditunterschreitung bei der Werkleitungs- und Oberbausanierung der Bahnhof- und Sonneggstrasse ist der Budgetposten Unvorhergesehenes vor allem verantwortlich für die Kreditüberschreitung beim Neubau des Knotens «Obere Geisswies» der Ingenieurleistungen. Die glp folgt der Empfehlung des Gemeinderates und lehnt das Postulat der SP betreffend bezahlbares Wohnen für Junge und Studenten ab. Bei dieser angespannten Finanzlage in Wettingen liegen leider keine weiteren Subventionen drin. (op)

50 Jahre Einwohnerrat Wettingen Mitte der 60er-Jahre haben die Wettinger entschieden, als eine der ersten Gemeinden im Kanton anstelle der Gemeindeversammlung ein Parlament mit Volksvertretern einzuführen. Am 14. November 1965 wählten die Stimmberechtigten zum ersten Mal 50 Einwohnerräte . Zu dieser Zeit waren Wahlen und Abstimmungen den Männern vorbehalten und es konnten nur Männer für jeweils eine Legislatur (vier Jahre) gewählt werden. 1965 fand erstmals ein Wahlkampf statt und es galt, die 50 «Herren Einwohnerräte» zu wählen. Stärkste Parteien im ersten Einwohnerrat waren mit 16 Sitzen die Christlichsoziale Gruppe sowie die Sozialdemokraten mit 11 Vertretern. Zum ersten Einwohnerratspräsident wurde Max Knecht bestimmt. Ich gratuliere zu 50 Jahren Einwohnerrat Wettingen! Vielen Dank an alle Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte der letzten 50 Jahre, die sich mit Engagement, Weitblick und Herzblut für Gemeinde und Dorf eingesetzt haben. Als amtierender Einwohnerrat bin ich stolz und freue mich, mit 49 Kolleginnen und Kollegen im Jubiläumsjahr alle Einwohnerinnen und Einwohner zu vertreten und die Zukunft von Wettingen mitzugestalten. Roland Michel, Einwohnerrat und Parteipräsident CVP Wettingen

INSERAT


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT

Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen 14. + 15. November 2015 Unter kundiger Anleitung findet das jährliche Kerzenziehen für Jung und Alt statt bei der Garage Kieser GmbH, Ringstrasse 16, 5432 Neuenhof.

Weihnachtsausstellung mit:  Neuheiten von Nissan und Garage Kieser GmbH, Neuenhof  Brillen, Kontaktlinsen von Optik Huber, Würenlos  Gschänkstübli mit Rose Schori, Killwangen  Schmuck von Carla Bellini, Killwangen  Blachen-Taschen, Quilling-Karten von Margot Maurer, Spreitenbach  Betonkreationen von Sandra Frischknecht, Gränichen  diverse Bastelarbeiten vom Elternverein Neuenhof  Kerzenziehen mit farbigem Wachs unter Anleitung des Elternvereins Neuenhof Unsere Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. Ihren Hunger können Sie mit einem Raclette, einer Wurst zum Selber grillieren, Hotdog und/oder hausgemachtem Kuchen stillen. Der Reinerlös geht zugunsten des Elternvereins Neuenhof.

Auf Ihren Besuch freuen wir uns! Unsere Öffnungszeiten sind wie folgt:

Samstag,14. November 2015, 12.00 –18.00 Uhr Sonntag, 15. November 2015, 11.00 –17.00 Uhr

Spielgruppe Wunderchischte / Waldspielgruppe Wirbelwind / Chrabbelgruppe Zürcherstrasse 99, 5432 Neuenhof

Sperrung / Nachtarbeit Werkleitungssanierung Zentrum/Limmatstrasse Im Rahmen der Werkleitungssanierung Zentrum muss die Limmatstrasse mit dem Werkleitungsbau überquert werden. Aus logistischen und arbeitstechnischen Gründen wird der Strassenaufbruch in einem Zuge ausgeführt. Dies hat zur Folge, dass die Limmatstrasse zwischen Kreisel «Eich» und der Einmündung «Hardstrasse» für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden muss. Die Sperrung findet am Freitag, 13. November, ab 19 INSERAT

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600 Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

14. und 15. November Jaqueline Hochstrasser Dohlenzelgstrasse 23 5210 Windisch Tel. 056 441 41 66 Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Uhr bis Samstag, 14. November, 12 Uhr, statt. Im Rahmen dieses Nachteinsatzes werden ebenfalls punktuelle Grabarbeiten im Bereich der Zürcherstrasse ausgeführt. Der Verkehr kann mittels Verkehrsdienst weiterhin gewährleistet werden. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die baulichen Massnahmen und die Lärmimmissionen für die erwähnte Nachtarbeit gebeten. Die Bauunternehmung ist darum bemüht, die Lärmimmissionen auf ein Minimum zu beschränken.


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

13 LESERBRIEF

Leserbrief zum Bericht «Tageshort wird aufgelöst» vom 28. Oktober in der Limmatwelle An der ausserordentlichen GV vom 26. Oktober des Vereins Tageshort Neuenhof war für uns langjährige Hortleiterinnen der Beschluss der Auflösung des Hortbetriebs sehr emotional. Zusammen mit dem Vorstand haben wir viel Herzblut in die Arbeit gesteckt. Unser Verein war geprägt vom Grundgedanken, allen Eltern eine wohlwollende Kinderbetreuung anzubieten. Stets konnten wir auf eine starke Unterstützung seitens der Gemeinde zählen. Die Zeiten ändern, die Ideen auch. So beschloss die Gemeinde, die Liegenschaft an der Zürcherstrasse 141, in welcher sich der Tageshort eingemietet hat, zu verkaufen. Zusätzlich wurde der Leistungsvertrag zwischen Hort und Gemeinde gekündigt, zugunsten eines neuen Finanzierungsmodells. Diese politischen Entscheide müssen wir wohl akzeptieren. Auf wenig Akzeptanz stösst bei uns die Art und Weise, wie mit der Institution Tageshort in den letzten Monaten umgegangen wurde. So wurde uns an den Generalversammlungen die Arbeit durch den Gemeinderat als wertvoll verdankt und uns die nötige Unterstützung zugesichert. Man war sich in den letzten Monaten wohl bewusst, dass man dem Verein mit den politischen Entscheiden das Fundament unter den Füssen weggezogen hat. Nur so ist es zu erklären, dass an der ausserordentlichen GV nur gerade ein Gemeindevertreter anwesend war. Es ist für uns unverständlich, warum nicht früher eine Lösung in Betracht gezogen wurde. Eine, die den fliessenden Übergang vom Tageshortbetrieb in die Schultagesstrukturen ermöglicht hätte, die angeblich auf das Jahr 2017 in Planung sind. Mit einer ehrlichen Kommunikation wäre bestimmt keine schlechtere Lösung erzielt worden. Eltern müssten sich nicht den Kopf zerbrechen, wie sie die Betreuung nach Juni 2016 lösen. Eine gut funktionierende soziale Institution müsste nicht auf diese Art und Weise aus der Gemeinde weichen. Tageshort Neuenhof, Hortleiterinnen Claudine Friedli und Moni Egloff

INSERAT

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NEUENHOF

Hoher Besuch in der Schule Alex Hürzeler, Regierungsrat, und Christian Äberli, Leiter Abteilung Volksschule, in der Schule Neuenhof. Am 5. November besuchte Regierungsrat Alex Hürzeler in Begleitung von Christian Äberli, Leiter der Volksschule Aargau, die Schule Neuenhof. Der «hohe Besuch» bewunderte als erstes den Pausenkiosk, der täglich offen ist. Nach einer kurzen Vorstellung der Schule durch Renate Baschek (Gesamtschulleiterin) wurden diverse Klassen vom Kindergarten bis zur Oberstufe besucht. Die Schule befindet sich im Umbau, aus diesem Grund wurden auch zwei Einschulungsklassen im Feuerwehrlokal besucht. Eine Besonderheit war auch der Besuch des kommunalen Integrationskurses, in dem Kinder unterrichtet werden, die kaum ein Wort Deutsch verstehen. Im Anschluss fand eine angeregte Diskussion mit Mitgliedern der Schulleitung, Schulpfle-

Alex Hürzeler und Christian Äberli zu Besuch bei Schulkindern (v.l.). ge, dem Gemeinderat und der Gemeindepräsidentin Susanne Voser statt. Die wesentlichen Diskussionsthemen waren die Entlastungsmassnahmen 2016 und deren direkte Auswirkungen auf die Schule Neuenhof. Im Zusammen-

Foto; zVg

hang der Mitgliedergemeinden der IG fairer Finanz- und Lastenausgleich wurden auch die Schulleitungspensen, die Beteiligung am Schulversuch «Pauschale Ressourcierung» und der Bildungslastenausgleich diskutiert. (rb)

VERMISCHTES TENNISCLUB NEUENHOF Die Gentlemens vom Tennisclub Neuenhof im neuen Tenü. Wieso Gentlemen? Zuerst spielt man im Tennis bei den Aktiven Interclub, später bei den Senioren und zum Abschluss bei den Veteranen. Vor rund 30 Jahren wurde von zurückgetretenen Spielern eine Art Altmänner-Liga für Freundschaftsspiele gegründet. Die Freundschaftsspiele mit anschliessendem gemütlichen Beisammensein finden im Juli/August statt. Nur der Name der Liga war nicht allen genehm. Vor rund 20 Jahren präsentierte deshalb der damalige Obmann Günter Sauer der Versammlung das Wort «Gentlemen». Die «Gentlemen» treffen sich von April bis November jeden Dienstag um 16 Uhr zum Spielen und gemütlichen Beisammensein.

Der Vorstand der Chlausgesellschaft hat sich entschieden, dieses Jahr auf die Weihnachtskrippe zu verzichten. Die Baustelle erschwert die Platzierung der Krippe, zudem ist die momentane Situation für die Tiere unzumutbar. CARWASH AM SAMSTAG, 14. NOVEMBER Um den Wunsch «Abschluss-

lager» wahr werden zu lassen, braucht die Klasse S4b Geld. Die erste Sammelaktion wird am Samstag, 14. November, mit dem Carwash durchgeführt. Autofahrer können bei der Kontiki Garage (Nähe Feuerwehrlokal) in Neuenhof vorbeigehen. Ihr Fahrzeug wird innen gereinigt, aussen gewaschen. Die Gäste können sich in dieser Zeit mit warmen Getränken und Snacks erfrischen. 12 Franken für die Aussen- und 7 Franken für die Innenreinigung.

CHLAUSEINZUG VOM 29. NOVEMBER RÄBELIECHTLIUMZUG Der RäbeVERZICHT AUF KRIPPENAUFBAU Die liechtli-Event fand am 1. Novem-

Chlausgesellschaft Neuenhof führt zum 19. Mal den Chlauseinzug durch. Wegen der Baustelle auf dem Schulareal kommt es zu einer kleinen Routenänderung.

ber in der Turnhalle Zentrum statt. Die 220 Sitzplätze waren schnell von Jung und Alt besetzt. Mit Freude und mehr oder weniger Ausdauer wurden die Räben

Es wurde fleissig geschnitzt.

zVg

von den Kindern und ihren Begleitpersonen ausgehöhlt, geschnitzt, verziert. Wenn ein Kind gar nicht mehr stillsitzen konnte, durfte es sich in der Turnhalle austoben. Danach durfte man eine Kürbissuppe geniessen, bevor der Umzug vor Einbruch der Dunkelheit gestartet werden konnte. Angeführt von den Tambouren bewegte sich der lange Räbeliechtliumzug durch die Quartiere von Neuenhof. Gemeinsam mit den Spielgruppenleiterinnen sangen die Kinder an zwei Treffpunkten die zuvor in der Spielgruppe eingeübten Räbeliechtlilieder inklusive das «Tschüss-Liedli» der Spielgruppe.


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

KILLWANGEN

15

GEMEINDE KILLWANGEN

Einladung zum Polit-Info Montag, 16. November 2015, 19.30 Uhr im Werkgebäude-Saal Wir informieren Sie zu folgenden Themen: ➢ Vorentscheid über möglichen Gemeindezusammenschluss von Spreitenbach und Killwangen ➢ Regionale Spitex – Kündigung ➢ Budget 2016 ➢ Aktuelle Fragen Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie Ihre Fragen – wir beantworten sie Ihnen gerne. Killwangen, 19. Oktober 2015

GEMEINDERAT KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT

Bürgerrechtswesen Gestützt auf die Erfüllung der Wohnsitzfristen, der positiv verlaufenen Tests bezüglich Sprache, Geschichtsund Staatskenntnisse als auch auf das Integrationsgespräch und den guten Leumund hat der Gemeinderat folgenden Personen das Gemeindebürgerrecht zugesichert: Ljutviu, Asan und Florenda, Poststrasse 152. Vorbehalten bleiben die Entscheide auf Stufe Bund und Kanton.

Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch

LESERBRIEF

abo s e r h Ja on  é r c s à di 320.– . ab Fr

Betrifft Schlussfolgerungen von Valentin Schmid am Politapéro «Das letzte Thema» Sehr geehrter Herr Valentin Schmid, Argumenten, Fakten und Meinungen zugetan, habe ich mit Ihrer Auslegung erhebliche Mühe. Wenn von zehn Gremien à sechs Personen, sieben Gruppenarbeiten zum Schluss kommen, dass es keine Notwendigkeit oder erheblichen Vorteile für einen Zusammenschluss von Killwangen und Spreitenbach gibt, drei einen Vorteil nur in gewissen Sparten erkennen – nach Investitionen und langfristig – wie können Sie aus diesen Fakten die Aussage kreieren: «Wenn man objektiv auswertet, muss ein Zusammenschluss angegangen werden?» Entweder verstehe ich die Bedeutung objektiv falsch oder Sie legen keinen Wert auf die «viel gelobte Arbeit der Kommisionen». Es drängt sich die Frage auf, ob man die Steuergelder nicht hätte sparen können, wenn seitens von Herrn Leimbacher und Co. die Auswertungen, Interpretationen und Schlussberichte direkter vorgegeben worden wären. Herbert Schraner, Killwangen

VERMISCHTES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG DER RÖM.-KATH. KIRCHGEMEINDE KILLWANGEN Die Kirchgemeindever-

sammlung findet am Donnerstag, 19. November, um 20 Uhr im Pfarrsaal statt. INSERAT

Putzfrau gesucht für 1-Personen-Haushalt in Killwangen 2 bis 3-mal im Monat Telefon: 079 700 44 45

Über 40 Personen besuchten die

Podiumsdiskussion am 4. November im Werkgebäude Killwangen.

Foto: se

Die Frage nach dem Nachher Die CVP Killwangen lud die Bevölkerung zur Podiumsdiskussion bezüglich der möglichen Fusion von Spreitenbach und Killwangen ein. SIBYLLE EGLOFF

«Wir reden um den heissen Brei. Es gibt kein Killerargument gegen eine Fusion», sagte ein Podiumsbesucher. Auch Dominika Schüpbach vertrat diese Meinung: «Wir nutzen das Angebot in Spreitenbach, aber wir können nicht mitreden. Mit einem Zusammenschluss hätten wir die Möglichkeit, uns einzubringen.» An der öffentlichen Podiumsdiskussion, die der Vorstand der CVP Killwangen veranstaltete, stand das weitere Vorgehen der Fusionsverhandlungen zwischen Spreitenbach und Killwangen zur Debatte. Über 40 Personen fanden sich dazu am 4. November im Werkgebäude Killwangen ein. Anwesend war zudem je ein Mitglied der zehn Facharbeitsgruppen, die die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der Gemeinden geprüft haben. Sie präsentierten die Überlegungen und Resultate ihrer jeweiligen Gruppe und beantworteten Fragen der anwesenden Killwangener. Die Moderation übernahm Susan

Diethelm, die Geschäftsführerin hilfe eines Fusionsvertrages geklärt werden. Dadurch erhält der CVP Aargau. man ein klares Bild, was nach der DER ANLASS galt als Antwort auf Fusion sein wird», sagte Lilian die am 15. Oktober erfolgte Infor- Zeindler. Ängste vor dem Aufeinandermationsveranstaltung über den Projektstand zum möglichen Zu- treffen unterschiedlicher Kultusammenschluss durch den Pro- ren bei einer Fusion mit dem jektleiter Markus Leimbacher so- multikulturellen Spreitenbach wie den Gemeindepräsidenten zeigten sich ebenso: «Können wir Spreitenbach, Valentin Schmid, nach einer Fusion den Kindern an und den Gemeindeammann Kill- Festen immer noch Cervelats wangen, Werner Scherer. Es hät- zum Essen geben, oder verteilen ten die Vorabinformationen ge- wir dann Poulet-Würste?», wollte fehlt, weshalb keine wirkliche ein Anwesender wissen. Diskussion stattfinden konnte, gab ein Mitglied der CVP Killwan- DIE MODERATORIN des Abends gen am Infoanlass vom 15. Okto- sprach sich klar für einen Zuber zu verstehen. Rege diskutiert sammenschluss aus. «Ein Gewurde jedoch im Werkgebäude meinderat, der Nein dazu sagt, am 4. November. Die Stimmen ist nicht visionär.» Es sei schade aus dem Publikum zeigten, dass für die Arbeit, die die Facharviele Anwesende einer Fusion beitsgruppen betrieben haben, nicht abgeneigt sind oder zumin- wenn man jetzt bereits Nein sadest die Ausarbeitung eines Fusi- ge, so Diethelm. Viele Anwesenonsvertrags befürworten. de sprachen sich gegen den EntKonkrete Fragen des Publi- scheid des Killwangener Gekums bezüglich der Situation meinderats aus. «Wir müssen nach einem Zusammenschluss Nägel mit Köpfen machen und konnten teilweise nicht beant- uns zugestehen, dass wir zu wortet werden. So beispielsweise Spreitenbach gehören», sagte die Frage, ob das «Meierbädli» in Dominika Schüpbach. Es sei Killwangen für so viele Einwoh- wichtig, dass die Spreitenbacher ner reiche. Ein Diskussionsteil- wüssten, dass viele Killwangener nehmer bezeichnete dies als nicht dieselbe Meinung wie der Hauptproblem: «Die Bevölkerung Gemeinderat haben.» Auch Ernst will wissen, was nachher ist. Die Nöthiger appellierte an die VerFacharbeitsgruppen haben nur nunft der Killwangener Bevölkeden Ist-Zustand bearbeitet.» Ant- rung: «Vor 35 Jahren wollte man wort erhielt er aus dem Publi- schon fusionieren. Man darf klükum. «Solche Fragen können mit- ger werden.»

ne Vermarktungstafel an der Landstrasse/Industriestrasse; Eggenschwiler Maria und Roland, Spreitenbach, für den Einbau eines Dachflächenfensters an der Spitzwiesenstrasse 45.

Termine 16. November 2015, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 22. November 2015, 9–9.30 Uhr: Ständeratswahl, zweiter Wahlgang, Urnenöffnung im Gemeindehaus; 24. November 2015, Personelles Irene Berends hat ihre 19.30 Uhr: Ortsbürger-GemeindeAnstellung als Schulsozialarbeite- versammlung, Kath. Pfarreiheim, rin per 31. Januar 2016 gekündigt, Ratzengasse 3. um sich einer neuen Aufgabe anzunehmen. Der Gemeinderat Öffnungszeiten der Gemeindeverdankt Irene Berends für die guten waltung und der Regionalpolizei Dienste. Die Stelle ist zur Neube- Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, setzung ausgeschrieben. 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Baubewilligung ist erteilt worden Uhr, Di bis Do, 8.30–11.30 Uhr an: Immo Invest Partner AG, und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Glattbrugg, für eine freistehende Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 befristete Baureklametafel und ei- 02 82. www.spreitenbach.ch

INSERAT

Mitwirkungsverfahren Gestaltungsplan Glattlerweg Gemäss Art. 4 Bundesgesetz über das Raumplanungsgesetz (RPG) und § 3 des kantonalen Baugesetzes (BauG) können in der Zeit vom 16. November bis 15. Dezember 2015 in der Halle des 2. Obergeschosses des Gemeindehauses folgende Unterlagen der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden: Sondernutzungsvorschriften Situationsplan Gestaltungsplan Massstab 1:500 Planungsbericht Fachbericht Die öffentliche Auflage erfolgt vom 16. November bis 15. Dezember 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Bemerkungen und Vorschläge können von jedermann innert der Auf-lagefrist schriftlich beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, eingereicht werden und sind als solche zu bezeichnen. Gemeinde Spreitenbach

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2744 Baukonsortium Willenacher c/o Gössi Architekten + Partner Grindlenstrasse 5, 8954 Geroldswil Bauobjekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Garage, Projektänderung 2 Baustelle: Willestrasse 3 Parzelle: 3566 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung BG-Nr. Bauherr:

2911 Weber Beatrice und Otto Untere Dorfstrasse 21 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Anbau Backstube Baustelle: Untere Dorfstrasse 21 Parzelle: 13 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 16. November bis 15. Dezember 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

E. Richiger AG

Bedachungen

Inhaber: Beat Richiger 5432 Neuenhof Ritzbündtstrasse 1 Tel. 056 406 47 33 Natel 079 743 05 41

Isolationen Reparaturen Fassadenverkleidungen Einbau von Wohnraum-Dachfenstern

www.bedachungen-richiger.ch


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

KILLWANGEN

15

GEMEINDE KILLWANGEN

Einladung zum Polit-Info Montag, 16. November 2015, 19.30 Uhr im Werkgebäude-Saal Wir informieren Sie zu folgenden Themen: ➢ Vorentscheid über möglichen Gemeindezusammenschluss von Spreitenbach und Killwangen ➢ Regionale Spitex – Kündigung ➢ Budget 2016 ➢ Aktuelle Fragen Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie Ihre Fragen – wir beantworten sie Ihnen gerne. Killwangen, 19. Oktober 2015

GEMEINDERAT KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT

Bürgerrechtswesen Gestützt auf die Erfüllung der Wohnsitzfristen, der positiv verlaufenen Tests bezüglich Sprache, Geschichtsund Staatskenntnisse als auch auf das Integrationsgespräch und den guten Leumund hat der Gemeinderat folgenden Personen das Gemeindebürgerrecht zugesichert: Ljutviu, Asan und Florenda, Poststrasse 152. Vorbehalten bleiben die Entscheide auf Stufe Bund und Kanton.

Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch

LESERBRIEF

abo s e r h Ja on  é r c s à di 320.– . ab Fr

Betrifft Schlussfolgerungen von Valentin Schmid am Politapéro «Das letzte Thema» Sehr geehrter Herr Valentin Schmid, Argumenten, Fakten und Meinungen zugetan, habe ich mit Ihrer Auslegung erhebliche Mühe. Wenn von zehn Gremien à sechs Personen, sieben Gruppenarbeiten zum Schluss kommen, dass es keine Notwendigkeit oder erheblichen Vorteile für einen Zusammenschluss von Killwangen und Spreitenbach gibt, drei einen Vorteil nur in gewissen Sparten erkennen – nach Investitionen und langfristig – wie können Sie aus diesen Fakten die Aussage kreieren: «Wenn man objektiv auswertet, muss ein Zusammenschluss angegangen werden?» Entweder verstehe ich die Bedeutung objektiv falsch oder Sie legen keinen Wert auf die «viel gelobte Arbeit der Kommisionen». Es drängt sich die Frage auf, ob man die Steuergelder nicht hätte sparen können, wenn seitens von Herrn Leimbacher und Co. die Auswertungen, Interpretationen und Schlussberichte direkter vorgegeben worden wären. Herbert Schraner, Killwangen

VERMISCHTES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG DER RÖM.-KATH. KIRCHGEMEINDE KILLWANGEN Die Kirchgemeindever-

sammlung findet am Donnerstag, 19. November, um 20 Uhr im Pfarrsaal statt. INSERAT

Putzfrau gesucht für 1-Personen-Haushalt in Killwangen 2 bis 3-mal im Monat Telefon: 079 700 44 45

Über 40 Personen besuchten die

Podiumsdiskussion am 4. November im Werkgebäude Killwangen.

Foto: se

Die Frage nach dem Nachher Die CVP Killwangen lud die Bevölkerung zur Podiumsdiskussion bezüglich der möglichen Fusion von Spreitenbach und Killwangen ein. SIBYLLE EGLOFF

«Wir reden um den heissen Brei. Es gibt kein Killerargument gegen eine Fusion», sagte ein Podiumsbesucher. Auch Dominika Schüpbach vertrat diese Meinung: «Wir nutzen das Angebot in Spreitenbach, aber wir können nicht mitreden. Mit einem Zusammenschluss hätten wir die Möglichkeit, uns einzubringen.» An der öffentlichen Podiumsdiskussion, die der Vorstand der CVP Killwangen veranstaltete, stand das weitere Vorgehen der Fusionsverhandlungen zwischen Spreitenbach und Killwangen zur Debatte. Über 40 Personen fanden sich dazu am 4. November im Werkgebäude Killwangen ein. Anwesend war zudem je ein Mitglied der zehn Facharbeitsgruppen, die die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der Gemeinden geprüft haben. Sie präsentierten die Überlegungen und Resultate ihrer jeweiligen Gruppe und beantworteten Fragen der anwesenden Killwangener. Die Moderation übernahm Susan

Diethelm, die Geschäftsführerin hilfe eines Fusionsvertrages geklärt werden. Dadurch erhält der CVP Aargau. man ein klares Bild, was nach der DER ANLASS galt als Antwort auf Fusion sein wird», sagte Lilian die am 15. Oktober erfolgte Infor- Zeindler. Ängste vor dem Aufeinandermationsveranstaltung über den Projektstand zum möglichen Zu- treffen unterschiedlicher Kultusammenschluss durch den Pro- ren bei einer Fusion mit dem jektleiter Markus Leimbacher so- multikulturellen Spreitenbach wie den Gemeindepräsidenten zeigten sich ebenso: «Können wir Spreitenbach, Valentin Schmid, nach einer Fusion den Kindern an und den Gemeindeammann Kill- Festen immer noch Cervelats wangen, Werner Scherer. Es hät- zum Essen geben, oder verteilen ten die Vorabinformationen ge- wir dann Poulet-Würste?», wollte fehlt, weshalb keine wirkliche ein Anwesender wissen. Diskussion stattfinden konnte, gab ein Mitglied der CVP Killwan- DIE MODERATORIN des Abends gen am Infoanlass vom 15. Okto- sprach sich klar für einen Zuber zu verstehen. Rege diskutiert sammenschluss aus. «Ein Gewurde jedoch im Werkgebäude meinderat, der Nein dazu sagt, am 4. November. Die Stimmen ist nicht visionär.» Es sei schade aus dem Publikum zeigten, dass für die Arbeit, die die Facharviele Anwesende einer Fusion beitsgruppen betrieben haben, nicht abgeneigt sind oder zumin- wenn man jetzt bereits Nein sadest die Ausarbeitung eines Fusi- ge, so Diethelm. Viele Anwesenonsvertrags befürworten. de sprachen sich gegen den EntKonkrete Fragen des Publi- scheid des Killwangener Gekums bezüglich der Situation meinderats aus. «Wir müssen nach einem Zusammenschluss Nägel mit Köpfen machen und konnten teilweise nicht beant- uns zugestehen, dass wir zu wortet werden. So beispielsweise Spreitenbach gehören», sagte die Frage, ob das «Meierbädli» in Dominika Schüpbach. Es sei Killwangen für so viele Einwoh- wichtig, dass die Spreitenbacher ner reiche. Ein Diskussionsteil- wüssten, dass viele Killwangener nehmer bezeichnete dies als nicht dieselbe Meinung wie der Hauptproblem: «Die Bevölkerung Gemeinderat haben.» Auch Ernst will wissen, was nachher ist. Die Nöthiger appellierte an die VerFacharbeitsgruppen haben nur nunft der Killwangener Bevölkeden Ist-Zustand bearbeitet.» Ant- rung: «Vor 35 Jahren wollte man wort erhielt er aus dem Publi- schon fusionieren. Man darf klükum. «Solche Fragen können mit- ger werden.»

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Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2744 Baukonsortium Willenacher c/o Gössi Architekten + Partner Grindlenstrasse 5, 8954 Geroldswil Bauobjekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Garage, Projektänderung 2 Baustelle: Willestrasse 3 Parzelle: 3566 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung BG-Nr. Bauherr:

2911 Weber Beatrice und Otto Untere Dorfstrasse 21 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Anbau Backstube Baustelle: Untere Dorfstrasse 21 Parzelle: 13 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 16. November bis 15. Dezember 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

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WICHTIGE KUNDENINFORMATION Am Montag, 16. November 2015, ist Schalttag und ein neuer Sendersuchlauf an Ihrem TV-/Empfangsgerät erforderlich Geschätzte Kundschaft Wie in den letzten Wochen den Medien zu entnehmen war, haben verschiedene Mitbewerber wie upc-cablecom, Swisscom und andere Anbieter ihr Programmangebot ausgebaut. Um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen auch bei uns als Flashcable-Signallieferant auf Ihrem lokalen Kabelnetz die nachfolgenden Änderungen zwingend an: • Aufschaltung neuer TV-Programme: Puls Acht HD, Tele Bärn, Tele Basel, TLC, CHTV HD, Rai HD • Wechsel von Standard- auf HD-Auflösung: Tele 1 HD, Nickelodeon HD, DMAX HD, MTV HD CH, BBC Three/CBBC HD, BBC Four/Cbeebies HD, BBC News HD, BBC World News HD, Italia 1 HD, Rete 4 HD, Canale 5 HD, France 2 HD • Entfernen von Programmen aus rechtlichen Gründen: ORF III, Rai Med • Entfernen von Programmen in Standardauflösung (nur noch in HD-Auflösung): SRF 1, SRF zwei, Das Erste, ZDF, ORF eins, ORF 2, RSI LA 1, RSI LA 2, RTS un, RTS deux • Verschiebung von doppelt geführten Programmen von den vordersten auf die hintersten Programmplätze (RTL- und Sat.1/ProSieben-Gruppen) • Anpassung der Senderplätze für ein kundenfreundliches, logisch aufgebautes Programmraster nach Hauptsendern, Sport-, Regional-, Kinder-, News-, Doku-, Film & Serien-, Religions-, Sparten- und Musiksendern in den jeweiligen Sprachen • Inbetriebnahme neuer technischer Komponenten in der Verbreitungstechnik Was ändert sich für Sie ab dem 16. November 2015? Grundsätzlich erhalten Sie durch diese Änderungen mehr frei empfangbare und kostenlose TV-Programme, mehr Bildqualität und mehr Komfort/Logik im Programmangebot. Es ist jedoch zwingend ein neuer Sendersuchlauf an Ihrem TV-/Empfangsgerät erforderlich. Verwenden Sie dazu bitte die nachfolgenden Einstellparameter: Netzwerk ID: 100 Symbolrate: 6900 (Start-) Frequenz: 306 MHz oder 306 000 KHz Constellation/Modulation: 256 QAM (evtl. Auto) Obwohl inzwischen weit über 80% der Schweizer Haushaltungen auf den digitalen Empfang umgestellt haben, verbreiten wir weiterhin auch ein analoges TV-Programmangebot. Allerdings müssen inzwischen auch wir dieses aus technischen Gründen von bisher rund 44 auf neu 20 analoge TV-Programme straffen. Bei Fragen stehen Ihnen gerne das Flashcable SupportTeam unter Telefon 044 200 00 44 oder die Gemeindewerke Spreitenbach unter 056 418 86 10 zur Verfügung. Wir danken für Ihr Verständnis sowie Ihre Kooperation und wünschen Ihnen weiterhin gute Unterhaltung. Freundliche Grüsse KommunikationsNetz Spreitenbach

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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

17 VERMISCHTES

20 JAHRE HEITERSBERG NACHT-CUP AM 13. NOVEMBER Der Heitersberg

Nacht-Cup ist ein Faustball Turnier mit 12 Mannschaften aus verschiedenen Ligen, die um den begehrten Wanderpokal spielen. Der STV Spreitenbach ist auch mit drei Mannschaften vertreten. Die Spiele beginnen um 19 Uhr in der Turnhalle Seefeld und dauern bis um etwa 24 Uhr.

SPREITENBACH

Integration sichert Fortbestand Am Samstagabend präsentierte die Jugendmusik Spreitenbach ihr Programm am Jahreskonzert in der Boostock-Turnhalle. SUSANNE KARRER

Seit den Sommerferien haben die INA HALLER SORGT FÜR NERVENKIT- 14 jungen Musikerinnen und MuZEL Sie war zu Gast in der Gemein- siker geprobt – unter anderem im

debibliothek Spreitenbach. Die Aargauer Autorin lockte mit ihrem Buch «Der Metzger von Aarau» zahlreiche Gäste in die Bibliothek. Mysteriöse Anschläge, eine rätselnde Polizei und mittendrin die Romanheldin Andrina, die als Zeugin schnell in den Mittelpunkt rückt. Und als die Spannung ihren Höhepunkt erreichte, schloss Haller ihre Vorleserunde und meinte, wer mehr erfahren möchte, muss das Buch lesen. Aber es gab noch ein Zückerlein. Ina Haller las die ersten zwei Seiten aus ihrem neuen Roman, der im nächsten Frühjahr erscheinen wird. KLAUSEINZUG Am Sonntag, 29. No-

vember, um 16.45 Uhr wird dem Samichlaus in der katholischen Kirche der Segen erteilt. Beim Klauseinzug um 17 Uhr werden die Klausgruppen durch Spreitenbach laufen. Der Samichlaus ist dann vom 4. bis 8. Dezember unterwegs und macht Hausbesuche in Spreitenbach und Killwangen. Am Sonntag, 6. Dezember, ist das Chlaushüsli bei der Waldhütte von 11 bis 16 Uhr offen, wo der Samichlaus Geschichten erzählt. www.samichlaus-spreitenbach.ch

Musiklager in Quarten im Oktober –, und das Gelernte am Samstagabend vor rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Boostock-Turnhalle präsentiert. Unterstützt wurden sie von drei Spielern der Musikgesellschaft Spreitenbach und zwei Ehemaligen der Jugendmusik. «Durch die Verstärkung sind wir in der Lage, fast alle gängigen Stücke zu spielen», erklärt Präsident Patrick Walther. Ganz grundsätzlich seien in dieser Schwierigkeitsstufe aber die meisten Stücke auch mit kleinen Orchestern spielbar, da die Stimmen noch nicht so differenziert ausfielen. Bewusst habe man aber Stücke ausgewählt, die eher trompetenlastig seien, so Walther: «Man muss schon darauf achten – je nach Arrangement können wir nicht alles spielen.» Wie viele andere kämpft auch die Jugendmusik Spreitenbach mit Nachwuchsproblemen. Zum Glück sei der Altersdurchschnitt von neun bis zwölf Jahren mit weniger 15- und 16-Jährigen aber sehr tief, wie Walther erklärt: «Es ist eigentlich ein sehr junges Korps. Das bedeutet aber auch, dass wir mit der aktuellen Beset-

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Gerade die jungen Trompetenspieler waren gefordert. zung noch ein paar Jahre spielen können.» Anders als die Jugendmusik Wettingen, die sich letzte Woche aufgelöst hat, plant die Jugendmusik Spreitenbach, sich in die rund 30 Mitglieder zählende Musikgesellschaft Spreitenbach zu integrieren, um ihren Fortbestand zu sichern. «Das Problem sind bei uns weniger die Mitgliederzahlen, sondern dass zu wenig Vorstandsmitglieder zur Verfügung stehen», erklärt Walther das Dilemma. Die jungen Mitspieler kämen da nicht infrage und so falle zu viel Arbeit auf zu wenig Leute an. Ein neues Konzept soll aber Abhilfe schaffen und es zulassen, dass auch ältere Personen und Nicht-Musiker im Vorstand helfen könnten. Der Übergang ist schon

Foto: ska

für Anfang 2016 geplant. Zum Teil werden schon gemeinsame Proben durchgeführt, wie Patrick Walther berichtet: «Damit die Kinder in einem grösseren Orchester spielen können.» Doch das alles war am Samstagabend noch Zukunftsmusik. Bei den jungen Spielern stieg die Nervosität gegen 20 Uhr langsam an. «Aber sie freuen sich auch, und das Einspielen holt sie jeweils wieder ein bisschen runter», erklärte Walther zuversichtlich, der das Orchester an diesem Abend mit der Querflöte unterstützte. Um 20 Uhr erfüllten dann die ersten Trompetenklänge die Turnhalle und die Zuhörer lauschten gebannt dem vielfältigen Programm.


MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

Wenn der Hauswart bei der Heizung spart . . . Das Gebrauchtwarenhaus «Onkel Tom’s Brockihütte» an der Tägerhardstrasse 133 in Wettingen ist eine Fundgrube für Schnäppchenjäger und Schatzsammler/innen. Als Nebenprodukte des professionellen Entsorgungssystems der Emil Schmid & Partner AG werden täglich hochwertige Gegenstände ins Sortiment aufgenommen. Jetzt im Fokus: Elektro-Heizkörper für die Übergangszeit und für kalte Tage. Gerade in der Übergangszeit halten sich Verwaltungen, Hauswarte und Hauseigentümer gerne mit der Inbetriebnahme der Heizung zurück. Da kommt ein preisgünstiger Elektro-Ofen zwischen zwanzig und vierzig Franken gerade recht! «Onkel Tom’s Brockihütte» hat eine schöne Auswahl der elektrischen Wärmespender in allen Grössen für Sie bereit! Und für die gute warme Stube haben wir die passenden Sachen bereit: Teppiche, TV-Apparate und Computer, Spielsachen, Kleider, Geschirr und Besteck, Vasen, Möbel aller Art, Bücher, Schallplatten usw. «Onkel Tom’s Brockihütte» finden Sie etwa 100 Meter vor der Bushaltestelle Sportzentrum Tägerhard (RVBW Nr. 7), im Gebäude der Emil Schmid & Partner AG. Das Gebrauchtwarenhaus liegt im Untergeschoss auf einer Fläche von 1250 m2 in neun verschiedenen Räumen. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 13.00–18.30 Uhr, Sa, 10.00–16.00 Uhr. Onkel Tom’s Brockihütte, Gebrauchtwarenhaus, Tägerhardstrasse 133, 5430 Wettingen, Telefon 056 426 62 70, www.onkeltoms.ch, info@onkeltoms.ch

WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

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Lyric –«Die Kontaktlinse für das Ohr» Die Hörberatung in Wettingen hat ihr Sortiment mit dem neuen Phonak Produkt Lyric erweitert. 100 Prozent unsichtbar. Lyric sitzt vollständig im Gehörgang, sodass es von aussen komplett unsichtbar ist. Man vergisst sogar ganz, dass man ein Hörgerät trägt. Lyric ist weltweit das erste Hörgerät, das 100% unsichtbar und rund um die Uhr tragbar ist. Es kann mehrere Monate lang rund um die Uhr getragen werden, sodass weder ständige Batteriewechsel noch umständliche Pflege erforderlich sind. Lyric macht alle Alltags- und Freizeitaktivitäten mit, kann also beim Duschen ebenso getragen werden wie beim Ausüben von Sport, beim beruflichen Meeting oder im Bett. Zusammengefasst: Man kann vergessen, dass das Hörgerät überhaupt da ist. Testen Sie jetzt unverbindlich die «Kontaktlinse fürs Ohr» wäh-

Die Hörberatung in Wettingen. rend unseren Lyric-Testwochen im November und Dezember 2015. Lassen Sie sich überraschen! Erfahren Sie mehr über Lyric oder vereinbaren Sie mit uns noch heute einen Termin unter Hörberatung Wettingen Heinz Anner AG, Landstrasse 88, 5430 Wettingen, Telefon 056 427 21 66. Rufen Sie uns an – wir beraten Das neue Phonak-Produkt Lyric ist Sie gerne. absolut unsichtbar.

Wir haben das Know-how, Sie den Erfolg Chantal Verdun aus Aarau hat 23 Kilogramm abgenommen: «Ich wünschte mir, dass ich bereits früher am ParaMediForm Programm teilgenommen hätte.»

«Ich war schon immer etwas molliger. Mein Gewicht störte mich sehr, doch ich dachte, dass abnehmen zu schwierig sei und immer mit dem Jo-Jo-Effekt enden würde. Daher unternahm ich kaum einen Versuch abzunehmen. Im Winter 2012 hatte ich einen Punkt in meinem Leben erreicht, an dem ich mir sicher war, so kann es nicht mehr weitergehen, ich muss etwas ändern! Ich habe mich für ParaMediForm entschieden, weil für mich das normale Essen, die stoffwechseltypisierte Ernährung und die Einzelsitzungen, sehr wichtig waren. Ich war sehr überrascht, als ich lernte, welche Wirkung kleine Ernährungsumstellungen haben können. So klagte ich zum Beispiel einmal über Hunger am Nachmittag. Frau Huwiler bemerkte sofort, dass das an den Pflaumen lag, welche ich zum «Zvieri» genoss. Sie erklärte mir, dass diese Oxalsäure enthalten, und diese bei meinem Stoffwechseltyp Hunger auslösen Diverse Heizkörper gibt es in Onkel könne. Sie riet mir, die Pflaumen zum « Zmorgen» mit Protein und Tom’s Brockihütte.

Chantal Verdun Chantal Verdun vorher. - 23 kg. ein paar Nüssen zu essen und siehe da, der Hunger war kein Thema mehr. Als ich mit ParaMediForm im Dezember 2012 angefangen hatte, trug ich Kleidergrösse 48. Mein Traum war es, irgendeinmal wieder Gr. 38 zu tragen, jedoch glaubte ich nicht wirklich daran, dies jemals erreichen zu können. Im April 2013 war es dann soweit… Juhui …Grösse 38, ich habe es geschafft!!! Ich bin sehr glücklich und ich wünschte mir, dass ich bereits frü-

her an diesem Programm teilgenommen hätte. Ich habe mich für die Werbung zur Verfügung gestellt, da mich auch die Fotos von anderen, erfolgreichen Teilnehmern motiviert hatten. Dadurch wurde mein Ziel realistischer. Wenn das andere schaffen kann ich es vielleicht auch. Und so hoffe ich, dass auch meine Fotos anderen eine solche Zuversicht schenken. Durch solche Werbung wird Übergewichtigen aufgezeigt, dass es nachhaltige Hilfe zum Abnehmen gibt. Heute, November 2015, trage ich immer noch Gr. 38, auch wenn ich mir wieder mehr Ausnahmen erlaube. Da ich jetzt genau weiss, was mein Körper braucht, habe ich es selber in der Hand, meine Figur zu halten. ParaMediForm hat mich total überzeugt, denn ich habe gelernt, was für meinen Stoffwechsel wichtig ist und wie ich diese Ernährung in meinen Alltag integrieren kann. So bin ich von keinem System, Produkt oder Gerät abhängig. ParaMediForm Baden, Institut für Gesundheits- und Ernährungsfragen, Täfernstrasse 1a, 5405 Baden- Dättwil, Tel.: 056 470 00 08, www.paramediform.ch, baden@paramediform.ch, www.pmf-baden.ch


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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

SPREITENBACH

LESERBRIEFE ZUR SPITEX Gründung einer neuen Spitex Unsere Spitex hat sich während ihrem 20-jährigen Bestehen laufend den gesetzlichen Bestimmungen angepasst. Die Mitarbeiterinnen sind top motiviert sowie bestens ausgebildet. Bei Kosten- und Qualitätsvergleichen mit anderen Organisationen schneiden wir immer sehr gut ab. Unsere Spitex ist übersichtlich, dorfnah und erbringt alle gesetzlich erforderlichen Spitex-Dienste in hoher Qualität. Die Gemeinden sind verpflichtet, allen Einwohnern Spitexleistungen anzubieten. Die Kosten dafür werden nicht vollumfänglich von den Klienten und den Krankenkassen getragen. So entfallen auf jede Pflegestunde Kosten für die Gemeinde; also den Steuerzahler. Bei der Gründung einer neuen regionalen Spitex würde für die Klienten kein Mehrwert entstehen. Die neue Spitex arbeitet vorwiegend von Wettingen aus (Standort Spreitenbach nur in der Anfangsphase) und hat einen höheren Verwaltungsaufwand. Dadurch entstehen längere Wegzeiten zu den Klienten und höhere Verwaltungskosten. Die budgetierten Kosten zeigen Mehrkosten für die Gemeinde Killwangen und Spreitenbach. Darum: Lassen wir unsere Spitex im Dorf. Beatrice Rothenbühler, Kassierin und Renate Holliger, Aktuarin, Spitex Verein

INSERAT

Am 1. Dezember schlagen die Gemeinderäte den Stimmbürgern von Spreitenbach und Killwangen eine Fusion der Spitex Organisationen von Wettingen, Neuenhof, Spreitenbach und Killwangen vor. Als Hausärzte in Spreitenbach lehnen wir diese Fusion ab. Wir haben bei unserer Arbeit häufig mit der Spitex Spreitenbach Killwangen zu tun und erleben sie als professionell und flexibel. Die Mitarbeitenden sind qualifiziert und die Zusammenarbeit funktioniert problemlos. Die Spitex bietet alle gesetzlichen Leistungen an und dank Zusammenarbeit mit einer Psychiatriepflegerin, der Kinder- und der Onko-Spitex können komplexe Pflegesituationen professionell und kostengünstig abgedeckt werden. Den im Schlussbericht behaupteten Nutzen der fusionierten Organisationen können wir nicht nachvollziehen. Ein Vergleich, der Leistungsvereinbarungen zeigt, dass die neue Organisation keinerlei zusätzliche Leistungen anbieten würde, aber zu höheren Kosten für die Gemeinde führen würde. Wir sind froh, dass wir in Spreitenbach eine gut funktionierende Spitex haben. Dr. med. Ch. Maeder Dr. med. M. Kraszewski Dr. med. Wicki

Stellungnahme FDP Spreitenbach Die Mitarbeitenden leisten sehr gute Arbeit. Der hohe Einsatz im Dienste hilfsbedürftiger Personen wird sehr geschätzt und verdankt. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung ist davon auszugehen, dass die begrüssenswerte höhere Lebenserwartung auch von höheren Pflegekosten begleitet wird. Der höhere Bedarf an Pflegeleistungen zwingt eine überregionale Organisation auf, die weiterhin lokal handelt, um die hilfsbedürftigen Personen vor Ort pflegen zu können. Um Fahrtzeiten zu sparen und umweltschonend zu sein, ist innerhalb der neuen Organisation der Standort in Spreitenbach weiterzuführen. Mit der neuen Spitex AG können die Vorteile des lokalen Handelns mit der regionalen Organisation verbunden werden. So können die kommenden Herausforderungen im administrativen, infrastrukturellen, digitalen, gesetzgeberischen und nachwuchsfördernden Bereich gestemmt werden. Diese Aufgaben können organisatorisch zusammengelegt werden, sodass der Fokus der Pflegefachpersonen bei den Patienten bleibt, um diesen weiterhin bestmögliche Pflege in den eigenen vier Wänden zu bieten. Die FDP unterstützt die vorgeschlagene Gründung der Spitex AG.

Das Kernteam beim Planen.

Foto: zVg

Am Dorffest dabei Die Wandergruppe Spreitenbach beteiligt sich am Dorffest 2016. Eine Umfrage unter den Wanderern hat ein erfreuliches Resultat gebracht. Über 40 Personen waren für eine Teilnahme, 11 davon gehören bereits zum Kernteam. Es soll eine Beiz mit etwa 50 Sitzplätzen aufgebaut werden. Auch das kulinarische Angebot wurde bereits bestimmt. Die Chargen sind verteilt und die ersten zu erledigenden Vorarbeiten und Abklärungen vergeben. Es wird für die Wandergruppe eine tolle neue Erfahrung werden. (wl)


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WÜRENLOS / SPREITENBACH

GIB-SOLUTIONS AG

Spreitenbach und Würenlos: Innovative Kommunikationsnetze im Limmattal Seit vielen Jahren liefert die Firma GIB-Solutions AG mit ihrer Produktlinie Flashcable Kommunikationsdienste wie Radio/TV, Internet, Festnetztelefonie und seit neuem auch Replay TV (zeitversetztes Fernsehen) ins Limmattal. LOKALE ANSPRECHPARTNER Im Gegensatz zu Kunden von grossen Anbietern wie Swisscom und upc-cablecom schätzen Kunden der Kabelnetze Spreitenbach und Würenlos nicht nur ein eigenes Kabelnetz, sondern auch einen lokalen Ansprechpartner vor Ort zu haben.

BESTES PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLT- GRÖSSTES TV-ANGEBOT Ganz ähn- Vor- und zurückspulen ist selbstNIS Wer nun denkt, diese lokalen lich verhält es sich mit dem TV- verständlich auch möglich. Weite-

Anbieter seien nicht mit grösseren Anbietern wettbewerbsfähig, der täuscht sich. Im Gegenteil, diese lokalen Kabelnetze sind mit ihrer Flexibilität, ihrer kompakten Organisation und mit ihrem Angebot manch Grossen überlegen, und verfügen so über ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. SCHNELLSTE INTERNETABONNEMENTE

Aber nicht nur preislich überzeugen die Kabelnetze von Spreitenbach und Würenlos, sondern auch technisch. Denn im Gegensatz zu anderen Anbietern liefern sie effektiv die Bandbreiten/Geschwindigkeiten welche sie anbieten. Sprich der Kunde bekommt auch das, was er bestellt hat und wofür er bezahlt. Im Normalfall sogar noch zu einem wesentlich attraktiveren Preis. Das gilt nicht nur für neue Glasfaser-, sondern ebenso für herkömmliche KoaxKabelanschlüsse.

KONTAKTE/WEITERE INFORMATIONEN KommunikationsNetz Spreitenbach, Zentrumsstrasse 11, 8957 Spreitenbach, Telefon: 056 418 86 10, E-Mail: gemeindewerke@spreitenbach.ch, Internet: www.spreitenbach.ch Technische Betriebe Würenlos, Schulstrasse 24, 5436 Würenlos,

Telefon: 056 436 87 60, E-Mail: technischebetriebe@wuerenlos.ch, Internet: www.tbwnet.ch Flashcable, c/o GIB-Solutions AG, Zürcherstrasse 42, 8142 Uitikon Waldegg, Telefon: 044 200 00 44, E-Mail: support@flashcable.ch, Internet: www.flashcable.ch

Angebot. Bezahlt ein Kunde von Spreitenbach oder Würenlos für einen Kabelanschluss, den er zur Nutzung des Internetdienstes braucht, hat er das komplette TVGrundangebot mit aktuell über 180 digitalen TV-Programmen (davon rund 60 in HD) enthalten. Wem das nicht reicht, kann bis zu rund 100 zusätzliche TV-Programme abonnieren (Flashcable und Teleclub Pay TV). Die grossen Anbieter schnüren in ihren Grundangeboten bereits viel früher kostenpflichtige Zusatzpakete.

re Infos: www.flashcable.ch/replaytv.html ERFREULICHE ENTWICKLUNG MIT ZUWACHS All diese Tatsachen, dass

diese lokalen Kabelnetze nicht nur preislich interessanter sind, sondern auch produktseitig locker mit Grossanbietern mithalten können, und ebenfalls auf moderne Technologien (zum Beispiel der Ausbau der Glasfasernetze Spreitenbach und Würenlos) setzen, tragen dazu bei, dass sie in den letzten Jahren einen grossen Zuwachs verzeichnen konnten. REPLAY TV – DAS FERNSEHEN AUF AB- Machen auch Sie einen Vergleich RUF Neu steht auf diesen lokalen und lassen Sie sich lokal beraten, Kabelnetzen auch Replay TV zur denn es wird sich lohnen. Verfügung. Bereits ausgestrahlte Sendungen können nachträglich AM 16. NOVEMBER IST SCHALTTAG angeschaut und aufgenommen werden, aber auch zukünftige Um den Kundenbedürfnissen Sendungen können für die Auf- weiterhin gerecht zu werden, nahme programmiert und laufen- weiterhin wettbewerbsfähig zu de Sendungen pausiert werden. bleiben und auch technisch auf dem aktuellen Stand zu sein, werden am Montag, 16.11.2015, nicht nur neue TV-Programme aufgeschaltet, sondern auch ein kundenfreundliches, logisch aufgebautes Programmraster implementiert. Dies erfordert jedoch zwingend einen neuen Sendersuchlauf an Ihrem TV/Empfangsgerät. Weitere Infos: www.flashcable.ch/aktuell/16.11.2015.html


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WÜRENLOS / SPREITENBACH

GIB-SOLUTIONS AG

Spreitenbach und Würenlos: Innovative Kommunikationsnetze im Limmattal Seit vielen Jahren liefert die Firma GIB-Solutions AG mit ihrer Produktlinie Flashcable Kommunikationsdienste wie Radio/TV, Internet, Festnetztelefonie und seit neuem auch Replay TV (zeitversetztes Fernsehen) ins Limmattal. LOKALE ANSPRECHPARTNER Im Gegensatz zu Kunden von grossen Anbietern wie Swisscom und upc-cablecom schätzen Kunden der Kabelnetze Spreitenbach und Würenlos nicht nur ein eigenes Kabelnetz, sondern auch einen lokalen Ansprechpartner vor Ort zu haben.

BESTES PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLT- GRÖSSTES TV-ANGEBOT Ganz ähn- Vor- und zurückspulen ist selbstNIS Wer nun denkt, diese lokalen lich verhält es sich mit dem TV- verständlich auch möglich. Weite-

Anbieter seien nicht mit grösseren Anbietern wettbewerbsfähig, der täuscht sich. Im Gegenteil, diese lokalen Kabelnetze sind mit ihrer Flexibilität, ihrer kompakten Organisation und mit ihrem Angebot manch Grossen überlegen, und verfügen so über ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. SCHNELLSTE INTERNETABONNEMENTE

Aber nicht nur preislich überzeugen die Kabelnetze von Spreitenbach und Würenlos, sondern auch technisch. Denn im Gegensatz zu anderen Anbietern liefern sie effektiv die Bandbreiten/Geschwindigkeiten welche sie anbieten. Sprich der Kunde bekommt auch das, was er bestellt hat und wofür er bezahlt. Im Normalfall sogar noch zu einem wesentlich attraktiveren Preis. Das gilt nicht nur für neue Glasfaser-, sondern ebenso für herkömmliche KoaxKabelanschlüsse.

KONTAKTE/WEITERE INFORMATIONEN KommunikationsNetz Spreitenbach, Zentrumsstrasse 11, 8957 Spreitenbach, Telefon: 056 418 86 10, E-Mail: gemeindewerke@spreitenbach.ch, Internet: www.spreitenbach.ch Technische Betriebe Würenlos, Schulstrasse 24, 5436 Würenlos,

Telefon: 056 436 87 60, E-Mail: technischebetriebe@wuerenlos.ch, Internet: www.tbwnet.ch Flashcable, c/o GIB-Solutions AG, Zürcherstrasse 42, 8142 Uitikon Waldegg, Telefon: 044 200 00 44, E-Mail: support@flashcable.ch, Internet: www.flashcable.ch

Angebot. Bezahlt ein Kunde von Spreitenbach oder Würenlos für einen Kabelanschluss, den er zur Nutzung des Internetdienstes braucht, hat er das komplette TVGrundangebot mit aktuell über 180 digitalen TV-Programmen (davon rund 60 in HD) enthalten. Wem das nicht reicht, kann bis zu rund 100 zusätzliche TV-Programme abonnieren (Flashcable und Teleclub Pay TV). Die grossen Anbieter schnüren in ihren Grundangeboten bereits viel früher kostenpflichtige Zusatzpakete.

re Infos: www.flashcable.ch/replaytv.html ERFREULICHE ENTWICKLUNG MIT ZUWACHS All diese Tatsachen, dass

diese lokalen Kabelnetze nicht nur preislich interessanter sind, sondern auch produktseitig locker mit Grossanbietern mithalten können, und ebenfalls auf moderne Technologien (zum Beispiel der Ausbau der Glasfasernetze Spreitenbach und Würenlos) setzen, tragen dazu bei, dass sie in den letzten Jahren einen grossen Zuwachs verzeichnen konnten. REPLAY TV – DAS FERNSEHEN AUF AB- Machen auch Sie einen Vergleich RUF Neu steht auf diesen lokalen und lassen Sie sich lokal beraten, Kabelnetzen auch Replay TV zur denn es wird sich lohnen. Verfügung. Bereits ausgestrahlte Sendungen können nachträglich AM 16. NOVEMBER IST SCHALTTAG angeschaut und aufgenommen werden, aber auch zukünftige Um den Kundenbedürfnissen Sendungen können für die Auf- weiterhin gerecht zu werden, nahme programmiert und laufen- weiterhin wettbewerbsfähig zu de Sendungen pausiert werden. bleiben und auch technisch auf dem aktuellen Stand zu sein, werden am Montag, 16.11.2015, nicht nur neue TV-Programme aufgeschaltet, sondern auch ein kundenfreundliches, logisch aufgebautes Programmraster implementiert. Dies erfordert jedoch zwingend einen neuen Sendersuchlauf an Ihrem TV/Empfangsgerät. Weitere Infos: www.flashcable.ch/aktuell/16.11.2015.html


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 19. November. Orientierung über den Winterdienst / Schneeräumung Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass parkierte Fahrzeuge auf öffentlichen Strassen und Plätzen die Schneeräumung und den Winterdienst behindern. Es wird auf Art. 20 Abs. 3 der Verkehrsregelungsverordnung (VRV) hingewiesen: «Fahrzeuge sind von öffentlichen Strassen und Parkplätzen zu entfernen, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten.» Für Schäden an Fahrzeugen, die infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift entstehen, wird jegliche Haftung abgelehnt. Schnee von privaten Vorplätzen darf nicht auf öffentliche Strassen geräumt werden. Besten Dank für

die Beachtung dieses Hinweises und für das Verständnis. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Matteo Impagnatiello, geb. 1967, italienischer Staatsangehöriger; Gabriela Impagnatiello-Motycková, geb. 1973, tschechische Staatsangehörige; Michaela Impagnatiello, geb. 2003, italienische Staatsangehörige; Jenny Impagnatiello, geb. 2007, italienische Staatsangehörige; alle wohnhaft in 5436 Würenlos, Eschenweg 8. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

INSERAT

KOCH TIPP

Im Zentrum von Würenlos vermieten wir komplett renovierte

1½-ZimmerWohnung, 50 m² – hell, sonnig, ruhig – Küche mit Combi-Steamer Glaskeramik, Geschirrspüler grossem Kühlschrank Granitabdeckung – moderne Nasszelle mit Dusche – Balkon mit Aussicht – Lift auf die Etage Mietzins: Fr. 1245.– exkl. Weitere Infos: 076 567 99 60

Kürbissuppe mit Ingwer Für 4 Personen 400 g 1 50 g 1 2

Kürbis Kartoffel, mittelgross, mehlig Schalotte, fein gehackt Knoblauchzehe, fein gehackt Stängel Zitronengras (nur den weissen Teil) 1 TL Ingwerpaste (in Tube erhältlich) 4,5 dl Gemüsebouillon je 1 dl Weisswein, Milch und Rahm 20 g Butter 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer aus der Mühle Muskatnuss, Curry und Cayennepfeffer Kürbis und Kartoffeln schälen, in gleich grosse Würfel schneiden. Zitronengras in feine Ringe schneiden. Schalotte, Knoblauch und Zitronengras in heisser Butter andünsten. Kürbisund Kartoffelwürfel und mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. Gemüsebouillon und Ingwer dazugeben und während ca. 20 Minuten zugedeckt weich garen. Milch und Rahm dazugiessen, weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Mit den Gewürzen abschmecken und in heissen Suppentellern anrichten. Mit den Schnittlauchröllchen garnieren.

Musig-Metzgete mit «Wurscht-Musig» Zum wahrscheinlich letzten Mal organisierte die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof am Sonntagmittag die Musig-Metzgete im Gmeinds-Chäller. SUSANNE KARRER

Der Gmeinds-Chäller war am Sonntagmittag noch einmal voller hungriger Besucher, die an der Musig-Metzgete Fleischspezialitäten wie Blut- und Leberwürste, Rippli und Bratwürste, Rösti und erstmals drei musikalische Auftritte einer Kleinformation der Spielgemeinschaft genossen. Es wird wahrscheinlich die letzte MusigMetzgete sein, da sich die organisierende Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof Ende April 2016 auflösen wird. Noch einmal wurde am Sonntag aber gutem Essen, guter Gesellschaft und guter Musik der eigens ins Leben gerufenen «Wurscht-Musig» gefrönt. OBWOHL die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof zum heutigen Zeitpunkt noch 24 aktive Mitglieder aufweist, plagen die Grup-

Die «Wurscht-Musig» sorgte für Unterhaltung.

Gianni Tommasini briet Rösti im Akkord. pe Besetzungssorgen und Nachwuchs-Schwierigkeiten weshalb sie sich im Frühling nach gut zehnjährigem Bestehen auflösen wird. «Es stehen noch einige Austritte an und viele Mitglieder sind schon über dem Pensionsalter», erklärt Präsident Matthias Rufer

Was werden Sie nach der Auflösung

Fotos: ska

Der Gmeinds-Chäller war am Sonntag voll. die Entscheidung. Den einen komme die Auflösung der Spielgemeinschaft entgegen, die anderen würden sich wohl eine neue Gruppe suchen oder in Würenlos etwas Neues aufzubauen versuchen, um auch weiterhin Musik zu machen, berichtet Rufer.

ENDE APRIL verabschiedet sich die Spielgemeinschaft mit zwei Abschlusskonzerten. Davor ist sie noch am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der kath. Kirche Neuenhof, und am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr in der kath. Kirche Würenlos zu hören.

der Spielgemeinschaft machen?

Matthias Rufer, Würenlos

Angela Kneuss, Birrwil

Raphael Spoerri, Würenlos

Ramona Feusi, Neuenhof

«Ich hoffe, dass wir im Dorf etwas Neues aufbauen können. Ich bin etwas hin und her gerissen – mehr Freizeit wäre verlockend, aber ich möchte auch weiter Musik machen. Wenn ich weitermache, liegt mein Fokus aber auf einer neuen Gruppe innerhalb von Würenlos.»

«Ich werde in meiner neu gewonnenen Freizeit mehr mit dem Hund unternehmen, vielleicht Hundesport betreiben. Ich mache musikalisch eine Pause – ich wohne schon seit einer Weile in Birrwil und pendle zum Musizieren nach Würenlos. Wenn, dann werde ich mir in der Region wieder eine Gruppe suchen.»

«Wir werden noch den Versuch unternehmen, in Würenlos weiter eine Gruppe am Leben zu erhalten. Wir haben aber noch viel zu klären, etwa wer die Leitung und alle anderen Ämter übernimmt. Ich werde sicher nicht aufhören, Musik zu machen. Sollte es hier nicht klappen, schliesse ich mich in der Region BadenWettingen einer Musikgesellschaft an.»

«Es ist noch nicht ganz klar, was ich künftig machen werde. Aber langfristig möchte ich sicher weiter Musik machen. Wenn ich nicht gleich auf Anhieb eine Gruppe finde, gibt es aber auch noch viele andere Dinge, um die neu gewonnene Freizeit zu füllen.»

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SPIELGEMEINSCHAFT WÜRENLOS-NEUENHOF LÖST SICH AUF Vor rund zehn Jahren fanden sich die beiden Musikkorps aus Neuenhof und Würenlos: Sie beschlossen für die Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Luzern eine enge Zusammenarbeit. Was damals aus Besetzungssorgen beidseits der Limmat als loses Projekt begann, wurde bald zu einem gut funktionierenden «Joint Venture» und schliesslich zur gefestigten Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof (SGWN). Allerdings konnten die Sorgen rund um die Besetzung nicht nachhaltig behoben werden: Trotz engagierter Bemühungen der Beteiligten hat der Bestand an Aktivmitgliedern in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Zwar konnten dank grosser Unterstützung von Aushilfen und Zuzügern insbesondere die Jahres- und Kirchenkonzerte in schöner Formation und mit grossem Publikumserfolg durchgeführt werden – aber auf den Mitgliederbestand hatte dies leider nicht die gewünschte Wirkung. Aufgrund von weiteren bevorstehenden Abgängen mussten die verbleibenden wenigen Aktiven diesen Sommer beschliessen, die SGWN im 2016 aufzulösen, weil der weiterführende Betrieb einer Blasmusik mit den (musikalischen) Zielen und Ansprüchen der SGWN nicht mehr sinnvoll möglich ist. Noch ist nicht abschliessend klar, was aus den MusikgeINSERAT

sellschaften Neuenhof und Würenlos wird – einige motivierte Mitglieder prüfen gegenwärtig die Möglichkeiten für eine neue Kleinformation, die in den beiden Gemeinden aktiv bleiben könnte. Zurzeit laufen Abklärungen zu Besetzung, Jahresprogramm, Direktion, Finanzen und Organisation. Der Entscheid, ob es in neuer Form weitergehen kann und wird, fällt noch in diesem Jahr. Interessierte melden sich bei Matthias Rufer: matthias.rufer@gmx.ch, 079 610 88 39. Diesen November finden die letzten Kirchenkonzerte der Spielgemeinschaft statt. Mit zahlreichen Freunden und engagierten Musikern gibt die Spielgemeinschaft nochmals alles. Geboten wird eine Reihe von verschiedenen Stücken. Dieses Jahr speziell mit dabei ist das BlechbläserQuintett «Olten Brass» aus dem Kanton Solothurn, in dem auch Dirigent Christoph Remensberger Mitglied ist. Eröffnen wird das Konzert traditionell das Ensemble der Oberstufen Würenlos. Ende April 2016 verabschiedet sich die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof mit einem fulminanten Schlusspunkt: Als grosses Finale spielt sie je ein Abschiedskonzert in Neuenhof und in Würenlos unter Einbezug von ehemaligen Mitgliedern und Dirigenten, mit Highlights aus den letzten Jahren. (mr/av)


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2015

WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 19. November. Orientierung über den Winterdienst / Schneeräumung Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass parkierte Fahrzeuge auf öffentlichen Strassen und Plätzen die Schneeräumung und den Winterdienst behindern. Es wird auf Art. 20 Abs. 3 der Verkehrsregelungsverordnung (VRV) hingewiesen: «Fahrzeuge sind von öffentlichen Strassen und Parkplätzen zu entfernen, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten.» Für Schäden an Fahrzeugen, die infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift entstehen, wird jegliche Haftung abgelehnt. Schnee von privaten Vorplätzen darf nicht auf öffentliche Strassen geräumt werden. Besten Dank für

die Beachtung dieses Hinweises und für das Verständnis. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Matteo Impagnatiello, geb. 1967, italienischer Staatsangehöriger; Gabriela Impagnatiello-Motycková, geb. 1973, tschechische Staatsangehörige; Michaela Impagnatiello, geb. 2003, italienische Staatsangehörige; Jenny Impagnatiello, geb. 2007, italienische Staatsangehörige; alle wohnhaft in 5436 Würenlos, Eschenweg 8. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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Im Zentrum von Würenlos vermieten wir komplett renovierte

1½-ZimmerWohnung, 50 m² – hell, sonnig, ruhig – Küche mit Combi-Steamer Glaskeramik, Geschirrspüler grossem Kühlschrank Granitabdeckung – moderne Nasszelle mit Dusche – Balkon mit Aussicht – Lift auf die Etage Mietzins: Fr. 1245.– exkl. Weitere Infos: 076 567 99 60

Kürbissuppe mit Ingwer Für 4 Personen 400 g 1 50 g 1 2

Kürbis Kartoffel, mittelgross, mehlig Schalotte, fein gehackt Knoblauchzehe, fein gehackt Stängel Zitronengras (nur den weissen Teil) 1 TL Ingwerpaste (in Tube erhältlich) 4,5 dl Gemüsebouillon je 1 dl Weisswein, Milch und Rahm 20 g Butter 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer aus der Mühle Muskatnuss, Curry und Cayennepfeffer Kürbis und Kartoffeln schälen, in gleich grosse Würfel schneiden. Zitronengras in feine Ringe schneiden. Schalotte, Knoblauch und Zitronengras in heisser Butter andünsten. Kürbisund Kartoffelwürfel und mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. Gemüsebouillon und Ingwer dazugeben und während ca. 20 Minuten zugedeckt weich garen. Milch und Rahm dazugiessen, weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Mit den Gewürzen abschmecken und in heissen Suppentellern anrichten. Mit den Schnittlauchröllchen garnieren.

Musig-Metzgete mit «Wurscht-Musig» Zum wahrscheinlich letzten Mal organisierte die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof am Sonntagmittag die Musig-Metzgete im Gmeinds-Chäller. SUSANNE KARRER

Der Gmeinds-Chäller war am Sonntagmittag noch einmal voller hungriger Besucher, die an der Musig-Metzgete Fleischspezialitäten wie Blut- und Leberwürste, Rippli und Bratwürste, Rösti und erstmals drei musikalische Auftritte einer Kleinformation der Spielgemeinschaft genossen. Es wird wahrscheinlich die letzte MusigMetzgete sein, da sich die organisierende Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof Ende April 2016 auflösen wird. Noch einmal wurde am Sonntag aber gutem Essen, guter Gesellschaft und guter Musik der eigens ins Leben gerufenen «Wurscht-Musig» gefrönt. OBWOHL die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof zum heutigen Zeitpunkt noch 24 aktive Mitglieder aufweist, plagen die Grup-

Die «Wurscht-Musig» sorgte für Unterhaltung.

Gianni Tommasini briet Rösti im Akkord. pe Besetzungssorgen und Nachwuchs-Schwierigkeiten weshalb sie sich im Frühling nach gut zehnjährigem Bestehen auflösen wird. «Es stehen noch einige Austritte an und viele Mitglieder sind schon über dem Pensionsalter», erklärt Präsident Matthias Rufer

Was werden Sie nach der Auflösung

Fotos: ska

Der Gmeinds-Chäller war am Sonntag voll. die Entscheidung. Den einen komme die Auflösung der Spielgemeinschaft entgegen, die anderen würden sich wohl eine neue Gruppe suchen oder in Würenlos etwas Neues aufzubauen versuchen, um auch weiterhin Musik zu machen, berichtet Rufer.

ENDE APRIL verabschiedet sich die Spielgemeinschaft mit zwei Abschlusskonzerten. Davor ist sie noch am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der kath. Kirche Neuenhof, und am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr in der kath. Kirche Würenlos zu hören.

der Spielgemeinschaft machen?

Matthias Rufer, Würenlos

Angela Kneuss, Birrwil

Raphael Spoerri, Würenlos

Ramona Feusi, Neuenhof

«Ich hoffe, dass wir im Dorf etwas Neues aufbauen können. Ich bin etwas hin und her gerissen – mehr Freizeit wäre verlockend, aber ich möchte auch weiter Musik machen. Wenn ich weitermache, liegt mein Fokus aber auf einer neuen Gruppe innerhalb von Würenlos.»

«Ich werde in meiner neu gewonnenen Freizeit mehr mit dem Hund unternehmen, vielleicht Hundesport betreiben. Ich mache musikalisch eine Pause – ich wohne schon seit einer Weile in Birrwil und pendle zum Musizieren nach Würenlos. Wenn, dann werde ich mir in der Region wieder eine Gruppe suchen.»

«Wir werden noch den Versuch unternehmen, in Würenlos weiter eine Gruppe am Leben zu erhalten. Wir haben aber noch viel zu klären, etwa wer die Leitung und alle anderen Ämter übernimmt. Ich werde sicher nicht aufhören, Musik zu machen. Sollte es hier nicht klappen, schliesse ich mich in der Region BadenWettingen einer Musikgesellschaft an.»

«Es ist noch nicht ganz klar, was ich künftig machen werde. Aber langfristig möchte ich sicher weiter Musik machen. Wenn ich nicht gleich auf Anhieb eine Gruppe finde, gibt es aber auch noch viele andere Dinge, um die neu gewonnene Freizeit zu füllen.»

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SPIELGEMEINSCHAFT WÜRENLOS-NEUENHOF LÖST SICH AUF Vor rund zehn Jahren fanden sich die beiden Musikkorps aus Neuenhof und Würenlos: Sie beschlossen für die Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Luzern eine enge Zusammenarbeit. Was damals aus Besetzungssorgen beidseits der Limmat als loses Projekt begann, wurde bald zu einem gut funktionierenden «Joint Venture» und schliesslich zur gefestigten Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof (SGWN). Allerdings konnten die Sorgen rund um die Besetzung nicht nachhaltig behoben werden: Trotz engagierter Bemühungen der Beteiligten hat der Bestand an Aktivmitgliedern in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Zwar konnten dank grosser Unterstützung von Aushilfen und Zuzügern insbesondere die Jahres- und Kirchenkonzerte in schöner Formation und mit grossem Publikumserfolg durchgeführt werden – aber auf den Mitgliederbestand hatte dies leider nicht die gewünschte Wirkung. Aufgrund von weiteren bevorstehenden Abgängen mussten die verbleibenden wenigen Aktiven diesen Sommer beschliessen, die SGWN im 2016 aufzulösen, weil der weiterführende Betrieb einer Blasmusik mit den (musikalischen) Zielen und Ansprüchen der SGWN nicht mehr sinnvoll möglich ist. Noch ist nicht abschliessend klar, was aus den MusikgeINSERAT

sellschaften Neuenhof und Würenlos wird – einige motivierte Mitglieder prüfen gegenwärtig die Möglichkeiten für eine neue Kleinformation, die in den beiden Gemeinden aktiv bleiben könnte. Zurzeit laufen Abklärungen zu Besetzung, Jahresprogramm, Direktion, Finanzen und Organisation. Der Entscheid, ob es in neuer Form weitergehen kann und wird, fällt noch in diesem Jahr. Interessierte melden sich bei Matthias Rufer: matthias.rufer@gmx.ch, 079 610 88 39. Diesen November finden die letzten Kirchenkonzerte der Spielgemeinschaft statt. Mit zahlreichen Freunden und engagierten Musikern gibt die Spielgemeinschaft nochmals alles. Geboten wird eine Reihe von verschiedenen Stücken. Dieses Jahr speziell mit dabei ist das BlechbläserQuintett «Olten Brass» aus dem Kanton Solothurn, in dem auch Dirigent Christoph Remensberger Mitglied ist. Eröffnen wird das Konzert traditionell das Ensemble der Oberstufen Würenlos. Ende April 2016 verabschiedet sich die Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof mit einem fulminanten Schlusspunkt: Als grosses Finale spielt sie je ein Abschiedskonzert in Neuenhof und in Würenlos unter Einbezug von ehemaligen Mitgliedern und Dirigenten, mit Highlights aus den letzten Jahren. (mr/av)


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CVP WÜRENLOS Die CVP Würenlos besuchte den Gotthard-Basistunnel. Ab 1. Juni nächsten Jahres werden Schnell- und Güterzüge fahrplanmässig durch den weltweit längsten Eisenbahntunnel, den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel, brausen. 209 Tage dauerte der Countdown noch, als sich 40 Mitglieder und Gäste der CVP Würenlos in Amsteg darüber informieren liessen, was bis dahin noch alles zu tun ist. Die Bohrmaschinen haben ausgebohrt, die Installationsplätze und die Unterkünfte für die Arbeiter sind grösstenteils abgeräumt, die Gleise verlegt, die Fahrleitungen montiert. Gleichwohl bleibe bis zum Betriebsstart noch viel zu tun, die Zeit sei knapp, sagte Roland Lütolf, der bei den SBB die Inbetriebsetzung leitet. Alle technischen Einrichtungen wollen auf Herz und Nieren geprüft sein, ungezählte Testfahrten sind zu absolvieren. Und fast 4000 Leute, die beruflich im Tunnel zu tun haben werden, sind mit dessen Eigenheiten vertraut zu machen. Der Sicherheit im Tunnel wurde bei der Projektierung grösste Beachtung geschenkt. Für die folgende Nacht waren Fahrten mit einem Testzug der Deutschen Bahn ge(pf) plant, mit bis zu 250 km/h. INSERAT

Gesundheits-Studio für Mensch und Tier Verschobene Wirbel und Gelenke, Kopfschmerzen etc.? Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Auch Fernbehandlungen. Margrit E. Eschmann Haselstrasse 5 8957 Spreitenbach Tel. 056 664 83 14 www.mentalenergetik.ch margrit.eschmann@bluewin.ch

WÜRENLOS

Den Samichlaus im Wald treffen Die Elternmitwirkung organisiert dieses Jahr zum ersten Mal den Samichlaus-Anlass. Er findet am 2. Dezember um 17.30 Uhr statt. Mit mitgebrachten Laternen werden die Kinder in den Wald laufen. Dort werden sie vom Samichlaus besucht und dürfen ihre Sprüchli aufsagen. Alle Kinder erhalten Tee, Lebkuchen und einen Chlaussack. Anschliessend können selbst mitgebrachte Würste über dem Feuer gebraten werden. Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen den Samichlaus treffen. (kb) Anmeldung ab dem 11. November bei Astrid Anderegg, 079 280 27 39. Die Platzzahl ist auf 30 Kinder beschränkt. Der Unkostenbeitrag pro Kind ist 10 Franken. Anmeldeschluss ist der 20. November. Der Anlass wird heuer erstmals von der Elternmitwirkung organisiert.

Foto: zVg

VERMISCHTES DURENAND IM MÄRLILAND – TUR- zu bringen. Egal ob klassisch Würenlos herzlich willkommen. NERVORSTELLUNG TV WÜRENLOS oder modern, der TV Würenlos Man stelle sich vor, es ist Mär- wird die Besucher für ein paar 16. HERBSCHTJASS DES TRÄGERVERchenstunde und die Märchen- Stunden in die Welt der Märchen EINS JUGENDTREFF WÜRENLOS Mit-

tante kommt zu spät. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen in der Eile dann auch noch die Märchen durcheinander und machen sich selbstständig. Es wird wohl ein ganzes Programm lang brauchen, um wieder etwas Ordnung in dieses unterhaltsame, kreative Chaos mit über 350 Mitwirkenden aus mehr als 20 Riegen des TV Würenlos auf die Bühne INSERAT

entführen. Eine grosse Tombola, am Abend inkl. Nietenverlosung um Mitternacht, wartet auf die Gäste. Ab 18.00 Uhr kann man sich mit Speis und Trank verköstigen. Am Schluss wird noch die Walpurgisnacht bis in die frühen Morgenstunden in der Häxebar gefeiert. Die Turnfamilie des TV Würenlos heisst alle Besucherinnen und Besucher am 21. November in der Mehrzweckhalle

machen und Jasskönigin oder Jasskönig werden und dabei lukrative Preise, wie etwa Goldvreneli, Wein, Blumen, Ess- und Einkaufsgutscheine, Fleischspezialitäten, Einrichtungsgegenstände usw. gewinnen. Plausch und Gemütlichkeit bei einem Jass mit Freunden und Bekannten. Jugendtreff Würenlos, Sonntag, 15. November, 13.30 Uhr. Türöffnung, 14 Uhr Spielbeginn.


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

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Vater-Unser-Familiengottesdienst am 15. November, 11 Uhr. Dieser wird von Martin von Arx und Juan Sanchez gestaltet und von den Schülern der 2. Klasse mitgestaltet.

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 12. November 8 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 14. November 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Aufnahme Neuministranten Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

300. Café Pfarrsaal Nach dem Vater-Unser-Familiengottesdienst sind alle am Sonntag, 15. November, im Pfarrsaal zum 300. Apéro mit Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein eingeladen.

Dienstag, 17. November 8 Uhr, Eucharistiefeier

Infos zum Mittagstisch siehe Neuenhof.

Mittwoch, 18. November 8.30 Uhr, Laudes 9 Uhr, Eucharistiefeier

WÜRENLOS

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 12. November 19.30 Uhr Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache

18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Den Gottesdienst gestalten Martin von Arx und Laurentius Bayer bzw. Juan Sanchez

Donnerstag, 12. November 19.30 Uhr Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache

Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Vater-unser-Familiengottesdienst

Freitag, 13. November 18.30 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle

Montag, 16. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 14. November 18 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 15. November 9.30 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier 11 Uhr Santa Messa 12.15 Uhr Gottesdienst in kroatischer Sprache 15 Uhr Geburtstagskonzert der MCI in der Kirche Mittwoch, 18. November 9 Uhr Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 15. November 11 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier Dienstag, 17. November 18 Uhr Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Kornelia Baumberger, anschl. Kirchenkaffee

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Samstag, 14. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 18. November 19 Uhr, Eucharistiefeier Vater-Unser-Familiengottesdienst am 15. November. Dieser wird von den Schülern der 2. Klasse mitgestaltet. Anschl. sind alle zu Wienerli und Brot eingeladen. Mittagstisch am Dienstag, 17. November, im Pfarreiheim Neuenhof. Essen wird ausgegeben zwischen 12 und 12.30 Uhr. Anmeldungen telefonisch bis Montagvormittag, 10.30 Uhr, beim Pfarramt, Tel. 056 416 00 90.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 12. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Freitag, 13. November 10.15 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim «Im Brühl» 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Petre Karmazichev Dienstag, 17. November 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe in der Kirche 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung im kath. Pfarreiheim, anschl. Apéro Mittwoch, 18. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Elisabethengottesdienst); Jahrzeit für Edith und Heinrich Walder-Ziegler; Kurt und Trudi WassmerNäf. Anschl. im kath. Pfarreiheim Kaffee und Hefegebäck 15 Uhr, Rosario (Rosenkranz in italienisch)

Kath. Pfarrkirche Freitag, 13. November 17 Uhr, Kerzenziehen in der Alten Kirche (JuBla, Minis), Mithilfe der Firmanden Samstag, 14. November 9 Uhr, Kerzenziehen bis 12 Uhr und 13–16 Uhr. Mithilfe der KaJu 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 15. November 10 Uhr, Wortgottesfeier 14 Uhr, KaJu 6: Krippenfiguren 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Montag, 16. November 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung in der Alten Kirche

SPREITENBACH-KILLWANGEN

Dienstag, 17. November 20 Uhr, Frauenwortgottesfeier in der Alten Kirche

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 15. November 9.30 Uhr Dorfkirche: Gottesdienst mit Ch. Staub

Mittwoch, 18. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 15 Uhr, KaJu 7: Besuch auf dem Friedhof Baden

Morgengebet Jeden Donnerstag, 7–7.30 Uhr, Dorfkirche.

Klosterkirche Fahr Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Wortgottesfeier

Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs.

Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 12. November 14 Uhr, Frauenverein, Stubete Chilestübli

Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag, 19.30–20.30 Uhr, Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann Tel. 056 401 14 38.

Samstag, 14. November 9–16 Uhr, Aktion Weihnachtspäckli (Sammlung vor dem Coop)

KILLWANGEN

Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Gottesdienst, Kirchenkaffee. Pfarrer: Paul Bopp

Samstag,14. November 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazichev 19.30 Uhr, Santa Messa

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Sonntag, 15. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet

Sonntag, 15. November 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit

Dienstag, 17. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 18. November 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Kirchgemeindehaus 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung, Kirche


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LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal darf die Gfr Claudia Büttler, die am 1. Oktober ihren Dienst angetreten hat, begrüssen. Per 1. Dezember treten Wm André Scheidegger und Pol Patricia Gerber in das Korps der Repol ein. Die Repol wünscht allen neuen Mitarbeitenden einen guten Start und viel Spass bei der anspruchsvollen Tätigkeit bei der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Im laufenden Jahr wurden durch die Repol in den Gemeinden von Neuenhof, Spreitenbach und Bergdietikon bereits 13 Personen wegen Zuwiderhandlung des Spielbankengesetzes sowie Zuwiderhandlung AntikeTeddybären und Spielzeug ist im Museum ausgestellt. Foto: zVg des Lotteriegesetzes angezeigt. Dabei wurden neun Glückspielautomaten, sieben Wett-Terminals, drei Laptops und zwei PCs sowie weiteres Material wie USB-Sticks, Druckersysteme und anderes Das Teddybär Museum spannende Sonderausstellungen mehr sichergestellt. zu sehen. Grund genug, am Sonnin der oberen Halde in 29. November, das 10-Jahr-JuBaden feiert den 10. Ge- tag, Schalteröffnungszeiten an der biläum mit einem kleinen Fest zu Landstrasse 89 in Wettingen Mon- burtstag. feiern. Alle treuen Besucher, tag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 Am 1. Adventssonntag vor exakt Freunde, Gönner und Wohltäter, bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, zehn Jahren wurde im Herzen der Teddybär-Fans und solche, die es 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis Badener Altstadt das Teddybär noch werden wollen, sind herz16.30 Uhr. Telefonisch ist die Re- Museum Baden eröffnet. Hunder- lich einladen, auf das Jubiläum gionalpolizei unter 056 437 77 77 te von allerliebsten, antiken Ted- anzustossen. (mk) Tag der offenen Tür, Teddybär erreichbar. dybären und Spielzeug aus Grossmutters Zeit sind im Museum in Museum Baden, Obere Halde 24, 1. Schalteröffnungszeiten an der witzigen und liebevoll gestalteten Adventssonntag, 29. November, 14 Poststrasse 13 in Spreitenbach Szenen ausgestellt. Mit viel Freu- bis 16 Uhr musikalische UnterMontag, 8.30 bis 11.30 Uhr und de und Engagement wird das klei- haltung mit Salz und Pfäffer, Speis 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- ne, aber feine Museum im Famili- und Trank, Gratis-Eintritt. Öffnungswoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 enbetrieb geführt. Dank der Un- zeiten Mi, Sa und So 13.30 Uhr bis Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, terstützung von Freunden und Be- 17 Uhr. Weitere Informationen unter 8.30 bis 15 Uhr. kannten sind auch immer wieder www.teddybaermuseum.ch

Aus Grossmutters Zeit

VERMISCHTES Leitung von Hans Zumstein. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte geht an den Verein «Patenschaft Buschspital Koyom» via Kantonsspital Baden. «ACHTUNG TECHNIK LOS!» macht

Kirchenchor Caecilia im Einsatz. BADENER

zVg

STADTKIRCHENKONZERT

Im nächsten Stadtkirchenkonzert bringt der Kirchenchor Caecilia Baden zusammen mit Susanne Oldani, Sopran und Rudolf Remund, Bass, die Weihnachtskantate «Der Stern von Bethehem» von Josef Rheinberger zur Aufführung. Zum festlichen Beginn spielt Antje Maria Traub vom selben Komponisten das Grave aus dem Orgelkonzert g-Moll, begleitet von einem ad-hoc-Orchester unter der

am Montag, 16. November, zum vierten Mal Halt in der Bezirksschule Baden. Die Wanderausstellung ist seit 2010 in der Region Nordwestschweiz unterwegs und begeistert Jugendliche für Technik und Informatik. Über 3000 Bezirks- und Sekundarschüler aus 20 Schulen der Region kamen bereits in den Genuss eines solchen Aktionstages. Die Schüler aus sechs 3. Klassen der Bezirksschule Baden erwartet ein spannender Mix aus Workshops und interaktiven Demonstrationen. Wichtig dabei ist den Veranstaltern vor allem, dass

die Jugendlichen mit Lernenden aus den verschiedenen technischen und ICT-Berufslehren zusammen arbeiten und durch diesen direkten Kontakt Vorbilder entstehen. In persönlichen Gesprächen mit den Lernenden und Berufsbildnern erhalten die Jugendlichen wichtige Inputs für die Berufswahl. Es ist für die Schweizer Wirtschaft entscheidend, genügend qualifizierte Fachkräfte in technischen und Informatik-Berufen auszubilden, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Nachwuchsförderung muss in diesen Bereichen deshalb gross geschrieben werden und dort ansetzen, wo sich Jugendliche für ihre berufliche Laufbahn entscheiden. Genau dieses Ziel will die Wanderausstellung «Achtung Technik Los!» erreichen.

Adventsausstellungen Viele Floristen eröffnen in diesen Tagen ihre Adventsausstellungen und präsentieren neue Kreationen und beliebte Klassiker. La Fleur, Schulstrasse 17, 5436 Würenlos: Ausstellung am Freitag, 20. November, 17–20 Uhr; Samstag, 21. November, 10–17 Uhr; Sonntag, 22. November, 10–14 Uhr. Lägere Blueme, Schartenstrasse 149, 5430 Wettingen: Ausstellungseröffnung am Samstag, 14. November, ab 18 Uhr; Sonntag, 15. November, 10–16 Uhr. Reut Floristik, Zürcherstrasse 142, 5432 Neuenhof: Ausstellung am Freitag, 20. November, 17–21 Uhr; Samstag, 21. November, 8–18 Uhr; Sonntag, 22. November, 11–17 Uhr. INSERAT


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AGENDA

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KILLWANGEN Polit-Info Org.: Gemeinderat Killwangen. Werkgebäude, Montag, 16. November, 19.30 Uhr.

NEUENHOF Gesund und erfolgreich mit der Kraft des Mondes mit Michael Römer. Kosten: Fr. 35.-. Anmeldungen: Chris Benz, 076 589 44 43. Albertstrasse 7, Freitag, 13. November: 19–ca. 23 Uhr Tag der offenen Tür Teebaumöl, Kerzen, Mondkalender & AloeVera. Teebaumöl-Lädeli, Samstag, 14. November, 9–16 Uhr Carwash@Neuenhof Autowaschaktion, durchgeführt von der Sekundarklasse 4b aus Neuenhof. Kontiki Garage, Samstag, 14. November, 10–15 Uhr. Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen Areal Garage Kieser, Samstag, 14. November, 12–18 Uhr, Sonntag, 15. November, 11–17 Uhr.

SPREITENBACH «Nie! Ausser manchmal.» Fabian Schläper. Org.: Kulturkommission Spreitenbach. Zentrumsschopf, Freitag, 13. November, 20 Uhr. Heitersberg Nacht-Cup Faustball Turnier. Turnhalle Seefeld, 13. November, 19 Uhr. Castagnata – Marronifest Org.: A.C.R.I.S Spreitenbach. Eintritt frei. Kath. Pfarreiheim, Samstag, 14. November, 18.30 Uhr. «OpenSunday» Bewegung und Spiele für Primarschul-Kinder. Turnhalle Haufländli, Sonntag, 15. November, 13.30–16.30 Uhr. Erlebnissonntag der ETH Zürich Science City Thema: «Ideen für eine Welt von Morgen». Ausstellungen, Talent-Café, Vorlesungen. Eintritt frei. Stündlich eine neue Vorlesung à 45 Minuten. Umwelt Arena, Sonntag, 15. November, 11–16 Uhr. Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldungen spät. 2 Tage vorher an: Priska Kretz, Haldenstrasse 9, 056 401 50 08. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 16. November, 12 Uhr. «Elisabethengottesdienst» Mitwirkung: Kath. Frauenverein, anschl. Kaffee und Gebäck.Org.: Kath. Kirche und Kath. Pfarrei-

Sammeltag: «Aktion Weihnachtspäckli» in Würenlos Die Päckchen werden in Osteuropa bedürftigen Menschen abgegeben. So hilft man: Man holt sich einen Schuhkarton und einen Flyer und packt Artikel aus der Liste ein. Genauere Infos bei Evelyn Windisch, 056 424 16 69. Vor Coop-Center Würenlos, Samstag, 14. November, 9–16 Uhr. heim. Kath. Kirche und Kath. Pfarreiheim, 18. November, 9.30 Uhr.

WETTINGEN «Kirche nicht zu gross und Gott nicht zu klein denken» Vortrag von Leo Karrer. Theologische Fakultät Universität Fribourg im Rahmen der Reihe «aufbrechen 2015 – Kirche neu denken». Org.: Gruppe Erwachsenenbildung der Kath. Kirchgemeinde Wettingen. Pfarreiheim St. Sebastian, Freitag, 13. November, 19.30 Uhr. Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen. Leitung: Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 13. November, 14.30–15.45 Uhr. «Einmalige Kartenkreationen» von Heidi Hayoz Ausstellung und Vorführung. Buchladen Allegra, Freitag, 13. November, 14–19 Uhr, Samstag, 14. November, 10–15 Uhr.

Jassen für Senioren Leitung/Auskunft: Helmut Merkli, 056 426 54 43. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 16. November, 13.45–17 Uhr. «Einblicke in die neue Stadtgeschichte von Baden» Vortragsreihe der Volkshochschule Wettingen. 4. Abend: «Römische Therme – europäisches Modebad – Kurort», Archäologin Andrea Schaer. Rathaus, Montag, 16. November, 20 Uhr. «Verschleiss am Körper» Mit Naturheilkundespezialist Paul Blöchlinger. Abendkasse. Tipps aus der Erfahrungsmedizin bei Arthrose, Rheuma, Osteoporose, Gelenkbeschwerden und Karpaltunnelsyndrom. Rathaus, Dienstag, 17. November, 19–21 Uhr. Mittagstisch für Senioren Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. November, 11.30 Uhr.

Schach für Senioren Auskunft und Anmeldung bei Jürg Gre«Musikabend» – Konzert von Schü- ber, Tel.: 056 426 49 60. Rest. Tägerhard, Dienstag, 17. November, lern des SMPV Aargau Eintritt frei. Werke von Haydn, Mozart, 14–17 Uhr. Beethoven Chopin und Brahms. Schulhaus Altenburg, Samstag, 14. WÜRENLOS November, 20.15 Uhr. 16. Herbschtjass Org.: Trägervereins Jugendtreff Würenlos. GeJahreskonzert «Another Brick in the Wall» Beatboxer Nino G. Ein- tränke und Snacks. Spielbeginn trittspreis: Fr. 20.-, Türöffnung: um 14 Uhr. Preisverteilung um 19 Uhr. Tägi Wettingen, Samstag, 16.30 Uhr. Jugendtreff, Sonntag, 15. 14. November, 20 Uhr. November, 13.30 Uhr. Begegnung mit Bazar Mit Abendunterhaltung und Restaurantbetrieb. Freitag, 13. November, 15–20.30 Uhr, Samstag, 14. November, 9–15 Uhr Flohmarkt Ohne Anmeldung. Fragen: 079 690 98 30. Rathausplatz, Samstag, 14. November, 6.30–16 Uhr.

«Turnen für Jedermann» Trainingszeiten: montags, 19–20 Uhr. Fitness, Gymnastik, Spiel und viel Abwechslung. Mehrzweckhalle, Montag, 16. November, 19–20 Uhr. Frauenwortgottesdienst Alte Kirche, Dienstag, 17. November, 20 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Woche 46e  

LiWe_46_2015

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