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5. Juni 2014, 53. Jahrgang, Nr. 23

FRAGEN AN

Beni Egloff, Leiter Klostergärtnerei Wettingen. Am Pfingstmontag findet zum sechsten Mal das Klosterfest statt. Was ist Ihr Ziel? Möglichst viele Leute sollen bei uns einen schönen Tag verbringen können. Was erwartet die Gäste? Sie können sich kulturell betätigen und eine Führung durch die Klosteroder Gartenanlage besuchen. Als Familie kann man bei einem Spielparcours den Garten entdecken und es gibt eine Kinderführung. Man kann aber auch einfach die Atmosphäre des Klosters geniessen oder die Festwirtschaft in der Gartenanlage nutzen. Was ist das Besondere an der Gartenanlage im Kloster? Man sieht bei uns verschiedenste Kulturen und es geht weniger ums Produzieren als darum, die Raffinessen der Gartenkultur zu zeigen. Im Abtgarten stehen beispielsweise Spalierbäume in verschiedenen Entwicklungsstadien. (bär) Kloster Wettingen, Pfingstmontag, 9. Juni, Führungen im Halbstundentakt von 11 bis 15 Uhr sowie Stände im Klostergarten von 11 bis 16 Uhr. Bericht Seite x

PP 5432 Neuenhof

Neue Verkehrsinstruktion Das neue Dienstfahrzeug der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal kommt bei der Verkehrsinstruktion zum Einsatz. LINDA MÜLLI

Auch die Verkehrsinstruktion wurde mit der Neuorganisation der Regionalpolizei WettingenLimmattal neu strukturiert und vereinheitlicht. Die beiden Instruktoren Alan Pistone und Alain Späni zeigen den neuen Anhänger und erklären das Konzept. Bericht Seite 22/23 Alan Pistone (l.) und Alain Späni, die beiden Verkehrsinstruktoren. INSERAT

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN LIMMATTAL AGENDA

2–9 9–11 12–13 12–16 17–20 21 22–23 24

INSERAT

Dr. Wei Zhang

Foto: Julia Stückelberger


POWER FÜR WETTINGEN

Mitteilung Zählerablesung Unsere Zählerableser/innen sind ab dem 10. Juni 2014 wieder in unserer Gemeinde unterwegs. Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden, den Ableserinnen und Ablesern Zugang zu unseren Messapparaten zu gewähren. Besten Dank für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen Fohrhölzlistrasse 11 • 5430 Wettingen • Telefon 056 437 20 90 www.ew-wettingen.ch

POWER FÜR WETTINGEN Vernetzt und kundenorientiert! Mit diesem Credo stellt das Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen Bau, Betrieb, Unterhalt und Modernisierung der Strom- und Wasserversorgung für rund 20 000 Einwohner sicher und betreibt ein Elektrofachgeschäft. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung

Rohrnetzmonteur/Sanitärinstallateur 100% Sie arbeiten in einem aufgestellten und motivierten Team und führen sämtliche Netzbauarbeiten im Wasserversorgungsbereich aus. Weiter sind Sie für den Unterhalt der Anlagen, Pumpwerke und Reservoirs zuständig. Die Anlagenkontrolle und die Sicherstellung der Versorgung sowie die Qualitätssicherung runden diese interessante Aufgabe ab. Das periodische Leisten von Bereitschaftsdienst bei Netzstörungen gehört auch dazu. Sie verfügen über: • eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung • Weiterbildung zum Rohrnetzmonteur (von Vorteil) • Berufserfahrung im Anlagen- und Rohrleitungsbau • angenehme Umgangsformen und Teamfähigkeit • Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein • einen Pw-Ausweis • gewandten Umgang mit PC-Tools • gute Deutschkenntnisse Wir bieten: • ein dynamisches und zukunftorientiertes Unternehmen • attraktive Anstellungs- und Arbeitsbedingungen • gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten • Modern eingerichteten Werkhof und Arbeitsmittel Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an das Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen, Fohrhölzlistrasse 11, 5430 Wettingen. Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Leiter Netze, Giacomo Attinasi, Tel. 056 437 20 93, giacomo.attinasi@wettingen.ch.

NOTFALLDIENSTE

Besten Dank!

Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

7. bis 9. Juni (Pfingsten)

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Bitte beachten Sie, dass infolge Pfingsten der Inserate- und Redaktionsschluss der Limmatwelle vom 12. Juni vorgezogen ist auf Freitag, 6. Juni, 9 Uhr.

Regula Keel Rütihaldestrasse 4 8956 Killwangen Tel. 078 880 32 80

Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Verlag und Redaktion Limmatwelle Inserate: brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Redaktion: redaktion@limmatwelle.ch


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WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Glückwünsche zum Geburtstag Folgende Personen feiern den 90. Geburtstag: am 7. Juni Robert Meier, Seminarstrasse 93, Wettingen, und am 9. Juni Selmar Dätwyler, Hardstrasse 53, Wettingen. Am 16. Juni kann zudem Alice Heimgartner-Fischer, Regionales Pflegezentrum, Baden, ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute.

Aktualisierung Bauinventar Auf Basis von zwei einwohnerrätlichen Vorstössen wird das Bauinventar der Gemeinde Wettingen in den nächsten Monaten aktualisiert und bis ins Jahr 1980 fortgeschrieben. Hierzu finden Begehungen durch Fachleute statt. Das Bauinventar der Gemeinde Wettingen (bisher «Kurzinventar» genannt) wurde 1998 durch Mitarbeitende der Kantonalen Denkmalpflege erarbeitet. Es umfasst kommunal schützenswerte Bauten, Anlagen und Kleinobjekte, die aufgrund einer Beurteilung des Baubestands nach kantonal einheitlichen Kriterien bestimmt wurden. Das Bauinventar Aargau ist ein Hinweisinventar für die kommunalen und kantonalen Behörden, die gemäss Kulturgesetz zur Erhaltung und Pflege von Kulturdenkmälern und Ortsbildern verpflichtet sind. Für den Hauseigentümer entfaltet es keine unmittelbare Rechtswirkung. Im Hinblick auf die nächste Nutzungsplanungsrevision soll das Bauinventar in den nächsten Monaten aktualisiert werden. Dabei werden Mitarbeitende der kantonalen Denkmalpflege die bereits erfassten Objekte bis zu einer Zeitgrenze von 1920 überprüfen. Gleichzeitig wird im Auftrag der Gemeinde eine Fortschreibung des Inventars 1920 bis 1980 durch das Büro vestigia GmbH, Zürich/Basel, vorgenommen. Die Aktualisierung und Fortschreibung des Inventars erfolgt mittels Aussenbegehungen und Fotografien. Die Bevölkerung wird um Kenntnisnahme und eine wohlwollende Unterstützung des Projektes gebeten. Für weitere Auskünfte wende man sich an die Bauverwaltung der Gemeinde Wettingen. Weitere Informationen zum Bauinventar finden sich auch unter www.ag.ch/denkmalpflege. (gkw)

WETTINGEN

Velo- und Skisammlung Am Samstag, 7. Juni, sammelt Familie Trefzer aus Würenlos wiederum Velos, die nicht mehr gebraucht werden, für das Projekt «Velos für Rumänien». Gesammelt werden Velos, Kindervelos und Ersatzteile, weiter auch gut erhaltene Skis, Skischuhe, Schlittschuhe, Rollerblades, Snowboards und andere Sportgeräte. Die Velos dürfen auch kleinere Defekte aufweisen, die in Rumänien repariert werden können. Das Sammelgut gelangt nach Rumänien, wo im Rahmen von Selbsthilfeprojekten Velowerkstätten und Sportartikelshops beliefert werden. Die Lieferungen aus der Schweiz sind inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Materialbeschaffung geworden und helfen wesentlich mit, den Fortbestand der Betriebe zu sichern. Ein Teil des Gewinns wird dann für andere Hilfsprojekte im Land eingesetzt. So wird beispielsweise in Dorohoi eine Armenküche betrieben, die Kindern aus den umliegenden Blocksiedlun-

Sammlung für das Projekt «Velos für Rumänien». gen täglich eine warme Mahlzeit anbietet, schulische Unterstützung leistet oder einmal im Jahr eine unbeschwerte Ferienwoche in einem Lager ermöglicht. Mit einem freiwilligen Entsorgungsbeitrag von 5 Franken pro Velo oder Paar Skis werden die

Foto: Archiv

Transportkosten finanziert. Allfällige Fragen beantwortet Familie Trefzer aus Würenlos unter Tel. 056 424 14 23 oder 079 665 08 36, ted.trefzer@hispeed.ch. (gkw) Werkhof Kirchzelg an der Roggenstrasse 6, Wettingen, Samstag, 7. Juni, 9.30–12.30 Uhr.

ERSTER SPONSORENLAUF IN DER AUE BADEN ZUGUNSTEN VON MENSCHEN MIT EINER BEHINDERUNG Der von Insieme Region Baden-Wettingen, der Behindertensportgruppe BSG Wettingen und dem Insieme Bildungsklub Aargau durchgeführte Anlass lockte bei idealem Wetter weit über 200 Läufer, Rollstuhlfahrer und Walker auf die Vierhundertmeterbahn in Baden. Der Sponsorenlauf stand unter dem Patronat der Stadt Baden, der Gemeinde Wettingen und der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Als Ehrenstarter waren Wettingens Vizeammann Antoinette Eckert und Badens Stadtammann Geri Müller anwesend. Der erste Anlass dieser Art in Baden wurde ein sportliches und unterhaltsames Fest. Manch eine oder einen packte auf der Strecke der Ehrgeiz, sodass die sich vorgenommene Rundenanzahl locker übertroffen wurde. Aber nicht nur Laufschuhe wurden getragen, sondern auch Spendierhosen, und ihre Träger zeigten sich freigiebig und belohnten die Sportlerinnen und Sportler für die tollen Leistungen. Der Ertrag des Anlasses kommt den organisierenden Institutionen für Menschen mit einer Behinderung zugute. Mit ihren Aktivitäten bieten sie diesen Leuten eine sinnvolle Arbeitsund Freizeitbeschäftigung an und tragen so viel zur so wichtigen Integra-

Achtung, fertig, los!

Mit Freude auf der Runde.

tion in die sogenannte «normale» Gesellschaft bei. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus ganz verschiedenen Akteuren zusammen. Menschen mit und ohne Handicap, ältere und junge, grosse und kleine, schnellere und langsame. Viele interessante Begegnungen auf den Runden waren möglich. Gruppen wie der Arwo-Stiftungsrat, die Insieme-Seniorengruppe, die Turbos St. Gallen, die Drei Generationen oder die Behindertensportgruppe BSG Wettingen gingen

mit Freude an den Start. So machte die Firma Burkhalter Technics AG aus Wettingen den Sponsorenlauf kurzerhand zu ihrem Betriebsausflug und ging mit fünfzehn Leuten auf die zwanzigminütige Tour. Die Insieme-Musig-Bänd sorgte für gute Stimmung und das leibliche Wohl kam in der Festwirtschaft auch nicht zu kurz. Die Organisatoren bedanken sich bei allen, die gelaufen und gefahren sind, und bei allen, die geholfen und gespendet haben. (rn)

Fotos: zVg


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

WETTINGEN

Am Klosterfest entdeckt man Garten, Geheimgänge und Geschichte Am Klosterfest erhält man Einblick in die historische Klosteranlage und in den Garten. Es gibt eine Festwirtschaft und für Kinder einen Spielparcours. Wo einst Zisterziensermönche Gemüse, Früchte, Kräuter und Blumen anpflanzten, pflegen heute sechs Gärtner die Klosterumgebung. Auch hinter den bald 800jährigen Mauern sind keine Ordensleute mehr anzutreffen, sondern Kantonsschüler, die sich auf die Matura vorbereiten. Am Klosterfest erhält man auf dem Rundgang mit Führern jedoch Einblick in die Geschichte des Spätmittelalters, den Kreuzgang, die Mönchskirche und vieles mehr. An den Kinderführungen entdecken die Junioren Geheimgänge, schreiben mit Gänsekiel und raten, von welchem Tier das Pergament stammt. Die Erwachsenen können sich einem Historiker anschliessen oder mit dem Biologen die Gartenanlage erkunden. Dort warten bereits die heutigen Gärtner und geben beim Probieren, Raten und beim Geschicklichkeitsspiel Einblick in die historische Gartenanlage. Der Quartier-

MELANIE BÄR

verein steht zudem am Pfingstmontag hinter dem Grill und Kuchenbuffet und betreibt eine Festbeiz im Klostergarten. (bär)

Kloster Wettingen, Pfingstmontag, 9. Juni, 11 bis 16 Uhr; Führungen 11 bis 15 Uhr im Halbstundentakt, Kinderführungen um 11 und 13.30

Uhr, Spielparcours und Festbeiz durchgehend. Bei jedem Wetter. Führungen 10 Franken, Parcours kostenlos, www.klostergaertnerei.ch

AUS DER EVP Barbara Loepfe, assistiert von Benno Bruggisser, wies mit Schalk und Charme auf Zusammenhänge, auf leise Schönheiten, und liess die Gärtnerinnen zu Wort kommen. Gärten bringen Menschen zusammen, die Kenner tauschten sich aus, die Kinder freuten sich an den Schneckenhäuschen sonder Zahl. Es war eine Maienfreude.

Führung durch Wettingens Dorfgärten. Zwischen Hecken, zwischen Zeiten – Thematischer Spaziergang 5 zu Wettinger Dorfgärten Kürzlich führte Barbara Loepfe kürzlich 30 Personen durch das Wettinger Dorf. Der dörfliche Garten, mal versteckt hinter dem Haus, mal auf gemauertem Podest, mal hinter Gittertor und Mauer, faszinierte durch seine Vielseitigkeit und seine sinnlichen Reize. Die Gärtnerinnen standen Red und Antwort: Viel war von Freude und Bereicherung, von Geschenk und Austausch die Rede, weniger von Arbeit und Frust; das Geschehenlassen, Veränderung, Werden und Vergehen, Plan und Überraschung – Die Gärten im Dorf sind, ursprünglich auf die Versorgung ausgerichtet, den sich wandelnden Lebensbedürfnissen der Bewohner angepasst worden. Bohnen,

Einsam, gemeinsam, mein und gemein Am 12. Juni führen Menschen mit einer Behinderung in der Pfarrei St. Sebastian ein Theater auf. Sie wollen ein breites Publikum ansprechen.

Klostergärtnerin Simone Guarda freut sich, am Klosterfest vielen Gästen Schnitzereien in der Mönchskirche, die den Klostergarten zu zeigen. Fotos: bär man während der Führung anschaut.

Foto: zVg

Kartoffeln, Tomaten sind geblieben. Peperoni, Kürbis, Zucchetti neu dazugekommen. Der Rasen kam dazu, der Sitzplatz. Bemerkenswert, was Gärtnerinnen für die Qualität der Freiräume in der Gemeinde leisten. Zum Garten gehört per definitionem der Zaun, der raffiniert abgrenzt und im Glücksfall dennoch Einblick gewährt: aus Holz, aus Eisenstaketen, mit Elektrodraht, aus Geflecht, aus Kunststoff, als Tujahecke oder mittels Kirschlorbeer. Garteneinblicke sind Geschenke des Eigentümers an die Nachbarn und an die Öffentlichkeit. Weglein quer zwischen den Grundstücken geben Einblicke in verwunschene versteckte Winkel – ein besonderer Reiz der Dorfsiedlung, nutzbar für den Fussgänger zwischen Dorf und Stadt.

Informationsabend der EVP Wettingen Die EVP beteiligt sich am politischen Leben der Gemeinde und ist in der Sozial- und Planungskommission und neu in der Einbürgerungskommission sowie in der Geschäftsprüfungs- und der Steuerkommission, in der Musikschulkommission und in der Schulpflege vertreten. Am Informationsabend attestierte Lukas Rechsteiner den sozialen Diensten sehr sorgfältige Arbeit. Die Kommission traf sich zu zehn gut vorbereiteten Sitzungen. Lutz Fischer Lamprecht berichtet, dass die Vorgaben des Kantons angewendet werden. Die Einbürgerungswilligen werden genau geprüft und quasi auf Herz und Nieren, oder eben auf Leumund und Arbeitswilligkeit, getestet. Gesundheitskommission: Edith Studer war langjähriges Mitglied und scheidet aus dieser Kommission aus. Herzlichen Dank für das unermüdliche Mitarbeiten.

EVP-Mitglieder informierten.

Foto: zVg

Die Suchtprävention war und ist weiterhin ein wichtiger Teil in diesem Gremium. Interessant war auch der Bericht von Hanna Läng aus der Schulpflege. Die Zusammenarbeit mit der neu eingerichteten Stelle des Geschäftsleiters läuft sehr gut; auch für die Lösung der Probleme, die sich aus gleichzeitigen Umbauten in Schulgebäuden und im Schulsystem ergeben, ist man auf einem gangbaren Weg. Zudem wurde über die Sanierung und Erweiterung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard berichtet. Das Stimmvolk soll Ende Jahr über den Projektierungskredit bestimmen. Allenfalls kommt der Baukredit Ende 2015 vors Volk. Die EVP unterstützt das Vorhaben, das Tägerhard zu sanie(hl) ren und sinnvoll zu erweitern.

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Sieben Schauspieler mit einer Behinderung werden zum Thema «Gemeinsam» auf der Bühne stehen. «In diesem Wort stecken auch die Wörter einsam, gemein und mein», sagt Regisseurin Sabine Peter. Zusammen mit den Schauspielern hätten sie und ihre Regiekollegin Kathrin Iseli mit Kartonschachteln zu diesem Wortspiel eine Produktion entstehen lassen. Ziel sei, dass sich die Schauspieler selber einbringen können. «Ihre Narrenfreiheit, sich nicht durch selbst auferlegte Hemmungs-Barrieren einschränken zu lassen, kann für den Zuschauer sehr eindrücklich sein», so Peter, die zusammen mit Iseli bereits zum fünften Mal eine Produktion in der Region auf die Beine stellt. Vorher waren die beiden Theaterpädagoginnen im Theater Hora in Zürich tätig, wo handicapierte Menschen professionelle Produktionen im In- und Ausland aufführen. Bewusst wollen Iseli und Peter das Theaterspielen mit diesem Projekt nun für alle öffnen. «Wir wollen eine Plattform bieten, bei der Menschen mit einer Behinde-

rung ausprobieren, Persönliches einbringen und durch den Auftritt auf der Bühne Selbstvertrauen gewinnen können.» ERSTMALS findet die Aufführung

öffentlich statt. Die Schauspieler hoffen, sich vor einem breiten Publikum präsentieren zu können und nicht nur vor Angehörigen zu spielen. Für die Akteure sei es eine gute Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit für einmal in einer anderen Art zu zeigen. «Wir hoffen, dass dadurch Vorurteile abgebaut werden können. Ihre Aufführungen sind künstlerisch sehr wertvoll», sagt Peter, die auch mit Menschen ohne Behinderung Theater realisiert und auch selber als Schauspielerin auf der Bühne steht. Veranstalter ist der Bildungsklub von Insieme Aargau. Der Verein, der sich für Menschen mit einer Behinderung einsetzt, bezahlt die Honorarkosten der beiden Leiterinnen und einen Teil an die Produktionskosten. Daneben sei sehr viel freiwilliger Einsatz gefordert, der sich aber lohne. «Wenn man etwas neu beginnt, muss man immer mehr reinstecken, als wenn etwas schon läuft. Uns ist es wichtig, dass es ein solches Angebot für Menschen mit einer Behinderung gibt, die das Theaterspielen ausprobieren wollen, ohne es gleich professionell auszuüben.» Pfarrheim St. Sebastian, Schartenstrasse 155, Donnerstag, 12. Juni, 19 Uhr, Kollekte. Mit Martin Cathrein, Max Dohner-Avilés, Markus Friedrich, Heidi Kloter, Christine Lindel, Margrit Linder, Florian Zogg. Schauspieler mit Handicap treten im Pfarreiheim St. Sebastian auf.

INSERAT

Café Restaurant Forum Immer mittwochs und sonntags feine Mittagsmenüs zu günstigen Preisen. Café Restaurant Forum | Zentralstrasse 59 5430 Wettingen | 056 437 08 44

Foto: zVg


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WETTINGEN

Am Klosterfest entdeckt man Garten, Geheimgänge und Geschichte Am Klosterfest erhält man Einblick in die historische Klosteranlage und in den Garten. Es gibt eine Festwirtschaft und für Kinder einen Spielparcours. Wo einst Zisterziensermönche Gemüse, Früchte, Kräuter und Blumen anpflanzten, pflegen heute sechs Gärtner die Klosterumgebung. Auch hinter den bald 800jährigen Mauern sind keine Ordensleute mehr anzutreffen, sondern Kantonsschüler, die sich auf die Matura vorbereiten. Am Klosterfest erhält man auf dem Rundgang mit Führern jedoch Einblick in die Geschichte des Spätmittelalters, den Kreuzgang, die Mönchskirche und vieles mehr. An den Kinderführungen entdecken die Junioren Geheimgänge, schreiben mit Gänsekiel und raten, von welchem Tier das Pergament stammt. Die Erwachsenen können sich einem Historiker anschliessen oder mit dem Biologen die Gartenanlage erkunden. Dort warten bereits die heutigen Gärtner und geben beim Probieren, Raten und beim Geschicklichkeitsspiel Einblick in die historische Gartenanlage. Der Quartier-

MELANIE BÄR

verein steht zudem am Pfingstmontag hinter dem Grill und Kuchenbuffet und betreibt eine Festbeiz im Klostergarten. (bär)

Kloster Wettingen, Pfingstmontag, 9. Juni, 11 bis 16 Uhr; Führungen 11 bis 15 Uhr im Halbstundentakt, Kinderführungen um 11 und 13.30

Uhr, Spielparcours und Festbeiz durchgehend. Bei jedem Wetter. Führungen 10 Franken, Parcours kostenlos, www.klostergaertnerei.ch

AUS DER EVP Barbara Loepfe, assistiert von Benno Bruggisser, wies mit Schalk und Charme auf Zusammenhänge, auf leise Schönheiten, und liess die Gärtnerinnen zu Wort kommen. Gärten bringen Menschen zusammen, die Kenner tauschten sich aus, die Kinder freuten sich an den Schneckenhäuschen sonder Zahl. Es war eine Maienfreude.

Führung durch Wettingens Dorfgärten. Zwischen Hecken, zwischen Zeiten – Thematischer Spaziergang 5 zu Wettinger Dorfgärten Kürzlich führte Barbara Loepfe kürzlich 30 Personen durch das Wettinger Dorf. Der dörfliche Garten, mal versteckt hinter dem Haus, mal auf gemauertem Podest, mal hinter Gittertor und Mauer, faszinierte durch seine Vielseitigkeit und seine sinnlichen Reize. Die Gärtnerinnen standen Red und Antwort: Viel war von Freude und Bereicherung, von Geschenk und Austausch die Rede, weniger von Arbeit und Frust; das Geschehenlassen, Veränderung, Werden und Vergehen, Plan und Überraschung – Die Gärten im Dorf sind, ursprünglich auf die Versorgung ausgerichtet, den sich wandelnden Lebensbedürfnissen der Bewohner angepasst worden. Bohnen,

Einsam, gemeinsam, mein und gemein Am 12. Juni führen Menschen mit einer Behinderung in der Pfarrei St. Sebastian ein Theater auf. Sie wollen ein breites Publikum ansprechen.

Klostergärtnerin Simone Guarda freut sich, am Klosterfest vielen Gästen Schnitzereien in der Mönchskirche, die den Klostergarten zu zeigen. Fotos: bär man während der Führung anschaut.

Foto: zVg

Kartoffeln, Tomaten sind geblieben. Peperoni, Kürbis, Zucchetti neu dazugekommen. Der Rasen kam dazu, der Sitzplatz. Bemerkenswert, was Gärtnerinnen für die Qualität der Freiräume in der Gemeinde leisten. Zum Garten gehört per definitionem der Zaun, der raffiniert abgrenzt und im Glücksfall dennoch Einblick gewährt: aus Holz, aus Eisenstaketen, mit Elektrodraht, aus Geflecht, aus Kunststoff, als Tujahecke oder mittels Kirschlorbeer. Garteneinblicke sind Geschenke des Eigentümers an die Nachbarn und an die Öffentlichkeit. Weglein quer zwischen den Grundstücken geben Einblicke in verwunschene versteckte Winkel – ein besonderer Reiz der Dorfsiedlung, nutzbar für den Fussgänger zwischen Dorf und Stadt.

Informationsabend der EVP Wettingen Die EVP beteiligt sich am politischen Leben der Gemeinde und ist in der Sozial- und Planungskommission und neu in der Einbürgerungskommission sowie in der Geschäftsprüfungs- und der Steuerkommission, in der Musikschulkommission und in der Schulpflege vertreten. Am Informationsabend attestierte Lukas Rechsteiner den sozialen Diensten sehr sorgfältige Arbeit. Die Kommission traf sich zu zehn gut vorbereiteten Sitzungen. Lutz Fischer Lamprecht berichtet, dass die Vorgaben des Kantons angewendet werden. Die Einbürgerungswilligen werden genau geprüft und quasi auf Herz und Nieren, oder eben auf Leumund und Arbeitswilligkeit, getestet. Gesundheitskommission: Edith Studer war langjähriges Mitglied und scheidet aus dieser Kommission aus. Herzlichen Dank für das unermüdliche Mitarbeiten.

EVP-Mitglieder informierten.

Foto: zVg

Die Suchtprävention war und ist weiterhin ein wichtiger Teil in diesem Gremium. Interessant war auch der Bericht von Hanna Läng aus der Schulpflege. Die Zusammenarbeit mit der neu eingerichteten Stelle des Geschäftsleiters läuft sehr gut; auch für die Lösung der Probleme, die sich aus gleichzeitigen Umbauten in Schulgebäuden und im Schulsystem ergeben, ist man auf einem gangbaren Weg. Zudem wurde über die Sanierung und Erweiterung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard berichtet. Das Stimmvolk soll Ende Jahr über den Projektierungskredit bestimmen. Allenfalls kommt der Baukredit Ende 2015 vors Volk. Die EVP unterstützt das Vorhaben, das Tägerhard zu sanie(hl) ren und sinnvoll zu erweitern.

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Sieben Schauspieler mit einer Behinderung werden zum Thema «Gemeinsam» auf der Bühne stehen. «In diesem Wort stecken auch die Wörter einsam, gemein und mein», sagt Regisseurin Sabine Peter. Zusammen mit den Schauspielern hätten sie und ihre Regiekollegin Kathrin Iseli mit Kartonschachteln zu diesem Wortspiel eine Produktion entstehen lassen. Ziel sei, dass sich die Schauspieler selber einbringen können. «Ihre Narrenfreiheit, sich nicht durch selbst auferlegte Hemmungs-Barrieren einschränken zu lassen, kann für den Zuschauer sehr eindrücklich sein», so Peter, die zusammen mit Iseli bereits zum fünften Mal eine Produktion in der Region auf die Beine stellt. Vorher waren die beiden Theaterpädagoginnen im Theater Hora in Zürich tätig, wo handicapierte Menschen professionelle Produktionen im In- und Ausland aufführen. Bewusst wollen Iseli und Peter das Theaterspielen mit diesem Projekt nun für alle öffnen. «Wir wollen eine Plattform bieten, bei der Menschen mit einer Behinde-

rung ausprobieren, Persönliches einbringen und durch den Auftritt auf der Bühne Selbstvertrauen gewinnen können.» ERSTMALS findet die Aufführung

öffentlich statt. Die Schauspieler hoffen, sich vor einem breiten Publikum präsentieren zu können und nicht nur vor Angehörigen zu spielen. Für die Akteure sei es eine gute Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit für einmal in einer anderen Art zu zeigen. «Wir hoffen, dass dadurch Vorurteile abgebaut werden können. Ihre Aufführungen sind künstlerisch sehr wertvoll», sagt Peter, die auch mit Menschen ohne Behinderung Theater realisiert und auch selber als Schauspielerin auf der Bühne steht. Veranstalter ist der Bildungsklub von Insieme Aargau. Der Verein, der sich für Menschen mit einer Behinderung einsetzt, bezahlt die Honorarkosten der beiden Leiterinnen und einen Teil an die Produktionskosten. Daneben sei sehr viel freiwilliger Einsatz gefordert, der sich aber lohne. «Wenn man etwas neu beginnt, muss man immer mehr reinstecken, als wenn etwas schon läuft. Uns ist es wichtig, dass es ein solches Angebot für Menschen mit einer Behinderung gibt, die das Theaterspielen ausprobieren wollen, ohne es gleich professionell auszuüben.» Pfarrheim St. Sebastian, Schartenstrasse 155, Donnerstag, 12. Juni, 19 Uhr, Kollekte. Mit Martin Cathrein, Max Dohner-Avilés, Markus Friedrich, Heidi Kloter, Christine Lindel, Margrit Linder, Florian Zogg. Schauspieler mit Handicap treten im Pfarreiheim St. Sebastian auf.

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WETTINGEN

Essen für leistungsfähige Kinder Eltern erfuhren im Kurs «Brainfood», wie sie ihre Kinder mit aktiver Freizeitgestaltung, erholsamem Schlaf und richtig gewählten Lebensmitteln unterstützen können. In einem theoretischen Input erklärte die Kursleiterin und Ernährungsberaterin Denise Kaufmann wie effektives Lernen und Arbeiten, eine aktive Freizeitgestaltung sowie erholsamer Schlaf mit richtig gewählten Lebensmitteln unterstützt werden kann, ohne dass der Genuss zu kurz kommt. Da die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Gehirnleistung hat, sind ein gesundes Frühstück sowie nährstoffreiche «Znüni/Zvieri» und regelmässiges Trinken wichtige Voraussetzungen, um den Tag fit zu meistern. Zur Überleitung in den praktischen Teil des Kursabends stellte

Fest zum 60. Geburtstag der Pfarrei St. Anton

Kaufmann die wichtigen Nährstoffe Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette, Mineralstoffe und Vitamine anhand von Lebensmittelbeispielen vor. IN ZWEIERGRUPPEN machten sich die 17 Teilnehmerinnen daran, die Rezepte für «gluschtige» und gesunde Zwischenverpflegungen auszuprobieren. Es entstand ein reichhaltiges Buffet mit Beerenpowerdrinks, nahrhaften Budwing-Müesli, Powerkugeln (ein Zubereitung gesunder Znüni. Gemisch aus Mandeln, Waldhonig und Dörrobst), Früchtebrot, Tuttifruttiwürfeln, diversen Sandwiches, Fruchtspiessen, Gemüsemuffins und Pizzaschnecken. Im schönen Ambiente der Mundart Küchen-Lounge probierten die Teilnehmerinnen die köstlichen Snacks und nutzten die Zeit, um der Kursleiterin weitere Fragen zu stellen. (cm) Weitere Kursangebote der Elternrunde Baden-Wettingen, die vom September bis Dezember in der Region stattfinden, findet man unter www.elternunde.ch Blick auf das entstandene Essen.

Am 14. und 15. Juni wird das 60-Jahr-Jubiläum der Pfarrei St. Anton mit einem Pfarreifest gefeiert.

zVg

Vor 60 Jahren wurde in Wettingen die Pfarrei St. Anton gegründet und die Antoniuskirche eingeweiht. Dieses Jubiläum wird am Wochenende vom 14. und 15. Juni mit einem grossen Pfarreifest gefeiert. Das diesjährige Patrozinium steht unter dem Motto: «mitten.drin». Verschiedenste Vereine engagieren sich an diesem Wochenende. Am Samstagnachmittag veranstalten Blauring und Jungwacht für alle Kinder einen Spielnachmittag. Daneben wird durch den SAC Lägern eine Seilbahn aufgebaut: Junge und jung gebliebene mutige Erwachsene können an einem Stahlseil hängend über das Festgelände sausen. Für die

Kleinsten gibt es eine Hüpfburg, einen Schminkstand und vieles mehr. Am Samstagabend wird ein Festgottesdienst mit dem Bischofsvikar Christoph Sterkman abgehalten. Drei Chöre (Kinderchor, Antoniuschor und Vocappella) sind gemeinsam für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes besorgt. Nach dem Gottesdienst gibt es ein Platzkonzert durch die Harmonie Kloster-Wettingen. An verschiedenen Essständen können Grilladen und italienische oder kroatische Spezialitäten konsumiert werden. Im Verlauf des Abends tritt die InsiemeMusig-Bänd auf und um halb elf wird vom Kirchturm aus ein spektakuläres Feuerwerk gezündet. Am Sonntagmorgen um neun Uhr spielt Christoph Schwager sein Stück «Aus Zeit» (eine mimische Lebensplauderei) in der Kirche St. Anton. Danach gibt es einen Sonntagsbrunch. Auch die Seilbahn wird dann nochmals in Betrieb sein. Samstag, 14. und Sonntag, 15. Juni. Auf dem Vorplatz der Antoniuskirche: Die vom Wettinger Künstler Alex Schaufelbühl erschaffene Jubiläumsskulptur.

VERMISCHTES Messe ohne Bläser gesungen, ihr Part wird vom Organisten übernommen. Menschick hat die «Missa Jubilate Deo» 2009, ein Jahr vor seinem Tod, geschrieben. Gewidmet ist sie dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Kath. Kirche St. Anton, Sonntag, 8. Juni, 9.30 Uhr. www.antonius-chor-wettingen.ch Der Antonius-Chor singt an Pfings- MUSIKTAG DER TVWU IN OBERLUNKten die «Missa Jubilate Deo». Foto: zVg HOFEN Nur gerade eine Woche nach ihrem grandiosen JubiläumsKIRCHENMUSIK AN PFINGSTEN Im fest auf dem Zentrumsplatz in Pfingstgottesdienst singt der An- Wettingen waren die Tambouren tonius-Chor, wie schon letztes der Tambourenvereinigung WetJahr, die «Missa Jubilate Deo» von tingen und Umgebung bereits am Wolfram Menschick. Am letzten 1. Juni in Oberlunkhofen wieder Gesangsfest des regionalen Kir- im Einsatz. Der Musiktag war eine chenmusikverbandes hat man Herausforderung, denn die Tamdessen «Missa de angelis» aufgeführt. Während diese vom Geist des gregorianischen Chorals geprägt ist, knüpft die «Missa Jubilate Deo» eher an die frühbarocke Mehrstimmigkeit und Doppelchörigkeit an. Im Original ist die Messe doppelchörig komponiert: Dem vierstimmigen Chor steht ein Bläsersatz mit zwei Trompeten und zwei Posaunen gegenüber, der den Chor stützt und mit Auftritt der Tambourenvereinigung ihm dialogisiert. Diesmal wird die Wettingen und Umgebung. Foto: zVg

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Kredit für Neubau an der Gartenstrasse genehmigt

bouren mussten sich gleich zweimal beweisen. Bei strahlend schönem Wetter im blauen Gilet durften die TVWU-ler am Empfang aufspielen und danach der Musikgesellschaft Lunkhofen am Paradewettbewerb vorausmarschieren. Mit Bravour haben die Tambouren ihre Aufgabe gemeistert.

An der diesjährigen Generalversammlung der Wohnbaugenossenschaft Lägern Wohnen wurde der Kredit für den Ersatzneubau an der Gartenstrasse genehmigt.

FÜHRUNG VOM WETTINGER BAHNHOF Die Musikschule Wettingen lädt zum ZUR LIMMATSCHLAUFE Die Gemeinde Konzert ein. Foto: zVg

Wettingen ist um eine Führung reicher. Exakt zum 100. Todestag des berühmten Musikers Karl Attenhofer, nach welchem auch eine Strasse benannt ist, präsentierten Ruth Blaser und Silvia Hochstrasser einen vielseitigen Rundgang. Die erste öffentliche Führung findet am Mittwoch, 11. Juni statt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro, Tel. 056 437 71 11, oder einwohnerdienste@wettingen.ch, gerne entgegen. MUSIKSCHULKONZERT Die Musik-

schule lädt zu ihrem dritten und letzten Musikschulkonzert im Schuljahr 2013/2014 ein. In unterschiedlichsten Besetzungen präsentieren Schülerinnen und Schüler Musik verschiedener Musikstile aus Klassik, Folk, Pop und Rock.

zVg

Zu hören sind Werke von J. Arthur, T. Albinoni, G. Gershwin, H. Burgoyne u.a. Aula Schule Altenburg, Mittwoch, 11. Juni, 19 Uhr. NEUE BRUTPLÄTZE FÜR MAUERSEGLER

Der Vogel- und Naturschutzverein Wettingen setzt sich seit Jahren für den Erhalt und die Neuschaffung von Brutplätzen der Mauersegler, im Volksmund Spyren genannt, ein. Ende April, kurz vor der Rückkehr der Segler in ihr Brutgebiet, konnten dank der grosszügigen Unterstützung der Feuerwehr Wettingen an drei Standorten in Wettingen total zehn neue Nisthilfen an Gebäuden montiert werden. Die aufwendige Aktion zeigt bereits ei-

Montage von Nisthilfen für Mauersegler durch Feuerwehr montiert. zVg nen ersten Erfolg, mindestens zwei Brutplätze wurden schon angenommen. Der ausgezeichnete Flugjäger sieht einer Schwalbe ähnlich, fliegt aber rasanter. Im Flug schläft er und paart sich auch. Der Zugvogel ist zwischen Ende April und Anfang August in der Schweiz, den Winter verbringt er in Afrika südlich des Äquators. Sie brüten hauptsächlich an Gebäuden in kleinen Hohlräumen im Dachbereich. Durch Gebäudesanierungen gehen immer mehr Brutplätze verloren und an neueren, modernen Gebäuden finden sie kaum mehr neue Brutplätze. Daher sind die Mauersegler gemäss der Roten Liste bei uns potenziell gefährdet.

An der Generalversammlung der Wohnbaugenossenschaft Lägern Wohnen waren 97 stimmberechtigte Genossenschafterinnen und Genossenschafter anwesend. Ein wichtiger Punkt war zweifellos der Kreditantrag für den Ersatzneubau der Siedlung an der Gartenstrasse. Auf originelle Weise verglich das zuständige Vorstandsmitglied Thomas Pauli die Siedlung mit einem Paar gebrauchter Hosen, welches abgetragen sei und mit keinem Flicken mehr versehen werden könne und deshalb ersetzt werden müsse. Die Siedlung an der Gartenstrasse ist in den Jahren 1893 bis 1897 erbaut worden. Sie ist somit über 110 Jahre alt und wurde vor 30 Jahren das letzte Mal saniert. Lägern Wohnen hat sie einst aus dem Bestand der Genossenschaft für Stadtwohnungen GSB Baden übernommen. In einem Projekt-

wettbewerb wurden fünf Architekturbüros aus der Region zur Teilnahme für die Gestaltung eines Entwurfs für den Ersatzneubau eingeladen. Einstimmig wurde schliesslich der Vorschlag des Badener Büros Rolf Meier Martin Leder Architekten AG zum Sieger erkoren. Geplant sind 16 Wohnungen und drei Studios. Die Mietpreise sollen zwischen 1650 und 1300 Franken liegen. Die Baukosten werden auf 7,75 Mio. Franken beziffert. Der Baustart wurde auf die erste Hälfte 2015 festgesetzt, mit dem Bezug wird gegen Ende 2016 gerechnet. Der Auszug aus den bestehenden Bauten wird nicht vor Ende Januar des kommenden Jahres stattfinden müssen. Über die definitiven Termine wird Lägern Wohnen informieren, sobald Klarheit herrscht. Mit einer Gegenstimme wurde der Kreditantrag angenommen. Das Protokoll wurde einstimmig genehmigt, wie schon in den Vorjahren wird ein Teil des Gewinns, im Jahr 2013 rund 106 000 Franken, für die Verzinsung des Anteilscheinkapitals gebraucht. Das wichtigste Projekt, das im vergan-

Patrick Bürgi an der GV.

Foto: zVg

genen Jahr abgeschlossen werden konnte, ist der Ersatzneubau für die Wohnsiedlung Allmend. Die 1948/49 erbaute Siedlung wurde abgerissen und 2011 wurde mit dem Ersatzneubau begonnen. Das Unternehmen darf als rundum geglückt angesehen werden und die neuen Mieterinnen und Mieter sind in ihrem neuen Zuhause zufrieden. Die illustrativen Bilder der neuen Siedlung beeindruckten denn auch die Anwesenden im Tägerhard. An der Generalversammlung wurde zudem festgestellt, dass es mit insgesamt 92 Mieterwechseln bei fast 900 Wohnungen sehr wenig Fluktuation gab. Auch dies deutet auf die generelle Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Lägern-Siedlungen hin. (ks)


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

WETTINGEN

Essen für leistungsfähige Kinder Eltern erfuhren im Kurs «Brainfood», wie sie ihre Kinder mit aktiver Freizeitgestaltung, erholsamem Schlaf und richtig gewählten Lebensmitteln unterstützen können. In einem theoretischen Input erklärte die Kursleiterin und Ernährungsberaterin Denise Kaufmann wie effektives Lernen und Arbeiten, eine aktive Freizeitgestaltung sowie erholsamer Schlaf mit richtig gewählten Lebensmitteln unterstützt werden kann, ohne dass der Genuss zu kurz kommt. Da die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Gehirnleistung hat, sind ein gesundes Frühstück sowie nährstoffreiche «Znüni/Zvieri» und regelmässiges Trinken wichtige Voraussetzungen, um den Tag fit zu meistern. Zur Überleitung in den praktischen Teil des Kursabends stellte

Fest zum 60. Geburtstag der Pfarrei St. Anton

Kaufmann die wichtigen Nährstoffe Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette, Mineralstoffe und Vitamine anhand von Lebensmittelbeispielen vor. IN ZWEIERGRUPPEN machten sich die 17 Teilnehmerinnen daran, die Rezepte für «gluschtige» und gesunde Zwischenverpflegungen auszuprobieren. Es entstand ein reichhaltiges Buffet mit Beerenpowerdrinks, nahrhaften Budwing-Müesli, Powerkugeln (ein Zubereitung gesunder Znüni. Gemisch aus Mandeln, Waldhonig und Dörrobst), Früchtebrot, Tuttifruttiwürfeln, diversen Sandwiches, Fruchtspiessen, Gemüsemuffins und Pizzaschnecken. Im schönen Ambiente der Mundart Küchen-Lounge probierten die Teilnehmerinnen die köstlichen Snacks und nutzten die Zeit, um der Kursleiterin weitere Fragen zu stellen. (cm) Weitere Kursangebote der Elternrunde Baden-Wettingen, die vom September bis Dezember in der Region stattfinden, findet man unter www.elternunde.ch Blick auf das entstandene Essen.

Am 14. und 15. Juni wird das 60-Jahr-Jubiläum der Pfarrei St. Anton mit einem Pfarreifest gefeiert.

zVg

Vor 60 Jahren wurde in Wettingen die Pfarrei St. Anton gegründet und die Antoniuskirche eingeweiht. Dieses Jubiläum wird am Wochenende vom 14. und 15. Juni mit einem grossen Pfarreifest gefeiert. Das diesjährige Patrozinium steht unter dem Motto: «mitten.drin». Verschiedenste Vereine engagieren sich an diesem Wochenende. Am Samstagnachmittag veranstalten Blauring und Jungwacht für alle Kinder einen Spielnachmittag. Daneben wird durch den SAC Lägern eine Seilbahn aufgebaut: Junge und jung gebliebene mutige Erwachsene können an einem Stahlseil hängend über das Festgelände sausen. Für die

Kleinsten gibt es eine Hüpfburg, einen Schminkstand und vieles mehr. Am Samstagabend wird ein Festgottesdienst mit dem Bischofsvikar Christoph Sterkman abgehalten. Drei Chöre (Kinderchor, Antoniuschor und Vocappella) sind gemeinsam für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes besorgt. Nach dem Gottesdienst gibt es ein Platzkonzert durch die Harmonie Kloster-Wettingen. An verschiedenen Essständen können Grilladen und italienische oder kroatische Spezialitäten konsumiert werden. Im Verlauf des Abends tritt die InsiemeMusig-Bänd auf und um halb elf wird vom Kirchturm aus ein spektakuläres Feuerwerk gezündet. Am Sonntagmorgen um neun Uhr spielt Christoph Schwager sein Stück «Aus Zeit» (eine mimische Lebensplauderei) in der Kirche St. Anton. Danach gibt es einen Sonntagsbrunch. Auch die Seilbahn wird dann nochmals in Betrieb sein. Samstag, 14. und Sonntag, 15. Juni. Auf dem Vorplatz der Antoniuskirche: Die vom Wettinger Künstler Alex Schaufelbühl erschaffene Jubiläumsskulptur.

VERMISCHTES Messe ohne Bläser gesungen, ihr Part wird vom Organisten übernommen. Menschick hat die «Missa Jubilate Deo» 2009, ein Jahr vor seinem Tod, geschrieben. Gewidmet ist sie dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Kath. Kirche St. Anton, Sonntag, 8. Juni, 9.30 Uhr. www.antonius-chor-wettingen.ch Der Antonius-Chor singt an Pfings- MUSIKTAG DER TVWU IN OBERLUNKten die «Missa Jubilate Deo». Foto: zVg HOFEN Nur gerade eine Woche nach ihrem grandiosen JubiläumsKIRCHENMUSIK AN PFINGSTEN Im fest auf dem Zentrumsplatz in Pfingstgottesdienst singt der An- Wettingen waren die Tambouren tonius-Chor, wie schon letztes der Tambourenvereinigung WetJahr, die «Missa Jubilate Deo» von tingen und Umgebung bereits am Wolfram Menschick. Am letzten 1. Juni in Oberlunkhofen wieder Gesangsfest des regionalen Kir- im Einsatz. Der Musiktag war eine chenmusikverbandes hat man Herausforderung, denn die Tamdessen «Missa de angelis» aufgeführt. Während diese vom Geist des gregorianischen Chorals geprägt ist, knüpft die «Missa Jubilate Deo» eher an die frühbarocke Mehrstimmigkeit und Doppelchörigkeit an. Im Original ist die Messe doppelchörig komponiert: Dem vierstimmigen Chor steht ein Bläsersatz mit zwei Trompeten und zwei Posaunen gegenüber, der den Chor stützt und mit Auftritt der Tambourenvereinigung ihm dialogisiert. Diesmal wird die Wettingen und Umgebung. Foto: zVg

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Kredit für Neubau an der Gartenstrasse genehmigt

bouren mussten sich gleich zweimal beweisen. Bei strahlend schönem Wetter im blauen Gilet durften die TVWU-ler am Empfang aufspielen und danach der Musikgesellschaft Lunkhofen am Paradewettbewerb vorausmarschieren. Mit Bravour haben die Tambouren ihre Aufgabe gemeistert.

An der diesjährigen Generalversammlung der Wohnbaugenossenschaft Lägern Wohnen wurde der Kredit für den Ersatzneubau an der Gartenstrasse genehmigt.

FÜHRUNG VOM WETTINGER BAHNHOF Die Musikschule Wettingen lädt zum ZUR LIMMATSCHLAUFE Die Gemeinde Konzert ein. Foto: zVg

Wettingen ist um eine Führung reicher. Exakt zum 100. Todestag des berühmten Musikers Karl Attenhofer, nach welchem auch eine Strasse benannt ist, präsentierten Ruth Blaser und Silvia Hochstrasser einen vielseitigen Rundgang. Die erste öffentliche Führung findet am Mittwoch, 11. Juni statt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro, Tel. 056 437 71 11, oder einwohnerdienste@wettingen.ch, gerne entgegen. MUSIKSCHULKONZERT Die Musik-

schule lädt zu ihrem dritten und letzten Musikschulkonzert im Schuljahr 2013/2014 ein. In unterschiedlichsten Besetzungen präsentieren Schülerinnen und Schüler Musik verschiedener Musikstile aus Klassik, Folk, Pop und Rock.

zVg

Zu hören sind Werke von J. Arthur, T. Albinoni, G. Gershwin, H. Burgoyne u.a. Aula Schule Altenburg, Mittwoch, 11. Juni, 19 Uhr. NEUE BRUTPLÄTZE FÜR MAUERSEGLER

Der Vogel- und Naturschutzverein Wettingen setzt sich seit Jahren für den Erhalt und die Neuschaffung von Brutplätzen der Mauersegler, im Volksmund Spyren genannt, ein. Ende April, kurz vor der Rückkehr der Segler in ihr Brutgebiet, konnten dank der grosszügigen Unterstützung der Feuerwehr Wettingen an drei Standorten in Wettingen total zehn neue Nisthilfen an Gebäuden montiert werden. Die aufwendige Aktion zeigt bereits ei-

Montage von Nisthilfen für Mauersegler durch Feuerwehr montiert. zVg nen ersten Erfolg, mindestens zwei Brutplätze wurden schon angenommen. Der ausgezeichnete Flugjäger sieht einer Schwalbe ähnlich, fliegt aber rasanter. Im Flug schläft er und paart sich auch. Der Zugvogel ist zwischen Ende April und Anfang August in der Schweiz, den Winter verbringt er in Afrika südlich des Äquators. Sie brüten hauptsächlich an Gebäuden in kleinen Hohlräumen im Dachbereich. Durch Gebäudesanierungen gehen immer mehr Brutplätze verloren und an neueren, modernen Gebäuden finden sie kaum mehr neue Brutplätze. Daher sind die Mauersegler gemäss der Roten Liste bei uns potenziell gefährdet.

An der Generalversammlung der Wohnbaugenossenschaft Lägern Wohnen waren 97 stimmberechtigte Genossenschafterinnen und Genossenschafter anwesend. Ein wichtiger Punkt war zweifellos der Kreditantrag für den Ersatzneubau der Siedlung an der Gartenstrasse. Auf originelle Weise verglich das zuständige Vorstandsmitglied Thomas Pauli die Siedlung mit einem Paar gebrauchter Hosen, welches abgetragen sei und mit keinem Flicken mehr versehen werden könne und deshalb ersetzt werden müsse. Die Siedlung an der Gartenstrasse ist in den Jahren 1893 bis 1897 erbaut worden. Sie ist somit über 110 Jahre alt und wurde vor 30 Jahren das letzte Mal saniert. Lägern Wohnen hat sie einst aus dem Bestand der Genossenschaft für Stadtwohnungen GSB Baden übernommen. In einem Projekt-

wettbewerb wurden fünf Architekturbüros aus der Region zur Teilnahme für die Gestaltung eines Entwurfs für den Ersatzneubau eingeladen. Einstimmig wurde schliesslich der Vorschlag des Badener Büros Rolf Meier Martin Leder Architekten AG zum Sieger erkoren. Geplant sind 16 Wohnungen und drei Studios. Die Mietpreise sollen zwischen 1650 und 1300 Franken liegen. Die Baukosten werden auf 7,75 Mio. Franken beziffert. Der Baustart wurde auf die erste Hälfte 2015 festgesetzt, mit dem Bezug wird gegen Ende 2016 gerechnet. Der Auszug aus den bestehenden Bauten wird nicht vor Ende Januar des kommenden Jahres stattfinden müssen. Über die definitiven Termine wird Lägern Wohnen informieren, sobald Klarheit herrscht. Mit einer Gegenstimme wurde der Kreditantrag angenommen. Das Protokoll wurde einstimmig genehmigt, wie schon in den Vorjahren wird ein Teil des Gewinns, im Jahr 2013 rund 106 000 Franken, für die Verzinsung des Anteilscheinkapitals gebraucht. Das wichtigste Projekt, das im vergan-

Patrick Bürgi an der GV.

Foto: zVg

genen Jahr abgeschlossen werden konnte, ist der Ersatzneubau für die Wohnsiedlung Allmend. Die 1948/49 erbaute Siedlung wurde abgerissen und 2011 wurde mit dem Ersatzneubau begonnen. Das Unternehmen darf als rundum geglückt angesehen werden und die neuen Mieterinnen und Mieter sind in ihrem neuen Zuhause zufrieden. Die illustrativen Bilder der neuen Siedlung beeindruckten denn auch die Anwesenden im Tägerhard. An der Generalversammlung wurde zudem festgestellt, dass es mit insgesamt 92 Mieterwechseln bei fast 900 Wohnungen sehr wenig Fluktuation gab. Auch dies deutet auf die generelle Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Lägern-Siedlungen hin. (ks)


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In den Krieg hinein geboren Am Dienstag feierte Gustav Reichen seinen 100. Geburtstag. Im Porträt erzählt er, wie es war, während der Kriegszeit gross zu werden. LAURA LOOS

Gustav Reichen hört zwar nicht mehr allzu gut und sieht nur noch schlecht, mental ist er aber noch ganz klar. Wenn er zu erzählen beginnt, sprudeln die Geschichten nur so aus ihm heraus. Ohne Punkt und Komma redet Reichen über die Vergangenheit. Es war keine leichte Zeit: Gustav Reichen wurde während des Kriegs geboren. Als Schweizer Staatsbürger auf deutschem Grund kam er am 3. Juni 1914 im preussischen Pommern zur Welt. In Schnittriege wurde er als Jüngster von fünf Kindern in eine Schweizer Bauernfamilie geboren. An die ersten vier Jahre seines Lebens kann sich Reichen sehr schlecht erinnern. Seine erste Erinnerung hat der alte Mann, als er etwa vier Jahre alt war. Damals war der Erste Weltkrieg gerade zu Ende. Sein Nachbar hatte gedroschen, als auf einmal ein lautes Geschrei zu hören war. Reichen musste mit ansehen, wie das 18jährige Nachbarsmädchen in die Dreschmaschine kam und von ihr zerstückelt wurde. Der Russe, der dabei war, habe geweint wie ein Kind, erinnert sich Reichen. «Das war das Erste, was ich erlebt habe, und das werde ich nie vergessen!», sagt der Hundertjährige. WÄHREND seiner achtjährigen Schulzeit musste der junge Mann viel auf dem Hof seiner Eltern mithelfen. Das Geld hat gefehlt und es mussten hohe Steuern bezahlt werden, da der Krieg dem Land viel Geld gekostet hatte. «Ich hatte eine schöne Jugend», meint Reichen zu der Zeit nach dem Krieg. «Wir sind oft zum Tanz ins Nachbardorf gefahren», erinnert sich der Hundertjährige. Manchmal seien sie erst um 5 Uhr morgens heimgekommen. Dann habe sein Vater gesagt: «So, mein Bürschchen, jetzt geh mal erst in den Stall und füttere die Pferde. Dann kannst du noch mal ein bisschen schla-

Gustav Reichen kurz vor seinem hundertsten Geburtstag am 3. Juni. fen», erzählt Reichen. Eine Ausbildung machte er keine, da er nach der Schule die Landwirtschaft der Eltern übernehmen sollte. BEIM TANZ lernte Gustav Reichen die junge Vera Viergutz kennen, die er im Jahr 1940 heiratete. Von seiner Schwiegermutter wurde er gefragt, ob er sich nicht auch einbürgern lassen möchte. Und auch der Standesbeamte meinte: «Wenn der Krieg aus ist, müssen die beiden auch raus aus Deutschland.» Denn alle waren fest davon überzeugt, den Krieg zu gewinnen. Gustav Reichen aber entschied sich gegen die deutsche Staatsbürgerschaft: «Sonst hätte ich auch noch Soldat spielen müssen und wäre nach Russland gekommen.» Diese weise Entscheidung hat ihm vermutlich das Leben gerettet. «Mein Bruder hat sich eingebürgert. Sein Sohn musste nach Russland und ist dort gefallen. Meine Schwester hat einen Deutschen geheiratet, auch er ist gefallen. Alle meine Freunde aus der Schule mussten nach Russland. Sie alle sind im Krieg gefallen. Kein einziger kam lebend zurück.»

Und dann am 3. März 1945 gegen vier Uhr marschierten die ersten Russen auch in sein Dorf ein. Sie haben ihnen alles Vieh weggenommen und nach Russland gebracht. Sie schlachteten ihre Schweine, um sich zu ernähren. Sie nahmen ihnen alles weg, was nur irgendeinen Wert hatte. «Wer das nicht erlebt hat, kann nicht wissen, wie das ist», resümiert Reichen und fügt hinzu: «In dem Moment hat man nicht an die Toten an der Front gedacht. Man hatte solche Angst, dass sie einen selbst totschiessen.» Die Jüngsten und Kräftigsten wurden mit nach Russland genommen, um zu arbeiten. «Das Schlimmste war, als unser Dorf ausgetrieben wurde. Innerhalb von 40 Minuten musste das Wichtigste zusammengepackt werden. Alte und Junge, ausgestattet mit Koffern und Kinderwägen, mussten ihre Heimat verlassen. Das hat Tränen gegeben.» Obwohl Reichen bei seinem Hof bleiben konnte, wurde er später von einem Polen zusammengeschlagen und aus seinem Zuhause verjagt. Er fuhr nach Warschau ans Schweizer Konsulat, um in die

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Schweiz zu ziehen. «Es waren eh alle Freunde und Verwandte weg. Was sollten wir noch hier?», so Reichen. Bald darauf bekam das Paar einen Brief von der Schweizer Botschaft mit dem Zugfahrplan in die Schweiz. Am Abend vom 25. Juli 1950 kamen sie beim Zoll in Konstanz an. Von zwei Polizisten empfangen, wurden die beiden zum Rösti- und Spiegeleiessen eingeladen und konnten in Rheinfelden wohnen. Als Reichen dann bei Brown Boveri einen Arbeitsplatz gefunden hatte, zogen sie in den Kappelerhof und später nach Wettingen. Seine Frau starb 1989 an einem Herzinfarkt. «Und ich bin noch so alt geworden», sagt Gustav Reichen. Heute lebt er mit seiner Lebensgefährtin im Altersheim in Zurzach. Hat er noch einen Wunsch? «Mir geht es gut. Ich möchte gern noch ein bisschen leben.» Was Gustav Reichen durchgemacht hat, prägt ihn jedoch noch heute. Auf die Frage, was er anderen Menschen noch weitergeben möchte, antwortet er: «Quält niemanden. Überfallt nicht und vor allen Dingen, seid ehrlich. Ehrlichkeit ist das Allerwichtigste.»


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WETTINGEN/NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT Zum 93. Geburtstag von Rosa Sommerhalder Am Samstag, 31. Mai, konnte Rosa Sommerhalder an der Hardstrasse 18 in Neuenhof ihren 93. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevölkerung von Neuenhof gratulieren Rosa Sommerhalder ganz herzlich zu ihrem 93. Geburtstag und wünschen ihr viele schöne und frohe Stunden im neuen Lebensjahr.

Kinder ab fünf Jahren lüften Geheimnisse rund um die Saftkugler.

Foto: zVg

Tag der Artenvielfalt Untersuchungsgebiete nach Tierund Pflanzenarten ab. Die Wahl der Gebiete macht Hoffnung auf einen grossen Artenreichtum sowie seltene Arten und überraschende Funde: Die Flächen erstrecken sich von der offenen Kulturlandschaft mit Weiden, HeDer Anlass findet bereits zum 11. cken und Bächlein über WaldränMal statt und wird jedes Jahr in ei- der und Wälder bis zu höher gelener anderen Gemeinde des Kan- genen Felsfluren. tons Aargau durchgeführt. In Wettingen erwartet die Besuche- AUCH FAMILIEN UND KINDER komrinnen und Besucher beim Forst- men auf ihre Kosten: «Achtung werkhof im Eigital, am Fusse der Bodenmonster», warnt der KinderLägern, ein Informationszentrum. club jeweils um 14 Uhr. Kinder ab Hier findet der Markt der Biodi- fünf Jahren lüften während zweiversität statt, und ab da starten er Stunden Geheimnisse rund um zahlreiche Exkursionen in die Saftkugler und andere «KrümmelUmgebung. Für das leibliche monster». Die Kleinausstellung Wohl an diesem kostenlosen An- beim Informationszentrum ist ein lass sorgt eine Festwirtschaft. weiterer Anziehungspunkt für In den vergangenen Jahren hat Gross und Klein: Lebende Frösche, die einwohnerreichste Aargauer Schlangen und Fische können Gemeinde mit Landwirtschaft, hautnah bestaunt werden. Forst und Naturschutz grosse AnDas Naturama Aargau führt den strengungen unternommen, die Tag der Artenvielfalt im Auftrag Grünflächen zu erhalten und des Departements Bau, Verkehr neue hochwertige Lebensräume und Umwelt (BVU) durch. Am Anzu schaffen. Dadurch entstanden lass beteiligt sind ausserdem viele viele spezielle und teilweise neu- lokale Vereine und Personen, welartige Lebensräume für Tiere und che der Natur in Wettingen eine Pflanzen. Am diesjährigen Tag der gebührende Plattform bieten. Die Artenvielfalt steht darum die «Bio- Teilnahme ist kostenlos und für diversität vor der Haustür» im Mit- alle Aktivitäten ohne Voranmeltelpunkt. dung möglich. Der Tag der ArtenBesucherinnen und Besucher vielfalt findet bei jeder Witterung können sich an Marktständen statt. (zVg) und Exkursionen von der Natur Forstwerkhof im Eigital, Samstag, vor Ort begeistern lassen. Gleichzeitig suchen Expertinnen und 14., und Sonntag, 15.6., www.naturExperten innert 24 Stunden fünf ama.ch/naturschutz.

Am Wochenende vom 14. und 15. Juni führt das Naturama Aargau den Tag der Artenvielfalt in Wettingen durch.

Räumliches Gesamtkonzept (RGK); herzlichen Dank für die Eingaben Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 20. Dezember 2010 den Planungskredit für die Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) genehmigt. In der Zwischenzeit wurden in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung die Grundlagen zur Situationsanalyse mit den Stärken und Schwächen erarbeitet. Der daraus erstellte Zielkatalog der räumlichen Entwicklung mit dem Zukunftsbild wurde vom Gemeinderat verabschiedet. Gestützt auf die entsprechenden Planungsinstrumente wurde in einem intensiven Prozess, mit Beteiligung der Bevölkerung, der Nachbargemeinden, der Region sowie des Kantons Aargau das «Räumliche Gesamtkonzept (RGK)» entwickelt. Der Entwurf des RGK wurde in der Zeit vom 15. November 2013

bis 17. Januar 2014 zur Mitwirkung öffentlich aufgelegt. Die verschiedenen Eingaben wurden vom Gemeinderat sowie von der Projektleitung und Ortsplanungskommission behandelt. Das RGK wurde am 12. Mai 2014 vom Gemeinderat behördenverbindlich verabschiedet. Gestützt auf die eingegangenen Stellungnahmen kann generell festgehalten werden, dass die geplante Strategie des Gemeinderates von der Bevölkerung getragen wird. Das RGK wird somit zur zentralen Grundlage für die strategische Ausrichtung der verschiedenen weiteren Planungsprozesse und -tätigkeiten. Der Gemeinderat dankt allen für die aktive Mitarbeit im Rahmen der Gesamtrevision der Bauund Nutzungsordnung und somit für das Interesse, die Gemeinde Neuenhof weiterzuentwickeln. Das aktualisierte RGK kann von der Webseite www.neuenhof.ch herunterladen geladen werden. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung im Juni 2014 Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 9. Juni (Pfingstmontag), sowie am Donnerstag, 19. Juni (Fronleichnam), den ganzen Tag geschlossen. Es wird um Verständnis gebeten.

3-facher Vize-Aargauer-Meister Kürzlich haben die kantonalen Meisterschaften im Vereinsturnen in Gränichen stattgefunden. Wegen der tiefen Teilnehmerzahl hat es nur in der Gerätekombination eine Vor- und Finalrunde gegeben, bei den Sprüngen und im Bodenturnen hat man direkt die Finalrunde geturnt. Die Männer des STV Neuenhof konnten sich am Morgen in der Gerätekombination souverän als 1.-Platzierte für den Final qualifizieren. Am Nachmittag haben die Turnerinnen und Turner mit der Finalrunde an den Sprüngen gestartet. Das Programm wurde voller Freude dem Publikum gezeigt, jedoch haben sich einige kleine Fehler eingeschlichen. Kurz darauf zeigten die Männer ihre Gerätekombination ein zweites Mal. Sie konnten mit ihrer fast fehlerfreien Show das Publikum begeistern. Zum Schluss konzentrierten sich alle auf das letzte Gerät, das Bodenturnen. Das Ziel war, die

Der STV Neuenhof erfolgreich an den kantonalen Meisterschaften im Vereinsturnen in Gränichen. Foto: zVg vierjährige Siegesserie fortzusetzen. Dass dies nicht einfach werden würde, war allen klar, denn die Konkurrenz war stark. Den Neuenhoferinnen und Neuenhofern gelang ein gutes Programm und das Warten auf die Rangverkündigung begann. Schlussendlich durfte der STV Neuenhof glücklich als 3-facher Vize-Aargauer-Meister nach Hause reisen, geschlagen lediglich vom STV Wettingen (Boden und Sprung) und vom Turnverein Merenschwand (Gerätekombination). (cm)


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«Schwäfu» – stilles Glück Die Kulturkommission Neuenhof lädt zu Musik, Sprachwitz und Komik mit Schertenlaib und Jegerlehner ein. Die beiden Berner Michel Gsell und Gerhard Tschan kennen sich seit 40 Jahren. Erst spät verwirklichten sie ihren Jugendtraum und entwickelten ein poetisches, kauziges und grandios musikalisches Bühnenprogramm. Ihre Songs sind sorgfältig arrangierte, auf Akkordeon, Ukulele oder Tuba begleitete Balladen, Tangos und Jodel, in denen Schertenlaib & Jegerlehner die Liebe, das Leben, ihre Ängste und Nöte besingen. Die beiden Musikclowns und Sprachpoeten gewannen im vergangenen Jahr den «Salzburger Stier». (eb) Kath. Pfarreisaal, Freitag, 27. Juni, 20 Uhr. Eintritt 20 Franken, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Vorverkauf ab 10. Juni: Gemeindehaus Neu- Die beiden Berner Michel Gsell und Gerhard Tschan bieten Musikalität auf höchstem Niveau, Sprachwitz und überenhof, Tel. 056 416 21 40. raschende Komik. Foto: zVg INSERAT

Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (1 Sitz) Herr Yannik Costa, SVP, hat infolge persönlicher und beruflicher Gründe seine Demission als Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof eingereicht. Der Gemeinderat hat die Durchführung der Ersatzwahl auf den Urnengang vom 28. September 2014 angesetzt, sofern nicht eine stille Wahl zustande kommt. Ersatzmitglied der Steuerkommission (1 Sitz) Der Sitz des Ersatzmitgliedes der Steuerkommission konnte im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen im letzten Herbst nicht besetzt werden. Somit ist für den noch zu vergebenden Sitz für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 eine Ergänzungswahl nach den Regeln des ersten Wahlgangs durchzuführen. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, 2. Stock, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d. h. bis am Freitag, 15. August 2014, 12.00 Uhr, einzureichen. Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro Neuenhof als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen (§ 30a Gesetz über die politischen Rechte, GPR). Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Telefon 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch, bezogen resp. heruntergeladen werden. Neuenhof, 5. Juni 2014 WAHLBÜRO NEUENHOF

Kehrichtabfuhr Tour B über Pfingsten 2014 Kehricht- und Sperrgutabfuhr im Industriegebiet und in der Webermühle Bitte beachten Sie, dass die Kehricht- und Sperrgutabfuhr über die Feiertage verschoben wird. Folgende Änderung wird vorgenommen: Anstelle Pfingstmontag, 9. Juni 2014 Neu: Dienstag, 10. Juni 2014

N E U E N H O F

Ersatzwahl vom 28. September 2014 eines Mitgliedes der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof sowie Ergänzungswahl eines Ersatzmitgliedes der Steuerkommission Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2014/2017, Anmeldeverfahren

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LESERBRIEFE «Babel überall» Wir besuchten das Kunstprojekt mit der Schule Neuenhof in Königsfelden. Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen. Achtzig Minuten lang dauert die Aufführung. Schlag auf Schlag folgen die Auftritte in Gruppen oder solo. Ein grossartiges Zusammenspiel von namhaften Künstlern mit Jugendlichen aus unserem Dorf ist entstanden. Grosse Papierrollen mit den Schriftzügen «Babel überall» in allen Sprachen schweben als Wolke im hohen Raum, Kistentrommeln aus Holz in verschiedenen Variationen, verwendbar als Bühnenelemente und Musikinstrumente, alles ist selbst gebastelt und gewerkt in der Schule. Dann die hundertdreissig Blockflötenspieler aus neun Klassen. Einmal mehr hat sich gezeigt, wie junge Leute hohe Erwartungen erfüllen, wenn man es ihnen zutraut und viel von ihnen verlangt. Viel wurde ihnen abverlangt, und viel haben sie bekommen. Teamgeist, Fleiss, Ausdauer, Disziplin und die Begegnung mit grossartigen Künstlern sind nachhaltige Erfahrungen. Babel ist ein Begriff aus der Bibel, genauer aus dem Alten Testament. Babel steht für die Vielsprachigkeit, manifestiert in unserem Dorf und an unserer Schule. «Babel überall», eine Chance zu zeigen, wie gut man untereinander kommunizieren kann. Und wie selbstverständlich es ist, miteinander zu leben. Schüler verstehen den fremdsprachigen Künstler. Künstler und Schüler werden Freunde. «Babel überall», eine Botschaft für unsere heterogene Welt, für das Zusammenleben in unserem Dorf, unter Generationen und Nationen. Bereichert und beglückt sind wir nach Hause gegangen. Unsere Jungen von heute haben sich von der besten Seite gezeigt. Dafür ein ganz grosses Lob! Es ist aber auch nur möglich geworden durch eine aufgestellte Lehrerschaft, die voll hinter dem Projekt steht und dafür enorm viel aufgewendet hat. Ein grosses Kompliment und Dankeschön den Künstlern – allen voran Brigitta Luisa Merki – für das eingegangene Wagnis, mit Kindern und Jugendlichen ein Werk zu erarbeiten, auf das alle stolz sein können. Das ganze Dorf darf stolz sein auf Ueli Schibli, Neuenhof «Babel überall». Aufführung «babel überall» der Schule Neuenhof Danke Schule Neuenhof für die wundervolle Aufführung von «babel überall» in der Klosterkirche Königsfelden in Windisch. Ich bin immer noch total begeistert von diesem grossartigen und feinen Projekt. 11/2 Stunden Musik und Bewegung, alles ineinander fliessend und in einer Ruhe, die mich immer noch sehr berührt. Mein herzlichster Dank gebührt Brigitta Luisa Merki für die künstlerische Leitung und allen Künstlerinnen und Künstlern, aber auch den Lehrkräften von Neuenhof und den vielen Schülern, die alle eine immense Leistung erbracht haben zur Freude aller Besucher. Ein Dankeschön auch den vielen Sponsoren, die dieses tolle Werk erst ermöglicht Lydia Fischer Neuenhof haben.

Der Chlauseinzug ist einer der Hauptanlässe der Chlausgesellschaft.

Foto: zVg

Chlausgesellschaft auf der Suche nach Chläusen Die Chlausgesellschaft Neuenhof ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern. «Um unsere Zukunft zu sichern, müssen wir die Gesellschaft verjüngen», sagt Präsident Hardy Wiederkehr. MELANIE BÄR

Die Chlausgesellschaft Neuenhof ist kein herkömmlicher Verein mit wöchentlichen Treffs, Trainings oder Proben, sondern eine Gesellschaft, welche sich der Jugend und der Dorfkultur verschrieben hat. Ihre Hauptanlässe – Krippenbau, Chlauseinzug, Christbaumverbrennen, Kinder- und Erwachsenenfasnacht und das Dorffest – gehören mittlerweile zur Tradition. Auch das Vergnügen kommt in der Chlausgesellschaft nicht zu kurz. Mit dem Grillhöck, dem Fondueplausch und dem zweitägigen Ausflug wird die Gemeinschaft gepflegt. «Wir möchten, dass diese kulturellen Anlässe weiter bestehen bleiben», so der Präsident der Chlausgesellschaft, Hardy Wiederkehr. Mit den heute 38 Aktivund 17 Passivmitgliedern werde

es zunehmend schwieriger, genügend Mitarbeiter für die Anlässe zu rekrutieren. «Zumal die Mitglieder immer älter werden und teilweise nicht mehr zur Verfügung stehen.» Man suche deshalb vermehrt auch junge Familienmütter und -väter. Auch Jugendliche seien herzlich willkommen. Um die Neuenhofer zur Mitarbeit zu motivieren, lädt der Vorstand am 16. Juni ins Restaurant Posthorn ein. Dort will man Interessierten die Gesellschaft vorstellen und so zusätzliche Mitglieder gewinnen. «So können wir die Zukunft der Gesellschaft sichern», sagt der Präsident. Als Aktivmitglied sei man nicht verpflichtet, an allen Anlässen mitzuwirken. «Es reicht auch, wenn man einmal pro Jahr mithilft. Besonders am Dorffest und bei der Betreuung des Chlauseinzugs brauchen wir weitere Helfer.» WIEDERKEHR GLAUBT, dass die Anlässe der Chlausgesellschaft einem Bedürfnis entsprechen. Ausser dem Weihnachtsmarkt, den man mittlerweile nicht mehr durchführt, seien die Anlässe gut besucht. «Es wäre schade, wenn mangels Mitgliedern die Anlässe leiden würden und Neuenhof zum Schlafort würde.» Wiederkehr hofft,dass

auch ausländische Einwohner am Informationsanlass teilnehmen werden. «Sie sind herzlich willkommen. Leider herrscht noch immer eine Kluft zwischen Schweizern und Ausländern. Doch die Anlässe sind für alle, ich wünsche mir, dass wir zusammenleben, statt gegeneinander.» Informationsanlass im Restaurant Posthorn, Neuenhof, am 16. Juni um 19 Uhr. Infos beim Präsidenten Hardy Wiederkehr, hardi@hispeed.ch, Tel. 079 403 71 91, und Vize-Präsidenten Urs Habegger, 079 407 89 04, oder www.chlausgellschaft.ch INSERAT


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist über Pfingsten, das heisst vom 7. bis 9. Juni, geschlossen. Das Bestattungsamt ist für die Meldung von Todesfällen während der ordentlichen Bürozeiten wie folgt erreichbar (Pikettdienst): 079 684 03 37, Sandra Spring, Gemeindeschreiberin. Ab 10. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Tacettin Yeter, Langäcker 54, 8957 Spreitenbach, für den Umbau des Restaurants Sofra auf Parzelle Nr. 903, Bahnhofstrasse 16; S. Hauser und D. Rudaz, Billrothstrasse 20, 8008 Zürich, für den Umbau eines Einfamilienhauses zu einem Mehrfamilienhaus sowie die energetische Sanierung auf Parzelle Nr. 414, Buechbühlstrasse 1. Weiterbeschäftigung von Sasha von Ow Für die Zeit vom 24. März bis 30. Juni 2014 wurde Sasha von Ow als Aushilfe und Vertretung der Gemeindeschreiberin-Stv. und Leiterin Einwohnerkontrolle auf der Gemeindeverwaltung Killwangen gewählt. Aufgrund der anstehenden Mehraufwendungen hat der Gemeinderat beschlossen, Sasha von Ow mit einem befristeten Arbeitsverhältnis bis zum 30. September 2015 als Teilzeitangestellte anzustellen. Sasha von Ow wird vorwiegend auf der Finanzverwaltung tätig sein.

Nach über vierzig Jahren Nach rund dreijährigem Um- und Neubau ist die Abwasserreinigungsanlage auf dem neusten Stand. Am 28. Juni kann sich die Öffentlichkeit vor Ort ein Bild davon machen. MELANIE BÄR

«Wir kamen an Kapazitätsgrenzen», sagt Willi Schaller, stellvertretender Betriebsleiter der Abwasserreinigungsanlage (Ara). Die Anlage, die seit 46 Jahren ununterbrochen in Betrieb war, wurde auf den neusten Stand der Technik gebracht und die Abwasserreinigungsqualität verbessert. Die biologische Abwasserbehandlung findet neu in einem geänderten Verfahren statt. Der durch die biologische Abwasserreinigung produzierte Schlamm wird künftig auf der Ara entwässert und per Mulde der Verbrennung zugeführt. Das vereinfache zwar die betrieblichen Abläufe, bedeute aber erhöhte Anforderungen an die Vermeidung von Geruchsemissionen. Das Abwasser wird in fünf Stufen gereinigt, bevor es über einen Dekanter in die Limmat abgelassen wird. «Pro Tag sind das bei tro-

rundum erneuert

ckenem Wetter rund 6500 Kubikmeter Abwasser», sagt Schaller. Am Tag der offenen Tür werden die drei Klärwärter zeigen, in welchen Becken oder Anlagen,welche Prozesse in die Wege geleitet werden. «Hier werden beispielsweise laufend Wasserproben abgepumpt», so Schaller und zeigt auf vier weisse Behälter, die neben einer blauen Rechenanlage stehen. In einem Labor werden die Wasserproben untersucht. DIE BEVÖLKERUNG wird sich Ende Juni ein Bild der neuen Anlagen machen können. Während der Sanierungsarbeiten kam es immer wieder zu Geruchsemissionen und auch jetzt riecht man, wo man sich befindet. «Da wir Unterdruck erzeugen und da über einen Biofilter gereinigt wird, halten sich die Emissionen stark im Rahmen.» Auch in Sachen Umweltschutz Die neu erstellten Becken, in denen habe man mit den für 16 Millionen Franken sanierten Anlagen einen Beitrag geleistet. Zudem soll die Anlage, die das Abwasser der Gemeinden Killwangen, Spreitenbach und Würenlos reinigt, die nächsten Jahrzehnte wieder sicher funktionieren.

Tag der offenen Tür und Einweihung in der Abwasserreinigungsanlage des Abwasserverbands Killwangen, Spreitenbach und Würenlos am 28. Juni, 10 bis 14 Uhr. Im Labor wird Wasser untersucht.

Forstwarte Marcel Wegmann und . . .

INSERAT

Tagesmutter/Nanny in Killwangen, für unseren kleinen Sohn, 1½ Jahre – idealerweise sind Sie eine Mutter mit kleinen Kindern und könnten zwischendurch nach Absprache unser Kind hüten. Kontakt; trangpas@hotmail.com 056 406 23 19

9. April in Kleindöttingen sowie über die Ortsparteipräsidentensitzung vom 14. Mai in Dättwil. Anschliessend informierten Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger über die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni. Insbesondere über die Genehmigung der folgenden Kreditabrechnungen: Projektierungskredit Neubau Doppelkindergarten (hier resultierte leider eine Kreditüberschreitung) und Erweiterung der Schulanlagen (auch hier gab es eine Kreditüberschreitung). Bei der Kreditabrechnung Sanierung Bahnhofstrasse hingegen resultierte eine Kreditunterschreitung. Da die Rütenenstrasse saniert werden muss, wird der Gemeinderat anlässlich der Einwoh-

das Wasser gereinigt wird.

Fotos: bär

GESAMTSANIERUNG

Wasserproben fliessen in diese Behälter.

Spatenstich Ende März 2011; Inbetriebnahme der biologischen Abwasserbehandlung mit Sequencing-Batch-Reactor-Verfahren (SBR) Ende August 2012 Etappe 1 und September 2013 Etappe 2; Umzug ins neue Betriebsgebäude Ende Juni 2013; Inbetriebnahme des neuen Schlammbehandlungsgebäudes im Mai 2013; Inbetriebnahme der letzten Anlageteile Anfang Dezember 2013; Abschluss der Umgebungsarbeiten im Frühjahr 2014.

nergemeindeversammlung einen Brutto-Verpflichtungskredit in der Höhe von 1,45 Mio. Franken zur Genehmigung beantragen. BESUCH IM PFERDESTALL Alle Kinder von 4 bis 8 Jahren sind herzlich eingeladen, zwei Stunden lang einen Pferdestall in Killwangen zu besuchen. Die Kinder werden informiert über Pflege, Fütterung und Haltung der Tiere. Natürlich werden alle Fragen rund ums Pferd beantwortet und am Schluss darf eine kleine Reitrunde natürlich nicht fehlen. Dieses Pferdeerlebnis findet am Samstag, 14. Juni, von 10 bis 12 Uhr und am Mittwoch, 18. Juni, von 14 bis 16 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt per SMS an Georgia Dobazas, Tel. 076 374 03 03. Bitte ge-

Besuch im Pferdestall.

. . . Marcel Weber bei der Waldpflege.

Waldpflege beim Waldumgang

VERMISCHTES DIE SVP-MITGLIEDER führten im Hinblick auf die Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni eine Orientierungsversammlung durch. Präsident Jules Rutishauser konnte 13 Mitglieder, darunter Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger, willkommen heissen. Der Präsident orientierte zuerst über den Kantonalparteitag vom

13

Das Team des Forstreviers Heitersberg gab der Bevölkerung am Waldumgang Einblick in ihr Schaffen, insbesondere in die Waldpflege. Bei schönem Wetter begrüsste Gemeinderat Walti Hubmann am Samstag etwa 90 Personen zum Waldumgang Limmattal in Killwangen. Revierförster Peter Muntwyler führte die Teilnehmer nach dem Vorstellen seines Teams zum ersten Posten, wo Martin Bürgisser etwas über die Pflege und Anpflanzung mit Wildschadenverhütung erzählte. Dabei zeigten Marcel Weber und Marcel Wegmann den Gebrauch der Sichel und der Sense zur Pflege der angepflanzten Bäume. Nach einem weiteren Posten zum Thema «Dickungspflege» wurde den interessierten Teilnehmern die «Stangenholzpflege» gezeigt. Dabei war das ganze Team des Forstreviers Heitersberg im Einsatz. Der Lernende Dimitri Si-

mon suchte die wertvollen Baumkandidaten für die Holzproduktion aus und kennzeichnete sie mit einem blauen Band. Mit unterschiedlichen Methoden wurde dann den ausgesuchten Bäumen mehr Licht und Platz verschafft. Beim letzten Halt erzählte Peter Muntwyler noch etwas über die Durchforstung eines 45-jährigen Bestandes beim Sandlochweg. Dann machte sich die Gruppe auf zum alten Feuerwehrmagazin, wo die Jugendriege bereits alles vorbereitet hatte, damit sich die Besucher nach dem interessanten Waldumgang mit Wurst und Getränken stärken und gemütlich zusammensitzen konnten. Das Forstrevier Heitersberg bedankt sich beim Gemeinderat und der Jugi Killwangen für die Bewirtung. Das Team hofft, auch nächstes Jahr wieder so viele interessierte Teilnehmer und ebenso viele Kinder am Waldumgang in Spreitenbach begrüssen zu können. (ph)

Belegschaft Kommissionspräsident Hanspeter Rothenbühler, Mitarbeiter Willi Schaller, Markus Weber und Chef Roger Scherer. Fptp: zVg Foto: Archiv

wünschtes Datum, Name und eine Kontaktnummer angeben. Kosten: 5 Franken inklusive Zvieri. Velohelm ist obligatorisch für die Reitrunde! Treffpunkt ist jeweils 5 Minuten vor Beginn beim alten Schulhaus (Kindergarten Dorf) in Killwangen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und Anmeldeschluss ist der 10. Juni.

INSERAT

Tel. 056 406 10 10 5432 Neuenhof www.getraenkeservice-aellig.ch | Dorfstrasse 21 Hauslieferung • Festlieferung • Verkauf ab Lager

Aktion: MüllerbräuBügel, 58 cl. vom 6. bis 20. Juni 2014

Besucher am Schluss beim gemütlichen Zusammensein.

Foto: zVg


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist über Pfingsten, das heisst vom 7. bis 9. Juni, geschlossen. Das Bestattungsamt ist für die Meldung von Todesfällen während der ordentlichen Bürozeiten wie folgt erreichbar (Pikettdienst): 079 684 03 37, Sandra Spring, Gemeindeschreiberin. Ab 10. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Tacettin Yeter, Langäcker 54, 8957 Spreitenbach, für den Umbau des Restaurants Sofra auf Parzelle Nr. 903, Bahnhofstrasse 16; S. Hauser und D. Rudaz, Billrothstrasse 20, 8008 Zürich, für den Umbau eines Einfamilienhauses zu einem Mehrfamilienhaus sowie die energetische Sanierung auf Parzelle Nr. 414, Buechbühlstrasse 1. Weiterbeschäftigung von Sasha von Ow Für die Zeit vom 24. März bis 30. Juni 2014 wurde Sasha von Ow als Aushilfe und Vertretung der Gemeindeschreiberin-Stv. und Leiterin Einwohnerkontrolle auf der Gemeindeverwaltung Killwangen gewählt. Aufgrund der anstehenden Mehraufwendungen hat der Gemeinderat beschlossen, Sasha von Ow mit einem befristeten Arbeitsverhältnis bis zum 30. September 2015 als Teilzeitangestellte anzustellen. Sasha von Ow wird vorwiegend auf der Finanzverwaltung tätig sein.

Nach über vierzig Jahren Nach rund dreijährigem Um- und Neubau ist die Abwasserreinigungsanlage auf dem neusten Stand. Am 28. Juni kann sich die Öffentlichkeit vor Ort ein Bild davon machen. MELANIE BÄR

«Wir kamen an Kapazitätsgrenzen», sagt Willi Schaller, stellvertretender Betriebsleiter der Abwasserreinigungsanlage (Ara). Die Anlage, die seit 46 Jahren ununterbrochen in Betrieb war, wurde auf den neusten Stand der Technik gebracht und die Abwasserreinigungsqualität verbessert. Die biologische Abwasserbehandlung findet neu in einem geänderten Verfahren statt. Der durch die biologische Abwasserreinigung produzierte Schlamm wird künftig auf der Ara entwässert und per Mulde der Verbrennung zugeführt. Das vereinfache zwar die betrieblichen Abläufe, bedeute aber erhöhte Anforderungen an die Vermeidung von Geruchsemissionen. Das Abwasser wird in fünf Stufen gereinigt, bevor es über einen Dekanter in die Limmat abgelassen wird. «Pro Tag sind das bei tro-

rundum erneuert

ckenem Wetter rund 6500 Kubikmeter Abwasser», sagt Schaller. Am Tag der offenen Tür werden die drei Klärwärter zeigen, in welchen Becken oder Anlagen,welche Prozesse in die Wege geleitet werden. «Hier werden beispielsweise laufend Wasserproben abgepumpt», so Schaller und zeigt auf vier weisse Behälter, die neben einer blauen Rechenanlage stehen. In einem Labor werden die Wasserproben untersucht. DIE BEVÖLKERUNG wird sich Ende Juni ein Bild der neuen Anlagen machen können. Während der Sanierungsarbeiten kam es immer wieder zu Geruchsemissionen und auch jetzt riecht man, wo man sich befindet. «Da wir Unterdruck erzeugen und da über einen Biofilter gereinigt wird, halten sich die Emissionen stark im Rahmen.» Auch in Sachen Umweltschutz Die neu erstellten Becken, in denen habe man mit den für 16 Millionen Franken sanierten Anlagen einen Beitrag geleistet. Zudem soll die Anlage, die das Abwasser der Gemeinden Killwangen, Spreitenbach und Würenlos reinigt, die nächsten Jahrzehnte wieder sicher funktionieren.

Tag der offenen Tür und Einweihung in der Abwasserreinigungsanlage des Abwasserverbands Killwangen, Spreitenbach und Würenlos am 28. Juni, 10 bis 14 Uhr. Im Labor wird Wasser untersucht.

Forstwarte Marcel Wegmann und . . .

INSERAT

Tagesmutter/Nanny in Killwangen, für unseren kleinen Sohn, 1½ Jahre – idealerweise sind Sie eine Mutter mit kleinen Kindern und könnten zwischendurch nach Absprache unser Kind hüten. Kontakt; trangpas@hotmail.com 056 406 23 19

9. April in Kleindöttingen sowie über die Ortsparteipräsidentensitzung vom 14. Mai in Dättwil. Anschliessend informierten Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger über die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni. Insbesondere über die Genehmigung der folgenden Kreditabrechnungen: Projektierungskredit Neubau Doppelkindergarten (hier resultierte leider eine Kreditüberschreitung) und Erweiterung der Schulanlagen (auch hier gab es eine Kreditüberschreitung). Bei der Kreditabrechnung Sanierung Bahnhofstrasse hingegen resultierte eine Kreditunterschreitung. Da die Rütenenstrasse saniert werden muss, wird der Gemeinderat anlässlich der Einwoh-

das Wasser gereinigt wird.

Fotos: bär

GESAMTSANIERUNG

Wasserproben fliessen in diese Behälter.

Spatenstich Ende März 2011; Inbetriebnahme der biologischen Abwasserbehandlung mit Sequencing-Batch-Reactor-Verfahren (SBR) Ende August 2012 Etappe 1 und September 2013 Etappe 2; Umzug ins neue Betriebsgebäude Ende Juni 2013; Inbetriebnahme des neuen Schlammbehandlungsgebäudes im Mai 2013; Inbetriebnahme der letzten Anlageteile Anfang Dezember 2013; Abschluss der Umgebungsarbeiten im Frühjahr 2014.

nergemeindeversammlung einen Brutto-Verpflichtungskredit in der Höhe von 1,45 Mio. Franken zur Genehmigung beantragen. BESUCH IM PFERDESTALL Alle Kinder von 4 bis 8 Jahren sind herzlich eingeladen, zwei Stunden lang einen Pferdestall in Killwangen zu besuchen. Die Kinder werden informiert über Pflege, Fütterung und Haltung der Tiere. Natürlich werden alle Fragen rund ums Pferd beantwortet und am Schluss darf eine kleine Reitrunde natürlich nicht fehlen. Dieses Pferdeerlebnis findet am Samstag, 14. Juni, von 10 bis 12 Uhr und am Mittwoch, 18. Juni, von 14 bis 16 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt per SMS an Georgia Dobazas, Tel. 076 374 03 03. Bitte ge-

Besuch im Pferdestall.

. . . Marcel Weber bei der Waldpflege.

Waldpflege beim Waldumgang

VERMISCHTES DIE SVP-MITGLIEDER führten im Hinblick auf die Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni eine Orientierungsversammlung durch. Präsident Jules Rutishauser konnte 13 Mitglieder, darunter Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger, willkommen heissen. Der Präsident orientierte zuerst über den Kantonalparteitag vom

13

Das Team des Forstreviers Heitersberg gab der Bevölkerung am Waldumgang Einblick in ihr Schaffen, insbesondere in die Waldpflege. Bei schönem Wetter begrüsste Gemeinderat Walti Hubmann am Samstag etwa 90 Personen zum Waldumgang Limmattal in Killwangen. Revierförster Peter Muntwyler führte die Teilnehmer nach dem Vorstellen seines Teams zum ersten Posten, wo Martin Bürgisser etwas über die Pflege und Anpflanzung mit Wildschadenverhütung erzählte. Dabei zeigten Marcel Weber und Marcel Wegmann den Gebrauch der Sichel und der Sense zur Pflege der angepflanzten Bäume. Nach einem weiteren Posten zum Thema «Dickungspflege» wurde den interessierten Teilnehmern die «Stangenholzpflege» gezeigt. Dabei war das ganze Team des Forstreviers Heitersberg im Einsatz. Der Lernende Dimitri Si-

mon suchte die wertvollen Baumkandidaten für die Holzproduktion aus und kennzeichnete sie mit einem blauen Band. Mit unterschiedlichen Methoden wurde dann den ausgesuchten Bäumen mehr Licht und Platz verschafft. Beim letzten Halt erzählte Peter Muntwyler noch etwas über die Durchforstung eines 45-jährigen Bestandes beim Sandlochweg. Dann machte sich die Gruppe auf zum alten Feuerwehrmagazin, wo die Jugendriege bereits alles vorbereitet hatte, damit sich die Besucher nach dem interessanten Waldumgang mit Wurst und Getränken stärken und gemütlich zusammensitzen konnten. Das Forstrevier Heitersberg bedankt sich beim Gemeinderat und der Jugi Killwangen für die Bewirtung. Das Team hofft, auch nächstes Jahr wieder so viele interessierte Teilnehmer und ebenso viele Kinder am Waldumgang in Spreitenbach begrüssen zu können. (ph)

Belegschaft Kommissionspräsident Hanspeter Rothenbühler, Mitarbeiter Willi Schaller, Markus Weber und Chef Roger Scherer. Fptp: zVg Foto: Archiv

wünschtes Datum, Name und eine Kontaktnummer angeben. Kosten: 5 Franken inklusive Zvieri. Velohelm ist obligatorisch für die Reitrunde! Treffpunkt ist jeweils 5 Minuten vor Beginn beim alten Schulhaus (Kindergarten Dorf) in Killwangen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und Anmeldeschluss ist der 10. Juni.

INSERAT

Tel. 056 406 10 10 5432 Neuenhof www.getraenkeservice-aellig.ch | Dorfstrasse 21 Hauslieferung • Festlieferung • Verkauf ab Lager

Aktion: MüllerbräuBügel, 58 cl. vom 6. bis 20. Juni 2014

Besucher am Schluss beim gemütlichen Zusammensein.

Foto: zVg


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gemeinderat hat dafür einen Nachtragskredit gesprochen. Jugendförderung Im Namen der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach hat der Gemeinderat das Sommerlager der Pfadi Riko Spreitenbach unterstützt. Dieses findet Ende Juli im Kanton Schwyz statt. Baubewilligung ist erteilt worden an Immobilien Züri City AG, Zürich, für Anbau Bürotrakt Gewerbehaus Neuhard, Härdlistrasse 15. Sicherung Trinkwasserversorgung Im Verlaufe der letzten Wochen sind vermehrt Störungen bei einer 12 Jahre alten Pumpe im Grundwasser-Pumpwerk Willeäcker aufgetreten. Um die Trinkwasserversorgungssicherheit zu gewährleisten, ist die alte Pumpe zwischenzeitlich ersetzt worden. Eine Instandstellung der alten Maschine hätte sich nicht mehr gelohnt. Der

Termine 10. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 17. Juni, 19.30 Uhr, Ortsbürgergemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim; 24. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Juni feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen gute Gesundheit: Friedrich Trechsel, Steinackerstrasse 6 9./ 93 Jahre Wilhelm Keller, Poststrasse 172 10./ 92 Jahre Heidi Wäspi, Steinackerstrasse 13 8./ 86 Jahre Lilly Moser, Steinackerstrasse 11 9./ 86 Jahre Gülsüm Ekin, Langäckerstrasse 49 16./ 85 Jahre Anna Scherer, Steinackerstrasse 15 21./ 84 Jahre Hedwig Zahner, Langäckerstrasse 15 8./ 84 Jahre Maria Candoni, Glattlerweg 14 28./ 84 Jahre August Reutter, Langäckerstrasse 15 23./ 83 Jahre Angela Bianco, Untere Dorfstrasse 46 15./ 82 Jahre Werner Vogelsang, Steinackerstrasse 7 15./ 82 Jahre Luigia Zivelonghi, Untere Dorfstrasse 76 29./ 81 Jahre Hans Rudolf Böhlen, Steinackerstrasse 15 27./ 80 Jahre Lilly Müller, Kirchstrasse 12 26./ 80 Jahre Pauline Vögtli, Langäckerstrasse 28 8./ 80 Jahre Anna Russo, Langäckerstrasse 44 24./ 80 Jahre

WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

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Benaglio feiert mit FC Spreitenbach

VERMISCHTES VOLKSHOCHSCHULE – ES SIND NOCH PLÄTZE FREI – JETZT ANMELDEN

Nach 13 Jahren steigt der FCS wieder in die 2. Liga Aargau auf. Grund genug, das frisch aufgestiegene FCS-Fanionteam im Heimspiel gegen den FC Othmarsingen würdig in Empfang zu nehmen. Ehrenpräsidenten, ehemalige 2.Liga-Trainer des FCS, Gönner, Sponsoren, Behörden bis hin zu jedem FCS Mitglied: Allesamt wurden vom FCS persönlich eingeladen, an diesem Fussballabend mit Wurst und Bier auf den Aufstieg in die 2. Liga live anzustossen. Sie gingen sogar weiter und luden auch den wohl berühmtesten ehemaligen Junior des FCS, Diego Benaglio, ein. Der Nationaltorwart liess sich diese Chance nicht entgehen und nahm persönlich an diesem FCS-Fest teil. Weit über 800 Zuschauer liessen sich dieses Aufstiegsfest inkl. dem Spiel gegen den FC Othmarsingen nicht entgehen und konnten auf einen tollen Fussballabend zählen. Doch bevor das FCS-Heimspiel überhaupt losgehen konnte, wurden noch einige Überraschungen seitens FCS vorbereitet. Eingangs des Spielfeldes ragte ein 14 Meter langes Banner in den Spreitenbacher Farben mit der Aufschrift: «2. Liga! Danke Jungs!» auf. 30 Minuten vor dem Anpfiff war es so weit: Nationalkeeper und ehemaliger FCS-Junior Diego Benaglio fuhr mit seinem Auto vor und schon

SPAGHETTI-PLAUSCH Das Familientreff-Team organisiert wieder das alljährliche Spaghetti-Essen für Gross und Klein mit verschiedenen selbst gemachten Saucen, Salat und feinem Dessertbuffet. Ein geselliger Mittagstisch für die ganze Familie. Kath. Pfarreisaal, Ratzengasse, Mittwoch, 11. Juni, 11.30– 13.30 Uhr. Preise: Erwachsene 12 Franken / Kinder 7 Franken (alles inkl.). Anmeldungen bitte an: Petra Vontobel unter Tel. 056 401 66 33

Luca Prota (l.) und Diego Benaglio stand das Mittlerzelg kopf! Alle wollten Diego anfassen und ein Foto oder ein Autogramm ergattern. EIN HERRLICHER ANBLICK bot sich den Spielern des FCS, als sie die Garderobe verliessen: Alle Juniorenteams sowie die Aktiven, Senioren und Damen standen mit dem FCS-Trikot und FCS-Ballonen Spalier und würdigten so den Aufstieg des Fanionteams! Die kleinsten FCS-Juniorinnen hatten eigens für dieses Spiel Banner mit der Aufschrift «FCS – Ein Verein, eine Familie» angefertigt und standen mit auf dem Spielfeld. Spalier stand die FCS-Familie auch, als Diego Benaglio zusammen mit dem FCS-Präsidenten Luca Prota das Spielfeld be-

betreten das Spielfeld und übergeben den Matchball. trat, um den Matchball zu übergeben. Über 500 Ballone in den FCSFarben wurden anschliessend in den nächtlichen Himmel von Spreitenbach hochgelassen. Das Spiel durfte beginnen. BEREITS NACH 10 MINUTEN war es der FCS, welcher durch Flügelflitzer Ylber in Führung gehen konnte. 15 Minuten später konnte gar Stürmer Semeraro auf 2:0 erhöhen. Der FCS war spielbestimmend und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Der FC Othmarsingen liess jedoch nicht locker und konnte mit zwei Aktionen noch vor dem Pausenpfiff das Resultat wieder richten und mit einem 2:2 in die Pause ge-

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Foto: zvg

hen. Doch nach dem Pausentee liess das Heimteam nichts mehr anbrennen – man wollte sich schliesslich nicht das Aufstiegsfest vermiesen lassen: Spielerisch und konditionell liessen sie den Gästen kaum eine Chance. So kam es, dass der FCS in der 55. Minute durch Labinot auf 3:2 erhöhen konnte: Mittlerzelg wieder in Ekstase! Nur 5 Minuten später war es der eben eingewechselte Christian Hili, der auf 4:2 erhöhen konnte. Flügelflitzer Ylber war es dann, der mittels einem ansehnlichen Heber zum 5:2 traf, was zugleich das Endergebnis war! Mit diesem Sieg konnte die Ajeti-Elf den Aufstieg vor heimischem Publikum so richtig geniessen.

INSERAT

CVP-PARTEIVERSAMMLUNG Die CVPOrtspartei lädt Mitglieder, Sympathisanten und weitere Interessierte herzlich zur nächsten Parteiversammlung ein. Diskutiert werden vor allem die Geschäfte der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2014. Neben der Rechnung 2013 gilt es, 7 Kreditabrechnungen zu verabschieden. Daneben wird unter anderem zu drei wichtigen Themen informiert: die neue Gemeindeordnung, die Übersicht über das Projet Urbain und die Erweiterung der Tempo-30-Zonen. Es bietet sich die Gelegenheit zu Diskussionen und Meinungsbildungen. Man lasse sich aus erster Hand von Gemeinderat und Kommissionsmitgliedern informieren und bringe seine Meinung ein. Der Vorstand freut sich über eine rege Teilnahme. Restaurant Zentral, Donnerstag, 12. Juni, 20 Uhr.

Kurs 34 – Pétanque-Spiel. Einführung Leo Dittli. In einer lockeren Atmosphäre wird man in das französische Boulespiel – die Pétanque – eingeführt. In einem kurzen Theorieteil werden Spieltaktik, Wurftechnik, Kugelsetzen und Schiessen ausführlich erläutert. Unter Anleitung von erfahrenen Spielern wird ein Plauschturnier durchgeführt. Zum Abschluss des Kurses wird ein Pastis (Anisschnaps) offeriert, der unbedingt zum Spiel dazugehört. Kugeln werden zur Verfügung gestellt. Durchführung nur bei trockenem Wetter. Schulhausplatz Zelgli, Killwangen, Samstag, 14. Juni (Verschiebedatum 21. Juni), 13.30–16.30 Uhr. Kursgebühr: 15 Franken. Kurs 35A und B – Herzen aus Gipsbandagen mit Juliette Würmli. Neben Hühnern oder Engeln lassen sich auch schmucke Herzen aus Gipsbandagen fertigen. Wir stylen eine Styroporunterlage in Herzform um und überziehen sie mit Gipsbandagen. Die so gestalteten Herzen können auf Ständern aus Stein oder Eisen aufgestellt, oder einfach aufgelegt werden. Im Kurs fertigt man ein grosses (ca. 30 cm) und ein kleines (ca. 10 cm) Herz. Mitbringen: Zeitungen, Plastikbecken und Schere. Schulanlage Seefeld, Spreitenbach, Kurs A: Montag, 16. Juni, Kurs B: Montag, 23. Juni, 18.30–20.30 Uhr, 1×. Kursgebühr: 55 Franken inkl. Material. Mitglieder VHS: 50 Franken. Detaillierte Auskunft und Anmeldung für beide Kurse im Sekretariat, Tel. 062 892 07 70, unter www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch

SCHIESSVEREIN SPREITENBACH – FELDSCHIESSEN 2014

Meldung der Kantonspolizei Taschendieb in Spreitenbach gefasst – den Komplizen gelang die Flucht Zwei als Araber beschriebene Männer fielen am Samstagnachmittag, 31. Mai, im Restaurant der IKEAFiliale in Spreitenbach verdächtig auf. So beobachtete ein Kunde, wie die beiden Männer um die Gäste schlichen und offensichtlich versuchten, diesen das Portemonnaie zu stehlen. Der Beobachter rief die Polizei und folgte den beiden Unbekannten, als diese den Möbelmarkt verliessen. Er sichtete einen der beiden wenig später bei

einer nahen Bushaltestelle und konnte diesen mit einem anderen Helfer stellen. Die Polizei nahm ihn danach fest. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen algerischen Asylbewerber, der zuletzt einer Unterkunft im Kanton Tessin zugewiesen war. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen gegen ihn aufgenommen. Der mutmassliche Komplize konnte trotz polizeilicher Fahndung unerkannt flüchten. Die Ermittlungen nach dieser Person sind ebenfalls im Gange.

Der Schiessverein Spreitenbach möchte sich bei allen 89 Spreitenbacher Schützinnen und Schützen herzlich bedanken, die bei zeitweise garstigem Wetter den Weg ins Härdli ans Feldschiessen 2014 gefunden haben. 51 Kranzabzeichen und 61 Anerkennungskarten durften von den stolzen Gewinnerinnen und Gewinnern mit nach Hause genommen werden. Auch dieses Jahr gab es, völlig unabhängig vom Resultat, «Mitmachen kommt ja bekanntlich vor dem Rang», für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gratis eine feine Wurst vom Grill. Vielen Dank auch an die Schützenkameraden der Stadt Baden, die für die diesjährige Durchführung verantwortlich waren. Sie haben das mit bester Zufriedenheit gelöst und die Schüt-

zinnen und Schützen mit Speis und Trank verwöhnt. Die Bestresultate von Spreitenbacher Schützinnen und Schützen: 68 Punkte Sascha Kohler. 66 Pt. Walter Maurer, Jean-Claude Ducret. 65 Pt. Nadine Kalt, Willi Nacht, Heinz Studer, Thomas Maurer. 64 Pt. Heinz Beerkircher, Stefan Koller, Claudio Müller, Adrian Koller. 63 Pt. Alessandro De Marinis, Jessica Senn. 62 Pt. Kurt Rehmann, Günther Füglister, Hans Von Atzigen, Hans Konrad, Markus Rohr, Thomas Vontobel, Pascal Lanz. 61 Pt. Mike Ducret, Werner Weinreich, Kurt Sommerhalder, Dominik Meier, Stefan Wisler, Matthias Meier. 60 Pt. Erich Moser, Andreas (wm) Fischer. Weitere Informationen finden man auch unter www.sv-spreitenbach.ch


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gemeinderat hat dafür einen Nachtragskredit gesprochen. Jugendförderung Im Namen der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach hat der Gemeinderat das Sommerlager der Pfadi Riko Spreitenbach unterstützt. Dieses findet Ende Juli im Kanton Schwyz statt. Baubewilligung ist erteilt worden an Immobilien Züri City AG, Zürich, für Anbau Bürotrakt Gewerbehaus Neuhard, Härdlistrasse 15. Sicherung Trinkwasserversorgung Im Verlaufe der letzten Wochen sind vermehrt Störungen bei einer 12 Jahre alten Pumpe im Grundwasser-Pumpwerk Willeäcker aufgetreten. Um die Trinkwasserversorgungssicherheit zu gewährleisten, ist die alte Pumpe zwischenzeitlich ersetzt worden. Eine Instandstellung der alten Maschine hätte sich nicht mehr gelohnt. Der

Termine 10. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 17. Juni, 19.30 Uhr, Ortsbürgergemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim; 24. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Juni feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen gute Gesundheit: Friedrich Trechsel, Steinackerstrasse 6 9./ 93 Jahre Wilhelm Keller, Poststrasse 172 10./ 92 Jahre Heidi Wäspi, Steinackerstrasse 13 8./ 86 Jahre Lilly Moser, Steinackerstrasse 11 9./ 86 Jahre Gülsüm Ekin, Langäckerstrasse 49 16./ 85 Jahre Anna Scherer, Steinackerstrasse 15 21./ 84 Jahre Hedwig Zahner, Langäckerstrasse 15 8./ 84 Jahre Maria Candoni, Glattlerweg 14 28./ 84 Jahre August Reutter, Langäckerstrasse 15 23./ 83 Jahre Angela Bianco, Untere Dorfstrasse 46 15./ 82 Jahre Werner Vogelsang, Steinackerstrasse 7 15./ 82 Jahre Luigia Zivelonghi, Untere Dorfstrasse 76 29./ 81 Jahre Hans Rudolf Böhlen, Steinackerstrasse 15 27./ 80 Jahre Lilly Müller, Kirchstrasse 12 26./ 80 Jahre Pauline Vögtli, Langäckerstrasse 28 8./ 80 Jahre Anna Russo, Langäckerstrasse 44 24./ 80 Jahre

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Benaglio feiert mit FC Spreitenbach

VERMISCHTES VOLKSHOCHSCHULE – ES SIND NOCH PLÄTZE FREI – JETZT ANMELDEN

Nach 13 Jahren steigt der FCS wieder in die 2. Liga Aargau auf. Grund genug, das frisch aufgestiegene FCS-Fanionteam im Heimspiel gegen den FC Othmarsingen würdig in Empfang zu nehmen. Ehrenpräsidenten, ehemalige 2.Liga-Trainer des FCS, Gönner, Sponsoren, Behörden bis hin zu jedem FCS Mitglied: Allesamt wurden vom FCS persönlich eingeladen, an diesem Fussballabend mit Wurst und Bier auf den Aufstieg in die 2. Liga live anzustossen. Sie gingen sogar weiter und luden auch den wohl berühmtesten ehemaligen Junior des FCS, Diego Benaglio, ein. Der Nationaltorwart liess sich diese Chance nicht entgehen und nahm persönlich an diesem FCS-Fest teil. Weit über 800 Zuschauer liessen sich dieses Aufstiegsfest inkl. dem Spiel gegen den FC Othmarsingen nicht entgehen und konnten auf einen tollen Fussballabend zählen. Doch bevor das FCS-Heimspiel überhaupt losgehen konnte, wurden noch einige Überraschungen seitens FCS vorbereitet. Eingangs des Spielfeldes ragte ein 14 Meter langes Banner in den Spreitenbacher Farben mit der Aufschrift: «2. Liga! Danke Jungs!» auf. 30 Minuten vor dem Anpfiff war es so weit: Nationalkeeper und ehemaliger FCS-Junior Diego Benaglio fuhr mit seinem Auto vor und schon

SPAGHETTI-PLAUSCH Das Familientreff-Team organisiert wieder das alljährliche Spaghetti-Essen für Gross und Klein mit verschiedenen selbst gemachten Saucen, Salat und feinem Dessertbuffet. Ein geselliger Mittagstisch für die ganze Familie. Kath. Pfarreisaal, Ratzengasse, Mittwoch, 11. Juni, 11.30– 13.30 Uhr. Preise: Erwachsene 12 Franken / Kinder 7 Franken (alles inkl.). Anmeldungen bitte an: Petra Vontobel unter Tel. 056 401 66 33

Luca Prota (l.) und Diego Benaglio stand das Mittlerzelg kopf! Alle wollten Diego anfassen und ein Foto oder ein Autogramm ergattern. EIN HERRLICHER ANBLICK bot sich den Spielern des FCS, als sie die Garderobe verliessen: Alle Juniorenteams sowie die Aktiven, Senioren und Damen standen mit dem FCS-Trikot und FCS-Ballonen Spalier und würdigten so den Aufstieg des Fanionteams! Die kleinsten FCS-Juniorinnen hatten eigens für dieses Spiel Banner mit der Aufschrift «FCS – Ein Verein, eine Familie» angefertigt und standen mit auf dem Spielfeld. Spalier stand die FCS-Familie auch, als Diego Benaglio zusammen mit dem FCS-Präsidenten Luca Prota das Spielfeld be-

betreten das Spielfeld und übergeben den Matchball. trat, um den Matchball zu übergeben. Über 500 Ballone in den FCSFarben wurden anschliessend in den nächtlichen Himmel von Spreitenbach hochgelassen. Das Spiel durfte beginnen. BEREITS NACH 10 MINUTEN war es der FCS, welcher durch Flügelflitzer Ylber in Führung gehen konnte. 15 Minuten später konnte gar Stürmer Semeraro auf 2:0 erhöhen. Der FCS war spielbestimmend und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Der FC Othmarsingen liess jedoch nicht locker und konnte mit zwei Aktionen noch vor dem Pausenpfiff das Resultat wieder richten und mit einem 2:2 in die Pause ge-

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Foto: zvg

hen. Doch nach dem Pausentee liess das Heimteam nichts mehr anbrennen – man wollte sich schliesslich nicht das Aufstiegsfest vermiesen lassen: Spielerisch und konditionell liessen sie den Gästen kaum eine Chance. So kam es, dass der FCS in der 55. Minute durch Labinot auf 3:2 erhöhen konnte: Mittlerzelg wieder in Ekstase! Nur 5 Minuten später war es der eben eingewechselte Christian Hili, der auf 4:2 erhöhen konnte. Flügelflitzer Ylber war es dann, der mittels einem ansehnlichen Heber zum 5:2 traf, was zugleich das Endergebnis war! Mit diesem Sieg konnte die Ajeti-Elf den Aufstieg vor heimischem Publikum so richtig geniessen.

INSERAT

CVP-PARTEIVERSAMMLUNG Die CVPOrtspartei lädt Mitglieder, Sympathisanten und weitere Interessierte herzlich zur nächsten Parteiversammlung ein. Diskutiert werden vor allem die Geschäfte der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2014. Neben der Rechnung 2013 gilt es, 7 Kreditabrechnungen zu verabschieden. Daneben wird unter anderem zu drei wichtigen Themen informiert: die neue Gemeindeordnung, die Übersicht über das Projet Urbain und die Erweiterung der Tempo-30-Zonen. Es bietet sich die Gelegenheit zu Diskussionen und Meinungsbildungen. Man lasse sich aus erster Hand von Gemeinderat und Kommissionsmitgliedern informieren und bringe seine Meinung ein. Der Vorstand freut sich über eine rege Teilnahme. Restaurant Zentral, Donnerstag, 12. Juni, 20 Uhr.

Kurs 34 – Pétanque-Spiel. Einführung Leo Dittli. In einer lockeren Atmosphäre wird man in das französische Boulespiel – die Pétanque – eingeführt. In einem kurzen Theorieteil werden Spieltaktik, Wurftechnik, Kugelsetzen und Schiessen ausführlich erläutert. Unter Anleitung von erfahrenen Spielern wird ein Plauschturnier durchgeführt. Zum Abschluss des Kurses wird ein Pastis (Anisschnaps) offeriert, der unbedingt zum Spiel dazugehört. Kugeln werden zur Verfügung gestellt. Durchführung nur bei trockenem Wetter. Schulhausplatz Zelgli, Killwangen, Samstag, 14. Juni (Verschiebedatum 21. Juni), 13.30–16.30 Uhr. Kursgebühr: 15 Franken. Kurs 35A und B – Herzen aus Gipsbandagen mit Juliette Würmli. Neben Hühnern oder Engeln lassen sich auch schmucke Herzen aus Gipsbandagen fertigen. Wir stylen eine Styroporunterlage in Herzform um und überziehen sie mit Gipsbandagen. Die so gestalteten Herzen können auf Ständern aus Stein oder Eisen aufgestellt, oder einfach aufgelegt werden. Im Kurs fertigt man ein grosses (ca. 30 cm) und ein kleines (ca. 10 cm) Herz. Mitbringen: Zeitungen, Plastikbecken und Schere. Schulanlage Seefeld, Spreitenbach, Kurs A: Montag, 16. Juni, Kurs B: Montag, 23. Juni, 18.30–20.30 Uhr, 1×. Kursgebühr: 55 Franken inkl. Material. Mitglieder VHS: 50 Franken. Detaillierte Auskunft und Anmeldung für beide Kurse im Sekretariat, Tel. 062 892 07 70, unter www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch

SCHIESSVEREIN SPREITENBACH – FELDSCHIESSEN 2014

Meldung der Kantonspolizei Taschendieb in Spreitenbach gefasst – den Komplizen gelang die Flucht Zwei als Araber beschriebene Männer fielen am Samstagnachmittag, 31. Mai, im Restaurant der IKEAFiliale in Spreitenbach verdächtig auf. So beobachtete ein Kunde, wie die beiden Männer um die Gäste schlichen und offensichtlich versuchten, diesen das Portemonnaie zu stehlen. Der Beobachter rief die Polizei und folgte den beiden Unbekannten, als diese den Möbelmarkt verliessen. Er sichtete einen der beiden wenig später bei

einer nahen Bushaltestelle und konnte diesen mit einem anderen Helfer stellen. Die Polizei nahm ihn danach fest. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen algerischen Asylbewerber, der zuletzt einer Unterkunft im Kanton Tessin zugewiesen war. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen gegen ihn aufgenommen. Der mutmassliche Komplize konnte trotz polizeilicher Fahndung unerkannt flüchten. Die Ermittlungen nach dieser Person sind ebenfalls im Gange.

Der Schiessverein Spreitenbach möchte sich bei allen 89 Spreitenbacher Schützinnen und Schützen herzlich bedanken, die bei zeitweise garstigem Wetter den Weg ins Härdli ans Feldschiessen 2014 gefunden haben. 51 Kranzabzeichen und 61 Anerkennungskarten durften von den stolzen Gewinnerinnen und Gewinnern mit nach Hause genommen werden. Auch dieses Jahr gab es, völlig unabhängig vom Resultat, «Mitmachen kommt ja bekanntlich vor dem Rang», für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gratis eine feine Wurst vom Grill. Vielen Dank auch an die Schützenkameraden der Stadt Baden, die für die diesjährige Durchführung verantwortlich waren. Sie haben das mit bester Zufriedenheit gelöst und die Schüt-

zinnen und Schützen mit Speis und Trank verwöhnt. Die Bestresultate von Spreitenbacher Schützinnen und Schützen: 68 Punkte Sascha Kohler. 66 Pt. Walter Maurer, Jean-Claude Ducret. 65 Pt. Nadine Kalt, Willi Nacht, Heinz Studer, Thomas Maurer. 64 Pt. Heinz Beerkircher, Stefan Koller, Claudio Müller, Adrian Koller. 63 Pt. Alessandro De Marinis, Jessica Senn. 62 Pt. Kurt Rehmann, Günther Füglister, Hans Von Atzigen, Hans Konrad, Markus Rohr, Thomas Vontobel, Pascal Lanz. 61 Pt. Mike Ducret, Werner Weinreich, Kurt Sommerhalder, Dominik Meier, Stefan Wisler, Matthias Meier. 60 Pt. Erich Moser, Andreas (wm) Fischer. Weitere Informationen finden man auch unter www.sv-spreitenbach.ch


Ablesung Strom- und Wasserverbrauch Ab dem 10. Juni 2014 bis Mitte Juli 2014 findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Elektrizitätsversorgung Spreitenbach

Dorfstrasse 44 · 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 59 49 · Fax 056 401 59 69 weber-mueller@flashcable.ch


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WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT gesetzlicher Feiertag. Er ist im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 9. Juni, den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 779 66 08 oder 079 380 94 60; Technische Betriebe: 056 436 87 60; regionalpolizei wettingen-limmattal / Polizei: 056 437 77 77 oder Notruf 117. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis.

Pfingstmontag; gesetzlicher Feiertag Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gilt der Pfingstmontag für die Gemeinden im Bezirk Baden als

Verteilung von Jodtabletten im Herbst 2014 Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kaliumiodidtabletten (Jodtabletten) an die Bevölkerung abgegeben. Letztmals hat der Bund in den Gemeinden, die 20 Kilometer um die Schweizer Kernkraftwerke liegen, im 2004 Kaliumiodidtabletten an die Bevölkerung verteilt. Neu hat

der Bundesrat den Radius für die Verteilung von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Bei der nächsten Verteilung ab Herbst 2014 werden alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in Würenlos direkt beliefert. Beim nächsten Austausch resp. der Neuverteilung ab Herbst 2014 werden die Kaliumiodidtabletten also an alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen verteilt, die im Umkreis von 50 Kilometern um die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen, Beznau und Leibstadt liegen. Dazu gehört auch Würenlos. Vor der Verteilung ab Herbst 2014 erhalten alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in Würenlos vom Bund automatisch detaillierte Informationen. Kaliumiodidtabletten tragen dazu bei, die Sicherheit der Bevölkerung im Umfeld eines Kernkraftwerks zu erhöhen. Bei einem

schweren Kernkraftwerksunfall kann radioaktives Iod in die Umgebung austreten. Dieses wird vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen und reichert sich in der Schilddrüse an. Kaliumiodidtabletten verhindern die Aufnahme von radioaktivem Iod in die Schilddrüse. Für weitere Infos: www.kaliumiodid.ch Christoph Kuhn verlässt Gemeinde Christoph Kuhn, Sport- und Hauswart, hat seine Stelle per 31. August 2014 gekündigt. Er war seit September 2004 bei der Gemeinde tätig und hauptsächlich verantwortlich für die Mehrzweckhalle und die Sportanlagen sowie für die Ausbildung der Lernenden. Der Gemeinderat dankt Christoph Kuhn für seinen langjährigen und wertvollen Einsatz und wünscht ihm alles Gute. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Publireportage

OPTIK HUBER, WÜRENLOS

Der Sommer kann kommen Optik Huber in Würenlos ist nicht nur die Adresse für Korrekturbrillen, Kontaktlinsen und Gleitsichtgläser der neuesten Generation, sondern auch für qualitativ hochstehende Sonnenbrillen. Am Donnerstag, 12. Juni, stellen Sie von 18 bis 21 Uhr die neue Sommerkollektion vor. Was erwartet die Besucher? Martin Huber, Inhaber von Optik Huber: «An diesem Tag haben wir die ganze Kollektion inklusive aller Neuheiten von Dilem, Escada, Mollerus und Trussardi im Haus. Eine einmalige Gelegenheit, sich die ganze Palette ansehen zu können. Zudem sind die Markenvertreter anwesend und stehen allen Interessierten gerne Red und Antwort. Selbstverständlich sind auch Brillen anderer Marken sowie Kinderbrillen im Sortiment. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Der Apéro riche sorgt für ein gemütliches Ambiente.»

Fall. Auch die Sonnenbrille kann mit Gleitsichtgläsern, die für den Nah- und Fernbereich geschliffen sind, bestückt werden.» Was zeichnet Optik Huber besonders aus? Martin Huber: «Wir können die Kundschaft optimal beraten und empfehlen nur Produkte, die den Bedürfnissen optimal entsprechen. Nicht jede Brille ist beispielsweise für jede Sportart geeignet. Zudem muss das Gestell perfekt sitzen und der Kunde muss sich damit wohlfühlen. All Stellen am 12. Juni die Sommerkollektionen vor – Aleksandra Lacic, Inha- dies kann nur im persönlichen Gespräch und mit einer kompeber Martin Huber und Helen Hintermann. tenten Beratung erreicht werden. Was gibt es Neues? «Der Trend Kunde ein braunes, schwarzes, geht wieder hin zu absolut tragba- blaues, grünes oder gar rotes Son- Vorstellung der Sommerkollektion: ren Brillen. Modisch kommen sie nenbrillenglas wählt, der UV400- Donnerstag, 12. Juni, 18 bis 21 Uhr aber auch in dieser Saison daher. Schutz ist immer gewährleistet. Bei den Modellen von Dilem kann Wir bieten sogar bei den farblosen der Bügel ganz einfach ausge- Korrekturgläsern einen integriertauscht werden. Unzählige Farben ten UV-Filter an, was von vielen und Designs an Brillenbügeln ste- Kunden gerne in Anspruch gehen der Kundschaft dadurch zur nommen wird.» Verfügung.» Kann man auch bei der SonnenbrilIst der UV-Schutz bei allen Sonnen- le mehrfach geschliffene Gläser brillengläsern gleich? «Egal, ob der haben? Martin Huber: «Auf jeden


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

WÜRENLOS

Für einen Monat auf dem Velo unterwegs

18. MITGLIEDERVERSAMMLUNG VEREIN SPITEX WÜRENLOS Die 18. Mitgliederversammlung war geprägt vom Thema «Sparen». Der Verein Spitex Würenlos zählt 502 Mitglieder. Erfreulicherweise waren 68 Personen, davon zehn Mitarbeiterinnen, vier Vorstandsmitglieder und drei Gäste, anwesend. Sämtliche Traktanden wurden ohne Einwände gutgeheissen. Zur Untermalung seines Berichts präsentierte Nico Kunz Bilder des letztjährigen Spitex-Personalausfluges und der Klientenweihnachtsfeier. Anschliessend erläuterte er die wichtigsten Kennzahlen. Von den geleisteten 23 927 Arbeitsstunden konnten 12 719 Stunden in Rechnung gestellt werden. 17 Mitarbeitende (11,3 Vollzeitstellen) betreuten 153 Klienten und legten dafür mit den Spitex-Fahrzeugen 14 634 Kilometer zurück. Wie alle wissen, ist die Gemeinde Würenlos einem grossen Spardruck ausgesetzt. Die Spitex Würenlos ist, was viele Einwohner nicht wissen, einer der grössten Vereine von Würenlos und im Dorf sehr gut verankert. Ein Gemeinderatsbeschluss vom vergangenen Mai sieht ausdrücklich den Erhalt der eigenen Spitex vor und lehnt eine Fusion mit den Gemeinden des Kreises 2 zurzeit ab. Dies ist ein starkes Bekenntnis für die hervorragende Arbeit der 17 Mitarbeitenden. Spitex Würenlos fühlt sich daher der GeINSERAT

KOCH TIPP Spargelstrudel Für 4 Personen 1

Pack Blätterteig rechteckig, ausgewallt 500 g grüne Spargeln 6 Tranchen Rohschinken 100 g Gruyère, gerieben 50 g Raclettekäse, gerieben 1 Eigelb Die Spargeln rüsten, die holzigen Enden grosszügig abschneiden und das untere Drittel schälen. Je nach Dicke 6 bis 8 Minuten im Dampf in einer gelochten Schale (100°C) oder im Salzwasser garen, abtropfen und erkalten lassen. Teig ins Backblech geben, Rohschinken darauflegen. Die Hälfte der Spargeln darauf verteilen und mit der halben Käsemenge bestreuen. Die übrigen Spargeln als zweite Lage darüberverteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Den Teig zu einem Strudel falten, die Enden gut andrücken, mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Backofen (Heissluft, 200°C) während 20 Minuten goldbraun backen. Mit Frühlingssalat servieren.

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Siebzehn Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung, darunter der gesamte Gemeinderat, nehmen am diesjährigen «Bike to Work» teil.

Geschäftsleiterin Monika Ender bedankte sich bei Leonore Purtschert und Präsident Nico Kunz bedankte sich bei Helen Suter für ihren langjährigen Einsatz für die Spitex. Foto: zVg Während eines Monates werden meinde sehr verpflichtet und achtet dar- Hiltpold, Anton Möckel, Hans Jürg Huber sie mindestens jeden zweiten Tag auf, verantwortungsvoll mit den gespro- und Christian Rothenbühler. Spitex Wü- den Arbeitsweg per Velo zurückchenen finanziellen Mitteln umzugehen. renlos verliert zwei Mitarbeiterinnen, Le- legen. Mittlerweile nehmen Im Anschluss präsentierte Gaby Hilt- onore Purtschert und Helen Suter, wel- schweizweit mehr als 50 000 Persopold, Finanzverantwortliche im Vor- che in Pension gehen. Die Geschäftsleite- nen daran teil. Sie steigern ihre Fitstand, die Jahresrechnung 2013 sowie rin Monika Ender würdigte deren lang- ness, haben Spass im Team und das Budget 2014. Unter Traktandum 8 jährigen und sehr engagierten Einsatz sparen mit der Umstellung vom hat der Vorstand eine neue Kategorie für die Spitex. Ein grosser Dank für die der Mitgliederbeiträge für im gleichen geleistete Arbeit ging an die beiden, be- Auto aufs Velo auch substanzielle Tonnagen von CO2. Beim StartHaushalt lebende Familien von 100 gleitet mit viel Applaus. Im Anschluss an die Mitgliederver- event konnten die Anwesenden Franken vorgeschlagen, um die finanzielle Situation der Gemeinde zu entlas- sammlung stellte Herr Wittmer von der auf dem Stromvelo «Tramp den Luten. Der Beitrag für Einzelmitglieder Pro Senectute deren DOCUPASS – eine kas» sehen, wie viel Energie sie mit bleibt unverändert bei 60 Franken. Die Mappe mit Vorlagen und Erklärungen eigener Muskelkraft produzieren. Mitgliederversammlung genehmigte den für Patientenverfügung und Vorsorgeauf- Der Stabmixer für die Herstellung neuen Jahresbeitrag. trag – vor. Das Thema ist sehr aktuell des Himbeershakes wurde vom Mit tosendem Applaus wiedergewählt und stiess bei den Zuhörern auf grosses (gh) Leiter der Technischen Betriebe, wurden die Vorstandmitglieder Gaby Interesse. Richard Weber, erfolgreich betrieben. Gestärkt mit einem Apéro und versorgt mit Pflaster, TraubenAUFRUF ZUR ANMELDUNG DES CHRISTCHINDLIMÄRTS Anmeldung zucker und Proteinriegel durch den Sponsor der Aktion, die Ländfür den 4.Christchindlimärt vom Samstag 29. November ist ab li-Apotheke in Würenlos, wird der sofort möglich! Infos unter: www.christchindlimärt-würenlos.ch Velomonat in Angriff genommen.

Ein Teil der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die am «Bike to Work» teilnehmen.

MITARBEITERTREFFEN DER REFORMIERTEN KIRCHE WÜRENLOS

ABSTIMMUNG: VERPFLICHTUNGSKREDIT FÜR DIE PROJEKTIERUNG DER SPORTANLAGEN «TÄGERHARD»

Bei schönem Sommerwetter traf man sich am 22. Mai beim Parkplatz der reformierten Kirche und wanderte gemeinsam hinauf zum Weingut Wetzel. Trotz kühlem Wetterbericht war es warm genug, um den Apéro draussen einzunehmen und ein erstes Gläschen Wein bei der herrlichen Aussicht auf Würenlos zu geniessen. Dieses Jahr gab es einen neuen Rekord: 53 Personen haben sich zum Mitarbeitertreffen angemeldet. So hatte Andrea Tramm richtig viel zu tun. Sie überraschte alle mit einem «Hoffnungsstreifen-Säckli» bei jedem Sitzplatz. Die Aktion «Hoffnungsstreifen» ist eine Initiative der reformierten Kirche (www.diakonie-verbindet.ch). Alle erhielten ein richtiges Notfall-Set: Kerze und Streichhölzer, um wieder Licht ins Dunkel zu bringen. Pflaster, um eine Wunde zu schliessen, Taschentücher, um Tränen aufzuwischen und Tee und Schokolade fürs leibliche Wohl. Verena Fantozzi sprach davon, dass es Engel brauche. Durch die Mitarbeiter wird die Welt etwas wärmer, alle können Hoffnungsträger für andere sein. Sie bedankt sich für die 13 Jahre, die sie hier in Würenlos verbringen durfte. Mit dem Tischgebet geht es über zum Hauptgang: feine Pouletpiccata mit Salatbuffet und für Vegetarier eine Auswahl an Quiches. Neben interessanten

Dieses Jahr wurde die Gruppe «Fiire mit de Chline» speziell geehrt. Fränzi Beyer, Sabine Brunner, Beatrice Willi-Otto, Corinna Winterhalder (v.l.). Foto: zVg Gesprächen wird auch viel gelacht. Der Abend ist die ideale Voraussetzung, um einander besser kennenzulernen. Vor dem Dessert informierte Bernhard Meyer über die nächsten Veranstaltungen in der Kirchgemeinde und die anstehenden Wahlen am 28. September. Es gibt drei Rücktritte aus der Kirchenpflege (Bernhard Meyer, Markus Hugi und Christoph Aegerter). Die Suche nach neuen Mitgliedern läuft auf Hochtouren. Christoph Aebersold hat sich schon als Kandidat bereit erklärt. Auch für die Vertretung in der Synode braucht es nach dem Rücktritt von Hanny Kirchhofer eine neue Person. Glücklicherweise hat sich hier schon Christine Seibel zur Verfügung gestellt. Es folgt die Ver-

abschiedung von Verena Fantozzi, die ihr Ziel, den Aufbau des Pädagogischen Handelns 1–4 sehr gut umgesetzt hat. Bernhard Meyer würdigt im Weiteren die fleissigen freiwilligen Mitarbeiter sowie jene mit Dienstjubiläen und runden Geburtstagen. Ein besonderer Dank mit einem schönen Blumenstrauss geht dieses Jahr an alle Mitarbeiter der Gruppe «Fiire mit de Chline». Auch für die musikalische Unterhaltung ist gesorgt! Erwin Heusser, Leiter der Bridge Singers, hat drei Mailieder und zwei «Gute-Nacht-Lieder» ausgesucht, um die Gemeinschaft mit Singen zu verstärken (und damit wird auch das Thema des letzten ökumenischen Gottesdienstes aufgenommen: «Singt dem Herrn ein neues Lied»). (ew)

PRO

KONTRA

Daniel Zehnder Vertretung SV Würenlos

Hans Ueli Reber Gemeindeammann Würenlos

Gemäss dem Traktandenbericht ist sich der Gemeinderat offenbar durchaus bewusst, dass die Sportanlage im Ländli heute übernutzt ist und den Ansprüchen der Sportvereine nicht mehr genügt. Dies vor allem deshalb, weil die Grünflächen in den letzten Jahren stetig reduziert wurden. Der Gemeinderat begründet seine ablehnende Haltung zum Projektierungskredit praktisch ausschliesslich mit finanziellen Kriterien. Offenbar spielt es für ihn kaum eine Rolle, dass Kinder und Jugendliche in Sportvereinen nicht bloss ihre Gesundheit fördern, sondern sie auch soziale Kompetenz, Teambildung und Integration aktiv erleben lassen. Der Gemeinderat riskiert mit seiner Haltung die Existenz der Sportvereine, insbesondere die des SV Würenlos. Dabei belasten die Kosten für die neuen Sportanlagen im Tägi mit dem Projekt «MINI Plus» – das Projekt stellt im Übrigen ein reduziertes und optimiertes Projekt dar, nur Wünschbares war und ist kein Thema – die Einwohnergemeinde nicht mit 5,4 Mio., sondern mit rund 2,0 Mio. Franken, weil Ortsbürger und Werke ihren Anteil an den Erschliessungskosten übernehmen und der Aargauer Sport-TotoFonds, die Gemeinden aus dem unteren Furttal sowie der SVW selbst kräftige Beiträge liefern. Wir sind überzeugt, dass diese Investition jetzt vor allem für die Kinder und Jugendlichen auch bei der angespannten finanziellen Lage mehr als gerechtfertigt ist. Und billiger ist eine solche Anlage auch in Zukunft nicht zu haben.

Die vorhandenen Sportplätze im «Ländli» sind in einem schlechten Zustand. Als einzige machbare Alternative kristallisierte sich der Standort im Gebiet «Tägerhard» zur Erstellung eines neuen Sportplatzes heraus. Die Teilzonenplanänderung wurde von Gemeindeversammlung und Regierungsrat 2013 genehmigt. Die Variantenstudien zeigten, dass nur die Variante «mini plus» infrage kommt. Geschätzte Erstellungskosten knapp 5,4 Mio. Franken (Anteil der Einwohnergemeinde 2,8 Mio. Franken). Allfällige Unterstützungen durch Nachbargemeinden, Swisslos-Sportfonds und Eigenleistungen des Sportvereins dürften 780 000 Franken betragen. Die Kosten für Betrieb und Unterhalt werden auf 25 000 Franken pro Jahr geschätzt. Für die Abschreibungen ist pro Jahr mit 150 000 Franken zu rechnen. Die Realisierung dieser Sportanlage für brutto über 5 Mio. Franken überfordert die Gemeinde und die Werke. Die Verschuldung würde ein alarmierendes Ausmass erreichen, die kommende Generation müsste die Nachteile tragen. Die Stimmberechtigten selber haben in der jüngeren Vergangenheit an der Urne wiederholt den Sparwillen zum Ausdruck gebracht. Der Gemeinderat gelangt zum Schluss, dass das Projekt für eine Sportanlage Tägerhard vorerst, d. h. für ein paar Jahre, auf Eis gelegt werden muss, bis sich die finanzielle Lage der Gemeinde erholt hat. Dass dies für die Vereine, insbesondere für den Sportverein, zu Schwierigkeiten führen kann, ist Tatsache, der Gemeinderat bedauert dies sehr. Als Entlastung der unbefriedigenden Situation soll die Sanierung des Sportplatzes «Ländli 1» bereits 2016 erfolgen.


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

WÜRENLOS

Für einen Monat auf dem Velo unterwegs

18. MITGLIEDERVERSAMMLUNG VEREIN SPITEX WÜRENLOS Die 18. Mitgliederversammlung war geprägt vom Thema «Sparen». Der Verein Spitex Würenlos zählt 502 Mitglieder. Erfreulicherweise waren 68 Personen, davon zehn Mitarbeiterinnen, vier Vorstandsmitglieder und drei Gäste, anwesend. Sämtliche Traktanden wurden ohne Einwände gutgeheissen. Zur Untermalung seines Berichts präsentierte Nico Kunz Bilder des letztjährigen Spitex-Personalausfluges und der Klientenweihnachtsfeier. Anschliessend erläuterte er die wichtigsten Kennzahlen. Von den geleisteten 23 927 Arbeitsstunden konnten 12 719 Stunden in Rechnung gestellt werden. 17 Mitarbeitende (11,3 Vollzeitstellen) betreuten 153 Klienten und legten dafür mit den Spitex-Fahrzeugen 14 634 Kilometer zurück. Wie alle wissen, ist die Gemeinde Würenlos einem grossen Spardruck ausgesetzt. Die Spitex Würenlos ist, was viele Einwohner nicht wissen, einer der grössten Vereine von Würenlos und im Dorf sehr gut verankert. Ein Gemeinderatsbeschluss vom vergangenen Mai sieht ausdrücklich den Erhalt der eigenen Spitex vor und lehnt eine Fusion mit den Gemeinden des Kreises 2 zurzeit ab. Dies ist ein starkes Bekenntnis für die hervorragende Arbeit der 17 Mitarbeitenden. Spitex Würenlos fühlt sich daher der GeINSERAT

KOCH TIPP Spargelstrudel Für 4 Personen 1

Pack Blätterteig rechteckig, ausgewallt 500 g grüne Spargeln 6 Tranchen Rohschinken 100 g Gruyère, gerieben 50 g Raclettekäse, gerieben 1 Eigelb Die Spargeln rüsten, die holzigen Enden grosszügig abschneiden und das untere Drittel schälen. Je nach Dicke 6 bis 8 Minuten im Dampf in einer gelochten Schale (100°C) oder im Salzwasser garen, abtropfen und erkalten lassen. Teig ins Backblech geben, Rohschinken darauflegen. Die Hälfte der Spargeln darauf verteilen und mit der halben Käsemenge bestreuen. Die übrigen Spargeln als zweite Lage darüberverteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Den Teig zu einem Strudel falten, die Enden gut andrücken, mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Backofen (Heissluft, 200°C) während 20 Minuten goldbraun backen. Mit Frühlingssalat servieren.

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Siebzehn Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung, darunter der gesamte Gemeinderat, nehmen am diesjährigen «Bike to Work» teil.

Geschäftsleiterin Monika Ender bedankte sich bei Leonore Purtschert und Präsident Nico Kunz bedankte sich bei Helen Suter für ihren langjährigen Einsatz für die Spitex. Foto: zVg Während eines Monates werden meinde sehr verpflichtet und achtet dar- Hiltpold, Anton Möckel, Hans Jürg Huber sie mindestens jeden zweiten Tag auf, verantwortungsvoll mit den gespro- und Christian Rothenbühler. Spitex Wü- den Arbeitsweg per Velo zurückchenen finanziellen Mitteln umzugehen. renlos verliert zwei Mitarbeiterinnen, Le- legen. Mittlerweile nehmen Im Anschluss präsentierte Gaby Hilt- onore Purtschert und Helen Suter, wel- schweizweit mehr als 50 000 Persopold, Finanzverantwortliche im Vor- che in Pension gehen. Die Geschäftsleite- nen daran teil. Sie steigern ihre Fitstand, die Jahresrechnung 2013 sowie rin Monika Ender würdigte deren lang- ness, haben Spass im Team und das Budget 2014. Unter Traktandum 8 jährigen und sehr engagierten Einsatz sparen mit der Umstellung vom hat der Vorstand eine neue Kategorie für die Spitex. Ein grosser Dank für die der Mitgliederbeiträge für im gleichen geleistete Arbeit ging an die beiden, be- Auto aufs Velo auch substanzielle Tonnagen von CO2. Beim StartHaushalt lebende Familien von 100 gleitet mit viel Applaus. Im Anschluss an die Mitgliederver- event konnten die Anwesenden Franken vorgeschlagen, um die finanzielle Situation der Gemeinde zu entlas- sammlung stellte Herr Wittmer von der auf dem Stromvelo «Tramp den Luten. Der Beitrag für Einzelmitglieder Pro Senectute deren DOCUPASS – eine kas» sehen, wie viel Energie sie mit bleibt unverändert bei 60 Franken. Die Mappe mit Vorlagen und Erklärungen eigener Muskelkraft produzieren. Mitgliederversammlung genehmigte den für Patientenverfügung und Vorsorgeauf- Der Stabmixer für die Herstellung neuen Jahresbeitrag. trag – vor. Das Thema ist sehr aktuell des Himbeershakes wurde vom Mit tosendem Applaus wiedergewählt und stiess bei den Zuhörern auf grosses (gh) Leiter der Technischen Betriebe, wurden die Vorstandmitglieder Gaby Interesse. Richard Weber, erfolgreich betrieben. Gestärkt mit einem Apéro und versorgt mit Pflaster, TraubenAUFRUF ZUR ANMELDUNG DES CHRISTCHINDLIMÄRTS Anmeldung zucker und Proteinriegel durch den Sponsor der Aktion, die Ländfür den 4.Christchindlimärt vom Samstag 29. November ist ab li-Apotheke in Würenlos, wird der sofort möglich! Infos unter: www.christchindlimärt-würenlos.ch Velomonat in Angriff genommen.

Ein Teil der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die am «Bike to Work» teilnehmen.

MITARBEITERTREFFEN DER REFORMIERTEN KIRCHE WÜRENLOS

ABSTIMMUNG: VERPFLICHTUNGSKREDIT FÜR DIE PROJEKTIERUNG DER SPORTANLAGEN «TÄGERHARD»

Bei schönem Sommerwetter traf man sich am 22. Mai beim Parkplatz der reformierten Kirche und wanderte gemeinsam hinauf zum Weingut Wetzel. Trotz kühlem Wetterbericht war es warm genug, um den Apéro draussen einzunehmen und ein erstes Gläschen Wein bei der herrlichen Aussicht auf Würenlos zu geniessen. Dieses Jahr gab es einen neuen Rekord: 53 Personen haben sich zum Mitarbeitertreffen angemeldet. So hatte Andrea Tramm richtig viel zu tun. Sie überraschte alle mit einem «Hoffnungsstreifen-Säckli» bei jedem Sitzplatz. Die Aktion «Hoffnungsstreifen» ist eine Initiative der reformierten Kirche (www.diakonie-verbindet.ch). Alle erhielten ein richtiges Notfall-Set: Kerze und Streichhölzer, um wieder Licht ins Dunkel zu bringen. Pflaster, um eine Wunde zu schliessen, Taschentücher, um Tränen aufzuwischen und Tee und Schokolade fürs leibliche Wohl. Verena Fantozzi sprach davon, dass es Engel brauche. Durch die Mitarbeiter wird die Welt etwas wärmer, alle können Hoffnungsträger für andere sein. Sie bedankt sich für die 13 Jahre, die sie hier in Würenlos verbringen durfte. Mit dem Tischgebet geht es über zum Hauptgang: feine Pouletpiccata mit Salatbuffet und für Vegetarier eine Auswahl an Quiches. Neben interessanten

Dieses Jahr wurde die Gruppe «Fiire mit de Chline» speziell geehrt. Fränzi Beyer, Sabine Brunner, Beatrice Willi-Otto, Corinna Winterhalder (v.l.). Foto: zVg Gesprächen wird auch viel gelacht. Der Abend ist die ideale Voraussetzung, um einander besser kennenzulernen. Vor dem Dessert informierte Bernhard Meyer über die nächsten Veranstaltungen in der Kirchgemeinde und die anstehenden Wahlen am 28. September. Es gibt drei Rücktritte aus der Kirchenpflege (Bernhard Meyer, Markus Hugi und Christoph Aegerter). Die Suche nach neuen Mitgliedern läuft auf Hochtouren. Christoph Aebersold hat sich schon als Kandidat bereit erklärt. Auch für die Vertretung in der Synode braucht es nach dem Rücktritt von Hanny Kirchhofer eine neue Person. Glücklicherweise hat sich hier schon Christine Seibel zur Verfügung gestellt. Es folgt die Ver-

abschiedung von Verena Fantozzi, die ihr Ziel, den Aufbau des Pädagogischen Handelns 1–4 sehr gut umgesetzt hat. Bernhard Meyer würdigt im Weiteren die fleissigen freiwilligen Mitarbeiter sowie jene mit Dienstjubiläen und runden Geburtstagen. Ein besonderer Dank mit einem schönen Blumenstrauss geht dieses Jahr an alle Mitarbeiter der Gruppe «Fiire mit de Chline». Auch für die musikalische Unterhaltung ist gesorgt! Erwin Heusser, Leiter der Bridge Singers, hat drei Mailieder und zwei «Gute-Nacht-Lieder» ausgesucht, um die Gemeinschaft mit Singen zu verstärken (und damit wird auch das Thema des letzten ökumenischen Gottesdienstes aufgenommen: «Singt dem Herrn ein neues Lied»). (ew)

PRO

KONTRA

Daniel Zehnder Vertretung SV Würenlos

Hans Ueli Reber Gemeindeammann Würenlos

Gemäss dem Traktandenbericht ist sich der Gemeinderat offenbar durchaus bewusst, dass die Sportanlage im Ländli heute übernutzt ist und den Ansprüchen der Sportvereine nicht mehr genügt. Dies vor allem deshalb, weil die Grünflächen in den letzten Jahren stetig reduziert wurden. Der Gemeinderat begründet seine ablehnende Haltung zum Projektierungskredit praktisch ausschliesslich mit finanziellen Kriterien. Offenbar spielt es für ihn kaum eine Rolle, dass Kinder und Jugendliche in Sportvereinen nicht bloss ihre Gesundheit fördern, sondern sie auch soziale Kompetenz, Teambildung und Integration aktiv erleben lassen. Der Gemeinderat riskiert mit seiner Haltung die Existenz der Sportvereine, insbesondere die des SV Würenlos. Dabei belasten die Kosten für die neuen Sportanlagen im Tägi mit dem Projekt «MINI Plus» – das Projekt stellt im Übrigen ein reduziertes und optimiertes Projekt dar, nur Wünschbares war und ist kein Thema – die Einwohnergemeinde nicht mit 5,4 Mio., sondern mit rund 2,0 Mio. Franken, weil Ortsbürger und Werke ihren Anteil an den Erschliessungskosten übernehmen und der Aargauer Sport-TotoFonds, die Gemeinden aus dem unteren Furttal sowie der SVW selbst kräftige Beiträge liefern. Wir sind überzeugt, dass diese Investition jetzt vor allem für die Kinder und Jugendlichen auch bei der angespannten finanziellen Lage mehr als gerechtfertigt ist. Und billiger ist eine solche Anlage auch in Zukunft nicht zu haben.

Die vorhandenen Sportplätze im «Ländli» sind in einem schlechten Zustand. Als einzige machbare Alternative kristallisierte sich der Standort im Gebiet «Tägerhard» zur Erstellung eines neuen Sportplatzes heraus. Die Teilzonenplanänderung wurde von Gemeindeversammlung und Regierungsrat 2013 genehmigt. Die Variantenstudien zeigten, dass nur die Variante «mini plus» infrage kommt. Geschätzte Erstellungskosten knapp 5,4 Mio. Franken (Anteil der Einwohnergemeinde 2,8 Mio. Franken). Allfällige Unterstützungen durch Nachbargemeinden, Swisslos-Sportfonds und Eigenleistungen des Sportvereins dürften 780 000 Franken betragen. Die Kosten für Betrieb und Unterhalt werden auf 25 000 Franken pro Jahr geschätzt. Für die Abschreibungen ist pro Jahr mit 150 000 Franken zu rechnen. Die Realisierung dieser Sportanlage für brutto über 5 Mio. Franken überfordert die Gemeinde und die Werke. Die Verschuldung würde ein alarmierendes Ausmass erreichen, die kommende Generation müsste die Nachteile tragen. Die Stimmberechtigten selber haben in der jüngeren Vergangenheit an der Urne wiederholt den Sparwillen zum Ausdruck gebracht. Der Gemeinderat gelangt zum Schluss, dass das Projekt für eine Sportanlage Tägerhard vorerst, d. h. für ein paar Jahre, auf Eis gelegt werden muss, bis sich die finanzielle Lage der Gemeinde erholt hat. Dass dies für die Vereine, insbesondere für den Sportverein, zu Schwierigkeiten führen kann, ist Tatsache, der Gemeinderat bedauert dies sehr. Als Entlastung der unbefriedigenden Situation soll die Sanierung des Sportplatzes «Ländli 1» bereits 2016 erfolgen.


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WÜRENLOS

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Farbzwerge, Araucana und Co. Der Kleintierzüchterverein (KTZV) WürenlosWettingen lädt am 8. Juni zur Jungtierschau ein. In der Schweiz leben über 100 000 Rassekaninchen, und davon sind auch etliche in Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Umgebung zu Hause. Nach einer Tragzeit von 31 bis 34 Tagen bekommt die Zibbe ihren Nachwuchs. Und diesen zeigt der KTZV am Sonntag, 8. Juni, von 10 bis 17 Uhr beim Gmeinds-Chäller in Würenlos. Da die meisten Tiere noch sehr jung sind, sollten die Besucher sie allerdings nicht mit Gras oder dergleichen füttern. Das kann den Tieren schaden. Die kleinsten Kaninchenrassen sind die Farbenzwerge und Hermelin, sie wiegen gerade einmal 1,25 bis 1,4 Kilo. Am anderen Ende der Skala findet man die Belgi-

Viele Jungtiere können im Gmeinds-Chäller bestaunt werden. schen Riesen mit einem Idealgewicht von mindestens 7 Kilo. Leider werden von diesen grossen Kaninchen nicht mehr viele Tiere gezüchtet. Wegen der strengeren Vorgaben vom Tierschutz haben

Foto: zVg

sich viele Züchter entschlossen, lieber Kleinrassen zu halten. Nebst den Kaninchen möchten die Mitglieder auch ihr Geflügel zeigen. Wer hätte gedacht, dass hinter den Namen: Altenglische

INSERAT

Die LANDI Furt- und Limmattal ist ein Handels- und Dienstleistungsbetrieb, tätig in den Bereichen Agrar-, Detail-, Brenn- und Treibstoffhandel mit Standorten in Adlikon, Regensdorf, Würenlos, Watt und Oberhasli. In unserem vielseitigen Betrieb in Würenlos suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

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Ihr Profil Wir suchen einen Mitarbeiter, der flexibel, belastbar und zuverlässig ist. Sie sind pünktlich, arbeiten gerne in einem lebhaften Umfeld und haben sehr gute Deutschkenntnisse. Sie vertreten die Firma von der besten Seite im direkten Kundenkontakt und pflegen tadellose Umgangsformen. Für das Beladen und Abladen Ihres Fahrzeuges sind Sie körperlich fit. Nebst Pw-Führerschein bringen Sie auch einen Staplerführerausweis mit.

Gesuchsauflage vom 5. Juni bis 4. Juli 2014 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Mitarbeiter für Auslieferungen (40%) Aufgaben Warenauslieferung: Sie liefern unserer Kundschaft in der Region mit dem Lieferwagen die bestellten Waren aus, insbesondere landw. Hilfsstoffe sowie jegliche Artikel aus dem LANDI-Markt wie Getränke, Erde oder Salz. Im Weiteren zeichnen Sie verantwortlich für das Rüsten dieser Waren und unterhalten und pflegen das Lieferfahrzeug.

Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Herr Thomas Fleisch, Mitglied der Geschäftsleitung, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto senden Sie an: LANDI Furt- und Limmattal Genossenschaft Landstrasse 40 5436 Würenlos 056 424 10 40 thomas.fleisch@landifurt-limmattal.ch

Kämpfer, Araucana, Australorps, Brakel oder Chabo verschieden grosse Hühnersorten stehen? In der Festwirtschaft werden die Besucher kulinarisch verwöhnt. Nebst den üblichen Menü-Angeboten haben die Hobbybäckerinnen keine Mühe gescheut, sodass ein vielfältiges Kuchenbuffet angeboten werden kann. Zudem gibt es eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Die Fellnähgruppe Schenkenbergertal zeigt ihre schöne Handarbeit. Sie haben Kunstwerke von verschiedenen Tieren wie Bär, Ente, Katze, Eule oder andere Gegenstände wie Kissen und vieles mehr angefertigt. Am Nachmittag kann man eine Gratisfahrt mit dem Pferdewagen geniessen und für die Kinder steht die Spielburg zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. (vt) Gmeinds-Chäller an der Schulstrasse, Sonntag, 8. Juni, 10–17 Uhr.


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WETTINGEN

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 5. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 5. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Freitag, 6. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr Samstag, 7. Juni 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 8. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, der Kirchenchor singt die «Missa de Angelis» Montag, 9. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 10. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 11. Juni 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 6. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung Samstag, 7. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 8. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, der Antoniuschor singt die Missa Jubilate Deo von W. Menschick für Chor und Orgel 11 Uhr, Santa Messa in ling. italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache Dienstag, 10. Juni 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 11. Juni 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 8. Juni 11 Uhr, Eucharistiefeier

Freitag, 6. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung Samstag, 7. Juni Gottesdienst mit Martin von Arx / Domherr Ruedi Beck 15.30 Uhr, feierliche Eucharistiefeier mit Spendung des Firmsakramentes 17 Uhr, Rosenkranzgebet Sonntag, 8. Juni Gottesdienst mit Juan Sanchez 11 Uhr, Eucharistiefeier, musikalisch begleitet vom Kirchenchor 12.30 Uhr, Taufe von Paul Javier Doval 18 Uhr, Santa Messa in ling. italiana

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Samstag, 7. Juni 10 Uhr, Hauptprobe für die Firmanden in der Kirche 17 Uhr, Firmung mit Domherr Alex Maier, Bern 22 Uhr, veglia di pentecoste Sonntag, 8. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie. Mitwirkung: Solistin Gordana Kekenovska (Sopran) Dienstag, 10. Juni 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 11. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH-KILLWANGEN Montag, 9. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 10. Juni 8 Uhr, Morgenlob Mittwoch, 11. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier Stille Anbetung In der Kirche Killwangen am Herz-Jesu-Freitag von 18–19 Uhr. Firmung Unter dem Thema «Segel setzen» findet am Samstag, 7. Juni, um 15.30 Uhr die Firmung statt. Gottesdienst fällt aus Wegen der Firmung fällt der Gottesdienst am Samstag, 7. Juni, um 18.30 Uhr aus.

Ev.-ref. Kirche Freitag, 6. Juni 20–21.30 Uhr, Frauengruppe Prisma im Cheminéeraum des Kirchenzentrums Hasel Sonntag, 8. Juni 9.30 Uhr, Abendmahlsgottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist, Kreuzkirche Hasel; Kollekte: Schulen für Dalit-Kinder Dienstag, 10. Juni 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum mit Pfr. S. Siegrist Mittwoch, 11. Juni 14–16 Uhr, Spielenachmittag im Rest. Bethanien, Steiacher-Siedlung

Senioren-Spielnachmittag Mittwoch, 11. Juni, 14 Uhr, im PfarreiDonnerstag, 12. Juni heim Neuenhof. Für Getränke und Zvieri ist gesorgt. Eine Anmel- 9.30–11.30 Uhr, Kaffee, Klatsch dung ist nicht notwendig. und Kuchen im Pfarrhaus bei der Dorfkirche (Chilegass 20) für FrauBibelgespräch Mittwoch, 11. Juni, en (mit oder ohne Kinder) von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof. KILLWANGEN

SPREITENBACH Dienstag, 10. Juni 18 Uhr, Rosenkranz in der Marien- Kath. Pfarrkirche kapelle St. Kosmas & Damian Donnerstag, 5. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet WETTINGEN-NEUENHOF 19.30 Uhr, ital. Novene in der Kirche Ev.-ref. Kirche Sonntag, 8. Juni Freitag, 6. Juni 9.30 Uhr, Wettingen: mit Abend10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersmahl, Pfr. Lutz Fischer-Lampheim recht, Alexander Zimoglyadov, 19 Uhr, Eucharistiefeier Flöte; Jonas Hablützel, Orgel, an19 Uhr, ital. Novene, Pfarreisaal schliessend Apéro; Kollekte: Stif19.30 Uhr, Anbetung entfällt tung Diakonierappen 20 Uhr, Firmandenprobe, Kirche

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 6. Juni 18 Uhr, stille Anbetung 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 8. Juni Gottesdienst mit Juan Sanchez 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 10. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet Gottesdienst fällt aus Siehe Hinweis Neuenhof

Senioren-Spielnachmittag Siehe Hinweis Neuenhof Bibelgespräch Siehe Hinweis Neuenhof Stille Anbetung In der Kirche Killwangen am Herz-Jesu-Freitag von 18–19 Uhr. Ablauf der Legislatur der Kirchenpflege Killwangen Am 28. September finden Wahlen statt. Ein Kirchenpflegemitglied kandidiert aus Altersgründen nicht mehr. Es wird ein Sitz frei. Wer seine Berufs- und Lebenserfahrung einbringen möchte, dem gibt Werner Scherer, Präsident der Kirchenpflege Killwangen, unter Tel. 056 402 03 30 Auskunft.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 5. Juni 12.30 Uhr, Mittagstisch im Rest. Centrum 68 Freitag, 6. Juni 8.30 Uhr, Herz-Jesu-Messe, anschl. Rosenkranz-Gebet Samstag, 7. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 8. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Montag, 9. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 11. Juni 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 17 Uhr, Versöhnungsweg der Erstkommunikanten Klosterkirche Fahr Sonntag, 8. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, musikalische Gestaltung mit dem Jugendorchester «Stringendo 14» Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 5. Juni 9.20 Uhr, Senioren Ausflug: Verkehrshaus Spezial / Vierwaldstättersee Sonntag, 8. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Jodlerklub Bärggruess, Martin Schweizer, Pfarrer, Apéro Dienstag, 10. Juni 20 Uhr, Chorprobe Bridge Singers Mittwoch, 11. Juni 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

LIMMATTAL

Bevölkerungszuwachs von 188 000 Personen erwartet

AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Freitag-, Samstag- und Sonntagnacht mussten die Polizisten fast ununterbrochen unter anderem wegen häuslicher Gewalt, Streitereien, Klinikeinweisungen, Alarmen und verdächtigem Verhalten ausrücken. «Dieser Trend zeigt, dass die Umstellung auf einen 24-Stunden-Betrieb richtig und nötig war», resümiert Polizeichef Roland Jenni. So könne man dem Gesellschaftswandel entgegenwirken. «Wir haben mittlerweile in der Nacht fast gleich viele Anrufe wie tagsüber», so Jenni.

Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag- bis Donnerstagnachmittag von 13.30 bis 17.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

Zahlreiche Interessierte fanden sich am Montagabend im Rathaussaal Wettingen ein, um den Erläuterungen zur Richtplananpassung der Siedlungsentwicklung des Kantons und der Region Baden-Wettingen zu folgen.

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Wegen Pfingsten ist der Schalter am Montag geschlossen. Di, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Mi, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Do, 8.30 bis Schalteröffnungszeiten an der 11.30 Uhr und 13.30 bi 16 Uhr, Fr, Landstrasse 89 in Wettingen 8.30 bis 15 Uhr.

LINDA MÜLLI

Baldegg-Schwinget Vor den neuen Fahrzeugen: Verkehrsinstruktor Alan Pistone, Gemeindeammann Klarer von Garage Klarer und Repol-Chef Roland Jenni (v. l.).

Am Pfingstmontag, 9. Juni, findet wiederum das traditionelle Baldegg-Schwinget in Baden statt. Es treten Schwinger aus dem ganzen Kanton Aargau sowie Gästeschwinger vom Schwingklub Heinzenberg (GR) und Bürglen (UR) gegeneinander an. Die Schwingersaison ist erst gestartet, schon kommt es in der Region Baden zu einem sehenswerten Kräftemessen. Die stärksten Schwinger aus dem Kanton Aargau und Umgebung treten gegen eine Gastsektion aus Heinzenberg und Bürglen an. Ebenfalls treten auf der Baldegg Jungschwinger in vier verschiedenen Alterskategorien gegeneinander an. Der Schwingklub Baden-Brugg rechnet mit über 130 Teilnehmern (Aktiv- und Jungschwinger) und über 600 Besucherinnen und Besuchern auf der Baldegg. Für den Schwingklub Baden-Brugg zählt das Heim-Schwingfest zu den wichtigsten Festen der Saison, weil das Baldegg-Schwinget zur Wertung des Vereinswettkampfes AMAG-Cup zählt. Dem Organisationskomitee des Schwingklubs Baden-Brugg unter der Führung von OK-Chef Nik Rymann und Gabenchef Michael Notter ist es in diesem Jahr wiederum gelungen, attraktive Gaben für die Schwinger zu sammeln. Nebst einem reich bestückten Gabentempel winkt dem Sieger des Baldegg-Schwingets als Prämie ein Lebendpreis. Das Mastrassen-Kalb wird gesponsert von

Markus Dieth eröffnete in seiner Funktion als Präsident Baden Regio den Informationsabend zur Richtplananpassung der Siedlungsentwicklung. Nachdem am 3. März vergangenen Jahres die Vorlage zur Änderung des Raumplanungsgesetzes auf nationaler Ebene mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 63 Prozent, (67 Prozent im Kanton Aargau) angenommen wurde, ist eine Richtplananpassung, die nicht nur die SiedlungsMarkus Dieth, Chef der Verkehrsinstruktion Alain Späni, Autolieferant René entwicklung, sondern auch die Foto: js Anpassung des Baugesetzes betrifft, unumgänglich.

Neue Fahrzeuge der Verkehrsinstruktion bei der Repol Limmattal Fortsetzung Frontartikel

sind alle Kinder mit Sprechgarnituren ausgestattet: «So werden die Schülerinnen und Schüler direkt über Fehler und Tipps informiert – «learning by doing quasi», sagt Alain Späni, Chef der Verkehrsinstruktion der Regionalpolizei. Er ist froh, dass er nicht mehr so laut rufen muss, um auch von allen Kindern gehört zu werden. Am Ende einer Fahrradinstruktion stellen die zwei Polizisten individuelle Feedbacks aus. Wessen Fahrrad ungenügend ausgestattet ist oder wer nicht sicher genug gefahren ist, darf nicht auf die Strasse. «Respekt und Fun ist das Motto», so die Verkehrsinstruktoren.

Stolz zeigen die beiden Polizisten Am 9. Juni wird in Baden ein sehens- Alain Späni und Alan Pistone das wertes Kräftemessen geboten. Foto: Archiv neue Dienstfahrzeug der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, Thierry Burkart, Grossratspräsi- öffnen die Tür des Instruktionsandent des Kantons Aargau. Besitzer hängers und nehmen entspreund Halter des Kalbes ist Bern- chendes Material raus. hard Notter vom Hof Notter HolzDie beiden Verkehrsinstruktorüti, Niederrohrdorf. Auch alle ren geben im Winter theoretiJungschwinger werden mit einer schen und zum Schulbeginn prakEhrengabe belohnt. Für die Zu- tischen Verkehrsunterricht. Sie schauer gibt es neben spannen- bereiten die Schülerinnen und den Zweikämpfen auch eine tradi- Schüler der 3. und 4. Primarklastionelle Festwirtschaft auf der Bal- sen jeweils im Frühling jedoch degg. So wird das Badener Aus- auch auf die Veloprüfung vor, lasflugsziel am Pfingstmontag zu ei- sen sie einen Geschicklichkeitsnem typisch schweizerischen Fol- parcours bewältigen und üben diklore- und Brauchtumstag für die rekt im Strassenverkehr. Dabei ganze Familie. Unter der Telefonnummer 1600 (Regio-Info) erfährt man ab 8 Uhr, AUSFLUG DER REGIONALGRUPPE BADEN-BRUGG INS EMMENTAL bei zweifelhafter Witterung, ob das Schwingfest stattfindet. (bh) Am 20. Mai um 9 Uhr früh standen oder über die Autobahn und schon durfte Programm: 9.30 Uhr: Anschwingen Jungschwinger; 10.30 Uhr: Anschwingen Aktivschwinger; ca. 16.30 Uhr: Schlussgang Aktivschwinger; Festwirtschaft ab 9 Uhr.

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sassen schon einige reisefertig vor dem Regionalen Pflegezentrum in Baden bereit und konnten es kaum erwarten, bis der Behinderten-Car endlich in Sichtweite war. Weitere 29 MS-Betroffene und Helferinnen konnten beim Schwimmbad Baden zusteigen. Ein kurzes Stück

man in eine liebliche Landschaft eintauchen. Bei der Fahrt über Schöftland - Büron - Mauensee - Ettiswil - Zell - Huttwil Sumiswald mit Endstation Grünenmatt liess man die Seelen baumeln. Hanspeter Huber, Chauffeur und auch Careigentümer, liess seine Gesangskünste

Fahrzeug noch verstärkt garantiert», so Gemeindeammann Markus Dieth, dem die Instruktion der Schüler im Limmattal am Herzen liegt. Gerade deshalb soll in den ersten Augustwochen Polizeipräsenz in Uniform Kinder und Eltern auf korrektes Verhalten im Strassenverkehr aufmerksam machen. Instruktionen bei der Strassenüberquerung für die jüngsten Verkehrsteilnehmenden und Überwachung gezielter Standorte und Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Fussgängerstreifen. Trotz allem wolle man einen sympathischen Eindruck maGERADE DIE VISUELLE PRÄSENZ der chen. Dafür haben René Klarer Verkehrsinstruktoren sei äusserst und sein Team der Firma Klarer in wichtig. «Diese ist durch dieses Neuenhof gesorgt. (lm)

VERKEHRSINSTRUKTION IST wichtig, insbesondere zu Zeiten der «Eltern-Taxis». Viele Kinder bewegen sich sehr unvorsichtig im Strassenverkehr, so die Polizisten. Die im vergangenen Jahr knapp 2000 geleisteten Arbeitsstunden für das gesamte Vertragsgebiet der Repol erscheinen somit mehr als gerechtfertigt. «Rund 5000 Schülerinnen und Schüler wurden so in irgendeiner Form unterrichtet oder ausgebildet», informiert Roland Jenni, Repol-Chef über 30 Polizistinnen und Polizisten und 6 Zivilangestellten.

erklingen und aktivierte selbst die Reisegruppe zum Mitsingen. Pünktlich zur Mittagszeit stand auf dem Bauernhof Schaufelbühl der feine Schweinsbraten mit herrlich mundendem Gratin mit selbst gebackener Züpfe auf dem Tisch. Bei einigen durfte auch das Gläschen Rotwein nicht fehlen. Wer

kennt die grossen «Meränggä mit feinem Nidle» nicht! Auch das gehörte natürlich dazu. Gesättigt und glücklich wurde die Rückkehr eingeläutet und Hanspeter Huber gleich die Bestellung für einen weiteren Ausflug im nächsten Jahr erteilt. Wohin es dann gehen wird, (rw) das steht noch in den Sternen.

WÄHREND EINIGE ZUHÖRENDE in ih-

rer amtlichen Position als Gemeinderatsmitglieder anwesend waren, sorgten sich Privateigentümer um die Konsequenzen der Richtplananpassung für ihr Land und ihren Boden. Wie die nach dem Vortrag geäusserten Wortmeldungen und Fragen zeigten, war und ist die Stimmung gegenüber dem sehr abstrakt erscheinenden Richtplan skeptisch. Doch Dieth lobte das Vorgehen des Kantons: «Im bisherigen Verfahren wurden die Regionalplanungsverbände stark eingebunden – ein wichtiger Prozess.» Er erläuterte, wie der Ball zwischen Exekutive und den Gemeinden hin- und hergespielt wurde und schliesslich die regionalen Stellungsnahmen zusammengetragen und in einem Papier am 13. August 2013 als Diskussionsgrundlage präsentiert wurden. Auch Jörg Hartmann und Claudio Hagen von der Abteilung Raumentwicklung des Kantons Aargau beruhigten die Gemüter und erklärten den Anwesenden in ihrer Rolle als Experten die geplanten Richtplananpassungen zur Siedlungsentwicklung. «In erster Linie geht es darum, wie sich der Kanton organisieren soll», so Hartmann. Im Aargau soll die Lebensqualität weiterhin hoch sein. «Naherholungsgebiete sollen innerhalb von 15 Minuten erreichbar sein, der Wohn- und Wirtschaftsstandort des Kantons soll gestärkt wer-

den», so Hartmann. Das Siedlungsflächenwachstum soll begrenzt werden, sodass das erwartete Bevölkerungswachstum sich als «raumverträglich» entpuppen kann. Konkret bedeutet dies, haushälterischer mit der Ressource Boden umzugehen sowie eine geordnete Besiedlung zu fördern und die Zersiedlung einzudämmen. LAUT BERECHNUNGEN erwarten die Raumplaner des Kantons einen Bevölkerungszuwachs von 188 000 Personen bis ins Jahr 2040. Da ist es im Interesse aller Akteure, für dieses Szenario gerüstet zu sein. Insbesondere die Kapazität der unüberbauten Wohnzonen in peripheren Gebieten soll genützt werden, erklärte Hagen. Das neue Raumkonzept basiert auf vier Punkten: Erstens werden die Gemeinden verschiedenen Raumtypen zugeordnet, zweitens wurde eine Bevölkerungsprognose erstellt, drittens die Einwohnerdichte gemessen und viertens wurden die Flächenreserven statistisch erhoben. Dies führt zu einem einheitlichen Richtplan, der damit rechnet, dass die meisten Menschen in urbanen Gebieten siedeln wollen. Deshalb sollen sogenannte Wohnschwerpunkte vom Grossrat festgelegt werden. Die zukünftigen Wohnschwerpunkte sollen Gebiete an raumplanerisch speziell geeigneten Lagen sein und eine Kombination von hoher Wohn- und Freiraumqualität garantieren. Mögliche Wohnschwerpunkte sind, so die Raumplaner, Spreitenbach, Wettingen, Turgi, Gebenstorf. Den Gemeinden bleibt jedoch die Möglichkeit, bestimmte Bauzonen in gleichwertige Gebiete zu verlagern. «Enteignet wird niemand!», so Hartmann.

INFO Termine und weiteres Vorgehen, Gemeinden Baden Regio 4. Juli bis 14. August: Vernehmlassung regionale Stellungsnahme Baden Regio. 14. August: Frist Einreichung Anträge aus den Gemeinden an Baden Regio. 21. August: Vorstandssitzung Baden Regio, Bereinigung, Beschluss regionale Stellungnahme. Privatpersonen und Organisationen sind aufgefordert, sich bis 20. September 2014 zur Richtplananpassung Siedlungsentwicklung zu informieren und sich via Online-Mitwirkungsformular zu äussern: www.ag.ch/raumplanung.


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

LIMMATTAL

Bevölkerungszuwachs von 188 000 Personen erwartet

AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Freitag-, Samstag- und Sonntagnacht mussten die Polizisten fast ununterbrochen unter anderem wegen häuslicher Gewalt, Streitereien, Klinikeinweisungen, Alarmen und verdächtigem Verhalten ausrücken. «Dieser Trend zeigt, dass die Umstellung auf einen 24-Stunden-Betrieb richtig und nötig war», resümiert Polizeichef Roland Jenni. So könne man dem Gesellschaftswandel entgegenwirken. «Wir haben mittlerweile in der Nacht fast gleich viele Anrufe wie tagsüber», so Jenni.

Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag- bis Donnerstagnachmittag von 13.30 bis 17.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

Zahlreiche Interessierte fanden sich am Montagabend im Rathaussaal Wettingen ein, um den Erläuterungen zur Richtplananpassung der Siedlungsentwicklung des Kantons und der Region Baden-Wettingen zu folgen.

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Wegen Pfingsten ist der Schalter am Montag geschlossen. Di, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Mi, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Do, 8.30 bis Schalteröffnungszeiten an der 11.30 Uhr und 13.30 bi 16 Uhr, Fr, Landstrasse 89 in Wettingen 8.30 bis 15 Uhr.

LINDA MÜLLI

Baldegg-Schwinget Vor den neuen Fahrzeugen: Verkehrsinstruktor Alan Pistone, Gemeindeammann Klarer von Garage Klarer und Repol-Chef Roland Jenni (v. l.).

Am Pfingstmontag, 9. Juni, findet wiederum das traditionelle Baldegg-Schwinget in Baden statt. Es treten Schwinger aus dem ganzen Kanton Aargau sowie Gästeschwinger vom Schwingklub Heinzenberg (GR) und Bürglen (UR) gegeneinander an. Die Schwingersaison ist erst gestartet, schon kommt es in der Region Baden zu einem sehenswerten Kräftemessen. Die stärksten Schwinger aus dem Kanton Aargau und Umgebung treten gegen eine Gastsektion aus Heinzenberg und Bürglen an. Ebenfalls treten auf der Baldegg Jungschwinger in vier verschiedenen Alterskategorien gegeneinander an. Der Schwingklub Baden-Brugg rechnet mit über 130 Teilnehmern (Aktiv- und Jungschwinger) und über 600 Besucherinnen und Besuchern auf der Baldegg. Für den Schwingklub Baden-Brugg zählt das Heim-Schwingfest zu den wichtigsten Festen der Saison, weil das Baldegg-Schwinget zur Wertung des Vereinswettkampfes AMAG-Cup zählt. Dem Organisationskomitee des Schwingklubs Baden-Brugg unter der Führung von OK-Chef Nik Rymann und Gabenchef Michael Notter ist es in diesem Jahr wiederum gelungen, attraktive Gaben für die Schwinger zu sammeln. Nebst einem reich bestückten Gabentempel winkt dem Sieger des Baldegg-Schwingets als Prämie ein Lebendpreis. Das Mastrassen-Kalb wird gesponsert von

Markus Dieth eröffnete in seiner Funktion als Präsident Baden Regio den Informationsabend zur Richtplananpassung der Siedlungsentwicklung. Nachdem am 3. März vergangenen Jahres die Vorlage zur Änderung des Raumplanungsgesetzes auf nationaler Ebene mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 63 Prozent, (67 Prozent im Kanton Aargau) angenommen wurde, ist eine Richtplananpassung, die nicht nur die SiedlungsMarkus Dieth, Chef der Verkehrsinstruktion Alain Späni, Autolieferant René entwicklung, sondern auch die Foto: js Anpassung des Baugesetzes betrifft, unumgänglich.

Neue Fahrzeuge der Verkehrsinstruktion bei der Repol Limmattal Fortsetzung Frontartikel

sind alle Kinder mit Sprechgarnituren ausgestattet: «So werden die Schülerinnen und Schüler direkt über Fehler und Tipps informiert – «learning by doing quasi», sagt Alain Späni, Chef der Verkehrsinstruktion der Regionalpolizei. Er ist froh, dass er nicht mehr so laut rufen muss, um auch von allen Kindern gehört zu werden. Am Ende einer Fahrradinstruktion stellen die zwei Polizisten individuelle Feedbacks aus. Wessen Fahrrad ungenügend ausgestattet ist oder wer nicht sicher genug gefahren ist, darf nicht auf die Strasse. «Respekt und Fun ist das Motto», so die Verkehrsinstruktoren.

Stolz zeigen die beiden Polizisten Am 9. Juni wird in Baden ein sehens- Alain Späni und Alan Pistone das wertes Kräftemessen geboten. Foto: Archiv neue Dienstfahrzeug der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, Thierry Burkart, Grossratspräsi- öffnen die Tür des Instruktionsandent des Kantons Aargau. Besitzer hängers und nehmen entspreund Halter des Kalbes ist Bern- chendes Material raus. hard Notter vom Hof Notter HolzDie beiden Verkehrsinstruktorüti, Niederrohrdorf. Auch alle ren geben im Winter theoretiJungschwinger werden mit einer schen und zum Schulbeginn prakEhrengabe belohnt. Für die Zu- tischen Verkehrsunterricht. Sie schauer gibt es neben spannen- bereiten die Schülerinnen und den Zweikämpfen auch eine tradi- Schüler der 3. und 4. Primarklastionelle Festwirtschaft auf der Bal- sen jeweils im Frühling jedoch degg. So wird das Badener Aus- auch auf die Veloprüfung vor, lasflugsziel am Pfingstmontag zu ei- sen sie einen Geschicklichkeitsnem typisch schweizerischen Fol- parcours bewältigen und üben diklore- und Brauchtumstag für die rekt im Strassenverkehr. Dabei ganze Familie. Unter der Telefonnummer 1600 (Regio-Info) erfährt man ab 8 Uhr, AUSFLUG DER REGIONALGRUPPE BADEN-BRUGG INS EMMENTAL bei zweifelhafter Witterung, ob das Schwingfest stattfindet. (bh) Am 20. Mai um 9 Uhr früh standen oder über die Autobahn und schon durfte Programm: 9.30 Uhr: Anschwingen Jungschwinger; 10.30 Uhr: Anschwingen Aktivschwinger; ca. 16.30 Uhr: Schlussgang Aktivschwinger; Festwirtschaft ab 9 Uhr.

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sassen schon einige reisefertig vor dem Regionalen Pflegezentrum in Baden bereit und konnten es kaum erwarten, bis der Behinderten-Car endlich in Sichtweite war. Weitere 29 MS-Betroffene und Helferinnen konnten beim Schwimmbad Baden zusteigen. Ein kurzes Stück

man in eine liebliche Landschaft eintauchen. Bei der Fahrt über Schöftland - Büron - Mauensee - Ettiswil - Zell - Huttwil Sumiswald mit Endstation Grünenmatt liess man die Seelen baumeln. Hanspeter Huber, Chauffeur und auch Careigentümer, liess seine Gesangskünste

Fahrzeug noch verstärkt garantiert», so Gemeindeammann Markus Dieth, dem die Instruktion der Schüler im Limmattal am Herzen liegt. Gerade deshalb soll in den ersten Augustwochen Polizeipräsenz in Uniform Kinder und Eltern auf korrektes Verhalten im Strassenverkehr aufmerksam machen. Instruktionen bei der Strassenüberquerung für die jüngsten Verkehrsteilnehmenden und Überwachung gezielter Standorte und Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Fussgängerstreifen. Trotz allem wolle man einen sympathischen Eindruck maGERADE DIE VISUELLE PRÄSENZ der chen. Dafür haben René Klarer Verkehrsinstruktoren sei äusserst und sein Team der Firma Klarer in wichtig. «Diese ist durch dieses Neuenhof gesorgt. (lm)

VERKEHRSINSTRUKTION IST wichtig, insbesondere zu Zeiten der «Eltern-Taxis». Viele Kinder bewegen sich sehr unvorsichtig im Strassenverkehr, so die Polizisten. Die im vergangenen Jahr knapp 2000 geleisteten Arbeitsstunden für das gesamte Vertragsgebiet der Repol erscheinen somit mehr als gerechtfertigt. «Rund 5000 Schülerinnen und Schüler wurden so in irgendeiner Form unterrichtet oder ausgebildet», informiert Roland Jenni, Repol-Chef über 30 Polizistinnen und Polizisten und 6 Zivilangestellten.

erklingen und aktivierte selbst die Reisegruppe zum Mitsingen. Pünktlich zur Mittagszeit stand auf dem Bauernhof Schaufelbühl der feine Schweinsbraten mit herrlich mundendem Gratin mit selbst gebackener Züpfe auf dem Tisch. Bei einigen durfte auch das Gläschen Rotwein nicht fehlen. Wer

kennt die grossen «Meränggä mit feinem Nidle» nicht! Auch das gehörte natürlich dazu. Gesättigt und glücklich wurde die Rückkehr eingeläutet und Hanspeter Huber gleich die Bestellung für einen weiteren Ausflug im nächsten Jahr erteilt. Wohin es dann gehen wird, (rw) das steht noch in den Sternen.

WÄHREND EINIGE ZUHÖRENDE in ih-

rer amtlichen Position als Gemeinderatsmitglieder anwesend waren, sorgten sich Privateigentümer um die Konsequenzen der Richtplananpassung für ihr Land und ihren Boden. Wie die nach dem Vortrag geäusserten Wortmeldungen und Fragen zeigten, war und ist die Stimmung gegenüber dem sehr abstrakt erscheinenden Richtplan skeptisch. Doch Dieth lobte das Vorgehen des Kantons: «Im bisherigen Verfahren wurden die Regionalplanungsverbände stark eingebunden – ein wichtiger Prozess.» Er erläuterte, wie der Ball zwischen Exekutive und den Gemeinden hin- und hergespielt wurde und schliesslich die regionalen Stellungsnahmen zusammengetragen und in einem Papier am 13. August 2013 als Diskussionsgrundlage präsentiert wurden. Auch Jörg Hartmann und Claudio Hagen von der Abteilung Raumentwicklung des Kantons Aargau beruhigten die Gemüter und erklärten den Anwesenden in ihrer Rolle als Experten die geplanten Richtplananpassungen zur Siedlungsentwicklung. «In erster Linie geht es darum, wie sich der Kanton organisieren soll», so Hartmann. Im Aargau soll die Lebensqualität weiterhin hoch sein. «Naherholungsgebiete sollen innerhalb von 15 Minuten erreichbar sein, der Wohn- und Wirtschaftsstandort des Kantons soll gestärkt wer-

den», so Hartmann. Das Siedlungsflächenwachstum soll begrenzt werden, sodass das erwartete Bevölkerungswachstum sich als «raumverträglich» entpuppen kann. Konkret bedeutet dies, haushälterischer mit der Ressource Boden umzugehen sowie eine geordnete Besiedlung zu fördern und die Zersiedlung einzudämmen. LAUT BERECHNUNGEN erwarten die Raumplaner des Kantons einen Bevölkerungszuwachs von 188 000 Personen bis ins Jahr 2040. Da ist es im Interesse aller Akteure, für dieses Szenario gerüstet zu sein. Insbesondere die Kapazität der unüberbauten Wohnzonen in peripheren Gebieten soll genützt werden, erklärte Hagen. Das neue Raumkonzept basiert auf vier Punkten: Erstens werden die Gemeinden verschiedenen Raumtypen zugeordnet, zweitens wurde eine Bevölkerungsprognose erstellt, drittens die Einwohnerdichte gemessen und viertens wurden die Flächenreserven statistisch erhoben. Dies führt zu einem einheitlichen Richtplan, der damit rechnet, dass die meisten Menschen in urbanen Gebieten siedeln wollen. Deshalb sollen sogenannte Wohnschwerpunkte vom Grossrat festgelegt werden. Die zukünftigen Wohnschwerpunkte sollen Gebiete an raumplanerisch speziell geeigneten Lagen sein und eine Kombination von hoher Wohn- und Freiraumqualität garantieren. Mögliche Wohnschwerpunkte sind, so die Raumplaner, Spreitenbach, Wettingen, Turgi, Gebenstorf. Den Gemeinden bleibt jedoch die Möglichkeit, bestimmte Bauzonen in gleichwertige Gebiete zu verlagern. «Enteignet wird niemand!», so Hartmann.

INFO Termine und weiteres Vorgehen, Gemeinden Baden Regio 4. Juli bis 14. August: Vernehmlassung regionale Stellungsnahme Baden Regio. 14. August: Frist Einreichung Anträge aus den Gemeinden an Baden Regio. 21. August: Vorstandssitzung Baden Regio, Bereinigung, Beschluss regionale Stellungnahme. Privatpersonen und Organisationen sind aufgefordert, sich bis 20. September 2014 zur Richtplananpassung Siedlungsentwicklung zu informieren und sich via Online-Mitwirkungsformular zu äussern: www.ag.ch/raumplanung.


WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 5. JUNI 2014

AGENDA

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SPREITENBACH Frauengruppe Prismas Organisatior: Evang.-ref. Pfarramt Spreitenbach. Evang.-ref. Kirchenzentrum Hasel, Freitag, 6. Juni, 20–21.15 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Dienstag, 10. Juni, 17 Uhr. Spaghetti-Plausch Das Familientreff-Team organisiert wieder das alljährliche Spaghetti-Essen für Gross und Klein mit verschiedenen selbst gemachten Saucen, Salat und feinem Dessertbuffet. Ein geselliger Mittagstisch für die ganze Familie. Anmeldungen an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33. Kath. Pfarreiheim, Mittwoch, 11. Juni, 11.30–13.30 Uhr. Kaffee, Klatsch & Kuchen für Frauen Organisator: Evang.-ref. Pfarramt Spreitenbach. Evang.-ref. Pfarrhaus bei der Dorfkirche, Donnerstag, 12. Juni, 9.30–11.30 Uhr. CVP-Parteiversammlung Die CVP-Ortspartei lädt Mitglieder, Sympathisanten und weitere Interessierte herzlich zur nächsten Parteiversammlung ein. Diskutiert werden vor allem die Geschäfte der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2014. Restaurant Zentral, Donnerstag, 12. Juni, 20 Uhr.

WETTINGEN «Die Rosenkranzsonaten» – 3. Zyklus Nur H.I.F. Biber gelang es, den Rosenkranz musikalisch darzustellen. Die Wettinger Sommerkonzerte präsentieren nun dieses einzigartige Barockwerk. Die 15 virtuosen Sonaten sind verteilt auf drei Mysterien: freudenreich, schmerzensreich, glorreich. Ein Abendessen und eine Ausstellung ergänzen die kammermusikalischen Konzerte. Mehr Infos und Reservation auf www.wettingersommerkonzerte.ch. Klosterkirche, Freitag, 6. Juni, 19.30 Uhr. Klosterfest» Führungen durch die Kloster- und Gartenanlage für Erwachsene (im Halbstundentakt) und separate Kinderführungen (11 und 13.30 Uhr). Kostenloser Spielparcours sowie Stände und Festbeiz im Klostergarten. Ohne Anmeldung, bei jedem Wetter. Kloster Wettingen, Montag, 9. Juni, 11–16 Uhr. «Wege im Fluss der Jahrhunderte» Führung von ca. 1½ Stunden. Unkostenbeitrag. Anmeldung: Ge-

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2

Volksfest zum 40-Jahr-Jubiläum im Tägi Am 7. Juni 1974 ist das Sportund Kongresszentrum Tägerhard eingeweiht worden. Am 40. Geburtstag gibts deshalb im Tägi ein Volksfest. Zwischen 11 und 17 Uhr gibt es verschiedene Attraktionen auf dem Gelände des Tägis. Festhüttenmusik mit dem Duo «Alpen Zick Zack», Führungen durch die Technikräume, Poolparty mit Gratiseintritt im Gartenbad und Minigolf, Show-Vorführungen des Geräteturnnachwuchses Turnverein STV Wettingen und des Hundesport Wettingen, Präsentation Forstfahrzeuge, Holzsägen und Nagelbalken, Filmvorführungen zum Eisbahn-Bau und Autobahnbau, Informationen zum Projektstand Gesamtsanierung. Es gibt kostenlose Getränke, Grillwürste und Softeis. Sportzentrum Tägerhard, Samstag, 7. Juni, 11 bis 17 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

meindebüro Wettingen, 056 437 71 11, einwohnerdienste@wettingen.ch. Der Bahnhof Wettingen war der erste elektrifizierte Bahnhof der Schweiz. Ob Schienenweg, Strassen, Wasserwege oder Brücken – erstaunliche Geschichten hört man dazu auf dem Weg vom Wettinger Bahnhof im Klosterfeld bis zur Limmatschlaufe. Treffpunkt: Bahnhof, Mittwoch, 11. Juni, 18 Uhr. Eduard Spörri trifft: «Lukas Salzmann – Innere Räume» Führung durch die Ausstellung mit Lukas Salzmann und Rudolf Velhagen, Kurator. Öffnungszeiten: Sa/So 14–17 Uhr. Bis 14. Dezember (Sommerpause Museum: 29. Juni bis 8. August). Ausgehend von einem fiktiven Sammler wird Lukas Salzmann das ehemalige Atelier des Wettinger Bildhauers in ein «Haus für einen Sammler» verwandeln. Auf dessen Präsenz und Vorlieben verweisen eine Auswahl von Werken von Eduard Spörri und von Lukas Salzmann sowie einzelne ausgesuchte Objekte. Gemäss Salzmann handelt es sich um «einen Einzelgängertyp, der sich sowohl durch intellektuelle als auch durch sinnliche Qualitäten auszeichnet.» Man erfährt mehr über den Sammler und seine (Sammler-)Vorlieben. Museum Eduard Spörri, Mittwoch, 11. Juni, 19.30 Uhr. Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von

Christine Neuhaus. Rathaus, Freitag, 6. Juni, 14.30–15.45 Uhr. Öffentliche Führung durch das ehemalige Kloster Wettingen Auf einer einstündigen Führung bekommt man Einblick in die 780 Jahre Klostergeschichte. Der Rundgang führt durch den Kreuzgang, das Chorgestühl in der Mönchskirche und die grosse Klosterkirche. Kloster Wettingen, Sonntag, 8. Juni, 14.30–15.30 Uhr. Schach-Unterricht für Senioren Organisiert durch Pro Senectute. Leitung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 10. Juni, 14–17 Uhr. SeniOrient: «Billy Elliot» Von Stephen Daldry. Mit Jamie Bell, Julie Walters, Gary Lewis, Jamie Draven. Keine Platzreservation. Der Juni-Film zeigt in «Billy Elliot» aus dem Jahr 2000 den Lebensweg eines Jungen aus einer Bergarbeiterfamilie, der zu einem Tänzer der Royal Ballet School wurde. Anschliessend trifft man sich an der Orient-Bar. Kino Orient, Donnerstag, 12. Juni, 15–17.30 Uhr.

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WÜRENLOS Jungtierschau des KTZV Würenlos-Wettingen Zu sehen sind diverse Kaninchen und Geflügel. Festwirtschaft, Tombola, Gratisfahrt mit Pferdewagen und Fellnähprodukteschau. Beim Gmeinds-Chäller, Sonntag, 8. Juni, 10–17 Uhr.

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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