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WETTINGEN

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

Gemeindeziele stehen fest Der Gemeinderat hat die Legislaturziele für die nächsten vier Jahre erarbeitet.

Nun steht es fest, das «Legislaturprogramm 2019–2022». Dieses basiert auf den Leitsätzen und -zielen, die 2015 noch unter dem heutigen Regierungsrat Markus Dieth (CVP) erarbeitet wurden. So hält der Gemeinderat an den drei Leuchttürmen der Gemeinde «Sportstadt», «Gartenstadt» und «Generationenstadt» fest. Bei der Erarbeitung des neuen Legislaturprogramms hat sich der Gemeinderat vertieft mit den Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren der Gemeinde auseinandergesetzt. Fest steht: Die Gemeinde wächst, was in den Bereichen Infrastruktur, Integration und im Sozialbereich zu immer INSERAT

Gemeindehaus Wettingen.

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neuen Herausforderungen führt. Es ist dem Gemeinderat wichtig, die Bevölkerung wo immer möglich in die politischen Entscheidungen miteinzubeziehen. Dabei will der Gemeinderat den Kontakt zu den Wettingerinnen und Wettingern pflegen.

Um herauszufinden, welche Anliegen den Einwohnern besonders am Herzen liegen, hat der Gemeinderat eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse werden in seine Arbeit einfliessen. Die Verwirklichung der Ziele ist nur möglich, wenn sich Wettingen seine finanzielle Handlungsfreiheit bewahren kann. Deshalb setzt sich der Gemeinderat für einen gesunden und ausgeglichenen Finanzhaushalt mit einem attraktiven Steuerfuss und einem zeitgerechten Leistungsangebot ein. In zwölf Themenfeldern sind 18 Leitsätze mit gesamthaft 23 Legislaturzielen definiert worden. Sie werden durch 48 Schlüsselmassnahmen konkretisiert. Der Einwohnerrat wird am 13. Dezember das Legislaturprogramm zur Kenntnis nehmen (zVg) können.

ADVENTSFENSTER Ein Abendspaziergang im Dezember lohnt sich: Im Langenstein-Altenburg-Quartier werden bunte Adventsfenster ab dem 1. Dezember von 17 bis 21 Uhr in dieser Reihenfolge geöffnet: 1 Zentralstrasse 59, Café Forum, Schüler der kath. Religionsklassen Schulhaus Altenburg; 2 Damianstrasse 8, Fenster Garage, Familie Brunner; 3 Utostrasse 56, Ruth Rufer; 4 kein Adventsfenster; 5 Damianstrasse 1, Sabine Schoop; 6 Utostr. 48, Carmen Vogel; 7 Neustr. 16, Claudia Grünenfelder, mit Umtrunk; 8 Schönaustrasse 58, Familie Schnoor, mit Umtrunk; 9 Albertstrasse 18, Familie Maria Frey; 10 Austrasse 20, Beat Suter und Gabrielle Gerber; 11 Altenburgstrasse 45, Familie Monika Käufeler; 12 Schönaustr. 36, Familie Schmon; 13 kein Adventfenster; 14 Zederstr. 4, Familie Linge; 15 Neustrasse 57, Baptistengemeinde, Karin Gellert, mit Umtrunk; 16 Damianstr. 4, Familie Egloff; 17 Damianstr. 5, Familie Neukomm; 18 Seminarstr. 66, Bianca Meisel; 19 Schönaustrasse 57a, Familie Piukovic Hil; 20 Seminarstrasse 54, Frau Susanne Karpf; 21 Zederstr. 9, Edith Obertüfer; 22 Schönaustrasse 69, Katharina Marinucci; 23 Weiherstrasse 4, Familie Annette Junker Keith; 24 Etzelstrasse 22, Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde.

PARTEINOTIZ GLP Die GLP setzt sich im Einwohnerrat nach Vorstössen für gesunde Finanzen, niedrige Steuern, Sanierung Tägi, Licht und Lärmemission, Krippenpool, Transparenz bei Vergabe von Gemeindeaufträgen wieder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Situation bei der Kinderbetreuung im Vorschulalter in Wettingen ist weiterhin suboptimal. Die Einwohnerrätin Yvonne Hiller reichte kürzlich zwei Vorstösse im Einwohnerrat ein: Darin lädt sie den Gemeinderat ein, im Zuge der Umsetzung des neuen Kinderbetreuungsgesetzes und damit bis spätestens Schuljahr 2019 folgende Rahmenbedingungen in der Tagesstruktur zu schaffen: 1. Einführung einer neuen Anleitung zur Umsetzung einer «bedarfsgerechten Kinderbetreuung» im Sinne von Gewährleistung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Jedes Kind soll einen dem Kindesalter angepassten Betreuungsplatz unter gewissen Voraussetzungen erhalten. Der Gemeinderat definiert «bedarfsgerecht» aktuell als «Es gibt einen Platz innert acht Monaten». Diese Definition bedarf einer Überarbeitung und Anpassung an die neue Gesetzeslage. Mit der neuen Anleitung wird die Chance erhöht, in kürzerer Zeit einen passenden Platz zu erhalten, ohne unangemessene Garantien geben zu müssen. 2. Den Anmeldetermin um zwei bis vier Wochen vorverschieben und/oder die Einführung eines zweistufigen Verfahrens. Dass Anmeldungen zu den Betreuungsangeboten erst Mitte Juni für Mitte August entgegengenommen werden, ist eine Zumutung für Eltern, die arbeitsvertraglichen/anderweitig geregelten Verpflichtungen nachgehen. Der aktuelle Anmeldungsprozess «first come first served» steht für Yvonne Hiller nicht für ein bedarfsgerechtes Angebot. Sie möchte, dass der Nachfrage entsprechend genügend Angebote vorhanden sind und die Eltern Gewissheit haben, ihre Kinder während der eigenen Arbeits- oder Schulzeit in guten Händen zu wissen, und sich keine Sorgen machen zu müssen bezüglich Betreuungsqualität und Wegsicherheit.

Einwohnerrätin Yvonne Hiller.

zVg

Yvonne Hiller möchte ihre Motionen und ihren Einsatz in diesem Themenbereich gerne mit Müttern und Vätern aus Wettingen weiter diskutieren an der Informationsaustauschveranstaltung am Mittwoch, 5. Dezember, im Hotel Zwyssighof um 19 Uhr in der Schützenstube.

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Limmatwelle Woche 48

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