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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung an Fronleichnam geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist am Donnerstag, 19. Juni, geschlossen. Ab 20. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Pétanque-Turnier am 5. Juli beim Schulhaus Zelgli Der Gemeinderat hat den Pétanque-Freunden Killwangen die Bewilligung zur Durchführung eines internen Turniers am 5. Juli auf dem Areal des Die Gemeindeversammlung verlief kurz und knapp. Schulhauses Zelgli erteilt. Pascal Keller als Hauswart/Betriebspraktiker angestellt Der längjährige Hauswart Bruno Würsch tritt Ende November 2014 seine wohlverdiente Pensionierung an. Auf die veröffentlichte Stellenausschreibung haben sich insgesamt 31 Bewerber gemeldet. Der Gemeinderat hat sich aus der Vielzahl der Bewerbungen für Pascal Keller, Niederwil, entschieden. Aufgrund seiner Ausbildung als Sanitärmonteur und seiner weiteren beruflichen Laufbahn bietet Keller die Gewähr, dass er mit den künftigen Aufgaben vertraut ist. Im Sinne einer geregelten Übergabe wurde Keller per 1. Oktober 2014 angestellt. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal heissen Pascal Keller auch an dieser Stelle herzlich willkommen und wünschen ihm viel Freude und Befriedigung an der neuen Herausforderung. Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Mo, 8.30–11.30/14–18.30 Uhr; Di, 8.30–11.30/14–16 Uhr; Mi, 8.30– 11.30 Uhr; Fr, 7.30–14 Uhr. Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. Infos auf www.killwangen.ch. INSERAT

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Foto: ska

Keine böse Überraschung trotz Freitag, dem 13. An der letzten Gemeindeversammlung wurden erwartungsgemäss alle Kreditabrechnungen, Einbürgerungsgesuche und gemeinderätlichen Anträge angenommen. SUSANNE KARRER

72 Stimmberechtigte waren am Freitag, 13. Juni, in der Mehrzweckhalle «Zelgli» an der Einwohnergemeindeversammlung Killwangen anwesend. Das Protokoll der Sitzung vom 27. November 2013 und der Rechenschaftsbericht 2013 wurden ebenso wie die Jahresrechnung 2013, die mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 543 287.22 schliesst, mit grossem Mehr angenommen. Der gesamte Ertragsüberschuss wird zur Erhöhung des Eigenkapitals verwendet. Das Nettovermögen beträgt per 31. Dezember 2013 900 575 Franken. BEI DEN GENEHMIGUNGEN der Kre-

ditabrechnungen zum Projektierungskredit «Neubau Doppelkindergarten» kam es zu einer Kreditüberschreitung von Fr. 60 667.80. Gemeinderat Jürg Lienberger erklärte die Gründe, die dazu geführt haben – darunter ein Rückzug der Holzbaufirma, die eine Submission ohne Kostenfolge versprochen hatte, bei der Ausführung aber einen Rückzieher machte, sowie die Planungsarbeit der Sanitärfirma, die nachträglich umgebucht werden musste. Auch in der Kreditabrechnung «Erwei-

terung der Schulanlagen/Architekturwettbewerb» kam es zu einer Kreditüberschreitung von Fr. 44 514.45. Hier lagen die Gründe darin, dass das Projekt von Soppelsa Architekten nochmals überarbeitet werden musste, eine zweite Erdbebenabklärung durchgeführt werden und eine günstigere Lösung für den Boden gefunden werden musste. Die Ausarbeitung der Broschüre durch die Architekten führte ebenfalls zu Mehrkosten. Die Kreditabrechnung «Sanierung Bahnhofstrasse» hingegen schloss mit einer Kreditunterschreitung von Fr. 34 698.70 ab, was Gemeinderat Hanspeter Schmid auch nicht weiter kommentieren musste. Alle drei Kreditabrechnungen wurden grossmehrheitlich angenommen. EIN NOVUM GAB ES bei den Einbürgerungen: Das Ehepaar Frédérique Florentin und Christian Brunklaus liess sich in Abwesenheit einbürgern. Vizeammann Walter Hubmann erklärte, dass die Frau Flugbegleiterin sei und einen vollen Flugplan habe und der Mann gerade im Ausland sei und seinen Geschäftstermin nicht verschieben konnte. Alle Einbürgerungsgesuche wurden von der Versammlung angenommen. Hanspeter Schmid erläuterte anschliessend die Hintergründe zur Erteilung eines Brutto-Verpflichtungskredits von 1, 45 Mio. Franken für die Sanierung der Rütenenstrasse. Der Gemeinderat ersetze jährlich veraltete Leitungen gemäss einer Zustandsliste: «An der Rütenenstrasse haben wir ei-

nen schlechten Zustand des Deckbelages, so bleibt beispielsweise der Schneepflug im Winter an jedem Schachtdeckel hängen.» Ausserdem seien die Wasserleitungen in schlechtem Zustand und es gebe regelmässig Rohrbrüche. Auch die EW-Rohranlagen seien in die Jahre gekommen. Vorgesehen ist nun eine Erneuerung in zwei Etappen, um die Zufahrt für die Anwohner zu gewährleisten. Lage und Höhe der Strasse bleiben unverändert, lediglich Rohre und Belag werden ersetzt. Auch die Hausanschlüsse bis etwa einen Meter über die Parzellengrenzen hinaus werden erneuert, und die Gemeinde kommuniziert mit den Hauseigentümern, ob sie das gleich weiterziehen möchten. Die Kosten für Strassenbau, Wasser, Abwasser und EW belaufen sich auf gesamthaft 1,45 Mio. Franken. Warum die Kabel von Internetund TV-Anbietern nicht auch gleich erneuert werden, war eine Frage eines Versammlungsteilnehmers, die auch Schmid nicht beantworten konnte: Der Gemeinderat hätte Cablecom und Swisscom mehrmals angefragt, aber sie seien nicht interessiert, mitzuziehen. «Diese Firmen sind einfach zu mächtig.» Der Antrag wurde grossmehrheitlich angenommen. Hitze und Fussball lockten alle schnell wieder nach Hause. Und nach einer kurzen Information von Gemeinderat Patrick Bellini über den aktuellen, planmässigen Stand der Schulhauserweiterung Zelgli schloss die Versammlung um 21 Uhr.

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