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24. April 2014, 53. Jahrgang, Nr. 17

FRAGEN AN

Kevin Schmid, Tischtennisspieler beim TTC Spreitenbach. Bist du vollkommen gehörlos oder ist dein Gehörsinn lediglich eingeschränkt? Ich bin vollkommen

gehörlos. Bist du seit Geburt gehörlos oder gab es einen Vorfall/Unfall? Ich bin seit

Geburt gehörlos. Auch meine Eltern und mein älterer Bruder sind gehörlos, also die ganze Familie. Fortsetzung S. 13

PP 5432 Neuenhof

Osterhase hat Killwangen besucht Am Ostermontag fand in Killwangen die traditionelle Ostereiersuche statt. 150 Ostereier warteten darauf, von den Killwangener Kindern gefunden zu werden. SIBYLLE EGLOFF

«Sie haben die Himmelsrichtung angegeben, wir müssen auf der anderen Seite des Schulhauses nach dem goldenen Ei suchen», schreit der 6-jährige Manuel aufgeregt und rennt in Windeseile um das Schulgebäude in Killwangen. Angesteckt vom Eifer des Jungen, eilen ihm mehr als ein Dutzend Kinder hinterher. Grund für die Aufregung auf dem Schulhausareal Zelgli war die traditionelle Ostereiersuche am Ostermontag, die jedes Jahr vom Elternverein Killwangen organisiert wird. Wegen der schlechten Witterung wäre die Ostereiersuche beinahe ins sprichwörtliche Wasser gefallen, erzählt Andrea Taing, die zum

Eltern und Geschwister unterstützten die kleinen Ostereiersucherinnen und -sucher. Foto: se Vorstand des Elternvereins Killwangen gehört. Weil sie den Kindern und den Leuten im Dorf etwas bieten wollten, trotzte der Elternver-

ein dem trüben Wetter und wurde dafür mit ein paar Sonnenstrahlen und freudigem Kinderlachen belohnt. Fortsetzung S. 10

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–8 9–10 10 11–13 14–15 16 20


Gemeinde Wettingen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Die anliegenden Grundeigentümer an öffentlichen Strassen, Wegen und Trottoirs sind verpflichtet, alle über die Grundstücksgrenze hinausreichenden Äste von Bäumen und Sträuchern zurückzuschneiden (§ 109 und 110 Baugesetz). – Die lichte Höhe von überhängenden Ästen hat über Strassen 4,50 m und über Gehwegen 2,50 m zu betragen. – An Einmündungen und Strassenverzweigungen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 0,80 m bis 3,00 m gewährleistet sein. Einzelne, die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen. – Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Hydranten dürfen nicht überwachsen sein. Ebenfalls sind Rand- und Wassersteine von überhängenden Sträuchern und Bodendeckern (Behinderung der Reinigungsarbeiten) freizuhalten. Wo Bäume und Sträucher bis zum 31. Mai 2014 nicht zurückgeschnitten beziehungsweise ausgeastet sind, kann die Gemeinde die notwendigen Arbeiten ohne weitere Anzeige an den Grundeigentümer durch den Werkhof ausführen lassen. Für die dadurch entstehenden Kosten hat der Grundeigentümer aufzukommen. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann der Werkhof nicht haftbar gemacht werden. Wir hoffen auf die verständnisvolle Mithilfe der Grundstückbesitzer und danken im Namen der Fahrzeuglenker und Passanten den Strassenanliegern, welche ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Gemeinderat Wettingen

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Realschule durchgeführt und findet statt am

Dienstag, 6. Mai 2014 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. WERKHOF UND ENTSORGUNG


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WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Betreibungsamt Wettingen geschlossen Alle Betreibungsämter des Kantons Aargau erhalten dieses Jahr eine neue Verwaltungssoftware. Die Umstellung in Wettingen erfolgt vom Donnerstag, 24. April, bis und mit Montag, 28. April 2014. Die Büros des Betreibungsamtes bleiben aus diesem Grund jeweils den ganzen Tag geschlossen. Ab Dienstag, 29. April, ist das Betreibungsamt wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten «GschichteChischte» mit Nicole Nobs in der Gemeindebibliothek. geöffnet. Besten Dank für das Verständnis.

Foto: zVg

Die Welt in Geschichten entdecken

Rechnungsversand Hundesteuer 2014 Der Versand der Rechnungen für die Hundesteuer 2014 erfolgt im Verlauf des Monats Mai. Die Hundehalterinnen und Hundehalter werden gebeten, der Einwohnerkontrolle Wettingen Änderungen wie zum Beispiel Neuerwerb, Tod oder Halterwechsel des Hundes mitzuteilen (Tel. 056 437 77 40 oder einwohnerkontrolle@wettingen.ch).

Die Kindergärtnerin Nicole Nobs zaubert Geschichten aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Kinder entdecken die Welt in Geschichten. Die Gemeindebibliothek begleitet die Jüngsten auf ihrer Entdeckungsreise und öffnet darum die GschichteChischte.

Zum Vorschein kommen Bilderbuchklassiker und Neuerscheinungen, die Themenvielfalt ist unbegrenzt. Dabei kommen die Kinder auch in Kontakt mit der Welt des Buches, sie können ihren Sprachschatz erweitern und die Lust fürs spätere Lesen wird geweckt. (mms) Gemeindebibliothek, Montag, 28. April, 15.15 Uhr. Dauer ca. eine halbe Stunde.

INSERAT

Traditionelle Chinesische Medizin

Gärtnerei Schnider-Felchlin Hägglingen Lust auf Frühling? Dann haben wir das Passende für Sie! Farbenfrohe Frühlingsblüher machen Freude. Schnuppern Sie bei uns auf dem Wochenmarkt die blumigen Frühlingsdüfte von: Tulpen, Narzissen, Krokussen, Primeli, Hyazinthen . . . An den Markttagen finden Sie eine grosse Auswahl von Blumengebinden, die Ihnen Ihren Alltag verschönern. Sei es im Büro, zu Hause oder als gern gesehenes Geschenk für Ihren nächsten Besuch bei Verwandten und Freunden. Wir freuen uns, Sie kompetent zu beraten. Familie Schnider-Felchlin

www.wettingerwochenmarkt.ch

Landstrasse 83, 5430 Wettingen Tel. 056 535 68 60, Tel./Fax 056 535 68 37 www.tcmedi.ch, E-Mail info@tcmedi.ch

Prävention, Ziel des Krankheit-Vorbeugens Man hat keine Schmerzen und ist auch nicht krank, aber oft müde, hat keinen Appetit, Schlafstörungen sogar. Ihre Vitalität, Reaktionsfähigkeit und Ihre Anpassungsfähigkeit sind vermindert. Sie haben schlechte Laune, sind vergesslich und schnell aggressiv usw. Es ist schon ein Zeichen unseres Körpers, wenn die Funktionen nicht im Gleichgewicht sind. In Ihnen ist die Lebenskraft «Qi», die Energie und Nährstoffe zu den verschiedenen Organen transportiert, gestört. Weil mit moderner Schulmedizin nichts dagegen getan werden kann, sollte man schon mit unserem TCM-Prinzip in die Behandlung gehen. Frühzeitig und rechtzeitig die Probleme angreifen, damit man nicht Gefahr läuft, krank zu werden. Vor zweitausend Jahren hat unsere TCM in der Literatur beschrieben, wie z. B. bei Bronchitis, bronchialem Asthma, Rheuma, rheumatoider Arthritis usw., bei Winterkrankheiten schon im Sommer mit Präventivbehandlung vorzugehen ist, damit das Immunsystem gestärkt werden kann.


WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

Alterszentrum mit Vorbildcharakter Die Gemeinde Wettingen und die St. Bernhard AG haben Gespräche bezüglich eines neuen Alterszentrums aufgenommen. SUSANNE KARRER

Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Höhepunkten erwartet die Besucher im Tägi. Foto: zVg

«go for 5» und Polysportwoche – das Bewegungsfest für alle! Vom 2. bis 10. Mai heisst es in der ganzen Schweiz wieder «auf zum Gemeindeduell!» Ziel ist es, möglichst viele Bewegungsminuten zu sammeln. Wettingen engagiert sich zum 6. Mal an diesem schweizweiten Anlass. Mit grossem Engagement haben 21 Anbieter rund 100 Bewegungsmöglichkeiten von Bokwa oder Jazzercise, Mambosa, Steptanz bis zu Pilates und Breakdance zusammengetragen, welche von allen Interessierten aus der ganzen Region kostenlos besucht werden können. Gemeinsam mit Rheinfelden sammelt INSERAT

Wettingen Bewegungszeit. Der Start ist am 2. Mai ab 13 Uhr im tägi. Zahlreiche Sport- und Bewegungsangebote, Gratiseintritt in Hallenbad und Minigolf. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Höhepunkten und Festwirtschaft erwarten die Besucher. Alle sind eingeladen, die Slackline-Show zu besuchen und anschliessend im Slackline-Park diese neue Trendsportart selber auszuprobieren. Als spezielle Attraktion wird eine «waterline» zwischen dem Sprungturm und der Glaswand übers Wasser gespannt. Für Hundehalter hat der Hundesport Tägerhard Wettingen eine spezielle 6 km lange Strecke markiert (Start/Ziel: Hundesportwiese tägi). (sf)

Eine Situationsanalyse der St. Bernhard AG hat ergeben, dass die Weiterführung des Alterszentrums St. Bernhard an der Rebbergstrasse 24 aus wirtschaftlichen und betrieblichen Gründen nicht mehr im Vordergrund steht. «Wir wollen ein Alterszentrum mit Vorbildcharakter sein», sagt Raymond Picard, Verwaltungsratspräsident der St. Bernhard AG. Die St. Bernhard AG hat daher mit dem Wettinger Gemeinderat ein neues Projekt ins Auge gefasst: ein Alterszentrum auf der «Wiese vis-à-vis Rub» wie sie bis jetzt noch heisst (sh. Grafik). Die Vorteile liegen zum einen darin, dass die Wiese der Gemeinde gehört und extra für ein solches Projekt reserviert wurde. Ausserdem planen die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia gleich daneben (auf der Grafik Grün) Alterswohnungen und günstige Wohnungen für Familien, womit die Möglichkeit für «Wohnen mit Dienstleistungen» besteht. Die Nachfrage nach Alterswohnungen mit Betreuung oder Dienstleistungen wie Mahlzeitendienste oder einer Wäscherei sei in Wettingen gegeben, wie Lilo Jud, Leiterin Fach-

Auf dem Weg zum neuen Alterszentrum kiger, Geschäftsleiterin Alterszentrum mond Picard, Verwaltungsratspräsident Jud, Leiterin Fachstelle für Altersfragen und stelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, weiss: «Die Leute warten auf ein solches Projekt.» Man strebe ausserdem die Einrichtung eines Ärztezentrums sowie einer öffentlichen Cafeteria an, in der Mittagstische und andere Veranstaltungen angeboten werden und sich die Generationen mischen können, wie Bernadette Flükiger, Geschäftsleiterin Alterszentrum St. Bernhard, aus den Ideen zum neuen Zentrum berichtet: «Wir wollen uns nach aussen öffnen, damit auch dieser Lebensabschnitt Freude bereiten kann.» SPÄTESTENS 2018 werden die bestehenden Alterswohnungen des St. Bernhard geschlossen, da sie

(v.l.): Bernadette FlüSt. Bernhard, RaySt. Bernhard AG, Lilo Freiwilligenarbeit. Foto: ska

Die Landaufteilung sorgte in der Vergangenheit für Verwirrung: Das neue Alterszentrum ist auf der gemeindeeigenen Parzelle 1 (Gelb) geplant, wie es bereits beim Land-Verkauf teilweise vorgesehen war. Grafik: zVg

die vom Kanton per Reglement erstellten baulichen Anforderungen nicht mehr erfüllen. «Bei einem Umbau würden wir von den acht bestehenden Betten zwei verlieren – der wirtschaftliche Betrieb der Alterswohnungen würde dadurch verunmöglicht», erklärt Picard. Gemäss Planung könnte das neue Alterszentrum aber genau rechtzeitig zum Ablauf der vom Kanton gesetzten Frist, im Jahre 2018/19, eröffnet werden. Auch das Alterszentrum im Rebberg würde dann geschlossen werden. Dessen Lage biete zwar eine spektakuläre Aussicht, aber auch Probleme der Zugänglichkeit – sei es für ältere Menschen wie aber auch für die Feuerwehr. INSERAT

DER SPORTLICHE ZEITPLAN liegt

auch im Interesse der Gemeinde, wie Gemeindeammann Markus Dieth versichert: «Wir wollen vorwärts machen und es soll nun schnell etwas passieren.» Wettingen schlafe nicht, was die Altersplanung angehe. Diese sei bereits im Gesamtkonzept angedacht worden. Aktuell stehen im Alterszentrum St. Bernhard 103 Betten zur Verfügung. Hinzu kommen je acht Pflegeplätze in den Pflegewohnungen Chlosterbrüel und Bernau. «Im neuen Alterszentrum streben wir 140 Pflegebetten nach geltenden Normen an», so Picard. Damit will man für die Zukunft gerüstet sein.

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VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemeindebibliothek Wettingen schliesst am Mittwoch, 30. April, um 18 Uhr und bleibt am Donnerstag, 1. Mai, geschlossen. Auf neue Bücher, Hörbücher, Videos und aktuelle Zeitungen muss man trotzdem nicht verzichten. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch rund um die Uhr für Interessierte da. Infos: www.wettingen.ch/bibliothek

alle an der Feuerschale ihre Würste und Schlangenbrot bräteln. Weitere Infos www.little-wettige.ch

BDP-FRÜHLINGSGRUSS Wie jedes Jahr begrüsst die BDP den Frühling mit einer Blumenaktion. Am Samstag, 26. April, von 9 bis 12 Uhr vor der AKB in Wettingen verschenkt die BDP Wettingen kleine Blumentöpfchen von Schweizer Gärtnern an die Bevölkerung in LITTLE WETTIGE ist für die kleinen Wettingen. Die BDP freut sich, eiBewohner von Wettingen. Hier nen kleinen Gruss persönlich zu können sie spielen, werken, la- überreichen. chen, lernen. Little Wettige ist der Treffpunkt für junge Familien. Zwischen Frühlings- und Herbstferien entsteht auf dem Spielplatz Rebhalde das offene Spiel- und Werkangebot Little Wettige. Getragen wird das Projekt vom Verein Little Wettige. Eröffnung ist am Samstag, 26. April, von 14–17 Uhr. Klein und Gross ist eingeladen, die Spiel- und Werksaison von Little Wettige zu eröffnen. Zu- Verteilen Frühlingsgrüsse (v.l.): sammen wird eine grosse Fahne Grossrat Heinz Graf, Grossrat Fabian bemalt und farbige Girlanden Hauser, Einwohnerrat Michael Merkli, werden gebastelt. Danach dürfen Nationalrat Bernhard Guhl. Foto: zVg

LESERBRIEF Lohn Gemeindeammann In der BDP Wettingen wurde im Frühjahr 2013 über den Lohn von Gemeindeammann Markus Dieth diskutiert, da die Meinung aufkam, dass er zu viel Lohn für seine Arbeit erhält. Nach genauer Analyse aller Faktoren, wie Engagement, Ausbildung und Erfolge im Amt, sah die BDP Wettingen keinen Anlass, im Wahlkampf den Lohn des Gemeindeammanns infrage zu stellen. Die BDP Wettingen sieht auch die Gefahr, wenn man sich plötzlich nur noch auf die Finanzkennzahlen am Lohn des Gemeindeammanns orientiert, dass dieser dann in einem späteren Zeitpunkt

viel höher ausfallen könnte, als es gewünscht ist. Eine Reduktion im jetzigen Zeitpunkt lehne ich ab, denn erstens ist die Einsparung von 48 000 Franken nur ein Tropfen auf einen heissen Stein und zweitens ein falsches Signal, denn Markus Dieth ist erfolgreich und mit Leib und Seele Gemeindeammann von Wettingen. Nun seinen Lohn derart zu reduzieren, kommt einer Bestrafung gleich. Der Lohn allerdings ist nicht in Stein gemeisselt, d.h. bei einem neuen Gemeindeammann müsste dieser dann wiederum neu fixiert werden. Michael Merkli, Einwohnerrat Wettingen, BDP


WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

Alterszentrum mit Vorbildcharakter Die Gemeinde Wettingen und die St. Bernhard AG haben Gespräche bezüglich eines neuen Alterszentrums aufgenommen. SUSANNE KARRER

Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Höhepunkten erwartet die Besucher im Tägi. Foto: zVg

«go for 5» und Polysportwoche – das Bewegungsfest für alle! Vom 2. bis 10. Mai heisst es in der ganzen Schweiz wieder «auf zum Gemeindeduell!» Ziel ist es, möglichst viele Bewegungsminuten zu sammeln. Wettingen engagiert sich zum 6. Mal an diesem schweizweiten Anlass. Mit grossem Engagement haben 21 Anbieter rund 100 Bewegungsmöglichkeiten von Bokwa oder Jazzercise, Mambosa, Steptanz bis zu Pilates und Breakdance zusammengetragen, welche von allen Interessierten aus der ganzen Region kostenlos besucht werden können. Gemeinsam mit Rheinfelden sammelt INSERAT

Wettingen Bewegungszeit. Der Start ist am 2. Mai ab 13 Uhr im tägi. Zahlreiche Sport- und Bewegungsangebote, Gratiseintritt in Hallenbad und Minigolf. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Höhepunkten und Festwirtschaft erwarten die Besucher. Alle sind eingeladen, die Slackline-Show zu besuchen und anschliessend im Slackline-Park diese neue Trendsportart selber auszuprobieren. Als spezielle Attraktion wird eine «waterline» zwischen dem Sprungturm und der Glaswand übers Wasser gespannt. Für Hundehalter hat der Hundesport Tägerhard Wettingen eine spezielle 6 km lange Strecke markiert (Start/Ziel: Hundesportwiese tägi). (sf)

Eine Situationsanalyse der St. Bernhard AG hat ergeben, dass die Weiterführung des Alterszentrums St. Bernhard an der Rebbergstrasse 24 aus wirtschaftlichen und betrieblichen Gründen nicht mehr im Vordergrund steht. «Wir wollen ein Alterszentrum mit Vorbildcharakter sein», sagt Raymond Picard, Verwaltungsratspräsident der St. Bernhard AG. Die St. Bernhard AG hat daher mit dem Wettinger Gemeinderat ein neues Projekt ins Auge gefasst: ein Alterszentrum auf der «Wiese vis-à-vis Rub» wie sie bis jetzt noch heisst (sh. Grafik). Die Vorteile liegen zum einen darin, dass die Wiese der Gemeinde gehört und extra für ein solches Projekt reserviert wurde. Ausserdem planen die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia gleich daneben (auf der Grafik Grün) Alterswohnungen und günstige Wohnungen für Familien, womit die Möglichkeit für «Wohnen mit Dienstleistungen» besteht. Die Nachfrage nach Alterswohnungen mit Betreuung oder Dienstleistungen wie Mahlzeitendienste oder einer Wäscherei sei in Wettingen gegeben, wie Lilo Jud, Leiterin Fach-

Auf dem Weg zum neuen Alterszentrum kiger, Geschäftsleiterin Alterszentrum mond Picard, Verwaltungsratspräsident Jud, Leiterin Fachstelle für Altersfragen und stelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, weiss: «Die Leute warten auf ein solches Projekt.» Man strebe ausserdem die Einrichtung eines Ärztezentrums sowie einer öffentlichen Cafeteria an, in der Mittagstische und andere Veranstaltungen angeboten werden und sich die Generationen mischen können, wie Bernadette Flükiger, Geschäftsleiterin Alterszentrum St. Bernhard, aus den Ideen zum neuen Zentrum berichtet: «Wir wollen uns nach aussen öffnen, damit auch dieser Lebensabschnitt Freude bereiten kann.» SPÄTESTENS 2018 werden die bestehenden Alterswohnungen des St. Bernhard geschlossen, da sie

(v.l.): Bernadette FlüSt. Bernhard, RaySt. Bernhard AG, Lilo Freiwilligenarbeit. Foto: ska

Die Landaufteilung sorgte in der Vergangenheit für Verwirrung: Das neue Alterszentrum ist auf der gemeindeeigenen Parzelle 1 (Gelb) geplant, wie es bereits beim Land-Verkauf teilweise vorgesehen war. Grafik: zVg

die vom Kanton per Reglement erstellten baulichen Anforderungen nicht mehr erfüllen. «Bei einem Umbau würden wir von den acht bestehenden Betten zwei verlieren – der wirtschaftliche Betrieb der Alterswohnungen würde dadurch verunmöglicht», erklärt Picard. Gemäss Planung könnte das neue Alterszentrum aber genau rechtzeitig zum Ablauf der vom Kanton gesetzten Frist, im Jahre 2018/19, eröffnet werden. Auch das Alterszentrum im Rebberg würde dann geschlossen werden. Dessen Lage biete zwar eine spektakuläre Aussicht, aber auch Probleme der Zugänglichkeit – sei es für ältere Menschen wie aber auch für die Feuerwehr. INSERAT

DER SPORTLICHE ZEITPLAN liegt

auch im Interesse der Gemeinde, wie Gemeindeammann Markus Dieth versichert: «Wir wollen vorwärts machen und es soll nun schnell etwas passieren.» Wettingen schlafe nicht, was die Altersplanung angehe. Diese sei bereits im Gesamtkonzept angedacht worden. Aktuell stehen im Alterszentrum St. Bernhard 103 Betten zur Verfügung. Hinzu kommen je acht Pflegeplätze in den Pflegewohnungen Chlosterbrüel und Bernau. «Im neuen Alterszentrum streben wir 140 Pflegebetten nach geltenden Normen an», so Picard. Damit will man für die Zukunft gerüstet sein.

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VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemeindebibliothek Wettingen schliesst am Mittwoch, 30. April, um 18 Uhr und bleibt am Donnerstag, 1. Mai, geschlossen. Auf neue Bücher, Hörbücher, Videos und aktuelle Zeitungen muss man trotzdem nicht verzichten. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch rund um die Uhr für Interessierte da. Infos: www.wettingen.ch/bibliothek

alle an der Feuerschale ihre Würste und Schlangenbrot bräteln. Weitere Infos www.little-wettige.ch

BDP-FRÜHLINGSGRUSS Wie jedes Jahr begrüsst die BDP den Frühling mit einer Blumenaktion. Am Samstag, 26. April, von 9 bis 12 Uhr vor der AKB in Wettingen verschenkt die BDP Wettingen kleine Blumentöpfchen von Schweizer Gärtnern an die Bevölkerung in LITTLE WETTIGE ist für die kleinen Wettingen. Die BDP freut sich, eiBewohner von Wettingen. Hier nen kleinen Gruss persönlich zu können sie spielen, werken, la- überreichen. chen, lernen. Little Wettige ist der Treffpunkt für junge Familien. Zwischen Frühlings- und Herbstferien entsteht auf dem Spielplatz Rebhalde das offene Spiel- und Werkangebot Little Wettige. Getragen wird das Projekt vom Verein Little Wettige. Eröffnung ist am Samstag, 26. April, von 14–17 Uhr. Klein und Gross ist eingeladen, die Spiel- und Werksaison von Little Wettige zu eröffnen. Zu- Verteilen Frühlingsgrüsse (v.l.): sammen wird eine grosse Fahne Grossrat Heinz Graf, Grossrat Fabian bemalt und farbige Girlanden Hauser, Einwohnerrat Michael Merkli, werden gebastelt. Danach dürfen Nationalrat Bernhard Guhl. Foto: zVg

LESERBRIEF Lohn Gemeindeammann In der BDP Wettingen wurde im Frühjahr 2013 über den Lohn von Gemeindeammann Markus Dieth diskutiert, da die Meinung aufkam, dass er zu viel Lohn für seine Arbeit erhält. Nach genauer Analyse aller Faktoren, wie Engagement, Ausbildung und Erfolge im Amt, sah die BDP Wettingen keinen Anlass, im Wahlkampf den Lohn des Gemeindeammanns infrage zu stellen. Die BDP Wettingen sieht auch die Gefahr, wenn man sich plötzlich nur noch auf die Finanzkennzahlen am Lohn des Gemeindeammanns orientiert, dass dieser dann in einem späteren Zeitpunkt

viel höher ausfallen könnte, als es gewünscht ist. Eine Reduktion im jetzigen Zeitpunkt lehne ich ab, denn erstens ist die Einsparung von 48 000 Franken nur ein Tropfen auf einen heissen Stein und zweitens ein falsches Signal, denn Markus Dieth ist erfolgreich und mit Leib und Seele Gemeindeammann von Wettingen. Nun seinen Lohn derart zu reduzieren, kommt einer Bestrafung gleich. Der Lohn allerdings ist nicht in Stein gemeisselt, d.h. bei einem neuen Gemeindeammann müsste dieser dann wiederum neu fixiert werden. Michael Merkli, Einwohnerrat Wettingen, BDP


WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

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WETTINGER SOMMERKONZERTE lodien, Mittellatein und Mittelhochdeutsch – so vielfältig ist Carl Orffs epochale Liedersammlung. Der grosse Chor der Kantonsschule Wettingen führt zusammen mit dem Ehemaligenchor Vocalino Wettingen die Version für Klaviere und Schlagzeug auf. Leitung: Cristoforo Spagnuolo. Klosterkirche Wettingen, Freitag, 9. Mai, 19.30 Uhr, und Sonntag, CARMINA BURANA Tragik und Le- 11. Mai, 17 Uhr. benslust, rhythmische Durch- Reservationen unter www.wettingerschlagkraft und einprägsame Me- sommerkonzerte.ch

ENTARTETE MUSIK Literarisches Konzert mit dem Orchester der Kantonsschule Wettingen. Zu den historisch bedeutsamen Werken von K.A. Hartmann und Paul Hindemith lesen Schülerinnen und Schüler Literaturauszüge von befreundeten Autoren. Klosterkirche Wettingen, Freitag, 2. Mai, 19.30 Uhr.

39. HARMONIE-TRÄFF VOM 29. MÄRZ AUF DEM LINDENPLATZ Bei herrlichem Frühlingswetter begann der Festbetrieb diesmal bereits um 17 Uhr. Die Gäste kamen in Scharen und die Harmonie-Mitglieder waren von Beginn weg gefordert, den Ansturm zu bewältigen. Bei selbst gemachter Bündner Gerstensuppe oder Felder-Wurstwaren vom Grill wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Auch bei den Getränken setzt die Harmonie Wettingen-Kloster auf einheimisches Schaffen. Denn das Weinangebot stammt ausschliesslich aus Erzeugnissen vom Wettinger Rebberg. Auch die Bierliebhaber müssen nicht auf das klassische LägereBräu von der Brauerei auf der Klosterhalbinsel verzichten. Der Kaffee mit oder ohne «heiligem Geist» konnte mit einem Stück Kuchen aus den Hausbäckereien von Aktivmit-

Hochbetrieb im Festzelt. INSERAT

Foto: zVg

gliedern der Harmonie Wettingen-Kloster versüsst werden. Den musikalischen Unterhaltungsblock gestaltete die Ländlerkapelle «Arwyna», bei welcher das ehemalige Aktivmitglied Martin Sigron die Klarinette spielt. Diese spielte im grossen Zelt, und dorthin zogen sich die Gäste, welche zu Beginn an den Bänken im Freien Platz genommen hatten, bei einbrechender Dunkelheit und zunehmend kühler werdender Temperaturen zurück. Wie gewohnt blieben die Besucher bis kurz vor Mitternacht, obwohl diese Nacht um eine Stunde kürzer wurde wegen der Umstellung auf die Sommerzeit. Der nächste Harmonie-Träff findet am 29. Mai (Auffahrt) ab 17 Uhr auf dem (kg) Lindenplatz in Wettingen statt.

Kapelle Arwyna in Aktion.

Fotos: zVg

V.l.: Marc Peterhans (Rotary Club Wettingen), Susanne Voser und Roland Wunderli (Rotary Club Wettingen-Heitersberg), Dr. Floh und Anke Hoffmann (Fundraising Stiftung Theodora). Foto: zVg

Checkübergabe der Rotarier an die Stiftung Theodora Clown Dr. Floh bringt jeweils montags die kleinen Patienten im Kantonsspital Baden zum Lachen. Weil Ostern vor der Türe steht, ist auch das Huhn Miss Pigudi im Einsatz. Beide sind sehr aufgeregt und freuen sich hörbar über die bevorstehende Checkübergabe aus dem Erlös der Midlife-Party 2014. Die Vertreter des OKs der Midlife-Party der Rotary Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg überreichen einen Betrag von 13 000 Schweizer Franken. Mit die-

sem Betrag können rund 650 hospitalisierte Kinder mit einem Lachen beschenkt werden. Im übertragenen Sinn hat praktisch jeder Party-Besucher den Besuch eines Kindes durch die Clowns der Theodora-Stiftung ermöglicht. Die Stiftung Theodora verfolgt seit ihrer Gründung 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern. Gute Musik, gute Stimmung, Tanzen und Festen für einen guten Zweck. Das bleibt die Devise der Rotary Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg. Und deshalb hat bereits die Planung für die 6. Midlife-Party begonnen, die am 17. Januar 2015 stattfinden wird. (fdn)


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WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

Es wird ein Mittelweg gewünscht Der Einwohnerrat stimmt am 15. Mai über drei neue Varianten für die Tägi-Sanierung ab. SUSANNE KARRER

Nachdem die Bevölkerung das Projekt «Moraillon» zu Sanierung und Umbau des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard an der Volksabstimmung am 23. September 2012 überraschend abgelehnt hatte, veranlasste der Gemeinderat gleich anschliessend eine Isopublic-Studie. Darin wurden 1000 Wettingerinnen und Wettinger nach den Gründen für die Ablehnung befragt. Als die beiden Hauptgründe kristallisierten sich die Grösse und die Kosten des Projektes heraus. Die Bevölkerung wünsche sich ein kleineres, billigeres Projekt mit gleichbleibendem Angebot – namentlich das Schwimmbad und das Eis sollen auf jeden Fall erhalten bleiben.

Informierten über die Tägi-Sanierung (v.l.): Urs Blickenstorfer, Gemeindeschreiber, Urs Heimgartner, Leiter Bauund Planungsabteilung, Gemeinderat Roland Kuster und Gemeindeammann Markus Dieth. Foto: ska zu beschränken, auf das Aussenwarmbecken wird verzichtet, die Minigolfanlage soll bestehen bleiben, und die Sanierung des Gartenbades soll angedacht, aber noch nicht vorgezogen saniert werden. Ebenso wurden als Eckpunkte die Kosten für die Minimalvariante bei 35 Mio. und für die Maximalvariante bei 55 Mio. angesetzt.

BEI EINER MITWIRKUNGSVERANSTALNACH DER STUDIE wurde eine Be- TUNG am 9. September 2013 ergab

gleitkommission bestellt, die das Projekt überarbeiten sollte. Sie formulierte folgende Eckpunkte: Es soll über zwei Varianten abgestimmt werden können, der Eisbetrieb soll während fünf Monaten gewährleistet sein, Eis-Ersatz (z.B. Kunsteis) soll geprüft werden, die Tribüne ist auf 300 Plätze

sich, dass sich die Bevölkerung ein Projekt wünscht, das bezüglich Kosten und Grösse zwischen den vorgeschlagenen Varianten liegt. Die Mehrheit fand, dass auf eine Eishalle verzichtet werden könne, auf die Aufwertung des Eingangsbereichs und der Sauna aber lieber nicht. Daraufhin wurde eine

zusätzliche Variante gemäss den nun vorliegenden Erkenntnissen erarbeitet. Der Einwohnerrat wird an der nächsten Sitzung über die drei Varianten abstimmen. Der Favorit von Bevölkerung und Gemeinderat ist dabei klar die Variante 2. Sie sieht bei 46,9 Mio. die Sanierung des Tägi vor, ein Dach über einem Eisfeld sowie Kinderplanschbecken, Sauna und einen zentralen Eingang. Auch die Begleitkommission empfahl die Variante 2 einstimmig zur Weiterbearbeitung – es sei ein ausgewogenes Projekt, biete betriebliche Verbesserungen, kundenfreundliche Abläufe, einen Mehrwert für die Nutzer, zeitgemässe Energieerzeugung und tragbare Kosten. So wird beispielsweise der Stromverbrauch um 20 Prozent sinken und der Heizöl-Verbrauch um 70

bis 100 Prozent reduziert. Das neue Tägi wird den Minergiestandard für Eissport- und Bäderanlagen erfüllen und besitzt eine Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung. BAURECHTNEHMERIN und Eigentümerin ist die Gemeinde Wettingen, die das Tägi an eine Betriebsgesellschaft weitergibt. Das Tägi soll ein Eigenwirtschaftsbetrieb mit Leistungsauftrag sein, ähnlich wie das EWW, wodurch die Bau- und Planungsabteilung entlastet wird. Nach dem Entscheid über die drei Varianten im Einwohnerrat am 15. Mai wird die Bevölkerung am 28. September über den Planungskredit von 3,3 Mio. für die gewählte Variante abstimmen können. Die Eröffnung ist für 2019 geplant.

400 neue Rebstöcke gepflanzt Als Ersatz von 34-jährigen Blauburgunder-Rebstöcken, wurden am 22. April rund 400 neue Stöcke auf 10 Aaren gepflanzt. Die ersten Musterflaschen der neuen Stöcke werden 2017 erwartet. Der Rebberg an den Lägern gilt auch als prägendes Landschaftselement. Die Verbindung des Wettinger Weins mit dem Kloster Wettingen ist historisch untermauert. Die Klosterherren des Zisterzienserordens haben ihren Ursprung im Burgund, in Cîteaux. So ist der besondere Bezug zum Weinbau und insbesondere auch zur heute noch in Wettingen angepflanzten Pinot-Noir-Traube gegeben. Einer der grossen Verdienste des Zisterzienserordens war die landwirtschaftliche Kultivierung.

Es waren die Mönche, die die vorzügliche Wettinger Topografie für den Weinbau erkannt haben. Der Weinbau war früher ein wichtiger Faktor im Wettinger Wirtschaftsleben. Gute Weinjahre füllten die Fässer – Arbeit und Idealismus der Weinbauern wurden belohnt. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Rebland auf rund 86 Hektaren und umfasste nicht nur den heutigen Bereich, sondern erstreckte sich vom Hangfuss entlang der Schartenstrasse über das Aesch bis in das Gebiet Letten. Rebgelände waren ferner der Sulperg- und der Bernauhang. Ende des 20. Jahrhunderts begann wegen der einschneidenden Rebkrankheiten eine starke Reduktion der Rebberge. Heute umfasst das Rebgebiet von Wettingen noch ca. 15 Hektaren. Auch heute

verleihen die steinigen, kalkhaltigen Böden den am sonnigen Südhang der Lägern gewachsenen Weinen ihren Charakter. Die gewonnenen Trauben werden zu jährlich rund 100 000 Flaschen Wein verarbeitet. Ingesamt verfügt die Gemeinde über 3200 Blauburgunder- und 580 Cabernet-Dorsa-Rebstöcke. Im Vollausbau kann mit rund 8000 Flaschen gerechnet werden. Die Rebbaufläche der Gemeinde umfasst 112 Aaren, verteilt auf 8 verschiedene Parzellen. Die Lägern gibt der grössten aargauischen Gemeinde einen einzigartigen Rahmen: Reb- und Weinbau ist nicht bloss Landwirtschaft, sondern auch Kultur. «Die Pflege dieser Kultur ist das grosse Verdienst unserer Wettinger Weinbauern und insbesondere auch der

Legte am Dienstag selber Hand an: Gemeindeammann Markus Dieth. Weinbaugenossenschaft», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. «Sie setzen sich nicht nur für Qualität des Wettinger Weines ein, sondern pflegen auch die Reben als eines unserer Kulturgüter.» (md)


WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

WETTINGEN

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Fast geräuschlos gehts bis ans Ziel Am Dienstag, 15. April, wurden die drei neuen HybridBusse der RVBWFlotte eingeweiht. PHILIPPE NEIDHART

Kaum hörbar rollt der Bus von der Haltestelle auf die Strasse – am Steuer sitzt Walter Hugentobler, Verwaltungsratspräsident der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden Wettingen AG (RVBW). Er hat die Ehre, eines der neuen Hybridfahrzeuge durch Wettingen zu lenken, und zeigt sich ob der Technik begeistert: «Das geräuschlose Anfahren wirkt fast schon gespenstisch.» Auch Gemeindeammann Markus Dieth zeigt sich erfreut über die neuen Busse: «Wir haben gehört, dass man nichts hört.» Dieser Umstand ist der Kombination aus Diesel- und Elektromotor zu verdanken. Die Energie vom Bremsen des Fahrzeugs wird in Strom umgewandelt und gespeichert, sodass dieser zum Anfahren benutzt werden kann. So kann man die Busse am markanten Design des Daches erkennen, welches im vorderen Teil eine Wölbung aufweist. Dort befinden sich die Kondensatoren, welche zur Zwischenspeicherung des Stroms benötigt werden.

Der Hybridbus mit seinem markanten Dach.

RVBW-Flotte aufgenommen. «Wir können zwischen 20 und 25 % Treibstoff einsparen», so Hugentobler. Mit einem Preis von 517 000 Franken sind die Fahrzeuge zwar teurer als die normalen Busse, allerdings können diese Mehrkosten durch den reduzierten Treibstoffverbrauch gedeckt werden. Neu sind die Busse allerdings nicht, so waren sie bereits für ein Jahr bei den Verkehrsbetrieben DER ERSTE HYBRIDBUS wurde be- von Chur im Einsatz. Dort waren reits im September 2012 in die die Einsparungen aufgrund der

ungünstigen Landschaft und teilweise langen Fahrzeiten zwischen den Haltestellen jedoch zu klein. Deshalb konnten die RVBW die Hybrid-Busse zu guten Konditionen übernehmen. Doch auch hier lassen sich die Fahrzeuge nicht überall sinnvoll einsetzen. Möglichst flaches Gelände mit vielen Zwischenhalten ist ideal, um die Vorteile ideal zu nutzen und ökologischer zu fahren. Deshalb werden die Busse vorwiegend auf den Linien 3 und 8 zum Einsatz kom- Walter Hugentobler am Steuer des men. neuen Hybridfahrzeugs.

M-CHECK-FEIER Auch an Musikschulen wird regelmässig getestet und geprüft. Dafür steht der jährlich stattfindende, freiwillige kantonale Stufentest mCheck. Unter den strengen Augen und Ohren externer Fachexperten werden in sechs Leistungsstufen die instrumentalen Fertigkeiten und das musiktheoretische Wissen der Schülerinnen und Schüler geprüft. Mitmachen darf, wer an einer Aargauer Musikschule Instrumentalunterricht belegt. Durchgeführt werden die Mit einem Querschnittskonzert ausgewählter Beiträge sollen die Teil- mChecks dezentral bei den nehmerinnen und Teilnehmer geehrt sich beteiligenden Musikschuwerden. Foto: zVg len. Dies nutzten die Musik-

Fotos: phn

WETTSCHWIMMEN FÜR KINDER schulen Wettingen und Würenlos zur Zusammenarbeit und führten ihre mChecks gemeinsam durch. Rund 100 Schülerinnen und Schüler nahmen gesamthaft am Stufentest teil. Nach intensiven Vorbereitungen und erfolgreich bestandenen Tests darf nun endlich gefeiert werden. Mit einem Querschnittkonzert ausgewählter Beiträge und der anschliessenden Zertifikatsübergabe sollen alle m-Check-Teilnehmerinnen und -teilnehmer gebührend geehrt werden. Anschliessend gemeinsamer Apéro. (an) Aula der Schule Altenburg, Mittwoch, 30. April 2014, 19 Uhr.

Am 26. April kämpfen 113 Kinder von 8 bis 14 Jahren im Tägi um den Titel «De schnällscht Wettiger Fisch». Der Schwimmklub Tägi Wettingen organisiert diesen Wettkampf für alle schulpflichtigen Kinder bis 14 Jahre. Angesprochen sind Jugendliche, die in der Lage sind, 25 Meter am Stück und ohne Hilfe zu schwimmen. Gestartet wird in vier Kategorien. Im Vordergrund steht natürlich vor allem der Plausch, für die jeweils ersten drei jeder Kategorie wird es aber dennoch kleine Preise geben. Der Anlass findet von 10 bis 12 Uhr im Hallenbad Tägi statt und ist der Monatsanlass im Rahmen des Jubiläums 40 Jahre Tägerhard. (ub)


GEMEINDE NEUENHOF

Gemeinde Neuenhof

Papiersammlung Die nächste Papiersammlung findet statt am: Samstag, 26. April 2014 ab 8.00 Uhr Durchführender Verein: Jungwacht Kontakttelefon: 079 265 09 21 Bereitstellung: Nur korrekt bereitgestelltes Papier wird übernommen! P a p i e r: Sammelware immer bündeln und verschnüren!

Baugesuch Nr. 2014-022 Bauherrschaft: Zylfi Krasniqi Weststrasse 11, Neuenhof Lage: Parzelle 3224 Weststrasse 11, Neuenhof Bauvorhaben: a) Erstellung zweier Aussenparkplätze b) Umgebungsgestaltung: mit Neubau Stützmauer entlang der Parzellengrenze Zusatzges.: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 25. April bis 26. Mai 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

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NEUENHOF/KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag von Cecile Arnet Am Dienstag, 22. April 2014, konnte Cecile Arnet an der Birkenstrasse 1 in Neuenhof ihren 90. Geburtstag feiern. Die Behörden und die Bevölkerung von Neuenhof gratulieren Cecile Arnet ganz herzlich zu ihrem 90. Geburtstag und wünschen ihr viele schöne und frohe Stunden im neuen Lebensjahr.

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Betreibungsamt: Aufgrund einer internen Schulung bleibt der Schalter des Betreibungsamtes am Dienstag, 29. April, sowie am Freitag, 2. Mai, geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. 1. Mai (Tag der Arbeit): Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am 1. Mai den ganzen Tag geschlossen. Es wird um Verständnis gebeten.

Gemeindeverwaltung am 1. Mai geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt am Donnerstag, 1. Mai (Tag der Arbeit), ganztags ge-

schlossen. Ab Freitag, 2. Mai, ist die Verwaltung wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten.

GYMTEAM UND LAUFSPORT NEUENHOF GymTeam und Laufsport Neuenhof (Fitness für jedermann ohne Vereinszugehörigkeit) unterstützen ihre Teilnehmer in ihren Bemühungen: Der erste Schritt zu mehr Bewegung beginnt mit einer Schnupperlektion im GymTeam (Zumba, Aerobic, Step-Aerobic) oder beim Laufsport Neuenhof. Kurseinsteigerinnen und Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen. Wer sich gerne draussen bewegt, dem wird das Nordic-Walking-Training beim Laufsport Neuenhof empfohlen. Nordic Walking ist ein wirksames Ganzkörpertraining und bringt maximale Trainingseffekte. Nordic Walking ist weit mehr als Gehen mit Stöcken. Nordic Walking vermittelt ein völlig neues Bewegungsgefühl und bringt den Körper gleichmässig in Form. Fitness und Wohlbefinden werden gesteigert. Wer nicht alleine, sondern in der Gruppe joggen möchte, ist im Lauftreff am richtigen Ort. Und wer Musik und Bewegung kombinieren will, ist beim Training im GymTeam am besten aufgehoben. Teilnehmer verbes-

sern dabei ihre Koordination und optimieren ihre Fitness, ohne dass dabei der Spass zu kurz kommt. Sie lassen sich durch heisse Musik und engagierte Trainerinnen motivieren und erreichen so ihre persönlichen Trainingsziele. Zumba, Aerobic und Step-Aerobic bieten mitreissende Gruppenerlebnisse. Das weitere Kursprogramm mit Stretching, Kraft, Pilates oder Trends erweitert das Angebot um ein Vielfaches. Die Leiterteams freuen sich auf Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger – ein Kurseinstieg ist jederzeit möglich. (lz) GymTeam (Zumba, Aerobic, StepAerobic etc.): Turnhalle Zentrum, Mittwoch, 19–20.15 Uhr. Nordic Walking: Start Parkplatz Turnhalle Zentrum, Montag, Mittwoch, 19–20.15 Uhr; Neu ab 1. Mai auch Donnerstag, 8.45–10 Uhr. Lauftreff (Jogging): Start Turnhalle Zürcherstrasse, Dienstag, 19–20 Uhr. Infos/Anmeldung im Training oder für Nordic Walking: 056 406 15 50 (D. Bürgler), Lauftreff: 079 325 62 22 (G. Echave), www.laufsport-neuenhof.ch, GymTeam: 056 406 41 92 (L. Zehnder), www.gymteam-neuenhof.ch.

Die stolzen Ostereiersucher (v.l.):. Emanuele mit dem bronzefarbenen Ei, Alexander mit dem silbernen und Alina mit dem goldenen Ei. Foto: se

Jagd auf das goldene Ei Fortsetzung Frontartikel 150 Plastikeier warteten darauf, von den Killwangener Kindern gefunden zu werden. Die farbigen Eier konnten gegen essbare Ostereier umgetauscht werden. Unter den 150 versteckten Eiern befanden sich drei ganz besondere: ein bronzefarbenes, ein silbriges und ein goldenes Ei. Für die Entdecker dieser Eier winkte ein süsser Gewinn, nämlich ein Schoggi-Osterhase. In jedem Gebüsch, unter jedem Stein, auf jeder Baumkrone und in jedem Loch suchten die Knirpse nach Eiern. Nach gut einer Viertelstunde wurden die meisten gefunden, nur das goldene Ei hatte

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noch niemand erspäht. Die Ostereiersuche verwandelte sich in eine regelrechte Ostereierjagd. Jedes Kind wollte das begehrte goldene Ei als Erstes entdecken und rannte mit den anderen um die Wette. Eine weitere Viertelstunde verstrich, bis das goldene Ei auftauchte. Die 9-jährige Alina präsentierte stolz den gefundenen Schatz. Das silberne Ei wurde vom 3-jährigen Alexander entdeckt und der 6 Jahre alte Emanuele fand das bronzefarbene Ei. Für die Stärkung nach der anstrengenden Suche sorgten Getränke, Kaffee und Kuchen und natürlich die gesammelten Ostereier der Kinder. (se)


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AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung und Werkhof am Tag der Arbeit geschlossen Am Donnerstag, 1. Mai, bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei Tel. 056 437 77 77, Bestattungsamt Tel. 076 245 20 70, Störungsdienst Elektrizitätsversorgung Tel. 056 402 00 55 und Störungsdienst Wasserversorgung Tel. 056 402 01 77. Ansonsten ist die Gemeindeverwaltung wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr.

FAMILIENTREFF Klemmis basteln Das Familientreff-Team organisiert wieder einen Bastelnachmittag. Die Kinder können einen Zettel- bzw. Fotohalter zum Aufhängen mit lustigen Klemmis oder auch bekannt als Klemmentinis (Figuren aus Holzwäscheklammern) basteln. Lokal Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Mittwoch, 14. Mai, 14.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr. Die Kosten pro Kind inkl. Zvieri betragen 10 Franken. Anmeldungen an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33. (gg)

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Saitenzauber-Geschichten Am 2. Mai lädt die Kulturkommission Spreitenbach zum Abend mit Werner Acker und Ignaz Netzer in den Zentrumsschopf ein. Wenn Werner Acker nicht an der Musikhochschule Stuttgart Jazz, Pop, Gitarre, Harmonielehre und Ensemblearbeit unterrichtet, ist er als Gitarrist auf zahlreichen nationalen und internationalen Festival- und Konzertbühnen zu finden. Ignaz Netzer hat durchaus auch eine Biografie des Lehrens in seinem Portfolio, jedoch mehr im Bereich der Wirtschaft, der Geschichte sowie des Deutschund Englischunterrichts an einer Oberschule. Seit vielen Jahrzehnten ist er der tiefen Liebe zum Blues und zur Jazzmusik und ihrem Spiel verfallen. «Aus einer freundschaftlichen Kollegialität und hohem gegenseitigem Respekt vor der Kunst des jeweilig «Anderen» erwuchs um 2010 der Gedanke einer regelmässigen Zusammenarbeit von «Acker und Netzer». Schon die ersten spontanen Konzerte überzeugten gleichermassen Publikum, Presse und Veranstalter.

Werner Acker und Ignaz Netzer im Zentrumsschopf zu Gast. Der Musikmix – von Presse und Publikum als Worldmusic, Ethno, Fusionsmusik oder gar manchmal als Älblerblues wahrgenommene Musikgeschichten – macht sie zu einem einzigartigen Duo. Dabei werden bekannte Arrangements interpretiert und Eigenkompositi-

Foto: zVg

onen präsentiert. (bmh) Zentrumsschopf, Freitag, 2. Mai, 20 Uhr. Abendkasse und italienische Spezialitäten ab 19 Uhr. Vorverkauf: Blumenstil Wiederkehr, Telefon 056 401 50 50. Kinder bis 16 Jahre gratis, AHV, Legi 20 Franken, Erwachsene 25 Franken.

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Gemeindeverwaltung und Werkhof am Tag der Arbeit geschlossen Am Donnerstag, 1. Mai 2014 (Tag der Arbeit), bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei Tel. 056 437 77 77 Bestattungsamt Tel. 076 245 20 70 Störungsdienst – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung

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Wir danken für Ihr Verständnis.

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WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

SPREITENBACH

FORTSETZUNG FRAGEN AN meine Teilnahme entschieden. Ich hoffe aber sehr, dass sie sich für mich entscheiden.

Du spielst sehr gut Tischtennis – wie kamst du ausgerechnet zu diesem Sport? Kevin Schmid: Meine ers-

ten Sporterfahrungen erlebte ich beim Fussball. Ich spielte ganz gut, aber das Spielen im Fussballteam bereitete mir keine Freude. Danach probierte ich verschiedene Sportarten aus. Ich war auf der Suche nach einer Sportart, die mir auch in Zukunft Freude und Motivation bereitet. In der Schule spielte ich sehr gerne Tischtennis mit meinen Freunden. Da war ich immer sehr motiviert und spürte, dass dies «mein Sport» ist.

Übst du noch andere Sportarten aus?

Ja, ich bin auch sonst sportbegeistert und spiele gerne Tennis und Badminton. Gibt es etwas, was du nicht machen kannst, weil du gehörlos bist? Ja,

mein Traumberuf wäre Schauspieler. Leider ist dies für gehörlose Menschen sehr schwierig. Wie gehst du damit um? Ich bin sehr enttäuscht, gebe aber nicht auf und suche nach Lösungswegen.

Du bist in Baden zu Hause – warum spielst/trainierst du beim TTC Spreitenbach? Ich wollte in Baden in ei-

nem Tischtennisclub trainieren und spielen, aber es gab leider keine Nachwuchsmannschaft. In Wettingen fand ich eine. Dort spielte ich fast ein Jahr. Der Trainer, Willi Häusler, empfahl mir dann, zum TTC Spreitenbach zu wechseln, da es dort bessere Trainingsmöglichkeiten gebe.

Was sind deine Ziele? Mich im Tisch-

Kevin Schmid trainiert beim TTC Spreitenbach. Wie oft trainierst du? Ich trainiere

oft am Mittwoch und Freitag, insgesamt etwa 4 bis 5 Stunden pro Woche. Was steht als Nächstes an? Ende Mai findet ein Turnier für Gehörlose

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in Hamburg statt. Dort werde ich spielen. Ob ich an der Europameisterschaft 2015 spiele, ist noch nicht offiziell. Die Leistungskommission des Schwei-zerischen Gehörlosen-Sportverbands hat sich noch nicht für

tennis immer wieder zu verbessern, meine Leistungen zu steigern und mehr Erfolg zu haben. Und dein Berufsziel? Ich mache eine Lehre als Zeichner Fachrichtung Architektur. Das entspricht dem Beruf als Hochbauzeichner – dies ist aber ein alter Name. (ska)


Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201424 Bauherrschaft: Kirmizitas Hasan Bachstrasse 4, 4658 Däniken Projektverf.: Kirmizitas Hasan Bachstrasse 4, 4658 Däniken Bauvorhaben: Teilausbau Keller zu Gewerberaum Lage: Parzelle 3373 (Plan 65) Bahnhofstrasse 1 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Gesuchsauflage vom 24. April bis 23. Mai 2014 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


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AUS DEM GEMEINDERAT 1. Mai, Tag der Arbeit Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 1. Mai (Tag der Arbeit), geschlossen. Das Bestattungsamt, die Gemeindepolizei sowie die Technischen Betriebe sind für Notfälle wie folgt erreichbar: Bestattungsamt: 079 779 66 08 oder 079 380 94 60. Polizei Wettingen/Kantonspolizei: 056 436 87 17 oder 117. Technische Betriebe: 056 436 87 60. Ansonsten ist die Gemeindeverwaltung wie folgt geöffnet Mo, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Di–Fr, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Tel.: 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.

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5 Äpfel (Golden Delicious) / 50 g Rosinen / 150 g Butter / 100 g Puderzucker / 10 g Vanillezucker / 1 Zitrone (nur die Schale) / 2 Eier / 300 g Mehl / ½ TL Backpulver / 1,25 dl Milch / 40 g Zucker / 1 Prise Zimt Guss: 3 Eier / 5 g Vanillezucker / 1,25 dl saure Sahne / 30 g Zucker Äpfel entkernen, schälen, vierteln, in Scheiben schneiden und mit den Rosinen mischen. Zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker, Vanillezucker, der geriebenen Zitronenschale schaumig rühren - die Eier nach und nach dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss die Milch beifügen. Tortenform mit Butter ausreiben und mit Mehl bestäuben. Den Teig gleichmässig in der Form verteilen. Äpfel mit Rosinen ebenmässig darüber auslegen und mit Zucker und Zimt bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten (Heissluft, 180° C) backen. Für den Guss die Eier trennen: Eigelb, Vanillezucker, saure Sahne und den Zucker gut verrühren. Eiweiss steifschlagen und vorsichtig darunterheben. Kuchen herausnehmen, den Guss daraufverteilen und während weiteren 20 Minuten goldbraun backen.

WÜRENLOS

Von der Bühne in den Alltag Die letzte Ausstrahlung von «The Voice of Switzerland» erlebte Teilnehmerin Freschta Akbarzada aus dem Publikum. SUSANNE KARRER

Am Samstagabend fand die letzte Liveshow von «The Voice of Switzerland» statt. Freschta Akbarzada aus Würenlos sass zum ersten Mal im Publikum – ganz knapp hatte sie es eine Woche zuvor nicht in den Final geschafft. Enttäuscht ist sie aber trotzdem nicht. «Ich konnte meinen Coach überzeugen und er hat mit mir mitgefiebert», sagt sie über Coach Stress, der in jeder Sendung sichtlich begeistert von Freschtas Leistung war. Auch von ihrem letzten Auftritt, bei dem sie ihr Lieblingslied sang: «Sweet Dreams» von Eurythmics. «Diesen Song wollte ich schon immer mal auf der Bühne singen», erklärt die 18-Jährige glücklich. WIE ES JETZT FÜR SIE WEITERGEHT,

weiss sie noch nicht. Sie werde sicher mit «Stress» und den anderen in Kontakt bleiben. Vielleicht könne sie ein paar kleine Gigs spielen. «Mal sehen, was ‹Universal› sagt», meint sie gelassen. Sie werde sicher weiter von «Stress» und von Vocal-Coach Martina Bovet gefördert, weiss Freschta: «Sie stehen hinter mir und haben mir beide gesagt, ich dürfe nicht aufgeben.» Die Teilnahme an «The Voice of Switzerland» habe sie auf jeden Fall weiter gebracht: «Als ich in die Castingshow kam, war ich noch sehr unerfahren und wusste nicht, was ich mit meiner Stimme alles erreichen kann.» Sie habe viel gelernt und könne nun vor allem viel höhere Tonlagen singen. «Früher hatte ich eine Limite in meiner Stimme – diese habe ich überwunden», sagt Freschta. Das habe auch «Stress» festgestellt. Weitere Pluspunkte ihrer Teilnahme an der Show seien die einflussreichen Leute, die sie kennengelernt habe, aber auch die vielen neu entstandenen Freundschaften, die vielleicht Raum für gemeinsame Projekte böten, wie Freschta hofft. Sie sei auf jeden Fall glücklich, so viele

Gibt nicht auf: Freschta Akbarzada. Talente kennengelernt zu haben. Und: «Ich weiss jetzt, wie es ist, auf einer grossen Bühne zu stehen und Fans zu haben: Es ist ein mega gutes Gefühl!» WÄHREND DER ZEIT bei «The Voice

of Switzerland» habe sie keine Aufgaben erfüllen müssen, die sie Überwindung gekostet hätten, sagt Freschta. Sie sei auf alles gut vorbereitet worden und die Mitarbeiter und Coaches seien alle sehr fürsorglich gewesen. Sie ist allen für diese aussergewöhnliche Er-

Foto: ska

fahrung dankbar – auch all den Menschen, die hinter ihr standen, sie unterstützt und für sie angerufen haben. Sie habe an Selbstbewusstsein gewonnen und einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie es ist, berühmt zu sein. Nebst der Fanpost macht sich das auch an Blicken von Passanten bemerkbar, wie Freschta berichtet: «Manchmal sprechen mich die Leute auf die Show an oder wollen ein Foto mit mir machen. Mal sehen, wie lange das noch so bleibt!»


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 24. April 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 25. April 8 Uhr, Eucharistiefeier 19 Uhr, Taufgelübde-Erneuerung

Fischer-Lamprecht; anschliessend Kirchenkaffee

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 24. April 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 26. April 17.30 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 26. April 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; Juan Sanchez

Sonntag, 27. April 9.45 Uhr, Besammlung beim Pfarrhaus, Einzug mit Jägermusik 10 Uhr, Eucharistiefeier, Erstkommunionfeier

Sonntag, 27. April 11 Uhr, Eucharistiefeier 12.30 Uhr, Taufe von Ricardo Graf 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana

Dienstag, 29. April 8 Uhr, Eucharistiefeier

Montag, 28. April 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 30. April 9 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 29. April 8 Uhr, Morgenlob

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 25. April 18.30 Uhr, Eucharistiefeier

Mittwoch, 30. April 19 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 26. April 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 27. April 9.30 Uhr, Erstkommunionfeier mit Don Carlo de Stasio, Sr. Angela Hug, Stephan Lauper, den Katechetinnen und dem Kinderchor 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache Dienstag, 29. April 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier 19.30 Uhr, Eucharistiefeier «Erneuerung im Geiste» Mittwoch, 30. April 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 27. April 11.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 29. April 18 Uhr, Rosenkranz in der Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 27. April 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Lutz

Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text treffen wir uns am Mittwoch, 30. April, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 24. April 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Freitag, 25. April 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetung Samstag, 26. April 11 Uhr, Taufe von Pia Finzgar 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazicev Sonntag, 27. April 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazicev Dienstag, 29. April 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 19.30 Uhr, Vortrag: «Vom Unkraut zum Heilkraut» 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe in der Kirche Mittwoch, 30. April 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

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Vortrag: Vom Unkraut zum Heilkraut Am Dienstag, 29. April, um 19.30 Uhr lädt der Kath. Frauenverein Spreitenbach alle herzlich zu einem Vortrag im kath. Pfarreiheim ein. Die Referentin, Maya Stürmer-Vogt aus Mandach, wird Wissenswertes über Heilkräuter vermitteln. Ohne Anmeldung, 10 Franken pro Person.

9–11 Uhr im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs zum Handarbeiten- machen und Plaudern.

Abenwallfahrt mit Maiandacht Die Abendwallfahrt am Dienstag, 6. Mai, führt zur Kapelle Gibelflüh. Um 19.30 Uhr feiern alle dann die von Frauen des Kath. Frauenvereins Spreitenbach vorbereitete Mainandacht und singen die schönen Marienlieder. Anschliessend auf dem Bauernhof nebenan kleiner Imbiss. Abfahrt um 18.15 Uhr mit dem Car beim Gemeindehaus und anschliessend bei der Bushaltestelle Rotzenbühl. Dauer bis ca. 23 Uhr. Fahrkosten pro Person (inkl. Trinkgeld Chauffeur): 20 Franken. Hanni Muntwyler, Tel. 056 410 17 30, oder Luzia Wiederkehr, Tel. 056 401 35 53, nehmen Anmeldungen bis 3. Mai entgegen.

KILLWANGEN

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Donnerstag, 24. April 9.30–11.30 Uhr, Kaffee, Klatsch und Kuchen im Pfarrrhaus bei der Dorfkirche (Chilegass 20), für Frauen (mit oder ohne Kinder) Freitag, 25. April 19 Uhr, Männer-Stamm im Pfarrhaus (Chilegass 20) Samstag, 26. April 9.30–11.30 Uhr, Samstig-Treff, Kirchenzentrum Hasel: Für Kinder ab 4 Jahren Sonntag, 27. April 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist, Dorfkirche. Anschl. Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 29. April 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim, im Andachtsraum, mit Pfr. S. Siegrist Mittwoch, 30. April 14–16 Uhr, Gemütlicher Spielenachmittag im Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung

Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag von 19.30–20.30 Uhr (ausser in den Schulferien) im Kirchenzentrum Hasel; Kontakt: Esther Hoffmann Tel. 056 401 14 38.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 25. April 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 27. April 10 Uhr, feierliche Erstkommunion 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 29. April 18 Uhr, Rosenkranzgebet Erstkommunion Ihre feierliche Kommunion werden am Sonntag um 10 Uhr folgende Kinder aus Killwangen begehen: Andrea D’Angeli, Eliana Maggiana, Alina Müller, Giorgia Vella (macht die Erstkommunion in Italien). Das Seelsorgeteam wünscht ihnen viele wertvolle Erfahrungen beim Hineinwachsen in den Glauben.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 26. April 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 27. April 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 30. April 7.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 8.30 Uhr, Wortgottesfeier mit anschl. Frauenzmorge Klosterkirche Fahr Sonntag, 27. April 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 24. April 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli Freitag, 25. April 15.30 Uhr, Fiire mit de Chline

Sonntag, 27. April Morgengebet Jeden Donnerstag 9.30 Uhr, Gottesdienst, Predigt: (ausser in den Schulferien), 7–7.30 Fritz Rudolf, Kirchenkaffee Uhr in der Dorfkirche. Dienstag, 29. April Kreativ-Atelier Steiacherhof 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Treffpunkt jeden Donnerstag von Singers fällt aus


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WOCHE NR. 17 DONNERSTAG, 24. APRIL 2014

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

MARKTNOTIZEN

Wer ist der schönste Vierbeiner im Land? Im Hundesalon 1A in Spreitenbach sorgt Erna Camenzind dafür, dass Hund sich wieder im Spiegel anschauen kann. Sie heissen Dino, Filou und Gina, um nur einige Kunden von Erna Camenzind zu nennen. Sie alle kommen zu ihr, um ihren Pelz von Verfilzungen befreien zu lassen und ihre Haare so in Schwung zu bringen, dass sie pflegeleicht, aber zugleich tiergerecht geschnitten sind. Seit drei Jahren bietet die diplomierte Hundecoiffeuse ihre Dienste in Spreitenbach und Umgebung an. Übrigens nicht nur für Hunde, sondern auch für Katzen. Wer nicht mehr wirklich mobil ist, ob das nun auf den Hund, die Katze oder den Besitzer zutrifft, darf gerne einen Hausbesuch buchen. Das stellt für Erna Camenzind kein Problem dar, ist sie doch mit einem mobilen Trimmtisch ausgestattet. Mit dem Besitzer wird immer erst geklärt, wie der Schnitt gemacht werden soll. Zu kurz ist besonders bei heller Hundehaut nicht angezeigt. Aber auch zu lange Haare, gerade an den Beinen, können für den Hund unangenehm sein. Der Kunde kann im Vorfeld wählen, ob er für

Erna Camenzind macht Hunde schön. seinen Vierbeiner nur Haare schneiden oder auch baden buchen will. Bei Welpen sollte man den Besuch möglichst kurz halten, bis sie sich daran gewöhnt haben. Wer den Hund regelmässig kämmt und badet, beugt ei-

nem Verfilzen gut vor. Wenn das Haar doch verfilzt ist, sollte man es von der Expertin herausschneiden lassen. Und – nebst den Coiffeurdiensten wird auch eine Ferienbetreuung für die Vierbeiner angeboten. So oder so,

schauen Sie einfach einmal im 1A Hundesalon vorbei und lassen Sie sich unverbindlich beraten. 1A Hundesalon, dipl. Hundecoiffeuse Erna Camenzind, Boostockstrasse 11, 8957 Spreitenbach, 079 945 07 55, www.1a-hundesalon.ch

Austauschen – abschalten – auftanken bei FIT MIT STIL – ZIRKELQUEEN Seit Februar 2012 können Frauen shoppen und fitten unter einem Dach. Oberhalb Post Spreitenbach, Shopping Center 15, befindet sich das Fitness Studio ZirkelQueen. Frauen, die gerne unter Frauen trainieren, befinden sich bei uns am richtigen Ort. Die Einkäufe im Shoppi Tivoli praktisch verbinden mit dem Besuch im Fitness Studio. Näher gehts nicht. Bei uns trainieren Sie mit Zirkeltraining alle Hauptmuskelpartien mit Kraft- und Ausdauergeräten. Laufband, Rudergerät, Crosstrainer, Vibroplatte, Spinningvelo, Hometrainer, Trampolin, Power Stepper), alles, was Sie brauchen, um fit zu werden oder fit zu bleiben, finden Sie bei uns. Natürlich dürfen Sie auch länger

als 30 Min. trainieren. Ergän- einbaren Sie noch heute ein kos- FIT MIT STIL – ZIRKELQUEEN, Tel. zend zum Training bieten wir tenloses Probetraining. Wir freu- 056 420 16 16, www.zirkelqueen.ch, zirkelqueen@gmx.ch das erfolgreiche PEP (Persönli- en uns auf Sie. ches Ernährungs-Programm) an. Keine Diät – kein Hungern, ein Ernährungsplan, individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt anhand einer Stoffwechselernährungs-Analyse. Der Erfolg zeigt sich nach wenigen Wochen, da Bewegung und die richtige Ernährung Ihre Fettpölsterchen zum Schmelzen bringen. Tauschen Sie sich mit anderen Frauen aus, schalten Sie ab bei einer erholsamen Rücken- oder Rollenmassage und tanken Sie Sonne auf in unserem Solarium. Alles im Preis inbegriffen. Durchgehend trainieren von Montag bis Samstag, 9 bis 20 Uhr. Wir machen Sie fit mit Stil. Ver-


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SPREITENBACH LIMMATTAL

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Kulturweg Baden – Wettingen – Neuenhof ist auch digital geworden Die Skater sind wieder zwischen Baden und Wettingen unterwegs.

Foto: zVg

Inline-Skate-Ausfahrt um 19.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Baden. Bei schlechter Witterung wird der Anlass auf den 19. Mai verschoben. Die Teilnahme ist kostenlos und es kann jeder mitmachen, der sich auf den Rollen sicher fühlt und bremsen Die erste Ausfahrt für alle inte- kann. (rb) ressierten Skater findet am Mon- Alle weiteren Details und aktuelle tag, 5. Mai, statt. Besammlung ist Infos unter www.regioskate.ch.

Die Saison für Inline-Skater beginnt wieder: Auch dieses Jahr werden die beliebten gemeinsamen Fahrten durch Baden und Wettingen wieder durchgeführt.

INSERAT

Ein App für Smartphones erlaubt es jedem Besucher, für jedes Kunstwerk einen Kommentar zu hören, geschrieben und gesprochen vom Kunstschaffenden Ruedi Sommerhalder, profundem Kenner der Kunstwerke und des Limmatraums. Seit 1991 lädt der Kulturweg Baden-Wettingen-Neuenhof zum Kunstspaziergang beidseits der Limmat ein, von Holzbrücke (beim Kloster Wettingen) zu Holzbrücke (beim Landvogteischloss Baden). Heute sind 26 Skulpturen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken; auffällig sich selbst behauptend die einen, eher versteckt und sich in die Umgebung einfügend die andern. Nur direkt reden mit den Besuchern, ihnen etwas über sich und den Raum erzählen, konnten sie bisher nicht. Besucherinnen und Besucher waren auf ein Faltblatt angewiesen oder auf die Information der Webseite der Stiftung Kulturweg. Die Lösung sei ein App für Smartphones, befand der Stiftungsrat. «Ich stellte mir vor, ich könnte mit meinem iPhone an jedem Kunstwerk den QR-Code auf dem Schild einlesen und dann würde mir das Kunstwerk etwas

26 Kunstwerke an der Limmat reden

zu den Besucherinnen und Besuchern. Foto: zVg

von sich und seiner Umgebung berichten», erklärte Mark Füllemann, Präsident des Stiftungsrates, bei der Vorstellung des Apps am Osterdienstag. Der Stiftungsrat schätze sich glücklich, führte er weiter aus, dass Ruedi Sommerhalder, ehemaliges Mitglied des Stiftungsrates, Künstler, Lehrer und profunder Kenner des Lim-

matraumes, den Kunstwerken das Reden ermöglicht habe. Er schrieb die Texte zu den einzelnen Werken und seine Stimme erklingt nun via App, das gratis aus dem App-Store von Apple auf iPhones geladen werden kann. Parallel dazu hat die Stiftung die Schilder der einzelnen Skulpturen erneuert und mit Buchsta-

ben-Nummernkombinationen und dem QR-Code ergänzt. Smartphones mit einem Android-Betriebssystem können mit einem frei erhältlichen QR-CodeScanner die Schilder auch lesen und werden dann auf die mobile Webseite der Stiftung geführt, wo sie die gleichen Informationen ebenfalls abrufen können. Diese Webseite sei gleichzeitig nachgeführt worden, erklärte Urs Dätwiler, Verantwortlicher im Stiftungsrat für den neuen Auftritt. Ebenso habe man das Logo aufgefrischt und die Wegweiser und Wegbeschriftungen neu gemacht. Nicht renoviert aber wurden die Kunstwerke selbst: Skulpturen im Freien seien der Witterung ausgesetzt und altern. Diesen Effekt soll der Besucher durchaus wahrnehmen, so Urs Dätwiler. Die Stiftung Kulturweg BadenWettingen-Neuenhof habe zwei Aufgaben, nämlich Kunst im Limmatraum zu ermöglichen und zu vermitteln. Mit dem Schreibwettbewerb für Mittelschüler, der im Januar abgeschlossen wurde und in Bälde durch eine Publikation eine Ergänzung finden wird, und durch das neue App hat der Stiftungsrat einen Akzent im Bezug auf Kunstvermittlung gesetzt, führte Mark Füllemann zum Schluss der App-Präsentation aus. Ein Akzent Richtung Kunstwerke werde am 13. Juni mit der Vernissage einer neuen Skulptur des Künstlerduos Lutz/ Guggisberg folgen. (mf)

PRO SENECTUTE AARGAU Es hat es im Mai noch freie Plätze den Bewegungen wird das nervin folgenden Kursen für Seniorin- liche Gleichgewicht gestärkt. nen und Senioren ab 60 Jahren: Baden zeigt Herz Am 8. Mai, um Atmen und Bewegen Ab 7. Mai, 14 Uhr: Auf dem Weg durch Baum 10.15 Uhr: Im Atem verwei- den hört man von romantischen len und zur Ruhe kommen. Ei- und tragischen Liebesgeschichne gute Atmung fördert das kör- ten. Was hat der einzige Grabstein perliche und seelische Wohlbe- hinter der reformierten Kirche zu finden und steigert die Lebens- berichten? Wieso heiratete der qualität. Teilnehmer lernen marxistische Dichter Herweg in leichte und lockere Übungen, dieser Kirche? Wieso war Friedum Atmung, Kreislauf, Drüsen rich Glauser, der Krimiautor von und Nervensystem zu stimulie- «Wachtmeister Studer», in Baden? ren. Mit ruhigen, dehnenden, Man lernt Frauen kennen, die sich schwingenden und kräftigen- für ihre Kinder, ihren Beruf aufop-

JAW verteilte Schutzhüllen.

Foto: zVg

«Was lauft?! Gate5430» auf sämtlichen Velos in Wettingen In einer «Nacht- und Nebel-Aktion» wurden 1000 Velositz-Schutzhüllen in Wettingen mit dem Text «Was lauft!? Gate5430» verteilt. Die Jugendarbeit Wettingen (JAW) entwickelte im letzten Jahr eine Online-Plattform mit integrierter App für Jugendliche. Die Website heisst «Gate5430» und gleicht einem Veranstaltungskalender für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, auf der nicht nur die Jugendarbeit, sondern sämtliche interessierten Vereine Veranstaltungen und Kurse hochladen können, die für die definierte Zielgruppe interessant sein könnten. Bereits

14 Partner haben die Plattform für ihre Angebote genutzt. Jede interessierte Gemeinde kann die Website seit letztem Jahr für ihre Jugendlichen als Dienstleistung einkaufen. Bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Release haben sich die Stadt Baden sowie die Region Pfäffikon (SZ) für die Website entschieden. Der Bildungsverein «Forum Gemma e.V» bewirtschaftet mittlerweile die Mutterplattform Gate X. Die Idee Gate X (www.gate-x.ch) lebt von der gemeinsamen Nutzung, Vernetzung und der Verbreitung. Die Jugendarbeit Wettingen hat im sozialen Arbeitsfeld Pilotcharakter, da sie die erste Jugendarbeit der Schweiz war, die sich die neuen Medien in diesem Umfang zu eigen machte und so die Jugendarbeit revolutionierte. (ms)

AUS DER REGIONALPOLIZEI Öffnungszeiten Die Schalter sind jeweils geöffnet von Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag- bis Donnerstagnachmittag von 13.30 bis

17.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist der Polizeiposten unter 056 437 77 77 erreichbar. Die Polizei ist auch unter 117 erreichbar.

NOTFALLDIENSTE fernd geschlagen haben, Badener sich und der Alltag wird um eine Männer haben mit Herzblut für Nuance reicher. das Gute und Edle gekämpft. Italienisch A1, ab 2. Mai, um 8.30 Yoga Ab 7. Mai, um 10 Uhr: Wer Uhr; A2, ab 7. Mai, um 8.30 Uhr: auch in den lebenserfahrenen Wer mehr will als nur SchwärJahren seine Beweglichkeit, Ge- men, wer auch die Sprache verstesundheit, Wahrnehmung, Kon- hen und mitreden können möchzentration und innere Ruhe te, lernt Italienisch in entspannter fördern möchte, kann mit einfa- Atmosphäre unter Gleichgesinnchen Yoga-Positionen, Bewegun- ten. Probelektion ist möglich. (ta) gen, Entspannungsübungen und kurzen Meditationen helfen, Ver- Anmeldung und Auskunft bei: Pro spannungen abzubauen und die Senectute Aargau, Bahnhofstrasse Gesundheit zu stärken. Lebens- 40, Baden, Tel. 056 203 40 80 oder qualität und -freude entfalten unter www.ag.pro-senectute.ch.

Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

26. bis 27. April

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Dres. F. Lischti und J. Maurer Ländliweg 4a 5400 Baden Tel. 079 810 28 37

Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86


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SPREITENBACH LIMMATTAL

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Kulturweg Baden – Wettingen – Neuenhof ist auch digital geworden Die Skater sind wieder zwischen Baden und Wettingen unterwegs.

Foto: zVg

Inline-Skate-Ausfahrt um 19.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Baden. Bei schlechter Witterung wird der Anlass auf den 19. Mai verschoben. Die Teilnahme ist kostenlos und es kann jeder mitmachen, der sich auf den Rollen sicher fühlt und bremsen Die erste Ausfahrt für alle inte- kann. (rb) ressierten Skater findet am Mon- Alle weiteren Details und aktuelle tag, 5. Mai, statt. Besammlung ist Infos unter www.regioskate.ch.

Die Saison für Inline-Skater beginnt wieder: Auch dieses Jahr werden die beliebten gemeinsamen Fahrten durch Baden und Wettingen wieder durchgeführt.

INSERAT

Ein App für Smartphones erlaubt es jedem Besucher, für jedes Kunstwerk einen Kommentar zu hören, geschrieben und gesprochen vom Kunstschaffenden Ruedi Sommerhalder, profundem Kenner der Kunstwerke und des Limmatraums. Seit 1991 lädt der Kulturweg Baden-Wettingen-Neuenhof zum Kunstspaziergang beidseits der Limmat ein, von Holzbrücke (beim Kloster Wettingen) zu Holzbrücke (beim Landvogteischloss Baden). Heute sind 26 Skulpturen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken; auffällig sich selbst behauptend die einen, eher versteckt und sich in die Umgebung einfügend die andern. Nur direkt reden mit den Besuchern, ihnen etwas über sich und den Raum erzählen, konnten sie bisher nicht. Besucherinnen und Besucher waren auf ein Faltblatt angewiesen oder auf die Information der Webseite der Stiftung Kulturweg. Die Lösung sei ein App für Smartphones, befand der Stiftungsrat. «Ich stellte mir vor, ich könnte mit meinem iPhone an jedem Kunstwerk den QR-Code auf dem Schild einlesen und dann würde mir das Kunstwerk etwas

26 Kunstwerke an der Limmat reden

zu den Besucherinnen und Besuchern. Foto: zVg

von sich und seiner Umgebung berichten», erklärte Mark Füllemann, Präsident des Stiftungsrates, bei der Vorstellung des Apps am Osterdienstag. Der Stiftungsrat schätze sich glücklich, führte er weiter aus, dass Ruedi Sommerhalder, ehemaliges Mitglied des Stiftungsrates, Künstler, Lehrer und profunder Kenner des Lim-

matraumes, den Kunstwerken das Reden ermöglicht habe. Er schrieb die Texte zu den einzelnen Werken und seine Stimme erklingt nun via App, das gratis aus dem App-Store von Apple auf iPhones geladen werden kann. Parallel dazu hat die Stiftung die Schilder der einzelnen Skulpturen erneuert und mit Buchsta-

ben-Nummernkombinationen und dem QR-Code ergänzt. Smartphones mit einem Android-Betriebssystem können mit einem frei erhältlichen QR-CodeScanner die Schilder auch lesen und werden dann auf die mobile Webseite der Stiftung geführt, wo sie die gleichen Informationen ebenfalls abrufen können. Diese Webseite sei gleichzeitig nachgeführt worden, erklärte Urs Dätwiler, Verantwortlicher im Stiftungsrat für den neuen Auftritt. Ebenso habe man das Logo aufgefrischt und die Wegweiser und Wegbeschriftungen neu gemacht. Nicht renoviert aber wurden die Kunstwerke selbst: Skulpturen im Freien seien der Witterung ausgesetzt und altern. Diesen Effekt soll der Besucher durchaus wahrnehmen, so Urs Dätwiler. Die Stiftung Kulturweg BadenWettingen-Neuenhof habe zwei Aufgaben, nämlich Kunst im Limmatraum zu ermöglichen und zu vermitteln. Mit dem Schreibwettbewerb für Mittelschüler, der im Januar abgeschlossen wurde und in Bälde durch eine Publikation eine Ergänzung finden wird, und durch das neue App hat der Stiftungsrat einen Akzent im Bezug auf Kunstvermittlung gesetzt, führte Mark Füllemann zum Schluss der App-Präsentation aus. Ein Akzent Richtung Kunstwerke werde am 13. Juni mit der Vernissage einer neuen Skulptur des Künstlerduos Lutz/ Guggisberg folgen. (mf)

PRO SENECTUTE AARGAU Es hat es im Mai noch freie Plätze den Bewegungen wird das nervin folgenden Kursen für Seniorin- liche Gleichgewicht gestärkt. nen und Senioren ab 60 Jahren: Baden zeigt Herz Am 8. Mai, um Atmen und Bewegen Ab 7. Mai, 14 Uhr: Auf dem Weg durch Baum 10.15 Uhr: Im Atem verwei- den hört man von romantischen len und zur Ruhe kommen. Ei- und tragischen Liebesgeschichne gute Atmung fördert das kör- ten. Was hat der einzige Grabstein perliche und seelische Wohlbe- hinter der reformierten Kirche zu finden und steigert die Lebens- berichten? Wieso heiratete der qualität. Teilnehmer lernen marxistische Dichter Herweg in leichte und lockere Übungen, dieser Kirche? Wieso war Friedum Atmung, Kreislauf, Drüsen rich Glauser, der Krimiautor von und Nervensystem zu stimulie- «Wachtmeister Studer», in Baden? ren. Mit ruhigen, dehnenden, Man lernt Frauen kennen, die sich schwingenden und kräftigen- für ihre Kinder, ihren Beruf aufop-

JAW verteilte Schutzhüllen.

Foto: zVg

«Was lauft?! Gate5430» auf sämtlichen Velos in Wettingen In einer «Nacht- und Nebel-Aktion» wurden 1000 Velositz-Schutzhüllen in Wettingen mit dem Text «Was lauft!? Gate5430» verteilt. Die Jugendarbeit Wettingen (JAW) entwickelte im letzten Jahr eine Online-Plattform mit integrierter App für Jugendliche. Die Website heisst «Gate5430» und gleicht einem Veranstaltungskalender für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, auf der nicht nur die Jugendarbeit, sondern sämtliche interessierten Vereine Veranstaltungen und Kurse hochladen können, die für die definierte Zielgruppe interessant sein könnten. Bereits

14 Partner haben die Plattform für ihre Angebote genutzt. Jede interessierte Gemeinde kann die Website seit letztem Jahr für ihre Jugendlichen als Dienstleistung einkaufen. Bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Release haben sich die Stadt Baden sowie die Region Pfäffikon (SZ) für die Website entschieden. Der Bildungsverein «Forum Gemma e.V» bewirtschaftet mittlerweile die Mutterplattform Gate X. Die Idee Gate X (www.gate-x.ch) lebt von der gemeinsamen Nutzung, Vernetzung und der Verbreitung. Die Jugendarbeit Wettingen hat im sozialen Arbeitsfeld Pilotcharakter, da sie die erste Jugendarbeit der Schweiz war, die sich die neuen Medien in diesem Umfang zu eigen machte und so die Jugendarbeit revolutionierte. (ms)

AUS DER REGIONALPOLIZEI Öffnungszeiten Die Schalter sind jeweils geöffnet von Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag- bis Donnerstagnachmittag von 13.30 bis

17.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist der Polizeiposten unter 056 437 77 77 erreichbar. Die Polizei ist auch unter 117 erreichbar.

NOTFALLDIENSTE fernd geschlagen haben, Badener sich und der Alltag wird um eine Männer haben mit Herzblut für Nuance reicher. das Gute und Edle gekämpft. Italienisch A1, ab 2. Mai, um 8.30 Yoga Ab 7. Mai, um 10 Uhr: Wer Uhr; A2, ab 7. Mai, um 8.30 Uhr: auch in den lebenserfahrenen Wer mehr will als nur SchwärJahren seine Beweglichkeit, Ge- men, wer auch die Sprache verstesundheit, Wahrnehmung, Kon- hen und mitreden können möchzentration und innere Ruhe te, lernt Italienisch in entspannter fördern möchte, kann mit einfa- Atmosphäre unter Gleichgesinnchen Yoga-Positionen, Bewegun- ten. Probelektion ist möglich. (ta) gen, Entspannungsübungen und kurzen Meditationen helfen, Ver- Anmeldung und Auskunft bei: Pro spannungen abzubauen und die Senectute Aargau, Bahnhofstrasse Gesundheit zu stärken. Lebens- 40, Baden, Tel. 056 203 40 80 oder qualität und -freude entfalten unter www.ag.pro-senectute.ch.

Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

26. bis 27. April

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Dres. F. Lischti und J. Maurer Ländliweg 4a 5400 Baden Tel. 079 810 28 37

Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86


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AGENDA

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

Tag der offenen Tür im Arwo Wettingen Im Rahmen des 40-Jahr-Jubiläums öffnet das Arwo (arbeiten und wohnen – Stiftung für Behinderte) die Türen. Mitarbeiter und Bewohner geben Einblick in ihre Werkstätten und ins Wohnheim. Man kann sich kostenlos durch die Badener Spanisch-Brödli-Bahn zwischen den verschiedenen Standorten transportieren lassen. 9–15 Uhr: Wohnheim Kirchzelg, St. Bernhardstrasse 38 (Festzelt 10.30–18 Uhr); Schreinerei Kirchzelg, Roggenstrasse 6; Werkstatt Kirchstrasse 18; Siebdruckerei, Kirchstrasse 7; Laden/Atelier, St. Bernhardstrasse 2; Werkstatt Limmatrain, Schwimmbadstrasse 41. Konzerte: 13.30 Uhr The Old Harpers, 14 Uhr InsiemeBand, 15.30 Uhr Wynavalley Oldtime Jazzband mit alt Regierungsrat Peter C. Beyeler. Festwirtschaft im Festzelt beim Wohnheim Kirchzelg. Wohnheim, Werkstätten und Arwola, Samstag, 26. April, 9–18 Uhr.

NEUENHOF Altpapiersammlung am Samstag, 26. April.

14 Jahre. Hallenbad Tägi, Samstag, 26. April, 10 Uhr: Uhr Einlass, Info; 10.15 Uhr: Beginn der Wettkämpfe; 12 Uhr: Ende und Siegerehrung.

Atelier geöffnet Atelier Walter HuHandharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Für Wieder- ser, Samstag, 26. April, 15–18 Uhr. einsteigerinnen und -einsteiger ab Sonntag, 27. April, 11–17 Uhr. 60 Jahren. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 28. April, 14.30–17 Uhr.

Sonntag, 27. April, 16–20 Uhr. «Literatur – eine Liebesgeschichte 9» Zwischenepoche «Biedermeier, Junges Deutschland, Vormärz». Eine Vortragsreihe der Volkshochschule Wettingen. Einstieg jederzeit möglich. Tageskasse. Rathaus, Montag, 28. April, 14–16 Uhr. Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Gejasst wird mit deutschen Karten. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 28. April, 13.45–17 Uhr.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 28. April, 17–18 Uhr.

SPREITENBACH

Schach-Unterricht für Senioren Leitung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 29. April, 14–17 Uhr.

Spreitenbacher Limmatschiessen GSA Härdli, Samstag, 26. April, 8–12 Uhr, 13–18 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch

WÜRENLOS

2. Aargauer Limmattal-Challenge: Badminton Turnier Org.: Badminton Club Spreitenbach. Turnhalle Seefeld, Samstag, 26. April, Sonntag, 27. April. Musikalische Unterhaltung mit Hansruedi Vordermann Org.: Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 30. April, 14.30 Uhr.

WETTINGEN Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen. Rathaus, Freitag, 25. April, 14.30–15.45 Uhr. «De schnällscht Wettiger Fisch» Wettschwimmen für Kinder bis

«Der alte König in seinem Exil» Erzähltheater zum Thema Alzheimer. Abendkasse und Türöffnung: 19.45 Uhr. Alte Kirche, Freitag, 25. April, 20.15 Uhr. «Orgelmusik in der Klosterkirche» Eröffnungskonzert der vierteiligen Reihe. Pianist/Organist Stefan Müller und Gitarrist Martin Pirktl spielen Musik des Frühbarocks und der Romantik. Klosterkirche, Sonntag, 27. April, 17 Uhr. Tanztreff «Nostalgie» Internationale Livemusik zum Tanzen und Geniessen. Hotel Winkelried,

Würenloser Früeligsmärt Mit Demonstration der Bohrarbeiten im Grundwasserpumpwerk Tägerhardwald um 10.30 Uhr und 11.30 Uhr. Industrie Grosszelg, Samstag, 26. April, 9–17 Uhr. Retro-Party 30 Jahre Jugendtreff Würenlos, mit Gründermitgliedern bis zum heutigen Vorstand. Schulstr. 26, Samstag, 26. April, 18 Uhr.

NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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Woche 17d  

LiWe_17_2014

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