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Donnerstag, 17. Oktober 2019

111. Jahrgang – Nr. 42

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Sommerwanderung im Oktober

10ºC 17ºC

Rund 480 Wanderfreudige nahmen an der Volkswanderung vom letzten Wochenende eine oder gleich mehrere der drei signalisierten Distanzen durch das Laufental unter die Füsse.

Freitag, 18. Oktober 2019 Einige Wolken, wenig Sonne und vor allem am Nachmittag sind Regengüsse zu erwarten. Samstag, 19. Oktober 2019 Wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern.

10ºC 15ºC

10ºC 15ºC

Sonntag, 20. Oktober 2019 Die Sonne dürfte sich verstecken. Es ist stark bewölkt und es regnet immer wieder.

Laufen

Martin Staub

Mathias Kressig hat zusammen mit Denise Jost seinen zweiten Krimi geschrieben. In «Götterrache» geht es auch um griechische Götter.

P

etrus muss ein Wanderer sein.» Paul Fürst muss recht haben. Er, der seit 1981 aktives Mitglied beim Wanderverein Laufen ist und auch heute noch, mit 87 Jahren, regelmässig bei den Wanderungen des Vereins mitmarschiert, kann sich nur an ein einziges Mal erinnern, wo eine Route wegen Schlechtwetter umgeleitet werden musste. An diesem Wochenende war für ihn, wie für die restlichen rund 50 Mitglieder des Laufner Vereins, nichts mit Wandern. «Ausser einer einzigen Frau, die sonntags frühmorgens die 15Kilometer-Strecke absolvierte, um anschliessend bis Betriebsschluss in der Küche zu stehen», wie Fürst lachend mitteilte. Er und rund 35 weitere Mitglieder standen an einem der Kontrollposten für die drei angebotenen Distanzen 7, 15 oder 21 Kilometer. Oder waren anderweitig als Helferinnen oder Helfer bei der Durchführung der 58. Internationalen Herbstwanderung beschäftigt. Es ist leicht auszurechnen, dass der Wanderverein Laufen, der jährlich eine solche Volkswanderung durchführt, 1961 gegründet wurde. «Aufgrund einer Distanzwanderung einiger Wanderfreaks über den Passwang nach Kirchberg zu einem Fest», wie sich Paul Fürst erinnert, der auch dabei war.

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Region Gilgenberg Der Birs entlang: Bei solchem Wetter macht Wandern auch mit Kinderwagen und Kleinvelo einfach nur Spass.

Zwei Sommertage im Oktober 480 Wanderinnen und Wanderer aus der ganzen Schweiz, aber auch aus dem Elsass und Deutschland, genossen die schön angelegten Strecken durchs Laufental, welche ohne Zeitlimite durchlaufen werden konnten. Alle drei Kategorien starteten im Schulhaus Serafin in Laufen und hatten die Strecke der Bahnlinie entlang nach Zwingen zu absolvieren, wo ein Kontrollposten im Schloss Zwingen auf sie wartete. Hier durften sich die Teilnehmenden mit Speis und Trank stärken, bevor sie die Fortsetzung durch Feld und Wald und sogar mitten durch das Abbruch-Areal der Papieri Zwingen in Angriff nahmen. «Jedes Mal ein Highlight der Laufner

Herbstwanderung sind die Wappenfelsen im Chessiloch und das Chaltbrunnental, was aber nur die Teilnehmer der Langdistanz zu sehen bekommen», sagte Erwin Bärtschi, der sich beim Start in Laufen um die Startenden und Heimkehrenden kümmerte. Der Präsident des Wandervereins Laufen getraute die Frage nach seiner Präsidialzeit kaum zu beantworten: «21 Jahre sinds», flüsterte er hinter vorgehaltener Hand. Sein Lachen aber verriet, dass er das sehr gerne macht. «Für mich bedeuten die wöchentlichen Wanderungen und die Teilnahmen an Volkswanderungen bei befreundeten Vereinen die pure Erholung», fügte der 64-Jährige unmissverständlich an. Besonders stolz

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Der Gewerbezentrum Gilgenberg AG ist es gelungen, den Industriebrachen neuen Glanz zu verleihen und den unterschiedlichsten Ideen Raum zu geben.

FOTO: MARTIN STAUB

sind die beiden Gesprächspartner auf den Sieg in Mollis GL vor einigen Wochen, wo der Wanderverein Laufen mit 60 Teilnehmenden zum dritten Mal in Folge siegte und den Wanderpreis als «Bhaltis» nach Hause nehmen durfte. «Ansonsten siehts aber doch ein bisschen düster aus mit den Mitgliederzahlen in allen Wandervereinen», gab Bärtschi dem Wochenblatt mit auf den Weg. «Die hohe Mitgliederzahl täuscht etwas über die Überalterung im Wanderverein Laufen hinweg», gibt der Präsident zu bedenken, der sich über Neumitglieder riesig freuen würde. Interessierte können sich melden unter: 061 761 64 95.

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Empfehlungen

Herbstneuheiten sportlich, modisch oder elegant

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

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LAUFENTAL WAHLEN/REGION

hof-Schüüre bietet eine grosse Tanzfläche. Das Team der Neuhof-Schüüre betreibt den Barbetrieb mit der Möglichkeit, etwas zu essen. Die Gästezahl ist auf 100 Personen beschränkt, damit genügend Platz zum Tanzen bleibt. Bereits wurden 50 Tickets verkauft. Erwerben kann man den Eintritt über den Vorverkauf. Eine Abendkasse gibt es nur, falls nicht alle Tickets über den Vorverkauf weggehen. Ein DJ sorgt für den richtigen Soundmix. Der Fokus liegt dabei auf moderner Musik. «Zu fast allen modernen Stücken kann Disco-Fox getanzt werden. Zu Ed Sheeran geht ein Wiener Walzer und der DJ hat auch die Möglichkeit, ein Musikstück, zum Beispiel ‹Crazy Love› von Beyoncé, mit einem Rumba-Takt zu unterlegen», erklärt Cony Jegerlehner. Wer sein Tanzrepertoire erweitern möchte, hat die Möglichkeit, am einstündigen Workshop mit GT Bachata aus Oberwil teilzunehmen. Bachata ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung und der dazugehörige Tanz. «Es ist der einfachste lateinamerikanische Tanz», so Cony Jegerlehner.

Serienmorde erschüttern Freiburg

9. November, Neuhof-Schüüre, Wahlen, 19–20 Uhr Workshop mit GT Bachata, 20.00–02.00 Uhr Paartanz, Tickets: eventfrog.ch/paartanz-in-der-schueuere-Samstag-9-112019

Präsentieren den neuen Krimi: Autor Mathias Kressig (l.) mit Co-Autorin Denise Jost-Cueni und Verleger Joerg Kressig. FOTO: ZVG

Mathias Kressig hat zusammen mit Denise Jost seinen zweiten Krimi geschrieben. Nebst den zahlreichen Toten räumt der Geschichtslehrer den griechischen Göttern im Buch einen Platz ein. Gaby Walther

Es wird wieder getanzt: In Kaiseraugst strömen bis zu 300 Personen an die Veranstaltung (Foto). Auch in unserer Region erlebt der Paartanz einen Aufschwung. FOTO: ZVG

ZWINGEN

Regionales Handwerk im Aufwind meb. Regionales Handwerk boomt. Ob hübsche Kinderkleider, schicke Damenmode, Schmuck oder Dekoartikel – Handgemachtes liegt im Trend und wird landauf, landab angeboten und mit Erfolg verkauft. Ob die Menschen in der Region schon immer so kreativ waren wie heute, kann Angela Zuber nicht sagen, sie seien auf jeden Fall sichtbarer geworden als früher. Dank SocialMedia-Plattformen wie Facebook oder Instagram könnte jeder und jede die Waren ohne jeglichen finanziellen Aufwand anbieten und verkaufen. Der direkte Kontakt zu den Kundinnen und Kunden sei jedoch sehr wichtig, darum wurde vor fünf Jahren der «Koffermärt bim Schloss» ins Leben gerufen. Dieses Jahr darf dieser Anlass darum bereits ein kleines Jubiläum feiern. Die Qual der Wahl Der «Koffermärt bim Schloss» erfreut sich nicht nur bei den Besucherinnen und Besuchern grosser Beliebtheit. Jedes Jahr bewerben sich sehr viele Aussteller, sagt Angela Zuber, die nebst vier weiteren Frauen im OK sitzt. Es seien jeweils weit über 100 Bewerbungen. Platz sei aber nur für rund die Hälfte. 47 Aussteller sind es dieses Jahr an der

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LAUFEN

Paartanz erlebt einen Aufschwung gwa. Seit rund einem Jahr werden im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen Tanzkurse angeboten. Das Angebot wurde wegen reger Nachfrage ausgebaut und ist gut besucht. In der Schlachthuus-Disco sind vermehrt Tanzpaare anzutreffen. Im Grien in Breitenbach ist im November eine Tanzgala angesagt, und nun soll auch in der Neuhof-Schüüre in Wahlen ein Tanzanlass stattfinden. Paartanz scheint wieder beliebt zu sein. Dies bestätigt auch Cony Jegerlehner, die zusammen mit ihrem Partner Beat Schmutz den Anlass in Wahlen organisiert. «Lange schien die Tanzszene eingeschlafen zu sein. Doch vor kurzer Zeit haben Freunde von uns ‹Kaiseraugst tanzt› und später ‹Tanz Punkt Reinach› ins Leben gerufen. Die Veranstaltungen wurden ein voller Erfolg. Bis zu 300 Gäste besuchen jeweils die Abende. Es ist regelrecht ein Tanzfieber ausgebrochen», schwärmt die leidenschaftliche Rock-’n’-Roll- und Salsa-Tänzerin. «Wir finden, dass es im Laufental auch so etwas braucht, da es doch viele Tanzbegeisterte hat», erklärt sie ihr Engagement. Im Gegensatz zur Tanzgala in Breitenbach mit Dreigangmenü und Tanzorchester soll der Tanzabend in Wahlen eher ein lockerer Anlass sein. Die Neu-

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Zahl. Die Auswahl der Aussteller sei jeweils eine schwierige Sache. Man berücksichtige in der Regel Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergangener Jahre. Bevorzugt würden Aussteller aus der näheren Region. Und auch eine gute Durchmischung des Angebots sei dem OK sehr wichtig, so Zuber weiter. In den letzten Jahren konnte der «Koffermärt bim Schloss» nie von idealem Wetter profitieren. Es war stürmisch, verregnet oder sehr kalt. Angela Zuber hofft darum, dass Petrus in diesem Jahr gut gesinnt ist. Die meisten Stände befinden sich jedoch in Innenräumen, einerseits im Ramsteiner Turm, andererseits in der Kapelle. Zwölf Stände sind jedoch im Lindengarten platziert und somit den Wetterbedingungen ausgesetzt. In der Kaffeestube in der Rauracherstube können sich die Gäste verpflegen. Zum Jubiläum gibt es dieses Jahr ein besonderes Angebot: ein Stück Kuchen mit Kaffee zum Preis von fünf Franken. Für die Kinder werden Kinderschminken und Glitzertattoos angeboten. Für musikalische Unterhaltung sorgt Eric Kilcher aus Brislach. Koffermärt bim Schloss: Sonntag, 27. Oktober, beim Schloss Zwingen, von 11 bis 17 Uhr.

G

ötterrache» ist der neue Kriminalroman von Mathias Kressig. Zweieinhalb Jahre nach seinem Debütwerk «Mythos» präsentierte der 39-jährige in Röschenz wohnende Familienvater sein neustes Werk. Entstanden ist der Roman in Zusammenarbeit mit der Sekundarlehrerin Denise JostCueni. «Bei mir zu Hause im Keller haben wir das Storyboard entwickelt und die Geschichte erfunden. Denise schrieb in Eigenregie 10 von den insgesamt 95 Kapiteln. Sie übernahm den Part der Polizistin Iris Vogt», erzählt Kressig. Eine weitere Unterstützung erhielten sie von Christine Althaus. Die Dozentin für Geschichtsdidaktik an der FHNW gab Inputs und half mit, dass die geschicht-

www.kfl.ch KINO

Donnerstag, 17. Oktober, 20.30 Uhr

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse Bisher hat Motti immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Als jedoch die Mutter ihren Sohn verkuppeln will, weicht Motti vom traditionellen Pfad ab: Er verliebt sich in Laura, eine «Schickse». Komödie: CH, 2017, 90 Min. Regie: Michael Steiner, mit Joel Basman, Inge Maux, Noémie Schmidt

*Vorverkauf:

FOTO: ZVG

Mörderin bereits bekannt So komplex wie die Vernissage sind auch der Aufbau und die Handlung des Buches. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird der Krimi erzählt. Die Leserin oder der Leser weiss zwar bereits am Anfang, wer die Serienmörderin ist, das Motiv bleibt aber bis zum Schluss unklar und die Spannung erhalten. Emotionen, Familiengeheimnisse und historische Fakten werden miteinander verflochten. Den völligen Durchblick und eine überraschende Erkenntnis erhält man jedoch erst gegen Ende des 272 Seiten dicken Romans. In den Hauptrollen stehen der BKA-Beamte Nick

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Schröder, der entführt und dann wieder freigelassen wird, Kommissar Dirk Weiler, der eine Affäre mit der Polizistin Iris Vock beginnt, Emilia, die mutmassliche Mörderin, ein Drogenbaron und die Familie Benhagel. In welchem Zusammenhang die Ermordeten stehen, bleibt lange unklar. Langweilig wird es einem beim Lesen nicht, und obwohl viele Personen in die Geschichte verwickelt sind, kann der Überblick leicht behalten werden. Der Roman hat ein gutes Erzähltempo, geht auf Details ein, bringt wissenswerte Informationen aus kulturellen Bereichen ein, ohne ausschweifend und langatmig zu werden. Mathias Kressig ist mit seinem zweiten Kriminalroman ein unterhaltsames, spannendes Werk für Krimifans gelungen. Im Moment erarbeitet er zusammen mit Denise Jost und Christine Althaus ein Lehrmittel zum Buch. Der Sekundarlehrer weiss, dass Lehrpersonen es schätzen, wenn sie Unterrichtsmaterial zu einem Buch erhalten. Mit seiner eigenen Klasse ist er im Moment am Schreiben eines gemeinsamen Krimis, und für einen weiteren eigenen Roman hat er bereits wieder Ideen. Doch dieses Projekt muss noch etwas warten, denn Kressig wird bald zum zweiten Mal Vater. «Götterrache» ist in verschiedenen Schweizer Buchhandlungen erhältlich, ISBN 978-3-9524753-1-7.

GALERIE

JAZZ MATINEE

Freitag, 18. Oktober, bis Sonntag, 3. November 2019 Vernissage: 18. Oktober, 19.00 Uhr

Sonntag, 20. Oktober 2019, 10.30 Uhr

Bernhard Hasenböhler

Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht

Vielfältig: Liebevoll geschmückte Stände am Koffermärt bim Schloss.

lichen Aspekte stimmen. Am 19. September wurde das Buch an einer aussergewöhnlichen Buchvernissage vorgestellt. Die über 70 Vernissagegäste wurden durchs Sekundarschulhaus in Laufen geführt. Sie wurden zu einem Teil der Geschichte, indem sie in einem Kellerraum den Vorlesungen von Schülerinnen lauschten, in einem weiteren Raum Rätsel zu lösen hatten und an einem dritten Ort Einblick in die Entstehung des Buches erhielten. Als Spezialgast mit dabei war auch der ehemalige TV-Ansager und gebürtige Laufner Joerg Kressig, Inhaber des diversum-Verlags und damit Herausgeber von «Götterrache».

Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr Finissage: Sonntag, 3. November 2019, 11.00–16.00 Uhr Die Ausstellung zeigt eine Übersicht über Bernhard Hasenböhlers Gesamtwerk in unterschiedlichen Techniken, wie Zeichnungen, Tusche, Druckgrafiken, Acryl, Öl und Skulpturen. Die Darstellungen sind sowohl realistisch als auch ungegenständlich, sie sollen die Betrachter zu eigenen Interpretationen inspirieren.

Red Hot Serenadors Orchestra

Rainer Wöffler und Tanja Wirz spielen seit 2011 gemeinsam den Blues, Swing und Ragtime der 1920er- und 1930erJahre. Dies auf zahlreichen VintageSaiteninstrumenten und mit zweistimmigem Gesang. Nun machen sich die beiden auf die Spuren der spontan improvisierenden Strassenbands von New Orleans, zusammen mit einer hervorragenden Bläsertruppe: Alexander Etter (tp), Jonas Knaus (cl, har, p), Kniri Knaus (tb, har), Alexander Gsponer (wbd ), Fabio Bianchi (sou). Reservationen: Tel. 061 761 31 22 KABARETT

Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr

DISCO

Freitag, 18. Oktober, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Bruno

Bereits liegen die Herbstferien hinter uns und die Nächte werden spürbar kühler und länger. Für Tanznächte sind diese Gegebenheiten von Vorteil: So kann uns DJ Bruno mit seinem Sound einheizen, und wir können die Musik, die Beats und die coole Stimmung in der Schlachthuus-Disco geniessen. Und wer eine kleine Tanzpause braucht, schnappt sich einen leckeren Cocktail von der Wandelbar und stimmt sich damit aufs Wochenende ein.

Rolf Schmid* No10

In seinem zehnten Soloprogramm wartet Rolf Schmid mit ein paar ganz neuen Akzenten auf. Dafür hat nicht zuletzt die bekannte Schauspielerin und Regisseurin Bettina Dieterle gesorgt, die das Team ergänzt, Regie führt und No10 fulminant in Szene setzt. No10 ist einerseits klassisches Nummernkabarett, dazu kommen eine Prise Stand Up Comedy und viele Geschichten aus dem Leben des schrägen Bündners.


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 20. Oktober 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschl. Kirchenkaffee Gäste sind herzlich willkommen

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 20. Oktober, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Onesimo. Pfarrer Michael Brunner mit Christine und Isabel Schneider, keine Sunntigsschuel, anschl. Apéro Dienstag, 22. Oktober, 19 Uhr Ökum. BibelteilenPlus mit kleinem Znacht, Geri Stöcklin Donnerstag, 25. Oktober, 8.40 Uhr Ökum. Begegnungswanderung: Rhein und Römer. Besammlung Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Stefan Berg und Susi Wirz. Weitere Infos unter www.oekumenische-kirche.ch 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Pfarrer Stefan Berg und Team, St.-Johannes-Kapelle Hofstetten

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 18. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Samstag, 19. Oktober, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen. «Grounds Canzon et Sonates», Rachel Michout Pochon (Flöte), Martine Reymond (Cembalo). Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 20. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Ehrung der Freiwilligen und anschliessendem Ausflug, Pfarrerin Regine Kokontis und Vikarin Rahel Weber. Donnerstag, 24. Oktober, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde in der ref. Kirche bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

Peter Huwiler 23. 5. 1966 – 5. 10. 2019 Eine akute Krankheit hat Peter Huwiler viel zu früh aus dem Leben gerissen. Wir verlieren nicht nur einen geschätzten Arbeitskollegen, sondern auch einen guten Freund. Mit viel Engagement hat er jahrelang junge Erwachsene ins Berufsleben begleitet. Mit seiner Energie, seinem Wissen und seiner liebenswürdigen Art hat er für das Team und das Unternehmen wertvolle Dienste geleistet. Der Trauerfamilie entbieten wir unser herzliches Beileid und wünschen viel Kraft und Trost. Wir sind dankbar, dass wir Peter ein Stück auf seinem Lebensweg haben begleiten dürfen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Minerva Schweiz AG Unternehmensleitung, Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen und alle, die Peter gekannt und geschätzt haben Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 18. Oktober 2019, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Herz-Jesu in Laufen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im Familienkreis. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben dort im neuen Heimatland.

Ich sterbe, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht. Ich werde euch vom Himmel aus lieben, wie ich euch auf Erden geliebt habe.

Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opi, Schwager, Onkel und Götti

Othmar Wunderlin-Agostini 5. August 1934 – 13. Oktober 2019 Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihm verbringen durften.

Dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihr erleben durften, und traurig über den Verlust, den wir tragen, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Theresia Flury-Hammel 9. September 1939 bis 9. Oktober 2019 Nach längerer Krankheit ist sie sanft eingeschlafen. In stiller Trauer Gerhard Flury-Hammel Alexander Flury Andrea und Rolf Hauser-Flury Verwandte und Freunde

Wie vermissen dich:

Gottesdienste:

Heidi Wunderlin-Agostini Guido Wunderlin und Silvia Schori Ralph und Jacqueline Wunderlin mit Anouck Peter Lipecki Corinne Wunderlin Anverwandte, Freunde und Bekannte

Sonntag, 20. Okt., 10.15 Uhr ref. Kirche Thierstein in Breitenbach, Gottesdienst mit Pfrn. Barbara Jansen Sonntag, 27. Okt., 10.15 Uhr ref. Kirche Thierstein in Breitenbach, Gottesdienst mit Pfrn. Barbara Jansen

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 23. Oktober 2019, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt. Traueradresse: Heidi Wunderlin-Agostini, Im Hängler 5A, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 18. Oktober 2019 um 14.30 Uhr in der Kirche Kleinlützel statt. Gilt als Leidzirkular.

Christus spricht zu einem Geheilten: Kehre nach Hause zurück und erzähle, was Gott an Dir getan hat. Lukas 8, 39

Wir danken für die liebevolle Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Margrit Egli erfahren durften. Einen herzlichen Dank – allen Verwandten, Freunden und Bekannten – Herrn Dr. Hollenstein, Laufen, für die ärztliche Betreuung – dem Pflegepersonal des Seniorenheims Rosengarten, Laufen, für die liebevolle Betreuung und Pflege bis zur letzten Stunde – Herrn Albert Dani für die schöne Gestaltung und die tröstenden Worte bei der Abdankungsfeier. Ein Dankeschön für die vielen Spenden für späteren Grabschmuck und für heilige Messen. Grellingen, im Oktober 2019

Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen, seit 1886 Tag und Nacht 24 h Laufen und Umgebung 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch

Die Trauerfamilie

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch


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Es herbschtelet

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 14. Oktober 2019

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli der Fasnacht 2020 wurden genehmigt. Alle Gesuchsteller werden schriftlich informiert. • Die Ausschreibung für die Kanalisationsarbeiten in der Diebachstrasse erfolgte per Einladung im Submissionsverfahren. Anlässlich der Ratssitzung wurde die Arbeitsvergabe beschlossen.

der Homepage unter: Politik/Abstimmungen/Wahlen aufgeführt.

Lehre als Kauffrau/Kaufmann (E-Profil)

Baugesuch, Auflage vom 17. bis 28. Oktober 2019 BG-Nr. 1507/2019. Bauherrschaft: Sinani Merita u. Azel / Lochbruggstrasse 76 / 4242 Laufen. Projekt: Terrassenüberdachung mit Wind- und Wetterschutzverglasung, Parz. 4463, Lochbruggstrasse 76, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Sinani Azel, Lochbruggstrasse 76, 4242 Laufen

Sind Sie interessiert an einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Laufen?

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der AuflaGemeindewahlen 2020 gefrist in drei Exemplaren an das BauinspekDie Wahltermine und Fristen für die Wahlvor- torat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, schläge der Gemeindewahlen 2020 sind auf zu richten.

Details finden Sie auf der homepage www.laufen-bl.ch\Verwaltung\Offene Stellen oder im Aushang.

«In zwei Jahren ist Schluss» Seit 20 Jahren sorgt der Leiter der Stadtpolizei Max Wey in Laufen für Ordnung.

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m 1. Oktober 1999 brach Max Wey gut 40-jährig in neue berufliche Gefilde auf. Nach fast 20 Jahren bei der Swisscom im Materialdienst, stellte er sich in der Laufner Stadtverwaltung einer neuen Herausforderung. Ausgeschrieben war seine zukünftige Stelle in Laufen als «Leiter öffentliche Sicherheit». Die Stadtpolizei Laufen war zu dieser Zeit vorübergehend abgeschafft worden. Bewaffnet mit Stift, Bussenzettel und signalroter Jacke, verbrachte Max Wey rund einen Drittel seiner Arbeitszeit auf den Laufner Strassen, um Bussen zu verteilen. Die Bevölkerung goutierte dies allerdings nicht lange, Sicherheit sei wohl kaum nur mit dem Erteilen von Parkbussen zu erreichen – schon bald wurde die Stelle des Stadtpolizisten darum wieder ins Leben gerufen. Seither steht Max Wey als Stadtpolizist im Dienst der Stadt Laufen. Und er will dies noch für zwei weitere Jahre tun. Ende 2021 geht Wey in Pension – frühzeitig mit 63 Jahren. «Ich habe meinen Bruder 62-jährig verloren, meine Schwester 67-jährig, da macht man sich schon seine Gedanken» sagt Max Wey. «Ich möchte mein Leben noch etwas geniessen und freue mich darauf, mich mehr mit meinem Enkelkind zu beschäftigen.» Wehmut klingt anders. Das Aufhören sei für ihn nicht schwierig, sagt Wey. Auch nach 13 Jahren als Laufner Feuerwehrkommandant habe er sein Amt problemlos abgeben können und habe seither das Feuerwehrmagazin nicht mehr betreten. So ähnlich stellt er sich das auch vor, wenn er seinen Posten als Stadtpolizist verlässt. Freude an der Arbeit Er mache seinen Job immer noch sehr gerne, sagt Max Wey. Man wisse am Morgen nie, was einen erwartet. Des Öfteren müssten Pläne verworfen und Tagesabläufe geändert werden, die Arbeit biete viel Abwechslung. Sie sei aber auch mit viel Aufwand und Verzicht verbunden, mehr als so mancher sich vorstellen könne. Jede zweite Woche sei er während 24 Stunden auf Pikett, abwechslungsweise mit seinem Dienstkollegen Martin Christ. Das schränke das Privatleben schon ein. Da müsse man sich oft zweimal überlegen, ob man abends noch ein Bier trinke oder nicht. Schliesslich könne es zu jeder Nachtstunde zu einem Einsatz gehen. Das käme im Jahr vielleicht 20- bis 30mal vor, auf Abruf zu sein sei aber auch ohne Einsatz eine zusätzliche Belastung. An grossen Anlässen in Laufen wie der Fasnacht oder auch dem vergangenen OL-Weltcup sei es auch

THOMAS HOFER, STADTRAT

Der Herbst als eine der vier meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten ist die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter. In den gemässigten Zonen ist er die Zeit der Ernte und des Blätterfalls. Im Herbst der Nordhalbkugel bewegt sich die Sonne scheinbar vom Himmelsäquator zum südlichen Wendekreis Im Herbst verfärben sich die Blätter an den Bäumen, bevor sie dann abfallen. Ursache ist der langsame Rückzug der Pflanzensäfte in den Stamm bzw. in die Wurzeln. Das Chlorophyll wird abgebaut und andere Blattfarbstoffe sorgen für die bunte Färbung. Bei diesen Farbstoffen handelt es sich z. B. um Carotinoide und Anthocyane. Teils sind sie im Blatt bereits vorhanden, teils werden sie neu gebildet, so bei den Anthocyanen. Die Farbstoffe besitzen eine Schutzfunktion vor dem Sonnenlicht, sodass die im Blatt vorhandenen Säfte in den Stamm überführt werden können, bevor dieses schliesslich abfällt. In den Herbst fällt in einigen Ländern der Welt auch die Umstellung der Uhrzeit von der Sommer- auf die normale Zeit. Was ist der Herbst für uns? Ende der Sommerzeit (meteorologisch), Vorbereitung auf den Winter? Ich denke, es ist beides. Das Wetter wird kälter und alle holen langsam aber sicher die Winterkleider aus ihren Truhen. Was kann man eigentlich alles im Herbst unternehmen? Wir haben das Glück, dass wir alle in einer schönen Gegend wohnen dürfen. Die Natur bietet uns täglich tolle Geschichten, wenn wir durch den Wald spazieren. Die Windstürme laden uns ein zum Drachensteigen. Bei Regen könnte man die Eishalle oder das Museum in Laufen besuchen. Ich bin mir sicher, dass für jedermann/jedefrau etwas dabei ist, wie man den Herbst gesund und gemütlich überstehen kann. Wünsche HERBST!

allen

einen

schönen

Stadtbekannt: Max Wey steht seit 20 Jahren im Dienst der Stadt Laufen. kaum möglich, privat teilzunehmen. Man sei an solchen Events immer im Einsatz. Und dann sei da auch noch die Sache mit den Kritikern. Es brauche manchmal ein dickes Fell. Niemand freue sich über die Bussen, die er verteile, so Wey. Da kenne er aber kein Pardon. Obwohl er in Laufen sehr viele Leute kenne, lasse er hier nicht mit sich diskutieren. «Wenn ich damit begonnen habe, die Busse zu schreiben, dann wird sie auch ausgeteilt, egal für wen», sagt Wey. Es sei auch nicht angenehm, wegen Nachtruhestörung in eine feuchtfröhliche Party zu platzen. Das führe manchmal auch zu unangenehmen Situationen, gibt er zu. Beliebt mache man sich damit nicht. Aber der Job bringe das nun mal mit sich. Weniger Vandalismus Einen Erfolg zu verbuchen hat Max Wey bezüglich Littering und Vandalismus. Es habe sich sehr bewährt, abends und vor allem an den Wochenenden die Hotspots in Laufen anzufahren. Also die Orte, an welchen sich Jugendliche bevorzugt treffen, um zu feiern. Dort nehme er jeweils präventiv die

Personalien eines oder mehrerer Anwesenden auf und kündige an, dass er am Folgemorgen den Platz erneut aufsuchen werde, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. «Da ist dann in der Regel jeweils erstaunlich gut aufgeräumt», schmunzelt Wey. Und wenn nicht, mache das der Werkhof und die Rechnung gehe an die Verursacher. Und auch hier lasse er keine Ausreden gelten. Sorgen bereitet Max Wey in diesem Zusammenhang, dass die Jugendlichen, die er zu nächtlicher Stunde Alkohol trinkend antreffe, immer jünger werden. Hier versucht er, mit den Eltern zu sprechen. Manchmal sei eine Meldung bei der Jugendstaatsanwaltschaft oder der Kesb aber trotzdem unumgänglich. Max Wey blickt also auf ereignisreiche, spannende und manchmal auch emotionale 20 Jahre als Laufner Stadtpolizist zurück. Nächste Woche darf er mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung auf dieses besondere Jubiläum anstossen. Der Stadtrat möchte Max Wey schon an dieser Stelle für seinen unermüdlichen Einsatz danken. (stl)

Neue Verordnungen der Stadt

S

eit September wird Laufner Ortsvereinen aus Anlass ihrer Vereinsjubiläen ein Beitrag gemäss folgender Regelung ausgerichtet: • 25 Jahre: • 50 Jahre: • 75 Jahre: • 100 Jahre: • 125 Jahre: • 150Jahre:

250.– 500.– 750.– 1000.– 1250.– 1500.–

Die jubilierenden Vereine erhalten ausserdem ein Gratulationsschreiben des Stadtrats. In speziellen Fällen kann auf ausdrücklichen Wunsch des Vereinsvorstandes ein Geschenk von bleibendem Wert, zum Beispiel in Form eines Bildes oder einer Wappenscheibe, abgegeben werden. Der Stadtpräsident und die Stadtverwaltung sind dazu befugt, für Sachgeschenke die vorgegebenen Beträge geringfügig zu überschreiten.

Die zweite Verordnung betrifft den Versand an die Stimmberechtigten vor Wahlen. Gestützt auf das Gesetz über die politischen Rechte erhalten die Stimmberechtigten bei den Wahlen im Majorz-System ein amtliches Informationsblatt mit den Namen der Personen, die der Stadtverwaltung rechtzeitig als Wahlvorschlag gemeldet worden sind. Dies betrifft in Laufen die Wahl in das Stadtpräsidium, das Gemeindeversammlungspräsidium, die Sozialhilfebehörde und den Schulrat. Im Informationsschreiben enthalten sind die Namen der Vorgeschlagenen in alphabetischer Reihenfolge mit zusätzlichen Informationen zu den Personen und gegebenenfalls dem Hinweis «bisher». Das amtliche Informationsblatt wird durch die Stadtverwaltung erstellt. Die Verordnung gilt seit diesem Monat. (stl)


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Kanton Basel-Landschaft

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Bajram Fejzullahu Brislacherstrasse 28, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport und Schwimmbad Standort: Weihermattstrasse 20 Grundstück: GB 2184 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. November 2019

Fehren

Grellingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Kilcher Martin Kirchstrasse 62, 4232 Fehren Bauobjekt: Ersatz Heizung, Wärmepumpe Splitgerät. Wird bereits Ausgeführt. Bauzone: W2a Bauplatz: Kirchstrasse 62 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 284 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 31. Oktober 2019

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Paul Zuber Mettenberg 112, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Feldrandkompostierung Grundeigentümer: Paul Zuber Mettenberg 112, 4242 Kleinlützel Bauplatz: Hof Mettenberg Bauparzelle: (BG) Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 31. Oktober 2019

Einwohnergemeinde Grellingen Hauptübung Feuerwehr Klus 2019 Die Feuerwehr Klus (Aesch/Pfeffingen/Grellingen) lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Freunde der Feuerwehr zur Hauptübung am Samstag, 19. Oktober 2019 ein. Die Feuerwehr zeigt ihr modernes Einsatzmaterial an verschiedenen Posten. Die Hauptübung 2019 startet ab 14.00 Uhr beim Einkaufszentrum in Aesch. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Feuerwehrkommando Klus

Kleinlützel BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Kleinlützel Laufenstrasse Abschnitt Bushaltestelle Niedermatt bis Dorfstrasse

Nunningen

Baupublikation

Bauherren: Johann Volonté AG Lebernstrasse 9–11, 4208 Nunningen Bauobjekt: Einbau Bürogebäude, Vordach, Werkhofkran, Anbau Diesel-Tankstelle, Waschplatz Verantwortlich: Johann Volonté AG Claude Volonté, Lebernstrasse 9–11 4208 Nunningen Bauplatz: Sabelmattstrasse 10 Bauparzelle: GB Nr. 1447 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 17. bis 31. Oktober 2019

Baupublikation

Bauherren: Herba–Plastic AG, Willy Menth Grellingerstrasse 37, 4208 Nunningen Bauobjekt: Abbruch und Neubau Bürogebäude Verantwortlich: Andres + Andres Architekten ETH SIA Brühlmattweg 1, 4107 Ettingen Bauplatz: Grellingerstrasse 37 Bauparzelle: GB Nr. 2402 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 17. bis 31. Oktober 2019

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Bauarbeiten für den neuen Fussweg entlang der Laufenstrasse sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich einspurig geführt. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt. – Die Ausfahrt aus der Dorfstrasse in die Laufenstrasse wird für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt. – Die Ausfahrt aus dem Chnöchelweg in die Laufenstrasse wird mittels Lichtsignalanlage geregelt. Dauer:

Montag, 4. November 2019, bis ca. Freitag, 29. November

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 18. Oktober 2019

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

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LAUFEN

Laufner Kultbeiz wechselt den Inhaber Marcel Bättig übergibt das Restaurant Krone an Zülfikar Suna. Ansonsten soll sich im Lokal nur sehr wenig ändern. Dimitri Hofer

E

s ist ein Bild, das die Laufnerinnen und Laufner vermissen werden: Marcel Bättig, der Tag für Tag mitten im Restaurant Krone neben dem Ofen steht. Während vier Jahrzehnten bereitete er vor den Augen seiner Gäste zahllose Pizzen zu. Vor wenigen Tagen zog sich der Beizer, dessen Lokal eng mit ihm verbunden ist, zurück. Nach einem Umbau wird die Wirtschaft an der Birs Anfang Dezember wiedereröffnet. Der Kurde Zülfikar Suna übernimmt das Restaurant und hat nicht vor, an der Speisekarte etwas zu ändern. Er hofft, dass ihm die bis anhin treue Kundschaft die Stange hält. Das Restaurant Krone existiert weiter, auch wenn der Gründer nicht mehr da ist. «Mit 68 Jahren bin ich nicht mehr der Jüngste. Jeden Tag im Restaurant zu stehen, ist anstrengend. Die Knie machen nicht mehr mit», sagt der langjäh-

In der Pizzeria Krone: Marcel Bättig (rechts) übergibt das Restaurant Krone an seinen Nachfolger Zülfikar Suna. FOTO: ROLAND SCHMID(

rige Betreiber Marcel Bättig. Zusammen mit seiner Frau Margot eröffnete er im Jahr 1979 die erste Pizzeria in Laufen. Das Handwerk hatte er im Restaurant Stadthof in Basel gelernt. Durch seine Pizzen, die dicker und kleiner sind als typisch italienische Exemplare, konnte er viele Stammkunden gewinnen. Mit den Jahren ergänzte er die Karte mit den hauseigenen KronenBurgern. Bei diesen handelt es sich um ein mit Salat, Schinken und Käse gefülltes Pizzabrot. Später kamen auch noch Teigwaren-Gerichte hinzu. Nun ist Bättig froh, einen Nachfolger gefunden zu haben, der das Restaurant in seinem Sinne weiterführt. «Ich liebte meinen Beruf sehr, bin aber auch glücklich, aufhören zu können.» Die Spezialitäten, für die das Lokal im Laufental und Thierstein bekannt ist, wird es auch in Zukunft geben. «Es wäre völlig falsch, die Speisekarte zu ändern. Die Gerichte sind etabliert und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Das Restaurant läuft sehr gut», sagt Zülfikar Suna, der in die Fussstapfen von Marcel Bättig treten wird. «Mir ist die grosse Verantwortung bewusst und ich versuche mein Bestes, ihr gerecht zu werden», erklärt der 41-Jährige, der zuvor einen Döner-Imbiss in Laufen und verschiedene Pizzerien im Raum Basel geführt hat.

LAUFEN

DITTINGEN

Hofer tritt nicht mehr an

Ausgelassene Stimmung am ausverkauften Jubiläum

gin. Ebenso wie Gemeindepräsient Alex Imhof wird auch Thomas Hofer nicht mehr für die nächste Amtsperiode als Laufner Stadtrat kandidieren. Das bestätigte Niklaus Präsident Verzichtet: Thomas Jeker, der SVP Sektion Hofer kandidiert Laufen und Umnicht mehr für den gebung. Laufner Stadtrat. Die SVP hat mit Cédric Jeanbourquin jedoch bereits einen neuen Kandidaten gefunden. Der 29-jährige Bankangestellte und Betriebsökonom ist Mitglied der Umweltkommission und der Sozialhilfebehörde. Er wohnt seit 2015 in Laufen und hat sich schon 2016 als Kandidat für den Stadtrat aufstellen lassen. Seine politischen Interessen liegen bei der Laufner Infrastruktur. Zudem möchte er die Stadt auch als attraktive Wohngemeinde erhalten und ausbauen. Er will sich dafür einsetzen, dass die Sozialkosten nicht mehr exponentiell wachsen, sondern eingegrenzt werden. Die Wahl der Mitglieder für den Laufner Stadtrat findet nächstes Jahr am 9. Februar statt. Ein neuer Stadtpräsident oder eine neue Stadtpräsidentin wird am 17. Mai gewählt.

meb. «O’zapft is!» heisst es zur Herbstzeit nicht nur in München. Die Oktoberfestkultur hat schon längst die Schweiz und damit auch die Region erreicht. So durfte das Oktoberfest des Turnvereins Dittingen letztes Wochenende sein 10-Jahr-Jubiläum begehen. Während am Freitag mit der traditionellen «Fünfliber-Bar» und einem DJ ordentlich eingefeiert wurde, ging das eigentliche Fest am Samstagabend über die Bühne. Einmal mehr war der Anlass restlos ausverkauft, an der Abendkasse waren keine Karten mehr erhältlich. Schnell wurde klar: Wer sich hier nicht in ein passendes Outfit werfen wollte, fiel auf. So waren an diesem Abend Dirndl in allen Variationen zu sehen. Züchtig hochgeschlossen war jedoch kaum eines. Etwas einheitlicher ging es bei den Herren zu: Karos in Rot-Weiss und Blau-Weiss dominierten hier das Bild. Verpflegen konnte sich das feier-

freudige Volk mit Original-HofbräuMünchen-Bier, welches als Mass oder auch «nur» als halbe Mass ausgeschenkt wurde. Ebenfalls standesgemäss war das kulinarische Angebot: Brezen, Weisswürste und «Hendl» standen nebst Klassikern wie Pommes frites auf der Karte. Geboten wurde auch dieses Jahr Live-Musik: Das Schlagerduo Die Rosenprinzen sorgte für gute Stimmung und bewies bei der Liederauswahl ein goldiges Händchen. Denn schon bald stürmten in Dirndl und Lederhosen gekleidete Damen und Herren die Tanzbühne oder erklommen die Festbänke, die von da an kaum mehr zum Sitzen genutzt wurden. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, ist im Moment noch unklar. Sicher ist nur, dass der TV Dittingen wieder ein Fest steigen lassen möchte. In welchem Rahmen dieses stattfinde, sei derzeit aber noch unklar, sagt OK-Präsident Daniel Henz.

Schwungvoll: Fast ohne Ausnahme feierten die Besucherinnen und Besucher in passender Garderobe.

LAUFEN

Stargast in Laufen WoS. Ein besonderer Gast beehrt am nächsten Freitag den Sportshop Karrer. Aus Anlass einer Modeschau mit den neusten Trends für die kommende Wintersaison wird der Olympiasieger im Mannschaftswettbewerb und Weltmeister in der Alpinen Kombination Luca Aerni anwesend sein. Sportshop Karrer in Laufen, Beginn: 19 Uhr, mit Apéro

Neue Lampen und ein neuer Boden Einen grossen Teil seines Kultstatus, den das Restaurant Krone geniesst, verdankt es seiner Einrichtung. Betrat man die Beiz, fühlte man sich zurückversetzt in die Achtzigerjahre. Seit der Gründung hat Marcel Bättig am Interieur nur sehr wenige Anpassungen vorgenommen. Das wird sich unter dem neuen Betreiber leicht ändern. «Wir gestalten das Restaurant ein bisschen moderner. Ein neuer Plättli-Boden mit Holzlook kommt rein und wir wechseln die Lampen aus», sagt Zülfikar Suna. Zudem werde man eine neue Küche installieren. Momentan gleicht das Restaurant Krone einer Baustelle. Vor zwei Wochen war Marcel Bättig dort zum letzten Mal tätig. Neben ihm stand bereits Zülfikar Suna. Gemeinsam bereiteten sie die verschiedenen Spezialitäten zu. «Ich habe im vergangenen Monat gelernt, wie man die Gerichte kocht», sagt Suna. Das Restaurant war an Bättigs letztem Arbeitstag zum Bersten voll. Der neue Inhaber hofft, dass dies auch künftig der Fall sein wird. Für seinen Vorgänger ist klar, was Zülfikar Suna tun muss, um das Ziel zu erreichen: «Er muss schnell sein und es muss immer gleich schmecken», sagt Marcel Bättig. Ebenso sei es wichtig, bei den Produkten nicht auf Billigwaren zu setzen. Wenn die Qualität nachlasse, blieben die Gäste schnell aus.

Feuchtfröhlich: Am Oktoberfest in Dittingen floss das Bier reichlich.

Luftige Höhen: In Dittingen blieb kaum ein Fuss am Boden.

FOTOS: MELANIE BRÊCHET


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Politische Anzeigen


THIERSTEIN

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REGION

Warteliste für Gewerberäume Der Gewerbezentrum Gilgenberg AG ist es gelungen, den Industriebrachen neuen Glanz zu verleihen und den unterschiedlichsten Ideen Raum zu geben. Bea Asper

E

s war kein Zufall, dass sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, auf Initiative umtriebiger Handwerker, Thiersteiner Firmen erfolgreich entwickelten», sind die Gründer des Gewerbezentrums Gilgenberg überzeugt. «Die Industriebetriebe waren hier ganz besonders mit der Arbeiterschaft verwurzelt. Meist standen die Arbeitnehmer ein Leben lang treu zu ihrer Firma und zu ihrem Chef», heisst es in der Broschüre der Gewerbezentrum Gilgenberg AG. Diese feiert im nächsten Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und zeigt, was sie aus den Fabriken gemacht hat, die ihre Produktionen eingestellt oder verlagert haben. Denn die jüngste Wirtschaftsgeschichte im Gilgenberg spricht gegen den Industriestandort. «Die Gebirgslandschaft zwischen Lüsseltal und dem Tal der Hinteren Frenke, an der Passage von Laufen nach Liestal, hat heute für die Industrie eine eher ungenügende Infrastruktur, doch umso freundlichere Wohn- und Tourismusqualitäten», lautet das Fazit. In der Tat werden weitere Arealentwicklungen auf die Region zukommen. Die Gurit kündigte an, im Verlauf der nächsten zwei Jahre den Standort Zullwil aufzugeben und die Produktion in Deutschland zu konzentrieren (das Wochenblatt berichtete). Gemäss Wirtschaftsförderer Thomas Boillat stehen die Gespräche noch ganz am Anfang und die künftige Nutzung des Areals in den Sternen geschrieben. Der frühere Standortvorteil – die motivierten und gut geschulten Arbeitskräfte, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizierten und sich für ihre Firma einsetzten – konnte den Wandel der Zeit nicht aufhalten. «Umso schlimmer traf der Niedergang wichtiger Industriezweige vor der Jahrtausendwende die Menschen der Region», resümieren Anton Volonté und Eugen Hänggi. Die beiden Nunninger zählen zu den treibenden Kräften bei der wirtschaftlichen Neuausrichtung der Gilgenberger Industrie-

Sorgen seit Jahren dafür, dass in den Industriebrachen vom Gilgenberg neue Tätigkeiten aufgenommen werden: Eugen Hänggi, Verwaltungsratspräsident der Gewerbezentrum Gilgenberg AG (l.) und Initiant Anton Volonté FOTO: BEA ASPER areale. Allen Unkenrufen zum Trotz glaubten sie an einen Aufschwung und investierten in die Gründung der Gewerbezentrum Gilgenberg AG. Alle Räume, die sie heute auf einer Fläche von 21 000 Quadratmetern anbieten, sind vermietet und die Nutzung ist mit 150 verschiedenen Mietern enorm vielseitig. «Es gibt sogar eine Warteliste», bestätigt Verwaltungsratspräsident Eugen Hänggi auf Anfrage. Bei der Gründung hatte Volonté gegen viel Skepsis anzukämpfen. Die damalige Wirtschaftslage machte die Geldbeschaffung bei den Banken sehr schwierig. Die Aktionärinnen und Aktionäre stellten die Finanzierung der Objekte mit ihrem Aktienkapital und zusätzlichem Darlehen sicher. Heute werde das Zentrum geachtet als Erfolgsmodell, freut sich Volonté. Allerdings sei dies kein Zufall. «Mit einer Optimierung der Raumaufteilung und hohen Investitionen in die Isolation der Gebäude, (und somit Halbierung der Betriebskosten) können wir sehr attraktive Räume zu günstigen Preisen anbieten.» Diese liegen zwischen 50 und 100 Franken pro Quadratmeter. Das Erfolgsrezept sei die Flexibilität. «Grosse,

nicht sanierte Gebäude finden in der Region wenig Anklang», weiss Volonté. In den letzten 25 Jahren hat die Gewerbezentrum AG nun fast acht Millionen Franken für Unterhaltsarbeiten aufgewendet. Angefangen hatte Volonté in Nunningen mit dem Fabrikgebäude an der Grellingerstrasse. Die Gemp+Unold AG war die Nachfolgefirma der Blechwarenfabrik Stebler-Saner AG (Stesa) und musste 1995 ihre Bücher deponieren. Später übernahm das Gewerbezentrum das Areal der stillgelegten Mineralquellen AG von Meltingen und in Bretzwil das Gebäude der Medartis AG, und es sollte nicht lange dauern, bis sich die Industriebrachen mit neuem Leben füllten. Die Frage, ob die Gewerbezentrum Gilgenberg AG um weitere Areale wachsen wird, lassen Volonté und Hänggi derzeit offen. «Unsere Strategie ist natürlich nicht das quantitative Wachstum, doch über Reserven zu verfügen, ist geschäftsfördernd», erklärt Hänggi. So hat das Gewerbezentrum schon Erfahrungen gesammelt, dass sich Mieter mit einem wirtschaftlichen Wachstum auch Expansionsfläche wünschten.

BREITENBACH

Von einer ungeliebten Treppe und einer Miniquelle Breitenbachs Exekutive widmete seine Sitzung zum grossen Teil den in guter Zusammenarbeit mit der Totalunternehmung S + B erstellten Schulbauten im Campus Breitenbach, bekundete aber doch etwelche Mühe mit der Arenatreppe.

LESERGALERIE

Herbstlicher Farbkontrast: Verblühte Sonnenblume vor strahlend blauem Himmel. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

bü. Das eindrückliche Graffiti zum Campuseingang, eine Kombination der Stile von Raphaël Borer und Lukas Oberer, weckt in seiner Leichtigkeit und in seinen Farben Lust auf eine ähnlich fortschrittliche Schule in jetzt modernen Schulbauten. Alles bestens, wäre da nicht diese verflixte Arenatreppe, die nach dem Gusto des Gemeinderates nicht mehr jenem Modell gleicht, welches als «Herzstück» dem Projekt der Totalunternehmung S + B Baumanagement AG zum Sieg verhalf. In einer längeren, von zwei Experten unterstützten «Auslegeordnung» nahm der Rat zur Kenntnis, dass die Grossform der realisierten Arenatreppe zwar derjenigen im Siegerprojekt entspricht, aber auf der Ostseite Abweichungen in der Sitztiefe aufweist und mit asphaltierten Sitzflächen den Erwartungen der Bauherrschaft in Bezug auf die Materialwahl in keiner Weise entspricht. «Wir hatten immer mit den im Modell gezeigten Betonelementen gerechnet», lautete der Tenor im Ratssaal. Am Ende ging es darum, eine von drei vorgeschlagenen Hand-

Beflügeltes Lernen: Das neue Graffitibild der beiden Künstler Raphaël Borer und Lukas Oberer wirkt in seiner farbenfrohen Dynamik als einladendes Eingangsportal zum neuen Campus. FOTO: ROLAND BÜRKI lungsoptionen auszuwählen, nämlich die Fertigstellung der S +B-Treppe, eine «sanfte» Anpassung der Treppe mit noch «überblickbaren Kosten» oder dann die Neuerstellung der Arenatreppe nach den Vorstellungen und Bedürfnissen der Gemeinde. Dies aber mit hohen Mehrkosten und dann im ersten Halbjahr 2020. Die fünf anwesenden Ratsmitglieder wollten sich angesichts der offensichtlichen Präferenz für eine neue, über Jahrzehnte dauerhafte Treppe nicht auf einen Schnellschuss einlassen und vertagten den Entscheid auf Ende Oktober. «Das ändert nichts an der wirklich guten Zusammenarbeit mit S+B», zeigte sich Gemeinderat Willi

Spaar überzeugt. Bauleiter Michi Takayama habe sich für Breitenbach immer tief hineingekniet. Das tat auch der Gemeinderat, als Gemeinderätin Helene Sollberger von der kleinen Quelle im Bereich der Arenatreppe berichtete, die es auf irgendeine Art zu bändigen gelte. Da quollen Ideen von der einfachen Ableitung mit dem Sauberwasser bis hin zur Sumpfwiese oder Feuchtbiotop auf, welche Finanzchef Christian Thalmann mit Verweis auf unnötige Kosten dann doch schroff abblockte. So wird das Quellwasser bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung künftig friedlich dem nächsten Sauberwasserschacht zufliessen.


THIERSTEIN

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VERANSTALTUNG

BREITENBACH

Die MG Grindel spielt «Halloween»

Bis jetzt wollen nur Wenige dort wohnen

WoS. «Loose, luäge, lache» wird am diesjährigen Jahreskonzert der Musikgesellschaft Grindel am Samstag, 9. November, um 20 Uhr, unter der Leitung von Anja Steiner in der MZH Grindel geboten. «Schaurig schöne Stücke» unter dem Motto «Halloween» versprechen einen abwechslungsreichen Abend – dabei werden die Gäste die Dirigentin und die Musikanten ganz neu kennenlernen – Überraschung garantiert. Mit der Festwirtschaft, Kaffeestube, Bar und Tombola wird der Musikverein Grindel den Gästen eine zusätzliche Freude bereiten; bereits um 19 Uhr startet der Spaghetti-Plausch. Konzert: Samstag, 9. November, um 20 Uhr, MZH Grindel Platzreservation unter: Tel. 061 761 42 04, der Eintritt ist frei - Kollekte willkommen.

VERANSTALTUNG

Nähcafé Nunningen Das Nähcafé Nunningen geht in die zweite Saison und hat einmal im Monat im alten Bezirksschulhaus von 19.00 – 21.30 Uhr geöffnet. Man trifft sich, um an seinen eigenen Arbeiten zu nähen, stricken, häkeln, flicken, an sonstigen Werken zu arbeiten und dabei Tee oder Kaffee zu trinken. Beim gemütlichen Zusammensein ergeben sich Gespräche, Tipps, Inspirationen und neue Ideen. Jede/r Teilnehmende/r nimmt sein eigenes Arbeitsmaterial und Werkzeug mit. Vorhanden sind ein Bügelbrett, drei Nähmaschinen und eine Overlock Maschine. Die Teilnahme ist kostenlos. Marianne Volonté Kulturkommission Nunningen Das Nähcafé hat jeweils mittwochs geöffnet am am 23. Oktober, 13. November, 4. Dezember, 15. Januar, 19. Februar, 18. März

Nicht einmal die Hälfte der Wohnungen im Breitenbacher Lüsselpark ist vermietet. Trotzdem wird weiter gebaut. Dimitri Hofer

D

ie Erwartungen waren gross, als der Lüsselpark im Sommer des vergangenen Jahres öffnete. Breitenbach erhoffte sich vom geplanten Vorzeigequartier einen Attraktivitätsschub. Durchgestylte Neubauten sollten viele Zuzüger in die 4000-Einwohner-Gemeinde locken. Am renaturierten Bach Lüssel entstanden Wohnungen, die im gehobeneren Preissegment angesiedelt sind. Seit der Eröffnung des Lüsselparks ist mehr als ein Jahr vergangen. Die Hoffnungen haben sich nur teilweise erfüllt. Die im Quartier angesiedelten Filialen von Coop und Raiffeisenbank sowie das Ärztezentrum konnten sich etablieren. Die Vermietung der Wohnungen läuft hingegen schleppend. Mehr als die Hälfte der Wohnungen steht noch immer leer. Von insgesamt 52 Wohnungen sind bloss 25 vermietet oder reserviert.

Mit der Auslastung zufrieden Trotz der tiefen Belegung der Wohnungen möchte im Thiersteiner Hauptort niemand von Enttäuschung sprechen. «Aus Sicht der Gemeinde sind wir zufrieden, wie es läuft», sagt der Breitenbacher Gemeindepräsident Dieter Künzli auf Anfrage. Er habe Verständnis, dass die Vermietung der modernen Loftwohnungen Zeit benötige. «Wir sind aber zuversichtlich, dass gerade diese Wohnungen gute Steuerzahler nach Breitenbach locken werden.» Aktuell befinden sich im Lüsselpark drei Liegenschaften, in denen 52 Woh-

Der Breitenbacher Lüsselpark ist nicht durchgehend eine Erfolgsgeschichte: Viele der Wohnungen stehen noch leer. FOTO: KENNETH NARS

nungen untergebracht sind. Bei vielen handelt es sich um Loft- und Maisonettewohnungen. Daniel Allemann, Geschäftsführer der Lüssel-Immobilien AG, die rund 30 Millionen Franken in das Projekt investiert, erklärt: «Klar könnte es besser laufen. Aber wir sind auf Kurs.» Ein Teil der Wohnungen sei erst ab Dezember bezugsbereit. «Da ist es verständlich, dass das Interesse nicht so gross ist. Schliesslich will keiner in eine Wohnung einziehen, die noch nicht fertig ist.» Die Einnahmen seien in Ordnung und man sei mit der Auslastung zufrieden. Fitnesscenter, Coiffeur und ein Zahnarzt Darauf deuten die konkreten Ausbaupläne für den Lüsselpark hin. «Im März beginnen wir mit dem Bau eines

zehnstöckigen Blocks, für dessen 24 Wohnungen wir bereits einige Anfragen haben», sagt Investor Allemann. Es werde sich eine Zahnarztpraxis in den Block einmieten. Ab Dezember dieses Jahres verfüge der Lüsselpark auch über einen Coiffeursalon. Im Gebäude, in dem sich der Coop befindet, werde zudem bald ein Fitnesscenter eröffnen. Grundsätzlich habe es Platz für insgesamt rund 190 Wohnungen. Daniel Allemann glaubt an den Breitenbacher Lüsselpark, sonst würde er nicht weiter investieren. «Die Belegung nimmt ständig zu. Es füllt sich langsam.» Er zeigt sich überzeugt, dass die Auslastung auch in den kommenden Monaten steigen wird. Projekte wie diese benötigten im ländlichen Raum einfach ihre Zeit.

Ungewöhnliche Aktion Um potenzielle Mieter zu gewinnen, ging Breitenbach Ende Mai ungewöhnliche Wege. Nach der Annahme der Topverdiener-Initiative in Basel-Stadt schaltete die Gemeinde in der Regionalpresse eine Anzeige. In dieser erklärte man reichen Baslern, dass sie in Breitenbach durchaus willkommen seien. Ein Ziel der Aktion sei es gewesen, Breitenbach weitherum bekannt zu machen und damit Investoren zu unterstützen, sagt Gemeindepräsident Künzli. Es wird spannend zu sehen sein, ob sich das Risiko, das Daniel Allemann mit seiner Lüssel-Immobilien AG eingeht, auszahlt – und der Lüsselpark dereinst tatsächlich zum erhofften Vorzeigequartier wird.

semester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

nungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppe; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 (Mo–Mi), kita@blauen.ch, www.blauen.ch

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Kultur

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.

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Sport

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Hobby/Freizeit

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Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlings-

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Blauehuus» Dorfstr. 13, 4223 Blauen. Öff-

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert Lösung 41/2019:

das

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mittel


DORNECK

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VERANSTALTUNG

BÄTTWIL

Onesimo – Nächstenliebe konkret

So viele Aussteller wie noch nie

WoS. Christine und Isabel Schneider öffnen am Ökumenischen Sonntag vom 20. Oktober, 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche in Flüh ein Fenster zu den Kindern in den Slums von Manila – einer gnaden- und chancenlosen Welt. Familie Schneider lebte und arbeitete dort neun Jahre lang. Seit 16 Jahren sind sie zurück und betreuen von hier aus die unter Onesimo entstandenen Institutionen für Strassenkinder und Jugendliche in den Slums von Manila auf den Philippinen. Im Zentrum dieses Gottesdienstes mit Pfarrer Michael Brunner stehen die schrecklichen Lebensgeschichten der Jugendlichen, aber auch der Beginn ihres neuen Weges in der Gemeinschaft von Onesimo. Die Ökumene Solothurnisches Leimental lädt herzlich zu diesem Gottesdienst mit anschliessendem Apéro ein. Es findet keine Sunntigsschuel statt. Ökumenischen Sonntag: 20. Oktober, 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche in Flüh

VERANSTALTUNG

Warten auf Godot WoS. «Meine Theaterstücke sind nur Spiel. Erst andere haben daraus Ernst gemacht.» So Samuel Beckett. Mit «Warten auf Godot» trifft neuestheater.ch im Oktober und November auf zwei Männer, die warten. Worauf? Seit der Uraufführung 1953 in Paris sind zahlreiche Interpretationen in dieses grosse Werk eingeflossen. Nur die wichtigste Person hat sich jeder Interpretation enthalten: der Autor selbst, Samuel Beckett. Eine Vertiefung in die wunderbaren Sätze, die Wladimir und Estragon in ihren Dialogen sprechen, ergibt zunächst ein Staunen über den Reichtum ihrer Seelen. Ihre Auseinandersetzung mit der Versehrtheit ihres Körpers zeigt uns, dass das Drama immer das Ringen des Menschen mit den Grenzen seiner Existenz beinhaltet. Ohne Mitgefühl und Zärtlichkeit werden wir zu den beiden anderen Gestalten dieses Theaterstückes: zu Pozzo und seinem Knecht Lucky, die in den Ort des Wartens einbrechen und die die Welt mit sich besetzen wollen. Das zeitlose Werk, zeigt uns einen theatralischen Mikrokosmos, hat aber auch eine verborgene, politische Dimension. Die Frage nach Menschsein und Macht. In der Besetzung mit Andrea Bettini, Michael Fünfschilling, Vincent Leittersdorf, HansJürg Müller und Florian Müller-Morungen bringt neuestheater.ch diesen Klassiker des modernen Theaters zur Aufführung. Inszenierung: Georg Darvas. Bühne: Valentin Köhler. Kostüme: Sophie Kellner «Warten auf Godot»: neuestheater.ch, Premiere: Fr 18. Oktober, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: So 20. Oktober, Do 24. Oktober, Fr 25. Oktober, So 27. Oktober, Mi 6. November, Do 7. November, Sa 9. November, So 10. November, jeweils 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr

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Noch bunter und spannender als vor fünf Jahren zeigte sich die Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental. Gaby Walther

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eliebt sind die Gewerbeausstellungen nicht nur wegen der Leistungsschau des Gewerbes, sondern auch als Treffpunkt für die Region. So entpuppte sich die Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental in Bättwil am letzten Wochenende zum Volksfest des regionalen Gewerbes. Zahlreich strömten die Gäste zum Schulhausareal des Oberstufenzentrums. «Wir haben so viele Aussteller wie noch nie», freute sich OKPräsident Thomas E. Ruppli. Erfolgreich war auch das Abendprogramm. «Sarah-Jane riss das Publikum mit und spielte viel länger als geplant», schwärmte OK-Mitglied Martin Speiser. Zum offiziellen Festakt hatten sich die Musikvereine Metzerlen, Hofstetten und Rodersdorf zusammengetan. Mit Musik, Umzug, Festreden und Apéro wurde der Anlass am Sonntag feierlich umrahmt.

Unterhaltung: Harassen erklimmen, plaudern und essen.

Glücksrad: Auch das Wochenblatt ist mit einem Stand anwesend.

Ausstellungsraum: Verschiedene Firmen präsentieren sich mit einem Stand in der Turnhalle.

Losverkauf: Die Gäste versuchen ihr Glück.

Offizieller Einmarsch: Regierungsrat Remo Ankli (l.) im Gespräch mit OK-Präsident Thomas E. Ruppli, flankiert von den Ehrendamen des Bäuerinnen- und Landfrauenvereins Leimental, gefolgt vom OK, von den Gästen und musikalisch begleitet von den Musikvereinen Metzerlen, Hofstetten und Rodersdorf. FOTOS: GABY WALTHER

Spass für die Kinder: Erste Versuche mit dem Bagger.

Gartenbau: Gemütlicher Sitzplatz zwischen Pflanzen.

Neu im Amt: Der Präsident des kgv Solothurn Christian Werner hält eine Rede.


SPORT

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EISHOCKEY

Ein Derby zum Heimauftritt Der erste Heimauftritt des EHC Laufen erfolgt am Samstag gleich mit einem Derby – gegen den EHC Rheinfelden. Auch wenn die Aufgabe alles andere als einfach ist, so wollen die Laufentaler versuchen dem Favoriten ein Bein zu stellen. Edgar Hänggi

E

in Indiz dafür, dass der EHC Rheinfelden, in den beiden letzten Saisons zweimal im Endspiel der Gruppen 1 und 2, sich selbst nicht mehr so stark einschätzt, ist die Aussage von Head-Coach Michael Eppler nach der Partie gegen ZS. «Ich denke nicht, dass wir Favorit sind gegen Laufen.» Michael Strasser, der neue Verantwortliche der Laufentaler, sah sich das Derby am Montag auf der Tribüne an. Gleich mit dem Schlusspfiff machte er sich auf den Heimweg. Er hatte genug gesehen und wird bereits in den Trainings versuchen, seine Spieler auf die Aufgabe vom Samstag vorzubereiten. Selbst musste man sich am Samstag in Biel gegen Meinisberg mit 4:6 geschlagen geben. Vor 74 Zuschauern, die sich in der grossen Tissot-Arena verloren, geriet Laufen bereits in der fünften Minute in Unterzahl in Rückstand. Philipp Aeppli gelang in der 15. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2. Beide Teams müssen noch an ihrem Überzahlspiel arbeiten. Laufen konnte aus vier Strafen für Meinisberg nichts Zählbares herausholen. Dennoch

Defensive: Soll gegen Rheinfelden eine Überraschung gelingen, braucht es einen starken Rückhalt. FOTO: EH-PRESSE

gelang Florian Schmidlin im Mitteldrittel der Ausgleich. Mit viel Vertrauen kehrten die Laufentaler für das Schlussdrittel zurück aufs Eis, kassierten nach 25 Sekunden jedoch das 2:3. Marco Heiniger gelang zwar kurz darauf der erneute Ausgleich, aber ein Doppelschlag in der 50. Spielminute innert 11 (!) Sekunden entschied das Spiel. Roy Hänggi konnte kurz vor Spielende mit seinem Treffer noch zum 4:6 verkürzen. Die Aufgabe gegen Rheinfelden werde nicht einfacher, weil einige Spieler nicht mehr dabei sind, weiss Strasser. Dennoch werde man alles versuchen, um eine Überraschung zu realisieren. Strasser

ist überzeugt, dass die Aargauer trotz der Abgänge noch immer über reichlich Potenzial verfügen. Auch wenn die Vorbereitung einmal mehr recht locker verlief – Spielertrainer Keller, wie auch Philipp Stäubli heirateten und beide gönnten sich längere Ferien – hat das Derby gegen Zunzgen-Sissach gezeigt, dass man bereit ist, wenn es zählt. «Ich denke, für das Spiel gegen Laufen war es gar nicht so schlecht, dass wir noch verloren», sinniert Eppler. Bis kurz vor Spielende schnupperte Rheinfelden am Sieg, und hatte auch Chancen dazu, doch dann schlugen die Oberbaselbieter eiskalt zu.

FUSSBALL

War das der Befreiungsschlag? Der FC Laufen gewann sein wohl wegweisendes Heimspiel gegen Birsfelden 2:1. Gestern Mittwoch hatten die Laufentaler die Chance, sich im Basler Cup für die Viertelfinals zu qualifizieren.

KEGELN

Vierter Platz für Brislacherin Am 5.-6. Oktober fand in Luxemburg die Europameisterschaft im Nationalen Kegeln statt. Dabei war auch die Brislacherin Judith Rinderknecht, welche im Damen-Nationalteam mitmachte. Die Schweizer Damen liessen die Östereicherinnen hinter sich in der Rangliste und wurden Vierte. Weil alle anderen Nationen in ihren Ländern mit kleinen Kugeln spielen, welche fast halb so schwer sind wie die Schweizer Kugel mit 9,2 Kilo, ist es fast so, wie wenn man Dart spielt mit Dartpfeilen, die Schweizer jedoch dies mit Stricknadeln tun. Kampf um Schweizer-Meister-Titel Doch Rinderknecht hat schon zwei nächste grosse Ziele vor Augen. Am 26.

Oktober hat sie die Möglichkeit mit fünf anderen Damen um den SchweizerMeister-Titel bei den Sportkeglern (SSKV) in Basel im Bläsi Kegelcenter zu spielen. Einen Tag später kann sie in Küngoldingen Linde sogar bei den Freien Schweizer Keglern mit neun anderen Damen um den Schweizer-Meister-Titel beim SFKV kämpfen. Da Basel etwas näher ist als Luxemburg, erhofft sich Rinderknecht dass doch einige Brislacher den Weg ins Bläsi finden, um ihr möglichst oft «Holz» zurufen zu können. Dies macht man, wenn man alle neun Kegel trifft oder einen Kranz erzielt. Bruno Rinderknecht

TISCHTENNIS

Ein Turnier für alle WoS. Der Tischtennis Club Breitenbach lädt am 2. November wiederum zum Tischtennis-Volksturnier im Griensaal ein. Dank dem Gruppensystem sind mindestens vier bis fünf Spiele garantiert. Es kann in den Kategorien Kinder, Plausch, Fortgeschrittene oder Profi gespielt werden. Die Anzahl der Teilneh-

merinnen und Teilnehmer ist pro Kategorie auf max. 48, bei den Kindern auf max. 24 Personen beschränkt. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es gibt Getränke und Snacks zu fairen Preisen. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung sind unter «ttcbreitenbach.ch/volksturnier2019» zu finden.

eh.Es war ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel am Samstag. Nach der Niederlage in Gelterkinden (der bereits vierten in der laufenden Meisterschaft) durfte sich das Team von Enzo Meo gegen Birsfelden, das erst drei Punkte auf dem Konto hatte, keinesfalls eine weitere Niederlage leisten. Ansonsten hätte man sich gegen unten orientieren müssen. Bereits in der 18. Minute gelang dem Heimteam durch Marc Birk der erhoffte Führungstreffer. Laufen hat Potenzial, bringt es aber einfach nicht auf den Platz. So auch wieder am Samstag, denn statt die Hafenstädter nun weiter unter Druck zu setzen und den zweiten Treffer zu landen, kassierte das Heimteam prompt den Ausgleich. Gut, Sinan Durmaz traf das Spielgerät auch herrlich, aber beim Spielaufbau standen die Laufner mehrheitlich Spalier. In der 61. Minute wechselte der Trainer Philipp Schmidlin ein und der traf nur eine Minute später zum 2:1! Statt die Führung ruhig über die verbleibende Zeit zu schaukeln, brachte ein Platzverweis – Simon Schnell kassierte nach der Gelben Karte wegen Reklamierens dann den «Marschbefehl – wieder Hektik auf den Platz. Es reichte dann doch für die drei wichtigen Punkte. Am Mittwoch hatte Laufen die Möglichkeit sich auf eigenem Platz gegen das seit dem Doppelnamen nicht mehr so unwiderstehliche Wallbach-Zeiningen im Basler Cup für die Viertelfinals zu qualifizieren. Und am kommenden Mittwoch findet Laufens nächstes Meisterschaftsspiel gegen den gleichen Gegner statt, dann aber in Wallbach. 4. Liga: Laufen souverän Laufen II marschiert weiter souverän an der Tabellenspitze und da auch Breitenbach seine Hausaufgaben erledigt, kann man sich schon jetzt auf das letzte Spiel

Erfolgreich: Neben Lars Kölliker trifft nun mit Marc Birk ein weiterer junger Laufner vermehrt. Sein Tor gegen Birsfelden war bereits Nummer vier. FOTO: EH-PRESSE der Vorrunde freuen, wenn sich am 26. Oktober im Nau die beiden Führenden zum Spitzenkampf treffen. Das Team von Tobias Schnell liess auch dem Dritten Ettingen keine Chance und gewann das Spiel 4:2. Somit sind die Laufentaler bereits seit neun Spielen ohne Punktverlust bei einem Torverhältnis von 26:8. Breitenbach steht da kaum nach. Einzig die vermeidbare Heimniederlage gegen Ettingen ärgert die Schwarzbuben noch immer. Am Sonntag setzte sich die Equipe von Nik Musaj in Kleinlützel gleich mit 8:0 durch. Mit 37 Toren aus neun Partien und nur 11 Gegentoren weist man eine ganz starke Bilanz auf. Der FC Zwingen konnte zu Hause gegen Therwil überzeugen und mit einem 7:0 den Abstand zur Spitze wahren. Allerdings

sind neun Verlustpunkte doch schon sehr viel. Freude herrscht in Brislach. Das Team von Trainer Stephan Walti setzte sich in Reinach mit 1:0 durch und in der Tabelle von den hinteren Rängen ab. Auf den Plätzen 10, 11 und 12 befinden sich mit Röschenz, Riederwald und Kleinlützel regionale Teams am Tabellenende. Röschenz kam in Birsfelden immerhin noch zu einem 4:4, während Riederwald in Oberwil 2:4 verlor. Am Dienstag stand das Nachtragsspiel Röschenz – Zwingen auf dem Programm. Am Samstag geht es weiter mit Riederwald – Röschenz, Breitenbach – Reinach, Oberwil – Kleinlützel und Ettingen – Zwingen. Am Sonntag kommt es in Kleinlützel zur Partie Brislach gegen Laufen.


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«Der alte Russ» von Linard Candreia Peter Petrowitsch Balzer (1797–1883), Sohn eines Müllers und Kleinbauern aus Alvaneu-Bad/Albulatal, emigriert mit siebzehn in Begleitung eines Engadiners nach Odessa, wo der aufgeweckte Junge eine Lehre als Bäcker-Konditor absolviert. Jahre später in Moskau heiratet der tüchtige Bündner Zuckerbäcker die reiche Karoline von Erasmus. Nach dem frühen Tod von Karoline beschliesst Peter, in sein Heimatdorf zurückzukehren. Der Bauer und Autodidakt beschäftigt sich nebenbei mit der Homöopathie und praktiziert diese im Albulatal. «Der alte Russ» (Somedia Buchverlag) zeichnet in Kurzgeschichten (212 Seiten) Balzers langes Leben aufgrund von Quellen nach und stellt es in seine historische Zeit.

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VERANSTALTUNG

Museum offen WoS. Am Sonntag hat das Museum Laufental von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung zeigt die 825-jährige Geschichte von Zwingen.

Teil 3: Zar Alexander Peters Arbeitshaltung in der Bündner Konditorei wurde rundum gelobt. Sein Fleiss, gepaart mit aussergewöhnlichem Talent und der nötigen Zuverlässigkeit, trugen wesentlich dazu bei, dass die Umsätze stiegen und das Geschäft sich zur Adresse Nummer 1 in Odessa und Umgebung etablierte. Spezielles Gebäck in Form von Sonderwünschen, Unikate, durfte meistens Peter herstellen. So geschah es eines Tages, dass er beauftragt wurde, innert sieben Tagen eine Synagoge aus Zucker zu kreieren. Dieser Auftrag kam von der jüdischen Kolonie und bereitete ihm schlaflose Nächte. Peter reüssierte aber auch dieses Mal und er konnte ein weiteres Werk der Zuckerbäckerkunst präsentieren. Für eine kurze Zeit durften die Kunden die Synagoge im Schaufenster bewundern. Die jüdi-

sche Kolonie hatte sie als Geschenk für den Zaren gedacht und die Übergabe sollte anlässlich einer Audienz stattfinden. Ganz Odessa war in Feststimmung. Zar Alexander war nach dem vaterländischen Sieg über Napoleon so beliebt wie noch nie. Peter kam auch die unerwartete Ehre zu, das süsse Geschenk im Beisein der jüdischen Delegation dem Zaren überreichen zu dürfen. Welch schöner Traum schien sich hier zu erfüllen. Später würde er seinen Eltern im so fernen Bündnerland einen langen Brief schreiben und im Detail darüber berichten. Als die sehnlichst erwartete Stunde der Audienz eintraf, riss sich Peter so

zusammen, damit niemand etwas von seiner grossen Aufregung merken sollte. Und er brachte es problemlos fertig, die zuckersüsse Synagoge unbeschädigt dem Zaren zu überreichen. Zar Alexander bedankte sich herzlichst bei der jüdischen Delegation, hielt am Schluss aber den jungen Bündner für ein Gespräch unter vier Augen zurück. Ob er denn den Zaren nicht fürchte? «Aber nein, auch als Schweizer müssen wir Sie lieben, denn Sie haben sich für uns am Wiener Kongress vor vier Jahren in vorbildlicher Weise engagiert und mein Land vor dem Untergang bewahrt. All das habe ich von meinem herzensguten Patron erfahren, der auch aus Graubünden stammt.» Der gesprächige Zar schien sichtlich Freude am Dialog mit dem jungen Mann zu haben. Er schwärmte auch noch von den saftigen Domleschger Äpfeln, die den Weg damals sogar bis zum Zarenhof in Petersburg fanden. Bei der Verabschiedung wechselte Zar Alexander von der russischen zur französischen Sprache: «Je dois tout ce que je suis à un Suisse – Alles was ich bin, verdanke ich einem Schweizer.» Damit meine er seinen ehemaligen Waadtländer Erzieher und Privatlehrer Frédéric-César de La Harpe. Am darauffolgenden Tag wurde Peter mit einem generösen Geschenk des Zaren beglückt. Sage und schreibe zweihundert Rubel waren es, die er für sich behalten durfte. «Der alte Russ», ISBN 978-3-907095-06-5.

EINGESANDT

Zugvögel auf dem Gupf Am Wochenende vom 5./6. Oktober fand das EuroBirdwatch statt. Der Beobachtungsstand für Zugvögel auf dem Gupf zwischen Erschwil und Grindel wurde vom Natur- und Vogelschutzverein Erschwil betrieben. Das regnerische Wetter hinderte die Vögel an ihrer grossen Reise in den Süden. Erstaunlich ist, dass wir trotzdem über fünfzig Arten beobachten konnten. Seltenheiten waren ein überfliegender Mauerläufer und ein Gelbbrauen-Laubsänger, welcher sich seinen Weg in wärmere Regionen den Bäumen entlang suchte. In der letzten Woche, als wettermässig bessere Bedingungen für den Vogelzug herrschten, konnten riesige Schwär-

me von Ringeltauben beobachtete werden. So berichtet Roger Humair von einem Riesenschwarm von gegen zehntausend Tauben, welcher am letzten Freitag über das Laufental flog. Am wunderschönen, sonnigen Sonntag, dem 13. Oktober, konnte man auch auf dem Gupf mehrere Ringeltaubenschwärme beobachten, die jeweils über tausend Individuen zählten. Ein leichter Wind aus Westen veranlasste die Kleinvögel zu einem niedrigen Überflug des Gupfes. Das wiederum ermöglichte tolle Beobachtungen der ziehenden Vögel auf Augenhöhe. Immer wieder ist es auch ein besonderes Erlebnis, wenn man das Rauschen eines Schwarmes

wahrnimmt. Sei es ein Schwarm Stare, welcher die Anhöhe im rasanten Tiefflug überquert, oder ein Schwarm Ringeltauben, der dem Moretchopf entlang zieht. Als Besonderheiten konnten an diesem Morgen eine Rohrweihe sowie zwei Alpensegler gesichtet werden. Alpensegler konnten wir bis jetzt noch nie so spät im Jahr beobachten. Das Naturereignis Vogelzug kann man auch nächstes Jahr am ersten Oktoberwochenende wieder miterleben. Sicher auch wieder am EuroBirdwatch 2020 auf dem Gupf. Theo Walser Verein für Natur- und Vogelschutz Erschwil

VERANSTALTUNG

Rolf Schmid zeigt sein zehntes Soloprogramm WoS. Seit 25 Jahren steht Rolf Schmid auf der Bühne. Zum dritten Mal wird Rolf Schmid im Kulturforum Laufen auftreten. Kennen lernen konnten wir Rolf mit seinem Programm «Ig mag eifach nid…». In seinem zehnten Soloprogramm wartet er mit ein paar ganz neuen Akzenten auf. Dafür hat nicht zuletzt die bekannte Schauspielerin und Regisseurin Bettina Dieterle gesorgt, die

das Team ergänzt, Regie führt und No 10 fulminant in Szene setzt. No 10 ist einerseits klassisches Nummernkabarett, dazu kommen eine Stand-up-Comedy und viele Geschichten aus dem Leben des schrägen Bündners. Es wird gemunkelt, die No 10 sei der absolute Hammer! Wieder in Laufen: Rolf Schmid.

FOTO: ZVG

Rolf Schmid No 10, Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Mit Zuversicht in die Zukunft blicken

Ein Herz für pflegende Angehörige

Am Samstag, 16. November, von 9.00 bis 11.00 Uhr findet der FraueZmorge statt. Gemeinsam wollen wir es uns gutgehen lassen bei einem reichhaltigen Zmorge. Anschliessend hören wir einen interessanten Vortrag zu folgendem Thema «Mit Zuversicht in die Zukunft blicken». Fernanda Rychen geht dem Thema auf den Grund. Lassen Sie sich überraschen. Das FraueZmorge findet in den Räumlichkeiten der FMG Laufental-Thierstein, Bodenackerstrasse 21, Breitenbach, statt. Unkostenbeitrag: 15 Franken (inkl. Referat). Brigitte Schmidt

WoS. 330 000 Personen kümmern sich in der Schweiz um Angehörige – ohne Lohn, nebst ihrem Beruf. Für ihren Einsatz sensibilisieren das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Solothurn und Pro Infirmis Aargau-Solothurn sowie der Entlastungsdienst Aargau-Solothurn am 30. Oktober. «Selbstbestimmt leben – ohne betreuende Angehörige wäre vieles undenkbar»: Dies ist das Motto des diesjährigen Tags der betreuenden Angehörigen. Die Partnerorganisationen verteilen zwischen 9.30 und 11.30 Uhr Schokoladenherzen und Info-Flyer an Passantinnen und Passanten, unter anderem in Breitenbach im Einkaufszentrum Wydenhof. Sie machen damit auf den Einsatz der Freiwilligen aufmerksam.

Auskunft und Anmeldung: B. Schmidt, Tel. 061 761 77 21 (19.30 – 21.00 Uhr), per Mail: brigitte.schmidt@gmx.ch.

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Strategie festgelegt

Gaby Walther Meine Kollegin hatte Sie, liebe Leserin, lieber Leser, im letzten Gedankenstrich zum Wählen aufgefordert. Wenn Sie es also immer noch nicht getan haben und Sie zu den «Aufschieberli» gehören – jetzt ist wirklich der letzte Moment gekommen, es zu tun. Natürlich können Sie immer noch am Sonntag einen Spaziergang zum Wahlbüro machen und die Stimmzettel persönlich abgeben. Das hat so was Nostalgisches an sich und ist nicht schlecht. Mir ist es einfach ein bisschen zu früh am Morgen. Um 10 Uhr bin ich am Sonntag noch gern im Pyjama. Also klemme ich mich jetzt dahinter. Ich bin froh, dass man per Couvert abstimmen kann, die Zeit fürs Elektronische wäre auch reif. Zwanzig ausgefüllte und eine leere Liste strahlen mich erwartungsvoll an. 134 Personen stehen zur Auswahl. Sieben Namen dürfen es sein – leider nur, der Nachteil des Halbkantons. Mit der Stadt zusammen kämen wir auf 12. Eine Zürcherin darf sogar 35 Namen aufschreiben, meine Solothurner Nachbarn hingegen nur 6 und eine Urnerin darf nur einen Namen wählen – ach wie hart. Die Wahlanleitungsbroschüre macht mich mit dem Zaunpfahl darauf aufmerksam, dass 52 Prozent der Wahlberechtigten Frauen sind, im Nationalrat 32 und im Ständerat 13 Prozent Frauen vertreten sind. Sehr nett, ich habe den Wink verstanden – Sie hoffentlich auch. Nun heisst es also strategisch vorgehen. Wollen Sie einen Sechser im Lotto, dann setzen Sie auf die bisherigen. Die Chance ist gross, dass diese gewinnen. Natürlich können Sie regional, parteiisch, grün, altersgemäss, nach Geschlecht oder wirtschaftlich wählen. Je exotischer, um so kleiner sind die Chancen, dass Ihre Favoritin gewinnt. Wie auch immer: Meine Liste steht, ich mag es kreativ und habe selber eine kreiert. Mal schauen, wie viele Treffer ich erhalte. Am Montag jedenfalls ist es vorbei, dann haben die anderen für vier Jahre wieder das Sagen.


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DIES UND DAS GESCHÄFTSWELT

Wenn sich die Seele verdunkelt

4242 Laufen

WANDERTIPP

GESUNDHEITSTIPP

Zum Chinz Oeschgen – Sisseln

Unendlichkeit Als kleines Kind kannte ich das Bild eines Kometen mit Schweif aus den Büchern. 1997 im März/April leuchtete Hale-Bopp am nächtlichen Himmel. Er übertraf in seinem hellen Strahlen sogar den bekannten Halleyschen Kometen, der erstmals 239 v. Chr. dokumentiert wurde und unser Herz erst ungefähr im Jahr 2061 wieder erfreuen wird. Hale-Bopp zog jede Nacht langsam am Schlafzimmerfenster vorbei. Ich konnte kaum schlafen vor Faszination. Er wirkte auf mich wie ein Wunder. Als er wieder verschwand, zog er nicht weg in die Unendlichkeit, son-

Depressionen sind ausgesprochen häufige Erkrankungen. Etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtbevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens wenigstens einmal oder mehrmals an einer depressiven Episode. Das Erscheinungsbild ist vielfältig, und die Erkrankung manifestiert sich nicht selten in schweren und langdauernden Leidenszuständen. Dennoch ist die Depression nach wie vor ein unverstandenes Leiden, betroffen von Stigmatisierung und Sprachlosigkeit – und führt ein Schattendasein. Hinzu kommt, dass bei vielen depressiven Menschen die Erkrankung nicht erkannt und deshalb auch nicht adäquat behandelt wird. Dr. med. Markus Schlemmer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, möchte in seinem Vortrag über die depressive Erkrankung aufklären und informieren und den Zuhörern näher zum Verständnis bringen, wie die Erlebniswelt depressiver Menschen aussieht. Ausserdem möchte er Anregungen für den Umgang mit der Erkrankung geben und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, sowohl aus Sicht der modernen naturwissenschaftlichen Medizin als auch aus Sicht der anthroposophischen Medizin. Der Vortrag findet statt im Rahmen des «Gesundheitsforums» am Donnerstag, 7. November. Beim anschliessenden Apéro besteht auch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit dem Referenten. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Verena Jäschke

dern auf seine entferntere Bahn. In ungefähr 500 Jahren wird er der Erde wieder nahe kommen. Wie kurz im Vergleich ein Menschenleben doch erscheint. Wenn wir ein leuchtendes inneres Strahlen suchen, welches uns abhanden gekommen ist, so müssen wir zuerst den eigenen Rhythmus wieder finden. Wenn die Begrenzung durch das Alter einengt oder unendliche Unruhe in der Jugend unseren Schlaf stör,t kann Hopfenzapfen, Humulus Lupulus, ausgleichen, die Spannung lösen und den inneren Rhythmus wieder ins Schwingen bringen. Die Hopfenpflanze schlingt sich dynamisch kraftvoll bis 6 Meter hoch dem Licht und der Sonne entgegen. Damit wir den wunderbaren Nachthimmel freudig nach Kometen absuchen können. Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Sonntag, 27. Oktober: Von Oeschgen (340m) steigen wir einem Bächlein entlang hinauf zum Chilholz (416m). An BaIschlag (444m) und später am Warthof (420m) vorbei, geht es mit einem kleinen Aufstieg durch den Wald zum Chinz (443m). Wieder hinunter kommen wir in die Chremetebene (320m). Dem romantischen Ufer der Sissle entlang, erreichen wir Sisseln (295m). Streckendaten: Länge: 9.8 km, Aufstieg 235 m, Abstieg 280 m, Zeit: ca. 3 Std., Treffpunkt: 09.20 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Billett: U-Abo oder Tageskarte TNW, Ausrüstung: Dem Wetter entsprechend, Verpflegung: Picknick oder Restaurant (wetterabhängig), Leitung: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 153 52 06, Anmeldung: Bis Mittwoch, 23. Oktober. Naturfreunde Schweiz Sektion Baselbiet

GESCHÄFTSWELT

«Wir setzen auf persönliche und umfassende Beratung» Sabrina Scherrer, Leiterin Region Laufen & Breitenbach, erklärt, warum no News good News sind und die BLKB auf persönliche Beratung und den Standort Breitenbach setzt.

zer sind wir die wichtigste Bank in der Region. Unsere Kunden schätzen es, dass wir ihnen sowohl bei der Finanzierung als auch im Bereich Anlegen verständliche und zukunftsorientierte Lösungen anbieten, die einen Mehrwert bieten und die Komplexität reduzieren. Denn das ist es doch, was morgen für sie zählt.

PR. Ein paar Banken sind bereits aus Breitenbach verschwunden. Was passiert mit der BLKB in Breitenbach? No News sind good News: Denn von unserer Seite gibt es diesbezüglich keine Neuigkeiten. Ausser, dass alles so bleibt, wie es ist. Wir setzen auf die persönliche und umfassende Beratung hier in Breitenbach. Mit einem Team von sieben Beraterinnen und Beratern bieten wir alle Dienstleistungen im Banking an. Auf Wunsch beraten wir unsere Kundinnen und Kunden auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten – sogar bei ihnen zu Hause.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit? Ich habe einen vielfältigen und tollen Job und das bei der von unseren Kunden ausgezeichneten besten Bank der Schweiz. Die BLKB ist deshalb dieses Jahr vom renommierten US-Magazin Forbes zur besten Bank der Schweiz gekürt worden. Zudem hat die BLKB bei der repräsentativen Comparis-Umfrage unter allen Hypothekenanbietern 2019 die Höchstnote von 5,5 erzielt. Diese Auszeichnungen erfüllen mich mit Stolz und sind Ausdruck unserer professionellen Beratung. Doch viel wichtiger für mich sind die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden, die wir hier in Breitenbach fast tagtäglich erhalten.

Was zeichnet die BLKB in Breitenbach weiter aus? Wir kennen unsere Kundinnen und Kunden seit Jahren persönlich und können so optimal auf ihre Lebenssituation eingehen. Junge Familien unterstützen wir bei der Finanzierung ihres Eigenheims und sprechen sie auch auf mögliche Risiken bei beruflichen und familiären Veränderungen an. Schliesslich wollen wir, dass sie ihre eigenen vier Wände möglichst unbeschwert geniessen können. Für Eigenheimbesit-

Sabrina Scherrer ist seit 11 Jahren bei der BLKB tätig, davon seit Januar 2019 als Leiterin der Region Laufen & Breitenbach. Sie ist in Zwingen aufgewachsen und in verschiedenen regionalen Vereinen aktiv. Sie und ihr Team, das sind Judith Arnold, Shendrita Rasiti, Monika Spaar, Dieter Blom und Danilo Vitanza, sind für alle finanziellen Angelegenheiten in Breitenbach persönlich für Sie da. Ab November wird das Team in der Beratung zudem mit Nathalie Sprecher verstärkt.


Grund- und Behandlungspflege in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land Von allen Krankenkassen anerkannt Kontakt: Wir sind täglich von 7.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Gerne können Sie uns auch eine Nachricht hinterlassen und wir rufen zurück. Telefon: 061 763 00 77 Gerne besuchen wir Sie für eine Bedarfsabklärung im Spital oder zu Hause. SPITEX VITALIS GmbH Hauptstrasse 38 4243 Dittingen

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Bei uns ist eine Stelle frei! Für unsere Filialen Ettingen und Brislach

Detailhandelsfachfrau 30–40 %

Per 1. November 2019 oder nach Vereinbarung Sie haben eine abgeschlossene Verkaufslehre und etwas Berufserfahrung? Sind flexibel und auch bereit, 1–2 Sonntage im Monat zu arbeiten? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir sind ein moderner, mittelgrosser Betrieb und bieten gute und faire Entlöhnung.

Für den Bau eines detail-getreuen Flugsimulators der Boeing 747-400 suche ich Mitstreiter. Originalbauteile der Boeing 747-400, ergänzt mit Komponenten von spezialisierten Drittlieferanten, bereits vorhanden. Keine Investition nötig, Bezahlung in Anteilen am Simulator. Idealprofil: – Erfahrung im Bereich Aircraft Maintenance oder Refurbishment mit guten Kenntnissen der diversen AircraftSysteme. – Technische Ausbildung (MechanikMaschinenbau und/oder ElektroElektronik) mit Kenntnissen in der jeweils anderen Fachrichtung. – Kenntnisse in CAD (TurboCAD o. Ä.) und 3D-Druck. – Erfahrung im Layout von Elektroantrieben im Bereich Man-MachineInterface (z. B. Force-Feedback). – Evtl. fliegerische Erfahrung. Interessenten melden sich bitte bei: cus@747-simulator.ch, Charles U. Schneiter

Senden Sie Ihre Bewerbung an: Bäckerei-Konditorei Jeker, Rolf Jeker, Breitenbachstrasse 20, 4227 Büsserach

Wir suchen per sofort eine zuverlässige und motivierte Person zur Verstärkung unseres Teams als

Holzbau-Polier (m/w)

Ihr Aufgabenbereich • Avor • Baustellenleitung • Projektbegleitung • Teamleitung • Abbundarbeiten • Elementbau • Allgemeine Zimmerarbeiten • Offerten-Management Ihr Profil • Abgeschlossene Ausbildung als Holzbau-Polier • Teamfähigkeit und Belastbarkeit • Selbstständigkeit und exakte Arbeitsweise • Führerausweis Kat. B Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet sowie ein angenehmes Arbeitsklima mit langfristiger Perspektive in einem jungen Team. Wenn Sie Freude an der Arbeit sowie viel Engagement mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an linda.meury@meury-zimmerei.ch oder per Post an: Meury Zimmerei Bedachungen AG Linda Meury Hinterfeldstrasse 7 4222 Zwingen Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Politische Anzeigen


DIES UND DAS

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DENKPAUSE

Für einen gesunden Umweltschutz

Jacqueline Wunderer, Landrätin, Nationalratskandidatin SVP

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Am 31. Dezember 2018 lebten über 8.5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in unserem kleinen Land. Weil aber unser Land nicht grösser werden kann, sondern sich im zur Verfügung stehenden Raum immer mehr Personen tummeln, ist es falsch, wenn von einem «Wachstum» gesprochen wird. Bei Lichte betrachtet «wächst» die Schweiz gerade nicht, sondern wird – bildlich gesprochen – jedes Jahr dicker und unförmiger. Leider geht diese fatale Tendenz ungebrochen weiter. Gerade die klassischen Einwanderungsländer auf dem Globus, wie etwa die USA, Kanada, Australien oder Neuseeland, bestimmen seit jeher autonom, wen sie ins Land hereinlassen. Klimaschutz wird unter diesen Umständen zur völligen Illusion, denn je mehr Menschen die Schweiz aufnimmt, desto mehr CO 2 wird zwangsläufig hierzulan-

de produziert. Eigentlich eine denkbar einfache Rechnung – vorausgesetzt, man trägt keine Scheuklappen, sondern ist willens, den Tatsachen in die Augen zu sehen. Die seit 2006 in der Schweiz wohnhaften 1 Million Neuzuzüger verbrauchen mindestens 2 Milliarden Kilowattstunden mehr Strom pro Jahr, dies entspricht der Leistung von über 500 Gross-Windanlagen. Woher wir diese zusätzliche Energie nehmen wollen, wenn diese Entwicklung unbeirrt weitergeht, insbesondere unter der Prämisse eines Ausstiegs aus der Kernenergie, bleibt mir vollständig rätselhaft. Schliesslich verbrauchen 1 Million Zuwanderer jährlich 59 Milliarden Liter Wasser – da verkommen gutgemeinte Appelle seitens der Behörden zum Wassersparen zur absurden Lachnummer. Was nützt es, wenn wir Einheimischen (egal, ob Schweizer oder Ausländer) auf das Autofahren verzichten und uns im täglichen Energieverbrauch einschränken, wenn innert weniger Monate so viele neue Personen in unser Land strömen, dass sämtliche Sparbemühungen wieder wegkompensiert werden? Erstaunlicherweise wird der direkte Zusammenhang zwischen Massenzuwanderung und Umweltverschmutzung systematisch verschwiegen. So ganz nach dem Motto: Was aus ideologischen Gründen nicht sein darf, wird eben konsequent tabuisiert.

LESERBRIEF

Region Stärken – Imark wählen Die Amtei Schwarzbubenland sollte Christian Imark geschlossen in den Ständerat wählen. Das Schwarzbubenland war bisher noch nie in der kleinen Kammer vertreten und dank Imark stehen die Chancen so gut wie noch nie. Mit Christian Imark haben wir einen Kandidaten, der unsere Region in Bern hervorragend vertritt. Dies zeigte sich zum Beispiel, als Imark im Nationalrat eine Mehrheit für den Muggenbergtunnel gewinnen konnte, indem er Tage lang für das Anliegen lobbyierte. Be-

LESERBRIEF

Kompetenz statt Polemik Extrempositionen sind bekanntlich nicht mehrheitsfähig und scheitern spätestens an der Urne. Durch die zunehmende Polarisierung des Parlaments tun sich parteipolitische Ideologen und Marktschreier besonders hervor. Von diesen hebt sich Pirmin Bischof glücklicherweise ab. Er versteht es, scheinbar unvereinbare Standpunkte zusammenzubringen, Brücken zu bauen und durch

seine einvernehmliche Art die Menschen dabei mitzunehmen. Es steht dabei exemplarisch für das Selbstverständnis der CVP als Problemlöserpartei. Sein hartnäckiger Kampf gegen die Heiratsstrafe zeigt seine Motivation und den Willen zur Veränderung. Ich wünsche mir, dass Pirmin Bischof ein ausgezeichnetes und mutmachendes Wahlresultat erzielt. Andreas Kummer

LESERBRIEF

SP60+ gehört nicht zum alten Eisen

Weil er . . . zuhören, fair diskutieren, analysieren und Lösungen präsentieren kann sowie für unseren Kanton und für unser Land richtig entscheiden kann. Darum wähle ich

Pirmin Bischof

Und Sie?

Hans Abt, Dornach alt Kantonsrat, Kantonsratspräsident 2010

Als ich etwa 12 Jahre alt war, sah ich öfters einen mir bekannten Mann von der Arbeit nach Hause gehen, um etwas später wieder in Richtung Dorf zu gehen. Er war damals etwa 50 Jahre alt, früher ein guter Turner, der leider zum Alkoholiker wurde und deshalb sehr alt aussah. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich eines Abends so für mich dachte, so alt möchte ich aber nicht werden. Wir von den SP60+ sind es unterdessen, aber an dem, was um uns herum so alles passiert, sehr interessiert. Wir sorgen uns um die Zukunft unserer Kinder und Grosskinder. Darum wählen wir am 20. Oktober Eric Nussbaumer und die Liste 2 der SP. Toni Fricker Zwingen

LESERBRIEF

Neue Köpfe nach Bern! Liest man die Blogs, Posts und Tweets der bisherigen Nationalräte, so sind nun plötzlich alle Kandidaten grün und klimabewusst. Doch wenn dem so ist, wieso hat sich dann während der letzten Legislatur kaum etwas in dieser Richtung bewegt? Auf den Parteilisten schmücken sich diverse Spitzenkandidaten mit dem Prädikat «bisher». Dabei dürfte inzwischen eines klar sein: Bisher ist in Sachen Klimaschutz deutlich zu wenig gemacht worden. Am 20. Oktober wähle ich deshalb konsequent keine bisherigen Kandidaten mehr, sondern nur neue Köpfe. Ein Kandidat der Mitte – Unternehmer Remo Oser, Mitbegründer und Vizepräsident des Forums Erneuerbare Energien Laufental FEEL – hat sich bisher sehr für den Klimaschutz ins Zeug gelegt. Als Gemeindepräsident von Röschenz praktiziert er aktiven Klimaschutz: Photovoltaikanlage auf dem Mehrzweckgebäude, Gratis-Solartankstelle, LED Strassenbeleuchtung, Holzheizungen etc. Remo Oser meint es ernst. Gemäss Basellandschaftlicher Zeitung ist er der grünste Nicht-Grüne. Deshalb setze ich Remo Oser 2x auf meine Liste. Simon Croll

zeichnend war, dass der Ständerat dieses Bauvorhaben schliesslich wieder kippte. Dort fehlen eben die Regionenvertreter, die sich für unsere Projekte und Anliegen starkmachen. Mit Ständerat Christian Imark würde das Schwarzbubenland und die Region Nordwestschweiz massiv an politischem Einfluss in Bern gewinnen. So wählen Sie richtig, Christian Imark einmal auf die Liste Ständerat und die 2. Zeile leer lassen. Silvio Jeker alt Kantonsrat Erschwil

LESERBRIEF

Schneeberger und Schenker mit guten Dossierkenntnissen Auch wenn derzeit alle über das Klima sprechen und dies unwidersprochen ein wichtiges Thema ist: Die Menschen bewegen auch die Fragen nach einem sicheren Arbeitsplatz bis zur Pension und für unsere Jungen, nach sicheren Löhnen, einer guten Altersvorsorge und nach nicht immer stärker belastenden Abgaben, Gebühren und Steuern. Wir brauchen in Bern fähige Politikerinnen und Politiker, die sich auch hochkomplexen Dossiers wie die Reform AHV 21 oder der Steuervorlage 17 annehmen und diese beharrlich bis zur Mehrheitsfähigkeit mitgestalten. Saskia Schenker, Landrätin und seit Anfang Jahr Präsidentin der FDP Baselland sowie Daniela Schneeberger, Nationalrätin traue ich genau diese Kompetenzen zu. Sie haben in für unseren Kanton sehr wichtigen Dossiers wie der Steuervorlage 17 bewiesen, dass sie national wie kantonal Mehrheiten schaffen können, damit unser Baselbiet gestärkt wird. Sie haben bei dieser wichtigen Steuervorlage auch gezeigt, dass sie an die Gesamtheit denken und dazu beigetragen, dass die Vorlage einen sozialen Ausgleich enthält. Ich schätze Daniela und Saskia als kompetente, beharrliche und gleichzeitig kompromissbereite Politikerin und empfehle Ihnen, Daniele Schneeberger als Ständerätin und Saskia Schenker als Nationalrätin. Martin Dätwyler Landrat FDP


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Lösungen statt Polemik

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Jacqueline Wunderer in den Nationalrat Liebe Baselbieterinnen und Baselbieter Am 20. Oktober 2019 haben wir es wieder einmal in der Hand mitzubestimmen, welche Nationalrätinnen und Nationalräte unseren Kanton in Bern vertreten sollen. Zur Auswahl stehen 134 Personen für 7 Sitze. Sie gehen sicher mit mir einig, nicht viele von diesen Kandidatinnen und Kandidaten haben das Knowhow und das Potenzial, dieses verantwortungsvolle Amt anzutreten. Meine Entscheidung zwei meiner Stimmen an Jacqueline Wunderer, Liste 03.04. zu vergeben steht fest. Sie wird als heutige Gastronomin von der GastroBaselland und der GastroSuisse als Top Kandidatin empfohlen, ein Wirtschaftszweig den ich bestens kenne und

der durch immer mehr Auflagen, Bürokratie aber auch Fachkräftemangel stark in Bedrängnis kommt. In ihrer vorherigen Tätigkeit als Polizistin und Ermittlerin bei der Bundeskriminalpolizei war sie während 28 Jahren zudem körperlich und mental stark gefordert. Das sie Französisch, Italienisch und Englisch spricht, ist sicher noch ein zusätzlicher Vorteil, um in Bundesbern gut zu bestehen. Ihr politischer Rucksack als langjährige Landrätin und Präsidentin der Justiz-und Sicherheitskommission, als Gemeinderätin und Präsidentin der Stützpunktfeuerwehr Laufental, bilden ein solides Grundwissen politischer Abläufe. Persönlich kenne ich Jacqueline Wunderer als eine Teamplayerin, welche tadellose Umgangsformen hat, zuverlässig und herzlich ist. Christian Steg, Laufen New York Café & Billard, Reinach

LESERBRIEF

Nicht in der Starre verharren Unser Parlament braucht Frauen und Männer, welche den Willen haben auch das politische Klima zu retten. Weg von der Polemik, hin zu einer von Fakten getragenen Diskussion. Meine Wahl ist Karin Kälin. Als Gemeindepräsidentin von Rodersdorf ist sie volksnah und bodenständig. Als Kantonsrätin bringt sie

die nötige Erfahrung für den Nationalrat mit. So hat sie doch die überrissene kantonale Steuervorlage nicht gerade im Alleingang, aber sehr exponiert «gebodigt». Remo Waldner SP Breitenbach

Ja, auch ich war etwas überrascht, dass nicht mehr interessierte Wählerinnen und Wähler am Politpodium der Laufentaler Nationalratskandidaten vom 2. Oktober anwesend waren. «Keine Lust auf Politgeplänkel» habe ich als Anwesender jedoch weder von den vier Kandidaten noch vom anwesenden Publikum gespürt. Ich frage mich daher, wie das Wochenblatt darauf gekommen ist diese Schlagzeile zu wählen. Denn ich bin überzeugt, dass sich die Wochenblattleserinnen und -leser durch eine Berichterstattung über die Antworten der Kandidierenden zu den aktuellen politischen Fragen ein gutes Bild hätten machen können. Ganz nach dem Motto: Bringt das Podium zu den Wählern. An diesem Anlass wurde deutlich, dass insbesondere in Sachen Klimapolitik Sabine Asprion und Remo Oser klare Antworten und Vorstellungen davon haben, was sie in Bern verändern würden. Wie für einen Vertreter der Mitte typisch, äusserte Remo Oser zudem auch konkrete Vorschläge, wie es der Bund den Gemeinden ermöglichen könnte, Projekte für erneuerbare Energien zu realisieren. Mit seinem Vorschlag würden die BVG-Vermögen des Mittelstandes geschützt und Investition gezielt in das lokale Gewerbe fliessen. Was diese stärkt und sie sich so in den künftigen Märkten, welche durch die Energiewende entstehen, international behaupten können. Auch zeigte sich, dass sich Remo Oser als einziger Kandidat seit Jahren für den Muggenbergtunnel stark macht. Die tagtägliche Stausituation ist für unseren Wirtschaftsstandort nicht haltbar. Die Realisierung muss dringend an die Hand genommen werden. In Bern brauchen wir Politiker, die an Lösungen arbeiten und nicht, wie die Vertreter der Pol-Parteien, nur Polemik machen und Angst verbreiten. Deshalb setze ich Remo Oser 2x auf meine Liste. Harald Schmidlin Zwingen

VERANSTALTUNG

Versteigerung von Velos und Autos WoS. Am Samstag findet ab 10.15 Uhr in Liestal die öffentliche Versteigerung von rund 130 gut erhaltenen Velos, 10 Autos und 1 Motorrad statt, darunter BMW 650i x Drive, Mercedes-Benz S320, Porsche Cayenne Turbo, Porsche Cayenne Diesel, VW Golf, Mini Cooper, Ford Kuga, Seat Altea, Subaru Forester, Skoda Fabia und Kawasaki Ninja. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei der ersten Kategorie bei 5 Franken, bei der zweiten Kategorie bei 50 Franken. Der Zuschlag erfolgt gegen Barzahlung und ohne Gewähr für den Zustand der Velos. Das Mindestgebot bei den Autos und den Motorrädern liegt deutlich unter dem Eurotaxwert. Die Autos und die Motorräder müssen ebenfalls bar bezahlt werden. Bilder, weitere Infos unter www.verwertungsdienst.bl.ch.

LESERBRIEF

Sandra Sollberger wieder in den Nationalrat Wir kennen Sandra Sollberger als engagierte und lösungsorientierte Politikerin. Als Mitglied der Finanz- und der Verkehrskommission des Nationalrates arbeitet sie im Hintergrund an tragfähigen und zukunftsgerichteten Lösungen für unser Land. Ihr politisches Engagement hat ihr über alle Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung eingebracht. Als aktive Unternehmerin steht die eidg. dipl. Malermeisterin mitten im Wirtschaftsleben. Sie kennt die Sorgen und Nöte der KMU-Betriebe aus eigener täglicher Er-

fahrung. Ihr konsequenter Einsatz für Bürokratieabbau und ihr Engagement für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind glaubwürdig. Sie weiss, wovon sie spricht. Mit gutem Grund fordert sie: «Unsere Betriebe brauchen mehr Gestaltungsspielraum.» Trotz ihrer beachtlichen Karriere – Gemeindrätin von Bubendorf (2008 – 2016), Landrätin (2011 – 2015) und Nationalrätin seit 2015 – ist Sandra Sollberger bodenständig und volksverbunden geblieben. Sie ist ein Baselbieter Sympathieträger. Aus Überzeugung empfehlen wir: Sandra Sollberger zweimal auf jede Nationalratsliste. Komitee Sandra Sollberger in den Nationalrat

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

Es wird keine Korrespondenz geführt.

Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB).

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LESERBRIEF

Christoph Buser stärkt Berufsbildung Das schweizerische Berufsbildungssystem ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Wir werden weltweit darum beneidet. Das kontinuierliche Engagement der Berufs- und Branchenverbände für ihren beruflichen Nachwuchs bildet eine wichtige Basis für unsere Berufsbildung. Als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland steht Christoph Buser dabei an vorderster Front. Mit dem KMU-Lehrbetriebsverbund, der alle zwei Jahre stattfindenden Baselbieter Berufsschau und vielen weiteren Aktivitäten ist die Wirtschaftskammer

der Motor der regionalen Berufsbildungspolitik. Für Christoph Buser sind Berufsbildung und Innovation die Säulen der KMU-Wirtschaft. Berufsbildung und akademische Bildung sind gleichermassen wichtig und müssen gleichwertig gefördert werden. Unsere KMU benötigen exzellent ausgebildete Fachkräfte. Dafür will Christoph Buser sorgen. Deshalb wähle ich ihn in den Nationalrat und setze ihn am 20. Oktober zweimal auf meine Liste. Philipp Stäuble Pfeffingen


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Donnerstag, 17. Oktober 2019 Nr. 42

KALEIDOSKOP KANTON SOLOTHURN

F O TO D E R W O C H E

Wer bist Du ohne Arbeit? WoS. Das Solothurner Kulturprojekt «Verschiebungen 18/18» greift mit seiner letzten szenografischen Annäherung an den Landesstreik das Thema «Arbeit» auf. Im Fokus verschiedener Aktionen im ganzen Kanton stehen Fragen zur Arbeit und die Auseinandersetzung mit deren Bedeutung in der heutigen Zeit. Während des Landesstreiks vom 11. bis 14. November 1918 haben die Bürgerinnen und Bürger um die Senkung der wöchentlichen Arbeitszeit von unglaublichen 59 Stunden auf 48 Stunden gekämpft. Heute ist der Begriff «Arbeit» erneut in Bewegung geraten: So unterscheidet sich unsere Arbeit oftmals nicht mehr von der Freizeit. Nicht selten sind wir mehr als 59 Stunden in der Woche für unsere Arbeit erreichbar. Zeit also sich zu fragen: Wer sind wir ohne Arbeit? Was muss Deine Arbeit leisten? Wohin geht Deine Arbeit? Vom 24. bis zum 26. Oktober begegnen den Solothurnerinnen und Solothurnern diese drei Fragen mitsamt ihren Antworten im Bus zur Arbeit, auf der Frontseite der Tageszeitung, am Abend auf dem Rückweg nach Hause an Bahnhöfen und an anderen vielbegangen Orten des Kantons. Sie lassen kurz innehalten, regen ebenso zum Schmunzeln wie zum Nachdenken an.

Im Regenbogen: In einem Selbstporträt drückt Siena nicht nur aus, wie sie die Welt sieht, sondern auch wie sie ihren Platz darin einnimmt. Sie steht in einem Regenbogen im Sonnenschein und so fröhlich und sonnig wirkt sie auch. Am Bild gefällt ihr, dass sie sich mit lustigen Augen und einer Zunge gemalt hat. TEXT: MARIANNE VOLONTÉ

ZWINGEN

Raubüberfall auf Postfiliale WoS. Am letzten Freitagmorgen kam es bei der Postfiliale in Zwingen zu einem versuchten Raubüberfall. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft wurden die beiden Mitarbeitenden beim Betreten des Gebäudes von den drei unbekannten Männern unvermittelt angegriffen, mit einer Waffe bedroht und von den Tätern gefesselt. Anschliessend flüchteten die Täter aus unklaren Gründen ohne Beute zu Fuss in Richtung In-

dustriegebiet «Ried». Die Täter waren maskiert, zwischen 175 und 180 cm gross und sprachen gebrochen deutsch. Des Weiteren waren zwei Täter dunkel gekleidet und trugen weisse Handschuhe. Der dritte Täter trug eine grüne Steppjacke. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen (Tel. 061 553 35 35). Für Hinweise, die zur Festnahme der Täter führen, setzt die Polizei eine Belohnung von bis zu 5000 Franken aus.

VERANSTALTUNG

Start der Abendmusiken WoS. Mit «Grounds, Canzon et Sonates» startet am Samstag, 19. Oktober, die neue Abendmusiken-Saison in der reformierten Kirche Laufen. Wiederum gelang es Tatjana Fuog, künstlerische Leitung, Organistin und Pianistin, ein vielseitiges Programm zusammenzustellen. Am Samstag eröffnen Rachel Michoud Pochon mit Flöten und Martine Reymond am Cembalo die Reihe der gut halbstündigen Konzerte. Sie beginnen jeweils um 17 Uhr, Eintritt frei. Kollekte. Weitere Daten: 9. November, 14. Dezember, 18. Januar, 8. Februar, 28. März, 25. April und 23. Mai. Unter anderem mit Florian Von Dach (Didgeridoo u. a.), Barbara Borer (Klarinette) und Benjamin Kokontis (Gitarre) aus der Region.

IN KÜRZE Intensive Verkehrskontrolle KANTON BASELLAND. WoS. Die Polizei Basel-Landschaft wird bis zum 20. Oktober intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf das Missachten von Rotlichtern und des Vortrittrechtes durchführen. Damit will die Polizei BaselLandschaft die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren. Das Missachten von Rotlichtern und des Vortrittsrechtes, egal mit welchem Verkehrsmittel, stellt ein hohes Fremd- und Selbstrisiko dar und führt immer wieder zu schweren Unfällen im Strassenverkehr. Aufgrund der Analyse der Unfallzahlen aus den letzten Jahren richtet die Polizei Basel-Landschaft deshalb ihre Kontrollen in der nächsten Woche punktuell darauf aus. Das Ziel dieser flächendeckenden Kontrollen ist die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Die Polizei Basel-Landschaft möchte mit dieser Schwerpunktaktion die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren. Anpassung Einmündung A18 NENZLINGEN. WoS. Am Montag, 21. Oktober, beginnen in Nenzlingen die Bauarbeiten bei der Einmündung der A18 in die Baselstrasse. Betroffen ist die Abbiegespur von Zwingen in Fahrtrichtung Grellingen. In Nenzlingen wird die Einmündung der Autobahn A18 in die Baselstrasse angepasst. Diese Anpassungsarbeiten dienen der Verkehrssicherheit. Dabei wird die Abbiegespur von Zwingen in Fahrtrichtung Grellingen verbreitert und mit einem neuen Belag versehen. Zudem wird die bestehende Markierung angepasst. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang November 2019. Der Verkehr wird normal geführt und es ist nicht mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Konzert für Posaune und Orgel MARIASTEIN. WoS. Am Sonntag um 16.30 Uhr spielen in der Klosterkirche

Mariastein Mischa Meyer, Posaune, Christoph Kaufmann, Orgel, Werke verschiedener Komponisten. Mit der «Sérénade au Clair de Lune» ist der Blick sehnsüchtig in den Abendhimmel bis hinauf zum Mond gerichtet. Interesse an der Polizeiarbeit KT. BASELLAND. WoS. Aufgrund des regen Interesses führt die Polizei Basel-Landschaft wiederum einen Informationsanlass für angehende Polizeischülerinnen und -schüler an ihrem Hauptsitz in Liestal durch. Dieser findet am kommenden Samstag, 19. Oktober, statt. Tanz und Unterhaltung RIEDERWALD. WoS. Am Donnerstag, dem 24. Oktober, findet einmal mehr der Tanzanlass im Pfarreiheim der Kapelle im Riederwald/Liesberg statt. Alt und Jung trifft sich hier jeweils ab 14 Uhr, um in gemütlicher Runde bei rassiger Tanzmusik von einer Liveband und Gesangseinlagen des Duos Jogg und Christian ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Das Organisationsteam um Gaby Schmidlin-Biri ist für das leibliche Wohl besorgt; so stehen Snacks, ein Kuchenbuffet und Getränken parat, um Hunger und Durst zu stillen. Üblicherweise findet der Anlass immer am letzten Donnerstag des Monats statt, also auch wieder am 28. November. Jubiläum in Kirchgemeinde HOFSTETTEN. WoS. Der Hofstetter Kirchgemeindepräsident Linus Grossheutschi gibt sein Amt nach 42 Jahren ab. Die Kirchgemeinde dankt ihm für seine langjährige Tätigkeit mit einem besonderen Anlass. Mit 60 Gästen findet am kommenden Freitag, 18. Oktober, ein besonderer Abend statt. Es spielt die Folkmusic-Band Des Dudels Kern, ausserdem erzählt Silvia Diethelm Sagen und Legenden. Weiter geplant sind Ansprachen und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Sommerwanderung im Oktober. Rund 480 Wanderfreudige nahmen...

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