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Nr. 33 21. Jahrgang Donnerstag, 15. August 2019

AZ ANZEIGER AG

REDAKTION.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 29 00

Region Liestal

100 Jahre: Die FDP Baselland feierte ihr Jubiläum im Tonwerk Lausen. Seite 9

INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 26 39

Region Gelterkinden

Das traditionelle Opalinusfest in Gelterkinden hat wiederum viele Besucher angezogen. Seite 15

Region Waldenburg

80 schöne Tiere wurden an der Viehauktion in Langenbruck für einen guten Preis versteigert. Seite 21

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

Ein perfekter Sommerferien-Abschluss

Kolumne

Hausaufgaben

Liestal Spiel, Sport und vieles mehr am Gitterlibad-Fest RACHEL JOY MONTALBO

Nach einer einjährigen Pause fand am vergangenen Wochenende wieder das Gitterlibad-Fest im Sport- und Freizeitpark Gitterli in Liestal statt. Am letzten Wochenende vor dem Wiederbeginn des regulären Schulunterrichts wartete das Gitterli mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Angebot für seine Badegäste unterschiedlicher Altersgruppen auf: Nebst Tombola, Flohmarkt und verschiedenen Aqua-Schnupperkursen konnte mit dem Tauchclub Octopus, Liestal, ein Schnuppertauchgang absolviert werden. Auch die Kantonsbibliothek Baselland war mit einem Stand vertreten. Wer spontan Lust auf einen neuen Look hatte, konnte sich beim CoiffeurStand von Michèle Bircher – Gewinnerin bei «The Voice Kids» vor sechs Jahren – die Haare für einen guten Zweck schneiden lassen. Abgerundet wurde das Programm durch ein erweitertes Grill- und Bar-Angebot und Live-Musik. Zu den Musikern zählten beispielsweise Sam Hagman und die Gfaselbieter. Aufgrund der aufwändigen Renovationen des Hallenbads im letzten Jahr fiel die damals noch als «Badi-Fest» bezeichnete Veranstaltung buchstäblich ins Wasser. Umso erfreuter zeigte sich Geschäftsführer Christian Stäubli, dass das Gitterlibad-Fest nun wieder durchgeführt werden konnte. Im Unterschied zu den früheren Jahren wurde das Konzept des Festes leicht angepasst: «Wir wollten uns wieder vermehrt auf die wasserbezogenen Aktivitäten fokussieren», wie Stäubli erklärte. So präsentierten sich die Sportlerinnen

Lilian animierte die Besucherinnen bei einer Schnupperlektion Aqua Dance. und Sportler des Schwimmclubs Liestal mit einem Show-Wettkampf und gaben im Rahmen eines Mini-Workshops Techniktipps für interessierte Besucherinnen und Besucher. Auch wenn das Wetter zunächst nicht mitspielen wollte, schien Petrus dem Gitterlibad-Fest doch wohlgesonnen zu sein. Dies ermöglichte den perfekten Abschluss der Sommerferien vieler Familien mit schulpflichtigen Kindern.

FOTOS: ZVG

Bücher einfassen und Farbstifte spitzen. Soweit ich mich an meine Primarschulzeit in Niederdorf zurückerinnern kann, gaben uns Frau Speich oder Frau Weber über die Sommerferien nie Hausaufgaben – ausser eben Bücher einfassen und Farbstifte spitzen. Das war ein Leichtes und noch vor dem Bündelitag erledigt. Danach hiess es sechs Wochen lang Sommer, Sonne, Sonnenschein, Freunde treffen und Ferien geniessen. Nun ja, es gab auch Tage, an denen es mir langweilig war. Dann hätte mir diese kreative Liste mit dem Titel «Sommerhausaufgaben» sicher geholfen. Doch ich habe sie erst kürzlich entdeckt, als sie eine Arbeitskollegin in den sozialen Medien teilte. Auf dieser Liste stehen wunderbare Vorschläge, was man in den Sommerferien alles tun könnte: Laufe über Sand, durch Wälder und über Hügel. Spritze mit Wasser. Probiere fünf Lebensmittel, die du angeblich nicht magst. Tanze im Regen. Bringe jemanden zum Lachen. Dreh dich im Kreis, bis es dir schwindlig wird. Spiele, bis draussen die Sonne untergeht. Besiege eine Angst und entdecke eine Neue. Iss Schokolade zum Frühstück. Doch was machen wir Erwachsenen oftmals in den Ferien? Entweder wir hetzen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, essen zu viel oder faulenzen am Strand, starren dabei aufs Handy und checken fünf Mal täglich die E-Mails. Vielleicht sollten wir uns vor den nächsten Ferien an unsere Primarschulzeit zurückerinnern, das Handy ausschalten und stattdessen die Farbstifte spitzen – und noch vor dem Bündelitag eine Liste mit unseren eigenen Sommerhausaufgaben notieren. SERAINA DEGEN

Der Flohmarkt lud zu einem kleinen Bummel ein.

Ab zum ersten Tauchgang im Tiefwasserbecken mit dem Tauchclub Octopus, Liestal.

Tonwerk Lausen

www.tonwerkjazz.ch 079 739 67 08

KRIMI-DINNER 23. 8. 2019, 18 Uhr

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Baselland

ObZ 15. August 2019

«Mir geht es mit meiner Krankheit um einiges besser»

Pratteln Eine Rotkreuz-Freiwillige besucht regelmässig einen Schwerkranken SANDER VAN RIEMSDIJK

Wer schätzt es nicht, wenn man sich in einer schwierigen, gesundheitlich angeschlagenen Lebensphase befindet und jemand ist da, der zuhört, sich Zeit nimmt und einem hilft, um die emotionalen Schmerzen, die Begleitsymptome in dieser Phase, zu verarbeiten. Dies gilt genauso für die Angehörigen, deren Leben durch die Krankheit ins Wanken geraten kann und sie in der anspruchsvollen Begleitung unter Umständen an ihre körperliche und psychische Belastungsgrenze bringen. Nach den Grundsätzen «Zuhören, nachfragen und sich selber zurücknehmen. Dies braucht viel Fingerspitzengefühl», begleiten die Freiwilligen des Besuch- und Begleitdienstes des Roten Kreuz Baselland seit 2013 schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen. Dies in ihrem eigenen Zuhause oder in einer Institution. Wie intensiv und in welchem Umfang die Begleitung ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen des schwerkranken Menschen und seinen Angehörigen ab. Chemie stimmte von Anfang an Im Moment, wo man ernsthaft erkrankt, ändert sich für einen Menschen und für seine Angehörigen vieles. Zukunftspläne zerplatzen schlagartig, man wird von Emotionen übermannt und plötzlich stellen sich viele Fragen. Schwerkranke Menschen möchten in der Regel gerne zu Hause bleiben, was nicht immer möglich ist. So bei Peter Wenger, der aufgrund einer chronisch degenerativen Krankheit seit zwei Jahren in einer eigenen Wohnung im Seniorenzentrum «Senevita» in Pratteln lebt. Das Gehen und das Sprechen bereiten ihm vermehrt Schwierigkeiten. Seit er das Begleitangebot in der Person von Heidi Nissle als Freiwillige vom Schweizer Roten Kreuz Baselland in Anspruch genommen hat, «geht es mir mit meiner Krankheit um einiges besser», wie Peter Wenger mit grosser Zufriedenheit feststellen kann. Die wöchentlichen Besuche von anderthalb bis zwei Stunden wurden vor zwei Jahren aufgenommen. Mit einer Ausbildung als Krankenschwester und beruflicher Erfahrung im Gesundheitswesen wollte Heidi Nissle, unterdessen im Pensionsalter, ihre grosse Erfahrung im Rahmen eines freiwilligen Engagements weitergeben. In dem Moment, als sie sich beim Roten Kreuz für den Begleitdienst anmeldete, reichte Peter

Ein mal in der Woche besucht Heidi Nissle den schwerkranken Peter Wenger. Hier in seiner Wohnung im Seniorenzentrum Senevita in Pratteln. FOTO: S . VAN RIEMSD IJK Wenger sein Gesuch für eine Begleitung ein. Dieser glückliche Umstand führte schliesslich beide zusammen. «Die Chemie stimmt von Anfang an, auch wenn wir uns zuerst aneinander gewöhnen mussten», umschreibt Heidi Nissle die Anfangsphase ihrer Besuche und «ich wollte wissen, was Herr Wenger von mir erwartet und welche Bedürfnisse er hat.» Peter Wenger wohnt zwar in einer Institution mit mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern. Er fühlt sich trotzdem oft alleine, auch weil ihm das Sprechen krankheitsbedingt vermehrt Mühe bereitet. Umso mehr schätzt er die Besuche von Heidi Nissle. «Meine Erwartungen von den Besuchen sind erfüllt», ist von Peter Wenger zu erfahren. «Wir verstehen uns sehr gut und ich habe grosses Vertrauen in Frau Nissle.» Dieses Vertrauen hat dermassen wachsen können, dass er sehr viel Persönliches mit ihr besprechen kann. Zwangsläufig birgt sich in dieser zwar erfreulichen Gegebenheit die Gefahr der genügenden Abgrenzung in der Beziehung während der Begleitung. Für Monica Kubik-Hänggi, Einsatzvermittlerin des Roten Kreuzes Baselland, ein bekanntes Thema, das in den Supervisionssitzungen mit den Freiwilligen immer wieder thematisiert wird: «Wichtig ist, dass man als Freiwillige da ist, unterstützend wirkt, aber sich auch klar abgrenzt.» Und sie ergänzt «Es ist keine professionelle Beziehung, sondern ein psychosozialer Kontakt.» Lösungsorientierte Begleitung Hilfe und Unterstützung muss nicht immer praktischer Natur sein, auch wenn Heidi Nissle und Peter Wenger gelegentlich zusammen einen Spaziergang

machen oder früher einen Ausflug unternahmen. Oft genügt nur das Zuhören oder das Suchen nach Lösungen für allfällige Probleme, die gerade anstehen. Für Peter Wenger eine wichtige Unterstützung in seinem Lebensalltag. Und für viele andere auch. «Der Bedarf an Begleitung ist gross», wie Monika Kubik-Hänggi erläutert, «vor allem im Bereich der Demenz-Erkrankung.» Das Angebot des Roten Kreuz beinhaltet auch die Begleitung der Angehörigen. Im Fall von Peter Wenger steht dies nicht im Vordergrund. Die Dauer der Begleitung von schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen ist gemäss Monika Kubik-Hänggi generell unbefristet, auch wenn diese kurzfristig aufgekündigt werden kann, beziehungsweise das Ableben des Kranken der Begleitung zwangsläufig ein Ende setzt. Für Heidi Nissle wie auch für Peter Wenger ist es klar, dass die Besuche fortgesetzt werden. Beide sind mit der Begleitsituation sehr zufrieden. Die Besuche von Heidi Nissle sind für Peter Wenger klar spürbar wie eine zusätzliche Medizin gefüllt mit Wohlwollen und gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Und wie sagte doch Erich Kästner: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.» Die Begleitung von Schwerkranken ist ein Angebot des Roten Kreuz Baselland (SRK BL) und ist kostenlos. Weitere Informationen, auch für Freiwillige, die sich für diese Aufgabe interessieren: Schweizerisches Rotes Kreuz Baselland, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal. Tel. 061 905 82 00, www.srk-baselland.ch Der nächste Vorbereitungskurs SRK Passage für Freiwillige ohne Erfahrung im Gesundheitsbereich startet am 16. Oktober.

Ein starker Körper dank eisernen Helfern

Die Saner Apotheke zeigt, wie Sie zu neuen Kräften kommen pr. Einem kraftlosen Körper fehlt die Lebensfreude. Müde kämpft er sich morgens aus dem Haus, lustlos quält er sich durch den Tag und erschöpft fällt er abends ins Bett. Oft findet sich die Ursache dafür in Eisenmangel. Das Metall ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Überbelastungen im Alltag. Von Eisenmangel betroffen sein können alle, besonders gefährdet sind Frauen, Kinder und ältere Menschen. Doch gleich mit mehreren Möglichkeiten können Sie den Weg aus der Dunkelheit finden. In der Saner Apotheke Liestal Stadt berät man Sie gerne über Alternativen zur klassischen Eiseninfusion. Hier haben Sie die freie Wahl zwi-

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Sind Sie oft müde? Die Ursache könnte Eisenmangel sein. FOTO: Z VG

schen schulmedizinischen Medikamenten und natürlichen Heilmitteln. Die Vitalstoffberaterin der Saner Apotheke Andrea Nyfeler erklärt Ihnen im Rahmen ihres Vortrags «Eisenmangel – wenn dem Körper die Stärke fehlt» alles Wichtige zum Thema Eisen. Sie spricht am 21. August um 19 Uhr im Kulturhotel Guggenheim. Anmelden können Sie sich unter 061 307 92 07 oder bei veranstaltungen@saner-apotheke.ch. Veranstaltung: «Eisenmangel – wenn dem Körper die Stärke fehlt», Mittwoch, 21. August, 19 Uhr, Kulturhotel Guggenheim Liestal, Anmeldung unter 061 307 92 07 oder veranstaltungen@ saner-apotheke.ch

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr

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Betrachtung zur Woche

Gott liked dich! «Gott liked dich!» – dieses Thema wählten meine Konfirmand/-innen für den Konfirmations-Gottesdienst aus. Sie wollten damit eine Brücke bauen zwischen ihren Glaubensüberzeugungen und der heutigen Welt, die sich durch das Internet und das Aufkommen von Social Media sehr verändert hat. «Gott liked dich!» – ist dies dasselbe wie «Gott liebt dich!»? Auf den ersten Blick kann man diese Frage durchaus bejahen. Denn eine ganz zentrale Botschaft der Bibel lautet: Gott nimmt uns so an, wie wir sind. Er liebt uns als seine Geschöpfe, als seine Kinder – und darum sollen wir diese Liebe erwidern und an unsre Mitmenschen weitergeben. Für Jesus ist das sogenannte Doppelgebot der Liebe das wichtigste aller Gebote: «Das wichtigste Gebot ist dieses: ‹Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr und sonst keiner. Darum liebt ihn von ganzem Herzen und mit ganzem Willen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft.› Das zweite ist: ‹Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!› Es gibt kein Gebot, das wichtiger ist als diese beiden.» (Mt 12, 29–31) Gott zu lieben könnte also übersetzt in die Sprache der Social-Media-Welt heissen: Gott als Freund annehmen, seine Freundschaftsanfrage mit «ja» beantworten. Es würde auch heissen: ihn «followen», also ihm zu folgen. Früher nannte man dies schlicht und einfach Nachfolge. Und es würde heissen, ihm regelmässig zu schreiben. Wer auf Snapchat seinen Freunden täglich schreibt, hält die sogenannten Flämmchen am Leben. Erlischt ein solches Flämmchen, ist das für viele heutige junge Menschen eine mittlere Katastrophe. Mit gleichem Eifer den täglichen Kontakt mit Gott pflegen, so dass das Flämmchen mit ihm nicht erlischt, wäre natürlich wunderbar! Früher nannte man dies schlicht und einfach tägliches Gebet. So weit, so gut … Bis jetzt eignet sich

die Sprache der Social-Media-Welt also durchaus, um eine persönliche Beziehung mit Gott zu beschreiben. Aber Achtung: Die Mentalität der Social Media Welt lässt sich dennoch nicht 1 zu 1 auf den Glauben übertragen. Es gibt nämlich einen sehr wesentlichen Unterschied: «liken» ist nicht dasselbe wie «lieben». Denn in einem «like» steckt immer auch eine Bewertung, ist immer auch eine Beurteilung. Die Social-Media-Welt stellt uns ständig vor die Entscheidung: Daumen hoch oder Daumen runter? Schreibe ich vielleicht noch einen lobenden oder kritischen Kommentar dazu? Ich finde diese Mentalität des ständigen Bewertens und Bewertet-Werdens höchst problematisch. Viele junge Menschen haben ein niedriges Selbstwertgefühl, weil sie sich ständig mit den attraktiven Superfrauen und Supermännern aus dem Internet vergleichen. Viele sind unglücklich, weil sie weniger «Likes» bekommen als andere. Viele leben in einer virtuellen, künstlichen Welt, weil ihnen die mit Photoshop bearbeiteten, gestellten Fotos, die sie aufs Netz stellen, wichtiger sind als das reale Leben. Für mich ist diese Mentalität genau das Gegenteil dessen, was mir am christlichen Glauben wichtig ist. Beim Vertiefen dieses Themas mit den KonfirmandInnen merkte ich, dass auch sie der Überzeugung sind: Gott bewertet uns gerade eben nicht – sondern er liebt uns bedingungslos, und zwar jede und jeden von uns gleich, so wie wir sind. Wir sind nicht Gottes strengem, urteilenden Blick ausgeliefert – wer könnte denn sonst bestehen vor Gott? Natürlich mag er nicht immer alle meine Taten – doch mich als Mensch liebt er, ohne dass ich es verdient habe. Denn seine Gnade, die unsere Vorstellung bei weitem übertrifft, kann ich mir gar nicht verdienen – sie ist Geschenk! PFR. ANDI STOOS S, REF. KIRCHGEMEINDE LIESTAL-SELTISBERG

Todesfälle Tenniken

Wenslingen

André Joseph Marcel Chatelain-Studer, geb. 8. Oktober 1955, von Tramelan BE, (wohnhaft gewesen Seemattweg 29). Wird im engen Kreis der Familie beigesetzt.

Brigitte Allemann-Goepfert, geb. 18. Februar 1939, gest. 31. Juli 2019, von Basel und Welschenrohr (wohnhaft gewesen Vordere Gasse 23, 4493 Wenslingen). Die Beisetzung findet im Familienkreis in Basel statt.

Baugesuche Auflagefrist: 19. August 2019 Böckten. Nr. 1182/2019. Bauherrschaft: Thommen Hedi u. Peter, Oberer Chriesmattweg 5, 4461 Böckten. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 810, Oberer Chriesmattweg 5. Projektverantwortliche Person: K Konzept GmbH, Alte Strasse 24, 4703 Kestenholz. Bubendorf Nr. 1766/2014. Bauherrschaft: Elma Hasan und Polat-Elma Elif, Glockenstrasse 10, 4415 Lausen. Projekt: Wohnhausumbau. Neuauflage: 2 zusätzliche Vordächer, Parzelle Nr. 410, Hintergasse 11. Projektverantwortliche Person: Mentil & Partner AG Architekturbüro, Grammetstrasse 6, 4410 Liestal. Diegten. Nr. 1189/2019. Bauherrschaft: Senn Jacqueline u. Benjamin, Hegiweg 38, 4457 Diegten. Projekt: Anbau Garage, Parzelle Nr. 2214, Hegiweg 38. Projektverantwortliche Person: Senn Benjamin, Hegiweg 38, 4457 Diegten. Frenkendorf. Nr. 1180/2019. Bauherrschaft: ELLImmo AG, Sperrstrasse 80, 4057 Basel. Projekt: Um- und Ausbau alt Wohnund Restaurationsgebäude in neu Mehrfamilienhaus / Aussentreppe / Stützmauer, Parzelle Nr. 844, Schulstrasse 2. Projektverantwortliche Person: Cad Zeichnungsbüro Planwelt, Passage 8, 4104 Oberwil. Langenbruck. Nr. 1184/2019. Bauherrschaft: Stiftung Baselbieter Chinderhus, Bachtalenstrasse 10, 4438 Langenbruck. Projekt: Terrassenüberdachung, Parzelle Nr. 211, Bachtalenstrasse 10. Projektverantwortliche Person: Fox Wälle Architekten, Altenmatteweg 2, 4144 Arlesheim.

Läufelfingen. Nr. 1134/2015. Bauherrschaft: Strub-Gysin Emil, Eptingerstrasse 21, 4448 Läufelfingen. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus. Neuauflage: zusätzliche Kaminanlage, Parzelle Nr. 113, Eptingerstrasse 21. Projektverantwortliche Person: Schaub Ulrich, Hauptstrasse 15, 4448 Läufelfingen. GmbH, Rössligasse 1, 4419 Lupsingen. Oberdorf. Nr. 0927/2017. Bauherrschaft: Mitolo Leandro u. Capparozza Antonio, Seengerstrasse 11, 5706 Boniswil. Projekt: Umbau Wohnhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 197, Hauptstrasse 54. Projektverantwortliche Person: Fsarchitektur, Parkstrasse 6, 4402 Frenkendorf. Nr. 1195/2019. Bauherrschaft: Synthes GmbH, Eimattstrasse 3, 4436 Oberdorf. Projekt: Erweiterung Kälteanlage, Parzelle Nr. 66, Eimattstrasse 3. Projektverantwortliche Person: Scholer & Blatter AG, Kasernenstrasse 63, 4410 Liestal. Reigoldswil. Nr. 1477/2016. Bauherrschaft: Tschudin Roland, Flurstrasse 1, 4416 Bubendorf. Projekt: Stütz- und Gartenmauern. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 855, Im Bergli 17. Projektverantwortliche Person: Wahl Heinz, Hauptstrasse 80, 4416 Bubendorf. Sissach. Nr. 1178/2019. Bauherrschaft: Acuo AG, Rheinstrasse 8, 8280 Kreuzlingen 1. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 702, 2885, Neumattstrasse 2. Projektverantwortliche Person: Maurusfrei Architekten AG, Rätusstrasse 23, 7000 Chur.


Baselland

ObZ 15. August 2019

Fit für die Zukunft

Arisdorf/Hersberg Die Kreisschule geht neue Wege im Hinblick auf die Berufswahl

Die Erstklässler wurden an ihrem ersten Schultag mit einer Sonnenblume begrüsst. Regierungspräsidentin Monica Gschwind, im orangen Anzug, und Schulleiterin Christina Beeler, im blauen Sommerkleid, freuen sich mit den Kindern auf den Neuanfang. FOTOS: U. ROTH ihren jeweiligen Lernprozessen vorwärtsbringt. Das Segel symbolisiert drei Dimensionen, Individualisierung, Mitgestaltung und Verantwortung. Dr. Luigi Pedrocchi, CEO der Mibelle Group, zählte in seiner Rede auf, welche Bedingungen wichtig sind, um in der Arbeitswelt zu bestehen. Welche Veränderungen auf Jugendliche zukom-

Roboter Robi geht auf die Kinder zu und stellt Fragen, Lehrer Ian Eitner hilft und Monica Gschwind schaut interessiert zu.

Schulleiterin Christina Beeler erklärt das Konzept der Kreisschule Arisdorf/Hersberg zum Thema «Fit für die Zukunft» in der beruflichen Orientierung.

Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg

Besuch bei Eptinger Mineralquellen AG mit Maya Graf

URS ULA ROTH

«Was wettsch mol werde?» Nicht alle Jugendlichen wissen das so konkret wie der Fünftklässler Fabian aus der Kreisschule in Arisdorf. «Förster», seine klare Antwort. Auf dem Weg zur richtigen Berufswahl sind die Jugendlichen auf Unterstützung angewiesen. Das Konzept, das die Schulleiterin der Primarschule Arisdorf/Hersberg, Christina Beeler, zusammen mit dem Lehrpersonal eingeführt hat, bietet diese Unterstützung. Am ersten Schultag nach den Sommerferien wurde das neue Konzept vorgestellt. Die Direktionsvorsteherin im Bildungswesen, Regierungspräsidentin Monica Gschwind, sprach in ihrer Rede über die «Berufliche Orientierung über alle Stufen». Sie zeigte auf, wie die Zahl der Schüler an den Berufsschulen zurückgegangen ist. Es sei wichtig, die Schüler bereits im Kindergarten wie in den Primarschulen an die Berufs- und Arbeitswelt heranzuführen, so Monica Gschwind. Schulleiterin Christina Beeler erklärte das Konzept ihrer Schule anhand eines Segelschiffes. Es gehe darum, das Segel immer mehr aufzuspannen, damit der Wind die Kinder und Lehrpersonen in

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Das Ende der Sommerferien läutet den Anfang dieses spannenden Wahlherbstes ein. Diesen beging Maya Graf vergangene Woche gemeinsam mit zahlreichen Interessierten im Rahmen eines Besuchs bei der Firma Eptinger Mineralquellen AG. Empfangen wurde die Delegation von Verwaltungsratspräsidentin Damaris Buchenhorner, welche auf einen spannenden Rundgang durch die Produktionsstätte in Eptingen mitnahm. Ganz im Sinne von Maya Grafs politischen Anliegen setzt das innovative Familienunternehmen auf Nachhaltigkeit und Tradition, und bleibt dabei genau am Puls der Zeit wie die Neulancierung von Pepita Cola, die neue Glas-

flaschenlinie sowie die Investition in eine neue Flaschenreinigungsanlage exemplarisch zeigen. Begleitet wurde Maya Graf unter anderem von Regierungspräsident Isaac Reber, den grünen Nationalratskandidat/-innen Florence Brenzikofer, Philipp Schoch und Simone Meier, den Nationalratskandidat/-innen der Grünen Panther Liste Noldi Amacher, Irène Stübi und Beat von Scarpatetti, dem Tenniker Gemeinderat Marcel Zimmermann, Bildungsrätin Beatrice Büschlen, Landrätin Laura Grazioli, Vizepräsident Wald beider Basel Peter J. Meier und Autor Thomas Schweizer. WAHLKAMPAGNENLEITUNG MAYA GRAF

men in einer Lehre. «Schon in der Schule muss die Zusammenarbeit gelernt werden, sonst funktioniert es in der Arbeitswelt nicht.» Robi, der Roboter Beim Besuch im Schulzimmer der 2. Primarklasse von Lehrer Ian Eitner sassen die Kinder im Kreis. Mitten drin bewegte sich Roboter Robi. Er stellte den Kindern Fragen, die sie beantworten mussten. Das Schulzimmer erinnerte mit nichts an jene Schulräume mit Holzbänken und Tintenfässli. Neben einer gemütlichen Ecke sind die Arbeitstische verteilt. Auf der interaktiven Wandtafel war das Logo des neuen Lernkonzepts zu sehen, das Segelschiff. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder und Jugendlichen selbstständig arbeiten können. Das hörte man auch aus dem Gespräch der beiden Fünftklässler Enea und Fabian, die von Christina Beeler interviewt wurden. Sie erzählten von ihren selbstständig ausgeführten Projektarbeiten. Fazit dieses interessanten Vormittags: Den Verantwortlichen der Kreisschule Arisdorf/Hersberg liegen das Wohl und die Förderung der Kinder und Jugendlichen sehr am Herzen.

Lehrer Ian Eitner hat den Kindern eine Aufgabe gegeben, Monica Gschwind schaut interessiert über die Schultern. Das Leitbild der Schule, das Segelschiff, ist auf der interaktiven Wandtafel ersichtlich.

Ständeratskandidatin Maya Graf und ihre Delegation beim KMU-Besuch bei der Eptinger Mineralquellen AG. FOTO: Z VG

SP hofft auf Linksrutsch

Liestal Kandidierende der Liste 2 stellen Schwerpunkte vor

Im Frühsommer hat die SP Baselland umfangreichen Quartierumfragen durchgeführt. Rund 100 Aktivistinnen und Aktivisten haben über 1500 persönliche Gespräche an der Haustüre geführt. «Die SP spricht mit den Menschen, nicht über sie», erklärte Parteipräsident Adil Koller am Dienstag an einer Medienkonferenz in Liestal. Die angesprochenen Menschen hätten das Interesse der Partei an ihren Anliegen sehr geschätzt. Die SP sei dabei in ihren thematischen Schwerpunkten bestätigt worden: Klima, Gesundheit, Gleichstellung und gute Arbeit für alle seien die drängenden Themen. Hier will die SP Baselland an den kommenden Nationalrats- und Ständeratswahlen ansetzen. Damit es vorwärts gehen könne, brauche es bei den Wahlen einen Linksrutsch – dafür stehe die Liste 2 der SP Baselland ein, verdeutlichten die Kandidierenden in ihren Statements. Samira Marti, amtierende Nationalrätin, nannte die Klimaerhitzung als grösste Herausforderung ihrer Generation und zeigte auf, welche Rolle der Fi-

nanzmarkt in der Umwelt- und Klimapolitik spielt. Ständeratskandidat Eric Nussbaumer betonte die regionale Zusammenarbeit: Diese sei nötig, um den dringenden Herausforderungen in der Umwelt- und Energiepolitik wirkungsvoll zu begegnen. Eric Nussbaumer will das Baselbiet im Ständerat mit dem Blick auf das ganze Dreiland vertreten. Die Raumplanung spiele in der Gestaltung der Zukunft eine tragende Rolle, ergänzte Sabine Asprion. Andreas Bammatter plädierte für ein generationenübergreifendes Miteinander und eine bessere Anerkennung der Freiwilligenarbeit. Désirée Jaun thematisierte die steigenden Krankenkassenprämien und Gesundheitskosten für Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen. Miriam Locher legt einen ihrer Schwerpunkte auf die Gleichstellungspolitik und setzt sich für gerechte Chancen unabhängig von sozialer und wirtschaftlicher Herkunft ein. Sandra Strüby-Schaub betonte, dass die Interessen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vernachlässigt werden dürften. OBZ

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Baselland

ObZ 15. August 2019

Geschäftsnotizen

ObZ-Sommerferienwettbewerb

Tag der offenen Tür

Herzliche Gratulation

Itingen Schaer Pharma

pr. Wollten Sie schon immer wissen, wie ein kleines Pharmaunternehmen erfolgreich funktioniert? Das ist die Gelegenheit: Am 24. August feiert Schaer Pharma von 10 bis 17 Uhr ihr 30-Jahre-Jubiläum und lädt die Bevölkerung dazu ein – am Tag der offenen Tür in Itingen. Schaer Pharma aus Itingen, eingebet-

tet im Oberbaselbiet, lässt eine Vielfalt von wirksamen und qualitativ hochwertigen Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und kosmetischen Produkten entwickeln und produzieren – grösstenteils in der Schweiz. Um der Bevölkerung ein gesundes und schönes Leben zu ermöglichen. Mit Marken wie beispielsweise

Schaer Pharma in Itingen.

FOTO: Z VG

Gynofit, Leucen, Eduard Vogt oder Kräuterpfarrer Künzle. Erhältlich sind die Produkte mit Fachberatung in Apotheken und Drogerien sowie teilweise im Detailhandel oder auch online. Schaer Pharma ist ein typisch schweizerisches Familienunternehmen mit über 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Itingen, von denen ein grosser Teil ausbildungsmässig ihre Wurzeln in Apotheken und Drogerien hat. Als einheimisches Unternehmen ist Schaer Pharma dank kreativen und zuverlässigen Fachleuten, nützlichen Produkten und attraktiven Marken auch in 52 anderen Ländern mit Filialen, Tochtergesellschaften oder anderweitig partnerschaftlich auf den Märkten präsent. Schaer Pharma bildet Lernende aus und ist auch ökologisch top unterwegs. Am Tag der offenen Tür wollen die Fachleute von Schaer Pharma informieren und – vor allem – mit Ihnen feiern. An Attraktivitäten fehlt es nicht: Festbetrieb mit Karussell, Jazz live, Floh- und Warenmarkt, Fabrikladen, Rampenverkauf, Produkte-Ausstellungen – und individuelle Fachgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Samstag, 24. August, von 10 bis 17 Uhr am Dellenbodenweg 8 in Itingen

Wiederum haben sich zahlreiche Leserinnen und Leser am ObZ-Sommerferienwettbewerb beteiligt. Das richtige Lösungswort lautete: GARTENBAD. Aus allen Einsendungen per E-Mail oder per Post sind folgende Gewinnerinnen und Gewinner gezogen worden: 1. Preis, Einführungskurs Krav Maga Selbstverteidigung für zwei Personen, Wert 360 Franken: Loris Butter, Sissach.

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2. Preis, Seilpark-Kombi für die ganze Familie, Region Wasserfallen, Wert 200 Franken: Philipp Schweizer, Arboldswil. 3. Preis, Wellness-Gutschein für zwei Tageseintritte Aquabasilea, Wert 110 Franken: Patrick Rutschmann, Zunzgen. 4. Preis, Wimmelbuch, Reinhardt Verlag Basel, Wert 24 Franken: Svenja Krupp, Thürnen. OBZ

Caroline Erbsmehl (AZ Anzeiger AG), Gewinner Loris Buttus, Sissach, und Giuseppe Puglisi (Krav Maga, Liestal) (v.l.). FOTO: BRIGITTE REINHARD

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ

Fenchelsuppe mit Käse-Curry-Sablés für 4 Personen Suppe 2 Fenchel 1 EL Butter 1/2 Zwiebel, gehackt 1 EL Mehl 5 dl Gemüsebouillon 1 dl Rahm 0,5 dl Pastis Salz, Pfeffer

Dieses Werbefeld wird beachtet!

1. Strunk des Fenchels herausschneiden, restlichen Fenchel in Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen, Fenchel und Zwiebeln darin kräftig andünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen, 30 Min. köcheln lassen, bis der Fenchel weich ist. 2. Suppe pürieren, mit Rahm verfeinern, Pastis dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Butter, Frischkäse, Sbrinz, Mehl, Backpulver, Salz und Currypulver in einer Schüssel verreiben. Ei dazugeben, rasch zu einem glatten Teig kneten. 3 cm dicke Rollen daraus formen, in Alufolie wickeln, 1 Std. kühl stellen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 20 Min. backen. 4. Suppe anrichten, Sablés noch warm dazu servieren. Zubereitung: 1 Std. + 1 Std. kühl stellen

Auflösung der letzten Woche

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Sablés 25 g Butter, weich 25 g Frischkäse 35 g Sbrinz, gerieben 45 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1 Pr. Salz 1/2 EL Currypulver 1 Ei

LÖSUNG 32/2019: 35/2018: BALLADE NAHRUNG

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


ObZ

15. August 2019

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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal

Schützenhilfe von Petra Gössi für Daniela Schneeberger

Ruth’s Augenblicke

Lausen FDP Baselland feiert den hundertsten Geburtstag OTTO GRAF

Sie hat zwar bereits ein volles Jahrhundert auf dem Buckel, ist aber rege und wach und kommt im jugendlichen Elan daher. Gemeint ist die FDP Baselland, die in einer ebenso alten Halle des Tonwerks Lausen ihren runden Geburtstag feierte und in einem schlichten Anlass an das Geschehen von damals gedachte. Ohne Pomp und Gloria, dafür umso herzlicher. Weder wurde ein roter Teppich ausgerollt, noch dinierten die Anwesenden an einer weiss gedeckten Tafel. Stattdessen bedienten sich die Gäste eines Silserlis am Stehtischchen und genossen das Kühle direkt ab der Flasche. Wo gefeiert wird, wird auch geredet. Nationalrätin Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz, erinnerte daran, dass sich die Zielsetzungen und Beweggründe der liberal Denkenden in den vergangenen Jahren nicht verändert hätten. Das Erfolgsmodell Schweiz sei in hohem Masse den Freisinnigen zu verdanken. Um die Freiheit, den Gemeinsinn und den Fortschritt zu wahren, müssten sich alle engagieren. Nur so liessen sich Wahlen gewinnen. Hier liege bei der FDP noch Potenzial brach. Kann sich die Partei im Volk etablieren, bleibe der Erfolg nicht aus. «Die Kandidierenden müssen sich auf Augenhöhe zu den Leuten begeben und sich erklären», hob die Schwyzerin mit Blick auf die eidgenössischen Wahlen hervor. Zudem rief sie auf, am 31. August 2019 zum Tag der FDP nach Aarau zu kommen. Zuvor begrüsste Saskia Schenker, Präsidentin FDP Baselland, die Anwesenden. Unter anderem fanden sich Regierungsrätin Monica Gschwind, Regierungsrat Baschi Dürr aus dem Stadtkanton sowie zahlreiche weitere

Regierungsrat Baschi Dürr überbrachte aus Basel eine Grussbotschaft.

Frauenpower in der FDP. Ständeratskandidandidatin Daniela Scgneeberger (l.) und Nationalrätin Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz. amtierende und ehemalige Politikerinnen und Politiker aller Stufen in der Halle ein, in der einst Ton gebrannt wurde. Der Buchautor und Lokal-Historiker Thomas Schweizer, er bezeichnet sich als Land-Basler und unterstreicht so die Bindungen mit und die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Basel, zeigte auf, wie es am 3. August 1919 im Nachgang zum Landesstreik von 1918 durch das Zusammenschliessen zweier freisinniger Parteien sowie durch das neu eingeführte Proporzwahlrecht zum Basel-

bieter Freisinn kam. Auch die Befürchtungen, es könne zu einer Entwicklung wie im leninistischen Russland kommen, habe den Einigungsprozess begünstigt. Heute, so Schweizer, bewege man sich dank der sozial und liberal ausgerichteten Wirtschaft entschieden in ruhigerem Fahrwasser. Freisinnige Frauen nach Bern Auch Baschi Dürr, gebürtiger Baselbieter aus Pratteln, blätterte im Geschichtsbuch und in der Familienchronik. So sagte er, einer seiner Vorfahren

Petra Gössi, Saskia Schenker und Daniela Schneeberger würdigen die Verdienste von Hans-Rudolf Gysin, Paul Kurrus und Andreas Koellreuter.

sei 1833 an der Hülftenschanz gefallen, als dieser das städtische Expeditionskorps vor den Baselbieter Truppen warnen wollte. Die FDP als staatstragende Partei, so Dürr, habe die Schweiz geprägt wie kaum eine andere Partei. «Ich hoffe, dass sich diese Erfolgsgeschichte fortsetzt», meinte er und fügte an: «Ebenso hoffe ich, dass künftig zwei bürgerliche Frauen aus den beiden Basel dem Ständerat angehören werden.» Erfolgsmodell Schweiz «Jede Partei ist so stark, wie sich ihre Mitglieder engagieren», verdeutlichte Nationalrätin Daniela Schneeberger, die auch für den Ständerat kandidiert. Es brauche einen starken Staat, jedoch nur für Aufgaben, die der Bürger allein nicht bewältigen kann, sagte Schneeberger weiter. Das Erfolgsmodell Schweiz basiere nicht zuletzt auf dem Durchsetzen der demokratischen Grundwerte Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt. Die Ständeratskandidatin erwähnte dabei die Persönlichkeiten des Freisinns, die in der langen Geschichte für diese Werte gekämpft haben. Als Dank für deren Engagement überreichte sie den ehemaligen Nationalräten Hans-Rudolf Gysin und Paul Kurrus sowie alt Regierungsrat Andreas Koellreuter, die alle an vorderster Front für diese Werte einstanden, eine kleine Erinnerung.

Was Helen mir über ihre Kindheit erzählt, stimmt mich nachdenklich. Ich verstehe nun viel besser, wieso diese über 80-jährige Frau manchmal verbittert wirkt, oder untolerant reagiert. Sie sitzt mir im Seniorenheim gegenüber, vital im Geist, jedoch etwas gehbehindert. Wir reden vom bevorstehenden Start der Kinder, ins neue Schuljahr. Ob sie selber damals gerne zur Schule gegangen sei, frage ich die gebildete, interessante Helen. Sie beginnt zu berichten: «Ich zeichnete gerne. Wir Viertklässler sollten eine Blumenwiese malen. Du weisst, ich liebe Blumen über alles. Diese Aufgabe begeisterte mich. Ich erinnere mich noch genau, wie liebevoll ich zeichnete, wie exakt ich die Blumen darstellen wollte, wie genau ich Farben wählte und wie fein ich die Striche setzte. Ich war ganz und gar dabei, und am Ende betrachtete ich mein Werk voller Freude. Es schien mir gelungen. Noch jetzt, nach 70 Jahren, meine ich mich erinnern zu können, wie es aussah. Aufgeregt ging ich nach vorne, um dem Lehrer mein Werk zu präsentieren. Der Lehrer schaute das Blatt an, dann mich – und dann zerriss er mein Werk einfach entzwei. Warum? Das weiss ich bis heute nicht. Vielleicht hat es nicht seinen Vorstellungen entsprochen. Ich reagierte nicht zerknirscht, damals, sondern wütend. Ich schaute den Lehrer böse an, und riss ihm meine zerstörte Zeichnung einfach aus der Hand. So etwas duldete der nicht. Die Ohrfeigen folgten sofort, heftig, links und rechts in mein Gesicht. Er schickte mich vor die Tür! Dort blieb ich nicht. In meinem kindlichen Zorn rannte ich heim. Meine Wut loderte, mein Gesicht brannte.» Helen streichelt die Heimkatze, die sich zu uns gesellt hat. Ich nahm an, dass das Kind zu Hause Trost finden konnte, nach diesem unerhörten Verhalten des Sissacher Schulmeisters. So wars aber nicht, laut Helen: «Heute müssen Kinder solches nicht mehr fürchten, Gott sei Dank. Damals aber haben die Eltern sogar nachgedoppelt, was der Lehrer begann. Von der Schule weglaufen, das gab es schlicht nicht – dafür gabs Schläge vom Vater, mit dem Stecken.» Wenn dir ein Mensch gegenüber sitzt, der solche Ungerechtigkeiten erdulden musste, dann begreifst du seine Macken. Kindheit ist prägend. Guten, erfreulichen Schulstart, liebe Kinder von heute! RUTH PETITJEAN-PLATTNER

Krimi, Jazz und Oktoberfest im Tonwerk Abwasser floss in Ergolz

Lausen Krimi-Dinner mit Philip Maloney – Steppin Stompers – Wiesn Gaudi pr. Im Tonwerk Lausen ist in den nächsten Wochen wieder einiges los. Am 23. August können ab 18 Uhr «die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney» live miterlebt werden. Die beiden Radio DRS-Erzähler Michael Schacht und Heinz Margot machen auf ihrer Jubiläumstour Halt in Lausen. Zu den schaurig-spannenden Geschichten gehört ein feines Nachtessen im wunderbaren Am-

biente der Tonwerk-Studios. Das ganze Pro-gramm mit Apéro und 3-Gang-Menü (Salat, Saltimbocca, Crème brûlée) kostet 90 Franken (www.tonwerk-krimi.ch). Jazzmatinée mit Steppin Stompers Am 25. August geht es um 10.30 Uhr weiter mit einer fetzigen Jazzmatinée. Um 11 Uhr starten die Steppin Stom-

Die Steppin Stompers spielen am 25. August im Tonwerk Lausen.

FOTO: GUIDO SCHÄRLI

pers mit ihrem ersten Konzertteil. In der Pause wird für das leibliche Wohl gesorgt. Auf der Speisekarte stehen Fischknusperli, Rauch-Würstli, SpeckBrättli und regionale Weine. Nach dem zweiten Teil des Konzerts können die Gäste bei Kaffee den Sonntag ausklingen lassen. Für Reservationen mit oder ohne Verpflegung: www.tonwerkjazz.ch. Das 4. Lausner Oktoberfest findet am 27. und 28. September statt. Jeden Abend hat es Platz für 400 Gäste. Es können Einzeleintritte gebucht werden oder verschiedene Packages mit Essen und Getränken. Türöffnung ist an beiden Abenden um 18 Uhr. Ab 20 Uhr spielen die Stimmungsbands (Freitag «Voigas», Samstag «Wildes Wasser»). Der Festbetrieb dauert bis 2 Uhr. Am Freitag ist um 20.30 Uhr Fassanstich. (www.lausner-oktoberfest.ch). Weitere Infos: Tel. 079 739 67 08

Am Wochenende vom 27. und 28. Juli gelangte via die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Ergolz 2 in Füllinsdorf eine grössere Menge Abwasser ungereinigt in die Ergolz. Die bisherigen Abklärungen haben ergeben, dass diese Einleitung mutmasslich die Folge einer Fehlbedienung an der Anlagensteuerung sowie der hohen Niederschlagsmengen war. Es konnten keine Personen- oder Umweltschäden festgestellt werden. Eine mutmasslich fehlerhafte Bedienung der Anlage hatte zur Folge, dass ungereinigtes Abwasser nicht auf die ARA, sondern in die Mischwasserbecken vor der ARA geleitet wurde. Die Mischwasserbecken dienen bei hoher Regenintensität zur Zwischenspeicherung von Abwasser. Das dort aufgefangene Mischwasser wird nach Regenende in der ARA behandelt. Bei Auftreten der hohen Niederschlagsmengen am Wochenende vom 27. und 28. Juli waren die Mischwasserbecken bereits mit dem fehlgeleiteten Abwasser gefüllt.

Dieses Abwasser wurde aufgrund des Regens in die Ergolz entlastet. Insgesamt geht das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) von einer Menge von 14 000 Kubikmetern aus. Wegen der Niederschläge ist auch die Wasserführung der Ergolz massiv angestiegen. Deshalb wurde das eingeleitete, ungereinigte Abwasser stark verdünnt. Bei einer Kontrolle des Gewässers am 29. Juli konnten keine Schäden festgestellt werden. Eine Gefährdung von Personen aufgrund dieser Einleitung kann ausgeschlossen werden. Aufgrund des Vorfalls überprüft das Amt für industrielle Betriebe (AIB) der Bau- und Umweltschutzdirektion die Prozesse und Abläufe. Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) als Aufsichtsbehörde wird in den nächsten Tagen Anzeige gegen unbekannt wegen Gewässerverschmutzung bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft einreichen. BUD


Region Liestal

ObZ 15. August 2019

Bücher in der Telefonkabine

Jugendevent mit Konzert Jurtensommer Together-Night in Liestal

Lausen «Bring eins - nimm eins» ist die Idee vom «Buech-Hüüsli»

Kurz nach den Ferien geht es im Jurtensommer der Pfarrei Bruder Klaus Liestal gleich weiter mit dem nächsten Highlight. Am Freitag, 16. August, startet die erste Together-Night, mit einem speziellen Programm für Jugendliche, aber natürlich attraktiv für alle Generationen. Wie immer sind die Grills ab 18 Uhr angeworfen, um sich mit den selbst mitgebrachten Würsten, Vegiburgern oder Steaks, Gemüse und Salat stärken zu können. Getränke und Glace gibt es wie immer günstig im Sommerbistro. Zum Verdauen können die Beine auf den gemütlichen Lounges hochgelagert werden oder eine Runde Pingpong und Töggeli gespielt oder auf der Slackline balanciert werden.

URS ULA ROTH

Buch an Buch reiht sich im «Buech-Hüüsli» in Lausen. Die alte Telefonkabine der Swisscom, bei der Bushaltestelle Gemeindeverwaltung, hat eine neue Bestimmung bekommen. Leseratten und Bücherfans können hier nach Herzenslust stöbern, um ihren Lesehunger zu stillen. Wer ein Buch holt, sollte nach Möglichkeit ein nicht mehr gebrauchtes Buch hineinstellen, damit die Auswahl an Lesestoff immer gross ist. Romane, Thriller und Krimis sind die Themen des hier vorhandenen Lesestoffes. Vor den Sommerferien sei das «Buech-Hüüsli» fast leer gewesen, erzählte Simonetta Zanier. Nun ist es wieder gut gefüllt. Im roten Farbton und ganz stolz steht sie da die alte Telefonkabine. Gerade so als ob sie sagen möchte, seht mal her, was aus mir geworden ist. «S Buech-Hüüsli» Die Idee, in Lausen einen Ort zu schaffen, um gebrauchte Bücher zu tauschen, hatte Simonetta Zanier. Dass die Swisscom gerade ihre Telefonkabinen ausrangierten, war ihr Glück. Dank der grosszügigen Unterstützung der Gemeinde Lausen und den vielen Bekannten von Simonetta Zanier, die Regale zimmerten und Plakate druckten, konnte am Frühlingsmärt 2019 das «BuechHüüsli» eingeweiht werden. Simonetta Zanier ist es auch, die je-

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PFARREI BRUD ER KLAUS

Infoabende an der Uni Simonetta Zanier darf stolz sein auf ihr Werk, «s Buech-Hüüsli». den zweiten, dritten Tag in die «Telefonkabine» geht, um für Ordnung zu sorgen und zu schauen, ob noch genug Bücher da sind. Sie macht dies auf freiwilliger Basis. Simonetta Zanier ist 1971 in Lausen geboren und aufgewachsen. Nach der Handelsmittelschule durfte sie drei Monate in der Bibliothek im KV Liestal aushelfen. Sie arbeitet als Direktionssekre-

FOTO: U. ROTH

tärin, ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, dass ihr Hobby Lesen ist, ist naheliegend. Sie hält gerne ein richtiges Buch in der Hand, auch der FC Lausen, wo sie tatkräftig mithilft, gehört zu ihren Hobbys. Simonetta Zanier hofft, dass die Besucher dem «Buech-Hüüsli» Sorge tragen, damit alle noch viele Jahre Freude daran haben können.

Reisebericht Seniorenausflug des Frauenvereins Bubendorf

Die Reisegruppe im Emmental.

Ab etwa 20 Uhr ist dann Musik angesagt: Die Jugendband Random heizt den Gästen auf der Eventwiese unter der grossen Linde ein. Random besteht aus zwei Sängerinnen, Keyboard, Schlagzeug, Gitarre, E-Geige und … Überraschungen. Ihr frischer und kreativer Stil begeistert mit Covers von Evergreens, aktuellen Popsongs und Balladen. Die Together-Night wird organisiert von der Jugendarbeit der Pfarreien Birsfelden, Liestal, Muttenz, Oberdorf und Pratteln. Weitere aktuelle Jurtensommer-Angebote wie das Mittagsbistro und «(R)auszeit spirituell» wie auch Impressionen bisheriger Anlässe auf www.jurtensommer.ch.

Baselland

Erlebnisreicher Tag mit Prachtswetter

Zum ersten Mal sind wir am 8. August mit einem Rollstuhlcar der Firma Kuster zu unserem traditionellen Ausflug gestartet. Mit 43 Senioren, davon eine Rollstuhl fahrende Person und drei Vorstandsmitglieder, sind wir über den Hauenstein in Richtung Wangen an der Aare, zum Kaffeehalt, losgefahren. Pünktlich zur Weiterfahrt begrüsste uns

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die Sonne, die Fahrt führte uns durch wunderschöne Dörfer im Emmental. In Wasen ging es dann hinauf über eine schmale und kurvenreiche Strasse zur Lüderenalp. Nach dem feinen Mittagessen haben wir die ausserordentlich schöne Rundsicht in Richtung Berner Alpen und den Jura genossen. Wir haben uns noch im Garten aufgehalten

und nach einem Fotoshooting die Rückreise angetreten. Es war ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag mit herrlichem Wetter, einem perfekten Fahrer, tollen Seniorinnen und Senioren … ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal. MIRAND A RIES, FRAUENVEREIN BUBEND ORF

Der Rollstuhlcar.

FOTOS: ZVG

Unter dem Titel «Live aus der Uni 2019 – Infoabende zur Studien- und Berufswahl» organisiert die Universität Basel vom 26. bis 29. August Infoabende, die sich an die Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen der Gymnasien richten und ihnen bei der späteren Studienund Berufswahl weiterhelfen. Auch weitere Kreise, wie z. B. Interessierte für den zweiten Bildungsweg, sollen angesprochen werden. Die Veranstaltungen werden in Form von Podiumsdiskussionen mit Studierenden stattfinden. So haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Einblicke in den Studienalltag und die Studienorganisation in den verschiedenen Fachbereichen zu bekommen. Diese Auseinandersetzung mit konkreten Beispielen schafft eine gute Grundlage für den Studienwahlentscheid. Die Studierenden wie auch die Studienberatung stehen im Anschluss jeweils für Fragen bereit. Zudem haben die Besucherinnen und Besucher durch

die nach Themen ausgerichtete Organisation die Möglichkeit, an einem Abend einen Eindruck gleich zu mehreren Studienfächern zu gewinnen. Folgendes Wochenprogramm wird geboten: Montag, 26. August: Psychologie und Soziale Arbeit; Human- und Zahnmedizin sowie Sport, Bewegung und Gesundheit; Lehrberufe und Logopädie. Dienstag, 27. August: Sprach- und Literaturwissenschaften; ETHZ/EPFL und FHNW – Technik & Life Sciences; Historische Wissenschaften und Religion. Mittwoch, 28. August: Naturwissenschaften I und II; Kunst; Musik. Donnerstag, 29. August: Recht und Wirtschaft; Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Abende finden an der Universität Basel im Kollegienhaus am Petersplatz statt und beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern bis 20.15 Uhr. OBZ

Kantonale Abstimmungen Der Regierungsrat hat die Abstimmungsgegenstände für den 24. November 2019 festgelegt. An diesem Wochenende findet zudem eine allfällige Nachwahl für die Baselbieter Vertretung im Ständerat statt. Auf eidgenössischer Ebene sind für den 24. November 2019 keine Abstimmungen vorgesehen. Auf Beschluss des Regierungsrats wird über die folgenden kantonalen Vorlagen abgestimmt: • Nichtformulierte Volksinitiative «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen» vom 23. November 2017 mit Gegenvorschlag des Landrats vom 4. April 2019 (LRV 2018-954); • Änderung des Steuergesetzes vom 6. Juni 2019 (Steuervorlage 17, SV17) (LRV 2018-920)

• Staatsbeitragsgesetz vom 27. Juni 2019 (LRV 2019-199); • Gegenvorschlag des Landrats vom 28. Februar 2019 zur (zurückgezogenen) nichtformulierten Volksinitiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern» vom 21. November 2013 (LRV 2018-809); • Änderung des Bildungsgesetzes vom 27. Juni 2019 (Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten PassepartoutFremdsprachenprojekt» vom 28. April 2016, LRV 2019-166); • Ziffer 1 des Landratsbeschlusses vom 31. Januar 2019 zur Anpassung des Kantonalen Richtplans betreffend Oberwil, Ausbau Langmattstrasse (LRV 2018-605) LANDESKANZ LEI


Sport

ObZ 15. August 2019

Saisonauftakt nach Mass

EM-Medaille für Reto Dürrenberger

Fussball FC Bubendorf startet mit 4:0 in der 2. Liga interregional

Judo Europameisterschaft der Veteranen in Gran Canaria

MICHAEL HERRMANN

Das Abenteuer in der 2. Liga interregional gegen den FC Spiez, ebenfalls ein Aufsteiger aus der 2. Liga regional, hat mit einem Vollerfolg gleich mit 4:0 geendet. Optimale Wetterbedingungen und 272 Zuschauer trugen zu einem gelungenen Auftakt des ersten Spieltages in die neue Saison bei. Das Spiel war zu Beginn äusserst kampfbetont und es gab viele kleine Fouls auf beiden Seiten. Die Nervosität und Unerfahrenheit beider Teams kam sichtlich zum Vorschein. In der 22. Minute konnte sich Fabian Böni mit dem ersten Treffer in die Torschützenliste eintragen lassen und beruhigte erstmals das Geschehen. Marc Wahl, der Sportchef des FC Bubendorf hat die Ziele für diese Saison klar abgesteckt: «Alles ausser der LigaErhalt wäre eine grosse Überraschung, ist doch schon der Aufstieg eine riesige Sensation für unseren Verein.» Für die neue Saison gab es keine expliziten Verstärkungen, man darf einen Rückkehrer aus Sissach und einen weiteren 2. Liga-Spieler begrüssen, aber ansonsten geht man mit dem gleichen Kader in die neue Spielzeit. «Es war

An der Judo-Europameisterschaft der Veteranen (Judokas ab 30 Jahren) in Gran Canaria/Spanien holte sich Reto Dürrenberger vom Budokai Liestal seine lang ersehnte erste EM-Medaille! Nachdem er am Freitag im Einzelwettkampf (M3 bis 81 kg) leider seinen Auftaktkampf nach 2:33 Minuten gegen einen Franzosen mit zwei Wazari-Wertungen verloren hatte, konnte er am Sonntag im Mix-Team der Deutschen mitkämpfen. Dort sorgte er in der Gewichtsklasse –90 kg schon im ersten Kampf für eine riesige Überraschung.

Der Torschütze zum 1:0 Fabian Böni in einem Zweikampf. auch nie das Konzept, hier jetzt irgendwelche starken Spieler mit finanziellen Anreizen nach Bubendorf zu locken, sondern wir wollen jungen Spielern eine Möglichkeit geben, in einem guten Umfeld zu spielen», meinte Wahl weiter. Auch in dieser Saison spielt die Mann-

Grosser Jubel nach dem Tor zum 1:0.

schaft ohne Gehalt, was in der 2. Liga interregional ein Novum ist. Als dann in der 36. Minute Fabian Ancheschi nach einem gelungenen Solo zum 2:0 erhöhte, war die Nervosität und Anspannung wie weggeblasen. Die zweite Halbzeit begann fast, wie die erste endete, der FCB machte Druck nach vorne und hätte in der 48. Minute das 3:0 erzielen müssen, jedoch rettete der Spiezer Torhüter mirakulös. Die Gegenwehr nahm nun aber merklich ab und auch leichter Frust machte sich aufseiten der Spiezer breit, die ab der 62. Minute nach einer gelb-roten Karte nur noch mit zehn Mann auf dem Platz standen. In den letzten 15 Minuten des Spiels vergab der FCB nun Chance um Chance und von Spiez kam keine grosse Gegenwehr mehr. In der 85. Minute krönte der Captain Nicola Brügger eine starke Leistung mit einem weiteren Treffer und kurz vor dem Schlusspfiff erzielte der neu eingewechselte Thomas Hersperger mit einem schönen Kopfball den Endstand von 4:0. Für den FC Bubendorf geht es nun am kommenden Wochenende ebenfalls zu Hause weiter gegen den SC Dornach.

Schweizer Zwetschgen sind jetzt reif

Acht Fakten 1. Fellenberg ist die Nummer eins: In der Schweiz ist die Fellenberg-Zwetschge die wichtigste Sorte. Es ist fast die einzige Zwetschgensorte, die teils unter dem Sortennamen verkauft wird. Andere beliebte Zwetschgen wie Cacaks Schöne oder Dabrovice werden schlicht als Zwetschgen verkauft. 2. Hauptanbaugebiet ist die Region Basel: Auf über 322 Hektaren werden in der Schweiz Zwetschgen angebaut. Eines der Hauptanbaugebiete ist die Nordwestschweiz. Dort wurden letztes Jahr auf mehr als 60 Hektaren Zwetschgen geerntet. 3. Unterschied von Zwetschgen von Pflaumen: Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Zwetschgen sind

länglich, Pflaumen eher gleichmässig rund. Das Fruchtfleisch der Zwetschgen ist prinzipiell fester, als das von Pflaumen und auch der Kern ist länglich. Zwetschgen sowie als auch Pflaumen sind zumeist von einer dünnen weissen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Geschmacklich bestehen Unterschiede zwischen Zwetschgen und Pflaumen: Während Zwetschgen einen süss-säuerlichen Geschmack haben, ist das Fruchtfleisch der Pflaumen süsser. 4. Als Frucht oder als Spirituose: Zwetschgen werden nicht nur frisch verkauft, sondern vielfältige verarbeitet. Ob als Kuchen, Konfitüre, getrocknet oder als Spirituose. Zwetschgen haben ein eher festes Fruchtfleisch, das auch nach dem Erhitzen seine Form behält. Ausserdem lassen sie sich im Gegensatz zu anderen Pflaumensorten leicht entsteinen, da sich der Kern gut vom Fruchtfleisch löst. Aufgrund dieser tollen Eigenschaften sind Zwetschgen hervorragend zum Kuchenbacken geeignet. 5. Wann hat die Zwetschge Saison:

Er besiegte in Kürze den frisch erkorenen und sechsfachen Europameister aus Russland mit seinem Spezialwurf mit Ippon. Die Freude war riesig und die Motivation stieg! Den zweiten Kampf im Halbfinal verlor er, da waren die Franzosen schliesslich besser und sicherten sich den Finaleinzug. Dafür setzten sie sich im Kampf um Rang 3 gegen die Tschechen mit einem klaren 4:0-Sieg durch und holten sich an der diesjährigen Veteranen-Europameisterschaft die Bronzemedaille. DANIELA SCHMIDHAUS ER, BUDOKAI LIESTAL

FOTOS: M. HERRMANN

Baselland

Mit den frühen Hauptsorten «Tegera» und «Cacaks Schöne» hat die Schweizer Zwetschgenernte bereits begonnen. Man rechnet mit einer Menge von rund 3650 Tonnen und spricht von einer sehr guten Ernte. Die Menge liegt um zwölf Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, so die neuesten Prognosen des Schweizer Obstverbandes. Bei den Brennzwetschgen wird die gesamte Erntemenge dieses Jahr auf rund 2000 Tonnen geschätzt. Jetzt geht es los: Die Obstproduzenten haben mit der Ernte von Schweizer Zwetschgen begonnen. Bis Anfang Oktober gilt es nun, das einheimische Zwetschgenangebot zu nutzen. Frisch vom Baum schmeckt die aromatische Zwetschge natürlich besonders gut; darüber hinaus gibt es aber viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für das blaue Wunder. In der Schweiz werden pro Jahr und Person rund 1,5 Kilo Zwetschgen konsumiert – ein gesunder Genuss, denn Zwetschgen enthalten viele Vitamine, die die Nerven und das Immunsystem stärken und so helfen, Stress besser auszuhalten und Verstimmungen vorzubeugen.

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Die Zwetschgensaison dauert in der Schweiz – abhängig vom Wetter – ungefähr von Ende Juli bis Mitte Oktober. Dabei reifen einige Sorten früher, andere später. 6. Woher kommt die Zwetschge: Ihre ursprüngliche Herkunft kann nicht genau bestimmt werden, vermutlich stammt sie aus dem heutigen Syrien und verbreitete sich von dort über römische Handelswege bis in die Westschweiz. 7. Die Zwetschge als natürlicher Energielieferant: Die Zwetschge gilt als hervorragende Energiespenderin. Sie enthält zwischen 40 Kalorien und 50 Kalorien pro 100 Gramm. Sie enthält zudem zahlreiche Vitamine. 8. Die blöde Zwetschge: Im Volksmund hat die Zwetschge ein fragliches Image. Sie muss ungerechtfertigterweise für allerlei Schimpfwörter hinhalten. Der Grund dafür ist unerforscht: Wer als Pflaume betitelt wird ist doof. Die Zwätschge ist eine Tussi. Und der Zwätschgechopf ist nach Mundartlexikon ein Betrunkener. SHWEIZER OBSTVERBAND/OBZ

Mit 60 Hektaren ist die Nordwestschweiz das Hauptangebiet.

FOTO: Z VG

Reto Dürrenberger mit der EM-Bronzemedaille.

FOTO: Z VG

3000 Jugendliche dürfen gratis an die Swiss Indoors Auch in diesem Jahr können Jugendliche der Region Basel im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren im Rahmen der Jugendaktion «Take that Ticket» Tennisspiele zum Auftakt der Swiss Indoors Basel 2019 gratis miterleben. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft unterstützt das bedeutendste Tennisturnier der Schweiz und das drittgrösste Hallenturnier der Welt mit einem finanziellen Beitrag aus dem Swisslos Sportfonds Baselland. Im Rahmen der Jugendaktion «Take that Ticket» – präsentiert von der Basler Zeitung in Zusammenarbeit mit Sutter Begg, Swisslos-Sportfonds Basel-Stadt und Swisslos Sportfonds Baselland – werden Jugendlichen der Region Basel insgesamt 3000 Tickets für die Qualifikations-Spiele am Samstag, 19. Oktober, kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit dieser Aktion, initiiert durch Turnierpräsident Roger Brennwald, erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Atmosphäre am Center Court hautnah zu geniessen und international gestandene Profispieler sowie die einzigartige Tenniskunst in der St. Jakobshalle live zu erleben. Ausschlaggebend für den Entscheid des Regierungsrates war die Tatsache, dass die Swiss Indoors, seit 2009 zur ATP World Tour 500 gehörend, den bedeutendsten Schweizer Sportanlass

darstellen und dass das Interesse für den Tennissport dank den weiterhin beeindruckenden Leistungen des 20-fachen Grand-Slam-Gewinners Roger Federer nach wie vor ungebrochen gross ist. Karten sind nur solange Vorrat vorhanden ist bei der Basler Zeitung am Aeschenplatz in Basel, bei allen SutterBegg-Filialen sowie beim Sportamt Baselland an der Rheinstrasse 44 in Liestal erhältlich. Auskunft: Sportamt Baselland, Telefon: 061 552 14 00, E-Mail: sportamt@bl.ch SPORTAMT

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Parteien

EVP geht mit Haupt- und Zukunftsliste an den Start Die EVP Baselland tritt mit einer Hauptliste und einer Liste «Zukunft» zu den Nationalratswahlen an. Ihr Ziel sei es, einen der zwei Baselbieter Mitte-Sitze zu erobern, den die Listenverbindung zwischen GLP, BDP, CVP und EVP anstrebe, gab die Partei letzte Woche bekannt. Erstplatzierte auf der EVP-Liste ist die Liestalerin Elisabeth Augstburger, die zugleich für den Ständerat kandidiert. Ihr folgen die Landrätinnen Sara Fritz aus Birsfelden und Andrea Heger aus Hölstein, der Allschwiler Landrat Werner Hotz, Einwohnerrat Lukas Keller aus Bottmingen, Gemeinderat Daniel Kaderli aus Biel-Benken und der Gelterkinder Parteipräsident und ehemalige Landrat Martin Geiser. Die Liste «Zukunft» führt die Liestaler

Einwohnerrätin Sonja Niederhauser an, danach folgen Micha Eglin aus Sissach, Anna Blaser aus Binningen, Gemeindekommissionsmitglied Timon Zingg aus Muttenz, Katrin Oser aus Laufen, Michael Thommen aus Gelterkinden und die Arlesheimerin Claudia Laager. Im Wahlkampf setzt die EVP vor allem auf persönliche Begegnungen, unter anderem bei Wanderungen, Filmabende, Firmen- und Betriebs-Besuchen sowie mobilen Stammtischen. Die EVP-Kandidierenden stünden für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde ein, lässt die Partei verlauten, und zwar «nicht erst seit den Klimademos». Ebenso sei die EVP mit ihrem langjährig hohen Frauenanteil der Zeit voraus. OBZ


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15. August 2019

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Vermieten GEMEINDERAT

Gemeindeverwaltung Tel. 061 985 82 82 Fax 061 985 82 83 E-Mail: info@ormalingen.ch

Lehrstellenausschreibung Wir suchen eine motivierte und interessierte Persönlichkeit, die ab August 2020 bei unserem Gemeindewerkhof eine

Lehre als Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst absolvieren möchte. Während Ihrer Ausbildung lernen Sie den Umgang mit Fahrzeugen und Geräten und werden beim Unterhalt von Strassen und Anlagen sowie bei der Pflege von Grünanlagen eingesetzt. Die theoretische Ausbildung erfolgt während der drei Lehrjahre an der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule in Liestal. Sie absolvieren die Sekundarschule Niveau A (gute Leistungen), Niveau E oder eine gleichwertige Schule, sind körperlich belastbar und verfügen über handwerkliches Geschick. Der Besitz des Führerausweises der Kategorie G (Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge) ist wünschenswert. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis spätestens Freitag, 20. September 2019 an die Gemeindeverwaltung Ormalingen, Hauptstrasse 65, 4466 Ormalingen, zu richten.

GEMEINDERAT

Gemeindeverwaltung Tel. 061 985 82 82 Fax 061 985 82 83 E-Mail: info@ormalingen.ch

Zur Erweiterung unseres Hauswartdienstes suchen wir nach Vereinbarung

Reinigungsmitarbeiter/in im Stundenlohn (ca. 20%) Arbeitszeiten: • In der Regel Mittwoch- und Freitagnachmittag • Grossreinigungen während Schulferien

Verkauf

Wir erwarten: • Selbstständiges Arbeiten nach Anweisung des Hauswartes • Verantwortungsbewusstsein • Zuverlässigkeit • Wohnsitz in der Gemeinde Ormalingen erwünscht • Gute Deutschkenntnisse Wir bieten: • SelbstständigeTätigkeit • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen Gerne erwarten wir Ihr elektronisches Bewerbungsschreiben bis zum 31. August 2019 an die Mailadresse info@ormalingen.ch. Für Fragen wenden Sie sich an Gemeindeverwalter Felix Beyeler, Tel. 061 985 82 82.

Aktuell

Die ARCHE, Christliche Buchhandlung & Café in Liestal, sucht per 1. Oktober 2019 oder nach Vereinbarung in Teilzeit 50–60%

Buchhändlerin

Stellen

(auch angelernt)

Die Stelleninhaberin hat die Funktion der Ladenleitung der ARCHE.

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Lehrstellenausschreibung Wir suchen eine motivierte und interessierte Persönlichkeit, die ab August 2020 auf unserer Gemeindeverwaltung eine

Lehre als Kaufmann / Kauffrau (Branche Öffentliche Verwaltung) absolvieren möchte. Während der dreijährigen Ausbildung lernen Sie die vielseitigen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung kennen. Wir bieten eine interessante, verantwortungsvolle und vielseitige Ausbildung in verschiedenen Bereichen wie Einwohnerkontrolle, Schalter- und Telefondienst, Buchhaltung, Steuerwesen sowie allgemeine Verwaltungsund Sekretariatsarbeiten. Sie absolvieren die Sekundarschule (Niveau E), die kaufmännische Vorbereitungsschule oder eine gleichwertige Schule und haben Freude am Umgang mit Menschen, gute Umgangsformen und eine rasche Auffassungsgabe. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis spätestens Freitag, 20. September 2019 an die Gemeindeverwaltung Ormalingen, Hauptstrasse 65, 4466 Ormalingen, zu richten.

Was gehört zur Hauptaufgabe? – Auftrag und Vision der ARCHE umsetzen (www.arche-liestal.ch) – Ziel- und ergebnisorientiert die ARCHE führen – Kunden liebevoll empfangen, kompetent beraten – Sortiment gemäss Nachfrage und Angebot ausrichten – Ladenteam und Helferinnen leiten und begeistern – ARCHE zum Leuchtturm der Region weiterentwickeln Was bieten wir? – Interessante, vielseitige Tätigkeit in der Kantonshauptstadt – Erfahrene, engagierte Mitarbeiterinnen und Helferinnen (alle in Teilzeit) Was erwarten wir? – Fachkompetenz im Führen einer christlichen Buchhandlung inkl. sozialen Medien – Teamorientierte, neugierige, engagierte Persönlichkeit, die unseren Slogan: Mehr Himmel auf Erden! mit Wort, Schrift und Musik motiviert umsetzen will Interessiert? — Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail an: Christian Tschudin, Arisdörferstrasse 44a, 4410 Liestal christian.tschudin@gmail.com Telefon 079 439 28 07

Fasnachtsplaketten-Ankauf Stückpreise von Fr. 20.– bis Fr. 150.– Tel. 076 778 04 30


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ObZ 15. August 2019

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Studienteilnehmer gesucht Gespräch und Akupunktur 25 × à 30–40 Min. wöchentliche Termine akupunkturfarbtherapiepraxis.ch Liestal ¾ 079 942 18 22 ¾ Hilda Molnar

Informatik-Förderung

Was Justin Bieber mit programmierenden Mädchen zu tun hat JEANINE HUG

«Muss man gut in Mathe sein, um programmieren zu können?», so die erste Frage der Mädchen, die noch etwas zögern, um am Coding-Workshop «Sprichst du Code?» mitzumachen. Dass Mathe nicht zentral ist, erörtern Riccarda Mecklenburg, Initiantin des Förderprogramms für Kinder und Jugendliche namens «What the Hack», und Dominique Tellenbach, Rektorin der beiden Berufsfachschulen GIB Liestal und GIB Muttenz, im Gespräch. Berufe der Zukunft Berufs- und Weiterbildungsfindung nach Schulabschluss wird von drei Faktoren beeinflusst: Lehrpersonen, vor allem aber Eltern und Peer-Groups. Die Landschaft im Lehrstellenbereich hat sich in den letzten dreissig Jahren, als die Eltern eine Lehre gemacht haben, verändert. Sie ist flexibler, agiler und schnelllebiger denn je zuvor. Etwa 60 Prozent der Jugendlichen, die ins Berufsleben eintreten, werden in einem Beruf pensioniert werden, den es noch gar nicht gibt. Das hat mit der Digitalisierung zu tun. Lernende in Bauberufen wie Schreiner oder Zimmermann lieben den Bezug zu Holz. Zum Berufsstart sind sie aufgefordert, ihren eigenen Laptop in die Berufsfachschule mitzubringen, um Pläne mit CADSoftware am Computer zeichnen zu lernen. Die Digitalisierung verändert alle Arbeitswelten. Beweglichkeit und Kreativität Die digitale Rationalisierung bringt Riesenwandlungen. Das Tempo ist durch eine ständige Selbsterneuerung der Technologie rasend schnell. Es stellen sich Fragen nach unserer Beweglichkeit. Sind wir schnell genug, mit diesen Wandlungen umzugehen? Sind wir als Wirtschaft und Gesellschaft bereit, dieses Tempo aufzunehmen? Beweglich, agil zu bleiben, ist eigentlich nur über Kreativität möglich. Nicht auf ein Berufsbild fixiert zu sein, sondern Änderungen annehmen und damit freudvoll umgehen. Die nachfolgenden

Generationen kommen mit einem neuen Bewusstsein an den Berufsstart. Junge Leute benutzen Apps und Tools, um vernetzt und aktuell zu sein. Die älteren Generationen sollten neugierig bleiben, um mitzuhalten. Diskriminierungsfreiheit auch in virtuellen Räumen Ein realer Bahnhof ist für alle da, diskriminierungsfrei. Genauso sollen sich auch virtuelle öffentliche Räumen für alle eignen. Was gäbe es wohl für Aufstände, wenn sich Bahnhöfe nur für junge weisse Männer eigenen würden? Ein Programmierer sollte sich in die Situation von jemandem versetzen können, der nicht programmiert, um die gesellschaftliche Diversität abzubilden. Wir laufen Gefahr, dass die Algorithmen, vergleichbar mit dem Bau der ersten Gleise, gelegt werden, aber nicht für alle nutzbar sind. Bahnhöfe an den falschen Stellen zu bauen, sodass Nutzer nicht einsteigen können, oder die Bedürfnisse von Nutzergruppen nicht zu erkennen, wäre diskriminierend und eine volkswirtschaftliche Katastrophe. Die digitale Infrastruktur soll für eine breite Bevölkerungsschicht funktionieren. Deshalb muss diese von einer Diversität gecoded werden. Ständig im Wandel Die Gesellschaft braucht, genau wie die Natur, Diversität zum Überleben. Wie arbeiten wir in zehn Jahren zusammen? Vielleicht kommt die Karosserie aus dem 3-D-Drucker. Die Architektur an öffentlichen Orten, vor allem Schulen, erfordert grösstmögliche Flexibilität und Begegnungsmöglichkeiten, um der unvorhersehbaren Entwicklung nicht im Weg zu stehen. Welche Fähigkeiten sind gefragt? Andere Typen werden gefragt sein: computeraffine Schreiner/-innen, spielerische Interaktionsentwickler/-innen und vieles mehr. Faktenwissen ist nicht mehr oberstes Ziel, da jederzeit verfügbar. Anforderungen werden gestellt wie multinationale Teamfähigkeit, sich in verschiedenen Sprachen bewegen, Englisch als Arbeitssprache, mit unter-

Dominique Tellenbach, Rektor Berufsfachschulen Liestal und Muttenz, und Riccarda Mecklenburg, Initiantin Informatik-Förderung für Kinder und Jugendliche, im Gespräch in der GIBL-Autowerkstatt in Liestal. FOTO: J. HUG

schiedlichsten Kulturen kommunizieren, die nicht vor Ort sind. Soft Skills statt Faktenwissen Soft Skills, sogenannte weiche Fähigkeiten, werden immer entscheidender: Kommunikation, Empathie, Neugierde zur Lösung von Herausforderungen. Nicht kurzlebige Inhalte, sondern durchdachte Konzepte, aber auch agil zu wechseln zwischen Führungsfähigkeit und Teamplayer und die Bereitschaft, an sich selber viel zu arbeiten, sind die Anforderungsprofile.

Legislaturplan der Wirtschaft In ihrem Legislaturplan der Wirtschaft formuliert die Handelskammer beider Basel eine Auswahl an konkreten Forderungen an die Baselbieter Regierung für die kommenden vier Jahre. Damit gibt die Handelskammer Input für die nächste Legislatur und schafft die Grundlage für einen konstruktiven, bereichernden Austausch zwischen Wirtschaft und Politik. Was bringt das Baselbiet voran? Welche Themen müssen wir anpacken, damit unser Standort wettbewerbsfähig und attraktiv zum Arbeiten, Wohnen und Lernen bleibt? Auf diese Fragen sucht nicht nur die Baselbieter Regierung Antworten, sondern auch die Handelskammer beider Basel. In ihrem «Legislaturplan der Wirtschaft 2020–2023 Basel-Landschaft» hat sie deshalb eine Auswahl von Themen und Forderungen zusammengetragen, die aus Sicht der Wirtschaft zur

Prosperität unserer Region beitragen. «Mit unseren 24 Forderungen zu wichtigen Standortthemen zeigen wir der neu gewählten Baselbieter Regierung auf, was sie aus Sicht der Wirtschaft in der nächsten Legislatur dringend anpacken muss», erläutert Elisabeth-SchneiderSchneiter, Präsidentin Handelskammer beider Basel. «Vor zwei Jahren haben wir erstmals einen Legislaturplan für die Basler Regierung erarbeitet. Die Bilanz zur Halbzeit zeigt, dass die Handelskammer mit dem Legislaturplan der Wirtschaft entscheidende Impulse geben konnte, die teilweise bereits umgesetzt wurden. Mit der nun beginnenden Legislatur wollen wir dies nun auch im Kanton Basel-Landschaft erreichen.» So erwartet die Handelskammer von der Politik wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen im Baselbiet, von denen Unternehmen, Einwohner und die gesamte Region gleichwohl profitieren.

Martin Dätwyler, Direktor Handelskammer beider Basel: «Attraktive Rahmenbedingungen ziehen Unternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte an. Deshalb setzen wir uns für wettbewerbsfähige Steuersätze, ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, gute Verkehrsinfrastrukturen, eine Branchen-Diversifizierung an unserem Wirtschaftsstandort sowie – als Exportregion – für Offenheit insbesondere gegenüber Europa ein.» Zu Beginn der neuen Legislatur gibt die Handelskammer beider Basel mit ihrem Legislaturplan der Wirtschaft der Regierung Impulse für das Baselbiet. «Unser Legislaturplan soll anregen, in die Pflicht nehmen und die Basis für einen konstruktiven und bereichernden Austausch zwischen Wirtschaft und Politik schaffen», so Martin Dätwyler. HANDELSKAMMER BEIDER BASEL

Auf eine Formel gebracht bedeutet das: weg vom starren Organigramm zum fluktuativen Arbeitsverhältnis, zur Projektarbeit. Dabei werden Rollen je nach Bedürfnis zugeteilt; wer gestern eine Führungsposition hatte, ist morgen ein Teamplayer. Das kann im gleichen Projekt sein, aber auch in verschiedenen Projekten gleichzeitig. Informatik und Frauen Informatik bietet gerade für Frauen eine attraktive Arbeitsumgebung. Sie erfordert keine besondere Muskelkraft, die

Arbeitsplätze sind sauber und modern. Zurück zur Entscheidung der Sekundarschülerinnen am Anfang. Sie haben schliesslich am Workshop teilgenommen. Ihre ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre folgte erst nach einer aufregenden Recherche über ihr Idol Justin Bieber. Sie haben gelernt, diskutiert, kreative Lösungen gefunden und ihre Aufgaben mit viel Spass hervorragend gelöst. Logisches Denken, Kreativität, Teamwork, Empathie und Neugierde sind ihre Auszeichnungen, nicht unbedingt Mathe.

Verkehrsfreies Stedtli am Stadtfest Der Stadtkern wird während dem Stadtfest wie folgt für den Verkehr gesperrt: Zentrum: Freitag, 6. September, 16 Uhr bis Montag, 9. September, 12 Uhr. Kasernenstrasse: Samstag, 7. September, 12 bis 18.30 Uhr. Umfahrung: Die Burgstrasse kann via Gitterlistrasse – Rehagstrasse – Spittelerstrasse – Seltisbergerstrasse angefahren werden. Veloparkplätze: Während dem Festbetrieb können die Velos an folgenden Standorten parkiert werden: Poststrasse, Obergestadeckweg, neben Manor. ÖV-Umleitung: Die Bushaltestelle Wasserturmplatz wird während den Absperrzeiten nicht angefahren. Die Autobus AG wird eine entsprechende Umfahrung vornehmen. Parkplätze: Im Stadtkern gibt es keine Parkiermöglichkeiten, daher empfehlen wir die Anreise zu Fuss, mit dem

Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Anzahl öffentlicher Parkplätze ist beschränkt. Folgende Gratisparkierungsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung: Parkplätze Konrad-Peter-Areal, Parkplätze auf Hartplatz Frenke, Parkplätze im Bereich Gitterli, Parkhaus Kantonale Verwaltung/Gutsmatte (ab Samstag geöffnet), Parkhaus Kantonalbank (ab Samstag geöffnet), Parkplätze Obergestadeckplatz, Zufahrt via Rosenstrasse und Nonnenbodenweg, Parkhaus Engel/Migros (ausser Samstagnachmittag), Parkhaus Manor, Parkhaus Rebgarten, Parkhaus ZENTRALiestal, Parkhaus UNO, Parkhaus Stadtmarkt. Alle nicht ordnungsgemäss parkierten Fahrzeuge werden auf Kosten des Halter/der Halterin abgeschleppt. www.stadtfest-liestal.ch STADT LIESTAL


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Achtsamkeit – das neue «Modewort» in der Arbeitswelt Doch wie tut dies in Ihrer Organisation? pr. Sind Sie achtsam in Ihrem Arbeitsalltag und haben Sie die passende Resilienz, Ihre «Büez» zu bewältigen? Wissen Sie, was hinter den Begriffen zu verstehen ist? Gut, Sie können nun googeln und es herausfinden. Doch vielmehr ist es ein Thema, welches nachhaltig gut tut, wenn man es bewusst lebt. Doch wie soll das gehen? Es gibt Meinungen, wonach erwartet wird, dass der Arbeitgeber für ein gesundes Klima und Arbeitsvoraussetzungen zu sorgen hat. In der Tat ist dies «als Pflicht des Arbeitgebers» im Arbeitsgesetz festgehalten. Doch glauben Sie mir, es wird nicht funktionieren, wenn kein gutes und ausgewogenes Zusammenspiel zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden gepflegt wird. Besonders in der heutigen Zeit mit den neuen Medien ist es wärmstens empfohlen, Standards sicherzustellen und zu leben, welche achtsam sind. Kürz-

lich habe ich von einem Handwerksbetrieb die folgenden Abwesenheitsmeldung eines Mitarbeitenden erhalten: «Grüezi und Willkommen! Am Montag

Miriam Hersche.

FOTO: ZVG

5. 8. 2019 nach unseren Betriebsferien setze ich meine Leidenschaft gerne wieder für Sie ein. Herzliche Grüsse». Wie tönt das für Sie? Sie gehen bestimmt mit mir einig, hier spürt man, dass Mitarbeitende gerne in diesem Unternehmen arbeiten und ich bin überzeugt, da wird ein achtsames Arbeiten bereits gelebt. Wollen auch Sie ein achtsames Arbeitsumfeld schaffen? Dann rufen Sie mich an, ich unterstütze Sie gerne dabei. Fringilla – Partner of choice, Miriam Hersche, MAS Business Law, www.fringilla-gmbh.ch, Tel. 061 951 25 81, miriam.hersche@fringilla-gmbh.ch Fokus der Tätigkeiten: Human Resources Management, Geschäftsführung, Leadership-Coaching, Arbeitsrechtsberatung Mitglied des Experten-Netzwerkes acuenta – excellence in interim management (www.acuenta.ch)

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Langjährige Studie beweist gesundheitlichen Erfolg Akupunktur Farbtherapie Praxis in Liestal

pr. Wer kennt das nicht … es zwickt hier, mal haben Sie Kopfschmerzen oder Sie fühlen sich niedergeschlagen, weil das Leben nicht so verläuft wie Sie es sich wünschen. Einst war der Plan ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, aber heute hadern Sie. Physische und psychische Symptome belasten uns immer stärker und immer mehr. Machen wir nichts dagegen, dann wird es nur schlimmer. Der Grund wieso dieser Kreislauf zu drehen begonnen hat, sind unverarbeitete negative Emotionen. Ausgelöst in der Vergangenheit. Haben sich Ihre Eltern oft gestritten? Musste Ihre Familie ein schweres Schicksalsschlag hinnehmen? Gab es Geldsorgen? Fühlten Sie sich nicht geliebt? Glauben Sie heute noch, dass Sie nicht genug wert sind, glücklich zu sein, beruflich erfolgreich

zu sein oder eine schöne Beziehung zu haben? Unverarbeitete Emotionen, negative

Hilda Molnar.

FOTO: ZVG

Glaubenssätze und ungesunde Verhaltensmuster führen zu einem Leben, dass man nie haben wollte. Müssen Sie das aber akzeptieren? Nein, Sie müssen das gar nicht! Mit der Farbakupunktur, kombinierte Methode von TCM und Farblichttherapie, werden alle Verbindungen in Ihrem Körper aktiviert und stimuliert. Verhärtete Muskeln, Migräne, Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit, Selbstzweifel, Ängste, Depression, nutz- und lustlos fühlen, schnell gereizt sein, etc. verschwinden allmählich. Wollen Sie Ihr Leben verändern? Dann ist die Farbakupunktur ein Garant für die Veränderung. Termine buchen Sie hier. Hilda Molnar, Akupunktur Farbtherapie Praxis, 4410 Liestal, www.akupunkturfarbtherapiepraxis.ch, 079 942 18 22

ObZ 15. August 2019

Tickets für NetworkDinner heiss begehrt Wie im aktuellen «Standpunkt der Wirtschaft» der Wirtschaftskammer Baselland zu lesen ist, gehen die Karten für das Networking-Dinner so schnell weg wie noch nie. Rund die Hälfte der Tische seien bereits gebucht worden. Das Networking-Dinner der Wirtschaftskammer Baselland findet immer am «Tag der Wirtschaft» in der St. Jakobshalle statt, dieses Jahr ist das der 21. November.

währleistet und der Boden trägt aktiv zur Bewegungsförderung im Kanton bei. Das Sportamt betreibt zudem während der Öffnungszeiten der Sportarena

ein Glücksrad mit der Chance, kleine Präsente zu gewinnen sowie einen Informationsstand mit Beratungsangeboten. Ebenfalls vor Ort aufgebaut wird der

Am Stadtfest-Sonntag führt das Sportamt einen Familiensporttag mit einem Postenlauf für die ganze Familie durch. FOTO: JASMIN HALLER

Zum diesjährigen Motto «Erfolgsfaktor Mensch» spricht Bundesrat Guy Parmelin als Hauptreferent. Über 3000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft füllen den Saal jeweils bis auf den letzten Platz. Erfahrungsgemäss übersteigt die Zahl der Interessierten die Anzahl der Sitzplätze an den über 90 Tischen à acht Personen. OBZ

AAGL beschafft künftig Hybrid-Busse Die Autobus AG Liestal (AAGL) muss in den nächsten fünf Jahren rund die Hälfte ihrer Busflotte erneuern. Zusammen mit vier anderen Transportunternehmen hat sie diese Beschaffung ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielten die HybridBusse von MAN, welche ab Herbst 2020 auf dem Netz der AAGL im Einsatz sein werden. In den Jahren 2020 bis 2024 benötigt die AAGL im Rahmen der regulären Ersatzbeschaffung für 19 Dieselbusse neue Fahrzeuge. In einer Beschaffungsgemeinschaft mit der Zugerland Verkehrsbetriebe AG, der Auto AG Schwyz, der Bus Ostschweiz AG und der Bus und Service AG aus Chur wurde ein Volumen von über 100 Fahrzeugen ausgeschrieben. Der Zuschlag für die Gelenk- und Normalbusse 12 Meter ging an MAN und derjenige für die Normalbusse 10 Meter an EvoBus, welche wie bis anhin Dieselbusse von Mercedes Benz liefert.

Der Entscheid fiel auf das wirtschaftlich günstigste Angebot bei gleichzeitiger Erfüllung der geforderten Kriterien. Die neuen Gelenk- und Normalbusse 12 Meter für die AAGL werden mit der Antriebstechnologie Hybrid ausgestattet sein. Die AAGL erwartet dadurch deutliche Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und folglich eine Reduktion der Emissionen. Die Busse können zu den ausgehandelten Bedingungen bezogen werden, eine Abnahmepflicht besteht nicht. Die AAGL kann jederzeit auf eine andere Antriebstechnologie umschwenken. Dabei steht, sobald betrieblich machbar und finanziell tragbar, die EMobilität im Fokus. Die AAGL hat diesbezüglich bereits Konzeptideen ausgearbeitet. Die Linie 78 eignet sich für den Betrieb von Batterie-Bussen besonders. Sobald die Finanzierung der Mehrkosten geklärt ist, wird der Einsatz vorbereitet. AAGL

Lauf-Event im Stedtli

Am Mittwoch, 28. August, organisiert der Turnverein Liestal zum 36. Mal den Stadtlauf Liestal. Der Laufsport-Event führt durch die Rathausstrasse, Freihofgasse, Mühlegasse, Fischmarkt, Seestrasse, Allee, Freihofgasse, Amtshausgasse, Zeughausplatz, Kanonengasse wieder zur Rathausstrasse. Die Läuferinnen und Läufer starten in 24 Kategorieren. Einige absolvieren eine Zusatzschlaufe ausserhalb des Zentrums: ab Seestrasse über den Hinterseeweg, Rufsteinweg, Schwieriweg bis Orishof, Waldweg, Gstöck, Weidweg,

Stadtfest Liestal lockt mit vielfältigem Sportangebot An sportlichen Betätigungsmöglichkeiten sollte es am ersten September-Wochenende des Stadtfests in Liestal nicht fehlen. Das Gelände «Florhof» neben der Manor wird sich zu einer Sportarena mit Zuschauertribüne verwandeln, dessen Herzstück ein mobiler Sportboden darstellt. Dieser ist ähnlich wie ein Sporthallenboden mit den Spielfeldlinien für verschiedene Sportarten ausgestattet und erlaubt somit eine vielfältige Nutzung. Die 464 Quadratmeter grosse Fläche bietet Platz für Basketball, Unihockey, Handball oder Volleyball, aber auch Judo, Fussball, Tennis und Schwingen sind eingeplant. Dazu kommen verschiedene Auftritte lokaler Vereine. Der mobile Sportboden wurde vom Sportamt Baselland in Absprache mit den Veranstaltern des Stadtfests angeschafft und wird nach besagtem Wochenende vom Sportamt eingelagert. Interessierte Vereine, Gemeinden oder sonstige Veranstaltende von Sportevents können diesen mieten, wobei ein Kostenbeitrag für den Transport fällig wird, die Benutzung der Anlage jedoch gratis ist. Mit dieser Lösung wird der nachhaltige Gebrauch des Belags ge-

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Quellenweg, Gartenstrasse, Schwieriweg, Rufsteinweg, Hinterseeweg wieder zur Seestrasse. Am Lauftag beginnen ab 7 Uhr die Vorbereitungsarbeiten. Ab 13 Uhr wird die Laufstrecke im Stedtli mit den notwendigen Absperrungen und Markierungen aufgebaut. Der Stadtlauf beginnt um 16 Uhr und dauert bis etwa 20.45 Uhr. Die Abräumarbeiten beginnen unmittelbar nach dem Lauf. Bis etwa 22.30 Uhr sollte die Laufstrecke im Zentrum geräumt sein. www.stedtlilauf.ch OBZ

Radrennen führt durch Liestal mobile Pumptrack, der sich in den letzten Jahren an diversen Anlässen grosser Beliebtheit erfreute. Beim Pumptrack handelt es sich um einen Rundkurs mit aufeinanderfolgenden Wellen und Steilwandkurven, der mit Bikes, Inline-Skates, Skateboards oder Trottinetts befahren werden kann. Ein weiteres Highlight stellt der vom Sportamt am Sonntag durchgeführte Familiensporttag dar. Dieser beinhaltet einen aktiven und abwechslungsreichen Postenlauf für die ganze Familie, der bereits zum zwölften Mal stattfindet. Die Aufgaben, die Geschicklichkeit und Koordination fordern, gilt es meist gemeinsam zu lösen, womit Kinder wie auch Eltern zum Zuge kommen und die Teamfähigkeit gefragt ist. Dabei stehen das Mitmachen sowie das gemeinsame sportliche Erlebnis im Vordergrund. Die Posten können je nach Alter der Kinder mit leichten Änderungen erschwert oder vereinfacht werden. Teilnehmen können Familien mit zwei bis sechs Personen, die Anmeldung ist unter www.familiensporttag.ch kostenlos möglich. www.bl.ch/sportamt www.familiensporttag.ch SPORTAMT

Am Samstag, 17. August, wird die «Tortour», ein Nonstop-Radrennen durch die ganze Schweiz, zwischen 5.30 und 19 Uhr Liestal passieren. Start und Ziel ist Neuhausen am Rheinfall/SH. Die Rennstrecke führt durch die ganze Schweiz, mit einer gefahrenen Distanz von 1000 Kilometer. Die Rennstrecke im Kanton Basel-Landschaft verläuft ausschliesslich auf Hauptstrassen und sieht wie folgt aus: Liesberg – Laufen – Dittingen – Zwingen – Nenzlingen – Grellingen – Liestal – Lausen – Hersberg – Nusshof – Wintersingen – Sissach – Thürnen – Böckten – Gelterkinden – Ormalingen – Rothenfluh. OBZ

Genusswochen

Am Samstag, 31. August, findet am Genussmarkt in der Rathausstrasse in Liestal die Eröffnung der «Baselbieter Genusswochen» statt. Um 11 Uhr startet die offizielle Eröffnung mit kurzen Ansprachen. Zur Eröffnung sind Politiker, Medien und insbesondere die breite Öffentlichkeit eingeladen. Zudem können die Besucher des Genussmarktes die Spezialität des Jahres – die Mirabelle – kennenlernen. Das Baselbiet ist die Schweizer Mirabellen-Hochburg. www.baselbieter-genusswochen.ch OBZ


ObZ

15. August 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden Eine Reise ins Mittelalter

Villa27 – herzlich willkommen

Gelterkinden Traditionelles Fest im Wohnheim Opalinus SANDER VAN RIEMSDIJK

Im Sinne von «alle Jahre wieder» wurde auch dieses Jahr das traditionelle Fest vom Wohnheim Opalinus, das als Teil der Stiftung Adulta 50 erwachsenen Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten bietet, durchgeführt. Wie gewohnt mit einem ausgelesenen Motto. Der Vorbereitungsgruppe, die sich aus Bewohnerinnen, Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus jedem Bereich zusammensetzt, waren auch diesmal bei der gestalterischen Umsetzung keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil. Nach dem kreativen Input des Bewohners Fabian hatte sich das Wohnheim gleichsam in eine mittelalterliche Festung verwandelt. Die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher konnten sich bei herrlichem Sonnenschein auf eine lange, bunte und aufregende Reise zurück ins Mittelalter begeben; mit einer richtigen Kartenleserin, einer Alchemistenecke, einem gruseligen Verlies, das einen das Grauen spüren liess, und einem dem Thema angepassten Marktstand mit ausgefallenen, im Heim hergestellten handwerklichen Produkten. Mit seinen künstlerischen, mittelalterlichen Fechtvorführungen versetzte die Schaukampftruppe Bunter Haufen aus Basel mit der Aufführung «Die Leiden des Henkers», unter der Leitung

Viele Zuschauer verfolgten aufmerksam die Aufführung «Die Leiden des Henkers» der Schaukampftruppe Bunter Haufen. von Benjamin Zimber, das Publikum in ein spielerisches mittelalterliches Abenteuer. Ein altes Brauchtum als fröhliches Spektakel für Jung und Alt. Mit herrschaftlich gekleideten Damen, furchteinflössenden Rittern und einem

Die Schaukampftruppe Bunter Haufen sorgte für mittelalterliches Spektakel.

Henker, der vergebens versuchte, die Todesstrafe zu vollstrecken. Ein reichhaltiges kulinarisches Angebot aus herzhafter Kost, präsentiert durch die heimeigene Küchenmannschaft, sorgte für das leibliche Wohlergehen. Ver-

packt in einen musikalischen Rahmen, machten die vielen Aktivitäten das «Opalinus»-Fest wieder zu einem besonders fröhlichen und geselligen Anlass voller Spass und vielfältiger Entdeckungen.

Alle Jahre ein wieder sehr gut besuchtes Opalinus-Fest.

FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK

Geschäftsnotizen

Leser-Foto

Yoga und Pilates

Kurze Blüte

Alaya-Studio in Gelterkinden pr. Haben Sie auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt, einen Yogaoder Pilateskurs zu besuchen? Das Team des Alaya-Studios bietet Ihnen an mehreren Vormittagen und Abenden diverse Kurse an. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach zu einer Probelektion an, der Einstieg ist jederzeit möglich. Teilnehmer

aller Altersstufen, auch ohne Vorkenntnisse, sind herzlich willkommen. Hatha-Yoga Durch das Praktizieren von wirkungsvollen Asanas (Körperstellungen) und Pranayamas (intensive Atemübungen) führen wir dem Körper neue Lebens-

FOTO: Z VG

pr. Ab Mittwoch, 14. August ist die Villa27 in Sissach nach der Sommerpause wieder geöffnet. Es gibt viel Neues zu entdecken, vom Garten bis hinauf zum Estrich. Kulinarisch verwöhnt die Küche der Villa die Gäste mit einem grossen Salatbuffet, einer hausgemachten Suppe, Flammkuchen- und Rösti-Variationen, die jeder nach seinen Vorlieben zusammenstellen kann. Neu gibt es pikante Wähen, belegte Brote und Focaccias. Die legendären Villa-Torten verwöhnen die Besucher beim Dessert oder Zvieri. Villazmorge (jeweils am Samstag à discrétion), Teatime, Geschäftsessen, Geburtstagsund Familienfeste – die Villa gibt das passende Ambiente dazu. Am 17. August findet im Dorf und in der Villa ein bunter Flohmarkt statt. Am 7. September findet der Koffermarkt im Villagarten oder im Gewölbekeller statt. Und neu lädt das Villateam zu einem kulinarischen FrauenVerwöhnabend ein, und zwar am 13. September um 19 Uhr. Ebenfalls ein Novum ist die Teilnahme der Villa an den Baselbieter Genusswochen im September. Die Gäste können in diesem Monat aus einer erweiterten Auswahl, ihre eigene Rösti zusammenstellen. Und passend zum Schwerpunkt der Genusswochen wartet unter anderem eine feine Mirabellentorte auf die Besucher der Villa27. Käthi Eglin und das Villateam heissen die Gäste nach den Sommerferien wieder herzlich willkommen. E-Mail: k.eglin@villa27.ch, www.villa27.ch Telefon: 076 463 28 99.

Originelle Geschenke und Dekorationen für sich und alle anderen! FOTO: Z VG

energie zu und entwickeln einen ausgewogenen Körperzustand. Yoga ist eine wunderbare Methode, um Körper und Geist zur Ruhe zu führen. Wir nehmen unseren Körper und den eigenen Atem neu wahr. Mit der Zeit ermöglicht uns das Praktizieren von Yoga, Zugang zu unserer Seele zu gewinnen. Wir lernen dadurch, besser mit schwierigen Umständen umzugehen und haben weniger Ängste und Sorgen. Pilates Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training umfasst Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung. Eine fachliche Einführung und Leitung ist in den Pilates-Kursen im Alaya-Studio sehr wichtig, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden.

Das Alaya-Studio in Gelterkinden.

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Anmeldung bei Michèle Dingnis Telefon: 079 442 15 63, E-Mail: info.coachfit@gmail.com, www.alaya-yoga-tanz.ch

Auch dieses Jahr hat die «Königin der Nacht» von René Bärtschi in Eptingen wieder reichlich geblüht. Die Blüten sind nur einige wenige Stunden offen. In etwa fünf Monaten werden die Früchte, welche sehr schmackhaft sind, reif sein. Gerne gibt René Bärtschi (Tel. 062 299 54 67) Stecklinge an interessierten Personen ab, die diese genügsame Pflanze selber wachsen lassen und pflegen möchten. FOTO: Z VG


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Samstag, 17. August 13.30 Trauung Stephanie Armbruster und Pascal Aenishänslin 14.00 Jungschi–«Yakari und die Indianer», Unterrichtshüsli Sonntag 18. August 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Eric Hub, Predigttext: Matthäus 9, 18ff. Thema: Jesus ist ansteckend - und wie! Verabschiedung Jugendarbeiterin Naemi Schaub. Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Bibelgesellschaft (kantonal). Fahrdienst: Regin Polsini, Telefon: 061 983 92 14. Im Anschluss Predigtnachgespräch im U-hüsli Montag, 19. August 19.45 Kirchenchor Probe im Kirchgemeindezentrum 20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker Dienstag, 20. August 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim 18.00 Grill n Chill — Der gemütliche Start ins Konfjahr für alle neuen KonfirmandInnen im Pfarrhöfli (Bei schlechter Witterung im Kirchgemeindezentrum)

ObZ 15. August 2019 Altersheim Gelterkinden: • Dienstag, 11.00 Uhr Altersheim Ormalingen: • Donnerstag, 10.00 Uhr Katholische Kirche Sissach Samstag, 17. August 15.30 Offenes Pfarrhaus 18.00 Kommunionfeier mit Ministrantenaufnahme und Irischer Musik, anschliessend gemütlicher Pfarreiabend Sonntag, 18. August 10.30 Ökumenischer Gottesdienst auf dem Dietisberg 18.00 Santa Messa Mittwoch, 21. August 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Santa Messa ital./dt. Freitag, 23. August 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

Sonntag 18. August 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. 2. Korinther 4,18 Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Samstag, 17. August 8.00 bis 12.00 Papiersammlung Reli-Projekt 7./8. Klässler und Konfirmanden Sonntag, 18. August 10.00 Gottesdienst im Schulhaus Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke, im Anschluss «Chillekaffi» Mittwoch, 21. August 19.30 «Theologie Light» im Pfarrhauskeller – Im Mittelpunkt steht das Unser Vater. Leitung Pfarrer Detlef Noffke Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 22. August 10 Uhr, Gottesdienst, Pfarrer Detlef Noffke

Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet

www.ref-ormalingen-hemmiken.ch

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg

Mittwoch, 21. August 16.30 Präparanden-Info-Anlass im Kirchgemeindezentrum. Start und alle wichtigen Infos und Termine 19.10 Taizefeier Lieder-Stille-Gebet

Freitag, 16. August 19.30 Klangkonzert

Sonntag, 18. August Es findet kein Gottesdienst in der Kirche Rothenfluh statt.

Freitag, 23. August 19.00 TC- ein Ort für dich und deine Freunde (6. bis 9.Klässler) im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

Sonntag, 18. August 10.15 Gottesdienst (Marietjie Odendaal) und Metro, anschliessend Picknick im Park

Samstag, 24. August 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden

Amtswochen 12. bis 18. 8. Eric Hub/19. bis 25. 8. Samuel Maurer. Herzlichen Dank für die folgenden Kollekten: Vom 23. 6. für das Jahresspendenprojekt Fr. 522.50. Vom 30. 6. für «Weizenkorn, Basel» Fr. 297.50. Für die FFGU aus den Gottesdiensten im APH Fr. 44.50, Kirche Fr. 472.50. Vom 14. 7. für das Forum Kaleidoskop Fr. 319.50. Für die Schweizer Tafel aus den Gottesdiensten: APH Fr. 58.—, Kirche Fr. 636.—. Jeweils Donnerstag, 18.30 Uhr Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 18. August 10.15 Eucharistiefeier mit Padre Francesco Abbate Dienstag, 20. August 12.15 Offener MittagsTisch Anmeldungen bis Montag, 12 Uhr ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Freitag, 23. August/Begegnungsplatz 17.00 Crossover Open Air 2019 Musik-Event für Jung und Alt Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Uhr

Samstag, 17. August 14.00 Jungschar

Samstag, 17. August 14.00 Jungschar in Wenslingen für alle Kinder ab 8 Jahren, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch 18.00 MITTI (Teenie-Treff) im Lindenhof, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 18. August 17.00 Abend-Gottesdienst «Die dunkle Seite des Geldes» im Lindenhof, mit Beni Sutter, Kinder-Gottesdienst parallel, mit anschliessendem Nachtessen www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 18. August 19.00 Lagergottesdienst mit der Konfirmandenklasse in Maisprach, anschl. Apéro, Pfarrer Daniel Hanselmann Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 18. August 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Stephan Degen-Ballmer. Montag, 19. August 17.30 Konf 2 Unterricht in der Pfarrscheune. Oltingen–Wenslingen–Anwil

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Der Festplatz auf der Wisenbergmatte.

FOTOS: O. GRAF

Gipfeltreffen auf hohem Niveau Häfelfingen Wisenberggemeinden treffen sich

OTTO GRAF

Kontakt Pfarrerin Birgit Schmidhalter, ref. Pfarramt, Ormalingerstrasse 51, 4467 Rothenfluh, EMail: pfarramt@ref-rothenfluh.ch, Telefon 061 991 01 21. Homepage der Kirchgemeinde: www.ref-rothenfluh.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 18. August, 10.30 Uhr Kirchgemeindetreffen mit Feldgottesdienst auf dem Dietisberg mit Taufe von Anna Gysin, Tochter von Jasmin und Raphael Gysin–Stierli von Wittinsburg. Zur Erinnerung läuten am Sonntagmorgen die Glocken von 9 bis 9.15 Uhr. Kein Gottesdienst in Rümlingen. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 19. August bis Samstag, 24. August, Studienurlaub Teil 2 – Pfarramt Stellvertretung: Pfarrer Christoph Albrecht Sonntag, 25. August 9.45 Uhr (Einläuten 9.30 Uhr) Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für source de vie. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 26. August bis Sonntag, 31. August, Seelsorgeausbildung – Pfarramt Stellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 18. August 10.00 Kirche Wintersingen, Segnungsgottesdienst in der ersten Schulwoche, Musik: Fabian von Dungen (Orgel), Olivia Allemann (Sopran)

Das Wisenbergfest, das alle zwei Jahre stattfindet, ist zweifellos eines der höchsten Gipfeltreffen im Baselbiet. Denn der Festplatz auf der Wisenbergmatte liegt 950 Meter über Meer. Und von dort sind es zum Gipfel des Wisenbergs, des östlichsten Eintausenders des Jurabogens, zu Fuss nur zehn Minuten. Auf dem Turm wehte am Sonntag die neue Fahne der sieben Wisenberggemeinden Buckten, Häfelfingen Kilchberg, Läufelfingen, Rünenberg, Wisen und Zeglingen. Heuer oblag die Organisation des Begegnungsanlasses dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Läufelfingen, unterstützt von der Bürgergemeinde Häfelfingen, in deren Bann der Turm und der Festplatz liegen. Zudem unterstützten das Quellhotel Bad Ramsach, die Garage Ruedi Strub, Buckten, und die Hamedan Kommunaltechnik AG, Thürnen, das Fest, in dem sie als Sponsoren den Fahrdienst durchführten und den Apéro spendierten. Das schöne Wetter bewog viele Wanderfreunde, aber auch Leute mit dem Bike, auf den Wisenberg zu kommen. Mit von der Partie waren auch die ehemalige Bürgerratspräsidentin von Häfelfingen, Martha Hänni, und die Gemeindeschreiberin von Wisen, Irma Looser, denen es in erster Linie zu verdanken ist, dass es das Wisenbergfest überhaupt gibt. Die beiden Frauen waren seinerzeit auch die treibenden Kräfte hinter den Panoramatafeln und der Flagge mit den Wappen aller sieben Gemeinden auf dem Turm. Flagge zeigen Flagge zeigen jeweils auch die Politikerinnen und Politiker. So waren heuer die Landrätinnen Susanne Strub, Häfelfingen, und Sandra Strüby, Buckten, sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden auszumachen. Doch am Wisenbergfest tritt die

Die Flagge auf dem Turm der sieben Wisenberggemeinden. Politik in den Hintergrund. Das Begegnen steht seit eh und je im Vordergrund. Man trifft sich, geniesst den Tag und vor allem das Kulinarische mit den Köstlichkeiten vom Grill und aus den Backstuben der Hausfrauen. Der Fahrdienst ermöglicht auch Menschen das Teilnehmen, die sonst nicht dabei sein könnten. Nach dem musikalischen Auftakt durch das Alphornduo Peyer aus Hauenstein-Ifenthal hiess OK-Präsident Christian Schaffner das Volk willkommen. Und Marcel Aeschbacher, Gemeindepräsident Kilchberg, stellte den direkten Bezug des Baselbieterlieds zum Wisenberg her. «Mir wei luege» darf durchaus als Anregung verstanden werden, den Rundblick vom Turm in die Alpen, in den Jura, ins Mittelland, in die Vogesen bis hin in den Schwarzwald schweifen zu lassen. Weitblick brauche es auch im übertragenen Sinn, meinte Aeschbacher. Nur so komme man vorwärts. In zwei Jahren steigt das nächste Wisenbergfest, organisiert von der Bürgergemeinde Häfelfingen. www.wisenbergturm.ch

Ökumenische Gottesdienste

Unter em Schirm vom Höchschte ...

Am 11. August feierten die katholische und reformierte Kirchgemeinde Schulanfangsgottesdienst. Gestaltet wurde dieser Familiengottesdienst von den Religionslehrern von Gelterkinden Eva Schelker, Naemi Schaub, Christoph Wiederkehr und Samuel Maurer. Teilgenommen haben aber nicht nur Kinder, die neu in die Schule kommen, auch alle anderen, Gross und Klein, waren herzlich willkommen. Nach der Begrüssung, gemeinsamen Singen und Beten hat Naemi Schaub ihren Rucksack gezeigt, den sie schon mal gepackt hat für den Schulanfang. Nacheinander holte sie verschiedene Gegenstände aus dem Rucksack. Da war ein Ball, der für Spass in der Schule steht. Ein angefangenes, selbst geknüpftes Freundschaftsband – wir alle brauchen Freundschaften. Ein Heft, damit wir neue Sachen lernen können. Eine Lupe, die steht für Neugierde, denn Kinder möchten immer Neues entdecken. Und ein Steh-auf-Männchen. Wenn nicht immer alles klappt,

wenn wir nicht alles wissen, dann ist Gott da und hilft uns wieder auf die Beine. Und zum Schluss kam noch der Regenschirm hervor! An dieser Stelle übernahm Samuel Maurer mit der Predigt. Der Schirm schützt uns vor Regen, Schnee und auch Sonne. Solch ein Schutz möchte Gott für uns sein. Ein Knirps ist besonders praktisch, klein und handlich. Aber man vergisst ihn leicht oder lässt ihn liegen. Gott möchte mehr, er möchte immer bei uns sein und uns begleiten. Gott möchte ein Schirm sein, unter dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Und solch ein Schirm wünschte Pfarrer Maurer den Gottesdienstteilnehmern zum Neuanfang. Nachdem die Gemeinde das Lied «Unterem Schirm vom Höchschte» gesungen hat, durften sich alle einen Segen abholen. Mit einer wohlriechenden Salbe wurde ein Kreuz auf die Handfläche gezeichnet und ein Segen gesprochen. Musikalisch wurde dieser Akt von Adrian Schäublin auf

Das leibliche Wohl liess keine Wünsche offen. Naemi Schaub mit Regenschirm. FOTO:

ZVG

dem Piano begleitet. Am Schluss konnte man bei einem aufgespannten Schirm noch einen «Segen to go» mitnehmen: Ein Kärtchen mit einem Bibelvers und einem kleinen DekoSchirmchen. Anschliessend an den Gottesdienst durften alle noch den Chilleapéro geniessen. DANIELA KUNZ

In eigener Sache

Korrigenda

In der letzten Ausgabe wurde beim Kirchenzettel der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden fälschlicherweise

die Angaben der katholischen Kirche Sissach publiziert. Wir entschuldigen uns für diesen Lapsus.


Gelterkinder

Nachrichten

Information zu den Wahlen vom 20. Oktober 2019 Ersatzwahl Schulrat Sekundarschule Gelterkinden

Für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 Frau Erika Gröflin hat per Ende Schuljahr 2018/2019 (= 31. Juli 2019) ihren Rücktritt aus dem Schulrat Sekundarschule bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahlen für einen Sitz in den Schulrat Sekundarschule Gelterkinden für den Rest der laufenden Amtsperioden auf den 20. Oktober 2019 festgelegt. Allfällige Nachwahlen finden am 9. Februar 2020 statt. Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Ausgenommen davon sind Lehrpersonen, die in der betroffenen Schule unterrichten (§ 79 Abs. 4 Bildungsgesetz SGS 640). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Möglichkeit der stillen Wahl Gemäss Art. 4 und 6 der kommunalen Gemeindeordnung ist für diese Wahl die stille Wahl möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 2. September 2019, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die Formulare «Gemeindewahlen: Einheitsformular Majorz, Namentliche Wahlvorschläge, Bestätigung der Wahlvorschläge» sind auf der Website des Kantons Basel-Landschaft herunterzuladen: https://www.baselland.ch/themen/p/politische-rechte/ wahlen/wahlvorbereitungen Muss eine Nachwahl angesetzt werden, müssen die Wahlvorschläge bis zum 23. Dezember 2019, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein (gemäss Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte SGS 120.11). Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer stillen Wahl bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120): § 30 Ziff. 3 und 4 / § 33 Ziff. 3–5 / § 33a Ziff.1, 3, 4.

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ObZ 15. August 2019

Eine Reise in die Geschichte Gelterkinden Ausstellung über das Dorf und die Landschaft

SANDER VAN RIEMSDIJK

In ihrem Bemühen, das Ortsbewusstsein zu fördern, präsentiert die Stiftung Ortssammlung Gelterkinden während dreier Wochen, in einer ausgeprägten Diversität aus ihrem reichhaltigen Archiv, eine Ausstellung über das Dorf und die Landschaft von Gelterkinden. In vielen Gemälden, auf Fotos, mit Zeichnungen und Ansichtskarten, abstrahiert auf Landkarten und Reliefs und dazu in bewegten Bildern, ist es den Organisatoren erkennbar gelungen, die geschichtliche Entwicklung des Dorfes über zwei Jahrtausend übersichtlich visualisiert darzustellen. Dies dank zahlreicher Leihgaben aus dem Museum Baselland sowie eigens für die Ausstellung geschaffene Kreationen; darunter ein gemaltes Panaromabild von Markus Schaub vom Gelterkinder Talkessel, der zu Kelten- und Römerzeiten bereits besiedelt war, wie einschlägige Funde darauf hinweisen. An der Vernissage vom letzten Freitag im Jundt-Huus konnte Urs Kühnis, Präsident vom Stiftungsrat, in seinem Begrüssungswort die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher auf einen anschaulichen Streifzug durch zwei Jahrtausende der Geschichte von Gelterkinden und Umgebung einstimmen. Mit den Worten, «dass man sich schon dazumal die schöne Gegend nicht hat entgehen lassen» betonte er, dass die zuständige Ausstellungsgruppe sich zum Ziel gesetzt hat, nicht nur die Dorfgeschichte zu dokumentieren, sondern auch seine direkte Umgebung, mit ihren Fluren, aufzuzeichnen. Gemeindepräsidentin Christine Mangold unterstrich in ihrer Grussbotschaft, wie wichtig solche Aus-

stellungen für die nächsten Generationen sind. Entstanden ist eine einzigartige Ausstellung auf drei Stockwerken, in der Kunstschaffende wie unter anderem Albert Zehntner, Alfred Gass, Fritz Pümpin und Erich Fehlmann im Rahmen der geschichtlichen Entwicklung ihr eigenes Bild vom Dorf in ihren Zeichnungen und Gemälden verewigt haben. Die auf Foto-Glasplatten dokumentierten Ansichten, zusammen mit einer Auswahl von Ansichtskarten aus rund 130 Jahren Geschichte, aus der Sammlung von Hans Frei, dokumentieren eine bewegte vergangene Zeit und erlauben interessante Vergleiche über die Jahrzehnte lange Geschichte. Von der Anwesenheit von Menschen vor tausenden von Jahren zeugen Objekte wie römische Münzen, ein keltisches Tüllenbeil und vieles mehr aus Ausgra-

Das Bilderrätsel von Ernst Rüdin lässt versteckte Sehenswürdigkeiten von Gelterkinden erraten.

Zuständig für die Ausstellung war die Gruppe mit (von l.) Ernst Rüdin, Urs Kühnis, Hans Ruedi Hertig, Ambros Saladin und Esther Saladin. Auf dem Bild fehlt Heinz Spinnler.

Die vielen dokumentierten Zeitzeugen stiessen bei den Besuchenden auf grosses InFOTOS: S. VAN RIEMSDIJK teresse. bungen von verschiedenen lokalen Fundorten. Auch die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart des Dorfes werden präsentiert. Objekte mit geschichtlichem Bezug zu den Bildern ergänzen die Reise in die Vergangenheit. Ein Film mit Drohnenaufnahmen von Dorf und Fluren von Gelterkinden und ein Bilderrätsel, in dem die Ortskenntnisse von Gelterkinden getestet werden können, runden die einzigartige Ausstellung ab. Die Ausstellung unter dem Motto «Ein Dorf im Bild, Gelterkinden von den Kelten bis heute» dauert von 10. August bis 8. September und ist jeweils am Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Adresse: Jundt-Huus, Hofmatt 2 in Gelterkinden. www.osgelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Altpapiersammlung Samstag, 31. August 2019, ab 8.00 Uhr durchgeführt von der IG Wolfstiege Gelterkinden Die Einwohnerschaft wird gebeten, das Altpapier gebündelt und für die Einsammelnden gut sichtbar bis um 08.00 Uhr an den Strassenrand zu stellen. Bei liegengebliebenem Papier bitte Herrn Pascal Conod benachrichtigen: Tel. 079 546 17 45. Auflagen des Altpapierwerks: • In die Sammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapiere. • Papier immer bündeln. • Keine Tragtaschen, keine Säcke, keine Schachteln. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit Materialien, die in den Kehricht oder in eine andere Entsorgungskette gehören. • Ins Altpapier dürfen weder Karton noch Verpackungen ein-gesteckt werden. Diese Materialien können für die Herstellung von Zeitungspapier nicht verwendet werden. Sie beeinflussen die Qualitätsbewertung des Sammelgutes negativ. Korrektes Altpapiersammeln ist sinnvolles Recycling. Besten Dank. GEMEINDE GELTERKIND EN UND OBAV

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Open-Air-Konzert

Der Brunch am Sonntag, 25. August 2019, findet nicht statt. Stattdessen wurde am 11. August 2019 der Sommerferien-Abschluss durchgeführt. Der nächste Brunch findet am Sonntag, 29. September 2019, von 10.00 bis 14.00 Uhr statt. Das Bistro-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Hallen- und Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 Telefon 061 981 28 85 hallen-freibad@gelterkinden.ch www.gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

StyroporSammlung (Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Amtliche Pilzkontrolle 2019 Im Jundt-Huus, Gelterkinden durch Pilzkontrolleurin Catherine Müller für die Gemeinden: Gelterkinden, Maisprach, Ormalingen, Anwil, Buus, Hemmiken, Oltingen, Rickenbach, Rothenfluh, Tecknau, Wenslingen

Freitag, 23. August 2019, 17.00 bis 24.00 Uhr Beim Begegnungsplatz der katholischen Kirche Gelterkinden

Öffnungszeiten während der Pilzsaison vom 10. August bis 27. Oktober 2019: Jeweils am Samstag und Sonntag, 16.00 bis 18.00 Uhr.

Der Gemeinderat hat der katholischen Kirchgemeinde Gelterkinden die Bewilligung erteilt, ein Open-Air-Konzert bis 24.00 Uhr durchzuführen mit einer Gelegenheitswirtschaft und Freinacht bis 2.00 Uhr. Kontaktperson: Rahel Wiederkehr, Telefon: 076 449 40 24

Ausserhalb der Pilzsaison stehe ich nach telefonischer Anmeldung 076 412 08 11 gern zur Verfügung. Für Fragen rund um Pilze beispielsweise: Kulinarisches, Vorträge, Exkursionen, Kurse, Bildmaterial oder Literatur, schicken Sie mir doch einfach eine E-Mail: catherinemueller@expertenteam.ch

Samstag, 17. August 2019, 9.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wieder verwertet werden.

Neue Klänge

Gelterkinden Klangkonzert in der evang.-meth. Kirche

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Klangwelt, so auch der Sommer mit dem Zirpen der Grillen, dem Donner eines Sommergewitters usw. So löst eine gespielte Oceandrum im Sommer möglicherweise andere Emotionen aus als in der kälteren Jahreszeit. Im nächsten Klangkonzert vom Freitag, 16. August (19.30 Uhr bis ca 20.30 Uhr, evang.-meth. Kirche, Turnhallenstrasse 11, Gelterkinden) wird Martin Schaffner mit dem Didgeridoo

neue Klänge anstimmen. Gemeinsam mit der indischen Shrutibox (Borduninstrument) und dem Violoncello geht die Klangreise überraschende Wege. Es schleicht sich auch eine Komposition von Benjamin Britten in die sonst improvisierte Musik ein. Wiederum besteht die Möglichkeit, das Konzert liegend zu erleben (Matte bitte selber mitbringen). Ein Erlebnis besonderer Art wünschen Martin Schaffner mit Anita und Markus Stolz.

Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.— pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Martin Schaffner mit Anita und Markus Stolz.

FOTO: Z VG


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15. August 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Gute Preise für schöne Tiere

Sport

Zwei Fairplaysieger für den FCO

Langenbruck Zuchtviehauktion des Bergbauernvereins EDI GYSIN

Die beiden Gantrufer, Alois Wyss und Andreas Aebi, machten ihren Job hervorragend. Innert vier Stunden sind über 80 Tiere in den Ring geführt und versteigert worden. Beide kennen ihre Kundschaft bestens und wissen, wie sie zu gewinnen ist. Kein Handzeichen, das ein um 100 Franken höheres Gebot anzeigte, blieb ihnen verborgen. Falls man keine Kuh kaufen möchte, sollte man vorsichtig sein mit unbedarften Handbewegungen. Wyss hat eine besondere Beziehung zu den Langenbrucker Bergbauern, er war nämlich bei der Gründung dieser alljährlich stattfindenden Zuchtviehauktion dabei, das war vor 35 Jahren. Seither ist sie eine Erfolgsgeschichte und zieht regelmässig eine stattliche Schar Interessenten an. Die Auktion ist wetterresistent Aufgeführt wurden 84 weidegewohnte junge Kühe sowie hochträchtige Rinder. Dazu ein Charolais-Muni, der junge Stier ging bei 6000 Franken aus dem Ring, das höchste Gebot an diesem verregneten Tag. Das Wetter beeindruckt die Kaufinteressenten nicht, höchstens, dass weniger Schaulustige zur Auktion kommen. Thomas Bader, Präsident des Organisationskomitees, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Auktion,

Im Langenbrucker Ausserdorf konnten die Tiere vor der Auktion besichtigt werden. «Es sind bloss drei Tiere nicht ersteigert worden und die erzielten Preise sind sogar leicht höher als im vergangenen Jahr», bilanzierte er. Beeinflusst werden Kaufentscheide

Die Kuh «Sabrina» wurde zusammen mit ihrem Kalb versteigert.

auch vom Milchpreis und der Futtersituation. Für den Bergbauernverein Langenbruck und Umgebung ist die Auktion ein Grossanlass, der alle Mitglieder fordert. Der Verein hat daher

Lustige Kinderschar im Tageslager.

Hölstein-Lampenberg unter der Leitung von Pfarrerin Rosina Christ. Treffpunkt war jeweils die Kirche. Von dort aus starteten die täglichen Unternehmungen auf Wiesen und in die Wälder. Ausgerüstet

FOTOS: E. GYS IN

auch einen guten Namen für die Organisation des Anlasses. Auf dem Areal betreibt er eine Festwirtschaft, die noch lange mach Schluss der Auktion bestens besetzt war.

«Rondo», der junge Charolais-Muni erzielte den höchsten Preis des Tages.

Kindertageslager in Bennwil

Von Montag bis Donnerstag in der letzten Sommerferienwoche trafen sich über 30 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren zum diesjährigen Kindertageslager der reformierten Kirchgemeinde Bennwil-

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mit der Geschichte von Jona, welche Inspiration für tolle Spiele und Bastelaktionen war. Die Kinder und ihre Leiter hatten viel Spass miteinander – ein gelungenes Lager! SUSANNE ROPPEL-LÄTT

FOTO: Z VG

Anlässlich der Delegiertenversammlung vom Fussballverband Nordwestschweiz vom letzten Freitag durfte der FCO-Präsident zwei Auszeichnungen entgegennehmen. Seit einigen Jahren kommt im Breitenfussball bei Punktgleichheit nicht das bessere Torverhältnis zur Anwendung, sondern die Strafpunkte. Strafpunkte werden für gelbe oder rote Karten sowie andere Vergehen gemäss Strafenkatalog vergeben. In der abgelaufenen Saison belegten gleich zwei FCO-Mannschaften den ersten Platz in ihrer Alterskategorie der Nordwestschweiz! Die A-Junioren waren dabei mit nur sieben Strafpunkten aus zwanzig Spielen die fairsten und setzten sich gegen 33 Mannschaften durch. Noch besser erging es den C-Junioren, die in ihren 19 Spielen überhaupt gar keine Strafpunkte sammelten und mit Reinach und Old Boys sich den ersten Platz teilten! Der FCO-Vorstand gratuliert den beiden Mannschaften ganz herzlich für ihr faires Verhalten und sie werden an der kommenden GV vom 16. August 2019 ausgezeichnet. HANSJÖRG REGENASS, FCO-PRÄS ID ENT

Der Präsident des FC Oberdorf, Hansjörg Regenass, hat die beiden Auszeichnungen entgegengenommen. FOTO: Z VG

Einsatz für die Natur Invasive Neophyten nennt man die fremdländischen Pflanzen, die sich in unserer Natur ungehemmt vermehren und die einheimische Flora stellenweise stark verdrängen. Diese Pflanzen werden durch die Globalisierung in kurzer Zeit über Tausende von Kilometern transportiert oder gelangen durch illegal entsorgte Gartenabfälle in die Natur. Einige dieser exotischen Pflanzenarten haben ein derart starkes Fortpflanzungsvermögen, dass sie in kurzer Zeit grosse Flächen komplett überwuchern können. Deshalb spricht man dann von invasiven Neophyten. Am letzten Freitagabend fand in Waldenburg und Oberdorf bereits der achte Neophytentag statt. Wie jedes Jahr organisierten die Natur- und Umweltschutzkommissionen und die Natur- und Vogelschutzvereine von Waldenburg und Oberdorf gemeinsam diesen Anlass. Rund

zwanzig freiwillige Helferinnen und Helfer rückten aus, um an verschiedenen Standorten diesen Problempflanzen an den Leib zu rücken. So wurde der Japanische Staudenknöterich, die Kanadische Goldrute, der Sommerflieder, das Drüsige Springkraut und Cotoneaster bekämpft. Während an einigen Stellen durch die Aktionen der vergangenen Jahre Verbesserungen erzielt werden konnten, zeigte sich am Ufer der Frenke eine Verschlechterung. Auf der ganzen Fliessstrecke durch Oberdorf und Waldenburg konnte sich dieses Jahr das Drüsige Springkraut stark ausbreiten. Die Gemeinden Oberdorf und Waldenburg dankten den Helfer/-innen für ihren Einsatz zugunsten unserer Natur mit einem feinen Imbiss im Anschluss an die Arbeit. THOMAS AMIET, P RÄSIDENT NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN OBERD ORF

Bekämpfung des grassierenden Drüsigen Springkrautes am Ufer der Frenke.

FOTO: Z VG


Kirchen

ObZ 15. August 2019

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 18. August 10.30 Bärenwil, Feldgottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling und der Musikgemeinschaft Langenbruck-Waldenburg, in der Scheune von Familie Schweizer, gemeinsames Mittagessen Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, Telefon: 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, Telefon: 061 961 01 02. lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr , jeden Freitag von 17 bis 20 Uhr und jeden ersten Dienstag im Monat, 3. September, von 9 bis 17 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Be-

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

gegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Krabbelgruppe Mittwoch, 28. August, 9 bis 11 Uhr, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, Tel. 061 961 01 55 Offenes Abendsingen Dienstag, 20. August, 19 Uhr in der Kirche Waldenburg Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag 22. August, 9 bis 11 Uhr in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Telefon: 061 961 01 55 Krabbelgruppe Mittwoch, 28. August, 9 bis 11 Uhr, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktper-

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

son: Esther Schürch, Telefon: 061 961 01 55. Dunnerwätter über Waldeburg Es geht los. An zwei Wochenenden zwischen 23. August und 1. September gelangt der Reformationsschwank «Dunnerwätter über Waldeburg» siebenmal zur Aufführung. Die sieben Vorstellungen sind ausverkauft, wir öffnen keine Abendkasse. Vor und nach der Vorstellung Festbetrieb auf dem «Nodlebärg» für alle offen, auch jene ohne Billett. Die Menükarte 23. bis 25. August: Cüpli-Bar, Risotto und Grilladen, Grill-Mobil mit Poulet, Pulled Chicken, Schnitzelbrot, fliegende Verpflegung im Pfarrhof. Menükarte, 30. August bis 1. September: Cüpli-Bar, Älplermagronen mit Röstzwiebeln und Bratwurst vom Sonnenhof, fliegende Verpflegung im Pfarrhof, Samstag, 31. August: anstelle der Älplermagronen gibt’s Spanferkel. Mitteilungen Amtswoche Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Gottesdienste

beim Bahnhof Liestal: Openair-Kino.

Sonntag, 18. August 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ. Taufe von Ina Spoerri.

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An der Orgel spielt Nicolas Hublard, Kollekte: Bibelgesellschaft Baselland Für Kinder und Jugendliche Samstag, 17. August 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Schulhaus Holde, Start ins neue Semester «MBG auf Expedition», heute mit einem Waldgame 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel, neues Semesterthema: Tabaluga, heute mit «Auf die Plätze, fertig, los?» Montag, 19. August 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein, für alle Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter Freitag, 23. August 19.00 BLü13 Teenie-Club, Treffpunkt 19 Uhr

Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 21. August, um 12 Uhr im Sunnewirbel. Nach den langen Sommerferien lädt das Kochteam der Kirchgemeinde wieder herzlich zu einem feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldung bitte bis spätestens am Sonntag zuvor an Doris Heinimann, Telefon: 061 951 18 88. Fahrdienst: Peter Fischer, Tel. 061 951 21 06. Voranzeigen Läckerli-Huus und Grün80 Mittwoch, 28. August, Treffpunkt um 14 Uhr beim Parkplatz der ref. Kirche in Hölstein. Der nächste Seniorenausflug führt uns ins Läckerli-Huus nach Füllinsdorf. Anschliessend fahren wir ins Restaurant Seegarten in der Grün80 in Münchenstein, wo wir zusammen ein feines Zvieri geniessen. Wer will, kann dort auch noch ein wenig spazieren gehen. Damit wir die Busse organisieren können, bitten wir um Ihre Anmel-

Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

dung bis 15. August beim Sekretariat: Tel. 061 951 20 27, E-Mail: refkiche.behoela@bluewin.ch Glauben im Alltag Montag, 16. September, um 19.30 Uhr im Sunnewirbel Hölstein. Austauschabend zum Thema Gottesbilder Frauenvorträge im Waldenburgertal Mittwoch, 18. September, 9 bis 11 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Vortrag von Käthi Eglin, der Inhaberin der Villa27 in Sissach, zum Thema: Auf dem Weg zur Ernte Mitteilungen Amtswoche vom 10. bis 23. August Pfarrerin Rosina Christ, Tel. 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag- und Freitagmorgen, 8 bis 11 Uhr Website: www.ref.ch/behoela

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Freitag, 16. August 18.00 Together Fest in Liestal Samstag, 17. August 15.00 Kleider tauschen in der Arche Sonntag, 18. August 10.30 Gottesdienst in Liestal mit anschliessendem Pfarreifest 11.00 Krabbelgottesdienst im Pfarreigarten in Liestal Montag, 19. August 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 21. August 9.15 Rosenkranzgebet Freitag, 23. August 19.30 KR Sitzung im Dachzimmer Mitteilungen Together 2019/2010 Das brandneue Together-Heft wurde verschickt und dieses Jahr starten wir mit der

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

«Together-Night in Liestal. Herzlich willkommen an alle Jugendliche, welche Zeit und Lust haben, dabei zu sein. Ab 18 Uhr steigt die Party mit gemütlichem Beisammen sein. Ab 20 Uhr beginnt das Konzert mit der Band Random. Spielst du in einer Band, dann melde dich bei Claudia an und häng dich ans Mikrofon. Wir freuen uns auf einen tollen Together-Start. Ein bunter Strauss von 12 Angeboten haben die Jungendarbeiterinnen aus Pratteln, Liestal, Birsfelden, Muttenz und Oberdorf zusammengestellt. Wir wünschen viel Freude dabei.

Gerne empfehlen wir den Film: «the true cost», welcher auf Netflix zu sehen ist. Ein sehr beeindruckender Dokumentarfilm, der sich mit der Fast Fashion auseinandersetzt. Damen-, Herren- und Kinderkleider sowie Accessoires können getauscht werden. Es lohnt sich!

Kleider tauschen Ja wir tauschen wieder. Am Samstag, 17. August von 15 bis 18 Uhr werden die Türen wieder offen sein, um Kleider zu tauschen. Diesmal in der Kirche. Beim Kleidertauschen, dürfen wir zusammenzusitzen und einen Kaffee geniessen. Es ist immer wieder schön, Zeit zu haben und beisammen zu sein, zu Reden und sich dabei ab den schönen Kleidern zu freuen.

Pfarrei Fest in Liestal Wir sind herzlich eingeladen in Liestal beim Pfarreifest. Um 10.30 Uhr findet der Gottesdienst in der katholischen Kirche in Liestal und um 11 Uhr ein Krabbelgottesdienst für die Kleinen im Pfarreigarten Liestal statt. Danach geht’s rund um das Pfarreiheim los. Multikulti – multikulinarisch – bunt, bewegt, begeisternd. Es gibt verschiedene Gerichte zum Essen und ein Kuchenbuffet. Der Verein Ruach betreibt einen Stand mit selbst gemachten Gutzlis, gedörrten Früchten und vielem mehr sowie einen Flohmarktstand. Wir freuen uns auf die Einladung und gehen dieser gerne nach.

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 18. August 10.30 Bärenwil, Feldgottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling und der Musikgemeinschaft Langenbruck-Waldenburg, in der Scheune von Familie Schweizer, gemeinsames Mittagessen

Sonntag, 18. August 10.30 Dietisberg, ökum. überregionaler Gottesdienst, Pfr. A. Berde und Pastoralass. M. Tanner, gem. Chor Diegten

www.ref.ch/langenbruck

Sport

Studio1, Niederdorf für die SM qualifiziert Letzten Samstag wurde in Kreuzlingen das erste Qualifikationsturnier für die bevorstehende HipHop-Schweizermeisterschaft vom 22. Juni durchgeführt. Sechs Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 11 bis 14 Jahren haben in insgesamt fünf Kategorien teilgenommen. Selma Romerio erreichte in der Kategorie Solo Kids den dritten Platz. Mit ihrer Duopartnerin Tessa Bachmann konnte sie sich in der Kategorie Duo Kids mit dem vierten Platz ebenfalls für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren. Bei den Junioren wurden dann kräftig Podestplätze ertanzt. Tim Bauen gewann den ersten Platz in der Kategorie Solo der Jungs. Zusammen mit seiner Duopartnerin Amy Altorfer erreichten sie den dritten Platz. Dicht gefolgt von dem Duo Tamara Gülkanat und Leonie Schläfli auf dem fünften Platz und somit auch qualifiziert. Und die NoLimit-Crew mit Leonie, Tamara, Amy, Tim und Selma erreicht in der Kategorie Small Groups den dritten Rang. Studio1 gratuliert den Qualifizierten zu dieser grossartigen Leistung und freut sich, wenn ganz viele Zuschauer aus dem Waldenburger-,

NoLimit-Crew mit Tim Bauen, Leonie Schläfli, Tamara Gülkanat, Amy Altorfer und Selma Bläuer. FOTO: ZVG Fünfliber- und Diegtertal am 22. Juni 2019 mit nach Lausanne an die Schweizer Meisterschaft kommen, um die Tänzerinnen und Tänzer tatkräftig anzufeuern. DIE TRAINERINNEN VON STUDIO1 NIED ERD ORF VIVIAN BAUEN UND ASUMAH YEBOAH

Kirchengem. Waldenburg St. Peter und Langenbruck

Die goldene Stadt Prag Bereits zum dritten Mal bereisten junge Leute der Kirchengemeinden Waldenburg St. Peter und Langenbruck gemeinsam mit Pfarrer Torsten Amling diesen Sommer eine fremde Stadt. Das diesjährige Ziel war Prag, die goldene Stadt. So golden ist diese Stadt bei genauem Betrachten zwar gar nicht, dafür voller historischer und künstlerischer Sehenswürdigkeiten. Auf dem Programm standen, der mittelalterliche jüdische Friedhof, wie es ihn in dieser Form wohl nur in Prag noch gibt und die Synagogen in der Josephsstadt. Für jeden, der das erste Mal in Prag ist, sind die Karlsbrücke, der Wenzelsplatz und der Burgberg ein Muss. Dazu kam das U-Fleku, der berühmte Gasthof, der seit über 400 Jahren ohne Unterbrechung Bier ausschenkt. Neben der wunderbaren Architektur in den Prager Strassen, blieb noch genug Zeit, um die Kulinarik und die Bierkultur der Stadt zu entdecken. Die

kühlen Gewölbekeller der Restaurants boten den perfekten Fluchtort vor der allgegenwärtigen Sommerhitze. An einem Nachmittag wurde die Gruppe in der Deutschen Botschaft empfangen. Vor genau 30 Jahren hatten sich hier dramatische Szenen abgespielt, als mehrere tausend DDRBürger dort Zuflucht suchten. Mit einer Führung und einem Dokumentarfilm wurde den jungen Leuten die Geschichte näher gebracht. Einzig die öffentlichen Verkehrsmittel bereiteten ab und an Schwierigkeiten. Umgeben von Sprachbarrieren stiegen manche auch mal in den falschen Bus und fanden sich spätabends ganz woanders wieder. Der Rückflug nach Basel war im wahrsten Sinn des Wortes turbulent. Ein heftiges Sommergewitter zwang das Flugzeug zunächst zum Kreisen und dann zur Landung in Zürich. Zum Schluss waren alle froh, nach einer herrlichen Reise wieder zu Hause zu sein. EVA OBERLI

Zu Besuch in der Deutschen Botschaft in Prag. Hierhin flüchteten genau vor 30 Jahren tausende DDR-Bürger, um von da in den Westen zu gelangen. Die Bilder mit den Zelten im Garten des Palais Lobkowicz gingen damals um die Welt. FOTO: ZVG


Gemeinden Alle Gemeinden Bewilligungspflichtige Holzschläge Gemäss kantonalem Waldgesetz ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin inner-halb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss § 20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle andern Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. AMT FÜR WALD BEIDER BASEL

Hölstein

Höherer Finanzausgleich als erwartet Noch vor den Sommerferien hat der Regierungsrat den Baselbieter Gemeinden die Berechnung des diesjährigen Finanzausgleichs bekannt gegeben. Für Hölstein resultiert eine Netto-Gutschrift von über 1,8 Millionen Franken. Noch im Vorjahr war es ungefähr die Hälfte davon und entsprechend waren auch die Erwartungen für 2019. Auslöser für diesen höheren Beitrag sind vor allem zwei Faktoren. Zum einen hat der Regierungsrat das sogenannte Ausgleichsniveau unter den Gemeinden für die nächste Dreijahresperiode angehoben. Zum anderen ist die Steuerkraft in Hölstein abgesunken. Das heisst, der Steuerertrag ist zurückgegangen. Diese beiden Umstände allein machen den grössten Teil des gestiegenen Beitrags aus. Daneben wird aber bei der Abgeltung von Sonderlasten auch wieder berücksichtigt, dass die Schülerzahl in Hölstein über dem kantonalen Mittelwert liegt. Ein Faktor, der im letzten Jahr nach einer längeren konstanten Phase plötzlich anders war und die Entschädigung deshalb weggefallen war. Was aber hier zu einer Abgeltung führt, löst in einem anderen Bereich das Gegenteil aus. Es gibt keine Entschädigung für besonders hohe Sozialhilfeaufwendungen mehr, weil Hölstein mit seiner Arbeitslosenquote und Sozialhilfestruktur nicht mehr über dem kantonalen Mittelwert liegt. Eine weitere spürbare Entlastung für Hölstein ist der gesunkene Gemeindeanteil an den Ergänzungsleistungen zu AHV und IV Renten.

ObZ 15. August 2019 Vorbereitungen für den Wasserleitungsverbund mit Bubendorf Im Verlauf des Herbsts wird zwischen dem Gewerbegebiet Bärenmatte in Hölstein und dem Grundwasserpumpwerk Schneckenmatt in Bubendorf eine neue Wasserleitung verlegt. Auch in die entgegengesetzte Richtung wird eine neue Leitung erstellt, und zwar ab Bärenmatte bis zum heutigen Endpunkt des Was-serleitungsnetzes im Bereich des Schützenhauses. Die Gemeindeversammlung vom letzten Dezember hat für dieses Projekt im Interesse der Versorgungssicherheit bei Störfällen einen Kredit über 1.8 Millionen Franken bewilligt. Mittlerweile wurden die Arbeiten vergeben. Mit den Spezialtiefbauarbeiten im Kulturland und zur Unterquerung der Vorderen Frenke sowie von öffentlichen Strassen wurde eine Fachunternehmung aus dem Kanton Aargau beauftragt. Die regulären Tiefbauarbeiten wurden an die ortsansässige Gysin Tiefbau AG und die Rohrleitungs- sowie Sanitärarbeiten an die Heinis AG in Biel-Benken übertragen. Änderungen bei der Organisation der Sozialhilfe Nach der Gemeinde Bennwil hat nun auch die Gemeinde Oberdorf gegenüber den Partnergemeinden erklärt, auf Ende 2020 aus dem Verbund für eine regionale Sozialhilfebehörde und einen gemeinschaftlichen Sozialdienst auszutreten. Grund dafür ist die Überzeugung, mit einer kommunalen Lösung und eigenem Personal die Aufgaben in der Sozialhilfe kostengünstiger als heute lösen zu können. Die verbleibenden beiden Gemeinden Niederdorf und Hölstein können die heutige Organisationsstruktur nicht mehr aufrechterhalten, weil diese auf einen Verbund mit mindestens drei Gemeinden ausgerichtet ist. Es müssen deshalb neuen Lösungen gefunden werden. Neues Kursprogramm für Freizeitaktivitäten Das neue Kursprogramm der gemeinschaftlichen Freizeitkommission von Bennwil, Hölstein und Lampenberg für die Zeit von September bis Dezember wird in den nächsten Tagen in alle Haushaltungen der drei Gemeinden gelangen. Das Kursprogramm wird auch online in den Gemeinde Homepages aufgeschaltet sein. Die Kommission freut sich auf eine rege Teilnahme. Bewilligte Veranstaltung im Wald Das Amt für Wald beider Basel hat den Veranstaltern des «BLKB Bike Challenge 2019» die nötige Bewilligung für den am Samstag, 17. August stattfindenden Anlass erteilt. Zwischen 8 und 17 Uhr werden rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Parcours in verschiedenen Baselbieter Gemeinden absolvieren. Hölstein ist mit der Strecke Horn bis Wolfsgarten tangiert. Erteilte Baubewilligungen Das Bauinspektorat hat die Baubewilligung für ein Schwimmbad mit Gartendusche beim Wohnhaus Ahornweg 11 der Ehegatten Stefan und Angela Grossmann erteilt. Der Gemeinderat hat in der ihm zustehenden Kompetenz die Erstellung von je einem Velounterstand als Kleinbaute bewilligt, und zwar dem Ehepaar Josef und Barbara Winter, wohnhaft Tiefenmattstrasse 33, und dem Ehepaar Christian und Anna-Liisa Hügin, wohnhaft Tiefenmattstrasse 35.

Niederdorf

Häckseldienst vom 27./28. August 2019 Der nächste Häckseldienst findet am 27./28. August statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Telefon: 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag 26. August, 12 Uhr entgegen. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2019 sind auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen abrufbar. Öl- und Gasfeuerungskontrolle In der Heizperiode 2019/2020 werden die folgenden Liegenschaften durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: Gebäude westlich der Vorde-

ren Frenke (Arboldswilerstrasse, Arxhof, Burghaldenweg, Hauptstrasse, Hinterer Kilchmattweg, Hofackerweg, Im Leeacker, Kilchmattstrasse, Lampenbergerstrasse, Leegasse, Mettlen, Neueten, Rebackerweg, Rehagstrasse, Stolltenstrasse, Stolltenweg, Weiherstrasse, Winkelweg, usw.). Die Liegenschaftsbesitzer werden rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch das Kaminfegerunternehmen Benno Koller aus Hölstein informiert. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann ab sofort bis längstens 31. Januar 2020 bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular gegen eine Gebühr von CHF 47.80 abholen. Diese Gebühr ist für das Lufthygieneamt geschuldet. Bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist dieser Aufwand bereits in der erhobenen Kontrollgebühr enthalten. Die private Kontrolle hat bis spätestens 31. Mai 2020 zu erfolgen. Das Rapportformular mit dem Messprotokoll ist entweder der Gemeinde oder direkt dem Feuerungskontrolleur einzureichen. Jugend- und Sportverein Niederdorf Informationen über das interessante und vielseitige Sportangebot nach den Sommerferien sowie die Kontaktdaten der InstruktorInnen der jeweiligen Kurse finden Sie ab sofort auf unserer Homepage www.jsv-niederdorf.ch. Bei Fragen dazu freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter kontakt@jsv-niederdorf.ch. Jugend- und Sportverein Niederdorf

Oberdorf

Baubewilligung Das kantonale Bauinspektorat hat folgende Baubewilligung erteilt: R. Geissmann AG, Umbau Geschäftsräume/Fassadenänderung, Hauptstrasse 67, Parzelle Nr. 158. Austritt aus der Reg. Sozialhilfebehörde Waldenburgertal In den letzten Jahren sind die Kosten für die Sozialhilfe in den Verbundgemeinden angestiegen. In der Gemeinde Oberdorf betrug die Zunahme der Sozialhilfekosten seit 2014 645 000 Franken. Es muss dringend ein Weg gefunden werden, die Kosten zu senken. Die Arbeiten des Sozialdienstes werden zurzeit durch eine Firma ausgeführt. Aus Sicht des Gemeinderates und der Arbeitsgruppe Gemeindestrukturen ist dies nicht die geeignete Form, um die Probleme in den Griff zu kriegen. Der Sozialdienst soll wieder mit eigenem Personal besetzt werden, welche sowohl die Interessen der Sozialhilfebezüger aber auch die der Gemeinde wahrnehmen. Über die Organisation des Sozialdienstes gehen die Meinungen der Verbundgemeinden auseinander, sodass sich der Gemeinderat Oberdorf dazu entschlossen hat, aus dem Verbund der Regionalen Sozialhilfebehörde Waldenburgertal auszusteigen. Gemäss Vertrag ist dies per 31.12.2020 möglich. Dieser Austritt bedingt eine Änderung der Gemeindeordnung, da die Gemeinde Oberdorf eine eigene Sozialhilfebehörde einsetzten muss. Die Anpassung der Gemeindeordnung wird an der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. 9. 2019 traktandiert. Spricht sich die Versammlung für die Änderung aus, muss diese am 24. 11. 2019 an der Urne bestätigt werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich mit einer gezielten Betreuung der Sozialhilfebezüger aus Oberdorf die Chancen auf einen Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit verbessern lässt. Reorganisation Hauswartsdienst/Wegmacher Ende Februar 2021 wird unser langjähriger Wegmacherchef, Christian Schweizer in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Auch wenn es bis dahin noch etwas dauert, hat sich der Gemeinderat Gedanken über die Zukunft des Wegmacherteams gemacht. Er hat beschlossen, dass es neu ein Team «Betriebsunterhalt» geben wird. Dieses Team setzt sich aus dem Hauswart der

Primarschule und den beiden Wegmachern zusammen. Der Wegfall einer 100 %-Stelle kann nicht zur Gänze mit den drei verbleibenden Mitarbeitern aufgefangen werden. Es müssen auch Anpassungen im Tätigkeitsgebiet vorgenommen werden. Dies betrifft vor allem den Bereich des Hauswarts. Dieser ist zurzeit sowohl für die technische Betriebsführung der Wärmeversorgung (Fernwärme EBL) zuständig, als auch für die ausserschulische Nutzung der Dreifachhalle der Sekundarschule Waldenburgertal. Beide Bereiche verursachen viele Einsätze am Abend und an den Woch-enenden, was wiederum dazu führt, dass unter der Woche weniger Arbeitszeit zur Verfügung steht. Um hier eine Entlastung zu erreichen, hat der Gemeinderat beschlossen, dass der Vertrag mit der EBL über die technische Betriebsführung der Wärmeversorgung Oberdorf auf den 31. 8. 2020 gekündigt wird. Ebenso wird die Miete der Dreifachhalle der Sekundarschule Waldenburgertal auf den 31. 7. 2020 gekündigt. Beide Kündigungstermine sind vertraglich festgelegt. Kündigung Miete Dreifachhalle Sekundarschule WB-Tal Wie bereits im vorherigen Beitrag berichtet, wurde der Mietvertrag für die Dreifachhalle der Sekundarschule Waldenburgertal per 31. 7. 2020 gekündigt. Unsere Abklärungen beim Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft haben ergeben, dass die Vereine die Hallen auch weiterhin nutzen können. Über die genauen Bedingungen und das weitere Vorgehen werden wir die Vereine direkt informieren. Öl- und Gasfeuerungskontrolle 2019/2020 Nach wie vor werden die Feuerungskontrollen im Turnus von zwei Jahren vorgenommen. In der bevor-stehenden Heizperiode 2019/2020 wird die Kontrolle auf der Westseite der Gemeinde (Coop, Hauptstrasse, Eimattstrasse, Dorfmattstrasse, Liedertswilerstrasse etc.) fällig. Die Anlagenbesitzerinnen werden durch den Feuerungskontrolleur Benno Koller voravisiert. Soll die Kontrollmessung durch eine Servicefirma durchgeführt werden, sind die entsprechenden Formulare bei B. Koller zu beziehen. Die Resultate der Servicekontrolle (Messprotokoll) sind zusammen mit dem Original des ausgefüllten Kontrollblattes inkl. zwei Messstreifen der FEUKO-Nummer dem Feuerungskontrolleur Benno Koller, Lerchenstasse 7, 4434 Hölstein einzureichen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Feuerungskontrolleur Benno Koller (Telefon: 061 951 16 14 oder E-Mail: benno@kaminfeger-koller.ch) gerne zur Verfügung. Die Feuerungskontrolle erfolgt ab sofort bis ca. 30. September 2019. Was ist los in Oberdorf? 19. 8. 2019, 15.15 bis 21.15 Uhr, Samariterverein, Blutspenden (Mehrweckhalle), 22. 8. 2019, 13 bis 16 Uhr, Verena Probst, Mütter-/Väterberatung (Neumattschulhaus).

Waldenburg

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen/Öffentliche Planauflage Projekt: S-0173538.1, Transformatorenstation Wal Waldweide, Ersatz der bestehenden Transformatorenstation auf Parzelle 486, Koordinaten: 2621362 11247366. Beim eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Elektra Baselland, Mühlemattstrasse 6, 4410 Liestal das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchunterlagen werden vom 16. August bis zum 16. September 2019 in der Gemeindeverwaltung Waldenburg öffentlich aufgelegt. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 4244 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim eidgenössischen Stark-

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strominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehen um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 3941 EntG sind ebenfalls beim eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf. «Dunnerwätter über Waldeburg» Nach langen Vorbereitungsarbeiten ist es endlich soweit, der Schwank «Dunnerwätter über Waldeburg» geht ab 23. August 2019 im Pfarrgarten über die Bühne. Die sechs Vorstellungen vom 23. bis 25. August 2019 und 30. Augustbis 1. September 2019 waren so schnell ausverkauft, dass am 29. August eine Zusatzvorstellung eingeschoben wurde, welche ebenfalls schon ausverkauft ist. Der Gemeinderat wünscht den Organisatoren viel Erfolg mit dem Anlass und hofft, dass das Wetter mitspielt. Während den Anlässen sind die Pfarrgasse/der Adelberg jeweils gesperrt und es können vor Ort verschiedene kulinarische Angebote genossen werden (ist auch möglich, wenn man den Schwank nicht besuchen sollte). Gemeinde Waldenburg

Was ist los in Waldenburg? Freitag, 23. August Ab 7.00 Uhr: Grüngutabfuhr Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. August 20.30 Uhr: Dunnerwätter über Waldeburg

Langenbruck

Wohnung im Gemeindehaus zu vermieten Auf den 31. Oktober 2019 wird im Gemeindehaus eine 2–Zimmer-Wohnung frei. Preis 860 Franken inkl. Nebenkosten. Einwohnerinnen und Einwohner haben bis Ende August 2019 Vorrang. Danach wird die Wohnung öffentlich ausgeschrieben. Absage der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Sept. 2019 Mangels Traktanden wird die Bürgerund Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 25. September 2019 abgesagt.

Baubewilligung Das Baugesuch Nr. 0785/2019 von S. und S. Veselay für die Errichtung eines Wintergartens, Parz. 191, Hauptstrasse 38, 4438 Langenbruck wurde von der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion BL bewilligt. Seniorenreise 21. 8. 2019 Es hat noch freie Plätze und wir freuen uns weitere Anmeldungen bis am Freitag, 16. 8. 2019. Hinweis: Da der Car nicht wie angekündigt zum Restaurant Dürstel fahren kann, wird der Tag im Restaurant Chilchli mit einem kleinen Imbiss beendet. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Samstag, 17. August Oldtimer-Ausstellung, Schulhausplatz und Revue, 10.00–22.00 Uhr Sonntag, 18. August • Oldtimer-Ausstellung, Schulhausplatz und Revue, 10.00–17.00 Uhr • Feldgottesdienst Bärenwil, in Bärenwil beim Hof der Fam. Schweizer, 10.30 Uhr Dienstag, 20. August Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00-11.00 Uhr Mittwoch, 21. August Seniorenausflug, siehe Einladung


Veranstaltungen

ObZ

15. August 2019

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Wir sind wieder da jeweils Mittwoch bis Samstag

17. 8. Flohmarkt – auch in der Villa 7. 9. Koffermarkt 13. 9. kulinarischer FrauenVerwöhnabend ab 4. 9. Genusswochen mit Röstispezialitäten Kulinarische Köstlichkeiten, Dekoartikel und Möbel im Shabby-chic-Stil im Haus und im Garten. Das Villa-Team freut sich auf euren Besuch! Villa 27, Hauptstr. 27, 4450 Sissach 076 463 28 99 / k.eglin@villa27.ch / www.villa27.ch

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med. Masseurin FA Schulstrasse 17, 4436 Oberdorf 061 963 01 75 bali@bachmann-lisa.ch www.bachmann-lisa.ch EMR-/ASCA-anerkannt kantonale Bewilligung

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Oberbaselbieter Zeitung vom 15. August 2019  

Oberbaselbieter Zeitung vom 15. August 2019