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» n the road Neu mit «oe 8 / 9 Seit 13. März 2014, 53. Jahrgang, Nr. 11

80 Personen säuberten die Limmat

FRAGEN AN

Daniel Bielinski, Chefarzt Psychiatrische Klinik Königsfelden Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen oder werden sie häufiger diagnostiziert? Es gibt eigentlich nicht mehr, aber die Leute getrauen sich heute viel öfter, sich Hilfe zu holen. Es ist salonfähiger geworden. Burnout hingegen schon? Ja, weil in unserer Gesellschaft zwar nicht die zeitliche Belastung grösser wurde, aber sich die Produktivität stark gesteigert hat. Es trifft vor allem Arbeitnehmer des mittleren Kaders, die viel Verantwortung tragen, pflichtbewusst sind, sich sehr mit ihrer Arbeit identifizieren und unter Druck von oben und unten stehen. Burnout ist keine Krankheit, kann aber zu einer (Erschöpfungs-)Depression führen. Bericht Seite 20/21

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

PP 5432 Neuenhof

2–7 10–13 14–15 16–18 19–22 23 24

Am Wochenende fand die zwanzigste Limmatuferreinigung statt. In diesem Jahr wurden von den Tauchern und Fischern deutlich mehr Fahrräder geborgen als in vergangenen Jahren. SIBYLLE EGLOFF

Aussergewöhnlich viele Boote tummelten sich vergangenen Samstagvormittag auf der Limmat zwischen dem Stausee Wettingen und der Oetwiler Brücke. Das frühlingshafte Wetter war aber nicht der Grund, weshalb es zahlreiche Mitglieder des Fischervereins Würenlos, des Fischerclubs Wettingen, des Fischervereins Stausee Killwangen und des Anglerbundes Baden auf den Fluss lockte. Die Pachtvereinigung Stausee Wettingen PSW, zu der die vier Vereine gehören, organisierte die jährliche Limmatuferreinigung nun schon zum zwanzigsten Mal. Fortsetzung Seite 15 Auch die Jung- und Neufischer packten kräftig mit an.

Foto: se


VERMISCHTES der Aula Schulhaus Margeläcker, Wettingen, spielen hochbegabte Kinder und Jugendliche der Musikschule Konservatorium Zürich unter der Leitung von Fränzi Frick Werke von Sarasate, Gluck, Wieniawski, Mendelssohn, Grieg, Leclair, Brahms und viele mehr. Eintritt frei, Kollekte.

Öffentliche Ausstellung Architekturwettbewerb

Neubau Turnhallentrakt im Margeläcker Rathaussaal (5. OG) vom 24. März bis 4. April 2014 Montag bis Freitag, 14.00 bis 17.00 Uhr Vorstellung Wettbewerbsprojekte: 26. März 2014, 19.00 Uhr Gemeinderat Wettingen

FRÜHLINGS-KINDERARTIKEL-MARKT

Sommerkleider, Spielsachen, Velöli und vieles mehr werden feilgeboten. Ein Teil des Erlöses Gemeinschaftskonzert Extra Time. zVg kommt einer wohltätigen Institution zugute. Kinder werden beKONZERT: EXTRA TIME Mit der Kon- aufsichtigt. Kaffee und Kuchen. zertreihe Extra Time werden be- Pfarreiheim St. Sebastian, Freitag, sonders motivierte und begabte 21. März , 15–17 Uhr. Schüler der Musikschule Wettingen und der Musikschule Region MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES SEBaden konzertant gefördert. Die NIOREN- UND SENIORINNENRATES Schüler der Begabungsförderklas- DER REGION BADEN (SRRB) Einlasen haben für die Konzerte zwei dung an alle Mitglieder und Intespannende Programme zusam- ressierte zur 11. Mitgliedervermengestellt, die, ausgehend von sammlung des SRRB. Nach dem Musik aus der Gegenwart, einen geschäftlichen Teil: Konzert der weiten musikalischen Bogen zu- insieme Musig-Bänd. Ausklang rück in vergangene Zeiten span- mit einem Apéro. Weitere Infos nen. Verbunden werden die Kon- unter www.srrb.ch. Reformiertes zerte durch einen Apéro, der zu Kirchgemeindehaus Baden, OelAustausch und Begegnung zwi- rainstrasse 21, Baden, Donnerstag, schen den jungen Künstlern un- 20. März, 14.30 Uhr. tereinander und den Besuchern einlädt. Zu hören sind Werke von INSERAT Hans M. Linde, A. Telman, S. Friedrich, B. Bartok, J. Brahms, P. de Sarasate, G. P. Telemann u. a. Aula Schule Altenburg, Sonntag, 16. März, 14 Uhr und 16.30 Uhr. KONZERT: «VIVE LE VIOLON» Am

Sonntag, 30. März, um 17 Uhr in INSERAT

Frühlingserwachen! Ab Donnerstag, den 13. März 2014

BÄRLAUCHBRATWÜRSTE Ein Spitzenprodukt mit frischem Bärlauch

Metzgerei Felder Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48 Grosser P vor dem Haus


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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 10. März feierte Rudolf Bopp, Jakobstrasse 1, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute. Wettingen an der AMA 2014 Wettingen wird mit der Fachstelle für Altersfragen und der Standortförderung mit einem Gastauftritt an der diesjährigen AMA präsent sein. Die Sektion Gesundheitsförderung und Präventivmedizin des Kantonsärztlichen Dienstes wird im Rahmen einer Sonderschau an der Aargauer Messe Aarau (AMA) vom 26. bis 30. März einen Stand betreiben. Als Vereinspartner im «Netzwerk Gesundheitsförderung im Alter» wird Wettingen am Donnerstag, 27. März, einen Gastauftritt am Stand dieser Sonderschau haben. Lilo Jud, Leiterin der Fachstelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, sowie Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung, werden am 27. März an der AMA (Halle 4, Stand 416) vor Ort sein und Wettingen präsentieren. Auf dem insgesamt 42 m² grossen Stand werden das Seniorenforum, verschiedene Angebote, die einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten, wie z.B. Mahlzeitendienst und die Umsetzung des Altersleitbildes, präsentiert. Zudem informiert die Standortförderung über den Wanderführer und damit verbunden das intakte Naherholungsgebiet von Wettingen, über den Bewegungsanlass «go for 5» und die Polysportwoche wie über den Tag der Artenvielfalt, welcher am 14./15. Juni in Wettingen stattfindet. Markus Dieth, Gemeindeammann: «Unter dem Motto: ‹Wettingen – Ihr Ort zum Leben› zeigen wir Ihnen unsere attraktiven Angebote rund um das Thema Gesundheitsförderung.» Zur praktischen Umsetzung des Gedankens Gesundheitsförderung, Bewegung und Ernährung werden zwei Bananen-Shake-Velos (Kinder- und Erwachsenenvelo) im Einsatz stehen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Schalter und Telefon: Mo und Do: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Öffnungszeiten Regionalpolizei Landstr. 89, 1. Stock. Schalteröffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–12 Uhr sowie Mo 13.30–18.30 Uhr, Di–Do 13.30– 17.30 Uhr, Fr 13.30–16.30 Uhr. Tel. 056 437 77 77 oder 117.

WETTINGEN

Zwischen Neuem und Bewährtem Die Ausleihzahlen in der Gemeindebibliothek Wettingen haben 2013 zugenommen. Das Rekordergebnis beträgt 148 180 Ausleihen. Dass die Ausleihzahlen in der Gemeindebibliothek Wettingen 2013 nochmals leicht zugenommen haben, ist nicht selbstverständlich. Die 24-Stunden-Gesellschaft und die Digitalisierung der traditionellen Bibliotheksmedien wie Bücher, Filme und Musik stellen sämtliche Bibliotheken vor neue Aufgaben. Die Gemeindebibliothek ist deshalb stets bemüht, dem Publikum neben der Ausleihe weitere attraktive Dienstleistungen anzubieten: Die gemütli- Kindergartenführung in der Gemeindebibliothek Wettingen. che Sitzecke zum Verweilen, Kaffeetrinken und Lesen der vielen Zeitungen und Zeitschriften, das seit Kurzem verfügbare WLAN, die neue Facebook-Seite sowie ein bunter Strauss mit vielen Anlässen für Gross und Klein sind nur einige Farbtupfer, die im vergangenen Jahr gesetzt wurden.

Foto: zVg

DIE AUSLEIHZAHLEN waren 2013

mit total 148 180 Ausleihen die höchsten in der Geschichte der Bibliothek, doch ging gleichzeitig die Zahl der aktiven Benutzerinnen und Benutzer im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Umso erfreulicher ist es, dass bei den Kindern wiederum eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist. Dies steht mit Sicherheit in einem direkten Zusammenhang mit den zahlreichen Angeboten für diese Altersgruppe, speziell auch für Kinder mit Migrationshintergrund. Bei den Medien ist ein Zuwachs insbesondere bei den Kinderbüchern, den Zeitungen und Zeitschriften, den Hörbüchern und den DVD-Filmen festzustellen. Die rückläufige Entwicklung in einzelnen Nonbook-Sparten ist durch den Medienwandel bedingt. Vieles wird gratis oder kostengünstig runtergeladen. Um diesem Wandel teilweise gerecht zu werden, wird die Bibliothek ihr Angebot im März 2014 auf E-Medien ausweiten. MIT VIELEN SPANNENDEN ANLÄSSEN

wird die Gemeindebibliothek Wettingen ihren 25. Geburtstag feien. Der Startschuss erfolgte mit dem Beitritt zum Verbund ebook-

Josef Wetzel.

Foto: Moritz Bruggisser

plus am 10. März. Eine Fotoausstellung «Autorinnen und Autoren lesen in der Gemeindebibliothek» sowie eine Lesung der etwas besonderen Art mit Milena Mosersollen die Glanzpunkte für ein erwachsenes Publikum setzen. Auch die Kinder und Jugendlichen dürfen kräftig mitfeiern. Für sie sind ein musikalisch umrahmter Geschichten-Nachmittag am Welttag des Buches und ein Game-Nachmittag geplant. Ein Lirum Larum Verslispiel Spezial sowie ein GschichteChischte Spezial zum Thema Geburtstag werden die Jubiläumsaktivitäten abrunden. Alle Veranstaltungen sind gratis. (mms) Detailliertere Infos zum Jubiläum, den Jahresbericht sowie Infos zur Bibliothek unter www.wettingen.ch/bibliothek oder auf Facebook.

Milena Moser.

Foto: Katharina Lütscher

Jahren und zeigen: An einer Lesung in der Gemeindebibliothek wird nicht nur gelesen, sondern auch diskutiert, musiziert, gezeichnet und gespielt. Besichtigung der Ausstellung bis Ende Juni 2014 während der Öffnungszeiten der Bibliothek. Sonntag, 16. März, 16.30 Uhr.

LESUNG MIT MILENA MOSER «Best of . . . »: Die Autorin liest aus ihren ersten und zuletzt veröffentlichten Werken und gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen ihres schriftstellerischen Schaffens. Die Autorin präsentiert einen abwechslungsreichen Mix quer durch ihre sechzehn bis heute veröffentlichten Titel und erzählt aus ihrem spannenden Alltag als Schriftstellerin. Eintritt gratis, Einlass ab 19.30 Uhr. Es werden keine Reservationen gemacht, die Platzzahl ist beschränkt. Mittwoch, VERNISSAGE FOTOAUSSTELLUNG «Autorinnen und Autoren lesen in 19. März 2014, 20.15 Uhr. der Gemeindebibliothek» von Josef Wetzel. Musikalische Umrah- LIRUM LARUM VERSLISPIEL – BUCHmung: Mathieu Friz, Keyboards. STARTTREFF Wie man sein KleinDie Bilder stellen Autorinnen und kind in seinem Spracherwerb unAutoren in den Mittelpunkt. Sie terstützen kann. Samstag, 22. entstanden in den letzten zwölf März, 9.30–10 Uhr.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WETTINGEN

Der Trubel fehlt SUSANNE KARRER

SOBALD DER SOMMER KOMMT, werde es aber sicher besser. Ausserdem würden viele Leute aus seinem Bekanntenkreis zurzeit ebenfalls pensioniert, mit denen er dann etwas unternehmen könne. Und seine Frau beende im März ebenfalls ihre Stelle an der Schule – sie hat das Amt zusammen mit ihrem Mann ausgeführt. «Ohne meine Frau hätte ich mir den Job nicht vorstellen können», sagt Heinz Wey. «Sie hat die ganze Wäsche gemacht und alles geflickt – ich könnte das gar nicht», gibt er zu.

Aus der grossen, hellen Hauswart-Wohnung müssen Heinz Wey und seine Frau Ende Juli ausziehen. Fluch und Segen zugleich, denn die Wohnung ist über eine Tür direkt mit der Bezirksschule verbunden – Geräusche aus der Turnhalle und vom Gesangsunterricht sind deutlich hörbar – und der Abschied von der Schule fällt Heinz Wey auch so schon schwer genug. «Es ist seltsam, so nah bei der Schule zu sein. Die Kinder fehlen mir und der Kontakt mit den Leuten – mit den 550 Schülern und 50 Lehrern, die ich vorher je-

Das Figurentheater Wettingen feiert sein 30-Jahr-Jubiläum im Gluri-Suter-Huus mit der Wiederaufnahme eines Marionetten-Passionsspiels von 1985. SUSANNE KARRER

Seit 30 Jahren ist das Figurentheater Wettingen im Gluri-SuterHuus zu Hause. Davor war das Figurentheater, das 1979 gegründet wurde, ohne festen Sitz als Marionettenbühne Baden und später Wettingen bekannt. Vor sieben Jahren wurde der Name in Figurentheater geändert, da seit 1995/96 auch Gastspieler auftraten und auch andere Arten von Figurentheatern engagiert wurden.

ZURZEIT GEHT ER VIEL SPAZIEREN INSERAT

und Velo fahren oder hütet die Kinder seiner Tochter. Auch auf dem Eisfeld stehe er oft – seine Tochter ist Eiskunstlauftrainerin. Und dann fällt ihm doch noch etwas Gutes ein: Er müsse nun nicht mehr die ganzen Telefone annehmen; sämtliche Störungsmeldungen der Heizung liefen beispielsweise übers Hauswarttelefon. Nun könne er abends in Ruhe schlafen gehen, ohne im Hinterkopf zu haben, dass er um 24 Uhr wieder raus müsse, um die Heizung zu kontrollieren. Verändert habe sich am Hauswart-Job im letzten Vierteljahrhundert sicher die Auslastung: Von 8 bis 22 Uhr sei das gesamte Schulhaus heute komplett belegt. «Das war früher nicht so – wir mussten am Ende den richtigen

Vermisst den Trubel an der Bezirksschule: der ehemalige Schulhausabwart Heinz Wey. Foto: ska Moment erwischen, wenn die Garderoben einmal kurz leer waren, um sie putzen zu können», berichtet Wey. Ansonsten habe sich aber – abgesehen von der Computerisierung, die auch im Hauswartwesen Einzug gehalten habe – weniger geändert, als man vielleicht meine. «Mit den Schülern hatte ich es stets gut – der

Grossteil ist freundlich und hilfsbereit. Das hat sich in den 26 Jahren nicht geändert, der Respekt war immer da», so Wey. Am 1. Juni kommt der neue Hauswart an die Bezirksschule. Zurzeit behilft man sich mit einer Übergangslösung. «Da zeige ich mich lieber nicht», schmunzelt Heinz Wey.

SCHNUPPERTAGE IM FITNESSCENTER FITI ten, klimatisierten Fitnessräumen Am 15./16. März, jeweils von stehen über 20 hochwertige Gerä11 bis 16 Uhr, veranstaltet das Fitte (TechnoGym), div. Kurz- und nesscenter fiti Schnuppertage im Langhanteln und div. GymnastikFoyer des Gartenbades und im Fitgeräte für das Training in Ausdaunesscenter tägi, Wettingen. Inteer, Kraft, Beweglichkeit und Stoffressierte können an diesen beiden wechsel zur Verfügung. Geleitet Tagen unter Anleitung von Fitwird das fiti von Jeannette und nesstrainern ein kostenloses ProGeorges Burkhart. Es wird jährlich betraining geniessen. Eine Anmelvon rund 10 000 Sportbegeisterten dung ist nicht erforderlich. aufgesucht. Die Schnuppertage Das fiti ist seit dem 1. Oktober 1997 im Hallenbadbereich des tägi Am 15./16. März ein kostenloses sind Teil des Jubiläums 40 Jahre integriert. In den top eingerichte- Probetraining geniessen. (ub) Foto: zVg tägi Wettingen.

DIE ANFANGSZEIT WAR wider Erwarten nicht schwerer als die Situation heute, wie Barbara Winzer erklärt. Sie teilt sich die Leitung des Figurentheaters mit Sven Mathiasen. «Früher lief nicht so viel, deshalb hatten wir reichlich Besucher», sagt sie. Heute sei das Angebot an Unterhaltung riesig. Dafür kämen aber auch mehr Leute ins Figurentheater und vor allem öfter. Und sie kommen aus der ganzen Region. Verwirrend sei einzig manchmal die Angabe, ab welchem Alter ein Stück geeignet sei. Ab 5 Jahren bedeute nicht, dass es sich um ein Stück für Fünfjährige handle. «Gerade die älteren Kinder wären auch sehr willkommen – sie sehen dann viel eher hinter das Stück», so

Die Figurentheater-Leiter Barbara Winzer (l.) und Sven Mathiasen (r.) mit den Darstellern des aktuellen Stücks Friederike Krahl (2.v.l.) und Michael Rüber (2.v.r.). Foto: ska Winzer. Und auch für Erwachse- Erwachsene zu etablieren.» Gerane sei immer etwas dabei. de die Kombination mit dem Theaterdinner 5430 im Freihof sei ein DIE ERWACHSENENSTÜCKE sind erst grosser Erfolg. Zum 30-Jahr-Jubiläseit kurzem im Programm. Vier um wird das Figurentheater das bis fünf Stücke pro Saison finden einzige Erwachsenenstück von sich im Abendprogramm, der 1985 wieder aufnehmen: «Die LeRest sind kindgerechte Stücke. gende vom vierten König» ist ein «Dem Puppentheater haftet im- Passionsspiel und wird ab dem mer noch der Kasperli an», weiss 4. April mit fast allen SchauspieSven Mathiasen. «Wir bemühen lern der ursprünglichen Auffühuns aber, das Figurentheater für rung zu sehen sein. Und auch das

Erwachsenenstück «Herzrasen – das Liebesleben der Kuscheltiere» vom vergangenen Freitagabend hat dem Figurentheater einen vollen Saal beschert. Friederike Krahl vom Marotte-Figurentheater aus Karlsruhe hauchte – begleitet von Michael Rüber an der Gitarre – Esel, Teddybär, Schaf und Wolf so viel Leben ein, dass so mancher Zuschauer seinen Augen und Ohren nicht traute.

dann weiter in die Landstrasse hin und zurück und anschliessend zum Fasnachtsball in die Bezirksschule. Da heisst es immer, Kinder sind unsere Zukunft. Aber wäre nicht gerade so ein Fasnachtsumzug eine von vielen

Möglichkeiten (Standortföderung?), den Kindern Wertschätzung zu zeigen, in dem man ihnen genügend Platz, Raum, Sicherheit und Zeit gewährt, um die Fasnacht geniessen zu können?

LESERBRIEF Kinderfasnachts-Umzug in Wettingen – ein Thema für die Standortförderung? Standortförderung – darunter verstehe ich unter anderem auch die kulturelle Förderung innerhalb der Gemeinde und der Bevölkerung. Oder nicht? Dieses Jahr habe ich mich einmal mehr geärgert, dass ein KinderfasnachtsUmzug anscheinend fast keinen Platz mehr findet in Wettingen. Trotz Parkierverbot bleiben die Parkplätze entlang der Landstrasse besetzt; vielleicht hätte man die Verbotsschilder besser sichtbar aufstellen müssen? die Sperrzeit verlängern? oder durch Aufsicht die Parkierer darauf aufmerksam machen? Der Kreisel darf anscheinend zugunsten des Verkehrs auch nicht für

kurze Zeit gesperrt werden und so endet der ganze Umzug eingeengt in der Landstrasse zwischen den beiden Kreiseln in einem Chaos, und die einzelnen Fasnächtler sind im Gewühl, eingeengt, gar nicht mehr sichtbar. Ob da die Sicherheit gewährleistet ist? Früher war nicht immer alles besser, aber ganz sicher die Organisation des Umzuges: Start beim Rathaus Richtung Landstrasse und zurück via Zentralstrasse direkt in die Bezirksschule. So hatte der Umzug genügend Platz und Schutz sowie einen vernünftigen Ablauf. Heute eine komplizierte Angelegenheit von der Anmeldung am Zentrumsplatz (damit er ja nicht vergessen geht?) zum Start beim Kreisel Raiffeisenbank,

Sybille Glauser, Wettingen

INSERAT

Tel. 056 406 10 10 5432 Neuenhof www.getraenkeservice-aellig.ch | Dorfstrasse 21 Hauslieferung • Festlieferung • Verkauf ab Lager

tio n Ev : 6 i a Fr n × 1 . 3 fü L . – r i te r

den Tag gesehen habe», berichtet Wey. Der Trubel im Schulhaus fehle ihm, und auch die Regelmässigkeit des Tagesablaufs: «Die Zeit ist jetzt doppelt so lang.» Denn ausschlafen könne er im Moment noch nicht, zu lange musste er früh aufstehen.

Kuscheltiere für Erwachsene

Ak

Vor eineinhalb Monaten ist der Schulhausabwart Heinz Wey nach 26 Jahren an der Bezirksschule Wettingen in Pension gegangen.

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WETTINGEN

Der Trubel fehlt SUSANNE KARRER

SOBALD DER SOMMER KOMMT, werde es aber sicher besser. Ausserdem würden viele Leute aus seinem Bekanntenkreis zurzeit ebenfalls pensioniert, mit denen er dann etwas unternehmen könne. Und seine Frau beende im März ebenfalls ihre Stelle an der Schule – sie hat das Amt zusammen mit ihrem Mann ausgeführt. «Ohne meine Frau hätte ich mir den Job nicht vorstellen können», sagt Heinz Wey. «Sie hat die ganze Wäsche gemacht und alles geflickt – ich könnte das gar nicht», gibt er zu.

Aus der grossen, hellen Hauswart-Wohnung müssen Heinz Wey und seine Frau Ende Juli ausziehen. Fluch und Segen zugleich, denn die Wohnung ist über eine Tür direkt mit der Bezirksschule verbunden – Geräusche aus der Turnhalle und vom Gesangsunterricht sind deutlich hörbar – und der Abschied von der Schule fällt Heinz Wey auch so schon schwer genug. «Es ist seltsam, so nah bei der Schule zu sein. Die Kinder fehlen mir und der Kontakt mit den Leuten – mit den 550 Schülern und 50 Lehrern, die ich vorher je-

Das Figurentheater Wettingen feiert sein 30-Jahr-Jubiläum im Gluri-Suter-Huus mit der Wiederaufnahme eines Marionetten-Passionsspiels von 1985. SUSANNE KARRER

Seit 30 Jahren ist das Figurentheater Wettingen im Gluri-SuterHuus zu Hause. Davor war das Figurentheater, das 1979 gegründet wurde, ohne festen Sitz als Marionettenbühne Baden und später Wettingen bekannt. Vor sieben Jahren wurde der Name in Figurentheater geändert, da seit 1995/96 auch Gastspieler auftraten und auch andere Arten von Figurentheatern engagiert wurden.

ZURZEIT GEHT ER VIEL SPAZIEREN INSERAT

und Velo fahren oder hütet die Kinder seiner Tochter. Auch auf dem Eisfeld stehe er oft – seine Tochter ist Eiskunstlauftrainerin. Und dann fällt ihm doch noch etwas Gutes ein: Er müsse nun nicht mehr die ganzen Telefone annehmen; sämtliche Störungsmeldungen der Heizung liefen beispielsweise übers Hauswarttelefon. Nun könne er abends in Ruhe schlafen gehen, ohne im Hinterkopf zu haben, dass er um 24 Uhr wieder raus müsse, um die Heizung zu kontrollieren. Verändert habe sich am Hauswart-Job im letzten Vierteljahrhundert sicher die Auslastung: Von 8 bis 22 Uhr sei das gesamte Schulhaus heute komplett belegt. «Das war früher nicht so – wir mussten am Ende den richtigen

Vermisst den Trubel an der Bezirksschule: der ehemalige Schulhausabwart Heinz Wey. Foto: ska Moment erwischen, wenn die Garderoben einmal kurz leer waren, um sie putzen zu können», berichtet Wey. Ansonsten habe sich aber – abgesehen von der Computerisierung, die auch im Hauswartwesen Einzug gehalten habe – weniger geändert, als man vielleicht meine. «Mit den Schülern hatte ich es stets gut – der

Grossteil ist freundlich und hilfsbereit. Das hat sich in den 26 Jahren nicht geändert, der Respekt war immer da», so Wey. Am 1. Juni kommt der neue Hauswart an die Bezirksschule. Zurzeit behilft man sich mit einer Übergangslösung. «Da zeige ich mich lieber nicht», schmunzelt Heinz Wey.

SCHNUPPERTAGE IM FITNESSCENTER FITI ten, klimatisierten Fitnessräumen Am 15./16. März, jeweils von stehen über 20 hochwertige Gerä11 bis 16 Uhr, veranstaltet das Fitte (TechnoGym), div. Kurz- und nesscenter fiti Schnuppertage im Langhanteln und div. GymnastikFoyer des Gartenbades und im Fitgeräte für das Training in Ausdaunesscenter tägi, Wettingen. Inteer, Kraft, Beweglichkeit und Stoffressierte können an diesen beiden wechsel zur Verfügung. Geleitet Tagen unter Anleitung von Fitwird das fiti von Jeannette und nesstrainern ein kostenloses ProGeorges Burkhart. Es wird jährlich betraining geniessen. Eine Anmelvon rund 10 000 Sportbegeisterten dung ist nicht erforderlich. aufgesucht. Die Schnuppertage Das fiti ist seit dem 1. Oktober 1997 im Hallenbadbereich des tägi Am 15./16. März ein kostenloses sind Teil des Jubiläums 40 Jahre integriert. In den top eingerichte- Probetraining geniessen. (ub) Foto: zVg tägi Wettingen.

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Erwachsenenstück «Herzrasen – das Liebesleben der Kuscheltiere» vom vergangenen Freitagabend hat dem Figurentheater einen vollen Saal beschert. Friederike Krahl vom Marotte-Figurentheater aus Karlsruhe hauchte – begleitet von Michael Rüber an der Gitarre – Esel, Teddybär, Schaf und Wolf so viel Leben ein, dass so mancher Zuschauer seinen Augen und Ohren nicht traute.

dann weiter in die Landstrasse hin und zurück und anschliessend zum Fasnachtsball in die Bezirksschule. Da heisst es immer, Kinder sind unsere Zukunft. Aber wäre nicht gerade so ein Fasnachtsumzug eine von vielen

Möglichkeiten (Standortföderung?), den Kindern Wertschätzung zu zeigen, in dem man ihnen genügend Platz, Raum, Sicherheit und Zeit gewährt, um die Fasnacht geniessen zu können?

LESERBRIEF Kinderfasnachts-Umzug in Wettingen – ein Thema für die Standortförderung? Standortförderung – darunter verstehe ich unter anderem auch die kulturelle Förderung innerhalb der Gemeinde und der Bevölkerung. Oder nicht? Dieses Jahr habe ich mich einmal mehr geärgert, dass ein KinderfasnachtsUmzug anscheinend fast keinen Platz mehr findet in Wettingen. Trotz Parkierverbot bleiben die Parkplätze entlang der Landstrasse besetzt; vielleicht hätte man die Verbotsschilder besser sichtbar aufstellen müssen? die Sperrzeit verlängern? oder durch Aufsicht die Parkierer darauf aufmerksam machen? Der Kreisel darf anscheinend zugunsten des Verkehrs auch nicht für

kurze Zeit gesperrt werden und so endet der ganze Umzug eingeengt in der Landstrasse zwischen den beiden Kreiseln in einem Chaos, und die einzelnen Fasnächtler sind im Gewühl, eingeengt, gar nicht mehr sichtbar. Ob da die Sicherheit gewährleistet ist? Früher war nicht immer alles besser, aber ganz sicher die Organisation des Umzuges: Start beim Rathaus Richtung Landstrasse und zurück via Zentralstrasse direkt in die Bezirksschule. So hatte der Umzug genügend Platz und Schutz sowie einen vernünftigen Ablauf. Heute eine komplizierte Angelegenheit von der Anmeldung am Zentrumsplatz (damit er ja nicht vergessen geht?) zum Start beim Kreisel Raiffeisenbank,

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FRAKTIONSBERICHTE

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LESERBRIEF

FDP verlangt Transparenz im Finanzplan Die Abgabe von Bauland im Baurecht an die GGW und die Pro Familia wird von der Fraktion unterstützt. Die FDP ist gespannt auf die Erklärung des Gemeinderates zur Motion der FDP betreffend transparente Kommunikation des Finanzplanes. Die ablehnende Haltung zur Motion «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» hat in der Fraktion zu reden gegeben, auch hier ist sie gespannt auf die Argumente des Gemeinderates. Der Spagat zwischen Wohnen, Arbeiten und Verkehr in Wettingen ist nicht ganz einfach, es kann aber nicht sein, dass sich die Stadt Baden abschottet und die Stauräume einfach auf die umliegenden Gemeinden verteilt. Die Fraktion FDP hat die Auslastung und die Kostenstruktur für die familienergänzende Kinderbetreuung zur Kenntnis genommen – diesem Projekt muss wohl noch etwas Zeit eingeräumt werden. Die Einbürgerungen werden von der Fraktion FDP gutgeheissen. (hsm)

Dem Wohnen im Alter wird zur Freude der CVP Rechnung getragen Der Abgabe des Baulandes Langäcker im Baurecht zu einem marktüblichen Preis wird einstimmig zugestimmt. Die CVP begrüsst, dass dem Wohnen im Alter in der Gemeinde an diesem Ort Rechnung getragen wird. Die Ablehnung der Motion FDP wird unterstützt. Der Finanzplan wird jetzt schon jährlich auf der Homepage der Gemeinde Wettingen publiziert. Zudem wird der Finanzplan zweimal pro Amtsperiode im Einwohnerrat traktandiert. Ebenfalls lehnt die CVP die Motion zur 24-Stunden-Öffnung der Schartenstrasse ab, da es bei einer vollständigen Öffnung zu einer massiven Verschlechterung der Wohnqualität in Wettingen führen würde. Ortsbildschutz ist der Fraktion wichtig. Die gesetzlichen Vorschriften werden jederzeit eingehalten. Eine kurzfristige Veränderung, wie es die Motion möchte, lehnt die CVP ab. Im Rahmen der anstehenden Bau- und Nutzungsordnungsanpassung sollen die Planungskommission und der Gemeinderat dieses Thema überarbeiten, aktualisieren und wiederum klare Richtlinien für die Zukunft vorgeben. Die Entgegennahme der CVPPostulate betreffend Regelung der Dächer für Sonnenergie sowie der Beleuchtung des Friedhofzugangs freut die Fraktion. Hingegen ist die Beantwortung der Interpellation betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung unbefriedigend. Die CVP sieht hier dringendsten Handlungsbedarf, weshalb sie eine Motion einreichen wird. Das neue Einbürgerungsverfahren gab zu Diskussionen Anlass. Die Einbürgerungsgesuche werden grossmehrheitlich angenommen. (bm)

Die Fraktion SVP stimmt den Einbürgerungen mehrheitlich zu Bezüglich der Abgabe von Bauland in Baurecht an die GGW und Pro Familia steht die Fraktion SVP geschlossen hinter den Anträgen des Gemeinderates und der FIKO. Die Fraktion unterstützt auch die Motion der BDP bezüglich der vollständigen Öffnung der Schartenstrasse. Die SVP sieht Handlungsbedarf und wünscht sich, dass die Stadt Baden Lösungsansätze für die ganze Region anstrebt. Die Fraktion setzt sich dafür ein, dass sich die Gemeinde nicht zur permanenten Stauzone weiterentwickelt. Die Fraktion ist der Meinung, dass Wettingen weiterhin eine liberale Haltung gegenüber Bauwilligen zeigt und die planerischen Vorgaben in der anstehenden Teilrevision der Bauund Nutzungsordnung für die schützenswerten Objekte definiert. Trotzdem befürwortet die Fraktion die Ablehnung der Motion von Marie Louise Reinert, da die Begründung des Gemeinderates zu der eingereichten Interpellation erklärend ist. (tw)

SP unterstützt Wohnen im Alter und für Familien, spricht sich für Transparenz des Finanzplans und ein gepflegtes Ortsbild aus Die Fraktion SP / WettiGrüen wird den Einbürgerungen zustimmen. Die Hürden für die Einbürgerungswilligen wurden auf das neue Jahr erhöht und im ganzen Kanton vereinheitlicht. Die Fraktion ist daher der Ansicht, dass die Behandlung der Einbürgerungsgesuche im Einwohnerrat ausschliesslich formalistisch begründet ist, ohne inhaltlichen Sinn. Ein Vorstoss, der dem Gemeinderat die Kompetenz der Einbürgerungen überträgt, wird daher eingereicht. Es wird begrüsst, dass familienfreundliches und altersgerechtes Wohnen mit der Landvergabe im Baurecht an die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen und die Pro Familia Baden gefördert wird. Es braucht noch deutlich mehr solcher Angebote. Hingegen ist es sehr zu bedauern, dass die Chance verpasst wurde, im Sinne eines sozialen Wohnungsbaus den Landwert tiefer einzustufen. Es fehlt ein klares Bekenntnis zu günstigem Wohnraum für Wettinger Familien und Seniorinnen bei ausgewiesenem Bedarf. Im Sinne einer transparenten Informationen unterstützt die Fraktion SP / WettiGrüen das Anliegen der FDP, dass der Gemeinderat den Einwohnerrat mindestens jährlich über den Finanzplan in Kenntnis setzt. Ausserdem wird die Notwendigkeit anerkannt, dass der Gemeinderat, im Sinne eines gepflegten Ortsbildes, Fachpersonen bei der Beurteilung von Bauvorhaben beiziehen kann, um die Einpassung in Ortsbild und Umgebung zu beurteilen. (pn)

TRAKTANDEN DER EINWOHNERRATSSITZUNG VOM DONNERSTAG, 13. MÄRZ, 19 UHR, RATHAUSSAAL 1. Protokoll der Sitzung vom 23. Januar 2014; 2. Inpflichtnahme von Hermann Steiner; 3. Einbürgerung von Marcin Krzysztof Cherek, Oliwia Ewelina Cherek; Dania Diamanti; Nemanja Djokic, Natasa Djokic, Nikola Djokic, Nevena Djokic; Stefano Iafigliola; Michael John Matthews; Severino Benjamin Pelaez; Angela Rios; Afrim Sadiku, Adrian Sadiku, Dijana Sadiku; Josip Sicic, Raphael Sicic, Cristiano Sicic; Vesna Zivkovic; 4. Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia; Abgabe von Bauland im Baurecht; 5. Motion Fraktion FDP vom 17. Oktober 2013 betreffend transparente Kommunikation des Finanzplans; 6. Motion Heinz Graf, BDP, vom 14. März 2013 betreffend «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden»; 7. Interpellation Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend Ortsbild JETZT schützen und pflegen – Ortsbild zum Dritten; 8. Motion Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend das Ortsbild JETZT schützen und pflegen; 9. Postulat Fraktion CVP vom 5. September 2013 betr. vertraglicher Regelung und mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie; 10. Postulat Sandro Sozzi, CVP, vom 27. Juni 2013 betreffend Beleuchtung des Zugangs zum Friedhof von der oberen Aeschstrasse; 11. Interpellation Christian Wassmer vom 17. Oktober 2013 betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung.

Die Abgabe von Bauland im Baurecht im Gebiet Langäcker ist ein wichtiger Meilenstein im Bestreben, altersübergreifendes Wohnen zu fördern. Die Rücksichtnahme auf unterschiedliche Bedürfnisse wird dabei eine Herausforderung sein. Die Umzonung in WG4 wurde vom Einwohnerrat bereits bewilligt. Aus städtebaulichen Überlegungen soll auf die Realisierung von Attikaflächen verzichtet werden. Aus Erfahrungen von anderen Bauten kann es sinnvoll sein, die Dachflächen zu nutzen und für alle Bewohner zugänglich zu machen und damit einen Mehrwert für alle zu erlangen. Im Sinne des Langsamverkehrs wird ein Fusswegrecht durchs Areal realisiert. Die Fraktion EVP/Forum 5430 unterstützt dieses Bauvorhaben. Dass eine bessere Beleuchtung beim Friedhof Brunnenwiese geprüft wird, begrüsst die Fraktion. Mit den heutigen LED-Leuchten kann das Anliegen gezielt und stromsparend umgesetzt werden. Gespannt ist die Fraktion auf die Erläuterungen zur Interpellation und zur Motion von Marie Louise Reinert zum Schutz des Ortsbildes. Ist es der Fraktion doch ein grosses Anliegen, dass auch in Wettingen das Thema mutig und zukunftsorientiert angegangen wird. (hs)

Die BDP stimmt den Einbürgerungen zu und heisst die neuen Bürger herzlich willkommen Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia; Abgabe von Bauland im Baurecht. Die BDP Wettingen stimmt dem Baurechtsvertrag zu. Die BDP hofft damit, dass die beiden Vereine effektiv kostengünstige Wohnungen für Familien und für die ältere Generation erstellen werden. Motion Heinz Graf, BDP, vom 14. März 2013 betreffend «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden. Die ablehnende Haltung des Gemeinderates kann die BDP Wettingen nicht verstehen. Die teilweise Schliessung der Schartenstrasse, vor allem an den Sonntagen, verursacht lange Rückstaus und ist weder ökologisch noch wirtschaftlich begründbar. Die Situation wird sich eher verschlechtern als verbessern, vor allem, wenn die ersten Bagger auf dem Schulplatz in Baden auffahren, werden die Rückstaus an den Sonntagen neue Rekordwerte erreichen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Verkehr, der nach Ennetbaden oder Ehrendingen fahren möchte, künstlich in Wettingen aufgehalten wird. Im Interesse der Wettiger Bevölkerung hofft die BDP Wettingen, dass der Einwohnerrat trotz der Ablehnung der Gemeinde die Motion annehmen wird. Motion betreffend das Ortsbild JETZT schützen und pflegen. Die BDP Wettingen setzt sich ein, historische Gebäude zu erhalten und zu schützen. Die Motion: «Ortsbild jetzt schützen und pflegen» schiesst bei weitem über das Ziel hinaus. Daher lehnt die BDP diese Motion ab. Postulat: Vertragliche Regelung und mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie. Die BDP Wettingen ist erfreut, dass der Gemeinderat das Postulat entgegengenommen hat. (bb)

Die GLP heisst alle Einbürgerungen gut. Die GLP unterstützt das Vorhaben der Gemeinde, den unüberbauten Teil beim Langäcker zu marktüblichen Bedingungen der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen und der Baugenossenschaft Pro Familia, Baden, im Baurecht für 99 Jahre zur Verfügung zu stellen. Die GLP begrüsst, dass in Wettingen kostengünstige Wohnungen für ältere Personen und für Familien entstehen. Die GLP befürwortet die Motion betreffend transparente Kommunikation des Finanzplans. Um ein seriöses Budget zu erstellen und abzusegnen, ist es essenziell, über geplante Investitionen informiert zu sein. Erhöhte Transparenz bei künftigen Investitionen ist wichtig und führt zu besseren und sinnvolleren Entscheidungen im Einwohnerrat. Hingegen lehnt die GLP die Motion ab, die auf eine vollständige Öffnung der Schartenstrasse abzielt. Die GLP will, dass bezüglich Verkehrsmanagement ein ganzheitliches Konzept erstellt wird und die Stauprobleme nicht mit Flicklösungen behoben werden. Die GLP begrüsst die Diskussion über das Ortsbild von Wettingen, lehnt aber die Motion ab, die die Ortsbildkommission in den Fällen von Baugesuchen beiziehen will, wenn sich massive Änderungen für Ortsbild und Umgebung ergeben. Die GLP ist der Meinung, dass der Gemeinderat in der Beantwortung einer früher eingereichten Interpellation gut aufgezeigt hat, dass er an der Thematik arbeitet und überzeugt ist, dass ihm bis Ende 2014 die fachliche Auslegeordnung zur Ortsbildschutzthematik zur Verfügung steht und er dann eine Interessenabwägung im Rahmen der Teilrevision der Nutzungsplanung durchführen kann. Die GLP unterstützt das Postulat, das mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie propagiert. Insbesondere sollen auch Dritte, neben der EW, die Möglichkeit haben, sich für eine solare Dachnutzung bei gemeindeeigenen Dächern zu bewerben. Das Postulat betreffend Beleuchtung des Zugangs zum Friedhof Brunnenwiese von der oberen Aeschstrasse macht nur Sinn, wenn eine durchgehende Beleuchtung im Friedhof bis zur Bushaltestelle Brunnenwiese anvisiert wird. (op)

Motion «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» Bedenklich ist, dass der Gemeinderat von Wettingen ein Jahr gebraucht hat, um zu meiner Motion «Nein» zu sagen. Als ehemaliger Einwohnerrat (heute im Grossen Rat) hatte ich vom Gemeinderat verlangt, dass er mit dem Stadtrat von Baden die Verhandlung aufnimmt mit dem Ziel, dass der Strassenabschnitt «Schartenstrasse Baden» vollständig für den privaten Verkehr freigegeben wird! Fahrverbot heute: an Sonn- und Feiertagen. Mo–Sa ab 20 Uhr bis 6 Uhr. Nach dem Entscheid vom Bundesrat muss der Brückenkopf Ost auf die Finanzierung von 8 Mio. Franken vom Bund weiter warten – es wäre ein starkes Zeichen, wenn das Stauärgernis (ohne Kosten) endlich verschwinden würde. Nach meiner Motionseingabe hatte ich von vielen verärgerten Bussenzahlern ein positives Signal zu meiner Motion erhalten. Der Gemeinderat Wettingen sagt nun unverständlicherweise Nein. Nachdem wir seit 1985 eine Verdoppelung vom Fahrzeugbestand haben, ist die eingeschränkte Strassenbenützung nicht nachzuvollziehen. Der Bau vom Kreisel beim Landvogteischloss sowie der Tunnel in Ennetbaden haben zu einer Verkehrsverbesserung geführt – die jedoch wegen der eingeschränkten Schartenstrassenbenützung in Wettingen nicht optimal zum Tragen kommt. Die Bewohner von Wettingen (Nord) müssen Richtung Ennetbaden und Ehrendingen eine Zusatzschlaufe fahren. Der Verkehr staut sich regelmässig an Sonntagnachmittagen bis weit in das Zentrum von Wettingen. Wegen dem Bau vom Schulhausplatz wird der Verkehr in den nächsten Jahren weiter kollabieren und der CO2-Ausstoss wird die Bevölkerung weiter belästigen! Liebe Gemeinderäte, das Nachbarschaftsverhältnis wird nicht verbessert, wenn man weiter zulässt, dass die Stadtkasse Baden mit Bussgeldern gefüllt wird und einige wenige Anwohner von Baden privilegiert werden. Heinz Graf, BDP-Grossrat

PARTEINOTIZ GLP WETTINGEN Herzliche Gratulation Die GLP-Ortspartei Wettingen ist erfreut, dass ihr Mitglied Viktor Egloff am 4. März vom Grossen Rat zum Oberrichter gewählt wurde. Die GLP ist überzeugt, dass Egloff mit seiner beruflichen Erfahrung als Rechtsanwalt gute Arbeit als Oberrichter im Kanton Aargau leisten wird. Er ist seit 2004 Partner einer Anwaltskanzlei in Baden. Er hat die Kantonsschule in Baden besucht und hat sein juristisches Studium an der Universität Zürich 1989 abgeschlossen. Das Anwaltspatent des Kantons Aargau erwarb er 1999. Die GLP Wettingen gratuliert Viktor Egloff nochmals ganz (op) herzlich zu seiner Wahl.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

FRAKTIONSBERICHTE

7

LESERBRIEF

FDP verlangt Transparenz im Finanzplan Die Abgabe von Bauland im Baurecht an die GGW und die Pro Familia wird von der Fraktion unterstützt. Die FDP ist gespannt auf die Erklärung des Gemeinderates zur Motion der FDP betreffend transparente Kommunikation des Finanzplanes. Die ablehnende Haltung zur Motion «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» hat in der Fraktion zu reden gegeben, auch hier ist sie gespannt auf die Argumente des Gemeinderates. Der Spagat zwischen Wohnen, Arbeiten und Verkehr in Wettingen ist nicht ganz einfach, es kann aber nicht sein, dass sich die Stadt Baden abschottet und die Stauräume einfach auf die umliegenden Gemeinden verteilt. Die Fraktion FDP hat die Auslastung und die Kostenstruktur für die familienergänzende Kinderbetreuung zur Kenntnis genommen – diesem Projekt muss wohl noch etwas Zeit eingeräumt werden. Die Einbürgerungen werden von der Fraktion FDP gutgeheissen. (hsm)

Dem Wohnen im Alter wird zur Freude der CVP Rechnung getragen Der Abgabe des Baulandes Langäcker im Baurecht zu einem marktüblichen Preis wird einstimmig zugestimmt. Die CVP begrüsst, dass dem Wohnen im Alter in der Gemeinde an diesem Ort Rechnung getragen wird. Die Ablehnung der Motion FDP wird unterstützt. Der Finanzplan wird jetzt schon jährlich auf der Homepage der Gemeinde Wettingen publiziert. Zudem wird der Finanzplan zweimal pro Amtsperiode im Einwohnerrat traktandiert. Ebenfalls lehnt die CVP die Motion zur 24-Stunden-Öffnung der Schartenstrasse ab, da es bei einer vollständigen Öffnung zu einer massiven Verschlechterung der Wohnqualität in Wettingen führen würde. Ortsbildschutz ist der Fraktion wichtig. Die gesetzlichen Vorschriften werden jederzeit eingehalten. Eine kurzfristige Veränderung, wie es die Motion möchte, lehnt die CVP ab. Im Rahmen der anstehenden Bau- und Nutzungsordnungsanpassung sollen die Planungskommission und der Gemeinderat dieses Thema überarbeiten, aktualisieren und wiederum klare Richtlinien für die Zukunft vorgeben. Die Entgegennahme der CVPPostulate betreffend Regelung der Dächer für Sonnenergie sowie der Beleuchtung des Friedhofzugangs freut die Fraktion. Hingegen ist die Beantwortung der Interpellation betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung unbefriedigend. Die CVP sieht hier dringendsten Handlungsbedarf, weshalb sie eine Motion einreichen wird. Das neue Einbürgerungsverfahren gab zu Diskussionen Anlass. Die Einbürgerungsgesuche werden grossmehrheitlich angenommen. (bm)

Die Fraktion SVP stimmt den Einbürgerungen mehrheitlich zu Bezüglich der Abgabe von Bauland in Baurecht an die GGW und Pro Familia steht die Fraktion SVP geschlossen hinter den Anträgen des Gemeinderates und der FIKO. Die Fraktion unterstützt auch die Motion der BDP bezüglich der vollständigen Öffnung der Schartenstrasse. Die SVP sieht Handlungsbedarf und wünscht sich, dass die Stadt Baden Lösungsansätze für die ganze Region anstrebt. Die Fraktion setzt sich dafür ein, dass sich die Gemeinde nicht zur permanenten Stauzone weiterentwickelt. Die Fraktion ist der Meinung, dass Wettingen weiterhin eine liberale Haltung gegenüber Bauwilligen zeigt und die planerischen Vorgaben in der anstehenden Teilrevision der Bauund Nutzungsordnung für die schützenswerten Objekte definiert. Trotzdem befürwortet die Fraktion die Ablehnung der Motion von Marie Louise Reinert, da die Begründung des Gemeinderates zu der eingereichten Interpellation erklärend ist. (tw)

SP unterstützt Wohnen im Alter und für Familien, spricht sich für Transparenz des Finanzplans und ein gepflegtes Ortsbild aus Die Fraktion SP / WettiGrüen wird den Einbürgerungen zustimmen. Die Hürden für die Einbürgerungswilligen wurden auf das neue Jahr erhöht und im ganzen Kanton vereinheitlicht. Die Fraktion ist daher der Ansicht, dass die Behandlung der Einbürgerungsgesuche im Einwohnerrat ausschliesslich formalistisch begründet ist, ohne inhaltlichen Sinn. Ein Vorstoss, der dem Gemeinderat die Kompetenz der Einbürgerungen überträgt, wird daher eingereicht. Es wird begrüsst, dass familienfreundliches und altersgerechtes Wohnen mit der Landvergabe im Baurecht an die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen und die Pro Familia Baden gefördert wird. Es braucht noch deutlich mehr solcher Angebote. Hingegen ist es sehr zu bedauern, dass die Chance verpasst wurde, im Sinne eines sozialen Wohnungsbaus den Landwert tiefer einzustufen. Es fehlt ein klares Bekenntnis zu günstigem Wohnraum für Wettinger Familien und Seniorinnen bei ausgewiesenem Bedarf. Im Sinne einer transparenten Informationen unterstützt die Fraktion SP / WettiGrüen das Anliegen der FDP, dass der Gemeinderat den Einwohnerrat mindestens jährlich über den Finanzplan in Kenntnis setzt. Ausserdem wird die Notwendigkeit anerkannt, dass der Gemeinderat, im Sinne eines gepflegten Ortsbildes, Fachpersonen bei der Beurteilung von Bauvorhaben beiziehen kann, um die Einpassung in Ortsbild und Umgebung zu beurteilen. (pn)

TRAKTANDEN DER EINWOHNERRATSSITZUNG VOM DONNERSTAG, 13. MÄRZ, 19 UHR, RATHAUSSAAL 1. Protokoll der Sitzung vom 23. Januar 2014; 2. Inpflichtnahme von Hermann Steiner; 3. Einbürgerung von Marcin Krzysztof Cherek, Oliwia Ewelina Cherek; Dania Diamanti; Nemanja Djokic, Natasa Djokic, Nikola Djokic, Nevena Djokic; Stefano Iafigliola; Michael John Matthews; Severino Benjamin Pelaez; Angela Rios; Afrim Sadiku, Adrian Sadiku, Dijana Sadiku; Josip Sicic, Raphael Sicic, Cristiano Sicic; Vesna Zivkovic; 4. Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia; Abgabe von Bauland im Baurecht; 5. Motion Fraktion FDP vom 17. Oktober 2013 betreffend transparente Kommunikation des Finanzplans; 6. Motion Heinz Graf, BDP, vom 14. März 2013 betreffend «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden»; 7. Interpellation Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend Ortsbild JETZT schützen und pflegen – Ortsbild zum Dritten; 8. Motion Marie Louise Reinert vom 5. September 2013 betreffend das Ortsbild JETZT schützen und pflegen; 9. Postulat Fraktion CVP vom 5. September 2013 betr. vertraglicher Regelung und mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie; 10. Postulat Sandro Sozzi, CVP, vom 27. Juni 2013 betreffend Beleuchtung des Zugangs zum Friedhof von der oberen Aeschstrasse; 11. Interpellation Christian Wassmer vom 17. Oktober 2013 betreffend Tarifordnung zum Elternbeitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung.

Die Abgabe von Bauland im Baurecht im Gebiet Langäcker ist ein wichtiger Meilenstein im Bestreben, altersübergreifendes Wohnen zu fördern. Die Rücksichtnahme auf unterschiedliche Bedürfnisse wird dabei eine Herausforderung sein. Die Umzonung in WG4 wurde vom Einwohnerrat bereits bewilligt. Aus städtebaulichen Überlegungen soll auf die Realisierung von Attikaflächen verzichtet werden. Aus Erfahrungen von anderen Bauten kann es sinnvoll sein, die Dachflächen zu nutzen und für alle Bewohner zugänglich zu machen und damit einen Mehrwert für alle zu erlangen. Im Sinne des Langsamverkehrs wird ein Fusswegrecht durchs Areal realisiert. Die Fraktion EVP/Forum 5430 unterstützt dieses Bauvorhaben. Dass eine bessere Beleuchtung beim Friedhof Brunnenwiese geprüft wird, begrüsst die Fraktion. Mit den heutigen LED-Leuchten kann das Anliegen gezielt und stromsparend umgesetzt werden. Gespannt ist die Fraktion auf die Erläuterungen zur Interpellation und zur Motion von Marie Louise Reinert zum Schutz des Ortsbildes. Ist es der Fraktion doch ein grosses Anliegen, dass auch in Wettingen das Thema mutig und zukunftsorientiert angegangen wird. (hs)

Die BDP stimmt den Einbürgerungen zu und heisst die neuen Bürger herzlich willkommen Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und Pro Familia; Abgabe von Bauland im Baurecht. Die BDP Wettingen stimmt dem Baurechtsvertrag zu. Die BDP hofft damit, dass die beiden Vereine effektiv kostengünstige Wohnungen für Familien und für die ältere Generation erstellen werden. Motion Heinz Graf, BDP, vom 14. März 2013 betreffend «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden. Die ablehnende Haltung des Gemeinderates kann die BDP Wettingen nicht verstehen. Die teilweise Schliessung der Schartenstrasse, vor allem an den Sonntagen, verursacht lange Rückstaus und ist weder ökologisch noch wirtschaftlich begründbar. Die Situation wird sich eher verschlechtern als verbessern, vor allem, wenn die ersten Bagger auf dem Schulplatz in Baden auffahren, werden die Rückstaus an den Sonntagen neue Rekordwerte erreichen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Verkehr, der nach Ennetbaden oder Ehrendingen fahren möchte, künstlich in Wettingen aufgehalten wird. Im Interesse der Wettiger Bevölkerung hofft die BDP Wettingen, dass der Einwohnerrat trotz der Ablehnung der Gemeinde die Motion annehmen wird. Motion betreffend das Ortsbild JETZT schützen und pflegen. Die BDP Wettingen setzt sich ein, historische Gebäude zu erhalten und zu schützen. Die Motion: «Ortsbild jetzt schützen und pflegen» schiesst bei weitem über das Ziel hinaus. Daher lehnt die BDP diese Motion ab. Postulat: Vertragliche Regelung und mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie. Die BDP Wettingen ist erfreut, dass der Gemeinderat das Postulat entgegengenommen hat. (bb)

Die GLP heisst alle Einbürgerungen gut. Die GLP unterstützt das Vorhaben der Gemeinde, den unüberbauten Teil beim Langäcker zu marktüblichen Bedingungen der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen und der Baugenossenschaft Pro Familia, Baden, im Baurecht für 99 Jahre zur Verfügung zu stellen. Die GLP begrüsst, dass in Wettingen kostengünstige Wohnungen für ältere Personen und für Familien entstehen. Die GLP befürwortet die Motion betreffend transparente Kommunikation des Finanzplans. Um ein seriöses Budget zu erstellen und abzusegnen, ist es essenziell, über geplante Investitionen informiert zu sein. Erhöhte Transparenz bei künftigen Investitionen ist wichtig und führt zu besseren und sinnvolleren Entscheidungen im Einwohnerrat. Hingegen lehnt die GLP die Motion ab, die auf eine vollständige Öffnung der Schartenstrasse abzielt. Die GLP will, dass bezüglich Verkehrsmanagement ein ganzheitliches Konzept erstellt wird und die Stauprobleme nicht mit Flicklösungen behoben werden. Die GLP begrüsst die Diskussion über das Ortsbild von Wettingen, lehnt aber die Motion ab, die die Ortsbildkommission in den Fällen von Baugesuchen beiziehen will, wenn sich massive Änderungen für Ortsbild und Umgebung ergeben. Die GLP ist der Meinung, dass der Gemeinderat in der Beantwortung einer früher eingereichten Interpellation gut aufgezeigt hat, dass er an der Thematik arbeitet und überzeugt ist, dass ihm bis Ende 2014 die fachliche Auslegeordnung zur Ortsbildschutzthematik zur Verfügung steht und er dann eine Interessenabwägung im Rahmen der Teilrevision der Nutzungsplanung durchführen kann. Die GLP unterstützt das Postulat, das mehr Marktwirtschaft bei Vergabe von Dächern für Solarenergie propagiert. Insbesondere sollen auch Dritte, neben der EW, die Möglichkeit haben, sich für eine solare Dachnutzung bei gemeindeeigenen Dächern zu bewerben. Das Postulat betreffend Beleuchtung des Zugangs zum Friedhof Brunnenwiese von der oberen Aeschstrasse macht nur Sinn, wenn eine durchgehende Beleuchtung im Friedhof bis zur Bushaltestelle Brunnenwiese anvisiert wird. (op)

Motion «Vollständige Öffnung der Schartenstrasse Richtung Baden» Bedenklich ist, dass der Gemeinderat von Wettingen ein Jahr gebraucht hat, um zu meiner Motion «Nein» zu sagen. Als ehemaliger Einwohnerrat (heute im Grossen Rat) hatte ich vom Gemeinderat verlangt, dass er mit dem Stadtrat von Baden die Verhandlung aufnimmt mit dem Ziel, dass der Strassenabschnitt «Schartenstrasse Baden» vollständig für den privaten Verkehr freigegeben wird! Fahrverbot heute: an Sonn- und Feiertagen. Mo–Sa ab 20 Uhr bis 6 Uhr. Nach dem Entscheid vom Bundesrat muss der Brückenkopf Ost auf die Finanzierung von 8 Mio. Franken vom Bund weiter warten – es wäre ein starkes Zeichen, wenn das Stauärgernis (ohne Kosten) endlich verschwinden würde. Nach meiner Motionseingabe hatte ich von vielen verärgerten Bussenzahlern ein positives Signal zu meiner Motion erhalten. Der Gemeinderat Wettingen sagt nun unverständlicherweise Nein. Nachdem wir seit 1985 eine Verdoppelung vom Fahrzeugbestand haben, ist die eingeschränkte Strassenbenützung nicht nachzuvollziehen. Der Bau vom Kreisel beim Landvogteischloss sowie der Tunnel in Ennetbaden haben zu einer Verkehrsverbesserung geführt – die jedoch wegen der eingeschränkten Schartenstrassenbenützung in Wettingen nicht optimal zum Tragen kommt. Die Bewohner von Wettingen (Nord) müssen Richtung Ennetbaden und Ehrendingen eine Zusatzschlaufe fahren. Der Verkehr staut sich regelmässig an Sonntagnachmittagen bis weit in das Zentrum von Wettingen. Wegen dem Bau vom Schulhausplatz wird der Verkehr in den nächsten Jahren weiter kollabieren und der CO2-Ausstoss wird die Bevölkerung weiter belästigen! Liebe Gemeinderäte, das Nachbarschaftsverhältnis wird nicht verbessert, wenn man weiter zulässt, dass die Stadtkasse Baden mit Bussgeldern gefüllt wird und einige wenige Anwohner von Baden privilegiert werden. Heinz Graf, BDP-Grossrat

PARTEINOTIZ GLP WETTINGEN Herzliche Gratulation Die GLP-Ortspartei Wettingen ist erfreut, dass ihr Mitglied Viktor Egloff am 4. März vom Grossen Rat zum Oberrichter gewählt wurde. Die GLP ist überzeugt, dass Egloff mit seiner beruflichen Erfahrung als Rechtsanwalt gute Arbeit als Oberrichter im Kanton Aargau leisten wird. Er ist seit 2004 Partner einer Anwaltskanzlei in Baden. Er hat die Kantonsschule in Baden besucht und hat sein juristisches Studium an der Universität Zürich 1989 abgeschlossen. Das Anwaltspatent des Kantons Aargau erwarb er 1999. Die GLP Wettingen gratuliert Viktor Egloff nochmals ganz (op) herzlich zu seiner Wahl.


Öffentliche Auflage Mitwirkung; unwesentliche Änderung Nutzungsplanung (§ 25 Abs. 3 lit. b BauG) Der Gemeinderat hat am 10. März 2014 beschlossen: Gestützt auf § 25 Abs. 3 lit. b BauG Unwesentliche Änderung des Bauzonenplanes Teiländerung Alte Zürcherstrasse 2014 (Parzelle 1811) Auflagefrist: 14. März bis 14. April 2014 Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt mit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls be-rechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten. Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis. Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Neuenhof, 10. März 2014 Gemeinderat Neuenhof

Unrechtmässige Entsorgung von Abfall Sammelstelle Werkhof Limmatstrasse Seit geraumer Zeit stellt der Gemeinderat Neuenhof fest, dass es immer wieder zu illegalen Entsorgungen jeglicher Art von Abfall bei der Sammelstelle beim Werkhof kommt. Bei der besagten Sammelstelle sind folgende Abfallarten abzugeben: – Grubengut in Kleinmengen bis max. 50 kg – Aluminium – Altöle – Weissblech – Alteisen Öffnungszeiten der Sammelstelle: Montag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag im Monat: 9.00 bis 12.00 Uhr (siehe Abfallkalender) Abfallsündern, welchen man nachweisen kann, dass sie sich nicht an die Öffnungszeiten der Sammelstelle halten oder andere Materialien als erlaubt, deponieren, werden verwarnt. Sollte erneut festgestellt werden, dass illegal Abfall entsorgt wird, erfolgt gemäss § 40 Abs. 1 des Abfallreglements eine Verzeigung durch den Gemeinderat mit einer Busse und der Verrechnung der anfallenden Unkosten. Wir zählen auf das Verständnis der Neuenhofer Bevölkerung. Gemeinderat Neuenhof

GEMEINDE NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr. 2014-004 Bauherrschaft: Peter und Laura Voser Haldenweg 15, Neuenhof Lage: Parzelle 2443 Haldenweg 15, Neuenhof Bauvorhaben: Erstellung Terrassendach und Stützmauer Zusatzgesuche: –

Baugesuch Nr. 2014-006 Bauherrschaft: Jonas Furrer Schulstrasse 18, Neuenhof Lage: Parzelle 2212 Schulstrasse 18, Neuenhof Bauvorhaben: a) Überdachung Sitzplatz und Einbau Cheminée b) Einfriedungen; Sichtschutzwand und Steinkörbe Zusatzgesuche: –

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 14. März bis 14. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 14. März bis 14. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

GEMEINDE NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr. 2014-007 Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Neuenhof c/o Gemeinderat Neuenhof Zürcherstrasse 107, Neuenhof Lage: Parz. 1759, Zürcherstrasse , Neuenhof Bauvorhaben: Erneuerung/Erweiterung Schulanlage: a) Sanierung/Erweiterung Schulhaus Schibler b) Neubau Aula c) Umbau/Sanierung Altes Schulhaus d) Rückbau Pavillons e) Umgebungsgestaltung inkl. Sanierung RUB-TAN-Platz Zusatzgesuche: AGV; AWA

Baugesuch Nr. 2014-008 Bauherrschaft: Fischer Heizungen AG Industriestrasse 19, Neuenhof Grundeigent.: Angelo Savaris Eggerstrasse 4, Brugg Lage: Parzelle 2367 Industriestrasse 19, Neuenhof Bauvorhaben: Einbau Fenster bei bestehender Gewerbebaute (Nordfassade)

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 14. März bis 14. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 14. März bis 14. April 2014 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof


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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

NEUENHOF

Silvia Wassmer, Baden

Daniela Müller, Wettingen

Ich verkaufe hier Kleider meiner zwei Kinder, da es in der Verwandtschaft keine Kinder gibt, denen ich sie weitergeben kann. Es sind vor allem Markenkleider, und die Leute freuen sich, diese günstig kaufen zu können. Es gibt Mütter, die an solchen Börsen nur Markenkleider kaufen wollen. Was nicht verkauft wird, schreibe ich im Riccardo aus, dort sind Marken-Kinder-Kleider sehr beliebt.

Ich schaue mich um und habe bis jetzt ein Buch gekauft. Ich finde es unnötig, alles neu zu kaufen und nicht mehr Gebrauchtes wegzuwerfen. Ich bin nicht bereit, sehr viel Geld für Kleider auszugeben, die kurze Zeit später wieder zu klein sind. Ich könnte mir vorstellen, nicht mehr gebrauchte Kleider der Kinder später auch im Yvonne Riner inmitten des Treibens an der Kinderartikelbörse. Bekanntenkreis weiterzuverschenken.

Nicht alles neu kaufen Die Kinderartikelbörse im katholischen Pfarreiheim wurde rege besucht. MELANIE BÄR

Martin von Arx, Neuenhof, mit Stefan

Dora Boga, Baden

Ich bringe den Sohn zu meiner Frau, da ich als Katechet gleich hier drüben arbeite. Ich finde es naheliegend, die Kleider an einer Börse zu kaufen oder verkaufen, da die Kinder in diesem Alter rasch wachsen. Wir haben noch zu wenig Kleider, um einen Stand anzubieten und werden sie vielleicht später in der Verwandtschaft weitergeben.

Ich bin zum ersten Mal an einer solchen Börse, weil eine Freundin von mir einen Stand hat. Ich komme von Ungarn, wo es üblich ist, dass unter Freundinnen und Verwandten die Kleider ausgetauscht werden. Das hilft auch der Umwelt. Mir gefällt auch, dass man hier andere Mütter und Väter trifft und Erfahrungen austauschen kann.

«Ich habe gerade ein paar Hosen für meinen Sohn gekauft», freut sich Yvonne Riner. Zusammen mit anderen Freiwilligen des Elternvereins Neuenhof hat sie die Kinderartikelbörse organisiert, die am 5. März viele Mütter und Väter ins katholische Pfarreiheim zog. Die Einnahmen kämen der Spiel- und Chrabbelgruppe zugute, die dadurch ihre Preise tief halten könne. Der zweifachen Mutter gefällt die Idee, mit solchen Kinderartikelbörsen die Möglichkeit zu schaffen, Kleider weitergeben zu

können und nicht alles neu kaufen zu müssen. «Ich bin auch froh, wenn ich für meine Söhne ein paar günstige Jeans kaufen kann, solange sie noch gerne auf Bäume klettern und die Hosen dabei auch mal kaputtgehen.» Je älter die Kinder werden, je schwieriger wird es, an der Börse Kleider zu finden. Zwar versuche man, eine gute Angebotsdurchmischung zu haben, ab der Grösse 128 werde das Angebot aber immer kleiner. «Babykleider bleiben halt länger schön, da sie nur kurz getragen werden.» Obwohl sie selber ihre Kleider weiterverschenkt und nicht an Börsen verkauft, unterstützt sie den Grundgedanken: «An Kinderartikelbörsen können auch Leute mit schmalem Budget Kleider, Schuhe oder Spielsachen kaufen.»

INSERAT

HINWEIS Die Neue Aargauer Bank baut Neuenhof in eine Automaten-Geschäftsstelle um Aufgrund des veränderten Kundenverhaltens baut die NAB die Geschäftsstelle Neuenhof um und das Automaten-Angebot aus. Der ehemalige Geschäftsstellenleiter Maurizio Savastano und der langjährige Kundenberater Edy Limacher bieten weiterhin persönliche Beratung vor Ort an. Weil die Schaltertransaktionen rückläufig sind und sich der Zahlungsverkehr immer stärker in den Online-Bereich verlagert, baut die NAB in Neuenhof das

Foto: bär

Automaten-Angebot aus. Der Umbau startet Mitte März. Der langjährige Kundenberater Edy Limacher wechselt per 14. März nach Spreitenbach. Der CashSchalter bleibt bis Ende Mai geöffnet. Die beiden Mitarbeiterinnen werden danach an anderen Cash-Standorten in der Region Baden weiterbeschäftigt. Ab Anfang Juni stehen zwei Bancomaten sowie ein Ein- und Auszahlungsgerät für Schweizer Franken und Euro zur Verfügung. Der ehemalige Geschäftsstellenleiter Maurizio Savastano leitet heute ein Privatkundenteam in

Baden und sagt: «Edy Limacher und ich bieten auf Wunsch weiterhin gerne individuelle Beratungen direkt bei den Kunden in Neuenhof zu Hause an.» Die NAB investiert ins Geschäftsstellennetz und passt es regelmässig den Kundenbedürfnissen an. In Wettingen wurden kürzlich Erneuerungen in der Geschäftsstelle realisiert. In Baden ist der Umbau des Regionensitzes in der Planungsphase. Kürzlich wurde zudem der Regionensitz Fricktal gemäss neuem Konzept total saniert und wiedereröffnet. (rt)


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

NEUENHOF

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«Wir sind trotzdem zufrieden» Zum dritten Mal luden vier Jugendliche zu Kaffee und Kuchen in den Peterskeller ein. MELANIE BÄR

«Wir haben die Kuchen heute Mittag hier in der Küche im Peterskeller gebacken», antworten die 14und 15-Jährigen auf die Frage, wer gebacken hat. Auch die Werbeflyer und Einladungen haben sie selber gestaltet und Leute auf der Strasse eingeladen. Der Einladung gefolgt sind am 5. März rund ein Dutzend Personen. Eine Gruppe Senioren kam direkt nach der Turnstunde. Die Jugendlichen haben gehofft,

dass auch Mütter nach der Mütterberatung ins Kaffee kommen würden. Doch die Krabbeldecken und Spielsachen blieben leer und ungenutzt. «Wir sind trotzdem zufrieden. Es ist der bestbesuchte Nachmittag seit der ersten Durchführung.» Der Anlass läuft im Rahmen der Mädchenarbeit und wird von Jugendarbeiterin Tanja Peters unterstützt, wobei die Mädchen fast alles selber organisieren und auch die Einnahmen als Lohn behalten dürfen. Wegen der positiven Rückmeldung der Gäste wollen die Mädchen am 23. April erneut zu Kaffee und Kuchen einladen, «mit hoffentlich mehr Besuchern», sagt Die Initiantinnen Saginthini, Sinthi, Anne und Genta. Jugendarbeiterin Tanja Peters.

Elsbeth Jakob

Myrtha Müller

Iris Baroncelli

Friedel Holliger

Mir gefällt die Idee der Jugendlichen. Seit das Migros-Restaurant geschlossen wurde, gibt es keinen solchen Treffpunkt mehr. Deshalb unterstütze ich das Angebot der Jugendlichen und werde wiederkommen. Sie machen das gut!

Die Jugendlichen haben sich Mühe gegeben. Es ist schade, dass nicht mehr Leute gekommen sind. Man sollte es unterstützen, wenn die Jugendlichen den Kontakt suchen. Zudem gibt es keinen solchen Treffpunkt mehr, seit das Migros-Restaurant geschlossen wurde.

Ich bin eine der Turnleiterinnen und wir kommen nach dem Turnen hierher, wenn es stattfindet. Es ist schön, dass die Jugendlichen etwas anbieten und wir unterstützen diesen guten Zweck gerne. Sonst gehen wir nach dem Turnen in ein Restaurant.

Mir gefällt der Anlass hier sehr gut und ich werde auch bei der nächsten Durchführung nach der Turnstunde wiederkommen. Es ist schön, mit den Jugendlichen Kontakt zu haben. Mit 99 Jahren habe ich nicht nur Enkel, sondern auch schon Urenkel.

INSERAT

Maria Eugenia und Carl Gerhardt Es ist super, dass die Jugendlichen so etwas anbieten. Die Jugendarbeiterin hat uns auch schon Jugendliche organisiert, die uns beim Fensterputzen und im Garten geholfen haben. So gibt es eine Brücke zwischen ihnen und uns Erwachsenen.

Fotos: bär

Monika Schleck Meine Enkelin Anne macht hier mit und ich bin deshalb jedes Mal hergekommen und freue mich, dass meine Enkelin so fleissig arbeitet. Einmal war ich die einzige Besucherin. Wenn sie am Schluss Kuchen übrig haben, kaufe ich ihnen ein bisschen davon ab!


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NEUENHOF

Napoleon bei Doktor Biedermann Die Schnäggebühne präsentiert im Neuenhofer Pfarreisaal ihr neustes Stück «Dr Nöchscht bitte!». SABINE WEHNER

Im Wartezimmer beim Doktor: «Warum sind Sie hier? Ich kann das vom Doktor verschriebene Stärkungsmittel nicht öffnen», so die Wartende. Situationskomik vom Feinsten präsentiert die Schnäggebühne Neuenhof in diesem Jahr mit ihrem Stück «Dr Nöchscht bitte!». Im katholischen Pfarrheim wird das Stück in Mundart an fünf Terminen im März aufgeführt. Premiere ist am kommenden Samstagabend. «Schenkelklopfer haben wir meist im Programm», fasst Regisseur Martin Uebelhart zusammen. Er führt bereits zum vierten Mal die Schauspieler durch eine Inszenierung der Neuenhofer Laienbühne, die auf eine fast 40-jährige Tradition zurückblickt. Neun Darsteller wirken an der diesjährigen Aufführung mit. Sie sind allesamt im Verein der Schnäggebühne engagiert, mit Dutzenden von Helfern vor und hinter der Bühne sorgen sie für einen reibungslo-

Napoleon beim Arzt: Landarzt Dr. Biedermann therapiert ganz individuell. Hat es nicht immer einfach: ArztgeSo auch seinen Patienten Willi Schmutz, der gern mal eine andere Identität hilfin Johanna Widmer im Disput mit annimmt. Fotos: sw Dauerpatientin Mädi Kifler. sen Ablauf der Aufführungen. «Wenn unsere Zuschauer vom Alltag abschalten können, haben wir unser Ziel erreicht», so Uebelhart. In diesem Jahr soll die Geschichte vom Landarzt Doktor Biedermann das Publikum erheitern. So verschieden, wie seine Patienten sind, so individuell therapiert er auch. So auch Willi Schmutz, der gern mal eine andere Identität annimmt. «Ein Highlight ist sicher-

lich sein Auftritt als Napoleon», so Martin Uebelhart, der an dieser Stelle nicht mehr verraten will. «Das Stück spricht aus dem Leben, wenn auch sehr überspitzt», resümiert Schauspielerin Ursula Beusch, «man muss es einfach gesehen haben.» Wer sich noch einen Platz im Neuenhofer Pfarreisaal sichern will, muss allerdings schnell sein: Die Premiere am 15. März ist bereits ausverkauft.

AUFFÜHRUNGEN 15. März, 14 und 20.15 Uhr (Premiere) – ausverkauft 22. März, 20.15 Uhr 23. März, 17.15 Uhr 29. März, 20.15 Uhr (Dernière) Vorverkauf unter Telefon 079 191 49 74 (18–21 Uhr) oder www.sbn.ch/termine-vorverkauf

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Ergebnis Altkleidersammlung 2013 aus CONTEX-Container Im vergangenen Jahr sind im CONTEX-Altkleidercontainer wiederum eine beachtliche Menge an Altkleidern und Gebrauchtschuhen entsorgt worden, wie die Recyclingfirma CONTEX mitteilt. Der aus der Aktion resultierende gemeinnützige Erlösanteil von CHF 735.30 kommt dem Samariterverein Spreitenbach zugute. Der Gemeinderat und CONTEX danken der Bevölkerung im Voraus für die weiterhin rege Benutzung dieser ökologisch wie sozial sinnvollen Entsorgungsmöglichkeit. Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Ast Messebau Display & Design GbmH, Bahnhofstrasse 16, 8956 Killwangen, für die Anbringung einer Firmenanschrift an der Gebäudefassade auf Parzelle Nr. 903, Bahnhofstrasse 16. Provisorische Steuerrechnung Kantons- und Gemeindesteuern 2014 / Unvollständiger Einzahlungsschein Das Kantonale Steueramt hat Ende Februar die provisorischen Steuerrechnungen 2014 versandt, die auf Ende Oktober 2014 fällig werden. Dies ermöglicht den Einwohnerinnen und Einwohnern im Kanton Aargau, schon vorzeitig die Steuern oder einen Teil davon zu bezahlen. Für den einbezahlten Betrag wird ein Zins (0,5 % p.a.) gutgeschrieben, der nicht als Einkommen versteuert werden muss. Mögliche Unstimmigkeit zwischen Kodierzeile und Betragsfeld Der provisorischen Rechnung 2014 liegen zwei Einzahlungsscheine bei. Der obere Einzahlungsschein ist für die Überweisung von Teil- oder Mehrbeträgen vorgesehen; es kann ein beliebiger Betrag eingetragen und bezahlt werden. Der untere Einzahlungsschein wurde für die Einzahlung des genauen Rechnungsbetrags vorbereitet. Leider wurde dieser Betrag nur in der Kodierzeile (unterste Zeile im weissen Bereich), jedoch nicht im Betragsfeld vorgedruckt. Bezahlt man mit dem unteren Einzahlungsschein nicht den genauen Rechnungsbetrag, sondern einen Teilbetrag, ergibt sich bei der Verarbeitung durch die Post oder die Bank ein Problem, da bei der Erfassung auf die Kodierzeile abgestellt wird. Als Folge resultiert eine Unstimmigkeit zwischen Ko-

dierzeile und Betragsfeld. Bei der Einzahlung am Postschalter tritt die Differenz zutage und kann vor Ort mit dem Schalterpersonal bereinigt werden. Bei einer Einzahlung über die Post oder eine Bank mittels Vergütungsauftrag geschieht dasselbe: Die Post oder Bank stellt die Unstimmigkeit im Verarbeitungsablauf fest und nimmt mit dem Kunden Kontakt auf. Bei einer elektronischen Überweisung via Post-Finance oder EBanking treten keine Probleme auf, weil in diesen Fällen die Eingaben explizit bestätigt werden müssen. Pétanque-Freunde Killwangen freuen sich auf die Saison. Foto: zVg Für Teilbeträge oberen Einzahlungsschein verwenden Das Kantonale Steueramt empfiehlt, für die Einzahlung eines Teilbetrags nur den oberen Einzahlungsschein zu verwenden. Bei zusätzlichem Bedarf können weitere Einzahlungsscheine bei der Finanzverwaltung der GeUhr auf dem Schulhausplatz ZelAm Sonntag, 23. März, meinde bezogen werden. gli in Killwangen. Die Pétanquestarten die PétanqueFreunde sind ein sehr unkompliDas Kantonale Steueramt ent- Freunde Killwangen in zierter Verein, ohne Verpflichtunschuldigt sich bei den Betroffenen die neue Spielsaison, gen. Alle Interessierten dürfen gerne vorbeischauen. Auch die für die Umtriebe. natürlich nur, wenn das einfachen Spielregeln werden gerne erklärt. Spielkugeln stehen Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Wetter es zulässt. zur Probe zu Verfügung. Die Schalter der GemeindeverwalAm 14. Juni von 13.30 bis 16.30 tung sind wie folgt geöffnet: Mon- Der Verein zählt momentan 36 aktitag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 ve und 13 passive Mitglieder, gleich- Uhr findet ein Einführungskurs Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr mässig verteilt zwischen Männer der Volkshochschule Spreitenund 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– und Frauen. Vor Ende März müssen bach auf dem Pétanque-Platz 11.30 Uhr, nachmittags geschlos- die drei schönen Kies-Spielfelder statt. In lockerer Atmosphäre wersen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr auf dem Schulhausareal in Killwan- den die Teilnehmenden in das und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 gen nach dem Winter noch in französische Boulespiel eingeführt. Anmeldung bei der VHS unUhr (durchgehend). Per Mail ist Schuss gebracht werden. die Verwaltung unter gemeindePétanque-Begeisterte treffen ter Tel. 062 892 07 70. (as) kanzlei@killwangen.ch erreichbar. sich bei guter Witterung jeweils Weitere Infos unter http://homepaWeitere Infos auf der Gemeinde- am Dienstag und Donnerstag ab ge.hispeed.ch/p_f_k/ oder per Mail homepage www.killwangen.ch. 17 Uhr und am Sonntag ab 10.30 an w.ruggli@bluewin.ch.

Saisoneröffnung bei den Pétanque-Freunden

INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Sabine Hauser und Demian Rudaz, Billrothstrasse 20 8008 Zürich Grundeigent.:

do.

Bauobjekt:

Buechbühlstrasse 1 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 414)

Bauvorhaben:

Umbau und energetische Sanierung Mehrfamilienhaus

Das Baugesuch liegt vom 13. März bis 14. April 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

KILLWANGEN

Velos und Fussbälle an der Angel Fortsetzung Frontartikel Es hingen an diesem Vormittag keine Fische an der Angel, sondern vielmehr Abfall, der sich während eines ganzen Jahres im Gewässer angesammelt hatte. Aus dem Wasser gefischt wurden zwischen 8 und 12 Uhr Flaschen, Plastiksäcke, Fussbälle, Velos oder sogar ein kleines Schiffchen und ein Strassen-Leuchtpfosten. Rund 80 Personen, darunter die Mitglieder der Fischervereine, aber auch Jung- und Neufischer im Kindes- und Teenageralter, packten auf den Fischerbooten, die teilweise von der EWZ zur Verfügung gestellt wurden, sowie an Land an, um das Ufer der Limmat mit Hilfe von Abfallgreifern und Säcken zu säubern. Den einzelnen Fischervereinen wurden Limmatabschnitte zwischen der Oetwiler Brücke samt dem «Inseli» und dem Stausee Wettingen zur Reinigung zugeteilt. Unterstützt wurden sie von vier Tauchern des Swiss Divers Club Nussbaumen, die im sechs Grad kalten Wasser den Grund nach Abfall absuchten. «WICHTIG IST ES UNS, die Limmatuferreinigung möglichst im Frühjahr durchzuführen, um die Vögel und die Natur nicht zu stören. Die Vögel nisten zu dieser Jahreszeit noch nicht. Daher können wir für die Reinigung ins Schilf fahren, um den Dreck zu entfernen», erklärte Marco Huber, Vizepräsident und Aktuar des Fischervereins Stausee Killwangen den Zeitpunkt der Uferreinigung. Ziel und Motivation für den tüchtigen Einsatz der Fischer sei, die Limmat sauber und schön zu halten, was ihnen selbst wieder zugute komme. In gut vier Stunden wurden zwischen ein und eineinhalb Tonnen Müll aus dem Fluss gefischt. Von über 15 Velos, drei Trottinetten, Migroswägeli, Campingtischen, etlichen Fussbällen, Styropor, Plastiksäcken, Pet- und Glasflaschen konnte die Limmat an diesem Tag befreit werden. «Im Vergleich zum letzten Jahr wurden

An der Limmatuferreinigung wurde über eine Tonne Abfall aus dem Fluss gefischt.

Fotos: se

viel mehr Fahrräder aus der Limmat gefischt. Dies liegt vermutlich an der klaren Sicht, die die Taucher an diesem Vormittag hatten», deutet Walter Nossa, Mitglied der PSW und ehemaliger Präsident des Fischervereins Würenlos, die vielen Fahrradfunde. Erfreulich sei, dass 2014 insgesamt weniger Abfall gesammelt wurde als im vergangenen Jahr. Ob es daran liegt, dass das Umweltbewusstsein der Menschen angestiegen ist, ist man sich nicht sicher. Werner Epprecht, Präsident des Fischervereins Stausee Killwangen, hat eine andere Ver- 15 Velos zogen die Taucher dieses Jahr aus der Limmat. mutung: «Der Uferweg der Strecke Killwangen–Neuenhof ist seit längerer Zeit gesperrt. So können weder Fahrradfahrer noch Wanderer ihren Abfall am Limmatufer liegen lassen.» NACH DEN DANKESREDEN für Fi-

scher, Taucher und Helfer unter anderem vom Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth, der den Beteiligten zu ihren unglaublichen Leistungen für die Umwelt und die Limmat gratulierte, wurden die fleissigen Uferreiniger bei der Fischerhütte des Fischerclubs Wettingen mit Wurst und Gers- Gemütliches Beisammensein bei der Fischerhütte des Fischerclubs Wettintensuppe belohnt. gen nach der Reinigungsaktion.

ELTERNVEREIN KILLWANGEN: MÄRCHEN-NACHMITTAG IM WERKGEBÄUDESAAL Erstmals in Killwangen stellt Dunjascha vier spannende Geschichten aus der ganzen Welt vor. Begleitet werden die Märchen durch

verschiedene Figuren aus diversen Materialien. Lasst euch verzaubern in die Welt der Fantasie und kommt am Samstag, 22. März, um

15 Uhr ins Werkgebäude Killwangen. Der Eintritt beträgt 5 Franken (3 Franken für Mitglieder des EVK) inklusive anschliessendem Zvieri.

Die Geschichten sind für Menschen von 4 bis 104 Jahren. Der Elternverein Killwangen freut sich auf zahlreiches Erscheinen. (tt)


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SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Provisorische Steuerrechnung, Fehler auf Einzahlungsschein Das Kantonale Steueramt hat Ende Februar die provisorische Steuerrechnung an die natürlichen Personen im Kanton Aargau verschickt. Der untere der beden mitgeschickten Einzahlungsscheine ist für das Bezahlen des genauen Rechnungsbetrags vorgesehen. Weil hier zwar die Kodierzeile vorgedruckt ist, nicht aber das Betragsfeld, ergibt sich bei der Verwendung dieses Einzahlungsscheins für eine Teilzahlung eine Unstimmigkeit. In einem solchen Fall werden Post oder Bank die Steuerzahlenden darauf hinweisen. Bei einer elektronischen Überweisung via PostFinance oder E-Banking treten keine Probleme auf, weil in diesen Fällen die Eingaben explizit bestätigt werden müssen. Für die Bezahlung von Teilbeträgen ist nur der obere Einzahlungsschein zu verwenden. Bei zusätzlichem Bedarf können weitere Einzahlungsscheine bei der Finanzverwaltung der Gemeinde bezogen werden. Das Kantonale Steueramt entschuldigt sich für die Umtriebe. Arbeitsvergaben Der Ersatz der Wasserleitung Grabäckerstrasse/ Landstrasse ist an folgende Bauunternehmungen vergeben worden: Rohrlegearbeiten an die Firma Felix Brunner, Würenlos; Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung Landstrasse (bis Rütistrasse) an die Firma Stra-

bag, Glattbrugg, zu den Konditionen gemäss Offerte «Unterführung». In Sachen Sanierung Doppelkindergarten Langäckerstrasse 34 sind folgende Arbeiten vergeben worden: Fensterersatz an EgoKiefer AG, Oberentfelden; Baumeisterarbeiten an Dahinden + Jost AG, Dänikon. Personelles Caroline Keller und Daniel Burger haben ihre Anstellungen als kaufm. Angestellte des Gemeindesteueramtes bzw. als Sozialarbeiter der Sozialen Dienste per Ende Mai 2014 gekündigt. Caroline Keller wird künftig in einer anderen Gemeinde als Stellvertreterin des Steueramtsvorstehers wirken; Daniel Burger möchte sich beruflich verändern. Der Gemeinderat dankt Caroline Keller und Daniel Burger für die guten Dienste. Die Stellen sind zur Neubesetzung ausgeschrieben.

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Frühlingserwachen in doppeltem Sinn 60 Jahre Fotografie Am Samstag und Sonntag fand – passend zur Wetterlage – das «Frühlingserwachen» auf dem Arche-Hof statt. SUSANNE KARRER

Bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein konnten Besucher am Wochenende auf dem Arche-Hof der Familie Van der Zee Lämmer streicheln, Bibeli halten und bei einer Wurst vom Grill, Kaffee und Kuchen die Sonne geniessen. Jede Stunde führte Jelle Van der Zee eine grosse Schar Kinder und Erwachsene durch den Hof und erzählte mit einer grossen Portion Humor viel Spannendes über Schafe und Hühner. «Ich könnte noch stundenlang erzählen, aber ich spüre die Unge-

Thomas Pfau zeigt in der Gemeindegalerie Spreitenbach Ausschnitte aus verschiedenen Fotoserien.

duld», schmunzelte er dann und hob den Kindern Lämmer in die erwartungsvoll entgegengereckten Arme. Wie Jelle Van der Zee erklärte, besitzt er den ersten doppelstöckigen Schafstall der Schweiz: «Ich habe mich umgeschaut und all die Hochhäuser gesehen – da habe ich gedacht: Das kann ich auch.» In den ersten Stock seines Stalls kommen die Schafe – und am letzten Wochenende auch die Besucher – über eine Rampe. Er locke sie jeweils mit trockenem Brot, das wirke immer, verriet Van der Zee. Im Erdgeschoss durften die kleinen und grossen Besucher anschliessend drei Tage alte Küken halten und streicheln. Das Frühlingserwachen findet jedes Jahr statt. Jelle Van der Zee erklärte seine Motivation mit den Worten: «Die Kinder haben Freude und ich auch.»

Termine 18. März, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 22. März, 9 Uhr, Waldreinigungstag, Treffpunkt beim Unterstand. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Viele wollten ihr Lamm gar nicht mehr hergeben . . .

Ein Küken halten und streicheln kam bei Jung und Alt gut an.

VERMISCHTES CVP-GENERALVERSAMMLUNG Am Frei- Spreitenbach näher. Nach dem offiziel- Samstag von 8–12 und von 13–16 Uhr. Für 219. Kinder- und Babyartikel, Spielwatag, 21. März, findet im Zentrumsschopf die ordentliche GV der CVP Spreitenbach statt. Mitglieder, Sympathisanten und Interessierte sind ab 18.45 Uhr zum Apéro geladen und behandeln dann ab 19.30 Uhr die Traktanden der GV. Referenten sind die Spreitenbacher Jugendsozialarbeiter Alessia Della Torre und Claudio Lucchi. Sie bringen die Jugendarbeit in

INSERAT

len Teil werden ein warmer Imbiss sowie Kaffee und Kuchen serviert. Mit dem traditionellen CVP-Lotto und bei gemütlichem Zusammensein klingt der Abend aus.

angehende Fahrzeuglenker ist der Nothilfekursausweis obligatorisch. Anmeldung und Auskunft via Kurssekretariat: www. samariter-aargauost.ch, Tel. 076 423 25 44.

FRÜHLING-/SOMMER-KINDERARTIKELSAMARITERVEREIN: NOTHILFEKURS Am BÖRSE Frühling- und Sommer-Kinder21./22. März findet im Werkhof Spreitenbach der nächste Nothilfekurs statt. Am Freitagabend von 19–22 Uhr und am

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artikelbörse am Samstag, 15. März, von 11 bis 13.30 Uhr im reformierten Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse

ren und Kleider, die für den Frühling und Sommer bestimmt sind, können gebracht und gekauft werden. Sie werden verkauft, 80 % der Einnahmen gehen an die Kinderartikel-Spender, die restlichen 20 % vom Verkauf werden an die Kinderhilfe Petit Suisse gespendet. Es werden nur saubere und intakte Waren angenommen und verkauft. Um Ware zu verkaufen, kann man

sich via E-Mail: boerse.spreitenbach @ gmail.com anmelden. Mit Kinderkino, Grillstand und Kaffeebar. Annahme: Freitag, 14. März, von 17 bis 20 Uhr. Verkauf: 15. März, von 11 bis 13.30 Uhr im reformierten Kirchzentrum Hasel, Poststrasse 215. Rückgabe und Auszahlung: Samstag, 15. März, von 16 bis 17 Uhr. Organisiert von engagierten Müttern und der reformierten Kirche Spreitenbach.

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Fotos: ska

Thomas Pfau, Ingenieur und Fotoschaffender, wurde 1925 geboren. Er wuchs in Baden auf und lebt seit 1962 in Würenlos. Fasziniert von der Schönheit der Natur, der Pflanzen, Tiere und Menschen, begann er schon früh, sein Lebensumfeld mit Fotografie festzuhalten. Thematische Schwerpunkte seiner Bildserien sind unter anderem das Amerika der 50er-Jahre, die Urkraft der Provence und der Schweizer Berge. Das Glück, zu sehen, Natur- und Menschenbilder festzuhalten, besonders in Schwarz-Weiss, wurde ihm zur Leidenschaft. Auch das Theater zog Thomas Pfau in seinen Bann. Während vieler Jahre dokumentierte er Theateraufführungen, so auch im Teatro Palino in Baden. Er liebte die Herausforderung, das stimmungsvolle Licht und die Atmosphäre der Inszenierungen mit der Kamera einzufangen. In der Ausstellung sind Beispiele seiner Theateraufnahmen zu sehen. Eine weitere fotografische Station im Leben von Thomas Pfau ist die Provence. Viele Jahre zog es Thomas Pfau immer wieder in die Provence. Er lässt sich, wie viele Künstler vor ihm, von ihrer Natur, ihrem Charme und dem speziellen Licht des Sü-

Das Glück, zu sehen.

Foto: zVg

dens leiten. In den Provencebildern wie auch in den Aufnahmen der Schweizer Berge kommt seine Vorliebe für die Kraft der Natur und für die Landschaft zum Ausdruck. (jvr) Gemeindegalerie Spreitenbach, Poststrasse 13. Vernissage: Freitag, 14. März, 19 Uhr bis 21 Uhr, Einleitung und Apéro. Worte zur Ausstellung: Thomas Pfau. Musik: Renate Baschek, Gesang, und Anita Meier Kazemi, Piano. Dauer der Ausstellung: 14. März bis 30. Mai, Öffnungszeiten: Mo, 8.30– 11.30 und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. www.spreitenbach.ch/freizeit/ gemeindegalerie

Magische Momente am Gemeinschaftskonzert Die Musikgesellschaft Spreitenbach hat sich dieses Jahr für zwei Konzerte mit dem Gospelchor The Tune Ups zusammengetan. Der Gospelchor mit rund 40 Sängerinnen und Sängern ist in der Region Suhr beheimatet, der alten musikalischen Heimat des Dirigenten der Musikgesellschaft. Balz Burch hat gemeinsam mit der Chorleiterin Kristina Jaunalksne ein vielseitiges Konzert zusammengestellt. Gemeinsam haben die beiden Vereine nun ein Konzert einstudiert, das von der Klassik bis zur Moderne reicht. So ist sowohl der Gefangenenchor von Verdi als auch das funkige Groove Academy zu hören – ein musikalisch reichhaltiges Programm also. In Spreitenbach

Am 22. März kommen Besucher in den Genuss eines reichhaltigen Programms. wird das Konzert am Samstag, 22. März, in der Boostockturnhalle stattfinden. Wie gewohnt öffnet die Musikgesellschaft die Türen um 19 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können auch wieder die Menüs von Vali’s Küchenteam genossen werden. Nach vielen separaten

zVg

und einigen gemeinsamen Proben sind die Musiker und Sänger bereit, den Besuchern einen Abend voller «Magic Moments» zu bieten. Die Musikgesellschaft freut sich auf viele Konzertbesucher und verspricht ein kraftvolles und berührendes Konzert. (tb)


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SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Provisorische Steuerrechnung, Fehler auf Einzahlungsschein Das Kantonale Steueramt hat Ende Februar die provisorische Steuerrechnung an die natürlichen Personen im Kanton Aargau verschickt. Der untere der beden mitgeschickten Einzahlungsscheine ist für das Bezahlen des genauen Rechnungsbetrags vorgesehen. Weil hier zwar die Kodierzeile vorgedruckt ist, nicht aber das Betragsfeld, ergibt sich bei der Verwendung dieses Einzahlungsscheins für eine Teilzahlung eine Unstimmigkeit. In einem solchen Fall werden Post oder Bank die Steuerzahlenden darauf hinweisen. Bei einer elektronischen Überweisung via PostFinance oder E-Banking treten keine Probleme auf, weil in diesen Fällen die Eingaben explizit bestätigt werden müssen. Für die Bezahlung von Teilbeträgen ist nur der obere Einzahlungsschein zu verwenden. Bei zusätzlichem Bedarf können weitere Einzahlungsscheine bei der Finanzverwaltung der Gemeinde bezogen werden. Das Kantonale Steueramt entschuldigt sich für die Umtriebe. Arbeitsvergaben Der Ersatz der Wasserleitung Grabäckerstrasse/ Landstrasse ist an folgende Bauunternehmungen vergeben worden: Rohrlegearbeiten an die Firma Felix Brunner, Würenlos; Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung Landstrasse (bis Rütistrasse) an die Firma Stra-

bag, Glattbrugg, zu den Konditionen gemäss Offerte «Unterführung». In Sachen Sanierung Doppelkindergarten Langäckerstrasse 34 sind folgende Arbeiten vergeben worden: Fensterersatz an EgoKiefer AG, Oberentfelden; Baumeisterarbeiten an Dahinden + Jost AG, Dänikon. Personelles Caroline Keller und Daniel Burger haben ihre Anstellungen als kaufm. Angestellte des Gemeindesteueramtes bzw. als Sozialarbeiter der Sozialen Dienste per Ende Mai 2014 gekündigt. Caroline Keller wird künftig in einer anderen Gemeinde als Stellvertreterin des Steueramtsvorstehers wirken; Daniel Burger möchte sich beruflich verändern. Der Gemeinderat dankt Caroline Keller und Daniel Burger für die guten Dienste. Die Stellen sind zur Neubesetzung ausgeschrieben.

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Frühlingserwachen in doppeltem Sinn 60 Jahre Fotografie Am Samstag und Sonntag fand – passend zur Wetterlage – das «Frühlingserwachen» auf dem Arche-Hof statt. SUSANNE KARRER

Bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein konnten Besucher am Wochenende auf dem Arche-Hof der Familie Van der Zee Lämmer streicheln, Bibeli halten und bei einer Wurst vom Grill, Kaffee und Kuchen die Sonne geniessen. Jede Stunde führte Jelle Van der Zee eine grosse Schar Kinder und Erwachsene durch den Hof und erzählte mit einer grossen Portion Humor viel Spannendes über Schafe und Hühner. «Ich könnte noch stundenlang erzählen, aber ich spüre die Unge-

Thomas Pfau zeigt in der Gemeindegalerie Spreitenbach Ausschnitte aus verschiedenen Fotoserien.

duld», schmunzelte er dann und hob den Kindern Lämmer in die erwartungsvoll entgegengereckten Arme. Wie Jelle Van der Zee erklärte, besitzt er den ersten doppelstöckigen Schafstall der Schweiz: «Ich habe mich umgeschaut und all die Hochhäuser gesehen – da habe ich gedacht: Das kann ich auch.» In den ersten Stock seines Stalls kommen die Schafe – und am letzten Wochenende auch die Besucher – über eine Rampe. Er locke sie jeweils mit trockenem Brot, das wirke immer, verriet Van der Zee. Im Erdgeschoss durften die kleinen und grossen Besucher anschliessend drei Tage alte Küken halten und streicheln. Das Frühlingserwachen findet jedes Jahr statt. Jelle Van der Zee erklärte seine Motivation mit den Worten: «Die Kinder haben Freude und ich auch.»

Termine 18. März, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 22. März, 9 Uhr, Waldreinigungstag, Treffpunkt beim Unterstand. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Viele wollten ihr Lamm gar nicht mehr hergeben . . .

Ein Küken halten und streicheln kam bei Jung und Alt gut an.

VERMISCHTES CVP-GENERALVERSAMMLUNG Am Frei- Spreitenbach näher. Nach dem offiziel- Samstag von 8–12 und von 13–16 Uhr. Für 219. Kinder- und Babyartikel, Spielwatag, 21. März, findet im Zentrumsschopf die ordentliche GV der CVP Spreitenbach statt. Mitglieder, Sympathisanten und Interessierte sind ab 18.45 Uhr zum Apéro geladen und behandeln dann ab 19.30 Uhr die Traktanden der GV. Referenten sind die Spreitenbacher Jugendsozialarbeiter Alessia Della Torre und Claudio Lucchi. Sie bringen die Jugendarbeit in

INSERAT

len Teil werden ein warmer Imbiss sowie Kaffee und Kuchen serviert. Mit dem traditionellen CVP-Lotto und bei gemütlichem Zusammensein klingt der Abend aus.

angehende Fahrzeuglenker ist der Nothilfekursausweis obligatorisch. Anmeldung und Auskunft via Kurssekretariat: www. samariter-aargauost.ch, Tel. 076 423 25 44.

FRÜHLING-/SOMMER-KINDERARTIKELSAMARITERVEREIN: NOTHILFEKURS Am BÖRSE Frühling- und Sommer-Kinder21./22. März findet im Werkhof Spreitenbach der nächste Nothilfekurs statt. Am Freitagabend von 19–22 Uhr und am

17

artikelbörse am Samstag, 15. März, von 11 bis 13.30 Uhr im reformierten Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse

ren und Kleider, die für den Frühling und Sommer bestimmt sind, können gebracht und gekauft werden. Sie werden verkauft, 80 % der Einnahmen gehen an die Kinderartikel-Spender, die restlichen 20 % vom Verkauf werden an die Kinderhilfe Petit Suisse gespendet. Es werden nur saubere und intakte Waren angenommen und verkauft. Um Ware zu verkaufen, kann man

sich via E-Mail: boerse.spreitenbach @ gmail.com anmelden. Mit Kinderkino, Grillstand und Kaffeebar. Annahme: Freitag, 14. März, von 17 bis 20 Uhr. Verkauf: 15. März, von 11 bis 13.30 Uhr im reformierten Kirchzentrum Hasel, Poststrasse 215. Rückgabe und Auszahlung: Samstag, 15. März, von 16 bis 17 Uhr. Organisiert von engagierten Müttern und der reformierten Kirche Spreitenbach.

INSERAT

1A Hundesalon Erna Camenzind dipl. Hundecoiffeuse Boostockstrasse 11 8957 Spreitenbach Telefon 079 945 07 55 www.1a-hundesalon.ch Ich komme auch zu Ihnen nach Hause.

Fotos: ska

Thomas Pfau, Ingenieur und Fotoschaffender, wurde 1925 geboren. Er wuchs in Baden auf und lebt seit 1962 in Würenlos. Fasziniert von der Schönheit der Natur, der Pflanzen, Tiere und Menschen, begann er schon früh, sein Lebensumfeld mit Fotografie festzuhalten. Thematische Schwerpunkte seiner Bildserien sind unter anderem das Amerika der 50er-Jahre, die Urkraft der Provence und der Schweizer Berge. Das Glück, zu sehen, Natur- und Menschenbilder festzuhalten, besonders in Schwarz-Weiss, wurde ihm zur Leidenschaft. Auch das Theater zog Thomas Pfau in seinen Bann. Während vieler Jahre dokumentierte er Theateraufführungen, so auch im Teatro Palino in Baden. Er liebte die Herausforderung, das stimmungsvolle Licht und die Atmosphäre der Inszenierungen mit der Kamera einzufangen. In der Ausstellung sind Beispiele seiner Theateraufnahmen zu sehen. Eine weitere fotografische Station im Leben von Thomas Pfau ist die Provence. Viele Jahre zog es Thomas Pfau immer wieder in die Provence. Er lässt sich, wie viele Künstler vor ihm, von ihrer Natur, ihrem Charme und dem speziellen Licht des Sü-

Das Glück, zu sehen.

Foto: zVg

dens leiten. In den Provencebildern wie auch in den Aufnahmen der Schweizer Berge kommt seine Vorliebe für die Kraft der Natur und für die Landschaft zum Ausdruck. (jvr) Gemeindegalerie Spreitenbach, Poststrasse 13. Vernissage: Freitag, 14. März, 19 Uhr bis 21 Uhr, Einleitung und Apéro. Worte zur Ausstellung: Thomas Pfau. Musik: Renate Baschek, Gesang, und Anita Meier Kazemi, Piano. Dauer der Ausstellung: 14. März bis 30. Mai, Öffnungszeiten: Mo, 8.30– 11.30 und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. www.spreitenbach.ch/freizeit/ gemeindegalerie

Magische Momente am Gemeinschaftskonzert Die Musikgesellschaft Spreitenbach hat sich dieses Jahr für zwei Konzerte mit dem Gospelchor The Tune Ups zusammengetan. Der Gospelchor mit rund 40 Sängerinnen und Sängern ist in der Region Suhr beheimatet, der alten musikalischen Heimat des Dirigenten der Musikgesellschaft. Balz Burch hat gemeinsam mit der Chorleiterin Kristina Jaunalksne ein vielseitiges Konzert zusammengestellt. Gemeinsam haben die beiden Vereine nun ein Konzert einstudiert, das von der Klassik bis zur Moderne reicht. So ist sowohl der Gefangenenchor von Verdi als auch das funkige Groove Academy zu hören – ein musikalisch reichhaltiges Programm also. In Spreitenbach

Am 22. März kommen Besucher in den Genuss eines reichhaltigen Programms. wird das Konzert am Samstag, 22. März, in der Boostockturnhalle stattfinden. Wie gewohnt öffnet die Musikgesellschaft die Türen um 19 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können auch wieder die Menüs von Vali’s Küchenteam genossen werden. Nach vielen separaten

zVg

und einigen gemeinsamen Proben sind die Musiker und Sänger bereit, den Besuchern einen Abend voller «Magic Moments» zu bieten. Die Musikgesellschaft freut sich auf viele Konzertbesucher und verspricht ein kraftvolles und berührendes Konzert. (tb)


Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2803 Gilbert und Elisandra Brülisauer Haldenstrasse 21 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Whirlpool im Garten / Rasen Baustelle: Haldenstrasse 21 Parzelle: 2833 Zusatzbew.: keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 17. März bis 15. April 2014 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Altpapier-/ Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 15. März 2014 wird von Jungwacht und Blauring durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Papier und Karton ungebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen, werden nicht mitgenommen! Ebenso nicht mit Couverts oder beschichteten Papieren durchsetzte Bündel. Gemeindewerke Spreitenbach

Hallenbad Spreitenbach geschlossen Wegen dringlicher Garantiearbeiten an den Bodenfliesen in den Duschräumen muss das Hallenbad vom 7. April bis einschliesslich 26. April 2014 für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Brigitte Irniger, Badmeisterin (Telefon 056 418 86 47) gerne zur Verfügung. Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen, Sie danach wieder im Hallenbad Spreitenbach begrüssen zu dürfen. Bauverwaltung

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert


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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 20. März. Sperrung der Industriestrasse Würenlos am 14. und 15. März 2014 Im Bereich der Kiesgruben-Ein- und Ausfahrt der Abbaugemeinschaft HASTAG / Richi AG auf der Industriestrasse in Würenlos wird am Freitag, 14., und Samstag, 15. März, der seit langem schadhafte Belag saniert. Um eine möglichst kurze Behinderung des Verkehrs auszulösen, werden die Arbeiten auf zwei Tage konzentriert. Demzufolge wird der Verkehr über die Landstrasse K275 umgeleitet und die Industriestrasse gesperrt. Die entsprechenden Signalisationen werden beim Kreisel «Steinbruch» und auf der Industriestrasse bei der Abzweigung zur Tägerhardächerstrasse gestellt. Die Zufahrten zur Huba Control AG und in das Gebiet «Chlosterschür» sind immer gewährleistet. Die Sanierung umfasst nicht nur die Neuerstellung und Verstärkung des Belags; gleichzeitig

Die Mitglieder der Schulpflege (v.l.): Rainer Kirchhofer, Martin Brogle, Manuela Brand-Sozzi, Markus Geissmann, Roland Hausherr. wird die fehlende Entwässerung der Strasse und des Radweges erstellt. Die Bauarbeiten werden durch die Weibel AG, Wettingen, ausgeführt. Bei schlechter Witterung wird die Ausführung um eine Woche verschoben. Ressortverteilung der Schulpflege Würenlos An ihrer ersten Sitzung im Januar 2014 hat sich die Schulpflege Würenlos neu konstituiert. Alle bisherigen Mitglieder wurden bei den vergangenen Wahlen im Amt bestätigt. Die Ressortverteilung bleibt gleich wie in der

letzten Legislaturperiode: Rainer Kirchhofer (Präsident, Zusammenarbeit mit den Behörden, Konfliktmanagement, Rechtsfragen, Weiterbildung Schulpflege, Rechenschaftsbericht); Roland Hausherr (Vizepräsident, Finanzen, Prävention/Intervention, Sport- und Jugendkommission); Markus Geissmann (Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Raumplanung, REGOS); Manuela Brand-Sozzi (Musikschule); Martin Brogle (Personelles, Information/Öffentlichkeitsarbeit, Führung Schulleitung).

Ferienwoche des Schweizerischen Roten Kreuzes Aargau in Magliaso TI Die Regionalstelle Baden des Schweizerischen Roten Kreuzes Aargau lädt behinderte und ältere Mitmenschen zu einer unvergesslichen Ferienwoche ins Tessin ein. Mit dieser Ferienwoche bietet das Schweizerische Rote Kreuz Menschen, die in ihrem Alltag eingeschränkt sind, die Möglichkeit, Zeit ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung zu verbringen und eine abwechslungsreiche Zeit mit vielen neuen sozialen Kontakten in wunderschönen Landschaften zu geniessen. In der Ferienanlage Centro Evangelico Magliaso werden die Gäste in mediterraner Atmosphäre zuvorkommend umsorgt und von Helferinnen und Helfern des Schweizerischen Roten Kreuzes kompetent betreut. Die Region rund um den Lago di Lugano bietet vielfältige und spannende Ausflugsziele. Centro Evangelico Magliaso TI, 5. bis 12. Juli. Kosten: Einzelperson 1200 Franken, Ehepaare 2200 Franken. Anmeldung: bis 5. April per Tel. 056 222 33 66 oder E-Mail: srk-baden@srk-aargau.ch. Kontaktperson: Anita Vogt, Teamleiterin Regionalstelle Baden.

ABSTIMMUNG: KREDIT FÜR SANIERUNG UND ERWEITERUNG KINDERGARTEN «BUECH» 1 PRO

KONTRA

Anton Möckel Gemeinderat, Ressort Bildung

Marco Galli Präsident der Finanzkommission

Die Ansprüche an einen Kindergarten haben sich in den letzten 50 Jahren stark geändert. Die Organisation und Durchführung der einzelnen Lernund Spieleinheiten ist aufgrund des eingeschränkten Platzes erschwert, ebenso wird das Konfliktpotenzial bei engen Platzverhältnissen gefördert. Aufgrund der prognostizierten Kinderzahlen braucht die Gemeinde auch den Kindergarten Buech I in den kommenden Jahrzehnten, und zwar voll funktionstüchtig. Die vorgesehene Investition ist somit nachhaltig und zweckmässig. Die bestehende Isolation des Gebäudes ist völlig ungenügend und entspricht in keiner Weise den heutigen Vorschriften. Ohne Wissen des Gemeinderates in Auftrag gegebene Wärmebilder des Referendumskomitees sind untauglich für den Wärmedämmnachweis, denn die Begleitung durch Fachleute fehlte ganz. Jeder private Bauherr weiss, wenn er ein Gebäude umbaut, muss ein Energienachweis eingereicht werden, welcher aufzeigt, wie die Energie verbraucht wird. Ohne Nachweis, dass die Normen erfüllt sind, gibt es keine Baubewilligung. Dass nach Ablehnung des Steuerfusses die Finanzkommission gegen den Umbau ist, hat mich sehr enttäuscht. Wird die FIKO in Zukunft alle Projekte, welche die Gemeinde als Antrag vorbringt, zur Ablehnung empfehlen? Sparen ja, aber nicht konzeptlos. Legen Sie ein Ja in die Urne und setzen Sie ein Zeichen, dass Würenlos wichtige Werte wie Bildung pflegen und damit den notwendigen Raum zur Verfügung stellen will.

Regelmässiger Unterhalt und zeitgemässe Erneuerung von Bauten sind ein Muss, wenn diese längerfristig funktionstüchtig und auch attraktiv bleiben sollen. So gesehen, ist das Vorhaben zur Sanierung des Chindsgi Buech I nachvollziehbar, ja sogar wünschenswert. Dennoch lehnt die Finanzkommission das Geschäft einstimmig ab: Die Winter-Gmeind hat den Steuerfuss entgegen dem Antrag des Gemeinderats nicht erhöht und damit signalisiert, dass der Gemeinde keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen sollen. Als Folge davon fehlt nun das Geld zur direkten Finanzierung der Chindsgi-Sanierung. Würenlos müsste auch dieses Projekt «auf Pump» realisieren, und die Schulden würden weiter steigen. Das scheint zwar in einer Tiefzins-Phase unproblematisch zu sein – ist aber vor allem Zeichen eines allzu sorglosen Umgangs mit den Dorffinanzen: Wenn wir weiterhin so leichten Mutes Projekte bewilligen, ohne deren Finanzierung sicherzustellen, wachsen uns die Schulden definitiv über den Kopf – und wir können uns sicher sein, dass wir unsere Schulden nicht mehr innert vernünftiger Frist auf ein gesundes Mass hinunterbringen. Inzwischen dürfte allen Würenlosern klar sein, dass die Dorffinanzen ein Haushalten nach dem Prinzip «Keine Projekte ohne Finanzierung» erfordern – Ausnahmen darf es nur für äusserst dringende oder zwingend Aufgaben geben. Deshalb ist für die Finanzkommission klar: Die Sanierung des Chindsgi Buech I ist zwar technisch durchaus vertretbar, aber aus finanzpolitischer Sicht klar abzulehnen.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WÜRENLOS

«Eine sondern

Teamwork – der reformierte Frauenverein und der katholische Frauenbund Der Suppentag ist auch ein Wiederschöpfen zusammen aus. Fotos: bs sehen mit Bekannten aus dem Dorf.

Suppe und Kuchen für guten Zweck Seit Beginn des Suppentages gestaltet der Regionalkünstler aus Würenlos die Plakate des Suppentages – und das umsonst. Deshalb erhält Benzoli an diesem Suppentag einen goldenen Suppenlöffel als Zeichen der Wertschätzung von den beiden Frauenvereinen. «Dazu gibt es eine selbst gemachte Urkunde», sagt Zihlmann. Es sei den beiden Frauenvereinen wichtig, auf die Dienste von Benzoli aufmerksam zu machen. Trotz des schönen Wetters zieht es einige Leute und Familien in die alte Kirche. Für viele verspricht das Essen auch ein Wiedersehen mit Bekannten aus dem Dorf, und das Zmittag muss man nicht selber kochen. Nach dem Suppentag laden die frühlingshaften Temperaturen für einen Verdauungsspaziergang im Freien ein.

Der katholische Frauenbund und der reformierte Frauenverein luden am Sonntag, 9. März, zum Suppentag ein.

tholischen Frauenbund und dem reformierten Frauenverein. Der Erlös aus dem Suppentag sowie die Spenden aus dem ökumenischen Gottesdienst gehen an die Entwicklungsorganisationen «Brot für alle» und «Fastenopfer».

BARBARA SCHERER

SEIT MEHR ALS 40 JAHREN wird der

Der Geruch von Bouillon erfüllt den Raum und ein Stimmengewirr durchdringt die Gemäuer der Alten Kirche an diesem Sonntagvormittag. Anschliessend an den ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche findet der traditionelle Suppentag statt. Die Tische sind liebevoll geschmückt und reich gedeckt mit schmackhaften Suppen, Wienerli, Wein, Kaffee und Kuchen. Organisiert wird die Veranstaltung von den beiden Frauenvereinen, dem ka-

Suppentag organisiert und es wird gesammelt für gute Zwecke im Gedenken an Menschen, denen es nicht so gut geht. So finden sich einige hungrige Gäste an den langen Tischen ein. An der Kasse werden fleissig Bons gelöst, mit denen man sich anschliessend etwas zu essen holen kann. «Wir haben heute auch einen Ehrengast – unseren Kunstmaler Richard Benzoli», sagt Alexandra Zihlmann, die Organisatorin und Mitglied des katholischen Frauenbundes.

INSERAT

JUNIOREN-HALLENTURNIER SV WÜRENLOS

INSERAT

Am Wochenende vom 21. bis 23. Februar lud der SVW zum vierten Mal zum Junioren-Hallenturnier in die Mehrzweckhalle ein. In den Kategorien C bis F haben sich rund 50 Mannschaften aus verschiedenen Kantonen gemessen und duelliert. Der SV Würenlos stellte als Heimteam elf Mannschaften. Insgesamt tobten sich rund 700 Junioren im Alter von 6 bis 14 Jahren in der Halle aus. Wie bei allen Grossanlässen beginnt die Planung lange Zeit vor dem eigentlichen Anlass. Es wurden zahlreiche Stunden von vielen freiwilligen Helfern investiert. Durch die gute Organisation im letzten Jahr hat sich das Turnier in der Region herumgesprochen. Anmeldungen von Gastmannschaften erhielt man in Hülle und Fülle und das

«Bei einer Depression kommt es zu einer Veränderung des Stoffwechsels im Gehirn. Dadurch werden weniger Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin produziert», erklärt Chefarzt Daniel Bielinski. MELANIE BÄR

Mit den Worten «Die einen betrifft es direkt, die anderen indirekt», begrüsste Franz Dahinden von der KAB (Katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bewegung) Würenlos die 45 Gäste, die am Samstagnachmittag trotz frühlingshaftem Wetter in die dunkle Alte Kirche kamen, um sich übers Thema Depression und Burnout zu informieren. «Ich möchte mehr über die Anzeichen erfahren», begründete eine ältere Frau den Gang in die Kirche. Während des mehr als zweistündigen Referats und der Fragerunde erläuterte der Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, Daniel Bielinski, nicht nur Symptome und Präventivmassnahmen, sondern auch, wie Angehörige mit einer erkrankten Person umgehen können. Heute stehen Herz-Kreislauf-Erkrankun-

21

Depression ist keine ‹Will nicht›-, eine ‹Kann nicht›-Krankheit» gen an der Spitze der Krankheiten, die uns am meisten gute Lebensjahre wegnehmen. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden in sechs Jahren die Depressionen an ihre Stelle treten. «Jeder zweite Schweizer erkrankt im Laufe seines Lebens einmal an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung», ergänzt Bielinski. Trotzdem würden noch immer grosse Vorurteile gegenüber der Krankheit herrschen, Kranken werde geraten, sich zusammenzureissen. «Doch Depression ist eine Krankheit, die nichts mit Willen zu tun hat, deshalb sind Appelle oder Druckversuche kontraproduktiv», so Bielinski. Es sei ja auch keine Willensfrage, Bluthochdruck zu senken. «Depression ist keine ‹Will nicht›-, sondern eine ‹Kann nicht›-Krankheit.» Ärzte haben festgestellt, dass die Botenstoffe zwischen den Nervenzellen im Hirn von erkrankten Personen anders laufen als bei Gesunden. Bielinski lässt den kritischen Einwand, die Krankheit sei schlecht messbar und werde von manchen Patienten missbraucht, um eine IV-Rente zu bekommen, nicht gelten: «Das sind Ausnahmefälle, ebenso wie der Fall Carlos, der von den Medien zu einem Hype gemacht wird.» DER UMGANG mit Betroffenen sei

nichtsdestotrotz herausfordernd. Kranke Personen hätten oftmals Mühe, am Morgen aufzustehen,

Daniel Bielinski, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, referierte vor 40 Personen in der Alten Kirche in Würenlos. würden sich sozial zurückziehen und unter Schlaf- und Appetitlosigkeit, Schuldgefühlen, Überforderung, Schmerzen, innerer Leere, Konzentrationsschwierigkeiten und Libidoverlust leiden. Da der Krankheitsverlauf im Durchschnitt zwischen drei und sechs Monaten dauere, bräuchten die Angehörigen einen langen Atem. «Angehörige sollen deshalb auch auf sich selber achtgeben und ihre eigenen körperlichen und psychischen Grenzen wahren», rät der Fachmann.

Ähnliches rät er, wenn Menschen wegen überdurchschnittlicher Belastung am Arbeitsplatz unter Druck geraten. «Burnout ist keine Krankheit, sondern eine Überlastung durch chronischen Stress am Arbeitsplatz», so Bielinski und ergänzt, dass Burnout aber zu einer Depression führen könne. Auf die Publikumsfrage, was dagegen zu unternehmen sei, riet er, für ein gutes Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung zu sorgen. Als Preis dafür müsse

in Extremfällen sogar eine zu belastende Arbeitsstelle gekündigt werden. «Das habe ich nun gerade getan», verriet eine Besucherin, die in der Pflege arbeitete, im Anschluss an den Informationsanlass. Der Vortrag habe ihr gut getan, weil sie gemerkt habe, mit dem Problem nicht alleine dazustehen. Eine andere Person erzählt, dass ihr die Informationen geholfen hätten, Verständnis für eine Betroffene in der Verwandtschaft zu bekommen.

VERMISCHTES

OK Juniorenturnier SV Würenlos. Foto: zVg

Turnier war innerhalb von nur drei Wochen restlos ausgebucht. Man musste aus Platz- und Zeitmangel sogar einigen Teams absagen. Zum ersten Mal wurde bereits am Freitagabend gekickt. Da fand die Austragung des C-Junioren-Turniers statt.

Bereits um 16 Uhr fanden sich einige Helfer und Mitglieder des Vereins in der Turnhalle ein, um diverse Vorbereitungen zu treffen. Es mussten die Banden aufgestellt werden, das «Beizli» im Foyer und die Küche auf Vordermann gebracht werden. Ebenfalls wurden die Garderoben für die Mannschaften angeschrieben sowie der Jurytisch aufgebaut. Dies alles musste rasch geschehen, schliesslich ging es bereits um 18.20 Uhr mit der ersten Partie los. Die Küchencrew und die Helfer am Aussenstand waren rechtzeitig bereit und verköstigten die Eltern der Spielerinnen und Spieler sowie die Akteure und Betreuer mit feinem Essen. Der erste Turnierabend dauerte bis etwa um 23 Uhr. Für die beiden nächsten

Tage musste die Halle noch kurz aufgerüstet werden. Es folgten noch die D-, Eund F-Junioren-Turniere. Viele packende, spannende und hart umkämpfte Spiele waren zu bewundern. Die Partien wurden stets fair geführt und am Ende des Turniers durfte jeder Teilnehmer einen kleinen Pokal in Empfang nehmen. Der SVW bedankt sich herzlich bei den teilnehmenden Mannschaften und deren Betreuern und hofft, dass sie nächstes Jahr wieder den Weg nach Würenlos finden. Ebenfalls geht ein grosses Dankeschön an alle Eltern und Junioren, welche einen Arbeitseinsatz leisteten, sowie an die Putzcrew, den Samariterverein und nicht zuletzt an die zahlreichen Sponsoren, die dieses Turnier unter ande(mw) rem möglich machten.

KANTONALES

UNIHOCKEYTURNIER C (zwischen 9 und 16 Uhr). Der TV KINDERARTIKELBÖRSE Man bringe

Am Wochenende vom 15. und 16. März findet in der Würenloser Mehrzweckhalle das Kantonale Unihockeyturnier statt. Diesen Grossanlass organisieren der TV Würenlos und der Aargauer Turnverband zusammen. An diesem Wochenende dürfen rund 120 Mannschaften begrüsst werden. Knapp die Hälfte davon spielt am Samstag (Jugend Kat. A Mädchen und Knaben sowie die Erwachsenen-Teams zwischen 10 und 18 Uhr) und der zweite Teil folgt dann am Sonntag mit den Jugendteams der Kategorien B und

Würenlos führt im Gmeinds-Chäller eine grosse Festwirtschaft. Jedermann ist herzlich willkommen, sich dort zu verpflegen. Besonders empfehlenswert ist sicherlich der Power-Topf (Penne mit Tomatensauce) sowie das reichhaltige Kuchenbuffet. Nun darf man sich auf zwei tolle Spieltage in der Unihockey-Hochburg Würenlos freuen. Der Turnverein Würenlos, der Aargauer Turnverband und die über 700 Spielerinnen und Spieler freuen sich bereits jetzt auf den Besuch und die Unterstützung.

Sommerkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Velos etc. vorbei und lasse diese verkaufen. Der Eigentümer erhält 80 % vom Erlös – 20 % gehen an eine Würenloser Organisation. Für die Annahme der Artikel (max. 65 Artikel) benötigt man einen Anmeldetalon. Diesen können Interessierte ab sofort bei Irene Glarner (irene.glarner@tbwnet.ch / Tel. 056 424 00 32) beziehen. Mehrzweckhalle Würenlos, Freitag, 28. März. Annahme: 9–10 Uhr; Verkauf: 14.15–16 Uhr; Abrechnung: 18–18.30 Uhr.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WÜRENLOS

«Eine sondern

Teamwork – der reformierte Frauenverein und der katholische Frauenbund Der Suppentag ist auch ein Wiederschöpfen zusammen aus. Fotos: bs sehen mit Bekannten aus dem Dorf.

Suppe und Kuchen für guten Zweck Seit Beginn des Suppentages gestaltet der Regionalkünstler aus Würenlos die Plakate des Suppentages – und das umsonst. Deshalb erhält Benzoli an diesem Suppentag einen goldenen Suppenlöffel als Zeichen der Wertschätzung von den beiden Frauenvereinen. «Dazu gibt es eine selbst gemachte Urkunde», sagt Zihlmann. Es sei den beiden Frauenvereinen wichtig, auf die Dienste von Benzoli aufmerksam zu machen. Trotz des schönen Wetters zieht es einige Leute und Familien in die alte Kirche. Für viele verspricht das Essen auch ein Wiedersehen mit Bekannten aus dem Dorf, und das Zmittag muss man nicht selber kochen. Nach dem Suppentag laden die frühlingshaften Temperaturen für einen Verdauungsspaziergang im Freien ein.

Der katholische Frauenbund und der reformierte Frauenverein luden am Sonntag, 9. März, zum Suppentag ein.

tholischen Frauenbund und dem reformierten Frauenverein. Der Erlös aus dem Suppentag sowie die Spenden aus dem ökumenischen Gottesdienst gehen an die Entwicklungsorganisationen «Brot für alle» und «Fastenopfer».

BARBARA SCHERER

SEIT MEHR ALS 40 JAHREN wird der

Der Geruch von Bouillon erfüllt den Raum und ein Stimmengewirr durchdringt die Gemäuer der Alten Kirche an diesem Sonntagvormittag. Anschliessend an den ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche findet der traditionelle Suppentag statt. Die Tische sind liebevoll geschmückt und reich gedeckt mit schmackhaften Suppen, Wienerli, Wein, Kaffee und Kuchen. Organisiert wird die Veranstaltung von den beiden Frauenvereinen, dem ka-

Suppentag organisiert und es wird gesammelt für gute Zwecke im Gedenken an Menschen, denen es nicht so gut geht. So finden sich einige hungrige Gäste an den langen Tischen ein. An der Kasse werden fleissig Bons gelöst, mit denen man sich anschliessend etwas zu essen holen kann. «Wir haben heute auch einen Ehrengast – unseren Kunstmaler Richard Benzoli», sagt Alexandra Zihlmann, die Organisatorin und Mitglied des katholischen Frauenbundes.

INSERAT

JUNIOREN-HALLENTURNIER SV WÜRENLOS

INSERAT

Am Wochenende vom 21. bis 23. Februar lud der SVW zum vierten Mal zum Junioren-Hallenturnier in die Mehrzweckhalle ein. In den Kategorien C bis F haben sich rund 50 Mannschaften aus verschiedenen Kantonen gemessen und duelliert. Der SV Würenlos stellte als Heimteam elf Mannschaften. Insgesamt tobten sich rund 700 Junioren im Alter von 6 bis 14 Jahren in der Halle aus. Wie bei allen Grossanlässen beginnt die Planung lange Zeit vor dem eigentlichen Anlass. Es wurden zahlreiche Stunden von vielen freiwilligen Helfern investiert. Durch die gute Organisation im letzten Jahr hat sich das Turnier in der Region herumgesprochen. Anmeldungen von Gastmannschaften erhielt man in Hülle und Fülle und das

«Bei einer Depression kommt es zu einer Veränderung des Stoffwechsels im Gehirn. Dadurch werden weniger Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin produziert», erklärt Chefarzt Daniel Bielinski. MELANIE BÄR

Mit den Worten «Die einen betrifft es direkt, die anderen indirekt», begrüsste Franz Dahinden von der KAB (Katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bewegung) Würenlos die 45 Gäste, die am Samstagnachmittag trotz frühlingshaftem Wetter in die dunkle Alte Kirche kamen, um sich übers Thema Depression und Burnout zu informieren. «Ich möchte mehr über die Anzeichen erfahren», begründete eine ältere Frau den Gang in die Kirche. Während des mehr als zweistündigen Referats und der Fragerunde erläuterte der Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, Daniel Bielinski, nicht nur Symptome und Präventivmassnahmen, sondern auch, wie Angehörige mit einer erkrankten Person umgehen können. Heute stehen Herz-Kreislauf-Erkrankun-

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Depression ist keine ‹Will nicht›-, eine ‹Kann nicht›-Krankheit» gen an der Spitze der Krankheiten, die uns am meisten gute Lebensjahre wegnehmen. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden in sechs Jahren die Depressionen an ihre Stelle treten. «Jeder zweite Schweizer erkrankt im Laufe seines Lebens einmal an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung», ergänzt Bielinski. Trotzdem würden noch immer grosse Vorurteile gegenüber der Krankheit herrschen, Kranken werde geraten, sich zusammenzureissen. «Doch Depression ist eine Krankheit, die nichts mit Willen zu tun hat, deshalb sind Appelle oder Druckversuche kontraproduktiv», so Bielinski. Es sei ja auch keine Willensfrage, Bluthochdruck zu senken. «Depression ist keine ‹Will nicht›-, sondern eine ‹Kann nicht›-Krankheit.» Ärzte haben festgestellt, dass die Botenstoffe zwischen den Nervenzellen im Hirn von erkrankten Personen anders laufen als bei Gesunden. Bielinski lässt den kritischen Einwand, die Krankheit sei schlecht messbar und werde von manchen Patienten missbraucht, um eine IV-Rente zu bekommen, nicht gelten: «Das sind Ausnahmefälle, ebenso wie der Fall Carlos, der von den Medien zu einem Hype gemacht wird.» DER UMGANG mit Betroffenen sei

nichtsdestotrotz herausfordernd. Kranke Personen hätten oftmals Mühe, am Morgen aufzustehen,

Daniel Bielinski, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, referierte vor 40 Personen in der Alten Kirche in Würenlos. würden sich sozial zurückziehen und unter Schlaf- und Appetitlosigkeit, Schuldgefühlen, Überforderung, Schmerzen, innerer Leere, Konzentrationsschwierigkeiten und Libidoverlust leiden. Da der Krankheitsverlauf im Durchschnitt zwischen drei und sechs Monaten dauere, bräuchten die Angehörigen einen langen Atem. «Angehörige sollen deshalb auch auf sich selber achtgeben und ihre eigenen körperlichen und psychischen Grenzen wahren», rät der Fachmann.

Ähnliches rät er, wenn Menschen wegen überdurchschnittlicher Belastung am Arbeitsplatz unter Druck geraten. «Burnout ist keine Krankheit, sondern eine Überlastung durch chronischen Stress am Arbeitsplatz», so Bielinski und ergänzt, dass Burnout aber zu einer Depression führen könne. Auf die Publikumsfrage, was dagegen zu unternehmen sei, riet er, für ein gutes Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung zu sorgen. Als Preis dafür müsse

in Extremfällen sogar eine zu belastende Arbeitsstelle gekündigt werden. «Das habe ich nun gerade getan», verriet eine Besucherin, die in der Pflege arbeitete, im Anschluss an den Informationsanlass. Der Vortrag habe ihr gut getan, weil sie gemerkt habe, mit dem Problem nicht alleine dazustehen. Eine andere Person erzählt, dass ihr die Informationen geholfen hätten, Verständnis für eine Betroffene in der Verwandtschaft zu bekommen.

VERMISCHTES

OK Juniorenturnier SV Würenlos. Foto: zVg

Turnier war innerhalb von nur drei Wochen restlos ausgebucht. Man musste aus Platz- und Zeitmangel sogar einigen Teams absagen. Zum ersten Mal wurde bereits am Freitagabend gekickt. Da fand die Austragung des C-Junioren-Turniers statt.

Bereits um 16 Uhr fanden sich einige Helfer und Mitglieder des Vereins in der Turnhalle ein, um diverse Vorbereitungen zu treffen. Es mussten die Banden aufgestellt werden, das «Beizli» im Foyer und die Küche auf Vordermann gebracht werden. Ebenfalls wurden die Garderoben für die Mannschaften angeschrieben sowie der Jurytisch aufgebaut. Dies alles musste rasch geschehen, schliesslich ging es bereits um 18.20 Uhr mit der ersten Partie los. Die Küchencrew und die Helfer am Aussenstand waren rechtzeitig bereit und verköstigten die Eltern der Spielerinnen und Spieler sowie die Akteure und Betreuer mit feinem Essen. Der erste Turnierabend dauerte bis etwa um 23 Uhr. Für die beiden nächsten

Tage musste die Halle noch kurz aufgerüstet werden. Es folgten noch die D-, Eund F-Junioren-Turniere. Viele packende, spannende und hart umkämpfte Spiele waren zu bewundern. Die Partien wurden stets fair geführt und am Ende des Turniers durfte jeder Teilnehmer einen kleinen Pokal in Empfang nehmen. Der SVW bedankt sich herzlich bei den teilnehmenden Mannschaften und deren Betreuern und hofft, dass sie nächstes Jahr wieder den Weg nach Würenlos finden. Ebenfalls geht ein grosses Dankeschön an alle Eltern und Junioren, welche einen Arbeitseinsatz leisteten, sowie an die Putzcrew, den Samariterverein und nicht zuletzt an die zahlreichen Sponsoren, die dieses Turnier unter ande(mw) rem möglich machten.

KANTONALES

UNIHOCKEYTURNIER C (zwischen 9 und 16 Uhr). Der TV KINDERARTIKELBÖRSE Man bringe

Am Wochenende vom 15. und 16. März findet in der Würenloser Mehrzweckhalle das Kantonale Unihockeyturnier statt. Diesen Grossanlass organisieren der TV Würenlos und der Aargauer Turnverband zusammen. An diesem Wochenende dürfen rund 120 Mannschaften begrüsst werden. Knapp die Hälfte davon spielt am Samstag (Jugend Kat. A Mädchen und Knaben sowie die Erwachsenen-Teams zwischen 10 und 18 Uhr) und der zweite Teil folgt dann am Sonntag mit den Jugendteams der Kategorien B und

Würenlos führt im Gmeinds-Chäller eine grosse Festwirtschaft. Jedermann ist herzlich willkommen, sich dort zu verpflegen. Besonders empfehlenswert ist sicherlich der Power-Topf (Penne mit Tomatensauce) sowie das reichhaltige Kuchenbuffet. Nun darf man sich auf zwei tolle Spieltage in der Unihockey-Hochburg Würenlos freuen. Der Turnverein Würenlos, der Aargauer Turnverband und die über 700 Spielerinnen und Spieler freuen sich bereits jetzt auf den Besuch und die Unterstützung.

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Tierärztlicher Notfalldienst

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Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

15. und 16. März

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Peter Sandmeier Täfernstrasse 11b 5405 Dättwil Tel. 079 337 78 38

Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

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Butter Schalotten, fein gehackt Erbsen, frisch oder tiefgekühlt Zucker Geflügelbouillon Rahm Vollmilch Fleur de Sel und Paprika Salz, Pfeffer aus der Mühle

Butter aufschäumen lassen und die Schalotten glasig dünsten. Die Erbsen dazugeben und mit dem Zucker leicht glasieren. Die Geflügelbouillon dazugiessen und aufkochen, den Rahm beigeben und alles weichkochen. Die Suppe gründlich mixen, durch ein Sieb passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in vorgewärmte Tassen oder Gläser verteilen. Milch kurz aufkochen, mit Fleur de Sel und Paprika würzen. Mit Stabmixer oder Milchschäumer aufschäumen und kurz stehen lassen, damit der Schaum etwas fester wird. Wie bei einem Cappuccino ein Milchhäubchen auf die Suppe setzen, sofort servieren.


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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 13. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 14. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 15. März 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Familiengottesdienst, Aufnahmegottesdienst Jungwacht/Blauring Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 9.30 Uhr, Kinderliturgie in der Kapelle St. Anton Dienstag, 18. März 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 19. März 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 14. März 18.30 Uhr, Eucharistiefeier 20 Uhr, Via Crucis nella capella Samstag, 15. März 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit dem Antoniuschor 9.30 Uhr, Kinderliturgie 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache Dienstag, 18. März 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 19. März 9 Uhr, Eucharistiefeier 19 Uhr, Versöhnungsgottesdienst der 2.- und 3.-Klässler

Burkhard, anschliessend Kirchenkaffee; Kollekte: Bossey-Institut des OeRK

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 13. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Dienstag, 18. März 18 Uhr, Rosenkranz in der Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Miriam Anne Liedtke, anschliessend Orgel-Matinée mit Werken von Bach und Franck; Stefan Müller, Orgel 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Stefan

Petre Karmazicev 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazicev

Sonntag, 16. März 10 Uhr, Patrozinium, Markus Tippmar und Juan Sanchez 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana

Dienstag, 18. März 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 13 Uhr, Mittagsgebet im Altersheim 14.30-18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim

Montag, 17. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 19. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 18. März 8 Uhr, Morgenlob

SPREITENBACH-KILLWANGEN

Samstag, 15. März 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 19. März 19 Uhr, Eucharistiefeier Patrozinium Am Sonntag, 16. März, wird um 10 Uhr das Patrozinium der Josefskirche in Neuenhof gefeiert. Der festliche Gottesdienst wird vom Stadtorchester Schlieren musikalisch gestaltet. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Mittagstisch für alle Am Dienstag, 18. März, findet der gemeinsame Mittagstisch im Pfarreiheim Neuenhof statt. Anmeldungen telefonisch bis Montagvormittag bei Rolf Baumann, Tel. 056 406 42 30. Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text trifft man sich am Mittwoch, 19. März, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof.

SPREITENBACH Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 16. März 11 Uhr, Eucharistiefeier mit dem Antoniuschor

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 13. März 18 Uhr, Kreuzwegandacht 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe 20 Uhr, Firmandentreff im kath. Pfarreiheim Freitag, 14. März 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Samstag, 15. März 10 Uhr, Firmandentreff im kath. Pfarreiheim 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit

Ev.-ref. Kirche Samstag, 15. März 11.30–13.30 Uhr, Spreitenbacher Frühling/Sommer-Kinderartikelbörse 2014 mit Grillstand und Kinderkino, ohne Betreuung, Kirchenzentrum Hasel Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist, Dorfkirche, Predigtreihe Glaubenskrisen: 1. Wenn das Leben über einem zusammenbricht (Das Buch Hiob); Kollekte: Mission Aviation Fellowship Dienstag, 18. März 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim, im Andachtsraum, mit Pfr. S. Siegrist Mittwoch, 19. März 18.30 Uhr, Feier-Abend-Mahl, Dorfkirche, miteinander am gedeckten Tisch mit Texten, Liedern, Gebeten und Musik Donnerstag, 20. März 9.30–11.30 Uhr, Kaffee, Klatsch und Kuchen, im Pfarrrhaus bei der Dorfkirche (Chilegass 20) für Frauen (mit oder ohne Kinder) Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser in den Schulferien), 7–7.30 Uhr in der Dorfkirche. Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten machen und plaudern. Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag von 19.30–20.30 Uhr (ausser Schulferien) im Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann 056 401 14 38.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 14. März 19 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 15. März 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Juan Sanchez Sonntag, 16. März 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 18. März 18 Uhr, Rosenkranzgebet Gottesdienste Am Samstag, 15. März, wird eine Eucharistiefeier gefeiert. Der Gottesdienst am 16. März fällt zugunsten des Patroziniums in Neuenhof aus. Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text trifft man sich am Mittwoch, 19. März, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Freitag, 14. März 8.30 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 15. März 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 16. März 9 Uhr, Firmung 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 19. März 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11.30 Uhr, Fastenmeditation in der ref. Kirche Klosterkirche Fahr Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 13. März 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli Freitag, 14. März 15.30 Uhr, Kolibri, Verena Fantozzi, Sozialdiakonin Sonntag, 16. März 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe Nora Sophia Jost, Martin Schweizer, Pfarrer Mittwoch, 19. März 11.30 Uhr, Andacht mit Suppe, ökumenisch, Peter Gaida, Diakon, Verena Fantozzi, Sozialdiakonin 14 Uhr, Seniorenprogramm: Gedächtnistraining, Chilestübli, Verena Fantozzi, Sozialdiakonin


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

AGENDA NEUENHOF Handharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 17. März, 14.30–17 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 17. März, 17–18 Uhr.

Mittagstisch für Senioren Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 17. März, 12 Uhr.

sage. Musik: Mathieu Friz (Keyboard). Bis Ende Juni. Gemeindebibliothek, Sonntag, 16. März, 16.30 Uhr.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, 18. März, 17 Uhr.

Konzert: Extra Time Musikschulen Wettingen und Region Baden. Aula Schule Altenburg, Sonntag, 16. März, 14 Uhr und 16.30 Uhr.

INSERAT

Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 17. März, 13.45–17 Uhr.

SPREITENBACH

Rosina Kuhn: «Les Enfants du Paradis» Monotypien 2003–13. Vernissage. Einführung: Rudolf Velhagen. Musik: Anton Bruhin, Maultrommel. Öffnungszeiten: Mi–Sa 15–18 Uhr, So 11–17 Uhr. Bis 4. Mai. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 15. März, 17 Uhr.

«Thomas Pfau – 60 Jahre Fotografie» Vernissage. Einführung: Thomas Pfau. Musik: Renate Basschek (Gesang) und Anita Meier Kazemi (Piano). Öffnungszeiten: Mo 8.30– 11.30 / 13.30–18.30 Uhr, Di–Do 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, Fr 8.30– 15 Uhr. Bis 30. Mai. Gemeindehaus, Freitag, 14. März, 19–21 Uhr.

Mittagstisch für Senioren Hotel Zwyssighof, Dienstag, 18. März, 11.30 Uhr.

Altpapiersammlung am Samstag, 15. März. «Farb(Ge)schichten» Werke von Merice Rüfenacht-Speranza, Wettingen. Finissage mit Apéro. Ausstellung bis 21. März, täglich 9–18 Uhr frei zugänglich. Alters- und Pflegeheim im Brühl Spreitenbach, Samstag, 15. März, 14.30–16 Uhr. Frühlings- und Sommer-Kinderartikelbörse Org.: Junge Mütter und ref. Kirche. Kinderkino, ohne Betreuung. Annahme: Freitag, 14. März, 17–20 Uhr. Rückgabe: 16–17 Uhr. Infos und Verkaufsnummern: boerse.spreitenbach@gmail.com. Ref. Kirchenzentrum Hasel, Samstag, 15. März, 11–13.30 Uhr.

Ständchen der Männerchöre Spreitenbach und Würenlos Org.: Altersheimverein Spreitenbach / Männerchöre. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 19. März, 19 Uhr. «Kaffee, Klatsch & Kuchen für Frauen» Org.: Evang.-ref. Pfarramt. Ref. Pfarrhaus, bei Dorfkirche, Donnerstag, 20. März, 9.30–11.30 Uhr.

«Best of …» – Lesung von Milena Moser Die Autorin liest aus ihren ersten und zuletzt veröffentlichten Werken. Türöffnung: 19.30 Uhr. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 19. März, 20.15 Uhr.

Nachtigallenchor Wettingen Rathaus, Freitag, 14. März, 14.30– 15.45 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

Annahme der Artikel für den Frühlings-Kinderartikel-Markt Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 20. März, 18.30–19.30 Uhr.

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Salteba – Senioren-Blockflötenensemble Blockflöte und Notenständer mitnehmen. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 20. März, 14–15.30 Uhr.

DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

WETTINGEN

«Welsch ein Slamassel», mit Karim Slama Org.: Kulturkommission Fotoausstellung «Autorinnen und Spreitenbach. Zentrumsschopf, Autoren lesen in der GemeindebiSamstag, 15. März, 20 Uhr. bliothek» von Josef Wetzel. VernisINSERAT

Schach-Unterricht für Senioren Leitung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Rest. Tägerhard, Dienstag, 18. März, 14–17 Uhr.

WÜRENLOS Kantonales Unihockeyturnier Org.: TV Würenlos und der Aargauer Turnverband. Mehrzweckhalle, Samstag, 15. März, Sonntag, 16. März. Filmvorführung: «Die Teufelsuhr» Org.: Theater-Gemeinschaft Würenlos. Eintritt frei; Kollekte. Paul Berner und Peter Stutz, Videoamateure, haben während der Proben und der Premiere die ganze Aufführung des Freilichttheaters mit der Inszenierung von Jean Grädel vom Sommer 2013 aufgezeichnet. Alte Kirche, Mittwoch, 19. März, 20 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Donnerstag, 20. März, 18.30 bis 19.30 Uhr.

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ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch

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VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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