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7. September 2014

«Tägi Tri»

Verkehrsbeschränkungen Verbindungswege entlang Coop Tägipark: Tödistrasse–Tägerhardstrasse Jurastrasse–Tägerhardstrasse Fussweg, Radfahrer gestattet

Aller guten Dinge sind drei – Versuchen Sie am 22. Tägi Tri, organisiert durch den Triathlon Club Baden, Ihre Grenzen auszuloten und erleben Sie die Faszination Triathlon mit den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mehr Infos unter www.taegitri.ch

Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 29. August 2014 beim Gemeinderat Wettingen einzureichen. Die Einsprache hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

September

DER GEMEINDERAT

Dieses Inserat wurde ermöglicht durch:

R. Frick, Härdlistrasse 14 Telefon 056 401 42 82

SPREITENBACH Service und Reparaturen aller Marken – Restaurationen




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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Neubau Turnhalle Margeläcker soll an Totalunternehmer vergeben werden Zur Erarbeitung einer Totalunternehmer-Submission für den Neubau eines Turnhallentrakts mit Dreifach-Turnhalle in der Schulanlage Margeläcker soll der Einwohnerrat einen Kredit von 1 948 500 Franken (inkl. MwSt.) bewilligen. Zur Erlangung eines Bauprojekts hat der Einwohnerrat im Januar 2013 einen Kredit zur Durchführung eines Projektwettbewerbs genehmigt. Das Büro Nägele Twerenbold Architekten ETH/ SIA, Zürich, wurde im Februar 2014 als Sieger des Wettbewerbs auserkoren. Der Neubau wird teilweise versenkt und erhält ein oberirdisches Eingangsgeschoss auf Seite der Sportplätze. Mit der Lage an der Geländekante zwischen den Sportplätzen und den tiefer gelegenen Aussenbereichen der Schulhäuser vermittelt dieser Bau auch volumetrisch zwischen den grossen Volumen der Schultrakte und den kleineren Volumen der Wohnhäuser in der Nachbarschaft. Es wird beabsichtigt, die Realisierung des Neubaus einer Totalunternehmung zu übertragen. Die Totalunternehmung wird sowohl für die Ausführung als auch für die Planung verantwortlich sein. Soll die Realisierung eines Bauvorhabens einer Totalunternehmung anvertraut werden, sind vor Auftragsvergabe folgende Punkte, die vom üblichen Verfahren abweichen, zu beachten: Die TU-Submission kann erst beginnen, wenn die Ausführungsplanung abgeschlossen ist. Mit der Ausführungsplanung müssen sämtliche Fragen des Projekts geklärt und in einem Leistungsbeschrieb festgehalten werden. Neben dem Leistungsbeschrieb müssen alle Werk- und Detailpläne fertiggestellt sein, alle Leistungsverzeichnisse vorliegen und diese von einer Unternehmung of-

feriert sein (Richtofferte). Die Ausschreibung für die Wahl der Totalunternehmung untersteht dem Kantonalen Submissionsdekret. Die Totalunternehmung selber muss sich bei den Ausschreibungen für die Vergabe der Fachingenieur- und Unter-nehmeraufträge nicht an das Dekret halten. Die Totalunternehmung rechnet bei ihrer Offerte einen Zuschlag von ca. 3 % der Baukreditsumme ein, um gegenüber der Bauherrschaft die Kostengarantie gewährleisten zu können. Turnhallen sind knapp: Die zunehmende Anzahl Schülerinnen und Schüler sowie die Einführung der Blockzeiten erfordern nicht nur zusätzlichen Schulraum, sondern auch mehr Raum für den Turnunterricht. Bereits seit Sommer 2011 müssen Klassen der Heilpädagogischen Schule in die Sporthalle im tägi ausweichen. Durch die zunehmende Nutzung der Turnhallen durch die Schule wird es auch für die Kindergärten schwieriger, für den obligatorischen Turnunterricht Lücken in den Stundenplänen der Schule zu finden. Wachsender Raumbedarf in den Turnhallen besteht auch beim Schulsport, bei den Wettinger Sportvereinen, bei Kursen von Jugend + Sport und für das Kinderturnen. Waldumgang im Forstrevier Wettingen Der traditionelle Waldumgang für die Wettinger Bevölkerung findet am Samstag, 13. September 2014, 13.30 Uhr, statt. Auf dem rund zweistündigen Rundgang mit Förster Philipp Vock und seinem Nachfolger Markus Byland vermitteln diese viel Interessantes über die Waldbewirtschaftung, rückblickend über 4 Jahrzehnte und in nächster Zukunft. Einen Schwerpunkt bilden zwei unterschiedliche und eindrückliche Waldbestände, bei welchen über längere Zeit Daten erfasst und analysiert wurden. Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist

beim Waldeingang Fährlileh. Im Anschluss an den Waldumgang wird ein Zvieri im Holzschopf Eigi offeriert. Für Gehbehinderte besteht um 15.15 Uhr ein Abholdienst ab Kirche St. Sebastian (Parkplatz Schartenstrasse).

Traditioneller Waldumgang für die Wettinger Bevölkerung am 13. September. Foto: zVg Altkleidersammlung am 3. September 2014 zugunsten von Terre des hommes (Tdh) Gebrauchte Kleider und Schuhe bringen finanzielle Mittel für Kinder in Not. Terre des hommes (Tdh), das grösste Schweizer Kinderhilfswerk, sammelt diese am 3. September 2014 in Zusammenarbeit mit Contex in Wettingen. In Wettingen sind dieser Tage die Sammelsäcke verteilt worden. Ein grün-weisser für Kleider und Haushaltstextilien sowie ein schwarz-weisser für Schuhe. Mit dem Erlös der Sammlung, die ganzen Kanton Aargau in der Zeit vom 1.–9. September 2014 stattfindet, kann Terre des hommes

Kindern in Not beistehen. Die Kleidersäcke sollen aus Diebstahlgründen erst am aufgedruckten Sammeltag, möglichst vor 8.30 Uhr, gut sichtbar an die Strasse gestellt werden. Die Stiftung Terre des hommes – Kinderhilfe weltweit (Tdh) kümmert sich seit mehr als 50 Jahren um Kinder in Not. Terre des hommes sorgt sich etwa um mangelernährte Kinder. Tdh ist dafür besorgt, dass ausgebeutete Kinderarbeiter und Strassenkinder wieder zur Schule gehen und eine Ausbildung machen können, und Tdh kämpft gegen Kinderhandel. Für jährlich 2,2 Millionen Kinder und Angehörige in über 30 Ländern dieser Welt bedeutet Terre des hommes Hoffnung: Hoffnung auf ein besseres, würdiges und kindergerechtes Leben. 100 Angestellte und 2000 Freiwillige setzen sich von der Schweiz aus tagtäglich für die Rechte, die Gesundheit, die Ernährung und den Schutz der Kinder ein. Contex sorgt für die professionelle Durchführung der TextilSammlung. Das Unternehmen, das langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Textil- und Schuhrecyclings hat, setzt sich dafür ein, dass soziale Organisationen den gemeinnützigen Erlösanteil aus den Kleider- und Schuhsammlungen zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhalten. Terre des hommes und Contex danken der Bevölkerung Wettingens bereits im Voraus für ihre wertvolle Mithilfe. www.tdh.ch Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Polizei Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo und Do: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung (unter Telefon 056 437 77 77 oder unter Tel. 117).

INSERAT

Wir feiern unser 5. Jubiläum mit euch! Tag der offenen Tür Samstag, 30. August, 10 bis 16 Uhr Apéro mit chinesischen Leckerbissen

Gratis-Probebehandlung nur mit Voranmeldung Ausstellung in Wort und Bild zur TCM.

Traditionelle Chinesische Medizin, Zentrumsplatz, Landstrasse 83, 5430 Wettingen Prof. Dr. Wang ist anerkannt bei Krankenversicherungen     Telefon 056 535 68 60   info@tcmedi.ch

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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WETTINGEN

Grosses Wiedersehen im Kinderheim Klösterli Mit dem diesjährigen Tag der offenen Tür wurde im Kinderheim Klösterli auch das 50Jahr-Jubiläum gefeiert. MELANIE BÄR

Zwei junge Frauen stehen mit ihren Kindern um eine Nonne und sind in ein Gespräch vertieft. Beim Nachfragen stellt sich heraus, dass es sich um Schwester Ancilla-Regis handelt, eine der Menzinger Schwestern, die bis 1990 im Klösterli wirkten. Angeregt unterhält sie sich mit zwei ihrer mittlerweile erwachsenen Schützlinge. Alle drei scheinen sich riesig über das Wiedersehen zu freuen. Mit Tränen in den Augen erzählt Angela Vaccaro Senna von der Zeit im Klösterli: «Schwester Ancilla-Regis hat immer wieder versucht, mir das Rechnen beizubringen. Ich kann es bis heute nicht.» Die beiden lachen. Sonja Baumann erzählt, dass sie viele wunderschöne Erinnerungen an die Zeit im Klösterli und an die Schwestern habe: «Sie haben sich für uns aufgegeben, ohne Hintergedanken und Erwartungen.» Doch auch traurige Erinnerungen sind geblieben: «Beim Abschied sind viele Tränen geflossen.»

Kinder, Interessierte und Sozialpädagogen ans 50-Jahr-Jubiläumsfest des Klösterli. «Ich will meinen Kindern zeigen, wo ich mal gearbeitet habe», sagt Sozialpädagogin Teresa Alliano. Gleichzeitig ist der Tag der offenen Tür auch für sie ein Wiedersehen mit ehemaligen Heimkindern. «Es ist schön zu sehen, wie sie teilweise selber wieder Familien haben.» Der Arbeitsplatz im Klösterli sei ihre liebste Stelle gewesen. «Ich kann nicht genau beschreiben, was hier besonders war und noch immer ist. Vielleicht, weil es so warm und herzlich ist hier.» Neben der Besichtigung eines Gruppenhauses, diversen Workshops wie Tanzen, Graffiti-Sprayen oder eine Beamershow gab es auch eine Festbeiz und ein Gumpischloss. Ernst Lehner vom Stiftungsrat zieht eine positive Bilanz: «Wir freuen uns, dass so viele Leute ans Fest gekommen Wiedersehen Schwester Ancilla-Regis freut sich, ihre ehemaligen Schützlinge sind.» ro Senna zu sehen.

INSERAT

Grümpi zu Ehren von Fredi Isch Mitte August fand das durch den Rotary Club Wettingen-Heitersberg organisierte «Fredi’s Rotary Grümpi» für Menschen mit Behinderung auf dem Sportplatz der Bezirksschule Wettingen statt.

Während die Rotary-Mitglieder tatkräftig mit dem Aufbau der Infrastruktur (Zelte, Tische/Bänke, Küche, Jurywagen, Spielfeldmarkierung etc.) beschäftigt waren, trafen kurz nach 8 Uhr die ersten Mannschaften auf dem Sportplatz ein. Bevor um 9.30 Uhr der Anpfiff zu den ersten Spielen erfolgte, konnten 13 motivierte Mannschaften von verschiedenen Institutionen aus dem Kanton Aargau begrüsst werden. Zu Ehren des verstorbenen Rotary-Mitgliedes und Initianten des Turniers, Fredi Isch (auf Sonja Baumann (l.) und Angela Vaccadessen Namen das Grümpi umbeFotos: bär nannt wurde), wurde mit dem Lied «Amoi seg’ ma uns wieder» eine Gedenkminute gehalten. Danach kamen endlich die Hauptakteure, alle Spieler der 13 Mannschaften (unterteilt in 3 Ligen), zum Einsatz und konnten ihr fussballerisches Können unter Beweis stellen. Sie waren wie gewohnt mit Herzblut dabei. Einige Blessuren konnten nicht vermie-

13 motivierte Mannschaften kämpften an «Fredi’s Rotary Grümpi» um die Pokale. Foto: zVg den werden, doch hielten sich diese in Grenzen. Auch musste der Spielbetrieb lediglich am Vormittag aufgrund von starken Regenfällen kurz unterbrochen werden. Daneben leisteten die RotaryMitglieder vollen Einsatz, sodass sich in der Mittagspause alle Spieler und Supporter kostenlos mit Hotdogs oder einer feinen Bratwurst und Kartoffelsalat verpflegen konnten. Bei den spannenden Finalspielen musste in der Super Liga mit einem Penaltyschiessen der 3.-Platzierte auserkoren werden und die

Nervenstärke der Spieler wurde nochmals auf die Probe gestellt. Im Anschluss durfte jeder Spieler eine Medaille von den beiden Präsidentinnen (Ursi Jost, Präsidentin des RC Wettingen-Heitersberg, und Barbara Egloff, OK-Präsidentin des Grümpis) mit grosser Freude und voller Stolz entgegennehmen und jeder Siegermannschaft wurde ein Pokal überreicht. Auch wenn das Wetter nicht wie in den vergangenen Jahren mitspielte, es war wiederum ein wunderbarer und unvergesslicher Tag. . (be)

Tägi Tri: der Triathlon für alle am 7. September

AUSSER drei ehemaligen Schwes-

tern kamen auch viele Eltern, Kinderschminken . . .

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Graffitiworkshop . . .

oder Ponyreiten.

VERMISCHTES KONZERT Arkady Schilkloper, Horn, Flü-

gelhorn, Alphorn, Christian Zehnder, Stimme, Obertongesang, Jodel. Klosterkirche, Sonntag, 31. August, 17 Uhr. KURS: NOTFÄLLE BEI KLEINKINDERN Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern bringt oft Stürze mit sich. Eine Wunde ist nicht das Einzige, was sie sich dabei zuziehen. Im Kurs wird gelernt, wie man sich richtig verhält, wie man schnell und richtig helfen kann, wenn ein Kind verunfallt oder erkrankt. Dieses Wissen gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Inhalt: Die Teilnehmer erlernen die Nothilfe bei Kindern vom Spitalaustritt bis 8-jährig. Beurteilung des Kin-

des, Unfallprävention, Zahnunfälle, Herzmassage, Atemwegserkrankungen, richtig alarmieren, Wundbehandlung, Bauchschmerzen, innere Verletzungen, Kopfverletzungen, Inhalt einer Kinderapotheke, Blutstillung, Durchfall und Erbrechen,

Schock, Verbrennungen/Verbrühungen. Zielgruppe: Babysitter, Eltern oder werdende Eltern, Grosseltern, Mitarbeiter von Kinderkrippen und Kleinkinderbetreuer. Voraussetzung: keine. Jeder Teilnehmer erhält den Leitfaden «Notfälle bei Kleinkindern» vom Schweizerischen Samariterbund SSB (bei Ehepaaren 1 Exemplar). Schulhaus Zehntenhof, Kurs 3: 16.–25. September, (4 x 2 Lektionen), jeweils Dienstag- und Donnerstagabend von 19.30–21.30 Uhr. Kosten: Einzelperson 100 Franken, Ehepaare 140 Franken. Anmeldung an: Erika Rentsch, info@svwd.ch oder 079 486 32 47.

Bereits zum 22. Mal organisiert der Triathlonclub Baden den Sportanlass für kleine und grosse Sportfreunde. Einmal Triathlon-Luft schnuppern – die Gelegenheit, dies in nächster Nähe zu tun. Ob mit Kollegen in einem Team oder als Einzelwettkämpfer zu starten, ein tolles Erlebnis ist garantiert. Triathlon-Neulinge sind genauso willkommen wie «alte Hasen». Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Frauen und Männer messen sich in den Triathlon- oder DuathlonKategorien, als Einzelsportler oder im Team. Im Vordergrund steht der Spass am Vorbereiten und Mitmachen. Mit einem Auge auf die Konkurrenz schielend, wird jedoch der eine oder andere zu Höchstleistungen für das Finish angespornt. Erstmals tritt

Der Triathlon im Tägi steht allen offen, die einmal Triathlon-Luft schnuppern möchten. Foto: zVg der Triathlonclub Baden als alleiniger Organisator auf. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird

der Schwimmbereich wie gewohnt von der SLRG Brugg betreut. Die Lauf- und Radstrecken werden von bewährten Helfern überwacht. Teilnehmer nutzen nun die restlichen Sommertage und gehen in ihrer Freizeit schwimmen, fahren mit dem Rad zur Arbeit und verbinden den Sonntagsspaziergang mit einem Lauftraining. So sind sie bestens vorbereitet, sich am 7. September mit vielen anderen Plauschsportlerinnen und Plauschsportler zu messen. Unter www.taegitri.ch findet sich nebst weiteren Infos und allen Neuerungen auf einen Blick auch die Möglichkeit der onlineAnmeldung, um sich einen Startplatz zu garantieren und Wartezeiten am Wettkampftag zu verkürzen. (mb)


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WETTINGEN

Grosses Wiedersehen im Kinderheim Klösterli Mit dem diesjährigen Tag der offenen Tür wurde im Kinderheim Klösterli auch das 50Jahr-Jubiläum gefeiert. MELANIE BÄR

Zwei junge Frauen stehen mit ihren Kindern um eine Nonne und sind in ein Gespräch vertieft. Beim Nachfragen stellt sich heraus, dass es sich um Schwester Ancilla-Regis handelt, eine der Menzinger Schwestern, die bis 1990 im Klösterli wirkten. Angeregt unterhält sie sich mit zwei ihrer mittlerweile erwachsenen Schützlinge. Alle drei scheinen sich riesig über das Wiedersehen zu freuen. Mit Tränen in den Augen erzählt Angela Vaccaro Senna von der Zeit im Klösterli: «Schwester Ancilla-Regis hat immer wieder versucht, mir das Rechnen beizubringen. Ich kann es bis heute nicht.» Die beiden lachen. Sonja Baumann erzählt, dass sie viele wunderschöne Erinnerungen an die Zeit im Klösterli und an die Schwestern habe: «Sie haben sich für uns aufgegeben, ohne Hintergedanken und Erwartungen.» Doch auch traurige Erinnerungen sind geblieben: «Beim Abschied sind viele Tränen geflossen.»

Kinder, Interessierte und Sozialpädagogen ans 50-Jahr-Jubiläumsfest des Klösterli. «Ich will meinen Kindern zeigen, wo ich mal gearbeitet habe», sagt Sozialpädagogin Teresa Alliano. Gleichzeitig ist der Tag der offenen Tür auch für sie ein Wiedersehen mit ehemaligen Heimkindern. «Es ist schön zu sehen, wie sie teilweise selber wieder Familien haben.» Der Arbeitsplatz im Klösterli sei ihre liebste Stelle gewesen. «Ich kann nicht genau beschreiben, was hier besonders war und noch immer ist. Vielleicht, weil es so warm und herzlich ist hier.» Neben der Besichtigung eines Gruppenhauses, diversen Workshops wie Tanzen, Graffiti-Sprayen oder eine Beamershow gab es auch eine Festbeiz und ein Gumpischloss. Ernst Lehner vom Stiftungsrat zieht eine positive Bilanz: «Wir freuen uns, dass so viele Leute ans Fest gekommen Wiedersehen Schwester Ancilla-Regis freut sich, ihre ehemaligen Schützlinge sind.» ro Senna zu sehen.

INSERAT

Grümpi zu Ehren von Fredi Isch Mitte August fand das durch den Rotary Club Wettingen-Heitersberg organisierte «Fredi’s Rotary Grümpi» für Menschen mit Behinderung auf dem Sportplatz der Bezirksschule Wettingen statt.

Während die Rotary-Mitglieder tatkräftig mit dem Aufbau der Infrastruktur (Zelte, Tische/Bänke, Küche, Jurywagen, Spielfeldmarkierung etc.) beschäftigt waren, trafen kurz nach 8 Uhr die ersten Mannschaften auf dem Sportplatz ein. Bevor um 9.30 Uhr der Anpfiff zu den ersten Spielen erfolgte, konnten 13 motivierte Mannschaften von verschiedenen Institutionen aus dem Kanton Aargau begrüsst werden. Zu Ehren des verstorbenen Rotary-Mitgliedes und Initianten des Turniers, Fredi Isch (auf Sonja Baumann (l.) und Angela Vaccadessen Namen das Grümpi umbeFotos: bär nannt wurde), wurde mit dem Lied «Amoi seg’ ma uns wieder» eine Gedenkminute gehalten. Danach kamen endlich die Hauptakteure, alle Spieler der 13 Mannschaften (unterteilt in 3 Ligen), zum Einsatz und konnten ihr fussballerisches Können unter Beweis stellen. Sie waren wie gewohnt mit Herzblut dabei. Einige Blessuren konnten nicht vermie-

13 motivierte Mannschaften kämpften an «Fredi’s Rotary Grümpi» um die Pokale. Foto: zVg den werden, doch hielten sich diese in Grenzen. Auch musste der Spielbetrieb lediglich am Vormittag aufgrund von starken Regenfällen kurz unterbrochen werden. Daneben leisteten die RotaryMitglieder vollen Einsatz, sodass sich in der Mittagspause alle Spieler und Supporter kostenlos mit Hotdogs oder einer feinen Bratwurst und Kartoffelsalat verpflegen konnten. Bei den spannenden Finalspielen musste in der Super Liga mit einem Penaltyschiessen der 3.-Platzierte auserkoren werden und die

Nervenstärke der Spieler wurde nochmals auf die Probe gestellt. Im Anschluss durfte jeder Spieler eine Medaille von den beiden Präsidentinnen (Ursi Jost, Präsidentin des RC Wettingen-Heitersberg, und Barbara Egloff, OK-Präsidentin des Grümpis) mit grosser Freude und voller Stolz entgegennehmen und jeder Siegermannschaft wurde ein Pokal überreicht. Auch wenn das Wetter nicht wie in den vergangenen Jahren mitspielte, es war wiederum ein wunderbarer und unvergesslicher Tag. . (be)

Tägi Tri: der Triathlon für alle am 7. September

AUSSER drei ehemaligen Schwes-

tern kamen auch viele Eltern, Kinderschminken . . .

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Graffitiworkshop . . .

oder Ponyreiten.

VERMISCHTES KONZERT Arkady Schilkloper, Horn, Flü-

gelhorn, Alphorn, Christian Zehnder, Stimme, Obertongesang, Jodel. Klosterkirche, Sonntag, 31. August, 17 Uhr. KURS: NOTFÄLLE BEI KLEINKINDERN Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern bringt oft Stürze mit sich. Eine Wunde ist nicht das Einzige, was sie sich dabei zuziehen. Im Kurs wird gelernt, wie man sich richtig verhält, wie man schnell und richtig helfen kann, wenn ein Kind verunfallt oder erkrankt. Dieses Wissen gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Inhalt: Die Teilnehmer erlernen die Nothilfe bei Kindern vom Spitalaustritt bis 8-jährig. Beurteilung des Kin-

des, Unfallprävention, Zahnunfälle, Herzmassage, Atemwegserkrankungen, richtig alarmieren, Wundbehandlung, Bauchschmerzen, innere Verletzungen, Kopfverletzungen, Inhalt einer Kinderapotheke, Blutstillung, Durchfall und Erbrechen,

Schock, Verbrennungen/Verbrühungen. Zielgruppe: Babysitter, Eltern oder werdende Eltern, Grosseltern, Mitarbeiter von Kinderkrippen und Kleinkinderbetreuer. Voraussetzung: keine. Jeder Teilnehmer erhält den Leitfaden «Notfälle bei Kleinkindern» vom Schweizerischen Samariterbund SSB (bei Ehepaaren 1 Exemplar). Schulhaus Zehntenhof, Kurs 3: 16.–25. September, (4 x 2 Lektionen), jeweils Dienstag- und Donnerstagabend von 19.30–21.30 Uhr. Kosten: Einzelperson 100 Franken, Ehepaare 140 Franken. Anmeldung an: Erika Rentsch, info@svwd.ch oder 079 486 32 47.

Bereits zum 22. Mal organisiert der Triathlonclub Baden den Sportanlass für kleine und grosse Sportfreunde. Einmal Triathlon-Luft schnuppern – die Gelegenheit, dies in nächster Nähe zu tun. Ob mit Kollegen in einem Team oder als Einzelwettkämpfer zu starten, ein tolles Erlebnis ist garantiert. Triathlon-Neulinge sind genauso willkommen wie «alte Hasen». Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Frauen und Männer messen sich in den Triathlon- oder DuathlonKategorien, als Einzelsportler oder im Team. Im Vordergrund steht der Spass am Vorbereiten und Mitmachen. Mit einem Auge auf die Konkurrenz schielend, wird jedoch der eine oder andere zu Höchstleistungen für das Finish angespornt. Erstmals tritt

Der Triathlon im Tägi steht allen offen, die einmal Triathlon-Luft schnuppern möchten. Foto: zVg der Triathlonclub Baden als alleiniger Organisator auf. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird

der Schwimmbereich wie gewohnt von der SLRG Brugg betreut. Die Lauf- und Radstrecken werden von bewährten Helfern überwacht. Teilnehmer nutzen nun die restlichen Sommertage und gehen in ihrer Freizeit schwimmen, fahren mit dem Rad zur Arbeit und verbinden den Sonntagsspaziergang mit einem Lauftraining. So sind sie bestens vorbereitet, sich am 7. September mit vielen anderen Plauschsportlerinnen und Plauschsportler zu messen. Unter www.taegitri.ch findet sich nebst weiteren Infos und allen Neuerungen auf einen Blick auch die Möglichkeit der onlineAnmeldung, um sich einen Startplatz zu garantieren und Wartezeiten am Wettkampftag zu verkürzen. (mb)


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Baumanagement Kusserow info@Baumanagement-Kusserow.ch www.Baumanagement-Kusserow.ch +41 (0) 79 905 11 33 Baden

Der kluge Weg zum Eigenheim Das Baumanagement Kusserow in Baden ist einzigartig in der Region und unterstützt Bauherren beim Neubau und Umbau, bei der Sanierung und Renovierung. Das Dienstleistungspaket von Andreas Kusserow reicht von einer ersten Beratung der Bau- und Sanierungsmassnahme über die Angebotseinholung und das Baumanagement bis zur Bauabnahme. Mehr als 60% aller Bauherren tragen sich mit dem Gedanken, ihr Bauvorhaben von einem Fachmann betreuen und überwachen zu lassen. Mit Rat und Tat begleitet Andreas Kusserow Bauherren bei Bauund Sanierungsmassnahmen. Denn was tun, wenn die Zeit oder das

Fachwissen fehlt? Hilfe leistet in der Region das Baumanagement Kusserow in Baden. Als gelernter Fachmann mit 25-jähriger praktischer Erfahrung kennt sich Andreas Kusserow auf dem Bau bestens aus. Sein Ziel ist es, Bauvorhaben eines Bauherrn kostengünstig, termingerecht und in hervorragender Qualität abwickeln und übergeben zu können. Zuverlässigkeit und Flexibilität zeichnen das Unternehmen ebenso aus wie sehr gute und viele Kontakte zu Unternehmen

und Spezialisten. Wenn erwünscht, begleitet das Baumanagement Kusserow den Bauherrn vom ersten Schritt an. Etwa beim Kauf eines Hauses und bei der Abklärung der Frage, welche Sanierungsmassnahmen Erforderlich sind. In einem zweiten Schritt holt das Baumanagement Kusserow dann die Angebote von Handwerkern und Baustoffzulieferer ein. Es kontrolliert die Baumassnahmen auf ordnungsgemässe Erbauung bezüglich der Vereinbarung zwischen Architek-

ten und Bauherrn sowie den ordnungsgemässen Materialeinsatz, aber auch die Zeitplanung. Zusätzlich wird der Baufortschritt in Gesamtansicht und Detail von dem Baumanagement dokumentiert. Ein regelrechtes «Sorglospaket» für Bauherren, das unterm Strich auch hilft, Kosten zu sparen. Wir kennen die Fallen und Fettnäpfchen, in die Laien treten und die dann viel Geld kosten. Wir führen deshalb Sichtkontrollen durch, um Fehler zu vermeiden.


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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WETTINGEN

Festlaune in der Kirche «75 Jahre reformierte Kirche Wettingen» wird mit einem dreitätigen Fest gefeiert. Mutig war die 1920 gegründete Kirchgemeinde, als sie das Projekt einer eigenen Kirche in die Hände nahm. Es fehlte nämlich an allem, insbesondere an Geld. Im Herbst 1939 war aus dem Traum dann Wirklichkeit geworden und die reformierte Kirche konnte eingeweiht werden. 75 Jahre später ist das für die Kirchgemeinde ein Grund zum Feiern. Die durch Zuzug schnell wachsende Zahl an reformierten Christinnen und Christen in Neuenhof und Wettingen konnte 1920 nach der Zustimmung der reformierten Synode und des Grossen Rates des Kantons Aargau eine eigene Kirchgemeinde gründen. Bis zum Abschluss des

Kirchenbaus dauerte es aber nochmals 19 Jahre. Die Finanzierung konnte nur durch die Unterstützung von Protestanten in der ganzen Schweiz sichergestellt werden. Seit 75 Jahren steht sie nun im Dienst der Kirchgemeinde, um Gottesdienst in ihr zu feiern und die Feste des Lebens, Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten. Viele Menschen sind dadurch mit der Kirche verbunden, manche Wettinger und Neuenhofer Familien seit drei oder vier Generationen. An Menschen aus unterschiedlichen Generationen und mit unterschiedlichen Interessen richtet sich auch das vielfältige Programm, das das Jubiläums-OK der Kirchgemeinde zusammengestellt hat. Die Kirchgemeinde freut sich über alle, die kommen und mitfeiern, und das OK gibt als Erinnerung an das Fest eine Jubiläumsschrift heraus.

Grundsteinlegung der reformierten Kirche Wettingen. Freitag, 5. September: 17.30 Uhr: Andrew Bond-Konzert, Kirche 20 Uhr: Eröffnung der Ausstellung mit Apéro, altes Unterrichtszimmer Samstag, 6. September 13.30–16 Uhr: Kindernachmittag «Kirche und Kirchgemeindehaus entdecken» Ab 19 Uhr Filmnacht für Jugendli-

Foto: zVg

che, Jugendraum Ab 20 Uhr Oldie-Fez, Saal im Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. September 10 Uhr: Festgottesdienst, anschliessend Baumpflanzen und Apéro mit Ansprachen (gleichzeitig Kinderapéro) Ab 12 Uhr Kirchgemeindefest 17 Uhr Konzert «Freude, schöner Götterfunken»

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WEINBAUGENOSSENSCHAFT WETTINGEN

50 Weine laden am Wy-Fäscht zur Degustation Bereits zum 10. Mal findet das Wettiger Wy-Fäscht auf dem Lindenplatz in Wettingen Dorf statt. «Eine grosse Vielfalt aller Produzenten mit über 50 verschiedenen Weinen kann an den Ständen degustiert werden», sagt Christian Voser. Voser gehört nebst der Weinbaugenossenschaft Wettingen, dem Paul Steimer Weinbau, Hubert Egloff vom Wettinger Grafeguet, dem Meinrad Steimer Weinbau und Besserstein Aargauer Weinkultur zu den Organisatoren des 10. Wy-Fäschts. «An der Degustation werden ausschliesslich Wettinger Produkte, die aus zwölf Rebensorten geschaffen wurden, zu geniessen sein», betont Voser. Ein weiteres Highlight dürfte die Sonderschau «Fassbau» sein. Der junge Holzküfer Stephan Wetzel wird am Samstag ab 17 Uhr demonstrieren, wie ein Weinfass entsteht. Ab 18.30 Uhr sorgen dann am Samstag die Ori-

ders loben möchte ich das Ergebnis der diesjährigen Aargauischen Staatsweindegustation. In der Kategorie Pinot Noir wurde der Wettinger Herrenberg Exklusiv mit der zweihöchsten Punktezahl als Finalwein 2014 gekürt. Auch aus kulinarischer und musikalischer Sicht hat das diesjährige Wy-Fäscht wieder einiges zu bieten.» 10. Wettiger Wy-Fäscht: Lindenplatz Wettingen Dorf, Freitag, 29. August, V.l.: Paul Steimer, Hubert Egloff, Roland Michel, Meinrad Steimer und Christian Voser. 18–24 Uhr, Samstag, 30. August, ginal Rotberg Musikanten für ein Traubenernte von höchster Quali- 17–24 Uhr. Degustation Freitag, lüpfiges Ambiente. Und am Frei- tät verzeichnet werden. Beson- 18–21 Uhr, Samstag, 17–21 Uhr. tagabend lädt Hermann Steiner mit seinem Programm «Hopp de Bäse!» zur gemütlichen Unterhal- WEINPRÄMIERUNG tung ein. Selbstverständlich wird Int. Weinprämierung Zürich 2014 an beiden Tagen auch für das kuli- 2012 Wettinger Herrenberg Exklusiv, Silberdiplom (Paul Steimer), 2012 Wettinger Spitzenauslese, Silberdiplom (Meinrad Steimer) narische Wohl gesorgt. Auszug aus der Festschrift von Kürung Aarg. Staatswein 2013 Gemeindeammann Markus Dieth: 2011 Wettinger Herrenberg die Auslese, Winzerwy (WG Wettingen) «Wettingen zeichnet sich nicht Int. Weinprämierung Zürich 2012 2011 Wettinger Scharte Wy, Silberdiplom (WG Wettingen) nur als kulturell geprägtes Naher- Vinea Sierre 2012 holungsgebiet aus. Ebenso stolz 2011 Wettinger Spitzenauslese, Silberdiplom (Meinrad Steimer), sind wir auf unsere Rebberge und 2011 Stella Maris Gasthof Sternen, Golddiplom (Christian Voser) unseren Ruf als Weinbaugemein- Goldener Weingenuss 2012 de. Ende 2013 konnte erneut eine 2011 Wettinger Herrenberg Exklusiv (Paul Steimer)


GEMEINDE NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Ersatzwahl vom 30. November 2014 eines Mitgliedes des Gemeinderates Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2014 bis 2017; Anmeldeverfahren Herr Markus Hächler, CVP, hat aus gesundheitlichen Gründen per sofort seine Demission als Gemeinderat eingereicht. Der Gemeinderat hat die Durchführung der Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates – in Absprache mit der Gemeindeabteilung des Kantons Aargau – auf den Urnengang vom 30. November 2014 angesetzt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, 2. Stock, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d. h. bis zum Freitag, 17. Oktober 2014, 12.00 Uhr, einzureichen.

An Orten, wo das Strassenprofil ohnehin meistens knapp ist, wird der Fuss- und Fahrzeugverkehr vielfach durch überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern aus Vorgärten behindert. Oft ist auch die Verkehrsübersicht bei Einmündungen, Ausfahrten und Kreuzungen verschlechtert. Das Lichtraumprofil über dem Gehweg ist vor allem für Kinder, Geh- und Sehbehinderte oder Blinde wichtig. Die Besitzer von Grundstücken an öffentlichen Strassen werden gebeten, ihre auf Strassen und Trottoirs überhängenden Bäume und Sträucher zurückzuschneiden. Das Verkehrsprofil ist über Fahrbahnen auf 4,50 m Höhe, über Rad- und Gehwegen auf 2,50 m Höhe freizuhalten. Das Zurückschneiden soll bis zum 12. September 2014 erfolgen. Das Bauamt ist berechtigt, jederzeit überhängende Äste ohne weitere Anzeige auf Kosten der Eigentümer zu entfernen. Besonders ist darauf zu achten, dass Strassenleuchten und Namenstafeln nicht verdeckt sind. Wir zählen auf die verständnisvolle Mithilfe aller Gartenbesitzer. Abteilung Bau Neuenhof

Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch bezogen resp. heruntergeladen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang a) keine stillen Wahlen möglich sind; b) jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat/in gültige Stimmen erhalten kann. Möglicher 2. Wahlgang: Sonntag, 1. Februar 2015 Der Termin dafür wird eingesetzt, wenn im ersten Wahlgang das absolute Mehr nicht erreicht wird. Neuenhof, 28. August 2014

GEMEINDERAT NEUENHOF

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

30. und 31. August

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Edith Wilde-Steinmann Gartenweg 5 5436 Würenlos Tel. 056 436 80 40

Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

GOTTESDIENSTE WETTINGEN NEUENHOF Sonntag, 31. August 9.30 Wettingen Pfrn. Kornelia Baumberger 10.30 Neuenhof Pfrn. Kornelia Baumberger Kollekte: Die dargebotene Hand Sonntag, 7. September 10.00 Wettingen Familiengottesdienst zum 75-Jahr-Jubiläum der Kirche Pfrn. Miriam Anne Liedtke, Pfrn. Kornelia Baumberger, Pfr. Stefan Burkhard, Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht, Erika Steiner, Michael Schatzmann anschliessend Apéro und Jubiläumsfest Kollekte: Mission 21 17.00 Wettingen Jubiläumskonzert 75 Jahre ref. Kirche «Freude, schöner Götterfunken» Finale der 9. Sinfonie von Beethoven Solistenquartett und zwei historische Hammerflügel Johann Sonnleitner und Stefan Müller Sonntag, 14. September 9.30 Wettingen Pfr. Stefan Burkhard 10.30 Neuenhof Pfr. Stefan Burkhard Kollekte: Frauenhaus der Kantone Aargau und Solothurn Sonntag, 21. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 11.00 Wettingen Ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht Sr. Angela Hug, Pfr. Wolfgang Kunicki und Pfr. Stephan Johanus anschliessend Apéro 10.00 Neuenhof Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Pfrn. Kornelia Baumberger und Pfr. Juan Sanchez anschliessend Apéro Sonntag, 28. September 9.30 Wettingen Pfr. Max Heimgartner 10.30 Neuenhof Pfr. Max Heimgartner Kollekte: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche und Umwelt

WETTINGEN

Sonntag, 7. September, 17 Uhr «Freude, schöner Götterfunken» Jubiläumskonzert 75 Jahre reformierte Kirche Wettingen

Frauenträff – Turnen ab 60+ Jeweils am Montag von 9 bis 10 Uhr im alten Unterrichtszimmer des reformierten Kirchgemeindehauses Wettingen Ohne Anmeldung. Einfach mal schnuppern.

«Miteinander essen» Mittwoch, 3. September, 12.00 Uhr Restaurant Belvédère, Baden Anmeldung bis 27. August bei Erika Steiner Telefon 056 437 30 33

Das berühmte Finale der 9. Sinfonie von Beethoven vereint Chorgesang mit Instrumentalmusik. Der Hymnus «Freude, schöner Götterfunken» nach einem Gedicht von F. Schiller umarmt die Menschheit in einer allumfassenden, idealistischen Brüderlichkeit. Beethovens Schüler C. Czerny verfasste eine vierhändige Klavierfassung des Werkes. In Anlehnung an diese Fassung spielen Johann Sonnleitner und Stefan Müller das Opus auf zwei Nachbauten eines Instrumentes aus dem Jahre 1819 von N. Streicher (Wien), dessen Original sich im Schloss Hallwyl befindet. Dazu singt ein Vokalquartett die Chor- und Solistenstimmen. Ein besonderes Augenmerk legen die Interpreten auf die Lesart der Beethovenschen Metronomzahlen. Eintritt frei

Ökumenischer Bettagsgottesdienst am Sonntag, 21. September In Wettingen, 11.00 Uhr in der Klosterkirche Auch in diesem Jahr feiern wir den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag mit unseren Schwesterkirchen in ökumenischer Gemeinschaft. Das Ensemble VILA wird den Gottesdienst mit seinen byzantinischen Kirchengesängen für uns bereichern. Anschliessend findet ein Apéro auf dem Langhausplatz neben der Klosterkirche statt. Die Kollekte ist bestimmt für die Mädchenschule in Ibba im Südsudan. In Neuenhof, 10.00 Uhr in der kath. Kirche Dieser Gottesdienst wird von Pfrn. Kornelia Baumberger und Pfr. Juan Sanchez gestaltet und von der Alphorngruppe Reussblick begleitet. Anschliessend sind Sie herzlich zum Apéro eingeladen. Gottesdienst mit Abendmahl in der Alterssiedlung Sonnmatt Dienstag, 23. September, 14.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl im Alters- und Pflegeheim St. Bernhard Dienstag, 16. September, 9.30 Uhr

Ökumenisches Frauenzmorge «Frauenherz und Männertreu» Donnerstag, 11. September, 9.00 Uhr Brigitte Huwyler, Märchenerzählerin, Brunegg Kirchgemeindehaus Wettingen

«Erinnerungen an Vietnam» Mittwoch, 17. September, 15.00 Uhr mit Mui Von Sop Café Forum, kath. Kirche St. Anton, Wettingen

Verabschiedung Erika Steiner Sonntag, 26. Oktober, 9.30 Uhr Kirche Wettingen mit anschliessendem Apéro im Kirchgemeindehaus Im Gottesdienst und beim anschliessenden Apéro wird Erika Steiner, unsere Sozialdiakonin, von uns verabschiedet und in den wohlverdienten «Unruhestand» entlassen. In den vergangenen 10 Jahren gehörten zu den vielfältigen Aufgaben von Erika Steiner vor allem die Betreuung verschiedener Gruppen von Freiwilligen, die Leitung der Seniorenferien, das Wir-Frauen-Programm, diverse Einzelbegleitungen sowie das Durchführen und Begleiten von ökumenischen Veranstaltungen. Liebe Erika, für all die vielen guten Kontakte und Spuren, die du in unserer Kirchgemeinde geschaffen und hinterlassen hast, möchten wir dir von Herzen danken. Wir wünschen dir, dass dir deine Kreativität und deine Schaffenskraft noch lange Zeit erhalten bleiben mögen, und sagen darum: «Auf Wiedersehen», in der Hoffnung, dich demnächst wieder einmal zu sehen. Zu diesem Gottesdienst mit Apéro sind alle herzlich eingeladen. Die Kirchenpflege Abendmahlsgottesdienst mit Pfrn. Ruth Elliker im Regionalen Pflegezentrum Sonntag, 7. September, 9.45 Uhr, Festsaal Dienstag, 16. September, 9.45 Uhr Andachtsraum Sonntag, 21. September, 9.45 Uhr, Festsaal

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof · Etzelstrasse 22 · 5430 Wettingen · 056 437 30 30 · www.ref-wett-nhf.ch


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT ad interim das Präsidium der kann nicht garantiert werden, Kulturkommission Neuenhof. dass das Antwortkuvert rechtDer Gemeinderat hat die zeitig im Wahlbüro eintrifft. Durchführung der Ersatzwahl eiDas Wahlbüro stellte bei vernes Mitgliedes des Gemeindera- gangenen Urnengängen vertes Neuenhof für den Rest der mehrt fest, dass die vorgängig Amtsperiode 2014 bis 2017 – in aufgeführten Anweisungen Absprache mit der Gemeindeab- nicht immer beachtet werden. teilung des Kantons Aargau – auf So kommt es öfters vor, dass den Urnengang vom Sonntag, Stimmrechtsausweise nicht un30. November 2014, angesetzt. terschrieben sind, sich StimmBezüglich des Anmeldeverfah- resp. Wahlzettel nicht im dafür rens wird auf das separate Inse- vorgesehenen StimmzettelkuZum 93. Geburtstag von Klara rat im amtlichen Publikationsor- vert befinden oder Antwortkuverts zu spät (am Montag nach Moor Heute Donnerstag, 28. Au- gan (Limmatwelle) verwiesen. dem Urnengang) bei der Gegust 2014, kann Klara Moor am Sonnmamttweg 2 in Neuenhof Öffnungszeiten Gemeindebüro In- meindekanzlei eintreffen. All folge Einführung einer neuen diese brieflichen Stimmabgaihren 93. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevöl- Software bleibt das Gemeinde- ben müssen vom Wahlbüro als kerung von Neuenhof gratulie- büro (Einwohnerkontrolle) am «ungültig» taxiert werden. Geraren Klara Moor ganz herzlich Dienstag, 2. September 2014, de bei knappen Verhältnissen zuiIhrem 93. Geburtstag und den ganzen Tag geschlossen. Be- könnten diese Stimmen für den wünschen ihr viele schöne und scheinigungen und Identitäts- Abstimmungs- bzw. Wahlausfrohe Stunden im neuen Le- karten-Anträge können an die- gang jedoch wichtig sein. sem Tag somit nicht ausgestellt Im Übrigen verweist das Wahlbensjahr. bzw. vorgenommen werden. büro auf die Anleitung für die Markus Hächler tritt per sofort Die restlichen Abteilungen der briefliche sowie die stellvertretenhaben de Stimmabgabe auf dem Stimmaus dem Gemeinderat zurück Mit Gemeindeverwaltung Bedauern musste der Gemein- normal geöffnet. Um Verständ- rechtsausweis selbst. Für allfällige weitere Auskünfte steht Ihnen derat von der Demission von nis wird gebeten. selbstverständlich auch die GeMarkus Hächler, CVP, Kenntnis nehmen. Nach etwas mehr als Informationen aus dem Wahlbüro: meindekanzlei gerne zur Verfü1 ½ Jahren Amtszeit gibt Mar- Briefliche Stimmabgabe Im Hin- gung. kus Hächler aus gesundheitli- blick auf kommende Urnengänchen Gründen seinen soforti- ge möchte das Wahlbüro wieder Baugesuche Die Baubewilligung gen Rücktritt als Gemeinderat einmal in Erinnerung rufen, wurde erteilt an: Niklaus Küng, Rigistrasse 9, bekannt. dass wer brieflich stimmen will, Markus Hächler wurde am 21. seine Unterschrift auf den 5610 Wohlen, für die ErweiteOktober 2012 – mit Amtsantritt Stimmrechtsausweis setzt so- rung der bestehenden Balkone per 1. Januar 2013 – durch das wie die Stimm- bzw. Wahlzettel an der Südwestfassade sowie Neuenhofer Stimmvolk in den in das (kleine) Stimmzettelku- die Umgebungsgestaltung, auf Gemeinderat gewählt. Mit Mar- vert legt. Das zugeklebte der Parzelle 3222, Weststrasse kus Hächler verliert die Gemein- Stimmzettelkuvevert ist an- 7, in Neuenhof. de Neuenhof einen versierten schliessend zusammen mit dem Gemeinderat. Er war für die Be- Stimmrechtsausweis im (gros- Öffnungszeiten der reiche Bildung, Kultur und Sport sen) Antwortkuvert rechtzeitig Gemeindeverwaltung verantwortlich und vertritt die an die Gemeindekanzlei zu lei- Die Öffnungszeiten und ErreichGemeinde in verschiedenen re- ten. Bei der brieflichen Stimm- barkeit (Schalterdienst) sind wie gionalen Verbänden und Gremi- abgabe per Post muss das Ku- folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 en. Mit grossem Engagement, vert mit den Stimm- und Wahl- Uhr, Dienstag bis Donnerstag, Fachwissen, einer geradlinigen zetteln bis spätestens Dienstag- 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, Haltung sowie einem stets offe- abend vor dem Abstimmungs- 7.30–14.30. Tel. 056 416 21 11, nen Ohr für die Bevölkerung hat wochenende aufgegeben wer- E-Mail: gemeindekanzlei@neuensich Markus Hächler immer wie- den. Bei späterer Postaufgabe hof.ch der zum Wohl der Gemeinde eingesetzt. GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Der Gemeinderat dankt Herrn Markus Hächler für seine sehr Folgende Personen werden im September 2014 80, 85, 90 Jahre und guten und wertvollen Dienste älter. Der Gemeinderat gratuliert ihnen recht herzlich. für die Gemeinde Neuenhof und Emilie Marie Voser, Sonnmattweg 2 14.9.1921/93 wünscht ihm auf diesem Wege Lilly Henseler, Sonnmattweg 2 24.9.1921/93 schnelle Genesung sowie alles Remo Campigotto, Feldhofweg 34 3.9.1929/85 Gute für die Zukunft. Salvatore Currenti, Zürcherstrasse 115 7.9.1929/85 Die Stellvertretung bis zur ent- Leo Karl Hüppi, Zürcherstrasse 138 29.9.1929/85 sprechenden Ersatzwahl wird Giuseppe Marano, Zürcherstrasse 148 1.9.1934/80 durch Herrn Gemeinderat An- Gertrud Maria Menini, Kirchfeldstrasse 7 12.9.1934/80 dreas Muff wahrgenommen. Dora Emilie Bürgler, Zürcherstrasse 137 13.9.1934/80 Weiter übernimmt Frau Ge- Charles Pierre Decorvet, Im Quer 4 26.9.1934/80 meinderätin Petra Kuster Gerny Othmar Reischl, Haldenweg 6 30.9.1934/80 Zum 94. Geburtstag von Emil Gottesleben Heute Donnerstag, 28. August 2014, kann Emil Gottesleben an der Nelkenstrasse 9 in Neuenhof seinen 94. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevölkerung von Neuenhof gratulieren Emil Gottesleben ganz herzlich zu seinem 94. Geburtstag und wünschen ihm viele schöne und frohe Stunden im neuen Lebensjahr.

Regisseur Luis Ventura (M.) und

Schauspieler Adam Lannon im Forstrevier Wohlen.

Crash-Szene in einem Wettinger RVBW-Bus.

Film-Sets von «Tetro Rouge» in der Region Regisseur Luis Ventura ist mitten in den Dreharbeiten seines neuen Kinofilms «Tetro Rouge», der unter anderem in Wettingen und Neuenhof gedreht wird. LAURA LOOS

Schon früh beginnt sich Luis Ventura für den Film zu interessieren: Der in Baden geborene Regisseur beginnt mit 9 Jahren hobbymässig zu filmen. Im Alter von 12 wurde er in Rom als Statist bei «Gangs of New York» von Martin Scorsese aufgeboten und durfte erste Erfahrungen auf einem grossen Filmset machen. Dieses Erlebnis hat ihn total begeistert: «Es war alles sehr gross aufgezogen, mit einer riesigen Kulisse und einer Menge Schauspieler», so der junge Regisseur. Nach dem Abschluss des International Baccalaureate (IB) in Frankfurt begann Luis Ventura sein Studium als Filmregisseur am SAE Institute in London. Noch während seiner Studienzeit gründete er seine Video-Produktionsfir-

ma Luddafilms Ltd. in London und begann 2011 mit den Dreharbeiten seines ersten Kinofilms «A Confident Man», der ebenfalls in der Region Baden aufgenommen wurde. Es folgte der Kurzfilm Midnight City, für den Luis Ventura mit dem Preis für die beste Regie in der Schweiz (YFFF 2012) ausgezeichnet wurde und der in Paris (ECÙ 2013) und in Seattle (SIFF 2013) als bester Kurzfilm nominiert wurde. «Die Idee zu ‹Tetro Rouge› entstand bereits während der letzten Dreharbeiten», sagt Ventura. «Für die vier grösseren Rollen haben sich beim Casting in London über 2000 Personen beworben», erzählt der Regisseur. Da alle Darsteller aus England sind, wird am Set hauptsächlich Englisch gesprochen. Im Mai wurde ein Testshoot gedreht und im Juni grünes Licht für die Dreharbeiten für den Kinofilm gegeben, welche von Mitte Juli bis Mitte September laufen. «‹Tetro Rouge› ist ein post-apokalyptisches Abenteuer, erzählt aus der Sicht von Skye, einer jungen Überlebenskünstlerin, deren Vater ihr eine verschlüsselte Botschaft überträgt. Gejagt durch eine Gruppe gnadenloser Söldner trifft Skye auf Tetro, einen mysteriösen Einzelkämpfer mit einer dunklen Ge-

schichte. Verfolgt durch die Vergangenheit und auf der Suche nach einer Zukunft begeben sich die beiden auf eine europaweite Schatzsuche», lautet die Beschreibung zum Film.

Ventura. «Wir dürfen aber auch grosse Unterstützung erfahren durch offerierte Drehplätze, Requisiten wie Helikopter und Flugzeuge, welche uns zur Verfügung gestellt werden, und natürlich durch das Mitwirken vieler Statisten, ohne ES IST EINE VIELSEITIGE und auf- die eine Szene wie diejenige im wendige Arbeit, die Luis Ventura Bus gar nicht machbar wäre.» mit seinem Team macht. Natürlich gibt es da auch das eine oder andere Missgeschick: «In Frankreich ist unsere Drohne in ein Maisfeld gestürzt und die ganze Crew hat sie eine Stunde lang suchen müssen, zum Glück hat sie noch funktioniert», meint der Regisseur. Nachdem die Crew zwei Wochen in Frankreich gefilmt hat, sind sie nun in der Schweiz unterwegs. So wurde beispielsweise auf dem Rüsler in Neuenhof, im ehemaligen Hotel Steinhof in Würenlos oder in einem RVBW-Bus in Wettingen gedreht. Dabei ist Flexibilität ein steter Begleiter: «In Frankreich wollten wir eine Szene am See drehen, mussten dann aber erstaunt feststellen, dass gleichentags ein Fischerwettbewerb stattfand. So mussten wir die Szene am Abend und am nächsten Tag drehen und unsere Rückreise in die Schweiz um einen Tag verschieben», erzählt Produzentin Edith Szene auf dem Rüsler in Neuenhof.

IM APRIL 2015 wird «Tetro Rouge»

Premiere feiern und Luis Ventura freut sich jetzt schon auf diesen Moment: «Wir haben bis jetzt ausgezeichnetes Filmmaterial, welches sehr gut auf internationalem Niveau mithalten kann.» Mehr Infos unter www.tetrorouge.com

Fotos: zVg


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT ad interim das Präsidium der kann nicht garantiert werden, Kulturkommission Neuenhof. dass das Antwortkuvert rechtDer Gemeinderat hat die zeitig im Wahlbüro eintrifft. Durchführung der Ersatzwahl eiDas Wahlbüro stellte bei vernes Mitgliedes des Gemeindera- gangenen Urnengängen vertes Neuenhof für den Rest der mehrt fest, dass die vorgängig Amtsperiode 2014 bis 2017 – in aufgeführten Anweisungen Absprache mit der Gemeindeab- nicht immer beachtet werden. teilung des Kantons Aargau – auf So kommt es öfters vor, dass den Urnengang vom Sonntag, Stimmrechtsausweise nicht un30. November 2014, angesetzt. terschrieben sind, sich StimmBezüglich des Anmeldeverfah- resp. Wahlzettel nicht im dafür rens wird auf das separate Inse- vorgesehenen StimmzettelkuZum 93. Geburtstag von Klara rat im amtlichen Publikationsor- vert befinden oder Antwortkuverts zu spät (am Montag nach Moor Heute Donnerstag, 28. Au- gan (Limmatwelle) verwiesen. dem Urnengang) bei der Gegust 2014, kann Klara Moor am Sonnmamttweg 2 in Neuenhof Öffnungszeiten Gemeindebüro In- meindekanzlei eintreffen. All folge Einführung einer neuen diese brieflichen Stimmabgaihren 93. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevöl- Software bleibt das Gemeinde- ben müssen vom Wahlbüro als kerung von Neuenhof gratulie- büro (Einwohnerkontrolle) am «ungültig» taxiert werden. Geraren Klara Moor ganz herzlich Dienstag, 2. September 2014, de bei knappen Verhältnissen zuiIhrem 93. Geburtstag und den ganzen Tag geschlossen. Be- könnten diese Stimmen für den wünschen ihr viele schöne und scheinigungen und Identitäts- Abstimmungs- bzw. Wahlausfrohe Stunden im neuen Le- karten-Anträge können an die- gang jedoch wichtig sein. sem Tag somit nicht ausgestellt Im Übrigen verweist das Wahlbensjahr. bzw. vorgenommen werden. büro auf die Anleitung für die Markus Hächler tritt per sofort Die restlichen Abteilungen der briefliche sowie die stellvertretenhaben de Stimmabgabe auf dem Stimmaus dem Gemeinderat zurück Mit Gemeindeverwaltung Bedauern musste der Gemein- normal geöffnet. Um Verständ- rechtsausweis selbst. Für allfällige weitere Auskünfte steht Ihnen derat von der Demission von nis wird gebeten. selbstverständlich auch die GeMarkus Hächler, CVP, Kenntnis nehmen. Nach etwas mehr als Informationen aus dem Wahlbüro: meindekanzlei gerne zur Verfü1 ½ Jahren Amtszeit gibt Mar- Briefliche Stimmabgabe Im Hin- gung. kus Hächler aus gesundheitli- blick auf kommende Urnengänchen Gründen seinen soforti- ge möchte das Wahlbüro wieder Baugesuche Die Baubewilligung gen Rücktritt als Gemeinderat einmal in Erinnerung rufen, wurde erteilt an: Niklaus Küng, Rigistrasse 9, bekannt. dass wer brieflich stimmen will, Markus Hächler wurde am 21. seine Unterschrift auf den 5610 Wohlen, für die ErweiteOktober 2012 – mit Amtsantritt Stimmrechtsausweis setzt so- rung der bestehenden Balkone per 1. Januar 2013 – durch das wie die Stimm- bzw. Wahlzettel an der Südwestfassade sowie Neuenhofer Stimmvolk in den in das (kleine) Stimmzettelku- die Umgebungsgestaltung, auf Gemeinderat gewählt. Mit Mar- vert legt. Das zugeklebte der Parzelle 3222, Weststrasse kus Hächler verliert die Gemein- Stimmzettelkuvevert ist an- 7, in Neuenhof. de Neuenhof einen versierten schliessend zusammen mit dem Gemeinderat. Er war für die Be- Stimmrechtsausweis im (gros- Öffnungszeiten der reiche Bildung, Kultur und Sport sen) Antwortkuvert rechtzeitig Gemeindeverwaltung verantwortlich und vertritt die an die Gemeindekanzlei zu lei- Die Öffnungszeiten und ErreichGemeinde in verschiedenen re- ten. Bei der brieflichen Stimm- barkeit (Schalterdienst) sind wie gionalen Verbänden und Gremi- abgabe per Post muss das Ku- folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 en. Mit grossem Engagement, vert mit den Stimm- und Wahl- Uhr, Dienstag bis Donnerstag, Fachwissen, einer geradlinigen zetteln bis spätestens Dienstag- 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, Haltung sowie einem stets offe- abend vor dem Abstimmungs- 7.30–14.30. Tel. 056 416 21 11, nen Ohr für die Bevölkerung hat wochenende aufgegeben wer- E-Mail: gemeindekanzlei@neuensich Markus Hächler immer wie- den. Bei späterer Postaufgabe hof.ch der zum Wohl der Gemeinde eingesetzt. GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Der Gemeinderat dankt Herrn Markus Hächler für seine sehr Folgende Personen werden im September 2014 80, 85, 90 Jahre und guten und wertvollen Dienste älter. Der Gemeinderat gratuliert ihnen recht herzlich. für die Gemeinde Neuenhof und Emilie Marie Voser, Sonnmattweg 2 14.9.1921/93 wünscht ihm auf diesem Wege Lilly Henseler, Sonnmattweg 2 24.9.1921/93 schnelle Genesung sowie alles Remo Campigotto, Feldhofweg 34 3.9.1929/85 Gute für die Zukunft. Salvatore Currenti, Zürcherstrasse 115 7.9.1929/85 Die Stellvertretung bis zur ent- Leo Karl Hüppi, Zürcherstrasse 138 29.9.1929/85 sprechenden Ersatzwahl wird Giuseppe Marano, Zürcherstrasse 148 1.9.1934/80 durch Herrn Gemeinderat An- Gertrud Maria Menini, Kirchfeldstrasse 7 12.9.1934/80 dreas Muff wahrgenommen. Dora Emilie Bürgler, Zürcherstrasse 137 13.9.1934/80 Weiter übernimmt Frau Ge- Charles Pierre Decorvet, Im Quer 4 26.9.1934/80 meinderätin Petra Kuster Gerny Othmar Reischl, Haldenweg 6 30.9.1934/80 Zum 94. Geburtstag von Emil Gottesleben Heute Donnerstag, 28. August 2014, kann Emil Gottesleben an der Nelkenstrasse 9 in Neuenhof seinen 94. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevölkerung von Neuenhof gratulieren Emil Gottesleben ganz herzlich zu seinem 94. Geburtstag und wünschen ihm viele schöne und frohe Stunden im neuen Lebensjahr.

Regisseur Luis Ventura (M.) und

Schauspieler Adam Lannon im Forstrevier Wohlen.

Crash-Szene in einem Wettinger RVBW-Bus.

Film-Sets von «Tetro Rouge» in der Region Regisseur Luis Ventura ist mitten in den Dreharbeiten seines neuen Kinofilms «Tetro Rouge», der unter anderem in Wettingen und Neuenhof gedreht wird. LAURA LOOS

Schon früh beginnt sich Luis Ventura für den Film zu interessieren: Der in Baden geborene Regisseur beginnt mit 9 Jahren hobbymässig zu filmen. Im Alter von 12 wurde er in Rom als Statist bei «Gangs of New York» von Martin Scorsese aufgeboten und durfte erste Erfahrungen auf einem grossen Filmset machen. Dieses Erlebnis hat ihn total begeistert: «Es war alles sehr gross aufgezogen, mit einer riesigen Kulisse und einer Menge Schauspieler», so der junge Regisseur. Nach dem Abschluss des International Baccalaureate (IB) in Frankfurt begann Luis Ventura sein Studium als Filmregisseur am SAE Institute in London. Noch während seiner Studienzeit gründete er seine Video-Produktionsfir-

ma Luddafilms Ltd. in London und begann 2011 mit den Dreharbeiten seines ersten Kinofilms «A Confident Man», der ebenfalls in der Region Baden aufgenommen wurde. Es folgte der Kurzfilm Midnight City, für den Luis Ventura mit dem Preis für die beste Regie in der Schweiz (YFFF 2012) ausgezeichnet wurde und der in Paris (ECÙ 2013) und in Seattle (SIFF 2013) als bester Kurzfilm nominiert wurde. «Die Idee zu ‹Tetro Rouge› entstand bereits während der letzten Dreharbeiten», sagt Ventura. «Für die vier grösseren Rollen haben sich beim Casting in London über 2000 Personen beworben», erzählt der Regisseur. Da alle Darsteller aus England sind, wird am Set hauptsächlich Englisch gesprochen. Im Mai wurde ein Testshoot gedreht und im Juni grünes Licht für die Dreharbeiten für den Kinofilm gegeben, welche von Mitte Juli bis Mitte September laufen. «‹Tetro Rouge› ist ein post-apokalyptisches Abenteuer, erzählt aus der Sicht von Skye, einer jungen Überlebenskünstlerin, deren Vater ihr eine verschlüsselte Botschaft überträgt. Gejagt durch eine Gruppe gnadenloser Söldner trifft Skye auf Tetro, einen mysteriösen Einzelkämpfer mit einer dunklen Ge-

schichte. Verfolgt durch die Vergangenheit und auf der Suche nach einer Zukunft begeben sich die beiden auf eine europaweite Schatzsuche», lautet die Beschreibung zum Film.

Ventura. «Wir dürfen aber auch grosse Unterstützung erfahren durch offerierte Drehplätze, Requisiten wie Helikopter und Flugzeuge, welche uns zur Verfügung gestellt werden, und natürlich durch das Mitwirken vieler Statisten, ohne ES IST EINE VIELSEITIGE und auf- die eine Szene wie diejenige im wendige Arbeit, die Luis Ventura Bus gar nicht machbar wäre.» mit seinem Team macht. Natürlich gibt es da auch das eine oder andere Missgeschick: «In Frankreich ist unsere Drohne in ein Maisfeld gestürzt und die ganze Crew hat sie eine Stunde lang suchen müssen, zum Glück hat sie noch funktioniert», meint der Regisseur. Nachdem die Crew zwei Wochen in Frankreich gefilmt hat, sind sie nun in der Schweiz unterwegs. So wurde beispielsweise auf dem Rüsler in Neuenhof, im ehemaligen Hotel Steinhof in Würenlos oder in einem RVBW-Bus in Wettingen gedreht. Dabei ist Flexibilität ein steter Begleiter: «In Frankreich wollten wir eine Szene am See drehen, mussten dann aber erstaunt feststellen, dass gleichentags ein Fischerwettbewerb stattfand. So mussten wir die Szene am Abend und am nächsten Tag drehen und unsere Rückreise in die Schweiz um einen Tag verschieben», erzählt Produzentin Edith Szene auf dem Rüsler in Neuenhof.

IM APRIL 2015 wird «Tetro Rouge»

Premiere feiern und Luis Ventura freut sich jetzt schon auf diesen Moment: «Wir haben bis jetzt ausgezeichnetes Filmmaterial, welches sehr gut auf internationalem Niveau mithalten kann.» Mehr Infos unter www.tetrorouge.com

Fotos: zVg


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

NEUENHOF/KILLWANGEN

Texte aus «Schweizen» Die Kulturkommission freut sich über die kurzfristige Zusage des bekannten Schweizer Autors Charles Lewinsky, der zusammen mit den beiden Wortakrobaten Judith Stadlin und Michael van Orsouw eine «satirische Lesung der etwas andern Art» durchführen wird. Die drei vielseitigen Autoren, die mit allen Bühnenwässerchen gewaschen sind, laden zu einer TrioLesung ein, die viel verspricht und auch hält. Gemeinsam präsentieren sie Texte aus «Schweizen». Charles Lewinsky versteht es wie kein Zweiter, die Befindlichkeit der Schweiz auf ihren pointierten Witz zuzuspitzen. Nun beschreibt er auf 24 unterschiedliche Textarten ihre Zukunft und trifft dabei mit grandioser Komik ihre Gegenwart. Da Lewinskys neues Buch «Kastelau» druckfrisch ist und er auf der Liste der Buchpreisanwärter figuriert, ist der Autor zurzeit in allen Medien präsent. In Neuenhof

Lewinsky und Co. sind zu Gast in Neuenhof. Foto: zVg können alle Interessierten Lewinsky und Co. live erleben. Ein kurzweiliger, amüsanter Abend ist garantiert. (ms) Kath. Pfarreisaal, Glärnischstrasse 14, Samstag, 20. September, 20 Uhr. Eintritt 20 Franken (Abendkasse ab 19.30 Uhr). Vorverkauf ab Montag, 8. September, im Gemeindehaus Neuenhof, Tel. 056 416 21 40.

NATURFREUNDE, SEKTION NEUENHOF Amdener Höhenweg Obwohl es dem Kalender nach noch Sommer war, begrüsste die Naturfreunde der Morgen des 17. Augusts eher herbstlich. Bei nur gerade 10°C und leichtem Nebel bestiegen neun Naturfreunde der Sektion Neuenhof um 7.20 Uhr den Zug nach Zürich und weiter nach Ziegelbrücke. Dort wechselten sie in den Bus nach Amden. Spätestens hier stellte sich heraus, dass sich viele Ausflügler auf den Wetterbericht verliessen, denn die Sitzplätze waren schnell besetzt und etliche Reisende mussten die Strecke stehend absolvieren. Aber bald schon lachte den Wanderern die Sonne ins Gesicht, was für gute Laune sorgte. In Amden beförderte die Sesselbahn Mattstock alle zur Bergstation Niederschlag. Hier im Restaurant gab es den «ach so geliebten» Kaffee mit Gipfeli, bevor man sich auf die ca. dreistündige Strecke machte. Die Schuhe geschnürt, die Säcke geschultert, so zog man los. Der Weg führte immer wieder durch Viehweiden, die mit Elektrodrähten eingezäunt waren. Ob die wohl geladen sind? Ein erschrockener Juchtz gab die Antwort . . . Immer wieder bewunderten die Wanderer das prächtige Panorama, das sich ihnen bot, mit dem Walensee und den ganz wenig, aber frisch «gezuckerten» Berggipfeln. Etwas unterhalb des höchsten Punktes der Wanderung, dem Hüttliboden, erreichten alle die Feuerstelle, wo sie ihre Würste braten wollten. Eine Familie war hier schon am Grillieren und so durften die Na-

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Ivo Müller, Buechbühlstrasse 5, 8956 Killwangen, für die Vergrösserung der Balkontüre, Parzelle Nr. 418, Buechbühlstrasse 5.

tion dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliesPublikation von Gesuchen um or- sen lassen. dentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemein- Öffnungszeiten Gemeindekanzlei de Killwangen ein Gesuch um or- Die Schalter der Gemeindeverwaldentliche Einbürgerung gestellt: tung sind wie folgt geöffnet: MonAbdurrahman Rexhepi, 1952, und tag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Mevlide Rexhepi geb. Haziri, Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr 1953, kosovarische Staatsangehö- und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– rige, wohnhaft in Killwangen, 11.30 Uhr, nachmittags geschlosBahnhofstrasse 17, sowie Telfije sen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr Rexhepi geb. Ramadani, 1976, ko- und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 sovarische Staatsangehörige, Uhr (durchgehend). Per Mail ist wohnhaft in Killwangen, Bahn- die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. hofstrasse 17. Jede Person kann innert 30 Ta- Weitere Infos auf der Gemeindegen seit der amtlichen Publika- homepage www.killwangen.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im September 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat wünscht alles Gute und weiterhin gute Gesundheit. Margaritha Spring-Würsch, Kirchstrasse 5 6. / 88 Jahre Paul Menth-Giebel, Zelgmattstrasse 10 24. / 85 Jahre Kurt Scherer, Rütihaldenstrasse 3 30. / 80 Jahre Rosa Fasulo-Rubino, Steinigstrasse 8 3. / 78 Jahre Ruth Caldara-Stüssi, Ahornweg 19 26. / 78 Jahre Peter Koch-Schlatter, Dorfstrasse 15 1. / 73 Jahre August Scherrer-Voser, Zelgmattstrasse 12 15. / 72 Jahre Anneliese Koch-Schlatter, Dorfstrasse 15 22. / 71 Jahre INSERAT

Mit der Sesselbahn Mattstock unterwegs zur Bergstation. Foto: zVg turfreunde gleich ihr Feuer mitbenutzen. Dann marschierte man weiter bis zur Alpwirtschaft Altschen, die vom Skiklub Amden betrieben wird. Hier wurde man mit feinen Spezialitäten verwöhnt, was den Aufbruch etwas hinauszögerte. Schlussendlich verliess man das gemütliche Beizli, denn in Arvenbüel beabsichtigten die Wanderer, wieder das Postauto nach Ziegelbrücke zu besteigen. Aber so was! Hier staunten die Naturfreunde nicht schlecht, wie viele Personen sich in ein solch silbriges Vehikel zwängen können. Einige meinten ganz trocken, so viele wie vorne einsteigen, müssten hinten wieder aussteigen – aber lustig war es trotzdem. Als sich dann in Ziegelbrücke die Türen öffneten, waren alle richtig froh, wieder an der frischen Luft zu sein. Bald fuhr dann auch der Zug ein, der alle wieder in den Aargau brachte. Eine schöne SpätsommerFrühherbst-Wanderung ging um 18.36 (bs) Uhr in Neuenhof zu Ende.

GEMEINDE KILLWANGEN

Stille Wahl von Herbert Schraner als Mitglied des Wahlbüros für den Rest der laufenden Amtsperiode 2014–2017 Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, wird für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 als Mitglied des Wahlbüros in stiller Wahl gewählt erklärt: Schraner Herbert, 1948, von Sulz AG und Zürich ZH Rütenenstrasse 11a Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrunds, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ereignisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdefrist muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Killwangen, 25. August 2014 GEMEINDERAT KILLWANGEN


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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

KILLWANGEN

Taschengeld aufbessern oder neues Spielzeug Pünktlich um 9 Uhr am Samstag, 23. August, öffneten die Organisatoren die Tore für die Schüler-Tauschbörse. Die Kinder fanden sich bepackt mit Schachteln, Säcken und Zeinen ein. Mit viel Elan suchten sich die Schüler einen Platz in der Turnhalle, um ihre Plüschtiere, Games, Bücher, Puppen, Autos und CDs auf der mitgebrachten Decke zu präsentieren. Gleich darauf fing das Feilschen, Handeln und Kaufen an. Die einen waren angespornt, um ihr Taschengeld aufzubessern, andere wollten ihre alten Sachen gegen neue tauschen. Es wurde beobachtet, wie ein Kind zwei Franken eingenommen und damit gleich bei einem «Gspöndli» die fehlende Globi-CD im eigenen Sortiment dazugekauft hat. Andere haben in der Zeit, wo nicht gerade ein KäuINSERAT

Ein letztes Mal mit den alten Spielsachen spielen. fer anwesend war, ein letztes Mal mit den Sachen aus früheren Zeiten gespielt. Am durch den Elternverein geführten Kiosk konnten

Kaufen, verkaufen, feilschen . . .

sich die Besucher mit feinen Kuchen, Süssigkeiten und Getränken verpflegen. Auch wenn nicht die ganze Turnhalle gefüllt wur-

Fotos: zVg

de, sind sich die Organisatoren einig: Dieser Anlass muss unbedingt nächstes Jahr wiederholt werden. (tt)


YOGA

jeden Do, 18.15 bis 19.45 Uhr Steinackerstrasse 17

GEMEINDE SPREITENBACH

Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisationen vom 5. September 1979, wird diese Verkehrsbeschränkung verfügt: Buchbühlstrasse, Parkplatz Schulhaus Hasel Parkieren verboten, Montag bis Freitag, 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr, ausgenommen mit gültiger Vignette/Parkkarte und im Verkehr mit Schulhaus und Turnhalle. Parkieren gestattet: übrige Zeiten sowie während der Schulferien. Rechtsmittel Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 29. August 2014 beim Gemeinderat Spreitenbach einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2829 Ikea AG, Müslistrasse 16 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Umbau Kundendienst Baustelle: Müslistrasse 16 Parzelle: 3196 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres BG-Nr. Bauherr:

2831 Krüsi Peter, Bickackerstrasse 1f 5436 Würenlos Bauobjekt: Umnutzung bestehender Räume in Fitnesscenter Baustelle: Güterstrasse 10 Parzelle: 673 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung BG-Nr. Bauherr:

2832 Zweifel Pomy-Chips AG, Kesselstrasse 5, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Fahrnisbaute in Form einer überdimensionierten Chipstüte Baustelle: Kesselstrasse Parzelle: 2870 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2833 Siegrist Benjamin, Brüelstrasse 64 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Balkonverglasung Baustelle: Brüelstrasse 64 Parzelle: 3482 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 1. September bis 30. September 2014 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

8957 Spreitenbach

Info: www.kalari-ayurveda.ch

Anmeldung: 076 529 64 94 Mit diesem Inserat geben wir Fr. 10.– Rabatt auf die Probestunde.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

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SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung geschlossen Am Freitag, 29. August 2014, bleibt die Gemeindeverwaltung infolge des traditionellen Personalausflugs geschlossen. Die Notfall-Kontaktnummern sind auf www.spreitenbach.ch sowie in einem separaten Inserat im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde (Limmatwelle) ersichtlich.

bach, für Outdoor Parcours für EFahrzeuge, Türliackerstrasse 4. Pilzkontrolle Für die Gemeinde Spreitenbach ist die Pilzkontrollstelle in Baden zuständig (Abteilung Sicherheit, Einfahrt Schadenmühleplatz, linke Seite). Die Kontrollstelle ist wie folgt geöffnet: Bis 31. August 2014 jeweils Montag bis Sonntag von 17 bis 18 Uhr, 1. September 2014 bis 30. September 2014, Montag bis Freitag von 17 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 17 bis 19 Uhr, ab 1. Oktober 2014 jeweils Die Jugendmusik Spreitenbach wurde 1979 gegründet. Montag bis Sonntag, 17 bis 18 Uhr.

Die Grabäcker-Brücke ist saniert Termine 2. September, 17 Uhr: unworden. Foto: az/Archiv entgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13. Landstrasse K274 bald wieder geöffnet Das Brückenbauwerk «Grab- Öffnungszeiten der Gemeindeveräcker» und Teile der Landstrasse waltung Mo, 8.30–11.30 / 13.30– werden seit einigen Wochen sa- 18.30 Uhr, Di bis Do, 8.30–11.30 / niert. Die Landstrasse ist daher in 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. diesem Streckenbereich für den Tel. 056 418 85 11, Fax 056 402 02 Verkehr gesperrt. Bald dürfte sich 82. www.spreitenbach.ch. dies ändern. Voraussichtlich Ende August sind die Arbeiten abge- Schalteröffnungszeiten Regionalposchlossen und die Strasse kann lizei wettingen-limmattal in Spreiwieder dem Verkehr übergeben tenbach Mo, 8.30–11.30 / 13.30– 18.30 Uhr, Di, 8.30–11.30 / 13.30– werden. 16 Uhr, Mi, 8.30–11.30 / 13.30–16 Baubewilligung ist erteilt worden an Uhr, Do, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, Umweltarena AG, 8957 Spreiten- Fr, 8.30–15 Uhr. INSERAT

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Foto: zVg

35 Jahre Jugendmusik In diesem Jahr feiert die Jugendmusik Spreitenbach ihr 35-Jahr-Jubiläum. Die Jugendmusik Spreitenbach (JMS) wurde am 9. Juni 1979 gegründet. Sie entstand aus der Jugendabteilung der Musikgesellschaft Spreitenbach. Anlässlich dieses Jubiläums wird die JMS am 7. und 8. November 2014 zwei Konzerte aufführen. Am Freitag wird zusammen mit der Musikschule Spreitenbach und einigen

lokalen Vereinen ein Musical aufgeführt. Am Samstag folgt ein gemeinsames Konzert mit ehemaligen Jugendmusikantinnen und Jugendmusikanten und der Musikgesellschaft Spreitenbach durchgeführt. Zu diesem Anlass werden alle ehemaligen Jugendmusikantinnen und Jugendmusikanten aufgerufen, an diesem Jubiläum teilzunehmen. (pw) Informationen zur Anmeldung und zu den Konzerten findet man auf der Webseite www.jugendmusikspreitenbach.ch oder per Mail an praesident@jugendmusikspreitenbach.ch.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

SPREITENBACH

Nun finden auch

VERMISCHTES

Malerisches Werk von Bruno Weber.

Foto: zVg

DER TAG DER MALER IM BRUNO-WE- 20-Jahr-Jubiläum. Als besonderer BER-PARK Am Sonntag, 31. August Gast ist der Gospelchor aus Dieti-

2014, gehört der Park für einmal den Malern. Kreative aus allen Stilrichtungen arbeiten vor Ort, stellen sich und ihre Werke vor, sind offen für Austausch mit dem Besucher. Besucherinnen und Besucher können auf Entdeckungsreise gehen, werden überall Pinsel, Leinwände Papier und Farben antreffen, können beim Malen zuschauen, sich Techniken und Philosophien erklären lassen und vor allem, sich inspirieren lassen von der Vielfalt der Kunst und der Art, mit Farben zu komponieren. Auch Bruno Weber ist mit einigen käuflichen Exponaten aus seinem malerischen Schaffen vertreten. Eine kleine Bar rundet den Besuch ab. Bei schönem Wetter im ganzen Park, bei Regen im Wassergartensaal, im Zelt und im Haus. Es gelten die normalen Eintrittspreise.

kon «Singers of Joy» anwesend und wird gesanglich mitwirken. Kaffee, verschiedene Getränke, Kuchen und Pikantes sorgen fürs leibliche Wohl der Gäste. Eintritt frei. Reformiertes Kirchenzentrum Hasel, Sonntag, 31. August, 15–18 Uhr.

Auswärtige den Wanderweg

Eine neue Route der Schweizer Wanderwege hilft auch Auswärtigen, den Weg zum Restaurant Heitersberg zu finden. 45 Teilnehmer des Spreitenbacher Wandertags weihten die Route am 23. August ein. SUSANNE KARRER

«Ich kann mich nicht daran erinner, dass wir jemals so viele waren», begrüsste Gemeinderätin Monika Zeindler die rund 45 Anwesenden zum Spreitenbacher Wandertag. Ob es an der kurzen Strecke von eineinhalb Stunden oder am offerierten Zvieri im Restaurant Heitersberg liege – sie wisse es nicht, sagte sie schmunzelnd. Auch vier von fünf Gemeinderäten, ein alt Gemeinde- und ein alt Vizeammann waren unter Neu ist eine Route, die bisher nur mit den den Wanderern.

Wegweisern des Forstamtes ausgeschildert war, mit den gelben Markierungen der Schweizer Wanderwege versehen.

DIE STRECKE FÜHRTE auf einer neu

20 JAHRE GOSPELCHOR HASEL: IT’S COFFEE-TIME AGAIN Am 31. August

feiert der Gospelchor Hasel sein Coffee-Time mit dem Gospelchor.

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zVg

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im September feiern können, recht herzlich und wünscht gute Gesundheit: Emma Reimann, Untere Dorfstrasse 10 9./96 Jahre Dora Karrer, Shopping-Center 9 / 22.4 16./92 Jahre Mechthilde Meier, Shopping-Center 9 / 21.4 30./89 Jahre Egon Trüter, Langäckerstrasse 32 30./86 Jahre Gottlieb Suter, Untere Dorfstrasse 10 13./86 Jahre Walter Trippel, Haldenstrasse 48 14./85 Jahre Rosalia Reber, Steinackerstrasse 19 13./84 Jahre Hedwig Hirzel, Steinackerstrasse 15 29./84 Jahre Andreas Heggli, Untere Dorfstrasse 10 12./83 Jahre Erasmo Mistretta, Bahnhofstrasse 58 25./83 Jahre Andreas Bölsterli, Poststrasse 121 30./83 Jahre Heinz Lienhard, Poststrasse 155 20./81 Jahre Tarcisio Candoni, Glattlerweg 14 30./80 Jahre Eva Grylka, Langäckerstrasse 3 22./80 Jahre Waltraud Velloni, Bahnhofstrasse 73 19./80 Jahre René Wiederkehr, Rotzenbühlstrasse 35 19./80 Jahre

als Wanderweg ausgeschilderten Route auf den Heitersberg zum gleichnamigen Restaurant. Angeregt hatte diese Ausschilderung der Spreitenbacher Godi von Ah. Er ist als freiwilliger Helfer auf den Wanderwegen rund um Spreitenbach unterwegs, reinigt und erneuert die gelben Wegweiser und schneidet in den Weg ragende Sträucher zurück. Sein Gebiet umfasst Spreitenbach, den Heitersberg und die Wege bis zur Holzbrücke in Dietikon. «Besser nicht zu viel, aber das Gebiet dafür sauber erledigen», ist seine Devise. Das Amt hat er vor fünf Jahren von einem Freund übernommen. «Es macht mir Spass, ich kann gehen, wenn die Sonne scheint», sagt von Ah, der auch ein aktives Mitglied der Wandergruppe Spreitenbach ist, zufrieden. Wenn eine Tafel nicht mehr in Ordnung sei, melde er das den Schweizer Wanderwegen nach Oberentfelden und der Wegweiser werde geflickt. Jedes Jahr gebe es eine eintägige Schulung, das Pensum sei freiwillig – Godi von Ah geht die Wege jeden Frühling und jeden Herbst einmal komplett ab und

45 Personen kamen beim Spreitenbacher im Sommer auch Teilstrecken zur Kontrolle. Durch die neu ausgeschilderte Strecke seien nun alle Wege verbunden und es würden auch Rundwanderungen zum Egelsee

Wandertag mit auf den Heitersberg. möglich, erklärt von Ah: «Das war mein Ziel.» Den Einheimischen war der Weg zwar bekannt – die Strassen sind auch mit Wegweisern des Forstamtes ausgeschildert – aber die offiziellen gelben

Godi von Ah kümmert sich um die Spreitenbacher Wanderwege.

Fotos: ska

Wegweiser hatten bisher noch ge- Restaurant Heitersberg an, wo sie fehlt. sich eine Wurst vom Grill schmecken liessen. Die Route und Länge NACH EINER GUTEN STUNDE kamen des Heimwegs durfte jeder selber die Wanderer trotz eines kurzen gestalten, damit an diesem Tag siRegengusses wohlbehalten im cher jeder genug gewandert war.

VOLKSHOCHSCHULE SPREITENBACH Das neue Winterprogramm ist erschienen, das die Bevölkerung in diesen Tagen im Briefkasten findet. Nebst den Klassikern wie div. Sprachkursen, Acrylmalen, Hatha-Yoga, Pilates, Aqua-Fit, Zumba und Line Dance findet man neu: «Stil mit 50+» – Modetipps für Frauen mit Lys Rytz, Image-Coach. Nach der «Einführung in die Philosophie» im letzten Semester bietet Franziska Streiff einen spielerischen Umgang mit Texten von William Shakespeares Sonett an. Oder eintauchen in die Neuheiten der Bücherwelt bei einer abendlichen Schmökerstunde inkl. Apéro in der Buchhandlung Doppler in Baden. Sich in die Welt der Wertpapiere begeben. Wer eher technisch interessiert ist, besucht das Flugsicherheitszentrum Skyguide oder tritt ein in die 1. Erlebnis-Festung der Schweiz in Vitznau. Das leibliche Wohl kommt auch diesmal nicht zu kurz, es geht nach Spanien; Jose R. Tent bringt Rezepte aus seiner Heimat – Tapas und Paella. Rashida Attia präsentiert die Indische Küche mit neuen Rezepten, bunt und vielfältig. «Auen – die wilden Seiten des Aargaus – 20 Jahre Auenschutzpark» ist eine Veranstaltung des Naturama in Aarau und beleuchtet die 200-jährige Geschichte der Auenlebensräume im Aargau. «Der globale Kampf ums Erdöl – warum wir die Energiewende brauchen.» In Zusammenarbeit mit allen Volkshochschulen im Kanton Aargau findet das Referat von Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher, in Lenzburg statt. Kurs 42 – Der Flösserweg zu Land und zu Wasser: Daniel Maurer, Landschaftsführer. Der Weg führt zunächst vom Bahnhof Laufenburg durch die Altstadt zum Laufenplatz. Von dort aus beginnt ein gemütlicher Spaziergang entlang des Rheins bis zum Schiffssteg Rheinsulz. Unterwegs erzählt der «Flösser Sämi», wie die Flösser im 19. Jahrhundert ihr Holz geschickt die Flüsse hinuntergeleiteten. Mit dem Schiff MS Laufenburg fährt man zurück an den Ausgangspunkt. Kursgebühr: 50 Franken inkl. Schifffahrt. Treffpunkt: 13.45 Uhr am Bahnhof Laufenburg, Mittwoch, 3. September, 14–17 Uhr. (rh) Detaillierte Auskunft und Anmeldung im Sekretariat: 062 892 07 70 oder www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

SPREITENBACH

Nun finden auch

VERMISCHTES

Malerisches Werk von Bruno Weber.

Foto: zVg

DER TAG DER MALER IM BRUNO-WE- 20-Jahr-Jubiläum. Als besonderer BER-PARK Am Sonntag, 31. August Gast ist der Gospelchor aus Dieti-

2014, gehört der Park für einmal den Malern. Kreative aus allen Stilrichtungen arbeiten vor Ort, stellen sich und ihre Werke vor, sind offen für Austausch mit dem Besucher. Besucherinnen und Besucher können auf Entdeckungsreise gehen, werden überall Pinsel, Leinwände Papier und Farben antreffen, können beim Malen zuschauen, sich Techniken und Philosophien erklären lassen und vor allem, sich inspirieren lassen von der Vielfalt der Kunst und der Art, mit Farben zu komponieren. Auch Bruno Weber ist mit einigen käuflichen Exponaten aus seinem malerischen Schaffen vertreten. Eine kleine Bar rundet den Besuch ab. Bei schönem Wetter im ganzen Park, bei Regen im Wassergartensaal, im Zelt und im Haus. Es gelten die normalen Eintrittspreise.

kon «Singers of Joy» anwesend und wird gesanglich mitwirken. Kaffee, verschiedene Getränke, Kuchen und Pikantes sorgen fürs leibliche Wohl der Gäste. Eintritt frei. Reformiertes Kirchenzentrum Hasel, Sonntag, 31. August, 15–18 Uhr.

Auswärtige den Wanderweg

Eine neue Route der Schweizer Wanderwege hilft auch Auswärtigen, den Weg zum Restaurant Heitersberg zu finden. 45 Teilnehmer des Spreitenbacher Wandertags weihten die Route am 23. August ein. SUSANNE KARRER

«Ich kann mich nicht daran erinner, dass wir jemals so viele waren», begrüsste Gemeinderätin Monika Zeindler die rund 45 Anwesenden zum Spreitenbacher Wandertag. Ob es an der kurzen Strecke von eineinhalb Stunden oder am offerierten Zvieri im Restaurant Heitersberg liege – sie wisse es nicht, sagte sie schmunzelnd. Auch vier von fünf Gemeinderäten, ein alt Gemeinde- und ein alt Vizeammann waren unter Neu ist eine Route, die bisher nur mit den den Wanderern.

Wegweisern des Forstamtes ausgeschildert war, mit den gelben Markierungen der Schweizer Wanderwege versehen.

DIE STRECKE FÜHRTE auf einer neu

20 JAHRE GOSPELCHOR HASEL: IT’S COFFEE-TIME AGAIN Am 31. August

feiert der Gospelchor Hasel sein Coffee-Time mit dem Gospelchor.

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GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im September feiern können, recht herzlich und wünscht gute Gesundheit: Emma Reimann, Untere Dorfstrasse 10 9./96 Jahre Dora Karrer, Shopping-Center 9 / 22.4 16./92 Jahre Mechthilde Meier, Shopping-Center 9 / 21.4 30./89 Jahre Egon Trüter, Langäckerstrasse 32 30./86 Jahre Gottlieb Suter, Untere Dorfstrasse 10 13./86 Jahre Walter Trippel, Haldenstrasse 48 14./85 Jahre Rosalia Reber, Steinackerstrasse 19 13./84 Jahre Hedwig Hirzel, Steinackerstrasse 15 29./84 Jahre Andreas Heggli, Untere Dorfstrasse 10 12./83 Jahre Erasmo Mistretta, Bahnhofstrasse 58 25./83 Jahre Andreas Bölsterli, Poststrasse 121 30./83 Jahre Heinz Lienhard, Poststrasse 155 20./81 Jahre Tarcisio Candoni, Glattlerweg 14 30./80 Jahre Eva Grylka, Langäckerstrasse 3 22./80 Jahre Waltraud Velloni, Bahnhofstrasse 73 19./80 Jahre René Wiederkehr, Rotzenbühlstrasse 35 19./80 Jahre

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45 Personen kamen beim Spreitenbacher im Sommer auch Teilstrecken zur Kontrolle. Durch die neu ausgeschilderte Strecke seien nun alle Wege verbunden und es würden auch Rundwanderungen zum Egelsee

Wandertag mit auf den Heitersberg. möglich, erklärt von Ah: «Das war mein Ziel.» Den Einheimischen war der Weg zwar bekannt – die Strassen sind auch mit Wegweisern des Forstamtes ausgeschildert – aber die offiziellen gelben

Godi von Ah kümmert sich um die Spreitenbacher Wanderwege.

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Wegweiser hatten bisher noch ge- Restaurant Heitersberg an, wo sie fehlt. sich eine Wurst vom Grill schmecken liessen. Die Route und Länge NACH EINER GUTEN STUNDE kamen des Heimwegs durfte jeder selber die Wanderer trotz eines kurzen gestalten, damit an diesem Tag siRegengusses wohlbehalten im cher jeder genug gewandert war.

VOLKSHOCHSCHULE SPREITENBACH Das neue Winterprogramm ist erschienen, das die Bevölkerung in diesen Tagen im Briefkasten findet. Nebst den Klassikern wie div. Sprachkursen, Acrylmalen, Hatha-Yoga, Pilates, Aqua-Fit, Zumba und Line Dance findet man neu: «Stil mit 50+» – Modetipps für Frauen mit Lys Rytz, Image-Coach. Nach der «Einführung in die Philosophie» im letzten Semester bietet Franziska Streiff einen spielerischen Umgang mit Texten von William Shakespeares Sonett an. Oder eintauchen in die Neuheiten der Bücherwelt bei einer abendlichen Schmökerstunde inkl. Apéro in der Buchhandlung Doppler in Baden. Sich in die Welt der Wertpapiere begeben. Wer eher technisch interessiert ist, besucht das Flugsicherheitszentrum Skyguide oder tritt ein in die 1. Erlebnis-Festung der Schweiz in Vitznau. Das leibliche Wohl kommt auch diesmal nicht zu kurz, es geht nach Spanien; Jose R. Tent bringt Rezepte aus seiner Heimat – Tapas und Paella. Rashida Attia präsentiert die Indische Küche mit neuen Rezepten, bunt und vielfältig. «Auen – die wilden Seiten des Aargaus – 20 Jahre Auenschutzpark» ist eine Veranstaltung des Naturama in Aarau und beleuchtet die 200-jährige Geschichte der Auenlebensräume im Aargau. «Der globale Kampf ums Erdöl – warum wir die Energiewende brauchen.» In Zusammenarbeit mit allen Volkshochschulen im Kanton Aargau findet das Referat von Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher, in Lenzburg statt. Kurs 42 – Der Flösserweg zu Land und zu Wasser: Daniel Maurer, Landschaftsführer. Der Weg führt zunächst vom Bahnhof Laufenburg durch die Altstadt zum Laufenplatz. Von dort aus beginnt ein gemütlicher Spaziergang entlang des Rheins bis zum Schiffssteg Rheinsulz. Unterwegs erzählt der «Flösser Sämi», wie die Flösser im 19. Jahrhundert ihr Holz geschickt die Flüsse hinuntergeleiteten. Mit dem Schiff MS Laufenburg fährt man zurück an den Ausgangspunkt. Kursgebühr: 50 Franken inkl. Schifffahrt. Treffpunkt: 13.45 Uhr am Bahnhof Laufenburg, Mittwoch, 3. September, 14–17 Uhr. (rh) Detaillierte Auskunft und Anmeldung im Sekretariat: 062 892 07 70 oder www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch.


SPREITENBACH

WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

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Bräusivögel haben eigenen Weg Die Guggenmusik Bräusivögel Spreitenbach hat seit Kurzem einen nach ihr benannten Waldweg. Dieser befindet sich auf der linken Seite der Heitersbergstrasse, etwas unterhalb des grossen Parkplatzes. Am Freitag, 15. August, trafen sich die Mitglieder der BräusivögelGugge, eine Delegation des Gemeinderates und ein Mitarbeiter des Forstreviers Heitersberg zur feierlichen Einweihung des Bräusivögelweges. Rechtzeitig zur Einweihung klarte der Himmel auf, sodass die Gugge bei Sonnenschein zwei Stücke spielen konnte. Dann richtete Gemeindeammann Valentin Schmid das Wort an die Gugge und betonte, dass wohl nicht viele Guggen das Privileg eines eigenen Weges haben. Guggen-Präsidentin Nadja Mensch bedankte sich im Namen der Bräusivögel für den Weg und den feierlichen Anlass. Marcel Wegmann vom Forstrevier Heitersberg montierte den Wegweiser. Nach kräftigem Applaus und einigen weiteren Stücken wurde beim Unterstand noch mit Wurst und Getränken gefeiert. DASS DIE SPREITENBACHER GUGGE

zu ihrem eigenen Weg kam, hat Marcel Wegmann vom Forstrevier Heitersberg (l.) und Gemeindeammann Valentin Schmid montieren den neuen folgende Bewandtnis: Jedes Jahr Wegweiser des Bräusivögel-Weges. Fotos: zVg spenden die Bräusivögel der Gemeinde einen Betrag als Dank dafür, dass sie das Probelokal im Schulhaus gratis benützen dürfen. «Wir dürfen aber sagen, in welche Richtung die Spende verwendet werden soll», erklärt Guggenmitglied Patricia Huggenberger, die auch beim Forstamt arbeitet und daher Einblick bei beiden Beteiligten hat. «Somit haben wir uns den Weg also ein bisschen selber geschenkt», gibt sie lachend zu. Der Bräusivögelweg ist einer von drei bisher nicht benannten Wegen im Heitersberg, der wohl aufgrund seiner Kürze noch keinen Namen hatte. «Wir haben uns aber für diesen Weg entschieden, weil er gut zugänglich ist», so Huggenberger. (ph/ska) Die gesamte Gugge und viele Kinder waren bei der Einweihung des Weges vor Ort.


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Country für alle in Spreitenbach 38 Neuzuzüger genossen das Sommerfest im Hasel. SUSANNE KARRER

38 Personen hatten sich für den Neuzuzüger-Apéro der Gemeinde Spreitenbach angemeldet. Auf dem Dach des Gemeindehauses wurden sie von Gemeindeammann Valentin Schmid, sämtlichen Gemeinderatsmitgliedern und Vertretern der Kirche, der Schulpflege, der Parteien und der Vereine begrüsst. «Sie sind im Laufe der letzten zwölf Monate nach Spreitenbach gezogen – dazu kann ich Ihnen nur gratulieren», eröffnete Schmid seine Anspra- Die Nada Cowboys spielten am Sommerfest der Kulturkommission vor dem Kirchenzentrum Hasel. Fotos: ska che und pries die vielen Vorzüge der Gemeinde wie das Naherholungsgebiet rund um den Heitersberg, die grosse Vereinsvielfalt, das gemeindeeigene Kommunikationsnetz, die Schulen, das Hallenbad, Einkaufsmöglichkeiten und das kulturelle Angebot. Eines davon durften die Neuzuzüger gleich im Anschluss geniessen: Für alle Apéro-Teilnehmer gab es Essens- und Getränkegutscheine für das Sommerfest im Kirchenzentrum Hasel, wo an diesem Abend die Nada Cowboys zum Linedance aufspielten. Die passionierten Tänzer stürzten sich sofort aufs Tanzparkett und tanzten einen Linedance nach dem anderen.

Was hat Sie nach Spreitenbach gezogen?

Johannes und Stephanie Lieb, seit März ’14 in Spreitenbach

Anika Brieske und Matthias Häderli, seit Juni ’13 in Spreitenbach

«Der Arbeitsweg – ich arbeite in Zürich und wir haben vorher in Aarau gewohnt: Da liegt der Baregg dazwischen . . . Jetzt ist es viel angenehmer, zur Arbeit zu fahren.»

«Wir haben lange gesucht wegen des Hundes – man musste rausgehen können. Seit einem Jahr sind wir nun in Spreitenbach und es gefällt uns. Jeder sagte immer ‹Bäh, Spreitenbach›, aber wir finden es sehr schön hier!»

«Wir haben lange gesucht – ein halbes Jahr. Dann ist uns eine Anzeige für ein Einfamilienhaus mit Grünfläche in Spreitenbach ins Auge gestochen. Wir haben es uns angeschaut und es war Liebe auf den ersten Blick.»

«Wir haben ein halbes Jahr lang nach einer gemeinsamen Wohnung gesucht. Es gefällt uns in Spreitenbach. Die meisten, die ein schlechtes Bild der Gemeinde haben, kennen nur das Shoppi.»


Baugesuch Nr.: Bauherrschaft: Projektverfasser:

Brennholzlagerung im Privatwald Die Verwendung von Brennholz als erneuerbarer und nachhaltiger Rohstoff wird begrüsst. Brennholz wird für den Privatgebrauch meist lokal genutzt. Was gilt es zu beachten, wenn Brennholz im Wald oder am Waldrand von Privaten gelagert wird? Was ist gestattet? – Brennholz wird ausschliesslich für den eigenen privaten Bedarf gelagert. Es darf weder gehandelt noch für andere Personen gelagert werden. – Das Holz ist entlang eines befahrbaren Weges zu lagern. Eine Weiterverarbeitung (z. B. Fräsen der Holzrugel/-spälten) auf der Waldstrasse ist möglich. Die Geräte dazu sind nicht im Wald zu lagern. – Die Lagerung von Brennholz soll am selben Ort über wenige Jahre erfolgen. Eine langfristige Lagerung ist weder zulässig noch sinnvoll. – Für die Lagerung des Brennholzes dürfen keine festen Einrichtungen geschaffen werden. Gemäss § 6 Abs. 1 BauG sind Bauten und Anlagen «alle Gebäude und gebäudeähnlichen sowie alle weiteren, künstlich hergestellten und mit dem Boden fest verbundenen Objekte». Das heisst, wenn die Bedachung der Holzbeige mit dem Boden verbunden ist, gilt die Holzbeige als Baute. Bauten sind im Wald bewilligungspflichtig. Bauten für die Lagerung von Brennholz sind jedoch nicht bewilligungsfähig.

Bauvorhaben: Lage: Zone: Baugesuch Nr.: Bauherrschaft: Projektverfasser: Bauvorhaben: Lage: Zone: Baugesuch Nr.: Bauherrschaft: Projektverfasser: Bauvorhaben: Lage: Zone: Baugesuch Nr.: Bauherrschaft:

Projektverfasser: Beispiel einergestatteten Brennholzlagerung

Beispiel einer unzulässigen Brennholzlagerung

Nähere Auskünfte erteilt der zuständige Revierförster respektive die Bauverwaltung der Gemeinde Würenlos. Würenlos, 20. August 2014

Gemeinderat Würenlos

Bauvorhaben: Lage: Zone: Baugesuch Nr.: Bauherrschaft:

Landstrasse 64, 5436 Würenlos Telefon 056 424 39 40 Mo – Fr 8.00 bis 23.00+ Uhr Sa / So geschlossen (für geschlossene Gesellschaften geöffnet)

Feine Kalbsleberli mit Rösti Dieses und andere Gerichte servieren wir Ihnen ab 18.00 Uhr. Auf Ihren Besuch freuen sich Esther und Peter Andres

Herzlich willkommen zum

Degustationswochenende auf dem Weingut Wetzel Büntenstrasse 45, Würenlos Samstag, 30. August, 11–22 Uhr Sonntag, 31. August, 11–16 Uhr

Festwirtschaft im WeinPanorama mit Flammkuchen und Pizza vom Steinofen

Auf Ihren Besuch freut sich das Team vom Weingut Wetzel, Würenlos

Projektverfasser: Bauvorhaben: Lage: Zone: Baugesuch Nr.: Bauherrschaft:

201454 Hartmann Daniel Landstrasse 95, 5436 Würenlos Schiebler Wärmetechnik GmbH Buechzelglistrasse 6 5436 Würenlos Aussengerät für LuftWasser-Wärmepumpe Parzelle 3708 (Plan 70) Landstrasse 95 Wohnzone W3 201455 Homberg Sabine und Leif Meisenweg 8, 5436 Würenlos Homberg Sabine und Leif Meisenweg 8, 5436 Würenlos Verglasung integrierter Sitzplatz – Erweiterung Wohnzimmer Parzelle 3518 (Plan 74) Meisenweg 8 Wohnzone E2 201458 Zehnder-Ernst Daniel und Yvonne Haldeweg 11, 5436 Würenlos Emmenegger Architekten Wildischachenstrasse 36 5200 Brugg Anbau an DEFH (AGV Nr. 1869) und Vordach beim Eingang Parzelle 917 (Plan 73) Haldeweg 11 Wohnzone E2 201460 Sekinger-Friedli Martin und Cornelia Gmeumerigasse 11 5436 Würenlos architektur – baumgartner Quellenweg 11, 5436 Würenlos Abbruch von Wirtschaftsund Aufenthaltsräumen (ohne AGV-Nummern) Parzellen 305 und 306 (Plan 62) Kempfhofstrasse 21 Dorfzone D 201461 Zwyssig Clorinda Landstrasse 104 5436 Würenlos MBP Huber, Haldeweg 25 5436 Würenlos Sitzplatzüberdachung aus Glas Parzelle 551 (Plan 15) Landstrasse 104 Wohn- und Gewerbezone WG

201462 Hochuli Christian Ahornweg 14, 5436 Würenlos Projektverfasser: Schiebler Wärmetechnik GmbH Buechzelglistrsse 6 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 3472 (Plan 74) Ahornweg 14 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 28. August bis 26. September 2014 während den ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

KOCH TIPP Eier-Käse Crostini Rezept für 4 bis 6 Portionen 4-6 1 EL 100 g 25 g 2 2 EL 1 TL 1 Prise 4 1 EL

Scheiben Ciabatta oder Parisette Olivenöl Gruyère weiche Butter Eier, hart gekocht Rahm Senf Paprikapulver, scharf Baumnüsse, fein gehackt Schnittlauchröllchen Salz, Pfeffer aus der Mühle

Die ca. 1 cm dicken Brotscheiben in Olivenöl goldgelb backen. Gruyère fein raffeln. Die geschälten Eier halbieren und das Eigelb vom Eiweiss trennen. Das Eigelb mit Butter, Rahm und Senf verrühren und mit Paprikapulver würzen. Das Eiweiss fein würfeln und dazugeben. Den Gruyère dazureiben und die Baumnüsse sowie die Schnittlauchröllchen daruntermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die EierKäse-Masse auf die Brotscheiben verteilen.


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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT

Forsthaus «Tägerhard».

Foto: zVg

diese 190 Franken zuzüglich Depot 50 Franken, für Auswärtige 290 Franken zuzüglich Depot 50 Franken. Das Forsthaus bietet Platz für max. 50 Personen und ist mit der entsprechenden Anzahl Geschirr ausgerüstet. Eine Geschirrspülmaschine und moderne sanitäre Anlagen bieten besonderen Komfort. Das Forsthaus liegt am Waldrand in der Nähe der Huba Control AG. Es ist sowohl zu Fuss als auch mit Fahrzeugen via Industriestrasse sehr gut erreichbar. Parkplätze befinden sich in der Nähe. Reservationen nimmt die Reservationsstelle der Gemeindekanzlei entgegen. Sie erteilt auch weitere Auskünfte: Tel. 056 436 87 20 oder gemeindekanzlei@wuerenlos.ch. Informationen sind auch auf der Website www.wuerenlos.ch -› Freizeit erhältlich.

Tiefere Mietpreise für Forsthaus «Tägerhard» (montags bis donnerstags) Ab 1. September gelten für die Benützung des Forsthauses «Tägerhard» von Montag bis Donnerstag reduzierte Mietpreise: Würenloser Einwohner: 140 (statt 190) Franken + 50 Franken Depot. Auswärtige: 190 (statt 290 Franken) + 50 Franken Depot. Für Reservationen am Wochenende (Freitag–Sonntag) gelten die bisherigen Mietgebühren. Für Seniorenausflug 2014 Dieses Jahr Würenloser Einwohner betragen wird wieder ein Seniorenausflug

durchgeführt, und zwar am Mittwoch, 17. September. Personen mit Jahrgang 1940 und älter erhalten Ende August eine Einladung. Die Anmeldefrist läuft bis am 8. September. Der Gemeinderat freut sich mit den Würenloser Seniorinnen und Senioren auf diesen Anlass. Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für den nächsten Treff wurde reserviert: Donnerstag, 4. September, 12.30 Uhr, Rest. Centrum 68. Altkleidersammlung im Kanton Aargau zugunsten von Terre des hommes (Tdh) Gebrauchte Kleider und Schuhe bringen finanzielle Mittel für Kinder in Not. Terre des hommes (Tdh), das grösste Schweizer Kinderhilfswerk, sammelt diese vom 1.–9. September in Zusammenarbeit mit Contex im

Kanton Aargau. Zwei Wochen vor der Sammlung werden in den Gemeinden des Kantons Aargau die Sammelsäcke verteilt. Ein grünweisser für Kleider und Haushaltstextilien sowie ein schwarz-weisser für Schuhe. Mit dem Erlös der Sammlung kann Terre des hommes Kindern in Not beistehen. Bitte beachten, dass die Kleidersäcke aus Diebstahlgründen erst am aufgedruckten Sammeltag, möglichst vor 8.30 Uhr, gut sichtbar an die Strasse gestellt werden. In Würenlos wird der Sammeltag am Dienstag, 2. September, durchgeführt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Publireportage

FISCHERWOHNEN

Aktion «gesund leben in Würenlos» Im September starten Therapeuten und Fachgeschäfte die Aktion «gesund leben in Würenlos». Organisatorin ist Mechthild Meier Fischer von fischerwohnen Würenlos.

Die Teilnehmer der Aktion.

Mechthild Meier, was ist das Ziel dieser Aktion? Mechthild Meier Fischer: «Unser Ziel ist, den Würenlosern und Neuzuzügern aufzuzeigen, dass wir einiges zu bieten haben, was die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern kann. Verschiedene Therapieformen sind genauso vertreten wie Fachgeschäfte. Mit sechs Teilnehmern können wir ein breites Spektrum abdecken.»

Welche Teilnehmer machen mit? «Zum einen Marianne und Heini Lamprecht von der Drogerie am Bach, die mit einem Fachvortrag über Stoffwechsel und Entschlackung vertreten sein werden. Optik Huber offeriert das Probetragen von Kontaktlinsen und der Physiotherapeut Willy Hondema bietet Gratis-Feldenkrais-Lektionen und Bioresonanz-Analysen an. Für spannende Kurse zum Thema Energiefeld Familie sorgt Katharina Canziani, Komplemen-

tärtherapeutin. Karin Möckel, Shiatsu- und Trager-Therapeutin, gewährt auf ihre Behandlungen im September einen Kennenlern-Rabatt von 10 %. Bei fischerwohnen bieten wir vom 15. bis 30. September ebenfalls 10 % auf das Schlafprogramm an sowie eine kostenlose Lieferung und Entsorgung der alten Matratze. Wir wissen dank laufender Weiterbildungen Rat bei Schlafstörungen, geben Tipps zur Ergonomie und Betthygiene und können kompetent beraten, was die geeignete Matratze bzw. den passenden Einlegerahmen betrifft. Gemäss neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation stehen Schlafstörungen bereits an vierter Stelle der weltweit wichtigsten Gesundheitsprobleme der kommenden 50 Jahre. Finden alle Aktivitäten bei fischerwohnen statt? «Nein, alle Teilnehmer halten ihre Aktivitäten in ihren Räumlichkeiten ab. Wann, wo, was läuft, ist auf unserer Web-

site fischerwohnen ersichtlich. Man kann sich natürlich auch telefonisch bei uns informieren.» Was war Ihre Motivation, diese Aktion auf die Beine zu stellen? Netzwerken ist wichtig. Die Dynamik, die bei einem gemeinsamen Projekt entsteht, finde ich faszinierend und äusserst wertvoll. Das Thema Wohlbefinden und Gesundheit wird je länger je wichtiger. Deshalb ist gut zu wissen, dass es in Würenlos ausgewiesene Experten gibt.

Aktion «Gesund leben in Würenlos» Abend-Workshop «Lebensfreude ist ansteckend» am Montag, 1. September, um 19 Uhr bei fischerwohnen ag, Landstrasse 78, 5436 Würenlos. Tel. 056 424 17 33, Anmeldung erwünscht. Die weiteren Aktivitäten unter www. fischerwohnen.ch


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WÜRENLOS DIE SVW-JUNIOREN IM TRAININGSCAMP Die Ferien sind vorbei und der Alltag für die Schüler in Würenlos ist wieder eingekehrt. Immerhin darf noch in den schönen Erinnerungen aus dem Sommerurlaub geschwelgt werden. Für 40 Junioren des SV Würenlos drehen sich diese auch um das Trainings- 40 Junioren des SV Würenlos trainieren im Ausland. zVg camp, an dem sie vom 3. bis zum 7. August im deut- ren gemäss deren Aussagen aber trotzschen Freudenstadt teilnahmen. dem eine Menge Spass. Und natürlich Wie schon in den Vorjahren fand kam auch das Lagerleben mit allen Andie SVW-Crew hervorragende Bedin- nehmlichkeiten und kleineren Probgungen vor und konnte sich an den lemchen nicht zu kurz. Höhepunkt fünf Tagen ideal für die kommende bildete wie immer der SVW-Cup, an Saison vorbereiten. Erfreulicherweise dem alle Junioren teilnahmen und in waren von den A- bis zu den F-Junio- polyvalenten Wettbewerben die «Köniren alle Altersgruppen vertreten. La- ge» der Lagerwoche ermittelten. gerleiter Stephan Keller und die TraiEinmal mehr zeigte sich aber, dass nercrew um Ulrik Pedersen und Stefan eigentlich alle Teilnehmer auch GeWaldvogel durften sich über einen rei- winner sind. Man freut sich bereits auf bungslosen Ablauf freuen. die (hoffentlich) nächste Austragung Die Trainings waren mitunter des Juniorencamps im kommenden streng und hart, machten den Junio- Jahr! (sk)

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG, TEIL 1 Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat September feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Slava Grguric-Sabady, Zelglistrasse 1 Hedwig Brunner-Moser, Zelglirain 2 Ruth Schmutz-Blaser, Aspenweg 6 Julia Aebischer-Grossmann, Landstrasse 82 Jakob Schmidt, Flühstrasse 12 Caterina Tommasini-Gaio, Büntenstrasse 33 Otto Moser, Kempfhofstrasse 49 Madeleine Lagler Ohri, Allewindestrasse 4 Albert Brenner, Juchstrasse 2 Niklaus Kiser, Flühwiesenweg 2 Gerhard Güller, Florastrasse 24 Ludwig Möckel, Feldstrasse 4 Peter Häuptli, Buechzelglistrasse 24 Sibilla Portmann-Wind, Allewindestrasse 2 Hans-Ulrich Müller, Altwiesenstrasse 33 Vito Rocchetti, Mühlegasse 23 Nella Vollenweider-Trento, Nashüttenweg 9 Valery Panov, Lättenstrasse 42 Marcel Gossweiler, Buechzelgliring 22 INSERAT

5./89 Jahre 5./88 Jahre 9./88 Jahre 5./87 Jahre 16./87 Jahre 4./86 Jahre 8./83 Jahre 14./82 Jahre 2./81 Jahre 12./81 Jahre 20./81 Jahre 6./79 Jahre 17./78 Jahre 20./78 Jahre 3./77 Jahre 4./77 Jahre 6./77 Jahre 12./76 Jahre 18./75 Jahre

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Will oder kann man sich den Sportplatz nicht leisten? Im Pro-und-KontraInterview legen Consuelo Senn, Präsident der FDP, und Daniel Zehnder, Sprecher der Sportvereine Würenlos, dar, wieso der Souverän den Projektierungskredit für die Sportanlagen «Tägerhard» am 28. September ablehnen respektive gutheissen soll. MELANIE BÄR

Herr Zehnder, die Fussballer argumentieren immer wieder, dass man beim jetzigen Zustand der Fussballfelder Mühe hat, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten und vom Verband immer wieder gerügt wird. Warum? Die Situation wird bei den Spielinspektionen immer wieder beanstandet. Jedes Mal ist der schlechte Zustand der Plätze ein Thema. Aufgrund der Verkleinerung der Nutzungsfläche im Ländli, wegen vermehrter Nutzung durch die Schule und der Bevölkerungszunahme haben wir zu wenig Platz. Beim Fussballclub trainieren momentan fünf Mannschaften auswärts – auch die Jüngsten, die G-Junioren. Es muss auch ein Teil der Meisterschaftsspiele auswärts ausgetragen werden. Das Problem haben auch andere Vereine, die auf dem Sportplatz trainieren. Der Bedarf an einem neuen Sportplatz ist seit Jahren bekannt und eigentlich auch unbestritten. Herr Senn, FDP und SVP haben erfolgreich eine Initiative gestartet, um den an der Gemeindeversammlung gesprochenen Kredit Sportplatz Tägerhard zu bekämpfen. Warum? Das Projekt steht gut da, jedoch haben wir grosse Fragezeichen zur Finanzierung und deshalb das Referendum ergriffen. Bei der Vorlage, über die wir im Juni an der Gemeindeversammlung abgestimmt haben, ist noch vieles unklar. Insbesondere bei folgenden drei Punkten gibt es offene Fragen: Wir wollen wissen,

wie hoch die Investitionskosten tatsächlich sind; wie hoch die jährlich wiederkehrenden Unterhaltskosten sind und wie die Kosten aufgeteilt werden. Wie gross ist der Anteil der Einwohnergemeinde, der Ortsbürger, des Fussballvereins und anderer Nutzer der Anlage. Um diese offenen Fragen zu klären und zu helfen, hat das Referendumskomitee kürzlich an zwei Planungssitzungen teilgenommen. Zehnder: Das schätzen wir auch sehr. Doch die Diskussion kommt relativ spät. Wieso seid ihr mit diesen Fragen nicht früher gekommen? Senn: Man wusste, dass die Gemeinde heute derart sparen muss. Die gemeinderätliche Strategie gibt vor, die Verschuldung nicht weiter ansteigen zu lassen und sie zu reduzieren. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass man den Salami nicht verschneidet. Uns geht es nicht nur um den Projektierungskredit, sondern um das ganze Projekt. Es macht keinen Sinn, Geld für etwas auszugeben, was man sich bei der heutigen Finanzlage gar nicht leisten kann. Wie schätzen Sie die finanzielle Lage ein? Zehnder: Würenlos kann sich das leisten. Der Gemeinderat hat das Projekt zuerst vorangetrieben, da er für die aufwendige Teilzonenplanrevision einen überzeugenden Masterplan gebraucht hat. Und nun, kurz vor der Umsetzung, will er das Projekt plötzlich nicht mehr unterstützen und sagt, man kann es sich nicht leisten. Die Finanzzahlen waren vor drei Jahren nicht viel anders als heute. Senn: Aufgrund der finanziellen Lage konnte der Gemeinderat das Projekt nicht unterstützen. Zu sagen, Würenlos kann sich das leisten, tönt einfach. Es gibt in Würenlos noch andere Investitionen, die getätigt werden müssen. Einnahmen und Ausgaben müssen in der Balance sein. Zehnder: Würenlos hat beispielsweise diverse Landreserven, die es verkaufen könnte, und auch Teile der Werke wären auf dem Markt gefragt. Wenn man sich den Sportplatz leisten will, dann kann man das auch. Ohne Steuerfusserhöhung geht es im Moment nicht, dazu stehen wir. Mit dem Projektie-

Kontra FDP-Präsident Consuelo Senn (l.) will kein Geld für die Projektierung sprechen. Pro Sprecher des Sportvereins Würenlos, Daniel Zehnder, heisst den Kredit gut. rungskredit würden wir auch die of- sagten Betrag von 200 000 Franfenen Fragen rund um die Finanzie- ken abgezogen? Zehnder: Die 40 000 Franken sind Teil des Gerung klären. samtbudgets. Indem wir den BeMit der Ablehnung des Projektierungs- trag aber für die Projektierung bekredits würde man die Abklärungen reitstellen, riskieren wir, dass das stoppen. Ist das in Ihrem Sinn, Herr Geld bei der Nichtrealisierung des Senn? Senn: Ein Projektierungskre- Projekts verloren ist. dit ist nicht dazu da, die Finanzierung zu klären. Für uns macht es Wie werten Sie das Engagement des zudem keinen Sinn, jetzt einen Pro- SV Würenlos, Herr Senn? Senn: Das jektierungskredit zu sprechen, rechnen wir euch hoch an, aber es wenn wir uns danach die Umset- ändert unsere Meinung nicht, weil zung sowieso nicht leisten können. wir das Ganze anschauen und nicht nur die Projektphase. Zehnder: Dass noch nicht alle Finanzierungsfragen geklärt sind, Wäre auch eine Erhöhung des Mitist nicht nur unsere Schuld. Es ist gliederbeitrags eine Variante, einen nicht Vereinsaufgabe, mit Nach- Teil der Kosten zu tragen? Zehnder: bargemeinden über deren Beteili- Unser Mitgliederbeitrag liegt im gung zu verhandeln. Das muss die Vergleich zu anderen Sportvereipolitische Gemeinde tun. Wir nen im Mittelwert. Vielleicht liegt sind überzeugt, dass sich die Fi- eine kleine, zweckorientierte Ernanzierung regeln liesse. Der höhung drin, jedoch sicherlich keiSportverein Würenlos hat vergan- ne markante. gene Woche entschieden, dass er sich mit 40 000 Franken an den Herr Zehnder, angenommen, Sie beProjektierungskosten beteiligen kommen die Chance, dass der Projekwill. Nach diesem Abzug und den tierungskredit nochmals gutgeheissen Anteilen, die von den Ortsbürgern wird. Liessen sich die Kosten überfür die Erschliessung und von den haupt senken? Zehnder: Wir haben Werken für die Werkleitungen das Projekt bereits reduziert und übernommen werden – rund beispielsweise den Bau einer Garde80 000 Franken – bleiben für die robe für 900 000 Franken durch eiEinwohnergemeinde noch rund ne Container-Lösung, die 300 000 40 000 Franken. Gebt dem Sport- Franken kostet, ersetzt. Weitere platz Tägerhard eine Chance und Kosten können wir nicht reduzielasst uns mit dem Projektierungs- ren. Doch wir sind überzeugt, dass kredit präzisieren und die Finan- wir eine Lösung finden, um die Finanzierung zu sichern, und so die zierung regeln. Kosten für die Einwohnergemeinde Will sich der Sportverein mit zu- gesenkt werden können. sätzlich 40 000 Franken beteiligen, oder wird dieser Betrag dann Wie zum Beispiel? Zehnder: Die dem durch den Sportverein zuge- Ortsbürger möchten eine schnelle

bär

Erschliessung, hier sind Synergien möglich. Weiter ist die Beteiligung der umliegenden Gemeinden zu klären, deren Einwohner die Sportvereine Würenlos nutzen. Eine weitere Idee ist, dass der Sportverein die Bauherrschaft übernimmt und von der Einwohnergemeinde mit einem Darlehen unterstützt wird. Wir wollen auch abklären, ob wir die Plätze zu bestimmten Zeiten beispielsweise an Wettingen vermieten könnten und wir so mit einer Erhöhung der Betriebsstunden Einnahmen regenerieren können. Die Lage im Tägerhard ist auch für Wettinger Vereine ideal und der Kunstrasen bietet eine intensive Nutzung. Um diese Fragen aber lösen zu können, brauchen wir den Projektierungskredit.

lung treten, bei dem die Finanzierung geklärt ist.

Senn: Liesse sich eine Weitervermietung überhaupt mit dem Eigenbedarf unter einen Hut bringen?

HINTERGRUND

Zehnder: Alles, was wir an Mehrflächen dazugewinnen können, hilft uns, auch wenn wir den neuen Platz teilen müssten. Ist für Sie, Herr Senn, damit der Zweck Ihrer Initiative, die offenen Fragen zur Finanzierung zu klären, erfüllt? Senn: Das Referendum hat zur Folge, dass nun ganz viele Ideen kreiert wurden, das ist eine Chance. Allerdings halten wir am Referendum fest. Der Sportverein kann diese Fragen ja trotzdem klären und an der nächsten Gemeindeversammlung erneut mit einem Antrag für einen Projektierungskredit an die Gemeindeversamm-

Ist das eine Option für die Sportvereine? Zehnder: Nein, damit geht man ein grosses Risiko ein, dass die Sportvereine massive Probleme bekommen. Wir können nicht garantieren, weiterzumachen. Und ich frage mich, ob der Stimmbürger Verständnis hat, wenn wir mit dem gleichen Projekt ein Jahr später nochmals kommen. Eine Ablehnung wäre für uns ein schlechtes Signal, das aussagt, dass man den Sportplatz nicht will. Ich bin überzeugt, dass uns dann Trainer und Mitglieder davonlaufen. Zudem wäre es schwierig, Sponsoren fürs Projekt zu gewinnen und Verhandlungen zu führen.

An der Gemeindeversammlung im Juni 2014 hat der Souverän dem Kredit für die Projektierung der Sportanlage «Tägerhard» zugestimmt. Die FDP und SVP haben danach das Referendum gegen die Vorlage ergriffen. Am 28. Juli hat der Gemeinderat das formelle Zustandekommen erklärt, sodass am 28. September an der Urne darüber abgestimmt wird. Der Projektierungskredit beläuft sich auf 160 000 Franken. Davon übernimmt die Ortsbürgergemeinde für die Erschliessung ihres Landes im Tägerhard 80 000 bis 90 000 Franken. Der SV Würenlos will einen Beitrag von 40 000 Franken übernehmen, sodass für die Einwohnergemeinde noch 30 bis 40 000 Franken übrig bleiben. Die Projektumsetzung für den neuen Sportplatz mit der vollen Erschliessung ist auf 5,392 Mio. Franken veranschlagt. (bär)


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

WÜRENLOS DIE SVW-JUNIOREN IM TRAININGSCAMP Die Ferien sind vorbei und der Alltag für die Schüler in Würenlos ist wieder eingekehrt. Immerhin darf noch in den schönen Erinnerungen aus dem Sommerurlaub geschwelgt werden. Für 40 Junioren des SV Würenlos drehen sich diese auch um das Trainings- 40 Junioren des SV Würenlos trainieren im Ausland. zVg camp, an dem sie vom 3. bis zum 7. August im deut- ren gemäss deren Aussagen aber trotzschen Freudenstadt teilnahmen. dem eine Menge Spass. Und natürlich Wie schon in den Vorjahren fand kam auch das Lagerleben mit allen Andie SVW-Crew hervorragende Bedin- nehmlichkeiten und kleineren Probgungen vor und konnte sich an den lemchen nicht zu kurz. Höhepunkt fünf Tagen ideal für die kommende bildete wie immer der SVW-Cup, an Saison vorbereiten. Erfreulicherweise dem alle Junioren teilnahmen und in waren von den A- bis zu den F-Junio- polyvalenten Wettbewerben die «Köniren alle Altersgruppen vertreten. La- ge» der Lagerwoche ermittelten. gerleiter Stephan Keller und die TraiEinmal mehr zeigte sich aber, dass nercrew um Ulrik Pedersen und Stefan eigentlich alle Teilnehmer auch GeWaldvogel durften sich über einen rei- winner sind. Man freut sich bereits auf bungslosen Ablauf freuen. die (hoffentlich) nächste Austragung Die Trainings waren mitunter des Juniorencamps im kommenden streng und hart, machten den Junio- Jahr! (sk)

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG, TEIL 1 Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat September feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Slava Grguric-Sabady, Zelglistrasse 1 Hedwig Brunner-Moser, Zelglirain 2 Ruth Schmutz-Blaser, Aspenweg 6 Julia Aebischer-Grossmann, Landstrasse 82 Jakob Schmidt, Flühstrasse 12 Caterina Tommasini-Gaio, Büntenstrasse 33 Otto Moser, Kempfhofstrasse 49 Madeleine Lagler Ohri, Allewindestrasse 4 Albert Brenner, Juchstrasse 2 Niklaus Kiser, Flühwiesenweg 2 Gerhard Güller, Florastrasse 24 Ludwig Möckel, Feldstrasse 4 Peter Häuptli, Buechzelglistrasse 24 Sibilla Portmann-Wind, Allewindestrasse 2 Hans-Ulrich Müller, Altwiesenstrasse 33 Vito Rocchetti, Mühlegasse 23 Nella Vollenweider-Trento, Nashüttenweg 9 Valery Panov, Lättenstrasse 42 Marcel Gossweiler, Buechzelgliring 22 INSERAT

5./89 Jahre 5./88 Jahre 9./88 Jahre 5./87 Jahre 16./87 Jahre 4./86 Jahre 8./83 Jahre 14./82 Jahre 2./81 Jahre 12./81 Jahre 20./81 Jahre 6./79 Jahre 17./78 Jahre 20./78 Jahre 3./77 Jahre 4./77 Jahre 6./77 Jahre 12./76 Jahre 18./75 Jahre

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Will oder kann man sich den Sportplatz nicht leisten? Im Pro-und-KontraInterview legen Consuelo Senn, Präsident der FDP, und Daniel Zehnder, Sprecher der Sportvereine Würenlos, dar, wieso der Souverän den Projektierungskredit für die Sportanlagen «Tägerhard» am 28. September ablehnen respektive gutheissen soll. MELANIE BÄR

Herr Zehnder, die Fussballer argumentieren immer wieder, dass man beim jetzigen Zustand der Fussballfelder Mühe hat, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten und vom Verband immer wieder gerügt wird. Warum? Die Situation wird bei den Spielinspektionen immer wieder beanstandet. Jedes Mal ist der schlechte Zustand der Plätze ein Thema. Aufgrund der Verkleinerung der Nutzungsfläche im Ländli, wegen vermehrter Nutzung durch die Schule und der Bevölkerungszunahme haben wir zu wenig Platz. Beim Fussballclub trainieren momentan fünf Mannschaften auswärts – auch die Jüngsten, die G-Junioren. Es muss auch ein Teil der Meisterschaftsspiele auswärts ausgetragen werden. Das Problem haben auch andere Vereine, die auf dem Sportplatz trainieren. Der Bedarf an einem neuen Sportplatz ist seit Jahren bekannt und eigentlich auch unbestritten. Herr Senn, FDP und SVP haben erfolgreich eine Initiative gestartet, um den an der Gemeindeversammlung gesprochenen Kredit Sportplatz Tägerhard zu bekämpfen. Warum? Das Projekt steht gut da, jedoch haben wir grosse Fragezeichen zur Finanzierung und deshalb das Referendum ergriffen. Bei der Vorlage, über die wir im Juni an der Gemeindeversammlung abgestimmt haben, ist noch vieles unklar. Insbesondere bei folgenden drei Punkten gibt es offene Fragen: Wir wollen wissen,

wie hoch die Investitionskosten tatsächlich sind; wie hoch die jährlich wiederkehrenden Unterhaltskosten sind und wie die Kosten aufgeteilt werden. Wie gross ist der Anteil der Einwohnergemeinde, der Ortsbürger, des Fussballvereins und anderer Nutzer der Anlage. Um diese offenen Fragen zu klären und zu helfen, hat das Referendumskomitee kürzlich an zwei Planungssitzungen teilgenommen. Zehnder: Das schätzen wir auch sehr. Doch die Diskussion kommt relativ spät. Wieso seid ihr mit diesen Fragen nicht früher gekommen? Senn: Man wusste, dass die Gemeinde heute derart sparen muss. Die gemeinderätliche Strategie gibt vor, die Verschuldung nicht weiter ansteigen zu lassen und sie zu reduzieren. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass man den Salami nicht verschneidet. Uns geht es nicht nur um den Projektierungskredit, sondern um das ganze Projekt. Es macht keinen Sinn, Geld für etwas auszugeben, was man sich bei der heutigen Finanzlage gar nicht leisten kann. Wie schätzen Sie die finanzielle Lage ein? Zehnder: Würenlos kann sich das leisten. Der Gemeinderat hat das Projekt zuerst vorangetrieben, da er für die aufwendige Teilzonenplanrevision einen überzeugenden Masterplan gebraucht hat. Und nun, kurz vor der Umsetzung, will er das Projekt plötzlich nicht mehr unterstützen und sagt, man kann es sich nicht leisten. Die Finanzzahlen waren vor drei Jahren nicht viel anders als heute. Senn: Aufgrund der finanziellen Lage konnte der Gemeinderat das Projekt nicht unterstützen. Zu sagen, Würenlos kann sich das leisten, tönt einfach. Es gibt in Würenlos noch andere Investitionen, die getätigt werden müssen. Einnahmen und Ausgaben müssen in der Balance sein. Zehnder: Würenlos hat beispielsweise diverse Landreserven, die es verkaufen könnte, und auch Teile der Werke wären auf dem Markt gefragt. Wenn man sich den Sportplatz leisten will, dann kann man das auch. Ohne Steuerfusserhöhung geht es im Moment nicht, dazu stehen wir. Mit dem Projektie-

Kontra FDP-Präsident Consuelo Senn (l.) will kein Geld für die Projektierung sprechen. Pro Sprecher des Sportvereins Würenlos, Daniel Zehnder, heisst den Kredit gut. rungskredit würden wir auch die of- sagten Betrag von 200 000 Franfenen Fragen rund um die Finanzie- ken abgezogen? Zehnder: Die 40 000 Franken sind Teil des Gerung klären. samtbudgets. Indem wir den BeMit der Ablehnung des Projektierungs- trag aber für die Projektierung bekredits würde man die Abklärungen reitstellen, riskieren wir, dass das stoppen. Ist das in Ihrem Sinn, Herr Geld bei der Nichtrealisierung des Senn? Senn: Ein Projektierungskre- Projekts verloren ist. dit ist nicht dazu da, die Finanzierung zu klären. Für uns macht es Wie werten Sie das Engagement des zudem keinen Sinn, jetzt einen Pro- SV Würenlos, Herr Senn? Senn: Das jektierungskredit zu sprechen, rechnen wir euch hoch an, aber es wenn wir uns danach die Umset- ändert unsere Meinung nicht, weil zung sowieso nicht leisten können. wir das Ganze anschauen und nicht nur die Projektphase. Zehnder: Dass noch nicht alle Finanzierungsfragen geklärt sind, Wäre auch eine Erhöhung des Mitist nicht nur unsere Schuld. Es ist gliederbeitrags eine Variante, einen nicht Vereinsaufgabe, mit Nach- Teil der Kosten zu tragen? Zehnder: bargemeinden über deren Beteili- Unser Mitgliederbeitrag liegt im gung zu verhandeln. Das muss die Vergleich zu anderen Sportvereipolitische Gemeinde tun. Wir nen im Mittelwert. Vielleicht liegt sind überzeugt, dass sich die Fi- eine kleine, zweckorientierte Ernanzierung regeln liesse. Der höhung drin, jedoch sicherlich keiSportverein Würenlos hat vergan- ne markante. gene Woche entschieden, dass er sich mit 40 000 Franken an den Herr Zehnder, angenommen, Sie beProjektierungskosten beteiligen kommen die Chance, dass der Projekwill. Nach diesem Abzug und den tierungskredit nochmals gutgeheissen Anteilen, die von den Ortsbürgern wird. Liessen sich die Kosten überfür die Erschliessung und von den haupt senken? Zehnder: Wir haben Werken für die Werkleitungen das Projekt bereits reduziert und übernommen werden – rund beispielsweise den Bau einer Garde80 000 Franken – bleiben für die robe für 900 000 Franken durch eiEinwohnergemeinde noch rund ne Container-Lösung, die 300 000 40 000 Franken. Gebt dem Sport- Franken kostet, ersetzt. Weitere platz Tägerhard eine Chance und Kosten können wir nicht reduzielasst uns mit dem Projektierungs- ren. Doch wir sind überzeugt, dass kredit präzisieren und die Finan- wir eine Lösung finden, um die Finanzierung zu sichern, und so die zierung regeln. Kosten für die Einwohnergemeinde Will sich der Sportverein mit zu- gesenkt werden können. sätzlich 40 000 Franken beteiligen, oder wird dieser Betrag dann Wie zum Beispiel? Zehnder: Die dem durch den Sportverein zuge- Ortsbürger möchten eine schnelle

bär

Erschliessung, hier sind Synergien möglich. Weiter ist die Beteiligung der umliegenden Gemeinden zu klären, deren Einwohner die Sportvereine Würenlos nutzen. Eine weitere Idee ist, dass der Sportverein die Bauherrschaft übernimmt und von der Einwohnergemeinde mit einem Darlehen unterstützt wird. Wir wollen auch abklären, ob wir die Plätze zu bestimmten Zeiten beispielsweise an Wettingen vermieten könnten und wir so mit einer Erhöhung der Betriebsstunden Einnahmen regenerieren können. Die Lage im Tägerhard ist auch für Wettinger Vereine ideal und der Kunstrasen bietet eine intensive Nutzung. Um diese Fragen aber lösen zu können, brauchen wir den Projektierungskredit.

lung treten, bei dem die Finanzierung geklärt ist.

Senn: Liesse sich eine Weitervermietung überhaupt mit dem Eigenbedarf unter einen Hut bringen?

HINTERGRUND

Zehnder: Alles, was wir an Mehrflächen dazugewinnen können, hilft uns, auch wenn wir den neuen Platz teilen müssten. Ist für Sie, Herr Senn, damit der Zweck Ihrer Initiative, die offenen Fragen zur Finanzierung zu klären, erfüllt? Senn: Das Referendum hat zur Folge, dass nun ganz viele Ideen kreiert wurden, das ist eine Chance. Allerdings halten wir am Referendum fest. Der Sportverein kann diese Fragen ja trotzdem klären und an der nächsten Gemeindeversammlung erneut mit einem Antrag für einen Projektierungskredit an die Gemeindeversamm-

Ist das eine Option für die Sportvereine? Zehnder: Nein, damit geht man ein grosses Risiko ein, dass die Sportvereine massive Probleme bekommen. Wir können nicht garantieren, weiterzumachen. Und ich frage mich, ob der Stimmbürger Verständnis hat, wenn wir mit dem gleichen Projekt ein Jahr später nochmals kommen. Eine Ablehnung wäre für uns ein schlechtes Signal, das aussagt, dass man den Sportplatz nicht will. Ich bin überzeugt, dass uns dann Trainer und Mitglieder davonlaufen. Zudem wäre es schwierig, Sponsoren fürs Projekt zu gewinnen und Verhandlungen zu führen.

An der Gemeindeversammlung im Juni 2014 hat der Souverän dem Kredit für die Projektierung der Sportanlage «Tägerhard» zugestimmt. Die FDP und SVP haben danach das Referendum gegen die Vorlage ergriffen. Am 28. Juli hat der Gemeinderat das formelle Zustandekommen erklärt, sodass am 28. September an der Urne darüber abgestimmt wird. Der Projektierungskredit beläuft sich auf 160 000 Franken. Davon übernimmt die Ortsbürgergemeinde für die Erschliessung ihres Landes im Tägerhard 80 000 bis 90 000 Franken. Der SV Würenlos will einen Beitrag von 40 000 Franken übernehmen, sodass für die Einwohnergemeinde noch 30 bis 40 000 Franken übrig bleiben. Die Projektumsetzung für den neuen Sportplatz mit der vollen Erschliessung ist auf 5,392 Mio. Franken veranschlagt. (bär)


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WÜRENLOS

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Neue Beratungsräumlichkeiten

QUARTIERVEREIN BUCH

Neue Beratungsräumlichkeiten der Mütterund Väterberatung in der Gemeinde Würenlos ab September 2014

glieder des Quartiervereins sowie Interessierte sind zum Sommerfest eingeladen. Für Kinder (und Erwachsene) gibt es eine WaldOlympiade. Als besondere Attraktion wird die bekannte Geschichtenerzählerin Marlen Christen in eine spannende Geschichte entführen. Grilladen selbst mitbringen, Becher, Teller und Besteck nicht vergessen. Für warme und kalte Getränke sorgt der Verein. Für das Salat-, Dessert- bzw. Kuchenbuffet sind alle gebeten, Salate, Kuchen und Zöpfe, Süsses wie Salziges, Fruchtiges und Überraschendes mitzubringen: Bitte bei der Anmeldung angeben. Anmeldung bis 28. August per E-Mail an roitner-dicerbo@bluewin.ch oder Tel. 056 424 03 85. Das Sommerfest findet nur bei gutem Wetter statt. Andernfalls wird am 29. August eine entsprechende E-Mail versendet bzw. telefonisch Bescheid gegeben. Grillplatz, Sonntag, 31. August, ab 11 Uhr.

Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren konnten bis anhin die Beratungsstelle der Mütter- und Väterberatung am Dienstagnachmittag am Chileweg 7 aufsuchen. Die Gemeinde Würenlos hat der Mütterberatung nun neue Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Diese befinden sich an der Schulstrasse 40 im Annexbau des reformierten Kirchgemeindehauses. Die Beratungen finden ab 1. September 2014 ebenfalls neu am Donnerstag statt. Fragen zu Entwicklungsschritten und alltäglichen Erziehungsproblemen, aber auch Informationen allgemein zur Ernährung, zur Gesundheit und zur Pflege von Kindern bis zum 5. Lebensjahr beantwortet INSERAT

Beraterin Fabienne Weidmann (M.) mit Müttern. Fabienne Weidmann, Fachfrau der Mütter- und Väterberatung, unkompliziert und unentgeltlich im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches. Weitere Informationen zum Angebot der Mütter- und Väterberatung im

SOMMERFEST IM BUECHWALD Mit-

Foto: zVg

ganzen Bezirk Baden und die genauen Beratungsdaten und -zeiten in Würenlos sind unter www. mvb-baden.ch aufgeschaltet. Die Beraterin freut sich darauf, viele Mütter und Väter am neuen Ort begrüssen zu dürfen. (ks)


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WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 28. August 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 29. August 8 Uhr, Eucharistiefeier Peter Bichsel ist zu Gast.

Foto: zVg

Peter Bichsel liest in Würenlos

Samstag, 30. August 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 17 Uhr, Krabbelgottesdienst in St. Anton

Zu Gast beim Kulturkreis Wü- Dienstag, 2. September renlos ist am 5. September 8 Uhr, Eucharistiefeier Peter Bichsel, der «bekannteste und beliebteste SchriftMittwoch, 3. September steller der Schweiz.» 9 Uhr, Eucharistiefeier

So hat ihn Literaturprofessor Peter von Matt bei der Verleihung des Gottfried-Keller-Preises 1999 genannt. Literaturfreunde dürfen sich freuen auf die bestimmt eindrückliche Begegnung mit dem kunstreichen Erzähler, bei dem sich die Kunst hinter der Alltäglichkeit versteckt «wie die Raubkatze im Steppengras» (von Matt). Ort der Lesung ist die stimmungsvolle Alte Mühle von Trudy und Niklaus Sekinger an der Mühlegasse. Vor 50 Jahren ist der 1935 geborene frühere Primarlehrer Peter Bichsel mit den Kürzestgeschichten im Band «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen» schlagartig bekannt geworden. Mittlerweile sind viele seiner Bücher eigentliche Klassiker geworden, die auch in Schulen gelesen werden und in viele Sprachen übersetzt worden sind. Den Hauptteil des Werkes machen Kurzgeschichten und Erzählungen aus, aber auch Kolumnen in viel gelesenen Zeitungen und Zeitschriften. Trotz seiner Ausstrahlung weit über die Landesgrenze hinaus ist der in Bellach bei Solothurn lebende Bichsel seiner engsten Heimat eng verbunden geblieben – mit der Distanz des kritischen Patrioten. Zwischen 1975 und 1981 war er persönlicher Berater des populären SP-Bundesrates Willi Ritschard, mit dem er ebenso befreundet war wie mit Max Frisch. Peter Bichsel erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, so den Grossen Schillerpreis und den Ehrendoktortitel in Theologie der Universität Basel. (pf) Galerie Alte Mühle Würenlos (Mühlegasse 15, hinter Post und Rössli), Freitag, 5. September, 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 19.45 Uhr.

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 29. August 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 30. August 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 17 Uhr, Krabbelgottesdienst Mittwoch, 3. September 9 Uhr, Eucharistiefeier

WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Sonntag, 31. August 11 Uhr, Eucharistiefeier, musikalisch begleitet vom Kirchenchor 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana Montag, 1. September 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 3. September 19 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 28. August 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchor. Probe aller drei Chöre im kath. Pfarreiheim

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 29. August 19 Uhr, Eucharistiefeier

Freitag, 29. August 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 18-18.45 Uhr, Beichtgelegenheit 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Samstag, 30. August 11–12 Uhr, Probe für die NeuMinistranten 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie

Dienstag, 2. September 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, Probe ital. Kirchenchor im Dienstag, 2. September kath. Pfarreiheim 18 Uhr, Rosenkranz in der Marien- 20 Uhr, Kirchenchor: Probe aller drei Chöre, reformierte Kirche kapelle Würenlos

WETTINGEN-NEUENHOF

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 28. August 17 Uhr, Rosenkranzgebet Samstag, 30. August 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, den Gottesdienst gestaltet Markus Tippmar

Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten machen und plaudern. Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag, 19.30–20.30 Uhr, (ausser in den Schulferien) im Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann Tel. 056 401 14 38.

Dienstag, 2. September 8 Uhr, Morgenlob

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 31. August 11 Uhr, Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Kornelia Baumberger 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfrn. Kornelia Baumberger

bis 7.30 Uhr in der Dorfkirche.

Mittwoch, 3. September 9.30 Uhr, Wortgottesdienst 13-14 Uhr, Probe für die NeuMinistranten

Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Markus Tippmar 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 2. September 18 Uhr, Rosenkranzgebet

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 30. August 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 31. August 10 Uhr, Eucharistiefeier mit Ministranten-Aufnahme 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 3. September 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30, Uhr, Eucharistiefeier Donnerstag, 4. September 12.30 Uhr, Mittagstisch im Rest. Centrum 68 Klosterkirche Fahr Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 28. August 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli 19.30 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Pfarreisaal Spreitenbach

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 31. August 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. W. Mäder, Dorfkirche Dienstag, 2. September 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum mit Pfrn. D. Siegrist Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser in den Schulferien), von 7

Freitag, 29. August 15.30 Uhr, Fiire mit de Chline Sonntag, 31. August 7 Uhr, Chorausflug Bridge Singers 9.30 Uhr, Gottesdienst, mit Taufen von Francesco und Gianluca Andreacchio, Martin Schweizer, Pfarrer Dienstag, 2. September 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers


MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

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Festbetrieb im WeinPanorama. Das spezielle Wärme-Bewegungssystem von Figurella.

Degustationswochenende auf Figurella für schlanke Silhouette dem Weingut Wetzel in Würenlos Am letzten Wochenende im August findet jeweils das traditionelle Degustationswochenende auf dem Weingut Wetzel in Würenlos statt. Der Weinladen an der Büntenstrasse wird für diese beiden Tage zum Treffpunkt für Weinfreunde und Weinliebhaber. An der Bar kann das gesamte Sortiment degustiert werden. Es ist eine ideale Gelegenheit, die verschiedenen Kelterungsarten und die angebauten Traubensorten untereinander zu vergleichen. Ebenso interessant ist eine Gegenüberstellung von verschiedenen Jahrgängen

Für eine schlanke Silhouette sind Sie bei Figurella am richdes gleichen Weines. tigen Ort. Entscheiden Sie Aber auch für das leibliche Wohl sich für ein leichteres Leben ist gesorgt. Das WeinPanorama mit mehr Energie und verbeswird für dieses Wochenende zur serter Beweglichkeit. gemütlichen Festwirtschaft für Jung und Alt. Pizzas und Flammkuchen aus dem Steinofen sind seit Jahren fester Bestandteil des Anlasses. Die traumhafte Lage des WeinPanoramas mit dem Blick über das Dorf und das Limmattal lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Auf Ihren Besuch freuen sich Familie Wetzel und das Team vom Weingut Wetzel. Samstag 30. August, 11 bis 22 Uhr, Sonntag 31. August, 11 bis 16 Uhr.

Das spezielle Wärme-Bewegungssystem von Figurella ist gelenkschonend und effizient, um gezielt die Figur zu formen und zu straffen. Eine Sauerstoffbehandlung versorgt Ihr Bindegewebe mit Sauerstoff und verbessert so den ganzen Zellstoffwechsel, Cellulite wird reduziert und das Gewebe gestrafft. Individuelle Ernährungsberatung rundet das Angebot ab.

Nebeneffekte dieser Therapie gibt es viele: bessere Haltung, gestärkter Beckenboden und rundum gesteigertes Wohlgefühl. Das Figurella-System wird von Ärzten empfohlen wegen seiner Ganzheitlichkeit. Damen jeden Alters können sich bei Figurella anmelden und mehr erfahren über das nachhaltige System, welches seit 1975 erfolgreich angewendet wird. Machen Sie es wie Tausende Frauen vor Ihnen weltweit und entscheiden Sie sich für eine bessere Figur. Im Moment profitieren Sie von 30 % Sommerrabatt. Baden: 056 221 38 21 www.figurella.ch

Tag der offenen Tür Senevita Lindenbaum – ein Fest für Jung und Alt Mitte Juni eröffnete Senevita, die führende Anbieterin für betreutes Wohnen und Pflege, in Spreitenbach ein ausschliesslich auf Pflege ausgerichtetes Alterszentrum. Nun lud die Senevita Lindenbaum am vergangenen Samstag zum Blick hinter die Kulissen. Führungen, Musik, Grill, Kuchen und Hüpfburg sorgten bei Jung und Alt für ein abwechslungsreiches Programm. Die Senevita Lindenbaum soll ein Ort der Begegnung sein. Dies hat das Alterszentrum am Wochenende beim Tag der offenen Tür mehr als bewiesen. Zahlreiche Gäste trafen sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu

Prägnant, oval, rot – Senevita Lindenbaum. einem Fest für Jung und Alt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit der stündlichen Führungen für einen

Blick hinter die Kulissen der Senevita Lindenbaum. Das musikalische Rahmenprogramm, Grillund Kuchenbuffet sowie eine Hüpfburg fanden grossen Anklang und sorgten den ganzen Tag für beste Unterhaltung im Herzen von Spreitenbach. Der prägnante rote Bau ist ein von der Senevita entworfenes und ausschliesslich auf Pflege ausgerichtetes Alterszentrum. Die Senevita Lindenbaum wurde Mitte Juni 2014 eröffnet. 140 hochwertige und seniorengerecht konzipierte Pflege-Einzelzimmer bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern in individuellem und familiärem Umfeld ein neues Zuhause. Die ovale Gebäudeform begünstigt

ein hindernis- und barrierefreies Fortbewegen, zentral gelegene Wohn- und Essbereiche fördern die Geselligkeit und auch Menschen mit Demenz finden im spezialisierten Wohnbereich verschiedenste Entfaltungsmöglichkeiten. Abgerundet wird das Angebot von einer mediterranen Abteilung mit entsprechenden Menüangeboten und italienisch und spanisch sprechendem Personal. Viele Gäste nahmen den Tag der offenen Tür zum Anlass, sich vor Ort näher über die Dienstleistungen der Senevita Lindenbaum zu informieren und konnten sich vom gepflegten und familiären Ambiente überzeugen. www.senevita.ch


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LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal rückte in der vergangenen Woche wegen folgender Vorkommnisse aus: 2-mal wegen Verhaftungen, 3-mal wegen Anhaltungen, 6-mal wegen Alarmeinsätzen, 6-mal wegen häuslicher Gewalt, 7-mal wegen Streit und Drohungen, 3-mal wegen Ruhestörungen und 3-mal wegen verdächtigen Verhaltens. Am vergangenen Freitag führte eine Dienstgruppe der Regional- Am 19. Oktober öffnet der Bruno-Weber-Park vorläufig zum letzten Mal. polizei eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Während der eineinhalbstündigen Kontrolle mussten seine Pforten und stellt am 20. Okeine Anzeige und 18 OrdnungsAufgrund der angetober den Betrieb ein. bussen verteilt werden. spannten finanziellen Die Stiftung habe es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, Schalteröffnungszeiten an der Land- Lage stellt der Brunoausreichende Rücklagen zur Sastrasse 89 in Wettingen Montag bis nierung der in die Jahre gekomFreitag, 8.30 bis 11.30 Uhr sowie am Weber-Park am 20. Okmenen Skulpturen und Bauwerke Montagnachmittag von 13.30 bis tober den Betrieb ein. zu bilden, was zu einem enormen 18.30 Uhr, Dienstag- bis Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. «Die erheblichen wirtschaftlichen Investitionsrückstau geführt hat. Telefonisch ist die Regionalpolizei und strukturellen Schwierigkeiten Der Verlust zahlreicher dem unter 056 437 77 77 erreichbar. des Parks machen einen weiteren Werk von Bruno Weber zugeBetrieb unmöglich», schreibt die wandten Sponsoren und Gönner Schalteröffnungszeiten an der Bruno-Weber-Stiftung am 22. Au- hat die wirtschaftliche Lage der Poststrasse 13 in Spreitenbach gust in einer Medienmitteilung. Stiftung weiter verschlimmert. Der Bedarf an finanziellen MitMontag, 8.30 bis 11.30 Uhr und Damit sei die Erfüllung des Stif13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- tungszwecks gefährdet und der teln für die Sanierung des Parks woch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 weitere Betrieb nicht mehr mög- beläuft sich auf etwa eine Million Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, lich. Am 19. Oktober öffnet der Schweizer Franken für die komSkulpturenpark zum letzten Mal menden fünf Jahre. Hinzu kom8.30 bis 15 Uhr.

Foto: Dieter Minder

Bruno-Weber-Park schliesst me ein jährlicher Bedarf von rund 200 000 Franken für den laufenden Betrieb des Parks. Berechnungen des zuständigen Sanierungsberaters zufolge fehlen der Stiftung bei Weiterführung des Betriebs Mittel in der Höhe von 1,5 bis 2,3 Millionen Franken in den nächsten fünf Jahren. «Dieser Investitionsbedarf übersteigt die wirtschaftliche Ertragskraft der Stiftung in ihrer aktuellen Situation bei Weitem», heisst es weiter. Die längerfristige Zukunft des Skulpturenparks an der Weinrebe ist im heutigen Zeitpunkt offen. Die Anstrengungen zur Sanierung der Stiftung werden fortgeführt. (zVg/bär)

VERMISCHTES

Sponsorenlauf für die «Dargebotene Hand» am 4. September in der Aue.

zVg

Sommerfest am 30. August in Baden. Sympathisanten für Geri Müller.

SOLIDARITÄTSMARSCH Am vierten den und Wettingen statt. Bahnhof- DAS FAMILIENZENTRUM KARUSSELL

platz Baden (Start) am Montag, 1. Sep- führt am 30.8., 14 bis 17 Uhr das tember, 19.30 Uhr, kostenlos, nur bei Sommerfest auf dem Kirchplatz in gutem Wetter, www.regioskate.ch Baden durch. Während des ganzen Jahres finden Angebote statt, die im AARGAUER DES JAHRES Alle Aar- Programmheft oder unter www.kagauerinnen und Aargauer können russell-baden.ch aufgeführt sind. bis am 18. September unter www. Am, 4. und 11.9. findet beispielsweinab-award.ch Personen melden, se der Kurs «Notfälle bei Kleinkindie kürzlich etwas Besonderes ge- dern» statt, speziell für Eltern mit eiREGIOSKATE Zum letzten Mal in die- leistet haben. Neu können auch ner andern Muttersprache. Anmelsem Jahr findet die gemeinsame gemeinnützige Charity-Projekte dung unter Tel. 056 222 47 44 oder info@karussell-baden.ch Fahrt auf Inline-Skates durch Ba- eingereicht werden. Sponsorenlauf stehen nicht sportliche Ambitionen im Vordergrund, sondern die Solidarität mit der Organisation, die Menschen in Not unter Tel. 143 rund um die Uhr berät. Aue Baden, Donnerstag, 4. September, zwischen 18.30 und 20 Uhr, www.sponsorenlauf143.ch.

az/as

Kundgebung für Müller Am Montagabend versammelten sich rund 250 Menschen zu einer Solidaritätsaktion für Stadtammann Geri Müller. Ein parteiübergreifendes Komitee hatte via Facebook dazu aufgerufen. Sie wollen, dass Müller trotz der Vorwürfe, die nach Aufdeckung der Nackt-Bilder-Affäre laut wurden, im Amt bleibt. (az/bär)


AGENDA

WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2014

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

Badener Maske spielt «Sganarell» in Wettingen Ein Stück aus Molières Wanderjahren. «Sganarell» ist das Urmodell der Komödie, in der sich alle Beteiligten täuschen und nur das Schlechteste von ihren Herzangebeteten erwarten; in der die Liebe blitzschnell in Hass umkippt, sich aber alles im letzten Moment wieder zum Guten wendet. Aufgeführt auf dem traditionellen Thespiskarren; Hutkollekte. LägereBräu Wettingen, Samstag, 30. August, 20.30 Uhr.

NEUENHOF

tenbach. Gemeinschaftsschiessanla- kady Schilkloper (Horn, Flügelge Härdli, Donnerstag, 4. September, horn, Alphorn) und Christian 17–20 Uhr. Mittagstisch für Senioren RestauZehnder (Stimme, Obertongerant Bahnhof, Montag, 1. September, sang, Jodel). Abendkasse ab 16 Uhr. Klosterkirche, Sonntag, 11.30 Uhr. WETTINGEN 31. August, 17 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Ge- Salteba – Senioren-Blockflötenmeindehaus, Montag, 1. September, ensemble Blockflöte und NotenJassen für Senioren Ab 60 Jah17–18 Uhr. ständer mitnehmen. Ref. Kirchren. Gejasst wird mit deutgemeindehaus, Donnerstag, 28. Au- schen Karten. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 1. September, Kinderartikelbörse Katholisches gust, 14–15.30 Uhr. 13.45–17 Uhr. Pfarreiheim, Mittwoch, 3. September, 14.30–16.30 Uhr. Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von Schach-Unterricht für Senioren Christine Neuhaus. Rathaus, Frei- Leitung und Auskunft: Anton SPREITENBACH Wyss, 056 424 20 57. Restaurant tag, 29. August, 14.30–15.45 Uhr. Tägerhard, Dienstag, 2. September, Haldenfest mit Schlagerstar Mar14–17 Uhr. 10. Wettiger Wy-Fäscht Der Lintin Kofler Org.: OK Quartier Halden Spreitenbach. Oberer Friedhof- denplatz verwandelt sich in ein parkplatz bei der kath. Kirche, Genusszentrum. Grosse WeinGruppe junger Mütter: Spatzenpräsentation und Degustation. Samstag, 30. August, 17–2 Uhr. höck Gemütliches BeisammenLindenplatz, Freitag, 29. August, sein für alle Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern bis 2 Jah20 Jahre Gospel-Chor Hasel Sprei- 18–21 Uhr. Samstag, 30. August, re, inkl. Geschwister. Pfarreizen17–21 Uhr. tenbach «Coffee-Time». Special trum St. Sebastian, Donnerstag, Guest: Singers of Joy, Dietikon. Eintritt frei. Ref. Kirchenzentrum 4. September, 9–11 Uhr. 35-Jahr-Jubiläum Ludothek Bazar, Kubb spielen, Speis und Trank. Hasel, Sonntag, 31. August, 15–18 Ludothek Wettingen, Zentralstr. 49, WÜRENLOS Uhr. Samstag, 30. August, 10–15 Uhr. Tag der Maler Kreative aus allen Degustationswochenende FestFest der Kulturen Zentrumsplatz, Stilrichtungen arbeiten vor Ort, wirtschaft mit Flammkuchen und Steinofen-Pizza. Weingut Wetzel, Samstag, 30. August, 11–17 Uhr. stellen sich und ihre Werke vor. Büntenstrasse 45, Samstag, 30. AuEs gelten die normalen Eintrittspreise. Bruno Weber-Park, Sonntag, Doppelausstellung: «Kopfkino» von gust, 11–22 Uhr, Sonntag, 31. Au31. August. Glaser/Kunz und «Ganze Teile» von gust, 11–16 Uhr. Bettina Carl Vernissage mit EinMittagstisch für Senioren RestauGratis Blutdruck- und Blutzucker- führung von Rudolf Velhagen. messen Spitex-Stützpunkt, Kirchrant Centrum 68, Donnerstag, Musik: Tobias Presig (Violine). strasse 12, Montag, 1. September, 4. September, 12.30 Uhr. Öffnungszeiten: Mi–Sa 15–18 13.30–14.30 Uhr. Uhr, So 11–17 Uhr. Bis 12. Oktober. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Solidaritätsmarsch Drittweltgruppe Würenlos Start beim Schulhaus Samstag, 30. August, 17 Uhr. Kleinkaliber-Volksschiessen Klein III der Schule Würenlos, Donnerstag, und Gross ist eingeladen zum lei4. September, 13.15 Uhr. Konzert für Horn und Stimme Arsen Schiesssportanlass in Sprei-

REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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Gratis-Hörtest Jeden 1. Freitag im Monat 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr

056 427 21 66 Heinz Anner, Hörgeräte-Akustiker mit eidg. Fachausweis freut sich auf Ihren Besuch.

Landstrasse 88, im AKB-Gebäude 5430 Wettingen, Tel. 056 427 21 66

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Woche 35 neu  

Limmatwelle vom 28. August 2014; Woche 35/2014

Woche 35 neu  

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