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20. März 2014, 53. Jahrgang, Nr. 12

Frühlingsputz auf Schloss Hallwyl

FRAGEN AN

Andreas Hakkens, Inhaber AHA Gartenbau. Sie haben an der Giardina Gold gewonnen für den schönsten Stand – haben Sie damit gerechnet? Nein,

unser Stand wurde von neun kleineren Firmen zusammen geplant und aufgebaut, sonst hätten wir das in dieser Grösse gar nicht geschafft. Jetzt ist es ein richtiges Paradies geworden. Sich an der Giardina zu behaupten, vor allem als kleinere Betriebe, ist schon speziell. Hier herrscht ein Riesenwettbewerb. Fortsetzung S. 14/15

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA INSERAT

PP 5432 Neuenhof

2–7 8–11 12 13–16 17–21 22 24

Während 58 Real- und Sekschüler aus Neuenhof im Schneesportlager waren, leisteten 14 Schüler einen Einsatz auf Schloss Hallwyl. MELANIE BÄR

Der Betriebsleiter von Schloss Hallwyl, Martin Sulser, wurde vergangene Woche beim Frühjahrsputz von 14 Oberstufenschülern aus Neuenhof unterstützt. Sie putzen Fenster, hackten Holz und jäteten. «Der Einsatz war eine gute Sache», freut sich der Schlosswart, der zum ersten Mal von Jugendlichen unterstützt wurde. «Die Schüler erhielten so auch Einblick in verschiedene Handwerke und den historischen Hintergrund.» Um diesen zu vermitteln, durften sie sich das Schloss und auch der Öffentlichkeit nicht zugängliche Räume ansehen oder mit Bogen und Armbrust schiessen. «Besondere Freude hatten sie beim Arbeiten mit dem Laubbläser», so Sulser. Fort. S. 11 Schüler der Realschule Neuenhof putzen das Schloss Hallwyl.

Foto: Sandra Ardizzone


Gemeinde Wettingen

Gemeinde Wettingen

Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat

Jahrmarkt – Sperrung der Landstrasse Teilstück Kreisel Staffelstrasse bis Kreisel Alberich-Zwyssig-Strasse

Altpapiersammlung

Beschlüsse vom 13. März 2014 1. 2. 3. 3.1 3.2 3.3 3.4

3.5 3.6 3.7 3.8 3.9

3.10

3.11

Das Protokoll der Sitzung vom 23. Januar 2014 wird genehmigt. Inpflichtnahme von Steiner Hermann Folgenden Personen wird die Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Wettingen zugesichert; Einbürgerung; Cherek «Marcin» Krzysztof, geb. 1996, polnischer Staatsangehöriger. Einbürgerung; Cherek «Oliwia» Ewelina, geb. 2000, polnische Staatsangehörige. Einbürgerung; Diamanti Dania, geb. 1985, italienische Staatsangehörige. Einbürgerung; Djokic Nemanja, geb. 1975, Djokic Natasa, geb. 1971, Djokic Nikola, geb. 2005, Djokic Nevena, geb. 2008, alle serbische Staatsangehörige. Einbürgerung; Iafigliola Stefano, geb. 1985, italienischer Staatsangehöriger. Einbürgerung; Matthews «Michael» John, geb. 1958, britischer Staatsangehöriger. Einbürgerung; Pelaez Severino «Benjamin», geb. 1983, spanischer Staatsangehöriger. Einbürgerung; Rios Angela, geb. 1999, spanische Staatsangehörige. Einbürgerung; Sadiku Afrim, geb. 1969, Sadiku Adrian, geb. 1995, Sadiku Dijana, geb. 1997, alle kosovarische Staatsangehörige. Einbürgerung; Sicic Josip, geb. 1986, Sicic Raphael, geb. 2011, Sicic Cristiano, geb. 2013, alle kroatische Staatsangehörige. Einbürgerung; Zivkovic Vesna, geb. 1963, kroatische Staats-angehörige

Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia; Abgabe von Bauland im Baurecht 1. Der Ausscheidung der Baurechtsfläche mit Grenzbereinigung und flächengleichem Landabtausch wird zugestimmt. 2. Dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Gemeinnützigen Gesellschaft wird zugestimmt. 3. Dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Baugenossenschaft Pro Familia, Baden, wird zugestimmt. 5. Die Motion Fraktion FDP vom 17. Oktober 2013 betreffend transparente Kommunikation des Finanzplans wird abgelehnt. 6. Die Motion Heinz Graf, BDP, vom 14. März 2014, betreffend «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden», wird abgelehnt. 7. Die Beantwortung der Interpellation Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend «Ortsbild JETZT schützen und pflegen - Ortsbild zum Dritten» wird zur Kenntnis genommen. 8. Die Motion Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend «Ortsbild JETZT schützen und pflegen» wird zurückgezogen. 9. Das Postulat Fraktion CVP, vom 5. September 2013 betr. vertragliche Regelung und mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie wird überwiesen. 10. Das Postulat Sandro Sozzi, CVP, vom 27. Juni 2013 betreffend Beleuchtung des Zugangs zum Friedhof von der Oberen Aeschstrasse wird überwiesen. 11. Die Interpellation Christian Wassmer vom 17. Oktober 2013 betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung wird zur Kenntnis genommen. Der Beschluss unter Ziffer 4 unterliegt dem fakultativen Referendum und wird rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (20. März 2014) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

Anlässlich des Jahrmarktes am 26. März 2014 muss die Landstrasse im Teilstück Staffel- bis zur Alberich-Zwyssig-Strasse in der Zeit von 6.00 bis ca. 22.00 Uhr gesperrt werden. Die Umleitung inkl. der RVBW-Busse erfolgt in beiden Richtungen über die Staffel-, Zentral-, AlberichZwyssig-Strasse und ist entsprechend signalisiert. Wir bitten Sie deshalb höflich, Ihr Fahrzeug am Markttag vor 6.00 Uhr ausserhalb der gesperrten Zone abzustellen und für allfällige Warentransporte die nötigen Dispositionen zu treffen. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. regionalpolizei wettingen-limmattal

Die nächste Altpapiersammlung wird von der Bezirksschule durchgeführt und findet statt am

Dienstag, 25. März 2014 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. WERKHOF UND ENTSORGUNG

4.

Besser jetzt als zu spät! 056 438 05 35 (24 h) oder 044 746 66 66 (24 h) www.kanaltotal.ch


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WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Krankenkassenprämienverbilligung für das Jahr 2015 Bis zum 31. Mai 2014 sind die Anträge zur Krankenkassenprämienverbilligung für das Jahr 2015 einzureichen. Anspruchsberechtigt sind Personen, die Wohnsitz im Kanton Aargau haben und in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Massgebend für die Beurteilung des Anspruchs sind die persönlichen und familiären Verhältnisse am 1. Januar 2014. Wo sind die Formulare erhältlich? Die Formulare sind im EW-Gebäude an der Landstrasse 89 / 2. Stock (SVA-Zweigstelle), erhältlich. Dem ausgefüllten Antragsformular ist je eine Kopie der Grundversicherungspolice der Krankenkasse (KVG) und der letzten definitiven Steuerveranlagung beizulegen. Alle Dokumente sind der Gemeindezweigstelle SVA, Landstrasse 89, 5430 Wettingen, einzureichen. Spezielle Fragen zur Prämienverbilligung werden am Donnerstag, 8.30–12 und 13.30–18.30 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung beantwortet (Erreichbarkeit: Telefon 056 437 74 17 oder 056 437 74 22). Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Schalter und Telefon: Mo und Do: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Öffnungszeiten der Regionalpolizei Landstrasse 89, 1. Stock. Schalteröffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–12 Uhr sowie Mo 13.30–18.30 Uhr, Di–Do 13.30–17.30 Uhr, Fr 13.30– 16.30 Uhr. Tel. 056 437 77 77 oder 117. INSERAT

WETTINGEN

Wasserwelt im Zirkuszelt Royal Der Zirkus Royal präsentiert in seiner 51. Saison das Zirkusereignis mit Artisten, Tieren und Clowns aus zwölf Nationen und drei Kontinenten im Sägemehlrund der Manege, auf der Bühne, in der Luft und im 200 000 Liter Wasser fassenden Showbecken. Der Circus Royal führt damit eine lange Tradition fort – vor 115 Jahren präsentierte erstmals der Circus Max Schumann in der Schweiz eine Zirkus-Show, in der das Wasserbassin eine der Hauptattraktionen war. 2007 hat der Circus Royal bereits das Schweizer Publikum mit einem Wasserprogramm begeistert und ist sicher, dass das auch in der kommenden Saison wieder gelingen wird. Ein kurzer Überblick über die gebotenen Programmpunkte: Es ist dem Circus Royal gelungen, für die Saison 2014 den heiss geliebten Mathieu mit seiner charmanten Partnerin Pauline als liebenswertes Clown-Duo zu gewinnen. Katja Kossmayer aus Holland präsentiert elegant Hohe Schule und Freiheitsdressur im Manegenrund. Die Besucher haben 2013 begeistert mit den grossartigen Artisten des Kubanischen Staatszirkus den 50. Geburtstag des Zirkus Royal gefeiert. Die überschäumende Lebensfreude und hoch-

Finale rund um die Wasserbühne im Zirkus Royal. klassige Artistik dieser temperamentvollen jungen Menschen hat den Royal überzeugt, auch diese Saison wieder vier exzellente Nummern für sein Programm zu engagieren. Oliver Skreinig, der jüngste Zirkusdirektor Europas, präsentiert liebevoll seine tierischen Freunde. Die Fans von Eddy Carello haben den Zirkus Royal «gezwungen», ihn mit seinen genialen Jonglage-Nummern auch für das Wasserprogramm zu engagieren. Die liebenswürdige Josy Caselly zeigt in der Luft, aber auch mit den Tauben ihre Begabungen

Foto: zVg

und ihren Charme. Im zweiten Teil lernen die Besucher Neptuns Zorn, geraubte Meerjungfrauen, aber auch die Verwandlung der Meerjungfrau in eine temperamentvolle Hula-Hoop-Artistin – Emi Velkova – kennen. All dies wird präsentiert und umrahmt vom Show-Ballett, das ebenfalls im Kubanischen Staatszirkus ausgebildet wurde. (mz) Zirkusplatz Wettingen, Freitag, 28. März, 15 Uhr, 20 Uhr; Samstag, 29. März, 15 Uhr, 20 Uhr; Sonntag, 30. März, 11 Uhr, 15 Uhr. Infos unter www.circusroyal.ch.


WETTINGEN

5

Wo die Augen bei

der Suche versagen, finden Nasen sagt Zumkeller. Dann sei es aber eine sehr befriedigende Arbeit. «Weil man einen Sinn dahinter sieht», erklärt sie. Jeden Montagnachmittag haben die Vereinsmitglieder Reviertraining. Hinzu kommt Gehorsamstraining.

Am Sonntag nahmen acht Mitglieder des Vereins Hundesport «Tägerhard» Wettingen mit ihren Vierbeinern im Hüttiker Wald an der Sanitätshundeprüfung teil.

WER GANZ ANGEFRESSEN IST, macht nach bzw. nebst dem Training im Verein bei REDOG mit (sh. Box), wo Hunde und Besitzer im Pikett bereitstehen und im Ernstfall von REGA, Rotkreuz und Militär aufgeboten werden, um Vermisste im Gelände oder in Trümmern – zum Beispiel nach einem Erdbe-

SUSANNE KARRER

Ein Sanitätshund wird in gerader Linie ins Gelände geschickt, wo er nach vermissten Personen oder Gegenständen sucht. Sobald das abzusuchende Gebiet erreicht ist, pfeift der Hundebesitzer den Hund zurück und schickt ihn ein Stück weiter vorne wieder in gerader Linie in den Wald – macht einen sogenannten «Schlag». Soweit die Theorie. Bei der Prüfung wurde aber deutlich, dass viele Faktoren den geregelten Ablauf einer Suchaktion behindern können. So mussten die Hundehalter ihre Tiere manchmal um Hindernisse wie Holzbeigen oder dichtes Gestrüpp herumführen, manche Hunde mochten an diesem Tag auch nicht gerade in den Wald laufen oder wurden durch irgendwelche Gerüche abgelenkt und trabten kreuz und quer durch den Wald. Dann hiess es Ruhe bewahren, vor allem beim Prüfling. Denn die Tiere spürten die Anspannung ihres Herrchens oder Frauchens und reagierten entsprechend. Um einen Fund anzuzeigen, nehmen die Hunde einen geflochtenen Anhänger am Halsband in

ben – zu suchen. Rund 550 Mitglieder sind bei REDOG, davon sind aber nur rund 40 einsatzfähig für die Geländesuche, denn die Anforderungen sind hoch und die Einsätze hart. Sie können den ganzen Tag dauern, bei jeder Witterung. Um bei REDOG mitmachen zu können, muss man sehr fit sein, mit GPS-Navigation umgehen können, Erste Hilfe beherrschen und wissen, wie man sich abseilt. «Man muss vergiftet sein, sonst macht man das nicht», sagt Zumkeller schmunzelnd. Sie muss es wissen – sie war 20 Jahre lang im Zentralvorstand.

SANITÄTS- UND SUCHHUNDE BEI HTW UND REDOG

Den gut im Gebüsch versteckten der Schnauze bei Hundeführerin Angela

Rucksack hat Hündin Chayenne trotzdem gefunden und mit dem Bringsel in Stenger Meldung gemacht. Fotos: ska

die Schnauze, das sogenannte «Bringsel». In der angespannten Prüfungssituation kam manch ein Hund mit dem Bringsel zurück, ohne etwas gefunden zu haben, aber in der Erwartung einer Belohnung. «Das ist die grösste Schwierigkeit: Dass der Hund das Bringsel nicht nach jedem Schlag in den Mund nimmt, um seinem Besitzer Freude zu machen», erklärt auch Margrit Zumkeller, Übungsleiterin Sanitätshunde beim Verein. Bei Hundesport «Tägerhard» Wettingen können

die rund 150 Mitglieder die Grundausbildung ihres Hundes zum Sanitätshund absolvieren. Geprüft wird in drei Kategorien, wobei in der höchsten Kategorie ein grösseres Gebiet in kürzerer Zeit abgesucht werden muss. Ein offizieller Prüfer beurteilt, ob die Prüfung bestanden wurde. Dabei zählt nicht nur, ob der Hund alle Figuranten und die ausgelegte Tasche findet, sondern auch, ob er das Gebiet lückenlos absucht, wie gut er auf Befehle hört oder wie schnell er läuft und reagiert.

FIGURENTHEATER WETTINGEN: «DAS ROTE NASHORN» Ein kleines rotes

Wirklichkeit? «Das rote Nashorn» mit Hansueli Trüb ist die erste Regiearbeit von Sven Mathiasen, CoLeiter des Figurentheaters Wettingen. Ab 5 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 22. März, 16 Uhr; Sonntag, 23. März, 11 Uhr.

DIE HOHE KUNST besteht zudem

darin, dass der Besitzer seinen Hund richtig lesen kann. Hat der Vierbeiner Witterung aufgenom- Sanitätshund wird per Kommando ins Gelände geschickt. men und ist einem Fund auf der Spur, kann ein Pfiff oder Rückruf fatal sein. «Hundeführer und Bei der Prüfung am Sonntag wa- nen und einen Rucksack auf Hund sind immer ein Team, sonst ren acht Sanitätshunde auf dem dem Gelände zu finden und den funktioniert es nicht», sagt Mar- Hüttikerberg und zwölf Such- Hundeführer zu ihnen zu führen. Beide Prüfungen gehören grit Zumkeller. «Man muss gern hunde in Obersiggenthal im Einmit dem Hund arbeiten, das ist satz. In 30 Minuten durchkämm- zur Grundausbildung für den ganz wichtig.» Das Training ist in- ten die Hunde mit System ein schweizweit anerkannten Getensiv – sowohl für das Tier als Revier von 120 mal 400 Meter ländesuchhund von REDOG. (ska) auch für den Menschen. Fit müsse und legten dabei rund vier Kilo- Infos unter htw-wettingen.ch und man sein und sehr viel Zeit haben, meter zurück. Es galt, drei Perso- www.redog.ch

VERMISCHTES

Zoologe und Nashorn.

Foto: zVg

Nashorn zieht eine grosse Kiste auf die Bühne und bleibt plötzlich stehen. Der Kiste entsteigt der Zoologe Heinrich. Wo sind sie gelandet? Weit und breit kein Haus, kein Baum, nichts zu sehen. Ihre Kiste ist plötzlich so schwer, dass sie keiner mehr ziehen mag. Sie kommen nicht mehr vom Fleck, komische Dinge geschehen und der Proviant geht auch langsam zur Neige. Wird der seltsame Traum zur

man sich auf dem Lindenplatz in Wettingen (vis-à-vis Kirche St. Sebastian) mit Bündner Gerstensuppe oder feinen Grillwürsten kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gibt es wie immer das legendäre Lägere Bräu und verschiedene Wettinger Weine und Mineral. InHARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Die fos: www.hwk.ch. Lindenplatz, Harmonie Wettingen-Kloster lädt Samstag, 29. März, ab 17 Uhr. zum ersten Harmonie-Träff im 2014 ein: Die musikalische Unter- ABSAGE VHS-KURS A 17 «Trends in haltung wird in diesem Monat von der Berufswelt» musste mangels «Arwyna» gestellt. Ab 17 Uhr kann Interessenten abgesagt werden.

JAHRESKONZERT DES AKKORDEONORCHESTERS EGLOFF Am Samstag,

22. März, findet das traditionelle Jahreskonzert im Tägi statt. Die Spieler werden unter der Leitung von Brigitte Meier-Egloff ihr Bestes geben und auch die Schülergruppe freut sich über viel Applaus. Zu hören sind verschiedene Ohrwürmer von ABBA, Bonnie M., Queen etc. Tombola. Um 19 Uhr ist Saalöffnung mit Snack- und Getränkebuffet, und um 20 Uhr Konzertbeginn. Tägi, Samstag, 22. März, 20 Uhr. Akkordeon-Jahreskonzert.

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WETTINGEN

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Wo die Augen bei

der Suche versagen, finden Nasen sagt Zumkeller. Dann sei es aber eine sehr befriedigende Arbeit. «Weil man einen Sinn dahinter sieht», erklärt sie. Jeden Montagnachmittag haben die Vereinsmitglieder Reviertraining. Hinzu kommt Gehorsamstraining.

Am Sonntag nahmen acht Mitglieder des Vereins Hundesport «Tägerhard» Wettingen mit ihren Vierbeinern im Hüttiker Wald an der Sanitätshundeprüfung teil.

WER GANZ ANGEFRESSEN IST, macht nach bzw. nebst dem Training im Verein bei REDOG mit (sh. Box), wo Hunde und Besitzer im Pikett bereitstehen und im Ernstfall von REGA, Rotkreuz und Militär aufgeboten werden, um Vermisste im Gelände oder in Trümmern – zum Beispiel nach einem Erdbe-

SUSANNE KARRER

Ein Sanitätshund wird in gerader Linie ins Gelände geschickt, wo er nach vermissten Personen oder Gegenständen sucht. Sobald das abzusuchende Gebiet erreicht ist, pfeift der Hundebesitzer den Hund zurück und schickt ihn ein Stück weiter vorne wieder in gerader Linie in den Wald – macht einen sogenannten «Schlag». Soweit die Theorie. Bei der Prüfung wurde aber deutlich, dass viele Faktoren den geregelten Ablauf einer Suchaktion behindern können. So mussten die Hundehalter ihre Tiere manchmal um Hindernisse wie Holzbeigen oder dichtes Gestrüpp herumführen, manche Hunde mochten an diesem Tag auch nicht gerade in den Wald laufen oder wurden durch irgendwelche Gerüche abgelenkt und trabten kreuz und quer durch den Wald. Dann hiess es Ruhe bewahren, vor allem beim Prüfling. Denn die Tiere spürten die Anspannung ihres Herrchens oder Frauchens und reagierten entsprechend. Um einen Fund anzuzeigen, nehmen die Hunde einen geflochtenen Anhänger am Halsband in

ben – zu suchen. Rund 550 Mitglieder sind bei REDOG, davon sind aber nur rund 40 einsatzfähig für die Geländesuche, denn die Anforderungen sind hoch und die Einsätze hart. Sie können den ganzen Tag dauern, bei jeder Witterung. Um bei REDOG mitmachen zu können, muss man sehr fit sein, mit GPS-Navigation umgehen können, Erste Hilfe beherrschen und wissen, wie man sich abseilt. «Man muss vergiftet sein, sonst macht man das nicht», sagt Zumkeller schmunzelnd. Sie muss es wissen – sie war 20 Jahre lang im Zentralvorstand.

SANITÄTS- UND SUCHHUNDE BEI HTW UND REDOG

Den gut im Gebüsch versteckten der Schnauze bei Hundeführerin Angela

Rucksack hat Hündin Chayenne trotzdem gefunden und mit dem Bringsel in Stenger Meldung gemacht. Fotos: ska

die Schnauze, das sogenannte «Bringsel». In der angespannten Prüfungssituation kam manch ein Hund mit dem Bringsel zurück, ohne etwas gefunden zu haben, aber in der Erwartung einer Belohnung. «Das ist die grösste Schwierigkeit: Dass der Hund das Bringsel nicht nach jedem Schlag in den Mund nimmt, um seinem Besitzer Freude zu machen», erklärt auch Margrit Zumkeller, Übungsleiterin Sanitätshunde beim Verein. Bei Hundesport «Tägerhard» Wettingen können

die rund 150 Mitglieder die Grundausbildung ihres Hundes zum Sanitätshund absolvieren. Geprüft wird in drei Kategorien, wobei in der höchsten Kategorie ein grösseres Gebiet in kürzerer Zeit abgesucht werden muss. Ein offizieller Prüfer beurteilt, ob die Prüfung bestanden wurde. Dabei zählt nicht nur, ob der Hund alle Figuranten und die ausgelegte Tasche findet, sondern auch, ob er das Gebiet lückenlos absucht, wie gut er auf Befehle hört oder wie schnell er läuft und reagiert.

FIGURENTHEATER WETTINGEN: «DAS ROTE NASHORN» Ein kleines rotes

Wirklichkeit? «Das rote Nashorn» mit Hansueli Trüb ist die erste Regiearbeit von Sven Mathiasen, CoLeiter des Figurentheaters Wettingen. Ab 5 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 22. März, 16 Uhr; Sonntag, 23. März, 11 Uhr.

DIE HOHE KUNST besteht zudem

darin, dass der Besitzer seinen Hund richtig lesen kann. Hat der Vierbeiner Witterung aufgenom- Sanitätshund wird per Kommando ins Gelände geschickt. men und ist einem Fund auf der Spur, kann ein Pfiff oder Rückruf fatal sein. «Hundeführer und Bei der Prüfung am Sonntag wa- nen und einen Rucksack auf Hund sind immer ein Team, sonst ren acht Sanitätshunde auf dem dem Gelände zu finden und den funktioniert es nicht», sagt Mar- Hüttikerberg und zwölf Such- Hundeführer zu ihnen zu führen. Beide Prüfungen gehören grit Zumkeller. «Man muss gern hunde in Obersiggenthal im Einmit dem Hund arbeiten, das ist satz. In 30 Minuten durchkämm- zur Grundausbildung für den ganz wichtig.» Das Training ist in- ten die Hunde mit System ein schweizweit anerkannten Getensiv – sowohl für das Tier als Revier von 120 mal 400 Meter ländesuchhund von REDOG. (ska) auch für den Menschen. Fit müsse und legten dabei rund vier Kilo- Infos unter htw-wettingen.ch und man sein und sehr viel Zeit haben, meter zurück. Es galt, drei Perso- www.redog.ch

VERMISCHTES

Zoologe und Nashorn.

Foto: zVg

Nashorn zieht eine grosse Kiste auf die Bühne und bleibt plötzlich stehen. Der Kiste entsteigt der Zoologe Heinrich. Wo sind sie gelandet? Weit und breit kein Haus, kein Baum, nichts zu sehen. Ihre Kiste ist plötzlich so schwer, dass sie keiner mehr ziehen mag. Sie kommen nicht mehr vom Fleck, komische Dinge geschehen und der Proviant geht auch langsam zur Neige. Wird der seltsame Traum zur

man sich auf dem Lindenplatz in Wettingen (vis-à-vis Kirche St. Sebastian) mit Bündner Gerstensuppe oder feinen Grillwürsten kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gibt es wie immer das legendäre Lägere Bräu und verschiedene Wettinger Weine und Mineral. InHARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Die fos: www.hwk.ch. Lindenplatz, Harmonie Wettingen-Kloster lädt Samstag, 29. März, ab 17 Uhr. zum ersten Harmonie-Träff im 2014 ein: Die musikalische Unter- ABSAGE VHS-KURS A 17 «Trends in haltung wird in diesem Monat von der Berufswelt» musste mangels «Arwyna» gestellt. Ab 17 Uhr kann Interessenten abgesagt werden.

JAHRESKONZERT DES AKKORDEONORCHESTERS EGLOFF Am Samstag,

22. März, findet das traditionelle Jahreskonzert im Tägi statt. Die Spieler werden unter der Leitung von Brigitte Meier-Egloff ihr Bestes geben und auch die Schülergruppe freut sich über viel Applaus. Zu hören sind verschiedene Ohrwürmer von ABBA, Bonnie M., Queen etc. Tombola. Um 19 Uhr ist Saalöffnung mit Snack- und Getränkebuffet, und um 20 Uhr Konzertbeginn. Tägi, Samstag, 22. März, 20 Uhr. Akkordeon-Jahreskonzert.

Foto: zVg


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

WETTINGEN

NAB erfreut über gutes Ergebnis

Wettingen will Wohnqualität

Mit einem Jahresgewinn von 107 Mio. Franken erzielte die Neue Aargauer Bank AG (NAB) in einem schwierigen Umfeld ein erfreuliches Ergebnis. «Der Jahresgewinn von 107 Millionen Franken in einem anspruchsvollen Umfeld ist erfreulich. Mit dem kräftigen Wachstum von 1,2 Milliarden Franken bei den Kundengeldern haben wir 2013 ein starkes Zeichen gesetzt und konnten das Anlagegeschäft strategiekonform signifikant ausbauen», sagt CEO Peter Bühlmann zum Geschäftsergebnis. Das grosse Vertrauen, attraktive Produkte und die hohe Beratungskompetenz führten zu einem Wachstum der Kundengelder von 1,2 Mrd. (+ 9,7 %) auf 13,7 Mrd. Der Bestand an Spar- und Anlagegeldern nahm um 376,9 Mio. (+ 5,0 %) zu, die übrigen Kundengelder stiegen um 778,6 Mio. (+ 16,6 %) und die Kassenobligationen erhöhten sich um 53,2 Mio. (+ 26,6 %). Die NAB ist bei den Hypotheken um 266,8 Mio. (+ 1,5 %) auf 18,4 Mrd. nachhaltig gewachsen und hat sich dabei auf Eigenheimfinanzierungen und das klassische Firmenkundengeschäft fokussiert. Der Anstieg der Immobilienpreise im Aargau basiert auf realen Faktoren wie der Zuwanderung und der hohen Standort-Attraktivität, liegt aber leicht unter dem Schweizer Durchschnitt. DIE NAB REDUZIERTE den Geschäftsaufwand durch striktes Kostenmanagement, Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen um 4,2 % auf 191,3 Mio. Der Sachaufwand sank um 5,8 %, der Personal-

Nach der erfolgreichen Abstimmung über die Ausscheidung der Baurechtsfläche mit Grenzbereinigung und flächengleichem Landabtausch können GGW und Pro Familia nun kostengünstige Wohnungen erstellen. SUSANNE KARRER

Peter Bühlmann, CEO der NAB, sprach zum Geschäftsergebnis. aufwand um 2,7 %. Die weiterhin tiefen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste von netto 5,4 Mio. tragen ebenfalls zum erfreulichen Jahresergebnis bei. Mit Steuern von 24,3 Mio. ist die NAB eine der grössten Steuerzahlerinnen im Aargau. Die Umsetzung der 2012 definierten Strategie ist bisher plangemäss verlaufen. «Wir wollen 2014 im Anlage- und Firmenkundengeschäft weiter wachsen, Neukunden gewinnen und bei den bestehenden Kunden vermehrt zur Hauptbank werden», sagt Bühlmann zu den Schwerpunkten 2014. Mit der Bildung der Abteilung Online-Services investiert die NAB in den Ausbau des wachsenden Marktes des Online-Bankings. Und mit der Kooperation mit Immoscout24 wird die grösste digitale Immobilienplattform im Aargau, NABHOME, weiter ausgebaut. Die Vision der NAB ist es, die Bank erster Wahl im Aargau zu sein. Im vergangenen Jahr verlieh eine unabhängige Experten-Jury der NAB den Swiss-HR-Award. Im Anlagebereich wird die Beratungskompetenz auf höchstem Niveau

Foto: zVg

von immer mehr Kunden genutzt. Im Firmenkundenbereich hat die NAB mit jedem zweiten KMU im Aargau eine Geschäftsbeziehung und wird dank einem optimierten Betreuungsmodell weiter wachsen. Die NAB rechnet für 2014 mit einer weiteren Aufhellung der globalen Konjunkturperspektive und mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,5 %, wobei die Schwellenländer erneut den grössten Beitrag zum Wachstum leisten dürften. Davon wird auch die Schweizer Wirtschaft profitieren. In den USA, der Eurozone und in der Schweiz dürften die Leitzinsen nach wie vor auf tiefem Niveau verharren, was die konjunkturelle Erholung unterstützt. Diese Entwicklungen werden auch die Konjunktur im Aargau positiv beeinflussen und die Aargauer Exporte unterstützen. Die Immobilienpreise im Aargau werden zwar weiter steigen, liegen aber im schweizweiten Vergleich unter dem Durchschnitt. Der Aargau bleibt auch im 2014 schweizweit einer der attraktivsten Wirtschafs- und Wohnkantone. (ck)

KINDERSCHWIMMKURSE IN DEN FRÜHLINGSFERIEN

Ferien-Schwimmkurse im Tägi.

Foto: zVg

In den Frühlingsferien werden wieder Kinderschwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene im Tägi angeboten. Zielsetzung ist, dass Kinder schwimmen lernen oder ihre bereits vorhandenen schwimmerischen Fähigkeiten verbessern. Die Kurse finden statt in der Woche 15 (1. Ferienwoche), von Montag, 7. April, bis Freitag, 11.

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April, zwischen 10.15 und 13.15 Uhr. Leitung: Fabian Urfer. Dauer: fünf Lektionen zu 30 Minuten. Kosten für eine Woche: 80 Franken (Kinder ab 6 Jahren und Begleitpersonen müssen zusätzlich Hallenbadeintritt bezahlen). Anmeldung bis Freitag, 28. März, an Katharina Urfer, Weinbergstrasse 14a, 5430 Wettingen, oder per Mail an k.urfer@sc-taegi.ch. (ku)

Nach der Inpflichtnahme von Hermann Steiner (SVP) und der Annahme aller Einbürgerungsgesuche reichte Leo Scherer (SP/Wetti Grüen) im Namen seiner Fraktion einen Vorstoss zum Unterschreiben herum, damit die Kompetenz, das Gemeindebürgerrecht zu vergeben, künftig dem Gemeinderat und nicht mehr dem Einwohnerrat übertragen wird. Anschliessend gingen die 48 anwesenden Einwohnerräte zum Haupttraktandum über – der Abgabe von Bauland im Baurecht an die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familia, Baden. Christian Wassmer von der Finanzkommission rekapitulierte: Am 8. September 2011 hatte der Einwohnerrat entschieden, den noch unbebauten Teil der Parzelle Nr. 1132 der GGW und Pro Familia zur Verfügung zu stellen. Am 5. September 2013 hat der Einwohnerrat der Umzonung in WG4 zugestimmt. Die Institutionen planen, auf dem Areal kostengünstige Wohnungen für Familien und ältere Personen zu erstellen. Baubeginn ist 2017 geplant, die Wohnungen sollen im Frühjahr 2019 bezugsbereit sein. An der Einwohnerratssitzung wurde über Details und die finalen Baurechtsverträge abgestimmt. So soll zum einen die Grenze zwischen den Grundstücken der Einwohnergemeinde und der GGW flächenneutral angepasst und die künftige Baurechtsfläche als Parzelle ausgeschieden werden. Das Baurecht soll für 99 Jahre abgeschlossen werden und der Baurechtszins alle 5 Jahre angepasst werden. Der Landwert ist bei 1100 Franken angesetzt (und nicht bei den marktüblichen 1200 Franken), und erscheine unter dem Gesichtspunkt der Gemeinnützigkeit akzeptabel, schloss Wassmer. Die

FiKo empfahl alle drei Beschlüsse – die Bereinigung, den Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde und der GGW sowie den Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde und Pro Familia – zur Annahme. LEO SCHERER ERGRIFF ALS ERSTER

das Wort und stellte fest, dass die Fraktion SP/WettiGrüen den Anliegen positiv gegenüberstehe, mit einem grundsätzlichen Antrag: Die Fraktion finde, dass der Baurechtszins unerhört hoch sei. Erworben wurde das Land für 130 Franken pro Quadratmeter. Gemäss der Teuerung wären das heute 200, und nicht 1100 Franken. «Wir sind der Meinung, das ist überrissen.» Eine Rendite von 11 Prozent, wenn es um Wohnungen für Betagte und Familien gehe, sei unanständig hoch, so Scherer. Die Fraktion stelle daher den Antrag, den Landwertpreis auf 200 Franken festzusetzen. Die übrigen Fraktionen standen dem Anliegen ebenfalls positiv gegenüber – dem Antrag von SP/WettiGrüen stimmten allerdings nicht alle zu. Thomas Wolf sagte, für die SVP sei der Baulandpreis nachvollziehbar. Und auch Jürg Rüfenacht stellte fest, dass die CVP nicht sehe, dass der Landwertpreis willkürlich festgelegt worden sei: «Wenn man schaut, zu welchen Preisen sonst Land in dieser Region gehandelt wird, ist das durchaus ein fairer Preis.» Marie-Louise Reinert (EVP) erschienen Leo Scherers Ausführungen nach eigenen Worten zwar plausibel, doch: «Wir sehen keine Möglichkeit, das zu ändern.» Leo Scherer meldete sich nochmals zu Wort: Der Liegenschaftenmarkt sei komplex und der Markt für Sozialwohnungsbau sehe sicher anders aus als der Markt für Luxuswohnungsbau. Es gehe um das grundlegende Denken. «Sagt doch einfach: Wir machen Wohnungsbau und lasst das soziale weg!» Woraufhin Jürg Rüfenacht konterte, dass bei diesem Projekt niemand von sozialem Wohnungsbau spreche. In den Verträgen werde in der Ausgangslage von «kostengünstigen Wohnungen für Ältere und Familien» gesprochen. Leo Scherer gab zu: «Wir haben keine Definition, was ‹kostengünstig› ist.» Gemeindeammann Markus Dieth versuchte die Wogen zu glätten: «Ich denke, das ist ein erfreuliches Projekt zwischen Baden und

Wettingen.» Vor allem die Durchmischung von Familien, Alter und arwo-Wohnungen wurde von allen sehr begrüsst. Scherer passte den Antrag schliesslich an auf eine Senkung auf 500 Franken an – er wurde aber dennoch mit 17 Ja- bei 30 NeinStimmen und 1 Enthaltung abgelehnt. Den unbestrittenen drei Punkten – der Ausscheidung der Baurechtsfläche mit Grenzbereinigung und flächengleichem Landabtausch, dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen und dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Baugenossenschaft Pro Familia, Baden – wurde mit grossem Mehr zugestimmt. DIE MOTION DER FDP betreffend transparenter Kommunikation des Finanzplans wurde vom Gemeinderat abgelehnt mit der Begründung, dass sie nicht notwendig sei. Der Finanzplan werde jährlich überarbeitet, Anfang und Mitte Amtsperiode vorgelegt und seit einigen Jahren auch online aufgeschaltet. Die Motionäre waren einverstanden. Auch die Motion von Heinz Graf (BDP) betreffend «Vollständiger Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» wurde nach dem Antrag zur Abstimmung durch Michael Merkli (BDP) mit 15 Ja- zu 32Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt. Marie-Louise Reinert (EVP) freute sich: «Ich habe noch nie ein so klares Bekenntnis der Verteidigung der Wettinger Bevölkerung gegen den regionalen Verkehr gehört.» Mit den Antworten des Gemeinderats bezüglich der Interpellation von Christian Wassmer (CVP) betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung war der Interpellant nicht zufrieden: Kostenfragen seien offen geblieben und die Dringlichkeit sei nicht anerkannt worden. Er reiche daher eine Motion ein mit bisher 27 Mitunterzeichnenden, um Druck auf den Gemeinderat auszuüben. Gemeinderätin Yvonne Feri stellte zumindest fest, dass die Tarifordnung seit Verfassen der Antwort angepasst worden sei und Raumanpassungen vorgenommen wurden. Man höre sich aber bei der Motion wieder.

Ebenezer Mireku plant den Aufbau der ghanaischen Eisenbahn.

Foto: zVg

Entwicklung, Wachstum, Fortschritt Am Freitag, 21. März, ist der Oltener Filmemacher Bruno Moll im Kino Orient in Baden-Wettingen zu Gast. In seinem Dokumentarfilm «Take Off» setzt er sich am Beispiel von Ghana mit Fragen der Entwicklung, des Wachstums und des Fortschritts auseinander und zeigt ein Afrika im Aufwind. Im Zentrum des Films steht Ebenezer Mireku, der an der Hochschule St. Gallen doktorierte und – zurück in seinem Heimatland – ein gigantisches Projekt verfolgt: den Neuund Wiederaufbau der ghanaischen Eisenbahn. Über Begegnungen mit anderen Einheimischen in verschiedensten Positionen fügt sich allmählich das Bild einer Gesellschaft, die bereit ist, abzuheben. Im Gespräch nach dem Film erzählt Bruno Moll von seinen Erfahrungen beim Drehen in Ghana und von Ebenezer Mireku, den er schon seit vielen Jahren filmisch begleitet. Filmbeginn: 20 Uhr, Gespräch im Anschluss. Reservationen unter Tel. 056 430 12 39 sind erwünscht.

GHANA GILT ALS MUSTERLAND in Westafrika – demokratisch, offen, ehrgeizig. Ghanas Regierung ist stolz und verweist gern auf die gute Regierungsführung: auf den besten Rechtsstaat in Westafrika und vor allem auf das stabile Wirtschaftswachstum – trotz der weltweiten Finanzkrise. Die Regierung ist fest entschlossen, speziell durch den Ausbau des industriellen Sektors, eine schnellere sozioökonomische Entwicklung zu erreichen. Ebenezer Mireku stammt aus einem ghanaischen Dschungeldorf. Über Umwege schaffte er es, 1988 an der Hochschule St. Gallen zu doktorieren. Anschliessend kehrte Ebenezer Mireku in sein Heimatland zurück, um als Unternehmer seine erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Seit einigen Jahren kämpft er leidenschaftlich für die Verwirklichung seines grossen Projekts: den Neubau eines Teils der ghanaischen Eisenbahn. Die Bahnstrecke soll in der ganzen Region einen Entwicklungsschub auslösen. «Take Off» ist eine Reise durch ein Land voller Hoffnungen. (bs)

STEHENDE KOLONNE ÜBERHOLT UND VERUNFALLT Ein Motorradfahrer überholte innerorts eine stehende Kolonne und übersah, dass ein Auto einmündete. Bei der folgenden Kollision wurde er verletzt. Motorradfahrern wird diese Situation immer wieder zum Verhängnis: Um schneller voranzukommen, überholt der flinke Zweiradfahrer eine Kolonne. Dabei übersieht er ein abbiegendes Fahrzeug und kollidiert damit. Genau dies passierte am Montag, 10. März, gegen 17.30 Uhr auf der Landstrasse in Wettingen. In Richtung Zentrum hatte sich eine stehende Kolonne gebildet, was den 38-jährigen Fahrer einer Ducati zum Überholen verleitete. Gleichzeitig wartete beim rechts

einmündenden Kreuzkapellenweg eine Automobilistin, welche nach links in Richtung Autobahnanschluss einbiegen wollte. Eine Automobilistin in der Kolonne ermöglichte ihr dieses Manöver, was der von hinten herannahende Motorradfahrer offensichtlich übersah. In der Folge prallte er frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Beim Sturz erlitt der Motorradfahrer Beinverletzungen. Am Motorrad sowie an den beiden Autos entstand ein Sachschaden von etwa 8000 Franken. Die Kantonspolizei verzeigte den Motorradfahrer und nahm ihm den Führerausweis zu handen des Strassenverkehrsamtes ab. (bg)


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

WETTINGEN

NAB erfreut über gutes Ergebnis

Wettingen will Wohnqualität

Mit einem Jahresgewinn von 107 Mio. Franken erzielte die Neue Aargauer Bank AG (NAB) in einem schwierigen Umfeld ein erfreuliches Ergebnis. «Der Jahresgewinn von 107 Millionen Franken in einem anspruchsvollen Umfeld ist erfreulich. Mit dem kräftigen Wachstum von 1,2 Milliarden Franken bei den Kundengeldern haben wir 2013 ein starkes Zeichen gesetzt und konnten das Anlagegeschäft strategiekonform signifikant ausbauen», sagt CEO Peter Bühlmann zum Geschäftsergebnis. Das grosse Vertrauen, attraktive Produkte und die hohe Beratungskompetenz führten zu einem Wachstum der Kundengelder von 1,2 Mrd. (+ 9,7 %) auf 13,7 Mrd. Der Bestand an Spar- und Anlagegeldern nahm um 376,9 Mio. (+ 5,0 %) zu, die übrigen Kundengelder stiegen um 778,6 Mio. (+ 16,6 %) und die Kassenobligationen erhöhten sich um 53,2 Mio. (+ 26,6 %). Die NAB ist bei den Hypotheken um 266,8 Mio. (+ 1,5 %) auf 18,4 Mrd. nachhaltig gewachsen und hat sich dabei auf Eigenheimfinanzierungen und das klassische Firmenkundengeschäft fokussiert. Der Anstieg der Immobilienpreise im Aargau basiert auf realen Faktoren wie der Zuwanderung und der hohen Standort-Attraktivität, liegt aber leicht unter dem Schweizer Durchschnitt. DIE NAB REDUZIERTE den Geschäftsaufwand durch striktes Kostenmanagement, Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen um 4,2 % auf 191,3 Mio. Der Sachaufwand sank um 5,8 %, der Personal-

Nach der erfolgreichen Abstimmung über die Ausscheidung der Baurechtsfläche mit Grenzbereinigung und flächengleichem Landabtausch können GGW und Pro Familia nun kostengünstige Wohnungen erstellen. SUSANNE KARRER

Peter Bühlmann, CEO der NAB, sprach zum Geschäftsergebnis. aufwand um 2,7 %. Die weiterhin tiefen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste von netto 5,4 Mio. tragen ebenfalls zum erfreulichen Jahresergebnis bei. Mit Steuern von 24,3 Mio. ist die NAB eine der grössten Steuerzahlerinnen im Aargau. Die Umsetzung der 2012 definierten Strategie ist bisher plangemäss verlaufen. «Wir wollen 2014 im Anlage- und Firmenkundengeschäft weiter wachsen, Neukunden gewinnen und bei den bestehenden Kunden vermehrt zur Hauptbank werden», sagt Bühlmann zu den Schwerpunkten 2014. Mit der Bildung der Abteilung Online-Services investiert die NAB in den Ausbau des wachsenden Marktes des Online-Bankings. Und mit der Kooperation mit Immoscout24 wird die grösste digitale Immobilienplattform im Aargau, NABHOME, weiter ausgebaut. Die Vision der NAB ist es, die Bank erster Wahl im Aargau zu sein. Im vergangenen Jahr verlieh eine unabhängige Experten-Jury der NAB den Swiss-HR-Award. Im Anlagebereich wird die Beratungskompetenz auf höchstem Niveau

Foto: zVg

von immer mehr Kunden genutzt. Im Firmenkundenbereich hat die NAB mit jedem zweiten KMU im Aargau eine Geschäftsbeziehung und wird dank einem optimierten Betreuungsmodell weiter wachsen. Die NAB rechnet für 2014 mit einer weiteren Aufhellung der globalen Konjunkturperspektive und mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,5 %, wobei die Schwellenländer erneut den grössten Beitrag zum Wachstum leisten dürften. Davon wird auch die Schweizer Wirtschaft profitieren. In den USA, der Eurozone und in der Schweiz dürften die Leitzinsen nach wie vor auf tiefem Niveau verharren, was die konjunkturelle Erholung unterstützt. Diese Entwicklungen werden auch die Konjunktur im Aargau positiv beeinflussen und die Aargauer Exporte unterstützen. Die Immobilienpreise im Aargau werden zwar weiter steigen, liegen aber im schweizweiten Vergleich unter dem Durchschnitt. Der Aargau bleibt auch im 2014 schweizweit einer der attraktivsten Wirtschafs- und Wohnkantone. (ck)

KINDERSCHWIMMKURSE IN DEN FRÜHLINGSFERIEN

Ferien-Schwimmkurse im Tägi.

Foto: zVg

In den Frühlingsferien werden wieder Kinderschwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene im Tägi angeboten. Zielsetzung ist, dass Kinder schwimmen lernen oder ihre bereits vorhandenen schwimmerischen Fähigkeiten verbessern. Die Kurse finden statt in der Woche 15 (1. Ferienwoche), von Montag, 7. April, bis Freitag, 11.

7

April, zwischen 10.15 und 13.15 Uhr. Leitung: Fabian Urfer. Dauer: fünf Lektionen zu 30 Minuten. Kosten für eine Woche: 80 Franken (Kinder ab 6 Jahren und Begleitpersonen müssen zusätzlich Hallenbadeintritt bezahlen). Anmeldung bis Freitag, 28. März, an Katharina Urfer, Weinbergstrasse 14a, 5430 Wettingen, oder per Mail an k.urfer@sc-taegi.ch. (ku)

Nach der Inpflichtnahme von Hermann Steiner (SVP) und der Annahme aller Einbürgerungsgesuche reichte Leo Scherer (SP/Wetti Grüen) im Namen seiner Fraktion einen Vorstoss zum Unterschreiben herum, damit die Kompetenz, das Gemeindebürgerrecht zu vergeben, künftig dem Gemeinderat und nicht mehr dem Einwohnerrat übertragen wird. Anschliessend gingen die 48 anwesenden Einwohnerräte zum Haupttraktandum über – der Abgabe von Bauland im Baurecht an die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familia, Baden. Christian Wassmer von der Finanzkommission rekapitulierte: Am 8. September 2011 hatte der Einwohnerrat entschieden, den noch unbebauten Teil der Parzelle Nr. 1132 der GGW und Pro Familia zur Verfügung zu stellen. Am 5. September 2013 hat der Einwohnerrat der Umzonung in WG4 zugestimmt. Die Institutionen planen, auf dem Areal kostengünstige Wohnungen für Familien und ältere Personen zu erstellen. Baubeginn ist 2017 geplant, die Wohnungen sollen im Frühjahr 2019 bezugsbereit sein. An der Einwohnerratssitzung wurde über Details und die finalen Baurechtsverträge abgestimmt. So soll zum einen die Grenze zwischen den Grundstücken der Einwohnergemeinde und der GGW flächenneutral angepasst und die künftige Baurechtsfläche als Parzelle ausgeschieden werden. Das Baurecht soll für 99 Jahre abgeschlossen werden und der Baurechtszins alle 5 Jahre angepasst werden. Der Landwert ist bei 1100 Franken angesetzt (und nicht bei den marktüblichen 1200 Franken), und erscheine unter dem Gesichtspunkt der Gemeinnützigkeit akzeptabel, schloss Wassmer. Die

FiKo empfahl alle drei Beschlüsse – die Bereinigung, den Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde und der GGW sowie den Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde und Pro Familia – zur Annahme. LEO SCHERER ERGRIFF ALS ERSTER

das Wort und stellte fest, dass die Fraktion SP/WettiGrüen den Anliegen positiv gegenüberstehe, mit einem grundsätzlichen Antrag: Die Fraktion finde, dass der Baurechtszins unerhört hoch sei. Erworben wurde das Land für 130 Franken pro Quadratmeter. Gemäss der Teuerung wären das heute 200, und nicht 1100 Franken. «Wir sind der Meinung, das ist überrissen.» Eine Rendite von 11 Prozent, wenn es um Wohnungen für Betagte und Familien gehe, sei unanständig hoch, so Scherer. Die Fraktion stelle daher den Antrag, den Landwertpreis auf 200 Franken festzusetzen. Die übrigen Fraktionen standen dem Anliegen ebenfalls positiv gegenüber – dem Antrag von SP/WettiGrüen stimmten allerdings nicht alle zu. Thomas Wolf sagte, für die SVP sei der Baulandpreis nachvollziehbar. Und auch Jürg Rüfenacht stellte fest, dass die CVP nicht sehe, dass der Landwertpreis willkürlich festgelegt worden sei: «Wenn man schaut, zu welchen Preisen sonst Land in dieser Region gehandelt wird, ist das durchaus ein fairer Preis.» Marie-Louise Reinert (EVP) erschienen Leo Scherers Ausführungen nach eigenen Worten zwar plausibel, doch: «Wir sehen keine Möglichkeit, das zu ändern.» Leo Scherer meldete sich nochmals zu Wort: Der Liegenschaftenmarkt sei komplex und der Markt für Sozialwohnungsbau sehe sicher anders aus als der Markt für Luxuswohnungsbau. Es gehe um das grundlegende Denken. «Sagt doch einfach: Wir machen Wohnungsbau und lasst das soziale weg!» Woraufhin Jürg Rüfenacht konterte, dass bei diesem Projekt niemand von sozialem Wohnungsbau spreche. In den Verträgen werde in der Ausgangslage von «kostengünstigen Wohnungen für Ältere und Familien» gesprochen. Leo Scherer gab zu: «Wir haben keine Definition, was ‹kostengünstig› ist.» Gemeindeammann Markus Dieth versuchte die Wogen zu glätten: «Ich denke, das ist ein erfreuliches Projekt zwischen Baden und

Wettingen.» Vor allem die Durchmischung von Familien, Alter und arwo-Wohnungen wurde von allen sehr begrüsst. Scherer passte den Antrag schliesslich an auf eine Senkung auf 500 Franken an – er wurde aber dennoch mit 17 Ja- bei 30 NeinStimmen und 1 Enthaltung abgelehnt. Den unbestrittenen drei Punkten – der Ausscheidung der Baurechtsfläche mit Grenzbereinigung und flächengleichem Landabtausch, dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen und dem Baurechtsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wettingen und der Baugenossenschaft Pro Familia, Baden – wurde mit grossem Mehr zugestimmt. DIE MOTION DER FDP betreffend transparenter Kommunikation des Finanzplans wurde vom Gemeinderat abgelehnt mit der Begründung, dass sie nicht notwendig sei. Der Finanzplan werde jährlich überarbeitet, Anfang und Mitte Amtsperiode vorgelegt und seit einigen Jahren auch online aufgeschaltet. Die Motionäre waren einverstanden. Auch die Motion von Heinz Graf (BDP) betreffend «Vollständiger Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» wurde nach dem Antrag zur Abstimmung durch Michael Merkli (BDP) mit 15 Ja- zu 32Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt. Marie-Louise Reinert (EVP) freute sich: «Ich habe noch nie ein so klares Bekenntnis der Verteidigung der Wettinger Bevölkerung gegen den regionalen Verkehr gehört.» Mit den Antworten des Gemeinderats bezüglich der Interpellation von Christian Wassmer (CVP) betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung war der Interpellant nicht zufrieden: Kostenfragen seien offen geblieben und die Dringlichkeit sei nicht anerkannt worden. Er reiche daher eine Motion ein mit bisher 27 Mitunterzeichnenden, um Druck auf den Gemeinderat auszuüben. Gemeinderätin Yvonne Feri stellte zumindest fest, dass die Tarifordnung seit Verfassen der Antwort angepasst worden sei und Raumanpassungen vorgenommen wurden. Man höre sich aber bei der Motion wieder.

Ebenezer Mireku plant den Aufbau der ghanaischen Eisenbahn.

Foto: zVg

Entwicklung, Wachstum, Fortschritt Am Freitag, 21. März, ist der Oltener Filmemacher Bruno Moll im Kino Orient in Baden-Wettingen zu Gast. In seinem Dokumentarfilm «Take Off» setzt er sich am Beispiel von Ghana mit Fragen der Entwicklung, des Wachstums und des Fortschritts auseinander und zeigt ein Afrika im Aufwind. Im Zentrum des Films steht Ebenezer Mireku, der an der Hochschule St. Gallen doktorierte und – zurück in seinem Heimatland – ein gigantisches Projekt verfolgt: den Neuund Wiederaufbau der ghanaischen Eisenbahn. Über Begegnungen mit anderen Einheimischen in verschiedensten Positionen fügt sich allmählich das Bild einer Gesellschaft, die bereit ist, abzuheben. Im Gespräch nach dem Film erzählt Bruno Moll von seinen Erfahrungen beim Drehen in Ghana und von Ebenezer Mireku, den er schon seit vielen Jahren filmisch begleitet. Filmbeginn: 20 Uhr, Gespräch im Anschluss. Reservationen unter Tel. 056 430 12 39 sind erwünscht.

GHANA GILT ALS MUSTERLAND in Westafrika – demokratisch, offen, ehrgeizig. Ghanas Regierung ist stolz und verweist gern auf die gute Regierungsführung: auf den besten Rechtsstaat in Westafrika und vor allem auf das stabile Wirtschaftswachstum – trotz der weltweiten Finanzkrise. Die Regierung ist fest entschlossen, speziell durch den Ausbau des industriellen Sektors, eine schnellere sozioökonomische Entwicklung zu erreichen. Ebenezer Mireku stammt aus einem ghanaischen Dschungeldorf. Über Umwege schaffte er es, 1988 an der Hochschule St. Gallen zu doktorieren. Anschliessend kehrte Ebenezer Mireku in sein Heimatland zurück, um als Unternehmer seine erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Seit einigen Jahren kämpft er leidenschaftlich für die Verwirklichung seines grossen Projekts: den Neubau eines Teils der ghanaischen Eisenbahn. Die Bahnstrecke soll in der ganzen Region einen Entwicklungsschub auslösen. «Take Off» ist eine Reise durch ein Land voller Hoffnungen. (bs)

STEHENDE KOLONNE ÜBERHOLT UND VERUNFALLT Ein Motorradfahrer überholte innerorts eine stehende Kolonne und übersah, dass ein Auto einmündete. Bei der folgenden Kollision wurde er verletzt. Motorradfahrern wird diese Situation immer wieder zum Verhängnis: Um schneller voranzukommen, überholt der flinke Zweiradfahrer eine Kolonne. Dabei übersieht er ein abbiegendes Fahrzeug und kollidiert damit. Genau dies passierte am Montag, 10. März, gegen 17.30 Uhr auf der Landstrasse in Wettingen. In Richtung Zentrum hatte sich eine stehende Kolonne gebildet, was den 38-jährigen Fahrer einer Ducati zum Überholen verleitete. Gleichzeitig wartete beim rechts

einmündenden Kreuzkapellenweg eine Automobilistin, welche nach links in Richtung Autobahnanschluss einbiegen wollte. Eine Automobilistin in der Kolonne ermöglichte ihr dieses Manöver, was der von hinten herannahende Motorradfahrer offensichtlich übersah. In der Folge prallte er frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Beim Sturz erlitt der Motorradfahrer Beinverletzungen. Am Motorrad sowie an den beiden Autos entstand ein Sachschaden von etwa 8000 Franken. Die Kantonspolizei verzeigte den Motorradfahrer und nahm ihm den Führerausweis zu handen des Strassenverkehrsamtes ab. (bg)


Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr in der Gemeinde Neuenhof findet statt am:

Freitag, 28. März 2014 Kleinere Gegenstände können gratis in Behältern bis max. 40 kg Gesamtgewicht bereitgestellt werden. Röhren und Stangen dürfen nicht mehr als 3 m Länge aufweisen. Fremdmaterialien wie Holz, Gummi, Kunststoffe etc. sind vorgängig zu entfernen. Kühlgeräte Ausgediente und Boiler können gebührenfrei bereitgestellt werden oder direkt bei der Stiftung Wendepunkt, Klosterstrasse 40, 5430 Wettingen, abgegeben werden.

Haushalt-Elektrogeräte Die Haushalt-Elektrogeräte (Kochherde, Waschmaschinen, Tumbler, Mikrowellengeräte, Kaffeemaschinen, Mixer, Haartrockner etc.) können gratis beim Fachhandel entsorgt werden. Abteilung Bau Neuenhof

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2014-011 Bauherrschaft: Anton Arnitz Nelkenstrasse 10, Neuenhof Lage: Parzelle 2610 Nelkenstrasse 10, Neuenhof Bauvorhaben: Badeteich ohne Ablauf mit Pflanzenklärzone Zusatzges.: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 21. März bis 23. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2014-009 Bauherrschaft: Adrian und Eva Binder Rosenauweg 27A 5430 Wettingen Lage: Parzelle 2352 Poststrasse 22, Neuenhof Bauvorhaben: a) Fassadenänderung inkl. Ersatz Fenster b) Sanierung undichte Terrasse Zusatzges.: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 21. März bis 23. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert E. Richiger AG

Bedachungen

Inhaber: Beat Richiger 5432 Neuenhof Ritzbündtstrasse 1 Telefon 056 406 47 33 Natel 079 743 05 41

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E-Mail: giverny@swissonline.ch


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WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

AUS DEM GEMEINDERAT

Hier können Fundgegenstände abgegeben werden. Einwohnerkontrollleiterin Sandra Wirth (r.) mit ihrer Stellvertreterin Fabienne Huber (l). Fundbüro Neuenhof Das Fundbüro Neuenhof ist neu an das internetbasierte Fundsystem «Fundservice Schweiz» angeschlossen. Durch den elektronischen Datenabgleich wird die Fundsachenvermittlung deutlich vereinfacht. Wer etwas verloren hat, kann über den Link www.fundserviceschweiz.ch bequem von Zuhause aus nach seinem verlorenen Gegenstand suchen. Wurde dieser noch nicht abgegeben, kann man eine Verlustmeldung generieren, die mit jeder neuen Fundmeldung abgeglichen wird. Personen, die das elektronische Angebot nicht nutzen möchten, können verlorene Gegenstände weiterhin direkt dem Fundbüro Neuenhof, Telefon 056 416 21 40, melden. Wenn jemand etwas gefunden hat und der Wert des gefundenen Gegenstandes 10 Franken übersteigt, kann diesen beim Fundbüro Neuenhof abgeben. Kann der Gegenstand erfolgreich vermittelt werden und handelt es sich nicht um Diebesgut, hat man als Finder Anrecht auf Ersatz aller Auslagen sowie einen angemessenen Finderlohn. Wer einen Gegenstand in einem bewohnten Haus oder in einem öffentlichen Gebäude bzw. Verkehrsmittel gefunden hat, gebe diesen dem Hausherrn, dem Mieter oder der mit der Aufsicht betrauten Person ab. In diesem Fall hat niemand ein Recht auf Finderlohn. Fundbüro Neuenhof, Zürcherstrasse 107, Telefon 056 416 21 40, Fax 056 416 21 49, E-Mail: gemeindebuero@neuenhof.ch. Öffnungszeiten: Montag 8–11.30 Uhr und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 Uhr und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.

NEUENHOF LESERFOTO

Verteilung von Jodtabletten im Herbst 2014 Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kaliumiodidtabletten (Jodtabletten) an die Bevölkerung abgegeben. 2004 hat der Bund in den Gemeinden, die 20 Kilometer um die Schweizer Kernkraftwerke liegen, letztmals Kaliumiodidtabletten an die Bevölkerung verteilt. Im Januar 2014 hat der Bundesrat beschlossen, den Radius für die vorsorgliche direkte Verteilung von 20 auf 50 Kilometer auszuweiten. Beim nächsten Austausch respektive der Neuverteilung ab Herbst 2014 werden die Kaliumiodidtabletten also an alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen verteilt, die im Umkreis von 50 Kilometern um die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen, Beznau und Leibstadt liegen. Dazu gehört auch die Gemeinde Neuenhof. Die Bewohner von Neuenhof müssen nichts unternehmen. Vor der Verteilung ab Herbst 2014 erhalten alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in Neuenhof vom Bund automatisch detaillierte Informationen. Warum Jodtabletten? Kaliumiodidtabletten tragen dazu bei, die Sicherheit der Bevölkerung im Umfeld eines Kernkraftwerks zu erhöhen. Bei einem schweren Kernkraftwerksunfall kann radioaktives Iod in die Umgebung austreten. Dieses wird vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen und reichert sich in der Schilddrüse an. Kaliumiodidtabletten verhindern die Aufnahme von radioaktivem Iod in die Schilddrüse. Weitere Informationen unter www.kaliumiodid.ch Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

So sieht heute der schöne Grillplatz an der Limmat in Neuenhof aus, eine echte Schande, ich bin entsetzt! Das Feuer wurde auf der Grasfläche entfacht! Die eigentliche Grillstelle wurde nicht benutzt, es wurden Pallette, woher auch immer diese kommen, angezündet und sämtliches liegen gelassen. Unglaublich, was sind das für MenMargrit Kehl schen!

INSERAT


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

NEUENHOF VERMISCHTES

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Regionale Hilfe für Guatemala Die Pfarreien Neuenhof und Killwangen sammeln bis Ostern für ein Projekt des Fastenopfers in Guatemala. Musa Timurtas, 16

«Dr. Nöscht bitte!» nochmals am Fasten ist mehr als der Verzicht 30. März. Foto: sw auf Süssigkeiten oder Fleisch. Fasten heisst, Verantwortung für die ZUSATZVORSTELLUNG SCHNÄGGE- Gesellschaft und die Welt zu überBÜHNE Wegen der grossen Nach- nehmen. Deshalb engagieren sich frage findet am Sonntag, 30. März, in der Schweiz zahlreiche Menum 17.15 Uhr eine Zusatzvorstel- schen in Pfarreien und Kirchgelung des Theaterstücks «Dr meinden für die ökumenische Nöchscht bitte!» der Schnägge-Büh- Kampagne von Fastenopfer, Brot ne Neuenhof statt. Tickets können für alle und Partner sein. Unter ab sofort über den Vorverkauf dem Slogan «Die Saat von heute ist das Brot von morgen» thematiwww.sbn.ch reserviert werden. sieren die Werke dieses Jahr den FRÜHJAHRS-DEGUSTATION UND RAC- nachhaltigen Umgang mit ResLETTE-PLAUSCH Christian Voser sourcen wie Wasser, Land und präsentiert Besserstein-Weine, Neu- Luft. Für diese Generationengekreationen sowie die «Ausgezeich- rechtigkeit setzen sich auch die neten» des jungen Weinhauses. Ueli Pfarreien Neuenhof und KillwanIsenegger garantiert für echten Rac- gen ein, indem sie ein Projekt des lette-Genuss. Man verbringe ge- Fastenopfers in Guatemala unternussreiche und gemütliche Mo- stützen, welches das Kampagnenmente. Dorfstrasse 40 – im Oberdorf in thema eindrücklich veranschauNeuenhof, Freitag, 28. März, ab 17 Uhr, licht. Das Departement Alta VeraSamstag, 29. März, ab 11 Uhr. paz hat eine der höchsten Armutswww.besserstein-wein.ch raten in Guatemala und die indigene Bevölkerung leidet unter soziaJUGENDTURNEN NEUENHOF Am Frei- lem Ausschluss. Der Dreh- und Antag, 28. März, und am Samstag, 29. gelpunkt der indigenen Kultur ist März, 19.30 Uhr, und am Sonntag, das Land, das die Menschen be30. März, 13.30 Uhr, findet die wohnen und bebauen. Die PartnerTurnShow «5432» vom JugendTur- organisation Asociación Aj Awinenen Neuenhof in der Turnhalle leb Re Tzuul Taq’a hat mehrjährige Zürcherstrasse statt. Seit langer Zeit wird in allen Abteilungen fleissig geübt. Über 250 grosse und kleiGV MÄNNERCHOR NEUENHOF ne Sportlerinnen und Sportler vom JugendTurnen mit ihren Leiterinnen und Leitern freuen sich «Freude herrscht.» – Dieser gerne und oft zitierte Ausspruch von alt Bundesrat jetzt schon auf einen Besuch. In Adolf Ogi ist eine gute Einleitung zum der grossen Pause werden die Gäs- GV-Bericht vom Männerchor Neuenhof. te mit diversen Köstlichkeiten und Anteil an dieser Freude hatte auch der Getränken verwöhnt. Besuch von Gemeindeammann Susanne Vorverkauf bis 28. März unter Voser, die damit dem Verein grosse www.5432.ch bei Reut Floristik, Wertschätzung entgegenbrachte. Das Zürcherstrasse 142, Neuenhof. gute Einvernehmen mit der Behörde ist TurnShow-Kasse am Freitag/Sams- eine wichtige Basis für einen funktionietag 28./29. März, 18.45 Uhr, Sonntag renden Dorfverein. Präsident Hannes Huffer zeigte in sei30. März, 12.45 Uhr. nem Jahresbericht seinerseits seine grosFür jedes verkaufte Ticket spen- se Freude an der guten Kameradschaft, det JugendTurnen Neuenhof 2 Fran- die 19 Sängerkameraden zu einem guken an die Entwicklungshilfeorga- ten und aktiven Verein zusammennisation Right To Play (www.right- schweisst. Kommt dazu, dass die gute toplay.com), deren Ziel es ist, welt- Arbeit der Dirigentin Anke Litzenburger weit mit Hilfe von Spiel- und Sport- den Chor auf ein beachtliches gesangliprogrammen von Krieg, Armut und ches Niveau gebracht hat, mit dem sich Krankheit betroffene Kinder zu för- haushalten lässt. Der gute Probenbesuch beweist den Zusammenhalt und spricht dern und ihre Lebensqualität zu für Harmonie und Stärke. Das zeigt sich verbessern. in der Auswertung des Probenbesuches, Alle Infos zur Show findet man die belegt, dass von 45 Proben und Anauch unter www.5432.ch lässen 88 % Anwesenheit erzielt wurde.

Nachhaltige Bodennutzung: Catalinia Lopez in ihrem Garten. Erfahrung mit Projekten der Landlegalisierung. Eines ihrer Projekte unterstützt die Benachteiligten dabei, Bodenbesitz zu legalisieren und die Ernährung und die Gesundheit der Benachteiligten zu verbessern. Zu den Aktivitäten gehören Workshops zur Analyse der politischen und sozialen Situation der Gemeinden in Alta Verapaz. Dabei konzentrieren sich die Veranstalter auf rechtliche Fragen der Bildung und Landlegalisierung. Ausserdem werden Weiterbildungen zu ökologischem Anbau sowie Administration und Buchhaltung angeboten. Weitere Workshops existieren zur Stärkung der Frauen, zu Menschenrechten, Identität und Selbstachtung.

Gemeindeammann Susanne Voser an der GV des Männerchors. Foto: zVg Die Vereinskasse steht trotz eines grösseren Mehraufwands im vergangenen Jahr gut da. Mit den Einsätzen am Dorffest und an der Metzgete und mit der Unterstützung der Passivmitglieder hat man ein gutes finanzielles Fundament erarbeitet. Das verdient Dank und Anerkennung. Wenn der Männerchor das an der GV beschlossene Jahresprogramm angeht, stehen diese wichtigsten Anlässe und Einsätze an: 24. Mai Unterhal-

Foto: zVg

ES SIND SOLCHE PROJEKTE, mit denen Fastenopfer zu einem schonenden Umgang mit den Ressourcen beiträgt. Die Zusammenarbeit mit lokalen Fachkräften und die langjährige Erfahrung gewähren eine erfolgreiche Umsetzung der Projekte, die sich an den Bedürfnissen der benachteiligten Menschen vor Ort orientieren. Dafür ist Fastenopfer auf Unterstützung aus der Region angewiesen. Matthias Dörnenburg, Fastenopfer-Direktor ad interim, fasst die Dringlichkeit dieser Unterstützung zusammen: «Ohne Handeln gibt es keine Generationengerechtigkeit. Ohne Säen gibt es keine Ernte. Hier und weltweit.» (pf) Infos unter www.fastenopfer.ch und www.sehen-und-handeln.ch.

tungsabend, 31. August Teilnahme am Kantonalen Sängertag in Frick, 5. bis 7. September Einsatz am Dorffest, 11. Oktober Metzgete. Man möchte an dieser Stelle im Besonderen auf den Unterhaltungsabend am 24. Mai hinweisen. Ein geselliger, lustiger Abend mit einigen Überraschungen steht den Besuchern bevor. Dabei wird der Männerchor in diesem Jahr von den Freunden vom Gesangverein Frohsinn Holzgerlingen besucht und unterstützt. Es macht einen stolz, dass man wahrscheinlich zurzeit der aktuellste Dorfverein ist, der diese Partnerschaft zu Neuenhofs Partnergemeinde lebt. Gute Freundschaft will gepflegt sein. Abschliessend darf festgehalten werden, dass die GV des Männerchores immer auch einen sehr geselligen Abschluss findet. Was gibt es Schöneres, als diesen wichtigen Anlass auch mit seinen Frauen und einigen Freunden zu beschliessen, die längst zu unverzichtbaren Erfolgsgaranten eines harmonieren(ap) den Vereines geworden sind.

Am besten hat mir das Arbeiten im Freien auf Schloss Hallwyl gefallen. Die Sonne schien und es machte Spass, mit Kollegen zu arbeiten, statt alleine. Es war schade, dass wir nicht Boot fahren durften und eine so lange Anfahrt hatten. Obwohl mir der Einsatz gefiel, gehe ich doch lieber zur Schule.

Skirennen der Neuenhofer Schülerinnen und Schüler im Schneesportlager auf der Bettmeralp.

Foto: zVg

Ab ins Schloss und in die Berge Fortsetzung Frontartikel

Giada Dellarocca, 14 Bereits zum dritten Mal besuchte ich das Schneesportlager. Es ist nicht alltäglich und lustig, auch mal mit anderen Lehrern und Schülern zusammen zu sein, als nur mit der eigenen Klasse. Mir hat alles gefallen im Lager.

«Es ist das erste Mal, dass wir mit dem Arbeitseinsatz auf Schloss Hallwyl ein Parallelprogramm zum Schneesportlager anbieten», sagt Realschullehrer Jürg Peter. Während manche Schulen solche Lager mangels Anmeldungen absagen mussten, ist es in Neuenhof so beliebt, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. 58 Schüler und 15 Leiter, darunter auch eine Krankenschwester, verbrachten vergangene Woche auf der Bettmeralp. «Wir hatten eine tolle Gemeinschaft.» (bär) Arbeitseinsatz auf Schloss Hallwyl.

Foto: sa

Federico Ripa, 14

Arnel Hodza, 13

Sharon Barbera, 15

Nico Wegmüller, 15

Jürg Peter, Lehrperson

Mir gefiel der Einsatz auf Schloss Hallwyl sehr gut. Besonderen Spass hat mir das Arbeiten mit dem Laubbläser gemacht. Trotzdem gehe ich lieber zur Schule. Man muss nicht körperlich arbeiten, sondern kann sich hinsetzen und lernen.

Ich habe im Schneesportlager Ski fahren gelernt. Es hat mir sehr gut gefallen. Das Wetter war schön und Kollegen und Lehrpersonen haben mir beim Skifahrenlernen geholfen und am Schluss konnte ich fast überall herunterfahren. Es war besser als Schulunterricht, wir konnten länger schlafen.

Ausser dem Fensterputzen gefiel mir der Arbeitseinsatz auf Hallwyl. Uns wurde das Schloss gezeigt und wir erfuhren, wie die Menschen früher lebten. Wir schauten uns ein Schlafzimmer mit einem Himmelbett an. Das schützte die Leute damals vor herunterfallenden Insekten.

Skifahren macht mir Spass, deswegen besuchte ich schon zum dritten Mal das Schneesportlager der Schule. Bei diesem Wetter war es schöner, Ski zu fahren, statt in der Schule zu sitzen. Ich habe in der ersten Klasse mit meinen Eltern Ski fahren gelernt.

Ziel unseres Lagers ist eine gut funktionierende Gemeinschaft. Manche Kinder kennen das nicht von zu Hause, umso mehr werden gemeinsame Aktivitäten und Essen geschätzt. Wir legten auch Wert auf das Einhalten von Regeln und mussten am zweiten Tag zwei Schüler, die aufeinander losgingen, heimschicken.


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

NEUENHOF VERMISCHTES

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Regionale Hilfe für Guatemala Die Pfarreien Neuenhof und Killwangen sammeln bis Ostern für ein Projekt des Fastenopfers in Guatemala. Musa Timurtas, 16

«Dr. Nöscht bitte!» nochmals am Fasten ist mehr als der Verzicht 30. März. Foto: sw auf Süssigkeiten oder Fleisch. Fasten heisst, Verantwortung für die ZUSATZVORSTELLUNG SCHNÄGGE- Gesellschaft und die Welt zu überBÜHNE Wegen der grossen Nach- nehmen. Deshalb engagieren sich frage findet am Sonntag, 30. März, in der Schweiz zahlreiche Menum 17.15 Uhr eine Zusatzvorstel- schen in Pfarreien und Kirchgelung des Theaterstücks «Dr meinden für die ökumenische Nöchscht bitte!» der Schnägge-Büh- Kampagne von Fastenopfer, Brot ne Neuenhof statt. Tickets können für alle und Partner sein. Unter ab sofort über den Vorverkauf dem Slogan «Die Saat von heute ist das Brot von morgen» thematiwww.sbn.ch reserviert werden. sieren die Werke dieses Jahr den FRÜHJAHRS-DEGUSTATION UND RAC- nachhaltigen Umgang mit ResLETTE-PLAUSCH Christian Voser sourcen wie Wasser, Land und präsentiert Besserstein-Weine, Neu- Luft. Für diese Generationengekreationen sowie die «Ausgezeich- rechtigkeit setzen sich auch die neten» des jungen Weinhauses. Ueli Pfarreien Neuenhof und KillwanIsenegger garantiert für echten Rac- gen ein, indem sie ein Projekt des lette-Genuss. Man verbringe ge- Fastenopfers in Guatemala unternussreiche und gemütliche Mo- stützen, welches das Kampagnenmente. Dorfstrasse 40 – im Oberdorf in thema eindrücklich veranschauNeuenhof, Freitag, 28. März, ab 17 Uhr, licht. Das Departement Alta VeraSamstag, 29. März, ab 11 Uhr. paz hat eine der höchsten Armutswww.besserstein-wein.ch raten in Guatemala und die indigene Bevölkerung leidet unter soziaJUGENDTURNEN NEUENHOF Am Frei- lem Ausschluss. Der Dreh- und Antag, 28. März, und am Samstag, 29. gelpunkt der indigenen Kultur ist März, 19.30 Uhr, und am Sonntag, das Land, das die Menschen be30. März, 13.30 Uhr, findet die wohnen und bebauen. Die PartnerTurnShow «5432» vom JugendTur- organisation Asociación Aj Awinenen Neuenhof in der Turnhalle leb Re Tzuul Taq’a hat mehrjährige Zürcherstrasse statt. Seit langer Zeit wird in allen Abteilungen fleissig geübt. Über 250 grosse und kleiGV MÄNNERCHOR NEUENHOF ne Sportlerinnen und Sportler vom JugendTurnen mit ihren Leiterinnen und Leitern freuen sich «Freude herrscht.» – Dieser gerne und oft zitierte Ausspruch von alt Bundesrat jetzt schon auf einen Besuch. In Adolf Ogi ist eine gute Einleitung zum der grossen Pause werden die Gäs- GV-Bericht vom Männerchor Neuenhof. te mit diversen Köstlichkeiten und Anteil an dieser Freude hatte auch der Getränken verwöhnt. Besuch von Gemeindeammann Susanne Vorverkauf bis 28. März unter Voser, die damit dem Verein grosse www.5432.ch bei Reut Floristik, Wertschätzung entgegenbrachte. Das Zürcherstrasse 142, Neuenhof. gute Einvernehmen mit der Behörde ist TurnShow-Kasse am Freitag/Sams- eine wichtige Basis für einen funktionietag 28./29. März, 18.45 Uhr, Sonntag renden Dorfverein. Präsident Hannes Huffer zeigte in sei30. März, 12.45 Uhr. nem Jahresbericht seinerseits seine grosFür jedes verkaufte Ticket spen- se Freude an der guten Kameradschaft, det JugendTurnen Neuenhof 2 Fran- die 19 Sängerkameraden zu einem guken an die Entwicklungshilfeorga- ten und aktiven Verein zusammennisation Right To Play (www.right- schweisst. Kommt dazu, dass die gute toplay.com), deren Ziel es ist, welt- Arbeit der Dirigentin Anke Litzenburger weit mit Hilfe von Spiel- und Sport- den Chor auf ein beachtliches gesangliprogrammen von Krieg, Armut und ches Niveau gebracht hat, mit dem sich Krankheit betroffene Kinder zu för- haushalten lässt. Der gute Probenbesuch beweist den Zusammenhalt und spricht dern und ihre Lebensqualität zu für Harmonie und Stärke. Das zeigt sich verbessern. in der Auswertung des Probenbesuches, Alle Infos zur Show findet man die belegt, dass von 45 Proben und Anauch unter www.5432.ch lässen 88 % Anwesenheit erzielt wurde.

Nachhaltige Bodennutzung: Catalinia Lopez in ihrem Garten. Erfahrung mit Projekten der Landlegalisierung. Eines ihrer Projekte unterstützt die Benachteiligten dabei, Bodenbesitz zu legalisieren und die Ernährung und die Gesundheit der Benachteiligten zu verbessern. Zu den Aktivitäten gehören Workshops zur Analyse der politischen und sozialen Situation der Gemeinden in Alta Verapaz. Dabei konzentrieren sich die Veranstalter auf rechtliche Fragen der Bildung und Landlegalisierung. Ausserdem werden Weiterbildungen zu ökologischem Anbau sowie Administration und Buchhaltung angeboten. Weitere Workshops existieren zur Stärkung der Frauen, zu Menschenrechten, Identität und Selbstachtung.

Gemeindeammann Susanne Voser an der GV des Männerchors. Foto: zVg Die Vereinskasse steht trotz eines grösseren Mehraufwands im vergangenen Jahr gut da. Mit den Einsätzen am Dorffest und an der Metzgete und mit der Unterstützung der Passivmitglieder hat man ein gutes finanzielles Fundament erarbeitet. Das verdient Dank und Anerkennung. Wenn der Männerchor das an der GV beschlossene Jahresprogramm angeht, stehen diese wichtigsten Anlässe und Einsätze an: 24. Mai Unterhal-

Foto: zVg

ES SIND SOLCHE PROJEKTE, mit denen Fastenopfer zu einem schonenden Umgang mit den Ressourcen beiträgt. Die Zusammenarbeit mit lokalen Fachkräften und die langjährige Erfahrung gewähren eine erfolgreiche Umsetzung der Projekte, die sich an den Bedürfnissen der benachteiligten Menschen vor Ort orientieren. Dafür ist Fastenopfer auf Unterstützung aus der Region angewiesen. Matthias Dörnenburg, Fastenopfer-Direktor ad interim, fasst die Dringlichkeit dieser Unterstützung zusammen: «Ohne Handeln gibt es keine Generationengerechtigkeit. Ohne Säen gibt es keine Ernte. Hier und weltweit.» (pf) Infos unter www.fastenopfer.ch und www.sehen-und-handeln.ch.

tungsabend, 31. August Teilnahme am Kantonalen Sängertag in Frick, 5. bis 7. September Einsatz am Dorffest, 11. Oktober Metzgete. Man möchte an dieser Stelle im Besonderen auf den Unterhaltungsabend am 24. Mai hinweisen. Ein geselliger, lustiger Abend mit einigen Überraschungen steht den Besuchern bevor. Dabei wird der Männerchor in diesem Jahr von den Freunden vom Gesangverein Frohsinn Holzgerlingen besucht und unterstützt. Es macht einen stolz, dass man wahrscheinlich zurzeit der aktuellste Dorfverein ist, der diese Partnerschaft zu Neuenhofs Partnergemeinde lebt. Gute Freundschaft will gepflegt sein. Abschliessend darf festgehalten werden, dass die GV des Männerchores immer auch einen sehr geselligen Abschluss findet. Was gibt es Schöneres, als diesen wichtigen Anlass auch mit seinen Frauen und einigen Freunden zu beschliessen, die längst zu unverzichtbaren Erfolgsgaranten eines harmonieren(ap) den Vereines geworden sind.

Am besten hat mir das Arbeiten im Freien auf Schloss Hallwyl gefallen. Die Sonne schien und es machte Spass, mit Kollegen zu arbeiten, statt alleine. Es war schade, dass wir nicht Boot fahren durften und eine so lange Anfahrt hatten. Obwohl mir der Einsatz gefiel, gehe ich doch lieber zur Schule.

Skirennen der Neuenhofer Schülerinnen und Schüler im Schneesportlager auf der Bettmeralp.

Foto: zVg

Ab ins Schloss und in die Berge Fortsetzung Frontartikel

Giada Dellarocca, 14 Bereits zum dritten Mal besuchte ich das Schneesportlager. Es ist nicht alltäglich und lustig, auch mal mit anderen Lehrern und Schülern zusammen zu sein, als nur mit der eigenen Klasse. Mir hat alles gefallen im Lager.

«Es ist das erste Mal, dass wir mit dem Arbeitseinsatz auf Schloss Hallwyl ein Parallelprogramm zum Schneesportlager anbieten», sagt Realschullehrer Jürg Peter. Während manche Schulen solche Lager mangels Anmeldungen absagen mussten, ist es in Neuenhof so beliebt, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. 58 Schüler und 15 Leiter, darunter auch eine Krankenschwester, verbrachten vergangene Woche auf der Bettmeralp. «Wir hatten eine tolle Gemeinschaft.» (bär) Arbeitseinsatz auf Schloss Hallwyl.

Foto: sa

Federico Ripa, 14

Arnel Hodza, 13

Sharon Barbera, 15

Nico Wegmüller, 15

Jürg Peter, Lehrperson

Mir gefiel der Einsatz auf Schloss Hallwyl sehr gut. Besonderen Spass hat mir das Arbeiten mit dem Laubbläser gemacht. Trotzdem gehe ich lieber zur Schule. Man muss nicht körperlich arbeiten, sondern kann sich hinsetzen und lernen.

Ich habe im Schneesportlager Ski fahren gelernt. Es hat mir sehr gut gefallen. Das Wetter war schön und Kollegen und Lehrpersonen haben mir beim Skifahrenlernen geholfen und am Schluss konnte ich fast überall herunterfahren. Es war besser als Schulunterricht, wir konnten länger schlafen.

Ausser dem Fensterputzen gefiel mir der Arbeitseinsatz auf Hallwyl. Uns wurde das Schloss gezeigt und wir erfuhren, wie die Menschen früher lebten. Wir schauten uns ein Schlafzimmer mit einem Himmelbett an. Das schützte die Leute damals vor herunterfallenden Insekten.

Skifahren macht mir Spass, deswegen besuchte ich schon zum dritten Mal das Schneesportlager der Schule. Bei diesem Wetter war es schöner, Ski zu fahren, statt in der Schule zu sitzen. Ich habe in der ersten Klasse mit meinen Eltern Ski fahren gelernt.

Ziel unseres Lagers ist eine gut funktionierende Gemeinschaft. Manche Kinder kennen das nicht von zu Hause, umso mehr werden gemeinsame Aktivitäten und Essen geschätzt. Wir legten auch Wert auf das Einhalten von Regeln und mussten am zweiten Tag zwei Schüler, die aufeinander losgingen, heimschicken.


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

KILLWANGEN NACHTRAG POST-AGENTUR

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Carlo Meier zu Gast in Killwangen Am Donnerstag, 6. März, ging es in der Schule Killwangen nicht wie gewohnt zu und her: Statt dass sich das Schulhaus gegen Abend leerte und die Lichter nach und nach ausgingen, herrschte Hochbetrieb.

In der Limmatwelle vom 6. März erschien ein Bericht über allfällige Agentur-Möglichkeiten in Killwangen. In der Zwischenzeit hat die Post gemeldet, dass auch eine Zusammenarbeit mit dem Bahnhofkiosk geprüft worden sei. «Nach einem Augenschein vor Ort wurden die Platzverhältnisse indessen als zu beengt eingestuft, um die Agenturmodule integrieren zu können. Daher ist eine Agenturpartnerschaft mit dem Kiosk nicht mehr weiter verfolgt worden», schreibt die Post auf Anfrage der Limmatwelle. (bär) INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Tacettin Jeter, Langäckerstrasse 54, 8957 Spreitenbach Grundeigent.:

SwissImmo Killwangen AG Poststrasse 1 8956 Killwangen

Bauobjekt:

Restaurant Sofra, Bahnhofstrasse 16, 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 903)

Bauvorhaben:

Umbau Restaurant Sofra

Das Baugesuch liegt vom 20. März bis 22. April 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Alle Schülerinnen und Schüler der 3. bis 5. Klasse versammelten sich kurz vor 17 Uhr in ihren Schulzimmern und nahmen anschliessend gemeinsam an der Lesung des bekannten Schweizer (Kinder-) Buchautors Carlo Meier in der Aula teil. Diese Veranstaltung reichte vom Erzählen aus seinem Schriftstellerleben über eine Lesung aus dem Kaminski-Kids-Buch «Spurlos verschwunden» und das «KaminskiKids-Game» bis hin zur abschliessenden Fragerunde. Die Kinder nutzten die Gelegenheit und fragten Carlo Meier alles, was sie aus dem Bereich Krimis, Bücher und Schriftsteller interessierte. Viele hatten zudem ein Kaminski-KidsBuch vorbestellt, das sie nach der Lesung kaufen und vom Autor persönlich signieren lassen konnten. Nach dem Abendessen folgte der zweite Teil der Lesenacht, der

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Mo, 8.30–11.30/14–18.30 Uhr; Di, 8.30–11.30/14–16 Uhr; Mi, 8.30–11.30 Uhr; Do, 8.30–11.30/14–16 Uhr; Fr, 7.30–14 Uhr. Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. Infos auf www.killwangen.ch.

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert

Die Kinder spielten um die Wette, um ein Kaminski-Kids-Poster zu gewinnen. aus vier verschiedenen Workshops zum Thema Krimi bestand: Die Kinder entzifferten Geheimbotschaften, deckten via iPad Fälle der «???» auf, rannten in einem Detektivspiel durchs Schulhaus und schmökerten im Dunkeln – mit Taschenlampen bewaffnet – in diversen Krimis. Am Ende der Lesenacht machten sich die Kinder auf den Heimweg. Das noch in der Schule verteilte Bettmümpfeli wurde wohl gerade noch genossen, bevor sich die Kinder müde, aber zufrieden und ausgerüstet mit neuem Lese- Die gekauften Bücher konnte man stoff und spannenden Krimierfah- nach der Lesung vom Autor persönrungen, schlafen legten. (ed) lich signieren lassen. Fotos: zVg INSERAT

Häxestübli

079 666 78 49 Poststrasse 10 | 8956 Killwangen www.partymarti.ch | info@partymarti.ch

Sonntagsmenü vom 23. März, 12.00 Uhr Tatarbrötchen Salat Sorbet Pastetli mit Kalbsgeschnetzeltem Erbs und Rüebli frischer Fruchtsalat und das alles für Fr. 22.22 pro Person Qualität kommt vor dem Preis Voranmeldung wünschenswert beim Sonntagsmenü. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag: 18.00 Uhr bis Feierabend


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WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT Kreditabrechnungen Die Kreditabrechnung für die Sanierung des Einfamilienhauses an der Unteren Dorfstrasse 2 weist Nettoanlagekosten von rund 228 300 Franken aus, was eine Überschreitung des von der Gemeindeversammlung bewilligten Verpflichtungskredites von rund 21 300 Franken bzw. 10,3 % bedeutet. Die Mehrkosten werden durch den dringenden Ersatz der Heizung aus dem Jahre 1987 mit einer Erdgasheizung begründet. Aufgrund des Bundesbeitrags «Klimarappen» von 19 000 Franken wurde die effektive Kreditüberschreitung jedoch auf 2300 Franken bzw. 1,2 % reduziert. Die Kreditabrechnung für den Ersatz der Wasserleitung Pfadackerstrasse / Industriestrasse weist Nettoanlagekosten von rund 267 800 Franken aus, was eine Unterschreitung des von der Gemeindeversammlung bewilligten Verpflichtungskredites von rund 261 900 Franken bzw. 49,4 % bedeutet. Die Minderkosten werden mit dem Wegfall des Ersatzes der Transportleitung zwischen Shoppi-Parkplatz und Müslistrasse und dem Einkauf von preisgünstigeren Kunststoffrohren anstelle von Stahlrohren begründet. Die Abrechnungen werden der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2014 zur Genehmigung unterbreitet.

Baubewilligung ist erteilt worden an AXA Leben AG, Winterthur, für die Sanierung von Küchen und Bädern, die wärmetechnische Sanierung und die Überdachung der Tiefgaragenabfahrt, Althaustrasse 6-22; Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, c/o Forstrevier Heitersberg, für die Sanierung der bestehenden Grillstelle, Riesmattweiher; WB Food GmbH, Spreitenbach, für die Neugestaltung der Fassade Burger King, Müslistrasse 44. Personelles Silvia Krantic-Wüthrich hat ihre Anstellung als Sozialarbeiterin der Sozialen Dienste per Ende Mai 2014 gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihr für die guten Dienste. Termine 22. März, 9 Uhr: Waldreinigungstag, Treffpunkt beim Unterstand; 1. April, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 7.– 20. April: Schulferien; 18.–21. April: Ostern (Erreichbarkeit der Notfalldienste folgt mittels separatem Inserat). Der Künstler Thomas Pfau vor einem seiner Bilder. Foto: zVg Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax Die Kunstausstellung von im Bernhard Theater und später 056 402 02 82. www.spreiten- Thomas Pfau in der Gemeindann im Teatro Palino in Baden. Er degalerie Spreitenbach wurbach.ch. liebte es, die spezielle Theateratmode sehr gut besucht. Gleich sphäre der Inszenierungen mit seizu Beginn der Vernissage ner Kamera spontan einzufangen, übernahm Thomas Pfau das das heisst, seine Fotografien waren Wort und gewährte dem Punie gestellt, sondern schon damals blikum spezielle Einblicke zu immer «in action» festgehalten. Ein seinen Fotografien. Novum zur damaligen Zeit. Eine weitere fotografische StatiAls Jüngling zog es Thomas Pfau in die weite «Neue Welt», gemeint on im Leben von Thomas Pfau ist ist hier natürlich das Amerika der die Provence. Viele Jahre reiste er Fünfzigerjahre. Thomas Pfau leb- immer wieder in die Provence. te und arbeitete eine längere Zeit Das spezielle Licht des Südens fasin Amerika und gewann zu der ziniert ihn bis heute. Nicht zu verNachkriegszeit spezielle Eindrü- gessen, die Provence ist geschichtcke von Land und Leuten. Es er- lich ein sehr interessanter Ort, wo staunte ihn immer wieder, wie man noch heute römische Bauärmlich ein sehr grosser Bevölke- denkmäler besichtigen kann; woContrada Mondovì Cuneo. Foto: zVg rungsteil von Amerika zu dieser bei das römische Theater von Rückreise. Fahrt durch die Lang- Zeit lebte. Eindrücklich diesbe- Orange ebenfalls fotografisch festhe-Gegend und Besuch eines züglich die Fotografien von Chica- gehalten wurde. Für den hervorragenden musiWeinkellers in Canale, wo an- go, Boston und New York. Thomas schliessend auch ein typisch pie- Pfau hielt fotografisch die Details kalischen Rahmen der Vernissage montesisches Mittagsmahl einge- der krassen Gegensätze zwischen waren Renate Baschek (Gesang) nommen wird. Weiter gehts dann der boomenden City und ihren und Anna Meier Kazemi (Piano) wieder über Mailand in die Geschäftsleuten sowie der armen, verantwortlich. Sie rundeten die Schweiz. (ww) mehrheitlich schwarzen Bevölke- Vernissage perfekt mit dem Lied Interessierten gibt die Gemeindekanz- rung von Chicago fest. «Those were the days» ab. lei Spreitenbach nähere Auskunft und Die Ausstellung dauert noch bis Im Weiteren zog das Theater nimmt bis 30. April Anmeldungen un- Thomas Pfau in seinen Bann. Wäh- zum 30. Mai zu den normalen Öffter Tel. 056 418 85 50 oder gemeinde- rend vieler Jahre dokumentierte er nungszeiten der Gemeinde Spreikanzlei@spreitenbach.ch entgegen. Theateraufführungen, angefangen tenbach. (jvr)

Erlebnisreiche Reise ins Piemont Die diesjährige Reise ins Piemont, organisiert vom Bra-Ausschuss der Gemeinde Spreitenbach, führt über Mailand ins Piemont. In Mailand erfährt und erlebt man einige interessante Dinge, geniesst ein Nachtessen in einem trendigen Lokal und taucht anschliessend ins mailändische Nachtleben ein. Weiter gehts am Folgetag über Vercelli, wo eine Reisfarm besichtigt wird und einige spezielle Risotti genossen werden dürfen. Weiter gehts dann nach Cuneo, Hauptstadt der gleichnamigen piemontesischen Provinz, wo man am Nachtmittag eintrifft. Freier Ausgang bis zum Nachtessen durch die malerische Altstadt oder ins moderne Cuneo. Am Abend erwartet die Besucher dann ein ganz spezielles Nachtessen ausserhalb von Cuneo. Am Sonntag beginnt leider schon die

Ein Leben in Bildern


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

SPREITENBACH

Aufgebote für internationale Turniere erhalten

«Die Natur spürt,

Kevin Schmid vertritt die Schweiz am Internationalen Gehörlosenturnier in Hamburg und 2015 an den Europameisterschaften.

Fortsetzung Frontinterview

Seit einigen Jahren spielt der 18jährige Kevin Schmid beim TTC Spreitenbach und nimmt im Nachwuchs und bei den Aktiven an der Meisterschaft teil. Er ist gehörlos und hatte in Wettingen mit dem Tischtennis-Sport angefangen. Weil die Trainingsmöglichkeiten in Spreitenbach besser waren, ist er dann zum TTC Spreitenbach gewechselt. Er ist nun soeben mit TTC Spreitenbach 4 Gruppensieger geworden und mit seinen Mannschaftskollegen in die dritte Liga aufgestiegen. Dies ist nun auch dem Schweizer Gehörlosenverband aufgefallen und er hat jetzt die ersten Aufgebote für internationale Turniere erhalten. Obwohl es vermutlich

VELO CLUB SPREITENBACH

wenn die Zeit reif ist»

Wird Ihnen die Prämierung des Standes neue Aufträge bringen? Andreas Hakkens, Inhaber: Ja, ich habe schon zwei Anfragen während der Messe bekommen. Wenn man einen Award gewinnt, sind die Leute auf einen fixiert – das verschafft uns Prestige. Was ist dieses Jahr Trend im Garten? Man holt die Natur zurück und hat trotzdem eine Linie. Man will im Garten leben, und es soll dennoch gepflegt und modern aussehen. Der Frühling ist dieses Jahr früh dran – sind die Gärtnereien überhaupt bereit? Wir schon, wir haKevin Schmid. Foto: zVg ben sehr früh eingekauft und stehen in den Startlöchern. Jetzt schwierig sein wird, grosse Erfol- müssen nur die Blätter spriessen. ge zu erzielen, ist doch bereits die Nomination ein toller Erfolg. Der Kann man dem warmen Wetter TTC Spreitenbach wünscht sei- schon trauen? Die Natur spürt, nem Spieler Kevin Schmid viel Er- wenn die Zeit reif ist: Wenn die folg und schöne Erlebnisse an Blätter austreiben, hat das meist den kommenden Turnieren. (wh) seine Richtigkeit. Bei heiklen Pflanzen empfiehlt es sich, die Eisheiligen abzuwarten. Ich selber mache es nicht und habe auch bePOLIZEIMELDUNG gonnen, Palmen auszuwintern. Sicherheitsdienst des Einkaufscenters Tivoli in Spreitenbach hielt am Dienstagmittag, 11. März, einen ertappten Ladendieb zurück. Er hatte bei einem Sportgeschäft Waren im Wert von über 500 Franken entwendet. Die gerufene Kantonspolizei brachte den 38-jährigen Rumänen auf den Polizeiposten und überprüfte ihn dort eingehend. Der wegen Diebstahls polizeibekannte Mann wurde an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass der mutmassliche Kriminaltourist als Teil einer Bande auf Diebestour war. Da ihm keine weiteren Straftaten nachgewiesen werden konnten, musste ihn die Kantonspolizei wieder laufen lassen.

mensitz in Spreitenbach? Seit 2010. Ich bin in Spreitenbach aufgewach- Andreas Hakkens (r.), Inhaber AHA sen und schätze die gute Lage. (ska) Zürcher Messe.

OSTEREIERSUCHE FAMILIENTREFF SPREITENBACH LÄDT ZUR OSTEREIERSUCHE IM WALD EIN

Es geht nicht mehr lange und Ostern steht wieder vor der Tür. Das Familientreff-Team organisiert dieses Jahr eine lustige Ostereiersuche für Kinder im Wald, am Mittwoch, 2. April, von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr. Besammlung ist beim Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Spreitenbach. Die Kosten betragen pro Kind inklusive Zvieri 5 Franken. Anmeldungen an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33.

Ostereiersuche am Mittwoch, 2. April. Foto: zVg

INSERAT

ERÖFFNUNGSTOUREN Der Velo Club Nach Ladendiebstahl gefasst Der Seit wann hat AHA Gartenbau den Fir-

Spreitenbach wird am Sonntag, 23. März, seine Saison 2014 mit den Eröffnungstouren in Angriff nehmen. Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Sternenplatz. Die etwas trainierten Fahrer können sich der Clubtour unter Leitung von Peter Baumann anschliessen. Wer etwas gemütlicher pedalen möchte, reiht sich bei der Plauschtouren-Gruppe 1 mit Paul Rissi oder Plauschtouren-Gruppe 2 mit Andi Haller ein. Und für diejenigen, die ihr Alltagsfahrrad ausführen, während eines Zwischenhaltes die Beine ein wenig baumeln lassen, ist die gemütliche Jekami Tour unter der Leitung von Hansjörg Baumann der Hit. Auch der Nachwuchs und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. (jk)

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Gartenbau, und Tobias Gutbub, Bauführer, inmitten ihres prämierten Standes an der Giardina Gartenschau in der

Die reiche Pflanzenwelt und liebevolle Dekoration mit unzähligen Kerzen lockte viele Besucher an den Stand.

INSERAT

Kleine Pavillons, Wasserflächen, Steinbrücken und ein komplettes Badezimmer haben die Mitarbeiter von AHA Gartenbau zusammen mit acht Partnerfirmen in nur fünf Tagen aufgebaut. Fotos: ska


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

SPREITENBACH

Aufgebote für internationale Turniere erhalten

«Die Natur spürt,

Kevin Schmid vertritt die Schweiz am Internationalen Gehörlosenturnier in Hamburg und 2015 an den Europameisterschaften.

Fortsetzung Frontinterview

Seit einigen Jahren spielt der 18jährige Kevin Schmid beim TTC Spreitenbach und nimmt im Nachwuchs und bei den Aktiven an der Meisterschaft teil. Er ist gehörlos und hatte in Wettingen mit dem Tischtennis-Sport angefangen. Weil die Trainingsmöglichkeiten in Spreitenbach besser waren, ist er dann zum TTC Spreitenbach gewechselt. Er ist nun soeben mit TTC Spreitenbach 4 Gruppensieger geworden und mit seinen Mannschaftskollegen in die dritte Liga aufgestiegen. Dies ist nun auch dem Schweizer Gehörlosenverband aufgefallen und er hat jetzt die ersten Aufgebote für internationale Turniere erhalten. Obwohl es vermutlich

VELO CLUB SPREITENBACH

wenn die Zeit reif ist»

Wird Ihnen die Prämierung des Standes neue Aufträge bringen? Andreas Hakkens, Inhaber: Ja, ich habe schon zwei Anfragen während der Messe bekommen. Wenn man einen Award gewinnt, sind die Leute auf einen fixiert – das verschafft uns Prestige. Was ist dieses Jahr Trend im Garten? Man holt die Natur zurück und hat trotzdem eine Linie. Man will im Garten leben, und es soll dennoch gepflegt und modern aussehen. Der Frühling ist dieses Jahr früh dran – sind die Gärtnereien überhaupt bereit? Wir schon, wir haKevin Schmid. Foto: zVg ben sehr früh eingekauft und stehen in den Startlöchern. Jetzt schwierig sein wird, grosse Erfol- müssen nur die Blätter spriessen. ge zu erzielen, ist doch bereits die Nomination ein toller Erfolg. Der Kann man dem warmen Wetter TTC Spreitenbach wünscht sei- schon trauen? Die Natur spürt, nem Spieler Kevin Schmid viel Er- wenn die Zeit reif ist: Wenn die folg und schöne Erlebnisse an Blätter austreiben, hat das meist den kommenden Turnieren. (wh) seine Richtigkeit. Bei heiklen Pflanzen empfiehlt es sich, die Eisheiligen abzuwarten. Ich selber mache es nicht und habe auch bePOLIZEIMELDUNG gonnen, Palmen auszuwintern. Sicherheitsdienst des Einkaufscenters Tivoli in Spreitenbach hielt am Dienstagmittag, 11. März, einen ertappten Ladendieb zurück. Er hatte bei einem Sportgeschäft Waren im Wert von über 500 Franken entwendet. Die gerufene Kantonspolizei brachte den 38-jährigen Rumänen auf den Polizeiposten und überprüfte ihn dort eingehend. Der wegen Diebstahls polizeibekannte Mann wurde an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass der mutmassliche Kriminaltourist als Teil einer Bande auf Diebestour war. Da ihm keine weiteren Straftaten nachgewiesen werden konnten, musste ihn die Kantonspolizei wieder laufen lassen.

mensitz in Spreitenbach? Seit 2010. Ich bin in Spreitenbach aufgewach- Andreas Hakkens (r.), Inhaber AHA sen und schätze die gute Lage. (ska) Zürcher Messe.

OSTEREIERSUCHE FAMILIENTREFF SPREITENBACH LÄDT ZUR OSTEREIERSUCHE IM WALD EIN

Es geht nicht mehr lange und Ostern steht wieder vor der Tür. Das Familientreff-Team organisiert dieses Jahr eine lustige Ostereiersuche für Kinder im Wald, am Mittwoch, 2. April, von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr. Besammlung ist beim Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Spreitenbach. Die Kosten betragen pro Kind inklusive Zvieri 5 Franken. Anmeldungen an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33.

Ostereiersuche am Mittwoch, 2. April. Foto: zVg

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ERÖFFNUNGSTOUREN Der Velo Club Nach Ladendiebstahl gefasst Der Seit wann hat AHA Gartenbau den Fir-

Spreitenbach wird am Sonntag, 23. März, seine Saison 2014 mit den Eröffnungstouren in Angriff nehmen. Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Sternenplatz. Die etwas trainierten Fahrer können sich der Clubtour unter Leitung von Peter Baumann anschliessen. Wer etwas gemütlicher pedalen möchte, reiht sich bei der Plauschtouren-Gruppe 1 mit Paul Rissi oder Plauschtouren-Gruppe 2 mit Andi Haller ein. Und für diejenigen, die ihr Alltagsfahrrad ausführen, während eines Zwischenhaltes die Beine ein wenig baumeln lassen, ist die gemütliche Jekami Tour unter der Leitung von Hansjörg Baumann der Hit. Auch der Nachwuchs und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. (jk)

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Gartenbau, und Tobias Gutbub, Bauführer, inmitten ihres prämierten Standes an der Giardina Gartenschau in der

Die reiche Pflanzenwelt und liebevolle Dekoration mit unzähligen Kerzen lockte viele Besucher an den Stand.

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Kleine Pavillons, Wasserflächen, Steinbrücken und ein komplettes Badezimmer haben die Mitarbeiter von AHA Gartenbau zusammen mit acht Partnerfirmen in nur fünf Tagen aufgebaut. Fotos: ska


Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2796 Swisscom (Schweiz) AG InTunnelCom, Alte Tiefenaustrasse 6 3048 Worblaufen Bauobjekt: Mobilfunk-Versorgung SBB Tunnel Hauptberg Baustelle: Moos, Rangierbahnhof Limmattal Parzelle: 2541 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 24. März bis 22. April 2014 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Mitwirkungsverfahren und öffentliche Auflage Erschliessungsplan Althau P 021 Gemäss Art. 4 des Raumplanungsgesetzes (RPG) und § 3 des kantonalen Baugesetzes (BauG) sowie gemäss §§ 24 / 132 BauG können in der Zeit vom 24. März 2014 bis 22. April 2014 in der Halle des 2. Obergeschosses des Gemeindehauses folgende Unterlagen während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden: • Erschliessungsplan Massstab 1:500 • Planungsbericht Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen auf der Bauverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Bemerkungen und Vorschläge können von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Spreitenbach, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, eingereicht werden und sind als solche zu bezeichnen. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss §4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Spreitenbach, 14. März 2014 Gemeinderat Spreitenbach

Amtliche Feuerungskontrolle Im Gemeindegebiet Spreitenbach ist bis Ende 2014 wieder die alle zwei Jahre durchzuführende amtliche Feuerungskontrolle fällig. Gemäss Regelung haben die Liegenschaftseigentümer die Möglichkeit, ihre Feuerungsanlage durch – den amtlichen Feuerungskontrolleur (Variante A), Kaminfegermeister Roland Frei, Müliwiseweg 1A, 5436 Würenlos, oder – eine berechtigte Heizungs- oder Brennerservicefirma (Variante B) kontrollieren bzw. messen zu lassen. Variante A: Wer sich für diese Variante (amtl. Feuerungskontrolleur Roland Frei) entscheidet, bei dem wird der Feuerungskontrolleur die Messung zusammen mit den periodischen Kaminfegerarbeiten anmelden und durchführen. Variante B: Wer sich für diese Variante (Servicefachmann) entscheidet, sollte Folgendes beachten: – Die Servicefirma/Kontrollperson muss die Zulassungsbedingungen gemäss den kantonalen Weisungen erfüllen. – Die Messung der laufenden Periode 2014 muss bis zum 31. Dezember 2014 durchgeführt werden. – Die Messwerte sind innert 14 Tagen mit dem zulässigen Rapport und einer gültiger KontrollVignette durch die Servicefirma an den amtl. Feuerungskontrolleur zu senden. Die Kosten für die Kontrollmessungen werden durch die Servicefirmen direkt verrechnet. – Ab 10. 1. 2015 wird der amtl. Feuerungskontrolleur die noch nicht erledigten Messungen vornehmen. Zu spät eingetroffene Rapporte des Servicemonteurs (nach 15. 1. 2015) können nicht mehr akzeptiert werden. Für allfällige Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den amtlichen Feuerungskontrolleur, Herrn Roland Frei, 5436 Würenlos, Tel. 056 424 22 05, Natel 079 221 23 14 oder roland-frei@bluewin.ch. Spreitenbach, 22. Februar 2013 Gemeinderat Spreitenbach

Im Alters- und Pflegeheim Im Brühl Freitag, 28. 3. 2014 ab 18.30 Uhr Reichhaltiges Salatbuffet

In Spreitenbach, Poststrasse 35, vermieten wir per 1. April 2014 eine

4-Zimmer-Wohnung im 2. OG Moderne Küche (GK und GS), modernes Badezimmer, Balkon, ein sep. WC, WZ und EZ Parkett. Nettomietzins Fr. 1525.– und NK Fr. 260.–/Mt.

*** Risotto alla Milanese / Safranrisotto Risotto ai funghi porcini / Steinpilzrisotto Risotto all’aglio orsino / Bärlauchrisotto ***

Weitere Auskünfte: Frau Gjada Merico, Tel. 044 456 57 47

Dessertbuffet Panna Cotta Caramelköpfli im Töpfli Schokoladenmousse Frischer Fruchtsalat Süssgebäck Fr. 36.– Kinder bis 12 Jahre Fr. 29.50 Es freut uns, Sie zu verwöhnen! Tischreservationen nehmen wir gerne entgegen unter: Tel. 056 418 54 17


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WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Leinenpflicht für Hunde Die Verordnung zum Jagdgesetz des Kantons Aargau (AJSV) schreibt vor, dass Hunde vom 1. April bis 31. Juli im Wald (auch auf den Wegen) sowie am Waldrand an der Leine geführt werden müssen. Diese erlassene Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren zum ungestörten Brüten, Setzen (Gebären) und Aufziehen ihrer Nachkommen. Alle Hundehalter sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht streunen oder wildern. Nicht nur das Jagen oder Hetzen, sondern bereits das Hochscheuchen kann bei Wildtieren erheblichen Stress auslösen und sie in Gefahr bringen. Zur Vermeidung von Kulturlandschäden sollten Hunde auch nicht frei über Landwirtschaftsland laufen gelassen werden. Besten Dank für die Rücksichtnahme. Sparsamer Stromverbrauch bei der Strassenbeleuchtung Aufgrund einer nicht repräsentativen schweizweiten Umfrage hat der WWF Schweiz ein Gemeinderating zum Stromverbrauch für öffentliche Beleuchtungen erstellt. Gemessen wurde der Verbrauch in Megawattstunden pro Strassenkilometer. Die Gemeinde Würenlos rangierte in dieser Rangliste mit einem Verbrauch von 38,7 MWh abgeschlagen auf dem letzten Platz sämtlicher teilnehmender Gemeinden. Die Technischen Betriebe Würenlos haben das Resultat umgehend als offensichtlich falsch bezeichnet. Eine Nachprüfung hat jetzt auch ergeben, dass bei der Datenübermittlung tatsächlich ein Fehler entstanden ist. Mit dem korrigierten Wert von 11,2 MWh liegt Würenlos im Mittelfeld. Die Gemeinde Würenlos setzt seit Jahren auf Sparsamkeit bei der öffentlichen Beleuchtung. Für die Strassenbeleuchtung werden hauptsächlich Energie sparende Natriumdampflampen und seit einigen Jahren LED-Leuchtmittel eingesetzt. Zudem wird in Würenlos seit Januar 2013 zwischen 1 und 5 Uhr nachts die Strassenbeleuchtung ausgeschaltet. Ausgenommen davon sind einzig die Landstrasse, Schulstrasse, Buechzelglistrasse und Altwiesenstrasse. Die Einsparungen belaufen sich auf geschätzte 10 000 Franken pro Jahr. Im neu erschlossenen Baugebiet «Huebacher» wurden zudem innovativ LED-Lampen mit Bewegungsmeldern installiert. Die Be-

leuchtung ist auf eine schwache Beleuchtungsstärke eingestellt. Die Helligkeit erhöht sich, wenn ein Fussgänger, Velo oder Auto vorbeigeht. Danach reduziert die Beleuchtung automatisch wieder. Krankenkassenprämienverbilligung 2015 – jetzt anmelden! Wer in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, hat möglicherweise Anrecht auf Verbilligung der Krankenkassenprämien. Ein Verbilligungsbeitrag an die Prämien für das Jahr 2015 kann allerdings nur dann ausbezahlt werden, wenn ein Antrag gestellt wird. Die Anmeldeformulare für das Jahr 2015 können unter www. sva-ag.ch heruntergeladen oder bei der Gemeindezweigstelle SVA Aargau (Tel. 056 436 87 20 oder ahv@wuerenlos.ch) oder im Internet unter www.wuerenlos.ch (Online-Schalter) bezogen werden. Es ist nicht garantiert, dass Personen, die einen Anspruch auf einen Verbilligungsbeitrag im laufenden Jahr haben, automatisch ein neues Antragsformular zugestellt erhalten. Betroffene sind gebeten, dies zu kontrollieren und allenfalls ein Anmeldeformular bei der Gemeindezweigstelle Würenlos zu beziehen oder unter www.sva-ag.ch herunterzuladen. Das Antragsformular muss bis spätestens 31. Mai 2014 bei der Gemeindezweigstelle Würenlos eingereicht werden. Bei Fragen gibt Ihnen die Gemeindezweigstelle Würenlos gerne Auskunft. Provisorische Steuerrechnung 2014 mit unvollständigem Einzahlungsschein Das Kantonale Steueramt hat Ende Februar die provisorische Steuerrechnung 2014 an die natürlichen Personen im Kanton Aargau verschickt. Der untere der beiden mitgeschickten Einzahlungsscheine ist für das Bezahlen des genauen Rechnungsbetrags vorgesehen. Weil hier zwar die Kodierzeile vorgedruckt ist, nicht aber das Betragsfeld, ergibt sich bei der Verwendung dieses Einzahlungsscheins für eine Teilzahlung eine Unstimmigkeit. In einem solchen Fall werden Post oder Bank die Steuerzahlenden darauf hinweisen. Das Kantonale Steueramt hat Ende Februar die provisorischen Steuerrechnungen 2014, die auf Ende Oktober 2014 fällig werden, versandt. Dies ermöglicht den Einwohnerinnen und Einwohnern, schon vorzeitig die Steuern

oder einen Teil davon zu bezahlen. Für den einbezahlten Betrag wird ein Zins (0,5 % p.a.) gutgeschrieben, der nicht als Einkommen versteuert werden muss. Mögliche Unstimmigkeit zwischen Kodierzeile und Betragsfeld: Der provisorischen Rechnung 2014 liegen zwei Einzahlungsscheine bei. Der obere Einzahlungsschein ist für die Überweisung von Teil- oder Mehrbeträgen vorgesehen; es kann ein beliebiger Betrag eingetragen und bezahlt werden. Der untere Einzahlungsschein wurde für die Einzahlung des genauen Rechnungsbetrags vorbereitet. Leider wurde dieser Betrag nur in der Kodierzeile (unterste Zeile im weissen Bereich), jedoch nicht im Betragsfeld vorgedruckt. Bezahlt man mit dem unteren Einzahlungsschein nicht den genauen Rechnungsbetrag, sondern einen Teilbetrag, ergibt sich bei der Verarbeitung durch die Post oder die Bank ein Problem, da bei der Erfassung auf die Kodierzeile abgestützt wird. Als Folge resultiert eine Unstimmigkeit zwischen Kodierzeile und Betragsfeld. Bei der Einzahlung am Postschalter tritt die Differenz zutage und kann vor Ort mit dem Schalterpersonal bereinigt werden. Bei einer Einzahlung über die Post oder eine Bank mittels Vergütungsauftrag geschieht dasselbe: Die Post oder Bank stellt die Unstimmigkeit im Verarbeitungsablauf fest und nimmt mit dem Kunden Kontakt auf. Bei einer elektronischen Überweisung via Post-Finance oder EBanking treten keine Probleme auf, weil in diesen Fällen die Eingaben explizit bestätigt werden müssen.

Für Teilbeträge oberen Einzahlungschein verwenden: Das Kantonale Steueramt empfiehlt, für die Einzahlung eines Teilbetrags nur den oberen Ein-

zahlungsschein zu verwenden. Bei zusätzlichem Bedarf können weitere Einzahlungsscheine bei der Finanzverwaltung der Gemeinde bezogen werden. Das Kantonale Steueramt entschuldigt sich bei den Steuerpflichtigen und den Gemeinden wie auch bei der Post und den Banken für die Umtriebe. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Korrigendum Im Suppentag-Bericht in der letzten Limmatwelle wurde der Name des Künstlers falsch geschrieben: Er heisst Richard Benzoni, nicht Benzoli. Die Redaktion INSERAT

KOCH TIPP Birnen-Crème-Tarte Für Kuchenblech mit ca. 30 cm Durchmesser 300 g Kuchenteig, ausgerollt, 4 grosse Birnen, 180 g Zucker, 1 Vanillestängel, 1 Zitrone (nur den Saft), 10 g Butter, 10 g Mehl Für die Crème: 100 g Butter, 125 g Zucker, 125 g fein gemahlene Mandeln, 1 EL Mehl, 250 g Patisserie-Crème (Fertigprodukt, Zubereitung gemäss Packungsbeilage), 2 Eier, 5 cl Rum, 2 EL Puderzucker Kuchenblech ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Kuchenteig ins Backblech legen und mit der Gabel mehrmals einstechen. 3 dl Wasser mit dem aufgeschlitzten Vanillestängel und dem Zucker aufkochen. Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse ausstechen, mit Zitronensaft bestreichen und in den Zuckersirup geben. Bei kleiner Hitze solange kochen, bis man die Birnenhälften mit einer Nadel leicht durchstechen kann. Abkühlen lassen und Vanillestängel entfernen. Für die Crème: Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen und Mandelpulver, Mehl sowie Eier darunterziehen. PatisserieCrème und Rum darunterheben und die Crème auf dem Kuchenboden verteilen. Birnenhälften in Schnitze schneiden und rosenförmig auf der Crème anrichten. Die Tarte im vorgeheizten Backofen (Heissluft, 180°C) ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, mit Puderzucker bestreuen und diesen unter dem Backofengrill ca. 2 Minuten karamellisieren.


WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

WÜRENLOS

Frühlingshafte Frühexkursion

Kleider, Apéro und Freundinnen

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die kahlen Äste scheinen, klingen die herrlichen Vogelgesänge durch den Wald, so zum Beispiel die flötenden, leicht melancholischen Klänge des Rotkehlchens.

62 Frauen tauschten vergangene Woche im Gmeinds-Chäller Kleider und genossen Apéro und Unterhaltung.

Diese Stimme und noch viele andere Vogelgesänge werden die Teilnehmer auf der kommenden Frühexkursion zu unterscheiden lernen. Die Wanderung startet beim Schwimmbad Wiemel in Würenlos, führt über den «Bick»Hügel und endet im Kempfhof, wo ein wärmender Kaffee oder Tee auf alle Naturfreunde wartet. Der Vorstand des NVV Würenlos freut sich auf viele kleine und grosse Teilnehmer. (ks)

MELANIE BÄR

Zufriedene Mitglieder an der Raiffeisen-GV im Tägi.

Foto: zVg

GV der Raiffeisenbank Die Raiffeisenbank Würenlos geht ihren Weg im 92. Geschäftsjahr mit unveränderten Vorzeichen weiter und stellt sich die Frage: Ist weniger manchmal nicht mehr? Roger Meier, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Würenlos, freute sich, am Freitag trotz frühlingshaftem Wetter über 1000 Mitglieder im Tägi zu empfangen. Die Schweiz entwickelt sich gut, Raiffeisen entwickelt sich gut – man darf zu seinem Erfolg stehen und auch stolz sein darauf. Mit Eigenmitteln von über 63 Mio. Franken übertrifft die Raiffeisenbank Würenlos auch unter Berücksichtigung des antizyklischen Kapitalpuffers die regulatorischen Vorgaben bei weitem. 27 Mitarbeitende und 6 Lernende haben im letzten Jahr knapp 16 000 Kundinnen und Kunden in Würenlos, Spreitenbach und Neuenhof betreut und dabei einen Bruttogewinn von rund 4,8 Mio. erwirtschaftet. Raiffeisen ist genau so ein Erfolgsmodell wie die Schweiz. Demokratische Strukturen prägen die lokal tätige Raiffeisenbank. Mit dem zweithöchsten Kundengeldwachstum in den letzten 15 Jahren zeigt sich auch das Vertrauen der Kunden zu ihrer Bank: Um 36 Mio. haben die Kundengelder im 2013 zu-

genommen. Die Ausleihungsseite ist mit 10 Mio. bescheidener gewachsen. Im aktuellen Umfeld ist vieles, aber nicht alles möglich, und so wurde zugunsten der Stabilität und Sicherheit auf ein höheres Wachstum verzichtet. Der Vorsitzende der Bankleitung, Patrick Binkert, führte am Beispiel von Getreide und Brot durch die Jahresrechnung und stelle fest, dass wenige «Wirtschaftsschädlinge» auch in der Bankbranche zu immer mehr Regulierungen führen. Mit einem Kosten-/Ertrags-Verhältnis von 52 % ist die Raiffeisenbank Würenlos in ihrer Gruppe gut unterwegs. Auch wenn die Abhängigkeit reduziert werden konnte, kommt der Hauptertrag mit einem Anteil von 83 % nach wie vor aus dem Zinsengeschäft. Die Genossenschafter stimmten den Statutenänderungen mit der Anrechenbarkeit des Genossenschaftskapitals und der Abschaffung der Nachschusspflicht ohne Diskussion und mit nur einer Gegenstimme zu. Nach einem feinen Essen und bester Unterhaltung mit Oesch’s den Dritten wurde eine zufriedene Raiffeisenfamilie ins Wochenende entlassen. (pb) Infos: www.raiffeisen.ch/wuerenlos

ERFOLGREICHER SUPPENTAG Der Suppentag, durchgeführt vom reformierten Frauenverein und vom katholischen Frauenbund, erbrachte einen stattlichen Reinerlös von 1450 Franken. Zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis wird allen Beteiligten ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Seien es die vielen einsatzbereiten Frauen in Küche und Service, die grosszügigen, emsigen Kuchen-, Tortenund Brotbäckerinnen, der Koch der schmackhaften Gerstensuppe, Carel Jansen, und nicht zuletzt die zahlreichen Gäste und Spenden, die grosszügig die Kasse füllten – ihnen allen ist dieser schö-

ne Beitrag ans «Fastenopfer» und «Brot für alle» zu verdanken. Während die in reicher Zahl anwesenden Besucher das gemütliche Suppenmahl genossen, wurde Richard Benzoni, Kunstmaler, der goldene Suppenlöffel mit einer Urkunde überreicht als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit für das Zeichnen und Gestalten der Plakate für alle Suppentage während über 40 Jahren ohne Entgelt. Alle noch vorhandenen Plakate zierten zur Anschauung die Wände in der Alten Kirche. Mit einem warmen Applaus dankte (az) ihm die ganze Gästeschar dafür.

«Der Spassfaktor steht im Vordergrund», sagt Evelyn Windisch, Organisatorin der 3. KleidertauschParty in Würenlos, «und was verbindet Frauen mehr als Apéro, Kleider und Freundinnen?» Was in Städten schon seit einigen Jahren funktioniert, tut es auch in Würenlos. «Am Anfang dachte ich, dass nach ein, zwei Durchführungen die Kleiderschränke geräumt sind und die Nachfrage nachlässt. Doch es ist nicht so.» Das bestätigt auch Anouk Holthuizen, die mit Vanessa Kleeb vor fünf Jahren in einer Garage in Baden die erste Kleidertauschparty der Region durchführte. Gegen 200 Frauen kamen an den letzten Anlass. Wie auch in Würenlos zahlt man ein paar Franken Eintritt, mit dem die Unkosten wie etwa die Raummiete gedeckt werOrganisatorin Evelyn Windisch an der den. Während mancherorts festgelegt ist, wie viele Kleider man maximal mitbringen und mitnehmen daran, dass manche Frauen ganze darf, ist dies in Würenlos offen. Säcke Kleider einpackten. Das ist auch einer Betreuerin aufgefallen, DER KLEIDERBERG, den die Frauen worauf sie die Frau darauf anmit nach Hause nehmen, könnte sprach. Es habe sich herausgedenn unterschiedlicher nicht stellt, dass die Frau keine finanzisein. Eine Besucherin störte sich ellen Mittel habe, um neue Klei-

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Rotkehlchen erspähen.

Foto: zVg

Treffpunkt: Schwimmbad Wiemel, Samstag, 22. März, 7 Uhr. Dauer: ca. 2 Stunden (je nach Wetter). Ausrüstung: Feldstecher, gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

VERMISCHTES MUSIKSCHULE: MATINÉEKONZERT UND INSTRUMENTENVORSTELLUNG

Kleidertausch-Party im Gmeinds-Chäller. der zu kaufen, und sie froh war, auch gleich ein paar Kleider für ihre Verwandtschaft mitzunehmen. Damit war das Thema für sie erledigt: «Die Frau braucht die Kleider und der Anlass lebt von der Grosszügigkeit», so die Helferin. In An-

Fotos: bär

betracht, dass Evelyn Windisch mit den übrig gebliebenen Kleidern neun 110-Liter-Säcke füllen und diese einem christlichen Hilfswerk spenden konnte, wird Blockflötist Maurice Steger. man auch am nächsten Anlass im Foto: Marco Borggreve Herbst grosszügig bleiben. MAURICE STEGER BEIM KULTURKREIS

Monica Wanner, 44, Würenlos

Antonia Gambon, 42, Würenlos

Michelle Neiger, 19, Würenlos

Silvia Neiger, 53, Würenlos

Ich bin zum ersten Mal hier und habe Hosen gefunden. Der Anlass ist witzig und unkompliziert – ich werde sicher wieder einmal kommen. Ich gebe sonst Kleider, die ich nicht mehr anziehe, in die Kleidersammlung. Nun habe ich gezielt meinen Kleiderkasten geräumt und Sachen hierher mitgebracht.

Ich war schon mehrmals an der Kleidertauschparty in Würenlos. Ich schaue mich gerne um und kann so meine Alltagsgarderobe auswechseln. Es ist auch ein bisschen Glückssache, ob man etwas findet oder nicht. Ich finde manchmal auch Sachen von Läden, in denen ich sonst nicht einkaufen gehe, und das animiert mich, dann auch mal in diesen Laden reinzuschauen.

Ich bin zum ersten Mal hier und finde es recht cool. Für mich hat es zwar eher weniger Sachen hier, doch ich habe trotzdem ein paar T-Shirts gefunden. Anprobiert habe ich die Kleider nicht, sondern sie nach Augenmass ausgesucht. Ich bin mit meiner Mutter hergekommen und würde den Anlass wieder besuchen, wenn ich dann nicht arbeite.

Heute ist bereits die dritte Kleidertauschparty, die ich hier besuche. Ich finde es toll, einander so eine Freude zu machen mit Kleidern, die man selber nicht mehr trägt. Selber bin ich auch immer fündig geworden. Ich habe kein Problem damit, dass die Kleider nicht neu sind. Ich finde es auch lässig, wenn ich jemanden mit meinen Kleidern beim Anprobieren sehe.

Im Rahmen der diesjährigen Instrumentenvorstellung findet am Sonntag, 23. März, um 11 Uhr ein Matinéekonzert der Musikschule Würenlos in der reformierten Kirche statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm laden die Musikschülerinnen und -schüler und ihre Lehrpersonen alle Interessierten ein, mit ihren Kindern dieses Konzert zu besuchen. Zu hören sind alle Blas-, Streich- und Tasteninstrumente des Musikschul-Angebotes. Auch die Sologesangsschülerinnen und -schüler sind mit von der Partie. Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich, viele Besucher an diesem Konzert begrüssen zu dürfen. Im Anschluss wird ein kleiner Apéro offeriert. Öffentliches Ausprobieren der Instrumente: Am Samstag, 29. März, von 10 bis 12 Uhr haben alle an der öffentlichen Instrumentenvorstellung die Gelegenheit, mit ihren Kindern alle Instrumente auszuprobieren und sich von den Musiklehrpersonen beraten zu lassen. Die Veranstaltung wird in den Musikräumen der Schule Würenlos durchgeführt.

Ein ganz exquisites Erlebnis erwartet die Musikfreunde am letzten März-Sonntag in Würenlos: Zwischen Auftritten in der Zürcher Tonhalle und in Taipeh (Taiwan) macht der weltbekannte Schweizer Blockflötist Maurice Steger mit seinem Konzertprogramm «Una Follia di Napoli» Station beim Kulturkreis. Er und der ebenfalls international tätige Tessiner Luca Pianca an der Laute nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise in den Süden. Es ertönen Werke italienischer Komponisten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bis zwei Tage vor dem Konzert können Tickets online reserviert werden auf www.kulturwuerenlos.ch. Eine beschränkte Anzahl Karten wird auch noch an der Abendkasse erhältlich sein. Alte Kirche, Sonntag, 30. März, 17 Uhr; Abendkasse und Musikschüler zeigen das Gelernte Türöffnung ab 16.30 Uhr. am Matinéekonzert. Foto: zVg


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Frühlingshafte Frühexkursion

Kleider, Apéro und Freundinnen

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die kahlen Äste scheinen, klingen die herrlichen Vogelgesänge durch den Wald, so zum Beispiel die flötenden, leicht melancholischen Klänge des Rotkehlchens.

62 Frauen tauschten vergangene Woche im Gmeinds-Chäller Kleider und genossen Apéro und Unterhaltung.

Diese Stimme und noch viele andere Vogelgesänge werden die Teilnehmer auf der kommenden Frühexkursion zu unterscheiden lernen. Die Wanderung startet beim Schwimmbad Wiemel in Würenlos, führt über den «Bick»Hügel und endet im Kempfhof, wo ein wärmender Kaffee oder Tee auf alle Naturfreunde wartet. Der Vorstand des NVV Würenlos freut sich auf viele kleine und grosse Teilnehmer. (ks)

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Zufriedene Mitglieder an der Raiffeisen-GV im Tägi.

Foto: zVg

GV der Raiffeisenbank Die Raiffeisenbank Würenlos geht ihren Weg im 92. Geschäftsjahr mit unveränderten Vorzeichen weiter und stellt sich die Frage: Ist weniger manchmal nicht mehr? Roger Meier, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Würenlos, freute sich, am Freitag trotz frühlingshaftem Wetter über 1000 Mitglieder im Tägi zu empfangen. Die Schweiz entwickelt sich gut, Raiffeisen entwickelt sich gut – man darf zu seinem Erfolg stehen und auch stolz sein darauf. Mit Eigenmitteln von über 63 Mio. Franken übertrifft die Raiffeisenbank Würenlos auch unter Berücksichtigung des antizyklischen Kapitalpuffers die regulatorischen Vorgaben bei weitem. 27 Mitarbeitende und 6 Lernende haben im letzten Jahr knapp 16 000 Kundinnen und Kunden in Würenlos, Spreitenbach und Neuenhof betreut und dabei einen Bruttogewinn von rund 4,8 Mio. erwirtschaftet. Raiffeisen ist genau so ein Erfolgsmodell wie die Schweiz. Demokratische Strukturen prägen die lokal tätige Raiffeisenbank. Mit dem zweithöchsten Kundengeldwachstum in den letzten 15 Jahren zeigt sich auch das Vertrauen der Kunden zu ihrer Bank: Um 36 Mio. haben die Kundengelder im 2013 zu-

genommen. Die Ausleihungsseite ist mit 10 Mio. bescheidener gewachsen. Im aktuellen Umfeld ist vieles, aber nicht alles möglich, und so wurde zugunsten der Stabilität und Sicherheit auf ein höheres Wachstum verzichtet. Der Vorsitzende der Bankleitung, Patrick Binkert, führte am Beispiel von Getreide und Brot durch die Jahresrechnung und stelle fest, dass wenige «Wirtschaftsschädlinge» auch in der Bankbranche zu immer mehr Regulierungen führen. Mit einem Kosten-/Ertrags-Verhältnis von 52 % ist die Raiffeisenbank Würenlos in ihrer Gruppe gut unterwegs. Auch wenn die Abhängigkeit reduziert werden konnte, kommt der Hauptertrag mit einem Anteil von 83 % nach wie vor aus dem Zinsengeschäft. Die Genossenschafter stimmten den Statutenänderungen mit der Anrechenbarkeit des Genossenschaftskapitals und der Abschaffung der Nachschusspflicht ohne Diskussion und mit nur einer Gegenstimme zu. Nach einem feinen Essen und bester Unterhaltung mit Oesch’s den Dritten wurde eine zufriedene Raiffeisenfamilie ins Wochenende entlassen. (pb) Infos: www.raiffeisen.ch/wuerenlos

ERFOLGREICHER SUPPENTAG Der Suppentag, durchgeführt vom reformierten Frauenverein und vom katholischen Frauenbund, erbrachte einen stattlichen Reinerlös von 1450 Franken. Zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis wird allen Beteiligten ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Seien es die vielen einsatzbereiten Frauen in Küche und Service, die grosszügigen, emsigen Kuchen-, Tortenund Brotbäckerinnen, der Koch der schmackhaften Gerstensuppe, Carel Jansen, und nicht zuletzt die zahlreichen Gäste und Spenden, die grosszügig die Kasse füllten – ihnen allen ist dieser schö-

ne Beitrag ans «Fastenopfer» und «Brot für alle» zu verdanken. Während die in reicher Zahl anwesenden Besucher das gemütliche Suppenmahl genossen, wurde Richard Benzoni, Kunstmaler, der goldene Suppenlöffel mit einer Urkunde überreicht als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit für das Zeichnen und Gestalten der Plakate für alle Suppentage während über 40 Jahren ohne Entgelt. Alle noch vorhandenen Plakate zierten zur Anschauung die Wände in der Alten Kirche. Mit einem warmen Applaus dankte (az) ihm die ganze Gästeschar dafür.

«Der Spassfaktor steht im Vordergrund», sagt Evelyn Windisch, Organisatorin der 3. KleidertauschParty in Würenlos, «und was verbindet Frauen mehr als Apéro, Kleider und Freundinnen?» Was in Städten schon seit einigen Jahren funktioniert, tut es auch in Würenlos. «Am Anfang dachte ich, dass nach ein, zwei Durchführungen die Kleiderschränke geräumt sind und die Nachfrage nachlässt. Doch es ist nicht so.» Das bestätigt auch Anouk Holthuizen, die mit Vanessa Kleeb vor fünf Jahren in einer Garage in Baden die erste Kleidertauschparty der Region durchführte. Gegen 200 Frauen kamen an den letzten Anlass. Wie auch in Würenlos zahlt man ein paar Franken Eintritt, mit dem die Unkosten wie etwa die Raummiete gedeckt werOrganisatorin Evelyn Windisch an der den. Während mancherorts festgelegt ist, wie viele Kleider man maximal mitbringen und mitnehmen daran, dass manche Frauen ganze darf, ist dies in Würenlos offen. Säcke Kleider einpackten. Das ist auch einer Betreuerin aufgefallen, DER KLEIDERBERG, den die Frauen worauf sie die Frau darauf anmit nach Hause nehmen, könnte sprach. Es habe sich herausgedenn unterschiedlicher nicht stellt, dass die Frau keine finanzisein. Eine Besucherin störte sich ellen Mittel habe, um neue Klei-

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Rotkehlchen erspähen.

Foto: zVg

Treffpunkt: Schwimmbad Wiemel, Samstag, 22. März, 7 Uhr. Dauer: ca. 2 Stunden (je nach Wetter). Ausrüstung: Feldstecher, gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

VERMISCHTES MUSIKSCHULE: MATINÉEKONZERT UND INSTRUMENTENVORSTELLUNG

Kleidertausch-Party im Gmeinds-Chäller. der zu kaufen, und sie froh war, auch gleich ein paar Kleider für ihre Verwandtschaft mitzunehmen. Damit war das Thema für sie erledigt: «Die Frau braucht die Kleider und der Anlass lebt von der Grosszügigkeit», so die Helferin. In An-

Fotos: bär

betracht, dass Evelyn Windisch mit den übrig gebliebenen Kleidern neun 110-Liter-Säcke füllen und diese einem christlichen Hilfswerk spenden konnte, wird Blockflötist Maurice Steger. man auch am nächsten Anlass im Foto: Marco Borggreve Herbst grosszügig bleiben. MAURICE STEGER BEIM KULTURKREIS

Monica Wanner, 44, Würenlos

Antonia Gambon, 42, Würenlos

Michelle Neiger, 19, Würenlos

Silvia Neiger, 53, Würenlos

Ich bin zum ersten Mal hier und habe Hosen gefunden. Der Anlass ist witzig und unkompliziert – ich werde sicher wieder einmal kommen. Ich gebe sonst Kleider, die ich nicht mehr anziehe, in die Kleidersammlung. Nun habe ich gezielt meinen Kleiderkasten geräumt und Sachen hierher mitgebracht.

Ich war schon mehrmals an der Kleidertauschparty in Würenlos. Ich schaue mich gerne um und kann so meine Alltagsgarderobe auswechseln. Es ist auch ein bisschen Glückssache, ob man etwas findet oder nicht. Ich finde manchmal auch Sachen von Läden, in denen ich sonst nicht einkaufen gehe, und das animiert mich, dann auch mal in diesen Laden reinzuschauen.

Ich bin zum ersten Mal hier und finde es recht cool. Für mich hat es zwar eher weniger Sachen hier, doch ich habe trotzdem ein paar T-Shirts gefunden. Anprobiert habe ich die Kleider nicht, sondern sie nach Augenmass ausgesucht. Ich bin mit meiner Mutter hergekommen und würde den Anlass wieder besuchen, wenn ich dann nicht arbeite.

Heute ist bereits die dritte Kleidertauschparty, die ich hier besuche. Ich finde es toll, einander so eine Freude zu machen mit Kleidern, die man selber nicht mehr trägt. Selber bin ich auch immer fündig geworden. Ich habe kein Problem damit, dass die Kleider nicht neu sind. Ich finde es auch lässig, wenn ich jemanden mit meinen Kleidern beim Anprobieren sehe.

Im Rahmen der diesjährigen Instrumentenvorstellung findet am Sonntag, 23. März, um 11 Uhr ein Matinéekonzert der Musikschule Würenlos in der reformierten Kirche statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm laden die Musikschülerinnen und -schüler und ihre Lehrpersonen alle Interessierten ein, mit ihren Kindern dieses Konzert zu besuchen. Zu hören sind alle Blas-, Streich- und Tasteninstrumente des Musikschul-Angebotes. Auch die Sologesangsschülerinnen und -schüler sind mit von der Partie. Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich, viele Besucher an diesem Konzert begrüssen zu dürfen. Im Anschluss wird ein kleiner Apéro offeriert. Öffentliches Ausprobieren der Instrumente: Am Samstag, 29. März, von 10 bis 12 Uhr haben alle an der öffentlichen Instrumentenvorstellung die Gelegenheit, mit ihren Kindern alle Instrumente auszuprobieren und sich von den Musiklehrpersonen beraten zu lassen. Die Veranstaltung wird in den Musikräumen der Schule Würenlos durchgeführt.

Ein ganz exquisites Erlebnis erwartet die Musikfreunde am letzten März-Sonntag in Würenlos: Zwischen Auftritten in der Zürcher Tonhalle und in Taipeh (Taiwan) macht der weltbekannte Schweizer Blockflötist Maurice Steger mit seinem Konzertprogramm «Una Follia di Napoli» Station beim Kulturkreis. Er und der ebenfalls international tätige Tessiner Luca Pianca an der Laute nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise in den Süden. Es ertönen Werke italienischer Komponisten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bis zwei Tage vor dem Konzert können Tickets online reserviert werden auf www.kulturwuerenlos.ch. Eine beschränkte Anzahl Karten wird auch noch an der Abendkasse erhältlich sein. Alte Kirche, Sonntag, 30. März, 17 Uhr; Abendkasse und Musikschüler zeigen das Gelernte Türöffnung ab 16.30 Uhr. am Matinéekonzert. Foto: zVg


WÜRENLOS Gemeinde Würenlos Das Ergebnis der Referendumsabstimmung vom 16. März 2014 betreffend den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung 5. Dezember 2013, «Sanierung und Erweiterung Kindergarten Buech I; Verpflichtungskredit» wird gemäss § 26 des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Aargau (GPR) veröffentlicht: Stimmberechtigte laut Stimmregister 3984 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1660 eingelangte Stimmzettel 1660 davon leer und ungültig 1 in Betracht fallende Stimmzettel 1659 es stimmten mit Ja 545 es stimmten mit Nein 1114 Abstimmungsbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau an das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Würenlos, 17. März 2014

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WÜRENLOS

«Sämtliche nicht dringenden Investionen werden verschoben» Gemeinderat Toni Möckel bedauert die Ablehnung des Kredits zur Kindergartensanierung und sagt, wie es weitergeht. MELANIE BÄR

Der Kredit für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Buech 1 wurde mit 545 Ja- und 1114 Nein-Stimmen abgelehnt. Sind Sie enttäuscht? Grundsätzlich schon. Ich fand das Projekt und den Zeitpunkt gut. Ein nächstes Projekt wird teurer zu stehen kommen. Aus emotionaler Sicht habe ich hingegen keine Mühe, den absolut klaren Volksentscheid zu akzeptieren. Aufgrund der Rückmeldungen mussten wir damit rechnen. Ein Grossteil der Gegner hat aus rein finanzgesteuerten Gründen dagegen gestimmt. Warum haben Sie denn nicht darauf reagiert und eine günstigere Variante vorgeschlagen? Eine reduzierte Variante führt nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung, denn eine Vergrösserung des Kindergartenraumes ist notwendig und kann nicht mit ein wenig mehr Fläche erfüllt werden. Bei einer Vorlage, welche durch die Gemeindeversammlung angenommen und im Referendum erneut zur Abstimmung gelangt, darf nicht einfach so abgeändert werden.

und die Kinder werden auch immer anspruchsvoller. Was bedeutet der Entscheid für andere Projekte? Es ist ein klares Signal, finanzgesteuerte Projekte werden es schwer haben. Beispielsweise die Schwimmbadsanierung? Dieses Projekt ist für mich überladen. Unabhängig von dieser Abstimmung müssen wir bei der Schwimmbadsanierung über die Bücher. Es ist Verhältnisblödsinn, dafür 5 Millionen Franken auszugeben. Was haben Sie denn vor damit? Wir müssen einfacher und kostengünstiger sanieren und auf kostspielige Attraktivitätssteigerungen verzichten und nur die technisch notwendige Sanierung vornehmen. Kommt auch eine Schliessung infrage? Nein, eine Schliessung kostet auch. Das Bad wird im Mai geöffnet. Dieses und nächstes Jahr kann der Betrieb aufrechterhalten werden, indem wir lediglich kleine technische Sanierungen vornehmen. Indem wir das Bad mit Anlässen beleben, wollen wir die Attraktivität kostengünstig steigern.

Wo will der Gemeinderat weitere Einsparungen vornehmen? Sämtliche nicht dringenden Investitionen in diesem Jahr werden verschoben. Das sind beispielsweise kleinere Bauprojekte im StrassenWie gehts nun weiter? Bevor das bereich und im Unterhalt. Investientschieden wird, müssen Ge- tionen, die man zurückstellen Gemeinderat Toni Möckel. spräche zwischen Schulpflege oder ganz weglassen kann. und Gemeinderat geführt werpunkt für die Umsetzung ist. Es den. Ohne Gejammer soll nun Zum Beispiel? Die Sportplätze geht um eine Grundhaltung. Die der Schulbetrieb aufrechterhalten sind beispielsweise ein heikles Bevölkerung hat bei der Kinderbleiben. Thema. Ich frage mich, ob so ein gartenabstimmung klar signaliProjekt, das nur von einem klei- siert, dass sie sparen will. Der GeKann in den Räumlichkeiten ohne nen Bevölkerungsteil genutzt meinderat geht jetzt hinter die Sanierung überhaupt Unterricht wird, zurzeit eine Chance hat. Bücher. stattfinden? Ja. Allerdings kann Auch kleinere Ausbauten, die aufgrund des Platzmangels keine nicht wie Schwimmbad und Macht das Aufschieben Sinn, wenn Gruppenaufteilung gemacht wer- Sportplatz Millionenbeträge sind, man es später trotzdem machen den und es wird für Lehrpersonen muss man im Moment nicht muss? Ich glaube, dass unsere Fiimmer aufwendiger, darin zu un- bringen. Ein weiteres Beispiel ist nanzlage in ein, zwei Jahren besterrichten. Solange man Lehrper- die anstehende Zonenplanrevisi- ser sein wird. Und durch Einspasonen findet, die dazu bereit sind, on, die Auswirkungen auf Bautä- rungen wie beispielsweise den geht es weiter. Doch es wird im- tigkeiten hat. Es ist gut zu über- Verzicht der Kindergartensaniemer schwieriger, solche zu finden legen, wann der richtige Zeit- rung wird die laufende Rechnung

Foto: Archiv AZ

entlastet. Dank weniger Investitionen sinken Schuldzinsen und Aufwand. Ist damit für Sie eine Steuerfusserhöhung vom Tisch? Nein. Im Moment ist jedoch eine Steuerertragzunahme spürbar. Der Gemeinderat hat bereits zwei Klausuren nur über Finanzen abgehalten. Die Bevölkerung wird an der Sommergmeind über den laufenden Prozess informiert. Wir wollen dann Vorschläge machen, was verschoben oder anders angegangen werden kann.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 20. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 21. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 22. März 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Claudio Canonica, Geige Dienstag, 25. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 26. März 9 Uhr, Eucharistiefeier

Freitag, 21. März 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung Samstag, 22. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Juan Sanchez Sonntag, 23. März 11 Uhr, Eucharistiefeier, musikalisch begleitet vom Kirchenchor 18 Uhr, Santa Messa Montag, 24. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 25. März 8 Uhr, Morgenlob 17 Uhr, Chinderfiir Mittwoch, 26. März 19 Uhr, Eucharistiefeier

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 21. März Krankensalbung am 21. März um 10 Uhr in der Alterssiedlung Sonn18.30 Uhr, Eucharistiefeier matt und am 28. März um 14.30 20 Uhr, Via Crucis nella capella Uhr in der Pfarrkirche Neuenhof. Samstag, 22. März Anschl. Imbiss. Wer den Wunsch hat, die Krankensalbung zu Hause 18 Uhr, Wortgottesdienst mit zu empfangen, meldet sich beim Kommunionfeier Pfarramt, Tel. 056 416 00 90. Sonntag, 23. März Chinderfiir in der Kirche Neuenhof 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit am Dienstag, 25. März, um 17 Don Carlo de Stasio Uhr, für die ganz Kleinen mit El11 Uhr, Santa Messa 12.15 Uhr, kroatischer Gottesdienst tern, Grosseltern oder Paten; Thema: «Im Märzen der Bauer». Bitte 18 Uhr, polnischer Gottesdienst Sitzkissen mitnehmen. Dienstag, 25. März 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kom- Oberstufenprogramm am Dienstag, 25. März und 1. April, bzw. Donmunionfeier nerstag, 27. März und 3. April, 19.30 Uhr, Eucharistiefeier 18.30–20.30 Uhr, Oberstufenpro«Erneuerung im Geiste» gramm im alten Pfarrsaal; Thema: Mittwoch, 26. März «Afrikanische Religiosität». 9 Uhr, Eucharistiefeier 14 Uhr, Versöhnungsweg 4.-Klässler SPREITENBACH Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 23. März 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Dienstag, 25. März 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Wettingen: Konfirmation mit Abendmahl, Pfr. Stefan Burkhard, Srdjan Vukasinovic, Akkordeon; Stefan Müller, Orgel, Apéro

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 20. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 20. März 18 Uhr, Kreuzwegandacht 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe

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19.30 Uhr, Santa Messa

KILLWANGEN

Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Familiengottesdienst für Schulkinder 3.–5. Primarklasse mit Abbé Zacharie. Mitgestaltung: Mittelstufenkinder mit Katechetin Palmira Mascaro 11 Uhr, Taufe Chiara Brescianini

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 21. März 19 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 25. März 13 Uhr, Mittagsgebet, Altersheim 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung entfällt 17 Uhr, Kleiderausgabe für Kommunionkinder, kath. Pfarreiheim 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe in der Kirche 20 Uhr, Vortrag Matthias Dörnenburg, Fastenopfer Luzern über die Lage von Haiti, kath. Pfarreiheim, anschl. Apéro Mittwoch, 26. März 9.30 Uhr, Wortgottesdienst Ökum. Suppenzmittage Der Katholische Frauenverein lädt mit den reformierten Frauen zweimal zum Suppenzmittag im kath. Pfarreiheim ein: Samstag, 22. März und 29. März, 12–14 Uhr.

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Freitag, 21. März 19 Uhr, Männer-Stamm, Pfarrhaus bei Dorfkirche (Chilegass 20) Samstag, 22. März 9.30–11.30 Uhr, Samstig-Treff , Kinder ab 4 J., Kirchenzentrum Hasel Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist, Kreuzkirche Hasel, Predigtreihe Glaubenskrisen

Mittwoch, 26. März 14–16 Uhr, gemütlicher Spielenachmittag im Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung Freitag, 21. März 18.30–19 Uhr, liturgische Passi10 Uhr, Eucharistiefeier, Altersheim onsandacht mit Pfrn. D. Siegrist und B. Kolarov, Orgel, Dorfkirche 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Morgengebet Jeden Donnerstag, Samstag, 22. März 7–7.30 Uhr in der Dorfkirche. 11 Uhr, Taufe von Noah Lubina Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden 12–14 Uhr, Suppenzmittag im Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gekath. Pfarreiheim 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Ab- meinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten und plaudern. bé Zacharie, Dreissigster für Arthur Othmar Wiederkehr, Jahrzeit für Martha u. Paul Füglister-Bumba- Gospelchor Hasel Chorproben cher; Ernst Burri; Margrith Walde; jeden Dienstag von 19.30–20. 30 Uhr (ausser Schulferien) im KirBernhard Weber; Robert Weberchenzentrum Hasel. Kontakt: Frei; Anna u. Robert Weber-Knill; Esther Hoffmann, 056 401 14 38. Karl u. Rosa Wiederkehr-Konrad

Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Juan Sanchez 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 25. März 18 Uhr, Rosenkranzgebet Krankensalbung, Chinderfiir und Oberstufenprogramm siehe Neuenhof.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Freitag, 21. März 8.30 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 22. März 18 Uhr, Wortgottesfeier Sonntag, 23. März 10 Uhr, Wortgottesfeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Dienstag, 25. März 19 Uhr, Buss- und Versöhnungsfeier Mittwoch, 26. März 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11.30 Uhr, Fastenmeditation in der ref. Kirche Klosterkirche Fahr Sonntag, 23. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Samstag, 22. März 10 Uhr, Kochkurs Senioren, nur für Männer, Kochschule Würenlos, Kosten: 20 Franken pro Person, Kochschürze mitnehmen. Anmeldung: erich.thommen@ sunrise.ch oder Tel. 056 424 19 63. Sonntag, 23. März 11 Uhr, Konzert Musikschule Würenlos 17 Uhr, Gottesdienst, mit Abendmahl, Mitwirkung der 4. Klassen, Apéro, Martin Schweizer, Pfarrer, Tonia Egloff, Kat. Dienstag, 25. März 11.45 Uhr, Kindersuppentag (Primarschüler) Gmeindschäller 20 Uhr, Chorprobe Bridge Singers Mittwoch, 26. März 11.30 Uhr, Andacht mit Suppe, ökumenisch, Kontakt: Peter Gaida, Diakon / Verena Fantozzi, Sozialdiakonin


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Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

MARKTNOTIZEN

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WOCHE NR. 12 DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2014

AGENDA KILLWANGEN Elternverein Killwangen: Märchen-Nachmittag Fr. 5.– (EVK- Mitglieder Fr. 3.–) inkl. Zvieri. Von 4 bis 104 Jahren. Werkgebäudesaal, Samstag, 22. März, 15 Uhr.

The Tune Ups. Türöffnung und Küche ab 19 Uhr. Turnhalle Boostock, Samstag, 22. März, 20 Uhr. Vortrag über die Lage in Haiti Anschl. Apéro. Org.: kath. Pfarramt Spreitenbach. Kath. Pfarreiheim, Dienstag, 25. März, 20 Uhr.

Jahreskonzert des Akkordeonorchesters Egloff 19 Uhr: Saalöffnung mit Snack-und Getränkebuffet. Tägi, Samstag, 22. März, 20 Uhr.

NEUENHOF

Velobörse Org.: Pro Velo Region Baden. Annahme: 8–11 Uhr. Verkauf: 9–12 Uhr. Nur verkehrstüchtige Velos (keine Entsorgung). Bei mehr als 3 Velos unbedingt anmelden: rudolf.p.meier@ gmail.com. Infos: 056 534 03 25 oder rudolf.p.meier@gmail.com. Rathausplatz, Samstag, 22. März, 8 Uhr.

«Tanznacht40» Für alle ab 40 Jahren. Org.: Tanznacht40.ch, info@mg-p.ch. Club Milano, Freitag, 21. März, 21 Uhr.

«Das rote Nashorn» Mit Hansueli Trüb. Ab 5 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 22. März, 16 Uhr, Sonntag, 23. März, 11 Uhr.

«Dr Nöchscht bitte» Theater der Schnägge-Bühne Neuenhof. Vorverkauf/Reservation: 079 191 49 74 (18–21 Uhr) oder: www.sbn.ch/ termine-vorverkauf. Pfarreiheim, Samstag, 22. März, 20.15 Uhr, Sonntag, 23. März, 17.15 Uhr.

Rosina Kuhn: «Les Enfants du Paradis» Monotypien 2003–2013. Führung mit Rudolf Velhagen und Rosina Kuhn. Öffnungszeiten: Mi–Sa 15–18 Uhr, So 11–17 Uhr. Bis 4. Mai. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 23. März, 11 Uhr.

SPREITENBACH

Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 24. März, 13.45–17 Uhr.

Frühlings-Apéro Werke von Heidi Haefliger, Magdolna Keel, Gaby Zehnder. Öffnungszeiten: Do, 16–18 Uhr. Galerie Dorfzentrum, Sonntag, 23. März, 10–12 Uhr.

Märchen «Der Hyazinthenbaum» Märchen aus dem alten China erzählt und gespielt von Barbara Kaiser. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 26. März, 14.30 Uhr.

Männer-Stamm Ref. Pfarrhaus, bei Dorfkirche, Freitag, 21. März, 19 Uhr. CVP-Generalversammlung Referenten: Jugendsozialarbeiter Alessia Della Torre und Claudio Lucchi. CVP-Lotto. Zentrumsschopf, Freitag, 21. März, Apéro: 18.45 Uhr, Traktanden: 19.30 Uhr. Waldreinigungstag in Spreitenbach Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind zur Mithilfe eingeladen. Anschl. Imbiss. Org.: NUK Natur- und Umweltkommission. Treffpunkt: Unterstand Heitersbergstrasse, Samstag, 22. März, 9 Uhr. «Magic Moments» Gemeinschaftskonzert Musikgesellschaft Spreitenbach und Suhrer Gospelchor

Altpapiersammlung am Dienstag, 25. März.

WETTINGEN

Schach für Senioren Anmeldung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 25. März, 14–17 Uhr.

Frühlings-Kinderartikel-Markt Org.: Gruppe junger Mütter. Kaffeestube. Annahme: Do, 20. März, Gruppo di Lingua Italiana Forum 18.30–19.30 Uhr. Abrechnung: Fr, St. Anton, Mittwoch, 26. März, 19–19.45 Uhr. Pfarreizentrum St. Se15–17 Uhr. bastian, Freitag, 21. März, 15–17 Uhr.

Nachtigallenchor Wettingen Rathaus, Attraktiver Warenmarkt Infos: Freitag, 21. März, 14.30–15.45 Uhr. www.marktverband.ch. Abendverkauf bis 20 Uhr. Landstrasse, Mittwoch, 26. März, 9 Uhr. Dokumentarfilm «Take Off» Afrika im Aufwind. Filmemacher Bruno Moll ist anwesend, Gespräch. Kino Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Pfarreizentrum St. Sebastian, DonOrient, Freitag, 21. März, 20 Uhr. nerstag, 27. März, 9–11 Uhr.

WÜRENLOS Altpapiersammlung am Samstag, 22. März. «Let’s Dance» – Tanzabend Infos: www.lezdance.ch. Mit Barbetrieb. Gmeindschäller, Samstag, 22. März, 21 Uhr. Natur- und Vogelschutzverein Würenlos: Frühexkursion Dauer: ca. 2 Stunden. Ausrüstung: Feldstecher, gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Bei jeder Witterung. Ohne Anmeldung. Treffpunkt: Schwimmbad Wiemel, Samstag, 22. März, 7 Uhr.

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

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