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26. Januar 2012, 51. Jahrgang, Nr. 4

FRAGEN AN

Markus Mötteli zurückgetretener Spreitenbacher Ammannkandidat. Sie werden sich am 26. Februar nicht mehr zur Wahl als Gemeindeammann stellen. Warum? Die Resultate des ersten Wahlgangs haben deutlich gezeigt, dass es mir nicht gelungen ist, die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher von meinen Qualitäten zu überzeugen. Ich habe mich deshalb nach reiflichen Überlegungen dazu entschlossen, im zweiten Wahlgang nicht mehr zu kandidieren. Warum haben Sie nicht mehr Stimmen geholt? Meine Verankerung in der Gemeinde und der Rückhalt in der Bevölkerung erwiesen sich als zu schwach. Bereuen Sie es, kandidiert zu haben? Nein. Die Kandidatur war wertvoll, ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln.

PP 5432 Neuenhof

Eine schnelle Komödie mit viel Spielfreude inszeniert Am letzten Samstag hiess es in Neuenhof einmal mehr: «Vorhang auf für die Jugendbühne». Diese lud zur Premiere ihrer neuen Produktion, der Komödie «Ladysitter». ROBIN SCHWARZ

Bis auf den letzten Platz war der Theatersaal an der Premiere zwar nicht besetzt, dennoch befand sich eine ordentliche Anzahl Zuschauer an den Tischen. So fanden sich Theaterfreunde, Bekannte und Verwandte im katholischen Pfarreiheim Neuenhof ein. Sie alle genossen einen geselligen und spassigen Abend. Auch die Limmatwelle war mit von der Partie und schaute sich die Inszenierung der Komödie in drei Akten von Bernd Spehling an. Mehr dazu und die weiteren Aufführungsdaten auf Seite 7 in dieser Ausgabe. Die Jugendbühne Neuenhof inszeniert die Komödie «Ladysitter». INSERAT

Wie geht Ihr politischer Werdegang nun weiter? Das ist noch offen. Es ist zu früh, zu entscheiden, ob ich irgendwann wieder für ein Amt kandidieren werde. Ich bin nicht frustriert und schliesse es deshalb nicht aus, werde mir die Frage aber dann stellen, wenn es so weit ist. (bär)

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS AGENDA

2–5 6/7 8/9 10/12 13–15 16

Foto: rs


Gemeinde Wettingen

Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat Beschlüsse vom 19. Januar 2012 1.

Inpflichtnahme von Anton Schneider (FDP), Christian Pauli (FDP), Hanna Läng (EVP), Jürg Rüfenacht (CVP), Jürg Meier (WettiGrüen), Roger Scherer (SVP) und Heinz Graf (BDP)

2.

Das Protokoll der Sitzung vom 8. Dezember 2011 wird genehmigt.

3.

Folgenden Personen wird die Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Wettingen zugesichert: Baspinar Gamze, geb. 1994, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Alberich-Zwyssig-Strasse 53 Baspinar Hasan, geb. 1998, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Wettingen, Alberich-Zwyssig-Strasse 53 Efatoska-Selimi Ziza, geb. 1979, Efatoski Selim, geb. 1973, Efatoska Delis, geb. 2004, und Efatoski Denis, geb. 2008, alle mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Zentralstrasse 64 Filan Semina, geb. 1993, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Zentralstrasse 90 Vecino Sandra, geb. 1976, spanische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Brückenstrasse 2

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von Jungwacht/Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 28. Januar 2012 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. WERKHOF UND ENTSORGUNG

3.1 3.2 3.3

3.4 3.5

Hilfswerk in der Region, für die Region Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen in den Bereichen Begegnung, Betreuung, Beschäftigung, Beherbergung. HOPE Christliches Sozialwerk, Baden, www.hope-baden.ch, Tel. 056 221 84 64 Helfen auch Sie mit: Postkonto 50-18771-9

4.1 Der Einwohnerrat genehmigt das Wettbewerbsresultat «Wettbewerbsverfahren für die Ertüchtigung und Erweiterung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard». 4.2 Der Einwohnerrat beauftragt den Gemeinderat, eine Vorlage Pojektierungskredit «Ertüchtigung und Erweiterung Sportzentrum Tägerhard» auszuarbeiten. 4.3 Das Projekt umfasst das Modul 1 Mehrzweckhalle (Ausseneisfeld, Einstellhalle, Rückbau Altbauten) mit der Option Überdachung Ausseneisfeld und Vorbereitungsmassnahmen für eine spätere Realisation des Sporthotels sowie das Modul 2 Ertüchtigung Bestand mit der Option Wellness, den Erweiterungen Kinderplanschbecken und Aussenwarmbecken, einer thermischen Solaranlage sowie einem Sicherheitssystem Überwachung Schwimmbecken. 5.

Kenntnisnahme des Zwischenberichtes der Arbeitsgruppe Betreibermodelle Tägi im Zusammenhang mit der Ertüchtigung und Erweiterung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard.

6.

Das Postulat der CVP-Fraktion vom 10. November 2011 betreffend Einführung von zielgerichteten Fremdbetreuungsformen für ein familienfreundliches Wettingen wird überwiesen.

7.

Das Postulat der CVP-Fraktion vom 10. November 2011 für eine Gleichbehandlung der Familienformen wird abgelehnt.

8.

9.

Das Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer vom 10. November 2011 betreffend Einführung eines Waldkindergartens in Wettingen wird überwiesen. Von der Beantwortung der Dringlichen Interpellation FDPFraktion vom 17. Januar 2012 betreffend Umgang mit Medien seitens Gemeinderat wird Kenntnis genommen.

Die Beschlüsse unter der Ziffer 4 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der «Wettinger Post» an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden.

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Luftgewehr-Volksschiessen Wettingen Samstag, 28., und Sonntag, 29. Januar 2012 jeweils von 11 bis 17 Uhr organisieren die Sportschützen Wettingen ein LuftgewehrVolksschiessen im Kindergarten (UG), hinter Café Freya, Landstrasse 136, 5430 Wettingen. Mitmachen kann jedermann ab 10 Jahren. Gewehre und Betreuung stehen zur Verfügung. In der gemütlichen Schützenstube kann auch gegessen und getrunken werden. Auf Ihre Teilnahme freuen sich die Sportschützen Wettingen-Würenlos


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WOCHE NR. 4 DONNERSTAG, 26. JANUAR 2012

AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen wurden erteilt an: UBS AG Zürich, Umbau UBSGeschäftsstelle, Landstrasse 61; Hugo Peter AG, Kaminanlage, Landstrasse 46; Katharina Hofmänner, Aussentreppe, Zelgstrasse 5; Edwin Suter; Autounterstand und Glasvordach, Attenhoferstrasse 8.

WETTINGEN

Beim Wandern entstandene Bilder Die Gewinner des Fotowettbewerbs zur Lancierung des Wettinger Wanderführers sind bestimmt worden.

Wanderrouten in der Wettinger Natur entstanden. Dieter Hartmann gewann zum Thema «entlang der Limmat» und Silvan Benz schoss die beste Foto in der Kategorie «im Rebengebiet». Die drei Gewinner erhalten nun Restaurant- und Fotokurs-Gutscheine.

MELANIE BÄR

Ersatzwahl in die Kulturkommission Christine Stocker, SP, ist für den Rest der laufenden Amtsperiode 2010/2013 als Mitglied der Kulturkommission gewählt worden. Sie ersetzt die auf Ende 2011 zurückgetretene Susanne Strebel.

Dienstjubiläum Dante Hauri.

«Das Bild ist ein Gemeinschaftswerk von mir und meinem Mann, ich habe den Blick, mein Mann fotografiert», sagt Irene Grossmann, Gewinnerin in der Kategorie «Wald». Die Jury, bestehend aus Gemeindeammann Markus Dieth, Ortsbürgerpräsident Emil Bosshard und Daniele Lupini, Inhaber einer Wettinger Fotografieschule, hat gesamthaft drei Siegerbilder ausgewählt. Alle Fotos sind auf einer der im Buch vorgestellten

«Entlang der Limmat» von Dieter Hartmann.

Foto: zVg

Personelles Der Gemeinderat gratuliert Dante Hauri, Bademeister tägi, mit 30 Dienstjahren, und Samuel Althaus, technischer Mitarbeiter Werkhof, mit 20 Dienstjahren, für die langjährige Treue und das Engagement im Dienste der Gemeinde. Neu am 3. Januar 2012 haben die Arbeit bei der Gemeinde aufgenommen: Jennifer Heinz, Lernende Fachfrau Betriebsunterhalt, Adriana Martinelli, Kauffrau Soziale Dienste, Marcel Sarro, Polizei-Kpl., und Regula Schmid, Sozialarbeiterin in Ausbildung. Ende 2011 ist Robert Kalt nach über 32 Jahren in Pension gegangen. Er war als Gruppenführer im Werkhof beschäftigt. Für den dritten Lebensabschnitt wünscht der Gemeinderat alles Gute und bedankt sich für die langjährige Treue. Ende Januar 2012 endet die befristete Anstellung von Anita Senn, Sozialarbeiterin. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Polizei Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo und Do: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung ( Telefon 056 437 77 77 oder Tel. 117).

LANCIERT wurde der Wettbewerb von der Gemeinde Wettingen, welche die Bevölkerung damit auf den diesen Sommer erschienenen Wanderführer aufmerksam machen wollte. «Ich bin ein bisschen

enttäuscht, dass nur vierzig Fotos eingereicht wurden», so Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung. Mit dem bisherigen Absatz des Wanderführers ist sie hingegen zufrieden. «Wir haben bereits mehr als 300 der 3000 Exemplare verkauft.» Der von der Gemeinde und Ortsbürgern finanzierte Führer kann am Bahnhof in Wettingen und Baden sowie im EW-Laden, dem Zwyssighof und im Rathaus gekauft werden. Die Siegerfotos werden nun auf der Gemeindehomepage veröffentlicht.

«Im Rebengebiet» von Silvan Benz.

Fotos: zVg

«Wald» von Irene Grossmann.

Badener Waldschule: Bewährungsfrist bestanden Die provisorische Bewilligung der Waldschule Baden wurde vom Erziehungsrat des Kantons Aargau in eine Bewilligung zur unbefristeten Führung überführt. Seit bald vier Jahren gibt es die Waldschule Baden des Trägervereins Naturspielwald. Die anfänglich provisorisch erteilte Bewilligung wurde jetzt vom Erziehungsrat des Kantons Aargau, nach bestandener Bewährungsfrist, in eine Bewilligung zur unbefristeten Führung dieser Privatschule überführt. Die Waldschulklasse mit Kindern ab Kindergarteneintritt bis zur zweiten Klasse wird von zwei Lehrpersonen im Teamteaching geführt. Abgesehen von zwei bis vier Lektionen pro Woche, die die

Spielerisch lernen ist das Ziel der Waldschulen. älteren Kinder in einem Schulzimmer in Münzlishausen verbringen, ist die Klasse an ihrem WaldschulPlatz unterhalb der Baldegg Baden. Auf den Sommer hin kann wieder eine Gruppe von maximal acht

Foto: zVg

Kindern aufgenommen werden. Zurzeit sind in der Waldschule und im Waldkindergarten noch Plätze frei. Infos auf www.naturspielwald.ch oder bei der Betriebsleiterin Verena Speiser, 056 534 68 98.


WOCHE NR. 4 DONNERSTAG, 26. JANUAR 2012

WETTINGEN

Neuer Präsident

INSERAT

Die Spitze der Raiffeisenbank Lägern-Baregg (v.l.): Stefan Köchli, AareReuss; Daniel With, Rohrdorferberg-Fislisbach; Patrick Binkert, Würenlos; Beat Morach, Siggenthal-Würenlingen; Federico Hürsch, Lägern-Baregg; und Heinz Jäggi, Wasserschloss. Foto: zVg

Bank-Erfolgsmodell Trotz des äusserst anspruchsvollen Umfeldes dürfen die Raiffeisenbanken der Region Baden-Brugg auf ein gutes Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. Den sechs Banken ist es gelungen, im Kerngeschäft weiter zu wachsen. Die Bilanzsumme beträgt jetzt knapp fünf Milliarden Franken. «Wir sind stolz über das erzielte Resultat. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, dass unser Modell erfolgreich ist», erklärt Federico Hürsch von der Raiffeisenbank Lägern-Baregg bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2011 der Raiffeisenbanken der Region Baden-Brugg. Der Markt ist weiterhin hart umkämpft, trotzdem ist es den Raiffeisenbanken der Region BadenBrugg erneut gelungen, weitere Marktanteile zu erobern. (awa)

MARKTNOTIZEN

Megura AG Werbeagentur wird ASW-Mitglied Seit Anfang 2012 gehört die Megura AG Werbeagentur aus Wettingen zum exklusiven Kreis der Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW). Die 11 dynamischen Spezialisten der Full-Service-Agentur bieten ihren Kunden in den Bereichen Beratung, Konzeption, Kreation und Realisation einen umfassenden Service und genügen damit den strikten Aufnahmekriterien der «ASW». Die Agentur mit Sitz in Wettingen ist erfreut und stolz, mit ihrer Mitgliedschaft in der Allianz den eigenen hohen Qualitätsansprüchen Ausdruck verleihen zu können. Die Anforderungen der «ASW» an ihre Mitglieder – Qualität, Professionalität, Zuverlässigkeit und Konstanz – gehören schliesslich zu den Markenzeichen der Megura AG Werbeagentur. Darüber hinaus sind es persönliches Engagement, Flexibilität, Fairness und gesunder Menschenverstand, die das erfolg-

An der Einwohnerratssitzung vom Donnerstag, 19. Januar, kam es bei der Abstimmung für oder gegen ein Aussenwarmbecken im Tägi-Projekt zu einem Stimmen-Gleichstand. SUSANNE KARRER

«Ein bisschen nervös bin ich schon.» Mit diesen Worten begrüsste der neue Präsident des Einwohnerrates, Marco Kaufmann, die Mitglieder zur ersten Sitzung im neuen Jahr. Und das mulmige Gefühl erwies sich als gerechtfertigt, denn bereits in seiner ersten Sitzung als Präsident musste Kaufmann einen Stichentscheid fällen. Dank einer gut besuchten Infoveranstaltung waren alle Ratsmitglieder bestens über das Projekt Tägi informiert. Bei den zur Auswahl stehenden Optionen gab vor allem das Aussenwarmbecken zu reden. Dieses muss, obwohl es zur Hälfte mit Abwärme aus der Eisfläche geheizt werden kann, zusätzlich mit Strom geheizt werden. Unabhängig von der Energiefrage würde ein Aussenwarmbecken aber die Nutzung des Tägi erhöhen und betriebsmässig eine Attraktivitätssteigerung darstellen, wie Markus Dieth erläuterte. Er mahnte die Einwohnerräte auch: «Wir müssen heute die Optionen wählen, sonst können wir den Projektierungskredit nicht ausarbeiten.» Leo Scherer (WettiGrüen) argumentierte, dass das warme Badewasser im Aussenbecken im Winter ein Luxus und eine «selten blö-

de Dummheit» sei, genauso wie ein Eisfeld im Frühling. Auch für Dacfey Dzung (WettiGrüen) gehen die energetischen Bemühungen nicht weit genug. Es sei lobenswert, dass mit der neuen Anlage 20 Prozent Strom gespart werden: «Wir müssten aber auf 20 Prozent reduzieren, nicht nur 20 Prozent sparen. Ist es unsere höchste Priorität, acht Monate im Jahr Schlittschuh zu fahren?» Thomas Benz (CVP) gab zu bedenken, dass das Projekt scheitern werde, wenn jeder in eine andere Richtung ziehe. Vereine etc. sollen die Anlage auch künftig zu angemessenen Preisen nutzen können – das Projekt müsse also wirtschaftlich aufgehen. Diesbezüglich sei das Aussenwarmbecken wichtig und betriebswirtschaftlich zu unterstützen (auch wenn es energetisch nicht ganz aufgehe). Jürg Baumann (SVP) erläuterte: «Die SVP-Fraktion ist grundsätzlich nicht gegen das Tägi, nur gegen die Mehrzweckhalle, das Aussenwarmbecken und die Überdachung der Eishalle.» Im Hinblick darauf, dass in Kürze neuer Schulraum für etliche Millionen zur Verfügung gestellt werden müsse, sei die SVP nur für ein abgespecktes Projekt Tägi, da Wettingen sonst seinen Steuervorteil verlieren werde. Marie-Louise Reinert (EVP) konterte, dass eine Gemeinde, die für ihre Einwohner sorge, im Endeffekt mehr zu bieten habe als eine Gemeinde mit niedrigem Steuerfuss. BEI DER ABSTIMMUNG über den Zusatzantrag der SP Wettigrüen, auf ein Aussenwarmbecken zu verzichten kam es zu einem Gleichstand: 23 Ja-Stimmen standen zu

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musste Stichentscheid fällen hen: «Uns daraus jetzt einen Vorwurf zu machen, finde ich heikel.» Marco Kaufmann schlug eine Abstimmung vor, gemäss der das Postulat mit 17 Ja zu 23 Nein bei 7 Enthaltungen nicht überwiesen wurde.

Die neuen Einwohnerräte bei der Vereidigung (v.l.): Roger Scherer (SVP), Jürg Meier (WettiGrüen), Hanna Läng (EVP), Christian Pauli (FDP), Heinz Graf (BDP), Anton Schneider (FDP) und Jürg Rüfenacht (CVP). Foto: ska 23 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Einwohnerratspräsident Marco Kaufmann hat in so einem Fall die Entscheidungsgewalt und sprach sich zugunsten des Aussenwarmbeckens aus. Anschliessend stimmten die Räte für die Genehmigung des Wettbewerbsverfahrens und beauftragten den Gemeinderat, einen Projektierungskredit bezüglich Ausbau und Ertüchtigung des Tägi auszuarbeiten. Das Projekt wird das Modul 1 (Rückbau Altbauten, Altlastensanierung, Eishalle mit Mehrzwecknutzung und Ausseneisfeld, Tiefgarage, Umgebungsgestaltung mit den Optionen für eine Überdachung des Ausseneisfeldes und Vorbereitungsmassnahmen für ein Sporthotel) und das Modul 2 (Ertüchtigung Bestand mit Erweiterung des Eingangsbereiches, Kinderplanschbecken, Aussenwarmbecken, mit den Optionen

auf einen Neubau des Wellnessbereiches, einer thermischen Solaranlage und einem Sicherheitssystem zur Überwachung Schwimmbecken) umfassen. Die beiden Module werden zusammen geschätzte 83,7 Mio. Franken kosten. In der wohlverdienten Pause schmunzelte Marco Kaufmann, seine Ratskollegen hätten vor der Sitzung noch Witze über einen möglichen Stichentscheid gemacht. Markus Maibach sei die ganze Zeit am Rechnen gewesen und hätte ihm dann tatsächlich zugeraunt: «Es langed nöd!» Obwohl an diesem Abend drei Ratsmitglieder, von denen bekannt ist, dass sie für das Aussenwarmbecken sind, abwesend waren, war Kaufmann diese Art der Machtausübung nicht angenehm. «Mir wäre es lieber gewesen, ich hätte den Entscheid nicht fällen müssen. Jetzt habe ich sozusagen

ein Aussenwarmbecken», sagte er schmunzelnd. IM WEITEREN VERLAUF DER SITZUNG

wurde das Postulat der CVP für eine Gleichbehandlung der Familienformen abgelehnt. Thomas Meier (CVP) fand es befremdlich, dass in diesem Fall keine Anpassung des Postulats möglich sei. Der nächste Schritt werde nun klar wieder ein Vorstoss sein – eine Entgegennahme wäre zeitsparend gewesen. Martin Egloff (FDP) verteidigte die Entscheidung. Es gehe nicht an, in der Nacht vor der Sitzung ein Dokument zu verschicken. Sein Vorschlag sei, das Postulat zurückzuziehen und überarbeitet nochmals einzureichen. Thomas Meier konterte, dass die CVP das Postulat schriftlich verfasst hätte, damit es nicht nur mündlich eingebracht sei. Dies sei als service public gesche-

BEZÜGLICH DER DRINGLICHEN Interpellation der FDP betreffend Umgang mit Medien seitens Gemeinderat erläuterte Yvonne Vogel (FDP): Beim Lesen des Interviews mit Heiner Studer in der Weltwoche vom 18. Dezember hätten einige Passagen Kopfschütteln bewirkt und auch in der Bevölkerung Unverständnis und Verärgerung ausgelöst. Die despektierliche Beschreibung zum Erscheinungsbild von Wettingen durch den Journalisten hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt. «Da kann die Gemeinde noch so viel Standortmarketing machen.» Heiner Studer verteidigte sich, er habe die Aussagen nicht als Vizeammann gemacht, sondern in seiner Funktion als EVP-Präsident. Der grössere Teil stamme vom Journalisten und sei nicht Teil des Interviews gewesen und ihm nicht zum Gegenlesen vorgelegt worden. «Ich verstehe, dass Betroffene das geärgert hat.» Es sei aber auch so, dass ihn niemand, der in Wettingen wohne und sich geärgert habe, angesprochen habe. Er wünsche sich, zu diskutieren und Kritik entgegenzunehmen. Sämtlichen Einbürgerungsgesuchen wurde zugestimmt. Auf den Abdruck eines Fotos der Einzubürgernden wird fortan verzichtet, was die SVP beklagte. Aus Datenund Persönlichkeitsschutzgründen dürfen die Fotos offiziell nicht mehr veröffentlicht werden. INSERAT

Die elf Spezialisten der frisch ausgezeichneten ASW-Werbeagentur. zVg reiche Kommunikationsunternehmen auszeichnen und bei einer wachsenden Kundenschar beliebt machen. Megura AG Werbeagentur ASW, Ansprechpartner: René Utiger (Inhaber und Geschäftsführer), Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen. Telefon 056 269 00 00; E-Mail info@megura.ch; Website: www. megura.ch Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

VERMISCHTES SIRENENTEST 2012 Am Mittwochnachmittag, 1. Februar 2012, findet von 13.30 Uhr bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Zusätzlich wird von 14.15 Uhr bis 15 Uhr der Wasseralarm unterhalb des Limmatkraftwerks Wettingen getestet. Details siehe Agenda.

gen vorgenommen: Philipp Haller und Hanspeter Benz zum Korporal. Verschiedene Funktionen wurden wie folgt neu besetzt: Christian Wahrstätter zum Chef Pionier, Guido Walther zum Chef Stv. Pionier und Chef Stv. Atemschutz sowie Manuel Graf zum Chef Stv. Elektriker.

GLÜCKWUNSCH ZUM 102. GEBURTSBEFÖRDERUNGEN DER FEUERWEHR TAG Am 25. Januar 2012 feierte WETTINGEN Anlässlich des Kader- Margaretha Schwarber-Geigele,

rapportes vom 20. Januar 2012 Regionales Pflegezentrum, 5400 wurden im Korps der Feuerwehr Baden, ihren 102. Geburtstag. Der Wettingen folgende Beförderun- Gemeinderat gratuliert recht

beantworten Fragen. Die Route führt vom Bahnhof zur WeberEXKURSION «WINTERVÖGEL AN DER mühle, über die Gwaggelibrugg, LIMMAT» Die Exkursion ist öffent- zum Stausee und zurück. Bahnhof, lich und gratis. Sofern vorhanden, Samstag, 28. Januar, 14–16 Uhr. Feldstecher mitbringen. Der Vogel- und Naturschutzverein Wet- «ISTANBUL UND DER ISLAM» Vortingen lädt ein zu einer vogel- tragsreihe der Volkshochschule kundlichen Kurz-Exkursion zur Wettingen mit Barbara Straessle, Wettinger Limmatschlaufe und Philosophin, Gymnasiallehrerin, zum Wettinger Stausee. Durch die Buchautorin. Abendkasse. Am 1. Fernrohre können die gefiederten Abend entdecken die Zuhörer neWintergäste und andere Tiere an ben sakralen auch profane Gebäuund auf den Gewässern ganz nah de, lassen sich vom vielfältigen beobachtet werden. Sachkundige Warenangebot verführen, erhalLeiter zeigen Besonderheiten und ten historische Kenntnisse und erherzlich und wünscht alles Gute.

leben das Istanbul von heute. Der 2. Abend ist dem Islam gewidmet. Anmeldung erwünscht bis 11. Januar: 056 427 11 78 (Mo/Mi 9–11 Uhr); www.vhs-wettingen.ch. Rathaus, Montag, 30. Januar, 20–22 Uhr. KINOVORSTELLUNG DES KINDERFILMKLUBS, DIE ZAUBERLATERNE

Um Moritz herum sind alle nur am Hetzen. Zum Glück gibt es da noch die sprechende Katze, eine Seiltänzerin und einen Strassenfeger. Kino Orient, Mittwoch, 1. Februar, 14–15.30 Uhr, 16–17.30 Uhr.

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WOCHE NR. 4 DONNERSTAG, 26. JANUAR 2012

WETTINGEN

Neuer Präsident

INSERAT

Die Spitze der Raiffeisenbank Lägern-Baregg (v.l.): Stefan Köchli, AareReuss; Daniel With, Rohrdorferberg-Fislisbach; Patrick Binkert, Würenlos; Beat Morach, Siggenthal-Würenlingen; Federico Hürsch, Lägern-Baregg; und Heinz Jäggi, Wasserschloss. Foto: zVg

Bank-Erfolgsmodell Trotz des äusserst anspruchsvollen Umfeldes dürfen die Raiffeisenbanken der Region Baden-Brugg auf ein gutes Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. Den sechs Banken ist es gelungen, im Kerngeschäft weiter zu wachsen. Die Bilanzsumme beträgt jetzt knapp fünf Milliarden Franken. «Wir sind stolz über das erzielte Resultat. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, dass unser Modell erfolgreich ist», erklärt Federico Hürsch von der Raiffeisenbank Lägern-Baregg bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2011 der Raiffeisenbanken der Region Baden-Brugg. Der Markt ist weiterhin hart umkämpft, trotzdem ist es den Raiffeisenbanken der Region BadenBrugg erneut gelungen, weitere Marktanteile zu erobern. (awa)

MARKTNOTIZEN

Megura AG Werbeagentur wird ASW-Mitglied Seit Anfang 2012 gehört die Megura AG Werbeagentur aus Wettingen zum exklusiven Kreis der Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW). Die 11 dynamischen Spezialisten der Full-Service-Agentur bieten ihren Kunden in den Bereichen Beratung, Konzeption, Kreation und Realisation einen umfassenden Service und genügen damit den strikten Aufnahmekriterien der «ASW». Die Agentur mit Sitz in Wettingen ist erfreut und stolz, mit ihrer Mitgliedschaft in der Allianz den eigenen hohen Qualitätsansprüchen Ausdruck verleihen zu können. Die Anforderungen der «ASW» an ihre Mitglieder – Qualität, Professionalität, Zuverlässigkeit und Konstanz – gehören schliesslich zu den Markenzeichen der Megura AG Werbeagentur. Darüber hinaus sind es persönliches Engagement, Flexibilität, Fairness und gesunder Menschenverstand, die das erfolg-

An der Einwohnerratssitzung vom Donnerstag, 19. Januar, kam es bei der Abstimmung für oder gegen ein Aussenwarmbecken im Tägi-Projekt zu einem Stimmen-Gleichstand. SUSANNE KARRER

«Ein bisschen nervös bin ich schon.» Mit diesen Worten begrüsste der neue Präsident des Einwohnerrates, Marco Kaufmann, die Mitglieder zur ersten Sitzung im neuen Jahr. Und das mulmige Gefühl erwies sich als gerechtfertigt, denn bereits in seiner ersten Sitzung als Präsident musste Kaufmann einen Stichentscheid fällen. Dank einer gut besuchten Infoveranstaltung waren alle Ratsmitglieder bestens über das Projekt Tägi informiert. Bei den zur Auswahl stehenden Optionen gab vor allem das Aussenwarmbecken zu reden. Dieses muss, obwohl es zur Hälfte mit Abwärme aus der Eisfläche geheizt werden kann, zusätzlich mit Strom geheizt werden. Unabhängig von der Energiefrage würde ein Aussenwarmbecken aber die Nutzung des Tägi erhöhen und betriebsmässig eine Attraktivitätssteigerung darstellen, wie Markus Dieth erläuterte. Er mahnte die Einwohnerräte auch: «Wir müssen heute die Optionen wählen, sonst können wir den Projektierungskredit nicht ausarbeiten.» Leo Scherer (WettiGrüen) argumentierte, dass das warme Badewasser im Aussenbecken im Winter ein Luxus und eine «selten blö-

de Dummheit» sei, genauso wie ein Eisfeld im Frühling. Auch für Dacfey Dzung (WettiGrüen) gehen die energetischen Bemühungen nicht weit genug. Es sei lobenswert, dass mit der neuen Anlage 20 Prozent Strom gespart werden: «Wir müssten aber auf 20 Prozent reduzieren, nicht nur 20 Prozent sparen. Ist es unsere höchste Priorität, acht Monate im Jahr Schlittschuh zu fahren?» Thomas Benz (CVP) gab zu bedenken, dass das Projekt scheitern werde, wenn jeder in eine andere Richtung ziehe. Vereine etc. sollen die Anlage auch künftig zu angemessenen Preisen nutzen können – das Projekt müsse also wirtschaftlich aufgehen. Diesbezüglich sei das Aussenwarmbecken wichtig und betriebswirtschaftlich zu unterstützen (auch wenn es energetisch nicht ganz aufgehe). Jürg Baumann (SVP) erläuterte: «Die SVP-Fraktion ist grundsätzlich nicht gegen das Tägi, nur gegen die Mehrzweckhalle, das Aussenwarmbecken und die Überdachung der Eishalle.» Im Hinblick darauf, dass in Kürze neuer Schulraum für etliche Millionen zur Verfügung gestellt werden müsse, sei die SVP nur für ein abgespecktes Projekt Tägi, da Wettingen sonst seinen Steuervorteil verlieren werde. Marie-Louise Reinert (EVP) konterte, dass eine Gemeinde, die für ihre Einwohner sorge, im Endeffekt mehr zu bieten habe als eine Gemeinde mit niedrigem Steuerfuss. BEI DER ABSTIMMUNG über den Zusatzantrag der SP Wettigrüen, auf ein Aussenwarmbecken zu verzichten kam es zu einem Gleichstand: 23 Ja-Stimmen standen zu

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musste Stichentscheid fällen hen: «Uns daraus jetzt einen Vorwurf zu machen, finde ich heikel.» Marco Kaufmann schlug eine Abstimmung vor, gemäss der das Postulat mit 17 Ja zu 23 Nein bei 7 Enthaltungen nicht überwiesen wurde.

Die neuen Einwohnerräte bei der Vereidigung (v.l.): Roger Scherer (SVP), Jürg Meier (WettiGrüen), Hanna Läng (EVP), Christian Pauli (FDP), Heinz Graf (BDP), Anton Schneider (FDP) und Jürg Rüfenacht (CVP). Foto: ska 23 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Einwohnerratspräsident Marco Kaufmann hat in so einem Fall die Entscheidungsgewalt und sprach sich zugunsten des Aussenwarmbeckens aus. Anschliessend stimmten die Räte für die Genehmigung des Wettbewerbsverfahrens und beauftragten den Gemeinderat, einen Projektierungskredit bezüglich Ausbau und Ertüchtigung des Tägi auszuarbeiten. Das Projekt wird das Modul 1 (Rückbau Altbauten, Altlastensanierung, Eishalle mit Mehrzwecknutzung und Ausseneisfeld, Tiefgarage, Umgebungsgestaltung mit den Optionen für eine Überdachung des Ausseneisfeldes und Vorbereitungsmassnahmen für ein Sporthotel) und das Modul 2 (Ertüchtigung Bestand mit Erweiterung des Eingangsbereiches, Kinderplanschbecken, Aussenwarmbecken, mit den Optionen

auf einen Neubau des Wellnessbereiches, einer thermischen Solaranlage und einem Sicherheitssystem zur Überwachung Schwimmbecken) umfassen. Die beiden Module werden zusammen geschätzte 83,7 Mio. Franken kosten. In der wohlverdienten Pause schmunzelte Marco Kaufmann, seine Ratskollegen hätten vor der Sitzung noch Witze über einen möglichen Stichentscheid gemacht. Markus Maibach sei die ganze Zeit am Rechnen gewesen und hätte ihm dann tatsächlich zugeraunt: «Es langed nöd!» Obwohl an diesem Abend drei Ratsmitglieder, von denen bekannt ist, dass sie für das Aussenwarmbecken sind, abwesend waren, war Kaufmann diese Art der Machtausübung nicht angenehm. «Mir wäre es lieber gewesen, ich hätte den Entscheid nicht fällen müssen. Jetzt habe ich sozusagen

ein Aussenwarmbecken», sagte er schmunzelnd. IM WEITEREN VERLAUF DER SITZUNG

wurde das Postulat der CVP für eine Gleichbehandlung der Familienformen abgelehnt. Thomas Meier (CVP) fand es befremdlich, dass in diesem Fall keine Anpassung des Postulats möglich sei. Der nächste Schritt werde nun klar wieder ein Vorstoss sein – eine Entgegennahme wäre zeitsparend gewesen. Martin Egloff (FDP) verteidigte die Entscheidung. Es gehe nicht an, in der Nacht vor der Sitzung ein Dokument zu verschicken. Sein Vorschlag sei, das Postulat zurückzuziehen und überarbeitet nochmals einzureichen. Thomas Meier konterte, dass die CVP das Postulat schriftlich verfasst hätte, damit es nicht nur mündlich eingebracht sei. Dies sei als service public gesche-

BEZÜGLICH DER DRINGLICHEN Interpellation der FDP betreffend Umgang mit Medien seitens Gemeinderat erläuterte Yvonne Vogel (FDP): Beim Lesen des Interviews mit Heiner Studer in der Weltwoche vom 18. Dezember hätten einige Passagen Kopfschütteln bewirkt und auch in der Bevölkerung Unverständnis und Verärgerung ausgelöst. Die despektierliche Beschreibung zum Erscheinungsbild von Wettingen durch den Journalisten hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt. «Da kann die Gemeinde noch so viel Standortmarketing machen.» Heiner Studer verteidigte sich, er habe die Aussagen nicht als Vizeammann gemacht, sondern in seiner Funktion als EVP-Präsident. Der grössere Teil stamme vom Journalisten und sei nicht Teil des Interviews gewesen und ihm nicht zum Gegenlesen vorgelegt worden. «Ich verstehe, dass Betroffene das geärgert hat.» Es sei aber auch so, dass ihn niemand, der in Wettingen wohne und sich geärgert habe, angesprochen habe. Er wünsche sich, zu diskutieren und Kritik entgegenzunehmen. Sämtlichen Einbürgerungsgesuchen wurde zugestimmt. Auf den Abdruck eines Fotos der Einzubürgernden wird fortan verzichtet, was die SVP beklagte. Aus Datenund Persönlichkeitsschutzgründen dürfen die Fotos offiziell nicht mehr veröffentlicht werden. INSERAT

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VERMISCHTES SIRENENTEST 2012 Am Mittwochnachmittag, 1. Februar 2012, findet von 13.30 Uhr bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Zusätzlich wird von 14.15 Uhr bis 15 Uhr der Wasseralarm unterhalb des Limmatkraftwerks Wettingen getestet. Details siehe Agenda.

gen vorgenommen: Philipp Haller und Hanspeter Benz zum Korporal. Verschiedene Funktionen wurden wie folgt neu besetzt: Christian Wahrstätter zum Chef Pionier, Guido Walther zum Chef Stv. Pionier und Chef Stv. Atemschutz sowie Manuel Graf zum Chef Stv. Elektriker.

GLÜCKWUNSCH ZUM 102. GEBURTSBEFÖRDERUNGEN DER FEUERWEHR TAG Am 25. Januar 2012 feierte WETTINGEN Anlässlich des Kader- Margaretha Schwarber-Geigele,

rapportes vom 20. Januar 2012 Regionales Pflegezentrum, 5400 wurden im Korps der Feuerwehr Baden, ihren 102. Geburtstag. Der Wettingen folgende Beförderun- Gemeinderat gratuliert recht

beantworten Fragen. Die Route führt vom Bahnhof zur WeberEXKURSION «WINTERVÖGEL AN DER mühle, über die Gwaggelibrugg, LIMMAT» Die Exkursion ist öffent- zum Stausee und zurück. Bahnhof, lich und gratis. Sofern vorhanden, Samstag, 28. Januar, 14–16 Uhr. Feldstecher mitbringen. Der Vogel- und Naturschutzverein Wet- «ISTANBUL UND DER ISLAM» Vortingen lädt ein zu einer vogel- tragsreihe der Volkshochschule kundlichen Kurz-Exkursion zur Wettingen mit Barbara Straessle, Wettinger Limmatschlaufe und Philosophin, Gymnasiallehrerin, zum Wettinger Stausee. Durch die Buchautorin. Abendkasse. Am 1. Fernrohre können die gefiederten Abend entdecken die Zuhörer neWintergäste und andere Tiere an ben sakralen auch profane Gebäuund auf den Gewässern ganz nah de, lassen sich vom vielfältigen beobachtet werden. Sachkundige Warenangebot verführen, erhalLeiter zeigen Besonderheiten und ten historische Kenntnisse und erherzlich und wünscht alles Gute.

leben das Istanbul von heute. Der 2. Abend ist dem Islam gewidmet. Anmeldung erwünscht bis 11. Januar: 056 427 11 78 (Mo/Mi 9–11 Uhr); www.vhs-wettingen.ch. Rathaus, Montag, 30. Januar, 20–22 Uhr. KINOVORSTELLUNG DES KINDERFILMKLUBS, DIE ZAUBERLATERNE

Um Moritz herum sind alle nur am Hetzen. Zum Glück gibt es da noch die sprechende Katze, eine Seiltänzerin und einen Strassenfeger. Kino Orient, Mittwoch, 1. Februar, 14–15.30 Uhr, 16–17.30 Uhr.

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Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr. 2012-0003 Bauherrschaft: Clear Channel Schweiz AG Rothusstrasse 26 6331 Hünenberg Lage: Parzelle 2198 Zürcherstrasse 77, Neuenhof Bauvorhaben: Anbringen einer freistehenden und unbeleuchteten Reklametafel

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Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 26. Januar bis 27. Februar 2012 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

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Der Unterricht beginnt für die neu angemeldeten Kindergartenschülerinnen und -schüler am Dienstag, 14. August 2012

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Bitte beachten Sie den Rücksendetermin, da bei nicht termingerechter Anmeldung eine optimale Einteilung nicht mehr gewährleistet werden kann.

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Schule Neuenhof, Sekretariat, Postfach 95, 5432 Neuenhof

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Die Anmeldungen müssen spätestens bis Freitag, 03. Februar 2012 eingeschickt werden an:

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Tel. 056 416 22 95 Email: cinzia.koller@schuleneuenhof.ch

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Familien, die kein Anmeldeformular erhalten haben, können ein solches beim Schulsekretariat beziehen:

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Das Schulsekretariat hat am 19. Januar 2012 die Anmeldeformulare für den Kindergarten verschickt. Angeschrieben wurden Familien, deren Kinder zwischen dem 1. Mai 2007 und 30. April 2008 geboren wurden.

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen Die Baubewilligung wurde erteilt an: Die Regionalwerke AG, Baden, Haselstrasse 15, 5400 Baden, für den Ersatz der Quellwasserableitungen, ausserhalb Baugebiet, auf dem Gemeindegebiet Neuenhof, Parzelle 1669, im Wald, in Neuenhof. Chlausgesellschaft Der Chlausgesellschaft und dem Elternverein Neuenhof wurde die Wirtebewilligung und die Bewilligung für die Durchführung des Kinderballs (von 14 Uhr bis ca. 17 Uhr) und des Chläusliballs (ab 20 Uhr) am 18. Februar 2012 im Peterskeller erteilt.

NEUENHOF

«Ladysitter» im kath. Pfarrheim Die Jugendbühne Neuenhof inszeniert die Komödie «Ladysitter». Ein Theaterbesuch. ROBIN SCHWARZ

Vor dem grossen Auftritt der Jugendbühne gab es Bier, Ghackets mit Hörnli und verschiedene Kuchen sowie Kaffee. Es herrschte keine Theateratmosphäre, sondern eine informelle Stimmung wie an einem Dorffest. Dies passte auch hervorragend zum Statement von Regisseur und Hauptdarsteller Urs Hellenbrandt, der im Programmheft klargemacht hatte, dass es sich bei der Jugendbühne Neuenhof nicht um ein professionelles Schauspielensemble handelt, sondern um eine Gruppe von Freunden, die auf eine Gage verzichten und vor allem Spass an der Sache haben wollen. Lachen und Applaus sei ihr Lohn, schreibt der Regisseur. Mit wenigen Minuten Verspätung begann das Schauspiel und liess das Publikum nur in den Akt-Pausen des rund zweistündigen, turbulenten Stücks aufatmen. Mit viel Spielfreude fegten

Personalwesen Vjollca Çitaku hat am 15. August 2011 die Stelle als Verwaltungsangestellte auf der Abteilung Soziale Dienste angetreten. Ihr Aufgabengebiet umfasst auch die Gemeindezweigstelle der SVA Aargau. Die Arbeitsstelle zur Betreuung der SVAZweigstelle wurde bisher immer befristet auf ein Jahr angeboten, falls eine Lehrlingsabgängerin oder ein Lehrlingsabgänger diese Stelle haben wollte. Die Gemeinde hat Vjollca Çitaku wegen ihrer hervorragenden Arbeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab 1. Januar 2012 angeboten und sie hat diesen angenommen. Der GeKIRCHLICHE MITTEILUNGEN meinderat dankt Vjollca Çitaku für die sehr gute und angenehme Zusammenarbeit und hofft, dass Katholische Pfarrkirche sie noch lange in der Gemeinde St. Josef Neuenhof Neuenhof verbleibt. Donnerstag, 26. Januar Öffnungszeiten der Gemeindever- 17 Uhr, Rosenkranzgebet waltung Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donners- Samstag, 28. Januar tag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Frei- 17 Uhr, Rosenkranzgebet tag, 8–11.30 und 14–16 Uhr. 18.30 Uhr, Eucharistiefeier

Manchmal geht es richtig zur Sache.

Foto: rs

die Darsteller über die Bühne und überspielten auch seltene Textunsicherheiten charmant und mit viel Bezug aufs Publikum. Dieses spendete für den lustigen Abend auch dankbar viel Applaus. Sympathieträger des Spiels war zweifelsohne Regisseur Urs Hellenbrandt in der Hauptrolle des Archie Odermatt, der mit einem breiten Thurgauerdialekt für Schmunzeln sorgte.

aber nie derbem Charakter, Running Gags und fiese Sprüche über das Verheiratetsein und die Beziehungen zwischen Mann und Frau. Der Protagonist Archie, der nach einem langen Gefängnisaufenthalt zurückkehrt in die Zivilisation, will sich bei seinem Enkel erst auffrischen lassen. Dieser feiert seinen Junggesellenabschied und lässt Archie allein. Eine fatale Verwechslung ist dann aber nur der Anfang des Chaos. Wer sich das Theater gerne ansehen möchte, kann dies an folgenden Daten noch tun: 27. und 28. Januar sowie 3. und 4. Februar, Pfarreisaal Neuenhof.

DIE SCHNELLE KOMÖDIE aus der Feder des deutschen Theaterautors Bernd Spehling bot viele kleine Wortspiele, Witze mit leicht schlüpfrigem,

Sonntag, 29. Januar 11 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Santa Messa Montag, 30. Januar 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 31. Januar 8 Uhr, Morgenlob

Mittwoch, 1. Februar 19 Uhr, Eucharistiefeier Evangelisch-reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof Sonntag, 29. Januar 9.30 Uhr, Wettingen Neuenhof kein Gottesdienst

INSERAT

FC NEUENHOF Erfolgreiches Hallenturnier am Wochenende. Am 21./ 22. Januar führte der FC Neuenhof erfolgreich das Hallenturnier der Kategorien E1, D1, F und Piccolo durch. Viele interessante Spiele gab es von den Jugendlichen zu bewundern und manche Entscheidung wurde erst im Penaltyschiessen entschieden. Das Highlight war der Sonntag mit dem Turnier der ganz Kleinen, dieses ist immer ein besonderer Leckerbissen. Ranglisten und Fotos sowie Infos zu den aktuellen Spielen des FC Neuenhof auf www.fcneuenhof.ch

SENIOREN-FASNACHT Am Schmutzigen Donnerstag, 16. Februar, sind alle um 14 Uhr im kath. Pfarreiheim Neuenhof herzlich eingeladen, einen unterhaltsamen Nachmittag bei guter Musik, Speis und Trank zu geniessen. Vielleicht finden auch verkleidete Mütter mit ihren Kindern den Weg zur Senioren-Fasnacht? Zu Hause bleiben muss niemand. Am Veranstaltungstag kann zwischen 11 und 12 Uhr der Fahrdienst bei Rita Fellmann, 079 289 21 79, und Lydia Fischer, 056 406 21 87, bestellt werden.



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KILLWANGEN

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MARKTNOTIZEN

Zwischenstand: Über 130 Frauen und Männer nehmen bereits an der Bauchweg-Studie teil Schon nach dem ersten Bericht über die Bauchweg-Studie in der Limmatwelle vom 5. Januar klingelte das Telefon in der Vitalhaus AG in Wettingen beinahe ununterbrochen. Die grosse Resonanz übertraf alle Erwartungen, schon nach wenigen Tagen war die erforderliche Mindestanzahl von 100 Teilnehmern gefunden. In der Zwischenzeit haben bereits mehr als 130 Frauen und Männer jeden Alters die Studie gestartet. Nach Erfassung der erforderlichen Parameter (Messungen der Ausgangswerte) wird jeweils sofort mit der Studie gestartet. Die Motivation der Teilnehmer ist auffallend gross, sie sind alle fest entschlossen, den Bauchumfang fühl- und sichtbar zu reduzieren und die ungeliebten Speckrollen endlich loszuwerden. Das innovative Trainingskonzept wird in der Schweiz erstmals auf diese Art angewendet. Zum Konzept gehören pro Woche zwei

bis drei Einheiten mit dem «Slim Belly» sowie ein bis zwei Trainings mit dem «Milon-Zirkel». Slim Belly arbeitet mit speziell entwickelten Gurten, die das Bauch-Fettgewebe in Wechselwirkung unter Druck setzen und damit gezielt den Stoffwechsel fördern und den lokalen Fettabbau deutlich erhöhen. Der Milon-Zirkel ermöglicht ein hocheffizientes, ganzheitliches Krafttraining mit elektronisch gesteuerten Geräten der neuesten Generation. Im innovativen Milon-Zirkel wird die Muskulatur konzentrisch und exzentrisch aktiviert und gestärkt. Die Stimmung unter den Teilnehmern ist ausgesprochen gut, es wird viel diskutiert und gelacht, aber auch viel bewegt und geschwitzt. Der Ansporn, die Pfunde purzeln zu lassen und damit zu einem möglichst guten Studienergebnis beizutragen, ist entsprechend gross. Der bekannteste Teilnehmer, Gregi Briner

vom Restaurant «Gregis Spatz», konnte bereits in der ersten Hälfte der Studie zwei Kilo Körperfett und 6 cm Bauchumfang reduzieren. Weiter besteht innerhalb der Studie die Möglichkeit, an themenbezogenen Referaten teilzunehmen. Diese spannenden Meetings stiessen auf reges Interesse und werden deshalb im Februar nochmals durchgeführt: Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr: «Effiziente Fettverbrennung». Montag, 6. Februar, 19.30 Uhr: «Metabolic Balance». Montag, 13. Februar, 19.30 Uhr: «Abnehmen – aber wie?» Für Studienteilnehmer sind die Referate kostenlos, geleitet werden sie von der Medizinischen Trainingstherapeutin Denise Zumsteg. Obwohl sich in der Zwischenzeit bereits weit über 100 Teilnehmer an der Studie beteiligen, besteht bis am 31. Januar 2012 weiter die Möglichkeit, sich dafür anzumelden. Das Programm dauert

Geschäftsführerin Denise Zumsteg mit Studienteilnehmern. Foto: zVg vier Wochen, die Kosten betragen 139 Franken. Für Anmeldungen steht das Team vom Vitalhaus unter 056 426 88 66 gerne zur Verfügung. Die Studienergebnisse werden in der Limmatwelle Anfang März veröffentlicht. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

INSERAT

NOTFALLDIENSTE

GEMEINDE KILLWANGEN

Ersatzwahl eines Ersatzmitglieds der Steuerkommission für den Rest der laufenden Amtsperiode 2010–2013; angemeldete Kandidatur; Nachmeldefrist Für die Ersatzwahl vom 11. März 2012 eines Ersatzmitglieds der Steuerkommission Killwangen ist während der ordentlichen Meldefrist (Freitag, 13. Januar 2012, 12.00 Uhr) folgende Kandidatur angemeldet worden: Siegrist Roland, 1958, von Meisterschwanden AG, Ankegässli 12, SP Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidaten/Kandidatinnen vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro Killwangen als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen (§ 30a Gesetz über die politischen Rechte, GPR). Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von zehn Stimmberechtigten der Gemeinde Killwangen zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Killwangen innert 5 Tagen seit der Publikation, d. h. bis Mittwoch, 1. Februar 2012, 12.00 Uhr, bei der Gemeindekanzlei Killwangen einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Telefon 056 418 10 60, gemeindekanzlei@killwangen.ch, bezogen werden. Killwangen, 27. Januar 2012 GEMEINDERAT KILLWANGEN

Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

Samstag/Sonntag, 28./29. Januar

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Peter Sandmeier Täfernstrasse 11b 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 493 58 48 Fax 056 493 58 49 Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Heizungen Ölfeuerungen Projektierungen Reparaturen Entkalkungen Industriestrasse 19 5432 Neuenhof Tel. 056 426 37 23 Fax 056 426 01 32 info@fischer-heizungen.ch ww.fischer-heizungen.ch


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KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Zustimmung zur Verlängerung der Bewilligung zur Annahme und Behandlung von Abfällen der Walter Mäder AG Der Kanton Aargau hat auf Gesuch der Walter Mäder AG, Killwangen, den Gemeinderat um eine Stellungnahme zur Verlängerung der am 31. März 2012 ablaufenden Bewilligung zur Annahme von bestimmten Sonderabfällen gebeten. Es ist sinnvoll, wenn die Walter Mäder AG, welche Lacke und Farben herstellt und verkauft, die entstehenden Abfälle aus ihren Produkten als Dienstleistung zurücknimmt und der fachgerechten Entsorgung zuführt. Einerseits sprechen logistische Gründe dafür, andererseits verfügt die Walter Mäder AG über entsprechend ausgebildetes Personal und die notwendigen Einrichtungen. Anlässlich eines Augenscheins konnte die kantonale Abteilung für Umwelt (AfU) feststellen, dass durch die technischen und organisatorischen Gegebenheiten die Voraussetzungen für die umweltgerechte Behandlung der Abfälle vorhanden sind. Sämtliche Auflagen gegenüber Bund und Kantonen wurden in der vergangenen Berichtsperiode durch die Walter Mäder AG fristgerecht erfüllt. So hat der Gemeinderat den Bewilligungsentwurf für die Verlängerung geprüft und spricht dazu seine Zustimmung aus. Für die Antragstellung für Identitätskarten sind weiterhin die Gemeinden zuständig Am 1. März 2012 tritt eine Änderung des Bundesgesetzes über die Ausweise für schweizerische Staatsangehörige in Kraft. Diese Änderung ermöglicht es den Kantonen festzulegen, dass die Antragstellung für die Identitätskarten weiterhin bei der Wohnsitzgemeinde erfolgen kann. Damit wird die ursprünglich durch das Bundesrecht ab 1. März 2012 vorgesehene obligatorische Zusammenlegung der Ausstellungsverfahren für die biometrischen Pässe einerseits und die Identitätskarten andererseits wieder aufgehoben. Eine zentrale Antragstellung der Identitätskarten ist nicht zweckmässig. Die bisherige kantonale Regelung, wonach die Identitätskarten bei der Wohnsitzgemeinde zu beantragen sind, soll beibehalten werden. Die Prüfung und Bearbeitung der Anträge erfolgen weiterhin durch das kantonale Passund Patentamt. Ebenso verläuft die Antragstellung für den biometrischen Pass zentral beim kantonalen Erfassungszentrum. Die Mög-

lichkeit, sogenannte Kombilösungen (Pass und Identitätskarte) zu beantragen, kann ebenfalls wie bisher nur über das kantonale Erfassungszentrum erfolgen. Für die Gemeinden hat diese Änderung keine Auswirkungen gegenüber der heute bestehenden Lösung. Zurückschneiden der Bäume und Sträucher Die anliegenden Grundeigentümerinnen und -eigentümer an öffentlichen Strassen, Wegen und Trottoirs sind verpflichtet, alle über die Grundstücksgrenze hinausreichenden Äste von Bäumen und Sträuchern zurückzuschneiden (§ 109 und 110 Baugesetz). Die lichte Höhe von überhängenden Ästen hat über Strassen 4,50 m und über Gehwegen 2,50 m zu betragen. An Einmündungen und Strassenverzweigungen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 0,80 m bis 3 m gewährleistet sein. Einzelne, die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen. Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Hydranten dürfen nicht überwachsen sein. Ebenfalls sind Rand- und Wassersteine von überhängenden Sträuchern und Bodendeckern (Behinderung der Reinigungsarbeiten) freizuhalten. Wo Bäume und Sträucher bis zum 31. März 2012 nicht zurückgeschnitten bzw. ausgeastet sind, kann die Gemeinde die notwendigen Arbeiten ohne weitere Anzeige an den Grundeigentümer durch das Bauamt ausführen lassen. Für die dadurch entstehenden Kosten hat der Grundeigentümer aufzukommen. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann das Bauamt nicht haftbar gemacht werden. Der Gemeinderat hofft auf die verständnisvolle Mithilfe der Grundstückbesitzerinnen und -besitzer und dankt im Namen der Fahrzeuglenkenden sowie Passanten und Passantinnen den Strassenanliegern, welche ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Di, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mi, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Do, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Fr, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. Infos: www.killwangen.ch.

Die Kids waren am UBS Kids-Cup mit Elan dabei und hatten viel Spass. Foto: zVg

Killwangener Kids Am UBS Kids-Cup in Adliswil waren 14 Mädchen und Knaben für Killwangen angetreten. Rund 300 Kinder massen sich am 5. Januar um UBS Kids-Cup in Adliswil in den Disziplinen Sprung, Sprint, Biathlon und Crosslauf. Am Sonntagnachmittag starteten die 8- bis 12-jährigen Kinder in 6er-Gruppen. Für Killwangen waren 14 Mädchen und Knaben angetreten. Die Kids waren mit Elan

dabei und hatten viel Spass. Mit grosser Begeisterung erkämpfte sich die U12-Mixed-Mannschaft einen guten 5. Platz. Die U10-Knaben erreichten den 2. Platz und qualifizierten sich für die Regionalsausscheidung in Schaffhausen. Der Dietiker Verein Satus musste leider viele Krankmeldungen verzeichnen und war froh, dass sich zwei Mädchen aus der Killwangener Fangemeinde bereit erklärten, ihre Mannschaft zu verstärken. (zc)

GRATULATIONEN ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr: Johann Ernst , Sennenbergstrasse 1 Otto Kopp, Altersheim im Brühl Maria Magnotta, Alte Post 11 Rosmarie Menth, Zelgmattstrasse 10 Roland Oggier, Schulstrasse 3 Lilian Stauffacher, Bahnhofstrasse 18 Giuseppina Winkler, Fadackerstrasse 10 Gojko Todorovic, Zelgmattstrasse 6 Radivoje Antic, Brühlstrasse 37

20. / 97 Jahre 26. / 97 Jahre 15. / 84 Jahre 10. / 80 Jahre 14. / 79 Jahre 25. / 77 Jahre 25. / 75 Jahre 25. / 73 Jahre 25. / 71 Jahre

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Katholische Pfarrkirche Bruder Klaus Killwangen Freitag, 27. Januar 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 29. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, mitgestaltet durch den Gospelchor

18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 31. Januar 18 Uhr, Rosenkranzgebet Evangelisch-reformierte Kirche Spreitenbach-Killwangen Siehe Gemeinde Spreitenbach.


Sperrgutannahme im Werkhof Samstag, 28. Januar 2012, 9.00 bis 11.00 Uhr Werkhof «Neumatt», Zentrumsstrasse 11, Bauamtsareal Achtung: • Eisenteile sind sorgfältig zu entfernen, können aber gleichzeitig zur Entsorgung abgegeben werden. • Nicht angenommen werden elektrische und elektronische Geräte (Haushaltgeräte, Staubsauger, Waschmaschinen, Tumbler, Kühlgeräte, Bürogeräte, Unterhaltungselektronik, Computer und Peripheriegeräte usw.). Solche Geräte können gratis den Verkaufsstellen bzw. den lizenzierten Annahmestellen zugeführt werden, z. B. Entsorgungspark Spreitenbach, Kesselstrasse 7, Telefon 056 410 10 10. • Ebenso nicht angenommen werden Felgen mit aufgezogenen Pneus und Autobatterien. Diese sind über den Fachhandel zu entsorgen.

Schneeräumung Um die Schneeräumungsmannschaft bei ihrer Arbeit nicht zu behindern und eine schnelle und speditive Räumung zu gewährleisten, werden alle Motorfahrzeughalter ersucht, sämtliche öffentlichen Strassen und Plätze von parkierten Autos freizuhalten. Für Schäden an parkierten Autos, welche durch die Schneeräumungsgeräte entstehen könnten, lehnt die Gemeinde aufgrund des Strassenverkehrsgesetzes jegliche Haftung ab. Das Schneeabstossen von Haus- und Garagenvorplätzen auf Strassen und Trottoirs behindert den Verkehr und ist bei Busse untersagt. Auch das Hineinwerfen von Schnee in Gewässer ist nicht gestattet, da durch Eisbildung Stauungen entstehen können.

Bauverwaltung Spreitenbach

Bauverwaltung Spreitenbach

Schöne

3½-Zimmer-Wohnung Grabräumung Die Ruhezeit der Gräber der Bestattungsjahre 1985 und 1986 ist abgelaufen. Gestützt auf Art. 23 des Bestattungs- und Friedhofreglements werden die Angehörigen aufgefordert, die Gräber bis spätestens 31. März 2012 abzuräumen. Nach diesem Datum würde die Räumung durch die Gemeinde vorgenommen. Gemeinderat

Die Jugendmusik Spreitenbach sucht für das kommende Vereinsjahr neue Vorstandsmitglieder, welche den Verein tatkräftig unterstützen und so unsere jungen Musiktalente fördern wollen. Für das Präsidentenamt sowie diverse andere Ämter im Vorstand suchen wir motiverte Nachfolger! Die GV der Jugendmusik Spreitenbach findet am 24. Februar 2012, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarreisaal Spreitenbach statt. Sind Sie interessiert, wenden Sie sich an folgende E-Mail-Adresse: praesident@jugendmusikspreitenbach.ch

im 9. OG, Haus Casabella, beim Shoppi Spreitenbach. Hallenbad, Einkauf, Bus, alles ganz nah. Nur Fr. 310 000.– inkl. Tiefgaragenplatz. Für Besichtigung: Hans Dietz Tel. 044 804 79 03, Mobil 079 455 06 55 oder E-Mail: hans.dietz@immonta.ch

Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2641 Arwal Immobilien AG, Thomas Szikszay Architektur AG, R. Tschopp, vertreten durch Thomas Szikszay, dipl. Architekt ETH SIA, Ackersteinstrasse 114, 8049 Zürich Bauobjekt: Einbau Schaufenster in Südwestfassade / Anpassung Atrium, Projektänderung Baustelle/ Bahnhofstrasse 134 Parzelle: 664 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Die öffentliche Auflage erfolgt vom 30. Januar bis 28. Februar 2012 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach


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WOCHE NR. 4 DONNERSTAG, 26. JANUAR 2012

SPREITENBACH KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Katholische Pfarrkirche St. Kosmas und Damian Donnerstag, 26. Januar 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Probe Kirchenchor Freitag, 27. Januar 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 18 Uhr, Rosenkranz für Schüler 18–18.45 Uhr, Beichtgelegenheit 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Samstag, 28. Januar 9–11 Uhr, Atelier «Gebet» für KOKI-Kinder und ihre Eltern im kath. Pfarreiheim Markus Mötteli (M.) kandidiert nicht mehr als Ammann, sodass am 26. Februar 11 Uhr, Taufe von Livio Stella Fredy Nüesch (l.) und Valentin Schmid gegeneinander antreten werden. Foto: bär 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Jahrzeit für Adalbert und Luise Füglister-Vogt 19.30 Uhr, Santa Messa

Nüesch und Schmid treten nochmals an Fredy Nüesch und Valentin Schmid treten im zweiten Wahlgang gegeneinander an. Markus Mötteli hat seine Kandidatur zurückgezogen.

Sonntag, 29. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 31. Januar 14–16.30 Uhr, Kinderkleiderstellt er sich am 26. Februar er- börse neut zur Wahl. 14.30–17 Uhr, Mütter- und Väterberatung DIE FDP teilt in ihrer Parteimitteilung mit, dass sie darüber erfreut Mittwoch, 1.Februar sei, dass Valentin Schmid den ers- 9.30 Uhr, Eucharistiefeier ten Wahlgang für das Amt des Gemeindeammanns von Spreitenbach mit deutlichem Vorsprung Evangelisch-reformierte Kirche für sich entschieden habe. Die Spreitenbach-Killwangen FDP freue sich über diesen VerSonntag, 29. Januar trauensbeweis der Bevölkerung. Die Partei meldet Valentin 17 Uhr, Abendgottesdienst mit Schmid zum zweiten Wahlgang Abendmahl, Dorfkirche vom 26. Februar an. Die Chancen, auch nach dem zweiten Wahl- Mittwoch, 1. Februar gang wieder an der Spitze zu ste- 14–17 Uhr, Seniorenspielnachmithen, erachtet die Partei als gut. tag, katholisches Pfarreizentrum

Nachdem am Sonntag, 15. Januar, beim ersten Wahlgang keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr für das Amt des neuen Gemeindeammanns von Spreitenbach erreicht hat, zieht sich Markus Mötteli aus dem Wahlkampf zurück (siehe Front-Interview). Im zweiten Wahlgang am Sonntag, 26. Februar, treten somit Fredy Nüesch (SP) und Valentin Schmid (FDP) gegeneinander an. AUCH DIE SVP SPREITENBACH gratuliert Valentin Schmid zum sehr DIE SP SCHREIBT in ihrer Medien- guten Ergebnis im ersten Wahlmitteilung, dass sich Fredy gang zur Ersatzwahl des GemeinNüesch gute Chancen ausrechne, deammanns. Die Partei sieht die Wahl für sich entscheiden zu Schmids Ergebnis als Goutierung können, da er auf viel geschätzte von Schmids klaren Aussagen Arbeit aus seiner Zeit als Gemein- und Meinungen an den diversen derat verweisen könne und in Veranstaltungen. Die BevölkeSpreitenbach als gradliniger Ge- rung habe die Vorteile der Kandidatur von Valentin Schmid einstalter und Macher bekannt sei. «Alle Herausforderungen von deutig erkannt. Die SVP SpreitenSpreitenbach, egal ob Integration bach empfiehlt Valentin Schmid oder Ausgabendiziplin, wird er auch für den zweiten Wahlgang. ohne parteipolitische Scheuklap- Schmid sei mit der speziellen Situpen anpacken», schreibt SP-Partei- ation von Spreitenbach bestens präsident Tobias Bendel. Weil vertraut und werde den eingeNüesch als Gemeindeammann schlagenen Weg einer finanzierSpreitenbach verbessern und baren und funktionierenden Genoch attraktiver machen will, meinde weiterverfolgen. (ska/bär)

INSERAT

AUS DEM GEMEINDERAT Sirenenprobealarm 2012 Am Mittwoch, 1. Februar, findet von 13.30 bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die Kontrolle der Alarmsirenen statt. Weitere Infos findet man in der «Agenda», Seite 16. Personelles Als neue Gemeindeschreiber-Stellvertreterin ist Tanja Peric, Neuenhof, gewählt worden. Sie tritt die Stelle am 1. März 2012 an. Tanja Peric hat nach der Berufsmittelschule das kaufm. Praktikum mit der Matur bei der Gemeindeverwaltung Spreitenbach abgeschlossen und arbeitete danach als Sachbearbeiterin bei der Gemeindekanzlei. Ab dem kommenden Frühling wird sie berufsbegleitend die Gemeindeschreiberschule absolvieren. Als neuer Sachbearbeiter der Gemeindekanzlei ist Florian Lehmann, Zofingen, gewählt worden. Auch Florian Lehmann ist bereits im Team der Gemeindekanzlei integriert. Er arbeitet seit rund einem Jahr als temporärer Sachbearbeiter bei der Gemeindekanzlei und hat nun neu eine Festanstellung. Gemeinderat und Personal heissen Tanja Peric und Florian Lehmann in den neuen Funktionen herzlich willkommen. Regionalpolizei Mit Wirkung ab 1. Januar 2012 ist Benjamin Marti zum Gefreiten der Regionalpolizei befördert worden. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich. Termine 31. Januar, 17 Uhr, Gemeindehaus, Poststrasse 13: unentgeltliche Rechtsauskunft; 31. Januar, 19.30 Uhr, Turnhalle Boostock: Infoanlass Limmattalbahn; Schul-Sportferien: 4. – 19. Februar.


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SPREITENBACH

Über 100 Gewerbetreibende aus Spreitenbach besuchten den alljährlichen Industrieapéro.

Fotos: ska

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Josi Bütlers letzte Rede am Apéro.

Mit Vertrauen und Langfristigkeit Die Spreitenbacher Gewerbetreibenden pflegten am traditionellen Industrieapéro ihre Kontakte untereinander und mit der Gemeinde. SUSANNE KARRER

Rund 120 Gewerbetreibende nutzten den Apéro für Industrieund Gewerbebetriebe am 17. Januar im Zentrumsschopf, um neue Kontakte zu knüpfen und

seien zwei zentrale Themen deutlich geworden: Vertrauen und Langfristigkeit. Beide Eigenschaften seien die Grundlage der Beziehung zwischen Politik und Wirtschaft, in der Welt und auch in Spreitenbach selber, wenn es künftig um die Umweltarena, die Fusionsverhandlungen mit Killwangen, die Limmattalbahn, die Schulhauserweiterung und andeES GAB AM INDUSTRIEAPÉRO aber re Projekte gehe. nicht nur Weisswein und Canapés, sondern auch ein paar nach- IM ANSCHLUSS an Josi Bütlers Rede denkliche Worte von Josi Bütler: stellte Sandra Binzegger von der «In den letzten Tagen machen alle Jugendkommission das Projekt ein bisschen Resumée», und dabei «Jugend mit Wirkung» vor, eine bestehende aufzufrischen. Der Anlass bot auch der Gemeinde die Möglichkeit, die Gewerbetreibenden kennenzulernen, Gedanken auszutauschen und Wünsche und Anregungen entgegenzunehmen. «Der Apéro ist immer auch der Start ins neue Wirtschaftsjahr», so Gemeindeammann Josi Bütler in seiner Ansprache.

Plattform für Jugendliche, wo sie sich einbringen und mit Hilfe von Erwachsenen – seien es die eigenen Eltern, Gewerbetreibende, Vereine oder Behörden – Projektideen umsetzen können. «Die Jugendlichen müssen aber mit anpacken, damit ihre Wünsche auch Realität werden», erklärte Binzegger begeistert. Das Herzstück des Projekts ist der Mitwirkungstag am 28. April, an dem Ideen für Ferienprojekte wie zum Beispiel eine Jobbörse für Jugendliche oder die Neulancierung des Ferienpasses in Spreitenbach zur Umsetzung gelangen sollen.

Was bringt Ihnen die Teilnahme am Industrieapéro?

Monika Sigg «Umweltarena»

Ursula Marini-Gaugler «IKEA»

Sandra Binzegger, Jugendkomission Projekt «Jugend mit Wirkung»

Mike Schmid «Mike Ihr Zimmermann»

«Sich lokal zu vernetzen, ist sehr wichtig. Die Umweltarena ist ein lokales Projekt, das aber nicht nur im Kleinen Bedeutung hat. Aber man muss immer im Kleinen beginnen, bei der Bevölkerung.»

«Ein Netzwerk zu haben, ist etwas ganz Wichtiges. Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bei Projekten wie etwa dem ‹Open Sunday› ist sehr wichtig.»

«Der Apéro ist für mich eine unglaublich gute Plattform. Mein Ziel ist, dass niemand sagen kann, er habe noch nie vom Projekt ‹Jugend mit Wirkung› gehört. Für mich war das heute Abend der Startschuss für eine Art Infomarathon. Der persönliche Kontakt ist bei meinem Projekt Gold wert.»

«Man lernt am Apéro andere Firmen kennen, die in der gleichen Branche arbeiten, aber auch in komplett anderen. Hier dabei zu sein bedeutet Werbung machen: Man zeigt sich engagiert und dass man keine 0815-Firma ist. Ich versuche, Kontakte zu knüpfen und weiter selbstständig zu bleiben.»


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WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT

Mittagstisch im Restaurant «Zu den Zwei Raben» im Kloster Fahr. Foto: zVg Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für das Kloster Fahr ist eine Anmel- Consuelo Senn während dem 250 Kilometer langen «Marathon des Sables» in Marokko, den er vergangenes Jahr mit dung bei Rosmarie Cattaneo, Tel. 35 Stunden auf dem 91. Rang beendete. Der 48-jährige Bauingenieur wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töch056 424 16 45, oder Irmgard tern in Würenlos. Den spanischen Vornamen verdankt der Schweizer seiner Grossmutter, die gerne reiste. Foto: zVg Schmidt, Tel. 056 424 22 56, für alle obligatorisch, da die Plätze im Bus beschränkt sind. Der nächsten Treff ist am Donnerstag, 2. Februar, 12.30 Uhr, Restaurant «Zu den Zwei Raben», Kloster Fahr.

Ziel in der Wüste erreicht

Sirenentest 2012 Am Mittwoch, 1. Februar, findet von 13.30 bis 15 Uhr die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Weitere Infos findet man in der «Agenda», Seite 16. Beschlüsse werden rechtskräftig Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Dezember 2011 und der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 in Rechtskraft erwachsen.

LESERBRIEF Zum Bericht in der Limmatwelle vom 5. Januar zum 20-Jahr-Arbeitsjubiläum im Bauamt von Fridolin Herger. Ich gratuliere Fridolin Herger zu seinem Arbeitsjubiläum. Ich bewundere seine besonnene Art immer wieder. Als praxisbezogene Fortbildungsmassnahme in Sachen Arbeitsmoral könnten andere ein paar Monate Dienst im Bauamt machen. Denn das gesamte Bauamt-Team ist Sommer wie Winter, zum Teil unter schwierigen Umständen, immer fleissig an der Arbeit. Selbst bei Mithilfe an Beerdigungen hat es ein würdiges Auftreten. Dafür gebührt ihnen ein DankeGuido Müller schön.

Consuelo Senn beendete vergangenes Jahr den 250 Kilometer langen «Marathon des Sables» in Marokko. Gestern erzählte der Würenloser den Mitgliedern des örtlichen Laufträffs von seinen Erlebnissen. MELANIE BÄR

Sie haben gestern vor den Mitgliedern des Laufträffs referiert. Wollen Sie aus ihnen Marathonläufer machen? Consuelo Senn: Nein, es gibt sicher keine zusätzlichen Anmeldungen für diesen Marathon. Ich habe von meinen positiven Erlebnissen berichtet und so hoffentlich gezeigt, dass es viele interessante Laufanlässe gibt. Wie hat Ihre persönliche sportliche Karriere angefangen? Ganz klassisch als Primarschüler mit Fussballspielen. Danach habe ich kurz Tischtennis gespielt und dann zum Tennis gewechselt. Ich spiele auch heute noch intensiv Tennis und bin so zum Laufsport gekommen. Durchs Laufen habe ich meine Kondition verbessert, was mir beim Tennisspielen zugute kommt. Wie kamen Sie auf die Idee, am «Marathon des Sables» bei 50

Grad Hitze durch die marokkanische Wüste mitzumachen? Nachdem ich diverse Läufe mit der vorgegebenen Marathondistanz von 42,195 km in der Schweiz bestritten habe, wollte ich mehr. Die Steigerung sind Ultramarathons mit längeren Laufdistanzen. Am «Marathon des Sables» hat mich auch die Landschaft gereizt. Sie sagten, sie hätten die Stille und Weite der Wüste bewusst auf sich wirken lassen. Was hat dies bewirkt? Die fantastische Aussicht war die Belohnung des Aufstiegs. Und die Erfahrung, in ganz einfachen, bescheidenen Verhältnissen zu leben, hat mich unseren Schweizer Komfort wieder bewusst schätzen lassen. Wir hatten beispielsweise pro Tag 12 Liter Wasser zur Verfügung. Da überlegt man sich zweimal, wie viel man davon fürs Waschen brauchen will, weil sonst vielleicht zu wenig zum Trinken übrig bleibt. Auch beim Essen gab es Einschränkungen: Wir mussten unser ganzes Essen mittragen und nach drei Tagen hatte ich sehr Lust auf eine Portion Spaghetti. Aber natürlich gab es weit und breit kein Restaurant oder Laden. Wir Läufer begannen, die mitgebrachten Riegel untereinander zu tauschen, um ein bisschen Abwechslung zu bekommen. Übernachtet haben wir in Zelten.

Haben diese Erfahrungen noch Auswirkungen im Alltag? Die Bilder, Erlebnisse und Erkenntnisse bleiben, beispielsweise das bewusste Wahrnehmen des Komforts. Vor allem aber hat es mir wieder einmal deutlich gemacht, dass man ein realistisches Ziel erreichen kann, wenn man es fokussiert und sich gut darauf vorbereitet. Es ist primär die Psyche dafür verantwortlich, ob man ein Ziel erreicht oder nicht. Das mache ich mir nicht nur beim Sport zunutze, sondern auch im Familien- und Berufsalltag. Insofern war der Lauf für mich auch eine Art Lebensschulung. Gab es Momente, in denen Sie aufgeben wollten? Nein, nie. Aber klar gab es Tiefs, beispielsweise als nach ein paar Tagen die körperliche Erschöpfung kam. Die Hochs, die einem beispielsweise durch die fantastische Landschaft geboten wurden, waren aber viel dominanter als die Tiefs. Ich habe den Lauf mehrheitlich genossen und dabei immer wieder angehalten und rund 600 Fotos gemacht. Was ist Ihr nächstes Ziel? Falls es körperlich möglich ist, werde ich sicher noch einen anderen Ultramarathon bestreiten. Konkrete Pläne habe ich aber noch keine.


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GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit.

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weisse Schokolade Blatt Gelatine Rahm (1) Zucker Vanillezucker Eiweisse Salz Zimt Rahm (2)

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Rahm (1) mit Zucker und Vanillezucker, Eiweisse mit Salz steifschlagen. Gelatine gut ausdrücken und mit Rahm (2) und Zimt vermischen, zur Schokolade geben und gut verrühren. Nun abwechslungsweise Rahm und Eischnee unter Schokoladenmasse ziehen. Mousse in Gläser, Ringe oder Schüssel abfüllen und mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Regula Wolf, Kloster Fahr Gertrud Maduz-Wiedemeier, Feldstrasse 18 Liselotte Illoway, Waldhüttenweg 1 Pietro Hurt, Lättenstrasse 43 Franz Steinacher, Bachstrasse 2 Antonia Sutz-Marchiondi, Lättenstrasse 8 Johann Gabi, Bifigweg 20 Hortensia Haslebacher-Meier, Brunnenweg 2b Elise Lang-Kreis, Buechstrasse 45 Hermann Neuenschwander, Flühstrasse 7 Josef Moser, Chilesteig 4 Nelly Siegenthaler-Hubacher, Pflegezentrum Baden Rolf Blickenstorfer, Erliacherweg 10 Luigia Schena-Ren, Altwiesenstrasse 52 Margritha Beerkircher-Gysi, Bachwiesenstrasse 27 Bernd Henkels, Büntenstrasse 12 Eva Koller, Mühlegasse 10 Rosa Moser-Landolt, Kempfhofstrasse 42 Margaritha Weber-Labhart, Dollisesteig 1 Raimunda Spuhler, Kloster Fahr

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AUS DEM GEMEINDERAT Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Natacha und Maurice Fäh, Buechzelgliring 23, Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Kempfhofstrasse 38; Domenico Tatavitto, Brunnenweg 2b, Sitzplatzüberdachung, Brunnenweg 2b; Willi Haselbacher, Brunnenweg 2b, Teilverglasung des Balkons, Brunnenweg 2b; Fredi und Elisabeth Baumgartner, Kempfhofstrasse 34, Sichtschutzelemente, Kempfhofstrasse 34; Baukonsortium Rosenpark, c/o Immobilien Konzepte AG, Haselstrasse 15, Baden, Neubau von 3 Mehrfamilienhäusern, Gebiet Huebacher; Raphael und Wicky Sekinger, Morgentalstrasse 12, 8108 Dällikon, Neubau EFH mit Verbindungsgang zur Parzelle 3652 sowie Anbau Garagen an best. EFH AGV-Nr. 638, Furtbachweg 12a; Stefan-Ditra Duhanaj, Seebachstrasse 22, 8052 Zürich, Entnahmebrunnen und Versickerungsschacht für Grundwassernutzung für Wärmepumpe, Schliffenenweg 1; Hikmet und Jonuzi Azir Jonuzi, Quellenweg 3, einseitige Balkonverglasung,

WÜRENLOS

Quellenweg 3; Thomas Willi, Dorfstrasse 31, Kellertreppenüberdachung, Dorfstrasse 31; Franz Wermelinger, Müliwiseweg 12, Nutzungsänderung AGVNr. 649, Gartenhaus zu Pferdestall und Pergola zu Unterstand, Müliwiseweg 12, Swisscom (Schweiz) AG, Tiefenaustrasse 6, Ittigen, neuer Verteiler für Glasfaseranschluss, Quellenweg. Schneeschuhwandern . . . Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Marcel und Kay Grütter, Eichenweg 7, Einbau von je 2 Estrichfenstern in der Nord- und Südfassade, Eichenweg 7; Bruno Moratti und Cornelia Schwegler , Birkenweg 31, Fassadenänderung (Klimagerät) und Reklametafel, Birkenweg 31. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Thomas Hunziker, Im Straumeier 3, Erstellung Gartenzaun mit teilweisem Sichtschutz, Im Straumeier 3; Daniel Mauchle und René Théraulaz, Im Straumeier 2, Sitzplatzüberdachung, Im Straumeier 2; Gewerbebau BKS AG, Hangstrasse 3, Schlieren, provisorische Installation eines Verkaufscontainers, Flühstrasse.

. . . und Fonduessen.

Foto: zVg

Alpenclub im Schnee Am 16. Januar fuhren 23 Wanderfreunde des Alpenclubs Würenlos mit Bahn und Privatbus auf die Mörlialp. Dort wurden sie von ihrem Schneeschuh-Guide Martin bei einem Kaffee im Restaurant Mörlialp freundlich empfangen. Bald wurden die Schneeschuhe gefasst und nach einer kleinen Einführung ins Schneeschuhlaufen ging es für den grösseren Teil der Gruppe los, denn sechs Mitglieder zogen einen «Spaziergang» auf dem

gut markierten Wanderweg vor. Ein wunderschönes Gefühl überkam die Wanderfreunde beim Wandern durch den herrlich verschneiten Wald und über die Alp mit herrlicher Aussicht. Bei einem kleinen Unterstand offerierte ihnen Martin einen feinen Glühwein und erzählte schaurig schöne Sagen von der Mörlialp und dem Giswilerstock. Zum Abschluss der wunderschönen Schneeschuhwanderung wurde im Restaurant Mörlialp ein köstliches Fondue serviert. Aber wie es so geht, auch der schönste Tag hat ein Ende und so gings «z’Bode» ab ins Unterland. (dae)

VERMISCHTES ‹‹STUMME ZEUGEN DER ZEITGESCHICHTE›› Ursula Yanay aus Däni-

kon/ZH stellt im ‹‹Kunschtegge 87›› in Würenlos ihre Steinskulpturen aus. Schon immer waren Steine etwas Besonderes für Ursula Yanay. Sie sind zeitlos, unvergänglich und haben viele Geschichten zu erzählen. Seit 15 Jahren erschafft die Künstlerin Menschen aus Stein. Gefühle, Erlebtes, Visionen und Träume spiegeln Kunst am Stein.

Foto: zVg

sich in ihren Werken. Die Arbeiten der Künstlerin erzeugen beim Betrachter Heiterkeit mit einem Schuss Verwunderung. Ursula Yanay lebt mit ihrer Familie in Dänikon. Die Ausstellung dauert vom 1. Februar bis 28. April. Die Skulpturen können im ‹‹Kunschtegge 87›› telefonisch (078 788 32 82) reserviert oder gegen Barzahlung auch gleich mitgenommen werden.

TRÄFF 55 PLUS DES SENIOREN- UND SENIORINNENRATES REGION BADEN

Dienstag, 31. Januar 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, ref. Kirche

Dienstag, 31. Januar 14.30 Uhr, Lehrhaus in der Alten Kirche

Katholische Pfarrkirche Würenlos

Mittwoch, 1. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Segnung von selbst mitgebrachten Kerzen; Besuch der Hostienbäckerei im Kloster Solothurn durch die Erstkommunikanten

Montag, 30. Januar, 14.30 Uhr, kleine Wanderung mit Kaffeehalt. Treffpunkt vor dem Restaurant Centrum 68, Landstrasse 64. Bei Regen bleibt man im Restaurant. Weitere Daten für den Träff 55 plus im Jahr 2012 sind: 26. März, 21. Mai, 30. Juli, 24. September und 26. November (alle 2 Monate am letzten Montag).

INSERAT

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Evangelisch-reformierte Kirche Würenlos Donnerstag, 26. Januar 14 Uhr, Stubete des Frauenvereins, Chilestübli Freitag, 27. Januar 15.30 Uhr, Fiire mit de Chline, ref. Kirche Sonntag, 29. Januar 9.30 Uhr, Gottesdienst, anfangs mit Kinderarche, Martin Schweizer, Pfr.; anschliessend Kirchenkaffee

Samstag, 28. Januar 18 Uhr, Kindergottesdienst im Sigristenhaus 18 Uhr, Eucharistiefeier, musikalische Gestaltung: Kirchenchor, anschl. Generalversammlung Klosterkirche Fahr Sonntag, 29. Januar 10 Uhr, Eucharistiefeier

Sonntag, 29. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier


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AGENDA

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Oscar Meier KONTAKT: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch redaktion@wettingerpost.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär

Vortrag: Canada – Alaska – Abenteuer Wildnis Bilder- und Reisevortrag über die Eisbärenhauptstadt Churchill für Gross und Klein von Thomas Sbampato. Besucher des Vortrags können ihn bis in die Eisbärenhauptstadt der Welt nach Churchill an der Hudson Bay begleiten. Sein Vortrag richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern ausdrücklich auch an junge Betrachter, welchen er die Schönheit des hohen Nordens mit seinen eindrücklichen Fotografien von Tier und Wildnis zeigen möchte. Zentrumsschopf Spreitenbach, Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, Kassenöffnung 19.30 Uhr, Eintritt bis 16 Jahre frei.

REDAKTIONSTEAM: Melanie Borter, Susanne Karrer, Manuela Page REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: oscar.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

SPREITENBACH Nachwuchsorchesterkonzert Organisator: Jugendmusik Spreitenbach. Kirchenzentrum Hasel, Samstag, 28. Januar, 19.30 Uhr. Infoveranstaltung Vorprojekt Limmattalbahn Information und Mitwirkung, anschl. Apéro. Turnhalle Boostock, Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr.

WETTINGEN Offenes Singen Unter der Leitung von Martha Chand und Christine Neuhaus. Rathaus, Freitag, 27. Januar, 14.30–16 Uhr.

Exkursion «Wintervögel an der Limmat» Die Exkursion ist öffentlich und gratis. Die Route führt vom Bahnhof zur Webermühle, über die Gwaggelibrugg, zum Stausee und zurück. Bahnhof, Samstag, 28. Januar, 14–16 Uhr. «Istanbul und der Islam» Vortragsreihe der Volkshochschule Wettingen. Abendkasse. Anmeldung erwünscht bis 11. Januar: Tel. 056 427 11 78 (Mo/Mi 9–11 Uhr); www.vhs-wettingen.ch. Rathaus, Montag, 30. Januar, 20–22 Uhr.

Dienstag, 31. Januar, 14–17 Uhr.

MARKETING: claudine.meier@azmedien, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

Kinovorstellung des Kinderfilmklubs Die Zauberlaterne Aboverkauf eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Kino Orient, Mittwoch, 1. Februar, 14–15.30 Uhr, 16–17.30 Uhr.

VERTRIEB: Die Post

VERLEGER: Peter Wanner CEO AZ MEDIEN: Christoph Bauer www.azmedien.ch

WÜRENLOS Jassen für Senioren Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 30. Januar, 14–17 Uhr.

ner Alarm» oder «Wasseralarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönen, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» ertönt immer erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm» und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Hinweise und Verhaltensregeln finden sich im Merkblatt «Alarmierung der Bevölkerung» auf den hintersten Seiten jedes Telefonbuches, ferner auf Seite 662 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch.

DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Senioren-Träff des SRRB Besuch in der Heilpädagogischen Schule in Wettingen. Heilpädagogische Schule , Donnerstag, 2. Februar, 14.30 Uhr.

Bäuerinnenschule: Ausstellung mit Modeschau und Tortencafé Präsentation der Module des bäuSchach für Senioren Leitung: Anerlich-hauswirtschaftlichen FachAltpapiersammlung Nächste ton Wyss. Restaurant Tägerhard, kurses und der Arbeiten aus dem Sammlung am Samstag, 28. Jan. Herbstkurs 2011/2012. Kloster Fahr, Samstag, 28. Januar, 13.30– SIRENENALARM 2012 AM MITTWOCH, 1. FEBRUAR, 13.30–14 UHR 17 Uhr (Modeschauen um 14 und 15.30 Uhr); Sonntag, 29. Januar, Am Mittwochnachmittag, 1. Februar, getestet: 12 tiefe Dauertöne von je 20 findet von 13.30–14 Uhr in der ganzen Sekunden in Abständen von je 10 Se- 11–16 Uhr (Modeschauen um 13.30 Schweiz die jährliche Kontrolle der kunden. Wenn die Zeichen «Allgemei- und 15 Uhr). Alarmsirenen statt. Zusätzlich wird von 14.15–15 Uhr der Wasseralarm unterhalb des Limmatkraftwerks Wettingen getestet. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig aufund absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlagen Wettingen wird auch das Zeichen «Wasseralarm»

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch

Träff 55 plus des SRRB Kleine Wanderung mit Kaffeehalt. Bei Regen bleibt man im Restaurant. Restaurant Centrum 68, Montag, 30. Januar, 14.30 Uhr. Mittagstisch für Senioren Kloster Fahr, Donnerstag, 2. Februar, 12.30 Uhr.

KILLWANGEN Altpapiersammlung Die nächste Sammlung findet am Samstag, 28. Januar statt.

NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

INSERAT

LiWe_04_2012  

Limmatwelle

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