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19. Juli 2012, 51. Jahrgang, Nr. 29

PP 5432 Neuenhof

FRAGEN AN

Philipp Vock, Leiter Forstbetrieb Forstrevier Wettingen. Machen Sie diesen Sommer auch noch Ferien? Im August fahren meine Frau und ich ins Tessin. Ich geniesse aber auch die Zeit im Juli, wenn keine Sitzungen mehr anstehen und man Zeit hat, um liegen gebliebene Dinge aufzuarbeiten. Verbringen Sie als Förster Ihre Freizeit im Wald oder ist das zu sehr «Arbeitsplatz»? Nein, ich bin in meiner Freizeit oft in der Natur. Wenn ich frei habe, kann ich den Wald anders geniessen – einfach mal stehen bleiben, beobachten, lauschen. Das macht man während der Arbeit schon auch manchmal, aber dann ist es natürlich anders. (ska) Die Redaktion der Limmatwelle hat sich mit den Revierförstern der Region auf die Suche nach Bade- und Grillstellen gemacht. Nun fehlt zu den Ideen nur noch das heisse Sommerwetter. Erste Tipps auf S. 11. INSERAT

Einen Hip-Hop-Spitznamen hat sie nicht, aber ihre Mutter nennt sie «Tanzkönigin»: Melissa Martins Vinha.

Foto: ska

Kleine Tanzkönigin aus Neuenhof Die zehnjährige Melissa holt an den Hip-HopSchweizer-Meisterschaften den zweiten Platz. Seit zwei Jahren nimmt Melissa Martins Vinha Unterricht im HipHop-Tanzen. Nun hat TanzschulMitbesitzerin Morena Toma sie

bei den Schweizer Meisterschaften angemeldet, wo Melissa in ihrer Kategorie gegen rund 20 Teilnehmer antrat und den zweiten Platz holte. Damit hat sie sich für die Weltmeisterschaften in Deutschland im Oktober qualifiziert. Morena Toma sagt: «Melissa ist ein Ausnahmetalent.» (ska) Interview S. 7

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–6 7–8 9–11 11–12 13–15 16 16


Freitag, 27. Juli 2012

Samstag, 28. Juli 2012

ELVIS-NIGHT mit Marc Ottiger Gemeinde Wettingen

Baugesuche Binder Adrian und Eva Rosenauweg 27a 5430 Wettingen Bauobjekt: Abstellplatz, Gartenzaun Baustelle: Rosenauweg 27a + 27b Parzelle: 3583 Zusatzgesuche: keines

Show-Blocks 20.00 und 21.15 Uhr

Bauherrschaft:

Bauherrschaft:

Kaeser Susanne Lerchenstrasse 2 5430 Wettingen Bauobjekt: Dachfenstererneuerung Baustelle: Lerchenstrasse 15 Parzelle: 4882 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft:

Laube Hans und Paula Etzelmatt 2 5430 Wettingen Bauobjekt: Balkonverglasung Baustelle: Etzelmatt 2 Parzelle: 6328 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft:

Plaz Peder und Usteri Rahel Attenhoferstrasse 7 5430 Wettingen Bauobjekt: Anbau und Umbau Einfamilienhaus Baustelle: Tägerhardstrasse 45 Parzelle: 4642 Zusatzgesuche: keines

Bauherrschaft:

Müller Alexander Breitloostrasse 22 8802 Kilchberg Bauobjekt: Mehrfamilienhaus Sanierung, Attikaaufbau Baustelle: Staffelstrasse 52 Parzelle: 4881 Zusatzgesuche: keines

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus, Wettingen, vom 20. Juli bis 20. August 2012. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat Wettingen einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Bau- und Planungsabteilung

Rock’n’ Roll – Show und Tanz Musikticket Fr. 10.— 5116 Schinznach-Bad 056 443 24 43 www.bad-stuebli.ch

«Es fägt wie am Wettingerfäscht 2012» Musikticket Fr. 25.– Reservationen 056 443 24 43 5116 Schinznach-Bad www.bad-stuebli.ch


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WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

WETTINGEN

Die gute Seele des «Alten Löwen» IM UMGANG MIT DEN LEUTEN ist Käti Lüscher fröhlich und herzlich – sie ist es, die das Ambiente des Restaurants ausmacht. «Wir gehen nicht in den ‹Alten Löwen›, wir gehen zu Käti», bestätigt Stammgast Walter Hunkeler. Da ist es kein Problem, dass auf dem kleinen Areal beim Wettinger Kloster gleich mehrere Restaurants stehen. Diese seien alle auf ihre Art speziell, erklärt Lüscher: «Jedes ist eine Welt für sich. Die Restaurants haben alle verschiedene Stile.» Der «Alte Löwen» sei dabei ein «Beizli im alten Stil». Das heisst, dass hier jeder einkehren kann und sich sofort wohlfühlt. Sei es bei einem Bier oder einem herzhaften Cordon bleu – im «Alten Löwen» findet sich etwas für jeden Geschmack.

Käti Lüscher ist seit bald 40 Jahren Wirtin im Restaurant «Alter Löwen». SANDRA ARDIZZONE

Im Quartier rund um das Kloster Wettingen kennt man sie: Die vife Frau mit der feschen Kurzhaarfrisur. Die Frau, die seit bald 40 Jahren so fest zum Restaurant «Alter Löwen» gehört wie das Inventar, und die Frau, die sich immer Zeit für einen kurzen Schwatz nimmt. Die Rede ist von Käti Lüscher. 1964 hat die heutige Wirtin erstmals als Serviertochter im Wettinger Restaurant angefangen, das damals noch von ihrem Onkel und ihrer Tante geführt wurde. Zehn Jahre später übernahm sie es schliesslich. Etwas anderes zu tun, als im Gastgewerbe zu arbeiten, kam für sie nie infrage: «Das Gastgewerbe wurde mir in die Wiege gelegt. Ich war und bin darin zu Hause», sagt die 60-Jährige.

KÄTI LÜSCHER IST BESONDERS auf ei-

BEI KÄTI LÜSCHER verschwimmt die Käti Lüscher – sie ist es, die das Ambiente des Restaurants ausmacht.

Grenze zwischen Privat- und Arbeitsleben. Die sympathische Wirtin verbringt nicht nur den grössten Teil des Tages hinter der Theke, sie wohnt auch direkt neben dem Restaurant. Jeden Morgen um sieben steht sie auf und geht als Erstes in die Wirtsstube, um den kleinen

Raum zu lüften. «Das mache ich meistens noch im Pyjama», sagt Lüscher lachend. Lüften sei ihr sehr wichtig, schliesslich sei der «Alte Löwen» noch eine richtige Raucherbeiz. Als Gast riecht man davon allerdings nichts, und dar-

Foto: sa

auf ist Lüscher stolz. Sie weiss, wie man Gäste glücklich macht: «Ich bin eine sehr gesellige Person. Für mich sind meine Gäste das Wichtigste. Mit ihnen Zeit zu verbringen, würde ich sogar als mein Hobby bezeichnen.»

nes stolz: «Hier kehrt jeder ein, vom Akademiker bis hin zum Handwerker. Und alle kommen sehr gut miteinander aus.» Dies liegt besonders an der Wirtin mit den wachen blauen Augen, die mit den Gästen Witze reisst und die ihre Arbeit über alles liebt. Diese Liebe kommt auch dann zum Ausdruck, wenn Lüscher über die bevorstehende Pension spricht. «Ich möchte trotzdem gerne zwei, drei Tage die Woche weiterarbeiten. Einfach zum Spass.» Diese Aussage fasst die Persönlichkeit von Lüscher gut zusammen, denn sie zeigt: Diese Frau wirtet mit Herzblut.

Abschlussfeier Gastro Larissa Feri, Tochter der Wettiger Gemeinderätin Yvonne Feri, die im RPB Baden die Lehre als Köchin gemacht hat, freut sich über ihren 4. Rang beim ihrem Abschluss. CAROLIN FREI

Gut 800 Personen besuchten am 2. Juli die Abschlussfeier der Gastrolernenden im Bildungszentrum von GastroAargau in Unterentfelden. Für einmal hatten nicht nur die Prüfungsexperten und die Vertreter von Hotel & Gastro formation Aargau das Wort, sondern auch zwei frisch gebackene Fachleute. Jessica Bicker, Köchin, und Maik Dominguez, Restaurationsfachmann, liessen die letzten drei Jahre Revue passieren. «Im ersten Lehrjahr waren wir top motiviert,

im 2. fand man uns auch mal im Biergarten. Aber im 3. Lehrjahr haben wir uns nochmals so richtig ins Zeug gelegt.» Als Lernende habe man viele Gelegenheiten bekommen, Kurse zu belegen. Die Köche seien etwa ins Reich der Trüffel eingeweiht worden und die Restaurationslernenden hätten ihre Sprachkenntnisse vertiefen können, sagte Jessica Bicker. «Es war eine coole Zeit, mit guten Lehrmeistern. Und – in unseren beiden Klassen haben alle bestanden», betonte Maik Dominguez stolz. Chefexperte Urs Kohler zeigte sich denn auch sehr zufrieden mit dem Resultat seiner Schützlinge. Einer von zwei Restaurationsangestellten und 49 von 51 Restaurationsfachleuten haben die Prüfungen gemeistert.

Gemeinderätin Yvonne Feri (M.) mit ihren Töchtern Celina (l.) und Larissa, die ihren Abschluss als Köchin mit Note 5,3 geschafft hat. Foto: cfr «Ich muss euch allen ein Chränzli winden», lobte Chefexperte Markus Friedli die Küchenangestellten, die allesamt die Hürde gepackt haben. Den grössten Teil der Lernenden – mit 146 Kandidaten – stellte die Berufsrichtung Koch. 133 haben bestanden, 9 mit ausgezeichneten Resultaten. «Sieben Frauen und zwei Männer in den Rängen. Da spürt man die

Frauenpower», sagte Friedli. Ein Topresultat, das es kaum zu schlagen gibt, erzielte Evelyne Baumann aus Suhr mit der Note 5,9 (praktische Arbeit) und der Gesamtnote 5,7. Die Besten der Besten durften als Schlussakt Reisegutscheine und Reka-Checks in Empfang nehmen. Beim anschliessenden Apéro wurden die Diplome gebührend gefeiert.


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

WETTINGEN

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Drei Lehrkräfte an Wettinger Schulen pensioniert

BALZ HÖSLI, PRIMARSCHULE MARGELÄCKER

Als Balz Hösli im Oktober 1969 nach Wettingen kam, war das Margeläcker noch nicht ganz fertig gebaut. So musste er noch einige Wochen in einem Werkraum im Zehntenhof Schule halten. Am 1. Dezember durfte er zügeln: Mit Leiterwägeli wurde das ganze Schulmaterial ins neue Klassenzimmer transportiert. Klar, dass da der neue Linolboden bereits eine tiefe Kerbe erhielt. Hösli war und ist mit Leib und Seele Lehrer. Alles Schulische interessiert ihn bis heute. Die Erfahrungen langer Jahre haben aber dazu geführt, dass ihn die immer wieder auftretenden Riesenwellen an Schulneuerungen nicht mehr aus den Socken hauen. Im Kollegium wirkt er als ruhender Pol. Sein Motto «Mir macheds nöd für öis, mir macheds für d Chind» hat schon Vieles ins rechte Licht gerückt. Nach einigen Nebenämtern durfte er von 1981 bis 1985 den gesamten Schulkreis Margeläcker leiten. Damals war das verbunden mit dem Titel eines Rektors, und er erhielt dafür keine Entlastungsstunden, sondern musste halt selbst schauen, wie er durchkommen würde. Und so kam es, dass er 60-Stunden-Wochen kennen lernte und für seine Familie wenig Zeit blieb. Und dann ist da noch sein Steckenpferd: die Informatik. Während Bits und Bytes für die meisten noch so etwas wie Legoklötze waren und ein Browser etwas mit Duschen zu tun hatte, waren das für Hösli bereits klar definierte Begriffe aus der Informatik. Es gibt kaum einen Computer im Schulkreis, den er, wenn er sich zu verselbstständigen droht, nicht wieder in seine USER-tauglichen Schranken zu weisen vermag.

an die Wettinger Schule gekommen? Nach meiner Ausbildung am Seminar Wettingen wollte ich auswärts meine Sporen abverdienen und übernahm in Dottikon eine Schulklasse mit 52 Kindern. Eines Tages wurde ich aus Wettingen angefragt, ob ich eine verwaiste Schulklasse übernehmen wolle. Die gesamte Schulpflege reiste nach Dottikon. Die Behördenmitglieder füllten an der hinteren Wand eine Stuhlreihe, verzogen aber in meiner Gegenwart die ganze Zeit hindurch keine Miene. Man kann sich vorstellen, wie mir da zumute war. Später erhielt ich noch ein Aufgebot für eine Probelektion in Wettingen! Eine Firma erfand für ihre Produktwerbung den Slogan: «Alles wird besser, wir bleiben gut!» Was ist im Laufe der Zeit an der Schule besser geworden, und was sollte gut bleiben? Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Was heisst besser – in Bezug auf die Schule? Die Schule muss immer in Bewegung bleiben, aber so, dass nicht alles von oben kommt. In letzter Zeit kam alles nur von oben. Was wir – als Praktiker und Praktikerinnen – zu Vorschlägen meinen, über Projekte denken, wie sie in die Praxis umgesetzt werden können, danach werden wir nicht gefragt. Sie haben früher mit Ihren Schülern regelmässig Marionettentheater gespielt. Wie habt Ihr das gemacht? Ich wollte mit meiner Klasse Theater spielen und merkte, dass die Schüler es einfach nicht fertig brachten, hinzustehen und ihre Rolle zu spielen. Also versuchte ich es mit Marionetten. Ich liess sie eine Geschichte auswählen, die sie als Puppenspiel erarbeiteten. Dazu entwarfen sie Figuren. Anhand dieser Vorlagen konnten sie im Werkunterricht ihre Marionetten selber bauen. Ich habe das Gefühl, diese Puppenspiele haben den Schülern viel gebracht. Noch heute passiert es mir, dass mich Ehemalige darauf ansprechen.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne? Was ich in letzter Zeit immer sehr gerne gemacht habe, sind unsere Musicals. Mich fasziniert die Zusammenarbeit im Kollegium, bei der man zu viert, fünft Fragen an Balz Hösli: Wie sind Sie oder sechst etwas erreichen kann.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an die Zeit nach Ihrem Rücktritt aus dem Schuldienst denken? Dass ich nicht mehr um 6.15 Uhr aufstehen muss! Ich bin von Natur aus ein Nachtmensch. Ich freue mich darauf, mehr Zeit für meine Hobbys zu haben, das Lesen, die Informatik. Ich bin ein verkappter «Bähnler», Mitglied im Verein «Dampfbahn Furka» und habe auch eine Modelleisenbahn, die im Estrich darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. Antonio Mestre und Silvio Bee

SAMUEL BÜRKI, KLASSENLEHRER AN DER HEILPÄDAGOGISCHEN SCHULE

Seit 1973 arbeitet Samuel Bürki an der Heilpädagogischen Schule Wettingen. Die Zeit, in der er sein berufliches Engagement in den Dienst der Schülerinnen und Schüler, der Schule und der Heilpädagogik stellte, erscheint aus heutiger Sicht enorm lang. Er war in dieser Zeit nicht nur Klassenlehrer, er wurde 1973 auch gleich zum ersten Rektor der HPS gewählt und übte dieses Amt bis 1991 aus. Auch nach seiner Zeit als Rektor machte er sich immer wieder für Themen stark, die die ganze Schule betrafen. Er war mitbeteiligt an der Entwicklung des Informatikkonzepts für die Schulen Wettingen und half so mit, den Grundstein für das heute sehr gute Informatikangebot an der HPS zu legen. In den letzten Jahren war es ihm ein grosses Anliegen, den Verkehrsunterricht für alle HPS-Schüler regelmässig und angepasst an die speziellen Bedürfnisse durchzuführen. Als Samuel Bürki 1973 als Klassenlehrer und Rektor an der HPS zu arbeiten begann, war die Schule noch sehr klein. Unterrichtet wurde in den zwei Häusern Schartenstrasse 40 und 42. Die Schülerzahl wuchs, und in seiner Zeit als

Rektor war Samuel Bürki gefordert, Lösungen für das Platzproblem zu finden. Auf dem Areal der Schartenstrasse wurde 1985 ein Pavillon aufgestellt, diesem folgte 1994 ein zweiter Pavillon auf dem Parkplatz Rosengarten und schon ab 1993 die Nutzung von Schulräumen im Springareal. 2001 konnte der Neubau an der Staffelstrasse bezogen werden. Sich flexibel an die Erfordernisse der Schule anzupassen, war eine Eigenschaft, die ihn über seine ganze Laufbahn als Rektor und als Lehrer auszeichnete. Unvoreingenommen und tatkräftig nahm er Aufgaben in Angriff, sah und entwickelte Lösungsmöglichkeiten. Mit dieser Haltung gelang es ihm immer wieder, in schwierigen Situationen gute Wege zu finden. Samuel Bürki hat auch immer wieder sein eigenes Wissen aktualisiert und sich mit neuen Entwicklungen in der Schullandschaft vertraut gemacht. Zu Beginn seiner Laufbahn, von 1976 bis 1978, machte er die berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen am Heilpädagogischen Seminar in Zürich. In der Diplomarbeit setzte er sich zusammen mit Kollegen mit dem Thema «Organisation und Führung von Heilpädagogischen Tagesschulen» auseinander. Viele Fragen, die sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stellen würden, wurden vom damaligen Wissensstand aus bearbeitet, und anwenden konnte er sein Wissen als Rektor sofort. Samuel Bürki hat eine unkomplizierte, offene und unvoreingenommene Art, an Menschen heranzutreten. In der Schule zeigte sich dies darin, wie er mit seinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitete, aber auch darin, wie es ihm gelang, eine positive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern seiner Schüler zu gestalten. Er nimmt sein Gegenüber ernst, ist einfühlend, zeigt aber auch auf, was gefordert und eingehalten werden muss. Sehr häufig kommt die Rede auf ihn, wenn von der HPS gesprochen wird. Er wurde zum Botschafter für die Anliegen der Schule und es gelang ihm, vielerorts ein positives Bild der Aufgaben und Ziele zu vermitteln. Die Hauptpersonen in Samuel Bürkis Berufsalltag waren seine Schülerinnen und Schüler. Die Gestaltung eines lebensnahen,

konkreten Unterrichts war ihm ein grosses Anliegen. Im Zentrum standen die Vorbereitung auf ein möglichst selbstständiges Leben und die Schulung einer eigenständigen Persönlichkeit sowie die Entwicklung des individuellen Potenzials jedes Einzelnen. Spezielle Ereignisse im Schuljahr waren die Lager, von denen er unzählige organisierte: Klassenlager mit dem Velo, auf dem Bauernhof, Winterlager mit einem grossen Sportangebot. Nach diesen langen und intensiven Berufsjahren ist es verständlich, dass Samuel Bürki sich darauf freut, für vieles Zeit zu haben, was bis jetzt eher zu kurz gekommen ist. Sein Ruhestand wird mit neuen Themen ähnlich bewegt sein wie sein Berufsleben. Für seine langjährige Arbeit an der Schule wird ihm von Herzen gedankt und für diesen Neustart alles Gute gewünscht. Madlen Bärtschi

LISBETH BRUDER, PRIMARSCHULE MARGELÄCKER

Wer das Klassenzimmer von Lisbeth betritt, spürt sofort, wie sie mit viel Engagement und Herzblut unterrichtet. Das Zimmer ist liebevoll und gut durchdacht eingerichtet. Das jeweils aktuelle Thema spiegelt sich auf unterschiedlichste Art und Weise wider. Seit jeher unterrichtet Lisbeth Kinder, die eine besondere Betreuung und Förderung benötigen. Mit ihrer grossen Erfahrung gelingt es ihr, auch eine sehr unterschiedliche Kinderschar im Zaum zu halten und ihnen den Lernstoff auf individuelle Art zu vermitteln. Die Kinder fühlen sich in der angenehmen und wohlwollenden Lernatmosphäre sichtlich wohl. Ihre langjährige Berufserfahrung und ihre Sensibilität sind ihr gute Ratgeber, wenn es darum geht, die Stärken und Schwächen

der einzelnen Kinder zu erkennen und entsprechend zu fördern. Es ist ihr besonders wichtig, dass sich die Kinder selber kennen lernen, aber auch den Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt wertschätzen lernen. Unermüdlich und mit Begeisterung setzt sie sich für das Wohl der Kinder ein. Lisbeth wird von allen als Teamplayerin sehr geschätzt. Sie empfindet es als Bereicherung, in einem Team zu arbeiten, in diesem Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie zeigt sich stets offen für Neues. Immer wieder ist Lisbeths Klassenzimmer Anlaufstelle für einen kurzen Schwatz oder auch für Diskussionen mit Tiefgang. Den Ausgleich zu ihrem herausfordernden Beruf findet sie im Kreise ihrer Familie und Freunde. Bei gemeinsamen Unternehmungen schöpft sie Kraft und Energie. Als Bereicherung empfindet sie kulturelle Veranstaltungen und das Zusammensein mit Freunden. Ruhe und Musse findet sie beim Lesen, Radiohören oder beim Erlernen der italienischen Sprache. Nie werden ihre Spielabende in Vergessenheit geraten. Da hat sie jeweils mit einer grossen Sammlung an Spielen aufgewartet und hat die Gäste auch zu einem kulinarischen Höhenflug eingeladen. Auch wenn sie sich ab dem kommenden Schuljahr offiziell als Pensionärin bezeichnen darf, wird es um sie kaum ruhiger werden. Ihre Neugierde wird sie auch ausserhalb des Klassenzimmers antreiben und mit Menschen unterschiedlichen Alters zusammenbringen. Im Moment ist ihre grösste Freude die erste Enkeltochter. Das Margi-Team verabschiedet sich schweren Herzens von Lisbeth Bruder und dankt ihr für alles, was sie für das Team und die Schule getan hat. Sie wird in vielerlei Hinsicht eine Lücke hinterlassen. Für den neuen Lebensabschnitt wünscht das Team ihr tolle Abenteuer, spannende Begegnungen, gute Gesundheit und eine gehörige Portion Glück und Liebe. Hoffentlich führt sie ihr Lebensweg auch hin und wieder zurück an ihre alte Arbeitsstätte. Über einen Besuch werden sich alle immer freuen, ob mit oder ohne Torte im Gepäck! Sandra Kaiser und Kathrin Kurath

Melanie Bär mit den Kindern im Klosterhof.

Foto: zVg

Chlauseinzug ermöglicht Führungen Vor einigen Tagen konnte Andreas Egloff mit seiner Schulklasse einen lehrreichen Vormittag im Kloster Wettingen verbringen. Im Rahmen dieser Führungen zeigt Melanie Bär den Kindern das Kloster und wie im Mittelalter mittels Wachstafeln oder mit Feder und Tinte geschrieben wurde. Eine selber gefertigte Salbe kann jeder

VERMISCHTES

Musikalische Unterhaltung mit der Oldies Perle am 29. Juli. Foto: zVg HARMONIE-TRÄFF Die Harmonie Wettingen-Kloster lädt am Sonntag, 29. Juli, zur Sommer-Ausgabe des Harmonie-Träffs 2012 ein. Die musikalische Unterhaltung übernimmt in diesem Monat die Oldies Perle. Ab 17 Uhr kann man sich auf dem Lindenplatz in Wettingen (vis-à-vis Kirche St. Sebastian) mit Felder-Steaks und Salat oder feinen Grillwürsten kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gibt es wie immer das legendäre LägereBräu und verschiedene Wettinger Weine und Mineral. Weitere Infos unter www.hwk.ch. Die Harmonie Wettingen-Kloster freut sich über einen Besuch. GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemein-

debibliothek in Wettingen schliesst am Dienstag, 31. Juli um 18 Uhr und bleibt am Mittwoch, 1. August, geschlossen.

Schüler mit nach Hause nehmen. Mit dem Erlös aus dem Chlauseinzug ermöglicht es die röm.-kath. Kirche Lehrern aus Wettingen und der Umgebung, sehr günstig an diesen Führungen teilzunehmen. Interessierte Lehrer können sich direkt bei Melanie Bär unter Tel. 079 515 24 76 oder per Mail: melanie.baer@gmx.ch melden.


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

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Drei Lehrkräfte an Wettinger Schulen pensioniert

BALZ HÖSLI, PRIMARSCHULE MARGELÄCKER

Als Balz Hösli im Oktober 1969 nach Wettingen kam, war das Margeläcker noch nicht ganz fertig gebaut. So musste er noch einige Wochen in einem Werkraum im Zehntenhof Schule halten. Am 1. Dezember durfte er zügeln: Mit Leiterwägeli wurde das ganze Schulmaterial ins neue Klassenzimmer transportiert. Klar, dass da der neue Linolboden bereits eine tiefe Kerbe erhielt. Hösli war und ist mit Leib und Seele Lehrer. Alles Schulische interessiert ihn bis heute. Die Erfahrungen langer Jahre haben aber dazu geführt, dass ihn die immer wieder auftretenden Riesenwellen an Schulneuerungen nicht mehr aus den Socken hauen. Im Kollegium wirkt er als ruhender Pol. Sein Motto «Mir macheds nöd für öis, mir macheds für d Chind» hat schon Vieles ins rechte Licht gerückt. Nach einigen Nebenämtern durfte er von 1981 bis 1985 den gesamten Schulkreis Margeläcker leiten. Damals war das verbunden mit dem Titel eines Rektors, und er erhielt dafür keine Entlastungsstunden, sondern musste halt selbst schauen, wie er durchkommen würde. Und so kam es, dass er 60-Stunden-Wochen kennen lernte und für seine Familie wenig Zeit blieb. Und dann ist da noch sein Steckenpferd: die Informatik. Während Bits und Bytes für die meisten noch so etwas wie Legoklötze waren und ein Browser etwas mit Duschen zu tun hatte, waren das für Hösli bereits klar definierte Begriffe aus der Informatik. Es gibt kaum einen Computer im Schulkreis, den er, wenn er sich zu verselbstständigen droht, nicht wieder in seine USER-tauglichen Schranken zu weisen vermag.

an die Wettinger Schule gekommen? Nach meiner Ausbildung am Seminar Wettingen wollte ich auswärts meine Sporen abverdienen und übernahm in Dottikon eine Schulklasse mit 52 Kindern. Eines Tages wurde ich aus Wettingen angefragt, ob ich eine verwaiste Schulklasse übernehmen wolle. Die gesamte Schulpflege reiste nach Dottikon. Die Behördenmitglieder füllten an der hinteren Wand eine Stuhlreihe, verzogen aber in meiner Gegenwart die ganze Zeit hindurch keine Miene. Man kann sich vorstellen, wie mir da zumute war. Später erhielt ich noch ein Aufgebot für eine Probelektion in Wettingen! Eine Firma erfand für ihre Produktwerbung den Slogan: «Alles wird besser, wir bleiben gut!» Was ist im Laufe der Zeit an der Schule besser geworden, und was sollte gut bleiben? Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Was heisst besser – in Bezug auf die Schule? Die Schule muss immer in Bewegung bleiben, aber so, dass nicht alles von oben kommt. In letzter Zeit kam alles nur von oben. Was wir – als Praktiker und Praktikerinnen – zu Vorschlägen meinen, über Projekte denken, wie sie in die Praxis umgesetzt werden können, danach werden wir nicht gefragt. Sie haben früher mit Ihren Schülern regelmässig Marionettentheater gespielt. Wie habt Ihr das gemacht? Ich wollte mit meiner Klasse Theater spielen und merkte, dass die Schüler es einfach nicht fertig brachten, hinzustehen und ihre Rolle zu spielen. Also versuchte ich es mit Marionetten. Ich liess sie eine Geschichte auswählen, die sie als Puppenspiel erarbeiteten. Dazu entwarfen sie Figuren. Anhand dieser Vorlagen konnten sie im Werkunterricht ihre Marionetten selber bauen. Ich habe das Gefühl, diese Puppenspiele haben den Schülern viel gebracht. Noch heute passiert es mir, dass mich Ehemalige darauf ansprechen.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne? Was ich in letzter Zeit immer sehr gerne gemacht habe, sind unsere Musicals. Mich fasziniert die Zusammenarbeit im Kollegium, bei der man zu viert, fünft Fragen an Balz Hösli: Wie sind Sie oder sechst etwas erreichen kann.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an die Zeit nach Ihrem Rücktritt aus dem Schuldienst denken? Dass ich nicht mehr um 6.15 Uhr aufstehen muss! Ich bin von Natur aus ein Nachtmensch. Ich freue mich darauf, mehr Zeit für meine Hobbys zu haben, das Lesen, die Informatik. Ich bin ein verkappter «Bähnler», Mitglied im Verein «Dampfbahn Furka» und habe auch eine Modelleisenbahn, die im Estrich darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. Antonio Mestre und Silvio Bee

SAMUEL BÜRKI, KLASSENLEHRER AN DER HEILPÄDAGOGISCHEN SCHULE

Seit 1973 arbeitet Samuel Bürki an der Heilpädagogischen Schule Wettingen. Die Zeit, in der er sein berufliches Engagement in den Dienst der Schülerinnen und Schüler, der Schule und der Heilpädagogik stellte, erscheint aus heutiger Sicht enorm lang. Er war in dieser Zeit nicht nur Klassenlehrer, er wurde 1973 auch gleich zum ersten Rektor der HPS gewählt und übte dieses Amt bis 1991 aus. Auch nach seiner Zeit als Rektor machte er sich immer wieder für Themen stark, die die ganze Schule betrafen. Er war mitbeteiligt an der Entwicklung des Informatikkonzepts für die Schulen Wettingen und half so mit, den Grundstein für das heute sehr gute Informatikangebot an der HPS zu legen. In den letzten Jahren war es ihm ein grosses Anliegen, den Verkehrsunterricht für alle HPS-Schüler regelmässig und angepasst an die speziellen Bedürfnisse durchzuführen. Als Samuel Bürki 1973 als Klassenlehrer und Rektor an der HPS zu arbeiten begann, war die Schule noch sehr klein. Unterrichtet wurde in den zwei Häusern Schartenstrasse 40 und 42. Die Schülerzahl wuchs, und in seiner Zeit als

Rektor war Samuel Bürki gefordert, Lösungen für das Platzproblem zu finden. Auf dem Areal der Schartenstrasse wurde 1985 ein Pavillon aufgestellt, diesem folgte 1994 ein zweiter Pavillon auf dem Parkplatz Rosengarten und schon ab 1993 die Nutzung von Schulräumen im Springareal. 2001 konnte der Neubau an der Staffelstrasse bezogen werden. Sich flexibel an die Erfordernisse der Schule anzupassen, war eine Eigenschaft, die ihn über seine ganze Laufbahn als Rektor und als Lehrer auszeichnete. Unvoreingenommen und tatkräftig nahm er Aufgaben in Angriff, sah und entwickelte Lösungsmöglichkeiten. Mit dieser Haltung gelang es ihm immer wieder, in schwierigen Situationen gute Wege zu finden. Samuel Bürki hat auch immer wieder sein eigenes Wissen aktualisiert und sich mit neuen Entwicklungen in der Schullandschaft vertraut gemacht. Zu Beginn seiner Laufbahn, von 1976 bis 1978, machte er die berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen am Heilpädagogischen Seminar in Zürich. In der Diplomarbeit setzte er sich zusammen mit Kollegen mit dem Thema «Organisation und Führung von Heilpädagogischen Tagesschulen» auseinander. Viele Fragen, die sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stellen würden, wurden vom damaligen Wissensstand aus bearbeitet, und anwenden konnte er sein Wissen als Rektor sofort. Samuel Bürki hat eine unkomplizierte, offene und unvoreingenommene Art, an Menschen heranzutreten. In der Schule zeigte sich dies darin, wie er mit seinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitete, aber auch darin, wie es ihm gelang, eine positive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern seiner Schüler zu gestalten. Er nimmt sein Gegenüber ernst, ist einfühlend, zeigt aber auch auf, was gefordert und eingehalten werden muss. Sehr häufig kommt die Rede auf ihn, wenn von der HPS gesprochen wird. Er wurde zum Botschafter für die Anliegen der Schule und es gelang ihm, vielerorts ein positives Bild der Aufgaben und Ziele zu vermitteln. Die Hauptpersonen in Samuel Bürkis Berufsalltag waren seine Schülerinnen und Schüler. Die Gestaltung eines lebensnahen,

konkreten Unterrichts war ihm ein grosses Anliegen. Im Zentrum standen die Vorbereitung auf ein möglichst selbstständiges Leben und die Schulung einer eigenständigen Persönlichkeit sowie die Entwicklung des individuellen Potenzials jedes Einzelnen. Spezielle Ereignisse im Schuljahr waren die Lager, von denen er unzählige organisierte: Klassenlager mit dem Velo, auf dem Bauernhof, Winterlager mit einem grossen Sportangebot. Nach diesen langen und intensiven Berufsjahren ist es verständlich, dass Samuel Bürki sich darauf freut, für vieles Zeit zu haben, was bis jetzt eher zu kurz gekommen ist. Sein Ruhestand wird mit neuen Themen ähnlich bewegt sein wie sein Berufsleben. Für seine langjährige Arbeit an der Schule wird ihm von Herzen gedankt und für diesen Neustart alles Gute gewünscht. Madlen Bärtschi

LISBETH BRUDER, PRIMARSCHULE MARGELÄCKER

Wer das Klassenzimmer von Lisbeth betritt, spürt sofort, wie sie mit viel Engagement und Herzblut unterrichtet. Das Zimmer ist liebevoll und gut durchdacht eingerichtet. Das jeweils aktuelle Thema spiegelt sich auf unterschiedlichste Art und Weise wider. Seit jeher unterrichtet Lisbeth Kinder, die eine besondere Betreuung und Förderung benötigen. Mit ihrer grossen Erfahrung gelingt es ihr, auch eine sehr unterschiedliche Kinderschar im Zaum zu halten und ihnen den Lernstoff auf individuelle Art zu vermitteln. Die Kinder fühlen sich in der angenehmen und wohlwollenden Lernatmosphäre sichtlich wohl. Ihre langjährige Berufserfahrung und ihre Sensibilität sind ihr gute Ratgeber, wenn es darum geht, die Stärken und Schwächen

der einzelnen Kinder zu erkennen und entsprechend zu fördern. Es ist ihr besonders wichtig, dass sich die Kinder selber kennen lernen, aber auch den Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt wertschätzen lernen. Unermüdlich und mit Begeisterung setzt sie sich für das Wohl der Kinder ein. Lisbeth wird von allen als Teamplayerin sehr geschätzt. Sie empfindet es als Bereicherung, in einem Team zu arbeiten, in diesem Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie zeigt sich stets offen für Neues. Immer wieder ist Lisbeths Klassenzimmer Anlaufstelle für einen kurzen Schwatz oder auch für Diskussionen mit Tiefgang. Den Ausgleich zu ihrem herausfordernden Beruf findet sie im Kreise ihrer Familie und Freunde. Bei gemeinsamen Unternehmungen schöpft sie Kraft und Energie. Als Bereicherung empfindet sie kulturelle Veranstaltungen und das Zusammensein mit Freunden. Ruhe und Musse findet sie beim Lesen, Radiohören oder beim Erlernen der italienischen Sprache. Nie werden ihre Spielabende in Vergessenheit geraten. Da hat sie jeweils mit einer grossen Sammlung an Spielen aufgewartet und hat die Gäste auch zu einem kulinarischen Höhenflug eingeladen. Auch wenn sie sich ab dem kommenden Schuljahr offiziell als Pensionärin bezeichnen darf, wird es um sie kaum ruhiger werden. Ihre Neugierde wird sie auch ausserhalb des Klassenzimmers antreiben und mit Menschen unterschiedlichen Alters zusammenbringen. Im Moment ist ihre grösste Freude die erste Enkeltochter. Das Margi-Team verabschiedet sich schweren Herzens von Lisbeth Bruder und dankt ihr für alles, was sie für das Team und die Schule getan hat. Sie wird in vielerlei Hinsicht eine Lücke hinterlassen. Für den neuen Lebensabschnitt wünscht das Team ihr tolle Abenteuer, spannende Begegnungen, gute Gesundheit und eine gehörige Portion Glück und Liebe. Hoffentlich führt sie ihr Lebensweg auch hin und wieder zurück an ihre alte Arbeitsstätte. Über einen Besuch werden sich alle immer freuen, ob mit oder ohne Torte im Gepäck! Sandra Kaiser und Kathrin Kurath

Melanie Bär mit den Kindern im Klosterhof.

Foto: zVg

Chlauseinzug ermöglicht Führungen Vor einigen Tagen konnte Andreas Egloff mit seiner Schulklasse einen lehrreichen Vormittag im Kloster Wettingen verbringen. Im Rahmen dieser Führungen zeigt Melanie Bär den Kindern das Kloster und wie im Mittelalter mittels Wachstafeln oder mit Feder und Tinte geschrieben wurde. Eine selber gefertigte Salbe kann jeder

VERMISCHTES

Musikalische Unterhaltung mit der Oldies Perle am 29. Juli. Foto: zVg HARMONIE-TRÄFF Die Harmonie Wettingen-Kloster lädt am Sonntag, 29. Juli, zur Sommer-Ausgabe des Harmonie-Träffs 2012 ein. Die musikalische Unterhaltung übernimmt in diesem Monat die Oldies Perle. Ab 17 Uhr kann man sich auf dem Lindenplatz in Wettingen (vis-à-vis Kirche St. Sebastian) mit Felder-Steaks und Salat oder feinen Grillwürsten kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gibt es wie immer das legendäre LägereBräu und verschiedene Wettinger Weine und Mineral. Weitere Infos unter www.hwk.ch. Die Harmonie Wettingen-Kloster freut sich über einen Besuch. GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemein-

debibliothek in Wettingen schliesst am Dienstag, 31. Juli um 18 Uhr und bleibt am Mittwoch, 1. August, geschlossen.

Schüler mit nach Hause nehmen. Mit dem Erlös aus dem Chlauseinzug ermöglicht es die röm.-kath. Kirche Lehrern aus Wettingen und der Umgebung, sehr günstig an diesen Führungen teilzunehmen. Interessierte Lehrer können sich direkt bei Melanie Bär unter Tel. 079 515 24 76 oder per Mail: melanie.baer@gmx.ch melden.


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WETTINGEN

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Behindertensportgruppe Wettingen spürte starke Konkurrenz Die Rivalität unter den Schwimmerinnen und Schwimmern an den 23. Klotener Schwimmwettkämpfen für Menschen mit einer geistigen Behinderung war gut zu spüren. Ehrgeiz und Emotionen prägten die Stimmung im Hallenbad Schluefweg. Trotz starker Konkurrenz vermochte Wettingen hervorragend abzuschneiden. Den Druck verspürten besonders Marc Helbling und Roman Suter, die über beide Distanzen, 25 m und 50 m Freistil auf die Ränge 3 und 5 verwiesen wurden. Die neue Kategorieneinteilung, 12–18 Jahre, 19–30 Jahre, 31 Jahre und älter, trug sicher auch zur stärkeren Zusammensetzung der Gruppen bei. Simon Nussbaumer und Jonas Brigger gelangen aber trotzdem je zwei oberste Podestplätze. Die Schwimmbrille vergessen? Welche Startbahn? Welche Serie? Etwas Nervosität gehört dazu, die Leiter sind sich das gewohnt. Nach dem Einschwimmen legte sich die Unruhe aber schnell, bevor dann

BSG Wettingen sieht Grün. mit voller Konzentration auf den Startpfiff gewartet wurde. Besonders emotional ging es wieder bei den abschliessenden Staffelläufen zu und her. Die Stimmung in der Halle war begeisternd, ja gar tosend. Die vielen Zuschauer erlebten wieder ein grosses Spektakel. Nach anfänglich hektischen Startvorbereitungen meisterten

Foto: zVg

die Schwimmbegeisterten Wettinger von der BSG die Rennen mit Bravour und kehrten mit über 20 Medaillen nach Wettingen zurück. Die guten Resultate: Melanie Werling 1 × Gold, 1 × Bronze; Chantal Bieri 2 × Gold; Sina Siegenthaler 1 × Gold und ein 4. Rang; Simon Nussbaumer 2 × Gold; Jonas Brigger 2 × Gold; Manfred Güller 4. und 5.

Rang über 25 m Brust und 50 m Freistil; Stefan Wettstein 12. Rang 25 m Freistil. Staffelläufe über 4 × 25 m Freistil, Kat Herren: 1. Rang BSG Wettingen. Kategorie Mixed: 1. Rang BSG Wettingen 1 und 2. Rang BSG Wettingen 2. Gesamtranglisten unter www.bsgwettingen.plusport-club.ch (rny)

LESERBRIEFE nicht hin. Geschweige denn, was wahl. Daher ein Aufruf an die JA ZUM TÄGI, ABER EIN NEIN FÜR DEN und nicht ausgebaut wird. PROJEKTIERUNGSKREDIT Es ist un- Die Eintrittspreise werden er- ein Tägi-Nachmittag für eine Fa- Sportvereine! Ein guter Sportler bestritten: Das Tägi muss nach 40 Jahren saniert und den aktuellen Vorschriften und Bestimmungen angepasst werden, damit sicherheitstechnisch, ökologisch und energetisch wieder alles auf dem neuesten Stand ist. Aber wieso entsteht daraus ein überdimensionales Projekt? Das heutige Tägi genügt vielen Nutzern in dieser Form und die Eintrittspreise sind, vor allem auch für Familien, günstig und erschwinglich. Können wir es uns in der zurzeit unklaren Wirtschaftslage leisten, solche enormen Investitionen zu tätigen? Sind nicht Kosten für Ausbildung/Schulen und Wohnen im Alter wichtiger als ein Luxus-Sportareal? Prioritäten setzen und für das Wohl der Wettinger Bewohner sorgen, statt Steuern zu erhöhen und Schulden anzuhäufen? Wettingen ist und bleibt attraktiv, auch wenn das Tägi «nur saniert»

höht, das Defizit Tägi wird verdreifacht, die Schulden in Wettingen werden enorm ansteigen mit all den anstehenden Projekten; und das alles auf dem Buckel des Steuerzahlers, dessen Kaufkraft dabei infolge Steuererhöhung abnimmt. Jedem Kind lehrt man heutzutage wieder, dass zuerst gespart wird, bevor man sich etwas leisten kann. Sollte eine Gemeinde nicht auch so, als Vorbildfunktion, denken? Was ja nicht bedeutet, nichts zu investieren, aber sinnvoll und im Mass. Und wie sieht es mit der verkehrstechnischen Lage aus? Schon heute können viel zu wenig Parkplätze angeboten werden, und es ist eine Illusion, dass Besucher auf den öffentlichen Verkehr ausweichen. Das Auto wird weiterhin bevorzugt; es ist bequem, unabhängig. Und wo kein Parkplatz – da fährt man

milie kosten würde: mit dem Bus/Zug und dem höheren Eintritt? Ob sich das dann noch alle leisten können? Sybille Glauser SVP FÜR ANGEMESSENEN SCHULRAUM UND NEIN ZUM PROJEKTIERUNGSKREDIT TÄGI Die SVP ist für

eine Sanierung der Sportanlage Tägerhard. Das Kreditbegehren von 5 720 000 Franken inkl. MwSt für die Planung zur Ertüchtigung und Erweiterung der Sportanlage Tägerhard lehnen wir ab. Wir erwarten ein Sanierungsprojekt, das für den Steuerzahler auf längere Sicht tragbar ist. Die Bevölkerung hatte nie die Möglichkeit, sich zu äussern, ob sie wie die SVP eine Lösung für eine optimierte Tägi-Anlage will oder das beantragte Mammutprojekt wünscht. Mit einem Kreditbegehren, welches aufgeteilt wäre in Ertüchtigung und Erweiterung, hätte die Bevölkerung eine Aus-

braucht auch eine gute Schulbildung. Deshalb sind wir Euch dankbar, wenn wir angemessenen Schulraum bauen und dazu das Tägi mit Eisfeld und Überdachung sanieren, damit die sportlichen Bedürfnisse abgedeckt werden können. Die Investitionen im Finanzplan würden sichtbar besser aussehen und wir hätten bis ins Jahr 2016 nicht eine Pro-KopfVerschuldung von ca. 4500 Franken! Daniel Frautschi, Präsident SVP OP Wettingen

In eigener Sache Leserbriefe dürfen max. 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen und müssen in neutraler Sprache (nicht in der «wir»-Form) gehalten sein. Die Redaktion behält sich vor, Texte und sich wiederholende Argumente zu kürzen. Die Redaktion


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WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

NEUENHOF

«Hip-Hop ist in meinem Herzen» Das ist eine spannende Kombination – wie kam es dazu? Ich wollte auch mal etwas anderes ausprobieren und Ballett gefällt mir auch gut. Ich vermische dann die beiden Stile.

Die zehnjährige Melissa Martins Vinha hat an den Hip-Hop-SchweizerMeisterschaften in Lausanne teilgenommen und den zweiten Platz geholt.

Was gefällt Dir am besten am HipHop? Mich zu bewegen und mir vorzustellen, auf einer Bühne zu tanzen. Ich schaue mir auch viele Videos an und kombiniere dann die Stile von Hip-Hop, Breakdance, Ballett und anderen.

SUSANNE KARRER

Melissa, wie bist Du zum Hip-HopTanzen gekommen? Wie lange tanzt Du schon? Irgendwie habe ich schon immer getanzt und irgendwann zu meiner Mutter gesagt, dass ich in eine Tanzschule will. Wir haben dann die Schule von Morena Toma gefunden und es hat mir hier gefallen. Ich habe viele Tanzstile gern, aber Hip-Hop ist in meinem Herzen, ihn mag ich besonders. Mit acht Jahren habe ich hier in der Schule Hip-Hop zu tanzen begonnen – sonst getanzt habe ich aber von klein auf.

Hast Du einen Spitznamen? Nein, aber meine Mutter nennt mich «Tanzkönigin» auf Portugiesisch.

Gefällt Deinen Eltern Dein Tanz oder musst Du Dich da manchmal Melissa (l.) und ihre Trainerin Morena Toma freuen sich über den Pokal. Foto: ska durchsetzen? Meine Eltern stehen voll hinter mir. Sie schauen mich an und sagen: «Ich glaube, Du le ich es und dann beginne ich zu Wie oft und wie lange tanzt/trai- willst das wirklich!» tanzen. nierst Du zu Hause und in der Tanzschule? Zu Hause tanze und trai- War das die erste Meisterschaft, Ist der Hip-Hop für Dich eher Trai- niere ich normalerweise immer, an der Du teilgenommen hast? Ja, ning oder Freizeit? Beides, da ich jeden Tag. Zweimal in der Woche und es hat total Spass gemacht. gerne trainiere und auch zu Hau- habe ich für je eine Stunde Hip- Ich habe mir einfach gesagt: «Ich Dann hörst Du auch die Musik ger- se viel tanze. Tanzen ist gleichzei- Hop- und Ballettunterricht in der glaube jetzt an mich und mache es!» ne? Ja, ich höre ein Lied, dann füh- tig Training und Hobby für mich. Tanzschule.

BIELERSEEWANDERUNG VOM SONNTAG, 17. JUNI

Gedenken an Josef Schibli-Oldani

Alle haben den Weg nach Baden Bahnhof gefunden, von wo die 5. und letzte Etappe um den Bielersee losging. Je weiter westwärts die Gruppe fuhr, desto bewölkter zeigte sich der Himmel, sogar Nebelschwaden schlichen dem Jura entlang. Petrus versprach aber Besserung. Den Kaffeehalt in Täuffelen verbrachte die Gruppe in der Gartenwirtschaft bei ersten Sonnenstrahlen. Frisch gestärkt marschierte die Truppe los zum Uferweg Richtung Biel. Immer wieder führte der Weg vom See weg, da die Bonzenvillen direkten Privatanstoss zum See haben. Es wurde wärmer und auf dem See kurvten Motor- und Segelboote herum. Genau richtig zur Mittagszeit kam die Gruppe zur feudalen Brätlistelle, schon angefeuert, wo sie ihre diversen Grilladen auf den Rost legten. Inzwischen spendierte Ruedi einen kühlen Weissen aus seinem grossen Rucksack. Sogar eine Badenixe wagte einen «Schwumm» im erfrischenden Bielersee. Ein Kaffee, eine Glace oder was das Herz begehrte im Strandcafé, dann ging es weiter, nun schon bei Sommerhitze, Richtung Biel. Der Weg führte dem Nidaukanal entlang landeinwärts, bevor man über die Brücke auf der anderen Seite des Kanals zurück zur Schiffanlegestelle in Biel gelangte. Bei

Die Bevölkerung von Neuenhof trauert um einen liebenswürdigen Mitbürger und Ortsbürger. Am Freitag, 6. Juli, wurde Josef Schibli-Oldani oder Sepp, wie wir ihn nannten, im 83. Altersjahr zu Grabe getragen. Eine grosse Trauergemeinde nahm an der Abschieds- und Auferstehungsfeier in der Friedhofkirche Papprich, die voll besetzt war, teil. In einer feierlichen und tiefsinnigen Feierstunde hielt Pfarrer Markus Tippmar, assistiert von Seelsorger Juan Sanchez, den religiösen Abschiedsgottesdienst, der Schmerz und auch viel Hoffnung und Zuversicht ausstrahlte. Sepp Schibli war ein lieber und umsichtiger Familienvater, der mit seiner Frau Rosmarie eine glückliche Ehe führte. Der Verstorbene war hauptberuflich viele Jahre Leiter des bekannten Kartenverlages Bandschapp. Im Rentenalter führte er in Zürich einige Jahre einen Papeterieladen. Der Öffentlichkeit war Sepp auch zugetan. Er war Präsident der CVP Neuenhof. Er war Friedensrichter des Kreises Wettingen. Die Krönung war

Ein Platz an der Sonne.

Foto: zVg

der ca. 3-stündigen Schifffahrt auf der Aare bis nach Solothurn ergatterten sich die meisten einen Platz auf dem Oberdeck. Schon bald kam die erste Schleuse, dann musste der Kapitän wegen des hohen Wasserstandes die Kommandobrücke, ja sogar die Kaffeemaschine, einfahren, um unbeschadet unter den diversen Brücken durchzufahren. Vorbei an vielen Velofahrern, Badenden und an der Storchensiedlung in Altreu, genoss die Gruppe die Fahrt bei Fischchnusperli und kühlen Getränken. Vom Aareufer hinauf durch die Solothurner Altstadt und zum Bahnhof war es dann nicht mehr weit. Im Zug waren die Plätze reserviert, gut organisiert vom Tourenleiter und (sb) den SBB.

Josef Schibli-Oldani.

Foto: zVg

aber, dass er im fortgeschrittenen Seniorenalter als Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Neuenhof amtete. Dieser Dienst für die Kirche, den er mit grossem Einfühlungsvermögen führte, war ihm sehr zugetan, Wir haben einen lieben Menschen der Ewigkeit übergeben. Wir alle werden Sepp Schibli ein aufrichtiges Andenken bewahren und danken ihm für alles. Rosmarie wünschen wir guten Mut und gute Zuversicht. (ab)


GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch

Nr. 2012–0027

Bauherrschaft: Heinz Wey Alberich-Zwyssig-Strasse 74 5430 Wettingen Lage: Parzelle 658 Dorfstrasse 25, Neuenhof Bauvorhaben: Einbau eines Dachfensters Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 19. Juli bis 20. August 2012 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

21. und 22. Juli

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Heizungen Ölfeuerungen Projektierungen Reparaturen Entkalkungen Industriestrasse 19 5432 Neuenhof Tel. 056 426 37 23 Fax 056 426 01 32 info@fischer-heizungen.ch ww.fischer-heizungen.ch

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Tel. 056 406 23 23 Tel. 056 401 17 24 Tel. 056 424 12 86

Erscheinungsweise im August Am 2. August 2012 erscheint keine Limmatwelle Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer! Verlag und Redaktion Kronenplatz 12 5600 Lenzburg 2 inserate@lenzburger-lba.ch


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

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KILLWANGEN

Seniorenausflug 2012 auf die Rigi-Seebodenalp Ende Juni fuhren zwei Reisecars mit rund 70 Senioren ab 70 Jahren der Gemeinde Killwangen nach Küssnacht am Rigi bzw. auf die RigiSeebodenalp. Begleitet wurde die Reisegruppe erneut durch Gemeindeammann Alois Greber, Vizeammann Werner Scherer, Gemeindeschreiberin Barbara Kastenholz sowie den Samariterverein Spreitenbach und die Spitex Spreitenbach-Killwangen. Die Carfahrt führte via Hedingen, Affoltern am Albis, Aeugstertal, Baar, Zug, Walchwil, Arth, Immensee nach Küssnacht am Rigi. Dann begann auf der schmalen Bergstrasse die steile Auffahrt auf die Rigi-Seebodenalp. Die beiden Carchauffeure manövrierten ihre grossen Fahrzeuge problemlos ans Ziel. Auf halber

Ausflugsziel Hotel Rigi-Seebodenalp im Nebel. Strecke begegneten die Cars einem Lastwagen, welcher sein Fahrzeug über eine längere Strecke rückwärts auf eine Ausweichstelle fahren musste. Am Ziel an-

gekommen applaudierten die Seniorinnen und Senioren den Carchauffeuren für deren professionelle Fahrkünste auf schwierigem Gelände und engstem Raum.

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Auf der Rigi-Seebodenalp wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem feinen Mittagsmahl samt Chriesicoupe verwöhnt. Sogar für Nachservice war gesorgt. Die gute Stimmung sorgte auch dafür, dass das regnerische Wetter bzw. der teilweise verhangene Himmel und die getrübte Aussicht auf den Vierwaldstättersee zweitrangig wurden. Nach dem gemütlichen Mittagessen liessen es sich drei unermüdliche Damen nicht nehmen, schon mal zu Fuss im Regen den Rückmarsch Richtung Küssnacht anzutreten. Die beiden Cars haben die rüstigen Seniorinnen unterwegs wieder eingeladen. Die Rückfahrt führte die Seniorinnen und Senioren mit den zwei Reisecars glücklich und zufrieden via Küssnacht am Rigi, Risch, Holzhäusern, Bremgarten zurück nach Killwangen. Dieser erlebnisreiche, eindrückliche Tag wird noch lange in Erinnerung bleiben. (bk)


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WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Während der Sommerferien, das heisst vom 9. Juli bis 10. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierten Öffnungszeiten: Montag- bis Freitagvormittag: 8.30 bis 11.30 Uhr; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Donnerstagnachmittag: 14 bis 16 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Selbstverständlich steht das Personal nach Absprache und auf Voranmeldung auch ausserhalb dieser Zeiten für individuelle Termine zur Verfügung.

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Gratulation Praktikantin Semina Murati, Nussbaumen, hat ihr kaufm. Praktikum mit Berufsmatur bei der Einwohnerkontrolle und den Sozialen Diensten mit Erfolg bestanden. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich. Die beiden Lernenden Nina Matter, Würenlos, und Kevin Milo, Spreitenbach, haben die Lehrabschlussprüfung als Kauffrau und Kaufmann erfolgreich bestanden. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren dazu herzlich und wünschen den jungen Fachkräften für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

cher Verwaltung Am 13. August beginnen Isabela Paz Pilatti, Spreitenbach, und Sandro Potenza, Hausen, ihre Lehre als Kauffrau und Kaufmann auf der Gemeindeverwaltung. Gemeinderat und Personal heissen sie herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start und viel Erfolg und Freude für die Ausbildung.

Personelles Friederike Rahloff ist als neue Musikschulleiterin und Claudia Beerkircher als neue Musikschulsekretärin gewählt worden. Sie treten ihre die Stellen Anfang August an. Gemeinderat und PersoNeue Lernende auf der Spreitenba- nal heissen sie willkommen.

Susanne Walser hat ihre Anstellung als Violinlehrerin per Ende Juli 2012 gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihr für die guten Dienste. Nelli Reifler hat ihre Anstellungen als Sachbearbeiterin der Sozialen Dienste per Ende September 2012 gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihr für die guten Dienste. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Termine 7. Juli–12. August: SommerSchulferien; 1. August, 10.30 Uhr: Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz, Poststrasse 13; 1. August, 16 Uhr: Volksfest zur Bundesfeier auf dem Ziegelei-Areal.

Beliebte Badeplätze im Wald und an der Limmat Die Sommerferien sind da, nur die Sommertemperaturen lassen noch ein wenig auf sich warten. Dennoch gibt die Limmatwelle ein paar Tipps, wo Zuhausegebliebene während der Sommerzeit einen schönen Badeplatz finden können. Text und Bilder: Susanne Karrer

Die Limmatinsel (Nähe Zweifel-Areal) bietet nebst vielen versteckten Plätzchen zum Erholen und Sonnenbaden eine Frischwasserdusche und wilde Feuerstellen. Am Wochenende ist die beliebte Badestelle sehr gut besucht.

Ein Limmatwelle-Leser hat der Redaktion folgenden Ausflugs-Tipp gemailt: Der «Egelsee» auf dem Spreitenbacher Hausberg Heitersberg. Übrigens der grösste See, der sich vollständig auf Aargauer Boden befindet! Zu Fuss oder mit dem Velo machbar.

Wenn auch Sie eine gute Idee haben (auch für ein Schlechtwetter-Pro- Der Franzosenweiher im Spreitenbacher Wald ist ein wunderschönes, «benutzbares» Naturschutzgebiet: Baden gramm), schreiben Sie uns eine Mail ohne Stören der Natur ist erlaubt. Es gibt zwei Feuerstellen mit Sitzbänken direkt beim Weiher. Dieser ist ausserdem an redaktion@limmatwelle.ch die Heimat des fast ausgestorbenen kleinen Schillerfalters. Auch der Weiher ist eher gut besucht.


Bundesfeier in Spreitenbach Mittwoch, 1. August 2012

Festprogramm Offizielle Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz 10.30 Uhr Begrüssung durch Gemeindeammann Valentin Schmid Ansprache von Frau Gordana Russ, Mitglied der Ausländerkommission Alphorngruppe Reussblick mit Fahnenschwinger Niederwiler Stubetehöckler Anschliessend Apéro, offeriert von der Ortsbürgergemeinde Bei schlechtem Wetter findet die Feier im Festzelt auf der «Ziegelei» statt! Volksfest auf dem Ziegelei-Areal ab 16.00 bis 1.00 Uhr Festwirtschaft ab 16.00 bis18.00 Uhr verschiedene Attraktionen: • Velo-Geschicklichkeitsparcours (Kinder) • Spass mit ganz besonderen Velos • Grillplausch für Kinder ab 19.00 Uhr Unterhaltung und Tanz mit dem «Duo Ringos» Es laden herzlich ein Gemeinderat und Velo Club Spreitenbach

Bauausschreibung

Bauausschreibung

BG-Nr. Bauherr:

BG-Nr. Bauherr:

Bauobjekt: Baustelle: Parzellen: Zus. Bew.:

2651 Interswiss «Aargau» Immobilien AG, Aarau; c/o CS AG Zürich, Real Estate Asset Management, Sihlcity, Kalandergasse 4, 8070 Zürich Neugestaltung Shoppi (West), Anpassung Verkehrsfläche – Projektänderung Verkehrsführung Parkplätze Shopping Center 4 1179, 2742, 2745 Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. Juli bis 21. August 2012 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zus. Bew.:

2717 Brugger Liegenschaften AG Schilplinstrasse 33, 5200 Brugg Um- und Anbau sowie Umnutzung bestehendes Gebäude Industriestrasse 164 825 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. Juli bis 21. August 2012 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach


K O C H GEMEINDE WÜRENLOS TIPP Baugesuchspublikationen Pilztarte

Backblech, 27 cm Durchmesser 500 g

Pilze, z. Bsp. Champignons, Kräuterseitlinge, Steinpilze, Morcheln (Steinpilze und Morcheln können auch getrocknet sein) 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten 3 Bundzwiebeln 1 EL Olivenöl, 1 EL Butter 0,5 dl Gemüsefond, 0,5 dl Weisswein 2 dl Rahm, 3 Eier 50 g Parmesan, gerieben 2 EL Pinienkerne 1 Blätterteig, rund Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat Gerüstete frische Pilze in 1 cm grosse Würfel schneiden. Zwiebeln fein hacken, etwas Zwiebelgrün in feine Ringe schneiden. Butter und Olivenöl erhitzen, Pilze und Zwiebeln mit Grün bei kräftigem Feuer andünsten. Mit Weisswein und Gemüsefond ablöschen und dabei Flüssigkeiten vollständig einkochen lassen. Pilzmasse auskühlen. Rahm und Eier verrühren und abschmecken. Backblech ausbuttern, mit Blätterteig belegen und Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Pilzmasse auf Teig verteilen und mit Ei-Rahm-Mischung gleichmässig begiessen. Mit Schnittlauch, Parmesan und Pinienkerne bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 30 bis 35 Minuten backen.

Baugesuch-Nr. 201245 Bauherrschaft: ATS Wickel- und Montagetechnik AG, Grosszelgstr. 21 5436 Würenlos Projektverf.: Werkteam Architekten AG Huzlenstr. 5, 8604 Volketswil Bauvorhaben: Erweiterung Produktions- und Montagefläche (Einbau Zwischenboden) Lage: AGV Nr. 1111, Parz. 832/833 (Plan 66), Grosszelgstr. 21 Zone: Gewerbezone GE Zusatzges.: Amt für Wirtschaft und Arbeit (Planbegutachtung) ––––––– Baugesuch-Nr. 201246 Bauherrschaft: Van Stiphout Thomas und Janine, Zelglirain 9 5436 Würenlos Projektverf.: Van Stiphout Thomas und Janine, Zelglirain 9 5436 Würenlos Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe Lage: AGV Nr. 226, Parzelle 4889 (Plan 57), Zelglirain 9 Zone: Wohnzone W2 ––––––– Gesuchsauflage vom 19. Juli bis 17. August 2012 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Hilfswerk in der Region, für die Region Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen in den Bereichen Begegnung, Betreuung, Beschäftigung, Beherbergung. HOPE Christliches Sozialwerk, Baden www.hope-baden.ch, Telefon 056 221 84 64 Helfen auch Sie mit: Postkonto 50-8771-9

3 Tage F I S C H E S S E N in Würenlos Freitag, 27. Juli 2012, ab 18.00 – 24.00 Uhr Samstag, 28. Juli 2012, ab 11.00 – 24.00 Uhr Sonntag, 29. Juli 2012, ab 10.00 – 16.00 Uhr

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Geniessen Sie unsere feinen, im Bierteig frittierten NEU: Pommes frites oder unsere beliebten Würste und Steaks vom Grill. o Parkplätze: Erliacherweg 31, 5436 Würenlos o Der Anlass findet bei jeder Witterung statt o Gedeckte Sitzplätze sind vorhanden Auf Ihren Besuch freut sich der Fischerverein Würenlos. Mehr Infos: www.fvwuerenlos.ch

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WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

WÜRENLOS

Bäuerinnenschule schliesst Tore

AUS DEM GEMEINDERAT

Die Mitarbeitenden des Bauamtes bei der Montage der Sitzbank. «Banküberfall» am Furtbach Bereits zum zweiten Mal wurde oberhalb des Kempfhofs eine beliebte Sitzbank «überfallen». In einem gewaltsamen Vandalenakt wurde die Bank samt den Betonsockeln aus dem Boden gerissen und in den Furtbach geworfen. Die gesamte Konstruktion musste im Werkhof des Gemeindebauamtes repariert werden. Weil die Mitarbeiter des Bauamtes in letzter Zeit stark mit zusätzlichen Aufgaben beschäftigt waren, konnte die Bank erst kürzlich wieder gesetzt werden. Kostenaufwand für die Wiederherstellung und das neue Versetzen belastet die Gemeindekasse mit rund 3000 Franken. Der Gemeinderat hat eine Belohnung von 500 Franken ausgesetzt für Informationen, die zur Ergreifung der Vandalen führt. Neubau Lehnenviadukt SBB-Linie Killwangen–Spreitenbach–Würenlos Erfolgreiche Intervention des Gemeinderates beim Bundesverwaltungsgericht: Im Rahmen INSERAT

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Foto: zVg

der Bauvorhaben zur Realisierung der Bahn 2000 beabsichtigen die Schweizerischen Bundesbahnen im Bereich Killwangen–Spreitenbach die Erstellung neuer niveaufreier Einfahrten Wettingen/Rangierbahnhof Limmattal. Für den Ausbau der entsprechenden neuen Bahngeleise sind Bauten im Raum der Limmat notwendig (Lehnenviadukt). Das Lehnenviadukt ist ein Brückenbauwerk, das im Bereich Killwangen am Limmatufer steht. Die Brückenstützen werden im Bereich des Ufers direkt in die Limmat gestellt. Für die Bewilligung des Lehnenviadukts wurde ein ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Eisenbahngesetz durchgeführt. Die SBB als Gesuchsteller beantragten die Bewilligung des Lehnenviadukts. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die Plangenehmigung für das Lehnenviadukt hat nicht nur die Bewilligung der Bauwerke an sich zum Gegenstand, sondern auch die Wahrung aller umweltrelevanten Belange, wie u.a. den Schutz des Grundwassers. Im Plangenehmigungsverfahren war auch abzuklären, welche baulichen und betrieblichen Auflagen notwendig sind, um das Lehnenviadukt am Limmatufer ohne Beeinträchtigung des Grundwassers erstellen zu können. Dem Gemeinderat Würenlos ist der Grundwasserschutz speziell wichtig, weil in kurzer Distanz limmatabwärts, im «Tägerhardwald», eine neue regionale Grundwasserfassung vorgesehen ist. Dort sind neue Trinkwasserfassungen, u.a. für die Gemeinde Würenlos, geplant. Diese sind nur dann realisierbar, wenn das Grundwasser, mit dem

die Fassungen gespeist werden, gesichert ist. Dem Gemeinderat war es ein Anliegen, dass die zukünftige Trinkwasserfassung durch das Bauwerk Lehnenviadukt nicht gefährdet wird. Während der öffentlichen Auflage machte der Gemeinderat vom Mitwirkungsrecht Gebrauch und verlangte in seiner Eingabe eine Sicherung des Grundwassers. Die anschliessende Plangenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr enthielt bezüglich Grundwasserschutz zwar einige Auflagen. Diese gingen dem Gemeinderat jedoch zu wenig weit. Nach genauer Analyse des Entscheids kam der Gemeinderat zum Schluss, dass die neue Situation mit der beabsichtigten regionalen Trinkwasserfassung im «Tägerhardwald» nicht genügend berücksichtigt worden war. Er beschloss daher, gegen die Plangenehmigung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu erheben. Die am 19. Januar 2012 eingereichte Beschwerde hatte verschiedene Vernehmlassungen von Amtsstellen zur Folge, u.a. vom Bundesamt für Umwelt. Es zeigte sich, dass die Beschwerde des Gemeinderats zu Recht erfolgt war und unterstützt wurde. Das Bundesamt für Verkehr zog daraufhin seine Plangenehmigung in Bezug auf den Grundwasserschutz in Wiedererwägung und änderte diese im Sinne der Anträge des Gemeinderates ab. Die neue Plangenehmigung berücksichtigt nun den Grundwasserschutz im Bereich des «Tägerhardwalds» ausreichend. Es ist sichergestellt, dass die künftigen Trinkwasserfassungen durch das neue Lehnenviadukt nicht beeinträchtigt werden. Da die Beschwerde des Gemeinderats beim Bundesverwaltungsgericht Erfolg hatte, fielen für die Gemeinde Würenlos keine Verfahrenskosten an. Der abschliessende Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts erging am 1. Juni 2012. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Die seit 1944 bestehende Bäuerinnenschule im Kloster Fahr schliesst im Sommer 2013 ihre Tore. Die personelle sowie die finanzielle Situation waren für den Entscheid der Benediktinerinnengemeinschaft ausschlaggebend. Klasse 5b mit ihrem Klassenlehrer Michael

Spörri (r.) und mit Adrian Stern (l.).

Foto: zVg

Von Mani Matter bis Irisch Die meisten Klassen feiern eine Abschlussparty – anders die 5b der Schule Würenlos: Sie nahm mit einem Benefizkonzert für das «Hôpital Albert Schweitzer Haiti» Abschied von der Primarschulzeit. Tropisch warm war es und die Alte Kirche in Würenlos bis auf den letzten Platz besetzt. Unter den erwartungsvollen Gästen befand sich auch Rolf Maibach, unter dessen Patronat der Anlass stand. Begrüsst wurde das Publikum mit bekannten Liedern von Mani Matter. Das traurige Hinscheiden ihres lieben Freundes «Ferdinand» ging ihnen dabei so ans Herz, dass die beiden Moderato-

ren das Publikum ganz nach medialem Vorbild auf eine nachfolgende Diskussionsrunde zu diesem schwierigen Thema aufmerksam machten. Im Lied «s Träumli» stellten sich die Schülerinnen und Schüler vor, wie schön doch das Leben ohne Schule und Hausaufgaben wäre. Pfiffig und humorvoll führten Noah und Anja durch das abwechslungsreiche Programm und als ihr Klassenlehrer beim «Warum nur, warum . . .» mit seiner Gitarrenbegleitung völlig daneben griff, wurde er ganz ordentlich gemassregelt. Zum Glück – und ganz zufälligerweise – sass im Publikum Adrian Stern, der ganz spontan einspringen und den Part übernehmen konnte. Beflügelt durch diese professionelle musikalische Unterstützung vergassen die Schülerinnen und Schüler die Schwüle im Saal und die folgen-

den Lieder sowie die Irischen Volksmusikstücke – begleitet von Flöten, Ukulelen und Schlagwerk – sangen und spielten sich wie von selbst. Das Publikum zeigte seine Begeisterung durch anhaltenden Applaus und – nach zwei Zugaben – durch seine grossherzige Spendenbereitschaft. So konnte die Klasse Herrn Maibach den stolzen Betrag von Fr. 3403.45 für sein Spital in Haiti übergeben. Eine besondere Belohnung für ihren grossen Einsatz erhielten die Klasse und auch die Kinder, die als Zuhörerschaft gekommen waren, nach dem Konzert. Adrian Stern sang hinter der Alten Kirche eine Stunde lang nur für sie. Dieses Erlebnis wird den Kindern sicher lange in Erinnerung bleiben und vielleicht auch die Erfahrung, dass wer grosszügig gibt, selbst auch reich beschenkt wird. (bg)

MARKTNOTIZEN

Centrum Garage: eine Seit mehr als 30 Jahren bietet die Centrum Garage Würenlos ihren Kunden einen umfassenden und professionellen Service rund ums Auto. «Wichtige Meilensteine in der Geschichte der Centrum Garage sind sicher das Jahr 1985 mit der Übernahme der offiziellen Seat-Vertretung sowie das Jahr 1989 mit der Übernahme der Chrysler/Jeep/Dodge-Vertretung», sagt Geschäftsführer Rolf Gloor, der seit 1984 in der Centrum Garage ist. In den letzten Wochen und Monaten glich die Liegenschaft an der Landstrasse 62 allerdings eher einer grossen Baustelle denn einem Autohaus. Rolf Gloor: «Damit unsere Kunden sowie die Mieter der neun Wohnungen auch in Zukunft nicht auf Komfort und per-

Investition in die Zukunft

Centrum Garage Würenlos.

Foto: zVg

fekten Service verzichten müssen, wurde in den letzten Tagen und Wochen das Treppenhaus saniert, ein behindertengerechter Personenlift eingebaut und die erste Bodenplatte für den vergrösserten Showroom betoniert. Dieser Tage beginnt jetzt der Stahlbauer mit der Montage der Aussenfassade.» Ziel sei es, so Gloor weiter, dass man den neuen, rund

doppelt so grossen Showroom anlässlich der Centrum Ausstellung vom 17.–18. November offiziell einweihen könne. «Auf 276 Quadratmetern können wir dann insgesamt sechs neue Fahrzeuge sowie diverse Saisonaktualitäten zeitgemäss und kundenfreundlich präsentieren.» Besonders viel versprechen sich Rolf Gloor und sein Team in diesem Zusammenhang vom umweltfreundlichen Seat Mii, dem komplett neuen Seat Leon sowie dem Seat Toledo, der Ende Jahr folgen dürfte. (mko) Centrum Garage AG, Landstrasse 62, 5436 Würenlos, Tel. 056 436 80 60, www.autohits.ch Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

Eine erfolgreiche Ära geht damit nach 69 Jahren zu Ende. Die während des Zweiten Weltkriegs im Kloster Fahr begonnene und bis heute erfolgreiche Ära der Bäuerinnenschule ist voll-endet: Nach dem Frühlingskurs 2013, Ende Juli 2013, schliesst die private, bäuerlich-hauswirtschaftliche Fachschule ihre Tore – eine schwerwiegende, aber unumgängliche Entscheidung der Schwesterngemeinschaft. Die Gründe für die Schliessung der Schule erklärt Priorin Irene Gassmann, Vorsteherin der Klostergemeinschaft: «Die Gründung der bäuerlich-hauswirtschaftlichen Schule 1944 war eine Antwort auf die Fragen und Nöte der damaligen Zeit. Der seinerzeitige Propst im Kloster Fahr, der Einsiedler Pater Anselm Knüsel, war dem Bauernstand sehr verbunden und erkannte die Notwendigkeit, dass die Frauen in der Landwirtschaft im und nach dem Zweiten Weltkrieg eine gute Ausbildung brauchten. Zudem gab es im Kloster Fahr damals ‹Kochlehrtöchter›, Frauen, die in der Klosterküche das Kochen erlernten. Die Eröffnung der Schule im Jahre 1944 war eigentlich eine Professionalisierung dieses Angebots. Eine Fachausbildung anzubieten, ist heute nicht mehr primär die Aufgabe eines Benediktinerinnenklosters, und es gibt inzwischen in der Schweiz verschiedene, ähnlich gelagerte Fachschulen. Was das Angebot im Fahr einzigartig macht, ist die Nähe und der Kontakt zum Kloster. Unsere Gemeinschaft ist dank der Schule sehr weltoffen; dank der jungen Frauen waren die Schwestern immer am Puls der Zeit; sie sind kontaktfreudig, offen für Neues und interessiert, was in der Welt geschieht. Das sind, so meine ich, Früchte der Schule. Es ist unbestritten, die Bäuerinnenschule hat unseren Konvent geprägt.» Die Schule steht momentan auf einem Höhepunkt, was Auslastung und Nachfrage betrifft; die Semesterkurse sind ausgebucht und es bestehen Wartelisten. Priorin Irene: «Aber die personelle und finanzielle Situation unserer Gemeinschaft mahnt uns, jetzt die

Schwester Beatrice, die passionierte Gärtnerin, gibt ihren Erfahrungsschatz im Gartenbau weiter. Foto: zVg Weichen für die Zukunft zu stellen. Vor allem die Altersstruktur der Gemeinschaft veranlasst uns, die Kräfte zu bündeln. Von den 24 Schwestern im Kloster sind gerade noch 3 unter 50 Jahre alt. Der grösste Teil unserer Gemeinschaft – 17 Schwestern – sind zwischen 64 und 79 Jahre alt, 4 Schwestern sind über 80. Diese Situation stellt uns vor grosse Herausforderungen. Zudem ist die Schule seit Jahren defizitär. Das Defizit von jährlich 150 000 bis 200 000 Franken ist für unsere Klostergemeinschaft mittelfristig nicht mehr tragbar. Die Schulleitung musste in den letzten Jahren, seit sie die Subventionen nicht mehr direkt vom Bund erhielt, immer wieder erfahren, dass verschiedene Kantonsregierungen keine Beiträge an die Ausbildung zahlen. Damit hat sich die finanzielle Situation zusehends zugespitzt. In den nächsten Jahren sollte zudem das seit fünfzig Jahren bestehende Schulgebäude dringend saniert werden. All diese Gründe haben uns zum Schritt bewogen, das Werk zu voll-enden und nach dem Frühlingskurs 2013 die Tore der Bäuerinnenschule zu schliessen. Für uns Schwestern ist es wichtig, aufzuhören, solange wir uns noch an unserer Schule freuen und mit Dank und Stolz auf eine fruchtbare und segensreiche Zeit zurückblicken können.» Es ist den Schwestern vom Fahr und auch den Lehrpersonen ein grosses Anliegen, die Ära «Bäuerinnenschule» würdig abzuschliessen und bewusst zu voll-enden. So wird für den Sommer 2013 mit allen Ehemaligen ein grosses Abschlussfest geplant. Priorin Irene: «Ein solch einmaliges Werk wie unsere Schule verdient es, gefeiert zu werden!» (ig)


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

WÜRENLOS

Bäuerinnenschule schliesst Tore

AUS DEM GEMEINDERAT

Die Mitarbeitenden des Bauamtes bei der Montage der Sitzbank. «Banküberfall» am Furtbach Bereits zum zweiten Mal wurde oberhalb des Kempfhofs eine beliebte Sitzbank «überfallen». In einem gewaltsamen Vandalenakt wurde die Bank samt den Betonsockeln aus dem Boden gerissen und in den Furtbach geworfen. Die gesamte Konstruktion musste im Werkhof des Gemeindebauamtes repariert werden. Weil die Mitarbeiter des Bauamtes in letzter Zeit stark mit zusätzlichen Aufgaben beschäftigt waren, konnte die Bank erst kürzlich wieder gesetzt werden. Kostenaufwand für die Wiederherstellung und das neue Versetzen belastet die Gemeindekasse mit rund 3000 Franken. Der Gemeinderat hat eine Belohnung von 500 Franken ausgesetzt für Informationen, die zur Ergreifung der Vandalen führt. Neubau Lehnenviadukt SBB-Linie Killwangen–Spreitenbach–Würenlos Erfolgreiche Intervention des Gemeinderates beim Bundesverwaltungsgericht: Im Rahmen INSERAT

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Foto: zVg

der Bauvorhaben zur Realisierung der Bahn 2000 beabsichtigen die Schweizerischen Bundesbahnen im Bereich Killwangen–Spreitenbach die Erstellung neuer niveaufreier Einfahrten Wettingen/Rangierbahnhof Limmattal. Für den Ausbau der entsprechenden neuen Bahngeleise sind Bauten im Raum der Limmat notwendig (Lehnenviadukt). Das Lehnenviadukt ist ein Brückenbauwerk, das im Bereich Killwangen am Limmatufer steht. Die Brückenstützen werden im Bereich des Ufers direkt in die Limmat gestellt. Für die Bewilligung des Lehnenviadukts wurde ein ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Eisenbahngesetz durchgeführt. Die SBB als Gesuchsteller beantragten die Bewilligung des Lehnenviadukts. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die Plangenehmigung für das Lehnenviadukt hat nicht nur die Bewilligung der Bauwerke an sich zum Gegenstand, sondern auch die Wahrung aller umweltrelevanten Belange, wie u.a. den Schutz des Grundwassers. Im Plangenehmigungsverfahren war auch abzuklären, welche baulichen und betrieblichen Auflagen notwendig sind, um das Lehnenviadukt am Limmatufer ohne Beeinträchtigung des Grundwassers erstellen zu können. Dem Gemeinderat Würenlos ist der Grundwasserschutz speziell wichtig, weil in kurzer Distanz limmatabwärts, im «Tägerhardwald», eine neue regionale Grundwasserfassung vorgesehen ist. Dort sind neue Trinkwasserfassungen, u.a. für die Gemeinde Würenlos, geplant. Diese sind nur dann realisierbar, wenn das Grundwasser, mit dem

die Fassungen gespeist werden, gesichert ist. Dem Gemeinderat war es ein Anliegen, dass die zukünftige Trinkwasserfassung durch das Bauwerk Lehnenviadukt nicht gefährdet wird. Während der öffentlichen Auflage machte der Gemeinderat vom Mitwirkungsrecht Gebrauch und verlangte in seiner Eingabe eine Sicherung des Grundwassers. Die anschliessende Plangenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr enthielt bezüglich Grundwasserschutz zwar einige Auflagen. Diese gingen dem Gemeinderat jedoch zu wenig weit. Nach genauer Analyse des Entscheids kam der Gemeinderat zum Schluss, dass die neue Situation mit der beabsichtigten regionalen Trinkwasserfassung im «Tägerhardwald» nicht genügend berücksichtigt worden war. Er beschloss daher, gegen die Plangenehmigung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu erheben. Die am 19. Januar 2012 eingereichte Beschwerde hatte verschiedene Vernehmlassungen von Amtsstellen zur Folge, u.a. vom Bundesamt für Umwelt. Es zeigte sich, dass die Beschwerde des Gemeinderats zu Recht erfolgt war und unterstützt wurde. Das Bundesamt für Verkehr zog daraufhin seine Plangenehmigung in Bezug auf den Grundwasserschutz in Wiedererwägung und änderte diese im Sinne der Anträge des Gemeinderates ab. Die neue Plangenehmigung berücksichtigt nun den Grundwasserschutz im Bereich des «Tägerhardwalds» ausreichend. Es ist sichergestellt, dass die künftigen Trinkwasserfassungen durch das neue Lehnenviadukt nicht beeinträchtigt werden. Da die Beschwerde des Gemeinderats beim Bundesverwaltungsgericht Erfolg hatte, fielen für die Gemeinde Würenlos keine Verfahrenskosten an. Der abschliessende Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts erging am 1. Juni 2012. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Die seit 1944 bestehende Bäuerinnenschule im Kloster Fahr schliesst im Sommer 2013 ihre Tore. Die personelle sowie die finanzielle Situation waren für den Entscheid der Benediktinerinnengemeinschaft ausschlaggebend. Klasse 5b mit ihrem Klassenlehrer Michael

Spörri (r.) und mit Adrian Stern (l.).

Foto: zVg

Von Mani Matter bis Irisch Die meisten Klassen feiern eine Abschlussparty – anders die 5b der Schule Würenlos: Sie nahm mit einem Benefizkonzert für das «Hôpital Albert Schweitzer Haiti» Abschied von der Primarschulzeit. Tropisch warm war es und die Alte Kirche in Würenlos bis auf den letzten Platz besetzt. Unter den erwartungsvollen Gästen befand sich auch Rolf Maibach, unter dessen Patronat der Anlass stand. Begrüsst wurde das Publikum mit bekannten Liedern von Mani Matter. Das traurige Hinscheiden ihres lieben Freundes «Ferdinand» ging ihnen dabei so ans Herz, dass die beiden Moderato-

ren das Publikum ganz nach medialem Vorbild auf eine nachfolgende Diskussionsrunde zu diesem schwierigen Thema aufmerksam machten. Im Lied «s Träumli» stellten sich die Schülerinnen und Schüler vor, wie schön doch das Leben ohne Schule und Hausaufgaben wäre. Pfiffig und humorvoll führten Noah und Anja durch das abwechslungsreiche Programm und als ihr Klassenlehrer beim «Warum nur, warum . . .» mit seiner Gitarrenbegleitung völlig daneben griff, wurde er ganz ordentlich gemassregelt. Zum Glück – und ganz zufälligerweise – sass im Publikum Adrian Stern, der ganz spontan einspringen und den Part übernehmen konnte. Beflügelt durch diese professionelle musikalische Unterstützung vergassen die Schülerinnen und Schüler die Schwüle im Saal und die folgen-

den Lieder sowie die Irischen Volksmusikstücke – begleitet von Flöten, Ukulelen und Schlagwerk – sangen und spielten sich wie von selbst. Das Publikum zeigte seine Begeisterung durch anhaltenden Applaus und – nach zwei Zugaben – durch seine grossherzige Spendenbereitschaft. So konnte die Klasse Herrn Maibach den stolzen Betrag von Fr. 3403.45 für sein Spital in Haiti übergeben. Eine besondere Belohnung für ihren grossen Einsatz erhielten die Klasse und auch die Kinder, die als Zuhörerschaft gekommen waren, nach dem Konzert. Adrian Stern sang hinter der Alten Kirche eine Stunde lang nur für sie. Dieses Erlebnis wird den Kindern sicher lange in Erinnerung bleiben und vielleicht auch die Erfahrung, dass wer grosszügig gibt, selbst auch reich beschenkt wird. (bg)

MARKTNOTIZEN

Centrum Garage: eine Seit mehr als 30 Jahren bietet die Centrum Garage Würenlos ihren Kunden einen umfassenden und professionellen Service rund ums Auto. «Wichtige Meilensteine in der Geschichte der Centrum Garage sind sicher das Jahr 1985 mit der Übernahme der offiziellen Seat-Vertretung sowie das Jahr 1989 mit der Übernahme der Chrysler/Jeep/Dodge-Vertretung», sagt Geschäftsführer Rolf Gloor, der seit 1984 in der Centrum Garage ist. In den letzten Wochen und Monaten glich die Liegenschaft an der Landstrasse 62 allerdings eher einer grossen Baustelle denn einem Autohaus. Rolf Gloor: «Damit unsere Kunden sowie die Mieter der neun Wohnungen auch in Zukunft nicht auf Komfort und per-

Investition in die Zukunft

Centrum Garage Würenlos.

Foto: zVg

fekten Service verzichten müssen, wurde in den letzten Tagen und Wochen das Treppenhaus saniert, ein behindertengerechter Personenlift eingebaut und die erste Bodenplatte für den vergrösserten Showroom betoniert. Dieser Tage beginnt jetzt der Stahlbauer mit der Montage der Aussenfassade.» Ziel sei es, so Gloor weiter, dass man den neuen, rund

doppelt so grossen Showroom anlässlich der Centrum Ausstellung vom 17.–18. November offiziell einweihen könne. «Auf 276 Quadratmetern können wir dann insgesamt sechs neue Fahrzeuge sowie diverse Saisonaktualitäten zeitgemäss und kundenfreundlich präsentieren.» Besonders viel versprechen sich Rolf Gloor und sein Team in diesem Zusammenhang vom umweltfreundlichen Seat Mii, dem komplett neuen Seat Leon sowie dem Seat Toledo, der Ende Jahr folgen dürfte. (mko) Centrum Garage AG, Landstrasse 62, 5436 Würenlos, Tel. 056 436 80 60, www.autohits.ch Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

Eine erfolgreiche Ära geht damit nach 69 Jahren zu Ende. Die während des Zweiten Weltkriegs im Kloster Fahr begonnene und bis heute erfolgreiche Ära der Bäuerinnenschule ist voll-endet: Nach dem Frühlingskurs 2013, Ende Juli 2013, schliesst die private, bäuerlich-hauswirtschaftliche Fachschule ihre Tore – eine schwerwiegende, aber unumgängliche Entscheidung der Schwesterngemeinschaft. Die Gründe für die Schliessung der Schule erklärt Priorin Irene Gassmann, Vorsteherin der Klostergemeinschaft: «Die Gründung der bäuerlich-hauswirtschaftlichen Schule 1944 war eine Antwort auf die Fragen und Nöte der damaligen Zeit. Der seinerzeitige Propst im Kloster Fahr, der Einsiedler Pater Anselm Knüsel, war dem Bauernstand sehr verbunden und erkannte die Notwendigkeit, dass die Frauen in der Landwirtschaft im und nach dem Zweiten Weltkrieg eine gute Ausbildung brauchten. Zudem gab es im Kloster Fahr damals ‹Kochlehrtöchter›, Frauen, die in der Klosterküche das Kochen erlernten. Die Eröffnung der Schule im Jahre 1944 war eigentlich eine Professionalisierung dieses Angebots. Eine Fachausbildung anzubieten, ist heute nicht mehr primär die Aufgabe eines Benediktinerinnenklosters, und es gibt inzwischen in der Schweiz verschiedene, ähnlich gelagerte Fachschulen. Was das Angebot im Fahr einzigartig macht, ist die Nähe und der Kontakt zum Kloster. Unsere Gemeinschaft ist dank der Schule sehr weltoffen; dank der jungen Frauen waren die Schwestern immer am Puls der Zeit; sie sind kontaktfreudig, offen für Neues und interessiert, was in der Welt geschieht. Das sind, so meine ich, Früchte der Schule. Es ist unbestritten, die Bäuerinnenschule hat unseren Konvent geprägt.» Die Schule steht momentan auf einem Höhepunkt, was Auslastung und Nachfrage betrifft; die Semesterkurse sind ausgebucht und es bestehen Wartelisten. Priorin Irene: «Aber die personelle und finanzielle Situation unserer Gemeinschaft mahnt uns, jetzt die

Schwester Beatrice, die passionierte Gärtnerin, gibt ihren Erfahrungsschatz im Gartenbau weiter. Foto: zVg Weichen für die Zukunft zu stellen. Vor allem die Altersstruktur der Gemeinschaft veranlasst uns, die Kräfte zu bündeln. Von den 24 Schwestern im Kloster sind gerade noch 3 unter 50 Jahre alt. Der grösste Teil unserer Gemeinschaft – 17 Schwestern – sind zwischen 64 und 79 Jahre alt, 4 Schwestern sind über 80. Diese Situation stellt uns vor grosse Herausforderungen. Zudem ist die Schule seit Jahren defizitär. Das Defizit von jährlich 150 000 bis 200 000 Franken ist für unsere Klostergemeinschaft mittelfristig nicht mehr tragbar. Die Schulleitung musste in den letzten Jahren, seit sie die Subventionen nicht mehr direkt vom Bund erhielt, immer wieder erfahren, dass verschiedene Kantonsregierungen keine Beiträge an die Ausbildung zahlen. Damit hat sich die finanzielle Situation zusehends zugespitzt. In den nächsten Jahren sollte zudem das seit fünfzig Jahren bestehende Schulgebäude dringend saniert werden. All diese Gründe haben uns zum Schritt bewogen, das Werk zu voll-enden und nach dem Frühlingskurs 2013 die Tore der Bäuerinnenschule zu schliessen. Für uns Schwestern ist es wichtig, aufzuhören, solange wir uns noch an unserer Schule freuen und mit Dank und Stolz auf eine fruchtbare und segensreiche Zeit zurückblicken können.» Es ist den Schwestern vom Fahr und auch den Lehrpersonen ein grosses Anliegen, die Ära «Bäuerinnenschule» würdig abzuschliessen und bewusst zu voll-enden. So wird für den Sommer 2013 mit allen Ehemaligen ein grosses Abschlussfest geplant. Priorin Irene: «Ein solch einmaliges Werk wie unsere Schule verdient es, gefeiert zu werden!» (ig)


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 19. JULI 2012

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

WETTINGEN-NEUENHOF

Röm.-kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 19. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Kornelia Baumberger; Kollekte: Stiftung SPREITENBACH-KILLWANGEN Diakonie-Rappen Ev.-ref. Kirche Sonntag, 22. Juli NEUENHOF 9.30 Uhr, Predigtgottesdienst, Dorfkirche, Pfr. W. Mäder Kath. Pfarrkirche St. Josef Samstag, 21. Juli Dienstag, 24. Juli 17 Uhr, Rosenkranzgebet 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier KillAndachtsraum, Pfr. W. Mäder wangen, Bruder Klaus. Den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez Kreativ-Atelier Steiacherhof im Gemeinschaftsraum, während Sonntag, 22. Juli der Sommerferien nach Abspra11 Uhr, Eucharistiefeier che. Informationen gibt Esther Hoffmann, Tel. 056 401 14 38 Montag, 23. Juli 17 Uhr, Rosenkranzgebet Anmeldungen für Taufen und Trauungen sind an Pfr. W. Mäder, Tel. Dienstag, 24. Juli 056 209 10 82, zu richten. 8 Uhr, Morgenlob

Freitag, 20. Juli 8 Uhr, kein Gottesdienst Samstag, 21. Juli 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 24. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 25. Juli 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 20. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle Samstag, 21. Juli 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache in der Kapelle Dienstag, 24. Juli 9 Uhr, Gottesdienst in der Kapelle fällt aus Mittwoch, 25. Juli 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 22. Juli 11 Uhr, Eucharistiefeier

Mittwoch, 25. Juli 19 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 19. Juli 18 Uhr, Rosenkranzgebet Freitag, 20. Juli 10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Samstag, 21. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Mittwoch, 25. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Ferien-Stellvertretung Leider musste Pater Joseph Mutu kurzfristig seine Stellvertretung absagen. Deshalb sieht die SommerDienstag, 24. Juli vertretung für Abbé Zacharie wie 18 Uhr, Rosenkranz in der Marien- folgt aus: Er verschiebt seine Abkapelle wesenheit in die Zeit vom 23. Juli bis 5. August. Während dieser Zeit

übernimmt Pfarrer Médard Kabongo Ilunga priesterliche Dienste in der Pfarrei. Er ist unter Tel. 078 684 62 47 erreichbar.

Kostenloser Schach-Unterricht für Senioren Leitung: Anton Wyss. Organisiert von Pro Senectute. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 24. Juli, 14–17 Uhr.

WÜRENLOS

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Oscar Meier KONTAKT: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch redaktion@wettingerpost.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär REDAKTIONSTEAM: Melanie Borter, Susanne Karrer, Manuela Page REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: oscar.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

KILLWANGEN

MARKETING: claudine.meier@azmedien, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Dienstag, 24. Juli 18 Uhr, Rosenkranzgebet

WÜRENLOS

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner CEO AZ MEDIEN: Christoph Bauer

Kath. Pfarrkirche Samstag, 21. Juli 18 Uhr, Eucharistiefeier, Predigt: Clemens Ramsperger Sonntag, 22. Juli 10 Uhr, Eucharistiefeier, Predigt: Clemens Ramsperger Mittwoch, 25. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr, Gottesdienst, Gisèle Rümmer, Pfrn., Bad Zurzach; anschliessend Kirchenkaffee

AGENDA WETTINGEN

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Party auf dem Lande noch belächelt, heute in der dritten Juli«Call it a Summernightparty – The Woche nicht mehr wegzudenken. Noch ein letztes Mal wird geLast Dance» DJ Sir Vega und Fab feiert – bevor ein Kult sein Ende Proudy lassen die Halle noch ein nimmt. allerletztes Mal rocken und beReithalle, Samstag, 21. Juli, 21 Uhr. ben. Vor vielen Jahren als kleine

www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Radio 32 AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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LiWe_29_2012  

Limmatwelle

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