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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Für 6,55 Mio. Franken werden der Hochwasserschutz verbessert und die Werkleitungen und Strassenbeläge der Rebbergstrasse Süd, der Schönenbühlstrasse Nord und der Weizenstrasse saniert. Der Zustand der Werkleitungen und der Strassenbeläge macht grundlegende Sanierungsmassnahmen erforderlich. Das Projekt wurde in der Werkleitungskoordination als dringliches Sanierungsprojekt eingestuft. Es besteht Bedarf bei den Werken Wasserversorgung, Elektrizitätsversorgung, Gasversorgung und den Kommunikationsmedien. Das Bachwasser der drei Bäche «Herrenberg», «Grafeguet» und «Schinebüel» wird aktuell am Baugebietsrand gefasst und in die Schmutzwasserkanalisations-Leitungen eingeleitet. Gemäss Gewässerschutzgesetz muss dieses Bachwasser von der Schmutzwasserkanalisation getrennt geführt werden. Die Einläufe sind an die Erkenntnisse aus den Gefahrenkarten Hochwasser anzupassen. Gemäss diesen Gefahrenkarten besteht das Risiko, dass die drei oberirdisch geführten Hangbäche «Herreberg», «Grafeguet» und «Schinebüel» im Hochwasserfall an den Übergängen zu der unterirdischen Leitungsführung überlaufen würden. Mit dem Bauprojekt sollen diese Engpässe behoben werden. Im Zuge dieser Bachsanierungen werden auch die Werkleitungen und Strassenbeläge instand gestellt. Das Gestaltungskonzept sieht eine Aufwertung des Strassenraums und punktuelle Orte zum Verweilen vor. Der Ansatz ist an einer Informationsveranstaltung im Dezember 2013 der Anwohnerschaft vorgestellt worden. Die Kosten zulasten der Einwohnergemeinde und des Elektrizitätsund Wasserwerks werden mit 6,55 Mio. Franken (inkl. MwSt.) veranschlagt. Der Kostenanteil der Einwohnergemeinde beträgt 3,855 Mio. Franken (inkl. MwSt.), jener des EWW 2,695 Mio. Franken (inkl. MwSt.). Der Einwohnerrat beschliesst die Vorlage am 16. Oktober. Die Volksabstimmung wird am 30. November durchgeführt. Der Baubeginn ist im Sommer 2015 vorgesehen. Es wird mit einer Bauzeit von 1½ bis 2 Jahren gerechnet. In einer Anschlussetappe soll der verbleibende Teil der Rebbergstrasse zwischen Rebbergstrasse 28 bis 41 saniert werden. In diesem Abschnitt sind aufgrund der Engnisse und des Denkmalschutzes weitere Abklärungen nötig.

WETTINGEN

«Wettingen ist praktisch» Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist für Neuzuzüger das wichtigste Wahlkriterium. Die von Wettingen wegziehenden Einwohner begründen dies als Erstes mit der Vergrösserung ihres Haushalts. MELANIE BÄR

«Wir wollten wissen, was die Gründe der Zu- und Wegzüger sind», argumentiert die Leiterin der Standortförderung, Sandra Frauenfelder, weshalb man an der Befragung des statistischen Amts des Kantons Zürich teilgenommen habe. Immer wieder gäbe es auch in den Medien Rankings, wobei deren Kriterien eher willkürlich und das Ergebnis somit wenig aussagekräftig sei, so Gemeindeammann Markus Dieth. Die Befragung des statistischen Amts, die zum vierten Mal durchgeführt wurde, soll dank überkantonalem Vergleich ein besseres Bild zeigen. In Wettingen wurden 1029 Zuzüger und 888 Wegzüger befragt. Daran haben 40 % der Zuzüger teilgenommen (415 Personen) und 37 % der Wegziehenden (327 Personen). NEBEN DEM WICHTIGSTEN GRUND,

der Anbindung an den öffentlichen Verkehr, wurde auch das Einkaufs- und Dienstleistungsangebot, die Anbindung an das Strassennetz, der Steuerfuss sowie die Nähe zum Arbeits-/Studienort als Grund, nach Wettingen zu ziehen, genannt. «Das freut

Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortmarketing, präsentiert Befragung. uns, weil es deutlich macht, dass wir nicht nur Schlafgemeinde sind, sondern unsere Einwohner hier auch ihre Freizeit geniessen wollen», so Frauenfelder. Als Hauptgrund, von Wettingen wegzuziehen, seien eine Haushaltsvergrösserung, der Kauf oder Verkauf von Wohneigentum und finanzielle Gründe genannt worden. Weniger als fünf Prozent nannten Unzufriedenheit mit dem bisherigen Wohnort als Auslöser des Wegzugs. «Es zeigt, dass wir mit unserer Baucheinschätzung, Erreichbarkeit, Naherholung, Angebot und

Steuerfuss gut lagen», sagt Dieth. «Und der Steuerfuss wurde nicht als wichtigster Grund genannt», fügt Frauenfelder an. Man will nun Konsequenzen ziehen und die positiv genannten Aspekte schützen. Der Steuerfuss solle, wenn immer möglich, konkurrenzfähig bleiben und Betreuungsangebote für Kinder besser kommuniziert werden. Ein Wermutstropfen sei die angespannte Immobiliensituation. Alles in allem sei Wettingen ein Wunschwohnort. «Wettingen ist praktisch, Baden ist schön», so Dieth. INSERAT

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FC Wettingen – FC Baden.

FC Wettingen A–C.

Am 28. September führte der FC Wettingen ein F5er-Junioren-Turnier durch. Es nahmen 14 Mannschaften, unter anderem aus Baden, Turgi, Würenlos und natürlich Wettingen, teil. Bei nicht

mehr so warmen Temperaturen gingen die jungen Spielerinnen und Spieler mit grossem Eifer ans Werk. Das Schöne am F5er-Turnier ist, dass ohne Schiedsrichter und Rangliste gespielt wird. (rh)

Fotos: zVg

Sonntagsmenü vom 5. Oktober 2014, 12.00 Uhr Kürbiscremesuppe Rehschnitzel Mirza Rotkraut, Knöpfli glasierte Marroni kleiner Coupe, Vermicelles und das alles für Fr. 23.50 pro Person Qualität kommt vor dem Preis Voranmeldung wünschenswert Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag: 18.00 Uhr bis Feierabend

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