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29. November 2018 | Nr. 48 | 79. Jahrgang

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Selzach ist die Umwelt alles andere als egal. Die Gemeinde wird noch dieses Jahr als Energiestadt Schweiz zertifiziert.

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WILDSTRÄUCHER oder auch Hochstamm-Obstbäume bilden für einen Teil der Tierwelt eine wichtige Nahrungsgrundlage. Einheimische Wildsträucher beispielsweise werden immer mehr durch exotische Pflanzen in privaten Gärten verdrängt. Die Gemeinde Selzach lanciert immer im November eine Verkaufsaktion mit Wildsträuchern und Hochstammobstbäumen. JOSEPH WEIBEL

Sie heissen Hartriegel, Kornelkirsch, Pfaffenhütchen, Liguster, Traubenkirsche, Gemeiner Schneeball oder Vogelbeere und haben eines gemeinsam: Sie sind heimische Wildsträucher. Die Gemeinde Selzach bietet seit zehn Jahren immer im November Wildsträucher und auch Hochstamm-Obstbäume zum Verkauf an und will so den Anbau von heimischer Flora fördern. Seit fünf Jahren verantwortlich dafür ist Stefan Affolter von der Umweltkommission Selzach. Der gelernte Gärtner arbeitete 18 Jahre in der Landwirtschaft, und seit acht Jahren ist er in einer Kompostieranlage tätig. Selzach ist die Umwelt alles andere als Wurst. Sie wird noch dieses Jahr als Energiestadt Schweiz zertifiziert. «In

Selzach gibt es zum Beispiel überdurchschnittlich viele Solaranlagen», sagt Affolter. Selzach war auch aktiv bei der Subvention von energetischen Sanierungen. Wenn der Kanton eine entsprechende Subvention bewilligte, so gibt es von der Gemeinde noch einmal die Hälfte des gesprochenen Kantonsbeitrags drauf. Leider unterstützt der Kanton nur noch Grossprojekte (Solarzellen). Unbesehen bleibt aber Selzach aktiv bei der Anbauförderung von Wildsträuchern und HochstammObstbäumen, die jeweils im November zu sehr günstigen Konditionen verkauft werden. Siehe Interview auf Seite 9.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 29. November 2018 | Nr. 48

Filmreihe 2018: Kinofilme zu Sucht, Depression und psychischer Gesundheit aus Sicht von Betroffenen und Angehörigen diskutiert Montag, 3. Dezember 2018: «Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag», 18.30 Uhr, Kino Rex (Grenchen). Anschliessend Podium/Trialog, Eintritt frei

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Jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Parktheater Lindenstrasse 41, 2540 Grenchen

Depression ist eine häufige und oft schwere Krankheit. Das grosse Leiden eines betroffenen Menschen ist selbst für nahestehende Angehörige oft schwer nachvollziehbar. Über ein Jahr begleiteten die Filmschaffenden Michaela Kirst und Axel Schmidt an Depression erkrankte Menschen auf ihrem persönlichen Weg mit und aus der Erkrankung – beispielsweise eine Familie, in der Mutter, Vater und Tochter von Depression betroffen sind. Der Fokus des Films liegt auf Schlüsselmomenten der persönlichen Krankheitsgeschichte und der individuellen Auseinandersetzung mit der Erkrankung.

Gold bis Fr. 1000.– 10 Karten Fr. 100.– pro Person Charly-Karten / Jackpot-Karten Es laden ein der Verein und das Charly-Lotto Anmeldungen 079 446 91 91

STELLENMARKT


Amtliche / Kirche

Nr. 48 | Donnerstag, 29. November 2018

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Gemeinderat Am Dienstag, 4. 12. 2018, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine GR-Sitzung statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. 1. SWG: Information über das Projekt Brühlareal 2. SDOL Organisationsüberprüfung: Schlussbericht Phase 2 – Ampelentscheid für Phase 3 3. Bahnhof Grenchen Süd: Neugestaltung Bahnhofplatz / Variantenentscheid / Projektierungskredit / Kreditbewilligung: 2. Lesung 4. Schulen Grenchen: Reporting 2017/2018 5. Genehmigung Ferienpläne 2020/2021 bis 2025/2016 6. Genehmigung des Pensenantrags an den Kanton für das Schuljahr 2019/2020 7. Genehmigung Demissionen von Silvan von Arx, 1. Ersatzmitglied des Gemeinderates (SVP), und Daniel Lüdi, 2. Ersatzmitglied des Gemeinderates (SVP), Kenntnisnahme Wahlfeststellung Vanessa Meury, 1. Ersatzmitglied des Gemeinderates (SVP) STADTKANZLEI GRENCHEN

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 2. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent. Pfarrer Peter von Siebenthal. Mitwirkung des Stadtorchesters Grenchen. Anschliessend Kirchenkaffee.

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MARKTHOF LENGNAU Jungfraustrasse 2, 2543 Lengnau Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7.00–19.00 Uhr | Samstag: 7.00–17.00 Uhr

Markuskirche Bettlach Freitag, 30. November 15.15 Ökumenischer Gottesdienst im Alterszentrum Baumgarten. Pfarrer Ottfried Pappe. 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. Samstag, 1. Dezember 18.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Abendmahl. Pfarrer Peter von Siebenthal. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 30. November 9.00 Eucharistiefeier. Samstag, 1. Dezember 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 2. Dezember, 1. Advent 9.45 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle des Bachtelen. 10.00 Eucharistiefeier. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 4. Dezember 9.00 Eucharistiefeier, Josefskapelle. Mittwoch, 5. Dezember 18.30 Eucharistiefeier entfällt. Donnerstag, 6. Dezember 6.30 Rorategottesdienst. Anschliessend gemeinsames Morgenessen im Eusebiushof. 17.00 Aussendung St. Nikolaus, Kirche. 18.30 Abendlob,Taufkapelle.

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IMPRESSUM Sonntag, 2. Dezember 17.00 1.-Advent-Gottesdienst an der Mühlestrasse 9. Anschliessend Kaffee,Tee, Punsch und Zopf. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.91 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt.

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Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung Montag, 10. Dezember 2018, 20.00 Uhr Parktheater Grenchen, Gemeinderatssaal Traktanden 1. Mitteilungen und Wahl der Stimmenzähler 2. Einbürgerungsverfahren, Anträge 3. Budget 2019, Beratung und Genehmigung 4. Verschiedenes Bei der Verwaltung liegen zur Einsicht auf: a) Das Protokoll der letzten Bürgergemeindeversammlung b) Die Anträge des Bürgerrates und diesbezügliche Akten c) Das Budget 2019, welches bezogen werden kann Grenchen, 29. November 2018

Im Namen des Bürgerrates F. Schilt R. Müller Präsident

Auflage WEMF-beglaubigt: 23 196 Ex. (WEMF 2017) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verwalter

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Nr. 48 | Donnerstag, 29. November 2018

«Das gegenseitige Vertrauen ist zentral» GRENCHEN Eine Hochzeit ohne Blumen wäre keine Hochzeit – sie sind sozusagen die schönste Nebensache am ganzen Fest. Romi Schöni und Andrea Kupferschmid von Blumenkunst freuen sich, an der Grenchner Hochzeitsmesse ein paar ausgewählte und kunstvolle BlumenArrangements vorzustellen. SABINE BORN

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omi Schöni und Andrea Kupferschmid haben das Blumengeschäft Blumenkunst 2016 von Blumen Epp übernommen und führen es seither mit einer Mitarbeiterin, einer Aushilfe und «Chauffeuren, die helfen, wenn Not an der Frau ist», lacht die Geschäftsführerin. Rund läuft es selbstredend an Valentin und Muttertag. «Da wir nahe beim Friedhof sind, ist auch der 1. November mit der Grabpflege ein arbeitsreicher Tag.» Von März bis September haben Hochzeiten Saison. «Wichtig in der Vorbereitung ist das persönliche Gespräch», findet Romi Schöni, die mit Blumenkunst im Februar erstmals an der Grenchner Hochzeitsmesse teilnimmt. Eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren. «Das ist für uns umso wichtiger, da unser Geschäft an der Bachtelenstrasse etwas abseits vom Zentrum liegt.»

Der Hingucker – ein schöner Brautstrauss. (Bild: zvg)

Saisonale Blumenwahl

«Das gegenseitige Vertrauen ist zentral», so Romi Schöni weiter, die mit dem Brautpaar Wünsche und Träume bespricht. «Auch wenn inzwischen ganzjährig fast alle Blumen erhältlich sind, gibt meistens die Saison den Takt an», sagt die Floristin. Im Frühling sind es duftende Freesien, der Sommer kommt etwas üppiger daher, mit Pfingstrosen zum Beispiel. Im Herbst und Winter ist die Zeit von Christrosen und Beeren. Von den Farben her waren letztes Jahr Pastelltöne angesagt. Eine Farblinie, die sich im neuen Jahr fortsetzen wird, ist Romi Schöni überzeugt. Wobei eine Promi-Hochzeit rasch alle Blumentrends über den Haufen werfen könne, lacht sie. Letztes Jahr war es die Hochzeit von Prinz Harry mit Meghan, die einen weissen Brautstrauss trug. «In der Folge wünschten sich viele einen weissen, filigranen Brautstrauss.»

Alles aus einem Guss

«Wir stimmen die Blumen auf das Kleid ab, was passt vom Stoff und Stil her.» Je voluminöser das Kleid, desto grösser der Strauss. «Manchmal arbeiten wir Stoffteile vom Brautkleid in

den Brautstrauss ein.» Insgesamt sprechen die Blumen während der ganzen Hochzeit eine einheitliche Sprache. Die Dekoration von Kirche, Restaurant, Tischen und Auto – alles wird aufeinander abgestimmt. Für die Erst-Beratung empfiehlt sich ein Termin rund zwei Monate vor der Hochzeit. «Zwischendurch bleiben wir in Kontakt, bevor es zwei Wochen vor dem Termin zur End- und Detailbesprechung kommt», so Schöni. Alles abgesiegelt mit einer Offerte, was für eine optimale Budgetplanung sehr wichtig ist. Und dann heisst es, das Fest mit allen Sinnen geniessen. Blumenkunst, Bachtelenstrasse 6, 2540 Grenchen; www.blumenkunst.ch

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DIE GRENCHNER-STADT-ANZEIGER-SERIE: DAS KUNSTHAUS INFORMIERT ...

Abstrakte Formen zwischen Signal und Erzählung

Patricia Bucher und Theodor Bally im Kunsthaus Grenchen

Theodor Bally, «Personnages», 1968, Fotografie, Fotogramm auf Karton, Aargauer Kunsthaus Aarau / Depositum der Theodor Bally Stiftung. © Brigitt Lattmann

Patricia Bucher, Ohne Titel, 2018, Lack auf Dispersion, 150 x 200 cm © Patricia Bucher CLAUDINE METZGER

W

ie entsteht ein Bild, das eine Geschichte erzählt? Und aus was für Elementen besteht ein erzählerisches Bild? Solche Fragen und mögliche Antworten bieten die beiden Ausstellungen von Patricia Bucher und Theodor Bally. Theodor Bally (1896–1975) und Patricia Bucher (*1976) gehören zwar verschiedenen Generationen an und interessieren sich für unterschiedliche Fragestellungen, dennoch greifen sie in ihrer Kunst auf einen verwandten Fundus von Formen zurück. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen Werken ermöglichen interessante Beobachtungen und Erkenntnisse darüber, wie Bilder mit uns Betrachterinnen und Betrachtern kommunizieren. Der Solothurner Theodor Bally ist dem Umfeld der konkreten Kunst zuzurechnen, die darauf abzielt, Bilder zu schaffen, die auf mathematisch-geometrischen Grundlagen basieren und nur Farbe und Form thematisieren. Es handelt sich also um Bilder, die keine

Geschichten erzählen und auch keine Dinge darstellen. Ausgehend von den geometrischen Grundelementen Stab, Rechteck und Kreissegment schafft Bally variantenreiche, abstrakte Kompositionen. Er spielt dabei mit der Vielfalt an Kombinationen, die mit den besagten Elementen möglich sind. Interessant ist, dass dieses Spiel immer wieder zu einem Bruch mit den Prinzipien der konkreten Kunst führt, denn es entstehen in der Kombination von geometrischen Figuren trotzdem ab und zu Konstellationen, die an Menschen oder Gegenstände erinnern. Theodor Bally hat diesem Umstand Rechnung getragen, indem er diese Werke als «Personnages», «Fabriques» oder «Locomobiles» bezeichnete. Im Unterschied zu Theodor Bally arbeitet Patricia Bucher an der Entwicklung einer formalen Bildsprache, welche sowohl aus abstrakten wie auch gegenständlichen Elementen, Symbolen und Piktogrammen besteht. Aus alltäglichen Dingen (Gebäuden, Tieren) können in der zeichnerischen Reduktion abstrakte Zeichen werden, aus abstrakten Zeichen (beispielsweise Satzzeichen) können in der Kombina-

tion und durch spezielle Anordnung Gegenstände werden. Für die Ausstellung im Kunsthaus Grenchen hat sich Patricia Bucher eine raumspezifische Präsentation mit einer riesigen Wandmalerei ausgedacht, in der sie ihren Fundus von Formen zu neuen Bild-Objekt-Konglomeraten zusammengebaut hat. Die Kompositionen regen die Fantasie an und evozieren eine Vielzahl von Geschichten, die sowohl auf eine mythische Vergangenheit als auch auf zeitgenössische Aktualität verweisen könnten.

Dauer der Ausstellungen: bis 17. Februar 2019 Die nächsten Veranstaltungen im Kunsthaus Grenchen: Führung mit Claudine Metzger: Mittwoch, 28. November 2018, 18.30 Uhr Mittwoch, 6. Februar 2019, 18.30 Uhr Führung mit Anna Leibbrandt: Sonntag, 9. Dezember 2018, 11.30 Uhr Finissage und Künstlergespräch mit Patricia Bucher: Sonntag, 17. Februar 2019, 11.30 Uhr

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«Gäu Samichlaus, I muess ke Ruete ha!» GRENCHEN Einmal im Jahr schlüpft Theo Heiri in das SanktNikolaus-Gewand und besucht Familien mit Kindern in Grenchen und der umliegenden Region – seit rund 35 Jahren. Müde seines Amtes ist er kein bisschen. Im Gegenteil: «Diese Aufgabe ist auch heute noch eine sehr dankbare.» In einer Woche werden die im Bischofsgewand eingekleideten Sankt Nikoläuse ausgesandt. JOSEPH WEIBEL

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ikolaus von Myra ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche, besagt die kirchliche Geschichte. Sein Wirken hat zu vielfältigen Legendenbildungen beigetragen; vor allem wird im Christentum bis heute ein Brauchtum gepflegt. An seinem Gedenktag, dem 6. Dezember, gilt Nikolaus als Geschenkebringer. Dabei wird in vielen Erzählvarianten davon berichtet, dass der heilige Nikolaus die guten Kinder lobt und beschenkt, die bösen tadelt und durch Schläge mit der Birkenrute bestraft. Welche Kinder im auslaufenden Jahr gut oder böse waren, liest er in seinem «goldenen Buch». In Luxemburg und auch in Italien gibt es die hauptsächlichen Geschenke zum 6. Dezember und weniger zu Weihnachten.

Was gibt es Schöneres als strahlende Kinderaugen, wenn der Sankt Nikolaus zu Hause einen Besuch macht. stellt er zunehmend fest, dass sich Familien zusammentun und gemeinsam zu Hause, im Freien oder gar im Wald den Sankt-Nikolaus-Tag feiern. «Solche Gruppenfeiern vermitteln noch einmal eine ganz andere und durchaus gute Stimmung.»

Nicht die Rolle des Erziehers

Der Sankt Nikolaus verkörpere heute nicht mehr die die Guten belohnenden und die Bösen bestrafenden Figur, sagt Heiri. Er lege persönlich Wert darauf, dass er nicht an einem Tag im Jahr die Rolle des Erziehers übernehmen müsse, sondern den Kindern vor allem Freude und weniger nur mahnende Worte überbringen müsse. «Wichtig ist, dass wir Erwachsene eine möglichst einfache und direkte Sprache verwenden.» Wenn ein Kind frage, warum er ohne Eselchen gekommen sei, so gebe er als Antwort: es sei krank oder draussen sei es zu kalt. «Damit ist für die Kinder die Sache erledigt. Sie erwarten keine ausMagnetische Wirkung Auch wenn Brauchtümer heute lei- führliche oder gar ausweichende Antder immer mehr an Bedeutung verlie- wort. Kinder haben eine andere Logik ren, so hat der Besuch des als Erwachsene.» Er versuSankt Nikolaus am 6. Deche in erster Linie auf die zember nach wie vor maKinder einzugehen und zu gnetische Wirkung. Das bespüren, wenn der Respekt stätigt auch Theo Heiri, eibzw. die Angst überhand ner der «dienstältesten» nehme. «In einem solchen Sankt Nikoläuse in GrenFall sind Individualität und chen. «Vieles hat sich in vor allem Flexibilität verden Wohnzimmern, wo wir langt.» Wenn er Kinder tazu Besuch sind, geändert, deln müsse, so seien die anderes ist gleich geblie- Theo Heiri ist seit Themenbereiche von früben», so Heiri. So erinnert rund 35 Jahren her auch heute noch gültig, er sich an einen seiner ers- als Sankt Nikolaus schmunzelt Theo Heiri: ten Besuche vor knapp 40 unterwegs. mehr Disziplin bei den Jahren bei einer italieniHausaufgaben, beim Zimschen Familie. «Das Wohnzimmer war mer aufräumen – oder am Tisch mehr hell ausgeleuchtet, und der Vater der Gemüse zu essen. Familie stand mit der S8-Kamera bereit.» Wenn Sankt Nikolaus im Haus Jedem sein Chlausensäckchen ist, so wird das auch heute noch im Auch wenn die heutige Zeit von vieBild festgehalten, nur mehr mit Digi- len Konsumversuchungen geprägt ist, talkamera oder Handy. Unterschied- so halte sich die Anzahl der zu verteilich – und das sei früher nicht anders lenden Geschenke beim Sankt-Nikogewesen – präsentiere sich das Dekor laus-Besuch in Grenzen. «Jedes Kind im Haus oder in der Wohnung. «Wenn erhält von uns ein gefülltes Samies nach Kerzen duftet und das Wohn- chlaus-Säckchen. Je nachdem liegen zimmer festlich geschmückt ist, so dann noch vor der Türe Geschenke denkst du, in ein Sankt-Nikolaus- für die Kinder bereit.» Die Quantität Haus einzutreten. Es versetzt dich in und Grösse der Zuwendungen hänge eine ganz andere Stimmung.» ein bisschen vom Brauch einer Familie ab. «Bei den Italienern werden die grösseren Weihnachtsgeschenke am Respekt nach wie vor da Auffällig und sehr positiv sei, dass Sankt-Nikolaus-Tag verteilt.» der Respekt vor dem Sankt Nikolaus Die Grenchner Sankt-Nikolaus-Orin keiner Weise gelitten habe. «Man ganisation ist nicht als Verein, sonspürt sowohl bei den Erwachsenen dern als lose Gruppe geführt. Sie umwie vor allem bei den Kindern die ge- fasst rund 80 freiwillige Personen, die botene Zurückhaltung gegenüber die- unterschiedliche Funktionen wahrser Person im Bischofsgewand.» Das nehmen. Ein Team kümmert sich beivermittle den Eindruck, dass man spielsweise um die Füllung der rund dem Besuch des Nikolaus mit dem 400 Chlausensäckchen pro Jahr. Diese nötigen Respekt entgegne und so zur werden den Familien, die einen andächtigen und festlichen Stim- Sankt-Nikolaus-Besuch wünschen, in mung beitrage. «Wenn wir nur noch Rechnung gestellt. Ein Säckchen kosDekor für ein privates Familienfest tet 9 Franken. Die meisten Familien sind, so wären wir am falschen Platz.» würden über diesen Obolus hinaus noch etwas bezahlen. Für die Organisation ist das nicht ganz unwichtig. Familien tun sich zusammen 100 bis 120 Familien werden vom 6. Alleine ein neues Sankt-Nikolaus-Gebis 8. Dezember besucht. Dazu kom- wand kostet 2000 bis 2500 Franken. men 20 bis 30 Auftritte bei Vereinen, «Wir möchten dieses Brauchtum so in Schulen oder Kindergärten. Ten- lange wie möglich noch aufrechterdenz? «Eher abnehmend,» erwidert halten», betont Theo Heiri, der 1978 Theo Heiri. Er vermutet einerseits, zum ersten Mal als Diener den Sankt dass das Angebot, besonders bei Neu- Nikolaus begleitete, und drei Jahre zuzügern, vielleicht zu wenig wahrge- später dann selber als die Symbolfigur nommen werde, und zum andern die Familien besuchte.


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Menschen

Donnerstag, 29. November 2018 | Nr. 48

Herbstkonzert mit lebhaftem Lustspiel GRENCHEN Der Jodlerklub Bärgbrünnli hat sein traditionelles Herbstkonzert erstmals im reformierten Kirchgemeindehaus durchgeführt. Im Mittelpunkt stand nicht nur bewährte Jodlerkost, sondern auch ein Theaterstück und ein währschaftes Jodleressen. DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTOS)

D

er Jodlerklub Bärgbrünnli Grenchen stellt sich den Zeichen der Zeit. So wurden für das traditionelle Herbstfest einige Änderungen und Anpassungen vorgenommen. Mit grossem Erfolg, denn der Zuschaueraufmarsch liess nicht zu wünschen übrig, und es entwickelte sich ein wunderbares Jodlertreffen. «Mir persönlich ist dieser Anlass enorm wichtig», sagt Jodlerpräsident Peter Aerni. «Wir dürfen ein traditionelles Fest geniessen, das unsere treuen Fans nicht mehr missen wollen.»

Der Pantoffelheld

Erstmals begrüsste der Jodlerklub seine Gäste im reformierten Kirchgemeindehaus der Zwinglikirche. Um den Bedürfnissen aller Besucher Rechnung zu tragen, wurde neu eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung angeboten. Eröffnet wurde der Anlass mit bewährter Jodlerkost unter der Leitung von Claudia Fabregas. «Besonders gefreut hat mich, dass wir im Bärgbrünnli danach unsere Thea-

Handelsregister Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt Handelsregister vom 14. 11. – 27. 11. 2018 Grenchen Eterna AG Uhrenfabrik in Liquidation, in Grenchen, CHE-101.632.485, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 213 vom 02.11.2018, Publ. 1004489604). Firma neu: Eterna AG Uhrenfabrik. Uebersetzungen der Firma neu: (Eterna SA Fabrique d’horlogerie) (Eterna Ltd Watch Factory). Mit Verfügung des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 08.11.2018 ist der Beschwerde gegen das Urteil des Amtsgerichtsstatthalters von Solothurn-Lebern, in Solothurn, vom 17.10.2018 betreffend Konkurseröffnung aufschiebende Wirkung erteilt worden. BETONCOUPE AG WEST, Zweigniederlassung in Grenchen, in Grenchen, CHE-309.144.411, Niklaus Wengi-Strasse 95, 2540 Grenchen, schweizerische Zweigniederlassung (Neueintragung). Identifikationsnummer Hauptsitz: CHE-275.759.311. Firma Hauptsitz: BETONCOUPE AG WEST (BETONCOUPE SA OUEST) (BETONCOUPE LTD WEST). Rechtsform Hauptsitz: Aktiengesellschaft. Hauptsitz: Payerne. Eingetragene Personen: Junker, Franz, von Rapperswil (BE), in Bätterkinden, Leiter der Zweigniederlassung, mit Kollektivunterschrift zu zweien. Fortis Watches AG, in Grenchen, CHE134.921.950, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 141 vom 24.07.2018, Publ. 4377815). Eingetragene Personen neu oder mutierend: Aebischer, Lorenz, von St. Antoni, in Lyss, Geschäftsführer, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Bentele, Andreas, deutscher Staatsangehöriger, in Stiefenhofen (DE), mit Kollektivprokura zu zweien. Mirka’s Beautyplace, Inhaberin Weiss, in Grenchen, CHE-388.539.630, Viaduktstrasse 9, 2540 Grenchen, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Betrieb eines Kosmetik- und Massagestudios. Eingetragene Personen: Weiss, Mirjana, serbische Staatsangehörige, in Grenchen, Inhaberin, mit Einzelunterschrift. Top Druck GmbH, in Grenchen, CHE105.116.863, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 118 vom 23.06.2009, Publ. 5085606). Firma neu: Top Druck GmbH in Liquidation. Die Gesellschaft ist mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.11.2018 aufgelöst. Eingetrage-

tertradition wiederaufleben lassen konnten», so Peter Aerni, der es sich dieses Jahr nicht nehmen liess, persönlich als Schauspieler auf der Bühne zu stehen. Mit einer kleinen, hoch motivierten Truppe unter der Leitung von Markus Altermatt wurde das Lustspiel «De Pantoffelheld» professionell aufgeführt. Fast zwei Stunden dauerte das lustige Schauspiel, sorgte für Lachsalven im Publikum und zum Schluss für stehende Ovationen.

NEWS SCHWEIZER MEISTERSCHAFT IM KARATE

Erfolge für die Kämpfer aus der Region Lustiges Schauspiel: Patrick Schreiber als Pantoffelheld, Präsident Peter Aerni und Alfons Zbinden (von links) sorgen auf der Bühne für Lachsalven.

Das spezielle Jodler-Menü

Noch während sich die Gäste im Kirchgemeindehaus ihre Musik zu Gemüte führten, sich köstlich amüsierten, von der attraktiven Tombola profitierten und sich bei Kaffee und Kuchen stärkten, brutzelte auf einem Wagen im Innenhof in drei grossen Kochtöpfen bereits ein ganz spezielles Abendessen. Patrick Oswald bereitete während mehreren Stunden das traditionelle Jodleressen vor: Schweinsschulter-Braten mit Rotkraut und Teigwaren. Ab 18 Uhr gibt es für die Gäste kein Halten mehr, und die Köstlichkeiten finden in diesen schönen und unterhaltsamen Stunden im Kreis des Jodlerklub Bärgbrünnli reissenden Absatz. Ein unvergesslicher Nachmittag und Abend für alle Besucher, die sich bereits jetzt auf die Ausgabe 2019 des Anlasses freuen. Wer nicht so lange warten will: Am 15. Dezember ab 14.45 Uhr wird der Jodlerklub im Rahmen des Weihnachtsmarktes in Grenchen ein Konzert auf dem Marktplatz geben.

Von Hand geschnitzt: Schön dekorierte Gabentische an der Tombola des Grenchner Jodlerklubs.

Patrick Oswald lässt in seinen Kochtöpfen einen herrlichen Schweinsbraten brutzeln. Dazu gibt es traditionsgemäss Rotkraut.

Kollektivunterschrift zu zweien, mit 68 Stammanteilen zu je CHF 100.00; Du, Pengai, chinesischer Staatsangehöriger, in Zhuzhou City, Hunan (CN), Gesellschafter, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 72 Stammanteilen zu je CHF 100.00; Xiong, Chao, chinesischer Staatsangehöriger, in Männedorf, Gesellschafter, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 60 Stammanteilen zu je CHF 100.00; Yang, Yi, chinesische Staatsangehörige, in Grenchen, Geschäftsführerin, mit Kollektivunterschrift zu zweien.

Borer Consulting BorCon, in Grenchen, CHE-445.728.034, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 5 vom 09.01.2014, Publ. 1273627). Das Einzelunternehmen ist infolge Geschäftsaufgabe erloschen.

Trattoria ITAL, Bilello Maria, in Grenchen, CHE-209.162.561, bei miracola treuhand ag, Alpenstrasse 80, 2540 Grenchen, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Führen eines Restaurationsbetriebes sowie Erbringen sämtlicher Dienstleistungen im Bereich der Gastronomie. Eingetragene Personen: Bilello, Maria, italienische Staatsangehörige, in Bettlach, Inhaberin, mit Einzelunterschrift.

xpressivo AG, in Grenchen, CHE197.162.687, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 202 vom 18.10.2018, Publ. 1004479414). Eingetragene Personen neu oder mutierend: Huber, Christoph, von Bowil, in Grenchen, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift. air-connect ag, in Grenchen, CHE102.045.014, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 211 vom 31.10.2018, Publ. 1004487658). Domizil neu: Flughafenstrasse 117, 2540 Grenchen. TCM Weimin GmbH, in Grenchen, CHE-206.711.052, Marktstrasse 1, 2540 Grenchen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Neueintragung). Statutendatum: 18.10.2018. Zweck: Betrieb eines Zentrums für traditionelle chinesische Medizin und Organisation von Gesundheits-Reisen. Kann Zweigniederlassungen in der Schweiz und im Ausland errichten, sich an anderen Unternehmungen des In- und Auslandes beteiligen, gleichartige oder verwandte Unternehmen im In- und Ausland erwerben, errichten oder sich mit solchen zusammenschliessen, Patente, Lizenzen und Vertretungen im In- und Ausland erwerben, verwalten und übertragen sowie alle Geschäfte eingehen und Verträge abschliessen, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern oder direkt oder indirekt damit im Zusammenhang stehen. Stammkapital: CHF 20’000.00. Nebenleistungspflichten, Vorhand-, Vorkaufs- oder Kaufsrechte: gemäss näherer Umschreibung in den Statuten. Publikationsorgan: SHAB. Die Mitteilungen der Geschäftsführung an die Gesellschafter erfolgen schriftlich oder per E-Mail. Mit Erklärung vom 18.10.2018 wurde auf die eingeschränkte Revision verzichtet. Eingetragene Personen: Dai, Weimin, chinesischer Staatsangehöriger, in Pieterlen, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, mit

haben sich zum ersten Mal für eine Schweizer Meisterschaft qualifiziert. Credo belegte am Schluss den unglücklichen 5. Rang, nachdem er im Kampf um Platz drei Milena Bianchetti (17, Arch) lange führte und den Sieg und kämpfte sich bis ins Finale und somit den dritten Schlussrang in wurde in der Kategorie Kumite den letzten Sekunden noch aus U21 bis 55 kg Vize-Schweizerder Hand gab. Meisterin. In der Kategorie Kumite Besser erging es den beiden Senioren bis 55 kg erreichte sie Routiniers Jacky Tseng (Elite Milena Bianchetti. über 84 kg) und Sheena Mader den 5. Rang. In der Kategorie Kata U21 holte sie sich nach (U16 unter 54kg). Tseng kämpfknappem Ausscheiden im Halbfinale noch te sich souverän in das Finale. Dort musste die Bronzemedaille. Mit diesen Resultaten er sich dann jedoch klar geschlagen geist die Karatesportlerin zufrieden, da sie ben. Auch Sheena Mader kämpfte sich tapeinige Tage zuvor noch erkrankt und am fer in das Finale und stand am Schluss zuWettkampf noch nicht ganz erholt war. oberst auf dem Podest. Somit holt Sheena Die beiden jungen Kämpfer Credo Djoua (U14 Mader den Schweizer-Meister-Titel wieder bis 43 kg) und Sean Mader (U14 über 48 kg) nach Grenchen!

GRENCHEN

ne Personen neu oder mutierend: Gerber, Ursula, von Oberlangenegg, in Grenchen, Gesellschafterin und Geschäftsführerin, Liquidatorin, mit Einzelunterschrift als Liquidatorin, mit einem Stammanteil von CHF 10’000.00 [bisher: Gesellschafterin und Geschäftsführerin, mit Einzelunterschrift]; Gerber, Christian, von Oberlangenegg, in Grenchen, Gesellschafter, Liquidator, mit Einzelunterschrift als Liquidator, mit einem Stammanteil von CHF 10’000.00 [bisher: Gesellschafter, mit Einzelunterschrift].

Eterna Movement AG, in Grenchen, CHE-482.829.610, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 223 vom 16.11.2017, Publ. 3873227). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Studer, Niklaus, von Solothurn, in Solothurn, mit Kollektivunterschrift zu zweien.

Sheena Mader holte den Schweizer-Meister-Titel. Immer vorne mit dabei war auch die Archerin Milena Bianchetti.

Movado Watch Company AG, in Grenchen, CHE-101.362.788, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 165 vom 28.08.2018, Publ. 4438799). Eingetragene Personen neu oder mutierend: Arm, Sylvie, von Rüderswil, in Corseaux, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Madonini, Guendalina, von SoncebozSombeval, in Sonceboz-Sombeval, mit Kollektivunterschrift zu zweien. B & B Weber Bau AG, in Grenchen, CHE107.414.596, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 144 vom 27.07.2017, Publ. 3669341). Firma neu: B & B Weber Bau AG in Liquidation. Mit Urteil vom 14.11.2018, 16.00 Uhr, hat der Amtsgerichtspräsident von SolothurnLebern, in Solothurn, über die Gesellschaft den Konkurs eröffnet; demnach ist die Gesellschaft aufgelöst. Treuhand & Revision, Gerhard Hlebec, in Grenchen, CHE-100.984.591, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 192 vom 04.10.2016, Publ. 3087275). Mit Urteil des Amtsgerichtspräsidenten von Solothurn-Lebern, in Solothurn, vom 09.11.2018 ist das Konkursverfahren geschlossen worden. Das Einzelunternehmen wird von Amtes wegen gelöscht. Ihly Beteiligungen GmbH, in Grenchen, CHE-433.099.266, schweizerische Zweigniederlassung (SHAB Nr. 131 vom 10.07.2018, Publ. 4348101), Hauptsitz in: Pieterlen. Infolge Aufhebung dieser Zweigniederlassung wird der auf sie bezügliche Eintrag im Handelsregister gelöscht. P. Rieger Werkzeugfabrik AG, in Grenchen, CHE-106.929.165, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 134 vom 13.07.2018, Publ. 4357661). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: BDO AG, in Grenchen (CH-254.9.000.021-9), Revisionsstelle. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Ernst & Young AG (CHE441.858.784), in Bern, Revisionsstelle. Textilreinigung Diggelmann, in Grenchen, CHE-132.235.045, Schützen-

Jazz-Matinée mit Chris Conz An einer weiteren Veranstaltung der Vereinigung Pro Jazz tritt am Sonntag, 2. Dezember, das Chris Conz Trio im Rössli-Saal an der Bielstrasse 7 auf. Da die Schöneggstrasse saniert wird, haben die Organisatoren entschieden, die Veranstaltung von der «Schönegg» in den Rössli-Saal zu verschieben. Chris Conz, geboren am 22. Oktober 1985 in Uster, kann einen beachtenswerten musikalischen Werdegang vorweisen. Der seit dem elften Lebensjahr Klavier spielende Musiker pflegt den authentischen Boogie-Woogie und Blues aus den 30er-Jahren. Im Laufe seiner Musikerkarriere stand er bereits weltweit mit Boogie-Woogie-Grössen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber und Wanda

gasse 79, 2540 Grenchen, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Durchführen von chemischen Reinigungen. Eingetragene Personen: Diggelmann, Michel Beat, von Rupperswil, in Bettlach, Inhaber, mit Einzelunterschrift; Diggelmann, Stephan, von Rupperswil, in Rickenbach (SO), Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift. Schmutz & Schwab GmbH Präzisionsmechanik, bisher in Lengnau (BE), CHE391.866.561, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 29 vom 12.02.2018, Publ. 4049385). Statutenänderung: 21.11.2018. Sitz neu: Grenchen. Domizil neu: Gewerbepark EBOSA Areal, Kapellstrasse 24-30, Gebäude 5 Werkstatt EG, 2540 Grenchen. Bettlach Dr. Rolf Keck GmbH, in Bettlach, CHE114.452.691, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 28 vom 11.02.2015, Publ. 1983433). Eingetragene Personen neu oder mutierend: Keck, Dr. Rolf, deutscher Staatsangehöriger, in Wiedlisbach, Gesellschafter und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 20 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00 [bisher: in Ochlenberg]. Lengnau Marti FM GmbH (Marti FM S.à.r.l.) (Marti FM S.a.g.l.) (Marti FM Ltd liab. co), in Lengnau (BE), CHE-259.715.769, Solothurnstrasse 44b, 2543 Lengnau BE, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Neueintragung). Statutendatum: 31.10.2018. Zweck: Die Gesellschaft bezweckt den Betrieb von Reinigungsunternehmen und Facility Management, vor allem in den Bereichen Innen-, Bau-, Fassaden- und Glasreinigungen sowie Hausmeisterdiensten, Unterhalts-, Umbau- und Reparaturarbeiten an Gebäuden und Umgebung. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern und verwalten. Sie kann auch Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für Tochtergesellschaften und Dritte eingehen. Stammkapital: CHF 20’000.00. Publikationsorgan: SHAB. Mitteilungen an die Gesellschafter: per Brief, E-Mail oder Telefax. Gemäss Erklärung vom 12.10.2018 wurde auf die eingeschränkte Revision verzichtet. Eingetragene Personen: Usejni, Kjefli, mazedonischer Staatsangehöriger, in Lengnau BE, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, mit Einzelunterschrift, mit 11 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00;

Jackson auf der Bühne. Er selbst ist Organisator der «International Boogie Nights Uster». Das Chris Conz Trio wurde mit dem kleinen Prix Walo in der Sparte «Beste Nachwuchsband 2011» und dem Swiss Jazz Award 2013 ausgezeichnet. Begleitet wird Chris von den beiden Musiker Mario Von Holten am Schlagzeug und Arno Schulz am Bass. Im Oktober 2017 wurde Chris Conz mit dem German Boogie Woogie Award «Pinetop» als Pianist des Jahres ausgezeichnet. Sonntag, 2. Dezember, Rössli-Saal, Bielstrasse 7, Grenchen, 10.30 Uhr. Chris Conz Trio. Eintritt frei, Kollekte.

Usejni, Zimilje, mazedonische Staatsangehörige, in Lengnau BE, Gesellschafterin und Geschäftsführerin, mit Einzelunterschrift, mit 9 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00. Rüfli Architekten GmbH, in Lengnau (BE), CHE-115.519.642, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 164 vom 26.08.2015, Publ. 2339341). Statutenänderung: 31.10.2018. Sitz neu: Aegerten. Domizil neu: Mittelstrasse 11, 2558 Aegerten. Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Steinmann, Silvio, von Konolfingen, in Lengnau BE, Geschäftsführer, mit Kollektivunterschrift zu zweien. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Rüfli, Thomas, von Lengnau (BE), in Zürich, Gesellschafter und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 2 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00 [bisher: Gesellschafter, mit Kollektivunterschrift zu zweien]; Rüfli, Ernst, von Lengnau (BE), in Aegerten, Gesellschafter, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 16 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00 [bisher: in Lengnau BE, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, mit Einzelunterschrift]; Rüfli-Volken, Magdalena, von Fiesch und Lengnau (BE), in Aegerten, Gesellschafterin, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 2 Stammanteilen zu je CHF 1’000.00 [bisher: in Lengnau BE, Gesellschafterin, mit Einzelunterschrift]. Schmutz & Schwab GmbH Präzisionsmechanik, in Lengnau (BE), CHE391.866.561, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 29 vom 12.02.2018, Publ. 4049385). Die Gesellschaft wird infolge Verlegung des Sitzes nach Grenchen im Handelsregister des Kantons Solothurn eingetragen und im Handelsregister des Kantons Bern von Amtes wegen gelöscht. Schmutz & Schwab GmbH Präzisionsmechanik, bisher in Lengnau (BE), CHE-391.866.561, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 29 vom 12.02.2018, Publ. 4049385). Statutenänderung: 21.11.2018. Sitz neu: Grenchen. Domizil neu: Gewerbepark EBOSA Areal, Kapellstrasse 24-30, Gebäude 5 Werkstatt EG, 2540 Grenchen.

Inserat


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Menschen

Donnerstag, 29. November 2018 | Nr. 48

AUF EIN WORT MIT ... YVONNE BALLY Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie

Einblick oder ein Blick für alle

JOSEPH WEIBEL

Y

vonne Bally’s Strahlen in den Augen ist ansteckend. Wer die letzte Treppenstufe bis zum Empfangsschalter erklommen hat und Yvonne Bally sieht, kann weder erzürnt sein noch ein grimmiges «Montagmorgen»-Gesicht aufsetzen. Müsste man meinen. Manchmal erlebt die gebürtige Grenchnerin auch die andere Seite. Und sie hat Erfahrung darin. Seit 20 Jahren ist sie die erste Anlaufstelle im «Hôtel-de-Ville» – ob persönlich am Schalter oder am Telefon. Und eigentlich – wäre Yvonne Bally seit diesem März in Pension. «Wäre»! Ihre Vorgesetzten haben sie angefragt, ob sie noch ein Weilchen auf diesem Posten, der auch die Mitarbeit bei der Einwohnerkontrolle umfasst, weiterarbeiten möchte. Ihr wurde ein neuer, unbefristeter Arbeitsvertrag (70-Prozent-Pensum) angeboten. Ein Vertrag, den sie aber jederzeit kündigen kann – wenn sie denn möchte.

dem trauernden Menschen kurz nahe zu sein, und versuche, ihm auf diese Art Trost zu spenden. Yvonne Bally öffnet die Hände: «Ich weiss am Morgen nie, was mich an diesem Tag alles erwartet.» Genau diese Ungewissheit, dieser Spannungsmoment, würden aber ihren Beruf zur täglichen Herausforderung machen. Eine Aufgabe, die sie liebt und gerne annimmt.

Die Bescheidene

In einem Vorgespräch sagte mir Yvonne Bally: «Was soll ich denn über mich erzählen. Es gibt nichts Besonderes oder mir wichtig Erscheinendes.» Wirklich? Die 64-Jährige, immer adrett gekleidet, gut frisiert und mit dezentem Make-up, macht in ihrer Freizeit eigentlich alles das, was viele andere

längst nicht mehr machen oder verlernt haben. Zum Beispiel? Vor 40 Jahren habe sie sich eine Bernina-Nähmaschine gekauft. Damit flicke sie nach wie vor ihre Kleider selber. «Die ‹Bernina› läuft wie geschmiert», schmunzelt sie. Sie sammelt alle für sie relevanten und interessanten Zeitungs- und Magazinartikel und legt sie fein säuberlich in Ordnern ab. Das macht sie seit 20 Jahren. Es sind Artikel, die ihre Arbeit betreffen – zum Beispiel Wissenswertes über den Vorsorgeauftrag oder das Testament. Es sind aber auch Beiträge über Ereignisse, mit denen sie selbst konfrontiert war – wie zum Beispiel ihre direkten Begegnungen mit dem Mann, der sich schon mehrmals vor dem Richter verantworten musste. Sie backt gerne einen Zopf oder Brot. «Eigentlich regelmässig», sagt sie. Ihre Leidenschaft gilt auch der Fotografie. Am liebsten hat sie ihre eigene Familie vor der Linse.

Die Menschenkennerin

Jetzt wird es spannend: Und sie gehört seit über 30 Jahren dem Schweizerischen Verein für Menschenkenntnis an und besucht gerne spannende Vorträge. Zum ersten Mal in diesem Gespräch fällt mein Blick auf meine Hände. Wo sind sie? Was mach ich mit den Beinen? Schau ich Yvonne Bally direkt ins Gesicht oder wendet sich mein Blick immer wieder ab? Diese Fragen stellt man sich, wenn man einer Person gegenübersitzt, die das Wesen der Physionomie kennt. Sie erzählt: «Wenn jemand an den Schalter tritt, so kann ich in der Regel sofort erkennen, wie sich diese Person fühlt. Ob sie Aggression ausstrahlt oder aber Fröhlichkeit. Ob sie traurig oder aufgeregt ist.» Sie findet diese Art der Menschenkenntnis überaus spannend.

Die Schlichterin

Wir sitzen im Raum, in dem gewöhnlich der Friedensrichter zwischen zwei Parteien schlichten muss. Auch Yvonne Bally muss manchmal schlichten. «Es gibt in meinem Alltag auch unangenehme Kontakte.» Sie wirkt einen Moment betreten. «Menschen», sagt sie, «die unwirsch das Stadthaus aufsuchen und fast nicht zu beruhigen sind.» Yvonne Bally erzählt in ihrer besonnenen Art und mit ruhiger Stimme. Und wie kann sie solche Menschen besänftigen? Yvonne Bally lächelt und macht ein leicht besorgtes Gesicht: «Es ist nicht immer einfach. Ich versuche einfach freundlich und ruhig zu bleiben.» Die positiven Kontakte würden aber überwiegen, sagt sie.

> STECKBRIEF Vorname/Name: Yvonne Bally Wohnort: 2544 Bettlach Geburtsdatum: 6. März 1954 Beruf/Funktion: Telefonistin, Mitarbeiterin Einwohnerkontrolle Stadt Grenchen

> FÜNF FRAGEN Meine Lieblingsdestination: Mein Zuhause, obwohl ich gerne mit meinen Töchtern Ausflüge mache. Lieblingsspeise: Rösti mit Zürcher Geschnetzeltem, Salat und dazu ein Glas Amarone. Aufsteller der Woche: Als ich den glücklichen und strahlenden Gewinnern des Chürbisnacht-Wettbewerbs ihre Preise überreichen durfte. Auf was kann ich nicht verzichten: Auf meine Familie. Ich würde nie: Auswandern und meine schöne Heimat verlassen. Ich würde nie respektlos sein und Streit anzetteln.

Sie empfängt auch glückliche Menschen, die ihre Heirat mitteilen oder die Geburt eines Kindes bei der Einwohnerkontrolle melden. Die andere Seite sind die von Trauer erfüllten Bürger, die den Tod eines Angehörigen beklagen und einen beschwerlichen Gang auf die Gemeinde machen müssen. Yvonne Bally findet die richtigen Worte. Manchmal verlasse sie den Schalterraum, um

Hand aufs Herz, Frau Bally. Sie könnten seit einigen Monaten Ihren Ruhestand geniessen, auf Reisen gehen, tun, was gerade Spass macht. Yvonne Bally blickt wieder auf, und ihr Lächeln im Gesicht verrät: «Ja, könnte ich. Aber Reisen sagt mir nicht viel. Mir gefällt es in meiner Heimat. Ich liebe meine beiden Töchter und meinen Enkel. Ich habe alles, was mir im Leben Freude macht.» Sie sagt das in ihrer bescheidenen Art. Sie kann, auch wenn sie weiterhin arbeitet, ihre sozialen Kontakte pflegen – auch zu ihren Schwestern und ihrem Bruder und ganz besonders auch zu ihrer betagten Mutter. Sie folgt gerne Einladungen – und legt sie, sofern diese schriftlich kommen, ebenfalls fein säuberlich in einem Ordner ab. Die Frage ist überflüssig – ich stelle sie trotzdem: Was bedeuten ihr die sozialen Medien: Handy, Facebook, Twitter oder Instagram? «Nichts. Ich will anonym bleiben. Ich habe noch ein altes Handy zum Telefonieren.» Und so werden Besucher des Stadthauses für gewöhnlich weiterhin auf die frohen Augen stossen am Empfang oder die freundliche Stimme am Telefon hören, wenn sie ins Hôtel-de-Ville anrufen. «Die Leute erwarten am Auskunftsschalter Service public. Und deswegen muss ich vielseitig Auskunft geben», sagt sie mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie alles andere in diesem Gespräch. Vielleicht müssten die einen oder anderen Zeitgenossen, die das Wort Service public gerne in den Mund nehmen, einmal ein Stück Erfahrung von Yvonne Bally abschneiden.

1981; links: , Jahrgang ild: Familienarchiv) ia d a N : ts chter (rech Händen. (B trägt ihre Tö Enkel Leo (2014) auf y ll a B e n n Yvo ren 87) und ih Daniela, 19

4 Fragen an Stefan Affolter, Umweltkommission Selzach

Wichtige Nahrungsquelle für heimische Vögel

Herr Affolter, wieso muss ich im Garten Weissdorn, Pfaffenhütchen, Schwarzdorn oder den wolligen Schneeball einsetzen? Stefan Affolter: Die genannten Wildsträucherarten sind alle einheimisch. Und das ist ein wichtiger Hintergrund unserer Aktion. Denn Wildsträucher, die unseren Gefilden entstammen, sorgen auch für die biologische Viel-

Die Hilfreiche

Die Verschwiegene

Die wichtigste Gabe, die Yvonne Bally auszeichnet, ist ihre Verschwiegenheit. Als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, sagt sie: «Diskretion ist das Ein und Alles in meiner Profession.» Vielleicht finden deshalb auch Mitarbeitende der Stadt immer wieder Zuwendung, wenn sie ein Problem plagt, das sie mit Yvonne Bally besprechen können. Die gebürtige Grenchnerin wohnt seit 18 Jahren in Bettlach – «im Mathys-Block», ergänzt sie. Da fühle sie sich wohl – weil sie schnell im Grünen, aber auch ebenso rasch im Zentrum, bei der Bushaltestelle und beim Bahnhof sei. Das ist nicht unwichtig. Vor vier Jahren litt sie an einer Netzhautablösung am Auge und kann seither nicht mehr

Die Trösterin

Hartriegel, Hasel, Weiss- oder Schwarzdorn, Kreuzdorn oder Hundsrose: Das sind alles Namen von Wildsträuchern, die immer weniger Zugang finden in unseren Gärten. Die Umweltkommission Selzach macht seit einigen Jahren immer im Herbst eine Wildsträucherund Hochstammobstbaum-Aktion. Wir haben Stefan Affolter von der Umweltkommission über den Sinn dieser Aktion befragt.

Auto fahren. Bus oder Zug sind zu ihren täglichen Begleitern zur Arbeit oder in die Stadt geworden.

falt. Nehmen wir den von Ihnen genannten Schwarzdorn. Seine Beeren eignen sich nicht nur für die Bekämpfung der Frühjahrsmüdigkeit oder Akne, sondern dank seinen stacheligen Ästen bietet er verschiedenen Vogelarten Schutz vor ihren Feinden.

teresse wohl gänzlich verloren ginge.

steckt mehr Vitamin C als in einer Zitrone.

Liegt es am Preis oder daran, dass in den heimischen Gärten mediterrane oder gar exotische Pflanzen wesentlich beliebter sind? Am Preis kann es nicht lieStefan Affolter. gen. Wir verkaufen die (Bild: Joseph Weibel) Wildsträucher für 7 FranSeit wann bieten Sie jährken das Stück. Aber es ist schon so, dass exotische Pflanzen lich einmal die Wildsträucher natürlich sehr beliebt sind und nach den Einwohnern von Selzach an? Diese Aktion läuft seit zehn Jahren. wie vor Zugang in unsere Gärten finAnfänglich war der Bedarf noch grös- den. Dabei vermitteln viele Wildser. Nun ist das Interesse eher rück- sträucherarten mit ihren Blüten und läufig. Wir haben uns in der Kom- ihrer Beerenpracht ein buntes Bild mission schon überlegt, ob wir auf und sind für viele unserer Vögel eine einen Zwei-Jahres-Rhythmus umstel- wichtige Futterquelle. Ich denke len wollen. Diesen Gedanken haben zum Beispiel an die Vogelbeere. In wir aber verworfen, weil dann das In- den herben und trockenen Beeren

Sie verkaufen auch HochstammObstbäume. Macht das Sinn in privaten Liegenschaften? Bezüger sind schon primär Landwirtschaftsbetriebe. Hochstamm-Obstbäume generieren einen ökologisch hohen Wert. Wir tendieren eher auf alte Fruchtsorten. Sie sind weniger krankheitsanfällig und benötigen dadurch auch weniger an chemischen Behandlungen. Ausserdem dienen die Blüten als Nahrungsquelle für die Wildbienen. Joseph Weibel Anmerkung der Redaktion: Die Wildstrauchund Hochstammobstbaum-Aktion ist für dieses Jahr abgeschlossen. Die Liste und Bestellmöglichkeit ist jeweils auf der Webseite der Gemeinde publiziert: www.selzach.ch

> GUT FÜR DIE GESUNDHEIT Blüten oder Früchte von Wildsträuchern dienen nicht nur der einheimischen Vogelwelt als Nahrungsquelle, sondern viele Sträucherarten haben auch einen medizinischen Hintergrund. Der Weissdorn gilt als Herzstärkungsmittel; der Schwarzdorn (auch Schlehdorn genannt) eignet sich für eine Frühjahrskur oder wird bei der Aknebehandlung eingesetzt. Die Beere des Kreuzdorn gilt als leicht giftig. In der richtigen Dosierung eingesetzt, kann die Beere blut- und harnreinigend sein und ist Heilmittel gegen Gicht und Rheuma. Die Vogelbeere gilt als wichtige Futterquelle für heimische Tiere. In der bitteren Beere steckt mehr Vitamin C als in Zitronen. Ein Vogelbeerbaum wird von den Vögeln nach dem ersten Frost geplündert. Vor allem im österreichischen Salzkammergut wird die Vogelbeere gegärt und zu einem edlen Schnaps gebrannt.


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IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 29. NOVEMBER

SONNTAG, 2. DEZEMBER

14.30–17.00 Uhr: CinéTreff. «Hereinspaziert». Eintritt: 5.– für Senioren. www.cinema4me.ch. Kino Rex, Bielstr.

11.00 Uhr: «Vater und Sohn». Theater Gänggi, Höhenweg 7.

FREITAG, 30. NOVEMBER 8.00–12.00 Uhr: Adventsmarkt des Damenturnverein Grenchen Ladies Gym. Selbstgemachte Adventskränze, Gestecke und Türschmuck. Bestellungen bis 23. November an U. Grandicelli: 032 652 94 79. Bettlachstrasse/Zytplatz. 11.30 Uhr: Suppentag. Ab 11.30 Uhr sind alle zu einer hausgemachten Suppe mit Brot und Wienerli eingeladen. Zum Kaffee werden selbstgebackene Kuchen angeboten. Der Erlös geht an «Brot für alle». Keine Anmeldung nötig. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9. 19.30 Uhr: «Vater und Sohn». Lorenz Probst und Miro Nardini lassen Bildergeschichten von e.o.plauen lebendig werden. Es ist eine witzige und liebevolle Produktion über Vater-Sohn-Beziehungen im Theater Gänggi am Höhenweg 7 in Grenchen. Text und Regie: Iris Minder. Theater Gänggi, Höhenweg 7. 19.30–21.30 Uhr: Vortrag «Felslandschaften: Tiere, Pflanzen und Wanderfalken». Org.: Vogel- und Naturschutz Grenchen. Dia-Vortrag von Marc Kéry, Vogelwarte Sempach, zu Tieren, Pflanzen und Wanderfalken in Felslandschaften. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Lindenhaus, Lindenstr. 29.

SAMSTAG, 1. DEZEMBER 14.00–16.00 Uhr: Adventsnachmittag für Kinder (siehe Haupttext). Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 19.30 Uhr: «Vater und Sohn». Theater Gänggi, Höhenweg 7. 20.30–23.30 Uhr: Midnight Grenchen. Sport und Tanz für Jugendliche. Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton, Trampolin und Volleyball. Auch Tanz und Hip Hop werden geübt. DH Zentrum (Nord/Süd).

17.00 Uhr: Nussknacker-Suite. Vorweihnachtliche Orgelmusik mit Guy Poupart. Eintritt frei. www.abendmusik.ch Zwinglikirche, Zwinglistrasse 9.

MONTAG, 3. DEZEMBER 18.30 Uhr: Filmreihe 2018: «Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag». Das Solothurner Bündnis gegen Depression, die Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn, die Perspektive Solothurn und Iradis Solothurn laden ein zur Filmreihe 2018. Mit der Filmreihe beleuchten die vier Solothurner Organisationen die Themen Sucht, Depression und psychische Gesundheit. In den anschliessenden trialogischen Gesprächen diskutieren Betroffene, Angehörige und Fachpersonen über die Aussagen des Films und berichten über ihre eigenen Erfahrungen. Kino Rex, Bielstr. 17.

DIENSTAG, 4. DEZEMBER 18.00–20.00 Uhr: Singen und Basteln im Advent. Man hört traditionelle Geschichten über Barbara und ihre Zweige, man singt fröhliche Weihnachtslieder, isst feines Gebäck, man bastelt den eigenen Stern und spielt: so unterhaltsam bereitet man sich auf den Advent vor. Gudula Metzel und Eleni Kalogera führen durch einen kreativen Abend mit Kindern und ihren Eltern oder Grosseltern, der einen stimmungsvollen Start in die Adventszeit verspricht. Anmeldung erwünscht: 032 653 12 33 oder eleni.kalogera@kathgrenchen.ch. Eusebiushof, Schulstrasse 1.

MITTWOCH, 5. DEZEMBER 19.30 Uhr: Gemeindeversammlung der Stadt Grenchen. Parktheater.

FREITAG, 7. DEZEMBER 7.00–12.00 Uhr: Grosser Monatsmarkt Grenchen. Marktplatz. 9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Infos: Elisabeth Egli, 079 282 19 86. La Trattoria, Girardstr. 19.

Donnerstag, 29. November 2018 | Nr. 48

den Ausgaben az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Eintragungen bis 10 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

DEMNÄCHST

«LIEDERLICH» – DAS SCHWEIZER LIEDERMACHERFESTIVAL Samstag, 8. Dezember, 20.15 Uhr: Seit 2012 geht eine Handvoll Liedermacher jährlich zusammen auf Tournee. Auf der Bühne schmeissen sie sich ihre Herzensangelegenheiten um die Ohren, dass es beglückender nicht sein könnte. So entstehen erfrischende Abende, an denen das Publikum die Künstler sowohl als Solisten wie auch als ad-hocBand erleben kann. «liederlich» ist musikalisch, frech, vielseitig. Kleintheater Grenchen.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

Ein passendes Geschenk für Weihnachten. Foto: zvg.

«Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert. Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole» Suchen Sie ein passendes Geschenk für Weihnachten? Ein Geschenk, mit dem Sie Einheimische, Zugezogene, Heimwehgrenchnerinnen und -grenchner sowie alle Geschichtsinteressierten überraschen können. Nach vierjähriger Erarbeitungszeit erschien Ende Februar 2018 die neue Stadtgeschichte Grenchen. Drei Autoren und eine Autorin haben auf über 300 Seiten die Geschichte der Stadt Grenchen der letzten 200 Jahre

lebhaft dargestellt. Das reich bebilderte Werk stiess bei Laien als auch beim Fachpublikum auf positive Resonanz. Vom 1. bis 24. Dezember 2018 ist «Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert. Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole» bei Grenchen Tourismus, im Kultur-Historischen Museum, im Kunsthaus und bei Bücher Lüthy Grenchen zum Preis von 48 Franken anstatt 58 Franken erhältlich.

Internationaler Tag der Freiwilligenarbeit Am 5. Dezember findet der internationale Tag der Freiwilligenarbeit statt. Unser Dank gilt den Engagierten in den Vereinen, den Organisationen, den Kommissionen oder in der informellen Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Ohne das Engagement der Freiwilligen wäre unser Gemeinwesen

arm an Aktivitäten, arm an kulturellen Anlässen und vor allem wären die Angebote im Sozialbereich um einiges ärmer. Ihr Freiwilligen leistet einen substantiellen Beitrag an unser Gemeinwesen – der Gemeinderat und die Bevölkerung danken Euch herzlich dafür.

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Das frühmittelalterliche Gräberfeld an der Schützengasse». Die Ausstellung dauert bis 3. Februar. «Die verdrängte Tragödie – der Generalstreik in Grenchen». Öffnungszeiten: Mi/Sa/So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «20m2 – Fenster ins Atelier» von Lina Müller. Ausstellungsdauer bis 16. Februar. Boycotlettes – A chacun son souhait. Intervention_2: Eine Juju-Installation für das Kunsthaus. Ausstellungsdauer bis 13. Januar. Patricia Bucher – «don’t answer the door». Kelims, Reliefs und Arbeiten auf Papier. Ausstellungsdauer bis 17. Februar. Theodor Bally – Schwerpunkt Variation: Das Erproben der reinen Form. Gemälde, Reliefs, Arbeiten auf Papier und Skulpturen. Ausstellungsdauer bis 17. Februar. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Advents-Lesung mit Karin Schneider 2017 (KHMG). Foto: zvg.

Museum lädt zum Adventsnachmittag Das Kultur-Historische Museum Grenchen lädt am Sa, 1. Dezember, zum bunten Advents-Kindernachmittag. Karin Schneider erzählt gross und klein Adventsgeschichten zum Thema Samichlaus. Nach einer Zvieripause werden kleine «Samichläuse» aus Holz gebastelt und bemalt. Aus den Bastelarbeiten gestaltet das

Museumsteam auch das Weihnachtsfenster vom 6. Dezember. Der Anlass dauert von 14–16 Uhr und ist für Kinder ab 4 Jahren mit ihren Begleitpersonen geeignet. Bitte Malkleider mitnehmen. Kosten: CHF 5.– pro Kind (inkl. Zvieri), Erwachsene: Museumseintritt.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 48/2018  

Grenchner Stadt-Anzeiger 48/2018

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