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21. März 2013 | Nr. 12 | 74. Jahrgang

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GRENCHEN Wegen unserer geografischen Lage am Jurasüdfuss hält der Frühling bei uns immer etwas später Einzug. Heuer ist es zum Frühlingsanfang aber so frostig wie noch selten, und es deutet erst wenig auf einen Wechsel der Jahreszeiten hin. STEFAN KAISER (TEXT)

A

b heute werden die Tage wieder länger, der Lenz ist da und es kann endlich Frühling werden -, aber daraus wird vorerst noch nichts. Bis über Ostern hinaus soll es kalt bleiben. «Wir werden mittel- bis langfristig noch mit dem Winter zu kämpfen haben», befürchtet Bernhard Eicher. Seit zwanzig Jahren beschäftigt sich der Grenchner Hobby-Meteorologe mit dem Wetter und weiss von dieser Front her wenig Erfreuliches zu berichten: «Der März bringt immer wieder kaltes Wetter, aber so kalt wie heuer war es in den letzten Jahren selten.» Neben dem Lawinenwinter 1998/99 und der ebenso kalten Saison 2005/06 gehört der aktuelle Winter auch zu den schneereichsten in den letzten 20 Jahren. Die Gründe für diese aussergewöhnliche Kälte in unserer Region sind vielfältig. Zum einen stellte sich bis jetzt noch keine Hochdruckphase

Lara Iseli im Blumenhof Kastels freut sich auf den Frühling: «Was kündigt den Frühling besser an als ein zauberhafter Blumenstrauss.» (Bild: Joseph Weibel) ein, die nachhaltig warme Luftmassen aus Westen zu uns führt. Im Gegenteil führte die Wetterlage immer wieder dazu, dass Zellen mit Kaltluft aus Nordosteuropa angezapft wurden. Zum anderen beginnt der Frühling am Jurasüdfuss allgemein etwas später. Strömt nämlich warme Luft ins Mittelland, schiebt sie die kalte zur Seite, und die bleibt dann an den Bergflanken länger liegen. Weit ausserhalb der Föhngebiete fehlen uns auch grosse Gewässer, wie etwa die drei Seen, die

im Winter lokal für ein milderes Klima sorgen. «Laut unseren Wettermodellen steigt die Wahrscheinlichkeit auf warmes Wetter erst in etwa sechs Wochen an», erklärte Bernhard Eicher. Auf einen «warmen» Freitag und Samstag mit vielleicht 11 Grad soll es ab Sonntag bereits wieder wechselhaft werden und schneien. Trotz dieser kühlen Aussichten haben wir für Sie zum Frühlingsanfang einen kleinen Strauss mit frühlingshaften Themen zusammengestellt.

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.80 / mm farbig CHF 1.20 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Joseph Weibel und Sabine Schmid, ständige MitarbeiterInnen: Sandra von Ballmoos, Stefan Kaiser Tel. 032 652 66 65 oder 079 607 24 61 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 21 879 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Besuchen Sie uns auch an der Auto-Expo Grenchen

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Studenten werben für das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Solothurn In den nächsten zwei Wochen sind in Grenchen Studentinnen und Studenten unterwegs, die für das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton Solothurn arbeiten. Sie gehen von Haus zu Haus und informieren über die umfangreichen Tätigkeiten des SRKs im Kanton Solothurn. Die Aktion wird vom 25. März bis 5. April 2013 stattfinden. Ziel ist es, mit der Solothurner Bevölkerung ins Gespräch zu kommen: Unter dem Motto «Wir verbinden Menschen mit Menschen» kommt das SRK Kanton Solothurn seit Jahren vielfältigen sozialen Verpflichtungen gegenüber benachteiligten Menschen aus allen Bevölkerungsschichten im Kanton Solothurn, nach. Diese Rotkreuzarbeit ist nur dank kontinuierlicher finanzieller Unterstützung möglich. Neben der Information der Bevölkerung sollen die Studenten auch neue Mitglieder werben. Die Beiträge der Mitglieder bilden eine wichtige finanzielle Stütze für das SRK Kanton Solothurn und nur dank diesen wird das SRK auch zukünftig seine Dienstleistungen im Kanton anbieten können. Die Studenten, die für das SRK Kanton Solothurn unterwegs sind, tragen eine Weste mit dem SRK-Logo und sind mit Namensschild angeschrieben und können sich ausweisen. Sie nehmen kein Bargeld entgegen. Für weitere Informationen steht das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Solothurn, Regionalstelle Grenchen, gerne zur Verfügung. Telefon 032 652 42 47, www.srk-solothurn.ch.


Amtliche / Kirche

Nr. 12 | Donnerstag, 21. März 2013

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Daniela + Didier Mantegani Wandfluhstrasse 20, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Um-, Anbau Bauplatz: Wandfluhstrasse 20/ GB-Nr.1609 Planverfasser: Baura GmbH, Längackerstrasse 28 4532 Feldbrunnen Einsprachefrist: 4. 4. 2013. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 21. März 2013

Baudirektion Grenchen

Stadt Grenchen Steuerregisteramt Stadtkasse

STEUERBEZUGSRATEN 2013 Die zuständige Behörde hat die Steuerbezugsraten sowie deren Zahlungstermin für 2013 wie folgt festgelegt: Alle Steuerpflichtigen erhalten per Ende März 2013 vier Steuerbezugsraten (Einzahlungsscheine), zahlbar bis 30. April, 30. Juni, 31. August und 31. Oktober. Die Raten betragen je 25% der letzten Veranlagung. Beträgt die Bezugsbasis weniger als Fr. 200.00, werden keine Bezugsraten erhoben. Haben Sie Fragen oder wünschen Sie zusätzliche Einzahlungsscheine, so teilen Sie dies bitte der Stadtkasse mit: Telefon 032 655 66 66 / E-Mail: stadtkasse@grenchen.ch. Nach Ablauf der Zahlungsfrist wird ein Verzugszins von 3% erhoben. Auf Zahlungen vor Verfall wird kein Vergütungszins gewährt. Wir bitten Sie, nur die vorgedruckten Einzahlungsscheine zu verwenden. Wir danken für die termingerechten Überweisungen. Finanzverwaltung Stadtkasse 2540 Grenchen

Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Donnerstag, 28. März 2013, 16.00 –18.00 Uhr, im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23, Sitzungszimmer im 1. Stock. Stadtkanzlei Grenchen

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 24. März 2013 10.00 Uhr Palmsonntag. Goldene Konfirmation. Pfarrer Marcel Horni. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Dienstag, 26. März 2013 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St. Josephskapelle, Tunnelstrasse. Markuskirche Bettlach Sonntag, 24. März 2013 10.00 Uhr Palmsonntag. Goldene Konfirmation. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 23. März 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Palmsonntag, 24. März 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 26. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der Josefskapelle. Mittwoch, 27. März 19.00 Uhr Gemeinschaftliche Versöhnungsfeier in der Kirche, mit Beichtgelegenheit. Hoher Donnerstag, 28. März 19.30 Uhr Feierlicher Gottesdienst. Karfreitag, 29. März 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie für Erwachsene in der Kirche, mitgestaltet vom Cäcilienchor. 15.00 Uhr Kreuzweg für Erstkommunikanten und jüngere Kinder im Eusebiushof. 19.00 Uhr Kreuzwegandacht in spanischer Sprache in der Kirche. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Palmsonntag 24. März 9.30 Uhr Eucharistiefeier mit Pfr. Dr. K. Wloemer Hoher Donnerstag, 28. März 19.00 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Dr. K. Wloemer Karfreitag, 29. März 9.30 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Dr. K. Wloemer Karsamstag, 30. März 21.00 Uhr Gottesdienst mit Fr. Dr. K. Wloemer Ostern, 31. März Kein Gottesdienst GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 24. März 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm

Sonntag, 24. März 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Beim Mitgliederdienst TCS RG Grenchen, BGU Büro: Telefon 032 644 32 11

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Teilnehmerzahl beschränkt eigenes Fahrzeug

Heute inserieren, morgen profitieren.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung auf Mittwoch, 3. April 2013, 19.30 Uhr im Zwinglihaus in Grenchen Traktanden: 1. Neugestaltung Innenraum Zwinglikirche Budgetkredit Nr. 300.5030.01 Investitionsrechnung Verschönerung Zwinglikirche 1.1 Erläuterung des Projektes durch Architektin Chantal Kauer 1.2 Genehmigung des Projektes 1.3 Freigabe des Budgetkredites von Fr. 30 000.– Der Kirchgemeinderat


Bei einem unkastrierten Katzenpaar heisst es nach 1 Jahr: 1 + 1 = 12 Katzen ‌ nach 2 Jahren sind es ßber 60 Katzen ‌ nach 3 Jahren ßber 360 Katzen ‌ nach 4 Jahren ßber 2000 Katzen ‌ nach 5 Jahren ßber 12 000 Katzen ‌ ‌

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Kleintierpraxis Tiergarten P. Blaser, Tierarzt Solothurnstrasse 2, 2544 Bettlach Tel. 032 645 22 44 und 079 44 33 633 Donnerstagnachmittag: Gratis Krallenschneiden ohne Voranmeldung

Pferdefleisch . . . Ein Thema, das in den vergangenen Wochen viele Schlagzeilen machte. Der Kassensturz hat anhand von Recherchen des Tierschutzbundes Zßrich skandalÜse Zustände aufgedeckt. 90% des in der Schweiz verzehrten Pferdefleisches stammt aus dem Ausland. Die Pferde werden also nicht nach den strengen Tierschutz- und Lebensmittelhygienegesetzen der Schweiz gehalten, transportiert und geschlachtet. Der Tierschutzbund Zßrich hat bei Kontrollen im Ausland ßberall gravierende Mängel festgestellt. Die Tiere werden schlecht gehalten, gemästet und dann oft noch unter schlimmsten Bedingungen ßber weite Strecken ohne Pausen, Futter und Wasser bei eisiger Kälte oder sengender Hitze transportiert und zum Teil qualvoll geschlachtet. Da in den USA 2007 ein Schlachtstopp

fßr Pferde verhängt wurde, werden die armen Tiere jetzt einfach quer durch die Staaten bis Kanada gekarrt und dort geschlachtet. In der Schweiz hingegen mßssen die Pferde bei Ankunft im Schlachthof auf Gesundheitszustand, Verhaltensauffälligkeiten und auf Einhaltung der Transportbedingungen untersucht werden. Vor der Schlachtung werden sie zuverlässig betäubt. Diese Vorgänge werden ebenfalls immer wieder streng kontrolliert. Sie mßssen keineswegs auf Pferdefleisch verzichten, wenn Sie es mÜgen. Aber fragen Sie nach, woher das Fleisch stammt. Damit kÜnnen Sie aktiv Tierschutz betreiben und ßber den Konsum den Absatz bestimmen. Helfen Sie mit! Artikel: PferdeWoche / Bild: Tierschutzbund Zßrich TSB www.tierschutz-grenchen.ch Stark ßberfßtterte Mast-Pferde in Pferchen einer Export-Firma in Kanada. Tausende von Pferden stehen und liegen in ßberfßllten und dreckigen Paddocks, ohne Unterstand und genßgend BewegungsmÜglichkeiten.

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Grenchen

Nr. 12 | Donnerstag, 21. März 2013

Der Grenchner Frühling ●

GRENCHEN Vom Wetter her lässt der Frühling noch etwas auf sich warten. Ein Blick in die Region zeigt aber, dass der Lenz trotz frostiger Temperaturen seine Fühler ausstreckt und der Wechsel der Jahreszeiten bereits begonnen hat.

einem Pollenkalender nachzuschauen (dazu gebe es auch schon viele gute Apps), wann die für einen problematischen Erreger in der Luft sind, um ein paar Tage vorher mit der individuellen Therapie zu beginnen. Entwarnung kann Jean-Pierre Summ jedoch an der Grippefront geben: «Die Grippewellen klingen sehr stark ab, zurzeit ist es ruhig», erklärt der Mediziner. Heuer war übrigens ein starker Virus im Umlauf, der Husten und hohes Fieber auslöste und die Betroffenen zehn Tag flach legte. Summ hatte auch mehr Junge in der Praxis als früher, die ein Arztzeugnis brauchten. Entwarnen kann Jean-Pierre Summ auch in Sachen Frühjahrsmüdigkeit. Zwar gäbe es im Winter gehäuft Fälle von depressiven Stimmungsschwankungen, eine generelle Frühjahrsmüdigkeit sei medizinisch jedoch nicht nachzuweisen.

STEFAN KAISER (TEXT, BILD)

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uf der Frontseite konnten Sie lesen, dass es am Jurasüdfuss so etwas wie einen «Grenchner Frühling» gibt. Er beginnt kalt und man wird nur langsam mit ihm warm. Heuer ist er überdies aussergewöhnlich frostig. Das kann auch der Gemüsebauer Willi Gloor bestätigen, der jeden Freitag mit seinem grossen Stand am Grenchner Wochenmarkt vertreten ist. Neben dem üblichen Wintergemüse hat er erst wenig eigenen Salat in der üppigen Auslage. «Den Frühlingssalat Ciccorino musste ich letzte Woche auf dem Feld mit einer Noppenfolie gegen die Kälte schützen, das habe ich in den letzten Jahren noch nie tun müssen», erklärt Gloor. Von seinem Hof an der Staadstrasse gibt es noch frischen Kressich, die übrigen Salate besorgt er sich vorerst noch im Glashaus Genf. Auch Aurel Schrott, Geschäftsinhaber der Haring + Partner Gartenbau AG in Bettlach, spricht von einem strengen Winter: «Wir waren ein bisschen verwöhnt von den milden Wintern vorher und haben heuer im Januar und Februar seit langem wieder einmal etwa zwei Wochen lang nicht arbeiten können.» Dennoch sei das ●

In der üppigen Auslage von Gemüsebauer Willi Gloor am Grenchner Wochenmarkt hat der Frühling mit eigenem Salat ab Hof erst spärlich begonnen.

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Frühlingsgeschäft in seiner Branche stark gestartet. Die Grundauslastung im Gartenbau sei bereits sehr gut, und Schrott kann den anhaltend frostigen Temperaturen durchaus auch etwas Positives abgewinnen: «Solange die Böden nicht nass und weich sind, können wir mit schwerem Gerät noch etwas länger grobe Gartenarbeiten erledigen.» Wenn die Leute bei milderem Wetter dann wieder draussen sitzen und ihre Gärten bemerken, könne er den Telefonhörer wegen der vielen

Aufträge dann kaum noch aus der Hand legen.

Grippewelle ist abgeklungen Aus medizinischer Sicht gibt es zum Frühlingsbeginn mehr und weniger Erfreuliches zu berichten. Die schlechte Nachricht zuerst: Wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, nehmen auch die Pollenallergien wieder zu, und zumindest die Allergiker dürften am frostigen Frühlingsanfang nicht viel auszusetzen haben. Um dem Heuschnupfen vorzubeugen, empfiehlt der praktizierende Arzt Jean-Pierre Summ aus Bettlach, auf

SABINE SCHMID (TEXT)

Silvia Jost: «Es ist ein tolles Erlebnis mit meiner Tochter auf der Bühne zu stehen.» (Bild: zVg. von jostundberger.ch) Hier prallen zwei Geschichten aufeinander, und mit ihnen Lebensentwürfe, Wertvorstellungen und Hoffnungen. Die zwei Frauen sind wie Planeten, die sich umkreisen, jede auf ihrer Umlaufbahn, und die sich manchmal annähern und dann wieder abstossen. ●

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DER FERNE PLANET

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Eine Theater-Musik-Produktion mit Silvia Jost, Mirjam Berger, Trummer & Andreas Berger. Regie: Marlise Fischer Text: Andreas Berger Musik: Sander Timmermans & Trummer 28. März 2013, 20 Uhr, Foxy-Bar Grenchen, 1. Stock, Bielstrasse 7 Reservationen: 078 865 90 79 oder admin@jostundberger.ch Weitere Infos auf www.jostundberger.ch

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Was ist das Erfolgsrezept der IBLive Solothurn 2013? Viele Industriebetriebe haben Schwierigkeiten ihre Lehrstellen mit qualifizierten Lernenden zu besetzen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man sich von Industrieberufen nur schwer ein Bild machen kann. Und hier setzt die IBLive an, sie will Industrieberufe erlebbar machen und dies in der Sprache der Lernenden: Die Lehrlinge der sieben Betriebe werden die künftigen Schulabgänger begleiten, ihre Berufe präsentieren und die Jugendlichen auch selber Arbeiten ausführen lassen. Wichtig ist auch zu zeigen, dass - anders als oft angenommen - eine Berufslehre sehr wohl der Anfang einer erfolgreichen Karriere sein kann.

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Frühlingsanfang hiess in den Kantonen Solothurn und Bern früher auch Schulanfang, bis der Beginn des Schuljahres im Jahr 1988/89 auf den Herbst verschoben wurde. Hanspeter Hadorn, Schulleiter der Primarschule Selzach, hat diesen Wandel noch miterlebt. «Ich fand es damals natürlicher, wenn der Schulanfang auch mit dem Frühlingsanfang zusammenfällt», erinnert sich Hadorn, «und der Entscheid wurde von der breiten Lehrerschaft auch schlecht getragen.» Heute finde sich aber kaum noch jemand, der wieder zurück wolle. Mit dem schulfreien Samstag verhalte es sich jedoch anders: Dadurch wurde der Stundenplan verdichtet und mit den heutigen Frühsprachen sei die Arbeit für Schüler und Lehrer noch intensiver und strenger geworden, so dass man sich oft wieder eine Verteilung des Stundenplans auf sechs Tage wünsche.

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man will und ist immer dabei», fasst Carmen Leimer zusammen. Pünktlich zum Frühlingsbeginn finden in der Region am Wochenende auch diverse Frühlingsausstellungen statt. Vom 22. bis 24. März lädt die Auto-Expo Grenchen zur grössten Autoausstellung im Mittelland in die Tennishalle Grenchen. Die Rudolf Grogg AG organisiert am 23. und 24. März in Safnern ihre Hausmesse mit Forst- und Gartengeräten für Beruf und Freizeit. Und die Velo- und Moto-Garage Bucher in Lengnau stellt vom 22. bis 24. März ihre Frühjahrs-Show mit Töff-Bar und Festwirtschaft auf die Beine.

Wer hats erfunden? - Grenchen!

TEXT: SABINE SCHMID

SOLOTHURN Vom 22. bis 25. Mai findet die IBLive Solothurn 2013 statt. Eine Berufsmesse zum Anfassen: Sieben Betriebe öffnen ihre Türen und lassen Lernende hinter ihre Kulissen blicken. Eine Firma ist die Fraisa SA in Bellach - wir haben CEO Josef Maushart kurz befragt.

GRENCHEN Motel ist eine erfolgreiche Schweizer Fernsehserie aus den 80er Jahren mit Jörg Schneider, Dani Levy und Silvia Jost in den Hauptrollen. Letztere steht derzeit in der Theater-Musik-Produktion 'Der ferne Planet' erstmals mit ihrer Familie auf der Bühne. Am 28. März gastiert das Familien-Ensemble in Grenchen.

SCHULANFANG IM FRÜHLING

Silvia Jost in Town

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4 Fragen an Josef Maushart, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Fraisa SA, Präsident INVESO

ei der Theater-Musik-Produktion «Der ferne Planet» steht die Familie Jost-Berger erstmals gemeinsam auf der Bühne. Neben Silvia Jost (Maren) und Andreas Berger (Oliver) ist auch ihre Tochter Mirjam Berger in der Rolle der Rahel zu sehen. «Unsere Tochter war schon in meinem Bauch auf der Bühne», lacht Silvia Jost. «Und war - kaum auf der Welt - bei fast all unseren Produktionen mit dabei.» So sei ihre Tochter allmählich in die Theaterwelt hineingewachsen. «Sie hat später in Bern Theaterwissenschaften studiert und dann selber den Wunsch geäussert, einmal mit uns auf der Bühne zu stehen. Uns so hat sich mein Mann eine Geschichte ausgedacht entstanden ist das Theaterstück 'Der ferne Planet'» Das Stück spielt in Olivers Bar. Die alternde Schauspielerin Maren verbringt hier ihre Abende und trinkt auf Kosten von Oliver ihren Spezialdrink. Eines Abends betritt eine junge Frau die Bar, die gar nicht in diese Umgebung passen will. Rahel hat erst vor kurzem erfahren, dass sie nicht die leibliche Tochter ihrer Familie ist und glaubt nun in Maren ihre leibliche Mutter gefunden zu haben, die sie kurz nach der Geburt weggegeben hatte.

Auch wenns draussen noch friert: In der Boutique Olivia, mit Mode für die Frau ab 35, hat der Frühling definitiv schon Einzug gehalten. «Der Ausverkauf dauerte wegen dem Wetter zwar etwas länger, aber ich merke: Die Leute haben genug vom Grau und der Frühlingsverkauf ist gut angelaufen», erklärt Carmen Leimer. Dieses Frühjahr sind bunte Stücke mit kräftigen Farben aktuell. Bei all ihren Lieferanten seien starke Orange- und Rot-Töne im Sortiment, und bei den Hosen sei weiss im Trend. Ein Bestseller seien auch minzfarbene Teile, auch kommen die Neonfarben wieder auf sowie Sachen aus Brokat oder eingearbeitetem Silber. Vieles ist auch blumenwiesenartig bunt, fast flower-power-artig, d.h. «diesen Frühling und Sommer kann man anziehen was

«Leute haben genug vom Grau»

Wochenthema

Im Grenchner Stadt-Anzeiger betonen wir natürlich gerne, dass nicht Solothurn, sondern Grenchen die IBLive erfunden hat. Das ist so. Und für einen Entwickler wie mich ist es nicht ganz einfach, dass Solothurn nicht selber auf eine so gute Idee gekommen ist. (Lacht). Lanciert hat diese besondere Form der Berufsmesse der Industrie- und Handelsverband Grenchen und Um-

gebung (IHVG). Die IBLive Grenchen wurde letztes Jahr bereits zum 3. Mal erfolgreich durchgeführt. Und so handeln wir jetzt ganz nach dem Motto: «Gute Ideen aufgreifen und mit dem Erfinder weiterentwickeln.» Eine Zusammenarbeit, die bereits sehr gut angelaufen ist und hoffentlich über den Berufswahlevent hinaus die Zusammenarbeit zwischen IHVG und INVESO fördert.

Sie selber sind ein Bayer: Inwiefern ist Ihnen die «Rivalität» der beiden Grossgemeinden Grenchen - Solothurn bisher bereits begegnet? Als ich 1990 in die Schweiz eingewandert bin, hat man mir erklärt, wo die attraktiven Wohnzonen seien. Grenchen gehörte nicht dazu. (Lacht). Im Ernst, auffällig ist, dass die beiden Städte trotz ihrer räumlichen Nähe jeweils eigene Institutionen haben. Das gilt sowohl für die Industrieverbände

An was für eine Zusammarbeit denken Sie konkret? Die Aufgabe des Industrieverbandes Solothurn und Umgebung INVESO sehe ich nicht zuletzt darin Bedeutung und Chancen der Industrie für unsere Region in der Öffentlich- Josef Maushart, CEO der Fraisa SA. keit, der Politik sowie bei Amtsund Entscheidungsträgern noch viel als auch für die Volkshochschulen deutlicher zu machen. Die volkswirt- und man könnte noch viele weitere schaftliche Bedeutung von Industrie Beispiele anfügen. Daraus ist die Eimuss ebenso wie die hervorragenden genständigkeit ersichtlich. Darüber Berufs- und Karrierechancen, die wir hinaus zeigt Grenchen ein viel stärkeanbieten, allen Eltern, Jugendlichen res Bewusststein für seine industrielle und Lehrern vollkommen klar sein. Geschichte als dies Solothurn tut. EiDies wird nur über Projekte und Akti- nen besonders scharfen Ton nahm vitäten wie die IBLive gelingen. Und die Rivalität sicherlich bei der Diskushier können sich IHVG und INVESO sion um die Spitalstandorte an. Wie gegenseitig inspirieren und unterstüt- immer im Leben betrachtet man wohl den nächsten Nachbarn als den zen. So sind wir in der Vorbereitung eines grössten Konkurrenten - in Zeiten der nachhaltigen Kooperationsprojektes Globalisierung sollten wir zusammenmit der Kantonsschule Solothurn, rücken und gemeinsam Stärken entwelche eben auch von den Schülerin- wickeln. Im industriellen Bereich gibt nen und Schülern aus Grenchen be- es bereits viele hervorragende Koopesucht wird. Eine Zusammenarbeit rationen zwischen Unternehmen aus Grenchen und aus Solothurn. drängt sich hier förmlich auf.


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Garage Antener GmbH Solothurnstrasse 154, 2504 Biel Tel. 032 342 32 71, Fax 032 342 32 73 info@auto-moto-antener.ch

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Freitag, 22. März 2013 g, 23. März 2013 · GEWERBEAUSSTELLUNG · Samstag Sonntag g, 24. März 2013 · RUND UMS AUTO ·

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Büren / Seeland

Nr. 12 | Donnerstag, 21. März 2013

«Mein Büro ist immer offen» PIETERLEN Anfang Jahr hat David Löffel die Stelle als Gemeindeschreiber von Pieterlen angetreten. Der 29-Jährige fühlt sich freundlich empfangen und von den Mitarbeitenden gut in seinen vielseitigen Job eingeführt. Er räumt aber ein: «Ich habe noch lange nicht alles gesehen.» STEFAN KAISER (TEXT, BILD)

W

er David Löffel im Gemeindehaus von Pieterlen besucht, findet seine Bürotür sperrangelweit offen vor. Tritt man ein, fällt einem zuerst die gigantische Grösse des Büros auf. Erst wenn man die Jacke in der Garderobe aufgehängt hat und an der Schaltertheke sowie einem Sitzungstisch vorbei um die Ecke gegangen ist, trifft man auf David Löffels geräumiges Pult mit einem Stuhl für Besucher davor. «Vorher hat eine Wand aus Schränken den Raum unterteilt, doch viele Unterlagen waren nicht mehr aktuell und sind heute ohnehin online abrufbar», verrät Löffel seine Vorliebe für den Umgang mit elektronischen Dokumenten.

Ein weites Arbeitsfeld Und der gewonnene Raum wird von den umfangreichen Arbeitsfeldern des Gemeindeschreibers auch beansprucht. Denn als Gemeindeschreiber ist David Löffel die Schnittstelle zwischen den Behörden, der Verwaltung und der Bevölkerung. «Mein Büro ist jederzeit für alle offen», erklärt er sei-

Seit 80 Tagen im neuen Beruf: David Löffel, der neue Gemeindeschreiber von Pieterlen, fühlt sich in der Gemeinde willkommen. ne Arbeitsphilosophie. Daneben müssen wöchentliche Sitzungen mit den Abteilungsleitern geplant werden, er bildet das Sekretariat des Gemeinderats, dokumentiert all dessen Geschäfte und macht gegebenenfalls Vorabklärungen. Der Gemeindeschreiber kümmert sich um die interne und externe Kommunikation, die Medien, die redaktionelle Leitung der «Pieterlen-Post» und hält die Homepage aktuell. Ausserdem ist er Datenschutzbeauftragter der Gemeinde und ihm obliegen das Versicherungswesen, die Gemeindepolizei sowie das Siegelungswesen. Und nicht zuletzt besorgt er auch noch den administrativen Teil des Personalwesens der über 50 Gemeindeangestellten

von der Tagesschule über den Werkhof bis zu den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung.

Gute Zusammenarbeit Bevor David Löffel seine neue Stelle antrat, hat er sich mit seinem Vorgänger Christian Zumstein einige Male getroffen. «In einem solchen Job ist eine Einarbeitungszeit von einem Monat wohl nicht realistisch», hält Löffel fest, dass er auch heute noch dankbar ist für die gute Einarbeitung und Zusammenarbeit mit den Gemeindemitarbeitern. Die Stelle war für ihn eine grosse Herausforderung: Es war alles neu, und er musste die Abläufe kennenlernen und sich einen Überblick über die pendenten Ge-

schäfte verschaffen. «Pieterlen ist organisatorisch aber sehr gut aufgestellt, die Abläufe sind eingespielt und es gibt kaum Doppelspurigkeiten», lobt Löffel. Nach 80 Tagen im neuen Beruf fühle er sich auch schon recht sattelfest, doch er räumt ein, dass er noch lange nicht alles gesehen habe. «Ich bin schon auf die Jungbürgerfeier und die Gemeindeversammlung gespannt», schmunzelt Löffel. Von seinem Werdegang her ist David Löffel aber hervorragend vorbereitet. Aufgewachsen in Ipsach und Müntschemier machte er eine kaufmännische Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung in Müntschemier. Nach der Lehre arbeitete er kurz in einem Berner Treuhandbüro und war danach über sieben Jahre auf der Bauverwaltung in Seedorf tätig und bildete sich berufsbegleitend zum Gemeindeschreiber weiter. Heute lebt David Löffel in Biel und kennt sowohl die Region als auch seine beruflichen Herausforderungen recht gut. Gibt es denn in Pieterlen noch Handlungsbedarf, und wie gefällt es ihm im Dorf? «Eines meiner Ziele ist es, den Umgang aller Abteilungen mit unserer Verwaltungssoftware zu optimieren, dann stehen noch Reglementsanpassungen an und ein Kommunikationskonzept muss erstellt werden.» Die Pieterler Bevölkerung habe ihn offen und freundlich empfangen. «Pieterlen hat eine schöne Wohnlage und ich war erstaunt über das rege Vereinsleben», sagt David Löffel. Und mit der alten Landstrasse verfüge die Agglomerationsgemeinde über sehr charmante Ecken abseits der Hauptstrasse, die er vorher gar nicht gekannt hatte.

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NEWS

GRENCHEN

Neu: MINI Paceman Vom 21. bis 23. März findet bei der Vogelsang AG in Grenchen die MINI Frühjahrsausstellung statt. Gleichzeitig wird der neuste Spross der MINI-Familie präsentiert. Der MINI «Paceman». Er fällt auf. Aber er drängt sich nicht auf. Die gestreckten Türen, die abfallende Dachlinie - so sportlich-elegant kam noch kein MINI daher. Straffes Fahrwerk und direkte Lenkung. Modernste Motoren, die spontanen Antritt und Drehfreude mit höchster Effizienz verbinden. Beste Traktion, auf Wunsch mit Allradantrieb ALL4. Ergibt zusammen: Nie da gewesenen Fahrspass. Weniger ist manchmal mehr - und mehr ist immer gut. Deshalb bietet der MINI Paceman unter seinem langgestreckten Dach überraschend viel Platz. Die Vogelsang AG in Grenchen mit dem kompetenten Beratungs- und Verkaufsteam freut sich, viele MINI-Interessierte zu begrüssen.

ARCH

Dorf- und Waldputzete Am kommenden Samstag von 8 bis 12 Uhr ist die Bevölkerung zur Dorf- und Waldreinigung in Arch eingeladen. Treffpunkt: Burgerwaldhaus Arch. Im Anschluss offerieren Burgerund Einwohnergemeinde einen Imbiss.


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Stellenmarkt / Diverses

Donnerstag, 21. März 2013 | Nr. 12 Dringend gesucht! Möchten Sie sich selbstständig machen? Ich suche per sofort oder nach Vereinbarung für ein familienergänzendes Kinderbetreuungsprojekt in Grenchen qualifizierte Fachkräfte mit Ausbildung im sozialen Bereich. Auch für Wiedereinsteiger ins Berufsleben oder Teilzeitangestellte geeignet. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freue ich mich, nebst Ihrem vollständigen Bewerbungsdossier Sie auch persönlich kennen zu lernen. Zuschriften unter Chiffre 3624 an AZ Anzeiger AG, Inseratedienst, Zuchwilerstrasse 21, 4501 Solothurn.

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Vereinigte Pignons-Fabriken AG Verzahnungstechnik Als weltweit anerkannter Verzahnungsspezialist beliefern wir alle Branchen, die Zahnräder irgendwelcher Art benötigen. Qualität, Flexibilität und der Wille zur engagierten Teamarbeit sind die wichtigsten Bausteine unseres Erfolges. Wir suchen

Verzahnungsspezialist/in im Tagesbetrieb Sie betreuen selbstständig einen Park von 6 bis 8 Wahli- und StrausakVerzahnungsmaschinen (Einrichten, Produktion, Qualitätskontrolle) im Tagesbetrieb. Was wir von Ihnen erwarten: – Abgeschlossene Berufslehre als Produktionsmechaniker/in (oder ähnliche Aus-/Weiterbildung) – Freude an Präzisionsarbeit – Einsatzbereitschaft, Initiative

Überwacher/in von CNC-Verzahnungsmaschinen Abendarbeit Sie überwachen 10 bis 12 CNC-Verzahnungsmaschinen (Wahli, Strausak, Monnier + Zahner, Lambert). Ihre Aufgabe umfasst die Produktion, das Anbringen von Korrekturen und die Qualitätskontrolle. Sie arbeiten nachmittags sowie abends. Was wir von Ihnen erwarten: – Abgeschlossene Berufslehre als Produktionsmechaniker/in (oder ähnliche Aus-/Weiterbildung) – CNC-Kenntnisse, CNC-Berufserfahrung – Freude an Präzisionsarbeit – Wille zur Weiterbildung im Verzahnungsbereich Wir bieten Ihnen abwechslungsreiche und interessante Arbeit in bester Arbeitsumgebung. Interessiert? Ihre Bewerbung könnte der Beginn einer interessanten Zusammenarbeit sein. Gerne erwarten wir Ihre schriftlichen Unterlagen. Vereinigte Pignons-Fabriken AG Telefon 032 655 65 20 Personalwesen E-Mail info@vpf.ch Jurastrasse 20 www.vpf.ch 2540 Grenchen


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Menschen

Nr. 12 | Donnerstag, 21. März 2013 IM STREIFLICHT: KINDERKLEIDERBÖRSE UND KUNSTHANDWERKSMARKT IN BETTLACH

Seit 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte

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ie Kinderkleiderbörse des Familienvereins Bettlach ist zur Institution geworden. Ebenso das einen Tag später stattfindende Kinderkonzert in der Büelen Mehrzweckhalle. Einen Moment lang muss Andrea Stricker trotzdem überlegen. «Die Börse gibt es seit Bestehen des Familienvereins». Und das sind mittlerweile zwei Jahrzehnte. Das gute Konzept (die Ware wird von den Anbietern selbst verkauft), die Ergänzung mit Kunsthandwerk und ein kleines aber feines Bistro in der Turnhalle des «Büelen» machen die Kinderkleiderbörse zwei Mal im Jahr zu einem Renner für die Region.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Sie organisieren die Kinderkleiderbörsen des Familienvereins Bettlach (links): Jeanine Binggeli, Rebecca Walker, Lisa Bruder, Andrea Bruder und Andrea Stricker.

Am Stand von Ruth Hesse (Lengnau, links) gab es neben farbenfrohen Schatzkisten für Kinder noch weiteres schönes Kunsthandwerk. Rechts Kollegin Sandra Sutter aus Lommiswil.

Keiner zu jung, um ein erfolgreicher Verkäufer zu sein. Manuel Marmet (links) aus Arch ist schon zum zweiten Mal aktiv an der Kinderkleiderbörse. Zum ersten Mal hilft ihm Elia Marti aus Bettlach.

Christoph und Sabrina Schott mit Shanaya und Joshua (2,5 Monate).

Kleines Verwandtschaftstreffen in der Büelen-Turnhalle (links): Caroline Düggeli, Fabienne Düggeli, Noa Düggeli (1), Regula Egli und Hanna (5). ●

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FAKTEN

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Anlass: Kinderkleiderbörse und Kunsthandwerksmarkt Bettlach Organisator: Familienverein Bettlach Ort:Mehrzweckhalle Büelen Highlight:Die Kinderkleiderbörse ist zur Institution geworden Kulinarik: Getränke und feine Kuchen

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Ihre Seite

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Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60.

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Sie sorgen für das Wohl der Gäste an der Kinderkleiderbörse, verkaufen Geschenke und feine Kuchen: Yael Stricker und Anja Bruder.

Viele schöne Strickereien an zwei Ständen (links): Ursi Ruetsch aus Bettlach und Yvonne Affolter aus Selzach.

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Musik: aus dem Herz und für das Herz GRENCHEN Ueli Steffen spielt seit einem halben Jahrhundert Trompete. Er ist Lehrer an den Musikschulen Grenchen, Solothurn und Köniz. Mit drei Ensembles hat er das Konzert vom nächsten Sonntag im Parktheater vorbereitet. Das Gute von Musik für den Menschen ist wissenschaftlich bestätigt. Dennoch propagiert Ueli Steffen die Musik aus Leidenschaft.

mehrmals gehört, dass ein Jugendlicher eine Lehrstelle bekam, weil er ausweisen konnte, dass er seit mehreren Jahren ein Instrument spielt. Lehrmeister mögen die Disziplin, die es dafür braucht.» Denn 90 Prozent vom Musizieren sei Arbeit, nicht Begabung.

Musik, lesen, reisen und wandern

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

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n den 90er Jahren hat die Hirnforschung hervorgebracht, dass es für ein Gehirn fast nichts Komplexeres gibt als Musizieren. Musik machen stärkt die Konzentrationsfähigkeit. «Das Ja zur Musikinitiative in der Schweiz hat mich natürlich gefreut. Nur auf die Umsetzung bin ich gespannt», sagt Ueli Steffen. «Ein musizierendes Kind ist ausgeglichener und kann sich besser konzentrieren.» Jedoch sei ein musizierendes Kind nicht eines, das einmal pro Woche im Unterricht etwas spiele, sondern eines, das wirklich übe und sich mit der Musik befasse. «Es gibt für Kinder heute viele Verlockungen, moderne Technik zum Beispiel», sagt Ueli Steffen. Doch auch er geht mit der Zeit: «In den letzten 30

Ueli Steffen im Übungslokal der Blechbläser, im Dachstock des Schulhauses I. «Es ist ein Privileg, in diesem grossen Raum unterrichten zu dürfen», sagt er. Jahren habe ich den Unterricht laufend der Umwelt angepasst.» Damit ein Kind gern, oft und von Herzen zum Instrument greift, muss es sein Instrument selber wählen können. Denn es gibt sie, die Eltern, die ihrem Kind das Instrument empfehlen, das sie selber eigentlich gern spielen würden. Und es gibt die Kinder, die das gleiche Instrument spielen wollen wie

ihr bester Freund. Sie täten gut daran, vor der Wahl noch einmal inne zu halten. Übrigens: Die Hirnforschung sagt auch, dass es nie zu spät sei, ein Instrument zu lernen. Und für die Kinder: «Die Blockflöte ist total gleichwertig mit andern Instrumenten», sagt Ueli Steffen, der es wissen muss. Musik machen hat sogar Einfluss auf die berufliche Laufbahn. «Ich habe

Ueli Steffen hat als Zehnjähriger begonnen, Trompete und Klavier zu spielen. Beiden Instrumenten ist er seit 50 Jahre treu geblieben. Trompete hat er am Konservatorium in Bern im Hauptfach studiert, Dirigieren war sein Nebenfach. Seit bald 30 Jahren unterrichtet er an den Musikschulen Grenchen, Solothurn und Köniz Blechblasinstrumente, leitet in Grenchen zwei Bläserensembles und die Jugendmusik und ist seit 20 Jahren Dirigent der Stadtmusik Burgdorf, wo übrigens auch sein Sohn spielt, auf Anfrage ist er Referent oder Jurymitglied. «An Wettbewerbe gehe ich allerdings nicht mehr so gerne, denn da gibt es mehr Verlierer als Gewinner. Das ist schlecht für die Musik und die Musik hat mehr zu bieten, als dass sie gemessen werden will.» Seine Instrumente spielt Ueli Steffen natürlich immer noch täglich. In seiner Freizeit liest er viel, die Ferien verbringt er mit seiner Frau unterwegs im Wohnmobil oder in den Bergen beim Wandern - am liebsten im Engadin. Er selber wählt am liebsten Stücke

von impressionistischen Komponisten wie Claude Debussy oder Maurice Ravel. Am meisten berührt ihn aber Agnus Dei aus der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, ganz und gar nicht impressionistisch, aber «dieses Werk erhudlet mich völlig», sagt Ueli Steffen. Und zeigt damit, was Musik ist: etwas fürs Herz.

Matinée mit Stücken wie «Perhaps Love» Kommenden Sonntag, 24. März, laden die Beginners Band, die Juniors Band und die Jugendmusik zur Matinée im Parktheater Grenchen. Die Grenchner Jugendmusik zählt 35 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren. «Für mich ist die Jugendmusik sehr sozial. Ältere helfen Jüngeren, Jüngere lassen sich helfen.» Sein Hauptaugenmerk liegt auf den durchschnittlichen Schülern. Ziel ist, sie zu motivieren mit angepasster Literatur, mit auf sie zugeschnittenen Stücken. Diese Zeiten sind für die beiden Solisten mit dem Euphonium vorbei. Sie wissen, was gut für sie ist, und was sie sich zutrauen können. Marc Schneider und Pascal Rüefli spielen am Sonntag das Duett «Perhaps Love» von John Denver, aufgenommen mit Placido Domingo. Marc Schneider seinerseits hat Grosses vor. Er hat die Militärspielprüfung bestanden. Das Euphonium wird an seiner Seite bleiben, wie die Trompete bei Ueli Steffen bleibt.


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Donnerstag, 21. März 2013 | Nr. 12

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 21. März 2013 | Nr. 12

Foto: ZVG. Marc Schneider, Mitglied der Jugendmusik, hat die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung ins schweizerische Militärspiel erfolgreich absolviert.

Jugendmusik-Matinee

• Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

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Das Märchentheater Fidibus www.maerchentheater.ch

Am Sonntag, 24. März, ist es wieder soweit: Die Musikschule Grenchen veranstaltet ihr jährliches MatineeKonzert mit den verschiedenen Bläser-Ensembles. Dieses Konzert gilt als spezieller Höhepunkt des Schuljahres. Die Beginners Band und die Juniors Band bestreiten gemeinsam den ersten Teil des Matinees und spielen abwechselnd Volkslieder, poppige und rockige Stücke. Die Jugendmusik als «Elite-Ensemble» bietet daraufhin

gastiert mit

«Schneeweisschen und Rosenrot» (Dialektfassung mit Fidibus)

Samstag, 23. März, 15 Uhr Parktheater in Grenchen Billette sind erhältlich bei Lüthy Buchhandlung AG in Grenchen oder am Spieltag an der Theaterkasse.

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

DONNERSTAG, 21. MÄRZ 7.00: Papiersammlung. Stadt. 19.00: «L’Horlogerie – aussi une affaire de femmes». Vortrag auf Französisch von Stéphanie Lachat. Eintritt frei. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 19.00: Musizierstunde der Musikschule Grenchen. Eintritt frei. Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35.

20.15: Anet Corti: «Win-Win». Abendkasse ab 19.45 Uhr. Anet Corti persifliert die moderne Bürowelt. www.annettecorti.ch Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35. Vorverkauf: Busbetriebe BGU, 032 644 32 11 20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

DIENSTAG, 26. MÄRZ 9.30–11.00: Morgenkaffee mit Informationen zur EQ-Life-T.E.A.M-Therapie. Anmeldung: 032 661 14 62; beratung@zfbl.ch. Zentrum für bewusste Lebensgestaltung, Däderizstrasse 101. 18.30: Peter Gysi. Führung mit Isabelle Zürcher (wissenschaftliche Mitarbeiterin). Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

MITTWOCH, 27. MÄRZ

FREITAG, 22. MÄRZ SONNTAG, 24. MÄRZ 8.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz. 11.30: Suppentag. Der Reinerlös ist für die Aktion «Brot für Alle» bestimmt. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

SAMSTAG, 23. MÄRZ 15.00: Märchentheater Fidibus mit «Schneeweisschen und Rosenrot». Ab 4 Jahren. Parktheater, Lindenstr. 41. 15.30: Fussball 2. Liga, Inter. FC Wacker Grenchen - FC Allschwil. Fussballstadion Riedern. 20.00: «Ein Inspektor kommt». www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke Grenchen, 032 652 72 72

ein Konzert mit einem ebenfalls vielseitigen Repertoire (Leitung: Ueli Steffen). Die Bandbreite reicht von Popmusik über Filmmusik bis hin zu sinfonischen Orchesterstücken. Lassen Sie sich diesen musikalischen Höhepunkt nicht entgehen und geniessen Sie ein vielseitiges Matinee! Sonntag, 24. März 10.15–11.30 Uhr Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41 Eintritt frei

10.15–11.30: Jugendmusik-Matinee der Musikschule Grenchen. Eintritt frei. Parktheater, Lindenstrasse 41. 14.00: Strassenhockey NLA. Grenchen-Limpachtal - Aegerten-Biel. Strassenhockey-Arena, Witmattstrasse.

20.00: Fussball 2. Liga, Inter. FC Wacker Grenchen - FC Bassecourt. Fussballstadion Riedern.

DONNERSTAG, 28. MÄRZ 8.00–12.00: Oster-Apéro des Gewerbeverbands Grenchen. Mit Eiertütschen, Wettbewerb, Bekanntmachung GVGGutscheine. Marktplatz (Stadtdach).

17.00: «Ein Inspektor kommt». Von John B. Priestley. Regie: Alex Truffer. www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke Grenchen, 032 652 72 72

20.00–21.30: «Der ferne Planet». Theater-Musik-Produktion. www.jostundberger.ch Foxy Bar, Bielstrasse 7. Reservation: 078 865 90 79 (16–19 Uhr)

17.00: «Was heisst Reformiertsein heute?». Vernissage. Öffnungszeiten: Büroöffnungszeiten. Bis 5. April. Die Wanderausstellung lässt zwölf Personen zu Wort kommen. Zwinglihaus (Foyer), Zwinglistrasse 9.

20.00: «Ein Inspektor kommt». Von John B. Priestley. Regie: Alex Truffer. www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke Grenchen, 032 652 72 72

Foto: ZVG. Fidibus ist wieder dabei.

Familientheater: «Schneeweisschen und Rosenrot» Märchen sind, wenn sie auf liebevolle und professionelle Art auf der Bühne realisiert werden, ein geeignetes Mittel, um die Kinder nachhaltig in ihrer angeborenen Fantasie zu unterstützen und sie zu fördern. Das Märchentourneetheater Fidibus verfolgt dieses Ziel. Die Theaterorganisation wurde 1986 von Sabina Rasser und Roland Münzel in Basel gegründet. Heute spielt das Märchentourneetheater Fidibus, mit professionellen Schau-

pielerinnen und Schauspielern, erfolgreich in der ganzen Deutschschweiz. Gönnen Sie sich und Ihrer ganzen Familie einen märchenhaften Nachmittag! Das Märchentourneetheater Fidibus ist zu Gast in Grenchen und verzaubert Jung und Alt mit der Aufführung von «Schneeweisschen und Rosenrot». Dieses bezaubernde Märchen ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Das Märchen handelt von einem undankbaren Waldgeistzwerg, der alles verzaubern kann. Die beiden Prinzen, die sich in Schneeweisschen und Rosenrot verlieben, werden durch ihn in einen Bären und einen Vogel verwandelt und damit ihres Reichtums beraubt. Ob Fidibus da helfen kann? Ein sehr poetisches Märchen in Mundart, humorvoll inszeniert und in hervorragender Besetzung gespielt. Samstag, 23. März, 15 Uhr Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41 Vorverkauf: Buchhandlung Lüthy, Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen, 032 653 14 89 Resvervation: www.maerchentheater.ch Informationen: www.grenchen.ch, www.maerchentheater.ch.

> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

DONNERSTAGS

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9.00–10.30: Nordic Walking. Holzerhütte, Grubenweg.

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

MITTWOCHS

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Galerie Urs Leimer Immobilien AG, Bahnhofstrasse: Bilderausstellung von Toni Bieli. Klein- bis Kleinstformate. Der Künstler ist freitags von 16–17.30 Uhr anwesend. Bis 5. April. Mo–Fr 7.30–12/13.30–17.30 Uhr

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Mi/Fr–So 14–17 Uhr Zwinglihaus, Zwinglistrasse: «Was heisst Reformiertsein heute?». Bis 5. April. Büroöffnungszeiten

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Peter Gysi. Bis 12. Mai. Gysi äussert sich in seinem Schaffen medial vielfältig und inhaltlich komplex. Objekte, Installationen, Arbeiten auf Papier und Aktionen berühren sich oft überraschend. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

14.00: Fit/Gym/Turnen. Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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15.00–16.30: Volkstanz. Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

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Keine Publikationsgarantie

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Weitere Bewegungsangebote unter www.so.pro-senectute.ch

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BEWEGUNGSANGEBOT DER PRO SENECTUTE

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gsa_kw12_2013  

Grenchner Stadt-Anzeiger 12/2013

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