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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 37 I 165. Jahrgang I Dienstag, 10. Mai 2011

Nicht verkehrsfrei

«Määhh»

Gemeinderat Affoltern: Nein zur Initiative Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse. > Seite 3

Wer hat die schönste Geiss? Schau beim Schützenhaus in Hedingen. > Seite 5

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Wie Zuckerwatte Tausende von Raupen überziehen Sträucher mit einem riesigen Netz – auch im Säuliamt. > Seite 6

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Abschied vom Bijou Das Tülersee-Pächter-Ehepaar Huber übergab an Bianca und Andi Glättli. > Seite 7

Mettmenstetten – Hongkong: direkt, in einer Boeing 777 Tag der offenen Tür bei SimAir Online buchen bei simair.ch, starten und landen an der Unteren Bahnhofstrasse 14 – in einer Boeing 777 oder einem original Bo-105 Helikopter. Täglich ausser Montag. Und das alles bevor die beiden Kreisel in Mettmenstetten fertig gebaut sind.

Lärm dämpfend Vorhänge: Erfolgreiches Projekt der Empa mit Weisbrod Zürrer und Douglas Textiles. > Seite 11

Erneut weniger Arbeitslose im Säuliamt Auch im Bezirk Affoltern geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück: Die Quote beträgt noch 2,7 Prozent. Sie liegt klar unter dem Kantonsdurchschnitt. 650 Personen waren Ende April im Bezirk Affoltern als arbeitslos gemeldet. Das sind 29 weniger als im Vormonat, was einem Rückgang der Quote von 2,8 auf 2,7 Prozent entspricht. Im Kanton Zürich liegt sie aktuell bei 3,1 Prozent. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) begründet den Rückgang mit saisonalen Faktoren und mit dem Einfluss der Revision des Arbeitslosenversicherungsgersetzes. «Unabhängig davon scheint die gute Konjunktur, insbesondere in den industriellen Bereichen, für eine weitere Verbesserung der Arbeitsmarktlage zu sorgen», schreibt das AWA in einer Medienmitteilung. Unter den Regionen steht das Säuliamt kantonsweit nach wie vor sehr gut da: Nur die Bezirke Andelfingen (1,6 Prozent), Meilen (2,2 Prozent) und Pfäffikon (2,4 Prozent) weisen tiefere Arbeitslosenquoten auf. Der Bezirk Dietikon hat hingegen eine Quote von 3,9 Prozent. (-ter.)

................................................... von martin schuppli «Nein, einen gepackten Koffer muss niemand mitnehmen», sagt Gian Andrea Frizzi und lacht. «In der Regel dauert ein Flug in unserem Simulator eine Stunde und davor machen wir ein 30minütiges Briefing. Legen den Ablauf fest, erklären das Cockpit, programmieren Reiseziel, Flugroute und Wettersituation.» Und das alles ist viel mehr als eine Spielerei. Den Raum ziert ein 200Grad-Panorama. Hier läuft der Film. Hier sieht man den Start- und Zielflughafen. Hier ziehen Wolken vorbei, zucken Blitze über den Himmel. Wer in einem der beiden Pilotensessel sitzt und steuert, erlebt alles originalgetreu mit. Sound inbegriffen. Die Instruktion erfolgt nicht von irgendwelchen Laien, sondern von Profis. Gian Andrea Frizzi besitzt eine Privatpilotenlizenz und fliegt Turbinen-Helikopter und «wenns denn sein müsste auch einen B-777.» 15 Jahre arbeitete er in führender Stellung bei den Zuger Rohstoffhändlern Glencore. 2006 entschied er sich gegen das Geld und für die Zufriedenheit. Er spezialisierte sich in den Bereichen Coaching,

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Gian Andrea Frizzi (l.) auf dem Captainsessel der Boeing 777, dem grössten Verkehrsflugzeug der Welt. Neben ihm Linienpilot und Fluginstruktor Martin Jost. (Bild Martin Schuppli) Kommunikation und Personalmanagement.

14 000 Landungen Martin Jost ist Instruktor, Prüfungsexperte und lizenzierter Linienpilot. Er sass über 8000 Stunden in Cockpits und absolvierte rund 14 000 Landungen. Die beiden kennen alle Schalter ihres «Göppels», wissen wozu all die Drehknöpfe wichtig sind, Regler, Displays, Tastaturen, Rundinstrumente

und Hebel. «Ohne professionelle Betreuung könnte man die Triple Seven auch im Simulator nicht fliegen», sagt Gian Andrea Frizzi. «Mit diesem Simulator habe ich mir einen Wunschtraum erfüllt. Von der Boeing 777 gibt es weltweit mit uns nur vier Simulatoren. Zwei stehen bei der US-Luftfahrtbehörde FAA. Mein direkter Konkurrent ‹fliegt› ab Sydney.» Dann hält der Geschäftsmann inne. «Aber unser Simulator ist der einzige rollstuhlgängige.»

Unterwegs in Kappels freier Natur Grosses Interesse an geführter Wanderung mit Fachleuten

In der Hochstamm-Obstbaum-Plantage von Thomas Göggel. (Bild Thomas Stöckli)

«Die Landschaft hier ist reich an Kulturgeschichte», so Naturschutzberater Dani Winter, der am Samstagmorgen mit seinem Kollegen Hanspeter Hediger, Förster Robi Püntener und Landwirt Thomas Göggel durch die Naturschönheiten Kappels geführt hat. Zu einem wahren Naturpark hat sich etwa das ehemalige «Leiloch» südlich vom Kloster, ennet der Albisstrasse, entwickelt. Das offene Land ist auch heute noch stark geprägt von der landwirtschaftlichen Nutzung. «Landwirte sind darum wichtige Partner für den Naturschutz», so Winter. Es gelte, den Kontakt auszubauen und zu fördern. Dieses Ziel hat das Vernetzungsprojekt, welches in Kappel seit sieben Jahren läuft. Der Bund unterstützt die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen mit Finanzhilfe. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Ein Marketing-Gag? «Nein, im Gegenteil. Meine Schwester ist querschnittgelähmt. Ich weiss, dass Leute im Rollstuhl viele Dinge nicht tun können. Mit SimAir können sie nun etwas mehr – abheben.» Abheben können auch Säuliämtler. Beim «Tag der offenen Tür» sogar gratis und franko. Am kommenden Samstag, 14. Mai, und Sonntag,15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Mehr Infos: www.simair.ch.

Raffale Cavallaro Spitzenkandidat bei den Jungfreisinnigen Der 29-jährige Mettmenstetter Gemeinderat Raffaele Cavallaro belegt auf der Nationalratsliste der Zürcher Jungfreisinnigen den ersten Platz – für ihn eine freudige Überraschung, nachdem er auf der Kantonsratsliste der FDP des Bezirks diesen Frühling nicht berücksichtigt wurde. Abschaffung und Kampf gegen sinnlose Gesetze, Sicherheit, Steuern, Bildung und Umwelt gehören zu seinen Themen. Den Wahlkampf will Raffaele Cavallaro in erster Linie in der Region bestreiten, aber auch im ganzen Kantonsgebiet auftreten. Neben ihm sind mit Anina Fraefel aus Affoltern (Platz 10) und Florian Maier aus Wettswil (24) zwei weitere Kandidierende aus dem Bezirk Affoltern auf der Liste der Jungfreisinnigen zu finden. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 9

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Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 14. Mai 2011 findet in Affoltern am Albis die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: Sportclub Zwillikon Telefon bei nicht abgeholtem Papier/ Karton: 044 761 52 70 Affoltern am Albis, 3. Mai 2011 Gesundheitsabteilung Affoltern am Albis

Publikation definitiver Wahlvorschlag Stille Wahl Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 - 2014 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 11. März 2011 ist für die Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege innert den festgesetzten Fristen folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Frau Miranda Goedhart, Dorfstrasse 36, 8906 Bonstetten Die Wahlvorsteherschaft stellt fest, dass die Stille Wahl zustandegekommen ist und erklärt für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 als gewählt: Frau Goedhart Miranda, Dorfstrasse 36, 8906 Bonstetten Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Veröffentlichung an gerechnet, ein schriftlicher Stimmrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., eingereicht werden. 10. Mai 2011 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Gemeindeversammlung

Gemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf

Montag, 6. Juni 2011, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte:

Mittwoch, 8. Juni 2011, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt

1. 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1.1. Genehmigung der Jahresrechnung 2010 des Politischen Gemeindeguts 1.2. Genehmigung der Jahresrechnung 2010 des Primarschulguts 1.3. Projekt «Riedmatt 3. Etappe, Ersatz Wasserleitung» (2010.002). Projekt- und Kreditbewilligung 1.4. Bauabrechnungen – Genehmigung folgender Abrechnungen: a. Sanierung Bifangstrasse 2 bis 8. Abrechnung Fr. 300 549.85 (bewilligter Kredit Fr. 335 000.–). b. Sanierung und Verlegung Wasserleitung Hirzwangen. Abrechnung Fr. 234 913.85 (bewilligter Kredit Fr. 275 000.–) c. Ersatz Wasserleitung und Sanierung Moosstrasse. Abrechnung Fr. 312 269.70 (bewilligter Kredit Fr. 342 000.–) d. Umlegung Langrütibach. Abrechnung Fr. 551 457.– (bewilligter Kredit Fr. 622 000.–) e. Sanierung Postplatz Ebertswil. Abrechnung Fr. 147 014.15 (bewilligter Kredit Fr. 154 000.–) f. Anschluss des Mehrzweckgebäudes an den Holzheizungswärmeverbund. Abrechnung Fr. 262 471.– (bewilligter Kredit Fr. 292 000.–) Die Anträge der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Gemeindevorsteherschaft Wegen eines Versehens unsererseits wird diese Anzeige erst heute anstatt wie ursprünglich geplant bereits am Freitag, 6. Mai 2011, publiziert. Wir entschuldigen uns dafür. Inserateverwaltung «Anzeiger»

Dag, Türker Alfred, geb. 1968, mit Staatsangehörigkeit Türkei, wohnhaft Müllistrasse 2b, Hausen am Albis Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung wird diese Einbürgerung hiermit zur Kenntnis gebracht. Gemeinderat Hausen am Albis

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Donnerstag, 12. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung Feldstich Der Vorstand

Traktanden: 1. Antrag zur Genehmigung der Bauabrechnung Kindergarten Loomatt 2. Antrag zur Umrüstung der Wasseruhren mit Funkfernablesung – Kredit Fr. 180 000.– 3. Antrag zur Übernahme von Flurwegen und Drainagen zu Eigentum und Unterhalt. Ermächtigung zum Erlass einer Unterhaltsordnung 4. Antrag zur Genehmigung der Jahresrechnung 2010 5. Mündliche Information über die Legislaturschwerpunkte 2010 – 2014: – Dorfladen – Energiezukunft (EnergieRegion Knonaueramt) – Neubau Kinderkrippe – Öffentlichkeitsarbeit – Unterkünfte für Asylbewerber – Wohnraum für Generationen 6. Umfrage und Verschiedenes Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz und nach dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen während der gesetzlichen Ankündigungsfrist (24. Mai bis 8. Juni 2011) in der Gemeindekanzlei (Schalter Erdgeschoss) zur Einsicht auf. Broschüren mit detaillierter Erläuterung der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 24. Mai 2011 erhalten. Solange Vorrat können Reserveexemplare im Gemeindehaus oder bei der Poststelle bezogen werden. Zudem steht die Broschüre während der gesetzlichen Ankündigungsfrist im Internet zur Ansicht oder zum Herunterladen zur Verfügung (www.stallikon.ch). Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten. Stallikon, 10. Mai 2011 Gemeinderat Stallikon

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur Gemeindeversammlung auf Freitag, 10. Juni 2011, 20.00 Uhr, in den kleinen Gemeindesaal im Haus «Zur Mühle», Kappel am Albis.

Einbürgerung Mit Beschluss vom 5. April 2011 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen:

zur Gemeindeversammlung eingeladen.

zur Behandlung folgender Geschäfte:

Einladung zu den am Mittwoch, 8. Juni 2011 im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden Gemeindeversammlungen Es werden folgende Geschäfte behandelt: 20.00 Uhr Politische Gemeinde Jahresrechnung 2010 anschliessend (zirka 20.30 Uhr) Evang.-ref. Kirchgemeinde Jahresrechnung 2010 Hinweise Die Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab Beginn Woche 21 in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Anfragen i. S. von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 21 an den Gemeinderat oder an die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil

A. Politische Gemeinde Genehmigung Jahresrechnung 2010 B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2010 2. Abrechnung und Deckung der Finanzierungslücke Heizungsprojekt C. Evang.-reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2010 2. Genehmigung neue Kirchgemeindeordnung 3. Informationen der Kirchenpflege Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung der betreffenden Gemeindevorsteherschaft schriftlich einzureichen. Die vollständigen Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

DANKSAGUNG Wir möchten herzlich danken allen Freunden, Nachbarn und Bekannten, für die Anteilnahme beim schmerzlichen Verlust unseres Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Urgrossvaters und Göttis

Eduard Rodel-Berli Ein herzlicher Dank geht auch an das Pflegepersonal des Betagtenund Pflegeheims Wassen unter der Leitung von Herrn F. Riedi. Unser Vater war nicht immer ein einfacher Patient und die Pflegenden konnten ihn mit ihrem Humor immer wieder aufheitern. Ein herzlicher Dank geht auch an Herrn Dr. G. Orsingher in Silenen für die medizinische Betreuung in den letzten Jahren. Ganz herzlich danken wir Herrn Pfarrer W. Krauer für die treffenden Worte in der Kirche. Ebenso herzlich danken wir den verschiedenen Vereinsdelegationen mit ihren Fahnen und im Speziellen dem Jodlerklub Affoltern am Albis für die schöne Begleitung während des Trauergottesdienstes. Herzlichen Dank für den schönen Grabschmuck und die Spenden an das Betagten- und Pflegeheim in Wassen und an andere Institutionen. Wir danken allen, die ein Stück des Lebens mit Edi Rodel gegangen sind und ihm Gutes getan haben. Ottenbach, im Mai

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2011

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Klares Nein zur Initiative Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Der Gemeinderat legt der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2011 die von Lydia Sidler eingereichte Initiative für eine attraktive Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse zur Beschlussfassung vor und empfiehlt, die Initiative abzulehnen. ................................................... von silvio böni Antrag und Weisung an die Stimmberechtigten werden zwar unmittelbar nach der ersten amtlichen Publikation, also vier Wochen vor der Gemeindeversammlung, an die Abonnentinnen und Abonnenten des so genannten Gemeindeversammlungs-Büchleins versandt und auch auf der Gemeinde-Homepage publiziert. Dem Gemeinderat ist es aber wichtig, auch an dieser Stelle auf einige Argumente einzugehen, weshalb die Initiative abzulehnen ist, die eine Unterbindung des Durchgangsverkehrs verlangt. Dass es zwei Anläufe brauchte, von der Stimmbürgerschaft ein Ja zum Baukredit zu bekommen, soll keineswegs unter den Tisch gekehrt werden. Dies allein ist aber überhaupt kein Grund, schon heute an der Qualität und Notwendigkeit des Projektes Zweifel aufkommen zu lassen oder dieses gänzlich in Frage zu stellen. Die Bauarbeiten sind seit einigen Wochen beendet und noch vor Ende dieses Monats, nämlich am Wochenende des 21./22. Mai wird die Begegnungszone mit einem Strassenfest eingeweiht. Das allein ist schon Grund genug, die Strasse nun zuerst einmal ihrer beabsichtigten Funktion zu übergeben und dann, sollten sich tatsächlich Mängel zeigen, gewisse Nachbesserungen vorzunehmen. Ohne «planergläubig» zu sein gilt die Feststellung, dass die Gestaltung des Strassenraums und die Funktion und die Anforderung, welcher dieser zu bieten und zu erfüllen hat, in einem direkten Zusammenhang stehen. Dazu gehören zum Beispiel auch die

Parkplätze (notabene weniger als vor dem Bau der Begegnungszone), welche zwingend nötig sind, um Kundschaft in die Nähe der Läden bzw. ganz allgemein ins Zentrum zu bringen. Der wichtigste Grund allerdings, die Initiative abzulehnen, ist der kommunale Verkehrsplan, welcher zurzeit überarbeitet wird. Es wäre völlig falsch, mit einer Einzelmassnahme schon heute ins Verkehrskonzept einzugreifen, bevor der Verkehrsrichtplan als Ganzes und die daraus resultierenden Massnahmen im Einzelnen bekannt sind. Und genau dies wäre der Fall, wenn die Initiative angenommen würde. Das ist sicherlich der Hauptgrund, weshalb die Initiative abzulehnen ist.

Neue Ortsbroschüre Lange Jahre war die Ortsbroschüre «Grüezi» die Informationsschrift, welche den Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern, aber auch bei andern Gelegenheiten, abgegeben wurde. Jene Broschüre ist von der Gemeinde finanziert worden und enthielt dementsprechend auch keine Werbung. Nachdem das «Grüezi» dann aber an Aktualität verlor, weil das Zahlenmaterial, die Fotos, einzelne Adressen und auch andere Details nicht mehr stimmten und der Inhalt ganz allgemein an Aktualität verlor, ist es durch verschiedene kostenlose (durch Werbung finanzierte) Informationsbroschüren ersetzt worden. Der Gemeinderat hat nun entschieden, wieder eine neue Bro-

Weiterhin Platz für alle Verkehrsteilnehmenden: Der Gemeinderat Affoltern gegen die Unterbindung des Durchgangsverkehrs an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild Werner Schneiter) schüre herauszugeben. Unter Beizug des Werbefachmanns Peer Messerli, der sein Atelier an der Oberen Bahnhofstrasse hat und Peter Güttinger, Zwillikon, welcher mit der Fotodoku-

Und übrigens... ...haben vor wenigen Tagen zwei neue Angestellte ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Zum einen handelt es sich um Nicole Müller, sie bekleidet die neu geschaffene Stelle Leiterin Personalamt. Nicole Müller arbeitet mit einem 80-Prozent-Pensum. Beim zweiten neuen Angestellten handelt es

sich um Andreas Schaad. Er ist der neue Abteilungsleiter im Sozialressort und hat eine 100-Prozent-Stelle. Gemeinderat und Personal heissen die beiden erfahrenen Verwaltungsfachleute bei uns ganz herzlich willkommen und wünschen ihnen auch an dieser Stelle nochmals einen guten Start. (boe)

mentation beauftragt wurde, soll die neue Ortsbroschüre noch im Laufe dieses Jahres gedruckt und herausgegeben werden. Die Textbeiträge werden von der Verwaltung erarbeitet. Es wird mit Kosten von insgesamt 22 000 Franken gerechnet, für die der Gemeinderat den entsprechenden Kredit bewilligt hat.

Vollmacht Es sind nicht immer weltbewegende – oder sagen wir einmal etwas bescheidener «dorfbewegende» – Dinge, mit denen sich der Gemeinderat zu befassen hat. Gemeint ist nämlich ein Beschluss, mit dem der Gemeinderat den Leiter Finanzabteilung Peter Häggi be-

Trinken und Rauchen – in der Familie Thema? Suchtpräventionsabend für Eltern und ihre Kinder in Ottenbach Suchtpräventionsabend für Eltern und ihre Kinder (empfohlen für 6. Klasse und Oberstufe, Eltern aller Altersgruppen herzlich willkommen) zum Thema Alkohol und Tabak am Donnerstag, 26. Mai, im Singsaal des Schulhauses Chappelistein, Ottenbach. Das Trink- und Rauchverhalten Jugendlicher hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Jugendliche trinken immer öfter Alkohol und immer jünger beginnen sie zu rauchen. Stimmt das so? Und was können Eltern dem Suchtmittelkonsum

der Kinder entgegenhalten? Und was meinen die Jugendlichen dazu?

Aktuelle Zahlen und Trends Die Veranstalter wollen die Eltern über aktuelle Zahlen und Trends aus der Schweiz informieren und aufzeigen, was Konsummotive sein können. Das heutige Konzept der Suchtprävention wird vorgestellt und in direkten Zusammenhang mit der Familie gesetzt. Was konkret können Eltern tun, um ihre Kinder zu stärken? Wie sieht Suchtprävention im Familienalltag aus? Und welche Erfahrungen haben die anwesenden Eltern mit ihren Kin-

Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth

dern gemacht? An diesem Abend sollen auch die Jugendlichen zu Wort kommen: Wie nehmen sie diese Thematik wahr? Welche Fragen haben sie, aber auch welche Wünsche zum Beispiel an die Eltern?

Regen Austausch zum Thema Suchtprävention ermöglichen Mit Inputs aus der Fachwelt sowie Statements von Eltern und Jugendlichen soll ein reger Austausch zum Thema Suchtprävention ermöglicht werden. Themen sind Suchtprävention früher und heute, aktuelle Zahlen und Trends aus der Schweiz, Reflexion

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

der eigenen Werte und Ziele in der Erziehung, Erfahrungsaustausch unter den Eltern sowie Dialog mit den Jugendlichen. Referenten sind Cathy Caviezel, Psychologin, Stellenleiterin Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon sowie Stephan Dietiker, Psychologe, Mitarbeiter Contact Jugendberatung Bezirk Affoltern. Suchtpräventionsabend am Donnerstag, 26. Mai, 19 bis 21 Uhr, im Singsaal «Chappelistein», Ottenbach. 5 Franken pro Person, 10 Franken pro Familie. Anmelden unter elternbildung@ps-ottenbach.ch oder 043 322 87 50 bis 16. Mai. Infos: www.supad.ch, www.contact-jugendberatung.ch, www.feelok.ch, www.sfa-ispa.ch.

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vollmächtigte, ihn vor dem Friedensrichter zu vertreten. Um was geht bzw. ging es? Ein ausländischer Automobilist, hat bei der Einfahrt in die Coop UN-Garage einen Schaden am Auto erlitten, weil seiner Aussage nach die Barriere zu früh herunterklappte und sein Fahrzeug zerkratzte. Im Rahmen einer Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichter soll nun die Sache (sprich Schuld) geklärt und über Rückzug, Anerkennung oder Vergleich entscheiden werden. Und weil das Versicherungswesen bei der Finanzabteilung angesiedelt ist, ist der betreffende Abteilungsleiter aufgefordert, die Interessen der Gemeinde Affoltern zu vertreten.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In der Pflegi Muri darf Hedy Blickenstorfer am kommenden Donnerstag, 12. Mai, ihren 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren der ehemaligen Wirtin des Restaurants Bahnhof in Mettmenstetten herzlich. Wir wünschen ihr einen wunderschönen Tag und weiterhin viele schöne, fröhliche Stunden, welche sie immer wieder mit ihren treuen ehemaligen Gästen, Freunden und der Familie verbringen darf.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Jutta Marga Myckert am kommenden Donnerstag, 12. Mai 2011, ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZCrossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG , Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG,Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2011

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Die Landwirtschaft mit dem Naturschutz in Einklang bringen 80% der Bauern in Kappel beteiligen sich am Vernetzungsprojekt nach Öko-Qualitätsverordnung Hecken als Lebensraum, das ehemalige «Leiloch» und die Hochstammobstbau-Anlage von Thomas Göggel – der Gemeinderat Kappel lud am Samstagvormittag zu einer kurzen Wanderung, geführt durch Naturschutz-, Forstund Landwirtschafts-Fachleute. ................................................... von thomas stöckli An die 50 Personen durfte Gemeinderat Hans Arnold vergangenen Samstagmorgen auf dem Parkplatz Gemeindesaal zu einer kurzen Wanderung begrüssen, unter ihnen auch Gemeindepräsident Kurt Bär. Der Rundgang führte unter dem Klostergarten hindurch zum Littibach und via «Leiloch», wo früher Lehm gestochen wurde, zur Hochstamm-Obstbaum-Anlage von Thomas Göggel. Unterwegs gaben die Naturschutzberater Dani Winter und Hanspeter Hediger und Förster Robi Püntener wertvolle Informationen – auch zum Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.

Lebensräume miteinander verbinden Eine ökologische Ausgleichsfläche trägt vor allem dann zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt bei,

Dani Winter zeigt eine Blindschleiche, die er auf dem Weg gefunden hat.

Hanspeter Hediger referiert über Hecken als Lebensraum. (Bilder Thomas Stöckli)

wenn sie bestimmte Merkmale ausweist und an einem ökologisch sinnvollen Standort liegt. In Kappel sind insbesondere die Moor- und Riedgebiete von Bedeutung. «Es ist wichtig, dass wir die verbliebenen Gebiete erhalten und pflegen», betont Winter. Fast ebenso wichtig ist es für Tiere wie auch Pflanzen, solche Lebensräume miteinander zu verbinden, etwa durch Hecken, Hochstamm-Obstgärten oder Ergänzungsflächen zu bestehenden Ried-Gebieten. Vergangenen Winter

müssen die schnellwachsenden regelmässig zurückgeschnitten werden. «Ich wusste gar nicht, dass es hier stehende Gewässer gibt», so eine Kappelerin erstaunt, als die Gruppe beim «Leiloch» ankommt. Seit der Baumbestand selektiv gelichtet wurde, sind die Weiher auf dem Areal wieder genug besonnt, um als Laichgewässer zu dienen. Wo früher gelblich-heller Lehm abgebaut und mit Ross und Wagen abtransportiert wurde, ist mittlerweile ein Lebensraum mit seltenen Ar-

wurde das Kappeler Vernetzungsprojekt, das seit sieben Jahren läuft, deshalb verlängert und an die neuen Anforderungen angepasst. Die Bedingungen für die Bauern, die mitmachen, sind streng. So müssen bei einer Hecke pro zehn Meter mindestens fünf verschiedene Straucharten vertreten sein, weiter ist ein Krautsaum von je drei Metern auf beiden Seiten der Hecke vorgeschrieben. Damit sich auch langsam wachsende Pflanzen durchsetzen können,

ten entstanden. «Kanonenputzer« aus dem Kappeler «Leiloch» wurden sogar im neu geschaffenen Landschaftsraum Fildern, Wettswil, ausgewildert. Mehr Unterstützung durch die öffentliche Hand wünscht sich Landwirt Thomas Göggel, dessen HochstammObstbaum-Anlage – ein «Juwel», wie Dani Winter betonte – letzte Station auf der Kappeler Samstags-Wanderung war. Bei Grillade und Getränken bot sich anschliessend allen Ausflugs-Teilnehmern Gelegenheit zum Austausch.

Wer hat die schönste Geiss? Schau der Geissenzuchtgenossenschaft Zürich und Umgebung beim Schützenhaus in Hedingen

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euchende Joggerinnen drehten verwundert den Kopf. Biker stoppten ihre Tour für kurze Zeit. «Määähh» – so tönte es am Samstag unablässig beim Schützenhaus in Hedingen. Die Geissenzuchtgenossenschaft Zürich und Umgebung präsentierte an ihrer Schau gegen 40 Tiere – ein Anzugspunkt natürlich für Familien mit Kleinkindern. «Jeee, wie herzig» hiess es unter den Zuschauenden, derweil die Experten bei ihren Bewertungskriterien andere Attribute verwendeten. Ihre kritischen Augen richteten sich unter anderem auf die Rassenmerkmale, auf das Format, die Gliedmassen, Stellung und Gang. Euter und Zitzen bildeten ebenfalls Kriterien. Da finden sich zum Beispiel unter der Position «Format» Ausdrücke wie «flachrippig, eingeschnürt hinter der Schulter», «enge, wenig tiefe Brust» usw. Bei den Gliedmassen heisst es «zu fein, grob, durchgetretene Fesseln, stark gespreizte Klauen». Die Bewertungskriterien sind feiner abgestuft als etwa bei Kühen. Die Skala der Bewertung reicht von 6 (ausgezeichnet) bis 1 (ungenügend). Parallele zur Viehschau bilden aber die Misswahlen: Wo sind die Schönsten? – Diese Fragen wurden dann am Samstagnachmittag beantwortet. In der Schweiz kennt man elf Ziegenrassen – nicht alle wurden aber an der Ausstellung präsentiert. Walliser Schwarzhalsziegen, Bündner Strahlenund Pfauengeissen, Toggenburger und Brienzer Geissen – sie und andere waren vertreten. Sie werden bis 14-jährig, sind beim Fressen etwas wählerischer als Kühe, aber problemlos zu halten – sofern sie mit Zaun gut geschützt werden. «Die Geiss läuft gerne davon, sie ist ein Fluchttier», sagt Zuchtbuchführer Walter Nietlispach aus Maschwanden. (-ter.)

Kritischer Blick vor dem Eintrag ins Notenblatt: Experten an der Arbeit. (Bilder Werner Schneiter)

Nach der Bewertung: zurück in die Herde.

Schönheitspflege – das muss auch bei Ziegen sein.


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Dienstag, 10. Mai 2011

Wenn die Sträucher Hochzeit feiern Tausende von Raupen überziehen Sträucher mit einem riesigen Netz – auch im Säuliamt Es sieht aus, als wäre der grosse Strauch am Wegrand in Zuckerwatte gehüllt. Verantwortlich für die in weisse Netze eingesponnenen Bäume und Sträucher sind die Raupen der Gespinstmotten. ................................................... von martin mullis An einigen Orten im Säuliamt ist zur Zeit ein gespenstisches Naturschauspiel zu betrachten. So auch an der Ausfallstrasse von Ottenbach Richtung Zwillikon. Einige Passanten reagieren eher irritiert oder sind angeekelt, wenn sie den grossen Strauch an der Hauptstrasse näher betrachten. In den Spinnweben bewegen sich nämlich tausende von kleinen 4 bis 5 Zentimeter langen Raupen. Andere wieder finden, dass das mysteriöse weisse Gebilde wie ein Schleier wirkt und einem vorbeifahrenden Velofahrer kommt das Gebüsch vor wie aus einem Horror- oder Fantasyfilm. Den meterhohen Strauch gewissermassen in Zuckerwatte gehüllt haben die Raupen der Gespinstmotten. Besonders betroffen von der emsigen Arbeit der kleinen Raupen sind Wildgehölze wie Pfaffenhütchen (Spindelstrauch), Weissdorn, Schlehen, Traubenkirschen und Weiden. Die in diese dicken Netze eingesponnenen Bäume und Sträucher fallen natürlich ganz besonders im gleissenden Sonnenlicht auf.

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Gemäss der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf ist das Massenauftreten von Insekten von mehreren Einflüssen abhängig. Klimatische Bedingungen wie Witterung, Temperatur und Feuchtigkeit spielen eine grosse Rolle.

Keine Gefahr für Menschen und Tiere Regionale Massenvermehrungen seien immer wieder zu beobachten. Von einem eigentlichen Kahlfrass betroffene Bäume und Sträucher, trieben jedoch in der Regel bereits nach zwei bis drei Wochen wieder aus. Die befallenen Gehölze erleiden höchstens einen Zuwachsverlust und der Befall von Gespinstmotten wird als harmlose aber auffallende Erscheinung eingestuft. Gemäss Auskunft von Markus Hochstrasser von der Fachstelle Pflanzenschutz der landwirtschaftlichen Schule Strickhof sind die Schädlinge auch keine Gefahr für Menschen und Tiere. Einige Arten, wie die Pfaffenhütchen- und die Pflaumen-Gespinstmotte, haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. Sie stellen eine eigenständige Familie der Schmetterlinge dar. In Mitteleuropa kommen etwa 90 Arten vor. Die Raupen verpuppen sich bald, und in einigen Wochen schlüpfen daraus kleine Schmetterlinge mit weissen Vorderflügeln, welche schwarz ge-

Motten wie aus einem Horrorfilm: In «Zuckerwatte» gehüllter Busch. (Bild Martin Mullis) punktet sind. Natürliche Feinde der Gespinstmotten sind vor allem Vögel, Schlupfwespen sowie diverse Krank-

heitserreger. Wer verhindern möchte, dass es im nächsten Jahr erneut zu einem Befall kommt, der sollte die na-

türlichen Feinde der Gespinstmotten fördern und das sind hauptsächlich die Gartenvögel.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2011

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«Das Bijou ist uns ans Herz gewachsen» Nach zehn Jahren verabschiedet sich das Pächter-Ehepaar Huber am Türlersee in die Pension Nach zehn Jahren – oder neun Saisons – verabschiedet sich das Pächterehepaar Ruth und Köbi Huber am Türlersee. «Eine anstrengende, aber sehr schöne Zeit», resümieren sie. Kürzlich erfolgte die Übergabe an Bianca und Andi Glättli.

rungsarbeiten – 80 bis 100 Campingwagen führt der Pächter im Auftrag des Inhabers dem Winterquartier zu – dauern rund einen Monat. Dazu kommen in dieser Jahreszeit bereits Anfragen für Feste im Sommer, das Mieten von Zelten und Bühne. Arealpflege, einschliesslich das Bäumeschneiden, fällt in den Zuständigkeitsbereich des Pächters. Und im Frühjahr muss dann alles wieder bereitgestellt werden. «Es bleiben drei Monate, in denen man ganz aussetzen kann. Aber diese Zeit braucht es, um die Batterien wieder aufladen zu können», sagt Köbi Huber.

................................................... von werner schneiter Ein Händedruck hier, ein kleiner Scherz dort. Man kennt sich am Türlersee. Die Badesaison wird zwar erst am kommenden Sonntag eröffnet, aber bei strahlendem Sonnenschein ist natürlich das Restaurant bereits gut frequentiert. Viele sind zu Stammgästen geworden, was nicht wundert: Der See ist eingebettet in eine pittoreske Landschaft. Nicht nur Säuliämtler kennen diese Idylle. Aus allen Landesteilen strömen sie an schönen Sommertagen herbei. «An Sonntagen zählen wir auf unseren Areal bis zu 1500 Gäste», sagt Köbi Huber. Allein der Campingplatz umfasst gegen 130 Plätze, die praktisch alle belegt sind. Wo sich so viele Badende und andere Erholungssuchende tummeln, bedarf es natürlich gewisser Regeln. Von der überwiegenden Mehrheit werden sie beachtet. Bei anderen muss der Pächter intervenieren. «Wenn es heiss ist, müssen wir bei Hitzköpfen eben kühlen Kopf bewahren und diese Regeln durchsetzen», hält Köbi Huber fest. Die Fähigkeit, schlichtend und deeskalierend einzugreifen, ist für einen Pächter besonders wichtig – dann etwa, wenn alle am Schatten parkieren wollen und den Eintritt (5 Franken) als überrissen bezeichnen oder

Die Nachfolger – ein Glücksfall

Stabübergabe am Türlersee, von links: Köbi und Ruth Huber mit dem Nachfolger-Ehepaar Bianca und Andi Glättli. (Bild Werner Schneiter)

im Naturschutzgebiet feuern. Pächter sind am Türlersee quasi die Drehscheibe – Ansprechpartner auch für andere, die am Türlersee präsent sind: Fischer, Mitglieder des Schutzverbandes, Wanderer usw. Das Pächterehepaar empfindet aber grosse Befriedigung, weil es gelungen ist, die grosse Mehrheit zufriedenzustellen, sowohl Camper als auch Badende. Sie sprechen von sehr netten Gästen und Freundschaften, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben – und sie spüren auch Dankbar-

keit von diesen Gästen, welche die Arbeit zu schätzen wissen. So liegt es auf der Hand, dass der Abschied in den Ruhestand nach zehn Jahren nicht leichtfällt. «Wir gehen mit einem lachenden und weinenden Auge. Aber wir sind auch etwas müde geworden», hält das scheidende Pächterehepaar fest. Der vielseitige Job, der ja das Führen des Restaurants einschliesst, ist natürlich insbesondere in der Hochsaison – von der Badi-Eröffnung Mitte Mai bis zur deren Schlies-

sung am Bettagsamstag – sehr fordernd. Er verlangt in dieser Zeit quasi eine Rund-um-die-Uhr-Präsenz. Frei-Tage gibt es nicht. «Das ist uns aber nicht schwergefallen, weil uns ein solches Bijou ans Herz gewachsen ist», fügt Köbi Huber bei.

«Drei Monate Pause – das brauchts» Es ist klar, dass die Arbeit am Türlersee am Saisonende nicht beendet ist. Allein die so genannten Einwinte-

Nun haben Bianca und Andi Glättli die Pacht übernommen. Sie war bis vor zwei Jahren Anwaltsassistentin und hat nach der Geburt der Tochter das Pensum reduziert; sie wird am Türlersee vorwiegend Büroarbeit leisten. Dem Ehemann ist die Tätigkeit als Pächter nicht fremd: Während neun Jahren war Andi Glättli als Geschäftsführer eines Campingplatzes tätig. Und im letzten Jahr hat er die Saison zusammen mit Ruth und Köbi Huber am Türlersee bestritten, was nun einen nahtlosen Übergang ermöglicht. «Bianca und Andi Glättli sind ein Glücksfall für den Türlersee», betont das Ehepaar Huber. Es gibt ähnliche Vorstellungen darüber, wie ein solches Areal zu führen ist, was aber nicht heisst, dass es nicht auch zu gewissen Neuerungen kommt wie zum Beispiel die durchgehend warme Küche im Restaurant auch ausserhalb der Hochsaison. Ein Koch wurde neu angestellt. In Spitzenzeiten ist der Bedarf gross: Bis zu 12 arbeiten dann im Gesamtbetrieb.

«Glarus brennt» – Hilfe aus dem Oberamt

«Eine Lehre bei der Post – genau das Richtige»

«Glarus brennt» – so lauteten die Schlagzeilen vor 150 Jahren in der ganzen Schweiz. 600 Häuser, die Hälfte der Stadt legte das Feuer in der Föhnnacht vom 10. auf den 11. Mai 1861 in Schutt und Asche. 2300 Menschen wurden über Nacht obdachlos. Per Telegraph, der im Jahre 1859 im Rathaus Glarus eingerichtet wurde, konnte um Hilfe gerufen werden, bis auch das Rathaus im Vollbrand stand. Der Brand löste eine einzigartige Solidaritätswelle aus weit über das Glarnerland hinaus. Auch vom Ausland trafen Hilfsgüter und Geldspenden ein. Der Kanton Zürich spendete 392 000 Franken, die Monatsgesellschaft vom Bezirk Affoltern 40 Franken. Von Ebertswil aus war der Feuerschein am Vorderglärnisch zu sehen. Nicht wissend wo es brannte, machten sich 10 Feuerwehrmänner von Ebertswil mit Ross und Wagen auf den Weg, wo nach den Löscharbeiten bei den Aufräumarbeiten jede Hilfe notwendig war. An die damalige Hilfeleistung erinnert ein Dankesschreiben vom Gemeinderat Glarus an die Bürger von Ebertswil, Gemeinde Hausen. Dieses wertvolle Dokument hing viele Jahre im Schulzimmer vom Ebertswiler Schulhaus und ist nun schön restauriert an der historischen Ausstellung vom 11. Mai bis 10. September 2011 im Güterschuppen beim Bahnhof Glarus nebst vielen anderen Objekten zu sehen. Ab CD ist eine Radioreportage zu hören, aufgenommen im Jahre 1961 im Schulhaus Ebertswil mit Reporter Waldemar Feller von Radio Beromünster, dem damaligen Lehrer Burgherr und Ebertswiler Schülern. Zum Gedenken an den Brand von Glarus finden zahlreiche sehenswerte Veranstaltungen vom 10. Mai bis 10. September 2011 in Glarus statt. Infos unter www.glarusbrennt.ch.

Post in Affoltern: Seit 40 Jahren sortiert Fritz Streich Briefsendungen

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s ist morgens um 6 Uhr, die Sonne steigt erst langsam auf. Nur wenige Autos fahren auf den ruhigen Strassen rund um die Post in Affoltern. Während andere noch in den Federn liegen, steht Fritz Streich bereits an seinem Arbeitsplatz und sortiert die Briefsendungen für seine Zustelltour. Seit 1971 sortiert Fritz Streich Briefe und bedient anschliessend seine Postkunden im Säuliamt. Im April feierte er sein 40-jähriges Jubiläum bei der Post. Für Fritz war schon früh klar, dass er Pöstler werden will. «Da ich auf dem Bauernhof aufgewachsen bin und schon immer gerne draussen an der frischen Luft gearbeitet habe, war die Lehre bei der Post genau das Richtige für mich.» Diesen Entscheid hat er nie bereut. Nach der Lehre in Affoltern und Ottenbach wechselte er in den Expressdienst nach Zürich. Im Jahre 1975, als er die Rekrutenschule beendet hatte, kehrte er nach Affoltern als Briefträger zurück. Zudem stellte er auch in anderen umliegenden Gemeinden wie Ottenbach und Hausen Brief- und Paketsendungen mit dem Auto zu. Sein Vorgesetzter erkannte rasch das Talent von Fritz Streich, weshalb er vermehrt im Büro- und Umladedienst eingesetzt wurde. Seit 1980 bedient er nur noch die Kundinnen und Kunden in Affoltern.

Die Kunden liegen ihm am Herzen Auch nach 40 Jahren bei der Post, gefällt Fritz Streich seine Arbeit immer noch. «Die Selbstständigkeit beim Arbeiten mag ich besonders», erwähnt er. Ausserdem geniesst er die freien Nachmittage, an welchen er Fischen

Andere liegen noch im Bett – Fritz Streich sortiert Briefsendungen. Und das seit 40 Jahren. (Bild zvg.) oder Badengehen kann, während andere Leute noch arbeiten. Die Veränderungen in den letzten Jahren sieht er eher als Chance. Doch etwas schmerzt ihn ein wenig – er vermisst den persönlichen Kontakt zu den Kunden. Früher kannte er praktisch alle Kunden auf seiner Tour und natürlich kannten sie ihn. Mit einem Augenzwinkern fügt er an: «Es gab auch öfters mal einen Schnaps.»

erkennung ein. Nach 40 Jahren kann er über zahlreiche Erlebnisse berichten. Er stellte einmal Fahrzeugteile für eine Landmaschine zu und half dem Bauer gleich selber mit bei der Reparatur. Besonders berührt hat ihn aber, wenn er Bekannte auf dem letzten Weg begleiten musste: «Als ich noch im Büro- und Expressdienst arbeitete, brachte ich Urnen zur Gemeinde, wobei ich die verstorbene Person oft persönlich kannte.»

Urne zur Gemeinde gebracht Fritz Streichs Dienstbereitschaft, sein Pflichtbewusstsein und sein stets freundlicher Umgang mit den Postkunden brachten ihm viel Lob und An-

Leidenschaftlicher Theaterspieler Fritz Streich möchte noch möglichst lang gesund bleiben und arbeiten. Dennoch freut er sich auf die Pension,

um mehr Zeit für sich selbst zu haben. Fast jede Woche findet mit seinen zwei Söhnen eine Pokerrunde statt, aber auch Fischen gehört zu seinen Hobbys: «Dies beruhigt meine Nerven.» Vor allem aber geniesst er das Theaterspielen. Seit über 30 Jahren engagiert er sich nämlich in der Theatergruppe Aeugst, wo er häufig eine der Hauptrollen spielt. Sein Vorgesetzter René Nüesch meint dazu: «Ich durfte schon mehrmals miterleben, wie talentiert Fritz beim Theaterspielen ist.» Wenn er mal im Ruhestand ist, wird ihm mit Sicherheit nicht langweilig sein. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2011

Demente Menschen in der Demenzwohngruppe 12. Mai: Internationaler Tag der Pflege – Pflegefachfrauen berichten von ihrer Arbeit «Unser Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern Geborgenheit und Sicherheit zu bieten. Wir respektieren ihre Würde und bemühen uns, ihnen wertschätzend zu begegnen. Ihre Biografie, ihre Gewohnheiten und Lebenseinstellungen sollen so weit als möglich in den Pflegealltag miteinbezogen werden.» Im Leitbild der Langzeitpflege Sonnenberg ist dies als Zielsetzung definiert. Sie wird in Form von Umsetzungsgedanken regelmässig im Team besprochen. Der Pflegealltag der Demenzwohngruppe und Demenzabteilung besteht vor allem in der gemeinsamen Gestaltung des Alltages. Wir fördern die Ressourcen unserer Bewohnerinnen und geben ihnen bei den individuellen Einschränkungen Hilfestellung, zum Beispiel beim Essen und Trinken, der Orientierung, der Mobilität etc. Was bedeutet Alltag? Nebst dem Essen oder Schlafen ist es für die Bewohnerinnen genauso wichtig im Alltag soziale Kontakte zu leben, etwas zu bewerkstelligen, sich zu bewegen, tätig zu sein oder auch mal untätig sein zu können, je nach persönlichem Befinden. Der Alltag soll also Gewohntes und Ruhe, aber auch Abwechslung und Beschäftigung beinhalten. Hierbei möchten wir die richtige Balance finden und nicht unsere Vorstellungen im Vordergrund halten, sondern uns an dem Befinden der Bewohnerinnen orientieren. Menschen mit einer Demenzerkrankung schätzen meist wiederkehrende Handlungen und Rituale. Diese vermitteln ihnen Sicherheit und die Chance, dem Geschehen um sie herum folgen zu können.

nen und unterschiedlichsten Signale wahr- und ernst zu nehmen.

Ein Alltagsbeispiel aus der Wohngruppe für demente Menschen

Blick in den Raum einer Demenzwohngruppe. (Bild zvg.) Demenz In unserer Demenzwohngruppe wohnen Menschen mit teilweise stark eingeschränkten geistigen Fähigkeiten. Gedächtnis-, Sprach-, Wahrnehmungsund Handlungsstörungen verändern ihre Gefühlswelt und ihr persönliches Erleben. Dies äussert sich bei ihnen durch Verunsicherung, Unruhe, auffälliges Verhalten, Persönlichkeitsveränderungen und Angst. Daraus ergeben sich für uns Pflegende folgende Betreuungsziele: Wir schaffen eine Umgebung, in der die dementen Bewohnerinnen ihre Realitäten leben können. Wir versuchen ihren Rhythmus zu akzeptieren und nicht unsere Vorstellung durchzuset-

zen (Akzeptanz statt Widerstand). Überforderung vermeiden wir so gut wie möglich. Integriert in den täglichen Aktivitäten nutzen und fördern wir gezielt die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Bewohnerinnen. So können bei Einzelaktivitäten aber auch beim Verweilen und Arbeiten in Gruppen, persönliche und unentdeckte Fähigkeiten zutage treten. Demente Menschen haben verschiedenste Einschränkungen und sind oft verunsichert, aber nach wie vor haben sie emotionale Bedürfnisse wie wir alle: Den Wunsch nach Sicherheit, Liebe, Wertschätzung und Gebrauchtsein. Sehr oft sind sie nicht mehr in der Lage, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Es liegt an uns, die fei-

Käthy Spinner, Betagtenbetreuerin, erzählt von der Gestaltung eines Vormittages: «Nach dem Frühstück begann ich die ‹Stoff-Werkstatt› einzurichten. Die mitgebrachte Nähmaschine und die prall gefüllten Taschen stellte ich auf einen Tisch. Wir, die Bewohnerinnen und ich, begannen die verschiedenen Leintücher, Kleider- und Strickstoffe auszupacken. Die dicken, bunten, feinen und flauschigen Stoffe wurden begutachtet, betastet, neu zusammengefaltet und nach Farben sortiert. Die Dose mit den Stecknadeln wurde von einem Bewohner als «Stumpebüchse» wieder erkannt, Erinnerungen wurden wach und es wurde rege diskutiert. Zwei Wandbehänge mit vielen aufgenähten Taschen wollen wir anfertigen. Ich zeichnete mit Massstab und Schneiderkreide dicke Linien auf die ausgewählten Stoffe. Beherzt schnitten zwei Bewohnerinnen die Stoffstücke zu, derweil ihnen die männlichen Bewohner assistierten. Die Herren achteten mit viel Geschick darauf, dass die Stoffe immer schön lagen und nicht zu Boden rutschten. Bald war es soweit, die ersten Säume konnten auf der Maschine genäht werden. Durch die Zusammenarbeit und die freudige Stimmung in der Gruppe, wagte es eine Bewohnerin auf der elektrischen Nähmaschine zu arbeiten. Zuerst vorsichtig, dann immer mutiger schaffte sie eine Naht nach

der anderen. Vor dem Mittagessen beendeten wir unseren Nähvormittag und alles wurde säuberlich verräumt. Der älteste Bewohner der Gruppe, er sah uns beim Werken zu, zeigte beim Aufräumen mit seinem Gehstock auf alle hinuntergefallenen Stecknadeln, sodass dank seiner guten Augen keine stechende Gefahr mehr auf dem Boden lauerte. In den folgenden Tagen holte ich jeweils beim Kaffeekränzli am Nachmittag die vorbereiteten Stoffstücke hervor. Auch die hölzerne Nähtruhe voller Raritäten fand den Weg in unsere Mitte. Wir klaubten viele verschiedene Knöpfe gemeinsam aus den verwinkelten Fächern dieser Schatztruhe und legten sie zur Begutachtung auf die noch unverzierten Taschen für den Wandbehang. Zusammen mit kleinen Stoffschnipseln entstanden auf den Taschen lustige Verzierungen. Bald wird unser Gemeinschaftswerk vollendet sein und die Wandbehänge können aufgehängt werden. Unsere Bewohnerinnen werden diese Taschen leeren, neu füllen, deren Inhalte verändern und wieder anders ordnen. Ich bin überzeugt, sie werden den Bewohnerinnen die Gelegenheit bieten, ihr Zuhause alle Tage ein wenig nach ihrem Gutdünken neu zu gestalten, sich damit zu beschäftigen und neugierig Gegenstände wieder darin zu entdecken.» Barbara Matzke, Stationsleiterin Käthy Spinner, Betagtenbetreuerin Die meisten Menschen der Wohngruppe sind Frauen, deshalb wird hier die weibliche Form benutzt, diese meint die Männer mit.

leserbrief

am Spital Affoltern Mauritiuspark kommt! Schnuppertag Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40 Im Anzeiger vom 21. April 2011 war zu lesen: «Nachdem bekannt geworden ist, dass die Idee «Mauritius Park» vermutlich nicht realisiert wird...». Woher Jürg Comminot, der Aktuar des Vorstandes der SVP Wettswil, diesen Unsinn bezieht, ist mir unerklärlich. Dem Präsidenten der Stiftung ist nichts davon bekannt. Mit einem Brief vom 11. April 2005 bin ich an die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil gelangt mit der Frage, ob die Gemeinden interessiert wären an einer Überbauung für Alterswohnraum, realisiert durch die katholische Kirchenstiftung Bonstetten-Wettswil. Die Gemeindepräsidenten von Bonstetten und Stallikon haben unser Vorhaben tatkräftig unterstützt, waren im Bauausschuss und in der Jury des Projektwettbewerbes aktiv dabei. Keine der Parteien, die SVP also auch nicht, sie will laut bekanntem Artikel in Wettswil «am Ball» bleiben, hat ein Wort für die Unterstützung übrig gehabt. Es wäre zum Vorteil betagter Menschen aller drei Gemeinden gewesen. Den Boden hätten wir in meinem Konzept zur Verfügung gestellt. Dass die Gemeinden nicht mitgemacht haben, habe ich damals bedauert, heute bin ich dankbar, dass es nicht soweit kam. Es wäre sehr schwierig geworden, die SVP Wettswil hätte das Projekt mit Bestimmtheit bekämpft. Das Projekt ist nämlich total der Minergie ergeben: Kein Tropfen Erdöl soll verheizt werden. Die oft als Verhindererpartei gescholtene SVP bekämpft in Wettswil das Minergievorhaben der Schulanlage Wolfetsloh in Wettswil. Ich halte das für unverantwortlich. Es ist die Zukunft, weil Um-

welt und Nachwelt mehr Respekt verdienten. Der Mauritiuspark kommt. Wir haben eine intensive Vorbereitung des Projekts hinter uns. Wir haben einen Projektwettbewerb gemacht, der ein hervorragendes Vorhaben hervorgebracht hat. Die Architekten Ramser/Schmid haben das Rennen beim Wettbewerb gemacht. Wir hatten eine glaubwürdige, bestens dotierte Jury. Unverzüglich wurde mit einem Investor verhandelt. Ein Wettbewerb kann aber niemals ein fertiges Projekt hervorbringen. Die Planung beansprucht mindestens 1 Jahr, dazu kommen Verzögerungen wie Bodenschätzung, geologische Gutachten, Hochwasserschutz, neu seit einem Jahr ein zusätzliches Problem. Das Bausekretariat der Gemeinde Bonstetten wird seitens des Investors und seiner Planer aufgrund konstruktiver Zusammenarbeit sehr gelobt. Man tut wirklich Bestes. Dass all das Zeit braucht, leuchtet ein. Herr Comminot, hätten Sie sich, bevor Sie schrieben, informiert, hätten sie Verunsicherung vermieden. Auf Politik kann man nicht verzichten, im Dorf aber könnte sie noch ehrlich bleiben. Lassen Sie sich sagen: Der Mauritiuspark wird realisiert, an der Idee hat sich nichts geändert: Es soll Alterswohnraum geschaffen werden. Es gibt dafür ein grosses Interesse, haben wir doch bereits rund 100 Adressen. Die Stiftung wird eine der schönsten Überbauungen präsentieren können. Bernhard Herzog, Präsident der Stiftung ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 9

Am Samstag, 21. Mai, von 9 bis 12 Uhr können sich interessierte Jugendliche und Erwachsene über eine Ausbildungsmöglichkeit im Spital und in der Langzeitpflege informieren. Zehn Berufsgruppen präsentieren sich und ihre Ausbildungsprogramme. Zudem ist das BIZ Urdorf mit einem Informationsstand vertreten. In einem Spital oder in der Langzeitpflege zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Demzufolge zeigt sich die Arbeit auch als sehr abwechslungsreich und vielseitig. Immer wieder tauchen neue, unerwartete und überraschende Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Um den heutigen Anforderungen in der Berufswelt zu entsprechen und den zukünftigen Berufsnachwuchs zu sichern, bietet das Spital Affoltern einigen jungen Menschen die Gelegenheit, eine Ausbildung in nächster Nähe ihres Wohnortes zu absolvieren. So sind momentan gegen 40 Auszubildende im Spital beschäftigt. Sicherlich ist es spannend, von den Berufsleuten direkt zu erfahren, wie sie ihre Arbeit und Ausbildung meistern und erleben. Interessierten bietet sich deshalb am Kantonalen Schnuppertag, Samstag, 21. Mai, von 9 bis 12 Uhr die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Diese Berufe stellen sich vor Aktivierungsfachfrau/-mann HF Ernährungsberater/-in FH Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt Fachfrau/-mann Gesundheit Fachfrau/-mann Hauswirtschaft

Rettungssanitäter – einer von vielen Spitalberufen. (Bild zvg.) Hebamme/Entbindungspfleger FH Kauffrau/-mann Koch/Köchin Pflegefachfrau/-mann HF Rettungssanitäter/in HF

Wer im Spital Affoltern am Schnuppertag teilnehmen möchte, soll sich bei Monika Strebel anmelden, Telefon 044 714 29 46 (Direktwahl) oder E-Mail: monika.strebel@spitalaffoltern.ch www.spitalaffoltern.ch


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Dienstag, 10. Mai 2011

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Jungfreisinniger Gipfelstürmer Der Mettmenstetter Gemeinderat Raffaele Cavallaro belegt auf der Nationalratsliste Platz eins 2006 wurde er als jüngster Bewerber im Säuliamt in den Mettmenstetter Gemeinderat gewählt. Nun startet Raffaele Cavallaro, 29-jährig, auch auf kantonaler Ebene durch: Auf der 34-köpfigen Nationalratsliste der Jungfreisinnigen belegt er Platz eins. ................................................... von werner schneiter «Freudig überrascht»: So beschreibt Raffaele Cavallaro seine Reaktion, nachdem er aus dem Kantonalvorstand die Botschaft vom Spitzenplatz auf der jungfreisinnigen Nationalratsliste empfing. Wie viele andere füllte er ein Anmeldeformular aus – und deponierte gleichzeitig den Wunsch, man möge ihn doch «möglichst weit oben auf die Liste setzen». Dass dieser Wunsch in Erfüllung ging, schreibt Cavallaro auch seiner mittlerweile fünfjährigen Behördenerfahrung in Mettmenstetten zu.

Im Säuliamt abgeblitzt Vor dieser Nomination musste er in heimischen Gefilden einen Dämpfer hinnehmen: Der Vorstand der FDP des Bezirks Affoltern setzte ihn auf die Kantonsratsliste. An der Generalver-

sammlung wurde er jedoch wieder von der Liste genommen und auf den ersten Reserveplatz gesetzt. Seine Absenz an der GV, begründet durch einen Einsatz mit der Aemtler Bühne, ist ein möglicher Grund für die Nichtberücksichtigung. Aber das ist vergessen. Nun will Raffaele Cavallaro durchstarten und als Jungfreisinniger nach eigenen Worten einen ernsthaften Wahlkampf führen. «Ich bin motiviert», fügt er bei, will aber aus Zeitund Kostengründen den Schwerpunkt dieses Wahlkampfs im Säuliamt setzen, aber selbstverständlich auch in anderen Kantonsteilen auftreten.

Drei Hauptthemen «Die Themen der Jungfreisinnigen sind auch meine. Es gibt da eine hohe Übereinstimmung», sagt Raffaele Cavallaro. Er nennt drei Hauptthemen, die im bevorstehenden Wahlkampf angesprochen werden. An erster Stelle nennt er «Bevormundung stoppen», will heissen: sinnlose Gesetze abschaffen beziehungsweise bekämpfen, unter anderem die Raucher-Initiative. Ein weiteres Wahlkampfthema der Jungfreisinnigen: die Sicherheit. Hier ergänzt Raffaele Cavallaro: «Ich bin dagegen, dass in diesem Bereich alles auf die Gemeinden abgewälzt wird.» Ein drittes Thema bilden die Steuern. Hier

offenbart sich eine Nuance: «Ich bin eher für vereinfachen als einfach Steuern zu senken.» Und als Oberstufenlehrer liegt Raffaele Cavallaro natürlich auch die Bildung am Herzen. «Gut Ausgebildete sind auch für die Wirtschaft gut», sagt er. Für ihn fängt indessen Bildung nicht erst auf Stufe Hochschule an. Und auch hier spricht der Spitzenkandidat von Vereinfachung, von kantonsübergreifender Vereinheitlichung. Zu seinen Anliegen zählt Raffaele Cavallaro auch die Umwelt, die auch im Bereich der Wirtschaft ein wichtiger Faktor ist. «Freiheit ist zwar in unserer Partei ein sehr wichtiger Begriff, aber für mich hört die Freiheit dort auf, wo Mensch und Tier Schaden nehmen», sagt er. Und – rechnet sich Raffaele Cavallaro Chancen aus, als Jüngster im Kanton in den Nationalrat gewählt zu werden? «Das Ziel der Jungfreisinnigen ist hochgesteckt: ein Sitz. Die Chance ist natürlich klein, aber ausschliessen wollen wir nichts.» Kämpferische Töne aus einer Partei, der im Herbst erneut Verluste prognostiziert werden. Auf der 34-köpfigen Nationalratsliste der Jungfreisinnigen sind übrigens zwei weitere Kandidierende aus dem Bezirk Affoltern zu finden: Anina Fraefel aus Affoltern belegt Platz 10, Florian Maier aus Wettswil Platz 24.

Will die politisch Karriereleiter hoch: Raffaele Cavallaro. (Bild Werner Schneiter)

forum

Guter Kandidat aus dem Dorf

Familien und Mittelstand entlasten

Jasmin Corrodi bringt Voraussetzungen mit, Zuschrift vom 6.5.

Am 15. Mai entscheidet das Zürcher Stimmvolk, ob sie den 1,5% Reichsten im Kanton 250 Millionen schenken will und ob sie gleichzeitig 30% der Bevölkerung die Prämienverbilligungen kürzt. Eine Kürzung beim Mittelstand und Steuergeschenke für Reiche, das würde fast nahtlos in die Politik der letzten 15 Jahre passen. Denn die Anliegen der Bürgerlichen, dessen Profiteure oft eine kleine Zahl von Gutbetuchten ist, fanden in den letzten Jahren immer Gehör, dies zeigen die zahlreichen Steuersenkungen.

Jasmin Corrodi bringt sicherlich Voraussetzungen für Friedensrichterin auch in Mettmenstetten mit, wie Monika Erni in ihrer Zuschrift festhielt. Die juristische Ausbildung wurde jedoch in dem Schreiben meiner Meinung nach zu weit strapaziert. Eindeutig erwarten wir von einem/einem Friedensrichter/in, dass er/sie «gut, ausgewogen, verständnisvoll und erkennbar auf den Punkt bringend» ist und so agiert – allerdings haben die Attribute wenig mit dem akademischen bzw. juristischen Hintergrund zu tun. Es handelt sich dabei um Persönlichkeitsmerkmale, die ich restlos auch beim Gegenkandidaten, meinem Nachbarn Werner Iten, erkennen durfte. Es ist auch klar, dass «ein Nicht-Jurist in einer Verhandlung

vermutlich keinem Anwalt Paroli bieten kann». Die Aufgabe eines/einer Friedensrichter/in ist aber nicht, sich mit den Anwälten anzulegen, sondern unter den Dorfbewohnern in Streitfällen eine gerechte Schlichtung herbeizuführen. Genauso wenig wird ein «Gesetzesdschungel» auf der Friedensrichterebene bereinigt. Eher wird dabei auf einer allgemein verständlichen Ebene geschlichtet. Die im Weiteren gelobte «Dorf-Unabhängigkeit» als Vorteil ist für mich auch schwierig nachvollziehbar. Würden wir analog urteilen und sagen, dass die EU-Richter noch unabhängiger und noch besser für uns wären? Ich bleibe bei meiner Überzeugung, dass wir in Mettmenstetten bereits im Dorf einen guten Kandidaten haben – Werner Iten. Dr. Vuk Siljegovic, Mettmenstetten

Das Volk hat das Nachsehen Streichungen der Mittel beim Service Public, beim Gesundheitswesen und bei den Sozialleistungen sind die Folge dieser verfehlten Politik. Soeben haben wir erfahren, dass die Arbeitslosenquote massiv zurückgegangen ist,

nicht etwa, weil so viele Menschen einen Job gefunden hätten, sondern weil besonders viele aufgrund des neuen Arbeitslosengesetzes ausgesteuert wurden. Was dies für die Betroffenen heisst, lässt sich in keiner Bilanz ablesen.

Damit soll endlich Schluss sein Jetzt ist es Zeit, einen anderen Kurs einzuschlagen. Helfen wir konkret den Familien und dem Mittelstand mit einem klaren Nein zur Revision des Steuergesetzes und einem ebenso klaren Ja zum Gegenvorschlag «Tiefere Steuern für Familien». Ebenfalls abgelehnt gehört das Einführungsgesetz KVG (Kürzung Prämienverbilligung) zugunsten tragbarer Krankenkassenprämien für alle!

Wirtschaftsfreunde, denkt doch an die Ökonomie! Bei stetig steigenden Krankenkassenprämien und gleichzeitig stagnierenden Löhnen bleibt dem «Otto Normalverbraucher» immer weniger Geld zum Konsumieren übrig. Wenn man 30% der Bevölkerung, die Prämienverbilligungen beziehen, 20% der Verbilligungen streicht, so gehen im Schnitt pro Person 350 Franken verloren, die sonst der Wirtschaft zugute kämen. Das Einführungsgesetz KVG muss abgelehnt und die Initiative für tragbare Krankenkassenprämien angenommen werden. Nur so wird verhindert, dass der Verdienst von Familien und Kleinverdienern noch stärker von den steigenden Krankenkassenprämien aufgefressen wird.

Roger Schmutz, SP Wettswil

Felix Keller, Hedingen

rem Vorhaben abzubringen. Suizidprävention erhält zunehmend Bedeutung, weil man zu Recht davon ausgeht, dass ein Mensch, der sich umbringen will, in einer labilen Lebensphase ist, in der er vor den Konsequenzen seines eigenen Handelns geschützt werden muss. In der letzten Lebensphase eines Menschen, die von Krankheit und Zerfall gekennzeichnet sein kann, bedarf er besonders der fürsorglichen Zuwendung von Angehörigen und Betreuenden, aber auch des Schutzes des Staates, der dafür zu sorgen hat, dass der Tod weder beschleunigt noch verzögert wird. Dazu gibt es die verschiedenen Angebote der «Palliative Care».

ben und Sterben haben ihre Zeit und gehören zum Wesen und zur Würde des Menschen. Die EDU wird deshalb zur «Palliative Care» Veranstaltungen durchführen, um aufzuzeigen, dass mit diesem Angebot der Sterbebegleitung die verschiedenen Bedürfnisse sterbender Menschen abgedeckt werden können, und dass Suizidhilfe, ob sie nun von Einwohnern oder «Touristen» beansprucht wird, auf jeden Fall abgelehnt werden soll.

Stopp dem Sterbetourismus Zürich hat in letzter Zeit im Ausland das Image eines Sterbetourismuskantons erhalten. Das wollen die Initianten nicht und wie eine Umfrage der Universität Zürich ergab, wollen dies auch zwei Drittel der Zürcher Bevölkerung nicht. Dieses Anliegen kann mit einer entsprechenden Bestimmung im kantonalen Gesundheitsgesetz realisiert werden. Wir wollen keine Steuergelder für Ausländer verwenden, welche in die Schweiz reisen, um Selbstmord zu begehen. Die Sterbehilfeorganisationen lassen sich ihre Kosten für die Beratung und Begleitung erstatten, die Aufwendungen von rund 6000 Franken für die Justiz und die Medizin gehen zulasten des Kantons. Im Übrigen stehen wir mit unserem Anliegen nicht alleine da, in Deutschland bestehen in einigen Bundesländer Gesetzesvorlagen für ein künftiges Verbot derartiger Organisationen. Aus christlicher Sicht müsste man sich auch die Frage stellen, ob wir nicht mit dem 6. Gebot «Du sollst nicht töten» in Konflikt geraten. Dürfen wir dann noch mit ruhigem Ge-

wissen beten: Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden, wenn wir dieses Helfen beim Töten tolerieren? Sehr betroffen gemacht hat mich, dass die reformierte Kirche die beiden Initiativen zur Ablehnung empfiehlt. Wir stellen uns deshalb auch die Frage, ob sich der Kirchenrat und somit die evangelisch-reformierte Landeskirche zu diesen beiden Vorlagen nicht auch anders hätte äussern können. Wäre es nicht eine Chance gewesen, diese Frage aus biblischer Sichtweise anzugehen? Ist die Landeskirche mit ihren Gliedern nicht allein dem Evangelium von Jesus Christus verpflichtet? Hat sie nicht immer wieder ihre Lehre und Ordnung an dem in der Heiligen Schrift bezeugten Wort Gottes zu prüfen? Wie ist Hiob mit dem körperlichen, dem seelischen und geistlichen Schmerz umgegangen? Haben wir als Christen in schwierigen Lagen keine Antworten mehr? Wo bleibt die Hoffnung? Wir hoffen sehr, dass das Volk sich auf die christlichen Werte besinnt und sich für die beiden Initiativen ent-

scheidet. – Zu den beiden Volksinitiativen «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» und «Stopp der Suizidhilfe», über die am 15. Mai 2011 abgestimmt wird.

Palliative Care – umfassende Hilfe für Sterbende Die EDU hat ihren Abstimmungskampf eröffnet und zeigt auf, weshalb den beiden Volksinitiativen «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» und «Stopp der Suizidhilfe» auf jeden Fall zugestimmt werden kann. Das Leben bejahen, Gutes und Schlechtes annehmen und seinen Lebensweg meistern. Das sind Grundsätze, die gesellschaftlich breit abgestützt sind. Menschen, die am Leben scheitern, werden mit christlicher Nächstenliebe aufgerichtet, damit sie sich neu orientieren und gestärkt ihre Zukunft angehen können. Menschen in grosser seelischer Not, die ihrem Leben ein Ende bereiten wollen, erhalten besondere gesellschaftliche Zuwendung, um sie von ih-

Palliative Care deckt die Bedürfnisse Sterbender ab Darunter versteht man alle Massnahmen, die das Leiden eines unheilbar kranken Menschen lindern und ihm so eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Ende verschaffen. «Palliative Care» bejaht das Leben und erachtet das Sterben als normalen Prozess. Le-

Sterbehilfeorganisationen überholt Die Zeit der Sterbehilfeorganisationen ist vorbei. Sie sollen nicht länger zwischen Wert und Unwert eines Lebens zu entscheiden haben und gegen jede Suizidprävention lebensmüden Menschen zum Suizid verhelfen. Sterbebegleitung soll im Rahmen der Angebote der «Palliative Care» stattfinden, um dort dem Menschen sowohl im Leben wie im Sterben die ihm zustehende Würde zu gewährleisten. Hans Peter Häring, Kantonsrat, Wettswil


Gewerbe Schrei nach Freiheit

«Juke Box»

Fünf Zuger Künstler stellen ihre «Quintessenzen» im Schloss Knonau aus. > Seite 13

«Chorisma» bringt sein erstes Bühnenprogramm nach Affoltern. > Seite 15

Dienstag, 10. Mai 2011

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Pionierin Renata Schneiter-Ulmann stellt in Hedingen ihr Lehrbuch zur Gartentherapie vor. > Seite 15

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«Hopp de Bäse» Die Krainerkameraden sorgen im Schweizer Fernsehen für Stimmung. > Seite 17

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Ämtler Niederlagen Die Fussballer vom FCWB und vom FCA haben am Wochenende verloren. > Seite 19

Kreative Leistungsschau in Affoltern Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek – Veneto-Aufenthalt zu gewinnen Für die grösste regionale Weinshow zeichnet seit über 10 Jahren Mü’s Vinothek in Affoltern verantwortlich. Das Rahmenprogramm wurde laufend erweitert und angepasst und auch diesen Frühling sind wieder fünf namhafte Partnerfirmen präsent. Eine kreative Leistungsschau steht unmittelbar bevor. Huber AG, Mettmenstetten, präsentiert die Modellvielfalt der OutdoorChef-Gasgrills, die dank umfangreicher Zubehör keine Wünsche offen lassen. Gerne werden während der Ausstellung kleine «Versucherli» offeriert. Martin Bolzli – Gartenbau aus Obfelden berät gerne vor Ort und zeigt viele seiner gärtnerischen Gestaltungsmöglichkeiten. Garage René Hächler AG, Ford und SsangYong, zeigt den nagelneuen Ford Focus sowie die anderen attraktiven Modelle der Ford-Palette. Zudem steht der neue SsangYong Korando 4x4 bereit. Peter Schmid Baudienstleistungen, Affoltern, inspiriert mit Natursteinen und Granit-Figuren jedes Zuhause.

Entsorgungskonzepte und Kranwagen werden ebenfalls gezeigt. Tresorcenter Säuliamt, Affoltern, der Sicherheitspartner mit 30-jähriger Tradition, präsentiert Tresore der neusten Generation mit Einbruch- und Feuerschutz. «Der Schutz Ihrer Wertsachen ist unser Business. Mit Sicherheit», so lautet der Slogan. Mü’s Vinothek öffnet den Vorhang; die Bühne aber gehört den diversen Produzenten, die persönlich anwesend sind. Informationen aus erster Hand und dieselbe Hand reicht auch die Weine zur Degustation. Aus Österreich die Top-Produzenten Franz Taferner, Carnutum, und Meinhard Forstreiter, Krems. Aus Italien Giorgia Costa Azienda Agricola Fattori mit einer Reihe höchstprämierter Weissweine. Ebenfalls vertreten die Ikone des Zürcher Weinbaus schlechthin, die Familie Saxer Neftenbach. Dazu eine exzellente Auswahl feinster Weine aus Italien, Frankreich und Spanien. Von daselbst ein absolutes Highlight ist der neue Rioja 2006 von Conde de Hervias, ein Wein, der für Furore sorgt. Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1 in Affoltern: Samstag und Sonntag 14./15. Mai, von 10 bis 18 Uhr. Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch, www.mues-vinothek.ch.

Die Aussteller bei Mü’s Vinothek, von links: Roli Beer (Hächler AG), Hugo Kradolfer (Huber AG), Martin Bolzli (Gartenbau), Ruedi Müller (Mü’s Vinothek), Clemenz Vetrella (Tresorcenter Säuliamt) und Peter Schmid (Baudienstleistungen). (Bild -ter.)

Vorhänge, die Lärm «schlucken» Erfolgreiches KTI-Projekt der Empa mit Weisbrod AG und Douglas Textiles Forschende der Empa haben zusammen mit der Textildesignerin Annette Douglas und der Seidenweberei Weisbrod-Zürrer AG leichte, lichtdurchlässige Vorhangstoffe entwickelt, die Schall hervorragend absorbieren. Seit Kurzem sind die neuen «Lärm schluckenden» Vorhänge nun auf dem Markt. Lärm nervt. Er stört die Kommunikation, vermindert die Arbeitsleistung und macht müde – in Extremfällen gar krank. In Räumen, in denen Menschen arbeiten, miteinander reden oder sich erholen wollen, sind deshalb Schall absorbierende Flächen notwendig. Sie verkürzen den Nachhall und machen die Räume dadurch ruhiger. So genannte schallharte Materialien wie Glas und Beton, die häufig in der Innenarchitektur verwendet werden, absorbieren Schall allerdings kaum. Häufig als Schallabsorber eingesetzt werden schwere Vorhänge, etwa aus Samt. Leichte und transparente Vorhänge sind dagegen akustisch praktisch wirkungslos. Zumindest waren sie das bislang. Gemeinsam mit dem Industriepartner Seidenweberei Weisbrod-Zürrer AG und der Textildesignerin Annette Douglas haben Empa-Forschende ein neues Gewebe für leichte und trotzdem Schall absorbierende Vorhänge entwickelt. «Akustiker staunen nicht schlecht, wenn sie die entsprechenden Kennwerte sehen, die wir mit den neuen Vorhängen bei Messungen im Hallraum erreicht haben. Die neuen Textilien «schlucken» fünfmal mehr Schall als herkömmliche lichtdurchlässige Vorhänge. Eggenschwiler: «Der neue Vorhang ist ein echter Schallabsorber, der die Raumakustik merklich verbessert – und erst noch in hoher gestalterischer Qualität.»

Einrichtung der Schallmessung.

Hier werden die schalldämmenden Stoffe gewoben. (Bilder zvg.) Eine echte Marktlücke Ein weiterer Vorteil: Da die neuen Vorhänge lichtdurchlässig sind, lassen sie sich vielseitig einsetzen, etwa in Büros, Sitzungszimmern, Restaurants, Hotellobbys, Seminarräumen bis hin

zum Mehrzwecksaal. Oft leisten sie den entscheidenden Beitrag, um die für diese Räume geltenden akustischen Anforderungen und Richtlinien zu erfüllen. Dass die neuen Textilien eine Marktlücke schliessen, zeigt sich bereits kurz nach Markteinführung;

das Interesse sei «enorm», so Eggenschwiler. Die Idee eines Lärm schluckenden und gleichzeitig leichten, lichtdurchlässigen Vorhangs stammt von der Textildesignerin Annette Douglas, die sich schon seit Längerem mit der Wechselwirkung zwischen Schall und Textilien beschäftigt und 2005 mit dem Swiss Textile Design Award für das Projekt «Akustikwände für Grossraumbüros» ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Forschern der Empa-Abteilung «Akustik/Lärmminderung» sowie der Seidenweberei Weisbrod Zürrer AG reichte sie 2010 ein entsprechendes Projekt bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ein, unterstützt von Forschern der Empa-Abteilung «Advanced Fibres». Keine leichte Aufgabe, denn dünne und damit lichtdurchlässige Gewebe sind normalerweise miserable Schallschlucker. Das erste akustisch optimierte Leichttextil entstand – am Computer. Dank dessen Eigenschaften wollten die Empa-Akustiker den Textilfachleuten eine Art «Rezept» vorgeben, mit dem sich gezielt ein Schall schluckendes Gewebe herstellen lassen sollte. Dazu entwickelten sie zunächst ein Rechenmodell, das sowohl die mikroskopische Struktur der Gewebe als auch deren makroskopischen Aufbau abbildet. In Kombination mit zahlreichen akustischen Messungen an verschiedenen, eigens von Weisbrod-Zürrer gewobenen Proben konnten sie das Gewebe Schritt für Schritt akustisch optimieren. Annette Douglas gelang es, die neuen Erkenntnisse webtechnisch zu übersetzen. WeisbrodZürrer konnte schliesslich die anspruchsvollen Herstellungsprozesse so anpassen, dass die industriell gefertigten Vorhänge tatsächlich die gewünschten akustischen Eigenschaften aufwiesen. (pd.)

Gewerbeschau Oberamt: 1000 am Stand der ZKB In Hausen ging es während der Gewerbeschau Oberamt am Stand der Zürcher Kantonalbank hoch zu und her. Knapp 1000 Personen haben sich über die Natur- und Umwelt-Engagements der ZKB ins Bild setzen lassen. Unter dem Motto «Natur und Umwelt» nahm die ZKB an der Gewerbeschau Oberamt in Hausen am Albis teil. Eine gute Gelegenheit für die Besucherinnen und Besucher, sich über das Engagement der nahen Zürcher Bank im Natur- und Umweltbereich zu informieren. Der Kanton Zürich ist nicht nur Lebensraum für eine Million Menschen, sondern auch für unzählige Tiere und Pflanzen. Die Zürcher Kantonalbank engagiert sich seit Jahren für einen respektvollen, aber auch vergnüglichen und erholsamen Umgang mit der Natur und der Umwelt. Sei es beispielsweise mit Rastplätzen, die einheimischen Tieren gewidmet sind, sei es durch die Unterstützung des Zoos Zürich, des Wildnisparks Zürich, des Botanischen Gartens in Grüningen, der Zürcher Wanderwege oder als Partner der Kinder- und Jugendprogramme des WWF Zürich. Auch bei ihren Produkten und Dienstleistungen betreibt die ZKB aktiven Umweltschutz. Beispielsweise durch das Umweltsparkonto und das Umweltdarlehen, welche das Bauen nach dem Minergie®-Standard fördern, durch ein gezieltes Umwelt- und Sozialresearch für nachhaltige Anlageprodukte oder den ZKB-Nachhaltigskeits-VisionFonds. Unter dem Motto «Wir setzen Sie ins Bild» tauchten knapp 1000 Standbesucherinnen und -besucher in die virtuellen Natur- und Umweltengagements der Zürcher Kantonalbank ein. Als Erinnerung gab es einen persönlichen Schnappschuss in einer Umgebung nach Wahl. (pd.)


Vermischtes

Dienstag, 10. Mai 2011

Werk eins bewegt sich weiter Haltungsschulung für alle Altersstufen und Niveaus

Auserlesene Wohnobjekte harmonisch und liebevoll inszeniert. (Bild zvg.)

Beglückende Momente der Behaglichkeit Verführerische Wohnobjekte: «Augenweid» ist vom 15. Mai bis 12. Juni zu Besuch bei der Galerie Marlène in Ottenbach. Die Firma Augenweid – Gestaltung aus Leidenschaft, auf der Suche nach grösseren Lokalitäten für ihre bekannten Deko-Verkaufstage, ist erneut auf «Wanderschaft». Diesen Frühling ist die Inhaberin, Valérie Romano, zu Besuch bei der Kunstgalerie Marlène in Ottenbach. In den rustikalen Räumlichkeiten werden auserlesene Wohnobjekte und Accessoires harmonisch und liebevoll inszeniert. Wohn-Tendenzen aus Paris und dem hohen Norden «ergänzen und paaren» sich auf spannende Weise. Im Aussenbereich befinden sich limitierte Outdoor-Möbel, Gefässe, Dekosäulen sowie Edelrostobjekte.

«Herzenskäufe» verleihen eine bedeutungsvolle Note Valérie Romano bekennt trotz ihrer Leidenschaft zur räumlichen Gestaltung, dass Wohnaccessoires nicht à priori zu den «must haves» gehören. Sie ist jedoch überzeugt, dass «Herzenskäufe», wie sie diese öfters bei ihrer Kundschaft erlebt, den ergatterten Wohnstücken eine bedeutungsvolle Note verleihen. Diese können dann sehr wohl zu «must haves» werden... Augenweid – Gestaltung aus Leidenschaft, Frühlingsverkauf vom 15. Mai bis 12. Juni 2011 in der Galérie Marlène, Lanzenstrasse 6, 8913 Ottenbach. Jeweils Sonntags von 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Der Showroom an der Muristrasse bleibt während dieser Zeit für Umgestaltungsarbeiten geschlossen. Infos: Telefon 044 760 17 37, info@byvava.ch, www.augenweid.ch.

«Tanzend die Welt erobern» Kinder ab 3 Jahren können gemeinsam mit ihren Müttern, Vätern oder anderweitig Verwandten das Tanzbein schwingen. Wiederholende Tanzideen wechseln sich mit Gruppentanzspielen ab. Die Kinder und ihre Tanzpartner erleben ihre Bewegungsvielfalt und teilen gemeinsam lebendige,

«Kreativer Kindertanz» und «Einfach lostanzen» bringt die Kleinen in Bewegung. (Bild zvg.) wertvolle Zeit. Unterstufenkindern bietet der Kurs «Einfach lostanzen» die Möglichkeit, sich tanzend und gestaltend auszudrücken. Das ist ein neues Angebot zum klassischem Ballett und Jazztanz. Zwanglos werden Bewegungsqualitäten entdeckt und erobert. Geschichten werden als Ideen genutzt und im Tanzen umgesetzt. Das Angebot «Eindrücke ausdrücken» richtet sich an Männer und Frauen, die sich gerne kreativ bewegt ausdrücken oder

«Tanzend die Welt erobern», donnerstags 14.20 bis 15.10 Uhr, Beginn 19. Mai; «Einfach lostanzen», donnerstags 17.20 bis 18.10 Uhr, ab 19. Mai; «Eindrücke ausdrücken», Sinnesreisen 4. Juni 14 bis 18 Uhr; Märchentanzen 14. Mai und 27. August, 17 bis 20 Uhr. Werk eins, Affoltern, Telefon 044 760 11 20.

Tag der offenen Tür in der kita Sunneland, Affoltern

Das «Sunneland» bietet für Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Kindergarteneintritt altersspezifisch anregende Betreuung in gleichzeitig geschützt-familiärer Atmosphäre an. Seit dem letzten Tag der offenen Tür hat sich vieles weiterentwickelt. Zum Beispiel wurde per April dieses Jahres das Angebot auf 15 Betreuungsplätze erhöht. Neu werden die Kinder in den Kernzeiten in zwei altersspezifischen Halbgruppen betreut. Die «Käferli» (bis zwei Jahre) können sich in ihrem speziell für sie eingerichteten Zimmer ihren Bedürfnissen entsprechend bewegen ohne ältere Kinder zu stören oder von ihnen gestört zu werden. Die älteren Kinder ab zwei finden in ihrem Dino-Zimmer anregende Spielmöglichkeiten, ohne sich vor dem neugierigen

Eingreifen der Jüngeren schützen zu müssen. Alle Kinder können von ihren gleichaltrigen «Gspändli» lernen, gemeinsam Neues entdecken. Auch auf dem nahegelegenen Spielplatz oder beim Spiel in Wald und Wiese erweist sich die Trennung der Gruppen als Vorteil für die Kinder.

Um 14 Uhr will der vorgeführte Film von Wilfried Brüning «Wege aus der Brüllfalle» Eltern Anregungen geben, wie sie in ganz normalen Alltagssituationen mit ihren Kindern umgehen können, ohne laut werden zu müssen. Alle Szenen werden von Eltern gespielt, der Wiedererkennungseffekt ist hoch; mancher wird schmunzeln und wieder einmal erleichtert feststellen, dass es vielen anderen Eltern genauso geht wie einem selbst. Doch hier bleibt der Film nicht stehen: er zeigt verblüffend «einfache» und doch wirksame Alternativen. Das anschliessende Gespräch mit Frage- und Diskussionsmöglichkeit moderiert Irene Rohr, Entwicklungspsychologin aus Oberwil. AG. Sie ist selbst Mutter zweier Kinder und hat

Das «Sunneland» betreut Kinder bis zum Kindergarteneintritt. (Bild zvg.) mehrjährige Erfahrung in der Beratung und Bildung von Eltern. Damit interessierte Eltern in Ruhe den Film sehen und sich an der Diskussion beteiligen können, bietet die kita während des Anlasses eine kostenlose Kinderbetreuung. Die kleineren dürfen kita-Luft schnuppern während sich die grösseren kreativ an einem Bastelspass beteiligen können. (pd.)

Zweiter Erfolg am Ämtler Säuli-Wettbewerb

Ein Dank der Feuerwehr Knonaueramt Süd Der Feuerwehr Knonaueramt Süd möchten wir den besten Dank aussprechen für den vorbildlichen Einsatz. Nur deshalb konnte ein grösserer Schaden beim Mehrfamilienhaus verhindert werden. Der Vollbrand in unserem Garagengebäude konnte unter Kontrolle gehalten werden. Herzlichen Dank allen, die beim Einsatz beteiligt waren.

Carmen Fischer (links) überreicht Heidi Bucher den Gutschein. (Bild Aldo Policelli)

Der Titel der Werkschau ist Logik, alles andere ist Fantasie, Können und Suchen. Auf unterschiedlichste Weise und mit nie versiegender Inspiration hat das Quintett zu seinen Kreationen gefunden und diese in einen gemeinsamen Rahmen gestellt. Was im und vor dem Schloss zu sehen ist, erschliesst Betrachtern eine Welt, die von unüblichem Denken und Empfinden bestimmt ist. Spirituell mutet an, was sich der Maler Louis in einer Schaffensphase von zehn Jahren abgerungen hat. «Evohilo» nennt er seine Schöpfungen, die mit expressiver Wucht den Kampf der Mächte von Anbeginn bis zur Apokalypse symbolisieren. Bruno Ohnsorg spielt mit Stilen und Materialien, fügt Alltägliches wie Wellkarton, Markbeine und Blech zu Objekten und beweist einen enormen Sinn für ausgefallene Kombinationen. Georges Felber, aktiv unter dem Pseudonym Schorsch, präsentiert erstmals seine transparenten Fragmente. Mit einem Hammer hat er Glas zu skurrilen, oft wie Gletscherbrocken anmutenden Formen geschlagen. Der Skulpturvirtuose Gino Pelli schliesslich begeistert mit Silhouetten, die Claudia Faganini mit subtiler KameraArbeit zu einzigartigen Foto-Lichtobjekten werden liess. Die Werke des Quintetts regen an, wühlen auf. Und sind einem aktuellen Thema untergeordnet. Aus allem, sagen die Künstler, soll der «gesellschaftliche Schrei nach Freiheit» dringen. Zu was diese den Menschen befähigen kann, ist im Schloss Knonau auf eindrückliche Weise erlebbar.

Polstermöbel zum Entspannen

Einfache und doch wirksame Alternativen

leserbrief

Familie Sidler, Knonau

ganz neu ihre Bewegungen entdecken möchten. Ohne Vorkenntnisse können Erwachsene jeden Alters tanzende Stunden verbringen, ausserhalb der gängigen Tanzstile.

«Wege aus der Brüllfalle» Am 14. Mai öffnet die kita Sunneland zum 2. Mal ihre Türen. Von 10 bis 16 Uhr kann man bei Snacks, Kaffee oder Hotdog kitaLuft schnuppern. Die Räume laden zum Entdecken ein, Erzieherinnen stehen zum Kennenlernen, für Fragen und Informationen bereit.

Kunst als Schrei nach Freiheit Vieldeutig die Werke, edel der Ort ihrer Präsentation: Ab diesem Donnerstag (Vernissage ab 18 Uhr) stellen fünf Zuger Künstler bis zum 1. Juni ihre «Quintessenzen» im Schloss Knonau aus.

Seit bald 30 Jahren wird im Gymnastikstudio werk eins von Hanna Fuchs-Wälchli bewegt und getanzt. Das Grundangebot ist Gymnastik-, Rücken- und Haltungsschulung und wird zunehmend auch von Männern entdeckt. Jazztanz, klassisches Ballet und kreativen Kindertanz gibt es für alle Altersstufen und Niveaus. Dank der Rücken- und Haltungsschulung, welche von den meisten Krankenkassen anerkannt wird, können viele Menschen beschwerdefrei(er) ihren Alltag meistern. Inspiriert durch die eigene Bewegungsvielfalt finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Lebensfreude. Seit einem Jahr arbeitet im werk eins Manitoscha Zehr, diplomierte Tanz- und Bewegungstherapeutin. In diesem wertvollen Praktikumsjahr bei Hanna Fuchs-Wälchli unterrichtet sie kreativen Kindertanz. Jetzt zusätzlich bietet sie mit «Eindrücke ausdrücken» bewegte Angebote für Erwachsene an und zwei neue Kinder-Tanzkurse:

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Bereits zum 2. Mal gewinnt Heidi Bucher aus Affoltern den Wettbewerb auf der Spezialseite «Affoltern – Ihr Einkaufsort» im «Anzeiger». Den Gutschein von 100 Franken wünschte die Gewinnerin bei Caprice, Dessous und Homewear einzulösen. Heidi Bucher ist regelmässige Kundin bei Caprice und schätzt die absolut professionelle und sehr freundliche Beratung.

Vom 12. Mai bis 13. Juni 2011 findet bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee eine spezielle Polstermöbel-Sonderschau statt. Funktionen bei Polstermöbeln sind heute mehr denn je gefragt, ohne auf Design und Komfort verzichten zu müssen. Als Neuheit wird das verwandelbare Sofa Mod. LAX von Intertime gezeigt. Besucher profitieren bei ulrich während dieser Zeit nebst einer zusätzlichen Polster-Eintauschprämie von 15% Abholrabatt sowie einer fachgerechten Gratis-Entsorgung. Als Schweizer Hersteller von hochwertigen Sitzmöbeln stehen für Intertime drei Ansprüche im Zentrum: Wohlbefinden, Individualität und Ästhetik. Die Polstermöbel von Intertime vereinen höchsten Sitzkomfort und mit einem ansprechenden Design. Um den ergonomischen Ansprüchen der anspruchsvollen Kundschaft gerecht zu werden, können die Intertime-Polstermöbel den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Mit den hohen Anforderungen bei der Auswahl der Materialien und bei der Produktion sorgt Intertime dafür, dass die Möbel auch puncto Qualität keine Wünsche offen lassen. Bis zum 13. Juni können die Besucherinnen und Besucher bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee profitieren: Beim Kauf einer Polstergarnitur oder eines Relax-Sessels ab 2000 Franken gewährt das Haus Ulrich eine einmalige Polster-Eintauschprämie von 200 Franken und zusätzlich 15% Abholrabatt. Selbstverständlich liefert ulrich auf Wunsch die Polstermöbel auch ins Kundenhaus. ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, Sursee, Telefon 041 925 86 86. www.ulrichwohnen.ch


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Veranstaltungen

Dienstag, 10. Mai 2011

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«Chorisma» lässt die Juke Box laufen Chorkonzert in Affoltern als musikalische Zeitgeschichte Am Samstagabend, 14. Mai, lädt «Chorisma», zu einem vielseitigen Chorkonzert aus einer reich bestückten Musikbox, mit Choreografie und Begleitband, in die Aula Ennetgraben, Affoltern, ein. Die Leitung hat Thomi Widmer. ................................................... von denise bohnert Thomi Widmer ist unter anderem als Bandleader von «Apple’s Paradise Big Band» und als Leiter von «Vocal Emotions» für seine originellen Ideen und Arrangements bestens bekannt. Diese tragen auch bei seinem neusten Chorprojekt, Chorisma – Songs&More, ganz klar seine Handschrift. Das bedeutet Vielstimmigkeit, Schwung und Überraschungen, ein Konzert, das auch fürs Auge viel zu bieten hat. 25 Personen singen mit bei «Juke Box», dem ersten Bühnenprogramm von «Chorisma», begleitet von den Profimusikern Armin Stierli, p, Steve Wettstein, git, Rodrigo Aravena, kb, und Nicole Aravena am Schlagzeug. Juke Box – ein Füllhorn mit Songs von Pop bis Rock, von Jazz bis Schlager. Und der Schlager macht den Anfang – man will sich ja noch steigern – prominent sind dabei gleich die (vier) Männer. Zweier- und Dreiergruppen

von Sängerinnen teilen sich die schmucken Retromikrofone: «Dich gibts nur einmal für mich.»

Kleider in Schwarzweiss – Songs in allen Farben Platzwechsel, Lichtwechsel – Beatles! Das gelbe U-Boot kommt, blubb-blubb, frühlingshaft daher. «Blueberry Hill», «Let’s do the Hop»: Melodiös, rhythmisch – jetzt kommt Bewegung auf, die schwarzweissen Kleider werden laufend mit Accessoires ergänzt, sehr präsent wirken die Sänger und Sängerinnen in der Choreografie, Andrej Togni, Regisseur und Schauspieler, hat hier gewirkt. «A Day in the Life of a Fool», Swing, Musical – und Chorleiter Thomi Widmer gibt eine Soloeinlage, gefolgt von Gitarrist Steve Wettstein. Auch rockig-romantische Schweizer Hits, «Alperose», Ragtime sowie natürlich die Popsongs der unsterblichen ABBA sind mitreissend und immer wieder in kleine Szenen verpackt. Das Bass-Solo von Rodrigo Aravena beginnt mit einem Hauch, steigert sich und «The Beat must go on»! Die Männer im Chor flirten mit dem Publikum, die Frauen nicht weniger. Dynamik ist in ihrer Show, rhythmisch immer knackig angetrieben von Nicole Aravenas Drums. Zum Schmelzen dann eher die von Armin Stierli am

Frisch und vielseitig: «Chorisma» bringt sein erstes Bühnenprogramm Juke Box nach Affoltern. (Bild zvg.) Flügel untermalten Balladen von Sir Phil (Collins) wie «Against all Odds»… Wer die letzten dreissig Jahre Radio gehört hat, kennt die Lieder, findet seine Lieblingssongs. Von dieser Art Zeitgeschichte lässt man sich gerne hinreissen und geniesst die präzisen

Arrangements. Leidenschaft und «Sunshine» springen aufs Publikum über, so haben es die Zuschauer jedenfalls in den vorangegangenen Konzerten in Baar und in Zug erlebt. Und wenn dann alles in Freddie Mercurys «Bohemian Rhapsody» kulminiert, er-

Pionierin der Gartentherapie Renata Schneiter-Ulmann stellte in Hedingen ihr Lehrbuch zur Gartentherapie vor Die Hedingerin leistete mit ihrer Forschungsarbeit und ihrem Fachbuch über Gartentherapie Pionierarbeit in der Schweiz. Auf Einladung der Bibliothek und des Frauenvereins Hedingen referierte die Autorin im voll besetzten Chilehuus-Saal inmitten von frisch duftenden Kräuterstöcken und Mikroskopen und stellte ihr Fachbuch für Ausbildende vor.

Erste systematisch angelegte Therapiegärten in der Schweiz Zur Gartentherapie gehört ein Therapiegarten. Ein erstes Projekt in der Schweiz wurde vor einigen Jahren im Alterszentrum Gibeleich in OpfikonGlattbrugg umgesetzt. Die bislang kaum genutzte Gartenanlage wurde zu einem Therapiegarten umgestaltet.

14. Mai, 20 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern, Eintritt 30 Franken, bis 16 Jahre 10 Franken, Vorverkauf: www.chorisma.ch, Abendkasse und Bar ab 19 Uhr.

Maiandacht in der Jonenthal-Kapelle Am nächsten Freitag, 13. Mai, findet um 19.30 Uhr in der Kapelle Jonenthal eine Maiandacht statt. Der Pfarreirat Affoltern und das Seelsorgeteam der katholischen Pfarrei laden dazu herzlich ein. Im milden Mai lockt der Abend zu einem Spaziergang. Und wenn es dann noch der Freitagabend ist, dann erträgt es sogar einen verlängerten Abend. Darum sind Familien und alle, die gerne zu Fuss unterwegs sind, zu einem abendlichen Spaziergang ins Jonenthal eingeladen. Dort wird um 19.30 Uhr eine Maiandacht gefeiert und anschliessend sind alle in der nahen Waldhütte zu einem Gratis-Imbiss eingeladen. Weil es dann mittlerweile dunkel geworden ist, kann man gruppenweise im Fackellicht nach Haus zurückkehren.

................................................... von silvia berger

Seit gut 10 Jahren befasst sich Renata Schneiter mit dem Thema Gartentherapie und Therapiegarten. Als sie aufgrund eigener Erfahrungen in ihrem Umfeld immer wieder feststellte, dass sich die zum Teil aufwändig gestalteten Alters- und Pflegeheimgärten nicht für deren Bewohnerinnen und Bewohner eigneten und oft als Fehlplanung erwiesen, entwickelte sie Ideen und Theorien, wie ein Garten für ältere Menschen gestaltet sein muss und welche Funktionen er ausüben sollte. Renata Schneiter, die als Dozentin für Biologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil tätig ist, rannte mit ihren Ideen offene Türen ein. Aus der Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Forschungsteam entwickelten sich erste Projekte zur Gartentherapie und zum Therapiegarten.

gibt man sich vollends diesem Abend, der so viele Highlights aus der lebensbegleitenden Hitparade feiert.

Von Jrene Omlin gestaltet

Grosses Interesse am Therapiegarten und der Gartentherapie. (Bild Silvia Berger) Der dreiteilig aufgebaute Therapiegarten besteht aus einem Nutz-, Flanierund Ruhebereich. Eine auf Jahreszeiten abgestimmte Pflanzenvielfalt, natürliche Schatten, Nischen zum Flanieren und Ausruhen, Staudenbeete und sichere Gehwege sind Kernstücke der Gestaltung. Die Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner für anregende Gartenarbeit wirkt sich positiv auf deren Psyche und Körper aus und belebt ihren Alltag. Fachpersonen begleiten die Tätigkeiten. Ein weiteres Projekt erfolgte 2007 an der Reha-Klinik in Zurzach, wo die Gartentherapie als gezielte Therapieform vor allem für Schmerz- und Schlaganfallpatienten gewählt wurde. Gartentherapie findet im Garten statt, ausser bei Schlaganfallpatienten, die wegen ihrer Empfindlichkeit im Gewächshaus arbeiten müssen. Im Gegensatz zu den Alterszentren steht in den Reha-Kliniken die aktive Gartenarbeit im Vordergrund. Die Patienten

werden gezielt zur Tätigkeit im Therapiegarten angeregt, dadurch von ihrer Situation abgelenkt, erholen sie sich schneller. Jede Anlage sei einzigartig und müsse genau den Bedürfnissen entsprechend geplant werden, erklärte die Lehrbuch-Autorin.

Erfolg mit Pflanzen als Therapieform «Jeder Mensch hat eine Beziehung zu Pflanzen, sie werden gut angenommen», meinte Renata Schneiter. Am Beispiel des Rosendufts erklärte sie, dass jeder Mensch positiv darauf reagiert, weil er durch eine erste Prägung im Mutterleib beeinflusst ist. Pflanzen und die Arbeit mit Pflanzen stimulieren vielseitig. Sie sind ein vielfältiges Kommunikationsobjekt, das verbindet und Eigenes für eine Weile in den Hintergrund rückt. Gartentherapie sei aber keine Neuerfindung, sie wurde bereits früher angewendet und man habe sie nun wiederentdeckt.

Ein Fachbuch für die Ausbildung Renata Schneiter hatte das Glück, dass ihr ein Verlag anbot, ihr Fachwissen in einem Buch zu publizieren. Dank der Zusage ihres langjährigen Forschungsteams zur Mitarbeit und einer beruflichen Auszeit entschloss sich Renata Schneiter zum Buchprojekt. Das «Lehrbuch Gartentherapie», das auf ihrer Projektarbeit basiert, ist nun letztes Jahr erschienen. Noch immer pflegt die Autorin Kontakt zu ersten Patienten, die durch eine Gartentherapie überraschend schnell Fortschritte erzielten. Die rund 90 Anwesenden zeigten grosses Interesse für die Besonderheiten der Therapiegärten sowie für Erfolge und Anwendung der Gartentherapie. Es bleibt der Wunsch nach weiteren Umsetzungen. Bei offerierten Kräutergetränken und -häppchen diskutierte das Publikum über Erfahrungen.

Natürlich ist es auch möglich, mit dem Auto zu kommen. So haben auch ältere Leute die Möglichkeit, an der Maiandacht teilzunehmen, die von Jrene Omlin gestaltet wird. Sie schreibt dazu: «In Beziehung sein – Beziehung pflegen, steht im Zentrum des diesjährigen pfarreilichen Miteinanders. Glauben lernen, glaubend sein, Glauben pflegen braucht auch ein Gegenüber, braucht auch Begleitung und Beziehung. Sogar Maria ist nicht einfach als glaubende Frau vom Himmel gefallen, sondern musste ihre Erfahrungen, ihre Beziehung mit Gott erst begreifen und verinnerlichen.»

Besammlung in Affoltern, Obfelden und Ottenbach Alle, die gerne zu Fuss unterwegs sind, können sich an einem der Besammlungsplätze einfinden. Und zwar wie folgt: In Affoltern beim katholischen Pfarreizentrum um 18 Uhr; in Obfelden beim katholischen Chilehuus um 18 Uhr. In Ottenbach bei der reformierten Kirche um 18.30 Uhr und in Hedingen beim Bahnhof um 18 Uhr.


Ottenbach

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Obfelden


veranstaltungen

Die Krainerkameraden Sorgen in der SF-Sendung «Hopp de Bäse» für Stimmung. (Bild zvg.)

«Hopp de Bäse», Krainerkameraden! Die Oberkrainer-Formation im Fernsehen Die Krainerkameraden sind am Freitag, 13. Mai, wieder einmal zu Gast im «Hopp de Bäse» und werden zwei Titel aus ihrer aktuellen CD zum Besten geben. Jeweils an einem Wochenende im Jahr fährt das Schweizer Fernsehen und die Crew von «Hopp de Bäse» an einen ganz speziellen Ort, um eine Staffel der Erfolgssendung aufzuzeichnen. In schöner ländlicher Umgebung beim Restaurant Henessenmühle in Gossau wird am Freitag, 13. Mai, die «Hopp de Bäse»-Sendung zum Thema «Wandern» produziert. Kurt Zurfluh wird in gewohnter Manier durch die Sendung führen und zwischen den Musikbeiträ-

gen erfährt man viele spannende Wandertyps. Für Kurzentschlossene, die gerne live mit dabei sein wollen bei der TV-Aufzeichnung, bietet sich jetzt die besondere Gelegenheit noch ein paar wenige Gratis-Eintrittskarten zu gewinnen. Telefon 056 441 71 42, «es hät solangs hät»! Im Fernsehen ist die Sendung am Samstag, 14. Mai, um 18.45 Uhr auf SF1 zu sehen. Die Krainerkameraden: André Andermatt, Obfelden: Bariton. Erich Andermatt, Baar: Klarinette. Attilio Mazzotta, Nidwalden: Akkordeon. Thomas Dolder, Affoltern: Trompete. Emil Dahinden, Baar: Gitarre. www.krainerkameraden.ch

Noch nie so viel Bewegung und Action Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach Samstag 14. Mai 2011, 20 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach. Der Musikverein Ottenbach lädt zum Frühlingskonzert. Bereits vor dem Ohren- ist Gaumenschmaus angesagt, verwöhnt doch der Verein seine Gäste ab 18.30 Uhr mit einem feinen Nachtessen. Mit diesem Anlass steht bereits das zweite Konzert des neuen Dirigenten Ivo Raimann vor der Tür. Und wieder hat der quirlige Bündner mächtig Staub aufgewirbelt im Probelokal. Noch nie sei so viel Bewegung und «Action» im Musikverein gewesen, wie heute. Das hat natürlich auch mit der fetzigen Literatur zu tun, welche die Ottenbacher neuerdings auf dem Notenständer festklemmen müssen. Erfreulicherweise schlug dies bereits auf

die Ottenbacher Jungbläser durch, die gleich reihenweise an diesem Konzert mitwirken und offensichtlich vom neuen Stil begeistert sind. Klar ist der kleine Verein (vorläufig) immer noch auf seine bewährten Aushilfen angewiesen, um die notwendige Besetzung der Register sicherzustellen, aber die Aussichten sind rosiger als seit Langem. Am 14. Mai kann man es live miterleben. Mit Ivo Raimann wird der MVO schwungvoll durch einen spannenden und «groovigen» Frühlingsabend führen. Alle sind herzlich dazu eingeladen. Nebst der grossen Tombola ist auch das beliebte Alpstübli (an alter Stelle) wieder in Betrieb und dort wird bekanntlich gerne länger «ghöcklet». (dh)

Morgenkonzert mit Rohrsänger und Co. Exkursion in Rottenschwil Samstag, 14. Mai, 6 Uhr. Alle Vögel sind jetzt da, im Frühling um Mitte Mai. Ein Spaziergang durch die morgendliche Landschaft bei Rottenschwil führt zu verschiedenen Schau- und Lauschplätzen. Auf die gespitzten Ohren wartet ein breit gefächertes Konzertprogramm: der bekannte Schlager des Buchfinken, das stimmungsvolle Flöten des Pirols und das Krächzen der Wacholderdrosseln

im Auenwald, der Rap der Rohrsänger aus dem Röhricht der Gewässer, das Schnurren des Feldschwirls aus der Riedwiese. Die öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal unter Leitung des Biologen Dr. Paul Roth beginnt um 6 Uhr beim Parkplatz bei der Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen und endet zirka um 9 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Erwachsenen wird erhoben.


Veranstaltungen

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Frühlingsparty im Arche-Pub

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Sport

Dienstag, 10. Mai 2011

19

Klatsche am Zürichsee

Ungenügende Leistung des FCWB

2. Liga: FC Horgen – FC Affoltern 5:1 (5:0)

2. Liga interregio: FC Wettswil-Bonstetten – FC Luterbach 2:3 (2:1)

In den bisherigen Spielen der Rückrunde stimmte beim FC Affoltern jeweils nicht nur die Leistung, auch das Schicksal war den Säuliämtlern stets hold oder stand ihnen zumindest nicht entgegen. Gänzlich anders war dies am vergangenen Samstag auf der Horgener Waldegg.

Obwohl man 2:0 in Führung gehen konnte, gelang es dem FCWB nicht, die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Zu passiv, viel zu wenig Durchschlagskraft und wohl auch der fehlende letzte Biss führten schliesslich zu einer 2:3-Heimschlappe gegen ein keineswegs überzeugendes Luterbach.

Der FCA startete gut in die Partie. Schon in den ersten Spielminuten kam er zu einigen guten bis hochkarätigen Torgelegenheiten. Obwohl man diese nicht zu nutzen vermochte, war man in den Reihen des FCA noch sichtlich optimistisch, dass man auch dieses Spiel positiv gestalten können würde. Schliesslich war es aber der FC Horgen, welcher aus heiterem Himmel zum Torerfolg gelangte. Dieser Treffer bedeutete nicht nur die Führung für die Mannschaft vom Zürichsee, sondern änderte auch den Charakter des Spiels von einem Moment auf den anderen: Der FCA war fortan völlig von der Rolle, agierte in seinen Aktionen zumeist unkonzentriert und liess dem Gegner bei dessen Ballbesitz jegliche Freiheiten, sodass dieser das Skore bis zur Pause unglaublicherweise auf 5:0 ausbauen konnte. Bemerkenswert war dabei insbesondere die Effizienz der Horgener, besassen diese doch in den ersten 45 Minuten nicht viel mehr als fünf Torchancen. Das Spiel war bis zur Pause bei realistischer Betrachtungsweise gelaufen. In der zweiten Halbzeit gelang es

dem FCA wenigstens, sein eigenes Tor reinzuhalten und doch noch den Ehrentreffer zu erzielen. Die Ungeschlagenheit in diesem Frühjahr nahm somit ihr Ende. Spieler und Trainer des Fanionteams waren sich zwar immer schon bewusst, dass dieser Moment der ersten Niederlage irgendwann kommen würde, jedoch kam dessen Heftigkeit doch eher unerwartet. Es besteht jedoch überhaupt kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen und sich allzu sehr zu hinterfragen. Die Bilanz dieses Frühjahrs ist noch immer äusserst positiv und liegt weit über den Erwartungen.

Am Samstag zu Hause Schon am nächsten Samstag bietet sich die Gelegenheit zur Rehabilitation. Gegner ist dann der SC Siebnen. Nach drei Auswärtspartien darf das Fanionteam endlich wieder einmal im heimischen Moos antreten. Um in jenem Spiel wieder zur gewohnten Form zurückzufinden, bedarf es einer guten Vorbereitung. Die Spieler tun gut daran, die Trainingseinheiten dieser Woche mit voller Konzentration und Einsatzbereitschaft anzugehen. Spätestens seit dem vergangenen Samstag dürfte jedem bewusst sein, dass es in der Zweitliga in jedem Spiel einer Topleistung bedarf, um ein positives Ergebnis zu erzielen. (Mas.) FCA-Formation: Vollenweider; Löliger (46., Bala), Luchsinger, Spinner, Kaufmann; Salis, Mühlemann, Ismajlaj, Stieger (46., Rako); Puntillo, Bilic.

................................................... von andreas wyniger Der FC Wettswil-Bonstetten war bestrebt, das Spiel von Beginn an in die eigenen Füsse zu nehmen und dem vom Abstieg bedrohten Luterbach keine Entfaltungsmöglichkeiten zu gewähren. Allerdings, den ersten Warnschuss gaben die Gäste aus Solothurn ab. Ungehindert konnte dabei der wohl beste Spieler auf dem Platz, André Zimmermann, aus gut 17 Metern abschliessen. Via Lattenunterkante und Torlinie sprang das Leder jedoch wieder zurück ins Spiel. Die erste nennenswerte Aktion der Ämtler zeigte Sorrentino nach zwanzig Spielminuten. Seinen Schuss parierte allerdings Gästegoalie Schwaller mit Bravour und lenkte in Corner.

Per Eckball zur Ämtler Führung Es war nur 180 Sekunden später genau ein solcher Eckball, welcher die Ämtler in Führung brachte. Pechou-

cek brachte die Flanke ins Zentrum, wo Rizzo goldrichtig stand und per Kopf zum 1:0 einkickte. Nur sechs Minuten später war es erneut der gut aufgelegte Junior Rizzo, welcher nachdoppelte. Buchmann servierte ihm einen Einwurf genau vor die Füsse und mit einer gekonnten Direktabnahme stellte Rizzo das Resultat auf 2:0. Unglücklich dann eine Szene kurz vor dem Seitenwechsel. Ein Prellball in der Ämtler Abwehr fiel Thaqi genau vor die Füsse und gegen dessen Direktschuss war Müller machtlos. So ging es mit einer knappen 2:1-Führung für den FCWB in die Halbzeit-Pause.

zeptlos. So kam es wie es kommen musste: Mustergültig übernahm Zimmermann einen langen Ball technisch perfekt, umkurvte den letzten WBVerteidiger und schob den Ball an Müller vorbei ins weite Eck zum viel umjubelten 2:3-Siegestreffer für Luterbach. Diese drei Punkte könnten für die Solothurner im Abstiegskampf Gold wert sein. Die Ämtler müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht an ihr Limit gegangen zu sein und offensiv viel zu wenig Akzente gesetzt zu haben.

Nach dem Wechsel zu passiver FCWB

Souverän, gestärkt durch viel Selbstvertrauen aus den letzten Erfolgen liess die zweite Aktivmannschaft im Drittligaspiel gegen Horgen nichts anbrennen. Mit 5:0 konnte der bisher höchste Saisonsieg gefeiert und weitere wichtige drei Punkte gegen den Abstieg gewonnen werden.

Anstatt nach Wiederanpfiff resolut das 3:1 zu suchen, liessen die Platzherren Luterbach immer mehr Spielraum. Nach 57 Minuten brauchte es eine Grosstat Müllers, um nicht den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Glänzend warf sich der WB-Goalie dem allein auf ihn zustürmenden Sahin vor die Füsse und konnte klären. Nach 65 Minuten fiel dann doch der Ausgleich: Eine Cornerflanke konnte ungehindert durch den Fünfmeterraum des FCWB gespielt werden, wo schliesslich Sahin optimal stand und zum 2:2 einnetzte. Schwach war in dieser Phase das Ämtler Offensivspiel. Es gelang kaum, in den gegnerischen Strafraum einzudringen, man wirkte ideen- und kon-

FCWB 2 mit viertem Sieg in Serie

Matchtelegramm: FCWB - FC Luterbach 2:3 (2:1); Sportplatz Moos, 98 Zuschauer. Tore: 23. Rizzo 1:0, 29. Rizzo 2:0, 42. Thaqi 2:1, 65. Sahin 2:2, 85. Zimmermann 2:3. FCWB: Müller; Buchmann, Keusch, Shehi, Baumann (85. Haneef); Rizzo (70. Toplana), Renna, Franjov, Kraft; Sorrentino, Pechoucek (70. De Souza). Weitere Resultate: FCWB 2 - Horgen 5:0; Team Seefeld/Witikon - Jun. A 2:2; Lachen/Altendorf - Senioren 0:0; Affoltern a/A - Jun. Da 2:6, Wiedikon - Jun. C 2:8; Wädenswil - Jun. B1 4:2

TC Säuliamt gewinnt Ämtler Senioren-Derby Bei den Senioren 1. Liga Herren hat sich der Tennisclub Säuliamt in der ersten Runde gegen den TC Wettswil äusserst knapp durchgesetzt.

Mädchen und Buben unterschiedlicher Kategorien konnten am Urdorfer Waldlauf gemeinsam auf die Laufstrecke starten, was etliche Vereine nutzten. (Bild zvg.)

Strecken-Rekorde am Urdorfer Waldlauf Beste Bedingungen, aber Teilnehmerrückgang am Traditionslauf Gleich zwei Strecken-Rekorde wurden am Urdorfer Waldlauf bei bestem Vorsommerwetter geknackt. Nicht ganz optimal war hingegen die Terminverschiebung, die zu einem Teilnehmerrückgang geführt hat. ................................................... von werner eugster Der Turnverein Urdorf unter der Leitung von Marc Städeli führte bereits zum 34. Mal den traditionellen Ur-

dorfer Waldlauf durch mit 219 Teilnehmenden. Viele liefen dank des warmen Prachtwetters am Samstag persönliche Bestzeiten. Zwei knackten sogar den Strecken-Rekord ihrer Kategorie: Kurt Zimmermann aus Dietikon in der Kategorie Walking und Michelle Gröbli aus Oetwil an der Limmat bei den Schülerinnen unter 12 Jahren. Bereits letztes Jahr hat Gröbli einen neuen Strecken-Rekord bei den jüngsten Mädchen über die gleiche Strecke aufgestellt. Ihr Talent gezeigt hat auch Derya Hintermann aus Hedingen, die bei den

jüngsten Mädchen für die 1,2 km zwar knapp 8 Sekunden länger unterwegs war als die Streckenbestzeit, aber rund drei Sekunden schneller als Ravenna Gassmann im Jahr 2003, als sie die Knoli-Läufe zu dominieren begann und eine Streckenbestzeit lief, die sieben Jahre Bestand hatte. Wegen einer Terminkollision musste der Waldlauf von Ende Mai vorverlegt werden auf den letzten Samstag in den Frühlings-Schulferien. Dies erwies sich als nicht optimale Lösung, ging doch die Teilnehmerzahl um fast 20 Prozent gegenüber dem

Vorjahr zurück. Freuen dürfte dies in erster Linie die Teilnehmer des KnoliCups, die mehr Punkte sammeln können, wenn weniger Konkurrentinnen und Konkurrenten am Start erscheinen. Für die Organisatoren ist hingegen zu hoffen, dass bei der 35. Austragung im kommenden Jahr sowohl Wetterglück wie Teilnehmeraufmarsch zusammenspielen werden. Ranglisten, Streckenrekorde und Infos zu den zwei weiteren Läufen des Knoli-Laufcups unter www.knoli.ch.

Nach dem Aufstieg letztes Jahr ist der Ligaerhalt für die Senioren 1. Liga Herren des TC Säuliamt das Hauptziel in diesem Jahr. Die Mannschaft um Captain Urs Bächtiger (R6) erwartete ein schweres Auswärtsspiel gegen den Tennisclub Wettswil, was dann auch so eingetroffen ist. Die Einzelspiele waren bis auf eine Ausnahme sehr ausgeglichen und dauerten mehr als zwei Stunden, ob als Zwei- oder Drei-Satz-Spiel: André Meier (R4) gewann souverän (6:1 / 6:1) gegen Sergio Cattelani (R5). Ernst Widmer (R5) unterlag nach langen 2 Sätzen 3:6 / 4:6 gegen Bruno Kessler (R5). Bruno Schönbächler (R6) gewann nach zuerst drei vergebenen Matchbällen bei 5:2-Führung und eigenem Aufschlag im dritten Satz doch noch im Tiebreak gegen Gerhard Schneider (R6) 3:6 / 6:3 / 7:6. Jürg Schmidlin (R6) gewann nach noch längeren Ballwechseln sein Spiel 6:3 / 7:5 gegen Werner Gilli (R6). Urs Bächtiger schlussendlich verlor nach harter Gegenwehr im zweiten Satz, wo er einen 5:1-Rückstand noch aufgeholt hatte, doch noch im Tiebreak 4:6 / 6:7. Das Doppel 1 Meier/Widmer war dann gegen Kessler/Gilli eine relativ klare Sache für die Affoltemer: 6:4/6:1. Im Doppel 2 Schönbächler/Schmidlin gegen Cattelani/Wagner wogte das Spielglück hin und her und wieder musste ein dritter Satz entscheiden. Nach zwei abgewehrten Matchbällen verloren die Affoltemer schlussendlich 6:1/2:6/6:4. Mit dem Schlussresultat 4:3 wird nun die Mannschaft des TC Säuliamt die zweite Auswärtspartie gegen den TC Oberrieden am Sonntag, 15. Mai, um 9 Uhr angehen.


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