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Donnerstag, 28. November 2019

111. Jahrgang – Nr. 48

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

«Eiweiss aus Bioproduktion wäre mein Wunsch» Ein kurzer Eintrag auf Facebook sorgte vor wenigen Wochen für viele Reaktionen: Die Richterich AG produziert ihre Mohrenköpfe seit kurzem mit Eiweiss aus Freilandeiern. Schon seit rund anderthalb Jahren verzichtet die Firma ausserdem auf den Einsatz von Palmöl.

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8ºC 9ºC

Freitag, 29. November 2019 Meist stark bewölkt, windig und zeitweise nass, Schneefallgrenze bis am Abend gegen 1000 Meter sinkend.

4ºC 8ºC

Samstag, 30. November 2019 Trocken mit hochnebelartiger Bewölkung, am Nachmittag Auflockerungen möglich.

2ºC 5ºC

Sonntag, 1. Dezember 2019 Die Sonne dürfte sich dkaum zeigen. Wolken und Regen dominieren.

Laufen

Die Baselbieter Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer und der stv. Polizeikommandant der Polizei BL Michel Meier informierten in Laufen über Internetkriminalität.

Melanie Brêchet

ie sei komplett überwältigt von all den positiven Rückmeldungen, sagt Claudia Deiss, laut eigenen Angaben «Mädchen für alles» bei der Richterich AG in Laufen. Ihre Mutter, Marianne Richterich, die Geschäftsführerin der Firma, habe ihr noch gesagt, das sei wohl kaum eine Meldung wert. Doch weit gefehlt: Die Nachricht auf der Facebook-Seite der Richterich AG, dass die Firma bei den beliebten Mohrenköpfen ab sofort ohne Ausnahme Eiweiss aus Freilandeiern verarbeite, und dass ausserdem auf Palmöl verzichtet werde, traf den Zeitgeist und schlug hohe Wellen. Mehrere hundert Likes konnte dieser Beitrag schon bald verbuchen, über 200 Mal wurde er geteilt, über hundert, ausnahmslos positive Kommentare wurden darunter verfasst. Kleine Firmen haben keinen Einfluss Für die Verarbeitung von Lebensmitteln gibt es drei Arten von Eiweiss. Flüssig, als Pulver oder Eiweisskristall, das sich aus hygienischen und mikrobiologischen Gründen am besten eignet. Dieses werde in Europa nur in Holland hergestellt. Mit ihrem Wunsch nach Freilandeiern stiess Claudia Deiss bei

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Lecker: Im Laufner Hinterfeldquartier entstehen die allseits beliebten Mohrenköpfe der Richterich AG. ihren Lieferanten während 16 Jahren auf taube Ohren. «Als so kleine Firma, wie wir es sind, wird man belächelt. Die grossen Konzerne geben vor, was angeboten wird», sagt Claudia Deiss. Nun endlich habe sie in Holland einen Lieferanten gefunden, der ihren Wunsch nach Eiweisskristall aus Freilandeiern erfüllen könne. «Palmöl ist nicht mehr verantwortbar» Das Gleiche ereignete sich vor rund anderthalb Jahren bezüglich Waffelböden. Claudia Deiss wollte schon lange auf Palmöl in ihren Produkten verzichten. «Die Grosskonzerne wollen aber billig produzieren und wünschen daher Produkte mit Palmöl. Wenn da die Richterich AG, die im Jahr vielleicht drei Millionen Bödeli verarbeitet, mit einem Spezialwunsch daherkommt, macht das keinen Eindruck», so Claudia Deiss weiter. Dennoch ist sie nach jahrelanger

Suche auch hier fündig geworden. Sie dia Deiss. Einen Wunsch hat sie aber hat einen Produzenten gefunden, der doch noch, wenn es um das beliebteste Waffelböden mit Sonnenblumen- statt Produkt der Firma geht: «EiweisskrisPalmöl herstellt. Das ohnehin teurere tall aus Bioeiern wäre grossartig. Nur Eiweisskristall und die Waffelböden oh- leider ist das zurzeit noch rund viermal ne billiges Palmöl kosten in der neuen so teuer wie das Freilandprodukt und Qualität natürlich mehr. «Wir haben da darum im Moment nicht realisierbar. aber nicht nachgerechnet», sagt Claudia Deiss. Die Preise für die Produkte der Richterich AG sollen trotz den erfreulichen Verbesserungen gleich bleiben. Gleich bleiben soll auch die Rezeptur für die Mohrenköpfe, «daran wird sicher nicht gerüt- Stolz: Claudia Deiss freut sich, dass ihre Mohrenköpfe endlich mit telt», lacht Clau- Eiweiss aus Freilandhaltung und ohne Palmöl hergestellt werden.

Wochenhit:

Laufentaler Schweins Cordon-Bleu mit Bio-Käse vom Spitzenbühl 12

FOTOS: MELANIE BRÊCHET

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9 Der Schiesssport erfreut sich in der Region grosser Beliebtheit. Die Geschosse vergiften allerdings die Böden. Der Kanton Solothurn will nun vorwärtsmachen und die Schiessanlagen sanieren.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin)

Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.–

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

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Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print) 5001 Aarau Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)

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www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

3. September 1. Oktober 5. November 3. Dezember


LAUFENTAL RÖSCHENZ

Der Gemeinderat gegen den Rest der Welt 43 Stimmberechtigte fanden sich letzten Donnerstag zur Gemeindeversammlung in der Aula in Röschenz ein – und schickten eine geplante Steuererhöhung bachab. meb. Es war ein beinahe einstimmiger Beschluss der anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dass der Steuerfuss in Röschenz auch im kommenden Jahr auf 54 Prozent verharren soll. «Der Gemeinderat gegen den Rest der Welt», resümierte Gemeindepräsident Remo Oser nach der Abstimmung. Der Gemeinderat wollte den Steuerfuss für die Einkommens- und Vermögenssteuer auf 56 Prozent erhöhen, nur ein Jahr zuvor war er von 58 auf 54 Prozent reduziert worden. «Ohne den Beitrag aus dem Finanzausgleich der Speckgürtelgemeinden würde es nicht reichen. Ziel einer nachhaltigen Finanzpolitik ist es aber, dass wir selber unseren Aufwand tragen können», begründete Remo Oser die beantragte Steuererhöhung. Das Zurückkrebsen des Gemeinderates wurde jedoch nicht goutiert. Aus verschiedenen Wortmeldungen hiess es, dass die geplante Korrektur verfrüht käme. Der Trend in den Gemeindefinanzen zeige eher nach oben. Es sei nach 21 Jahren ausserdem zum ersten Mal ein Minus budgetiert, das könne Röschenz verkraften. Abwarten, was die Zukunft bringt Zu reden gab ausserdem die Beleuchtung der Aula. In einem Antrag eines Stimmbürgers wurde gefordert, dass die 26 000 Franken für eine neue Beleuchtung aus dem Budget gestrichen werden sollen. Da noch unsicher sei, ob und wann eine neue Halle gebaut werde, mache diese Investition keinen Sinn. Der Betrag wurde schliesslich im Budget belassen. Er wird aber erst angetastet, wenn klar ist, wie es mit den Plänen weitergeht. Das Budget 2020 wurde schliesslich mit einem Aufwand von gut 11 Millionen Franken mit einem Verlust von 397 000 Franken einstimmig angenommen. Neue Beschichtung für Kächbrunnen In einem weiteren Traktandum der Gemeindeversammlung ging es um die Sanierung des Roh- und Reinwasserbeckens Kächbrunnen. Die Beschichtungen der Wasserkammern wurden seit der Erstellung des Pumpwerkes in den Siebzigerjahren noch nie saniert und befinden sich aktuell in einem schlechten Zustand. Bereits gemachte Untersuchungen haben ergeben, dass sich das Aufbringen einer mineralischen Beschichtung am besten eignet. Eine Beschichtung aus Edelstahl wäre zu teuer geworden. Der Betrag für die Sanierung von 265 000 Franken wurde einstimmig angenommen. Der Gemeinderat informierte ausserdem darüber, dass das Pumpwerk während der Sanierungsarbeiten, die voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres durchgeführt werden, komplett ausser Betrieb genommen werde. Für die Dauer der Arbeiten wird Röschenz mit Trinkwasser aus Laufen versorgt.

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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

LAUFEN

Mit «Projekt Cybercrime» gegen Internetgauner An einer Info-Veranstaltung der Kantonspolizei BL sprach Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer über die künftige Bekämpfung der Internetkriminalität, während Michel Meier, Stv. Chef Kriminalpolizei, hinter die dunklen Seiten von Secret Engineering, Phishing, Romance Scam und Co leuchtete. Roland Bürki

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it grossen Flaggen «Polizei» im Eingang zum «Alts Schlachthuus» zeigt die Kantonspolizei Basel-Landschaft Präsenz an diesem Mittwochabend nicht nur auf der Strasse, sondern künftig verstärkt auch im Kampf gegen «Cybercrime». «Die neuen Deliktformen beschäftigen und verunsichern die Bevölkerung nicht nur, sondern haben bereits zu Suizidfällen geführt», stellt eine besorgte Regierungsrätin Kathrin Schweizer in ihrer Begrüssung fest. Die Verfolgung solcher Delikte gestalte sich sehr schwierig, da das Internet keine Grenzen kenne, die Urheber sich die Anonymität zunutze machten und im Gegensatz zum Einbrecher oder Bankräuber kein Risiko eingingen, erwischt zu werden: «Im Gegensatz, sie lernen schnell dazu und tauchen ins «Darknet» ab.» Dagegen sei unser System der Strafverfolgung «starr und langsam» und immer noch «analog» unterwegs.

Entschlossen: Regierungsrätin Kathrin Schweizer erklärte in Laufen, wie die Baselbieter Polizei zukünftig gegen Cyberkriminelle vorgehen will. FOTO: ROLAND BÜRKI «Mit dem Projekt Cybercrime» sollen Know-How und Kapazitäten von Staatsanwaltschaft und Polizei wirkungsvoll erhöht werden», blickt Schweizer auf ein Projekt, das der Regierungsrat an den Landrat überwiesen hat. Demnach sollen bei der Staatsanwaltschaft ein Fachbereich Cybercrime mit drei Stellen, bei der Polizei eine Abteilung Cybercrime mit 13 Stellen geschaffen werden.

Ferien-Selfies locken Einbrecher an In einem höchst spannenden Referat mit vielen «Aha-Bildern» zeigt Hptm Michel Meier auf, wie Cyberkriminelle die klassischen, risikobehafteten Delikte wie Sachbeschädigung, Bankraub oder Spionage heute gefahrlos, aber nicht minder gefährlich, beispielsweise aus einem Internetcafé heraus begehen. Da überraschen das Publikum dicke Zeitungsschlagzeilen über via Netz ausge-

LAUFEN

AUSSTELLUNG

Blues und Rock im Schlachthuus

Weihnachtsstimmung im Rosengarten

löste Festplattenbrände, über geleerte Bankkonti oder ausspionierte Firmen. Dass ein Hackerangriff einen belegten OP-Saal urplötzlich stilllegen könnte, löst offensichtlich Unbehagen im Saal aus. «Die jährlichen Kosten für CyberRisiken allein in der Schweiz beziffert der Schweizerische Versicherungsverband auf bis zu 9,5 Milliarden Franken», so Meier. Mit Blick auf eine veränderte Gesellschaft warnt der Polizeioffizier vor den «Social Engineers», welche die Schwachstelle «Mensch» mit dessen Gutgläubigkeit, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit ins Visier nähmen, um an vertrauliche Daten zu kommen. «Selfies aus den Ferien beispielsweise locken Einbrecher an, die in sozialen Netzwerken gerne Profile checken», warnt Meier. Sein angemahntes Misstrauen gilt auch den «Phishing E-Mails» im Look etwa von Banken, Postfinance oder Kreditkartenfirmen, die zum Anklicken von Links und Öffnen von Anhängen auffordern, um damit auf dem Gerät Malware installieren zu können: «Fehlt das Sicherheit gewährende «https://», dann löschen Sie alles!» Ganz perfid hört sich «Romance Scam» oder Liebesbetrug an, bei dem Kriminelle als attraktive Frauen oder erfolgreiche Männer tiefe Verliebtheit vorspiegeln, um später immer wieder hohe finanzielle Zuwendungen für jegliche Art Notfälle einzufordern und auch zu erhalten. «Es bleiben gebrochene Herzen und geplünderte Konten übrig», weiss Meier über einen Fall mit einem Verlust von 430 000 Franken zu berichten. Ein nachdenkliches, aber dankbares Publikum spendet dem Referenten wie auch der Polizei starken und langen Beifall. Weitere Infos zur Internetkriminalität: https://www.skppsc.ch/de/themen/internet

www.kfl.ch

GALERIE Bis Sonntag, 1. Dezember

Jubiläumsausstellung: 50 Krippe im Garten: Geschaffen vom Künstler Paul Stadler. FOTO: ZVG

Bluesaholics: Die Band weiss, wie sie Stimmung in den Saal bringt. gwa. Es gibt einige Vorteile, ein Livekonzert im Alts Schlachthuus zu besuchen. Es braucht keine Bildschirme wie in einem Hallenstadion, um die Mimik der Künstler zu sehen. Der Weg zur Bühne ist kurz, man ist hautnah dabei. Ein weiterer Vorteil, jedenfalls für jene, die in der Region leben, der kurze Anfahrtsweg. So ist es ein grosses Glück, eine Kulturstätte mit immer wieder unterschiedlichem und abwechslungsreichem Programm in nächster Nähe zu haben. Leider realisieren das die wenigsten. Oder braucht es so viel Überwindung, sich aus dem Sofasessel zu erheben, den Fernseher auszuschalten und sich nach Laufen zu bewegen? Ein Livekonzert kann so viel Mehrerlebnis als der Fernseher bringen – so war es jedenfalls am letzten Samstag. Auf der Bühne standen Bluesaholics. Seit fast 30 Jahren ist die Schweizer Band in unterschiedlicher Besetzung unterwegs und beglückt ihr Publikum mit Rythm ’n’ Blues, fetzigem Pop bis hin zu melancholischen Songs in Eng-

FOTO: GABY WALTHER

lisch, Deutsch und Mundart. Obwohl der Publikumsandrang klein war, schaffte es die Band, mit eigenen Songs und Coverversionen viel Stimmung in den Saal zu zaubern. Ganz klar, da standen Profis auf der Bühne, die immer noch ihren Spass am Musizieren und Auftreten haben. Über 400 Konzerte haben Bluesaholics auf dem Buckel. Seit einem Jahr ist die Sängerin Monika Schär dabei. Die Powerfrau überzeugte mit ihrer Präsenz und ihrer gewaltigen Stimme und vermochte auch den Song «I Can’t Stand the Rain» von Tina Turner gekonnt zu interpretieren. Multitalent Levi Bo an Keyboard, Gitarre und Akkorden imitierte gesanglich perfekt Joe Cocker, und Benno Riss zeigte seine Begabung an der Mundharmonika und der Ukulele. Mit viel Mimik und grosser Spielfreude liess der Gitarrist die elektrische Gitarre erklingen. Das Publikum liess sich mitreissen, klatschte, sang und tanzte. Über zwei Stunden standen Bluesaholics auf der Bühne und verbreiteten gute Laune.

WoS. Pünktlich zum Advent hat der Künstler Paul Stadler aus Zwingen die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Rosengarten überrascht. Im Garten hat er eine Krippe aufgestellt. Derzeit sind bei im Rosengarten weitere Werke des Künstlers aus der Ausstellung «Zeitzeugen» zu sehen: Massive Sinnbilder als Zeitzeugen aus dem ländlichen Leben und der Zeit der Urbanisierung. Inspiriert von der Wertschätzung für die damalige Handwerkskunst schafft Paul Stadler immer wieder Neues, nach dem Motto Verändern von Gegebenem – Neues gestalten. Die Krippe und die Ausstellung im Rosengarten kann besucht werden. Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, Laufen

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 16.00 Uhr

MÄRLISTUNDE Wydehof-Center Breitenbach, erster Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren Eintritt: Fr. 2.–

Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Sonntag: 11.00–16.00 Uhr Finissage: Sonntag, 1. Dezember, 11.00–16.00 Uhr Nachdem Gery Vitt und Cyrill Frey vor 50 Jahren den Brauereichäller restauriert hatten, führten sie in freiwilliger Arbeit regelmässig Ausstellungen und später auch Veranstaltungen durch. Bis zum Einzug ins Schlachthaus im Jahre 2002 stand der Brauereichäller als erste Adresse für Kunst und Kultur in Laufen. Wir vom daraus entstandenen Kulturforum feiern dieses Jubiläum mit verschiedenen Events: In der Galerie werden kleinformatige Werke zum Verkauf angeboten. Sie stammen von Künstlerinnen und Künstlern, welche die Geschichte dieser Institution geprägt haben.

KINO Donnerstag, 28. November, 20.30 Uhr

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

Der New Yorker Regisseur Julian Schnabel schildert die letzten Lebensjahre des Malers Vincent van Gogh. Sein Spielfilm stützt sich auf dessen Aufzeichnungen, auf Analysen, Briefe und Bilder. Im Schauspieler Willem Dafoe fand der Regisseur einen kongenialen Darsteller van Goghs. Drama: Frankreich, 2018, 111 Min. Regie: Julian Schnabel. Mit Willem Dafoe, Rupert Friend, Oscar Isaac, Mads Mikkelsen, Mathieu Amalric.

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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste: Sonntag, 1. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 1. Adventsgottesdienst, Pfr. St. Barth. Mittwoch, 4. Dezember, 6.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, RorateFrühgottesdienst (30 Min.) mit anschl. Zmorge im Gde.-Saal, Thema: Adventslicht und Aladins Wunderlampe, Pfr. St. Barth und Katechetin Pat. Malerba. Donnerstag, 5. Dezember, 15.30 Uhr, in der Aktivierung vom Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst zum Nikolaustag, Pfr. St. Barth. Sonntag, 8. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 2. Adventsgottesdienst, Pfrn. B. Jansen aus Frenkendorf BL, anschl. Kerzenverkauf für «Amnesty International». ChinderChilche / Sonntagsschule: Sonntag, 1. Dezember, 10.15 – 11.15 Uhr, Einüben des Krippenspiels, im Gde.-Saal der Kirche. Sonntag, 8. Dezember, 10.15 – 14.00 Uhr, «Langer Sonntag»: mehr Übemöglichkeiten als sonst, im Gde.-Saal und in der Kirche. Mit einem Zmittag für die Kinder. Konfirmandenunterricht: Helfen bei den Spaghetti-Essen: Samstag, 30. November: 11.45 – 13.45 Uhr: Tischdecken, Schöpfen von Speisen, Abräumen und Abwaschen; in zwei Schichten: 11.45 – 12.45 Uhr / 12.4513.45 Uhr, gemäss Absprache. Unterricht: Jeweils am Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 1 am 12. Dezember, Gruppe 2 am 5. und am 19. Dezember.

%*22 -,4 &2 1-(, )*2/6 5*-) 2-(,6 64&74.+ 532)*42 ,&’6 )*2 #76 832 1-4 :7 *4:;,0*2 72) :7 0&(,*2! "&556 1-4 1*-2*2 $0&6: :9-5(,*2 *7(, 53 9-* -(, -,2 -1 "*’*2 ,&66*!

Gemeindeanlässe: Spaghetti-Essen für alle, von nah und fern. Samstag, 30. November jeweils 12.00 bis 14.00 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Mit gluschtigen Saucen u. Dessertbuffet, Kollekte für: Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte Reinach BL.

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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

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Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 29. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 1. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 3. Dezember, 10.00 Uhr, offene Kirche am Markttag. 10.00–12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Kleinlützel Samstag, 30. November, 19.00 Uhr, Kleinlützel, beim Fischerhüsli, Sägimatte, Einstimmung in den Advent mit Pfarrer Claudius Jäggi.

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Versanddatum: 25. November 2019 Freitag, 29. November, 19.30 Uhr Jugendtreff, Iris Renz Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr Ökum. Klein und Gross Gottesdienst mit Tanzaufführung, Martina Hausberger, Catherine Adamus und Team, anschl. Hotdog-Essen Mittwoch, 4. Dezember, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean, Anmeldung bis 2.12. unter Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 5. Dezember, > 9.30 Uhr, Müttertreff, Martina Hausberger > 14.30 Uhr, Treffpunkt: Musikalischer Adventsnachmittag mit offenem Adventsliedersingen. Pfarrer Stefan Berg, Organist Stefan Pöll und Team, anschl. Kaffee und Kuchen > 19.30 Uhr, Kirchgemeindeversammlung, Ökum. Kirche Flüh

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 1. Dezember 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 3. Dezember 2019 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen

Du, Gott, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost. Psalm 109, 21

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Fassungslos und unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Bruder, Schwager, Onkel, Cousin, Götti und Freund

Kajetan Kirchhofer-Henz 17. April 1953 bis 20. November 2019 Silvia Kirchhofer-Henz Erwin und Heidi Braselmann-Wyss Erika Adorf-Braselmann Ruth Borer-Braselmann Heidi Tunesi-Fritsch Neffen und Nichten Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 3. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Brislach statt. Es findet keine Urnenbeisetzung statt. Traueradresse: Silvia Kirchhofer-Henz, Mühlemattweg 37, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.


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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

Samichlaus, du liebe Maa

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 25. November 2019

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Das Einbürgerungsgesuch einer Familie wurde gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet. • Der Nachtrag zum Aktionärsbindungsvertrag GASAG mit der EBM wurde genehmigt.

Die genauen Resultate finden Sie auf der Website des Kantons unter www.wahlen.bl.ch.

Gemeindeversammlung 5. Dezember 2019; Nachtrag Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung eine Ergänzung der Traktandenliste mit dem Traktandum «Einbürgerungen» zum Beschluss über 4 Einbürgerungsgesuche.

Ablesung der Wasserzähler 2019

Abstimmungen und Nachwahl Ständerat vom 24. November 2019 Die Stimmbeteiligung der Abstimmungen und der Nachwahl Ständerat in Laufen betrug rund 32 Prozent.

Zwischen dem 2. Dezember 2019 und dem 17. Januar 2020 wird der Wasserverbrauch in den privaten Haushaltungen und gewerblichen Betrieben registriert. Die Stadt Laufen hat dafür die Herren Markus Rieder, Urs Hammel und Ueli Fritschi als Wasser-

ableser beauftragt. Alle tragen einen Ausweis der Stadt Laufen auf sich. Zögern Sie nicht, sich diesen Ausweis vor dem Eintritt in Ihre Liegenschaft vorweisen zu lassen. Nach zweimaligem erfolglosem Besuch wird eine Ablesekarte in den Briefkasten gelegt. Bitte füllen Sie die pauschalfrankierte Antwortkarte aus und retournieren diese an die Stadtverwaltung Laufen. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Dietler, Finanzabteilung, Telefon 061 766 33 80 (Mo/Do/Fr).

Baugesuche, Auflage vom 28. 11. 2019 bis 9. 12. 2019 BG-Nr. 1696/2019. Bauherrschaft: Henz Georg, Oberdorfstrasse 55, 4244 Röschenz. – Projekt: Um- und Ausbau Reihenfamilienhaus/

Kamin für Gasheizung – Parz. 2868, Lerchenweg 6, 4242 Laufen – Projektverfasserin: Immoteco GmbH, Oberdorfstrasse 55, 4244 Röschenz BG-Nr. 1714/2019. Bauherrschaft: Düblin Beate und Urs, Langhagweg 39, 4242 Laufen Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parz. 2603, Buchenweg 12, 4242 Laufen. Projektverfasserin: Raumwunder-Sander Architektur GmbH, Fabrikweg 2, 4227 Büsserach Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Nächste Woche kommt der Samichlaus. Bei seinem Besuch lobt und beschenkt er die guten Kinder, während er die bösen tadelt und mit einer Birkenrute bestraft. Aber, müsste der Samichlaus nicht auch bei uns Erwachsenen vorbeikommen und uns loben oder tadeln? Schliesslich sind wir nicht immer gute Vorbilder für die Kinder. Ich beobachte beispielsweise immer wieder, wie diszipliniert Kinder über den Fussgängerstreifen laufen, während Erwachsene nicht einmal einen Blick auf den Strassenverkehr werfen. Gibt es überhaupt noch Vorbilder? Jedenfalls sind ehrenwerte Persönlichkeiten, die als Vorbilder taugen, zu einer ethnischen Minderheit mutiert.

Gold und Musik zum Jubiläum

Der vorbildliche Firmenpatron, der sich noch um das Wohl seiner Angestellten kümmerte, wurde von ichbezogenen Managern abgelöst. Deren oberstes Ziel die Gewinnoptimierung ist. Vor allem im eigenen Portemonnaie. Bei Thomas Cook verdiente die Schalterangestellte monatlich 1200 Euro. Der Manager sackte unter dem Argument «Verantwortung» 15 Millionen ein. Diese hat er aber für die Pleite nicht übernommen.

Am 7. und 8. Dezember jährt sich der Laufner Christchindlimärt schon zum 40. Mal. Die Stadt möchte dies gebührend feiern.

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m Jahr 1979 wurde der erste Christchindlimärt zum ersten Mal durchgeführt. Sieben Aussteller nahmen damals am Markt auf dem Rathausplatz teil. Bereits 1981 änderte sich der Standort. Der Anlass fand auf dem Helyeplatz, entlang der Katharinenkirche und in der Viehmarktgasse statt. Nochmals später wurden auch ein Teil der Amthausgasse und der untere Teil der Hauptstrasse mit einbezogen. Das blieb schliesslich auch so, bis Margot Borer die Marktbetreuung übernahm. Von Anfang an sagte die neue Marktverantwortliche, dass dieser Markt ganz in die Hauptstrasse gehöre. Und sie setzte sich mit ihrer Idee schliesslich auch durch. Seither ist der Laufner Christchindlimärt jedes Jahr komplett ausgebucht. Nur dieses Jahr sei es bisher nicht ganz einfach gewesen, alle Marktstände des beliebten Marktes zu füllen. Das liege hauptsächlich am Wetterpech der letzten Jahre, sagt Marktchefin Margot Borer. Man erinnere sich: In den Jahren 2017 und 2018 konnte der Markt wegen des stürmischen Wetters jeweils nur einen Tag durchgeführt werden. Das sorgte bei vielen Ausstellern für Frust und finanzielle Einbussen. Dem Wunsch der Aussteller, in Zukunft mit Ständen in Form von Holzhäuschen zu arbeiten, könne die Stadt jedoch trotzdem nicht nachkommen, sagt Margot Borer. Der Aufwand wäre schlicht zu gross, diese kleinen Bauten für nur zwei Tage aufzustellen. Die Marktchefin ist aber guten Mutes, dass der Christchindlimärt

SIMON FELIX, STADTRAT

Genossen Politiker früher hohes Ansehen und eine Vorbildfunktion, ist das Wort Politiker heute fast schon ein Schimpfwort. Vielfach auch zu Recht. Alle vier Jahre lächeln sie während sechs Wochen von den Plakaten und geben an, sich für die Anliegen des Volkes zu interessieren. Die restlichen zweihundertzwei Wochen tun sie alles dafür, um ihre Macht zu erhalten und ihre Eigeninteressen durchzusetzen. Es wird gelogen, betrogen und manipuliert. Die Zahl der Bananenrepubliken nimmt weltweit zu und auch das kleine Baselbiet wird dabei nicht verschont. Für den Besuch bei den Politikern würde der Samichlaus einen ganzen Wald voller Birkenruten benötigen.

Gemütlich: Am Christchindlimärt in Laufen wird wieder allerlei Schönes für die dunkle Jahreszeit angeboten. Foto: stl auch dieses Jahr ausgebucht sein wird. Kurzentschlossene können sich nämlich immer noch melden. Und dieses Jahr werden mit Sicherheit wieder viele Leute den Weg nach Laufen finden, geboten wird nämlich anlässlich des Jubiläums besonders viel. Die Stände werden allesamt mit goldenen, Helium gefüllten Ballonen dekoriert. Speziell wird dieses Jahr am Sonntag ein Märchen der Puppenspielerin Alessandra Röthlisberger aus Uster gezeigt. Dieses wird über ganzen Tag mehrere Male in ihrem Märli-Zelt, gleich neben dem

traditionellen Karussell auf dem Rathausplatz gezeigt. Am Eröffnungsapéro am Samstag sorgt ausserdem Peter Renz für musikalische Unterhaltung. Musikalische Glanzpunkte setzen ausserdem der Chor der reformierten Kirche und die Kinder der Einführungsklasse der Primarschule Laufen. Ausserdem stehen im Untertor zur Freude der Kleinsten wie gewohnt Schafe und ein Pony. Und der Samichlaus und sein Schmutzli drehen ihre Runden über den Markt. Das 40-Jahr-Jubiläum feiern darf am übernächsten Wochenen-

de aber nicht nur der Christchindlimärt selbst. Hobby-Paläontologe Peter Borer ist nämlich der einzige Aussteller, der an jeder der 40 Ausgaben dabei war und seine Ammoniten zum Verkauf angeboten hat. Für Margot Borer wird es der zweitletzte Christchindlimarkt in der Rolle als Marktverantwortliche sein. Im nächsten Jahr wird sie ihn zum letzten Mal organisieren und dann ihrer Nachfolgerin oder ihrem Nachfolger die Laufner Märkte übergeben. (stl)

Während früher charismatische Entertainer durch den Fernsehabend führten, sind nun Greti und Plethi die Fernsehstars. Derzeit flimmern wieder Bilder aus Fernost auf unsern Bildschirm und zeigen einen Rosenkrieg, bei dem zwanzig, mit Kriegsbemalung und Silikon-Schutzschildern ausgestattete Hyänen um die Gunst eines selbstverliebten Gockels kämpfen. Ja, liebe Kinder, es ist heutzutage wahrlich nicht einfach, Vorbilder zu finden. Aber es gibt einen Lichtblick: Am 7. und am 8. Dezember sind die Heiligen Drei Könige, wahrlich drei Vorbilder, zu Gast am Christchindlimärt in Laufen. Dieser findet heuer zum vierzigsten Mal statt. Ein Jubiläum mit vielen schönen Ständen und zahlreichen Attraktionen. Ich wünsche Ihnen eine schöne, besinnliche Adventszeit sowie schöne Festtage.

Themen der nächsten Gemeindeversammlung

A

n der Gemeindeversammlung der nächsten Woche werden nebst dem Budget 2020 zwei weitere, gewichtige Traktanden behandelt. Zum einen soll der Schliffweg dank diversen Korrektionen rund um die SBB-Unterführung für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer werden. Es ist vorgesehen, die Ein- und Ausfahrt in die Naustrasse zu verbessern, die Strasse wird entsprechend den gängigen Normen angepasst. Diese Arbeiten sowie auch die Optimierung der Zufahrt zur Eishalle passieren im direkten Zusammenhang und koordiniert mit dem Neubau der EGK. Besonders für Fussgängerinnen und Fussgänger hervorzuheben sind die Plä-

ne für die SBB-Unterführung. Bisher waren die Gehwege nur aufgemalt. Neu soll hier ein bauliches Trottoir entstehen, was die Sicherheit stark erhöht. Der Schliffweg wird in der Folge von der Unterführung bis zum Zickzack-Weg in Richtung Gymnasium verbreitert. So können sich dort neu Autos und Lastwagen kreuzen, ohne über das Trottoir zu fahren. Gleichzeitig mit den Arbeiten für die Strassenkorrektion werden auch die alten Wasserleitungen erneuert. Die bisherige Strassenbeleuchtung wird ausserdem durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. Für diese baulichen Massnahmen beantragt der Stadtrat bei der Gemeindeversammlung ei-

nen Baukredit von insgesamt 730 000 Franken. 140 000 Franken davon entfallen auf den Ersatz der bestehenden Wasserleitung. Die Stadt Laufen möchte mit dem Verein Tagesfamilien Laufental eine Leistungsvereinbarung eingehen. Die Unterstützung setzt sich aus einem variablen und einem fixen Beitrag zusammen. Die fixen Kosten beinhalten die Personalkosten der Betreuerin, Verwaltungsgrundkosten sowie Raummiete. Der variable Teil beinhaltet die Differenz zwischen dem Betrag, den die Eltern eines Kindes gemäss Tarif für die Betreuung bezahlen müssen und dem Lohn für die Betreuungspersonen.

Der Stadtrat schliesst mit dem Verein Tagesfamilien Laufental eine Leistungsvereinbarung ab, welche der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Der Verein hat mit allen beteiligten Gemeinden dieselbe Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Nur so können die Kosten zwischen den Gemeinden korrekt abgerechnet werden. Die Leistungsvereinbarung regelt unter anderem die Abklärung, die Vermittlung, die Aus- und Weiterbildung sowie die Berichterstattung. Die Kosten werden durch die Leistungsvereinbarung nicht verändert, sind jedoch je nach Nachfrage variabel. (stl)

Tageskarte SBB Pro Tag stehen den Einwohner/-innen der Stadt Laufen 2 Tageskarten SBB zur Verfügung. Diese können telefonisch (061 766 33 33), am Schalter der Stadtverwaltung oder am besten online via Website der Stadt Laufen, www.laufen-bl.ch unter Toprubriken, bestellt werden. Die Karten bitte während der Schalteröffnungszeiten abholen. Es erfolgt keine Postzustellung. Der Preis pro Tageskarte beträgt CHF 45.–.


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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Grellingen

Ohne dich ist nichts mehr, wie es war, Aber die Erinnerung an dich lebt in unseren Herzen weiter.

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Traurig, aber dankbar für all die schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von meiner geliebten Ehefrau, unserer lieben Schwägerin und Tante

Hedy Hammel-Halbeisen 7. April 1922 – 24. November 2019 Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte sie friedlich und wohlumsorgt einschlafen.

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Ernst Hammel-Halbeisen Anverwandte und Bekannte

Bauherr: Harsch Stephan, Ob den Reben 5, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kaufmann Michael, Kohlackerstrasse 6, 4323 Wallbach Bauobjekt: Gartenhaus Bauplatz: ob den Reben 5, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3433 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28.11.2019 – 12.12.2019

Die Abdankung findet am Donnerstag, 5. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der St.-Katharinen-Kirche in Laufen statt. Auf Wunsch der Verstorbenen wird die Urne zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt. Traueradresse: Ernst Hammel-Halbeisen, Im Binnenrain 620, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.

Bauherr: Georg Bitterli und Karoline Bitterli-Kunz Bauobjekt: Wärmepumpe Luft/ Wasser Bauplatz: Eschenstrasse 4 Bauparzelle: 414 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 12.12.2019

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Traktanden:

Bättwil

Einladung zur

Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19.30 Uhr im Foyer OZL Bättwil Traktanden

Baupublikation

Hofstetten-Flüh

Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.30 Uhr In der Aula des Primarschulhauses, Büneweg 4, Hofstetten

Baupublikation

Rodersdorf

Der Kanton Basel-Landschaft ladet Sie ein zu einem Informationsanlass am Mittwoch, 4. Dezember 2019 um 19.00 Uhr im Gemeindesaal in Grellingen, um über den aktuellen Stand des Projektes zu orientieren. Sie haben anschliessend die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit der Projektleitung zu diskutieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach dem Informationsanlass dauert die öffentliche Mitwirkung bis am 20. Dezember 2019. Während dieser Zeit liegen Pläne und Projektunterlagen bei der Gemeindeverwaltung Grellingen zur Einsicht auf. Für Rückfragen: Philipp Meyer, Wasserbau/Gewässerplanung, Tiefbauamt Kanton Basel-Landschaft, Tel. 061 552 60 19.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Nuglar-St. Pantaleon

Bauobjekt: 19-035 Windfang-Verglasung Grundbuch-Nr.: 2664 Adresse: Degenmattstrasse 7, 4421 St.Pantaleon Gesuchsteller: Michael Koppelmann Degenmattstrasse 7, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 28.11.2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St.Pantaleon Einsprachefrist: 13.12.2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

«Gemeinde Grellingen – Hochwasserschutz und Revitalisierung Birs» Beginn der öffentlichen Mitwirkung

1.

Wahl der Stimmenzähler

2.

Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2019

3.

Orientierung Finanzplan

4. 4.1. 4.2. 4.3.

Genehmigung folgender Investitionskredite: Ersatz Wasserleitung Mühlemattstrasse 2. Etappe Fr. 82'000.– Teilausbau Im Zielacker Fr. 160'000.– Werterhaltende Investitionen OZL 2020 (nur Orientierung) Fr. 57'709.–

5. 5.1. 5.2.

Festsetzen der Steuern und Gebühren Steuerfuss für natürliche und juristische Personen bei 122 % Wasser- und Abwassergebühren sowie Abfallgebühren unverändert

6.

Genehmigung des Voranschlages für die Erfolgsrechnung und die Investitionsrechnung 2020

7.

Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 4. Dezember 2019 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen

Einladung zur Gemeindeversammlung

Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Mittwoch, 11. Dezember 2019, 20.00 Uhr

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2019 2. Genehmigung des Budgets 2020 der Einwohnergemeinde Grellingen mit Präsentation des Finanzplans 2020 – 2024 3. Genehmigung des Verpflichtungskredits von CHF 90'000.– für die Sanierung des Dorfbrunnens beim Gemeindehaus 4. Genehmigung des Reglements über die familienergänzende Betreuung (FEB-Reglement und FEB-Verordnung) 5. Genehmigung des Reglements über die Öl-, Gas- und Holzfeuerungskontrolle 6. Verschiedenes Die Detailunterlagen zu den Traktanden 1 bis 5 sind auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Gemeinderat, im November 2019

Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung 3. Genehmigung eines Investitionskredites in der Höhe von CHF 180'000.– für die Durchführung eines Studienauftrages «Umnutzung altes Primarschulhaus» 4. Genehmigung eines Kredites in der Höhe von CHF 590'000.– für den Ersatz der Lüftungsanlage des Mehrzweckgebäudes Mammut 5. Information: Projektkredit Neubau Werkhof 6. Budget 2020: 1) Genehmigung der Erfolgsrechnung 2) Genehmigung der Investitionsrechnung 3) Genehmigung der Spezialfinanzierungen 4) keine Teuerungszulage für das Gemeindepersonal 5) Festsetzung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen 6) Festsetzung der Feuerwehrersatzabgabe 7) der Gemeinderat wird ermächtigt, allfällige Finanzierungsfehlbeträge gemäss vorliegendem Budget durch die Aufnahme von Fremdmitteln / Darlehen zu decken 8) Information über die mittel- und langfristige Finanzplanung 2020 – 2030 7. Genehmigung Anlassbewilligungsreglement mit Gebührenordnung 8. Verschiedenes Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2019 kann auf der Homepage der Gemeinde oder der Verwaltung eingesehen werden. Ebenfalls können Sie auf der Verwaltung das detaillierte Budget 2020 sowie weitere Unterlagen einsehen oder beziehen. Auf Ihre rege Teilnahme und Ihr engagiertes Mitdenken und Mitbestimmen freuen wir uns. Felix Schenker, Gemeindepräsident

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

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WAHLEN

BURG IM LEIMENTAL

Keine Zonenplanrevision wegen Mobilfunkantenne

Die Gemeinde Burg plant ihre Zukunft

bea. Mit einer Beteiligung von 116 Stimmberechtigten konnte sich der Gemeinderat von Wahlen nicht über mangelndes Interesse an der Gemeindeversammlung beklagen. Das Budget wurde diskussionslos genehmigt. Doch auch das Thema, welches die Gemüter bewegt, war nach kurzer Zeit abgehandelt. Zum Antrag aus der Bevölkerung, dass Wahlen eine Standort-Beschränkung für Mobilfunkantennen brauche, gab es zwar beherzte aber wenige Wortmeldungen, die Versammlung schritt rasch zur Abstimmung. 59 Anwesende folgten der Argumentation des Gemeinderates. Dieser plädiert für eine Versorgungssicherheit durch eine Anlage an einem Standort im Zentrum. 47 Stimmberechtigte unterstützten das Begehren von Konrad Halbeisen nach einem Kaskadenmodell, welches Mobilfunkantennen in die Industriezonen verbannt. Dafür sprach sich auch der ehemalige Gemeindepräsident Meinrad Probst aus. Seiner Meinung nach gehört eine Mobilfunkantenne nicht mitten in eine Wohngemeinde, deren Rahmenbedingungen stetig verbessert wurden, um ihren Einwohnern möglichst hohe Lebensqualität zu bieten. Die gesundheitlichen Risiken durch die Dauerbestrahlung in unmittelbarer Nähe der Antenne sollten ernst genommen und vom Dorfzentrum ferngehalten werden, betonte Probst. Konrad Halbeisen hatte seinen Antrag an der letzten Gemeindeversammlung eingereicht. Der Gemeinderat prüfte ihn und empfahl ihn zur Ablehnung. «Vor zehn Jahren hätte ein Kaskadenmodell Sinn gemacht, zum heutigen

Zeitpunkt führt diese Massnahme ins Leere», gab Gemeindepräsident Willi Asprion zu bedenken. So sei das Kaskadenmodell durchaus bestrebt, Mobilfunkantennen in die Industriezone zu verlegen, doch weil Wahlen eine solche fehle, kämen sie an öffentliche Plätze, womit man wieder beim Kirchturm lande. Letztlich würden der Gemeinde nur hohe Kosten entstehen. «Da Antennen auch in der Landwirtschaftszone nicht erlaubt sind, kann der Wunsch nach einem Modell, bei dem niemand im Siedlungsgebiet betroffen ist, nicht erfüllt werden», meinte Asprion und ergänzte: «Letztlich geht es um die Sicherstellung der Netzverbindung für das ganze Dorf.» Er verwies auf das Dialogmodell, welches im Kanton Baselland zur Anwendung komme. Die Mobilfunkbetreiber informieren die Gemeinden über die Netzplanung. Die Swisscom hatte für Wahlen eine 4G-Antenne im Kirchturm vorgesehen. Ob und wann diese gebaut wird, ist derzeit offen. Die Kirchgemeindeversammlung hatte vor einem Jahr grünes Licht gegeben. Doch die Rechtsgültigkeit dieses Beschlusses ist Gegenstand eines laufenden Verfahrens. So verlangten Mitglieder der Kirchgemeinde vom Kirchgemeinderat eine Wiederholung der Abstimmung, kamen damit nicht durch und gelangten dann mit einer Beschwerde an die Rekurskommission der Landeskriche. Dieses Urteil liege noch nicht vor, sagt Kirchgemeindepräsidentin Marlene Neyerlin auf Anfrage dieser Zeitung. Der Rat habe deswegen auch die Budget-Kirchgemeindeversammlung auf Februar verlegt.

Zukunftsgerichtet: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops.

«Die Naturschätze besser zur Geltung zu bringen», ist einer der Vorschläge aus dem Workshop, mit dem der Gemeinderat von Burg in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung die Eigenständigkeit der kleinen Gemeinde zu sichern versucht. Bea Asper

D

er Gemeinderat der 270-Seelen-Gemeinde Burg sucht nach Zukunftslösungen. Die Einnahmen aus Steuern und Finanzausgleich reichen kaum mehr aus, um die Ausgaben der Gemeinde zu decken. Der Steuerfuss ist bereits überdurchschnittlich hoch und wirkt sich negativ auf die Standortattraktivität aus. Ausserdem ist der Anteil jener Einwohnerinnen und Einwohner, welche altersbedingt nicht erwerbstätig sind, relativ hoch. Ohne neue Steuerzahler wird der Gemeinde irgendwann das Geld ausgehen, und es

LAUFEN

Ausschliesslich glückliche Töne

drohen ihr Zwangsmassnahmen durch den Kanton, wobei aus geografischer Sicht ein Zusammenschluss mit einer anderen Baselbieter Gemeinde weit entfernt ist. Einsparungen hat man bereits vorgenommen. Die Schule wurde nach Metzerlen-Mariastein ausgelagert (ein interkantonaler Sonderfall), und die Verwaltung und die Behörden sind auf das Minimum reduziert worden. Alle Aufgaben der Einwohnerdienste lasten auf der Gemeindeschreiberin und dem Gemeinderat. Es gibt keine Baukommission, nur noch eine Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission. Die Finanzverwaltung wird durch eine Treuhandfirma erfüllt. Politisch ist die Gemeinde autonom. «Noch ist der Handlungsspielraum gegeben, die Zukunft selber zu bestimmen», sagt Gemeindepräsident Dieter Merz. Er hat zusammen mit seinen Ratskollegen die Bevölkerung aufgefordert, sich Gedanken zur Zukunft ihrer Wohngemeinde zu machen. Dabei gibt er zu verstehen, dass nicht ein quantitatives Wachstum der Bevölkerungszahl das Ziel sei. Vielmehr möchte man durch gezielte Massnahmen qualitative Verbesserungen erreichen, die sich auf die Entwicklung der Gemeinde positiv auswirken. Wie diese Ideen aussehen, versucht

FOTO: BEA ASPER

man derzeit in öffentlichen Workshops zu erarbeiten. Im Sommer war der Faden aufgenommen worden, und letzten Samstag machte man sich nun an die Verflechtung. Es kristallisierte sich heraus, dass man die örtliche Abgeschiedenheit als Erholungsort positiv in Szene setzen sollte, die einzelnen Naturperlen zu einem Gesamtwerk verbinden und dies im Standortmarketing zur Geltung bringen soll. Als Ziel vereinbarte man die Erarbeitung eines Leitbildes «Zukunftsvision». Darin sollen auch die Fragen zu Baulandreserven und welche Optionen diese bieten, detailliert angeschaut und die Schlüsse daraus gezogen werden. Die strategische Umsetzung des Leitbildes würde dann zu einem der Legislaturziele des Gemeinderates werden. Zum weiteren Vorgehen wurde vereinbart, dass Gemeinderat und Gemeindeschreiberin einen Fragebogen zusammenstellen, der an alle Haushaltungen verteilt werden soll. Dabei ist die Option vorgesehen, die Antworten und die Vorschläge auch in einem persönlichen Gespräch mit Behördenmitgliedern zu erarbeiten. «Diesen Aufwand ist es uns wert», war das Fazit aus dem Workshop. Das nächste Treffen ist – nach der Auswertung der Fragebögen – für März 2020 vorgesehen.

LAUFEN

Eine Rezeptformel für den eigenen Duft finden Purer Genuss: Mozarts Hornkonzert Nr 3 mit der 14-jährigen Hornistin Jael Balz. FOTO: MARTIN STAUB

«Glücksmusik» haben die Musikerinnen und Musiker des Orchesters Laufental-Thierstein auf den Programmflyer schreiben lassen und am vergangenen Sonntag auch entsprechend gespielt. Die Laufner Katharinenkirche war bis auf den letzten Platz besetzt. dust. Bereits die von Carl Binder geschriebene Ouverture zur Oper «Orpheus in der Unterwelt» von Jacques Offenbach, liess — wenn nicht die Puppen — dann doch wenigstens die Herzen des Publikums tanzen. Die Melodien des in Köln als Jakob Offenbach geborenen und in Paris als Jacques Offenbach gestorbenen Komponisten wurden schliesslich zu Ohrwürmern, bei denen auch heute noch kaum einer stillsitzen kann. Der zweite Komponist an diesem Konzert muss niemandem vorgestellt werden: Wolfgang Amadeus Mozart. Die Solistin, die das bekannte Hornkonzert Nr.3 (KV 447) interpretierte, schon: die erst 14-jährige Jael Balz aus Arlesheim. Seit ihrem zweiten Altersjahr wollte sie Waldhorn spielen und schaffte es dank ihrem Durchsetzungswillen, dass sie bereits mit fünf Jahren ein Kinderhorn bekam und von ihrer Tante ersten Unterricht erhielt. Die drei Sätze von Mozarts fröhlicher Musik waren purer Genuss. Dass einzelne Passagen vielleicht noch im Klang verfeinert werden könnten, war aber auch das Einzi-

ge, was ein Musikkritiker hinter Sichtschutz noch hätte anmerken können. Der dritte im Bunde war Ludwig van Beethoven, bei dem man glückliche Musik suchen muss, wie das Haar in der Suppe. Ausser in der Sinfonie Nr.8 in F-Dur, Op 93, wie Dirigent Raphael Ilg feststellte, und das Publikum gleich in die Mitgestaltung einbezog. «In dieser Sinfonie kommt die Melodie eines bekannten Kanons vor, den Beethoven zu Ehren des Erfinders des Metronoms Johann Nepomuk Mälzel verfasst hat», erklärte er, bildete zwei Gruppen und intonierte diesen mithilfe des Orchesters und allen Frauen- und Männerstimmen im Kirchenraum. So viel zu aktiven Konzerten mit Publikumsbeteiligung. Es folgte die Interpretation der vier Sätze durch das 45-köpfige Orchester und die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich von Beethovens Frische und seinen Glücksmomenten in dieser 7. Sinfonie anstecken lassen. Der Applaus zum Schluss bewies es eindrücklich: Das Konzert des Orchesters Laufental-Thierstein hat überzeugt und gefallen. Die getragene Zugabe der Komposition Barcarolle von Geburtstagskind Offenbach, interpretiert von zwei Sängerinnen aus den Reihen des Orchesters, fuhr dann den Adrenalinspiegel der Zuhörenden etwas herunter, um dann mit dem bekannten CanCan nochmals reanimiert und zum Schlussbouquet hochgefahren zu werden.

gwa. «Man kann nie wissen, wann Wissen was nützt», ist der diesjährige Leitspruch der Volkshochschule beider Basel, welche ihren 100. Geburtstag feiert. Weiterbildung erweitert zumindest den Horizont und macht bestenfalls Spass. Zur Auswahl stehen auch im diesjährigen Herbst-/Winterprogramm Hunderte von Kursen, Vorträgen und Exkursionen zu den verschiedensten Bereichen. So wurde unter anderem in Laufen zum ersten Mal ein Workshop zur Herstellung eines Parfüms angeboten. Individuell und einzigartig Düfte sind individuell, sie wecken Erinnerungen an die Kindheit, an Ereignisse, an Menschen oder bestimmte Lebenssituationen. Bibi Bigler besitzt in ihrem Atelier 1800 verschiedene Duftessenzen. Zur Kreation eines Parfüms werden oft 50 bis 100 Rohstoffe zusammengemixt. Für den Kurs im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen hat sie 30 Duftstoffe mitgebracht – genug für den Laien. Die gelernte Parfümeurin und Biologin forderte die 11 Frauen und die 3 Männer auf, ihre Lieblingsdüfte auszuwählen. Aus sechs Duftessenzen sollte schliesslich das eigene, ganz individuelle Parfüm gemixt werden. Keine einfache Angelegenheit. Und nicht jeder Duft verhält sich gleich. Die frischen, leichten Kopfnoten wie Citrus, Ingwer oder Eukalyptus bestimmen den ersten Eindruck, verflüchtigen sich aber bereits nach 5 bis 20 Minuten. Blütendüfte stellen das Herz des Duftes dar, prägen ihn massgeblich und haften bis zu einigen Stunden. Schliesslich gehören ins Parfüm noch die bis zu einem Tag haften-

Feine Nase gefragt: Bibi Bigler (Mitte) hilft bei der Zusammenstellung der Duftessenzen. FOTO: GABY WALTHER den intensiven üppigen Basisnoten wie Amber, Patschuli oder Moschus. Eifrig machten sich die Teilnehmenden daran, an den Fläschchen mit Duftstoffen zu riechen, bei Gefallen einen Papierstreifen einzutauchen und verschiedene Düfte miteinander zu kombinieren. Durch das Wedeln mit mehreren Papierstreifen konnte die Komposition erahnt werden. Schliesslich galt es, die ausgewählte Rezeptformel aufzuschreiben, zuerst in kleiner Menge zu mixen, zu testen, das Verhältnis zu verändern, wieder zu testen, Neues dazuzumixen, bis der passende Duft gefun-

den war. Nach 3 Stunden waren die 14 verschiedensten Parfüms kreiert – blumig, feminin, männlich, schwer, süss, frisch –, jedes individuell auf seine Art. Abgefüllt und mit Zerstäuberspray versehen, konnten die Flakons von den Teilnehmenden nach Hause genommen werden. Der Kurs hatte sichtlich Spass gemacht, die frische Luft draussen wurde aber gerne wieder eingeatmet. Bibi Bigler bietet weitere Workshops an ihrer «ParfumBar» in Aathal an: www.dieparfumbar.ch Weitere spannende Kurse sind zu finden unter: www.vhsbb.ch/programm


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Büsserach

Einladung zu den ordentlichen Versammlungen am Montag, 9. Dezember 2019, 20.15 Uhr, im Konzertsaal Büsserach EINWOHNERGEMEINDE 1

Genehmigung eines Nachtragkredits von Fr. 500'000.– für das Projekt Schulraumerweiterung und nachhaltige Haustechnik Kirsgarten

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BUDGET 2020 2.1 Genehmigung des Stellenplans der Gemeindeangestellten 2.2 Festsetzung der Steueransätze nat. und jur. Personen 2.3 Festsetzung der Personalsteuer 2.4 Festsetzung der Feuerwehrersatzabgabe 2.5 Festsetzung der Hundesteuer 2.6 Festsetzung der Kehricht-Grundgebühr 2.7 Festsetzung der Grundgebühr für Wasser sowie die Verbrauchsgebühr 2.8 Festsetzung der Grundgebühr für Abwasser und die Verbrauchsgebühr 2.9 Beratung und Genehmigung der Erfolgs- und Investitions-Rechnung 2.10 Genehmigung der Teuerungszulage für das Gemeinde-Personal

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Kenntnisnahmen und Verschiedenes

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Fr. 29. November 2019 ab 18.00 bis 21.00 Uhr

Sa. 30. November 2019 ab 11.00 bis 21.00 Uhr

Bitte telefonisch reservieren! «s’het, solang’s het!»

Weihnachtsgeschenk gesucht? Ab sofort sind bei uns Znüni-Gutscheine à 10.– sFr., und Zmittag-Gutscheine à 20.– sFr. erhältlich. Die Gutscheine haben, dank Visitenkarten-Format, in jedem Geldsack Platz und Sie können einzelne oder mehrere davon bei uns im Restaurant kaufen oder telefonisch/per E-Mail bei uns bestellen.

Auf Ihren Besuch freut sich Restaurant Loki Nadia & Markus Stebler und Mitarbeitende Öffnungszeiten: Mo.– Fr. 7.00 – 18.30 Uhr Sa. 8.00 – 12.00 Uhr Tel.: 061 761 85 45

BÜRGERGEMEINDE 1

Nid vergässe… Metzgete in dr Loki z’Laufe

BUDGET 2020 1.1 Beratung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 1.2 Genehmigung der Investitionsrechnung Kenntnisnahmen und Verschiedenes

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www.loki-laufen.ch

Restaurant Güterstrasse 26

Loki

4242 Laufen

www.loki-laufen.ch

Kontakt@loki-laufen.ch

Die Unterlagen können ab Freitag, 29. November 2019 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung oder auf der Homepage www.buesserach.ch eingesehen werden.

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Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. 4227 Büsserach, 28. November 2019

061 761 85 45

Der Gemeinderat

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THIERSTEIN

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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

SCHWARZBUBENLAND

Kugeln können Grundwasser vergiften Tonnenweise hochgiftige Metalle lagern in den Böden der Schiessstände. Sie drohen das Grundwasser zu vergiften. Nun werden diese Böden saniert. Gemeinden und Schiessvereine müssen sich nicht an den Kosten beteiligen. Gini Minonzio

E

ndlich geht es vorwärts. Der Kanton Solothurn will innerhalb der nächsten zwanzig Jahre die Schiessanlagen sanieren. Dabei will er die Erde der Kugelfänge entfernen, die voller hochgiftiger Metalle ist. Die Problematik ist seit Jahrzehnten bekannt. Der Projektleiter Stephan Margreth vom kantonalen Amt für Umwelt erklärt, dass im Kanton vermutlich mit wenigen Ausnahmen alle Kugelfänge so belastet sind, dass sie von Gesetzes wegen saniert werden müssen. Nun untersucht der Kanton die 18 Schiessanlagen der Gemeinden Breitenbach, Fehren, Himmelried, Meltingen, Nunningen, Seewen und Zullwil. Sie sollen 2021 saniert werden. Dabei reicht es nicht, lediglich den Erdwall oder den Hang hinter den Zielscheiben abzugraben. «Oft wurde die Erde in der Vergangenheit umgelagert. Auch wurden Wälle neu aufgeschüttet oder versetzt», erklärt Margreth. Das bedeutet, dass diese kontaminierte Erde voller alter Geschosse rund um die bestehenden Kugelfänge verteilt sein kann. Es ist eine Aufgabe der Voruntersuchungen, den belasteten Perimeter festzustellen. Wie tief die Erde abgetragen werden muss, ist sehr individuell. In der Regel werden Erdwalle ganz entfernt und der umliegende Boden bis zu einem halben Meter tief abgetragen. Dank tragbaren Messgeräten kann die Bleibelastung an Ort und Stelle bestimmt werden. Wenig belastete Erde wird in Deponien gelagert. Erde mit einem hohen Bleigehalt wird in eine Schweizer Bodenwaschanlage gebracht. «Die Arbeiten an einer Anlage dauern zwischen einer und vier Wochen», so Margreth.

Zu viel Blei im Boden? Fehrens Kugelfang..

Verursacher müssen nicht zahlen Insgesamt hat es im Kanton Solothurn 229 Schiessanlagen, wovon 143 noch in Betrieb sind. Die Sanierung wird rund 70 Millionen Franken kosten. 50 Millionen übernimmt der Kanton, den Rest der Bund. Eigentlich müssen laut eidgenössischem Umweltgesetz die Verursacher die Kosten für die Sanierung tragen. Bei den Schiessanlagen kommen infrage: Einwohnergemeinden, die fürs Obligatorische verantwortlich sind, Schützenvereine, Grundeigentümer oder Militäreinheiten. Doch keiner der Aufgezählten muss sich an den Kosten beteiligen. Wieso? Die Erfahrungen bei anderen Kantonen haben gezeigt, dass bei den Schützenvereinen meist wenig Geld zu holen sei. Ländliche Gemeinden seien mit der finanziellen Belastung überfordert. Und wo die Verursacher zahlungsunfähig sind, müsse von Gesetzes wegen der Kanton ihren Anteil übernehmen. Deshalb habe der Kantonsrat beschlossen, dass der Kanton die Sanierung selber an die Hand nimmt und bezahlt. Voraussetzung ist, dass alle beteiligten Verursacher mit dem Vorgehen einverstanden sind. «Der Vorteil ist, dass grössere Aufträge vergeben werden können, was billiger ist», sagt Margreth. Im Kanton Solothurn gelangen seit mindestens fünf Jahren praktisch keine Geschosse mehr in den Boden. Denn nun sind die Zielscheiben auf Kasten angebracht, wo die Kugeln aufgefangen und gesammelt werden.

FOTO: GINI MINONZIO

Blei und Antimon gin. Rund 10 Tonnen Blei lagern laut Bundesamt für Umwelt durchschnittlich im Boden einer Schiessanlage. Deutlich giftiger als das Blei ist das Antimon, das dort ebenfalls vorhanden ist. Zudem ist Antimon leichter löslich und gelangt so schneller ins Grundwasser als Blei. Ein modernes Geschoss enthält durchschnittlich zwei Prozent davon. Es dient zur Härtung des Bleis. Den Antimon-Gehalt in Erde zu bestimmen, ist nur im Labor möglich. Der Bleigehalt kann jedoch einfach mit Röntgenfluoreszenzanalytik (XRF) bestimmt werden. Die Analysegeräte haben die Grösse eines Föns und liefern vor Ort schnelle Resultate. Der Gehalt an Blei und Antimon steht bei jedem Schiessstand in einem eigenen, aber ziemlich konstanten Verhältnis. Deshalb genügt es, nach vorgängigen Laboranalysen an Ort und Stelle nur den Bleigehalt zu messen.

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Adventsmarkt in Meltingen

Wegen Vandalismus keine Beleuchtung

Der «Mältiger Indoor-Adventsmarkt 2019» baut sein Angebot aus und wird noch attraktiver. Er findet am Freitag, 29. November 2019, von 16 bis 20.00 Uhr sowie am Samstag, 30. November 2019, von 14 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten der Wohngruppe Bad Meltingen statt. Eröffnet wird der «3. Mältiger Indoor-Adventsmarkt» am Freitag mit feierlichen Alphornklängen. Die diesjährige Ausgabe des «Mältiger Indoor-Adventsmarktes» wird mit einigen Neuerungen aufwarten; so wird den Kindern nebst einem Stand zum Bienenwachskerzen-Ziehen auch die Möglichkeit angeboten, kleine Specksteingegenstände selber zu schleifen. Das Ausstellerangebot im Innern der Wohngruppe Bad Meltingen wurde nochmals erweitert und umfasst dieses Jahr 14 Stände. Auch das kulinarische Angebot sowie das Unterhaltungsangebot wurden gegenüber dem Vorjahr ausgebaut. Und natürlich wird auch dieses Jahr eine besondere Weihnachtsdekoration in und ums Haus für eine traumhafte festliche Stimmung sorgen. Die Angebotspalette ist dieses Jahr vielfältig. Zu kaufen gibt es Töpferwaren, Adventsdeko, Strick- und Häkelarbeiten, allerlei aus Papier, Selbstgenähtes wie Kinderkleider, Adventsdeko aus Holz und Wolle, Floristik und Blumengestecke. Es gibt aber auch Honig aus der Region, Kartoffeln, Zöpfe, Weih-

nachtsgebäck, Badesalze, Kräutersalz, Tee und vieles andere mehr. Auch das kulinarische Angebot sowie das Unterhaltungsangebot wurden gegenüber dem Vorjahr ausgebaut. Die Wohngruppe Bad Meltingen hofft auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Mehr aktuelle Infos befinden sich jeweils auf der Homepage des Vereins Behinderten Wohngruppe Bad Meltingen unter www.wohngruppe-meltingen.ch (Rubriken Aktuell und Veranstaltungskalender).

Am 16. November fand die Generalversammlung des Bunkervereins Kleinlützel bei der ASSA ABLOY / MSL statt. Der Anlass wurde erstmals an einem Samstag durchgeführt und erfreulicherweise kamen viele Aktivmitglieder. Obwohl der Verein am Internationalen Museumstag 2019 nicht teilnahm, besuchten uns 22 kleinere und grössere Gruppen, insgesamt 228 Personen. Unter vielen anderen Besuchern gaben uns die Ehre; Kdo Wf Platz Bure unter der Leitung von Oberst i Gst Philippe Brulhart, eine Betriebsgruppe der historischen Militäranlagen Solothurn, eine Guggenmusik aus Basel und drei Schulklassen. Mit Unterstützung von Sponsoren war es uns möglich, im Frühjahr die Elektrifizierung im Bunker und im ASU (Atomschutz-Unterstand) Laufen zu realisieren. Für unsere Anlagen leisteten die Mitglieder viele Fronstunden und zwar: 702 Arbeits- und 95 Maschinenstunden. In den vergangenen Jahren haben wir jeweils eine Weihnachtsbeleuchtung bei der Bunkeranlage Kleinlützel Süd montiert. Leider wurden wir wiederholt Opfer von Vandalismus, weshalb wir uns nun entschlossen haben, diese nicht mehr zu installieren. Jolanda Notte, Vorstandsmitglied

G. Wyss Aebli, Co-Heimleiterin Behinderten Wohng. Bad Meltingen

Die Anlagen sind zu besichtigen vom 1. April bis 31. Oktober und anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai von 10–17 Uhr mit Festwirtschaft.

Bunt: Das Adventsfenster der Wohngruppe Bad Meltingen. FOTO: ZVG


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BREITENBACH

Zwiegesang zweier Chöre

Gemeinsamer Auftritt: Männerchor Keramik Laufen und Jodlerclub Jurarösli Riederwald.

Die Mischung war attraktiv und aussergewöhnlich: hier der Männerchor Keramik Laufen mit klassisch ernsten Liedern, da der Jodlerclub Jurarösli Riederwald mit volkstümlich lüpfigen Melodien. Jürg Jeanloz

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eierlich stellten sich die Sänger und Sängerinnen vor dem Altar der katholischen Kirche in Breitenbach auf und hoben gemeinsam zum Andachtsjodel an. Eine vorweihnachtliche Botschaft machte sich in der voll besetzten Kirche breit und männiglich lauschte gerührt den feinen Jodeleinsätzen, die der Melodie einen belebenden

Zauber vermittelten. «Singen im Chor macht gesund und glücklich», eröffnete Urs Kurth, Präsident des Männerchors, den Konzertsonntag. Er freue sich, dass der Männerchor und der Jodlerclub hier gemeinsam auftreten und ihre Glücksgefühle auf die Gäste übertragen dürften. Zum Singen gehöre ein grosser Brustkorb, neunzig Prozent Gedächtnis, hartes Üben und ein offenes Herz. Passender hätte der Männerchor nicht beginnen können: «Sonntag ist’s, ein heil’ger Frieden liegt auf Erden» jubilierten die Herren mit weissem Hemd und grauem Gilet und weckten damit alte und schöne Erinnerungen in der Zuhörerschaft. Gleich darauf liess der Jodlerclub in bunten Trachten sein «Dankä säge» ertönen, Worte, die heute viel zu wenig gehört werden und so manches Herz erfreuen könnten. Mit der Melodie «Es Lied, e Jutz, o freu di dra» brachten die Jodlerinnen schliesslich einen gewaltigen Chorklang in das Gotteshaus und untermauerten damit

FOTO: JÜRG JEANLOZ

das volkstümliche Temperament an diesem Sonntagabend. Der Männerchor und der Jodlerclub sind gestandene Vereine mit grosser und langer Tradition. Dass sie immer wieder gute Laune und Freude bereiten, bewies der Männerchor mit dem Lied «Lebe, liebe, lache». Lüpfig und forsch kam die Melodie daher und forderte die Gäste auf, dem Glück «Guten Tag» zu sagen. Ganz toll ging es mit dem neuen Zapfenstreich unter der Leitung von Myron Ackermann zu. Heiter und ernst wird das Leben beschrieben, das schliesslich für Alt und Reich gleichermassen einmal sein Ende nimmt. Dirigentin Rita Wermuth versammelte zum Schluss nochmals alle Sängerinnen und Sänger vor dem Altar und stimmte den Glogge-Jodel an. «Bimbam, bim-bam» ertönte es in der Sängerrunde und liess die Kirchenglocken frohlocken. Ein wunderbarer Ausklang eines bewegten und unterhaltsamen Konzerts.

EINGESANDT/FEHREN

Erfolgreiche Spendenaktion

Viele Geschenke: Die Päckchen gehen auf die Reise. FOTO: ZVG Bald schon dürfen sich rund 5000 Kinder in Rumänien über ein liebevoll gepacktes Päckchen aus der Schweiz und Liechtenstein freuen. Die Weihnachts-

werkstatt in Muttenz hat in den vergangenen Tagen Päckchen von Annahmestellen aus der ganzen Schweiz entgegengenommen, sie kontrolliert und wenn nötig ergänzt und zugeklebt. Nun stehen sie zum Transport bereit. Auch die Annahmestelle in Fehren konnte mit einem Auto voller Päckchen in Muttenz vorfahren und brachte gleich noch helfende Hände zum Vorbereiten, Kontrollieren und Verpacken mit. Von Jung bis Alt standen Menschen mit Päckchen, Taschen von Selbstgestricktem (z. B. Socken, Schals, Mützen, Kuschelteddy), Genähtem (z. B. Rucksäcke, Etuis, Taschen), Gesammeltem (z. B. Coop- und Migros-Punkte-Aktion) oder Gekauftem (z. B. Radiergummis, Schreibzeug, Kinderkleider) immer wie-

der vor der Tür der Annahmestelle. Auch die Spendenbüchse durfte versiegelt in Muttenz abgegeben werden und die darin enthaltenen Geldspenden werden den Verantwortlichen einen wertvollen Dienst zur Organisation des Transportes erweisen. Wir möchten uns für die grosse Hilfsbereitschaft herzlich bedanken: für das Spenden und Einpacken der Schuhschachteln, das Sammeln und Einlösen von Promotionspunkten, das Stricken und Nähen der dringend benötigten Sachen, die Geldspenden, für die Mithilfe in der Weihnachtswerkstatt, für das gestalten der Karten und vieles mehr. Danke für das Mittragen der Aktion zugunsten benachteiligter Kinder. Isabelle Grolimund, Antonia, Iris


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Der Kultur- und Leseverein Breitenbach und das Restaurant s’Zäni laden ein zu einem kulinarischen Abend:

Freitag, 29.11.19, 20.00 Uhr Samstag, 7.12.19, 20.00 Uhr

Sa, 30. November 2019

Kartenverkauf ab 19.00 Uhr

von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch

Im FC Beizli in Breitenbach Reservation 079 442 31 55

«Curry – das Herz der indischen Küche» Freitag, 29. November um 19.30 Uhr Der Anlass ist auch für Nichtmitglieder offen. Reservationen an Tel. 061 789 92 10

Wir laden alle Schützenfreunde ein zu unserem

grossen Bänzenschiessen

am Samstag, 30. November 2019 von 9.30 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr Sonntag, 1. Dezember 2019 von 10.00 bis 12.00 und 13.00 bis 15.00 Uhr

Männerchor Büsserach

Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Dirigentin und Solosängerin Ilze Torrisi-Paegle Sonntag, 8. Dezember 2019, 17.00 Uhr E-Piano: Lilit Arimyan Orgel: Fabienne Studer Baritonhorn: Rolf Stebler Anschliessend offerieren wir einen Umtrunk. Eintritt frei, Kollekte. Wir freuen uns.

im Schiessstand Ramstel in Dornach. Wirtschaftsbetrieb in der Schützenstube. Jeder Schütze erhält einen Bänzen. Der/die beste Jugendliche sowie die Kategoriensieger erhalten einen Spezialpreis.

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SPORT

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SPORTPREIS

Unermüdlich und dynamisch für den Sport Für seinen leidenschaftlichen Einsatz für die Baselbieter Sportvereine und für die Stärkung der Freiwilligenarbeit erhält Peter Stähli vom Regierungsrat den Baselbieter Anerkennungspreis 2019 in Form einer Urkunde und eines Geldbetrags von 3500 Franken. 18

Jürg Jeanloz

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reundlich, sachkundig und routiniert schildert der 59-jährige Peter Stähli seine Erfahrungen im Sport- und Schiesswesen. Als erfolgreicher internationaler Sportschütze und als Vorstandsmitglied verschiedener Schützenverbände weiss Stähli, wovon er spricht. «Wir müssen den vielen Freiwilligen in den Sportvereinen und -verbänden die Arbeit erleichtern und ihnen den Weg freiräumen», erklärt Stähli, der während 18 Jahren die Interessengemeinschaft der Baselbieter Sportverbände präsidierte. Mit Bedauern und Missmut habe er festgestellt, dass in den letzten Jahrzehnten die administrativen und rechtlichen Anforderungen an die Organisatoren von Sportanlässen kontinuierlich gestiegen seien und deren Durchführung erschwert haben. Er kämpfe auch dafür, dass die Gemeinden ihre Infrastrukturen gratis zur Verfügung stellen und die Benützungszeiten verlängern, um Jugendlichen, Aktiven und Trainern entgegenzukommen. Die Interessengemeinschaft ist der Baselbieter Dachverband von 48 Sportverbänden wie Fussball, Schwimmen, Schach, Schiessen und vielen mehr. Während 18 Jahren als deren Präsident habe er Kontakt mit Politikern, Journalisten, Verbandsangehörigen und Sportlern gehabt, ein grosses Netzwerk aufgebaut und sich stets für das Wohl des Sports eingesetzt. Als Dank dafür wird ihm Ende November der Baselbieter

TURNEN

Delegiertenversammlung des Laufentaler Turnverbands

Im Zeitplan: Franz Meyer, OK-Präsident des Baselbieter Kantonalturnfests 2021. FOTO: ZVG

Es herrschte Einigkeit an der 98. Delegiertenversammlung des Laufentaler Turnverbands. Selbst die überarbeiteten Reglemente wurden widerspruchsfrei akzeptiert. Die Präsidentin Elsbeth Richterich begrüsste die 94 Delegierten am Freitagabend in der Mehrzweckhalle in Grellingen. Der Rückblick auf das Eidgenössische Turnfest liess nochmals alle schönen Erinnerungen aufleben – das wunderbare Turnfestambiente, der begeisternde Umzug durch die Aarauer Altstadt und die gute Organisation des An-

lasses werden noch lange nachhallen. Auch aus sportlicher Sicht waren am Eidgenössischen top Leistungen zu vermelden. Die TK-Chefin Angelika Stampfler hob dabei speziell die Erfolge des TV Laufens Ü35 (3. Rang Fit&Fun) und von Céline Berger (2. Rang Siebenkampf Frau) hervor. Souverän stellte der Geräteverantwortliche Yves Gygi die Änderungen in den Reglementen Jugendsporttag und Jugendspieltag vor. Die Anpassungen schienen den Delegierten transparent und wurden einstimmig angenommen. Franz Meyer, OK-Präsident des Baselbieter Kantonalturnfests 2021, informierte darüber, dass das OK im Zeitplan ist und die Detailplanungen gut voran schreiten. Das kommende Jahr wird in vielerlei Hinsicht Klarheit schaffen: Zur nächsten DV wird das OK wissen, wie viele Turnerinnen und Turner im Juni 2021 den Weg ins Laufental finden werden. Mit der Demission der KITU Verantwortlichen Chantal Kupper (TV Grellingen) verliert der LTV ein langjähriges Mitglied. Mit Noemi Strub (TV Liesberg) konnte intern eine Nachfolgerin gefunden werden. Erfreulicherweise erfährt der Vorstand mit Alexandra Henz (TSV Wahlen) als Beisitzerin weiteren Zuwachs. Die Gerätemeisterschaft am 4. April im Gymnasium Laufen und der Jugendsporttag am 7. Juni in Zwingen sind die prägnantesten Anlässe des Laufentaler Turnverbands im nächsten Jahr. Mario Borer Laufentaler Turnverband

Weltcup Zürich 1987, Siegerehrung Stutzermatch 300 m: Bronze für Peter Stähli (rote Jacke). FOTO: ZVG Anerkennungspreis 2019 von Regierungsrätin Monica Gschwind in Binningen überreicht. Der gelernte Elektroingenieur und Inhaber eines Geschäfts für Industriesteuerungen ist nicht nur ein erfahrener Organisator und Allrounder, sondern auch ein exzellenter Schütze. Vier Jahre schoss er in der Juniorennationalmannschaft und sieben Jahre in der Elitenationalmannschaft. Er nahm an Teamund Einzelweltmeisterschaften in der ganzen Welt teil und gewann dort drei Medaillen. Seine in Anwesenheit der gesamten Weltelite gewonnenen Silberund zwei Bronzemedaillen am Weltcup 1987 auf 300 m mit dem Stutzer im Zürcher Albisgüetli bezeichnet er als Höhepunkt seiner sportlichen Karriere. Für die Sportschützen Laufen war er federführend für die Realisierung der 10-m-Druckluftwaffenschiessanlage unter der Eissporthalle mit 16 elektronischen Scheiben. Als die Anlage 2007 in Betrieb genommen werden konnte,

wurde sie durch das Hochwasser der Birs sogleich wieder zerstört. Stähli nahm die Herausforderung an und machte sich zusammen mit seinen Schützenkameradinnen und -kameraden der Sportschützen Laufen und der Pistolensektion Laufen umgehend an die schwierige und langwierige Instandsetzung. Aktive, Jugendliche und Kinder nutzen diese Anlage heute mit Begeisterung und das erfüllt ihn mit Genugtuung und Freude. Das Sportgeschehen im Baselbiet sei auf einem guten Niveau und das Sportamt engagiere sich stark für die Anliegen der Vereine, meint der initiative Wahlner. Er stelle auch fest, dass der Nachwuchs in den vielen Sportarten präsent sei. Die Freude am Schiesssport sei ihm nie vergangen und er möchte auch weiterhin sein Hobby pflegen. Schiessen habe den Vorteil, dass man mit seiner Leistung auch dann zufrieden sein könne, wenn man nicht unmittelbar auf dem Podest lande.

EISHOCKEY

Laufen steht wieder unter Druck Der EHC Laufen verlor sein Spiel in Olten gegen Altstadt 2:6 und steht am Samstag gegen den SC Lyss erneut vor einem eminent wichtigen Match. Wieder ist ein Sieg Pflicht. eh. Es durfte, trotz dem deutlichen Heimsieg gegen Koppigen, nicht erwartet werden, dass in Olten gleich der nächste Sieg folgen würde. Trainer Michael Strasser hoffte, dass der erste Saisonerfolg die Handbremse gelöst hatte. «Es ist uns leider nicht gelungen, an die Leistung vom Koppigen-Spiel anzuknüpfen. Altstadt war in jeder Beziehung besser und trotzdem gelang es uns, bis in die 45. Minute das Ergebnis ausgeglichen zu halten.» Die Niederlage in Olten wirft das Team nicht zurück, denn obwohl es den von vielen als Anwärter auf Rang eins gehandelten Solothurnern nicht so recht laufen will, hat die Equipe von Rolf Hildebrand so viele Spieler, welche Spiele entscheiden können, sodass es für die Laufentaler schwierig war bis zum Ende dagegen zu halten. Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Bei Laufen fehlten Fässler, Laubacher, Heiniger, Hänggi, Kambouris und Schmidlin. Dafür wieder im Einsatz der junge Varaklis. Allerdings begann es vor rund 160 Zuschauern für die Baselbieter ideal. Stefan Henz brachte Laufen in der achten Minute in Führung. Altstadt gelang es, erst in der 19. Minute Goalie Neuschwander erstmals zu bezwingen. Das Mitteldrittel war von den Toren her beinahe gleich. Nur ging jetzt Altstadt in Führung und

Getroffen: Dem Slowaken Radovan Horvath gelang sein erstes Saisontor. FOTO: EH-PRESSE

Laufen glich durch Horvath kurz vor Drittelsende aus. Dann passierte das, was gerade im Eishockey oft vorkommt. Nach der erneuten Führung durch Knopf schien man bei Laufen nicht mehr ganz so konzentriert zu sein, denn nur 33 Sekunden später fiel der vierte Gegentreffer und nur weitere 88 Sekunden später war die Entscheidung mit dem 5:2 Tatsache. Das 6:2 in Überzahl war dann nur noch Resultatkosmetik. Am Samstag muss Laufen im Heimspiel gegen Lyss wieder punkten. Es ist die praktisch identische Ausgangslage wie gegen Koppigen, nur dass jetzt der erste Saisonsieg schon mal im Kasten liegt.

Lyss hat zwar nur zwei Zähler mehr als Laufen und Koppigen, hatte aber bei allen Niederlagen die höher gehandelten Teams gefordert. Zuletzt forderten die Seeländer Zunzgen-Sissach bis zum Schluss und verloren nur 1:3. Wenn Laufen in der Besetzung wie gegen Koppigen spielen kann, liegt gegen Lyss etwas Zählbares drin. Lyss hat, wie auch Koppigen, lediglich 14 Tore erzielt, dafür erklären die 21 Gegentore, dass hier eine starke Defensive im Einsatz ist. Für Strasser wird die Aufgabe in der Vorbereitung in etwa gleich sein wie gegen Koppigen. Das Spiel gegen Lyss ist bereits das Letzte der Vorrunde.


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Adventsapéro & Tag der offenen Tür an der Wahlenstrasse 41 in Laufen: • Freitag, 29. November 2019, 14.00 bis 20.00 Uhr • Samstag, 30. November 2019, 9.00 bis 18.00 Uhr

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Die Clubwirtschaft ist geöffnet und sorgt für das leibliche Wohl. Unsere Anlage mit H0 und H0m wartet auf euch! Fahrbetrieb und Landschaft warten auf Sie.

Sollten Sie es sich an diesen beiden Tagen nicht einrichten können, sind Sie auch sonst jederzeit gerne bei uns willkommen. Die Öffnungszeiten sind jeweils von Dienstag bis Freitag von 13.30 bis 18.00 Uhr, am Mittwoch zusätzlich von 10.00 bis 12.00 Uhr sowie am Samstag jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr. Oder besuchen Sie uns an unserem Stand am Weihnachtsmarkt in Oberwil (am 24. November 2019) und in Laufen (am 7. und 8. November 2019). Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Weitere Informationen finden Sie unter www.lyyla.com. Herzlichst, Ihr Lyyla-Team LYYLA GMBH WAHLENSTRASSE 41, CH-4242 LAUFEN +41 61 761 60 11, + 41 79 685 30 62 info@lyyla.com, www.lyyla.com

Adventskonzert 2019 Freitag, 06. 12. 2019 Ref. Kirche Laufen 20.00 Uhr Samstag, 07. 12. 2019 Klosterkirche Beinwil 19.30 Uhr Sonntag, 08. 12. 2019 Kirche Erschwil 16.30 Uhr Eintritt gratis (Kollekte)

Ein Konzert in verschiedenen Klangfarben zwischen Orgel, Euphonium und Gesang


DORNECK MARIASTEIN

HOFSTETTEN

littérAmour am Klosterplatz WoS. Draussen wird es immer kälter, die Abende werden länger, eine besinnliche Stimmung ist spürbar – das ist die Zeit, wo man es sich gerne mit einem Buch und einer Tasse Tee gemütlich macht. Nun wird es auch in Mariastein die Möglichkeit geben, unkompliziert Bücher zu tauschen. Die Gemeindebehörde Metzerlen-Mariastein hat die ehemalige PTT-Telefonkabine auf dem Klosterplatz übernommen. Diese wird nun mit Hilfe der Gemeinde in einen sogenannten Bücherschrank – eben «littérAmour am Klosterplatz» umgewandelt, wo jeder Lesefreund seine ausgelesenen Bücher deponieren und sich mit neuer Lektüre eindecken kann. Auch Kinder-

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und Jugendbücher dürfen gerne getauscht werden. Das Team von «littérAmour am Klosterplatz» bittet alle Bücherfreunde darauf zu achten, nur Exemplare in gutem Zustand in die Kabine zu stellen. Ebenfalls wird erwünscht, dass nur so viele Bücher deponiert werden, wie auf dem Regal Platz finden. Es sollen keine vollen Tragtaschen einfach auf den Boden gestellt werden. «littérAmour am Klosterplatz» freut sich auf einen regen Besuch von Lesefreunden und viele interessante und spannende Bücher.

Da berühren sich Himmel und Erde

Feierliche Eröffnung 14.12.2019 auf dem Klosterplatz Mariastein

VERANSTALTUNG

«Vocabella» singt in Seewen Die Adventsmatinee der Gesellschaft sehr positiv über das Konzert in Laufen. des Museums für Musikautomaten am Allen Fans von «Vocabella», aber auch Sonntag, 1. Dezember, 11.15 Uhr, bringt jenen, die das Laufener Konzert verden beliebten Frauenchor «Vocabella» passt haben, sei die Matinee am nächsaus Himmelried nach Seewen. Der ten Sonntag wärmstens empfohlen. EinChor steht unter der Leitung von Marta tritt frei, Austrittskollekte. Thomas Brunnschweiler Mieze, die aus Lettland stammt. Der Chor feiert heuer sein 20Jahr-Jubiläum. Er heisst seit 2005 «Vocabella», was «schöne Stimme» bedeutet, und braucht den Vergleich mit anderen Chören nicht zu scheuen. In seinem breiten Repertoire hat der Chor neben Volksliedern auch Evergreens, Rockund Popsongs, Gospels und Schlager. Vor kurzem äusserte sich Melanie Brêchet FOTO: ZVG im Wochenblatt Vocabella: Dynamischer Frauenchor mit Groove.

Himmlisch: Die Sängerinnen und Sänger verbreiten eine besinnliche Stimmung.

Der Cäcilienchor Hofstetten-Flüh verzauberte seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem besinnlichen Konzert. Zoe Zbinden

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in Cäcilienchor macht es sich zur Aufgabe, geistliche und weltliche Musik zu pflegen und vorzutragen. Auf diese Weise werden Traditionen bewahrt, wunderschöne Lieder früherer Zeiten geraten nicht in Vergessenheit und zeitgenössische Kirchenmusik wird verbreitet. Der Cäcilienchor aus Hofstetten-Flüh hat letzten Sonntag in der St.-NikolausKirche ein Konzert voller fantastischer, religiöser Lieder präsentiert. Sie sangen Klassiker wie «Hosanna in excelsis» von Wolfgang Amadeus Mozart oder

«Denn die Herrlichkeit Gottes» von Georg Friedrich Händel und meisterten die komplexen Harmonien mit Bravour. Doch nicht nur Lieder von alten Meistern wurden vorgetragen. Auch die Kompositionen zeitgenössischer geistlicher Musiker fanden ihren Platz auf dem Konzertprogramm. Darunter stand vor allem das Stück «Da berühren sich Himmel und Erde» von Christoph Lehmann im Mittelpunkt. Die Nachricht, welche dieses Lied vermittelt, begleitete die Besucherinnen und Besucher wie ein roter Faden durch das gesamte Repertoire. Dieses Mal wurden die rund dreiunddreissig Sängerinnen und Sänger von einem Organisten und einem Bläserquintett begleitet. Die Instrumentalisten ergänzten den Gesang des Chors perfekt und sorgten für eine wunderbare Abwechslung. Aber auch ohne den Chor überzeugte das Quintett mit viel Musikalität in zwei Solostücken.

FOTO: ZOE ZBINDEN

Ein grosses Highlight war das Mitwirken einer Solistin. Die Mezzosopranistin Lara Morger verzauberte mit ihrer wunderschönen Stimme den gesamten Raum. Sie sang das Stück «Villanelle» aus «Les nuits d’été», eine Sammlung von Kunstliedern des französischen Komponisten Hector Berlioz, basierend auf Gedichten von Théophile Gautier. Das Konzert bewies, dass der Cäcilienchor Hofstetten-Flüh ein gut eingespieltes Team ist. Dies merkt man aber auch daran, dass der Verein jährlich ganze zehn bis vierzehn Anlässe mit seinen musikalischen Darbietungen bereichert. Somit war es völlig verständlich, dass die Bänke voll besetzt waren. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer blieben auch nach dem Konzert noch lange in der Kirche, um die besinnliche Stunde in familiärer Stimmung ausklingen zu lassen und um den Sängerinnen und Sängern für den gelungenen Auftritt zu gratulieren.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Männerchor Meltingen im Kloster

Neues Theater Dornach zeigt «Das Original»

Am 13. Dezember besteht die seltene Möglichkeit, einem Weihnachts-Konzert des Männerchors Meltingen in der Klosterkirche Dornach beizuwohnen. Es werden in einem ersten Teil traditionelle Lieder und in einem zweiten Teil

WoS. Das Stück von Stephen Sachs spielt rund um den Wohnwagen der ehemaligen Barfrau Maude Gutman. Sie sammelt allerlei Schrott, rund um ihren Trailerpark finden sich aber auch wertvolle Fundstücke. Dies ruft schon

spezielle Advents- und Weihnachtslieder zum Besten gegeben. Möglich gemacht hat dieses Konzert die Unterstützung des Kulturausschusses Dornach und des Rotary Clubs Laufen. Kloster Dornach

bald den New Yorker Kunstexperten Lionel Percy auf den Plan. Er taucht bei Maude auf und möchte sich den angeblich echten Jackson Pollock ansehen, den Maude für ein paar Dollar auf dem Flohmarkt erstanden hat. Die kreuzver-

schiedenen Charaktere der beiden Protagonisten sorgen für gute Unterhaltung. «Das Original» 7./10. Dezember und 9. Januar um 19.30 Uhr, 8. Dezember um 18 Uhr, Tickets: : ticket@neuestheater.ch



DORFPLATZ

Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

VERANSTALTUNG

GEDANKENSTRICH

Ein Wunsch-Baum für Senioren PR. Die wunderbare Aktion «Gschänkli für Seniore» jährt sich zum zwölften Mal. Das Prinzip ist ganz einfach, Senioren der umliegenden Alters- und Pflegeheime dürfen einen Weihnachtswunsch aufschreiben und dieser wird dann am Wunschbaum im M-Parc am Dreispitz befestigt. Und die Bevölkerung dürfen diese Wünsche erfüllen. Möchten Sie ein Weihnachtswichtel sein? Dann besuchen Sie den M-Parc, 1. Stock beim Kundendienst. Ab dem 23. November steht der WeihnachtsWunsch-Baum, an dem 160 Wünsche von Seniorinnen und Senioren hängen. Sie suchen sich einen Wunsch aus, den sie erfüllen wollen und kaufen das Geschenk. Besonders schön ist es, wenn noch ein paar persönliche Zeilen und Weihnachtswünsche für den betagten Empfänger, dessen Wunsch sie gerade erfüllen, dazuschreiben. Sie legen das Geschenk dann unter den Baum. Anschliessend werden die Geschenke zur Weihnachtszeit durch Mitarbeitende

von Home Instead Seniorenbetreuung Basel an die Seniorinnen und Senioren überreicht. «Diese Weihnachtsaktion organisieren wir immer wieder aufs Neue sehr gerne. Zusammen mit der Bevölkerung einsamen Senioren Freude zu schenken, ist einfach nur schön», berichtet Matthias A. Wirz berührt, Geschäftsführer von Home Instead Seniorenbetreuung Basel. «Seit einigen Jahren dürfen wir als Weihnachtsengel in unserem Haus die Geschenke von der Aktion «Gschänkli für Seniore» von Home Instead überreichen», erzählt Beatrice Borer, Leiterin der Aktivierung vom Pflegehotel St. Johann. Weiter meint sie begeistert: «Die Geschenke und die lieben Wünsche lösen bei den Beschenkten strahlende und staunende Gesichter aus, dies sind sehr berührende Momente. Vom wärmenden Schal bis zu einem Puzzle mit genau dem gewünschten Sujet bringen all diese liebevoll ausgesuchten Geschenke grosse Freude – das ist Weihnachten».

EINGESANDT

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Am Samstag, 23. November begannen neun Gleichgesinnte ein neues Kapitel zu schreiben in der Gemeinde. Nicht gleich so gross und bedeutend, wie einst das politische Schwergewicht und Bürger von Kleinlützel Otto Stich. Aber gewichtig genug, um die Ortspartei der SVP Kleinlützel zu gründen. Somit existieren jetzt vier eigenständige SVP Ortsparteien im Schwarzbubenland, wo nachweislich ein bedeutender Anteil von Menschen lebt, der für eine bodenständige, freie, sichere und unabhängige Schweiz einsteht sowie Farbe bekennt. Die Farbe grün unterm Sunnäli im Symbol. SVP, die einzige politische Kraft des Landes, die praktisch alleine für alle kämpft, aber gegen die alle stimmen, um sie zu schwächen. Dies gelang auch in Kleinlützel am 17. November, als Christian Imark mit 25

VERANSTALTUNG

Unterwegs im Tafeljura: Von Tecknau über Oltingen nach Rothenfluh

Kantonswechsel im Museum

Sonntag, 8. Dezember: Durch den Wald wandern wir von Tecknau durch das Aletental, vorbei an der Teufelsküche hinauf zum Filetstück des Tafeljuras. Die Ebene zwischen Anwil (Ammel), Oltingen und Wenslingen: alles alte Posamenterdörfer. Im Tafeljura wurden einst Seidenbänder für den weltweiten Export produziert. Im Anwil werden wir im Restaurant gemeinsam zu mittages-

sen und danach den kurzen Abstieg nach Rothenfluh unter die Füsse nehmen. Streckendaten: Länge: 12.5 km, Aufstieg 480 m, Abstieg 450 m, Zeit: 3 ½ Std. Treffpunkt: 08.10 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB. Kosten: U-Abo oder Tageskarte TNW alle Zonen. Ausrüstung: Winter-Wanderschuhe und der Witterung angepasste Kleidung, ev. liegt bereits Schnee im Oberbaselbiet. Ver-

pflegung: Zwischenverpflegung und Getränk nach Bedarf. Mittagessen im Restaurant. Bemerkung: Rückfahrt bereits in Anwil möglich. Leitung: Angelika Schmid, Tel./SMS 079 665 60 55 oder Mail: saihtamac@gmail.com. Anmeldung: Bis Donnerstag 5. Dezember. Naturfreunde Schweiz Sektion Baselbiet

FOTO: ZVG

Stimmen unterlegen war und sich die Gemeinde somit in den Kreis gesellte der vier «Verweigerer» für eine Schwarzbueben-Stimme im Ständerat. Das soll in Zukunft nicht mehr passieren. Den mit Abstand mehrheitlichen SVP-Stimmen von knapp 400 aktiven Politikinteressierten wird jetzt eine eigenständige Ortspartei dienen, um der Gemeinschaft von Gleichgesinnten im «westlichsten Zipfel» des Kantons Solothurn eine starke und gewichtige Stimme zu verleihen! Wer interessiert ist, meldet sich auf 077 529 59 85 oder feiert mit uns am 20. Dezember die «Geburt» der SVP Kleinlützel. Es freuen sich Peter Allemann (Präsident) und die Mitglieder auf einen schönen Abend der «Geschichtsschreibung». Rolf Meyer Kleinlützel

WANDERTIPP

Der Countdown läuft

Gaby Walther «Noch keine Geschenke für Weihnachten?» war der Titel eines Beitrags ans «Wochenblatt», als Hinweis auf einen Weihnachtsmarkt vom kommenden Wochenende. Tatsächlich habe ich noch kein einziges Weihnachtsgeschenk. Noch nicht einmal einen Adventskranz habe ich gebastelt. Zum Glück gibts Blumenläden. Die brauchen unbedingt meine Unterstützung. So kann ich am kommenden Sonntag doch noch eine Kerze anzünden. Festgelegt wurde das Weihnachtsdatum ja schon vor über 2000 Jahren. Trotzdem werde ich jedes Jahr von Neuem überrascht, wenn nicht sogar überrumpelt. Schon wieder Weihnachten? Schon so bald? Es war doch erst gerade Sommer.

Kleinlützel schreibt Geschichte

Neue Ortspartei: Die neun Personen haben die SVP Kleinlützel gegründet.

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WoS. Das Museum Laufental hat am nächsten Sonntag, 1. Dezember, von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Aktuell ist eine Sonderausstellung über den Kantonswechsel des Laufentals zu sehen. Das kürzlich erschienene Buch zum Thema kann man während den Öffnungszeiten im Museum kaufen.

Wäre ich ein Mann, dann könnte ich mich auf Weihnachten freuen. Meine Frau würde Weihnachtsguetzli backen, Adventskalender füllen, alle Geschenke besorgen, die Dekorationen verteilen, Weihnachtskarten schreiben, mit den Kindern basteln und das Weihnachtsmenü heraussuchen. Meine Aufgabe als Mann wäre nur, die Weihnachtsbeleuchtung draussen zu montieren und den Weihnachtbaum zu besorgen. Rollenklischee? Da bin ich mir nicht so sicher. Manchmal entsprechen Klischees ganz genau den Realitäten. Für mich als Frau heisst es jedenfalls: Der Countdown läuft. Noch 26 Tage, dann ist die Bescherung da. Einiges muss zum Glück nicht mehr erfüllt werden – die Bastelzeit ist vorbei; anderes wäre schön – der Duft von frisch gebackenen Weihnachtsguetzli; und einiges ist Pflicht – die Geschenklischenkerei haben wir in meinem persönlichen Umfeld trotz mehrfachen Anläufen nicht abgeschafft. Doch ist am 24. Dezember alles erledigt, die dunkle Nacht durch die vielen Lichterketten erhellt, die Geschenke verteilt und das Essen serviert, gefällt sie mir recht gut. Bis es aber so weit ist, mag ich Weihnachten nicht.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch



DIES UND DAS

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GESUNDHEITSTIPP

Zähneknirschen WEIHNACHTSKONZERT Männerchor Meltingen Freitag, 13. Dezember 2019 18.30–19.30 Uhr Klosterkirche Dornach Unterstützt von:

Freiwillige Kollekte

VERANSTALTUNG

Rumpelstilzchen – Benefizvorstellung Im 54. Jahr des Bestehens der Theatergruppe Reinach präsentieren wir das Grimm Märchen von Jörg Schneider «Rumpelstilzchen» für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene bis 99 - unter der Regie von Georges H. Wolf. Am Freitag, 29. November, um 20 Uhr findet die traditionelle Abend-Vorstellung statt. Wie jedes Jahr geht der Erlös vom freiwilligen Austritt und den Spenden bei Kuchen und Kaffee an eine gemeinnützige Institution in der Region. Dieses Jahr begünstigen wir neu das GSR Autismuszentrum für Kinder in Aesch. Die Cüpli-Bar und das Kuchenbuffet sind bereits ab 19 Uhr geöffnet. In der Pause und nach der Aufführung kann man noch gemütlich zusammensitzen und den Abend ausklingen lassen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder so ein zahlreiches Publikum begrüssen dürften, wie dies in den letzten Jahren der Fall war. Motivieren Sie Ihre grösseren Kinder, welche nicht mehr gerne in eine Nachmittagsvorstellung gehen möchten, diese spezielle Vorstellung am Abend zu besuchen! Verpassen Sie auf keinen Fall den äusserst spannenden und unvergesslichen Vorweihnachtsanlass. Erwin Schmidt Präsident Die Daten der weiteren Vorstellungen siehe Inserat und www.theatergruppereinach.ch

GESCHÄFTSWELT

Auto Occasion Messe Basel PR. In der Zeit vom 28. November bis zum 1. Dezember findet in der Rundhofhalle der Messe Basel eine Auto Occasion Messe statt. Die Birseck Marketing AG hat nach zwanzigjähriger Pause diese Art der Ausstellung unter der Führung von Werner Schmid (Garage B. Schmid AG, Reinach) wieder an die Hand genommen. 13 Aussteller präsentieren ca. 350 Fahrzeuge. Für die Besucherinnen und Besucher bietet sich die einmalige Gelegenheit, preisgünstige Occasionen innerhalb kurzer Zeit zu begutachten, zu vergleichen und kaufen. Es besteht kein Risiko – sämtliche Autos sind aufbereitet und auf allen wird eine Mindestgarantie von 12 Monaten gewährt. Öffnungszeiten: Donnerstag, 28.11., 17.00-21.00 Uhr; Freitag 14.00-20.00 Uhr; Samstag und Sonntag 10.00-17.00 Uhr

Zähneknirschend beugen wir uns manchmal den Widerspenstigkeiten des Lebens. «Reiss dich zusammen und widersetze dich nicht!» Viele Menschen stehen unter Druck, in der Arbeitswelt oder innerhalb der Familie, haben Angst um ihren Job. Stress erzeugt Spannung, die sich irgendwo ausdrückt und niederschlägt. Durch fortwährende Anspannung des Kiefers, zusammenbeissen der Zähne und Zähneknirschen verspannt sich die Muskulatur im Kopf und Nackenbereich bis in den Rücken. Sehnen und Gelenke werden gereizt. Haltungsstörungen unterstützen diese Problema-

tik. Unsere Konzentration und Dynamik ist beeinträchtigt. Wer die Ohren steifhält kann sich auch Ohrenschmerzen einfangen, ohne eine Ohrenentzündung zu haben. Vor allem der Musculus Sternokleidomastoideus, der grosse Kopfwendermuskel, ist dafür verantwortlich. Sogar ein Kloss kann uns deshalb im Hals stecken. Warme Wickel, wie der Heublumenwickel, sind neben Öleinreibungen wertvoll. Ebenso Akupunktur und manuelle Massnahmen. Belladonna spagyrisch oder Helleborus niger, die schwarze Nieswurz oder Christrose, wirken lösend und entspannend. Die Christrose blüht strahlend weiss von Dezember bis März und passt deshalb als Heilmittel gut in die kalte Jahreszeit. Ihre Kraft ist aussergewöhnlich. Sie steckt im Wurzelstock. Seit der Antike ist Helleborus niger bekannt und beschrieben. Lächeln wir der Zukunft entgegen. Es gibt immer eine Lösung. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin Laufen

GESCHÄFTSWELT

Sanierung von oben bis unten PR. Unter einer Sanierung versteht man im Bauwesen die bauliche Wiederherstellung oder Modernisierung einer oder mehrerer Etagen bzw. eines gesamten Bauwerks oder mehrerer Bauwerke, um Schäden zu beseitigen und/oder den Wohnstandard zu erhöhen. In erster Linie geht es um die Werterhaltung der Bausubstanz. Flexibler Familienbetrieb Alles aus einer Hand! Das MAEX-Team übernimmt viele Arbeiten rund um Ihr Haus: grössere und kleinere Malerarbeiten, Fassadensanierung, Tapezieren und kleinere Gipserarbeiten, Verlegung von Teppichen und Parkett, Übernahme von kompletten Altbausanierungen, Isolierung und Dämmung von Wänden, Decken, Estrichböden und Dachausbauten, Schimmelbkämpfung. Auch komplette Altbausanierungen

gehören zu unseren Spezialitäten. Peter und Michel Buschor sind kreative und erfahrene Allround-Handwerker. So sparen Sie oft höhere Kosten und die meist schwierige Koordination mit mehreren Handwerksbetrieben. Unser Kundenmaler-Team gibt Ihnen auch gerne fantasievolle Anregungen für Ihre vier Wände. Hier melden sich unsere Kunden zu Wort: «Vielen, vielen Dank für Ihre tolle Arbeit! Die Zusammenarbeit mit Ihnen war von der ersten Besichtigung bis zur Fertigstellung sehr professionell und zuverlässig. Wir sind von dem Ergebnis begeistert und rundum zufrieden. Daher gerne beim nächsten Projekt wieder.» MAEX-Team Maler Express Peter und Michel Buschor, Hintergasse 13, Bubendorf, 061 733 16 10, info@maexteam.ch, www.maex-team.ch

GESCHÄFTSWELT

Professionelle Pflege zu Hause Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg pflegt und betreut seit 48 Jahren Einwohnerinnen und Einwohner aus den umliegenden Dörfern. Dabei machen krankenkassenpflichtige Pflegeleistungen etwa 85 Prozent unserer Dienstleistungen aus. Diese Leistungen umfassen unter anderem Verbandwechsel, Injektionen, Vitalzeichenkontrolle, Medikamentenmanagement, Infusionstherapie und Körperpflege. Ergänzt werden sie durch Hilfe im Haushalt, Betreuung und den Spitex-24h-Notruf. Unsere Organisation zeichnet sich durch eine grosse personelle und finanzielle Stabilität aus. So können wir gewährleisten, dass Einwohnerinnen und Einwohner ohne Wartezeiten die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Die Tendenz zu ambulanten Eingriffen in den Spitälern steigt und damit

auch die Komplexität unserer Arbeit. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg sorgt dafür, dass die Nachsorge in der gewohnten Umgebung mit gut ausgebildetem Personal professionell und ohne Wartezeit erfolgt. Eine gut funktionierende Spitex, die den heutigen Anforderungen gewachsen ist, trägt viel zum Gemeinwohl bei. Finanziert wird sie durch die Krankenkassenbeiträge, den Selbstbehalt und Beiträge der Gemeinden. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX/Thierstein/Dorneckberg Sind auch Sie auf Hilfe angewiesen? Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch. Unser Telefon 061 783 91 55 ist jeweils vormittags besetzt.

VERANSTALTUNG

Lottomatch der Pfluumä-Pfupfer PR. Bereits seit Jahren ist der Lottomatch unserer Guggämuusig ein Highlight im Vereinsjahr. Trotz oder gerade wegen den umfangreichen Organisationsarbeiten freuen wir uns riesig auf diesen Tag. Nun hoffen wir, dass wir Sie genauso für diesen Anlass begeistern können: Das ganze Jahr bereits sind wir daran, die unzähligen und äusserst attraktiven Preise zu organisieren, welche Sie mit ein wenig Glück mit nach Hause nehmen dürfen. Vielleicht ist auch etwas dabei, womit Sie Ihren Liebsten ein tolles Weihnachtsgeschenk machen können? Nebst dem Erproben Ihres Spielglücks

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können Sie auch ein kühles Getränk und ein feines Essen geniessen. Den Wirtschaftsbetrieb führen wir in eigener Regie durch. Der Lotto-Match findet am Samstag, 14. Dezember in der Merzweckhalle in Pfeffingenstatt. Spielbetrieb: 14 Uhr bis ca. 23 Uhr. Unser Gabentisch umfasst auch dieses Jahr wieder ein Velo, zwei halbe Schweine, weitere schöne Fleischpreise, grosse Früchtekörbe, LED-Fernseher, Haushaltgeräte, Unterhaltungselektronik und vieles mehr. Bei jeder Normaltour werden fünf Preise vergeben.

LESERBRIEF

Spital Laufen – was kümmert mich das Geschwätz von Gestern Mit dem einstimmigen Segen der sechs Laufentaler Landräte (-in) und den 13 Gemeindepräsidenten (-innen) hat der Regierungsrat des Kanton Basel-Landschaft dem Laufental den letzten Zahn gezogen: Das Spital in Laufen wird geschlossen. Wie verraten müssen sich die Laufentaler und Laufentalerinnen und vor allem die treuen Mitarbeitenden des Spitals von ihren Politikern fühlen? Noch vor kurzer Zeit (aber hauptsächlich vor den Wahlen) wurde mit Schlagwörtern wie «wir kämpfen mit aller Kraft und gehen für die Einhaltung des Vertrages bis vor Bundesgericht», «wir halten alle juristischen und politischen Möglichkeiten offen», «der Laufentalvertrag – insbesondere §45 der das Spital garantiert ist uns heilig» etc. und jetzt: Der Regierung war das Spital in Laufen seit je ein Dorn im Auge und hat strategisch geschickt das Spital tropfenweise personell wie technologisch ausbluten lassen. Die Schliessung der Gynäkologie und der Geburtsabteilung 2014 war geschickt orchestriert und zu guter Letzt wurden die Laufentaler Politiker umgarnt, bis sie wie tote Fliegen

umfielen. Mit Simon Felix – Stadtrat von Laufen – hat sich ein einziger Politiker des Laufentals gegen diese politische Vereinnahmung gewehrt. Leider fehlt uns auch eine Persönlichkeit wie Altlandrat Georg Thüring der als einer der wenigen die Interessen der Bevölkerung des Laufentals mit Glaubwürdigkeit und grosser Hingabe vertreten hatte und schon vor Jahren vor einer Vereinnahmung und Ausräumung des Laufentals durch Liestal warnte. Aber Liestal hat nun nach Abzug der Steuerverwaltung, nach Schliessung der Bezirksschreiberei, der Schliessung des Spitals etc. im Laufental die endgültige Bereinigung mit der Absolution unserer Politiker erreicht und wir können uns – frei nach Regierungsrat Thomas Webers Wunsch – endlich als echte Baselbieter fühlen – ohne Sonderstatus. Mit diesem letzten Akt hat die Regierung des Kanton Basel-Landschaft die Laufentaler endgültig in die Knie gezwungen und kann die Akte Laufental schliessen und ins Archiv legen. Peter Hamann Laufen

GESCHÄFTSWELT

Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die letzte öffentliche Führung in diesem Jahr findet am Mittwoch, 4. Dezember, statt. Susanne Bornhau-

ser, Leiterin Pflege unserer Onkologie, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und erzählt von den Schwerpunkten unserer Behandlung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 8. Januar und 5. Februar statt. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim


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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

Gemeinde Hofstetten-Flüh Ab August 2020 bieten wir eine Lehrstelle an als

Fachfrau oder Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Werkdienst In dieser Ausbildung erlernen Sie den Unterhalt an Gemeindeinfrastrukturen. Dazu gehören Unterhalts- und Reinigungsarbeiten auf Strassen und Wegen, Pflegen von Grünanlagen, Durchführen von kleineren Reparaturen an Maschinen, Wartung des Maschinen- und Fahrzeugparks. Für diese Ausbildung benötigen Sie handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Zudem können Sie sich für eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Freien begeistern. Sie bringen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Sozialkompetenz und als weitere Voraussetzung, nebst einer Prise Humor, eine gute körperliche Verfassung mit. Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung und Sie können sich auf eine vielseitige Ausbildung im kleinen Team freuen. Ihre Bewerbung senden Sie bis zum 16. Dezember 2019, mit den üblichen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben etc. an: Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7 4114 Hofstetten oder per E-Mail: andreas.meier@hofstetten-flueh.ch Für weitere Auskünfte steht Ihnen Andreas Meier, Leiter Technische Dienste gerne zur Verfügung, Telefon 061 731 13 50.

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Gemeinde Hofstetten-Flüh Wir brauchen Verstärkung und suchen per sofort oder nach Vereinbarung für unsere Technischen Dienste eine/n

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Sie verfügen über handwerkliches Geschick, vorzugsweise eine abgeschlossene Berufslehre als Fachmann Betriebsunterhalt oder Landschaftsgärtner sowie mehrjährige Berufserfahrung und sind körperlich belastbar. Ein Fahrausweis der Kategorie B ist von Vorteil. Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Einsatzfreudigkeit und kundenorientiertes Arbeiten runden Ihr Fähigkeitsprofil ab. Wir bieten Ihnen eine selbständige, verantwortungsvolle und breit gefächerte Tätigkeit in einem kleinen Team. Ihre Bewerbung senden Sie bis Ende Dezember 2019 mit den üblichen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben etc. an: Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau­, Umwelt­ und Raumplanung Neuer Weg 7 4114 Hofstetten oder per Mail: andreas.meier@hofstetten­flueh.ch Für weitere Auskünfte steht Ihnen Andreas Meier, Leiter Technische Dienste gerne zur Verfügung, Telefon 061 731 13 50.

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und Schüler unterrichtet und erhalten auf ihre Stärken zugeschnittene, persönliche Arbeitspläne. Die Zuteilung in die Leistungszüge der Sekundarschule ist sehr flexibel und wird ständig dem Niveau der Schülerin oder des Schülers angepasst. Die academia in Reinach bietet eine ganztägige Betreuung inklusive Hausaufgabenhilfe.

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Donnerstag, 28. November 2019 Nr. 48

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Schon fast ein bisschen weihnachtlich KLEINLÜTZEL. WoS. Der Musikverein Konkordia Kleinlützel hat sein traditionelles Kirchenkonzert um eine Woche Richtung Weihnachten verschoben. Somit kann die Brassband unter der Leitung von Martin Schaad heuer am 1. Adventssonntag in der Lützler Kirche genossen werden. Das Programm verspricht hochstehende, aber vor allem besinnliche, feierliche und abwechslungsreiche Brass-Band-Musik: ein Rondo von Henri Purcell, ein getragenes Cornetsolo mit Carmen Meyer oder das Klanggemälde «Call oft the Clans» von Kevin Houben, um nur einige der rund zehn Titel zu nennen. Das Konzert ist in der Kleinlütz-ler Kirche am Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr. Mystisch: Herbstliches Lichtspiel in der Schachlete in Laufen

FOTO: FABIENNE LEUTENEGGER

REGION

VERANSTALTUNG

REGION

Luftmessungen

Mord am Titisee

Freiwillige Hilfe

WoS. In einem grenzüberschreitenden Projekt soll die Luftqualität in der Region Basel gemessen werden. Interessierte Personen erhalten für fünf Wochen einen Mikrosensor und können so in ihrem Alltag Luftschadstoffmessungen durchführen. Die erste Messkampagne findet zwischen dem 16. Januar und dem 20. Februar statt. Mit dem Projekt soll die Öffentlichkeit für Fragen rund um die Luftqualität sensibilisiert werden, indem die Luftverschmutzung «sichtbar» gemacht wird. Ausserdem liefern die Messdaten dem Lufthygieneamt beider Basel interessante Hinweise zu Vor- und Nachteilen neuer Messtechniken. Wer am Projekt teilnehmen möchte, muss eine Auftakt- und eine Abschlussveranstaltung besuchen. Interessierte können sich bis zum 15. Dezember unter www.basler-luft.ch bewerben.

WoS. Mit viel Begeisterung und Elan hat die Klasse 3EeL der Sekundarschule Laufental einen Krimi der besonderen Art geschrieben. Unterstützung erhielten die Schüler durch ihren Lehrer Mathias Kressig, Autor der beiden Krimis «Götterrache» und «Mythos». Am Donnerstag, 12. Dezember, ist es so weit: Das Werk wird mit einer feierlichen Buchvernissage der Öffentlichkeit vorgestellt. Tauchen Sie zusammen mit den Schülerinnen und Schülern in die Geschichte ein und erleben Sie eine ganz spezielle Buchvorstellung. Nach einem anschliessenden Apéro kann die spannende und unterhaltsame Geschichte käuflich erworben werden. Die Klasse 3EeL und die Stedtlibibliothek Laufen freuen sich auf Ihren Besuch.

WoS. Gerade die Vorweihnachtszeit kann für viele Menschen belastend sein. Sie ziehen sich zurück und sind einsam. In solchen Fällen bietet die Dargebotene Hand, unter der Telefonnummer 143 erreichbar, Hilfe an. Ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter kann Wege aus einer schwierigen Situation aufzeigen, manchmal hilft aber auch einfach ein offenes Ohr, um sich weniger einsam zu fühlen. Jährlich klingelt das Telefon bei der Dargebotenen Hand rund 15 000-mal, an 365 Tagen, während 24 Stunden. Die Institution ist dabei auf freiwillige Mitarbeitende angewiesen. Die Beraterinnen und Berater arbeiten ehrenamtlich und werden für ihre Aufgabe sorgfältig geschult. Im nächsten Frühjahr findet ein neuer Ausbildungskurs statt. Weitere Informationen dazu sind unter www.basel. 143.ch zu finden.

Buchvernissage: 12. Dezember 19.30 Uhr in der Stedtlibibliothek in Laufen. Eintritt frei – Kollekte.

Eine Frau als Gerichtspräsidentin REGION. WoS. Im kommenden Herbst geht der amtierende Gerichtspräsident des Amtsgerichts Dorneck-Thierstein Markus Christin in Pension. Für die Ersatzwahl hat die FDP.die Liberalen die 40-jährige Georgia Marcionelli Gysin aus Gempen nominiert. Marcionelli ist Mutter eines Sohnes und zurzeit als Anwältin in der Privatwirtschaft tätig. Der Wahltermin wurde vom Oberamt auf den 9. Februar 2020 festgesetzt. Mann bei Arbeitsunfall tödlich verletzt ZWINGEN. WoS. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 23. / 24. November, ereignete sich auf der Zugstrecke zwischen Basel und Delémont ein schwerer Arbeitsunfall. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft kam es im Baustellenbereich kurz vor dem Bahnhof in Zwingen zu einer Kollision zwischen einem IC, welcher von Delémont her kommend in Richtung Basel fuhr, und einem Bauarbeiter. Der 29-jährige Mann wurde beim Unfall tödlich verletzt. Der genaue Unfallhergang ist unklar und wird von der Polizei BaselLandschaft und der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft abgeklärt.

MUSIK-TIPP

Bob Dylan Das 15. Album der viel beachteten Bootleg-Serie dürfte nicht nur eingefleischte DylanFans interessieren. Es trägt den Titel «Bob Dylan: Travelin’ Thru, Featuring Johnny Cash – The Bootleg Series Vol. 15, 1967–1969» (Sony Music) und umfasst auf drei CDs keine unbekannten, doch bisher unveröffentlichte Aufnahmen. Dazu gehören alternative Mitschnitte von Songs der Dylan-Alben «John Wesley Harding» und «Nashville Skyline». Wesentlich spannender sind die 1969 in Nashville produzierten Studiosessions-Aufnahmen mit Johnny Cash. Er und Dylan tragen die überwiegend aus ihrem klassischen Country- und FolkRepertoire ausgewählten Lieder im Wechselgesang und bisweilen im Duett merklich entspannt vor. Von Dylan sind zudem noch Aufnahmen mit der Bluesgrass-Ikone Earl Scruggs zu hören. Die Tonqualität ist dank technischer Nachbearbeitung der alten Tapes vorzüglich. Die erstmals offiziell veröffentlichten Sessions-Aufnahmen sind von musikhistorischer Bedeutung, weil Dylan und der 2003 verstorbene Cash sich gegenseitig sehr geschätzt, zusammen aber nie eine Platte produziert haben. Die Liner Notes (Informationen) im Album-Booklet stammen vom bekannten Musikhistoriker Colin Escott und von Cashs Tochter und Singer-Songwriterin Rosanne Cash. Benno Hueber

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