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Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Nr. 41 | 81. Jahrgang

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Anstelle des Weihnachtsessens ein Gastro-Gutschein Können Sie sich vorstellen, anstelle des Weihnachtsessens mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen, mit Ihrem Partner ein romantisches Weihnachtsessen zu zweit zu zelebrieren? Die eine oder andere Firma sagt ihr diesjähriges Weihnachtsessen ab wegen Corona. Also könnte sie anstelle dieses gemeinsamen Anlasses der Belegschaft einen Essensgutschein für ein Restaurant in der Stadt oder Region schenken. Warum nicht!

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Es ist verständlich. Corona stresst die Menschen, Firmen und die Wirtschaft schon so genug. Die traditionelle Weihnachtsfeier fällt deshalb möglicherweise dieses Jahr flach. Nicht für alle. Restaurants können nach wie vor Platzreservationen für das jährliche Firmenweihnachtsessen in ihrer Agenda notieren. Die momentane Unsicherheit führt aber immer mal wieder zu Absagen, wie der eine oder andere Gastronom hat erfahren müssen. Da bleibt die gute Hoffnung, dass die Firmen ihren Mitarbeitenden ersatzweise einen Gutschein an ein Essen mit der Partnerin oder dem Partner schenken. Das wäre

Ein festliches und romantisches Weihnachtsessen zu zweit: warum nicht? Bild: Shutterstock eine schöne Geste gegenüber den Mitarbeitenden, und auf der anderen Seite würde auch den ohnehin schon gebeutelten Gastrobetrieben recht getan. Das Thema wird überall diskutiert. Auch in der näheren und weiteren Region. Dabei wird deutlich, dass sich Firmen durchaus vorstellen können, ihren Mitarbeitenden Gastro-Gutscheine abzugeben. Das macht sicher auch

für kleinere Unternehmen Sinn, die damit den Mitarbeitenden ihre Wertschätzung bekunden. Und der Partner oder die Partnerin hätten sicher auch nichts dagegen, mit der oder dem Liebsten in trauter Zweisamkeit ein Essen zu geniessen. Wer weiss, vielleicht steuert der Wirt solchen Gästen noch ein kleines Dankeschön zur Verschönerung des Abends bei.


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Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Nr. 40 ▲

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Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen Planauflage Einsprachefrist 12. November 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen. Grenchen, 29. Okt. 2020

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Amtliche / Kirchen

Nr. 40 | Donnerstag, 29. Oktober 2020

BAUDIREKTION GRENCHEN

Sonderabfälle aus dem Haushalt gehören unter keinen Umständen in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Sie belasten die Umwelt sonst stark. Deshalb organisiert die Stadt Grenchen eine

Sammlung von Sonderabfällen aus Haushaltungen

Freitag, 6. November 2020 09.00 –14.00 Uhr durchgehend Marktplatz Nord in Grenchen Angenommen werden: Farbe, Lacke, Lösungsmittel, Verdünner, Fotochemikalien, Medikamente, Desinfektionsmittel, Chemikalien, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Quecksilberabfälle (Fiebermesser, Thermometer) sowie Stoffe unbekannter Zusammensetzung. Nicht angenommen werden: Munition, Sprengstoffe, infektiöse Abfälle, radioaktive Abfälle. Wie wird angenommen: Persönlich bringen, im Originalgebinde (nichts zusammenschütten). Bis maximal brutto 20 kg gratis. Wer darf bringen: Private aus Grenchen, keine Gewerbe- und Industrieabfälle. Wir bitten die Bevölkerung der Stadt Grenchen diese Sammlung zu benützen. BAUDIREKTION GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 1. November 2020 10.00 Reformationssonntag. Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Susanna Meyer. Die Anzahl Gottesdienstbesucher ist beschränkt.

Aktionen vom 29. - 31. Oktober 2020 Schweizer

Rindsentrecôte

Zwinglihaus Grenchen Freitag, 30. Oktober 2020 Der Suppentag findet nicht statt. Bis auf weiteres findet kein Frauenjass statt. Markuskirche Bettlach Freitag, 30. Oktober 2020 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. Samstag, 31. Oktober 2020 18.00 Reformationssamstag. Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Susanna Meyer. Die Anzahl Gottesdienstbesucher ist beschränkt. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 30. Oktober 17.30 Abendgebet, Kapelle Allerheiligen Samstag, 31. Oktober 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle 17.30 Wortgottesfeier, Kirche Sonntag, 1. November, Allerheiligen 10.00 Eucharistiefeier, Kirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle 11.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Montag, 2. November, Allerseelen 19.30 Eucharistiefeier mit Totengedenken, Kirche Dienstag, 3. November 9.00 Eucharistiefeier, Josefskapelle Donnerstag, 5. November 9.00 Eucharistiefeier, Kirche In allen Gottesdiensten besteht eine Maskenpflicht.

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Grenchen

Nr. 41 | Donnerstag, 29. Oktober 2020

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Zwei Kunstrasen, ein neuer Skilift

Zeitweise scheint die Welt still zu stehen – und trotzdem geht es immer weiter. Zum Glück. Auch in Grenchen und auf dem Berg. Im «Tal» ist am 18. November die Einweihung des Kunstrasens beim Stadion Brühl geplant; fünf Tage vorher wird der neue Zubringer- und Kinderskilift auf dem Untergrenchenberg von der Interkantonalen Kontrollstelle abgenommen. Das sind gute Neuigkeiten – freuen wir uns über das Gute! tems und Wasserabführung sorgen. Die Erstellung erfolgt nach den bekannten Regeln des Sportplatzbaus. Mineralische Tragschichten müssen insbesondere frostunempfindlich ausgelegt sein. Die Tragschicht muss für die Stabilität des Belagssystems (bleibende Ebenheit auch bei Belastung) und Wasserabführung sorgen. Die Erstellung erfolgt nach den bekannten Regeln des Sportplatzbaus (zum Beispiel DIN 18 035-6 und -7). Mineralische Tragschichten müssen insbesondere frostunempfindlich ausgelegt sein. In der Regel sollte die oberste Tragschicht gebunden sein (zum Beispiel Drainasphalt). Der durchschnittliche Lebenszyklus beträgt 12 bis 15 Jahre. Im Anschluss muss normalerweise ein neuer Kunstrasen verlegt werden.

JOSEPH WEIBEL, DANIEL MARTINY

Es ist eine lange Zeit. Vor acht Jahren hätte der Kunstrasen beim Stadion Brühl gebaut werden sollen. Ein Jahr zuvor folgte nach dem fast einstimmigen Ja an der Gemeindeversammlung, ein ebenso klares Nein an der Urne. Tiefe Enttäuschung machte sich breit. Die Fussballstadt Grenchen machte einen Schritt zurück in die Gewöhnlichkeit. Im Dezember 2019 gab es einen neuen Anlauf und eine Vorlage mit einer veranschlagten Kreditsumme von 2,2 Mio. Franken. Dafür reichte ein Gemeindeversammlungsentscheid – und der war so klar wie vor acht Jahren: 159 Ja, 27 Nein. Und dann ging alles ein bisschen schneller, so dass in der vergangenen Woche die Bauarbeiten unmittelbar hinter der Haupttribüne des Stadions Brühl, auf dem sogenannten «Wembley», abgeschlossen werden konnten. Entstanden sind zwei Trainingsplätze auf dem so genannten «Wembley» hinter der Stadiontribüne. Das nördliche Feld ist mit 100 x 64 Metern für Spiele der Challenge-League tauglich. Ein weiteres Trainingsfeld misst 60 x 45 Meter. Die offizielle Einweihung der beiden Kunstrasenplätze ist am 18. November um 16 Uhr geplant.

Der neue Skilift «ist auf Kurs»

Der Kunstrasen ist auf dem Granulat verlegt. Es folgt noch eine Elastikschicht.

Bild: Daniel Martiny

Kunstrasen und seine Beschaffenheit

Kunstrasen wird überwiegend im sogenannten Tuftverfahren hergestellt. Die verwendeten Garne bestehen aus Polypropylen, Polyethylen oder Polyamid. Der Tuftrücken (Trägergewebe) wird mit Latex beschichtet und zumeist zusätzlich stabilisiert. Die Spielfelder für Fussball werden heute in der Regel mit Sand und/oder Gummigranulat befüllt. Die Tragschicht muss für die Stabilität des Belagssys-

«Wir sind auf Kurs», sagt ein gutgelaunter Christoph Rauber, VR-Präsident der Skilift Grenchenberg AG. Er meint damit den neuen Zubringer- und Kinderskilift auf dem Untergrenchenberg. Anfang Mai dieses Jahres war der Spatenstich für die «Talstation» des Skilifts und für den Mastenbau. Beim Schlepplift handelt es sich um einen so genannten Tellerlift und hat eine Länge von 390 Metern. Mit dem neuen Lift gelangt der Skifahrer nahtlos zur «Bergstation» des Hauptskilifts.

Die Kosten sind im Griff

Ein Blick auf die neue «Talstation» des Zubringer- und Kinderskilifts und ein «Point Bilder: Skilift Grenchenberg AG de Vue» bergwärts.

M E N SC H E N I N D E R RO DA N I A

Letzte Woche gab es eine Vorabnahme durch die Seilbahnfirma Garaventa, am 13. November gibt die Interkantonale Kontrollstelle ihren Segen. Bei der neuen Anlage wurde auch eine Videoanlage installiert, die für die nötige Sicherheit sorgt. Christoph Rauber freut

sich auch über die Ausgabendisziplin. «Wir haben die Kosten im Griff.» Der Kostenpunkt für den neuen Zubringerund Kinderskilift liegt bei 575 000 Franken. Knapp die Hälfte der Kosten trägt die Gemeinde. Hinzu kommen Beiträge der Bürgergemeinde, der Raiffeisenbank Weissenstein sowie durch die Einwohnergemeinde Bettlach, Selzach und Lengnau. Dank einem Beitrag aus dem Sportfonds, Sponsoring und einer Erhöhung des Eigenkapitals konnten letztlich die Kosten vollumfänglich gestemmt werden.

Investition in die Skisportzukunft

Das Skigebiet auf dem Untergrenchenberg hat Tradition und ist aufgrund der Nordlage vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt, gesetztenfalls, dass es natürlich Schnee hat. Den gibt es normalerweise frühestens ab Mitte Dezember, in den letzten Jahren eher noch später. Und trotzdem hat sich die Betreiberin zu dieser Investition entschlossen. Die Grenchenberge seien kein Skigebiet, das Skitouristen anlockt, sagt Christoph Rauber. Aber sie würden dafür sorgen, dass die Kinder aus Grenchen und der Region hier oben das Skifahren lernen. «Wir sind ein Skigebiet für den Nachwuchs.» Schon seit zehn Jahren finden deshalb in den Schulferien im Februar die Sportwochen mit bis zu 100 Kindern statt. Die Einweihung der neuen Skiliftanlage ist im Januar 2021. «Dann», vermutet Rauber, «sollte es auch auf 1300 Metern einen weissen Teppich haben.» Die technischen Daten des neuen Kinderskilifts: Länge: 390 Meter, Betriebszeiten jeweils Mittwochnachmittag und Samstag ab Mittag sowie Sonntag. Ausserdem sind Betriebszeiten mit Nachtskifahren geplant (www.grenchentourismus/ch/skilift).

4 Fragen an Dagobert Cahannes

Das Farbenatelier: Eine Auszeit vom Corona- «Speaker ist kein Beruf» eingeschränkten Alltag auf der Wohngruppe Corona hat auch das Farbenatelier der rodania auf den Kopf gestellt: Im Rahmen der Pandemie-Massnahmen musste der Betrieb von sämtlichen Ateliers der rodania komplett umorganisiert werden, da eine Durchmischung von Bewohnerinnen und Bewohner aus den verschiedenen Wohngruppen aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht mehr möglich ist. Jedes Atelier wird vorerst bis Ende 2020 einer einzigen Wohngruppe zugeteilt. Das Farbenatelier ist durch diese Massnahme zum externen Treffpunkt der Aussenwohngruppe Delphin geworden. Für die «Delphinianerinnen und Delphinianer» ist das Atelier nun der Ort, wo sie ausserhalb ihrer Wohngruppe soziale Kontakte pflegen und eine Abwechslung zum Gruppenalltag geniessen können – nach der Zeit des kompletten Lockdowns eine wichtige und willkommene Verbesserung der Lebensqualität. Das produktive Arbeiten spielt im Farbenatelier zurzeit eine untergeordnete Rolle; im Mittelpunkt steht die individuelle Begleitung der Klientinnen und Klienten. Ein Vorteil dieser Ausnahmesituation ist, dass in den Ateliers mehr Zeit zum Experimentieren zur Verfügung steht: Für jede und jeden der begleiteten Menschen ist ein Aktivitätenprogramm nach indiviuellen Wünschen und Möglichkeiten zusammengestellt worden. So wird im Farbenatelier nun Papier geschöpft und gefärbt, gestickt und am Webstuhl gewoben. Es entstehen aber auch kunstvolle Linoldrucke, bunte Mandalas und originelle Objekte aus geflochtenem Pedigrohr. Zwischen den kreativen Phasen geniessen die begleiteten Menschen einen Spaziergang in der Grup-

Dagobert Cahannes hat vom Kanton Solothurn den Sportverdienstpreis für sein unermüdliches, kompetentes, sauber recherchiertes und emotional hochstehendes Schaffen erhalten. Gewürdigt wird im Speziellen seine sportliche Leidenschaft als Speaker. Wir haben den Preisträger gefragt, was ihm dieser Preis bedeutet.

Das Farbenatelier der rodania. pe oder zu zweit mit ihrer Bezugsperson oder sie drehen mit dem Doppelsitz-Therapievelo eine Runde in der Umgebung. Natürlich werden im Farbenatelier auch weiterhin neue Sujets zu allerlei Alltagsthemen für die beliebten Repro-Karten der rodania entworfen – seien dies originelle Zeichnungen oder witzige Sprüche. Und auch die Vorweihnachtszeit mit Weihnacktskarten-Produktion und Verpackungsarbeiten hat im Farbenatelier bereits Einzug gehalten: Zurzeit laufen für die Bestellung eines Altersheims 250 Originalkarten durch die Linolpresse.

Die rodania Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen (ssbg) ist seit über 30 Jahren Zuhause und Arbeitsstätte für Erwachsene mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung. Ziel des Begleitkonzepts ist, den begleiteten Menschen eine individuelle Lebensqualität in den verschiedenen Lebensphasen zu ermöglichen. In den Ateliers der Tagesstätte erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die externen Klientinnen und Klienten ein breites Beschäftigungsangebot in den Bereichen handwerkliche Produktion, lebenspraktische Tätigkeiten und basale Stimulation. Die Angebote der rodania werden über die IV-Rente, über die Hilflosenentschädigung und über Ergänzungsleistungen sowie durch die Kantone finanziert. Zusätzliche Angebote, die von der öffentlichen Hand nicht gedeckt werden, werden durch Spenden ermöglicht: Ein Nachmittag auf dem Bauernhof oder auf dem Reithof, ein Tagesausflug oder ein Ferienlager. Diese Aktivitäten erhöhen die Lebensfreude und das Selbstwertgefühl der Klientinnen und Klienten und fördern die Integration in die Gesellschaft.

Herr Cahannes, Sie erhalten den Sportverdienstpreis von einer Kommission, in der Sie selbst Mitglied waren. Überrascht Sie diese Preisvergabe und wie hoch ist der Preis dotiert? Dagobert Cahannes: Eigentlich hätte der Anlass bereits im April vergeben werden sollen, wurde dann jedoch wegen der Corona-Krise in den Herbst verlegt. Die Kommission hält stets die Augen offen, welche Sportlerinnen und Sportler und welche Funktionäre und Förderer für den Preis in der Höhe von 4000 Franken geehrt werden können. Seit meiner Pensionierung und meinem offiziellen Rücktritt als Speaker habe ich schon damit gerechnet, dass ich einmal in die Ränge komme. Sie haben in der Schweizer Sportwelt Spuren in mannigfaltiger Form hinterlassen. Ihre Stimme gilt als markant und unverkennbar und hat unzählige Sportanlässe geprägt. Wie ist es dazu gekommen? Ich bin 1962 mit meinen Eltern nach Grenchen gekommen, als diese das Parktheater übernommen habe. Meine erste Speaker-Tätigkeit hatte ich dort an

einem Kunstturn-Länderkampf zwischen der Schweiz und Belgien. Eine Speaker-Tätigkeit folgte alsbald der Nächsten. Es wurden immer mehr. Meine Tätigkeiten bei Radio und Fernsehen halfen mir dann, immer neue Türen zu öffnen. Zudem hatte ich mit Karl Erb eine Legende als Förderer. Sie sprechen es an: Die Sportarten, mit denen Sie es zu tun hatten, wurden stets vielfältiger. Sie galten nicht nur im Ski- und Reitsport als die Stimme der Sportnation. Der Skisport und die 21 Lauberhornrennen haben mich natürlich in erster Linie geprägt und bekannt gemacht. Bald einmal folgten Nationale und Internationale Reitsportanlässe. Doch auch in der Leichtathletik, im Judo oder im Schwingen durfte ich grosse Anlässe präsentieren. Zudem habe ich 82 Fussball-Länderspiele der Schweizer Nationalmannschaft hinter dem Mikrofon begleitet und bei 20 Cupfinals mitgearbeitet. Speaker ist kein eigentlicher Beruf. Es gibt keinen, vergleichsweise bekannten Speaker in unserem Land wie Dagobert Cahannes. Ist ein Nachfolger in Sicht? Speaker zu sein ist wie eine grosse Gabe und es benötigt immer auch eine gewisse Portion Humor. Lernen kann man dies kaum, obschon Karl Erb und auch ich bei Swiss Olympic einige Kurse dahingehend organisiert haben. Das Speakern wird auch heute noch als Hobby betrieben. Bei den Lauberhornrennen ist Rainer-Maria Salzgeber mein Nachfolger. Die anderen Verbände werden die Lücken sicher einmal füllen. Und für einige wenige Anlässe bin ich immer noch verfügbar.

Interview und Bild: Daniel Martiny


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Region

Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Nr. 41

Das Ziel ist die Super League Der Grenchner Alessio Feola hat seine grosse Leidenschaft gefunden. Der 17-Jährige ist neu als Amateur-Schiedsrichter in der 3. Liga unterwegs. In einigen Jahren möchte das grosse Schiedsrichter-Talent bereits in der Super League pfeifen. DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)

Manchmal kann es sehr schnell gehen. Noch bis vor drei Jahren hatte Alessio Feola nicht viel mit dem Schiedsrichter-Wesen am Hut. «Ich habe aktiv beim FC Grenchen Fussball gespielt und mir nicht allzu viele Gedanken um die nahe Zukunft gemacht», sagt der Grenchner, der bei der ETA arbeitet. Fussball sei zwar seine grosse Leidenschaft, aber wenn man ihm gesagt hätte, dass er in wenigen Monaten bereits die ersten Meisterschaftsspiele in der 3. Liga leiten dürfte, hätte er kaum daran geglaubt. Angefangen hat alles beim FC Grenchen 15: «Ich wurde angefragt, ob ich an den Schülerturnieren mithelfen könnte und leitete dort die ersten Spiele. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich bald schon darüber informieren liess, was es eigentlich dazu braucht, Schiedsrichter zu werden. Inzwischen darf es sogar eine Profikarriere werden.»

Der Test ist bestanden

Sämtliche Fussballvereine in der Schweiz sind darauf angewiesen, dass sie eigene Schiedsrichter aufbieten können, da ihnen ansonsten die Gefahr droht, die Lizenzen für einzelne Team-Kategorien zu verlieren. In Grenchen sind unter der Leitung von Januzai Billal momentan sieben Schiedsrichter lizenziert. Der bekannteste Grenchner Schiedsrichter, der immer noch aktiv ist, heisst Francis Fischer. Ein Vorbild hat Alessio Feola allerdings nicht: «Ich will meine eigene Linie durchziehen, egal auf welchem Niveau und in welcher Liga.

Die Schiedsrichter-Ausbildung hat der ehrgeizige Grenchner innerhalb von zwei Jahren absolviert. «Den Grundkurs besuchte ich 2018 und ein Jahr später erhielt ich vom Verband mein erstes Aufgebot.» Alessio Feola gehört einer Talentgruppe an, die sich regelmässig zu Trainings und zum Gedankenaustausch trifft. Beim Solothurner Fussballverband könne man sich als aktiver Schiedsrichter einer regionalen Gruppe anschliessen, welche dieselbe Leidenschaft teilt und in welcher auch gemeinsam trainiert wird. Zudem gibt es Förderprogramme, welche die talentiertesten Schiedsrichter unterstützt. «Erst noch im September fand ein gemeinsames Training statt. Diese Zusammenkünfte bringen mir sehr viel, denn nur die gemeinsamen Erfahrungen bringen mich weiter.»

Aktiv in der 3. Liga

Sein grosser Tag als Schiedsrichter erlebte Alessio Feola schliesslich Anfang August 2020, als er in einer Partie in der 3. Liga getestet wurde. «Ja, ich habe bestanden und darf ab sofort offiziell in der 3. Liga aufgeboten werden», sagt der 17-Jährige nicht ohne Stolz. Nun gelte es aber sofort wieder, den Fokus nach vorne zu richten. «Stehen bleiben gilt nicht. Ich muss stets weiter an mir arbeiten und immer am Ball bleiben. Nur so kann ich meine weiteren Ziele erreichen.» Talent besitzt der Grenchner als Unparteiischer tatsächlich. Das nötige Durchsetzungsvermögen ist ihm ebenfalls gegeben. «Bis in die 2. Liga pfeift man eine Partie als Einzelschiedsrichter. Erst danach ist

man mit zwei Assistenten unterwegs.» Vorläufig will Alessio Feola auch seine Aktiv-Karriere als Fussballer fortsetzen. Beim FC Grenchen 15 hat er den Sprung zu den A-Junioren geschafft. «Mal schauen, wie weit ich es noch bringen kann. Wichtiger ist ab sofort aber meine Schiedsrichter-Karriere.» Er erlebe so intensiv eine neue Facette seines Sports, eine grosse Verantwortung, aber auch Anerkennung. Es sei schon ein spezielles Gefühl, wenn man ein Spiel, 22 Spieler und das ganze Umfeld mit seinen Entscheidungen beeinflussen und leiten könne. Als Schiedsrichter entwickelt man sich zudem als Person und Persönlichkeit. Eine Entschädigung vom Stammverein ist ebenfalls garantiert. Sportliche und geistige Fitness ist ebenso gefragt wie das Wissen der genauen Regeln in jedem Detail. «Als Schiedsrichter bin ich ein Teil des Fussballs. Ich kann mich mit meiner Körpersprache und dem Konfliktmanagement auseinandersetzen und lerne, Stresssituationen zu bewältigen. Fairness wird grossgeschrieben. Quasi also eine Lebensschule», ergänzt Alessio Feola. Der Grenchner entwickelt mit seiner Tätigkeit als Schiedsrichter Sozialkompetenz, Entscheidungsfreudigkeit und auch Teamfähigkeit. «Ich habe mir ein neues Netzwerk aufgebaut und werde nun alles geben, dass es mir hilft, in möglichst naher Zukunft weitere Schritte Richtung Profi-Karriere zu gehen.» Es ist ein langer Weg bis zum Einsatz in einem Super League-Spiel. Doch dem talentierten Alessio Feola ist er durchaus zuzutrauen.

Alessio Feolas Weg als Schiedsrichter soll bis in die Super League führen.

Der FC Grenchen 15 darf aktuell auf sieben lizenzierte Schiedsrichter zählen.

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Region

Nr. 41 | Donnerstag, 29. Oktober 2020

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AU F E I N WO R T M I T . . . M I K E B ROTS C H I D i e G re n c h n e r-S t a d t-A n ze i g e r-S e r i e

Der nicht alltägliche Weg eines wahren Grenchners > STECKBRIEF Vorname/Name: Mike Brotschi Wohnort: Grenchen Geburtsdatum: 4. Juli 1959 Zivilstand: verheiratet Hobbies: Familie, Sport, Computer und Musik

> F Ü N F F RAG E N Meine Lieblingsdestinationen: Von der Aare bis auf den Grenchenberg. Lieblingsspeise: Pastetli à la Irene.

Als Standortvermarkter präsentiert er Grenchen stets im besten Licht: Mike Brotschi. JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

Ein Stadt-Solothurner könnte sich das nie vorstellen. Ein Kind, 6 Jahre alt, zieht mit seinen Eltern und Geschwistern von Grenchen weg –in den unteren Kantonsteil. Und dieses Kind war bis zur Rückkehr in die ursprüngliche Heimat ständig geplagt von Heimweh. Das war vor 55 Jahren. Heute ist Mike Brotschi 61 Jahre alt, lebt mit seiner fünfköpfigen Familie in Grenchen und sagt: «Diese kurze Zeit war für mich prägend.» Wer also könnte prädestinierter sein, als dieser Mann, als Standortvermarkter Grenchen Tag für Tag in seinem besten Licht zu präsentieren.

Eine Begegnung

Vor auch schon 38 Jahren bin ich diesem Mike Brotschi zum ersten Mal begegnet. In jurassischen Bure, an der Grenze zu Frankreich und am Ende der Welt. Wir absolvierten gemeinsam die Fouriergehilfenschule, gingen zusammen in den Ausgang nach Porrentruy und absolvierten in den Turnstunden des dreiwöchigen Kurses begeistert das vom «grossen Teich» abgekupferte Aerobic. Es war so ziemlich das einzig dynamische auf dem tristen Waffenplatz in Bure. Er kehrte zurück nach Grenchen, ich ins Wasseramt. Wer hätte damals gedacht, dass wir uns wiedersehen – in Grenchen und wieder an einem Tisch sitzen. Am Vorstandstisch des FC Grenchen. Die Wege kreuzen sich zum zweiten Mal. Oder war es schon zum dritten Mal? Davon später mehr.

Von der Flugkontrolle geträumt

Wenn es damals nach Mike Brotschi gegangen wäre, so würde er – wider Willen – vielleicht in der Region Zürich wohnen; weil er als Mitarbeitender bei der Flugkontrolle in Zürich-Kloten arbeiten würde. Eine solche Tätigkeit bei diesem Unternehmen, dass besser bekannt ist unter dem Namen Skyguide, hatte er

sich nach der Absolvierung der Verkehrs- und Verwaltungsschule gewünscht. Daraus wurde nichts, weil damals in besagtem Jahr keine Anwärter aufgenommen wurde. Deshalb entschloss sich der Sohn eines Polizisten, Kaufmann zu werden und machte eine dreijährige Lehre bei der Ghielmetti in Solothurn. Das war es aber auch nicht, was sich Mike unter einer länger dauernden Tätigkeit vorstellen konnte und wollte.

Musik, Musik …

Und da wären wir schon bei unserer dritten, vorangekündigten Begegnung. Mike Brotschi begeisterte sich stark für Musik. Seine Passion lebte er zuerst bei der Jugendmusik, später bei der Stadtmusik Konkordia aus. Damit nicht genug. Er gründete die Band «DeLuxe» mit und machte, zusammen mit seinen Kollegen, Rockmusik nach dem Vorbild der Solothurner Gruppe «Krokus». Premiere feierten die «DeLuxe» einem Auftritt an derer Schulschlussfeier in Grenchen. Später produzierten sie mit Martin Pearson (Produzent der Krokus) eine Single und 1983 ein Album. Sie traten an über 100 Konzerten auf und hatten sogar Auftritte im Fernsehen. Da war aber noch etwas anderes. «Wir waren oft im Ausgang in Biel und haben Grenchner angetroffen», erzählt Brotschi. Der Grund war einfach. In Grenchen gab es nichts für die Jungen. Also, um das im Prestissimo zu beschreiben, gründeten er und sein Bruder Adrian, die Kollegen Rolf und Heinz Lüdi sowie Martin Rieder 1985 die Musikbar BeeBop. Von Donnerstag bis Sonntag habe man manchmal über 1000 Eintritte verbucht. «Das BeeBop entwickelte sich in den 80er-Jahren zu einer der angesagtesten Schuppen vom Berner Seeland bis weit ins Wasseramt», schrieb 2011 das Grenchner Tagblatt, als es darum ging, der Musikbar neues Leben einzuhauchen. Und was war da-

mals die Funktion von Mike Brotschi? Er war Geschäftsführer und wirtete. Dafür erwarb er das Wirtepatent. «1988, als das BeeBop auf dem Höhepunkt war, haben wir es verkauft». Und für mich war es eine Wiederbegegnung mit diesem Mike Brotschi, mit dem ich drei Jahre zuvor in Bure die Fouriergehilfenschule besuchte.

Auf was kann ich nicht verzichten: Musik und natürlich auf ein Mätschli mit Freunden. Ich würde nie: ... vergessen dankbar zu sein, in der Schweiz leben zu können.

Von der Musik- zur Computerwelt

Brotschi erzählt seine Lebensgeschichte, als wäre sie einfach eine wie jede andere auch. Dabei ist sie eine überaus interessante. Das Leben ging für ihn nach dem BeeBop weiter – aber nicht mehr in der Gastronomie. Neben der Musik trieb ihn die Computertechnik – so sehr, dass er sie zum Beruf machte. Er arbeitete bei der Tela in Balsthal als Programmierer, später übernahm er die Verantwortung für die EDV bei Osteo, heute unter dem Namen Stryker bekannt. Als die Osteo 1997 an besagte amerikanische Firma verkauft wurde, blieb er zwar der Computertechnologie treu, aber neu bei der Stadtverwaltung als Informatik-Generalist. Mit der Erfahrung reifte er nicht nur beruflich, sondern auch privat. Er heiratete seine Freundin Irene, die ihm 1993 Tochter Julia, 1995 Sohn Bryan und 1998 die zweite Tochter Vera gebar. Nach einer Restrukturierung in der Stadtverwaltung Grenchen nutzte Mike Brotschi die Möglichkeit, etwas Neues zu machen. Er besetzte die freie Stelle Sport und Jugend, die dem Standortmarketing angegliedert ist. Er blühte in seiner Aufgabe förmlich auf und kam dem Standortmarketing immer einen Schritt näher. Heute ist er der Standortförderer. Und wie. Grenchen könnte sich keinen besseren Vermarkter vorstellen. Einer, der mit sechs Jahren Heimweh hatte und immer Richtung Westen blickte, um wenigstens in Gedanken von Trimbach aus einen Blick von Grenchen zu erhaschen.

GRENCHEN

Man kennt ihn in Grenchen

Mike Brotschi kämpft gerne um die Sache. Das war schon bei unserer zweiten Begegnung beim FC Grenchen so. 1995, nach der Zwangsrelegation des Traditionsclubs, schrieb er die Matchberichte über den Erst-Ligisten wider Willen. Zuvor schrieb er als freier Mitarbeiter für das Pferdemagazin Pferdewoche . Brotschi war dann eine Zeit lang noch Pressechef des FC Grenchen. Und 2006 rea-

… aber noch kurz die Stadt vermarkten

Wenn Geld keine Rolle spielte, würde er die schon lange angedachte Unterführung beim Bahnhof (ab Girardplatz) realisieren lassen und so vielen Kindern eine sichere Unterquerung schaffen. Wunsch 2: Eine bessere Erschliessung der Grenchenberge. Schliesslich habe es schon mal ein Seilbahnprojekt gegeben. An Ideen und Pioniergeist hat es ihm noch nie gemangelt. Das zeigt seine Lebensgeschichte. Auch wenn nicht immer alles rund läuft im Leben – das weiss auch er – darf man ab und an Glück haben. «Im Frühling, kurz vor dem Lockdown, waren meine Frau und ich auf einer fünfwöchigen Reise durch Neuseeland und die Südsee». Daran zehre er noch lange. Und mit 61 schlägt er auch noch nicht den Pultdeckel zu. Schliesslich will er – bevor er zu neuen Zielen und Plänen fliegt – ganz nach dem Song von Tim Bendzko zwar nicht gleich die Welt retten, aber noch kurz die Stadt Grenchen vermarkten. Wir freuen uns!

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GRENCHEN

Musikalische Besinnung zu Allerheiligen

Offene Weihnacht fällt 2020 aus Das Kernteam, das jedes Jahr die Offene Weihnacht im Eusebiushof organisiert, hat schweren Herzens entschieden, den Anlass dieses Jahr angesichts der weiterhin herrschenden CoronaPandemie ausfallen zu lassen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Feier nächstes Jahr wieder veranstaltet werden kann und wünscht ihren Gästen schon jetzt eine gesegnete und gesunde Weihnacht. Sie würden sie vermissen, steht in der Mitteilung. Das Kernteam: Monika Dietschi, Ursula Peters, Henriette und Albert Birkicht.

Aufsteller der Woche: Was gibt es für einen Sportkoordinator Schöneres als zu sehen, wie sich die einzigartige Sportinfrastruktur weiterentwickelt.

lisierte er mit einer Reihe von Autoren das 100-Jahr-Buch des FC Grenchen. Kennt die Stadt und seine Bewohner diesen Mann, von all diesen verschiedenen Seiten? Er findet ja. «Man kennt mich in Grenchen, und das kommt mir immer wieder zugute». Aber so? Warum nicht. Sein athletischer Körper sagt genug aus über seine sportliche Affinität. Zweimal Fussball in der Woche, ein bis zwei Mal Hometrainer, Nordic Walking, Wandern und Biken sind Standard in seinem Wochenrepertoire. Nicht alles zusammen, aber immer wieder alles. Während der einen oder anderen Aktivität geniesse er diese schöne Stadt und diese Gegend. Eine einzigartige Gegend. Er strahlt bei dieser Aussage. «Es ist doch schön, dass wir im Städteranking einen rechten Sprung nach vorne gemacht haben». Da spricht der Vermarkter, der sich durchaus vorstellen könnte, dass der Marktplatz zu einem Erlebnisraum und zu einem USP, zu einem Alleinstellungsmerkmal der Stadt wird. Und wie? «Zum Beispiel ein grosses Outletzentrum, zu dem sich auch Leute aus der näheren und weiteren Region angezogen fühlen». Das Bedürfnis der Menschen, sich zu treffen, sei ungebrochen. «Und dafür muss man den nötigen Raum schaffen».

Ein Fotoausschnitt aus einer Probe der Kantorei Solothurn.

Bild: zvg

Kommenden Sonntag findet im Girard-Saal Bachtelen in Grenchen wiederum ein Musikvortrag statt. Zeit: 11 Uhr. Die Kantorei Solothurn (Leitung: Markus Cslovjecesek) tritt im Rahmen der Konzertreihe der Mazzini-Stiftung auf. Unter dem Titel «O tu Musica Divina» erklingen in dieser Allerheiligenmusik ausschliesslich Kompositionen des Solothurner Musikers und Sängers Rolf Bischof, der das Leben der Kantorei seit langem auch als Evangelist in Passionen und Oratorien mitgestaltet.

Zwei Werke werden erstmals dem Publikum vorgestellt. In der während des Lockdowns entstandenen Allerheiligenlitanei werden in alter meditativer Tradition ein ganzer Reigen von Heiligen, darunter auch die Schutzpatronin für Seuchen und Krankheiten, die Santa Corona, um ihre Hilfe angerufen. Die Mazzinistiftung hält sich an die BAG-Vorschriften. Damit sich die Konzertbesucher sicher fühlen, stehen Desinfektionsmittel und Masken zur Verfügung. Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang. (red)


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Nr. 41

Die 25. Grenchner Wohntage befassen sich mit «Wohnen und Arbeiten» Das Verhältnis zwischen Wohnen und Arbeiten hat sich im Verlauf der Zeit stark gewandelt. In der Vormoderne entsprach der Haushalt einer Produktionsgemeinschaft, mit der Industrialisierung kam es zu Heimarbeit und zunehmend zu auswärtiger Lohnarbeit. In der Nachkriegszeit nahm die räumliche Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort stark zu. Neben der Fachtagung ergänzen zwei weitere Anlässe das Thema. Am 5. November startet die Ausstellung im Kultur-Historischen Museum Grenchen «Von Gemüsebeeten und Einbauküchen: Arbeiterwohnen im 20. Jahrhundert» mit einer Vernissage. Die Ausstellung befasst sich mit der Entwicklung dem Leben in den Arbeiterwohnungen dieser Zeit. Der Kinoabend zeigt am 9. November den Oscar gekrönten südkoreanischen Film «Parasite» (2019), eine Mischung aus Drama, Farce und Parabel. Er erzählt, wie es einer vierköpfigen, in prekären Verhältnissen lebenden Familie gelingt, sich als Bedienstete nach und nach im luxuriösen Anwesen ihrer wohlhabenden Arbeitgeber einzunisten. Weitere Informationen sowie Online-Anmeldung unter: www.grenchnerwohntage

M ELDEN SI E I H REN AN LASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –› Anlässe» einzutragen.

Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf den Internetseiten der Stadt Grenchen und Grenchen Tourismus. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printausgaben im az Grenchner

Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag 12 Uhr, keine Publikationsgarantie.

I N G R E N C H E N I S T WAS LO S ! Alle Angaben unter Vorbehalt weiterer Covid-19 Massnahmen

FREITAG, 30. OKTOBER 07.00–12.00: Markt mit Frischprodukten. Marktplatz

SONNTAG, 1. NOVEMBER 11.00–12.00: Chorkonzert zu Allerheiligen der Kantorei Solothurn: «O tu musica divina!» Rolf Bischof und die Kantorei Solothurn singen unter der Leitung von Markus Cslovjecsek Werke von Rolf Bischof. Mit Schutzkonzept. Bachtelen, Bachtelenstrasse 24

DONNERSTAG, 5. NOVEMBER 10.00–14.00: Gold- und Silberankauf. Wir bezahlen für 20er Vreneli 350 Franken. Goldoro. Parktheater, Lindenstrasse 41

FREITAG, 6. NOVEMBER

gebinde (nichts zusammenschütten). Bis maximal brutto 20 Kg gratis. Wer darf bringen: Private aus Grenchen, keine Gewerbe- und Industrieabfälle. Wir bitten die Bevölkerung der Stadt Grenchen diese Sammlung zu benützen. Baudirektion Grenchen. Markplatz Nord

SAMSTAG, 7. NOVEMBER 15.00–17.00: Pinocchio. Marionettentheater für Kinder und Familien. Schulhaus 4, Schulstrasse 35

MONTAG, 9. NOVEMBER 18.30–21.00: «Parasite» von Bong Joon-ho (2019). Film mit Einführung von Helmuth Zipperlen, Filmkritiker. Eintritt frei. Anmeldung auf www.grenchnerwohntage.ch. Kino Rex, Bielstrasse 17

SAMSTAG, 14. NOVEMBER

07.00–12.00: Beim grossen Monatsmarkt wird das Angebot des Wochenmarkts mit Waren aller Art ergänzt. Marktplatz 19.00: Klavierabend mit Jürg M. Rickli und Richard Lipiec an Flöte und Sax-Evergreens, Standards, Blues, Ballads und mehr. Parktheater, Lindenstrasse 41 9.00–14.00: Sammlung von Sonderabfällen aus Haushaltungen. Sonderabfälle aus dem Haushalt gehören unter keinen Umständen in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Sie belasten die Umwelt sonst stark. Angenommen werden: Farbe, Lacke, Lösungsmittel, Verdünner, Fotochemikalien, Medikamente, Desinfektionsmittel, Chemikalien, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Quecksilberabfälle (Fiebermesser, Thermometer) sowie Stoffe unbekannter Zusammensetzung. Nicht angenommen werden: Munition, Sprengstoffe, infektiöse Abfälle, radioaktive Abfälle. Wie wird angenommen: Persönlich bringen, im Original-

Michael Gammenthaler tritt am 14. November im Kleintheater auf.

Bild: Günter-PC

20.15: Michael Gammenthaler «BLÖFF» – Comedy & Schwindel. Der moderne Mensch ist überinformiert und hat trotzdem keine Ahnung. Von gar nichts. Was bleibt anderes übrig als der gute, alte Blöff? Wir schummeln und schwindeln, manipulieren und blöffen uns durch eine Welt, in der gilt: Schein ist mehr als Sein. So lange, bis wir uns selber glauben. Komik, verblüffendes Schwindeln und zündende Pointen, Michel Gammenthaler macht Ihnen etwas vor. Selten wird man so gentlemanlike und witzig über den Tisch gezogen. Kleintheater

D E M N ÄC H S T

VERANSTALTUNG «Die Ex-Freundinnen» Konzept, Text, Musikarrangement, Choreografie und Spiel: Anikó Donáth, Isabelle Flachsmann, Martina Lory werden begleitet von den Multiinstrumentalistin Sonja Füchslin. «Finden Sie mit den Exfreundinnen den Weg zum Glück: Garantiert und sofort. Kommen Sie zu uns in die Sekte. Wir machen Party! Bei uns sind alle Jünger willkommen, auch wenn sie etwas älter sind oder weiblich. Wir bieten Seelenwanderungen über den Gotthard, Feelgood-Hymnen zum Mitsingen, Scheinheilungen mit Gratiskrücken und eine Live-Wiedergeburt. Erhöhen Sie mit uns Ihre Schwingungen bis zum Weltuntergang und landen Sie sanft im siebten Comedyhimmel.» Die Exfreundinnen-SEKTe. Garantiert unheilig. Prost. Erneut probieren die vier wunderbaren Frauen ein neues Programm - diesmal ihr drittes - in der Cappella aus. www.exfreundinnen.ch. Freitag, 20. November, 20.00 Uhr, Parktheater

Mazzini-Stiftung: Besinnung zu Allerheiligen mit Chor-Werken von Rolf Bischof Zwei Werke werden erstmals dem Publikum vorgestellt. In der während dem Lockdown entstandenen Allerheiligenlitanei werden in alter meditativer Tradition ein ganzer Reigen von Heiligen, darunter auch die Schutzpatronin für Seuchen und Krankheiten, die Santa Corona, um ihre Hilfe angerufen. Darauf erklingt, erstmals integral, die Klangmesse. Sie wurde für die Solothurner Jesuitenkirche konzipiert und die Kantorei freut sich sehr, dass sie sowohl in der Jesuitenkirche wie auch in der reformierten Stadtkirche erklingen kann. Beide sakralen Orte ermöglichen mit ihren Emporen ein besonderes Klangerlebnis. Diese aus überirdischem Raum zelebrierte Besinnung auf die Werte des Lebens und Sterbens mündet im Dankpsalm 117 und führt über ein traurig-fröhliches rumänisches Volkslied schliesslich zum Sonnengesang des Troubadours aus Assisi. Der Text des heiligen Franziskus – seine melodische Umsetzung ist nicht überliefert – zählt aufgrund der dichterischen Gestalt und seines Inhalts zur Weltliteratur. Er entstand in altitalienischer Sprache im Winter 1224/25, als Franz von Assisi krank in einer Hütte bei San Damiano lag. Die Friedensstrophe fügte Franziskus gemäss verschiedener Quellen hinzu, um einen Streit zwischen dem Bischof und dem Bürgermeister von Assisi zu schlichten und die Strophe über «Schwester Tod» verfasste er, als er selbst dem Tode nahe war. Das Gebet ist nicht nur eine Hymne auf Gottes gute Schöpfung, sondern fordert uns in unserem Verhalten zur Welt, zur Natur und im Umgang mit Krankheit und Sterben heraus. Der Solothurner Troubadour Rolf Bischof nutzte als Grundlage für seine Neuvertonung die Übersetzung von Hermann Hesse. Melodie, Phrasierung und Rhythmus sind dabei ganz vom Wort inspiriert. Die einfache Rondoform unterstützt in ihrer Ruhe diese Konzentration. In Absprache mit dem Komponisten werden die acht Strophen am Schluss durch ihr simultanes Erklingen zu einer Klangskulptur übersteigert, welche alles Irdische sprengt; ein chorisches Glockengeläut, wie beim rumänisch inspirierten Kanon «O, tu muzic divin». Spätestens hier geht es nicht mehr ums Verstehen, sondern allein um Demut und waches Sein im Hier und Jetzt. Sonntag, 1. November, 11 Uhr, Girardsaal Bachtelen, Eintritt frei – Kollekte am Ausgang.

AG E N DA DAU E RV E RA N S TA LT U N G E N Kultur-Historisches Museum Grenchen Dauerausstellung «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt» zur Geschichte der Stadt und Region Grenchen, Sonderausstellung «Ewiger Lückenbüsser – die bewegte Geschichte des Rainschulhauses», Gastausstellung «Von der Wacht zur Feuerwehr». Weitere Informationen: www.museumgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen Dauerausstellung Picasso – «Suite Vollard». Picassos «Suite Vollard» (1930–1939) gehört zu den berühmtesten Graphik-Zyklen des 20. Jahrhunderts. Dauerausstellung Yves Scherer – «Candids». Die Ausstellung im Neubau präsentiert in einer raumspezifischen Installation eine Mischung aus neuen Skulpturen, digitalen Porträts und Objekten aus den letzten Jahren. Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.kunsthausgrenchen.ch