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2. November 2017 | Nr. 44 | 78. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER Kürbisse, wohin das Auge reicht: 2017 jährte sich die Grenchner Chürbisnacht bereits zum 21. Mal.

WOCHENTHEMA

So singt es sich auf Grenchen OLTEN hat zwar kein eigenes «offizielles Lied». Mundartmusiker Kunz hat aber zumindest ein Musikvideo zur Eisenbahnerstadt gemacht. Das Solothurner Lied «Es isch immer e so gsi» ist ebenfalls Legende. Und Grenchen? Für die Uhrenstadt ist nun auch ein Grenchner Lied in Produktion. Da kommt Freude auf. JOSEPH WEIBEL

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er hat’s erfunden? Zwei Namen stehen für das neue Grenchner Lied: Ralph Schaffer hat die Melodie komponiert und Kurt Gilomen den Text verfasst. Das Grenchner Urgestein Kurt Gilomen freut sich gewaltig auf die Premiere: «Das wird eine tolle Geschichte», sagt er. «Seit gut einem Monat sind wir – unsere Bandkollegen Fabio Zanco und Mattias Haldimann von den Light Food sowie viele Gastmusiker und -sänger – an der Produktion.» So weit so gut. Aber das Vorhaben kostet Geld. Dazu Kurt Gilomen weiter: «Es gab bereits eine Sammelaktion, und auch die Stadt hat erfreulicherweise einen Beitrag geleistet. Hinzu kommen Gönner und ein paar Geschäfte, die sich ebenfalls beteiligt und so bisher zwei Drittel der Kosten gedeckt haben.» Mitinitiator Kurt Gilomen will es noch ein-

Das Cover wurde vom Grenchner Künstler Salvatore De Vito kreiert. mal wissen. «Es wäre schön, wenn dieser Beitrag von vielen Leserinnen und Lesern gesehen wird und uns für das letzte Drittel unterstützt.» Er und seine Mitstreiter freuen sich schon jetzt, Grenchen ein neues Lied zu schenken und es für Schulen und

Chöre gratis zur Verfügung zu stellen. Die Sammelaktion läuft bis Ende November 2017. Spendenkonto: Regiobank Grenchen, Konto Light Food, Vermerk: Grenchner Lied, IBAN CH57 0878 5018 1046 7914 5.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 2. November 2017 | Nr. 44

On Tour 2017/2018

Eintritt frei – Kollekte

Konzert in der kath. Stadtkirche Sonntag, 5. November 2017, 17.00 Uhr Sister Act – Erinnern Sie sich an die Filme mit der quirligen Whoopy Goldberg und den Nonnen, die abrocken? Dieses Jahr singt der 60-köpfige Gospelchor Biberist-Gerlafingen gleich zwei Songs aus «Sister-Act». Das Publikum darf sich auch sonst auf einige musikalische Leckerbissen freuen. Unsere Dirigentin Victoria Walker strahlt mindestens so viel Temperament und Fröhlichkeit aus wie Whoopy Goldberg. Ihre Freude und Begeisterung ist sehr ansteckend! Begleitet werden wir von Martin Jufer (Piano) und Judith Kläy (Perkussion). Weitere Infos finden Sie unter: www.gospel-biberist.ch.

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Nr. 44 | Donnerstag, 2. November 2017

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Nr. 44 | Donnerstag, 2. November 2017

In «Sagi» geht’s Wild auf Wild SELZACH Haben Sie (es) gerne Wild? Darf es auch mal Wild sein oder: Mir ist ganz Wild zumute? Wenn Wildzeit ist, werden die Gastronomen überaus kreativ und finden die schönsten Aphorismen für diese besondere Spezialität im Herbst. Wildzeit ist auch in der «Sagi» in Selzach. Und dabei geht es ganz schön wild zu. An zehn Abenden wird ein Wildbuffet kredenzt, das weitherum seinesgleichen sucht. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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ehschnitzel, Entrecôte vom Hirsch, Pilzschnitten, Wildterrine, Hirsch- oder Rehpfeffer, Leckeres von der Wildsau oder eine einfach schöne Spätzlipfanne. Das Wildbuffet in der «Sagi» Selzach, von Chef Heinz Haldimann und Schwiegersohn Martin Halter auf Platte und Teller gezaubert, besteht aus Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessertbuffet. «Ein Gedicht», «einfach wunderbar» oder «exzellent», sagen Gäste, die den Wildabend in der «Sagi» schon erlebt haben.

Vielfalt auf dem (Buffet-)Teller

Vor neun Jahren hat Heinz Haldimann die Idee entwickelt, an einem oder zwei Abenden ein Wildbuffet anzubieten. Nein. Heinz Haldimann ist nicht ein Jäger. «Aber», sagt er, «ich befasse mich intensiv mit Wild und Jagd. Wir haben unser Angebot stetig erweitert und neue Produkte ins Buffet eingebaut. Sodass wir rund 30 verschiedene Vorspeisen, 20 Variationen beim Hauptgang und nochmals so viele beim Dessertbuffet präsentieren.» Aus dem einen bis zwei Abenden sind mittlerweile zehn geworden. Alle Jahre wieder. Und immer an diesen Abenden zwischen Oktober und November ist der Saal mit 60 Plätzen besetzt. Wenn Wild-

Der Herbst wird in der «Sagi» auch optisch stil- und saisongerecht zelebriert. Heinz Haldimann in seinem kleinen aber feinen «Wald», den er immer im Herbst auf der Sommerterrasse einrichtet. abend ist in der «Sagi», steht an der Pforte «geschlossene Gesellschaft». Die Küchencrew kümmert sich dann einen Tag lang nur um die Zubereitung dieses dreiteiligen Buffets. «Ein Krampf», sagt Haldimann, «aber wir haben noch heute immer Spass daran.» Auch am Dekor im und um das Restaurant. Wer einen entsprechenden Sitzplatz im «Säli» hat, wird möglicherweise von einem Reh beim Essen beobachtet. Der Wildschmaus ist abendfüllend. Nicht nur des Essens wegen. Vor jedem Buffetwechsel gibt es einen informativen Teil vom Chef. Er bereitet jedes Jahr ein neues Thema rund um die Wild- und Herbstzeit vor. Das Wildbuffet wird zelebriert. Es gibt Gäste, die kommen von Anbeginn weg. Der Herbst wird in der «Sagi» auch optisch stil- und saisongerecht zelebriert. Kein Wunder, und es sei dem Leser, der am liebsten gleich einen Tisch reservieren möchte, geklagt: keine Chance mehr auf einen Platz. «Die zehn Abende sind schon seit einigen Wochen ausverkauft», sagt Heinz Haldimann.

Keine Zufallskundschaft

Trotzdem ist für ihn das Wildbuffet kein Selbstläufer und soll deshalb auch nicht auf noch mehr Abende ausgebaut

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werden. «Schliesslich», so Haldimann, «haben wir im Herbst die ganze Woche Wild auf der Karte. Und nicht nur das. Ob im Suppen- oder Beilagentopf, auf dem Salatteller, im fleischigen oder vegetarischen Bereich: Küchenchef und Schwiegersohn kreieren immer wieder Neues. Dafür verwenden sie regionale Produkte, der Wein ist aus dem Dorf («Wir haben zwei Weinlieferanten vom Dorf, der Metzger, Bäcker und auch die Eier stammen aus Selzach»). Für den passionierten Gastronomen ist das eine Selbstverständlichkeit. Vielleicht mit ein Grund, dass in der «Sagi» selten Flaute ist – weder über den Mittag noch am Abend. «Die Öffnungszeiten haben sich bewährt», so Heinz Haldimann. Offen ist das Restaurant am Montag und Donnerstag bis Sonntag. Die Abende seien immer sehr gut frequentiert, zur Mittagszeit sowieso. «Wir haben keine Zufallskundschaft, weil wir abseits der Haupttangente sind. Dafür haben wir einen grossen Stammkundenkreis.» Muss so sein, denn selbst am Sonntagabend, sagt der Chef, gehen zahlreiche Nachtessen aus der Küche. Und das ist erstaunlich. Seit zehn Jahren ist Heinz Haldimann mit seiner Frau und Kindern in der «Sagi» in Selzach. Ursprünglich stammt die Familie aus Steffisburg. Rund um den Thunersee sei er als Koch tätig gewesen, dann fünf Jahre in Balsthal. Noch ehe er von der «Sagi» wusste, arbeitete Heinz Haldimann als Küchenchef im «Grünen Aff» in Altreu. Dann war er noch in St. Urban im Klostergasthaus Löwen, und drei Jahre legte er den Kochlöffel weg und arbeitete beim Nahrungsmittelproduzenten Oswald im Aussendienst. Dann hat ihn die Freude am Kochen wieder gepackt. Zusammen mit seiner Familie, mit Frau Silvia, Tochter Jasmine, Sohn Philippe und Schwiegersohn Martin, fühlt er sich hier in Selzach ganz wohl. vor allem auch während der Wildzeit!

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Mehr Kinder in der Schule GRENCHEN Die geburtenschwachen Jahrgänge sind vorbei. Die Schulstuben werden wieder voller. Auch in Grenchen. Im Blick auf die Budgetrunde im Gemeinderat wird sich das Parlament auch mit der Klassenentwicklung in Grenchens Schulen befassen. Wir haben bei Gesamtschulleiter Hubert Bläsi nachgefragt. JOSEPH WEIBEL

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Gesamtschulleiter Hubert Bläsi: «Wir gehen die Schulraumplanung mit Bedacht an.» (Bild: Archiv)

ubert Bläsi, im laufenden Schuljahr gibt es 38 Primarschulklassen plus 7 Kleinklassen in Grenchen. 2022/23 liegt die Prognose bei 44. Man sagt, die geburtenschwachen Jahrgänge seien vorbei. Hubert Bläsi: Im Bereich der Kleinklassen erfolgt höchstwahrscheinlich ein Systemwechsel, und wir rechnen in den nächsten Jahren mit mehr Kindern. Ein Anstieg ist klar feststellbar ...

leichternde Möglichkeiten entwickelt, um Interessierten aus anderen Berufen die Chance zu gegeben, mit einer Umschulung in den Lehrdienst überzutreten. Das hat die Problematik entschärft, und die Situation ist heute entspannter. Hingegen wird es mit der komplexen Stundenplangestaltung immer schwieriger, das Lehrpersonal im feinen Puzzle wunschgemäss platzieren zu können. Einen Mangel orten wir bei ausgebildeten Heilpädagoginnen/Heilpädagogen.

... und deshalb muss die Stadt auch über die Schulraumplanung? Das ist richtig. Aber mit Bedacht. Auf der von Ihnen zitierten Klassenentwicklungs-Tabelle wird zirka 2021/22 ein kurzer Einbruch prognostiziert. Wir werden also nicht einfach Kindergärten bauen, sondern eher bestehende Räumlichkeiten anmieten und dann beanspruchen, wenn es nötig ist.

Die Digitalisierung macht auch in den Schulen nicht Halt. Wie gut sind die Schulen Grenchen ausgerüstet? Im Zuge der Sek-I-Reform wurde es möglich, unsere Intertechnik zu modernisieren, unter anderem mit der Schaffung von multifunktionellen Räumen und Arbeitsplätzen. Heute verfügen aber auch die weiteren Schulklassen über eine ausreichende Zahl von Geräten, wenn Bedarf dafür ist. Ausserdem werden die Schulzimmer laufend mit interaktiven Wandtafeln ausgestattet. Damit stützen wir die Haltung des Kantons. Solothurn gilt im Bereich der Internettechnik im Schulbereich als innovativ. Im September wurde das Solothurner Lernkonzept zur Informatischen Bildung an der Primarschule mit dem renommierten ICT Education & Training Award ausgezeichnet.

Ist der Anstieg der Kinderzahl ein Phänomen von Grenchen? Nein. Diese Tendenz stellt man fast überall fest. Mehr Klassen heisst auch zusätzliches Lehrpersonal. Finden Sie genügend Lehrerinnen und Lehrer? Als vor einigen Jahren akuter Lehrermangel herrschte, hat der Kanton er-

Überraschungen auf den Tisch Küchenchef Beat Flückiger und Anita Basler, designierte Geschäftsführerin des Restaurant Parktheater, freuen sich auch auf festliche Momente im Grenchner Traditionshaus.

GRENCHEN Die Advents- und Weihnachtstage sind nicht mehr fern. Für die Gastronomie ist diese Zeit ein Segen, verbunden mit kreativen Ideen, aber auch viel Arbeit. Anita Basler ist seit Anfang Juli Geschäftsführerin im Restaurant «Parktheater». Nach einigen Wochen in der neuen Umgebung folgt für sie langsam die Ideenfindungsphase. JOSEPH WEIBEL (TEXT, FOTO)

Mohsin, Hamid: Exit West «Exit West» ist in der Vergangenheitsform geschrieben, doch beschrieben wird die Gegenwart. In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst. Doch während die Stadt um sie herum in Flammen aufgeht, sich Anschläge häufen und die Sicherheitslage immer prekärer wird, finden die beiden zusammen. Sie wollen eine gemeinsame Zukunft, in Freiheit. Und da sind diese Gerüchte über Türen, die diejenigen, die sie passieren, an ferne Orte bringen können. Doch den Weg durch diese Türen muss man sich mit viel Geld erkaufen. Als die Gewalt weiter eskaliert, entscheiden sich Nadia und Saeed, diesen Schritt zu gehen. Sie lassen ihr Land und ihr altes Leben zurück ...

Thomas, Angie: The Hate U Give Debütroman der amerikanischen Autorin Tödliche Schüsse aus einer amerikanischen Polizeiwaffe, die einen Schwarzen treffen, ein Polizist, der unbescholten davonkommt, eine Welle ebenso hilf- wie folgenloser Empörung. «Leute wie wir werden in solchen Situationen zu Hashtags, aber Gerechtigkeit kriegen sie kaum einmal», fällt Starr an einer Stelle im Buch auf. Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Strasse. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen.

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ch hätte natürlich viele Ideen, wie wir die Advents- und Weihnachtszeit gestalten können.» Anita Basler will aber nach nur wenigen Monaten in der neuen Umgebung nicht gleich alles auf den Kopf stellen. «Auch von Stammgästen werde ich beispielsweise gefragt, ob an Silvester wieder eine rauschende Festnacht vorgesehen ist, so wie das letztes Jahr der Fall war.» Und natürlich fragen sich die «Park»-Gäste, ob Käsespezialitäten ebenfalls wieder auf dem Programm stehen.

Käse- und Fleischfondues

Der Wunsch nach verschiedenen Käse- und Fleischfondues sei mehrfach an sie getragen worden, sagt Anita Basler. «Selbstverständlich verwöhnen wir unsere Gäste auch künftig mit diesen Spezialitäten. «Zwischenzeitlich seien auch bereits die ersten Weihnachtsessen von Firmen reserviert worden. Entsprechend der jeweiligen Menu-Wünsche könne sie sich schnell einmal ein Bild machen, was die Kundschaft am liebsten auf den Teller hat, vermutet die engagierte Geschäftsfrau, die Zeit ihres Berufslebens in der Gastronomie arbeitet. Sie führte vorher das bekannte Hotel-Restaurant «Roter Turm» in Solothurn mit. Die Frau bringt so schnell nichts aus der Fassung.

«Café de Granges» heissbegehrt

Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Karte im «Park». Da steht etwa «Café de Granges». Was dürfen wir uns darunter vorstellen? «Es sind Tranchen vom Entrecôte, die am Tisch selbst vom Gast auf einer Platte über dem Rechaud gegart werden. Das Fleisch wird vor dem Garen mit unserer Kräuterbutter garniert.» Diese Spezialität ist im «Park» heiss begehrt, hat sie schnell festgestellt. Beliebt ist aber auch das Überraschungsmenu, das sich auch nur eine Person bestellen kann. Wenn am Tisch geklärt ist, was der Gast lieber nicht auf dem Teller hätte, tritt die Küchencrew in Aktion und stellt einen kreativen DreiGänger zusammen. Auf Wunsch können noch zusätzliche Gänge dazubestellt werden. Momentan dominiert natürlich der Wunsch nach Wild. Derzeit wird im «Park» die Winterkarte zusammengestellt und «mit einigen Überraschungen angereichert», verspricht die Chefin.

Ein Weihnachtsessen geplant?

Anita Basler weiss, dass nun die Zeit der Bankette kommt. «Alle, ob die Gesellschaft klein oder gross ist, sollen es gemütlich haben und gut essen.» Diese

Voraussetzungen will die neue Geschäftsführerin mit einer angenehmen weihnachtlichen Atmosphäre schaffen. Man hört aus ihren Worten heraus, dass sie damit grosse Erfahrung hat. Das «Parktheater» ist bekanntlich auch für grössere Gesellschaften gewappnet, mit Bankettmöglichkeiten von 20 bis ca. 150 Personen im ersten Stock und im Theatersaal und Foyer von 60 bis 400 Personen.

Gediegene Silvester-Feier

Und wie ist das nun mit Silvester? Anita Basler sagt es ohne Umschweife: «Eine Party wie an Silvester 2016 wird nicht mehr durchgeführt.» Sie verspricht aber ein gediegenes Silvester-Menu in einer stilvollen und ruhigen Umgebung im Restaurant. Wir entscheiden uns für ein Foto in der Küche. Das Bild soll Symbolcharakter haben, denn im kommenden Sommer, so sieht es die Planung vor, wird die altgediente Infrastruktur dieser Küche ausgewechselt. Vorgesehen sind rund sechs Wochen Umbauzeit. «Aber keine Angst», so Anita Basler, «während der Umbauzeit kochen wir in einem professionellen Provisorium.»

www.parktheater.ch


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Stellenmarkt

Donnerstag, 2. November 2017 | Nr. 44 IMPRESSUM

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Nr. 44 | Donnerstag, 2. November 2017

Die Grenchner Nacht der Kürbisse GRENCHEN Wer erinnert sich noch an das Jahr 1996, an die erste Chürbisnacht in Grenchen? Sie war jedenfalls der Auftakt zu einer schon fast unheimlichen Serie. 2017 jährte sich die Chürbisnacht zum 21. Mal. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat wiederum einige Impressionen am windigen, aber zumindest trockenen Abend aufgefangen. JOSEPH WEIBEL (TEXT); KERSTIN SCHLUP, WWW.CREATION-MARC.CH (BILDER)

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b Schalmeien-Orchester Solothurn, die Stadtmusik Grenchen oder zum Auftakt die beweglichen Damen der Street-Dance-Gruppe von Sarah Cattin: Auch musikalische Unterhaltung hat an der Chürbisnacht Platz. Ob Chürbissuppe, Crêpes, Risotto oder eine Bratwurst: Hungern müssen die Besucherinnen und Besucher der Chürbisnacht nicht. Der Grenchner Event, der nach wie vor wohl nachhaltigste Anlass im Jahresprogramm, lockt auch viele auswärtige Gäste in die Uhrenstadt. Und wer will das nicht? Halloween war als Brauchtum ursprünglich im katholischen Irland verbreitet. Und weil auch die Iren in die USA auswanderten, wurde Halloween zum Fest der Amerikaner. Dieser Brauch, der vom 31. Oktober auf den 1. November stattfindet, wollte man so in Grenchen nicht, und so entstand die Chürbisnacht – mit prachtvollen Kürbisständen, Kunsthandwerk und als Höhepunkt einem finalen Umzug durch die Stadt. Für einige Stunden wird das Zentrum so in ein wunderschönes und einmaliges Lichtermeer eingehüllt. Und wenn man sich für die Zukunft etwas wünschen möchte? Zum Beispiel wieder etwas mehr Kürbisstimmung rund um den Marktplatz. Sie ist in den letzten Jahren teilweise etwas abhanden gekommen.

N EN O I S S E R P M I EN DIE SCHÖNST

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Seeland

Donnerstag, 2. November 2017 | Nr. 44

DANIEL MARTINY

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as wäre das Seeland ohne seine Obstbäume. Stattliche Hochstammbäume prägen die Landschaft und erfreuen seine Einwohner vorab mit ihrem Aussehen und natürlich ihren Früchten. Dazu bilden sie eine ökologische Lebensgrundlage in diverser Hinsicht. Im Seeland droht nun allerdings das schleichende Verschwinden. Viele Bäume kommen in die Jahre, der Ertrag ist nicht mehr hoch genug, und die alten Bäume werden beseitigt. Ersetzt werden sie jedoch längst nicht alle. Darum startete Pro Natura Seeland im Jahr 2013 das Projekt «Bäumiges Seeland» mit dem Ziel, Hochstamm-Obstbäume durch Pflanzaktionen, Informationen und Beratungen für die Bevölkerung zu fördern. Ob Landwirte, Gartenfreunde, Naturliebhaber, Vereine oder Schulen: Jeder, der einen oder mehrere Bäume pflanzen und pflegen möchte, kann mitmachen. Die hochstämmigen Obstbäume gehören ganz einfach zum Bild der traditionellen Kulturlandschaft. Mit ihren bis zu acht Metern breiten Rundkronen verzieren sie sogar die Landschaft, besonders wenn sie sich in den jahreszeitlich wechselnden Blattfarben präsentieren. Vögel und Insekten nutzen sie zudem als Lebensraum.

Das Seeland fördert seine Obstbäume

PRO NATURA Mit dem Projekt «Bäumiges Seeland» fördert Pro Natura die HochstammObstbäume in der Region. Ziel ist es, tausend neue Bäume zu pflanzen und die Landschaft damit zu bereichern. Der nächste Abholtag für die vergünstigten Obstbäume ist der 11. November

Verkauf in Lyss oder Lüscherz

Bereits beim Kauf eines Baumes gilt es einiges zu beachten. Die Sorte sollte gut gewählt werden. Im Internet und vor Ort werden Broschüren herausgegeben und Beratung angeboten. Ausserdem erhält der Käufer eine detaillierte Pflanzanleitung. «Ich lege den Kunden nahe, dass sie sich um die Bäume kümmern müs-

Hochstamm-Obstbäume gehören zum vertrauten Bild unserer traditionellen Kulturlandschaft. (Bild: Heinz Rindlisbacher)

sen, teils auch mit Nachdruck», sagt Hans-Jörg Dubler, Geschäftsleiter der Baumschule. Der nächste Abholtag für die vergünstigten Bäume ist der 11. November in der Baumschule von Dach

in Lyss. Wie schon letztes Jahr können Obstbäume aber auch direkt in der Baumschule Dubler in Lüscherz bezogen werden. Dieses Angebot gilt bis in den April 2018, sodass auch noch Pflanzungen

im Frühling möglich sind. Auch in Lüscherz werden im Rahmen der Pro-Natura-Aktion die Bäume vergünstigt abgegeben. Um den Anforderungen nachzukommen, werden die Käufer über längere

Zeit per Newsletter beraten. Ein Hochstammbaum braucht Platz, einen schönen Aufbauschnitt und Pflege. Albert Thalmann sagt: «Nur gepflegte Hochstammbäume werden älter als zehn Jahre.»

Fachgerechte Bepflanzung wichtig

«Mit der fachgerechten und sorgfältigen Bepflanzung schaffen wir die geeigneten Voraussetzungen für die die optimale Entwicklung der Obstbäume. Dazu gehören die Wahl des richtigen Standortes mit genügend Licht und Staunässe, die Einhaltung der Grenzabstände von mindestens drei Metern, die Sortenwahl und die fachgerechte Pflanzarbeit», ergänzt Thalmann als Verantwortlicher der Pro-NaturaAktion. Der Zeitpunkt für die Bepflanzung sei ab sofort ideal. Obstbäume müssen während der Vegetationsruhe zwischen November und April gepflanzt werden. Das Wetter sollte frostfrei und trocken sein. Für den Transport der Jungbäume soll man die Wurzeln in ein feuchtes Tuch packen, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Bis zum Pflanztermin können Jungbäume am Bestimmungsort eingeschlagen werden. Die Wurzeln sollten dann mit genügend Erde bedeckt sein. Die Vielfalt der Sorten garantiert eine grosse Bandbreite unterschiedlicher Geschmacksnoten, die sich auch für die Mostherstellung oder das Dörren eignen. Einzelbäume werden auch für den privaten Hausgarten abgegeben, und auf Wunsch gleich noch ein Vogelnistkasten dazu. Seit 2013 konnten dank dem Aufruf der Pro Natura bereits gut 800 junge Bäume gepflanzt werden. Damit rückt das Ziel der Aktion in greifbare Nähe, nämlich tausend HochstammObstbäume in der Region blühen zu sehen.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 2. November 2017 | Nr. 44

Foto: Lukas Walter, wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Nathalie Gerber, Auszubildende sorgen für den reibungslosen Ablauf der Grenchner Wohntage 2017.

Grenchner Wohntage 2017 und benachteiligte Haushalte Die 22. Grenchner Wohntage beschäftigen zwischen dem 8. und 15. November 2017 sich mit den Wohnverhältnissen benachteiligte Haushalte sowie mit deren Tragweite für die gesellschaftliche Integration. Vier Anlässe und eine Ausstellung finden dazu statt.

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Weitere Fotos oder umfangreicheres Zusatzma-

terial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch. Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Für Haushalte in unsicheren Lebenslagen spielt die Wohnsituation bei der Bewältigung ihres Alltags eine entscheidende Rolle. Sie kann förderlich sein für die gesellschaftliche Teil-

habe, aber auch Ausschluss bedeuten. Besonders wirtschaftlich und sozial benachteiligte Gruppen haben es schwer, sich auf dem Wohnungsmarkt zurecht zu finden und eine ihren Bedürfnissen angemessene Wohnung zu bekommen oder zu halten. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit knappem Einkommen oder solche, die mit den lokalen Verhältnissen schlecht vertraut sind. Informationen und Zeiten zu den Veranstaltungen der Grenchner Wohntage finden sich unter: www.grenchnerwohntage.ch.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 3. NOVEMBER

SONNTAG, 5. NOVEMBER

MITTWOCH, 8. NOVEMBER

9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Kostenlos, ohne Anmeldung. Org.: Granges Melanges. La Trattoria, Girardstrasse 19.

9.30–17.00 Uhr: Theaterkurs: «Ich steig aus und mach meine eigene Regie». Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41.

10.00–12.00 Uhr: Kurs: «Fahrplanabfrage und Billettkauf mit SBB Mobile und über SBB.ch». Anmeldung: Pro Senectute Fachstelle, 032 626 59 79. Eigener Laptop oder Smartphone mitbringen. Es wird auch vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden die grundlegende Bedienung des Gerätes kennen. Rodania, Riedernstrasse 8.

20.00 Uhr: «Schlüssel für Zwei». Komödie von John Chapmann/ Dave Freeman. Regie: Benjamin Obrecht. Schopfbühne, Schützengasse 4.

SAMSTAG, 4. NOVEMBER Ab 9.00 Uhr: Radballturnier. 9–20 Uhr: Fischessen, Egli-Filets (durchgehend). 10–12 Uhr: Juniorenturnier. 12–13.30: Kunstrad Darbietung. 14–18 Uhr: 2./3. Liga Turnier. Alte Turnhalle 14.00–17.00 Uhr: Lebendiger Museumsrundgang. Wie war das Leben in der Region Grenchen in früheren Zeiten? Wie hat man gewohnt und gearbeitet? Was hat man in der Freizeit gemacht? Dies und mehr berichten ehrenamtliche Zeitzeugen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 14.00–22.00 Uhr: Theaterkurs: «Ich steig aus und mach meine eigene Regie». Regie leicht gemacht? Ein Kurs für RegisseurInnen, die sich zum ersten Mal an eine Inszenierung heranwagen oder erste Erfahrungen gesammelt haben. www.theaterschulegrenchen.ch Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41. 19.30–21.00 Uhr: Vortrag: «Niklaus von Flüe – ein Thesenanschlag Gottes». Eusebiushof, Schulstrasse 1. 20.00 Uhr: «Schlüssel für Zwei». Komödie von von John Chapmann/ Dave Freeman. Regie: Benjamin Obrecht. Schopfbühne, Schützengasse 4. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

13.30 Uhr: Meisterschaftsspiel 1. Liga: TV Grenchen vs. VBC Laufen. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11. 17.00 Uhr: «Schlüssel für Zwei». Schopfbühne, Schützengasse 4. 17.00 Uhr: Gospelkonzert. Das Publikum darf sich auf musikalische Leckerbissen u. a. aus «Sister Act» freuen. Fröhliche, rockige Rhythmen wechseln sich ab mit ruhigen, besinnlichen Klängen. Dirigentin: Victoria Walker. Begleitung: Martin Jufer (Piano) und Judith Kläy. Eusebiushof, Schulstrasse 1.

MONTAG, 6. NOVEMBER 18.00 Uhr: 9. Aktionstage Psychische Gesundheit im Kanton Solothurn. Vier Fachpersonen der Psychiatrischen Dienste der Solothurner Spitäler soH referieren über ADHS. www.psychische-gesundheit-so.ch Sunnepark, Wissbächlistrasse 48. 20.10–21.30 Uhr: Winterfit. Organisator: Damenturnverein Grenchen Ladies Gym. Auch für Nicht-Mitglieder. Probetraining und Eintritt jederzeit möglich. Ohne Anmeldung. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

13.00–20.30 Uhr: Habitatpflege und Fondue-Essen. Arbeitseinsatz zur Pflege von Lebensräumen für Pflanzen und Tier. Anschliessend nach Lust FondueEssen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. www.vnsg.ch Treffpunkt: Holzerhütte Grenchen. 19.00–20.30 Uhr: «Genossenschaftlicher Wohnungsbau – Kitt für die Gesellschaft?» (s. Haupttext). Alte Turnhalle.

DONNERSTAG, 9. NOVEMBER 10.00–16.00 Uhr: Grenchner Wohntage: «Wohnen: Fundament für gesellschaftliche Integration oder Gefahr der Verarmung?» (siehe Haupttext). Parktheater, Lindenstrasse 41. 19.00–22.00 Uhr: Vernissage der Hörstücke zum Landesstreik. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

DIENSTAG, 7. NOVEMBER 17.00–19.00 Uhr: Sprechstunde des Stadtpräsidenten. Stadtpräsident François Scheidegger reserviert sich Zeit, um sich mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Grenchen zu treffen, die ihm persönliche Anliegen vorbringen wollen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Stadthaus, Bahnhofstrasse 20.

Foto: zvg. Haben Sie eine der Gewinnnummern auf der Rückseite Ihres Abzeichens?

Chürbisnacht-Wettbewerb – haben Sie gewonnen? Attraktive Preise warten auf ihre Gewinner. Vergleichen Sie die Nummer, welche Sie auf Ihrem Kürbisabzeichen finden, mit den unten aufgeführten Zahlen. Folgende Nummern haben gewonnen: 796 / 1. Preis: Certina Herrenarmbanduhr: Bijouterie & Uhren Bertini Bruno (Fr. 395.–) 147 / 2. Preis: Collier mit echten Steinen: Maegli Bijouterie (Fr. 360.–) 374 / 3. Preis: Gutschein: Rest. Grenchner Hof (Fr. 300.–) 446 / 4. Preis: Gutschein: Reisebüro Vasellari (Fr. 300.–) 612 / 5. Preis: Bluetooth-Lautsprecher von EP:Digirama (Fr. 99.–) 1124 / 6. Preis: Gutscheine für Autowäsche: Garage von Büren (Fr. 80.–)

187 / 7. Preis: Haarfön: Elektro Knuchel AG (Fr. 64.–) 521 / 8. Preis: Gutschein, Rest. Feldschlösschen (Fr. 50.–) 732 / 9. Preis: Gutschein: Schönheitsstudio Loeb (Fr. 50.–) 188 / 10. Preis: Gutschein: Rest. Zunfthaus zu Wirthen (Fr. 50.–) 871 / 11. Preis: Sporttasche der Raiffeisenbank 341 / 12. Preis: Rucksack der Raiffeisenbank Die Preise müssen bis am 30. November 2017 im Stadthaus Grenchen an der Bahnhofstrasse 23 nach Anmeldung abgeholt werden, 032 655 66 66 oder smks@grenchen.ch. Herzliche Gratulation an die Gewinner!

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Unruhige Zeiten». Bis 13. Mai. www.museumgrenchen.ch Sa/So/Mi 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstr. 53: Anna Amadio – «Die Autonomie der Farbe – The closest I could get» / Peter Travaglini – Eine Hommage mit Plastiken, Objekten und Arbeiten auf Papier. Beide Ausstellungen bis 5. November. www.kunsthausgrenchen.ch Do–So 14–17 Uhr/Mi/Do 14–17 Uhr Regiobank Solothurn AG: Ernst Christen, Photografie. Geöffnet während der Schalteröffnungszeiten .

DEMNÄCHST

SCHWEIZER ERZÄHLNACHT 10. November, 19–20 Uhr: Brigitte Hirsig erzählt in Mundart kurze Geschichten zum Thema: «Mutig, mutig!». Stadtbibliothek, Lindenstrasse 17.

SCHERTENLAIB & JEGERLEHNER: «ZUNDER – EIN NACHBRAND» 11. November, 20.15 Uhr: Musik, Kabarett. Schertenlaib und Jegerlehner praktizieren weiter ihren entrückten, subver-

siven, harten Heimat-Groove, frönen ihrer Liebe zur melodiösen, schrägen Kurzgeschichte und zur Langeweile, singen aus der Nische, hauen auf den Putz und schlagen Funken. Sie brennen leicht, wie Zunder, und legen Lunte. Fühlen sie sich unverstanden, üben sie den Paartanz. Sie scheitern an den antiken Tugenden: Klugheit, Tapferkeit, Mässigung, Gerechtigkeit. Sie stehen zur Verfügung und suchen nach Worten, Taten und Dingen. www.kleintheatergrenchen.ch Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35

20171102 woz gsaanz  
20171102 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 44/2017