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Donnerstag, 14. September 2017

108. Jahrgang – Nr. 37

Blumenzwiebeln Jetzt den Frühling pflanzen

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Reinach

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Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Der vorzeitige Abgang von Gemeindepräsident Urs Hintermann ist das vorerst letzte Kapitel in der Reinacher Asyl-Affäre.

Dornach

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Neues Kultur- und Generationenhaus gängliches Generationenhaus als auch ein Ort der Kultur und der Begegnung ist. Eine rege Nutzung des Hauses, das man auch für Anlässe mieten kann, wird zu einer Belebung des Dorfzentrums beitragen. Das Sekretariat dient für Externe auch als Dienstleistungszentrum.

Diesen Samstag wird an der Schulgasse der Treffpunkt Leimgruberhaus eingeweiht, den sich drei Vereine und zwei weitere Anbieter teilen. Das Zentrum soll den Reinacher Dorfkern beleben und zugleich Synergien schaffen. Thomas Brunnschweiler

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Neuer Leiter: Jonas Rapp führt neu den Bereich Gastronomie und Hotellerie im Kloster Dornach. Das Angebot ist breiter geworden.

Agenda

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Stellen Immobilien Events

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

ls Lina Leimgruber das schutzwürdige Bauernhaus aus dem Jahr 1903 verkaufte, tat sie es mit der Auflage, dass hier ein Ort der Kultur und der Begegnung entstehen solle. Mit der Quartierplanung Taunerquartier und dem Beschluss, das Freizythuus an der Brunngasse abzureissen, ergab sich die Notwendigkeit, für die Vereine AGLR Lebendiges Reinach und Kultur in Reinach eine neue Bleibe zu schaffen. Das Leimgruberhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gemeindehaus stellte sich als Glücksfall heraus. Während die Planung und Umsetzung des Umbaus voranschritt, wurde im Frühling 2016 der Trägerverein Treffpunkt Leimgruberhaus gegründet, dessen Präsidentin Petra Kaderli ist. Der Verein ist für die Vermarktung des Kultur- und Begegnungszentrums verantwortlich. Das Co-Präsidium wird gebildet von Helen Ott, Co-Präsidentin der Elternbildung Reinach/Oase, und Heiner Leuthardt, Präsident von Kultur in Reinach. Offen für alle Das grosse Haus enthält im Parterre einen Begegnungs- und einen Multifunktionsraum sowie das Sekretariat, eine Küche und zwei Spielzimmer der Oase.

Vor dem Leimgruberhaus: Petra Kaderli, Helen Ott und Heiner Leuthardt – die drei «Stützpfeiler» des Trägervereins (v. l.). FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Im ersten Stock befinden sind zwei Kurszimmer und zwei Schulungsräume. Im Dachgeschoss haben die Väter- und Mütterberatung Reinach und das «junge büro», ein Ableger des Jugendhauses Palais noir, je einen Raum gemietet. Dazu gibt es einen grossen Bewegungs-

raum. Im Keller schliesslich sind Lagerräume und eine noch auszurüstende Werkstatt untergebracht. Das Haus ist durch einen Lift erschlossen und damit behindertengerecht. Dem Trägerverein ist es wichtig, dass der Treffpunkt Leimgruberhaus sowohl ein öffentlich zu-

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Chance für Synergien Der Treffpunkt will eine Ergänzung zu kommerziellen Anbietern sein, keine Konkurrenz. Alle können von Synergien profitieren. Neben Ausstellungen, kleinen Konzerten und Lesungen ist auch eine Zusammenarbeit mit neuestheater.ch geplant. Am 21. Oktober wird es eine Börse für Kinder- und Erwachsenenkleider sowie Accessoires geben. Der vom Einwohnerrat bewilligte Kredit beträgt 2,6 Millionen Franken. Im Oktober 2016 wurde zwischen der Einwohnergemeinde und dem Trägerverein eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen, die Ziele, Umfang und Qualität der Leistungen regelt. Der Treffpunkt, der Teil des Gemeindezentrums ist, soll 49 Wochen im Jahr geöffnet sein. Es wird eine Auslastung von 75 Prozent angestrebt. Die Gesamtbeiträge der Gemeinde betragen jährlich rund 177 000 Franken, ein Teil davon in Dienstleistungen. Die Mittelbeschaffung für das Jahresbudget von rund 120 000 Franken ergibt sich aus Einkünften kostenpflichtiger Dienstleistungen des Sekretariats, Erträgen aus Vermietungen, Einkünften aus Aktivitäten des Trägervereins, Spenden und Zuwendungen Dritter sowie Erträgen aus dem Getränkeverkauf. Zweimal im Jahr informiert die Broschüre «Dr Leimi» über die Aktivitäten des Treffpunkts. Einweihung Treffpunkt Leimgruberhaus, Samstag, 16. September: Festakt 11 bis 12 Uhr; Attraktionen durchgehend von 10 bis 18 Uhr; Vortrag des neuen Reinacher Liedes «Schtroosse vo Rynach» von Aernschd Born durch ISB Reinach Chor: 17.30 Uhr. Detailprogramm: www.reinach.bl-ch.


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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

REGION

Kulinarische Köstlichkeiten entdecken Heute Abend wird die fünfte Baselbieter Genusswoche mit einem vielfältigen Degustationsangebot auf dem Arlesheimer Dorfplatz eröffnet. Isabelle Hitz

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Jahr bereits zum fünften Mal mit. Vom 14. bis zum 24. September laden zahlreiche Veranstaltungen im ganzen Kanton dazu ein, kulinarische Traditionen zu entdecken und geniessen. Die Genusswoche will lokale Spezialitäten vor dem Vergessen bewahren, zu kulinarischen Innovationen anregen und dem handwerklichen Know-how Anerkennung verschaffen. Der Austausch unter Angehörigen der Ernährungsberufe und die Verbreitung von Qualitätsprodukten soll dabei gefördert werden.

ie Organisatoren der Baselbieter Genusswoche laden heute Donnerstagabend von 17 bis 20 Uhr zum grossen Degustieren nach Arlesheim: Erlesene Weine, Wurstspezialitäten, Pralinen, feine Backwaren – das Angebot ist breit und die Besucher dürfen sich auf einen genüsslichen Abend mit vielerlei kulinarischen Köstlichkeiten freuen. An den Markständen bieten Arlesheimer Produzenten wie Jenzer Fleisch und Feinkost, Konditorei Buchmann, Confiserie Brändli, die Bäckereien Sutter und Bio Andreas sowie verschiedene Getränkehändler und Lebensmittelgeschäfte Spezialitäten zum Degustieren und zum Verkauf an. Wie Georges Thüring vom Organisationskomitee erklärt, werden um die dreihundert Besucher erwartet. Die Genusswoche ist ein nationaler Event mit schweizweit Hunderten von Anlässen. Das Baselland macht dieses

Regionale Spezialitäten geniessen Bei den Veranstaltungen der diesjährigen Genusswoche sind die Arlesheimer Gastronomen ebenfalls gut vertreten. Das Hotel Restaurant Ermitage verwöhnt seine Gäste vom 14. bis zum 16. September und vom 18. bis zum 23. September mit einem Dreigang-Menu mit Baselbieter Wildschwein aus lokaler Jagd und regionalen Zutaten. Fleischgenuss pur gibt es im neu renovierten Gasthof Ochsen: Nach einer kräftigen Ochsenschwanzsuppe wird als Hauptgang ein Tatar vom regionalen Rindsbavette frisch am Tisch zubereitet. Selber tätig werden können Gourmets an Jenzers Wurst-Seminar am 15. September (Reservation zwingend). Wer vom Geniessen noch nicht genug hat, dem stehen weitere Veranstaltungen im ganzen Baselbiet offen. www.baselbieter-genusswoche.ch

KANT. ABSTIMMUNG

AUTO BASEL 2017

Richtigstellung zum Margarethenstich

Grosses Festival der mobilen Faszination

Schon probiert? Chirsi-Kutteln wollen entdeckt werden.

FOTO: ZVG/BASELLAND TOURISMUS

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 865 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Die BLT mischt sich nicht in den Abstimmungskampf über den Margarethenstich ein. Wenn wir uns nun doch zu Wort melden, dann hat das mit den unhaltbaren Behauptungen zu tun, die wir nicht unwidersprochen hinnehmen können. Zum Beispiel die Behauptung, die 2er-Linie in Binningen werde «dereinst nicht mehr zum Bahnhof fahren». Die Linie 2 wird auch in Zukunft zum Bahnhof fahren. Ebenso wird der 10er weiterhin Richtung Heuwaage ins Zentrum fahren. Weiter wird beklagt, dass der 17er nicht mehr ins Klybeck fahren werde. Die Zahlen sind eindeutig: Pro 17er-Kurs gibt es gerade noch 7(!) Durchfahrer vom Leimental zur Novartis. Die neuen Arbeitsplätze entstehen dort im Kleinbasel, wo künftig der 17er hinfahren soll. Nach dreissig Jahren muss man ein früher durchaus richtiges Konzept hinterfragen. Das haben wir getan. Unsere Fahrgastbefragungen haben klar gezeigt, dass die Pendler morgens und abends eine direkte Verbindung zum Bahnhof SBB wollen. Im Hinblick auf den geplanten Neubau der Margarethenbrücke, von wo aus die Pendler direkt zu den Perrons gelangen werden, ist die neue Linienführung ein logischer Schritt. Andreas Büttiker, BLT-Direktor

Probesitzen: In der Messe Basel findet die drittgrösste Automesse in der Schweiz statt. Zum 14. Mal wird die Auto Basel vom Donnerstag, 14., bis Sonntag, 17. September, in der Messe Basel ihre Tore öffnen. Die Auto Basel ist die Leistungsshow des Autogewerbes der Nordwestschweiz und ist der Auftakt zum schweizerischen Automobilherbst. Über 100 Aussteller zeigen dem Publikum, was es

in diesem Jahr alles Neues gibt auf dem Schweizer Automarkt. Ausgestellt werden 44 Neuwagenmarken mit über 300 verschiedenen Modellen und 13 Nutzfahrzeugmarken mit 50 verschiedenen Modellvarianten. Die Auto Basel ist damit seit Jahren die drittgrösste Automesse in der Schweiz. Die Aussteller – die

regionalen Garagisten aus den Kantonen Baselland und Baselstadt – werden auf 15 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche die Fahrzeuge in bestem Licht darstellen. Direkt vor Ort können praktisch alle Neuheiten zur Probe gefahren werden. Wie jedes Jahr runden Aussteller aus den Bereichen Tuning, Auto-Zubehör und Dienstleistungen (Versicherungen, Leasinganbieter, Verkehrsverbände usw.) die viertägige Ausstellung ab. Eine Automobilausstellung wie die Auto Basel kommt auch nicht mehr ohne einen Fokus auf Fahrzeuge mit Erdgas- und Elektroantrieb aus. Und so ist die Auto Basel gerade im Rahmen der aktuellen Diskussionen um die Problematik der Dieselmotorisierung auch eine hervorragende Quelle, um sich über die Vorteile dieser zukunftsgerichteten Antriebsvarianten zu informieren. Dass die Auto Basel eine Verkaufsmesse ist, unterstreichen die Aussteller damit, dass es überall während der Auto Basel attraktive Messe-Spezialangebote gibt. Wer sich mit dem Gedanken einer Fahrzeugbeschaffung trägt, tut also gut daran, sich auch bezüglich Angeboten in den vier Tagen umfassend zu informieAuto Basel, Rundhofhalle, ren. Gratis Eintritt, www.auto-basel.ch

SAUBERE RALLYE 2017

Birsecker Pilotenduo will blitzsauberen Rennsieg WoB. Die Schweizer Gaswirtschaft lanciert vom 12. bis 14. September 2017 «Die saubere Rallye» mit Erdgas/Biogas. Zu diesem Anlass wurden fünf Zweierteams aus allen Teilen der Schweiz gesucht. Die Ausscheidung Nordwestschweiz/Mittelland entschieden Cyriak Heierli aus Dornach und Philipp Neth aus Arlesheim für sich, wobei sie in den Kategorien «Autoklettern», «Mini-Race» und «Jury» sowohl ihre Teamfähigkeit wie ihre Fitness unter Beweis stellen mussten. Beide Eigenschaften werden bei der «Sauberen Rallye» eine entscheidende Rolle spielen. Gewinnen wird nicht das schnellste Team, sondern diejenigen Fahrer, die auf der Strecke am wenigsten CO2 ausstossen. Ein Gasauto, das mit einem 20-prozentigen Biogasanteil im Treibstoff fährt, verursacht bis zu 40 Prozent weniger CO2 und andere Treib-

hausgase als ein Benziner. «Die saubere Rallye» wurde lanciert, um genau dies mit einer unterhaltenden und spannenden Aktion unter Beweis zu stellen. Die Piloten fahren in drei Tagen mit Erdgas-/Biogasbetriebenen Seat Leon TGI durch die Schweiz nach Italien und zurück. In spektaku- Vor dem Start: Der Arlesheimer Philipp Neth und Cyriak Heierli FOTO: ZVG/ERDGAS/SAUBERE RALLYE lären Challenges aus Dornach sind motiviert. werden sie gegeneinander antreten, Abenteuer erleben, erstes bei der Messe Basel eintrifft, fährt Pässe überwinden und tolle Landschaf- schliesslich mit zwei brandneuen Seat ten entdecken. Das Siegerteam, das als Leon TGI nach Hause.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

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Buntes Jubiläumsfest im Sunnegarte

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch

Baupublikationen Mösch Pedro und Cristina, Brachmattstrasse 30, 4144 Arlesheim – Kellerabgang, Brachmattstrasse 30, Parz. 1614, Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Jeger Architektur GmbH, Gwändweg 4, 4143 Dornach) Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachefrist: 25. September 2017 Einsprachen sind 4-fach an das Kant. Bauinspektorat, Rheinstr. 29, 4410 Liestal zu richten.

Ein besonderer Sonntag (bei jedem Wetter)

Arleser Bettagsfeier- Sonntag, 17. September 2017 Der Ökumenische Gottesdienst findet um 10.00 Uhr im Badhof statt und wird geleitet von Pfarrer Thomas Mory und Theologin Nadia Miriam Keller. Als Gastredner tritt Dr. Allan Guggenbühl, Kinder- und Jugendpsychologe aus Zürich, auf. Er leitet das Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama in Zürich und ist Autor zahlreicher Publikationen in den Bereichen Pädagogik und Entwicklungspsychologie. Er war Leiter der Abteilung Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen der kantonalen Erziehungsberatung in Bern. Heute lehrt er als Professor an der Pädagogischen Hochschule des Kantons Zürich. Dr. Allan Guggenbühl ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Referat am Arleser Bettag steht unter dem Thema: «Vergessene Klugheit».

Kuchen zugunsten ihrer Projekte. Kuchenspenden werden gerne vor Ort entgegengenommen. Die Kirchen Arlesheim Der Gemeinderat Unterstützung

Beitrag für Bondo Der Gemeinderat unterstützt die Betroffenen des heftigen Bergsturzes und der folgenden Murgänge in Bondo mit einem Beitrag von CHF 10 000.- an die Glückskette. Der Gemeinderat Schwimmbad

Saisonende steht vor der Tür Das Schwimmbad in Arlesheim schliesst am kommenden Sonntag, 17. September um 17.00 Uhr seine Tore. Nach einem gefühlt unendlich langen Sommer, fallen auch die ersten Prognosen des Schwimmbadleiters sehr positiv aus. Genaue Zahlen können allerdings noch nicht geliefert werden. Die erwarteten Anstürme aufgrund der Renovationsarbeiten an den Schwimmbädern in Reinach und Dornach blieben aus und der Betrieb in Arlesheim konnte ohne zusätzliche Aufwendungen tadellos gemeistert werden. Das Schwimmbadteam bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihre Treue, ihr Vertrauen und freut sich auf die Saison 2018. Die Gemeindeverwaltung Erika und Fred Ryser-Beerli

Diamantene Hochzeit Die Arleser Bettagsfeier wird patroniert vom Gemeinderat – vertreten durch Jürg Seiberth. Im Anschluss an den Gottesdienst laden der Musikverein und der Jodlerclub Arlesheim zu einem Matinée-Konzert ein (11:00 Uhr). Um 11:30 Uhr offeriert die Einwohnergemeinde ein Pot-au-feu und die Weltgruppen der beiden Kirchgemeinden verkaufen Kaffee und

Am Mittwoch, 20. September 2017 feiern die Ehegatten Erika und Fred Ryser-Beerli, wohnhaft am Bruggweg 7a in Arlesheim, ihren 60. Hochzeitstag. Wir gratulieren von Herzen zu diesem festlichen Anlass und wünschen alles Gute, Zuversicht und noch viele gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat

Kinder beim Piratenspiel: Manchmal geht es wild zu und her im Sunnegarte Arlesheim.

Die Stiftung Sunnegarte für familienergänzende Kinderbetreuung feiert diesen Samstag ihr 15-jähriges Bestehen mit einem öffentlichen Fest für Gross und Klein. Isabelle Hitz

CURLINGZENTRUM

Nach Sanierung das Eröffnungsfest WoB. Das Curlingzentrum Region Basel feiert die Fertigstellung des Umbaus und der energietechnischen Sanierung der Curlinghalle mit einem Eröffnungsfest am Wochenende vom 16. und 17. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Es gibt Gratis-Schnupper-Curling, Speis und Trank sowie Unterhaltung im Festzelt. Die rund 600 aktiven Curler dürfen sich auf eine komplett sanierte und in allen Belangen auf den neusten Stand der Technik gebrachte Anlage. Vor rund fünf Jahren reifte die Erkenntnis, dass

die über 40 Jahre alte Curlinghalle saniert werden muss, vor allem auch bezüglich der angejahrten Kühlaggregate und der Isolation. Das detaillierte Umbau- und Sanierungskonzept ging von Kosten in der Höhe von 1,9 Mio. Franken aus. In einem grossen Kraftakt mit neuen Anteilscheinen, Darlehen von Curlern und einem Zustupf aus dem Lotteriefonds gelang die Finanzierung. Die Sanierungsarbeiten haben diesen Frühling begonnen und konnten termingerecht abgeschlossen werden.

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m Samstag von 11 bis 16 Uhr öffnet der Sunnegarte die Türen an seinen drei Standorten Blauenstrasse 10 sowie Stollenrain 10 und 11 und ermöglicht den Besuchern, sich über das Angebot der familienergänzenden Kinderbetreuung zu informieren. Auf die Kinder wartet ein grosses Spielund Bastelangebot: Neben einer Hüpfburg, Kinderschminken, Kasperlitheater und einem Geschicklichkeitsparcours mit Fahrzeugen gibt es auch einen Spielsachenflohmarkt, eine Tombola und ein ein feines Verpflegungsangebot. Einblick in das Betreuungsangebot Den erwachsenen Besuchern will die

Jubiläumsveranstaltung einen möglichst umfassenden Einblick in die Arbeit des Sunnegarte bieten. Wie Geschäftsleiterin Patricia Strebel betont, werden alle Mitarbeitenden am Samstag anwesend sein, von der Praktikantin bis zu den Leitungspersonen. «Wir möchten zeigen, wo und wie wir die Kinder betreuen», so Strebel. Die Betreuer werden durch die Räumlichkeiten führen, von ihrem Alltag erzählen und über die pädagogischen Ansätze des Sunnegarte informieren. Das gesamte kulinarische Angebot wird von den Mitarbeitern des Sunnegarte zubereitet und offeriert. An der Blauenstrasse wird der Grillmeister vom Caterer der Tagesbetreuung (Job Factory Basel) gestellt. Freiwillige Unkostenbeiträge gehen ins Ausflugskässeli der Tagesbetreuung und deren Tageslager, im Tagesheim ist es für Spielsachen und Gartenspielgeräte vorgesehen. Um die Besucher zu ermuntern, sich alle Räumlichkeiten anzuschauen, wird ein Wettbewerb veranstaltet, bei dem man alle drei Standorte besuchen muss, um teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine für das Breakout Basel, das Aqua Basilea oder den Swiss Mega Park sowie eine Familienkarte von Solarbob Langenbruck.

FOTO: ZVG

Mittagstisch und Tageslager Der im Auftrag der Gemeinde vor fünfzehn Jahren gegründete Sunnegarte bietet ein Tagesheim mit insgesamt dreissig Plätzen für Kinder ab drei Monaten bis Schuleintritt sowie schulergänzende Tagesbetreuung und Mittagstisch für Kinder bis Ende Primarstufe. Ferien und Tageslager runden das Angebot ab. Weiter vermittelt und koordiniert die Stiftung die Betreuung bei fünfzehn in ganz Arlesheim verteilten Tagesfamilien. Dank überschaubaren Gruppengrössen, gut ausgebildetem Personal und einem hohen Personalschlüssel verfügt der Sunnegarte über ein qualitativ hochstehendes und vielfältiges Betreuungsangebot. «Ein liebevoller Umgang mit den Kindern ist uns sehr wichtig», betont Patricia Strebel. Dies alles trotz einkommensabhängigen Tarifen sicherzustellen, ist nur dank der Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde möglich, erklärt Strebel. Jubiläumsfest Stiftung Sunnegarte, Samstag, 16. September, 11 bis 16 Uhr. Blauenstrasse 10, Stollenrain 10 und 11. 11.30 Uhr, Ansprache Stiftungsrat an allen drei Standorten. www.sunnegarte.org.


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ARLESHEIM

MÄRCHEN

MUSIKSCHULE

SEIFENKISTEN

Märchenzeit 2017

Danzeria

Der Höllenritt durch die Ermitage

Märchen sind aktuell – das erleben die Zuhörer/-innen, wenn die Märchenerzähler/-innen die alten überlieferten Geschichten wieder zum Leben erwecken. Das Projekt der Mutabor Märchenstiftung steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission. Das diesjährige Motto der Märchenzeit 2017 heisst «Freundschaft»

und wird im Rahmen des Internationalen Jahres des nachhaltigen Tourismus organisiert. In unserer Region möchten wir ebenfalls zum Märchenhören einladen: am Donnerstag, 21. September, von 19 bis 20 Uhr im Gasthaus zum Stärne, Pascale Hoffmann, Arlesheim. Märchenerzählerin

KLINIK ARLESHEIM

Kinder von heute: Was brauchen sie? Die Kindererziehung hat sich in den letzten 100 Jahren sehr verändert. Man kann sich fragen, ob sich die Bedürfnisse der Kinder ebenfalls verändert haben, um sich in der heutigen Zeit gesund und kräftig entwickeln zu können? Welche Aufgabe haben die «Grossen» für die Kleinen? Was erhoffen sie von uns? Zunehmend fühlen sich Eltern und Erzieher hilflos dieser Frage gegenüber – auch durch Veränderungen des Umfeldes und der sozialen Umstände der Familien. Wärmende, stets da seiende und geduldige Grosseltern als Erweiterung und Stütze von Eltern und Kindern scheint es immer seltener zu geben. Freundeskreis, Pädagogen, Therapeuten u. a. scheinen immer wichtiger zu werden. An diesem Abend geben wir einerseits einen kleinen Überblick über die veränderte Erziehungssituation, zeigen andererseits Möglichkeiten auf, wie Kinder in und aus vertrauensvoller Geborgenheit

heraus ihre eigenen Schritte machen können. Wir laden Sie zum Vortrag «Kinder von heute – was brauchen sie und worum bitten sie?» ein am Dienstag, 19. September, um 20 Uhr im Saal Pfeffingerhof. Die Referenten des Abends sind Bettina Lohn, Ärztin in der Kinder- und Jugendmedizin der Klinik Arlesheim/Schulärztin und Anke-Marie Jacobs, Kindergärtnerin, Therapeutin und Biografiearbeiterin. Die nächsten Veranstaltungen in unserer Reihe aus der Kinder- und Jugendmedizin der Klinik Arlesheim sind der Workshop «Wickel und Äussere Anwendungen bei häufigen Erkrankungen im Kindesalter» am Samstag, 29. Oktober von 9 bis 17 Uhr und der Vortragsabend über den kindlichen Schlaf und seine Störungen am 14. November. Weitere Informationen erhalten Sie gern über unser Sekretariat, Telefon 061 705 72 72. Bettina Lohn . Klinik Arlesheim

Morgen Freitag findet in der Aula Gerenmatte die diesjährige Danzeria der Musikschule statt. Erwachsene Schülerinnen und Schüler der Musikschule, die sich regelmässig zum Musizieren in kleinen Gruppen treffen, spielen zum Tanz auf. Carmen Ehinger als Leiterin der Gruppen und der Tanzleiter Wolfgang Lanz laden Sie herzlich ein, einfach zu lernende Kreistänze aus Frankreich und Osteuropa zur Live-Musik mitzutanzen. Das lebendige Miteinander von Musizierenden und Tanzenden wird für alle zu einem besonderen Erlebnis zu werden. Zeit und Ort: Freitag, 15. September, 19 Uhr, Aula Gerenmatte Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

DOMKONZERTE

«Lehrreiche Claviersachen» Das Domkonzert vom Sonntag, den 17. September, um 19.30 Uhr steht unter dem Motto «Lehrreiche Claviersachen». Mit ihrem Programm begeben sich Jean-Claude Zehnder und Markus Schwenkreis auf eine klingende Spurensuche: Wie haben es begabte Musiker in einer Zeit ohne Konservatorien oder Musikhochschulen geschafft, zu einer fundierten Ausbildung zu gelangen? Sicherlich spielte das Vorbild bekannter Meister dabei eine entscheidende Rolle. Selbst Johann Sebastian Bach, der zweifellos bedeutendste Orgelkomponist der Musikgeschichte, machte sich als Zwanzigjähriger auf den beschwerlichen Fussmarsch von Arnstadt nach Lübeck, um «den dasigen berühmten Organisten an der Marienkirche Diedrich Buxtehuden, zu behorchen» (Zitat aus dem Nekrolog von 1754). Auch von den Werken anderer bekannter Meister liess sich Bach immer wieder inspirieren und wurde dadurch selbst zum Vorbild für kommende Generationen. Mit Werkpaaren von Sweelinck und Scheidemann, Frescobaldi und Froberger, Böhm und Bach sowie Bach und Müthel stellt das Programm Kompositionen von Lehrern und ihren Schülern einander gegenüber – jeweils gespielt vom langjährigen Orgeldozenten an der Schola Cantorum Basiliensis, JeanClaude Zehnder, und seinem ehemaligen Schüler, Markus Schwenkreis. www.domkonzerte-arlesheim.ch Domkonzerte Arlesheim

EIDG. ABSTIMMUNG

Sichere Renten für alle

KANT. ABSTIMMUNG

Unkündbare Staatsangestellte? Baselbieter Staatsangestellte sind faktisch unkündbar, weil sie von einem doppelten Kündigungsschutz profitieren: Zum einen können sie sich als Angestellte des öffentlichen Rechts auf verschiedene Verfahrensgarantien berufen, die zum Beispiel Willkür oder Missbräuchlichkeit bei einer Kündigung verhindern. Zum andern sind auch die Kündigungsgründe äusserst restriktiv formuliert. Über eine leichte Lockerung dieser Kündigungsgründe stimmen wir am

24. September ab. Wohlverstanden: Die Hürden für eine Kündigung bleiben auch bei einem Ja viel höher als bei privatrechtlichen Anstellungen. Immerhin soll es aber etwas einfacher werden, namentlich bei mangelhaften Leistungen ein Arbeitsverhältnis aufzulösen. Es geht also nicht um die Einführung von «hire and fire», sondern um die längst fällige Relativierung einer nicht mehr zeitgemässen faktischen Unkündbarkeit. Das liegt nicht nur im Interesse einer effizienten Verwaltung, sondern auch im Interesse all jener Staatsangestellten, die bereit sind, täglich ihre Leistung zu erbringen und deshalb diesen übertriebenen Schutz gar nicht benötigen. Deshalb: Ja zur Initiative «für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat». Balz Stückelberger, Landrat, FDP.Die Liberalen Arlesheim

Die Zahl der Rentner und Rentnerinnen wird mit den «Babyboomern» vorübergehend massiv steigen. Damit unsere AHV und die Pensionskassen diesem «Ansturm» standhalten, ist dringend eine Reform nötig. Die «Reform Altersvorsorge 2020» ist ein Gesamtpaket, mit dem AHV und Pensionskasse zusammen reformiert werden. Ich bin vor allem aus drei Gründen von der Vorlage überzeugt. Erstens: Weil damit das Rentenniveau erhalten bleibt. Die Reduktion der Pensionskassen-Renten wird durch eine Erhöhung der AHVRenten kompensiert. Zweitens: Weil damit endlich auch Teilzeitarbeit in der Pensionskasse besser versichert ist. Davon profitieren vor allem Frauen. Sie sind es auch, die mit der Erhöhung des Rentenalters auf 65 einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung unserer Altersvorsorge leisten. Und drittens: Weil Personen, die kurz vor der Pensionierung arbeitslos werden, nicht mehr aus der Pensionskasse ausgeschlossen werden können. Ich empfehle Ihnen daher, ein doppeltes Ja zur Rentenreform einzulegen! Noëmi Sibold, SP Arlesheim

Sie stürzen sich wieder in die Kurven: Diesen Sonntag findet in der Ermitage das ältesFOTO: ZVG te Seifenkistenrennen der Region statt. Seit 56 Jahren veranstaltet die Jungwacht/Blauring Arlesheim – mit Unterbrüchen – das mittlerweile legendäre Arlesheimer Seifenkistenrennen. Am Sonntag, 17. September, ist es wieder soweit und die besten Rennfahrer der Region stürzen sich in ihren Kisten den Gobenmattschuss in der Ermitage herunter. Die Ausgangslage verspricht ein sportliches Spektakel. Der Brislacher Nicola Bucher schaffte letztes Jahr als erster überhaupt den Hattrick und darf den Wanderpokal für immer behalten. Wird der Name des 13-Jährigen auch der erste sein, der auf der neuen Trophäe eingraviert wird? Oder findet die Konkurrenz ein Rezept gegen den Dominator der letzten drei Jahre? Seine

Verfolger lauern auf jeden Fall in seinem Windschatten auf ihre Chance. Die 778 Meter lange Strecke zwischen Schiessstand und dem Hinteren Weiher der Ermitage ist gespickt mit Schikanen, die den Ausgang des Rennens entscheiden können. Ein Arlesheimer Politiker sprach mal vom «Monaco unter den Seifenkistenrennen», nicht zu unrecht. Was auf jeden Fall klar ist: Ein Besuch lohnt sich – auch kulinarisch. Mutige Fahrerinnen und Fahrer können das Anmeldeformular entweder online beziehen oder spätestens am Sonntagvormittag bei der technischen Abnahme der Kisten auf dem Arlesheimer Domplatz ihren Platz in der Startliste sichern. www.jubla-arlesheim.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

AHV-Reform: Eine Zwängerei Nicht alles an der AHV-Reform ist schlecht. Ein gleiches Rentenalter und die Senkung des Umwandlungssatzes sind zwingend nötig. Doch statt die AHV durch diese Massnahmen nachhaltig auf stabile Beine zu stellen, haben CVP und SP die Chance genutzt, um alte Forderungen unterzubringen und aus einer Sicherung der AHV einen AHVAusbau gemacht. Problematisch ist auch, dass ausgerechnet die bedürftigen Personen nicht davon profitieren. Für die Bezüger von Ergänzungsleistungen wird die AHVScheinreform zum Bumerang. Jeder Franken, den sie zusätzlich aus der AHV bekommen, wird ihnen bei den Ergänzungsleistungen wieder abgezogen. Weil sie die zusätzliche AHV versteuern müssen, haben sie Ende Monat sogar ein paar Franken weniger als heute. Das Schicksal der Schwächsten interessiert die Befürworter der von MitteLinks diktierten Zwängerei-Scheinreform anscheinend nicht. Im Gegensatz

dazu haben sich die Bürgerlichen kompromissbereit gezeigt. Doch anstatt die Renten auf heutigem Niveau nachhaltig zu sichern und die Finanzierung zu stabilisieren, wird das eingesparte Geld nun mit der Giesskanne gleich wieder ausgegeben. Die AHV-Reform zielt damit völlig am Ziel vorbei. Nun haben wir eine Scheinreform, die keine Lösungen bietet, sondern die Probleme vor sich hinschiebt. Nur mit einem Nein zu dieser Reform wird es möglich sein, eine echte Reform zu gestalten, die die Probleme der Altersvorsorge nachhaltig löst. Hannes Felchlin, Vizepräsident FDP Arlesheim

PARTEIEN

Arlesheim – Einfach Essbar Stellt euch vor, ihr schlendert durch Arlesheim und stösst immer wieder auf kleine Gemüsebeete oder Pflanztöpfe. Daneben stehen Schilder mit dem Aufdruck «Pflücken erlaubt» . Einfach ernten, ohne dass man selber gesät und gehackt hat, das scheint völlig unrealistisch. Doch inzwischen gibt es viele Gemeinden, die sich der Idee der «essbaren Gemeinde» angeschlossen haben. Auch uns begeisterte diese Idee so sehr, dass wir das Projekt «Arlesheim – einfach Essbar» an der Usestuelete vorstellten. Die Idee stiess spontan auf sehr viel Interesse. In essbaren Gemeinden werden öffentliche Flächen, in öffentliche Selbsternte- und Naschgärten verwandelt und durch «essbare Gärten» von Vereinen, Firmen und Privatpersonen ergänzt. Jeder kann sich aktiv am Gärtnern beteiligen, indem er den eigenen Platz vor der Haustüre mit essbaren Pflanzen, Kräutern oder Blumen bepflanzt oder sich einer Gruppe von Menschen anschliesst, die gemeinsam einen Platz im Quartier oder an einem öffentlichen Ort pflegen. Solche

Gärten sind nicht nur Produktionsstätten, sie sind vielmehr auch Treffpunkt, fördern das soziale Miteinander quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Es entsteht wieder ein grösser Bezug zu den Lebensmitteln, zu den Jahreszeiten und zur Lebensmittelproduktion. Darüber hinaus fördern solche Pflanzprojekte die Artenvielfalt der heimischen Tierwelt. Wir möchten die Arlesheimer Bewohnerinnen und Bewohner, ob jung oder alt ebenfalls für diese Idee begeistern und zum Mitmachen motivieren. Falls bei dir/euch/Ihnen ebenfalls Interesse aufflammt, freuen wir uns über jede Kontaktaufnahme. Adressen stehen auf der Website der Frischluft. Ihre Frischluft, www.frischluft4144.wordpress.com


ARLESHEIM

Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

BEWEGUNGSPARK

THEATER AUF DEM LANDE

Sponsorenapéro und feierliche Preisübergabe

Plötzlich zmitzt drin

Der erste Sponsorenapéro konnte zusammen mit der Mitgliederversammlung erfolgreich auf dem Bewegungspark gefeiert werden. Umrahmt von einem reichhaltigen Apéro erfolgte zudem die Preisübergabe an die Gewinnerinnen und Gewinner des Ballonwettbewerbs. Tolle Preise, welche vom MTZ Sirius in Arlesheim gesponsert wurden. Nach einer kurzen Rede durch den Präsidenten Hannes Felchlin, wurden angeregte Gespräche bei strahlendem Sonnenschein geführt. Der Bewegungsund Begegnungspark Arlesheim ist weiterhin auf Sponsorensuche, damit auch der restliche Fehlbetrag rasch beglichen und die Grünanlage in gutem Zustand erhalten werden kann. Sie sind auch als Mitglied jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.bewegungspark-arlesheim.ch. Vorstand Bewegungspark Arlesheim

«Und plötzlich passiert dir all das, wodoch eigentlich nummä dä anderä passiert. Und plötzlich bisch zmitzt drin – bisch nümme Chind – bisch erwachse, aber noni erwachse …». So tönt es bei Dominik Muheim, dem vielseitig Begabten, der durch das Unterwegssein in verschiedenen Bandformationen erst zum leidenschaftlich Schreibenden wurde. Daraus entwickelte sich ein erstes Solo-Programm für die Bühne. Preise häuften sich, zuletzt der Poetry Slam Schweizermeister und der Kulturförderpreis Theater/Kabarett Baselland. Bleibt er hier stehen? Nein, er geht weiter, sammelt Geschichten des Alltags, ergänzt diese durch performative Elemente. Dabei lässt er sich von seinem Kindergartenfreund und virtuosen Geräuschemacher Sanjiv Channa begleiten. Dies ist also eine Einladung die beiden Künstler am

Wachstum erwünscht: So wie die Büsche und Bäume im Bewegungspark darf auch die Mitgliederzahl des Vereins noch grösser werden. FOTO: ZVG/VERA VON ROTZ

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Samstag, 16. September, um 20.15 Uhr in der Trotte Arlesheim zu erleben, mitzufiebern und hinzuhören, was in diesen Phasen des Übergangs genau passiert. Reservieren Sie sich ein Ticket unter info@tadl.ch und starten Sie mit uns in eine neue spannende Theatersaison. Ihr Theater auf dem Lande

Theater auf dem Lande Samstag 16. September 2017 20.15 Uhr, Trotte Arlesheim

Dominik Muheim «Plötzlich zmitzt drin» Spokenword-Programm Reservation: info@tadl.ch

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20 Uhr. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00 Uhr. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10 Uhr. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch Spitex Birseck. Geschäftsstelle, Pumpwerkstr. 3, 4142 Münchenstein; Hilfe und Pflege zu Hause, Mütter- und Väterberatung, in der Oase, Im oberen Boden 26, 4144 Arlesheim. Tel. 061 417 90 90, Mo–Fr 8.00–12.00 und 14.00–16.30 Uhr, übrige Zeit Telefonbeantworter. Tel. 061 417 90 90 und E-Mail info@spitex-birseck.ch

genbuchen. Probetraining: 50m Dienstag, April bis Oktober sowie 10m Montag, Dezember bis April jeweils ab 17.30 Uhr. Kursangebote für Jugendliche Gewehr 50m + 10m. Männlich und Weiblich ab 10 Jahre Willkommen! 50m Freitag, April bis September und 10m Montag, Dezember bis März. Unverbindliche Auskunft Chef Nachwuchsbereich unter andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25. Weitere Informationen unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betagter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Sportschiessen = Freude, Wissen und Können! 50m Schiessanlage Plättli (beim Schloss Birseck). 10m Schiessanlage Mehrzweckhalle Ha-

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. – Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse

24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52.

GESCHÄFTSWELT

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Eliane Künzli (Präsidentin), Telefon 076 425 02 70, eliane.kuenzli@yahoo.com

Ein Tag der offenen Türe

Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Kontaktperson: Hugo Guler, 079 458 94 90, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft unter 079 547 55 98 oder auf

Anlässlich des 11-jährigen Bestehens der Firma BBINW lädt die Firma BBINW in Arlesheim und Zeihen (Fricktal) Sie zur Firmenbesichtigung und Firmenvorstellung Susanne Bieli ein am Samstag, 16. September, von 14 bis 16 Uhr. Unser Büro haben wir mit Inneneinrichtungsgegenständen von unseren Vertriebsfirmen Tecta, Züco, Woog und Christian Fischbacher eingerichtet. Eine laufende Weiterbildung gehört zu unserer Firmenphilosophie. Weiterbildung als In-

neneinrichtungsberaterin, Immobilienvermarktung, Immobilienverwaltung, Architektur und Textilfachschule. Wir freuen uns, Sie am Samstag, 16. September, in unserem Geschäft begrüssen zu BBINW, Neumattstrasse 8, dürfen. www.bbinw.ch


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ARLESHEIM

Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

TRINKWASSER

Spatenstich für die Transitleitung

PREISVERLEIHUNG

Grosse Ehre für Atomkraft-Gegner Welche Ehre und grossartige Anerkennung für den Kampf gegen die Atomkraft – begonnen 1974 in Kaiseraugst und bis heute fortgeführt: Dafür erhalten ein Arlesheimer und eine Arlesheimerin nun den internationalen Preis der Nuclear Free Award Foundation. Roland Meyer und Heidi Portmann werden morgen Freitag, 16. September, gemeinsam mit 24 weiteren Schweizerinnen und Schweizern in feierlichem Rahmen mit der Übergabe dieses Preises geehrt. Die Verleihung findet im Rahmen des in diesem Jahr in Basel durchgeführten internationalen Kongresses der Ärzte und Ärztinnen für soziale Verantwortung und zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) im Kollegiengebäude der Universität statt. Das jahrzehntelange und unermüdliche Engagement von Roland und Heidi,

das sowohl in der Schweiz als auch international wahrgenommen wird, findet durch diesen Preis, der einmal jährlich jeweils in einem anderen Land vergeben wird, eine grossartige Anerkennung. In diesem Zusammenhang soll auch Roland Meyers hochaktuelle Aufklärungsarbeit erwähnt werden, die im Internet auf www.unterrichtatom.ch und www.atomfrei.ch zugänglich ist. Eure Freundinnen und Freunde, Eure Bekannten und alle, die den Weg zu einer atomfreien Schweiz mitgehen, danken Euch für Euer grosses Engagement und gratulieren Euch von ganzem Herzen zu dieser besonderen Würdigung! Rita Sommerer, Hélène und Guido Wyss, Daniel Wyss, Yvonne Studer und Hanspeter Lieberherr, Brigitte und Rolf Schoch, Marie Regez, Carmen Ehinger und Marco Gigli

WoB. Am Standort des zukünftigen Pumpwerks «Widenhof» in Arlesheim ist am Freitag, 8. September, der Spatenstich für die Transitleitung Birstal erfolgt. Diese neue Trinkwasserleitung wird die Versorgungssicherheit in der Region Basel verbessern. «Mit dem heutigen Spatenstich wird eine Vision in die Realität überführt, auf die wir zehn Jahre hingearbeitet haben», sagt Hanspeter Ryser, Präsident der Wasserwerke Reinach und Umgebung (WWR). Die neue Transitleitung Birstal verläuft entlang der Birs, von Reinach bis Basel (St. Jakob) und verbindet die drei grossen Trinkwasserversorger Wasserwerk Reinach und Umgebung (WWR), Hardwasser AG und IWB. Gleichzeitig erstellen die Gemeinde Arlesheim und der Zweckverband Regionale Wasserversorgung Aesch-Dornach-Pfeffingen ab dem neuen Pumpwerk «Widenhof» eine Anschlussleitung an ihre Netze. Die Transitleitung ist eine prioritäre Massnahme der Strategie zur kantonalen Trinkwasserversorgung. Die neue Infrastruktur sichert die Verknüpfung der Trinkwassernetze im Birstal mit dem Trinkwassernetz der Stadt Basel. Um Trinkwasser in beide Richtungen pumpen zu können, braucht es das neue Pumpwerk «Widenhof».

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim Samstag, 16. September 11.00 Arlesheim: Tauffeier 16.15 Arlesheim: Einsingen 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür – Pastoralraumeröffnung Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Sonntag, 17. September 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier (Bernhard Schibli, Pfr.) und unter Mitwirkung des Cäcilienchors. Anschl. Apéro im Pfarreiheim 10.00 Arlesheim: Badhof: Ökum. Gottesdienst 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 19. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 18.30 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Euch. Anbetung bis 20.30 Mittwoch, 20. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim: Landruhe: kath. Gottesdienst Donnerstag, 21. September 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 21.00 Freitag, 22. September 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim: Obesunne: kath. Gottesdienst

19.30 Arlesheim: Krypta: Taizé-Gebet (Einsingen ab 18.30) Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 15. September 15.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl im Saal der «Obesunne» mit Pfarrer Matthias Grüninger und Theologin Nadia Miriam Keller Sonntag, 17. September 10.00 Arleser Bettagsfeier im Badhof (kein Gottesdienst in der Kirche) Ökumenischer Gottesdienst mit Ansprache von Dr. Allan Guggenbühl, Liturgie Pfarrer Thomas Mory und Theologin Nadia Miriam Keller. Anschliessend MatineéKonzert mit dem Musikverein und dem Jodlerclub Arlesheim. Mittagessen – offeriert von der Einwohnergemeinde – sowie Kaffee und Kuchenbuffet der beiden Welt-Gruppen Dienstag, 19. September 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 20. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30 Uhr, Telefon 061 701 31 61 15.30 Katholischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier in der «Landruhe» mit Pfarrer Daniel Fischler 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus. Auskunft: Carmen Ehinger 061 701 27 44

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Gesucht: Assistentinnen und Assistenten Ich bin eine 34-jährige Frau mit einer Körperbehinderung und suche ab sofort im Raum Arlesheim flexible Assistenten/-innen für ca. 10 Std. pro Woche oder als Aushilfe bei Krankheits-/Ferienabwesenheiten. Ihre Aufgaben sind: Grundpflege, Aufnehmen, ins Bett bringen, Toilettengang, Kochen, Haushaltführung, Begleitung usw. Anstellung im Stundenlohn. Bewerbung unter meral.yildiz@intergga.ch, Tel. 061 712 35 05 (Mo bis Fr zwischen 16.00 und 18.00 Uhr).

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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE

Du bist nicht mehr da, wo du einmal warst, aber du bist überall, wo wir sind. In unseren Herzen lebst du weiter.

ABSCHIED UND DANK Traurig, doch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Rudolf Gisiger-Cattin 15. März 1924 – 8. September 2017

Wir vermissen dich: Ruedi Gisiger Käthi und Peter Schmidlin-Gisiger mit Michel Schmidlin Daniel Sieber-Gisiger Carole und Daniel Bohrer-Sieber mit Selina Rhea Sieber Dora Suter-Gisiger Wir danken allen, die ihm zu Lebzeiten Gutes getan haben, ihm mit Freundschaft und Liebe begegnet sind oder ihn in irgendeiner Weise erfreut oder besucht haben. Abschied im engsten Familienkreis. Traueradresse: Käthi und Peter Schmidlin-Gisiger Rächerhüsli 198, 4954 Wyssachen BE Gilt als Leidzirkular.

Dein Leben war ein grosses Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen – und dann ein stilles Von-uns-Gehen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Uri, unserer Schwester, Schwägerin, unserem Tanti, Gotti und unserer Cousine

Hulda Nebel-Kienast alt «Rössli»-Wirtin 21. November 1936 – 8. September 2017

In stiller Trauer Rosmarie und Dieter Bloch-Nebel Heidi und Ruedi Nebel-Nebel Markus und Esther Nebel-Wenger Käthi und Daniel Wohlgemuth-Nebel Deine Grosskinder und Urgrosskinder Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 19. September 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Hochwald statt mit anschliessender Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Antonius Haus in Solothurn, Postkonto 45-676-1. Traueradresse: Restaurant Rössli, Hauptstrasse 37, 4146 Hochwald Gilt als Leidzirkular.

Münchenstein, 28. August 2017 In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi, Urgrosi und unserer Schwester

Elsa Saladin-Martin 26. März 1928 – 28. August 2017 Nach einem reich erfüllten Leben und kurzer Krankheit durfte sie still und friedvoll einschlafen.

Wir sind traurig: Felix Saladin Rita und Andre Budmiger-Saladin Sybille und Philipp mit Lena Raphael Esther Saladin und Verwandte Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Rita Budmiger-Saladin, Fulenbacherstrasse 4, 4623 Neuendorf

Aesch Rudolf Gisiger, geb. 15. März 1924, gest. 8. September 2017, von Aesch BL, Hauenstein-Ifenthal SO (Rächerhüsli 198). Abschied im engsten Familienkreis. Marguerite Hänseler-Cueni, geb. 15. November 1928, gest. 24. August 2017, von Zürich (Neumattstrasse 12). Wurde auf Elba bestattet. Helmut Oswald-Von Allmen, geb. 19. Juli 1942, gest. 5. September 2017, von Ettingen BL (Sonnenweg 5). Wurde im engsten Familienkreis bestattet. Arlesheim Daniel Ferrara, geb. 5. Juni 1984, gest. 6. September 2017, von Italien (Mattweg 21). Trauerfeier: Donnerstag, 14. September 2017, 14.00 Uhr, römisch-katholische Kirche in Therwil. Hedwig Elisabeth NussbaumerGygax, geb. 19. April 1925, gest. 6. September 2017, von Olten SO, Seeberg BE, Mümliswil-Ramiswil SO (Bromhübelweg 15). Trauerfeier: Freitag, 15. September 2017, 10.00 Uhr, Dom in Arlesheim.

DANKSAGUNG Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die

Benni (Bernhard) Schneider-Müller 12. Oktober 1939 – 6. September 2017 die letzte Ehre erwiesen haben. Der Dank gilt auch für die vielen Karten, Blumen, Spenden sowie den Vereinen für die Fahnendelegationen. Ein herzliches Dankeschön richten wir auch an Jaroslaw Jan Jakus für die feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes. Reinach, im September 2017

Die Trauerfamilie

(Statt Karten)

Dornach Max Rickli, geb. 20. Januar 1922, gest. 10. September 2017, von Madiswil BE (Zentrum Passwang). Trauerfeier: Dienstag, 26. September 2017, 14.30 Uhr, Friedhofkapelle Dornach. Die Urnenbeisetzung findet anschliessend an die Trauerfeier statt. Gempen Feind Falk, geb. 12. Juli 1941, gest. 11. September 2017, von Hannover (Liestalerstrasse 39). Trauerfeier: Donnerstag, 14. September 2017, 14.30 Uhr in der Friedhofkapelle in Dornach. Hochwald Hulda, Nebel-Kienast, geb. 21. November 1936, gest. 8. September 2017, von Hochwald (Hauptstrasse 37). Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung: Dienstag, 19. September 2017, 14.30 Uhr in der kath. Kirche Hochwald. Münchenstein Ruth Blanka Fleury-Kindle, geb. 19. November 1928, gest. 8. September 2017, von Val Terbi JU (Wartenbergstrasse 12). Wurde bestattet. Ruth Gysin, geb. 8. Februar 1934, gest. 25. August 2017, von Oltingen BL, Basel (Emil-Frey-Strasse 174). Wurde bestattet. Bruno Walter Küsterling, geb. 25. April 1948, gest. 30. August 2017, von Churwalden GR (Mittlere Gstadstrasse 12). Trauerfeier: Freitag, 29. September 2017, 14.30 Uhr, Kapelle 1, Friedhof am Hörnli. Beisetzung im engsten Familienkreis. Hans Rudolf Schärer-Strimer, geb. 23. Oktober 1929, gest. 7. September 2017, von Wynigen BE (Lärchenstrasse 15). Abschied im engsten Familienkreis. Reinach Marino Agnetti-Gansloweit, geb. 2. Juli 1935, gest. 6. September 2017, von Münchenstein BL (Winkelstrasse 2). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 19. September 2017, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Katharina Gabele-Cueni, geb. 20. Oktober 1923, gest. 30. August 2017, von Basel, Dittingen BL (Aumattstrasse 79). Wurde bestattet. Bernhard Schneider-Müller, geb. 12. Oktober 1939, gest. 6. September 2017, von Reinach BL (Jungstrasse 3). Wurde bestattet.

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt» Im «Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10.00 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter. AZ Anzeiger AG, Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim, Tel. 061 706 20 20 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 12.00 Uhr; 13.30 bis 17.00 Uhr Freitag: 7.30 bis 12.00 Uhr, 13.30 bis 16.00 Uhr


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch

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Asyl-Affäre gipfelt in zwei Rücktritten, einem SP-Hausstreit und Bedauern

Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

AUS DEM EINWOHNERRAT Mangels genügender Traktanden entfällt die Einwohnerratssitzung vom 25. September 2017. Die nächste Sitzung findet am 30. Oktober 2017 statt.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Gemeindesteuern bis 30. September zahlen Bitte denken Sie diesen Monat daran, die Steuern für das aktuelle Jahr einzuzahlen. Diese sind am 30. September fällig. Die Gemeinde erhebt keine Fälligkeitszinsen, wenn Sie die Vorausrechnung fristgerecht per 30. September und den Differenzbetrag spätestens 30 Tage nach definitiver Rechnungsstellung bezahlen. Allen Steuerpflichtigen, die ihre Zahlungen bereits geleistet haben, danken wir bestens.

Einweihung «Treffpunkt Leimgruberhaus» Am 15. und 16. September 2017 finden an der Schulgasse 1 die Einweihungsfeiern des neuen Kultur- und Begegnungszentrums «Treffpunkt Leimgruberhaus» statt. Aufgrund dessen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen: • Am Freitag, 15.9.2017 (Feier mit geladenen Gästen), ist die Schulgasse 1 ab 18 Uhr bis

ca. 21 Uhr für den Verkehr gesperrt • Am Samstag, 16.9.2017 (Einweihungsfest für alle Interessierten), ist die Schulgasse 1 ab 8 Uhr bis ca. 19 Uhr gesperrt. Die Zufahrt Hauptstrasse bis zum Brunnen des Gemeindehauses ist an beiden Tagen für den Zubringerdienst gewährleistet. Der Bieglinweg ist von der Sperrung nicht betroffen. Nutzen Sie am Samstag, 16.9., nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel. Von der Haltestelle Reinach Dorf oder Landererstrasse sind Sie zu Fuss in weniger als fünf Minuten auf dem Festgelände. Unterhalb der Treppe des Gemeindeplatzes stehen temporäre Veloparkplätze zur Verfügung, weitere sind im Parkhaus des Gemeindehauses zu finden. Bitte stellen Sie keine Fahrzeuge vor dem Treffpunkt Leimgruberhaus ab.

Überraschend zurückgetreten: Reinachs Gemeindepräsident Urs Hintermann.

Solidarisch zurückgetreten: SP-Gemeinderat Silvio Tondi will nicht mehr.

Bleibt im Amt: SP-Gemeinderätin Bianca Maag, zuständig für Reinachs Asylwesen.

Sammelt Scherben auf: Vizepräsident der SP Reinach, Mikula Thalmann.

Scharf geschossen: SP-Fraktionspräsident Ruedi Mäder zielte mit Kritik auf die Chefs.

Würde wieder so handeln: Asylbetreuerin und SP-Einwohnerrätin Farideh Eghbali.

Gemeindepräsident Urs Hintermann und Gemeinderat Silvio Tondi haben aus dem Fall Eghbali die Konsequenzen gezogen. Bei der SP versucht man, die Wogen zu glätten.

ne Fraktionsmitglieder, die vorverurteilen, statt prüfen», so Hintermann. Sein Beitrag schliesst mit den Worten: «Das ist nicht mehr meine Partei.» Zwei Tage später trat er von seinem Amt als Gemeindepräsident zurück. SP-Gemeinderat Silvio Tondi folgte ihm «aus Solidarität», wie dieser in seinem Rücktrittsschreiben verlauten liess.

Urs Hintermann und Silvio Tondi zurückgetreten, obwohl ich es für mich sehr wohl in Erwägung gezogen habe. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen.» Auf die Kritik von Eghbali sagt sie: «Die Abteilung Asyl funktioniert weiterhin gut und ich sehe den Überprüfungen, die jetzt eingeleitet worden sind, mit Gelassenheit entgegen.» Neben der Prüfung der GRPK hat auch der Gemeinderat eine Untersuchung lanciert. Maag fügt hinzu: «Sollten sich Punkte ergeben, die verbesserungsfähig sind, werden wir das natürlich aufnehmen.»

Ein Anlass dieser Grössenordnung bringt meist unumgängliche Behinderungen mit sich, insbesondere für die Anwohnenden. Wir bitten um ihr Verständnis und freuen uns, auch sie unter den Besucherinnen und Besuchern begrüssen zu dürfen. Das detaillierte Programm der Einweihungsfeier finden Sie im Anlasskalender auf www.reinach-bl.ch.

Anlässe in Reinach  15. September, 8.30–11.30 Uhr Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz (Fortsetzung auf Seite 10)

Abfuhrdaten 19. September Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Abo.

Caspar Reimer

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m Mittwoch vergangener Woche sind Gemeindepräsident Urs Hintermann (SP) und Gemeinderat Silvio Tondi (SP) per sofort von ihren Ämtern zurückgetreten. Die von SPFraktionspräsident Ruedi Mäder nach der letzten Einwohnerratsitzung öffentlich vorgebrachte Kritik am Vorgehen der politisch zuständigen Personen im Fall der freigestellten Asylbetreuerin Farideh Eghbali hat wohl das Fass zum Überlaufen gebracht. Mäders Äusserung, dass für den mittlerweile schlechten Ruf der Gemeinde «die Chefs in der ganzen Linie» verantwortlich seien, richtete sich insbesondere gegen den Gemeindepräsidenten und gegen die Vorsteherin des Ressorts Soziales, Gemeinderätin Bianca Maag – auch sie von der SP. Ruedi Mäder, der zudem Mitglied der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission GRPK ist, welche die Vorkommnisse rund um den Arbeitskonflikt mit Farideh Eghbali überprüfen soll, stiess mit seiner Kritik innerhalb seiner Partei teilweise auf Zustimmung, aber auch auf Groll. Urs Hintermann reagierte in seinem Blog prompt – und ebenfalls scharf: «Verantwortlich für das Debakel sind je-

Bianga Maag bleibt Farideh Eghbali, die am Anfang der Reinacher Asyl-Affäre steht und ebenfalls für die SP im Einwohnerrat politisiert, empfindet über den Rücktritt zwar keine Genugtuung, sagt aber auch: «Ich habe mich korrekt verhalten, als ich die beobachteten Zustände gemeldet habe.» Wie sich die Angelegenheit entwickelte, sei für die SP und die Gemeinde unerfreulich. Eghbali hatte im vergangenen Jahr vermeintliche Missstände, wie etwa das fehlerhafte Verhalten einer anderen Asylbetreuerin im Wohnheim, angezeigt. Ihre Vorgesetzten warfen ihr Kompetenzüberschreitung vor. Es wurde ein Arbeitskonflikt losgetreten, der sich immer mehr zuspitzte und mit der Freistellung Eghbalis im Mai dieses Jahres endete. Der Konflikt wurde in den Medien breit ausgetragen, den politisch Verantwortlichen wurde Intransparenz vorgeworfen. In seinem Rücktrittsschreiben teilte Hintermann mit: «Die schwerwiegendste Folge dieser Medienkampagne ist, dass ich meine Führungsaufgabe nicht mehr seriös wahrnehmen kann.» Während Hintermann einen Schlussstrich gezogen hat und ihm SP-Gemeinderat Silvio Tondi gefolgt ist, bleibt Gemeinderätin und Parteikollegin Bianca Maag im Amt. Zum «Wochenblatt» sagt sie: «Ich bin jetzt nicht gemeinsam mit

Grosses Bedauern Trotz der Querelen innerhalb der Partei und der Rücktritte zweier SP-Gemeinderäte gibt man sich bei der SP Reinach kämpferisch: «Natürlich ist es keine schöne Situation. Dennoch ist es kein Grund, den Kopf hängen zu lassen», so SP-Vizepräsident Mikula Thalmann. Mit «offenen und ehrlichen Gesprächen» wolle man versuchen, die Wogen wieder zu glätten. Man werde alles daran setzen, dass «die SP auch in Zukunft prägende Kraft in Reinach bleibt.» Insbesondere der Rücktritt von Urs Hintermann wird von Teilen der Bevölkerung und von vielen politischen Weggefährten bedauert. Die Präsidien der Birsstadt-Gemeinden lassen etwa verlauten: «Als treibende Kraft hinter der Gründung der Birsstadt galt Urs Hintermann zurecht als deren Motor.» Mit seinem kreativen, strategischen Denken und grossem Einsatz habe Hintermann die regionale Zusammenarbeit unter den Birstal-Gemeinden massgeblich vorangetrieben. «Sein grosser Betrag an die Gemeinschaft wird nachhaltig Wirkung zeigen.»

GEMEINDERAT

Dossiers interimistisch neu verteilt – Ersatzwahl am 26. November WoB. Am Dienstagabend haben die fünf verbleibenden Gemeinderätinnen und -räte deren Ressorts neu verteilt und die Termine für die Ersatzwahlen bestimmt. Interimistisch übernehmen die Gemeinderätinnen und -räte zusätzlich zu ihren Ressorts folgende Aufgaben: Vizepräsidentin Béatrix von Sury ist neu auch für das Ressort Präsidiales verantwortlich.

Melchior Buchs übernimmt das Ressort Stadtentwicklung, Stefan Brugger das Ressort Umwelt, Ver- und Entsorgung, Klaus Endress die Dossiers der Pensionskassenreform und des Jahres- und Entwicklungsplans (siehe auch den Beitrag aus der Gemeinde auf Seite XX). An der gleichen Sitzung hat der Gemeinderat den Termin für eine Ersatz-

wahl der beiden frei gewordenen Sitze festgelegt. diese wird am 26. November stattfinden. Eine allfällige Nachwahl wird auf einen ausserordentlichen Termin gelegt, und zwar auf den 14. Januar 2018. Die Wahl des Gemeindepräsidiums erfolgt am 4. März 2018, falls denn mehrer Kandidaten sich für das Amt bewerben. Ansonstein ist eine stille Wahl möglich.


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REINACH

Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

 16. September, 9–17 Uhr Flohmarkt, Schulhausplatz Weiermatten  16. September, 10–18 Uhr Einweihung «Treffpunkt Leimgruberhaus» Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1  17. September, 16–17.30 Uhr Heidespaziergang zum Thema Rehe, Treffpunkt: Beim Heidebrüggli  19. September, 18–19.30 Uhr Rynacher Rundgang: Gschicht und Gschichte zwüsche geschter und morn, Treffpunkt: Galerie Werkstatt, Brunngasse 4

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

Bürgergemeinde Reinach

Rebstock-Patenschafts-Anlass Schon wieder ist ein Jahr vergangen seit dem letzten Reinacher Rebstock-Patenschafts-Anlass. Natürlich organisiert der Bürgerrat in Zusammenarbeit mit Frau Barbara Koellreuter vom Klushof Aesch auch in diesem Jahr diesen gemütlichen Abend. Dieser findet am Freitag, 22. September 2017 statt. Alle Patinnen und Paten eines Reinacher Rebstockes sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

Baugesuche 075/17 Gesuchsteller -Demiroglu-Sapkiran Ali und Hatice, Neueneichweg 10, 4153 Reinach – Projekt -Aufstockung Einfamilienhaus mit Attikageschoss, Parz. 5167, Hollenweg 16 – Projektverfasser -Lienhard Andreas, Untere Rebgasse 22, 4058 Basel 076/17 Gesuchsteller -Basellandschaftliche Pensionskasse, c/o Adimmo AG, Engelgasse 12, 4002 Basel – Projekt -Ersatzneubau Gewerbeliegenschaft, Parz. 4667, Bruderholzstrasse 30 – Projektverfasser -Wenger Partner AG, Schönmattstrasse 8, 4153 Reinach

Der Anlass beginnt um 18.00 Uhr im Rebberg der Bürgergemeinde am Hollenweg. Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein, interessante Informationen über den Rebbau und die Degustation des edlen Reinacher Weines zu Wurst vom Grill und Brot. Bei schönem Wetter sind wir im Rebberg, bei Regen auf dem Klushof. Bei zweifelhafter Witterung gibt folgende Telefon-Nummer Auskunft: 076 381 09 50. Wer neu an einer Patenschaft interessiert ist, meldet sich Frau Kathrin Beck (bgr@bgreinach.ch). Wir hoffen auf viele interessierte Gäste und wunderschönes Herbstwetter. Der Bürgerrat

Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren

BLAUKREUZ

VOLKSTANZ

Brocki jubiliert

Volkstanzkreis am Unspunnenfest

Die Blaukreuz-Brockenhalle Reinach feiert ihren 20. Geburtstag. Zusammen mit der Brocki Muttenz feiert sie das Jubiläum am 23. September mit einem grossen Fest. Wer durch die Tür der Blaukreuz-Brockenhallen in Reinach oder Muttenz tritt, dem öffnet sich eine Welt voll Kostbarkeiten. Wer gute Möbel zu günstigem Preis sucht, der wird hier fündig. Wer seine Möbel in die Brocki bringt, tut doppelt Gutes: Er produziert weniger Abfall und unterstützt die Offene Jugendarbeit der Stiftung Jugendsozialwerk. Denn der Reinerlös der Blaukreuz-Brockenhalle fliesst vollumfänglich in diese Arbeit. Benjamin Singer leitet seit 13 Jahren die Brocki Reinach. Seit drei Jahren gehört auch noch die Blaukreuz-Brockenhalle Muttenz dazu. Man spürt sofort, wie wichtig ihm und seinem Team diese Arbeit ist. Das Ziel ist klar: «Die Brockenhalle soll vor allem für Menschen da sein, die über wenig finanzielle Mittel verfügen.» Die Brockis sind aber auch ein Raum für Menschen, die aus dem ersten Arbeitsmarkt gefallen sind. Das Brocki-Team coacht 15 bis 20 stellenlose Menschen. Hier finden sie einen Ort, wo sie in der Arbeitswelt wieder Fuss fassen können. Am Samstag, 23. September, feiern die beiden Blaukreuz-Brockenhallen den 20. Geburtstag. An beiden Standorten ist von 10 bis 16 Uhr Spezialbetrieb mit Glücksrad, Ballonwettbewerb und Pianomusik. Für Mittagessen und Zvieri ist ebenfalls gesorgt. Auf das gesamte Sortiment gibt es 20 Prozent Rabatt. www.brocki-jsw.ch Blaukreuz-Brockenhalle Reinach, Baselstrasse 14,

SKI-CLUB REINACH

44. FLOHMARKT AUS DER GEMEINDE

Interimistische Verteilung der Dossiers und Ersatzwahl des Gemeinderats Die verbleibenden Gemeinderätinnen und -räte haben nach den Rücktritten von Gemeindepräsident Urs Hintermann und Gemeinderat Silvio Tondi deren Ressorts neu verteilt und die Termine für die Ersatzwahlen bestimmt. Interimistisch übernehmen die Gemeinderätinnen und -räte zusätzlich zu ihren Ressorts folgende Aufgaben: Vizepräsidentin Béatrix von Sury ist neu auch für das Ressort Präsidiales verantwortlich. Melchior Buchs übernimmt das Ressort Stadtentwicklung, Stefan Brugger das Ressort Umwelt, Ver- und Entsorgung, Klaus Endress die Dossiers der Pensionskassenreform und des Jahres- und Entwicklungsplans. Die Vertretungen in den Gremien und Arbeitsgruppen entsprechen grundsätzlich den neu zugeteilten Verantwortlichkeiten. Ergänzend dazu wird beschlossen, dass Béatrix von Sury neu den Vorsitz der Vorsorgekommission übernimmt und für Reinach an den Birsstadt-Treffen der Gemeindepräsidien teilnimmt. Bei der Projektsteuerung Schulraum und bei der Vorsorgekommission wird sie anstelle des zurückgetretenen Gemeindepräsidenten neu von Klaus Endress unterstützt. Melchior Buchs ist fortan für die Raumplanungsgruppe Birsstadt (RPLG) zuständig, Stefan Brugger für die Belange der Energiestadt, des Birsparks Landschaft und der InterGGA. Das «Dossier Asyl» mit den Entwicklungen der vergangenen Monate wird an eine externe neutrale Fachperson vergeben. Sie wird die vom Gemeinderat angekündigte Aufarbeitung des Dossiers operativ leiten und ist dem Gesamtgemeinderat unterstellt. Zurzeit wird eine dafür geeignete Persönlichkeit eruiert. Bis zum Abschluss der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und der Prüfung der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) wird der

Gemeinderat gegenüber der Öffentlichkeit in der Angelegenheit nichts mehr kommunizieren oder kommentieren. In diesem Zuge wird auch die korrekt!-Seite der Gemeinde-Homepage offline gestellt. Ersatzwahl des Gemeinderats am 26. November 2017 Durch den sofortigen Rücktritt von Gemeindepräsident Hintermann und Gemeinderat Tondi muss der Gemeinderat den Termin für eine Ersatzwahl für die beiden freien Sitze festlegen. Diese Ersatzwahl hat gemäss § 24 Abs. 4 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) «in der Regel innert 4 Monaten nach Ausscheiden des Mitglieds» stattzufinden. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Ersatzwahl des Gemeinderats auf den nächsten regulären Wahl- und Abstimmungstermin am 26. November 2017 anzusetzen. Die Wahlvorschläge für beide Vakanzen müssen gemäss §30 GpR 48 Tage vor dem Wahltermin bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden, also bis zum 9. Oktober 2017. Eine allfällige Nachwahl wird auf einen ausserordentlichen Termin gelegt, und zwar auf den 14. Januar 2018. Erst wenn der Gemeinderat durch die Wahl von zwei neuen Mitgliedern wieder komplett ist, kann die Wahl des Gemeindepräsidiums erfolgen. Der Gemeinderat hat beschlossen, dafür den nachfolgenden ordentlichen Termin vom 4. März 2018 zu verwenden. Sollte sich nur eine Person des Gemeinderats für das Amt des Gemeindepräsidiums zur Verfügung stellen, muss keine Wahl durchgeführt werden (stille Wahl). Eine allfällige Nachwahl wäre am 10. Juni 2018. Die Parteien werden wie immer mit separaten Schreiben über die Wahlen informiert. Gemeinderat Reinach

Der Duft von gegrillten Würsten und feinem Raclette-Käse ist von weitem zu riechen. Es ist wieder Flohmärt-Zeit in Reinach. Der Ski-Club Reinach scheut keine Mühe, um den Ausstellern und Besuchern wieder einen tollen Flohmärt zu bieten. Kommt doch am Samstag, 16. September, ab 9 Uhr einfach zum Schulhaus Weiermatten und vergnügt euch an den vielen Ständen. Vielleicht findet ihr ja ausgerechnet dies, wo ihr schon lange danach sucht. Und dann nach dem «Stöbern» an den Ständen, könnt ihr euch gemütlich verköstigen. Ab der Hauptstrasse in Reinach stehen Wegweiser, die den Weg zum grossen Parkplatz signalisieren. Da werden sie dann von unserem Parkdienst eingewiesen. Wildes Parkieren wird von der Polizei nicht geduldet und somit gebüsst. Mit dem öV: Tram Nr. 11 bis Haltestelle «Lochacker» fahren. Toiletten, Parkplätze, Kinderspielplatz, Festbeiz, Morgenkaffee und Gipfeli an der Bar, alles vorhanden! Die Stand-Plätze am Flohmarkt sind ausverkauft! Das Flohmarkt-OK und die Standbetreiber freuen sich auf viele Ihr Ski-Club Reinach Gäste.

Riesenpolonaise: Gegen 2000 Personen nahmen daran teil. FOTO: SWISS-IMAGE.CH/MICHAEL BUHOLZER

Zahlreiche Mitglieder des VTK Reinach machten aktiv mit am 2. Wochenende des Unspunnenfests (1. bis 3. Sept.). Nach dem Schwingfest folgte jetzt das Trachtenfest. Aus dem Kanton Baselland feierten über 200 Trachtenleute sowie Kinder und Jugendliche in Interlaken, letztere am Eröffnungstag, 26. August, am Tag der Jugend. An zwei Abenden gab es attraktive und innovative Tanzvorführungen in den historischen Kursälen, verbunden mit Gelegenheiten, selber zu tanzen sowie ein eindrückliches Chorkonzert in der Schlosskirche. Am Samstagnachmittag war für uns Tanzbegeisterte das grosse Volkstanzfest in der umgebauten Schwingerarena, aufgelockert durch Volkslieder, dargeboten von einem rund 200 köpfigen Chor mit Trachtenleuten aus der ganzen

Schweiz. Eröffnet wurde das Tanzfest mit einer grossen, gegen 2000 Trachtenleute einschliessenden Polonaise. Anschliessend hatte Petrus kein Erbarmen mehr – es begann immer stärker zu regnen und mehr und mehr überdeckten Pelerinen die Trachten. Zahlreiche Unentwegte hielten bis zum Ende durch und die Atmosphäre blieb fröhlich. Am Festumzug vom Sonntagmorgen war das Baselbiet sehr gut vertreten. Das Motto war «Baselbieter Brauchtum grüsst Unspunnen». Dargeboten wurden die Bräuche Fasnacht mit Laterne, Nünichlingler, Banntag und Eierläset. Musikalisch spielte die Oberbaselbieter Ländlerkapelle. Krönender Abschluss war die Festaufführung. Für alle Mitwirkenden ein unvergessliches Erlebnis! VTK Reinach

NATURSCHUTZ

Wie kommen Rehe in die Heide? Die Reinacher Heide steht vor allem wegen ihrer einmaligen Pflanzen- und Insektenvielfalt unter Schutz. Immer wieder tauchen aber auch grössere Säugetiere im Gebiet auf, zum Beispiel Rehe oder der Dachs. Wie finden diese Tiere in die Reinacher Heide? Wie wirken sie auf die bestehenden Lebensgemeinschaften? Und was ist spannend an der Biologie der beobachteten Tiere? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Naturschutzdienst einen Experten eingeladen: Am Sonntag, 17. September begleitet Wildtierbiologe Sandro Gröflin den Heidespaziergang. Er kennt sich mit den einheimischen Säugetieren bestens aus und weiss ihre Spuren zu deuten. Natürlich ist es eher unwahrscheinlich, die scheuen und oft nachtaktiven Tiere zu beobachten. Aber Anschauungsmaterial wird es auf jeden Fall geben, und im kleinen Kreis können auch Fragen gestellt und

diskutiert werden. Der Spaziergang beginnt um 16 Uhr beim Heidebrüggli. Er dauert ca. 1,5 Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos: www.naturschutzdienst-bl.ch Naturschutzdienst BL

RYNACHER MÄRT

Moscht-Zyt Der Sommer geht langsam zu Ende und der Herbst meldet sich merklich an . Wir freuen uns noch über die warmen Tage, die letzten Sonnenstrahlen erreichen uns nochmals, schnell geht es dann in die farbenfrohe Herbstzeit . Die Trauben hängen schwer und reif bevor sie zu Rot- und Weissweinen gekeltert werden. Die Äpfel feiern ihre roten Backen und verwandeln sich in herrlichen, frischen und naturreinen Apfelmost. Am Dienstag, 26. September, am Reinacher Märt kommen Sie wieder zu diesem Genuss vom frischen Apfelmost von der Reinacher Burezunft . Von 9 bis 18 Uhr wird die Mostpresse vor dem Gemeindehaus auf Hochbetrieb laufen, etliche Kisten Äpfel werden zu Most verarbeitet, ein guter Grund um vorbeizuschauen und sich ein Gläschen zu gönnen oder auch den Saft für zuhause zu kaufen ! Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei

uns auf dem Märt, lasst uns zusammen die Herbstzeit einmosten. Euer Michi vom Märt


REINACH JUDO

Gold bei der Judo-Elite Die Anfang dieses Jahres von Riehen nach Reinach zugezogene Judoka Carina Reichling errang am Ranking-Turnier (RT) in Weinfelden den ersten Platz. CariReinacher Judoka na startet für den Carina Reichling. Judo Sport Liestal, ZVG kämpft mit Jahrgang 1999 normalerweise in der Kategorie U21. Beim Turnier vom letzten Wochenende entschied sie sich aber, nur bei der Elite (ab 21-Jährige) zu kämpfen. An diesen Schweizer Ranking-Turnieren (acht durchs Jahr) werden Punkte für die im November in Neuchâtel stattfindende

Schweizer-Meisterschaft gesammelt. Da sie bei U21 bereits genügend Ranking Punkte hat und die Teilnahme bereits gesichert ist, wollte sie bei der Elite noch solche «sammeln». Sie startete mit einer Niederlage im ersten Kampf und konnte sich dann dank einer Aufholjagd mit vier Siegen den verdienten 1. Platz sichern. Mit diesem Resultat im zweitletzten RT hat sie definitiv die Teilnahme in beiden Kategorien auf sicher. Im letzten Turnier in zwei Wochen in Murten hat sie nochmals die Möglichkeit, weitere wichtige Punkte zu erkämpfen. Carina trainiert im regionalen Judo Leistung-Zentrum beider Basel mit 15 weiteren Spitzen-Athleten aus BS und BL ein- bis zweimal Mal pro Tag und besucht das zweite Jahr die Sport WMS Judo Sport Liestal in Reinach.

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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

Anwohner wehren sich gegen Quartierplan «Schönenbach»

KANT. ABSTIMMUNG

Sparen – um jeden Preis? Am 24. September werden wir über einiges abstimmen – so auch über einen pauschalen Unterstützungsbeitrag von Fr. 2500.– an Schüler, die ihre schulische Grundausbildung nicht an der Staatsschule, sondern an einer Privatschule absolvieren. Dieser Betrag soll nun «eingespart» werden. Ein Kind an der Staatsschule kostet den Kanton jährlich jedoch mehr als das fünffache dieses Betrags. Wechseln nun Kinder von einer Privatan die Staatsschule, so wird das für den Kanton spürbar teurer. Tun das nun viele

Kinder, so reichen irgendwann die Klassengrössen nicht mehr. Der Kanton muss weitere Lehrer anstellen und irgendwann noch Schulhäuser vergrössern. Und das wird dann richtig teuer! In Härtefällen soll der Betrag dennoch ausgerichtet werden. Doch wie «funktionieren» Härtefälle? Das ist zuerst einmal (kostentreibende) Bürokratie – sowie eine Belastung für das Kind, aber auch für die Eltern. Und dann geht’s ev. sogar vor Gericht, was die Sache dann nochmals verteuert, auch für den Kanton. Mit der Streichung dieser Unterstützungsbeiträge hingegen verlieren alle; Hauptleidtragende sind die betroffenen Schüler, aber auch die Kantonsfinanzen. Dieser zwar gut gemeinten, im Endeffekt aber völlig verfehlten «Sparübung» gehört eine heftige AbBarbara Wyttenbach, fuhr erteilt! Einwohnerrätin BDP, Reinach

ABSTIMMUNGEN

Die Parolen der BDP Die Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen lehnen wir aus folgenden Gründen ab: Die öffentliche Schule bei uns ist zwar sehr gut, aber es gibt Kinder, die sind in einer Privatschule besser aufgehoben. Sei dies aus schulischen oder aus ideologischen Gründen. Ein Schulkind kostet in der öffentlichen Schule ca. 15 000 Franken je nach Schulstufe, für ein Kind, das in eine Privatschule geht, zahlt der Kanton 2500 Franken. Was hier gespart wird verstehe ich nicht. Die Altersreform 2020 unterstützen

wir. Es gibt keine Sanierung, die nichts kostet. Wenn in den jeweiligen Kassen, nicht genügend Geld vorhanden ist, kann auch keine Rente ausbezahlt werden. Mann kann mehr Geld generieren, z. B. wie jetzt vorgeschlagen, durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer, oder das Rentenalter erhöhen. Oder beides. Die jetzt vorgeschlagene Lösung mit der schrittweisen Erhöhung des Rentenalters für Frauen und der Erhöhung der Mehrwertsteuer erachten wir als vernünftig und verträglich. Dem Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit stimmen wir zu. Für die Umsetzung der Altersreform 2020 braucht es zweimal ein Ja sowohl für die Reform wie auch für die Erhöhung der Mehrwertsteuer. So können wir die Altersvorsorge für die nächsten Marie-Therese Müller Jahre sichern. BDP Birstal

Referendumskomitee Schönenbach: Paul Käch, Pascale Gruber und Roland Fischer (v. l.).

Schon wieder kommt es in Reinach zu einem Referendum gegen einen Quartierplan. Ein Anwohnerkomitee sammelt seit letzter Woche Unterschriften gegen die geplante Überbauung «Schönenbach». Das Referendum dürfte an der Urne gute Chancen haben. Oliver Sterchi

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er dieser Tage in Reinach Hochhäuser bauen will, dem weht ein rauer Wind entgegen. Im letzten Mai versenkten die Stimmbürger den Quartierplan «Jupiterstrasse» mit über 52 Prozent NeinStimmen an der Urne. Ein dreiköpfiges Anwohnerkomitee hatte es geschafft, eine Vorlage zum Absturz zu bringen, die von fast allen politischen Akteuren in Reinach befürwortet wurde. Dieses Szenario scheint sich nun zu wiederholen: Am 28. August verabschiedete der Reinacher Einwohnerrat den Quartierplan «Schönenbach», der den Bau von rund 150 Wohnungen und bis zu neungeschossigen Gebäuden im Ortszentrum vorsieht. Dagegen regt sich nun Widerstand aus der Anwohnerschaft: Ein wie-

derum dreiköpfiges Komitee hat das Referendum gegen den Einwohnerratsbeschluss ergriffen und sammelt nun Unterschriften gegen die Überbauung. «Wir wollen kein Reinacher Manhattan mit einer Hochhaus-Skyline. Dieses Bauprojekt ist eine Ohrfeige für alle alteingesessenen Einwohner», sagt Roland Fischer vom Referendumskomitee. Fischer und seine Mitstreiter stören sich neben der Höhe der Gebäude auch am prognostizierten Mehrverkehr, den diese Überbauung für die umliegenden Quartierstrassen bedeuten würde. Den besorgten Anwohnern geht es jedoch auch um etwas Grundsätzliches: «In Reinach stehen zurzeit viele Bauprojekte an. Dies steht in keinem Verhältnis zum aktuellen Leerwohnungsstand. Darüber hinaus passen solche Megaprojekte einfach nicht in unser Quartier», betont Fischer. «Wir sind nicht gegen verdichtetes Bauen, aber so geht es nicht», sagt der Komitee-Sprecher. «Ich kann Befürchtungen nachvollziehen» Damit ist ein grundsätzliches Dilemma angesprochen, in dem sich viele Agglomerationsgemeinden im Unterbaselbiet befinden: Einerseits ist das verfügbare Bauland knapp, wodurch das Wachstum zwangsläufig in die Höhe erfolgen muss, wenn man nicht noch die letzten verbliebenen Grünflächen zubetonieren will. «Verdichtung» lautet dazu das städtebauliche Schlagwort der Stunde. Andererseits läuft die Anwohnerschaft oft Sturm, wenn irgendwo ein konkretes

FOTO: THOMAS KRAMER

Hochhaus-Projekt ansteht. Das Spannungsfeld, das zwischen diesen divergierenden Interessen entsteht, scheint nahezu unüberbrückbar. Dieser Problematik ist sich auch die Reinacher Gemeindepräsidentin ad interim, Béatrix von Sury (CVP), bewusst: «Ich kann die Befürchtungen der Anwohnerschaft nachvollziehen. Wir müssen uns im Gemeinderat überlegen, wie wir die Bevölkerung bei solchen Projekten künftig noch besser abholen können, damit es gar nicht erst zu Referenden kommt.» Viele Bauprojekte in Reinach Die CVP-Politikerin betont auch die spezielle Situation, in der sich Reinach befinde: «In Reinach stehen in den nächsten Jahren viele Quartierpläne zur Umsetzung an. Diese Häufung von Bauprojekten innert kurzer Zeit ist tatsächlich etwas unglücklich», sagt von Sury. Tatsächlich gibt es in Reinach momentan kaum eine freie Fläche, auf der keine Überbauung geplant ist. Bis zum 2. Oktober hat das Komitee Zeit, die benötigten 500 Unterschriften zu sammeln. Gemäss Komitee-Sprecher Roland Fischer ist die Resonanz in der Bevölkerung bisher gross. Bei einer Volksabstimmung dürfte das Referendum denn auch gute Chancen an der Urne haben. Bei der «Jupiterstrasse» erregten schliesslich bereits 89 Wohnungen und ein achtgeschossiges Gebäude die Gemüter. Die Reinacher Stimmbürger werden voraussichtlich frühestens im nächsten Frühjahr über die Vorlage befinden können.

ABSTIMMUNGEN

EIDG./KANT. ABSTIMMUNGEN

EIDG. ABSTIMMUNG

BDP zu kantonalen Abstimmungen

So stimmt die SVP

Ja für vernünftigen Kompromiss

Die Gesetzesinitiative «für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat» Initiative tönt zwar gut, ist aber unterdessen überholt. Die Initianten wollen den Kündigungsschutz für Staatsangestellte ans OR angleichen. Das Personalgesetz des Kantons BL wurde aber in der Zwischenzeit bereits angepasst und die Kündigungsgründe gelockert. Der Kanton bleibt aber ein öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber und ist somit auch an Bundesrecht gebunden. Im neuen Personalgesetz wurden die nötigen Anpassungen gemacht und somit braucht es diese Initiative nicht mehr.

Die SVP Reinach empfiehlt am 24. September folgendes Abstimmungsverhalten. Eidgenössische Abstimmungen: Wir sagen ja zum Bundesbeschluss vom 14. März über die Ernährungssicherheit, Nein zur Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Wir sagen auch Nein zum Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020. Kantonale Vorlagen: Wir empfehlen ein Ja zur Initiative Für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat, ein Ja zur Verfassungsinitiative Für gesunde Staatsfinanzen ohne Steuererhöhung, ein Ja zum Gegenvorschlag Finanzhaushaltsgesetz. Bei der Stichfrage wird die Verfassungsinitiative empfohlen. Schliesslich sagen wir Ja zur Änderung des Bildungsgesetzes Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen und Nein zum Realisierungskredit Tramverbindung. SVP Reinach

Nach über 20 Jahren und mehreren negativen Volksabstimmungen zur AHV und betrieblichen Vorsorge liegt nun ein vernünftiger Kompromiss zur Altersreform vor. EiWerner Strüby ner überparteilichen Gruppe von Sozialpolitikern aus dem Ständerat (Christine Egerszegi FDP, Urs Schwaller CVP, Verena Diener GLP und Paul Rechsteiner SP) ist es gelungen, eine ausgewogene Vorlage für die beiden Säulen AHV und Pensionskasse zu schmieden. Sie verlangt von allen Seiten gewisse Zugeständnisse. Die Reform garantiert dafür gesicherte Renten für breiteste Bevölkerungskreise: Alleinstehende Frauen, Arbeitnehmer beiderlei Geschlechts, Bäuerinnen und Bauern, mittelständische Gewerbetrei-

Mit dem neuen Finanzhaushaltsgesetz hat der Regierungsrat ein gutes und wirkungsvolles Instrument geschaffen, um seine Finanzen im Griff zu behalten. Dieses Gesetz ist der Gegenvorschlag zur Initiative für gesunde Staatsfinanzen. Deshalb hier unbedingt ein Ja zum Gegenvorschlag bei der Stichfrage. Den Realisierungskredit zum Bau der Tramverbindung Margarethenstich unterstützen wir. Eine direkte Anbindung des Trams aus dem Leimental an den Bahnhof SBB aber auch zu den grossen Arbeitsplatzgebieten rund um die Messe und den Badischen Bahnhof ist sinnvoll und entlastet den Tramverkehr durch die Innenstadt. Wir sehen in diesem Projekt eine grosse Chance für eine Verbesserung des öV, bei dem auch der Bund einen grossen Teil der Kosten übernimmt. Die Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen lehMarie-Therese Müller nen wir ab. BDP Birstal

bende, Berufstätige in mittlerem Alter, Rentnerinnen und Rentner und nicht zuletzt die junge Generation. Die Abstimmungsvorlage verhindert das Rentenalter 67, gibt älteren Arbeitslosen eine Rentengarantie, bringt höhere Pensionskassenrenten für Teilzeitarbeit, vorab für Frauen, ein stabiles Rentenniveau in der obligatorischen beruflichen Vorsorge, höhere AHV-Renten, besonders für alle mit tiefen und mittleren Einkommen – und vor allem sichere AHV-Renten dank sinnvoller Zusatzfinanzierung. Einzig die Spitzen des Deutschschweizer Arbeitgeber- und der Direktor des Gewerbeverbands wollen unser Rentenniveau senken und so den für die Schweiz bewährten Arbeitsfrieden gefährden. Mit einem doppelten Ja sichern wir die Zukunft unseres weltweit bewunderten Drei-Säulen-Systems. Werner Strüby, ehemaliger langjähriger ArbeitnehmerVerwaltungsrat BLPK


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REINACH FEUERWEHR REINACH/HEIMATMUSEUM

Junge und alte Löschmannschaft in Jubiläumslaune car. Im Rahmen des 175-Jahr-Jubiläums der Feuerwehr Reinach fand am Sonntag auf dem Areal rund um das Gemeindehaus der 8. Kantonale Jugendfeuerwehrtag statt. Gleichzeitig feierte die Jugendfeuerwehr Reinach ihr 10-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Tages war ein Umzug aus selbst gebauten «Feuerwehrwägeli», der von Alt und Jung mit grossem Interesse verfolgt wurde. Der eigentliche Jubiläumsakt der Reinacher Feuerwehr wurde am Tag zuvor mit einem grossen Feuerwehrfest gefeiert. Ebenfalls im Rahmen des Jubiläums fand am Freitagabend im Reinacher Heimatmuseum eine Vernissage für eine historische Feuerwehrausstellung statt. Diese zeigt die Geschichte der Feuerwehr Reinach sowie teilweise historische Gerätschaften. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. September zu sehen.

Umzug: Junge Feuerwehrleute haben ihre eigenen «Wägeli» gebaut.

FOTO: CASPAR REIMER

KULTUR IN REINACH

Bouquet des chants und Workshops Endlich ist es soweit: Der Treffpunkt Leimgruberhaus wird kommenden Samstag zwischen 10 und 18 Uhr feierlich eingeweiht. Dazu laden die Gemeinde sowie die Trägervereine AGLR lebendiges Reinach Elternbildung Reinach/Oase und Kultur in Reinach zu einem grossen Eröffnungsfest ein und bieten dabei einen Einblick in ihre Tätigkeit, und das natürlich im wunderbar um- und ausgebauten Leimgruberhaus. Für Kultur in Reinach ist es die Gelegenheit, um die

hoffentlich zahlreich erscheinenden Besucherinnen und Besucher zu einem «Bouquet des chants» und der Begegnung mit den vier Künstlerinnen und Künstler der aktuellen Ausstellung «Impulse» einzuladen. Letztere findet noch bis zum 30. September statt in der alten Galerie Werkstatt an der Brunngasse 4, in der neuen Galerie Werkstatt, die sich im Treffpunkt Leimgruberhaus an der Schulgasse 1 befindet, sowie in der Galerie Gemeindehaus.

Hinter dem wunderbaren Namen «Bouquet des chants» verbergen sich die Sopranistin Sylvia Nopper und die Mezzosopranistin und Harfenspielerin Consuelo Giulianelli. Sie treten zweimal am Samstag auf, einmal zwischen 10 und 11 Uhr und einmal zwischen 14 und 15 Uhr in den Räumen der aktuellen Ausstellung «Impulse». Ebenfalls sind am Samstag die vier Kunstschaffenden der Ausstellung «Impulse» anwesend und bieten durch den Tag spezielle WorkHeiner Leuthardt shops an.

Schölly 10.30 Ökumenischer Gottesdienst am Dank-, Buss- und Bettag in der Dorfkirche St. Nikolaus mit Männerchor, Abendmahl, Benedikt Schölly und Alois Schuler. Predigttext: Mt 18, 21–35 Montag, 18. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindezentrum Mischeli 20.00 Singprobe der Kantorei im Kirchgemeindezentrum Mischeli Dienstag, 19. September 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 18.00 unter Tel. 061 711 00 63) Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –19.00 Mi–Fr 9.00 –12.00 / 14.00 –19.00 Sa 9.00 –12.00 / 14.00 –18.00

Donnerstag, 21. September 9.30 Seniorenausflug auf die Wasserfallen

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus SENIORENZENTRUM AUMATT Freitag, 15. September 10.15 Gottesdienst DOM IN ARLESHEIM Samstag, 16. September 17.00 Errichtung des Pastoralraums Birstal. Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür und den Seelsorgenden im Pastoralraum. DORFKIRCHE ST. NIKOLAUS Samstag, 16. September Gottesdienst im Dom in Arlesheim Sonntag, 17. September, Bettag 10.30 Ökumenischer Gottesdienst Dienstag, 19. September 19.00 Rosenkranz Mittwoch, 20. September 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 21. September 18.15 Rosenkranz 19.00 Vesper KLOSTER DORNACH Sonntag, 17. September, Bettag 18.00 Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 15. September 10.00 Krabbelgottesdienst «Fiire mit de Chliine» «Ärntedangg» in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey Sonntag, 17. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrer Benedikt

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Samstag, 16. September 9.00 Frauezmorge mit Christina RohnerRumpel zum Thema: «Wenn die Kinder aus dem Haus sind» Sonntag, 17. September 10.00 4D-Gottesdienst (Bettag), Predigt: Tobias Kolb, separates Kinderprogramm Dienstag, 19. September 6.00 Männergebet Mittwoch, 20. September 20.00 Hauskreise und Kleingruppen

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 17. September 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 19. September 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 077 471 81 93 www.cbb-reinach.ch Samstag, 16. September 9.00 Frauezmorge bei Chrischona. Thema: «Wenn die Kinder aus dem Haus sind» Sonntag, 17. September 10.00 Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Ernst Batzli Mittwoch, 20. September 14.30 Uhr 55+ – Nachmittag Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 17. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 20. September 20.00 Gottesdienst

VEREINSNACHRICHTEN das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dor-

nach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 424 64 39. Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus

Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch


REINACH

Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

ASYLAFFÄRE

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Unverdienter Abgang

Kein Platz für Schadenfreude

Zum Rücktritt von Urs Hintermann

Liebe Reinacherinnen und Reinacher, mit dem Rücktritt von Urs Hintermann geht unserer Gemeinde ein erfahrener, umgänglicher, zuverlässiger, integrierender und fleissiger Politiker verloren. Das umfangreiche Wissen, welches unser Ex-Gemeinderatspräsident sich in 12 Jahren angeeignet hat, kann so schnell nicht erarbeitet werden. Ein ehrenwerter und kompetenter Politiker wie Urs Hintermann hat einen besseren Abgang verdient. Politiker machen auch Fehler. Eine Vorverurteilung in der Öffentlichkeit, ohne Beweise dafür zu haben, und andauernd zu einem laufenden Verfah-

ren Stellung zu nehmen, war wohl eine zu hohe Belastung, welche keinen Platz mehr liess, um die eigentliche Aufgabe als Gemeindepräsident mit ganzer Kraft wahrzunehmen. Urs Hintermann hat viel für unsere Gemeinde geleistet. Von ganzem Herzen danke ich Urs Hintermann für sein langjähriges Engagement und das Herzblut, mit welchem er sich für das Wohl unserer Gemeinde in den vielen Jahren eingesetzt hat. Seine Arbeit und seinen Sachverstand werde ich vermissen. Myrian Kobler-Betancourt CVP Einwohnerrätin

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Scherbenhaufen – was bleibt? Seit einigen Monaten beherrscht ein Thema das politische Geschehen und die Gemüter in Reinach: die sogenannte Asylheimaffäre. Viele Aussagen zu diesem Thema liegen vor, viele Forderungen nach der Wahrheitsfindung auch. Dabei stand hauptsächlich eine Person in der Kritik: Urs Hintermann. Ob gerechtfertigt oder nicht: Die Art und Weise, wie Urs Hintermann durch die BaZ angegriffen wurde, spottet jeglicher Beschreibung. Nun ist es geschehen, der Gemeindepräsident ist zurückgetreten. Die Rolle des Gemeinderates in dieser Affäre ist keine rühmliche. Die von

einzelnen Mitgliedern des Einwohnerrates übrigens auch nicht. Was bleibt? Ein riesiger Scherbenhaufen: Austritte aus dem Gemeinde- und Einwohnerrat, ein Klima des Misstrauens zwischen GR und ER, blockierte Konzepte und Geschäfte. Und hohe Kosten. Geld, für welches Reinach weiss Gott eine bessere Verwendung hätte. Der Schaden für die Menschen, die Gemeinde und die Politik ist enorm. Wir müssen uns nicht wundern, wenn sich keine Leute mehr finden, die bereit sind, sich politisch zu engagieren. Wir hoffen, dass nach den offiziellen Untersuchungen wieder Ruhe in der politischen Landschaft in Reinach einkehrt und wir wieder zum Wohle unserer Gemeinde arbeiten können. Die BDP wird ihren Teil dazu leisten. Doris Vögeli, Barbara Wyttenbach Einwohnerrätinnen BDP, Marie-Therese Müller, Landrätin BDP

Der Beitrag «Bla bla bla …» von C. Mall (SVP) strotzt vor deplatziertem Zynismus im Wissen, dass in einem laufenden Verfahren und in Wahrung des Amtsgeheimnisses auf gewisse Fragen gar keine Antwort gegeben werden kann. Das Ziel ist einzig und allein die Demontage von Personen, die ihr nicht genehm sind. Das hat nichts mehr mit einem Interesse an Aufklärung zu tun, sondern allein mit Abführen auf die Schlachtbank! Man(n) und Frau kann in diesem Arbeitskonflikt, der vom politischen Gegner gezielt zu einem internen SP-Streit hochstilisiert wurde, geteilter Meinung sein, allein dazu müssten für alle aber dieselben Informationen vorliegen. Frau Mall, Sie wissen ja offensichtlich mehr; ich frage mich, was Sie und Ihre Partei damit gemacht haben? Thomas Thurnherr

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Gute Nacht Reinach Als Reinacher Bürger bin ich entsetzt über die Vorkommnisse im Reinacher Gemeindeparlament. Da wird durch die BaZ mit den entsprechenden Gesinnungsgenossen im Einwohnerrat und Hilfswilligen aus der eigenen Fraktion des Gemeindepräsidenten, Urs Hintermann aus dem Amt gemobbt. In anderen Gemeinden sucht man händeringend fähige Gemeinderäte, bei uns werden sie rausgeekelt. Jetzt fehlt nur noch, dass die Verfasser der letzten Blabla-Artikel im Wochenblatt sich selbst für den Gemeinderat empfehlen. Dann wäre die Story perfekt. Gute Nacht Reinach! Günther Stephan

ASYLAFFÄRE

ASYLAFFÄRE

Rücktritte im Gemeinderat

Zum Rücktritt des Präsidenten

Unter «Knall in Reinach» berichtete Telebasel am letzten Mittwoch über die Rücktritte von Urs Hintermann und Silvio Tondi. Damit hat die unsägliche Geschichte rund um das Asylheim ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Ich hoffe sehr, dass die Gemeinde nun diese ganze Angelegenheit bereinigen kann. Daran sind wir doch alle interessiert! Was bedeutet der Doppelrücktritt für die übrigen Gemeinderäte? Zuerst einmal, dass die Arbeit von sieben Gemeinderäten auf fünf verteilt wird. Es bedeutet etwa, dass Béatrix von Sury die repräsentativen Aufgaben des Gemeindepräsidenten per sofort übernehmen wird. Es bedeutet, dass Klaus Endress die Finanzen und damit das Budget 2018, das in den kommenden Wochen durch den Einwohnerrat gebracht werden muss, übernimmt. Und es bedeutet, dass Melchior Buchs das ganze Thema Stadtentwicklung übernimmt, in dem alle Quartierpläne zusammengefasst sind. Ein Haufen zusätzliche Arbeit für diese Gemeinderäte!

Wir von der FDP haben gehofft, dass das Thema Asylheim in konstruktivere Bahnen geleitet werden kann. Thierry Bloch hat als Fraktionschef versucht, der Geschäftsprüfungskommission den Rücken zu stärken, damit diese selbstbewusst und unvoreingenommen den Fall Asylheim untersucht. Ich selbst wollte mit meinem Postulat erreichen, dass aus diesem Fall auch die entsprechenden Schlüsse und Lehren gezogen werden. Der Einwohnerrat hat uns darin unterstützt. Für mich ist ausser Diskussion, dass die Behörden – Gemeinderat, Einwohnerrat und Geschäftsprüfungskommission – weiterhin funktionieren. Wir alle wollen diesen Fall klären und die entsprechenden Lehren daraus ziehen. Niemand ist daran interessiert, die Wahrheit zu vertuschen, wie es gebetsmühleartig immer wieder heisst. Davon kann einfach keine Rede sein! Gerda Massüger, Einwohnerrätin und Präsidentin FDP Reinach

PARTEIEN

Zum Rücktritt von Erwin Frei Lieber Erwin, wie doch die Zeit schnell vergeht. Im Juli 2012 wurdest du direkt vom Volk gewählt, und es ist, als wenn es gestern gewesen wäre … Vom Alter her warst du damals nicht gerade eine Verjüngung unserer Fraktion. Ein altes Sprichwort lautet: «Frische Besen wischen besser, die alten kennen aber jede Ecke.» Dein frischer Wind traf damals – mit deinem Alter und deiner Erfahrung – auch die versteckten Ecken. Gleich von Beginn konnten wir auf dich und dein Wissen zählen, u. a. in der Einwohnerrats-Kommission Bau, Umwelt und Mobilität, sowie in der Planungskommission. Das immer Dranbleiben und nicht dem leichtesten Weg Folgen waren deine Markenzeichen. Davon konnten wir sehr viel profitieren. Spätestens jetzt, wo du uns verlässt, müssen wir das gezwungenermassen bemerken. Dein Rücktrittsschreiben sagt alles, ich brauche es nicht zu kommentieren.

Für mich und die meisten Fraktionsmitglieder ist es einfach bitter, sehr bitter. Du bist ein gradliniger Mensch, ohne deine Herzlichkeit aufzugeben. Mehrere Gespräche mit dir haben mir dies klar gemacht. Es kommt mir ein Spruch in den Sinn, welcher auf dich genau nicht zutrifft: «Wer allem aus dem Weg geht, kommt von seinem Weg ab». Du wirst deinen Weg nicht verlassen, ändere dich nicht! Du verlässt uns zu früh. Demnächst darfst du auf 70 Jahre Lebenserfahrung zurückschauen. Der Blumenstrauss mit allen Glückwünschen anlässlich der nächsten Einwohnerratssitzung wäre dir sicher gewesen und du hättest ihn verdient. Es durfte nicht sein, schade. Im Namen der Fraktionsmehrheit danke ich dir mit viel Achtung und Wertschätzung. Dein Freund und Fraktionspräsident SP/Grüne, Ruedi Maeder

Nein, eine Vorverurteilung liegt mir fern, aber ein ungutes Gefühl habe ich schon, wenn ich höre, dass eine gute langjährige Mitarbeiterin wegspediert wird. Warten wir das Resultat der Untersuchung ab. Für mich hat Herr Hintermann, als König von Reinach, den richtigen Zeitpunkt für einen guten Abgang verpasst. Es ist zu hoffen, dass weitere Gemeinderäte und -rätinnen nebst dem ebenfalls zurückgetretenen Silvio Tondi folgen. So wäre der Weg frei für eine Reduzierung des Rats von 7 auf 5. Dies als Positives hat der jetzt zurückgetretene Gemeindepräsident angestrebt, leider ohne Erfolg. Des Weiteren wäre jetzt die Chance da, gleich noch das Leiterteam der Technischen Verwaltung neu zu besetzen und den Einwohnerrat zu reduzieren (idealerweise aufheben) sowie den Schulrat abzuschaffen. Nein, ich spinne nicht, die Verwaltung, die ja immer so hoch gelobt wird und auch gut ist, schafft dies auch so. Was könnten dafür Kosten eingespart und für andere wichtige Sachen eingesetzt werden. Zum Beispiel: Die bald seit 35 Jahren geplante Sportzone Fiechten vorantreiben. Nein, vom Gartenbad will ich gar nicht schreiben, zu beschämend ist dies. Es kann jetzt nur besser werden, oder zumindest darf man wieder hoffen. Beat Böhlen, Alt-Einwohnerrat (heute parteilos)

VEREINSNACHRICHTEN Reinach AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin. Altersverein Reinach & Umgebung, Präsident: Ernst Bammerlin, Binningerstr. 24, 4153 Reinach, 061 711 05 11. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, 4153 Reinach, 061 713 29 33. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, https://sites.google.com/site/ alfreinach/home Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist,

In den letzten Monaten ist es als nicht beteiligte Person schwierig gewesen, sich von dem Problem, das zu diesem Schritt geführt hat, ein genaues Bild zu machen. Wer hingegen je einmal politische Verantwortung in Personalfragen tragen musste, weiss, wie schwierig solche Fälle für die Behörden sind. Ihre Mitglieder unterstehen in vielen Punkten der Schweigepflicht, die Gegenpartei hingegen kann ihre eigene Wahrheit problemlos kundtun. Und dass in so emotionalen Momenten nicht alles immer rundläuft gehört leider auch dazu.

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Als langjährige Kollegin von Urs Hintermann auf Gemeindeebene und im Landrat danke ich ihm für seine äusserst wertvolle Arbeit für die Gemeinde Reinach und für unseren Kanton. Seine Art die Probleme anzugehen, seinen guten Menschenverstand, die Zusammenarbeit mit ihm, seine klugen Überlegungen habe ich immer geschätzt und oft sehr bewundert. Ich respektiere seinen Rücktrittsentscheid; Reinach verliert aber einen sehr guten Präsidenten. Es tut weh. Jacqueline Simonet, CVP, ehemalige Schulpflegepräsidentin, ehemalige Landrätin

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Zum Rücktritt von Silvio Tondi Der Rücktritt von Urs Hintermann aus dem Gemeinderat ist wohl einer der Gründe, dass Silvio Tondi aus Kollegialität seine persönliche Konsequenz gezogen hat und selber aus dem Gemeinderat zurückgetreten ist. Dieser Entscheid ist eine schlechte Nachricht für die Gemeinde und für den Einwohnerrat. Ich möchte unsere Gemeinde daran erinnern, dass sich Silvio in seinem Ressort sehr für Energiefragen und für unsere Umwelt engagiert hat. Dank seinem Engagement profitiert unsere Gemeinde zum Beispiel von einem gratis Abhol-

dienst für die Grünabfuhr, wo grosse Mengen an Haushalt- und Gartenabfällen regelmässig und zuverlässig entsorgt werden. Es ist sehr bedauerlich, dass Silvio Tondi so abrupt von seinem Amt zurückgetreten ist. Als Einwohnerrätin habe ich die Zusammenarbeit mit Silvio Tondi und seine gute Vorbereitung der Geschäfte sehr geschätzt und danke ihm für sein Engagement sehr herzlich. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich ihm nur das Beste. Myrian Kobler-Betancourt CVP Einwohnerrätin

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Grosses Merci für überlegten Gestalter Mit grossem Bedauern nehmen wir den sofortigen Rücktritt von Gemeindepräsident Urs Hintermann und Gemeinderat Silvio Tondi zur Kenntnis. Gemeindepräsident Urs Hintermann stand für hohen Sachverstand, viel Kompetenz und den kooperativen, überparteilichen Geist, der den Reinacher Gemeinderat in den vergangenen Jahren auszeichnete. Unter seiner Führung hat Reinach eine sehr positive und nachhaltige Entwicklung genommen. Die Lebens- und Wohnqualität ist markant besser geworden und Reinach hat sich in vielen Bereichen zum Vorbild für andere Gemeinden entwickelt. Es ist schade, dass diese tolle Arbeit jetzt aufgrund bedenk-

licher politischer Giftpfeile und Eifersüchteleien ein abruptes Ende findet. Ebenso bedauerlich ist der gleichzeitige Rücktritt von Gemeinderat Silvio Tondi, was die entstehende Lücke im Gemeinderat empfindlich werden lässt. Wir danken Urs Hintermann und Silvio Tondi ganz herzlich für ihr aussergewöhnliches Engagement für Reinach und unsere Gemeinschaft. Wir verbinden diesen Dank mit den besten Wünschen für die Zukunft und hoffen sehr, dass ihre Nachfolger den Geist gemeinsamen, sachorientierten Handelns im Gemeinderat weiterführen werden. Klaus Kirchmayr, Fraktionspräsident Grüne Baselland


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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 5. September 2017

Aesch bedauert Rücktritt von Urs Hintermann

Der Gemeinderat hat das Budget 2018 zum Studium erhalten. Am 12. September hat er dieses in einer ersten Sitzung diskutiert. Die Bevölkerung wird die Budget-Unterlagen im Vorfeld der Gemeindeversammlung vom 30. November 2017 erhalten. Die 27 Jahre alte Ölheizung im Kindergarten Ziegelbünten bereitet immer wieder Probleme. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die veraltete Heizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Die Kosten werden im Investitionsbudget 2018 eingestellt. Abklärungen haben ergeben, dass sich das Garderobendach des Gartenbades für eine Photovoltaikanlage eignen würde. Dies vor allem, da die Pumpen des Gartenbads an Sommertagen – wenn am meisten Strom produziert werden kann – auf Höchstleistung laufen. Aus diesem Grund soll im Rahmen der nun anstehenden Dachsanierung des Garderobengebäudes eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Im Rahmen seiner Sitzung hat sich der Gemeinderat zudem mit der neuen Leitung und dem Stiftungsrat des Alterszentrums «Im Brüel» zum Austausch getroffen. Themen waren unter anderem die Rechnung 2016 und der Ausblick 2018. Danach wurden die Gespräche im informellen Rahmen bei einem gemeinsamen Apero vertieft. Gemeinderat Aesch

Der Gemeinderat Aesch hat den plötzlichen Rücktritt des Reinacher Gemeindepräsidenten Urs Hintermann mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. Er war treibende Kraft hinter der Gründung der Regionalplanung Birsstadt und hat mit grossem Einsatz die regionale Zusammenarbeit unter den BirstalGemeinden massgeblich vorangetrieben. Wir möchten uns für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken – insbesondere auch im Zusammenhang des unlängst erfolgreich verabschiedeten Quartierplans Stöcklin auf gemeinsamem Gemeindegebiet. Der Gemeinderat dankt Urs Hintermann für sein langjähriges, verdienstvolles Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1316/20177 NA Parzelle(n) Nr.: 1029 – Projekt: Wintergarten, Neuauflage: geändertes Projekt, Häslirainweg 33, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Colombo Karoline, Häslirainweg 33, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Stich Heinz Architekt, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 25.09.2017 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

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Attraktive Busverbindungen für Aesch Nord gefordert

Saisonschluss im Gartenbad am 16. September 2017 Am Samstag, 16. September 2017, endet die Badesaison im Gartenbad Aesch. Es war ein überdurchschnittlich heisser Sommer mit vielen Hitzetagen. Schon zum dritten Mal in Folge durfte das Gartenbad-Team über 100 000 Besucher begrüssen. Die Gäste werden darum gebeten, Ihre Saisonkabinen sowie Miet-Liegestuhlkästen bitte bis am Samstag, 16. September, zu räumen. Für nicht abgeholte Sachen wird keine Haftung übernommen. Das Gartenbad-Team dankt allen Badegästen für den Besuch, freut sich auf die Badesaison 2018 und wünscht bis dahin allen eine gute Zeit. Gartenbad-Team

Freude am sanierten Hallenbad Vor einem Jahr wurde im Hallenbad die Sanierung der rund 45-jährigen Schwimmbadtechnik abgeschlossen. Seither profitieren Schulklassen und Vereine von modernster Infrastruktur. Der Einbau des neuartigen CapturaUnterdruck-Sandfilters hat sich seit Inbetriebnahme bewährt: Durch die moderne Technik konnte der Wasserverbrauch um das 6-fache reduziert werden. Die markante Verbesserung der Wasserqualität zeigt sich auch im Chloramin-Gehalt – dieser hat sich um das 5-fache (Fortsetzung auf Seite 19)

Soll auch Aesch Nord bedienen: Der 68er-Bus im Löhrenacker.

Per Postulat im Landrat möchte Jan Kirchmayr (SP) die Buslinien 62 und 68 abändern, damit das Gewerbegebiet Aesch Nord besser erschlossen wird. Die Gemeinde unterstützt ihn. Tobias Gfeller

D

as Gewerbegebiet Aesch Nord ist noch längst nicht fertig entwickelt. Vor allem in Richtung Westen wird sich das Gebiet mit Unternehmen und Wohnbauten weiter ausdehnen. Um als Wohn- und Arbeitsort möglichst attraktiv zu sein, brauche es einen zusätzlichen öV-Anschluss, findet der Aescher Landrat Jan Kirchmayr (SP). Dafür sei keine neue Buslinie nötig, erklärt er im Detail. «Es müssten lediglich die Linienführungen der Buslinien 62 und 68 so verändert werden, dass beide durch das Gewerbegebiet Aesch Nord fahren.» Die Linie 62 vom Bahnhof Aesch durchs Dorf, via das Neumattschulhaus über den Löhrenacker und Aesch Nord nach Reinach und Allschwil. Der 68er von Ettingen durch Aesch Nord, das Gewerbegebiet Kägen in Reinach zum Bahnhof Dornach-Arlesheim. «Damit würden die beiden wichtigsten Gewerbegebiete im Birseck miteinander verbunden», betont Kirchmayr.

Mit den neuen Linienführungen entstünden zwei neue Haltestellen: Aesch Nord und Löhrenacker Ost. Alle bisherigen Haltestellen, allen voran die Schulhäuser Neumatt und Schützenhaus, würden weiterhin angefahren, stellt Jan Kirchmayr klar. Alle anderen Buslinien bleiben unberührt. Der SP-Landrat sieht die Pläne bisher nur als Vorschlag. Nun obliege es dem Kanton, diese zu studieren und womöglich Alternativen aufzuzeigen. Im Postulat fordert er den Regierungsrat konkret auf, sich Gedanken über eine bessere Erschliessung von Aesch Nord zu machen, um das Gewerbegebiet mit den Bahnhöfen Aesch und Dornach-Arlesheim zu verbinden. Bereits im Dezember 2018 soll dafür der Probebetrieb gestartet werden. Mehr als 300 Meter entfernt Die künftigen Entwicklungspläne der Gemeinde in Zusammenarbeit mit einem Arealentwickler machen eine bessere Erschliessung von Aesch Nord nötig. Ein vom Landrat verabschiedetes Angebotsdekret fordert, dass neue Arbeitsplätze und Wohnungen ab einer gewissen Grösse nicht mehr als 300 Meter vom öffentlichen Verkehr entfernt sein dürfen und deshalb mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen werden müssen. Bei der Ausdehnung von Aesch Nord wäre dies nicht mehr der Fall. «Die Tramhaltestelle Arlesheimerstrasse ist knapp mehr als 300 Meter entfernt», rechnet Jan Kirchmayr vor. Gemeinde Aesch macht mit Die Idee der besseren Erschliessung von Aesch Nord ist nicht neu. Bereits

FOTO: TOBIAS GFELLER

vor einem halben Jahr legte die Gemeinde beim Kanton ein mögliches Konzept vor. Die Idee der neuen Linienführungen kommt demnach auch von der Gemeinde. Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger (FDP) hat als Landrätin den Vorstoss mitunterzeichnet und sieht die neuen Buslinien als dringend notwendig. «Der direkte Anschluss von Aesch Nord mit dem Bahnhof Aesch ist wichtig. Das macht die Arbeitsplätze und den Wohnraum in Aesch Nord noch attraktiver.» Würde die 300 Meter Regelung nicht eingehalten, könnte dies die Weiterentwicklung von Aesch Nord gefährden, warnt Hollinger. Viel Wirkung für wenig Geld Für den motorisierten Individualverkehr wird mit dem Durchstich das Gewerbegebiet einfach und bequem von der Autobahn H18 aus erreichbar sein. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs entlaste auch die Strassen, sagt Hollinger. «Das eine bedingt das andere, um als Gebiet und Gemeinde im Gesamten attraktiv zu sein.» Das Postulat mitunterzeichnet haben auch der Pfeffinger SVP-Landrat Martin Karrer und Klaus Kirchmayr (Grüne). Marianne Hollinger kann den Vorschlägen auch als Bürgerliche sehr viel abgewinnen. «Wir erhalten für wenig Geld sehr viel Wirkung.» Denn die Buslinien würden gemäss Vorschlag nur wenige Kilometer länger. Als Investition wären nur drei neue Haltestellen nötig. Dafür hat die Gemeinde bereits im Finanzplan Geld vorgesehen.


«Mit der neuen Autowelt ist uns ein Meilenstein gelungen»

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Geschäftsführer Christian Hoffmann über die Neueröffnung von hoffmann automobile in Aesch

Geschäftsführer Christian Hoffmann. Foto: Claudia D. Lang

Die neue Autowelt in Aesch mit 2 E-Tankstellen.

Christian Hoffmann, nach einjähriger Bauzeit eröffnen Sie am kommenden Wochenende den neuen Hauptsitz von hoffmann automobile ag in Aesch. Freuen Sie sich auf den neuen Standort? Ja, ungemein. Wir werden weiterhin auch in Dornach präsent sein, doch mit der neuen Autowelt in Aesch Nord ist uns ein Meilenstein gelungen. Als Partner für die Marken Volkswagen, Audi, Škoda und VW Nutzfahrzeuge können wir so noch näher bei unseren Kunden sein.

Für uns ist die regionale Verankerung sehr wichtig, wir wollen ein Autohaus für die Menschen aus unserer Region sein. Dazu gehört eine gute Anbindung an die Verkehrsknotenpunkte in der Region, die wir mit unserem neuen Hauptsitz in Aesch Nord direkt beim Kreisel optimal erschliessen konnten.

Sie sprechen die Nähe zu den Kunden an: Was bedeutet das für Sie konkret?

Eingang Škoda Showroom.

Mit welchen Neuerungen warten Sie in Aesch auf? Wir gehen mit der Zeit: Neben einem beeindruckenden Showroom für unsere Marken VW, Audi, Škoda und VW-Nutzfahrzeuge gibt es bei hoffmann automobile beispielsweise die Möglichkeit, an einer E-Tankstelle Elektrofahrzeuge aufzuladen.

Foto: Ivan Garbellini

Foto: Ivan Garbellini

Wie erwähnt geht am 23. und 24. September das grosse Eröffnungswochenende mit einem Tag der offenen Tür über die Bühne. Was können die Besucher erwarten? Genau genommen sind es ja zwei Tage (lacht). Im Ernst: Eine ganze Menge an neuen Modellen, viel Kulinarisches und Unterhaltung, auch für den Nachwuchs, sollen für die richtige Stimmung sorgen. Heute zählt mehr und mehr das Erlebnis rund um den Kauf, zugleich sind die Kunden immer besser informiert. Ein Trend, der Sie und die Autobranche auch erfasst hat? Ganz klar, wie gesagt, wir gehen mit der Zeit und

Endlich Strom schneller tanken.

die Kunden werden anspruchsvoller. Sie wissen dank dem Internet viel über ein bestimmtes Auto, da zählt die Fachberatung mehr denn je. Und ja, zu einem gewissen Mass wollen wir auch ein Erlebnis bieten. PROGRAMM Neueröffnung Samstag, 23. 9., von 9.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 24. 9., von 10.00 bis 17.00 Uhr Butthollenring 1–3, 4147 Aesch Erlöse aus Verpflegung und Gewinnspielen sind zugunsten des Basler Tierheims. www.hoffmann-automobile.ch

Foto: Claudia D. Lang


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

verringert. Chloramine entstehen bei der Neutralisierung von Verunreinigungen im chlorierten Wasser. Zudem erfreut sich der Warmwassertag, an dem die Wassertemperatur jeweils dienstags auf 30° Celsius erhöht wird, grosser Beliebtheit. Da mit der neuen Wassertechnik die zweitägige Umwälzzeit zur Reinigung wegfällt, kann das Hallenbad noch besser ausgelastet werden. Ausserhalb der Schulzeiten sind so zusätzliche Zeitfenster an den Abenden und Wochenenden entstanden, an denen das Hallenbad von Vereinen oder Kursanbietern gemietet werden kann. Interessierte können sich bei der Gebäudeabteilung der Gemeinde melden.

Gemeinde TV: neue Sendung aufgeschaltet In der neuen Ausgabe der Sendung «Aesch Aktuell» berichtet die Gemeinde über die Birsputzete vom 9. September sowie über die erfolgreiche Pilotphase der Polizeikooperation zwischen den Gemeinden Aesch, Reinach Therwil, Ettingen und Oberwil. Die Zusammensetzung der Kooperation hat sich nun gefestigt. Die Sendung kann aufgerufen werden unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles ››› Gemeinde TV. Gemeinderat Aesch

10 Jahre Verein «Attraktives Aesch» und 10 Jahre Früschmärt 2017 feiert der Verein «Attraktives Aesch» sein 10-jähriges Bestehen. Mit einem Jubiläumsapero möchten wir gemeinsam auf das Erreichte zurück blicken und allen für Ihren Einsatz danken. Der Früschmärt vom Samstag, 16. September, hält einige Überraschungen bereit. Die Formation Büeler (Urs & Katharina Büeler, Erwin Grollimund und Ruedi Heusler) unterhält die Besucher musikalisch. Wir starten einen Ballonwettbewerb. Wessen Ballon fliegt am weitesten? Unsere jüngsten Gäste werden über den Strassenakrobaten Köbi staunen. Gerne laden wir alle Früschmärt-Besucherinnen und Besucher ein, mit uns am Stand des Vereins «Attraktives Aesch» auf das 10-jährige Jubiläum anzustossen. Es ist zudem an der Zeit, uns bei den treuen Standbetreibern, Paul Nussbauer mit Bio-Gemüse, Obst, Brot, Eier und Most, Caroline mit Holzofenbrot und feinem Gebäck, Theres Dold mit Strickwaren und Olivenbuur Jenny mit ihrem frischen Käse und Olivenprodukten zu bedanken. Unser Dank geht auch an die vielen temporä-

ren Standbetreiber, die den Markt immer wieder mit ihren diversen Produkten beleben. Auch den Vereinen und Fasnachtscliquen, die das Märtbeizli betreiben, gebührt ein grosses Dankeschön für Ihren Einsatz. Lasst uns am Samstag zusammen feiern! Verein «Attraktives Aesch»

21. Bring- und Holtag in Aesch Bald gibt es wieder die Gelegenheit, alle alten und neuen Sachen, die nicht mehr gebraucht werden, los zu werden oder gegen andere Gegenstände auszutauschen. Und zwar gratis! Wann: Samstag, 23. September 2017, Wo: Schwimmbad Parkplatz Aesch, Bringen: 9.00 bis 11.45 Uhr Holen: 9.00 bis 12.00 Uhr (professionelle Altwarenhändler erst ab 10 Uhr) Die Pfadi 3-Tannen serviert Kaffee und Kuchen. Angenommen werden nur gut erhaltene, funktionstüchtige und saubere Gegenstände. Folgende Gegenstände können geholt oder gebracht werden: Sportartikel (ausser Skier + Zubehör), Werkzeug (inkl. Heimwerkermaschinen), Velos + Zubehör, Bilderrahmen, Gartengeräte, Bücher, Platten, Musikinstrumente, Aquarien, Tierkäfige (keine Tiere), Kleider, Spielzeug und Spielgeräte, Bastelmaterial, Nähmaschinen, neue Küchengeräte, Geschirr, Besteck. Nicht angenommen werden defekte Gegenstände, Möbel und Gartenmöbel, Koffer, Unterhaltungselektronik, PCs, Drucker, Kühlgeräte, Kochherde, Blumenkisten, Zeitschriften, Grill, Skier + Zubehör, Video- und Musikkassetten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Umweltschutz- und Energiekommission Aesch

119. Senioren-Treff Aesch-Pfeffingen Der nächste Senioren-Treff findet am Dienstag, 19. September 2017, um 14.30 Uhr im Restaurant Jura in Aesch statt. Als Dankeschön für Ihr immer zahlreiches Erscheinen und Ihr Interesse an unsern Treffs, laden wir Sie zum traditionellen LOTTO MATCH ein. Auch dieses Jahr gibt es viele attraktive Preise zu gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen gemütlichen Nachmittag. Der Seniorentreff steht allen Seniorinnen und Senioren sowie allen anderen Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Getränke sind jedoch durch die Besucher selbst zu bezahlen. Bitte neuen Veranstaltungsort im Restaurant Jura beachten! Seniorenrat Aesch-Pfeffingen

FAMILIENZENTRUM BRÜGGLI

Happy Birthday! Happy Birthday, das Brüggli wird 23 Jahre alt! Am 20. September zwischen 14 und 17 Uhr möchten wir gerne mit Euch feiern! Beim Postenlauf mit anschliessender Siegerehrung sind Geschwindigkeit und Geschick gefragt. Zur Stärkung gibt es ein Kinderzvieri mit Süssem oder Salzigem, etwas Fruch-

tigem und reichlich zu Trinken. Der Eintrittspreis für Postenlauf inkl. Zvieri kostet 10 Franken, für die ganz Kleinen nur der Zvieri 5 Franken. Die Cafeteria ist geöffnet und hat wie immer erfrischende Getränke, Kaffee und selbst gemachten Kuchen. Wir freuen uns auf Euch! Euer Brüggli-Team

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40. JAP-BRUNCH

CÄCILIENCHOR

JAP-Brunch mit Chris Conz Solo

Mit dem Kirchenchor ins Wallis

Am Sonntag, 17 September, (Türöffnung 9.45 Uhr, Brunchbuffet ab 10 Uhr) findet im Alterszentrum «Im Brüel», Aescher Saal, Eingang Brüelweg, der nächste Jazz-Brunch statt. Die Küchenbrigade des Alterszentrums Aesch freut sich sehr, die Gäste des Jazzclub AeschPfeffingen verwöhnen zu dürfen. Chris Conz ist ein junger, begabter Schweizer Boogie-Woogie-, Blues- und Jazz-Pianist. Ausserdem ist er Erfinder und Organisator des ausserordentlich erfolgreichen Boogie-Woogie-Festivals «International Boogie Nights Uster». Sein Palmarès belegt seine Vielseitigkeit: So gewann er mit seinem Trio einerseits den Kleinen Prix Walo als beste Nachwuchsband der Schweiz und andrerseits den begehrten Swiss Jazz Award 2013. Seine neuste CD – eine Studioproduktion – erscheint diesen Winter. Eintritt: Fr. 50.–/JAP-Mitglieder Fr. 45.–(inkl. Brunch); nur Konzert Fr. 25.– /JAP-Mitglieder Fr. 20.–. Reservationen unter info@jap.ch oder 061 753 93 33. Jazz-Club Aesch Pfeffingen

Die diesjährige zweitägige Reise des Cäcilienchors führte uns am letzten Wochenende ins Oberwallis. Unser vielseitiges Programm startet in Varens mit einem Besuch der Weinkellerei Varonier, einem Familienbetrieb in der dritten Generation. Während es draussen regnet, degustieren wir eine Auswahl der besten Weiss- und Rotweine und geniessen eine mit Köstlichkeiten reichbestückte Walliser Platte zum Zmittag. Nach dem Bezug der Hotelzimmer in Visp und einem kurzen Einsingen führt uns Rolf Huber auf einem Spaziergang durch das alte Zentrum des Städtchens. Weiter geht es nach Raron zur komplett in den Felsen hineingebauten Kirche, die 500 Menschen Platz bietet. Wir nutzen diesen eindrucksvollen Raum mit der guten Akustik zum Singen unserer Kirchenlieder, leider ohne Publikum. Am Sonntag werden wir zuerst mit einer interessanten Rundfahrt durch das

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geschichtsträchtige Brig mit dem Touristenbähnli «Kleiner Simplon Express» überrascht. Es bringt uns hinauf zur Festung von Naters, wo das Museum der päpstlichen Schweizergarde in der «Caverna» zu bestaunen ist. Die Führer sind selbst ehemalige Gardisten und erklären uns begeistert die Aufgaben und das Leben dieser einmaligen Organisation im Vatikan. Die unzähligen Exponate im Museum illustrieren dies eindrücklich. Um auch noch die grossartige Walliser Landschaft zu geniessen, fahren wir mit der Seilbahn von Gampel nach Jeizinen auf ca.1500m.ü.M. hinauf und stärken uns mit einem Raclette à discretio, bevor wir die Heimfahrt antreten. Grosser Dank gebührt unserem Organisator Rolf Huber und auch dem Busfahrer der Firma Meier, der in den engen Ortsdurchfahrten sein fahrerisches Können unter Beweis stellte. Elmar Sturm

LESERBRIEF

Erwachsenen(ein)bildung LESERBRIEF

Pfeffingerring: wann endlich? Es sind nun über neun Monate her, seit der Durchstich zum Pfeffingerring hätte erfolgen sollen. Aufgrund einer Baueinsprache gab es bekanntlich Verzögerungen. Mich würde jedoch interessieren, wann denn endlich mit dem Durchstich begonnen wird. Der Verkehr und die Staus in diesem Bereich sind heute schon fast unerträglich und es kommt noch schlimmer mit der Eröffnung der Gehörlosenschule und dem neuen Auto- und Servicecenter und allfälligen andern Betrieben. Nicht nur Verkehrsteilnehmer, auch die Anwohner in dieser Umgebung sind die Leidtragenden, denn vermehrt verlagert sich der Verkehr auch auf die Nebenstrassen und Schleichwege, wie z. B. den Herrenweg. Also wann geht es denn endlich los? Alfred Germann, Aesch

BIBLIOTHEK

Kreativkurse in der Bibliothek Haben Sie Lust, unter fachkundiger Anleitung Schönes zu gestalten und Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen? Schon seit längerer Zeit sind die kreativen Kurse für Erwachsene ein Geheimtipp im erweiterten Angebot der Bibliothek. Nun bieten wir Ihnen an insgesamt vier Abenden die Möglichkeit, Ihr gestalterisches Geschick anzuwenden. Der erste Kurs zum Thema «Geschenke edel verpackt – Geschenkverpackungen» findet statt am Mittwoch, 20. September. Er beginnt um 19.30 Uhr und dauert ca. 2 Stunden. Durch den Abend führt Sie mit Anleitungen, Tipps und Tricks zum erfolgreichen Gelingen Frau Regula Kneubühler. Schon jetzt möchten wir Sie auf die weiteren Kurse aufmerksam machen: Mittwoch, 25.10.2017 «Rolling Cards» – «rollende» Karten gestalten». Dienstag, 14.11.2017 «Sternenzauber – Sterne zum Erleuchten bringen». Dienstag, 28.11.2018 «Weihnachtsglitzer – dekorative Weihnachtskarten gestalten». Alle Kurse beginnen um 19.30 Uhr. Der Unkostenbeitrag pro Kurs beträgt 15 Franken; die Platzzahl ist beschränkt. Nähere Informationen finden Sie in der Bibliothek und auf unserer Homepage www.bibliothek.aesch.ch. Anmeldungen nehmen wir gerne in der Bibliothek, per Mail oder Telefon entgegen. Für das Bibliotheksteam, Sandra Ogi

www.wochenblatt.ch

Die EBAP (Verein Erwachsenbildung Aesch-Pfeffingen) hat die Leistungsvereinbarung mit beiden Gemeinden gekündet. (Wobla vom 31.8.17) Offensichtlich weil diese die Frechheit haben, das durch sie finanzierte Kursprogramm «s’ blaue Büechli» zu hinterfragen. Wenn der Schuss nur nicht nach hinten losgeht. Die Gemeinden sind nun frei zu entscheiden, wie sie sich künftig in der Erwachsenenbildung engagieren oder eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden anzustreben. Ich hoffe, sie nutzen die Gelegenheit, um neue Elemente in die Leistungsvereinbarung einzubringen. Zwei Drittel der im Kursprogramm beworbenen Angebote werden von Privaten erbracht. Davon etlichen, die ihre Kurse kommerziell betreiben. Ist es Aufgabe der Gemeinden, diesen eine Gratisplattform

für ihre Werbung anzubieten? Ist festgelegt, nach welchen Gesichtspunkten Angebote im Kursprogramm berücksichtigt werden? Ist eine unabhängige Qualitätsbewertung der Angebote gewährleistet? Für viel Geld wurde der EBAP der Aufbau des Onlineauftritts on-x ermöglicht. Wieso steht dieser nicht auch Jugendorganisationen und anderen örtlichen Vereinen offen? Dies hatte der damals zuständige Aescher Gemeinderat bei der Präsentation von on-x grossspurig angekündigt. Es ist gerechtfertigt, dass die Gemeinden die Erwachsenenbildung unterstützen. Ist ihr Erfolg davon abhängig ob dereinst dafür im «blauen Büechli» oder zum Beispiel in einem gelben Flyer, teilfinanziert durch die kommerziellen Anbieter, geworben wird? Christian Helfenstein

PARTEIEN

Mit Volldampf in den Kollaps Die FDP Aesch befürwortet sämtliche Traktanden zur Gemeindeversammlung vom 27. September einstimmig. Das teilrevidierte Reglement zur Entschädigung der Mitglieder von Behörden, Kommissionen und übrigen Organen verschafft die benötigte Klarheit in der rechtmässigen Anwendung. Auch werden diese zur grundsätzlichen Teilnahme an öffentlichen Termine verpflichtet, was eigentlich einer Selbstverständlichkeit entsprechen sollte. Eine weitere Teilrevision betrifft das Personalreglement, welches von den Gemeindemitarbeiter befürwortet wird. Das moderne Reglement bietet die benötigte Flexibilität bei der marktgerechten Entlöhnung, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der individuellen Leistung. Weiter stimmen wir am 24. September über die Altersvorsorge 2020 ab. Diese fährt unsere Altersvorsorge, allen

voran die AHV, mit Volldampf in den Eisberg der Demographie. Das Ziel, die AHV nachhaltig zu sanieren, wird durch diese Vorlage klar verfehlt. Der geplante Ausbau aller Renten, also auch jener der Millionäre, hat zur Folge, dass die massiven Defizite in der AHV nur um wenige Jahre verzögert werden können. Bereits ab dem Jahr 2030 rutscht die AHV in ein Milliardendefizit, welches sich aufgrund der demographischen Entwicklung massiv zuspitzen wird. Dieser Ausbau der AHV ist unverantwortlich und bürdet den jungen Generationen eine unzumutbare Last auf. Die AHV gehört saniert, nicht nach dem Prinzip Giesskanne ausgebaut. Somit ist die Altersvorsorge 2020 mit dem Auftrag zur Überarbeitung an Bundesrat und Parlament zurückzuweisen. Cristian Manganiello, Präsident FDP.Die Liberalen Sektion Aesch

PARTEIEN

Parteiversammlung der CVP Die CVP Aesch-Pfeffingen hat sich getroffen, um über die Vorlagen der Gemeindeversammlung vom 27. September zu diskutieren und Parolen zu fassen. Die Teilrevision Reglement über die Entschädigung der Mitglieder von Behörden, Kommissionen und übriger Organe der Gemeinde Aesch wurde einstimmig gutgeheissen. An der Teilrevision für das Personalreglement hat die CVP an der Vernehmlassung teilgenommen und Vorschläge zur Änderung eingebracht. Diese wurden erfreulicherweise grösstenteils berücksichtigt und ins Reglement eingebracht. Wir sind der Meinung, dass dieses Reglement so angenommen werden kann. Es kommt den gängigen Regelungen, wie sie in der Privatwirtschaft üblich sind, näher. Der CVP ist es wichtig, dass es grundsätzlich nur Lohnerhöhungen gibt, wenn die Fi-

nanzlage der Gemeinde gut und gesund ist. Die CVP Aesch-Pfeffingen nimmt den Vorschlag mit grossem Mehr an. Betreffend Mutation zum Zonenplan Siedlung hat Urs David die Partei informiert. Ziel ist es, die Zone für öffentliche Werke und Anlagen in eine normale Wohnzone W2c umzuzonen. Die reformierte Kirchgemeinde hat versucht ein Gebäude mit Mehrfachnutzung zu realisieren. Leider ist sie in der Gemeinde nicht auf offene Ohren gestossen, was als sehr schade empfunden wird. In Folge wird nun die Umzonung in W2c angestrebt. Der CVP Aesch-Pfeffingen liegt es am Herzen, dass sich die Gemeinde Aesch mit dem Thema Wohnen im Alter befasst und eine Strategie festlegt. Wir freuen Sie uns, Sie an der Gemeindeversammlung am Mittwoch, 27. September, anzutreffen. CVP Aesch-Pfeffingen


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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

AESCH PFEFFINGEN

EIDG. ABSTIMMUNG

GOTTESDIENSTE

Zweimal Ja zur AHV Wegen der Babyboomer-Generation steigt die Zahl der Rentnerinnen und Rentner vorübergehend stark an. Die Altersvorsorge 2020 sorgt mit einer kostengünstigen Zusatzfinanzierung dafür, dass die AHV-Rechnung bis 2030 im Lot bleibt. Eine Milliarde Franken wird der AHV zufliessen, ohne dass die Bevölkerung dafür mehr bezahlen muss als heute. Denn 0,3 Mehrwertsteuer- Prozente, die heute für die IV erhoben werden, fliessen ab 2018 in die AHV. Erst

2021 kommt es dann zu einer bescheidenen Anhebung der Mehrwertsteuer von heute 8 auf 8,3 Prozent. Auch die Kosten für die AHV-Erhöhung sind tief. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden die Lohnabgaben um je 0,15 Prozent erhöht. Es ist die erste Beitragserhöhung seit 42 Jahren. Darum stimme ich zwei Mal Ja zur AHV. Christine Koch, Gemeinderätin SP

RAIFFEISENBANK

Harmonisierung Zahlungsverkehr Der nationale Zahlungsverkehr in der Schweiz wird bis 2018 erneuert bzw. dem internationalen Standard ISO 20022 angepasst. Davon betroffen sind Unternehmen, die Rechnungen versenden und erhalten. Stellen Sie Ihre Zahlungsprozesse rechtzeitig und problemlos auf den neuen Zahlungsverkehr um. Bis Ende 2017 sollten Sie bereit sein für die Umstellung! Ab März 2018 können Raiffeisen-Kunden das neue Zahlungssystem testen. Machen Sie in 4 Schritten Ihre Zahlungsprozesse fit für die Zukunft: 1. Starten Sie frühzeitig mit der Umstellung. Etablieren Sie eine Projekt-

gruppe in Ihrer Firma. Sprechen Sie mit allen betroffenen Geschäftsbereichen und externen Partnern. Planen und budgetieren Sie die Umstellung. Nutzen Sie das Projekt auch als Chance, um Ihre Zahlungsabläufe zu optimieren. 2. Benutzen Sie eine Standard-Software, die einfach angepasst werden kann? Oder arbeiten Sie mit einem teilweise oder vollständig individualisierten Buchhaltungsprogramm? Sprechen Sie mit Ihrem IT-Partner, er sagt Ihnen auch, welche Geräte und Formulare von der Umstellung betroffen sind. 3. Nehmen Sie aktiv die notwendigen Konfigurationen von Bank- und Stammdaten Ihrer Kreditoren vor. Je nach Komplexität Ihrer IT-Lösung können Sie die auf den neuen Zahlungsverkehr angepasste Software selbst installieren. Teilweise muss auch die Hardware, wie Drucker, Scanner und andere Lesegeräte, angepasst werden. Oft ändern auch Drucksachen und Vorlagen. 4. Rechnen Sie genügend Zeit für die Testphase ein. Auf der Firmenkunden Testbank können Sie die neuen Verfahren und Formate vor der Einführung ausgiebig testen. Sie erhalten direkt detaillierte Berichte zu den gelieferten Daten in den Bereichen «Überweisungen», «Lastschriften» und «Avisierung & Reporting» Sind Sie vorbereitet? Wir begleiten Sie gerne bei der Umstellung. Christian Orlando, Firmenkundenberater Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen

Montag um 20.15 Uhr.

Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter E-Mail: info@fdp-aesch.ch

Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp-pfeffingen.ch

Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch

Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 701 63 73.

Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Formulare: Raiffeisenbank, AeschPfeffingen, 4147 Aesch; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70.

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Tel. 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli: Kaffeebetrieb, Mo & Mi, 14–17 Uhr, Valerie Lauper, 077 415 67 20, Facebook: Familienzentrum Brüggli. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 16. September 17.00 Festgottesdienst zur Errichtung des Pastoralraum Birstal im Dom Arlesheim Sonntag, 17. September 11.00 Ökumenische Bettagsfeier auf dem Schlosshof Pfeffingen (bei schlechter Witterung in der Kirche Pfeffingen) Donnerstag, 21. September 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 22. September 9.15 Gottesdienst mit Kommunionfeier Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 17. September 11.00 Oekumenischer Gottesdienst zum Bettag auf dem Schlosshof in Pfeffingen. Pfarrerin Inga Schmidt, Theologe Andreas Baumeister. Unter Mitwirkung der Primarklassen von Pfeffingen mit ihren Religionslehrerinnen Sylvia Diethelm und Marianne Helfenstein sowie dem Religionslehrer Pit Schmied. Kollekte: wird direkt vor Ort bekannt gegeben Donnerstag, 21. September 10.15 Eucharistiefeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 16. bis 22. September Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 17. September – Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Manuel Kropf, stud.theol. Kinderhüte; Gemeindekaffee Mittwoch, 20. September 19.30 Bibelabend Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 077 406 45 71 Sonntag, 17. September Kein Gottesdienst. Gemeindefreizeit Todtmoos Dienstag, 19. September 19.30 bis 20.30 Gebetstreffen Donnerstag, 21. September 6.00 bis 7.00 Frühgebet

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch

Badmintonclub Aesch. Beat Wittlin, Telefon 061 411 04 79. Training: Montag ab 18.30 und Donnerstag 20.00, Juniorentraining: Donnerstag 18.30 Uhr.

CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch

Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 16. September 17.00 Festgottesdienst zur Errichtung des Pastoralraum Birstal im Dom Arlesheim Sonntag, 17. September 11.00 Ökumenische Bettagsfeier auf dem Schlosshof Pfeffingen (bei schlechter Witterung in der Kirche Pfeffingen) Mittwoch, 20. September 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Donnerstag, 21. September 10.15 Gottesdienst mit Eucharistie im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche

Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2017 Ende September 2017 werden die Gemeindesteuern 2017 zur Zahlung fällig. Auf Zahlungen, die nach diesem Datum eingehen, muss gemäss § 6 Absatz 3 des kommunalen Steuer-Reglementes vom 29. November 2000 ein Verzugszins erhoben werden, sofern die Vorausrechnung nicht beglichen wurde. Der Gemeinderat hat den Verzugszins für Fälligkeiten des Jahres 2017 auf 5% festgesetzt. Wir empfehlen Ihnen, die Gemeindesteuer 2017 in Ihrem eigenen Interesse vor dem Fälligkeitstermin, d.h. vor dem 30. September 2017, zu bezahlen. Die Gemeindesteuerbeträge können mit dem mit der Vorausrechnung erhaltenen Einzahlungsschein oder auf unser Postcheckkonto (IBAN CH73 0900 0000 4000 5583 5, Gemeindeverwaltung, 4148 Pfeffingen), unter Angabe des Steuerjahres, einbezahlt werden. Weitere Auskünfte zum Stand Ihres Steuerkontos oder zur Fälligkeit der Gemeindesteuern erhalten Sie unter der Telefonnummer 061 756 81 23. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Theater Basel – Eintrittskarten zum Spezialpreis Auch dieses Jahr hat die Gemeinde Pfeffingen mit dem Theater Basel eine Vereinbarung getroffen, die als Gegenleistung zur gewährten Unterstützung eine gewisse Anzahl von Eintrittskarten für diverse Theaterproduktionen umfasst. Die Gemeinde gibt diese Karten wiederum an interessierte Einwohnerinnen und Einwohner zu einem stark ermässigten Spezialpreis (50% Reduktion) ab. Je Aufführung stehen sechs bis acht Karten zur Verfügung. Um möglichst vielen Kulturinteressierten den Genuss einer Vorstellung zu ermöglichen, wird der persönliche Bezug auf maximal zwei Karten pro Haushalt beschränkt. Nachfolgende Daten und Vorstellungen auf der Grossen Bühne und im Schauspielhaus stehen zur Auswahl: • Samstag, 28. Okt. 2017, 19.30 Uhr: La Traviata (Oper): CHF 68.50 • Sonntag, 21. Jan. 2018, 18.30 Uhr: Elektra (Oper): CHF 59.00 • Sonntag, 18. Feb. 2018, 18.30 Uhr: Die Dreigroschenoper (Schauspiel mit Musik): CHF 59.00 • Samstag, 17. März 2018, 19.30 Uhr: Schwanensee (Ballett): CHF 68.50 • Samstag, 19. Mai 2018, 19.30 Uhr: Tod in Venedig (Ballett): CHF 59.00 Die Karten können ab Montag, 18. September 2017, 10.00 Uhr, direkt am Schalter bezogen oder telefonisch (061 756 81 26) reserviert werden (Abholung spätestens am übernächsten Arbeitstag). Es gilt: «S’het so lang s’het». Wir hoffen, dass zahlreiche Theaterinteressierte

von diesem überaus attraktiven Angebot Gebrauch machen werden und wünschen Ihnen bereits jetzt schon einen unterhaltsamen Theaterabend! Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

119. Senioren-Treff Aesch Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 19. September 2017 um 14.30 Uhr im Restaurant Jura in Aesch statt (Bitte neuen Veranstaltungsort «Restaurant Jura» beachten!). Als Dankeschön für Ihr immer zahlreiches Erscheinen und Ihr Interesse an unsern Treffs, laden wir Sie zum traditionellen LOTTO MATCH ein. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele attraktive Preise zu gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen gemütlichen Nachmittag. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Getränke sind jedoch durch die Besucher selbst zu bezahlen. Für den Seniorenrat: P. Ackermann, R. Huber, A. Rotzler, M. Streule

Baupublikation Kleinbaugesuch Nr. 09/2017 Gesuchstellerin: Mattle Erna, Im Jürtli 24, 4148 Pfeffingen – Projekt: Gewächshaus, Parz. 852, Im Jürtli 24, Pfeffingen – Projektverfasserin: Mattle Erna, Im Jürtli 24, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 25. September 2017 Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Kleinbaugesuchs-Nummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf.

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung erforderlich) Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Metall

findet statt am Dienstag, 19. September 2017 Mittwoch, 20. September 2017 Montag, 25. September 2017 Mittwoch, 27. September 2017 Mittwoch, 27. September 2017 Mittwoch, 18. Oktober 2017

PFÄFFIGE LÄBT!

Bushaltestelle-Grill-Plausch

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

Wie doch die Zeit vergeht! Bereits steht die Bushaltestelle «Post» mit Dach und Sitzgelegenheit beim Dorfplatz in Pfeffingen seit über fünf Jahren und bietet den Busbenützern Schutz vor dem Regen, aber auch ein gemütliches Bänklein zum Verweilen und Ausruhen oder für ein kurzes Gespräch und ein freundliches Hallo. Ein Grund für «Pfäffige läbt» mit einem Fest für die ganze Bevölkerung dem Initianten Alois Ruckli für sein damaliges persönliches Engagement und der Gemeinde zu danken und das Jubiläum der Bushaltestelle mit Dach gebührend zu feiern.

Gleichzeitig gibt es nämlich noch zwei Jubiläen! Die BLT fährt die Buslinie seit fünfundzwanzig Jahren, nachdem die Buslinie 65, also Pfeffingen -Dornach-Pfeffingen vor dreissig Jahren durch Postautos der PTT in Betrieb genommen wurde. Wir feiern deshalb gemeinsam am Freitag, 22. September von 17 bis 22 Uhr auf dem Dorfplatz und bei der Bushaltestelle Post. Deshalb sofort in der Agenda den Termin eintragen und mit dabei sein, wir freuen uns auf euren Besuch. Daniel Kaiser


AESCH PFEFFINGEN Restaurant Clublokal Gigersloch, Dornach 079 746 32 08

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Täglich frisch • Kalbs-Cordon-bleu • Rinds-Entrecôte • Rindsfilet • Tagliolini • Panna Tartufata • Raviolini con Ricotta di Bufala Burrata Reservation Franco Riccardi Tel. 079 746 32 08

Dornach Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

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AHV-Scheinreform NEIN Die linken Parteien bekämpften die Unternehmenssteuerreform als zu kompliziert und ein Milliardenbschiss. Tatsache ist, dass bei der AHV-Scheinreform 12 Gesetze geändert und zusätzlich Milliarden ausgegeben werden. Kulinarisch gesehen heisst das: Unternehmenssteuerreform AHV-Scheinreform

= 1 Big Mac = 6-facher Big Mac, unverträglich

Warum soll der FCB-Präsident monatlich Fr. 70.– mehr bekommen und die Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) nichts? Im Gegenteil: die EL-Bezüger müssen mehr Steuern bezahlen.

Und das soll gerecht sein? Die Mehrwertsteuer erhöht sich um 0,6%: BR Berset und dem FCB-Präsidenten ist das egal, die Bezüger von Ergänzungsleistungen werden davon aber markant betroffen.

Und das soll solidarisch sein? Die heutige und künftige Jugend erhält mit dieser AHV-Scheinreform ein schwarzes Loch und muss Milliarden bezahlen.

Und das soll solidarisch sein? Eine Privatspitex im hinteren Leimental sucht eine

diplomierte Pflegefachfrau HF (40–60%-Anstellung) Interessierte melden sich unter der Tel.-Nr. 076 321 98 88 ab 18.30 Uhr.

Die Befürworter reden hier nicht vom Milliardenbschiss, aber behaupten, dass die AHV mit dieser Scheinreform gesichert sei. Warum wollen denn SP und Co. die Schuldenbremse aufheben und das Geld in den AHV-Fonds fliessen lassen? Die AHV ist doch angeblich gesichert mit dieser Scheinreform.

Sieht so Sicherheit aus? Die monatliche AHV-Erhöhung von Fr. 70.– soll die Entschädigung für die Reduktion des Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse sein. Das Gegenteil ist der Fall: Die Fr. 70.– sind das Sahnehäubchen für die Übergangsgeneration (alle 45- bis 65-jährigen), denn sie erhalten eine Besitzstandsgarantie ➜ kein Verlust durch die Senkung des Umwand-

lungssatzes! (Übergangsbestimmung Ziffer c) Und das soll gerecht sein? Darum am 24. September 2017:

2x NEIN zur AHV-Scheinreform

Paul Schoenenberger, Postfach, 4112 Flüh


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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

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Ein Fest zum Fröhlichsein

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baugesuche Nr. 1326-2015 Gesuchsteller: Rolf Stalder AG Architektur, Helsinki-Strasse 7, 4142 Münchenstein – Projekt: Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Neuauflage: zusätzliches Schwimmbad – Parzellen: 2466, 6647, Gartenstadt 13, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rolf Stalder AG Architektur, Helsinki-Strasse 7, 4142 Münchenstein Nr. 1499-2017 Gesuchsteller: Schmidlin Lea und Emhardt Pascal, Birkenstrasse 9, 4142 Münchenstein – Projekt: Wohnraumerweiterung, Parzelle: 3202, Birkenstrasse 9, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Atelier für Beratung Architektin Claudia Ehrsam, Birkenstrasse 5, 4142 Münchenstein Nr. 1500-2017 Gesuchsteller: Kaul-Spaenhauer Adesh und Sandra, Gutenbergstrasse 20, 4142 Münchenstein – Projekt: Schwimmbad,Parzelle: 1917, Gutenbergstrasse 20, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Himmelsbach Architekten GmbH, Wartenbergstrasse 45, 4020 Basel Auflagefrist: 25.09.2017 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Neue Zonenvorschriften sind in Kraft «Bewährtes erhalten – Neues ermöglichen». Unter diesem Motto steht der Münchensteiner Zonenplan, der nach 50 Jahren eine umfassende Revision erfahren hat. Das übergeordnete Ziel ist eine mass- und qualitätsvolle Entwicklung der Gemeinde, bei der weitere Entwicklungen für Wohn- und Wirtschaftsraum im Einklang mit der Erhaltung von wertvollen Grünund Freiräumen einhergehen. Der neue Zonenplan kennzeichnet Areale, die künftig mittels Quartierplan weiterentwickelt werden sollen. Dem typischen Charakter Münchensteins und seiner Quartiere wird auch mit den neuen Zonenplan Rechnung getragen. Rund 70 Prozent der bestehenden Wohnzonen erfahren keine Änderung. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer erhalten beispielsweise im Sinne des Verdichtungsprinzips konkret die Möglichkeit, den Dachstock ihrer Wohnhäuser auszubauen oder Wintergärten anzubauen. In Gewerbe- und Industriezonen bestehen neu diverse Aufstockungsmöglichkeiten und Grünund Freiräume werden als solche gekennzeichnet und geschützt. Die formelle öffentliche Mitwirkungsphase fand im ersten Quartal 2016 statt und an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2016 wurden die neuen Zonenvorschriften Siedlung

vom Souverän genehmigt. Nach der Überarbeitung durch die Verwaltung wurden die Dokumente im Februar 2017 dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zur Genehmigung vorgelegt. Im Rahmen des so genannten «rechtlichen Gehörs» wurden im Sommer 2017 noch einige offene Fragen von Seiten Regierung geklärt. Nun hat der Regierungsrat per 15. August 2017 die Revision Zonenvorschriften Siedlung der Gemeinde Münchenstein genehmigt und zeitgleich auf bestehende Planungspendenzen aufmerksam gemacht (z. B. Umgang mit schutzwürdiger Bausubstanz). Die Unterlagen zur Revision Zonenplan Siedlung sind auf der Homepage der GemeindeWebsite www.muenchenstein.ch unter «Top News» einsehbar. Weitere Informationen und Auskünfte erteilt gerne die Bauverwaltung: Tel. 061 416 11 50 E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Der Gemeinderat Tempo 30 an der Bottmingerstrasse:

Informationsveranstaltung am 21. September Am Donnerstag, 21. September 2017, findet um 19.00 Uhr in der Aula des Schulhauses Loog an der Schulackerstrasse 2 eine Orientierung zur geplanten Tempo 30-Zone an der Bottmingerstrasse, Abschnitt Emil Frey-Strasse bis Grabenstrasse, statt. Ziel ist es, die betroffene Anwohnerschaft über die geplanten verkehrstechnischen Massnahmen und Änderungen zu informieren. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden persönlich eingeladen. Selbstverständlich sind auch weitere interessierte Bewohnerinnen und Bewohner Münchensteins zum Informationsabend eingeladen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Bauverwaltung Ein Quartier blüht auf

Rundgang Lange Heid vom 6. September

Herzliches Ambiente am Dychrain-Sommerfest: Christina Hatebur (Kommunikation, links), Adrian Krassai und Marita Isenmann-Köppen (OK-Verantwortliche und Bereichsleitung Tagesgestaltung).

Das Beschäftigungs- und Wohnheim Dychrain in Münchenstein sorgte auch in diesem Jahr mit seinen Aktivitäten für ein ausgelassenes Sommerfest. Bea Asper

I Vor vier Jahren hat sich der Gemeinderat das Ziel gesetzt, gemeinsam mit den ansässigen Bewohnerinnen und Bewohnern das Quartier (Fortsetzung auf Seite 26)

m Festzelt traf man sich zum gemeinsamen Essen und lachte herzhaft über die Darbietungen der Clowns und liess sich vom Rhythmus der Musik leiten. Der feierliche Anlass liess Emotionen sprechen. Nicht die Worte standen im Vordergrund, sondern der Fokus lag auf allen Sinnen des Menschen. Auf sehr eindrückliche Art und Weise war das «Normalisierungsprinzip» in der gesamten Organisation spürbar, wie das Leben von Menschen mit einer Behinderung dem Alltag von Menschen ohne Behinderung gleichen kann, ein Leben mit all seinen Facetten.

Mit einem Film liessen die Mitarbeitenden die zahlreich erschienenen Besucher eintauchen in das erstmalige Sommerprogramm mit vielfältigen Ferienangeboten und weiteren speziellen Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner des Dychrains. Die Freude aller Teilnehmer war deutlich spürbar. Dies sei für die Organisatoren immer wieder eine zusätzliche Motivation und Bestätigung. Der Film sei sicherlich einer der Höhepunkte, erklärte die Kommunikationsbeauftragte des Heims, Christina Hatebur, gegenüber dem «Wochenblatt». «Ein abwechslungsreiches Festprogramm zusammen mit den Bewohnern auf die Beine zu stellen, ist natürlich für alle eine besondere Herausforderung, doch ist es einmal mehr schöner geworden als erträumt», resümierte sie. Theater und schräge Vögel Ein besonderer Blickfang waren die Verkaufsstände, die auch in diesem Jahr mit vielen selbst gemachten Produkten die Besucherinnen und Besucher zum Kauf animierten. Jedes Jahr werden mit viel Engagement und unter aktivem Einbe-

FOTO: BEA ASPER

zug der Bewohnerinnen und Bewohner verschiedenste Produkte hergestellt, erklärte Hatebur. Zu den Höhepunkten des Sommerfestes zählten aber auch die anderen Präsentationen der Bewohner. Zum Beispiel ein lebhaftes Theaterstück auf der Bühne mit dem Titel «Wir erzählen aus unseren Ferien». Aber auch der erstmalige Auftritt der Schreegen Vögel. Die aufgestellte Musikband des Wohnwerks Basel brachte mit ihren fröhlichen Klängen sofort Bewegung ins Publikum, die Füsse begangen zu wippen, bald tanzten die Ersten. Lustige Spiele und der Duft von Zuckerwatte versüssten die Stimmung zusätzlich. Gross war dann die Freude über die Einweihung von neuen Rollstuhl-Sitzbänken. Das Wetter nahm man, wie es kam, war man doch mit dem Festzelt und den weiteren Angeboten in den Gebäuden des Heims auf alles vorbereitet. Umso mehr freute man sich im wunderschönen Garten über die Sonnenstrahlen, die zwischen den Wolken hervorlugten und mit ihrem Lichtspiel das Festambiente vergoldeten.


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MÜNCHENSTEIN

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Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 25)

Lange Heid aufzuwerten. Am Abend des 6. September 2017 wurde ein Rundgang angeboten, der aufzeigte, was bislang im Rahmen des Projekts Quartierentwicklung Lange Heid umgesetzt werden konnte. Wie schon der Workshop vor rund vier Jahren – die Initialzündung der Quartierentwicklung - stiess auch der Rundgang auf grosses Interesse der Bevölkerung: 60 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit von der Partie. Gemeindepräsident Giorgio Lüthi und die Gemeinderätinnen Heidi Frei und Jeanne Locher sowie die Gemeinderäte Daniel Altermatt, Lukas Lauper und René Nusch – unterstützt von der Bauverwaltung und den Sozialen Diensten stellten sich den Fragen und Anregungen der Anwesenden. Beteiligt war auch der Quartierverein Lange Heid, der im Verlauf des Projekts gegründet worden ist. Entwickelt hat sich das Quartier Lange Heid augenfällig in Sachen Sauberkeit sowie einer besseren nächtlichen Strassenbeleuchtung. Eine Tempo 30-Regelung soll künftig für eine Verbesserung der Verkehrssituation sorgen. Für Kinder und Jugendliche wurden diverse Angebote geschaffen, wie z. B. die regelmässig stattfindende Sportnacht. Für die Integration der ausländischen Bevölkerung wird auf sogenannte Schlüsselpersonen gezählt, die als «Türöffner» für eine bestimmte Nationalität dienen. Beim interkulturellen Frauenfrühstück kommen Frauen aus verschiedensten Nationen zusammen und im Quartiergarten wächst nicht nur Gemüse, sondern auch die nachbarschaftliche Beziehung – um nur einen Teil der Bestrebungen im Quartier Lange Heid zu nennen. Im Rahmen des Rundgangs wurde auch ein Blick auf das Schulhaus Lange Heid geworfen, das zurzeit erweitert wird. Der Anlass wurde mit einem Apéro im Restaurant hundertpunkt im Spengler Park abgeschlossen. Hier wurde noch angeregt über die weitere Zukunft des Quartiers diskutiert. Der Gemeinderat Fachstelle Integration:

Gelungene Premiere des Dorfrundgangs

Podiumsdiskussion zu Palliative Care am Sonntag Am kommenden Sonntag, 17. September 2017, lädt die Stiftung Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3 alle Interessierten um 16.00 Uhr zu einer Podiumsveranstaltung zum Thema «Palliative Care in der Grundversorgung» ein. Daniel Bollinger, Leiter der Stiftung Hofmatt, moderiert ein Gespräch zwischen Dr. Heike Gudat (Chefärztin Hospiz im Park, Arlesheim), Dr. Klaus Bally (Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel) und Marc Boutellier (Verantwortlicher Palliative Care, Stiftung Hofmatt). Koordinationsstelle für das Alter

Zur Abstimmung vom 24. September Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten auf dem Postweg zugestellt. Wer bis Dienstag, 19. September 2017, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises ist, hat die Möglichkeit, diesen bis spätestens Donnerstag, 21. September 2017, bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Allfällig fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06) angefordert oder persönlich abgeholt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Unterlagen direkt im Wahllokal zu beziehen. Für die briefliche Stimmabgabe sei auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 wie folgt geöffnet: • Samstag, 23. September 2017: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 24. September 2017: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Hauptübung 2017 der Feuerwehr Münchenstein am 16. September

Am Freitagnachmittag, 25. August 2017, nutzten rund 20 neue Bewohnerinnen und Bewohner Münchensteins die Gelegenheit, am ersten Dorfrundgang der Fachstelle Integration teilzunehmen und somit einen Einblick in ihre Wohngemeinde zu gewinnen. Für den humorvoll vorgetragenen historischen Rückblick Münchensteins in fünf Etappen war die Journalistin Meta Zweifel, Mitglied des Seniorenrates und Empfängerin der Auszeichnung «Münggestei 2012», verantwortlich. Für die Rückkehr in die Gegenwart war Vivian König, Leiterin der Fachstelle Integration, mit einem Überblick über die zahlreichen und vielfältigen Angebote der hiesigen Schulen, Museen und Vereine besorgt.

Auf den stationären Part folgte der Rundgang im eigentlichen Sinn, bei dem ein Teil Münchensteins begangen wurde. Auch RundgangTeilnehmer, die schon einige Zeit in Münchenstein leben, profitierten von diversen neuen Informationen für Alltag und Freizeitgestaltung. Abgerundet wurde der Anlass mit einem Apéro, der vom Quartierverein Lange Heid gemeinsam mit den Schlüsselpersonen der Fachstelle Integration ausgerichtet wurde. Der nächste Dorfrundgang wird am Freitag, 8. Dezember 2017, von 16.00 bis 18.00 Uhr stattfinden. Treffpunkt ist die Gotthelf-Stube der Reformierten Kirchgemeinde an der Lärchenstrasse 3. Anmeldungen nimmt gerne die Fachstelle Integration entgegen: Tel. 079 666 75 15 E-Mail vivian.koenig@muenchenstein.ch Fachstelle für Integration

Im laufenden Jahr 2017 leisteten die Angehörigen der Feuerwehr Münchenstein in deren Freizeit über 100 teilweise spektakuläre Einsätze zum Schutz der Bevölkerung und konnten einigen Menschen das Leben oder deren Hab und Gut retten. Am Samstag, 16. September 2017, lädt die Feuerwehr Münchenstein herzlich alle Einwohnerinnen und Einwohner, Verwandte, Bekannte und Freunde zur alljährlichen Hauptübung ein. Der Anlass startet um 14.00 Uhr beim Feuerwehrmagazin an der Loogstrasse 17. Die Eichenstrasse bleibt im Bereich des Feuerwehrmagazins den ganzen Nachmittag hindurch gesperrt. Die Hauptübung versteht sich als «Tag der offenen Türe» der Feuerwehr Münchenstein und gibt Gross und Klein die Möglichkeit, selber hautnah das Feuerwehr-Handwerk zu erleben oder eine Einsatzübung mit zu verfolgen. Zum Abschluss der Hauptübung werden wie gewohnt einige Kameradinnen und Kameraden nach jahrelangem Dienst zum Wohle der Bevölkerung verabschiedet sowie einige Beförderungen durchgeführt. Der Feuerwehrverein wird für das leibliche Wohl besorgt sein. Feuerwehr Münchenstein

Schiessen: Gratulation zum Schweizermeister-Titel Thomas Kohler, Ehrenmitglied der Schiessgesellschaft Münchenstein (SG), hat an den Schweizer Meisterschaften 300 Meter Standardgewehr, 2-Stellung, in der Kategorie Senioren mit hervorragenden 587 Punkten den Schweizer Meistertitel gesichert. Ebenso hat er den Meistertitel auch im KK-Liegendmatch gewonnen und im Liegendmatch über 300 Meter den hervorragenden 4. Rang erreicht. Der Gemeinderat Münchenstein gratuliert Thomas Kohler herzlich zu diesem Triumph auf nationaler Bühne. Die Gemeindeverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 27)

MUSIKSCHULE

PASTORALRAUM BIRSTAL

Grosses Jubiläums-Schulfest

Kirche im Umbruch

Im Rahmen unseres Musikschuljubiläums «40+1» starten wir nach dem grossen Gala-Abend vom vergangenen Mai in die zweite Runde mit einem grossen Fest rund um die Musikschule AeschPfeffingen. Der Anlass findet statt am Samstag, 23. September, von 12 bis 17 Uhr auf dem Areal des Schützenmattschulhauses in Aesch. Es erwartet Sie ein bunter Strauss an Attraktionen wie Musik-Kaffee mit Livemusik, Geisterbahn, Workshops, Musik-Flohmarkt, Wettbewerbsparcours rund um die Musik und vieles mehr. Als Premiere tritt ein über 100-köpfiger Kinderchor auf, welcher die Musikschule in Zusammenarbeit mit der Primarschule Aesch speziell für diesen Anlass auf die Beine gestellt hat. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Lassen Sie sich von unserem Kuchenbuffet und unserem Grillstand verwöhnen.-Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Andreas Kirschner, Schulleitung

REF. KIRCHGEMEINDE

Reformation weltweit Die Reformation hat viele Gesichter: nicht nur europäische, sondern auch afrikanische, asiatische und amerikanische. Denn das, was damals vor 500 Jahren seinen Lauf nahm, hat Menschen auf der ganzen Welt erfasst und inspiriert – bis heute. Am Mittwoch, 20. September, 19.30 Uhr im ref. KGH (Lärchenstrasse 3), gibt uns Christian Weber, Studienleiter bei mission 21, einen Einblick in die aussereuropäische Reformationsgeschichte. Er macht das anhand von konkreten Lebensgeschichten aus dem Weltsüden: Was heisst es im Kongo, in China oder in Costa Rica, reformiert zu sein und in Kirche und Gesellschaft reformatorisch zu wirken? Herzlich laden Walter Bielser und ein, Markus Perrenoud

Die Kirche ist einem Grossteil der Gesellschaft eher gleichgültig geworden. Die Volkskirche in alter Bedeutung hat ihre Kraft verloren. An Ostern berichten die Medien nicht mehr über die Auferstehung, sondern über den Autostau am Gotthard. Das neue Pastoralkonzept bezweckt, die Zusammenarbeit in den pastoralen Aufgaben zu fördern und darüber hinaus koordinierte Schwerpunkte zu setzen. In den öffentlichen Publikationen wurde bisher nur am

Rande über die mit der Neuorganisation verbundenen notwendigen, staatskirchenrechtlichen Anpassungen orientiert. Die Stellung der Kirchgemeinden sowie die Zugehörigkeit der Einwohner wird in der Verfassung geregelt. Dazu gehören nebst Pflichten auch Rechte. Primär gilt es die Akzeptanz der Menschen vor Ort zu gewinnen, das Vertrauen zu steigern und dem modernen Atheismus mit Taten entgegenzuwirken. Bernhard Wittmer

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zur AHV Es ist höchste Zeit – nach 42 Jahren sollen erstmals die AHV-Renten real erhöht werden. Damit wird der wichtigste Pfeiler unserer Altersvorsorge, der für einen Ausgleich zwischen den Generationen sowie zwischen den Superreichen und dem Rest der Gesellschaft sorgt, gestärkt. Dank der Reform ist die Finanzierung der AHV bis mindestens 2030 gesichert. Der Mechanismus der Umverteilung garantiert die Auszahlung der Renten. Obwohl die Finanzierung heute auf weniger Schultern als früher verteilt ist, waren die Renten stets sicher. Die höheren Einkommen federn bei der AHV die höheren Kosten der älter werdenden Gesellschaft seit über 65 Jahren erfolgreich ab. Auch in Zukunft wird der wirtschaftliche Fortschritt die AHV finanzieren. Die AHV ist umso wichtiger, weil ihre Leistungen über jene der anderen Säulen hinausgehen. Im Unterschied etwa zur 2. Säule gibt es in der AHV alle zwei Jahre eine automatische Anpassung an die Lohn- und Preisentwicklung. Im Gegensatz zur 2. Säule ist die AHV nicht von den Börsenkursen und von den Renditen der Aktien abhängig. Einzigartig sind zudem auch die Erziehungs- und Betreuungsgutschriften, welche die mehrheitlich von Frauen geleistete unbezahlte Familien- und Pflegearbeit bei der Rentenberechnung be-

rücksichtigen. Aus diesen Gründen braucht es bei den beiden AHV-Vorlagen ein zweifaches Ja. Dieter Rehmann, Co-Präsident SP Münchenstein SP-Parolen zu den Abstimmungen vom 24. September

Ja

zur Ernährungssicherheit

Ja

zur Rentenreform

Ja

zur AHV-Zusatzfinanzierung

Nein zur Staatsapparat-Initiative Nein zur StaatsfinanzenInitiative Nein zum Gegenvorschlag Stichfrage > Gegenvorschlag ankreuzen Nein zur Abschaffung der Privatschulbeiträge Ja

zum Margarethenstich

Münchenstein

AUS DER GEMEINDE

Schulkinder im Einsatz für Erhaltung von sauberem Lebensraum Am vergangenen Freitag, 8. September, beteiligten sich über 130 Primarschulkinder am Münchensteiner Clean Up-Day. An sieben Stationen wurden die 4.- bis 6.-Klässler zu den Themen Littering, Abfallentsorgung und Ressourcenschonung informiert und sensibilisiert. «Hier war vor 2 Millionen Jahren noch ein Meer», sagt Hans-Ulrich Rolli. Staunend folgen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b des Loog-Schulhauses den Schilderungen des Präsidenten des Verschönerungsvereins Münchenstein. Im Rahmen des Clean Up-Day befinden sie sich in der Grube Blinden, einer ehemaligen Deponie, die zum Naturschutzgebiet aufgewertet wurde. Am Vormittag war die 4b mit dem Verschönerungsverein unterwegs und sammelte Ideen, wie sie am Nachmittag das Thema Littering auf Informationsplakaten verewigen kann. Die Station «Wanderwege und Aussichtspunkte» war eine von sieben, an denen die Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Primarschulklassen Münchensteins vergangenen Freitag beschäftigt waren. Die Teilnahme am Clean Up-Day ist eine von mehreren Massnahmen des Projekts KLAR der Gemeinde Münchenstein, welches das übergeordnete Ziel hat, den attraktiven Lebensraum Münchensteins zu erhalten. KLAR steht für: K Kampagne sauberes Münchenstein L Littering gemeinsam stoppen A Abfall korrekt entsorgen R Ressourcen in unserem Lebensraum schonen

Recycling und Upcycling Gemeinsam mit der Jugendarbeit lernten die Schulkinder die jugendlichen Hot Spots Münchensteins kennen und führten eine Diskussionsrunde zum Thema Entsorgung. Der Aufwertung von vermeintlich unbrauchbarem Abfall widmeten sich die Posten bei der Textilwerkstatt Ökojobs und der Bauteilbörse auf dem Dreispitz-Areal. Bei der Dock Gruppe Basel wurden unter fachkundiger Leitung elektronische Geräte auseinandergebaut und die gewonnenen Wertstoffe recycelt. Eine Betriebsführung bei der Migros zeigte den Schülerinnen und Schülern den Weg eines Produktes auf und man erfuhr, was mit Artikeln passiert, die nicht verkauft werden. Erneut am Clean Up-Day beteiligt war der Werkhof, der für die Gemeinde Münchenstein die tragende Rolle in Sachen Entsorgung innehat. Die Schulkinder lernten die Wasserversorgung, den Friedhof und die Gärtnerei kennen oder begaben sich auf Abfalltour. Ebenfalls eingebunden war der Fischereiver-

Gemeinsam mit dem Verschönerungsverein Münchenstein besuchte die Klasse 4b des Schulhaus Loog das Naturschutzgebiet Grube Blinden.

Eine Gruppe Schulkinder verfolgte bei der Migros, welchen Weg ein Produkt zurücklegt, bevor es im Regal liegt. ein Münchenstein-Reinach, mit dem die Schülerinnen und Schüler das Birsufer besuchten und staunten, wie viel Abfall hier in kurzer Zeit aufgefunden wurde. Motivierter Nachwuchs Dass die KLAR-Kampagne in Münchenstein eine hohe Priorität geniesst, bewies Gemeindepräsident Giorgio Lüthi, der die beteiligten Schulkinder in deren Mittagspause aufsuchte und den Klassen jeweils ein Diplom für die Teilnahme überreichte. «Seid ihr nächstes Jahr wieder dabei beim Clean UpDay?», fragte Lüthi bei der Zusammenkunft im Schulhaus Neue Welt in die Runde. Sämtliche Hände gingen nach oben und zeugten davon, dass Münchensteins Nachwuchs motiviert ist, auch zukünftig für eine saubere Gemeinde anzupacken. Ebenfalls beteiligt am Clean Up-Day waren die Mitarbeitenden des KLARSponsors McDonald’s, die am Samstag, 9. September 2017, in der Region Obere Wanne, Fohrlisrain, Wahlenweg, Bruderholzstrasse sowie an der Reinacherstrasse widerrechtlich deponierte Abfälle einsammelten und fachgerecht entsorgten.


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

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HEILPÄDAGOGISCHEN SCHULE

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

Sommerfest zum 50-Jahr-Jubiläum

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 26)

Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder in der zweiten Herbstferienwoche:

Jetzt anmelden! Während der zweiten Herbstferienwoche, vom Montag, 9. Oktober 2017, bis und mit Freitag, 13. Oktober 2017, bietet die Schulergänzende Betreuung Münchenstein jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr ein Tageslager an. Das Herbstmotto lautet «Bewegung». Es werden zahlreiche Orte besucht, an denen sich die Kinder so richtig austoben können. Unter anderem stehen die Besuche des Swiss Mega Parks in Frenkendorf sowie eines Hallenbads auf dem Programm und im Wald werden Geländespiele veranstaltet. Das Tageslager wird durchgeführt, wenn mindestens 5 Kinder pro Tag teilnehmen. Die Mindestbelegung beträgt zwei ganze Tage pro Kind. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen sind erhältlich unter: Tel. 079 761 83 50 E-Mail seb@muenchenstein.ch Web www.muenchenstein.ch (Suchbegriff «Tageslager») Anmeldeschluss ist der 28. September 2017. Das Team der Schulergänzenden Betreuung (SEB)

Aufgebot zum Nachschiesskurs 2017 Das Amt für Militär- und Bevölkerungsschutz des Kantons Basel-Landschaft macht alle Schiesspflichtigen der Jahrgänge 1983 und jünger, die im Jahr 2017 das obligatorische Programm nicht oder nicht vollständig in einem anerkannten Schiessverein geschossen haben auf folgendes Aufgebot zum Einrücken aufmerksam: • Nachschiesskurs am Samstag, 18. November 2017, 9.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr, Schiessanlage Lachmatt in Pratteln. Zum Kurs werden keine persönlichen Marschbefehle zugestellt. Schiesspflichtig sind alle Armeeangehörigen bis und mit Jahrgang 1983, die vor 2017 die Rekrutenschule absolviert haben. Armeeangehörgie, welche die schriftliche Bestätigung für die Entlassung per 31. Dezember 2017 erhalten haben, sind nicht mehr schiesspflichtig. Das Nichterfüllen der Schiesspflicht wird disziplinarisch bestraft. Weitere Informationen siehe www.militaer.bl.ch Die Gemeindeverwaltung

Alle zusammen: Den Auftakt machte der Chor mit dem Jubiläumslied. Das Sommerfest der Heilpädagogischen Schule Münchenstein – witterungsgerecht eher ein «Früh-Herbst-Fest» – war schlicht gut! Der Auftakt mit dem Chor

FOTO: ZVG

der HPS (Schülerinnen, Schüler und Mitarbeitende) mit dem von Michael Schaub für diesen Anlass komponierten «Jubiläumslied» liess erahnen, was da

an Schwung und Festfreude auf die zahlreich erschienenen Gäste zukommen würde. Jubiläumslied? Ja! Das Heilpädagogische Zentrum Baselland (HPZ BL) feiert im Jahr 2017 das 50jährige Bestehen mit verschiedenen Anlässen. Ein abwechslungsreiches Programm bot verschiedene Attraktionen und bot Einblick in den Alltag einer Heilpädogogischen Schule. Das alles machte Lust auf einen Besuch am Kuchen- und Getränkestand. Beim Geniessen bot sich auch Gelegenheit, mit Eltern Informationen auszutauschen, die nichts mit den sonst üblichen Inhalten in den Elterngesprächen zu tun hatten. Ich bedanke mich herzlich bei meinen Kolleginnen des Organisationskomitees für ihre Arbeit, ohne die ein Fest dieser Art schlicht nicht möglich ist. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihren Backkreationen ermöglichten, ein fantastisch reichhaltiges Apéro- und Kuchenbuffet anzubieten, und ich bedanke mich bei allen, die an diesem Samstag Zusatzarbeit geleistet haben. Das ist nicht selbstverständlich – für das Personal der HPS Münchenstein aber schon! Und auch das ist schlicht gut! Adam Schmid, Schulleiter HPS Münchenstein

KANT. ABSTIMMUNG BROT FÜR ALLE

Sonos-Quartett für guten Zweck Am Sonntag, 17. September lädt die «Brot für alle»-Gruppe um 18 Uhr zum traditionellen Bettagskonzert in die reformierte Dorfkirche Münchenstein ein. Das Sonos-Quartett mit Jiri Nemecek

Musik zum Bettag 17. September 2017, 18.00 Uhr Dorfkirche Münchenstein

SONOS-Quartett Werke von J. Brahms und G. Sollima

und den drei Schwestern Stefanie, Martina und Andrea Bischof an Violine, Viola und Violoncello, spielen Werke von J. Brahms und G. Sollima. Sie sind herzlich eingeladen zu dem besonderen Musikgenuss. Der Eintritt ist frei; wir bitten um eine Einlage in die Kollekte. Diese geht vollständig an das Projekt «Landesprogramm Kambodscha», das «Brot für alle Münchenstein» als Hauptprojekt seit vielen Jahren unterstützt. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Nach dem Konzert sind Sie herzlich zu einem Apéro im Gruethuus eingeladen. Brot für alle Münchenstein, Ursula Gallandre

Personalfeindliche Initiative «Gesetzesinitiative für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat» Was sich hier hinter diesem blumigen Titel verbirgt ist ein Misstrauensvotum gegen unsere Kantonsangestellten, gegen Polizisten und Polizistinnen, Sachbearbeiter/-innen, Lehrpersonen und alle die Personen, welche sich mit grossem Engagement für einen lebenswerten Kanton und seine Einwohner/-innen einsetzen. Die Initiative ist zudem irreführend, denn effizienter oder flexibler würde gar nichts. Abgesehen von diesem Aspekt ist sie

auch unsorgfältig verfasst und zeigt so auch auf., um was es den Verfasser/innen wirklich geht: Beamtenbashing in Reinkultur. So hebelt die Initiative doch die Rechtssicherheit für die Angestellten aus, was konkret zur Folge hätte, dass jede Kündigung juristisch auf ihre Korrektheit überprüft werden müsste. In der vorliegenden Form wäre die Initiative ausserdem gar nicht umsetzbar. Sogar im Abstimmungsbüchlein lässt sich nachlesen, dass es absolut keinen Mehrwert durch die Annahme gäbe.

So lassen sich die Kündigungsbedingungen des Kantonspersonals, die nach den in der Bundesverfassung festgeschriebenen Grundsätzen des öffentlich-rechtlichen Handelns gehandhabt werden, nicht durch diese angestrebte Änderung durch das Obligationenrecht übersteuern. Unser Kanton muss ein verlässlicher Arbeitgeber bleiben. Deshalb stimme ich aus Überzeugung Nein zu dieser unsorgfältigen und gefährlichen Täuschungsinitiative. Miriam Locher, Landrätin und Fraktionspräsidentin SP BL

EIDG. ABSTIMMUNG

Zweimal Ja zur Übergangslösung

ABSTIMMUNGEN

Die Empfehlungen der Grünen

Die Grünen Münchenstein haben an ihrer Mitgliederversammlung für die Abstimmungen vom 24. September folgende Abstimmungsempfehlungen beschlossen: Ja zur Ernährungssicherheit; Ja zur Zusatzfinanzierung der AHV; Ja zur Reform Altervorsorge 2020; Nein zur Initiative «für einen flexiblen Staatsapparat»; Nein zur Initiative «für gesunde Staatsfinanzen …»; Stimmfreigabe zum Gegenvorschlag zur Intiative «für gesunde Staatsfianzen …»; Stichfrage: Gegenvorschlag; Nein zur Streichung der Beiträge für Privatschulen; Ja zum Margarethenstich. Zur AHV-Revision 2020 und zur damit verbundenen Zusatzfinanzierung sagen wir Ja, weil die vorliegende Reform ein guter Kompromiss ist, zu dem es keinen Plan B gibt. Die AHV muss jetzt sa-

Während der Herbstferien bleibt die Praxis vom 30. September bis 8. Oktober 2017 geschlossen Ferienabwesenheit Dr. med. Jürg Gartmann: 23. September bis 8. Oktober Ferienabwesenheit Dr. med. Dorothée Iven: 30. September bis 15. Oktober Ihr Praxisteam Heiligholz Emil-Frey-Str. 181 A, 4142 Münchenstein Tel. 061 411 44 33

niert werden, wir können keine weitere zehn Jahre warten. Zum Margarethenstich sagen wir Ja, weil das Leimental eine bessere Anbindung an den Bahnhof Basel mit dem Tram dringend braucht. Die Streichung der Beiträge an die Privatschulen lehnen wir ab, weil diese sogenannte Sparmassnahme teurer kommt als das, was damit eingespart wird. Dank der heutigen Beiträge können sich auch Eltern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen die Privatschule leisten. Die beiden rechtsaussen-Initiativen «für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat» sowie «für gesunde Staatsfinanzen» lehnen wir entschieden ab. Anton Bischofberger . Grüne Münchenstein

Die Diskussionen um die Altersreform 2020 ist sicher ein Paradebeispiel, wie man eine Vorlage so zerreden kann, dass alle den Blick auf die Hintergründe verlieren. Natürlich eignen sich die beiden Vorlagen dafür, ist doch die eine davon ein klassischer, gut-eidgenössischer Kompromiss. Für alle hat es etwas Passendes, und für alle auch Ärgerliches. Frühere Versuche, die Sanierung der Pensionskassen resp. die Reform der AHV getrennt voneinander durch die Volksabstimmung zu bringen, sind bekanntlich gescheitert. Also kommen nun

zwei verbundene Vorlagen, um der früheren Kritik zu begegnen. Logisch, dass nun genau das – vermutlich von den gleichen Leuten – wieder angegriffen wird. Die Sanierung der Pensionskassen ist unumgänglich, der heutige Zustand absolut ungerecht und so nicht haltbar. Um die überrissenen Zins- und Umwandlungssätze zu halten, müssen alle Einzahler jährlich ca. Fr. 2000.– oder gar mehr an die Rentner abtreten – Geld, welches dann in der eigenen Altersvorsorge fehlt. Und das summiert sich über die Jahre !

Die Sanierung der AHV ist – völlig unwidersprochen – ein komplizierter Kompromiss. Aber leider genau so dringend notwendig, weil sonst die AHV bereits in zwei Jahren Defizite schreiben wird. Und wer schon mal versucht hat, aus einem Defizit heraus zu kommen, will das nicht mehr erleben, dann lieber für eine Übergangszeit ein paar Kröten schlucken. Also, Augen zu und zweimal Ja – und gleich danach an die eigentliche Sanierungsvorlage gehen! Daniel Altermatt

14.30 KGH, Kaffeetreff 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 16. bis 22. September Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 96 77

Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim: Landruhe: kath. Gottesdienst Donnerstag, 21. September 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 21.00 Freitag, 22. September 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim: Obesunne: kath. Gottesdienst 19.30 Arlesheim: Krypta: Taizé-Gebet (Einsingen ab 18.30)

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 17. September, Eidgenössischer Bettag 9.00 Dorfkirche anschliessend Chillekaffi im Gruethuus 10.15 KGH. Predigt: Pfarrerin Tabitha Walther. Kollekte: Jugendfestival Reformation Donnerstag, 21. September 14.00 Stiftung Hofmatt. Gottesdienst für Menschen mit Demenz. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe: Donnerstag, 14. September 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 15. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Samstag, 16. September 9.00 KGH, Gemeindereise ins Bernbiet, Haus der Religionen Sonntag, 17. September 18.00 Dorfkirche, Bettagskonzert mit dem Sonos-Quartett Dienstag, 19. September 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe Mittwoch, 20. September 19.30 KGH, Reformation weltweit mit Christian Weber Donnerstag, 21. September 14.00 KGH, Herrenjass

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Samstag, 16. September 11.00 Arlesheim: Tauffeier 16.15 Arlesheim: Einsingen 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür – Pastoralraumeröffnung Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Sonntag, 17. September 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier (Bernhard Schibli, Pfr.) und unter Mitwirkung des Cäcilienchors. Anschl. Apéro im Pfarreiheim 10.00 Arlesheim: Badhof: Ökum. Gottesdienst 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 19. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 18.30 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Euch. Anbetung bis 20.30 Mittwoch, 20. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 17. September 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei Wir bieten zwei Veranstaltungen zu verschiedenen Zeiten an zum Thema: «Gott im Mittelpunkt» Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org


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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37

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In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten:

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Papier allein (ohne Karton): 20. September, Dornach Karton allein (ohne Papier): 27. September, Dornach Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.

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Baupublikationen Dossier-Nr.: 2017/0093 Bauherr: Müller Franz – Adresse: Birsweg 13a, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellen Stützmauer und Vordachanbau – Bauplatz: Birsweg 13a – Parzelle GB Dornach Nr.: 2045 – Projektverfasser: Seiberth + Moser Architekten, Mattenhofweg 3, 4144 Arlesheim Dossier-Nr.: 2017/0095 Bauherr: Meyer-Gunziger Christina – Adresse: Gempenring 20, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Umbau und Erweiterung bestehendes Einfamilienhaus – Bauplatz: Gempenring 22 – Parzelle GB Dornach Nr.: 190 – Projektverfasser: Alois Borer bau- und wohnberatung, in den Steinreben 8d, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2017/0096 Bauherr: Verein für Ausbildung in anthroposophischer Heilpädagogik – Adresse: Ruchti-Weg 9, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Umbau Parterre und 1. Stock, Anbau Windfang, Ost – Bauplatz: Ruchti-Weg 9 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2199 / 506 – Projektverfasser: Wigger Architekten, Dornacherstrasse 192, 4018 Basel Dossier-Nr.: 2017/0097 Bauherr: Hoffmann Automobile – Adresse: Bahnhofstrasse 2, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erneuerung der Leuchtreklamen mit Zeiteinschränkung – Bauplatz: Bahnhofstrasse 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 121 – Projektverfasser: Westiform AG, Freiburgstrasse 596, 3172 Niederwangen b. Bern Publiziert am: 14. September 2017 Einsprachefrist bis: 29. September 2017 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach Bauinfo

Beginn Bauarbeiten Friedhof Erweiterung Gemeinschaftsgrab und Sarggrabfeld Am Montag 18. September 2017 beginnen die Bauarbeiten auf dem Friedhofgelände. Das Gemeinschaftsgrab wird erweitert und neue Erdgrabfelder erstellt. Zu diesem Zweck wird das bestehende Terrain angepasst und neue Wegverbindungen erstellt, einzelne Bäume ersetzt, neue Hecken angelegt und Einrichtungen ergänzt. Die Arbeiten durch die Rofra Bau AG, Aesch ausgeführt und von Guido Bossard Landschaftsarchitekt begleitet. Die Baustelleninstallationen befinden sich auf dem Friedhofareal. Die Bau- und Pflanzarbeiten sind bis Ende November 2017 abgeschlossen. Die Endsaaten finden im Frühjahr 2018 statt. Wir werden versuchen die Emissionen so gering wie möglich zu halten. Es kann jedoch nicht verhindert werden, dass Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit Baustellenverkehr- und Lärm auftreten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Bauverwaltung Dornach Tel. 061 706 25 10, Bürozeiten Bauinfo

Servicearbeiten am GGA-Netz der Gemeinde Dornach Von Montag 18. September bis Freitag 6. Oktober 2017 werden durch die Firma Saphir Group Networks AG Servicearbeiten am GGA-Ortsnetz durchgeführt. Dies wird tagsüber zu kurzen Unterbrüchen im Empfang (Radio/TV, Internet, GGATelefonie) führen. Pro Abonnent ist in der Regel während dieser Zeit mit maximal 2–3 kurzen Unterbrüchen zu rechnen. Die Servicearbeiten am GGA-Ortsnetz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs und werden periodisch durchgeführt. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Saphir Group Networks AG Tel. 061 926 77 99, Bürozeiten

Schliessung der Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes über St. Mauritius (Kirchenpatron) 2017 Am Freitag, 22. September 2017 (St. Mauritius) bleiben die Schalter der Verwaltung und der Werkhof den ganzen Tag geschlossen. Sie erreichen uns wieder ab Montag, 25. September 2017, zu den üblichen Schalterstunden. In Notfällen stehen Ihnen folgende Pikettnummern zur Verfügung: Wasserversorgung 032 627 71 11 Bestattungen 079 281 74 35 (von 9.00–11.00) Wir bitten um Kenntnisnahme. Gemeindepräsidium

Papiersammlung Am Mittwoch, 20. September 2017 wird die Papiersammlung, Haus-zu-Haus, in Dornach durchgeführt. Das Papier muss am Mittwoch gebündelt und bis spätestens um 7.00 Uhr bereitgestellt werden. Bitte deponieren Sie das Altpapier an der gleichen Stelle, wo normalerweise auch der Hauskehricht zur Abfuhr bereit steht. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach

Offene Stellen • Sozialarbeiter/in KES, 30%, befristet von Januar bis Dezember 2018. Weitere Informationen unter www.dornach.ch

Obligatorisches Aufgebot zur Aushebung der Feuerwehr für das Jahr 2018 Wie jedes Jahr, suchen wir neue, dynamische junge Leute, die uns bei unserer vielseitigen Arbeit im Feuerwehrdienst unterstützen. Die Stützpunktfeuerwehr Dornach ist eine Institution, die im Notfall allen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung steht. Wir legen ebenfalls grossen Wert auf die Kameradschaft in unserer Truppe und stehen gerne in Kontakt mit der Einwohnerschaft. Zudem bieten wir diverse Weiterbildungen an, welche allen Interessierten zur Verfügung stehen. Die Aushebung für das Jahr 2018 findet statt am: • Montag, 16. Oktober 2017, 19.30 Uhr Feuerwehrmagazin, Schmiedegasse 4, 4143 Dornach Gemäss den Bestimmungen in § 76 und 77 des Gebäudeversicherungsgesetzes, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Einwohnergemeinde Dornach des Jahrgangs 1997 ab 1. Januar 2018 feuerwehrdienstpflichtig. Gemäss Feuerwehrreglement verursacht unentschuldigtes Fernbleiben eine Busse durch den Friedensrichter. Entschuldigungen sind deshalb schriftlich begründet (in Papierform mit Unterschrift) bis zum 12. Oktober 2017 an den Feuerwehrkommandanten zu richten. Wir hoffen, dass Sie sich zur aktiven Dienstleistung entschliessen und freuen uns, Sie kennen zu lernen. Feuerwehr Dornach Major Christian Holzherr, Kommandant

Linard Bardill in Dornach! Am Freitag, 15. September 2017, gastiert Linard Bardill mit zwei Konzerten in der Aula vom Schulhaus Brühl. Es gibt eine Mittagsund eine Abendvorstellung. Es hat noch Tickets für die Abendvorstellung. Diese können auf der Gemeindeverwaltung Dornach, Hauptstrasse 33, sowie auf der Raiffeisenbank Dornach, Bruggweg 129, bezogen werden. Gemeindepräsidium

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Das neue Gesicht der klösterlichen Gastlichkeit In diesen Tagen hat Jonas Rapp die Leitung der Gastronomie und Hotellerie im Kloster übernommen. Der in einem Pfarrhaus gross gewordene Branchenkenner weiss, was er will. Das neue Angebot ist breiter geworden. Thomas Brunnschweiler

W

ährend der Umbauphase musste sich Jonas Rapp noch zwischen Schachteln und Provisorien – kurz: zwischen Tür und Angel – bewegen. Nun aber zeichnen sich die neuen innenarchitektonischen Konturen deutlich ab. Vor allem die mintgrüne, barock anmutende Bibliothek hat es Jonas Rapp angetan. «Ich habe das Glück, einen solch schönen Raum bespielen zu können», sagt er. Der am Fasnachtsmontag 1981 geborene, eidgenössisch diplomierte Hotelier/Restaurateur HF verfügt über einen beachtlichen Leistungsausweis. Nach der Maturität mit Latein und fünf Jahren Hotelfachschule in Luzern leitete er im Joggeli während der Euro 08 die Gastronomie und arbeitete danach bis 2011 für einen Gastrokonzern in Holland. Anschliessend war er als Personalvermittler tätig und baute als Geschäftsführer während fünf Jahren eine Handelsfirma mit Fischen und Meeresfrüchten aus nachhaltigen Quellen für die Gastronomie auf.

Neues Restaurantkonzept «Jetzt kehre ich als Gastgeber und Hotelier zurück zu meinen Wurzeln», erklärt er, «und da ich den kirchlichen Betrieb besser kenne als andere, kenne ich auch die richtige Tonalität, um den Zugang zu den Menschen hier zu finden.» Zusammen mit der Programmleiterin Barbara van der Meulen trägt Jonas Rapp einen Teil der Marke «Kloster Dornach» mit, die neben Restaurant und Hotel auch die Bereiche Kultur und Kirche umfasst. Als markanteste Veränderung nennt er die Neugestaltung des Restaurants, das nun aus einer eher rustikalen Schenke und dem weiss aufgedeckten Bereich in der ehemaligen Sakristei besteht. «Im vorderen Teil kann man einfach nur einen Kaffee bestellen oder eine Bratwurst oder einen Wurstsalat essen, im hinteren Teil wird weiterhin gehobene, gutbürgerliche Küche angeboten.» Beim Mittagstisch kommt man mit nicht mehr als 20 Franken für eine Vorspeise und einen Hauptgang auf seine Kosten. Die Hotellerie ist immer noch auf einfache, preisgünstige Übernachtungen mit Bad/Dusche auf der Etage ausgerichtet.

In der rustikalen Klosterschenke: Jonas Rapp ist an seinem neuen Arbeitsort angekommen. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Mit dem Lift und einer Invalidentoilette und -dusche ist das Haus behindertengerecht geworden. Auch der Brandschutz ist auf dem neusten Stand. Besonders gelungen ist der Gewölbekeller mit Empfangsraum, der vielfältig benutzbar ist. Die von Petra Maier geleitete Réception ist zentral im neuen, verglasten Eingangsbereich untergebracht. Marke «Kloster Dornach» stärken Neben den Serviceclubs wie Rotary und Kiwanis würden sich auch weitere Gruppen für das Kloster interessieren. Den Klostergarten möchte Rapp noch intensiver nutzen. «Ich schätze die Arbeit der Freunde des Klosters sehr und werde sie bei der Gartenjahresplanung eng mit einbeziehen.» Die gastronomischen Angebote will Rapp an das Kirchenjahr koppeln. Am 1. Oktober wird etwa ein spezielles Erntedankmenu mit Produkten aus dem Klostergarten ange-

boten. «Insgesamt möchte ich die Marke «Kloster Dornach» stärken und mit allen Beteiligten Win-win-Situationen erzielen», sagt der sympathische neue Leiter der Gastronomie und Hotellerie.

Eröffnungsfest WoB. Das Restaurant/Hotel hat diesen Montag seinen normalen Betrieb wieder aufgenommen. Auch die zu Beginn des Jahres eingeleiteten Umbauarbeiten können termingerecht abgeschlossen werden. Mit einem Festgottesdienst und einem Tag der offenen Tür wird das Kloster Dornach am 21. Oktober feierlich wiedereröffnet. Es finden Führungen durch die Anlage sowie die Vernissage der neuen Ausstellung statt.

JUGENDMUSIKSCHULE

NEUESTHEATER.CH

News und Konzerte

«Loop Tanz» und «Stückbox»

Wir begrüssen an der JMS Dornach zwei neue Lehrerinnen: Rachel Heymans leitet die Blockflötenklasse und Susanne Wessel ist an der Primarschule im Fach «Musik und Bewegung» tätig. Wir wünschen den beiden Lehrerinnen in ihrer Tätigkeit viel Erfüllung. Weiter laden wir sie ein zu den ersten Anlässen in diesem Schuljahr: Am Samstag, 16. September, um 17 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus in Münchenstein, findet das Jubiläumskonzert des Vereins Arundino statt. Bei diesem Oboenband-Konzert wirken Oboenschüler mehrerer Musikschulen sowie Schüler der Fagottklasse von Nicole Schilling, MS Leimental und Arlesheim, mit. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Judith Wenziker und Raphael Ilg. Am Mittwoch, 20. September, um 18 Uhr findet ein gemischtes Schülerkonzert mit Schülern der Trompeten-, Cello-, Harfen-, Querflöten-, und Klarinettenklassen der JMS Dornach im Saal der JMS statt. Simon Reich, Leitung

Das Choreografen-Trio «Loop Tanz I» sorgte bereits im Rahmen des Tanz- und Musiksommers 2015 für viel Begeisterung. Mit einer glanzvollen Premiere haben letztes Wochenende mit «Loop Tanz II» ein weiteres Mal die ChoreografInnen Debora Maiques Marin, Javier Rodríguez Cobos (beide Mitglieder des Ballett-Ensembles Theater Basel) und Sol Bilbao Lucuix ihre Uraufführungen vorgestellt und grossen Beifall geerntet. «Loop Tanz II» beschäftigt sich mit dem Thema Beziehungen. Im Laufe des letzten Jahres wurden drei Stücke entwickelt, welche die Thematik auf unterschiedlichste Weise aufgreifen. Inszenierung, Tanzstil und auch Stimmung werden dabei besonders berücksichtigt: «Rumours of Dust» von Debora Maiques Marin ist tiefgründiges Tanztheater in einem komplett theatral eingerichteten Raum, «Tulpa – if yes how many?» von und mit Sol Bilbao Lucuix ist eine faszinierende Tanzperformance mit einem sich ständig wandelnden Objekt

und «Brother from another Mother» von Javier Rodríguez Cobos bringt eine facettenreiche heiter-dramatische Vielfalt über Freundschaft auf die Bühne. Die grosse Professionalität begeistert, der Abend mit seinen emotionalen Inhalten wirkt lange nach. Es ist bereits die 9. Stückbox, das eigene Autorentheaterformat, das am Dienstag Premiere feierte: «Lomonossow» von Jens Nielsen ist ein spannender und unterhaltender Abend, der sich mit ermordeten, erfrorenen, noch lebenden und unsterblichen Ozeanografen, dänischen Spioninnen, Gletschernymphen und Ex-Panzerfahrern befasst. Im Foyer von neuestheater.ch entsteht Polarstimmung mit viel Heiterkeit in einer real-unrealen Welt. Wie gewohnt findet im Anschluss an die Vorstellungen für jene, die wollen, ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin Ursina Greuel und den SchauspielerInnen, Rula Badeen, Franziska von Fischer, Robert Baranowski, Michael Wolf, statt. neuestheater.ch


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

PARTEIEN

PARTEIEN

Rentenreform im Fokus der CVP

Herbstwanderung mit Kurt Fluri

Bei der Amteiversammlung der CVP Schwarzbubenland vom 4. September in Nunningen standen die bevorstehenden Abstimmungen im Zentrum. Unser Ehrengast, die Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter aus dem nahen Kanton Baselland referierte kompetent zum Thema Altersvorsorge 2020 und zeigte auf, welche dramatischen Folgen eine Ablehnung der Vorlage hätte. Schneider-Schneiter erklärte, der vorliegende Kompromiss sei solidarisch und gerecht, sowohl für Junge als auch für

Alte. Die CVP-Gemeinde fasste im Anschluss die Ja-Parole ohne Gegenstimme. Auch die zweite eidgenössische Vorlage zur Ernährungssicherheit wurde nach interessanten und intensiven Diskussionen deutlich mit der Ja-Parole ausgestattet. Die kantonale Vorlage zur interkantonalen Weiterbildungsfinanzierung von Ärzten wurden von den zahlreich anwesenden CVP-Mitgliedern ebenfalls zur Annahme empfohlen. Geleitet wurde die Sitzung zum ersten Mal von Glenn Steiger, der nach

dem Rücktritt von Amteipräsident Micha Obrecht die Wahl von Michael Grimbichler aus Gempen ins Amteipräsidium durchführen durfte. Zudem wurde Kantonsrat Kuno Gasser neu in den CVP-Kantonalvorstand als Vertreter des Bezirks Thierstein gewählt. Glenn Steiger stellte sich schliesslich als Vizepräsident der Amtei zur Verfügung und wurde unter grossem Beifall gewählt. Christian Stark, Mitglied Präsidium CVP Schwarzbubenland

Bereits zum elften Mal traf sich die FDP Amteipartei bei idealem Herbstwetter zur traditionellen Herbstwanderung jeweils am zweiten Sonntag im September. Auch für Nationalrat Kurt Fluri ist dies ein fixer Termin in seiner Agenda. Dieses Mal führte die Wanderung durch die fünf Gilgenberger Gemeinden. Nach dem Start beim Schützenhaus Zullwil, führte der Weg durchs Kaltbrunnental, über die Schneeglögglimatte Richtung Helgenmatt, Lämlismatt auf den Mettenberg, wo uns vor dem Abstieg nach Meltingen von der OP ein willkommener Apéro serviert wurde.

Schliesslich traf man sich gegen 13 h mit den Nichtwanderer wiederum beim Schützenhaus Zullwil zum gemeinsamen Picknick aus dem Rucksack. Nach Kaffee und Kuchen informierte Fluri kurz über die Abstimmungsvorlagen vom 24. September und über die wichtigsten Geschäfte der kommenden Herbstsession. Auch die bevorstehende Bundesratswahl vom 20. September wurde thematisiert. Grosses Kompliment und Dank an die organisierenden FDP Ortsparteien von Meltingen, Nunningen und Zullwil. Hanspeter Stebler, alt Kantonsrat, Nunningen

EIDG. ABSTIMMUNG GOTTESDIENSTE

Die Scheinreform verfehlt das Ziel Das Ziel der Reform war, dass die Altersvorsorge nachhaltig saniert werden soll. Nun präsentierten Bundesrat und Parlament aber eine Scheinreform, die kein Problem wirklich löst und damit das Ziel klar verfehlt. Denn die AHV-Renten sollen nun sogar ausgebaut werden, obwohl die AHV jetzt schon finanzielle Schwierigkeiten hat. Schon 2027 wird die AHV

damit trotz Reform wieder rote Zahlen schreiben. Die Altersvorsorge 2020 ist deshalb verantwortungslos gegenüber den zukünftigen Generationen. Denn wir werden ihnen einen riesigen Scherbenhaufen hinterlassen. Bei der Ablehnung dieser ungerechten Vorlage erhält das Parlament und der Bundesrat den Auftrag, rasch eine schnelle Reform aufzu-

VEREINSNACHRICHTEN

FLOHMARKT

Überdurchschnittliche Verkäufe Letzten Samstag fand der Dornacher Herbstflohmi beim Schulhaus Brühl statt. Die Kinderartikelbörse & SchubLaden in der Aula waren sehr erfolgreich … trotz oder gerade wegen des schlechten Wetters wurde überdurchschnittlich viel verkauft. Auf dem Pausenhof versammelten sich einige Selbstverkäufer, und es war einiges los. Nur bei der Verpflegung lief erwartungsgemäss wenig. Ein ganz grosses Dankeschön geht an

Katholische Gottesdienste in Dornach

gleisen. Schon nur der Verzicht auf den AHV-Ausbau wäre dabei eine grosse Entlastung. Denn dieser Ausbau schafft mehr Verlierer als Gewinner und verfehlt somit völlig das Ziel. Es gibt also Alternativen zur Scheinreform. Nutzen wir diese und stimmen zweimal Nein am 24. September Mark Winkler, 2017. Kantonsrat FDP

alle Teilnehmer, Käufer und die tatkräftigen Helfer Andrea, Antonella, Daniela, Kerstin, Tanja und Renato, Daniel, Paolo, Sangpo, Stefanie, Susanne und die vielen spontan helfenden Hände! Danke auch den Sponsoren Regio-Schreinerei und Saner Apotheke für die Znüni. … und ich, Susann, als OK-Leiterin bin überglücklich über die vielen wertschätzenden Gesten und … dass der Flohmi so viele verschiedene Leute zusammenführt. Herzlichen Dank!

Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri.h

Samstag, 16. September 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach Eidgenössischer Dank-, Bussund Bettag, 17. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst des Seelsorgeverbandes, mitgestaltet vom Cäcilienchor 18.00 Gottesdienst mit Kommunion im Kloster Dornach Fest des hl. Mauritius Freitag, 22. September 10.30 Familiengottesdienst, anschl. Chlöpfer-Brötle, Spiel und Spass 18.30 Festlicher Gottesdienst, anschl. Apéro Katholische Gottesdienste in Gempen Eidgenössischer Dank-, Bussund Bettag, 17. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst des Seelsorgeverbandes in Dornach Katholische Gottesdienste in Hochwald

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 17. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche Dornach mit Pfarrer Haiko Behrens und Pfarrer Ernst Eggenschwiler. Musikalische Begleitung durch Cäcilienchor und Organistin Sonntagschule: Sonntag, 17. September Schatzsucher-Tag (Infos und Anmeldung auf Homepage oder beim Sekretariat, sekretariat@refkirchedornach.ch) 10.00 bis 16.00 Treffpunkt beim reformierten Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, Dornach Nächste Sonntagschule: Samstag, 21. Oktober, 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00

Eidgenössischer Dank,- Bussund Bettag, 17. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst des Seelsorgeverbandes in Dornach

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00

Donnerstag, 21. September 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Jahrzeitmesse für Josef Vögtli-Stocker

Sonntag, 17. August 9.00 Wortgottesfeier

(* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt)


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

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Juhui! Das JUHU wird 20

www.gempen.ch info@gempen.ch

Information Verkehrsbeschränkung Anlass: Gempen Memorial – Bergprüfungsfahrt für Oldtimer Datum/Zeit: Samstag, 23. September 2017, 7.00 bis 18.00 Uhr Dem Veranstalter wurde mit Bewilligung vom 4. Juli 2017 gestattet, anlässlich der oben erwähnten Veranstaltung die Strasse zwischen

Dornach und Gempen zu sperren. Die Sperrung erfolgt ab Schützenhaus Dornach bis Ortsbeginn Gempen. Der Verkehr wird während dieser Zeit in beiden Fahrtrichtungen über Hochwald umgeleitet (gemäss Absprache mit dem Kreisbauamt III wird die Sperrung der Hochwaldstrasse infolge einer Baustelle vorübergehend aufgehoben). Gemeinderat Gempen

SENIOREN

Ausflug der Witwen und Witwer Seit vielen Jahren laden die Pfarrämter der röm.-kath. und der ref. Kirchgemeinde jeweils Anfang September die Witwen und Witwer und allein stehende Personen über 65 Jahre zu einem Ausflug ein und bezahlen ein Zvieri. Eine Vertreterin der Frauengemeinschaft übernimmt die Organisation. Auch diesmal wieder war es Hedy Hänggi, unterstützt von Pia Abt. So stiegen am 5. September 39 Personen in den Meier Car, mit dabei natürlich die beiden Pfarrherren Thomas Wittkowski und Heiko Berens. Am Steuer sass Gideon Blumenstein, der alsbald losfuhr. Bald konnte der Chauffeur von der Autobahn ins Diemtigtal abbiegen und führte den Car gekonnt die schmale Strasse hinauf nach Diemtigen. Gerne nahm die Gesellschaft im Gasthof «Hirschen» einen kühlen Trunk. Dann führte Hildegard Werdenberg – sie wohnt mit ihrem Mann Peter seit einem Jahr in Diemtigen – die Gäste

durch das schmucke Dorf. Diemtigen hat 18 Häuser, die unter Denkmalschutz stehen, und es ist vor ein paar Jahren mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet worden. Nach der ausgezeichneten Führung durften die Ausflügler in der heimeligen Hirschenstube einen reichhaltigen Hirschen- oder Thonteller geniessen. Als Thomas Wittkowski auf seiner Gitarre ein paar Volkslieder anstimmte, stieg die Stimmung. Leider hiess es bald Abschied nehmen. Da stellten sich auch noch Peter Werdenberg und Willy Röösli ein, der dort ein paar Ferientage verbrachte. Der kluge Chauffeur Gideon bog in Schönbühl nach Biel und der Transjurane ab, um den Staus auf der A1 zu entgehen. Glücklich kehrte man nach Dornach zurück. Von dieser Reise wird man noch lange zehren können. Vielen Dank den beiden Pfarrherren, Hedy Hänggi und Pia Abt und nicht zuletzt dem Chauffeur Gideon Blumenstein. Peter Jäggi

NATUR – UND VOGELSCHUTZVEREIN

Wildsträucherverkauf Wollten Sie nicht schon lange ein paar einheimische Sträucher pflanzen? Wildsträucher sind Nahrungsgrundlage, Ort der Eiablage, Nistgelegenheit und Unterschlupf für viele Vögel, Schmetterlinge, Käfer, Insekten und Kleinlebewesen. Der «Tierlibaum» und eine Weide sind im Vorfrühling besonders wertvoll für Bienen, mit einem Kreuzdorn oder einem Faulbaum locken Sie den Zitronenfalter an, ein Sichtschutz aus Liguster bietet auch dem Ligusterschwärmer Nahrung, und ein Holunderstrauch erfreut uns im Frühling mit seinem Duft und im Herbst mit seinen Beeren ! Der Natur-und Vogelschutzverein Dornach nimmt Bestellungen entgegen. Mehr als 20 verschiedene Wildsträucher gross und klein, sowie einzelne Rosen

sind im Angebot, zum Preis von 14 Franken pro Strauch. Am Samstag, den 16. September, können Sie sich zwischen 9 und 14 Uhr an unserem Stand beim Amtshauskreisel vor dem Coop in Dornachbrugg informieren und Wildsträucher bestellen, wir beraten Sie gerne ! In Ausnahmefällen nehmen wir Ihre Bestellungen gerne unter dieser Kontaktadresse entgegen : Susi Otthofer, 061 701 16 82 oder per Email an s.otthofer@sunrise.ch Die Sträucher, Forstware, 60 bis 100 cm hoch, können am 3. November an der Schmiedegasse 21 abgeholt werden. Zusätzlich ist die Liste der Pflanzen auch auf www.nvd-dornach.ch einzusehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Für den NVD, Dieter Grass

CLEAN-UP-DAY

Schüler machen Dornach sauberer men und eine Sicherheitsweste anziehen, die freundlicherweise von der Baloise Bank SoBa gesponsert wurde. Die Schülergruppen wurden jeweils von zwei Erwachsenen begleitet, es war eine tolle Stimmung und die Kinder waren motiviert bei der Abfall gesammelt: Schüler der 4. bis 8. Klassen. FOTO: ZVG Arbeit. Um den Abfall aufzuheben Am Freitagmorgen, 8. September, fand bekamen alle eine Greifzange und einen in Dornach der Clean-Up-Day statt. Die Abfallsack. Von normalen AlltagsabfälSchüler der 4. bis 8. Klassen wurden in len bis zu einer Waschmaschine wurde verschiedene Sammelgebiete eingeteilt, alles gefunden. Die Kinder waren exdie Klasse 2E hat die Schüler als Journa- trem fleissig, doch haben sie in manchen listengruppe begleitet. Zur Vorbereitung Gebieten weniger Abfall als in den Jahwurde am 29. und 30. August von der ren zuvor gefunden, was ein gutes ZeiIG Saubere Umwelt (IGSU) eine ein- chen ist! «Der Clean-Up-Day ist eine stündige Schulung durchgeführt. gute Sache, denn es ist nicht lustig, Am Freitagmorgen versammelten wenn viel Abfall herumliegt!», meinte sich alle Schüler und Schülerinnen beim Moana aus der Klasse 5a. Im Grossen Ramstel, dort bekamen sie einen leich- und Ganzen war der diesjährige Cleanten Rucksack, der mit einer Zwischen- Up-Day ein Erfolg, es hat Spass gemacht verpflegung gefüllt war. Alle Kinder und Dornach ist ein Stück sauberer. Moana, Tanja, Zoe, Sek 2E mussten Arbeitshandschuhe mitneh-

Das Billardzimmer zeigt die Kreativität der Jugendlichen: Andreas Martin und Patricia de Bernardis vom Leitungsteam; es fehlt Fabian Burkhardt. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER der Region kennen zu lernen sowie gegen Abend den Klängen von Jugendbands zu lauschen.

Leitungsteam besteht aus Patricia de Bernardis, Andreas Martin und Fabian Burkhardt.

in Jugendhaus in Hochwald – in den 1990er-Jahren eine kühne Idee. Doch da waren ein baufälliges altes Haus im Dorfzentrum, visionäre Gedanken und junge Freiwillige, die über 3000 Fronarbeitsstunden investierten. Gönner und Sponsoren kamen hinzu. Und nun feiert dieses Jugendhaus Dorneckberg, das JUHU, sein 20-jähriges Bestehen. Jung und Alt sind eingeladen, am Samstag zwischen 14 und 23 Uhr das JUHU zu besichtigen, kulinarische Köstlichkeiten zu geniessen, Attraktionen zu erleben und Vereine aus

Kooperation von fünf Gemeinden Die Idee eines Jugendtreffs wurde 1994 konkret, als der damalige Jugendseelsorger Ruedi Grolimund erfuhr, dass die Einwohnergemeinde für eine Altliegenschaft keine weitere Verwendung mehr hatte. Personen aus Politik und den beiden Landeskirchen bildeten eine Spurgruppe, die bei über 120 Jugendlichen eine Bedürfnisabklärung durchführte. Die Dorneckberger Einwohner- und Kirchgemeinden gaben dem vorgelegten Konzept grünes Licht und im Januar 1996 begannen die Umbauarbeiten. Fachpersonen standen den gegen 80 Jugendlichen und der kleinen Kerngruppe von Erwachsenen beratend bei. Am 11. Januar 1997 wurde das JUHU geöffnet und im Oktober 1997 eingeweiht. Noch immer ist der Treff an Samstagen zwischen 19 und 23 Uhr offen, seit Kurzem auch an jedem ersten Freitag im Monat. Heute ist das JUHU eine Kooperation der Einwohnergemeinden Büren, Gempen, Hochwald, Nuglar-St. Pantaleon und Seewen. Das

Grosse Nachfrage «Zwischen 600 und 800 Jugendliche besuchen uns jährlich», sagt Andreas Martin, «in Spitzenzeiten waren es rund 1000.» Neben Dauergästen kommen auch Gäste aus dem Birseck, dem Leimental und dem Oberbaselbiet. Geselliges Zusammensein, Tischfussball und Billard locken sie ebenso hierher wie Musik und Filme. Das JUHU bietet auch Projekte an, wie den Clean-UpDay oder Workshops zur Drogen- und Alkoholprävention. Die Hausordnung wurde von den Jugendlichen selbst verfasst. Drogen und Alkohol sind verboten. Von der Gemeinde erhält das Leitungsteam positive Rückmeldungen. In den letzten Jahren gebe es im Dorf weniger Probleme mit Abfall, Alkohol und Lärm. Das JUHU ist weit mehr als ein lokaler Treff, es strahlt in die ganze Region aus und ist mit 11 Betreuenden und dem Leitungsteam ein professionell geführter Betrieb, dessen gesellschaftliche Bedeutung nicht zu unterschätzen ist.

PARTEIEN

KOMMISSIONSWAHL 2017

Grüner Stammtisch

Holzherr und Grossenbacher für CVP

Wie steht es um grüne Politik im Kanton Solothurn? Was sind die grössten Herausforderungen der neuen Legislatur? Was wollen die Grünen im Kanton und in den Gemeinden bewegen? Um bei einem Bier oder einer Rivella über solche und andere Fragen zu sprechen, laden die Grünen Dorneck-Thierstein am Mittwoch, 20. September, ab 20 Uhr zu einem gemütlichen Stammtischhock im Restaurant Schwert/Mondial in Dornach ein. Zudem erfahren sie von Kantonsrat Daniel Urech, welche Geschäfte im Kantonsparlament für Aufsehen sorgten oder noch anstehen, von Moritz Rudolf was die Jungen Grünen bewegt und von Florian Lüthi, wie die letzte nationale DV der Grünen Schweiz verlief. Alle an grüner Politik interessierten Personen sind herzFlorian Lüthi, lich willkommen! Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

In den letzten vier Jahren haben die CVP-Vertreter in den Kommissionen wesentlich dazu beigetragen, dass Sachpolitik betrieben und konsensfähige Entscheidungen getroffen wurden. Ich bin davon überzeugt, dass es auch weiterhin die CVP als Bindeglied in der Mitte benötigt. Um diese Rolle im Tagesgeschäft weiterhin übernehmen zu können, braucht es Kommissionsmitglieder, die über ein breites Fachwissen verfügen und sich rasch in aktuelle Themen einarbeiten können, die Entscheidungen herbei führen, Verantwortung übernehmen und die mit den Verwaltungsabläufen vertraut sind. Mit Bruno Holzherr und Daniel Grossenbacher empfehle ich Ihnen zwei Kandidaten, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse alle Anforderungen bestmöglich erfüllen. Bruno Holzherr ist Gemeinderat seit 2016, Präsident des Wahlbüros, Mitglied der Bau- Werk- und Planungskommission und Mitglied der Arbeitsgruppe Energiestadt. Daniel Grossenbacher war Gemeinderat von 2009–2013, ist Vizepräsident der Spezialkommission Ortsplanungsrevision, Vizepräsident der Begleitgruppe Räumliches Leitbild (u.a. Widen) und Mitglied der Arbeitsgruppe Energiestadt. Beide sind liberal eingestellt, sozial engagiert und setzen sich in

Das Jugendhaus Dorneckberg JUHU in Hochwald hat eine veritable Erfolgsgeschichte hinter sich. Am nächsten Samstag begeht der erfolgreiche Jugendtreff sein 20. Jubiläum mit einem grossen Fest. Thomas Brunnschweiler

E

den Kommissionen seit Jahren für pragmatische, konsensfähige und nachhaltig wirksame Lösungen ein. Ihre Führungsund Sachkompetenz sowie ihre Umgangsformen werden über die Parteigrenzen hinweg geschätzt. Damit die CVP auch in der nächsten Amtsperiode in der Bau-, Werk- und Planungskommission vertreten ist, sind wir auf Ihre Listenstimme, die Liste 4 der CVP angewiesen. Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen ganz herzlich. Hans Abt, Präsident CVP Dornach


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AGENDA

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Donnerstag, 14. September Arlesheim  Auftakt zur 5. Baselbieter Genusswoche. Vielfältige Degustationsstände. Dorfplatz. 17 bis 20 Uhr. Dornach  Tänze aus aller Welt. Schnuppern und Eintritt jederzeit möglich. Alterssiedlung Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr.  Loop Tanz II. Mit 3 Uraufführungen. neuestheater.ch beim Bahnhof. 19.30 Uhr. Münchenstein  Noise-Gate-Konzert: Félicia Atkinson (F), Luca Forcussi (CH/I), W3rkh0f media arts (CH/USA). Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. 20 Uhr.

Freitag, 15. September Arlesheim  Danzeria der Musikschule. Kreistänze zu Live-Musik. Aula Gerenmatte. 19 Uhr. Dornach  Lyrische Lesung: «Stimmungen» mit Anne-Dominique Meylan und Peter Rudolf, musikalische Umrahmung. Café Colori, Neue Heimat 8. 19 Uhr.  Loop Tanz II. Mit 3 Uraufführungen. neuestheater.ch beim Bahnhof. 19.30 Uhr.

Samstag, 16. September Aesch  Doppelkonzert: Anna Rossinelli und Lovebugs. MZW Löhrenacker. 20 Uhr. Türöffnung 18 Uhr. Arlesheim  Eröffnungsfest Curlinghalle. Festzelt, Unterhaltung, Schnuppercurling. 11 bis 18 Uhr.  «Träume am Meer. Der Maler Emil Nolde». Film von Wilfried Hauke. Mit Bildbetrachtung. Forum Würth, Dornwydenweg. 14 Uhr.  Konzert mit Flöte (Myriam Hidber Dickinson) und Klavier (Stefan Cassar). Werke von Schumann, Liszt, Wagner. Therapiehaus, Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. 19.30 Uhr. Freier Eintritt (Kollekte).

 Theater auf dem Lande: «Plötzlich zmitzt drin». Mundartgeschichten aus dem Alltag eines jungen Erwachsenen, von Dominik Muheim. Trotte. 20.15 Uhr. Dornach  Spindel, Weberschiffchen und Nadel. Ein Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. Kleine Märchenbühne Felicia. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 15 Uhr.  Eurythmieaufführung mit Musik und Texten von Beethoven, Peter-Iwamatsu, Steiner u. a. Goetheanum-EurythmieBühne; Margrethe Solstad, künstlerische Leitung. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr.  Loop Tanz II. Mit 3 Uraufführungen. neuestheater.ch beim Bahnhof. 19.30 Uhr. Reinach  Einweihung Treffpunkt Leimgruberhaus. Schulgasse 1. Festakt 11 Uhr; Attraktionen, musikalische Einlagen, Workshops, Getränke und Verpflegung 10 bis 18 Uhr; Vortrag des neuen Reinacher Liedes «Schtroosse vo Rynach», 17.30 Uhr.

Sonntag, 17. September Aesch  Macht und Wandlung, ein zweiter Teil zur Zauberflöte nach Motiven und Texten von Goethe, Schikaneder und Steiner. Musikzitate von Bach, Mozart und Mendelssohn. Gastspiel der EurythmieProjektgruppe Zürich. Eurythmeum CH, Apfelseestr. 9a. 16.30 Uhr. Arlesheim  Eröffnungsfest Curlinghalle. Festzelt, Unterhaltung, Schnuppercurling. 11 bis 18 Uhr. Dornach  Spindel, Weberschiffchen und Nadel. Ein Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 11 Uhr.  Benefiz-Konzert – Für Emeritus Sekretariat am Goetheanum. Anlässlich des 84. Geburtstags (7 mal 12) von Georg Glöckler. Sprache, Gesang und Klavier. von Eichendorff, C. F. Meyer, Schubert,

Schumann, Bach, Beethoven, Debussy. Goetheanum, Grundsteinsaal. 19 Uhr. Münchenstein  Führung Bauerngarten mit Pro-SpecieRara-Pflanzen. Treffpunkt vor dem ProSpecie-Rara-Büro, Merian-Gärten. 15 Uhr. Jeden Sonntag bis 17. September.  Musik zum Bettag: Das Sonos-Quartett spielt Werke von J. Brahms und G. Sollima. Dorfkirche. 18 Uhr.

Montag, 18. September Münchenstein  Bridge in der Villa Merian. 14 bis 17 Uhr.

Dienstag, 19. September Arlesheim  Vortrag: «Kinder von heute – was brauchen sie und worum bitten sie?» Bettina Lohn, Anke-Marie Jakobs. Saal Pfeffingerhof (DG), Stollenrain 11. 20 Uhr. Münchenstein  Tanzspass für jedermann/jedefrau. Live-Musik Duo Los Domingos. Restaurant Hofmatt. 14 bis 17 Uhr.

Mittwoch, 20. September Dornach  Stückbox 9: «Lomonossow» von Jens Nielsen. neuestheater.ch beim Bahnhof. 19.30 Uhr. Reinach  Tanznachmittag für Junggebliebene. Tanzen zu Live-Musik. Mambo, ChaCha-Cha, Walzer, Tango, Samba usw. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. 14 bis 17 Uhr.

Donnerstag, 21. September Arlesheim  Märchenstunde. Es erzählen Ines Henner und Pascale Hoffmann. Gasthaus zum Stärne, Ermitagestrasse 1. 19 Uhr.

Dornach  Tänze aus aller Welt. Schnuppern und Eintritt jederzeit möglich. Alterssiedlung Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr.  Moderne Gelenkprothetik: Knieprothesen, Hüftprothesen, Schulterprothesen. Referate von Sportärzten. Spital Dornach. 19 bis 20 Uhr.  Stückbox 9: «Lomonossow» von Jens Nielsen. neuestheater.ch beim Bahnhof. 19.30 Uhr. Gempen  Info- und Diskussionsabend: «Auch meine Stimme zählt». Einleitung durch Ulrich Bucher. Feuerwehrmagazin. 20 Uhr.

Ausstellungen Aesch  Freiluftausstellung: Suzanne Siroka und Anni Agarwal. Park des Restaurants Birseck, Dornacherstrasse 180. Di–Fr, 11–22 Uhr, Sa, 14–22 Uhr, So, 12–18 Uhr. Bis 22. September. Arlesheim  Farbbewegungen zwischen Licht und Finsternis. Bilder von Bea H. W. van der Steen. Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. Tägl. 8–20 Uhr, So ab 9 Uhr. Bis 31. Oktober.  Kunst besser sehen: Barbara Frommherz, Bilder. Schaufenster Bitterli Optik, Hauptstrasse 34. Bis 27. September.  «Im Blick des Sammlers». Werke der Sammlung Würth, von Beckmann bis Kiefer. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di–So, 11–17 Uhr. Bis 13. Januar 2019. Dornach  Heimatmuseum Schwarzbubenland. Fotoarchiv von Josef Koller. Jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr.  «Ich spüre Blicke aus den Gesichtern». Zyklus «Øya» von Hannes Weigert. Goetheanum, Westtreppenhaus. Bis 7. Januar 2018. Münchenstein  Next Generation. Diplomausstellung der Hochschule für Gestaltung und Kunst. Freilagerplatz. Bis 24. September. Vernissage: Freitag, 15. September, 19 Uhr.

 Gemalte Gedanken – Brücken in andere Welten. Kalligrafie und Tuschmalerei von Sanae Sakamoto. Hirslanden Klinik Birshof. Mo bis Fr 8–18.30 Uhr. Bis Mitte März 2018.  Agnes Meyer-Brandis: Wolkenkerne, Mondgänse und Wanderbäume. H3K, Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. Mi–So 12–18 Uhr.  David Claerbout: Olympia (The realtime disintegration into ruins of the Berlin Olympic stadium over the course of a thousand years). Schaulager, Ruchfeldstr. 19. Do, Fr, So, 13–18 Uhr. Bis 22. Okt. Reinach  «Impulse». Werke von I. Csapo, Ch. Studer, T. Hofstetter, T. Seilnacht. Galerie Gemeindehaus, Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung + Mittwoch, 18–20 Uhr. Galerie Werkstatt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, und Galerie Werkstatt Freizythuus, Brunngasse 4, Mi, 18–20 Uhr, Sa/So, 14–16 Uhr. Bis 30. Sept.  «175 Jahre Feuerwehr Reinach». Heimatmuseum, Kirchgasse 9. Sa/So 14–17 Uhr, Di 19–21 Uhr. Bis 24. September.

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK • Neues Kultur- und Generationenhaus. Diesen Samstag wird an der Schulga...