Limmatwelle Woche 32

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 6. August 2020, 59. Jahrgang, Nr. 32

Gemeindewerke sind ausgelagert

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So wird die Limmatbrücke saniert

Ein halbes Jahr nach dem Ja der Das Bau-Projekt zwischen Stimmberechtigten ist nun die VerNeuenhof und Wettingen selbstständigung der Werke der Gemeinde Neuenhof abgeschlossen. kommt nicht nur VerkehrsWeil die neu gegründete Elektrizität teilnehmern, sondern auch Wasser Neuenhof (ewn) die erste Tieren zugute. selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im Kanton Aargau ist, gab es bei der Umstellung einige Hür- SIBYLLE EGLOFF den zu den zu nehmen. (sib) S. 5/6 Seit Anfang Juli ist die Limmatbrücke zwischen Neuenhof und Wettingen eine Baustelle. Der Kanton saniert zum ersten Mal das 50-jährige Bauwerk. Dazu gehört auch der Rad- und Gehweg unterhalb der Brücke. Die Arbeiten daran sind beVergangene Woche teilte der Ge- reits abgeschlossen. Die neuen meinderat Spreitenbach mit, dass rauen Beläge sollen die Rutschgeer eine Reorganisation des Gemein- fahr minimieren. Derweil ist die derats und der Verwaltungsleitung Erneuerung der rissigen Fahrbahvorsieht. Erst im März will er des- nen auf der Brücke im Gange. Behalb den Gemeindepräsidenten und dacht werden mit dem 4 Millionen einen Gemeinderat wählen lassen. Franken teuren Projekt aber nicht Die Ortsparteien sowie Finanz- und nur Fahrzeuglenker, Velofahrer und Geschäftsprüfungskommission sol- Spaziergänger, sondern auch Flederlen sich jetzt zu den Plänen des Ge- mäuse und Schwalben. Der Kanton meinderats äussern. (bär) S. 10/11 montiert für sie Nistkästen. S. 4/5 Nach 50 Jahren muss die Limmatbrücke erstmals erneuert werden.

Reorganisieren bevor gewählt wird

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Bau- und Planungsabteilung

Abgeordnetenversammlung 2020 Abwasserverband Region Baden Wettingen, 5300 Turgi Die 16. ordentliche Abgeordnetenversammlung des Abwasserverbands Region Baden Wettingen findet am Dienstag, 1. September 2020, um 18.30 Uhr auf der ARA Laufäcker in Turgi statt. Traktanden: 1. Begrüssung / Beschlussfähigkeit 2. Wahl Stimmenzähler 3. Protokoll der 15. ordentlichen Abgeordnetenversammlung vom 18. Juni 2019 4. * Genehmigung 56. Geschäftsbericht 2019 5. * Genehmigung Jahresrechnung 2019 mit Entlastung der Organe und Beschluss über die Handhabung des Ertragsüberschusses 6. Kenntnisnahme Aufgaben- und Finanzplan 2020 – 2030 7. * Genehmigung des Bauprojekts «Werterhalt Schlammentwässerung SEA» 8. * Genehmigung Budget 2021 (inkl. Gebühren) 9. * Genehmigung der Satzungsrevision per 1.1. 2021 10. Ergänzungswahlen Vorstand und Kontrollstelle (2020 – 2021) 11. Ersatzwahl Verbandspräsidium (2020 – 2021) 12. Verschiedenes / Verabschiedung Die Versammlung ist öffentlich. Die Unterlagen zu den Traktanden können vom 10. August bis zum 1. September 2020 in den Gemeindekanzleien der Mitgliedsgemeinden während der ordentlichen Öffnungszeiten und im Internet auf www.abwturgi. ch unter «Verband» eingesehen werden. Die mit * markierten Traktanden unterstehen dem fakultativen Referendum. Turgi, 14. Juli 2020

Der Vorstand

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WETTINGEN

WOCHE NR. 32 DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020

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Sportwoche erfreute sich grosser Nachfrage Die Stiftung IdéeSport veranstaltete vergangene Woche eine kostenlose Kindersportwoche mit dem Namen MoveYourSummer 2020. Die 50 Plätze in Wettingen waren im Nu besetzt. Die Stiftung IdéeSport, in Wettingen bekannt vom «OpenSunday», lancierte das Angebot einer kostenlosen Kindersportwoche mit dem Namen MoveYourSummer 2020 nach dem Corona-Lockdown. Viele Familien verbringen ihre Sommerferien dieses Jahr zu Hause, Eltern mussten die Ferien verkürzen und die Kinder waren lange in ihren Freizeitaktivitäten eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund stiess die Stiftung mit dem Angebot bei vielen Gemeinden auf offene Ohren. Aus rund 40 Gemeinden, die sich für die Sportwoche beworben haben, wurden 14 ausgewählt und die Umset- An der Kindersportwoche MoveYourSummer 2020 in Wettingen nahmen 50 Kinder teil. zVg zung organisiert. fen», meint der zuständige Gemein- es konnten viele Aktivitäten und den heissen Temperaturen ebenfalls Wetter spielte mit – einige Aktivitä- derat Philippe Rey. «Toll, wie sich Spiele auf der Wiese der Bezirks- drinnen ausgetragen. Auch ein Codie jungen Coaches engagieren, mal schule stattfinden. Nebst diesen rona-Schutzkonzept wurde umgeten fanden trotzdem drinnen statt «Wir haben uns riesig gefreut, dass eine Träne abwischen oder Eisbeu- Aktivitäten gab es auch Bewegungs- setzt. Das Mittagessen gehörte zum wir ein so tolles Angebot für die tel für die blauen Flecken bereit- landschaften in den Turnhallen und Angebot – jeden Tag gekocht von Kinder in Wettingen anbieten dür- halten.» Das Wetter spielte mit und ein Fussballmatch. Dieses wurde bei der Wettinger Arwo-Stiftung. (LiWe) INSERATE

Restaurant Portofino

BUNDESFEIER

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Liebe Gäste, die Familie Oezler verabschiedet sich vom Restaurant Portofino.

Es war eine schöne Zeit. Für diese Zeit möchten wir uns bei unseren Gästen, bei unseren Freunden, aber auch bei unserem Team, die uns unterstützt haben, von ganzem Herzen bedanken! Am Samstag, den 8. August 2020, von 13.00 bis 15.00 Uhr möchten wir uns gemeinsam mit einem Apéro verabschieden. Wir würden uns überaus freuen, Sie und Ihre Familie persönlich zu sehen.

Herzlichst Familie Oezler & das Team Trotz abgesagter Bundesfeier hat es sich Grossratspräsidentin Edith Saner (Zweite von links) nicht nehmen lassen, den Gemeindebehörden von Wettingen und Böttstein eine persönliche Aufwartung zu machen. Die Festreden, begleitet von einem symbolischen Geschenk in Form eines Krattens voll Gemüse aus dem heimischen Garten, überreichte Saner dem Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster (rechts) und dem Gemeindeammann von Böttstein, Patrick Gosteli (links). Dort wäre die Grossratspräsidentin auch Festrednerin gewesen. Die Feier in Böttstein wurde jedoch auch abgesagt. Zum Gipfeltreffen hat sich auch Landammann Markus Dieth (Zweiter von rechts) gesellt, der die regierungsrätlichen Grüsse überbrachte. (zVg)


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WETTINGEN /NEUENHOF

VERMISCHTES tiert, später dann zur Offiziersordonnanz befördert wird. Es gibt keine Platzreservation.

Der mobile Pumptrack steht noch bis 8. August beim Schulhaus Altenburg. rb Abschlussevent Pumptrack Seit Beginn der Sommerferien steht ein mobile Pumptrack auf dem Schulhausplatz Altenburg in Wettingen. Man kann den Parcours zum Beispiel mit Kickboards oder Rollerblades befahren. Am Freitag, 7. August, findet ab 18 Uhr der Abschlussevent statt. Dabei wird auch der erste Preis für den TikTok-Wettbewerb übergeben. Der mobile Pumptrack steht noch bis Samstag, 8. August, beim Schulhaus Altenburg in Wettingen. Bilderausstellung Am Samstag, 8. August findet von 15 bis 18 Uhr eine kleine Bilderausstellung von Kinderzeichnungen an der Blumenstrasse 1 in Wettingen statt. Zusammengetragen und aufgehängt hat die Kinderzeichnungen Marie Louise Reinert, die Grossmutter, für freundliche und sachkundige Kenner und Geniesser. Die Maler und Zeichner freuen sich auf Besucher und Gespräche. Zeltnacht im «Tägi» Vom Samstag, 8. August, auf Sonntag, 9. August, findet im «Tägi» in Wettingen die «Zeltnacht in der Badi» statt. Am Samstag kann ab 12 Uhr am Empfang im «Tägi» eingecheckt werden. Ab 18 Uhr dürfen die Zelte aufgebaut werden. Ab 20 Uhr sind die Liegewiesen im Gartenbad nur für die Zeltnachtgäste reserviert. Das Schwimmen im Gartenbad ist in der Zeltnacht bis um Mitternacht erlaubt. Es besteht die Möglichkeit, am Sonntag in der Badi zu frühstücken. Ein Zeltplatz kostet 15 Franken, dazu kommt der Badieintritt von 6 Franken. Anmelden kann man sich beim Empfang des «Tägi» oder online auf taegi.ch. Kino seniOrient Am Donnerstag, 13. August, wird im Kino seniOrient, um 15 Uhr der Film «HD Läppli» von und mit Alfred Rasser aus dem Jahr 1959 gezeigt. Der Film dauert etwa 116 Minuten. Er handelt vom tollpatschigen Läppli, der erst wegen antimilitärischer Reden inhaf-

Hier kommt eine Auf einem Rundgang durch

Fotoführung im Maislabyrinth Am die Baustelle der LimmatDonnerstag, 13. August, findet um 18 Uhr eine Fotoführung im Mais- brücke zwischen Neuenhof labyrinth statt. Der Treffpunkt ist und Wettingen erzählt beim Labyrinth. Teilnehmende Projektleiter Martin Strübi können auf den Spuren der historischen Bilder aus dem Fotoarchiv von den Besonderheiten der Gemeinde Wettingen mit Katja des Sanierungsprojekts. Binchi Waldis, Historikerin aus Wettingen, durchs Maislabyrinth wandeln. Anmeldung unter: hist. SIBYLLE EGLOFF museum@baden.ch oder Telefon Martin Strübi hält ein Bruchstück 056 222 75. eines Belags in der Hand: «Das ist einen Zentimeter dick. Wenn man genau hinsieht, erkennt man 40 bis 50 Graffitischichten.» Es sei schade, dass man die Wand und damit die Werke der Graffitikünstler entfernen müsse. «Aber der Beton darunter und die rostigen Eisenstangen müssen wir dringend ersetzen. Wir haben die Künstler darüber informiert. Nach der Sanierung erhalten sie wieder jungfräuliche Flächen zum Besprayen», sagt Strübi. Er ist Projektleiter vom Department Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Im Wettinger Maislabyrinth findet am Aargau und zuständig für die Sanie13. August eine Fotoführung statt. Archiv rung der Limmatbrücke zwischen Wettingen und Neuenhof. Gemeindebibliothek Wettingen Am An diesem regnerischen Morgen Donnerstag, 13. August, findet in steht er geschützt unter der Brücke der Gemeindebibliothek um 20 auf dem gedeckten Velo- und GehUhr der Anlass Living Library statt. weg mit Blick zum Stausee. Hinter Dabei können die Teilnehmenden ihm herrscht emsiges Treiben. Vier Menschen mit Migrationshinter- Arbeiter verteilen mit Schaufeln grund und deren Lebenswirklich- und Kellen ein zementartiges Matekeit im Rahmen einer Living-Libra- rial auf dem Boden. Ein fünfter ry-Veranstaltung persönlich ken- spritzt eine Flüssigkeit auf die benen lernen. Man kann ein paar reits ebene Fläche, während ein dieser Menschen sowie einen Be- Kollege auf einem Gefährt Materialtreuer aus der Freiwilligenarbeit nachschub liefert. Die Arbeiten sind als lebendige Bücher für ein span- Teil der Instandstellung der Limnendes Gespräch in einer kleinen matbrücke, die das Dübendorfer Runde ausleihen. Im Anschluss Bauunternehmen Specogna ausgibt es einen Apéro. Der Anlass führt. Nicht nur der rissige Strasdauert etwa zwei Stunden. Die Teil- senbelag auf der Fahrbahn, sondern nehmerzahl ist begrenzt, der Ein- auch der Rad- und Gehweg darunter tritt ist gratis. Anmeldung unter: wird saniert. Am 22. Juni starteten www.eveeno.com/LivingLibrary. die Vorarbeiten dazu. Seit Anfang Juli wird der Weg erneuert. FussEinweihungsfeier «Tägi» Am 15. Au- gänger und Velofahrer konnten in gust hätte eigentlich die Einwei- dieser Zeit eine Fahrspur auf der hungsfeier für das neue Sportzen- Brücke nutzen. trum Tägerhard stattgefunden. Wegen der Coronapandemie ist sie Wer von Neuenhof nach Wettingen nun auf unbestimmte Zeit verscho- fährt, nimmt die Autobahn ben. Dies geben die Veranstalter in Am 27. Juli wurde der sanierte und einer Medienmitteilung bekannt. neu mit LED-Lampen beleuchtete «Mittlerweile haben die aargaui- Weg eröffnet. Die Baustelle ging schen Behörden die Bedingungen dann auf der Fahrbahn los. Für Fahrfür Treffen in grossen Gruppen zeuglenkerinnen und -lenker heisst wieder verschärft», schreiben sie es nun Einbahnverkehr bis etwa im als Begründung. Das «Tägi» ist zu Dezember. Dann soll das Projekt ferden gewohnten Zeiten geöffnet. tiggestellt sein. Wer von Neuenhof

Der neue Geh- und Veloweg besteht aus einem nach Wettingen will, muss über die Autobahn und via Ausfahrt Wettingen Ost in die Gemeinde fahren. Von Wettingen nach Neuenhof kann wie gewohnt die Limmatbrücke passiert werden. Die Busse verkehren die ganze Zeit in beide Richtungen. Dafür sorgt eine Lichtsignalanlage. Freie Fahrt auf beiden Seiten gilt auch für Blaulicht- und Rettungsdienste. «Es wird wohl ein paar Tage dauern, bis sich die Verkehrsteilnehmer daran gewöhnt haben. Uns war es wichtig, dass dies die einzige Umstellung bis zum Ende der Baustelle bleibt und die Fahrzeuglenker nicht ständig ein neues Verkehrsregime vorfinden», sagt Strübi. 1970 wurde die Brücke erstellt. Jetzt wird sie zum ersten Mal saniert. «Man hat damals gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass täglich etwa 20 000 Fahrzeuge die Brücke passieren», sagt Strübi. Das Bauwerk entstand vor 50 Jahren gleichzeitig mit der Autobahn. «Davor lief der ganze Verkehr über die Holzbrücke. Das ist heute kaum


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Weltneuheit zum Einsatz

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AUS DEM GEMEINDERAT

Unentgeltliche Rechtauskunft Im Zusammenhang mit den nach wie vor geltenden Abstands- und Hygieneregeln rund um das Coronavirus, wurde die unentgeltliche Rechtauskunft nicht in Form von persönlichen Gesprächen, sondern telefonisch erteilt. Ab Montag, 10. August, ab 17 Uhr werden die persönlichen Auskunftstermine im Gemeindehaus Neuenhof wieder angeboten. Die weiteren Termine findet man auf der Webseite der Gemeinde (www.neuenhof.ch) unter Aktuelles/Unentgeltliches Rechtsauskunft.

Ultrahochleistungs-Faserbeton. Laut Projektleiter Martin Strübi (vorne) wird das Material in nur sechs Stunden fest. vorstellbar.» Weil es sich bei der Strecke über die Limmatbrücke um eine Kantonsstrasse handelt, übernimmt der Kanton die gesamten Kosten des rund vier Millionen Franken teuren Projekts. Aussergewöhnlich ist nicht nur der Umstand, dass die Brücke erstmals seit Erstellung instandgesetzt wird, sondern auch auf welches Material dabei gesetzt wird. Ein rauer Belag soll das Rutschrisiko minimieren «Das ist eine Weltneuheit», sagt Strübi und zeigt auf den Baustoff, den die Arbeiter auf dem Geh- und Veloweg ausbreiten. Es handelt sich um einen Ultrahochleistungs-Faserbeton, der von der ETH Lausanne entwickelt wurde. «Er bindet viel schneller als normaler Beton. Innerhalb von sechs Stunden ist er fest und bereits befahrbar, bei Beton dauert es doppelt so lang», erklärt Strübi. Das komme bei Bauprojekten wie diesem, die möglichst schnell fertiggestellt werden müss-

Sibylle Egloff

ten, sehr gelegen. «Flächenmässig haben wir im Kanton Aargau noch nie so viel davon verwendet. Die Limmatbrücke gilt sozusagen als Pilotprojekt und wird für künftige Bauprojekte wegweisend sein», sagt Strübi. Dem Ultrahochleistungs-Fa-

Die Sanierung soll aber nicht nur den Verkehrsteilnehmenden zugutekommen. «Auf der Klosterseite der Brücke werden wir Nistkästen für Fledermäuse und Schwalben aufhängen», erzählt Strübi. Bisher ist er mit dem Verlauf des Projekts zufrieden.

«Ich habe 40 Jahre hier gelebt. Es ist mir wichtig, dass es gut kommt.»

Toi-Toi-WCs wurden schon drei Mal beschädigt Einzig Vandalismus habe bisher für Ärger gesorgt. «Die Toi-ToiWCs für die Arbeiter wurden nachts schon drei Mal auseinandergenommen», sagt Strübi. Das sei schade und nervig. «Die Arbeiter machen hier einen super Job. Sie verdienen mehr Wertschätzung und Respekt.» Strübi hofft nichtsdestotrotz, dass der Bau weiterhin so gut voranschreitet. «Vielleicht werden wir auch etwas früher fertig.» Ihm ist es ein Anliegen, dass das Projekt ein Erfolg wird. «Ich habe 40 Jahre lang in der Region gelebt. Es ist mir wichtig, dass es gut kommt.»

MARTIN STRÜBI, PROJEKTLEITER

serbeton beigemischt wurde weisser Split. «Er verleiht dem Belag eine Rauigkeit, damit Fussgänger und Velofahrer bei Nässe, Schnee oder Laub auf dem Weg nicht ausrutschen.» Zwei Wochen lang feilte man an der richtigen Mischung. «Jetzt sind wir sehr zufrieden mit der Rezeptur. Wir setzen auf feinere Körner, damit der Weg zwar rau ist, die Strecke aber mit dem Velo nicht zu holprig wird», so Strübi.

Pro Senectute – neue Ortsvertreterin Der Pro Senectute Aargau ist die Nähe zur Bevölkerung ein zentrales Anliegen. Darum möchte man nicht nur in jedem Bezirk mit einer Beratungsstelle vertreten sein, sondern auch in jeder Gemeinde eine oder mehrere Ansprechpersonen für die Bevölkerung haben. Monika Städeli heisst die neue Ortsvertreterin von Neuenhof. Sie wohnt an der Auhaldenstrasse 13 in Turgi. Ihre Telefonnummer lautet 079 636 54 80. Sie unterstützt die bisherige Ortsvertreterin, Esther Hirschi (wohnhaft an der Poststrasse 151 in Spreitenbach, ihre Telefonnummer lautet 056 599 26 04) in den verschiedenen Aufgaben. Die Kontaktangaben der beiden Ortsvertreterinnen findet man jederzeit auf der gemeindeeigenen Webseite (www.neuenhof.ch) unter Leben/ Alter. Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Bis 7. August gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Dienstag bis Donnerstag, 8 bis 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen. Freitag, 7.30 bis 14.30 Uhr. Telefon: 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch


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NEUENHOF Meldungen der Kantonspolizei

In der Nacht von Mittwoch, 22. Juli, auf Donnerstag, 23. Juli, kam es in Neuenhof zu einer Sachbeschädigung: Betroffen war das Schulhaus an der Zürcherstrasse in Neuenhof. Ein Augenzeuge rief am Donnerstag, 23. Juli, um 2.50 Uhr die Polizei und sah, wie ein Dutzend Jugendlicher davonrannte. Trotz Fahndung der Polizei blieben diese verschwunden. Wie sich zeigte, hatten die Unbekannten Steine gegen die grossflächige Glasfront geworfen und dabei drei Scheiben beschädigt. Der Schaden ist beträchtlich, lässt sich derzeit aber noch nicht beziffern. Die Kantonspolizei in Baden (Tele-

fon 056 200 11 11) sucht weitere Augenzeugen, die Angaben zur Täterschaft machen können.

Die Glasfront nach den Steinwürfen. zVg

INSERATE

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch

Nr. 2020-0034

Bauherrschaft: Matthias Voser, Dorfstrasse 16, 5432 Neuenhof Lage:

5432 Neuenhof, Parzellen-Nr. 3159, 3160

Bauvorhaben: Neubau Mutterkuhstall mit Futterlager und Remise Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 7. August 2020 bis 7. September 2020 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock,

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öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung

Bleiben wir zu Hause! Support per Fernwartung möglich. Für Private: Wir unterstützen sie bei sämtlichen Problemen mit ihrem PC oder Mac bei ihnen vor Ort. Ad-hoc-Support und massgeschneiderte Für KMU: Wartungsverträge. Gerne erstellen wir ihnen ein unverbindliches Angebot. Christof Mazenauer Bankstrasse 9 5432 Neuenhof

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«Der Weg dahin war Vizeammann Petra Kuster Gerny, Abteilungsleiter Finanzen Hanspeter Frischknecht und der neue Geschäftsführer von Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn) erzählen, was es brauchte, um die erste selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im Kanton zu werden. SIBYLLE EGLOFF

«Wir sind froh, dass wir gegenüber unseren Kunden und Lieferanten nun als Unternehmen auftreten können», sagt Vizeammann Petra Kuster Gerny (SVP). Sie amtet neu als Werkkommissionspräsidentin der selbstständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt namens Elektrizität Wasser Neuenhof – kurz ewn. Die Neuenhofer Stimmberechtigten gaben im Dezember 2019 an der Gemeindeversammlung grünes Licht für die Verselbstständigung der Gemeindewerke im Bereich Wasser und Elektrizität. Die Geburtsstunde der ewn folgte per 1. Januar, dann wurde sie gegründet. Doch erst vor kurzem konnte das Unternehmen seine Tätigkeit richtig aufnehmen: «Die Vorbereitungen für die Gemeindeversammlung und die Abstimmung machen für mich bald einen kleineren Teil aus als die Umsetzung der Verselbstständigung im vergangenen halben Jahr», sagt Kuster Gerny. Die Pionierrolle barg einige Herausforderungen Neuenhof nahm mit diesem Schritt eine Pionierrolle ein, ist es doch die erste Gemeinde im Kanton Aargau, die Teile der Gemeindewerke in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt auslagert. Doch das Neuland barg auch HerausfordeINSERATE

Verwandelten die Werke in eine selbstständige rungen: «Der Weg dahin war eine Zangengeburt», sagt Kuster Gerny. Nachdem das Stimmvolk das Geschäft abgesegnet hatte, musste auch der Regierungsrat der Gründung zustimmen. Im Februar war es so weit. «Mit dem Regierungsratsbeschluss waren wir faktisch handlungsfähig. Doch es fehlte der Eintrag im Handelsregister», sagt Hanspeter Frischknecht, Abteilungsleiter Finanzen der Gemeinde Neuenhof. Er regelte die bürokratischen Aufgaben auf dem Weg zur selbstständigen Anstalt. «Die Anmeldung beim Handelsregisteramt wurde zum Spiessrutenlauf. Da es eine Anstalt wie unsere noch gar nicht gab, existierten auch keine passenden Formulare. Bis wir wussten, welche Papiere wir ausfüllen müssen und welche


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Zangengeburt»

Anstalt: Hanspeter Frischknecht (links), Petra Kuster Gerny und Adrian Fuchs. Unterlagen wir benötigen, dauerte es», sagt Frischknecht. Dass der Prozess teilweise während des Coronalockdowns erfolgte, war zusätzlich erschwerend. «Dadurch, dass viele Mitarbeitende im Homeoffice tätig waren, zog sich die Kommunikation in die Länge», sagt Frischknecht. Doch es gab genug anderes, das erledigt werden konnte: Man entwarf ein Logo, feilte am Internetauftritt, wählte Werkkommission und Geschäftsleitung und setzte Verträge mit der Regionalwerke AG Baden auf, die sich um die technische und die administrative Betriebsführung kümmert. Andere Abrechnungsform sorgt für Verwirrung Doch alles war nicht möglich. «Aufgrund des fehlenden Handelsregistereintrags konnten wir noch kein Konto eröffnen und Geld einnehmen», sagt ewn-Geschäftsführer Adrian Fuchs. Man habe die Strom- und Wasserbezüger daher informiert, dass es nicht wie üblich Akontorechnungen im April geben werde, sondern dass Ende Juli direkt der Schlussbetrag des ersten halben Jahres fällig werde. Dieser Umstand sorgt nun für Verwirrung. «Der Betrag sieht grösser aus,

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Der Regen überraschte die Neuenhofer Naturfreunde beim Grillieren 14 Naturfreunde aus Neuenhof trafen sich am 26. Juli zum ersten Mal seit dem Lockdown wieder zum Beisammensein.

Sibylle Egloff

weil nun alles auf einer Rechnung steht. Kunden kommen auf uns zu und wollen wissen, ob die Preise angestiegen sind.» Fuchs versichert: «Das sind sie nicht. Die Rechtsformänderung hat keinen Einfluss auf Preise und Gebühren.» Die Auslagerung der Bereiche Wasser und Elektrizität hat nichtsdestotrotz einen finanziellen Hintergrund: Die Gemeinde beabsichtigt, damit Schulden abzubauen. «Wir hatten Ende 2019 Schulden von 42 Millionen Franken, das sind fast 5000 Franken pro Einwohner, was sehr hoch ist. Die selbstständige Anstalt soll uns dabei helfen, diesen Schuldenberg zu tilgen», sagt Kuster Gerny. Jährlich sollen im Durchschnitt 650 000 Franken aus den Werken dafür eingesetzt werden. Das habe den Beteiligten auch die Motivation gegeben, die herausfordernde Zeit der Umstellung durchzustehen, sagt Kuster Gerny. Sie freue sich, dass nun alles so aufgegleist sei, dass dieses Vorhaben gelingen könne. Weitere Informationen und Hinweise zu Rechnungsfragen zur neuen Anstalt Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn) finden Sie online unter www.ewn-neuenhof.ch.

Gut gelaunt und schwer mit Picknickkörben beladen, trafen sich am 26. Juli 14 Neuenhofer Naturfreunde zum Grillieren am Rohrdorferberg. Es war schön, sich wieder einmal zu einem gemeinsamen Anlass zu treffen, waren doch seit Mitte März alle Veranstaltungen wegen Covid-19 gestrichen worden. Bald schon loderte ein Feuer, das von den Organisatoren perfekt vorbereitet worden war. Auch die mitgebrachte Festbestuhlung wurde von Helfern fachmännisch aufgestellt und ausgerichtet. Bis sich eine schöne Glut für das Grillgut gebildet hatte, konnten die Neuenhofer, rund ums Feuer sitzend, den Apéro geniessen. Die Gruppe hatte sich viel zu erzählen und die Wartezeit verging wie im Flug. Feine Sachen lagen auf dem Grill und später auf den Tellern. Freudig machte sich die Gruppe über die Speisen her, bis erste kleine Regentropfen den Weg durch das dichte Blätterwerk fanden. Die Naturfreunde liessen sich aber davon nicht abschrecken, genossen das Essen und die Geselligkeit. Inzwischen hatte es auch wieder aufgehört zu regnen.

Am 26. Juli trafen sich 14 Neuenhofer Naturfreunde zum Grillieren. zVg Dann wurden Kaffee und Kuchen aufgetischt und plötzlich fielen richtig grosse Tropfen. Jeder suchte Schutz unter Bäumen oder Schirmen, alles wurde irgendwie als Regenschutz benutzt. Da sich das Wetter im Moment überhaupt nicht mehr beruhigen wollte, packte die Gruppe ihre sieben Sachen und verliess fluchtartig die Feuerstelle. Sogar die Verabschiedung, ein schnelles «Tschau zäme», fiel sehr kurz aus. Auf dem Nachhauseweg kamen die Neuenhofer noch kurz in einen leichten Hagelschauer, aber schon kurze Zeit später lachte ihnen die Sonne wieder ins Gesicht. (zVg)

LESERFOTO

Leserin Mary Das aus Neuenhof hat den Kometen Neowise frühmorgens von der Webermühle aus fotografiert.


GEMEINDE KILLWANGEN GEMEINDE KILLWANGEN

Altpapiersammlung

Die nächste Altpapiersammlung findet am Samstag, 8. August 2020, statt (bitte vormittags ab 7.00 Uhr bereitstellen). Damit die Sammlung reibungslos durchgeführt werden kann, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte beachten Sie die folgenden Punkte: • Altpapier und Karton getrennt und ohne Fremdstoffe bündeln und fest verschnüren (keine Papiertragtaschen und Kartonschachteln verwenden); • Bitte keine allzu schweren Bündel machen (Sammlung erfolgt durch Jugendliche); • Altpapier und Karton, welche Fremdmaterial aufweisen, werden stehen gelassen und nicht mitgenommen. Killwangen, 6. August 2020 Gemeindekanzlei Killwangen

Baugesuch Bauherrschaft:

Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:

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Das Baugesuch liegt vom 6. August 2020 bis 7. September 2020 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Nikodijevic, Violeta (w), geb. 1995, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 127 2. Suna, Dilara (w), geb. 1997, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 61 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

GUTES TRINKWASSER IN KILLWANGEN Die Regionalwerke Baden nehmen mehrmals pro Jahr Wasserproben, welche dann vom Amt für Verbraucherschutz analysiert werden. Die Qualität der Wasserproben vom 19. Juli 2020 war einwandfrei. Die Wasserhärte liegt bei 30 °fH und der Nitratgehalt beträgt 16 mg/l. Killwangen versorgt sich mit ca. 30% eigenem, UV-behandeltem Quellwasser. Die Regionalwerke AG Baden liefert ca. 40%. Der Rest wird automatisch von Spreitenbach bezogen. Weitere Auskünfte erteilt die Regionalwerke AG Baden.

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KILLWANGEN

WOCHE NR. 32 DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020

AUS DEM GEMEINDERAT

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Sommerserie

Gutes Trinkwasser in Killwangen Die Regionalwerke Baden AG nimmt mehrmals pro Jahr Wasserproben, die dann vom Amt für Verbraucherschutz analysiert werden. Die Qualität der Wasserproben vom 19. Juli war einwandfrei. Die Wasserhärte liegt bei 30 französischen Härtegraden und der Nitratgehalt beträgt 16 Milligramm pro Liter. Die Gemeinde Killwangen versorgt sich mit zirka 30 Prozent eigenem, UV-behandeltem Quellwasser. 40 Prozent des Trink-, Brauch- und Löschwassers liefert die Regionalwerke Baden AG. Der Rest wird von der Wasserversorgung Spreitenbach bezogen. Die Papiersammlung vom Samstag, 8. August, findet wie gewohnt statt.

Baubewilligungen Der Gemeinderat Killwangen hat folgende Baubewilligungen erteilt: Erich und Martina Brunner, Kirchstrasse 21, 8956 Killwangen, für die Fensterverlängerung, Parz. Nr. 964, Kirchstrasse 21; Leni Immobilien AG, Würenloser- Doris Lienberger neben den zirka 130 Kakteen und Sukkulenten im heimischen Garten in Killwangen. strasse 1, 8956 Killwangen, für die Umnutzung Lager zu Atelier, Parz. Nr. 9, Würenloserstrasse 2, 8956 Killwangen; Vuko Tomic, Brühlstrasse 27, 8956 Killwangen, für die Heizungssanierung (Luft-Wasser-Wärmepumpe), Parz. Nr. 1260, Brühlstrasse 27, 8956 Killwangen. Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Während der Sommerferien gelten für die Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten: Montag- bis Donnerstagvormittag: 8.30 bis 11.30 Uhr; Montagnachmittag: 14. bis 18.30 Uhr, Freitag: 7.30 bis 11.30 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch und Donnerstagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Tel.: 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch

HINWEIS Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen Der nächste Morgenspaziergang findet am Freitag, 14. August, statt. Der Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Sprützehüsli beim Sternenplatz in Spreitenbach. Das Thema lautet «die Kraft der Bäume». Am selben Tag findet der dazugehörende Abendspaziergang statt. Treffpunkt dafür ist um 19 Uhr, ebenfalls beim Sprützehüsli beim Sternenplatz in Spreitenbach. Das Thema ist das gleiche.

Sie hat 130 Kakteen und Sukkulenten im Garten Doris Lienberger aus Killwangen sammelt seit 20 Jahren Kakteengewächse. Die unzerstörbaren Pflanzen haben es ihr angetan. RAHEL BÜHLER

Betritt man den Garten von Doris Lienberger und ihrem Partner Peter Schmied in Killwangen, stechen sie dem Besucher sofort ins Auge, die 130 Kakteen und Sukkulenten. Vielleicht sind es auch mehr: «Ich weiss es nicht genau», sagt sie. Die Pflanzen stehen säuberlich angeordnet auf einem stufenförmigen Steingarten in einer Ecke des Gartens. Der Gärtner habe das Podest extra angefertigt, sagt die Killwangenerin und blickt über ihre Sammelstücke. Angefangen habe alles mit ihrem jetzigen Partner: «Er hat ein Haus in Spanien und immer wieder Kakteen mit in die Schweiz gebracht.» Beim Umzug nach Killwangen waren auch seine Lieblinge, die Kakteen, mit im Gepäck. In den nach-

folgenden 20 Jahren seien noch einige Exemplare dazugekommen. «Wir hatten aber auch schon ein paar mehr», sagt die 70-Jährige. Vor einigen Jahren hätten sie aufgehört, die eingegangenen Gewächse durch neue zu ersetzen. Der Aufwand sei mittlerweile zu gross. Der Aufwand? Lienberger lacht. «Nicht der Aufwand zum Giessen, vielmehr der zum Dislozieren ins Winterquartier.» Jeden Herbst verschieben sie mit drei bis vier Helfern die 130 Pflanzen in den Wintergarten. Dort liegt im Winter jeweils Rasenteppich am Boden. Mehrere Gestelle stehen an den Wänden. Damit die Kakteen ein wintersicheres Quartier haben, installieren sie Glasschiebetüren und eine Heizung. Jetzt, im Sommer, ist der Wintergarten offen, die Wände sind zur Seite geschoben. Im Frühling transportieren sie die Pflanzen wieder nach draussen. «Manche kann man gar nicht allein hochheben, sie sind so schwer», sagt die Seniorin. In ihrem Garten wachsen auch noch Palmen, Farne, ein Kirsch-

Rahel Bühler

baum und allerlei sonstige Blumen. Es seien aber schon die Kakteen und Sukkulenten, die es ihr angetan hätten, sagt sie: «Das sind Pflanzen, die man in der Schweiz nicht so oft in Gärten antrifft.» Die pensionierte Verkäuferin reist gerne: Nach wie vor seien sie und ihr Partner etwa viermal pro Jahr in seinem Haus in Spanien. «Dort haben wir Kakteen, die sind zehnmal so gross wie diese hier.» Ihre Leidenschaft sei aber schon ihr Garten zuhause in Killwangen.

Sommerserie In einer Serie stellt die Limmatwelle Gärten, Balkone und ihre Gärtner vor. Der achte Teil handelt von Doris Lienbergers Kakteen- und Sukkuletensammlung in Killwangen. Haben auch Sie einen hübschen Garten oder Balkon, den Sie uns zeigen möchten? Senden Sie Ihren Text (max. 2000 Zeichen im Word) und ein Foto (im JPG-Format, in der Grösse von mind. 1 MB) anredaktion@limmatwelle.ch.


10 Bauausschreibungen BG Nr: Bauherr:

3175 Credit Suisse Anlagestiftung RES Commercial, c/o Credit Suisse, Sihlcity-Kalanderplatz 1, 8045 Zürich Bauobjekt: Reklametafeln Neuvermietung Baustelle: Industriestrasse 171 Parzelle: 857 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Ausnahme- Überschreitung der gesuch: Baulinie BG Nr: Bauherr:

3198 Addec GmbH, Willestrasse 11, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Metallcontainer «Shiva Lounge» Baustelle: Willestrasse 11 Parzelle: 3535 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung BG Nr: Bauherr:

1925-022 Alfred Müller AG, Neuhofstrasse 10, 6340 Baar Bauobjekt: Ausbau-Erweiterung Büroräumlichkeiten, Einbau Dusche, Küche Baustelle: Bodenäckerstrasse 1 Parzelle: 681 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Die öffentliche Auflage erfolgt vom 10. August 2020 bis 8. September 2020 auf der Homepage der Gemeinde und auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Einbürgerungen Im 2. Quartal 2020 sind bei der Gemeindekanzlei 5 neue Einbürgerungsgesuche eingegangen. Per 31. März waren total 29 Gesuche hängig. Im Rahmen der Bearbeitungen wurde im 2. Quartal durch den Gemeinderat bei 6 Gesuchen das Gemeindebürgerrecht zugesichert. Gesuche mussten keine abgewiesen werden.

ment AG, Spreitenbach, für Anpassungen Haltestelle Limmattalbahn, Aufgang Center Mall, Tivoli 5.

Personelles Als Praktikantin bei der Jugendarbeit wurde Livia Martin, Oberentfelden, und als Sozialarbeiterin Jana Limanovica, Kölliken, angestellt. Der Gemeinderat und das Personal heissen die neuFür die Bibliothek Spreitenbach gel- en Angestellten herzlich willkomten mit Wirkung ab 10. August für men. die Zeit ausserhalb der Schulferien neue, leicht angepasste Öffnungs- Termine Bis 9. August: Sommerfezeiten. Anders sind neu folgende rien der Schule. Tage: Dienstag und Donnerstag, 15 –19 Uhr; Freitag, 15–18 Uhr, Sams- Öffnungszeiten der Gemeindevertag, 9–11 Uhr. Die vollständigen waltung Die Schalter sind wie folgt Daten sind abrufbar auf: geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und www.spreitenbach.ch/bildung. 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, Baubewilligungen wurden erteilt an 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 XLCH GmbH, Rothrist, für Mieter- 11, Fax 056 402 02 82. www.spreiausbau zu Möbelhaus, Industrie- tenbach.ch. strasse 171; Sunrise Communications AG, Zürich, für Ausbau be- Schalteröffnungszeiten der Regiostehender SBB Anlage mit nalpolizei an der Poststrasse 13 in Mobilfunkanlage; Rangierbahnhof Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 23; STWEG Hochhaus-Turm, Sprei- Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstenbach, für Ersatz bestehender tag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten Leitungen in Installationsschacht, geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Langäckerstrasse 15; Dicoval AG, Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon Zürich, und Shoppi Tivoli Manage- 056 418 85 29.

Vor der Der Gemeinderat will eine Reorganisation von Gemeinderat und Verwaltungsleitung vornehmen. Deshalb verzögert sich die Ersatzwahl des Präsidenten und eines Mitglieds des Gemeinderats. MELANIE BÄR

Drei Wochen nachdem der parteilose Gemeinderat Marcel Lang zum Präsidenten gewählt wurde, trat er am 8. Juni überraschend zurück. Er begründete den Rücktritt mit der ausserordentlichen Belastung. Für weitere Stellungnahmen war Lang seither nicht mehr zu erreichen. In den Gemeinderatsnachrichten vom 12. Juni liess der Gemeinderat vernehmen, dass er «über das weitere Vorgehen und die Anordnung der Ersatzwahl» noch befinden werde. Das hat er nun getan. Vergangene Woche erläuterte er in einer Medienmitteilung, dass er nicht einfach einen Ersatz wählen lassen will, sondern eine Reorganisation von Gemeinderat und Verwaltung

VERMISCHTES Bauarbeiten Limmattalbahn Vom 3. August bis 18. September finden Arbeiten an den Werkleitungen in der Bahnhofstrasse Spreitenbach statt. Diese Arbeiten betreffen die Bahnhofstrasse ab Höhe Güterstrasse bis zur Gemeindegrenze Killwangen. Während der gesamten Bauzeit herrscht auf der Bahnhofstrasse Einbahnverkehr in Richtung Baden. Der Verkehr von Neuenhof her in Richtung Spreitenbach wird via Landstrasse umgeleitet. Die Grundstückszufahrten sind gewährleistet. Der öffentliche Verkehr kann weiterhin im Gegenverkehr fahren. Die Bushaltestelle Spreitenbach West in Fahrtrichtung Dietikon wird vom 18. August bis 20. September rund 20 Meter in Richtung Dietikon verschoben. Wandergruppe Spreitenbach Nach viermonatiger Covid-19-Pause machten sich am 22. Juli 32 Wanderlustige auf zum Guyer-Zeller-Industrielehrpfad von Kempten nach Bauma. Der Weg führte durch das romantische Kemptnertobel, dem Aabach entlang, vorbei an einem Weiher, zur alten Nagelfabrik, in

holprigen Naturwegen ging es danach über Brücken, welche den Wissenbach oder kleine Tobel überspannten, Richtung Bauma. Dort blieb genügend Zeit, um sich die alten Wagen der Dampfbahn Bauma-Hinwil anzuschauen. Unter anderem einen Salonwagen und einen Jasswagen. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es war toll, dass wieder Erste Wanderung nach der Pause. zVg eine Wanderung durchgeführt werden konnte. Und trotz Maskenwelcher heute ein Kulturzentrum pflicht war sogar die Fahrt in Zug untergebracht ist. Im Wald ging es und Bus zu ertragen. zu einem Wasserfall und einer Feuerstelle und man stand staunend Die Natur- und Umweltkommission vor einem hohen gemauerten Stein- möchte aktiver mit den Einwohneturm. Laut Auskunft der Wander- rinnen und Einwohnern von Spreileitung sollte dieser die Fabriken in tenbach zusammenarbeiten. Desder Nähe mit Wasserkraft versor- halb hat sie vergangenes Jahr eine gen. Dazu wurde das Wasser im Homepage aufgeschaltet. Wer die Aabach gestaut und durch eine Lei- Seite unter https://nuk.bfnu.ch betung auf die Turbine im Turm ge- sucht, wird vom Igel-Maskottchen leitet. Über ein Räderwerk im Turm NUKI (Natur- und Umweltkommiswurde die Kraft mittels Transmis- sions-Informationen) begrüsst und sion durch ein langes Drahtseil zur wird über Aktivitäten informiert. Fabrik übertragen. Nach knapp Die Kommissionsmitglieder freuen zweistündiger Wanderzeit erreich- sich über Rückmeldungen und Werten die Wanderer Bäretswil und bung oder eine aktive Teilnahme an machten Mittagshalt. Auf etwas den Anlässen.


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Neuwahl wird die Struktur geprüft vorsieht. Begründet wird dies in der Mitteilung mit «den gemachten Erfahrungen, aber auch aufgrund des anhaltenden Gemeindewachstums und einer stetigen Professionalisierung aller Berufs- und Verwaltungsbereiche.» Der Gemeinderat habe sich seit geraumer Zeit Gedanken über die Organisation von Gemeinderat und Verwaltung sowie über nötige Anpassungen gemacht und jetzt ein Vernehmlassungsverfahren bei der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission sowie den Ortsparteien in Auftrag gegeben. Spreitenbach ist eine der grössten Aargauer Gemeinden Aufgrund der Lage, des Entwicklungspotenzials und der Gemeindegrösse rechnet der Gemeinderat mit einer Zunahme von Sachgeschäften und Pensen. Hingegen geht der Gemeinderat nicht von einer relevanten Zunahme an strategischen Entscheiden aus. Um den Gemeinderat zu entlasten, sei schon in den letzten Jahren das bestehende Delegations- und Kompetenzenreglement erweitert worden. Darin sei eine grosse Anzahl an Entscheiden direkt der Verwaltungsstufe zugewiesen

worden. «Die gemachten Erfahrungen sind sehr gut und die so gefällten Entscheide geniessen grosse Akzeptanz», schreibt der Gemeinderat. Nachdem die überwiegende Anzahl an Sachgeschäften bereits auf Verwaltungsstufe geklärt wird, soll die bisherige Anzahl von fünf Gemeinderäten weitergeführt werden. Das derzeit bestehende Führungsmodell mit Verwaltungsleiter erachtet der Gemeinderat als gut. Der im Vollzeitpensum tätige Gemeindepräsident amtete als Verwaltungsleiter und Personalchef. «Schwachpunkt in diesem System ist, dass der Verwaltungsleiter via Volkswahl zum Gemeindepräsidenten erkoren wird und kein verbindliches Anforderungsprofil vorgeschrieben werden kann», so der Gemeinderat. Bei einer Gemeindegrösse von mehr als 12 000 Einwohnern mit rund 150 Gemeindeangestellten wertet er diese «Rekrutierungsform» als nicht mehr zeitgemäss und sachgerecht. Er schlägt vor, einen Verwaltungsleiter anzustellen. Dieser soll auch als Personalchef fungieren, die Umsetzung der strategischen Entscheide überwachen, in Absprache mit Gemein-

künftige Funktion des Gemeindepräsidenten auf die Unterstützung eines ausgebildeten Verwaltungsleiters zählen kann oder nicht. So können interessierte Personen entscheiden, ob sie sich portieren lassen und zur Wahl stellen oder nicht, begründet der Gemeinderat. Zur geplanten Reorganisation hat der Gemeinderat ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Nach dessen Abschluss erfolgt die Bereinigung und Konkretisierung der Aufgabenteilung zwischen Verwaltungsleiter und Gemeindepräsident. An der Wintergmeind am 1. Dezember soll ein entsprechender Stellenantrag mit einer zusätzlichen Vollzeitstelle beantragt werden. Der Entscheid kläre die Rahmenbedingungen für eine Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates und des Gemeindepräsidenten. Entsprechend möchte der Gemeinderat die Ersatzwahl auf den 7. März 2021 festsetzen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die vier aktuellen Mitglieder des Gemeinderates in Zusammenarbeit Nach der Reorganisation sollen im mit dem Gemeindepersonal die anMärz Ersatzwahlen stattfinden Bevor die Ersatzwahlen stattfinden, stehenden Sachgeschäfte bearbeisoll also geklärt werden, ob die zu- ten. derat und Verwaltungsabteilungen strategische Entscheide für den Gemeinderat vorbereiten und die operative Führung des Gesamtbetriebes wahrnehmen. Aufgrund dieser Ausgangslage sei es notwendig, eine Aufgabenteilung zwischen der Tätigkeit des Verwaltungsleiters und dem Amt des Gemeindepräsidenten vorzunehmen. Künftig soll der Gemeindepräsident die Priorität auf die Begleitung strategischer Aufgaben und Entscheide, auf repräsentative Verpflichtungen, auf den Austausch unter den Bezirksgemeinden und relevanten Institutionen setzen. Auch künftig seien diese Aufgaben des Gemeindepräsidenten nicht im Nebenamt mit einem Pensum von unter 50 Prozent zu erfüllen. Deshalb sei keine Anpassung des «Reglements über die Tätigkeit und Besoldung des Gemeinderates», sondern ein Stellenantrag für den neuen Verwaltungsleiter zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung nötig.

LESERFOTO

«So schön und friedlich ist Spreitenbach», schreibt Leser Peter Wurzer beim Zusenden dieses Bilds. Anfang Juli hat er diesen Sonnenuntergang Richtung ShoppiTivoli-Hochhäuser fotografiert. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mindestens 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch


Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich! Baugesuch Nr.: 202072 Bauherrschaft: Abbaugemeinschaft HASTAG / RICHI AG, Unterdorfstrasse, 8903 Birmensdorf ZH, Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Endgestaltung Kiesabbaugebiet «Flüefeld - Tägerhardrütene» Lage: Parzellen: Diverse (Plan 22), Tägerhardrütene Zone: Spezialzone Kiesabbau SPK Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

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Baugesuch Nr.: 202073 Bauherrschaft: Büttgenbach Simon, Altwiesenstrasse 90, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Mauer mit Hecke Lage: Parzelle 5023 (Plan 77) Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 7. August bis 7. September 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

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WÜRENLOS

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Martin Suters Film «Der Koch» wird am Baustart Michelle Geissmann (mit Iurio und Cäsar), Katja Hasani (Präsidentin) mit Sohn Leon, Marco Sekinger, Markus Samstag gezeigt. Archiv Geissmann, Vanessa Rodet, Angela von Moos und Walter Egloff (v. l.). Dieter Minder

«Jetzt erst recht» Mit dem Open-Air-Kino startet der Kulturkreis Würenlos in die neue Saison. Das Motto lautet: «Die Kultur weist uns den Weg. Jetzt erst recht!» Der Kulturkreis startet die Saison wie üblich mit dem Open-Air-Kino. Morgen Freitag flimmert die romantische Komödie «Midnight in Paris» über die Leinwand bei der Zentrumsscheune. Am Samstag wird der einheimische Film «Der Koch» gezeigt, die Verfilmung des erfolgreichen Romans von Martin Suter. Beide Filme eignen sich hervorragend für ein passendes Menü zum Film. Ab 18 Uhr ist die Gastwirtschaft offen und um 21.15 Uhr, wenn es dunkel ist, beginnt die Vorstellung. Sie wird gemäss Empfehlungen von Procinema durchgeführt: Die Kontaktdaten der Gäste werden erfasst, Abstandhalten ist Pflicht, elektronische Registrierung und Bezahlung sowie das Tragen einer Gesichtsmaske wird empfohlen und es stehen mehr Tische bereit. (zVg) Freitag, 7., und Samstag, 8. August, ab 18 Uhr, Zentrumsscheune.

Bald internationale Turniere

Grosse Freude beim Reitverein Würenlos und Umgebung: Am 8. August beginnt der Bau der Reitanlage. DIETER MINDER

Für den Reitverein Würenlos und Umgebung ist der Bau der neuen Reitanlage ein grosser Sprung in die Zukunft, denn, so Präsidentin Katja Hasani: «Auf dem neuen Sandplatz können wir sogar internationale Turniere durchführen.» Während bisher bei Springen praktisch nur Zweifach-Kombinationen möglich waren, können dank dem neuen grösseren Sandplatz ohne weiteres Dreifach-Kombinationen gesprungen werden. Damit werde das Preisgeld steigen und es werden sich noch interessantere Sponsoren beim Reitverein melden, erwartet Hasani. Sponsoren sind nicht nur für den Reitsport, sondern auch für die Finanzierung der neuen Reitanlage wichtig. Deren Kosten liegen

auf dem Bauplatz am 8. August, dann kommen die Baumaschinen. Zum Jahreswechsel soll die neue Reitanlage bereit sein, hofft Hasani. Für den Reitverein Würenlos und Umgebung wird damit ein neues Kapitel in seiner bald 110-jährigen Geschichte beginnen. 1911 hatten 10 Kavalleristen im Hotel Engel in Baden den Kavallerieverein Baden gegründet. Im Laufe der Zeit wurde daraus der Reitverein Baden und Umgebung. 1942 fand der erste Concours, 1949 die erste Dressurprüfung statt. Ab 1958 konnte der Springplatz in Würenlos genutzt werden, die Gemeinde wurde zur Heimat des Vereins und deshalb wurde der Name 2009 in Reitverein Würenlos und Umgebung geändert. Zu den Traditionsanlässen des Reitvereins gehört das Auffahrtsturnier. An diese Tradition will der Verein mit der neuen Reitanlage anknüpfen. «Das Auffahrtsturnier 2021 soll unser Eröffnungsconcours werden», sagt Vereinspräsidentin Hasani.

INSERATE

AUS DEM GEMEINDERAT Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat, im Februar und November am Montag, statt. Der nächste Treff findet heute

bei 1,1 bis 1,2 Millionen Franken. Die neue Reithalle, eine Holzkonstruktion, wird in Elementbau erstellt. Mit 28 x 44 Meter erfüllt die Halle die Anforderungen des Reitsportes. Noch grösser, 50 x 70 Meter, wird der neue Sandplatz. Weil auch der bestehende Sandplatz weiter genutzt werden kann, erhält der Verein viel Flexibilität. «Bei uns können künftig mehr Reiter starten als bisher», sagt Hasani. Das gilt auch für den Dressurbereich. Das Land, auf dem die neue Reitanlage entsteht, gehört, wie die Parzellen der Umgebung, der Ortsbürgergemeinde Würenlos. Direkt hinter der Firma Huba Control gelegen, entsteht im Tägerhard ein Gewerbequartier. Der Reitverein hat das Land von der Ortsbürgergemeinde für 40 Jahre gepachtet: «Im kommenden Jahr wird die Frist auf 50 Jahre verlängert.» Mit einer kleinen Feier wurde die Realisierung der neuen Reitanlage am 27. Juli auf dem Bauplatz gestartet. So richtig losgehen wird es

Donnerstag, 6. August, um 12.30 Uhr im Restaurant Blume in Würenlos statt. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Seniorinnen und Senioren.

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LIMMATTAL

WOCHE NR. 32 DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020

VERMISCHTES Grünfläche statt Parkplätze In einer Medienmitteilung fordert die Partei «team baden» dazu auf, dass statt der geplanten Parkplätze beim Umund Neubau des Regionalen Pflegeheims Baden (RPB) die Grünflächen erhalten bleiben. Stadtratskandidat Benjamin Steiner und Einwohnerrat Fritz Bosshardt haben diesbezüglich eine dringliche Anfrage gestellt. Die Partei bezieht sich auf das Baugesuch für den Um- und Neubau des RPB. Dort ist vorgesehen, zusätzliche 44 oberirdische Parkplätze zu erstellen, anstatt den verbleibenden Freiraum als Grünfläche zu erhalten. «Wir sind konsterniert über Garten mit Gemüse im Hochbeet, mit Blumen und Kräutern. Melanie Bär diese Planung und fordern den Stadtrat dringlich auf, in seiner Funktion als Eigentümervertreter hier korrigierend einzugreifen», schreibt die Partei in der Mitteilung und verweist auf den Wakkerpreis, der verpflichte. Die Stadt Baden Der Garten lehrt Redakmich Geduld lehren? So wie der Feiwurde dieses Jahr für ihre «nachgenbaum, der nach einem kalten tionsleiterin Melanie Bär Winter erfroren schien. Ich habe haltige Aufwertung und die qualitätsvolle Gestaltung des öffentli- Geduld. Am Ziel angekomihn aufgegeben und bodeneben zuchen Raums» vom Schweizer Hei- men ist sie aber noch nicht. rückgeschnitten, um etwas neues zu pflanzen. Als ein paar Monate matschutz ausgezeichnet. später wieder neue Triebe aus dem Boden wuchsen, staunte ich nicht Rotlicht- und Geschwindigkeitsüber- MELANIE BÄR wachung Die neue stationäre Rot- Eigentlich sollte ich meine Ferien- schlecht. Im März entdeckte ich licht- und Geschwindigkeitsüber- tasche ausräumen, die schmutzigen eine einzige Feige und rechnete mit wachungsanlage an der Kreuzung Kleider waschen und ein paar einem erntefreien Jahr. Im Juni Gstühl in Baden wurde am 1. Juli in E-Mails beantworten. Doch es zieht lehrte mich der Feigenbaum erneut, Betrieb genommen. In der zweiten mich am Sonntagmorgen in den dass sich Geduld lohnt: An den ÄsBetriebswoche erfasste die Anlage Garten. Nach der tagelangen Hitze ten wuchsen unzählige kleine 196 (Vorwoche 260) Geschwindig- der vergangenen Woche hat der Früchte. Die warme Temperatur der keitsübertretungen und 42 (Vorwo- Temperatursturz und Regen ideale letzten Tage hat sie prächtig gedeiche 59) Rotlichtübertretungen. Die Bedingungen für Gartenarbeit ge- hen lassen. höchste gemessene Geschwindig- schaffen. Barfuss gehe ich übers keit betrug 78 km/h (Vorwoche 75 noch regenfeuchte Gras in den Lieb- Garten lehrt Zufriedenheit und km/h). Bei den Rotlichtübertretun- lingsteil meines Gartens, zum Hoch- hilft gegen Genervt-Sein gen fiel ein Automobilist besonders beet und Kräutergarten. Ich freue mich über dieses Wunder auf, der die Kreuzung nach einer Dank dem schönen Wetter und der Natur und jäte das Unkraut, das Rotphase von 44 Sekunden (Maxi- dem vielen Daheim-Sein während durch die Wärme ebenfalls gut gemalwert Vorwoche 18 Sekunden) des Lockdowns, habe ich mehr Zeit diehen ist. Ich fühle die Erde an den im Garten verbracht und entspre- Händen, höre die Schafe auf der überquerte. chend blüht es intensiver, als in an- Nachbarsweide blöken und werde Grossratwahlen Vor elf Tagen ist die deren Jahren. Ich hole Gartenschere bei der monotonen Arbeit ruhig Frist für die Einreichung von Wahl- und Grüncontainer, schneide die und zufrieden. Die Zeit vergeht im vorschlägen für die Grossratswah- verblühten Rosenblätter ab und Nu, ich nehme mir im Gemüsegarlen vom 18. Oktober abgelaufen. Es freue mich über den Marienkäfer, ten Zucchetti, Lauch, Tomate, Gurwurden 99 Wahlvorschläge mit ins- den ich entdecke. Kater Kaylo ke und Rucolablätter und verlasse gesamt 389 Kandidatinnen und 638 taucht auf, versucht erfolglos eine als anderer Mensch den Garten Kandidaten fristgerecht eingereicht. Biene zu fangen, legt sich auf die Richtung Küche. Die Staatskanzlei prüft nun die ein- Gartenplatte und schaut mich erEntspannt beginne ich nach dem gereichten Wahlvorschläge und wartungsvoll an. Ich lache und Essen, die Tasche auszuräumen, Kandidaturen. Details dazu sind streiche ihm übers warme Fell. Er Kleider zu sortieren und E-Mails zu unter www.ag.ch publiziert. Für schnurrt und verschwindet nach beantworten. Doch schon nach den Bezirk Baden kandidieren ins- der Streicheleinheit Richtung Nach- einer Stunde hat meine morgendgesamt 216 Personen, davon 37,5 barsgarten. liche Zufriedenheit in leichtes GeProzent Frauen und 62,5 Prozent Ich rieche den Lavendel, der mich nervt-Sein über die vielen SpamMänner. Fürs Gerichtspräsidium an die Bikeferien in der Ardèche er- Mails gewechselt. Ich denke an den kandidieren aus den Limmatwelle- innert. Doch sein Anblick löst alles Feigenbaum und versuche die GeGemeinden Gabriella Fehr und andere als Freude aus. Ich habe ihn duld aus dem Garten auch im Alltag Christine Petrascheck aus Wettin- vor ein paar Wochen umgepflanzt anzuwenden. Im Wissen, dass ich gen sowie Eveline Guggenbühl aus und er gedeiht am neuen Ort nicht. wohl noch einige Gartenabstecher Soll ich ihn ersetzen oder will er dafür brauche. Würenlos.

Sommerserie

Feige lehrt Geduld

Schmetterling und Biene machen Halt.

Die erste – und lange Zeit die einzige – Feige am Baum.

Kater Kaylo zu Besuch im Garten.

Tomate, Rucola, Thymian und Zucchetti aus dem Garten in den Käse-Knöpfli.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 32 DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 7. August, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Schulanfangsgottesdienst für GROSS&chlii, (Dominique Siegrist mit den ehemaligen 1. und 5. Klässlerinnen und Klässlern).

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 7. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 8. August, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Montag, 10. August, 8.15 Uhr, Schuleröffnungsfeier. Mittwoch, 12. August, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 13. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 7. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Anbetung in der Kirche. Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 12. August, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kirche. Donnerstag, 13. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kirche. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Roland Lauber); 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Kornelia Baumberger-Dängeli).

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 11. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 8. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Benjamin Meier und Oskar Lang). Sonntag, 9. August, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Montag, 10. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 12. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 13. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Herz-Jesu-Freitag, 7. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 10.30 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (je nach Anzahl Gottesdienstteilnehmer). Dienstag, 11. August, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 7. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 8. August, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski), Gedächtnis für Antonio und Claudio Vantaggiato; Jahrzeit für Ernst Seitz, Elvis Gjugja. Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski). Mittwoch, 12. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 8. August, 18 Uhr, Wortgottesfeier (Mario Stöckli). Sonntag, 9. August, 18 Uhr, RosenkranzGebet. Mittwoch, 12. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Walter Mäder). Montag, 10. August, 8.15 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Schulanfang (Irina Rindlisbacher, Tonia Egloff, Vroni Huber und Monica Angelini). Klosterkirche Fahr Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Die St.-Anna-Kapelle ist von Montag bis Freitag von 9–17 Uhr geöffnet.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kath. Kirche St. Anton, Wettingen Ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahres-Anfang beim Schulhaus Altenburg, Montag, 10. August, 8.15 Uhr. Chorprobe der Bridge Singers, Evang.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 12. August, 19.30 Uhr. English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 13. August, 8.50/10 Uhr. Bibelforum Apostelgeschichte, Evang.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 13. August, 19 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Benjamin Meier katholischer Pfarreiseelsorger Pfarreieinheit NeuenhofKillwangenSpreitenbach

«Die aber auf den Herrn hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Flügel.» (Jes 40,31) Wir haben schon wieder Ende Sommerferien, der Vorschulstress für Eltern und Kinder ist in vollem Gang. Sind alle Farbstifte gespitzt? Sind die Schulsachen parat? Um welche Zeit geht es am Montag wieder los? Wie heisst die neue Lehrerin schon wieder? Auch in den Pfarrämtern spüren wir diese Betriebsamkeit. Viele von uns haben regelrechte Checklisten, die abgearbeitet werden müssen, bevor es wieder losgehen kann. Checklisten, wie es sie in der Fliegerei gibt, bevor der Pilot mit der Maschine davonfliegen kann. Penibel und genau muss gearbeitet werden, damit nichts vergessen geht. Um «ready to fly» zu sein, dafür braucht es eine gute Vorbereitung, persönliches Wohlbefinden, Treibstoffberechnungen, Wetterbeobachtungen und das Studium aller relevanten Vorschriften, die es zu beachten gilt. Dann prüft man das Flugzeug: Sind die Flügel dran? Die Pneus noch intakt? Danach setzt man sich ins Flugzeug und arbeitet die obengenannten Checklisten ab. Dazu gehört auch das Durchsprechen von allfälligen Notfallszenarien und -manövern, falls trotz vielem Überprüfen etwas nicht funktionieren sollte. Erst dann ist man wirklich «ready to fly», also bereit zu fliegen. Der Vers aus dem Buch Jesaja weist uns jedoch darauf hin, dass noch jemand anders über uns wacht. Er verleiht uns durch seinen Heiligen Geist immer wieder Flügel, damit wir auch in der Hektik des Tages fliegen und den Überblick behalten können. Das Hoffen auf den Herrn sollte aber ein «dürfen» sein. Denn sobald es ein «müssen» ist, können wir sicher sein, dass wir nicht «ready to fly» sind. Allen einen guten Start nach diesen Sommerferien. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 32 DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020

KREUZWORTRÄTSEL 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

SUDOKU

BINOLOGIC

REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

In jeder Zeile oder Spalte, aber auch in jedem der neun Quadrate, müssen Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Zeile oder Spalte sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

LÖSUNGEN

Es dürfen nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende X oder O in jeder Zeile oder Spalte vorkommen und in jeder Zeile und jeder Spalte stehen gleich viele X und O. Alle Zeilen und alle Spalten sind einzigartig.

BILDER-RECHNUNG

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

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