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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 165. Jahrgang I Dienstag, 8. Februar 2011

Im Gang

Ausgezeichnet

Sanierung von Streichwehr, Fabrikkanal und Turbinenanlage in Ottenbach. > Seite 3

Die Hausemerin Alena Huber auf Platz drei bei Schülerfilmwettbewerb. > Seite 3

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Gegründet Hausen: Genossenschaft Säulistrom fördert Elektrizität aus Sonnenenergie. > Seite 7

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Stimmung Hunderte an der Eröffnung der Ämtler Fasnachtssaison in Obfelden. > Seite 8

Für neuen Restaurant- und Küchentrakt am Spital Affoltern Pattsituation an der DV bei Abstimmung – Stichentscheid zugunsten des Kredits Bei der Abstimmung über den Neubau von Küche und Restaurant am Spital Affoltern kam es an der Delegiertenversammlung zu einer 7:7-Pattsituation. Reinhold Spörri, Spitalpräsident ad interim, gab den Stichentscheid zugunsten des Kredits von 15,69 Mio. Franken. Enge Platzverhältnisse, zu grosse Distanzen, veraltete Geräte und im Akutspital am falschen Ort: Die Spitalverantwortlichen betonten die Notwendigkeit eines Neubaus von Küche und Restaurant. Das Projekt soll zwischen den Häusern Rigi und Pilatus im Bereich des heutigen Helikopterlandeplatzes realisiert werden. Gegen das Vorhaben regte sich an der Delegiertenversammlung kein Widerstand, gegen die Finanzierung hingegen schon: Das Projekt müsse zurückgestellt werden, bis die Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung hundertprozentig klar seien, so der Hedinger Finanzvorstand Bertram Thurnherr, der einen Rückweisungsantrag deponierte und den Kantonsratsentscheid über das neue Spitalpflege- und Finanzierungsgesetz abwarten will. Bei jeder Finanzierungsvariante werde es günstiger für die Gemeinden, argumentierten die Spitalverantwortlichen. Eine Verzögerung des Geschäfts produziere Mehrkosten. Nach ausgiebiger Diskussion offenbarte sich bei der Abstimmung dann eine 7:7-Pattsituation. Der interimistische Spitalprä-

Abschluss Forum: Letzte Diskussionsrunde zu den Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar. > Seite 11

Solidaritätsaktion für Yukio Yamada Yukio Yamada, unter anderem Dirigent der Jumba und des Musikvereins Hedingen, muss die Schweiz verlassen. Seine Gesuche für eine weitere Aufenthalts- sowie eine Arbeitsbewilligung Yukio Yamada. wurden abgelehnt. (Bild zvg.) Um den Rekurs von Yukio Yamada zu unterstützen findet morgen Mittwoch um 17 Uhr in Zürich ein Platzkonzert statt. ................................................... > Bericht auf Seite 20

FC Hausen: Fairster Fussballverein Der FC Hausen wurde vom FussballVerband der Region Zürich als fairster Verein ausgezeichnet. Damit sind die Oberämtler mit den Siegern der anderen zwölf Regionalverbände im Rennen um die Krone des fairsten Fussballvereins der Schweiz. ................................................... > Bericht auf Seite 23 anzeigen

Restaurant/Cafeteria und Küche werden in einem Neubau zwischen Haus Rigi und Haus Pilatus am Melchior-Hirzel-Weg untergebracht. (Visualisierung Stücheli Architekten AG) sident, Reinhold Spörri, votierte natürlich für den Antrag des Spitals. In den Ämtler Gemeinden kommt es nun voraussichtlich am 15. Mai 2011 zur Urnenabstimmung. Abgestimmt wird über den Gesamtkredit von 15,69 Mio. Franken. Stimmt eine Mehrheit der Gemeinden zu, so wird das Projekt realisiert. Nach heutigem

Stand haben sich die Gemeinden mit 58,9 Prozent an den Kosten zu beteiligen, der Kanton mit 41,1 Prozent.

Ja zum Budget im zweiten Anlauf Die Delegierten stimmten dem Spitalbudget 2011 mit einer Unterdeckung von 7,384 Mio. Franken im zweiten

Ein neuer Präsident für den Ämtler Feuerwehrverband Beat Schmid tritt die Nachfolge von Jürg Dolder an Aktuarin Alexandra De Pretto bleibt als einzige Bisherige im neu formierten Vorstand des Feuerwehrverbandes des Bezirks Affoltern.

Beat Schmid. (Bild Thomas Stöckli)

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Präsident Jürg Dolder tritt nach 16 Jahren Vorstandstätigkeit zurück, Rechnungsführer Beny Sahli nach deren 30, René Sidler war 6 Jahre Chef der Jugendfeuerwehr und Heinz Sträter vier Jahre für die Ausbildung verantwortlich. Neu organisiert Gabi Blickenstorfer (Feuerwehr Oberamt) die Ausbildung, Urs Weber (Feuerwehr Unteramt) übernimmt das Kommando der Jugendfeuerwehr und Bernadette Livers (Feuerwehr Affoltern) führt die Rechnung. Mit Aktuarin Alexandra De Pretto sind nun also bereits drei Frau-

en im Vorstand. Dieser wird übrigens durch den Statthalter und durch den Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Affoltern komplettiert. Stützpunkt-Kommandant Urs Furrer bleibt dem Vorstand auch künftig erhalten: «Ich bin daran, meine Nachfolge aufzugleisen, doch ein-, zweimal komme ich schon noch», verspricht er. Für Hansruedi Maag war die Generalversammlung 2011 allerdings die letzte, die er als Statthalter besucht. Er hat seinen Rücktritt per Ende Juli angekündigt. Genauso wie der abtretende Präsident Jürg Dolder wurde er allerdings zum Ehrenmitglied des Ämtler Feuerwehrverbands ernannt. Beide haben auf ihre Art viel geleistet für das Feuerwehrwesen im Knonauer Amt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Anlauf zu, nachdem das Spital Abstriche in der Höhe von 830 000 Franken gemacht hatte. Die Delegierten bestanden auf einer weiteren Kürzung um 180 000 Franken. So wird die Beschaffung von zwei Beatmungsgeräten hinausgeschoben. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 5

Remo Largo spaltete das Publikum Zwei Jahre hat der Verein Schule und Elternhaus Affoltern gepickelt, bis der renommierte Kinderheilkundler und Bestsellerautor Remo Largo für einen Vortrag in Remo Largo. (map) den Bezirkshauptort kam. Am letzten Donnerstag war es so weit. Vor vollen Rängen referierte der preisgekrönte Kinderarzt in der Aula Ennetgraben wie ein Alleinunterhalter: witzig, kurzweilig und zuweilen provokativ. Seine kontroversen Ansichten zum Bildungswesen entlarvten jedoch Kenntnislücken und lösten eine engagierte Diskussion mit dem Publikum aus. Als Zuhörer hätte man sich mehr Praxistipps in Erziehungsfragen gewünscht. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann ist in den Herzen seiner Mitmenschen!

Sperrung der Rain-/Loomatt- und Massholderenstrasse in Sellenbüren Am Samstag, 12. Februar 2011, zwischen 15.00 und 16.00 Uhr, werden die Rain-, die Loomatt- und die Massholderenstrasse in Sellenbüren, zwischen Diebis und Schulhaus Loomatt, wegen eines Anlasses des Familienclubs Stallikon (Kinder-Fasnachtsumzug) für den Fahrzeugverkehr teilweise gesperrt. Für die Anwohner ist die Zufahrt teilweise möglich. Stallikon, 8. Februar 2011 Polizeivorsteherin Stallikon

Bestattungen

ABSCHIED TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, meiner lieben Tochter und unserer geliebten Schwester

Patricia Herbert-Streun 12. April 1957 – 2. Februar 2011

Patricia Herbert-Streun

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und unserem Grossmuetti

Anna Huber-Burri 28. Mai 1926 – 2. Februar 2011

Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.

Mettmenstetten Am Freitag, 11. Februar 2011, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Abdankung/Beisetzung für

Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

Gerhard Jürg Herbert Agnes Streun Geschwister und Freunde

Sie ist nach kurzer Krankheit, ihrem Wunsch entsprechend, friedlich eingeschlafen. Trotz ihrer nachlassenden Kräfte behielt sie ihren wachen Geist und ihre Würde. Wir werden dich immer in guter Erinnerung behalten. In Liebe und Dankbarkeit Hansruedi und Martha Huber-Villiger, Wettswil mit Reto und Stefan Kurt und Evelyne Huber-Lechat, Mettmenstetten mit Andrea und Marléne Silvia und Jürg Lienhard-Huber, Stettfurt Ruth und Ruedi Rohrbach-Huber, Dintikon mit Roger, Serge und Cécile

Die Trauerfeier findet am Freitag, 11. Februar, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt, die anschliessende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.

Maschwanderstrasse 20c, statt. Der Friedhofvorsteher

Traueradresse: Gerhard Jürg Herbert, Maschwanderstrasse 20c, 8932 Mettmenstetten

Obfelden Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 11. Februar 2011, 14.00 Uhr, in Obfelden statt; anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche.

Am 2. Februar 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Huber-Burri Anna Josefine geb. 28. Mai 1926, von Wädenswil ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Alterswohnheim Seewadel, Affoltern am Albis, Witwe des Huber Erich. Urnenbestattung am Freitag, 11. Februar 2011, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Gemeindeverwaltung Obfelden

Traueradresse: Fam. HR. Huber-Villiger, Strumbergächerstrasse 8, 8907 Wettswil am Albis. Ein Mensch wird nicht sterben, solange ein anderer sein Bild im Herzen trägt.

Gilt als Leidzirkular.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Hanni Staub-Schneebeli 27. September 1926 – 2. Februar 2011

Sechs Wochen nach dem Tod Deines Ehemannes Albert haben auch Dich die Kräfte verlassen. Am Mittwochmorgen durftest Du einschlafen und ihm nachfolgen. 8907 Wettswil a. A, 2. Februar 2011 In Liebe gedenken Deiner Irene Dietrich-Staub und David Ineichen Ruth Furrer-Staub Martin und Angela Dietrich-Cavallo mit Lia, Nina und Sofia Philippe Dietrich Nadja Furrer Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Freitag, 11. Februar, 14.00 Uhr, anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Wettswil. Anstelle von Blumenspenden gedenke man FRAGILE Suisse (Schweizerische Vereinigung für hirnverletzte Menschen und Angehörige), Postkonto 80-10132-0. Traueradresse: Irene Dietrich, Weidelacherstrasse 33c, 8143 Stallikon

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Februar 2011

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Sanierung von Streichwehr, Fabrikkanal und Turbinenanlage im Gang Aktuelles aus der Ratsstube Ottenbach Entsprechend einer ersuchten Information durch das Amt für Landschaft und Natur wurde eine Delegation des Gemeinderates und der Kommission für Landschaft und Natur KNL Ende November 2010 von der zuständigen kantonalen Stelle über die Sanierungsabsichten am Streichwehr, an der Turbinenanlage und am Fabrikkanal informiert: «Infolge Hochwasser im August 2005 und August 2007 wurden die Wasserbauten im Oberwasserkanal sowie das Streichwehr so stark beschädigt, dass eine Wiederinstandstellung dringend notwendig ist. In den Monaten Dezember 2010 bis März 2011 sollen das Streichwehr und das angrenzende Reussufer nach historischem Vorbild saniert werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird in einem nächsten Schritt die Turbinenanlage repariert, damit der Schaubetrieb möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Zum Abschluss sollen dann die Schäden am Kanal behoben werden.» Der nördlich des Reusswehrs stehende Schopf wurde aufgrund seines schlechten Zustandes abgebrochen. Die Gesamtkosten für das Sanierungsprojekt dürften sich auf 1,34 Mio. Franken belaufen, welche vom Regierungsrat zulasten der Investitionsrechnung des Natur- und Heimatschutzfonds bewilligt wurden.

Kantonaler Richtplan Der kantonale Richtplan gibt Aufschluss über den aktuellen Stand der Planung und regelt die Grundzüge der angestrebten räumlichen Entwicklung (Bauzonengrenze). Seit 2007 läuft eine Gesamtüberprüfung, die den Richtplan den veränderten Verhältnissen anpassen soll. Ende August 2010 fanden direkte Gespräche mit den Gemeinden statt, wo von denselben Anträge zur Anpassung des Siedlungsgebietes eingebracht werden konnten. Basierend auf diesen Vorarbeiten und deren Auswertung findet in der Zeit vom 21. Januar bis 15. April 2011 eine öffentliche Auflage statt. Details entnimmt man den entsprechenden Informationen.

Umzonungsbegehren Ein von privater Seite eingereichtes Umzonungsbegehren eines der Landschaftsschutzzone IIIA (Reusslandschaft) zugeteilten Grundstücks wurde

vom kantonalen Amt für Raumentwicklung negativ beurteilt. Im Begründungsschreiben ist zu lesen, «dass die Umzonung nicht mit den Interessen der Raumplanung zu vereinbaren ist. Nachdem das Siedlungsgebiet im entsprechenden Bereich durch eine Strasse sachgerecht begrenzt wird, liegt auch kein Anordnungsspielraum seitens der Gemeinde vor. Nachdem das Gesuch weiteren Grundsätzen der Siedlungsentwicklung widerspricht, erweist sich das Umzonungsbegehren als nicht genehmigungsfähig».

Baubewilligungen Avni Bunjaku, Jonenstrasse 3a wurde die Baubewilligung für einen Balkonanbau, die Dacherneuerung sowie eine Aussendämmung an seinem Wohnhaus erteilt. Daneben erteilte die Hochbaukommission Bewilligungen für kleinere Vorhaben im Anzeigeverfahren.

Kanalisation Schürmattstrasse Die Sanierung der Kanalisation in der Schürmattstrasse, zu der die Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2010 seine Zustimmung gab, wurde nach durchgeführtem Offertverfahren auf der Basis des Systems «Alphaliner» der Firma Notter, Boswil, übertragen. Die Arbeiten werden im 1. Quartal 2011 ausgeführt.

Grundstückgewinnsteuern Es wurden 14 Liegenschaften-Handänderungen hinsichtlich der Grundstückgewinnsteuer veranlagt. Der Gemeindekasse fliessen daraus insgesamt 153 192 Franken zu.

Am Wehr wurde mit den Bauarbeiten begonnen. (Bild Thomas Stöckli) wasser und Kehricht. Um den neuen Finanzverwalter von diesen allfälligen Ausständen aus früherer Zeit zu entlasten, stimmte der Gemeinderat einer entsprechenden Abschreibung zu.

Ärztefon Mit der Ärztefon AG, welche den ärztlichen Notfalldienst sicherstellt, wurde eine neu überarbeitete Subventionsvereinbarung abgeschlossen. Der bisherige Pro-Kopf-Beitrag von Fr. 2.19 kann auch für das Jahr 2011 beibehalten werden.

Gemeindeverwaltung Gebührenerlass Infolge von Fehlmanipulationen im EDV-System in früheren Jahren waren in der Gemeinde-Buchhaltung anlässlich der Amtsübergabe Gebührenausstände im Betrage von etwas mehr als 7000 Franken zu verzeichnen, die keinen allfälligen Schuldnern mehr zugeordnet werden konnten. Auch liess sich mit einem vertretbaren Aufwand nicht mehr ausfindig machen, ob dieser Betrag effektiv ausstehend war oder nicht. Es handelte sich dabei um Gebühren für die Bereiche Wasser, Ab-

Trotz seiner noch bescheidenen beruflichen Erfahrung hat sich der neue Finanzverwalter, auch dank einer professionellen Unterstützung durch einen erfahrenen Finanzfachmann, sehr gut in sein neues Fachgebiet eingearbeitet. Entsprechend den heute gängigen Arbeitsmethoden ist hingegen die notwendige Infrastruktur in Form von zeitgemässen Computer-Programmen nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Der Gemeinderat bewilligte demzufolge entsprechende Hard- und Software im Betrag von Fr. 6424.40.

Pflegefinanzierung Spitex Die Einführung des neuen Pflegegesetzes und dessen Ausführungsbestimmungen bringen auch hier für alle Beteiligten einige Änderungen mit sich. Grösstenteils lassen sich diese im Verlaufe des nächsten Jahres umsetzen (Abrechnungsmodus, Versorgungskonzept, Auskunftstelle etc.). Vorgängig muss jedoch von jeder Gemeinde entschieden werden, ob eine Eigenbeteiligung im Betrag von 8 Franken/Tag von den Pflegebezügern erhoben werden soll oder nicht. Entsprechend den Resultaten der Rückfragen bei den übrigen Gemeinden des Spitexvereins Knonaueramt Nord-West beschloss der Gemeinderat gleiches zu tun. Demzufolge werden zukünftig allen Leistungsbezügern diese 8 Franken pro Tag in Rechnung gestellt. Bei Bezügern, die Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, werden diese Aufwendungen automatisch über diese Leistungen finanziert.

Gastwirtschaftspatent Rest. Othli Auf Gesuch hin und auf Antrag der Sicherheitskommission wurde Giuseppe Bruno, Dottikon, das Patent zur Füh-

rung des Restaurants Othli ab dem 1. Januar 2011 unter den üblichen Bedingungen erteilt.

Beiträge Es wurden Gemeindebeiträge von insgesamt 1950 Franken an verschiedene Vereine bzw. Organisationen gewährt.

Geschwindigkeitskontrollen Auch in den Monaten November und Dezember fanden auf den verschiedenen Einfallsachsen Geschwindigkeitskontrollen durch die Kantonspolizei Zürich statt. Entsprechend den üblichen «Schnellfahrstrecken» in Rickenbach und auf der Zwillikerstrasse hielten sich die Übertretungen hingegen im Rahmen. An der Zwillikerstrasse fuhren knapp 13% der 295 kontrollierten Fahrzeuge zu schnell, während die Übertretungen auf der Rickenbacherstrasse mit 12.6% nur unwesentlich geringer waren. Die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten waren mit 71 resp. 69 km/h nicht mehr ganz so hoch wie auch schon, so dass entsprechend auch kein Ausweisentzug resultiert haben dürfte. (grk.)

Schülerfilm von Alena Huber aus der Sek Hausen prämiert Der Kurzfilm «Die Sage der Kappeler Milchsuppe» von Alena Huber erreichte an einem Schülerfilmwettbewerb zum Thema «Schweizer Sagen» den dritten Rang und wurde mit 1000 Franken prämiert. Anlässlich des Wahlfachunterrichtes «Multimedia» an der Sekundarschule Hausen entstanden im ersten Semester verschiedene Kurzfilme. Alena Huber hat sich entschieden ihren Film zu einem vorgegebenen Thema zu gestalten und damit an einem Schülerfilmwettbewerb teilzunehmen, der von der Firma iba lanciert und unterstützt wurde. Um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können, musste der Film gewissen Vorgaben entsprechen. So musste der Film mehrheitlich in der sehr aufwändigen «Stop-MotionTechnik» gedreht werden. Bei der «Stop-Motion-Technik» werden Objekte animiert, indem sie für jedes einzel-

Alena Huber und ihr Lehrer René Grab bei der Preisübergabe. (Bild zvg.)

ne Bild des Filmes immer nur geringfügig verändert werden. Auch das Thema war klar vorgegeben; der Film musste von einer Schweizer Sage handeln. Die meisten Schüler schreckten vor der aufwändigen Technik und der klaren Themenvorgabe zurück und realisierten lieber einen eigenen Kurzfilm in der herkömmlichen Technik. Nur Alena Huber meinte: «Ich packe die Chance und nehme an diesem Wettbewerb teil!» In unendlich vielen Arbeitsstunden während und ausserhalb der Schulzeit hat Alena ihren Film erstellt und kurz vor Weihnachten eingereicht. Der Einsatz hat sich gelohnt! Alena durfte anlässlich einer kleinen Feier am Sitz der iba in der Nähe von Bern, den mit 1000 Franken dotierten dritten Preis entgegennehmen. Der Preis wurde vom ehemaligen TV-Mann Ueli Heiniger überreicht. Ihr Lehrer, René Grab, der sie bei der Erstellung des Filmes beraten und unterstützt hat, meint: «Ich bin sehr stolz und erfreut, wie kreativ und en-

gagiert ein grosser Teil der Schülerinnen und Schüler in diesem Fach an die Sache herangeht.» Was Alena mit dem Geld macht, weiss sie noch nicht. Die prämierten Filme kann man unter youtube, Stichwort «Kappeler Milchsuppe», ansehen. (Rg)

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Stichentscheid des Präsidenten ad interim Neubau von Küche und Restaurant am Spital Affoltern werden nun unverzüglich an die Hand genommen Dank Stichentscheid von Reinhold Spörri, Spitalpräsident ad interim, wird das Projekt eines Neubaus von Küche und Restaurant am Spital Affoltern sofort an die Hand genommen. Dies, nachdem sich bei der Abstimmung über den Kredit von 15,69 Mio. Franken eine 7:7-Pattsituation ergeben hatte. Die Diskussion war nicht frei von Emotionen. ................................................... von werner schneiter Enge Platzverhältnisse, mehr Mitarbeitende und Patienten, ungünstiger Standort im Akutspital, zu grosse Wege, veraltete, energiefressende Geräte, nicht mehr taugliche Ventilation/Lüftung und ein wesentlich grösseres Spektrum bei der Spitalverpflegung: Der für am Spital für Projekte zuständige Ruedi Wegmann bekräftigte die Notwendigkeit eines Neubaus von Küche und Restaurant/Cafeteria. Das sei bei der grossen Spitalsanierung seinerzeit nicht berücksichtigt worden, nun aber ein dringendes Anliegen – auch deshalb, weil der jetzige Standort in Akutbereich für patientennahe Einrichtungen benötigt werde. Nach den Worten von Matthias Roth, Vertreter der Stücheli Architekten AG, ist ein Neubau zwischen den Häusern Rigi und Pilatus im Bereich des heutigen Helikopter-Landeplatzes geplant; die beiden Häuser werden dann mittels neuem Gang hinter der Küche miteinander verbunden. Anliegen des Projekts ist es ferner, die Patienten- und Warenströme zu entflechten. «Kurze Wege und optimale Betriebsabläufe sind wichtig», so der Architektenvertreter.

den die Gemeinden nicht mit ihren Anteilen, sondern für den vollen Kredit von 15,69 Mio. Franken haften. «Der vorliegende Antrag ist nicht konform mit der aktuellen Finanzierungsversion», sagte er. Reinhold Spörri entgegnete, dass die Gemeinden in jedem Fall entlastet werden – egal, welche Varianten schliesslich zum Tragen kommen. Darlehensgeber seien nicht die Gemeinden, sondern der Kanton, sagte der interimistische Spitaldirektor Peter Sandhofer, der sich gegen ein ZuSo präsentiert sich das neue Restaurant. Von zentraler Bedeutung ist die angegliederte neue Küche. warten aussprach – auch wegen der (Visualisierung Stücheli Architekten AG) Bauteuerung. «Das men müssen. Für den Hedinger Fi- einzig Unbekannte ist ja die Frage, um Mit neuer Spitalfinanzierung nanzvorstand Bertram Thurnherr be- wie viel die Gemeinden entlastet wergeringere Gemeinde-Anteile steht bei der neuen Finanzierung je- den», fügt er bei. Auf der Basis der heute geltenden ge- doch noch zu viel Unsicherheit. Aus In der Diskussion hielten sich die setzlichen Bestimmungen beteiligen diesem Grund stellte er den Antrag, Voten für einen jetzigen Beschluss sich die Ämtler Gemeinden mit 9,245 das Vorhaben zu verschieben und neu und ein Hinausschieben in etwa die Mio. Franken (58,9%) an den Kosten, aufzugleisen, wenn effektive Finanzie- Waage. Die einen sprachen vorgängider Kanton mit 6,445 Mio. Franken rungsregeln die Basis für die Volksab- gen gründlichen Abklärungen der Fi(41,1%). Mit der neuen, ab 1. Januar stimmung bilden können. So sei das nanzierung das Wort und bezeichne2012 geltenden Spitalfinanzierung Beschwerderisiko zu hoch, deshalb ten die damit verbundenen Verzögenach dem sogenannten Modell 100/0 hier sei «Eile mit Weile» angebracht. rungen als nicht problematisch. Andesenkt sich der Kostenanteil bei diesem Er verwies auf die im Mai anstehende re betonten die betrieblichen und loProjekt für die Gemeinden um insge- kantonsrätliche Behandlung des neu- gistischen Vorzüge des vorliegenden samt rund 3 Mio. Franken – dies, weil en Spitalpflege- und Finanzierungsge- Projekts. Der Aeugster Vertreter setzte für die Langzeitpflegekosten aus- setzes (SPFG). Und da es sich im vorlie- dann den Schlusspunkt: «Was reden schliesslich die Gemeinden aufkom- genden Fall um Darlehen handle, wür- wir hier von Kostenanteilen bei der Fi-

Spitalbudget mit kleinem Abstrich im zweiten Anlauf genehmigt Einsparungen von gut einer Million Franken Die Delegierten des Spitalzweckverbandes genehmigten das Budget 2011 im zweiten Anlauf. Von den damals geforderten Kosteneinsparungen von 1,5 Mio. Franken verbleiben nun solche von gut einer Million. ................................................... von werner schneiter

Bei der ersten Budgetberatung anlässlich der Delegiertenversammlung im November 2010 manifestierte sich Besorgnis über die Kostenentwicklung am Spital. Moniert wurden die jährlich um 15 Prozent steigende Unterdeckung und der Umstand, dass der Betriebsertrag deutlich weniger steigt als der Betriebsaufwand. «Uferlos» sei das; man müsse die «galoppierenden Mehrkosten» generell überdenken und eine breite politische Diskussion über die Spitalkosten führen, riefen Delegierte in emotional gefärbten Worten in den Saal, derweil die Spitalverantwortlichen von unbeeinflussbaren Faktoren sprachen und von Mehrkosten, die durch die Neuaufteilung der Spitalregionen entstehen – aber auch davon, dass der Voranschlag nach sehr harten Verhandlungen zustande gekommen sei. Und sie warten davor, auf dem Buckel des Personals zu sparen, was – wenn die geforderte Budgetreduktion umgesetzt werden müsse – unumgänglich sei. Die Delegierten folgten damals dem Antrag des Hedinger Fi-

Bertram Thurnherr hinterfragt Budget und Ausbauprojekt. (Archivbild) nanzvorstands Bertram Thurnherr und wiesen das Budget mit einer Unterdeckung von 11,4 Mio. Franken zurück. Die ursprünglich geforderten Einsparungen von 2,5 Mio. Franken wurde in einer nachträglichen, rechtlich fragwürdigen Abstimmung schliesslich noch um eine Million auf 1,5 Mio. Franken reduziert. Die Spitalverantwortlichen reagierten nach der turbulenten Auseinandersetzung ziemlich geschockt. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet; es haben Gespräche zwischen Delegierten und Spital stattgefunden. Die Spitalverantwortlichen präsentierten einen Voranschlag mit Einsparungen von insgesamt 830 000

Franken. Darin enthalten sind die verzögerte Inbetriebnahme des Langzeitpflege-Erweiterungsbaus wegen eines grösseren Wasserschadens, ein höherer Beitrag aus dem Globalbudget der Gesundheitsdirektion, ein höherer Staatsbeitrag aufgrund der Anpassung der Spitalregionen und ein Minderaufwand bei der Anlagenutzung allgemein. Somit sieht das Budget eine Unterdeckung von 10,57 Mio. Franken vor. Durch die neue Pflegefinanzierung (Unterdeckung der Langzeitpflege direkt durch die Gemeinden) reduziert sich dieser Betrag nochmals um gut 3 Mio. Franken. Die neue Unterdeckung zulasten der Ämtler Gemeinden beläuft sich gemäss Antrag des Spitals auf 7,564 Mio. Franken. Bertram Thurnherrs Antrag, zuerst über die einzelnen Positionen der 830 000 Franken Einsparungen abzustimmen, scheiterte. Die Delegierten stimmten dem neuen Budget schliesslich einstimmig zu, machten zuvor aber noch einen weiteren Abstrich. So wurden 180 000 Franken aus dem Budget gekippt, die für die Beschaffung von zwei Beatmungsgeräten vorgesehen werden. Eine Verschiebung der Eröffnung des Langzeitpflege-Erweiterungsbaus (150 000 Franken), der Verzicht auf eine Beförderungsquote (350 000 Franken) und der Verzicht auf die Teillohnrevision beim Personal (500 000 Franken) wurden abgelehnt – Kürzungen, welche die Spitalleitung vorsorglich ins Budget aufnahmen, sollten die Delegierten die vorgelegte Unterdeckung ablehnen.

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nanzierung? Jeder Rappen kommt letztlich von den Steuerzahlenden. Es geht doch an dieser Delegiertenversammlung nur um die Frage: Brauchts eine neue Küche und ein neues Restaurant? Ich meine: Ja!» Die Abstimmung über die beiden Anträge widerspiegelte schliesslich die Kräfteverhältnisse bei der Diskussion: sieben Stimmen vereinte der Rückweisungsantrag von Bertram Thurnherr, sieben Stimmen der Antrag des Spitals, den Kredit zu genehmigen. Reinhold Spörri, Spitalpräsident ad interim, musste dann den Stichentscheid fällen: Logisch, dass er zugunsten des Kredits votierte.

Neubauprojekt: So geht es weiter Den Projektierungskredit von 790 000 Franken für den Neubau von Küche und Restaurant/Cafeteria genehmigte die Spital-Delegiertenversammlung am 14. Mai 2009. Im Frühjahr 2010 sicherte die Gesundheitsdirektion den Staatsbeitrag zu. Per Stichentscheid sagte nun die DV am letzten Donnerstag Ja zum Kredit von 15,69 Mio. Franken und zu einer unverzüglichen Realisierung des Vorhabens (siehe Haupttext). Jetzt folgt die Eingabe des Staatsbeitragsgesuchs. Die Stimmberechtigten des Bezirks Affoltern entscheiden am 15. Mai 2011 an der Urne über diesen Gesamtkredit. Kommt hier eine Mehrheit zustande, so wird voraussichtlich im November 2011 mit dem Bau begonnen. In diesem Fall kann der Neubau im April 2013 bezogen werden. (-ter.)


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Christophe Kalbermatten dipl. Wirtschaftsprüfer • lic. rer. pol. Alte Stationsstrasse 14 8906 Bonstetten Telefon 043 466 03 33 • 076 585 79 75 info@osnrevision • www.osnrevision.ch

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4. März 2011

Aldo Policelli, Medienberater 079 408 23 29, policelli@bluewin.ch


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Dienstag, 8. Februar 2011

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Die Genossenschaft Säulistrom fördert Elektrizität aus Sonnenenergie Gründungsversammlung am letzten Donnerstag in der Hausemer Mülimatt Die Solarpioniere in der Hausemer Mülimatt nutzen bereits seit 29 Jahren Sonnenkollektoren, die rund zwei Drittel des Wärmeenergiebedarfs in der Siedlung decken. Mit der Gründung der Genossenschaft Säulistrom soll bald auch der elektrische Strom aus Sonnenenergie stammen.

dung der Genossenschaft geführt. Vor zwei Jahren hatten sich die Interessierten in der Mülimatt zu einem ersten Gedankenaustausch über eine gemeinsame Fotovoltaikanlage getroffen. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet und Ideen gesammelt. Schnell wurde aber klar, dass die nutzbaren Dachflächen auf den Häusern in er Mülimatt zu klein waren, da bereits mit Sonnenkollektoren belegt.

Die Gründer der Wohngenossenschaft Mülimatt in Hausen waren ihrer Zeit weit voraus. Schon vor 29 Jahren setzten sie auf die Nutzung der Sonnenenergie für die Aufbereitung von Warmwasser für Heizung und Hausgebrauch. Die Pionieranlage ist noch heute in Betrieb und liefert praktisch kostenlos etwa zwei Drittel des notwendigen Jahreswärmebedarfs in der Siedlung. «Die kritischen Stimmen von damals wurden von den Entwicklungen und den positiven Erfahrungen inzwischen eines Besseren belehrt», erklärte Walter Achermann, der neu gewählte Präsident der Genossenschaft Säulistrom anlässlich der Gründungsversammlung letzten Donnerstag in Hausen. Das habe zu einem weiteren Schritt Richtung Energieunabhängigkeit motiviert und zur Grün-

Grosse Fotovoltaikanlagen sind wirtschaftlicher

anzeige

Die Suche nach grösseren nutzbaren Dachflächen wurde erweitert auf Hausen und Umgebung, stiess bei Hauseigentümern auf offene Ohren, blieb aber zunächst erfolglos. Erst ein privates Gespräch mit Hans-Ruedi Schweizer brachte neue Hoffnung. Ganz spontan bot er an, das Dach des firmeneigenen Hochregallagers in Hedingen als Standort für eine 450 Quadratmeter grosse Fotovoltaikanlage zu nutzen. Mit einer Jahresproduktion von 60 000 Kilowattstunden würde sie Strom für 15 Haushalte liefern. Das Dach wird demnächst saniert, was eine wichtige Voraussetzung für die Montage einer Solaranlage ist. Denn die Lebensdauer der Panels beträgt etwa 30 Jahre, währenddem auch am

Dachstock nichts verändert werden sollte. Die Firma ADEV aus Liestal erstellte eine Offerte. «Wir wussten nun, dass diese Anlage mehrere Hunderttausend Franken kosten würde», erklärte Achermann das weitere Vorgehen. «Gespräche im Bekanntenkreis lösten Zustimmung aus. An unserer ersten Infoveranstaltung zum Projekt im Juni 2010 zeigte sich, Die neu gewählten Vorstandsmitglieder der Genossenschaft, von links: Urs Leisinger, Roland Hitz, dass die Anwesen- Matthias Plenk, Präsident Walter Achermann, Beat von Arx und Martin Lustenberger. (Bild zvg.) den nicht nur reden wollten, sondern auch bereit wa- schaftern ohne Kredit einer Bank zu- Investitionsvolumen beträgt zirka 0,9 ren, Geld zu investieren, um einen re- sammenkommen», freut sich Acher- Millionen Franken. «Mit einem finanspektablen Anteil des eigenen Strom- mann. Um das grosse Vertrauen der ziellen Engagement in unserer Genosverbrauchs zu finanzieren», freute Kapitalgeber zu schützen, habe man senschaft kann mit dem investierten sich der Säulistrom-Präsident. Die Fi- die Rechtsform einer Genossenschaft Geld viel mehr Strom produziert wernanzkrise von 2008 tat das Übrige. gewählt. «Wie der Genossenschaftsna- den als dies mit einer Kleinanlage auf Nachhaltige Investitionen in eine loka- me andeutet, wollen wir im Säuliamt dem eigenen Einfamilienhausdach le Solaranlage wurden salonfähig. aktiv sein. Weitere Genossenschafter möglich ist», erklärt der Hausemer. «Das notwendige Kapital von budge- aus dem Säuliamt sind herzlich willtierten 400000 Franken wird voraus- kommen», wirbt Achermann. Eine (wac./bva./map.) sichtlich allein mit Genossenschafts- zweite Grossanlage in Hausen sei bekapital und Darlehen von Genossen- reits in Planung. Das voraussichtliche Weitere Informationen: www.saeulistrom.ch


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Dienstag, 8. Februar 2011

Wenige Schadenfälle – trotz feurigem Start Das Feuerwehrjahr 2010 im Rückblick: Generalversammlung des Bezirks-Feuerwehrverbandes in Maschwanden Am 22. Januar 1993 hatte Hansruedi Maag in Maschwanden zum ersten Mal als Statthalter dem Feuerwehrverband Bericht erstattet. In seinem letzten Amtsjahr schloss sich der Kreis: Wieder tagte der Verband in der kleinsten Ämtler Gemeinde. ................................................... von thomas stöckli «Das vergangene Jahr begann brandintensiv», rief Statthalter Hansruedi Maag in Erinnerung: In der ersten Januar-Woche 2010 hatte ein Wohnhaus-Brand in Knonau einen Schaden von 381 000 Franken verursacht. In

der Woche darauf fand die Brandserie in Zwillikon und in einem Rifferswiler Wohnhaus mit einem Sachschaden von 381 000 Franken ihre Fortsetzung. Auf Platz eins der unrühmlichen Schaden-Rangliste folgte Anfang April der Brand einer Scheune und eines Wagenschopfes in Aeugst mit einer Schadensumme von 516 000 Franken. Total verursachten 59 Brandfälle im Bezirk Affoltern Schäden von 1,6 Mio. Franken.

Schadensumme deutlich tiefer Was die Elementarschäden anbelangt – dazu gehören Sturm, Hagel, Hochwasser, Überschwemmungen und Schneedruck – sprach Hansruedi Maag

Beat Schmid, der neue, und Jürg Dolder, der alte Präsident des Bezirks-Feuerwehrverbandes, mit Statthalter Hansruedi Maag (von links), der Ende Juli zurücktritt und – wie Dolder – zum Ehrenmitglied ernannt wurde. (Bild Thomas Stöckli)

Beim Brand einer Scheune und eines Wagenschopfes in Aeugst war Anfang April 2010 ein Schaden von 516 000 Franken entstanden. (Archivbild)

von einem «ruhigen und günstigen» Jahr. 60 Elementarereignisse verursachten einen Schaden von total 114 000 Franken. Die Gesamtschadensumme der Feuer- und Elementarereignisse belief sich 2010 also auf rund 1,715 Mio. Franken – das ist deutlich weniger als im Vorjahr (4,461 Mio. Franken) oder gar im Rekordjahr 1999. Damals hatte Sturm «Lothar» einen entscheidenden Teil zur Summe von über 8 Mio. Franken beigetragen. Jürg Dolder, abtretender Präsident des Bezirks-Feuerwehrverbandes, sprach in seinem Rückblick von einem «eher ruhigen Feuerwehrjahr». Lobende Worte fand er für die Offi-

ziers-Veranstaltungen von Heinz Sträter ebenso wie für den Rekrutentag in Mettmenstetten sowie das hohe Niveau der Jugendfeuerwehr, die alternierend in den Ämtler Gemeinden übt.

Jahresbeitrag verdoppelt Der Maschwander Gemeindepräsident Andreas Binder – selber aktiver Feuerwehrler – hatte die 53 Feuerwehrleute, elf Ehrenmitglieder und zwei Gäste in der «Gerbi» willkommen geheissen. Ein Thema seiner Begrüssung war auch der schmelzende Bestand der Feuerwehr Knonaueramt Süd, zu der sich Maschwanden, Knonau und Mett-

menstetten 1996 zusammengeschlossen haben. Mittlerweile verfügt jede der drei Gemeinden über fast gleich viele Feuerwehrleute – trotz stark unterschiedlicher Einwohnerzahlen. Weil in den vergangenen Jahren regelmässig ein Rückschlag von 3000 bis 4000 Franken verbucht werden musste, stellte der Vorstand den Antrag, die Mitglieder-Beiträge von 15 auf 30 Franken zu verdoppeln. «Das ist eine Investition in eure Zukunft», so der abtretende Präsident Jürg Dolder, nachdem die Versammlung den Antrag einstimmig gutgeheissen hat. Immerhin fliessen rund 80% der Beiträge in die Ausbildung, sei es für Jugendfeuerwehr, Rekruten oder Offiziere.

«Alpenräper» und fünf Guggenmusiken hielten die Stimmung hoch Hunderte an der Säuliämtler Fasnachtseröffnung in der Schulanlage Chilefeld in Obfelden

J

etzt müssen wir den Eingang schliessen», sagte Patrick Etterlin, der OK-Präsident des Obfelder «Füürballs», an der Abendkasse. Ja, der Andrang war gross am Samstag. Der Fasnachtsauftakt im Säuliamt lockte auch dieses Jahr Hunderte auf das Schulareal Chilefeld: Junge und ganz Junge, die sich – teils in Kostümen – eine ganze Nacht lang vergnügten, zu den Klängen der Partyband «Alpenräper» ausgelassen tanzten und dafür auch Tische beanspruchten. Auch die fünf Guggenmusiken hielten mit ihren kakofonen Klängen die Stimmung hoch. Im Saal herrschte ein Gedränge. Das gehört zur Fasnacht wie die stickig-heisse Luft im Singsaal. Bald klebten die Konfetti am Hemd. Schwitzen produziert Durst. Gelegenheit, diesen zu löschen, gabs in der Bierhalle, am Kafi- oder am Barwage reichlich. 16- bis 18-Jährige erhielten beim Eintritt einen roten Bändel, die dem Wirtschaftspersonal signalisierten: keine harten Drinks. Über 18-Jährige trugen den blauen Bändel. Der Auftakt zur Fasnachtssaison 2011 verlief insgesamt ohne Probleme, auch dank der Securitas und der rund 25köpfigen Helferschar des OKs.

Guggen heizten im Singsaal ein. (Bilder Werner Schneiter)

Babyboom...

Früher von der Feuerwehr organisiert Der Obfelder Füürball wird von einem Verein inszeniert. Er ist hervorgegangen aus dem Feuerwehrmaskenball, der jeweils von der örtlichen Feuerwehr organisiert worden war. Mit dem Gewinn aus der Veranstaltung werden jährlich zwei bis drei Anlässe für Vereinsmitglieder durchgeführt. (-ter.)

Ausgelassen feiern.

Tanzen zu den Melodien der «Alpenräper».


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Dienstag, 8. Februar 2011

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«Warum das brave Kind und der gute Schüler ein Mädchen ist» Gut besuchter Vortrag von Kinderheilkundler Remo Largo in Affoltern Mit seinem Vortrag über die nachweisbaren Entwicklungsunterschiede zwischen Mädchen und Buben hat Remo Largo Erstaunen und zuweilen Heiterkeit ausgelöst. Das Bildungssystem sei für Buben ungeeignet, so sein Fazit. «Ich habe versucht, herauszuzählen, wie viele Männer hier sind», begrüsste der Professor für Kinderheilkunde und Entwicklungspädiatrie sein vorwiegend weibliches Publikum und löste mit seiner Feststellung Heiterkeit aus. Largo verstand es, sein grosses Fachwissen und die jahrelangen Erfahrungen als Kinderarzt gut verständlich, pointiert und witzig vorzutragen. Zuweilen wie ein Alleinunterhalter sass er an seinem Computer auf der Bühne. Kurzweilige Lernstoffvermittlung, wie man sie sich auch vom Lehrer des eigenen Kindes wünscht.

Verständnis für Vielfalt Bis zum Ende der Schulzeit drücken Kinder rund 10 000 Stunden die Schulbank. Da könne es nicht egal sein, wie die Rahmenbedingungen sind. Im Zentrum des Unterrichts stehe das Kind in seiner natürlichen Vielfalt. Knaben hinken den Mädchen in der gesamten Entwicklung durchschnittlich ein halbes bis ein Jahr hinterher. Unterschiede innerhalb eines Geschlechts sind aber frappant höher. So

kann der grösste 13-Jährige in einer Klasse bis zu 40 cm grösser sein als der kleinste. Im Extremfall müsste eine Lehrperson eine Lernumgebung über sechs Jahre Entwicklungsstand anbieten. Homogenität erzwingen lässt sich nicht, denn eine Fähigkeit oder ein Verständnis stellt sich erst dann ein, wenn das Kind in seiner Entwicklung so weit ist.

Ritalin – zum Wohl der Erwachsenen Für den unterschiedlichen Schulerfolg von Knaben und Mädchen macht Largo das Bildungssystem verantwortlich. In der Schule sitze man meist – und zwar ruhig – bis achtmal täglich während 45 Minuten. Das führe dazu, dass Knaben im Alter zwischen sieben und zehn Jahren ihren erhöhten Bewegungsdrang unterdrücken müssen. Mehr als 20 Minuten still sitzen, ist sogar für Erwachsene eine Herausforderung. Eben diese verabreichen aber Kindern das Wundermittel Ritalin. In Deutschland ist dessen Verschreibungsrate von 1993 bis 2007 um 3580 Prozent gestiegen. Bedenklich: Die Schweiz kennt keine offiziellen Zahlen zur Verschreibung, obschon Ritalin auf einem Opiat basiert und wie Morphium im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt ist. Largo räumt ein, auch schon Ritalin an Kinder verschrieben zu haben. Es sei aber egoistisch, auf ein solches Medikament zurückzugreifen, nur weil sich Erwachsene nicht der Herausforderung annehmen wol-

Äusserungen, die zu denken geben Schule ohne Noten In der Leistungsgesellschaft gehe es nur um Noten, so Largo. Die sagen aber nichts aus über die Handlungskompetenz. Es sei unmöglich, «objektiv» den Inhalt, Aufbau oder Stil eines Aufsatzes zu beurteilen. Orthografie hingegen ist klar richtig oder falsch und leicht zu korrigieren. Simple Tests wie Multiple Choice fänden sich deshalb bis auf Universitäts-Niveau. Sie fragen lediglich Fachwissen ab, das auswendig gelernt werden muss. Mit Handlungskompetenz in einer komplexen Problemstellung habe das aber wenig zu tun. Largo plädiert deshalb dafür, Formalität durch Kompetenz zu ersetzen oder am besten ganz auf Noten zu verzichten. Eine Lehrerin aus dem Publikum belehrte darauf, dass nirgends im Lehrplan vorgeschrieben sei, Leistungen zu benoten. Und als Largo berichtete, aus Sonderklassen integrierte Kinder unterstünden gleichsam dem Notensystem und das sei schlecht, widersprach ihm ein Lehrer, denn solche Kinder haben individuell angepasste Lernziele.

Gewaltspiele und Umgang mit Computer Largo vertrat die Meinung, dass es den Knaben bei «Shooter Games» nicht primär um die Gewalt gehe, sondern um den Wettbewerb: Wer ist der Schnellste, Beste, Stärkste, überlebt am längsten, ist der Geschickteste. Die meisten Erwachsenen, die sich lautstark gegen Gewaltvideospiele einsetzten, hätten selber noch nie mit einem gespielt. Es wer-

de ohne eigene Erfahrung einseitig dagegen argumentiert, was die Jugendlichen durchschauen. Ähnlich handle die Bildungsdirektion, die sich dem Thema Computer und Medien nicht annehme. «Vielleicht weil die heutigen Jugendlichen mehr darüber wissen als die Lehrer, die sie unterrichteten», mutmasste Largo provokativ.

Männliche Vorbilder fehlen Wichtig fürs Lernen ist die Qualität der Beziehung zur Lehrperson. Denn Kinder brauchen Geborgenheit und Zuwendung, um sich zu entwickeln und um zu lernen. Zwei bis drei Lehrpersonen seien für ein Kind genug. Mehr führt, gemäss Largo, zu Überforderung. Dass 75 Prozent der Lehrpersonen auf Primarschulstufe Frauen sind, sei ungünstig für Knaben. 50 Prozent der Eltern seien geschieden, die Hälfte der Scheidungskinder hat keinen Kontakt zum Vater. Es fehle an männlichen Vorbildern. Aber auch die Väter, die da wären, verbringen laut Statistik täglich nur etwa 20 Minuten mit ihren Kindern – etwa gleich viel Zeit, wie sie im Bad verbringen. Heutige Eltern bringen zwar hohe Erwartungen mit, wie ihr Wunschkind dereinst werden soll. Umsetzen können dies aber die anderen: Lehrpersonen, die Schule und Förderkurse. Largo plädiert dafür, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen und sie darin zu begleiten, das Wesen zu werden, das in ihnen angelegt ist. (vec./map.)

len, mit motorisch aktiven Knaben pädagogisch sinnvoll umzugehen. Unter Männern finden sich mehr Hochbegabte, aber auch mehr Schwachsinnige, doch im Schnitt verfügen gemäss Largo beide Geschlechter über einen ähnlich hohen Intelligenzquotient. Knaben sind in ihrer Entwicklung aber unreifer, erzieherisch aufwendiger, weniger fleissig, weniger sprachkompetent und motorisch aktiver als Mädchen. Dass Knaben mehr Lernstörungen zeigen, zwei Drittel der Sonderschüler ausmachen, aber nur 40 Prozent der Gymnasiasten, liegt laut Largo am Bildungssystem. Das Notensystem bevorzugt die fleissigen und angepassten Mädchen, die überdies eine deutlich höhere Sprachkompetenz ausweisen, denn diese ist in allen Fächern gefordert. Knaben dagegen sind wie Esel: Auf Erwachsene wirken sie störrisch, dabei lassen sie einfach nicht alles mit sich machen und weigern sich, Sinnloses auswendig zu lernen. «Buben lernen am besten, wenn sie Sachwissen anwenden und am Objekt untersuchen oder Inhalt mit Technik verbinden können, beispielsweise in einer «Powerpoint»-Präsentation oder einem Film», hat Largo festgestellt. Die Beobachtungen decken sich mit der eigenen Erfahrung. Als Largo in der Schule einen Kilometer selber Meter für Meter abmessen musste, wurde ihm die Bedeutung dieser Masseinheit bleibend bewusst. Er hält die Gesellschaft für zu faul, um ein anspruchsvolleres Bil-

Remo Largo vor seinem Vortrag in der vollbesetzten Aula Ennetgraben mit Irene Scheurer, Präsidentin von Schule und Elternhaus Affoltern. (Bild Martin Platter) dungssystem zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Knaben entspricht.

Diagnose ohne Behandlung Largo entfernte sich zunehmend von der Rolle des Kinderarztes und übernahm jene des Erziehungswissenschaftlers – nicht ohne erhobenen Zeigefinger. Die Anspielung auf den SVPLehrplan («Schnürlischrift wolle niemand ausser Schlüer und Bortoluzzi»), löste zwar erneut Gelächter aus. Er verschwieg jedoch, dass die Pflege der Handschrift bedeutsam für die feinmotorische Entwicklung ist. Lieber setzte er zu einem weiteren Seitenhieb an die Adresse der Bildungsdirek-

tionen an: Für ihn sei unterverständlich, dass das Beherrschen des Zehnfingersystems nicht zum Lehrplan gehöre, wo doch heute jeder mit Computern umgehen können sollte. Largos Worte lösten eine engagierte Diskussion mit den Zuhörerenden aus, die sich teilweise über seine Äusserungen ärgerten. Auch fehlten konkrete Schul-, Erziehungs- und Verhaltenstipps, wie aus den zahlreichen Wortmeldungen herauszuhören war. Für die Beantwortung sämtlicher Fragen waren die zweieinhalb Stunden eindeutig zu wenig. (vec./map.) Weitere Informationen: www.schule-elternhaus.ch (vec./map.)

Die Lehrpersonen, nicht das System machen eine gute Schule In seinem Vortrag warf Remo Largo den Bildungsdirektionen vor, Reformen wirkungslos von «oben nach unten» durchzusetzen und aktuelle Probleme ausser Acht zu lassen. Das stimmt aber nur bedingt.

Unser Bildungswesen ist bereits heute nicht nur leistungsorientiert ausgerichtet. Umgesetzt werden müssen die Massnahmen allerdings von den Lehrpersonen. Der Lehrplan 21 wird im Frühling 2014 den Kantonen zur Einführung übergeben. Der erste gemeinsame Lehrplan für die deutsch- und mehrsprachigen Kantone wird von Lehrpersonen aus der Schulpraxis sowie Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern entwickelt und kompetenzorientiert abgefasst. Er dient als Grundlage für die Entwicklung förderdiagnostischer Instrumente sowie für die Beurteilung der Handlungskompetenz. Die Struktur des neuen Lehrplans ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler gemäss ihrem individuellen Stand und ihren Leistungsfähigkeiten gefördert zu werden, damit die Lernmotivation erhalten bleibt. Die Lehrpersonen werden angehalten, Lernerfahrungen zu machen, die über den Unterricht hinausreichen und sinnstiftend sind. Neu werden personale, soziale und methodische Kompetenzen in allen Fachbereichen ausgebildet. Diese überfachlichen Kompetenzen sind für eine erfolgreiche Lebensbewältigung zentral. In einem Teillehrplan werden der Umgang mit Informationen und Medien gelernt. In der Basisstufe mit vier- bis achtjährigen Kinder werden altersgemischte Klassen unterrichtet. Dort findet

sich eine Heterogenität in Bezug auf Alter, Entwicklung, Begabung, Kultur, Herkunft und Sprache. Diese Vielfalt wird jedoch nicht als Hindernis, sondern als Chance gesehen. Das Modell ermöglicht einen flexiblen Übertritt in die Primarschule je nach Entwicklungsstand des Kindes. Der individualisierende Unterricht mit entsprechenden Methoden, Differenzierungen der Lernvoraussetzungen und Lernwege ist eine didaktische Innovation. Dieses System müsste, wie das Largo fordert, konsequenterweise wie in Finnland bis zum Ende der Schulzeit geführt anzeige

werden. Durch die Arbeit mit dem Europäischen Sprachenportfolio (ESP) wird einem Kind bewusst, dass es in einer mehrsprachigen und multikulturellen Welt lebt. Ausserdem orientiert es sich an Sprachkompetenzen und Sprachhandlungsbeschreibungen. Das ESP begleitet den Fremdsprachenlernprozess und fördert das selbstständige Lernen in diesem Bereich gezielt. Mithilfe des ESP werden Standortbestimmungen und Lernbegleitung des Fremdsprachenlernens anhand von praktischen Beispielen für die Unterrichtsplanung konkretisiert. (vec./map.)


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Dienstag, 8. Februar 2011

Vielseitiges und hilfreiches Serviceangebot Elternbildung: Veranstaltungsprogramm Januar bis Juli 2011 ist erschienen Die Erziehung von Kindern ist eine der grössten Herausforderungen im Leben. Und immer wieder gibt es Momente, in denen Mütter und Väter an ihre Grenzen stossen. Die kantonale Elternbildung Region Süd hat diesbezüglich auch für 2011 ein vielseitiges und hilfreiches Serviceangebot mit Bildungsveranstaltungen verschiedenster Couleur zusammengetragen und in einer Broschüre veröffentlicht. ................................................... von urs e. kneubühl Eltern-Sein ist eine spannende und vielseitige, jedoch auch nicht immer einfache Aufgabe. Die Erziehung von Kindern zu selbstständigen, selbstbewussten Persönlichkeiten ist eine der grössten Herausforderungen im Leben vieler Frauen und Männer. Im Allgemeinen verfügt jeder Elternteil selbst über Erfahrungen und Kompetenzen, um die Herausforderungen des täglichen Erziehungsgeschehens zu bewältigen. Aber immer wieder gibt es Momente, in denen Mütter und Väter an ihre Grenzen stossen oder sich fragen, wie sie ihre Kinder noch optimaler fördern können. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an Familien in den letzten Jahrzehnten durch Veränderungen im Berufsleben und in der Gesellschaft stark gestiegen sind. Ausserdem können oder wollen sich junge Eltern oft nicht mehr am Vorbild der

eigenen Eltern orientieren, da dieses keine Antworten auf aktuelle Erziehungssituationen gibt oder als antiquiert abgelehnt wird. Wer also heute bei der Erziehung sein Kind optimal fördern, aber auch Nerven sparen und selbst nicht zu kurz kommen will, nimmt sich vorteilhaft Zeit für Elternbildung. Möglichkeiten, Informationen zu sammeln, Erfahrungen auszutauschen, eigene Stärken zu entdecken und schliesslich auch praktische Anregungen für den Erziehungsalltag mitzunehmen, gibt es viele. Elternbildung wird entsprechend von verschiedensten Trägern organisiert. Hier bietet die kantonale Elternbildung Region Süd mit ihrem vielseitig strukturierten, aktuellen Halbjahresprogramm 2011 eine willkommene wie hilfreiche Übersicht über regionale Bildungsveranstaltungen.

Für alle etwas Um Müttern und Vätern den Zugang zu den Angeboten zu ermöglichen, informiert die handliche Broschüre über die Vielzahl der Veranstaltungen. Diese reichen von standardisierten Erziehungskursen, über Veranstaltungen mit Fokus auf Baby und Kleinkind oder auf Schulkind und Jugendliche, bis hin zu solchen mit Fokus auf die Familie oder auf Mutter und Vater. Das aktuelle Halbjahresprogramm 2011 enthält zudem weitere Angebote speziell für Migrantinnen und Migranten. So hilft der standardisierte Elternkurs «Starke Eltern – Starke Kinder» mit, Mütter und Väter wie auch Grosseltern und Personen, die beruflich mit Kinder nzu tun haben, in ihrer Aufgabe als Erziehende zu stärken, so dass sie mehr Freude und weniger Stress

Informationen und mehr Elternbildung wird von verschiedensten vor Trägern organisiert, sowohl in Veranstaltungsreihen, aber auch als Einzelveranstaltungen – an Abenden, an Wochenenden ebenso wie während der Arbeitswoche. Das aktuelle Halbjahresprogramm der Elternbildung Region Süd bietet eine gut strukturierte Übersicht über die diversen Veranstaltungen. Die handliche Broschüre ist in den Bezirken Affoltern, Dietikon und Horgen breit verteilt worden, ist aber weiterhin

auch unter folgender Adresse kostenlos zu bestellen: Elternbildung Region Süd, Im Winkel 2, Postfach 429, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 043 259 93 55, eb.sued@ajb.zh.ch. Unter Telefon 043 259 93 55 findet man darüber hinaus auch Information und Unterstützung, wenn ein Kursbesuch das eigene Budget sprengen sollte. «Eine Kursgeldermässigung», so die Elternbildung Region Süd, «ist möglich.» (kb.)

mit Kindern haben. Basis- und Aufbaukurs dazu werden sowohl in Dietikon als auch in Horgen angeboten. «Mut zur Erziehung – mit STEP Elterntraining» unterstützt die Eltern durch ein altersgerecht abgestimmtes Erziehungskonzept. Das wissenschaftlich fundierte Training hilft Eltern, ein kooperatives, stressfreies Zusammenleben in der Familie zu erreichen und eine tragfähige, erfüllende Beziehung mit ihren Kindern aufzubauen. STEP für Eltern von 6- bis 12-jährigen Kindern gibt es in Affoltern und Dietikon.

ADHS, Mobbing, Berufswahl... In Elternbildungsseminaren können Mütter und Väter Wissen über die jeweilige Entwicklungsphase des Kindes bzw. von Jugendlichen erwerben, den partnerschaftlichen Umgang miteinander weiterentwickeln und die Gesprächsfähigkeit stärken. Genauso bieten sie die Chance zum Kennenlernen und Erproben verschiedener Möglichkeiten der Konfliktlösung sowie der Bewusstwerdung der eigenen Stärken in der Vater- und Mutterrolle. So lässt sich der persönliche Erziehungsstil weiter entwickeln, wobei eventuell auftretende Probleme frühzeitig erkannt werden, um rechtzeitig eine geeignete Hilfestellung in Anspruch nehmen zu können. Im aktuellen Halbjahresprogramm der Elternbildung Region Süd findet sich – gut strukturiert – eine Vielzahl an verschiedensten Bildungsmöglichkeiten, zum Beispiel: «Diagnose ADHS – Der Umgang mit ADHS in Familie

und Schule» (Was ist ADHS und wie können in Familie und Schule Hilfestellungen geboten werden?), «Mobbing unter Kindern» (Vortrag über die Zusammenhänge und die nötigen Werkzeuge zum Erkennen von Mobbing unter Kindern. Prävention), «Berufswahl kompetent begleiten» (Dreiteiliges Seminar für Eltern), «Pfiffige und fitte Kinder!» (Welche Nahrungsmittel unterstützen die Konzentration und die körperliche Leistungsfähigkeit, ohne dass der Genuss zu kurz kommt?), «Essstörung, Magersucht?» (Was sind mögliche Ursachen? Was beinhaltet diese Erkrankung für die Familie, Schule oder Ausbildung, den Freundeskreis?), «Trennung, Scheidung... und die Kinder?» (Was kann man tun, damit die Kinder nicht zu sehr unter der Trennung leiden müssen? Wie kann neues Vertrauen in den Beziehungen zwischen Eltern und Kindern entstehen?), «Patchwork-Familie: meine, deine und unsere Kinder» (Impulse für Mütter, Väter und (neue) Paare, um den Alltag besser meistern und Beziehungen kompetent kreativ und massgeschneidert gestalten zu können). Im Halbjahresprogramm der Elternbildung Region Süd finden sich auch spezielle Bildungsveranstaltungen für Migrantinnen und Migranten, wie Deutschkurse oder Deutsch-Alphabetisierungs- und Nachalphabetisierungskurs, aber auch Frauentreffs, wie das «Café donna» in Richterswil/Samstagern oder die FemmesTische im Bezirk Dietikon und in der Gemeinde Affoltern.

Schutz vor Jugendverschuldung Auch Eltern sollen Bescheid wissen

Jugendliche musizieren für einen guten Zweck. (Bild zvg.)

Für Bangladesh gespielt und 5000 Franken gesammelt Benefizkonzert der Musikschule Knonauer Amt An diesem sehr gut besuchten Anlass vom Sonntag, 30. Januar 2011, in der Aula Ennetgraben in Affoltern kamen über 5000 Franken zusammen, die für die Aufbauarbeit in Bangladesh verwendet werden. Lotti Gläser, die den Anlass moderierte, erzählte zwischen den Musikvorträgen von ihren Erfahrungen in diesem Land. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Beiträgen von den Jüngsten der musikali-

schen Früherziehung bis zu fortgeschrittenen Musikschülern und Ensembles fand grossen Anklang und zeigte einmal mehr die Vielfalt der Musikschule Knonauer Amt. Das Konzert endete mit einem gemeinsamen Schlusslied unter dem Motto: «Man muss etwas weggeben, dann kommt das Glück zurück.» Wer sich weiter über das Hilfsprojekt orientieren möchte, findet unter

www.shanti-schweiz.ch Hinweise und Berichte über die Arbeit in Bangladesh. Weitere Spenden können auf das Konto Shanti Schweiz Postkonto 90-862-2; IBAN: CH81 8125 1000 0035 2883 0 eingezahlt werden. Die Musikschule Knonauer Amt und Lotti Gläser danken allen Beteiligten und dem zahlreichen Publikum für die Unterstützung. (pd.)

Die jüngsten Zahlen sind alarmierend: Noch nie gab es in der Schweiz so viele Schuldner. Gerade Jugendliche gehören zur grössten Risikogruppe. Darum fordert Pro Juventute eine frühzeitige Prävention die schon in der Familie beginnt. Denn nur informierte Eltern können Finanzkompetenz weitergeben. Die Stiftung bietet darum neu das Pro Juventute Angebot Elternabende «Alles rund ums Geld» an. Gerade Anfang Jahr ist das Geld bei vielen knapp, und viele Eltern sind überfordert, wenn es mit ihren Kindern zu Diskussionen um Konsum-Anschaffungen kommt. Für Urs Kiener, Leiter Pro Juventute Produkte, ist klar: «Angesichts der steigenden Jugendverschuldung müssen sich Eltern zum Thema Finanzkompetenz informieren», sagt Kiener. Denn: «Nur informierte Eltern sind kompetente Eltern». Darum lanciert Pro Juventute das Angebot Pro Juventute Elternabende «Alles rund ums Geld», in dessen Rahmen Pro Juventute mit ElternbildnerInnen des Dachverbands Elternbildung CH Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern Finanzkompetenz nachhaltig zu vermitteln. Schulen und Eltern können das Angebot bei den regionalen Pro Juventute-Vereinen buchen. Die Pro-Juventute-Elternabende «Alles rund ums Geld» sind so aufgebaut, dass sie eine ideale Ergänzung zu den Pro Juventute Finanzkompetenz-Lehrmitteln für Schulen, Pro Juventute Kinder-Cash und Pro Juventute Potz Tuusig, bilden. Neben Schulungen für die Unterstufe, beinhaltet das Elternabend-Programm auch Schulungseinheiten für Eltern von Oberstufe-Schülern. Einen Bestandteil der OberstufenVariante bilden dabei Module wie «Jugendlohn» und «Raffy der Geldplaner».

«Raffy der Geldplaner» ist eine online Buchhaltungssoftware, die Kindern und Jugendlichen ab 11 Jahren auf spielerische Weise zeigt, welche Einnahmen und Ausgaben sie haben und ob ihre Finanzen im Gleichgewicht sind. Mit dem Geldplaner können Kinder altersgerecht ihr erstes Budget erstellen. Die frühe Förderung von Finanzkompetenz ist essentiell. Denn schon jeder fünfte Jugendliche in der Schweiz hat Schulden. Besonders besorgniserregend sind die Erhebungen des Verbandes Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute, die zeigen, dass die Zahl säumiger Schuldner noch nie so hoch war.

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Forum

Dienstag, 8. Februar 2011

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Eine unsägliche Wahlpropaganda der Grünen

Einen grossen Fastfooder verpflichten

Ämtler Grüne fordern verantwortungsbewusste Behörden, «Anzeiger» vom 4. Februar.

Orange spricht von GrundlagenIrrtum, die Raststätten AG von Vertragsbruch. «Anzeiger» vom 28. Januar.

Eine Ruhmesgeschichte ist die «Fall Bonstetten» natürlich nicht. Die Ermordung eines kleinen Buben ist wahrlich keine Nebensächlichkeit. Wie aber um alles in der Welt kommen nun die Grünen des Bezirks (nicht etwa diejenigen von Bonstetten, die es möglicherweise gar nicht gibt) dazu, Konsequenzen zu fordern? Was ja nur soviel heissen kann, Gemeindepräsident Charles Höhn und möglicherweise auch andere müssten zurücktreten. Ich erinnere mich an den Fall des brutalen Mörders Hauert auf dem Zollikerberg, der nach einem psychiatrischen Gutachten frei herumlief

und tötete. Niemals hätten die Grünen damals den Rücktritt von Justizdirektor Moritz Leuenberger aus dem Regierungsrat gefordert. Er war halt wie sie ein Linker. Jetzt aber betreibt die Partei ganz billige Wahlpropaganda für die Kantonsratswahlen. Läubli und Co. verlangen, weil sie «schockiert sind», Konsequenzen. Einfach aus dem Nichts heraus, sozusagen aus der Hüfte. Auch deshalb, weil sie mit solchen Dingen gar nie konfrontiert werden. Wem käme es denn in den Sinn, einen Grünen zum Gemeindepräsidenten zu wählen? Sozi-Regierungsrat Markus Notter will die Vormundschaftsbehörde professionalisieren. Dabei haben sich doch auch die Bonstetter Behörden auf Gutachten von Profis abgestellt.

Lehren aus dem Fall ziehen Milizbehörde mit dem Rücken zur Wand, «Anzeiger» vom 4. Februar. Jetzt wissen alle, was in diesem für die Fürsorgebehörde von Bonstetten bestimmt äusserst schwierigen Fall von dieser Behörde falsch gemacht wurde – und wer der Sündenbock für diesen tragischen Ausgang gewesen sein soll. Löst man aber durch das Strafverfahren gegen den Gemeindepräsidenten auch nur ein Problem in einem zu-

künftigen, ähnlichen Fall? Sicher nicht! Wichtiger wäre es doch, das Leid, das mit diesem Kindsmord und dem nun doch schon seit einem Jahr dauernden Streit dieser Mutter mit den Behörden widerfahren ist, wieder so weit gutzumachen. Man muss die Lehren aus diesem Fall ziehen, um in einem künftigen Fall von Anfang an das Richtige tun zu können. Walter Lutz, Birmensdorf

Dabei, so meine ich, sind Laienbehörden doch viel näher beim Volk und kennen die Anliegen der Bürger viel besser als sogenannt ausgebildete Fachkräfte. Florian ist tot, das ist schrecklich. Nun aber den Gemeindepräsidenten und seine Mitarbeiter derart durch den Dreck zu ziehen, ist absolut verwerflich. Die Grünen würden gescheiter einmal aufzeigen, was sie Positives für uns und unser Leben zu präsentieren haben. Kantonsrat Läubli gefällt sich ja momentan lediglich darin, demokratische Entscheide von Affoltemer Gemeindeversammlungen im Nachhinein wieder infrage zu stellen. Weil Grüne und Demokratie offenbar kaum zusammenpassen. Hans Jucker, Affoltern

Orange verlässt das MyStop. Finde ich super! Jetzt gibt es endlich Raum für Neues. Man darf aber bezweifeln, ob Job-Sharing und koordinierte Wochenend-Aktionen sehr viel fruchten werden. Beispielsweise hinterlässt der Sonntags-Brunch bislang doch einen eher durchzogenen Eindruck. Obwohl es mir persönlich gegen den Strich geht, kann ich dem dortigen Management nur empfehlen, sich einen Ruck zu geben und einen grossen Fastfooder an Bord zu holen, um dem – eigentlich toll gemachten – «Fressbalken» Leben einzuhauchen.

Ideal, auch aus lokaler Sicht, wäre natürlich ein Burger King, eine andere Hamburger-Kette ginge sicher auch in Ordnung. Allenfalls täte es auch ein Nordsee, zur Not ein Subway oder saisonal eine Gelateria. Viele andere Autobahnrestaurants in der Schweiz haben in den letzten Jahren durch den Einbezug grosser Food-Marken gezeigt, dass dies offenbar der Königsweg ist, um solche Orte zu beleben. Dabei belegen die Ketten oftmals nicht einmal die grösste Fläche in einer Raststätte, sodass deren Charakter also bewahrt bleibt, sondern sie dienen einfach als Publikumsmagnete. Also genau das, was MyStop so dringend braucht. Jürg Meier, Affoltern

Gedanken zum «Fall Bonstetten» «Fall Bonstetten»: Die Behörde als Bauernopfer, Kommentar im «Anzeiger» vom 4. Februar. Martin Platter hat in seinem Kommentar zum «Fall Bonstetten» wohl recht, wenn er gegenüber der vorgeschlagenen Professionalisierung im Vormundschaftswesen skeptisch ist. Zwar werden weitere Stellen (und Pfründen) in der fast unkontrollierbar expandierenden Sozialindustrie geschaffen, doch ist, wie spektakuläre Fälle in den letzten Jahren gezeigt haben, auch eine professionell besetzte Aufsichtsbehörde nicht gegen Fahrlässigkeiten und

Fehlleistungen gefeit. Wenn den Profis die «unbedarften Milizler» entgegengehalten werden, dann ist zudem darauf hinzuweisen, dass diese – auch im Fall Bonstetten – von vollamtlichen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern unterstützt werden, von denen man erwarten darf, dass sie ihren Job gut machen.

Experten nicht immer kompetenter als Laien Äusserst fraglich ist ferner, ob Profis eher als «Laien» zu eigenverantwortlichen Entscheiden neigen und somit nicht so bald Rat bei teuren und nicht

immer kompetenten Experten suchen. Zwar ist die im Bonstetter Fall präsentierte lange Liste teils untauglicher, sicher aber kostspieliger Expertisen, deren Kosten letztlich kaum verursachergerecht dem zu einer Einigung unfähigen Ehepaar, sondern dem Steuerzahler aufgebürdet werden, ein Ärgernis. In der Justiz und sogar in der Wirtschaft gibt es aber Beispiele genug, wo selbst Vollprofis schwierige Entscheide gerne an Beratergremien delegiert (die alte Swissair lässt grüssen!) und dabei grandiose Pleiten eingefahren haben. Alexander Beck Bonstetten

Fakten gegen die Waffeninitiative

Doppelmoral

Die von den Initianten verwendeten Zahlen stehen im Widerspruch zur offiziellen polizeilichen Kriminalstatistik, welche das Bundesamt für Statistik am 28. Dezember 2010 veröffentlichte. Die offizielle und somit glaubwürdige Statistik besagt: 1. Die Zahl der Suizide insgesamt blieb von 1995 bis 2008 relativ konstant. 2. Hingegen ging die Zahl der Suizide mit Schusswaffen in derselben Pe-

Da empfiehlt doch die FMH ihren Mitgliedern, den Patienten, für die Annahme der Waffenschutzinitiative zu stimmen. Die Suizidfälle mit Waffen seien zu hoch. Diese Zahlen sind sehr umstritten, bewegen sie sich doch je nach Quelle, Interpretation und Beeinflussungswunsch zwischen 25 und 300 Fällen. Die gleiche Ärzteschaft aber verschweigt, gemäss einem Artikel in der Schweizerfamilie vom 27. Januar 2011, dass hierzulande jedes Jahr zwischen 700 und 1700 Menschen sterben, weil Ärzte und Pfleger vermeidbare Fehler begehen. Auch hier zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass

riode um 40% zurück (von 392 auf 239), während 160 zusätzliche Tote durch Vergiftungen zu beklagen sind. 3. Der Anteil der Schusswaffensuizide an den Suiziden insgesamt ging von 27,6 Prozent auf 18,2 Prozent zurück. 4. Nur 8 Prozent (nicht wie von den Initianten behauptet die Hälfte) aller Schusswaffensuizide wurden mit Armeewaffen verübt. 5. Von den 1313 Suiziden sind nur 1,5 Prozent durch Armeewaffen ver-

übt worden. 6. Für 2009 und 2010 sind bis jetzt keine Toten durch Waffen von Armeeangehörigen zu beklagen. Die Bedrohungen gingen von 14 Fällen auf 4 zurück. Das verschärfte Waffengesetz nach EU-Norm zeigt Wirkung. 7. Die Waffeninitiative ist nicht geeignet, Suizide und Gewalttaten zu verhindern. Bitte stimmen Sie Nein, besten Dank. Martha Grossenbacher, Obfelden

Nein zur Waffen-Initiative – sie trifft die Falschen! In den vergangenen Wochen haben Befürworter und Gegner der Waffeninitiative ihre Argumente in Form von Leserbriefen, Aufsätzen und Inseraten dargelegt. Das ist gut so! Auch nach Lektüre der diversen Auslegungen bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass diese Initiative abgelehnt werden muss. Die Waffe ist Instrument – nicht Täter. Die Initiative verhindert keine Gewalttaten. Stattdessen stellt sie

rechtschaffene Bürger in ihrer Funktion als Jäger, Sportschützen und Soldaten unter Generalverdacht. Demgegenüber tut sie nichts gegen illegalen und kriminellen Waffenbesitz. Die Waffeninitiative ist kein Garant für höhere Sicherheit. Dafür entzieht sie den Angehörigen unserer Milizarmee das Vertrauen. Sie ist ein unverhohlener Angriff auf unsere guten und bewährten Schweizer Traditionen. Sie

verursacht erhebliche Kosten ohne greifbaren Gegenwert. Schliesslich leistet sich auch den Bestrebungen zur Abschaffung unserer Armee Vorschub. Wollen wir das wirklich? Die Antwort ist klar und man kann es nicht genug sagen: Nein zu dieser unsäglichen Entwaffnungs-Initiative! Jakob Schneebeli, Affoltern, Kantonsrat SVP www.svp-2011.ch

Tötungswerkzeug weiter weg Diesen Herbst wanderte ich durch Malans. Zeit der Bündnerhochwildjagd. Da begegnete mir ein alter Mann mit Krücke und Langgewehr. Ein Fenster ging auf und eine Frau fragte den Alten: Hast du nichts geschossen? Der Alte meinte: Das Wild wollte nicht. Mit Annahme der Waffenschutzinitiative ist solcher Realcomic nicht mehr möglich. Waffen gehören in die Hände von fitten Menschen. Schliesslich steigen wir nicht in ein Flugzeug,

in die Bahn, in den Bus, wenn der Pilot, der Lokomotivführer, der Buschauffeur nicht mehr im Besitz ihrer geistigen Kräfte sind. Eine Waffe gehört in Hände die einen Sicherheitsnachweis bestanden haben. Jäger, Schützen, Waffensammler haben bereits bewiesen, dass sie das können. Ihnen droht kein Entzug der Waffe durch die Initiative. Im Gegenteil. Das Eidgenössische, das Knabenschiessen etc. kann geschossen, der Jagd weiter

gefrönt werden. Es geht lediglich um die Tausenden von Waffen, die Zuhause im Besenschrank vor sich hingammeln. Diese Waffen können bei Beziehungskonfliken plötzlich zur Gefahr gegen die Liebsten werden! Gewiss ist mit Annahme der Waffenschutzinitiative sicher nicht der Konflikt gelöst, sicher aber das Tötungswerkzeug etwas weiter weg. Felix Keller Hedingen

wahre Probleme nicht angegangen werden, weil der Mut fehlt und die zum Teil eigene Klientele angegriffen würde. Es ist viel einfacher mit ketzerischen und tränendrückenden Argumenten gegen rechtschaffene Bürger mit bürokratisch unverantwortbaren Initiativen zu streiten, als die wahren Probleme anzugehen. Von den Kosten solcher Leerläufe, welche eine Scheinsicherheit vorgaukeln, wollen wir gar nicht sprechen. Auch deshalb ein klares Nein zur realitätsfremden Waffenschutzinitiative. Gilbert De Steffani, Bonstetten

Taugliches Mittel gegen Selbstmord und Gewalt Für mich ist jeder Selbstmord ein Mahnruf. Habe ich oder hat die Gesellschaft etwas übersehen? Kürzlich hat eine Bekannte ihrem Leben mit EXIT ein Ende gesetzt. Schrecklich für ihren achtjährigen Sohn. Mit dieser Initiative wird jedoch kein Selbstmord weniger verübt. Mit einer Ziel gerichteten Prävention hingegen könnte die Selbstmordrate verringern werden. Suizidprävention wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn sich der Mensch bewusst wird, dass er von Gott gewollt

und geschaffen ist, dass er sich von ihm geliebt weiss und dass er für sein Handeln verantwortlich ist. Im Übrigen muss man sich auch bewusst sein, dass seit dem Altertum jedes Volk zum Zeichen seiner Unterwerfung alle Waffen dem Sieger abgeben musste. Dies gilt bis zum heutigen Tage. Vor wem müssen wir uns beugen? Wer hat uns besiegt, dass wir die Waffen abgeben müssen? Hans Peter Häring, Kantonsrat, Wettswil

Diskussion über Abstimmungsvorlagen beendet Wie angekündigt, schliesst der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern mit diesen Beiträgen die Diskussion über

die Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar 2011 ab. (Red.)


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Frühe Förderung

Unter dem Motto «Verhext» hat der Musikverein Hausen das Publikum begeistert. > Seite 15

Elternbildnerin Daniela Holenstein hat im Obfelder «Tamburin» referiert. > Seite 20

Dienstag, 8. Februar 2011

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Bauen und Technik Martin Koller ist im Spital Affoltern für Projekte, Bauten und Sicherheit zuständig. > Seite 21

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Eisprinzessinnen Vielversprechender Eiskunstlauf-Nachwuchs aus dem Säuliamt. > Seite 22

Tagesbefehl: Essen, trinken, lustig sein

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13

Fairster Verein Der Fussball-Verband der Region Zürich hat den FC Hausen ausgezeichnet. > Seite 23

ratgeber

Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental in Rossau, Mettmenstetten Im Februar beherrschen Vierfrucht-Farben und Schweizerkreuze das Bild im «Sonnental». In geselliger Atmosphäre können die Gäste Speisen nach originalen Militärrezepten probieren – und sich dabei vielleicht an alte Dienstgeschichten erinnern.

Von Michel Schafroth, ZKB Affoltern am Albis

Was sind Schweizer Small & Mid Caps? «In der Zeitung lese ich des Öfteren von «Small & Mid Caps». Wofür steht dieser Begriff?»

Militär-Käseschnitte, Suppe mit Spatz oder Panzer-Pastetli – in ihren Manöver-Wochen vom 9. bis 27. Februar bringen Ruth und Tony Abächerli Leckeres nach original Militärrezepten auf den Tisch. Kein Problem für den Wirt, schliesslich hat er selber als Küchenchef gedient. Als einziger Obwaldner bei den Nidwaldnern musste er sich die Sympathien erst durch seine Kochkünste verdienen.

Auch 14. und 15. Februar offen Die Manöver-Wochen bieten auch Frauen und Männern, die nie selber Militärdienst geleistet haben, Gelegenheit, typische Gerichte aus der Militärküche zu kosten. Ob sie aus der Gamelle oder doch lieber aus dem Teller essen wollen, das ist ganz den Gästen überlassen. Nebst der Militär-Kost sind auch weiterhin die Spezialitäten des Hauses erhältlich – wenn auch unter einem mottogerechten Namen. Zum Dessert gibt es neben Griessköpfchen auch Schokoladen-Mousse mit Militärschokoladen-Raspeln oder für mehrere Personen die «Auslegeordnung». Am Valentinstag, 14. Februar, öffnet das

Küchenchef Tony und Feldweibel Ruth Abächerli mit einer Feldküche («Gulaschkanone») Jahrgang 1966. Gekocht wird aber auch während der Manöver-Wochen in der modernen «Sonnental»-Küche. (Bild Thomas Stöckli) «Sonnental» seine Türen für Verliebte. Am 15. Februar lautet dann das Motto: alte Kameradschaft. Der Treff mit Ländlermusik bietet Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen und alte Militärgeschichten aufzuwärmen.

Übrigens: wer während der Manöver-Wochen im Militärgewand kommt, der erhält gratis ein «ArmeeCüpli». «Das gilt auch, wenn man die Knöpfe nicht mehr alle zubringt», sagt Tony Abächerli grinsend.

Global: Verbesserte Aussichten für US-Aktien Egon Wenzinger* über Aktienmärkte Mit der Verabschiedung des US-Konjunkturpakets Ende des letzten Jahres haben sich die Aussichten für das Wirtschaftswachstum der USA klar verbessert – vor allem kurzfristig. Aufgrund dieses Egon Wenzinger. Rückenwinds und (Bild zvg.) der Beschleunigung der Konjunkturdynamik im vierten Quartal haben Ökonomen ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von 2.7 % auf 3.3 % angehoben. Zudem wird die USNotenbank die lockere Geldpolitik bis zur Jahresmitte fortsetzen. Damit sind die USA die einzige grosse Region, in der die Fiskal- und Geldpolitik auf die Stimulierung der Wirtschaft ausgerichtet sind. Dies ist nicht nachhaltig, dürfte aber vorerst das Umsatzwachstum der US-Unternehmen stützen. Zusammen mit einem moderaten Anstieg der Gewinnmargen sollte das robuste Umsatzwachstum die Unternehmensgewinne stärken. Wir erwarten, dass die Gewinne grosser Unternehmen 2011 um rund 10 % steigen. Das attraktive Gewinnwachstum geht mit einer angemessenen Bewertung gegenüber anderen Aktienmärkten einher. US-Aktien notieren mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13 zu den von Analysten für 2011 erwarteten Gewinnen. Dies liegt um 20 % unter dem historischen Durchschnitt der letzten 20 Jahre und fast auf dem Niveau globaler Aktien. Infolge der

verbesserten wirtschaftlichen Aussichten, insbesondere für das erste Halbjahr, des robusten Gewinnwachstums und der angemessenen Bewertungen beurteilen wir US-Aktien jetzt positiv.

Zyklische Sektoren im Jahr 2011 im Vorteil Trotz möglicher vorübergehender Rückschläge rechnen wir mit einem Anstieg der Aktienkurse im Laufe des Jahres 2011. Daher sollten zyklische Sektoren den Gesamtmarkt 2011 übertreffen, da sie sensibler auf Konjunkturaufschwünge reagieren als defensive Sektoren. Unser bevorzugter zyklischer Sektor ist der Rohstoffbereich. Das Gewinnwachstum dürfte über dem Marktdurchschnitt liegen, während die Bewertungen immer noch angemessen sind. Unter den defensiveren Sektoren ist insbesondere die Energiebranche attraktiv. Sie bietet ein adäquates Gewinnwachstum, da die Ölpreisprognosen für 2011 höher sind als für 2010. Dank der relativ hohen Dividendenrenditen bietet der Sektor attraktive defensive Aktienanlagen.

Schweiz: Dem starken Franken zum Trotz Wir erwarten insgesamt solide Unternehmensresultate für 2010. Die Schweizer Unternehmen sind generell in starker Verfassung und die Aktienbewertung ist moderat. Der Publikationsreigen der Unternehmensergebnisse für das Jahr 2010 ist angelaufen und wird in den kom-

menden Wochen eines der Hauptthemen sein. Wir erwarten Ergebnisse, die insgesamt leicht über den Erwartungen liegen. Nebst den Resultaten interessiert die Investoren ganz besonders auch der Ausblick ins neue Geschäftsjahr. Wir erwarten, dass diese Kommentare meist zuversichtlich ausfallen werden. Ein aktueller Risikobereich ist der starke Schweizer Franken, obwohl für die grösseren und mittleren Unternehmen meist nur Umrechnungsverluste entstehen, welche Margen und Marktposition nicht beeinträchtigen. Über die vergangenen Jahre haben die grösseren Schweizer Unternehmen trotz meist steigender Auslandsabhängigkeit ihre margenwirksame Währungsexponierung durch die Globalisierung ihrer Produktion deutlich reduziert. Somit ist die Frankenstärke mehrheitlich nur ein Umrechnungsproblem, das auf das Gewinnwachstum in Franken drückt. Dieser schmälernde Effekt auf die Frankengewinne wird nun immer grösser. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 für 2011 liegt die Marktbewertung unter dem historischen Durchschnitt von zirka 15. Wir erwarten deshalb eine positive Entwicklung bei Schweizer Dividendenpapieren und empfehlen Anlegerinnen und Anlegern, sich insbesondere auf Qualität, defensives Wachstum und ausgewählte mittelgrosse Firmen zu konzentrieren. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental, Rossau, 9. bis 27. Februar. Mittwoch bis Freitag, 11 bis 14 und 18 bis 24 Uhr; Samstag 18 bis 24 Uhr; Sonntag 11 bis 22 Uhr. Sonntags sowie am 14. und 15 Februar durchgehend warme Küche. Infos: www.sonnental.ch.

Herz-Engels-Energie: Abendkurs in Wettswil Der neue Zyklus des Mittwochabendkurses wird am 23. Februar beginnen. Im Zentrum des Kurses steht der Weg das eigene spirituelle Potenzial zu entdecken. Jeder Mensch hat spirituelles Potenzial in sich, oft Susanna Hasler- fehlt das Vertrauen Kircher. (Bild zvg.) in diese inneren Energien. Im Kurs dürfen die Teilnehmenden Berührung mit diesen Energien erfahren. Susanna Hasler-Kircher begleitet sie und unterstützt den Weg dazu. Mit Meditationen, Übungen und Gesprächen wird das Bewusstsein geschult und es darf sich eine Öffnung vollziehen. Die Erfahrung, die inneren Energien zu spüren und ihnen zu vertrauen, bringt oft grosse Freude mit sich. Der Kurs dient zur spirituellen Erfahrung und die Teilnehmenden benötigen nur Offenheit und Interesse zu diesen Themen. Die Erfahrungen werden immer mit dem Körper verbunden und somit sind sie auch für jeden gefestigt und nicht abgehoben. Spiritualität gibt den Menschen die Kraft und das Bewusstsein sich nicht in ihren Emotionen und Ängsten zu verstricken, sie verbindet uns mit dem Herzen.

Entspannende Edelstein-Massage Susanna Hasler-Kircher ist Naturheilpraktikerin und arbeitet in der Praxisgemeinschaft mit ihrem Mann Peter Hasler. Sie bietet in der Praxis Edelstein-Massagen und Körpertherapien an. Diese Arbeit wird mit den spiritu-

Unter dem englischen Begriff «Small & Mid Caps» sind kleinere und mittlere Unternehmen zu verstehen, die ein geringes an der Börse gehandeltes Aktienvolumen aufweisen. In der Schweiz finden wir bei den Small & Mid Caps bekannte Unternehmen wie Geberit, Emmi oder Lindt & Sprüngli. Solche KMUs sind der eigentliche Motor der Schweizer Wirtschaft. Ihre Entwicklung wird nicht zur Hauptsache durch globale Ereignisse beeinflusst. Wichtig sind vor allem die unternehmensinternen Faktoren wie Innovationskraft und Unternehmensführung, aber auch die Branchenzugehörigkeit. Kleinere und mittlere Unternehmen sind oftmals in zukunftsträchtigen Branchen oder Nischen tätig, die sich im Wachstum befinden. Gerade in den wirtschaftlich schwierigen Jahren 2008 und 2009 erwiesen sie sich als besonders wendig und anpassungsfähig. Schweizer Small & Mid Caps profitierten kaum von staatlicher Hilfe und von Konjunkturbelebungsprogrammen. Dennoch gehörten sie zu den Unternehmen, die sich in der Krise verhältnismässig gut hielten und sich am schnellsten erholten. Mit Anlagen in Schweizer Small & Mid Caps liess sich in den vergangenen elf Jahren einiges verdienen. Der Small & Mid Caps Index (SPI Extra) erzielte von Januar 2000 bis heute eine beeindruckende Rendite von rund 85 %. Im gleichen Zeitraum verzeichnete der Swiss Market Index (SMI) mit grosskapitalisierten Unternehmen wie Nestlé oder Novartis ein Plus von lediglich knapp 15%. Die Gewinnchancen der Small & Mid Caps bleiben weiterhin intakt. Gerade in Aufschwungphasen profitieren sie überproportional. Für Kleinanleger bieten vor allem die aktiv verwalteten Anlagefonds eine vielversprechende Investitionsmöglichkeit. Anlagen in Small & Mid Cap Fonds eignen sich als Ergänzung zu einem bereits gut diversifizierten Portfolio. Wer in einen solchen Fonds investieren will, sollte zudem über einen längeren Anlagehorizont verfügen. Es empfiehlt sich, mindestens fünf Jahre im Fonds investiert zu bleiben.

ellen Energien verbunden, die oft noch tagelang ein tragendes Element im Alltag sind. Die entspannende Edelstein-Massage-Technik ist wohltuend für Körper Geist und Seele. Durch den Einsatz von Edelsteinen kann sich der Körper öffnen und somit Altlasten abbauen und frische Energien aufnehmen. Eine emotionale und körperliche Stärkung ist spürbar. So fällt es leichter, den Alltag zu bewältigen und Stress abzubauen. Der Kurs findet 6-mal hintereinander, einmal monatlich statt, von 19 bis 20.15 Uhr. Anmeldungen und Infos bei Susanna Hasler-Kircher, Praxisgemeinschaft Wettswil, Stationsstrasse 2b, Telefon 041 781 57 00, 077 433 80 04, E-Mail: susanna.hasler@sunrise.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 8. Februar 2011

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Musikverein verzaubert das Publikum Spannendes Jahreskonzert in Hausen Lebendig, abwechslungsreich und anspruchsvoll war die Musik, originell und unterhaltsam das Rahmenprogramm. Unter dem Motto «Verhext» begeisterte der Musikverein Harmonie Hausen am vergangenen Wochenende das Publikum. ................................................... von marianne voss Unter dem Motto «Verhext» begab sich der Musikverein Harmonie Hausen bei der Programmgestaltung für das diesjährige Jahreskonzert in die Welten der Hexen und Märchengestalten. Im Hausemer Gemeindesaal wurden die Gäste am vergangenen Wochenende von Fledermäusen, schwarzen Katzen und Hexen, die lässig die Beine von ihren fliegenden Besen baumeln liessen, empfangen. Der musikalische Auftakt in den verzaubernden Abend war dann gewaltig. Mit Paukenschlägen eröffnete der Musikverein das Konzert. Schon das erste Stück, «A Triumphant Fanfare» von Franco Cesarini, machte deutlich, auf welch hohem Niveau das Orchester musiziert. Das Programm führte die Gäste während des Abends von einem Höhepunkt zum nächsten. Ob es musikalisch um den Kalifen von Bagdad ging, um Angels oder die Maske des Zorro, die Musikantinnen und Musikanten spielten mit grossem Engagement, Freude, sauberer Intonation und differenzierter Dynamik. Verschiedene gekonnte solistische Einlagen bereicherten das abwechslungsreiche Programm. Besonders beeindruckend war der Vortrag des

Selbstwahlstücks für das kommende Eidgenössische Musikfest 2011, «The witch and the Saint» von Steven Reineke. Es handelt sich um die Vertonung einer dramatischen Geschichte. Im anspruchsvollen Stück mit vielen Taktwechseln kamen die verschiedenen Register stark und klar zum Ausdruck. Originell und humorvoll wurde das Werk Alice im Wunderland (von Hayato Hirose) vorgetragen, indem der Musikverein die von Pfarrer Jürgen Schultz erzählte Geschichte klangmalerisch umrahmte.

Jubiläen Seit zehn Jahren wird der Verein von Dirigentin, Rägle Brawand, geleitet. Präsident Ueli Imhof würdigte ihr Können und ihr grosses Engagement für den Verein. Rund 800 Einsätze habe sie in diesen Jahren mit dem Musikverein Hausen gehabt. Dank ihren Anstrengungen zähle der Verein heute über 50 Mitglieder und könne mit nicht alltäglichen Instrumenten wie Waldhorn, Oboe oder Bassklarinette brillieren. Es gab an dem Abend noch weitere Jubiläen zu feiern: Ueli Imhof startet in sein zehntes Präsidialjahr. Und Martin Hess, alias Hasso, führte bereits zum 15. Mal durch das Programm – auch an diesem Konzert mit Schwung, charmant und kompetent. Wie immer klang der Konzertteil erst nach vielen Zugaben aus. Danach spielte das Duo «Galaxis» zum Tanz. Man genoss Speis und Trank, schwang das Tanzbein oder probierte einen Drink in der Höckler-Bar. Infos unter www.mvhausen.ch.

Zehn Jahre im Musikverein Hausen Rägle Brawand dirigiert den Musikverein Harmonie Hausen seit zehn Jahren. Der «Anzeiger» nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der erfolgreichen Dirigentin zehn Fragen zu stellen.

«Anzeiger»: 1. Was ist Ihr Eindruck nach dem heutigen Konzert? Sind Sie zufrieden? Rägle Brawand: Wir haben eine intensive Probenphase hinter uns. Die Stücke sind gereift, und wir alle haben immer mehr Spass daran bekommen. Und nun die Aufführung vor dem Publikum, die Präsentation des Erarbeiteten: Das ist immer ein schönes Gefühl! Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen meiner Musikanten, sie geben immer ihr Bestes. 2. Jeder Musikverein hat ja seine Besonderheiten? Welche hat der Musikverein Harmonie Hausen? Der MVH ist ein sehr lebendiger Verein, mit über 50 Mitgliedern auch der grösste im Bezirk. Es sind viele dabei, die ihre Ideen einbringen und sich sehr stark für die gemeinsame Sache engagieren. Erfreulicherweise stossen auch immer wieder Junge zu uns. Von 17 bis 77 Jahren «harmonisch vereint», das ist schon sehr speziell und wunderschön! Und ganz super ist halt auch die sehr feinfühlige und wache Vereinsführung durch unsern Präsidenten Ueli Imhof. 3. Sie haben einen sehr guten Draht zu den Musikantinnen und Musikanten. Der Musikverein Hausen hat Erfolg. Was ist Ihr Erfolgsrezept oder Ihre Philosophie bei der Leitung des Vereins? Der «gute Draht» ist wahrscheinlich eine Gabe Gottes. Ich habe gerne Menschen um mich. Und ihnen Musik näherzubringen, finde ich wunderbar. Ein Erfolgsrezept? Zuckerbrot und Peitsche! Tönt etwas hart, aber ich bin schon hartnäckig und konsequent nach dem Motto: «Wer fordert, der fördert.»

4. Beim Zuhören und Zuschauen hat man den Eindruck, das Dirigieren macht Ihnen extrem viel Freude und Spass. Ist das so? Oder was bedeutet es Ihnen ganz persönlich? Ja, ich mache das wirklich sehr gern! Es ist ein schönes Gefühl, während des Dirigierens die unsichtbaren Fäden zwischen den Musizierenden und mir zu spüren. Das bedeutet auch viel gegenseitiges Vertrauen.

Ein gut funktionierendes Team: Dirigentin Regula Bra5. Was ist bei der wand und Präsident Ueli Imhof. Leitung eines Musikvereins die grösste Herausforderung? hepunkt, wenn die Musik sauber geDie Motivation der Leute zu halten spielt wird und das Publikum Freude und zu fördern. Es ist eine Kunst, den daran hat. stärkeren Bläsern Herausforderungen 9. Wie kamen Sie eigentlich überzu bieten und die schwächeren gleichhaupt zum Dirigieren? zeitig nicht zu überfordern. Eigentlich fing ich die Dirigen6. Wie kamen Sie vor zehn Jahren dazu, tenausbildung mit dem Ziel an, die den Verein zu übernehmen? Harmonielehre und Werkanalyse Eigentlich durch Zufall. Der MVH aufzuwärmen und zu vertiefen. war 2001 am Eidgenössischen Musik- Beim Proben mit den Übungsorchesfest in Fribourg angemeldet, hatte tern hat es mir dann aber so richtig aber keinen Dirigenten. Ich sprang für den Ärmel reingenommen. Zudem die rund vier Monate ein. Nach dieser bekräftigte mich mein Mann Werni quasi Probe- und Schnupperzeit, be- – selber ein erfahrener Blasmusikdiwarb ich mich dann ganz offiziell. rigent – in meiner Entscheidung, dranzubleiben und mich auch stän7. Was hat sich während der zehn Jahre dig weiterzubilden. verändert? Was haben Sie erreicht? 10. Was haben Sie mit dem MusikverDank der grossen Disziplin im Verein und der Hartnäckigkeit meiner- ein Hausen noch vor? Haben Sie sich speseits hat sich die Qualität der Musik zielle Ziele gesetzt? klar verbessert. Wir sind heute in der Das nächste grosse Ziel ist jetzt Lage, auch schwierigere Stücke einzu- das Eidgenössische Musikfest in St. studieren. Gallen. Ich freue mich auf eine intensive, aufbauende Probenarbeit 8. Können Sie ein paar spezielle Höhe- mit motivierten Musikanten, die alle punkte mit dem Verein nennen? am gleichen Strick ziehen. So wird Zum Beispiel das Eidgenössische auch das sicher wieder ein tolles GeMusikfest in Fribourg oder das Kanto- meinschaftserlebnis! nale in Männedorf. Aber eigentlich ist jedes Konzert oder Ständchen ein Hö- (Interview: Marianne Voss)

Freude über den Applaus nach einem gelungenen Abend. (Bilder Marianne Voss)

Imposante Klangästhetik Konzert und Einweihung der renovierten Orgel in der Kirche Mettmenstetten Mit einem Konzert der Organistin Ursula Hauser, wurde am Sonntagabend die renovierte Orgel in der Kirche Mettmenstetten feierlich eingeweiht. ................................................... von martin mullis Das Kircheninstrument mit goldverzierten Kupferpfeifen, 23 Registern und einer pneumatischen Traktur, steht neu revidiert in seiner ganzen Pracht in der Kirche Mettmenstetten. Die Beschreibung der technischen Beschaffenheit der Orgel aus dem Jahre 1962, ist aber nicht wirklich geeignet, der Klangfülle dieses wunderbaren Instrumentes gerecht zu werden. Die wertvolle und einzigartige Orgel zeigt sich als pures Schmuckstück aus einer orgelhistorisch bedeutsamen Zeit. Das Einweihungskonzert mit der Organis-

tin Ursula Hauser, lockte bei schönstem Frühlingswetter weit über hundert Besucher ins Mettmenstetter Gotteshaus. Kirchenpfleger Bruno Sidler, freute sich ob des grossen Aufmarsches und begrüsste neben der Organistin Ursula Hauser auch Christian Musch von der Firma Orgelbau Goll aus Luzern, welcher die Restauration innert gut sechs Wochen bewältigte. Das einzigartige Kircheninstrument bestimmt das Bild des Kircheninneren dominant. Die Orgel an der linken Seitenwand des Kirchenschiffes, füllt den Raum bis an die Decke. Die Klangfülle der Orgel steht jedoch der wuchtigen Dominanz in nichts nach.

Zauberin der Tasten, Pfeifen und Pedale Die Organistin Ursula Hauser, griff denn auch unverzüglich in die Tasten und bewies bereits mit den ersten

Klängen, dass der in neuerstrahltem Glanz wieder hergestellten Orgel, wunderbare Töne entlockt werden können. Der Zauberin der Tasten, Pfeifen und Pedale gelang es, mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und weiteren Komponisten, die Kirchenbesucher zu fesseln. Das restaurierte Kircheninstrument erlaubt es nun auch, dass durch technische Einrichtungen ein zusätzlicher «Tritt» eingeschaltet werden kann. Die sogenannte «Nachtigall» wird im oberen Orgelgehäuse durch ein kleines Windrad betrieben. In einer winzigen Pfeife bewegt sich ein kleines Kölbchen auf und ab, womit eben der zwitschernde Intervall entsteht. Die Organistin liess denn auch die «Mettmenstetter Vögel» ausgiebig tirilieren, was ihr spontanen und ausgiebigen Applaus der begeisterten Zuhörer bescherte. Mit ihren trockenen und etwas unkonventionellen Zwi-

schenbemerkungen, schuf Ursula Hauser eine heitere Atmosphäre und die gut gelaunten Kirchenbesucher schmunzelten ob der ganz offensichtlich im Inneren der Orgel versteckten Nachtigall. Die imposante Klangfülle zeigte deutlich, dass sich die Reinigung und die Revidierung der Orgel mehr als gelohnt hatte. Als letzte Zugabe schlug dann die Organistin verschmitzt lachend vor, einen Marsch zu spielen und so den Besuchern gleichsam und im wahrsten Sinne des Wortes den Marsch zu blasen. Natürlich verliessen die zufriedenen Orgelliebhaber das Gotteshaus nicht, ohne der Kirchenmusikerin einen nochmaligen warmen Beifall zu spenden. Eine äusserst heitere und gelungene Einweihung der neu erblühten Orgel und ein wunderbares Orgelkonzert wird ganz bestimmt in die Geschichte der Kirche Mettmenstetten eingehen.

Die Organistin Ursula Hauser bezauberte die begeisterten Konzertbesucher. (Bild Martin Mullis)


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«Toll!Kirsch» präsentieren ihr visuelles Hörspiel. (Illustration zvg.)

«Dunkli Gletschergluet» in Mettmenstetten Ein Alp-Traum mit dem Quartett Toll!Kirsch Eine wilde Sage als visuelles Hörspiel in Szene gesetzt am Samstag, 12. Februar 2011, 20.15 Uhr, auf der Bühne im «Rössli» Mettmenstetten. Vier Berggeister erzählen eine schauerlich schöne Geschichte über die ewige Liebe. Untermalt von alten Schweizer Volksliedern und getrieben von Klangwelten aus Geräuschen und elektronischen Beats, nimmt das Schicksal seinen unausweichlichen Lauf.

Ein visuelles Hörspiel «Dunkli Gletschergluet» ist ein visuelles Hörspiel, das aus den mystischen Schweizer Bergen aufsteigt, in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ei-

ne wilde Sage, welche die Gemüter langsam erhitzt, das Herz bewegt und das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein böser Traum, der sich am Ende durch die wundersame Kraft der Liebe auflöst und im hässlichen Lachen des Teufels verpufft. Nach einem Text von Federico Emanuel Pfaffen, mit Belinda Bandinu (Bearbeitung, Gesang und Violine), Karin Berry (Bearbeitung, Gesang und Erzählerin), Andreas Cincera (Komposition, Kontrabass und Loops), Martin Imhof (Komposition, Piano, Loops und Gesang). Eintritt: 35/30 (AHV/Legi) Franken, Billettreservierungen: Restaurant Rössli, 044 767 02 01. Für Gäste, die im «Rössli» essen, wird im Saal ein Platz reserviert. Eine Veranstaltung des Kulturvereins «bi eus...zMättmistette», www.maettmi.ch/bieus.

Nach einem Unfall entdeckt Neunzehnhundert sein musikalisches Talent und spielt später als Pianist in der Bordkapelle. (Bild zvg.)

Die Legende vom «Ozeanpianisten» Kino in der Kirche Bonstetten An Bord des Ozeandampfers Virginian wird am Neujahrsmorgen des Jahres 1900 ein Säugling gefunden, welcher der Einfachheit halber «Neunzehnhundert» genannt wird. Die ersten acht Jahre seines Lebens wird Neunzehnhundert von Heizer Danny Boodmann grossgezogen und verbringt den Grossteil dieser Zeit im Maschinenraum des Schiffes. Nach einem Unfall, bei dem Danny ums Leben kommt, entdeckt Neunzehnhundert sein musikalisches Talent und spielt heimlich

auf einem Flügel im Ballsaal der ersten Klasse. Im Laufe der folgenden Jahre verlässt Neunzehnhundert das Schiff nie und spielt als Pianist in der Bordkapelle. Kann das Angebot eines Musikproduzenten oder die Liebe zu einer ungarischen Emigrantin das Musiktalent dazu bewegen, seine Heimat – das Schiff – zu verlassen? Freitag, 11. Februar 2011, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ab 10 Jahren.


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Vermischtes

Dienstag, 8. Februar 2011

Frühe Förderung

An einem Abend um die Opernwelt

Vortrag in der Kinderkrippe Tamburin

Hugo Kaspar erzählte multimedial aus Leben und Werk Rossinis

Am 27. Januar sprach Daniela Holenstein im Obfelder «Tamburin». Am Montag, 28. Februar, Dienstag, 1., und Mittwoch, 2. März, finden jeweils zwischen 14.30 und 17 Uhr Besuchsnachmittage statt.

Einige Male schon war der Opernkenner aus Aeugst bereits mit seinen sorgfältig ausgearbeiteten Programmen zu Gast in der Wettswiler Bibliothek. Am letzten Dienstag stand das Werk des berühmten Komponisten Gioacchino Rossini auf der Agenda.

Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Sie möchten ihren Kindern in unserer «Leistungsgesellschaft» eine gute Ausgangslage schaffen. Daniela Holenstein (Dozentin Lehrgang Kleinkinderkurse, Eltern- und Erwachsenenbildnerin FA, Gruppenleiterin «PEKiP», Kursleiterin «Starke Eltern – Starke Kinder») plädiert dafür, den Kindern vorrangig Vertrauen und Wertschätzung entgegenzubringen und als Eltern und Betreuungspersonen das Kind in seinem aktuellen Entwicklungsstand wahrzunehmen und wertzuschätzen. Sicherheit und Zuwendung schaffen Beziehung und Beziehung ermöglicht Lernen. In ihrem interaktiven Vortrag zeigte Daniela Holenstein auch anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse eindrücklich auf, wie wichtig die Beziehung im Leben von Kindern ist. Nur wenn eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern oder Betreuungspersonen (z.B. Betreuerinnen einer Krippe) besteht, kann das Kind die Welt erkunden, sprich lernen. Jedes Kind hat ein natürliches Interesse zu

lernen, denn lernen heisst überleben. Wann und was ein Kind lernen will, können wir als Erwachsene nur beschränkt steuern. «Unser grosser Beitrag als Erziehungspersonen besteht darin, dem Kind Sicherheit zu vermitteln», meint Daniela Holenstein. «Denn auf seiner Erkundungsreise durchs Leben begegnet dem Kind immer wieder Neues, das Unsicherheit, Angst oder Erstaunen auslösen kann. Dann braucht das Kind einen sicheren Hafen, um sich zurückzuziehen und Neuen Mut zu fassen oder die Freude zu teilen. Erst dann kann es von neuem auf Unbekanntes zugehen.» Eltern und Betreuungspersonen sind der sichere Hafen, von dem aus das Kind immer wieder auf Entdeckungsreise gehen kann. Frühe Förderung für Kleinkinder bedeutet somit in erster Linie, dass die Betreuungspersonen dem Kind eine vertrauensvolle Beziehung anbieten, in welcher sie sich wohl fühlen. Dieses Gefühl bildet die Basis für jedes Lernen.

Mut machen, die Welt zu entdecken

Weiter führte die Fachfrau aus, «dass frühe Förderung auch heisst, Angebote zur Verfügung zu stellen, bei denen das Kind all seine Sinne gebrauchen kann; wachsam zu sein für die Interessen der Kinder, sie in ihrem Erkundungsdrang immer wieder positiv zu unterstützen und ihnen Mut zu machen, die Welt zu entdecken – und da zu sein, wenn sie der Mut verlässt.» Damit Eltern oder andere Interessierte dem Team der Kinderkrippe Tamburin über die Schulter schauen können, wie frühe Förderung in einer Kinderkrippe gelebt wird, lädt «Tamburin» am Montag, 28. Februar, Dienstag, 1., und Mittwoch, 2. März, jeweils 14.30 bis 17 Uhr zu Besuchsnachmittagen an die DorfDaniela Holenstein hat in ihrem Vortrag viel mit Visualisie- strasse 71, Obfelden. rungen gearbeitet. (Bild zvg.)

................................................... von simone eutebach Rund 50 Besucher machten sich trotz eisiger Minusgrade auf den Weg, um den spannenden Ausführungen Hugo Kaspars zu lauschen. Sie wurden nicht enttäuscht. Es lockten Leckerbissen in Wort, Bild und Ton, denn neben den biografischen Fakten und unterhaltsamen Anekdoten kamen vor allem die Hauptakteure zum Zug. Und so sass das Publikum nicht nur in der Mailänder Scala in der ersten Reihe, um die Extraklasse einer Cecilia Bartoli zu bewundern, sondern auch in News Yorks Metropolitan Opera beim Barbier von Sevilla. Diese eindrücklichen Filmszenen, unterstrichen die Bedeutung des 1792 in Pesa-

Hugo Kaspar in Aktion. (Bild zvg.) ro geborenen Künstlers, der im jungen Alter von 14 Jahren bereits Hauptversorger seiner Familie war und nur vier Jahre später seine erste Oper vollendete. Weitere 36 Werke folgten und hinterliessen ihre Spuren in Opernhäusern rund um den Erdball. Heute ist Rossinis Ruhm unbestritten, kaum vorstellbar, dass es zu Lebzeiten bei

Premieren durchaus Pfiffe und Buhrufe hagelte. Sein Fachgebiet war vor allem die komische Oper, ein nur vermeintlich heiteres Metier, denn der von ihm geprägte BelcantoStil jener Zeit verlangt seinen Sängern und Musikern immer noch einiges ab. Hugo Kaspar erntete für seinen schwungvollen Vortrag und die Auswahl der Filmszenen viel Lob und Begeisterung. Beim abschliessenden Apéro wurden zwar keine Tournedos Rossini offeriert, aber bei dem einen oder anderen Glas Wein liessen sich noch einmal vortrefflich Lieblingsarien vergleichen und der eine oder andere Zuhörer plante sicherlich auch schon seinen nächsten Opernbesuch.

Tarot und Kartenlegen im «Refugium» Kostenloser Info-Abend in Affoltern Isabella Horvath, die Inhaberin des Refugium, praktiziert das Kartenlegen mit Tarotkarten schon seit rund 20 Jahren. Am Donnerstag, 17. Februar, lädt sie um 19 Uhr in ihr Refugium an der Betpurstrasse 14, Affoltern. Tarot hat weniger mit übersinnlichen Fähigkeiten zu tun als mit Erfahrung und Intuition und natürlich auch mit dem Wissen um die Symbolik der einzelnen Karten. In ihrem Geschäft bietet Isabella Horvath seit einiger Zeit Tarot-Beratungen zu Fragen aus allen Lebensbereichen an. Viele ihrer Kunden haben den Wunsch geäussert, das Kartenlegen zu lernen. Deshalb hat sich Isabella Horvath entschlossen, einen Tarot-Kurs anzubieten.

Am 17. Februar findet für alle Interessierten ein Info-Abend statt. Bei dieser Gelegenheit kann man sich über den Kurs informieren und erhält einen ersten Einblick ins Tarot. Anhand einiger praktischer Beispiele wird Isabella Horvath aufzeigen, wofür sich Tarot eignet und wie man selbst damit arbeiten kann. Verschiedene Kartendecks und Bücher liegen zur Ansicht auf. Selbstverständlich ist an diesem Abend bereits eine Kursanmeldung möglich. Jeder Besucher erhält ausserdem einen Gutschein für eine Kurzberatung von 15 Minuten. Aus organisatorischen Gründen ist Isabella Horvath für eine telefonische Anmeldung zum Info-Abend dankbar (Telefon 076 394 34 04). Weitere Infos unter www.refugium-affoltern.ch.

Dirigent Yukio Yamada muss die Schweiz verlassen. (Bild zvg.)

Ein Platzkonzert für Yukio Yamada Musikanten verschiedener Musikvereine aus dem Säuliamt, dem Limmattal und dem Kanton Thurgau spielen morgen Mittwoch beim Walchetor (drei Gehminuten vom Hauptbahnhof) in Zürich.

gewerbe

Frühlingsboten bereits im Februar Während draussen die Natur noch schläft, leuchten drinnen Blüten um die Wette: Bis am 19. Februar wird das Emmen Center in eine wundervolle Frühlingsblumenlandschaft verzaubert. Im Emmen Center kommt der Frühling bereits etwas früher. «Nach einem langen Winter hat man wieder Lust auf Frühling» sagt Bruno Kunz, Direktor des Emmen Centers und hat sich zum Ziel gesetzt, bereits im Februar für Frühlingsgefühle zu sorgen. «Frühlingsboten wie Hyazinthen, Tulpen, Narzissen, Primel und Veilchen sollen die Besucherinnen und Besucher des Emmen Centers mit ihren leuchtenden Farben begrüssen und Frühlingsgefühle wecken.» Damit dies möglich wurde, haben die Gärtner bereits vor langer Zeit mit der Planung begonnen. Die über 10 000 Pflanzen, die im Emmen Center diesen wunderschönen Blütenteppich ergeben, wurden schon vorab in Treibhäusern gezogen. Es war eine echte Herausforderung, die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt zum Blühen zu bringen. (pd.)

Über 20 Weine aus dem Süden Italiens Süditalienfestival in Mü’s Vinothek, Affoltern Dem Besucher wird heuer ein umfassender Einblick in die faszinierende Weinwelt von Italiens Süden geboten. Über 20 Weine aus Apulien, Sizilien, Sardinien, Marken, Molise, Kampanien und den Abruzzen. Die In-Regionen Apulien, Sardinien und Sizilien brauchen heute kaum noch gross beschrieben werden. Doch ein besonderes Augenmerk und sehr freudige Wein-Bekanntschaften versprechen Gebiete wie die Abruzzen und die Marken am adriatischen Meer gelegen. Von den Molisen wissen viele Weinfreunde gar nicht, dass es dort überhaupt Wein gibt; es lohnt es sich aber diese kennen zu lernen. Ein interessanter Streifzug durch die Weinwelt des Südens ist garantiert. Süditalienfestival in Mü’s Vinothek, Affoltern, Freitag, 11. Februar, 18 bis 20 Uhr; Samstag, 12. Febru-

Er lebt seit 2002 in der Schweiz, hat an der Zürcher Hochschule der Künste Musik studiert, ist hervorragend in die Gesellschaft integriert, spricht fliessend Deutsch sowie Schweizerdeutsch und ist finanziell komplett unabhängig – trotzdem muss Yukio Yamada die Schweiz verlassen. Sowohl sein Gesuch für eine weitere Aufenthaltsbewilligung, als auch sein Gesuch für eine Arbeitsbewilligung wurden vom Migrationsamt Zürich bzw. vom Bundesamt für Migration abgelehnt. Aufgrund der bilateralen Verträge haben EU-Bürger in Sachen Aufenthalt in der Schweiz nämlich Vorrang. Im Säuliamt hat Yukio Yamada als Dirigent die Jugendmusik Bezirk Affoltern und den Musikverein Hedingen geleitet, daneben den Musikverein Thurtal-Hüttlingen aus dem Thurgau. Das Platzkonzert ist nicht die einzige Aktion von Vertretern aus «seinen» Musikvereinen. So wurden innert kurzer Zeit über 2000 Unterschriften gesammelt. Diese hat Yamada dem Rekurs, den er mittlerweile eingereicht hat, ebenso beigelegt, wie diverse Empfehlungsschreiben von Gemeindepräsidenten, Dirigenten, Professoren sowie des Honorargeneralkonsuls der Schweiz in Japan, Dieter Sommerhalder. (frn./ tst.)

rar, 10 bis 16 Uhr. Degustationsliste zum DownloaPlatzkonzert am Mittwoch, 9. Februar, um 17 Uhr

den unter www.mues-vinothek.ch, info@mues-vinothek.ch, Telefon 044 776 31 15.

Wieder mit dabei, die fantastischen Weine von Angela Velenosi. (Bild Peter Hauri)

beim Walchetor, Zürich.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Februar 2011

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«Popa» aus Leidenschaft

Irgendwie weiss man nicht, wen man beneiden soll, den Enkel oder den Grossvater. Beide sind quietschvergnügt. Martin Koller, im Spital Affoltern zuständig für Projekte, Bauten und Sicherheit, liebt das Zusammensein mit seinen drei Enkeln besonders mit dem dreijährigen Eric, den alle Mogli rufen. «Oft puzzlen wir zusammen, oder spielen mit seinen ‹Cars›. Er hat eine Unmenge davon.» Und natürlich ist der Kleine ein Baustellenfan. Kein Wunder: Schliesslich gehören Bauen und Technik zur Arbeitswelt seines Popa.

Wandertage organisieren Martin Koller wohnt in Affoltern und arbeitet seit 28 Jahren im Spital. Lange Jahre war er für den technischen Dienst und daneben auch noch für den Rettungsdienst verantwortlich, so wie das damals üblich war. Und als halb Arbeit, halb Hobby organisiert er seit einigen Jahren die beiden jährlich stattfindenden Wandertage für Mitarbeitende. Beim Spitalteam stossen die auf grosses Echo. «Martin Koller achtet immer darauf, dass die Routen nicht zu schwierig sind», sagt Priska Eicher Assistentin des Direktors. «Aber Spaziergänge sind es natürlich nicht.»

Begeisterter «Gümmeler» In seiner Freizeit dreht der sportliche Zeitgenosse bis drei Mal pro Woche auf dem Rennrad seine Runden. Die «kleine» ist ungefähr 60 Kilometer lang und führt übers Husertal nach Cham, Sins, Rottenschwil zurück ins Amt. Die «grosse» über Ägeri um die Rigi. «Aber ich bin ein Schönwetter-

2596 Schlüssel im Umlauf – Fürs Spital Affoltern existieren derzeit total 29 verschiedene Schliesspläne im Computer. – Total sind 4994 Schlüssel erfasst. Davon befinden sich 2596 im Umlauf. – In den 20 Monaten vom 1. Januar 2009 bis zum 31. August 2010 sind total 310 neue Personalnummern vergeben worden – das entspricht 310 neue Personaleintritte ins Spital oder durchschnittlich 15.5 pro Monat. (inklusiv Auszubildende und Ferienablösungen) – Aktuell sind 526 Personen im Personalplanungsprogramm erfasst Mehr Infos: www.spitalaffoltern.ch

fahrer», betont er. «Darum geniesse ich jeweils im Frühling die Veloferien auf Mallorca.» Ein Geniesser ist Martin Koller auch beim Essen. Am liebsten mag er die Thaiküche. Wenns zuhause asiatisch riecht, steht seine Frau Margaretha am Herd. Und wenn es ums Grillieren geht, ist er der Meister.

Betriebsabläufe muss man kennen Im Spital kennen die Kollegen Martin Koller als hilfsbereiten, kompetenten Allrounder. «Meine Stärke ist das Organisieren. Bei Bauprojekten unter eigener Regie vermittle ich zwischen Architekten und Handwerkern, hole Offerten ein. Dann begleite ich den Bau oder Umbau, erstelle Zeit- und Terminpläne, betreue die Arbeitenden und behalte die Finanzen im Griff.» Klar, dass es da ein grosser Vorteil ist, wenn einer das Spital und die Betriebsabläufe aus dem Effeff kennt.

«Herr der Schlüssel» Neben den Bauten und dem Brandschutz ist Martin Koller auch «Herr der Schlüssel»: «Ein wichtiges Thema. Denn in unseren verschiedenen Häusern gibts auch unterschiedliche Schliesssysteme. Aktuell sind wir dabei diese teilweise schon alten Schliessungen in einem neuen System zusammenzuführen. So reduzieren wir die Anzahl der im Umlauf befindlichen Schlüssel stark. Das braucht viele Abklärungen, viel KnowHow.» Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Betreuung und Schulung der Software «Personal Einsatz Programm», kurz PEP genannt. Mit diesem Programm werden die Präsenz- und Absenzzeiten aller Mitarbeitenden geplant und erfasst. Dabei sind die Vorgaben des Personalreglementes zu berücksichtigen und diese wiederum fliessen in die Planung mit ein. Im Spital mit den unterschiedlichen Arbeitszeiten, Diensten, Schichten und Teilzeitarbeitenden ein überaus wichtiger Aspekt. Das alles muss fehlerfrei funktionieren.

Pilot im Simulator Funktionieren müssen auch die Computer bei den Kollers zuhause. Denn Martin Koller fliegt gerne mal weg. Seit er als Hobbypilot nicht mehr selbst im Cockpit am Steuerknüppel sitzt, geniesst er das Fliegen mit dem Simulator. «Und wenn Eric kommt, will er auch mal ran. Am lässigsten findet es der Kleine, wenn das Flugi im Computer mit Getöse irgendwo in einen Wald oder auf einen Acker knallt.» Martin Schuppli

Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth

Martin Koller freut sich, wenn Eric auf Besuch weilt. Popa und Mogli geniessen das Zusammensein. (Bild zvg.)

Arbeitsplatz Spital Affoltern Nicht alle wissen, dass die Notfallabteilung rund um die Uhr offen ist, in der Chirurgie auch Schilddrüsen operiert werden und Krisenintervention auf allen Abteilungen praktiziert wird. Unbekannt ist sicher auch, dass grosse und kleine Patienten beim Psychotherapeuten kräftig auf die Pauke hauen dürfen und der Direktor auf dem Fussballplatz die Nummer 10 trägt. In einer ausführlichen Serie porträtiert der «Anzeiger» Menschen,

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die im Spital arbeiten, und stellt seiner Leserschaft das breite Angebot unserer kleinen, aber feinen Klinik Affoltern vor.

med. Alice Asam, Kinderärztin (1. Oktober). Andreas Grieshaber, Pflegedienstleiter (8. Oktober). Vreni Naef, Leiterin der Spitalapotheke (15. Oktober). Markus Minder, Oberarzt Geriatrie/Palliative

Bisher erschienen: Spitaldirektor Stephan Bachmann

Care (29. Oktober). Karin Huber-Bollier, Leiterin

(«Anzeiger» vom 13. August). Lis Bürgi, Pflege-

Hauswirtschaft (5. November). Rudolf Wegmann,

dienstleiterin (20. August). Dr. Matthias Wiens, Chef-

Leiter Bauprojekte und Investitionen (12. Novem-

arzt Chirurgie (24. August). Stefan Uhlig, stv. Leiter

ber). Dr. Danielle Schreiber, Chefärztin Frauenkli-

Psychotherapie (27. August). Barbara Maag, Leiterin

nik (19. November). Marian Füegi Sonderegger,

Radiologie (31. August). Dr. med. Nadja Linden-

Diabetesfachberaterin, und Nicole Müller-Leuen-

mann, Co-Chefärztin Medizin (3. September). Dr. Tim

berger, Ernährungsberaterin (26. November). Ma-

Klose, Chefarzt Psychiatrie (17. September). Edwin

rio Krieger, Küchenchef (17. Dezember).

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Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

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Sport

Dienstag, 8. Februar 2011

Slalomnachwuchs erfolgreich unterwegs Die jungen Fahrerinnen und Fahrer der Ski-Renngruppe Hausen sind schweizweit auf Medaillenjagd An den beiden letzten JanuarWochenenden waren die Fahrerinnen und Fahrer der Renngruppe Hausen an verschiedensten Slalom-Rennen in der ganzen Schweiz sehr erfolgreich unterwegs. Die Renngruppe (RG) Hausen ist in den verschiedenen Alterskategorien immer wieder auf dem Podest zu finden. Herausragend war der tolle 3. Slalomplatz von Robin Huber beim Interregion-Rennen in Saanen. Die Interregion-Rennen sind ein wichtiger Vergleich mit den Skiverbänden der Region West und stellen die Weichen für die nationalen Vergleichswettkämpfe. Die Fahrer von der Renngruppe Hausen haben die Qualifikation mit sehr guten Leistungen bestätigt. Robin Huber fuhr zwei konstante Läufe und klassierte sich auf dem sensationellen dritten Rang im Slalom, nachdem er im ersten Lauf an zweiter Stelle lag. Fabian Gola konnte sich ebenfalls für diese Interregion-Rennen qualifizieren und klassierte sich als Bester in seinem Jahrgang auf Platz 21 im Riesenslalom. Damit sicherte er sich ebenfalls die Qualifikation für die nationalen Vergleichsrennen vom kommenden Wochenende.

Siege für Kai Wenk und Randy Nützel Bei den beiden Slalomrennen auf Pischa in Davos konnte Kai Wenk (2000) gleich zweimal reüssieren und siegte bei beiden Rennen. Er fuhr beide Rennen konzentriert und mit viel Zug auf dem Ski. Zweiter wurde Reto Mächler im ersten Rennen und 4. im zweiten Rennen. Bei den Mädchen (JO 1) klassierte sich Lucia Moser auf dem guten 5. Platz. Carole Keller fuhr im zweiten Rennen beherzt und fuhr bei den JO 2 Mädchen aufs Podest mit dem zweiten Rang. Der vom Schneesportclub Zürich Oberland organisierte Slalom auf dem HochYbrig konnte bei wunderbarem Winterwetter durchgeführt werden. Die beiden getrennt gewerteten Rennen auf der anspruchsvollen Piste verlangten den Fahrern alles ab. Die Renngruppe Hausen war an dem Sonntag mit sieben Podestplätzen wieder sehr erfolgreich. Randy Nützel konnte die beiden schwierigen Rennen bei den Junioren klar für sich entscheiden. Zweiter wurde Daniel Gerber mit 3 Zehnteln Rückstand im ersten Rennen; im zweiten belegte er den 5. Rang. Bei den Herren «Elite» wurde Marco Studer Zweiter im ersten Rennen. Im zweiten Rennen zeigte Marco seine Klasse und gewann

Robin Huber im Slalom vom Hochybrig. (Bild zvg.) klar mit 1.5 Sekunden Vorsprung und Tagesbestzeit. Cedric Ochsner (JO 1) konnte im ersten Rennen befreit auf Angriff fahren und gewann das erste Rennen mit 3 Zehntel Vorsprung. Bei den Knaben (JO 2) bestätigte Robin Huber seine tolle Form im Sla-

lom. Im ersten Rennen war er auf Podestkurs. Er fädelte jedoch im letzten Tor ein. Doch im zweiten Rennen rehabilitierte sich Robin mit einem sensationellen Lauf und klassierte sich mit 8 Zehnteln Rückstand auf Rang 3. Patrik Minder fuhr im ersten Rennen

auf den guten 9. Platz. Bei den Mädchen (JO 2) klassierte sich Carole Keller auf dem guten 4. Platz im ersten Rennen. Beim Kinderrennen auf der VreniSchneider-Piste in Wangs/Pizol starteten die Kleinsten der Renngruppe. Die Jüngsten sammelten ihre ersten Rennerfahrungen. Janine Mächler (2004) und Raphael Muntwyler (2004) klassierten sich bei den Kleinsten auf dem Podest je im 3. Rang. Reto verpasste das Podest um eine Hundertstelsekunde. In Nara im Tessin schaffte es Andri Moser (2001) aufs Podest und wurde Dritter. (amo) Die Renngruppe Hausen trainiert regelmässig im Brunni-Alpthal. Interessierte sind jederzeit zu einem Schnuppertraining willkommen. Auskunft über die Trainingszeiten: Telefon 044 764 05 88.

Die Jahresmeisterschaft des Skiclubs Hausen ist lanciert «Huuser Langlauf» auf dem Mittelalbis

Alisha Wiedemeier aus Zwillikon.

Sabrina Tscharner, Obfelden. (Bilder zvg.)

Ämtler Eisprinzessinnen Vielversprechender Eiskunstlauf-Nachwuchs Elegant gleiten sie auf dem Eis, drehen mit Leichtigkeit ihre Pirouetten und machen Sprünge wie Eisprinzessinnen. Die 11-jährige Alisha Wiedemeier aus Zwillikon und die 10-jährige Sabrina Tscharner aus Obfelden gehören zu den Kaderläuferinnen des Zuger Eislauf-Vereins und zählen zu den Nachwuchs-Hoffnungen im Eiskunstlauf. Dass sie auf gutem Weg dazu sind, zeigen ihre beachtlichen Resultate in dieser Saison. So gewann Alisha den Montalincup in Chur und belegte je einen 2. Rang in St.Imier, bei der Flimser Trophy und beim Zürileucup. Sabrina wurde an der Kolin Trophy in Zug Zweite und lief in Wettingen, bei der Flimser Trophy und bei der Rigi Trophy in Küssnacht am Rigi auf den dritten Rang.

Jede Woche fünf bis sechs Trainingseinheiten auf dem Eis Was vor gut fünf, respektive sieben Jahren spielerisch angefangen hat, bedeutet heute bei beiden Mädchen jede Woche fünf bis sechs Trainingseinheiten auf dem Eis. Zusätzlich fördert der

Ballett-Unterricht die Haltung und den körperlichen Ausdruck während einer Kür. Neben der Eisfläche steht auch noch eine wöchentliche Einheit Konditions- und Koordinations-Training auf dem Programm. Pro Saison bestreiten Alisha und Sabrina zwischen acht und zehn Wettkämpfe, an denen Kinder aus der ganzen Schweiz teilnehmen. Ende Februar geht die Wettkampfsaison zu Ende. Trotzdem bleiben die Eisprinzessinnen über die Sommermonate ihren Schlittschuhen treu. Auch wenn es vor der Halle über 25 Grad warm ist, verschwinden sie in FlipFlops in der Umkleidekabine und drehen kurze Zeit später ihre Runden auf dem Eisfeld. Mittlerweile schweben die Ballerinas auf dem Eis, wirbeln durch die Luft und drehen wunderschöne Pirouetten, haben aber bereits erkannt, dass es harte Arbeit ist, auf diesem Niveau zu bestehen. Dennoch schwärmen die Mädchen, wie viel Spass es macht, wenn sich die geschmeidigen Bewegungen der Eiskunstläuferinnen zu der Musik fügen, wie von selbst.

Bei besten Bedingungen konnte der diesjährige Huuser Langlauf, am Samstag, 29. Januar, auf der Trainingsloipe Mittelalbis durchgeführt werden. Dank der konstant tiefen Temperaturen zeigte sich die Skatingloipe in einem guten Zustand. Bei den Herren siegte «Hausherr» Bruno Heinzer. Um den zweiten Platz entwickelte sich ein spannendes Rennen, das erst auf der Ziellinie von Dorfarzt Dölf Berli vor Ueli Grünigen entschieden wurde. Die Kategorie Damen gewann Karin Böbner vor Linda Epprecht. Mit dem Vereinsrennen nordisch ist die Jahresmeisterschaft des SC Hausen lanciert. Anfang März folgen die alpinen Disziplinen im Alpthal. Im Sommer kommen noch der Türlerseelauf und das Mountainbikerennen auf das Albishorn dazu. (hei.)

Sieger Bruno Heinzer, flankiert von Dölf Berli (links) und Ueli Grünigen. (Bild zvg.)

Die Routine hat sich durchgesetzt 28. FCA-Jassmeisterschaft – erstmals in Zwillikon Zum ersten Mal in der Geschichte der FCA-Jassmeisterschaft wurde nur noch an einem Abend gespielt und zwar fünf Durchgänge à je zwölf Passen im Singsaal des Schulhauses Zwillikon. Agnes Schnider und Margrit Frech heissen die grossen Siegerinnen der diesjährigen Jassmeisterschaft des FCA. Von der ersten Passe weg jassten sie hervorragend, hatten das nötige Kartenglück und blieben konstant bis zum Schluss. Ehrenvolle Zweite wurden Aurino Canonica und Toni Rigo, welchen am Ende 62 Punkte fehlten. Brigitte Roux und Dieter Wyssbrod belegten den guten dritten Platz. Der Siegerpreis für das beste Frauenteam ging logischerweise ebenfalls an das Powerduo Schnider/Frech. Den Newcomer-Preis durften Patrick Wäl-

Von links: Die Zweitplatzierten Toni Rigo und Aurino Canonica, Siegerinnen Margrit Frech und Agnes Schnider sowie Brigitte Roux und Dieter Wyssbrod. (Bild zvg.) ter und Mike Graf in Empfang nehmen! Nach drei gespielten Passen wurde den hungrigen Jassern ein 3-Gang Menue «à la Diego» serviert. So richtig gestärkt wurden bis 23 Uhr auch noch

die restlichen Durchgänge absolviert, bevor der offizielle Teil mit der Rangverkündigung abgeschlossen werden konnte. (hw) Rangliste: www.fcaffoltern.ch/Jassmeisterschaft.


Sport

Dienstag, 8. Februar 2011

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Kids-Bike-Treff setzt neue Akzente Angeregte Generalversammlung des Rad-Renn-Clubs Amt Die Wahl von Mitglied Sonja Reusser zur Säuliämtler Sportlerin des Jahres, erfolgreiche Abschlüsse von Grand Prix Osterhas und Abendrennen sowie gut besuchte Clubanlässe bildeten die Höhepunkte des letzten RRCAmt-Jahres. 2011 solls im gleichen Stil weitergehen.

sowie die Abendrennen im Jahresprogramm. Riemensberger möchte zudem mit weiteren Mitgliedern an einem Schnuppertraining auf der offenen Rennbahn in Oerlikon teilnehmen. Die Termine werden zu gegebener Zeit in dieser Zeitung und auf der Club-Homepage publiziert.

Der Jahresbericht von RRC-Amt-Präsident René Graf hörte sich gut an. Drei Neuerungen/Änderungen hätten im letzten Jahr neuen Schwung ausgelöst: Mit Sonja Reusser wurde die einzige Lizenzfahrerin im Club quasi auf Anhieb zur Säuliämtler Sportlerin des Jahres gewählt. Der Titel konnte nach Urs Huber somit in den Reihen des RRC behalten werden. Der neu initiierte Kids-Bike-Treff erfreute sich über regen Zulauf. Und die traditionelle Mountainbike-Orientierungsfahrt, bis 2009 stets in der kühlen Jahreszeit ausgetragen, wurde erstmals bereits im Spätsommer bei Köbi Schneebeli in Hauptikon durchgeführt, was zu einer Rekordbeteiligung von 48 Teilnehmern führte. Auch die übrigen Veranstaltungen seien erfreulich gelaufen. Der GP Osterhas habe nach einem Jahr Pause auf Anhieb wieder mit einem guten Gewinn abgeschlossen, berichtete OKPräsident Dino Rey. Das neukonstituierte OK habe gut funktioniert. Man sei bereits wieder an der Vorbereitung

Als Ersatz für das abgebrochene ClubMagazin wurde ein Container angeschafft, der gross genug ist, um das Renn- und Absperrmaterial wieder zentral an einem Ort an der Strecke in der Affoltemer Industrie zu lagern. Trotz der Investition konnte Kassier Beni Fischer die Jahresrechnung mit Gewinn abschliessen. Die Mitgliederzahl bleibt stabil. Zwei Eintritten standen zwei Austritte gegenüber. Dazu sind Simon Steiner und Beni Treier sind aus dem Vorstand ausgetreten. Vor allem der Zustupf aus dem GP Osterhas habe zu einer Zunahme des Eigenkapitals geführt, so Fischer. Der Antrag, sich mit zehn Prozent bis maximal 5000 Franken am Bau des geplanten Pump Track für Mountainbiker in Hausen zu beteiligen, stiess denn auch auf mehrheitliche Zustimmung. Nun muss die Anlage von Politischer und Sekundarschulgemeinde im Jonentäli nur noch gebaut werden. (map.)

Beteiligung am Pump Track, Hausen

Urs Huber, vorne, und der GP Osterhas sind die beiden Erfolgsgaranten des Rad-Renn-Club Amt. (Bild Martin Platter) für die Austragung am Ostersamstag, den 23. April.

GP Osterhas am 23. April 2011 Die Abendrennen endeten trotz wechselhaftem Wetter an den zehn Donnerstagabenden mit einem kleinen Plus. Die Konzentration auf nur noch zwei Kategorien sei das Richtige gewe-

sen, sagte Abendrennen-OK-Chef Urs Staub. Während in der Nachwuchs-, Frauen- und Hobbyfahrer-Kategorie durchschnittlich 12 bis 15 Fahrer gezählt wurden, waren es in der Amateur-Elite-Masters-Kategorie 30 bis 50 Teilnehmer. Nach wie vor unbefriedigend sei jedoch die Helfersituation und auch ein eloquenter Speaker werde noch gesucht.

Minutenlang dauerte die Aufzählung der Spitzenresultate der RRC-Leistungsträger Urs Huber, Sonja Reusser, Geri Felsberger, Philippe Weingartner, Michel Bravin und Köbi Schneebeli durch Sportobmann Marco Riemensberger. Auch in dieser Saison stehen der Kids-Bike-Treff, die Dienstags- (um 18.30 Uhr am Bahnhofplatz bei Radsport Rüegg) und Sonntagsausfahrten

Weitere Informationen: rrc-amt.ch.

FC Hausen ist fairster Verein des Verbandes

Es gibt sie noch, die wirklich fleissigen Turner

Vergangene Woche flatterte Post vom Schweizerischen Fussballverband in Bern beim FC Hausen in den Briefkasten. Was darin stand, erfreute die Vereinsverantwortlichen sehr: Die Oberämtler wurde vom Fussball-Verband der Region Zürich zum «fairsten Verein des Verbandes» unter den 184 Mitgliedern gekürt. Damit wird der FC Hausen mit den Siegern der anderen zwölf Regionalverbande um die Krone des fairsten Fussballvereins der Schweiz kämpfen dürfen. Kriterien dazu sind unter anderem die Strafpunkte der Mannschaften (Gelbe und Rote Karten), das Verhalten der Trainer und Funktionäre gegenüber Schiedsrichtern, Gegnern und Verbandsoffiziellen, sowie die Platzorganisation. Diese beinhaltet unter anderem die Ordnung auf den Plätzen, präventive Fairplay-Massnahmen, Fairplay im Spiel, aber auch das Einhalten von Alkoholverboten und das Zuschauerverhalten generell. Der Vorstand zeigt sich erfreut und stolz über die Auszeichnung. Diese wurde nur möglich durch konsequente Leistung der Trainer, Betreuer, Funktionärinnen und Funktionäre, die zusammen mit den Spielerinnen und Spielern das Wort Fairplay in die Realität umsetzen. Der Club wird weiterhin alles daran setzen, in diesem Bereich auch in Zukunft vorbildliche Arbeit zu leisten! (AV)

Franz Voser und Hubertus von Skal werden als Dank für ihr Engagement zu Ehrenmitgliedern ernannt. In den Startlöchern dazu stehen Andreas Frick und Mark Gut, die als besonders fleissige Turner ausgezeichnet wurden.

Generalversammlung des Turnvereins Mettmenstetten

................................................... von werner eugster Mit fulminantem Tempo startete Vereinspräsident Hanspeter Kern in die 137. Generalversammlung, als wärs ein Wettlauf gegen die Zeit. So gelang es ihm, die rund 80 anwesenden Mitglieder bei der Stange zu halten und in rekordverdächtiger Zeit alle 17 Traktanden abzuarbeiten. Einerseits hat sich der neue Modus bewährt, dass das gemeinsame Nachtessen im «Rössli» zeitiger angesetzt wurde als in früheren Jahren, und dass mit einem Spaghettiplausch-Buffet der Ablauf gestrafft werden konnte. Andererseits gab es vorwiegend erfreuliche Botschaften aus dem vergangenen Vereinsjahr zu vermelden. Einzige Ausnahme war die Gedenkminute an Otto Frei.

Engagement ist das A und O Ein Turnverein lebt wie jeder Verein vom Engagement seiner Mitglieder. So konnte André Leidenix aus der Sparte Geräteturnen die erfreuliche Situation schildern, dass ihn rund zehn Leiter bei den Turnstunden unterstützen, mit denen zusammen er schätzungsweise 1099½ Stunden aufgewendet hätte, also fast 100 Stunden pro Leiter und Jahr! Für solch fleissigen Einsatz zugunsten des Vereins wurden 17 Turnerinnen und Turner ausgezeichnet, worunter zwei eine spezielle Ehrung erfuhren: Vizepräsident Andreas Frick erhielt zum 16. Mal diese Auszeichnung, bei Mark Gut war es die achte. Nach einigen weniger erfreulichen

Präsident Hanspeter Kern (Mitte) gratuliert den beiden freudig überraschten neuen Ehrenmitgliedern Franz Voser (links) und Hubertus von Skal. (Bild Olivia Ferrari) Jahren hat der Turnverein wieder volle Kontrolle über seine Finanzen erlangt und schliesst mit einem soliden Ergebnis ab. Ein wichtiger Einnahmeposten ist die Papiersammlung zugunsten der politischen Gemeinde, die man in Ökonomen-Deutsch als «winwin-Situation» bezeichnen würde. Zwar hat die Erhöhung der Papiersammlungstermine von vier auf fünf mehr Aufwand bei gleich bleibendem Papier- und Karton-Ertrag gebracht, wie Andreas Frick vermelden musste, aber im Sinne einer Dienstleistung werde man bei den fünf Sammelterminen bleiben.

Turnerheft wird aufgegeben Ein verschwindend kleiner Anteil dieses Altpapiers stammte vom Mettmenstetter Turnerheft, das der Turn-

verein vierteljährlich an alle Mitglieder und die Haushalte der Gemeinde verteilte. Schon einige Male wurde an der GV über das Heft debattiert, dieses Mal war die Sachlage aber eindeutig: 48 Mitglieder stimmten für die Einstellung des Turnerhefts, 9 waren dagegen, die Restlichen waren unschlüssig oder enthielten sich sonst der Stimme. Damit wird die soeben von Olivia Ferrari neu gestaltete und verwaltete Homepage des Vereins zum wichtigsten Mitteilungskanal für interessierte Leser. Jedes Vereinsmitglied fürchtet sich vor der Unmöglichkeit des Rücktritts, da es heute schwierig ist, Nachfolger zu finden. Umso erfreulicher ist es, dass für jede Person ein Nachfolger gefunden werden konnte: auf Rolf Wüthrich (Jugendriege) folgt Reto Schürmann, auf Sabine Hegetschwiler (Training Frauen) folgt

Leonie Sommer, und im Vorstand werden Stefan Heiniger und Janine Anker durch Leonie Sommer und Sarina Birrer ersetzt. Nachdem die Arbeit der Abtretenden gebührend gewürdigt worden war, stieg die Spannung, als Maya Burkhard und anschliessend Martin Suter ihre Laudatio für die beiden neuen Ehrenmitglieder hielten. Per Akklamation wurden Hubert von Skal und Franz Voser in den erlauchten Kreis der verdienstvollsten Mitglieder aufgenommen. Die Jahresmeisterschaft hat der vorjährige Juniorenmeister Yanick Heiniger gewonnen, der ausserdem dank seiner hervorragenden Laufzeit von 11.01 Sekunden über 100 m in der vergangenen Saison auf den zweiten Rang der ewigen Bestenliste des Turnvereins vorgerückt ist. Neuer Juniorenmeister wurde Fabian Zimmermann.


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20006 Bei der Abstimmung über den Neubau von Küche und Restau- rant am Spital Affoltern kam es an der Delegiertenversammlung zu einer 7:7-Pa...

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