20201126_WOZ_GSAANZ

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Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 45 | 81. Jahrgang

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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DI ESEM STADT-ANZEIGER Auf ein Wort mit ... Christoph Neuhaus, Bau- und Verkehrsdirektor des Kantons Bern.

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Oh du schöne Adventszeit! Wie darf Weihnachten dieses Jahr gefeiert werden – oder darf Weihnachten überhaupt als Familienfest und in den eigenen vier Wänden gefeiert werden? Diese Fragen hört man in den letzten Tagen vermehrt. Ist das eine Frage? Nein! Das Weihnachtsfest ist eines der schönsten Bräuche und Traditionen der christlichen Welt. Und die Weihnachtszeit erstreckt sich bekanntlich über die ganze Adventszeit.

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JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

Die Adventszeit in diesem besonderen Jahr beginnt kommenden Sonntag. Was hindert uns also, einen Adventskranz zu posten oder selber einen zu kreieren? Eigentlich nichts. Der Detailhandel ist ebenfalls auf die Weihnachtszeit eingestellt. Wir haben bei einer Grenchner Vertreterin, Carmen Leimer von Boutique Olivia, nachgefragt.

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Sie plädiert dafür, dass man sich gerade in der jetzigen Zeit etwas gönnen darf und auch soll. Stefan Aeschbacher aus Grossaffoltern, bietet seit einigen Tagen frisch geschnittene Weihnachtsbäume beim Schwimmbad-Parkplatz Ost an. Er tritt die Nachfolge an von Peter Sperisen, der über 25 Jahre lang Tannenbäume aufzog und nun seine Kulturen an seinen Nachfolger übergab. Ist es

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Wir warten auf den der ersten Schnee, wie hier auf dem gemalten Fensterbild schön zu sehen ist. Das Bild stammt von Ljiliana Brandonjic. eine Frage, ob man auch dieses Jahr einen Tannenbaum im Wohnzimmer aufstellen soll? Es spricht nichts dagegen, auch auf diesem Weg, wie alle Jahre, Licht in das Wohnzimmer zu bringen. Gerade jetzt erst recht!

Viel Emotionen

Es gibt dieses Jahr keine offiziellen Weihnachtsfenster in Grenchen. Es spricht aber nichts gegen eine schöne, weihnächtliche Deko vor oder hinter dem Fenster, oder im eigenen Garten. Schöne Wintergestecke sorgen für viele Emotionen und auch Freude.

Emotionen erzeugen auch die wunderschönen Fensterbilder von Ljiliana Brandonjic. Sie arbeitet im Grenchner Parktheater als Servicefachangestellte und kreiert saisongerechte Fenstermalereien und auch die Dekoration im Restaurant selbst. Die Winterlandschaft auf dem Bild ist ein perfekter Rahmen für die Vorweihnachtszeit. Ljiliana Brandonjic hat für diese Zeichnung rund drei Stunden Arbeit aufgewendet. Wir wünschen allen eine schöne und unbeschwerte Adventszeit!

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Diese Woche im


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Aktuell

Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 41

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Puls- und Zungendiagnose, Gesundheitsberatung (TCM) Liebe Gäste, wir konnten in den bald 50 Jahren so viele schöne Feste mit Euch feiern wie zum Beispiel: Alte Fasnacht, Tanz- & Gruftipartys, Silvesterpartys, Kommunionen, Konfirmatonen, Hochzeiten, Geburtstage und vieles mehr. Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen. Leider hat das Coronavirus auch uns heimgesucht, wir sind beide angeschlagen und im Pensionsalter. Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens entschieden, das Restaurant Bahnhof nicht mehr zu öffnen und in Pension zu gehen. Wir möchten uns nochmals bei unseren langjährigen Freunden und Kunden bedanken. ****** Gutscheine: werden wir Ihnen in Form von Waren oder in bar rückvergüten. Wenn möglich mit telefonischer Anmeldung, da der Betrieb geschlossen ist. Amway-Bestellungen, Konfitüren, Moscht, Schnaps sind weiterhin telefonisch möglich und sind vor Ort terminiert abzuholen. Es war eine intensive, manchmal harte, emotionsgeladene, fröhliche, stimmugsreiche Zeit. Danke! Sʼ Hanni und Kurt Kocher-Käch

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AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen

Baudirektion

Baupublikationen 5. Baupublikation Projektänderung Gesuchsteller Siho Aridag, Waldmannstrasse 45, 3027 Bern Bauvorhaben Neubau 6 EFH mit Autounterstand Projektänderung: Fassaden Haus 1A + 1B Bauplatz Bettlachstrasse 136 + 136A / GB-Nr. 9997 + 9998 Planverfasser KS Schild Immobilien AG, Business Park Luzern, Littauerboden 1, 6014 Luzern Nachträgliche Baupublikation Gesuchsteller Ziberi Atli und Zarife, Breidensteinweg 21, 2540 Grenchen Bauvorhaben neue Gartengestaltung mit Stützmauern, Terrainveränderungen und Abstellplätzen Bauplatz Breidensteinweg 21 / GB-Nr. 7393 Planverfasser Gesuchsteller Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Ausnahmegesuch Bauplatz Planverfasser

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Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen Planauflage Einsprachefrist 20. Dezember 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen. Grenchen, 26. Nov. 2020

BAUDIREKTION GRENCHEN

Stadtkanzlei

Gemeinderat Am Dienstag, 1. Dezember 2020, 17.00 Uhr, findet im Theatersaal des Parktheaters eine GR-Sitzung statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. 1. Auswirkungen der Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes auf die SWG 2. SDOL: Honorare für Leistungsaufträge mit Dritten, Nachtragskredit 3. Schulen Grenchen: Reporting 2019/2020 4. Schulprogramm der Schulen Grenchen für die Schuljahre 2020/21 – 2023/24 5. Motion Alexander Kaufmann (SP): Badi Grenchen; flexiblere Öffnungszeiten, Verlängerung Saison: Beschluss über Erheblicherklärung 6. Motion Robert Gerber (FDP.Die Liberalen): Realisierung des Ausbaus der Fussgängerverbindung Eschenstrasse – Schlachthausstrasse und eine vernünftige Anbindung des Gebietes Erlenstrasse, Eschenstrasse und Lötschbergweg ans Busnetz: Beschluss über Erheblicherklärung 7. Ordentlicher Unterhalt Hochbauten, Gebäude: Nachtragskredit 8. Genehmigung Demission von Andrea Heiri, 1. Ersatzmitglied des Gemeinderates (CVP), Kenntnisnahme Wahlfeststellungen Simon Klaus, 1. Ersatzmitglied, und Dominik Heiri, 2. Ersatzmitglied 9. Wahlbüro 2: Demission von Andrea Heiri als ordentliches Mitglied, Ersatzwahlvorschlag der CVP (Esther Siegfried) 10. Jugendkommission: Demission von Andrea Heiri als Ersatzmitglied, Ersatzwahlvorschlag der CVP (Vanessa Mettler) 11. Ansprache des Stadtpräsidenten zum Jahresschluss 2020 Stadtkanzlei Grenchen Seminar-Hotel««« Tropenpflanzen-Restaurant Pizzeria, Fitness, Sauna 2557 Studen

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Amtliche / Kirchen

Nr. 41 | Donnerstag, 26. November 2020

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Freitag, 27. November 2020 11.30 Aufgrund der aktuellen Situation ist der Suppentag leider abgesagt. Sonntag, 29. November 2020 10.00 1. Advent. Gottesdienst. Pfarrer Peter von Siebenthal.

Aktionen vom 26. - 28. November 2020

Rinds à la Minute

Markuskirche Bettlach Freitag, 27. November 2020 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. Samstag, 28. November 2020 18.00 Aufgrund der aktuellen Situation findet kein Familiengottesdienst statt. Gerne laden wir Sie zu unserem Videobeitrag «Wort-zur-Zeit» auf www.grenchenref.ch ein. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 27. November 17.30 Abendgebet, Josefskapelle Samstag, 28. November 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle 17.30 Eucharistiefeier, Kirche Sonntag, 29. November, 1. Advent 10.00 Wortgottesfeier, Kirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle 11.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Dienstag, 1. Dezember 9.00 Wortgottesdienst, Josefskapelle Donnerstag, 3. Dezember 6.30 Rorategottesdienst, Kirche In allen Gottesdiensten besteht eine Maskenpflicht. Die Besucherzahl ist jeweils auf 30 Personen beschränkt. An Wochenendgottesdiensten ist eine Anmeldung auf dem Sekretariat unbedingt nötig. Bitte tun Sie dies bis Freitag, 11.00 Uhr.

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Flughafen Grenchen Anhörung betreffend Plangenehmigungsgesuch für den Bau eines Kompetenzzentrums für Helikopter Regionalflugplatz Jura Grenchen AG (RFP)

Gegenstand:

– Bau eines Kompetenzzentrums für Helikopter, genannt Hangar 3 – Abbruch eines bestehenden Hangars, genannt grüner Farner Hangar – Abbruch/Neubau einer Trafostation der SWG

Lage:

Innerhalb des Flugplatzperimeters gemäss Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL).

Verfahren:

Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 37 – 37h des Luftfahrtgesetzes (LFG; SR 748.0) und den entsprechenden Bestimmungen der Verordnung über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL; SR 748.131.1).

Anhörung:

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hört den Kanton Solothurn und die interessierten Bundesstellen direkt an.

Auflagezeit:

Die Gesuchsunterlagen können vom 30. November 2020 bis und mit dem 14. Januar 2021 zu den ordentlichen Öffnungszeiten bei folgenden Stellen eingesehen werden:

Auflageorte:

– Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn – Baudirektion Grenchen, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen

EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag, 10.00 Uhr Gottesdienst Nur mit Anmeldung Livestream auf www.emk-grenchen.ch.

Einsprachen:

GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Freiestrasse 30, Grenchen

Hinweise:

Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, Sektion Sachplan und Anlagen, 3003 Bern, Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich und begründet einzureichen. Kollektiveinsprachen und vervielfältigte Einzeleinsprachen haben eine Person zu bezeichnen, welche die Einsprechergruppe rechtsverbindlich vertreten darf. Andernfalls bezeichnet das BAZL diese Vertretung (Art. 11a VwVG).

Musicals und Message als Livestream 30. November – 6. Dezember WWW.LIFEONSTAGE.COM

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Gesuchsteller:

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 29. November 2020 Kein Christkatholischer Gottesdienst in Grenchen. Wir besuchen den Gottesdienst in Biel um 10.00 Uhr. Abfahrt ab Parkplatz Lindenstrasse 33 um 9.30 Uhr. Bitte rufen Sie bis zum 28. November 2020 bis 19.00 Uhr bei René Meier, Tel. 079 333 63 93 an, wenn Sie zum Gottesdienst in Biel mitfahren wollen. Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen

4.20

statt 5.10

Wer keine Einsprache erhebt, kann gegen eine allfällige Genehmigung des Bauvorhaben nicht Beschwerde führen (Art. 36d Abs. 4 und Art. 37f Abs. 1 LFG). 18. November 2020

Bürgergemeinde Grenchen

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung Montag, 7. 12. 2020, 20.00 Uhr Parktheater Grenchen, Gemeinderats-Saal Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus: Maskenpflicht, Kontaktdatenerhebung, Distanzregelung Traktanden 1. Mitteilungen und Wahl der Stimmenzähler 2. Rechnung 2019, Beratung und Genehmigung 3. Budget 2021, Beratung und Genehmigung 4. Einbürgerungsverfahren, Anträge 5. Verschiedenes Bei der Verwaltung liegen zur Einsicht auf: a) Das Protokoll der letzten Bürgergemeindeversammlung b) Die Anträge des Bürgerrates und diesbezügliche Akten c) Die Rechnung 2019, das Budget 2021, welche bezogen werden können Grenchen, 26. 11. 2020 Im Namen des Bürgerrates E. Sperisen Präsident

R. Müller

Verwalter

Unterhaltsarbeiten zwischen Grenchen Nord und Moutier während den Nächten Donnerstag, 3. Dezember und Montag, 7. Dezember 2020, von 22.00 bis 05.30 Uhr des folgenden Tages. Die BLS führt zwischen Grenchen Nord und Moutier Unterhaltsarbeiten am Gleis durch. Aufgrund des dichten Zugverkehrs und aus Gründen der Sicherheit muss nachts gearbeitet werden. Die Züge verkehren planmässig. Bei diesen Arbeiten wird es zu Lärmemissionen kommen. Wir organisieren die Arbeiten so, dass der Lärm auf ein Minimum reduziert wird. Wir danken der betroffenen Bevölkerung für das Verständnis. Haben Sie Fragen? Unser Kundendienst ist täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr für Sie da. Telefon 058 327 31 32 Kontaktformular www.bls.ch/kundendienst Freundliche Grüsse BLS Netz AG


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Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 41

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Grenchen

Nr. 45 | Donnerstag, 26. November 2020

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Keine Weihnacht ohne Tannenbaum

Da wird einem wieder einmal warm ums Herz und erinnert an den Lobgesang an den Tannenbaum: «O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter». Nichts wird uns davon abhalten, auch im Jahr der Corona-Krise, auf einen Tannenbaum an Weihnachten zu verzichten. Müssen wir auch nicht. Es gibt ihn auch dieses Jahr wieder, frisch ab Plantage, in allen Grössen und Arten. Stefan Aeschbacher aus Grossaffoltern hat das «Erbe» von Peter Sperisen in Staad übernommen. Die «Klassiker» im Verkauf

JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

Da kommt beim Staader Landwirt auch noch ein bisschen Wehmut auf, wenn sein Blick über den kleinen Tannenwald bei der Grenchner Badi schweift. Der «Wald» ist noch überblickbar. «In den letzten Tagen haben wir vor allem grössere Tannen für den Aussenbereich veräussert», sagt Stefan Aeschbacher. In einer Woche, wenn es dann richtig losgeht, stehen täglich bis zu 200 Tannen in verschiedenen Grössen und Arten zur Auswahl – mit den klassischen Rot- und Weisstannen, der Nordmannstanne, der Blaufichte oder der bekannten Korktanne. Aeschbacher ist mit seinem Unternehmen schon über 20 Jahre in der Baumpflege und auch der Produktion von Weihnachtsbäumen tätig. «Wir hatten bisher zwei eigene Plantagen. Nun kommen noch die Kulturen von Peter Sperisen dazu».

Der Tannenverkauf ist schon seit gut einer Woche am Laufen – nicht mehr am Hof von Sperisen in Staad, sondern auf der Ostseite des Parkplatzes bei der Badi Grenchen. Ab morgen Freitag in einer Woche (4. Dezember) ist der kleine Tannenpark täglich (auch sonntags) von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Von Sperisen zu Aeschbacher

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen, das Gelände für den Tannenverkauf ist eingezäunt. Das lasse ihn etwas ruhiger schlafen, sagt Stefan Aeschbacher. Neben ihm steht Peter Sperisen, der zusammen mit seiner Frau Heidi während 25 Jahren Weihnachtstannenlieferant von Grenchen und der weiteren Umgebung war. Stefan Aeschbacher und Peter Sperisen kennen einander schon länger von regelmässigen Schulungstreffen bei der IG Swiss Christbaum. Peter Sperisen hat sein Versprechen eingelöst und die Bäume in der Aufzucht noch für ein Jahr gepflegt. «Dann gehen sie offiziell an die Nachfolger Stefan und Monika Aeschbacher über», sagte Sperisen in einem Gespräch mit dem Grenchner Stadt-Anzeiger vor gut einem Jahr.

Grosse Arbeit – viel Herzblut

Zwei Männer, die mit Leib und Seele Tannenbäume züchten (links): Stefan Aeschbacher aus Grossaffoltern übernimmt die Tannenkulturen vom Staader Peter Sperisen (rechts). Der Verkauf von Weihnachtstannen bei der Grenchner Badi ist bereits am Laufen.

Auch er weiss um die grosse Arbeit für die Aufzucht von Tannen. «Bis zu 15 Jahre können von der Saat bis zur Ernte vergehen». Besonders wenn die Setzlinge in den Boden kommen, sei höchste Sorgsamkeit gefragt. Peter Sperisen: «im Frühling haben wir gemeinsam 4000 bis

4500 Jungpflanzen eingesetzt und sie mehrmals einzeln mit der Giesskanne eingewässert.» Wer diesen Aufwand scheut, wird mit einer schlechten Ernte bestraft. «Darum braucht es vor allem Herzblut und Freude an der Sache», verdeutlicht Stefan Aeschbacher. Tannen sind im Wachstum anfällig auf Trockenheit, Hagel oder Frost. «In den nächsten Jahren werden wir vor allem mit der Trockenheit zu kämpfen haben», wagt Aeschbacher eine Prognose.

Gut geschützt

Der Verkauf auf dem Parkplatz Ost beim Schwimmbad Grenchen läuft natürlich mit den entsprechenden Schutzmassnahmen: Separate Ein- und Ausgänge sowie eine überdeckte Bezahl-Station. Auf einen Glühwein oder Punsch wird man verzichten müssen. «Es war geplant», so Aeschbacher, der damit eine Tradition seines Vorgängers weiterführen wollte. «Aber dieses Jahr ist nicht daran zu denken». Verkauf in Grenchen (bis 4. Dezember): Montag, Mittwoch, Freitag jeweils von 14 bis 17 Uhr, ab 4. Dezember bis 24. Dezember täglich von 9 bis 17 Uhr. www.aeschbacher-baumpflege.ch

«Ich bin nach wie vor optimistisch!» Vom «Black Friday» hält die Grenchner Geschäftsfrau Carmen Leimer von der Boutique Olivia wenig: «Ich finde diese Begrenzung auf einen Aktionstag unfair gegenüber den Stammkunden.» Sie setzt auf nachhaltige Aktionen. Seit diesen Tagen gibt es bei Boutique Olivia einen Wochenhit mit einem Rabatt von 30 bis 40 Prozent. Diese Aktion dauert bis Weihnachten. Schlicht und einfach: Die sanften Revitalisierungseingriffe im Witibach, die den Lebensraum des Bachs für Fische verbessern soll. Bild: J. Weibel

JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

«Nein. Die Zeit ist keine gute», gibt Carmen Leimer die Antwort auf Ihre persönliche und geschäftliche Befindlichkeit. Zuerst kam im Frühling der Lockdown, der vor allem KMU in Mitleidenschaft zog. «Die Situation nach der Öffnung hat sich dann rasch gebessert. Seit Mitte Oktober ist der Verkauf aber wieder stark rückläufig».

Sie will weiterkämpfen

GRENCHEN

Revitalisierung des Witibachs Seit gut einem Monat werden auf einer Strecke von 1,5 Kilometern am und im Witibach Revitalisierungsmassnahmen vorgenommen. Die Rede ist von Instream-Massnahmen. Instream?

holz, Wurzeln und eine verstärkte Uferbestockung bieten sich neue Unterstände für Fische und zusätzlich Nahrungsgrundlagen.

JOSEPH WEIBEL

Mit der Revitalisierung, steht in der Baustellen-Information weiter, werden die Ökomorphologie und die Wasserqualität des Wititbachs verbessert sowie attraktive Lebensbedingungen für Fische geschaffen. Ökomorphologie beschreibt übrigens die Gestaltung des Lebensraums Bach. Die Bauarbeiten erfolgen deshalb auch in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt, dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei sowie mit dem Alpiq Ökofonds. Die Kosten für dieser Revitalisierungsmassnahmen betragen knapp 900 000 Franken. 90 Prozent davon tragen allerdings der Bund, Kanton und der Alpiq Ökofonds.

Nein. Gebräuchlich ist dieses Wort im Volksmund nicht. Instream-Massnahmen umschreiben den Einsatz von Totholz in Fliessgewässern und widerspiegeln eine überaus geeignete Revitalisierungsmassnahme – kostengünstig und einfach umsetzbar.

Abwechslungsreich gestalten

Das soll nun bis Ende Jahr auch mit dem weitgehend kanalisierten Witibach gemacht und so ökologisch aufgewertet werden. Mit Einbauten aus Holz, Kies und Steinblöcken, direkt im Gerinne, wird das Fliessbild des Witibachs abwechslungsreicher gestaltet. Durch Tot-

Gute Lebensbedingungen für Fischer

Mit dieser kurzen, aber klaren Analyse, setzt Carmen Leimer die gegenwärtige Lage ins reale Licht. «Es gibt nichts zu beschönigen und auch nicht allzu sehr zu dramatisieren». Dann ist aber bei der erfolgreichen Grenchner Geschäftsfrau fertig mit Trübsal blasen. «Wir müssen uns der Situation mit positiven Gedanken und vor allem raschem Handeln stellen. Sonst haben wir verloren». Und diese Absicht hat Carmen Leimer nicht. Sie weiss, dass der Textilhandel im Detailgeschäft schwieriger geworden ist und immer mehr von Online-Handel verdrängt wird (siehe Kasten). Sie kann aber nach wie vor auf eine treue Stammkundschaft zählen, und das beflügelt sie, weiter zu kämpfen. «Ich bin nach wie vor optimistisch, was die Zukunft anbelangt».

Sonntagsverkäufe am 13. und 20.

Und wie geht das? «Indem man selbst aktiv wird», sagt sie. Sie weiss von ihren Kundinnen, dass sie mit einem Spontankauf für einen besonderen Anlass zurückhaltend sind. «Es finden kaum Weihnachtsessen statt, und die grosse Familienfeier um die Weihnachtszeit ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr». Dabei müsse man sich gerade in der jetzigen Situation etwas gönnen, sich selbst etwas Gutes tun, findet Carmen Leimer. Deshalb. Deshalb hat sie den «Wochenhit» gestartet. Sie steht damit nicht alleine da. Auch andere Detaillisten im Zentrum der Stadt sind aktiv und beteiligen sich am Sonntagsverkauf vom 13. und 20. Dezember 2020. «Es sind mehr dabei als auch schon», weiss Carmen Leimer. Sie wird in ihrer Boutique

Setzt auf nachhaltige Aktionen: Carmen Leimer von der Boutique Olivia. eine Tombola organisieren, die anderen Geschäfte haben ihre eigenen Aktionen.

Kein «Grenchen-Problem»

Dass es dem Detailhandel, mit der Corona-Krise noch verstärkt, weniger gut geht, ist kein «Grenchen-Problem», wie sich die Boutique-Inhaberin klar ausdrückt. Sie sehe Geschäfte verschwinden

in Solothurn wie auch in Biel. «Wer hier in Grenchen gut hinguckt, wird feststellen, dass man einiges mehr bekommt, als man denkt». Da wünschte sie sich manchmal etwas mehr Engagement von dritter Seite. «Wir haben aber gemeinsam festgestellt, dass wir selber aktiv werden müssen und nicht warten, bis sich irgendwo irgendetwas regt.»

> ON LI N EHAN DEL I N ZAH LEN Jede Minute kaufen Schweizerinnen und Schweizer Waren online ein im Wert von 18 200 Franken. Das entspricht 152 Bestellungen in 60 Sekunden. 14 612 Franken davon entfallen auf Onlineshops in der Schweiz, 3653 Franken fliessen Bestellungen in internationale Onlineshops. Investiert wird vor allem in die Heimelektronik. Von den minütlich ausgegebenen 18 200 Franken sind das 4071 Franken oder 22 Prozent; im Textilbereich «posten» die Schweizer pro Minute für 3462 Franken (19%) im Onlinehandel. Der Foodbereich mit 1864 Franken zeigt sich mit 10 Prozent im Schnitt eher bescheiden. Was man gerne vergisst oder vor allem unterschätzt, ist die graue Energie, die der Onlinehandel verursacht. Für die Brief- und Paketzustellung müssen 514 Kilometer gefahren werden; der Individualverkehr für die Warenlieferung wird mit 114 155 Kilometer belastet. Ganz abgesehen davon, dass noch immer ein grosser Teil der Ware retourniert wird – weil das Produkt nicht passt, oder man es doch nicht will. Die Corona-Krise hat die Wirtschaft stark belastet, den Onlinehandel aber ebenso beflügelt. Die jeweils in den Vorjahresmonaten indexierten Umsatzwerte zeigen ein kumuliertes Wachstum in den ersten drei Quartalen von gesamthaft 32,9 Prozent. Damit liegt das Volumen bereits vor dem umsatzstärksten 4. Quartal über der Corona bedingten Prognose von plus 30 Prozent für das aktuelle Jahr (Quelle: blog.carpathia.ch).


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Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 41 ▲

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„Die Initiative ist viel zu extrem. Das Parlament blieb aber nicht untätig und hat eine bessere Alternative beschlossen.“

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag

Herausgeber:

Al Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen

Geschäftsführerin:

Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch

Redaktion:

Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch lnseratenverkauf: Al Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau lnserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr

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(WEMF 2018) Copyright: Al Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regie-Kombis Plus Ein Produktder

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Region

Nr. 45 | Donnerstag, 26. November 2020

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AU F E I N WO R T M I T . . . C H R I STO P H N E U H AU S D i e G re n c h n e r-S t a d t-A n ze i g e r-S e r i e

«Keine Mails vor 7.30 Uhr und nach 18 Uhr» > STECKBRIEF Vorname/Name: Christoph Neuhaus Geburtsdatum: 10.5.1966 Zivilstand: verheiratet Ausbildung/Beruf: Lic.rer.pol. Heutige Funktion: Bau- und Verkehrsdirektor Kanton Bern Wohnort: Kaufdorf Hobbies: Lesen

> F Ü N F F RAG E N

Bild: Joseph Weibel JOSEPH WEIBEL

Wir reden über die guten alten Zeiten, was ab einer gewissen Anzahl Lebensjahre durchaus legitim ist. Mir gegenüber, im vorschriftsgemässen Abstand, sitzt Christoph Neuhaus, Archer und seit zwölf Jahren im Berner Regierungsrat. Zuerst leitete er das Departement für Justiz, Gemeinden und Kirche, seit 2018 ist er Vorsteher der Bau- und Verkehrsdirektion mit über 1000 Mitarbeitenden. – Ihm ist der Sinn nach diesen kleinen Episoden, die er als Ortskorrespondent von Arch erlebt hat. «Einmal», sagt er, «musste ich beim Gemeinderat Arch vortraben, das andere Mal hat mir der damalige Gemeindepräsident von Büren die Leviten gelesen». Er war 20 Jahre, jung und dynamisch, wie man heute so schön sagen würde.

Schönste Berufung

Ortskorrespondent wurde man meist auf Eigeninitiative oder Berufung eines Redaktors. Bei Christoph Neuhaus war es Berufung. Er habe einen Artikel über die Musikgesellschaft Arch geschrieben und seine Schwester hat diesen dem «Grenchner Tagblatt» zugestellt. Eine Telefonanruf der Redaktion folgte auf dem Fuss. Er schreibe gut, befand der Redaktor, und engagierte ihn als Ortskorrespondent. Rückblickend sieht er im Journalismus eine der schönsten Berufungen schlechthin. «Du bist nie alleine und geniesst viele Freiheiten. Vor allem aber kannst du dein Tagewerk immer wieder nachlesen». Seine Passion sollte ihn noch viele Jahre später begleiten.

Ewige Liebe zum Journalismus

Nach der ordentlichen Schulzeit und der Kanti Solothurn studierte er Betriebs-, Volks- und Politikwissenschaft und schloss mit dem Lic. rer. pol. ab. An verschiedenen Gymnasien und Maturitätsschulen in den Regionen Bern und Solothurn gab er später Schule. Geblieben ist ihm die Schreiberei. Er platzierte Artikel in der Wochenzeitung «Sport» und war eine Zeitlang mit einem 50-Prozent-Pensum beim der Tageszeitung «Bund» angestellt.

Ganz schön intensiv

Politisch war er hingegen ein eher unbeschriebenes Blatt. Erste Legislativ-Erfahrungen sammelte er als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission in Arch. Später wurde er in den Gemeinderat von Belp gewählt und leitete das Ressort Bau. Dann holte ihn 2000 ein Headhunter in die Volkswirtschaftsdirektion damaligen Vorsteherin Elisabeth Zölch. Für ziemlich genau ein Jahr leitete er die die Abteilung Wirtschaft und Kommunikation. Offenbar stimmte aber die Chemie zwischen dem 34-jährigen und der arrivierten Politikerin nicht so gut. Das Gastspiel in der Berner Volkswirtschaftsdirektion war eher von kurzer Dauer. Politisch entdeckt wurde er von seinem späteren Mentor Hermann Weyeneth, SVP-Nationalrat aus Fraubrunnen, der ihn in die freundschaftlichen Fittiche nahm und ihm Einsitz verhalf in das Parteisekretariat der SVP nach Bern, das er während fünf Jahren leitete. War es das? Natürlich nicht. Noch lange nicht. Er fand eine neue Herausforderung – als Medienchef des Bundes im Rahmen der Fussball-EM 2008.

Mit Kritik gelernt umzugehen

Das war 2006. Zwei Jahre später, vor dem Anpfiff der Fussball-EM, war sein Werk vollbracht und der Weg wiederum offen für Neues. Im gleichen Jahr wurde er in den Berner Regierungsrat gewählt. Für längere Zeit, wie die jüngere Geschichte zeigt. Seit zwölf Jahren gehört er diesem siebenköpfigen Gremium an. Bis anhin, sagt er selbstkritisch, habe er im Schnitt alle fünf Jahre eine neue Herausforderung gesucht. 2008 scheint er die ganz grosse gefunden zu haben. Als Journalist war er sich gewohnt, andere Menschen auch mal zu kritisieren, was ihm dann prompt in den Anfängen auch behördliche Schelten eingebracht hat. Jetzt steht er allenthalben in der Kritik. Er habe längst gelernt damit umzugehen. «Meistens, nicht immer auch mit Gelassenheit», ergänzt er. Trotzdem denkt er an die Zeit zurück, als er meist aus der zweiten Reihe das Geschehen beobachten konnte. Das dachte er wohl

auch am Tag unserer Begegnung, dem 23. Oktober, als der Kanton Bern verschärfte Massnahmen im Kampf gegen Corona verhängte. Der Übermittler der schlechten Nachricht war sein Amtskollege Pierre Alain Schnegg. Christoph Neuhaus ist Stellvertreter des amtierenden Gesundheitsdirektors. So stand er für einmal «nur» in der zweiten Reihe, weiss aber: «Es ist nicht immer ein Schleck ganz vorne zu stehen – aber es gehört auch dazu!»

Hohe Präsenzzeit

Zum Job gehört auch eine hohe Präsenzzeit. Er beziffert sie auf 50 bis 70 Stunden wöchentlich. Am Abend gebe es zu Hause auch mal Home Office. Trotzdem verschickt er nicht zu jeder Tags- und Nachtzeit Mails. Von ihm erhält man die elektronische Post nie vor 7.30 Uhr morgens und nie nach 18 Uhr abends. Seine Adressaten werden es ihm danken. Und wie würde er seine Arbeitsmethodik beschreiben. «Ich arbeite gerne teamorientiert und habe kein Identitätsproblem, wenn mein Gegenüber gescheiter ist. Ganz im Gegenteil!»

Meine Lieblingsdestinationen: Mein Zuhause mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, rechterhand den Niesen und links sehe ich die Rämisgumme. Lieblingsspeise: Schnitzel Pommes Frites mit einem Eiskaffee. Aufsteller der Woche: Jeden Morgen gesund aufzustehen und Arbeit zu haben. Auf was kann ich nicht verzichten: Gummibärchen. Ich würde nie ... ... in der Badewanne für die Schweizer Illustrierte oder ein anderes Medium posieren.

«erste richtige Flamme», wie er sagt. Die erste Liebe bleibe ihm unvergessen. So viele reihten sich danach nicht an. Er heiratete 1994 aber eine andere Frau. Die kinderlose Ehe scheiterte acht Jahre später. Nach einer «ehelichen Auszeit» lernte er auf einer Ferienreise in Jordanien eine junge Frau kennen. «Sie fragte mich, ob ich ein Foto machen würde von ihr». Er sei dann mit ihr ins Gespräch gekommen, am Schluss hätten sie die Adressen ausgetauscht. Und so kam es, wie es kommen musste. Aus der zufälligen Begegnung mit Julia Zhu, mit chinesischer und amerikanischer Abstammung, wurde später Liebe. Julia Zhu schenkte ihm einen Sohn, an einem 13. Mai, drei Tage nach seinem persönlichen Geburtstag. Sein Name: Ethan Pius. Die beiden Namen haben ihre Bedeutung. Pius beispielsweise steht für den gleichnamigen Papst IX., der gut 200 Jahre zuvor an einem 13. Mai geboren wurde.

Kleiner Tierzoo zu Hause

Heute lebt er mit seiner jungen Familie im bernischen Kaufdorf im schönen Gürbetal – 20 ÖV-Minuten von seinem Arbeitsplatz in Bern entfernt. Er schätzt die gute und schnelle Erreichbarkeit. Und es zieht ihn gerne nach Hause, zu Frau und Kind, und einem ganzen Schwadron von Haustieren. Angefangen bei zwei Hunden, Gänsen, Alpakas über Pfauen, Schafen, Hühnern bis hin zu zwei Pferden und weiteren vierbeinigen Pensionären im Stall. Die grosse Decke am Boden in seinem Büro in Bern deuten darauf hin, dass ihn ab und an auch ein Hund zur Arbeit begleitet. Sein früherer Schäferhund habe ihn während fünfeinhalb Jahren regelmässig zur Arbeit begleitet. Die Freude an Haustieren teilen natürlich auch seine Frau und der Sohn. Sie reitet gerne, und würde diese Leidenschaft gerne mit ihrem Sohn teilen. «Ethan wollte aber lieber mehr Hühner, als auf einem Pony zu reiten», schmunzelt Christoph Neuhaus. Neben den vielen kleinen und grossen Problemen im Alltag, darf es ab und zu auch mal ein kleines, feines sein. Wetten, dass dieser Gedankengang dem Berner Regierungsrat Neuhaus ab und zu durch den Kopf geht.

30 bis 40 Mäuse pro Tag

Wir triften mal wieder ab vom Thema – eigentlich ständig in diesem eher vertrauten Gespräch. Es ist ein Hin- und Her zwischen dem Jetzt und dem Gestern. Wir reden über seine Studentenzeit, seine Verbindung zur Solothurner Studentenverbindung Wengia, die er noch heute pflegt. Oder von seinem ersten Ferienjob bei der Eta in Grenchen. Vier Wochen lang habe er im Akkord Quarzdrähte gebogen. Das ist ein Ding. Noch besser ist aber sein früherer Nebenjob als Mauser von Arch. Für jede Maus, die er ablieferte, erhielt er einen Franken. Manchmal kamen 30 bis 40 Mäuse pro Tag zusammen. Man habe ihm deshalb geraten, lediglich noch die Schwänze der Mäuse als Beweismittel beizubringen. Ein solcher Nebenjob für Jugendliche wäre wohl heute nicht mehr denkbar …

» für ein fgebrezelt wistern u a « ig ft n Zü esch s mit den G Hochzeit, homas, im Gras de T iv d h n rc Daniela u Arch. Bild: Familiena in fs Bauernho

Liebesschwankungen

Themawechsel. In Grenchen lernte er seinen ersten «Schwarm» kennen – seine

Grenchen Süd lässt von der schönen Seite grüssen Am kommenden Wochenende entscheiden die Grenchner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über ein wichtiges Projekt: Der Bahnhofplatz Süd soll umgebaut und zu einer schönen Visitenkarte von Grenchen werden. JOSEPH WEIBEL

Die Idee geistert schon lange in den Köpfen der Politiker und Planer. Wer sich ein

So würde sich der Grenchner Bahnhofplatz Süd visualisiert nach dem Umbau präsentieren. Bild: zvg

Bild(nis) macht vom Areal des Bahnhofs Süd, kommt kaum auf ein positives Resultat. Ein Umbau scheint dringend nötig zu sein. Das denken sich mittlerweile auch die Grenchner Politiker aus allen Lagern. Sie stehen geschlossen hinter dem Fünf-Millionen-Projekt. Auch die Gemeindeversammlung hat das Projekt buchstäblich durchgewinkt – jetzt muss der Grenchner Stimmbürger an der Urne entscheiden. Bei einem Ja geht das Projekt in die nächste Planungsphase. Und wenn alles rund läuft, wird 2022 mit

dem Umbau begonnen. Wenn der neue Bahnhofplatz Süd ins Agglo-Programm des Bundes aufgenommen wird, würden rund ein Drittel der Kosten im Bereich der Mobilität vom Bund übernommen. Gegen das Umbauprojekt spricht eigentlich nicht viel. Ausser, dass die Bauarbeiten mit gewissen Immissionen verbunden sind – wie das bei solch grossen Vorhaben unausweichlich ist. Aber die Geduld und Nachsicht dürfte sich lohnen, weil dann die Stadt Grenchen eine sehr schöne Visitenkarte erhält.


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Region

Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 45

«Arch ist in der Schweizer Landschaft einmalig»

Sie liegen unweit von der Solothurner Grenze entfernt; gehören politisch zum Kanton Bern und fühlen sich in der Regel gleichermassen den beiden Kantonen zugetan: sowohl in gesellschaftlicher wie auch wirtschaftlicher Beziehung. Wir sprechen von Leuzigen, Arch, Rüti bei Büren, Büren an der Aare, Meinisberg, Lengnau, Pieterlen und Romont. Wir starten heute eine Serie und befragen die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten, was sie im Moment bewegt und was ihre Gemeinde ganz besonders auszeichnet. Heute: Barbara Eggimann, Gemeindepräsidentin von Arch. JOSEPH WEIBEL

> STECKBRI EF

Frau Eggimann, seit wann sind Sie in der Politik aktiv und was war einst Ihre Motivation, in die Politik einzusteigen? Barbara Eggimann: Bereits von 1998 bis 2004 war ich als erste Burgerrätin in Arch aktiv. 2010 wurde ich in die Finanzkommission, ein Jahr später in den Gemeinderat gewählt. Ich bin der Meinung, dass jeder einzelne sein Wissen und Können der Gesellschaft in irgendeiner Form zur Verfügung stellen und somit einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten soll. Das mache ich, indem ich mich für die Arbeit in den Gremien der Gemeinde zur Verfügung stelle. Was war kürzlich Ihr Aufsteller? Die konstruktive Zusammenarbeit und das grosse Engagement meiner Gemeinderatskollegen begeistern mich immer wieder von neuem. Auch die verschiedenen Beteiligungen unserer Burgergemeinde sind ein Aufsteller. Was beschäftigt die Gemeinde derzeit (ausser der Corona-Krise)? Zurzeit ist sicher die Sanierung des Oberstufenzentrums Rüti-Arch-Leuzigen und damit zusammenhängende Projekte ein wichtiges Thema. Weitere Sanierungen (beispielsweise das Gemeindezentrum), die Überarbeitung verschiedener Reglemente sowie die Thematik Strom mit den anstehenden Änderungen, bescheren uns ebenfalls

Barbara Eggimann Geburtsdatum: 30. Oktober 1963 Zivilstand: verheiratet Beruf: Wirtschaftsinformatikerin, Hausfrau. Im Amt seit: Als Präsidentin seit 2015, im Rat seit 2011 Parteizugehörigkeit: parteilos. Hobbies: Lesen, Hund

Barbara Eggimann, Gemeindepräsidentin von Arch. einiges an Arbeit. Und zu guter Letzt müssen auch die Finanzen im Lot gehalten werden. Welche erschwerten Arbeitsbedingungen herrschen auf der Verwaltung wegen der Corona-Krise? Wir achten sehr darauf, die geltenden Regeln wie unter anderem Abstand halten, physische Kontakte zu minimieren, einzuhalten. Am Kundenschalter wurde zudem eine Plexiglasscheibe angebracht. Der Austausch mit unseren Kunden ist so nicht immer ganz einfach. Sobald eine Angestellte in Quarantäne oder Isolation muss, ist die Flexibilität der übrigen Mitarbeiterinnen gefragt. Bis anhin sind wir allerdings ohne grössere Einschränkungen durch die Pandemie gekommen.

Werden Sie von Teilen der Bevölkerung kontaktiert, die bei Ihnen Rat suchen, um mit der momentan schwierigen Zeit klarzukommen? Wir haben gleich zu Beginn der Pandemie die Bevölkerung zu Nachbarschaftshilfe aufgerufen und angeboten, sich in Notfällen an unseren Pfarrer oder mich zu wenden. Dieses Angebot wurde nicht in Anspruch genommen. Offenbar hat unsere Bevölkerung genügend Wege gefunden, mit der Situation umzugehen. Wenn Sie in einem Kurzreferat Werbung machen müssten für die Gemeinde Arch: Welche Vorzüge würden Sie Ihrem Referat voranstellen? Ich zitiere von der Homepage: «Arch ist eine wunderschön am Nordhang des Bucheggberges gelegene Gemeinde im

untersten Zipfel des Berner Seelandes und hat durch seine geografische Lage auch mehrere Berührungspunkte zum Kanton Solothurn.» Je nach Wohnlage erblickt man das gesamte Aaretal zwischen Solothurn und Biel sowie die Hügelzüge des Juras vom Balmberg bis zum Chasseral. Durch die Brücke über die Aare und den nahen Autobahnanschluss ist Arch von den Zentren Bern, Biel und Solothurn rasch erreichbar, selbst Basel und Zürich sind nur rund eine Autostunde entfernt. Trotzdem ist Arch ein Dorf geblieben mit intaktem Vereinsleben – und man kennt sich im Dorf. Es sind Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf vorhanden, ebenso befinden sich Schulen für die gesamte obligatorische Schulzeit im Dorf. Gibt es einen USP, der Arch auf irgendeine Weise einzigartig macht? In Arch können verschiedene Orte mit wunderschöner Aussicht und/oder hohem Erholungswert gefunden werden. Die Gemeinde ist ländlich geprägt und trotzdem nahe gelegen bei mehreren Zentren. Ausserdem existiert der Dorfname Arch in der Schweiz genau einmal. Fühlen sich die Archer mehr dem Solothurnischen zugetan, oder mehr dem Bernischen? Ich meine, das ist recht ausgeglichen. Hat Arch Ihrer Meinung nach ein gut funktionierendes Gewerbe? Nach meiner Beurteilung ja.

Gilt das auch für die Abdeckung des täglichen Bedarfs (Detailhandelsgeschäfte)? Mit dem Volg und seinen grosszügigen Öffnungszeiten, sowie dem Archer Beck, besteht für die Archer Bevölkerung eine gute Auswahl, ihren täglichen Bedarf zu decken. Was halten Sie vom Online-Handel? Wie immer hat alles zwei Seiten: Einerseits bedeutet der Online-Einkauf Freiheit, eine grössere Auswahl und mehr Unabhängigkeit. Er ist bequem und schnell getätigt. Andererseits steigt der Verkehr durch den Versand. Die Beratung und der damit verbundene erste Eindruck sind nicht vergleichbar mit dem herkömmlichen Einkauf. Mich stört aber vor allem, wenn die Ware bei Rücksendung einfach vernichtet wird. Das ist in meinen Augen ein riesiges Problem! Nennen Sie zum Abschluss je drei Wünsche, die Sie von der guten Fee für die Gemeinde erfüllt haben möchten, und ganz persönlich für Sie? Ich wünsche mir für unsere Gemeinde langfristig genügend Personen mit Zukunftsvisionen, die sich für Arch engagieren wollen. Dabei sollen sie genügende finanzielle Mittel zur Verfügung haben, und selbst anständig entlöhnt werden können. Für mich selbst wünsche ich mir Gesundheit und ein weiterhin schönes Verhältnis zu meinen nun flügge werdenden Kindern.

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Guetzli-Rezept mit Gelinggarantie Kokosherzen ERGIBT etwa 60 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 20 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 15 Minuten RUHEZEIT: 30 Minuten

TEIG: 1 unbehandelte Zitrone, 150 g kalte Butter 1 Prise Salz, 100 g Zucker, 300 g Mehl, 1 Ei MAKRONENMASSE: 2 Eiweisse, 50 g Zucker, 1 Esslöffel Zitronensaft 100 g Kokosnussraspel 1 Die Schale der Zitrone fein abreiben. Die Butter in Würfel schneiden. In einer Schüssel beide Zutaten zusammen mit dem Salz, dem Zucker und dem Mehl mit den Fingern zu einer bröseligen Masse reiben. Dann das Ei beifügen und alles nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Sollte der Teig zu trocken sein, 1−2 Esslöffel Wasser oder Milch beifügen. 2 Den Teig zwischen Backpapier 5 mm dick zu einem Rechteck auswallen. 30 Minuten kühl stellen. 3 Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 4 In einer Schüssel die Eiweisse fast

Weisse Zimtsterne ERGIBT etwa 80 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 35 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 2–3 Minuten RUHEZEIT: 12 Stunden

TEIG: 90 g Eiweiss, entspricht ca. 3 Eiweiss 300 g Zucker, 2 Esslöffel Zimtpulver abgeriebene Schale von 1 Zitrone ½ dl Zitronensaft 500 g gemahlene geschälte Mandeln etwas Zucker zum Auswallen GLASUR: 200 g Puderzucker, 35 g Eiweiss 1 Für den Teig die Eiweisse halb steif schlagen. Dann löffelweise unter Weiterrühren den Zucker beifügen und alles noch so lange weiterschlagen, bis eine steife, glänzende Masse entstanden ist. 2 Den Zimt, die Zitronenschale, den Saft sowie die Mandeln beifügen und alles zu einem festen Teig zusammenfügen. Sollte der Teig noch leicht klebrig sein, 10–20 g gemahlene geschälte Mandeln beifügen.

3 Den Teig auf der mit etwas Zucker bestreuten Arbeitsfläche 1 cm dick auswallen. Sterne ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. 4 Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Mit dem Eiweiss verrühren. Dann mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine so lange aufschlagen, bis eine cremige Glasur entstanden ist. 5 Die Sterne sorgfältig mit der Glasur bestreichen. Vor dem Backen die Zimtsterne am besten über Nacht antrocknen lassen. 6 Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. 7 Die Zimtsterne im 220 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille 2–3 Minuten backen; die Glasur darf dabei keine Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Pro Stück 2 g Eiweiss, 3 g Fett, 6 g Kohlenhydrate; 61 kKalorien oder 257 kJoule, Glutenfrei, Lactosefrei

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steif schlagen. Dann den Zucker langsam unter ständigem Schlagen einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis ein fester, feinporiger, glänzender Eischnee entstanden ist. Den Zitronensaft und die Kokosraspel unterheben. 5 Die Makronenmasse auf dem Teig ausstreichen. Dann aus dem Teig möglichst eng aneinander Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (Teigreste siehe Punkt 8). 6 Die Kokosherzen im 180 Grad heissen Ofen auf der mittleren Rille etwa 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 7 Die Teigresten mitsamt Belag kurz durchkneten. Dann aus dem Teig knapp baumnussgrosse Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einer Gabel flach drücken. Ebenfalls im 180 Grad heissen Ofen auf der mittleren Rille etwa 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Kokosherzen sind gut verpackt 10−14 Tage haltbar. Pro Stück 1 g Eiweiss, 3 g Fett, 6 g Kohlenhydrate; 59 kKalorien oder 246 kJoule


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 26. November 2020 | Nr. 45

I N G R E N C H E N I S T WAS LO S ! Alle Angaben unter Vorbehalt weiterer Covid-19 Massnahmen

DONNERSTAG, 26. NOVEMBER

FREITAG, 27. NOVEMBER

SAMSTAG, 28. NOVEMBER

07.00–12.00: Markt mit Frischprodukten. Marktplatz

20.30–23.30: «Midnight Sport». Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton, Trampolin und Volleyball. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11

18.30–20.30: Tiefdruck mit Tetrapack. Aus Haushaltsabfall wird Druckstock: Tetrapack eignet sich dank seiner Aluminiumbeschichtung auf der Innenseite hervorragend für den Tiefdruck. Der Workshop findet ab vier Anmeldungen statt. Alter: ab 16 Jahre. Dauer: 2 Stunden. Leitung: Laura Hadorn. Mit Eintritt. Maximale Teilnehmer/innenzahl: 12. www.kunsthausgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –› Anlässe» einzutragen.

auf den Internetseiten der Stadt Grenchen und Grenchen Tourismus. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printausgaben im az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet.

Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie

Redaktionsschluss jeweils Dienstag 12 Uhr, keine Publikationsgarantie.

M ELDEN SI E I H REN AN LASS!

AG E N DA DAU E RV E RA N S TA LT U N G E N

Kultur-Historisches Museum Grenchen Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole». Sonderausstellung: «Sammeln und Inventarisieren». Sonderausstellung: « Von Gemüsebeeten und Einbauküchen – Arbeiterwohnen im 20. Jahrhundert». Weitere Informationen: www.museumgrenchen.ch.

Kunsthaus Grenchen Dauerausstellung Picasso – «Suite Vollard». Picassos «Suite Vollard» (1930–1939) gehört zu den berühmtesten Graphik-Zyklen des 20. Jahrhunderts. Dauerausstellung Yves Scherer – «Candids». Die Ausstellung im Neubau präsentiert in einer raumspezifischen Installation eine Mischung aus neuen Skulpturen, digitalen Porträts und Objekten aus den letzten Jahren. Öffnungszeiten und weitere Infos unter www.kunsthausgrenchen.ch.

Wir fragen … Christoph Speiser, Verantwortlicher Winteraktivitäten von Grenchen Tourismus, antwortet

«Etwas Kultur auf dem Berg – in der freien Natur» Veranstaltungen, Konzerte, Kulturanlässe ganz allgemein, sind derzeit Mangelware. Entweder finden sie nur in einem begrenzten Rahmen statt, meist aber gar nicht. Die Jahreszeiten scheren sich allerdings nicht um die Auswirkungen von Viren. Sie kommen einfach – und so auch der Winter. Mit mehr, oder auch weniger Schnee. So sicher wie der Winter, geht auch Christoph Speiser sein nebenamtliches Tagwerk an – seit 15 Jahren sorgen er und sein Team auf den Grenchenbergen dafür, dass auf 1400 Meter über Meer ein Wintersportangebot vorhanden ist. Wir haben bei ihm nachgefragt, was der Winter 2020/21 auf den Bergen Neues bringt.

Herr Speiser, wir haben Sie für eine Terminfindung telefonisch auf dem Untergrenchenberg erreicht. Trotz grünen Wiesen «richten» Sie schon den Winter auf den Jurahöhen ein? Christoph Speiser: (schmunzelt). Manchmal kommt der Winter früher, als man denkt. Im Moment richten wir die Schneeschuh-Trails ein. Das braucht Zeit und gute Witterungsbedingungen. Im Gegensatz zum alpinen Skifahren geht Schneeschuhlaufen auch bei wenig Schnee. Und der fällt – auch bei uns – bekanntlich dann, wann er will. Wie sehr werden die Aktivitäten durch die gegenwärtige Corona-Krise beeinflusst? Für uns war zum vornherein klar, dass wir diese Komponente in die Überlegungen miteinbringen müssen. Daraus entstand dann auch eine neue Idee, die aus Schneeschuhführungen mit verschiedenen Posten bestehen. An den jeweiligen Orten geniessen die Gäste dann einen Auftritt von zwei Clowns. Dieses Angebot haben wir ab Januar im Programm, jeweils an einem Samstag – und immer guter Hoffnung,

Christoph Speiser hat den Winter noch richtig erlebt. Bild: zvg dass bis dahin Schnee auf den Bergwiesen liegt. Sehr speziell – wie kommen Sie auf diese Idee? Das kulturelle Leben bei uns ist bekanntlich ziemlich eingeschränkt. Alles was «Indoor» geplant ist, wird in der Regel annulliert. Also, dachte ich mir, bringen wir etwas Kultur auf den Berg – in der freien Natur. Clowns würden auch Kindern gefallen! Das ist richtig. Deshalb ist ein Mitglied des von uns engagierten Clown-Duos «Zitronella und Plümplüm» am Schneemann-Event vom 24. Januar 2021 mit dabei. Sie erinnern sich, der Schneemann-Event fand dieses Jahr mangels Schnee nicht statt. Ja, das ist leider so. Schneegarantie können wir auf den Grenchenbergen keine geben. Kürzlich traf ich bei unseren Arbeiten auf dem Berg einen älteren Jurassier, der mir sagte: vor 30 Jahren habe es auch schon einen schneelosen Winter gegeben. Das bestätigt mir einmal mehr, dass es auch früher schneearme oder sogar schneelose Winter gab. Aber wir sind zuversichtlich. Klappt es am 24. Januar nicht, so versuchen wir unser Glück eine Woche später.

Schneeschuhlaufen ist in den letzten Jahren zu einem Trend geworden. Der wird nun noch durch die Corona-Krise verstärkt, weil die Leute Aktivitäten suchen, die sie auch ohne Aufzugshilfe betreiben können. Sind Sie ebenfalls gerüstet auf einen möglichen Ansturm? Auf unsere vier Schneeschuh-Trails sind wir stolz. Zwei davon sind übrigens auch im schweizweiten Programm «CH-Mobil» integriert. Wir haben vom Trend in den letzten zwei, drei Jahren weniger gespürt. Wer Schneeschuhlaufen gut beherrscht, geht meistens ohne fremde Hilfe auf einen Trail. Und da merken wir vom Trend schon etwas: Es sind heute mehr Leute auf den Trails unterwegs, als früher. Wir bieten nach wie vor unsere Nacht-, Vollmondund Tageswanderungen mit Schneeschuhen an. Ich rechne damit, dass wir durch diesen Winter mehr Interessierte auf den Berg bringen, als auch schon. Also Novizen sind gefragt. Wer noch nie auf Schneeschuhen war, geht nicht gleich unter in einer Gruppe? Nein. Im Gegenteil. Wir nehmen auf solche Situationen Rücksicht. Schliesslich wollen wir, dass die Teilnehmenden mit einem guten Gefühl wieder nach Hause gehen. Schneeschuhlaufen ist keine Hexerei. Es gibt verschiedenste Wintersportarten. Darunter fallen auch Schlitteln oder Langlaufen und natürlich alpinen Skifahren. Wie sehr bringt sich Grenchen Tourismus in diesen drei Disziplinen ein? Der Skiliftbetrieb ist bekanntlich eine eigene Gesellschaft. Wir arbeiten aber eng zusammen und haben ein ureigenes Interesse, dass der Skilift möglichst lange Betriebszeiten hat. Mit dem neuen Kinderskilift wird das bestehende Angebot um eine wichtige Komponente bereichert. Schlitteln auf den Grenchenbergen ist möglich. Es gibt aber keine offiziellen Schlittelpisten. Und

> ZUM TH EMA

Langlauf? Der Aufwand, vor allem der finanzielle Aufwand, wäre viel zu gross und in keinem Verhältnis zum Bedarf. Man bräuchte ein spezielles Loipenfahrzeug und dazu eine gewisse Schneesicherheit. Wer in unserer Region Langlaufpisten sucht, geht ins nahe Près d’Orvin, wo eine optimale Infrastruktur vorhanden ist. Erwähnenswert ist übrigens auch der präparierte Winterwanderweg von der Holzerhütte bis zum Grenchenberg. Sie publizieren regelmässig einen Winter- und einen Sommerflyer mit allen Aktivitäten. Sie haben sogar Karten für Ihre Schneeschuhtrails. Das kostet alles Geld? Das ist richtig. Und nicht nur das. Alleine für die Bereitstellung der Schneeschuhtrails müssen wir jährlich mit 1000 bis 1500 Franken Spesen und Unkosten rechnen. Dieses Geld ist zwar budgetiert, aber wir versuchen, diese Kosten weitgehend durch Sponsoren abzudecken. Tourismus Grenchen wirkt in erster Linie als unterstützende Instanz bei der Realisierung von Projekten und konzentriert sich dann auf Marketing und Kommunikation. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir aber viele Projekte weiterhin begleiten, weil wir oft selber die Initiierenden sind. Sie sind bereits seit 15 Jahren für Grenchen Tourismus in dieser Funktion ehrenamtlich tätig. Kommen Sie aus einer «Wintersport-Familie»? (Lacht). Ich habe auf dem Kirchenrain in Derendingen als Kind Ski fahren gelernt, war auf Natureisbahnen auf Schlittschuhen und habe hinter dem Elternhaus Schneemänner gebaut – bei Kälte, Wind und Wetter. Ich bin kein typisches «Winterkind», aber eines das noch den Winter so richtig erlebt hat. Aufgezeichnet: Joseph Weibel

Der Wintersport erlebt durch die CoronaKrise ein Revival. Nicht nur mehr alpines Skifahren ist trendy. Man sucht vermehrt die unberührte Natur, ohne überlaufene Pisten und eine Natur, die man ohne Aufzugshilfen (Seilbahnen, Schlepplifte, Sessellifte) erreichen kann. Dazu gehören bekannte Wintersportarten wie Skitourengehen, Schneeschuhlaufen, Langlaufen oder auch Schlitteln. Es gibt aber auch aussergewöhnliche Wintersportarten, die nur an gewissen Orten und beschränkt ausgeübt werden können wie: Snowkiting (man benötigt dafür einen geeigneten Zugdrachen und Ski oder Snowboard), Eisklettern, Eistauchen, Eisstockschiessen, Skibob oder Snowbiken. Wintersportarten auf den Grenchenbergen sind ebenfalls beschränkt, aber nicht minder schön. Die Angebote werden laufend aktualisiert: www.grenchentourismus.ch