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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 93 I 165. Jahrgang I Dienstag, 22. November 2011

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Drei Verletzte...

Graffiti-Workshop im Jugendzentrum O2 Obfelden/Ottenbach. > Seite 3

...und hoher Sachschaden beim Brand eines Einfamilienhauses in Obfelden. > Seite 5

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Abbruch Die Gemeinde Aeugst schleift eine Altliegenschaft und baut Familienwohnungen. > Seite 9

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Weltrekord Affoltemer Schülerinnen und Schüler stapelten am selben Tag viele Becher. > Seite 10

Drei Drehleitern für 47 Gemeinden Fahrzeuge an die Feuerwehr-Stützpunkte Affoltern, Dielsdorf und Hinwil übergeben Gleich drei Autodrehleitern übergab die kantonale Gebäudeversicherung (GVZ) vergangenen Freitagnachmittag in Affoltern. Während eine im Bezirk bleibt, sind die anderen für die Stützpunkte Dielsdorf und Hinwil vorgesehen. Autodrehleitern werden für die Feuerwehreinsätze immer wichtiger. Die Feuerwehr-Stützpunkte bringen sie bei Bränden und Rettungen im ganzen Bezirk zum Einsatz. Weil die Autodrehleitern in den Stützpunkten Affoltern, Dielsdorf und Hinwil technisch überholt sind, hat die GVZ beschlossen, diese zu ersetzen. Die neuen Drehleitern haben einen Knick-Arm, einen grösseren Korb mit höherer Nutzlast und gewährleisten so wesentlich mehr Einsatzmöglichkeiten. Weiter bringt leistungsfähigere Hydraulik einen nicht unerheblichen Zeitgewinn. Dass die Feuerwehren die Übergabe gemeinsam in Affoltern feierten, sei sinnbildlich für die gute Zusammenarbeit im Kanton Zürich, so Kurt Steiner, Chef Kantonale Feuerwehr. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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80 Jahre Die in Hausen aufgewachsene Buchautorin Eva Zeltner feiert runden Geburtstag. > Seite 11

Podestplatz am «Frauenfelder» Am 77. Frauenfelder Waffenlauf hat der Aeugster Ausdauer-Sportler Adrian Brennwald seine persönliche Bestzeit um über 6 Minuten verbessert. «Ich konnte endlich un- Adrian Brennwald ter 3 Stunden laufen», so Brennwald nach dem Lauf zufrieden. Im Gesamtklassement erreichte er Rang 3 und seine Alterskategorie gewann der Aeugster sogar. anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (gegenüber Mercedes-Garage) herrscht vom 22. November bis 19. Dezember wieder fröhliche Vorweihnachtsstimmung. Viele Markenfernseher sind beträchtlich reduziert: für gute Unterhaltung in der Weihnachtzeit ist also gesorgt. Farbenfroher und stilvoller Weihnachtsschmuck –

Kurt Steiner, Chef Kantonale Feuerwehr, mit Elsbeth Knabenhans, Sicherheitsvorstand Affoltern, und Markus Bigger (im Hintergrund) von der Firma Rosenbauer, welche die drei Drehleitern beschafft hat. (Bild Thomas Stöckli)

von Duftkerzen bis Sternengirlanden – wartet in unserer Deko-Abteilung auf Sie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

kommentar

Thema Biotechnologie Der dritte Volkshochschule-Abend des Wintersemesters 2011/2012 am vergangenen Donnerstagabend stand im Zeichen der Wahrnehmung der Biotechnologie. ETH-Professor Dr. Thomas Bernauer referierte über «Gesellschaftliche Konflikte um die ‹grüne› Biotechnologie», wobei er die Zuhörerinnen und Zuhörer im ordentlich besetzten Mehrzweckraum des Spitals Affoltern über das Spannungsfeld der öffentlichen Meinung, in welchem die Biotechnologie diesseits und jenseits eines «transatlantischen Grabens» steht. Zwischen Europa und den USA. geht da alles, was die «grüne» Biotechnologie betrifft, von der Risikowahrnehmung bis hin zur staatlichen Gesetzgebung meilenweit auseinander.

................................................... > Bericht auf Seite 3

Zu nachsichtig? Mit dem Beispiel eines von SF DRS gezeigten Beitrags über einen jugendlichen Mörders und Vergewaltiger leitete der theologische Leiter des Klosters Kappel, Markus Sahli, den Abend zum 175-jährigen Jubiläum der Armenanstalt Kappel ein. Es folgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Schweiz im Umgang mit jungen Straftätern zu nachsichtig handle.

................................................... > Berichte und Kommentar Seite 8

Die letzte Chance für ein Obfelder Dorfzentrum nutzen! ................................................... von werner schneiter

A

uch Obfelden ist in den vergangenen Jahren gewachsen – nicht ganz so stark wie andere Ämtler Gemeinden. Der Charakter der alten Weiler ist noch einigermassen erkennbar. Die jüngste Ämtler Gemeinde, die sich 1847 von Ottenbach losgelöst hat, weist aber noch eine andere Eigenheit auf: ihre Länge. Vom «Hirschen» bis zum «Rütli» in Unterlunnern sind es rund 2,5 km. Obfelden, das Strassendorf ohne eigentlichen Ortskern, ohne Zentrum. Begegnungen spielen sich nicht auf einem Dorfplatz ab, sondern vor den Läden, auf Schulhausplätzen oder beim «Zendenfrei» und anderswo. Nun bietet sich im Dorfteil Toussen die Möglichkeit, eine Art Dorfzentrum zu bilden – die letzte Chance, wie von verschiedenen Seiten betont wird. Sie sollte genutzt werden! Das rund 10 000 Quadratmeter grosse Areal zwischen Postprovisorium und Restaurant Kreuzstrasse gehört der Migros, der Landi, der Gemeinde und Privaten. Diese vertreten natürlich unterschiedliche Interessen; Migros und Landi stehen in einer Konkurrenzsituation, sind nun aber halt Grundstücks-

nachbarn. Die Migros wird ihr Vorhaben – ein Ortsversorgungsladen – mit Tempo durchziehen, auch dann, wenn die noch laufenden Verhandlungen mit einem Grundeigentümer scheitern sollten. Allerdings könnte die soeben lancierte Initiative, die mit einer Änderung der Bau- und Zonenordnung nur Läden bis 400 Quadratmeter zulassen will, das Vorhaben zu Fall bringen. Aber es ist noch keineswegs sicher, dass diese Initiative für gültig erklärt wird. Falls ja, so hat die Gemeindeversammlung das letzte Wort. Ungeachtet dessen und ungeachtet der Konkurrenzsituation sollten sich die Player auf diesem Areal zusammensetzen und ernsthaft über Gestaltungsmöglichkeiten debattieren, die über die bisherigen Absichtserklärungen, über eigene Interessen hinausgehen und Kompromisse einschliessen. Die Migros betont, sie sei an einem Zentrum interessiert und will dazu das Restaurant Kreuzstrasse erhalten – und sie hat laut Heinz Fankhauser, dem Leiter Expansion, sogar an einem Zentrum Interesse, das Alterswohnungen einschliesst. Die Landi bekräftigt ihrerseits, ein 2300 Quadratmeter grosses Grundstück gepostet zu haben, damit solche Alterswohnungen realisiert werden können – nicht, um die Migros zu verhindern

(«Anzeiger» vom 18. November). Das sind Absichtserklärungen, welche die Interessen der Gemeinde punktgenau treffen. Sie besitzt dort ebenfalls ein Areal und hält eine Zentrumslösung mit Alterswohnungen, Apotheke, Spitex und Kleinläden für sinnvoll. Alle reden sie also von einem Zentrum mit Alterswohnungen, deren Bedarf in Obfelden ausgewiesen ist. Und alle sagen, dass sie Hand bieten wollen für eine Lösung. Das sind doch gute Voraussetzungen für Verhandlungen. Damit es nicht bei Worthülsen bleibt, sollte damit unverzüglich und ernsthaft begonnen werden – am besten unter der Führung der Gemeinde. Wie heisst es doch so schön in dem vom Gemeinderat im Jahr 2002 verabschiedeten Leitbild? «Durch die Schaffung von Begegnungszentren soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Dorfbevölkerung verstärkt werden. Obfelden will kein Schlafdorf werden». Also bitte, lieber Gemeinderat: das Heft in die Hand nehmen und die anderen Eigentümer zu Tisch bitten. Damit kann die Behörde beweisen, was im oben zitierten Leitbild unter dem Kapitel «Gemeindeentwicklung» auch steht: «Die Gemeinde wird zielorientiert geführt.»

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Im Stillen hast Du viel gelitten, geliebter Vater, treues Herz. Doch ausgerungen, ausgekämpft ist nun der letzte Schmerz.

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 7. Oktober 2011 sind für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: • Blattmann Gregor, geb. 1970, verheiratet, Landwirt, Wesenmatt 16a, Hausen am Albis • Wieland Edith, geb. 1965, verheiratet, Hotelière, Müllistrasse 2a, Hausen am Albis In Anwendung von Art. 6 der Hauser Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am Dienstag, 29. November 2011, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, c/o Nicole Baumann, Gemeindeschreiberin, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, eingereicht werden können. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 11. März 2012 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Hausen am Albis, 16. November 2011 Gemeinderat Hausen am Albis

Schulpflege Hedingen Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege Hedingen: Rolf Schilliger stellt sich zur Wahl Für den Rest der laufenden Amstdauer 2010 bis 2014 stellt sich an der Urnenwahl vom 27. November Rolf Schilliger zur Verfügung. Der 1968 geborene Leiter Poststellengebiet lebt seit 1999 mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern an der Riedstrasse 1A. In der Schulpflege Hedingen entstand durch den Rücktritt von Moritz Wandeler Anfang Oktober eine Vakanz. Schulpflege Hedingen

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Wir haben Abschied genommen von unserem lieben Vater, Grossvater, Schwiegervater und Schwager

Fritz Schneider

(Rainer Maria Rilke)

TODESANZEIGE Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel und Götti

3. April 1933 – 10. November 2011

Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Trauerfamilien Lydia Blickenstorfer und Silvio von Ah Margrit und Erwin Auf der Maur-Schneider Trudi und Sepp Leuppi-Schneider Die Enkelkinder Ein besonderer Dank gilt der Spitex Obfelden, den Ärzten und dem Pflegepersonal der Palliativstation Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis, für die liebevolle Betreuung und Pflege sowie Dr. med. W. Baumann, Knonau.

Robert Othmar Hagmann-Erismann 11. Mai 1922 – 17. November 2011

Im 90. Lebensjahr ist er heute Morgen nach einem reicherfüllten Leben ganz unerwartet von uns gegangen. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Wir vermissen dich sehr. Martha Hagmann-Erismann Annemarie Lätsch-Hagmann Hansruedi und Silvia Hagmann-Huber Liliane Hagmann Doris Kaufmann-Hagmann Enkel und Urenkel Geschwister und Anverwandte Ruth Mischler Rosa Frick

WIR DANKEN GANZ HERZLICH allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die mit ihrer Anwesenheit und Treue unserer geliebten

Nina Nägeli-Calcagnini 20. Juni 1924 – 3. November 2011

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 23. November 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Spitals Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4 oder des Spitexvereins, Postkonto 80-24762-6. Traueradresse: Martha Hagmann-Erismann, Alte Kanzleistrasse 9, 8910 Affoltern am Albis

einen herzlichen Abschied bereitet haben. Besonders danken möchten wir Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für seine Abschiedsworte, die ihr Wesen und Dasein so einfühlsam schilderten. Ganz herzlich danken wir für die vielen anteilnehmenden und tröstenden Karten und Briefe. Unser aufrichtiger Dank gilt Herrn Dr. med. Daniel Zimmermann und dem Personal des «Haus zum Seewadel» für die liebevolle Betreuung und Pflege. Unsere Dankbarkeit gilt auch den spontan Helfenden sowie den treuen Privatpersonen, die Nina Nägeli in vielen Bereichen unermüdlich begleitet haben. Wir danken ebenfalls für die vielen Blumen, Geldspenden für die Aktivierung im «Haus zum Seewadel» sowie für die Gaben für späteren Grabschmuck. Es tröstet uns zu wissen, wie viele Mitmenschen unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter ins Herz geschlossen und ihr ein ehrendes Andenken bedacht haben. 8910 Affoltern am Albis/Paris, November 2011

Die Trauerfamilien

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Bestattungen Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Am Freitag, 25. November 2011, wird in Flums SG Abschied genommen von

Am 17. November 2011 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kurath Josef Louis

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

geboren am 23. April 1964, von Flums-Kleinberg SG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, verheiratet, starb am 17. November 2011 in Kappel am Albis.

Die Büros der Gemeindeverwaltung Ottenbach bleiben am Freitag, 25. November 2011, wegen eines Geschäftsausflugs geschlossen.

Abdankung um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Flums SG.

Für Bestattungsmeldungen wenden Sie sich bitte an Andreas Masche, Telefon 077 463 20 90.

Affoltern am Albis

Die Gemeindeverwaltung

Klara Homberger-Bürki

Bestattungsamt Hausen am Albis

Am 17. November 2011 ist in Menzingen ZG gestorben:

geb. 20. November 1918, verwitwet von Homberger, Walter, von Affoltern am Albis ZH, und Wetzikon ZH, wohnhaft gewesen in Zug ZG. Die Abdankung und Beisetzung haben im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Robert Othmar Hagmann geb. 11. Mai 1922, Ehemann der Martha Hagmann geb. Erismann, von Gretzenbach SO, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Kanzleistrasse 9. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 23. November 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. November 2011

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«Gen-Tech»-kritisch: «Junge Frauen mit höherem Bildungsniveau» Vorlesung im Rahmen der Volkshochschule im Knonauer Amt Prof. Dr. Thomas Bernauer referierte am vergangenen Donnerstagabend im ordentlich besetzten Mehrzweckraum des Spitals Affoltern über «Gesellschaftliche Konflikte um die ‹grüne› Biotechnologie». ................................................... von urs e. kneubühl Eine Wertung zur «grünen» Biotechnologie gab es nicht und auch keine knallharten bio-wissenschaftlichen Fakten zum Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen. Thomas Bernauer ist Professor für Politikwissenschaften an der ETH Zürich und hat im Team die gesellschaftlichen Konflikte um die Gen-Technik untersucht. Entsprechend informierte er die Zuhörerinnen und Zuhörer im ordentlich besetzten Mehrzweckraum des Spitals Affoltern am Donnerstagabend eingehender über das Spannungsfeld der öffentlichen Meinung, in welchem die Biotechnologie diesseits und jenseits eines «transatlantischen Grabens» steht. Zwischen Europa und den USA – da geht alles, was die «grüne» Biotechnologie betrifft,

von der Risikowahrnehmung bis hin zur staatlichen Gesetzgebung meilenweit auseinander.

148 Millionen Hektar weltweit Die Zahlen rund um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, kurz GVO, sprechen da nicht nur eine deutliche Sprache, sondern geradezu Bände. Weltweit hat auch 2010 der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weltweit zugenommen. Deren Flächen stiegen gegenüber 2009 um 14 auf 148 Millionen Hektar und sie haben auch im laufenden Jahr weiter zugelegt. Und «Spatzung» nach oben gibt es weiterhin massenweise, schliesslich waren es 2010 mit der USA (64%), Brasilien (25%) und Argentinien (23%) nur gerade drei Länder, in denen der Anbau von GVO die 10-Prozent-Anteilmarke an der Gesamtanbaufläche überstiegen hat. Verschwindend klein nimmt sich da die GVO-Anbaufläche des erstplatzierten europäischen Landes aus: Spanien bringt es gerade einmal auf 0,1 Millionen Hektaren. Die grössten GVO-Pflanzer kommen also aus Übersee, von jenseits des Atlantiks. Und es sind mit riesigem

Abstand die grössten, egal, ob sie Sojabohnen (71 % der Gesamtanbaufläche sind GVO), Baumwolle (64 %), Mais (29 %) oder Raps (22 %) anpflanzen, um nur die vier wichtigsten GVO weltweit zu nennen.

Die Schweiz und Gen-Tech Neben diesen allein schon einleuchtend trennenden Unterschieden, findet man zwischen den USA und Europa Ungleichheiten, die mit zum transatlantischen Graben bezüglich der

Westen und Islam Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Volkshochschule im Knonauer Amt findet am Donnerstag, 12. Januar 2012, um 19.30 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern statt. Erich Gysling, ehemaliger Chefredaktor von Fernsehen DRS, erläutert in seinem Referat, weshalb es so viele Missverständnisse zwischen dem Westen und dem Islam gibt. Es ist keine Anmeldung notwendig, die Veranstaltung kostet 25 Franken. (kb.)

«grünen» Biotechnologie beitragen: Der einheitliche, transparente Markt der USA steht den fragmentierten und damit intransparenten europäischen Märkten gegenüber und Lebensmittelskandale, die in Europa das Vertrauen in Behörden, Technologien und Wissenschaft nachhaltig zu erschüttern vermochten, sind in den USA praktisch ohne Vertrauensverlust geblieben. So ist ebenso die Meinung zu Gen-Tech in den USA unerschüttert, was sich wohl auch historisch begründen lässt: Während in Europa heute pro Jahr zwischen 50 und 100 Feldversuche stattfinden, waren es in den USA schon vor Jahrzehnten das Zehnfache davon. In der Schweiz gilt nach wie vor das im November 2005 von 55.7 % der Bevölkerung und von allen Kantonen angenommene Anbau-Moratorium für Gen-Tech-Pflanzen, das 2010 von National- und Ständerat um 3 Jahre bis November 2013 verlängert wurde. Die Haltungen zur Gen-Technologie, so hat die Bernauer-Studie ergeben, sind in der Schweiz nicht allzu unterschiedlich: Männer und ältere Menschen sind der Gen-Tech zwar eher freundlicher gesinnt, als Frauen und Jüngere, Schweizer mit höherem Bil-

Prof. Dr. Thomas Bernauer. (Bild kb.) dungsniveau beurteilen sie eher kritischer. Das mag seine Ursache mitunter darin haben, dass die Schweizer Medien äusserst ausgewogen über die Biotechnologie berichten, wie die Studie auch gezeigt hat. Allerdings sind Gen-Tech-Feldversuche in der Schweiz mit hohen Zusatzkosten für Schutzund Begleitmassnahmen verbunden und daher unverhältnismässig teuer So konnte laut Thomas Bernauer an den Standorten Reckenholz und Pully nicht einmal die Hälfte der 5,5 Millionen Franken für die reine Forschung verwendet werden.

Neue Homepage Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst. Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

www.aeugst-albis.ch: Seit Montag verfügt die Gemeinde Aeugst am Albis über eine neue Homepage. Wir laden Sie herzlich ein, diese zu besuchen und sich zu informieren. Die Homepage enthält eine Vielzahl von Informationen und technischen Neuerungen (z.B. Onlinereservation der SBB-Tageskarte, Online Schalter, neuer Veranstaltungskalender etc.) über die Gemeinde und soll den Kontakt zu uns erleichtern.

Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Liegenschaft Dorfstrasse 37

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Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 wird den stimmberechtigten Personen ein Kreditbegehren für die Umnutzung und den Neubau der Liegenschaft Dorfstrasse 37 unterbreitet. Im Hinblick auf die künftige Nutzung und das weitere Vorgehen hat der Gemeinderat – wie anlässlich der öffentlichen Orientierung vom 15. November 2011 ausgeführt – folgende Beschlüsse gefasst: – Für die Vermietung der Wohnungen wurden Richtlinien bzw. Kriterien verabschiedet, die für die Vergabe angewendet werden sollen. – Für die Durchführung der Planersubmission, Ausführung und Realisierung wurde der entsprechende Auftrag an die Firma Planzeit GmbH, Zürich, vergeben. Dies unter dem Vorbehalt, dass diesem Kreditbegehren anlässlich der Gemeindeversammlung zugestimmt wird.

Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Büelstrasse: Tempo 30 – bauliche Massnahmen

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Im Rahmen der baulichen Massnahmen für Tempo 30 auf der Büelstrasse mussten einige Anpassungen vorgenommen werden, damit den berechtigten Interessen aller Beteiligter (Anwohner, Landwirtschaft etc.) und den gesetzlichen Vorgaben angemessen Rechnung getragen werden kann. Die Bauarbeiten werden ab Montag, 21. November 2011 wieder aufgenommen und während dieser Woche abgeschlossen.

Mit Spraydose und Mundschutz an der Wand: Graffiti-Workshop im Jugendzentrum O2 in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Mit der Spraydose ganz legal die kreative Ader entdecken Jugendliche gestalten Obfelder Jugendzentrum O2 in Eigenregie Das Jugendzentrum O2 innen und im Aussenbereich nach eigenen Ideen gestalten – auch mit der Spraydose: Diese Gelegenheit bekamen Jugendliche im Rahmen eines Graffiti-Workshops in Obfelden. Handschuhe, Mundschutz und Spraydose: Am Samstag setzten Jugendliche in Obfelden an einer Aussenwand kreativ um, was sie zuvor auf einem Blatt Papier zeichnerisch festgehalten haben. Unter fachlichem Beistand von Ralph Hospenthal entstanden farbenvolle Bilder – ganz legal gesprayte Werke, die Bestandteil sind eines Gemeinschaftsprojekts im Obfelder/Ottengbacher Jugendzentrum O2 in Obfelden. Jugendliche können nämlich die Einrichtungen im Eigenregie gestalten und aufwerten. «So haben sie einen grösseren Bezug und können

bei ihrer Arbeit sogar versteckte Talente entdecken. Wir wollen dabei den Jugendlichen den nötigen Freiraum geben, um Sachen auszuprobieren. Solche legalen Möglichkeiten gibt es nicht viele, sagt Corina Carl, die zusammen mit Tobias Graber in Obfelden in einem Praktikum während eines halben Jahres mit Jugendlichen im Treff arbeitet. «Es macht Spass, aber talentiert bin ich nicht», sagt das Mädchen, das mit der Spraydose an der Wand steht. Ralph Hospenthal ist da anderer Meinung: «Die Jungen sind sehr kreativ», lobt er.

Neue Bar – neu gestalteter Garten Ihre Kreativität können sie dann auch im Dezember unter Beweis stellen, wenn es gilt, die Inneneinrichtungen des Jugendzentrums O2 zu erneuern. Sie werden dabei unter anderem eine

neue Bar einrichten. Auch der Aussenbereich wird eine Frischkur erfahren. Hecken sorgen für einen optischen Abschluss. In Planung ist ausserdem eine neue Grillstelle mit Sitzgelegenheiten. (-ter.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. November 2011

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«Kein Geschenk, sondern Gebrauchsleihe» Kantonale Gebäudeversicherung übergibt in Affoltern drei Autodrehleitern an drei Feuerwehr-Stützpunkte Vergangenen Freitag erhielten die Feuerwehr-Stützpunkte Affoltern, Dielsdorf und Hinwil je eine neue 30-Meter-Autodrehleiter. Die feierliche Übergabe fand in Affoltern statt. ................................................... von thomas stöckli «Sie sind nun auf allerneustem Stand, was Rettungsgeräte anbelangt», richtet sich Markus Bigger von der Firma Rosenbauer an die anwesenden Feuerwehrleute aus den Bezirken Affoltern, Dielsdorf und Hinwil. Ein Novum ist der grosse Korb mit 450 kg Nutzlast. Die Feuerwehr werde immer mehr auch zu Patientenrettungen hinzugerufen, erklärt Bigger und rechnet vor: ein Feuerwehrmann in Einsatz-Uniform, ein Rettungssanitäter, ein 200Kilogramm-Patient und dazu noch Sanitäts-Material, schon sei man bei 450 kg. Bei der Alarmmeldung «Gebäudebrand» in Gemeinden wird von der Zürcher Einsatzleitzentrale automatisch die nächstgelegene Autodrehleiter (ADL) mit aufgeboten. Sie unterstützt die im Einsatz stehende Feuerwehr bei der Durchführung von Rettungen und Löscharbeiten.

Metz Aerials in Karlsruhe sicherstellt. Die Kosten trägt die Gebäudeversicherung. Das sei «kein Geschenk, sondern eine Gebrauchsleihe», wie Kurt Steiner, Chef der Kantonalen Feuerwehr, betont. «Wenn die Gemeinde das Gerät kaufen müsste, hätten wir wahrscheinlich ein Leiterwägeli», spielte Wehrvorstand Elsbeth Knabenhans scherzhaft auf die schwierige Finanzsituation des Ämtler Bezirkshauptorts an. Die Investition habe sich bereits gelohnt, wenn einmal ein Mensch gerettet werden könne, waren sich alle einig. 14 000 Ernstfall-Einsätze gibt es für die Feuerwehren im Kanton Zürich pro Jahr, so Kurt Steiner, Chef der Kantonalen Feuerwehr. Nur bei 15% ist ein Brand die Ursache. In verschiedensten Bereichen erwartet die Bevölkerung von der Feuerwehr sofort professionelle Hilfe. Während die Bestände sinken – vor 20 Jahren gab es noch mehr als dreimal so viele Feuerwehrleute – steigen die Anforderungen. Deutlich wird das am Beispiel Verkehrsunfall: Brauchte es vor 20 Jahren noch einen besseren «Büchsenöffner», um an Unfallopfer heranzukommen, sehen sich Feuerwehrleute heute konfrontiert mit verstärkten Karosserien und allenfalls auch mit unbekannten Risiken, die von Alternativantrieben ausgehen können.

Steigende Anforderungen

Kurt Steiner, Chef der Kantonalen Feuerwehr (links) hat den symbolischen Schlüssel für die Affoltemer Drehleiter (ganz hinten) an Sicherheitsvorstand Elsbeth Knabenhans und Feuerwehr-Kommandant Urs Furrer übergeben.

Der Zuschlag für die Beschaffung der drei 30-Meter-Autodrehleitern im Wert von knapp 2.7 Mio. Franken ging an die Rosenbauer AG in Oberglatt, welche die Schweizer Vertretung von

Miliz-Feuerwehr hat Zukunft Künftig dürfte das Bevölkerungswachstum der Feuerwehr das Leben schwer machen. 200 000 zusätzliche Einwohner werden im Kanton Zürich

in den kommenden 20 Jahren erwartet. Es wird verdichtet und höher gebaut. Die Herausforderung lautet dann: Wie kommt die Feuerwehr überhaupt noch an die Gebäude heran? Weiter dürfte es für immer mehr Fahrzeuge auch immer grössere Unterniveau-Garagen geben. «Wir werden uns anpassen müssen», sagt Kurt Steiner und meint damit sowohl die Ausrüstung als auch die Ausbildung und den Einsatz. Trotzdem sei er überzeugt, dass der Kanton Zürich auch in 20 Jahren noch ein Miliz-FeuerwehrSystem haben wird.

Niederbau-Variante für Dielsdorf Auf die ADL-Fahrer kommt nun ein grosser Übungs-Mehraufwand zu. Seit Oktober läuft die Ausbildung auf dem neuen Gerät. Es gilt zu verinnerlichen, wo welches Material zu finden ist, weiter ist die Bedienung der Stützen und des Leiterarms kein Vergleich zum technisch längst überholten Vorgänger-Modell. Der Korb lässt sich nun etwa automatisch aufstellen und dank Knickarm direkt vor die Kabine absenken. Bis die ADL-Fahrer das neue Gerät beherrschen, steht deshalb noch die alte Drehleiter im Einsatz. Die drei Leitern, die in Affoltern übergeben wurden, sind übrigens nicht in sämtlichen Punkten identisch. Bei der Autodrehleiter für Dielsdorf war es etwa notwendig, eine Niederbau-Variante mit einer maximalen Bauhöhe von 3,12 Meter zu beschaffen, damit die Zufahrt in die Ortschaft Regensberg durch das Kronentor (Höhe: 3.16 Meter) sichergestellt ist.

Unfall mit Todesfolge Lieferwagen frontal mit Lastwagen kollidiert Bei einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen ist am Donnerstagmorgen, 17. November, in Kappel der Lieferwagenlenker getötet worden; der Lastwagenchauffeur blieb unverletzt. Kurz vor 10 Uhr befuhr ein 47-jähriger Lenker eines Lieferwagens die Baarerstrasse Richtung Kappel am Albis. Nach ersten Erkenntnissen geriet er beim Dorfeingang aus bisher unbekannten Gründen in einer lang gezogenen Linkskurve leicht rechts über den Fahrbahnrand hinaus. Beim Korrigieren nach links geriet er über die Mittellinie und auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Lastwagenchauffeur erkannte die Situation und versuchte mittels Vollbremsung und Ausweichmanöver eine

Frontalkollision zu verhindern, was ihm nicht gelang. Durch den heftigen Aufprall wurde der Lieferwagen rückwärts auf ein Wiesenbord geschleudert. Der Lieferwagenlenker verstarb trotz Reanimationsversuchen der alarmierten Rettungssanitäter noch auf der Unfallstelle, wie die Kantonspolizei mitteilte. Der 50-jährige Chauffeur des Lastwagens blieb unverletzt. Er wurde durch einen herbeigerufenen Arbeitskollegen, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute betreut. Der genaue Unfallhergang wird nun durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Die Baarerstrasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme während rund vier Stunden in beiden Richtungen gesperrt werden. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Affoltern sowie die Feuerwehr Oberamt für die Bergung und Verkehrsumleitung im Einsatz.

Löscharbeiten am Freitagmorgen. Das Feuer griff von der angebauten Garage auf das Wohnhaus über. (Bild Andi Meyer)

Drei Verletzte und grosser Sachschaden Brand eines Einfamilienhauses in Obfelden Beim Brand eines Einfamilienhauses mit angebauter Garage sind am Freitagmorgen, 18. November, in Obfelden drei Personen verletzt worden. Der Sachschaden wird auf gegen 200 000 Franken geschätzt.

Die Polizei sichert Spuren. Der Lenker des Lieferwagens hat den heftigen Aufprall nicht überlebt. (Bild Thomas Stöckli)

Kurz nach 2 Uhr bemerkten am vergangenen Freitagmorgen die Bewohner des Einfamilienhauses, dass ein Teil ihres Hauses brennt. Die alarmierte Feuerwehr Obfelden und die Stützpunktfeuerwehr Affoltern konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Mit Verdacht auf

Rauchgasvergiftungen mussten die drei Familienmitglieder ins Spital gefahren werden. Zwei konnten dieses zwischenzeitlich wieder verlassen. Erste Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass das Feuer in der seitlichen angebauten Garage bei einem der beiden parkierten Fahrzeuge ausgebrochen ist. Ein technischer Defekt an einem der Personenwagen steht als Brandursache im Vordergrund. Das Feuer griff anschliessend auf das Wohnhaus über; dieses ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden dürfte gegen 200 000 Franken betragen.

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Dienstag, 22. November 2011

kommentar

Jugendgewalt – Thema zum 175-jährigen Jubiläum Armenanstalt Kappel – «Die Schweiz handelt umsichtig, nicht nachsichtig» Letzte Woche war in der Sendung 10vor10 von einem Jugendlichen Vergewaltiger und Mörder die Rede, der mit 22, fünf Jahre nach der Tat, frei gelassen wird. Mit diesem Beispiel leitete der theologische Leiter des Klosters Kappel, Markus Sahli, den Abend zum 175-jährigen Jubiläum der Armenanstalt Kappel ein. Es folgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Schweiz heute im Umgang mit jungen Straftätern zu nachsichtig handle. ................................................... von bernhard schneider 300 Jahre lang beherbergte das Kloster Kappel unter dem Motto ora et labora eine Zisterzienserabtei. Die nächsten 300 Jahre, nach der Reformation, dienten die Klosterräumlichkeiten während weiteren 300 Jahren als Verwaltungseinheit für den Einzug von Abgaben für die Stadt Zürich. Schliesslich erwarb die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) 1836 gemeinsam mit den 12 Kirchgemeinden des Bezirks das Kloster und richtete darin eine Armenanstalt ein. im Lauf der Zeit wurde eine «Korrektionsanstalt» angegliedert, in der «liederliche Personen» ohne Gerichtsurteil zu unfreiwilliger Zwangsarbeit genötigt wurden. «Damals wie heute ging und geht es um das Wohl des Einzelnen und der Gesellschaft», stellte Markus Sahli fest, der den Abend zusammen mit Andreas Müller und Bastian Nussbaumer vorbereitet hatte. Damit leitete er über zum Referat von Marcel RiesenKupper, dem Leitenden Oberjugendanwalt des Kantons Zürich: «Er kennt die Jugendlichen persönlich, von welchen wir lediglich in der Zeitung lesen.»

Verzerrte Medienberichte In den Medien, leitete Marcel Riesen eine Ausführungen ein, wird oft mit kurzen Headlines eine schockierende Tat ins Zentrum gerückt. Einzelne spektakuläre Fälle werden in eigentlichen Medienkampagnen ausgeschlachtet. Doch: Wie soll die Gesellschaft mit jungen Straftätern umgehen? Ist die Schweiz zu nachsichtig? Die Schweiz unterscheidet bewusst zwischen jugendlichen und er-

wachsenen Tätern. Schutz und Erziehung des Jugendlichen stehen im Zentrum, mit dem Ziel, dass er nicht mehr straffällig werde. Im Gegensatz zu anderen demokratischen Ländern, wo das Jugendstrafrecht mit 12 oder 14 beginnt, sind bei uns Jugendliche bereits ab 10 Jahren straffähig. 95 Prozent der Fälle, die von der Jugendanwaltschaft untersucht werden, führen zu einem Verweis oder einer – meist geringfügigen – Strafe. Nur bei etwa 5 Prozent, schweren Delikten, werden Schutzmassnamen angeordnet. Diese können bereits während des Untersuchungsverfahrens vorsorglich ergriffen werden. Die mildeste Massnahme ist die Aufsicht, die dafür sorgt, dass die Eltern die Auflagen des Gerichts durchsetzen. Die schwerste Massnahme ist die Unterbringung: Die Einweisung in eine stationäre, möglicherweise geschlossene Einrichtung. Die Funktion von Strafen ist, Grenzen zu setzen und Missbilligung auszudrücken. Es lässt sich aber feststellen, dass längere Freiheitsstrafen häufig kontraproduktiv sind. Viele Jugendliche würden eine Gefängnisstrafe einer Therapie gegenüber vorziehen – im Gefängnis lernen sie andere Verbrecher kennen, während sie sich in der Therapie mit sich selbst beschäftigen müssen, auch mit ihren individuellen Schattenseiten. Nach einer Zunahme der Jugendkriminalität von 2000 bis 2009 ist in den letzten zwei Jahren ein deutlicher Rückgang der Gewaltdelikte feststellbar, doch, so Marcel Riesen: «Das nächste Gewaltdelikt wird die Wahrnehmungen der Medien stärker prägen als die reale Situation.» Riesen kam zum Schluss, der massnahmenorientierte Ansatz im Jugendstrafrecht sei erfolgversprechend. Für die gefährlichsten Täter seien allerdings besondere Konzepte erforderlich. Insgesamt stellt er dem neuen Jugendstrafrecht ein sehr gutes Zeugnis aus: «Die Schweiz geht nicht zu nachsichtig mit jugendlichen Straftätern um – sondern sie handelt einfach umsichtig.»

Die Angst der Täter Als zweite Referentin stellte die Psychologin Evi Forgo Baer vom Massnahmenzentrum Uetikon ihre Erfahrungen aus bald 20-jähriger Arbeit mit jugendlichen Straftätern, teilweise mit Mördern, vor. Sie zitierte aus der London Times von 1890, in der sich ein

Marcel Riesen-Kupper, Leitender Oberjugendanwalt Kanton Zürich: «Er kennt die Jugendlichen persönlich, von welchen wir lediglich in der Zeitung lesen.» (Bild Bernhard Schneider)

Kommentator beklagte, wegen der «Hooligans» seien «gewisse Quartiere von London» gefährlicher als «südliche Gebiete» wie Sizilien. Die meisten Täter hätten nicht ein Problem mit Wut, sondern mit Ohnmacht, Angst und Trauer. Täter stammten oft aus Kreisen, in welchen solche Gefühle als unmännlich unterdrückt würden. Ziel der Therapie sei, dass die Innen- und Aussenwahrnehmung der jugendlichen Straftäter kongruent werden, da viele Straftaten in diesem Spannungsfeld gründen. Früher erschien die Burschenschaft in Uniform vor dem Anstaltsleiter. Der Führungsstil war autoritär, die Bildung einer Hierarchie unter den Burschen wurde gefördert. Es war möglich, dass jemand aus der Anstalt austrat, ohne sich je mit seiner Straftat auseinandergesetzt zu haben. Ziel der gerichtlich angeordneten, deliktorientierten Therapie ist eine Verminderung des Rückfallrisikos, das heisst die Hebung der Sicherheit der Gesellschaft. Unter Umständen nimmt der Veränderungswille des Straftäters im Lauf der Therapie zu, weil er erstmals in seinem Leben als Mensch mit Verantwortung wahrgenommen wird und keinen willkürlichen Schlägen ausgesetzt ist. Viele Straftäter – unabhängig von der Muttersprache – seien es nicht gewohnt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, erläuterte Evi Forgo. Da-

her verfügten sie oft über keine Sprache, um über sich zu reden. Ein wichtiges therapeutisches Mittel ist die Kunsttherapie. Einige Beispiele: Ein Täter hat sich gezeichnet und dazu gesagt, er wolle «gefährlich» aussehen – doch wenn man das Bild anschaut, sieht man vor allem seine Angst. Ein anderes Beispiel: Ein jugendlicher Straftäter bezeichnet als schönsten Tag in seinem Leben, als seine Mutter mit ihm Playstation gespielt hat. Generell steht das Starkfühlen der Täter in vielen Zeichnungen auf wackligen Füssen. Viele Täter leiden unter traumatischen Erlebnissen, beispielsweise der Ermordung der Mutter, die sie allein nicht verarbeiten können. Zur Frage, welche Faktoren Kriminalität begünstigten, nannte Evi Forgo die Einbindung in die Gesellschaft sowie Tätigkeiten in der Freizeit und im Beruf. Wer etwas zu verlieren habe, werde deutlich weniger häufig kriminell. Ziel der Therapie ist, jungen Menschen Ziele zu geben, die sie von der kriminellen Laufbahn wegführen. «Nur in Kombination verschiedener Massnahmen wird die Rückfallwahrscheinlichkeit gesenkt, aber nicht jeder Täter ist therapierbar», schloss Evi Forgo: «Wir alle tragen für viele Entwicklungen Verantwortung – als Väter, Mütter, Mitschüler, Mitarbeiter. Nichts ist zu unwichtig, um darauf zu reagieren.»

Im 19. Jahrhundert wurde Armut als moralisches Problem betrachtet dazu entschloss, die zum Verkauf stehende Klosterdomäne Kappel zu erwerben, um darin eine «Armen-, Verpflegungs- und Waisenanstalt» zu errichten. Diese Gründung fand während eines eigentlichen Booms der Errichtung solcher «Anstalten» in protestantischen Gebieten statt. Die «Unterstützung derjenigen Anstalten und Einrichtungen, welche die Verminderung der Armuth beabsichtigen» zählte zu den Zielsetzungen der 1825 gegründeten GGA. Tatsächlich explodierte die Armut in der Hungerkrise von 1816/17 förmlich, nachdem der rasante Wandel von einer landwirtschaftlich dominierten Wirtschaft zur Industrialisierung einer Mehrheit

von bernhard schneider

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Kampf gegen «Liederlichkeit» und «Arbeitsscheu» Den Jugendlichen mangle es an Respekt, sie seien es sich nicht mehr gewohnt, sich vor Erwachsenen zu erheben, bescherten ihren Eltern immer mehr Probleme, schrieb der griechische Philosoph Sokrates vor 2400 Jahren. Seither finden sich in jeder Generation Klagen, dass sich die Jungen nicht mehr auf dem moralischen Stand der Älteren befänden. Diese Moral des Lasters stand auch Pate bei der Gründung der Armenanstalt Kappel 1836. Die Historikerin Verena Rothenbühler beleuchtete die Gründung der «Bezirksarmenanstalt» in Kappel. Sie erläuterte, dass sich die Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern (GGA) 1834

Gegenseitige Achtung statt Strammstehen

der Familien den finanziellen Boden unter den Füssen weggezogen hatte. Armut wurde auf individuelles Fehlverhalten zurückgeführt, die strukturellen Ursachen wurden geflissentlich übersehen. Die bürgerlichen Sozialreformer, die sich in den Gemeinnützigen Gesellschaften zusammenschlossen, bekämpften daher «Liederlichkeit», «Arbeitsscheu», «Müssiggang», «Genuss- und Verschwendungssucht» – und was immer sie sonst als moralisches Problem erachteten. Die Armen wollte man daher «bessern». Nebst der Feldarbeit, mit der die «häufig an Körper und Geist verwahrlosten Kinder gewissenloser Eltern und armen Waisen» in der Armenanstalt ih-

ren Aufenthalt finanzierten, wurden sie daher täglich sechs Stunden unterrichtet. Waisenhaus und Armenschule Kappel entwickelten sich rasch zu einem blühenden Unternehmen. Die Knaben wurden vornehmlich in Landwirtschaft und Weberei eingesetzt, die Mädchen erledigten auch Näh-, Flickund Haushaltsarbeiten. Die spärliche Freizeit wurde ausgefüllt mit verordneten Spaziergängen am Sonntag und «lehrreichen Erzählungen», die der Schulmeister vorlas. Ansonsten bestand das Leben der Kinder aus Arbeit, um sie auf ihr künftiges Dasein als Knecht oder Magd vorzubereiten. (bs.)

ie kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Jubiläum ist dem Kloster Kappel auf eindrückliche Art geglückt. Der differenzierte und fundierte Blick auf das – in vielen Medien oft verzerrt dargestellte – Jugendstrafrecht hat gezeigt, wie wertvoll der Rechtsstaat für die ganze Gesellschaft ist. Denn Menschen, denen keine Achtung entgegengebracht wird, können keine Achtung anderen gegenüber entwickeln. Das Schlüsselwort heisst Verantwortung: Wer für sich selbst Verantwortung übernimmt, wird selten kriminell. Therapie im Strafvollzug kann wesentlich unangenehmer sein als ein Gefängnisaufenthalt, denn die Konfrontation mit dem eigenen Fehlverhalten fällt nicht immer leicht. Blickt man weiter zurück in die Geschichte, findet man vor allem staatliche Gewalt. Im 18. Jahrhundert bestand das Sonntagnachmittagsvergnügen vieler Familien vorzugsweise darin, auf dem Richtplatz zuzuschauen, wie die einen gehängt, andere verbrannt, gerädert oder geköpft wurden. Die Hingerichteten gehörten fast ausschliesslich der Unterschicht an. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert führte zu einer Verarmung zusätzlicher Kreise der Bevölkerung. Gemeinhin wurde dies aber als individuelles, von Unmoral bedingtes Versagen beurteilt. In Armenanstalten wurden Mittellose gedemütigt und im Strammstehen gedrillt. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert war Strammstehen in Gefängnissen und Erziehungsheimen gefragt – nicht die Auseinandersetzung mit sich und seiner Tat. Heute werden Straftäter in der Schweiz grundsätzlich mit Achtung behandelt. Achtung heisst, dass man einen Menschen als verantwortliches Wesen behandelt. Nur so kann ein Mensch auch andere achten. Nur wer verantwortlich ist, kann sich selbst schuldig fühlen. Das heisst nicht, dass dies bei allen gelingt. Aber die im internationalen Vergleich geringe Rückfallquote und die sowohl in einem historischen als auch in einem internationalen Vergleich tiefe Kriminalitätsrate zeigen, dass das Strafrecht in unserem demokratischen Rechtsstaat vielleicht nicht perfekt, aber doch sehr erfolgreich ist.


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Dienstag, 22. November 2011

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Mehrfamilienhaus ersetzt Bauernhaus Die Gemeinde Aeugst schleift eine Altliegenschaft und baut Familienwohnungen Die Gemeinde Aeugst besitzt im Dorfzentrum, an der Dorfstrasse 37 (Familie Moser) ein Bauerngehöft, das ab nächstem Jahr leer stehen wird. Es stellt sich die Frage der weiteren Nutzung. Der Gemeinderat entschied, es abzubrechen und an dessen Stelle Mietwohnungen zu erstellen. ................................................... von karl straub Im Vorfeld der Gemeindeversammlung führte der Gemeinderat am Mittwoch eine Orientierungsversammlung durch. Sie stiess auf reges Interesse. In erster Linie ging es um die künftige Nutzung beziehungsweise Umbau oder Abbruch der gemeindeeigenen Liegenschaft an der Dorfstrasse 37. In zweiter Priorität soll in unmittelbarer Nähe der erwähnten Liegenschaft einen Begegnungsort in Form eines Gemeinschaftsplatzes geschaffen werden.

Ersatzbau für das Bauernhaus Das ansehnliche Bauernhaus liegt direkt an der Dorfstrasse und prägt dessen Erscheinungsbild massgeblich. Gemäss der Bau- und Zonenordnung darf der Wohnteil nur unter Beibehaltung der Lage, der kubischen Gestaltung und Wahrung des Charakters der Fassaden und des Daches umgebaut oder ersetzt werden. Das angebaute Ökonomiegebäude (Scheune) darf ebenfalls

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nur unter Beibehaltung der Lage und der kubischen Erscheinung, hingegen nach den Gestaltungsvorschriften für Neubauten umgebaut oder ersetzt werden. Die Bausubstanz des Bauernhauses, das seit 1990 im Besitz der Gemeinde ist, zeigt sich in schlechtem Zustand. Eine Unterkellerung zur Schaffung der gesetzlich vorgeschriebenen Parkierungsräume ist Diese Aeugster Liegenschaft wird abgebrochen. (Bild Werner Schneiter) unter vernünftigem Aufwand so gut wie unmöglich. nenkollektoren installiert. Beheizt Viereinhalb-Zimmerwohnung ist mit monatlichen Miete von Aus diesem und noch anderen Grün- wird mit Erdsonden und Wärmepum- einer den, kam der Gemeinderat zum Ent- pe. Ein Anschluss an den Wärmever- 2100/2400 Franken zu rechnen. schluss, den Bauernhof abzubrechen bund mit der Holzschnitzelheizung in und durch einen Neubau zu ersetzen. der nicht weit entfernt gelegenen Das vom Architekten Thomas Zangger Gmeindschüür ist aus technischen Zeitplan Sofern die Gemeindeversammlung am erarbeitete Neubauprojekt sieht ein Gründen nicht möglich. 8. Dezember dem Bauprojekt zuMehrfamilienhaus im Minergie-Stanstimmt, erfolgt anschliessend die Subdard vor, umfassend fünf Wohnungen mission der Bauarbeiten. Im günstigsmit Tiefgarage und Räumen für eine Finanzen Kinderkrippe. Die Aussenhülle orien- Die Anlagekosten belaufen sich auf ten Fall könnte im Frühjahr 2012 mit tiert sich weitgehend am Zustand des 4,76 Mio. Franken. Das Mehrfamilien- dem Bau begonnen werden. Dies ist alfrüheren Bauernhofes. Es werden kei- haus bleibt im Finanzvermögen der lerdings eine optimistische Annahme. ne Luxuswohnungen, sondern Miet- Gemeinde, das heisst die Kosten wer- Im Zusammenhang mit der Zufahrt wohnungen mit einem guten Ausbau- den mit den Mietzinseinnahmen ge- zur unterirdischen Autoeinstellhalle standard erstellt. Auf dem Dach wer- deckt. Der Neubau hat also keinen sind die Eigentümer der benachbarten den eine Fotovoltaikanlage und Son- Einfluss auf den Steuerfuss. Bei einer Liegenschaft gar nicht glücklich. Sie

berufen sich unter anderem auf ein Gewohnheitsrecht und fühlen sich in Bezug auf den Zugang zu ihrer Liegenschaft eingeschränkt (vergleiche Einsendung im «Anzeiger» vom 11. November). Bei einer Einsprache gegen die Baubewilligung müsste mit einer spürbaren Bauverzögerung gerechnet werden.

Gemeinschaftsplatz Seit längerer Zeit besteht ein Bedürfnis nach einem Begegnungszentrum im Dorfkern. Bisher mussten entsprechende Projektideen immer wieder verworfen werden, weil die äusseren Gegebenheiten für einen echten Dorfplatz nicht gegeben waren. Nun besteht die Gelegenheit im Gebiet zwischen Pfarrhausweg, Chileweg und dem vorerwähnten Neubau wenigstens eine Art von Gemeinschaftsplatz einzurichten. Die Landschaftsarchitekten Bütikofer Schaffrath haben ein Projekt ausgearbeitet. Im abfallenden Gelände sollen auf unterschiedlichen Niveaus Kies- und Grünflächen und ein kleines Spielwasser angelegt werden. Unter einem lockeren Baumhain wird es Sitzgelegenheiten und ein Mühlespiel geben. Der Gemeinschaftsplatz wird hauptsächlich die jüngere Einwohnerschaft ansprechen. Zudem wird die Anlage mit einem öffentlichen WC ergänzt. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf 325 000 Franken. Darüber, wie über das neue Mehrfamilienhaus wird die Gemeindeversammlung vom 8.12.11 befinden.


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Dienstag, 22. November 2011

Weltrekord mit Affoltemer Schülern Noch nie stapelten so viele am selben Tag Becher – auch die Schuleinheit Stigeli/Chilefeld mischte kräftig mit «Stacken» steigert die Konzentrationsfähigkeit und fördert die Augen-Hand-Koordination. Gründe genug für die Affoltemer Primar-Schuleinheit Stigeli/Chilefeld, sich am Weltrekord-Event der World Sport Stacking Association (Wssa) zu beteiligen. ................................................... von thomas stöckli Die meisten Teilnehmer kommen aus den USA, doch auch in Taiwan, Südafrika und in Affoltern wurden vergangenen Donnerstag Becher gestapelt. Um nicht weniger als einen Weltrekord-Versuch ging es den Veranstaltern von der World Sport Stacking Association. Lehrerin Annette Sidler, deren Sohn an den Schweizer Speedstacking-Meisterschaften schon Silber geanzeige

«3 – 6 – 3»: Affoltemer Schüler üben sich in der mittelschweren Speedstacking-Disziplin. (Bilder Thomas Stöckli)

Fehlt da ein Becher? Eine Stafette sorgt für Wettkampf-Charakter.

wonnen hat, machte sich für eine Beteiligung ihrer Schuleinheit stark. Und so sind die 163 Affoltemer Schüler die zweitgrösste Gruppe, die sich am Event beteiligte. Im Speedstacking gilt es, möglichst schnell in einer bestimmten Reihenfolge Becher zu stapeln. Mindes-

Annette Sidler. Beim Weltrekord-Versuch war die Geschwindigkeit allerdings für einmal zweitrangig. So stapelten einige der Schüler gemächlich Becher auf Becher, während bei anderen das Auge des Betrachters kaum nachkommt mit den flinken Bewegungen der Hände.

tens 30 Minuten galt es am Tag des Weltrekord-Versuchs zu «stacken». Seine Kinder hätten eine Lektion mit Annette Sidler geübt, verrät Primarlehrer Bruno Lässer. Später hat auch er die eine oder andere Speedstacking-Einheit in den Sportunterricht integriert. «Man merkt es, die können das», so

Vom Elternforum hat die Schuleinheit einst zwei Klassensets der trendigen Stapel-Becher bekommen. Für interessierte Lehrpersonen wurden darauf Einführungen angeboten. In einigen Klassen wird seither regelmässig geübt. «Speedstacking ist gut für die Augen-Hand-Koordination», verrät Annette Sidler. Die Kinder machen den Trendsport in der Regel gern und kommen schnell zu Erfolgserlebnissen, während Erwachsene oft Mühe haben, durchzuhalten. Das endgültige Resultat des Weltrekord-Versuchs steht zwar noch aus, aber der bisherige Höchstwert von 316 736 «Stackern» wurde eindeutig übertroffen. Den Affoltemer Schülern bleibt die Genugtuung, Teil von etwas Grossem gewesen zu sein. Und vielleicht bleibt ja die eine oder der andere unter den Schülerinnen und Schülern dem Sport erhalten ...?


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Dienstag, 22. November 2011

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«Eigentlich wollte ich Abenteurerin werden» Die bekannte Buchautorin Eva Zeltner, in der Stiftung Albisbrunn in Hausen aufgewachsen, wird achtzig Vor achtzig Jahren wurde Eva Zeltner in eine Bubenwelt hineingeboren. Sie wuchs als einziges Mädchen in der Stiftung Albisbrunn in Hausen auf. Heute kann sie auf ein erfülltes Leben als Ehepartnerin, Mutter, Pädagogin, Psychologin und Buchautorin zurückblicken. ................................................... von regula zellweger Das Credo ihres Vaters lautete: «Kinder und Jugendliche muss man respektieren und so nehmen, wie sie sind. Es gilt, Vertrauen aufzubauen, sie zu fordern und zu fördern.» So verstand Max Zeltner bereits vor bald 100 Jahren seine Aufgabe als Leiter der Stiftung Albisbrunn den Umgang mit sogenannt «schwererziehbaren» Jungen. «Ich bin etwas Spezielles, wenige sind so aufgewachsen wie ich. Aber es hat mir nicht geschadet», lacht Eva

Zeltner. Der Beruf der Eltern prägte die Kindheit der einzigen Tochter, die eigentlich gerne die Kunstgewerbeschule besucht hätte, aber auf Empfehlung der Eltern was «Rechtes», Primarlehrerin, erlernte.

Erwartungen an einen Pfarrer waren damals noch riesig.» In der Lebensmitte kündigte sie ihre Arbeit in der Pestalozzistiftung in Knonau, weil sie einem Traum folgen wollte: Sie studierte Psychologie.

Lehrerin und Pfarrfrau

Erfolgreiche Buchautorin

Schon in jungen Jahren arbeitete sie im Albisbrunn als frisch verheiratete Lehrerin. Ihr Mann, Robert Tobler, ursprünglich auch Lehrer, studierte Theologie, als die beiden Söhne geboren wurden. Damals gab es kaum Möglichkeiten der Fremdbetreuung von Kindern. Eva Zeltner hat immer verschiedenste Rollen kombiniert. Immer wieder arbeitete sie beruflich mit Kindern und Jugendlichen und übernahm gleichzeitig auch die klassische Rolle der Mutter und Pfarrfrau. Heute sagt sie: «Pfarrfrau war eigentlich nie mein Traumberuf. Manchmal fühlte ich mich als Alleinerziehende, denn die

«Wenn ich heute zurückschaue, hatten wir unser Leben nie langfristig geplant, sondern spontan entschieden, neue Herausforderungen anzunehmen», erzählt sie. «So kam ich auch eher zufällig zum Schreiben, weil es mir während eines Praktikums langweilig war.» Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft gewesen, so hatte sie beispielsweise Gedichte und Texte für Kirchenlieder geschrieben, die ihr Mann vertonte. Bereits das zweite Buch im Zytglogge Verlag traf den Nerv der Zeit, nahm das Thema der Jugendgewalt schon 1993 auf: «Kinder schlagen zurück». Der Bestseller «Mut zur Erziehung» wies auf die

Problematik der weit verbreiteten Wankelpädagogik hin. Weitere Bücher rund um Erziehung und gesellschaftliche Themen folgten. Das neuste Buch «Hurra, wir sind Ompas» ist hoffentlich nicht ihr letztes. Sie sagt von sich: «Ich versuche ein Mensch zu sein, der empathiefähig ist, sich für die Menschen und die Welt interessiert, sich im Kleinen für die Umwelt engagiert und sich auch politisch immer wieder seine Meinung bildet.»

Gelungenes Altern «Ich fühle mich nicht wie achtzig», gesteht Eva Zeltner. Sie wirkt quirlig, offen, interessiert, voller Wärme und die Neugier und Offenheit auf alles, was das Leben bringt, prägt ihre Ausstrahlung. Sie liebt ihre Enkelinnen. «Ich habe kein Problem mit dem Alter», meint sie, «ich denke, das haben eher Menschen, die glauben, etwas in ihrem Leben verpasst zu haben. Ich fühle mich zufriedener und gelassener

als noch in jungen Jahren.» Heute besitzt das Paar eine kleine Wohnung in Berlin, beide lieben das Pulsieren dieser modernen Stadt. Nach vielen Jahren in Hausen, Emmenbrücke und Eva Zeltner. (zvg.) in Knonau leben sie nun in der Stadt Zürich. Noch immer hält Eva Zeltner Lesungen und Vorträge im deutschsprachigen Raum. Der Freundeskreis im In- und Ausland ist wichtig. Eva Zeltner ist zeitlebens gern gereist. Besonders dankbar ist sie für die intensiv gelebten 49 Ehejahre mit ihrem Partner Robert Tobler. Entdeckerin und Abenteurerin wollte sie einst als Kind werden. Das hat sie mit ihrer Offenheit, ihrem Mut und ihrer Art, Dinge einfach anzupacken, geschafft: Menschen-Entdeckerin und Lebens-Abenteurerin.

forum

2-mal Nein zu den Blockierungsvorlagen Am 27. November 2011 wird über die Behördeninitiative: «Keine Neu- und Ausbauten von Pisten» und den gültigen Teilen des Gegenvorschlags abgestimmt. Die Behördeninitiative verlangt vom Kanton Zürich, dass er sich gegen sämtliche Neu- und Ausbauten von Pisten am Flughafen einsetzt und der Flughafen somit in der Planung faktisch lahmgelegt wird. Nach der heutigen Regelung braucht es gemäss Flughafengesetz für sämtliche Neu- und Ausbauten der Pisten einen Beschluss des Kantonsrates, welcher dem fakultativen Referendum untersteht. Dass im Falle eines Bauvorhabens des Flughafens das Kantonsratsreferendum ergriffen wird, ist bei Betrachten der parteipolitischen Zusammensetzung des Kantonsrats, so sicher wie das Amen in der Kirche! Dieselbe Regelung gilt auch für die gefürchteten Kapazitätserhöhungen sowie alle anderen Vorhaben, welche sich in irgendeiner Weise auf die Flug-

lärmbelastung auswirken. Daher ist die Behördeninitiative unnötig und überflüssig. Des Weiteren entmündigen wir mit der Zustimmung der Initiative nicht nur das Kantonsparlament und den Regierungsrat, sondern letztlich auch uns selber als Souverän des Kantons. Letztlich wären wir auf Gedeih und Verderb einem Diktat aus Bern unterworfen, da der Bund dann, um den Flugbetrieb zu gewährleisten, über unsere Köpfe hinweg entscheiden kann.

Initiative löst das Problem nicht Der ursprüngliche Beweggrund für die Initiative ist hingegen verständlich. Die betroffenen Gemeinden wollen Klarheit haben über die raumplanerischen Ansprüche des Flughafens, um wieder die Souveränität über ihr Gemeindegebiet zu erhalten. Doch hier ist der fatale Trugschluss! Um bestimmen zu können, wo und unter wel-

chen Bedingungen gebaut werden darf, bedarf es einer sogenannten Abgrenzungslinie, welche für alle Seiten langfristig verbindlich ist. Diese Abgrenzungslinie muss im kantonalen Richtplan sowie im Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) fixiert werden und erst dann sind die Gemeinden wieder ihr eigener Herr über ihr (Bau-) Land. Die Abgrenzungslinie lässt zugegebenermassen auf sich warten, was den Zorn der Gemeinden erweckt hat. Regierungsrat Ernst Stocker war bereits mit einer Delegation von Behördenvertretern, u.a. den Initianten, in Bern bei Frau Bundesrätin Leuthard, um auf die definitive Fixierung der Abgrenzung und der Anpassung des SIL zu pochen. Mit Ernst Stocker sind diese Gemeinden in sehr guten und kompetenten Händen, und man kann davon ausgehen, dass sich Herr Stocker auch weiterhin unermüdlich für eine rasche Erledigung dieses Geschäfts einsetzt.

Hansruedi Burkhard gewinnt das SVP-Dorfjassturnier 2011 Die Pflege des schweizerischen Brauchtums war schon immer ein Anliegen der SVP. So organisiert die Mettmenstetter Ortspartei seit nunmehr acht Jahren ein Dorfjassturnier, das dank der grosszügigen Unterstützung des lokalen Gewerbes mit einem eindrucksvollen Gabentisch aufwarten kann. Wiederum konnte der Anlass im zur Festwirtschaft umgebauten 10m-Stand des Schützenhauses durchgeführt werden. Einmal mehr gebührt dem Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten ein spezieller Dank für sein verdankenswertes Entgegenkommen. So fanden denn am vergangenen Freitag, 18. November 52 Jasser den Weg an die Jasstische – so viele wie noch nie. Während mehr als 3 Stunden wurde um jeden Punkt hart, aber stets fair gekämpft. In der Tat herrschte während des ganzen Turniers eine

ausgezeichnete Stimmung und die unvemeidlichen Jassfehler, die jedem unterlaufen können, brachten niemanden aus der Fassung. Seitens der Spielleitung mussten auch nie wegen Meinungsverschiedenheiten eingegriffen oder das Jassreglement beigezogen werden. Es zeugt vom guten Geiste unter den Jassern, dass es den Parteien stets gelang, einvernehmliche Lösungen zu finden. Das Ihrige zur guten Stimmung trug bestimmt auch die leistungsfähige Festwirtschaft bei. Mit freundlicher Bedienung und einem äusserst preiswerten Getränke- und Speisenangebot sorgte sie für beste Rahmenbedingungen für die Jassbegeisterten. Mit Gelassenheit und Geduld ertrugen die Anwesenden die zeitraubende Bereinigung einiger Unstimmigkeiten bei der Ermittlung der definiti-

ven Rangliste. So wurde es Mitternacht, bis SVP-Präsident Louis Hafner dem strahlenden Sieger Hansruedi Burkhard aus dem Grüt zum wohlverdienten Sieg gratulieren konnte. Mit einem Abstand von nur gerade 7 Punkten folgte ihm als härtester Verfolger Eugen Müller aus Affoltern dicht auf den Fersen. Der gewiefte Jasser und regelmässige Turnierteilnehmer Toni Ziltener errang mit 4086 Punkten den dritten Rang. Am Schluss konnte jeder Jasser einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank der Veranstalterin an die vielen Sponsoren aus dem örtlichen Gewerbe. Auf der Internetseite www.svp-bezirk-affoltern.ch sind auf der Seite der Sektion Mettmenstetten sämtliche Sponsoren namentlich aufgeführt, ebenfalls die vollständige Rangliste des Turniers.

Ein Scheingegenvorschlag Der Gegenvorschlag von Stimmberechtigten bzw. vom «Verein Flugschneise Süd Nein» schiesst den Vogel letztlich und auch wortwörtlich noch ganz ab. Hierbei handelt es sich nicht, wie der Schein erahnen lässt, um einen abgeschwächten Gegenentwurf, sondern integral um denselben Wortlaut wie bei der Behördeninitiative und darüber hinaus die Forderung nach einem Verbot von Schnellabrollwegen sowie einer gesetzlichen Verpflichtung für den Kanton, sämtliche Fluglinien welche nach dem Jahr 2000 eingeführt wurden, zu bekämpfen. Im Weiteren will dieser sogenannte Gegenvorschlag genau das einführen, was die Zürcher Stimmbevölkerung unlängst abgelehnt hatte: die komplette Plafonierung des Flughafens und die Verteilung des Lärms. Die Schnellabrollwege, so befürchten die Flugschneisengegner, bringen eine Kapazitätssteigerung mit sich. Wie er-

wähnt braucht es auch hier die Zustimmung des Volks. Diese Wege würden wenn, dazu gebaut um die Flugzeuge schneller von der Piste zu holen. Damit würde der Fluglärm sogar etwas abnehmen, da die Flugzeuge nicht mehr wie Geier über dem Zürcher Himmel kreisen müssten. Und sogar solche Vorhaben, welche ökologisch sinnvoll, rational und vor allem lärmreduzierend wären, könnten mit diesen Vorlagen nicht mehr umgesetzt werden. Das ernüchternde Fazit ist, dass beide Vorlagen letztlich für alle Beteiligten erhebliche Nachteile mit sich bringen. Darum geben auch Sie bitte am 27. November Landeerlaubnis, für eine offene und planerisch freie Zukunft für den Flughafen und stimmen Sie 2-mal Nein zu den Flughafenvorlagen. Thomas Wassmer, Bonstetten, Komitee «2-mal Nein zu den Blockierungsvorlagen»

2-mal Ja zum Flughafengesetz Mit Horrorszenarien versuchen die Befürworter eines Pistenausbaus im Flughafen Kloten eine Ablehnung des Flughafengesetzes und des Gegenvorschlages herbeizuführen. Das bestehende Pistensystem reicht jedoch bei Weitem aus, um die Interessen des Flughafens und der Wirtschaft langfristig sicherzustellen. Das bestehende Pistensystem lässt gut 350 000 Flüge pro Jahr zu. Mit derzeit 270 000 Flugbewegungen pro Jahr hat der Flughafen auch ohne Pistenausbau grosszügiges Wachstumspotenzial. Eine Pistenverlängerung würde insgesamt 2,4 Milliarden Steuergelder verschlingen und hätte mehr Flugverkehr und natürlich auch mehr Fluglärm zur Folge. Zürich-Kloten ist ein City-Flughafen. Er profitiert von seiner Nähe zur Wirtschaftsmetropole Zürich und zu den umliegenden Siedlungsgebieten. Aufgrund seiner Lage kann der

Flughafen auf Dauer nur mit der Akzeptanz der Bevölkerung bestehen, die bereit ist, mit einem gewissen Mass an Fluglärm zu leben. Aber nicht um jeden Preis. Der Ausbau-Stopp der Pisten stellt sicher, dass der Flughafen nicht unkontrolliert wächst. Deshalb sagen Sie 2-mal Ja und kreuzen sie bei der Stichfrage die Variante A an. Die Behördeninitiative kommt allen Kantonsteilen entgegen, fokussiert ausschliesslich auf das Kernanliegen, den Ausbau-Stopp der Pisten und gewährt dem Flughafen die notwendige Entwicklung. Hans Läubli, Kantonsrat Mit diesen Zuschriften schliesst der «Anzeiger» die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen vom 27. November ab. (Red.)


Gewerbe

Dienstag, 22. November 2011

Adventsmäärt

Klassisches Chränzli

Den 1. Advent in Wettswil am nächsten Sonntag auf spezielle Art geniessen. > Seite 16

Musikverein Obfelden mit Konzert und turbulentem Theater. > Seite 17

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Nerven wie Stahl Der Zwilliker Pistolenschütze Paul Stutz gewann das Ustertag-Schiessen. > Seite 21

Nicht nur Töff, auch ein Lifestyle

Wie ein staubiger Roadmovie

Am Biker-Weihnachtsmarkt der Speed Factory kommen die «Ducatisti» auf ihre Kosten

«desert inn» mit Martin Flückiger und Andrija Sisko spielt übermorgen Donnerstag in der Mülibar in Hausen auf.

Vor einem Jahr hat Michael Balke die Speed Factory in Affoltern eröffnet. Auf 615 m² bietet die Garage alles aus dem Hause Ducati.

das neue Superbike Panigale 1199 sein. Im Playstation-Wettbewerb lassen sich zudem attraktive Preise gewinnen. (tst.)

Vor fast 30 Jahren spielten im fernen Freiamt Andrija Sisko (schigo) und Martin Flückiger (count vlad) zum ersten Mal in einer Formation zusammen. Es wurde Zeitgenössisches wie Spider Murphy Gang oder Geier Sturzflug gecovert. Nachdem die beiden aus dem Reusstal exilierten, verloren sie sich musikalisch aus den Augen. Bands wie Beautiful Noise, Roaring Elks und Jimmy Bastard wurden bespielt, bis sich die beiden wieder als Gitarrenfront der Zuger Cover-Kapelle FUK zusammen taten. Hier huldigen sie seit Jahrzehnten den Rockklassikern der 60er und 70er-Jahre. Die Jahre sind ins Land gezogen und die leiseren Töne haben mehr Gewicht bekommen. Also legten sich die beiden Gitarristen einmal mehr für eine neue Formation zusammen. «desert inn» war geboren: zwei Gitarren, eine angebrochene Stimme und Lieder von Tom Waits, Johnny Cash, John Lennon, Lou Reed und anderen. Musik wie ein staubiger Roadmovie. Musik für Bauch und Herz. Musik aus Leidenschaft und weil es Spass macht. Musik, die Platz für einen eigenen Film im Kopf lässt.

Biker-Weihnachtsmarkt am Sonntag, 27. November,

24. November, Mülibar in Hausen ab 20.30 Uhr

10 bis 17 Uhr. Speed Factory, Lagerstrasse 11, Affol-

geöffnet, desert inn ab 21 Uhr, Eintritt frei/Obolus.

tern, 043 322 89 46. Infos: www.speedfactory.ch.

Infos: www.muelibar.com.

Welcher Töfffan kennt sie nicht, die «Monster» oder die bullig-bös wirkende «Diavel»? Sie geben der Marke Ducati ein Gesicht. Dabei hat der italienische Motorradhersteller noch viel mehr zu bieten. Vom bewährten Naked-Bike über Racer und Enduro bis hin zum Cruiser reicht die Palette. Mit dem Motorrad beginnt allerdings erst die Leidenschaft vieler «Ducatisti», denn Ducati ist ein Lifestyle. Die Fahrzeuge werden entsprechend personifiziert. Aufs Tuning – Motor, Fahrwerk und Optik – legt das Team der Speed Factory deshalb besonderen Wert. Geschätzt wird die verglaste Werkstatt, wo die Kunden mitverfolgen können, was mit ihrem Bike passiert.

Neue Panigale 1199 zu sehen Bei den neusten Modellen aus Bologna ist das Bestreben nach Sicherheit allgegenwärtig. Die Bikes sind mit ABS und Traktionskontrolle ausgestattet. Mehrere Modi machen es etwa möglich, die Rennmaschine in einen sicheren Allwetter-Cruiser zu verwandeln. Grossen Wert legt die Speed Factory auf Kundendienst und Service-Qua-

Sie erfüllen die Träume der «Ducatisti» in Affoltern. Das Team der Speed Factory von links: Geschäftsführer Michael Balke, mit Seckin Ergin, Laura Di Mario und Luca Rizzo. (Bild Thomas Stöckli) lität. So erhält der Kunde, wenn er sein Motorrad in den Service bringt, gratis ein Ersatzfahrzeug. Für Probefahrten lockt die nahe Buchenegg. Kein Wunder also, dass sogar Kunden aus Bern oder St. Gallen nach Affoltern finden. Anlässe wie das Skifahren mit Vreni Schneider oder Ausflüge auf

Rennstrecken runden den Kunden-Service ab. Ein anderes Beispiel für die starke Kundenbindung ist der Biker-Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Bratwürsten und Süssigkeiten, der am kommenden Sonntag über die Bühne gehen wird. Ein Highlight dürfte dann

Seit über 25 Jahren glückliche Männer Collection Kaenzig in Hedingen – einzigartig in der Deutschschweiz Collection Kaenzig in Hedingen bietet ein einzigartiges Grössensortiment in der deutschen Schweiz, welches es jedem Mann ermöglicht, die ihm auf den Leib zugeschnittene Kleidung zu finden. «Mann» kauft in Hedingen ein, weil Beratung, Service und Grössensortiment stimmen. Max Bucher, Leiter Handel International, Hawa AG. (Bild zvg.)

Neuer Verkaufsleiter bei der Hawa AG Max Bucher (52) ist neuer Leiter Handel international bei Hawa AG, Mettmenstetten, Schweiz. Er bringt viele Jahre Erfahrung als Verkaufsleiter respektive als Produktmanager im technischen Umfeld mit. Der eidg. dipl. Verkaufsleiter mit einer technischen Grundausbildung und einem aufbauenden Ingenieur-Studium verfügt über ein profundes technisches Verständnis. Zusammen mit seinem eingespielten Team betreut er die Handelspartner des weltweit tätigen Herstellers hochwertiger Schiebebeschlagsysteme. Infos: www.hawa.ch

Rolf Huber aus Affoltern kleidet sich seit über 25 Jahren bei Collection Kaenzig ein. Er meint: «Für mich ist das Geschäft wie ein zweites Zuhause. Auf meiner Kundenkarte ist meine ganze Kunden-Geschichte notiert, jeder Einkauf, jedes Modell, jede Grösse. Egal wer aus dem 7-köpfigen Team mich bedient, er oder sie weiss genau, welches meine Bedürfnisse sind, was mir gefällt und was ich mag. Hinzu kommt, dass die Schnitte und Passformen stimmen. Ausserdem wird viel Wert auf die Beratung gelegt und ich kann sicher sein, mit neuen Stücken nach Hause zu gehen, die auch zu mir passen.» Ausserdem gefällt die neue Garderobe nicht nur Rolf Huber sondern genauso seiner Frau Erika. Sie meint: «Ich weiss, dass ich Rolf alleine zum Einkaufen schicken kann, ihm wird nichts aufgeschwatzt. Jeder im Verkaufsteam will, dass Rolf zufrieden aus dem Geschäft geht, eben als glücklicher Mann.»

Das Team von Collection Kaenzig möchte jeden Tag Männer glücklich machen. (Bild zvg.) «Wir machen jeden Tag Männer glücklich!» So der provokative Slogan des 130 m² kleinen Geschäfts im Säuliamt. Wie die Erfahrungen von Rolf Huber zeigen, ist es das erklärte Ziel des Herrenkonfektionsgeschäftes, jeden Tag Männer glücklich zu machen. Dafür sorgt neben der sorgfältig ausgebildeten Crew auch das beinahe unerschöpfliche Sortiment. In über 50 verschiedenen Konfektionsgrössen sind zwischen 8000 und 10 000 Hosen und rund 5000 Hemden ständig im Haus verfügbar. Nebst gepflegter Business-

mode umfasst das Sortiment eine grosse Freizeitabteilung in modischer bis klassischer Ausrichtung. Was bedeutet, dass das Team vom kleinsten bis zum grössten, vom schmalsten bis zum umfangreichsten Kunden alle anziehen kann.

Generation «50plus» willkommen Viele Männer über 50 wissen nicht wohin, wenn es ums Kleiderkaufen geht. Die über 50-jährigen, welche Beratung und Bedienung schätzen, welchen ein persönliches Wort wichtiger ist, als ein modisches Sortiment: Die-

ser Zielgruppe möchte Collection Kaenzig ein zu Hause bieten. Das Angebot und der Service von Collection Kaenzig vermitteln dieser Kundengruppe das Gefühl, ernst genommen und in ihren Wünschen berücksichtigt zu werden. Und genau aus diesem Grund geschieht es oft, dass ein Kunde das kleine Geschäft zum ersten Mal eher skeptisch betritt und danach für über 25 Jahre regelmässig gerne als Stammkunde zurückkehrt. Collection Kaenzig, J. und S. Feucht Herrenmode AG, Simone Mauro, Zwillikerstrasse 3, Hedingen. Telefon 044 761 79 26, www.collection-kaenzig.ch.


gewerbe

Ämtler Erlebniscoiffeur in Sihlcity Cut und Sirup: Rifferswiler stehen dahinter Am 19. November öffnet im Freizeit- und Einkaufszentrum Sihlcity ein besonderer Coiffeurladen seine Pforten: Cut und Sirup ist hauptsächlich auf Kinder ausgerichtet und bietet seine Dienste rund um Haare, Frisuren und Nägel in märchenhaftem Ambiente. Eine Sirupbar mit Kinderlounge und Snacks, interaktive Spiele, speziell eingerichtete Schneideplätze, ein integriertes Puppentheater: Haare schneiden sowie die Zeit davor und danach mutieren zum bleibenden Erlebnis. Was sich anhört wie der Hofcoiffeur auf dem Märchenschloss oder im Schlaraffenland ist in Sihlcity bald Realität. Cut und Sirup verzaubert Familien mit Frisuren und Unterhaltung.

Sandra Mutti.

Miguel Mutti. (zvg.)

man ihnen diesen Wunsch mit Frisuren, Tattoos und speziellem Haarschmuck. Dank frei wählbaren Sujets, Verzierungen und auserlesenen Accessoires werden Träume wahr und Idole zum Leben erweckt. Währenddessen können Mütter oder Väter ebenfalls von vielfältigen Angeboten wie professionellen Haarschnitten oder Nagelbehandlungen profitieren. Für die gepflegte Maniküre steht ein exquisites Nailstudio zur Verfügung..

Erholung für Klein und Gross «Für uns ist das eine spannende Ergänzung im Kinderbereich», schwärmt Philipp Schoch, Centerleiter von Sihlcity. «Das innovative Konzept hat uns von Beginn weg überzeugt.» Mit der Schaffung eines Kindercoiffeurs bei dem auch die Eltern in Ruhe die verschiedenen Angebote nutzen können, reagiere man auf ein grosses Bedürfnis, ergänzt Miguel Mutti, Inhaber von Cut und Sirup. «Wir stellen das Kind ins Zentrum und bieten den Eltern gleichzeitig Entspannung». «Damit Kinder und Eltern sich rundum wohl fühlen, setzt Cut & Sirup auf die drei Faktoren Spass, Unterhaltung und Erlebnis», erläutert Mutti weiter. «Das beginnt bei hochwertigen, auf Kinder abgestimmten Coiffeurstühlen über interaktive Spiele in der Sirupbar bis hin zur Unterhaltung auf der im Salon integrierten Puppenbühne.» Ein weiteres Plus sei eine professionelle Betreuungsperson, die Kinder beaufsichtige und zum Basteln animiere.

Nailspass für Kinder und gepflegte Maniküre für Mütter Kinder wollen Prinzessinnen und Helden sein. Bei Cut und Sirup erfüllt

Kindertheater und Eröffnungstage mit Käpt’n Ahoi und Caroline Graf Der Haar- und Nailspass für die ganze Familie findet seine Fortsetzung in der Unterhaltung: Jeden Mittwochnachmittag verwandelt sich die Kinderlounge in eine Klein-Theaterbühne. Märchentanten, Clowns und Puppenspieler treten auf und begeistern Gross- und Klein. Und wer während der Aufführung in Behandlung ist, ist erst recht mittendrin, denn die Coiffeurstühle sind zugleich die Logenplätze mit bester Sicht auf das Geschehen. Vom Samstag 19. bis Mittwoch 23. November feiert Cut & Sirup grosse Eröffnung. Jeden Tag gibt es gratis Sirup und Popcorn sowie für kleine und grosse Kunden ein Überraschungsgeschenk. Am Samstag um 15.00 Uhr tritt Clown Käpt’n Ahoi, bekannt als Spitalclown auf. Am Dienstag und Mittwoch gibt es Kinderschminken und Nageltattoos. Und am Mittwoch gibt die renommierte Kinderliedermacherin Caroline Graf ein Konzert. Cut & Sirup, Erlebniscoiffeur im Freizeit- und Einkaufszentrum Sihlcity, Kalanderplatz 1, Zürich. Eröffnung am 19. November, offen von Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr, Telefon 043 344 55 58, mail@cutsirup.ch, www.cutsirup.ch.

Weihnachten feiern, aber sicher! Vulkan, der Feuerschutzexperte in Birmensdorf sorgt dafür, dass die Weihnachtstage sicher ein Fest bleiben.

sche und ökologische Anliegen sind dabei von grosser Bedeutung. Die Feuerschutzexperten von Vulkan empfehlen dabei die hauseigenen Produkte der Marke «Meistar». «Meistar Brandbekämpfungs- und Rettungsprodukte sind solide und zuverlässige Produkte. Für diese Marke legen wir die Hand ins Feuer!» meint Martin Meier, Geschäftsführer der Firma Vulkan Feuerschutz AG. Für kommende Weihnachten hat sich die Vulkan Feuerschutz AG etwas Besonderes einfallen lassen; in einer Überraschungsaktion werden ausgewählte Produkte wie Feuerlöscher, Rauchmelder und Löschdecke für den Privatbereich mit einem bedeutenden und originellen Preisvorteil angeboten. Damit das Fest mit gutem und sicherem Gefühl gefeiert werden kann.

Der Weihnachtsbaum als Mittelpunkt der Familie, da wo die Überraschungen bunt darunter liegen, wo sich die Kinder in heiterer Aufregung tummeln und sich der Hund wedelnd über die Abwechslung freut, da brennen auch Kerzen, die ein wohliges Licht verbreiten. Ein jährlich wiederkehrender Genuss, der mit dem Gefühl von Sicherheit ergänzt werden soll. Im Wissen, dass man für den Fall vorbereitet ist, sollte die Stimmung lichterloh werden, kann man sich entspannt zurücklehnen. Vulkan Feuerschutz AG, das traditionelle Familienunternehmen in Birmensdorf, ist der sympathische Partner für Brandschutz-, Lösch- und Rettungsprodukte, sowie umfassende Beratungen und Brandschutzkonzepte auch in Privathaushalten. Langjährige Profis unterstützen die Kunden für massgeschneiderte Lö- Geschäftsführer Martin Meier (links) mit Monika Pistonesungen. Ökonomi- Meier und Willi Vogel. (Bild zvg.)


Gewerbe

Dienstag, 22. November 2011

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Auch Dinge, die man sonst kaum noch bekommt

Sich öffnen für neue Möglichkeiten

«Sesam» bietet am Wochenmarkt in Affoltern Biologisches an

Engel-Meditation in Mettmenstetten

Darf es ein Schnitz Kürbis sein? Die Marktfrauen Angela Suglia (links) und Vreni Steiner am Wochenmarkt-Stand von «Sesam». (Bild Thomas Stöckli)

Pastinaken, Petersilienwurzel oder Federkohl gefällig? Am WochenmarktStand von «Sesam» finden sich auch besondere Produkte wie diese – selbstverständlich aus biologischem Anbau. Kein Wunder also, dass die Stammkunden samstags auch bei widrigsten Wetterverhältnissen auf den Affoltemer Marktplatz finden. Vor drei Jahren hat Sylvia Obrist den Wochenmarkt-Stand vom Rossauer Werk- und Wohnhaus Weid (WWW) übernommen. Die Marktfrauen blieben dieselben, die Produkte kommen nach Möglichkeit immer noch aus Rossau, die WWW-Bewohner konnten allerdings aus rechtlichen Gründen nicht weiter beschäftigt werden, was viele der langjährigen Kunden bedauerten. Bei den meisten dürfte allerdings die Freude dominieren, dass die beliebten Produkte weiterhin verfügbar sind. Unter der Woche sind diese im Bio-Fachgeschäft an der Bergstrasse 2 in Affoltern erhältlich. Auch wenn der Wochenmarkt im Januar und Februar Pause macht. (tst.)

Geistige Begleiter, strahlende Lichtwesen und Engel umgeben und unterstützen die Menschen stets. Auch in Übergängen ist ihre grosse Liebe, ihr Licht spürbar. Ein neues Jahr ist ein neues Energie-Tor, es ist eine Chance für neue Möglichkeiten des Ausdrucks, des Seelenpotenzials. Die geführten Meditationen öffnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die neuen Möglichkeiten, sie öffnen für Impulse, Bilder für die nächsten Wachstumsschritte, unterstützt durch die lichtvolle Gegenwart der Engel. Der Meditationsabend findet Freitag, den 9. Dezember 2011, von 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin, Shiatsu-Therapeutin, StimmgabelnKlang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditati-

Heidi Bleiker. (Bild zvg.) ons-Gruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. Anmeldung und Infos unter Telefon 044 767 15 34.

Der «ernährungspoint» wächst

Die Haut als Spiegelbild der Seele

Stoffwechseltherapeutin neu im Team

Verstärkung für das «Beauty House» Alfilo in Affoltern

Am neuen Kreisel in Jonen darf man sich am Samstag, 26. November, von 14 bis 18 Uhr, in der stilvollen Ernährungspraxis ernährungspoint.ch umschauen und informieren lassen.

Cinzia Pellascio, seit fünf Jahren bei Alfilo in Affoltern, bekommt Verstärkung. Franziska Weber ist Kosmetikerin EFZ. Immer mehr Menschen haben Probleme mit der Haut. Umwelteinflüsse, falsche Pflege und übermässige Sonnenbestrahlung – dies und mehr kann zu vorzeitiger Hautalterung, Falten, Pigmentverschiebungen oder Allergien führen. Dabei ist die Haut eine persönliche Visitenkarte, ein Aushängeschild – deshalb sollte man ihr Sorge tragen. Es ist wichtig, dass der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet wird. Im Zentrum stehen bei Alfilo deshalb Wohlbefinden, Entspannung und eine ganzheitliche Beratung. Wichtig für eine gesunde Haut sind eine milde, auf den Hauttyp abgestimmte Reinigung, eine individuelle Tages- und Nachtpflege, angepasster Schutz vor Sonne und Witterungseinflüssen, gesunde Ernährung mit genügender Flüssigkeitseinnahme sowie regelmässige und professionelle Gesichtsbehandlungen im Institut. Gerne

Franziska Weber (links) und Cinzia Pellascio. (Bild zvg.) beraten Cinzia Pellascio und Franziska Weber in der Kosmetikoase im 1. Stock im Alfilo the beauty house. Bei der ersten Behandlung führt die Kosmetikerin eine Hautbeurteilung, eine Anamnese durch. Damit wird es möglich, die Haut optimal zu behandeln. Das Angebot umfasst dann

unter anderem Wellness von Kopf bis Fuss und Gesichtspflege, manuelle Lymphdrainage und Cellulitebehandlungen, Manicure und Fusspflege sowie Haarentfernung. Sehr gut verstehen sich die Alfilo-Kosmetikerinnen auch auf Braut- sowie Abend- und Tages-Make-up.

Im Oktober 2008 hat Astrid Kreienbühl ihre Praxis ernährungspoint eröffnet. Innert kürzester Zeit erarbeitete sich die diplomierte Ernährungsberaterin ein überaus positives Feedback bei ihren Klienten und konnte einen grossen Kundenstamm aufbauen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, das Team zu erweitern. Natalia Kamer, Stoffwechseltherapeutin, kommt neu dazu. Beide haben sich erfolgreich zur Power-Plate-Instruktorin ausbilden lassen. Ernährungspoint bietet metabolic balance – das ganzheitliche Stoffwechselprogramm zur Gewichtsreduktion, Gesundheitsvorsorge und Steigerung der Vitalität sowie neu Power Plate – das 10-Minuten-Erfolgsprogramm unterstützt die Fettverbrennung, steigert die Muskelkraft und reduziert Cellulite – und Körperfettmessung innert Minuten, dank neuartiger Technologie. Am Tag der offenen Tür können Inter-

Astrid Kreienbühl und Natalia Kamer empfangen in Jonen. (Bild zvg.) essierte kostenlos eine professionell geführte Probelektion Power Plate erleben, ein Informationsgespräch für das metabolic-balance-Programm führen oder Körperfett, Muskelmasse und Wassergehalt messen lassen. Ernährungspoint, Astrid Kreienbühl und Natalia Kamer, Chriesiweg 1, 8916 Jonen, 056 634 56 67, www.ernaehrungspoint.ch.

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«Märchenhafte Weihnachten» Motto des Adventsverkaufs vom kommenden Samstag im Götschihof, Aeugstertal Vom Stern aus Draht, über Arrangements auf alten Brettern bis zu den Festtagskarten: Das Behindertenheim Götschihof im Aeugstertal bietet beim Adventsverkauf vom kommenden Samstag wieder eine Fülle an Geschenkmöglichkeiten. Es wird derzeit fleissig gebastelt, arrangiert, gesteckt, gebogen oder bemalt: Fünf Betreuende und über 20 Behinderte sorgen derzeit dafür, dass Kundinnen und Kunden beim traditionellen Adventsverkauf im Götschihof im Aeugsteral ein reichhaltiges Geschenkangebot vorfinden. «Eine wunderschöne Zeit bei uns», sagt Gärtnerin Luzia Schmid, die im Götschihof auch Betreuungsfunktion übernimmt. «Die Behinderten geniessen diese vorweihnachtliche Zeit und sind sehr gerne kreativ tätig».

Wer das Ladenlokal im Götschihof betritt, sieht den Beleg für diese Aussage sofort: Es finden sich mit viel Liebe hergerichtete Sterne aus Draht, Windliechtli, Schalen, Schüsseln, Hirten-Stelen oder Kerzenständer.

Neues und Traditionelles Ausserdem werden Arrangements mit einer oder mehreren Kerzen angeboten, dazu Kreationen in Nadelstopftechnik, fantasievolle Arrangements auf alten Brettern, Tür- und Adventskränze in verschiedenen Grössen. Neu im Sortiment sind mit Weihnachtskugeln bestückte Äste. Dazu gibt es – nicht neu – festlich bemalte Tassen, Krüge, Karten und eine Fülle an so genannten «Mitbringseln». (-ter.) Adventsverkauf mit Bistro im Götschihof: Samstag, 26. November, 9 bis 16 Uhr. Telefon 044 763 40 40. www.solvita.ch.

Fantasievolle Engel und Gestecke. (Bild Werner Schneiter)


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Veranstaltungen

Dienstag, 22. November 2011

Die etwas andere Volksmusik Pflanzplätz querbeet im «LaMarotte» Kultur in Affoltern lädt am Freitag, 25. November, 20.15 Uhr zu einem Volksmusikabend der besonderen Art ins «LaMarotte». Pflanzplätz, das sind Simon Dettwiler und Thomas Aeschbacher am Schwyzerörgeli und Jürg Nietlispach am Kontrabass. Wie die Hujässler, die auf Einladung von Kultur in Affoltern im Mai 2010 hier spielten, sind Pflanzplätz Vertreter der neuen Schweizer Volksmusik. Die drei Musiker stammen alle aus ländlichen Regionen (oberes Baselbiet, Emmental) und haben die traditionelle Volksmusik quasi mit der Muttermilch eingesogen. Das Schwyzerörgeli gehörte bei allen zur Familientradition. Die Schweizer Volksmusik ist nach wie vor der Ausgangspunkt des Pflanzplätz-Spiels. Doch es schleichen sich Töne und Rhythmen ein, die Grenzen überwinden und neue Wege beschreiten wollen. «Zu den Einflüssen, die unsere Musik prägen, zählen neben verschiedenen Schweizer Musikstilen

auch Rock, Pop und Jazz sowie irische, französische, skandinavische Elemente,» sagt Simon Dettwiler. Ausserdem auch Volksmusik aus anderen Alpenländern. Indem sie über den Hag fressen, kommen die Musiker zu allerlei Samen, aus denen wunderschöne bunte Blumen spriessen. Der Name (Echo vom) Pflanzplätz, ursprünglich als Jux gedacht, ist so zum Programm geworden. Letztes Jahr wurden Pflanzplätz für ihre Musik mit dem Kulturpreis der Stadt Langenthal ausgezeichnet und spielten u.a. an der Stubete am See in Zürich. Aktuell sind Pflanzplätz-Musiker im Film «Der Verdingbub» zu hören, Simon Dettwiler spielte im Studio den Part des Verdingbuben ein, und zusammen mit Dani Häusler (Hujässler) spielen Pflanzplätz im Film ein Tanzstück. Freitag, 25. November, 20.15 Uhr im «LaMarotte»,

Skulpteur Kurt Ackermann mit den Hausemer Malerinnen Cathy Ruedisueli (Mitte) und Angelica Bär. (Bild Thomas Stöckli)

Skulpturen, Farbfreude, Wortgebilde Drei Ämtler Künstler stellen gemeinsam am Ägerisee aus

Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr, Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Kennen gelernt haben sie sich an der Ausstellung «Kreativ schaffendi Huuser», nun stellen Angelica Bär, Kurt Ackermann und Cathy Ruedisueli in Unterägeri erneut gemeinsam aus. ................................................... von thomas stöckli

Thomas Aeschbacher, Jürg Nietlispach und Simon Dettwiler (von links). (Bild zvg.)

Skulpturen aus Holz, Stein und Eisen – Kurt Ackermann komponiert verschiedenste Materialien zu Gesamtkunstwerken. Der Stalliker ist in Ebertswil als Bildhauer und Künstler tätig. Erst kürzlich hat er einige seiner Skulpturen in der Ausstellung «Mysti-

sche Welten» in Mettmenstetten gezeigt. «Ich liebe Farben», sagt Cathy Ruedisueli mit sympathisch französischem Akzent. Seit neun Jahren lebt die Westschweizerin in der Region. Angefangen hat sie mit Aquarell – in einem Kurs bei Elisabeth Brönimann – über Öl landete sie dann bei Acryl. Ihre bisherigen Werke zeigen eine hohe Detailtreue. Künftig wolle sie vermehrt vereinfachen, so die Hausemerin. Auch Angelica Bär lebt und wirkt in Hausen. «Ich male, seit ich den Pinsel halten kann», verrät sie, die viel ausprobiert hat mit verschiedenen Techniken. In den letzten Jahren hat

sie sich darauf verlegt, Lebensmomente in Bildern und Worten festzuhalten. Das Resultat sind ihre «Wortgebilde». «Wir sind keine Konkurrenten», sind sich die drei Kunstschaffenden einig, «jeder hat seine eigene Richtung.» Die vierte im Bunde wäre Katrin Madsen, sie weilt jedoch aktuell in Kopenhagen. «Hoffentlich ist sie nächstes Mal dabei», wünschen sich ihre Kollegen. Übrigens wird an jedem Ausstellungstag ein Kunstwerk verlost. Ausstellung im Haus am See, Unterägeri ZG, von Freitag, 25. November, 17 bis 21 Uhr bis am 27. November, Samstag und Sonntag 11 bis 21 Uhr. Die Künstler sind immer anwesend, Cathy Ruedisueli am Samstag und Sonntag erst ab 14 Uhr.

Den 1. Advent auf spezielle Art geniessen

Jazz und Klassik in Reinkultur

13. Wettswiler Adventsmäärt vom Sonntag, 27. November

Diese Woche im Kellertheater LaMarotte

Das Datum der 13. Ausführung des Wettswiler Adventsmäärts steht für traditionelle Werte und bietet eine wunderbare und stimmungsvolle Plattform für gemeinschaftliche Momente. Der Adventsmäärt ist bekannt für das besondere Ambiente und für das adventliche Angebot.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «LaMarotte Swingtett» Die «Hausband» will am kommenden Donnerstag erstmals in ihrer neuen Besetzung, mit neuem Sound und neuen Ideen überraschen. Der gewohnte, swingende «Swingtett-Sound» wird aber auch dieses Mal nicht fehlen.

................................................... von remo buob*

Donnerstag, 24. November, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Kleines Essen 15 Franken.

Wie üblich läutet der Wettswiler Adventsmäärt die Adventszeit am 1. Adventssonntag zwischen 11 und 17 Uhr ein. Wunderschön geschmückte Adventsstände, Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten, Vorweihnachtliches, gemeinsames Singen und vieles mehr erwarten die Besucher. Gegen 70 mit Liebe dekorierte Adventsstände und der ganze Rahmen werden wieder für einen ganz speziellen Adventszauber sorgen. Rund ums Thema Advent wird einiges geboten. Wichtig ist dem OK, dass die Menschen sich begegnen und Zeit für zwischenmenschliche Bedürfnisse bleibt. Natürlich gehört auch der Samichlaus mit Schmutzli und Esel zum Programm und wird dabei nicht nur die jüngsten Besucher mit Nüssli, Mandarinen etc. verwöhnen. Die Bibliothek ist ebenfalls geöffnet und um 14 Uhr werden im UG Geschichten für die Kleinen gelesen. Für die kleinen und grossen Besucher gehört auch das Lebkuchen-Dekorieren zu den Highlights, welches zwischen 11.30 und 15 Uhr vor dem Mettlen-Kindergarten stattfindet.

ne gute Gelegenheit den neuen Yamaha-Flügel zu hören, ein Instrument, welches unter den in den letzten Wochen aufgetretenen Pianisten aus Klassik, Jazz oder Unterhaltung auf uneingeschränkte Begeisterung stiess. Von Robert Schumann gelangen das Quintett op. 44 in einer Bearbeitung für Klavier und vier Bläser und anschliessend Mozarts Quintett KV 452 für die gleiche Besetzung zur Aufführung. Samstag, 26. November, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzert 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken,

«Klassik» – Klavierquintette von Schumann und Mozart Wunderschöne Gestecke und vieles mehr … Filmvorführungen im «Mettlen» Das kulinarische Angebot verspricht auch in diesem Jahr viel, so haben die Besucher die Möglichkeit, sich im geheizten Barwagen vor der Bibliothek, in der open-air Raclette-Stube bei Schenk & Caramia AG, im Türmlihaus (Adventsstübli) und im Pavillon «Mettlen» (Sternebeizli) mit dem Frauenverein verwöhnen zu lassen. Die Freunde von weiteren Leckereien wie Magenbrot, Guetzli, Adventssterne der Bäckerei Huber, Glühwein und -most etc. kommen ebenfalls nicht zu kurz. Das beliebte gemeinsame Singen aller Besucher, verstärkt durch die Vereinten Chöre von Wettswil am Albis wird neu bereits um 16.45 Uhr stattfinden. Die Besucher können sich direkt nach dem Singen dem Fackelund Kerzenzug, welcher zur reformierten Kirche führt, anschliessen.

Dort wird um 17.15 Uhr unter der Leitung des neuen Pfarrers Matthias Ruff ein Abendgottesdienst, bei dem alle Konfessions-Mitglieder willkommen sind, abgehalten. Neu sind spezielle Filmvorführungen für die jüngeren Besucher. Um 13 und um 15 Uhr starten die adventlichen Filme im Singsaal des Schulhauses «Mettlen».

Was geschieht mit dem Erlös? Zu einer schönen Tradition gehört es, dass der grösste Teil des Reinerlöses vom Herbscht- und Adventsmäärt an gemeinnützige Organisationen weitergegeben wird. In diesem Jahr werden verschiedene Organisationen, so u.a. die Rafael-Vereinigung, die Chinderinsle Barabu und das Chinderhuus-Hedingen berücksichtigt. * Der Autor ist OK-Präsident vom Adventsmäärt.

kleines Essen ab 19 Uhr 15 Franken: «Wiener Schinkenfleckerl» (Reservierung erwünscht). Reservationen: www.lamarotte.ch oder Telefon

Seung-Yeun Huh, in Korea geboren, ist 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch. eine der führenden Pianistinnen ihres Landes. Seit dem 16. Altersjahr lebt sie in Europa und ist gegenwärtig stellvertretende Schulleiterin des Konservatoriums Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin in ganz Europa, den USA und in ihrem Heimatland ist sie auch eine gefragte Kammermusikerin. Zusammen mit vier Bläsern aus dem Tonhalle-Orchester Zürich spielt sie im LaMarotte ein romantisch-klassisches Konzert. Das ist ei- Pianistin Seung-Yeun Huh. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 22. November 2011

Der Musikverein Obfelden unter der Leitung von Hugo Ineichen.

17

Turbulentes, unterhaltsames Theater: «D’Chrüter-Rosa üebt Rach». (Bilder Werner Schneiter)

Nach Marsch, Polka und Walzer die Rache der «Chrüter-Rosa» Unterhaltsames Chränzli des Musikvereins Obfelden nach klassischem Muster: Erst Konzert, dann Theater Im ersten Teil das Konzert, im zweiten ein turbulentes Theaterstück: Der Musikverein Obfelden bot am Samstag das klassische Chränzli. Und erntete den Dank des Publikums in Form von viel Applaus. Vor Jahren zählte der Musikverein über 30 Mitglieder. Mit rund der Hälfte bestritt der Musikverein Obfelden im Singsaal des Schulhauses Chilefeld den konzertanten Teil. Mitglieder-

schwund verzeichneten in der Vergangenheit auch andere Ämtler Musikvereine. Im Falle von Obfelden hat diese Tatsache jedoch keinen Einfluss auf die musikalische Qualität. Und das bestätigte auch der langjährige Joner Dirigent und Chränzlibesucher Hansruedi Ritschard, der im Musikverein Ottenbach aktiv ist: «Eine erstaunliche Qualität für diese Besetzung. Und abwechslungsreich: Es beinhaltet Polka, Marsch, Walzer und moderne Elemente. Sehr unterhaltend», sagte er. Unter der Leitung von Hugo Ineichen bot der

Verein in der Tat ein unterhaltsames, beschwingtes Programm, das mit «Multos annos» begann. «Auf viele Jahre» nahm der Dirigent zum Anlass, auf sein früheres Wirken im Musikverein Obfelden hinzuweisen. Während fünf Jahren leitete er den Verein und kehrte als interimistischer Dirigent zurück. «Hugo Ineichen zeigte sich kurzfristig bereit, uns auszuhelfen», sagte Präsident Florian Winkler. Das temporäre Engagement wird Ende Jahr beendet. Ab Januar 2012 steht der Musikverein Obfelden unter der Leitung des

52-jährigen Walter Amrein aus Steinhausen.

Durchfall, Lachanfall «D’ Chrüter-Rosa üebt Rach»: So heisst der Zweiakter von This Vetsch, den das bewährte Theaterensemble des Musikvereins nach dem Konzert zum Besten gab. Die Komödie enthält alle Elemente, die das klassische Chränzlitheater auszeichnen: Situationskomik, Dispute zwischen Eheleuten, Streit und Versöhnung, Romanzen,

Und in diesem Fall auch Rache, nämlich jene der Chrüter-Rosa, die mit ihren Mittelchen auf dem Bauernhof gleich zu Beginn für Durchfall sorgte – und für Lachanfälle im Publikum. Dieses konnte im Anschluss an das Programm selber aktiv werden: auf dem Tanzparkett zu Klängen des «Duos Marino». (-ter.) Am nächsten Samstag, 26. November, lädt der Musikverein Obfelden zur zweiten Abendunterhaltung mit Tombola ein. Ab 18.15 Uhr ist Nachtessen angesagt. Das Programm beginnt um 20 Uhr.

Farbenfrohes musikalisches Herbstprogramm Sonntagskonzert des Musikvereins Maschwanden Das Konzert des Musikvereins Maschwanden begeisterte die Musikfreunde am Sonntagnachmittag im Stampfisaal in Knonau und am Abend in der Kirche Maschwanden. Mit einem abwechslungsreichen Programm zauberten die Musikanten auf Anhieb eine fröhliche Stimmung. ................................................... von martin mullis Den Maschwander Musikanten gelang es ohne grosse Mühe, ihre Gäste innert kurzer Zeit in Heiterkeit zu versetzen. Die Besucher des traditionellen Konzertes im Stampfisaal in Knonau vergassen das neblige Wetter bereits beim ersten Titel. Wer könnte denn auch «Prelude to Freedom» (Vorspiel zur Freiheit), anders als ein Beginn zu einem vergnüglichen Konzert interpretieren? Die Spieler des «grossen und des kleinen Blechs» der Maschwander Musikanten, verwandelten den nüchternen Stampfisaal im Nu in eine prächtige Konzerthalle. Mit der Moderatorin Monika Camenzind, die gekonnt und mit viel Insiderwissen durch das abwechslungsreiche Programm führte, wurde die Musikaufführung fast so etwas wie eine interessante Lektion in Sachen Geschichte. Ihre Ausführungen und der Bezug zur grossen Literatur der einzelnen Lieder bewirkten, dass einige der Musikfreunde ganz bestimmt so etwas wie ein Gänsehautattacke verspürten.

Publikum forderte mehrere Zugaben Doktor Schiwago, Phantom der Oper und Schindlers Liste, um einige der

Mit Spielfreude und viel Power: Viel Applaus für den Musikverein Maschwanden. (Bild Martin Mullis) Stücke zu nennen, bewirkten denn auch begeisterten Applaus im vollbesetzten Saal. Der Musikverein Maschwanden, mit der im Säuliamt einzigen Brass-Band-Besetzung, spielte hingebungsvoll und mit viel Power. Die mehr als 20 Musiker wurden aller-

dings mit einigen Spielerinnen und Spielern aus dem ganzen Knonauer Amt verstärkt. Kein Wunder, dass das Publikum ziemlich energisch einige Zugaben forderte. Präsident Rolf Fahrni zeigte sich sichtlich stolz über seine Musikantinnen und Musikanten. Er

dankte ihnen für die intensive Arbeit bei den Proben. Zusammen mit dem Dirigenten Heinz Aeberhard hätten sie für das traditionelle Konzert zum Ausklang des Musikjahres hart gearbeitet, hielt er fest. Sein Dank galt aber auch der Gemeinde Knonau für

die unentgeltliche Benützung des Stampfisaals. Die begeisterten Musikfreunde waren sich nach dem Konzert einig. Die Maschwander Musikanten boten mit ihrem Können und ihrer grossen Spielfreude eine perfekte musikalische Unterhaltung.


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Sport

Dienstag, 22. November 2011

Grosserfolg mit 12 Podestplätzen Karateschule Obfelden am nationalen Turnier in Alpnach Neun Podestplätze in den Katavorführungen

Alle Pokalsieger der Karate Schule Obfelden. (Bild zvg.) Die Innerschweizer Karate Schule Alpnach führte zum zweiten Mal ein Kinder- und Jugendturnier durch. In der Kategorie Kata – eine klar vorgegebene Abfolge von Techniken – mussten die Teilnehmer technisch einwandfreie Schläge und Tritte vorführen. Die Kampfrichter beurteilten anschliessend die Vorführung auf mögliche Fehler, das Timing und den Krafteinsatz. In einer anderen Kategorie erfolgte der Zweikampf, wobei sämtliche Schläge und Tritte mit vollem Kör-

pereinsatz auf den Gegner zugelassen waren. Die Wettkämpfer werden durch Hand- und Fussschoner, sowie einem Kopfschutz geschützt. Die Karateschule Shinkyokushin Dojo Obfelden reiste mit einer Gruppe von zwölf Kindern und Jugendlichen nach Alpnach. Die Vorbereitungen auf den Wettkampf waren sehr streng und schweisstreibend. Die Ambitionen der Delegation war hoch, waren doch die meisten Teilnehmer schon an einigen Turnieren erfolgreich.

In den Katavorführungen trumpften die Obfelder völlig auf und holten neun Podestplätze. In der Kategorie Kampf resultierten noch drei weitere Podestplätze. Von der Karateschule Obfelden sind fünf Kämpfer im Nachwuchskader der Nationalmannschaft, die vom Leiter der Karate Schule Obfelden als Coach der Nationalmannschaft betreut werden. Rückblickend ist der Leiter der Karateschule Obfelden, Andi Gabler, sehr zufrieden mit den Resultaten. Die konsequente aber faire Trainingsarbeit hat sich gelohnt. Abschliessend äusserte sich Andi Gabler, dass jederzeit Nachwuchs und interessierte Kids bei ihm zum Probetraining an der Bachstrasse 29 in Obfelden erscheinen dürfen. Schliesslich kann in eigenen Trainingsräumen und nicht in Turnhallen trainiert werden. Infos: www.shinkyokushin-obfelden.ch.

Super Saisonstart der «Gordonblues» Einen fulminanten Start legten die Oldies von Volley S9 in der Mixed-Meisterschaft hin. So stehen sie nach drei Runden verlustpunktlos an der Tabellenspitze. Der Aufsteiger zeigte keinerlei Respekt in der höchsten Regionalliga und siegte in den Startspielen gegen «Pallavolo capelli due», «Bsco Tsunami» und «Tequila» überraschend klar. Mit Mustafa Issa und Rolf Schuler konnten die Oldies noch zwei weitere Routiniers dazu gewinnen, die sich nach hartem Sommertraining bestens in die Mannschaft integriert haben. Das sehr ausgeglichene Team spielte kompakt und variantenreich und konnte zwischen dem 5:1- und 4:2-System problemlos variieren. Einen grossen Anteil am Erfolg hat auch der Präsident des VBC Volley S9 Hugo Lombriser, der mit seinem perfekten coaching auch immer die richtigen Worte fand. Schon bald können sich die «Blues» in einem weiteren Fight bewei-

Die «Gordonblues» von Volley S9. (Bild zvg.) sen. Am 25. November wartet in der Sporthalle Schachen (20.30 Uhr) der letztjährige Rivale «Riesbach 2». Noch sehr präsent sind die harten Fights um den B Ligatitel. Man wird sehen, welches Team sich besser weiterentwi-

ckelt hat. Auch die andern drei Mixed-Mannschaften «La Bamba», «Magno» und «Sangrîa» sind gut gestartet und haben bis jetzt alle Spiele gewinnen können. Hausi Grossenbacher reklame

Aufgestiegen: Die Ca-Junioren des FC Affoltern. (Bild zvg.)

Aufstieg nach einer Saison ohne Niederlage Ca-Junioren des FCA in der Coca-Cola-League Am vergangenen Samstag haben die Ca-Junioren ihr letztes, entscheidendes Auswärtsspiel zum erstmaligen Aufstieg in die Coca-Cola-League souverän mit 9:0 Toren gegen Engstringen gewonnen. Damit beenden die Jungs von Trainer Wale Aegerter und Benji Luchsinger die Saison ohne Niederlage mit zehn Siegen und einem Unentschieden auf dem aufstiegsberechtigten, ersten Schlussrang in der Promotion. Der Erfolg wurde im heimischen Mooshüsli mit einem Spaghettiplausch und viel Coca-Cola mit

den Eltern und Fans gebührend gefeiert. Für das junge Team – mehr als die Hälfte mit Jahrgang 98 – beginnt nun eine neue Ära mit sehr starken Gegnern von verschiedenen Grossklubs in der höchsten Juniorenliga. «Wir hoffen, dass das Ziel Ligaerhalt, wie bis anhin als verschworene Einheit mit viel Elan, Schweiss und vollem Einsatz angestrebt wird», so das Betreuerteam. Doch zuerst folgt nun die wohlverdiente Pause mit lockeren Trainingseinheiten und einigen Hallenturnieren zum Plausch.

Spass mit einem Hauch von Wettkampfatmosphäre. Vorne links: Hugo Pfister, der Erfinder von «Die Letzten beissen die Hunde». (Bild Bernhard Schneider)

Die Letzten beissen die Hunde Ein innovativer Trainingsspass des Triamt Wer Freude am «schnellen» Biken und Wettkampfatmosphäre hat, kann jeweils am letzten Samstag des Monats im BikeTempo-Training des Triamt teilnehmen unter dem verheissungsvollen Titel «Die Letzten beissen die Hunde». Das Konzept ist so einfach wie faszinierend: Auf einer Feld-/Waldwegschlaufe zwischen Rifferswil und Kappel fährt die ganze Gruppe zum Aufwärmen zwei Runden à 1.2 Kilometer. Ab der dritten Runde scheiden pro Runde jeweils die beiden letzten Biker aus – für sie gibt es Kaffee und Kuchen. Die letzten drei Biker sprinten um die Podestplätze. Ausser dem Bike benötigt man lediglich einen Velohelm und einen Rucksack. Als «Preis» erhält der Sieger drei Wasserflaschen zu 1.5 Liter, der zweite zwei, der dritte eine. Deshalb müssen alle, die im Sinn haben, unter die letzten drei zu fahren, einen Rucksack mitnehmen. Wen das Konzept ein wenig an den Sommer-Plauschwettkampf «Chrüz und Quer» erin-

nert, hat richtig geraten: Es ist Hugo Pfister, die prägende Persönlichkeit des Triathlon Clubs Säuliamt seit dessen Gründung vor 18 Jahren, der sowohl «Die Letzten beissen die Hunde» als auch «Chrüz und Quer» erfunden hat. Eine seiner Spezialitäten sind Trainings mit lustvoller Wettkampfatmosphäre, die so einfach konzipiert sind, dass der organisatorische Aufwand minim ist und keine Helfer erforderlich sind. Beim letzten «Hunde»Wettkampf Ende Oktober war Bruno Würmli der unbestrittene sportliche Dominator. Ihm konnten auch 4.5 Liter Wasser im Rucksack nichts anhaben, er gewann den Spurt in der letzten Runde immer locker, jedes Mal gefolgt von Erich Hausammann, dem seine drei Liter schwere Last auch nichts anhaben konnte. Am kommenden Samstag, 26. November, findet die nächste «Hunde»Austragung statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Fro Shop in Rifferswil (www.froshop.ch) – wer etwas früher da ist, kann sich das Warten an der Kaffeebar im Shop versüssen. (bs.) Anmeldung und Details unter www.triamt.ch.


Sport

Dienstag, 22. November 2011

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In Hawaii über sich hinaus gewachsen Willi Schoch: Rückblick nach dem 15. Rang an der Triathlon-WM Der Sieg in seiner Altersklasse am Ironman Switzerland in Zürich ermöglichte Willy Schoch die Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft vom 8. Oktober. Der 60-jährige Mettmenstetter blickt auf seine bisher erfolgreichste sportliche Saison überhaupt zurück. ................................................... von bernhard schneider An der Ironman WM auf Hawaii messen sich jedes Jahr die erfolgreichsten Triathleten der Saison auf 226 Kilometern Wettkampf: 3,9 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rennrad fahren und 42,2 Kilometer Laufen. Willy Schoch startete nach Mass, verlor dann aber aufgrund von Schulterproblemen im Schwimmen viel Zeit: «Ich hatte im August einen Unfall, dessen Folgen ich natürlich nicht so rasch wegstecken konnte. Ab Kilometer zwei musste ich das Tempo reduzieren und kam ein paar Minuten hinter meinem Zeitplan auf die Radstrecke.» Die Radstrecke auf Hawaii ist berüchtigt für ihre unzähligen kleinen Aufstiege und Abfahrten, den Gegenwind und die drückende Hitze in der Lavalandschaft. «Schon früh auf der Laufstrecke begannen mich Waden-

probleme zu plagen. Es wurde ein ungewohnt langer Lauf», erklärte Schoch zurückblickend. Dennoch erreichte er nach beachtlichen 11:43.47 das Ziel und damit den 15. Schlussrang in seiner Altersklasse. «Noch heute kriege ich Gänsehaut, wenn ich an den Wettkampf zurückdenke – es war ein gerechter Lohn für die Entbehrungen während des Wettkampfs und die unzähligen Trainingsstunden.»

Fahrrad war kaputt, er erlitt Prellungen an der Schulter und an den Beinen und einige gestauchte Rippen. Der Arzt verschrieb ihm sechs Wochen Erholungszeit: «Nach zehn Tagen fühlte ich mich schon so gut, dass ich das Training wieder aufgenommen habe.» Beim Abflug nach Hawaii schmerzten die Rippen nur noch gelegentlich.

Zukunftsaussichten Der Weg zum Ziel Die Teilnahme an der Ironman-WM auf Hawaii war der Höhepunkt in Willy Schochs bisheriger sportlicher Laufbahn. Hinter diesem Erfolg steckt jahrelanges hartes Training. 2004 nahm er erstmals an einem Marathon teil, 2006 absolvierte er seinen ersten Ironman. Den Grundstein für den Erfolg an der WM legte er am Ironman Switzerland, am 11. Juli 2011, wo er seine Altersklasse gewann: «Ich konnte es kaum glauben, ich hatte das Ticket für Hawaii in der Tasche.» Zuerst erholte er sich zwei Wochen lang, bevor er wieder voll ins Training einstieg. Am 13. August kam der grosse Rückschlag. Ein Autofahrer übersah Schoch auf dem Rennrad und fuhr ihn um. «Während ich stürzte war mein einziger Gedanke: jetzt ist es vorbei mit Hawaii.» Schoch hatte Glück im Unglück. Sein

Die Teilnehmerlisten an Ironmans zeigen eindrücklich, wie die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr weiter anschwillt. Viele Ironman-Veranstaltungen sind bereits im Vorjahr ausgebucht. Die meisten, die schon vor zehn Jahren dabei waren, sind heute noch dabei, neue kommen hinzu. Auch Willy Schoch hat nach der WM-Teilnahme noch nicht genug: «Der Ironman in Klagenfurt wird landschaftlich und stimmungsmässig immer wieder als ausserordentlich schön beschrieben, ich habe mir einen Startplatz für 2012 gesichert.» Für den Ironman Florida will er auch noch einen Startplatz ergattern, diese sind normalerweise innerhalb einer knappen halben Stunde ausverkauft. Und vielleicht wird er 2012 wieder an der WM in Hawaii dabei sein, darüber spekulieren mag Willy Schoch indes noch nicht.

Glücklich im Ziel: Willy Schoch benötigt an der Ironman-WM auf Hawaii lediglich 11 Stunden und 43 Minuten. (Bild zvg.)

Michael Keller ist Schützenkönig Schützenverein Affoltern: Gemütliches Absenden vom Endschiessen Der Wyberstich wird diesmal von Martina Schneiter gewonnen. Schützenkönig 2011 ist das frisch gebackene Aktivmitglied Michael Keller vor Rolf Schönbächler. Daniela Keller gewinnt den Juniorenstich, Fritz Aeschlimann wiederum den Veteranenstich.

Pistolensieger Paul Stutz freut sich über die erzielten 95 Punkte. (Bild zvg.)

Nerven wie Stahl

Das Absenden vom Endschiessen und von diversen Jahreskonkurrenzen fand in gemütlichem Rahmen in der gut gefüllten Schützenstube statt. Gut genährt aus Nik Zweifels Küche ging es Schlag auf Schlag zur Preisverteilung. Ueli Weiss startete mit den ersten Jahreskonkurrenzen und durfte gleich verkünden, dass er den Subaru Stich überlegen gewonnen hat. Das Einzelwettschiessen ging an Fritz Aeschlimann. Der Feldstich ging an die Jungschützin, Karin Keller und der Jungschützenleiter Andreas Schneiter siegte beim SSV-Stich. Fredi Koller ge-

langen gute 95 Punkte. Dies reichte für den Sieg im Kantonalstich.

Junger Schützenkönig Michael Keller, erst noch Jungschütze, zeigte es den Routiniers, gewinnt den Schützenkönig-Titel mit einem Punkt Vorsprung und verwies Rolf Schönbächler und Gerhard Baumann auf die Ehrenplätze. Die grössten Fleischstücke wurden von Hans Steiner, Gerhard Baumann und Michael Keller nach Hause getragen. Fredi und Nelly Koller sorgten wiederum dafür, dass auch die restlichen Kameraden zu einem rechten Preis kamen. Im B-Stich waren diesmal Rolf Schönbächler, Fritz Aeschlimann und Michael Keller die Sieger. Der Wyberstich wurde von Martina Schneiter vor Monika Schönbächler und Liliane Hurni gewonnen. Fritz Suter war dieses Jahr sehr stark und gewann den Kranzstich mit sehr guten 58 Punkten vor Ueli Weiss und

Gerhard Baumann. Die Junioren, die in diesem Jahr wiederum für Furore sorgten, lieferten sich ein Duell auf hohem Niveau. Daniela Keller, Beatrice Simmler und Karin Keller erreichten alle 37 Ringe. Jahrgang und Tiefschüsse mussten daher für die Rangfolge beigezogen werden. Aeschlimann Fritz wurde wieder überlegen Veteranenmeister vor Fritz Suter und Gody Plankensteiner. Der alljährliche Juxstich wurde unter dem Motto «wer ist die grösste Pfeife» durchgeführt. Für einmal ging es nicht um gute Resultaten sondern um den schlechtesten Schützen. Zu den grössten «Pfeifen» wurden Fritz Aeschlimann, Andreas Schneiter und Hans Bachmann erkoren. Beim Vorstandstich setzte sich der Präsident, Bruno Schneiter vor Hans Bachmann und Rolf Schönbächler durch. Nach dem kreativen Dessert von Fritz Suter konnten Vereinzelte noch beim abschliessenden Lotto abräumen. (WH)

Paul Stutz gewinnt das Ustertag-Schiessen Der Zwilliker Pistolenschütze Paul Stutz hat einen Monat nach dem Gewinn der Goldmedaille beim Schweizerischen Polizeifernschiessen das UstertagSchiessen (Pistole 50 Meter) zu seinen Gunsten entschieden. Dieser Schiessanlass hat historische Bedeutung und führt auf ein Ereignis von 1830 zurück. Damals am 22. November 1830 versammelten sich auf dem Zimiker in Uster ca. 10 000 Mann, um die politische Gleichstellung der Zürcher Landschaft gegenüber der Stadt zu fordern. Der Tag von Uster gab den Auftakt zur Regenerationsverfassung im Stande Zürich.

Spannend und umstritten Krönender Abschluss der Schiesssaison ist jeweils das Ustertag-Schiessen, welches im November während drei Tagen im Schiessstand Mühleholz in

Uster ausgetragen wird. Die Entscheidung in der Disziplin Pistole 50 Meter war äusserst spannend und umstritten. Nach Abschluss des zweiten Schiesstages lagen zwei Schützen mit je 94 Punkten an der Spitze. Der Zürcher Kantonspolizist Paul Stutz absolvierte seinen Wettkampf am letzten Schiesstag in der ersten Ablösung. Mit 95 Punkten meldete er sogleich seine Ambitionen für einen möglichen Sieg an. Dieses Resultat konnte von keinem Schützen mehr egalisiert werden. Stutz gewinnt damit das begehrte 20er-Goldvreneli. Das Schiessprogramm auf die Spezialscheibe mit Uster-Wappen umfasst zwei Probeschüsse in je 40 Sekunden, drei Schüsse in je 40 Sekunden, drei Schüsse in 40 Sekunden und vier Schüsse in 40 Sekunden. Nach dem Schiessen wurde jedem Schützen sein Scheibenbild ausgehändigt. Insgesamt haben dieses Jahr 353 Pistolenschützinnen und -schützen an diesem Anlass teilgenommen.

Morgarten mit Traditionen FSV Wettswil am historischen Gedenktag

Martin Landis, Urs Kamm und Fähnrich Roland Bliggensdorfer. (Bild zvg.) Zur Erinnerung an die erste Freiheitsschlacht am Morgarten und um freundeidgenössische Kameradschaft zu pflegen, wird jährlich am 15. November, am historischen Gedenktag,

das Morgarten-Schiessen, Gewehr und Pistole, abgehalten. Neben dem Schiessen steht das Gedächtnis an die Gefallenen vom 15. November 1315 im Mittelpunkt der Morgartenschlachtfeier.

Bei trüben und nebligen Bedingungen fand das 300-Meter-Schiessen statt. Es traten 1300 Gewehrschützen an. Es gewann Paul Stieger aus Staad mit dem Maximum von 50 Punkten. Martin Landis aus Wettswil erreichte mit 48 Punkten den 7. Rang und Urs Kamm war mit einem Punkt weniger auf dem 26 Rang ebenso stolzer KranzabzeichenGewinner. In der Sektionsrangliste belegte der FSV Wettswil den 40. Rang von 127 Sektionen. Am Tage vor St. Othmar treffen sich jedes Jahr die Schützen und Freunde der Eidgenossenschaft am Morgarten, um der Schlacht von 1315 zu gedenken. Sie erinnern sich der verstorbenen Helden und ihrer Ideale. Und sie wagen einen Ausblick auf die bevorstehenden Händel der modernen Eidgenossenschaft.


Veranstaltungen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Adventsbazar in Hedingen

Freitag, 25. November 2011

Am Samstag, 26. November, von 9 bis 15 Uhr im Schachensaal Engel-Ausstellung der Hedinger Künstlerin Heidi Muff Adventskränze, weihnachtliche Gestecke und Dekorationen, Gebackenes, Eingemachtes Originelle Geschenke gewebt, gefilzt, gebastelt, gestrickt ... Kaffeestube und ab 12 Uhr Mittagessen Kerzenziehen ab 10 Uhr

Das anpassungsfähige Wildschwein Matthias Wüst, Wildbiologe von Pro Natura Zürich, berichtet Interessantes über die cleveren, sozialen, anpassungsfähigen, aber nicht überall nur gern gesehenen Wildtiere. Treffpunkt: Freitag, 25. November, 20 Uhr, Vereinslokal NVBA, Giessenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis. Alle Interessierten, auch Nichtmitglieder, sind zu diesem Vortragsabend herzlich eingeladen. www.nvba.ch

«E schöne Tag» mit den Aemtler Jodlerfründe Konzert im Gemeindesaal Kappel a. A. Samstag, 26. November 2011, 20.00 Uhr Türöffnung 18.15 Uhr Nachtessen ab 18.45 Uhr im Saal Mitwirkende:: Jodlerklub Heimelig Ruswil Schwyzerörgelitrio St. Jakob Kleinformationen Aemtler Jodlerfründe Kappel Reservierung: Fam. Eichmann, Telefon 044 761 34 21 täglich von 17 bis 18.30 Uhr

Hausgemachte

«BuureMetzgete» jeweils von Donnerstag bis Sonntag 24. bis 27. November 2011 Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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Am 77. Frauenfel- der Waffenlauf hat der Aeugster Aus- dauer-Sportler Adri- an Brennwald seine persönliche Bestzeit um über 6 Minuten verbes...

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Am 77. Frauenfel- der Waffenlauf hat der Aeugster Aus- dauer-Sportler Adri- an Brennwald seine persönliche Bestzeit um über 6 Minuten verbes...