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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 35 I 165. Jahrgang I Dienstag, 3. Mai 2011

Erweiterung

Raumpaten

Massnahmen in der Regionalbibliothek – Abschied von Ursula Grob . > Seite 3

Im Rahmen der Anti-Littering-Kampagne setzt Affoltern auf Freiwillige. > Seite 5

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Erste EcoGas-Anlage Spatenstich auf dem Hof von Hansueli Studer in Zwillikon. > Seite 5

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Verdichten und Schutz Raumplanung: Thesenvorschläge von Thomas Held beim kantonalen Gewerbeverband. > Seite 7

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Eine Idylle Die Badeanstalt in Maschwanden ist 40 Jahre alt. > Seite 8

Neubesetzung des Spitalpräsidiums in Affoltern verschoben Mehr Zeit für die Gemeinde-Delegierten, eine Wahlkommission zu bilden – Reinhold Spörri ist Kandidat Die für den 26. Mai geplante Neubesetzung des Spitalpräsidiums wird verschoben; sie findet erst nach den Sommerferien statt. Damit bleibt den Delegierten mehr Zeit, eine Wahlkommission zu bilden. Reinhold Spörri, derzeit Vizepräsident, ist nach wie vor Kandidat. ................................................... von werner schneiter Nachdem die Spitaldelegierten das Budget erst im zweiten Anlauf genehmigten und die Volksabstimmung über Neubau von Küche und Restaurant am Spital verschoben wurde, hatte Spitalpräsident Peter Sandhofer genug: Er kündigte auf den 30. Juni 2011

seinen vorzeitigen Rücktritt als Spitalpräsident an. Unmittelbar danach gab Vizepräsident Reinhold Spörri sein Interesse am Präsidium bekannt. «Ich möchte gerne mein Wissen und meine Erfahrung einbringen», sagte er damals gegenüber dem «Anzeiger» (5. April).

In Ruhe Abklärungen treffen Nach bisherigen Usanzen schlug der Gemeindepräsidentenverband eine Person für dieses Amt vor – und die Delegierten der Gemeinden, die für die Wahl zuständig sind, segneten den Vorschlag jeweils ab. Dieses Mal läuft es nicht so. «Wir haben zwar die Anfrage der Betriebskommission an unserer Sitzung vom 13. April 2011 eingehend diskutiert, sind aber zum

Schluss gekommen, einen Kandidaten nicht primär in den eigenen Reihen zu suchen», sagt der Affoltemer Gemeindepräsident Robert Marty auf Anfrage. Nach Vorgesprächen mit den involvierten Instanzen habe man der Betriebskommission die Verschiebung der Ersatzwahl empfohlen. Laut Marty soll damit den Delegierten Zeit und Möglichkeit eingeräumt werden, aus ihren Reihen eine Wahlkommission zu bilden.

Vertrauen für weitere Zusammenarbeit Die Betriebskommission hat nun entschieden, die Wahl erst nach den Sommerferien zu traktandieren. «Das schafft aus Sicht des Gemeindepräsidentenverbandes gute Voraussetzun-

gen für eine überlegte und fundierte Ersatzwahl. Und er schafft aus unserer Sicht zudem neues Vertrauen für die weitere Zusammenarbeit der verschiedenen Spitalgremien», hält Robert Marty fest. So könne auch in Ruhe geklärt werden, welche Qualifikationen, Voraussetzungen und Fähigkeiten eine Kandidatin oder ein Kandidat idealerweise mitbringen sollte. Wichtig erscheint Marty, dass ein klares Anforderungsprofil erstellt wird. Für die Amtsdauer 2010 bis 2014 muss nicht nur das Präsidium neu besetzt werden. Gesucht wird ausserdem ein Vizepräsident und ein Mitglied der Betriebskommission. Reinhold Spörri, der nach wie vor Interesse am Präsidium hat, findet die nun beschlossene Vorgehensweise gut.

Die Wahl findet nun voraussichtlich zwischen Sommer- und Herbstferien statt. Und es ist gut möglich, dass der neue Spitalpräsident für den Rest der Amtsdauer bis 2014 dann auch Rein- Reinhold Spörri, hold Spörri heisst. Kandidat.

Ausmarchung? Eine Ausmarchung ist allerdings auch nicht auszuschliessen. Dem Vernehmen nach hat ein Gemeindepräsident innerhalb des Gemeindepräsidentenverbandes sein Interesse am Präsidium bekundet. anzeigen

Exkurs in Kaufverhalten dank CumulusKarten-Dateien Heinz Fankhauser, Leiter Expansion des Migros Genossenschaftsbundes Zürich, lieferte an der Diskussion über die Gewerbezonen-Initiative in Wettswil Zahlen über das Kaufverhalten der Migros-Kunden, die nicht nur bezüglich ihrer Dimension, sondern auch wegen deren Erhebung einen aktuellen Bezug haben. Wie die grossen Computer- und IT-Firmen Apple, Sony, Google und TomTom, die in den letzten Tagen wegen ihrer Kundendatenerhebungspraxis im Kreuzfeuer der Kritik standen, wertet offenbar auch die Migros die Kundendaten ihrer Cumulus-Kartenbesitzer akribisch für ihre Zwecke aus. Anhand dieser Daten lassen sich offenbar exakte Bewegungsmuster erstellen. Im Unteramt herrsche bezüglich Migros-Präsenz eine markante Unterversorgung, was nicht nur zu Reklamationen von Migros-Genossenschaftern führe, sondern auch zu einem massiven EinkaufsPendlerstrom. Auf ihren 850 000 Einkaufsfahrten legten Migros-Kunden aus dem Unteramt jährlich rund 23 Millionen Autokilometer in benachbarte Einkaufsdestinationen wie Affoltern, Steinhausen (Zugerland), Zürich und Spreitenbach zurück. Das sei auch der Grund, weshalb die Migros in Wettswil eine Filiale bauen wolle. Vergleichszahlen aus anderen Regionen hätten ergeben, dass die Anzahl gefahrener «Einkaufskilometer» klar zurückgehe, ist eine Migros-Filiale in der Nähe. Fankhauser widersprach den Bedenken, dass die Migros lokale Bäckereien, Feinkostgeschäfte und Metzgereien konkurrenziere. Eher das Gegenteil sei der Fall. (map.)

................................................... > Seiten 8/9: Bericht und Interview

Mit Animationsspielen und Wettbewerbe sammeln die Aussteller in Hausen Sympathien. (Bild Thomas Stöckli)

Gewerbe zum Anfassen in Hausen Grosser Andrang an der Gewerbeschau Oberamt Unter dem Motto «Gewerbe einst und heute» haben am Wochenende 54 Firmen einen bunten Mix an Produkten und Dienstleistungen präsentiert. Von der Alarmanlage bis zum Zimmermann war ebenso alles vertreten wie vom Gartenbau über die Inneneinrich-

tung bis hin zur Kanalreinigung. Gesellschaftliche Höhepunkte waren «Buurezmorge», «GwerblerBar» und der Gewerbe-Krimi. Gemeindepräsident René Hess betonte den hohen Stellenwert des Gewerbes im Dorf, OK-Präsident Thomas Frick lobte die

grosse Einsatzbereitschaft der beteiligten Gewerbler und Rolf Rüegg, seit 10 Jahren Präsident des Gewerbevereins Oberamt, durfte steigende Mitgliederzahlen vermelden. (tst.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 14 und 15

200 18 9 771661 391004


Bestattungen Affoltern am Albis Am 28. April 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

In unseren Herzen lebst Du weiter.

Männerchor Ottenbach

Tima Zoronjic

TODESANZEIGE

geb. 1. Dezember 1939, Ehefrau des Mustafa Zoronjic, von Serbien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 9.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Sängerkameraden

Die Erdbestattung fand in Montenegro statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach Freitag, 6. Mai 2011, 14.00 Uhr, findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst (nach kath. Ritual) in der ref. Kirche statt für:

Schnyder, Alois von Vorderthal SZ, geboren am 8. Februar 1932, Witwer der Schnyder geb. De Bastiani, Angela Carmela, wohnhaft gewesen Rigiblick 5 in Ottenbach, starb am 24. April 2011 in Affoltern a. A., im Alter von 79 Jahren, 2 Monaten und 16 Tagen. Der Friedhofvorsteher

Einladung zum Info-Tag Samstag 14. Mai 9.30 bis 15.30 Uhr

Alois «Wysel» Schnyder in Kenntnis zu setzen. Mit Wysel verlieren wir einen liebenswerten, fröhlichen Menschen und geschätzten Sängerkameraden. Wir werden Wysel in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Alois Schnyder 8. Februar 1932 – 24. April 2011

Dankbar für ein erfülltes Leben hat er seine Krankheit mit grosser Tapferkeit und immer wiederkehrendem Optimismus ertragen. Sein Unternehmungsgeist und Humor bleiben uns in ewiger Erinnerung. In Dankbarkeit

Trauergottesdienst: Freitag, 6. Mai 2011, um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach.

Caterina Leone Renato und Susanne Schnyder-Hubler mit Kevin und Patric Bruno und Irene Schnyder-Studer mit Fabio und Marina Sonja und Erwin Lüönd-Schnyder mit Marco und Michele Verwandte und Freunde

Frauenturnverein Mettmenstetten

TODESANZEIGE

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 6. Mai 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach statt. Anschliessend Trauerfeier in der Kirche Ottenbach.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehren- und Gründungsmitglied

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Palliativzentrums Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis, Postkonto 30-728782-8, Vermerk: Alois Schnyder.

Rosmarie Gerber-Wenger

Traueradresse: Bruno Schnyder, Schmittenstrasse 17, 8912 Obfelden

3. Mai 1926 – 24. April 2011

Frauenturnverein Mettmenstetten Heizung

In tiefem Schmerz nehmen wir Abschied von unserem lieben

Männerchor Ottenbach

Wir gedenken unserer Turnkameradin in Dankbarkeit.

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Die Abdankung findet am Mittwoch, 11. Mai 2011, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt.

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DANKSAGUNG Für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von meiner lieben Mutter, unserer Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester

Stella Fehr-Whitbread erfahren durften, danken wir von ganzem Herzen. Einen besonderen Dank richten wir an Frau Pfarrerin Susanne Ruegg für die sehr persönlich gestaltete Abdankungsfeier. Dem Krankenheim Sonnweid danken wir für die liebe und fürsorgliche Pflege und Geduld. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannten für das letzte Geleit. Herzlichen Dank auch für die Briefe, Karten und die Spenden für wohltätige Institutionen und Grabschmuck.

Einladung

Menzingen, im Mai 2011

Die Trauerfamilie

zum Info-Tag Samstag 14. Mai 9.30 bis 15.30 Uhr

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Carlo Domenico Raza erfahren durften, haben uns tief bewegt. Es ist uns ein Bedürfnis all jenen zu danken, die mit persönlichen Schreiben, Zuwendungen, Blumenspenden sowie der Teilnahme an der Trauerfeier und am Gedenkgottesdienst ihre Verbundenheit zum Verstorbenen bekundet haben. Besonderen Dank all jenen, die unserem Vater während seines Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Mai 2011

3

Mehr Raum für die Regionalbibliothek Und ein Check von 20 000 Franken von der Clientis Sparcassa 1816, Geschäftsstelle Affoltern In den nächsten Wochen wird die Regionalbibliothek in Affoltern umgestaltet und erweitert. 20 000 Franken steuert die Clientis Sparcassa 1816 zu diesen Massnahmen bei. Sie fallen zusammen mit dem Abschied von der langjährigen Leiterin Ursula Grob, die in Pension geht. ................................................... von werner schneiter 1974 zog die Regionalbibliothek von der Oberen Bahnhofstrasse an die Obere Seewadelstrasse 14 in Affoltern. In baulicher Hinsicht blieb sie bis heute unverändert. Dieser Umstand wurde zunehmend zum Problem, in erster Linie in räumlicher Hinsicht. Die Regionalbibliothek verzeichnet eine jährliche Frequenz von rund 70 000 Besucherinnen und Besuchern. Diese finden dort 32 000 Medien. 188 000 wurden im vergangenen Jahr ausgeliehen – eine stattliche Zahl. Nun kann die Regionalbibliothek Affoltern erweitert werden. In der oberen Etage, im ehemaligen Geschäftssitz der Ingenieure Gut + Bozzola, werden Räume gemietet. Im grössten finden fortan Veranstaltungen statt – zum Beispiel Lesungen, Sitzungen der Bibliothekskommission und Leseförderung für Schülerinnen und Schüler. Dazu gibt es vier Büros und einen Raum, in welchem heimatkundliche Geschichte zu finden ist. Ausgestattet mit Tischen, lässt sich dort in Ruhe arbeiten. Und in Ruhe können oben nun auch Gespräche

geführt werden. «Für Vorstellungsgespräche sind wir bisher ins benachbarte Alterswohnheim Seewadel ausgewichen», hält Ursula Grob fest.

Benützungsfreundlicher Im dazugemieteten Bereich ist auch das Musikzimmer angesiedelt, worüber Ursula Grob besonders glücklich ist. «Instrumente, die wir ausleihen, waren bisher an verschiedenen Standorten untergebraucht – auch an ungeeigneten», hält sie fest. Die neuen Räume in der oberen Etage wurden mit neuer Beleuchtung, neuen Teppichen und einer neuen Farbe ausgestattet, dem Interiéur der Bibliothek im Parterre angepasst. Und dort wird einiges umgestaltet, benützungsfreundlicher gemacht. Zum Teil weichen Wände. Es gibt neue Regale für den Nonbook-Bereich, die Theke wird verschoben. Das Lesezimmer, eine ruhige und deshalb wichtige Ecke, bleibt am jetzigen Standort, ebenso der Kinderbereich und die beiden Selbstausleihstationen. Die heimatkundliche Sammlung, Literatur über den Bezirk Affoltern, geht in den zugemieteten Bereich. Wegen der Umgestaltungsarbeiten bleibt die Regionalbibliothek in der Auffahrtswoche geschlossen.

Gemeinde zahlt Anteil von 50 000 Franken Umgestaltung und Erweiterung kosten gesamthaft 90 000 Franken. 20 000 Franken Rückstellungen aus dem Globalbudget werden verwendet und

Checkübergabe am Samstag im neuen Veranstaltungsraum, von links: Gemeindepräsident Robert Marty, die neue Regionalbibliotheksleiterin Ursula Schiesser, die scheidende Leiterin Ursula Grob und Marcel Melliger, Geschäftsstellenleiter der Clientis Sparcassa 1816. (Bild Werner Schneiter) 20 000 Franken steuert die Geschäftsstelle Affoltern der Clientis Sparcassa 1816 bei – für eine regionale Institution, von der auch die anderen Bezirksgemeinden profitieren. Netto wendet die Gemeinde Affoltern 50 000 Fran-

ken auf. Umgestaltung und Erweiterung der Regionalbibliothek werden just zum Zeitpunkt der Pensionierung der langjährigen Leiterin Ursula Grob realisiert. Für sie waren die Finanzen «ein ewiges Thema», das gezwungener-

Feldscheune abgebrannt – Brandstiftung? Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor) Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864

Sachschaden von mehreren 10 000 Franken in Maschwanden Beim Brand einer Feldscheune in der Nacht auf Samstag ist in Maschwanden ein Sachschaden von mehreren 10 000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor Mitternacht entdeckte ein Automobilist, der auf der Tambrigstrasse unterwegs war, im angrenzenden Waldstück ein grosses Feuer. Die

umgehend alarmierten Feuerwehren trafen vor Ort auf eine in Vollbrand stehende Feldscheune. Trotz des sofortigen Löscheinsatzes entstand am Gebäude Totalschaden. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar und bildet Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich. Erste Abklärungen ergaben, dass Brandstiftung als Ursache nicht ausgeschlossen werden kann.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Knonau-Süd, Obfelden sowie die Stützpunktfeuerwehr Affoltern im Löscheinsatz.

Zeugenaufruf Personen, die Angaben zum Brand machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

massen einen sehr haushälterischen Umgang erforderte und keine «grossen Sprünge» erlaubte. Der «Anzeiger» wird auf den Abschied von Ursula Grob zurückkommen.

Ein Verletzter bei Brand in Knonau Bei einem Brand in einer Garage ist am Sonntagabend, 1. Mai, in Knonau ein junger Mann verletzt worden. Der Sachschaden beträgt ungefähr 200 000 Franken. Kurz nach 22 Uhr betrat ein 16jähriger Mann mit einer brennenden Zigarette die Garage. Er beabsichtigte sein Mofa zu betanken. Als er sich in die Nähe des Benzinkanisters befand, entzündete sich das Benzin und es kam zu einem Brand. Dabei erlitt der Mann Brandverletzungen am Bein, die im Spital ambulant behandelt werden konnten. Nebst den Garagenboxen wurden ein Auto sowie fünf Zweiräder stark beschädigt, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Zur Brandbekämpfung stand der Zweckverband Knonaueramt Süd im Einsatz.

Volksinitiative «Uferwege für alle» zustande gekommen

Aboservice: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Die kantonale Volksinitiative «Uferwege für alle» ist am 21. Februar 2011 bei der Direktion der Justiz und des Innern eingereicht worden. Da die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften übertroffen wurde, gilt die Initiative als zustande gekommen. (ki.)

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Hauswirtschaftskurse an Mittelschulen

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG , Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Nur noch verkohltes Holz: Überreste der Feldscheune nach dem Brand. (Bild Werner Schneiter)

Die Hauswirtschaftskurse an den Mittelschulen sollen auf Klassen mit Schülern beschränkt werden, die nach der sechsten Primarschule ins Gymnasium übertreten. Dies beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat im Rahmen des Sanierungsprogramms 2010. So könnte der Kanton jährlich vier Millionen Franken sparen. (ki.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Mai 2011

5

Versuch, Ordnung ins Dorf zu bringen Im Rahmen der Anti-Littering-Kampagne setzt Affoltern auch auf freiwillige Raumpaten Seit einem halben Jahr kümmern sich in Affoltern so genannte Raumpaten um Ordnung auf selbst gewählten Plätzen. Vergangenen Donnerstagabend trafen sie sich mit Gemeindevertretern zum Erfahrungsaustausch in der CQ-Bar. ................................................... von thomas stöckli «Wenn nur jeder vor der eigenen Türe den Besen in die Hand nehmen würde...», wünscht sich Robert Hagenbuch. Seit 50 Jahren setzt er sich in der Gasse, in der er wohnt, bereits für Ordnung ein. Die Jugendlichen vom Verein Tschägg Point stürzen sich Woche für Woche mit Begeisterung auf die Aufgabe, SBB-Unterführung und OVA-Areal vom Müll zu befreien.

«Es hat sich schon viel gebessert» Ende letztes Jahr hat die Gemeinde Affoltern die Raumpatenschaft lanciert. Mittlerweile sind es ein Dutzend Personen und ein Verein, die mitziehen. Sie kümmern sich je um bestimmte Wege und Plätze, sammeln dort herumliegenden Müll auf und sprechen Abfallsünder direkt an. «Sie leisten

Die Raumpaten waren wieder fleissig am Werk: Der Gemeinderegiebetrieb sammelt auf der Müll-Tour auch gleich die grossen roten Säcke ein. (Bild zvg.)

sehr wertvolle Arbeit», so Josef Hilber, Leiter der Gesundheitsabteilung, vergangenen Donnerstagabend beim Erfahrungsaustausch in der CQ-Bar. «Es hat sich schon viel gebessert», sind sich die Raumpaten, die im Dorfkern tätig sind, einig. Die Massnahmen, welche die Gemeinde im Rahmen der Anti-Littering-Kampagne getroffen hat, zeigen Wirkung. Die Anti-Littering-Kampagne «Hilf mit» ist ein Versuch, mehr Ordnung ins Dorf zu bringen. Seit dem KickoffTag vor rund einem Jahr ist einiges gegangen: Die bestehenden Abfalleimer wurden grösstenteils durch die neuen «Abfallhaie» ersetzt. Diese bieten nicht nur mehr Platz, sondern erschweren mit ihrer schmalen Öffnung das wilde Entsorgen von Haushaltskehricht. Zusätzliche Mülleimer und häufigere Leerungen tragen ihren Teil dazu bei, dass weniger Müll auf den Strassen, Plätzen und Hecken landet. Je ordentlicher ein Platz ist, desto grösser ist auch die Hemmschwelle, da Müll zurückzulassen. Deshalb werden Veranstaltungen im öffentlichen Raum künftig nur noch dann bewilligt, wenn die Veranstalter auf DepotBecher und rezyklierbare Materialien setzen. Weiter sind seit zwei Wochen neue orangefarbene Robidog-Säckchen im Umlauf, die das getarnte Entsorgen

erschweren sollen (im «Anzeiger» vom 11. Februar).

Ab 2012 mit Schwerpunkt-Themen Die Raumpaten stossen bei ihrem Einsatz vorwiegend auf Goodwill und Akzeptanz. «Die Leute staunen, dass da einer freiwillig Abfall zusammennimmt», so ein Raumpate. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. So weiss mancher der freiwilligen Helfer zu berichten, wie ihm jemand demonstrativ Güsel vor die Füsse geworfen hat. Eine besonders engagierte Frau – in den vergangenen sechs Monaten hat sie über 3500 Liter Müll gesammelt – berichtet von einem (noch) unbekannten Abfallsünder, der regelmässig seine Prosecco-Dosen, den Tages Anzeiger und Hauskehricht aus seinem Auto schmeisst. Am 4. Juni findet auf dem Marktplatz ein «Bring-und-hol-Tag» statt. Die Raumpatenschaft wird dort mit einem Infostand präsent sein. Ab nächstem Jahr sind als Ergänzung zu den bereits laufenden Massnahmen Schwerpunkt-Aktionen in Planung. Mögliche Themen seien Tankstellenshops, Schulen oder Migranten, so Josef Hilber. Infos: Josef Hilber, Telefon 044 762 56 31, gesundheitsabteilung@affoltern-am-albis.ch

Theaterprojekt im Seleger Moor

Die allererste EcoGas-Anlage

Vom 2. bis 6. Mai gastiert das Fahr.Werk.ö! beim Seleger Moor. Während einer Woche wird das Moor zur Inspirationsquelle und zur Bühnenlandschaft für die Ideen von 24 jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Zusammen mit vier Theaterleuten vom Fahr.Werk.ö! werden sie ein Theaterstück entwickeln, das am Freitag, 6. Mai, aufgeführt wird. Das Theater wird quer durch das Seleger Moor gehen. Zuschauerinnen und Zuschauer werden von Akt zu Akt, von Bühnen-

Spatenstich auf dem Hof von Hansruedi Studer in Zwillikon

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bild zu Bühnenbild wandern. Bereits ein Dutzend Mal hat das Fahr.Werk.ö! während der Frühlingsferien für eine Theaterwoche im Säuliamt gastiert, organisiert von einer Gruppe theaterbegeisterter Eltern. Doch zum ersten Mal wird nun das Seleger Moor zur Bühne. Dank grosszügigem Engagement der Stiftung Seleger Moor, von Migros Kulturprozent und Mitarbeitern des Moors. Öffentliche Vorstellung am 6. Mai um 18 Uhr. Eintritt frei. Es gibt eine «Hutsammlung».

Um ein Haar hätten sie das Projekt begraben, doch ihr Durchhaltevermögen war stärker: Hansruedi und Alexandra Studer aus Zwillikon bauen nun auf ihrem Hof eine Biogasanlage. ................................................... von susanne sigrist Lachend gruppieren sich die Beteiligten um den Spaten und posieren für das Foto. Kaum zu glauben, dass es vier Jahre dauerte, bis dieser Moment mit der Kamera festgehalten werden konnte. Endlose Hürden mussten überwunden, Papiere geschrieben und Gespräche geführt werden und plötzlich ging alles schnell: Spatenstich im April, Zwischenlager voraussichtlich fertig im Juni und Betriebsaufnahme der Biogasanlage Ende Juli. «Es hat sicher damit zu tun, dass wir die ursprünglich geplante Anlage um einen Drittel von 100 auf 60kWh verkleinerten», meint ein sichtlich zufriedener Landwirt Hansruedi Studer. «Die Vorschriften, welche der Kanton Zürich landwirtschaftlichen Betreibern in den Weg legt, sind enorm. Diese Kleinkariertheit hätte uns fast entmutigt, aber zum Glück haben wir nicht aufgegeben».

Stromabnahmepreis für 20 Jahre garantiert Einen nicht unwesentlichen Teil des Erfolges hat er Mathias Spicher von der Firma SwissEcoSystems zu verdanken: Der Biotechnologe und selbstständige Unternehmer aus Bülach vertreibt die kleinen 60er-Anlagen, was für potenzielle Betreiber mehrere Vorteile bringt: Die Suche nach Substraten ist bei kleinen Anlagen einfacher und das finanzielle Risiko geringer. «Geholfen hat sicher auch die 2009 vom Bund eingeführte KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung), welche Stromproduzenten einen Stromabnahmepreis für 20 Jahre garantiert», ergänzt Spicher. Die Anlage wird hinter dem Hof in der Böschung zu stehen kommen, ein günstiger Ort sowohl was Geruchs- wie auch

Landwirte Hansruedi und Alexandra Studer (links) mit den Biogas-Fachleuten beim Spatenstich. (Bild Susanne Sigrist) Lärmemissionen betrifft. Der Sunnmatt-Hof liegt idyllisch, weit ab vom Dorf Zwillikon mit Blick auf die Kantonsgrenze zum Aargau, aber es war immer ein praktisch eingerichteter 13,5 ha grosser Betrieb. Studers führen eine Schweinmast mit 654 Tieren, dazu kommt konventioneller Acker- und Obstbau. Die Schweine fressen, was andere nicht mehr wollen: Altbrot, Restaurant- und Küchenabfälle, Gemüseresten vom Zürcher Engrosmarkt und anderen Lieferanten. «Ab 1. Juli tritt das Gastroabfall-Fütterungsverbot für Schweine in Kraft», erklärt Studer. «Dann werden noch weitere ‹Gastrosammler› wie ich Wege suchen müssen, um die Abfälle entsorgen zu können. Vielleicht entstehen dadurch neue Kooperationen. Wir sind an Gesprächen interessiert». Gülleverträge mit Landwirten aus Ottenbach und Jonen stehen bereits, nur ein Viertel der Menge wird auf den eigenen Feldern verteilt. Für Hansruedi und Alexandra Studer war immer klar, dass alternative Energie ihren Platz haben muss. Ginge

es nach ihnen, stünde auf der Hügelkuppe neben dem Haus ein Windrad, doch dieser Wunsch – so Studers – wäre sicher in Einsprachen versunken. Umso mehr freuen sie sich, dass gegen die Biogasanlage kein einziger Rekurs eingegangen ist. Sogar Nachbar Ernst Beeler macht mit: Er wird als Externer einen Teil der Wärmeenergie abnehmen, weshalb bereits jetzt mit dem Bau der Leitungen zwischen den beiden Höfen begonnen wurde.

Weitere Biogasanlagen folgen Mathias Spicher und EcoGas-Projektleiter René Hamann begleiten das Vorhaben sehr eng, was sicher auch zum Erfolg beigetragen hat. Mitterweile kennen sie nicht nur alle kantonalen Vorschriften in- und auswendig, sondern sie haben gelernt, welcher Weg zum Ziel führt. Die Anlage in Zwillikon ist nämlich nur der Anfang: Dieses Jahr folgen weitere Biogasanlagebauten in Frutigen beim Tropenhaus, in Gutenswil und auch ein Projekt in Wädenswil ist gut unterwegs.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Mai 2011

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In der Stadt verdichten und höher bauen, mehr Parks auf unverbautem Land Thesenvorschläge von Thomas Held an der GV des Kantonalen Gewerbeverbandes in Affoltern Mehr Parks auf unverbautem Land – höheres und dichteres Bauen in der Stadt: Thomas Held, Soziologe und ehemals Chef von Avenir Suisse, referierte beim Kantonalen Gewerbeverband in Affoltern über «die unausweichliche Rückkehr der Raumplanung» – mit Thesenvorschlägen. Für Held, der heute in Zürich ein Beratungs- und Managementbüro führt, gibt es zwei wichtige Gründe, über Planung und Raumplanung zu sprechen: Diese waren in der genossenschaftlich-direktdemokratischen Schweiz schon immer in weiten Teilen öffentliche Angelegenheiten. Zum anderen fällt die jüngste Entwicklung ins Gewicht: Ein Quadratmeter pro Sekunde wird in der Schweiz verbaut, das entspricht einem jährlichen Flächenverbrauch in der Grösse des Walensees.

Gewichte verschoben In der Diskussion über Raumplanung haben sich die Gewichte verschoben: Noch in den 80er-Jahren war die Diskussion geprägt durch den Landschaftsschutz. Neu ist nun die demografische und ökologische Argumentation: Landverschleiss, steigende Immobilienpreise, der Stress auf die Infrastruktur stehen im Mittelpunkt der Diskussion – und zwar vor dem Hin-

tergrund der steigenden Einwohnerzahlen, der Zuwanderung in die Schweiz. Daraus ergibt sich laut Held ein Zielkonflikt. Dem gesetzlich verankerten Ziel eines haushälterischen Umgangs mit Boden steht der Bedarf von Bevölkerung und Wirtschaft gegenüber. Jede Gemeinde will Unternehmen ansiedeln. Und in einem alternden Europa werde die Schweiz bewundert, weil die Bevölkerung hierzulande noch wachse. Zuwachs an Arbeitsplätzen sei das beste Zeichen für die Gesundheit von Betrieben oder einer Volkswirtschaft als Ganzes. Eine wachsende Bevölkerung erhöhe aber auch die Nachfrage nach Wohnraum, was die Konjunktur (und das Baugewerbe) stütze, so Held. Er machte aber klar, dass verschiedene Faktoren den Markt verzerren: subventionierte Mobilität und die Illusion der Planer, dass man den Individualverkehr bremsen könne, indem die Siedlungsentwicklung auf ÖV-Haltestellen konzentriert werde. Im Weiteren die Wohnungsmarktpolitik in Städten, wo grosse Teile des Liegenschaftenmarkts der freien Preisbildung entzogen sind. «Künstliche Verbilligung treibt Preise an anderen Orten hoch. Und verhindert auch wirkliche Verdichtungen», sagte Thomas Held. Er ortet auch ein grosses Vollzugsdefizit der Raumplanung in der Schweiz, die unterschiedlichen Hand-

habungen der Dimension von Bauzonen in den Kantonen. Für Held stimmen auch die Grenzen der politischen Einheiten mit ihrer föderalistischen Zuständigkeit je länger je weniger mit den realen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensräumen überein. «Ich pendle, also bin ich...» Hinderlich sei ausserdem die kleinräumige Betrachtungsweise.

Abschöpfung von Planungsmehrwert? Was man tun könnte, illustrierte Held mit drei Vorschlägen, die vom Gewerbe wohl nicht in allen Teilen goutiert werden: – eine bessere Durchsetzung von Bundesrecht. Verschärfungen im Raumplanungsgesetz, wendet er aber ein, würden letztlich an der Gemeindeautonomie und an der Eigentumsgarantie scheitert. – Ökonomisierung des Verkehrs: Mehr zahlen für den ÖV und letztlich auch Road Pricing. «Das wäre marktwirtschaftlich korrekt.» – Abschöpfung von Planungsmehrwert, um Entschädigungen bei Auszonungen zu ermöglichen oder bei Nichtausschöpfung von Potenzialen. Gerade hier widerspricht aber das Gewerbe vehement.

«Holzschnittartige Thesenvorschläge» Seine beiden «holzschnittartigen Thesenvorschläge» (eigene Definition) gar-

nierte Thomas Held eingangs mit einem Zitat von Friedrich von Logau: «In Gefahr und grösster Not ist der Mittelweg der Tod.» – Richtige Verdichtung: in der Stadt nicht einfach Baulücken schliessen. Die Verdichtung in der Stadt müsse auf ein bis zwei Stockwerke mehr auf der ganzen Stadtfläche zielen. Durch Anreize zur echten Verdichtung erneuere Thomas Held beim KGV in Affoltern: «Holzschnittartige Thesich der Bestand senvorschläge». (Bild Werner Schneiter) schneller, ergebe energetische und ökologische Verbes- müsste. Auch Rückbau soll kein Tabu serungen in einem weit höheren sein. Die räumliche WeiterentwickRhythmus als jetzt. In der Stadt Ansäs- lung werde in der Schweiz zum Prüfsige würden sich aber gegen eine sol- stein. Probleme seien hier auch das che Entwicklung stemmen. Sie wol- Resultat des Erfolgs. Es gelte, Ruhe zu len, dass es so bleibt wie es ist – gera- bewahren und die Kirche im Dorf lasde auch die rot-grüne Regierung in der sen, wenn von dem am dichtesten beStadt Zürich. Der Quadratmeter-An- siedelten Land Schweiz die Rede sei. spruch pro Person hat sich in den letz- London mit 7,6 Mio. Einwohnern habe ten Jahrzehnten verdoppelt! Platz im Kanton Zürich, Tokio im Kan– Im Gegenzug zur Verdichtung in ton Glarus. «Und mit diesen Zentren der Stadt schlägt Thomas Held vor, un- vergleichen wir uns doch die ganze bebaute Landschaft vermehrt zu Parks Zeit, wenn es zum Beispiel um die Fizu machen – eine quasi öffentliche nanzplatz-Regulierung geht», schloss Nutzung, die abgegolten werden Held. (-ter.)

«Wir haben wieder gelernt zu kämpfen» Bruno Zuppiger, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes, in Affoltern «Die Kursrichtung stimmt – wir haben wieder gelernt zu kämpfen», sagte Bruno Zuppiger, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), an der 157. Generalversammlung des Kantonalen Gewerbeverbandes in Affoltern. ................................................... von werner schneiter Seit rund einem Jahr präsidiert SVPNationalrat Bruno Zuppiger den SGV – eine der mächtigsten ordnungspolitischen Kräfte in der Schweiz, die 300 000 Mitglieder und 280 Organisationen vereint. Allesamt sind sie KMUVertreter, die in der Schweiz für zwei Drittel aller Arbeitsplätze sorgen und 70 Prozent der Lehrlinge beschäftigen – KMU, die laut Zuppiger mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und ihre Geschäfte fernab von Boni-Exzessen betreiben. Für diese KMU lohne es sich, zu kämpfen, ihre Interessen zu vertreten – und zwar mit aller Kraft. Bruno Zuppiger streifte die für den SGV wichtigsten Themen: die duale berufliche Weiterbildung, Energieund Klimapolitik sowie der Abbau von Bürokratie und Regulierungskosten. Staatliche Bürokratie ortet er namentlich im 2006 geschaffenen Berufsbildungsgesetz, wo sich Gewerbler mit immer mehr Auflagen konfrontiert sehen und immer weniger zu sagen haben. «Wir müssen wieder mehr hin zu praxisorientierter Ausbildung, einer Domäne der Wirtschaft», so Bruno Zuppiger. Bei der Klimafrage müsse zuerst die Frage gestellt werden, was nötig und was möglich sei. Auch hier gelte: weniger Umverteilung, weniger Interventionismus des Staates, mehr marktwirtschaftliche Anreize.

Illustre Runde: Regierungsrat Ernst Stocker (links) und Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty. Neben Marty: Referent Thomas Held und alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler. (Bilder Werner Schneiter)

Bruno Zuppiger, SGV-Präsident: «Die Kursrichtung unseres Verbandes stimmt.»

Die Forderungen des Gewerbes will der Präsident wo nötig mit Volksinitiativen, Referenden und pointierten Abstimmungskämpfen durchsetzen. Wenn das Präventionsgesetz vom Ständerat befürwortet werde, bleibe nur eines: das Referendum – genauso wie beim CO2-Gesetz. «Es ist wichtig, dass der SGV wieder zur schlagkräftigen ordnungspolitischen Macht wird – wie einst unter der Führung von Otto Fischer», schloss Bruno Zuppiger.

auch das «Bauchgefühl» der Bevölkerung ernst zu nehmen. Die Zuwanderung sei auch ein Ergebnis unserer Attraktivität. Die jüngste Entwicklung sei nicht ohne Gefahren, wie sogar das SP-Mitglied Rudolf Strahm festgestellt habe. Zuwanderung bedeute auch Druck auf die Landreserven, höhere Land- und Immobilienpreise. «Es ist nicht einfach, diese Probleme zu lösen.» Wenn deswegen eine Abwanderung in andere Kantone – auch von KMU-Betrieben – stattfinde, sei das auch schlecht. Der Kanton Zürich brauche nicht nur die Finanzindustrie, sondern einen guten Branchenmix. «Wir wollen Qualität und Wachstum und einen starken Standort Zürich. Denn wenns Zürich gut geht, dann geht es der übrigen Schweiz auch gut», so Stocker.

Zuwanderung – auch das Ergebnis der attraktiven Schweiz Für Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker, Gast an der KGV-Generalversammlung in Affoltern, ist die bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat auch für das Gewerbe von Bedeutung. «Für

Ihre Anliegen habe ich immer ein offenes Ohr». Wirtschaft und Gewerbe gehe es gut im Kanton Zürich, aber es wäre falsch, auf den Lorbeeren auszuruhen. Trotz guter Prognosen gebe es einige Baustellen, so etwa bei der Verkehrsinfrastruktur. «Oberstes Ziel ist es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Wohlstand sind sehr wichtig», sagte Stocker, der den 250 Gewerbevertretern im Kasinosaal Affoltern auch ein Zückerchen verteilte. «Beim Abbau der administrativen Entlastung sind wir in der ersten Umsetzungsphase angelangt». Bei der Zuwanderung, die im Kanton Zürich umgebremst anhält, hält es der Volkswirtschaftsdirektor für wichtig, gute Antworten auf drängende Fragen zu liefern – und nicht zuletzt

«Ich vertraue der Technik» SVP-Nationalrat Hans Rutschmann, Präsident des Kantonalen Gewerbeverbandes (KGV), streifte in seiner Präsidialadresse die Wahlen vom 3. April – und stellt die Frage, ob sich im neuen Kantonsparlament die Mehrheitsverhältnisse ändern werden. Die bürgerliche Ratsseite hat 92 der 180 Ratssitze. «Es wird wohl noch knapper als bisher», konstatiert er. Und auch die Gewerbegruppe musste etwas Haare lassen; ihr gehören noch 47 Parlamentarier an, die sich für die KGV-Ziele einsetzen werden: Abbau der administrativen Belastung, weniger Bürokratie, attraktive Standortpolitik, kleinere Staatsquote, gute Berufsbildung – und der Kampf gegen neue Gesetze. «In Bern läuft die Gesetzesmaschinerie nach wie vor wie geschmiert», so Rutschmann. Er hält den voreiligen Ausstieg aus der Kernenergie ohne konkrete Alternativen für gefährlich. «Ich vertraue der Technik». Mittelfristig könne der Anteil der alternativen Energien von derzeit 5 auf 15 Prozent gesteigert werden. Ohne Atomstrom gehe es aber nicht – Strom sei wichtig für eine funktionierende Wirtschaft.

Richtplan zu stark bewahrend und einschränkend Auch die Raumplanung und die Revision der kantonalen Richtplanung, deren Einwendungsverfahren soeben abgeschlossen worden ist. «Der Entwurf der Regierung hat einen zu stark bewahrenden und einschränkenden Charakter», fasste Rutschmann die Stellungnahme des KGV zusammen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Mai 2011

«Wehret den Anfängen» kontra «Lasst das Gewerbe gewähren» Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil oder planwirtschaftlicher Eingriff? Mehr Planwirtschaft oder freie Marktwirtschaft? Diese Kernfrage kristallisierte sich beim Podiumsgespräch am letzten Mittwoch auf dem betroffenen Areal in Wettswil heraus. Ein Näherrücken der Opponenten war nicht festzustellen, Gesprächsbereitschaft wurde aber signalisiert. Entspannung könnte der Gegenvorschlag des Gemeinderats bringen. ................................................... von martin platter Die Podiumsdiskussion im Ausstellungsraum des Autohauses Franz AG förderte nichts zutage, was nicht bereits in dieser Zeitung gestanden hat. Dennoch zog der Disput mehr als 200 Zuhörer an. Unter süffiger Leitung von Tagesschau-Sprecher Urs Gredig stellten sich die Initiativ-Befürworter Stephan Breidenstein und Arnold Schellenberg den Initiativ-Gegnern Florian Maier und Hanspeter Himmel. Bevor es jedoch zum Schlagabtausch der Argumente kam, wurden die unterschiedlichen Standpunkte nochmals ausführlich dargelegt.

Änderung der BZO Die Urheber der Initiative streben im Paragraphen über die Nutzungsweise der Gewerbezone eine Änderung in der Wettswiler Bau- und Zonenordnung (BZO) an. Der bisherige Wortlaut, «Handels- und Dienstleistungsbetriebe, exklusive Einkaufszentren, sind zulässig», soll wie folgt verschärft werden: «Handels- und Dienstleistungsbetriebe sind zulässig. Nicht zulässig sind Betriebe, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten, sowie generell Verkaufsgeschäfte des Detailhandels, Fachmärkte oder Einkaufszentren. Nicht zulässig sind auch Betriebe der Güterverteilung, des Transports, sowie Betriebe für publikumsbezogene Dienstleistungen.» Die Initiative diene der Umsetzung der Empfehlungen einer Planungskonferenz aus dem Jahre 2004, begründen die InitiativVerfasser. Gemeinderäte von Wettswil, Bonstetten und Birmensdorf sowie Vertreter der politischen Parteien und Vereine hätten seinerzeit als Mitglieder dieser Planungskonferenz die

Die Podiumsteilnehmer von links mit den Initiative-Befürwortern Arnold Schellenberg und Stephan Breidenstein, Moderator Urs Gredig sowie den Initiative-Gegnern Florian Maier und Hanspeter Himmel. (Bild Martin Platter) Empfehlungen abgegeben, in der Ebene von Bonstetten und Wettswil keine publikumsintensiven Konsumeinrichtungen zuzulassen. Durch die Konzentration des Detailhandels in den Ortszentren von Wettswil, Bonstetten und Birmensdorf, und die Förderung der ortsansässigen Verkaufsgeschäfte, sei die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs sicherzustellen.

Veränderte Voraussetzungen in Affoltern In seinem kurzen Referat erklärte der Wettswiler Alt-Gemeindepräsident Victor Bataillard, dass das Kantonale Amt für Raumverordnung und die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt die erwähnte Planungskonferenz einberufen hatten. Wach gerüttelt durch die Migros, die sich bereits im Frühling 2004 in der Gewerbezone Wettswil Land für ein Einkaufszentrum mit 5000 Quadratmeter Verkaufsfläche und Erweiterungsmöglichkeit auf 15000 Quadratmeter gesichert hatte. Man habe sich dann darauf verständigt, dass verkehrsintensive Einrichtungen wie Einkaufszentren und Bau-

märkte in Affoltern entlang der Autobahn gebaut werden sollen. Was Bataillard nicht sagte: In Affoltern wurde die Zone für verkehrsintensive Einrichtungen an der vorletzten Gemeindeversammlung bereits massiv verkleinert, da auch hier der politische Druck wächst und niemand den Mehrverkehr haben will. Ohne Änderung der Wettswiler BZO befürchten die Initiativ-Verfasser Mehrverkehr durch kleine Verkaufsgeschäfte. Als Einkaufszentren zählen nach geltendem Recht Läden mit mehr als 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Aldi und Lidl generierten aber bereits mit 800 m² Verkaufsfläche deutlichen Mehrverkehr. So entstehe eine Sogwirkung unter diesen Grossverteilern, welche die Bodenpreise in Sphären treibe, die für «klassisches» Gewerbe unerschwinglich sei. Diesem Gewerbe (Entwicklung und Produktion) soll der attraktive Standort jedoch erhalten bleiben, erklärte Stephan Breidenstein.

Befürchtung, dass Besitzstandswahrung gefährdet sei Die Gegner der Initiative befürchten, dass bei einer Annahme die Besitz-

standswahrung nicht mehr gewährleistet ist. Das schränke die Unternehmen derart stark ein, dass der Standort generell gefährdet werde, sagte Hanspeter Himmel, Verwaltungsrat der A. H. Meyer Holding, zu der die Franz-Gruppe gehört. Und, dass eine grosse Planungsunsicherheit entsteht, die die Unternehmen nicht gewillt sind, einzugehen, da dies meist mit unkalkulierbar hohen juristischen und planerischen Kosten verbunden sei. «Wir haben den Initiativtext von einem renommierten Baujuristen beurteilen lassen. Dieser ist zum Schluss gekommen, dass die Franz AG mit der angestrebten Änderung der Bau- und Zonenordnung nicht mehr in der Wettswiler Gewerbezone angesiedelt werden könnte», erklärte Man unterhalte in Wettswil ein zentrales Ersatzteillager für die übrigen Franz-Filialen, eine Spenglerei mit Spritzwerk, eine Tankstelle, eine Waschstrasse und einen Autoverkauf, die allesamt publikumsbezogenen Mehrverkehr auslösten. Mit einer Verschärfung der BZO sei auch an eine Expansion nicht mehr zu denken.

Dem Widersprach Stephan Breidenstein, Mitglied der Initiativ-Komitees. Er regte an, die rechtlichen Unklarheiten der ortsansässigen Gewerbetreibenden an einem runden Tisch zu erörtern. FDP-Jungpolitiker Florian Mayer gab zu bedenken, dass wir in einer freien Marktwirtschaft lebten und diese nicht mit weiteren Gesetzen behindern sollten: «Wenn nicht in der Gewerbezone mit nahem Autobahnanschluss, wo sollen dann die Einkaufszentren künftig hingebaut werden?», fragte Maier ins Publikum. Himmel zählte einige Beispiele von Unternehmen auf, die bei Annahme der Initiative weiterhin in der Wettswiler Gewerbezone angesiedelt werden dürften: eine Brauerei, eine Fleischverarbeitung, eine Dünger- oder eine Zementfrabrik. Die Wortmeldungen aus dem Publikum waren gemischt. Jemand stellte fest, dass die Wettswiler Gewerbezone sehr klein sei, und fragte, ob da überhaupt etwas so Schlimmes gebaut werden könne. Ein anderer Votant begrüsste es, dass Bestrebungen im Gang seien, die schützenswerte Substanz zu erhalten. Die Standpunkte waren bezogen, wie bei den Podiumsteilnehmern auch.

Idylle im Schilfgürtel Die Badi Maschwanden ist 40 Jahre alt Es dürfte schwierig sein im Säuliamt, einen lauschigeren Ort zum Entspannen zu finden. Die Badi in Maschwanden, sozusagen mitten im Naturschutzgebiet gelegen, bietet Ruhe- und Sportwiesen, eine gepflegte Anlage und ein solargeheiztes Bassin. Der gutsortierte Kiosk geführt von der gastfreundlichen Gerantin Kathrin Huwiler, tut ein Weiteres, damit rundum eine familiäre Stimmung herrscht. In die Badi Maschwanden geht man nicht nur um zu baden, man ist dort während einigen Stunden ganz einfach zu Hause. Das wissen auch viele Gäste aus den angrenzenden Kantonen Zug und Aargau. Gemeinderätin Kathrin Felix schmunzelt denn auch etwas verschmitzt und weiss zu berichten, dass die einheimischen Maschwander an wirklich heissen Sommertagen vor allem früh morgens und gegen Abend ihre Badi aufsuchen. Den grossen Rummel tagsüber über-

lassen sie gerne den «Ausländern». In ihrer kurzen Begrüssung betont Kathrin Felix, dass es in den 60er-Jahren der Frauenverein war, welcher die Initiative für ein Schwimmbad ergriff. Mit einem Bazar sammelten damals die Maschwander Frauen Geld, um das Projekt «Badi» zu lancieren. Zum Jubiläum liess sich die Maschwander Bevölkerung etwas einfallen. Sie feierten den Geburtstag ihrer Badi stilvoll und engagierten gleich zwei Musikgruppen. Die Steelband «Aruba» aus Affoltern schmetterte ihre fetzigen Stücke passend zum schönen Wetter und dem blauen Wasser. Anschliessend machten sie dem Freiämter Schwyzerörgeli-Quartett «Echo vom Träumli» Platz, das sich dann allerdings im kleinen Zelt vor dem Gewitterregen schützen musste. (mm)

Feierten den Geburtstag «ihrer» Badi. Gemeinderätin Kathrin Felix, Kioskleiterin Kathrin Huwiler und Gemeindepräsident Andreas Binder (von links). (Bild Martin Mullis)


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Dienstag, 3. Mai 2011

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«Der Einkaufstourismus regelt sich über die Treibstoffpreise» Interview mit Heinz Fankhauser über Bauprojekte und Einkaufsgewohnheiten Heinz Fankhauser, Leiter Expansion des Migros Genossenschaftsbundes Zürich, äussert sich über unser Kaufverhalten und die Ausbaustrategie im Säuliamt des neben Coop grössten Schweizer Lebensmittelhändlers. Mit einem Jahresumsatz von 25 Milliarden Franken generiert der Grossverteiler fast 4,5 Prozent des Schweizer Bruttoinlandproduktes von 550 Milliarden Franken. Anzeiger: Herr Fankhauser, stammen die Migros-Kundendaten, die Sie präsentierten, aus der Auswertung von Cumulus-Karten? Heinz Fankhauser: Das ist so. Die Cumulusdaten helfen uns, die Kundenströme in unseren Filialen zu analysieren und daraus die für die Kunden ideale Standortentwicklung abzuleiten. Sie haben wie ein «Grüner» argumentiert, indem sie gesagt haben, mit zusätzlichen Migros-Filialen liessen sich EinkaufsPendlerströme vermeiden. Sie sagten sogar, dass im Unteramt eine Versorgungslücke wegen fehlender Migros-Filialen bestehe. Seien wir ehrlich: Nirgends in der Schweiz droht eine Unterversorgung. Herrscht in ihrem Business nicht einfach ein knallharter Verdrängungskampf, bei dem die Migros ihre Vormachtstellung verteidigen will? Das war kein Witz. Es besteht tatsächlich eine Unterversorgung in Wettswil. Wir haben auf dem gesamten Kantonsgebiet keine derart schlechte Ausgangslage wie hier. Die Leute im Saal haben über Ihre Ein-

schätzung geschmunzelt, dass eine Unterversorgung im Unteramt herrsche... Ich habe den Leuten lediglich die Zahlen und unsere Rückschlüsse daraus präsentiert. Wir stellen fest, dass 850 000 Fahrten aus dem Unteramt in Migros-Filialen anderer Regionen unternommen werden. Ob das die Leute so wahrhaben wollen oder nicht. Fakt ist: Viele gehen in Zürich, Zug oder Spreitenbach einkaufen, weil wir in Wettswil keine grössere Niederlassung haben. Eine andere Zahl gibt noch mehr zu denken, die das Bundesamt für Verkehr erhoben hat: Die Hälfte aller Autofahrten in der Schweiz führen weniger als fünf Kilometer weit. Das heisst, dass wir unser Verkehrschaos selber veranstalten und nahe Einkaufsmöglichkeiten mitnichten weniger Autoverkehr auslösen. Stimmen Sie mir zu? Das ist so: Auch wenn wir eine Migros-Filiale in Wettswil eröffnen, wird ein Grossteil der Wettswilerinnen und Wettswiler nicht zu Fuss, sondern mit ihren Autos kommen. Das bestätigt Ihnen aber auch jeder Bäcker oder Metzger, dass Parkplätze beim Geschäft eminent wichtig sind, weil die meisten mit dem Auto einkaufen kommen. Niemand trägt gerne die schweren Einkaufstaschen zu Fuss nach Hause. Sie haben noch zwei andere Baustellen im Säuliamt, nämlich in Affoltern, wo sie den Albispark bauen möchten und die bestehende Filiale im Oberdorf erweitern. Erleben Sie das auch in anderen Regionen des Kantons, dass die Gemeinden versuchen, verkehrsintensive Einrichtungen in andere Gemeinden «auszulagern»? In einem Einzugsgebiet wie Wettswil, das derart ausgeprägt unterver-

sorgt ist, setzt sich in der Regel die Gemeinde für unser Kommen ein. Das ist hier nicht anders. Der Gemeinderat hat Interesse daran bekundet, dass wir uns hier niederlassen. Das wird in Affoltern nicht anders sein. Wie gehts dort eigentlich weiter? Es ist richtig, dass wir auch in Affoltern vom Gemeinderat in der Projektentwicklung positiv unterstützt werden. Das Baubewilligungsverfahren läuft. Die noch bestehende Planungszone wird demnächst auslaufen beziehungsweise aufgehoben. Damit sind die planungsrechtlichen und politischen Voraussetzungen für die Realisierung des Projekts geschaffen. Der Albispark wird höchstens noch verzögert, nicht aber verhindert werden können. Wir haben in einem Radius von 30 Kilometern um Affoltern inzwischen vier Einkaufs-Zentren, die zu den grössten der Schweiz zählen. Dazu soll noch der Albispark gebaut werden. Führt dieses Angebot nun tendenziell eher zu mehr oder weniger Einkaufstourismus? Das ist eine interessante Frage, die letztlich über den Benzinpreis beantwortet wird. Unsere Strategie ist deshalb, nach dem Bau der grossen Zentren mit kleineren Filialen auch wieder näher zum Kunden zu gehen. Es wird eine Zeit kommen, in der die Leute nicht mehr gerne so weit fahren, weil die Mobilitätskosten zu hoch sind. Wie geht eigentlich ein Unternehmen wie die Migros mit den laufend höheren Planungskosten um, die durch die immer komplexeren werdenden Verfahren ausgelöst

werden? Wenn ich schaue, was wir in Planungen investieren, die im letzten Moment verhindert werden, ist es tatsächlich so, dass das Planungsrisiko und die damit verbundenen Kosten in den letzten Jahren markant gestiegen sind. Können Sie das beziffern? Die Zahlen sind projektbezogen sehr unterschiedlich. Aber ich kann Ihnen sagen, dass wir Projekte bis und mit Baubewilligungsverfahren bereit hatten, die dann sistiert werden mussten, weil sie nicht oder nur unter nicht vertretbaren Auflagen hätten umgesetzt werden können. Man hat auch hier im Saal gespürt, dass sich Unternehmer gegen jede Gesetzesänderung sträuben, weil damit das Planungsrisiko unkalkulierbar wächst. Kein Unternehmer hat heute noch Gewähr, dass sein Bauvorhaben tatsächlich umgesetzt werden kann. Stehen diese Verhinderungs- und Bürokratisierungstendenzen nicht im Widerspruch zur Forderung aus der Politik nach neuen Arbeitsplätzen? Das ist leider so. Aus dem Planungsrecht kann oft keine ausreichende Planungssicherheit abgeleitet werden. So werden wir während der Baubewilligungsverfahren plötzlich mit Themen konfrontiert, die die Attraktivität des Standortes für den Kunden und damit die Rentabilität des ganzen Projekts infrage stellen, beispielsweise weil zu wenig Parkplätze bewilligt werden oder die Parkplatzgebühren zu hoch sind. Stets wird das Schreckgespenst des

Heinz Fankhauser. (Bild map) Strassenverkehrs angeführt. Führt der Einkaufstourismus gemäss Ihren Erhebungen tatsächlich zum Verkehrskollaps? Gemäss unseren Studien trägt der effektive Einkaufsverkehr je nach Region mit zirka sieben Prozent einen verschwindend kleinen Anteil am Gesamtverkehrsvolumen bei. Entsprechend unverständlich ist darum, dass diesem kleinen Anteil bei der Massnahmenplanung ein solch grosses Gewicht zugemessen wird. Die grössten Brocken sind der Freizeit- und Arbeitsverkehr. Wenn man mit Massnahmen Wirkung schaffen will, müsste hier angesetzt werden. Interview: Martin Platter

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Eine unlogische Initiative

Slalomwandern

In Wettswil soll nicht nur Wohnen, sondern auch Arbeiten möglich sein. Sonst haben wir bald nur noch eine seelenlose Schlafgemeinde, wo die Leute täglich in die Stadt Zürich pendeln. Die Gewerbezone bietet heute rund 300 Arbeitsplätze. Diesen Ar-

Blauer Himmel, viel Sonne und milde Temperaturen. Jetzt hinaus in die freie Natur zum frohen Slalomwandern. Slalom? Die von unseren Gemeinden angelegten und mit viel Liebe gepflegten Wanderwege werden von Wanderern, Joggern und Bikern rege benutzt, aber auch die vielen Reiter, Kutschenund Pferdewagen-Fahrer, lieben es ihre edlen Tiere in der Natur auszuführen. Die Bewegung scheint die Verdauung der Vierbeiner kräftig anzuregen, das Endprodukt dieses Prozesses liegt dann verteilt auf den Wegen. Anzutreffen in allen Stadien des biologischen Abbaus und meistens schön in der Mitte des Weges. Im Gegensatz zu den mittlerweile selten gewordenen Hundehäufchen sind die Pferdehaufen schon von Weitem gut sichtbar, und der aufmerksame Wanderer kann seinen Slalomkurs rechtzeitig wählen und wird im Vorbeigehen mit einem grossen Schwarm, auffliegender, dicker blauschwarzer Fliegen belohnt. So sehr ich den Anblick der schönen Pferde, Ponys und Esel auch geniesse, so störe ich mich doch an den rasant zunehmenden Misthaufen um die sich niemand ausser den Fliegen zu kümmern scheint. Mein Tipp an die Pferdehalter, Reiter und Wagenfahrer: Setzt euch zusammen und organisiert ein bis zweimal pro Monat einen Wagen, spannt ein Pferd oder Pony davor und fahrt die Wanderwege im Bezirk ab. Zwei, drei Leute, bewaffnet mit Schaufel und Besen befreien dabei die Wanderwege von den Hinterlassenschaften der Ausritte und Wagenfahrten. Die

beitsplätzen sollten wir Sorge tragen. Die Initiative enthält aber so viele Verbote, dass langfristig mehr Betriebe wegziehen müssen (weil sie nicht wachsen dürfen) als zuziehen werden. Unlogisch ist ausserdem, dass in der Gewerbezone Betriebe verboten sind, die in der Dorfzone erlaubt wären.

Man könnte im Dorf also Tankstellenshops, Handelsbetriebe und vieles mehr errichten und damit vermehrten Verkehr im Dorf anziehen. Wo bleibt da die «Erhaltung der Wohnqualität»? Reinhard Flückiger, Wettswil

Abstimmungsparolen der Grünen Die Grünen Bezirk Affoltern lehnen die vorgeschlagene Senkungen der obersten Einkommens- und Vermögensteuern ab. Diese sind zur Zeit und auch in nächster Zukunft nicht nötig. Durch diese Steuersenkungen profitieren die Falschen: die Reichen würden noch reicher und die Armen zahlreicher. Die Ertragsausfälle von je rund 400 Mio. Franken sind für den Kanton und die Gemeinden zur Zeit nicht verkraftbar. Ebenso empfehlen die Grünen ein Nein zum «Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz» mit dem Regierung und Kantonsrat 126 Mio. Franken an Prämienverbilligung an Personen bzw. Familien mit tiefen und mittleren Einkommen einsparen will. Es ist dies eine der Sparmassnahmen, mit welcher Steuerausfälle aus den höchsten Einkommens- und Vermögenssteuern zulasten der Schwächsten ausgeglichen werden sollen. Hingegen empfehlen die Grünen zur Volksinitiative «Tragbare Krankenkassenprämien für alle» ein Ja einzulegen. Die Initiative verlangt genau das

Gegenteil, nämlich eine Aufstockung der Beiträge an die Krankenkassenprämien für einkommensschwache Familien. Auch dem neuen Finanzausgleichsgesetz stimmen die Grünen zu. Es wurde im Kantonsrat als Kompromiss verabschiedet und sorgt dafür, dass die Steuereinnahmen zwischen den armen und den reichen Gemeinden etwas gerechter als bis anhin ausgeglichen werden. Den Gegenvorschlag «für ein gerechtes Finanzausgleichsgesetz» lehnen die Grünen ab. Zur Mundart-Initiative sagen die Grünen Nein. Die heutige Regelung ist vernünftig, es besteht kein Handlungsbedarf; es braucht kein zusätzliches Gesetz. Die Mundart-Initiative führt zu einem Maulkorb bezüglich Hochdeutsch im Kindergarten. Damit widerspricht sie dem natürlichen Umgang unserer Kinder mit verschiedenen Sprachen. Nur während eines Drittels der Kindergartenzeit ist die Kindergärtnerin verpflichtet, Hochdeutsch zu spre-

chen, während der anderen zwei Drittel darf sie Mundart sprechen. Die Kinder dürfen, können, sollen, wollen, mögen Hochdeutsch sprechen – freiwillig; kein Kind wird gezwungen! So stimmen wir am 15. Mai ab: 1a Steuergesetz: Nein. 1b Gegenvorschlag («eine nachhaltige Steuerstrategie»): Nein. 1c Gegenvorschlag «tiefere Steuern für Familien»): Nein. 1d – 1f: –. 2A Finanzausgleichsgesetz (Beschluss Kantonsrat): Ja. 2B Gegenvorschlag («für ein gerechtes Finanzausgleichsgesetz»): Nein. 3 Einführung zum Krankenversicherungsgesetz: Nein. 4 Volksinitiative «Mundart im Kindergarten»: Nein. 5 Volksinitiative «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich»: Nein. 6 Volksinitiative zur Einreichung einer Standesinitiative «Stopp der Suizidhilfe»: Nein. 7 Volksinitiative «Tragbare Krankenkassenprämien für alle (Prämienverbilligung jetzt)»: Ja. Grüne Gemeinde und Bezirk Affoltern: Lydia Sidler, Präsidentin

übrigen Benutzer würden es euch danken, und so mancher skeptische bis böse Blick bei Begegnungen würde in ein freundliches «Grüezi» verwandelt. Führt diese Aktionen zu Zeiten durch, in denen auch Wanderer unterwegs sind, damit es auch gesehen wird oder stellt Schilder auf: «Dieser Weg wird zweimal im Monat von uns gereinigt» (vorausgesetzt dies entspricht auch der Tatsache). Auf jeden Fall unternehmt etwas bevor nach dem Gesetzgeber gerufen wird und neue Regeln und Bestimmungen verlangt werden. Ich freue mich auf die nächste slalomfreie Wanderung. Heinrich Fankhauser, Hausen

Steuergelder für schuldige Ausländer Um ihre monatliche Rente in Empfang zu nehmen, wird der Schuldnerin im Hotel ein Zimmer gemietet – zulasten des Sozialdienstes der Gemeinde. Dies seit zwei Jahren, bisher rund 17 000 Franken. Der Gläubiger wird gleichzeitig mit Verlustscheinen von einigen tausend Franken betreut. Der Sozialdienst der Gemeinde kennt alle Details. Angeblich sind noch eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle hängig. Dass so etwas vom einfachen Bürger nicht verstanden wird, ist begreiflich. Jules Rosenberger, Affoltern


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Gewerbe Reger Betrieb

Reptilienpirsch

Die erste Säuliämtler Velound Bike-Ausstellung zog viele Leute an. > Seite 13

Das Naturnetz Unteramt lädt zu einer Exkursion in die Fildern. > Seite 16

Dienstag, 3. Mai 2011

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Punkte abgegeben Wettswil-Bonstetten hat verloren, der FC Affoltern unentschieden gespielt. > Seite 17

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Zwei Podestplätze Adrian Brennwald: Erfolgreicher Tag mit dem Zugerberg- und dem Sihlwald-Lauf. > Seite 18

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Künftig Olympiasieger? Probetrainings für Jugendliche auf der Wasserschanze in Mettmenstetten. > Seite 19

ratgeber

Gewerbeschau erstmals in der Sporthalle

Von Simone Heusser, ZKB Bonstetten

21. bis 23. Oktober 2011: 50 bis 55 Aussteller in Bonstetten Weiterhin Aufwärtstrend an der Börse?

Die Unterämtler Gewerbeschau findet vom 21. bis 23. Oktober erstmals in der Dreifach-Sporthalle in Bonstetten statt – mit mehr Möglichkeiten auch im Aussenbereich.

Seit 40 Jahren bei Intigena, vormals Loring: Ruedi Steinmann. (Bild zvg.)

Aussergewöhnliches Dienstjubiläum Bei der Intigena Produktions AG – vormals Loring Produktions AG – konnte am 19. April Ruedi Steinmann sein 40. Dienstjubiläum feiern. Am 19. April 1971 trat Ruedi Steinmann ins Unternehmen ein. Seither steht er im unermüdlichen Einsatz als pflichtbewusster und zuverlässiger Mechaniker und Maschinenschlosser. Er erlebte in den vergangenen Jahrzehnten die Höhen und Tiefen eines Produktionsbetriebes mit ständigen Produkteerweiterungen und -änderungen verbunden mit wechselnden Eigentümern und Namenswechseln. Geschäftsleitung und Mitarbeitende gratulieren Ruedi Steinmann ganz herzlich, danken ihm für sein langjähriges Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. (pd.)

Seit einem halben Jahr ist das von Daniel Breuss präsidierte, siebenköpfige Organisationskomitee an den Vorbereitungsarbeiten für die 12. Unterämtler Gewerbeschau, die im Dreijahresrhythmus stattfindet. Als Schauplatz diente bisher der Bonstetter Gemeindesaal. Vom 21. bis 23. Oktober findet sie nun erstmals in der neuen Dreifach-Sporthalle in Bonstetten statt, wo sich dank grosszügiger Infrastruktur neue Möglichkeiten bieten. «Wir haben dort mehr Platz und können die Ausstellung grosszügiger gestalten», sagt OK-Präsident Daniel Breuss. Und nicht nur in der Halle, sondern auch im Aussenbereich, wo sich zum Beispiel Autogaragen und Gartengestaltungsfirmen präsentieren werden.

Erstmals Hedinger Firmen dabei Mehr Fläche bedeutet in diesem Fall auch etwas mehr Ausstellerfirmen. 50 bis 55 aus den Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und erstmals auch aus Hedingen werden Produkte und Dienstleistungen anbieten. Parkplatzprobleme gehören am neuen Ort

«Obwohl es an der Schweizer Börse seit mehreren Monaten mehrheitlich aufwärts geht, habe ich mich bisher nicht an Aktienanlagen gewagt. Lohnt es sich, jetzt noch einzusteigen?»

OK-Präsident Daniel Breuss (rechts) mit Hans Rutschmann, Präsident des Kantonalen Gewerbeverbandes, anlässlich der KGV-Generalversammlung vom Donnerstag in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) ebenfalls der Vergangenheit an. Die Unterämtler Gewerbeschau wird auch dieses Mal angereichert durch ein attraktives Rahmenprogramm. Die Axa Winterthur zum Beispiel bietet in der Halle einen Crashtest an. Die Clientis Sparcassa 1816 spendet einen namhaften Beitrag, der für einen Kletterwettbewerb verwendet wird. Petra Klingler, die mehrfache Meisterin aus Bonstetten, wird mit ihrem Einsatz die Vorgabe liefern für einen Publi-

kumswettkampf, bei dem die Schnellsten Preise erhalten. Erwähnenswert ist auch der Restaurationsbetrieb des Hotels Oktogon, der Sonntagsbrunch oder diverse Tanzdarbietungen – und natürlich der Auftritt des Musikvereins Bonstetten. Den Probelauf für den ersten nicht-sportlichen Event in der Sporthalle findet ein Monat vor der Gewerbeschau statt: die Berufsmesse des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern. (-ter.)

Kräuterschnecke zum Frühlingsanfang Setzlingsverkauf im Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW) in Rossau sich etwas einfallen lassen. Zusammen mit ihrem Team gestalteten sie eine Kräuterspirale. Im ansteigenden und gewundenen Gartenbeet sollen nun allerlei verschiedene Küchenkräuter gedeihen. Ganz besonders gespannt, wie sich die duftenden Pflanzen entwickeln werden, sind vor allem die betreuten Mitarbeiter. Sie haben während einigen Tagen die Gartenspirale liebevoll gebaut und bepflanzt.

Eselin Aischa ein Shootingstar

Kräuterspirale als Inspiration: Klaus Wolf (links), Leiter Gärtnerei und Chefgärtner Ueli Häusler. (Bild zvg.) Auf das traditionelle Frühlingsfest mit dem Setzlingsverkauf freuen sich sämtliche Bewohner der Weid in

Rossau schon lange. Selbstverständlich gibt sich die WWW-Gärtnerei auch dieses Jahr grosse Mühe, um einmal

mehr mit einer Neuheit aufzuwarten. Der Leiter der Gärtnerei, Klaus Wolf und Chefgärtner Ueli Häusler, haben

Sie soll den zahlreichen Kunden Inspiration bieten und als Anreiz dienen im eigenen Garten Kräuter zu pflanzen. Die WWW-Gärtnerei ist nämlich sehr bekannt für ein vielfältiges Sortiment an Kräutern. So führt sie acht verschiedene Basilikum- und zwanzig Peperoncini-Sorten. Hauptrenner am Setzlingsverkauf sind allerdings stets die vielen diversen Salat- und eine ganze Palette von Gemüsesetzlingen. Für die gesamte Auswahl der Setzpflanzen gilt in der Weid das Bio-Label, welches zusätzlich durch die Tatsache aufgewertet wird, dass keine Transporte nötig werden, da die gesamte Auswahl aus eigener Produktion vom Hof stammt. Ein weiterer Anziehungspunkt für die Besucher am Frühlingsfest wird die neue Eselin Aischa sein. Aischa ist erst seit wenigen Wochen im WWW eingezogen, ist aber bei allen Mitbewohnern bereits ein eigentlicher Shootingstar. Frühlingsfest im Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau, Samstag, 7. Mai 2011, von 8 bis 16 Uhr.

Antwort von Simone Heusser: Generell gehören in ein diversifiziertes Wertschriftenportfolio auch Aktienanlagen, denn längerfristig ist mit Aktien ein höherer Ertrag zu erzielen als mit festverzinslichen Papieren. Allerdings müssen Sie bedenken, dass Aktien grössere Kursschwankungen ausweisen. Welches die optimale Aktienquote für Sie ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Ihrer Risikobereitschaft oder Ihrem Anlagehorizont ab. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Einschätzung der künftigen Entwicklung der Aktienmärkte und der Konjunktur. Es stimmt, dass sich die Aktienbörsen seit den Tiefständen im März 2009 deutlich erholt haben. So ist der Weltaktienindex (MSCI Welt) um 56 Prozent und der Schweizer Aktienmarkt (SPI) gar um 60 Prozent gestiegen. Allerdings notieren die allermeisten Aktienmärkte immer noch weit unter den vor der globalen Finanzkrise im Sommer 2007 erreichten Höchstständen, der SPI beispielsweise noch rund 25 Prozent tiefer. Momentan präsentiert sich das Umfeld für Aktien weiter vielversprechend. Auch für die globale Konjunktur rechnen wir mit einer Fortsetzung der Erholung, wobei die Schwellenländer einen beträchtlichen Beitrag dazu liefern. Zudem bleibt die weltweite Geldmenge sehr grosszügig, obwohl verschiedene Zentralbanken begonnen haben, ihre rekordtiefen Zinsen anzuheben. Anleger profitieren ferner von der weiterhin günstigen Bewertung der Aktienmärkte, etwa im Vergleich zu den Obligationenmärkten. Diese grundsätzlich positive Lage wird jedoch durch verschiedene Risiken getrübt. Zu erwähnen sind die Unsicherheiten in Nordafrika und im Nahen Osten, die möglichen wirtschaftlichen Folgen der stark steigenden Rohstoffpreise sowie die Verschuldungskrise in der Euro-Zone. Genau zu beobachten ist auch der weitere geldpolitische Kurs in den USA. Die Kursanstiege an den Aktienbörsen dürften in nächster Zeit weniger steil verlaufen, und mit zwischenzeitlich kleineren Korrekturen muss gerechnet werden.

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Janine Steiner, Wettswil, auf dem Parcours von Velo Rüegg. (Bild Salomon Schneider)

Dienstag, 3. Mai 2011

Reger Betrieb an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bilder Franz Rehmann)

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Börsen-Organisatorin: Barbara Roth.

«Wir haben mehr als die Hälfte verkauft» Die erste Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung zog viele Leute an Acht von fünfzehn Velohändlern aus dem Säuliamt zeigten am 30. April an der Oberen Bahnhofstrasse ihre Produkte. Die Säuliämtler Velobörse war schon im ersten Durchgang ein voller Erfolg. Diesen Samstag herrschte nicht nur wegen des Wochenmarktes geschäftiges Treiben an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich zahlreiche Besucher um die Stände der Velound Bike-Aussteller. «Die Auto- und Töffhändler haben bereits eine jährli-

che Ausstellung im Amt, nur im Velobereich gab es das bisher noch nicht. Mit der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) haben wir den perfekten Partner gefunden», erklärt Stefan Gruber von Transalpes, wie es zur Ausstellung gekommen ist. Die meisten Besucher lockte die Velobörse an. Bis um zehn Uhr konnten Velobesitzer ihre Fahrräder beim Team von Barbara Roth abgeben. Bis 16 Uhr wurden die Fahrräder dann verkauft, vom uralten Militärfahrrad bis zum praktisch neuen Mountainbike. Dabei kamen auch Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Mehrere Kunden wollten dasselbe Velo reservieren,

was zu einigen emotionalen Szenen führte. «Die ganze Ausstellung ist jetzt schon ein Erfolg. Ich habe so viele durchwegs positive Feedbacks erhalten», meinte Barbara Roth in einer freien Minute. Um 16 Uhr waren 38 von 65 Velos verkauft.

Geschicklichkeit ist Übungssache Die Aussteller präsentierten nicht nur die neusten Trends in Sachen Velos. Am Stand von Rüegg Velo Sport waren die Besucher gefordert, einen Geschicklichkeitsparcours auf zwei Rädern möglichst schnell zu absolvieren. Walo Rüegg erläutert die Funktion des

Parcours: «Geschicklichkeit und Verkehrssicherheit hängen stark zusammen, durch den Parcours lernen die Teilnehmer ihre Fahrfähigkeiten auf dem Velo besser einschätzen.» Zu ge- Alles dreht sich ums Fahrrad. (Bild Barbara Roth) winnen gab es treffenderweise ein Einrad. nur einen kleinen Wermutstropfen: Am Ende des Tages erwies sich die «Der schöne Frühling hat die Bikesaierste Ämtler Velo- und Bike-Ausstel- son früh eingeleitet, nächstes Jahr lung für Kunden und Aussteller als wird die Ausstellung hoffentlich etwas voller Erfolg. Für Marc Nägeli gab es früher stattfinden.» (sas)

Die Karatekas aus Affoltern spenden für Japan 1830 Franken ins Katastrophengebiet überwiesen Mit der Idee einer Spendenaktion für Japan organisierte das Shukokai Karate Center in Affoltern Anfang April eine spezielle Japanwoche. Jedes Training stand unter einem japanischen Thema. Es wurden Bilder gezeigt, von Reisen und Erlebnissen im Karate in Japan berichtet, Schriftzeichen und Worte gelernt.

Elsbeth Stähli bietet eine grosse Schmuck-Vielfalt. (Bild Aldo Policelli)

Sinnvolle Geschenke zum Muttertag Vielfalt im «Rägeboge», Mettmenstetten Im «Rägeboge» in Mettmenstetten finden sich ganz besondere Geschenke zum Muttertag. Schmuck aus Bernstein, Rubin oder Saphir. Die Steine sehen nicht nur gut aus, sie haben auch Heilkraft. Langjährige Erfahrung und eine tiefe Beziehung zu dem Materialien garantieren eine professionelle Beratung. So ist der «Rägeboge» weit über die Grenzen des Säuliamtes hinaus bekannt.

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Selbstverteidigung für alle Ein neuer Selbstverteidigungs-Kurs startet morgen im Shukokai Karate in Affoltern. Jeweils mittwochs – für Kinder von 6 bis 15 Jahren 15 bis 16 Uhr, für Jugendliche und Erwachsene 20 bis 21 Uhr – geht es darum, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Die Kursteilnehmer lernen richtig aufzutreten und rechtzeitig zu handeln. Sie erkennen eigene Stärken und wissen, wie sich Alltagsgegenstände sinnvoll einsetzen lassen. In Rollenspielen wird korrektes Verhalten in für Frauen typische Gewaltsituationen trainiert.

www.raegeboge.net.

Kleines Angebot, grosse Qualität Diese Woche im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag Mit «Birgit and Friends III», das sind Birgit Hauser (Gesang) sowie die Instrumentalisten Simon Wyrsch, Christoph Sprenger und Bruno Huwyler. Die Verbindung von Stimme, Klarinette, Bass und Schlag-

zeug ist ungewöhnlich. Mit Leichtigkeit durchbrechen Musiker und Sängerin die Rollen von Lead und Begleitung. Die allesamt etablierten Musiker in der Schweizer Jazz-Gemeinde lassen

ein Konzert auf hohem Niveau erwarten. 5. Mai. Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Reservieren: www.lamarotte.ch und Tel. 044 760 52 62.

Die kleinen und die grossen Mitglieder halfen eifrig mit. (Bild zvg.) Die kleinen und die grossen Mitglieder sowie auch Gäste halfen eifrig mit, Spenden für Japan zu sammeln, auch Gäste waren im Spendentraining willkommen. Jeden Tag durften die Karatelehrer Spenden für Japan entge-

gen nehmen und die Karate-Kids sammelten mit ihren selbst gebastelten «Kässeli». Zur Freude der Initianten, konnten nun 1830 Franken ins Katastrophengebiet nach Japan überwiesen werden.

Muttertag mit dem Musikverein Hedingen Auch am diesjährigen Muttertag verwöhnt der Musikverein Hedingen traditionsgemäss mit einem Ständchen. Das musikalische Vergnügen findet am Sonntag, 8. Mai, nach dem Gottes-

dienst, um ca. 10.45 Uhr vor dem Chilehuus Hedingen statt. Die Musikanten freuen sich über begeisterte Zuhörer. Infos: www.mvhedingen.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 3. Mai 2011

«Alle ziehen am gleichen Strick – der Schlüssel zum Erfolg» Zahlreiche Gäste an der Eröffnung der Oberämtler Gewerbeschau in Hausen «Alle Gewerbetreibende ziehen am gleichen Strick und leisten einen ausserordentlichen Effort – das ist unser Schlüssel zum Erfolg», sagte Thomas Frick, OKPräsident der Oberämtler Gewerbeschau an der Eröffnung. ................................................... von werner schneiter 54 Firmen präsentierten am Wochenende in Hausen einen bunten Mix an Produkten und Dienstleistungen. Dass die Oberämtler Gewerbeschau, die alle vier bis fünf Jahre stattfindet, zum Erfolg wird – dafür sorgen auch rund 40 Helferinnen und Helfer «hinter den Kulissen». Diese Gewerbetreibenden leisten einen gemeinsamen Effort. Durchhaltewille und grosse Einsatzbereitschaft ist nach den Worten von Thomas Frick der Schlüssel zum Erfolg. Und natürlich die gute lokale Verankerung des Gewerbes, die kontrastiert zu globalen Krisen. Als «grosses Thema» bezeichnete Frick die an der Gewerbeschau gezeigte Nachhaltigkeit, die insbesondere im Bereich Energie zum Ausdruck kommt: Solarkollektoren, Erdsonden, innovative Heizsysteme und Bauen im Minergiestandard – diese Bereiche sind an der

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Schau gut vertreten. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm, eine GewerblerBar, eine Lehrstelleneinführung und ein Kinderhort mit professioneller Betreuung ergänzen das Programm sinnvoll.

Arbeitsplätze und Lehrstellen Gemeindepräsident René Hess lobte die perfekte Organisation und die Vielfalt, die sich an der Schau bietet. Er betonte den hohen Stellenwert des Gewerbes im Dorf – nicht nur wegen des Angebots. «Das Gewerbe schafft Arbeitsplätze und bietet Lehrstellen, obwohl die Lehrlingsausbildung heute nicht mehr einfach ist und einiges fordert», sagte Hess und betonte, wie sehr auch der Gemeinderat bemüht ist, dem Gewerbe gute Rahmenbedingungen zu schaffen. «Wir sind offen für die Ansiedlung neuer Betriebe. Ich glaube an die Chancen des Gewerbes – trotz Globalisierung und trotz hartem Wettbewerb», schloss der Gemeindepräsident. Rolf Rüegg, seit 10 Jahren Präsident des vor 52 Jahren gegründeten Gewerbevereins Oberamt, begann seine Ausführungen denn auch mit einer erfreulichen Feststellung: «Die Mitgliederzahl steigt. Der Gewerbeverein Oberamt zählt derzeit 133 Mitglieder».

Fröhliche Gesichter an der Eröffnung der Gewerbeschau. Vorne, von links: Gemeindepräsident René Hess, Vereinspräsident Rolf Rüegg, OK-Präsident Thomas Frick und die Ehrenmitglieder Theo Frank und Fritz Eggimann. (Bild Werner Schneiter) Auch Rüegg betonte den grossen Elan und die Aufbruchstimmung, die im Verein herrscht und an der Schau zum Ausdruck gebracht wird. 2002 sei die Schau ein grosser Erfolg gewesen, und

2006 habe er sich gefragt, ob der Zenit erreicht sei. Jetzt müsse er feststellen: Nein! Er sprach von einem «Spiel ohne Grenzen», dem ein tolles Engagement zugrunde liegt. «Das Gewerbe benötigt

mehr Bauland und mehr Infrastruktur. Wir wollen Arbeitsplätze vor der Türe schaffen. Das generiert mehr Steuern und daraus resultieren weniger Pendler», sagte Rolf Rüegg.


Gewerbe

Dienstag, 3. Mai 2011

Gute Ideen und ganz viel Herzblut Das Oberämtler Gewerbe hat sich an der Ausstellung in Hausen von seiner besten Seite präsentiert «Gewerbe einst und heute» – vom 29. April bis 1. Mai war im Hausemer Schulhaus Weid Gewerbeschau. Zahlreiche Besucher liessen sich auf dem vielseitig gestalteten Festgelände verzaubern und kamen sogar in den Genuss eines eigens für diesen Anlass inszenierten Krimis. ................................................... von thomas stöckli Ein «Vorher-Nachher-Styling» bei «bim Coiffeur», ein Foto mit dazu wählbarem Hintergrund am Stand der ZKB oder die «herzigen Bibeli» der hiesigen Bauern – An der Oberämtler Gewerbeschau wurde den Besuchern vergangenes Wochenende einiges geboten. Die Gewerbler haben nicht nur gezeigt, was sie können, sondern auch fleissig Sympathien gesammelt, bei aktuellen und zukünftigen Kunden. Der Höhepunkt der Unterhaltung fand dann am Samstag und am Sonntag jeweils um 16 Uhr statt: «Eigentlich ist das Leben im Oberamt bereits ein Krimi», so Apotheker Claudio Rütimann mit einem Augenzwinkern. Im «Gewerbe-Krimi» spielten die Gewerbler sich gleich selbst. Allen voran Thomas Kölliker, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisen Mettmenstetten. Im unterhaltsamen Kurzstück wollte er sein Haus auf Vordermann bringen und hatte dadurch mit verschiedensten Gewerblern zu tun, von Fenstern über Farbe bis zu Feng Shui und Finanzierung. «Wo finde ich denn die guten Handwerker?», fragt Kölliker und die Antwort dröhnt ihm mehrstimmig entgegen: «Im Oberamt!» Der Gärtner war für einmal nicht der Mörder und statt auf die Bühne flogen die Rosen diesmal von der Bühne herunter – verantwortlich dafür war natürlich Susanna Morof vom «Blumen Stil» in Hausen.

Im «Gewerbe-Krimi» haben die Oberämtler Gewerbler sich selber gespielt – mit einem Augenzwinkern. (Bilder Thomas Stöckli)

Ein Bad in traumhafter Gartenlandschaft vor dem Schulhaus Weid.

Autos und Motorräder am Stand der Garage Rüegg AG.

Höchste Konzentration.

Anziehungspunkt für Kinder: Die «Bibeli» der Oberämtler Landwirtschaft.

Raumgefühl kann auch in einem Durchgang entstehen.

Kunstvoller Kupfer-Hahn bei der Spenglerei Lingg & Partner.

Dachstock-Modell bei der Zimmerei Christian Müller AG.

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veranstaltungen

Auch Zauneidechsen sind in Wettswil zu sehen. (Bild zvg.)

Reptilienpirsch in der Fildern Exkursion mit dem Naturnetz Unteramt Am Samstag, 7. Mai, organisiert der Verein Naturnetz Unteramt eine Exkursion durch das jüngste Zürcher Naturschutzgebiet. Start ist um 9 Uhr beim Fussballplatz Moos, Wettswil. «Koalition von Reptilien und Autoschlangen», so titelte der «Anzeiger» vor knapp einem Jahr seinen Bericht über die Einweihung des neuen Naturschutzgebietes Fildern. Als Ersatz für die Eingriffe in der Landschaft durch den Bau der Westumfahrung hat der Kanton beim Säuliämtler Portal des Üetlibergtunnels ein Naturschutzgebiet eingerichtet. Die «Rückeroberung» der neu geschaffenen Ersatzflächen

durch die Natur ist in vollem Gang. Darüber gibt es vor Ort viel Interessantes zu erfahren. Ein besonderes Augenmerk gilt während der Exkursion den gezielten Artenschutz-Massnahmen für Reptilien. Schlangen und Eidechsen in der Natur zu beobachten gehört zu den besonderen Naturerlebnissen. Exkursionsleiter und Reptilienfachmann Manuel Frei wird seine Methode zeigen, wie und wo Reptilien beobachtet werden können. Wer kommt mit auf Reptilienpirsch? Gross und Klein sind an der Exkursion herzlich willkommen. Treffpunkt: 9 Uhr beim Fussballplatz Moos, Wettswil. Vis-à-vis der Driving Range. Parkplätze beschränkt vorhanden. Dauer der Exkursion ca. 2½ Stunden.

Muttertagskonzert Musikverein Harmonie Affoltern lädt ein Am Sonntag, 8. Mai, führt der Musikverein Harmonie Affoltern auf dem Markplatz in Affoltern das traditionelle Muttertagskonzert durch. Seit dem 1. Februar 2011 steht die Harmonie Affoltern unter einer neuen Leitung. Am traditionellen Muttertagskonzert vom 8. Mai 2011 stellt der Musikverein seinen neuen Dirigenten, Fabian Temperli, vor. Mit einem unterhaltsamen Programm spielt die Harmonie Affoltern ab 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern. Die Musikanten freuen sich darauf, zahlreiche Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher begrüssen zu dürfen. Für das leibliche Wohl sorgt die Gemeinde Affoltern mit einem offerierten Apéro. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Musikverein Harmonie Affoltern Janine Langhans, Aktuarin

Dirigent Fabian Temperli. (Bild zvg.)

Schwyzer Panoramaweg Frühlingswanderung mit Otto Steinmanns «Erlebnisse» am Sonntag, 22. Mai, über Hochstuckli, Ibergeregg und Hoch-Ybrig. Die zweite Frühjahrswanderung beginnt nach der Bergfahrt mit der Seilbahn von Sattel nach Mostelberg mit dem wunderschön angelegten Panoramaweg weit oberhalb des Talkessels von Stei- Otto Steinmann. nen und Schwyz. (Bild zvg.) Es gilt, die sehr schöne Aussicht auf die Rigi, den Lauerzersee und die vielen Urnerberge zu geniessen. Nach der Mostelegg erreichen wir die Haggenegg auf 1414 m.ü.M., wo ein kurzer «Kafi»-Halt vorgesehen ist.

Weiter geht es dann via Zwüschen Mythen auf die Holzegg und über den Brünelistock auf die Ibergeregg. Frisch gestärkt nach der Mittagsrast führt der Weg weiter via Sternenegg ins Gebiet Hoch-Ybrig. Auf dem Spirstock wird dann entschieden, ob die Gruppe direkt nach Seebli absteigt oder ob die Panorama-Route noch über den Sternen weitergeführt wird. Ab Seebli und nach insgesamt rund sechs Stunden abwechslungsreicher Wanderung bringt uns die Luftseilbahn hinunter nach Weglosen. Mit Bus und Bahn fahren wir dann via Einsiedeln, Wädenswil und Zürich zurück ins Knonauer Amt. Anmeldung bis am 11. Mai an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, via Kontaktformular unter www.erlebnisse.ch oder Telefon 079 318 80 08. Nächster Anlass: Am Sonntag, 26. Juni, Velo-Tour von Solothurn via Olten nach Aarau. Anmeldetermin: 15. Juni 2011.


Sport

Dienstag, 3. Mai 2011

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Gerechtes Remis Niederlage beim SC Schöftland nach hektischem Spiel 2. Liga interregio: SC Schöftland – FC Wettswil-Bonstetten 2:0 (0:0) FC Wiedikon – FC Affoltern 2:2 (1:2) In einem temporeichen und hart umkämpften Spiel trennten sich die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Rückrunde schlussendlich mit einem gerechten Unentschieden. Dabei stand der Gast aus dem Amt in der Schlussphase dem Sieg näher. ................................................... von erwin wälter Vor der Winterpause lagen der FC Wiedikon und der FC Affoltern knapp vor den Abstiegsplätzen. Der Traditionsverein Wiedikon, der seit 1947 mit nur zwei Ausnahmen in der zweiten Liga spielt und aus dem Spieler wie Chöbi Kuhn, Urs Schönenberger, Fredy Strasser und René Deck hervorgegangen sind, war zum sofortigem Handeln gezwungen. Sie sprachen nicht nur vom Liga-Erhalt, sondern verstärkten das Fanionteam auf dieses Frühjahr hin massiv und konnten sich so ins Mittelfeld der Tabelle absetzen. Beim FC Affoltern ist es den beiden Trainern Filipovic und Puntillo in diesem Frühjahr gelungen, ohne zusätzliche Verstärkung, aus dem gleichen Team eine kompakte starke Mannschaft zu formen, die sich aus eigener Kraft dem Abstiegsstrudel entzogen hat und in diesem Frühjahr noch nicht bezwungen wurde.

Von Beginn weg Spannung pur Weil beide Mannschaften mit gestärktem Selbstvertrauen das Spiel begannen, wurde von Beginn weg um jeden Ball gekämpft und bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Angriffsauflösung gesucht. Der Durchbruch gelang dem FCA in der 30. Spielminute. Konate erkämpfte sich das Leder, bediente Puntillo, welcher zwei Verteidiger umdrippelte, mustergültig Salis einsetzte,

der mit hartem Schuss die Gäste aus dem Amt in Führung schoss. Doch die harterkämpfte Führung sollte nur wenige Minuten halten. Ein weitere Befreiungsschlag eines Wiediker Verteidigers vermochte Niederecker mit dem Hinterkopf gegen das Tor des FCA zu verlängern, wobei Mittelstürmer Micelli den Ball erlief und sicher zum 1:1 einnetzte. Kaum war der Torjubel abgeklungen, lag der FCA wieder in Führung. Ismmajlaj setzte mit einem öffnenden Pass Alkan ein, der Torhüter Amstalden keine Abwehrchance liess. Trotz der Hitze sahen die Zuschauer auch in der zweiten Hälfte ein auf hohem Niveau stehendes Zweitligaspiel, bei dem es auf beiden Seiten zu wenigen Torszenen kam. Der ersehnte Ausgleich für den Stadtclub fiel nach einem Missverständnis zwischen Torhüter und den FCA-Verteidigern, wobei Oezdemir als lachender Dritter das Geschenk gerne annahm und problemlos den Ausgleich erzielen konnte.

Hektische Schlussminuten Weil sich beide Teams mit einem Remis nicht begnügen wollten, überschlugen sich in der Hektik die Ereignisse. 2 Spieler Wiedikons mussten wegen grobem Foulspiel mit der zweiten gelben Karte das Spielfeld verlassen. Noch schlimmer kam es für die Stadtzürcher als auch noch Verteidiger Pelter die Nerven verlor, als er den Aemtler Löliger mit Wucht von hinten in den angrenzenden Maschenzaun drückte und dafür zu Recht vom guten Schiedsrichter Memeti die rote Karte erhielt. Spieltelegramm: Sportplatz Heuried Wiedikon 160 Zuschauer, Tore: 31. Min. Salis 0:1, 38. Micelli 1:1,39. Alkan 1:2, 55. Min. Oezdemir 2:2. FCA: Vollenweider, Spinner, Rako, Konate, Bala I, Luchsinger, Ismajlaj, Bilic, Puntillo, Alkan (Löliger) Salis.

Die erste Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten musste nach zuletzt zwei Siegen und der Osterpause eine Niederlage verkraften. Die Heimmannschaft war im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen. Auf der anderen Seite der FCWB, der die magische Grenze von 30 Punkten bereits überschritten hat. In den ersten Minuten ging es gleich richtig zur Sache. Die Gastgeber spielten mit einem aggressiven Pressing und so war es für die Ämtler schwer ins Spiel zu kommen und nur selten konnte man sich aus der eigenen Verteidigung mit Kurzpassspiel durchkombinieren. Die ganz grossen Chancen kamen aber bei keiner Mannschaft zustande. Dies änderte sich nach der Startviertelstunde. Es war der WB-Torhüter der sich ein erstes Mal richtig gut auszeichnen konnte, als er einen Abschluss mit viel Routine parieren konnte. Im Gegenzug verpasste Rizzo mit seinem Schuss die WB-Führung. Die Zweikämpfe wurden sehr hart und meist fair geführt. Erfreulich war, dass die Ämtler ebenfalls

zu Chancen kamen und sich spielerisch teilweise von ihrer besten Seite zeigten. Eine schöne Einzelleistung von Sorrentino konnte sein Sturmpartner Pechoucek aus bester Position nicht mit dem gewünschten Torerfolg abschliessen. Oftmals fehlte im letzten Pass die entscheidende Genauigkeit. So auch als Renna einen Lupfer von Buchmann um Haaresbreite nicht annehmen konnte. Pech dann für den Jungen L. Schlüchter, der sich aufgrund einer Verletzung noch in der ersten Halbzeit auswechseln lassen musste. Dies ergab Umstellungen in der Hintermannschaft der Rotschwarzen. Torlos ging es zum Pausentee und die zahlreich erschienenen Zuschauer konnten sich auf eine ebenso intensive zweite Halbzeit freuen.

Glückliche Tore für Schöftland Die Mannschaften konnten den Schwung der ersten 45 Minuten nicht von Beginn weg mitnehmen und so passierte in den ersten Minuten nicht viel. Das Spiel verzeichnete nun auch mehr Unterbrüche, da es immer wieder kleine Foulspiele gab. Die Gastgeber kamen zu einigen Möglichkeiten

aber die WB-Abwehr konnte vorerst allem Druck standhalten. Der Spielfluss ging aber verloren und die Partie wurde teils hitzig. In der 76. Minute sollte sich die Torlosigkeit ändern. Zuerst brachte man den Ball in der WBAbwehr nicht richtig weg und dann war mehr als nur Glück dabei. Keusch schoss seinen Gegenspieler ausserhalb des Strafraums an und dessen Abpraller landete im WB-Tor. Eine überaus glückliche Fügung für die Schöftler. Vergeblich wartete man auf die Antwort der Ämtler. Fünf Minuten später war die Partie dann definitiv entschieden, als ein Stürmer der Heimmannschaft den Ball an den Pfosten drosch und sein Mitspieler aus einer sehr offsideverdächtigen Position einschieben konnte. So kam es zu einem glücklichen 2:0-Heimsieg für die Aargauer, die sich damit leicht vom Tabellenkeller absetzen konnten. (NBu) Matchtelegramm: SC Schöftland - FCWB 1 2:0, Sportanlage Rütimatten, 143 Zuschauer. FCWB: Müller; L. Schlüchter (37. Keusch), Baumann, Shehi, Illi; Rizzo, Renna (75. Franjov), Buchmann, Kraft; Pechoucek (82. Haseef), Sorrentino. Weitere Resultate: Freienbach - FCWB 2 4:5, Jun. A Altstetten 2:2

Erfolgreich aus dem Trainingslager Kletter-Bronze für Lukas Rahn, Bonstetten Das Regionalkader Ostschweiz des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC) trainierte die Woche nach Ostern erfolgreich im österreichischen Imst, am Eingang zum Ötztal. Im Regionalkader werden die jungen Talente zwischen 10 und 18 Jahren gefördert. Von Österreich reisten die Jugendlichen mit ihren Trainern direkt nach Chur und nahmen am EidechsliCup teil. Dieser regionale Wettkampf wird im Rahmen des Rheintal-Cups

ausgetragen. Die Schweizer Athleten treffen dabei auch auf internationale Konkurrenz aus Österreich und dem Fürstentum. In einem starken Teilnehmerfeld erreichten die jungen Athleten unter der kundigen Führung von Alexandra Eyer insgesamt 9 Medaillen. Lukas Rahn aus Bonstetten kletterte bei den U12 auf den Bronze-Rang. Bereits in zwei Wochen geht es für die Nachwuchsathleten weiter, in Lugano finden die Schweizer Meisterschaften im Bouldern statt.

Lukas Rahn aus Bonstetten. (Bild zvg.)

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Sport

Dienstag, 3. Mai 2011

Urs Huber schlägt den Bikemarathon-Weltmeister Tolles Comeback des RRC-Amt-Fahrers nach Ellenbogenbruch am Riva-Marathon

Adrian Brennwald. (Archivbild)

Zwei Podestplätze an einem Tag Extrem-Ausdauersportler Adrian Brennwald aus Aeugst hat einen ausserordentlich sportlichen Sonntag verbracht: Sowohl beim Zugerberg-Lauf als auch beim Sihlwald-Lauf erreichte er das Podest. Am Sonntagmorgen nahm Adrian Brennwald am Zugerberg-Lauf teil. «Leider habe ich den Start etwas verschlafen und den Anschluss zur Spitze verloren», so der Aeugster. Nach Rennhälfte gelang es ihm dann doch noch, zum Ersten aufzuschliessen und beide rannten gemeinsam Richtung Ziel. Im Zielsprint hatte Brennwald jedoch keine Chance und wurde Zweiter. Doch damit nicht genug: Nach der Siegerehrung fuhr der Aeugster mit dem Rad nach Langnau an den Sihlwald-Lauf. «Ich hatte erstaunlicherweise sehr gute Beine», so Brennwald, der in einer Verfolgergruppe von fünf Läufern hinter dem führenden her lief. Bei Kilometer 5 stieg die Strecke leicht an und Brennwald attackierte. Schnell konnte er sich von den anderen vier absetzen und den Vorsprung ins Ziel retten. So wurde der Aeugster Gesamtzweiter und konnte in seiner Alterskategorie sogar gewinnen. (tst.)

Es zeigte sich bereits am GP Osterhas, dass sich Urs Huber gut von seiner Verletzung erholt hat, die er sich vor einem Monat am Cape Epic zugezogen hatte. Dass er in Italien aber gleich den Weltmeister Alban Lakata hinter sich lässt, überraschte sogar ihn. Der Bike-Marathon im trentinischen Riva del Garda gilt als mitteleuropäischer Saisonauftakt der Spezialisten. Auch in diesem Jahr las sich die Startliste wie ein Who-is-who der Marathon-Spitzenfahrer. Der Rennverlauf auf der anspruchsvollen «Ronda Extrema» zeigte das bekannte Muster eines Ausscheidungsfahrens. Urs Huber hatte das harte Rennen zwar bereits im Vorjahr für sich entschieden, trat diesmal aber mit einem Ellenbogen an, den er sich 25 Tage vorher am südafrikanischen Bike-Etappenrennen Cape Epic gebrochen hatte (der «Anzeiger» berichtete). Dennoch liess er den amtierenden Weltmeister Alban Lakata mühelos hinter sich.

Vom Start weg bestimmend Bereits zu Rennbeginn bestimmten die beiden Stöckli-Teamkollegen Urs Huber und Konny Looser, sowie die BMC-Cracks mit den beiden früheren Schweizermeistern Alexandre Moos und Balz Weber sowie Julien Taramarcaz das Tempo an der Spitze. Noch zu dritt nahmen Huber, Looser und Weber die letzte Steigung in Angriff. Huber vermochte sich abzusetzen, derweil Looser aus taktischen Gründen Weber das Tempo bestimmen über-

Bereits am GP Osterhas hatte Radrennclub-Amt-Fahrer Urs Huber gezeigt, dass ihn die Ellenbogenverletzung nicht mehr stark behinderte. Am Samstag bezwang er am Riva-Bikemarathon bereits den Weltmeister. (Bild Archiv Martin Platter) liess. Erst als der Abstand zu Huber gross genug war und weitere Fahrer wie Alban Lakata, der deutsche Markus Kaufmann und der Russe Alexey Medvedev von hinten ins Blickfeld rückten, griff Looser an und setzte sich von Weber ab. Es wurde jedoch nichts aus dem Doppelsieg für das Stöckli-Team. In der Schlussabfahrt hatte Looser einen Platten.

«Ich bin so erleichtert wie überrascht, dass mir der Sieg hier gelungen ist», sagte Huber im Ziel. Besonders freue er sich natürlich, dass ihn die Ellenbogenverletzung nicht mehr behindert habe. In Anbetracht der Startliste mit allen namhaften Marathon-Spezialisten hätte er nicht gedacht, dass ihm der Sieg so deutlich gelingen würde. Huber erreichte das

Ziel mit 2:28 Minuten Vorsprung auf Marathon-Weltmeister Lakata. (map.) Resultate: 1. Urs Huber (Jonen) 4:11:37. 2. Alban Lakata (Ö) 2:28. 3. Markus Kaufmann (De) 2:45. 4. Alexey Medvedev (Rus) 3:40. 5. Konny Looser (Hinwil) 4:03. 6. Balz Weber (Steinmaur) 4:21. 7. Thomas Stoll (Osterfingen) 5:39. 8. Hannes Genze (De) 10:10. 9. Ramses Bekkenk (Ho) 12:00. 10. Thomas Dietsch (Fr) 12:12.

749 Schützen aus dem Amt, dem Kanton und der halben Schweiz Geglückter Saisonstart der Zwilliker Schützen Am 9. und 10. April sowie am Ostermontag lud die FeldschützenGesellschaft Zwillikon bereits zum 36. Säuliämtler-Gruppenschiessen. Den ersten Grossanlass der Ämtler Schützen haben dieses Jahr 749 Schützen besucht. Nach einem sehr guten Start am ersten Wochenende war auch am Ostermontag die Anzahl der Schützen sehr gross. Bereits in den frühen Morgenstunden war die Schiessanlage voll belegt. Insgesamt schossen an diesem Vormittag 305 Schützen ihr Programm bei guten äusseren Bedingungen. Dank der guten Organisation und der Mithilfe vieler Vereinsmitglieder konnte der kurzzeitige Grossandrang reibungslos bewältigt werden.

Sabine Taxer mit Candiela. (Bild zvg.)

Sieg für Sabine Taxer in der Dressur Toller Erfolg für die junge Ämtler Amazone Sabine Taxer mit Candiela an der Dressurprüfung Kategorie GA7 in Aarau: Mit Startnummer eins gelang es den beiden die höchste Punktzahl herauszureiten und sich bis am Ende der Prüfung an der Spitze zu halten. Mit ihrem zweiten Pferd Lester belegte Sabine Taxer den guten 7. Rang. In der nächsten Stufe

GA9 gelangen die Vorstellungen nicht mehr so fehlerfrei. Auch war die Konkurrenz wesentlich stärker, vor Sabine Taxer setzten sich Reiter mit vielen Dressurpunkten durch, die schon früher gut klassiert waren. Dennoch im Preisgeld mit dem 10. Platz, konnte sie nochmals eine Auszeichnung für den Ritt mit Candiela abholen.

«Goldvreneli» für die Besten Das gute Schiesswetter hat sich auch positiv auf die Resultate ausgewirkt. Mit nur einem Verlustpunkt und zwei Mouchen im letzten Seriefeuer gelang Henri Landis, Feldschützenverein Rüschlikon mit 99 Punkten ein absolutes Spitzenresultat. Im zweiten Rang mit 98 Punkten und ebenfalls 2 Mouchen folgt Thomas Holdener, Unteriberg. Auf den weiteren Rängen folgen Hans Kern, Knonau, Hansruedi Wanner, Lindau, Jost Mathis, Rudolfstetten, Barbara Kottler, Zürich. Mit Ausnahme von Henri Landis (bester Schütze mit einer Armeewaffe) schos-

sen diese Schützen mit dem Standardgewehr. Alle Kategoriensieger und der beste Junior Patrik Schneider, SG Rafz mit 95 Punkten erhalten als Spezialgabe je ein Goldvreneli. Als beste Säuliämtler Schützen dürfen die Veranstalter Hans Kern, 98 Pt. mit dem Standardgewehr (3. Gesamtrang), Christina Müller 95 Pt. mit dem Stgw 90 und Willi Maurer 92 Pt. mit dem Stgw. 57/02, alles Schützen von Knonau ebenfalls mit einem Goldvreneli auszeichnen. Bei den Gruppen, bestehend aus fünf Schützen desselben Vereins, gewann in der Kategorie A die Gruppe Ybrig 1, SG Unteriberg mit dem ausgezeichneten Gesamtergebnis von 477 Punkten. Dahinter folgen die Gruppen: Staren, SV Obfelden-Maschwanden 470 Pt. und Zytthurm 1, Zug 468 Pt. In der Kategorie D gewannen die Feldschützen Mühlau mit der Gruppe Mühlau 1 vor der Gruppe Steinbock aus Steinhausen und der Gruppe Döltsch aus Schmerikon.

Konrad Vogt, FSV Ottenbach; Urs Kamm, Ruedi Keller, FSV Wettswil. 92 Punkte: Willi Maurer, FSV Knonau; Zwicky Roger, SV Obfelden-Maschwanden; Karin Keller, Fritz Aeschlimann; SV Affoltern; Heinz Hug, FSV Ottenbach; Hans Bissig; FSV Stallikon. 91 Punkte: Peter Frei, SG Aeugst; Bruno Schneiter, SV Affoltern; Hanspeter

Kern,

SV Dachlissen-Mettmenstetten;

Ruedi Meili, Marianne Wetli, SV Hedingen; Alfred Häfliger, Peter Nyfeler, FSV Ottenbach; Arthur Stutz, Erwin Gasser, FSV Stallikon; Heinz Meili, Anton Hauser, Herbert Fankhauser, FSV Wettwil; Ruedi Vollenweider, FSG Zwillikon. 90 Punkte: Ruedi Ravasio, SG Hausen; Daniel Kurmann, FSG Zwillikon. 89 Punkte: Peter Züger, SV Hedingen; Bruno Bär, FSV Kappel; Stefan Marbot, FSV Rifferswil; Regula Basler, FSV Stallikon; Werner Steiner, Heinz Störi, Werner Baur, Hans Kurmann, Albert Suter, Arthur Frey, Marcel Steiner, FSG Zwillikon. 88 Punkte: Dominic Frei, SG Aeugst; Hans Marti, Ulrich Weiss, Rolf Schönbächler, SV Affoltern; Markus Hasler, Willi Glättli, FSV Bonstetten; Antoinette Niederberger, SV Dachlissen-Mettmenstetten; Hans Urmi, FSV Knonau; Vreni Steiner, Walter Aegerter, Reto Frick, FSG Zwillikon. 87 Punkte: Christian Röthlisberger, Daniel Spahr, SG Aeugst; Hans Steiner, SV Affoltern, Toni Hohl, Andreas Glättli, FSV Bonstetten; Willi Stoos, SV Dachlissen-Mettmenstetten; Walter Exer, FSV Rifferwil; Karl Niederberger, FSV

Auszug Einzelrangliste der Ämtler Schützen 98 Punkte: Hans Kern, FSV Knonau 97 Punkte: Urs Leuthold, FSV Knonau; Martin Landis, FSV Wettswil. 96 Punkte: Sämi Schneebeli, Gion Kuster, SV Obfelden-Maschwanden. 95 Punkte: Peter Buchmann, Christina Müller, FSV Knonau; René Ippel, FSV Wettwil. 94 Punkte: Dieter Rothacher, FSV Wettswil; Fritz Müller, FSV Knonau; Hans Lüthi, FSV Kappel. 93 Punkte: Marco Pianezzi, SG Aeugst; Peter Zürcher, Sandra Müller, FSV Knonau; Werner Wider, Patrick Zimmermann, SV Obfelden-Maschwanden;

Stallikon; Urs Bereuter, FSV Wettwil; Walter Vollenweider, Stefan Obschlager, FSG Zwillikon.


Sport

Dienstag, 3. Mai 2011

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Zum Saisonstart auf dem Podium Attacken der Gegner kosten Toni Seiler Amateurwertungs-Siege Toni Seiler aus Bonstetten ist mit einer Podiumsplatzierung in die Motorsportsaison 2011 gestartet. In den beiden Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben am Osterwochenende fuhr Seiler in der Amateurwertung auf die Ränge drei und vier. Die Gegner fühlten sich beim Saisonstart mit einem Feld von 40 Fahrzeugen förmlich von der gelben Corvette angezogen: Gleich drei Mal wurde die Z06.R GT3 von Callaway Competition von Seiler und Eng in den beiden Rennen am Osterwochenende zur Zielscheibe der Konkurrenz, Toni Seiler verlor dadurch zwei Mal den möglichen Sieg in der Amateurwertung.

Im ersten Rennen am Ostersonntag hatten sich Seiler/Eng von Startplatz 19 kommend bis an die Top 10 herangekämpft und führten in der Amateurwertung, als Eng vier Runden vor dem Rennende vom zweitplatzierten Amateurfahrzeug angerempelt und umdreht wurden. Das CorvetteDuo verlor durch die gegnerische Attacke einige Positionen und kam auf Rang 15 ins Ziel, Seiler belegte noch Rang drei in der Amateurwertung.

Durch zwei Mercedes-Rempler zurückgeworfen

Im zweiten Rennen ereilte Seiler das gleiche Schicksal wie am Tag zuvor. Die gelbe Corvette lag im letzten Renndrittel auf dem neunten Rang und auf Platz zwei in der Amateurwertung, als Seiler innerhalb weniger Runden gleich von zwei Mercedes umgedreht wurde. Seiler rettete sich nach den Attacken der Gegner, die von Rennleitung geahndet wurden, noch auf dem vierten Rang in der Amateurwertung und GesamtpositiVorne weg: Die Z06.R GT3 von Seiler und Eng. (Bilder zvg.)

Toni Seiler (rechts) auf dem Podium der Amateur-Wertung neben Sieger Marc A. Hayek (Mitte) und Oliver Mayer. on 15 ins Ziel. «Philipp Eng hatte einen sehr guten Start, wir lagen in einer sehr aussichtsreichen Position», sagte Seiler nach dem Rennen am Ostermontag. «Doch die beiden Rempler sind leider am Auto nicht spurlos vorbeigegangen, dadurch hatte sich die Spur verstellt und die Corvette war

zum Rennende schwierig zu fahren.» Dennoch zog Seiler eine positive Bilanz des ersten ADAC-GT-Masters-Wochenendes der Saison: «Eigentlich war es ein guter Start in die Saison, wenn man von den Zwischenfällen in beiden Rennen einmal absieht. Philipp Eng war in Oschersleben erstmals ge-

Künftige Olympiasieger gesucht Probetrainings für Jugendliche auf der Wasserschanze in Mettmenstetten Mit Sonny Schönbächler und Eveline Leu konnte die Schweiz bereits zwei Aerials-Olympiasiege feiern. Damit auch in Zukunft solche Erfolge möglich sind, hat sich der Zürcher Skiverband zum Ziel gesetzt, neue Talente zu suchen und Trainings für Jugendliche anzubieten. Hohe Sprünge, spektakuläre Saltos und Schrauben – die Aerials Athleten sind die Könige der Lüfte unter den Freestyle-Disziplinen. Auf der Wasserschanze im Jumpin in Mettmenstetten finden am Sonntag, 15. Mai, und Samstag, 21. Mai, Probetrainings unter der Anleitung von den Aerials-Nationaltrainern Michel Roth und Christian Kaufmann, sowie den Athleten der Aerials-Nationalmannschaft statt. Jugendliche haben die einmalige Möglichkeit, diese spektakuläre Sportart zu erkunden. Voraussetzung für die Teilnahme sind Freude an der Bewegung und Motivation etwas Neues zu erleben. Erfahrungen im Trampolinspringen, Geräte- oder Kunstturnen sind optimal, aber überhaupt nicht Bedingung. Sprünge auf der Wasserschanze, Trampolinspringen, Slack Line, AkroBungee, Slip’n’Slide und Tumbling – die Workshops versprechen abwechslungsreiche und spannende Stunden. Die Teilnahme an den Probetrainings ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Das Einzige, was die Teilnehmer mitbringen müssen, sind Badehose, Sportkleider, Motivation und Lust auf Spass! Wer weiss, vielleicht findet sich unter den Jugendlichen ein zukünftiger Olympiasieger… Der Treffpunkt für die Probetrainings am 15. und 21. Mai ist das Jumpin in Mettmenstetten. Die Probetrainings starten um 11.30 Uhr und dauern bis 17 Uhr. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Interessierte auf www.jumpin.ch.

Erster Sprung auf der Wasserschanze mit Instruktion durch Profi Thomas Lambert (rechts). (Bilder zvg.)

Slack Line: Gleichgewichtsübungen.

Technik-Training auf dem Trampolin.

Erstversuch auf der kleinen Schanze.

meinsam mit mir im ADAC-GT-Masters am Start und hat auf Anhieb in beiden Rennen eine hervorragende Leistung gezeigt. Schade nur, dass ich in beiden Rennen durch die etwas zu harte Gangart der Konkurrenz zwei mögliche Siege in der Amateurwertung verloren habe.»

Medaillensegen für den WSCA Achtmal Gold, viermal Silber, achtmal Bronze sowie ein Sieg und zwei dritte Plätze in den Staffeln – beim Autokunz-Cup in Bremgarten am 30. April triumphierte der Wasser-Sport-Club-Albis (WSCA). Der Autokunz-Cup in Bremgarten ist ein eher kleiner Wettkampf für den Nachwuchs. Teilnehmer, die sich für die Jugend SM oder SM qualifiziert haben, sind nicht zugelassen. Ferienhalber waren dieses Jahr nicht viele grosse Vereine anwesend. Der WSCA mass sich mit den Vereinen Winterthur, Appenzell, Aarau und dem Veranstalter Bremgarten. Michelle Stolz, die bei den jüngeren Kids am Morgen startete, gewann dreimal Gold und einmal Bronze. Lino Lardelli siegte über die 50 m Freistil und erreichte über die 50 m Brust Rang 3, Anja Junker reichte es über die 50 m Rücken aufs Podest mit dem 3. Rang. Die Mädchen-Staffette mit der Besetzung Michelle Stolz, Ilana Hersheson, Valeria Spagnoletti und Anja Junker erreichte den guten 3. Rang. Mit diesen tollen Erfolgen war das Vormittag Programm der Jahrgänge 2000–2002 und jünger beendet. Am Nachmittag massen sich die älteren Schwimmer (Jahrgänge 96–99) über die 100 m Distanzen. Eröffnet wurden die Rennen gleich mit den 4x100 m Crawl-Staffetten. Bei den Mädchen belegten Loredana Spagnoletti, Kristina Horn, Antonella Abbagnale und Sabrina Gut den 3. Rang. Die Knaben des WSCA mit Severin Suter, Levin Fischer, Nino Spagnoletti und Michael Sprich gewannen ihr Rennen klar und deutlich. Weitere Medaillen für den WSCA brachten Nick Stolz (3x Gold), Michael Sprich (1x Gold, 2x Silber), Severin Suter (1x Gold, 1x Bronze), Levin Fischer (1x Silber, 1x Bronze), Sabrina Gut (1x Bronze) und Loredana Spagnoletti (1x Bronze). Der Tag war nicht nur erfolgreich, sondern bereitete auch viel Spass! Mehr Infos unter www.wsca.ch.


Veranstaltungen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Fast 20 Jahre ökologische Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft

Morgenexkursion Datum: Freitag, 6. Mai, und Samstag, 7. Mai 2011, Obfelden Zirpt die Grille in der Strassenböschung, singt der Gartenrotschwanz auf dem Hochstammbaum, brütet die Lerche in der Brache? Bei einem morgendlichen Spaziergang durch die Felder und Wiesen suchen wir ökologische Ausgleichsflächen und machen uns Gedanken über ihren Nutzen für Mensch und Natur. Besammlung um 7.00 Uhr (nach Ankunft des Postautos) bei der Postautohaltestelle Toussen (neue Post Obfelden). Dauer: 1½ Stunden. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. www.nvba.ch

CHRISTINE LAUTERBURG + AËROPE Mittwoch, 4. Mai, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

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ABA_35_2011  

Im Rahmen der Anti-Littering-Kampagne setzt Affoltern auf Freiwillige. > Seite 5 Die Badeanstalt in Maschwanden ist 40 Jahre alt. > Se...

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