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7. November 2013, 52. Jahrgang, Nr. 45

PP 5432 Neuenhof

Schule soll endlich saniert werden

FRAGEN AN

Nachdem man die Sanierung der Schulhäuser jahrelang zurückgestellt hat, will man nun Nägel mit Köpfen machen.

Hans Ulrich Reber Ammann Würenlos. Foto: Archiv Sie wurden mit 720 von 914 möglichen Stimmen als Gemeindeammann bestätigt. Sind Sie zufrieden? Ja. Ich habe eine ansehnliche Anzahl Stimmen erhalten und fühle mich vom Dorf getragen. Hat Ihnen der Austritt aus der FDP geschadet? Nein. Wie gehts weiter? Der grösste Schwerpunkt gilt den Finanzen, die wir ins Lot zu bringen haben. Und wir wollen mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. (bär)

MELANIE BÄR

Für 28,37 Mio. Franken soll die bestehende Neuenhofer Schulanlage saniert und erweitert werden. Das Schulhaus Schibler wird beidseitig angebaut, das hundertjährige Alte Schulhaus renoviert, eine neue Aula gebaut sowie die beiden in den Jahren 1965/66 erstellten Provisorien nach Bauende entfernt. Bereits an der Wintergmeind stimmt der Souverän über den Baukredit ab. Läuft alles nach Plan, bedarf es dafür keiner Steuerfusserhöhung. Neuenhof Peter Richiger, Susanne Voser, Renate Baschek und Hanspeter Fortsetzung Seite 13 Frischknecht vor den 50-jährigen Schulprovisorien. Foto: bär

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

AUS DEM GEMEINDERAT Verschrieb in Abstimmungsunterlagen Zehntenhof In den Abstimmungsunterlagen zur Volksabstimmung vom 24. November 2013 betreffend Rückbau und Neubau des Schulhauses Zehntenhof ist der Betrag von 25 445 000 Franken nicht vollständig abgedruckt worden. Aufgrund eines Schreibfehlers und eines Übertragungsfehlers ist auf der Titelseite der Broschüre der Betrag von 25 445 00 Franken statt 25 445 000 Franken abgedruckt. Durch einen Kopierfehler ist der gleiche Betrag auch auf dem Stimmzettel enthalten. In den Erläuterungen auf den Seiten 2, 10, 11, 12 und 16 sind die richtigen Beträge und Kostenzusammenstellungen aber enthalten. Damit wird deutlich, dass es sich um einen offensichtlichen Verschrieb handelt. Rechtliche Abklärungen beim Kanton haben ergeben, dass ein Neudruck der Abstimmungsunterlagen oder ein Verschieben der Abstimmung nicht notwendig ist. Die Gemeindekanzlei bedauert den Verschrieb und entschuldigt sich bei den Stimmberechtigten. Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 9. November feiert Elisabeth Steimer-Meier, Lindenplatz 10, Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Polizei Montag und Donnerstag: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Dienstag, Mittwoch und Freitag: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung (unter Tel. 056 437 77 77 oder unter Tel. 117). INSERAT

WETTINGEN

Musikschule lädt zum Konzert ein Am Donnerstag, 7. November, findet in der Aula Schulhaus Altenburg anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte ein Konzert der Musikschule statt. Im Rahmen der schweizweiten Symbolaktion rund um den Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November 2013 veranstaltet die Musikschule Wettingen ein Konzert mit Schülerinnen und Schülern der Blockflöten-, Gitarren- und Celloklassen. Geboten wird ein abwechslungsreiches

Konzert zum Internationalen Tag des Kindes.

Foto: zVg

Programm mit solistischen und nationalen Tag der Kinderrechte kammermusikalischen Beiträgen. sind herzlich willkommen. (an) Aula Schulhaus Altenburg, DonnersSpenden zugunsten der Arbeit von Terre des hommes zum Inter- tag, 7. November, 19 Uhr.

VERMISCHTES

Zwei Schwestern stellen aus.

Foto: zVg

EINE AUSSTELLUNG DER AUSSERORDENTLICHEN ART Am 9. November

findet in Wettingen die Vernissage einer besonderen Ausstellung statt: Zwei Schwestern stellen ihre Objekte und Bilder aus, die den Betrachtenden zum Staunen bringen. Rahel Bouvard-Egger und Ursula Egger zeigen einen Monat lang ihre Werke – aus rund 30 Jahren kreativen Schaffens. Die gebürtigen Glarnerinnen zeigen der Öffentlichkeit zum ersten Mal das Ergebnis von rund 30

Jahren kreativen Schaffens. Zu sehen sind die Kunstwerke im Atelier der Wettinger Künstlerin Rosmarie van Dorp, an der Fortunastrasse 2 in Wettingen. Die Objekte von Rahel Bouvard-Egger, erschaffen aus allen denkbaren Materialien, sind Figuren und Wesen, wie man sie sich nur in der schönsten Fantasiewelt vorstellen kann. Die farbigen und formfrohen Bilder von Ursula Egger sind Ausdruck von Gedanken, Träumen, Erlebnissen und vielem, was mit Worten gar nicht beschreibbar ist. Atelier von Rosmarie van DorpPeyer, Fortunastrasse 2. Vernissage: 9. November, 16 Uhr, Finissage: 29. November, 16–20 Uhr. Ausstellung: jeweils Freitag und Samstag von 16–20 Uhr, Sonntag 14–18 Uhr.

Seniorinnenrat Region Baden (SRRB) organisiert im Ostaargau die erste Messe rund um das tägliche Leben von Menschen im dritten Lebensabschnitt. Die Messe findet am Samstag, 12. April 2014, von 10 bis 18 Uhr im Kongresszentrum Tägi in Wettingen statt. EXPOsenio will mit einer Ausstellung einen Überblick geben über das breite Angebot, das älteren Menschen das Leben erleichtern und bereichern kann. Organisationen, Institutionen und Unternehmen können diese Plattform nutzen und an der EXPOsenio ihre Dienstleistungen, Produkte und Kompetenzen interessierten Menschen präsentieren. Interessenten wenden sich an Maria Freitag, Wettingerstr. 17, 5400 Baden, Tel. 056 221 62 41, maEXPOSENIO – MARKTPLATZ FÜR DAS ria.freitag@bluewin.ch. AnmeldeLEBEN IM ALTER Der Senioren- und schluss ist der 15. November 2013.


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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

WETTINGEN

LESERBRIEFE Nochmals Schulhausneubauten für über 25 Mio. Franken? Werden auch hier Steuergelder verschwendet? Die Schülerzahlen sollen steigend sein – die früheren, viel höheren Schülerzahlen werden bewusst verschwiegen. Es waren im Jahr 1970 3180 Schüler, im 1980 2637 Schüler, im 1990 2009 Schüler. Die Angaben in der neueren Zeit sind tatsächlich etwas steigend. Diese liegen aber weit unter den früheren Schülerzahlen. Schon wird gejammert, die Steuerzahler werden bewusst (?) hinters Licht geführt, gefühlsweise auch der Einwohnerrat. Es braucht keine zusätzlichen Schulhäuser. Die jetzigen Schulzimmer, Schulhäuser können bei Notwendigkeit renoviert und angepasst werden. Ein neues Schulhaus auf der Zirkus-Wiese mit Kosten von über 50 Millionen Franken (ohne Land) geistert schon fest in den Köpfen der Verantwortlichen! Sehr interessant ist die Tatsache, dass der Kubikmeter-Preis für einen Schulhausbau in Wettingen wesentlich höher ist als derjenige in Würenlos – dies ohne Bodenpreise. Würenlos baut mit einem über 20 % günstigeren Kubikmeterpreis. Sehr seltsam! Absolut nichts gegen die Lehrerinnen und Lehrer, aber Super-Luxus hat seinen Preis. Eine gute Planung der StundenpläINSERAT

ne wird bestimmt Lösungen für die verschiedenen Fachlehrer ergeben. Ich bitte die Stimmbürger dringendst, das Projekt Schulhausneubau abzulehnen. In Wettingen muss die Ausgabenbremse gewaltig zurückgeschraubt werden. Peter Commarmot, ehem. Einwohnerrat Wettingen, ehem. Präsident Auto-Partei Schweiz, jetzt Vize-Präsident Auto-Partei Schweiz

Schulpolitik wird den Gemeinderat in den nächsten Jahren stark beschäftigen. Helen Suter hat 8 Jahre im obersten Führungsorgan der Schule gearbeitet. Sie weiss, wie der Karren läuft. Sie hat die Einführung der Blockzeiten, die Tagesstrukturen sowie die Schulreform 6/3, insbesondere die damit verbundene Schulraumplanung, mitgeprägt. Sie hat eng mit der Bau- und Planungsabteilung der Gemeinde gearbeitet und kennt die einzelnen Schulkreise. Dieses Know-how und Netzwerk braucht der Gemeinderat! Deshalb wähle ich Helen Suter. Wettingen braucht diese Persönlichkeit, die Erfahrung mitbringt und nicht nur leere Worte schwingt. Carmen und Lukas Rechsteiner, Wettingen

Helen Suter in den Gemeinderat Wettingen Weshalb stimmen wir am 24.November 2013 für Helen Suter? Helen Suter ist mit der Gemeinde Wettingen bestens vertraut und hat durch ihre langjährige politische Arbeit wertvolle Erfahrung gesammelt. Wir sind überzeugt, dass ihre Stimme im Gemeinderat Gewicht hat und sie die kollegiale Arbeit positiv mitgestalten wird. Ihre Eigenschaften wie gutes Zuhören, Recherchieren, Abwägen, Entscheide mittragen sind gute Voraussetzungen für eine Politik, die Wettingen erfolgreich vorwärtsbringt. Sie wird Mass halten und Anliegen kritisch hinterfragen, sei es bei der Raumplanung, beim Ausbau Wettingen Ost mit Erholungszone oder Alters- und Schulfragen. Mit Helen Suter wählen Sie eine engagierte Frau mit sozialem Denken für alle Generationen und mit dem Blick auf gesunde Gemeindefinanzen. Margrit Wahrstätter-Blatter und Vreni Neukomm-Stern

Helen Suter, erfahren und verantwortungsbewusst Am 24. November 2013 ist der durch den Rücktritt von Heiner Studer frei werdende 7. Sitz im Gemeinderat neu zu besetzen. In seiner ganzen Amtszeit hatte er die Leitung des Schulressorts. Es ist essenziell, dass

zumindest ein Mitglied des Gemeinderates das Schulwesen und die sich damit stellenden Herausforderungen kennt. Dies ist mir gerade als Vater von schulpflichtigen Kindern wichtig. Helen Suter, EVP, hat reiche Erfahrung im Schulbereich. Sie kennt als Mitglied der Schulpflege die aktuellen Fragen. Sie ist verantwortlich für das Ressort Infrastruktur. Hier beschäftigte sie sich in den letzten Jahren mit der Schulraumplanung. Sie war und ist Mitglied von Schulbaukommissionen und wirkte in Jurys mit. Sie kennt die Schule von verschiedenen Blickwinkeln her. Als Familienfrau und Mutter von erwachsenen Kindern ist ihr der Schulalltag gerade auch aus Sicht der Kinder vertraut. Helen Suter kenne ich seit längerer Zeit persönlich. Sie ist eine kommunikative, kompetente Frau, die in jeder Aufgabe verantwortungsbewusst für die Gemeinschaft denkt und handelt. Sie hat einen sehr offenen Zugang zu Menschen, kann gut verbindend mit Menschen zusammenarbeiten und hat eine gewinnende Art. Deshalb empfehle ich sie für die Wahl in den Gemeinderat. Martin Geyer, Arzt, Wettingen Jürg Baumann – die beste Wahl für Wettingen Warum unterstützt ein CVP-Präsident den SVP-Kandidaten für die Gemeinderatswahlen? Ganz einfach, weil Jürg Baumann als Person die beste Wahl für Wettingen ist. Jürg Baumann bringt mit seiner Erfahrung als Einwohnerrat und Mitglied der Finanzkommission das politische Rüstzeug mit. Er wird ohne grosse Anlaufzeit in der Exekutive wirken können. Er hat eine klare Meinung und vertritt diese auch transparent und offen. Diese ist zwar nicht immer deckungsgleich mit unserer Meinung, aber bei Jürg weiss man immer, woran man ist. Er kämpft für seinen Standpunkt und seine Politik, aber er weiss auch, wann es richtig ist, den realpolitisch machbaren Kompromiss einzugehen. Jürg Baumann ist die richtige Ergänzung im Gemeinderat. So wie wir im 1. Wahlgang Markus Maibach, SP, und Jürg Baumann, SVP, offiziell zur Wahl empfohlen haben, so tun wir es als CVP Wettingen auch im 2. Wahlgang offen, klar und ohne taktische Spiele. Wir wollen das Beste für Wettingen, und dies ist in diesem 2. Wahlgang nach unserer Meinung Jürg Baumann. Wir empfehlen ihn den Stimmberechtigten zur Wahl in den Gemeinderat. Thomas Meier, Einwohnerrat und Präsident CVP Wettingen

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Wettingen – DIE Chance Ich lese die Loblieder auf Kandidaturen von Parteilosen, Quereinsteigern und Kleinparteien. Es wird so getan, als ob sie das Politleben quasi im Alleingang ändern könnten, und dies erst noch zum Besseren. Tatsache ist jedoch, dass unser Land Parteien genau zum Zwecke geschaffen hat, das ganze System zu organisieren und zu tragen, für Wahlen und Kommissionen geeignete Leute zu rekrutieren und Argumentarien und Leitfäden abzugeben. Warum wollen Parteilose sich nicht festlegen und trotzdem in diesem System mitmachen? Für welche Werte steht ein Parteiloser? Mal so, dann wieder anders? Wann so, wann anders? Als Wählerin erwarte ich, dass ein Politiker sagt, ob er für bürgerliche oder sozialistische Ideen einsteht und dass er sich entsprechend einbindet. Es ist ja nicht so, dass man in der Schweiz am Gängelband der Parteien ist und keine eigene Meinung mehr haben darf. Aber die langjährige Zugehörigkeit zu einer Partei lehrt einen eben auch, in wichtigen Fragen an deren Grundsätzen festzuhalten, u.U. sogar gegen das eigene Bauchgefühl. Dieser Prozess muss gelernt werden. Ein Kandidat einer Partei ist vernetzt, hat seine Sporen abgetragen, aus Fehlern gelernt und die Wähler haben die Sicherheit, dass die Kandidaten, auch wenn man sie nicht persönlich kennt, vermutlich am richtigen Ort Ja sagen. Geben wir also den langjährig Bekennenden die Stimme. Ich wähle Jürg Baumann. Er leistet bereits jetzt hervorragende Arbeit in der Finanzkommission. Wir wissen, woran wir mit ihm sind und wie er die Weichen stellen wird. Seine Wahl in den Gemeinderat widerspiegelt auch die Wähleranteile. Viele Jahre lang hat sich Wettingen mit Kleinparteien im Gemeinderat herumschlagen müssen. Hoffentlich machen wir den Fehler nicht noch einmal, sondern nutzen wir endlich die Gelegenheit, einen soliden bürgerlichen Gemeinderat zu wählen. Der Sitz gehört Jürg Baumann. Madeleine Bürgler

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

FRAKTIONSBERICHTE

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STANDAKTION DER EVP 2. NOVEMBER 2013

Die Einbürgerungen werden von der Fraktion FDP gutgeheissen. Die Fraktion begrüsst es, dass von den Einbürgerungswilligen auch immer wieder Interesse signalisiert wird, sich als Wettinger Bürger aktiv am politischen und kulturellen Geschehen zu beteiligen. Das Postulat betreffend Einführung eines Wald- resp. Natur- und Bewegungskindergartens wurde in der Fraktion FDP intensiv diskutiert. Dass sich der Aufenthalt in der freien Natur für die Kinder in vielerlei Hinsicht positiv auswirken kann, ist zwar unbestritten, trotzdem hegt die Fraktion FDP Zweifel daran, dass die geforderten Lernziele problemlos erreicht werden können, um den Kindern später einen guten Start in den Schulalltag zu garantieren. Zudem bieten sich auch im regulären Kindergartenbetrieb Möglichkeiten, die Natur zu erleben und sich draussen zu bewegen. Grossmehrheitlich unterstützt die Fraktion FDP daher den Antrag des Gemeinderates auf Abschreibung des Postulats. Die vier Kreditabrechnungen zeigen auf den ersten Blick natürlich ein erfreuliches Bild, da alle Projekte mit zum Teil massiven Kostenunterschreitungen abgerechnet wurden. Auf den zweiten Blick stellt sich jedoch die Frage, wie zuverlässig die unterbreiteten Kreditanträge ausgearbeitet waren, wenn in der Schlussabrechnung so enorme Abweichungen resultieren. Auch wenn in einzelnen Vorlagen überzeugende Erklärungen geliefert wurden, erwartet die Fraktion FDP bei zukünftigen Kreditanträgen eine deutlichere Kostengenauigkeit. (yv)

Es liegen vier Kreditabrechnungen vor, welche alle unter den vom Einwohnerrat bewilligten Krediten abschliessen. Die Kreditunterschreitungen resultieren vor allem aus den günstigen Vergabezeiten. Es konnten gute Preise mit den jeweiligen Unternehmern ausgehandelt werden. Die CVPFraktion stimmt den Abrechnungen zu. Die CVP-Fraktion unterstützt den Antrag der Geschäftsprüfungskommission, eine Vorlage inkl. Kreditbegehren für die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten. Damit soll der Einwohnerrat die Möglichkeit erhalten, ein konkretes Projekt ausführlich zu prüfen und darüber zu befinden. Seitens der CVP werden einige Anregungen eingebracht. Trotz vieler offener Punkte sehen wir im Projekt «Waldkindergarten» eine grosse Chance für die Kinder, die Eltern, die Lehrpersonen, aber auch als Entlastung in der Schulraumplanung. Es wäre schade, wenn diese Chance ohne ein konkretes Projekt leichtfertig vergeben würde. Die vorliegenden Einbürgerungsgesuche wird die CVP gutheissen. (bm)

Die Fraktion SVP stimmt den Einbürgerungen mehrheitlich zu. Die Einwohnerratssitzung steht im Zeichen von Kreditabrechnungen getätigter Investitionen. Dabei fällt auf, dass die damals geforderten Kredite im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten durchschnittlich um 41,85 Prozent unterschritten wurden. Auf den ersten Blick eine erfreuliche Tatsache. Sie hinterlässt in der Fraktion aber das Gefühl, dass dem Einwohnerrat überhöhte Anträge unterbreitet werden. So kann man bei einer Kreditüberschreitung unangenehmen Fragen aus dem Weg gehen. Die SVP wünscht sich für künftige Kreditanträge eine genauere Kostenschätzung. «Lieber noch etwas mehr, dann reicht es bestimmt» entspricht nicht einer seriösen Planungsgrundlage. Weiter begrüsst die SVP-Fraktion die klare Haltung des Gemeinderates, der sich für die Ablehnung eines Waldkindergartens ausspricht und das auch plausibel begründet. Kein Verständnis zeigt die Partei darum für den Antrag der GPK an den Einwohnerrat, der den Gemeinderat beauftragen soll, trotzdem eine Vorlage inkl. Kreditbegehren für die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten. Die SVP lehnt diesen Antrag ab. (tw)

TRAKTANDEN DER EINWOHNERRATSSITZUNG VOM DONNERSTAG, 7. NOVEMBER, 19 UHR, RATHAUSSAAL 1. Protokoll der Sitzung vom 17. Oktober 2013; 2. Einbürgerung von Mery Canella; Mattia Cortese; Sherife Korqa; Noelia Rios; Adelino Santos Costa Junior; Ilias Tzinoglou; 3. Bericht zum Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer vom 10. November 2011 betreffend Einführung eines Waldkindergartens in Wettingen; 4. Kreditabrechnung von Fr. 744 082.45 für die Erstellung von zwei künstlichen Kugelfangsystemen und die Sanierung der Kugelfänge bei der Schiessanlage «Eigi» und beim Pistolenschiessstand «Limmatau»; 5. Kreditabrechnung von Fr. 606 792.30 für die Erneuerung des Abwasserkanals und der Werkleitungen des Elektrizitätsund Wasserwerks mit Strasseninstandstellung Aeschstrasse im Abschnitt Sulzbergstrasse bis Regenauslass RA 978; 6. Kreditabrechnung von Fr. 3 060 570.40 für die Sanierung des Strassenoberbaus und der Werkleitungen des Bauprojekts Klosterfeld 1 (Attenhoferstrasse, Bernaustrasse, Tödistrasse zwischen Rosenauweg und Bernaustrasse); 7. Kreditabrechnung von Fr. 1 485 281.00 für die Sanierung des Strassenoberbaus und der Werkleitungen des Bauprojekts Klosterfeld 2 (Rudolf-Funkstrasse, Heckenweg, Tödistrasse zwischen Bernaustrasse und Rudolf-Funkstrasse); 8. Postulat Holger Czerwenka vom 5. September 2013 betreffend faire Verteilung der Plakatplätze auf gemeindeeigenen Wahlständern im öffentlichen Raum.

Der Einführung eines Wald- resp. Natur- und Bewegungskindergartens steht die Fraktion SP/Wetti Grüen sehr positiv gegenüber. Deshalb hat sich die Fraktion intensiv mit dem Geschäft auseinandergesetzt. Öffentliche Waldresp. Natur- und Bewegungskindergärten gibt es noch nicht viele im Kanton Aargau. Aber überall, wo es welche gibt (in Kölliken, Magden, Windisch und Zofingen), wird äusserst positiv darüber gesprochen. Die Organisation im Zusammenhang mit den Vorgaben des BKS ist gut machbar, die Kinder, die den Natur- und Bewegungskindergarten besuchen, haben in keinster Weise Anschlussoder Integrationsprobleme beim Eintritt in die Schule, die geforderten Kompetenzen im Umgang mit Vorschulmaterialien und die Ziele in Bezug auf die motorische und soziale Förderung werden erreicht, die Kindergartenlehrpersonen sind bestens in ihre Teams integriert und der Austausch funktioniert. Der Besuch eines Naturund Bewegungskindergartens ist für die Kinder freiwillig. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Nachfrage sehr hoch ist und die Rekrutierung von Personal kein grösseres Problem darstellt als bei anderen Lehrpersonen. Nach heutigen Berechnungen sind die Kosten pro Kindergartenplatz im Wald (es braucht mind. 2 Personen) nur unwesentlich höher als bei konventionellen Kindergärten. Die Fraktion unterstützt deshalb den Antrag der GPK, der die umfassende Ausarbeitung einer Vorlage zur Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens vorsieht. Den Kreditabrechnungen stimmt die Fraktion zu. Die teilweise sehr hohen Abweichungen sind sowohl in den einzelnen Vorlagen, aber auch während der vertiefteren Prüfungen plausibel erklärt worden und nachvollziehbar. Den Einbürgerungen stimmt die Fraktion zu und heisst alle neuen Wettinger Bürger und Bürgerinnen willkommen. (eek)

Für abgeschlossene Arbeiten liegen mehrere Kreditabrechnungen vor: Die neuen Kugelfangsysteme und die Sanierung der Kugelfänge in der Schiessanlage Eigi und im Pistolenschiessstand Limmatau kosteten mehr als ein Drittel weniger als budgetiert: Die Altlasten waren weniger schlimm, die Baumeisterarbeiten günstiger. Von den über 700 000 Franken zahlen Kanton, Bund und Sporttotofonds 360 000 Franken. Die Erneuerung von Abwasserkanal, Werkleitungen EW und Wasserwerk samt Strasseninstandstellung Aeschstrasse kostete 46 Prozent weniger als budgetiert. Strassenoberbau und Werkleitungen wurden auch im Klosterfeld saniert: Die Abrechnungen weisen Unterschreitungen von 15 und fast 40 Prozent aus. Sowohl Budgetierung als auch Bericht sind sorgfältig, es werden Schwierigkeiten und Mängel in der Ausführung erwähnt. Ferner haben Strassenraum und Sicherheit gewonnen. Die Fraktion billigt diese Abrechnungen. Die Idee Waldkindergarten für Wettingen gemäss dem vorliegenden Postulat ist bestechend. Der verlangte Bericht des Gemeinderates zum Thema ist sorgfältig. Der Gemeinderat übernimmt die Haltung von Schulleitung Kindergarten, Schulpflege und Kanton: Ein Waldkindergarten ist für Wettingen nicht zu machen – Platz im Wald, Zufahrt mit öV, Raum für 50 Prozent des Unterrichts, Ressourcen fehlen. Wettinger Eltern, die das wollen, schicken ihre Kinder nach Baden: Dort werden Waldkindergarten und Waldschule (für 1./2. Klasse) in privater aufwendiger Arbeit geführt, ohne Beteiligung der Gemeinde. In Wettingen führt der Förster die Kindergartenklassen und Schulklassen übers Jahr verteilt liebevoll in den Wald ein: Dieses Angebot wird rege benutzt und steht allen Kindern zur Verfügung. Die Fraktion wird den Antrag der GPK, einen weiteren Vorschlag ausarbeiten zu lassen, ablehnen, mit Bedauern. Der Gemeinderat nimmt das Postulat von Holger Czerwenka für faire Verteilung der Plakatplätze auf gemeindeeigenen Wahlständern im öffentlichen Raum entgegen – das freut die Fraktion. (mlr)

Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat auf Antrag der Schulpflege, das Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer abzuschreiben und auf die Schaffung eines Waldkindergartens zu verzichten. Die BDP teilt die Ansicht des Gemeinderates und unterstützt die Ablehnung. Ein zusätzlicher Unterrichtsraum mit Ausstattung und eine zusätzliche Kindergartenlehrkraft mit Zusatzausbildung wären notwendig. Das geltende Recht sieht keine Waldoder Naturkindergärten vor – deshalb wären die zusätzlichen Kosten von der Gemeinde zu tragen. Den vier Einbürgerungen stimmt die BDP zu und heisst die neuen Wettinger Bürger herzlich willkommen. Der Kreditabrechnung von 744 082 Franken für die Erstellung von zwei künstlichen Kugelfangsystemen und die Sanierung der Kugelfänge bei der Schiessanlage «Eigi» stimmt die BDP zu und nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Gesamtkosten mit 34,7 Prozent unterschritten wurden. Der Kreditabrechnung von 606 792 Franken für die Erneuerung des Abwasserkanals und der Werkleitungen des EW mit Strasseninstandstellung stimmt die BDP zu. Durch den Verzicht der Sauberwasserleitung und durch den Verzicht auf gestalterische Massnahmen eines hängigen Bauvorhabens und die gute Vergabe schliesst der Kredit erfreulicherweise mit einer Kostenunterschreitung von 46,6 Prozent ab. Den beiden Kreditabrechnungen Klosterfeld 1 und 2, Sanierungen des Strassenoberbaus und der Werkleitungen, 3 060 570 Franken und 1 485 281 Franken, stimmt die BDP zu. Die Kreditunterschreitungen betragen je 15,4 Prozent und 39,2 Prozent – was eine Kreditunterschreitung von 1 517 150 Franken ergibt. Die BDP-Fraktion dankt allen Beteiligten für den erfolgreichen und gelungenen Abschluss der vier Bauprojekte und freut sich an der Aufwertung des Strassenbildes und den Sicherheitsmassnahmen für die Verkehrsteilnehmer. (mm)

Hanna Läng und Helen Suter. Am 2. November, tout juste nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, konnte sich die Wettinger Bevölkerung an der Landstrasse am Stand der EVP Wettingen über die Gemeinderatswahl vom 24. November informieren. Helen Suter, die Kandidatin für den letzten freien Sitz, stand Red und Antwort – und dies wurde rege genutzt. Zudem konnte man an einem Wettbewerb teilnehmen. Die Frage lautete: Wann wurde die EVP Wettingen gegründet? Einige wussten ganz INSERAT

Foto: zVg

genau, dass die EVP in Wettingen bereits viele Jahre aktiv in Behörden und Kommissionen tätig ist. Vor 80 Jahren war die richtige Antwort. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Sie werden persönlich benachrichtigt und erhalten Produkte vom Lädeli der Klostergärtnerei. Nächste Möglichkeit für eine Begegnung ist am Sonntag, den 10. November, 15 Uhr, Treffpunkt Brunnen Ecke Märzengasse-Dorfstrasse. Ernst Nobs wird in die Geschichte (ns) der Aeschstrasse einführen.


WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

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STANDAKTION DER EVP 2. NOVEMBER 2013

Die Einbürgerungen werden von der Fraktion FDP gutgeheissen. Die Fraktion begrüsst es, dass von den Einbürgerungswilligen auch immer wieder Interesse signalisiert wird, sich als Wettinger Bürger aktiv am politischen und kulturellen Geschehen zu beteiligen. Das Postulat betreffend Einführung eines Wald- resp. Natur- und Bewegungskindergartens wurde in der Fraktion FDP intensiv diskutiert. Dass sich der Aufenthalt in der freien Natur für die Kinder in vielerlei Hinsicht positiv auswirken kann, ist zwar unbestritten, trotzdem hegt die Fraktion FDP Zweifel daran, dass die geforderten Lernziele problemlos erreicht werden können, um den Kindern später einen guten Start in den Schulalltag zu garantieren. Zudem bieten sich auch im regulären Kindergartenbetrieb Möglichkeiten, die Natur zu erleben und sich draussen zu bewegen. Grossmehrheitlich unterstützt die Fraktion FDP daher den Antrag des Gemeinderates auf Abschreibung des Postulats. Die vier Kreditabrechnungen zeigen auf den ersten Blick natürlich ein erfreuliches Bild, da alle Projekte mit zum Teil massiven Kostenunterschreitungen abgerechnet wurden. Auf den zweiten Blick stellt sich jedoch die Frage, wie zuverlässig die unterbreiteten Kreditanträge ausgearbeitet waren, wenn in der Schlussabrechnung so enorme Abweichungen resultieren. Auch wenn in einzelnen Vorlagen überzeugende Erklärungen geliefert wurden, erwartet die Fraktion FDP bei zukünftigen Kreditanträgen eine deutlichere Kostengenauigkeit. (yv)

Es liegen vier Kreditabrechnungen vor, welche alle unter den vom Einwohnerrat bewilligten Krediten abschliessen. Die Kreditunterschreitungen resultieren vor allem aus den günstigen Vergabezeiten. Es konnten gute Preise mit den jeweiligen Unternehmern ausgehandelt werden. Die CVPFraktion stimmt den Abrechnungen zu. Die CVP-Fraktion unterstützt den Antrag der Geschäftsprüfungskommission, eine Vorlage inkl. Kreditbegehren für die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten. Damit soll der Einwohnerrat die Möglichkeit erhalten, ein konkretes Projekt ausführlich zu prüfen und darüber zu befinden. Seitens der CVP werden einige Anregungen eingebracht. Trotz vieler offener Punkte sehen wir im Projekt «Waldkindergarten» eine grosse Chance für die Kinder, die Eltern, die Lehrpersonen, aber auch als Entlastung in der Schulraumplanung. Es wäre schade, wenn diese Chance ohne ein konkretes Projekt leichtfertig vergeben würde. Die vorliegenden Einbürgerungsgesuche wird die CVP gutheissen. (bm)

Die Fraktion SVP stimmt den Einbürgerungen mehrheitlich zu. Die Einwohnerratssitzung steht im Zeichen von Kreditabrechnungen getätigter Investitionen. Dabei fällt auf, dass die damals geforderten Kredite im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten durchschnittlich um 41,85 Prozent unterschritten wurden. Auf den ersten Blick eine erfreuliche Tatsache. Sie hinterlässt in der Fraktion aber das Gefühl, dass dem Einwohnerrat überhöhte Anträge unterbreitet werden. So kann man bei einer Kreditüberschreitung unangenehmen Fragen aus dem Weg gehen. Die SVP wünscht sich für künftige Kreditanträge eine genauere Kostenschätzung. «Lieber noch etwas mehr, dann reicht es bestimmt» entspricht nicht einer seriösen Planungsgrundlage. Weiter begrüsst die SVP-Fraktion die klare Haltung des Gemeinderates, der sich für die Ablehnung eines Waldkindergartens ausspricht und das auch plausibel begründet. Kein Verständnis zeigt die Partei darum für den Antrag der GPK an den Einwohnerrat, der den Gemeinderat beauftragen soll, trotzdem eine Vorlage inkl. Kreditbegehren für die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten. Die SVP lehnt diesen Antrag ab. (tw)

TRAKTANDEN DER EINWOHNERRATSSITZUNG VOM DONNERSTAG, 7. NOVEMBER, 19 UHR, RATHAUSSAAL 1. Protokoll der Sitzung vom 17. Oktober 2013; 2. Einbürgerung von Mery Canella; Mattia Cortese; Sherife Korqa; Noelia Rios; Adelino Santos Costa Junior; Ilias Tzinoglou; 3. Bericht zum Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer vom 10. November 2011 betreffend Einführung eines Waldkindergartens in Wettingen; 4. Kreditabrechnung von Fr. 744 082.45 für die Erstellung von zwei künstlichen Kugelfangsystemen und die Sanierung der Kugelfänge bei der Schiessanlage «Eigi» und beim Pistolenschiessstand «Limmatau»; 5. Kreditabrechnung von Fr. 606 792.30 für die Erneuerung des Abwasserkanals und der Werkleitungen des Elektrizitätsund Wasserwerks mit Strasseninstandstellung Aeschstrasse im Abschnitt Sulzbergstrasse bis Regenauslass RA 978; 6. Kreditabrechnung von Fr. 3 060 570.40 für die Sanierung des Strassenoberbaus und der Werkleitungen des Bauprojekts Klosterfeld 1 (Attenhoferstrasse, Bernaustrasse, Tödistrasse zwischen Rosenauweg und Bernaustrasse); 7. Kreditabrechnung von Fr. 1 485 281.00 für die Sanierung des Strassenoberbaus und der Werkleitungen des Bauprojekts Klosterfeld 2 (Rudolf-Funkstrasse, Heckenweg, Tödistrasse zwischen Bernaustrasse und Rudolf-Funkstrasse); 8. Postulat Holger Czerwenka vom 5. September 2013 betreffend faire Verteilung der Plakatplätze auf gemeindeeigenen Wahlständern im öffentlichen Raum.

Der Einführung eines Wald- resp. Natur- und Bewegungskindergartens steht die Fraktion SP/Wetti Grüen sehr positiv gegenüber. Deshalb hat sich die Fraktion intensiv mit dem Geschäft auseinandergesetzt. Öffentliche Waldresp. Natur- und Bewegungskindergärten gibt es noch nicht viele im Kanton Aargau. Aber überall, wo es welche gibt (in Kölliken, Magden, Windisch und Zofingen), wird äusserst positiv darüber gesprochen. Die Organisation im Zusammenhang mit den Vorgaben des BKS ist gut machbar, die Kinder, die den Natur- und Bewegungskindergarten besuchen, haben in keinster Weise Anschlussoder Integrationsprobleme beim Eintritt in die Schule, die geforderten Kompetenzen im Umgang mit Vorschulmaterialien und die Ziele in Bezug auf die motorische und soziale Förderung werden erreicht, die Kindergartenlehrpersonen sind bestens in ihre Teams integriert und der Austausch funktioniert. Der Besuch eines Naturund Bewegungskindergartens ist für die Kinder freiwillig. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Nachfrage sehr hoch ist und die Rekrutierung von Personal kein grösseres Problem darstellt als bei anderen Lehrpersonen. Nach heutigen Berechnungen sind die Kosten pro Kindergartenplatz im Wald (es braucht mind. 2 Personen) nur unwesentlich höher als bei konventionellen Kindergärten. Die Fraktion unterstützt deshalb den Antrag der GPK, der die umfassende Ausarbeitung einer Vorlage zur Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens vorsieht. Den Kreditabrechnungen stimmt die Fraktion zu. Die teilweise sehr hohen Abweichungen sind sowohl in den einzelnen Vorlagen, aber auch während der vertiefteren Prüfungen plausibel erklärt worden und nachvollziehbar. Den Einbürgerungen stimmt die Fraktion zu und heisst alle neuen Wettinger Bürger und Bürgerinnen willkommen. (eek)

Für abgeschlossene Arbeiten liegen mehrere Kreditabrechnungen vor: Die neuen Kugelfangsysteme und die Sanierung der Kugelfänge in der Schiessanlage Eigi und im Pistolenschiessstand Limmatau kosteten mehr als ein Drittel weniger als budgetiert: Die Altlasten waren weniger schlimm, die Baumeisterarbeiten günstiger. Von den über 700 000 Franken zahlen Kanton, Bund und Sporttotofonds 360 000 Franken. Die Erneuerung von Abwasserkanal, Werkleitungen EW und Wasserwerk samt Strasseninstandstellung Aeschstrasse kostete 46 Prozent weniger als budgetiert. Strassenoberbau und Werkleitungen wurden auch im Klosterfeld saniert: Die Abrechnungen weisen Unterschreitungen von 15 und fast 40 Prozent aus. Sowohl Budgetierung als auch Bericht sind sorgfältig, es werden Schwierigkeiten und Mängel in der Ausführung erwähnt. Ferner haben Strassenraum und Sicherheit gewonnen. Die Fraktion billigt diese Abrechnungen. Die Idee Waldkindergarten für Wettingen gemäss dem vorliegenden Postulat ist bestechend. Der verlangte Bericht des Gemeinderates zum Thema ist sorgfältig. Der Gemeinderat übernimmt die Haltung von Schulleitung Kindergarten, Schulpflege und Kanton: Ein Waldkindergarten ist für Wettingen nicht zu machen – Platz im Wald, Zufahrt mit öV, Raum für 50 Prozent des Unterrichts, Ressourcen fehlen. Wettinger Eltern, die das wollen, schicken ihre Kinder nach Baden: Dort werden Waldkindergarten und Waldschule (für 1./2. Klasse) in privater aufwendiger Arbeit geführt, ohne Beteiligung der Gemeinde. In Wettingen führt der Förster die Kindergartenklassen und Schulklassen übers Jahr verteilt liebevoll in den Wald ein: Dieses Angebot wird rege benutzt und steht allen Kindern zur Verfügung. Die Fraktion wird den Antrag der GPK, einen weiteren Vorschlag ausarbeiten zu lassen, ablehnen, mit Bedauern. Der Gemeinderat nimmt das Postulat von Holger Czerwenka für faire Verteilung der Plakatplätze auf gemeindeeigenen Wahlständern im öffentlichen Raum entgegen – das freut die Fraktion. (mlr)

Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat auf Antrag der Schulpflege, das Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer abzuschreiben und auf die Schaffung eines Waldkindergartens zu verzichten. Die BDP teilt die Ansicht des Gemeinderates und unterstützt die Ablehnung. Ein zusätzlicher Unterrichtsraum mit Ausstattung und eine zusätzliche Kindergartenlehrkraft mit Zusatzausbildung wären notwendig. Das geltende Recht sieht keine Waldoder Naturkindergärten vor – deshalb wären die zusätzlichen Kosten von der Gemeinde zu tragen. Den vier Einbürgerungen stimmt die BDP zu und heisst die neuen Wettinger Bürger herzlich willkommen. Der Kreditabrechnung von 744 082 Franken für die Erstellung von zwei künstlichen Kugelfangsystemen und die Sanierung der Kugelfänge bei der Schiessanlage «Eigi» stimmt die BDP zu und nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Gesamtkosten mit 34,7 Prozent unterschritten wurden. Der Kreditabrechnung von 606 792 Franken für die Erneuerung des Abwasserkanals und der Werkleitungen des EW mit Strasseninstandstellung stimmt die BDP zu. Durch den Verzicht der Sauberwasserleitung und durch den Verzicht auf gestalterische Massnahmen eines hängigen Bauvorhabens und die gute Vergabe schliesst der Kredit erfreulicherweise mit einer Kostenunterschreitung von 46,6 Prozent ab. Den beiden Kreditabrechnungen Klosterfeld 1 und 2, Sanierungen des Strassenoberbaus und der Werkleitungen, 3 060 570 Franken und 1 485 281 Franken, stimmt die BDP zu. Die Kreditunterschreitungen betragen je 15,4 Prozent und 39,2 Prozent – was eine Kreditunterschreitung von 1 517 150 Franken ergibt. Die BDP-Fraktion dankt allen Beteiligten für den erfolgreichen und gelungenen Abschluss der vier Bauprojekte und freut sich an der Aufwertung des Strassenbildes und den Sicherheitsmassnahmen für die Verkehrsteilnehmer. (mm)

Hanna Läng und Helen Suter. Am 2. November, tout juste nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, konnte sich die Wettinger Bevölkerung an der Landstrasse am Stand der EVP Wettingen über die Gemeinderatswahl vom 24. November informieren. Helen Suter, die Kandidatin für den letzten freien Sitz, stand Red und Antwort – und dies wurde rege genutzt. Zudem konnte man an einem Wettbewerb teilnehmen. Die Frage lautete: Wann wurde die EVP Wettingen gegründet? Einige wussten ganz INSERAT

Foto: zVg

genau, dass die EVP in Wettingen bereits viele Jahre aktiv in Behörden und Kommissionen tätig ist. Vor 80 Jahren war die richtige Antwort. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Sie werden persönlich benachrichtigt und erhalten Produkte vom Lädeli der Klostergärtnerei. Nächste Möglichkeit für eine Begegnung ist am Sonntag, den 10. November, 15 Uhr, Treffpunkt Brunnen Ecke Märzengasse-Dorfstrasse. Ernst Nobs wird in die Geschichte (ns) der Aeschstrasse einführen.


Publireportage

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

Die Wettinger haben abgeräumt «Wir sind sehr zufrieden mit der dritten Glückswoche», resümiert OK-Mitglied Denise Zumsteg – jedes fünfte Los wurde eingereicht. Von den 50 000 gedruckten Losen wurden 10 000 an der Schlussverlosung eingereicht. Als sich die Wettinger Gewerbler vergangene Woche bei «Bauer Sport» zur Ziehung trafen, waren sie sehr erfreut: Die Gewinnerinnen und Gewinner stammen ausnahmslos aus Wettingen. Auch sonst sind die Gewerbetreibenden zufrieden. Dank neuem System wurden mehr Preise abgeholt. «Von den 70 Soforttreffern, die «Bauer Sport» zur Verfügung stellte, wurden 43 eingelöst. Im Jahr zuvor waren es nur ein paar wenige», freut sich Robin Bauer von «Bauer Sport». Durch die Aktion besuchten auch Kunden sein Geschäft, die sonst nicht gekommen wären. Gerne an der Glückswoche beteiligt hat sich auch Goldschmied Roger Loosli von «Loosli Schmuck AG»: «Es ist eine gute Sache, wenn das Gewerbe zusammensteht.» Eine weitere gemeinsame Aktion ist bereits nächsten Monat geplant: Am Sonntag, 1. Dezember, organisiert der Handels- und Gewerbeverband (HGV) einen offenen Adventssonntag. Von 12 bis 18 Uhr wird die gesperrte Landstrasse zur Flaniermeile. An Verkaufsständen können sich die Gewerbetreibenden präsentieren und wer weiss, vielleicht gibt es wieder etwas zu gewinnen.

Zufriedene Gesichter: Nicole Küng, Robin Bauer, Roger Loosli, Stefan Wiedemeier, Donat Bergamin, Bertha Wiedemeier, Stefan Biedermann, Stefan Signer und Erich Meier (v. l.) sowie Jacqueline Hallauer (vorne).

Standortförderin Sandra Frauenfel- Das OK Adrian Ehrbar, Denise Zumsteg, Sandra Frauenfelder, Ursula Sager der und Denise Zumsteg vom HGV. und Alfons Frei (v. l.). Es fehlen: Arno Schmidt und Kurt Renold.

Roger Loosli von Loosli Schmuck AG. Nicole Küng von Küng Automobile.

Am Apéro bot sich die Gelegenheit zum Gespräch.


GOTTESDIENSTE WETTINGEN NEUENHOF Sonntag, 27. Oktober 9.30 Wettingen Pfrn. Kornelia Baumberger anschliessend Kirchenkaffee 10.30 Neuenhof Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht anschliessend Kirchenkaffee Kollekte: Effingerhort 17.00 Wettingen – Konzert «Schweizer Komponisten und Bach» Bach, Mieg, Martin und Studer Dietrich Zöller, Flöte; Gaudenz Tscharner, Orgel und Cembalo Sonntag, 3. November, Reformationssonntag 9.30 Wettingen mit Abendmahl, Pfr. Stefan Burkhard Händel: aus der «Wassermusik» Jonas Hablützel und Stefan Müller, Orgel vierhändig Kollekte: Reformationskollekte Sonntag, 10. November 9.30 Wettingen Pfrn. Miriam Anne Liedtke 10.30 Neuenhof Pfr. Stefan Burkhard Kollekte: ACAT Aktion Menschenrechte Sonntag, 17. November 9.30 Wettingen Pfr. Stefan Burkhard anschliessend Kirchenkaffee 10.30 Neuenhof Pfrn. Miriam Anne Liedtke anschliessend Kirchenkaffee Kollekte: Pro Infirmis Sonntag, 24. November, Ewigkeitssonntag 9.30 Wettingen Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht Mozart: aus dem Requiem Solistenquartett; Jonas Herzog und Stefan Müller, Orgel vierhändig Kollekte: Aargauer Hospizverein Gottesdienste im Regionalen Pflegezentrum: Sonntag, 3. November, 9.45 Uhr, Festsaal Sonntag, 17. November, 9.45 Uhr, Festsaal Dienstag, 19. November, 9.45 Uhr, Andachtsraum Sonntag, 1. Dezember, 1. Advent, 9.45 Uhr, Festsaal alle Gottesdienste durch Pfrn. Ruth Elliker im Alters- und Pflegeheim St. Bernhard: Dienstag, 19. November, 9.15 Uhr in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 26. November, 14.30 Uhr

Bastelnachmittage

Genussrunde zum Feierabend – nur für Männer

Für Kinder ab der 1. Klasse im ref. Kirchgemeindehaus an der Lindenstrasse 11, Neuenhof, jeweils am Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr Wir basteln am: 30. Oktober 6. November 13. November 20. November 27. November

Magnet- und Stecktafel Blumenvase (Glas) Küchenschürze Kerzenständer Stiefelgesteck

Bitte Kleider mitnehmen, die schmutzig werden dürfen. Telefonische Anmeldung direkt bei Sara Forrer, 056 406 10 34 bis spätestens 9.00 Uhr am jeweiligen Mittwochvormittag. Die Plätze sind beschränkt.

Glücks-Bazar 2013 Mittwoch und Donnerstag 6. und 7. November

am Montag, 11. November, um 20.00 Uhr im kleinen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Wettingen

«Haben wir ein Herz für unser Herz!» Mit dem Kardiologen Dr. med. Thomas Binder Wir werden uns vom Fachmann erklären lassen, welche Genüsse für die Gesundheit förderlich sind und welche wir besser meiden sollten. Wie immer werden wir auch selbst geniessen. (Ein Gläschen Wein schadet dem Herzen sicher nicht!) Um besser planen zu können, bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon bei Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht (lutz.fischer-lamprecht@ref-wettnhf.ch oder 056 437 30 51) Unkostenbeitrag: Fr. 20.–

Reformiertes Kirchgemeindehaus Wettingen

Mittwoch, 16.00–20.00 Uhr Verkauf an unseren Marktständen Suppeznacht und Grillwürste Unterhaltungsprogramm für Kinder

Donnerstag, 9.00–16.00 Uhr Verkauf mit Mittagessen Der Frauenträff freut sich auf Ihren Besuch. Der Reinerlös wird auf die regionalen Institutionen Hope, Spatzenäscht und Behindertensport verteilt.

Der Samichlaus kommt bald Vom 5. bis 7. Dezember jeweils von 17.00 bis 21.00 Uhr ist der Samichlaus mit seinen Schmutzli wieder in Wettingen und Neuenhof unterwegs. Die Jugendgruppe unserer Kirchgemeinde unterstützt den Samichlaus tatkräftig und logistisch bei seiner Arbeit.

Weihnachtskarten-Atelier achts Montag, 25. 5. Nov November, 14.00 Uhr und/oder Montag, 2. Dezember, 14.00 Uhr und/oder Montag, 2. Dezember, 19.00 Uhr Cheminéeraum Kirchgemeindehaus Wettingen mit Erika Steiner. Die Kurstermine können einzeln oder aufeinanderfolgend besucht werden. Anmeldung telefonisch eine Woche im Voraus an Erika Steiner, 056 437 30 33.

Reservieren Sie ihren Wunschtermin einfach und sicher direkt per Doodle. Weitere Infos und den Anmelde-Link finden Sie auf unserer Homepage: www.ref-wett-nhf.ch unter «Anlässe». Falls Sie keine Möglichkeit zur Online-Reservation haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei unserem Sozialdiakon Michael Schatzmann (056 437 30 32). Wir freuen uns auf einen Besuch bei Ihren Kindern. Ihr Samichlaus-Team

Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 26. November, 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Wettingen Die Traktanden zur Kirchgemeindeversammlung werden Ihnen mit der Einladung persönlich zugestellt. Nach der Kirchgemeindeversammlung sind alle zum Apéro eingeladen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof · Etzelstrasse 22 · 5430 Wettingen · 056 437 30 30 · www.ref-wett-nhf.ch


WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

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NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Informationsveranstaltung Schulraumplanung An der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2013 wird über den Baukredit der Schulraumplanung abgestimmt. Der Gemeinderat möchte die Bevölkerung ausführlich über das für Neuenhof sehr wichtige Traktandum informieren und lädt deshalb zur Informationsveranstaltung ein auf: Montag, 11. November, 19 Uhr, Turnhalle Zürcherstrasse. Der Gemein-

derat heisst die Bevölkerung von Neuenhof bereits heute recht herzlich willkommen. Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an die Technischen Betriebe Würenlos (Vertreter der Gemeinden Würenlos, Wettingen und Neuenhof), Schulstrasse 24, Würenlos, für den Neubau des Leitungstrassees unter der Limmatbrücke, auf den Parzellen 215 und 2375, in Neuenhof.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL)

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit konnte der Umzug starten.

Folgende Personen werden im November 2013 80, 85 Jahre und älter. Der Gemeinderat gratuliert ihnen recht herzlich.

Räbeliechtliumzug

Frieda Sommer, Sonnmattweg 2 Maria Hermine Fuchs, Altersheim Günschmatte, 3822 Lauterbrunnen Elisabetha Josefine Buri, Zürcherstrasse 82 Maria Rosa Schmid, Hardstrasse 76 Elisabeth Maria Heimgartner, Gassäckerweg 7

24.11.1908 /105 26.11.1915 / 98 23.11.1922 / 91 27.11.1928 / 85 28.11.1933 / 80

MARKTNOTIZEN

Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen

Kerzenziehen bei der Garage Kieser. Am Wochenende vom 16. und 17. November findet die jährliche Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen in den Räumlichkeiten der Garage Kieser GmbH, Ringstrasse 16, in Neuenhof statt. Verschiedene Aussteller präsentieren passend auf Weihnachten folgende Angebote: Die Garage Kieser GmbH als Organisator zeigt die laufenden Trends von Nissan. Diverse Barprämien oder günstige Leasingzinse je nach Modell können wir Ihnen laufend offerieren. Im Gschänkstübli von Rose Schori, Killwangen, haben Sie die Wahl zwischen Porzellan, Birkensamichläusen, Gestecken, Wollsachen, Guetzli. Für jedes Outfit, für Jung oder Alt den passenden Schmuck finden Sie bei Carla Bellini, Killwangen. Ob Ketten, Colliers, Ohrringe – jedes Stück ist ein Unikat, hergestellt aus Halbedelsteinen, kombiniert mit Silber, Metall oder Glas. Bei der Boutique Manuelle wird das Exklusive mit dem Praktischen verbunden. Die

Foto: zVg

Entwürfe für Kinderkleider und Babysachen werden selber genäht und in kleinen Stückzahlen produziert, die nur im Geschäft in Brugg verkauft werden. Auch der «Elternverein Neuenhof» ist mit einem Stand vertreten. Die Neuenhofer Spielgruppen-Kinder sind hierfür fleissig am Basteln. Beim Kerzenziehen unter fachkundiger Leitung des Elternvereins Neuenhof kann sich die ganze Familie auf die kommende Adventsund Weihnachtszeit einstimmen. Speziell erwähnen möchten wir, dass nebst dem beliebten farbigen Wachs auch Bienenwachs zum Kerzenziehen angeboten wird. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. In unserer Kaffeestube werden nebst Kaffee, Glühwein, Wein und Hexenpunsch auch Kuchen, Hotdogs und Raclette angeboten. Oder wie wäre es mit einer selbst gegrillten Wurst vom Holzgrill im Freien? Der Reinerlös des Kerzenziehens und der Kaffeestube wird dem Elternverein Neuenhof gespendet. Zu diesem Anlass sind selbstverständlich alle herzlich eingeladen. Die Aussteller freuen sich auf Ihr Erscheinen. Unsere Öffnungszeiten: Samstag, 16. November, 12–18 Uhr, Sonntag, 17. November, 11–17 Uhr. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

Der Entscheid des OKs, den diesjährigen Räbeliechtlievent am 27. Oktober in der Turnhalle Zürcherstrasse durchzuführen, erwies sich als umsichtig und richtig. Pünktlich um 16 Uhr verlangten die ersten Kinder Einlass in die Halle und schon bald waren 230 Sitzplätze von Jung und Alt besetzt. Mit Freude und mehr oder weniger Ausdauer wurden die Räben von den Kindern und ihren Begleitpersonen ausgehöhlt, geschnitzt, verziert und gegenseitig bewundert. Wenn ein Kind gar nicht mehr still sitzen konnte, war auch das kein Problem, denn ein Teil der Turnhalle stand zum Rumspringen und Sichaustoben zur Verfügung. Dank der Mithilfe

einiger ambitionierter Suppenköchinnen konnte in diesem Jahr als Stärkung vor dem Umzug wiederum eine mega feine Kürbissuppe in die vielen Teller verteilt werden, und auch das vielseitige Kuchenangebot fand grossen Anklang. Und dann konnte der Umzug kurz nach Einbruch der Dunkelheit endlich starten. Angeführt von den Tambouren bewegte sich der lange Räbeliechtliumzug durch die Quartiere von Neuenhof. Gemeinsam mit den Spielgruppenleiterinnen sangen die Kinder an zwei Treffpunkten mit Hingabe die zuvor in der Spielgruppe eingeübten Räbeliechtlilieder. Zum Abschluss des schönen Umzuges trommelten die Tambouren zur Freude der Kinder ein fetziges Abschlusslied und ernteten einen grossen Applaus für die musikalische Unterstützung dieses Anlasses. (ks)

VERMISCHTES Seniorinnen und Senioren sind am Donnerstag, 5. Dezember, herzlich zur traditionellen Samichlausfeier im katholischen Pfarreiheim Neuenhof eingeladen. Nach einer kurzen Begrüssung und bei einer Tasse Kaffee können alle ein unterhaltsames Programm geniessen. Im Anschluss wird der Samichlaus mit seinen Gehilfen sicher vorbeischauen. Anschliessend gibts wiederum einen von fleissigen freiwilligen Helferinnen mit Liebe vorbereiteten Zvieri. Für den Fahrdienst stellen sich freundlicherweise Rita Fellmann, Tel. 079 289 21 79, und Lydia Fischer, Tel. 056 406 21 87, zur Verfügung. Bitte am Veranstaltungstag zwischen 11 und 12 Uhr anmelden.

SAMICHLAUSFEIER

NEUIGKEITEN AUS DEM SAMARITERVEREIN NEUENHOF Der Samariter-

verein Neuenhof lädt am Montag, 25. November, um 19.30 Uhr ins Schulhaus Zentrum 7 zu einem interessanten Vortrag ein. Arzt Reber wird über das Thema «Osteosklerose vorbeugen und behandeln» sprechen. Zu diesem Anlass sind die Bevölkerung von Neuenhof, Mitglieder anderer Samaritervereine sowie alle eingeladen, die mehr über dieses Thema erfahren möchten. Ein Dankeschön möchte der Samariterverein zudem allen Spendern, die dieses Jahr den Samariterverein finanziell unterstützt haben, aussprechen. Dank der grosszügigen Spenden kann der Verein seine Arbeit weiterführen.


EINWOHNERGEMEINDE NEUENHOF Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 25. November 2013, 19.00 Uhr Turnhalle Zürcherstrasse Traktandenliste 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2013, Genehmigung 2. Strategie «Vorwärts», Schulraumplanung, Baukredit für die Erneuerung und Erweiterung der Schulbauten, Kreditgenehmigung von Fr. 28 370 000.– 3. Sanierung Regenentlastungsleitung Dolemättli, Kreditgenehmigung von Fr. 125 000.– 4. Voranschlag 2014, Genehmigung 5. Reglement über die Abgabe von Wasser, Genehmigung Änderung 6. Einbürgerungen a) Ahmeti, Valon b) Ašanin, Mirjana c) Carangelo, Annalisa d) D’Oliva, Alessandro e) Gumina, Samuele f) Ilic, Andrea g) Krasniqi, Shkelzen h) Prabaharan, Tharsika 7. Verschiedenes Aktenauflage Die Akten können vom 11. bis 25. November 2013, 11.30 Uhr, in der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, eingesehen werden. Eine Informationsveranstaltung des Gemeinderates über den Baukredit der Schulraumplanung (Strategie «Vorwärts») findet statt am: Montag, 11. November 2013, 19.00 Uhr Turnhalle Zürcherstrasse

Neuenhof, im November 2013

GEMEINDERAT NEUENHOF

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

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24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

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Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Neuenhof zentrale, ruhige Wohnungen 1½-Zimmer: Fr. 890.– bis Fr. 980.– 2½-Zimmer: Fr. 1250.– 3-Zimmer: Fr. 1290.– bis Fr. 1350.– 4-Zimmer: Fr. 1390.– bis Fr. 1480.– Balkon, Lift, inkl. NK, PP, GG Geschäftslokale ab 60 bis 150 m² Telefon 044 687 90 61 (ab 9.00 Uhr)

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

NEUENHOF

Zentraler Schulstandort behalten Fortsetzung Frontartikel «Ein zentraler Schulstandort ist ein grosser Vorteil», sagt Bauverwalter Peter Richiger. Deshalb will man das Zentrum bei der Sanierung und Erweiterung stärken und keinen weiteren Standort aufbauen. «Seit rund zehn Jahren läuft die Schulraumplanung», sagt Vizeammann Hanspeter Benz. Es sei ein ganz wichtiges Projekt, das jetzt in diesem Gesamtpaket realisiert werden solle. Auch aus finanziellen Gründen, wie Finanzverwalter Hanspeter Frischknecht bestätigte. «Die Gelder sind bis ins Jahr 2016 gesichert. Sollte der Finanzausgleich wider Erwarten danach nicht mehr in diesem Rahmen fliessen, haben wir einen Finanzplan 2. Wir müssten dann den Steuerfuss auf 125 % anheben.» Gemeindeammann Susanne Voser geht aber davon aus, dass man nicht zu diesem Plan B greifen muss und den Kredit von 28,37 Mio. Franken stemmen kann.

Das Schulhaus Schibler wird beidseitig linear angebaut und ist danach über zwei Zugänge erreichbar. Die Architektur der Fassade aus den 50er-Jahren bleibt erhalten. Visualisierung: Waeber/Dickenmann, Architekten BSA/SIA, Lachen

ser sind schon lange nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand, man erfüllt die Auflagen, was den Brandschutz, die Erdbebensicherheit, das hindernisfreie Bauen oder den Bedarf an Gruppenräumen betrifft, schon lange nicht mehr. Zudem ist die Schülerzahl gestiegen und wird weiter steigen, die Umstellung von 5 auf GRÜNDE, dass die Sanierung und 6 Primarschuljahre und das zweiErweiterung dringend notwendig jährige Kindergartenobligatorium sind, gibt es viele: Die Schulhäu- stehen an. Dringend notwendig

Konzert der besonderen Art Das grosse, gemeinsame Konzert des Gospelchors Neuenhof (The Colour of Gospel) und der Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof mit dem Motto «Bettmümpfeli» rückt immer näher. Am Wochenende vom 19./20. Oktober stand daher intensives, gemeinsames Proben auf dem Programm. Der Gospelchor fand sich bereits am Samstag auf dem Leuenberg bei Hölstein ein, um sich auf die gemeinsamen Proben vom Sonntag vorzubereiten. Am Sonntag wurde dann zusammen in Hölstein selber geübt und geprobt. Dank dem intensiven Proben, welches nur durch eine kurze Mittagspause und eine Kaffeeund-Kuchen-Pause am Nachmittag (herzliches Dankeschön an die Bäckerinnen und Bäcker) unterbrochen wurde, konnte das musikalische Zusammenspiel zwischen Chor und Band um ein gutes Stück verbessert werden. Die letzten zwei Wochen bis zum Konzert werden nun noch intensiv für die Detailarbeit ge-

Bei den gemeinsamen Proben. Foto: zVg nützt, sodass am 16./17. November alles bereitsteht für zwei unvergessliche Konzerte. Die erste Aufführung wird am Samstag, 16. November, um 20 Uhr in der Turnhalle in Neuenhof stattfinden. Am Sonntag, 17. November, wird die gleiche Aufführung um 17 Uhr in der katholischen Kirche Würenlos vorgetragen. Der Gospelchor Neuenhof und die Spielgemeinschaft WürenlosNeuenhof freuen sich jetzt schon, viele Zuhörer an einem der beiden Konzerte begrüssen zu dürfen. (rs)

sei auch die Schliessung der beiden in den 1960er-Jahren erstellten Provisorien. «Schon als ich vor dreissig Jahren begann, im Pavillon zu unterrichten, regnete es herein», sagt Schulleiterin Renate Baschek. Um Geld zu sparen, verzichtet man auf Container und bringt die Schüler während des Umbaus stattdessen in bestehenden Gruppenräumen, der Turnhalle und öffentlichen Gebäuden unter.

Stimmt der Souverän dem Kredit zu, führt das Planungsteam Waeber/Dickenmann den Bau vom Sommer 2014 bis 2018 durch. Der durch den Abriss der beiden Provisorien frei werdende Platz dient als Reserve für zukünftige Erweiterungen. (bär) Infoveranstaltung am Montag, 11. November, 19 Uhr, Turnhalle Zürcherstrasse (mit Kinderbetreuungsdienst im Peterskeller).

BESUCH DES ST. NIKOLAUS In der Vorweihnachtszeit ist der St. Nikolaus in vielen Familien ein gern gesehener Gast. In Neuenhof und Killwangen ist er in diesem Jahr vom Donnerstag 5. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, unterwegs. Die beiden Vereine Jungwacht und Blauring unterstützen ihn bei seiner schönen Arbeit. Wer seinen Kindern eine Freude bereiten will, kann den St. Nikolaus zu sich nach Hause einladen. Der früheste Besuchstermin ist jeweils um 18.15 Uhr. Das Anmeldeformular kann unter www.samichlausneuenhof.webnode.com heruntergeladen, gut leserlich ausgefüllt, und bis spätestens 23. November retourniert werden. Aus organisatorischen Gründen können verspätete Anmeldungen leider nicht mehr berücksichtigt werden. Auf dem Anmeldeformular darf man alle guten und weniger guten Eigenschaften seines Kindes notieren. Die Geschenke, welche der St. Nikolaus den Kindern mitbringen soll, können unmittelbar vor seinem Besuch vor der Wohnungsoder Haustüre deponiert werden.

Jetzt anmelden, wenn man den St. Nikolaus zu Besuch möchte. Foto: zVg Die Spende für den Besuch des St. Nikolaus wird von Jungwacht und Blauring für die Kinder- und Jugendarbeit und für neues St.-Nikolaus-Equipment sinnvoll verwendet. Bei Fragen gibt Yannick Schibli abends unter 078 856 00 95 gerne Auskunft. Jungwacht und Blauring freuen sich auf viele schöne Begegnungen. (ys)


Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Limmattalbahn AG betreffend der Limmattalbahn Gemeinde/n

Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon (ZH), Spreitenbach, Killwangen (AG)

Gesuchstellerin

Limmattalbahn AG, Hofwiesenstrasse 370, 8050 Zürich

Gegenstand

Das vorliegende Projekt umfasst folgende Hauptelemente: Teilprojekt 1: Bahnhof Altstetten - Hermetschloo-Brücke (Zürich Altstetten): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Hohl- und Badenerstrasse – Neugestaltung Altstetterplatz und Farbhof – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 2 – Hermetschloo-Brücke bis Knoten Goldschlägi-/Nassackerstrasse (Schlieren): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Zürcherstrasse, Stadtplatz Schlieren, zu verlegende und bestehende Badenerstrasse – Neubau Wendeschlaufe Geissweid – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 3 – Knoten Goldschlägi-/Nassackerstrasse bis Herwegbrücke (Schlieren, Urdorf): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Badenerstrasse, In der Luberzen, Birmensdorferstrasse – Neubau Färberhüslitunnel (Tagbautunnel) – Anpassung Herwegbrücke (B662) über Autobahn A3 – Neubau Langsamverkehrsbrücke über Autobahn A3 – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 4/5 – Herwegbrücke bis Mutschellenstrasse (Dietikon): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Birmensdorfer-, Zürcher-, Poststrasse, Kirchplatz, Zentral-, Badenerstrasse, Niderfeld – Neubau Strassenunterführung Überland- und Mutschellenstrasse – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 6 – Mutschellenstrasse bis Bahnhof Killwangen-Spreitenbach (Spreitenbach, Killwangen): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Industrie-, Sandäcker-, Land-, Zürcher-, Bahnhofstrasse – Neubau Unterführung Zürcherstrasse inkl. Rampenbauwerk und kurzer Trasseeüberdeckung – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711) und subsidiär nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) und dem Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG, SR 814.01). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Umweltverträglichkeitsprüfung

Gestützt auf die Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011), Anhang 12.2 ist das Bauvorhaben UVP-pflichtig. Der Bericht ist in den Gesuchsunterlagen enthalten.

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 11. November bis 10. Dezember 2013 während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden: Stadt Zürich: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Werdmühleplatz 3, 8001 Zürich, Amtshaus V, 4. Stock (Empfang), jeweils von Montag bis Donnerstag, 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr sowie Freitag, 8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr. Schlieren: Bausekretariat, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren Urdorf: Gemeindeverwaltung, Bahnhofstrasse 46, 8902 Urdorf Dietikon: Stadtverwaltung, Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon Spreitenbach: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach: Killwangen AG: Gemeindekanzlei, Schürweg 2, 8956 Killwangen

Aussteckung

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen und enteignungsrechtliche Begehren/Forderungen

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 18f Abs. 2 EBG): – Einsprachen gegen die Enteignung wie in den Landerwerbsplänen ausgewiesen (Art. 30 Abs. 1 Bst. a und Art. 35 Bst. a EntG); – Begehren, die eine Planänderung bezwecken (Art. 30 Abs. 1 Bst. b EntG); – Begehren gemäss Art. 7–10 EntG (Art. 35 Bst. b EntG); – Forderungen für die zu enteignenden Rechte, Schadenersatzforderungen für die Enteignung oder Einräumung von Rechten, für Minderwert und für den aus der Enteignung sonst entstehenden Schaden, auch wenn das Recht zur Enteignung bestritten wird; dabei ist anzugeben, ob Entschädigung in Geld und in welcher Höhe verlangt wird (Art. 36 Bst. a EntG); – Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 36 Bst. b und Art. 12 EntG); – Begehren um Sachleistung (Art. 36 Bst. c und Art. 18 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39–41 EntG sind beim BAV einzureichen (Art. 18f Abs. 2 EBG). Es gelten die Säumnisfolgen von Art. 41 Abs. 2 EntG.

Enteignungsbann

Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (Enteignungsbann; Art. 42 EntG).

Zürich, 5./7./8. November 2013 Aarau, 5./7./8. November 2013

Kanton Zürich, Gemeinden Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon Kanton Aargau, Gemeinden Spreitenbach, Killwangen

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Manuela Steiner zeigt «Wie de Samichlaus sin Schmutzli gfunde het».

Foto: zVg

Kinder wollen mitmachen können Manuela Steiner tritt mit ihrem Kasperlitheater «Gwundernäsli» am 23. November um 15 Uhr im Werkgebäudesaal Killwangen auf. SUSANNE KARRER

Manuela Steiner, wie sind Sie zum Kasperlitheaterspielen gekommen? Ich habe als Kind oft Aufführungen besucht, aber als meine Kinder dann auf der Welt waren, habe ich gemerkt, dass es immer weniger Kasperlitheater gibt. Als Spielgruppenleiterin habe ich dann erste Erfahrungen im Kasperlitheaterspielen gesammelt, und als ich kurz darauf Figuren geschenkt bekommen habe, war der Weg klar. Inzwischen biete ich die Vorführungen seit fast acht Jahren an.

inzwischen habe ich durchschnittlich ein bis zwei Auftritte pro Woche, in der Vorweihnachtszeit sogar deutlich mehr. Und oft werde ich auch bei einem Auftritt bereits fürs nächste Jahr gebucht. Und das in der ganzen Schweiz. Können Sie vom Kasperlitheater leben? Mittlerweile ist das fast möglich, es ist mein Hauptberuf geworden. Natürlich lässt sich keine ganze Familie damit ernähren, aber ein 60-Prozent-Job ist es neben meiner Arbeit als Spielgruppenleiterin doch geworden.

Was gefällt den Kindern am besten? Wenn der Kasperli der Held ist, weil sie sich stark mit ihm identifizieren. Und sie lieben es, wenn sie mitmachen können, Wie oft werden Sie gebucht? An- wenn sie «Ja» rufen und den Figufangs natürlich noch wenig, aber ren helfen können.

Rückweisung Gestaltungsplan HG Ost geht an Verwaltungsgericht Der Gemeinderat zieht den Beschwerdeentscheid des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (DBVU), Aarau, in Sachen Ablehnung und Rückweisung des Gestaltungsplans Handels- und Gewerbezone Ost, Spreitenbach, an das Verwaltungsgericht weiter. Am 27. September 2013 hatte das DBVU die Beschwerde des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) in einem Punkt gutgeheissen und gleichzeitig den Gestaltungsplan der Handels- und Gewerbezone Ost an den Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. Dieser Entscheid wird nicht anerkannt. Nicht nachvollziehbar ist insbesondere die Begründung der Beschwerdebehörde. Demnach führt die Erstellung einer neu geplanten Baute dazu, dass eine bereits seit Jahrzehnten in Betrieb stehende Anlage zusammen mit dem Neubau einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterworfen werden soll, auch wenn sich dadurch kaum eine relevante Veränderung in der Gesamtbeurteilung der Belastungswerte ergibt. Massgeblich ist nach Auffassung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, dass eine gemeinsame Nutzung der erschliessenden Verkehrswege mit dem bestehenden Einkaufzentrum erfolgt. Hätte der Gestaltungsplan die Synergien der bestehenden Zufahrts-

strassen nicht genutzt, hätte der Rekurs des VCS keine Chance gehabt. Im Klartext: Hätte man die erschliessenden Verkehrswege doppelt (zu den bestehenden Anlagen) geplant – und damit doppelt so viel wertvolles Land mit Strassen verbaut – dann hätte der Gemeinderat obsiegt. Ein solch unsinniges Vorgehen kann nach Auffassung des Gemeinderates nicht Wille des Gesetzgebers gewesen sein. Abschliessend ist zu erwähnen, dass dieser Gestaltungsplan unter Mitwirkung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Aarau, entstanden ist – also jenem Departement, das nun eine Beschwerde gutgeheissen und das Werk zur Überarbeitung zurückgewiesen hat. Baubewilligung ist erteilt worden an Einwohnergemeinde Spreitenbach für Umbau und Erweiterung Schulhaus Hasel, Neubau öffentlicher Spielplatz, Neubau Schnitzelfeuerung Wärmeverbund Hasel, Poststrasse 201. Termine 12. und 26. November, 17 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft im Gemeindehaus, Poststr. 13; 24. November, 9–10 Uhr: Urnenöffnung Gemeindehaus, Eidg./Kant. Volksabstimmung und Wahl eines Mitglieds der Schulpflege; 26. November: Ortsbürger-Gemeindeversammlung, Ratzengasse 3, kath. Pfarreiheim.

INSERAT

PARTEINOTIZ

Tel. 056 406 10 10 5432 Neuenhof www.getraenkeservice-aellig.ch | Dorfstrasse 21 Hauslieferung • Festlieferung • Verkauf ab Lager

FDP Spreitenbach und Würenlos – Rundgang in den Bädern zu Baden An einem Samstag im September liessen sich die Mitglieder der beiden Ortsparteien vom VR-Präsidenten der Verenahof AG, Benno Zehnder, durch die Bäder zu Baden führen. Auf dem Kurplatz bietet sich ein trauriges Bild: Der einst stolze Verenahof bröckelt vor sich hin, das Thermalbad ist geschlossen und zerfällt, aufgerissene Grabungsfelder werden langsam überwuchert. Und das, obwohl seit Jahrzehnten geplant wird. Der Initiant Zehnder hat nun mit dem Bad von Mario Botta ein neues Projekt aufgegleist. Begeistert erzählt er vom besten Thermalwasser, das über tausend Jahre in der Erde bleibt und ausserordentlich viel Mineralstoffe enthält. Mit viel Energie und in stetem Austausch mit den denkmalpflegerischen und baulichen Fachstellen der Stadt und des Kantons treibt er sein Projekt voran. Allerdings konnten erst zwei der Häuser bis jetzt stilgerecht renoviert werden. Die bei Renovationen auferlegten Bedingungen mögen aus denkmalpflegerischer Sicht durchaus verständlich sein. Zu wenig beachtet wird dabei jedoch, dass diese Verteuerungen finanziert werden müssen

Führung durch das Bäder-Quartier in Baden. Foto: zVg und ein Ausmass erreichen können, das einen wirtschaftlichen Betrieb einer Liegenschaft verunmöglicht. Zehnder ärgert sich denn auch, dass immer wieder neue Forderungen gestellt und von den Behörden plötzlich Spielregeln wieder verändert werden. Das macht es den Investoren unnötig schwer, die Planung verzögert sich. Man hofft, dass das Projekt gelingt und man bald in Baden baden kann, anstatt nach Zurzach oder Schinznach zu fahren! (pf)


Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Limmattalbahn AG betreffend der Limmattalbahn Gemeinde/n

Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon (ZH), Spreitenbach, Killwangen (AG)

Gesuchstellerin

Limmattalbahn AG, Hofwiesenstrasse 370, 8050 Zürich

Gegenstand

Das vorliegende Projekt umfasst folgende Hauptelemente: Teilprojekt 1: Bahnhof Altstetten - Hermetschloo-Brücke (Zürich Altstetten): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Hohl- und Badenerstrasse – Neugestaltung Altstetterplatz und Farbhof – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 2 – Hermetschloo-Brücke bis Knoten Goldschlägi-/Nassackerstrasse (Schlieren): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Zürcherstrasse, Stadtplatz Schlieren, zu verlegende und bestehende Badenerstrasse – Neubau Wendeschlaufe Geissweid – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 3 – Knoten Goldschlägi-/Nassackerstrasse bis Herwegbrücke (Schlieren, Urdorf): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Badenerstrasse, In der Luberzen, Birmensdorferstrasse – Neubau Färberhüslitunnel (Tagbautunnel) – Anpassung Herwegbrücke (B662) über Autobahn A3 – Neubau Langsamverkehrsbrücke über Autobahn A3 – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 4/5 – Herwegbrücke bis Mutschellenstrasse (Dietikon): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Birmensdorfer-, Zürcher-, Poststrasse, Kirchplatz, Zentral-, Badenerstrasse, Niderfeld – Neubau Strassenunterführung Überland- und Mutschellenstrasse – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Teilprojekt 6 – Mutschellenstrasse bis Bahnhof Killwangen-Spreitenbach (Spreitenbach, Killwangen): – Neubau Infrastruktur Stadtbahn im Bereich Industrie-, Sandäcker-, Land-, Zürcher-, Bahnhofstrasse – Neubau Unterführung Zürcherstrasse inkl. Rampenbauwerk und kurzer Trasseeüberdeckung – Werkleitungssanierungen- und ergänzungen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711) und subsidiär nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) und dem Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG, SR 814.01). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Umweltverträglichkeitsprüfung

Gestützt auf die Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011), Anhang 12.2 ist das Bauvorhaben UVP-pflichtig. Der Bericht ist in den Gesuchsunterlagen enthalten.

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 11. November bis 10. Dezember 2013 während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden: Stadt Zürich: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Werdmühleplatz 3, 8001 Zürich, Amtshaus V, 4. Stock (Empfang), jeweils von Montag bis Donnerstag, 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr sowie Freitag, 8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr. Schlieren: Bausekretariat, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren Urdorf: Gemeindeverwaltung, Bahnhofstrasse 46, 8902 Urdorf Dietikon: Stadtverwaltung, Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon Spreitenbach: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach: Killwangen AG: Gemeindekanzlei, Schürweg 2, 8956 Killwangen

Aussteckung

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen und enteignungsrechtliche Begehren/Forderungen

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 18f Abs. 2 EBG): – Einsprachen gegen die Enteignung wie in den Landerwerbsplänen ausgewiesen (Art. 30 Abs. 1 Bst. a und Art. 35 Bst. a EntG); – Begehren, die eine Planänderung bezwecken (Art. 30 Abs. 1 Bst. b EntG); – Begehren gemäss Art. 7–10 EntG (Art. 35 Bst. b EntG); – Forderungen für die zu enteignenden Rechte, Schadenersatzforderungen für die Enteignung oder Einräumung von Rechten, für Minderwert und für den aus der Enteignung sonst entstehenden Schaden, auch wenn das Recht zur Enteignung bestritten wird; dabei ist anzugeben, ob Entschädigung in Geld und in welcher Höhe verlangt wird (Art. 36 Bst. a EntG); – Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 36 Bst. b und Art. 12 EntG); – Begehren um Sachleistung (Art. 36 Bst. c und Art. 18 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39–41 EntG sind beim BAV einzureichen (Art. 18f Abs. 2 EBG). Es gelten die Säumnisfolgen von Art. 41 Abs. 2 EntG.

Enteignungsbann

Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (Enteignungsbann; Art. 42 EntG).

Zürich, 5./7./8. November 2013 Aarau, 5./7./8. November 2013

Kanton Zürich, Gemeinden Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon Kanton Aargau, Gemeinden Spreitenbach, Killwangen

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Manuela Steiner zeigt «Wie de Samichlaus sin Schmutzli gfunde het».

Foto: zVg

Kinder wollen mitmachen können Manuela Steiner tritt mit ihrem Kasperlitheater «Gwundernäsli» am 23. November um 15 Uhr im Werkgebäudesaal Killwangen auf. SUSANNE KARRER

Manuela Steiner, wie sind Sie zum Kasperlitheaterspielen gekommen? Ich habe als Kind oft Aufführungen besucht, aber als meine Kinder dann auf der Welt waren, habe ich gemerkt, dass es immer weniger Kasperlitheater gibt. Als Spielgruppenleiterin habe ich dann erste Erfahrungen im Kasperlitheaterspielen gesammelt, und als ich kurz darauf Figuren geschenkt bekommen habe, war der Weg klar. Inzwischen biete ich die Vorführungen seit fast acht Jahren an.

inzwischen habe ich durchschnittlich ein bis zwei Auftritte pro Woche, in der Vorweihnachtszeit sogar deutlich mehr. Und oft werde ich auch bei einem Auftritt bereits fürs nächste Jahr gebucht. Und das in der ganzen Schweiz. Können Sie vom Kasperlitheater leben? Mittlerweile ist das fast möglich, es ist mein Hauptberuf geworden. Natürlich lässt sich keine ganze Familie damit ernähren, aber ein 60-Prozent-Job ist es neben meiner Arbeit als Spielgruppenleiterin doch geworden.

Was gefällt den Kindern am besten? Wenn der Kasperli der Held ist, weil sie sich stark mit ihm identifizieren. Und sie lieben es, wenn sie mitmachen können, Wie oft werden Sie gebucht? An- wenn sie «Ja» rufen und den Figufangs natürlich noch wenig, aber ren helfen können.

Rückweisung Gestaltungsplan HG Ost geht an Verwaltungsgericht Der Gemeinderat zieht den Beschwerdeentscheid des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (DBVU), Aarau, in Sachen Ablehnung und Rückweisung des Gestaltungsplans Handels- und Gewerbezone Ost, Spreitenbach, an das Verwaltungsgericht weiter. Am 27. September 2013 hatte das DBVU die Beschwerde des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) in einem Punkt gutgeheissen und gleichzeitig den Gestaltungsplan der Handels- und Gewerbezone Ost an den Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. Dieser Entscheid wird nicht anerkannt. Nicht nachvollziehbar ist insbesondere die Begründung der Beschwerdebehörde. Demnach führt die Erstellung einer neu geplanten Baute dazu, dass eine bereits seit Jahrzehnten in Betrieb stehende Anlage zusammen mit dem Neubau einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterworfen werden soll, auch wenn sich dadurch kaum eine relevante Veränderung in der Gesamtbeurteilung der Belastungswerte ergibt. Massgeblich ist nach Auffassung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, dass eine gemeinsame Nutzung der erschliessenden Verkehrswege mit dem bestehenden Einkaufzentrum erfolgt. Hätte der Gestaltungsplan die Synergien der bestehenden Zufahrts-

strassen nicht genutzt, hätte der Rekurs des VCS keine Chance gehabt. Im Klartext: Hätte man die erschliessenden Verkehrswege doppelt (zu den bestehenden Anlagen) geplant – und damit doppelt so viel wertvolles Land mit Strassen verbaut – dann hätte der Gemeinderat obsiegt. Ein solch unsinniges Vorgehen kann nach Auffassung des Gemeinderates nicht Wille des Gesetzgebers gewesen sein. Abschliessend ist zu erwähnen, dass dieser Gestaltungsplan unter Mitwirkung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Aarau, entstanden ist – also jenem Departement, das nun eine Beschwerde gutgeheissen und das Werk zur Überarbeitung zurückgewiesen hat. Baubewilligung ist erteilt worden an Einwohnergemeinde Spreitenbach für Umbau und Erweiterung Schulhaus Hasel, Neubau öffentlicher Spielplatz, Neubau Schnitzelfeuerung Wärmeverbund Hasel, Poststrasse 201. Termine 12. und 26. November, 17 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft im Gemeindehaus, Poststr. 13; 24. November, 9–10 Uhr: Urnenöffnung Gemeindehaus, Eidg./Kant. Volksabstimmung und Wahl eines Mitglieds der Schulpflege; 26. November: Ortsbürger-Gemeindeversammlung, Ratzengasse 3, kath. Pfarreiheim.

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Tel. 056 406 10 10 5432 Neuenhof www.getraenkeservice-aellig.ch | Dorfstrasse 21 Hauslieferung • Festlieferung • Verkauf ab Lager

FDP Spreitenbach und Würenlos – Rundgang in den Bädern zu Baden An einem Samstag im September liessen sich die Mitglieder der beiden Ortsparteien vom VR-Präsidenten der Verenahof AG, Benno Zehnder, durch die Bäder zu Baden führen. Auf dem Kurplatz bietet sich ein trauriges Bild: Der einst stolze Verenahof bröckelt vor sich hin, das Thermalbad ist geschlossen und zerfällt, aufgerissene Grabungsfelder werden langsam überwuchert. Und das, obwohl seit Jahrzehnten geplant wird. Der Initiant Zehnder hat nun mit dem Bad von Mario Botta ein neues Projekt aufgegleist. Begeistert erzählt er vom besten Thermalwasser, das über tausend Jahre in der Erde bleibt und ausserordentlich viel Mineralstoffe enthält. Mit viel Energie und in stetem Austausch mit den denkmalpflegerischen und baulichen Fachstellen der Stadt und des Kantons treibt er sein Projekt voran. Allerdings konnten erst zwei der Häuser bis jetzt stilgerecht renoviert werden. Die bei Renovationen auferlegten Bedingungen mögen aus denkmalpflegerischer Sicht durchaus verständlich sein. Zu wenig beachtet wird dabei jedoch, dass diese Verteuerungen finanziert werden müssen

Führung durch das Bäder-Quartier in Baden. Foto: zVg und ein Ausmass erreichen können, das einen wirtschaftlichen Betrieb einer Liegenschaft verunmöglicht. Zehnder ärgert sich denn auch, dass immer wieder neue Forderungen gestellt und von den Behörden plötzlich Spielregeln wieder verändert werden. Das macht es den Investoren unnötig schwer, die Planung verzögert sich. Man hofft, dass das Projekt gelingt und man bald in Baden baden kann, anstatt nach Zurzach oder Schinznach zu fahren! (pf)


Hausbesuche Komödie in zwei Akten von Wolfgang Binder Regie: Isabel Sulger Büel Samstag 30. November 2013 Sonntag 1. Dezember 2013 Freitag 6. Dezember 2013 Samstag 7. Dezember 2013

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Reservation ab 11. November über: www.tgs-spreitenbach.ch oder telefonisch über 077 411 92 49 Mo und Do, 18.30 bis 19.30 Uhr

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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

SPREITENBACH

Grosse Zustimmung für Schulhausumbau Am vergangenen Freitag hat der Gemeinderat Spreitenbach über den Umbau bzw. Neubau des Schulhauses Hasel informiert. Kritische Fragen gab es nur wenige. MICHEL SUTTER

«Es ist alles besser als das, was wir jetzt haben», meint eine Zuhörerin nach dem Informationsanlass im Schulhaus Hasel. Und ein Anwohner ist überzeugt: «Es ist absolut notwendig, dass dieser Umbau vorgenommen wird.» Das Schulhaus stosse an seine Grenzen. Tatsächlich steigt die Zahl der Kinder in Spreitenbach jedes Jahr. Zählte die Gemeinde früher noch 95 bis 105 Kindergartenkinder pro Jahrgang, sind es heute bereits 140 bis 160, wie Doris Schmid, Gemeinderätin und Schulpflegepräsidentin von Spreitenbach, erklärt. Dabei platzt das Schulhaus schon jetzt aus allen Nähten. «Wir mussten viele Arbeitsplätze auf den Gang verle-

Projektleiter Daniel Zehnder beantwortete Fragen zum Umbau bzw. Neubau des Schulhauses Hasel. Foto: ms gen», sagt Schulleiterin Bettina Stade. Angesichts dieser prekären Verhältnisse ist die geplante Erweiterung des fast 40 Jahre alten Schulhauses auf die dreifache und der Turnhalle auf die doppelte Grösse nachvollziehbar. Offensichtlich auch für die Spreitenbacher Bevölkerung. Seitdem das Projekt in der

«Limmatwelle» Mitte August ausgeschrieben wurde, hat es keine einzige Einsprache gegeben. Dennoch gibt es an diesem Abend auch kritische Bemerkungen von den rund drei Dutzend Zuhörern. So befürchtet ein Anwohner, die Fassadenverkleidung aus Lärchenholz könnte von Van-

dalen beschädigt werden. «Das kann sein», gibt Projektleiter Daniel Zehnder zu. «Aber es ist einfacher, Holzlatten zu ersetzen als zum Beispiel Eternitplatten. Zudem wollten wir für die Kinder keinen Beton.» Ebenso verteidigt er den Entscheid, auf eine Komfortlüftung nach Minergie-Standard zu verzichten und stattdessen auf grosse Fenster zu setzen. «Bei lärmbelasteten Orten ist Minergie sinnvoll», räumt Zehnder ein. «Aber das ist beim Schulhaus Hasel ja nicht der Fall. Zudem ist die Komfortlüftung nach Minergie-Standard auch sehr teuer: Eine solche Anlage hätte 7 % der Gesamtkosten verschlungen.» Die Gesamtkosten für den Umbau sind mit knapp über 28 Millionen Franken veranschlagt. Der beantragte Baukredit beträgt rund 26 Millionen Franken. Zehnder ist zuversichtlich, dass die Gemeindeversammlung den Kredit im Dezember genehmigen wird. Falls alles wie geplant läuft, dürften die Bauarbeiten bereits Mitte nächsten Jahres beginnen.

VERMISCHTES JAHRESKONZERT DER JUGENDMUSIK SPREITENBACH Am 9. November

findet das Jahreskonzert der Jugendmusik Spreitenbach in der Turnhalle Boostock statt. Unter dem Motto Kontinente werden verschiedene Werke aus aller Welt präsentiert. Gespielt werden unter anderem Summon the Heroes von John Williams, A Sunrise Impression von Jan de Han und Military Escort von Harold Bennett. Türöffnung ist um 19 Uhr, ab dann steht auch wieder die Küche INSERAT

Uhr, nach dem Konzert hat die die sieben praxisbezogenen LektiJMS-Bar noch bis um 2 Uhr geöff- onen im Kurs absolviert. net. Weitere Infos unter www.juWas es dazu braucht: 1. Das gendmusikspreitenbach.ch. eLearning durcharbeiten (www. e-samariter.ch). 2. Den Schlusstest E-LEARNING-NOTHELFERKURS DES erfolgreich bestehen. 3. Das ZertiSAMARITERVEREINS SPREITENBACH fikat ausdrucken und zusammen Am 23. November findet von 8 bis mit einer gültigen ID an den Kurs 16 Uhr im Werkhof Spreitenbach mitbringen. (Ohne dieses Zertifiein eNothelferkurs statt. Beim kat kann der Praxisteil nicht abKonzert am 9. November. Foto: zVg eNothelfer müssen zu Hause am solviert werden). Anmeldung und Computer vorab die Theorielekti- Auskunft über das Kurssekretariat: mit warmen und kalten Speisen onen selbstständig erarbeitet wer- www.samariter-aargauost.ch oder bereit. Konzertbeginn ist um 20 den und anschliessend werden Tel. 076 423 25 44.

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LESERBRIEF Marcel Lang als Schulpfleger! Ich empfehle, Marcel Lang am 24. November in die Schulpflege zu wählen. Lang absolvierte seine kaufmännische Berufsmittelschule bei der Kantonalen Verwaltung des Kantons Zürich. Er arbeitete u.a. während eines Jahres als Schulsekretär in Spreitenbach, bevor er 2009 zum Schweizer Fernsehen SRF wechselte. Dort arbeitet er als Assistent/Disponent bei der Tagesschau und ist unter anderem für die Mitarbeiterplanung der Redaktion zuständig. Die Herausforderungen der Schule Spreitenbach sind ihm bestens bekannt. Eine männliche Ergänzung zu den weiblichen Mitgliedern wäre optimal, Lang würde gut in dieses Gremium passen. Wählen Sie Marcel Lang in die Schulpflege! Peter Brunner, Spreitenbach


WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

SPREITENBACH NACHRUF Zum Gedenken an Max Hug (1943–2013) Vor wenigen Wochen ist Max Hug von uns gegangen. Der gebürtige Herbetswiler lebte lange in Spreitenbach, bis er 2008 nach Schöftland zog. Wie viele seiner Generation wurde er durch die Nachkriegsjahre geprägt. Sein Vater starb früh und die Familie musste in Langenthal allein zurechtkommen. Max half seiner Mutter, seine drei Schwestern grosszuziehen, und ist ihnen beigestanden, solange dies möglich war. Später trat er in die Printcolor in Zofingen ein, wo er sich mit Geschick und Fleiss zum Geschäftsführer dieser Druckfarbenfabrik hocharbeitete. Max war ein kontaktfreudiger Mensch, seine Mitarbeiter waren ihm wichtig. Während insgesamt 50 Jahren war Max in der Druckfarbenbranche tätig. Vor rund 21 Jahren lernte Max seine jetzige Frau kennen, verliebt haben sie sich aber erst vor 5 Jahren. Mit ihr fand Max eine neue Familie

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HINWEIS

Max Hug

Foto: zVg

und im Mai 2012 heiratete er seine Monika. Sie haben viel geteilt, Beruf und Hobby, das Pistolenschiessen. Max war Gründungsmitglied der Spreitenbacher Pistolenschützen. Diese präsidierte er während 25 Jahren. Mit viel Herzblut und Engagement war er bei der Sache und hat sich um jeden Einzelnen im Verein gekümmert. Max hat viele Schützenfeste besucht, für seinen Verein organisiert und an zahlreichen mitgeholfen. Seine Spezialität war das

vereinseigene Informationsblatt: Über 300 Ausgaben davon hat er geschrieben und perfekt gestaltet. Auch das alljährliche «Spreitenbacher Pistolenschiessen», zu dem Jahr für Jahr gegen 500 Schützen aus der ganzen Schweiz ins Limmattal kamen, ist im Wesentlichen sein Verdienst. Max war stets um die Menschen um ihn herum bemüht. Er gab Halt und Richtung vor, setzte auf Beständigkeit im Beruf und in seiner Freizeit. Er war ausdauernd und beharrlich und liess sich nicht immer alles anmerken. Streit war ihm zuwider, er suchte Harmonie und Geselligkeit. Noch viele Stunden wären uns mit ihm geblieben. Doch überraschend erkrankte Max schwer. Schon nach drei Wochen war klar, dass er diesen Kampf verlieren würde. Am Sonntagmorgen, 8. September, hat er uns im Beisein seiner lieben Frau für immer verlassen. In unseren Herzen lebt er fort. Viktor Egloff

Basteln zur Adventszeit.

Foto: zVg

ADVENTSBASTELN Das Familien-

treff-Team organisiert wieder einen Bastelnachmittag für Kinder. Es kann für die kommende Adventszeit eine schöne Dekoration gebastelt werden, die jedes Kind mit nach Hause nehmen darf. Zusammen wird auch noch ein Adventsfenster gestaltet, das am jährlichen AdventsfensterRundgang ausgestellt wird. Lokal Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Mittwoch, 20. November, 14.30–16.30 Uhr, Kosten: 12 Franken pro Kind, inkl. Zvieri. Anmeldungen an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33.

Publireportage

ZEBRABOX SELF STORAGE

1000 m² Self-Storage-Lagerfläche Seit dem 29. Oktober stehen unter dem Dach des Shoppi Tivoli 200 Zebraboxen von 1–50 m² für Privat- und Firmenkunden offen. Das Shoppi Tivoli steht seit dem 29. Oktober nicht nur mehr für Shopping-Spass, sondern auch für ein breites Angebot unterschiedlich grosser Lagerflächen. Zebrabox, der führende Self-Storage-Anbieter der Schweiz. bietet vom Start weg 1000 m² Lagerflächen und 200 individuelle Lagerräume von 1–50 m². Eine willkommene Entspannung, da gerade in den verdichteten Räumen Lagerräume Mangelware sind. Terry Fehlmann, COO von Zebrabox, erklärt die Gründe für den Erfolg von Self Storage: «Vor allem in Städten wird immer häufiger verdichtet gebaut: Die Wohnungen bieten viel Platz – aber kaum Stauraum. Auch Keller- oder Estrichabteile werden immer seltener. Deshalb müssen viele Leute auf externe Lagerräume ausweichen.»

Von 1–50 m² für Privat- und Firmenkunden: Kaum zu glauben, was alles in eine Zebrabox passt. «Das Self Storage wird von den unterschiedlichsten Personen nachgefragt. Unsere Kundschaft ist ein Abbild der Gesellschaft», erklärt Christian Schmutz, Gründer und CEO des Schweizer Unternehmens. Ob für Alt oder Jung, Singles, Paare oder Familien – in einer Zebrabox finden die Sachen aller Menschen für kürzere oder längere Dauer ihren Platz. Für die einen ist Self Storage eine Annehmlichkeit, für die anderen ein unverzichtbares Muss. Mehr und mehr wird Self

Storage auch von Unternehmen, vom Aussendienst grösserer Unternehmen bis hin zum Kleingewerbler als temporäres oder fixes Lager genutzt. Spreitenbach ist der 7. Standort des in den wichtigsten Agglomerationen der Deutsch- und Westschweiz vertretenen Self-StorageSpezialisten. Die Reputation von Zebrabox ist, dass das Unternehmen dort, wo die Raumnot besonders akut ist, eine nachhaltige Lösung schafft. So auch im Fall von Shoppi-

Tivoli. «Als die Räumlichkeiten im Shoppi Tivoli frei wurden, haben wir die Chance beim Schopf gepackt», so Schmutz. Als «Spreitenbach-Special» bieten wir zusätzlich 20 Hobby-Räume an, die auch Musikern zur Verfügung stehen.» Als moderne Lösung bietet Self Storage bei Um-, Weg- oder Zuzug oder einfach wenn Lagerräume knapp sind, eine schnelle und unkomplizierte Lösung. Jeder Zebrabox-Lagerraum ist individuell abschliessbar und 7 Tage in der Woche von 6 bis 22 Uhr zugänglich. Die Zugänge ins Gebäude sind videoüberwacht. Neben den passenden Lagerräumen finden Kundinnen und Kunden bei Zebrabox in Spreitenbach zudem alles, was man für einen Umzug braucht, wie das nötige Verpackungsmaterial oder einen Zebrabox-Van. Und vor allem freundliches und hilfsbereites Personal, das immer zur Stelle ist. Bis 31. Dezember Starter-Rabatt von 10 Prozent auf den Listenpreis. Shopping Center Shoppi Tivoli, 8957 Spreitenbach, Empfang: Passage Center Mall, Tel. 056 250 15 15.


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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

Ergebnisse der Gemeindeammann- und Vizeammann-Wahlen Am Sonntag, 3. November, hat der Würenloser Souverän den GemeindeamToni Möckel mann und Vizeammann gewählt. Von den 914 gültigen Stimmen hat der bisherige Gemeindeammann Hans Ulrich Reber 720 Stimmen erhalten und wurde somit im Amt bestätigt. Zum neuen Vizeammann wurde Anton Möckel mit 830 Stimmen (von 916 gültigen Stimmen) gewählt. Pilzkontrollstelle Seit Donnerstag, 31. Oktober 2013, sind die Tore der Pilzkontrollstelle in Baden, Schadenmühleplatz, wieder bis nächsten Herbst geschlossen. Gemäss den Pilzkontrolleuren ist die Pilzsaison zu Ende. Wer jetzt noch Pilze kontrollieren lassen möchte, kann sich für weitere Auskünfte an die Gemeindekanzlei, Tel. 056 436 87 20 oder info@wuerenlos.ch, wenden. Zur Erinnerung Orientierungsabend für die interessierte Bevölkerung: Montag, 11. November, 19.30 Uhr, Gmeindschäller. Hauptthema: Finanzen. Im Anschluss Apéro. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.

INSERAT

WÜRENLOS

Grund zum Feiern in Würenlos Endlich ist es so weit: Mit einem Festgottesdienst wird das neue Kirchgemeindehaus der evang.-ref. Kirche in Würenlos eingeweiht. LAURA LOOS

«Was vor drei Jahren noch eine vage Absicht war, dann gewissenhaft vorbereitet, planerisch umgesetzt und sorgfältig gebaut wurde, wird heute feierlich eröffnet», sagte Markus Hugi, Präsident der Baukommission, zu Beginn seiner Rede im Gottesdienst am vergangenen Sonntag. Erleichtert scheinen sie alle zu sein. – Nach einer langen Zeit von Diskussionen und Sitzungen steht nun das neue Gebäude neben der reformierten Kirche. Farblich ist es auf die Kirche abgestimmt und in einer Form gebaut, die sich an deren Dachgeometrie anlehnt. «Wir haben bewusst die Analogie zur Kirche gesucht», so Philippe Bürgler, Architekt des Neubaus, bei einer der Führungen, die anschliessend an den Festgottesdienst stattfanden. Offen sprach er darüber, was man bei den getroffenen Entscheidungen jeweils überlegt hat, welche Schwierigkeiten es gab, und informierte über die verwendeten Materialien. GENUTZT WIRD DAS NEUE GEBÄUDE

in Zukunft vielseitig: einerseits als Arbeitsplatz (Pfarrer, Sozialdiakonin und Sekretariat), andererseits als Ausbildungsstätte für Konfirmandinnen und Konfirmanden. Der helle und grosse Mehrzweckraum im Obergeschoss eignet sich

Das neue Kirchgemeindehaus der evang.-ref. Kirche ist eingeweiht. zudem für Anlässe kirchennaher Organisationen aus dem Dorf, beispielsweise für Vorträge, Sitzungen oder Ausstellungen. In erster Linie solle das Gebäude aber eine Stätte der Begegnung für Mitglieder der Kirchgemeinde werden, so Markus Hugi in seiner Ansprache. OBWOHL DIE MITGLIEDER der Kirch-

gemeinde begeistert durch die hellen Räume spazierten, war der Neubau mit vielen Diskussionen verbunden. Die Problematik war, dass das Gebäude auf dem Gebiet des Friedhofes steht. So mussten für den Ausbau des Kellergeschosses rund 60 Gräber umgebettet werden. Obwohl die letzten Beerdigungen auf dem Baugebiet im Jahr 1971 stattfanden, fand man eine Menge menschlicher Überreste. Sorgfältig und respektvoll habe man diese in die vorbereite-

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te Stätte im Würenloser Gemeinschaftsgrab umgebettet. Dabei ist die Kirchenpflege immer wieder auf Unverständnis und Widerstand gestossen: «Für einige gab es wirklich viel zu verarbeiten», sagte Pfarrer Martin Schweizer. Trotzdem ist das Projekt im Endeffekt auf grosse Zustimmung der Kirchenmitglieder gestossen. Dies zeigt sich unter anderem beim Eröffnungsgottesdienst: Die Kirche war gefüllt bis auf den letzten Platz. Nach dem Gottesdienst waren die Besucher zum Mittagessen eingeladen und konnten die neuen Räumlichkeiten besichtigen. Pfarrer Martin Schweizer ist sehr zufrieden mit dem Projekt und der gelungenen Einweihung: «Ich freue mich sehr über das positive Feedback vom heutigen Tag und sehe ein grosses Potenzial und neue Chancen in dem neuen Gebäude.»

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat November feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Rosa Nager-Ehrsam, Chileweg 7 Selina Brunner-Lienberger, Buechzelglistrasse 40 Verena Wiederkehr-Ernst, Reg. Alterszentrum Fislisbach Rosa Hutter-Ackermann, Landstrasse 77 Bernadette Müller-Brunner, Ländliweg 3 Ruth Funk-Hardmeier, Müliwiseweg 4 Anna Reinhard-Dorsch, Altwiesenstrasse 64 Irma Ernst-Schmid, Flühstrasse 2 Alois Bisang, Büntenstrasse 4 Karl Matter, Büntenstrasse 35 Alice Meier, Büntenstrasse 21 Richard Nees, Glarnerweg 4

30./91 Jahre 22./90 Jahre 26./85 Jahre 30./85 Jahre 27./84 Jahre 30./83 Jahre 23./81 Jahre 28./81 Jahre 28./78 Jahre 29./78 Jahre 26./76 Jahre 30./75 Jahre


WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

WÜRENLOS

Auch im Kloster Fahr trifft man sich

zum Urnengang

Bei jedem Urnengang schafft die Gemeinde eine Wahlurne zum Kloster Fahr.

KOMMENTAR

LINDA MÜLLI

Am Wochenende wählten die Würenloserinnen und Würenloser ihren Gemeinde- und Vizeammann. Auch im Kloster Fahr, das verwaltungsmässig der Gemeinde Würenlos unterstellt ist, wurde traditionsgemäss eine Wahlurne aufgestellt. Doch eigentlich stand nicht die Wahl im Vordergrund, sondern Geselligkeit, Kontaktpflege sowie das Zelebrieren eines demokratischen Aktes. DER ANTEIL der brieflich abgegebe-

nen Stimmen liegt in Würenlos bei durchschnittlich 95 Prozent. Das wissen auch die Mitschwestern des Klosters Fahr, die drei treuen Kloster-Fahr-Urnengänger, die anlässlich des Artikels organisierten Würenloser und Gemeindeschreiber Daniel Huggler. Dass bei jeder Wahl oder Volksabstimmung eine Wahlurne zum Kloster gebracht wird, sei in diesem Sinne keine Notwendigkeit. Doch – und da sprechen sie wieder mit einer Stimme – es sei einfach ein spezielles Ereignis. Als es am vergangenen Freitag im Fahr zu besagtem Ereignis gekommen ist, hat eigentlich keiner der Anwesenden genau gewusst, wie und weshalb es zur Tradition wurde, dass an jedem Abstimmungsund Wahlwochenende die Urne jeweils exakt 15 Minuten auch weitab des Wahlbüros geöffnet ist. Bis 1960 wurden die Stimmen der wenigen männlichen Bewohner des Klosters, zu dem auch Gastund Gutshof gehören, eingesammelt und auf abenteuerliche Weise zur Gemeindekanzlei Würenlos gefahren. Leider war die Versuchung offenbar zu gross: Man entdeckte bei einer Bezirkswahl einen Betrug. Um weiterem widerrechtliINSERAT

Die Schwestern des Klosters Fahr geben ihre Stimme ab. chem Handeln zuvorzukommen, wurde in der Folge mündlich vereinbart, dass eine Urne zum Kloster gefahren wird. Im Laufe der Zeit, in offiziellen Dokumenten wurde dies nicht festgehalten, kam es zu einer «Urnenöffnungszeit» im Kloster Fahr – besagte Viertelstunde am Freitagabend. Spätestens mit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 wäre dies ohnehin notwendig geworden. Doch wie nennt sich diese Art der Urne? Das bereitete 2000 den Gemeindevorstehern von Würenlos einiges Kopfzerbrechen. Handelt es sich um eine Wanderurne? Falls ja, wäre sie ab Mai 2000 Geschichte gewesen, als der Aargauer Souverän beschlossen hatte, dass mobile Urnen nicht mehr zeitgemäss und deshalb abzuschaffen

seien. Die Presse sprach bereits vom letzten Urnengang (AZ vom 23. Mai 2000). Doch es sollte anders kommen. Der Gemeinderat forderte auf kantonaler Ebene juristische Hilfe an. Die Antwort lautete, dass es sich bei der Urne im Fahr nicht um eine Wanderurne, sondern um ein «spezielles Wahl- und Abstimmungslokal an einem fixen Ort» handle. Man konnte aufatmen. Und die Urne wird seither unter den wachsamen Augen zweier Personen aus dem Wahlbüro sowie dem Gemeindeschreiber zum Kloster gefahren. DOCH DIE URNE WIRD nicht allein für

die Benediktinerinnen aufgestellt. Sie ist auch weltlichen Stimmberechtigten zugänglich. Davon Gebrauch machen wenige. Es seien

Foto: lmu

lediglich drei Personen, die regelmässig zum Kloster fahren würden, um dort ihre Stimme abzugeben, sagt Priorin Irene, bevor es an die Pforte klopft und eine Traube Menschen hereindrängt, eigens angereist, damit diese Zeilen geschrieben werden. Es ist Viertel nach acht und plötzlich ist Leben in den um diese Zeit sonst schon stillen Mauern des Klosters. Die Stimmung unter den Hereingekommenen ist feierlich-ausgelassen, man weiss offenbar nicht genau, wie man sich verhalten soll. Doch die Priorin heisst alle freudestrahlend willkommen. Nur einer weiss sowieso, wie es läuft. Es ist Arnold Ernst, der zusammen mit dem befreundeten Ehepaar Kieser dieses Ritual zwei- bis dreimal jährlich durchspielt. Es sei eine

wahre Freude, betont er mehrmals, und erinnert sich an damals, als die Urne beim Kloster aufgestellt worden ist. Er und seine Frau hätten dies immer mit einem Nachtessen im Restaurant «Zu den Zwei Raben» verbunden. Was für freudiges Ereignis sei das immer gewesen. Ein Ereignis, eine Tradition, ein Ritual. Für die Schwestern ist ein solcher Abend ebenfalls etwas Besonderes. Denn nach dem Abendgebet, der Komplet, gilt normalerweise das Schweigegebot. «Doch da die Urne nach der Komplet gebracht wird, setzen wir uns jeweils noch zusammen, plaudern und warten, bis wir an der Reihe sind», so Priorin Irene. Das sei wie damals, als sie ein Kind gewesen war: «Man ging in die Kirche, gab INSERAT

Dass die Gemeinde Würenlos an jedem Wahl- oder Abstimmungswochenende eine Wahlurne zum Fahr von Linda Mülli Kloster bringt, wird als «Pflege der guten Beziehung» verstanden. Wie mir Priorin Irene versicherte, führten die Mitschwestern keineswegs ein abgeschiedenes Leben, sondern hätten mit den vielen Veranstaltungen und Gottesdiensten stets reichlich weltlichen Besuch. Nicht nur von ihrer Seite ist der Wunsch, die «Tradition zu pflegen», da. Besonders die drei Personen, die regelmässig ihre Stimmen im Kloster Fahr abgeben, haben sich sichtlich gefreut, mit Priorin Irene ein paar Worte zu wechseln. Rund 100 Franken kosten diese 30 Minuten Wahlnostalgie. Irgendwie gut investiertes Geld – ein bisschen der Nostalgie frönen tut der Seele doch gut! danach seine Stimme ab und ist am Ende noch im Gasthof eingekehrt», erinnert sie sich. Bereits haben alle Gast-Wählerinnen und -Wähler ihre Stimme abgegeben. Oben warten die ebenfalls gut gelaunten Mitschwestern schon darauf, ihr Couvert einzuwerfen. BEREITS NACH WENIGEN MINUTEN ist

die demokratische Pflicht erfüllt. Alles ging mit rechten Dingen zu und her. Demonstrativ versiegelt Gemeindeschreiber Daniel Huggler die Urne und bringt sie in sein Auto. Und während sich die Mitschwestern langsam zurückziehen, lassen die weltlichen Wähler und die Delegation des Wahlbüros den Abend im Restaurant nebenan ausklingen.

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Erklären und Denken als Prävention Der Gewerbeverein lud Medienpädagoge Andy Schär nach Würenlos ein, wo er vor versammelter Elternschar aus seinem Alltag erzählte. MELANIE BÄR

«Sagen Sie Ihrem Kind nicht, es sei zu klein, statt ihm eine Antwort zu geben», rät Schär und nennt als Beispiel, wenn ein Kind Fragen zur Tagesschau stellt. «Erklären Sie Ihrem Kind, was in der Tagesschau gezeigt wird, oder überlegen Sie sich, ob Sie diese brutale Sendung überhaupt schauen, wenn Ihr Kinder zuschaut.» Auch ältere Kinder will er zum Denken anregen, statt sie zu einfach abzuspeisen. Zusammen mit anderen Fachpersonen des Kantons habe er sich überlegt, wie man Jugendliche, die sich im Netz strafbar gemacht haben, sinnvoll straft. Statt sie «nur» an einen Arbeitseinsatz zu schicken, reflektieren sie bei ihm die Tat und stellen einen DVD-Beitrag und Kurzbericht zum Thema her, der danach als Präventionslehrmit-

Medienpädagoge Andy Schär.

Foto: bär

tel auch anderen Schülern gezeigt werden kann. Schär informierte die Eltern an seinem Vortrag auch über aktuelles wie sexting oder cybermobbing und riet, sich auf dem Laufenden zu halten. Ein Zuhörer wollte wissen, was denn im Internet stehen bleibe und was gelöscht werde. Schär stellte klar, dass im Internet nicht gelöscht werde, stellte aber auch die Frage in den Raum, wen es am Schluss interessiere.

VERMISCHTES 14. HERBSCHTJASS Jasskönigin oder Jasskönig werden und einen der lukrativen Preise gewinnen, z. B. Goldvreneli, Autozubehör, Wein, Blumen, Ess- und Einkaufsgutscheine, Fleischspezialitäten usw. Plausch und Gemütlichkeit bei einem Jass mit Freunden und Bekannten, dazu ein Glas Wein, Bier, Mineral, Kafi und Jasskafi, Jassplättli und Kuchen. Org.: Trägerverein Jugendtreff Würenlos. Im Jugendtreff Würenlos, Sonntag, 17. November, 13.30 Uhr Türöffnung, 14 Uhr Spielbeginn. TURNERVORSTELLUNG Erste Turner-

vorstellung des TV Würenlos «TVW bi de Lüt»: Früher sagte man «Chränzli» oder «Turnershow» und nannte sich STV oder TSV. Seit bald zwei Jahren ist der TVW jedoch bereits vereint und präsentiert sich diesen Herbst

zum ersten Mal gross auf der Bühne mit der ersten Turnervorstellung des neuen, fusionierten TV Würenlos. Am 23. November präsentiert der TVW unter dem Motto «TVW bi de Lüt» eine abwechslungsreiche Show in der Mehrzweckhalle. Ob bodenständig, urchig, süss, cheesy, pünktlich oder exakt – das Motto verspricht ein farbenfrohes Potpourri von typisch schweizerischen Klischees. Die ganze Turnfamilie des TV Würenlos freut sich auf Besucher und bedankt sich für die grosse Unterstützung von Sponsoren und Tombolaspendern. Mehrzweckhalle, Samstag, 23. November; Nachmittagsvorstellung 14 Uhr, Türöffnung 13.30 Uhr; Tombola in der Pause, Festwirtschaft. Abendvorstellung 20 Uhr, Türöffnung 18 Uhr, Festwirtschaft, warme Küche, Barbetrieb. www.tvwuerenlos.ch.


WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

WÜRENLOS

Auch im Kloster Fahr trifft man sich

zum Urnengang

Bei jedem Urnengang schafft die Gemeinde eine Wahlurne zum Kloster Fahr.

KOMMENTAR

LINDA MÜLLI

Am Wochenende wählten die Würenloserinnen und Würenloser ihren Gemeinde- und Vizeammann. Auch im Kloster Fahr, das verwaltungsmässig der Gemeinde Würenlos unterstellt ist, wurde traditionsgemäss eine Wahlurne aufgestellt. Doch eigentlich stand nicht die Wahl im Vordergrund, sondern Geselligkeit, Kontaktpflege sowie das Zelebrieren eines demokratischen Aktes. DER ANTEIL der brieflich abgegebe-

nen Stimmen liegt in Würenlos bei durchschnittlich 95 Prozent. Das wissen auch die Mitschwestern des Klosters Fahr, die drei treuen Kloster-Fahr-Urnengänger, die anlässlich des Artikels organisierten Würenloser und Gemeindeschreiber Daniel Huggler. Dass bei jeder Wahl oder Volksabstimmung eine Wahlurne zum Kloster gebracht wird, sei in diesem Sinne keine Notwendigkeit. Doch – und da sprechen sie wieder mit einer Stimme – es sei einfach ein spezielles Ereignis. Als es am vergangenen Freitag im Fahr zu besagtem Ereignis gekommen ist, hat eigentlich keiner der Anwesenden genau gewusst, wie und weshalb es zur Tradition wurde, dass an jedem Abstimmungsund Wahlwochenende die Urne jeweils exakt 15 Minuten auch weitab des Wahlbüros geöffnet ist. Bis 1960 wurden die Stimmen der wenigen männlichen Bewohner des Klosters, zu dem auch Gastund Gutshof gehören, eingesammelt und auf abenteuerliche Weise zur Gemeindekanzlei Würenlos gefahren. Leider war die Versuchung offenbar zu gross: Man entdeckte bei einer Bezirkswahl einen Betrug. Um weiterem widerrechtliINSERAT

Die Schwestern des Klosters Fahr geben ihre Stimme ab. chem Handeln zuvorzukommen, wurde in der Folge mündlich vereinbart, dass eine Urne zum Kloster gefahren wird. Im Laufe der Zeit, in offiziellen Dokumenten wurde dies nicht festgehalten, kam es zu einer «Urnenöffnungszeit» im Kloster Fahr – besagte Viertelstunde am Freitagabend. Spätestens mit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 wäre dies ohnehin notwendig geworden. Doch wie nennt sich diese Art der Urne? Das bereitete 2000 den Gemeindevorstehern von Würenlos einiges Kopfzerbrechen. Handelt es sich um eine Wanderurne? Falls ja, wäre sie ab Mai 2000 Geschichte gewesen, als der Aargauer Souverän beschlossen hatte, dass mobile Urnen nicht mehr zeitgemäss und deshalb abzuschaffen

seien. Die Presse sprach bereits vom letzten Urnengang (AZ vom 23. Mai 2000). Doch es sollte anders kommen. Der Gemeinderat forderte auf kantonaler Ebene juristische Hilfe an. Die Antwort lautete, dass es sich bei der Urne im Fahr nicht um eine Wanderurne, sondern um ein «spezielles Wahl- und Abstimmungslokal an einem fixen Ort» handle. Man konnte aufatmen. Und die Urne wird seither unter den wachsamen Augen zweier Personen aus dem Wahlbüro sowie dem Gemeindeschreiber zum Kloster gefahren. DOCH DIE URNE WIRD nicht allein für

die Benediktinerinnen aufgestellt. Sie ist auch weltlichen Stimmberechtigten zugänglich. Davon Gebrauch machen wenige. Es seien

Foto: lmu

lediglich drei Personen, die regelmässig zum Kloster fahren würden, um dort ihre Stimme abzugeben, sagt Priorin Irene, bevor es an die Pforte klopft und eine Traube Menschen hereindrängt, eigens angereist, damit diese Zeilen geschrieben werden. Es ist Viertel nach acht und plötzlich ist Leben in den um diese Zeit sonst schon stillen Mauern des Klosters. Die Stimmung unter den Hereingekommenen ist feierlich-ausgelassen, man weiss offenbar nicht genau, wie man sich verhalten soll. Doch die Priorin heisst alle freudestrahlend willkommen. Nur einer weiss sowieso, wie es läuft. Es ist Arnold Ernst, der zusammen mit dem befreundeten Ehepaar Kieser dieses Ritual zwei- bis dreimal jährlich durchspielt. Es sei eine

wahre Freude, betont er mehrmals, und erinnert sich an damals, als die Urne beim Kloster aufgestellt worden ist. Er und seine Frau hätten dies immer mit einem Nachtessen im Restaurant «Zu den Zwei Raben» verbunden. Was für freudiges Ereignis sei das immer gewesen. Ein Ereignis, eine Tradition, ein Ritual. Für die Schwestern ist ein solcher Abend ebenfalls etwas Besonderes. Denn nach dem Abendgebet, der Komplet, gilt normalerweise das Schweigegebot. «Doch da die Urne nach der Komplet gebracht wird, setzen wir uns jeweils noch zusammen, plaudern und warten, bis wir an der Reihe sind», so Priorin Irene. Das sei wie damals, als sie ein Kind gewesen war: «Man ging in die Kirche, gab INSERAT

Dass die Gemeinde Würenlos an jedem Wahl- oder Abstimmungswochenende eine Wahlurne zum Fahr von Linda Mülli Kloster bringt, wird als «Pflege der guten Beziehung» verstanden. Wie mir Priorin Irene versicherte, führten die Mitschwestern keineswegs ein abgeschiedenes Leben, sondern hätten mit den vielen Veranstaltungen und Gottesdiensten stets reichlich weltlichen Besuch. Nicht nur von ihrer Seite ist der Wunsch, die «Tradition zu pflegen», da. Besonders die drei Personen, die regelmässig ihre Stimmen im Kloster Fahr abgeben, haben sich sichtlich gefreut, mit Priorin Irene ein paar Worte zu wechseln. Rund 100 Franken kosten diese 30 Minuten Wahlnostalgie. Irgendwie gut investiertes Geld – ein bisschen der Nostalgie frönen tut der Seele doch gut! danach seine Stimme ab und ist am Ende noch im Gasthof eingekehrt», erinnert sie sich. Bereits haben alle Gast-Wählerinnen und -Wähler ihre Stimme abgegeben. Oben warten die ebenfalls gut gelaunten Mitschwestern schon darauf, ihr Couvert einzuwerfen. BEREITS NACH WENIGEN MINUTEN ist

die demokratische Pflicht erfüllt. Alles ging mit rechten Dingen zu und her. Demonstrativ versiegelt Gemeindeschreiber Daniel Huggler die Urne und bringt sie in sein Auto. Und während sich die Mitschwestern langsam zurückziehen, lassen die weltlichen Wähler und die Delegation des Wahlbüros den Abend im Restaurant nebenan ausklingen.

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Erklären und Denken als Prävention Der Gewerbeverein lud Medienpädagoge Andy Schär nach Würenlos ein, wo er vor versammelter Elternschar aus seinem Alltag erzählte. MELANIE BÄR

«Sagen Sie Ihrem Kind nicht, es sei zu klein, statt ihm eine Antwort zu geben», rät Schär und nennt als Beispiel, wenn ein Kind Fragen zur Tagesschau stellt. «Erklären Sie Ihrem Kind, was in der Tagesschau gezeigt wird, oder überlegen Sie sich, ob Sie diese brutale Sendung überhaupt schauen, wenn Ihr Kinder zuschaut.» Auch ältere Kinder will er zum Denken anregen, statt sie zu einfach abzuspeisen. Zusammen mit anderen Fachpersonen des Kantons habe er sich überlegt, wie man Jugendliche, die sich im Netz strafbar gemacht haben, sinnvoll straft. Statt sie «nur» an einen Arbeitseinsatz zu schicken, reflektieren sie bei ihm die Tat und stellen einen DVD-Beitrag und Kurzbericht zum Thema her, der danach als Präventionslehrmit-

Medienpädagoge Andy Schär.

Foto: bär

tel auch anderen Schülern gezeigt werden kann. Schär informierte die Eltern an seinem Vortrag auch über aktuelles wie sexting oder cybermobbing und riet, sich auf dem Laufenden zu halten. Ein Zuhörer wollte wissen, was denn im Internet stehen bleibe und was gelöscht werde. Schär stellte klar, dass im Internet nicht gelöscht werde, stellte aber auch die Frage in den Raum, wen es am Schluss interessiere.

VERMISCHTES 14. HERBSCHTJASS Jasskönigin oder Jasskönig werden und einen der lukrativen Preise gewinnen, z. B. Goldvreneli, Autozubehör, Wein, Blumen, Ess- und Einkaufsgutscheine, Fleischspezialitäten usw. Plausch und Gemütlichkeit bei einem Jass mit Freunden und Bekannten, dazu ein Glas Wein, Bier, Mineral, Kafi und Jasskafi, Jassplättli und Kuchen. Org.: Trägerverein Jugendtreff Würenlos. Im Jugendtreff Würenlos, Sonntag, 17. November, 13.30 Uhr Türöffnung, 14 Uhr Spielbeginn. TURNERVORSTELLUNG Erste Turner-

vorstellung des TV Würenlos «TVW bi de Lüt»: Früher sagte man «Chränzli» oder «Turnershow» und nannte sich STV oder TSV. Seit bald zwei Jahren ist der TVW jedoch bereits vereint und präsentiert sich diesen Herbst

zum ersten Mal gross auf der Bühne mit der ersten Turnervorstellung des neuen, fusionierten TV Würenlos. Am 23. November präsentiert der TVW unter dem Motto «TVW bi de Lüt» eine abwechslungsreiche Show in der Mehrzweckhalle. Ob bodenständig, urchig, süss, cheesy, pünktlich oder exakt – das Motto verspricht ein farbenfrohes Potpourri von typisch schweizerischen Klischees. Die ganze Turnfamilie des TV Würenlos freut sich auf Besucher und bedankt sich für die grosse Unterstützung von Sponsoren und Tombolaspendern. Mehrzweckhalle, Samstag, 23. November; Nachmittagsvorstellung 14 Uhr, Türöffnung 13.30 Uhr; Tombola in der Pause, Festwirtschaft. Abendvorstellung 20 Uhr, Türöffnung 18 Uhr, Festwirtschaft, warme Küche, Barbetrieb. www.tvwuerenlos.ch.


WÜRENLOS

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Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201367 Grundeigent.: Erbengemeinschaft Markwalder Haselstrasse 12, 5436 Würenlos Bauherrschaft: Markwalder Hans Haselstrasse 12, 5436 Würenlos Projektverf.: Erbengemeinschaft Markwalder Haselstrasse 12, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Umnutzung der Lagerhalle in Autoeinstellhalle Lage: Parzellen 3126 und 661 (Plan 66) Grosszelgstrasse 20 Zone: Gewerbezone GE Gesuchsauflage vom 7. November bis 6. Dezember 2013 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Musikalisches und Kulinarisches Wenn die Tage kürzer werden, man sich beim Sonntagsspaziergang in der Sommerjacke etwas zu leicht gekleidet fühlt, die Wälder vom satten Grün ins Bunte übergehen, dann ist wieder Musigmetzgetezeit. Die Musikgesellschaft Würenlos führt wieder die traditionelle Metzgete durch. In diesem Jahr am Sonntag, 10. November. An diesem Tag werden die Gäste im Gmeindschäller Würenlos von 11 bis 16 Uhr mit erstklassigen Blutwürsten, feinsten Leberwürsten, besten Rippli und köstlichen Bratwürsten verwöhnt. Als Beilage wird, wie schon seit einigen Jahren üblich, die beliebte Röschti serviert, besonders zu empfehlen mit Zwiebelsauce. Als Alternative steht natürlich auch Sauerkraut zur Auswahl. Zum Dessert wird zum Kuchenbuffet eingeladen, welches voll und ganz aus hausgemach-

Die Musikgesellschaft Würenlos lädt zu Wurst, Röschti und Musik ein. ten Spezialitäten besteht. Dazu bestens passend der «Kafi Musig», dessen geistige Zutat nach einem alten, geheimen Rezept der Musikgesellschaft Würenlos gemacht wird. DIE MUSIKGESELLSCHAFT WÜRENLOS hat dieses Jahr aber auch mu-

sikalisch noch einen letzten Höhepunkt zu bieten: Das traditio-

Foto: zVg

nelle Konzert in der Kirche wird gleich zweimal aufgeführt. Am Samstag, 16. November, um 20 Uhr in der Turnhalle in Neuenhof und am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Würenlos. Dieses Jahr lohnt sich der Besuch ganz besonders, denn beide Konzerte werden zusammen mit dem Gospelchor Neuenhof bestritten. (rs)

INSERAT

KOCH TIPP

Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung

gute Fee welche in Würenlos jeweils am Montag und Dienstag (evtl. auch am Donnerstag) von ca. 11.30 bis 13.00 Uhr für meinen Sohn und meinen Mann kocht und danach die Küche macht. Entlöhnung nach Vereinbarung. Bitte melden unter Tel. 079 703 17 80

Rotbarbenfilets Für 4 Personen 4 2 40 g 4 2 dl 1 dl 1 dl 2 EL

grosse Rotbarbenfilets kleine Schalotten Butter Rosmarinzweige, klein Fischfond Weisswein Vollrahm Olivenöl etwas Zitronensaft und -schale Salz, Pfeffer aus der Mühle Fein gewürfelte Schalotten mit der Hälfte der Butter auf kleinem Feuer etwa 2 Minuten andämpfen, mit Weisswein und Fischfond ablöschen. Nadeln von 2 Rosmarinzweigen sowie ein kleines Stück Zitronenschale zugeben und auf ½ dl einköcheln. Fond durch ein feines Sieb filtrieren, Rahm dazugeben und erneut etwas einkochen. Vom Herd nehmen und 20 g kalte Butter in Flöckchen mit dem Schwingbesen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken und warm stellen. Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, ein Rosmarinzweig und die Filets mit der Hautseite nach unten hineinlegen. (Frische Filets wölben sich, deshalb mit der Bratenschaufel flachhalten.) Nach einer Minute Filets wenden, würzen und die zweite Seite ebenfalls 1 Minute braten. Vorgewärmte Teller mit der Sauce ausgiessen, Filets drauflegen und mit einem Rosmarinzweig garnieren.


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WETTINGEN

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Freitag, 8. November 8 Uhr, Eucharistiefeier

Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Familiengottesdienst zum Thema «Vater unser», mitgestaltet durch die Zweitklässler und den Männerchor Neuenhof 12.30 Uhr, Taufe von Alessandra Varrese 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana

11.30 Uhr, Taufe von Nerea Isabel und Franco Antonio Tedesco 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie und Petre Karmazicev; Jahrzeit für Antonio Garzetti, Elisabeth und Livio Garzetti, Agnes Widmer-Sedelberger, Cäcilia Widmer 19.30 Uhr, Santa Messa

Samstag, 9. November 17.30 Uhr, Eucharistiefeier

Montag, 11. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 17 Uhr, Chorkonzert, Fricktaler Kammerchor

Dienstag, 12. November 8 Uhr, Morgenlob

Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Familiengottesdienst mit Zacharie Wasuka; Mitgestaltung durch die 4. und 5. Klasse mit Katechetin Palmira Mascaro; Anschliessend Apéro 11.30 Uhr, Taufe von Daniele Fleres

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 7. November 8 Uhr, Eucharistiefeier

Mittwoch, 13. November 19 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 12. November 8 Uhr, Eucharistiefeier

Vocapella Wettingen Ein weiterer Anlass des Jubiläumsjahres steht bevor: Vocappella Wettingen Mittwoch, 13. November singt in Wettingen. Das Konzert 9 Uhr, Eucharistiefeier findet am Freitag, 8. November, 19 Uhr, überkonfessioneller Blues-Gottesdienst, anschl. Apéro um 20 Uhr in der Kirche statt. Zu diesem Herbstkonzert von VocapRöm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton pella unter der neuen Leitung von Akira Tachikawa sind alle herzFreitag, 8. November lich eingeladen. Ein musikalisch 18.30 Uhr, Eucharistiefeier abwechslungsreiches Programm aus verschiedensten StilrichtunSamstag, 9. November gen erwartet die Besucher. Ein18 Uhr, Wortgottesdienst mit tritt frei, Kollekte. Kommunionfeier Sonntag, 10. November 11 Uhr, Eucharistiefeier «Tag der Völker» Dienstag, 12. November 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 13. November 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Dienstag, 12. November 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF

Vater-Unser-Familiengottesdienst Am Sonntag, 10. November, wird um 9.30 Uhr in Neuenhof ein Familiengottesdienst gefeiert. Die Zweitklässler mit Marie- Louise Villiger und Martin von Arx gestalten den Gottesdienst, in dessen Zentrum die Anrede «Vater unser im Himmel» steht. Der Familiengottesdienst in Neuenhof wird vom Männerchor musikalisch mitgestaltet. Begleitete Andacht Am Montag, 11. November, wird von 13–17 Uhr eine begleitete Andacht mit Aussetzung des Allerheiligsten angeboten. Kommen und Gehen nach eigenen Möglichkeiten. Durch die Zeit führt Elisabeth Seiler.

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Miriam SPREITENBACH Anne Liedtke 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Stefan Kath. Pfarrkirche Burkhard St. Kosmas & Damian Donnerstag, 7. November NEUENHOF 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 7. November Freitag, 8. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet 10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim Freitag, 8. November 19 Uhr, Eucharistiefeier 20 Uhr, Konzert 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Samstag, 9. November Samstag, 9. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet 10–11 Uhr, Kirchenbesuch für die 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; MarKommunionkinder tin von Arx

Dienstag, 12. November 14.30–18.30 Uhr, Mütter- und Väterberatung 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 13. November 9.30 Uhr, Wortgottesdienst

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Taufgottesdienst für GROSS & chlii: Jona, Dorfkirche; mit Pfrn. D. Siegrist und den Religionsschülerinnen und Religionsschülern der 7. bis 9. Klasse; Kollekte: Pro Adelphos, Osteuropa Dienstag, 12. November 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum, mit Pfr. S. Siegrist Achtung Druckfehler im aktuellen Gemeindeblatt Die richtigen Daten der jeweils mittwochs stattfindenden liturgischen Adventsfeiern lauten: 27. November, 4., 11. und 18. Dezember. Gospelchor Hasel Jeden Dienstag (ausser in den Schulferien) von 19.30–20.30 Uhr im Kirchenzentrum Hasel; Kontakt: Yvonne Bank, 079 404 74 79. Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser in den Schulferien) 7–7.30 Uhr in der Dorfkirche. Kreativ-Atelier Steiacherhof Treffpunkt jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs zum Handarbeitenmachen und Plaudern. Anmeldungen für Taufen und Trauungen sind an Pfr. S. Siegrist oder Pfrn. D. Siegrist unter Tel. 056 401 36 60 zu richten.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 8. November 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 10. November 11 Uhr, Familiengottesdienst zum Thema «Vater unser», mitgestaltet durch die Zweitklässler. Den Gottesdienst gestaltet Martin von Arx 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 12. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet Vater-Unser-Familiengottesdienst Am Sonntag, 10. November, wird um 11 Uhr in Killwangen ein Familiengottesdienst gefeiert. Die Zweitklässler mit Marie- Louise Villiger und Martin von Arx gestalten den Gottesdienst, in dessen Zentrum die Anrede «Vater unser im Himmel» steht. Der Familiengottesdienst in Neuenhof wird vom Männerchor musikalisch mitgestaltet. Begleitete Andacht Am Montag, 11. November, wird in Neuenhof von 13–17 Uhr eine begleitete Andacht mit Aussetzung des Allerheiligsten angeboten. Kommen und Gehen nach eigenen Möglichkeiten. Durch die Zeit führt Elisabeth Seiler.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 9. November 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 10. November 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 12. November 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 7. November 14 Uhr, Stubete des Frauenvereins, Chilestübli Sonntag, 10. November 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe von Gian Bieler, Mitwirkung der 3. Klasse, Martin Schweizer, Pfr., und Tonia Egloff, anschl. Apéro Dienstag, 12. November 14 Uhr, Seniorenprogramm: Geschichtenstammtisch, Chilestübli 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Kirche


AGENDA

WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 7. NOVEMBER 2013

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KILLWANGEN

4. Thematischer Spaziergang: «Quartiergeschichten – längs der Aeschstrasse» Die EVP WettinMittagstisch für Senioren An- und gen-Limmattal lädt zum FeierAbmeldungen: Irmgard Roffler, abendspaziergang ein. Mit Zelgmattstrasse 4, 8956 KillwanHelen Suter, Kandidatin für den gen, 056 401 30 18. Alters- und Gemeinderat. Dauer: 1 Stunde, Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, anschliessend Umtrunk und Montag, 11. November, 12 Uhr. Häppchen im «Letzten Batzen». Treffpunkt: Brunnen Ecke MärzenNEUENHOF gasse-Dorfstrasse (gegenüber Rest. 1. Herbstmesse Wettingen Attrakti- Alte Post), Sonntag, 10. November, Herbstkonzert von Vocappella aus onen und Feststimmung für Gross 15–16 Uhr. Wettingen Kollekte. Kath. Kirche, und Klein: Mehr als 160 Aussteller beFreitag, 8. November, 20 Uhr. leben die Begegnungs- und Publi- Musik und Spiritualität Familienkumsmesse. Tägi Wettingen, Don- konzert mit Linard Bardill und Vortrag «Arabischer Frühling – nerstag, 7. – Sonntag, 10. November. Bruno Brandenberger. Kirche Blutiger Herbst» Referent: Ulrich St. Anton, Sonntag, 10. November, Tilgner. 19.30 Uhr: Abendkasse. 17 Uhr. Org.: Kulturkommission. Peterskel- Arbeiten im Schilfstreifen Der Vogelund Naturschutzverein Wetler, Freitag, 8. November, 20 Uhr. tingen befreit von einwachsenden Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Gejasst wird mit deutschen KarStauden und Sträuchern. Zum Handharmonika-/Akkordeonten. Ref. Kirchgemeindehaus, MonPflege-Einsatz ist jedermann einGruppe «Spielplausch» Ref. Kirchtag, 11. November, 13.45–17 Uhr. geladen. Stiefel und Handschuhe gemeindehaus, Montag, 11. Novemmitnehmen. Schilfstreifen zwischen ber, 14.30–17 Uhr. Fischerhütte und Familiengärten, Schachunterricht für Senioren Samstag, 9. November, 8.30–12 Uhr. Leitung und Auskunft: Anton SPREITENBACH Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Flohmarkt Ohne Anmeldung. Inte- Tägerhard, Dienstag, 12. November, Michael Gammenthaler mit 14–17 Uhr. ressierte melden sich unter 079 «Wahnsinn» Org.: Kulturkommis- 690 98 30. Rathausplatz, Samstag, sion Spreitenbach. Zentrums9. November, 6.30–16 Uhr. Salteba – Senioren-Blockflötenschopf, Freitag, 8. November, 20 Uhr. ensemble Blockflöte und NotenHerbstkonzert von Vocappella aus ständer mitnehmen. Ref. KirchJahreskonzert der Jugendmusik gemeindehaus, Donnerstag, 14. NoWettingen Kollekte. Der rund Spreitenbach Turnhalle Boostock, vember, 14–15.30 Uhr. fünfzigköpfige A-cappella-Chor Samstag, 9. November, 20 Uhr. unter der neuen Leitung von Akira Tachikawa lädt zu einem musiKonzert Org.: Illa Küllig, Spreiten- kalisch abwechslungsreichen Pro- WÜRENLOS bach. Ref. Kirche Hasel, Sonntag, gramm aus verschiedensten StilOrientierungsabend für die Bevölke10. November, 17 Uhr. richtungen ein. Ref. Kirche, Samsrung Alle Würenloserinnen und tag, 9. November, 20 Uhr. Würenloser sowie Parteien und Musikalische Unterhaltung mit Kommissionen sind herzlich willdem Streichorchester Dietikon Al- Zwei Schwestern stellen aus ters- und Pflegeheim im Brühl, Mitt- Objekte und Bilder von Rahel Bou- kommen. Ohne Anmeldung, anschl. Apéro. Themen: Finanzielwoch, 13. November, 14.30 Uhr. vard-Egger und Ursula Egger. Ver- le Situation der Gemeinde Würennissage. Öffnungszeiten: So 14–18 los, Investitionen, Steuerfuss usw. Räbeliechtliumzug Org.: Kindergar- Uhr, Fr/Sa 16–20 Uhr. Finissage: Hauptthema Finanzen, ebenso Inten Spreitenbach. Boostock, Don29. November, 16–20 Uhr. Atelier fos zum Alterszentrum. nerstag, 14. November, 18.45 Uhr. Rosmarie van Dorp-Peyer, Samstag, Gmeindschäller, Montag, 11. Novem9. November, 16 Uhr. ber, 19.30 Uhr. Geschichtenstunde Für Kinder von 4–7 Jahren. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Donnerstag, 14. NovemINSERAT ber, 16–16.50 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

WETTINGEN Schweizer Erzählnacht: «Geschichten zum Schmunzeln» Susi Fux präsentiert eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek, Freitag, 8. November, 20.15 Uhr. Missa super «Dixit Maria» von Hans Leo Hassler Mit dem Klosterchor Wettingen und dem Ensemble Il Desiderio. Eintritt frei. Klosterkirche, Freitag, 8. November, 18 Uhr. Offenes Singen Rathaus, Freitag, 8. November, 14.30–16 Uhr.

Dorfstr. 49, 5430 Wettingen Tel. 056 417 60 30 www.schmid-service.ch

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