P.P. 2540 Grenchen Post CH AG
GRADEN electronics
Donnerstag, 5. September 2024 | Nr. 36 | 85. Jahrgang
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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65
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Grenchner Fest: Die Gewinner sind ...! s l e d Han er t s i g e r Diese Woche im
Die drei Erstplatzierten des Schaufensterwettbewerbs anlässlich des Grenchner Fests (von links stehend): Brigitte Buser, Richard Zimmermann und Julia Miranda Kummli – flankiert von GVG-Präsident Heinz Westreicher und Stadtschreiberin Luzia Meister.
Auch nach zwei Wochen klingt das Grenchner Fest 2024 noch nach. Schliesslich gibt es noch eine «offene Rechnung» zu begleichen: Auflösung und Gewinner der Fensterschau mit 18 Schaufenstern des Grenchner Gewerbes. So viel sei schon verraten: Über 150 Personen haben ihren Wettbewerbsbeitrag in die beiden Urnen geworfen und gleichzeitig ihre Stimme für das schönste Schaufenster abgegeben (wir berichteten). Inzwischen wurden die 40 Preise verlost.
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Während rund drei Wochen beschäftigten sich die Grenchnerinnen und Grenchner mit den Fragen des Schaufensterwettbewerbs. Um die richtigen Antworten zu finden, musste man von Schaufenster zu Schaufenster gehen – oder die Antworten im Internet suchen. Wer mitmachte, nahm an der Verlosung teil – auch wenn nicht alle Antworten richtig waren. Drei Fragen sorgten für die meisten Diskussionen: Die innovative Schweizer Nähmaschine ELNA war grün und nicht wie alle anderen Maschinen schwarz (Spitzname: «Grashüpfer»). Sie war die erste tragbare Freiarmnähmaschine für den Haushalt. Elektrische Nähmaschinen gab es schon Jahrzehnte früher.
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Zweiter Knackpunkt: In den 50er-Jahren wurde auch auf Baustellen Bier getrunken; alkoholfreies Bier setzte sich erst nach 1965 langsam durch. Der Schweizerische Brauereiverband wollte den Absatz steigern und richtete seine Werbung direkt an die Frauen. Und drittens: Nylonstrümpfe waren teuer und vor allem während des Zweiten Weltkriegs knapp; Nylon war zum Beispiel für die Herstellung von Fallschirmen reserviert. Die Strumpfhose kam erst Ende der 50er-Jahre auf den Markt und setzte sich gegen die unhandlichen «Strapsen» durch. Auf der Website www.gvg.ch können alle 18 Lösungen nachgelesen werden.
Gekürt wurden auch die drei besten Schaufenster. Die Teilnehmenden des Wettbewerbs setzten EP:Digirama auf Platz 1, Coiffure Création Marc auf Platz 2 und die Brocante auf Platz 3. Den Wettbewerb bei den Teilnehmenden gewonnen hat Richard Zimmermann aus Bettlach (GVG-Bon über 250 Franken und das Buch «Stadtgeschichte Grenchen»). Auf dem zweiten Platz ist Brigitte Buser aus Grenchen (GVG-Bon über 150 Franken und Buch «Stadtgeschichte»). Rang 3 belegt Julia Miranda Kummli aus Oberdorf (SO); sie erhält einen GVG-Bon über 100 Franken und die «Stadtgeschichte». Insgesamt wurden 40 Preise verlost.