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SPEZIAL

Sonderbeilage im Mai 2014

Treffpunkt Grenchen

Urs Saner ist weit über Grenchen hinaus als Zauberer Orsani bekannt

1450 Kilometer und eine Handvoll Sättel

Während 34 Jahren hat Urs Saner Menschen auf der ganzen Welt mit seinen Illusionen magisch in seinen Bann gezogen. Seite 5

Grenchen–Offoli in 9 Tagen oder Wie aus einer spontanen Idee eine unvergessliche Reise wird.

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Treffpunkt Grenchen

«Verrückte Illusionen sind mein Lebenselixier» Vom Zauberer Orsani zum Trickdieb-Experten Urs Saner Urs Saner ist seit seiner Geburt in Grenchen verwurzelt. Er ist aber weit über die Stadt hinaus bekannt. Während 34 Jahren hat er unter dem Namen Orsani Menschen auf der ganzen Welt mit seinen Illusionen magisch in seinen Bann gezogen. 2004 zog er einen Schlussstrich unter seine Karriere. Doch von der Zauberei konnte er sich nie ganz lösen. Trickdieben will er mit seinem Wissen und Prävention das Handwerk erschweren. Auf einen Kaffee mit Urs Saner im Restaurant Baracoa in Grenchen.

len seit Jahren Trickdiebstähle nach. Wir wollen den Trickdieben das Handwerk legen. Deshalb engagiere ich mich aktiv als Trickkenner in enger Zusammenarbeit mit der Polizei.

TEXT UND FOTO : ISABEL ITEN Was bedeutet für Sie Zauberei? Ich habe für die Zauberei gelebt. Sie ist mein Lebenselixier, vor allem die Grossillusionen – nach der Art David Copperfield. Je verrückter, desto besser. Meine Frau, mit der ich seit 44 Jahren verheiratet bin, war die ganze Zeit meine Bühnenpartnerin. Wir haben uns ideal ergänzt. Wann wurden Sie mit dem Zaubervirus infiziert? Schon in der Primarschule habe ich mit den Kinderzauberkästen geübt. Ich erinnere mich noch genau. Mit acht Jahren besuchten wir die Vorstellung des Circus Knie. Ein Zauberer war die Attraktion. All seine Tricks waren für mich durchschaubar und ich konnte sie erklären. Nur glaubte mir niemand. Wie wird aus einem Zauberlehrling ein Meister? Ich habe mir alles selber beigebracht und hatte nie einen Lehrer, nur einen «Götti», der mich in den «Magischen Ring» einführte. Kennen gelernt habe ich Eduardo im Restaurant Baracoa bei einer Veranstaltung, an der ich als Ansager engagiert war. Meine Ansagen habe ich mit kleinen Zaubertricks ergänzt. Ich wollte damit den Event bereichern, denn Eduardo wurde mir als Jongleur vorgestellt. Aber in Wirklichkeit war er Zauberer. Er war mir nicht böse, im Gegenteil.

Urs Saner sorgt selbst mit kleinsten Tricks für grosse Verblüffung.

Was ist der Magische Ring? Der Magische Ring (MRS) ist eine Vereinigung von Berufs- und Amateur-Zauberkünstlern. Um diesem beizutreten, braucht es einen Götti. Zudem muss eine Prüfung abgelegt werden und man verpflichtet sich, spezielle Ehrenkodexe einzuhalten. Unter anderem fragt man nie nach den Trickgeheimnissen und Tricktechniken. Das geistige Eigentum soll sowie wie möglich geschützt sein. Seit 2004 sind Sie ein Magier «in Pension». Können Sie ohne Zauberei überhaupt leben? Ich war während 34 Jahren mit meiner Frau als Semiprofi auf der ganzen Welt unterwegs. Wir haben viele Preise gewonnen, 1983 sogar den europäischen Meistertitel. Wir beide haben aber stets 100% in anderen Berufen gearbeitet. Die Freizeit und die Ferien gehörten ganz der Zauberei. Eines Tages beschlossen wir aufzuhören und ha-

ben alles verbrannt. Dafür haben wir uns ein Segelboot gekauft. Ganz lassen kann ich die Zauberei nicht. Ich bleibe Ehrenmitglied im MRS. Zudem arbeite ich heute als Trickdieb-Experte. Es ist mir ein grosses Anliegen, Personen vor Trickdieben zu schützen.. Trickdiebe sind ein grosses Problem, auch in der Schweiz. Gibt es einen Unterschied in der Fingerfertigkeit zwischen Trickdieben und Zauberern? Ja, sicher gibt es Unterschiede. Ein Zauberer hält sich klar an den Ehrenkodex. Trickdiebe hingegen sind skrupellos. Sie organisieren sich zudem meist in grösseren Banden, oft stecken ganze Familienclans dahinter. Kennen Sie die Szene? Ich kenne keinen Trickdieb persönlich. Das will ich auch nicht. Ich weiss aber, wie diese funktionieren. Meine Frau und ich spie-

Wie sehen Ihre Einsätze aus? Die Polizei hat mich angefragt. Die Grundidee war, die Polizei aufzuklären. Ich habe die Idee weiterverfolgt. Jeder, ob alt oder jung, soll wissen, wie Trickdiebe funktionieren, dass sie nie einzeln, sondern in Gruppen und mit Kindern unterwegs sind. Ich besuche Schulen und Altersheime, halte Vorträge und zeige an und mit praktischen Beispielen, wie man sich schützen kann. In Altersheimen mache ich vor allem auf Enkelbetrüger aufmerksam. Des Weiteren bin ich mit der Polizei an Messen unterwegs. Ich beraube da Personen, wie es auf der Strasse geschehen könnte, und übergebe das Gestohlene jeweils der Polizei. Zusammen klären wir die Personen auf, was passiert ist, und geben Tipps. Schon viele, die behauptet haben, dass sie nicht beklaut werden können, haben wir eines Besseren belehrt. Wie erkennt man einen Trickdieb? Jeder Unbekannte, der näher als einen Meter kommt, könnte ein Trickdieb sein. Wichtig: Bevor sie klauen, lenken sie ab. Wie kann man sich schützen? Geld, Schlüssel und Pass nie am gleichen Ort aufbewahren. Die Wertgegenstände nahe am Körper unter den Kleidern tragen. Egal zu welcher Jahreszeit. Heute gibt es viele praktische Beutel, die nicht auftragen und ihren Zweck bestens erfüllen. Übrigens ist im Beobachter-Verlag vor kurzem das Buch «Tatort Alltag» erschienen. Darin wird unter anderem auch Trickbetrug behandelt. Kann ein Trickdieb Sie beklauen? Ja, ich wurde auch schon beklaut. Einmal sogar im Migros-Restaurant. Ich habe es zuerst nicht bemerkt. Niemand ist vor Trickdieben gefeit.


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«Die Neidpropaganda ekelt mich an» Bei Umfragen in Sachen Wohn- und Lebensqualität belegt Grenchen in der Beliebtheitsstatistik regelmässig einen der hintersten Plätze. Resultate, die Mario Chirico, Inhaber von Chirico Immobilien, gehörig ärgern und die für ihn nur eine geringe Aussagekraft haben

Herr Chirico, oft wird Grenchen als wenig attraktiver Wohnort bezeichnet. Vorurteil oder Realität? Mario Chirico: Das negative Ranking erfolgt aufgrund statistischer Erhebungen, deren Parameter auf Boni-orientierter Weltanschauungen basieren, welche die effektive Lebensqualität unserer Stadt nicht aufzuzeigen vermögen. Ich mag diese negative Neidpropaganda nicht mehr hören. Der Wakkerpreis hat uns gezeigt, dass wir auf unsere spezielle, durch innovativen Pioniergeist entstandene Stadt Stolz sein dürfen. Klar gibt es in allen Bereichen Verbesserungspotenzial und Nachholbedarf, wie zum Beispiel die notwendige Attraktivitätssteigerung im Bereich der Einkaufsmöglichkeiten und der Belebung des Stadtzentrums.. Wo darf man bereits Erfolge vermelden? Im Grossen und Ganzen dürfen wir auf eine enorm positive Entwicklung der Stadt in den letzten 15 Jahren zurückschauen. Keine andere Stadt im Kanton Solothurn hat eine solche Entwicklung vorzuweisen. Der Südteil von Grenchen hat sich zu einem erweiterten Stadtzentrum entwickelt, nachdem die Stadt nicht mehr durch die alte Solothurnstrasse/Bielstrasse zerschnitten wird. Die Ansiedlung neuer Firmen, der Flugplatz, das Velodrome etc. geben der Stadt neue Impulse und eine positive Signalwirkung nach aussen. Das Naherholungsgebiet sucht seinesgleichen: Aare, Witti, Sportanlagen, Schwimmbad, Wald, Berge, Skifahren, Wandern, Biken und Segeln in 30 Minuten am Bielersee. Gren-

chen ist eine moderne, attraktive Stadt mit einem der grössten Entwicklungspotenziale im Kanton Solothurn. Allein in den letzten drei Jahren wurden gegen 300 neue Wohnungen erstellt. Eine Trendwende, die auf sämtliche Viertel der Stadt zutrifft? Die Bauplätze für Mehrfamilienhäuser sind dort, wo es noch freie Grundstücke gibt bzw. gab, deshalb liegen die Neubauten tatsächlich übers gesamte Stadtgebiet verteilt. Die institutionellen Anleger haben das Niedrigpreisniveau unserer Stadt erkannt und investieren nun wie wild in den Mietwohnungsbau. Ein Blick auf den Leerwohnungsbestand zeigt, dass dieser, trotz den enorm vielen Neubauten, tendenziell immer noch rückgängig ist. Damit diese Wohnungen auch tatsächlich gefüllt werden können, bedarf es der erwähnten Attraktivierung des Einkaufsstandorts Grenchen mit dem besonderen Einkaufserlebnis. Und wie präsentiert sich die Lage im Lingeriz-Quartier, das aufgrund seines grossen Angebots an günstigem Wohnraum ein Eldorado für Arbeitsscheue sei? Es leben nicht nur Arbeits-

Mario Chirico «Keine andere Stadt im Kanton Solothurn hat sich in den letzten Jahren derart positiv entwickelt wie Grenchen.» Foto: ZVG

scheue im Lingerizquartier, sondern normal verdienende Familien, die sich nichts Teureres leisten können. Mit einem durchschnittlichen Nettolohn von beispielsweise 5 500 Franken kann man sich keine Wohnung für eine Bruttomiete von 2000 Franken leisten. Nur Besserverdienende oder Doppelverdiener werden sich die neu erbauten Mietwohnungen leisten können. Zudem treten sie aufgrund des tiefen Zinsniveaus in Konkurrenz mit Wohneigentum. Günstiger Wohnraum ist deshalb immer notwendig und übers ganze Stadtgebiet verteilt auch vorhanden. Die Nachfrage nach günstigem Wohnraum wird im Gegensatz zu den teuren Wohnungen jede Krise überleben, schliesslich wohnen wir in

Grenchen, wo man das Geld noch mit Arbeiten verdient. Wenn es nach Ihnen geht, gibt es im Lingeriz-Quartier also vorläufig keinen teuren Ersatzwohnraum? Wie sollte denn das gehen? Wir haben ein mieterfreundliches Mietrecht, worin die Anpassungsmöglichkeiten für den Mietzins klar geregelt sind. Will man Bulldozer auffahren und das gesamte Quartier niederreissen und dann teure Wohnungen bauen? Sollte unsere Eigentumsgarantie und der freie Wettbewerb einer Planwirtschaft weichen? Sozialhilfebezüger erhalten nur ein begrenztes Budget für die Wohnungsmiete. Somit ist auch klar, welche Wohnung sich diese leisten können. Wo sollten also die Sozialhilfebezüger wohnen, wenn wir nur noch teure Wohnungen hätten? Die Frage nach dem Huhn und dem Ei lässt sich bei diesem Problem klar beantworten. Das Sozialsystem führt zu unerwünschten Auswirkungen und nicht umgekehrt. Deshalb ist das Problem im LingerizQuartier auch nicht auf dem Buckel der Wohnhauseigentümer zu lösen. (MKO)


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60plus: Der Name ist Programm Girardplatz, Grenchen: Wohlfühloase mit breitem Serviceangebot für Menschen in der 3. Lebensphase

Die Überbauung am Girardplatz liegt nur kurze Gehwege vom Stadtzentrum entfernt, bleibt aber weitgehend vom Verkehrslärm verschont.

An zentraler Lage in Grenchen steht die Überbauung «Zuhause am Girardplatz». Sie bietet alles, was das selbstständige Wohnen im Alter angenehm macht. YVONNE Z OLLINGER Mit der Überbauung «Zuhause am Girardplatz» sind in Grenchen 62 Wohnungen realisiert worden, die nicht nur dank ihrer zentralen Lage punkten. Die Bauherrschaft «60plus AG» spricht mit ihrem Konzept, wie der Name bereits sagt, vor allem Menschen in der dritten Lebensphase an. Und sie

Auf einen Blick Bauherrschaft 60plus AG 2540 Grenchen Architekt Know House AG Frank Schneider 2505 Biel Verkauf und Vermietung Urs Leimer Immobilien AG

hat dabei alle Register gezogen. Die 1½- bis 5½-Zimmerwohnungen sind in allen Bereichen altersgerecht ausgestattet worden. Hochwertige Parkettböden, Bodenheizung, Einbauschränke und ein grosszügig bemessener Grundriss stehen für hohe Wohnqualität. Die Anordnung der Gebäude ist so gehalten, dass sowohl Privatsphäre gewährleistet ist, aber auch Gemeinsamkeit gepflegt werden kann. Die Grünanlagen um das Haus laden zum Verweilen und Plaudern ein. Dasselbe gilt für die grosszügigen, offenen und schattigen Gemeinschaftsbereiche auf den Wohngeschossen. Treffen kann man sich auch in der Lounge mit Cheminée, in der Bibliothek oder im Restaurant. Die Überbauung am Girardplatz mit dem markanten roten Hauptgebäude liegt nur kurze Gehwege vom Stadtzentrum entfernt, bleibt aber weitgehend vom Verkehrslärm verschont. Öffentliche Verkehrsmittel und Einkaufsmöglich-

keiten sind zu Fuss leicht erreichbar. Ein herausragendes Merkmal der Überbauung «Zuhause am Girardplatz» ist das auf freiwilliger Basis breit angelegte Serviceangebot. Ganz im Sinne des möglichst langen, selbstbestimmten Wohnens in den eigenen vier Wänden gehören dazu die hausinterne Spitex, bei Bedarf eine 24-StundenNotrufnummer, Einkaufs-, Fahrund Ferienbegleitservice, Wäscherei, Wohnungsreinigung, handwerkliche Dienstleitungen und vieles mehr. Diese Serviceangebote stehen allen Bewohnern offen und können ganz individuell und nach Bedarf gebucht werden. Im Gegensatz zu ähnlichen Projekten, bei denen diese Leistungen zwingend bezogen werden müssen.

Intelligent heizen Durchdacht ist auch die Energiebewirtschaftung der Überbauung. Hier wird der Wunsch nach dezentraler Stromerzeugung mittels so genannter Kraft-Wärmekopplung, kombiniert mit Photovoltaik, umgesetzt. Ein Blockheizkraftwerk, ein mit Gas betriebener

YZO

Verbrennungsmotor, produziert den Strom. Die Abwärme, die bei diesem Prozess entsteht, dient als Heizenergie für Heizung und Warmwasser im Gebäude, die Energie verpufft damit nicht einfach ungenutzt in die Luft! Im Sommerhalbjahr wird wesentlich weniger Heizenergie benötigt, lediglich noch für die Warmwasserproduktion. Das Blockheizkraftwerk erzeugt dadurch im Sommer auch weniger Strom. Hier kommt nun die Photovoltaik ergänzend zum Zuge, die natürlich im Sommerhalbjahr mehr Strom erzeugt als im Winterhalbjahr. Das Blockheizkraftwerk erzeugt im Jahr rund 127 000 kWh, die beiden Photovoltaikanlagen zusätzlich etwa 78 000 kWh. Zurzeit sind zwei Elektroautos in Betrieb, die mit dem hier dezentral erzeugten, «eigenen» Strom fahren. Die Wohnungen in der Überbauung am Girardplatz haben bereits alle ihre Mieter oder Eigentümer gefunden. Die aussergewöhnliche Überbauung im Zentrum von Grenchen hat überzeugt.


Eine kulinarische Reise in das Herz von Italien

La Trattoria, Girardstrasse 19, 2540 Grenchen Telefon 032 510 30 36, E-Mail latrattoria@girardplatz.ch Mitten in Grenchen, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, finden Sie ein Stück italienische Lebenskultuer. Die Trattoria am Girardplatz verwöhnt Sie in gepflegtem Ambiente mit erstklassigen, frisch zubereiteten Spezialitäten aus dem Süden. Amici, Passione, Gusto e Freschezza sind nur einige Worte, welche der Trattoria wichtig sind, und daher ist es mittlerweile den meisten bekannt, dass sie die Pasta wie auch den Pizza-Teig selber täglich frisch zubereitet.

g geöffnet (jeweils von 9.00 bis 22.00 Uhr). Und das Motto heisst: Begleiten Sie uns auf einer kulinarischen Reise in das Herz von Italien, authentisch, klassisch, gut. Die bunt gemischte Gästeschar weiss: Hier fühlt man sich wie zu Hause. Beim Verlassen der Trattoria ist ein Exkl i am SamstagS t wiei S t itt biebi Exklusiv Sonntagmittag Lächeln auf den Lippen garantiert. ten wir Ihnen ein köstliches 3-Gang-Menü inkl. Aperitif und Kaffee sowie ein Bambini-Menü. Lassen Sie es sich gut gehen: allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie!

Seit zwei Monaten verwöhnt das neue italieniKöstliche Pastaspezialitäten und typische sche Küchenteam die Gäste in der Trattoria. Das Fleisch- und Fischgerichte konkurrieren mit Restaurant hat neu sieben Tage in der Woche feinen Risotti und traditionellen Pizzen direkt aus dem Steinofen. Auch sind Vegitarische und Auswahl aus unserer Speisenkarte Vegan-Gerichte erhältlich. Hinzu kommen eine grosse Auswahl an hausgemachten Dolci sowie Tagliatelle con funghi porcini, noci secche e prezzemolo eine gut sortierte Weinkarte. Hausgemachte Nudeln mit Steinpilzen, Walnüssen und Petersilie Bei schönem Wetter sorgt unsere Terrasse für ein wahres Sommergefühl.

Fr. 19.00

Entrecote di manzo alle noci con vulcano di patate Rinds-Entrecôte (180 g) mit Walnüssen und Kartoffel-Vulkan

Fr. 32.00

Pizza Diavolo: Tomatensauce, Mozzarella, scharfe Salami

Fr. 17.00

«Hamburger» di ceci con verdure miste Kichererbsen-Burger, serviert mit diversem gedämpftem Gemüse

Fr. 15.50

Profiterol Als klassisches Dessert der italienischen Küche werden die Windbeutel mit Schlagsahne gefüllt und mit dunkler Schokoladensauce überzogen.

Fr. 7.50


Ein Projekt der Generalunternehmung

STARTSCHUSS 3. ETAPPE Die beiden Architekturbüros Dietziker Architekten GmbH und Ivo Erard Architekten + Planer AG dürfen auf eine erfolgreiche Realisation der ersten 2 Etappen mit 12 Terrassenhäusern zurückschauen. Es steht die 3. Etappe kurz vor Auslösung. Grosszügige Nettowohnflächen mit grossen Terrassen und eine unverbaubare Fernsicht bieten ein unverwechselbares Wohnerlebnis wie im Einfamilienhaus. Preise: ab CHF 832’000.00 inkl. 2 Autounterstellplätzen!


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«Musik trägt zur seelischen Gesundheit bei» 100 Jahre nach der Gründung feiert die Musikschule Grenchen ihr rundes Jubiläum. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das grosse Jubiläumskonzert, das am 9. November um 17.15 Uhr im Parktheater stattfindet «Wer ein Musikinstrument spielt, zeigt Durchhaltewillen, stärkt seinen Charakter und erfährt viel über sich selbst.» Christa Vogt weiss, wovon sie spricht. Seit 15 Jahren leitet die diplomierte Klavierlehrerin und Pianistin die Musikschule Grenchen. Mit viel Engagement und einem «ganz, ganz guten Gefühl für die Zukunft». MARKUS KOCHER Ein Blick zurück. Wer vor 100 Jahren die Musikschule Grenchen besuchen wollte, brauchte Talent. Viel Talent. Da der Musikschule im Schulhaus nur ein einziger Raum zur Verfügung stand, konnten von den 68 angemeldeten Schülern nur 40 berücksichtigt werden. «Und diese wurden erst noch ganz militärisch in zwei Gruppen eingeteilt: eine ‹bessere› und eine ‹schlechtere›.» Eine Klassifizierung, die laut Christa Vogt glücklicherweise längst der Vergangenheit angehört und die im modernen Musikunterricht absolut keine Rolle mehr spielt: «Jedes Kind ist musikalisch und verdient es, entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert zu werden.» Doch mangelt es den Kindern im Zeitalter von Facebook, Twitter und Computerspielen nicht am nötigen Ehrgeiz und Durchhaltewillen, an etwas dranzubleiben und auch Durststrecken zu überwinden? Christa Vogt verneint: «Natürlich gibt es auch die Bequemen und Wankelmütigen. In diesem Fall müssen aber auch die Eltern in die Pflicht genommen werden, die vielleicht nicht ganz hinter dem Musikunterricht stehen und ihrem Kind zu wenig Unterstützung bieten.» Viel häufiger seien aber Kinder und Jugendliche, die sich für ein Instrument entscheiden und dann viele Jahre üben, spielen und Freude daran hätten. «Ein Prozess, der den Charakter stärkt, die Sozialkompetenz fördert und zur seelischen Gesundheit beiträgt.» In diesem Sinn eigne sich Musikunterricht für je-

Freuen sich auf neue Herausforderungen: Christa Vogt und Musiklehrer Ruwen Kronenberg.

des Kind: vom verhaltensauffälligen bis zum hochbegabten.

Musikschule – Frühenglisch Normalerweise gehen die Kinder ab der zweiten oder dritten Klasse in den Unterricht, möglich ist der Eintritt aber bereits ab dem 5. Lebensjahr. «In diesem Fall machen wir vorab einen Test, ob das Kind wirklich bereit ist und auch die motorischen Fähigkeiten mitbringt.» Die meisten Instrumente kann man in der Musikschule oder in einem spezialisierten Musikgeschäft mieten. «In einem zweiten Schritt macht es sicher Sinn, sich ein eigenes Instrument anzuschaffen», erklärt Christa Vogt. Geübt wird im Einzelunterricht, eine Lektion dauert 25 Minuten. Zusätzlich bietet die Musikschule Gruppenunterricht an, der zum Ziel hat, das Zusammenspiel zu fördern. Und wie sieht es eigentlich mit den Kosten aus? Kann sich eine Familie mit zwei oder drei Kindern die Musikschu-

le überhaupt noch leisten? Christa Vogt denkt kurz nach: «Vor der Einführung des Sozialtarifs im Jahr 1995 hat der Unterricht pro Schuljahr und Kind pauschal 50 Franken gekostet. Seit 1995 bezahlen Eltern – je nach Einkommen – 360 bis 935 Franken.» Eine Preiserhöhung, die wohl mit dazu beigetragen habe, dass die Schülerzahl innert weniger Jahre von 450 auf noch gut 300 Musikschülern gesunken sei. Doch auch andere Faktoren könnten mitspielen, weshalb nicht mehr ganz so viele Kinder musizierten, so Christa Vogt. «Seit der Einführung von Frühenglisch und Frühfranzösisch wird von vielen Eltern der randvolle Stundenplan als Grund angegeben.»

Den 9. November reservieren Für ihr Jubiläumsjahr hat sich die Musikschule das Motto «Miteinander musizieren» auf die Fahne geschrieben. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten gestalten die Schü-

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lerinnen und Schüler der Musikschule am Sonntag, 9. November 2014, um 17.15 Uhr im Parktheater Grenchen gemeinsam mit dem Stadtorchester Grenchen ein grosses Konzert, zu dem auch ehemalige Musikschüler eingeladen sind. «Auch wenn viele Musikschüler nach Abschluss der Schulzeit in Musikvereinen oder Guggenmusiken weiter musizieren, stellen einige ihr Instrument auf Nimmerwiedersehen in den Schrank», sagt Christa Vogt. «Das ist sehr schade, denn auch Erwachsene und sogar Pensionierte profitieren vom Musikunterricht enorm.» Umso schöner sei es, dass sich bereits mehrere ehemalige Schüler für das Konzert vom 9. November angemeldet hätten, so Christa Vogt weiter. «Wir freuen uns sehr, dass unsere Idee bereits Anklang gefunden hat, und heissen natürlich auch Streicher in unserem Projekt willkommen, die nicht in der Musikschule Grenchen in den Unterricht gegangen sind.»


PUBLIREPORTAGE


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Ein Einkaufserlebnis für alle Sinne Die Stoff- und Inneneinrichtungsgeschäfte «Créasphère» und «Lockstoff» im ersten Stock des Centro erweitern mit einer Modeabteilung ihr Angebot Vorhänge, Stoffe, Mercerie, Bastelartikel, Wolle und – ganz neu – auch eine attraktive Modeabteilung: Im ersten Stock des Centro bleibt kein Wunsch in Sachen Heimtextilien, Wohnaccessoires und Mode unerfüllt. MARKUS KOCHER «Mit der Eröffnung der Modeabteilung betreten wir absolutes Neuland.» Stéphanie Köppel, designierte Filialleiterin der Stoff- und Inneneinrichtungsgeschäfte «Créasphère» und «Lockstoff», strahlt übers ganze Gesicht, wenn sie vom neusten Expansionsschritt ihres Unternehmens spricht. «Doch wir sind fest davon überzeugt, dass der Mix von Mode und Dekorationsartikeln unseren Kundinnen ein absolut einmaliges, inspirierendes Einkaufserlebnis bietet. Zudem hoffen wir, dass wir mit der attraktiven Modeabteilung nicht nur unser Geschäft, sondern das ganze Centro als Einkaufsdestination weiter aufwerten können.» Ein Rundgang durch die grosszügige, gut 1100 Quadratmeter grosse Ausstellung beweist, dass Stéphanie Köppels Optimismus nicht auf Sand gebaut ist. Neben einem breiten Grundsortiment an Nadeln, Stoffen, Faden und Zubehör präsentiert «Créasphère» mehrere hundert Vorhänge (Meterware), selbst gestrickte Kleider sowie Fertigtextilien für Tisch, Küche, Bett und Bad in allen Farben, Formen und Preisklassen. «Sehr beliebt sind aber auch der Strickmorgen, der jeweils am Mittwochvormittag von 9 bis 12 Uhr durchgeführt wird, sowie unser Näh- und Vorhangservice, neu auch mit Heimberatung», sagt die gelernte Da-

Frauenpower: Stéphanie Köppel, designierte Filialleitern (3. v. l.) und ihr Team.

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menschneiderin. Besonders stolz sei man in diesem Zusammenhang auf das neue Silent-GlissSortiment. «Ein echtes Schweizer Produkt, das praktisch ausschliesslich in Handarbeit gefertigt wird und das extrem hochwertig und langlebig ist.» Und nicht vergessen dürfe man das grosse Angebot an Mercerie und trendigen Stoffen. Besonders gefragt seien diese Saison Jeans- und Pastellfarben, erklärt Köppel. Womit wir beim zweiten Standbein des Unternehmens sind, der Wohnaccessoireabteilung namens «Lockstoff», die vor wenigen Tagen um die bereits erwähnte Modeabteilung erweitert worden ist. «Eine geniale Kombination», gibt sich Stéphanie Köppel fast euphorisch. «Denn was liegt näher, als trendige Wohnaccessoires mit at-

traktiven Modemarken wie Jette Joop oder Sandwich zu kombinieren.» Ein Konzept, von dem auch Damian Isler, Marketing- und Verkaufsleiter von «Créasphère», absolut überzeugt ist: «Wie in der Mode ist auch der Wohnbereich starken saisonalen Trends unter-

worfen.» Und dank dem neuen Konzept könne man diese beiden Bereiche den Kunden jetzt auf einen Blick präsentieren, so Isler weiter. «Und das Beste: Dank wöchentlichen Wareneingängen ist ein stetiger Nachschub an Neuheiten garantiert.»


Treffpunkt Grenchen

GREGA: Hallenplan und Infos Vom 28. Mai bis zum 1. Juni findet auf dem Gelände des Velodromes die erste Grenchner Gewerbeausstellung (GREGA) statt

AUF EINEN BLICK Wann und wo? 28. Mai bis 1. Juni 2014 im und am Velodrome, Neumattstrasse 25 in Grenchen

Öffnungszeiten Messehallen / Eventhalle, Leberberger Stube Mittwoch, 28. Mai 12.00–21.00 Uhr / 24.00 Uhr Donnerstag, 29. Mai 10.30–21.00 Uhr / 24.00 Uhr Freitag, 30. Mai 12.00–21.00 Uhr / 24.00 Uhr Samstag, 31. Mai 12.00–21.00 Uhr / 24.00 Uhr Sonntag, 1. Juni 10.30–18.00 Uhr / 18.00 Uhr

Kinderhort Für Kinder von 2 bis 8 Jahren im Velodrome am Stand 202. Kosten: 5 Franken pro Kind (max. 3 Stunden) Öffnungszeiten: Mi. 28. 5. 12.00–18.00 Uhr Do. 29. 5. 10.30–18.00 Uhr Fr. 30. 5. 12.00–18.00 Uhr Sa. 31. 5. 12.00–18.00 Uhr So. 01. 6. 10.30–18.00 Uhr Anreise Bitte nutzen Sie die öV-Linien 23, 33 bis Grenchen, Schwimmbad West Kostenloser Abend-Shuttle Von Mittwoch bis Samstag von 20.30 bis 22.00 Uhr im 15-Minuten-Takt (Grenchen, Schwimmbad West – Bahnhof Süd – Postplatz – Schwimmbad West)

Messe-Veranstalter FVF Messe-Event AG Zürcherstrasse 353 8500 Frauenfeld Telefon 052 723 30 50 info@grega.ch www.grega.ch

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Mit Elan, Herzblut und viel frischen Ideen «Wir sind auf Kurs.» Daniela Keller von der FVF Messe Event AG, der Organisatorin der GREGA strahlt, wenn sie von ihrem neusten Projekt spricht. «Trotz dem sportlichen Zeitplan – wir konnten erst Ende November 2013 mit der Stadt den Vertrag abschliessen – sind praktisch sämtliche Standflächen vermietet. Und besonders erfreulich: Zu den Ausstellern zählen auch viele einheimische Unternehmen.» MARKUS KOCHER Das Team von Daniela Keller organisiert seit bald 40 Jahren die Frauenfelder Messe und Geschäftsführer Sandro Keller ist seit Jahren einer der Hauptlieferanten der mia. «Aus diesem Grund kennen wir die Umstände, die Stadt und die Aussteller gut, müssen nicht bei null anfangen und können trotzdem neue Impulse setzen.» Daniela Keller denkt dabei etwa an den professionell betreuten Kinderhort, die Jugendplattform am Stand 230 oder die neue Eventhalle, die täglich bis 24 Uhr geöffnet sein wird. «Mit diesem Konzept sind wir vor allem hier in der Region auf grosses Interesse gestossen. Das Zelt ist bereits aus-

«Erst wenn die ganze Familie mit einem Lächeln von der GREGA nach Hause geht, haben wir unser Ziel erreicht»: Daniela Keller (links) und Elisabeth Iten. (ZVG)

gebucht. Und das Beste: Rund die Hälfe der Aussteller in diesem Zelt kommen aus Grenchen und Umgebung», freut sich die Messeleiterin. Und auch in Sachen Gastrokonzept geht man neue Wege. «Anstelle des Messerestaurants

schaffen wir in der Eventhalle diverse Gastrobereiche, wo den Gästen eine grosse Vielfalt an verschiedenen Speisen und Getränken serviert wird.» Auf grosse Resonanz stösst auch

die Zelthalle am Osteingang des Velodromes. Hier präsentiert sich das Grenchner Gewerbe mit einer neuen, offen gestalteten Plattform. Neben den Gewerbetreibenden aus der Region sind hier auch das Back-Caffee sowie verschiedene Medien anzutreffen. Eine weitere Themenwelt ist im dritten Zelt der GREGA den Bereichen «Garten, Tier & Natur» gewidmet. Unter anderem offerieren hier die Leberberger Landwirte kulinarische Köstlichkeiten, einen Kinderspielplatz und einen Streichelzoo mit Ziegen, Schweinen, Kaninchen und Hühnern. «Auf grosses Interesses dürfte auch der ‹Abfallbaum› stossen», sagt Daniela Keller. «Mit diesem Baum wollen die Landwirte darauf aufmerksam machen, dass weggeworfene Aludosen oder Plastikflaschen für die Tiere auf den Weiden zu einer grossen Gefahr werden können.» Informationstafeln zum Littering sollen die Besucher motivieren, keinen Abfall mehr auf die Wiesen zu werfen. Stark betroffen sind vor allem Bauernhöfe entlang den Verkehrsachsen. Fortsetzung nächste Seite


Treffpunkt Grenchen

Fortsetzung von Seite 19 Eine weitere Themenwelt widmet sich dem Bereich «Hobby und Freizeit». Während auf der Bühne im Velodrome Judo, Flamenco oder Group Fitness gezeigt wird, finden auf der Street-Soccer-Anlage am Mittwoch und Samstag spannende Turniere statt. «Und selbstverständlich dürfen auch der bunte Ausstellermix im Velodrome sowie der Rummelplatz oder das abwechslungsreiche Rahmenprogramm nicht fehlen», sagt Daniela Keller, die dabei unter anderem an die Auftritte von

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Francine Jordi, George oder Michele Ryser denkt. Und auch die Kleinen kommen an der GREGA voll auf ihre Kosten, so Keller weiter. «In unserer KinderErlebnisWelt in der Halle 1 gibt es viel zu entdecken. Unter anderem hat Frau Mettler vom Stick-Druck ein tolles Rahmenprogramm rund um Kinderbacken, Cocktailmixen und viele andere Aktivitäten organisiert. Denn eines sei sicher, so Daniela Keller: «Die Leute kommen heute nicht mehr nur wegen der Aussteller an eine Messe. Und erst, wenn die ganze Familie mit einem Lächeln nach Hause geht, haben wir unser Ziel erreicht.»

PROGRAMM BÜHNE EVENTHALLE

Donnerstag, 29. Mai

Mittwoch 28. Mai

12.15 Uhr 14.00 Uhr

13.00 Uhr 19.30 Uhr 22.30 Uhr

Benno und Corinne Bogner Partyband Light Food DJ

14.15 Uhr 14.50 Uhr 15.05 Uhr

Donnerstag 29. Mai 12.45 14.00 16.00 20.00 20.00

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Modeschau Christian Schenker Modeschau The Poorboys The BluesRockmachine

16.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr

Freitag, 30. Mai 13.30 Uhr

16.30 20.00 21.30 22.30

Uhr Uhr Uhr Uhr

Programm der Kinder- und Jugendförderung Kanton Solothurn Modeschau Kunz Francine Jordi DJ

19.50 Uhr

Freitag, 30. Mai 15.00 Uhr 15.30 Uhr 15.45 Uhr

Samstag, 31. Mai 12.30 Uhr

15.00 16.15 20.00 21.45 22.45 Schuelschwänzer Grenchen.

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Programm der Kinder- und Jugendförderung Kanton Solothurn Streetdance Modeschau The Pitchers George DJ

17.00 Uhr

18.00 Uhr 19.00 Uhr

16.15 Uhr

Michele Ryser Michele Ryser GVG – Sonntagskonzert Schuelschwänzer Grenchen Modeschau

12.15 Uhr 13.15 Uhr 16.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr 19.50 Uhr

Das Bühnenprogramm in der Eventhalle wird organisiert in Kooperation mit Radio 32.

20.05 Uhr 20.30 Uhr

BÜHNE VELODROME Mittwoch, 28. Mai 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr

17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr 19.50 Uhr

Sevillanas – Corazon flamenco Sevillanas – Corazon flamenco Showvorführung – Tanzgruppe Lindenhaus HipHop – Lindenhaus Indoor Cycling Alegrias – Corazon flamenco Tientos – Corazon flamenco

Indoor Cycling Judo, Judoclub Grenchen Vortrag «Bewegung und Sport» Group Fitness Special Indoor Cycling Sevillanas – Corazon flamenco Alegrias – Corazon flamenco Workshop – Corazon flamenco Deborah Saias

Sonntag, 1. Juni 11.00 Uhr

Francine Jordi.

Sevillanas – Corazon Flamenco Sevillanas – Corazon Flamenco Workshop – Corazon Flamenco Vortrag «Motivation und Lebenskraft» Indoor Cycling «Test» Thömu – 4-training

Samstag, 31. Mai

Sonntag, 1. Juni 12.00 Uhr 12.45 Uhr 14.00 Uhr

Indoor Cycling Sevillanas – Corazon flamenco Workshop – Corazon flamenco Alegrias – Corazon flamenco Workshop – Corazon flamenco Judo, Judoclub Grenchen Group Fitness Special Indoor Cycling Vortrag «Gesundheit und Prävention» Tientos – Corazon flamenco

12.15 Uhr 13.15 Uhr 14.15 Uhr 14.35 Uhr 15.15 Uhr 15.35 Uhr 16.15 Uhr

GVG Sonntagskonzert Schuelschwänzer Indoor Cycling Group Fitness Special Sevillanas – Corazon flamenco Workshop – Corazon flamenco Alegrias – Corazon flamenco Workshop – Corazon flamenco Tientos – Corazon flamenco

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«Auch behinderte Menschen verdienen unsere Wertschätzung» rodania – Die Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen feiert dieser Tage einen runden Geburtstag

75 Klienten leben und arbeiten in den Wohngruppen und Werkstätten der rodania (im Bild: Patrick Marti, Leiter der Institution, mit einem Klienten).

In den 30 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen viel erreicht. Am 14. Juni feiert sie ihr Jubiläumsjahr mit einem Kunst- und Kulturfestival. Die Wohngebäude und Werkstätten der Stiftung rodania sind umgeben von üppigem Grün. Wiesen, kleine Gehölze und Lauben, blühende Rabatten und Blumenkästen an den Balkonen sorgen für ein buntes, freundliches Bild. 75 Menschen mit Behinderung leben und arbeiten in den Wohngruppen und Werkstätten an der Riedernstrasse in Grenchen. Sie sollen hier ein möglichst selbstbe-

Jubiläumsfest 30 Jahre rodania Samstag, 14. Juni 2014, ab 10 Uhr Infos unter: http://www.ssbg.ch/

stimmtes und selbstständiges Leben führen können. Seit 13 Jahren leitet Patrick Marti die Institution. «Die Wertschätzung für die behinderten Menschen ist für uns das Wichtigste», bekräftigt er einen zentralen Punkt des Leitbildes der Stiftung. Im Mai 1984 wurde der Verein «Beschäftigungsstätte für Schwerbehinderte Grenchen» von einigen initiativen Personen gegründet. Im Raum Grenchen existierte kein Angebot für Menschen mit schweren Behinderungen und freie Plätze in der weiteren Umgebung waren rar. Das Ziel des Vereins war in den Anfängen die Schaffung einer Tagesstätte. Im Juni 1985 konnte die Tagesstätte in den Räumlichkeiten der Michel AG eröffnet werden, doch schon kurze Zeit später wurde klar, dass in der Region Grenchen auch Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung fehlten. Dies führte im Februar 1989 zur

Gründung der Stiftung «Wohnheim für Schwerbehinderte» und zur Planung eines Heimes in Grenchen. Im Oktober 1994 wurde im Personalhaus des Alten Spitals Grenchen ein Stockwerk als Wohngruppe für Menschen mit schweren Behinderungen eröffnet. In dieser Wohngruppe konnten bis zu sieben Bewohner aufgenommen werden. In der Tagesstätte wurden im Laufe der Jahre immer mehr Menschen mit einer schweren Behinderung aufgenommen, sodass im August 1996 ein Umzug in die grösseren Räumlichkeiten, ins rodania-Gebäude, die ehemalige Uhrenfabrik an der Riedernstrasse, nötig wurde. Im Januar 2001 entschied der Stiftungsrat, dass im rodania-Gebäude die Tagesstätte erweitert und südlich davon ein Wohnheim errichtet werden soll. Der Betrieb hat mit der Einweihung im Oktober 2007 den Namen rodania übernommen, eben-

YZO

so wurde das Logo der Stiftung und des Betriebes angepasst. Ab 1. April 2015 wird die Stiftung rodania das Parktheater in Grenchen übernehmen. Die Küche im Parktheater biete die Möglichkeit, die bereits komplett ausgelastete Küche in der rodania zu entlasten. Ausserdem soll auch Menschen mit Behinderung, die dazu in der Lage sind, ein Ausbildungs- und Arbeitsplatz angeboten werden. «Wie bei jedem anderen Gastronomiebetrieb wird auch für uns die Wirtschaftlichkeit ein wichtiges Kriterium sein», sagt Patrick Marti. Darum werde ein ausgewiesener Gastroprofi das Projekt begleiten. Zu einem späteren Zeitpunkt sei das Ziel, Arbeitsplätze für Menschen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit in der rodania zu schaffen. Ein ambitiöses Unterfangen, dem sich Stiftung und Mitarbeiter in den kommenden Monaten mit viel Engagement widmen werden. (YZO/ZVG)


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Kunst entdecken, staunen und erleben 30 Jahre Kunsthaus Grenchen: Laufend überregionale Ausstellungen – mit Fokus auf Druckgrafik Das Kunsthaus in Grenchen ist mehrmals im Jahr ein Besuch wert. Der Fokus der Sammlung ist auf die Originaldruckgrafik ausgerichtet. Zur Ergänzung werden in Sonderausstellungen Kunstschaffende mit ihrem zeitgenössischen Werk ins Zentrum gerückt. Hanspeter Rentsch, Präsident des Stiftungsrates, und Eva Inversini, künstlerische Leiterin, geben Einblick in den Arbeitsalltag.

Demnächst im Kunsthaus

Weltenwürfe 11. Juni bis 21. September 2014 Vernissage: Dienstag, 10. Juni 2014, 18.30 Uhr

TEXT UND FOTO : ISABEL ITEN «Vor dreissig Jahren wurde ein wichtiger Meilenstein in Grenchen erreicht. Die Villa Girard aus dem 19. Jahrhundert erstrahlte als Kunsthaus mit einer Sammlung von rund 1000 Druckgrafiken», blickt Hanspeter Rentsch zurück. Seit Beginn hat sich die Stiftung bewusst auf Originaldruckgrafik spezialisiert. «Zum einen wollen wir nicht mit anderen Kunsthäusern in der Schweiz konkurrieren. Im Gegenteil, wir wollen mit einem eigenständigen Sammlungsgebiet eine Nische schliessen, die an anderen Orten kaum Beachtung findet. Zum anderen bilden die an den Grafik-Triennalen angekauften internationalen Werke den Grundstock. Wir fühlen uns mit der Kunstgesellschaft, die nach wie vor die Trägerin der Triennalen ist, besonders verbunden.» Heute besitzt das Kunsthaus über 16 000 Werke.

Sechs Ausstellungen im Jahr In der Ausstellung, im ursprünglichen Teil des Kunsthauses, ist jeweils nur ein kleiner Teil der druckgrafischen Sammlung zu bewundern. «Druckgrafiken dürfen nicht lang dem Licht ausgesetzt sein. Sie verblassen», erklärt Eva Inversini. Neben den Sammlungspräsentationen zeigt das Kunsthaus jährlich rund vier Wechselausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, welche einzelnen Künstlerinnen und Künstlern gewidmet sind oder aktuelle Themen aufgreifen. Für die künstlerische Leiterin sind diese jedes Mal von neuem eine Entdeckungsreise. Die Druckgrafiken lagern fein säuber-

Hanspeter Rentsch und Eva Inversini mit den «Drei Figuren» von Peter Travaglini im Park vom Kunsthaus.

lich angeschrieben in grossen Schachteln im Untergeschoss. «Alle Werke sind inventarisiert, doch alle kennen zu lernen braucht viel Zeit.» Nebst den Ausstellungen gehört es zur Aufgabe von Eva Inversini, die Sammlung mit Werken zu ergänzen, sei dies mit Ankäufen oder Schenkungen, die vom Stiftungsrat und von der Kulturkommission der Stadt Grenchen genehmigt werden müssen. Zur Ergänzung der Sammlung gibt es klare Richtlinien zu beachten. «In der Druckgrafik ist die präzise Wahl und Ausführung der Technik in Bezug auf den Inhalt ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Wir achten bei den Kunstschaffenden zudem auf eine persönliche und authentische Bildsprache», definiert Eva Inversini.

Lilly Keller und Andy Warhol Die künstlerische Leiterin hat zwei Werthaltungen in sich. «Die professionelle ist mit meiner persönlichen Werthaltung im Dauergespräch.» Sie schmunzelt. Wenn sie auf eine einsame Insel verbannt würde und sie nur ein Werk mitnehmen dürfte, so wäre dies eines von Lilly Keller. «Die 85-jährige Künstlerin setzt noch heute unermüdlich Ideen um. Als Künstlerin ihrer Generation hat sie eine typische Laufbahn hinter sich. Sie ist

konsequent ihren Weg gegangen, hat Grossartiges geleistet und wurde viel zu wenig beachtet.» Hanspeter Rentsch würde mit «Goethe» von Andy Warhol oder einem Werk von Joseph Beuys in die Einsamkeit gehen.

Ideale Ergänzung Auf ihre umfangreiche druckgrafische Sammlung sind die Grenchner stolz. Sie zählt neben dem Kupferstichkabinett Basel und der Grafischen Sammlung der ETH Zürich zu den bedeutendsten Sammlungen in dieser Richtung. «Die Grafiksammlung wurde von Anfang an international ausgerichtet, was vor allem durch gezielte Ankäufe anlässlich der GrafikTriennalen möglich war. Daneben bestehen nationale und regionale Schwergewichte. Im ‹Solodorensia›-Auftrag des Kantons Solothurn werden regelmässig Grafiken von Solothurner Künstlern angekauft.» Auf die Frage, welche die wertvollsten und bedeutendsten Werke seien, antwortet Eva Inversini: «Viele unserer Werke sind wertvoll für die Sammlung. Einer der bekanntesten Künstler ist sicherlich Andy Warhol, von dem wir auch ein paar wenige Werke besitzen.» Die Sammlungstätigkeit wurde absichtlich nicht ausschliesslich auf Grafik ausgerich-

Unsere sichtbare Lebenswelt scheint umrissen und definiert. Satellitentechnologie und schier lückenlose fotografische Kartografierung erlauben eine minuziöse Aufnahme unserer Erdteile bis in den hintersten Winkel der Regionen, Städte, Quartiere, Strassen, Vorgärten und Haustüren. Gleichzeitig nehmen die Möglichkeiten der Konstruktion virtueller Welten für Computerspiele und Simulationen realer Abläufe – zum gefahrlosen Einüben realer Prozesse oder als Ersatz kostspieliger Inszenierungen von Filmereignissen – exponenziell zu. In Anbetracht dieser hochtechnologischen Abbildungsverfahren erstaunt es vielleicht, dass Kunstschaffende weiterhin mit den traditionellen und haptischen Mitteln von Malerei, Zeichnung oder Installation Bilder eigener Welten entwerfen – zwischen konkreten Schauplätzen und fiktiven Darstellungsräumen, auffallend oft in kontrastierendem Schwarz-Weiss. Die thematische Gruppenausstellung im Kunsthaus Grenchen spürt dieser Tendenz der Welten(t)würfe nach. (ZVG)

tet. «In der Regel wird darauf geachtet, dass wir nur dann nichtdruckgrafische Werke in die Sammlung aufnehmen, wenn diese unseren Bestand sinnvoll ergänzen», bemerkt Eva Inversini. Der Stiftungsrat denkt immer zukunftsorientiert und hat deshalb 2008 einen weiteren grossen Meilenstein gesetzt. Das Kunsthaus wurde mit einem Anbau erweitert. Das neue Depot garantiert die professionelle Bewahrung der Sammlung und der stützfreie und grosse Ausstellungsraum ermöglicht es heute sogar, zeitgenössische grossformatige Kunst zu zeigen.


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Treffpunkt Grenchen

Auf Höhenflug Andrea Graf: Die Trampolinspringerin widmet wöchentlich 10 bis 12 Stunden ihrer grossen Leidenschaft

Andrea Graf: «Beim Trampolinspringen reizt mich die Kombination von Athletik, Koordination, Mut und Überwindung.»

Nach einem spannenden Finaldurchgang gewann die Trampolinspringerin Andrea Graf vom Turnverein Grenchen an der letztjährigen Schweizer Meisterschaft in Ins im Berner Seeland vor Simon Frey den Titel im Trampolin Einzel, Kat. National 4. Die 33jährige Betriebsökonomin hat im 12. Lebensjahr das Trampolinspringen entdeckt und kann sich ein Leben ohne ihren Lieblingssport nicht vorstellen. MARKUS KOCHER Andrea Grafs Augen funkeln, wenn sie an den 25. Mai des vergangenen Jahres zurückdenkt. Vor dem alles entscheidenden Finaldurchgang lag sie lediglich auf dem 4. Rang. Die beiden Erstklassierten hatten einen deutlichen Punktevorsprung. Ihr persönliches Ziel war deshalb der Gewinn der Bronzemedaille. Weit gefehlt! Obwohl die gebürtige Bernerin vor ihrer Finalübung nervös war, gelang ihr eine schöne Übung, die

die Kampfrichter vollauf überzeugte. «Was dann folgte, kann ich mir noch heute nicht richtig erklären», erzählt Andrea Graf. «Da man im Finaldurchgang in umgekehrter Reihenfolge des Vorkampfes startet, turnte direkt nach mir mit Simon Frey mein grösster Rivale im Kampf um die Bronzemedaille.» Eine sportliche Auseinandersetzung, die Andrea Graf mit hauchdünnem Vorsprung für sich entschied. Doch bei der Bronzemedaille sollte es nicht bleiben. «Unglücklicherweise verletzte sich die Zweitplatzierte des Vorkampfs beim Einturnen und konnte deshalb im Final nicht antreten. Die Führende des Vorkampfs machte einen groben Fehler. Dadurch stand ich ganz unerwartet plötzlich auf dem obersten Treppchen des Podests. Die Realisation und Freude über den Titel konnte ich erst nach dem anschliessenden Mannschaftsfinal zusammen mit meinen Teammitgliedern genies-

sen, mit welchen ich Vize-Schweizer-Meisterin in der Mannschaft wurde.»

«Keine Angst vorm Fliegen» Zum Trampolinspringen gekommen ist Andrea Graf durch eine Kollegin, die sie mit 12 Jahren mit in die Halle geschleppt hat. «Während meine Kollegin vom Trampolinspringen nach drei Trainings bereits wieder genug hatte, bin ich der dynamischen Sportart bis heute treu geblieben», sagt Andrea Graf, die als Trainerin, Athletin, J + S-(Jugend-und-Sport-)Expertin und Kampfrichterin wöchentlich rund 10 bis 12 Stunden in der Halle verbringt. Als zweite grosse Leidenschaft betreibt sie seit 9 Jahren mit ihrer Phalène-Hündin «Lacrima» Hundesport. «Während mich beim Agility vor allem das Zusammenspiel von Mensch und Hund fasziniert, reizt mich beim Trampolinspringen die Kombination von Athletik, Koordination, Mut und Überwindung», erklärt Graf, die als schwersten Sprung einen Dop-

MKO

pelsalto mit einer halben Schraube turnt. «Während der 17 Sekunden, die ich für die 10 Sprünge meiner Übung brauche, habe ich das Gefühl von Schwerelosigkeit und Fliegen.» Doch ist bei all den Salti, Schrauben und hohen Sprüngen die Gefahr einer Verletzung nicht unglaublich gross? Andrea Graf verneint: «Ganz im Gegenteil. Die Schwierigkeit einer Übung wird nur ganz langsam gesteigert und besonders schwierige Sprünge werden etappenweise mit entsprechenden Sicherheitshilfsmitteln gelernt. Schwere Verletzungen sind in unserer Sportart – im Gegensatz zu Kontaktsportarten – eher selten. Ich habe während meiner ganzen sportlichen Laufbahn in der Luft vielleicht einoder zweimal die Orientierung verloren und mich nie schwerer verletzt. Ende 2010 habe ich mir bei einem simplen Misstritt den Fuss doppelt gebrochen. Für über 20 Jahre Leistungssport wahrlich eine gute Bilanz.»


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Treffpunkt Grenchen

Die Welt trifft sich bei «claro» Im «claro-Weltladen» sind «Nachhaltigkeit» und «Fairer Handel» keine leeren Floskeln

Freuen sich auf die nächsten 25 Jahre «claro»-Weltladen: Christine Bögli (links) und Maya Notz.

Seit 25 Jahren präsentiert der «claro»-Weltladen an der Rainstrasse 20 in Grenchen ein breites Sortiment an Produkten aus der südlichen Hemisphäre sowie von Randregionen Europas, die zu fairen und nachhaltigen Bedingungen hergestellt werden. MARKUS KOCHER

mit einer Gruppe Frauen, die den fairen Handel unterstützen wollten. Zu diesem Zeitpunkt existierte jedoch bereits die OS3 (Organisation Schweiz – 3. Welt), die von den Schweizer Hilfswerken gegründet wurde. Es gab also bereits ein Angebot von Produkten, mit denen die Gruppe ihre Verkäufe auf Märkten und an Suppentagen tätigen konnte.»

«Obwohl wir dieses Jahr offiziell unser 25-jähriges Bestehen feiern, gibt es unseren Verein genau genommen seit über 30 Jahren», weiss Maya Notz zu erzählen. «Alles begann Anfang der 80er-Jahre

«Verkaufsstände, die allerdings auch ihre Schwächen hatten», erinnert sich Maya Notz, die im September 1989 zur Gruppe stiess und erste Präsidentin des Vereins wurde. «Einerseits begannen die

In Kürze Seit Februar steht auf den neuen «claro»-Verpackungen das Signet «with love & care». «Damit will claro die Ablösung vom Max-Havelaar-Logo auch visuell deutlich kommunizieren», erklärt Maya Notz. «claro fair trade» kennt ihre Produzenten persönlich und weiss daher genau, woher die Produkte kommen. Das Unternehmen arbeitet dabei bewusst mit Familienbetrieben, NRO oder Kleinbauern-Kooperativen zu-

sammen und unterstützt seine Produzenten über die normalen Fair-Trade-Standards hinaus, zum Beispiel mit dem «claro Produzentenförderfonds». Zusätzlich erhalten die Kooperativen eine Fair-Trade-Prämie, die zugunsten der Gemeinschaft verwendet werden muss. Damit ein Laden den Namen «claro» tragen darf, muss mindestens die Hälfte des Sortiments aus fairem Handel stammen. (AZ)

Jutesäcke bei regnerischem Wetter fürchterlich zu stinken. Anderseits fehlte uns für die Produkte ein trockener und sicherer Lagerplatz.» Fündig wurde die Gruppe im März 1989 in der ehemaligen Schuhmacherei an der Quartierstrasse 11. Doch bereits fünf Jahre später war dieser Laden aus Platzgründen bereits wieder zu klein. «Grund genug, in ein grösseres Lokal an die Breitengasse 2 umzuziehen», erinnert sich Maya Notz. «Allerdings erschloss uns erst der Umzug an den heutigen Standort im Jahr 2006 die Kundenfrequenz, die wir für ein erfolgreiches Betreiben unseres Ladens benötigen.» Ein Umzug, der den angenehmen Nebeneffekt hatte, dass der «claro»-Weltladen an der Rainstrasse landesweit einer der ersten war, in dem das neue Ladenkonzept von «claro Schweiz» umgesetzt wurde. Jutematten und Staub sind seither passé, «stattdessen dominieren helle Farben und ein breites Sortiment an aussergewöhnlichen Produkten», freut sich Christine Bögli, die zusammen mit Maya Notz und neun weiteren Frauen ehrenamtlich den Shop betreut. Beson-

MKO

ders kundenfreundlich: Trotz strikter Vorgaben von «claro Schweiz» hat jeder Laden Freiräume beim sogenannten Zusatzsortiment. «In Grenchen haben wir beispielsweise Sirup aus Bern, Aceto Balsamico aus dem Nationalpark Cilento in der Nähe von Neapel, Vollkornteigwaren aus einer Randregion Italiens oder Produkte der Stiftung rodania sowie des Netzwerkes Grenchen im Angebot.»

Angebotspalette Kaffee, Tee, Kakao Fruchtsäfte, Sirup Honig, Zucker Öl, Aceto Balsamico, Essig Pasta und Saucen Snacks Gewürze Schokolade, Biskuits Dörrfrüchte Ledertaschen, Schmuck Foulards, Accessoires, Kerzen Glaswaren Pflegeprodukte von Farfalla und Soglio Natürliche Duftessenzen Wasch- und Reinigungsprodukte von Held


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Tag 3: Das Hügelland im Südosten des Piemonts gilt als berühmtestes Weinanbaugebiet Italiens.

FOTOS: MARTIN GRAMBONE/RUWEN KRONENBERG

1450 Kilometer und eine Handvoll Sättel Grenchen–Offoli in 9 Tagen oder Wie aus einer spontanen Idee eine unvergessliche Reise wird

Tag 1: Start an der Dählenstrasse 3 in Grenchen.

«Wir sind während Jahren mit der Familie nach Offoli in die Sommerferien verreist. Was lag da näher, als diese Tour einmal auf zwei Rädern zu absolvieren?» Martin Grambone lacht, wenn er an die Entstehungsgeschichte «seiner»

Die Route: Via Saint-Maurice, Ivrea, Ovada, La Spezia, Cecina, Capalbio, Lido della Foce Verde und Paestum gehts nach Offoli.

Velotour zurückdenkt. Gesagt, getan: Am 19. Juli starteten der 24jährige Hobbysportler und sein Geigenlehrer, Ruwen Kronenberg, zum grossen Abenteuer. «Allerdings mit einiger Verspätung, da wir zuerst noch einige Sandwiches

Tag 6: Magliano in Toscana liegt 130 km südlich von Florenz im Weinbaugebiet des Morellino di Scansano.

Tag 8: Erholungspause im Camping Paestum am Golf von Salerno.

Tag 2: Schweisstreibender Aufstieg auf den Grossen St. Bernhard.

Tag 4: Die Ligurische Küste lockt.

streichen mussten», erinnert sich Grambone. Eine Investition, die sich offenbar gelohnt hat: 9 Tage und 1450 Kilometer später sind die beiden wohlbehalten an ihrem Ziel angekommen. Vier neue Velosättel inklusive. ( MKO )

Tag 5: Martin Grambone (l.) und Ruwen Kronenberg vor dem Schiefen Turm von Pisa.

Tag 7: Entspannen am Lido della Foce Verde, einem bekannten Seebad am Tyrrhenischen Meer.

Tag 9: Feierlicher Empfang auf der Via Offoli.


Mann Beerenkulturen


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Gaumenfreuden nach Grossmutterart Selzach: Im «Rössli» zaubert Küchenchef Peter Aebersold marktfrische Köstlichkeiten auf die Teller Wie in guten alten Zeiten: Seit Ezio Frigo im November des vergangenen Jahres im Restaurant Rössli in Selzach das Zepter übernommen hat, läuft die klassische Dorfwirtschaft wieder. Und wie: Neben dem Restaurant kann man sich in der Cavallino-Bar oder während der Fussball-WM vom 12. Juni bis 13. Juli im grossen Zelt mit Public Viewing ein Feierabendbier genehmigen. MARKUS KOCHER Mittwochnachmittag, halb drei. Der Parkplatz vor dem Restaurant Rössli in Selzach ist gut besetzt. Auf Schiefertafeln entlang der Dorfstrasse kann noch nachgelesen werden, was zurzeit als Wochenhit angeboten wird: Für 28 Franken Rindsstroganoff, Reis, Gemüse und ein Dessert Surprise. Was steht sonst noch auf der Karte? «Saisonale, marktfrische Gerichte», sagt Ezio Frigo. Peter Aebersold, der gerade dazugestossen ist, bestätigt. Der 55-jährige Koch, der in seiner langen Karriere in nicht weniger als 28 Ländern gekocht hat, ist durch Zufall im «Rössli» gelandet und zaubert unter anderem Kalbsleberli mit Rösti und Gemüse, Rindstatar mit Cognac, Butter und Toast, Cordon bleu mit Pommes frites und Gemüse oder Pferdeentrecôte und Eglifilets auf die Teller. Daneben gibt es selbst gemachte Desserts, frischen Fruchtsalat, Crêpes Su-

Das Team des «Rössli» anlässlich des 130-Jahr-Jubiläumsfestes: (v. li.) Ilana Beer (Kellnerin), Koch Peter Aebersold, Wirt Ezio Frigo, und Tochter Manuela (Verantwortliche für die Cavallino-Bar). ZVG

Die Geschichte des «Rössli» Am 18. April 1884 wurde dem Wagner Viktor Amiet von Amtes wegen ein Pintenschenkpatent ausgestellt, das 1898 an seine Frau Katharina überging. Nicht zuletzt wegen der Passionsspiele, die 1893 erstmals aufgeführt wurden, war Selzach bereits zu dieser Zeit reich mit Wirtschaften dotiert. Als 1895 das religiöse Spiel über das Leben Jesu zum ersten Mal im eigens errichteten Passionsspielhaus mit seinen fast 1000 Plätzen über die Bühne ging, reisten Zehntausende von Zuschauern aus ganz Europa mit Wagen, Ross und

Extrazügen nach Selzach. Im offiziellen, dreisprachigen Führer aus dem Jahr 1923 ist nachzulesen, dass die Aufführung um 11 Uhr begann und – unterbrochen von einer Essenspause – um 16.30 Uhr endete. Im Kapitel Restaurationsgelegenheiten wird das «Rössli» – neben «Kreuz», «Löwen», «Tell», «Strauss» und anderen – als eines der Etablissements aufgeführt, die zu Preisen von Fr. 2.50 und Fr. 3.– ein gutes, bürgerliches Mittagessen servierten. Wer einen Schoppen Wein wollte, musste diesen zusätzlich berappen. (ZVG)

zette und eine breite Auswahl an Rot- und Weissweinen. «Und nicht vergessen darf man natürlich unsere original Elsässer Flammkuchen, eine absolute Spezialität unseres Hauses», sagt Frigo. Ebenso bodenständig und gutbürgerlich wie die Küche ist die Einrichtung des «Rössli». Die markanten Holztische in der Gaststube sind noch da, der Tresen mit den Zapfhähnen darf natürlich auch nicht fehlen und auf den Eckbänken kann man es sich wieder gemütlich machen. Auch das filigrane Holzgebälk hat den Lauf der Zeit fast original überstanden.

Trotzdem wirkt der Raum deutlich leichter als vor der Wiedereröffnung: Die Wände sind frisch gestrichen und von der Decke baumeln neue, moderne Leuchten. Das leichte Facelifting hat der Dorfbeiz gutgetan. Ezio Frigo, der als zweites Lokal das Café Treff in Bettlach führt, ist auf jeden Fall mehr als zufrieden mit seinem neuen Schmuckstück: «Hervorragende, zentrale Lage, ein grosser Parkplatz und ein erfahrener, engagierter Koch, das ist mehr als die halbe Miete. Der Grundstein ist gelegt. Jetzt liegt es an uns, der 130-jährigen Geschichte des Rössli weitere erfolgreiche Kapitel hinzuzufügen.»


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«Hier kommt die Anmeldung von zwei Exoten» Mit ihrer Sennenhündin «Merlina vom Sunnestärn» sorgt Renate Carigiet in der Hundeszene für Aufsehen Der Einstieg in den Hundesport begann für Renate Carigiet denkbar schlecht: An ihrem ersten Wettkampf weigerte sich der Richter, sie zu bewerten – wegen ihrer Behinderung. Diese Zeiten sind vorbei. Heute ist die 51-jährige Grenchnerin mit ihrer Appenzeller Sennenhündin «Merlina vom Sunnestärn» mit Erfolg im Begleithundesport, bei der Fährtensuche und im Agility aktiv. URSULA KÄNEL KOCHER «Das Diplom wird einen Ehrenplatz erhalten», sagt Renate Carigiet und strahlt. Grenchen ehrt alljährlich seine erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler mit einer Auszeichnung. Und die 51jährige Hundesportlerin gehört dazu: Sie hat am Para Agility World Cup, einer Hundesportveranstaltung für Menschen mit Handicap, eine Silbermedaille geholt. Und erhielt dafür von Grenchens Stadtpräsident François Scheidegger ein Diplom überreicht.

Ein eingespieltes Team: Renate Carigiet und Merlina beim Absolvieren des Slaloms.

Fährte folgen und in einem 50×50 Meter grossen Feld nach «verlorenen» Gegenständen suchen. Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsklassen, in der höchsten Klasse 3 wird alljährlich eine Schweizer Meisterschaft ausgetragen.

Ihr Handicap? Wegen Sauerstoffmangels bei der Geburt hat die 51-jährige eine zerebrale Bewegungsbehinderung. «Vor 19 Jahren wollte ich mit meiner damals ersten Appenzeller Sennenhündin an einer Begleithundeprüfung starten. Der Richter weigerte sich erst, mich zu bewerten – wegen meiner Behinderung.» Es sei für sie damals auch schwierig gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden. «Trotz sehr guten Abschlussnoten wollte niemand eine Person mit Behinderung einstellen.» Doch diese Zeiten sind inzwischen vorbei. Heute betreibt die gelernte Programmiererin zusammen mit ihrem Partner eine Informatikfirma, und mit dem behindertengerecht umgebauten Auto fährt Renate Carigiet regelmässig ins Hundesporttraining. Mit ihrer «Merlina vom Sunnestärn» ist sie seit langem im Begleithundesport aktiv. Dabei muss der Hund verschiedene Gehorsamsübungen zeigen, auf einer Wiese einer

THOMY MATTER

«Wir werden beide nicht jünger» «Seit ich mit Merlina die Klasse 3 erreicht habe, wurde ich von meinem Umfeld immer wieder ermuntert, mich doch für die Schweizer Meisterschaft anzumelden», sagt Renate Carigiet. Im letzten Herbst fasste sie sich ein Herz («nicht zuletzt darum, weil weder ich noch Merlina jünger werden») und schickte die Anmeldung ab. Beigelegt hatte sie ein kurzes Begleitschreiben mit folgendem Wortlaut: «Hier kommt die Anmeldung von zwei Exoten – mir, einer behinderten Teilnehmerin, und Merlina, einer Appenzeller Sennenhündin, ja auch nicht unbedingt eine Rasse, die man auf Hundesportplätzen häufig antrifft.» An der Meisterschaft gab es für das Team viele Sympathien, dementsprechend Applaus und eine Klassierung im Mittelfeld. «Das Gegenstandsrevier ging Stadtpräsident François Scheidegger überreicht Renate Carigiet das Diplom für die sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres. ZVG

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Besuchen Sie uns an der GREGA in der Halle 3 Stand 305


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Fortsetzung von Seite 34 zwar völlig bachab, aber im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden», sagt Renate Carigiet im Rückblick. Ganz besonders liegt der Hündin dabei die sogenannte Nasenarbeit, die Fährte. Für dieses Fach gibt es zusätzliche, spezielle Sportprüfungen. Auch dort war Renate Carigiet mehrmals im Teilnehmerfeld dabei. Insgesamt neun Prüfungen haben die beiden abgelegt - vier in der Einsteigerklasse , zwei in der Klasse 2 und drei in der Klasse 3. «Auf die erreichte Auszeichnung in der Klasse 3 bin ich besonders stolz, weil eine solche Fährte von rund 1800 Schritten für mich als Gehbehinderte natürlich eine echte Herausforderung darstellt.»

«Agility hält körperlich und geistig fit» Renate Carigiet mag Herausforderungen – ohne Zweifel. So blickte sie bereits vor Jahren interessiert auf die wachsende Agility-Szene. Agility, das ist jener Hundesport, bei dem Mensch und Hund gemeinsam einen Hindernisparcours möglichst schnell und ohne Fehler absolvieren. «Einen Trainingsplatz in einem Verein zu erhalten, war damals aber schwierig, weil die Nachfrage sehr gross und das Angebot nur klein war.» 2005 wurde der Para-Agility-Club Schweiz gegründet, und als Merlina anderthalb Jahre alt war, begann Renate Carigiet dort mit dem Anlernen der Hindernisse. «Eigentlich hatte ich vor, Agility nur plauscheshalber, als Ausgleich zum Begleithundesport, zu betreiben.» Doch es kam anders: Seit

Renate Carigiet und Merlina kurz nach dem Start der Fährte an der letztjährigen Schweizer Meisterschaft.

UKK

2010 startete das Team jedes Jahr am Para Agility World Cup, einer speziellen Agility-Weltmeisterschaft für Menschen mit Handicap. Bei der letztjährigen Austragung in Ungarn holte Renate Carigiet mit ihrer Merlina in der Kategorie der «stark Gehbehinderten» die Silbermedaille. «Mir gefällt am Agility-Sport, dass der Hund rennen kann, aber trotzdem auf meine Körpersprache achten muss. Für mich ist es, abgesehen davon, ein gutes Körpertraining, weil ich versuchen muss, meine Bewegungen zu kontrollieren.» Heute ist Renate Carigiet Kassierin im Para-Agility-Club Schweiz, Vizepräsidentin im Kynologischen Verein Grenchen, wo sie mit Merlina das BegleithundeTraining absolviert, und Vorstandsmitglied im Rasseclub der Appenzeller Sennenhunde. Apro-

Para-Agility-Club Schweiz (PACS) Der 2005 gegründete Para-Agility-Club Schweiz hat zum Ziel, handicapierten Menschen und ihren Hunden Agility-Trainingsmöglichkeiten anzubieten und sie in dieser Sportart auszubilden. Dabei gibt es sowohl Plausch- als auch Wettkampfgruppen. Trainiert wird hauptsächlich in speziellen Agility-Trainingshallen, da insbesondere Personen im Rollstuhl auf einen gut befahrbaren Boden angewiesen sind. An den Wettkämpfen werden

die Teilnehmer anhand ihres Handicaps in Kategorien eingeteilt. Das liest sich dann etwa so: Elektrischer Rollstuhl, Rollstuhl ohne Antrieb, Behinderung am Oberkörper einschliesslich Sehkraft, Behinderung an den Beinen, Gehhilfen notwendig. Der Para-Agility-Club zählt heute 40 Mitglieder und ist seit 2013 Mitglied der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG). Mehr Informationen unter www.para-agility.ch. (UKK)

Ein Herz und eine Seele: Renate Carigiet und Merlina.

pos: Warum eigentlich ein Appenzeller Sennenhund? Ich wollte immer einen kurzhaarigen, mittelgrossen, temperamentvollen und pfiffigen Hund. Der Appenzeller bietet all das, er ist ein echter Allrounder und darum für praktisch alle Hundesportarten zu begeis-

tern.» Renate Carigiet überlegt und fügt mit einem Schmunzeln an: «Das hat aber auch den Nachteil, dass es ihn schnell mal langweilt, wenn man immer nach Schema F trainiert.» Merlina wird sie also auch weiterhin geistig und körperlich in Schwung halten.


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Mai 2014

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Innovationen für noch mehr Schlafkomfort Zu Frühlingsbeginn lanciert roviva die neuste Generation ihrer hochwertigen Matratzen und Schlafsysteme Ziel des Schweizer Schlafspezialisten mit über 265 Jahren Erfahrung und Knowhow ist es, die Eigenschaften eines guten Schlafsystems zu perfektionieren. Matratze wie auch Unterfederung müssen den Schläfer resp. seinen Körper entlasten und stützen, ihm das bestmögliche Schlafumfeld mit ausgeglichenem Schlafklima und hygienischer Frische bieten. «Airvent» heisst das Zauberwort für noch besseren Schlaf. Bei den drei neuen roviva-Schlafsystemen «dream-away», «papillon» und «feelingpur» bringt die innovative Airvent­Technologie spürbaren Mehrwert für den Schläfer. Dabei werden die einzelnen Matratzenkomponenten, ob Bezugsstoff, Polsterauflagen oder einzelne Kernschichten, flächendeckend und zonenabhängig perforiert. Bis 6000 vertikale Entlüftungsstifte pro Quadratmeter weisen die Matratzenschäume aus. Die natürlichen Polsterauflagen sind aufwendig tausendfach geschlitzt. Diese einzigartige Perforation ermöglicht einerseits, dass die Materialien noch punktelastischer und anschmiegsamer sind und andererseits, dass die Luft noch einfacher durch die Matratze hindurch zirkulieren kann. Die während der Nacht abgegebene Wärme und Feuchtigkeit (bis ca. 6 dl Feuchtigkeitsabgabe über die Hautoberfläche und Atmung) kann so vom Körper einfach wegtransportiert und neue frische Luft hinzugeführt werden. Die Schlafsysteme «dream-away», «papillon» und «feelingpur» beste-

AUF EINEN BLICK

«Airvent» (im Bild das Schlafsystem «Papillon» sorgt für ein ausgeglichenes Schlafklima.

chen zudem durch ihre natürlichen Polsterauflagen wie Schweizer Schafschurwolle , Tussah-Seide und Babykamelhaar, die das Schlafklima zusätzlich regulieren und einen wohligen Kuscheleffekt bieten. Die perfekte Unterstützung garantiert der auf die jeweilige Matratze abgestimmte Systemrahmen. Dieser gibt der Wirbelsäule den nötigten Halt und die gewünschte Stütze in jeder Schlafposition, ob auf der Seite, dem Rücken oder auf dem Bauch. Die neuen roviva Schlafsysteme schenken einen unvergleichlichen, erholsamen Schlaf für alle Sinne. Schlafen ist sinnlich. Spüren Sie den Unterschied. (ZVG)

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Natur pur: Die natürlichen Polsterauflagen.


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Grenchner Stadt-Anzeiger 21/2014 -Beilage Treffpunkt Grenchen

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