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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. März 2012 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Region

Ohne Üben geht gar nichts

Der Jodlerklub Bärgmätteli sang unter der Leitung von Ernst Hasler.

Foto: ZVG

Viele Erstklässler haben sich am letzten Samstag wieder in den Staufner Primarschulhäusern eingefunden, um sich von den Musikschullehrkräften über die Instrumente orientieren zu lassen, die an der Musikschule unterrichtet werden. Zwei Stunden lang konnten die Schülerinnen und Schüler Instrumente ausprobieren und Fragen dazu stellen.

Der Jodlerklub Bärgmätteli lud zum gemütlichen Jodlerabend O D er Jodlerabend des Jodlerklubs Bärgmätteli Schafisheim wurde mit dem Lied «Nah de Bärge» eröffnet, das vom ehemaligen langjährigen Dirigenten Ernst Schweizer neu gesetzt wurde. Mit den darauffolgenden Liedern ergab sich eine bunte Mischung aus heimatlichen Themen. Angefangen beim Wandern in der Alpenwelt, vom Heimweh nach eben dieser, von Müetis Rat zur Liebe, vom Jutzen beim Steinmanndli bis zum Gewitter. Zwei der erstmals gesungenen Lieder, gespendet von Marie und Hans Winzenried und Vreni und Otto Schildknecht, stellten hohe Anforderungen an den Klub. Mit zwei Jodlerinnen und zehn Chormitgliedern entspricht der Klub doch eher einem Jodeldoppelquartett. Da wurde von jeder Stimme der volle Einsatz

verlangt. Auch wenns nicht immer tönte, wie man sich das erwünschte, das Gesamtergebnis liess doch zufriedene Gesichter auf der Bühne sowie im Saal zurück. Darum durfte der Präsident Walter Merz mit voller Überzeugung einen grossen und speziellen Dank an den amtierenden Dirigenten Ernst Hasler richten, ist es doch eine grosse Kunst und braucht starke Nerven, einen derart kleinen Klub zur Harmonie zu bringen. Mit gelungenen und träfen Müsterli leitete der Präsident durch den Abend, der nach der Pause durch ein turbulentes Theater abgerundet wurde. Begleitet von vielen Lachern ging das Theater locker über die Bühne, gespielt von einem Team, das das Publikum gekonnt von Pointe zu Pointe führte. (Eing.)

SCHAFISHEIM Gabriela Bremgartner ist neue Leiterin Finanzen Die heutige Stelleninhaberin, Sandra Kasper, sieht Mutterfreuden entgegen. Sie wird ab Ende April 2012 Mutterschaftsurlaub beziehen und anschliessend weiterhin mit 20 Prozent auf der Gemeinde angestellt bleiben. Für die frei werdende Stelle (80%-Pensum) hat der Gemeinderat auf den 1. April 2012 Gabriela Bremgartner, wohnhaft in Eich LU, als Leiterin Finanzen gewählt.

Manuel Bruder, neu verantwortlich für die Bildung Das Departement Bildung, Kultur und Sport hat – aufgrund des vorgelegten Gesuches – für die Gemeindekanzlei das Recht zur Bildung in beruflicher Praxis im Lehrberuf Kauffrau/Kaufmann EFZ, Branche Öffentliche Verwaltung, neu geregelt. Aus diesem Grunde ist für die Bildung in Schafisheim ab sofort Manuel Bruder, Gemeindeschreiber-Stellvertreter, verantwortlich. (bl)

HINWEIS Frauenmorgen zum Thema «Jahreswechsel – Wechseljahre» Die Reformierte Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil führt am Samstag, 17. März, 9–11 Uhr, im Länzihuus in Suhr einen Frauenmorgen durch (mit Kinderbetreuung). Wie der Jahreswechsel gehören die «Wechseljahre» zum Lebensrhythmus und kommen auf die Frauen zu, ob sie es wollen oder nicht. Die Referentin Elisabeth Kemmler ist Einzel-, Paar- und Familienberaterin und gibt Hinweise, wie diese Herausforderung bewältigt werden kann. Sie war bis 2010 verantwortlich für Psychologie und Seelsorge am TDS in Aarau. Sie ist verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern und hat zehn Enkelkinder.

INSERAT

Ökumenischer Suppentag in Rupperswil Am Samstag, 17. März 2012 , führt die Reformierte Kirchgemeinde im Kirchgemeindehaus Rupperswil einen ökumenischen Suppentag durch. Ab 11.45 Uhr wird eine köstliche Suppe serviert, und auch ein kleines Dessert gehört dazu. Um 11 Uhr stellt Frau Stellamaris Mulaeh von Fastenopfer das Projekt «Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger» vor. Musikalisch umrahmt wird der Anlass vom Chor «openHeart». Die Leitung hat Doris Stahel, an der Perkussion ist Lukas Briner zu hören. Der Suppentag bietet Gelegenheit, sich mit Hunger leidenden Menschen solidarisch zu zeigen.

Pia Weber

b schon ein bestimmtes Instrument ins Auge gefasst worden war oder einfach einmal das ganze Angebot geprüft werden sollte, die Musikschullehrkräfte halfen den Schülern dabei, ein geeignetes Instrument zu finden, sofern sie nicht schon wussten, was sie lernen wollen. Ob Klavier, Flöte, Violine, Trompete, Oboe, Schlagzeug oder was auch immer, die verschiedensten Instrumente durften in die Hände genommen und ausprobiert werden. Da und dort existieren sogar Instrumente, die speziell für kleine Kinderhände und kurze Kinderarme angefertigt wurden. Ab und zu vernahmen die Besucher auch ein kleines Konzert, zum Beispiel aus dem Raum im obersten Stock, wo Barbara Graf und Robert Walker demonstrierten, wie schön Flöten und Oboen tönen können. «Es ist schön, dass

Der Erstklässler Nico Schurtenberger entlockt den Blechblasinstrumenten unter der Anleitung von Urs Erdin schon kräftige Töne. Foto: Pia Weber die Kinder nicht mehr wie früher einfach zuerst einmal Blockflöte lernen müssen», erklärte eine Mutter, deren Sohn den Blasinstrumenten auf Anhieb kraftvolle Töne entlockte. Aber wenn ein Kind sich freiwillig für Blockflöte entscheidet, spricht auch dieses Instrument für sich. Vor allem der Grössenunterschied zwischen der kleinsten, etwa 15 Zentimeter kurzen, und der grössten, 1 Meter und 80 Zentimeter langen, Blockflöte faszinierte die zukünftigen Musiker. Bei Klarinettenlehrerin Alexandra Birrer konnten auch die Erwachsenen einmal testen, wie schnell sie einem fremden Instrument einen Ton entlocken können. Sie hatte zudem Verstärkung in der 5.-Klässlerin Ma-

OTHMARSINGEN Zertifikat für die Lieferung von Naturstrom Die Einwohnergemeinde Othmarsingen fördert die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Seit 1. Oktober 2009 wird die Wasserversorgung und seit 1. April 2011 zusätzlich auch die öffentliche Beleuchtung mit dem Produkt «AEW Flussperle» betrieben. Wiederum stellte die AEW Energie AG der Gemeinde Othmarsingen das Zertifikat für die Lieferung von Naturstrom aus Schweizer Wasserkraftwerken für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2011 aus. Personalwesen Christian Boss, Aarau, hat als Finanzverwalter per 31. Mai 2012 gekündigt. Er steht seit 1. April 2005 im Dienst der Gemeinde Othmarsingen. Für ihn ist es an der Zeit, eine weitere Station in seinem Berufsleben anzutreten. Der Gemeinderat dankt ihm bereits heute für seinen sehr guten Einsatz. Die Stelle wurde zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. AEW Energie AG investiert in die Versorgungssicherheit Die AEW Energie AG investiert im Raum Wohlen–Dottikon 2,3 Mio. Franken in die Versorgungssicherheit. Das Vorhaben «Verkabelung und Verstärkung der 16-kV-Mittelspannungsleitung» begann Ende Februar 2012. Mit Abschluss der Massnahmen wird die 2,6 km

lange Betonmastenleitung aufgehoben. Die 16-kV-Mittelspannungsleitung Wohlen– Dottikon dient der Versorgung der Gemeinden nördlich von Wohlen bis nach Othmarsingen. Aufgrund der Leistungszunahme im Raum Dottikon muss die 1950 erbaute Betonmastenleitung im Bereich Othmarsingen / Hendschiken / Dottikon / Villmergen verstärkt werden. Ein weiterer Auslöser ist die geplante Renaturierung der Bünz im Bereich Ruchmatt-Chöchel-Rüti in Hendschiken, wo die Freileitung den neuen Gegebenheiten angepasst werden muss. Ende Februar 2012 haben die Tiefbauarbeiten für die Verlegung der Kabelschutzrohre begonnen. Diese erstrecken sich über die Gemeinden Dottikon und Hendschiken bis nach Othmarsingen. Für die Integration der bestehenden 16-kV-Anschlüsse werden zwei neue Stationen in der Gemeinde Hendschiken gebaut. Die Station im Quartier «Am Hägli» in Dottikon wird komplett erneuert. Mit gezielten Investitionen, im Rahmen der langfristigen Netzplanung, sichert die AEW Energie AG die zukünftige Energieversorgung nachhaltig. Voranschlag 2012 Der Voranschlag 2012 der Einwohnerund Ortsbürgergemeinde wurde durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres, Gemeindeinspektorat, geprüft und (NW) genehmigt.

rion Gilbert, welche seit 3 Jahren Klarinette spielt und zeigte, was man in dieser Zeit erreichen kann, wenn man fleissig lernt. «Eigenmotivation sehr wichtig», betont Gitarrenlehrer Juan Carlos Martinez. Er weiss, dass die Eltern zwar die Kinder zum Üben anhalten können, aber die Freude am Instrument darf nicht fehlen. «Du kannst noch so gut sein, am Ziel bist du nie», erklärte er. «Man kann immer noch besser werden. Ohne Üben geht nichts, auch die Gitarre erfordert täglich 10 bis 15 Minuten Zeit. Diese vielfältigen Informationen helfen nun hoffentlich bei der Entscheidung, das richtige Instrument spielen zu lernen und in Zukunft viel Freude damit zu haben.

STAUFEN Cornelia Zuckschwert in die Kulturkommission Staufen gewählt Mit sofortiger Wirkung hat der Gemeinderat auf Antrag der Kulturkommission Staufen Cornelia Zuckschwert als neues Mitglied in die Kulturkommission gewählt. Der Gemeinderat dankt Cornelia Zuckschwert für die Bereitschaft, in der Kulturkommission Staufen aktiv mitzuwirken und wünscht ihr viel Befriedigung und Erfolg mit ihrem neuen Amt. Baubewilligungen Ingrid Eng, Wiligraben 6, für Einbau eines Kamins (für Schwedenofen) ins bestehende Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 125 am Wiligraben 6. Martha Buchs-Bryner, Goffersbergweg 3, für einen Wintergarten zum bestehenden Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 823 am Goffersbergweg 3. Regula Rickenbach und Daniela Mustone, Sonnhaldeweg 7, für Photovoltaikanlage ins bestehende Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 1110 am Sonnhaldeweg 7. Christoph und Béatrice RemensbergerKuhn, Zopfgasse 13, für Einbau eines Kamins (für Schwedenofen) und Velounterstand zum bestehenden Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 141 an der Zopfgasse 13. Gallus und Helene Zahno-Stadelmann, Postgasse 10, für Kollektoren auf das bestehende Einfamilienhaus auf Parzelle (mba) Nr. 421 an der Postgasse 10.

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