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30. August 2012 | Nr. 35 | 73. Jahrgang

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DAS PORTRÄT

Der musische Architekt PERSÖNLICH Wenn er nicht gerade ein neues Projekt entwirft, kocht oder mit seiner Hündin Rona unterweg ist, nimmt Frank Schneider seinen Bass in die Hand und begleitet seine zwei Kollegen am Schwyzerörgeli . In seiner Jugend spielte er Cello und Bass - später mit seinem Schwager auch Jazz.

Stiftung Alterssiedlung Grenchen Alterszentrum Kastels

Kastelsfest im Alterszentrum Kastels Sonntag, 9. September 2012, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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rchitekt Frank Schneider ist 66 Jahre alt. Im besten Pensionsalter eigentlich. Der gross gewachsene Emmentaler mag sich aber noch lange nicht in den Lehnstuhl setzen. In Grenchen hat er sich nämlich vor einigen Wochen mit der Eröffnung der Überbauung «Zuhause am Girardplatz» einen grossen Traum erfüllt. «Das ist zweifellos ein Höhepunkt in meiner Karriere als Architekt». Im aargauischen Menziken am Hallwilersee ist ein ähnliches Projekt geplant und steht vor der Realisierungsphase. Frank Schneider sieht man fast täglich in der Uhrenstadt. Er geht regelmässig in der Überbauung am Girardplatz ein und aus; spricht mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und sorgt dafür, dass allfällige Mängel sofort behoben werden.

Frank Schneider spielt Schwyzerörgerli, Cello und Bass. Er ist ein leidenschaftlicher, erfolgreicher Architekt und auch ein Feinschmecker. Am liebsten kocht er selbst. (Bild: Familienarchiv)

Der Architekt, der seit 1976 ein eigenes Büro führt, ist auch noch für den Bau des neuen Produktions- und Betriebsgebäude der W. Siegrist AG an der Lebernstrasse verantwortlich.

• Reichhaltiges Brunch-Buffet von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr (Anmeldung bis 7. 9. erwünscht) • Grillstand ab 11.15 Uhr • Kuchenbuffet ab 13.00 Uhr • Unterhaltung mit den Clowninnen Lolitta und Masacha • Zauberkünstler Florian • Hüpfburg und Schminken für Kinder • Goldwaschen • Marktstand mit Selbstgemachtem von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern • Cocktailbar mit Angela und Stefanie • Unterhaltung mit Stefan Roos von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat den engagierten Baufachmann besucht und Einblick in sein wunderschönes Heim im bernischen Baggwil erhalten.

Stiftung Alterssiedlung Grenchen Alterszentrum Kastels Kastelsstrasse 31, 2540 Grenchen Tel. 032 654 05 00, Fax 032 654 05 01 azkastels@azgrenchen.ch


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Veranstaltungen

Donnerstag, 30. August 2012 | Nr. 35

Spitex-Verein Bettlach

Samstag, 1. 9. 2012, Nationaler Spitex-Tag Der Spitex-Verein Bettlach offeriert allen Interessierten zwischen 8.00 und 11.00 Uhr ein kleines Zmorge auf dem Dorfplatz (neben der Bäckerei Gutmann). Beim gemütlichen Zusammensein stellen wir Ihnen gerne unser Dienstleistungsangebot vor, beantworten Ihre Fragen und sind gespannt auf Ihre Wünsche und Anregungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Vorstand Spitex-Verein Bettlach

in Obergerlafingen Wir klären für Sie ……….

Besuchstag Samstag, 1. September 2012 / Tag der offenen Tür 10.00 bis 16.00 Uhr Seit 40 Jahren geklärtes Abwasser Vor 49 Jahren Gründung des Verbandes Wir freuen uns, mit Ihnen zu feiern. • Besichtigung der modernen Anlage mit geführten Rundgängen • Mikroskopieren von Belebtschlamm mit dem Mikroskop und Bildschirm der Firma Ryf AG, Grenchen • «Grenchners Trinkwasserversorgung» präsentiert durch die SWG • Unterhaltung: Roger Liebi mit Örgeliträmpers • Gratis-Festwirtschaft mit Grenchner Bier im Festzelt • Gratisbeförderung mit Linienbus der BGU Linie 23 Linie 33 Linie 23 (Fichtenweg–Bahnhof Süd–Flughafen, wird bis ARA verlängert ab 9.18 bis 16.30 Uhr) Linie 33 (Büren–Arch–Grenchen) mit prov. Haltestelle ARA ab 8.55 bis 16.15 Uhr • Parkplätze in der Nähe der ARA (signalisiert) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. ara regio grenchen, Archstrasse 68, 2540 Grenchen (Nähe Ausfahrt Autobahn 5)

Mehrzweckhalle Sonntag 2. September 2012 9.00 bis 16.00 Uhr Über 50 Aussteller präsentieren ihre Ware Es lohnt sich vorbeizukommen, es findet sich für jedermann – Sammler oder Schnäppchenjäger – etwas. Kleines Selbstbedienungs-Bistro ist ebenfalls vorhanden.


Amtliche / Kirche

Nr. 35 | Donnerstag, 30. August 2012

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Eterna S.A., Uhrenfabrik Schützengasse 46, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Garten-Neugestaltung Bauplatz: Schützengasse 46 / GB-Nr. 7045 Planverfasser: Schneider AG, Gartenbau-Architektur Schützengasse 64, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 13. 9. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Vigier Beton Kies Seeland Jura AG/SA Bahnhofstrasse 27, 3250 Lyss Bauvorhaben: Radwaschanlage Steinbruch Firsi AusnahmeGeringfügige Abweichung des gesuch: rechtsgültigen Gestaltungsplanes Unterschreitung des Waldabstandes/ Rodung Bauplatz: Allerheiligenstrasse 251 / GB-Nr. 6461 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 13. 9. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen.

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

Ökumenischer Gottesdienst

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 2. September 11.15 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in Staad. Roman Wermuth, Klaus Wloemer und Pfarrerin Kornelia Fritz. Mitwirkung des Bläserquartetts Brass Partout. Anschliessend Apéro und Grillieren (siehe separates Inserat).

mit Roman Wermuth, Klaus Wloemer und Pfarrerin Kornelia Fritz.

Markuskirche Bettlach Sonntag, 2. September 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst auf dem Bauernhof der Familie Affolter, Bachstr. 33. Susi Günter-Lutz, Gemeindeleiterin, und Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro.

Sonntag, 2. September, 11.15 Uhr, Kapelle Staad Mitwirkung des Bläserquartetts Brass Partout. Danach Apéro bei der Kapelle. Anschliessend besteht die Möglichkeit, sein Bratgut zu grillieren. Busfahrplan für die Hinfahrt: 10.45 Uhr Bahnhof SBB Süd 10.46 Uhr Howeg 10.47 Uhr Niklaus-Wengi-Strasse 10.48 Uhr Florastrasse 10.49 Uhr Bucheggstrasse 10.50 Uhr Schlachthausstrasse 10.51 Uhr Eschenrain 10.52 Uhr Lingerizstrasse 4 10.53 Uhr Lingerizstrasse 61 10.54 Uhr Lingerizstrasse 91

10.55 Uhr Karl-Mathy-Strasse 10.56 Uhr Simplonstrasse 10.57 Uhr Friedhof 10.58 Uhr Reithalle 10.59 Uhr Veilchenstrasse 11.00 Uhr Halden 11.01 Uhr Schmelzi 11.02 Uhr Alpenstrasse 11.03 Uhr Alpenstrasse 80 11.05 Uhr Altersheim Kastels 11.15 Uhr Staad Retourfahrt nach Absprache!

Gesuchsteller:

Gesuchsteller:

Amt für Umwelt, Werkhofstrasse 5 4509 Solothurn Bauvorhaben: Versetzen Orientierungstafel AusnahmeAusnahmebewilligung nach Art. 24 RPG, gesuch: innerhalb der Juraschutzzone Bauplatz: Hochschwang-Ängloch / GB-Nr. 4000 Planverfasser: Forstamt der Bürgergemeinde Grenchen Kirchstrasse 43, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 13. 9. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

German und Romilda Meyer-Strahm Rebgasse 54, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Fensterausbruch Bauplatz: Rebgasse 54 / GB-Nr. 5554 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 13. 9. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 30. August 2012

Baudirektion Grenchen

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 1. September 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 2. September 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. 11.15 Uhr Ökumenischer ErntedankGottesdienst in der Kapelle Staad. Anschliessend Apéro. 19.30 Uhr Adoray. Lobpreis für junge Christen in der Taufkapelle. Dienstag, 4. September 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der Josefskapelle. Mittwoch, 5. September 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 6. September 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. Herz-Jesu-Freitag, 7. September 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 2. September 11.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Pfr. Dr. K. Wloemer in der Kapelle in Staad GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 4. September 20.00 Uhr Gottesdienst EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 2. September 19.00 Uhr Abendgottesdienst

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Grenchen

Nr. 35 | Donnerstag, 30. August 2012

66 Jahre und kein bisschen müde GRENCHEN/BAGGWIL Der Berner Architekt Frank Schneider lacht auf die Frage, ob er Grenchen vor seinem Engagement für die Überbauung «Zuhause am Girardplatz» gekannt habe. «Nein, habe ich nicht. Aber in der vergleichsweise kurzen Zeit habe ich hier ganz tolle Menschen kennen- und schätzen gelernt.» JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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örsterweg 24, 3267 Baggwil. So lautet die Beschreibung des Zuhause von Frank Schneider. Das GPS kenne den Weg, verspricht er. In der Tat. Das GPS führt uns direkt vors Haus. Vor ein stattliches «Heimet», ein umgebautes Bauernhaus. Idyllisch die Umgebung: Viel Wald, kein Verkehr, schönste Aussicht auf den Jurasüdfuss. Freudiges Bellen von Hündin Rona. «Sie freut sich immer wenn Gäste kommen», schmunzelt Schneider. Aus dem Haus kommt auch Frau Lisa. Eine gebürtige Dänin. «Sie ist die allerbeste Ehefrau der Welt», sagt der Hausherr. Man darf ihm glauben. Er ist mit ihr sage und schreibe 42 Jahre verheiratet. Zwischenzeitlich sind die Beiden auch dreifache Grosseltern. Der jüngste Spross entstammt von Tochter Caja, die mit ihrem Mann Dominique unter dem gleichen Dach lebt. Sohn Moritz ist Komponist und komponierte unter anderem das Musical «Dällebach Kari», das 2010 auf der Thunersee-Seebühne mit grossem Erfolg aufgeführt wurde und ab September im Ewigi Liebi-Theater in Bern wieder aufgeführt wird. Nun schreibt er am nächsten Musical - auch für die Thunersee-Bühne. 2013 steht «Der Besuch der alten Dame» von Friedrich Dürrenmatt auf dem Programm.

Viel Liebe zum Detail Das grosse Bauernhaus präsentiert sich auch im Interieur als wahrliches

Frank Schneider geniesst ein Glas Wein in der Vinoteca - eine der vielen Serviceleistungen in der neuen Überbauung «Zuhause am Girardplatz».

noch auf der Höhe. Mehrmals in der Woche steigt er in Begleitung seiner Frau Lisa auf den «Chutzeturm» am Frienisberg und erklimmt dabei jeweils 234 Stufen. Täglich gehen sie zusammen mit ihrer Hündin Rona auf lange Streifzüge durch den weitläufigen Frienisbergwald. Und ebenfalls fast regelmässig zieht es ihn in seine ursprüngliche Heimat, dem Emmental. Er stammt aus Grosshöchstetten. Im Emmental holt er gerne Käse, im Emmental klopft er mit alten Freunden einen Jass. Seine grosse Leidenschaft in der Freizeit ist aber das Kochen. Er kocht nach Gespür und nach seinem Geschmack. «Die Kochbücher liegen bei mir auf dem Nachttisch». Inspiriert wird er auf heimischen und auch ausländischen Märkten. In Marokko kaufte er schon schöne Gewürze, die später in der heimischen Küche Verwendung fanden. Seine Mutter und die Köchin zu Hause hätten ihm die Kunst des Kochens gelernt, sagt er. Für ihn ist Kochen wie Meditation. Erholung. Ein Lieblingsgericht kann und will er nicht nennen. «Ich finde das am besten was ich gerade koche.» ●

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Bijoux. Hier spürt man viel Liebe zum Detail. Diese positive Eigenschaft pflegt Frank Schneider auch in seinem Beruf als Architekt und ständiger Begleiter eines Neubaus. Nach der Matura studierte er an der ETH Zürich Architekt und absolvierte anschliessend diverse Praktika. Unter anderem im deutschen Heidelberg. Er habe sich sicher gefühlt in seinem Metier und machte sich relativ schnell selbständig. Das war 1976. Nach einem kurzen vierjährigen Abstecher im zürcherischen Fällanden schlug Schneider mit Frau und Kindern seine Zelte in Baggwil auf dem Frienisberg auf. Das alte Bauernhaus habe er seither laufend aus- und umgebaut. Bis 18 Mitarbeitende gingen im angebauten Architekturbüro-Trakt zeitweise ein und aus. Die Know House AG, so

der Firmenname, war vor allem auf den Wohnungsbau spezialisiert.

Zukunftsgerichtet Zwischenzeitlich beschränkt sich der erfolgreiche Bauentwickler auf Aufträge, die er entwirft und bis und mit dem Vorprojekt bearbeitet. Die Ausführungsplanung wird dann meist von seinem Nachfolge-Architekturbüro weiterbearbeitet. Sein neuster Wurf ist eine Überbauung im aargauischen Menziken. Sie basiert auf dem gleichen Konzept wie das «Zuhause am Girardplatz». Auf dieses zukunftsgerichtete Seniorenresidenz-Prinzip kam Frank Schneider schon früher. Durch Zufall. Er sei bei einem Projekt in Schönbühl von der einheimischen Spitex angefragt worden, ob man den Mahlzeiten- und Pflegedienst nicht

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

Lieber ein Bier als ein Cüpli Die Brauerei im Keller an der Solothurnstrasse 10, ehemals Molkerei Lötscher, ist ausgerichtet auf eine Bierproduktion von 30 000 Litern pro Jahr. «Die Produktion wächst ständig. Ich hätte Platz für einen Jahresumsatz von 40 000 Litern, wenn ich grössere Tanks in den Kühlraum stellen würde», verrät Lötscher. Im Kühlraum riecht es nach Gas. Darin stehen sechs 500-LiterTanks, voll mit Bier. Dieses füllt Löt-

koordinieren und in eine gemischte Wohn-/Alterssiedlung integrieren könne. Das brachte Schneider auf die Idee, zu zwei weiteren Projekten in Aarberg sowie Schüpfen und letztlich auf die im Juni dieses Jahres eingeweihte Überbauung in Grenchen. Mit einem guten Serviceangebot, das genutzt werden kann aber nicht bezogen werden muss: Mahlzeitendienst, Wäscherei, Autovermietung, Wohnungsreinigung, Restaruant, Vinoteca, Fitness, Wellness. Die Spitex Grenchen hat zudem ihren Stützpunkt in der Residenz am Girardplatz.

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In den Brautanks produzierte Toni Lötscher bis 2004 Joghurt.

scher in 20-Liter-Keg oder Halbliterflaschen ab. Alles passiert von Hand. Sogar das Etikettieren. «Die Etikette mit David und Venus, gemalt vom Bieler Künstler Pavel Schmidt, hat mir die Tore zur Kunstszene geöffnet», sagt Toni Lötscher. An Ausstellungen, Vernissagen und selbst an der Baselworld bemerkt er, dass Bier die Leute geselliger macht als ein Cüpli. Ein Cüpli ist freilich eleganter, doch Bier mache lockerer. Genau für diesen Zweck hat Toni Lötscher den Gewölbekeller neben der Brauerei von Dienstag- bis Freitagabend und am Samstagmorgen geöffnet, mit 16 Sitzplätzen und ein paar Plätzen an der Bar. Das ist zwar gemütlich, aber nicht für grössere Gruppen geeignet. Doch Toni Lötscher brütet eine Idee.

Die Frist läuft bis Ende Jahr Lydia Lötscher, Lötschers Ehefrau, gehört das Gebäude nebenan, wo im Erdgeschoss die Gränchner Musigbar eingerichtet war. Die Bar wurde in eine andere Lokalität verlegt. Die Bausubstanz ist nicht ausgelegt für Konzerte. Ausserdem sind die Wohnungen in den oberen Geschossen vermietet. In diesen Tagen wird das Gerüst entfernt, die Fassade ist neu gestrichen. Toni und Lydia Lötscher suchen einen Pächter für das Lokal im Erdgeschoss. Ob das eine Tanzschule, ein Coiffeursalon oder ein Restaurant ist, spielt keine Rolle. Lötscher setzt sich eine Frist bis Ende Jahr. «Wenn das Lokal Ende Jahr nicht vermietet ist, kann ich mir vorstellen, darin selber ein Restaurant einzurichten und besondere Events zu veranstalten», so Lötscher.

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Bis jetzt verkauft sich sein Bier ganz gut. Er könnte sich vorstellen, mehr mit Vereinen zusammenzuarbeiten, wie jetzt mit dem Feuerwehrverein für das Badifest - bei dem übrigens Feldschlösschen zu den Sponsoren gehörte - und dennoch 220 Liter Granicum über den Tresen gingen. Ein Pluspunkt ist neben dem Genussfaktor und der Wertschöpfung, die in der Region bleibt, auch der ökologische Aspekt. «Warum ein Bier trinken, das durch die ganze Schweiz gekarrt wurde, wenn man eins aus Grenchen haben kann?» sagt Lötscher, «Denk global, trink lokal», ist seit Beginn sein unverkennbarer Slogan. Seine Kunden kommen aus dem Raum Biel bis Solothurn. Das Einzugsgebiet ist grösser als zu den Zeiten der Molkerei. «Da kamen Grenchner und höchstens Kunden aus den Nachbarsgemeinden.»

Bei Vereinen ist Potenzial vorhanden

Architektur: Die Formensprache ist einfacher geworden. Es wird heute mit klaren Formen und Farben gearbeitet. Im Einfachen steckt für mich die Faszination des Bauens - das Ganze muss stimmen, muss authentisch und massstäblich sein. Termintreue beim Bauen: Ein gutes Baumanagement hat drei Dinge im Griff: Kosten, Termine und Qualität. Um diese drei wichtigen Aspekte berücksichtigen zu können braucht es Leute mit wachem Geist, also eine gute Bauführung. Und letztlich ist zu sagen: Eine Bauverzögerung kann auch eintreten, wenn das Geld zu den Handwerkern nicht mehr fliesst. Dann haben sie auch keine Lust mehr ihre Arbeit zu machen...

Dass es Fondue-Abende geben wird, ist anzunehmen; Fondue ist schon jetzt gefragt und auf Bestellung zu haben. «Es gibt viele Kunden, die mich ermuntern, das Lokal selber zu eröffnen.». Doch wenn er etwas tut, muss es gut sein und wie das so ist, in den Köpfen ist so mancher Plan ein schöner, aber die Umsetzung ist Knochenarbeit. Lötscher ist voller Tatendrang und ein Schmunzeln zieht über seine Lippen, doch auch er wird nicht jünger. Der Gedanke, mit 60 Jahren ein Geschäft aufzuziehen, das man weitergeben könnte, wenn es gut läuft, dieser Gedanke bringt Toni Lötscher wieder auf den Boden der Realität. «Kommt Zeit, kommt Rat», meint er.

Man spürt wie dieser Mann noch vor Energie sprüht. Deshalb will er sich auch nicht aufs Altenteil zurückziehen. Denn auch physisch ist er

Kochen ist seine grosse Leidenschaft

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GRENCHEN Welcher Grenchner hat noch kein Granicum getrunken? Am Badifest letztes Wochenende gab es eine weitere Gelegenheit, bei der Feuerwehr floss unter anderem dieses Bier aus dem Zapfhahn. Solche Zusammenarbeit schätzt Toni Lötscher, der Meister des Gerstensafts. Auch für das Gebäude neben der Brauerei verrät er seine Pläne.

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FRANK SCHNEIDER ZU...

Grenchner Brauer schmiedet Pläne

uf den ersten Blick gibt es Granicum hell und dunkel. Toni Lötscher hängt die anderen Biere nicht an die grosse Glocke. Neben dem Hellen und dem Dunklen produziert er zeitweise ein Rauchbier, gebraut mit geräuchertem Malz, ein Weissbier für das Oktoberfest, auf die Kürbisnacht hin ein Kürbisbier… Auf Wunsch braut er nach speziellen Rezepten, zum Beispiel mit den Bettlacher Bierfreunden zusammen das Bettle-Bier.

NEWS

BETTLACH

Zähnteschür-Fest Morgen Freitag und am Samstag findet in Bettlach das traditionelle ZähnteschürFest statt. Kulinarik und Unterhaltung sind dabei gross geschrieben: In der Trattoria werden Penne und Spaghetti serviert; in der Zähnte-Beiz gibt es Grilladen und Pommes. Für Ramba-Zamba sorgt wie alle Jahre der Strassenhockey-Club im Strosse-Pub, das morgen Freitag bereits ab 16 Uhr geöffnet ist. Das Zähnteschür-Fest steht unter der Leitung des Bettle-Vereins. Das Comitato genitori italiani, das Cracy Label, der Strassenhockey-Club und der TV Bettlach sind die Beizlibetreiber. Die Musikgesellschaft, die Krachwanzä und die einheimische Blaskapelle sorgen für den musikalischen Tupfer. Am Samstag starten Bettlacher Kinder am Raiffeisen-Kinderlauf.

GRENCHEN

GVG-Cüpli-Samstag 17 Zentrumsgeschäfte des Gewerbeverbands Grenchen (GVG) laden zum 3. Cüpli-Samstag in ihren Lokalitäten. Dabei bieten verschiedene Geschäfte auch spezielle Tagesaktionen an.


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Diverses

Donnerstag, 30. August 2012 | Nr. 35

alt & jung

Vom Segen einer Agenda

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ine Agenda ist aus dem modernen Leben kaum mehr wegzudenken. Allerdings muss man... - aber das will ich ihnen gerade erzählen. Diese Woche waren wir bei Kurt zum Essen eingeladen. Ende vergangener Woche also einen kurzen Blick in die Agenda Montag. Und so standen wir am Montag punkt 19 Uhr vor Kurts Tür. Als Kurt in kurzen Sporthosen und einem T-Shirt öffnete, schaute er verdutzt: «Eigentlich haben wir für Dienstag abgemacht», meinte er, «meine Frau ist nicht zu Hause». Doch Kurt wäre nicht Kurt, hätte er anders gehandelt: Kurzerhand wurden wir zu einem Apéro eingeladen, und auch Toni staunte nicht schlecht, als bereits zwei am Tisch sassen, als er bei Kurt eintraf. Schliesslich war er eigentlich am Montag zum Apéro bei Kurt geladen. Kurz gesagt, es wurde ein wunderbarer Abend und wir kamen relativ spät nach Hause und ein Vergleich mit meiner Agenda und derjenigen meiner Frau zeigte, ich hatte mich geirrt. Tags darauf klingelten wir wieder um 19 Uhr bei Kurt. Diesmal war alles perfekt, ein tolles Nachtessen, angeregte Gespräche, schöner Wein um zur Vorspeise Pilze auf Toast, die Toni tags zuvor gefunden hatte. Mitten in diesem wunderbaren Nachtessen - ich machte gerade eine Zigarettenpause im Garten - vibrierte mein Natel. Es war mein Freund Markus. «Männerabend vergessen?» - schrieb er. Schnell ein Blick in die Agenda: Den Männerabend hatte ich für Mittwoch eingetragen. Wie gesagt: Agenden sind aus dem modernen Leben kaum mehr wegzudenken. Allerdings muss man...

Paul-Georg Meister

Wir gratulieren

Yannik Tüscher

Er hat seine Lehrabschlussprüfung als Maler erfolgreich abgeschlossen. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Berufsweg. Zumbach InnoBau AG Mühlestrasse 9, 2540 Grenchen

Herbst –Winter Annahme

Mo 3. September 9.00–11.00 Mo 3. September 13.30–14.30

Vorverkauf für Lieferantinnen Mi 5. September 13.30–14.30 Verkauf Mi 5. September 14.30–18.30 Kaffeestube offen ab 13.30 Uhr Rückgabe Do 6. September 13.30–14.00 Annahme und Verkauf von KINDERkleidern bis und mit Grösse 164. Es werden pro Kunde 2 IKEA-Taschen angenommen. Die Artikel müssen wie folgt etikettiert werden: Vorderseite

Rückseite

Etikettengrösse: min. 4/6 cm

Kundennummer in Rot

Kinderhütedienst für Helferinnen vorhanden! www.kkbgrenchen.ch Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau S. Caracciolo 079 656 57 91.

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 Mail: abo@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Sabine Schmid, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.grenchnerstadtanzeiger.ch mm sw CHF -.77 / mm farbig CHF 1.20 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 22 120 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Grenchen

Nr. 35 | Donnerstag, 30. August 2012

Bescheiden, interessiert, intelligent GRENCHEN/LANGENDORF In Grenchen kennt man Dr. Hans Kaufmann als introvertierten und wissensbegierigen Autor, Sammler und «Chappeli-Tüfel»-Träger. Am 13. Juli feierte er seinen 84 Jahre Geburtstag. Ein Porträt.

cken, welche er an Freunde und drei regionale Bibliotheken verschenkte. Dieses Hobby übte er bis 2006 aus. Irgendwann sei Schluss gewesen. Die doch intensive Arbeit eines Imkers wurde ihm zunehmend zu viel, weil seine Sehkraft immer mehr abnahm. Seiner Sammelleidenschaft für die vielen kleinen Wunder dieser Welt tat dies indes keinen Abbruch. Er begibt sich ständig auf die Suche nach Verschwundenem, Verlorenem und Fehlendem. Er sammelt Geschichten, Informationen, Wissen und Fakten über Mineralien, Pflanzen, Tiere, Münzen, Briefmarken, Kunst und vieles mehr. «Es gibt nichts, was mich nicht interessiert.» Sein Augenmerk richtet sich auf Dinge, die früher wichtig waren und heute unnötig geworden sind. Er hofft, dass seine Schätze dereinst in einem Museum zu bewundern sind.

MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

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ür den 84jährigen ehemaligen Stadtarchivar und -bibliothekar von Grenchen ist die Zeit stehen geblieben. Noch heute blättert er in interessanten Literaturwerken und löscht seinen Wissensdurst. Er fühlt sich trotz zunehmenden Sehbeschwerden unvermindert wohl in der Welt der Literatur.

Der Autor und Bibliothekar Er war schon als Kind eine Leseratte. Er holte sich sein heutiges Wissen an den Universitäten in Basel und Zürich; er arbeitete als Korrektor bei der damaligen Vogt-Schild AG und später als Bibliothekar an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. 1971 begann seine Zeit als Stadtarchivar und -bibliothekar in Grenchen. Genau zwei Jahrzehnte füllte er diese Aufgabe aus. Der passionierte Raucher stellte später seine Nachfolgerin ein: Brigitte Stettler. Der gebürtige Leberberger las nicht nur viel, er war auch ein leidenschaftlicher Autor. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften und Bücher, darunter das Buch «Grenchen» aus dem Jahr 1974 über die Geschichte und Kultur der Uhrenstadt. Nur zwei Jahre später veröffentlichte er das Buch «Die gläsernen Ameisen»,1995 «Semper curiosus». Ein gesammeltes Werk von kleinen Schriften zur Uhrenstadt und ih-

Alles beim Alten Nebst der Literatur pflegte Hans Kaufmann eine zweite Leidenschaft: Das Bienenzüchten. Um sein Wissen zu teilen, verlegte er eine kleine Bienenzeitschrift. rer Region. Hans Kaufmann wurde in Grenchen innert kürzester Zeit zu einer wichtigen Persönlichkeit und 1991 - als vierte Person - mit dem «Chappeli-Tüfel» ausgezeichnet. Im selben Jahr ging er in Pension und wohnt seither wieder in seinem Heimatdorf Langendorf.

Der Bienenzüchter Nebst der Literatur pflegte Hans Kaufmann eine zweite Leidenschaft: Das Bienenzüchten. Im zarten Alter von elf Jahren führte ihn sein damaliger Nachbar in die Kunst des Bienen-

züchtens ein. Es dauerte lediglich ein Jahr, bis Kaufmann einen eigenen Bienenstock besass und Herr über sieben Bienenvölker war - ohne je einen Imkerkurs besucht zu haben. Gegen die allfällige Stechlust der arbeitsamen Biene hatte der Knabe damals ein wirksames Mittel: «Ich begann mit elf Jahren zu rauchen.» Bienen faszinieren ihn. Warum? Weil man noch nicht alles über diese Tiere wisse und er mehr herausfinden wolle, antwortet er. Um sein Wissen zu teilen, verlegte er eine kleine Bienenzeitschrift. Er liess jeweils zwölf Exemplare dru-

Auch seine Leidenschaft fürs Schreiben ist ihm erhalten geblieben. Tagsüber sitzt Kaufmann stundenlang auf dem Sofa im Wintergarten und schreibt Kurztexte über alles was ihn interessiert. Zudem stöbert er nach verschwundenen Büchern, Textstücken und Münzen. «Unsere drei Söhne haben seine Sammelleidenschaft geerbt», sagt Gattin Margrit, die seit 46 Jahren an seiner Seite ist. Auch mit 84 Jahren raucht er wie eh und je. Spürbar ist seine zurückhaltende Art. Eine Eigenschaft die Hans Kaufmann sein langes Leben begleitete; ebenso seine Bescheidenheit und Intelligenz. Unverkennbar ist sein Habitus - gehalten in Grautönen und früher noch mit schwarzer Krawatte. So kennen ihn die Grenchnerinnen und Grenchner noch heute.

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NEWS

GRENCHEN

Polizei-Sprechstunde Die Polizei ist nächste Woche jeweils von 16 bis 19 Uhr mit einem Informationsstand in drei Grenchner Quartieren zu Gast und beantwortet Fragen zu verschiedenen Themen rund um die Sicherheit. Treffpunkte Montag, 3. September: Allerheiligenstrasse (Parkplatz Schulhaus Halden) Dienstag, 4. September: Obere Flurstrasse Mittwoch, 5. September: Witmattstrasse (Verzweigung Garnbuchiweg) Die Informationsveranstaltungen finden bei jeder Witterung statt.

GRENCHEN

Tag der offenen Tür Am Samstag öffnet die Raiffeisenbank Wandflue ihre Türen in den neuen Räumlichkeiten an der Solothurnstrasse. Ab 10.30 Uhr kann die Öffentlichkeit die Räumlichkeiten besichtigen. Um 11 Uhr eröffnet die Stadtmusik Grenchen die Feierlichkeiten mit Ansprachen und offizieller Schlüsselübergabe. Die Besucherinnen und Besucher werden im Anschluss auch kulinarisch verwöhnt. Dazu gibt es Attraktionen für Jung und Alt und natürlich auch einen Wettbewerb. Um 16 Uhr ist Ende der Veranstaltung.


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Immobilien

Donnerstag, 30. August 2012 | Nr. 35

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Nr. 35 | Donnerstag, 30. August 2012

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IM STREIFLICHT: BADIFESCHT-OPENAIR 2012 IN GRENCHEN

Schade! Petrus spielte nicht mit

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ein! Es nützt alles nichts. Wenn Petrus partout nicht mitspielen will, so nützt die beste Ausleuchtung nichts. Das Badifescht-Openair in Grenchen - eine Neuauflage des «Grenchner Fest» - konnte auf wenig Wetterglück zählen. Letztlich fanden aber doch noch einige Besucherinnen und Besucher in die Grenchner Badi und waren jedenfalls trotzdem meist guter Laune. Grenchner Vereine haben ihre Beizli geführt - so wie man sich das vom früheren Grenchner Fest gewohnt ist. Es gab Raclette, Pasta, Flammkuchen, Militärkäseschnitte oder Fisch, feine Brühwürste, Crepes und vieles mehr. Wer abends unter den Festzelten weilte war sich einig: Die Atmosphäre hier unten in der Badi ist einfach schön. Weniger schön war es während den Openair-Auftritten mit Hannery Amman, Henrik Belden, Larkin, Tinkabelle & Co. Der Qualität und Stimmung der überaus professionell auftretenden Truppen tat die schlechte Witterung indes keinen Abbruch.

Für Sie Unterwegs Joseph Weibel

TinkaBelle (im Bild) und Hanery Amman gehörten zu den Top Acts am Badifescht-Openair. Trotz den schlechten Witterungsbedingungen hatten die Bands und auch das Publikum grossen Spass. (Bild: Susanne Starke)

Frédy Geissbühler und Patrice Bänninger (von links) vertraten gut «verkleidet» Leuzigen am Gemeindewettkampf.

Fototermin für Mona, Romy und Sara Scheurer. Gleich im Anschluss trat das fröhliche Trio bei der SWG Chinderolympiade in Aktion.

Ein weiteres Geschwistertrio meldete sich an der Chinderolympiade an (links): Manuel, Celia und Milena (nicht im Bild) Macia.

Auch der Gewerbeverband war mit einem Beizli vertreten (links): Blanchette Knuchel, Liliane Roth, Thomas Biedert, Tobias Neuhaus, Fränzi Helfer und Markus Arnold.

Haben wenig Sonne dafür gute Laune getankt (links): Hanspeter Lanz, Cornelia Guex, Peter Neuhaus, Carli und Karin Decurtins und Franziska Neuhaus.

Viele Gesichter noch mehr Namen. Aus Platzgründen beschränken wir uns auf eine allgemeine Identifizierung dieser Gruppe, die Grenchen am Gemeindewettkampf vertrat.

Hier gilt dasselbe: Viele Gesichter, viele Namen. Geniessen wir den Anblick der aufgestellten Gemeindewettkampf-Truppe aus Lengnau.

Der «Löschzug» aus Pieterlen am Gemeindewettkampf (links): Roger und Stefan Brönnimann, Rony Kracke und Daniel Saurer.

Am Samstagnachmittag gab es Sonnenfenster und strahlende Gesichter (l.): Rita und Felix Bernhardsgrütter, Doris und Hans Löpfe.

Das Badifescht-Openair-OK (links): André von Arb, Hanspeter Lanz, Susanne Starke, Jürg Vifian, Marcel Bavaud, Piero Schürch, Dominick Hirsch, Rolf Dürrenmatt, Alexander Kohli und Mattia Wohlfahrt (Einzelbild).

Die Feuerwehrleute Andreas Brunner (links) und René Lipp umrahmen Steffi Born, die sich einen Blick auf das Badifescht-Openair ebenfalls nicht entgehen lassen wollte.


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Donnerstag, 30. August 2012 | Nr. 35

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Nr. 35 | Donnerstag, 30. August 2012

Gesamtschweizerisch tätiges Unternehmen im Gesundheitswesen sucht per sofort oder nach Vereinbarung für die Filiale Grenchen

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Die Stiftung Alterssiedlung Grenchen führt die beiden Alterszentren am Weinberg und Kastels für 170 Bewohnende und beschäftigt 200 Mitarbeitende. Die Betreuung und Pflege orientiert sich an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bewohnenden.

Ausbildungsplätze 2013 – jetzt bewerben! Wir bieten folgende Lehrstellen an: • Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ • Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA • Kauffrau/-mann EFZ, Profil B oder E • Köchin/Koch EFZ • Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ Wir bieten folgende Studienplätze an: • Pflegefachfrau/-mann HF, Vollzeit • Aktivierungstherapeutin HF Bei Fragen erreichen Sie die zuständige Person unter Telefon 032 654 05 00. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen. Bitte vollständige Bewerbung mit Foto an folgende Adresse senden: Alterszentrum am Weinberg Personaldienst Däderizstrasse 106 2540 Grenchen

Wir legen sehr viel Wert auf das positive Erscheinungsbild unseres Regionalflughafens. Um dieses Ziel konsequent verfolgen zu können, suchen wir zur Ergänzung unseres Teams per sofort einen

Platzwart 50 – 80% Teilzeitstelle Die Aufgaben sind: • Überwachung, Instandhaltung und Instandsetzung der Anlagen wie der Tankstelle, Brandschutzeinrichtungen, Bauten, Pistenbeleuchtung und Sicherheitsanlagen • Durchführung der Pistendienstarbeiten zu allen Jahreszeiten • Unterhalt von Fahrzeugen und Geräten Die Anforderungen sind: • Vielseitiges handwerkliches Geschick in den Gebieten der Metall- und Holzbearbeitung, des Fahrzeugund Geräteunterhaltes • Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit • Bereitschaft zur exakten Arbeit nach einem unregelmässigen Schicht-Dienstplan (Früh- und Abendschicht, Wochenende und Feiertage) sowie zur Leistung von technischem Pikett- und Betriebsfeuerwehrdienst Unsere Leistungen: • Eine der Erfahrung und den Fähigkeiten entsprechende Entlöhnung • Gute Sozialleistungen • Vielseitige, selbstständige Arbeit in einem motivierten Team Ihre Stellenbewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie an Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG Flughafenstrasse 117, 2540 Grenchen

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 30. August 2012 | Nr. 35

Foto: Dominik Adam. Stiller Has an der Grenchner Kulturnacht 2012

Zweite Blaue Grenchner Kulturnacht vom 8. September 2012 Offizielle Eröffnung Kulturnacht Die StadtMusik Grenchen eröffnet um 17 Uhr mit mitreissenden Klängen die Blaue Kulturnacht vom Samstag, 8. September 2012, gemeinsam mit dem Ländlertrio Klausengruess aus unserem Patenort Unterschächen. Die Stadt Grenchen offeriert einen kleinen Apéro.

Loriot-Sketche Da ist Unterhaltung garantiert! Die Gesamtschule für Theater Grenchen (GTG) ist die grösste und einzige Ausbildungsstätte für das Amateurtheater in der Schweiz. Die Theaterschule präsentiert an der Kulturnacht sechs dramatische Werke von Loriot. Geniessen Sie 25 Minuten lang skurrile, humorvolle und unvergessliche Momentaufnahmen mit «Feierabend», «Garderobe», «Eheberatung», «Das Frühstücksei», «Die weisse Maus» und «Der sprechende Hund».

21.30: Konzert von Grove. Eintritt frei. Die Band spielt hauptsächlich Eigenkompositionen, welche im Bereich Hard Rock angesiedelt sind. Neben rockigen, mitreissenden Riffs sind dabei auch eingängige Melodien wichtig. Weiter wird das Programm mit Coverversionen von Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Queen und den einheimischen Rockgrössen Krokus abgerundet. Foxy Bar, Bielstrasse 7.

SAMSTAG, 1. SEPTEMBER 9.00–17.00: 3. Grenchner Flohmäret. Grosser Flohmarkt mit Festwirtschaft, musikalischen Darbietungen und Spielangebot für Kinder. Organisiert von der Stiftung Schmelzi. Marktplatz. 10.00–17.00: HaFuKo-Plauschturnier. Plauschturnier mit den Sportarten Handball, Fussball und Korbball. Es wird in zwei Kategorien gespielt. Herren und Mixed. Ein Anmeldeformular kann bei markus.curty@bluewin.ch angefordert werden. www.tvgrenchen.ch TVG-Sportstadion, Sportstrasse. 10.00–16.00: Tag der offenen Tür im Neubau Raiffeisenbank Wandflue. Raiffeisenbank Wandflue, Solothurnstrasse.

13.30–16.00: Offene Kapelle. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse. 16.00: Fussball 2. Liga Inter. FC Wacker - FC Laufen. Stadion Riedern, Niklaus Wengi-Strasse 30. 17.30: Fussball 1. Liga. FC Grenchen SC Zofingen. Stadionkasse 1 Stunde vor Spiel geöffnet. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 19.00–0.30: Konzert von Gift. Blues, Rock. Mit DJ Bonsai. Eintritt frei. Sie spielen sowohl Covers als auch eigene Nummern von groovig über balladesk bis brettig, in einem durch die kleine Formation und die unterschiedlichen musikalischen Backgrounds bedingten eigenen Style, tendenziell in der Nähe des Hardrock. Restaurant Helvetia, Kirchstrasse 93.

SONNTAG, 2. SEPTEMBER 10.30: Jazz-Matinee mit dem Marc Anderegg Trio. Eintritt frei, Kollekte. Rock ’n’ Roll, R ’n’ B sowie Jazz und Funk angehauchter Boogie gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie der traditionelle Boogie Woogie und Blues. Restaurant Schönegg, Schöneggstrasse 52.

Vino Tonto Alles andere als unbeschriebene Blätter sind die drei Instrumentalisten allemal, denn sie touren seit fünf Jahren mit Ueli Schmezer als Matter Live durch das Land und schneidern den bekannten Matter-Songs ein neues, südlich-heiteres, verspieltes Gewand. Zuschauer an Openairs, im mobilen Eventtross «Das Zelt», an Festen und in zahlreichen Clubs feiern begeistert den Mix aus Flamenco, Jazz, Blues, Gipsy-Swing und zeitgenössischem Pop und Rock. Vino Tonto, die von «RadioSwissJazz» prämierte Band. Michel Poffet (Bass), Lucas Stähli (Gitarre), Mats Küpfer (Gitarre).

Pedro Lenz

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 31. AUGUST

und Walliserdeutsch. Für die Gebirgspoeten ist Grenchen eine «Erstbesteigung». Freuen Sie sich auf dieses «Trio Infernale», das poetisch und musikalisch beste Unterhaltung mit «stotzigen» Pointen bietet!

MONTAG, 3. SEPTEMBER 9.00–11.00/13.30–14.30: Kinderkleiderbörse. Annahme. Rückgabe: Donnerstag, 6. September, 13.30– 14 Uhr. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

DIENSTAG, 4. SEPTEMBER 14.00–18.00: «Discover how the ZeitZentrum, the only Swiss German Watch making school, ticks». Führung in Englisch und Apéro. Organisator: Amt für Wirtschaft und Arbeit/Solothurn Economic Development Agency. Anmeldung bis 28. August: wifoe@awa.so.ch. BBZ (ZeitZentrum), Sportstrasse 2. 19.30: «Eusebius von Vercelli zum Zweiten». Welche Bedeutung hat der Kirchenpatron in der Gegenwart? Agnell Rickenmann und Mario Tosin im Gespräch. Im Rahmen des Jubiläumsjahres «200 Jahre Eusebiuskirche». Eusebiushof, Schulstrasse 1.

Der bekannte Wortkünstler Pedro Lenz hält an der Kulturnacht eine Lesung aus seinem Buch «Plötzlech hets di am Füdle». Musikalisch begleitet wird er am Akkordeon durch Adi Blum. Tragik und Komik liegen in den Geschichten von Pedro Lenz nah beieinander. Lenz ist ein Erzähler kleiner Welten. Ein Bahnhof, eine Baracke, eine Kunsteisbahn, ein Fussballplatz, das sind Orte, an die er uns führt. Zu Menschen, die versuchen, mit ihrem unspektakulären Leben fertig zu werden.

Die Gebirgspoeten Die Gebirgspoeten sind ein skurriles, abgründiges und witziges Mundarttrio. Matto Kämpf (Oberland), Achim Parterre (Oberemmental) und Rolf Hermann (Oberwallis) sind drei Bergler, die dort dichten, wo es steil ist. Gemeinsam erzählen sie vom harten Leben im Stotzigen, von Kegelbahnen, Mähmaschinen und Gipfelkreuzen – und das auf Bern-

Stiller Has Leben pur, in Musik und Sätze gepackt, in Worte gekleidet, die zielgenau mitten in unser Herz treffen… Stiller Has sind zurück! Fast alle Lieder schreibt der Songpoet Endo Anaconda selbst, dessen berndeutsche Lyrik nicht nur in der Sprachlandschaft der hiesigen Rockmusik herausragt. Auf der Bühne ist Anaconda sein eigener vollbluesiger Maulheld und Sänger, Cantautore. Er hält uns mit seinen Aperçus einen Spiegel vor Augen, in den er so scharf blickt, dass wir uns darin wieder erkennen. Endo Anaconda (Stimme, Texte), René «Schifer» Schafer (Gitarre, Banjo und mehr), Salome Buser (E-Bass, Orgel), Markus Fürst (Schlagzeug). Weitere Informationen unter www.kulturnacht-grenchen.ch oder www.grenchen.ch. GRENCHEN… KULTUR… UND… (VIEL)… MEHR…

MITTWOCH, 5. SEPTEMBER 14.30–18.30: Kinderkleiderbörse. 13.30–14.30: Vorverkauf für Lieferantinnen. 14.30–18.30: Öffentlicher Verkauf. Kaffeestube ab 13.30 Uhr. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

BEWEGUNGSANGEBOT DER PRO SENECTUTE

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

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> EINSENDUNGEN

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DONNERSTAGS 9.00–10.30: Nordic Walking. Einstieg jederzeit möglich. Nordic Walking fordert und fördert die ganzheitliche Bewegung. Auskunft, Leitung: Margrit Brüesch, 032 652 62 23. Holzerhütte, Grubenweg.

MITTWOCHS 14.00: Fitness und Gymnastik. Einstieg jederzeit möglich. Auskunft, Leitung: Christa Brotschi, 032 653 09 18. www.so.pro-senectute.ch Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Von Grenchen ins All – 100 Jahre Fortis». Bis 8. September. Die Entwicklung der regionalen Uhrenindustrie am Beispiel der Geschichte der Fortis. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Alois Lichtsteiner: «traces des traces» & «Xylon Jubel Druck». Bis 21. Oktober. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert. Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: Acrylbilder von Salvatore DeVito. Do 8.30–12/13.30–18 Uhr Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger 35/2012