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Donnerstag, 28. Mai 2020 | Nr. 22 | 81. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Grenchner Stadt-Anzeiger, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, E-Mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Ganz besondere Pfingsttöne Sie sorgen für die besonderen Pfingstklänge am Sonntag um 11.30 Uhr (v. l.): Eric Nünlist an den Glocken und Albert Knechtle an der Orgel.

Das Glockenbeiern, so der Fachausdruck, ist nicht neu. Beiern bezeichnet das manuelle Anschlagen von Kirchenglocken in festgelegten Rhythmen. Dies steht im Gegensatz zum herkömmlichen Läuten der Glocke durch Schwingen. Grenchen kommt am kommenden Pfingstsonntag gleich zu einem Doppelgenuss.

Tierisc

von A–Z A Z

Bild: zvg

JOSEPH WEIBEL

Die Glocken sollen Pfingsten verkünden. So das Ansinnen von Organist Eric Nünlist. Er wird am Pfingstsonntag um 11.30 Uhr auf den Glocken der Eusebiuskirche musizieren, zusammen mit Albert Knechtle, der ihn an der Orgel begleitet. Dieses ganz besondere Konzert hört man live vor der Kirche, zu Hause im Garten, am offenen Fenster oder auf dem Balkon. Die Orgelklänge dazu sind auf digitaler Ebene zu hören: auf Youtube mit Smartphone oder Tablet. Das Beiern ist ein jahrhundertalter, besonders im Nordwesten Europas weit verbreiteter Brauch. In Deutschland wird die Tradition des Beierns vor allem in Rheinland gepflegt. Organist Eric Nünlist hat Erfahrung mit dem Glockenbeiern im Turm und gleichzeitigem Spiel einer Band oder einer Blasmusik vor der Kirche. Damit man diesen besonderen Musikgenuss optimal hören kann, sollte man direkte Sichtverbindung zum Kirchturm haben. Im Umkreis der Däderiz-

stasse, Ebosa, Zwinglikirche, Lidl, Girardstrasse und Parktheater sind die Klänge gut zu hören. Umrahmt wird das Konzert von einer Pfingstbotschaft von der katholischen Pfarreiseelsorgerin Gudula Metzel. Das musikalische Programm beinhaltet Glockenimprovisationen, u. a. über das Salve Regina-Motiv, ein Minimalmusic-Stück mit Glocken und Orgel und einen bekannten Song mit Eros Ramazzotti. Moderiert wird der Event über Youtube von Dagobert Cahannes.

Wer sich am Pfingstsonntagabend das Glockenbeiern und die begleitende Orgelmusik noch einmal anhören und vor allem ansehen will, findet am Abend unter der Internet-Adresse: www.wort-zur-zeit.ch ein entsprechendes Video zum Abspielen! Gottesdienste in der Eusebiuskirche: Samstag, 30.5. um 17.30 Uhr; Pfingstsonntag um 10 Uhr und 17.30 Uhr (Missione Italiana). In der Kirche stehen 60 Plätze zur Verfügung.

Das Wy-Huus ist offen: Di – Do: Freitag: Samstag:

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Donnerstag, 28. Mai 2020 | Nr. 9

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeberin: CH Regionalmedien Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druck: CH Media Print AG Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.85 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.96 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 686 Ex. (WEMF 2018) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Beteiligungen der CH Medien AG auf www.chmedia.ch Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirchen

Nr.9 | Donnerstag, 28. Mai 2020

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen

Baudirektion

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Planauflage

Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen Einsprachefrist 15. Juni 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen.

Grenchen, 28. Mai 2020

BAUDIREKTION GRENCHEN

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Es finden keine Gottesdienste statt. Besuchen Sie unser «Wort zur Zeit» auf www.grenchenref.ch. Pfingstsonntag, 31. Mai 11.30 Eusebiuskirche Grenchen Glockenmusik imTurm und Orgelklang aufYouTube. Mit Eric Nünlist, Albert Knechtle und Gudula Metzel. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Ab 28. Mai dürfen wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern! Bitte beachten Sie die gesundheitlichen Vorgaben des BAG. Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist in der Kirche auf 60 beschränkt (10 in der Taufkapelle). Samstag, 30. Mai 17.30 Eucharistiefeier, Kirche Pfingstsonntag, 31. Mai 10.00 Eucharistiefeier, Kirche 17.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Dienstag, 2. Juni 9.00 Wortgottesdienst, Josefskapelle Mittwoch, 3. Juni 18.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 4. Juni 9.00 Eucharistiefeier, Kirche CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Der nächste Gottesdienst in Grenchen wird unter Einhaltung der dann geltenden Schutzkonzepte am 21. Juni stattfinden. Wir wollen Ihnen so Planungssicherheit vermitteln und uns an die eigene Publikation vom 28. April 2020 halten. Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag, 18.00 Uhr Gottesdienst mit Anmeldung Livestream auf www.emk-grenchen.ch

Steueramt des Kantons Solothurn

Einreichen der Steuererklärungen juristische Personen Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen 2019 für juristische Personen läuft am 30. 6. 2020 ab. Kostenlose Gesuche für Fristverlängerungen bis 31.10. 2020 können auf unserer Homepage www.steueramt.so.ch elektronisch oder mit der Karte, die der Steuererklärung beiliegt, beantragt werden. Fristgesuche über den 31.10.2020 hinaus sind gebührenpflichtig und kosten CHF 30 je steuerpflichtige Person. Diese Gesuche sind zu begründen. Ab Juli 2020 werden juristische Personen, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung 2019 noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Es erfolgt nur eine Mahnung, die Gebühr für diese Mahnung beträgt CHF 60. Nachträgliche Fristerstreckungen sind nicht mehr möglich.

Eine Steuerpflicht – und damit die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung – besteht auch, wenn eine juristische Person im Kanton Solothurn eine Betriebsstätte unterhält oder Liegenschaften besitzt. Vereine sind grundsätzlich steuerpflichtig. Die Besteuerung erfolgt je nach Vereinszweck ab einem steuerbaren Gewinn von CHF 20 000 (ideeller Zweck) bzw. CHF 5000 (übrige Zwecke) oder ab einem steuerbaren Kapital von CHF 200 000. Diesbezüglich besteht eine gesetzliche Meldepflicht. Steuerpflichtige juristische Personen, die keine Steuererklärung erhalten haben, sind aufgefordert, sich beim Kantonalen Steueramt, Abteilung juristische Personen, Tel. 032 627 87 42, sekretariat-jp@fd.so.ch, zu melden. Wir danken allen für die vollständig und gründlich ausgefüllten Steuererklärungen sowie für die fristgerechte Einreichung. Steueramt des Kantons Solothurn Juristische Personen

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4 Fragen an Karin Heimann, Standortförderin Stadt Grenchen

«Man kann auch kleinere Brötchen backen» Karin Heimann verlässt die Standortförderung der Stadt Grenchen auf Ende September und kehrt zurück zu ihrem früheren Standortförderungsteam der Region Solothurn. Wir haben bei der sympathischen Frau nachgefragt, wie sie ihre Arbeit rückblickend bewertet und welche Ideen für die Stadt Grenchen förderlich sein könnten. Frau Heimann, vor vier Jahren haben Sie die Wirtschaftsförderung übernommen und vor zwei Jahren das Amt als Standortförderung der Stadt Grenchen. Wenn Sie in drei, vier kurzen Sätzen ein Fazit ziehen müssten: Welche von Ihnen gesetzten Meilensteine möchten Sie vor allem erwähnen? Karin Heimann: Für mich war und ist es ein grosses Anliegen, gemeinsam mit beteiligten Partnern Projekte zu realisieren. Hier bin ich in Grenchen auf offene Ohren und tatkräftige Unterstützung gestossen: Als Beispiele kann ich einzelne gemeinsame Projekte nennen wie das «Grenchner Chischtli» mit dem GVG, die Standortbotschafter mit dem IHVG, die Uhrenstadtführung mit Fortis und Grenchen Tourismus, die Aktionen der IG Marktstrasse oder die Zwischennutzung der CS-Filiale mit Unterstützung verschiedener Firmen und sozialen Institutionen wie Netzwerk Grenchen und Schmelzi. Mit solchen Partnern zu arbeiten gibt Energie und macht sehr viel Freude! Grenchen hat sich aus der Uhrenindustrie zu einem Hightech-Standort der Präzisions-, Medizinal- und Kunststofftechnik entwickelt und prosperiert weiter. Die Meinungen über Grenchen als Wohn- und Einkaufsstandort hingegen sind

geteilt. Was macht die Arbeit so schwierig, den Standort Grenchen zu vermarkten? Im Standortmarketing kann man tolle Sachen machen, mir Karin Heimann. gefällt zum Beispiel die Kampagne «Willkommen in Biel», die kostet aber ein paar Hunderttausend Franken. Man kann auch kleinere Brötchen backen und mit Kreativität auffallen, wie mit unseren Filmen «Willkommen in Grenchen» oder den Film-Porträts im Zusammenhang mit der Jurasonnenseite-Kampagne. In Grenchen ist die Herausforderung, dass die Positionierung noch widersprüchlich ist, beispielsweise soll Grenchen Autostadt oder Velostadt sein? Will man den günstigen Wohnraum bewerben oder gute Steuerzahler anziehen? Meiner Meinung nach hat Grenchen das Image in den letzten Jahren verbessert, vor allem mit der «sympathischen» Jurasonnenseite. Die Situation für die Einkaufsstandorte ist überall eine Herausforderung. Hier wird es spannend zu beobachten, ob nach Corona mehr online eingekauft wird, oder ob sich die Menschen wieder auf das lokale Angebot besinnen. Das Gewerbe Olten hat vor wenigen Tagen für 200 000 Franken Gutscheine verkauft; in Pieterlen wechselten ebenfalls fast 100 000 Franken Gewerbegutscheine die Hand. Wäre eine solche Aktion für Grenchen nicht auch denkbar? Die Stadt und der GVG sind gemeinsam daran, ein Impulsprogramm zu erarbeiten. Der Gemeinderat hat sich ja

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Grenchen

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an seiner Sitzung für eine Unterstützung für das Gewerbe von 50 000 Franken ausgesprochen, entscheiden wird schlussendlich die Gemeinderatskommission. Ich bin gespannt, was von den zahlreichen Ideen umgesetzt wird. Ihr Engagement in Grenchen endet im Herbst dieses Jahres. Welche Aufgaben sind in der jetzigen Funktion noch pendent und welcher Herausforderung stellen Sie sich nach der «Zeit von Grenchen»? Standortförderung umfasst ein riesiges Aufgabengebiet von A wie «Alkoholkonsum auf dem Marktplatz» bis zu Z wie «Zentrumsbelebung». Vieles ist umgesetzt oder aufgegleist, aber meiner Nachfolge bleibt ein spannendes Aufgabengebiet mit vielen offenen und immer wieder neuen Aufgaben. Eine wichtige Pendenz ist sicher die Positionierung der Stadt: Wofür steht Grenchen? Wie will Grenchen wahrgenommen werden? Hier wird meine Nachfolge gefordert sein, die Stadt für den Positionierungsprozess zu gewinnen. Wenn sich Grenchen klar positioniert, ergibt sich daraus auch eine Priorisierung der Aufgaben der Standortförderung, was angesichts der begrenzten Ressourcen zwingend notwendig ist. Spätestens im Herbst bricht für mich die «Zeit nach Grenchen» an. Ich wechsle wieder zu meinem früheren StandortförderungsTeam in der Region Solothurn und mache weiterhin Projekte und Kommunikation für Firmen und Organisationen. Und vielleicht gibt es ja das eine oder andere Projekt, dass Grenchen und die Region Solothurn gemeinsam machen wird, wie das Innovations-Frühstück – das würde mich freuen! Interview: Joseph Weibel

Grenchner Brocki ist wieder offen! Die Brocante der Gemeinschaft für das Gute und Gemeinnützige GGG an der Marktstrasse 6 ist wieder offen. Ebenfalls zugänglich ist der «offene Bücherschrank» auf dem Marktplatz. Die Brocante der Gemeinschaft für das Gute und Gemeinnützige GGG wird von ehrenamtlichen Mitarbeitenden betrieben. Der Erlös von jährlich 10 000 bis 15 000 Franken fliesst gemeinnützigen Zwecken und Hilfsbedürftigen in Grenchen zu.

Abgeben oder Kaufen

Kleider, Bilder, Möbel, Lampen, Geschirr, Tisch- und Bettwäsche, Spiel- und Sportsachen und manches mehr können zu den Öffnungszeiten in gutem Zustand abgegeben und gekauft werden (www.brocante-grenchen.ch, 032 652 74 47). Für Grenchen/Staad, Bettlach, Arch und Lengnau wird gratis sogar ein Abholdienst geboten (032 645 24 23).

Die Öffnungszeiten

Bis September gelten folgende Sommeröffnungszeiten: Dienstag 9 bis 11.30 Uhr,

Mittwoch 14 bis 18.30 Uhr, Freitag 9 bis 11.30 Uhr und Samstag 9 bis 12.30 Uhr.

«Offener Bücherschrank» ist offen

Die Devise beim «offenen Bücherschrank» auf dem Marktplatz heisst: «Nimm ein Buch - lies ein Buch – bring ein Buch». Deponiert sind die Bücher bekanntlich in zwei früheren Telefonkabinen neben dem Restaurant Passage. Krimi, Sachbücher, Kinderbücher. Der Fundus ist gross. Auch dieses Angebot wird von ehrenamtlichen Mitarbeitenden betreut. Bücher in gutem Zustand können in den zwei Kabinen dazugestellt werden, soweit Platz vorhanden ist. Nicht erwünscht sind Werbematerial, Fachliteratur, Schulbücher, Zeitschriften und Zeitungen. Ebenso wie Pornografie, Gewaltverherrlichungen, Rassismus, Missionarisches. (mgt)

Die Brocante an der Marktstrasse ist ab sofort wieder offen.

Bild: zvg


Tierisch

von A–Z

Liebe Vogelfreunde Unsere Wellensittiche suchen auf diesem Weg ein neues Zuhause. Diese Vogelart gehört in die Familie der Papageien und muss aufgrund ihrer sozialen Lebensart und der Gesetzgebung mindestens paarweise oder in Gruppen gehalten werden. Sie sind sehr spannend zum Beobachten und mit etwas Geduld schöpfen sie Vertrauen zu ihrem Umfeld. Haltungstechnisch sind sie eigentlich relativ einfach zu halten, aber man ist dennoch gut beraten, die geltende Gesetzgebung im Vorfeld zu lesen und sich damit vollständig auseinander zu setzen, denn die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmasse für einen Wellensittich-Käfig sind das absolute Minimum. Idealer sind Volieren oder Vogelzimmer, da sie genügend Platz zum Fliegen ermöglichen. Wellensittiche sind auch sehr geschickte Kletterer. Sie lieben es, auf Ästen zu Klettern und knabbern diese auch gerne an. Geeignet sind daher Äste von einheimischen Weich- und Harthölzern, z.B. dünne Zweige von Tannen, Buchen und Hasel oder Birke. Die Vögel benötigen als Bewohner von Wüsten- und Halbwüstengebieten Sand für die Gefiederpflege und Nahrungsaufnahme. Gerne nutzen sie auch ein Wasserbad, welches aber im Gegensatz zum Sandbad gesetzlich nicht vorgeschrieben wird.

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Region

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AU F E I N WO R T M I T . . . S A B I N E T H O M K E D i e G re n c h n e r-S t a d t-A n ze i g e r-S e r i e

Sabine Thomke: Einfach. Pragmatisch. Gut! JOSEPH WEIBEL

W

er den Namen Thomke hört, denkt zuerst an Ernst Thomke – den Swatch-Miterfinder. Und wer die Geschichte weiterspinnt, verbindet Namen und Produkt mit der Stadt Grenchen. Aber ich will weder über den Swatch-Erfinder noch die Stadt Grenchen schreiben: Ich sitze im Spitalzentrum Biel im Büro von Dr. med. Sabine Thomke, Chefärztin der Notfallmedizin. Wie es sich gehört, tragen wir Schutzmasken und sehen uns zumindest teilweise ins Gesicht. Dem Gespräch tut dies keinen Abbruch. Im Gegenteil. Es ist überaus ein stimmiges. Als ich ihren Namen erstmals las, dachte auch ich an den illustren Namensvetter – und spätestens, als sich Sabine Thomke als ehemalige Grenchnerin outet, ist für mich die Sache klar. Ich frage zu Beginn des Gesprächs sicherheitshalber nach: Ja, sie ist die Tochter. «Aber Sie sind kein Grenchner?», fragt die sympathische Frau wie aus dem Nichts, nachdem sie mich gerade mal fünf Minuten kennt und reden hört. Wer in einer Gemeinde aufwächst, die zwar im Solothurnischen liegt, aber direkt an eine bernische Gemeinde grenzt, hat automatisch einen Dialekt-Verschnitt. Den höre man auch bei ihr heraus, erwidere ich mit gespielter Empörung. Sie schmunzelt. Bis im Alter von acht Jahren lebte sie mit der Familie im seeländischen Mörigen, ihr Vater stammt aus Biel und ihre Mutter aus dem Berner Oberland. Wir einigen uns darauf, dass unsere beiden Mundarten von dialektischer Vielfalt zeugen.

Von Mörigen nach Grenchen

1979 folgte ihr Vater dem Ruf der Uhrenfabrik «Eta», als Direktor des Grenchner Werks. Also zog die Familie mit ihren zwei Töchtern und dem Sohn von Mörigen nach Grenchen. Ihre Mutter, erzählt sie, habe das ehemalige und sanierungsbedürftige Pfarrhaus im «Chappeli» entdeckt, Gefallen daran gefunden und es kurzerhand gekauft. Noch heute wohnen ihre Eltern in der idyllischen Gegend über der Stadt. Hier besuchte Sabine Thomke die Primar-Bezirksschule, ehe sie dann an die «Kanti» ging nach Solothurn – wo sie erstmals spürte, was es hiess, sich in der Kantonshauptstadt gegen andere stemmen zu müssen, die mit Grenchen wenig oder nichts am Hut haben. Hat sie das verwirrt? Überhaupt nicht. Auch wenn die Zeit, die sie in Grenchen verbracht hat, nur einen eher kleinen Teil von ihrem bisherigen Leben ausmacht, so hat sie nicht vergessen, was ihr diese Kleinmetropole in ihrer Kinderund Jugendzeit geboten hat.

Der missglückte Einstieg in die Fasnacht

Sie erzählt von der Schulzeit im Haldenschulhaus; ihren ersten Reitstunden in der Alten Reithalle an der Dählenstrasse – geführt von einer Frau Kalke, die als einzige weitherum einen Kinderreitbetrieb angeboten habe. Der missglückte Einstieg in die Fasnacht hört sich schon fast als Anekdote an. «Wir kannten Fasnacht nur vom Hörensagen und sahen

Vorname/Name: Dr. med. Sabine Thomke Wohnort: Biel/Bienne Geburtsdatum: 15. März 1972 Zivilstand: verheiratet

> F Ü N F F RAG E N Meine Lieblingsdestinationen: Wo ich noch nie war und dann wieder nach Hause. Lieblingsspeise: Baguette mit gesalzener Butter. Aufsteller der Woche: Fröhliche Menschen. Auf was kann ich nicht verzichten: Meine Lieblingsspeise. Ich würde nie: ... mich klonen lassen wollen. Bild: Marco Zanoni/Spitalzentrum Biel

am neuen Wohnort die Chance, sie kennenzulernen.» Mit Maske auf dem Gesicht und viel Vorfreude schickten sich die drei Geschwister an, hinaus in die grosse Stadt zu ziehen und sich im Restaurant «Mazzini» am Maskenball ins närrische Treiben zu stürzen. Dumm war, dass sie dem Fasnachtsstart einen Tag zuvorkamen … Sie standen alleine und verdutzt vor dem (noch) unfasnächtlichen «Mazzini». Indes erinnert sie sich noch genau an die Zeit hier – an die vielen Momente, als sie ihrem Vater in der «Eta» einen Besuch abstattete. Manchmal sogar an einem Sonntag. Sie schwärmt vom Päckchen, das die «Eta» den Kindern ihrer Mitarbeitenden unter den Weihnachtsbaum legte. Sie erinnere sich vor allem an die Dose mit dem Schokoladepulver «Nesquik». «Wir wurden an eher kurzen Zügeln gehalten und wuchsen ohne grossen Luxus auf», erklärt sie die Freude für das leckere Frühstücksgetränk. Es war für sie damals unverständlich, dass man sie als «Bonzen-Familie» bezeichnete. «Das wollten wir nicht sein und waren es auch nicht.» Mit Grenchen verbinden sie nicht nur ihre Eltern, die nach wie vor hier wohnen, sondern sie pflegte lange Zeit noch Kontakte zu ehemaligen Mitschülern aus der Bezirksschule, die später eine Lehre gemacht hätten.

Der Untergang des Grenchner Spitals

Besonders während der «Kanti»-Zeit nutzte sie die Ferien, um sich mit Arbeit einen finanziellen Zustupf zu verdienen. In der Regel waren es Einsätze im Res-

Urlaub im Japangarten? Wie in Japan – nur zu Hause. Mediterranes Ambiente – auch zu Hause. Wie geht das? Zum Beispiel in den vier Ausstellungsgärten auf über 3000 Quadratmeter bei SOL AG in Grenchen.

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ie Idee war eigentlich schon früher geplant – der Lockdown verhinderte dann aber die «Ferien zu Hause» in der Frühlingsausstellung von SOL AG in Grenchen. Nun ist die «Ferienmesse» an

Ein Schritt durch die Gegenwart

> STECKBRIEF

der Wydenstrasse 12 geöffnet. Die Ansage ist klar: «Schicken Sie Ihren Liebsten Feriengrüsse von Ihren entspannten und gemütlichen Ferien in Ihrem Garten. Und das alles ohne Reisestress!» Die Inspirationen holt man sich eben in diesen Schaugärten bei SOL AG: Familiengarten – Japangarten – Mediterraner Garten – Urbaner Garden. Ganz unverbindlich lässt sich da ein kürzerer oder längerer Aufenthalt bewerkstelligen. (mgt) www.solag.ch

taurationsservice. «Ich servierte in der Tennishalle, im St. Urs & Viktor oder im Kurhaus Weissenstein.» Ihr gefiel diese Tätigkeit mehr als am Fliessband in einer regionalen Fabrik. «Aber», sagt sie klar, «talentiert als Serviertochter war ich nicht». Ihre Zukunft sah sie als Tierärztin. Später zog sie die Humanmedizin vor. Ein Studium war in der Familie nicht Pflicht. Im Gegenteil. Ihr Vater riet, egal, wofür man sich entschied, solle man den Beruf gut und richtig ausführen. Nach dem Medizinstudium in Basel arbeitete Sabine Thomke am Regionalspital in Riehen und zog dann für die Spezialisierung zur Fachärztin Innere Medizin für drei Jahre nach Brooklyn (New York City), wo sie «9/11» miterlebte: «Eine sehr wichtige Erfahrung für mich, an die ich mich auch in der aktuellen Krise immer wieder erinnere.» Danach war sie für acht Jahre am Bürgerspital in Solothurn tätig. Richtig. Solothurn! Zum zweiten Mal verschlug es sie in die Kantonshauptstadt. Jetzt Berufes halber. Zwischenzeitlich hatte sie geheiratet – einen Amerikaner. Ihrem Mann wurde es rasch einmal zu eng in dieser Stadt, erzählt sie. Und so zogen sie Richtung Westen, in die wesentlich grössere Stadt Biel. Sie selbst pendelte fortan nach Solothurn und erlebte in der Zeit ihrer Tätigkeit am Bürgerspital mit, wie dem Regionalspital Grenchen systematisch das Wasser abgegraben wurde. Im Jahr 2014 fand sie mit der Chefarztstelle für Notfallmedizin am Spitalzentrum Biel eine neue Herausforderung.

Wir machen kurz einen Halt in der Gegenwart. Aufgrund der Covid-19-Pandemie war sie – die normalerweise ein 70Prozent-Pensum arbeitet – in den letzten Wochen eher im 100 Prozent-Pensum tätig. Auf einer Notfallstation sei man grundsätzlich sehr fremdgesteuert und dadurch physisch wie psychisch stärker belastet. «Deshalb müssen die Einsatzzeiten klar definiert sein.» Aber wie in den meisten anderen Notfallkliniken, kamen sie in Biel wegen Covid-19 nie an den Anschlag. Eine Herausforderung für Notfallmedizin seien aber auch psychische Erkrankungen. Aktuell baue das Spitalzentrum Biel in Zusammenarbeit mit dem Psychiatriezentrum Münsingen einen psychiatrischen Dienst auf. Zu Recht. Pro Jahr suchen rund 1000 Notfallpatienten mit psychischen Beschwerden die Notfallabteilung des Spitals auf.

«So, kommen wir zum Ende!»

Wir schwenken noch einmal in die Uhrenstadt ab und sprechen über Attraktivität. Ihr gefielen der Umbau des Zentrums, der attraktivierte Marktplatz und die verkehrsberuhigenden Massnahmen. Die EPA würde sie vermissen, wenn sie noch in Grenchen wohnte. Vor der EPA sei der Treffpunkt der Jugend gewesen. In den Ausgang seien sie aber meist nach Biel gegangen. Sie erzählt, als sei das erst gestern gewesen. Ihre positiven Erinnerungen an Grenchen scheinen jedenfalls zu überwiegen. Was macht die Chefärztin des Notfalls in der Freizeit, möchte ich wissen. Wenn es die Zeit zulässt, spielt sie gerne Klavier oder Akkordeon. Der Tag mit einem Mann und zwei schulpflichtigen Kindern sei nahrhaft genug, schmunzelt sie. Schliesslich sind da noch ein Hund, eine Katze und ein Hamster. Sie sei froh, dass ihr Mann auch viel Haushaltsarbeit mache. «Deswegen ist er aber leider noch lange keine Hausfrau», sagt sie und zwinkert mit den Augen. Jetzt ist Schluss mit lustig. Sabine Thomke setzt den Punkt: «So, kommen wir zum Ende!» Das ist keine Frage, sondern eine Feststellung. Fast ungern beende ich dieses Gespräch mit einer eindrucksvollen Frau, deren pragmatische Art man so rasch nicht vergisst. – Typisch Grenchnerin!

en 2010.

Ein Bild

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Bild: Jon N

Mit allen Sinnen entdecken, flanieren, sich inspirieren lassen: Das geht doch gut in diesem Garten! Bild: SOL AG


Üses Gränchner Gwärb Der Marathon ist noch nicht zu Ende…

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Nr. 22 | Donnerstag, 28. Mai 2020

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Stachelige Gäste in der «Igelstation Aarebrüggli» Es ist eine Beratungsstelle, ein Krankenhaus, Ambulanz und Kinderheim am selben Ort: Die Igelstation im Aarebrüggli Grenchen. Durchschnittlich 100 Gäste werden jährlich in der Station betreut und fachkundig gepflegt. Viele Igel werden krank oder verletzt angeliefert. DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)

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inder und Erwachsene erfreuen sich oft am Anblick der Stacheltiere. Staunen und Bewundern ist denn auch erlaubt, viel mehr sollte aber mit den Wildtieren nicht angestellt werden. Tierschutzorganisationen warnen laut vor zu gut gemeinter Fürsorge: Igel seien gesetzlich geschützte Wildtiere, die nur im äussersten Notfall in Obhut genommen werden dürfen. Nur spezifische Igelstationen und Tierärzte haben die Erlaubnis, Igel zu behausen, ansonsten könne dies, trotz guter Absichten, für die Tiere gefährlich sein. Auch sonst ist im Umgang mit den Igeln Vorsicht geboten. Mitarbeiter im Grenchner Tierheim Aarebrüggli erklären, dass die stacheligen Vierbeiner Gewohnheitstiere seien und ihrem Revier stets treu bleiben.

Was kann ich für den Igel tun?

Kranke, verletzte oder zu kleine Igel, die den Winterschlaf nicht überleben würden, können seit Jahren im Grenchner Tierheim Aarebrüggli abgegeben werden. Hier befindet sich die einzige Igelstation des Kantons Solothurn. «Aktuell haben wir eher wenig Igel zu Gast», erklärt Lea Scheidegger, Mitarbeitern im Aarebrüggli dem Grenchner StadtAnzeiger. Seit Ende Februar, Anfang März habe man die Tiere wieder aussetzen können. Die in «Gefangenschaft» überwinterten Igel werden jeweils ab April wieder, wenn möglich am Fundort, ausgesetzt. An dieser Stelle müsse man sie noch kurze Zeit füttern, ehe die Tiere den Weg in die Natur selbständig wiedergefunden haben. Falls man aktuell einen

Die jüngsten Igel benötigen oftmals Pflege, dürfen jedoch von ihrer Mutter nicht unnötig getrennt werden.

Ein neugeborener Igel besitzt bereits nahezu 100 Stacheln.

verletzten Igel findet, soll man ihn mit Handschuhen oder einem Tuch hochheben und in eine Kartonschachtel legen und so ins Tierheim oder zum nächsten Tierarzt transportiert werden. Aber erneut betont die Mitarbeiterin des Aarebrüggli: «Bei gesunden Tieren ist es nicht angebracht, diese zu retten, denn nicht jeder Igel, der auf seinem Spaziergang ist, möchte gerettet werden.» Für Nichtexperten ist es kein leichtes Unterfangen zu erkennen, ob ein Igel effektiv krank ist. «Kann sich ein Igel nicht mehr einkugeln, wird ihm wahrscheinlich schon etwas fehlen», steht auf der

Gift gegessen hatten, oder sie essen das Gift selbst.» Nach einer gewissen Menge könne dies der Tod für die Kleinen bedeuten. «In unserem Tierasyl finden Tiere in Not Unterschlupf und Pflege. Sie werden medizinisch versorgt, wenn nötig mit Medikamenten behandelt, mit den notwendigen Impfungen versehen und – je nach Tier und Alter – kastriert bzw. sterilisiert. Aus Sicherheitsgründen werden Fundtiere immer gegen Parasiten behandelt und vorerst separiert gehalten, um allfällige Krankheiten an einer Ausbreitung zu hindern», sagt Tierheim-Leiter Ivan Schmid. Man sei be-

Homepage des Tierheims Aarebrüggli in Grenchen. Kranke Tiere würden auch nicht mehr essen. Im Falle eines Parasitenbefalls ertöne hingegen ein pfeifendes Geräusch beim Essen.

Das Ferienheim an der Aare

Oftmals verursacht gerade der Mensch die schlimmsten Verletzungen der Igel: Mäher, Motorsensen, Netze und Gitter können den stacheligen Vierbeiner zum Verhängnis werden. Aber nicht nur das. In Grenchen werden die meisten Tiere wegen einer Vergiftung eingeliefert. «Entweder essen die Igel Schnecken, die

müht, sämtlichen tierischen Gäste einen artgerechten und liebevollen Aufenthalt zu ermöglichen. Der Igel ist eines der ältesten, heute noch lebende Säugetier. Gemäss Forschungen soll er 60 Millionen Jahre alt sein. Die Igel haben die Eiszeit überlebt, weil sie diese Zeit hindurch einen Winterschlaf machten und danach keine Nahrung mehr brauchten. Die Säbelzahntiger, Fellnashörner und die Mammuts sind heute ausgestorben, aber den Igel gibt es immer noch. Helfen wir alle mit, dass dies auch in Zukunft so bleibt und es dem Igel in unserer Region richtig gut geht.

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«Unser Einsatz wird als schnell, speditiv und hilfreich wahrgenommen.» Um die wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch Corona entstehen, zu mildern, bietet das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Hand. Amtschef Jonas Motschi fühlt der Solothurner Wirtschaft den Puls.

Gerade die Schutzkonzepte für Gastrobetriebe wurden kritisiert. Welche Erfahrungen macht das AWA bei der Kontrolle vor Ort? Die Schutzmassnahmen können in den meisten Fällen eingehalten werden – und werden auch eingehalten. Lediglich die Gästekapazitäten sind kleiner. Für Kleinstbetriebe ist es manchmal schwierig, die räumlichen Vorgaben einzuhalten. Inwiefern wird das AWA mit missbräuchlichem Bezug von Unterstützungsgeldern konfrontiert? Grundsätzlich wird bei den Kurzarbeitsentschädigungen der Anspruch auf Auszahlung nach strengen Kriterien geprüft. Erst dann kann die Zahlung erfolgen. Ob es zu missbräuchlichem Bezug von Geldern kommt, stellt erst das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO in seinen Revisionen fest, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Es gibt aber auch Privatpersonen, die uns Verdachtsfälle melden. Zum Beispiel Angestellte, die trotz Kurzarbeit voll durcharbeiten müssen und die Zeit nicht vollständig erfassen dürfen.

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut geht es der Solothurner Wirtschaft? Eines lässt sich sagen: Gut geht es ihr nicht. Corona beeinträchtigt den inländischen Absatz beim Gastgewerbe oder Detailhandel, Corona trifft aber auch die Exportindustrie. Auf einer Skala von 1 bis 10 liegen wir zwischen 2 und 5. Wie ist das Amt für Wirtschaft und Arbeit derzeit ausgelastet? Unsere Hauptarbeit besteht derzeit darin, die Kurzarbeitsentschädigungen an voraussichtlich 5000 Betriebe auszuzahlen – eine Summe von aktuell 75 Mio. Franken. Weiter kontrollieren wir, ob die Schutzkonzepte in wiedereröffneten Betrieben eingehalten werden. Bis jetzt haben wir 405 Kontrollen durchgeführt und mussten über 12 Geschäftsschliessungen verfügen. Was gerade anrollt, sind die Bürgschaften für Startup-Unternehmen. Wie wurden die vom AWA angebotenen Hilfestellungen von der Wirtschaft aufgenommen? Gerade im Bereich der Kurzarbeit sind die Rückmeldungen sehr positiv. Dankbarkeit ist spürbar. Unser Einsatz wird als schnell, speditiv und hilfreich wahrgenommen – sofern man überhaupt helfen kann. Aber es gibt auch jene, die sich in Stich gelassen fühlen – dies ist natürlich bedauerlich. Bei der Kontrolle der Schutzmassnahmen können wir den Betrieben beratend zur Seite stehen.

Worauf müssen sich Solothurner Wirtschaft und Arbeitnehmende einstellen? Ich kann nur wiederholen, was alle sagen: Der massive Wirtschaftseinbruch ist bereits da. Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen. Und vor dem Hintergrund der schlechten globalen Wirtschaftslage kommen zusätzliche Probleme auf uns zu. Wie kommen die Warenflüsse wieder in Gang? Wie gelingt es der auf Maschinenbau ausgerichteten Solothurner Industrie, auf dem Weltmarkt wieder Fuss zu fassen? Die offene Frage ist: Wo stehen wir Ende Jahr? Und wo stehen wir zwei Jahre später? Wo erkennen Sie in der Corona-Krise auch wirtschaftliche Chancen? Ein schwieriger Gedankenzug für alle, die den Betrieb schliessen müssen oder den Job verlieren. Dennoch: Wenn der Sturm im Wald einen Teil der Bäume fällt, kommt wieder Jungwuchs. Es gibt greifbare Chancen – die Frage der Digitalisierung hat durch Praxiserfahrung einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Dann hat die Ideenvielfalt zu neuen Plattformen und Apps geführt. Wir wurden gezwungen, neue Arbeitsformen auszutesten – die letztlich die Chance auf Veränderung mit sich brachten. Gleichzeitig fordert uns das Thema: So muss auch das derzeit auf industrielle Produktion ausgerichtete Arbeitsgesetz diesen neuen Möglichkeiten gerecht werden. Der Kanton arbeitet ein Modell aus, um Betriebe bei der Zahlung von Mietzinsen zu unterstützen. Wie weit ist dieses Vorhaben? Es ist eine entsprechende Verordnung in Arbeit. Substanziell lässt sich dazu noch nichts sagen. Fakt ist: Sollte der Bund keine entsprechende Massnahme beschliessen – von Seiten des Kantons werden wir eine haben.

Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117

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