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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 92 I 165. Jahrgang I Freitag, 18. November 2011

Neue Stelle

Behörde getäuscht

Gemeinde und Primarschule Affoltern: Gemeisame Immobilienbewirtschaftung. > Seite 3

Ein im Amt lebender Brite hat widerrechtlich Arbeitslosengeld bezogen. > Seite 3

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Spatenstich Primarschule Wettswil baut für die Zukunft. > Seite 5

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«Keine Verhinderer!» Landi Obfelden kämpft nicht gegen die Migros – sie will Alterswohnungen bauen. > Seite 7

Kampf ums Gerichtspräsidium Zwei mit Erfahrung: Beatrice van de Graaf (SVP) Peter Frey (parteilos) kandidieren Bekommt Affoltern erstmals eine Gerichtspräsidentin oder setzt sich der Wunschnachfolger des Gerichtspräsidenten durch? Beatrice van de Graaf (SVP) und Ersatzrichter Peter Frey (parteilos) wollen auf den Präsidentenstuhl. ................................................... von werner schneiter Nach 16 Jahren geht der Präsident des Bezirksgerichts Affoltern, Andreas Gerber, im Mai 2012 mit 63 Jahren vorzeitig in den Ruhestand. Der «Anzeiger» hat darüber berichtet. Seit ein paar Tagen ist klar, wer ihn beerben will: Innerhalb der gesetzlichen Frist sind zwei Kandidaturen eingegangen. Die SVP des Bezirks Affoltern, die bisher alle Gerichtspräsidenten stellte, tritt mit der Juristin Beatrice van de Graaf an und bezeichnet sie als «hoch qualifizierte Kandidatin», die alle Voraussetzungen für dieses an-

spruchsvolle Amt mitbringe. Sie wohnt in Mettmenstetten und gehört derzeit der mobilen Ersatzrichterequipe des Obergerichts des Kantons Zürich an. Zu ihrer Kandidatur sagt Beatrice van de Graaf: «Ich bin seit bald einem Jahrzehnt mit Freude als Richterin an verschiedenen Bezirksgerichten im Kanton Zürich tätig und wohne seit einigen Jahren im Bezirk Affoltern, in dem ich mich wohlfühle. Es wäre mir deshalb eine grosse Ehre, meine langjährige und breite Erfahrung an verschiedenen Gerichten – Bezirkgericht, Handelsgericht, Obergericht – für die Anliegen der Bevölkerung meines Bezirks einzusetzen». Sie stamme aus dem Talkessel Schwyz. Deshalb seien ihr ländliche wie städtische Verhältnisse vertraut. Und sie sei überzeugt, als Mettmenstetterin die Aufgaben des Bezirksgerichtspräsidiums im Sinne der Bevölkerung des Bezirks wahrnehmen zu können. Jurist Peter Frey ist ebenfalls

reich mit Erfahrung ausgestattet: Er kam 1995 als Auditor ans Bezirksgericht Affoltern. Von 2001 bis 2005 wirkte er als Leitender Gerichtsschreiber und war in dieser Funktion Mitglied der Gerichtsleitung. Dabei befasste sich Peter Frey mit Personal-, Budget- und Organisationsfragen und lernte dabei auch die administrative Seite eines Gerichtes kennen. «Diese Aufgabenfelder haben mich fasziniert. Das Zusammengehen von juristischen Arbeiten und Führen eines Gerichts mit all seinen Facetten ist herausfordernd. Und dieser Herausforderung stelle ich mich gerne», sagt Peter Frey. Gegenwärtig ist er vollamtlicher Zivilund Strafrichter am Bezirksgericht. «Eine spannende, interessante und vielseitige Tätigkeit», fügt er bei.

FDP und Richterkollegium für Peter Frey Mit der Nomination von Beatrice van de Graaf verteidigt die SVP auch eine

Tradition: Seit jeher stellt sie den Gerichtspräsidenten. Sie wäre in Affoltern die erste Frau auf diesem Posten und in den zwölf Zürcher Bezirken die dritte. Als einzige Partei hat sich die Bezirks-FDP nach einem Hearing mit den Kandidierenden für Peter Frey entschieden. «Er hatte einen souveränen Auftritt, ist ein guter Kommunikator und fachlich überzeugend», fasst Vorstandsmitglied Benedikt Pöschel die Haltung der FDP zusammen. Sukkurs erhält Peter Frey auch von den Mitgliedern des Bezirksgerichts. Ein Hearing will auch die SP durchführen: «Gerade bei einem Richteramt, in welchem es nicht direkt um Politik geht, ist auch der persönliche Eindruck der Kandidaten von Bedeutung», hält SP-Bezirksparteipräsident und Kantonsrat Moritz Spillmann fest. Auch die anderen Parteien haben sich mit diesem Wahlgeschäft noch nicht befasst. Der Urnengang findet Anfang März 2012 statt.

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Gemeinsame Strategie Jugendarbeit im Unteramt: Diverse Institutionen ziehen mit. > Seite 9

Keine erneute Verlängerung der Planungszone In Affoltern wird die Planungszone im Gebiet Schwanden-Chalofen-Lindenmoos nicht erneut verlängert. Das Baurekursgericht wies den Rekurs eines Bürgers ab, für den das Verkehrsund Erschliessungskonzept in diesem Gebiet unklar ist. Der Gemeinderat hingegen vertritt die Auffassung, dass das Verkehrskonzept keine wesentlichen Mängel aufweist und im Rahmen einer Änderung der Bau- und Zonenordnung von der Gemeindeversammlung bestätigt worden ist. Das Baurekursgericht kommt nun zum Schluss, dass die Gemeinde nicht verpflichtet werden kann, beim Kanton ein erneutes Gesuch um Verlängerung der Planungszone zu stellen – und dies auch nicht auf dem Rechtsmittelweg. Für die Bauwilligen Hornbach und Migros (OBI Albispark) sind das gute Nachrichten. Denn die Planungszone bedeutet gewissermassen ein Bau-Moratorium. Noch nicht klar ist, ob der Bürger das Urteil ans Verwaltungsgericht weiterzieht. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

DOK: Wettswiler im Fernsehen «Die guten Albaner – Erfolgreiche Migranten in der Schweiz» «Die guten Albaner – Erfolgreiche Migranten in der Schweiz» ist der Titel eines Dokumentarfilms, den das Schweizer Fernsehen SF1 nächste Woche, am Donnerstag, 24. November, um 20 Uhr, ausstrahlen wird. Protago-

nisten des Films sind Albaner, die friedlich und gut integriert in der Schweiz leben und arbeiten, aber oft unter einem schlechten Ruf leiden. Einer der Hauptdarsteller ist Sysret Kastrati, der in Bonstetten aufge-

wachsen ist und heute mit seiner Familie in Wettswil am Albis wohnt. Ein Dokument mit dem Prädikat «empfehlenswert»! (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 16

Weinkenner aus Stallikon mit exklusivem Titel Paul Liversedge ist einer der beiden Schweizer «Masters of Wine». Weltweit dürfen sich momentan 299 und in der Schweiz lediglich zwei Personen «Master of Wine» nennen. Ein Mitglied dieses ausgesuchten Kreises von anerkannten und geprüften Weinspezialisten wohnt im Säuliamt. Der Brite Paul Liversedge bestand vor Kurzem die schwierige Prüfung des «Institute of Masters of Wine» in London. Der exklusive Titel «Master of Wine» (MW) setzt ein fünfjähriges Studium voraus. Der 44-jährige Weinkenner beschäftigt sich seit seinem Wirtschaftsstudium in England mit den Fachgebieten Weinbau, Kellertechnik und Weinbusiness. Während der Ausbildung zum MW besuchte Liversedge fast alle wichtigen Weingebiete der Welt. Der Weinspezialist lebt mit seiner Familie in Stallikon und betreibt einen Weinhandel. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 35

Mit dem Bus auch samstags ins Sihlcity

Nachwuchs: Sysrets Frau Adelina hat eine Tochter geboren. (Bild SF DRS)

Die erfolgreiche Schnellbuslinie 200 (Affoltern – Zürich Enge) verkehrt ab kommendem Fahrplanwechsel auch samstags – eine Direktverbindung zum Einkaufszentrum Sihlcity. Auch im Knonauer Amt kommt es zu weiteren Verbesserungen. ................................................... > Bericht auf Seite 16

500 46 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 21. November 2011, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Obfelden

Verkehrsanordnung Auf Antrag der Abteilung Tiefbau und Sicherheit hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Aufhebung Rechtsvortritt Auf der Tannenmoosstrasse wird den Fahrzeugen bei der Einmündung in die Litzistrasse der Rechtsvortritt entzogen (Kein Vortritt). Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 18. November 2011 Tiefbau und Sicherheit

Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde, Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde 1. Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2011 bis 2015 B) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2012 2. Bekanntmachungen Die Akten zum Beschlussesgeschäft liegen ab Montag, 7. November 2011, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Primarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2012 2. Bewilligung eines Bruttokredits von Fr. 1 328 000 für die Aufstockung des Kindergartens Spittel 3. Bekanntmachungen Die Akten zu den Beschlussesgeschäften liegen ab Montag, 7. November 2011, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. D) Politische Gemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2012 2. Bekanntmachungen Die Akten zum Beschlussesgeschäft liegen ab Montag, 7. November 2011, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Kommunales Inventar über die Schutzobjekte in der Gemeinde Maschwanden Unterschutzstellung des Bauernhauses Bühlstrasse 5 Der Gemeinderat hat am 8. November 2011 beschlossen, dass das Bauernhaus Vers.-Nr. 63 sowie der Garten auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1130 an der Bühlstrasse 5 ein Schutzobjekt im Sinne von § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes ist und gemäss § 205 PBG unter Schutz gestellt wird. Der Beschluss des Gemeinderates sowie der unterzeichnete Unterschutzstellungsvertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen – von der Zustellung, bzw. der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet – beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Selnaustrasse 32, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile der Baurekurskommission sind kostenpflichtig: die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Affoltern a. A., 18. November 2011

8933 Maschwanden, 18. November 2011

Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeinderat Maschwanden

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft von Hans Jakob BerchtoldMembilé, geb. 25. Juni 1949, von Volketswil, gest. 21. Juni 2010, wohnhaft gewesen an der Schmittenstrasse 1, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 8. November 2011 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Weihnachten/ Neujahr 2011 Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben zwischen Dienstag, 27. Dezember 2011 und Freitag, 30. Dezember 2011 geschlossen (Revision). Für Bestattungsmeldungen und in dringlichen Fällen wenden Sie sich bitte an Andreas Masche, Telefon 077 463 20 90. Die Gemeindeverwaltung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (E-Mails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Gesuchsteller: Hett Annabelle, Schürweidstrasse 6, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Wintergaren an Wohnhaus Vers.-Nr. 1158 auf Kat.-Nr. 3186 an der Schürweidstrasse 6 (Wohnzone W2E)

Wettswil am Albis Bauherrschaft und Projektverfasserin: Erdgas Zürich AG, Aargauerstrasse 182, 8048 Zürich Grundeigentümerin: Politische Gemeinde Wettswil a. A., Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Erdgas-Netzeinspeisung (Druckreduzier- und Messstation) auf Kat.-Nr. 3223 an der Moosstrasse (Landwirtschaftszone)

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Politische Gemeinde Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Gähler und Partner AG, Badstrasse 16, 5408 Ennetbaden Bauvorhaben: Gesamtsanierung Mehrzweckgebäude mit Neubau Parkdeck, Vers.-Nr. 469, Kat.-Nr. 5736, Büelstrasse 11, Zone für öffentliche Bauten

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: p-4 AG, Industriestrasse 22, 6302 Zug Projektverfasser: p-4 AG, Industriestrasse 22, 6302 Zug Bauvorhaben: Abbruch Wohnhäuser Vers.-Nrn. 220, 585, 589 und 591, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nrn. 29, 1413 und 4293, Wollengasse/Zürichstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Bonstetten Gesuchsteller: Sieber Thomas und Francesca, Chapfstrasse 26 a, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Sunbilt (Schweiz) AG, Könizstrasse 275, 3097 Liebefeld/ Bern Bauvorhaben: Anbau Wintergarten an Wohnhaus Vers.-Nr. 1071 auf Grundstück-Nr. 2297, Chapfstrasse 26a (W2/30)

Hedingen Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hedingen, Abteilung Liegenschaften, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen Projektverfasser: Hubacher + Peier Architekten; Zollikerstrasse 87; 8008 Zürich Bauprojekt: Um- und Anbau Kindergarten Güpf mit energetischer Fassadensanierung, Güpfstrasse 17, Kat.-Nr. 67, Vers.-Nr. 486; Zone für öffentliche Bauten

Maschwanden Bauherrschaft: Holzkorporation Maschwanden, c/o Dupperex JeanJacques, Stöckweid, 8934 Knonau Projektverfasser: Strebel GmbH, Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 8, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Erstellen Holzschnitzelschopf auf dem Grundstück Kat.-Nr. 480, bei der Waldhütte Wolserholz, Waldhüttenstrasse (Zone: Wald)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ulrich Schönenberger, Bolletstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Hans-Rudolf Rohner, dipl. Arch. FH, Riedmatt 28a, 6300 Zug Bauprojekt: Neubau Autounterstand für 2 PW auf Kat.-Nr. 4018, Bolletstrasse bei 2 (Wohnzone W2b)

Gemeinde: 013 Stallikon Projekt: 650 Reppischtalstrasse, Km 14.000 bis 14.200 Strecke: Stallikon Dorf Bauwerk: Erneuerung Bushaltestellen, Radweg, Instandsetzung Fahrbahn Auflage des Bauprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 i. V. mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz – Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis der sämtlichen für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt.

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Susi Spörri verlässt die Kirchenpflege als deren Mitglied per Ende 2011. Für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 ist deshalb eine Ersatzwahl vorzunehmen. Deren Durchführung erfolgt nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte. Wahlvorschläge sind bis Donnerstag, 29. Dezember 2011, der Evang.-ref. Kirchgemeinde, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil a. A., einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Beim Sekretariat an der Husächerstrasse 12 ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene durch die Kirchenpflege als gewählt erklärt (Stille Wahl). Gehen mehrere Wahlvorschläge ein, wird am 11. März 2012 eine Urnenwahl durchgeführt. Wettswil, 15. November 2011 Evang.-ref. Kirchgemeinde Die Kirchenpflege

Bestattungen Hedingen

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeinderatskanzlei, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, schriftlich und mit Begründung im Doppel Einsprache erheben.

In Affoltern am Albis ist am 11. November 2011 gestorben:

Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.

Beisetzung auf dem Friedhof Sihlfeld D, Albisriederstrasse 31, 8003 Zürich, am Freitag, 18. November 2011, 14.00 Uhr. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Sihlfeld D.

Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden.

Schmid, Werner

Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Stallikon, den 18. November 2011 Der Gemeinderat

Dahinden geb. Kuhn, Ruth Frieda geboren am 1. Januar 1929, von Zürich und Weggis LU, verwitwet von Dahinden Peter Karl, wohnhaft gewesen in Hedingen, Unterdorfstrasse 8.

Bestattungsamt Hedingen

Hedingen In Horgen ist am 10. November 2011 gestorben:

geboren am 27. November 1940, von Hedingen und Zürich, Ehemann der Schmid geb. Gafner Annemarie, wohnhaft gewesen in Hedingen, Lettenackerstrasse 3, mit Aufenthalt im Tertianum AG, 8810 Horgen. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Donnerstag, 24. November 2011, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

Wipf geb. Arnold, Erika geboren am 5. September 1924, von Marthalen ZH, wohnhaft gewesen Hausen am Albis ZH, verwitwet, starb am 12. November 2011 in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung und Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. November 2011

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Gemeinsame Immobilienbewirtschaftung mit der Primarschule Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Künftig, frühestens aber zu Beginn des kommenden Jahres, wollen der Gemeinderat und die Primarschulpflege die Immobilienbewirtschaftung zusammenlegen. Dafür ist bei der Gemeindeverwaltung eine von der Primarschulgemeinde hälftig zu finanzierende Stelle geschaffen und von beiden Behörden eine Vereinbarung ausgearbeitet worden. ................................................... von gemeindeschreiber silvio böni Unter Mitwirkung eines externen Juristen haben die Hochbauabteilung und die Primarschulpflege eine Vereinbarung ausgearbeitet, welche im Immobilienbereich die künftige Zusammenarbeit regelt. Zusammengefasst geht es darum, dass das Immobilien-Portefeuille der Primarschulgemeinde künftig vom Immobilienamt der politischen Gemeinde bewirtschaftet wird. Geregelt sind im genannten Vertragswerk die Dienstleistungen im Falle von Neubauten der Primarschule sowie bei Renovationen und beim baulichen Unterhalt von Schulliegenschaften. Die beim Immobilienamt neu geschaffene Stelle eines Amtsleiters bzw. einer Amtsleiterin bzw. die daraus entstehenden Kosten werden hälftig von den beiden Gemeinden getragen. Diese neue Stelle wird nächstens öffentlich ausgeschrieben. Wirksam wird die Vereinbarung frühestens per 1. Januar 2012 bzw. mit der Stellenbesetzung der Leitung des Immobilienamtes.

Finanzplan 2011 bis 2015 An der sogenannten Budget-Gemeindeversammlung, die traditionsgemäss in der zweiten Hälfte im November

Rolf Schilliger stellt sich zur Wahl Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege Hedingen. Für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 stellt sich an der Urnenwahl vom 27. November Rolf Schilliger zur Verfügung. Der 1968 geborene Poststellenleiter lebt seit 1999 mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern an der Riedstrasse 1A. In der Schulpflege Hedingen entstand durch den Rücktritt von Moritz Wandeler Anfang Oktober eine Vakanz. (pd.)

wir gratulieren

stattfindet, werden den Anwesenden nicht nur die Voranschläge der einzelnen Güter (Politische Gemeinde, Sekundarschule und Primarschule) zur Genehmigung unterbreitet, sondern es wird auch der Finanzplan für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. So wird dies auch an der Gemeindeversammlung vom 21. November der Fall sein. Anders als bei den Voranschlägen wird jedoch der Finanzplan, der den Haushalt aller Güter umfasst, lediglich präsentiert. Eine Abstimmung darüber findet nicht statt.

Abschreibung Lärmklagen Per Flyer hat ein Einwohner im Mai dieses Jahres im Gebiet der reformierten Kirche die Einwohnerschaft aufgerufen, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, wenn sie sich am 6-Uhr-Frühgeläut stören und deshalb möchten, dass dieses auf 7 Uhr verschoben wird. Diesem Aufruf sind offenbar verschiedene Einwohnerinnen und Einwohner gefolgt, denn in der Folge sind beim Gemeinderat 3 Lärmklagen eingegangen. Zwischenzeitlich hat die reformierte Kirchenpflege die Läutordnung bekanntlich geändert und ist demzufolge den Begehren der Klagenden nachgekommen. Weil den Begehren der Klagenden nachgekommen wurde, hat der Gemeinderat die Klagen als gegenstandslos geworden und unter Mitteilung an die Klägerinnen und den Kläger abgeschrieben.

Grüngutverwertung Im März 2005 hat die Dileca (Dienstleistungscenter Amt), welche unter anderem verantwortlich zeichnet für die Grüngutabfuhr, mit der Ökopower AG, Ottenbach, einen Grüngutverwertungsvertrag abgeschlossen. Dieser lief

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

entsteht, ist Ökostrom, der ins Netz eingespeist wird.

2. Bauetappe im Stigeli Kaum ist die Badesaison richtig vorbei, starten bereits die Bauarbeiten für die zweite Bauetappe. In einem ersten Schritt hatte der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung die Bauarbeiten zu vergeben. Im Einladungsverfahren sind vier Bauunternehmungen um Offerten angefragt worden. Mit einem Auftragsvolumen von 368 000 Franken erhielt die Leuthard AG, den Zuschlag. Die höchste der vier Offerten wies ein Angebot von 515 000 Franken aus. Ob jene Firma bewusst so hoch offeriert hat, weil sie auch ohne diesen Auftrag ausgelastet ist, ist nicht bekannt.

Bedingte Geldstrafe für einen im Säuliamt lebenden Briten Mit falschen Angaben täuschte ein im Bezirk Affoltern lebender Brite die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich und bezog knapp 20 000 Franken zu viel Arbeitslosenentschädigung. Er kommt mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 180 Franken davon. Der 41-jährige Mann bezog in der Zeit vom 1. Mai bis zum 30. November 2010 Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von knapp 39 000 Franken. Dabei verschwieg er der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich das im genannten Zeitraum erzielte Einkom-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

zwar per Ende 2010 ab, verlängerte sich aber stillschweigend bis Ende dieses Jahres. Die Ökopower AG vergärt organische Abfälle (Garten- und Küchenabfälle sowie Speiseresten) und verwertet diese damit ökologisch sinnvoll. Um weiterhin einen zuverlässigen und innovativen Partner in dieser Sache zu haben, hat der Gemeinderat die Dileca ermächtigt, mit der Ökopower AG einen für weitere fünf Jahre gültigen Vertrag über die Verwertung des Grüngutes abzuschliessen. Der Verwertungspreis beträgt 127.50 Franken (exklusiv MwSt.) pro Tonne. Bis dato waren pro Tonne 135 Franken zu zahlen. Erfreulich, wenn mal etwas bei einem neuen Vertragsabschluss billiger wird. So quasi das Endprodukt, das bei der Vergärung

Widerrechtlich Arbeitslosengeld bezogen

Zum 95. Geburtstag Heute Freitag, 18. November, darf Klara Meier-Müller aus Obfelden ihren 95. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir der Jubilarin herzlich und wünschen ihr einen frohen Festtag.

Vertrag mit der Ökopower AG über die Verwertung des Grünguts um weitere fünf Jahre verlängert. (Bild zvg.)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

men in der Höhe von etwas mehr als 31 000 Franken. In den auszufüllenden Formularen verneinte der Mann die Frage, ob er im vergangenen Monat arbeitstätig war. «Mit seinem Verhalten täuschte der Beschuldigte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich über seine wirklichen Einkommensverhältnisse», schreibt die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis im Strafbefehl, den der Brite akzeptiert und auf den Gang ans Gericht verzichtet.

Falschangaben in Kauf genommen Er habe es unterlassen, die Formulare sorgfältig zu studieren und sich diese übersetzen zu lassen – und nahm dabei in Kauf, Falschangaben zu ma-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Und übrigens... ...stagniert die Einwohnerzahl von Affoltern seit ein paar Monaten bei rund 11 060. Zur Erinnerung: Im «Anzeiger» vom 22. Februar wurde über den 11 000. Einwohner Cyrill Wiss, den neugeborenen Sohn des Ehepaars Evelin Matzinger Wiss und Thomas Wiss berichtet. Dann stieg die Zahl innert weniger Wochen auf 11 060 und verharrt seit damals auf diesem Stand. Aktuell meldet das Einwohneramt 11 064 Personen. Und wie an den meisten andern Orten auch mit einer leichten Frauenmehrheit, nämlich 5595 Einwohnerinnen und 5469 Einwohner. (boe)

in kürze

Auf den Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 steigen die Preise im Korridor A-Welle - ZVV (AG-ZH) um durchschnittlich 2,4 Prozent. Die Tarife in den übrigen Z-PassKorridoren bleiben unverändert.

chen, so der Staatsanwalt. Die zu viel ausbezahlten Leistungen verwendete er für seine persönlichen Bedürfnisse. reklame

Busse von 3000 Franken Mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 180 Franken und einer Probezeit von drei Jahren kommt der Mann noch gut weg. Allerdings muss er eine Busse von 3000 Franken bezahlen. Bei der Strafzumessung fiel eine bald zehn Jahre zurückliegende Vorstrafe wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln nicht ins Gewicht. Sie liege schon lange zurück und sei ganz anderer Natur, hält der Staatsanwalt fest. (-ter.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Bestattungen Nicht auf Erden suche mich Von den Sternen grüss ich Dich.

TODESANZEIGE

Obfelden

TODESANZEIGE

Tief bewegt und traurig haben wir Abschied genommen von unserer lieben

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten und meinem Bruder

Erica Wipf-Arnold

27. November 1940 – 10. November 2011

Nach langer Krankheit ist er kurz vor seinem 71. Geburtstag verstorben.

Nach einem erfüllten Leben ist sie nach kurzer schwerer Krankheit friedlich zu Hause eingeschlafen. Wir sind äusserst dankbar für die wunderbare Zeit, die wir mit dir verbringen duften. Erica, du wirst uns fehlen. 8915 Hausen am Albis, 12. November 2011

Horgen, 10. November 2011 In liebem Gedenken Annemarie Schmid-Gafner Kurt Schmid und Verwandte Die Abdankung findet am Donnerstag, 24. November 2011, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Annemarie Schmid-Gafner, Tertianum, Asylstr. 18, 8810 Horgen

In Dankbarkeit und im Namen aller Angehörigen und Freunde Margrit Wettstein-Arnold, Schwester Auf Wunsch der lieben Verstorbenen fand die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab am 17. November 2011 auf dem Friedhof Hausen am Albis im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Statt Blumen zu spenden, gedenke man einer wohltätigen Institution eigener Wahl. Traueradresse: Margrit Wettstein-Arnold, Tödistrasse 44, 8002 Zürich

Diese Anzeige erscheint an Stelle eines Trauerzirkulares.

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; am grössten aber unter diesen ist die Liebe. 1. Korinther 13,13 Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf die, die mich lieben.

TODESANZEIGE TODESANZEIGE Nach einem langen und erfüllten Leben ist unser lieber Bruder, Vater, Grossvater und Urgrossvater

Otto Schärer-Giezendanner 21. April 1924 – 11. November 2011

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Gotti

Ruth Frieda Dahinden-Kuhn 1. Januar 1929 – 11. November 2011

in der vergangenen Woche nach kurzer Krankheit von seinen Altersbeschwerden erlöst worden und in die geistige Heimat eingegangen.

Nach langem Leiden und doch überraschend schnell hat sie am Freitagmittag im Pflegeheim Sonnenberg in Affoltern am Albis ihre letzte Reise angetreten. Wir werden sie immer in Erinnerung behalten.

In dankbarer Erinnerung Ursula Bürki Hepp und Ueli Hepp Maja und Thomas Marti-Bürki mit Leo und Tobias Verena Günthart Simon und Martina Knoepfel mit Livia Tobias Günthart Otto Schärer und Anuschka Cristofoli Mike Schärer Jürg und Gaby Schärer-Kalberer und Verwandte Die Urnenbeisetzung findet statt am Donnerstag, 24. November 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Abschiedsgottesdienst anschliessend in der Friedhofskapelle.

11. November 2011 Neugutstrasse 4, 8152 Glattbrugg Sandra und Carmine Trupo-Kuhn Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Freitag, 18. November 2011, um 14.00 Uhr im Friedhof Sihlfeld D, Zürich, im Grab von Ruths verstorbenem Ehemann Peter Dahinden, mit anschliessender Abdankung in der Friedhofskapelle. Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Leidmahl statt. Anstelle von Blumen- und Geldspenden gedenke man des Zürcher Tierschutzes, Postkonto 80-2311-7.

Traueradresse: Otto Schärer, Felsenaustrasse 23, 8704 Herrliberg

DANKSAGUNG Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Arnold Herrmann Scheidegger 5. April 1919 – 26. Oktober 2011

Insbesondere möchten wir – Jürgen Röhrig und Frau Bodenhöfer für ihre musikalische Umrahmung – Urs Wetli für seine einfühlsamen Worte – Pfarrer Hauser für Segen und Gebet – für die gute ärztliche Betreuung und die aufmerksame Pflege im Spital Affoltern danken. Hedingen, im November 2011

Die Trauerfamilie

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Gerber-Walser Anna geb. 25. August 1925, von Langnau i. E. BE, wohnhaft gewesen in Obfelden mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis; Witwe des Gerber Otto.

5. September 1924 – 12. November 2011

Werner Schmid-Gafner

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. November 2011

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Weg nun frei für Hornbach und Albispark? Das Baurekursgericht des Kantons Zürich lehnt eine Verlängerung der Planungszone in Affoltern ab Gemeindebehörden können nicht verpflichtet werden, gegen ihren Willen ein Gesuch für die Verlängerung einer Planungszone zu stellen. Das Baurekursgericht weist einen Rekurs ab. Somit wird im Affoltemer Industriegebiet die Planungszone, die ein Bau-Moratorium darstellt, nicht erneut verlängert. Weg frei für Albispark und für Hornbach? ................................................... von werner schneiter Im Jahr 2007 setzte die Zürcher Baudirektion auf Antrag des Gemeinderates Affoltern im Gebiet Schwanden-Chalofen-Lindenmoos in Affoltern eine Planungszone fest – und zwar für die Dauer von drei Jahren, in denen insbesondere verkehrstechnische Fragen am Autobahnanschluss geklärt werden mussten. Weil Lösungen für einzelne Problemfälle blieben, beantragte der Gemeinderat im Sommer 2010 eine Verlängerung der Planungszone um ein Jahr. Während dieser Zeit dürfen in den betroffenen Gebieten keine baulichen Veränderungen oder Vorkehrungen getroffen werden, die der laufenden Planung widersprechen. Es handelt sich also sozusagen um ein Bau-Moratorium.

«Verkehrs- und Erschliessungsfragen nicht gelöst» Die einjährige Verlängerungsfrist lief am 25. Juli 2011 aus. Darauf hin bean-

tragte ein Bürger dem Gemeinderat, die Planungszone erneut um ein Jahr zu verlängern. Er sieht in verkehrstechnischer Hinsicht viele Dinge nicht gelöst – auch vor dem Hintergrund weiterer Bautätigkeit. «Ich bin kein Bauverhinderer, aber viele Verkehrsund Erschliessungsfragen sind im fraglichen Gebiet nicht gelöst; der Richtplan weist Widersprüche auf», sagte er gegenüber dem «Anzeiger» und verweist auf zwei neutrale Gutachten, die er unabhängig voneinander in Auftrag gegeben hat. «Sie stützen meine Befürchtungen vollumfänglich», ergänzt der Rekurrent. Der Gemeinderat vertritt demgegenüber die Auffassung, dass das Verkehrskonzept im betroffenen Gebiet keine erheblichen Mängel aufweist. Nachdem die Gemeindeversammlung die planungsrechtlichen Absichten der Gemeinde mit der Änderung der Bauund Zonenordnung bestätigt habe, bestehe kein Bedarf, die Planungszone abermals zu verlängern, hält die Behörde gegenüber der Rekursinstanz fest. Der Gemeinderat wies deshalb das Ansinnen des Bürgers ab, beim Kanton abermals Verlängerungsgesuch einzureichen. Und bekommt nun vom Baurekursgericht recht. Erlass oder Verlängerung einer Planungszone durch den Staat stelle keine behördliche Verfügung dar, die direkt in die Rechte oder Pflichten von Privaten eingreife. Deshalb habe der Rekurrent auch keinen Anspruch darauf, dass die Gemeinde ein solches Gesuch bei der Baudirektion stelle. Selbst auf dem Rechtsmittelweg könne die Gemeinde-

Die Baugespanne für den Albispark am Autobahnanschluss stehen. Noch gilt es einiges zu klären, zum Beispiel im Zusammenhang mit der erforderlichen Verlegung der Moosbachstrasse (links). (Bild Werner Schneiter) behörde nicht verpflichtet werden, ein solches Gesuch einzureichen, hält das Baurekursgericht fest. Sie sei darüber hinaus auch nicht verpflichtet, dem Rekurrenten ihren abschlägigen Entscheid mittels anfechtbarer Verfügung zuzustellen. Ebenso wenig könne die Baudirektion auf dem Rechtsmittelweg verpflichtet werden, eine Planungszone festzusetzen oder zu verlängern. – Das Baurekursgericht weist den Rekurs ab und auferlegt dem Rekurrenten die Kosten in der Höhe von rund 2000 Franken. Dieser hat noch nicht entschieden, ob er den Ent-

scheid ans Verwaltungsgericht weiterziehen will.

Baubewilligungen erteilt und in Bearbeitung Hornbach und OBI (Albispark), die direkt am Autobahnanschluss bauen wollen, müssen sich noch etwas gedulden – auch wenn nun die Planungszone nicht verlängert wird. Bei Hornbach ist das Zufahrtsregime noch Gegenstand von Abklärungen des Kantons, das eingereichte Baugesuch noch nicht bewilligungsfähig. Nach den

Worten Dieter Grebers, CEO der planenden Leuthard AG, ist das Baugesuch für den Albispark «noch in Bearbeitung.» Auf dem ehemaligen OVA-Areal hat die Mobimo Management AG das Baugesuch für Alterspflegeheim und Alterswohnungen kürzlich eingereicht («Anzeiger» vom 8. November). Für das Holiday-Inn-Express-Hotel ist die Baubewilligung vorhanden. «Wir beginnen Anfang 2012 mit den Bauarbeiten», sagt Klaus Morlock, Mitglied der Geschäftsleitung der Hess Investment Gruppe.

In Wettswil wird für die Zukunft gebaut Spatenstich für ein neues Gebäude für schulergänzende Betreuung, Kindergarten und Therapie Kürzlich hat die Schulpflege zum Spatenstich für den Neubau eingeladen. Es ist das Startsignal für ein neues Gebäude, in dem schulergänzende Betreuung, Kindergarten und Therapie den dringend benötigten Platz bekommen werden. Bereits im nächsten Sommer soll es bezugsbreit sein. Im Beisein der Kinder vom Kindergarten Muchried und aus dem Hort, von Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gemeinde, Anwohnerinnen und Anwohnern, Jurymitgliedern sowie Mitarbeitenden der beauftragten Firmen hat die Primarschulpflege den Startschuss für die Errichtung des Neubaus gegeben. Mit einer kleinen Feier am künftigen Standort des neuen Gebäudes wurde dieser symbolische Akt gefeiert. In ihrer Ansprache betonte Francesca Brignoli Lutz (Schulpräsidentin): «Die Eltern achten bei ihrer Wahl des Wohnortes ganz bewusst auf die Schule und das schulergänzende Angebot einer Gemeinde. Sie kommen in die Schule, sprechen mit den Lehrpersonen, schauen sich die Schulzimmer

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Platzmangel im bestehenden Hort im Mettlen behoben und es entstehen zusätzliche Räume für den Kindergarten und Therapien. Damit wird die Primarschule Wettswil über zwei gleichwertige Schuleinheiten verfügen. Die Schulwege in den Kindergarten und die Wege zum Schülerhort verkürzen sich und das pädagogische Angebot kann im Hinblick auf die zeitgemässen Anforderungen verbessert werden. Für den musikalischen Rahmen am Beim Spatenstich (v.l.): Corina Schwald (Schulpflege), Francesca Brignoli Lutz (Schulpräsidentin), Hans-Peter Eichenberger (Gemeindepräsident), Matthias Gretler (Schulpflege), Stefan Hägi (Erne AG), Festakt sorgten die Kinder vom KinIsabel Manser (Architektin). (Bild zvg.) dergarten Muchund die Schulareale an und nehmen auf.» Mit dem Erweiterungsbau im ried und vom Hort, die sich schon auch oft Kontakt mit dem Schülerhort Schulareal Wolfetsloh wird der akute jetzt auf das neue Gebäude freuen. Im

Vorfeld dieses Anlasses haben sie an einer Dekoration gearbeitet, mit der sie die symbolisch aufgestellte Grundmauer schmückten, und die auch im fertigen Neubau ihren Platz finden wird. Ausserdem durften die Kinder mit Schaufel und Eimer tatkräftig am Spatenstich teilhaben. Der Neubau kostet die Schulgemeinde rund 4,5 Mio. Franken – eine grosse Investition. Jedoch eine Investition in die Bildung, in die Kinder und damit eine lohnende Investition in die Zukunft. Am 15. Mai hatte das Wettswiler Stimmvolk den Baukredit für den Erweiterungsbau Wolfetsloh an der Urne gut geheissen. Nach erteilter Baubewilligung kann nun mit dem Errichten des Gebäudes begonnen werden. Wenn alles reibungslos verläuft, sollen die neuen Räume auf das nächste Schuljahr in Betrieb genommen werden können. Das ist ein ehrgeiziges aber durchaus realistisches Ziel. Roger Schmutz Informationen über den Fortschritt des Projektes und mögliche Einschränkungen in der Benutzung des Schulareals werden auf www.schulewettswil.ch publiziert.


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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben

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Nach einem langen und erfüllten Leben hat sich ihr Lebenskreis geschlossen. Mueti, du bleibst in unseren Herzen. In stiller Trauer Dora und Bernhard Küpper-Gerber Irène und Samuel Unternährer-Küpper mit Lilian und Julia Christian Küpper Martin und Claudia Gerber-Hug mit Stephanie und Dominic Christine und Otto Gerber-Huber Verwandte und Freunde Abschied: Urnenbeisetzung am Mittwoch, 23. November 2011, 13.45 Uhr, Friedhof Adliswil; anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche Adliswil. Allfällige Geldspenden überweisen wir an den freiwilligen Begleitdienst von Schwerkranken und Sterbenden im Bezirk Affoltern und an den Besuchsdienst von Obfelden. Traueradresse: Dora Küpper-Gerber, Breitfeldstrasse 14, 5634 Merenschwand

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. November 2011

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«Wir wollen nicht die Migros verhindern, sondern eine Zentrumsüberbauung mit Alterswohnungen realisieren» Landi-Obfelden-Geschäftsführer Marcel Tillmann zu den Plänen für ein Dorfzentrum in Toussen Mit dem Kauf eines Grundstücks bei der Post habe die Landi Obfelden nicht die Migros verhindern wollen, sondern Hand bieten für eine Zentrumsüberbauung mit Alterswohnungen, sagt Landi-Geschäftsführer Marcel Tillmann. ................................................... von werner schneiter «Vor rund einem Jahr kam der Verein Wohnen im Alter auf uns zu – und legte seine Wünsche dar: den Bau von Alterswohnungen», hält Tillmann fest. Die Landi zeigte Interesse für solcherlei Pläne und erwarb im Januar 2011 in Postnähe ein 2300 Quadratmeter grosses Grundstück. Man verhandelte mit weiteren Land- und Gebäudebesit-

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zern – ohne Resultat. Inzwischen trat auch die Migros auf den Plan und erwarb im August 2011 ein Nachbargrundstück, für das sich zuvor auch die Landi interessiert hatte. «Wäre dieser Kauf möglich gewesen, so hätten wir die Überbauung zügig realisieren können», sagt Marcel Tillmann. Landi empfing die Migros in Obfelden zu Verhandlungen über eine Zentrumsüberbauung. Und sie hat auch Gespräche mit der Gemeinde geführt, die im Bereich der Post ebenfalls Land besitzt. «Wir wissen aber heute nicht, ob eine gemeinsame Sache möglich ist», fügt der Landi-Geschäftsführer bei. Inzwischen hat der Gemeinderat eine Alterskommission gebildet und damit dem Verein Wohnen im Alter kaum Freude bereitet. Die Gemeinde betont heute den Bedarf an Alterswoh-

nungen und ist an einer Überbauung mit solchem Wohnraum im Dorfteil Toussen interessiert. Sie kann aber nicht als Investorin auftreten («Anzeiger» vom 28. Oktober 2011). Auch die Migros will Hand bieten für eine Zentrumsüberbauung, wie Heinz Fankhauser, Leiter Expansion, gegenüber dem «Anzeiger» betonte. Sie steht derzeit noch in Verhandlungen mit einem Landbesitzer. Scheitern diese, so sucht die Migros nach einer anderen Lösung – bauen will sie auf jeden Fall, sieht sich aber mit einer Initiative konfrontiert, die auf eine Änderung der Bau- und Zonenordnung abzielt und Läden mit mehr als 400 Quadratmetern Ladenfläche verhindern will («Anzeiger» vom 11. November). «Uns ging es beim Landkauf nicht darum, die Migros zu verhindern.

Auch wir möchten Hand bieten für eine Überbauung mit Alterswohnungen», bekräftigt Marcel Tillmann. Aber er räumt ein, dass die Migros, die einen Ortsversorgungsladen mit 800 bis 1000 Quadratmeter realisieren will, in Obfelden die Konkurrenzsituation verschärfen würde. Marcel Tillmann, Geschäftsführer von Landi Obfelden. (-ter.) Aus seiner Sicht reichen die bestehenden Läden von ist die Migros auch auf auswärtige Volg und Coop im Dorf aus, um die Kundschaft angewiesen – obschon sie Versorgung mit täglichem Bedarf si- betont, die Versorgung im Dorf sichercherzustellen. «Und genauso wie wir stellen zu wollen», so Tillmann.


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Gemeinsame Strategie in der Jugendarbeit «Jugiplus» im Unteramt: Gemeinden und Kirchen, Vereine und Fachstellen, Eltern und Schulen ziehen mit Zahlreiche Interessenvertreter aus dem Bereich Jugendarbeit trafen sich kürzlich zum zweiten «Runden Tisch» im Jugendtreff Mikado in Bonstetten. Das Thema war «Jugend und Alkohol». Eine gemeinsame Linie finden, sich gegenseitig unterstützen und Kräfte bündeln. Am «Runden Tisch» der Jugendkommission Offene Jugendarbeit Unteramtplus – das Plus steht für Islisberg – können sich Gemeinden und Kirchen, Vereine und Fachstellen, Eltern und Schulen einbringen. In einer ersten Runde ging es Ende Mai diesen Jahres darum, eine Auslegeordnung zu erstellen: wer macht mit? Was sind die Bedürfnisse der Jugendlichen? Was wird bereits geboten und was fehlt noch? Es ist den Beteiligten ein Bedürfnis, vernetzt wirken zu können, so eine wichtige Erkenntnis aus der ersten Veranstaltung.

Gruppendruck und enthemmende Wirkung Am zweiten «Runden Tisch» wurde nun ganz konkret der Alkohol thematisiert. Jugendarbeiter Istvan Molnar, Leiter vom Bonstetter Jugendhaus Mikado liess die Anwesenden an seinen

Richtlinie über altersgerechte Ausgeh-Zeiten

«Runder Tisch»: Zahlreiche Interessenvertreter aus dem Bereich Jugendarbeit ziehen am gleichen Strick. (Bild zvg.) Beobachtungen teilhaben: Jüngere Schüler erhalten immer mehr Freiheiten, etwa was den Ausgang in der Stadt Zürich anbelangt. Gingen etwa 2008 noch vorwiegend Lehrlinge freitagabends in die Stadt, tun dies heute bereits 2.- und 3.-Sek.-Schüler. Entsprechend besuchen weniger und jüngere Jugendliche das Jugendhaus Mikado.

Gründe für Alkoholkonsum gibt es viele, etwa die enthemmende Wirkung, Gruppendruck oder dass sich die Jugendlichen so erwachsen fühlen. Konsumiert wird primär dort, wo sich Jugendliche treffen, beispielsweise auf Schularealen und Sportplätzen, beim Bahnhof oder am Ziegel Weiher. Die Betriebe im Unteramt werden seit

2009 durch Alkohol-Testkäufe sensibilisiert. In der zweiten Testkauf-Runde 2010 haben 90% der Betriebe keinen Alkohol an Jugendliche verkauft, dieses Jahr wurden nun nur noch die bisher fehlbaren Betriebe getestet. Das erfreuliche Ergebnis: 92% verkauften keinen Alkohol an Jugendliche (im «Anzeiger» vom 26. Juli 2011).

Für Erstaunen sorgt eine Statistik von Sucht Info Schweiz aus dem vergangenen Jahr. Demnach haben von 1355 befragten 15-Jährigen, die schon einmal Alkohol getrunken haben, deren 26% das Getränk von den eigenen Eltern erhalten. «Wer Jugendlichen Alkohol gibt, der macht sich strafbar», stellt der Wettswiler Gemeinderat Christoph Ehrsam, Präsident der Jugendkommission Unteramtplus, klar, «auch wenn es Eltern oder ältere Geschwister sind.» In Gruppen diskutierten die Teilnehmer des «Runden Tisches» schliesslich darüber, ob die Starco vermehrt «herumhängende Jugendgruppen kontrollieren soll und wie Eltern motiviert werden können, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Ein Vorschlag in diese Richtung war etwa eine Richtlinie über altersgerechte Ausgangszeiten. Optimal wäre es, wenn dieselbe Grundhaltung von verschiedenen Institutionen vertreten würde, darüber war man sich einig. Der nächste «Runde Tisch» ist in der zweiten oder dritten April-Woche 2012 geplant. Weitere sollen halbjährlich folgen, «bei Bedarf auch häufiger», so Christoph Ehrsam. (tst.)

Bertrand Piccard ehrt Klimapioniere Klimafest mit Schulklassen aus Affoltern und Bonstetten Die Initiative «Klimapioniere» feiert heute ihre erste Pioniergeneration mit einem grossen Klimafest in der Eventlounge von Zürichs Sihlcity. Zeitgleich startet die neue Web-Plattform. Seit Beginn der Initiative Klimapioniere im September 2010 haben 86 Deutschschweizer Klassen 120 Klimaprojekte umgesetzt: Sie haben Autokilometer gespart, aus Windenergie eigenen Strom produziert, einen Dachboden isoliert und vieles mehr. Klimapioniere ist eine Initiative von Swisscom mit den Partnern Solar Impulse und der Klimaschutzorganisa-

tion myclimate und steht unter dem Patronat des Bundesamts für Umwelt Bafu. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Klimapioniere von morgen treffen Klimapioniere von heute Am Klimafest in der Eventlounge der Sihlcity Zürich trafen kürzlich die jungen Klimapioniere auf die Projektpaten, die Solar-Impulse-Gründer und Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg. Sie ehren die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz für die Umwelt. Beide sind überzeugt: «Eine gute Idee mit Neugier, Mut und En-

thusiasmus umsetzen, das zeichnet Pioniere aus.» Stellvertretend für alle umgesetzten Klimaprojekte wurden am Fest sechs prämiert. Zwei Beispiele aus dem Säuliamt: Viertklässler aus Affoltern haben die Bevölkerung dazu bewegt, auf 22 000 Autokilometer zu verzichten und so über 6 Tonnen CO2 einzusparen – das entspricht beinahe dem Jahres-CO2-Ausstoss eines Schweizers. Vier Mittelstufenklassen aus Bonstetten haben während einer Projektwoche in anstrengender Arbeit den Dachboden eines älteren Schulhauses isoliert. Das spart nun jedes Jahr rund 350 Liter Heizöl. Infos: www.klimapioniere.ch.

Blumen und Spiele, Kaffee und Kuchen. (Bild Thomas Stöckli)

Zweimal im Monat den Alltag versüssen Seit 21 Jahren im freiwilligen Einsatz

Vertreter der Bonstetter Mittelstufe mit den Solar-Pionieren Bertrand Piccard und André Borschberg.

Am 21. November ist es 21 Jahre her, seit einige Frauen begonnen haben den Bewohnern in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern, zweimal im Monat einen Nachmittag zu versüssen.

Auch mit der Affoltemer «Kleber»-Klasse posieren die Piloten. (Bilder zvg.)

Sie backen Kuchen und binden Sträusse, kommen mit Spielen und kochen Kaffee – jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat sind zehn bis 15 Frauen ehrenamtlich im Haus Pilatus, um hier den Senioren einen kurzweiligen Nachmittag zu bereiten. Von 13.30 bis 17 Uhr wird dann gespielt und gegessen oder sonst irgendwie für Unterhaltung gesorgt. Aus ihrer Turngruppe hat die Initiantin vor 21 Jahren die ersten freiwilligen Helferinnen rekrutiert. Seither sorgt jede, die sich zurückzieht, für Ersatz. Gemeinsam kümmert man sich darum, dass jedes Mal frische Blumen da sind, man bäckt Kuchen und sorgt mit liebevollen Dekorations-Arbeiten für Atmosphäre. Grosser Aufwand steckte beispielsweise hinter den selbst gestalteten Krippenfiguren in Stoffkleidern. Besonders dekoriert

wird jeweils auch in der Adventszeit und um Ostern.

Mobile Kegelbahn für Rollstuhlfahrer Für strahlende Augen sorgen die freiwilligen Helferinnen, wenn sie die mobile Kegelbahn aufstellen, welche ein Handicapierter einst eigens für Rollstuhlfahrer konstruiert hat. Doch auch die Brett- und Kartenspiele sind bei den pflegebedürftigen Menschen beliebt. «In all den Jahren hat es viele tolle Kontakte gegeben», sagt einer der «guten Engel». Namentlich möchte sie nicht erwähnt sein. Es gehe um die Sache und nicht um die Anerkennung. Doch die Anerkennung haben sie sich verdient. Schliesslich haben sie – vorsichtig gerechnet – weit über 11 000 Stunden Fronarbeit geleistet, dabei mehr als 3000 Kuchen gebacken und mindestens 7800 Sträusse gebunden. Das Engagement der Frauen beschränkt sich übrigens nicht «nur» auf die erwähnten Nachmittage. Auch wenn Tagesausflüge auf dem Programm stehen, helfen sie bei Bedarf freiwillig mit. (tst.)


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Freitag, 18. November 2011

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Eine Einladung, alle Sinne zu öffnen Ena Lindenbaur, Eva Ducret und Ferdinand Seiler in der Galerie Marlène in Ottenbach Die Kunsthistorikerin Nana Pernod führt in ihrer Eröffnungsrede aus, dass sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit in den Persönlichkeiten, in den Techniken, in den Materialien und in den Aussagen der Künstler sich alle mit Lebenskonturen auseinandersetzen. ................................................... von regula zellweger «Das Leben des einzelnen Menschen ist nach aussen schwer fassbar. Dennoch hat jedes gelebte Leben eine Umrisslinie, eine Kontur. Der Umriss einer Form ist zugleich ihre formale Identität. Der Umriss eines Lebens spiegelt auf eine spezielle Art und Weise auch seine ureigene Identität wieder», erklärte Nana Pernod in ihrer Eröffnungsrede. «Lebens-Kontur heisst für jeden Menschen etwas anderes», führte sie weiter aus. Galeristin Marlène Hegetschweiler ist es einmal mehr gelungen, die Werke von drei sehr unterschiedlichen Künstlern zu einer harmonischen Ausstellung zusammenzufügen.

Ena Lindenbaur Die in Frankreich lebende Ena Lindenbaur zeigt ihre Bilder nicht zum ersten Mal in Ottenbach. Immer stärker stellt sie in ihrem Schaffen die Linie ins Zentrum. «Meine Sprache ist die Zeichnung und Purheit ist mir wichtig». Ihr aktuelles Thema sind Nester, Nester aus verdichteten Linien, verdichtetem Material. Nester sind der Inbegriff von Geborgenheit, Schutz und Wärme. Das Nest ist aber auch Ausgangsort fürs Leben, das «Woher» bestimmt seine Konturen, seinen Lauf. Sie lässt sich tief in dieses Thema ein und erzählt, dass die vergangenen Monate gezeichnet waren durch Verluste und Loslassen. Sie betrachtete reale Nester genau – und zeichnet sie schliesslich mit geschlossenen Augen. Lässt sie entstehen. Kontrolliert nicht. Wie man sich bettet, so liegt man», erklärt sie und übernimmt damit die Eigenverantwortung für ihre Befindlichkeit, «Ich baue mein Nest, das heisst auch, ich tue mir selbst Gutes.»

Eva Ducret Die Muschel- und Objektinstallationen der im Burgund lebenden Schweizerin Eva Ducret bestechen durch Repetition und Fragilität. Indem sie Gegenstände wie Muscheln oder kleine Backformen zu grösseren Kompositionen

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Eva Ducret vor ihrer Installation aus unzähligen Muscheln.

Ena Lindenbaur versteht sich als Zeichnerin und präferiert die Farbe Rot.

zusammenfügt, symbolisiert sie mit den Wiederholungen, gleich – und doch nicht gleich, das Leben, das auch unzählige gelebte Wiederholungen beinhaltet. In ihrem Atelier im Burgund, an einem abgelegenen Ort am Waldrand, den sie mit dem Appenzell – aber mit mehr Platz – vergleicht, schafft sie die Objekte in erster Linie für ihren verwunschenen Garten mit den drei Teichen. Den Gestaltungsprozess beschreibt sie als sehr intim und will dabei absolut nicht gestört werden. «Erst wenn die Objekte fertig sind, stelle ich sie in den Raum, schicke ich sie in die Welt», erklärt die Künstlerin. Jährlich wählt sie ein neues Thema, dieses Jahr sind es «Kugeln». In Frankreich gibt es die Bewegung «Rendez-vous aux jardins». Leute öffnen ihren Garten für einen Tag für Besucher. 500 Personen haben den Garten von Eva Ducret besucht.

Ferdinand Seiler Der Maler und Plastiker Ferdinand Seiler ist eine Generation älter als die beiden anderen ausstellenden Künstlerinnen. Auch er arbeitet in Serien. Im Zentrum stehen zur Zeit Häuser, Fabriken und menschliche Köpfe. Die Fabrik ist Sinnbild für Industrialisierung und Produktivität. Produktivität bewirkt sowohl Entfaltungsmöglichkeiten als auch Zerstörung. Nana Pernod fasst es so zusammen: «Kon- und Destruktion. Dichotomien bestimmen die Umrisslinien der ausgestellten Werke von Seiler: Umrisslinien einer beharrlichen menschlichen Tätigkeit und zugleich Spiegel der menschlichen Identität.» Seiler denkt politisch, seine Serie der Fabriken symbolisiert die Aussage «Der Kapitalismus zerstört sich selbst.»

Ferdinand Seiler mit seiner Serie «Fabrik», mit der er die Vergänglichkeit in der Wirtschaft symbolisiert. (Bilder Regula Zellweger) Er mag keine Plumpheiten, liebt das Subtile. «Ich nehme alles, wie es passiert. Fehler fallen zu. Wenn mir was widerfährt, versuche ich, es positiv zu sehen.» «Fast schon kindhafte Zeichnungen» nennt er seine neusten Werke, und fügt hinzu: «Es braucht Mut für solche Sachen». Mit zunehmendem Mut nimmt auch die Einfachheit zu, er will in Essenzen ausdrücken und sieht darin eine gute Möglichkeit, Denkprozesse auf einen Nenner zu bringen. Ferdinand Seiler hat gemeinsam mit Nana Pernod ein kleine Büchlein herausgebracht, worin die Kunsthistorikerin die Bilder von Seiler mit Gedichten ummalt.

Stimmungsvolle Vernissage Es dunkelte ein, als die Vernissagebesucher eintrafen. Offene Feuerstellen und die beleuchteten Fenster der ehemaligen Stallgebäude ergaben eine wunderschöne Stimmung vor dem immer dunkler werdenden Spätherbsthimmel. Die Einführung von Nana Pernod war ein dichtes sprachliches Kleinod, das den Künstlern mit klaren, respektvollen Umrissen eine erkennbare Identität verlieh. Im sanften Licht unzähliger Kerzen beschenkte die Chanteuse Karin Mari die Besucher mit Gesangsimprovisationen. Sie motivierte die Besucher, mit einem gesummten Ton ei-

nen Klangteppich für ihre archaisch wirkenden Melodien zu legen. Nana Pernod formulierte die Einladung so: «Eine Einladung, alle Sinne zu öffnen und sich den akustischen und visuellen Reizen hinzugeben, hinzuzudenken, selber innerlich zu komponieren.» Ausstellung: bis 11. Dezember 2011. Ena Lindenbaur, Kompositionen; Eva Ducret, Objekte; Ferdinand Seiler, Bilder. Apéros: Jeden Sonntag 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 11. Dezember, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Marlène Hegetschweiler, Lanzenstrasse 6, 8913 Ottenbach, Telefon 044 761 21 49, www.galeriemarlene.ch.


Bezirk Affoltern

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Roter Oktober, Kalinka und Bajuschki Russische Klänge mit dem Musikverein und dem Gesangverein in Hedingen Schon lange war die Idee eines gemeinsamen Projekts in einigen Köpfen. Vor ein paar Monaten hat sie sich konkretisiert und vergangenen Sonntag bekam das Hedinger Publikum das Resultat präsentiert. Ein zweites Konzert ist am 25. November in Affoltern. ................................................... von thomas stöckli Eine «musikalische Reise durch Russland» kündete Reiseleiter Pjotr alias Peter Lanzendörfer an, «wie wenn man die Strecke der transsibirischen Eisenbahn auf eine Zigarettenpause reduzieren würde.» Den Start machte im gut gefüllten Schachensaal – rund 300 Personen wollten sich diesen Klang-Trip nicht entgehen lassen – der Musikverein unter der Leitung von Karin Wäfler. Erste Destination war mit dem pompösen «Russischen Marsch» von Johann Strauss Sohn die ZarenZeit.

Herausforderungen gemeistert Als Gegenpol und sinnbildlich für die Freuden des einfachen Volkes folgte die «Russian Circus Music» – unbeschwert-fidel und durchsetzt mit komischen Klang-Effekten. Für die dramatische Schwere in «Hymn to Red October» war dann insbesondere das tiefe Blech besorgt, bei «Peter und der Wolf» von Sergei Prokofjew kamen

fast alle Register zu Solo-Einsätzen. In diesem musikalischen Märchen ist nämlich jede Figur einem bestimmten Instrument zugeordnet und hat ein eigenes musikalisches Thema. Auf «Pushkin» folgte die erste Koproduktion von Orchester und Chor. «Kalinka» – gedichtet und komponiert von Iwan Petrowitsch Larionow – ist vielleicht das bekannteste aller Russischen Lieder. Das gesungene Wort brachte diesem Stück eine weitere Dimension. Entsprechend gross war die Begeisterung im Publikum. Das war es allerdings für den Moment mit dem gemeinsamen Programm, nun war erst mal der Gesangverein am Zug. Mit «Tebje Pojem» von Bortniansky und «Bogoroditsye Dyevo» von Rachmaninov gab der erst zwei kirchliche Werke zum Besten. Nicht nur die russischen Texte, sondern auch das getragene Singen waren Herausforderungen, welche die Sänger mit Bravour gemeistert haben. Auf «Schwarze Augen» folgten «The Pearl» – Dirigentin Meret Burkhard nahm dazu am Piano Platz – und der «Cherubim Song» von Dmitri Bortnjanski.

Für beide Vereine eine Bereicherung Wer sich auf das Zusammenspiel von Chor und Orchester gefreut hatte, der kam im dritten Teil des Herbstkonzerts voll auf seine Kosten. Auf die «St. Petersburger Schlittenfahrt», folgten das bekannte Wiegenlied «Bajuschki» und das populäre Liebeslied «Katju-

70 Personen auf der Bühne: Der Musikverein und der Gesangverein verwöhnen mit russischen Klängen. (Bild Thomas Stöckli) scha». Karin Wäfler und Meret Burkhard lösten sich dazu auf dem Dirigentenpodium ab. Optisch ein Kontrast – dem klassisch in schwarz und weiss gekleideten Orchester standen die Sängerinnen und Sänger in bunten Hemden gegenüber – fanden die beiden Vereine musikalisch gut zueinander. Dabei war die Herausforderung für den Chor gross, aus dem Hintergrund mit der

Lautstärke des Orchester mithalten zu können – zuweilen vielleicht eine Spur zu gross. Die Zusammenarbeit dürfte für beide Vereine eine Bereicherung gewesen sein. Und auch die Zuhörer zeigten sich sichtlich angetan. So mancher dürfte auch die zweite Gelegenheit nutzen, den Gesang- und den Musikverein gemeinsam auftreten zu sehen und vor allem zu hören. Die russi-

schen Klänge stehen nämlich am Freitag, 25. November, um 19.30 Uhr noch einmal auf dem Programm, dann in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Russische Klänge, Konzert mit dem Musikverein Hedingen und dem Gesangverein Hedingen, am Freitag, 25. November, 19.30 Uhr, Aula des Schulhauses Ennetgraben, Affoltern. Türöffnung und Cüpli-Bar ab 18.30 Uhr. Eintritt frei – Kollekte.

In der Welt der Träume und Fantasien Mehr als hundert Kinder und Erwachsene an der Hedinger Erzählnacht Ausverkauft! Das «Wir & Jetzt Theater für alle Fälle» verwandelt das Werkgebäude in Hedingen am 11.11.11 in eine andere Welt. Das «Wir & Jetzt Theater für alle Fälle» lässt das Publikum nicht passiv auf den Stühlen sitzen, sondern nimmt die Ideen und Geschichten der Anwesenden auf und setzt sie in Theaterszenen um. Während eineinhalb Stunden sprudeln Hedinger Kinder und sogar Erwachsene mit Ideen, wie sie aus ihrer jetzigen Welt in ihre Anderswelt einsteigen können – oder eben nicht! Diese Ideen-Geschichten nehmen die Künstlerinnen Odin Anderegg und Ella Hofmann auf und setzen sie in witziges, überraschendes Spontantheater um, begleitet von Richard, dem Pianisten.

Odin und Ella vom «Wir & Jetzt Theater für alle Fälle». Mehr Tore als in Wirklichkeit Wie muss man sich das vorstellen? Zu Beginn wird das Publikum einem Test unterzogen: Können denn wirklich alle Anwesenden sprechen?! Auf die Frage «wie geht es euch?» erschallt ein hundertfaches «Guuuut!» und umgehend kommen die Gründe für das Wohlbefinden: «Wochenende!» – «heute kein Regen» – «Ausschlafen» – «Erzählnacht» – «Fussball Schweiz-Holland». Die kleinen und grossen Hedinger staunen nicht schlecht: Auf der Bühne spielen Odin und Ella «Wochenende», ihre Körper und Bewegungen zeigen «kein Regen», «Ausschlafen» und «Erzählnacht» und bei «Fussball Schweiz-Holland» gibt es mehr Tore als in Wirklichkeit! Klar, man ist bereits in Anderswelten eingetaucht, wo die Fantasie keine Grenzen kennt! Die Requisiten sind bescheiden: Ein Dutzend farbige Tücher, zwei Hüte, zwei Stühle, das reicht den zwei Schauspie-

lerinnen, um die Wünsche der Hedinger in anderen Welten aufleben zu lassen. Sie setzen auf ihren Körper, ihre Mimik, ihre Stimme; das sind die Bausteine für die Umsetzung der Geschichten. Was sind wohl die Wünsche der Kinder, wenn sie die Welt nach ihren Vorstellungen formen dürfen? Keine Schule natürlich! Keine Aufgaben! Die wildesten Kinderfantasien werden von Odin und Ella inszeniert. Die Vorstellung eines Kindergärtlers, wie er sich seinen Kindergartenalltag in der anderen Welt vorstellt, wird zum übelsten Krimi! Aber über den Inhalt dieses Schauermärchens wird im Theatersaal Stillschweigen vereinbart ...! Und die Erwachsenen? Haben sie auch noch Wünsche für eine andere Welt? Und haben sie den Mut, diese auf der Bühne zu veröffentlichen? Ja! Die Bäuerin fühlt sich privilegiert, habe sie doch das ganze Leben Ferien auf dem Bau-

«Full House» im Werkgebäude in Hedingen. (Bilder zvg.)

ernhof, nach dem sich die Städter sehnen. So wird auf der Bühne die Kuh gemolken, das Kälblein getränkt, Rasen gemäht und der gestresste Städter auf den Bauernhof eingeladen. Ihre Welt wird dargestellt, sie braucht keine andere, ihr Alltag sei wunderbar. Weshalb will sie keine Anderswelt? Was ist in ihrer Welt denn anders? Nur ihre Einstellung, meint sie zufrieden! Zum Schluss verlassen alle die kleine Welt von Hedingen und wünschen sich Anderswelten, in denen kein Hunger herrscht, niemand von Naturkatastrophen bedroht wird und die Länder zusammenarbeiten ohne gegeneinander zu kämpfen. Wie schön ist auch die Vorstellung, dass in einer geldlosen Welt jeder Mensch alles bekommt, was er braucht! Wer weiss, was passieren würde, wenn alle ab morgen Kleinigkeiten in ihrem Alltag anders machen würden?

Mit diesen Abschiedsworten von Odin leert sich langsam der Theatersaal und die dunklen Strassen werden bevölkert mit grossen und kleinen Leuten, die weitersprudeln mit Ideen für grosse und kleine Anderswelten.

Tradition wieder aufleben lassen Das Projekt «Erzählnacht» wurde vor 21 Jahren von einem Lehrer im Wallis gegründet: In dieser dunklen, für viele Menschen eher schwierigen, einsamen Zeit wollte er die Tradition des Geschichten-Erzählens wieder aufleben lassen. Aus dieser Idee entstand eine gesamtschweizerische Veranstaltung, die mittlerweile in rund 500 Gemeinden immer am zweiten Freitag im November durchgeführt wird. Gemeinsam ist diesen Anlässen das Motto, die Gestaltung hingegen ist den Organisatoren überlassen. Hedingen macht seit Jahren bei diesem nationalen Projekt

mit. Schule und Bibliothek wechseln sich ab in der Organisation. (L.L.) reklame


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Vermischtes

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Wettswil: Kindergärtler von Anhänger überrollt und verletzt

Die Einbruchserie im Säuliamt hält an

Feststellbremse gelöst, wodurch das Gefährt ins Rollen geriet

Maschine, Schmuck und Bargeld entwendet

Ein Knabe ist am Mittwochmittag in Wettswil von einem landwirtschaftlichen Anhänger überrollt und mittelschwer verletzt worden. Mehrere Kindergärtler hatten beim parkierten Gefährt gespielt und im Verlauf die Feststellbremse gelöst.

Die Kantonspolizei Zürich rapportierte in den vergangenen Tagen im Bezirk Affoltern wiederum zahlreiche Einbrüche.

Laut Angaben der Kantonspolizei spielten die Kinder nach 12 Uhr auf ei-

ner Wiese, neben einer abschüssigen Flursstrasse, bei einem abgestellten landwirtschaftlichen Anhänger. Sie lösten die Feststellbremse wodurch das Gefährt, welches mit Ästen beladen war, ins Rollen geriet. Ein Passant, der die Situation im letzten Augenblick erkannte, warnte die Kinderschar, worauf diese sich aus der Gefahrenzone begab. Eines der Kinder, ein 6-jähriger Junge, wurde überrollt und erlitt mittelschwere Verletzungen. Der

Anhänger kam nach rund zehn Metern an einem Baum zum Stillstand. Der Rettungshelikopter der REGA überführte den Bub ins Spital. Arbeiter hatten das Landwirtschaftsfahrzeug rund eine Stunde zuvor an der erwähnten Stelle deponiert um in der näheren Umgebung Forstarbeiten nachzugehen. Weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Unfall sind durch die Kantonspolizei Zürich im Gange.

Obfelden: Arbeitsunfall fordert einen Verletzten 200 kg schweres Schalungselement fiel auf den Arbeiter Bei einem Arbeitsunfall ist am Dienstagvormittag in Obfelden ein Mann mittelschwer verletzt worden.

Uhr bei einem Neubau mit Schalungsarbeiten beschäftigt, als er ein rund 200 Kilogramm schweres Schalungselement löste.

Der Arbeiter war – so die Kantonspolizei in ihrem Communiqué – nach 11

Mit dem Helikopter ins Spital Dieses stürzte auf den 58-jährigen

Deutschen und begrub ihn; er konnte von Kollegen geborgen werden. Der Rettungshelikopter der REGA überführte den mittelschwer Verletzten ins Spital. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Im Dorfzentrum von Mettmenstetten handelt es sich um einen Diebstahl: Unbekannte entwendeten auf einer Baustelle eine Maschine im Wert von über 3000 Franken. Sachschaden, aber keine Beute in Affoltern: Bei einem Einfamilienhaus blieb es beim Versuch, via WC-Fenster einzusteigen. Den Schaden beziffert die Kapo auf rund 1000 Franken. Was hier misslang, das gelang in Affoltern in einem Reihen-Einfamilienhaus: Mit Flachwerkzeug wurde die Türe aufgebrochen und Uhren sowie Schmuck im Wert von 700 Franken erbeutet. Sachschaden: 1500 Franken. Bei einem weiteren Einfamilienhaus im Bezirkshauptort wurde die Sitzplatztüre aufgewuchtet und Sachschaden in der Höhe von rund 1500 Franken angerichtet. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen Im Mettmenstetter Oberdorf wurde gleich in drei Einfamilienhäuser eingebrochen. Den Dieben fielen Bargeld und elektronische Geräte in die

Hände. In einem Objekt beläuft sich der Wert des Diebesguts auf 1300 Franken. In einem anderen Fall wird noch abgeklärt. Aus Ottenbach meldet die Kapo einen Einschleichdiebstahl in eine Garagen-Werkstatt. Der Halter eines Autos mit ausländischem Kennzeichen erkundigte sich beim Inhaber nach Exportfahrzeugen, derweil seine Komplizin nach der Toilette fragte und auf diesem Gang Bargeld mitlaufen liess.

Autos geknackt In der Nähe des Kronenplatzes in Affoltern zertrümmerten Unbekannte die Seitenscheibe eines parkierten Personenwagens. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. Das Deliktsgut ist in Abklärung. Einbrecher drangen in Stallikon in die Garage eines Einfamilienhauses ein. Sie entwendeten dort aus dem abgestellten Auto Bargeld. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 500 Franken. In Affoltern und Wettswil musste die Kantonspolizei mehrmals wegen Nachtruhestörungen ausrücken. (-ter.)

veranstaltungen

Woche des Spielens Treffs in vier Ämtler Gemeinden Die Woche des Spielens, zu welcher die Kleinkindberatung des AJB Region Süd rund um den Tag der Kinderrechte am 20. November in mehreren Bezirksgemeinden eingeladen hat, geht weiter. In den nachstehenden Gemeinden bietet sich Gelegenheit für Mütter, Väter und ihre Kinder, sich ungezwungen in den Mütter- und Väterberatungsstellen zu treffen und gemeinsam zu spielen. An betreuten Spielinseln besteht dabei die Möglichkeit, anregende, einfache oder auch vergessene Spiele auszuprobieren. Gleichzeitig wird den Eltern gezeigt, wie sie die Entwicklung ihrer Kinder spielend begleiten und

unterstützen können. Für die Spieltreffs sind jeweils zwei Stunden vorgesehen, wobei es den Besuchenden offen bleibt, die ganze Zeit dabei zu sein. Sie sind für Eltern mit Kindern ab Geburt und bis 5 Jahre, also auch für Eltern mit Babys. Zudem sind die Besuche dieser Spieltreffs auch gemeindeübergreifend möglich. Hier finden nächste Woche Spieltreffs statt: Bonstetten, 21. November, 9 bis 11 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus (Eingang oben), Chilestrasse 7; Affoltern, 21. November, 14 bis 16 Uhr, Familienzentrum, Zürichstrasse 136; (Parterre), Oberdorfstrasse 1; Wettswil: 23. November, 9 bis 11 Uhr, ref. Kirche (linker Eingang), Husächerstrasse 12.

Fragen, die man nicht beantworten möchte

M

Jedes Jahr, wenn die Weihnachtszeit naht, ist in der Güggel-Bar in Rickenbach-Ottenbach etwas ganz Spezielles angesagt. Die Kreativen der Region finden sich ein und stellen ihre Werke vor – eine bemerkenswerte Weihnachtsausstellung, die bereits zur Tradition geworden ist und dieses Jahr zum sechsten Mal stattfindet. Dieses Wochenende ist es wieder so weit.

Hedingen, 22. November, 9.30 bis 11 Uhr, Chilehus

zwischen-ruf

it einer zweiten Klasse aus Bonstetten ging ich nach Zürich. «Schneewittchen und die sieben Zwerge» im Theater am Hechtplatz hatte Generalprobe. Die Bühnenbilder waren toll, speziell das Bergwerk, in dem die Zwerge schufteten – die Stiefmutterkönigin war böse, Hofdame Trudi, die Schertrüd genannt werden wollte, war eitel, die Zwerge waren lustig, obwohl der eine immer sagte: «Es isch nöd luschdig», und das Schneewittchen war wirklich wunderschön. Ja, und auf der Heimfahrt in der S9 ging ich von Gruppe zu Gruppe

Weihnachtausstellung in der Güggel-Bar in Rickenbach

und notierte Fragen zum Theaterstück. Wie man es anstellt, dass ein Spiegelvorhang aufgeht, sobald die Königin «Ha!» ruft, ob man wirklich Gift in den Apfel gespritzt hat, ob Schneewittchen echt in den Prinz verliebt gewesen sei oder ob das alles nur gespielt war, sogar der Kuss? Und dann noch die wichtigste aller Fragen: «Ist schon mal ein Schneewittchen auf der Bühne richtig gestorben?» Diese Fragen gebe ich gerne an Erich Vock und Hubert Spiess von der Märlibühne weiter. Da fällt mir noch eine andere Frage ein, eine ganz spezielle. Ich hatte mal Drittklässler, und begann eines Morgens den Unterricht mit einem Scherz: «Es gibt eine Frage, die ich niemals mit ‹ja› beantworten könnte.» Langes Überlegen. Ich gab den Kindern einen Tipp: «Es hat was mit Schlafen zu tun.» (Hier sei es verraten: «Schläfst du?») Jetzt meldete sich der grösste Drittklässler und fragte: «Willst du mit mir schlafen?» Ute Ruf

Die Güggel-Bar in Rickenbach, zwischen Obfelden und Ottenbach, ist vor allem Nachtschwärmern und Freunden der Vollmond-Disco (jeden Monat bei Vollmond!) ein Begriff. Im November zeigt sich die originelle Bar aber auch noch von einer ganz anderen Seite – mit einer Weihnachtsausstellung der besonderen Art. Künstlerinnen und Künstler aus der näheren und weiteren Umgebung präsentieren ihre Werke und Kreationen, die sie im Laufe des Jahres geschaffen haben. Die spezielle Atmosphäre ist dazu angetan, die Besucher schon im grauen November in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Und das Sortiment wird von Jahr zu Jahr grösser und vielfältiger. Mit Alice Schilter kann man auf eine Ausstellerin zählen, die es Jahr für Jahr schafft, vom ersten Moment an eine weihnächtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Ihre Kränze, TischTür- und Fensterdekorationen aus vielen verschiedenen Materialien sind nicht nur in der Adventszeit in, sondern erfreuen uns das ganze Jahr über. Monika Wyler hat viele neue raffinierte und farbenfrohe Schals, Mützen und Stulpen gestrickt und gehäkelt – bei ihr findet jeder das passende Accessoire für die kalte Winterzeit oder auch für einen speziellen Anlass. Pili Raza zeigt verführerischen Silberschmuck, mit Edelsteinen kunstvoll verarbeitet und zu jeder Gelegenheit passend – davon kann man nicht genug haben. Ursula Kleber, Jacinta Solèr und Ivana Anderegg haben das

ganze Jahr über mit viel Liebe und Kreativität neue Rezepte ausprobiert und viele essund trinkbare Spezialitäten hingezaubert. Sie sind ein Geheimtipp für individuelle Mitbringsel in der Adventszeit Silvia Lange hat sich einen Namen mit speziellen Karten und Geschenken gemacht. Ihre Karten sind in verschiedenen Geschäften zu kaufen, aber am Weihnachtsmarkt werden Interessierte von ihr persönlich beraten.

Neue Ausstellende Auch in diesem Jahr sind wieder ein paar neue Ausstellende und Blick in die vielfältige Ausstellung. (Bild zvg.) Künstler neu in der Güggel Bar dabei. Mit Nelly Tester, ist nau, der es versteht, aus altem Besteck eine Ausstellerin und Nähkünstlerin Schmuck der speziellen Art herzusteldabei, die es versteht aus kleinen und len. Alte Eisenteile werden Funktionskleinsten Stoffstücken grosse Werke, kunst, Skulpturen oder andere kreatiaber auch kleine Geschenke zu zau- ve Gegenstände und sind nicht nur zur Weihnachtszeit interessant. bern. Die Palette der kreativen Dinge Auch Katharina Thierer wird mit ihren Filztierchen in vielen Farben war selten so gross wie dieses Jahr – und Formen das eine oder andere Ge- man darf gespannt sein. Wie in all den schenk für Gross und Klein beisteuern früheren Jahren wird diese spezielle können. Ursula Matter wird mit ihren und bezaubernde Weihnachtsausstelstrahlenden Lichtern aus gebrauchten lung nur dank dem grossen EngageBüchsen und anderen Recycling-Mate- ment und Idealismus des Gastgeberrialien mithelfen den weihnächtlichen Paares Daniela und Kurt Hegetschweiler zu einem bleibenden Erlebnis werGlanz noch zu verstärken. Marianne Bischof vom Atelier zum den! (Tri) Schärbe in Mettmenstetten lässt mit ihrer Gebrauchskeramik aber auch Die Öffnungszeiten: am Samstag, 19. November, von mit vielen filigranen Kunstwerken das 17 bis 23 Uhr und am Sonntag, 20. November 2011 Herz der Besucherinnen höherschla- von 11 bis 17 Uhr. Güggel Bar Rickenbach zwischen gen. Und zu guter Letzt noch ein Obfelden und Ottenbach. Anfahrtsplan und weitere Künstler, Marcel Arpagaus aus Kno- Veranstaltungen unter: www.gueggelbar.ch.


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Bezirk Affoltern

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Ein Wettswiler jenseits jeden Klischees! «Die guten Albaner» am 24. November, 20.05 Uhr, auf SF1, ein SF-DOK-Film mit Sysret Kastrati Albaner gelten als Raser, Rauschgifthändler und Raufbolde. Entsprechend kämpfen sie mit einem miserablen Ruf. Das Schweizer Fernsehen SF1 sendet am kommenden Donnerstag, 20.05 Uhr, einen DOK-Film über Albaner, die friedlich und gut integriert hier leben und arbeiten. Einer davon kommt aus Wettswil. ................................................... von urs e. kneubühl Seine telefonische Nachricht, dass er sich womöglich leicht verspäten werde, kommt frühzeitig und seine entsprechende Entschuldigung prompt. Sysret Kastrati, in Bonstetten aufgewachsen und mit seiner Familie jetzt in Wettswil wohnhaft, mag es nämlich pünktlich, wie er mir später sagt. Der «Secondo» mit albanischen Eltern ist zu Recht einer der Protagonisten des am kommenden Donnerstag, 24. November 2011, 20.05 Uhr, im SF1 zu sehenden DOK-Filmes «Die guten Albaner – Erfolgreiche Migranten in der Schweiz». Seine Pünktlichkeit – er hat es zu unserem Termin dann doch noch pünktlich geschafft –, Höflichkeit und Offenheit tragen schweizerische Züge. Will jetzt nicht heissen, dass Albaner ansonsten prinzipiell unpünktlich, unhöflich und unehrlich sind, Schweizer dagegen immer und ausschliesslich nur gute Züge haben – Sysret Kastrati straft solches Klischeedenken Lügen.

«Fühle mich als Säuliämtler...» Und nicht nur er. Die im DOK-Film gezeigten Protagonisten – ein Sportler, eine Politikerin, ein Arzt und der Banker Sysret Kastrati, damals Projektlei-

ter in einer Schweizer Grossbank, heute selbstständiger Unternehmensberater – haben es alle weit gebracht. Dafür haben sie hart gearbeitet, studiert und geschwitzt. Und die vier stehen damit nicht allein, es gibt viele erfolgreiche Albaner in der Schweiz, man muss sie nur wahrnehmen. Sysret Kastrati hatte diesbezüglich wenig Probleme, räumt er im Gespräch ein: «Ich fühle mich sehr wohl hier, wurde stets gut akzeptiert, sei es in der Schule oder in der Nachbarschaft. Fremdenfeindlichkeit bekam ich nicht zu spüren. Und deshalb fühle ich mich eigentlich auch als Säuliämtler.» Beim Nachbohren allerdings erinnert er sich, dass er damals, bei der Lehrstellensuche das eine oder andere Mal, nachdem vorerst grundsätzlich keine Einwände gegen ein Vorstellungsgespräch da waren, bei der Nennung seines Namens aber doch rasch eine Absage gekommen ist. Übel genommen hat er das niemandem. Er weiss, Negativschlagzeilen überdecken eben leider die Erfolgsgeschichten und Klischees sind rasch gemacht, lassen sich aber nur schwer revidieren.

Sechs Monate Fernsehaufnahmen Dennoch hat der Dreissigjährige zu keiner Zeit Gründe gesehen, von seinem Weg abzuweichen. «Mich anzupassen, hat mir keine Mühe gemacht. Meine Eltern haben mich auch immer auf diesem integrativen Weg unterstützt.» Und so hat er die Schule, Handelsschule, die KV-Ausbildung und das Betriebswirtschaftsstudium, abgeschlossen mit dem «Master of Business Administration», problemlos und gut durchgezogen. Und auch als Projektleiter in der Bank war er erfolgreich. Jetzt allerdings hat er sich selbstständig gemacht und entwickelt mit seinen Partnern Software wie die App

Der Wettswiler Dokumentarfilm-Protagonist Sysret Kastrati im Gespräch mit seiner Frau Adelina und seiner Mutter Safete. «Die guten Albaner - Erfolgreiche Migranten in der Schweiz» wird am Donnerstag, 24. November 2011, 20.05 Uhr, im SF1 ausgestrahlt. (Bild Urs E. Kneubühl) «Taxi4U» (www.taxi4u.ch) und arbeitet zusammen mit «samy4me» (www. samy4me.com). Sein Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht abrupt erfolgt – die Aufnahmen für den Film von Béla Batthyany liegen einige Zeit zurück, weshalb der Wettswil-Albaner da noch als Banker agiert. «Die gesamten Filmaufnahmen liefen über gut sechs Monate, in denen ich selbst immer wieder zwischendurch rund zehn Mal im Einsatz war. Für mich war es ein sehr spannendes Projekt, wobei ich allerdings auch festgestellt habe, dass das Filmemachen und die Schauspielerei nicht nur Zuckerschlecken sind. Da steckt viel Aufwand und harte Arbeit dahinter.»

«Nicht für mich persönlich...» Nun ist Sysret Kastrati, der mit seiner Ehefrau Adelina, ihrem kürzlich im Spital Affoltern geborenen Töchterchen sowie seinen Eltern Safete und Sabit in Wettswil wohnt, selber gespannt, wie der DOK-Film herausgekommen ist. «Ich freue mich auf den Film, bei dem ich nicht mitgemacht habe, um persönlich Lorbeeren zu ernten, sondern zur Verbesserung des Rufes unserer Volksgruppe. Das ist mir ein Anliegen.» Und obwohl er nun auch schon eine Anfrage des albanischen Fernsehens für eine Sendung erhalten hat,

sieht der bodenständige Wettswiler zurzeit von einer Fortsetzung als Darsteller im TV ab. «Der Spatz in der Hand ist mir lieber, als die Taube auf dem Dach», sagt er. «Zuerst kommt jetzt der Aufbau unserer eigenen Firma Intes GmbH. Das gibt ausreichend zu tun.» Der DOK-Film des Schweizer Fernsehens «Die guten Albaner – Erfolgreiche Migranten in der Schweiz» gewährt Einblick in die Wohnzimmer und Lebensarten von vier unterschiedlichen Persönlichkeiten, darunter Sysret Kastrati. Und er hilft hoffentlich mit, Vorurteile abzubauen. Der Wettswiler Protagonist im Film jedenfalls ist jenseits jeden Klischees.

forum

Auch samstags mit dem Postauto zum Sihlcity Neuerungen von PostAuto Zürich PostAuto fährt neu auch samstags zum Einkaufszentrum Sihlcity. Das PostAuto-Angebot wird in der PostAuto-Region Zürich hauptsächlich durch das Schliessen von Taktlücken ausgebaut. Die erfolgreiche Schnellbuslinie 200 (Zürich Enge – Affoltern am Albis) via Üetlibergtunnel verkehrt ab Fahrplanwechsel neu auch samstags. Die Linie sorgt für eine bequeme Direktverbindung zum Einkaufszentrum Sihlcity. Die Abfahrten erfolgen stündlich im Zeitraum von 7 bis 21 Uhr. Wegen des grossen Verkehrsrückstaus in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Sihlcity wird an Samstagen anstelle der gewohnten Bushaltestelle «Sihlcity» die oberirdische Haltestelle «Sihlcity Nord» (Bushaltestelle der VBZ-Linie 33) angefahren. Die Haltestelle wird nur zum Aussteigen bedient.

Verbesserungen im Knonauer Amt Die bisherige Linie 230 Mettmenstetten–Maschwanden wird bis Kno-

nau, Bahnhof, verlängert. Dort ergeben sich Anschlüsse zur S9 von und nach Zug. Die Agglomeration Zug kann dadurch ab den erwähnten Gemeinden wesentlich besser erreicht werden. Auf der Linie 280 (Baar – Hausen am Albis) wird von Montag bis Samstag ein stündlicher Abendbetrieb mit Abfahrten um 21.04, 22.04 und 23.04 Uhr ab Baar eingerichtet (unter-wegs Halt nur zum Aussteigen). Die Abendfahrten werden durch den Partner Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) ausgeführt. Sonntags werden zudem die bisher vorhandenen Taktlücken auf der Linie 280 geschlossen. Drei zusätzliche Kurspaare stellen den ganztägigen Stundentakt von 7.30 bis 20 Uhr sicher.

Bahnersatzbetrieb bei Sperrung des Landiker Tunnels Im Knonauer Amt wird ab dem 26. Februar 2012 bis Anfang 2013 der SBBBahntunnel zwischen Birmensdorf und Bonstetten-Wettswil saniert. Während den abendlichen Sperrzeiten des Bahntunnels wird PostAuto im Auftrag der SBB den Bahnersatzbetrieb sicherstellen. (pd.) Im Internet sind alle Änderungen des PostAuto-

Ja zu allen Geschäften Stellungnahme der FDP Affoltern zur Gemeindeversammlung vom 21. November 2011. Die Mitgliederversammlung der FDP Affoltern empfiehlt den Stimmberechtigten alle Geschäfte der Gemeindeversammlung zur Annahme. Die FDP Affoltern hat sich an ihrer Mitgliederversammlung intensiv mit den Vorlagen der Gemeindeversammlung vom 21. November 2011 auseinandergesetzt. Die Rechnungen der Schulen und der Gemeinde wurden kritisch hinterfragt. Eine offene und angeregte Diskussion mit dem Finanzvorstand Martin Gallusser zeigte die Probleme mit dem neuen Finanzausgleich auf. Die FDP begrüsst die vielfältigen Abklärungen, Interventionen und Aktivitäten zur Stabilisierung und Verbesserung der Gemeindefinanzen. Der eingeschlagene Weg des Gemeinderates wird klar unterstützt. Die Bestandesaufnahme der Schulliegenschaften ist alles andere als erfreulich. Die Primarschulpflege hat nach Ansicht der FDP die Situation gründlich analysiert und die richtigen Schlüsse gezogen. Die Vorlage zur Aufstockung des Kindergartens Spittel entspricht den heutigen Ansprüchen und Vorschriften an den Schulraum. Der Bedarf für diesen Kindergarten ist für die nächsten Jahre ausgewiesen. Die Mitgliederversammlung unterstützt einstimmig die Vorlage zur Aufstockung des Kindergartens Spittel.

Fahrplans in der PostAuto-Region Zürich unter www.postauto.ch/fahrplan detailliert aufgeführt.

www.fdp-affoltern.ch

Rolf Schilliger, Schulpflegekandidat Wahlen in Hedingen vom 27. November Die Schulpflege Hedingen sucht ein neues Mitglied im Ressort Liegenschaften als Nachfolge von Hermann Bättig. Wie aus der Information der Schulpflege zu entnehmen ist, stelle ich mich zur Wahl. Damit Sie noch etwas mehr als nur meinen Namen kennen, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Nach 25 Jahren Stadtzürcher zog es mich 1993 aufs Land, zuerst nach Bonstetten und seit 1999 nach Hedingen. Ich bin verheiratet und meine beiden Töchter im Alter von 13 und 11 Jahren besuchen in Hedingen die Ober- und Mittelstufe. Beruflich arbeite ich schon seit vielen Jahren bei der Schweizerischen Post. Während meiner Laufbahn konnte ich in verschiedenen Funktionen Erfahrungen sammeln, darunter auch vier Jahre als Lehrlingsinstruktor. Meine aktuelle Tätigkeit als Leiter Poststellengebiet enthält einen guten Mix aus Führung, Verkauf, Personellem und Kommunikation. Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit absolviere ich auch Weiterbildungen. Einen gewissen Bezug zum vakanten Ressort Liegenschaften erhalte ich durch meine Nebentätigkeit. In der Leitung einer kleineren Familienaktiengesellschaft in der Liegenschaftenverwaltung ist mir der Umgang mit Mietern, Behörden und Baufachleuten bekannt.

In den Jahren 2004 bis 2008 engagierte ich mich bereits für die Schule Hedingen. Zusammen mit anderen Mitwirkenden haben wir damals die Elternmitwirkung Schule Hedingen (EMSH) aufgebaut. Als erster Vorsitzender dieser Elternorganisation war es mir besonders wichtig, das Dreieck Schülerinnen/Schüler, Schule und Eltern zu stärken. Eine starke Schule Hedingen in diesem funktionierenden Umfeld begründet weiterhin meine Motivation für das freie Mandat in der Schulpflege. – Es würde mich freuen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen mit Ihrer Stimme geben würden. Rolf Schilliger reklame


Forum

Freitag, 18. November 2011

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Die Primarschulpflege Affoltern soll ein vernünftiges und bezahlbares Projekt vorlegen! Affoltern auf dem Weg zum Sanierungsfall, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern vom Freitag, 16. September 2011. Kreditantrag von 1,328 Mio. Franken der Primarschulpflege Affoltern a. A. zur Aufstockung des Kindergartens Spittel: Beim Studium der Weisungsunterlagen zu diesem Geschäft fragen wir uns folgendes: Ist es notwendig, den bisher schon grosszügig konzipierten Klassenzimmern von zirka 80 Quadratmetern jeweils noch einen zusätzlichen Gruppenraum von je 38

Quadratmeter anzugliedern? Die 120 Quadratmeter entsprechen in etwa der Grösse einer 4½-Zimmer-Wohnung. Wozu braucht ein Kindergarten ein Lehrerzimmer in der Grösse von 32,19 Quadratmeter? Die Lehrpersonen müssen ja ohnehin während der Pausen und bei Aussenaktivitäten die Kinder beaufsichtigen. Die auch aus unserer Sicht unabdingbare Kaffeemaschine findet sicherlich in einem der anderen Räume ein passendes Plätzchen. Wir fragen uns ausserdem, weshalb sich Kinder in angemessener Be-

kleidung bei schlechtem Wetter nicht im Freien aufhalten können, weil das Vordach zu klein ist. Benötigt man dazu eine gedeckte Terrasse? Ausser Frage steht ein zusätzlicher Therapieraum. Bekanntlich werden die Kinder in kleinen Gruppen therapiert, sodass ein Zimmer von 15 Quadratmetern völlig ausreichen würde. Im nächsten Jahr senken zahlreiche Zürcher Gemeinden ihre Steuerfüsse. Affoltern bleibt jedoch weiterhin beim Höchstansatz von 122%. Unter 2.4 der Weisung steht zu lesen: «Die Kosten für die Sanierungsarbei-

ten belaufen sich auf rund 750 000 Franken, wobei es sich hierbei um gebundene Ausgaben handelt, welche nicht dem Finanzreferendum unterliegen und somit nicht Gegenstand dieses Geschäftes sind.» – Es handelt sich also um ein Gesamtprojekt von 2,078 Mio. Franken. Dabei sei daran erinnert, dass Affoltern insgesamt über weitere zehn Kindergärten verfügt, die ebenfalls renoviert werden müssen. Im Hinblick auf die in den kommenden Jahren durchzuführenden Renovationsprogramme, welche die

Umfahrung Ottenbach: Differenzierte Beurteilung der Grünliberalen des öffentlichen Verkehrs, zum Beispiel durch Schnellbusse aus dem Freiamt, die dann die Umfahrung nutzen. Ein einziger Gelenkbus, wie sie bereits aus Berikon oder Affoltern nach Zürich-Enge fahren, ersetzt im Üetlibergtunnel 40 bis 50 Autos. In der ganzen Planung des regierungsrätlichen Projektes vermissen wir Hinweise darauf, dass man mit dem Kanton Aargau über eine Verlagerung des Mehrverkehrs auf den ÖV überhaupt gesprochen hat. Schade, aber auch typisch für die befürwortende FDP und SVP. Das Projekt hat also Nachholbedarf

und noch deutliches Verbesserungspotenzial. Die von der SP portierte Variante Merenschwand bietet den Vorteil, dass sie den Aargau zu weniger Mehrverkehr einlädt, weshalb wir diesen Gegenantrag im Kantonsrat unterstützen werden. Falls dieser nicht durchkommen sollte, ist die Umfahrung jedoch nach Ansicht der Ämtler glp die bessere Lösung als eine Nullvariante. An der Forderung nach gezielter Förderung des ÖV wird die glp jedoch festhalten.

Heute führt der Autobahnzubringer aus dem Freiamt und dem Kelleramt durch die enge Dorfstrasse von Bickwil und mündet in einer Stoppstrasse – das ist wenig sinnvoll und die Tieferlegung der Ortsdurchfahrt Bickwil deshalb ein sinnvolles Teilprojekt. Ebenso wenig kann man den Ottenbachern mit ihrer für Sattelschlepper denkbar ungeeigneten Dorfkreuzung eine Entlastung vom Durchgangsverkehr verwehren, wie sie heute dank der A4 in den einst allerdings wesentlich stärker belasteten Dörfern Mettmenstetten, Hedingen und Bir-

mensdorf erfolgt ist. Eine Umfahrung Ottenbach mit direkter Zufahrt zur Autobahn stellt jedoch für das Freiamt eine Einladung dar, Mehrverkehr zu generieren und ins Amt zu kanalisieren, fast wie die überproportionierte Untertunnelung von Lieli weiter nördlich! Grössere und schnellere Strassen erzeugen Mehrverkehr. Immer! Die bereits für 2011 prognostizierte Frequenz-Verdopplung wird dann in Kürze eintreten. Das ist ökologisch wenig sinnvoll. Was die Grünliberalen im ganzen Projekt vermissen, ist eine Förderung

Gefährliche Begegnungen auf den Strassen von Hausen

Ist der Pistenausbau nötig?

Unterwegs auf den Strassen von Hausen kann es Ihnen passieren, dass Sie einem Pocket-Bike begegnen, das von einem Knaben, im Alter von geschätzten 12 Jahren gelenkt wird. Der Knabe, der offensichtlich im Bifangquartier wohnhaft ist, fährt dabei auch bei Dunkelheit und zwar ohne Licht.

Ohne Helm auf dem Töff mitgefahren Am letzten Sonntagabend, gegen 18.15 Uhr, führte der Jung-Töffpilot auch ein Mädchen in der selben Alterskategorie mit sich, das Mädchen selbstverständlich ohne Helm. Dies alles passierte im Bereich der Hirschenkreuzung, in Fahrtrichtung Ebertswil! Was denken sich eigentlich Eltern, die solch unverantwortliches Tun ihrer Sprösslinge nicht unterbinden? H. Billeter, Hausen

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Die Inserate und Plakate mit den durchgestrichenen Flügen auf einer Anzeigetafel suggerieren eine massive Einschränkung des Flugverkehrs in Kloten und schüren mit Falschaussagen wie «Arbeitsplätze und Wohlstand gehen verloren» wieder einmal Ängste der Stimmbürger. Richtig ist: Bei der kommenden Abstimmung geht es nicht um eine Einschränkung des heutigen, sondern um einen geplanten Ausbau des Flugbetriebs! Heute werden 134 Städte direkt von Zürich angeflogen – das auf dem Plakat durchgestrichene New York 5mal täglich und das ebenfalls durchgestrichene London gar 28-mal täglich – teilweise wie die S-Bahn im Viertelstundentakt! Der günstigste Flug dorthin ist für 79 Franken zu haben – retour, inklusiv Flughafentaxen, Sicherheitsgebühren, Treibstoffzuschlag und einem Starbucks Kaffee mit Heidelbeer-Muffin! Solche Flugpreise dienen weder den Kunden, noch den Airlines und schon gar nicht der Umwelt!

Jeden Morgen ab 6 Uhr werden mehr als 100 000 Personen in Schwamendingen, Gockhausen und teilweise sogar im Amt durch die Südanflüge geweckt – zehnmal mehr als dies bei den zudem topografisch günstigeren Nordanflügen der Fall wäre! Die geplanten Pistenverlängerungen der Pisten 28 und 32 spuren vor für zusätzliche Ost- und Südanflüge über dichtbewohntes Gebiet unseres Kantons! Der Flughafen Zürich verfügt über eine ausgezeichnete, moderne Infrastruktur und wird von Fluggästen regelmässig als einer der besten Flughäfen der Welt ausgezeichnet. Das lichterfüllte Airside Center, das im Dezember neu eröffnete Dock B und die neue Zuschauerterrasse sind die aktuellsten Ausbauetappen. Ein Zuwachs der Flugbewegungen aber ist mittelfristig aus mehreren Gründen nicht zu erwarten: Der Kerosinpreis wird sich in den nächsten 10 Jahren verdoppeln: Erstens, weil die Erdölreserven bei ungebrochener

Hans Wiesner, Bezirkspräsident glp

Nachfrage knapper werden und zweitens, weil der Flugverkehr endlich (mindestens für Europaflüge) Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und eine kleine CO2-Abgabe bezahlen wird, von denen er bis heute aus historischen Gründen als einziges Transportmittel – im Gegensatz zu Bus und Bahn – völlig zu Unrecht befreit ist. Falls es 2020 vielleicht nur noch 20 tägliche Flüge nach London geben sollte – zu einem angemessenen Flugpreis notabene – bricht keine Welt zusammen. Im Gegenteil: 30% weniger Fluglärm, weniger Umweltbelastung und weniger Klimaerwärmung. Alles sehr bequem mit der heutigen Infrastruktur zu bewältigen. Deshalb plädiere ich zusammen mit der Mehrheit des Kantonsrates am 27. November für eine Unterstützung der Behördeninitiative, die einen kostspieligen «Ausbau auf Vorrat» verhindert. Hans Wiesner, Bonstetten, glp-Kantonsrat

Verschuldung der Gemeinde erheblich vergrössern werden, bitten wir die Stimmberechtigten von Affoltern, an der Gemeindeversammlung vom 21. November teilzunehmen und den beantragten Kredit von 1,328 Mio abzulehnen. An die Primarschulpflege appellieren wir, mit dem nötigen Augenmass ein vernünftiges und vor allem bezahlbares Projekt, das nicht auf Wunschdenken beruht, zu erarbeiten. Anita Hausheer, Renate Tauss und Marlies Winiger,alt Schulpflegerinnen

Unterstützung für alle Geschäfte EVP Ortspartei Affoltern am Albis zur Gemeindeversammlung vom 21. November. Die EVP-Ortspartei hat an ihrer letzten Vorstandssitzung die anstehenden Geschäfte der nächsten Gemeindeversammlung geprüft und darüber beraten. Von allen drei Gütern liegen die Voranschläge und die Festsetzung der Steuerfüsse an. Dass der Gesamtsteuerfuss wieder auf den kantonalen Maximalsatz von 122% zu stehen kommt gibt logischerweise keinerlei euphorische Gefühle, ist aber von der Notwendigkeit her nachvollziehbar. Berücksichtigt man zudem den grossen Gesamtbeitrag des Kantons durch Ressourcen- und Übergangsausgleich von zusammen über 24 Millionen Franken wird einem bewusst, dass unser Finanzhaushalt eigentlich noch immer grosse Ertragslücken aufweist. Der Vorstand der EVP empfiehlt die Voranschläge und die Steuerfüsse für das Jahr 2012 zur Annahme. Als zusätzliches Geschäft von der Primarschulgemeinde steht ein Kreditantrag zur Aufstockung des Kindergarten Spittels an. Auf dem Hintergrund der angespannten Finanzlage müssen solche Anträge speziell sorgfältig geprüft werden. Beim genauen Studium der Weisung wird aber klar, dass diese Ausgabe notwendig und in keiner Weise übertrieben ist. In erster Linie werden durch die Realisation dieses Projektes durch den Kanton erlassene Gesetze erfüllt. Es ist richtig, dass die Primarschulpflege verschiedene Varianten bezüglich Neubau oder Standortwechsel seriös geprüft hat. Die nun vorgeschlagene Lösung wird differenziert und glaubhaft begründet. Der Vorstand der EVP empfiehlt auch diesen Antrag zur Annahme. Daniel Sommer Sidler, EVP-Vorstand Affoltern


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Die Landi Genossenschaft in Bonstetten gehört zu den ältesten Landis der Schweiz und durfte dieses Jahr ihr 150-Jahre-Jubiläum feiern. Infolge Wechsel des jetzigen Stelleninhabers wird die Position als Geschäftsführer/-in neu besetzt.

Geschäftsführer/-in (100%-Pensum) Stellenantritt: Nach Vereinbarung Ihre Aufgaben: Nach einer soliden Einführung übernehmen Sie die personelle und wirtschaftliche Verantwortung über den Verkaufsladen mit seinen Mitarbeitern, die Betreuung der Tankstelle und den Verkauf von Heizöl. Dabei werden Sie auch durch die Geschäftsleitung (Verwaltung) der Genossenschaft unterstützt. Mit den entsprechenden Entscheidungskompetenzen und dem notwendigen Handlungsspielraum ausgestattet, legen sie grossen Wert auf Beratung, Kundenservice und Warenpräsentation. Was Sie mitbringen: • Eine fundierte Ausbildung mit Berufs- und Führungserfahrung im Agraroder Detailhandel • Sicherheit im Finanz- und Rechnungswesen • Planungs- und Organisationstalent • Flair für Pflege bestehender Kundschaft und Ausbau von Geschäftsbeziehungen Als sozialkompetente und belastbare Persönlichkeit verfügen Sie über unternehmerische und organisatorische Qualitäten und eine mitarbeiterorientierte Personalführung. Sie repräsentieren den Betrieb verlässlich gegen innen und aussen. Was Sie erwarten dürfen: • Eine attraktive und ausbaufähige Dauerstelle • Den Anforderungen und Leistungen entsprechende Entlöhnung • Eine aufgeschlossene Geschäftsleitung (Verwaltung) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau C. Schuler, Telefon 079 696 21 42, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: C. Schuler, Sennhüttenstrasse 2, 8907 Wettswil

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Gewerbe

Letzte Riesen

Doppelsieg am CSIO

Ein bewegender Film über Meeressäuger im «Break», Affoltern. > Seite 25

Zwei Aeugster Schwestern gehören zu den besten Springreiterinnen ihres Alters. > Seite 31

Freitag, 18. November 2011

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Nostalgie-Test Feuerwehr-Zeitreise für den abtretenden Affoltemer Vize-Kommandanten. > Seite 35

Aus der Waschküche in die Gourmet-Theken 30 Jahre Tofurei Engel: Jubiläumsfest im Gemeindesaal Ottenbach Die Tofurei Engel aus Zwillikon feiert am Samstag, 19. November im Gemeindesaal Ottenbach ihr 30-jähriges Bestehen. Seit dem ersten Tag steht die Qualität über dem Profit. ................................................... von lukas walde Mathias Zeder beugt sich über einen dampfenden Metalltopf. Dieser steht auf einem Untersatz mit Rädern, weil er sonst nicht zu bewegen wäre. Zuvor hatte Zeders Arbeitskollege René Huber den Topf mit rund hundert Liter frisch ausgekochter Bio-Sojamilch gefüllt und mit Magnesiumchlorid, einem Nebenprodukt der Meersalzgewinnung, angesetzt. Mittlerweile hat sich die Molke vom Eiweiss geschieden. Zeder befindet, dass der Topfinhalt nun «bereit» ist. Mit einer übergrossen Suppenkelle, schöpft er die Molke heraus. Dieser Prozess heisst «abschöpfen». Danach wird der Tofu in Chromstahlbehältern leicht gepresst. Bei der Tofurei Engel ist das unter an-

derem Chefsache: Der 26-jährige Zeder ist seit diesem Jahr Ko-Geschäftsführer und teilt sich diese Aufgabe mit dem langjährigen Geschäftsführer Paul Rippstein.

Waschküche, Metzg, Molki Dass der «Chef» auch in der Produktion mitarbeitet, zeigt die flache Hierarchie im Team. Die Tofurei Engel ist und bleibt ein Projekt von Idealisten. Mittlerweile verdienen zwar sechs Genossenschafter ihren Lebensunterhalt mit der Produktion und dem Vertrieb von Tofu. Aber reich werden sie damit nicht. Im Vordergrund steht seit 30 Jahren eine sozial gerechte, nachhaltige und vor allem qualitativ hochstehende Produktionsweise. Alles begann 1981 in einer kleinen Waschküche in Zürich Höngg. Junge Weltenwanderer kehrten von ihren Reisen mit einer Idee zurück: Das asiatische Grundnahrungsmittel Tofu auch in der Schweiz zu lancieren. Schon bald wurden die Räumlichkeiten in Höngg zu klein und man mietete sich in Ottenbach in die alte Metzgerei unter dem Restaurant Engel ein.

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Daher auch der Name: Engel Tofu. Vor 14 Jahren folgte dann der Umzug in die alte Milchannahmestelle in Zwillikon. Ein passendes Zuhause für das Genossenschaftsprojekt; die Herstellung von Tofu ist jener von Käse ganz ähnlich.

Tofu im Säuliamt Engel Tofu setzt weiterhin auf eine handwerkliche Produktionsweise. Das Soja-Püree wird im offenen Kochtopf erwärmt (nicht unter Druck). Vor allem beim darauf folgenden Abschöpfprozess lässt man sich viel Zeit. Diese bewusste Langsamkeit in Zeiten voller getriebener Seelen ist eine Stärke des Kleinbetriebs und garantiert seit 30 Jahren einen Tofu von sehr feiner Struktur. Neben dem Wunsch, bestmögliche Qualität zu liefern, spielt der sozialverträgliche Aspekt bei Engel-Tofu eine tragende Rolle. Der Genossenschaftsbetrieb gehört den Mitarbeitenden. Engel-Tofu ist im Sesam Affoltern, im Weidladen Rossau und in den Volg-Läden Aesch, Heisch, Obfelden und Ottenbach erhältlich.

Geschäftsführer Mathias Zeder bei der Bestandesaufnahme. (Bild zvg.) Feiern mit der «One Million Dollar Band» Im Gemeindesaal Ottenbach wird am Samstag, 19. November, das Jubiläumsfest gefeiert. Um 16 Uhr startet der Apéro und um 19 Uhr wird ein feines Essen serviert und danach spielt das Blues-Duo «One Million Dollar Band» auf.

Volg: Kostenloses App für iPhone Das neue Volg iPhone-App bietet viele nützliche Funktionen und Informationen für die schnelle und einfache Suche von unterwegs – zum Beispiel eine praktische Übersicht über die aktuellen Wochenaktionen, so dass beim Einkauf im Volg kein Aktions-Angebot mehr verpasst wird. Besonders nützlich für mobile Kunden ist auch die Standorte-Funktion, mit der man sich einfach und bequem die nächstgelegene Volg-Verkaufsstelle samt Öffnungszeiten anzeigen lassen kann. Die Rezept-Funktion ermöglicht den Zugang zur Volg-Rezeptdatenbank mit über 1000 Rezepten. Dank der praktischen Volltextsuche findet man in der übersichtlich gestalteten Datenbank schnell und einfach die passende Koch-Idee für jeden Anlass und Geschmack. Zusätzlich enthält das App eine Einkaufsliste, mit der Volg-Kunden ihren persönlichen «Poschtizettel» für den nächsten Dorfladen-Besuch erstellen können. Artikel aus den aktuellen Wochenaktionen lassen sich zudem mit nur einem Fingertip in die persönliche Einkaufsliste übertragen, womit das Einkaufen noch bequemer wird. (pd.) Volg iPhone-App kostenlos im Apple App-Store.

Die Küche aus einem Guss

Gruselige Gesichter

Schneebeli, Ottenbach, an Wohn- und Möbelausstellung

Halloween im Landimärt Obfelden

«neue räume» – vom 1. bis 6. November präsentierten zum 6. Mal über 100 Hersteller ihre Möbel, Leuchten, Küchen, Bäder, Textilien sowie Boden- und WandBeläge in den ehemaligen ABBHallen in Zürich Oerlikon.

Am Samstag 29. Oktober, schnitzten im Landimärt Obfelden fleissige Kinderhände lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter. Nach getaner Arbeit konnten sich die kleinen Gäste mit Wienerli und Brot stärken. Kulinarisch verwöhnt wurde man mit einer hausgemachten Kürbissuppe aus Gian Andrin mit seinem fertig geschnitzten Kürbis. (Bild zvg.) dem Suppentopf. Feiner Orangen -und Rumpunsch, der vents- und Weihnachtssortiment für neu im Landimärt zum Verkauf ange- jeden Geschmack. boten wird, konnte degustiert werden. Im Landimärt Obfelden findet sich ein Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis vielseitiges und stimmungsvolles Ad- 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Rund 25 000 Designinteressierte haben die Ausstellung «neue räume» besucht und liessen sich von den neuesten Trends inspirieren. Die Plattform ermöglichte den Ausstellern den direkten Kontakt mit Endverbrauchern, Architekten und Inneneinrichtern.

Schneebeli Schreinerhandwerk zeigte moderne Küche In den letzten Jahren hat sich die Küche immer mehr weg von der funktionalen Arbeitskombination hin zum Möbel im Wohnbereich entwickelt. Kochen und Essen wurde ins Wohnen integriert und die trennenden Wände häufig aufgehoben. Die Küchenkorpusse sind allseitig bedienbare Inseln und als Preis an das Wohnzimmerambiente verschwand die sichtbare Küchenfunktionalität. Die Materialien wurden immer edler, die Einteilungen immer grosszügiger und die Formensprache ist auf ein Minimum reduziert.

Heute werden die meisten Küchen und Esszimmer in den Wohnbereich integriert. Das Lebhafte, Unaufgeräumte und Inspirierende des Kochens fehlt in diesen glatten Küchen. Mit dem Exponat an der Ausstellung neue räume 11 wollte Schneebeli die Funktionalität der Küche wieder zeigen. Schubladen in jeder Grösse, entsprechend der Nutzung, wurden eingeplant. Vorsprünge, Simse, Oberschränke und Griffleisten kontrastieren mit einer Küche, deren sichtbare Einzelteile wie Arbeitsfläche, Fronten und Griffe aus einem Material hergestellt sind. Das Material, einfach und robust, erfüllt den Anspruch an eine einfach zu bedienende und gut zu pflegende Kombination. Die neue Küche kann demnächst in der Küchenausstellung in Ottenbach besichtigt werden. Schneebeli AG Schreinerhandwerk, Jonenstrasse 22, 8913 Ottenbach, Telefon 043 322 77 77

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Gut frequentiert: Der Stand von Schneebeli Schreinerhandwerk an der Messe «neue räume». (Bild zvg.)


Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 18. November 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singprojekt «Taizé-Lieder» Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag Pfrn. Yvonne Schönholzer Offenbarung 21, 1–7 «Siehe, ich mache alles neu!» 19.30 Singprojekt «Taizé-Lieder» Montag, 21. November 15.45 bis 16:45 Uhr Kolibri im «Engel» Mittwoch, 23. November 19.30 Singprojekt «Taizé-Lieder»

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 18. November 19.00 Filmabend in der Chilestube: «Dienstags bei Morrie» (USA 1999, Regie: Mike Jackson) Sonntag, 20. November 10.00 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Gedenken der Verstorbenen des letzten Kirchenjahres Pfarrerin Bettina Stephan 18.30 Musik am Sonntagabend Christian Stuckert, Klavier und Orgel Donnerstag, 24. November 14.00 Seniorennachmittag: Besinnung und Musik in der Kirche anschliessend Zvieri in der Chilestube

Freitag, 18. November 16.00 Club 4 in Kappel Samstag, 19. November 9.45 Chor-Projekt Christnachtfeier: Probe in der Kirche Kappel und im Kapitelsaal 13.30 Konf-Nachmittag zum Thema Textil im kath. Kirchgemeindehaus in Hausen Sonntag 20. November 9.30 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Pfr. Ch. Menzi, Gregorianische Gesänge (Predigt: Joh 10, 14–16. 27–30) im Zwinglisaal

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Freitag, 18. November 19.30 Öffentliche Vorträge «Geschichte der Armenanstalt Kappel» Mittwoch, 23. November 17.15 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 24. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Récption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Freitag, 18. November 17.00 Kolibri im Chilehuus 18.00 Jugendgottesdienst für 6.-Klässler 19.00 Jugendgottesdienst für Oberstufenschüler/-innen Samstag, 19. November 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller mit einigen Konfirmand/-innen Sonntag, 20. November 10.00 Gottesdienst mit Nennung aller in diesem Jahr verstorbenen Gemeindeglieder Pfr. Th. Müller Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen Anschliessend Chilekafi 17.00 Konzert in der Friedhofskapelle mit A. Nardone Donnerstag, 24. November 12.00 Senioren-Treff: Chlaushöck im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 18. November 20.00 Kino in der Kirche Am Ende des Weges Eine wahre Lügengeschichte Freigegeben ab 6 Jahren Sonntag, 20. Niovember 19.00 Abendgottesdienst zum Totenund Ewigkeitssonntag mit Pfrn. S. Ruegg Mitwirkung: Bernhard Adamski, Bass und Katja Peter, Piano/ Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. November 13.30 Gemeinsamer Konf mit den Firmlingen in der katholischen Kirche Kleiderproduktion im fernen Osten, und was wir dagegegen tun können (organisiert von der Gruppe Welt Oberamt) Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst zum Toten- und Ewigkeitssonntag mit Pfarrer Jürgen Schultz Wir gedenken der Verstorbenen im vergangenen Kirchenjahr und zünden für sie eine Kerze an Solist: Simon Mantel, Oboe anschliessend an den Gottesdienst servieren wir eine kräftigende Gersten-Kürbis-Suppe PS. Über das 1. AdventsWochenende: Kerzenziehen

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. November 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst zum Ewigkeitssonntag «Dein ist die Kraft» Pfarrer Walter Hauser Anette Bodenhöfer spielt Orgelstücke aus der Barockzeit

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 20. November 9.45 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag Pfr. Thomas Maurer Abendmahl, Totengedenken, mit Sundi Toka Nova, Cello ; anschliessend Gräberbesuch Mittwoch, 23. November 12.00 Senioren-Essen im «Giebel»

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 18. November 20.00 Gebetsabend in der Kirche Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst am Ewigkeitssonntag Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho 20.00 Konzert des Musikvereins Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. November ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Pfr. Andreas Fritz Ewigkeitssonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst mit Totengedenken Predigt Pfr. Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Sopran Cornelia Stäb anschl. Kirchenkaffee im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 20. November 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Mihàly Fliegauf, Fagott anschliessend: Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 19. November Telefon 044 700 27 14 Mittwoch, 23. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 24. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 25. November 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. November 8.30 bis 11.00 Uhr Ökum. Frauengesprächsgruppe im ref. Chilehuus 17.30 Eucharistiefeier/FirmwegEinschreibegottesdienst Sonntag, 20. November 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Freitag, 25. November 12.15 Mittagsgebet

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 19. November 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 20. November 10.00 HGU-Eröffnungsgottesdienst anschliessend Apéro an diesem Wochenende feierte ein Claretinerpater die Hl. Messen mit uns Dienstag, 22. November 19.30 Abendmesse mit Pater Perry Da Silva Mittwoch, 23. November 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 24. November 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. November 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 20. November 9.30 Eucharistiefeier in Mettmenstetten anschliessend Kirchgemeindeversammlung

Kath. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber, Ewigkeitssonntag Panflöte Monika Meier anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. November 10.00 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag «Wer lebt und mir vertraut, der wird niemals sterben» Predigt zu Johannes 11. 25 mit Feier des Abendmahls Männerchor Ottenbach unter der Leitung von Andreas Manz, Cordula Aeschbacher, Orgel Pfarrer Gustav Etter Kollekte: Telefonseelsorge

Samstag, 19. November 17.30 HGU-Eröffnungsgottesdienst speziell für die Erstklässler Alle Familien sind herzlich eingeladen Sonntag, 20. November 9.30 Eucharistiefeier anschliessend Kirchgemeindeversammlung im Pfarreisaal, kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 25. November 9.30 Fiire mit de Chliine Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. November 10.30 Eucharistiefeier zum Elisabethentag

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Freitag, 18. November 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 19. November 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 20. November 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi Montag, 21. November 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 23. November 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst mit Hort und KingsKids Donnerstag, 24. November 14.30 Frauentreff Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. November 9.30 Gottesdienst (H. Bähler) Kinderhort 15.00 Konzert der Brass Band

Wiesenstrasse 10

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. November 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl, Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 20. November 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 24. November 20.00 Bibelabend


Gewerbe

Freitag, 18. November 2011

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Sich im Fondue-Stübli auf die weihnachtliche Zeit einstimmen Events und Dinner im Hotel Löwen in Hausen am Albis Im Fondue-Stübli des Hotels Löwen in Hausen können sich Gäste ab heute Freitag auf die weihnachtliche Zeit einstimmen.

Zücchin-Initiant Patrick Zweidler (rechts) mit höchst zufriedenen Degustanten der 2009er Cinq!-Weine - direkt neben ihm: Bordeaux-Papst René Gabriel. (Bild zvg.)

Zwei aromatische Merlot-Weine Der Jahrgang 2009 der Cinq!-Weine ist da Die Säuliämtler Vin da Zücchin – Zücchin heisst Zucchini und ist das scherzhafte Tessiner Schimpfwort für Deutschschweizer – haben mit dem «Cinq! Barrique» und dem «Cinq! Camuzzi Rossa» wiederum zwei aromatische Merlot-Weine mit guter Länge im Gaumen herausgebracht. Beide Weine brauchen allerdings vor dem Konsum noch etwas Sauerstoff. Der Camuzzi Rossa hat ein süsses, florales und frisches Bouquet mit Himbeer-, Kirschen- und Veilchennoten. Er überzeugt mit seidenleichtem, frischem Gaumen, seiner zarten Struktur, feiner Frucht und ebenso feiner Aromatik und einem duftigen Abgang. «Es ist ein schöner Trinkwein mit wenig Tannin geworden», hält der Affoltemer Zücchin Patrick Zweidler dazu fest. Die 565 Flaschen des in Barriquefässern gereiften «Cinq! Barrique» überzeugen mit einem samtfruchtigen, marmeladigen Bouquet von Erd-

beeren, wobei schwarzer Pfeffer, Minze und eine feine Kräuternote wundervolle Akzente setzen. Dazu kommen ein fruchtig-frischer, mittelkräftiger und eleganter Gaumen, gute Aromatik, eine süsse Frucht und feines Tannin sowie ein langer, voller Abgang. Patrick Zweidler: «Wie immer, ist auch der 2009er des Cinq!-Barriqueausbaus kein konzentrierter ‹Fätzen›, sondern ein Merlot mit viel Eleganz.» Die Trauben für die Cinq!-Merlotweine stammen von einer sonnenverwöhnten Lage im Mendrisiotto und werden in der Bündner Herrschaft nach dem Gusto der Säuliämtler Zücchins vinifiziert. Die Idee, einen eigenen Wein zu machen, war ein Geistesfunken des in Affoltern wohnhaften Ottenbachers Patrick Zweidler, den er gemeinsam mit neun Partnern als «Vin da Zücchin» seit etlichen Jahren umsetzt. (kb.)

Gelb ist er, der temporäre «Bau» auf der Nordseite des Hotels Löwen, wo Gäste in der wärmeren Jahreszeit im Gartenrestaurant bedient werden. Nun steht dort das beheizte FondueStübli, heimelig eingerichtet. Da verbreitet sich Hütten-Atmosphäre, wenn die Caquelons auf die Tische gestellt werden: Winterzeit – Fondue-Zeit. Wer aber ein Raclette vorzieht – kein Problem. Und die Wirtsleute Ruth und Beat Burkard haben auch für Fleischliebhaber vorgesorgt: Sie bieten neben Fondue auch ein Fondue Bourguignonne an. Und sie haben dieses Jahr auch einen speziellen Grund zum Feiern: Das Ehepaar führt das Hotel Löwen seit genau 25 Jahren. Das Fondue-Stübli ist Freitag und Samstag ab 18 Uhr geöffnet, am Sonntag den ganzen Tag bis 20 Uhr. Für Firmen- und Familienanlässe oder für andere Events ist es auch Montag und Donnerstag offen. Der «Löwen» bietet am 9. Dezember neben kulinarischen Highlights auch einen musikalischen Leckerbissen – mit einem Konzert des AlpPanDuos Käthi Kaufmann und Kurt Ott, die mit Panflöte und Alphorn begeistern. Freuen darf man sich auch auf Silvester, wenn im Fondue-Stübli ein Fondue Chinoise und im Restaurant ein Silvestermenü serviert werden.

Seit 25 Jahren im «Löwen»: Ruth und Beat Burkard. (Bild zvg.)

Reservierungen unter Telefon 044 764 00 06, Fax 044 764 09 62. E-Mail: info@loewen-hausen.ch –

Infos: www.zuecchin.ch.

www.loewen-hausen.ch.

Blick ins Fondue-Stübli. (Bild Werner Schneiter)

Essen wie im Schlaraffenland

Für jedes Festtagsmenü

ParaMediForm: Heidi von Arx hat 21 kg abgenommen

Prämierte Weine zum Bestpreis bei Divino

Heidi von Arx, Künstlerin aus Arni, hat 21 kg abgenommen und kann ihr Gewicht seit über einem Jahr halten!

Wer sich gute Weine zu fairen Preisen sichern möchte, der schaut sich jetzt um – nicht nur fürs weihnachtliche Festtagsmenü, sondern im Ausblick auf den Jahreswechsel auch nach französischen Schaumweinen.

Warum haben Sie sich entschieden, mit ParaMediForm abzunehmen? Heidi von Arx: Ich fand den Prospekt im Briefkasten, der mich nach weiterem Studium sehr interessierte. Wichtig war für mich, dass ich daraus entnehmen konnte, dass es sich um eine natürliche Nahrungsumstellung mit normalen Lebensmitteln handelt und ich also in jedem Laden einkaufen kann. Ebenso war für mich Bedingung, dass das Programm in den Familienspeiseplan integrierbar ist. Haben Sie früher andere Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion ausprobiert? Seit dem 14. Altersjahr hatte ich sämtliche möglichen Diäten ausprobiert. Ich nahm zwar ab, aber verständlicherweise auch alles immer wieder zu, weil sich der Jojo-Effekt einstellte. Am Schluss war mein Stoffwechsel komplett gestört. Mit Sport, wenig Essen, auf das Essen zu achten und auch bewusst gesund zu kochen, brachte alles nichts mehr. Ich war völlig verzweifelt, weil ich nicht mehr aus der Spirale herausfand und nicht wusste, wie es weiter gehen soll. Meine Lebensqualität war auf dem Nullpunkt angekommen. Beim Arbeiten wurde ich immer mehr durch meine Fülle eingeengt. Was waren die wichtigsten Faktoren, die Ihnen zum Erfolg verhalfen? Schon beim Kennenlernen von Sonja Humbel fühlte ich mich verstanden, vertraute darauf, es mit ihrer Unterstützung zu schaffen und war

lachte zuerst ungläubig, weil sie sich nicht vorstellen konnte, dass ich mit diesen für mich ungewohnt grossen Mengen, die ich esse, überhaupt abnehmen kann. Da ich eine Schnellverbrennerin bin, ist es für mich jedoch essenziell wichtig, regelmässig und zu essen. So hat sich mein Stoffwechsel auf natürliche Weise reguliert. Ebenso brauchte ich meinen Lebens-Rhythmus nicht zu verändern. Es genügt, dass ich täglich eine Stunde mit unserem Hund laufen gehe.

Heidi von Arx vorher ...

... und nachher. (Bilder zvg.)

durch ihre positive Art motiviert. Ich durfte von ihrer grossen Coaching-Erfahrung profitieren, was den Erfolg mitgeprägt hat. Dies vor allem auch, da ich erkennen konnte, dass nicht nur die Ernährung eine Rolle spielt, sondern auch andere Faktoren massgebend sind, um abzunehmen und im Vertrauen zu bleiben, dass ich mein Leben lang bei dieser Methode bleiben kann. So erlebte ich den Abnahmeprozess von Anfang an als Schlaraffenland und brauchte nie zu hungern. Wie sollte ich so wieder in mein altes Fahrwasser zurückkehren? Und es kommt noch besser: Seit ich in der Haltephase bin, darf ich mir auch wieder spezielle Extras leisten und nehme trotzdem nicht mehr zu, weil ich heute genau weiss, was, wie viel, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Kombination mein Körper benötigt. Ich kam immer gerne zu den Beratungen und konnte meinen Erfolg jeweils mit Sonja Humbel zusammen geniessen. Es hat so einfach funktioniert, dass mein Umfeld staunte. Meine Familie

Welches sind die grössten Veränderungen, seit dem Sie die ParaMediForm-Methode anwenden? Seit Beginn des Programms, im Mai 2010, war ich weder krank noch erkältet. Ich wurde körperlich agiler und leistungsfähiger. Ich brauche weniger Schlaf und kann gar auf meinen Mittagsschlaf verzichten. Eine Bereicherung ist es für mich, dass ich viel ausgeglichener und belastbarer geworden bin und mir das Leben wieder richtig Spass macht. Das Sozialleben kann ich nun wieder in allen Facetten leben und geniessen. Also auch Einladungen machen, Einladungen annehmen, auswärts essen und unbeschwert in die Ferien gehen. Meine Nahrungsmittelauswahl ist so gross, dass ich spielerisch damit umgehen kann, ohne, dass es wie früher, zu einer psychischen Belastung wird. Es käme für mich nie mehr in Frage, wie bei meinen Diäten, einen vorgegebenen Speiseplan einzuhalten und erst noch zu verzichten. Es ist klar, dass man das nur eine gewisse Zeit durchhält. Deshalb ist ParaMediForm langfristig, also lebenslang, die beste Investition in meine Gesundheit, denn ich habe tatsächlich durch Leichtigkeit zu neuer Lebensqualität gefunden!

Mitten im Rioja-Gebiet liegt die 525 Hektaren grosse Rebfläche der Cooperative Patrocinio. Im Jahr 1986 fassten 170 mutige Winzer den Entschluss, eine eigene Kellerei zu bauen und somit ihre Trauben selber zu keltern. Der «Zino Reserva 2004 Rioja DOCa», prämiert mit 90 Parkerpunkten, wird aus 100 Prozent Tempranillo-Trauben vinifiziert. Das Traubengut stammt von über 70-jährigen Rebstöcken, dadurch ist der Ertrag sehr gering, jedoch die Qualität umso hochstehender. Nach einem 18 Monate dauernden Ausbau in speziell getoasteten französischen Barriquefässern ruht dieser vielversprechende Wein weitere 24 Monate in der Flasche, bis er schliesslich zu dunklen, kräftigen Fleischgerichten vom Rind, Lamm oder Wild serviert wird. Auch rezenter Käse ergänzt sich ganz hervorragend mit dem eleganten Körper, den weichen Tanninen und der dezenten Säure. Vielschichtige Gaumenaromen aus schwarzen Beeren, Vanille und Holz runden den anhaltenden Abgang und das Finish ab.

Hohe Bewertung für Pinot Noir Bothmargut Wer seinen Pinot Noir den internationalen Juroren der «Le Mondial du Pinot Noir» in Sierre zur Bewertung einreicht, muss sich weltweit mit den besten Pinot Noir Produzenten mes-

sen und vergleichen lassen. In diesem Jahr wurden über 1300 Pinot Noir aus aller Welt zur Bewertung eingereicht. Mit der Silbermedaille und 87 Punkten hat der Malanser Bothmargut eine wertvolle und vertrauenswürdige Anerkennung erhalten. Die Blauburgunder Trauben stammen aus der 3,5 Hektar grossen Reblage Bothmargut, diese ist die höchstgelegene in der Bündner Herrschaft und befindet sich seit 200 Jahren im Besitz der Familien von Salis. Ein dichtes Rubinrot im Glas, noble Noten von Brombeeren, Himbeeren und würzigen Komponenten in der Nase, lassen einen interessanten Wein bereits erahnen. Der elegante Pinot Noir mit seiner harmonischen Struktur eignet sich besonders zu Wild, Schweins- und Rindsbraten sowie zu allen Bündner Spezialitäten und rezentem Bergkäse.

Silber für Champagner Gremillet Brut Grande Reservé In Balnot-sur-Laignes, Region Champagne-Aube, befindet sich der 25 Hektaren grosse Familienbetrieb Gremillet. Reine Handarbeit und Sorgfalt zum Erntegut zeichnen dieses feine, noch unbekannte Champagnerhaus aus. Ein filigraner Auftakt mit nussigen Aromen sowie eine feine, erfrischende Perlage umschmeichelt den Gaumen. Er eignet sich sowohl als Aperitif als auch zu Lachs und Krustentieren. Der aus 50 Prozent Pinot Noir und 50 Prozent Chardonnay-Trauben vinifizierte Schaumwein ist jetzt zu einem besonders attraktiven und genussfreundlichen Preis erhältlich. Weitere Infos unter www.divino.ch oder bei einem der 62 Divino-Depositäre in den Landi-Filialen.


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Gewerbe

Freitag, 18. November 2011

Yvonne Illi verwöhnt Haut und Haare Heilungsoptimierung Entspannender Coiffeur-Besuch in Bonstetten durch Milieutherapie Wenn der Coiffeur-Besuch nicht einfach Haareschneiden, sondern mit einer entspannenden Kopfmassage in ruhiger Atmosphäre oder einem angeregten Gespräch verbunden ist, dann sitzt man womöglich im Salon von Yvonne Illi in Bonstetten. Bei Yvonne Illi an der Stallikerstrasse 9 in Bonstetten bekommt der Begriff, sich den Kopf waschen lassen, eine neue Bedeutung. Man erhält von der Haarfachfrau nämlich auf Wunsch beim Haarewaschen eine Kopfmassage, die so entspannend wirkt, das einem fast die Augenlider zufallen. Tatsächlich einzuschlafen, wäre jedoch schade. Denn dann würde man nicht nur die Neugestaltung der eigenen Haarpracht verpassen. Womöglich würde man auch ein angeregtes Gespräch verschlafen. Den fachgerechten Umgang mit Schere und Kamm hat die eidgenössisch diplomierte Damen- und Herren-Coiffeuse vor bald zwei Jahrzehnten gelernt, ihr Fachwissen seither mit Weiterbildungskursen à jour gehalten. Virtuos lässt sie die verschiedenen Schneidwerkzeuge durchs Haar gleiten und gibt dem Erscheinungsbild innert nützlicher Frist gekonnt eine neue Silhouette. Stilberatung gehört ebenso zum Service, wie beste Pflegeprodukte.

Sanum-Therapie – Veranstaltung in Hausen Das Milieu in unserem Körper ist für den Heilungsprozess sehr entscheidend. Am 23. November findet in der Drogerie Rütimann in Hausen eine Abendveranstaltung zum Thema Sanum-Therapie statt.

Die diplomierte Damen- und Herren-Coiffeuse Yvonne Illi aus Bonstetten versteht es, auf die Typen und Wünsche ihrer Kundschaft einzugehen. (Bild Martin Platter) Das Beste ist gut genug Darauf angesprochen – Yvonne Illi hat vor wenigen Monaten auf Produkte von «Paul Mitchell» gewechselt – gerät sie ins Schwärmen. Nur natürliche Extrakte würden für die amerikanische Haarpflegelinie verwendet, die das Haar gesund und glänzend aussehen lässt. Mit selber mischbaren Farben kann für jeden Kunden eine individuelle, persönliche Haarfarbe kreiert

werden. Die Rezeptur schont das Haar und ermöglicht ein lang anhaltendes Farbergebnis mit toller Leuchtkraft. Zudem verzichte der Hersteller auf Tierversuche und lehne auch die Verwendung von tierischen Inhaltsstoffen ab, erklärt die Bonstetterin. Einzige Bedingung: Die Kopfhaarpracht sollte noch einigermassen vorhanden sein. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, Termine nach Vereinbarung, Telefon: 044 700 12 55.

«Gesund wie der Fisch im Wasser» – dieser Spruch zeigt sehr treffend, dass der Fisch nur so gesund wie das Wasser sein kann, das ihn umgibt. Früher ging man davon aus, dass uns generell Mikroorganismen eher schaden denn nutzen. Viren, Bakterien, Pilze sind aber nicht immer krankmachend, sondern leben grundsätzlich in gegenseitigem Nutzen mit dem Organismus. Abhängig vom Körpermilieu, können sie sich aber von «integrierten Zeitgenossen» zu «krankmachenden Subjekten» entwickeln. Je schlechter es dem Körper geht, desto besser können sich körperschwächende Erreger vermehren. Dieser Vorgang kann beispielsweise durch Fehlernährung (vor allem zu viel Fleisch), ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung ausgelöst werden. Eine einfache Bewertung des Körpermilieus ist das Messen des Säuregehaltes des Urins. Das ist ei-

ne Art neben vielen anderen, um den Körperzustand zu bewerten.

Chronische und akute Erkrankungen behandelbar Bei akuten und chronischen Beschwerden ist die Sanumtherapie, auch Isopathie genannt, eine einfache Möglichkeit die Heilungsbemühungen des Körpers zu unterstützen. Die dabei angewandten Mittel regulieren bei einer chronischen Übersäuerung das Verhältnis von gutartigen und krankmachenden Mikroorganismen. Die Mittel werden selten als alleinige Therapie eingenommen, sondern als Ergänzung zu bestehenden Konzepten als Synergist dazugegeben. Da sie keine Nebenwirkungen haben und nicht mit anderen Medikamenten reagieren, sind sie auch bei komplexeren Krankheitsbildern einsetzbar. Da das Thema problemlos Abende füllen könnte, sollen aus diesem Grund die fünf Hauptmittel besprochen werden. Die Abendveranstaltung ist flexibel gestaltet um auch auf Fragen der Teilnehmer eingehen zu können. Die Platzzahl ist beschränkt – eine Anmeldung für die Infoabende ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen unter Telefon 044 764 06 68.

40 Jahre im Einsatz für sauberes Wasser

Wohltuende Massagen unter geschickten Händen

ISS Notter Kanalservice feierte Jubiläum

Masseur Jürg Stettler verwöhnt mit Fachwissen und Hingabe

ISS Notter Kanalservice AG in Boswil ist führend in der Schweiz beim Unterhalt und bei der Sanierung von Kanalisationssystemen.

Frühere Spitzensportler haben von Natur aus einen besonderen Bezug zu Körper und Geist. Kommen wie bei Jürg Stettler auch noch psychologisches Geschick, fundierte Fachausbildungen und Erfahrung dazu, sind sie prädestiniert für den Massageberuf.

Seit 40 Jahren setzt sich die ISS Notter Kanalservice AG in Boswil für sauberes Wasser ein. Das Unternehmen ist schweizweit führend im Unterhalt und in der Sanierung von Kanalisationssystemen. Eben wurde ein neues Fahrzeug in Betrieb genommen, das Wasser gleich vor Ort wie in einer Kläranlage reinigen und dann wieder zur Spülung verwenden kann. Damit werden bis zu 50 000 Liter Wasser pro Arbeitstag gespart.

Pionierleistungen Diese Innovation ist bezeichnend für die 40-jährige Geschichte des Unternehmens, das heute 120 Mitarbeitende zählt. Den immer höheren Anforderungen und ständigen Veränderungen auf dem Markt wurde stets Rechnung getragen. 1978 setzte die Firma als erste in der Schweiz kleine Fern-

sehkameras zur Untersuchung von Kanälen ein. Damit Umweltschutz nicht nur ein Schlagwort sei, wurde 1985 eine eigene Recyclinganlage in Betrieb genommen. Die Zukunft wird noch bessere Produkte und noch bessere Maschinen bringen. Entsprechend hoch ist der Investitionsbedarf. «Aber ohne einsatzfreudige und hervorragend ausgebildete Mitarbeitende sind die Herausforderungen auch in Zukunft nicht zu meistern», stellt Firmengründer Hans Notter fest. Entsprechend investiert die ISS Notter Kanalservice AG auch in ein gutes Arbeitsklima und sichere Arbeitsplätze. Die ISS Notter Kanalservice AG aus Boswil ist heute in der ganzen Schweiz rund um die Uhr im Einsatz für sauberes Wasser. Die öffentliche Hand vertraut genauso auf die Fachkompetenz und die Zuverlässigkeit des Unternehmens wie zahllose private Liegenschaftsbesitzer, wenn es darum geht, Kanalsysteme zu reinigen, zu unterhalten oder zu sanieren. Es ist deshalb geplant, in der Zukunft weitere Filialen zu eröffnen. (pd.) Weitere Informationen: www.notterkanal.ch.

Unsere Gesundheit sei das höchste Gut, sagt der Volksmund. So richtig bewusst wird uns das aber erst mit zunehmendem Alter oder wenn der Körper nicht so will, wie er sollte. Sportler pflegen einen besonderen Bezug zu Muskeln, Organen, Gelenken und Motivation. Denn sie sind darauf erpicht, möglichst viel Leistung aus dem menschlichen Kraftwerk zu schöpfen. Das geht auf Dauer aber nur mit einer besonders intensiven Beziehung zu Organismus und Geist. Deshalb ist Jürg Stettler noch heute begeisterter Ausdauersportler. «Es macht mir Spass, mich zu bewegen und die Leistungsfähigkeit meines Körpers stets aufs Neue auszuloten», sagt der Obfelder. In seiner Jugend war er aktiver Geräteturner und brachte es bis zum zweiten Rang an Schweizermeisterschaften. Nach Abschluss der aufreibenden und zeitintensiven Phase in der Halle, wechselte Stettler das Fach, absolvierte Kurztriathlons, Marathons und Velorennen. Passionen, die er heute mit seiner Frau, seinen beiden Kindern und Kollegen teilt.

Ärztlich diplomierter Masseur

Die ISS Notter Kanalservice AG investiert nicht nur in neueste Fahrzeuge und technische Gerätschaften, sondern auch in sichere Arbeitsplätze. (Bild zvg.)

1995 absolvierte der Säuliämtler erfolgreich die Prüfung zum ärztlich diplomierten Masseur. Erfahrung und Weiterbildung haben ihn vertieft erkennen lassen, weshalb die ganzheitliche Betrachtung von Körper und Geist sehr wichtig ist. «Schmerzen sind oft nur die Symptome eines tiefer liegenden Problems», erklärt Stettler. Sein Ziel sei es deshalb, exakt auf die Bedürfnisse abgestimmte Therapiefor-

Entspannung finden nicht nur Bobfahrer wie Simon Beeler während der Behandlung von Jürg Stettler, sondern alle, die eine fachgerechte Massage suchen. (Bild Martin Platter) men anzuwenden. Mit umfassendem Repertoire, das klassische und Sportmassagen, Blockaden lösen (einlenken statt einrenken), Entspannung der Muskulatur, Linderung und gegebenenfalls Beseitigen von Schmerzen, Verdauungsbeschwerden (Opstipation) lösen bis hin zur Unterstützung beim Erreichen sportlicher Ziele, was auch die Betreuung an Sportanlässen beinhalten kann.

Neben Hausbesuchen massiert und behandelt Stettler in seiner Praxis an der Ottenbacherstrasse 25 in Obfelden. Über eine Krankenkassen-Zusatzversicherung sind die Kosten in der Regel gedeckt. Es empfiehlt sich aber, sich vor Behandlungsantritt mit der Krankenkasse abzustimmen. (map.) Weitere Informationen und Anmeldungen: byhand.ch oder mobil: 079 781 91 27.


Veranstaltungen

Freitag, 18. November 2011

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Ungewohnte Klänge Die unvergesslichen Lieder der im klassischen Konzert legendären Comedian Harmonists Das Kleine Zürcher Ensemble in Affoltern

Das Ensemble «Six in Harmony» zu Gast in Bonstetten

Das diesjährige Adventsprogramm wird an verschiedenen Orten aufgeführt. Unter anderem am Samstag, 26. November, um 19.30 Uhr in der ref. Kirche Affoltern.

Das Ensemble «Six in Harmony», bestehend aus fünf Sängern und einem Pianisten, gibt am Freitag, 25. November, um 20 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten sein aktuelles Programm «Acka wacka eia weia weg!» zum Besten.

Marimba, Vibraphon, Schlagzeug – Das Kleine Zürcher Ensemble hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: In seinen Adventskonzerten bringt es das «Magellan Concerto for Percussion Solo and Strings» von Emmanuel Séjourné zum ersten Mal in der Schweiz zur Aufführung! Das Werk strahlt Vitalität aus und lebt von einer Vielfalt von Instrumenten: der Solist Manuel Leuenberger spielt Vibraphon, Marimba und diverse Schlaginstrumente. Die Zuhörer werden nach Lateinamerika entführt, das den Komponisten inspirierte mit seiner musikalischen Tradition. Dazu kommen das Weihnachtskonzert op. 8 von G. Torelli, das Lyrische Andante von M. Reger sowie die Brook Green Suite von G. Holst. Alles Werke, in denen ein Streicherensemble sich entfalten kann.

Der Solist – ein Preisträger Manuel Leuenberger zählt bereits zu den bekannten Solisten als Perkussio-

nist. Nach seinem Abschluss 2010 mit dem Bachelor of Arts mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei H. Hofmann, spezialisiert er sich nun im Studiengang Master of Arts in Performance auf die Instrumente Marimba und Vibraphon, vor allem bei E. Séjourné in Strassburg. Er gewann einen 1. Preis mit Auszeichnung beim 31. Schweizer Jugendmusik Wettbewerb und wurde 2010 mit dem Friedl-Wald Stiftungspreis ausgezeichnet. Das Kleine Zürcher Ensemble ist ein Kammerorchester für Streicherinnen und Streicher. Es steht seit mehr als 20 Jahren unter der überzeugenden Leitung von Kemal Akçag. Die engagierten Laienmusikerinnen und -musiker, setzen sich in ihrer Arbeit an den Programmen mit Werken aus ganz unterschiedlichen Epochen auseinander. Sie werden unterstützt durch ausgebildete Musiker. Intensiv wird geübt, am Detail gefeilt. Die Werke wollen gestaltet und nicht nur gespielt sein. Immer wieder inspiriert die Zusammenarbeit mit jüngeren oder bereits arrivierten Solisten aus dem In- und Ausland die Mitglieder des Orchesters. Samstag, 26. November 2011 um 19.30 Uhr in der ref. Kirche Affoltern.

Frohsinn und Heiterkeit stecken in den Evergreens der 20er- und 30er-Jahre, die «Six in Harmony» frisch inszeniert servieren. Der Titel des aktuellen Programmes «Acka wacka eia weia weg!» bedeutet wahre unbekümmerte und reine Lebensfreude. Das ist Wochenend’ und Sonnenschein, das ist ein BarBier von Sevilla, das ist, wenn man pudelnass in der Badewanne sass... und wenn erst am Sonntagabend die Dorfmusik spielt, dann kommt auch so ein Kuss ganz von allein.

Entstanden aus Sängern der Zürcher Sängerknaben Die sechs Mitglieder des Vokalensembles «Six in Harmony» kennen sich aufgrund ihrer früheren Chortätigkeit bei den Zürcher Sängerknaben schon seit vielen Jahren. Als sie die Musik der Comedian Harmonists kennenlernten,

«Six in Harmony» von links: Felix Thurnheer, Oliver Bitterlin, Oliver Schwank, Pianist Stefan Zwicky, Ivo Carlen und Matthias Bucher. (Bild zvg.) waren sie sofort begeistert vom perfekten Klang und hingerissen von der spannenden und dramatischen Geschichte dieses sehr erfolgreichen Berliner Vokalensembles der 20er und 30er Jahre. «Six in Harmony» durfte mit seinem musikalischen Können, seiner Bühnenpräsenz und seinem Charme

an unzähligen Anlässen sein Publikum erfreuen. Bis heute trat das Ensemble in zahlreichen Konzertsälen, an Musikfestwochen und auf diversen Theaterbühnen auf. 2009 tourte das Ensemble mit «Das Zelt» durch die Schweiz. Wie immer gibt es im Anschluss an das Konzert einen Apéro.

Ein Konzert voller Sehnsucht und Weite

Eingerahmt von den Löwen-Wirten Monsieur Yvon und Urs Peter sind Pianist Mirco Bergo und – auf dem Foto nicht singend – Siddique Eggenberger, Manuela Felice und Remo Tobiaz. (Bild Heiner Stolz)

Musik von Mozart, Kochkunst von Monsier Yvon Das 15. kulinarisch-kulturelle Spektakel im Löwen-Saal in Obfelden Ganz schön frivol, was da abgeht auf der Bühne! Besonders, wenn man bedenkt, dass Wolfgang Amadeus Mozart erst zwölf Jahre alt war, als er die Musik zur Operette Bastien und Bastienne komponiert hat. Die schöne Schäferin Bastienne glaubt, dass ihr Geliebter sie betrügt und lässt sich vom Dorfwahrsager beraten – und inreklame

nig trösten. Bastien versucht sie vorerst vergeblich zurückzuerobern, mit Selbstmorddrohungen und anderen Tricks: er setzt sich im Löwen-Saal einer Zuschauerin auf den Schoss und schmust mit ihr. Sie, ein wenig überrascht, aber den Streicheleinheiten von Siddique Eggenberger nicht abgeneigt, hatte eben erst eine Fasanenbrust auf Wildjus genossen, und nun das! Zur Sache. Am vergangenen Samstag fand im Löwen-Saal in Obfelden das bereits 15. kulinarisch-kulturelle Spektakel statt. Diesmal wurde eine Operette von Mozart aufgeführt, unterbrochen von köstlichen Speisen aus der Küche von Monsier Yvon. Die Platznummern waren gefertigt aus Blätterteig. Zum Amuse-Bouche schöne Musik von Mozart, gesungen von Manuela Felice, die ausser im Löwen in anderen Sälen aufzutreten pflegt, in der Wiener Staatsoper, im Opernhaus Zürich, in Warschau und in Tokio. In Obfelden sang sie unter der Re-

gie von Urs Peter (der übrigens charmant und in Seide gehüllt durch den Abend führte), anderswo etwa unter der Leitung von Niklaus Harnoncourt oder Horst Stein. Die Safransuppe, in Jutesäcken entführt aus dem Serail, mundete köstlich, die Griesnockerln zergingen auf der Zunge. Die Suppenkochkunst von Monsieur Yvon ist nicht zu überbieten, das wissen auch seine Stammgäste am Mittagstisch.

Gesang und Zärtlichkeit Siddique Eggenberger, weit über seinen Wohnort Obfelden hinaus bekannt als professionell ausgebildeter Tenor, entzückte alle Gäste mit seinem Gesang und einzelne, wie gesagt, mit seiner Zärtlichkeit. Schön angerichtet die geräuchten Forellenfilets mit Nüsslisalat und einer Zaubersauce, womit denn sonst! Als Wahrsager bezauberte Remo Tobiaz, auch er ein über die Schweiz hin-

aus gefragter Künstler, das Publikum mit seinem Gesang, seiner Schauspielerei und seinem unwiderstehlichen Charme. Von der Fasanenbrust war bereits die Rede. Bleibt der Nachtisch. Ein nicht gerade kalorienarmer Schokoladekuchen mit Pistazieneinlagen, kleine Bratäpfel, ungeeignet für Abstinenten und ein fast schwereloses Kastanienmousse. Die kulinarisch und kulturell verwöhnten Gäste bedankten sich bei den Protagonisten mit einem herzlichen Applaus. Er galt ganz besonders auch dem Pianisten Mirco Bergo, der den Klamauk der Sänger am Klavier einfühlsam und mit grossem Ernst begleitet hat. Wer im Löwen nicht mit dabei war, aber jetzt vielleicht gluschtig geworden ist, soll sich das Datum vom 24. März 2012 merken. Dann werden im Löwen die Bestien von La Fontaine dargeboten vom Ensemble VocArt. Heiner Stolz

Der Ämtler Klangkünstler und Yogalehrer Thomas Hari Würmli spielt am Sonntag, 20. November, 17 bis 18.30 Uhr in der Kirche Bruder Klaus, Oberwil (ZG) Stücke aus seiner CD «Raven Spirit – Healing Sounds of the Native American Flute». Thomas Hari Würmli versteht es auf meisterhafte Weise, die sehnsüchtigen Klänge seiner indianischen Gebetsflöte mit verschiedensten, meditativen Elementen der Ethno-Musik verschmelzen zu lassen. Indischer Drupath-Gesang, poetische Texte aus der indianischen Tradition, Schamanen-Trommel, Gitarre, Cello, magisch wirkende Bordun- und Obertonschwingungen die durch Monochord, Tanpura und Klang- und Kristallschalen kreiert werden, fügen sich zu einem berührenden «Klangritual» zusammen, das noch lange in Erinnerung bleibt. Begleitet wird Thomas Hari Würmli von der Cellistin und Sängerin Gianna Olinda Cadonau, dem Gitarristen Anugraha Fredi Früh, der Flötistin Gabriela de Haas und der Sängerin Estheranna Stäuble. Unter den vielen Highlights ist auch ein erster Vorgeschmack auf die neue CD «Ocean Prayer» die im Sommer 2012 erscheinen wird. Infos unter www.raven-spirit.ch.

Bei Neumond durchs Jonental wandern Am Freitag, 25. November, diesmal schon um 17.30 Uhr, treffen sich die Naturfreunde Oberfreiamt zu einem kulinarischen Anlass im Restaurant Litzi, an der Ortsverbindungsstrasse Jonen – Hedingen. Nach einem gemeinsamen Metzgete-Nachtessen werden die eingenommenen Kalorien wieder abgestrampelt mit einer Wanderung durch das idyllische Jonental. Gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind von Vorteil. Anmeldungen bis Samstag, 19. November 2011, an hskaufmann@gmx.ch oder Telefon 041 787 29 39, wo auch die genauen Programmpunkte zu erfahren sind.


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Veranstaltungen

agenda

Was ihr nicht gefällt, übermalt sie

Freitag, 18. November Affoltern am Albis 20.15: «The Pumcliks» - Italo, Gypsy, Rokoko. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Kino in der Kirche: «Am Ende des Weges». Freigegeben ab 6 Jahren. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis 17.00-21.00: Vernissage der Adventsausstellung. Offen: Sa, 8-20 Uhr. BlumenStil. Albisstrasse 19. 20.00: Chränzli des Oberämtler Chors Hausen - Motto: 99 Luftballons und andere Hits. Theater: «Après-Ski» von Roman Wächter. Mit Gesang, Wettbewerb, Tanz und Festwirtschaft. Türöffnung und Nachtessen: 18.30 Uhr. Vorverkauf: Drogerie Rütimann, 044 764 06 68. Gemeindesaal Weid.

Freitag, 18. November 2011

Anna-Maria Schneider zeigt in Hausen ihre «Spontane Malerei» Engel statt Kühe hängen seit acht Tagen über dem grossen Tisch in der Hausemer Hirschen Bar. Die Ausstellung von AnnaMaria Schneider dauert noch bis Freitag, 16. Dezember. «Jeder soll sich ein Bild von mir leisten können», betont Anna-Maria Schneider, während sie durch ihre Ausstellung führt. «Die, welche teuer angeschrieben sind, die will ich eigentlich gar nicht verkaufen», verrät sie. Wenn ihr ein Bild nicht gefällt, dann fackelt die Künstlerin nicht lange: «Dann male ich drüber – immer wieder.» Auch schon hat sie ein Bild zerrissen und auf eine Leinwand gekleistert. «Verändern ist mein Hobby», so Anna-Maria Schneider. So hat es sich im Frühling 2004 auch ergeben, dass sie begann, Schuhe zu bemalen.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean Giraudoux. Ein musikalisch satirisches Märchen. Regie: Franca Basoli. Mit Theaterbar. Tickets unter www.aemtlerbuehne.ch oder Telefon 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Bonstetten

Samstag, 19. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 08.00-12.00: Terre des hommes, Sammelaktion zum Tag der Menschenrechte. Marktplatz. 20.00: Kultur in Affoltern präsentiert: «Philip Maloney». Lesung mit Michael Schacht und Jodoc Seidel. Text von Roger Graf. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hausen am Albis 13.30: Chränzli des Oberämtler Chors Hausen - Motto: 99 Luftballons und andere Hits. Theater: «Après-Ski» von Roman Wächter. Mit Kuchenbuffet. Vorverkauf: Drogerie Rütimann, 044 764 06 68. Gemeindesaal Weid. 20.00: Chränzli des Oberämtler Chors Hausen - Motto: 99 Luftballons und andere Hits. Theater: «Après-Ski» von Roman Wächter. Mit Gesang, Wettbewerb, Tanz und Festwirtschaft. Türöffnung und Nachtessen: 18.30 Uhr. Vorverkauf: Drogerie Rütimann, 044 764 06 68. Gemeindesaal Weid.

Knonau 20.00: Turnerchränzli mit Theater. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki» - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli (Rossau). 20.00: Turnerchränzli zum Thema: «Olympische Spiele». Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr. Tickets bei Tankstellenshop Graf und an der Abendkasse. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean

Bemalte Schuhe sind ihr Markenzeichen: Künstlerin Anna-Maria Schneider (links) mit Gastgeberin Waltraud De Angelis. (Bild Thomas Stöckli) stecken, verrät die Künstlerin, die erst kürzlich ihr Atelier von Hausen in den Kappeler Weiler Näfenhäuser verlegt hat. Ihr «Schatzchämmerli im Ross-

stall» will sie künftig regelmässig für Besucher öffnen. (tst.) Ausstellung bis 16. Dezember in der Hirschen Bar.

Das anpassungsfähige Wildschwein Wildbiologe Matthias Wüst referiert in Affoltern Matthias Wüst, Wildbiologe von Pro Natura Zürich, berichtet am Freitag, 25. November, im Vereinslokal des NVBA aus dem Leben der Wildschweine. Man kann es in der Zeitung lesen oder in den Nachrichten hören: Wildschweine sind im nördlichen Teil des Kantons heimisch geworden und werden unter anderem für Schäden in der Landwirtschaft verantwortlich gemacht. Auch ist zu hören, dass Wildschweine clever, sozial gut organisiert und sehr schwierig zu bejagen sind und dass ihr Bestand tendenziell zunimmt. Das beweist, dass diese Tierart sehr anpassungsfähig ist. Dazu kommt, dass die moderne Landwirtschaft für diese Säuger unbeabsichtigt ideale Lebensräume zur Verfügung stellt. Wildschweine sind heimliche

Giraudoux. Ein musikalisch satirisches Märchen. Regie: Franca Basoli. Mit Theaterbar. Tickets unter www.aemtlerbuehne.ch oder Telefon 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Ottenbach 16.00: Jubiläumsfeier «30 Jahre Genossenschaft Tofurei Engel». Apéro ab 16 Uhr, Abendessen ab 19 Uhr. Anschliessend Konzert mit «One Million Dollar Band» (Blues). Gemeindesaal. Schulrain 12.

und doch weitverbreitete Bewohner der Kulturlandschaft. In diesem Vortrag erfahren die Zuhörer Spannendes aus dem Leben dieser Tiere, ihrem Verhalten und ihrer grossen Anpas-

sungsfähigkeit an die vom Menschen geprägte Landschaft. Sie sehen typische Spuren und Zeichen, die auf die Anwesenheit von Wildschweinen hinweisen und wo sich Wildschweine trotz allem gut beobachten lassen. Auch Hausschweine, die von den Wildschweinen abstammen, werden kurz thematisiert und vorgestellt. So lernt man eine faszinierende Tierart kennen, die auch einen wichtigen Teil im Oekosystem darstellt.

Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstrasse 2: «Spontane Malerei auf Leinwand und auf Schuhen» von Anna-Maria Schneider. Die Ausstellung dauert bis 16. Dezember. Öffnungszeiten: Mo-Fr, ab 17 Uhr, Sa, ab 20.30 Uhr.

Hedingen Florena Blumenladen, Affolternstrasse 5: «Advänt, Advänt, es Liechtli brännt». Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 8-17 Uhr, So, 10-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «175 Jahre Armenanstalt Kappel - Lebensbilder aus dem Alltag (1900-1960)». Die Ausstellung dauert bis 20. November. Öffnungszeiten: Täglich von 8-22 Uhr.

Freitag, 25. November, 19 Uhr, an der Giessenstrasse

Ottenbach

(Bild zvg.)

18, Affoltern.

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Lebens-Konturen»: Ena Lindenbaur, Kompositionen, Eva Ducret, Objekte, Ferdinand Seiler, Bilder. Die Ausstellung dauert bis 11. Dezember. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 12-17 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3: Weihnachtsausstellung: Sa, 17-23 Uhr, So, 11-17 Uhr. Bar offen. Weitere Infos unter www.gueggelbar.ch.

Mittwoch, 23. November Affoltern am Albis 14.00-17.30: Öffentliches Kerzenziehen. Organisiert durch die Vereine Bauspielplatz und Familienclub. Bauspielplatz. Jonentalstrasse. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

sches Märchen. Regie: Franca Basoli. Mit Theaterbar. Tickets unter www.aemtlerbuehne.ch oder Telefon 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Wettswil 15.00-17.00: KIM-Bücherbus. Öffentlich zugänglich. Areal Schulhaus Wolfetsloh.

Stallikon

Donnerstag, 24. November Affoltern am Albis

20.15: «Chris Hopkins» - klassisches Jazz-Piano. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

11.00-16.00: Weihnachtsbazar des Frauenvereins und der Landfrauen. Gemeindesaal. Am Rainli 2. 11.00-16.00: Kaffeestube der Alterskommission. Reformiertes Kirchgemeindehaus. 14.00: Märchenstunde mit Heidi Huter für den Adventsbazar. Riegelhüsli. Dorf.

Mettmenstetten

Hausen am Albis

14.00-17.30: Öffentliches Kerzenziehen. Organisiert durch die Vereine Bauspielplatz und Familienclub. Bauspielplatz. Jonentalstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag: «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierungen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 48 66. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

17.00: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean Giraudoux. Ein musikalisch satirisches Märchen. Regie: Franca Basoli. Mit Theaterbar. Tickets unter www.aemtlerbuehne.ch oder Telefon 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Affoltern am Albis

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Franco Müller, Wolfgang Seierl, Katrin Zuzàkovà, Malerei, Fotografie, Holz-Skulpuren. Die Ausstellung dauert bis 4. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Schaulager, geöffnet So, 14-17 Uhr. Guggenbühl Pflanzen AG, Gartencenter, Am Lochenweiher 16: Weihnachtsausstellung. Der Weihnachtsmarkt dauert bis 24. Dezember. Am Wochenende: Lise Meier stellt Glasperlen live her und Kaffeestube mit dem Frauenverein Bonstetten.

Wildschweine gelten als clever und sozial gut organisiert.

Bonstetten

Sonntag, 20. November

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Ansicht». Annegret Merz, Acrylbilder auf Leinwand und Holz. Die Ausstellung dauert bis 22. Dezember. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. www.aeugst-albis.ch/ kommbox.

Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31. Adventsausstellung. Öffnungszeiten: Sa, 8-17 Uhr, So, 10-16 Uhr.

«Schatzchämmerli im Rossstall» «Aus dem Rahmen gejagt» bemerkt Anna-Maria Schneider zu einem ihrer Lieblingswerke. Wenn sie eine Idee hat, dann geht sie voll Power drauf los. Die Farben wählt sie nach Stimmung. Damit ihre Werke gelingen, müsse allerdings auch Lust dahinter

Aeugst am Albis

Affoltern

Kappel am Albis 16.00: Tagung: «Ist die Schweiz zu nachsichtig mit jungen Straftätern?». Detailprogramm erhältlich. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 19.30: Öffentliche Vortäge: «Geschichte der Armenanstalt Kappel». Detailprogramm erhältlich. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean Giraudoux. Ein musikalisch satiri-

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Fasern in Form» - Filzobjekte von Susanne Ravasio. Die Ausstellung dauert bis 13. Januar 2012. Öffnungszeiten: Mo, 1920.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 911/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr .

agenda Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Bremgarten Waldhäusern - Althäusern. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 5725, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch


Veranstaltungen

Freitag, 18. November 2011

Woher kommen unsere Jeans?

Idealistin und Businessfrau

Dokumentarfilm «China Blue» in Rifferswil

Die Wal- und Delfinschützerin Katharina Heyer aus Stallikon ist eine Frau, die ihre Ziele konsequent in Taten umsetzt. Im «Break» ist am Sonntag, 27. November, der Film «The last Giants» zu sehen.

Die Gruppe Welt zeigt den Film «China Blue», die bewegende Geschichte der 17jährigen chinesischen Textilarbeiterin Jasmin, welche ihre Heimat verlässt und bei einer Jeansfabrik Arbeit findet. Anfänglich ist Jasmin noch naiv und aufgeregt, doch mit der Zeit verliert sie ihre Illusionen: will sie ihren Job behalten, muss sie überlange Arbeitsschichten, tiefen Lohn und eingeschränkte persönliche Freiheiten erdulden. Denn nur wenn die Preise tief und die Lieferfristen kurz sind, kann der Firmenbesitzer die Blue-Jeans an die internationalen Händler verkaufen. «Der Einblick in das tägliche Leben von Jasmin und ihren Freundinnen kann schnell dazu beitragen, die eigenen, erheblich banaleren Ärger-

nisse ins richtige Licht zu rücken» (3sat). Die Gruppe Welt Oberamt unterstützt zurzeit ein Bio-Baumwoll-Projekt von Helvetas in Benin und setzt sich mit Fragen rund ums Thema Textil auseinander: Wer stellt unsere Kleidung her? Wer trägt die Kosten für Discountkleidung zum Schleuderpreis? Unter welchen Arbeitsbedingungen wird Kleidung hergestellt? Der spannende Dokumentarfilm «China Blue» gibt einige Antworten auf diese Fragen und regt zum Nachdenken an. Nach dem Film bietet sich Gelegenheit zum Gespräch bei Kuchen und Tee. (ab/vs) Freitag, 25. November 2011, 20 Uhr, Engelscheune, Dorfplatz Rifferswil.

Film über das Wirken von Katharina Heyer im «Break», Affoltern

Als ihr Engagement für den Schutz der Wale und Delfine seinen Anfang nimmt, ist Katharina Heyer eine erfolgreiche Designerin von Sporttaschen internationaler Marken. Aber sie sucht etwas, das sie trotz geschäftlicher Erfolge bis dahin nicht gefunden hat: einen tieferen Sinn im Leben, ein erfüllendes Engagement. Als sie Ende 1997, während ihrer Ferien in Südspanien, Wal- und Delfinschützer kennenlernt und von der Gefährdung der Tiere erfährt, spürt sie sofort ein Verlangen zu helfen.

«Hautsache wohl» weiss Rat Erica Matile liest in Affoltern aus ihrem neuen Buch Sie ist Künstlerin, Stylistin und Designerin und hat 2009 ein Buch über altbewährte Haushaltstipps mit dem Titel «Vom Fleck weg» geschrieben. Am Mittwoch liest Erica Matile in der Buchhandlung Scheidegger aus ihrem neuen Buch «Hautsache wohl». Sie erinnert sich gut an ihre Kindheit, wo «die Schönheitsrituale der Frauen faszinierend einfach waren: Mal sassen sie mit einer dicken Quarkschicht im Gesicht gemütlich auf dem Sofa, mal standen sie mit einem Tuch auf dem Kopf über einen leise köchelnden Topf gebeugt und gönnten sich ein Kräuterdampfbad.» Heute jedoch seien viele überfordert vom Arsenal teurer Fertigprodukte, die sich alle mit mannigfaltigen Anweisungen zur richtigen Anwendung und Versprechungen überbieten. anzeige

kino kino kino

So machte sich Erica Matile sich auf die Suche nach den altbewährten und natürlichen Tipps für die Schönheitspflege. Diese fand sie nicht in Kosmetikstudios, sondern in Brockenhäusern, alten Magazinen und bei Freunden. Eine Schatztruhe aus wertvollen Schönheits- und Wohlbefindentipps gibt es nun in Form eines Buches zu kaufen: «Hautsache wohl» lässt die Leserin zur Expertin werden, wenn es darum geht, aus Früchten, Gemüse und Kräutern ihre eigene Kosmetikund Gesundheitslinie zu produzieren. Von Gesichtscremes aus Vollrahm oder Avocado über Bäder, Shampoos, Peelings und Masken bis zu Tipps zum Schlaf, zu Erkältungen oder Verspannungen – «Hautsache wohl» weiss Rat. Wie schon «Vom Fleck weg» wurde auch «Hautsache wohl» wieder von Cécile Graf sorgfältig gestaltet und liebevoll mit Illustrationen aus den 1950erund 1960er-Jahren ergänzt. Die altbewährten Tipps sind in einem süffigen, geistreichen Ton verfasst und wurden von Monica Congiu bearbeitet. Der Buchumschlag ist einmal mehr ein Hingucker und das ganze Buch ein perfektes Geschenkobjekt.

BUENA VISTA SOCIAL CLUB Von Wim Wenders Spezialvorstellung!

Mi 17.45 h OV/d/f

VOL SPECIAL Mit Kurzfilm von «augenauf» Lunch-Kino/CH-Vorpremiere!

Mi 12.15 h E/d/f, 80 Min. Von Roman Polanski, mit Kate Winslet uva. CH-Premiere/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Do/Fr 18 h, Sa/So/Mi 14.30 h D gespr. Ab 6, in Begleitung ab 3 J.

CARNAGE

ARTHUR WEIHNACHTSMANN (3D) 2. Woche!

Sa/So 17 h, Mo/Di 18 h (E/d/f) Ab 12, in Begleitung ab 9 J.

ONE DAY/ZWEI AN EÌNEM TAG Deutsche Version im Kino Lux 2. Woche! Ausser Di tägl. 20.15 h E/d/f, ab 14, in Begleitung ab 11 J.

A DANGEROUS METHOD Von David Cronenberg, mit Keira Knightley uva.

Vielseitige Frau: Erica Matile. (Bild zvg.) Am 23. November kommt Erica Matile in die Buchhandlung Scheidegger und liest vor, mit welchen einfachen Zutaten man sich Gutes für die Schönheit und das Wohlbefinden tun kann – seien das Gesichtscremes, Reinigungen, Bäder, Shampoos, Peelings oder Masken. Begleitet wird sie dabei musikalisch mit schönen Liedern von Martin Sturzenegger und einer Geschichte von Maria Gasche. Mittwoch, 23. November, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Eintritt 15 Franken, Vorverkauf Telefon 044 762 42 42.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Matinée!

Sa/So 11.30 h Dialekt, ab 12, in Begl. ab 9 J.

DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva. 4. Woche/Red. Eintrittspr. Sa/So/Mi 14.30 h D gespr., ab 9, in Begleitung ab 6 J.

DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI (3D) Von Steven Spielberg, mit Jamie Bell uva. CH-Premiere/Nur kurze Zeit! Do/Fr/Sa 20.30 h So/Mo/Di/Mi 17.30 h, F/d, ab 16/13 J.

POLISSE Von Maïwenn, mit Karin Viard uva. CH-Premiere/Nur kurze Zeit! Do/Fr/Sa 17.30 h So/Mo/Di/Mi 20.30, ab 14/11 J. MELANCHOLIA E/d/f Von Lars von Trier, mit Charlotte Gainsbourg uva. Mo 20.15 h

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Trigon-Filmreihe!

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 4. Woche/3D-Projektion/Red. Eintrittspr. Sa/So 14.30 h ab 9, in Begleitung ab 6 J.

UNCLE BOONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES

OV/d Cannes 2010: Goldene Palme («Bester Film») 2. Woche! Sa/So 17h, ab 14, in Begl. ab 11 J. A DANGEROUS METHOD E/d/f Von David Cronenberg, mit Keira Knightley uva. 3. Woche! Do/Fr 17.45, 20.15 h Sa/So 14.30, 20.15 h, Mo 17.45 h Di/Mi 17.45, 20.15 h ab 12, in Begl. ab 9 J. DER VERDINGBUB Dialekt Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva.

DIE ABENTEUER VON TIM UND D gespr. STRUPPI (3D) Von Steven Spielberg, mit Jamie Bell uva. 3. Woche! Sa/So 17.15 h, Mo 20.15 h ab 12, in Begl. ab 9 J. DER VERDINGBUB Dialekt Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva. 2. Woche! Ausser Mo tägl. 20.15 h D gespr. Ab 12, in Begl. ab 9 J.

ONE DAY/ZWEI AN EINEM TAG Von Lone Scherfig, mit Anne Hathaway uva.

Eine jahrzehntealte Tradition Kerzenzieh-Wochenende in Hausen Zum 36. Mal schon werden in Hausen am ersten Advent Kerzen gezogen. Väter und Mütter, die bereits selber in ihrer Schulzeit dabei waren, werden mit ihren Kindern wieder Kerzen ziehen. Auch sind in der Scheune im Chratz willkommen! Beim Ziehen von Kerzen kann man vom Freitag, 25., bis Sonntag, 27. November, in einer guten halben Stunde ein gediegenes Geschenk selber herstellen. Dabei ist einerseits Konzentration gefragt, anderseits kann man neue Kontakte knüpfen. Es lohnt sich, genügend Zeit für den Weihnachtsmarkt einzuplanen. Im geräumigen Gemeindesaal muss sicher niemand frieren! An zwanzig Verkaufsständen finden Sie Geschenke für Ihre Liebsten, für Freunde oder für sich selbst. Zum traditionellen Highlight des Weihnachtsmarkts ist das SpaghettiEssen geworden, welches seit nunmehr 20 Jahren vom Frauenverein organisiert wird. Die mittlerweile be-

«The last Giants», 27. November im «Break», Industriestrasse 19, Affoltern. 15.30 Uhr kurzes Referat durch Katharina Heyer, 15.45 Uhr Filmbeginn, anschliessend beantwortet Katharina Heyer gerne Fragen. Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Stiftung «firmm».

Kraft schöpft Katharina Heyer bei den Meeressäugern auf See. (Bild zvg.)

Weihnachtliches fürs eigene Wohnzimmer Am Mittwoch, 23. November, findet von 11 bis 16 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten der alljährliche grosse Bazar statt.

Di 20.15 h OV/d/f

Spezialvorstellung!

Mit der ihr eigenen Konsequenz geht sie an die Umsetzung. Bereits fünf Monate später gründet sie die Stiftung zum Schutz und zur Erforschung von Meeressäugern firmm, sucht in Tarifa ein Geschäftslokal und erfahrene Meeresbiologen. Katharina Heyer erkennt rasch, dass Menschen bereit sind, Tiere zu schützen, wenn sie viel über sie erfahren, sie in Freiheit erleben und sie lieben lernen. Daher setzt sie von Beginn an auf Aufklärung und Sensibilisierung. Trotz zahlreicher Widerstände entwickelt sich ihre Stiftung rasch zu einer anerkannten Plattform für Wissenschaftler.

Adventsbazar im Gemeindesaal Bonstetten

Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

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rühmten Saucen Bolognese, Gorgonzola und Pesto finden immer neue Liebhaber. Zum diesjährigen Jubiläum werden die Besucher mit einer speziellen Pilzsauce und mit einem Jubiläumskaffee überrascht. Das reich bestückte Kuchenbuffet lässt nicht nur Kinderherzen höherschlagen. Bereits ab 10.30 Uhr gibt es Kaffee und feinen Zopf. Für Kinder ab drei Jahren hat die Leiterin der Vor-Spielgruppe «s chline Wärchstättli» weihnächtliche BastelIdeen vorbereitet. Wer am Stand der «Gruppe Welt» Waren aus fairem Handel einkauft, wird kompetent über das Projekt «Baumwolle in Benin» informiert. Der Reinerlös des Kerzenziehens und des Spaghetti-Essens ist für ein Bio-Baumwoll-Vorhaben in Benin (Westafrika) bestimmt. Das HelvetasProjekt fördert den Anbau von BioBaumwolle und hat zum Ziel, eine geschlossene und faire Produktionskette aufzubauen, die vom Anbau auf dem Feld bis zum fertigen Bekleidungsstück im Laden reicht.

Eine schöne Advents-Dekoration bringt sogleich festliche und weihnächtliche Stimmung ins Wohnzimmer. Und wenn mit dem Erlös auch noch eine Spende für wohltätige Zwecke im Säuliamt getätigt werden kann, dann macht der Adventseinkauf gleich doppelt Freude! Der Frauenverein Bonstetten hat in der letzten Woche viele Stunden lang gearbeitet, um frisch gebundene Adventskränze und lang haltbare, aufwändig dekorierte Gestecke sowie festlich geschmückte Türstecken und Kerzendekorationen anbieten zu können. Die unter dem Jahr entstandenen handgemachten Karten, Strickwaren und Bastelarbeiten liegen auch bereit und für die Kinder gibt es einen Korb mit bunten Überraschungspäcklein. Von den Landfrauen werden duftend frische Backwerke, süsses Eingemachtes, Dörrfrüchte und schöne Zwiebelzöpfe bereitgestellt. Und dann steht dort noch der grosse Tisch mit

den vielen Kisten voller selbst gebackener Weihnachtsguetzli – und in kurzer Zeit werden in den Kisten nur noch ein paar Krümelchen liegen… Ab 11 Uhr ist auch die Kaffeestube im ref. Kirchgemeindehaus offen: Die Alterskommission serviert Gerstenund Kürbissuppe und für den süssen Abschluss lohnt sich ein Blick auf das grosse Kuchen- und Tortenbuffet. Pünktlich um 14 Uhr beginnt im Rigelhüsli das von Bibliothek und Familienclub organisierte Märchen für die Kinder. Dies ist die letzte Gelegenheit, in die spannende und mitreissende Geschichtenwelt von Heidi Huter einzutauchen, denn sie wird sich nach diesem 10. Jubiläumsjahr als Bibliotheks-Erzählerin zurückziehen. Die Frauen der beteiligten Vereine freuen sich, wenn der Bazar rege besucht wird, damit auch dieses Jahr wieder schöne Beträge gespendet werden können. Im letzen Jahr wurden folgende Organisationen mit einem Betrag bedacht: der Begleitdienst Schwerkranker wabe Limmattal, Mukiba Sudan von Schwester Margrit Schenkel, die Frühlingsfahrt der Bonstetter Senioren, die Jumba, der Vogelschutzverein und der Samariterverein Bonstetten.

Mit Keramik-Engeln von Heidi Muff Advents-Bazar im Schachensaal Hedingen Der Frauenverein Hedingen verkauft am 26. November am traditionellen Advents-Bazar wieder verschiedene Dekorationen und Geschenke. Die Auswahl ist so vielfältig, wie die Mitglieder des Frauenvereins sind: attraktive Adventskränze, weihnachtliche Gestecke und Türdekorationen; diverse Mitbringsel aus Wolle, Garn und Filz, aber auch Traditionelles wie handgestrickte Socken. Eingemachte süsse und saure Delikatessen, Sirup, Konfitüre, Chutneys, selbstgebackene Bauernbrote, Torten, Guetzli etc. Originelle Geschenke aus der Werkstatt und der Webstube. Das Weben kann selbst versucht werden, der Webstuhl steht am Bazar zur Verfügung. Ein Besuch wert ist auch die Ausstellung der Hedinger Künstlerin Heidi Muff. Sie zeigt und verkauft ihre

Engel in verschiedenen Formen und Grössen. Das Familien-Forum Hedingen bietet Kerzenziehen an für Jung und Alt, wie jedes Jahr beim Werkgebäude. Die Strick-, Werk- und Webgruppen arbeiten das ganze Jahr auf diesen Anlass hin. Vom 22. bis 25. November erstellen geschickte Freiwillige weihnachtliche Gestecke aus verschiedenen Ästen und Sträuchern im Zivilschutzraum beim Werkgebäude Hedingen. Der Erlös geht vollumfänglich an gemeinnützige Institutionen, dieses Jahr an die Kinder-Spitex plus und an die Langzeitpflege Haus Pilatus in Affoltern (Dekoration für den Erweiterungsbau). Adventsbazar, organisiert vom Frauenverein Hedingen, am 26. November, 9 bis 15 Uhr im Schachensaal Hedingen. Auskunft: Ursula Decurtins, Präsidentin, Telefon 044 761 70 56.


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Vermischtes

Freitag, 18. November 2011

...in Ewigkeit. Amen ................................................... von pfarrer werner schneebeli

M

it diesen drei Worten endet das Gebet, welches Christen über alle Konfessions- und Zeitgrenzen hinweg verbindet. Am kommenden Sonntag feiern die reformierten Kirchen den Ewigkeitssonntag, den man noch vor wenigen Jahren Totensonntag nannte. Sie gedenken in Gottesdiensten und Konzerten der im vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Gemeindeglieder. Getraut man sich nicht mehr den Tod beim Namen zu nennen oder was hat der Tod mit Ewigkeit zu tun? Wie stellt sich der moderne Mensch die Ewigkeit vor? Alles, was existiert, hat seine zeitliche und örtliche Begrenzung, auch das Leben. Der Tod bleibt das Schicksal alles Lebendigen. Ein Leben ohne Grenzen als ein nie endender Ablauf von Tagen, Wochen, Monaten, Jahren oder Jahrhunderten scheint weder denkbar noch erstrebenswert. Dennoch wird der Tod aus dem Bewusstsein verbannt, bis er sich oft in aller Härte meldet. Wer öffnet ihm schon gerne die Tür, wenn er anklopft. Dabei könnte der Tod selbst ein Bote aus der Ewigkeit sein, der das Leben zur Erfüllung führt. In meiner Arbeit als Pfarrer hat sich das Gesicht des Todes von einem Schreckgespenst hin zu einem himmlischen Boten und Erlöser gewandelt, obwohl er meist auch mit einem schmerzlichen Abbruch vieler auf Liebe basierender Beziehungen verbunden ist. Wer liebt, der weiss, in der hingebenden Liebe an das Leben liegt Segen und Glück, was aber nur im Wechselspiel mit Vergänglichkeit und Leid zu haben ist. Marie Luise Kaschnitz wob diese Wahrheit und mehr in eine wunderbare Geschichte. Wer lesen will, der lese «Der Mönch Benda». Nacherzählt von W. Schneebeli: In einem längst vergangenen Jahrhundert lebte in Irland ein Mönch na-

mens Benda. Er verbrachte seine Tage nicht in einem Kloster, er zog von Ort zu Ort immer angewiesen auf Gastfreundschaft und Spenden freigiebiger Menschen. Dennoch war er ein gern gesehener Gast. Er war alles andere als eine jämmerliche Gestalt. Gross und kräftig gebaut mit starken Händen und strahlenden Augen zog er so manchen Blick einer jungen Frau auf sich, wenn er ein Dorf mit weiten Schritten verliess. Sie ärgerten sich, dass dieser stattliche und schöne Mann Frauenröcke trug und für keine von ihnen zu haben war. Versuche, ihn vom Weg abzubringen gab es genug. Benda aber wurde nie verlegen; er blickte den Frauen, die sich ihm in den Weg stellten, mit seinem Blick aus reinster Menschenliebe in die Augen, so dass diese beschämt zur Seite wichen, den Blick auf den Boden gesenkt. Sie wussten sogleich, dass dieser Mann für ihre Zwecke nicht zu haben war. Aber auch die Bauern schätzten sein Kommen. Er konnte anpacken auf den Feldern genauso wie im Stall oder im Holz. So brachte er für Herberge und Nahrung auch immer eine willkommene Gegenleistung. Nur predigen konnte er nicht. Die Worte kamen nur langsam und stockend über seine Lippen. Die Kraft lag in seinem Blick nicht auf seiner Zunge. enken Sie nicht, er sei einfältig oder gar dumm gewesen. Im Gegenteil, er trug eine so grosse Fülle von Gedanken mit sich herum, dass es ihm nicht gelang, diese in eine vernünftige Ordnung zu bringen. Nach einigen unglücklichen Versuchen liess er das Predigen bleiben. Bei der Arbeit und in Pausen hörte man ihn aber oft etwas unverständliches vor sich hin murmeln, so dass im Lauf der Zeit das Gerücht die Runde machte, Benda bereite eine gewaltige Predigt vor, die kein Wort zuviel und kein Wort zuwenig enthielt; eine Predigt, bei der jedes Wort am richtigen Ort stünde. Die Jahre vergingen. Die Beine

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Sonnenuntergang: Das Ende ist immer auch ein Anfang. (Bild zvg.) Bendas wurden schwächer und der Mönch konnte immer weniger auf den Feldern mit anpacken. Auch der Glanz seiner Augen ging verloren, bis er ganz erblindete. Nun waren es die älteren Frauen, welche sich seiner annahmen und ihm Unterschlupf und Nahrung gaben. Eine Bäuerin nahm ihn schliesslich ganz auf, gab ihm ein kleines Zimmer und übernahm die Pflege des alternden Mönchs. Die Kinder trieben ihren Spott mit dem Blinden und legten ihm Hindernisse in den Weg, wenn er sich der Mauer nach zur Gartenbank in die Sonne tastete. Man darf ihnen das nicht allzu übel nehmen, denn auch sie mussten damals viel einstecken. Weder die Eltern noch die Lehrer gingen zimperlich mit ihnen um. Die Geschichte, dass Benda eine Predigt vorbereitet, wurde aber immer noch erzählt. ach einem nassen Sommer kam Benda gar nicht mehr aus seinem Zimmer heraus. Es ging mit ihm zu Ende. In jenem

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Herbst beschlossen vier Jugendliche dem Alten noch einmal einen bösen Streich zu spielen. Die herbstlichen Tage schienen ihnen für ihr Vorhaben bestens geeignet. Sie wollten den Mönch möglichst unbemerkt zur natürlichen Kanzel im alten Steinbruch bringen, indem sie ihm vorgaukelten, dass alle dort auf seine Predigt warteten. So trafen sie sich an einem nebelverhangenen Nachmittag vor dem Bauernhaus und vergewisserten sich, dass die Bäuerin unterwegs ins Holz war, um den Arbeitern dort einen stärkenden Zvieri zu bringen. Die vier klopfen bei Benda an. «Tretet ein, ich bin bereit!» hören sie die erstaunlich kräftige Stimme des Mönchs und beim Betreten des Zimmers fährt er fort: «Sind die Menschen versammelt im alten Steinbruch?» Die Jugendlichen schauen sich fragend an. Woher mag Benda von ihrem Vorhaben wissen? Etwas verunsichert fahren sie fort mit ihrem üblen Spiel und bestätigen dem Mönch, dass Hunderte auf ihn warte-

ten. «Nur Gott weiss, weshalb alle wissen, dass ich heute bereit bin für meine Predigt. Also los, worauf warten wir!» Benda stützt sich mit einer Hand auf Heinrichs Schulter und sie machen sich auf den Weg. Die Hand des Mönchs drückt dem Jungen schwer auf sein Gemüt. Die andern drei spielen Menschen am Wegrand, die Gott preisen oder im Gebet verharren. Im Steinbruch angekommen breitet Benda seine Arme aus und beginnt mit seiner Predigt. Ich kann seine Worte hier nicht wiedergeben, ich weiss auch nicht, wie lange die Predigt dauerte. Den Dreien wurde es bald langweilig nur Heinrich nahm jedes Wort in sein Herz auf. Diese Predigt veränderte sein Leben und die Kraft dieser Worte strömte später durch ihn in die Welt hinaus. Langsam beschlich die Jugendlichen eine Angst. Wenn das Amen kommt, dann kommt auch bestimmt die Strafe Gottes über sie. Längst war ihnen der Spass vergangen und als das Amen kam – Stille – Totenstille. Heinrich begann als Erster zu weinen. Die andern drei stimmten ein. Sie warteten auf die verdiente Strafe. Da entstand aus dem Nichts ein erstes Halleluja. Anfänglich vereinzelt wuchs es an bis zu einem Applaus einer begeisterten Volksmenge. Die Lobrufe verschmolzen zu einem wohlklingenden Chorgesang. Auch Benda schien das Lob zu vernehmen und sank langsam und dankbar auf die Knie in sich zusammen. Den Jugendlichen lief es kalt den Rücken hinunter, denn da war niemand ausser ihnen und Steinen, welche für Benda hätten singen können. s war der Südwind», meinten die Eltern, nachdem die Vier den sterbenden aber glücklichen Benda auf seiner Kutte wie auf einer Bahre nach Hause getragen hatten. Nur Heinrich wusste die Wahrheit. Es war der Himmel, welcher sich zur Ewigkeit hin für Benda öffnete und ihm den Dank zusang, für die Bemühungen seines Lebens.

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Im Ennetgraben wird konstruktive Konfliktbewältigung geübt

Ein Zoobesuch – aus heiterem Himmel

In der Schule Ennetgraben in Affoltern wurde am Dienstag, 15. November, der Chili-Tag durchgeführt. Die Schule wird für einen Tag eingestellt und die Schülerinnen und Schüler setzen sich, nach Jahrgang getrennt, einen ganzen Tag mit konstruktiver Konfliktbewältigung auseinander. Ausgearbeitet und lanciert wurde das Projekt «Chili» vom Schweizerischen Roten Kreuz. Die Supad, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, unterstützt den Chilitag im Ennetgraben finanziell.

Der Elternverein Mettmenstetten (EVM) lud am Dienstag, 15. November 2011, eine muntere Schar Kinder mit ihren Begleitpersonen zur Preisverleihung des Ballonwettbewerbes ein. Dieser wurde aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Elternvereins an der Dorfchilbi vom 24./25. September durchgeführt.

1. Klasse: Gleich und anders – sich in Gruppen erleben Die neue Schule, die neue Klasse, neue Bekanntschaften, neue Freundschaften. Lehrpersonen möchten die Schüler und Schülerinnen gleich zu Beginn ihrer Oberstufenzeit damit vertraut zu machen, dass Teamfähigkeit und soziales Lernen Fähigkeiten sind, die in der Schule und auch im Berufsleben verlangt werden. Am Morgen bestritten die Erstklässer mit ihrer Klasse eine Olympiade. In acht Posten konnten die Gruppen ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, in dem man eine Aufgabe zusammen lösen musste. Am Ende der Aufträge wurde der Lösungsansatz der Gruppe besprochen.

2. Klasse: Kommunikation In den zweiten Klassen begann der Tag in der Turnhalle, wo der ganze

Szenen aus dem Alltag mit dem «Mitmachtheater» der Theaterfalle Basel. (zvg.) Jahrgang aufs Thema Kommunikation eingestimmt wurde. Danach fanden Workshops statt. Ausserdem kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss eines «Mitmachtheaters» der Theaterfalle Basel. Es wurden Szenen aus dem Alltag gespielt. Die Zuschauer waren eingeladen ihre Meinungen kundzutun, gleich ins Theater einzugreifen und den Verlauf zu steuern. So konnten die Schülerinnen und Schüler üben mit schwierigen Situationen umzugehen und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.

3. Klassen: Projekt «Menschen begegnen Menschen» Im Rahmen des Projektunterrichtes arbeiteten die 3.-Klässler in den Wochen vorher an einer Aktion, die nach Möglichkeit an diesem Tag durchgeführt wurde. Der Auftrag war Menschen zu begegnen und ihnen etwas Gutes zu tun. So wurde zum Beispiel ein Spielturnier mit Jugendlichen vom Lilienberg organisiert, andere machten mit Kindern aus einer Spielgruppe einen Ausflug und vieles mehr.

Die Plätze fünf bis vierzehn erhielten eine farbige Trinkflasche als Trostpreis für das Mitmachen. Danach waren die ersten vier Plätze an der Reihe. Da am Chilbi-Wochenende nicht gerade ideales Ballonflugwetter herrschte – bei schönstem Sonnenschein fehlte jedoch der Herbstwind, der für rekordverdächtige Flüge nötig gewesen wäre. So kamen auch die am weitesten geflogenen Ballons nicht über die Kantonsgrenze hinaus und viele landeten im Zürcher Oberland. Den vierten Preis, einen Büchergutschein von 20 Franken, durfte Emmanuel entgegennehmen, während Flavia für den dritten Rang drei Gutscheine fürs Trampolino überreicht wurden. Einen Familieneintritt in den Tierpark Goldau erhielt Maik, und die Jüngste von allen, die knapp einjährige Leonie, war glückliche Siegerin eines Familieneintritts in den Zoo Zürich (gesponsert von der Raiffeisenbank). Erwin Zihlmann

Sichtlich aufgeregt waren die 14 Kinder, welche am vergangenen Dienstag gespannt darauf warteten, ob ihr Name wohl zuvorderst auf der Gewinnerliste erscheinen würde. Immerhin winkten tolle Preise (diverse Eintritte in verschiedene Freizeitanlagen). Endlich war es soweit. EVM-Präsidentin Gabriela Bistoletti begrüsste die jungen und älteren Anwesenden im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten und wies darauf hin, dass alle anwesenden Kinder schon mal Glück hatten, denn ihre Karten wurden irgendwo, auf einem Baum, auf einem Schulhausoder Spielplatz, im Wald, auf einem Dach oder an einem Strassenrand gefunden. Sie hielt die Spannung noch etwas aufrecht, denn sie begann mit der Preisverlei- Die strahlenden Gewinnerinnen und Gewinner des Ballonhung von hinten. wettbewerbs in Mettmenstetten. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 18. November 2011

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Springreiterinnen aus Leidenschaft Auf der Aeugster Schürmatt finden Iris und Eva Gautschi ideale Bedingungen Zwei Schwestern aus Aeugst gehören zu den besten Springreiterinnen ihrer Altersstufe. Am CSIO in Italien haben Iris und Eva Gautschi kürzlich einen Doppelsieg gelandet. ................................................... von thomas stöckli «Vom reiterischen Können her sind sie etwa gleichwertig», sagt Peter Gautschi. Die Rede ist von seinen Töchtern, die kürzlich am CSIO in Italien bei den Jungen Reitern die ersten beiden Plätze unter sich ausmachten. Rang zwei im Nationenpreis und der Sieg von Iris Gautschi am Grand Prix run-

deten das tolle Resultat der Aeugsterinnen ab.

Erfahrener Trainer für Reiterinnen und Pferde Zusammen durften die 19-jährige Eva und die anderthalb Jahre ältere Iris Gautschi mehr als 80 Siege verbuchen. «Iris reitet ziemlich intuitiv und improvisiert mehr, während Eva alles durchplant», hebt Peter Gautschi die Unterschiede seiner erfolgreichen Töchter hervor. Beide sind schon im Kindergartenund frühen Schulalter auf Ponys geritten. Mit dem Reitsport begannen sie als Elf- und Zwölfjährige. Nach der obligatorischen Schulzeit fanden sie an

der Handelsschule «TalentPlus» ideale Voraussetzungen, ihrer Passion zu frönen. Hier drücken die Schülerinnen morgens die Schulbank und finden nachmittags Zeit fürs Training. Iris Gautschi hat den KV-Abschluss mittlerweile im Sack und ist seither meist den ganzen Morgen im Stall anzutreffen. Das Springreiten auf diesem Niveau sei ein Halbtagesjob, sagt Peter Gautschi, «eher mehr, wenn man die Turniere dazurechnet.» «In unserem Alter kann man noch kein Pferd besser machen», wissen die Schwestern. Zweimal in der Woche kommt deshalb Trainer Niklaus Wigger auf die Aeugster Schürmatt. Gesprungen wird nur, wenn er dabei ist, sonst stehen Dressurübungen auf dem

Iris (links) und Eva Gautschi. (Bilder zvg.) Trainingsprogramm. Aufgabe des Trainers ist es nicht nur, die Reiter auszubilden und zu betreuen, sondern auch darauf zu achten, dass die Pferde bereit sind. Während für ein Rennpferd die Karriere mit sechs bis sieben Jahren gelaufen ist, erreichen Springpferde ihren Zenit übrigens erst mit zehn bis 15 Jahren.

Als Reiter-Vorbilder nennen die ungleichen Schwestern nebst ihrem 60-jährigen Trainer den Deutschen Marcus Ehning und die Irin Jessica Kürten. «Jessica ist eine totale Sieg-Reiterin», so Eva Gautschi. Sich selber mögen allerdings beide keine zu konkreten Ziele stecken: «Wir wollen das Beste herausholen.»

Beste Bedingungen für Springsport

Iris Gautschi holte sich auf Pasoa Dice an der Schweizer Meisterschaft 2011 die Silbermedaille.

Eva Gautschi auf l’Espoir de Tillard: 4. Rang an der Schweizer Meisterschaft 2011.

34 geräumige Boxen à je 16 m² und 18 Weideplätze à 400 m², ein Rasenplatz und ein Sandplatz, eine Longier- und die grosse Reithalle, in der sich der Untergrund je nach Bedürfnis härter oder weicher «einstellen» lässt – die Pferdesportanlage «Weihergut» auf der Aeugster Schürmatt bietet nahezu ideale Bedingungen für den Springsport. So kommen die

Sehr gute Resultate für Ämtler Schwimmer

Letzter Test erfolgreich

Der WSCA am Thalwiler-Cup

Am Sonntag startet der Aeugster Ausdauer-Athlet Adrian Brennwald zum fünften Mal am Frauenfelder Waffenlauf. Als letzten Trainingstest hat er vergangenes Wochenende den Kyburglauf bestritten. Die angekündigte letztmalige Durchführung des beliebten Laufes mobilisierte nochmals die Massen: 843 klassierte Laufsportler bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord. Das Spezielle an diesem 10-km-Lauf

Am Sonntag, 13. November, war im Hallenbad in Thalwil-Gattikon mit einer Teilnehmerzahl von rund 300 Schwimmern reges Treiben angesagt. Der WSCA erreichte mit seinen 23 Schwimmern sehr gute Resultate. Nebst erfreulichen persönlichen Bestzeiten, spannenden Staffeln, 5 Kindern, die zum ersten Mal einen Wettkampf zu bestreiten hatten und diese Aufgabe sehr gut gemeistert haben, freuten sich vier vom Team über Medaillenplätze. Michael Sprich aus Obfelden erreichte Gold über die 50 m

Rücken und Silber über die 50 m Freistil, Severin Suter aus Ottenbach holte sich Silber über die 50 m Brust, ebenfalls Silber gab es für Levin Fischer aus Merenschwand über die 50 m Delfin und Bronze über die 100 m Vierlagen, auch Bronze gab es für Loredana Spagnoletti aus Affoltern über die 50 m Rücken. In der Gesamtwertung jeweils ihrer Kategorie legten Severin Suter und Loredana Spagnoletti noch einen drauf: Severin belegte den 2. und Loredana den 3. Rang. Mit müden, aber zufriedenen Leuten kehrte der WSCA nach einem 10-stündigen Wettkampftag zurück nach Hause.

Adrian Brennwald vor dem «Frauenfelder» ist, das die Athleten im Schlussaufstieg zur Kyburg über 400 Treppenstufen überwinden müssen. Overall erreichte Brennwald den 3. Rang und in seiner Altersklasse Rang 2. «Ich bin sehr zufrieden mit diesem Resultat und hoffe, dass es am «Frauenfelder» ähnlich gut läuft», so der Aeugster. Vor zwei Jahren hatte er es nach Rang drei am Kyburglauf auch in Frauenfeld aufs Podest geschafft. (tst.)

400 Stufen hoch zur Kyburg. (Bild zvg.)

Fehlstart des Schachclubs Wettswil Auftaktniederlage in der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft In der Schweizer Meisterschaft kürzlich in die 2. Liga abgestiegen, starteten die Ämtler in die Wintersaison: Nicht zum Skifahren, sondern am Start zur Zürcher Meisterschaft, in der sie in der Meisterklasse mittun. ................................................... von kaspar köchli

Die Medaillengewinner des WSCA von links: Levin Fischer, Severin Suter, Loredana Spagnoletti und Michael Sprich. (Bild zvg.)

Pferde täglich zu vier bis fünf Stunden Bewegung – «mehr als in der Natur», wie Hausherr Peter Gautschi betont. Um bei den wertvollen Sportpferden die Verletzungsgefahr so tief wie möglich zu halten, werden sie nicht in Herden, sondern einzeln gehalten. Soziale Kontakte bleiben jedoch über den Zaun hinweg möglich. (tst.)

Der Start ist missglückt. Zuhause im altehrwürdigen Türmlihaus unterlag Wettswil in der ersten Runde dem vermeintlich schwachen Thalwil-Zimmerberg knapp mit 2.5:3.5. Eigentlich waren zwei Punkte budgetiert, doch die Gäste hatten auf die neue Saison hin überraschend aufgerüstet und reisten mit einem schlagkräftigen Team an. So erstaunte es nicht, dass die zum Favoriten avancierten Seebuben von der «Pfnüselküste» den Ton angaben und 2:0 in Führung gingen.

David Klee rang seinem starken Widersacher ein Remis ab. (Bild kakö) Wettswil, nicht mit der stärksten Formation angetreten, versuchte alles, um das Unheil abzuwenden. Mit einem Sieg und zwei Remis konnte es auf 2:3 verkürzen, im Gang war jetzt nur noch eine Partie. In dieser spielte

David gegen Goliath … Eine Zeit lang sah es so aus, als ob der heimische David Klee gegen den 300 Elopunkte mehr aufweisenden Goliath Garry Krähenbühl die Sensation schaffen könnte. Das hätte das 3:3-Schlussresultat bedeutet. Der Thalwiler vermochte jedoch in der Zeitnotphase den Hals aus der Schlinge zu ziehen und das für sein Team siegsichernde, schmeichelhafte Remis herauszuholen. Toll gekämpft, jedoch verloren. Tönt gut, bringt jedoch keine Punkte. Der Schachclub Wettswil wird alles daran setzen, in der zweiten Runde gegen Nimzowitsch Zürich die Scharte auszuwetzen, um sich gegen hinten ein bisschen Luft zu verschaffen. Einzelresultate: Heldner (2103 Elo) - Csajka (2271) 0:1, Schauwecker (2266) - Hammer (2188) remis, Aeschbach Ph. (2102) - Tanner (2194) 0:1, Klee (1922) - Krähenbühl (2229) remis, Köchli (2037) Blattner (2021) 1:0, Enderli (1695) - Popp (1823) remis.


Sport

Freitag, 18. November 2011

NLB-Faustball in Bonstetten Erste Runde der Hallen-Meisterschaft im Sportzentrum Schachen Dank dem neuen Sportzentrum Schachen ist die Männerriege Bonstetten in der Lage, grössere Sportveranstaltungen auszutragen. So wird am kommenden Wochenende, 19. und 20. November, die Vorrunde der NLB im Hallenfaustball der Herren durchgeführt. Am Samstag ab 10 Uhr spielen der STV Oberentfelden (Absteiger), der TV Oberwinterthur, der STV Schlieren und Satus Schaffhausen gegeneinander. Oberentfelden strebt nach einer Verjüngung des Teams, mit Captain Dominik Gugerli und Angreifer Benja-

min Kuhn, den direkten Wiederaufstieg in die NLA an. Oberwinterthur hat in seinem Fanionteam ebenfalls Wechsel vorgenommen und ist gespannt wie sich dies beim Auftakt auswirkt. In Schlieren ist der Umbruch wohl am extremsten. Die letztjährige NLB-Mannschaft hat ihren Platz mit den «Jungen» aus der 2. Liga getauscht, welche es schwer haben werden, den dritten Rang der letzten Saison zu verteidigen. Dank einer Modusänderung, die durch den Zentralvorstand noch abgesegnet werden muss, wird es vermutlich aber keinen Absteiger geben. Schaffhausen sieht sich – nach dem viertem Rang in der vergangenen Spielzeit – im Jahr der Bestätigung.

Am Sonntag, ebenfalls ab 10 Uhr, treffen dann die restlichen vier Teams aufeinander. Der STV Wigoltingen der sich in der NLA-Feldmeisterschaft im Mittelfeld behaupten konnte, bestreitet als Aufsteiger mit einem jungen Team die erste Saison in der NLB. Die routinierteren Teams aus Neuendorf, Deitingen und Olten werden versuchen, den vierten Playoff-Platz zu erreichen. Gespielt wird über drei Gewinnsätze auf elf Punkte. Für Spannung ist also ab dem ersten Spiel gesorgt. Für das leibliche Wohl sorgt die Männerriege Bonstetten, die sich über zahlreichen Zuschauermarsch freuen würde. (js)

Alle Juniorenstufen in der Promotion Erfolgreicher Nachwuchs beim FCWB Das beim FC Wettswil/Bonstetten nicht nur das Fanionteam für Furore sorgt, haben in der Vorrunde auch die Juniorenteams eindrücklich bewiesen. Die A- und B-Junioren konnten den Ligaerhalt in der Promotion schaffen, das C1 steigt dorthin auf. ................................................... von andreas wyniger Bei den ältesten, den A-Junioren war der Klassenerhalt nie ein Thema. Im Gegenteil, man hegte berechtigte Hoffnungen für den Aufstieg in die Meisterklasse. Weil jedoch überraschend Punkte gegen zwei tiefer klas-

sierte Teams abgegeben werden mussten, reichte es zum Schluss «nur» zum trotzdem sehr guten 2. Schlussrang. Anders die B-Junioren, welche zu Beginn grosse Mühe hatten, den Tritt zu finden. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt und einem klaren 4:1-Sieg im Schlussfinale gegen Affoltern gelang schliesslich der Klassenerhalt auf den letzten Drücker und stattdessen muss nun der Nachbar den bitteren Gang zurück in die erste Stärkeklasse antreten. Ohne auch nur einen Punkt abgeben zu müssen, schaffte schliesslich das C1 den Aufstieg, womit der FC Wettswil/Bonstetten im Frühling erstmals in der Vereinsgeschichte in allen Juniorenkategorien in der Promotions-

klasse an den Start gehen wird. Eine fantastische Leistung auf allen Stufen, das verdiente Ergebnis kontinuierlicher, sehr guter und zielorientierter Nachwuchsarbeit unter Obmann Markus Fischer. Der FCWB darf sich damit auf hochstehenden Fussball auf allen Alters- und Leistungsstufen freuen! Endlich wieder einmal gewonnen hat auch die zweite Aktivmannschaft in der 3. Liga. Im letzten Spiel des Jahres, der Nachtragspartie beim FC Freienbach gelang ein 3:2-Auswärtssieg und damit wurden drei weitere, wichtige Punkte gegen den Abstieg gewonnen. Die Senioren und Veteranen runden das hervorragende Ergebnis ab und lassen das Fussballjahr 2011 äusserst erfolgreich ausklingen.

Überzeugende Kung-Fu-Schüler Chin Woo Schule Affoltern an Schweizer KungFu Meisterschaft Die ChinWoo-Schule aus Affoltern erreichte an der Kung-FuSchweizermeisterschaft einen ersten, zwei zweite, einen dritten und einen vierten Platz. Am Sonntag, 6. November, hat in Münchenstein (BL) die Schweizer Kung-Fu-Meisterschaft stattgefunden. Die Teilnehmer der Chin-Woo-Schule Affoltern erreichten dabei ausgezeichnete Ränge. Fabian Neuhaus konnte einen sensationellen 1. Platz, Mischa Nachman-

weitere Teilnehmer. Samira Neininger, die mit einem hervorragenden 2. Platz sowie einem vierten Platz ihre Vorjahresleistung verbesserte, und Remo Richter, welcher Die Medaillengewinner aus dem Dojo Affoltern. (Bild zvg.) mit dem dritten sohn den starken 2. Platz im Sanda-Bo- Platz die ausgezeichnete Bilanz abrunxen verbuchen. In den traditionellen dete. Formen des Kung Fu mit und ohne Waffen starteten für Affoltern zwei Infos: www.chinwoo-affoltern.ch.

«Yoga für Kerle» Männertag im Surya Chandra Yoga Center Warum findet man in den Yogakursen kaum Männer? Ein Phänomen, dass sich nur unbefriedigend erklären lässt. Oft antworten Männer, «Yoga ist Frauensache, da passe ich nicht hin», oder, «Yoga als Körpertraining für mich als Mann ist mir einfach zu wenig. Ich muss mich abreagieren und messen können.» Yoga zu praktizieren heisst nicht, dass man nicht mehr Spitzensport ausüben darf. Oft steigert dies, durch die gewonnene Konzentration und Ausgeglichenheit sogar die Leistungsfähigkeit und vermindert unwillkommene Unfälle. Thomas Hari Würmli, Leiter des Surya Chandra Yoga Centers in Affoltern, lädt am internationalen Männertag alle interessierten Männer zu einer gratis Lektion «Yoga für Kerle» ein. Bei genügend Nachfrage könnte danach ein regelmässiger Kurs entstehen. Yoga ist auf körperlicher und geistiger Basis zu verstehen. Männer, die Yoga praktizieren, berichten, dass sie

sich entspannter fühlen, mit weniger Stress mehr erreichen und so in Beruf und Familie als angenehme Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Mit einem gesunden Körper und ausgeglichenen Geist lässt sich im Beruf das gleiche Ziel im fünften Gang erreichen, welches andere Mitarbeiter im zweiten Gang erreichen. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Motor sich weder überhitzt noch Abnutzungserscheinungen bekommt. Der internationale Männertag wird jährlich am 19. November gefeiert und wurde 1999 in Trinidad und Tobago eingeführt. Der Tag und seine Veranstaltungen werden von verschiedenen Gruppen weltweit unterstützt. «Yoga für Kerle» am 19. November, 9 bis 10.30 Uhr im Surya Chandra Yoga Center, Lindenmoosstrasse 8, Affoltern. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden. Infos und Newsletter abonnieren unter www.surya-chandra.ch, info@surya-chandra.ch oder Telefon 044 760 36 88.

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Zurück auf der Siegesstrasse Streethockeyaner gewinnen in Bettlach Beide Aktivteams des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil konnten am vergangenen Wochenende drei Punkte gut schreiben. Die erste Mannschaft siegte in Bettlach mit 3:5 und zeigt somit nach schwachen Auftritten wieder eine Tendenz nach oben. Die zweite Mannschaft machte es dem Fanionteam des SHC BW vor. Am Samstag lagen sie in der zweiten Drittelspause unverdient mit 4:9 im Rückstand gegen die Seetal Admirals aus Lenzburg. Das letzte Drittel zeigte aber, was für eine Dynamik in dem jungen Reserveteam liegt. Tor für Tor arbeiteten sie sich zurück ins Spiel und auch nach dem Ausgleich steckten sie kein bisschen zurück und gewannen das Spiel am Ende verdientermassen mit 11:9. Der Gang an den Jurasüdfuss war für die erste Mannschaft in der Vergangenheit nicht immer der leichteste. Meist als Favorit gehandelt, liess man immer wieder Punkte beim SHC Bettlach und daher war der Respekt vor dem Gegner trotz absolutem Siegeswillen spürbar. Des Weiteren waren es die Bettlacher, welche bei der Platzeröffnung am 17. September im Penaltyschiessen gewinnen konnten, und so hatte man erst recht eine offene Rechnung zu begleichen. Das Spiel startete mit hohem Tempo. Die Zürcher wirkten druckvoll, das Solothurner Heimteam überzeugte aber seinerseits durch blitzschnelle Konter. Das Spiel blieb lange torlos mit leichtem Chancenplus für die Zürcher. Als man dann endlich den Ball hinter die Linie brachte, wurde das Tor noch aberkannt, weil anscheinend ein Torraumoffside vorgegangen war. Die Zürcher drückten weiter. Jens Bürki setzte sich mit einer perfekten Körpertäuschung durch, kam alleine vors Tor und scheiterte nur knapp am sicher aufspielenden gegnerischen Torhüter. Die Bettlacher reagierten blitzschnell. Sie konterten und erzielten dadurch das 1:0 in der 17. Spielminute. Dabei blieb es im ersten Drittel. Die Zürcher waren nicht unzufrieden mit der eigenen Leistung, aber umso mehr mit dem Resultat. Man wollte in der gleichen Art und Weise weiterspielen und sich den Torerfolg erzwingen. Allen Bemühungen zum Trotz konnten die Solothurner in der 23. Minute eine Überzahl in ein weiteres Tor ummünzen und den Zürchern gelang es selbst in mehreren Überzahlsituatio-

nen nicht, ein Tor zu erzielen. Der Druck aufs Bettlacher Tor nahm stetig zu und man versuchte das wichtige erste Tor mit allen Mitteln zu erzielen. Es war dann Jens Bürki, welcher nach zahlreichen ungenützten Chancen den Ball über die Linie drückte, und dieses Mal zählte das Tor. Kurz vor Drittelsende musste man nochmals in Unterzahl antreten und dabei erzielte das Heimteam wie aus dem Nichts de dritten Treffer und erhöhte somit den Vorsprung wieder auf 3:1.

Die Wende im letzten Drittel Das Resultat war frustrierend für die Ämtler. Trotz klarer Feldüberlegenheit lagen sie mit zwei Toren hinten. Das Coachingduo appellierte nochmals an den Kampfgeist und erwähnte in Analogie zum Sieg der zweiten Mannschaft, dass es im Streethockeysport immer möglich ist einen Rückstand aufzuholen. Die Mannschaft zeigte Charakter und erhöhte die Pace nochmals deutlich im letzten Drittel. Die Bettlacher, welche vorher immer wieder mit schnellen Angriffen zu Chancen kamen wurden jetzt im eigenen Drittel regelrecht erdrückt. Daraus resultierten Strafen für das Heimteam und da BW für einmal den Ball direkt laufen liess im Powerplay, konnte der Bettlacher Torhüter den Direktschuss von Jens Bürki nicht blockieren und Sven Bürki versenkte den Abpraller zum Anschlusstreffer. Das 2:3 setzte noch mehr Energie frei, und es war darum nicht verwunderlich, dass Ron Wymann vier Minuten später die Partie ausglich. Nun gab es kein Halten mehr. Die Zürcher griffen permanent mit drei Spielern an und so war es nicht verwunderlich, dass ein Verteidiger, nämlich Roman Zimmermann, auf Pass von Christoph Heiz in der 55. Minute das Führungstor erzielen konnte. Die Bettlacher riskierten nochmals alles und eröffneten darum den Zürchern die Chance, zu kontern. Roger Schweisgut nützte einen solchen aus und brachte dadurch den Zürcher Sieg mit dem 3:5 ins Trockene. Der Kampfgeist der Aktivmannschaften wurde belohnt und gibt Hoffnung, dass man sich in der Tabelle nach vorne orientieren könnte. Für die erste Mannschaft steht am nächsten Wochenende gegen den SHC Aegerten-Biel ein Doppelwochenende an. Dabei können die Zürcher die gute Leistung bestätigen. Das Heimspiel findet am Sonntag, 20. November, im Wettswiler Moos statt.

Klare Sache für Ämtler Hockeyaner Affoltern-Hedingen gewinnt auch das dritte Meisterschaftsspiel. Gegen die Reserven von Sursee stand der Sieg nie in Gefahr. Seit Langem gab es sogar wieder einmal ein Shut-out für den Keeper von Affoltern. ................................................... von thomas winter In den ersten beiden Partien gerieten die Affoltemer immer in Rückstand, siegten dann aber hinterher doch noch klar. Im Auswärtsspiel gegen Sursee II war von vornherein klar, in welche Richtung es gehen würde. Affoltern war dem Gegner an diesem Abend in allen Belangen überlegen. In regelmässigen Abständen skorten die Gäste. Nur zwischen der 10. und der 20. Minute stockte die Torproduktion temporär. So stand am Schluss nur noch die Frage im Raum: Kann der Affoltern-Keeper Nabil El-Nadeim seinen Kasten rein halten? Er verbrachte

übers Ganze gesehen, einen ruhigen Abend. Doch dieses «Nicht-beschäftigt-Sein» ist nicht nur vom Guten. Doch mit dem Glück des Tüchtigen konnte der Affoltern-Keeper am Schluss den ersten Shut-out im Dress des EHC Affoltern-Hedingen feiern. Dieses Ereignis stand am Schluss allerdings noch in Gefahr. Nachdem ein Affoltemer in der zweitletzten Minute auf die Strafbank musste, setzten die Surseer alles auf eine Karte. In einer unorthodoxen Art: Sie beorderten ihren Keeper nach 59.00 aus dem Tor, um mit 6 gegen 4 Spieler das Ehrentor noch zu erzielen. Es blieb allerdings beim Versuch. Der Sieg Affolterns geht auch in der Höhe in Ordnung. Sursee II war nie ein Gradmesser. Wieder mehr beissen müssen die Affoltemer am kommenden Sonntag (Trainingshalle Zug, 17.30 Uhr) gegen Andermatt-Göschenen. Die Urner haben am Wochenende gegen Thalwil mit 2:3 verloren und stehen nach drei Partien mit sechs Punkten da. Wollen die Affolte-

mer die Tabellenführung behalten, ist ein Sieg Pflicht. HC Sursee II - EHC Affoltern-Hedingen 0:14 (0:3, 0:6, 0:5). - Eishalle Sursee. - 25 Zuschauer. - Tore: 4. Kälin (Joel Nietlisbach) 0:1. 8. Sandro Strebel (Sven Strebel) 0:2. 9. Kälin (Joel Nietlisbach) 0:3. 22. Sattlegger (Kälin, Sven Strebel) 0:4. 26. Binzegger (Toggenburger, Ausschlüsse Vonella, Bischof) 0:5. 30. Joel Nietlisbach (Kälin, Sven Strebel) 0:6. 31. Bitzi (Bischof, Toggenburger) 0:7. 37. Binzegger (Bitzi, Bechelen, Ausschluss Schmid) 0:8. 38. Kälin (Sven Strebel) 0:9. 46. Binzegger (Bitzi) 0:10. 48. Kälin (Bechelen) 0:11. 49. Sattlegger 0:12. 51. Binzegger (Bitzi) 0:13. 58. Binzegger (Bitzi) 0:14. EHC Affoltern-Hedingen: El-Nadeim; Bischof, Bechelen; Sandro Strebel, Joel Nietlisbach; Kälin, Sattlegger, Sven Strebel; Bitzi, Toggenburger, Binzegger. Bemerkungen: Affoltern ohne Bärtsch und Xavier Nietlisbach; ab 30. Minute ohne Joel Nietlisbach (verletzt ausgefallen). Sursee II ab 59.00 ohne Keeper. - Strafen: Sursee II 7-mal 2 Minuten. Affoltern-Hedingen 5-mal 2 Minuten. Tabelle: 1. Affoltern-Hedingen 3/9 (34:9). 2. Thalwil 2/6. 3. Andermatt-Göschenen 3/6. 4. Zugerland II 3/3. 5. Sursee II 4/3. 6. Seetal II 1/0. 7. EngelbergTitlis II 2/0.


Veranstaltungen

Chränzli 2011 Konzert Theater Tanz im Singsaal Obfelden, am Samstag, 19. und 26. November 2011, um 20 Uhr Kindervorstellung am Samstag, 19. November 2011, um 14 Uhr

Konzert unter musikalischer Leitung von Hugo Ineichen Theater

d’Chrüter-Rosa üebt Rach en Zweiakter vom This Vetsch

Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.15 Uhr

Wir gehen en www.sonnental.ch Tel. 044 76 70 118 Seit 27 Jahren Ihre Gastgeber

Ausstellung «LEBENS-KONTUREN» 13. November bis 11. Dezember 2011

Ena Lindenbaur Eva Ducret Ferdinand Seiler Apéros jeden Sonntag

Bilder Objekte Bilder 13 bis 17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Adventsbazar in Bonstetten mit Kaffeestube Mittwoch, 23. November 2011 Gemeindesaal: ab 11.00 Uhr Verkauf von Advents-Dekorationen, Strick- und Bastelarbeiten sowie Weihnachtsgebäck, frischen Backwaren und Zwiebelzöpfen Ref. Kirchgemeindesaal: ab 11.00 Uhr Kaffeestube mit hausgemachter Gersten- und Kürbissuppe, Wienerli und Kuchenbuffet Rigelhüsli: um 14.00 Uhr Märlistunde mit Heidi Huter Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Frauenverein, Landfrauen, Alterskommission, Bibliothek, Familienclub von Bonstetten Der Frauenverein organisiert wiederum ab 1. Dezember die festlich dekorierten Adventsfenster. Wie wärs mit einem abendlichen Spaziergang durch Bonstetten?


Extra

Freitag, 18. November 2011

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«Master of Wine» aus Stallikon Paul Liversedge ist Mitglied des exklusivsten Zirkels der Welt Che Chresta Mr. President Chef der Säuligugger 8910 Affoltern a.A. Lieber Che Chresta Obwohl ich alles andere als ein Fasnächtler bin, finde ich es schade, dass die Säuligugger ihren Jahresevent nicht mehr im Kasinosaal in Affoltern abhalten dürfen. Persönlich könnte ich es mir jedoch auch nicht vorstellen, eine ganze Nacht lang so ein ohrenbetäubendes Spektakel über mich ergehen zu lassen. Ob die monierten Zustände tatsächlich so schlimm waren oder sogar wieder auftreten könnten, wie dies die Behörden befürchten, kann ich deshalb auch nicht beurteilen. Die Situation zeigt sich vermutlich ähnlich wie bei den Fussballspielen. Wegen einigen Idioten und Randalierern leiden die Vernünftigen. Von diesen unschönen Begleiterscheinungen einmal abgesehen, sind die Guggen ganz generell mit einem kleinen Makel behaftet. Ihre Musik ist laut, schrill und offensichtlich nur bei einem Lärmpegel im oberen Bereich so richtig zu geniessen. Ausserdem habe ich festgestellt, dass die bemalten und verkleideten Musiker grosse Mühe haben, wenn sie einmal loslegen, irgendwann auch wieder aufzuhören. Das alles wäre jedoch überhaupt kein Grund zu reklamieren. Wer solche Töne liebt, der soll den musikalischen Radau in vollen Zügen geniessen dürfen. Wenn da bloss nicht einige Aussenseiter ebenfalls gezwungen würden, mit dabei zu sein. Immer wieder werde ich in der Fastnachtszeit mit fast brachialer Gewalt gezwungen, die Kakofonie zu ertragen. Auf Strassen, Plätzen und in Restaurants verfolgt mich der musikalische Sauglattismus. Als Rechtfertigung für diese tönende Vergewaltigung haben die Guggenmusiker jedoch stets ein perfektes Argument zur Hand. Wem das Musik-Chaos nicht gefällt, ist ganz einfach ein Miesepeter. Vielleicht ist es darum gar nicht so falsch, wenn euch auch einmal jemand den Marsch bläst! Freundliche Grüsse Martin Mullis

Es dürfen weltweit gerade mal 299 Personen den Titel «Master of Wine» (MW) für sich in Anspruch nehmen. Einer der zwei in der Schweiz lebenden Weinspezialisten arbeitet und wohnt im Säuliamt. ................................................... von martin mullis Paul Liversedge empfängt den «Anzeiger» in seinem Haus in Stallikon mit einem freundlichen Hallo und zeigt sich etwas erstaunt, dass sich die Regionalzeitung für seine Person interessiert. Die Bescheidenheit des sympathischen 44-jährigen Briten passt zu seinem Auftreten und den Schilderungen über seine Ausbildung. Allerdings hätte der frischgebackene «Master of Wine» allen Grund, stolz zu sein. Paul Liversedge hat vor wenigen Wochen die strengste Weinprüfung der Welt bestanden. Neben Philipp Schwander ist er die zweite Person in der Schweiz, welche sich mit dem renommierten Titel schmücken darf. Der Titel «Master of Wine» setzt ein fünfjähriges Studium voraus und wird für ein umfassendes Wissen um den Wein vergeben. Die ausserordentlich anspruchsvolle Prüfung muss in zwei Teilen absolviert werden. Im theoretischen Teil werden die Fachgebiete Weinbau, Kellertechnik, Weinbusiness und Anbaukunde geprüft, wäh-

Paul Liversedge mit seinem exklusiven Diplom. (Bild Martin Mullis) rend die Praxisprüfung hauptsächlich aus Blinddegustationen besteht. Eine Dissertation zu einem selbst gewählten Thema gehört ebenfalls zum MW. Ein derartiges umfassendes Weinwissen muss also hart erarbeitet werden. Paul Liversedge besuchte während des Studiums zum MW fast alle bedeutenden Weinregionen der Welt.

Weinhändler mit exklusivem Titel Seine Leidenschaft für den Wein begann während einem Ferienaufenthalt in Portugal. Dort lernte er Winzer

kennen, welche Portwein herstellen. Seine Faszination für den Wein führte ihn zu verschiedenen Beschäftigungen. Er arbeitete auf einem Weingut und als Buchhalter in einem grossen Weingeschäft. Zwar hat er nach der Schule an der Uni Wirtschaft studiert, erzählt Paul Liversedge, doch ein reiner Bürojob sei nicht wirklich seine Traumtätigkeit. Mit einem Lachen meint er, dass er vermutlich schon so etwas wie ein Wein-Freak sei. Sein exklusiver Titel, so hofft er, werde ihm jene Glaubwürdigkeit einbringen, die er als Weinhändler benötigt. Mit sei-

ner Firma Real Wines bietet er hochwertige Weine an, welche er auch selber gerne trinkt. Sehr gerne würde er vermehrt Kunden aus dem Säuliamt beraten und in seinem Wein-Shop Degustationen durchführen. Liversedge lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern sehr gerne im Säuliamt. Er fühlt sich in Stallikon wohl und schätzt vor allem die Nähe zur Stadt Zürich und zu seinem Geschäft und Lager in Urdorf. Real Wines, Im Junker 8, Stallikonl Telefon 043 466 08 90 www.realwines.ch

Schnittverletzungen vermeiden Pro Jahr ereignen sich in der Schweiz rund 50 000 Schnitt- und Stichverletzungen durch Scherben und Blech, rund die Hälfte davon an Händen oder Füssen. Viele dieser Unfälle ereignen sich aufgrund eines unsachgemässen oder unvorsichtigen Umgangs mit diesen Materialien. Tipps von der bfu: Schutzhandschuhe tragen, wenn man mit Blech oder zerbrochenem Glas hantieren, nicht mit ungeschützten Händen in Kehrichtsäcke hinein greifen und nie zerbrochenes Glas oder leere Konservendosen in den Kehricht werfen.

wetter Unterwegs mit zwei PS: Stefan Stöckli in historischer Uniform auf der 1923er Handdruckspritze. (Bilder René Burger)

Feuerwehr-Zeitreise zum Abschied Abtretender Affoltemer Vize-Kommandant im Nostalgie-Test

bauernregel «Sankt Elisabeth (19. November) zeigt an, was der Winter für ein Mann.»

Die Kameraden aus seiner Dienstgruppe 5 hatten sich kürzlich einiges einfallen lassen, um ihren Chef würdig zu verabschieden. Nicht schlecht staunte Stefan Stöckli, als er – per Pager alarmiert – im Affoltemer Feuerwehrdepot ankam. Stand doch dort bereits die historische Zweispänner Handdruckspritze bereit. Schnell wurde er in die zu jener Zeit übliche Feuerwehr-Uniform eingekleidet und los ging die Fahrt. Mit dem historischen Löschmaterial galt es an der Alten Dorfstrasse einen «Brand» zu bekämpfen. Danach wiederholte sich das Spiel, erst mit dem Cadillac, Jahrgang 1934, und Brun Motorspritze, dann in blauem Kombi mit weissem Helm und dem ausgemusterten Saurer-TLF, Jahrgang 1977, ehe Stefan Stöckli einen ruhigen Moment auf der neuen Autodrehleiter in 30 Metern Höhe geniessen durfte. Zum Abschluss bekam er von der Dienstgruppe eine Holzbank geschenkt. «Als Dankeschön und damit du dich hinsetzen und an uns denken kannst», so die Kameraden. (tst.)

Maschinist auf dem ausgemusterten 1977er Saurer-TLF: Das hat der Chef der Dienstgruppe 5 noch im Griff.

Immer zu einem Spass bereit: Der abtretende Vize-Kommandant am Strahlrohr.


Veranstaltungen

Einladung zur Adventsausstellung Besuchen Sie uns am Wochenende vom

19. Nov. von 8 bis 17 Uhr 20. Nov. von 10 bis 16 Uhr Stimmen Sie sich mit uns auf die kommende Adventszeit ein und erfreuen Sie sich an unseren hochwertigen, floristischen Werkst端cken. Ihr Blumen Schneebeli Team

Blumen- und Pflanzencenter Untere Bahnhofstrasse 31 8919 Affoltern a. A.

Adventsausstellung Samstag, 19. Nov. von 8 bis 17 Uhr, Sonntag, 20. Nov. von 10 bis 16 Uhr

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