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Donnerstag, 25. Juni 2020 | Nr. 26 | 81. Jahrgang

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Das italienische Ambiente hat gefehlt Endlich ist sie wieder offen: Die Pizzeria Pomodoro in Grenchen mit ihren unwiderstehlichen italienischen Spezialitäten und der unvergleichlichen Terrasse feierte Wiedereröffnung. Der Ansturm in dieser Woche beweist: Das Team um Uli Zulfiji hat den Grenchnern gefehlt.

Pizzeria Pomodoro: Die italienischen Köstlichkeiten können auf der grossen Terrasse genossen werden.

Treffpunkt Grenchen

DANIEL MARTINY (TEXT UND BILD)

Hausgemachtes Roastbeef, Büffelmozzarella, Vitello Tonnato, die grosse Auswahl an Pizzen und die Pasta-Köstlichkeiten: Ab sofort darf wieder genossen werden, was während der Corona-Krise nicht möglich war. «Wir haben unsere Gäste vermisst», sagt Uli Zulfiji. Zwei Monate lang war die Spaghetteria Pizzeria Pomodoro in Grenchen geschlossen. «Jetzt geben wir wieder Vollgas. Auch wenn wir die BAG-Massnahmen berücksichtigen müssen, können wir den gewohnten Service mit den frischen italienischen Köstlichkeiten, begleitet mit einem guten Wein oder Dessert, anbieten. Wir müssen unseren Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen», garantiert Uli Zulfiji.

Verlagsbeilage Juni 2020 Grenchner Tagblatt

Die Terrasse als Trumpf

Zwar sei der Betrieb zuerst noch etwas harzig angelaufen. «Das Wetter hat in der ersten Woche nicht so mitgespielt. Jetzt aber ist der Sommer definitiv gekommen, und die Tische auf der beliebten Terrasse sind bereits am Mittag alle besetzt.» Uli Zulfiji versteht, dass seine Kundschaft vorerst noch etwas vorsichtig und mit Respekt agiert. «Alles braucht seine Zeit. Für einen besseren Wiedereinstieg haben wir eine spezielle Sommer-Hit-Karte kreiert. Diese Spezialitäten sind sehr beliebt.» Und nicht zu vergessen: Das riesige Pizza-Angebot. Sowohl am

Mittag als auch am Abend gibt es die beliebte Holzofen-Pizza direkt zubereitet. Und auch von der berühmten, selbst hergestellten Tomatensauce hat es noch genug. «Aber nicht mehr allzu viel», sagt Uli Zulfiji: «Spätestens im September produzieren wir erneut unsere hausgemachte Sauce. Ich freue mich schon heute auf diesen besonderen Anlass mit der ganzen Familie.» Und die zahlreichen Gäste wird es ebenfalls freuen, diese unvergleichliche Köstlichkeit weiterhin geniessen zu dürfen. Empfohlen wird jedenfalls ab sofort eine Reservation für einen Tisch auf der lauschigen Gartenterrasse.

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.85 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.96 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 521 Ex. (WEMF 2018) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Ein Produkt der

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Nr.26 | Donnerstag, 25. Juni 2020

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Baudirektion, Dammstrasse 14 Grenchen Einsprachefrist 9. Juli 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen. Grenchen, 25. Juni 2020

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 28. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Susanna Meyer

Stadt Grenchen

BAUDIREKTION GRENCHEN

Gemeinderat Am Dienstag, 30. Juni 2020, 17.00 Uhr, findet im Theatersaal des Parktheaters eine GR-Sitzung statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. 1. Pensionskasse: Liquidations-Schlussbilanz per 30. April 2020 mit Bericht der Revisionsstelle 2. Optimierung der familienergänzenden Kinderbetreuung in der Stadt Grenchen (Kompass Q4 und F3) 3. Parkgebührenordnung, Teilrevision (Kurzzeitparkplätze) 4. Interpellation Remo Bill (SP): Überprüfen der Kommissionen der Stadt Grenchen?: Beantwortung 5. Festlegung nächste Gemeindeversammlung auf den 22. September 2020 6. SWG: Corporate Governance Prinzipien (CGP) 7. SWG: Überlegungen zur optimalen Rechtsform 8. Bahnhof Grenchen Süd: Neugestaltung Bahnhofplatz: Genehmigung Projekt und Ausführungskredit STADTKANZLEI GRENCHEN

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Markuskirche Bettlach Freitag, 26. Juni 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus Sonntag, 28. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Roger Juillerat RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 27. Juni 9.00 Rosenkranz, Kirche 17.30 Eucharistiefeier, Kirche Sonntag, 28. Juni 10.00 Eucharistiefeier, Kirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle 11.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Dienstag, 30. Juni 9.00 Wortgottesdienst, Kirche Donnerstag, 2. Juli 9.00 Wortgottesdienst, Kirche CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Sonntag, 28. Juni Kein Christkatholischer Gottesdienst in Grenchen Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen.

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Sonntag, 28. Juni 10.00 Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 in Grenchen, mit spannendem Kinderprogramm

Unterhaltsarbeiten in Grenchen Nord während den Nächten Dienstag, 7. Juli und Mittwoch, 8. Juli 2020, je von 22.00 bis 05.30 Uhr des folgenden Tages. Die BLS führt zwischen in Grenchen Nord Unterhaltsarbeiten durch. Aufgrund des dichten Zugverkehrs und aus Gründen der Sicherheit muss nachts gearbeitet werden. Die Züge verkehren planmässig. Bei diesen Arbeiten wird es zu Lärmemissionen kommen. Wir organisieren die Arbeiten so, dass der Lärm auf ein Minimum reduziert wird. Wir danken der betroffenen Bevölkerung für das Verständnis. Haben Sie Fragen? Unser Kundendienst ist täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr für Sie da. Telefon 058 327 31 32 Kontaktformular www.bls.ch/kundendienst Freundliche Grüsse BLS Netz AG


Schule aktueJull ni 2020 Glück durch Engagement

Hallo, liebes Quarantäne-Tagebuch

Hubert Bläsi, Gesamtschulleiter

Leon Weder (13) aus der Klasse 1p

Immer wieder wird thematisiert, dass man das Fach «Glück» in die Stundenpläne aufnehmen könnte. Den Schülerinnen und Schülern sollte damit möglichst viel von dem mit auf den Weg gegeben werden, was sie wirklich brauchen. Der Unterricht soll dabei aber nicht der Vorstellung entsprechen, bloss für die Spassvermittlung da zu sein. Als Ziel müsste gelten, die Schüler derart zu unterstützen, dass sie den Sinn ihres Wirkens erkennen. Damit würde die Persönlichkeit gefestigt, wie auch eigene Stärken erkannt und ausgebaut. Ein Fächerausbau ist dazu aber nicht notwendig. Mein Wunsch ist es, die erwähnten positiven Effekte auch im «Normalbetrieb» zu erlangen. Meist gelingt

den Lehrpersonen diese Zielerreichung mit dem Einsatz von vielfältigen Lehrund Lernformen. Aber welches Fach auch immer, von nichts kommt bekanntlich nichts. Allen durchdachten Vorgehensweisen ist gemeinsam, dass sie den Beteiligten ein hohes Mass an Innovation wie auch Engagement abverlangen. So darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass das Glück nicht nur vom Glück abhängig ist. Und trotzdem hege ich den Wunsch, dass geschenkte Glücksmomente in unserem – noch etwas schwieriger gewordenen – Alltag möglichst oft erlebt werden dürfen.

Gartenprojekt Klasse 4g, Eichholz «Am Mittwoch, den 15. Mai, haben wir im Garten der Schule gejätet. Wir haben viele Tiere gefunden. Käfer, Spinnen, Schnecken, Feuerwanzen und noch Engerlinge.» Jozefina «Wir haben auch Sonnenblumen, Kosmeen, Kohlrabi gesetzt. Und Radieschen und Kresse gesät.» Damjan «Wir haben fast jeden Tag gegossen, weil es sonnig war.» Cemil «Gestern haben wir Toastbrote mit Butter beschmiert und oben drauf noch Kresse gestreut. Das war lecker.» Alea

Ich vermisse meine Clique Eleni Morabito, Schülerin 6d, Eichholz die Klasse 6d im Schulhaus Eichholz. Momentan besuche ich die Klasse 6d online. Mein Schultag ist fast normal. Ich stehe um 6.45 Uhr auf und bin um 7.30 Uhr für den Unterricht bereit. Ich benötige einen Laptop, einen Drucker, meine Schulbücher, Schreibsachen und eine App namens Teams. So kann ich online am Unterricht teilnehmen. Dazu rufen mich meine Lehrer morgens an. Meine Aufgabe ist es, abzuheben, wenn ich angerufen werde. Ich muss immer am Unterricht teilnehmen. Das Unterrichtsmaterial laden mir meine Lehrer vorher in einem Ordner auf einen Server. So kann ich es vor dem Unterricht ausdrucken.

Am 11. Mai starteten die Schulen in Grenchen nach dem Lockdown wieder mit dem Präsenzunterricht. Ausser mir gingen alle aus meiner Klasse wieder zur Schule. In meiner Familie mussten wir uns für das Homeschooling entscheiden, da es bei uns zu Hause Risikopatienten hat. Normalerweise besuche ich

Ja, jetzt ist es schon 8 Wochen her, seit ich euch (meine Klasse) das letzte Mal gesehen habe, als es noch ein Wunsch war, eben ein paar Wochen schulfrei. Zunächst dachte ich, dass es doch nicht so schlimm werde, dass es doch nur eine übertriebene Vorsichtsmassnahme vom Bund ist… «Wenn ich jetzt daran denke, eine totale Fehleinschätzung meinerseits!» Man sah, wie Länder riesig damit zu kämpfen hatten, wie ein Land nur wegen eines Patienten in Flammen aufging. Ich merkte aber bald, das Ganze hat auch einen belehrenden Effekt! Wir wurden, glaube ich, alle wachgeweckt; diese ganze Fliegerei hat nicht nur riesige Auswirkungen auf die Umwelt, auch birgt sie ein enormes Risiko für Pandemien wie diese. Die ersten Wochen habe ich nicht wirklich gearbeitet; ich war fast eine ganze Woche hintendrein, als ich die Ferien begann. Denn in dieser Zeit bevorzugte ich es, diese ganze Pandemie einfach mal zu geniessen. Gut, mit dem Geniessen war es dann schlagartig vorbei als ich bemerkte, ich muss das alles wiederholen, das tat ich dann auch und nach nur 2 Tagen war ich dann auch schon fertig. Dieser Schockmoment war, glaube ich, auch nötig und er brachte mir was: Sobald die Schule wieder anfing, merkte ich es, das ist gar nicht so viel Aufwand (wie man denken könnte) und meine Motivation stieg so, dass ich in der 2. Woche sogar nach nur 2 Tagen Arbeit fertig war. Dies war glaube ich der Moment, als ich merkte: Ich kann das schon, ich kann das jedenfalls, solange ich mich nur genügend motiviere. Ab dann war das Homeschooling eigentlich ziemlich «easy» und ich fand es irgendwie schade, dass das Ganze wohl bald vorbei ist.

Stephan Saner, Kastels

Adrian Berger , Kastels In der Zeit von Homeschooling verbrachten viele Schülerinnen und Schüler etliche Stunden pro Tag vor dem Bildschirm und Medienkompetenzen waren sehr gefragt. Office 365, Teams, Zoom, Schabi, Anton und andere Plattformen hatten Hochkonjunktur.

Es lief nicht von Anfang an geschmeidig. Manchmal gingen Kamera oder Ton nicht. Mit der Zeit wurde es besser. Zuletzt gab es fast keine Probleme mehr. Ich bin froh, dass ich online in der Klasse sein kann. So habe ich Kontakt zu meinen Freunden und mit der Klasse. Witzig ist, dass alle aus der Klasse mich im Schulzimmer herumtragen wollen. Mich als «Laptopkopf». Einmal gab es eine sehr lustige, peinliche Panne. Während einer Gruppenarbeit hing plötzlich die Kamera und es gab ein Standbild genau in der Sekunde, als ich eine Grimasse gemacht habe. Alle mussten lachen, auch die Lehrer. Trotz vielen guten Momenten mit Teams vermisse ich die Pause mit meiner Clique und dass jemand neben mir sitzt. Denn so ganz allein in meinem Zimmer ist es schon etwas ruhig. Aber ich liebe meine Familie und will nicht, dass sich jemand ansteckt. Das wünscht sich schliesslich niemand.

Wir wissen es: Optimales Lernen findet dann statt, wenn möglichst viele Sinne angesprochen werden. Dieser Grundsatz ist nicht neu. Schon vor 200 Jahren hat Pestalozzi eine ganzheitliche Bildung propagiert. Lernen mit allen Sinnen – mit Verstand, Gemüt und Körper – mit Kopf, Herz und Hand.

Lara Marino, Halden

Regula Zimmermann hat versucht, das mittlerweile etwas lästige Thema auf eine spannende Art und Weise in ihren Unterricht miteinzubauen. Gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern hat sie im NMG den Schwerpunkt auf den Wasserkreislauf gelegt. Denn, was passiert eigentlich mit dem Seifenwasser? Wie sieht es mit dem Regen aus? Wo fliesst er hin und von wo kommt er überhaupt her? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2m sind voller interessanten Fragen, die sie anhand von Experimenten wie beispielsweise das Klimaglas versucht haben zu beantworten. Die Klasse 3m hingegen schwelgt in Erinnerungen. Im Januar durften sie als eine der letzten Klassen noch ins Ferienheim Prägelz in ihr Klasssenlager. Inge Kupper und ihre Klasse schildern, wie sie das Lager erlebt haben: Die ganze Klasse war sehr aufgeregt und hatte schon im Vorfeld viele Fragen.

Die Stunden, die wir mit Spielen draussen und drinnen verbrachten, gehörten mit zu den schönsten. Das Wetter bescherte uns einen wunderbaren Schneetag und so wurde emsig an Schneemännern und Schneeburgen gebaut. Eine Schneeballschlacht durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Woche war viel zu schnell vorbei. Auch die Schülerinnen und Schüler haben ihren Spass gehabt: «Herr Iseli war sehr lustig. Im Lager hat es sehr Spass gemacht.» «Das Lager war sehr cool, wir haben Schneeburgen gebaut. Herr Iseli ist mega nett und kocht fein. Alle hatten Angst vor mir, weil ich in der Nacht schlafwandle.»

«Das Essen war mega lecker. Die Betten super bequem und weich. Es ist mega im Lager. Ich würde es mit 5 Sternen bewerten.» «Das Bett war schmal. Wir sind mit dem Zug gefahren. Der Tag war manchmal cool und manchmal nicht so cool.» «Ich bin krank geworden. Ich habe meinen ‹Zwilling›, Herrn Iseli, nur einen Tag lang gesehen. Pingpong war cool.» «Das Essen war super, mega fein. Die Zimmer waren klein, aber fein. An den letzten zwei Tagen hatte es Schnee.» Dankbar, dass wir noch in Prägelz gastieren durften, hoffen wir, dass wir auch in der 4. Klasse wieder dorthin können (Inge Kupper und ihre Klasse 3m). Gerne erinnern wir uns in dieser aussergewöhnlichen Situation an tolle Tage, die wir Lehrpersonen gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern erleben durften und dürfen.

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Das waren die Eindrücke und Erlebnisse von mir zur Corona-Krise 2020. So, jetzt geht es ja wieder weiter und die leichten Anpassungen an den Corona-Alltag werden uns ja auch nicht so viel abverlangen.

Motivationsschub garantiert

Mit dem Präsenzunterricht ist wieder Leben ins Schulhaus Kastels zurückgekehrt und die Lektionen finden wie gewohnt vor Ort statt. Ein Rundgang durch die Schulanlage zeugt von der Vielfältigkeit des Unterrichts. Mit Gesang, Rhythmusübungen und Blockflötenspiel werden die musischen Kompetenzen gefördert. Stafetten auf dem Rasenplatz, Fahrrad fahren in der Umgebung und OL-Posten im Gelände fordern die Kinder sportlich heraus. Im Klassenverband oder in Kleingruppen werden Kompetenzen in Deutsch, Französisch und Mathematik erworben. Leseratten finden in der Schulhausbibliothek spannende Lektüren. Bunte Zeichnungen schmücken die Schulhausgänge und Klassenzimmer und zeigen die künstlerischen Fähigkeiten der Kinder. In den Werkräumen wird geschraubt, gesägt, gebohrt, geschliffen und die Kinder lernen dadurch die korrekte Handhabung von Werkzeugen und Maschinen. Fantasie und Kreativität sind dabei ebenso wichtig wie Konzentration und Präzision.

Das Lager stand unter dem Motto Planeten. Wir stellten mit Klebeband, «Abfall» und Kleister Raumschiffe und Ausserirdische her. Aus Korkplatten entstanden Fantasieplaneten, die später als Steckwände dienten. Passend zum Thema schauten wir uns am Kinonachmittag den Schatzplaneten an.

Und auch für mich hielt Corona Nachteile parat: die Grosseltern nicht mehr zu treffen, die Kollegen, die mit einem zu Dönermann kamen, die Filme, die man im Kino schauen würde, der Turnverein mit meinen alten Kollegen. Die Briefe, die ich schrieb, bewirkten viel. Verwandte, Grosseltern und Bekannte, welche sich so sehr freuten, und mit manchen ich mehrere Briefe hin- und herschickte. Das genau, das machte mir Freude, dass man einem Menschen mit ein paar auf Blatt gebrachten Worten solche Freude bereiten kann.

Kopf, Herz und Hand

«Händewaschen als Dauerthema & es war einmal in Prägelz» Seit dem 11. Mai dürfen die Schülerinnen und Schüler endlich wieder zur Schule kommen. Jedoch gibt es seither ein Dauerthema: Hände waschen.

Natürlich aber freute ich mich darauf, wieder so auf was ganz Alltägliches wie auf den Busfahrer, der mir immer noch 1 Sekunde die Türe länger aufhält oder auf die Hetzerei beim Pausenbeck. In diesen Wochen war ich tatsächlich nur einmal einkaufen und abends oft joggen, Fahrrad fahren oder wandern. Mit anderen Menschen ausser der Familie habe ich fast nie geredet, das ist komisch. Vor allem die Atmosphäre im Supermarkt war mir fremd: Man sieht Menschen mit Einkaufswagen voller Dosenfutter, Pasta und Klopapier, man will nichts mit dir zu tun haben, ich empfand es, als wäre jeder nur mit sich selbst beschäftigt und ob jeder nur an sich denke, als stehe ein Krieg bevor.

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Nach ungewohnten acht Wochen Homeschooling wurde im vergangenen Monat der Präsenzunterricht an den obligatorischen Schulen wieder aufgenommen. Ungewohnt war die Situation nicht nur für die Kinder, sondern auch für die betroffenen Eltern und Lehrpersonen an der Primarschule Kastels in Grenchen. Ein grosser Einschnitt in den «neuen» Schulalltag stellen die Sicherheitsmassnahmen dar, welche verschieden gehandhabt werden. Nebst dem regulären Unterricht wurde auch der Sportunterricht massiv eingeschränkt. Aufgrund dieser Einschränkungen wurde im Schulhaus Kastels eine Möglichkeit gefunden, wie der Sportunterricht trotz den vorgegebenen Schutzmassnahmen durchgeführt werden konnte. Gerade in dieser Zeit ist es wichtiger als je zuvor, dass die Schülerinnen und Schüler vielschichtige Bewegungsgelegenheiten erhalten. Somit wurde der Schulsport nach draussen verlegt und die Kinder haben sich mit der skandinavischen Natursportart, dem Orientierungslauf, befasst. Das Auffinden jedes einzelnen Postens in der Natur mit Hilfe des eigenen Könnens und der Merkmale des jeweiligen Geländes sorgt immer wieder für neue Motivation. Im Vordergrund steht aber nicht das Besiegen eines Gegners, sondern die erfolgreiche Bewältigung der gestellten Herausforderung. Die Aufgabe für den Orientierungsläufer besteht darin, mit Hilfe einer Karte oder eines Fotos eine bestimmte Anzahl sogenannter Posten der Reihe nach anzulaufen. Diese Posten sind auf einer Karte detailliert abgebildet und gekennzeichnet. Anzumerken gilt, dass die Routen zwischen den einzelnen Posten nicht vorgegeben sind, so dass während des Laufens ständig neue Entscheidungen gemacht werden müssen. Durch die vielfältigen Aufgaben sind die Motivation sowie die Leistungsbereitschaft im Sportunterricht garantiert.


Grenchen

Nr. 26 | Donnerstag, 25. Juni 2020

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Auf geht’s zu den Grenchner Attraktiv-Ferien! Ferien zu Hause? Kein Problem. Wir haben gute Ideen, wie Sie die «grossen» Schulferien auch noch verbringen können: Es locken 18 attraktive Angebote von Gastro-, Kultur- und Freizeitanbietern. Die Coupon-Aktion von Grenchen Tourismus beginnt am 6. Juli 2020 und dauert bis 9. oder 16. August 2020. Die Inserate mit den Coupons erscheinen am 2. und 9. Juli 2020, exklusiv in dieser Zeitung. JOSEPH WEIBEL

Das Wort «Nachhaltigkeit» ist in aller Munde. Aber nicht immer zu Recht. Anders beim Angebot von Grenchen Tourismus: Die Aktion mit jährlich weit über 3000 eingelösten Coupons feiert nächstes Jahr ihre 35. Runde. Attraktiv Ferien gibt es seit 1986. Noch vor einigen Wochen stand einer erneuten Durchführung der sagenumwobene Corona-Virus im Weg. Organisator Eric Meister: «Die zum Teil langjährigen Partner zur Teilnahme zu bewegen, war nicht ganz einfach, da die Einhaltung der COVID-19-Vorschriften nicht überall gleich gut umsetzbar sind».

Schifffahrten vorher anmelden!

Dabei denkt Meister etwa an die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG). Diese vergünstigten Tickets (50 Prozent auf Fahrten nach Solothurn und zurück, nach Biel retour zum reduzierten Tarif) sind seit Jahren sehr begehrt. Dieses Jahr ist, wie in anderen Bereichen, alles ein bisschen anders. «Die Platzzahl auf den Aare-Fahrten ist beschränkt. Die Fahrten müssen angemeldet und die Plätze reserviert werden», sagt Eric Meister. Die Telefonnummer für die Anmeldung findet man auf den Coupons, die als «gesammeltes Werk» am nächsten Donnerstag, und noch einmal am 9. Juli 2020 in dieser Zeitung erscheinen werden.

Ein Tag lang «flyern»!

Wir haben für Sie bereits einen Blick auf die Liste werfen können. Von den letztjährigen 19 Anbietern haben drei abge-

sagt, zwei neue konnten dafür gewonnen werden: Das Restaurant Gärtli (Pasta-Portion zum reduzierten Preis) und das Kultur-Historische Museum (reduzierter Eintrittspreis). Diese beiden Anbieter sind zum ersten Mal dabei. Das Attribut «attraktiv» verdienen alle 18 Angebote. Neben den stark vergünstigten Aare-Fahrten der BSG sticht auch die Vergünstigung von Velo-Süd Grenchen ins Auge. Wer Lust hat, einen Tag lang auf einem Elektrovelo die Region zu erkunden, kann dies zum Preis von 30 statt 50 Franken tun. Der Shoppingbummel beim claro Weltladen kann auch Spass machen. Auf das ganze Angebot gibt es 20 Prozent. 10 Prozent günstiger geht’s mit der Flugschule Grenchen in die Luft

(Rund- und Schnupperflüge). Wie gesagt: Wer seinen Urlaub zu Hause verbringt, dem wird’s dank dieser Aktion nicht langweilig.

Gibt es neuen Rekord?

Auch Grenchen Tourismus-Präsident Christoph Siegrist spricht von den erschwerten Bedingungen wegen den COVID-19-Einschränkungen. «Das soll unserer erfolgreichen Aktion keinen Abbruch tun. Umso dankbarer sind wir, dass praktisch alle bisherigen Partner wieder mit von der Partie sind», zieht er eine positive Bilanz. Er lobt den langjährigen «Antreiber» Eric Meister, der seit jeher mit neuen und bewährten Angeboten die Erfolgsserie an der

Oberfläche hält. Der Erfolg macht sein Engagement deutlich: «Letztes Jahr waren es rund 3500 eingelöste Coupons», freut sich Christoph Siegrist. Er rechnet, dass dieses Jahr dieser Rekord noch gebrochen werden könnte. «Ich gehe davon aus, dass viele Familien ihre Ferien in der vertrauten Umgebung verbringen. Da kommt unser Angebot gerade recht, damit die ganze Familie davon profitieren kann». Also nicht vergessen: Verpassen Sie die beiden Ausgaben des Grenchner Stadt-Anzeigers vom 2. und 9. Juli 2020 nicht. Sie finden in der Wochenzeitung, die in 13 Gemeinden in der Region in über 22 000 Haushalte verteilt wird, die 18 vergünstigten Angebote.

Wo darf es in den Sommerferien hingehen? Ein Blick auf die Stadttafel gibt möglicherweise Aufschluss darüber. Bild: zvg

> 18 MAL ATTRAKTIV-FERI EN 2020 MIT GRENCH EN TOURISMUS UN D DEM GRENCH N ER STADT-ANZEIGER Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft Fahrt nach Solothurn und zurück zum halben Preis. Fahrt nach Biel und zurück zum reduzierten Preis. Claro Weltladen Grenchen 20 Prozent auf alle Artikel. Restaurant Passage Grenchen Coupe Dänemark für 4 Franken. Restaurant Untergrenchenberg Brunch für 26 Franken (statt 29.50). Restaurant Parktheater Grenchen Frappé für 5 Franken.

Restaurant Tennis-Chugele Grenchen Gratis-Kaffee (bei einem Essen über 20 Fr.). Tennis-Halle Grenchen Pit-Pat: Eine Spielrunde inkl. Stock/Bälle für Erwachsene 5 Franken, zwei Kinder pro Erwachsener gratis.

Flugschule Grenchen 10 Prozent Reduktion auf Rundflüge ab zwei Erwachsenen und auf Schnupper-Flüge.

Touring Club Regionalgruppe Grenchen Ein Velolämpchen LED zum Preis von 5 Franken (solange Vorrat).

Kinos Palace & Rex Grenchen Je einen Eintritt für 12 Franken für ein Partnerpaar (exkl. 3-D-Zuschläge und -Brillen).

Schwimmbad Grenchen 50 Prozent Reduktion auf einen Einzeleintritt (nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen. Nur mit Originalbon einlösbar).

Bistro Bambi Grenchen Coupe Bambi zum halben Preis.

Kunsthaus Grenchen Gratis-Getränk in der Cafeteria nach einem Museumsbesuch.

Velo-Süd Grenchen Ein Elektrovelo (Flyer): Tagesmiete für 30 statt 50 Franken.

Restaurant Feldschlösschen Grenchen Zu einer ganzen Portion Pasta oder Pizza gibt es einen kleinen gemischten Salat gratis.

Kultur-Historisches Museum Grenchen Museums-Eintritt für 3, statt 5 Franken.

Die Originalcoupon sind einlösbar vom 6. Juli bis 9. bzw. 16. August 2020 (bitte Datum auf Coupon beachten).

Restaurant Gärtli Grenchen Eine Portion Pasta 3 Franken günstiger.

M E N SC H E N I N D E R RO DA N I A

4 Fragen an Remo Bill, Vize-Stadtpräsident Grenchen

«Die Corona-Zeit isch eifach längwilig!»

«Wir sind nicht auf dem Ballenberg»

Christiana Briggen, in der rodania von allen «Chrigi» genannt, ist leicht genervt: Die Bewohnerin der Aussenwohngruppe Delphin hat die Nase langsam voll von den Corona-bedingten Einschränkungen. «Mir isch längwilig!» ist denn auch ihre spontane Antwort auf die Frage, wie es ihr gehe. Die Liste der von Chrigi für Frühling und Sommer geplanten Ausflüge und sonstigen Unternehmungen, die wegen dem Virus nicht stattfinden können, ist lang: So waren nebst dem Besuch eines Baschi-Konzerts auch die Teilnahme am Grand Prix von Bern und Besuche im Discher-Kafi in Solothurn vorgesehen. Und auch ein «Ausfährtli» mit dem Auto konnte in den vergangenen Wochen nicht stattfinden. Alle diese Aktivitäten zeigen, wie unternehmungslustig Chrigi ist. Die Grenchnerin ist aber nicht nur in ihrer Heimatstadt und in der ganzen Schweiz unterwegs, Chrigi ist eine richtige Weltenbummlerin: Ihr letztes Reise-Abenteuer führte im Dezember 2019 nach Finnland, wo sie zusammen mit zwei Betreuungspersonen der rodania Land und Leute erkundete – eine Hundeschlittenfahrt und ein Besuch auf einer Rentierfarm inklusive. Wo auch immer sie unterwegs ist, hält sie nach «schöne Manne» Ausschau, wie sie verrät. Ganz besonders gefallen ihr Männer mit Bart und blauen Augen – sofern sie nett sind und Humor haben! Nebst fremden Ländern und Kulturen mag Chrigi auch Hunde. Im Moment liebäugelt sie damit, Hundebesitzerin zu werden und hat bereits eine Hundeschule be-

sucht, um sich ein Bild zu machen, welche Verantwortung und Arbeit ihr Wunsch mit sich bringen würde. Bis ein Entscheid gefällt ist, leisten ihr weiterhin ihre verschiedensten Stofftiere Gesellschaft : Pferd Manolito, Christiana Briggen. Eseli Freddy, Bär Bäggu oder die Ente Trudi, ein Geschenk von Chrigis langjähriger Bezugsperson Fabienne. Die Stofftiere begleiten Chrigi auch in die rodania Schule. Sie dürfen für den Fussweg von der Wohngruppe im Südbahnhof in die rodania im Rollator-Korb Platz nehmen und werden chauffiert. Die knuffigen Begleiter sind genauso kontakt- und kommunikationsfreudig wie ihre Besitzerin und für einen Schwatz unterwegs ist immer Zeit. Zuhause auf der Wohngruppe Delphin schaut Chrigi an ihren beiden Haustagen gerne DVDs oder hört CDs – natürlich erst, wenn ihre Haus-Ämtli erledigt sind. Auch ist sie eine leidenschaftliche Pokémon-Gamerin – ein Päckli aus China mit neuen Spielen wird zurzeit grad sehnsüchtig erwartet. Das Interview mit der lebenslustigen Frau mit den (zurzeit) bunten Strähnchen im Haar geht abrupt zu Ende: Chrigi hat die

Die rodania Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen (ssbg) begleitet und betreut seit über 30 Jahren Erwachsene mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung. Dabei sollen die begleiteten Menschen individuelle Lebensqualität in den verschiedenen Lebensphasen und bis ins hohe Alter erhalten. In den Ateliers der Tagesstätte erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie externe Klientinnen und Klienten ein breites Beschäftigungsangebot in den Bereichen handwerkliche Produktion, lebenspraktische Tätigkeiten und basale Stimulation. Die Angebote der rodania werden über die IV-Rente, Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen sowie von den Kantonen finanziert. Zusätzliche Angebote, welche die öffentliche Hand nicht deckt, werden durch Spenden ermöglicht: Ein Ferienlager, ein Tagesausflug oder ein Nachmittag auf dem Bauernhof und Reithof. Diese Aktivitäten erhöhen die Lebensfreude und das Selbstwertgefühl der Klientinnen und Klienten und fördern die Integration in die Gesellschaft.

GRENCHEN

GRENCHEN

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Während den Schulferien vom 6. Juli bis 8. August 2020 macht die Stadtbibliothek ihren Leserinnen und Lesern im Corona-Sommer ein besonderes Angebot und öffnet die Tür an einem weiteren Wochentag. Neben dem gewohnten Mittwoch (14 bis 19 Uhr) ist die Bibliothek zusätzlich am Dienstag von 10 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet. (red)

«Lebenslauf nicht Sterbenslauf» heisst das Thema des neuen musikalischen Sonnenstrahl am Mittwoch. Der Hörgenuss ist wie immer auf Youtube online downloadbar, ebenso die bisherigen Sonnenstrahl-Videos. (red) www.abendmusik.ch

Am 1. Juli 2020 findet von 14 bis 16 Uhr eine Vernissage im Lindenhaus zum Thema «Rauchpräventionsprojekt» statt. Die Ausstellung läuft bis zum 10. Juli 2020 und kann auf Nachfrage besucht werden. Telefonischer Kontakt: 032 653 95 05. E-Mail: info@lindenhausgrenchen.ch (red)

Stadtbibliothek

Musikalischer Sonnenstrahl

Möglichkeit, ein paar Stunden in der Tagesstätte zu verbringen und rollatort mit ihren Stofftieren im Gefolge davon.

Vernissage im Lindenhaus

Photovoltaikanlagen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit – sowohl im privaten oder gewerblichen, vor allem auch im öffentlichen Bau. Der Grenchner Gemeinderat und VizeStadtpräsident (SP) Remo Bill hat im April mit einem Postulat die Stadt dazu aufgefordert zu prüfen, ob auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes und des Kindergartens Schmelzi eine Photovoltaikanlage erstellt werden kann. Das Postulat wurde zwischenzeitlich vom Vize-Stadtpräsidenten zurückgezogen. Wie weiter? fragen wir Remo Bill. Herr Bill, die Stellungnahme auf Ihr Postulat ist erfolgt. Die Stadt steht diesem Vorhaben wohlwollend gegenüber gibt aber zu bedenken, dass man eine solche Anlage erst bei einer Dachsanierung in Betracht ziehe. Was heisst das für Sie? Remo Bill: Ich habe das Postulat zurückgezogen, weil eine Dachsanierung ja nicht in unmittelbarer Zukunft bevorsteht. Für mich ist aber das Thema «Photovoltaik» immer präsent. Sind Sie vor allem als Architekt vom Thema sensibilisiert oder generell ein Verfechter dieser erneuerbaren Energieproduktion? Sowohl als auch. In meinem Beruf habe ich die Entwicklung der Photovoltaik von Anfang an miterlebt und dabei auch feststellen können, dass die Systeme cleverer und auch günstiger geworden sind. Für mich war beim Boilerwechsel in meinem Wohnhaus klar, dass die Warmwasseraufbereitung künftig anstelle von Gas oder Elektrik mit Sonnenenergienutzung erfolgen soll. In Grenchen bieten sich im öffentlichen Bereich sicher noch zahlreiche Möglichkeiten, grossflächige Dächer mit Photovoltaikanlagen auszurüsten. Wird diese Chance Ihrer Meinung nach genutzt? Die letzte Anlage wurde letzten Herbst bei der Dachsanierung der Doppelturn-

Remo Bill. halle realisiert. Und es ist richtig: Es gibt noch verschiedene andere Gebäude, die mit dieser erneuerbaren Energiequelle aufgerüstet werden können. Ich werde sicher solche Möglichkeiten in einer Gesamtbetrachtung prüfen und Vorschläge machen. Beim Feuerwehrgebäude hatte ich zudem vorgeschlagen, gleichzeitig eine «Showanlage» zu konzipieren. Diese erlaubt den Blick auf die laufende Produktion, und sie zeigt auch je nach Witterung die Schwankungen in der produzierten Strommenge. Damit wird die Bevölkerung in veranschaulichter Weise für die Photovoltaik sensibilisiert. Grossflächige Dächer haben zum Beispiel auch Bauernhöfe. In Staad gäbe es da einige Objekte, die sich dafür anbieten würden? Es gibt ein konkretes Begehren in Staad, das aber immer wieder von der kantonalen Denkmalpflege und der Baudirektion abgelehnt wurde. Dabei wären die Bedingungen (Dachausrichtung nach Süden) geradezu optimal. Wer sich im Bucheggberg umschaut, sieht immer mehr grossflächige Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden. Ich werde im Kantonsrat in dieser Sache einen Vorstoss machen. Es existieren bereits Systeme, die praktisch unsichtbar in ein Ziegeldach integriert werden können. Und schlussendlich, sage ich immer, sind wir in Grenchen ja nicht auf dem Ballenberg. Aufgezeichnet: Joseph Weibel


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FC Grenchen

Donnerstag, 25. Juni 2020 | Nr. 26

FC GRENCHEN

Fussballfieber

FC GRENCHEN

und viel Herzblut machten sie weiter und kämpften mit einem neuen Vorstand darum, dass der FC Grenchen überhaupt überleben konnte. «Einmal benötigte ich trotzdem einige Tage Auszeit, um in Ruhe über die eigene Zukunft im Klub zu entscheiden. Einmal wusste ich bis eine gute Stunde vor der GV nicht, ob und in welcher Funktion man mich überhaupt noch brauchte.» Zum Glück für den FC Grenchen ist Lilo Dellsperger ihrem Klub stets treu geblieben. Doch jetzt will die «Perle des FCG» zusammen mit ihrem Mann zurücktreten. «Jetzt ist es definitiv an der Zeit, Platz zu machen. Ohne Groll und mit dem guten Gefühl, mitgeholfen zu haben, die Weichen für den FCG 15 auf die richtigen Geleise gestellt zu haben.

Nun können sie es etwas ruhiger nehmen und sich vermehrt um Haus und Garten kümmern: Das Ehepaar Lilo und Othmar Dellsperger werden beim FC Grenchen stets Kultstatus geniessen. Foto: z.V.g.

Zweimal 40 Jahre Herzblut für den FCG DANIEL MARTINY

Der FC Grenchen 15 ohne Lilo und Othmar Dellsperger? – Lilo und Othmar Dellsperger ohne den FCG? Eigentlich ein absolut undenkbares Szenario. Seit 40 Jahren ist das Ehepaar mit Leib und Seele dabei. Und doch: Nun ist der Rücktritt definitiv. Seit einigen Tagen ist auf der Website des FCG 15 ein Inserat aufgeschaltet: «Speaker gesucht». Ein untrügliches Zeichen dafür, dass jene Stimme, die seit 40 Jahren bei allen Heimspielen des FCG mit seinem unverkennbaren «Hopp Gränche, hopp, hopp» nun definitiv verstummen wird und ein Nachfolger gesucht wird. «Ja, es stimmt, Ende Monat ist Schluss», bestätigt Othmar Dellsperger. Der 75-Jährige fühlt sich etwas amtsmüde und will Distanz suchen. Fügt aber gleich hinzu: «Ich bereue keine Minute, die ich in meiner Speakerkabine verbringen durfte.»

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Auch die gute Fee tritt zurück Gleichzeitig mit Othmar Dellsperger wird an der bevorstehenden GV auch seine Frau Lilo Dellsperger ihren Rücktritt bekannt geben. Die 75-Jährige hat sich ebenfalls 40 Jahre lang für ihren FC Grenchen eingesetzt. Vorerst als Sekretärin des Vereins und schliesslich in den vergangenen 20 Jahren im Vorstand als Spiko, verantwortlich für die Administration, für die Mannschaftsmeldungen, die Betreuung des Clubcorners, die Organisation der Anspielzeiten, für sämtliche Kontakte gegen aussen… Eigentlich quasi für alles. Stellt sich mancher zu Recht die Frage: «Was wäre der FC Grenchen 15 heute ohne Lilo Dellsperger?» Sie habe sehr schöne Zeiten mit ihrem Verein verbracht: «Quasi unser ganzes Leben und jedes Wochenende haben wir uns am FCG orientiert, unsere gesamte Freizeit und alle Ferien nach dem Spielplan des Klubs ausge-

richtet.» Es gab jedoch auch böse Zeiten, als sich vor fünf Jahren alle vom FC Grenchen distanziert haben und den Verein seinem Schicksal überliessen. Damals das Handtuch zu werfen, kam für das Ehepaar Dellsperger trotzdem nie in Frage: «Wir glaubten an eine Zukunft, setzten uns zusammen mit dem verbleibenden FCG-Vorstand für die Fusion mit Wacker Grenchen ein und hielten den Spielbetrieb mit allen noch verfügbaren Mitteln aufrecht», erzählt Lilo Dellsperger. «Es hat Zeiten gegeben, als ich mich für meine Frau gewehrt habe und in schlaflosen Nächten immer wieder überlegt habe, ob es nicht für uns beide besser gewesen wären, den Bettel hinzuschmeissen», erzählt Othmar Dellsperger. Doch dann erwachte wieder das Verantwortungsgefühl. Dellspergers wollten den Verein und vorab dessen Akteure nicht im Stich lassen. Mit grossem Enthusiasmus

In Zukunft wird etwas fehlen Lilo und Othmar Dellsperger werden ihren FC Grenchen auch in Zukunft nicht im Stich lassen und die Mannschaften im Brühl vor Ort unterstützen. «Es wird natürlich etwas fehlen», sind die beiden sich bewusst. Seine Erlebnisse und Müsterchen wird Othmar Dellsperger bestimmt noch einige Jahre im Stadion erzählen. Nun ja… wer hat schon Bundesrat Willi Ritschart persönlich im Stadion begrüsst und bekam vom Magistraten ein freundliches «Grüess di» zurück. Wer hat schon so viele Trainer, Spieler und Offizielle gekannt und Partien sowohl in der NLA als auch in der Amateurliga betreut wie Othmar Dellsperger. Und erst recht: Wer kann schon als Fussballexperte über 40 Jahre lang auf eine Ehefrau zählen, die sich an seiner Seite quasi das ganze Leben lang um den FC Grenchen gekümmert hat? Die Ehrenmitglieder Lilo und Othmar Dellsperger. Eigentlich gehört ihnen in Grenchen schon fast ein Denkmal, doch vor allem ein grosser Dank für alles. «Hopp Gränche, hopp, hopp!»

FC GRENCHEN


Region

Nr. 26 | Donnerstag, 25. Juni 2020

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Restauranttester Bumann: «Lust habe ich nach wie vor» Als Spitzenkoch führte er zusammen mit seiner Frau bis Frühling 2017 das Restaurant «Bumanns Chesa Pirani» in La Punt. Seither ist er «nur» noch Restaurant-Tester und unbestrittener Shootingstar auf dem Sender 3+. Eines der ersten Restaurants, dessen Besitzer oder Pächter er im Rahmen dieser Sendung auf eine bessere Spur führte, war 2010 Rolf und Marietta Meier vom «Parktheater» in Grenchen. Vor drei Wochen war er zu Besuch bei Andreo Cornacchia im Bistretto 18 in Büren an der Aare – und wir mit dabei. Anbietern und selbst die Pommes sind hausgemacht. Ja, hier wird noch gekocht. Wirte, die alles bei der einschlägigen Abholmarktkette einkaufen und dann im Mikro aufwärmen, sind Daniel Bumann verständlicherweise ein Greuel : «Der Gastronom muss den Mut aufbringen, Qualität aufzutischen. Und der Konsument muss bereit sein, für Qualität zu bezahlen». Nachhaltigkeit in der Küche beginnt bei Daniel Bumann mit frischen Produkten und Fleisch von Tieren, die aus guter und sorgsamer Haltung kommen.

JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILDER)

Ja, ich mag ihn. Seinen Walliser-Dialekt, seine trockene und vor allem direkte Art, wie er Gutes und Schlechtes auf den Punkt bringt. Eine gute Stunde dauert die Sendung – die viel Lacher, ab und an Tränen der Betroffenen, erzeugt. Man mag ihn, oder man mag ihn nicht, sagen andere. Sie haben seine Sendung schon gesehen – und gucken sie vielleicht immer noch. ***** Vor dem Bistretto 18 in Büren an der Aare treffe ich aber nicht auf Daniel, sondern Ingrid Bumann. Seine Frau, die ihren Mann managt, den Rücken frei hält – auch damals, als er noch in der «Chesa Pirani» als Zwei-Sterne-Koch brillierte. Es ist, als würden wir das ein paar Tage vorher geführte Telefongespräch fortsetzen. Sie ist überaus kommunikativ, erzählt über ihren Mann, sich selbst und vor allem die Sendung. Daniel Bumann ist noch mitten im Dreh – «wir müssen uns noch ein bisschen gedulden», sagt Ingrid Bumann. Die Beiden haben sich vor 40 Jahren kennen- und lieben gelernt. Vor einer Woche genau feierten sie ihren 35. Hochzeitstag. Er kommt aus Saas-Fee, sie aus Mund, wo der edle Safran angebaut wird. Jetzt wohnen sie in St. Moritz – nicht wirklich im Herzen der Schweiz. Und pendeln viele Tage im Jahr von Süd nach Nord, Ost oder nach West; besuchen die Gastrobetriebe, die sie mit einem Hilferuf ins Haus holen. ***** Nun sitzt er leibhaftig vor mir, der Chef. Im Poloshirt: «LACOSTE» «Kjus» oder «Odlo». Er kocht und isst nicht nur gerne Qualität. Er trägt sie auch. Er wirkt nicht nur authentisch, so wie im Fernsehen, er ist es auch: Seine Sprache ist fadengerade; gestisch verstärkt er die eine oder andere Aussage. Immer ausdruckstark und betont. – «So, jetzt will ich Sie einmal direkt sehen!» Vor ihm steht eine ältere Frau. Daniel Bumann reagiert rasch und verwickelt sie in ein Gespräch. Ob sie schon mal im Bistretto 18 gewesen sei, fragt er. «Warum nicht?» kontert er auf die abschlägige Antwort schon fast beleidigt. Da würden nur Junge sitzen; da passe sie nicht hinein. Bumann ruft den Wirt. «Schi seijt, schi sige no nie hie im Hüs gsi. Kennscht Dü schi?» Ja, der geborene Bürener kennt die Frau, und sie ihn. Seine Mutter kennt sie noch ein bisschen besser. Jedenfalls hat es Daniel Bumann geschafft, seine Anhängerin zu begeistern, doch einmal diese tollen Burger zu testen. So wie er es getan hat. Und sie wird seine Sendung weiterhin gucken, verspricht sie beim Gehen.

*****

Restauranttester Daniel Bumann und Bistretto18-Chef Andreo Cornacchio «on air». Die Aufzeichnung von fünf (Test-)Tagen ist authentisch und hat Live-Charakter. Energie aufbringe, bei Gastronomen den Zähler auf null zu stellen und mit ihnen gemeinsam zu analysieren, wo es hapert, mache ich das». ***** Wenn er sagt, dass ihm die Menschen, die er in ihrer Küche oder in der Gaststube besucht, am Herzen liegen, fällt das nicht immer leicht zu glauben. Schon nach kurzer erster (Schadens-) Bilanz am Ort des Geschehens, staucht er die Wirtsleute zusammen. Oder er schmeisst eine Hand voll Teller auf den Boden, lässt vielleicht eine Pfanne aus dem Fenster fliegen, weil dieser «Plunder» nicht in eine professionelle Küche gehört. Echt jetzt, Daniel! Er blickt zu mir, als könnte er kein Wässerchen trüben, fasst sich ans Herz und sagt: «Kritik tut mir weh. Aber ich habe nicht den Anspruch, alles schön zu reden». Wer den Bumann ruft, muss sich bewusst sein, dass möglicherweise die Fetzen fliegen. Und nicht alle könnten gleichsam damit umgehen, sagt er aus langjähriger Erfahrung. Für ihn sei es aber ein Riesenerlebnis, wenn es gut komme. Das passiert. Das Gegenteil ebenso. Er hält seine Hand kurz an die Stirn: «Die Ausbildung zum Unternehmer, die das Führen eines Betriebs ermöglichen soll, ist ein langer Weg. Viele unterschätzen das. Ich staune

immer wieder, wie viele vermeintliche Wirte an der Basis keine Ahnung von Tuten und Blasen haben. Der Traum darf nicht zum Alptraum werden.» Trotzdem könne er in den fünf Tagen, die er im Betrieb mit reden, kochen, händeringend und manchmal mit lauter werdender Stimme, verbringt, etwas bewegen. «Der Wille kann Berge versetzen!» Und meint das so, wie er es sagt. ***** Schauen wir nach beim Bürener Gastgeber Andreo Cornacchia in der Küche, zusammen mit seinem Koch. Am Abend wird noch einmal gedreht, wenn Gäste da und hoffentlich mit dem Aufgetischten zufrieden sind. Daniel Bumann ist nicht primär hier, um allerlei Fehler auszumerzen oder Löcher zu stopfen. Warum denn? «Ich kenne natürlich die Sendung und schätze die Art und Weise von ihm». Und ja. Einfach sei es nicht hier im Stedtli. Er hat zwar nach zweieinhalb Jahren eine Stammkundschaft aufbauen können. Aber er wünschte sich noch etwas mehr. Und ja: Lernen könne man immer. Vor allem von einem Topshot wie Restaurant-Tester Bumann. Das Rüstzeug für die Küche holte der gelernte Mechaniker im elterlichen Betrieb: im Meienried-Pintli. Da war ein Chefkoch, fast so begnadet wie Bumann, schwärmt

Andreo Cornacchia. Trotzdem sei es nicht einfach gewesen, im Anschluss eine Stelle zu finden. Dann kam die Chance mit dem Bistro in seinem Heimatort. Er hatte sich zuvor noch in der Betriebsführung weitergebildet. Er beschäftigt drei Mitarbeitende. Und was sagte der Restaurant-Tester beim ersten Besuch. «Das Outfit des Lokals war nicht optimal». Wenn Daniel Bumann etwas bemängelt, dann zeigt er nicht nur die Lösung auf, sondern lässt sie meist gleich umsetzen. Die Basler Innenarchitektin Stefanie Klebs, die seit vier Jahren für solche Fälle von Bumann engagiert ist, setzte daraufhin ein grosses Graffiti an eine Innenwand. ***** «Und schon sieht das Ganze viel freundlicher aus», findet Bumann. Jetzt tadelt er den jungen Bistro-Chef. «Dü müesch jetz di Porte üftüe». Jetzt sei es besonders wichtig, Gäste ins Lokal zu holen, weil die den sozialen Kontakt nach dieser Zeit ganz besonders suchen. «Und sie wollen im Verbund gut essen. Gute Qualität geniessen», setzt der Profikoch nach. Cornacchia werweisste, ob er nicht noch etwas zuwarten sollte. Bumann klopft Cornacchia auf die Schulter. Er lobt die Burger, die hier in der Küche entstehen. Die Zutaten kommen von regionalen

Dass er gut kochen kann, weiss man. Aber dass er sich selber auch was Gutes gönnt? Ein Koch mit Traumfigur. Gertenschlank, kein Gramm Fett am Körper. Wie geht das? Er läuft regelmässig den «Engadiner», fährt Alpinski, joggt und hat Lust auf grosse Abenteuer. Diese Abwechslung braucht er. Früher, als man noch das Restaurant führte, ganz besonders. Seine Frau Ingrid verrät mir, dass er die «Haute Route» machen möchte – eine mehrtägige Skidurchquerung von Chamonix nach Zermatt. Ein «MordsSteiss», sage ich.– Aber wir wollten ja vom Essen reden. Natürlich kocht er. Aber nur noch für seine Frau – und die Familie daheim. Auf den Teller kommt Frisches, meistens was Einfaches. «Fotzelschnitte» oder Milchreis mit Apfelmus, kann es ebenso sein wie eine feine Spaghetti. «Ich schaue in den Kühlschrank und stelle dann ein Menu zusammen». Er bricht eine Lanze über die einfache Küche, die ebenso gut sein kann, wie die Haute-Cuisine. Auswärts essen sie natürlich auch gerne. Manchmal notgedrungen, wenn sie auf der «Restaurant-Tester»-Tour sind. «Jedenfalls», schmunzelt Bumann, «haben wir bisher ein Vermögen ‹verfressen›». ***** Ingrid Bumann kommt aus dem Bistretto, mit einem wunderschön angerichteten Burger in der Hand. «Er schmeckt hervorragend», sagt sie. Die Pommes, die ihr vorher serviert wurden, taten es ebenso. Daniel Bumann grinst sie an: «Und dann sagst du mir am Abend beim Essen, du hättest keinen Hunger». Wenn ich in diesem Moment beiden in die Augen schaue, wird klar, warum sie seit 40 Jahren ein Paar sind. Die verstehen einander – blind und vertraut. Die 14. Staffel von «Bumann der Restauranttester» erscheint im Herbst auf 3+. Aktuell zeigt CH Media vergangene Staffeln auf dessen nationalen TV-Sendern.

***** TV-Koch sei nun wirklich kein Wunschtraum gewesen von ihm. Seine Frau machte ihn vor zwölf Jahren auf die vom Privatsender 3+ geplante Kochsendung aufmerksam. Nach dem Casting im sankt-gallischen Diepoldsau erhielt Daniel Bumann prompt den Zuschlag. Der Start erfolgte nicht wie geplant Anfang 2009, sondern erst im Frühling. Der Starkoch aus La Punt beschied dem Sender, er stehe nach Ostern zur Verfügung. Nach Sendung eins wollte Bumann den TV-Kochlöffel wieder hinwerfen. Zwischenzeitlich sind es bald 100 Sendungen, verteilt auf 14 Staffeln. Eigentlich würde schon die 15. Staffel laufen. Corona hat ihm und dem Sender einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Bistretto 18 läuft im Herbst im Programm und ist noch Teil der 14. Staffel. Die 15. Staffel will er noch in Angriff nehmen, und dann werde man sehen wie es weitergeht, lässt Daniel Bumann offen. Lust habe er nach wie vor. «Solange ich die

Daniel Bumann mit der charmanten Bedienung Anna Viol mit einem leckeren Burger aus dem Bistretto 18.

Koch Donato De Ieso lauscht den Worten des Restauranttesters. «Man kann viel von ihm lernen».



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Donnerstag, 25. Juni 2020 | Nr. 26