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Donnerstag, 14. Januar 2021 | Nr. 2 | 82. Jahrgang

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Es freut uns sehr, dass exakt unsere Variante gewonnen hat. Unser Präsident Marc Willemin konnte sie gegen vorerst grossen Widerstand ins Rennen schicken. Grenchen erhält nun einen modernen Bahnhofplatz, welcher allen Bedürfnissen Rechnung trägt und auch den Individualverkehr nicht diskriminiert. Wir wünschen allen ein erfolgreiches 2021. • Marc Willemin, Präsident SVP Grenchen und Urheber der Variante Teilentflechtung

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Gerade weil die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 nicht immer ganz verständlich oder logisch sind, braucht es umso mehr rasches Handeln vom primär betroffenen Detailhandel oder der Gastronomie. Letztere setzen auf Take away und unkonventionelle Ideen. Das gilt auch für den Detailhandel in Grenchen. Wir haben uns umgehört. JOSEPH WEIBEL

Abhol-Service oder Gratis-Lieferung; Auswahl von verschiedenen Menüs, Kochen zu Hause oder ein Take-away-

Angebot mit durchgehenden Öffnungszeiten. Der Grenchner StadtAnzeiger hat in seiner letzten Ausgabe das kreative Angebot aus der Grenchner Gastroszene aufgeführt. Da will der Detailhandel nicht hinten anstehen. Auch wenn es schwerfällt zu akzeptieren, dass der Kanton Solothurn und der Kanton Aargau im Alleingang die Geschäfte geschlossen haben, deren Angebote nicht den täglichen Bedarf abdecken. Trotzdem wollen die von uns Befragten den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Geschäftsinhaber geben sich geradezu kämpferisch und bieten Heimlieferservice an. Sie versuchen so, ihre Stammkunden an der Stange zu halten, damit sie nicht

ihre sämtlichen Käufe in anderen Kantonen tätigen. Boutique Olivia zum Beispiel bietet nicht nur Heimlieferservice an – sie gibt auf alle Einkäufe 50 Prozent Rabatt. «Das ist meine Antwort auf den verpassten Ausverkauf», sagt sie. Ein Inseldasein führte der Kanton Solothurn bis letzten Samstag auch bei den Skigebieten. Nachdem endlich wieder einmal eine genügend hohe Schneedecke liegt, wollte der Kanton den Mikro-Skigebieten wie dem Grenchenberg und Balmberg keine Bewilligung erteilen. Da jedoch alle anderen Kantone der Schweiz ihre Skigebiete geöffnet haben, erhielten die Solothurner Skilifte doch noch eine Betriebsbewilligung.

Die Übersicht über alle aktuellen Angebote mit Heimlieferungen und Take-Away sowie welche Geschäfte geöffnet haben:

www.gvg.ch/corona.

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Diverses

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Nr. 2

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Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus beeinflusst das öffentliche Leben weiterhin. Der Schutz unserer Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie unserer Mitarbeitenden steht unverändert an oberster Stelle. Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Weissenstein hat deshalb aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus entschieden, von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe Gebrauch zu machen und somit keine physische Generalversammlung durchzuführen. Anträge zur Aufnahme von Geschäften können bis am 12. Februar 2021 dem Verwaltungsrat schriftlich eingereicht werden. Die Abstimmungsunterlagen werden unseren Mitgliedern bis anfangs April 2021 per Post zugestellt. Die Stimmabgaben werden bis am 30. April 2021 berücksichtigt.

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Die Resultate werden am 7. Mai 2021 per Livestream bekannt gegeben und ab 8. Mai 2021 auf unserer Homepage (www.raiffeisen.ch/weissenstein/gv) publiziert. Der Verwaltungsrat bedauert den Entscheid sehr und hofft, die Generalversammlung, welche zu den grossen gesellschaftlichen Anlässe in der Region gehört, im 2022 wieder durchführen zu können.

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag

Herausgeber:

Al Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen

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Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch

Redaktion:

Raiffeisenbank Weissenstein Hauptgasse 67, 4502 Solothurn

Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch lnseratenverkauf: Al Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau lnserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr

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Stadt Grenchen

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Amtliche / Kirchen

Nr. 2 | Donnerstag, 14. Januar 2021

BAUDIREKTION GRENCHEN

Stadtkanzlei

Gemeinderat Am Dienstag, 19. Januar 2021, 17.00 Uhr, findet im Theatersaal des Parktheaters eine GR-Sitzung statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. 1. Studienwettbewerb Girardstrasse: Zwischeninformation über den Stand des Projekts 2. Schulhaus I: Nachtragskredit für die Ausstattung zweier Schulzimmer und der Aula I 3. Interpellation Richard Aschberger (SVP): Stellenentwicklung bei den Schulen Grenchen: Beantwortung 4. SWG: Masterplan Dekarbonisierung: Orientierung 5. SWG: Pflichtenheft und Vergütung für das Nominations- und Governance-Komitee (NGK) 6. Wirtschaftsförderin: Aktuelle wirtschaftliche Situation der Stadt Grenchen, Orientierung Stadtkanzlei Grenchen

Kommunale Erneuerungswahlen 2021: Wahldaten und Anmeldefristen Die Gemeinderatskommission der Stadt Grenchen gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c in Verbindung mit § 172 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) und GRB 47/25.02.1997 beschliesst: 1. Erneuerungswahlen Gemeinderat am 25. April 2021 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Stadtkanzlei, Bahnhofstrasse 23, einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, bis Freitag, 12. März 2021, im Anschlagkasten ausgehängt, im Internet publiziert und bei der Stadtkanzlei aufgelegt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Einwohnerkontrolle, Bahnhofstrasse 23, einzureichen. 2. Erneuerungswahl Stadtpräsident/in (sowie VizeStadtpräsident/in, sofern kein Einer-Vorschlag vorliegt) am 13. Juni 2021 2.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Stadtpräsidenten oder der Stadtpräsidentin (sowie des Vize-Stadtpräsidenten oder der Vize-Stadtpräsidentin) sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Stadtkanzlei, Bahnhofstrasse 23, einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden am Donnerstag, 6. Mai 2021, im Anschlagkasten ausgehängt, im Internet publiziert und bei der Stadtkanzlei aufgelegt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Einwohnerkontrolle, Bahnhofstrasse 23, einzureichen. 2.4. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 3. Kommissionswahlen in der Kompetenz des Gemeinderates am 21. September 2021 Am 21. September 2021 wählt der Gemeinderat die Mitglieder der Wahlbüros und der folgenden städtischen Kommissionen: Bau-, Planungs- und Umweltkommission, Jugendkommission, Kulturkommission, Sozialkommission Leberberg (Vertretung Grenchen). Interessierte Stimmberechtigte können sich für einen der zahlreichen Sitze in den Wahlbüros und Kommissionen melden. Dabei müssen sie von keiner politischen Partei vorgeschlagen werden, sondern können sich schriftlich oder mündlich bei der Stadtkanzlei der Stadt Grenchen, Bahnhofstrasse 23, 2540 Grenchen (Tel. 032 655 66 66) anmelden. Anmeldeschluss: Montag, 26. April 2021, 17.00 Uhr. 14. Januar 2021 Stadtkanzlei Grenchen

Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 17. Januar 2021 10.00 Gottesdienst. Pfarrer Matthias Jost. Mittwoch, 20. Januar 2021 16.00 Fiire mit de Chline.

Aktionen vom 14. - 16. Januar 2021

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 15. Januar 18.00 Meditative Andacht, Josefskapelle Samstag, 16. Januar 9.00 Rosenkranz, Kirche Sonntag, 17. Januar 9.45 Wortgottesfeier mit Kommunion, Kapelle des Bachtelen 10.00 Eucharistiefeier, Kirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle 11.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche 16.00 Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Dienstag, 19. Januar 9.00 Eucharistiefeier, Josefskapelle Donnerstag, 21. Januar 9.00 Eucharistiefeier mitgestaltet von der Frauenliturgiegruppe, Kirche Die Besucherzahl in Gottesdiensten ist im Kanton Solothurn weiterhin auf 30 Personen beschränkt. Für die Wochenendgottesdienste ist eine Anmeldung auf dem Sekretariat unbedingt nötig. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 17. Januar 2021 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Niklaus Reinhart Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag, 10.00 Uhr Gottesdienst Information und Livestream auf www.emk-grenchen.ch

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Stipendien / Beiträge Grundsätzlich sind bei Erstausbildungen Stipendiengesuche für Studien- und Berufsausbildungen beim Departement für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn einzureichen. Die Stiftung Adrian Girard kann gemäss nachfolgenden Punkten zusätzlich und bei anderen Aus- und Weiterbildungen Härtefälle mit Beiträgen mildern. 1

Die Stiftung bezweckt die Förderung des sozialen Wohles der Grenchner Bevölkerung. Sie ermöglicht insbesondere die Aus- und Weiterbildung von in Grenchen niedergelassenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in Grenchen ununterbrochen während mindestens einem Jahr vor Beginn der Ausbildung, für welches um einen Beitrag nachgesucht wird, ansässig sind.

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Zur Erreichung dieses Zweckes kann die Stiftung Beiträge bzw. Stipendien an die Kosten des Besuches von Mittel- und Hochschulen, die Fortbildungs- und Fachschulen aller Art, an die Kosten einer Berufslehre irgendwelcher Art sowie Beiträge für den Besuch besonderer Schulungskurse, Auslandsaufenthalte zur Erlernung von Fremdsprachen, Berufsausbildung in speziellen Fächern leisten.

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Sie kann Beiträge an Spital- und Kuraufenthalte und Ferien erkrankter und schwächlicher Schüler und invalider Personen leisten. Sie kann jugendlichen Künstlern Produktionsbeiträge und Beiträge an Werkjahre gewähren und Beiträge an Forschungsprojekte der in Grenchen ansässigen Schulen ausrichten.

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Soweit der jährliche Ertrag nach Ausrichtung der Beiträge gemäss Absatz 2 und 3 hiervor es zulässt, können an Organisationen, die in der Jugendarbeit tätig sind, Beiträge ausgerichtet werden.

Zur Einreichung eines Gesuches berechtigt sind Schweizerbürger*Innen und Ausländer*Innen mit Niederlassungsbewilligung in Grenchen. Dem vollständig ausgefüllten Gesuch ist nebst den verlangten Unterlagen bei Erstausbildungen auch der Entscheid des Departements für Bildung und Kultur beizulegen. Eingabetermine Ausbildungsbeginn im Frühjahr 2021: bis 15. Februar 2021 Ausbildungsbeginn im Herbst 2021: bis 30. September 2021 Anmeldeformulare mit allen Details können bei der Stadtkanzlei, Bahnhofstrasse 23, 2540 Grenchen während der Schalteröffnungszeiten bezogen werden.

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Nr. 2 | Donnerstag, 14. Januar 2021

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So geht Dienstleistung auf «Corona-Art» Der Kanton Aargau hat noch vor Weihnachten, Solothurn kurz nach Weihnachten die Einkaufsläden geschlossen. Das betrifft vor allem Geschäfte, die Güter verkaufen, die nicht dem täglichen Bedarf entsprechen. Aargau und Solothurn führen mit diesem Regime ein Inseldasein. Betroffen sind einmal mehr Klein- und Kleinstbetriebe. Wir haben bei fünf Betrieben, die teilweise oder ganz von dieser Regelung betroffen sind, nachgefragt. JOSEPH WEIBEL

Carmen Leimer von Boutique Olivia wirkte bei unserem Anruf ziemlich aufgewühlt. «Ich kann nicht mehr objektiv diskutieren», sagt sie in einer ersten Reaktion. Die Grenchner Boutiquebesitzerin gehört zu den Kämpferinnen im Gewerbe. Sie reagiert immer sehr rasch auf eine neue Situation. So hat sie, nachdem die Sonntagsverkäufe gestrichen wurden, Wochenaktionen mit attraktiven Rabattierungen angeboten und bei ihrer Kundschaft ein Zeichen gesetzt.

Boutique Olivia: Heimlieferservice und 50% Rabatt

Carmen Leimer will auch jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Langsam, aber sicher könne sie die behördlichen Ent-

Unbesehen davon, hat Carmen Leimer einen exklusiven Service eingeführt. Kundinnen können telefonisch ihre Wünsche durchgeben: Mit Angabe der gewünschten Grösse, Farben und allgemeinen Vorstellungen. Carmen Leimer stellt dann eine Auswahl zusammen und liefert diese an die Kundinnen. Ist der Entscheid gefallen, holt Carmen Leimer die nicht verwendete Auswahl wieder ab. Bezahlt werden kann der Einkauf bar oder mit Kreditkarte – ebenfalls bequem von zu Hause aus. Damit nicht genug: Wer bei Boutique Olivia diesen Heimlieferservice nutzt, erhält 50 Prozent Rabatt. «Das ist meine Antwort auf den bisher verpassten Ausverkauf».

Kantons, die besser arbeiten als während Black Friday-Tagen. Aber sie will ebenso wenig aufgeben wie Carmen Leimer, sagt aber etwas genervt: «Am liebsten würde ich das Geschäft einfach öffnen». Sie hofft aber, wie ihre Geschäftskollegin, dass die Schliessung bald wieder aufgehoben wird.

ep: Digirama: Beratung am Telefon oder zu Hause

Im Laden von ep: Digirama in Grenchen ist es ebenfalls ruhig. Geschäftsführer Stephan Buser und seine Crew sind aber trotzdem nicht ganz untätig. Sein Ge-

als er zu Beginn befürchtet habe. Er vermutet, dass die Leute ihr Budget verlagert hätten. «Weil grössere Urlaubspläne buchstäblich ins Wasser fielen, haben sie in die Unterhaltungselektronik investiert.» Im Moment spüre aber auch er das Inseldasein des Kantons Solothurn. «Man kauft dort ein, wo die Geschäfte offen haben.» Als Segen spürbar sei der professionell aufgezogene Onlineshop von der Einkaufsorganisation, bei der er angeschlossen sei. «Über 100 Händler schweizweit profitieren von diesem Shop mit einem kompletten Angebot.» Aber auch Stephan Buser weiss, dass der Onlinehandel die persönliche Beratung und Dienstleistung nie ersetzen kann.

Mit der Schliessung schwer tut sich auch Gisella Toffanin von der Boutique Silhouette. Immerhin: Im Gegensatz zum Frühling kann sie seit letzten Montag zumindest wieder Unterwäsche, Socken und Strümpfe verkaufen. Auf den bewährten Heimlieferservice hat sie von Beginn weg umgestellt. Allerdings ist das

Wie geht der Möbel-Märit mit der neuerlichen Schliessung um? Stefan Mumenthaler: «Wenn Möbel mit gesunden Funktionen einen Service erfordern,

Stephan Buser

scheidungen nicht mehr nachvollziehen. Die Solothurner Gesundheitsdirektorin Susanne Schaffner, habe die Schliessung der Läden damit begründet, dass sonst die Aargauer in Solothurn einkaufen würden. «Sie vergisst dabei, dass der Kanton Solothurn noch an andere Kantonsgrenzen stösst. Ausserdem kaufen die Aargauer wohl eher in Zürich ein als in Solothurn.» Hingegen weichen die Solothurner primär in bernische Gebiete aus.

Gisella Toffanin Interesse spürbar geringer als noch im Frühling, weil auch ihre Kundinnen in andere Kantone ausweichen können. «Es gibt Geschäfte ausserhalb unseres

schäft bietet Telekommunikation- und Internetlösungen an. Diese beiden Bereiche sind von der Ladenschliessung ausgenommen, weil sie ja unter anderem den Bereich Home-Office tangieren. Hingegen darf Stephan Buser auch unter Einhaltung einer Distanz von fünf Metern keine Fernsehgeräte zeigen oder gar demonstrieren. «Dafür aber darf ich dem Kunden ein Handy in die Hand drücken…» Immerhin: Beratungen per E-Mail, telefonisch oder auch zu Hause seien auch dieses Mal möglich. Diese Dienstleistung werde auch recht gut genutzt. Gefreut hat ihn aber, dass der Umsatzeinbruch im 2020 weniger schlimm war,

Aktiv als Pro Senectute Bewegungscoach Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, die Gesundheit zu stärken und das psychische Wohlbefinden zu verbessern. Mit dem Angebot Bewegungspatenschaft leistet Pro Senectute einen wichtigen Beitrag, um der Vereinsamung eines älteren Menschen entgegenzuwirken und gleichzeitig die körperliche Aktivität zu fördern. JULIA LOHER (PRO SENECTUTE)

Das Angebot richtet sich an ältere Menschen, welche noch zu Hause wohnen. Im letzten Jahr waren im Kanton Solothurn 41 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sogenannte Bewegungscoachs, im Einsatz. Es liefen rund 49 Bewegungspatenschaften und die Anfragen sind seit dem Lockdown weiter gestiegen. Auch aus der Region Grenchen kamen viele Anfragen von älteren Leuten rein, deshalb sucht Pro Senectute nun aktiv Personen aus der Region, welche als Bewegungscoach tätig sein möchten.

Vielfältige Aufgaben

Die Aufgaben eines Bewegungscoachs sind sehr vielfältig und jede Bewegungspatenschaft ist auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet. In der Regel begleitet ein Bewegungscoach einen älteren Menschen einmal in der Woche. Gemeinsam werden alltägliche Bewegungsabläufe trainiert, um die mobile Sicherheit aufrechterhalten

Bewegungscoachs, welche vorwiegend selbst im Pensionsalter sind berichten, dass ihnen das Engagement sehr gut tut und es für sie eine sinnstiftende und bereichernde Tätigkeit darstellt.

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Bild: Adobe Stock

und so das Sturzrisiko zu minimieren. Die Lebensqualität der älteren Menschen wird dadurch verbessert. Der Bewegungscoach unterstützt die älteren Menschen in der Bewältigung möglichst vieler Lebenssituationen. Gemeinsam im Wald spazieren gehen, im nahe gelegenen Dorfladen Lebensmittel einkaufen oder mit dem Rollator das Ein- und Aussteigen aus dem Bus üben, dies sind nur einige Tätigkeiten, welche zum Programm gehören. Es werden einfache Übungen für die Beweglichkeit, die Kraft und das Gleichgewicht trainiert und zwischen den Übungen darf natürlich auch das Gespräch über aktuelle Themen nicht fehlen. Körperliche, wie auch psychische Verbesserungen der Kunden zeigen sich in gewissen Bewegungspatenschaften relativ rasch. Zum Beispiel kann eine gewohnte Strecke nun ohne längere Pause bewältigt werden oder das Aufstehen vom Stuhl fällt wieder leichter. Die Kunden schätzen die Begleitung durch einen Bewegungscoach sehr und sie sind ihnen dankbar für den wöchentlichen Besuch. Auch die

Dropa Drogerie Arnold: Weniger Erkältungsprodukte

Von der Ladenschliessung nicht betroffen ist die Dropa Drogerie Arnold. Selbst der Bereich Parfumerie sei systemrelevant und dürfe deshalb verkauft werden. In der

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Carmen Leimer

BAG-Empfehlungen sämtliche technische Probleme.»

Nach einem persönlichen Gespräch werden die freiwilligen Bewegungscoachs von Pro Senectute an einer kostenlosen Schulung auf ihre Einsätze vorbereitet. Die Projektverantwortliche prüft die Anfragen der Kunden und bringt Kunde und Bewegungscoach bei einem gemeinsamen Hausbesuch zusammen. Nach einem ersten Kennenlernen und Beschnuppern, wird eine Einsatzvereinbarung unterzeichnet und die Bewegungspatenschaft eingerichtet. Pro Senectute bietet den freiwilligen Mitarbeitenden eine enge Begleitung während dem Einsatz, Weiterbildungsmöglichkeiten und regelmässige Austauschtreffen sowie eine Spesenentschädigung für die geleisteten Besuche. Den Kunden werden die Fahrspesen in Rechnung gestellt. Interessierte Personen, welche sich gerne als Bewegungscoach engagieren möchten, können sich bei Pro Senectute melden. Weitere Informationen zum Angebot und ein Kurzfilm finden Sie unter www.so.prosenectute.ch/hilfen. Unsere Projektverantwortliche KimAnja Jerjen freut sich auf Sie!

Kontakt: Pro Senectute Kanton Solothurn, kim.jerjen@so.prosenectute.ch, 032 626 59 70

Stefan Mumenthaler erledigen wir diesen selbstverständlich auch im Lockdown. So kann ein schadhafter Motor beim Lattenrost die die ideale Liegeposition verhindern.» Ungemütlich werde es auch, wenn der Relaxsessel defekt sei. «Deshalb sind wir in solchen Situationen schnell zur Stelle und beheben unter Einhaltung der

Markus Arnold Grenchner Drogerie muss nichts abgedeckt werden. Weil aber ein Teil der Kundschaft im Moment lieber ein Geschäft physisch nicht betreten wollen, bietet Geschäftsführer Markus Arnold trotzdem einen Heimlieferservice an. Aber auch Arnold moniert eine spürbar tiefere Frequenz. Einerseits weil sich Kunden teils in anderen Kantonen versorgen würden, andererseits weil im Moment die Nachfrage nach Erkältungsprodukten stark zurückgegangen sei. Markus Arnold vermutet, dass viele bei ersten Erkältungssymptomen gleich zum Arzt gehen würden. «Ausserdem erkranken grundsätzlich weniger an einer Erkältung oder Grippe.» Er führt das auf das konsequente Maskentragen in Innenräumen zurück. Ganz neu bietet die Dropa Drogerie einen Onlineshop an. Bestelltes kann abgeholt werden, oder man lässt sich nach Hause liefern vom Drogeriekurier oder der Post: www.drogerie4you.ch

AKTUELLES AUS DEM MUSEUM Kultur-Historisches Museum Grenchen Absyte 3 Postfach 635 2540 Grenchen Tel. 032 652 09 79 www.museumgrenchen.ch

«Wohnungssuche in den 1950er-Jahren» MARCO KROPF

Sucht man momentan in der Region Grenchen eine Wohnung, hat man beinahe die Qual der Wahl. Allein auf einer grossen Onlineplattform sind momentan rund 260 Mietwohnungen zu finden. Dies war bei Weitem nicht immer so. Die Wohnsituation in der ganzen Schweiz war besonders nach den Kriegen jeweils prekär. Nach dem Zweiten Weltkrieg schufen Bund und Kantone restriktive Instrumente, wie die Bewilligungspflicht für Mietpreiserhöhungen oder die Erschwerung der Niederlassungsfreiheit. Doch mit der Kontrolle der Mietpreise waren bis 1954 für potenzielle Bauherren andere Investitionen lukrativer geworden. Entsprechend wenig wurde gebaut. Dies in einer Zeit des wirtschaftlichen Booms. Die regionale Uhrenindustrie war auf neue Arbeitskräfte angewiesen, was die Wohnungsnot noch dramatischer machte. Notwohnungen mussten

errichtet, einfachste Zimmer als «Wohnung» vermietet und freiwerdender Wohnraum gleich neubesetzt werden. Nichtgewinnorientierte Genossenschaften versuchten die Lücke im Baugeschäft zu füllen, um «billige und gesunde Wohnungen für Arbeiter und Arbeiterfamilien» zu erbauen. Um dem erhöhten Wohnungsbedarf gerecht zu werden, wurden auch erste Hochhäuser errichtet. So wurden die Bauten der SORAG (1952) und Hallgarten (1953) vorangetrieben. Neue Quartiere entstanden im Westen (Lingeriz; z. B. MIBA-Häuser) und Osten (Ziegelmatt) der Stadt. Die Wohnungen – besonders 3- und 4-Zimmer – gingen oft unter der Hand weg. Liest man die Zeitungsinserate der zweiten Hälfte der 1950er Jahre, dominieren ausgeschriebene 1 oder 1½-Zimmer-Wohnungen. Doch weit mehr als zur Miete ausgeschriebene Zimmer, finden sich auf diesen Seiten Inserate von Wohnungssuchenden. Hatte eine dieser Suchenden grosses Glück, war das gefundene Zimmer sogar beheizbar.



Region

Nr. 2 | Donnerstag, 14. Januar 2021

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Mit Blick auf Säntis und Mont-Blanc

Zuerst über Weiden windet sich dieser Trail, danach oberhalb der imposanten Wandflue dem Grat entlang. Die Alpenkette von Säntis bis Mont Blanc im Blick, geht es über das Hochplateau. Auf dem Rückweg wird ein Gedenkstein passiert, der an Bundesrat Willi Ritschard erinnert. Der Schneeschuh-Wandflue-Trail eignet sich vor allem auch für Anfänger. JOSEPH WEIBEL

> GEFÜH RTE SCH N EESCHUHWAN DERUNGEN

Ausgangspunkt ist der Untergrenchenberg auf 1295 Meter über Meer. Der Trail ist ausgeschildert – individuelle Schneeschuhgänger finden also problemlos wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Schneeschuhtour wird aber auch geführt (siehe Kasten).

Die Tour im Beschrieb

Zuerst führt ein sanft ansteigender Pfad über Weiden und vorbei an den Skipisten Grenchenberg zum Ausblick auf die Wandflue (1382 Meter über Meer). Der Grat der ersten Jurakette entstand vor rund 20 000 Jahren durch einen Bergsturz. Grund für das Unglück war der Rückzug des eiszeitlichen Rhonegletschers, der sich einst zusammen mit dem Walliser Seitengletscher bis ungefähr nach Wangen an der Aare erstreckte. Die Bergflanke fand keinen Halt mehr und rutschte ab. Auf den gewaltigen Schuttmassen, die bis zur Aare hinunterreichte, steht Bettlach. Die heute sichtbare Gesteinsschicht der Wandflue ist 180 Millionen Jahre alt und bildete ursprünglich den sandigen Grund eines Flachmeeres. Leicht abwärts geht es Richtung Hochplateau, das die Wandflue bildet. Auf dem Pfad entlang des Grats ist die Sicht auf die Schweizer Alpen beeindruckend: Der Blick reicht von Säntis bis zum Mont Blanc. Weiter geht es über das Hochplateau zum Berggasthof Obergrenchen-

Bilder: Grenchen Tourismus

berg. Zwischen Dolinen und Tannen ist bald die Längschwang erreicht, wo ein Gedenkstein an Willi Ritschard erinnert. Der populäre Solothurner Bundesrat war an dieser Stelle am 16. Oktober 1983 auf einer Sonntagswanderung zusammengebrochen und verstorben. Hier beginnt der Abstieg zur Talstation des Skilifts, gefolgt von einem ebenso steilen Aufstieg zum Untergrenchenberg, dem Ziel- und Startort der Tour.

TECHNISCHE DATEN Stand- und Zielort: Untergrenchenberg Aufstieg: 200 Meter Abstieg: 200 Meter Distanz: 5 Kilometer Dauer: 2 Stunden, 20 Minuten Konditionelle Anforderungen: Mittelschwer Geführte Touren: Siehe Kasten Weitere Infos: www.grenchentourismus.ch

Samstag, 9. Januar 2021, 13.30 Uhr (Führer: Hansruedi Kronenberg) Freitag, 15. Januar 2021, 18 Uhr (Ernst Viktor Bühler) Samstag, 16. Januar 2021, 17 Uhr (Urs Brotschi) Mittwoch, 20. Januar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Freitag, 22. Januar 2021, 18 Uhr (Christoph Speiser) Samstag, 23. Januar 2021, 13.30 Uhr (Ernst Viktor Bühler) Mittwoch, 27. Januar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Donnerstag, 28. Januar 2021, 18 Uhr (Vollmondtour; Ernst Viktor Bühler) Freitag, 29. Januar 2021, 18 Uhr (Christoph Speiser) Samstag, 30. Januar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Samstag, 30. Januar 2021, 16.30 Uhr (Clownschneeschuhtour; Christoph Speiser) Mittwoch, 3. Februar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Samstag, 6. Februar 2021, 9.30 Uhr (Ernst Viktor Bühler) Samstag, 6. Februar 2021, 18 Uhr (Urs Brotschi) Mittwoch, 10. Februar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Samstag, 13. Februar 2021, 13.30 Uhr (Ernst Viktor Bühler) Samstag, 13. Februar 2021, 16.30 Uhr (Clownschneeschuhtour; Christoph Speiser) Samstag, 13. Februar 2021, 18 Uhr (Urs Brotschi) Mittwoch, 17. Februar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Freitag, 19. Februar 2021, 18 Uhr (Christoph Speiser) Samstag, 20. Februar 2021, 16.30 Uhr (Clownschneeschuhtour; Christoph Speiser) Samstag, 20. Februar 2021, 18 Uhr (Urs Brotschi) Mittwoch, 24. Februar 2021, 13.30 Uhr (Hansruedi Kronenberg) Freitag, 26. Februar 2021, 18 Uhr (Vor-Vollmondtour; Ernst Viktor Bühler) Samstag, 27. Februar 2021, 13.30 Uhr (Ernst Viktor Bühler) Samstag, 27. Februar 2021, 16.30 Uhr (Clownschneeschuhtour; Christoph Speiser) Samstag, 27. Februar 2021, 18 Uhr (Vollmondtour; Urs Brotschi) Die An- und Rückreise erfolgt individuell mit Privat-PW oder Bus. Über die Durchführung entscheidet natürlich primär die Schneesituation auf dem Grenchenberg. Anmeldungen und weitere Infos: www.grenchentourismus.ch

«Wir haben mindestens vier Einzigartigkeiten» Sie liegen unweit von der Solothurner Grenze entfernt; gehören politisch zum Kanton Bern und fühlen sich in der Regel gleichermassen den beiden Kantonen zugetan: sowohl in gesellschaftlicher wie auch wirtschaftlicher Beziehung. Wir sprechen von Leuzigen, Arch, Rüti bei Büren, Büren an der Aare, Meinisberg, Lengnau, Pieterlen und Romont. Wir setzen die Serie mit der Befragung der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten fort, und fragen, was sie im Moment bewegt und was ihre Gemeinde ganz besonders auszeichnet. Heute: Beat Rüfli, Gemeindepräsident von Pieterlen. JOSEPH WEIBEL

Seit wann sind Sie in der Politik aktiv und was war einst Ihre Motivation, in die Politik einzusteigen? Die Politik hat mich zwar immer interessiert und ich erwachte sie als wichtig und wertvoll für die Sicherheit und den Erfolg unseres Rechtsstaates. Bevor ich meine eigene Firma gründete, hatte ich als Geschäftsführer der Bielersee Schifffahrt sehr eng und gut mit den kommunalen und kantonalen Behörden im Kanton Bern zusammengearbeitet, als wir in dieser Zeit das Unternehmen reorganisiert und saniert haben. Die FDP hat mich immer wieder angefragt, ob ich nicht in die Politik einsteigen möchte, was ich dann im Jahre 2015 auch tat und direkt als Gemeinderat resp. Gemeindepräsident gewählt wurde. Die Motivation zu politisieren war allerdings in erster Linie in unserem schönen Dorf etwas zu bewegen und an der Entwicklung von Pieterlen mitwirken zu dürfen. Als gebürtiger Lengnauer, aber in Pieterlen geboren und aufgewachsen, wollte ich meiner Heimat auch etwas zurückgeben. Was war kürzlich Ihr Aufsteller? Ich, der Gemeinderat und die Verwaltung haben über die Festtage viele, schöne und Wertschätzungen durch Schreiben, Mails oder in persönlichen Gesprächen zu unserer Arbeit und der Unterstützung für die BürgerInnen, verbunden mit der Covid-Pandemie erhalten. Das freut mich sehr und gibt Energie dranzubleiben. Was beschäftigt die Gemeinde derzeit (ausser der Corona-Krise)?

Das unglaubliche Wachstum von Pieterlen mit über 1000 Personen in den letzten zehn Jahren, stellt uns vor grosse Herausforderungen in Bezug auf Investitionskosten für Infrastruktur von Schule und Verwaltung, Bedarf an zusätzlichen Sport- und Vereinslokalitäten, Begegnungsräume, Versorgung von Energie und Entsorgung. Die Bautätigkeit auf privaten Parzellen, auch von grösseren Überbauungen, hält weiter an, das Budget 2021 ist zusätzlich mit der Pandemie-Situation belastet. Der Finanzplan 2021 bis 2025 basiert auf einer sehr schwierigen Planperiode mit grossen finanziellen und strukturellen Herausforderungen.

Welche erschwerten Arbeitsbedingungen herrschen auf der Verwaltung wegen der Corona-Krise? Bei Beginn der Pandemie im März 2020 wurde der Corona-Gemeindeführungsstab eingesetzt, welcher für die Geschäftsleitung und den Gemeinderat arbeitet und die aktuelle Lage beurteilt resp. Empfehlungen abgibt. Der Schutz von Bevölkerung und Mitarbeitenden steht an erster Stelle, aber auch die Sicherstellung der Dienstleistungen für die Bevölkerung. Wir setzen die Covid-19-Schutzbestimmungen konsequent um, arbeiten in verschiedenen Teams, setzen Home-Office um, wo möglich und sinnvoll und haben die Schalteröffnungszeiten reduziert, um die physischen Kontakte zu minimieren. Werden Sie von Teilen der Bevölkerung kontaktiert, die bei Ihnen Rat suchen, um mit der momentan schwierigen Zeit klarzukommen? Nicht nur in Krisen ist uns der persönliche Kontakt und eine gute Kommunikation mit der Bevölkerung und dem Gewerbe wichtig. Wir pflegen einen direkten und unkomplizierten Umgang, besonders in dieser schwierigen Zeit wollen wir für die Bevölkerung da sein und kommunizieren über die Website, mit Flugblätter oder Schreiben in alle Haushaltungen, Videobotschaften oder auch freiwilligen HelferInnen, welche

> STECKBRI EF I BEAT RÜFLI Geburtsdatum: 16. März 1961 Zivilstand: verheiratet Beruf: Kaufmann/selbstständig Im Amt seit: 2016 Parteizugehörigkeit: FDP Hobbies: Sport, Wellness, Wandern, Musik, Lesen und Tanzen

zum Beispiel Einkäufe oder andere Besorgungen für Bedürftige tätigen. Bisher hat mich noch niemand direkt kontaktiert, aber selbstverständlich bin ich offen für Anliegen. Dafür nehme ich mit jeweils am Mittwochnachmittag Zeit.

Wenn Sie in einem Kurzreferat Werbung machen müssten für die Gemeinde Pieterlen: Welche Vorzüge würden Sie Ihrem Referat voranstellen? Pieterlen liegt herrlich eingebettet an der Sprachgrenze zwischen Jurasüdfuss und Büttenberg an der renaturierten Leugene mitten in einem Naherholungsgebiet. Bestens erschlossen mit dem öffentlichen Verkehr und Autobahnanschluss bieten wir attraktiven Wohn- und Arbeitsraum mit einer guten Infrastruktur und hoher Lebensqualität. Gewerbe und Industrie schätzen Pieterlen als Entwicklungsstandort mit Potential, Paare und Singles die Nähe zu Biel und Grenchen/Solothurn und Familien die Kindertagesstätte LUNA sowie die Tagesschule. Pieterlen ist mit einem umfassenden Schulangebot von Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe I ein attraktiver Wohnort für Gross und Klein. Für unsere ältere Bevölkerung bieten wir altersgerechten Wohnraum in der Überbauung «Bonacasa» am Mattenweg, den Seniorenwohnungen am Dorfplatz und im «Schlössli - Haus für Betagte». Die ärztliche Grundversorgung wird vom Ärztezentrum Pieterlen sichergestellt. Pieter-

len pflegt ein reges Dorf- und Vereinsleben! Wir fördern aktiv das Freizeit- und Kulturangebot in der Gemeinde.

Gibt es einen USP, der Pieterlen auf irgendeine Weise einzigartig macht? Wir haben mindestens vier Einzigartigkeiten: Erstens die schönste und auch einzige «Altstadt» am Jurasüdfuss zwischen Biel und Solothurn mit einem Dorfkern und Häusern aus dem 17. Jahrhundert. Zweitens den Burgsee mit Wasserrand, die Burganlage stammt aus dem Hochmittelalter und war vermutlich von den Herren von Pieterlen bewohnt. Drittens das «Gygerstüdeli oder Gigetstüdeli», hoch oben in der Westerfluh befindet sich ein spektakulärer Picknickplatz und Aussichtspunkt mit einem Panorama vom Dorf zu den drei Juraseen bis hin zum schneebedeckten Gipfelkranz der Alpen. Viertens Pieterlen hat im Gebiet der Kirche und Kirchfluh den grössten Buchsbestand von Europa. Fühlen sich die Einwohner von Pieterlen mehr dem Solothurnischen zugetan, oder mehr dem Bernischen? Wir sind eine bernische Einwohnergemeinde, besuchen aber immer wieder gerne zum Einkaufen, Geniessen oder Verreisen Grenchen und Solothurn. Hat Pieterlen Ihrer Meinung nach ein gut funktionierendes Gewerbe? Ja, auf jeden Fall. Das lokale Gewerbe kann sich in Zeiten von verändertem Konsumverhalten und der Nähe zu Biel behaupten und sogar zulegen. Wir haben einen guten KMU-Mix von Handwerkern, Produktions-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Landwirtschaft und zahlreichen Hofläden aus frischer, lokaler Produktion, eine Mikro-Bierbrauerei. Trotz Krisen-zeit wurde im November sogar ein einzigartiges Café&Lädeli-Konzept eröffnet. Gilt das auch für die Abdeckung des täglichen Bedarfs (Detailhandelsgeschäfte)?

Wir sind stolz, dass nach 15 Jahre Coop zurück nach Pieterlen kam und im ehemaligen Standort vor sechs Monaten einen neuen Laden wiedereröffnete, daneben ist Denner und Volg in Pieterlen vertreten, ab 25. Januar 2021 wird dort die neue Post-Filiale mit Partner eröffnet. Es freut uns, dass für die Traditionsbäckerei Schneider nach 40 Jahren, eine Nachfolgelösung mit der Gassler AG, Grenchen gefunden werden konnte und die Pieterler nach wie vor Frischgebackenes geniessen dürfen. Was halten Sie vom Online-Handel? Die heutige Gesellschaft und das veränderte Kundenverhalten macht den Online-Handel so erfolgreich. Die Corona-Krise trägt dazu bei, dass dieser Vertriebskanal so oft wie nie zuvor genutzt wird. Ich persönlich, bestelle nur wenig und gezielt Produkte darüber. Das reale Einkaufserlebnis, die persönliche Beratung im Fachgeschäft und die langjährige Beziehung mit lokalen Produzenten und dem Gewerbe wird der Online-Handel nie ersetzen. Darum berücksichtige ich, wenn immer möglich, das Pieterler Gewerbe. Ich rufe alle BürgerInnen dazu auf, dies auch zu tun, nur so können wir den Fortbestand unseres Gewerbes sicherstellen. Pieterlen: gemeinsam stark! Nennen Sie zum Abschluss je drei Wünsche, die Sie von der guten Fee für die Gemeinde erfüllt haben möchten, und ganz persönlich für Sie? Pieterlen ist mit maximal 5500 Einwohner «fertig gebaut», welche in gutem Einvernehmen und einer hohen Arbeitsund Lebensqualität, gesund zusammenleben. Kultur- und Vereinsleben findet wieder wie vorher statt, wir verfügen dafür über genügend und guter Infrastruktur, Treffen, Umarmungen und soziale Kontakte bereichern wieder uns schönes Dorf, die Krise ist überwunden und Covid-19 «besiegt»!


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Region

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Nr. 2

Die unverzichtbaren sozialen Kontakte

Der Grenchner Wochen- und Monatsmarkt findet mit dem dazugehörenden Schutzkonzept nach wie vor statt und findet auch weiterhin regen Anklang bei der Kundschaft. Dass man inzwischen die meisten Marktprodukte auch online beziehen kann, hindert trotz der Pandemie nicht am wöchentlichen Besuch des Märits. DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)

Reges Treiben auf dem Grenchner Marktplatz am ersten Wochenmarkt des neuen Jahres. Zwar läuft der Betrieb notgedrungen etwas auf Sparflamme, dies tut der Kauflust der Grenchner für die Frischwaren jedoch keinen Abbruch. «Die Polizei hat uns darauf hingewiesen, nicht zu viele Ware mitzunehmen und auszustellen», sagt Alessandro Paludi. Der Marktfahrer mit seinen italienischen Produkten hat keine Möglichkeit, per Internet seine Ware anzubieten. «Vielleicht bleibt mir aber nichts anderes übrig, als zu investieren und ebenfalls auf diesen Zug aufzuspringen.» Ganz anders die Familie Grünenfelder mit ihrem Biogemüse: Die Homepage ist aktuell und man kann jederzeit die gewünschte Ware bestellen. «Wir betreiben einen Hauslieferdienst im Seeland und den angrenzenden Gemeinden», sagt Silvia Grünenfelder. Und trotzdem: «Wichtig ist der Kontakt zur Kundschaft und so wollen wir, wenn immer möglich mit unserem Stand die Märkte auf jeden Fall weiterhin besuchen.»

Das wöchentliche Ritual

Derweil sitzen Erika Kobel und Jane Hesse trotz der beissenden Kälte mit einem Kaffee vor dem Restaurant/Hotel Passage. «Wir sind jede Woche hier. Zumindest ein «Café to go» ist unser Ritual, ganz egal wie die Wetterverhältnisse sind.» So würde wenigstens der letzte soziale Kontakt noch aufrechterhalten und dies verhindere die tota-

Italienische Spezialitäten kommen immer gut an. Alessandro Paludi bietet jedoch keinen OnlineHandel an.

Kundenberaterin Sandra Stocco von der Nahrin AG bietet auch Online-Bestellungen an. le Depression. Das Internet kann uns diese Treffen nicht ersetzen, sagen die beiden Frauen übereinstimmend. «Wir nutzen auf dem Markt die Synergien und die Qualität der angebotenen Waren», meint die regelmässige Marktbesucherin Sabine Kühne. Zusammen mit ihrer Kollegin Brigitte Bürgisser fühlt sie sich auf dem Markt sicherer als in einem Einkaufszentrum. Zwar bestelle auch sie zwischendurch etwas im Internet, doch viel wichtiger bleiben die Kontakte auf zwischenmenschlicher Basis, die durch das Netz nicht ersetzt werden könnten. Bei Gemüsebauer Willy Gloor läuft das Geschäft «verhalten» aber trotzdem

nicht schlecht. Bei einem Lockdown könne man zwar auf den Hofladen hinweisen, dies sei jedoch mit einem Stand auf dem Märit nicht vergleichbar. Online-Bestellungen seien weniger beliebt. Besser läuft das Online-Geschäft bei der Nahrin AG. «Wir haben keine verderblichen Frischwaren und darum auch einen Online-Shop der rege genutzt wird», erklärt Kundenberaterin Sandra Stocco. Beste Werbung sei jedoch immer noch der Kundenkontakt vor Ort. Dies dürfte auch all den anderen Marktfahrern ähnlich ergehen. Gemäss unserer Umfrage wolle man nur im Notfall total auf den Online-Handel zurückgreifen.

Erika Kobel (vorne) und Jane Hesse haben den Marktbesuch mit dem obligaten «Café to go» zu ihrem wöchentlichen Ritual gemacht.

Sabine Kühne (links) und Brigitte Bürgisser geniessen die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.

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Grenchen

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Nr. 2

Die CVP Grenchen im Porträt

Die CVP Kanton Solothurn setzt sich insbesondere zur Bewältigung der Corona-Krise für folgende Schwerpunkte ein: Gesundheit – Miteinander statt gegeneinander.

Das Corona-Virus fordert seit einem Jahr unsere Gesellschaft auf allen Ebenen. Die verschärften Massnahmen der letzten Monate sind zum Schutz der Gesundheit aller notwendig. Das Gesundheitspersonal leistet seit rund einem Jahr unter schwierigsten Bedingungen Enormes. Es hat sich gezeigt wie wichtig gut ausgebildete und bezahlte Krankenpflegende sind.

Wirtschaft und Arbeitsplätze – Jetzt in die Zukunft investieren.

Die CVP macht sich kantonal wie national für die schnelle, unbürokratische und faire Unterstützung von betroffenen Unternehmen stark. Es muss verhindert werden, dass vor der Krise funktionierende Unternehmen massenhaft schliessen müssen, auch wenn es das Budget belastet. Die mittelfristige Sicherung von Arbeitsplätzen sind diese Ausgaben wert, sie sind eine Investition in unsere Zukunft und in die Familien und den Mittelstand!

Sozialwerke – Folgen der Pandemie abfedern.

Die Arbeitslosenzahlen werden infolge der Corona-Krise steigen. Bereits im letzten Frühling hat die CVP vom Regierungsrat die Ausarbeitung eines Massnahmenplans zur Abfederung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen verlangt. Oberste Priorität muss derweilen die Sicherung von Arbeitsplätzen haben. Gleichzeitig ist es uns ein grosses Anliegen, die tiefen und mittleren Einkommen, welche am meisten unter der Krise leiden, steuerlich zu entlasten.

Partei: CVP – Christlichdemokratische Volkspartei Grenchen In Grenchen aktiv seit: 1. März 1956 Anzahl Mitglieder: ca. 150 Mitglieder Parteipräsident: Matthias Meier-Moreno (ad Interim) Mitglieder im Gemeinderat: Matthias Meier-Moreno und Peter Brotschi Mitglieder im Kantonsrat: Peter Brotschi Website: www.cvp-grenchen.ch

Sicherheit – Mit der Zeit Schritt halten.

Wir machen uns stark: – Für die Familie und den Mittelstand. – Für die Sicherung von Arbeitsplätzen. – Für die Zukunft der Altersvorsorge. – Für eine griffige und innovative Umweltpolitik.

Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantons- und Regierungsrat: – Gonzalez Rodrigo, 1985, Fachlehrer / Systemspezialist, Kantonsrat – Hartmann Roland, 1967, Elektromonteur / Telematik, Kantonsrat – Meier-Moreno Matthias, 1977, Sozialpädagoge FH / Gruppenleiter, Kantonsrat – Mettler Mark, 1973, Vorarbeiter Garten- & Landschaftsbau, Kantonsrat – Mettler Vanessa, 2002, Bäckerin/Konditorin EFZ 3. Lehrjahr, Kantonsrat

Umwelt und Klima – Für einen Kanton, der innovativ und respektvoll wächst.

Dank der CVP konnte national ein griffiges CO2-Gesetz verabschiedet werden. Der Kanton muss nun rasch die Ausarbeitung eines wirkungsvollen und mehrheitsfähigen Energiegesetzes angehen. Wichtig ist, dass der Kanton beim Bau von Infrastruktur mit gutem Beispiel vorangeht, indem er heimische Materialien nutzt, das Kulturland

nen Anwendung von bewilligten Mitteln belastet wurde. Die Verantwortung sollen deshalb nun auch die Hersteller und die Bewilligungsbehörden tragen, nicht die Bauern, welche die Mittel korrekt anwendeten. Die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte müssen dringendst aufgearbeitet werden!

schont und energetisch vorbildlich baut. Von der verstärkten Nutzung einheimischer Rohstoffe profitieren auch die Forstwirtschaft und das lokale Gewerbe.

Trinkwasserqualität – Den Ursachen auf den Grund gehen.

Die Trinkwasserqualität macht vielen Menschen Sorgen. Problematisch ist, dass das Trinkwasser bei der empfohle-

Als einzige bürgerliche Partei hat die CVP Wort gehalten. Mit dem neuen Polizeigesetz erhält die Polizei die notwendigen Instrumente um auch im digitalen Zeitalter Straftaten verhindern und Opfer schützen zu können. Gleichzeitig wird der Datenschutz gewährleistet. Zur Kriminalitätsbekämpfung wird auch die interkantonale Zusammenarbeit immer wichtiger. Diese muss weiter optimiert werden. Nur so kann der Staat auch in Zukunft die Sicherheit gewährleisten.

Für was setzt sich die Partei besonders ein in der Stadt (Gewerbe, Industrie, Natur, Umwelt, etc.). Die CVP Grenchen hat für die kommenden Gemeinderatswahlen eine Agenda 2030 erstellt, welche jedoch hier noch nicht konkret erläutert wird – alles zu seiner Zeit! Im Kantonsrat werden wir uns sicher für unsere Region Grenchen stark machen und uns dafür einsetzen, dass Grenchen von der Regierung nicht vergessen wird. Was für wesentliche Schwerpunkte muss die Stadt Ihrer Meinung in den nächsten vier Jahren vorantreiben.

Unser Ziel muss eine nachhaltige Finanzpolitik sein, welche wir im ersten Quartal 2021 in diversen Workshops erarbeiten. Durch die vertiefte Auseinandersetzung mit der Materie und dem politischen Diskurs darüber, sollte es uns trotz Sparmassnahmen gelingen, einen Konsens zu finden. Der Gemeinderat hat dies bereits mehrfach bewiesen, dass wir parteiübergreifend lösungsorientiert und konstruktiv zusammenarbeiten können. Daher soll uns unser Kompass auch in den nächsten vier Jahren als Strategiepapier begleiten. Selbstverständlich sind der Bau des Bahnhofsplatzes und die weitere Belebung des Marktplatzes voranzutreiben. Die Diskussion über einen Systemwechsel hin zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung würde sicher Sinn machen, dies weil es im 2025 einen neuen Stadtpräsidenten zu wählen gilt. Was für Aktivitäten entwickelt die Partei gewöhnlich während eines Jahres.

Grundsätzlich dreht sich alles um den Gemeinderat, wo wir mit Vorstössen direkten Einfluss aufs politische Geschehen nehmen können. Durch unseren politischen Vorstoss konnten wir erreichen, dass die Stadt das Gewerbe während dem Lockdown rasch und unkompliziert mit Begleitmassnahmen wie den vergünstigten GVG Gutscheinen oder der «MyLocalServices»-App unterstützt hat. Weiter lassen wir auch Themen aus unserer Agenda 2030 einfliessen, welche vorgängig in der Fraktionssitzung besprochen wird.

Interview mit Matthias Meier-Moreno (Parteipräsident ad interim)

«Der Onlinehandel verursacht unnötig viel CO2» Herr Meier, die Corona-Krise hat in den letzten Monaten den Alltag auf allen Ebenen verändert oder vieles auch verhindert. Wie stark beeinflusst dieser Umstand Ihre Parteiaktivitäten? Matthias Meier-Moreno: Diese begrenzte sich auf das absolute Minimum, die Vorstandssitzungen. Alles andere wie Parteiversammlungen, Nominationen oder gesellige Parteianlässe, von welchem eine Partei lebt, mussten ersatzlos gestrichen werden oder fanden auf dem digitalen Weg statt.

Ist Ihrer Meinung nach das Angebot von Kunst, Kultur, Sport und Freizeitaktivitäten im Kanton und spezifisch auch in der Stadt Grenchen ausreichend? Wenn nicht, was würden sie sich für ein Angebot wünschen? Im Moment ist es der Situation geschuldet, dass das kulturelle und sportliche Leben am Boden liegt. Es ist zu hoffen und dafür kämpfen wir, dass nach der Corona-Krise überhaupt noch Angebote vorhanden sind, wo sich das kulturelle und gesellschaftliche Leben abspielen kann.

Hat die Krise die Menschen für die Aktivitäten einer Partei oder die Anliegen der öffentlichen Hand Ihrer Meinung nach sensibilisiert? Es ist zu hoffen, dass sich die Menschen im Lockdown Gedanken über ihren Umgang mit Ressourcen, der Umwelt und einem allfälligen persönlichen Verzicht angestellt haben. Im Normalfall führen solche Gedankengänge zu einer Sensibilisierung und lassen Menschen politisch aktiv werden – wir sind gespannt!

Der Kanton Solothurn wird als Steuerhölle tituliert und ist im Ranking der teuren Steuerkantone tatsächlich ganz weit oben. Wäre da nicht (endlich) Handlungsbedarf angesagt? Selbstverständlich besteht dort schon lange Handlungsbedarf, jedoch müssen wir das Ganze realistisch betrachten. Wir sind im interkantonalen Finanzausgleich ein Nehmerkanton, welcher seit 2014 daran ist die kantonale Pensionskasse mit 1.1 Mrd. Franken aus zu finanzieren und dazu gesellen sich jetzt auch noch die unbekannten Langzeitkosten der Corona-Krise – da liegt wohl eine Steuersenkung eher nicht drin!

War es in den vergangenen Wochen und Monaten schwierig, Kandidatinnen und Kandidaten für eine Kantons- oder gar Regierungsratskandidatur zu begeistern? Es ist immer schwierig fähige Kandidatinnen und Kandidaten für einen Wahlkampf zu begeistern. Denn zu einer Kandidatur gehört Verantwortung zu übernehmen und seine politische Meinung öffentlich kund zu tun, was nicht allen liegt. Wir hatten das Glück, fünf fähige Persönlichkeiten zu finden. Wenn man Sie fragen würde: Gibt es noch so etwas wie Parteitreue bei Wahlen und Abstimmungen. Wie wäre Ihre Antwort? Ich bin fest davon überzeugt, dass es vor allem bei Wahlen Parteitreue gibt. Bei

Matthias Meier-Moreno

Abstimmungen jedoch, steht beim Wähler meist nicht die Partei sondern die zu abstimmende Thematik im Vordergrund. Bei den kommenden Kantonsratswahlen werden viele Wähler/Innen ihnen bekannte Köpfe oder dann bewusst Grenchnerinnen und Grenchner auf ihren Wahlzettel schreiben. Sind die Menschen Ihrer Meinung nach politisch müde geworden oder lassen sie sich eher wieder für eine aktive Teilnahme begeistern? Leider glänzt unsere Stadt bei Wahlen und Abstimmungen, im Vergleich mit den beiden anderen Städten im Kanton, immer wieder mit einer tiefen Stimmbeteiligung. Dies kann an der Politverdrossenheit oder an der Zufrie-

denheit mit der direkten Demokratie liegen, was wiederum direkten Einfluss auf die aktive Teilnahme am politischen Geschehen hat. Welche Chancen rechnen Sie sich an den kommenden Wahlen aus: Wird Ihre Partei im Ort, im Bezirk oder im Kanton eher an Stimmen gewinnen, verlieren oder in etwa gleich bleiben? Mittels intelligent geführtem Digital-Wahlkampf, werden wir unsere Sitze im Bezirk wie auch im Kanton verteidigen können und somit den Status quo bewahren. Allenfalls gelingt es uns, durch den Zusammenschluss mit der BDP, Restmandate zu ergattern. Ob es für (einen) Sitzgewinn(e) reicht, werden wir am 7. März sehen.

Der Detailhandel hat aufgrund von zeitweiligen Betriebsschliessungen während der Corona-Krise zum Teil massive Verluste erlitten, während der Online-Handel besonders in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Vergessen wird dabei, dass der Onlinehandel, unter anderem, viel versteckte Energie verursacht. Warum thematisieren vor allem umweltnahe Parteien diese Problematik nicht oder zu wenig? Der Onlinehandel verursacht nicht nur versteckte Energie sondern auch unnötig CO2 und beschleunigt das «Lä-

delisterben». Zum Glück gibt es auch den Gegentrend, regional produzierte Produkte einzukaufen, was ökologisch sinnvoller ist und zugleich das hiesige Gewerbe unterstützt. Wir sind klar für das bewusste Einkaufen in der Region, ganz nach dem Motto «aus der Region für die Region»! Der Kanton Solothurn hat in den letzten 20 Jahren extrem an seiner Industriestärke eingebüsst und tut es weiter. Grenchen hat sich hingegen von der klassischen Uhrenstadt zu einem Zentrum der Hightech-Industrie entwickelt. Sollte mit diesem Trumpf in der Tasche die Stadt nicht noch vermehrt Werbung in eigener Sache machen? Die Stadt Grenchen hat sich bereits seit längerem als Technologiestadt im Grünen positioniert und ist stetig daran dies weiter zu entwickeln. Mit dem Campus Technik von Swissmechanic und der hftm, welcher im Sommer 2023 eröffnet wird, ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen. Noch eine Frage zu Umwelt und Energie: Die Solothurner Regierung hat 2019 ein zu scharfes kantonales Energiegesetz aufgesetzt und ist damit beim Wähler massiv abgeblitzt. Was ist für Sie eine realistisch umsetzbare Energiestrategie? Für unsere Umwelt kommen grundsätzlich nur eine massive Erhöhung erneuerbarer Energie sowie eine massive Verringerung des CO2-Ausstosses in Frage. Damit dies aber realistisch und umsetzbar wird, braucht es eine politische Mehrheit. Diese erreichen wir aber nur mit einer Konsenslösung zwischen neuen Vorschriften und einer grösseren Eigenverantwortung jedes einzelnen. Redaktionelle Bearbeitung: Joseph Weibel