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Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4 | 82. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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«Mr. GAG» Kurt Hohler tritt einen Schritt kürzer Seit 15 Jahren ist Kurt M. Hohler als Geschäftsführer der Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG tätig. Ende Februar 2021 geht er, 62-jährig, in die Frühpension. Seit 2006 hat sich die Unterhaltungselektronik und der Telekommunikationsmarkt fast explosionsartig entwickelt. «Es waren intensive und überaus spannende Jahre», blickt Hohler auf diese Zeit zurück.

Kurt M. Hohler will nach 15 intensiven Jahren als GAG-Geschäftsführer einen Schritt kürzer treten. Bild: zvg

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Erinnern Sie sich noch? 2006 kam das Digitalfernsehen in unserem Land so richtig auf. Wer einen neuen Fernseher erwarb, benötigte eine so genannte SetTop-Box, um digitales Fernsehen empfangen zu können. 2006 übernahm Kurt M. Hohler die Geschäftsführung der Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG, kurz: GAG, und «schlitterte» sozusagen in eine überaus spannende Zeit. Er erinnert sich an diese Zeit noch gut. «Ein Jahr später», so Kurt M. Hohler, «haben wir die Festnetz-Telefonie eingeführt.» Die weiteren Entwicklungsschritte, später gemeinsam mit dem Schweizer Telekommunikationsunternehmen Quickline, das zusammen mit 24 unabhängigen, regional verankerten Partnern, eine Gemeinschaft bildet. Hohler erlebte auch die Revolution des Internets. 2006 betrug der InternetSpeed 10 Mbit/s; heute reden wir von

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einem Gigabit/s, also einer 100 Mal höheren Geschwindigkeit. 2013 führte die GAG auch die Mobile-Telefonie ein und trat als Operator auf. Der sich dadurch entwickelte Kundenkreis ist mehr als beachtlich: Von den 23 000 Haushalten im GAG-Gebiet mit 15 Gemeinden, haben 18 000 den Grundanschluss für das Fernsehen abonniert. Die GAG darf ausserdem auf 8000 Internet-, 5000 Festnetz- und 3000 MobileKunden zählen. Auf die interaktiven TVDienste zählen zudem 3500 Set-Top-Besitzer. 2010 wurde die interaktive Platt-

form geschaffen; mittlerweile ist schon die dritte Generation im Umlauf. Nach 15 intensiven Jahren will «Mr. GAG» Kurt. M. Hohler kürzertreten. «Ja, ich möchte mich wirklich zurückziehen», betont er, schliesst aber nicht aus, dass er seine Firma K. Hohler & Partner AG, möglicherweise aktiviert und mit angezogener Handbremse ab und an noch beruflich aktiv sein wird. Sein Nachfolger, Marcel Gaggioli, wird am 1. Februar 2021 seine Arbeit aufnehmen und ab 1. März 2021 die operative Führung der GAG übernehmen.

Die Übersicht über alle aktuellen Angebote mit Heimlieferungen und Take-Away sowie welche Geschäfte geöffnet haben:

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Nr. 4 | Donnerstag, 28. Januar 2021

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Sonntag, 31. Januar 2021 10.00 Kein Gottesdienst. Wir laden Sie herzlich zu einem Wort-zur-Zeit Beitrag auf www.grenchenref.ch ein.

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Und das Wasser sprudelt unentwegt

Zum Trinken, zum Duschen, zum Giessen, zum Kochen oder für den Pool im Garten: Wasser ist nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel, sondern eine wichtige Begleiterin im Alltag schlechthin. In Grenchen wird täglich zwischen 3,5 und 6,5 Millionen Liter Wasser bzw. 3500 bis 6500 Kubikmeter (m) verbraucht. Das ist viel, aber viel weniger als man denkt. Woher kommt das Wasser? Vornehmlich aus dem Boden; im Fall von Grenchen auch aus dem Berg. Wir sind mit Gerd Rettschlag, Leiter Infrastruktur und Technologie der SWG, den verschiedenen Wasseradern nachgegangen. JOSEPH WEIBEL

Wenn wir dem Wasser in Grenchen auf die Spur kommen wollen, müssen wir weit zurückblättern. Der Römerbrunnen ist stummer Zeuge, wo vor vielen hundert Jahren das Wasser herkam. Der Dorfbrunnen diente für die Wasserversorgung und auch für den täglichen Klatsch. Einige hundert Jahre später versorgte sich die Stadt mit Wasser aus der Dorfbachquelle, die mit dem Bau des Grenchenbergtunnels (Baubeginn 1911) versiegte. Daraufhin wurde provisorisch Wasser vom Tunnel in das Leitungsnetz gepumpt. Nach einem weiteren Ausbau wurden im Tunnel 20 Quellen gefasst und die Reservoire Schmelzi (1000 m) und Burgweg (800 m) gebaut.

Tunnelwasser von höchster Qualität

Das Wasser aus dem Tunnel ist nicht nur von bester Qualität, sondern auch relativ weich – im Gegensatz zum Wasser, das gewöhnlich aus dem Boden fliesst und in unserer Region bis 30 französischen Härtegraden entspricht. «Das Tunnelwasser weist ausserdem absolut keine Rückstände des Fungizids Chlorothalonil auf», sagt Gerd Rettschlag, Leiter In-

Gerd Rettschlag, Leiter Infrastruktur und Technologie der SWG: «In Grenchen herrschte noch nie Wassernot.» Bilder: SWG

Im Grenchenberg befindet sich ein kleiner unterirdischer See mit dem hochwertigen Tunnelwasser. frastruktur und Technologie der SWG, nicht ohne Stolz. Warum muss aber Grenchen auf «Fremdwasser» zurückgreifen? Das Wasser aus dem Tunnel habe nicht ausgereicht. «Bereits in den vierziger Jahren herrschte in Trockenzeiten Wassermangel». Man habe da-

mals das Kanalwasser aus dem Tunnel verchlort und mit Trinkwasser vermischt. «Das hat sich nicht bewährt, und die Suche nach Grundwasser in der Witi und Dotzigen blieb ebenfalls ergebnislos». Wie kommt es, dass 20 Quellen den Wasserbedarf einer damals noch nicht so grossen Stadt decken können? «Die Wasservolumen sind während eines Jahres schwanken relativ stark: Von Frühling bis Sommer ist die Wassermenge aus dem Berg, bedingt durch die Schneeschmelze, hoch, von Sommer bis Winter dann relativ tief», begründet Gerd Rettschlag die unterschiedlichen Wassermengen.

Kneschaurek ging von 30 000 Einwohnern aus

Selbst wenn heute der Wasserverbrauch vergleichsweise viel geringer ist als noch vor Jahrzehnten, wurde Anfang der fünf-

4 Fragen an Matthias Meier-Moreno

Ein neuer, dynamischer Web-Auftritt Die Co-Präsidenten der ISG-Grenchen, Chantal Heusser und Matthias MeierMoreno, posieren vor ihrer neuen Homepage www.isg-grenchen.ch. Bild: zvg

Matthias Meier-Moreno ist Co-Präsident der ISG-Grenchen. Gleichzeitig ist der Grenchner CVP-Gemeinderat Präsident des Jugendtreffs Lindenhaus. Der übergeordnete Verein ISG (Kinder- und Jugendförderung Grenchen) will seine drei Angebote auf einer neuen Webseite vereinen. Der Grenchner Stadtanzeiger wollte wissen, welche Vorteile sich die ISG dadurch verspricht. Matthias Meier-Moreno, Sie haben und Ihre Co-Präsidentin Chantal Heusser haben sich dafür entschieden, für den Grenchner Verein ISG eine neue Homepage zu realisieren. Was ist Sinn und Zweck dieses neuen Web-Auftritts? Matthias Meier-Moreno: Es geht darum,

dass wir eine Internetseite lancieren, die unsere Angebote noch besser erkennbar macht – namentlich die drei Angebote: Spielplätze, Lindenhaus und Midnight als Gesamtangebot der ISG.

Kleid der ISG uns als Gesamtverein zusammenrücken lässt. Die ISG wird nun vermehrt als das erkannt werden, was wir seit Jahrzehnten in Grenchen tun – Kinder und Jugendförderung.

Was findet man neu auf der Webseite www.isg-grenchen.ch? Unser ISG-Logo wurde auf der Homepage farblich harmonisch auf die verschiedenen Angebote abgestimmt. Es ist uns gelungen, einen erfrischenden, zeitgemässen und dynamischen Auftritt zu schaffen, welcher jedem Angebot seine Individualität lässt und doch eine Einheit darstellt.

Was sind die wichtigsten Ziele der ISG im neuen Jahr? Der neue Spielplatz neben der Minigolfanlage beim Parktheater soll möglichst rasch realisiert werden. Dafür benötigt es noch einen speziellen Effort bei den baulichen Massnahmen. Zudem muss die Leistungsvereinbarung mit der Stadt Grenchen exakt besprochen und vereinbart werden und wir müssen einen Leiter für den SpielplatzBetrieb finden.

Wer kann davon profitieren? Ich bin davon überzeugt, dass die Auffrischung der Homepage und das neue

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Grenchen

Nr. 4 | Donnerstag, 28. Januar 2021

Aufgezeichnet: Daniel Martiny

ziger Jahre ein Projekt für eine Gruppenwasserversorgung in Angriff genommen. Damals ging man davon aus, dass sich Grenchen zu einer mittleren Grossstadt entwickelt mit 30 000 Menschen, und jeder Einwohner täglich 1000 Liter Wasser verbraucht am Tag. Bekanntlich kam es anders. «Allerdings», weist Rettschlag auf erstaunliche Werte hin, hätten sich alle die damals aufgestellten Thesen bewahrheitet, nur beim Wasserverbrauch nicht. Jedenfalls entpuppt sich die damalige Lösung mit der Gruppenwasserversorgung mit drei Pumpwerken aus dem Wasseramt und Bucheggberg als gute Lösung. Der Bau war für damalige Zeiten ein Mammut-Projekt und kostete 12,270 Millionen Franken. Bei 14 Stunden Pumpbetrieb konnte in der Minute 24 000 Liter Wasser und einer Gesamtkapazität von 20 000 m täglich in die Rohre eingespeist werden. In Grenchen liegt der durchschnittliche Verbrauch zwischen 3500 bis 7000 m. Durch die Gruppenwasserversorgung werden neben Grenchen auch noch acht andere Gemeinden mit Trinkwasser versorgt. Dadurch ist die SWG der grösste Wasserversorger im Kanton Solothurn.

«Austauschleitung» zwischen Solothurn und Grenchen

Das müsste nun doch reichen: Wasser aus dem Tunnel und aus der Grundwasserversorgung. Eigentlich schon, und trotzdem: Das Wasser wird durch Rohre geführt und so letztlich in die Haushalte und Industrie. Diese Rohre halten nicht ewig und müssen deshalb etappenweise ersetzt oder saniert werden. Zwischen 1976 und 1982 traten erstmals Defekte an den Dichtungen auf; und um diese zu sanieren, musste für eine lückenlose Wasserversorgung eine Verbindungsleitung nach Solothurn gebaut werden. Dabei handelt es sich um eine Austauschleitung, die Solothurn ebenfalls bei Sanierungsarbeiten in Anspruch nimmt. Zumindest in diesem Punkt sind die Ellen zwischen den beiden Zentrumsstädten gleich lang… Die Leitungen bestehen aus Beton-, Duktilguss- und Kunststoffrohren. Die Beton- und Duktilgussrohre wer-

den mittel- und langfristig durch Kunststoffrohre ersetzt. Das gesamte Leitungsnetz umfasst 30 Kilometer.

Es herrschte noch nie Wassernot

Das Wasser sprudelt aus dem Hahnen und scheint eine unversiegbare Quelle. Auch wenn in der Schweiz in besonders heissen und trockenen Sommern (zum Beispiel 2003 und 2011) zum Wassersparen gemahnt wird, so trifft das auf die eine oder andere Region zu. «In Grenchen», weiss Gerd Rettschlag, «herrschte noch nie Wassernot.»

Drei Druckzonen befördern das Wasser

Das ist nicht ganz einfach, auch von der technischen Seite her. In einer Stadt wie Grenchen gibt es bei der Wasserversorgung drei Druckzonen: eine Hoch-, Mittel- und Niederzone. Für die Beförderung des Wassers mit einem genügend hohen Druck sorgen Pumpwerke und Druckerhöhungsanlagen. Mit dem Druck kann die Fördermenge gesteuert werden. Woher das Wasser stammt – also aus dem Berg oder der Grundwasserversorgung – hängt von der entsprechenden Druckzone ab. In den Genuss des Tunnelwassers kommen die Bewohner nördlich von der Biel-, bzw. Solothurnstrasse (Mittel- und Hochzone). Die Gebiete südlich der beiden Verbindungsstrassen werden mit dem Wasser aus dem Bucheggberg versorgt. «Dabei handelt es sich meist um Mischwasser.»

> DIE GRUPPENWASSERVERSORGUNG Die Gruppenwasserversorgung der Stadt Grenchen umfasst drei Pumpwerke: «Erlenmoos» in Recherswil, «Tannwald» in Obergerlafingen und «Kyburg» in Buchegg. Gefasst wird das Wasser im Reservoir Bucheggberg in Lüterkofen(Niederzone) mit 8000 m3 und dem Reservoir Studen (Mittelzone mit 3000 m3. Die Hochzone wird vom kleinsten und ältesten Reservoir «Tuffgrube» mit 800 m3 versorgt.

Immunsystem stärken Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt in puncto Abwehrstärkung eine zentrale Rolle. Damit unser Immunsystem gut funktioniert braucht es Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vor allem antioxidativ wirksame Vitamine wie Vitamin A, C und E liefern volle Power für die Abwehr. Integrieren Sie daher regelmässig viel Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan. Extra-Tipp: Vitamin C steckt nicht nur in Zitrusfrüchten, Sanddorn oder Hagebutten − auch Kartoffeln, Peperoni oder Rosenkohl können sich in Sachen Vitamin-CGehalt durchaus sehen lassen. Ausserdem bringt regelmässige Bewegung unsere Abwehr auf Touren. Bauen Sie kleinere Bewegungseinheiten in Ihren Alltag ein (z. B. Radfahren, Spazierengehen, Treppe steigen) und versuchen Sie, an zwei bis drei Tagen pro Woche Sport zu treiben. Ideal sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radfahren. Tipp: Aktivitäten an der frischen Luft tun auch der Seele gut! Sorgen Sie für ausreichenden und guten Schlaf und seien Sie zurückhaltend mit Alkohol, Koffein und Tabak. Auch Stress kann unser Immunsystem stören. Gönnen Sie sich im Alltag bewusst Phasen der Ruhe und Stille. Ein Spaziergang, ein gutes Buch, eine heisse Wanne, eine gute Tasse Tee – jetzt geht es nur um Sie! Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit Ihr Immunsystem zu stärken und beginnen Sie mit Ihrer Ernährungsumstellung! Gerne unterstützen und beraten wir Sie dabei. ParaMediForm Büren a. Aare Ihre Beraterinnen Ursula Aebi und Elke Born

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Schule aktuJeanll uar 2021 Aktuelle Informationen und Herausforderungen Schulen Grenchen: Hubert Bläsi, Gesamtschulleiter In diesem Beitrag erfolgen diesmal ausgewählte Informationen, welche dem Reporting der Schulen Grenchen entnommen sind. Der Bericht umfasst 30 Seiten. Mit diesen Zeilen kann somit nur ein kleiner Teil transportiert werden. Geprägt war das Jahr durch die überraschende Umstellung von Präsenz- auf Fernunterricht, wie auch von etlichen verordneten Massnahmen rund um die Corona-Problematik (z.B. Schutzkonzepte) und den damit zusammenhängenden zahlreichen Absagen von traditionellen Anlässen. Gegenüber dem Vorjahr (total 1640 Schüler/-innen) besuchten in Grenchen 66 Kinder mehr den Unterricht. Die markanteste Zunahme erfolgte mit 20 zusätzlichen Kindern beim Start in den Kindergarten. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die rege Bautätigkeit auch zukünftig zu einem erhöhten Anstieg bei den Schulkindern führen wird. Um die wachsende Anzahl unterrichten zu können, muss die Schulraumplanung wie vorgesehen umgesetzt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Baudirektion, wie auch der Finanzverwaltung, erfolgen die dazu benötigten Schritte. Der Ausbau im Kastels, welcher auch das Projekt einer Doppelturnhalle beinhaltet, ist auf gutem Weg. Was noch ansteht ist der Volksentscheid, welcher für die Ausführung ausschlaggebend ist. Bereits in der Umsetzungsphase ist die Verlegung der Schulküchen aus dem Eichholz und dem Halden ins Schulhaus I. Die Einrichtungen werden auf der Oberstufe eingesetzt und sind so im Zentrum am richtigen Ort. Die Massnahme wird in den beiden erwähnten Primarschulkreisen für die dringend benötigten zusätzlichen Unterrichtsräume sorgen. Der verlangte Systemwechsel von den Kleinklassen zur «Speziellen Förderung» hat in gewissen Klassen zu einer höheren Anzahl von Schülern geführt. Die in die Regelklassen übernommenen Kinder werden, unter Berücksichtigung der kantonalen Normen, von schulischen Heilpädagoginnen/Heilpädagogen speziell gefördert. Dabei ist die Belastung für die Lehrpersonen hoch und die Entwicklung muss wachsam begleitet werden. Gelungen ist die Umsetzung der in Aussicht

gestellten Begabungsförderung. Nach probeweisen Umsetzungen der angedachten Vorgehensweise wurde das Angebot im laufenden Schuljahr eingeführt. In der kommenden Zeit werden die Schulen Grenchen zudem folgende Themen schwergewichtig beschäftigen: – Vertiefung der Umsetzung des Lehrplans 21 – Mehrjahresplanung der Weiterbildungen in den Schulkreisen, zusammen mit der Fachhochschule (FHNW) – Umsetzung der Weiterbildungskonzepte in Koordination mit den Schulkreisen – Förderung des Informatik-Unterrichtes (Weiterbildung der Lehrpersonen und Umsetzung der Regelstandards) – Vorbereitung des neuen ICT-Konzepts «Schulen Grenchen» für die Jahre 2022–2026. – Unterrichtsentwicklung: Zusammenarbeit betreffend integrativer Schulung, wie auch Kompetenzorientierung und Beurteilung – Anpassungen im Bereich der speziellen Förderung – Weitere Implementierung der Begabungsförderung – Verankerung von Lernen und Arbeiten mit Begleitung (LAB) in den Primarschulkreisen – Bewältigung der Stellvertretungsproblematik (aktuell wenig Personen verfügbar) – Jeweils rasche Anpassung und Umsetzung der vorgegebenen Covid-19- Massnahmen – Externe Schulevaluation mit Umsetzung der geforderten Inhalte – Optimierung von Strukturen und Prozessabläufen – Festigung der vorhandenen Partizipation (Klassenrat, Schülerrat, Elternrat) Wenn mit diesen Zeilen die Vielfältigkeit der Themenbereiche und Herausforderungen etwas gespiegelt werden können, haben sie ihren Zweck erfüllt. Dies selbstverständlich, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen.

Kind der Woche Kindergarten Eichholz: Nicole Wachtel Im Kindergarten Eichholz befassen wir uns mit dem Jahresthema «Haustiere». Den Hund, die Katze, den Hasen, den Fisch und den Vogel werden wir im Verlauf des Jahres besser kennenlernen. In einem grossen Korb im Kreis befindet sich von jedem der Tiere ein Plüschtier. Das sind die «Kindergartenhaustiere». Diese begleiten uns durch den Alltag und werden in unsere Rituale miteinbezogen. Ein wichtiges Ritual im Kindergarten ist das «Kind der Woche». Dabei übernimmt ein Kind während einer Woche eine besondere Rolle. Es darf auf einem speziellen Stuhl sitzen und jeden Tag eine Aufgabe erledigen. Zum Beispiel am Morgen alle Kinder begrüssen, im Turnen ein Spiel wünschen, die Spielverteilung übernehmen, den Spielplatz beliebig oft wechseln und Komplimente entgegennehmen. Zudem muss es jeden Tag für ein anderes Haustierplüschtier sorgen, indem es dieses in einem Körbli den ganzen Morgen bei sich hat und sich darum kümmert. Am Ende der Woche wird es dafür mit einem Diplom ausgezeichnet. Zudem überbringen ihm fünf Kinder und die Kindergärtnerin ein Kompliment, das das Positive an ihm hervorhebt und auf das Diplom geschrieben wird. Das Ritual gibt ihnen Selbstvertrauen und stärkt das Selbstwertgefühl.

Winterdorf im Schulkreis Eichholz FLK Gestalten: Angela Fedeli Im Schulkreis Eichholz haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, nicht eine Adventsdekoration, sondern eine Winterdekoration zu gestalten. In allen Trakten sowie in der Aula haben wir nun ein kleines Winterdorf gestaltet, welches bis zu den Sportferien zu bestaunen sein wird. Alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen haben mitgemacht. Die 3.-Klässler und die Klasse 4e haben mit grossem Eifer jeweils drei verschiedene Häuser gezeichnet und diese anschliessend ausgeschnitten. Dabei

stellte besonders das Ausschneiden der Fenster und Türen mit dem Japanmesser eine grosse Herausforderung dar. Es brauchte sehr viel Fingerspitzengefühl und Geduld. Die Klasse 4d hat für die schmaleren Fenster tolle Birken gestaltet. Anfang Dezember wurden die Häuser und Birken aufgehängt. Am darauffolgenden Morgen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour nach ihrem Kunstwerk. Voller Bewunderung bestaunten sie ihr beleuchtetes Winterdorf.

Kerzenziehen im Schulkreis Kastels FLK Gestalten: Aurelia Tschui Vor Weihnachten haben wir im Werken selber Kerzen hergestellt. Nachdem Frau Tschui uns alles erklärt hatte, gab sie uns einen Docht. Diesen mussten wir in das heisse Wachs tunken und schnell wieder rausziehen. Anschliessend legten wir ihn ins Wasser, nahmen ihn wieder heraus und trockneten ihn ab. Diese Schritte mussten wir unzählige Male wiederholen. Wenn die Kerze eine gute Dicke hatte, durfte man sie verzieren. Wir durften noch weitere Kerzen machen und es hat uns grossen Spass gemacht. An Weihnachten verschenkte ich die Kerzen an meine Grosseltern, Gotti und Götti. Schüler Kl. 5f

Winterwunderland Schulkreis Halden Halden: Lara Marino

Verschärfte Corona-Massnahmen Sek I: Rolf Glaus, Schulleiter Der Bundesrat hat angesichts der verschiedenen Virusmutationen weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Dabei sollen die Kontakte drastisch reduziert und besonders gefährdete Personen am Arbeitsplatz verstärkt geschützt werden. Gemäss Volksschulamt erfüllen die kantonalen Richtlinien und ergänzende Weisungen die Anforderungen der aktualisierten Bundesverordnung. Ergänzend werden aber dringende Empfehlungen abgegeben. So sollen physische Treffen ausserhalb des Unterrichts wenn immer möglich vermieden oder mit maximal fünf Personen durchgeführt werden. Gespräche unter den Lehrpersonen und auch gemeinsame Pausen, welche ein wichtiges Austauschgefäss darstellen, werden somit stark eingeschränkt. Auf Sitzungen, Konferenzen und Elterngespräche soll wenn immer möglich verzichtet werden, andere Kommunikationskanäle sollen genutzt werden. Die SEK I wird diese Empfehlungen befolgen, was jedoch die jetzt schon schwierige Situation der Unterrichtenden zusätzlich belastet. Als Schulleiter werde ich ebenfalls auf viele Kontakte zu den Lehrpersonen verzichten müssen, womit der unkomplizierte Austausch zu alltäglichen Anliegen eingeschränkt wird. Die Virusmutationen wecken auch unter der Lehrerschaft Ängste. Damit weiterhin mit einer

Bereits im Dezember konnten es die Schülerinnen und Schüler kaum erwarten, dass es endlich zu schneien beginnt. Nach den Weihnachtsferien war es endlich so weit. Da kam der spätere Schulstart gerade richtig. Am Donnerstag, dem ersten Schultag, erzählten die Kinder mit strahlenden Augen von ihren Erlebnissen im Schnee. Es gab zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die den Grenchenberg runterschlittelten, viele Schneeballschlachten gemacht hatten und Schneemänner bauten. Da auch wir Lehrerinnen nicht wussten, wie lange der Schnee noch halten würde, begaben sich die ersten Klassen in den Wald und betrachteten den Wald im Winter. Bereits der Weg zum Waldplatz war ein riesiger Plausch für die Kinder, da der gesamte Weg vereist und somit sehr rutschig war. Die Kinder verwandelten den Weg in eine Eisbahn und rutschten zum Waldplatz. Dort wurden Eiszapfen begutachtet, Spuren von Tieren gesucht und das Zvieri eingenommen. Auch den Rückweg zum Schulhaus fanden die Schülerinnen und Schüler lustig, da nun das Rutschen nur noch mehr Spass machte.

gewissen Sicherheit unterrichtet werden kann, wird der konsequenten Umsetzung des bestehenden Schutz- und Betriebskonzepts ein noch höheres Gewicht beigemessen. Das strikte Tragen von Schutzmasken ist dabei zentral. Eine Schule sollte sich aber auch laufend weiterentwickeln. Die SEK I hat ein mehrjähriges Entwicklungsprojekt zur Beurteilung gemäss Lehrplan 21 in Angriff genommen, mit dem Ziel, unter der Lehrerschaft eine gemeinsame Haltung in Beurteilungsfragen zu fördern. Zurzeit sollen die Lehrpersonen praxisnahe Beurteilungsanlässe entwickeln und ausprobieren, in der Absicht, diese an einem nächsten Weiterbildungstag dem ganzen Kollegium vorzustellen. Mit den Einschränkungen sind notwendige Austauschtreffen schwierig umzusetzen und mit Videokonferenzen ist vieles eben doch nicht möglich. So erstaunt es nicht und ist verständlich, dass Entwicklungsvorhaben und neue Projekte bei den Pädagogen momentan nicht die erste Priorität geniessen. Primär geht es im «CourantCorona» darum, anwesende wie auch abwesende Schülerinnen und Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern und zu fordern und auf die Gesundheit aller Beteiligten zu achten. Es bleibt nur zu hoffen, dass irgendwann wieder der «Courant normal» einkehren wird.

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In der darauffolgenden Woche wurden wir erneut vom Schnee bedeckt. Die Kinder waren bereits den ganzen Morgen sehr zappelig. Am Mittag begann es zu schneien und es hörte gar nicht mehr auf. Diese Möglichkeit wurde gleich genutzt. Anstatt ins Turnen zu gehen, machten sich die beiden ersten Klassen von Frau Aebi und Frau Marino auf den Weg zum roten Platz. Die Schülerinnen und Schüler durften entscheiden, ob sie lieber eine Schneeballschlacht machen oder einen Schneemann bauen wollten. Die Kinder teilten sich auf. Die Schneeballschlacht verlief sehr friedlich und die Kinder hatten Spass. Nach einer Weile wurde es aber doch zu kalt, sodass sich viele Kinder beim Bau der Schneemänner beteiligten. Dank der grossen Menge an Schnee rollten die Kinder sehr grosse Kugeln, die schlussendlich von den beiden Lehrerinnen gestapelt werden mussten. Zum Schluss entstanden vier riesige Schneemänner. Die Kinder hatten grossen Spass und es war eine schöne Abwechslung zum Corona-Alltag. Sowohl die Kinder als auch die Lehrerinnen haben den Moment sehr genossen.


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AU F E I N WO R T M I T . . . H E R M A N N M A R T I D i e G re n c h n e r-S t a d t-A n ze i g e r-S e r i e

Ein Apotheker mit Leib und Seele JOSEPH WEIBEL

Die Grosscousine war schuld, dass es den Bettlacher Hermann Marti, ein frisch promovierter Apotheker, in die Post-Apotheke nach Grenchen verschlagen hat. Heute, 37 Jahre später, schmunzelt er: «Ich wurde mit Handkuss aufgenommen.» Apotheker waren damals so rar, wie sie es heute noch sind. Ausserdem war er während seiner Studienzeit in verschiedenen Apotheken als Stellvertreter tätig, weil er sein Studium weitgehend selbst finanzieren musste. Noch vor dieser für ihn entscheidende Wende in seinem Berufsleben arbeitete er nach dem Studium in einer Apotheke in Worb – und anschliessend zog es ihn für ein halbes Jahr auf eine Weltreise. Was er schon vorher wusste: Die besagte Post-Apotheke wollte er dereinst übernehmen. Das war auch das Ansinnen der Vorbesitzerin. Der Zeitpunkt war noch nicht festgelegt; mit einem Vorvertrag wollte aber Hermann Marti die geplante Übernahme schriftlich festhalten. Drei Jahre später, 1986, wurde sieTatsache.

Apotheker und Drogist sind zweierlei

Ich habe Hermann Marti schon früh kennen gelernt. Er war präsent, physisch und psychisch. Die Post-Apotheke war ein paar Schritte von meinem Arbeitsort entfernt. Als längst geouteter Hypochonder zog es mich ab und an in dieses Geschäft mit der Vielzahl von Medikamenten, Fläschchen und Salben. Und immer fand Hermann Marti die richtigen Worte und das Produkt, um mein Leiden zu lindern. Ich wusste damals nicht, was der Unterschied zwischen einem Apotheker und einem Drogisten ist. Heute weiss ich es. Der Beruf des Apothekers ist mit einem fünfeinhalbjährigen Studium verbunden. Das muss man wollen. Was hat ihn damals dazu bewogen, dieses anspruchsvolle Studium in Angriff zu nehmen? «Die naturwissenschaftlichen Fächer wie Chemie, Physik oder Biologie haben mich immer fasziniert». Lehrer wollte er nicht werden, ebenso wenig «nur» Chemiker oder Biologe. Für ihn macht es die Mischung aus. Und weil dieser Beruf auch medizinische Kenntnisse voraussetzt, spielen zwei weitere Lehrfächer eine wichtige Rolle: Anatomie und Physiologie. «Als Apotheker übernimmt man nicht die Rolle eines Arztes, aber er muss in der Lage sein, eine mögliche Krankheit aufgrund der Beschreibung des Kunden zu erkennen und zu triagieren.» Für viele Kundinnen und Kunden ist Hermann Marti in den letzten 37 Jahren zu einer wichtigen Vertrauensperson geworden.

schwung, und die Frage stellt sich: Wer hat hier einen grünen Daumen? Hermann Marti schmunzelt: «Das bin ich». Er zeigt ein paar Bilder auf dem Handy. Er schlägt Holz, Brennholz für das Cheminée. Das sei Gestern gewesen, erzählt er. In grüner Umgebung. Ein Tag später ist es weiss, und Hermann Marti musste den Weg zur Garage freischaufeln. So schnell geht das. Aber die Gartenarbeit lag ihm nicht immer gleich gut in der Hand. Lange habe ihm die Zeit dazu gefehlt. «Wenn du am Samstag (nach) gegen fünf Uhr abends nach Hause kommst, ist die Luft draussen.» Viel Freiraum kennt ein Apotheker nicht. Vor allem dann, wenn die Apotheke im Aufbau ist und er der einzige ausgebildete Berufsmann ist. Wegen Krankheit und Unfall fehlen geht eigentlich nicht. Es sei schon mal vorgekommen, dass er mit einer Erkältung oder Grippe habe durchbeissen müssen. In einer Apotheke muss immer mindestens eine ausgebildete Medizinalperson da sein, sonst bleibt das Geschäft geschlossen. Das geht an die Substanz, aber die Leidenschaft am Beruf hat Hermann Marti nie verloren. Manchmal ändern sich die Dinge von selbst, oder das Schicksal will es so. Jedenfalls, Hermann Marti,

war 48, bot ihm der Grossverteiler Coop an, sein Geschäft zu übernehmen und ihn als Geschäftsführer in der neuen Filiale von Coop Vitality einzusetzen. Auch wenn die Zahl von Apotheken eher abals zu nahm, wurde der Druck im Markt grösser. Ausserdem gingen die intensiven Jahre seit der Übernahme der Post-Apotheke auch an die physische Substanz. Letztendlich entschied er sich für das Angebot und damit auch für eine gewisse Sicherheit. «Und so», schmunzelt er, «hatte ich dann ab und zu auch etwas mehr Zeit für die Gartenarbeit.»

Gewisse Verfremdung

> STECKBRIEF Vorname/Name: Hermann Marti Wohnort: Bettlach Geburtsdatum: 23.1.1957 Zivilstand: Verheiratet Ausbildung/Beruf: Apotheker Heutige Funktion: Pensioniert Hobbies: Literatur, Sport, (Natur-)Garten, Kochen

Jeder Tag ist anders

Was hat ihn fast vierzig Jahre in diesem Beruf gehalten? «Ich wusste an keinem Morgen wie der Tag verlaufen würde». Das sei das, was die Arbeit immer ganz besonders spannend gemacht habe. Ausserdem hat sich das Berufsbild gewandelt. Wenn der Apotheker darauf reduziert wird, dass er vom Arzt verschriebene Medikamente abgeben kann, so könnte er sich durchaus als Handlanger der Medizin fühlen. «Das war in gewisser Weise früher auch so», sagt er rückblickend. Heute ist alles ein bisschen anders. Die Verantwortung des Apothekers ist umfassender geworden. Sinkende Margen auf Medikamente, unter anderem, bringen in den Beruf eine neue Dynamik. Dem Apotheker wird von der Politik immer mehr Verantwortung übertragen: Auf eigene Diagnose kann er neu einige rezeptpflichtige Medikamente verordnen, nimmt Impfungen vor und vermehrt auch prophylaktische Untersuchungen. Das entlaste nicht zuletzt auch das Gesundheitssystem.

> F Ü N F F RAG E N Meine Lieblingsdestinationen: Jura, Wallis, Brasilien Lieblingsspeise: Abwechslungsreiche Küche, immer wieder gerne ein saisonales Risotto mit einem guten Stück Fleisch Aufsteller der Woche: Die erworbene Freiheit, jeden Tag frei zu gestalten Auf was kann ich nicht verzichten: Auf ein gutes Glas Wein zu einem feinen Essen Ich würde nie ... ... ohne mein elektronisches Lesebuch verreisen. So habe ich immer meine Bibliothek dabei und kann lesen, worauf ich gerade Lust habe.

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Wer hat hier den grünen Daumen?

Wir sitzen im Wohnzimmer in seinem schmucken Einfamilienhaus in Bettlach. Rund ums Haus ist ein beachtlicher Um-

ilienarchiv

Bild: Fam

(11. Jan

Mit diesen positiven Veränderungen einher gingen aber auch die zunehmende administrative Belastung und vor allem der immer schneller werdende Digitalisierungsprozess. Zudem spüre er auch eine gewisse Verfremdung und ein spürbarer Rückgang der Kundentreue. Er kann sich an die ersten Kunden ganz gut erinnern, und habe sich jedes Mal gefreut, wenn auch die nachfolgenden Generationen bei ihm ein und aus seien. «Da kennt man sich: Alles falsch habe ich offenbar nicht gemacht». Es sei ihm auch nie in den Sinn gekommen, am Standort Grenchen zu zweifeln. «Die Bevölkerung hier hat einen gesunden Stolz und freut sich, wenn man sie mit dem Namen anspricht». Er habe auch gespürt, wenn man ihm als Apotheker und Berater vertraut habe. Für ihn war das wie Lebenselixier und gab ihm dann die Kraft, wenn sie durch eine Krankheit oder Unpässlichkeit geschmälert wurde.

Mit 64 in Pension

Seit Ende Jahr spricht er über seinen Beruf nur noch in der Vergangenheit. Hermann Marti ist 64 Jahre alt. Er hat sich schon länger dazu entschieden, früher in Pension zu gehen. Und bis heute habe er diesen Entscheid noch keinen Tag bereut. Nun hat er noch etwas mehr Zeit, in Büchern zu schmökern, bzw. im virtuellen Büchergestell zu schmökern. Er liest gerne Belletristik auf seinem E-Book. Er ist aber auch gerne in der Küche und schätzt guten Wein. Und er kann endlich dann in den Garten, wenn es ihm danach ist. Hermann Marti will aber mit seiner Frau noch viel reisen. Er nennt Ziele – zum Beispiel das Heimatland seiner Frau, Brasilien. Derzeit lernt er etwas vertiefter Portugiesisch. Und sonst lässt er offen. «Wir fahren mit dem PW in Richtung Süd, West, Ost, oder Nord, stoppen an einem Ort wo es uns gefällt. Bleiben eine Weile und fahren dann weiter.» So stellt sich Hermann Marti sein spezielles «Vagabunden»-Leben auf Reisen vor. Auf seinem künftigen Weg begleiten werden ihn aber auch die Nachkommen. Er ist sechsfacher Grossvater. Seine Enkelinnen und Enkeln sind zwischen Halb- bis Sechsjährig. Wir haben noch gar nicht über Covid gesprochen. Indirekt schon – schliesslich begleitete ihn diese moderne Geisel fast das ganze letzte Jahr. Und? «Nur soviel», sagt er, «Es liegt in unser aller Verantwortung, dass wir am Ladentisch Masken tragen, auch zum eigenen Schutz. Aber die Maske nimmt dem Menschen die Persönlichkeit. Ihm fehlt das Gesicht und die Mimik. Mir ist das jedenfalls so ergangen». Thema beendet. Jetzt ist alles ein bisschen anders, das eine oder andere in den Hintergrund gerückt. Der Alltag von Hermann Marti hat andere Wichtigkeiten. Und das ist gut so. Findet auch er.

2000 Franken für die regionale Skijugend Million Franken. «Die Finanzierung ist breit abgestützt», sagt Christoph Rauber, VR-Präsident der Skilift Grenchenberg AG. Sponsoringbeiträge sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Finanzierung.

JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

Einen besseren Winterauftakt hätten sich die Verantwortlichen der Skilift Grenchenberg AG nicht wünschen können. Und auch wenn es mit der Inbetriebnahme des neuen Kinderskilifts Corona bedingt etwas länger dauerte, läuft er und sorgt dafür, dass die Kinder aus der Region auf dem Hausberg das Skifahren entdecken und erlernen können. Dem Panathlon-Club Solothurn ist die Förderung einer gesunden sportlichen Entwicklung der Jugend ein zentrales Anliegen. Deshalb hat er der Skilift Grenchenberg AG einen Check überreicht.

Markus Stuber, Präsident vom Panathlon-Club Solothurn, betont die Wichtigkeit solcher Anlagen. «Der Ski- und Wintersport muss auch in weniger alpinen Skigebieten funktionieren. Und das geht nur, wenn Anlagen, wie jüngst auf dem Grenchenberg, auch künftig betrieben werden können». Der Bau des neuen Kinderskilifts kostete über eine halbe

«Eine schöne Geste»

Die beiden Panathlon-Club-Vorstandsmitlieder Markus Stuber (Präsident) und der Grenchner Bruno Huber (Beisitzer) zog es förmlich hinauf in den Schnee, um den Check von 2000 Franken VRPräsident Christoph Rauber persönlich zu überreichen. «Eine schöne Geste, die wir sehr zu schätzen wissen», betonte Rauber: «Wir sind kein Skigebiet, das Hunderte von Touristen anlockt. Wir sorgen aber dafür, dass unsere Kinder hier oben das Skifahren erlernen».

Finanzierung durch Kleidersammlung Präsident Markus Stuber und Bruno Huber (Beisitzer) vom Panathlon-Club Solothurn überreichten Christoph Rauber, VR-Präsident der Skilift Grenchenberg AG einen Check von 2000 Franken.

Der Panathlon-Club Solothurn, gegründet 1979, unterstützt ausserdem jeweils während zwei Jahren junge Sportlerinnen und Sportlern und Vereine aus der

Region mit einem namhaften Beitrag. In den vergangenen vier Jahren setzte der Panathlon-Club für den Sportlernachwuchs mehr als 35 000 Franken ein. Neben dem Beitrag für den Kinderskilift auf dem Grenchenberg unterstützte der Club auch Radbahnfahrer U17 und U19 im Velodromes sowie die Trampolinspringer Luc Walder und Noa Wyss, und leistete auch einen Beitrag an das Hallenfussball-Schülerturnier. Der Panathlon-Club sprach so in den letzten drei Jahren alleine in Grenchen Beiträge von 8500 Franken aus. Der Panathlon-Club Solothurn zählt heute 45 Mitglieder, die rund 30 Sportarten vertreten. Für die Finanzierung der panathletischen Aktivitäten sorgen zu einem schönen Teil die 25 zwischen Balsthal und Grenchen aufgestellten Kleidercontainer. In Grenchen stehen deren drei: Nordbahnhof, Postplatz Ost, Tunnelstrasse, beim Eingang Alterszentrum Kastels sowie an der Niklaus-WengiStrasse, Sportplatz Riedern.


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Und wie sieht die Politik von Bundesrat Alain Berset aus? Kein Schutz der wichtigsten Risikogruppe! Von den über 8200 mit Covid-19 verstorbenen Menschen kam mehr als die Hälfte aus Alters- und Pflegeheimen. Trotzdem hat es der zuständige Bundesrat Alain Berset nicht fertiggebracht, ein nationales Schutzkonzept für diese Hochrisikogruppe umzusetzen. Einfachste Mittel wie Schnelltests für alle wurden nicht verfügt. Ein Skandal! Kein verstärkter Grenzschutz! Aus falscher Rücksicht auf die EU hat der Bundesrat bis heute keine Schnelltests an den Grenzen und konsequente Quarantäneregeln für Einreisende verfügt. Lieber drangsaliert Bundesrat Berset die eigene Bevölkerung, als für Schutz an den Grenzen zu sorgen. Zerstörung von Arbeitsplätzen und ganzer Branchen! Die Betriebe und Branchen haben ihre Schutzkonzepte mit viel Aufwand umgesetzt. Und was tut Bundesrat Berset? Er verfügt willkürlich Schliessungen und zerstört Tausende von Existenzen: Bordelle dürfen offen haben, während Restaurants, Buchläden oder Schuhgeschäfte schliessen müssen … Das versteht kein Mensch! Schleppende Impfung! Endlich, der Impfstoff gegen das Corona-Virus ist da. Und was tut Bundesrat Berset? Er verschläft die sofortige Beschaffung von genügend Impfdosen. Auch die Organisation der Impfkampagne ist ungenügend. Das Resultat: Jede Nacktschnecke kommt schneller voran als die Corona-Impfung der Menschen in der Schweiz. Das Doppelspiel der Linken muss ein Ende haben: Bundesrat Berset zerstört ganze Branchen und seine Parteikollegen spielen sich dann als Retter auf. Mit Milliarden Franken Steuergeldern – die am Schluss die arbeitende Bevölkerung zahlen muss. SVP Schweiz, Postfach, 3001 Bern, www.svp.ch

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60 Jahre Fachkompetenz und Qualität

Die Walter Lanz AG in Lengnau blickt auf erfolgreiche 60 Jahre zurück. Das Fachgeschäft für Gipser- und Malerarbeiten arbeitet seit 1960 als Familienbetrieb mit Begeisterung zum Handwerk. DANIEL MARTINY

«Der Lanz, der kanns», unter diesem Motto hat sich das Lengnauer Fachgeschäft weit über die Gemeinde hinaus einen Namen gemacht. Die beiden Geschäftsführer Urs und Markus Lanz leiten den Betrieb in der zweiten, Christian Lanz bilden bereits die dritte Generation des Maler- und Gipsergeschäfts in Lengnau, das sein 60-Jahr-Jubiläum feiert. «Der Ursprung der Firma lag in der Gipserei, erst 1995 kam die Malerei hinzu», sagt Christian Lanz. Fachlich perfekte Gipser- und Malerarbeiten zur Steigerung der persönlichen Lebensqualität aller Kunden wird seither grossgeschrieben. Qualitativ gute Arbeit sei die beste Werbung. Mund-Propaganda ist ebenso wichtig, weiss Urs Lanz.»Auch bei grösseren Aufträgen organisieren wir uns weitgehend selber. Ist das nicht möglich, bilden wir mit regionalen und befreundeten Betrieben eine Arbeitsgemeinschaft.»

Der Familienbetrieb garantiert für Qualität: Christian, Urs und Markus Lanz (von oben nach unten) der Firma Walter Lanz AG in Lengnau.

Der neue Firmenwagen repräsentiert quasi die 60-jährige Erfolgsgeschichte der Malerei und Gipserei. Bild: zvg

Die Walter Lanz AG garantiert qualitativ hochstehende Arbeiten.

Schrittweise vorwärts

«Auch wenn die Mitarbeitenden der Lengnauer Firma gut ausgebildete Fachleute sind, müssen sie sich ständig mit Aus- und Weiterbildung fit halten», betonen Urs und Markus Lanz. Der Name Lanz und die lange Familientradition verpflichte. «Stehenbleiben gilt nicht. Tag für Tag machen wir einen Schritt vorwärts», bestätigt Markus Lanz diese Aussage. Die Kunden sollen auf die 60-jährige Geschäftserfahrung vertrauen können und deshalb müsse man jede Problemstelle erkennen und auch bestehende Synergien nutzen.

bewusst, der aktuelle Bauboom in der Region nicht ewig anhält. Das Malerund Gipsergeschäft setzt deshalb mittelund langfristig auch auf Renovationsarbeiten: «Viele alte Liegenschaften entsprechen nicht mehr dem heutigen ökologischen Standard. Da ist noch viel Potenzial vorhanden.» Das Wohlbefinden in den renovierten Gebäuden werde auch durch eine ansprechende ästhetische Gestaltung von Innenräumen und Fassaden massiv aufgewertet. «Unsere Gipser- und Malerarbeiten sollen helfen, langersehnte Träume Wirklichkeit werden zu lassen.» Hochwertige Dämmungen wirken sich zudem positiv auf Energiewerte, Langlebigkeit und Wertentwicklung der Immobilie aus. Damit man sich beispielsweise bei den Gipserarbeiten auf die fundierte Erfahrung der Firma verlassen und das traditionelle Handwerk noch lange erhalten werden kann, bildet die Walter Lanz AG stets mehrere Lehrlinge aus. «Wir übernehmen hier eine wichtige Aufgabe und soziale Verantwortung», sagt Urs Lanz. Man biete jedem Interessenten eine Chance, die dreijährige Lehre zu absolvieren. «Egal ob männlich oder weiblich, und welcher Abstammung auch immer. Die Aus- und Weiterbildung bleibt ein massgebender Punkt.» Und so hat schon mancher Kunde mit der Firma Lanz AG von der immensen Erfahrung profitiert und damit seinem Wohn- oder Investitionsobjekt eine langfristige Wertsteigerung generiert. Die Firma Walter Lanz AG in Lengnau erarbeitet für alle Interessierten eine Gesamtofferte inklusive Gestaltungsvorschlägen und technischer Beratung.

Mit den bereits angesprochenen Arbeitsgemeinschaften mit befreundeten Unternehmen können auch Aufträge weit über die Region hinaus angenommen werden. Auf diese Weise konnten Arbeiten beispielsweise in Basel, Gstaad oder an der Lenk angenommen werden. Die beiden Geschäftsführer sind aber auch stolz auf die getätigten Renovationsarbeiten an Amtshäusern und Gerichtsgebäuden in Olten und Bern.

Auch wenn der Konkurrenz- und Preiskampf heute gross sei, hält sich das Lengnauer Unternehmen weitgehend an die branchenüblichen Preisnormen. Bei der Walter Lanz AG steht also die Geschäftsleitung noch persönlich hinter der Qualität von jedem ausgeführten Projekt. Für Christian Lanz ist wichtig, dass die Aufträge in der gewohnten sauberen und zuverlässigen Weise erledigt werden.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Ein persönliches Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden lässt sich durch viele Faktoren massgeblich steigern. So optimiert die Malerei- und Gipserei Lanz AG die bestehenden Gegebenheiten und erhöht die Wohnqualität spürbar. Für das optimale Wohnklima berücksichtigt man in Lengnau ganzheitlich alle Faktoren und setzt diese nach den Wünschen der Kundschaft um. Markus Lanz ist sich

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Juli/August 2018

“WIR ELTERN” UNTERSTÜTZT SEIT GENERATIONEN T UND VÄTER IN DER SCHWEIZ ] TTER MÜTT

Gute Nacht Ein Loblied auf das Familienbett

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Grenchen

Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4

Die SP Grenchen im Porträt Die SP handelt ganz nach ihrem Motto «sozial. ökologisch. verlässlich.» Bei uns stehen die Menschen und eine intakte Umwelt im Zentrum. Wir wollen bezahlbare Krankenkassenprämien durch maximale Prämienverbilligungen, eine gute Gesundheitsversorgung in allen Regionen und eine umfassende Integration fordern und fördern. Wir setzen uns ein für Bildung und Arbeit für alle, insbesondere für über 50-Jährige, für einen raschen Ausbau der Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie dafür, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Wir tun alles für

einen konsequenten und wirksamen Klima- und Umweltschutz, die Förderung von erneuerbaren Energien und den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Velowege. Die Steuerbelastung für Personen mit tiefen und mittleren Einkommen muss sich verringern. Alle sollen gerechte Löhne bezahlt kriegen, von den man in allen Berufen leben kann. Da sich die Serie um die Kantons- und Regierungsratswahlen dreht, machen Fragen zur städtischen Politik wenig Sinn. Trotzdem kurz ein paar Punkte: Die SP Grenchen setzt sich bisher wie auch in Zukunft dafür ein, die Lebens-

qualität aller Einwohnerinnen und Einwohnern zu steigern, ganz nach dem Schwerpunkt des Kompass auf «Leben und Wohnen». Das Stadtzentrum soll ein attraktiver Begegnungs-, Kultur- und Einkaufsraum sein, mit einem verkehrsfreien Teil (Bettlachstrasse), wo Events möglich sind. Die Quartiere sollen wohnlicher, sicherer (Velo, Fussgänger) und noch grüner werden. Weiter setzen wir uns für Kinder, Familien, Gleichstellung, guten öffentlichen Verkehr, umweltverträgliche Energielösungen sowie eine bürgernahe Verwaltung ein, welche die Bevölkerung gut informiert und an den Entscheiden teilhaben lässt.

Kurzporträt Partei: Sozialdemokratische Partei Grenchen (kurz: SP) In Grenchen aktiv seit: 1872 Anzahl Mitglieder: rund 100 Parteipräsident: Angela Kummer Mitglieder im Gemeinderat: 4 (Alex Kaufmann, Remo Bill, Dani Hafner, Angela Kummer) Mitglieder im Kantonsrat: 1 aus Grenchen (Remo Bill), total 23 Website: www.sp-grenchen.ch Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantons- und Regierungsrat: – Remo Bill (bisher), Jg, 1951, Architekt FH NDS SIA, seit 2017 Kantonsrat und Vize-Stadtpräsident – Boris Awume, Jg. 1978, Wirtschaftsinformatiker – Alper Dümen, Jg. 1982, Projektleiter Tiefbau und Rohrbau beim Energie Service Biel – Dani Hafner, Jg, 1964, Geschäftsführer des Bahnreisezentrums Grenchen Süd – Ashfarah Rumy, Jg, 1991, Fachexpertin in der Pflege – Andreas Saladin, Jg. 1996, studiert berufsbegleitend an der BFH TI (Bsc Elektrotechnik und Informationstechnologie) Die SP Grenchen empfiehlt Regierungsrätin Susanne Schaffner, zur Wiederwahl in den Regierungsrat.

Interview mit Angela Kummer, Parteipräsidentin SP Grenchen

«In den letzten Monaten sind die Menschen politisch wieder wacher geworden» Frau Kummer, die Corona-Krise hat in den letzten Monaten den Alltag auf allen Ebenen verändert oder vieles auch verhindert. Wie stark beeinflusst dieser Umstand Ihre Parteiaktivitäten? Angela Kummer: Das Parteileben findet meistens nicht mehr analog an Ort, sei es bei Standaktionen, politischen Versammlungen oder geselligen Anlässen, sondern telefonisch oder virtuell statt. Da gehen leider etwas die politischen Diskussionen verloren, jedoch haben wir viele neue SP-Mitglieder gewonnen und konnten mit ihnen Eins-zu-eins-Gespräche führen. Hat die Krise die Menschen für die Aktivitäten einer Partei oder die Anliegen der öffentlichen Hand Ihrer Meinung nach sensibilisiert? Ja, die Menschen haben gemerkt, wie wertvoll staatliche Massnahmen wie Kurzarbeitsentschädigungen, rasche Kredite, Mietzinshilfen oder Härtefallregelungen sind, damit möglichst niemand «durch die Maschen fällt». Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen, Logistik und Detailhandel sind «systemrelevant» und sollten auch entsprechend wertgeschätzt werden. Ihre Anstellungsbedingungen müssen sich ändern! Auch die Gastrobranche braucht dringend Unterstützung! War es in den vergangenen Wochen und Monaten schwierig, Kandidatinnen und Kandidaten für eine Kantons- oder gar Regierungsratskandidatur zu begeistern? Wir konnten telefonisch genügend und viele neue und junge Kandidatinnen und Kandidaten für eine Kandidatur motivieren. Schwieriger war es, weibliche Kandidatinnen zu finden. Wenn man Sie fragen würde: Gibt es noch so etwas wie Parteitreue bei Wahlen und Abstimmungen. Wie wäre Ihre Antwort? Es kommt auf die Menschen an. Es gibt einige Menschen, die sich ihrer politischen Haltung sehr bewusst sind und auch «parteitreu» wählen und je nach Thema abstimmen. Dann gibt es Leute, die eher «spontan», je nach Situation und personenbezogen wählen. Und dann gibt es (leider) die sehr grosse Gruppe von Stimmberechtigten, die gar nie wählen und abstimmen gehen und so freiwillig auf ihre politische Mitsprache verzichten, was ich sehr bedaure.

Angela Kummer. Bild: zvg

Sind die Menschen Ihrer Meinung nach politisch müde geworden oder lassen sie sich eher wieder für eine aktive Teilnahme begeistern? Die Krise verlangt uns allen viel ab. Verzicht auf viele sonst übliche Freiheiten, Ängste um unsere Angehörigen und um unsere eigene gesundheitliche wie finanzielle Zukunft. In den letzten Monaten sind die Leute daher eher politisch wieder «wacher» geworden und wollen mitreden und ihre Meinung kundtun. Welche Chancen rechnen Sie sich an den kommenden Wahlen aus: Wird Ihre Partei im Ort, im Bezirk oder im Kanton eher an Stimmen gewinnen, verlieren oder in etwa gleichbleiben? Im Kanton wird unsere Regierungsrätin Susanne Schaffner sicher wieder gewählt, bestenfalls gleich im ersten Wahlgang. In der Amtei Solothurn-Lebern treten einige bisherige SP-Kantonsrätinnen und Kantonsräte an. Da wird es zu einer ziemlichen Rochade kommen. Vor Ort treten erstmals seit langem die Grünen mit einer eigenen Liste an und auch die EVP, das wird spannend! Ist Ihrer Meinung nach das Angebot von Kunst, Kultur, Sport und Freizeitaktivitäten im Kanton und spezifisch auch in der Stadt Grenchen ausreichend? Wenn nicht, was würden Sie sie sich für ein Angebot wünschen? Stadt und Kanton verfügen über ein reges Angebot an Kultur- und Freizeitaktivitäten. Nicht jede Stadt und Region muss alles anbieten können, hier ist die Mobilität heutzutage zu gross. Grenchen hat tolle Museen und eine super Theaterkultur. Die Stadt sollte sich noch besser auf ihre bestehenden Stärken konzentrieren und sich als Sport- und vor allem Velostadt vermarkten (Stichworte: Velodrome, Pumptrack, BikeTrail, Sportstättenzone). Konkret wünsche ich mir eine «Uhrenwelt» als Anziehungspunkt, ein Ort, wo man unsere Tradition des Uhrmacherhandwerks kennen lernen kann. Der Kanton Solothurn wird als Steuerhölle tituliert und ist im Ranking der teuren Steuerkantone tatsächlich ganz weit oben. Wäre da nicht (endlich) Handlungsbedarf angesagt? Handlungsbedarf ist vor allem bei der Besteuerung der unteren und mittleren Einkommensklassen nötig, wie es die SP seit Jahren fordert. Die Regierung arbeitet aktuell einen Gegenvorschlag zur Steuersenkungsinitiative aus. Dabei müssen die tiefen und mittleren Einkommensklassen spürbar entlastet werden! Der Detailhandel hat aufgrund von zeitweiligen Betriebsschliessungen während der Corona-Krise zum Teil massive Verluste erlitten, während der Online-Handel besonders in den

letzten Monaten stark zugenommen hat. Vergessen wird dabei, dass der Onlinehandel, unter anderem, viel versteckte Energie verursacht. Warum thematisieren vor allem umweltnahe Parteien diese Problematik nicht oder zu wenig? Das ist eine suggestive Frage und muss vor allem national angegangen werden. Der Detailhandel ist bekanntlich in starkem Wandel. Viele Detailhändler haben die Krise aber auch als Chance genutzt und beispielsweise einen Online-Shop als Ergänzung zum Ladenlokal eingerichtet. Der SP ist ein breites Einkaufsangebot in der Region wichtig. In Zukunft sollte viel mehr direkt lokal, saisonal und nachhaltig konsumiert werden. Der Gewerbeverband könnte zum Beispiel aufzeigen, wo und wie man in Grenchen und Umgebung nachhaltig, zu fairen Bedingungen und biologisch, einkaufen kann. Der Kanton Solothurn hat in den letzten 20 Jahren extrem an seiner Industriestärke eingebüsst und tut es weiter. Grenchen hat sich hingegen von der klassischen Uhrenstadt zu einem Zentrum der Hightech-Industrie entwickelt. Sollte mit diesem Trumpf in der Tasche die Stadt nicht noch vermehrt Werbung in eigener Sache machen? Die SP setzt sich stark dafür ein, dass sich Grenchen noch vermehrt als «Technologiestadt im Grünen» positioniert, wirtschaftlich wie touristisch. Leider wurden mehrere von uns initiierte und mitentwickelte Projekte («Uhrenwelt», Uhr auf dem Zytplatz, Stadtrundgang mit geschichtlichen Info-Stelen) aus Kostengründen noch nicht verwirklicht. Noch eine Frage zu Umwelt und Energie: Die Solothurner Regierung hat 2019 ein zu scharfes kantonales Energiegesetz aufgesetzt und ist damit beim Wähler massiv abgeblitzt. Was ist für Sie eine realistisch umsetzbare Energiestrategie? Schon im Jahr 2019 ist der Auftrag der Kantonsratsfraktion SP/junge SP «Für unsere Zukunft – Für eine ernste Klimapolitik!», erheblich erklärt worden unter anderem mit folgendem Wortlaut: «Der Kantonsrat wird über den Stand der Umsetzung von Massnahmen (Anpassung an den Klimawandel, CO2Politik) im Jahr 2021 informiert.» Die Kantonsratsfraktion SP/ Junge SP wartet gespannt auf den Massnahmenkatalog der Regierung in diesem Jahr. Nicht nur die Solothurner Regierung ist gefordert, sondern wir alle! Die Stadtverwaltung, die Mitglieder des Gemeinderates und weitere politisch Aktive in der Stadt Grenchen werden aufgefordert ihren Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 zu leisten. Redaktionelle Bearbeitung: Joseph Weibel