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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 55 I 165. Jahrgang I Dienstag, 12. Juli 2011

Erneuerung

Umfahrung unnötig?

Holzschnitzelheizzentrale in Affoltern: Sauberer, effizienter und leiser. > Seite 3

Neue Zahlen: Muristrasse in Ottenbach weniger belastet als erwartet. > Seite 3

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100-jährig Anna Fischbacher aus Mettmenstetten weiss alles über Wirtschaft und Politik. > Seite 7

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Vollsperrung Deckbelag und Markierungen: Am Wochenende ist Mettmenstetten nicht passierbar. > Seite 7

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Richtige Berufswahl Alfred Breu vom Ämtler Lehrstellenforum über die 4. Ämtler Berufsmesse. > Seite 9

Aufbau einer neuen Behörde Ausserordentliche DV des Zweckverbandes Sozialdienst genehmigt alle Anträge Das Inkrafttreten des revidierten Kindes- und Erwachsenenschutzrechts bedingt in den Gemeinden neu eine Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), deren Organisation der Zweckverband Sozialdienst an die Hand nimmt. Die Delegiertenversammlung gab das Startzeichen und genehmigte auch zwei weitere Geschäfte. ................................................... von urs e. kneubühl Mitte Dezember 2008 haben die eidgenössischen Räte eine Teilrevision des Zivilgesetzbuches (ZGB) im Bereich Erwachsenenschutz sowie Personen- und Kindesrecht beschlossen. Mit dieser Teilrevision soll das mittlerweile seit bald hundert Jahren, von wenigen Änderungen abgesehen, unverändert gebliebene Vormundschaftsrecht abgelöst werden. Im Zentrum der Revision des Bundesrechts steht die Professio-

nalisierung der Behördenorganisation. Neu muss die Erwachsenenschutzbehörde eine interdisziplinäre Fachbehörde sein, die auch die Aufgaben der Kindesschutzbehörde wahrnimmt. Für die Organisation dieser neuen, kurz KESB genannten Behörde, die gemäss Bundesversammlungsbeschluss mit der Teilrevision des Zivilgesetzbuches am 1. Januar 2013 ihre Arbeit aufnehmen soll, bleibt nicht üppig Zeit – vorausgesetzt, die vom Zürcher Regierungsrat beim Bundesrat eingereichte Verschiebung mit Übergangslösungen auf Januar 2014 bleibt erfolglos.

KESB: Projektgruppe mit professioneller Leitung Der Zeitdruck zur Umsetzung und zum Aufbau der KESB ist also enorm hoch. Für die Gemeinden stellen sich verschiedenste organisatorische Fragen, zudem sind Ressourcen notwendig, um den Aufbau dieser neuen Institutionen rechtzeitig zu planen und

FC Nationalrat siegte in Affoltern Hans-Jucker-Gedenkspiel im «Moos» Die einen sind nicht mehr ganz so schnell, aber technisch versiert. Bei anderen ist es umgekehrt: Der FC Nationalrat schlug am Samstag im Rahmen des Grümpelturniers in Affoltern eine regionale Promi-Auswahl mit 4:3 – dies nach einem gefälligen Match

mit vielen spektakulären Torszenen und einem phasenweise mirakulös abwehrenden Torhüter Walter Dürr, Sozialvorstand der Gemeinde Affoltern am Albis. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Der Schaffhauser SVP-Ständerat Hannes Germann erzielt den Ausgleich zum 1:1. Der in der 2. Halbzeit mirakulös haltende Torhüter Walter Dürr ist für einmal machtlos. (Bild Martin Platter)

voranzutreiben – von der Frage der Räumlichkeiten und der IT-Infrastruktur bis zur Rekrutierung und Einreihung des Personals. Die Entwicklung von Struktur und Organisation der KESB, die dann für sämtliche erstinstanzlichen vormundschaftlichen Entscheide zuständig sein wird, obliegt im Bezirk Affoltern dem Zweckverband Sozialdienst. Die Statuten werden entsprechend angepasst. Anlässlich einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung haben die Gemeinde-Delegierten am vergangenen Donnerstagabend dem vom Vorstand empfohlenen Vorgehen zugestimmt. Ein Steuerungsausschuss ist damit für das Treffen von Entscheiden und die Projektkontrolle zuständig. Die Projektleitung haben die Delegierten dem professionellen Team der Federas Beratungs AG übergeben, welche auch andere Bezirke beim KESBAufbau unterstützt, und entsprechend einen Rahmenkredit für die Projektleitung von 200 000 Franken genehmigt.

Eine Projektgruppe wird nun zusammengestellt.

Asylrichtlinien: Handbuch verabschiedet Ebenfalls fällte die Delegiertenversammlung den anlässlich der ordentlichen Delegiertenversammlung im Mai 2011 aufgeschobenen Entscheid über die internen Richtlinien zur Ausgestaltung und Bemessung der finanziellen Unterstützung im Asylbereich. Die nach Asylfürsorgeverordnung und SKOS definierten Richtlinien wurden, geändert oder ergänzt gemäss verschiedener Anträge um formelle und inhaltliche Anpassungen durch Gemeindedelegierte, einstimmig genehmigt. Und schliesslich stimmten die Delegierten im Bereich Asyl auch der Übernahme der Pauschale von 20 Fr. für Stellensuchende sowie der vom Regierungsrat im Mai verabschiedeten Teuerungsanpassung des Grundbedarfs nach den SKOS-Richtlinien zu.

Im Säuliamt sinkt Arbeitslosigkeit weiter

Bald-Pensionär Hansruedi Maag am Abschiedsapéro. (Bild Werner Schneiter)

Statthalter Hansruedi Maag verabschiedet Statthalter Hansruedi Maag, der höchste Behördenvertreter im Säuliamt, geht per Ende Juli in Pension. Zu seinem Abschied lud er gegen 100 Behördenvertreterinnen und -vertreter in den Hof des Bezirksgebäudes zu einem Apéro ein – und dankte ihnen für die vielen guten Kontakte. Maag wurde im Übrigen auch von der Bezirkskirchenpflege verabschiedet. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 6

anzeigen

Während der Zürcher Arbeitsmarkt etwas an Fahrt verloren hat, sinkt die Arbeitslosenquote im Säuliamt weiter: im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 2,5 Prozent. Der Zürcher Arbeitsmarkt habe sich im Juni weiterhin positiv entwickelt, aber etwas an Fahrt eingebüsst, schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA). Die Arbeitslosigkeit sei zwar leicht zurückgegangen, aber bleibe mit einer Quote von 2,9 Prozent unverändert. «Inwieweit sich der starke Schweizer Franken dämpfend auf die gute Wirtschaftsund Arbeitsmarktlage auswirken wird, bleibt abzuwarten», hält das AWA fest. Im Säuliamt entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv. Ende Juni wurden in der Region exakt 600 Personen ohne Arbeit gezählt. Das sind 24 weniger als im Vormonat und 142 weniger als in der Vorjahresperiode. Die Quote sinkt innert Monatsfrist von 2,6 auf 2,5 Prozent. Damit nimmt das Säuliamt unter den zwölf Zürcher Bezirken einen Spitzenplatz ein. Tiefer ist die Quote in den Bezirken Andelfingen (1,4 Prozent), Meilen (1,9 Prozent) und Pfäffikon (2,2 Prozent). Die grösste Arbeitslosenquote weist nach wie vor der Bezirk Dietikon auf (3,5 Prozent), gefolgt von der Stadt Zürich (3,3 Prozent) und den Bezirken Bülach und Uster (je 2,7 Prozent). Auf gesamtem Kantonsgebiet beträgt die Quote derzeit 2,9 Prozent, weniger als der Schweizer Durchschnitt. (-ter.)

Auf zwei Rädern zum Sunnehof in Mettmenstetten. Regierungsrat Ernst Stocker. (Bild Werner Schneiter)

Radelnder Regierungsrat Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker stieg auf den letzten paar hundert Metern vom Auto auf den Flyer um und radelte in Mettmenstetten zur Pressekonferenz des Zürcher Bauernverbandes. Der lanciert keine Velokampagne, sondern den Grossanlass «von puur zu puur». Am Bettag, 18. September, öffnen im Säuliamt 10 Landwirtschaftsbetriebe ihre Tore. Sie sind mit Bahn, Velo, zu Fuss oder per Shuttle-Bus erreichbar und zeigen die Produktevielfalt. Stocker betonte die Bedeutung der Landwirtschaft. Zur landwirtschaftlichen Nutzung stehen im Kanton Zürich noch 42% der Gesamtfläche zur Verfügung. Tendenz sinkend. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Bestattungen Affoltern am Albis

WIR DANKEN HERZLICH

Stellenanzeiger

Am 6. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Maria Bächli geb. Emmenegger geb. 29. April 1936, Ehefrau von Bächli, Anton Felix, von Affoltern am Albis ZH und Würenlingen AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Chrämerhoger 5. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 14. Juli 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofkapelle in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 29. Juni 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Werner Gustav Joachim Anlauf geb. 3. Juni 1944, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Brunnenstrasse 2.

für die vielen Zeichen der Anteilnahme und der freundschaftlichen Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Fritz Erb-Erb

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erfahren durften. Danken möchten wir: – allen, die uns beim Abschied begleitet haben. – dem Männerchor und der Seniorenturngruppe Oberamt, die Fritz die letzte Ehre erwiesen. – Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für den einfühlsamen, schönen Abschiedsgottesdienst. – den Ärzten und dem Pflegepersonal im Spital Baar, insbesondere für die liebevolle Betreuung durch Frau Bochsler, während seinen letzten Stunden im Kreise seiner Familie. – seinem Hausarzt Dr. med. Kuhn für die geschätzte, fürsorgliche Betreuung. – für die zahlreichen, aufmunternden Karten mit vielen persönlichen Gedanken. – für die Zuwendungen für späteren Grabschmuck und die Spenden an die wohltätigen Institutionen Tixi Säuliamt und Dr. Beat Richner.

Die Trauerfamilien

Rifferswil, im Juli 2011

Wir sind ein Handelsunternehmen in 100%igem Familienbesitz mit namhaften europäischen Generalvertretungen. Für die Kundenbetreuung (ganze Schweiz und Lichtenstein) suchen wir einen

CNC-Servicetechniker für Werkzeugmaschinen Was wir bieten: Sie finden bei uns eine neue Herausforderung in einem aufgestellten Team. Wir bieten Ihnen einen interessanten Job mit ca. 80% Aussendiensttätigkeit (ganze Schweiz), einem Firmenfahrzeug und 5 Wochen Ferien. Die Einschulung erfolgt durch unsere Mitarbeiter und durch Schulungen in unseren Lieferwerken. Das bringen Sie mit: – Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit – Erfahrung im Unterhalt von Maschinen oder Anlagen – Gute Elektronikkenntnisse, CNC-Kenntnisse – Gute Französischkenntnisse zur Betreuung unserer Kunden in der Suisse Romande – Englischkenntnisse von Vorteil Sie finden weitere Informationen auf unserer Homepage www.argonag.ch Interessiert? Senden Sie Ihre Bewerbung an: argonag ag werkzeugmaschinen, Obfelderstrasse 36, 8910 Affoltern am Albis oder rufen Sie uns an Stefan Luther unter Telefon 044 763 47 11)

Die Abdankung und Beisetzung haben im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Aeugst am Albis Beerdigung am Freitag, 15. Juli 2011 von

Böhler-Althaus, Elsa geboren am 26. April 1927, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Bühlstrasse 23, verstorben am 10. Juli 2011. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis, Besammlung beim Gemeinschaftsgrab ab 13.45 Uhr. Der Friedhofvorsteher

TODESANZEIGE Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Aktiv-Mitglied

Miggi Bächli Ihr liebenswürdiges, herzliches und hilfsbereites Wesen wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Wir werden Miggi vermissen und begleiten sie auf ihrem letzten Weg. Vorstand und Turnkolleginnen

Seit 17. Juni in Affoltern vermisst: 1-jähriges, schildpattfarbiges (braun, rost, weiss)

Kätzchen ohne Halsband, mit Chip. Bitte helft mir. Finderlohn. Telefon 044 767 13 14

Briefmarken – Münzen – Altgold kauft Telefon 044 322 87 15

Vermietungen

Aeugst am Albis, 10. Juli 2011

TODESANZEIGE In tiefster Dankbarkeit für die vielen schönen gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von

Elsa Böhler-Althaus 26. April 1927

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Heute Morgen wurde sie von ihren Leiden erlöst. Danke für alles, was du uns im Leben mit auf den Weg gegeben hast. In stiller Trauer Kurt und Anneliese Böhler-Frehner Silvio, Michèle, Sandro, Ladina Erwin und Lamai Böhler-Kaewphaitoon Marina, Kevin Hansruedi Böhler Janine, Corinne, Claudio, Ana, Ricky Trauergottesdienst: Freitag, 15. Juli 2011, 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis, mit anschliessender Beisetzung auf dem Gemeinschaftsgrab. Statt Blumen zu spenden gedenke man der Stiftung für Behinderte, Urdorf, zu Gunsten Wohn- und Werkheim Götschihof, Aeugstertal, Postkonto 80-507-0. Traueradresse: Kurt Böhler, Büelstrasse 23, 8914 Aeugst am Albis Für unser modernes Geschäft in Ottenbach suchen wir gelernte, selbstständige und freundliche

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juli 2011

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Effizienter, sauberer und weniger laut Die HEA Holzenergie AG hat präsentiert, wie sie ihre Holzschnitzelheizzentrale in Affoltern erneuern will Ein Wärmespeicher und eine mehrstufige Abgasreinigung – Das sind die wichtigsten der geplanten Änderungen der Heizzentrale am Kronenplatz. Ein zusätzliches Gebäude soll den grösseren Platzbedarf abdecken. ................................................... von thomas stöckli 1995 in Betrieb genommen, hat die Feuerungsanlagen der HEA Holzenergie AG am Kronenplatz schon bald

HEA in Zahlen Die HEA versorgt heute rund 140 Liegenschaften mit Wärme, darunter das Spital, die OberstufenSchulhäuser Ennetgraben und das neue Gemeindehaus. Die angeschlossene Leistung entspricht rund 1800 Wohneinheiten. Eine Erweiterung des Netzes ist nicht geplant. Jährlich werden 22 000 m³ Schnitzel verfeuert, dies ersetzt 2 Mio. Liter Heizöl. Die Anschlussleistung beträgt momentan 10,4 MW. Nach der Optimierung werden es 12,6 MW sein: 10,5 MW vom Kronenplatz (Holzkessel 1: 4.6 MW, Holzkessel 2: 1,9 MW, Ölkessel: 4,0 MW), dazu der Ölkessel vom Spital mit 1,1 MW und der Gasofen Büel mit einem MW.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor) Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Am bestehenden Gebäude (links) ändert sich äusserlich abgesehen von zusätzlichen Fenstern kaum etwas. Der neue Teil (rechts) wird elf Meter hoch sein (Kamin 20 m), zwischen den Gebäuden gibt es ein Treppenhaus. (Visualisierung zvg.) ausgedient. «Wir haben vor fünf Jahren mit Studien angefangen«, so Dr. Jürg Suter, Verwaltungsratspräsident der HEA AG. Es galt, die Schnitzelbeschaffung langfristig zu sichern, alternative Standorte zu prüfen sowie Stärken und Schwächen des ganzen Fernwärme-Netzes unter die Lupe zu nehmen. Passend zum Gesamtkonzept wurden die Unterzentrale Spital und Bühl – letzteres neu mit Gas- statt Ölbetrieb – zur Spitzenabdeckung und Notversorgung umgebaut.

Ein elf Meter hoher Neubau Nun geht es also um das Herzstück, die Zentrale am Kronenplatz. Rund 9,3 Mio. Franken wird die geplante Erneu-

erung kosten, denn nicht nur die Öfen sind zu ersetzen. «90% der Anlage wird erneuert», so Heiko Berns, Projektleiter der mit der Planung und Umsetzung beauftragten Durena AG. Um die Spitzen brechen zu können, will die HEA der Anlage einen 100 m³ grossen Wärmespeicher hinzufügen. So lässt sich der Ofen gleichmässiger und somit schonender betreiben. Wesentlich mehr Raum nimmt künftig auch die Reinigungsanlage für die Abluft ein. Weil der Raum in der heutigen Anlage für eine Anlage auf modernstem Stand nicht ausreicht, entsteht auf dem angrenzenden Gemeindegrundstück ein elf Meter hoher Neubau. Hier sollen die neuen Öfen und

die Reinigungsanlage für die Abluft untergebracht werden. Unter anderem um eine bessere Schalldämmung gewährleisten zu können wird der Kamin statt wie bisher 15 Meter neu 20 Meter hoch sein. «Wir wollen eine Anlage betreiben, die leiser ist als heute», verspricht Jürg Suter.

Weiterhin mit Dampfsäule Die Gemeinde überlässt der HEA das Grundstück des ehemaligen Bierdepots gegen einen Baurechtzins. In der bestehenden Anlage bleibt das Schnitzellager – das Brennmaterial gelangt via Gummi-Förderband zu den Öfen im Neubau –, neu kommt der Wärmespeicher mit fünf Metern Durchmes-

ser und zehn Metern Höhe hinzu. Dieser wird übrigens in Einzelelementen ins Gebäude gebracht und erst hier zusammengeschweisst. Zu reden gaben dann schliesslich der bereits Ende letzten Jahres kommunizierte Verzicht auf ein Projekt mit Stromerzeugung. «Dazu müssten wir im Sommer Wärme vernichten», begründet Jürg Suter den Verzicht darauf. Verzichten möchte die HEA übrigens auch auf einen Wärmetauscher des Ölbrenners – da dieser maximal 100 Stunden im Jahr in Betrieb sein soll – sowie auf eine Entschwadungsanlage. Damit der Wasserdampf über Affoltern verschwindet, müsste man nämlich Wärme aufwenden. «Das wäre ein ökonomischer Blödsinn», so Clemens Grötsch, Vertreter des Gemeinderats im Verwaltungsrat der HEA. Mit dem Verzicht auf diese beiden Optionen lassen sich Investitionskosten von 360 000 Franken und jährliche Folgekosten von rund 30 000 Franken vermeiden. Der Neubau soll bereits im kommenden Winter und Frühling erstellt werden. Im Frühling und Sommer soll dann der Einbau der Anlagen folgen. Die bestehende Heizung bleibt bis Frühsommer 2012 in Betrieb, im Spätsommer soll dann die Umstellung auf die neue Anlage folgen. Damit dieser ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann, darf es allerdings weder Einsprachen noch Verzögerungen im Bewilligungsverfahren geben.

Keine Umfahrung von Ottenbach, weil die Muristrasse weniger belastet ist als erwartet? Der Regierungsrat legt Zahlen über die Verkehrsentwicklung vor Auf der Muristrasse in Ottenbach gibt es weniger Verkehr als erwartet. Während sich Umfahrungsgegner bestätigt sehen, prognostiziert der Regierungsrat aufgrund der Siedlungsentwicklung im Einzugsgebiet des Autobahnanschlusses Mehrverkehr. ................................................... von werner schneiter

diese Umfahrung «völlig unnötig» ist – und einen «Kniefall» gegenüber dem Kanton Aargau darstellen würde. Nach seiner Auffassung genügen «ein paar flankierende Massnahmen». Und dazu fordert Läubli einen markanten Ausbau des öffentlichen Verkehrs. «Das gehört vor dem Hintergrund der Klimaentwicklung zu den Grundaufgaben des Staates».

Kein Argument gegen die Umfahrung

Nachdem der Regierungsrat den Objektkredit für den Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden sprach, forderten die Kantonsräte Hans Läubli (Grüne, Affoltern), Hans W. Wiesner (glp, Bonstetten) und Moritz Spillmann (SP, Ottenbach) Vergleichszahlen über das Verkehrsaufkommen auf den bestehenden Kantonsstrassen. Diese liegen nun vor. Sie zeigen, dass die Muristrasse in Ottenbach weniger stark belastet ist als prognostiziert: 2009 verkehrten dort im Durchschnitt täglich 5310 Fahrzeuge. Im Jahr 2010 waren es 5665. Stark zugenommen hat das Verkehrsaufkommen demgegenüber auf der Affolternstrasse in Ottenbach, innerhalb eines Jahres von 5330 auf 7390. Ebenso stark zugenommen hat der Verkehr auf der Dorfstrasse in Obfelden. Innerhalb eines Jahres hat sich die tägliche Zahl der Fahrten von 3770 auf 4850 erhöht. Auf der Ottenbacherstrasse ist sie markant gesunken und auf der Muristrasse im Bereich des Dorfteils Bickwil wiederum stark angestiegen: von 3230 auf 5100.

Demgegenüber sieht der Ottenbacher Gemeindepräsident Kurt Weber keinen Grund, die Umfahrung aufgrund der vorliegenden Zahlen zu begraben. «Die Zählung fand vor bald einem Jahr statt. In der Zwischenzeit hat sich die Situation wieder geändert», glaub er. Es gelte, den Verkehr von der Muristrasse wegzubringen, was auch zu einer deutlichen Entlastung der Affolternstrasse führen würde. Leider seien die Zahlen auf der Zwillikerstrasse nicht erhoben worden. «Viele Fahrzeuglenker, die aus Richtung Birri kommen, biegen in Ottenbach auf die Affolternstrasse ab», hält Kurt Weber fest. Und er sagt auch: «Nach dem Bau der Umfahrung muss die Muristrasse abklassiert werden. Damit wird der Verkehr auf die Umfahrung gezwungen». Von einer abgespeckten Variante, die den Verkehr über Merenschwand nach Obfelden, Rickenbach und auf einer kurzen Neubaustrecke Richtung Bickwil führt, hält Kurt Weber gar nichts: «Das ist ein Umweg von 2 km, führt durch das Dorf Merenschwand und ist ein Schwarz-Peter-Spiel.»

Den ÖV ausbauen

Für alternativen Zubringer

Mehrverkehr im Einzugsgebiet des Autobahnanschlusses

Für Hans Läubli, der sich schon immer gegen die Umfahrung ausgesprochen hat, liefern die Zahlen den Beleg, dass

Aufgrund der vorliegenden Zahlen wäre die Variante über Obfelden für Hans W. Wiesner eine Option – zu-

Der Regierungsrat räumt ein, dass die prognostizieren Verkehrsbelastungen auf dem Autobahnzubringer nicht ein-

Weniger Fahrzeuge als erwartet auf der Muristrasse in Ottenbach. Aufgrund der Siedlungsentwicklung erwartet der Regierungsrat in den kommenden Jahren aber Mehrverkehr. (Bild Werner Schneiter) sammen mit der geplanten Absenkung der Muristrasse in Bickwil. Die geplante Umfahrung löst nach seiner Auffassung das Verkehrsproblem in Ottenbach nicht. Vor allem die auch durch den Verkehr aus Richtung Jonen belastete Kreuzung erfordere Massnahmen, um vor allem die grossen Lastwagen fernzuhalten. «Handlungsbedarf ist vorhanden», sagt Moritz Spillmann. Statt einer Umfahrung plädiert er für einen alternativen Zubringer wie ihn die «IG erholen statt überholen» vorschlägt. «Bevor man dazu einfach Nein sagt, sollte man die Möglichkeit doch ernsthaft diskutieren», findet Spillmann.

getroffen sind – auch, weil die angenommene Siedlungsentwicklung nicht in vorausgesagtem Ausmass stattfand. «Es ist indessen eine weiterhin rege Siedlungsentwicklung im Einzugsgebiet des Autobahnanschlusses Affoltern und daher eine klare Zunahme des Strassenverkehrs zu erwarten. Zum Schutz der beiden Ortschaften vor übermässigen Auswirkungen auch in Zukunft ist der neue Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach zu erstellen», hält die Regierung in ihrer Stellungnahme fest. Bei einem Verzicht auf die Umfahrung müsse davon ausgegangen werden, dass der Beitrag des Bundes von 25 Mio. Franken verfallen würde. Die Schlussresultate einer umfassenden Studie über die Auswirkungen von Westumfahrung Zürich und A4 im Knonauer Amt auf das Strassennetz stellt der Regierungsrat diesen Sommer in Aussicht.


Stellenanzeiger

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juli 2011

Chance für die Landwirtschaft Regierungsrat Ernst Stocker zur Aktion «vo puur zu puur» im Säuliamt Wie nahe Natürlichkeit, landschaftliche Schönheit, Ruhe und Erholung beim hektischen Treiben der städtischen Dienstleistungsgesellschaft sind – das könne mit der Aktion «vo puur zu puur» trefflich aufgezeigt werden, sagte Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker an einer Medienkonferenz in Mettmenstetten. ................................................... von werner schneiter «vo puur zu puur» hat der «Anzeiger» in der Ausgabe vom 5. Juli vorgestellt. Per Velo, zu Fuss oder mit dem Shuttlebus können am Bettag, 18. September, im Säuliamt zehn Bauernhöfe besucht werden. Die vom Zürcher Bauernverband und vom Strickhof initiierte Aktion findet zum zweiten Mal statt und bietet laut OK-Präsident Martin Haab die Möglichkeit, sich die Produktionsvielfalt in der Landwirtschaft vor Augen zu führen. «Bauern produzieren nicht nur Milch und Getreide. Am Aktionstag, der sich vom Stadtrand Zürich bis zum südlichsten Teil des Säuliamtes erstreckt, wird eine bunte Palette angeboten: vom Ochsenbraten bis zur Spargelsuppe, vom Milchshake bis zum Zwetschgenkuchen und den Austernpilzen», sagte Haab. Für Regierungsrat Ernst Stocker, dessen Familie in Wädenswil einen Landwirtschaftsbetrieb führt, gehört anzeige

Medienkonferenz in der «Sunnehof»-Scheune, von links: OK-Präsident Martin Haab, Beat und Daniela Stübi, Sohn Marcel und Regierungsrat Ernst Stocker. (Bild Werner Schneiter) dieser Zweig zu den wichtigsten Standortfaktoren. Weil er im Einklang stehe mit Natürlichkeit, natürlicher Produktion, landschaftlicher Schönheit und Erholung. Im Säuliamt, so Stocker, habe dies seit Eröffnung der Autobahn und dem Ausbau der S-Bahn an Bedeutung gewonnen. «Ihre Region steht unter Druck. Gute Verkehrsinfrastruktur und das landschaftliche Umfeld bilden ein wichtiges Nebeneinander.» Für die Ansiedlung neuer Firmen seien Infrastruktur, zu denen auch Schulen gehören, zwar wichtig. Aber ebenso wichtig seien Faktoren wie

landschaftliche Schönheit und Ruhe, sagte Stocker. «Die Ansiedlung neuer Firmen hängt oft auch davon ab, ob der Standort der Ehefrau des Chefs zusagt», fügt er lachend bei.

Bauern schaffen Vertrauen Die Aktion «vo puur zu puur» biete die Chance zu zeigen, wie nahe Natürlichkeit, naturnahe Produktion, Ruhe und landschaftliche Schönheit an das hektische Treiben der städtischen Dienstleistungsgesellschaft grenze. Den unter Druck stehenden Bauern biete sich

die Möglichkeit, ihre wichtige Arbeit ins richtige Licht zu stellen und die Vielfalt der naturnahen Nahrungsmittelproduktion vor Augen zu führen. «Bauern arbeiten im Freien und stehen unter ständiger Beobachtung, Bauern sind aber auch zum Synonym für Vertrauen geworden», sagte Ernst Stocker. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die UBS-Werbung am Paradeplatz in Zürich. Sie zeigt zwei Sennen. Sie will laut Stocker damit Vertrauen schaffen und weg vom schlechten Image.

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Wetterabhängiges Selbstpflückgeschäft Die letzten paar hundert Meter fuhr Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker mit dem Flyer zur Pressekonferenz, die bei der Familie Stübi auf dem Sunnehof in Mettmenstetten stattfand. Seine Fitness stand aber nicht im Vordergrund, sondern die Präsentation der Aktion «vo puur zu puur». Die Stübis bewirtschaften einen von jenen zehn Betrieben, die am Bettag ihre Türen öffnen werden. Und sie erhielten Gelegenheit, ihren Betrieb vorzustellen – einen Betrieb mit 24 ha Nutzfläche. Auf 0,6 ha werden Erdbeeren angepflanzt, auf 0,75 ha Steinobst, dazu Gerste und Silomais. Für das Auskommen sorgt auch eine Pouletmast. 8,5 ha sind Kunstwiesen. Dazu gibt es 30 Kühe und 30 Stück Jungvieh. Seit 11 Jahren setzen die Stübis auf das Selberpflücken von Erdbeeren und Obst. «Unser Geschäft ist sehr wetterabhängig. Hält der Regen mehrere Tage an, so wird es problematisch. Ist das Wetter gut, so kommt die Kundschaft in Scharen», sagt Beat Stübi. Für Ehefrau Daniela Stübi ist der Aktionstag eine gute Plattform. Der Konsument habe grosse Interesse an einheimischen, saisongerechten Produkten, und er interessiere sich für Tierhaltung und -schutz. «Gut, wenn wir am Aktionstag auch solche Themen ansprechen können. Wir beraten ausserdem über den Umgang mit frischen Produkten und geben Rezepte ab», sagt Stübi fest und spürt die Wertschätzung gegenüber natürlicher Produktion. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juli 2011

«Keine Kreuzfahrt und kein Golf» Zum Abschied lud Statthalter Hansruedi Maag gegen 100 Behördenvertreter und -vertreterinnen ein Er werde nach seiner Pensionierung weder eine Kreuzfahrt unternehmen noch Golf spielen und gleichwohl nicht in ein Loch fallen, sagte Statthalter Hansruedi Maag den Gästen, die er zu seinem Abschied vom Berufsleben eingeladen hat. ................................................... von werner schneiter Ende Juli geht Hansruedi Maag, der höchste Behördenvertreter des Säuliamtes, in Pension – nach fast einem halben Jahrhundert im Dienste des Kantons Zürich. 1973 kam er als Bezirksratsschreiber nach Affoltern, trat 1992 im Statthalteramt die Nachfolge von Ueli Rothenberger an – und zieht nun an der Schwelle seiner Pension eine durch und durch positive Bilanz: «Ich danke Ihnen für die bereichernde und wichtige Zusammenarbeit», sagte Maag in seiner kurzen Dankesrede den gegen 100 Gemeindepräsidenten, Gemeinderätinnen, Gemeindeschreibern, Gerichts-, Staatsanwalt- und Polizeivertretern, die er am Donnerstag im Hof des Bezirksgebäudes zum Apéro einlud. Er sprach von vielen guten Kontakten. «Die negativen Erlebnisse habe ich verdrängt», fügte er bei. Rund 30 000 Personen hat er im Laufe seiner Amtszeit als Statthalter büssen müssen. «Diese auch noch einzuladen, hätte mein Budget gesprengt», scherzte der Bald-Neo-Pensionär. Hobbys, so ist er überzeugt, werden verhindern, dass er in ein Loch falle. Und explizit betonte er, dass Golfspielen nicht zu diesen Hobbys zählt. Und eine Kreuzfahrt werde er auch nicht antreten. Er hätte die Amtsdauer über die Pensionsgrenze hinaus bis 2013 fortführen können, habe sich nun aber entschieden, mit 65 aufzuhören. «Ich

bin froh und stolz, dass mein Nachfolger Claude Schmidt geräuschlos in Stiller Wahl gewählt worden ist», fügte Hansruedi Maag bei. Dieser tritt sein Amt offiziell am 1. August 2011 an. Der Übergang ist fliessend: Schmidt amtete bisher als Bezirksratsschreiber.

Auch belastende Momente Im Gespräch mit dem «Anzeiger» betonte der scheidende Statthalter, dass er mit den Gemeindebehörden im Säuliamt keine grossen Probleme gewälzt habe. «Manchmal bin ich mit meinen Entscheiden auf Unverständnis gestossen – der Ärger war aber stets nur von kurzer Dauer». Natürlich gabs auch belastende Momente, etwa beim «Fall Bonstetten» – nicht aber im Fall von Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry, der vom Statthalter eine saftige Busse aufgebrummt bekam, was für überregionale Schlagzeilen gesorgt hat. «Ich bin überzeugt, richtig entschieden zu haben, obwohl Fry den Fall weitergezogen hat. Der Hotelier hat aber Verständnis gezeigt für das, was wir tun mussten», fügt Hansruedi Maag bei. Und betont gleichzeitig: «Ich habe mich immer meiner Arbeit und meinen Pflichten verpflichtet gefühlt – im Auftrag der Stimmbürger.»

«Sali Chefankläger» Den Beleg, dass frühere Auseinandersetzungen «Schnee von gestern» sind, lieferte Toni Bortoluzzi, der Ende der 90er-Jahre als Affoltemer Gemeindepräsident wegen der Holzschnitzelheizung am Kronenplatz in die Schlagzeilen geriet. Mit Blick auf diesen Fall begrüsste er Hansruedi Maag beim Abschiedsapéro scherzhaft mit den Worten «Sali Chefankläger». Dass darob beide herzhaft lachen konnten, zeigt: Die Sache ist längst vergessen.

Hansruedi und Antia Maag anlässlich des Abschiedsapéros im Hof des Bezirksgebäudes. (Bild Werner Schneiter)

Die Aufgaben des Statthalters Der Statthalter ist im Bezirk der Vertreter des Regierungsrates. Er vollzieht dessen Aufträge und präsidiert von Amtes wegen den Bezirksrat. Er übt im Kanton Zürich eine Doppelfunktion aus: Der Statthalter leitet als Einzelfunktionär vollamtlich das Statthalteramt mit eigenem Aufgabenbereich. Daneben ist er auch Präsident des Bezirksrates, also Mitglied einer Kollegialbehörde. Der Tätigkeitsbereich des Statthalteramtes ist jedoch vollständig von demjenigen des Bezirksrates getrennt. Das Statthalteramt vollzieht generell das Übertretungsstrafrecht von Bund und Kanton in seinem Bezirk. Dies soweit die Strafkompetenz

von Gemeindebehörden von maximal 500 Franken Busse überschritten wird. Als Rechtsmittel-, Beschwerde- und Aufsichtsinstanz erledigt der Statthalter Rekurse in Polizei- und Feuerwehrangelegenheiten sowie Aufsichtsbeschwerden gegen Gemeinden in diesen Bereichen. Die Aufsichtstätigkeit umfasst zudem die Kontrolle der feuerpolizeilichen Arbeiten der Gemeinden sowie die Inspektion der Feuerwehren. Zur Verwaltungstätigkeit zählen im Wesentlichen das Ausstellen von Invalidenbegleitkarten, die Ausgabe von Mofavignetten und die Abnahme von Handgelübden. Dabei nimmt er Funktionäre in Pflicht, die im Bereich von

«Aufsicht mit Augenmass» Statthalter Hansruedi Maag von Bezirkskirchenpflege verabschiedet An der diesjährigen Bezirksversammlung der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern in Wettswil wurde Statthalter Hansruedi Maag verabschiedet und das langjährige Wirken des Bezirksrats für die Kirchgemeinden des Bezirks verdankt. Künftig ist die Bezirkskirchenpflege allein für die Aufsicht über die reformierten Kirchgemeinden zuständig. An der diesjährigen Bezirksversammmlung der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern in Wettswil wurde Statthalter Hansruedi Maag verabschiedet und das langjährige Wirken des Bezirksrats für die Kirchgemeinden des Bezirks verdankt. Künftig ist die Bezirkskirchenpflege allein für die Aufsicht über die reformierten Kirchgemeinden zuständig. Neben der Jahresrechnung und dem Bericht aus der Synode galt es einen doppelten Abschied bekannt zu geben. Einerseits zieht sich Statthalter Hansruedi Maag demnächst aus dem aktiven Berufsleben zurück. Andrerseits ist ab 1. Juli 2011 nicht mehr der Bezirksrat, sondern die Bezirkskirchenpflege für die Aufsicht über die reformierten Kirchgemeinden zuständig. Die Bezirkskirchenpflege nahm dies zum Anlass, den scheidenden Statthalter sowie Bezirksratsschreiber

Raum für die Erledigung der diversen anderweitigen Aufgaben des Bezirksrats schafft.

Neue Kompetenzen

Martin Billeter, Präsident der Bezirkskirchenpflege (links) verabschiedet Statthalter Hansruedi Maag. Rechts sein Nachfolger Claude Schmidt. (Bild zvg.) Claude Schmidt persönlich zu verabschieden. Präsident Martin Billeter umriss in kurzen Worten die bisherigen Aufgaben des Bezirksrats und attestierte Hansruedi Maag, dass er den Rechtsrahmen stets unmissverständlich abgesteckt habe. Aber Maag habe im Kontakt mit den im Milizsystem handelnden Kirchgemeinden auch regelmässig gutes Augenmass bewiesen. So seien selbst in heiklen Situationen jeweils sachgerechte Lösungen gefunden worden, die dem Wohle der Sache dienten.

Ein lachendes und ein weinendes Auge... Hansruedi Maag seinerseits verabschiedete sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Der Bezirksrat habe die Aufsicht über die Kirchgemeinden immer gerne wahrgenommen. Die Kontakte mit den Kirchenpflegen seien bereichernd gewesen. Andererseits sei die Arbeitslast des Bezirksrats in letzter Zeit nicht kleiner geworden, so dass der Wegfall der Aufsicht über die Kirchgemeinden

Die Aufsicht über die reformierten Kirchgemeinden ist ab 1. Juli 2011 nicht mehr Aufgabe des Bezirksrats, sondern der Bezirkskirchenpflege. Der Kanton zieht sich aus der Aufsicht im Kirchenbereich weitgehend zurück, was eine Folge des neuen Kirchengesetzes ist. Entscheide über Rücktritte von kirchlichen Behördenmitgliedern oder Rekurse gegen Beschlüsse von Kirchenpflegen und von Kirchgemeindeversammlungen werden künftig durch die Bezirkskirchenpflege behandelt. Diese arbeitet weiterhin als ehrenamtliche Behörde ohne Sekretariat. Zur Unterstützung in Sachfragen, insbesondere in juristischer Hinsicht, kann die Bezirkskirchenpflege beim Kirchenrat professionellen Support beiziehen. Die Mitglieder der Bezirkskirchenpflege Affoltern, die soeben in eine neue Amtsperiode gestartet ist, sind: Maya Maag (Knonau), Hans Streit (Hedingen), Maya Stutz (Ottenbach), Willi Moser (Aeugst) und Martin Billeter, (Präsident, Mettmenstetten). Von Amtes wegen nimmt Dekan Gustav Etter (Ottenbach) mit beratender Stimme an den Sitzungen der Bezirkskirchenpflege teil. (ltz/bl)

Eisenbahn, Jagd und Fischerei mit Polizeigewalt ausgestattet werden oder aber im Mess- und Waagwesen aktiv werden. Im Weiteren nimmt das Statthalteramt Meldungen von Brand- und Elementarschäden für die kantonale Gebäudeversicherung entgegen. Der Statthalter wirkt zudem als Präsident der Schätzungskommission bei der Abschätzung grösserer Schadenereignisse mit. Im Bereich des Waffenrechtes ist das Statthalteramt für das Ausstellen von Waffentragscheinen und die vorsorgliche Beschlagnahme von Waffen zuständig. Siehe auch: www.bezirke.zh.ch

«BlickpunktSchule» erschienen Die Sommerausgabe des Schulmagazins der Primarschule Stallikon erscheint am 12. Juli 2011 mit vielen aktuellen Informationen. Zu finden ist unter anderem das neue Schulprogramm, die ausformulierte Strategie, die der Schule die Richtung vorgibt, nach der sie sich entwickeln will. Aufbauend auf das Leitbild hat die Lehrerschaft den nächsten Vierjahresplan formuliert. Dabei wurden die strategischen Ziele der Schulpflege sowie die Rückmeldungen aus den jährlichen internen Evaluationen und die im letzten Winter durchgeführte Standortbestimmung berücksichtigt. Die Schule Stallikon versteht sich als Lehr- und Lerngemeinschaft und will Schulkultur, die auf Offenheit, Wertschätzung und Mitverantwortung ausgerichtet ist, weiterhin sorgsam pflegen. Der Lebensraum Schule und ein differenzierter Unterricht bleiben deshalb auch im Zentrum des zweiten Schulprogrammes. Weiter zu finden ist ein spannender Bericht über das projektbezogene Lernen und das Teamteaching im Kindergarten und noch einige Artikel von verschiedenen Klassenund Schulaktivitäten. Wer mehr über die Primarschule Stallikon erfahren möchte, findet die aktuelle Ausgabe des Magazins, «BlickpunktSchule» auf der Homepage der Primarschule Stallikon unter: www.schule.stallikon.ch. Die Druckversion wird den Eltern via Kindergarten- und Schulkinder verteilt. Weitere Exemplare sind ab 12.7.2011 in der Schul- oder Gemeindeverwaltung, bei der Post und in der Bibliothek erhältlich. (LG)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juli 2011

Vier Generationen um Jubilarin Anna Fischbacher vor der familieneigenen Baumschule im Höngger, Mettmenstetten. (Bilder Thomas Stöckli)

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Unter den Gratulanten sind nebst den Familienmitgliedern und Freunden auch Gemeindepräsident René Kälin und -Schreiber Edy Gamma (stehend von rechts).

«Über Wirtschaft und Politik weiss sie alles» Anna Fischbacher-Stadlwieser hat in Mettmenstetten vergangenes Wochenende ihren 100. Geburtstag gefeiert «Zu einem 100. Geburtstag durfte ich noch nie gratulieren», sagt Gemeindepräsident René Kälin. Gemeinsam mit Gemeindeschreiber Edy Gamma ist er auf dem Anmarsch zum Höngger. Die Scheune dort ist bereits festlich geschmückt und es duftet nach frischer «Rösti». Kurz nach 11 Uhr trifft dann die Jubilarin ein. «Über Wirtschaft und Politik weiss sie noch alles», verrät Sohn Rolf Wüthrich den Herren von der Gemeinde vorgängig. Gefragt nach dem «Geheimrezept» seiner Mutter muss er

nicht lange überlegen: «Das Positive sehen und Freude haben am Leben.»

«Ich habe die liebsten Kinder, die es gibt» Aus der Westschweiz und aus dem Tessin sind Freunde und Familienmitglieder angereist, um mit Anna Fischbacher ihren 100. zu feiern. Eine Tochter kam dazu sogar aus Amerika. «Ich bin sehr glücklich, ich habe die liebsten Kinder, die es gibt», sagt die strahlende Jubilarin.

Eigentlich habe sie gar nicht so alt werden wollen, verrät Anna Fischbacher, die sich mit täglichem Turnen fit hält und ihren Haushalt immer noch selber führt. «Meine Tochter geht mit mir einkaufen und wäscht mir die Haare», verrät sie. Vier eigene Kinder und dazu noch mindestens ebenso viele Stiefkinder hat die gebürtige Österreicherin aufgezogen. Die älteste Tochter ist 72 Jahre alt. Dazugekommen sind zahlreiche Enkel und Urenkel. «Es ist schön, wenn man alle wieder sieht», so die Ju-

bilarin. Bereits am Donnerstag hatte sie mit ihrer Nachbarschaft gefeiert. René Kälin und Edy Gamma werden an den wichtigsten Tisch gelotst: direkt gegenüber der Jubilarin. Schon bald entfacht sich eine Diskussion über die Entwicklung der Jugend um Einflüsse wie Fernsehen, Konsum und berufstätige Eltern. Ihr Wissen um das Weltgeschehen habe sie aus Nachrichten und Zeitung, verrät Anna Fischbacher. Um geistig fit zu bleiben, löst sie Kreuzworträtsel und jasst auch gerne mal mit Freunden.

Seit zehn Jahren in Mettmenstetten «Da will ich nie hin, da sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht», sei ihre erste Reaktion gewesen, als sie zum ersten Mal in Mettmenstetten gewesen sei, blickt die Städterin Anna Fischbacher zurück. Mit ihrem Mann, der vor 14 Jahren verstarb, hatte sie zuvor in Zürich Schwamendingen gelebt und landete via Hagedorn vor rund zehn Jahren schliesslich doch noch in Mettmenstetten, wo sie sich mittlerweile sichtlich wohlfühlt. (tst.)

forum

Eine Rotte von Nichtwissern «Mafioso-Montur gegen die Buchpreisbindung», «Anzeiger» vom 8. Juli 2011.

Baustelle Mettmenstetten: Am Wochenende folgt die Sperrung der Ortsdurchfahrt. (Bild Thomas Stöckli)

Da scheint sich noch einmal eine Rotte von Nichtwissern zusammengetan zu haben, um gegen die schädliche Buchpreisbindung heldenhaft zu kämpfen wie Cervantes’ Don Quichote gegen die Windmühlen. Das so genannte «Alltagsgut» Buch steht bei mir sogar als Taschenbuch teilweise seit 45 Jahren im Büchergestell im Unterschied zu den Alltagsgütern Unterhose oder Zahnpasta, die eher von äusserst kurzlebiger Dauer sind; auch Gläser oder kunsthandwerkliche Vasen haben in meinem Haushalt – was die Dauerhaftigkeit betrifft – eher Mühe über 45 Jahre mitzuhalten. Für Kunsthandwerk wie Vasen usw. ist es üblich, den Ankaufs-

preis mit dem Faktor 2 bis 2,5 zu multiplizieren, um auf einen angemessenen Verkaufspreis zu kommen. Der Höchstrabatt für kleinere Buchhandlungen beträgt 0,45% vom Verkaufspreis, der zu «Buchpreisbindungszeiten» vom Verlag festgesetzt wurde. Ex Libris hat nie selbst Bücher verlegt, sondern Restbestände den Verlagen abgekauft und diesen einen neuen Einband verpasst, was den günstigeren Preis ausmachte (kein Lektorat, kein Autorenhonorar, keine buchspezifische Werbung). Die Verlage verdienen nie mehr, auch in Deutschland nicht, egal ob eine Buchpreisbindung besteht oder nicht. Der Buchhandel in der Schweiz trägt die Einnahme-Einbussen. Deshalb gibt es fast nur noch «Buchhandlungsketten» hierzulande. Nur wer in grossen Mengen (1000 Exemplare und

mehr) einkauft, kann es sich leisten, Rabatte zu geben. Die vielen Bücherkisten mit zum Teil massiv herabgesetzten Preisen vor der Buchhandlung Scheidegger stammen aus den Auslieferungen, die die Geschäftsleitung unter dem Namen AVA betreibt. Die vielen Ortsbibliotheken sind dazu da, dass der Bürger nicht jedes Buch auch kaufen muss, das er lesen will. Es macht keinen Sinn, hinter allem und jedem «zwielichtige Lobbyspielchen» zu sehen, nur weil Mann/Frau ein Thema zur politischen Profilierung benötigt. Gründliche Kenntnisse der Materie sind die unabdingbaren Voraussetzungen für eine Politik, in der wir alle leben können und genügend zum Leben haben. Marilen Gantenbein, Ottenbach

Mettmenstetter Ortsdurchfahrt gesperrt Das Lebenswerk von Edi Messerli! 15. bis 17. Juli: Deckbelag und Markierung

Hüter der Vergangenheit, «Anzeiger» vom 5. Juli 2011.

Der Einbau des Deckbelags und Markierungsarbeiten erfordern von heute Freitag bis Sonntag eine Vollsperrung der Mettmenstetter Ortsdurchfahrt.

Es ist lobenswert, wenn der pensionierte Militärinstruktor Herbert Gübeli «sein» Dorfmuseum mit «viel Herzblut» weiterführt. Nicht der Wahrheit entsprechend ist jedoch, dass er dort seit «mehr als 30 Jahren» als Kurator amtet. Gübeli ist erst kurz vor der Eröffnung des Museums im Mai 2000 zur Kommission Dorfgeschichte dazugestossen und hatte entsprechend nichts dazu beigetragen, ebenso wenig in den vorbereitenden Sammlungstätigkeiten und Recherchen seit den 1980er-Jahren. Die unrichtigen «30 Jahre» sind umso störender, da dabei wieder verschwiegen wird, dass es Edi Messerli war, welcher das Museum hauptsächlich aufgebaut hat. Stetig unter Mithilfe des unvergesslichen Arthur Baumann selig. Auch Margrith Kofler und Ursula Grob trugen einen nicht unerheblichen Anteil bei. Edi

Die Aufwertung und Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Mettmenstetten bilden einen Bestandteil der Netzstrategie und der flankierenden Massnahmen rund um die A4 im Knonauer Amt. In einer ersten Etappe werden die Arbeiten an der Zürichstrasse zwischen der Bahnhof- und der Bachmattstrasse sowie an der Albisstrasse ausgeführt. Am kommenden Wochenende vom Freitag, 15. Juli (21 Uhr) bis Sonntag, 17. Juli (zirka 23 Uhr), erfolgen der Einbau des Deckbelags und die

Markierungsarbeiten. «Diese Arbeiten erfordern aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Qualität eine Vollsperrung», schreibt das kantonale Tiefbauamt. Davon betroffen sind folgende Abschnitte: – Zürichstrasse von der Bahnhof- bis Bachmattstrasse – Albisstrasse 18 bis Zürichstrasse – Bahnhofstrasse 11 bis Zürichstrasse. Für den Durchgangsverkehr wird eine grossräumige Umleitung via Knonau und Rossau, Rifferswil signalisiert. Für die Fussgängerinnen und Fussgänger sind die Trottoirs benutzbar. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung. (ki.)

Messerli hat einige 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Dorfmuseum investiert. Eine unvergleichliche Leistung! Auch nach der Eröffnung des Museums leistete er noch einige tausend Stunden, bis es ihm seine Gesundheit nicht mehr erlaubte. Er brauchte zuerst einen neuen Gemeindepräsidenten, (Robert Marty) bis ihm endlich eine gebührende Anerkennung für sein Lebenswerk vergönnt wurde. Edi Messerli, jetzt im 88. Altersjahr, wohnt im Pflegeheim Haus Rigi in Affoltern. Er freut sich über jeden Besuch. Ein solcher würde auch, Respekt und Anerkennung bezeugend, anzeige

dem Kurator Herbert Gübeli gut anstehen, denn ohne Edi Messerli würde es das Museum nicht geben. Dem sehenswerten Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon wünsche ich viel Erfolg und würde mich freuen, wenn es auch regelmässig grössere Wechselausstellungen, wie es das Dorfmuseum Maschwanden macht, geben würde und Edi Messerli wünsche ich im Namen vieler von dem Glück, welches er früher als Kaminfegermeister so vielen Leuten gebracht hat. Willy Hug, ehemals Mitbegründer des Museums, Affoltern


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Gewerbe Platz zwei

Abstieg

Erfolg der Triamt-Staffel am sonntäglichen Züri-Triathlon . > Seite 13

Der Vier-Punkte-Sieg nützte der Hornusser-Gesellschaft Obfelden nichts. > Seite 13

Dienstag, 12. Juli 2011

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Spannung und Niveau

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Bilanz über die InterclubSaison des Tennis-Clubs Wettswil. > Seite 14

Siegen nicht verlernt Nach enttäuschenden Leistungen: Urs Huber gewann Dolomiti Superbike. > Seite 15

Ernst Schweizer AG veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2010

Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, publiziert dieses Jahr den achten Nachhaltigkeitsbericht. Der Bericht wird bewusst anstelle eines Geschäftsberichts veröffentlicht, wodurch die ökologischen und sozialen Massnahmen einen gleichwertigen Stellenwert erhalten wie die wirtschaftlichen Angaben. Im Zentrum stehen dabei die vier Schweizer-Erfolgs-Punkte (SEP),

mit denen sich Schweizer im Markt klar positioniert. Diese vier SEP – kundenorientierten Leistungen, MitarbeiterInnen und Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaftlichkeit – bilden die Grundlage für alle Entscheidungsprozesse und sind die Bausteine für eine nachhaltige Unternehmensführung.

Energieeffizienz und Architektur – diese Themen standen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Die Bildstrecke im Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert diese Anlässe und verdeutlicht die intensive Auseinandersetzung mit den verschiedensten Aspekten der Nachhaltigkeit.

90 Jahre Schweizer

Nachhaltigkeit bei Schweizer

Das Jahr 2010 bot guten Anlass zum Feiern. Zusammen mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern feierte Schweizer 2010 sein 90-jähriges Bestehen. Die Anlässe waren ganz der Thematik Nachhaltigkeit gewidmet. Erneuerbare Energien, Klimaveränderung, soziale Verantwortung,

Die ersten vergleichbaren Kennzahlen in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Soziales und Umwelt hat die Ernst Schweizer AG vor über 30 Jahren erfasst. Ein paar eindrückliche Resultate verdeutlichen das Engagement in Bezug auf Nachhaltigkeit. Seit 1978 ist der Umsatz um 181% und die Anzahl

ZKB Affoltern am Albis

Vollzeitstellen um 94% gestiegen. Die Umweltbelastung aus dem Strom- und Wärmeverbrauch verminderten sich gleichzeitig um 29% und die Treibhausgas-Emissionen um 72%. Der Endenergieverbrauch stieg trotz des hohen Umsatzwachstums nur um 20% an. Im Jahr 2010 erhöhte sich der Umsatz um 15%, der Strom- und Wärmeverbrauch um nur 1,75%. Auch in Zukunft sind die Energieeffizienz und der Energieverbrauch zentrale Themen bei Schweizer. Zusammen mit der Förderung von Produkten für erneuerbare Energien und Energieeffizienz bilden sie das sogenannte Energieprogramm von Schweizer, welches langfristige Ziele und Massnahmen festhält. (pd.)

Gedanken vor der 4. Ämtler Berufsmesse vom 16. und 17. September 2011

................................................... von alfred breu, lehrstellenforum Eine Frage beschäftigt heute sehr viele Leute, sie polarisiert sogar mächtig: Gymi und Studium oder Lehre? Eigentlich eine völlig unnötige Frage. Zentraler ist die nach dem Berufsfeld, in welchem man später tätig sein möchte. Wer das Bildungssystem Schweiz, das mit dem neuen Bildungsgesetz von 2004 einen gewaltigen Modernisierungsschub erhalten hat, kennt, weiss, dass der Kampf um Positionen sogar völlig unnötig ist. Die Frage sollte nämlich je nach Beruf anders gestellt werden: Gymi und Studium oder Lehre und Studium? Oder am Beispiel von drei Informatikerinnen gesagt: Soll eine junge Frau eine Lehre durchlaufen, eine Informatikmittelschule oder das Gymnasium besuchen? Spielt keine Rolle, ist die Antwort, vor allem nicht, wenn sie die Berufsmaturität anstrebt. Diese kann man während der Lehre absolvieren (in Berufen mit zwei Schultagen ohne weiteren Zeitbedarf) oder danach.

Die Stärken des Kindes stehen im Zentrum Anna hat nach ihrer Lehre in einem Betrieb ein Studium an der Fachhochschule begonnen, Beatrice absolvierte die Informatikmittelschule mit dazugehörendem einjährigem Praktikum und ging dann ebenso an die Fachhochschule. Claudias Weg führte übers Gymnasium zum Studium an der ETH. Und das Gemeinsame? Mit 23 hatten Astrid und Claudia den Bachelor in der Tasche, Beatrice wird das wenig später haben, sie hat das Studium berufsbegleitend gemacht, vier Tage arbeitete sie, an zwei Wochentagen ging sie zur Schule. Und alle drei konnten zwischen der technischen

Eröffnung der Berufsmesse 2009. Am 16. und 17. September wird in Bonstetten die 4. Ämtler Berufsmesse stattfinden. (Archivbild) und der Wirtschaftsinformatik wählen! Der Vollständigkeit halber muss ein Unterschied dennoch erwähnt werden, mit 24 hatte Claudia noch keine Arbeits- und Berufserfahrung, während ihre Kolleginnen schon einige Praxisjahre und Erfahrungen hatten. Natürlich geht das nicht in allen Berufen so, Arzt kann man ja nur übers Studium und Schreiner über die Lehre werden. Aber in sehr vielen Berufen läuft das heute genau so. Unser Bildungssystem lässt so viele Wege zu, dass die Stärken des Kindes im Zentrum stehen sollte. Wer die Schule liebt und für den wissenschaftlichen Ansatz geboren ist, geht ins Gymnasium und absolviert ein Studium – wer praktisch veranlagt ist, geht den Weg der Praxis und macht die Lehre. Und letztere geniessen eine weitere Stärke des schweizerischen Bildungssystems, das Konzept der dualen Berufsbildung, der Lehre. Dank ihrer Praxisnähe werden die jungen Leute im jeweiligen Beruf genau auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgebildet. Sie können während der Lehre auch die Berufsmaturität erwerben – der nötige Unterricht findet in den gleichen zwei Schultagen statt (BMS statt Allgemeinbildung in der Berufsschule). Sie sind danach begehrte Nachwuchsleute, die sich bildungsmässig nochmals völlig neu positionieren können: Je nach Beruf und nach

der Interessenslage absolvieren sie Lehrgänge der höheren Berufsbildung und erwerben den eidg. Fachausweis auf ihrem Beruf, danach die Meisterprüfung. Oder sie gehen zum Beispiel im Gesundheitswesen an eine höhere Fachschule. Die Absolventinnen und Absolventen dieser beiden Wege könnte man mit gutem Gewissen «professional Bachelor» nennen. Oder sie gehen an eine Fachhochschule und absolvieren das Bachelorstudium auf ihrem Beruf – das Studium der angewandten Wissenschaften. Selbst an die Uni oder ETH können sich heute Lehrabsolventinnen und -absolventen mit Berufsmaturität einschreiben, sie müssen davor noch einen ¾-jährigen Passerellenlehrgang mit Prüfung absolvieren. Fazit: Wir sollten unsere Stärken nicht unter den Tisch wischen oder uns verunsichern lassen. Zählen wir gymnasiale Matura und Berufsmatura zusammen, ist die Schweiz an der Spitze in den OECD-Ländern. Aber wir haben noch unsere Meisterprüfung – das System kennen nur einzelne andere Länder. Es ist darum kein Wunder, dass viele Länder daran arbeiten, unser Bildungskonzept zu übernehmen!

Welcher Beruf macht mir Spass? Auch auf diese Frage findet man an der 4. Ämtler Berufsmesse in Bonstetten gute Antworten. Lernende aus unseren Betrieben stellen an selbst ent-

Grümpelturnier in Affoltern: tagsüber Fussball spielen, abends feiern. > Seite 15

Cornelia Gäumann,

Auf der Suche nach dem richtigen Beruf und dem richtigen Weg dorthin Mit dem neuen Schuljahr kommen weitere rund 450 Jugendliche in Kontakt mit der Frage nach der richtigen Laufbahn. Die Ämtler Berufsmesse vom 16. und 17. September in Bonstetten leistet einen besonderen Beitrag für die Beantwortung dieser Frage: Lernende sind die Aussteller.

Eine Festhütte

ratgeber

Nachhaltige Unternehmensführung als Erfolgsrezept Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Der soeben publizierte Nachhaltigkeitsbericht zeigt die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Kennzahlen auf.

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wickelten Ständen ihre Berufe und Firma vor. Das ist der Hauptunterschied zu anderen Berufsmessen – hier sagen Lernende, wie sie das erleben, was sie machen, wie sie dazu gekommen sind, sich beworben haben usw. Dass Schüler/-innen der ersten und zweiten Oberstufenklassen zu den nur wenige Jahre älteren Jugendlichen den einfacheren Zugang haben, ist verständlich und nachvollziehbar. An 40 Ständen zeigen und erklären diese rund 50 Berufe. Und für alle Ergänzungen ist noch die Berufsberatung mit einem Stand vertreten, aber auch die Jugendberatungsstelle «Contact und Kabel» und die Beratungsstelle für Berufsbildner und andere Interessierte. Automatisch nehmen die ausstellenden Lernenden an einem Wettbewerb teil, ihr Stand und ihr Auftreten werden von einer Jury und von den Gästen bewertet. Der Einsatz für einen schönen Stand und ein gutes Auftreten lohnt sich – es gibt nämlich schöne Preise. Zur Auflockerung tragen Tricking Show (Akrobatik), Bone Age (Band) und das Krampftheater bei, eine kurze und humoristische Präsentation einiger Berufe.

Beitrag ausbildender Betriebe für die Schüler Die Berufsmesse wird durch das Lehrstellenforum organisiert. Den wesentlichen Beitrag leisten die Betriebe und ihre Lernenden. Es ist toll wie sich diese in unserer Region engagieren. Zur Berufsmesse kommt auch noch der Berufsinformationstag im November, an welchem so viele offene Türen in Betrieben bereitstehen, dass alle Schülerinnen und Schüler aller 2. Oberstufenklassen in unserem Bezirk je am Morgen und am Nachmittag einen Beruf (den in Bonstetten ausgewählten) vor Ort besichtigen können. Und da sieht dann immer noch vieles anders aus. Erfreulich ist auch, dass die Betriebe rund 300 jährlich neu besetzte Lehrstellen anbieten – über 100 mehr als im Jahr 2000! Eine Anzahl, die nach wie vor noch wächst. Wobei noch zahlreiche Lernende in Filialen einer in der Stadt domizilierten Firma (Lehrvertrag ausserhalb des Bezirks) hinzukommen, die zahlenmässig nicht erfasst werden können.

Sicherheit am Bancomaten «In letzter Zeit lese ich immer wieder von der Gefahr manipulierter Automaten. Worauf sollte man bei Geldbezügen oder bargeldlosem Bezahlen mit Karten achten, um nicht Opfer von Betrügern zu werden?» In den vergangenen Monaten sind in der Tat vermehrt so genannte Skimming-Attacken an Bancomaten, Zahlterminals wie Billettautomaten, Tank-Automaten oder an Zutrittslesern zu verzeichnen. «To skim» heisst zu Deutsch «absahnen» oder «abschöpfen». Beim Skimming werden die Automaten von Trickdieben technisch so manipuliert, dass sich Bankkarten- und PIN-Daten widerrechtlich und von den Kunden meist unbemerkt kopieren lassen. Häufig geschieht dies durch vorübergehende installierte Aufsätze am Kartenleser. Der Magnetstreifen der Bankkarte wird kopiert und die PIN mit einer Minikamera oder durch eine Person ausgespäht. Mit den gestohlenen Daten stellen die Täter eine Kopie der Karte her und versuchen damit in Ländern, die Bargeldbezüge noch via Magnetstreifen abwickeln, Geld abzuheben. Die Banken überwachen die Gefahrensituation sehr genau. Sie investieren in Präventionsmassnahmen und verstärken die Kontrollen. .........................................................

«Lassen Sie sich während der Transaktion nicht ablenken.» ......................................................... Sie können auch selbst mit einigen Vorsichtsmassnahmen den Schutz vor solchen Skimming-Fällen erhöhen: Behandeln Sie Ihre Karte grundsätzlich wie Bargeld und bewahren Sie diese an einem sicheren Ort auf. Geben Sie den Code niemandem bekannt, nicht einmal Ihren Angehörigen. Und legen Sie ihn ausschliesslich im Gedächtnis ab. Ändern Sie den Code von Zeit zu Zeit. Kontrollieren Sie vor der Nutzung eines Automaten oder eines sonstigen Kartenterminals, ob bewegliche Gegenstände oder Abdeckungen beispielsweise am Kartenleser angebracht sind. Vergewissern Sie sich, dass Sie beim Eingeben Ihrer PIN nicht beobachtet werden. Verdecken Sie beim Eintippen Ihrer PIN das Tastaturfeld mit Ihrer freien Hand oder einem Gegenstand. Lassen Sie sich während der Transaktion nicht ablenken. Behalten Sie den Kartenleser und die Tastatur im Blickfeld. Vergessen Sie nicht, Ihre Karte nach erfolgter Transaktion mitzunehmen. Ein ungewöhnliches Ereignis sollten Sie umgehend der verantwortlichen Bank oder der Polizei (Tel. 117) melden. Zu guter Letzt: Überprüfen Sie regelmässig Ihren Kontoauszug auf auffällige Transaktionen. Erleidet ein Kunde durch einen Skimming-Fall Schaden, wird dieser in der Regel durch die Bank rückerstattet.


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Sport

Dienstag, 12. Juli 2011

11

Ganz speziell und ohne Fraktionszwang Gedenkspiel mit dem FC Nationalrat zur Erinnerung an Hans Jucker, den Ehrenpräsidenten des FC Affoltern Gemeinderat Walter Dürr aus Affoltern füllte als Goalie das Tor zwar nicht in der Höhe jedoch ansatzweise in der Breite. Mit vollem Einsatz wehrte er die spärlichen Angriffe mutig ab, was dazu führte, dass er über weite Strecken der Spielzeit auf dem Bauch lag. Nur Franz Liebhart, der Präsident des FC Affoltern, behielt als Libero stets den Überblick und liess sich selbst von den auffällig roten Fussballschuhen des Berner Politikers Wasserfallen nicht beeindrucken.

................................................... von martin mullis

D

as wohl am meisten beachtete Fussballspiel im Rahmen des Grümpelturniers auf dem Rasen der Sportanlage Moos in Affoltern fand am Samstagmorgen statt. Von den Organisatoren wurde ein «ganz spezielles» Fussballspiel angekündigt. Um den verstorbenen Hans Jucker und seine unzähligen Dienste für den Fussballclub Affoltern in ehrender Erinnerung zu behalten, wurde ein Gedenkspiel durchgeführt. Der FC Nationalrat kämpfte gegen eine exklusive Säuliämtler Mannschaft, die aus einer Prominentenauswahl und Vertretern der Veteranenmannschaft des FCA bestand. Sowohl die Politiker als auch die Persönlichkeiten aus dem Knonauer Amt wurden dem Prädikat «ganz speziell» absolut gerecht. Allein die bewegende Schweigeminute zu Beginn des Matches war für Spieler und Zuschauer alles andere als alltäglich. Und die daran anschliessenden zweimal 35 Spielminuten dürften in den Annalen des FCA als aussergewöhnlich, wenn nicht gar als einmalig beschrieben werden.

Ein beispielloses Spiel

FCA-Präsident Franz Liebhart, Libero mit und ohne Übersicht, mit Nationalrat Christian Wasserfallen (rechts) und Ständerat Hannes Germann. (Bilder Martin Platter/Martin Mullis)

Gebrüllte und etwas konfuse Anweisungen Allein die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der in knallroten Trikots spielenden Politiker der SVP angehörten, war bemerkenswert. Sowohl die in königsblau spielenden Säuliämtler Promis als auch die sportlichen Parlamentarier schlüpften für das Fussballspiel keineswegs in eine andere Rolle und benahmen sich ganz so wie im Berufsalltag. Insbesondere die Herren National- und Ständeräte bedienten sich ungeniert der im Trainingslager Bundeshaus angeeigneten Verhaltensweisen. Während die gebrüllten und etwas konfusen Anweisungen von Coach Toni Bortoluzzi konsequent nicht beachtet wurden, stellte Fredi Heer seinen Fraktionskollegen, Ständerat Hannes German, mit nicht gerade jugendfreien Bemerkungen in den Senkel. Die Nationalräte Beat Jans (SP) und Christian Wasserfallen (FDP) taten das was sie auch in Bundesbern am besten können. Sie legten sich den Ball zurecht, warteten bis die beiden anwesenden Fotografen ihre Objekte auf sie gerichtet hatten und kickten dann in die falsche Richtung.

«Anzeiger-»-Chefredaktor Schneiter schwitzte in der Bruthitze ganz so als ob er einen Leitartikel über die Spitalquerelen verfassen würde. Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Bezirk Affoltern, Peter Strebel, hatte seine liebe Mühe, da der Ball sich weitaus unwilliger als jeder Gewerkschaftsboss verhielt. Als Coach betreute der Künstler Stephan Schmidlin die Säuliämtler Fussballer, aber auch er hatte mit seinen Anweisungen einen schweren Stand. Immerhin benahmen sich die zahlreichen Zuschauer, auch wenn die allermeisten mit den Leistungen ihrer «Idole» nicht immer zufrieden waren, für in Fussballkreisen noch in einem tolerierbaren Rahmen. Randalierende Hooligans waren keine auszumachen, und die verbalen Ausrutscher waren bloss versteckte Komplimente.

Den unvergleichlichen Kommentar von Hans Jucker vermisst

70-jährig und in Form: Walter Dürr holt auch diesen Ball.

NR Fredi Heer wird überlaufen. Hinten: Hugo Trachsler.

Eine Blessur wird mit Spray behandelt.

Anweisungen mit Spickzettel: Coach Toni Bortoluzzi.

Nach dem Schlusspfiff allerdings waren sich Spieler, Fans und auch die Fussballbanausen in einem Punkt absolut einig: Das Spiel war beispiellos, grossartig und unvergesslich. Nur eines vermissten Sportler, FCA-Anhänger und Publikum schmerzlich: den Kommentar aus dem Lautsprecher mit der schweizweit bekannten, unvergleichlichen sonoren Stimme, dem trockenen Humor und dem versteckten Schalk von Hans Jucker. Einig waren sich aber alle, die an diesem Fussballmatch dabei waren. Hans Jucker hätte, wenn er denn wirklich hinter einer der spärlichen Wolken zugeschaut hat, seine helle Freude gehabt. Übrigens sei der guten Ordnung halber erwähnt, dass die National- und Ständeräte ganz knapp mit 4:3 gewannen.

Golferinnen und Golfer haben nun ein Dach über dem Kopf Abschlagplatz in Affoltern wurde von den Chromstahlspezialisten Werner und Bruno Kilchenmann überdacht Die Affoltemer Metallbauer und Chromstahlspezialisten Bruno und Werner Kilchenmann haben den Abschlagplatz des Golfplatzes in Affoltern mit einer Überdeckung versehen – ein Sponsoring.

fest, der obendrein einen Grill konstruiert hat. Eingeweiht wurde die neue Einrichtung am letzten Wochenende im Rahmen des so genannten GolfChromstahlcups, der im Turnierkalender fortan einen fixen Platz erhalten soll.

Ob es nun regnet oder die Sonne brennt – Golferinnen und Golfer können den Abschlagplatz auf dem Golfplatz in Affoltern bei jedem Wetter benützen. Rund 70 Quadratmeter Fläche sind nun durch ein Dach geschützt – eine Arbeit, die von den Chromstahlspezialisten Werner und Bruno Kilchenmann ausgeführt wurde – ein Sponsoring der anderen Art. «Golfplatzbetreiber Emilio Biasio ist mit Herzblut dabei und will den Mitgliedern des Golf-Fördervereins etwas bieten. Er fördert das Golfspiel für Jugendliche – und darüber hinaus stimmt es im zwischenmenschlichen Bereich», hält Bruno Kilchenmann

Golf für jedermann und Jugendförderung Der Förderverein Golfplatz Affoltern zählt inzwischen 165 Mitglieder. Grosses Gewicht legt die Betreiberfamilie Biasio auf die Förderung des JugendGolfspiels – und natürlich darauf, dass die für Einsteiger geeignete 9-Loch-Anlage im «Moos» in Affoltern für jedermann zugänglich ist. Jugendliche bis 16 Jahre können den Platz kostenlos benützen – ein Angebot, das es fast nirgends gibt. Jeden Monat kann Emilio Biasio zwei Schulklassen begrüssen. Im Jahr, so hat er ausgerechnet, kommen da rund 1000 Stunden Golfspiel für Jugendliche zusammen. (-ter.)

Golfplatz-Betreiber Emilio Biasio (links) und Dachkonstrukteur Bruno Kilchenmann vor dem neuen Werk. (Bild -ter.)


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Vielen Eltern fällt es schwer, nicht zu wissen, was ihr Baby ihnen sagen will. Sie haben diese Unsicherheit und das viele Schreien des Babys satt und wünschten, sie könnten besser mit ihm kommunizieren. Denn sprechen kann es natürlich noch nicht. Aber es hat einen starken Willen und kann mit seinen Händen verständliche Gesten zeigen. Diese Fähigkeit nutzt die Babyzeichensprache aus, indem verschiedene Begriffe aus dem Alltag in Gesten übersetzt werden. Dank diesen ist ein Baby, bevor es sprechen lernt, in der Lage, seine Bedürfnisse und Wünsche durch natürliche Gesten konkret auszudrücken. Die Eltern unterstützen die visuelle, motorische und akustische Wahrnehmungsfähigkeit des Babys und somit auf spielerische Weise auch seine Sprachentwicklung. Das Mütterzentrum Affoltern bietet einen Kurs an für das Erlernen der Babyzeichensprache. Er dauert zehn

Dienstag, 12. Juli 2011

Kraft schöpfen und innere Ruhe finden

Lektionen und beginnt am Freitag, 30. September (nicht während den Herbstferien), jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Der letzte Kurstag ist der 16. Dezember 2011. Das Baby zwischen 6 und 16 Monaten kommt mit in den Kurs, die Geschwister können in der Kinderhüeti kostenlos betreut werden (bitte bei der Anmeldung Anzahl und Alter der Kinder angeben). Am 9. September findet eine Schnupperlektion statt, Anmeldeschluss hierfür ist der 2. September.

Qigong-Einführungskurs

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann unterrichtet «Die 8 Brokate» nach dem Lehrsystem des Qigong Yangsheng von Prof. Jiao Guorui. Der Kurs beginnt mit vitalisierenden Bewegungen. Geweckt und belebt lernen die Teilnehmenden danach schrittweise die acht gesundheitsfördernden Übungen kennen. Die Kursleiterin achtet dabei besonders auf die Stand-

Die Kurskosten betragen 260 Franken, Kinderhüeti inbegriffen (Schnupperlektion 16 Franken, 13 Franken für MüZe-Mitglieder). Anmeldungen bis zum 23. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Weitere Informationen zum Angebot des MüZe sind auf www.mueze-affoltern-am-albis.ch zu finden.

13

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Triamt-Staffel auf Platz zwei Züri-Triathlon bietet ein breites Spektrum an Wettkämpfen Im Staffelwettkampf im Rahmen des Züri-Triathlons wurde das Triamt-Team mit Stefan Duttweiler (Schwimmen), Bernhard Schneider (Velo) und Reto Weber (Laufen) 2. bei den MännerTeams. Für 500 m Schwimmen, 20 km Velo und 5 km Laufen benötigten die drei 0:58:58.

Am letzten Sonntag spielte die HG Obfelden ihr letztes Meisterschaftsspiel der laufenden Saison gegen Obergoldbach. An diesem Sonntag stand viel auf dem Spiel für die Obfelder, mit einem Vier-Punkte-Sieg und einer Nuller-Runde von Gysenstein hätte Obfelden den Ligaerhalt erreichen können. Die Ämtler begannen das Spiel ausgezeichnet, jeder Spieler brachte eine tadellose Leistung beim Schlagen und anschliessend auch im Ries. Nach dem ersten Durchgang gab Obfelden klar den Ton an. Mittlerweile braute sich über dem Hornusserplatz von Dachlissen ein Unwetter zusammen, Obfelden konnte den zweiten Durchgang noch trocken über die Bühne bringen, musste aber nachher bei widerlichen Verhältnissen im Ries seiner Arbeit nach. Trotz starkem Regen und Wind hielten die Obfelder ihr Ries bis am Ende sauber, Obergoldbach kassierte im zweiten Durchgang eine Nummer. Obfelden gewann das Spiel mit 0 Nummern und 743 geschlagenen Punkten zu Obergoldbach 1 Nummer und 638 Punkten. Somit gewann die HG Obfelden wichtige vier Meisterschaftspunkte dazu, die aber schlussendlich nichts mehr nützten, da Gysenstein ebenfalls gewann und schliesslich mit einem Punkt Vorsprung den Ligaerhalt erreichte. Einzeln überzeugten Peter Frick mit 60 Punkten, sowie Werner Binggeli mit 57 und René Küng mit 55 Punkten. (pf)

Der Züri-Triathlon bietet am Samstag vor dem Ironman unterschiedliche Wettkämpfe für jeden Geschmack und Trainingsstand. Auch in diesem Jahr beteiligten sich am Anlass zahlreiche Ämtlerinnen und Ämtler. Anmerkung: Wie bereits beim Ironman 70.3 in Rapperswil erlaubt die Rangliste wegen eines Wechsels bei der Zeitmessung auch bei diesem Wettkampf leider keinen Auszug aus der Rangliste nach Wohngemeinde mehr. Der Wettswiler Thomas Baumgartner vom Triamt.ch, der eher als Langstrecken-Triathlet bekannt ist, zeigte auf der Olympischen Distanz mit einer Zeit von 2:32:43 eine starke Leistung. Vor allem dank einer guten Laufzeit errang er den 7. Rang in der Kategorie M50. Seine Tochter, Nadine Baumgartner, stand ihm als 9. bei F25 nicht weit nach. Sie legte die Basis ihres Erfolgs auf der Radstrecke.

Inspiriert von Adrian Brennwald Die Triamt-Staffel errang den angestrebten Podestplatz bei den Männern. Was hat die drei Triathleten, die sonst auf bedeutend längeren Strecken anzutreffen sind, zu dieser KurzdistanzStaffel motiviert? Der Ottenbacher Bernhard Schneider beantwortet die Frage: «Kurze, intensive Trainings machen auch Sinn, wenn man auf lange Distanzen spezialisiert ist. Zudem hat es mir einfach Spass gemacht, 27 Minuten lang mit dem Rad über die flache Strecke zu preschen.» Auf die Idee, ein Staffelteam zu bilden, hat ihn der Aeugster Ultratriathlet Adrian Brennwald gebracht;

Podestplätze für Schoch und Müller Am Ironman Switzerland haben Willy Schoch, Mettmenstetten, und Urs Müller, Wettswil, in ihrer Altersklasse den dritten Rang erreicht. Ein Bericht vom Ironman Switzerland vom vergangenen Sonntag folgt in der «Anzeiger»Ausgabe vom kommenden Freitag.

HG Obfelden: Abstieg trotz Vier-Punkte-Sieg

Schlussrangliste Mannschaften

Reto Weber aus Rifferswil verteidigt als Schlussläufer den zweiten Platz der Triamt-Staffel souverän. (Bild es) Brennwald ist nicht nur Weltrekordhalter über die doppelte Ironman-Distanz, sondern hält auch bei allen drei Etappen der Säuliamt-Trophy den Streckenrekord – kurze Laufstrecken, die von der Belastung her vergleichbar sind mit einem 20-Kilometer-Radrennen. Sowohl Duttweiler als auch

Schneider haben diesen Staffel-Wettkampf als Akzent in ihre Vorbereitung auf den Inferno-Triathlon vom 20. August im Berner Oberland eingebaut. Dass es tatsächlich zu einem Podestplatz auf der für sie ungewohnten Distanz gereicht hat, freut sie besonders. (sas.)

Gesellschaft

Pkt.

Nr.

1. Rothrist-Olten

25

5

Total 7880

2. Utzigen B

23

6

7110

3. Baden-Brugg

22

9

6967

4. Höchstetten B

20

5

7030

5. Kirchberg

19

9

7502

6. Obergoldbach

15

11

6685

7. Grasswil

15

24

7208

8. Gysenstein

12

12

6174

9. Obfelden

11

20

6558

10. Balzenwil B

4

25

4434


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Vielen Eltern fällt es schwer, nicht zu wissen, was ihr Baby ihnen sagen will. Sie haben diese Unsicherheit und das viele Schreien des Babys satt und wünschten, sie könnten besser mit ihm kommunizieren. Denn sprechen kann es natürlich noch nicht. Aber es hat einen starken Willen und kann mit seinen Händen verständliche Gesten zeigen. Diese Fähigkeit nutzt die Babyzeichensprache aus, indem verschiedene Begriffe aus dem Alltag in Gesten übersetzt werden. Dank diesen ist ein Baby, bevor es sprechen lernt, in der Lage, seine Bedürfnisse und Wünsche durch natürliche Gesten konkret auszudrücken. Die Eltern unterstützen die visuelle, motorische und akustische Wahrnehmungsfähigkeit des Babys und somit auf spielerische Weise auch seine Sprachentwicklung. Das Mütterzentrum Affoltern bietet einen Kurs an für das Erlernen der Babyzeichensprache. Er dauert zehn

Dienstag, 12. Juli 2011

Kraft schöpfen und innere Ruhe finden

Lektionen und beginnt am Freitag, 30. September (nicht während den Herbstferien), jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Der letzte Kurstag ist der 16. Dezember 2011. Das Baby zwischen 6 und 16 Monaten kommt mit in den Kurs, die Geschwister können in der Kinderhüeti kostenlos betreut werden (bitte bei der Anmeldung Anzahl und Alter der Kinder angeben). Am 9. September findet eine Schnupperlektion statt, Anmeldeschluss hierfür ist der 2. September.

Qigong-Einführungskurs

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann unterrichtet «Die 8 Brokate» nach dem Lehrsystem des Qigong Yangsheng von Prof. Jiao Guorui. Der Kurs beginnt mit vitalisierenden Bewegungen. Geweckt und belebt lernen die Teilnehmenden danach schrittweise die acht gesundheitsfördernden Übungen kennen. Die Kursleiterin achtet dabei besonders auf die Stand-

Die Kurskosten betragen 260 Franken, Kinderhüeti inbegriffen (Schnupperlektion 16 Franken, 13 Franken für MüZe-Mitglieder). Anmeldungen bis zum 23. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Weitere Informationen zum Angebot des MüZe sind auf www.mueze-affoltern-am-albis.ch zu finden.

13

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festigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Der achtsame Umgang mit dem Körper hilft, die Bewegungen in einem ausgewogenen Mass an Kraft und Spannung auszuführen. Die Gedanken kommen dabei zur Ruhe. Zusätzlich unterstützen innere Bilder und Vorstellungen die wohltuende Wirkung. Abgerundet wird die einzelne Lektion mit Sitzen oder Liegen in Stille. Nach besuchtem Einführungskurs können die Übungen in fortlaufenden Kursen vertieft werden. 26. August bis 07. Oktober 2011, jeweils freitags von 8.45 bis 10 Uhr, Werkstrasse 1, Affoltern. Kosten: 210 Franken. Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin IBT , 077 202 07 32 oder theresebachmann@gmx.ch

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Triamt-Staffel auf Platz zwei Züri-Triathlon bietet ein breites Spektrum an Wettkämpfen Im Staffelwettkampf im Rahmen des Züri-Triathlons wurde das Triamt-Team mit Stefan Duttweiler (Schwimmen), Bernhard Schneider (Velo) und Reto Weber (Laufen) 2. bei den MännerTeams. Für 500 m Schwimmen, 20 km Velo und 5 km Laufen benötigten die drei 0:58:58.

Am letzten Sonntag spielte die HG Obfelden ihr letztes Meisterschaftsspiel der laufenden Saison gegen Obergoldbach. An diesem Sonntag stand viel auf dem Spiel für die Obfelder, mit einem Vier-Punkte-Sieg und einer Nuller-Runde von Gysenstein hätte Obfelden den Ligaerhalt erreichen können. Die Ämtler begannen das Spiel ausgezeichnet, jeder Spieler brachte eine tadellose Leistung beim Schlagen und anschliessend auch im Ries. Nach dem ersten Durchgang gab Obfelden klar den Ton an. Mittlerweile braute sich über dem Hornusserplatz von Dachlissen ein Unwetter zusammen, Obfelden konnte den zweiten Durchgang noch trocken über die Bühne bringen, musste aber nachher bei widerlichen Verhältnissen im Ries seiner Arbeit nach. Trotz starkem Regen und Wind hielten die Obfelder ihr Ries bis am Ende sauber, Obergoldbach kassierte im zweiten Durchgang eine Nummer. Obfelden gewann das Spiel mit 0 Nummern und 743 geschlagenen Punkten zu Obergoldbach 1 Nummer und 638 Punkten. Somit gewann die HG Obfelden wichtige vier Meisterschaftspunkte dazu, die aber schlussendlich nichts mehr nützten, da Gysenstein ebenfalls gewann und schliesslich mit einem Punkt Vorsprung den Ligaerhalt erreichte. Einzeln überzeugten Peter Frick mit 60 Punkten, sowie Werner Binggeli mit 57 und René Küng mit 55 Punkten. (pf)

Der Züri-Triathlon bietet am Samstag vor dem Ironman unterschiedliche Wettkämpfe für jeden Geschmack und Trainingsstand. Auch in diesem Jahr beteiligten sich am Anlass zahlreiche Ämtlerinnen und Ämtler. Anmerkung: Wie bereits beim Ironman 70.3 in Rapperswil erlaubt die Rangliste wegen eines Wechsels bei der Zeitmessung auch bei diesem Wettkampf leider keinen Auszug aus der Rangliste nach Wohngemeinde mehr. Der Wettswiler Thomas Baumgartner vom Triamt.ch, der eher als Langstrecken-Triathlet bekannt ist, zeigte auf der Olympischen Distanz mit einer Zeit von 2:32:43 eine starke Leistung. Vor allem dank einer guten Laufzeit errang er den 7. Rang in der Kategorie M50. Seine Tochter, Nadine Baumgartner, stand ihm als 9. bei F25 nicht weit nach. Sie legte die Basis ihres Erfolgs auf der Radstrecke.

Inspiriert von Adrian Brennwald Die Triamt-Staffel errang den angestrebten Podestplatz bei den Männern. Was hat die drei Triathleten, die sonst auf bedeutend längeren Strecken anzutreffen sind, zu dieser KurzdistanzStaffel motiviert? Der Ottenbacher Bernhard Schneider beantwortet die Frage: «Kurze, intensive Trainings machen auch Sinn, wenn man auf lange Distanzen spezialisiert ist. Zudem hat es mir einfach Spass gemacht, 27 Minuten lang mit dem Rad über die flache Strecke zu preschen.» Auf die Idee, ein Staffelteam zu bilden, hat ihn der Aeugster Ultratriathlet Adrian Brennwald gebracht;

Podestplätze für Schoch und Müller Am Ironman Switzerland haben Willy Schoch, Mettmenstetten, und Urs Müller, Wettswil, in ihrer Altersklasse den dritten Rang erreicht. Ein Bericht vom Ironman Switzerland vom vergangenen Sonntag folgt in der «Anzeiger»Ausgabe vom kommenden Freitag.

HG Obfelden: Abstieg trotz Vier-Punkte-Sieg

Schlussrangliste Mannschaften

Reto Weber aus Rifferswil verteidigt als Schlussläufer den zweiten Platz der Triamt-Staffel souverän. (Bild es) Brennwald ist nicht nur Weltrekordhalter über die doppelte Ironman-Distanz, sondern hält auch bei allen drei Etappen der Säuliamt-Trophy den Streckenrekord – kurze Laufstrecken, die von der Belastung her vergleichbar sind mit einem 20-Kilometer-Radrennen. Sowohl Duttweiler als auch

Schneider haben diesen Staffel-Wettkampf als Akzent in ihre Vorbereitung auf den Inferno-Triathlon vom 20. August im Berner Oberland eingebaut. Dass es tatsächlich zu einem Podestplatz auf der für sie ungewohnten Distanz gereicht hat, freut sie besonders. (sas.)

Gesellschaft

Pkt.

Nr.

1. Rothrist-Olten

25

5

Total 7880

2. Utzigen B

23

6

7110

3. Baden-Brugg

22

9

6967

4. Höchstetten B

20

5

7030

5. Kirchberg

19

9

7502

6. Obergoldbach

15

11

6685

7. Grasswil

15

24

7208

8. Gysenstein

12

12

6174

9. Obfelden

11

20

6558

10. Balzenwil B

4

25

4434


sport

Spannung auf hohem Niveau Die Interclub-Spielsaison des TC Wettswil Ein Jahrhundert ist es her, seitdem der Startschuss für die nationale Teammeisterschaft im Tennis – dem heutigen Interclubwettbewerb – gegeben wurde. Damals im Jahr 1911 standen sich schweizweit gerade mal neun Mannschaften gegenüber. Mittlerweile ist der Interclubwettbewerb mit mehr als 4300 Equipen zu einem der grössten Breitensportanläs- Das Seniorinnen-Team 2. Liga des TCW von links: Hitomi se des Landes her- Brönnimann, Diane Eggler, Evelyne Sierro, Kathrin Görög angewachsen. Und und Brigitte Thode. (Bild zvg.) der TCW ist mit2. Liga. In der entscheidenden Abtendrin! Anfang Mai dieses Jahres startete stiegsrunde gegen Rüti ZH war nach der TCW mit neun Teams in die Inter- den Einzelbegegnungen mit 4:2 noch club-Meisterschaft. Rückblickend war alles offen, weshalb mindestens eine auch 2011 wieder eine starke Saison – Doppelpartie siegreich entschieden auch wenn die Statistik der gewonne- werden musste. Mit einem 6:3 konnte nen Partien gegenüber dem Vorjahr der Ligaerhalt gefeiert werden. Nach dem Aufstieg im letzten Jahr etwas magerer ausgefallen ist. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, und der neuen Herausforderung 2. Lidass drei TCW-Teams im letzten Jahr ga, legten die Damen Jungseniorinnen aufgestiegen waren, die Herren Jung- besonderen Fokus auf die intensive senioren und Senioren folglich in der Vorbereitung. Im Trainingslager auf 1. Liga, die Damen Jungseniorinnen in Mallorca wurde täglich vier Stunden lang intensiv trainiert. Und grosser der 2. Liga starteten. Besonders hervorzuheben sind in Einsatz zahlt sich aus: Das Team um dieser Saison aber die Damen Senio- Captain Eva Neu gewann als Gruppenrinnen. Nach der schmerzlich knap- dritte die entscheidende Abstiegsrunpen Niederlage im entscheidenden Ab- de gegen Bachtobel mit 5:2 und sicherstiegsmatch im letzten Jahr gelang ih- te sich den Ligaerhalt. Wenn eines der jüngsten Teams nen der Wiederaufstieg mit souveränen Siegen in der 3. Liga. Besonders im Verein sich nochmals verjüngt, gefürchtet bei ihren Gegnerinnen war dann ist dies das wohl deutlichste Zeidabei ihre Doppelstärke mit nur einer chen für hervorragende Nachwuchsarw.o.-Niederlage in allen fünf Begeg- beit. Die Damen Aktive 2. Liga um nungen. Da das Team verletzungsbe- Captain Anja Moser wurde 2011 von dingt nur minimal besetzt war, muss- drei weiteren TCW-Talenten verstärkt. ten die fünf Spielerinnen um Captain Nachdem bei den Damen Aktiven die Diane Eggler in allen Einzelbegegnun- 3. und 2. Liga fusioniert worden war, ging es gar über fünf Runden. Trotz gen antreten. Ein weiteres Team hat für Furore des grossen 11-köpfigen Kaders stand im TCW gesorgt. Die Herren Senioren somit jede Spielerin regelmässig auf um Captain Sergio Catellani, die im dem Platz und leistete ihren Beitrag letzten Jahr am «grünen Tisch» in die für den Erfolg des Teams. Und auch bei den beiden 3.-Liga1. Liga aufgestiegen waren, haben als Gruppenzweite um den Aufstieg in die Teams Jungsenioren und Senioren Nati C gekämpft. Der Traum von der herrscht nach dem Verbleib in der LiPrestigeklasse war auf der Anlage des ga keine Katerstimmung. Der UmTC Dietlikon allerdings schnell ausge- stand, dass die Jungsenioren Gruppenträumt: In den fünf Einzeln konnten schlusslicht wurden, wird vom Team die Wettswiler Haudegen keinen Satz als Signal gewertet, diese Situation in für sich entscheiden. Aber nachdem den nächsten Jahren um 180 Grad zu die Spieler nun bereits «Höhenluft» ge- wenden. Man darf gespannt sein. Auch schnuppert haben, werden sie nächs- wenn die Senioren nicht ganz so amtes Jahr hoch motiviert nochmals an- bitionierte Pläne verfolgen, konnten sie trotz verletzungsbedingtem Ausfall greifen. Nachdem die spielstarken TCW- von Stammspielern mit soliden LeisHerren im letzten Jahr ins Jungsenio- tungen aufwarten. Ihre sportliche Kolrenlager gewechselt waren und dort in legialität und Gastfreundschaft hat im der 2. Liga mit gewissen Lähmungser- Säuliamt schon von sich reden gescheinungen aufgrund der Unterforde- macht. Eine Altersklasse weiter blieben rung auf dem Platz zu kämpfen hatten, ging es in diesem Jahr in der 1. Li- auch die TCW-Oldies am Ball, wennga wieder richtig zur Sache. Obwohl gleich verletzungsbedingte Ausfälle der Klassenerhalt als Minimalziel defi- und Absenzen nur einen hinteren niert worden war, gab es in den ersten Gruppenrang möglich machten. Dabei Runden zunächst nur wenige Lichtbli- sein und Spass haben sollte die Devise cke. Nach zwei klaren und einer knap- sein und dieses Ziel wurde klar erpen Niederlage musste das Team von reicht. Nach erfolgreicher Interclubsaison Captain Serge Meili im Abstiegsspiel auf den TCW-Plätzen die Heimschwä- ging es auf der Wettswiler Tennisanlache überwinden. Das gelang ihnen mit ge gleich nahtlos weiter mit dem groseinem überzeugenden 9:0 Sieg gegen sen Sommer-Tennis-Fest-Wochenende vom 1. bis 3. Juli. Erst im letzten Jahr den TC Bachtobel. hatte man dieses Megaevent aus der Taufe gehoben und die erfolgreiche Hervorragende Nachwuchsarbeit Durchführung sowie das positive FeedAuch dem jungen Team Herren Aktive back verlangten ganz klar nach einer wollte am Anfang in der 2. Liga kein Fortsetzung in diesem Jahr. Neben den Sieg gelingen. Mit zwei klaren Nieder- sportlichen Aktivitäten – die Einzellagen 2:7 und 1:8 gegen Uetikon a.S. clubmeisterschaften wurden in 7 Kateund Rapperswil musste in den nächs- gorien ausgespielt – gab es ein umten Begegnungen ein Sieg her. Das ge- fangreiches Rahmenprogramm, deslang dann endlich auf heimischem Bo- sen Höhepunkt das beliebte Sommerden gegen Zollikerberg mit einem 6:3- nachtsfest am Samstagabend bildete. Sieg. Nun hiess es in der Abstiegsrun- Bei den Einzelclubmeisterschaften de alles geben, denn das Team um konnte sogar ein Aufwärtstrend bei Captian Felix Möhle gehört gemessen den Teilnehmerzahlen registriert weran den Klassierungen durchaus in die den.


Sport

Dienstag, 12. Juli 2011

15

Dritter Triumph am Dolomiti Superbike Urs Huber ist zurück auf der Siegerstrasse Mit dem dritten Sieg am Dolomiti Superbike hat Urs Huber wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Die enttäuschenden Leistungen an Mountainbike-MarathonWelt- und Europameisterschaften des RRC-Amt-Leistungsträgers sind verdaut. Mit dem teilnehmerstärksten italienischen Bike-Rennen im Hochpustertal verbindet Huber seinen bisher grössten Erfolg an Welttitelkämpfen. 2008 gewann er dort die Bronzemedaille. Seither hat er den Wettkampf in den Dolomiten dreimal gewonnen. Das ist vor ihm erst dem früheren Strassenfahrer Mauro Bettin gelungen. Die guten Erinnerungen waren denn auch der Grund, weshalb Huber in einer Phase des Zweifels dennoch in Niederdorf antrat. «Ich wusste, dass ich damit ein grosses Risiko eingehe. Die EM- und WM-Resultate, die deutlich hinter meinen Zielsetzungen zurücklagen, gingen nicht spurlos an mir vorüber. Am KitzAlp Bike-Festival in der Vorwoche hatte ich die Enttäuschun-

gen noch nicht restlos verarbeitet», erklärte Huber sichtbar gelöst, nachdem er seine Taktik gegen hochkarätige Gegner wieder einmal von A bis Z hatte umsetzen können. Auf den letzten Kilometern vermochte er seinen letzten Begleiter Alban Lakata, den Bikemarathon-Weltmeister von 2010, zu distanzieren. Jener Österreicher, der ihm vor Wochenfrist am KitzAlp noch über 22 Minuten abgenommen hatte. Kein Wunder fiel Huber ein Stein vom Herzen. «Ich kann noch gegen die besten dieser Welt Rennen gewinnen», frohlockte der 25-Jährige. Der Triumph kommt zum richtigen Zeitpunkt. Vom 16. bis 23. Juli findet die Bike-Transalp statt. Bezüglich ihres Stellwerts ist sie quasi die Tour de France der Mountainbiker. Im Unterschied zum grossen Vorbild wird jedoch in Zweierteams gefahren. Huber startet die Bike-Etappenfernfahrt vom deutschen Mittenwald nach Riva del Garda zusammen mit seinem StöckliTeamkollegen Konny Looser, der ebenfalls in Topform ist. Er hat das Dolomiti Superbike jedoch ausgelassen, um zu neuen Kräften zu kommen. (map.)

Freistoss für die Taxifahrer gegen die Monteure.

Heisse Torszene. (Bilder Werner Schneiter / Thomas Stöckli)

«Grümpi» Affoltern: eine Festhütte Tagsüber wurde auf dem «Moos» gekickt, abends gefeiert Das schöne Wetter lockte tagsüber viel Publikum an, abends sorgten Regenschauer für Abkühlung – und dafür, dass keiner zu früh heimging... Es herrscht ausgelassene Stimmung im Festzelt des FC Affoltern. Die letzten Spiele des Tages sind ausgetragen und nicht nur die Spieler der siegreichen Teams tanzen auf den Festbänken. «Dieses Jahr ist die Stimmung viel besser», sagten sogar die Musiker vom Trio Wolkenbruch.

Der Goalie hat das Nachsehen.

Pokale herumgereicht

Urs Huber und Alban Lakata kämpfen in einer Steigung des Dolomiti Superbike - mit dem besseren Ende für den Schweizer. (Bild zvg.)

Der Name der Livemusik passte gut zum Freitagabend-Programm. Gegen Ende des Spielbetriebs kamen immer wieder kurze Schauer auf. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass sich das Geschehen schnell ins Festzelt verlagerte und entsprechend Partylaune aufkam. Mannschaften, die sich vorher auf dem Rasen noch hart aber sportlich bekämpft hatten, stiessen nun miteinander an und liessen ihre Pokale, gefüllt mit Bier oder Weisswein, herumreichen. Manch einem dürfte am frühen Samstagmorgen nicht nur die Vorstellung Kopfschmerzen bereitet haben, dass noch zwei weitere Turniertage bevorstanden... (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht in der Freitagausgabe des «Anzeigers»

Teilnehmerrekord in Steg Ämtler am 69. Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest Die über 420 teilnehmenden Nachwuchsschwinger aus dem ganzen Kanton Zürich und den Gastverbänden aus der Innerschweiz, St. Gallen, Appenzell und Thurgau boten am Samstag bei Sonnenschein und Regen ein spannendes Fest. Dieses Jahr stiegen die Jahrgänge 1993 bis 2003 ins Sägemehl. Es wird jeweils in Kategorien A bis E unterteilt, die Jahrgänge 2003/02/01 zusammen, und dann je zwei in den weiteren Kategorien. Der Schwingklub am Albis ging mit 14 Teilnehmern in den Wettkampf. Mit drei gewonnenen, zwei verlorenen und einem gestellten Gang erkämpfte sich der Mettmenstetter Marco Nägeli den Zweig. Ebenso Beat Reichmuth und Dario Stähli in der Kategorie C und D. Bei den jüngsten Schwingern holte sich Janik Amstutz mit vier gewonnenen und zwei verlorenen Gängen den Zweig. Schlussrangliste:

Kat. A Nägeli Marco, Mettmen-

phael, Obfelden, 55.50 Punkte, Rang 10a; Furrer Matthias, Islisberg, 35.25 Punkte, Rang 21c. Kat. C Reichmuth Beat, Mettmenstetten, 57.75 Punkte, Rang 4; Odermatt Michi, Hausen, 55.50 Punkte, Rang 13b; Lüscher Adrian, Maschwanden und Furrer 55.00 Punkte, Rang 15b und d;

Hofstetter Lukas, Birmensdorf, 35.50 Punkte, Rang

Affoltemer Faustballer führen die Tabelle an Heimrunde im «Moos» bringt vier Punkte

stetten, 55.75 Punkte, Rang 5b. Kat. B Duschen Ra-

Damian, Islisberg,

Tanz auf den Bänken im Festzelt.

Raphael Duschen im gewonnenen 4. Gang. (Bild Anja Bernhard)

27d; Hagenbucher Tim, Affoltern, 34.75 Punkte, Rang 30a. Kat. D Stähli Dario, Hedingen, 56.50

te, Rang 14e; Reber Nils, Maschwanden, 54.75

Punkte, Rang 9g; Gmür Sebastian, Affoltern, 55.25

Punkte, Rang 9b; Stähli Jan, Hedingen, 55.25 Punk-

Punkte, Rang 16a. Kat. E Amstutz Janik, Albis, 56.25

Punkte, Rang 13d.

Am Donnerstag wurde im Moos noch einmal eine Meisterschaftsrunde der 1. Liga im Faustball der Zone Nordostschweiz durch den MTVA Affoltern durchgeführt. Das Wetter war wiederum regnerisch, hatte aber auf das Niveau keinen Einfluss. Die 1. Mannschaft von Affoltern spielte in der ersten Partie gegen Dietikon 1 und gewann das Spiel problemlos 3:0 (11:7, 11:5, 11:3). Das zweite Spiel gewann Dietikon gegen den Tabellenletzten aus Wallisellen ebenfalls 3:0, mit jeweils 11:9 in den Sätzen. Im dritten Spiel durfte dann Affoltern, im stärker werdenden Regen gegen Wallisellen antreten und auf 3 Punkte hoffen. Doch Wallisellen machte es den Einheimischen nicht leicht und kämpfte um jeden Punkt. Den ersten Satz konnte Affoltern in der Verlängerung mit 12:10 gewinnen. Im zweiten Satz schlichen sich dann unerwartet viele Fehler ein und man war schnell im Hintertreffen. Das Fanionteam des MTVA Affoltern wehrte sich nicht mehr allzu sehr und Wallisellen gewann diesen mit 11:3. Nach einer Auswechslung der Einheimischen fassten diese dann wieder Tritt und gewannen den dritten und vierten Satz mit 11:9,11:8. Mit diesen vier gewonnenen Punkten übernimmt Affoltern 1 in der 1. Liga die Spitze mit

18 Pkt. Auf Platz zwei folgt Beringen mit 16 Pkt. vor Jona und Ohringen mit 14 Zählern. 5. Rüti 12, 6. Dietikon 12, 7. Schlieren und Oberwinterthur mit 10 Pkt. und abgeschlagen auf dem 9. Platz Wallisellen mit 2 Pkt. Dieser 1. Platz berechtigt Affoltern für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Nationalliga B. Es sind jedoch noch vier Spiele, an zwei Spieltagen, auszutragen. Die Zweit- und Drittplatzierten aus Beringen und Jona sind aber nicht aufstiegsberechtigt und auf die Viertplatzierten aus Ohringen beträgt der Vorsprung vier Punkte. Die nächste Runde findet nach den Sommerferien, am 20. August, in Jona statt. Die 2. Mannschaft war am 2. Juli in Embrach im Einsatz und holte in 4 Spielen von möglichen 12 Pkt. deren 10 und setzte sich ebenfalls an der Spitze der 2. Liga Region Süd ab. Sie gewannen gegen Obfelden und Bülach/Rafz jeweils mit 3:0 und gegen Embrach und Dietikon 2 mit jeweils 2:1. In der Rangliste führt Affoltern 2 mit 30 Punkten vor Dietikon 2 mit 27 Punkten, 3. Satus Schlieren 21 Pkt. 4. FB Embrach 20 Pkt. 5. BSC Obfelden 18 Pkt. 6. Bülach/Rafz 17 Pkt. 7. Adliswil 8. Dietikon 3 mit jeweils 16 Pkt. 9. MR Wilchingen 3 Pkt. Der Schlussspieltag findet auch diese Jahr am 27. August in Hedingen statt. John Schoch


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