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Donnerstag, 24. August 2017

CITROËN – FACH-CENTER

109. Jahrgang – Nr. 34

• Service • Reparaturen • Carrosserie • Verkauf

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 25. August 2017 Recht sonnig, etwas erhöhtes Gewitter-Risiko. 17ºC 31ºC Samstag, 26. August 2017 Weiterhin sonnig und heiss. 17ºC 32ºC

16ºC 30ºC

Sonntag, 27. August 2017 Sonniges Sommerwetter mit zunehmend gewittriger Luft.

Laufen

3 Am KMU-Podium 2017 im Seniorenzentrum Rosengarten kreuzten zwei Befürworter und ein Gegner der Vorlage «Altersvorsorge 2020», die Klingen.

Beinwil

10 Letzten Montag rief ein Bagger empörte Landwirte aus Beinwil und Ramiswil auf den Plan, als der Baggerführer eine Drainageleitung funktionsunfähig machen wollte.

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Eine römische Orgie? Gott bewahre! Vielleicht war es etwas eintönig, was die Steinzeitmenschen und die Landarbeiter assen. Aber es war um einiges besser, als die Protznahrung der römischen Gutsherren. Zwei kleine Ausstellungen zeigen längst vergangene Kochkünste. Gini Minonzio

B

evor der Neid auch nur ansatzweise aufkeimen kann, sagen wir es lieber direkt: Sie haben schrecklich gegessen, die superreichen Gutsbesitzer der römischen Villa im Rodersdorf. Ganz schrecklich. Da nützt es auch nichts, dass sie in einem riesigen Luxuspalast lebten. Testen konnte man römische Speisen letzten Freitag in Rodersdorf. 90 Personen liessen sich den Vortrag des Kantonsarchäologen Pierre Harb und der Archäologin Mirjam Wullschleger über die römischen Funde in Rodersdorf nicht entgehen. Eingeladen hatte das Archäologische Museum Kanton Solothurn, das eine spannende Wanderausstellung zum Thema «Wer is(s)t denn da?» zusammengestellt hat. Wie gesagt, der Apéro war ein veritables Erlebnis. Für die superreichen Gutsbesitzer gehörte es zum guten Ton, möglichst teure, importierte Lebensmittel aufzutischen. Doch beim Degustieren entstand der Eindruck, dass der Geschmack sekundär war. Hauptsache teuer! So waren die importierten Melonenstücke mit kostspieligem Pfeffer gewürzt und als Getränk gab es Mulsum: Weisswein mit teurem Honig. Wenn so was bei den berühmten römischen Or-

Büsserach. 2½-Zi.-Wohnung, neuwertig, 63 m², Top-Zustand, beste Lage, Preis: Fr. 298 000.– Bahnhofstrasse 3, Laufen N. Jeker, Tel. 061 761 65 15, nik.jeker@neu-immo.ch, www.neu-immo.ch

Degustation: Viele skeptische Gesichter beim römischen Apéro. Am Schluss war trotzdem alles aufgegessen.

gien aufgetischt wurde, kann man direkt froh sein, das verpasst zu haben! Die Gutsverwalter hingegen konnten sich keine importierten Lebensmittel leisten. Doch das typische Gericht Perna war ebenfalls ein Sammelsurium von verschiedenen Geschmäckern: Schinkenwürfel in Rotweinsauce, gewürzt mit Zwiebeln, Rosinen, Essig, Traubensaft, Sellerie und Honig! Das schmeckt genauso, wie es tönt. Am besten speisten vor 2000 Jahren die Landarbeiter. Das typische Eintopfgericht Puls Fabata mit Bohnen, Dinkel und Lauch ist wirklich gut. In Rodersdorf ist noch ein Monat eine kleine Ausstellung zum Thema Essen zu sehen. Für Rodersdörfer ist das Anschauungsmaterial besonders spannend. «Wenn Sie einen Himbeerstrauch setzen, können Sie unter glücklichen Umständen in Rodersdorf bereits auf römische Scherben stossen», erklärte der

Kantonsarchäologe Pierre Harb. In einem solchen Fall bittet er darum, den Fund der Kantonsarchäologie zu melden. Wie kocht man ohne Pfannen? Eine kleine, aber ausgesprochen feine Ausstellung gibt es auch in Erschwil. Sie ist dem Thema Essen in der Steinzeit gewidmet. Zu sehen sind die allerältesten Funde des Kantons Solothurn: Steinschaber, die 40 000 bis 80 000 Jahre alt sind, und Funde aus Erschwil. Zudem sind Kochmethoden der Altsteinzeit anschaulich dargestellt, wo die Menschen noch keine Töpfe hatten. Letzten Samstag führte der Archäologe Jürg Sedlmeier einen Trupp von 30 Interessierten zum Erschwiler Chesselgraben, wo er 1985 eine Lagerstätte entdeckt hat. Als die altsteinzeitlichen Jägerinnen und Sammlern vor 16 000 Jahren vorübergehend beim Felsvorsprung und

FOTO: GINI MINONZIO

bei der angrenzenden Wiese wohnten, war das Klima kühl. «Die Menschen assen grosse Mengen Fleisch», erklärte Sedlmeier. Als einen der schönsten Funde bezeichnet er die Gargrube. Davon konnten in der Schweiz erst eine Handvoll nachgewiesen werden. Die Menschen im Chesselgraben füllten Glut in ein Erdloch, legten in Blätter gewickelten Fisch hinein, und deckten alles mit Glut und Erde zu. Dann galt es zu warten, bis alles gar war. Beim abschliessenden altsteinzeitlichen Apéro konnte man feststellen: Doch, so ein blätterumwickelter Fisch schmeckt wirklich gut! Ausstellungen bis 29. September: «Wer is(s)t denn da? Reise in die kulinarische Vergangenheit». Rodersdorf: Mehrzweckhalle Grossbühlstrasse 17. Montag bis Freitag, 15–19 Uhr, Samstag, 10–12 Uhr. Erschwil: Schulhaus Brühl, Erzstrasse 7. Montag bis Freitag, 15–20 Uhr. Weitere Ausstellungsorte: www.amsol.ch


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Empfehlungen

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LAUFENTAL LAUFEN

Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

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LAUFEN

Die Kinowoche zum Geniessen

Reform dringend notwendig Am KMU-Podium 2017 im Seniorenzentrum Rosengarten kreuzten zwei Befürworter und ein Gegner der Vorlage «Altersvorsorge 2020», über die am 24. September abgestimmt wird, die Klingen. Martin Staub

Geselligkeit: Speis und Trank runden das Erlebnis ab.

gin. Fast bedauert man es, dass ein Kinofilm traditionell nur eine einzige Pause hat. Denn eigentlich ist so ein Filmabend beim Open-Air-Kino Laufen nur ein Vorwand, um seine Freundinnen zu sehen, die ehemaligen Vereinskolleginnen und die Nachbarin. Entsprechend beliebt sind jeweils die Stände, wo man vom Cüpli oder von der Glace bis zum veritablen Abendessen alles haben kann. Die 800 Stühle, ein paar Liegestühle, ein veritables Sofa und eine Liegewiese waren letzten Donnerstag zur Eröffnung der Kinowoche gut besetzt. Viele zusammengehörige Frauengruppen sorgten für eine ausgelassene Stimmung, was zum Thema des Films passte. «Die göttliche Ordnung» handelte von der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz. In der zwölften Saison hat sich die Crew um den Vereinspräsidenten Markus Burger wiederum etwas Neues einfallen lassen: «Wir haben ein grösseres Zelt aufgestellt, damit alle im Trockenen essen können.» Zudem spielt an manchen Abenden eine Band. «Eigentlich wollen wir an jedem Abend eine Band, aber wir haben nur fünf Bands gefunden – zwei zu wenig», so Burger. Das Open-Air-Kino Laufen beim Schlachthaus-Parkplatz geht noch weiter. Heute Donnerstagabend

FOTOS: GINI MINONZIO

Entschlossen, etwas zu erleben: Viel gute Laune gab es schon vor Filmbeginn. kommt der Film «Lion. Der lange Weg nach Hause», der auf einer Autobiografie eines Adoptierten beruht. Morgen Freitag wird «The Boss Baby» gezeigt. Der Animationsfilm ist für Kinder ab 6 Jahren freigegeben. Der Film könnte aber durchaus für die ganze Familie lustig sein. Am Samstag wird die Filmwoche mit «Baywatch» abgeschlossen. Ein Film für alle Krimiliebhaber, die gerne Frauen und Männern im Badeanzug zuschauen.

S

elbstverständlich waren sich die Podiumsteilnehmer am Mittwoch vergangener Woche nicht einig, ob Herr und Frau Schweizer am 24. September punkto Altersvorsorge 2020 ein Ja oder ein Nein in die Urne legen sollen. Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP, und Ruedi Rechsteiner, Altnationalrat SP und SP-Grossrat BS, plädierten für Ja, Matthias Müller, Vizepräsident der Jungfreisinnigen Schweiz, für Nein. Das KMU-Podium 2017 – Trägerschaft Promotion Laufental, Forum Schwarzbubenland, KMU-Gewerbeverein Laufental und Business Park Laufental & Thierstein – war zwar in der Tat etwas ungleich «bestückt», was im Laufe dieses spannenden Abends auch dezent auf Kritik stiess. Dieses Ungleichgewicht resultierte aber einzig daraus, dass die Organisatoren daran scheiterten, einen zweiten Gegner der Vorlage zu finden, der sich den Fragen von Moderator Heiner Leuthardt, und jenen der Befürworter stellen mochte. So blieb es denn bei diesem 25-jährigen Jungspund aus Merenschwand AG, der in St. Gallen Wirtschaft studiert und den beiden profilierten Politikern mit Überzeugung Paroli bot. «Wenn wir zu diesem Paket Ja sagen, stehen wir in wenigen Jahren wieder hier und diskutieren über das gleiche Problem», erklärte Müller und erwähnte insbesondere die 70 Franken Zuschuss für jede Rentnerin und jeden Rentner nach dem Giesskannenprinzip, «den wir uns schlicht nicht leisten können»,

DUGGINGEN

BRISLACH

Ein Fest für das neue Gemeindehaus

Melioration wird teurer als geplant

WOS. Am übernächsten Wochenende, vom 1. bis 3. September, lädt die Gemeinde Duggingen zum «Duggigerfescht», dem Einweihungsfest für das neue Gemeindehaus. Unter dem Motto «Mir mache vorwärts» soll mit diesem Anlass auch der Start in Duggingens Zukunft erfolgen, wie es in der entsprechenden Medienmitteilung der Gemeinde heisst.

Podiumsteilnehmende erhalten Anti-Aging-Creme: (v. l.) Matthias Müller, Remo Oser, Präsident Promotion Laufental, Elisabeth Schneider-Schneiter, Heiner FOTO: MARTIN STAUB Leuthardt, Moderator, und Ruedi Rechsteiner.

erklärte der smarte Jungfreisinnige. Zentral bei der vorliegenden Rentenreform sei ihm, dass mehrheitlich die Jungen die Zeche der älteren Generationen zahlen müssten. «Das ist nicht fair, und muss in dieser Form abgelehnt werden», verkündete der eloquente Wirtschaftsstudent. Elisabeth Schneider-Schneiter konnte der Vorlage, welche ja nur in Kraft tritt, wenn das Volk auch einer gleichzeitigen Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,6 Prozent zustimmt, auch nicht allzu viel Euphorie entgegenbringen, fand aber, dass die Altersvorsorge 2020 besser sei als gar keine Vorlage und schliesslich einen gut schweizerischen Kompromiss darstelle. «Und die monatlichen 70 Franken Zustupf für alle Neurentner federn die künftig tieferen Umwandlungssätze in der zweiten Säule (die so oder so kommen; Anm. Red.) wenigstens etwas ab», so die Baselbieter CVP-Politikerin, die neu auch Präsidentin der Handelskammer beider Basel ist. Der Dritte im Bunde, Ruedi Rechsteiner, sprang kurzfristig anstelle von Andreas Giger ein, der als Gewerkschafter kurzfristig zu einem dringlicheren Einsatz abberufen wurde, und wusste seine Erfahrung mit Altersvorsorge, Pensions-

Statt fünf Millionen wird bei gleicher Ausführung die Melioration in Brislach einiges teurer werden. Die genauen Kosten sind noch nicht bekannt. Grund für die Mehrkosten ist der Fund von so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Strassenbelag. Der Ausbauasphalt muss als Sonderabfall entsorgt werden, was die Kosten der zu sanierenden Wege massiv erhöht. gwa. Seit 2012 ist das Meliorationsverfahren in Brislach im Gange. Nebst Güterzusammenlegungen und Schutzmassnahmen gegen Überschwemmungen mit Drainagen und Sammlung von Oberflächenwasser ist die Sanierung der Wege ein wesentlicher Kostenfaktor der Melioration in Brislach. «Viele Wege in Brislach sind in einem extrem schlechten Zustand», erzählt Martin Bucher, Präsident der Vollzugskommission in Brislach. Nun werden diese Kosten noch einiges höher als vorgesehen. Geplant war, mit der Sanierung jener Wege zu beginnen, die von der Landumlegungen nicht betroffen sind. Doch bereits der Weg Rothenfluh erwies sich als negative Überraschung. Nicht nur der Belag, sondern auch der Unterbau war mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet. Allein die Entsorgung für diesen Ausbauasphalt in die Deponie Elbisgraben kostet 100 000 Franken. Nun wurden bei allen Wegen, die saniert werden sollen, Kernbohrungen durchgeführt. Das genaue Resultat der Kosten steht noch aus. «Es bedeutet aber, dass alle Beteiligten darüber entscheiden müssen, ob sie die Mehrkosten übernehmen wollen

kassen und Renten mit eindrücklichen Grafiken und Zahlen an die gut drei Dutzend Gäste zu bringen. Klar, kam er ebenfalls zum Schluss: «Diese Vorlage gilt es anzunehmen – und selbst wenn wir in zehn Jahren wieder um eine neue Reform befinden müssen.» Die drei Podiumsteilnehmer waren sich nämlich zumindest in diesem Punkt einig: «So oder so: Für mehr als zehn Jahre hält sich die AHV mit diesen Massnahmen nicht über Wasser. «Aber das ist völlig normal, denn seit der Gründung der AHV im Jahre 1947 durch den Basler SP-Nationalrat Tschudi wurde diese alle paar Jahre revidiert, weil sich die wirtschaftlichen Verhältnisse laufend verändern», erklärte Rechsteiner. Nach insgesamt zehn Revisionen bis ins Jahr 1996 nahm das Stimmvolk bis heute keine solche mehr an, weshalb es höchste Zeit sei für eine Neuauslegung, wie ein kompetenter Zuhörer zum Thema beitrug. Moderator Heiner Leuthardt hatte übrigens, ausser da und dort nachzuhaken oder Langredner abzubrechen, nicht allzu viel zu tun an diesem spannenden Abend. Die Veranstaltung hätte aber gerne noch einige interessierte Gäste mehr vertragen.

später die Gemeinde auf eigene Kosten sanieren. Martin Bucher ist zuversichtlich, dass das geplante Projekt zustande kommt. Von der Melioration würden, so Bucher, alle Einwohnerinnen und Einwohner von Brislach profitieren.

Krebserregender Stoff im Teer

Das bereits erstellte Einlaufobjekt vermindert Überschwemmungen: Martin Bucher, Präsident der Vollzugskommission in Brislach, ist überzeugt von den MeliorationsvorhaFOTO: GABY WALTHER ben in Brislach. und ob der festgelegte Verteilschlüssel beibehalten wird», erklärt Bucher. Trotz Mehrkosten würde die Einwohnergemeinde aber profitieren, da sie die Wege mit der Zeit sowieso sanieren müsste. Im Zuge einer Melioration übernimmt der Bund 40 und der Kanton 30 Prozent der Kosten. Dank dem ökologischen Mehrwert, welcher die Melioration in Brislach erbringen wird, finanziert der Bund weitere 5 Prozent der Gesamtkosten. Brislach hat somit nur 19,3 Prozent, Zwingen 0,7 und die Grundeigentümer 5 Prozent der Kosten zu tragen.

Am 30. August wird die Vollzugskommission sich beraten, dann müssen der Gemeinderat und schliesslich die Gemeindeversammlung über das weitere Vorgehen entscheiden. «Dabei muss sicher nochmals über den Verteilschlüssel für Einwohnergemeinde und Grundeigentümer diskutiert werden», so Bucher. Und schliesslich müssen auch Bund und Kanton ihre Einwilligung zu den Mehrkosten geben. Falls die Mehrkosten nicht übernommen werden, müssen wir Abstriche beim Strassenbau machen. Dann könnten nur die wichtigsten Wege erneuert werden. Ein Grossteil müsste

Anders als der Asphalt, dessen Bindemittel Bitumen aus Erdöl gewonnen wird, findet das Bindemittel Teer seinen Ursprung in der Kohle. So weisen ältere teerhaltige Strassenbeläge im Bindemittel teilweise hohe Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) auf. Diese Stoffe sind für Menschen und Tiere giftig und krebserregend. Trotz den hohen Konzentrationen an Schadstoffen bedeutet Teer im Strassenoberbau wegen der geringen Wasserlöslichkeit der PAK keine unmittelbare Gefahr für die Umwelt. Diese ändert sich, wenn bei einer Sanierung der alte, teerhaltige Belag aufgebrochen wird. Der Ausbauasphalt soll zwar nach Möglichkeit aufgearbeitet und wieder im Strassenbau eingesetzt werden. Ist er jedoch mit stark mit PAK belastet, muss er als Sondermüll entsorgt werden.


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Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 27. August 2017 10.00 Uhr Gottesdienst in Rickenbach am Gemeindeweekend! Kein Gottesdienst in Breitenbach Dienstag, 29. August 2017 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Bibelabend

Gäste sind herzlich willkommen.

Menschen, die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Rolf Altermatt Es gibt nur einen Kapitän . . . 29. April 1957 – 17. August 2017 Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder und Freund. Er starb nach schwerer Krankheit.

Elisabeth Altermatt Renate Altermatt Monika Altermatt und Lorenz Hänggi Ruth Altermatt und Paolo Suter Pia Tschirren und Kinder

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 24. August, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 25. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle.

Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt, in Basel auf dem Friedhof Hörnli. Traueradresse: Monika Altermatt, Benglenstrasse 2, 8118 Pfaffhausen

Sonntag, 27. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig. Brislach Freitag, 25. August, 18.30 Uhr, katholische Kirche Brislach, Feier zum Schuljahresanfang, Pfarrer Claude Bitterli, Pfarrer Stephan Stadler, ökum. Katechetenteam und Schüler aus der Primarschule Brislach.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 25. August, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 19.30 Uhr Jugendtreff, Mirko Müller 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Pfarrer Armin Mettler und Urs Jeker, Pfarrkirche Rodersdorf Sonntag, 27. August, 11 Uhr Ökum. Familiengottesdienst zum Schulanfang, Pfarrer Günter Hulin, Pfarrer Michael Brunner, Katechetinnen Brigitte Feiler und Cornelia Imboden Mittwoch, 30. August, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger

Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele, als Hauch im Wind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.

Rosa Saner-Auer 26. Juli 1928 bis 20. August 2017 In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Gotte

Veronika Callec-Saner Anne mit Milan und Kamil Olivier Margaretha Trummer-Saner und Michel Steiner Patrick und Tabea Tina und Philipp Thomas Saner und Erika Oesch Bekannte und Verwandte

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste / ChinderChilcheSonntagsschule / Kirchenkaffee: Samstag, 26. August, 10.00 Uhr, Kapelle, Zentrum Passwang, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 27. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Sonntagsschule/ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee von Sonja Semling. Sonntag, 3. September, 10.30 Uhr, Kloster Beinwil, ökumenischer Gottesdienst zum Thema: Nikolaus von Flüe, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Andreas Gschwind, anschl. Apéro im Innenhof oder bei Regen im Refektorium.

Der Gedenkgottesdienst findet am Samstag, dem 26. August 2017, um 16.00 Uhr in der katholischen Kirche Laufen statt. Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man des WWF, Postkonto 80-470-3, IBAN CH18 0900 0000 8000 0470 3 oder Bankkonto: ZKB Zürich, IBAN CH66 0070 0110 0002 0448 1. Traueradresse: Margaretha Trummer, Breitenbachstrasse 46, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

Gottesdienst Sonntag, 3. September 2017 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch

für die mitfühlende Anteilnahme und die tragende Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mutti

Martha Borer-Scherrer

Konfirmandenunterricht: Infoabend zum Konfkurs 2017/2018 für die Konfirmanden und deren Eltern am Donnerstag, 24. August, um 19 Uhr an der Fehrenstrasse 46 im Gemeindesaal der reformierten Kirche Thierstein Breitenbach.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

WIR DANKEN HERZLICH

16. Juli 1922 – 20. Juli 2017 Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

erfahren durften. Der Dank gilt all den Verwandten, Freunden und Bekannten und all jenen, die Martha in ihrem Leben mit viel Freundschaft, Liebe und Wohlwollen begegnet sind und sie bei ihrem Abschied aus dieser Welt begleitet haben. Wir danken besonders dem Personal des Alterszentrums Breitenbach, die die Verstorbene während ihres Aufenthaltes und besonders in den letzten Wochen liebevoll gepflegt haben und ihr dabei stets mit Respekt und Würde begegnet sind. Wir danken auch all den hilfsbereiten Nachbarn und Bekannten für deren Unterstützung bei den Alltagsaufgaben in dieser letzten Lebenszeit. Unsere Dankbarkeit richtet sich auch an Pfarrer Paul Rutz für die feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie an den Kirchenchor und den Organisten für die schöne musikalische Mitgestaltung. Vielen Dank allen, die uns mit Worten, Blumen, Messspenden, Spenden für gemeinnützige Institutionen oder für späteren Grabschmuck ihre Verbundenheit spüren liessen. Breitenbach, im August 2017

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Samstag, 9. September 2017, 18.00 Uhr in der Kirche Breitenbach.


Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

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Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nuglar-St. Pantaleon Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm alle Kraft. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen Dank.

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Öffentliche Planauflage Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon Gestützt auf § 7 der kantonalen Lärmschutz-Verordnung (LSV-SO) vom 1. September 2002 wird das Lärmsanierungsprojekt über die Liestalerstrasse, Gempenstrasse, Hauptstrasse und Oristalstrasse öffentlich aufgelegt.

Erschwil

Das Lärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Zudem enthält es Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutz-Verordnung des Bundes (LSV). Das LSP umfasst folgenden Bericht inkl. Pläne:

Feuerwehr Erschwil

Bericht Lärmsanierungsprojekt (LSP) Jauslin Stebler AG, Muttenz vom 16. März 2016

Rekrutierung

Auflagezeit:

Datum: Montag, 4. September 2017 Wo: Feuerwehrmagazin Erschwil Beginn 20.00 Uhr Die Rekrutierung ist für den Jahrgang 1997 obligatorisch!

Himmelried

28. August 2017 bis 26. September 2017

Auflageorte: – Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar-St. Pantaleon (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt lll, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Einsprachen gegen das LSP sind innerhalb der Auflagefrist beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 25. August 2017

Baupublikation Bauherrschaft: Habegger Rudolf Binningerstrasse 195, 4123 Allschwil Projektverfasser/-in: Gautschi Jörg Hermann Rue des Gravalons 15, 2907 Recourt Bauvorhaben: Wohnhaus-Erweiterung mit Verbindungsbau und Personenlift Bauort: Fehrenweg 172 Bauparzelle: GB-Nr. 1100 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 7. September 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mutter, unserem Grosi, unserer Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Rosa Mendelin-Cueni 4. Februar 1931 – 18. August 2017 Nach einem erfüllten Leben, mit vielen schönen Erinnerungen, durfte sie nach kurzem Spitalaufenthalt sanft einschlafen.

Fredi und Gisela Mendelin-Weber und Kinder Rolf und Elisabeth Mendelin-Henz und Kinder Esther Stress-Mendelin und Kinder Franziska und Camille Weber-Mendelin und Kinder Ernst Mendelin und Kinder sowie Sandra Friedli Simon Schmidlin Martina und Shpejtim Rrahmani-Schmidlin und Kinder Die Trauerfeier findet am Freitag, 25. August 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche in Nenzlingen statt. Traueradresse: Esther Stress-Mendelin, Sormatte 9, 4224 Nenzlingen Gilt als Leidzirkular.

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Pittaro Franco Eichelbergstrasse 6, 4208 Nunningen Bauobjekt: Pergola Verantwortlicher: Architekturbüro Lehmann Ueli Hardturmstrasse 169, 8005 Zürich Bemerkungen: keine Bauplatz: Eichelbergstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 131 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 24. Aug. bis 7. Sept. 2017

Ein Herz, das wir in Treue pflegen und das in Liebe für uns schlug, das bleibt erhalten uns zum Segen, auch wenn man es zu Grabe trug.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Rita Schwyzer-Fuchs 13. 4. 1932– 20. 8. 2017

Kleinlützel

Heinz und Monika Schwyzer-Cueni mit Familien Beat und Monika Schwyzer-Gamba mit Familien Martina und Walter Feigenwinter-Schwyzer mit Familien Thomas und Katharina Schwyzer-Jauslin mit Familie Verwandte und Bekannte

Bauausschreibung Bauherrschaft: Paul Borer-Meichtry Mühlerain 355, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Paul Borer-Meichtry Mühlerain 355, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wohnhausanbau und gedeckter Abstellplatz Bauplatz: Mühlerain Bauparzelle: 2996 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. September 2017

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Hans-Peter Bauer, Klusweg 37, 8032 Zürich Bauprojekt: Sanierung Dachwohnung mit Balkoneinbau Bauort: Klosterplatz 23, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1768 (Ortsbildschutzzone Kloster Mariastein) Projektverfasser: Gerber AG, Architekturbüro 4105 Biel-Benken Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 8. September 2017

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Borer Heinz und Beatrice Lämmlismattstrasse 87, 4232 Fehren Bauobjekt: Abbruch und Wiederaufbau Garage sowie Neubau Carport Bauzone: W2a Bauplatz: Lämmlismattstrasse 87/140 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch Nr. 320 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 8. September 2017

Der Trauergottesdienst findet am Montag, 28. August 2017, 14 Uhr in der Marienkirche in Zwingen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster: 1. Oktober 2017, 10.45 Uhr. Traueradresse: Heinz Schwyzer, Klarensgarten 20, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Baupublikation Bauherrschaft: Hänggi Christof und Renate Lämmlismattstrasse 88, 4232 Fehren Bauobjekt: Abbruch und Wiederaufbau Garage Bauzone: W2a Bauplatz: Lämmlismattstrasse 88, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch Nr. 321 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 8. September 2017

Weitere Baupublikationen siehe

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LAUFENTAL VERANSTALTUNG

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LIESBERG

Leben in der Reformationszeit – ein Vortrag für alle dust. Am 31. Oktober 1517 soll der Mönch Martin Lutter seine 95 Thesen gegen die Ablassdoktrin der damaligen Christen an die Porte der Schlosskirche Wittenberg angeschlagen haben. Mit diesem Ereignis wurde der Beginn der Reformation definiert. Viele Feierlichkeiten, Jubiläumsschriften, Vorträge erinnern im Jahr 2017 an das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation. Dank Thomas Brunnschweiler, Dr. phil, Journalist, Lehrer, können sich bald auch Interessierte in der Region Laufen ein Bild machen, über die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit und über die Motive der Glaubenskämpfe vor 500 Jahren. «Das Leben in der Re- Der Referent vor dem Kloster Dornach: Thomas Brunnformationszeit», so der schweiler hat den zweiten dieser vier Zwingli-Bände ganz Titel seiner Präsentation allein übersetzt und bei der Übersetzung der andern drei in Wort und Bild vom mitgearbeitet. FOTO: MARTIN STAUB Donnerstag, 31. August, im ref. Kirchgemeindehaus in Laufen Das Thema Reformationszeit bebeleuchtet das damalige Leben der leuchtet Brunnschweiler weniger von Frauen, Ritter, Mönche, Bürger und der theologischen als mehr von der soBauern um 1517. ziologischen Seite. «Es geht mir darum, Thomas Brunnschweiler, der übri- einen interessanten Abriss über die dagens auch immer wieder für das Wo- malige Situation zu präsentieren, der für chenblatt schreibt, hat sich intensiv mit alle verständlich und interessant ist», diesem Thema beschäftigt. «Während sagt er. «Ich freue mich auf ein intereszweier Jahre habe ich mich ins Kloster siertes und kritisches Publikum aller Dornach zurückgezogen und mich mit Glaubensrichtungen», so Brunnschweider Übersetzung der Zwingli-Schriften ler. ins heutige Deutsch beschäftigt», erklärt Das Leben in der Reformationszeit: Vortrag Donnerstag, der Referent, der auch ein Theologiestu- 31. August, 20.00 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen. dium absolviert hat. Eintritt frei.

Kindergarten hat Jugendcharme verloren Die Heizung ist altersschwach, durch die Backsteinmauern pfeift der Wind und die Kinder spielen auf engstem Raum. Kurz: der Kindergarten von Liesberg ist in die Jahre gekommen. Jürg Jeanloz

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oris Gygax, seit 38 Jahren Kindergärtnerin von Liesberg, kann ein Liedlein singen von den Mühen und Nöten, den Kindergartenbetrieb unter erschwerten Umständen aufrecht zu erhalten. Der Kindergarten sei wahrscheinlich der letzte im Kanton, der noch nicht umgebaut wurde. Gygax will sich nicht beklagen, aber in einem Schreiben an den Gemeinderat lässt sie uns wissen, dass ein ruhiges ungestörtes Spielen nicht möglich sei, dass die Garderobe als Ausweichspielplatz benützt werde, dass keine Kindertoiletten vorhanden seien und dass punkto Energietechnik die alte Ölheizung eigentlich schon lange ausgedient habe. «Wir haben immer auf einen Neubau von Schule und Kindergarten neben der Mehrzweckhalle Seemättli gehofft, aber dieser Traum ist endgültig ausgeträumt», schreibt die unverwüstliche Kindergärtnerin. «Der Kindergarten genügt den Anforderungen eines fortschrittlichen und ge-

Genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr: Kindergarten in Liesberg FOTO: JÜRG JEANLOZ

wissenhaften Betriebs nicht mehr», erklärte die zuständige Gemeinderätin Andrea Odermatt an der Informationsveranstaltung für die Bevölkerung. Es würden Spiel- und Unterrichtsräume für zwanzig Kinder fehlen, das Material könne nicht richtig versorgt werden, sogar WC und Heizung dienten als Vorratsräume. Für das kleine einstöckige Gebäude würden im Schnitt 3000 Liter Heizöl benötigt. Heute müsste auch noch ein Raum im benachbarten Museum gemietet werden, um Gruppenunterricht zu erteilen. Unter der Federführung von Architekt Roland Müller sieht der Gemeinderat eine Aufstockung des Kindergartens vor. Im neu gebauten ersten Stock sind zwei Spielräume, ein Materialraum und das Büro für die Kindergärtnerinnen vorgesehen, im Erdgeschoss bleiben

Hauptraum, Garderobe und WC-Anlagen. Die Aufstockung soll mit einer Holzkonstruktion realisiert und beide Stockwerke richtig isoliert werden. Die Kosten werden auf 600 000 Franken geschätzt. An der Budget-GV soll der Kredit für ein Vorprojekt und 2018 das endgültige Projekt genehmigt werden. Die Bauzeit schätzt Müller sportlich auf drei Monate, so dass der erweiterte Kindergarten im Herbst 2019 in Betrieb gehen könnte. Währen der Diskussion plädierte der ehemalige Schulleiter Heinz Zahnd für einen Container-Neubau im Seemättli, um Turnhalle, Spielplatz und Küche dort benutzen zu können. Mehrheitlich wurde aber die Meinung vertreten, der heutige Standort im westlichen Dorfzentrum sei ideal und eine Aufstockung sinnvoll.

SOMMERSERIE «HOFLÄDEN»: MAIENHOF ROGGENBURG LIESBERG

Jodlerzunft auf Schusters Rappen

Galloway-Fleisch von den Jacquemais – mehr Bio geht nicht. Auf dem Maienhof in Roggenburg lebt eine Galloway-Herde mit 30 Tieren mit ihrem Muni in einem natürlichen Umfeld, ohne Mast, und der Tierarzt kommt wirklich nur im Notfall vorbei. Die Jacquemais verkaufen das qualitativ hervorragende Fleisch direkt. Niklaus Starck

Riesiger Andrang: Beizli Binsberg (BE) des JK Bärgbrünneli Liesberg. jjz. 1200 Jodlerinnen, Jodler und Gäste liessen es sich nicht nehmen, an der Weltpremiere einer Jodlerwanderung in Lyssach (Nähe Burgdorf) teilzunehmen. Wirklich, eine echte Tour de Suisse auf sechs Kilometern Naturwegen mit originellen Beizchen der Jodlerklubs aus Alpnach, Brienz, Chur, Flamatt und Liesberg. Schweizer Spezialitäten wie

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Älpler-Maccaroni, Bündner Gerstensuppe, Uechtland-Raclettes, Mohrenkopf-, und Nusstorte waren sehr gefragt. Es wurde gejuchzt und gesungen, was das Zeug hielt und zum Abschluss nahmen am Samstagabend bei besten Bedingungen alle Teilnehmenden an der Jodlerchilbi des gastgebenden Jodlerklubs Lyssach teil.

Edwin Jacquemai wollte in seinem Heimatdorf Roggenburg eigentlich bereits im Alter von 35 Jahren einen neuen Hof bauen, doch die Güterzusammenlegung in der Gemeinde nahm sich ihre Zeit: 20 Jahre! So entstand der Maienhof mit seinen 25 Hektar Weideflächen nahe dem Dorf und doch in der Ruhe gelegen erst im Jahr 2005. Tochter Susi absolvierte nach einer Lehre bei der Laufner Metzgerei Rechsteiner am Bildungszentrum Wallierhof im solothurnischen Riedholz berufsbegleitend die Ausbildung zur Bäuerin. Sie kümmert sich unter vielem anderen – sie ist Ehefrau, Mutter, Teilzeitangestellte und engagierte Roggenburgerin – um den Direktverkauf des Galloway-Fleisches, das auf dem Hof auch in kleinen Quantitäten zu haben ist. Auf Anfrage wird das

Köpfe voller Ideen: Tochter und Vater, Susi und Edwin Jacquemai. Fleisch ausgeliefert. Ihre Prüfungsarbeit zur Bäuerin mit Fachausweis titelte: «Es muss nicht immer Argentinien sein, «Asado» in Roggenburg». – Asado? – Jeweils am letzten Sonntag im Monat Juni findet auf dem Maienhof das Asado-Fest statt. Dieses Jahr kamen 300 Besucherinnen und Besucher und lies-

REGION

Mit dem E-Bike die Landschaft geniessen WOS. «Geniessen Sie eine Tour durch die idyllische Hügellandschaft des Schwarzbubenlandes und der Region und erleben Sie einen unvergesslichen Tag auf den E-Bike-Touren von Schwarzbubenland Tourismus.» Mit diesen Worten wirbt ein neuer Faltprospekt des Forum Schwarzbubenland. Die E-Bikes für die geplante Tour – 6 Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden im Prospekt empfohlen – können zwei Tage im Voraus beim Sportshop Karrer in Laufen reserviert werden. EBike Touren werden auch für Gruppen wärmstens empfohlen. Sportshop Karrer: 061 766 99 33

VERANSTALTUNG

Oldtimer-Träff im Stedtli WOS. Der Schweizerische Motor-Veteranen-Club SMVC lädt am kommenden Sonntag zum 4. Oldtimer-Träff Laufen. Von morgens 10 bis nachmittags 17 Uhr können in der historischen Umgebung des Laufner Stadtzentrums Classic Cars, Feuerwehrautos, Motorräder und anderes aus der guten alten Zeit bewundert werden. Eine reichhaltige Festwirtschaft auf dem Rathausplatz bietet den geeigneten Rahmen, um sich zu verpflegen und über die prachtvollen Ausstellungsstücke zu diskutieren und fachsimpeln. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt.

Der Schweizerische Motor-Veteranen-Club SMVC existiert seit 1957 und setzt sich zusammen aus Liebhabern des klassischen Automobils. «Der SMVC setzt sich dafür ein, die geliebten Oldtimer auch für die nächste Generation zu erhalten», schreibt der Club in seiner Ausschreibung. Der Verein SMVC engagiert sich zudem mit dem Dachverband für die Interessen der Oldtimerbesitzer gegenüber Behörden und Versicherungen und freut sich laufend auf Neumitglieder. 4. Oldtimer-Träff Laufen, Sonntag, 27. August, 10-17 Uhr

FOTO: NIKLAUS STARCK

sen sich von der Qualität des Fleisches vom Hof begeistern. Im kommenden Jahr fällt dieser Sonntag auf den 24. Juni – ein Datum, das Gourmets sich merken sollten ... Galloway Maienhof, Challweg 6, Roggenburg, 079 636 44 20, www.galloway-maienhof.ch


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Hofstetten-Flüh

Seewen

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Erneuerungswahlen 2017–2021 Friedensrichter / Friedensrichterin Hofstetten-Flüh stille Wahlen Für die nach Majorzwahlverfahren vorzunehmende Erneuerungswahl des Friedensrichters / der Friedensrichterin der Gemeinde Hofstetten-Flüh für die Amtsperiode 2017–2021 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen vorgeschlagen worden, als Stellen zu besetzen sind. Der Vorgeschlagene gilt somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 70 Abs. 2 und 71 GpR). Als Friedensrichter ist gewählt: Doppler Niklaus, 1947, Kaufmann, Hofstetten, CVP Hofstetten, 22. August 2017 Gemeinderat Hofstetten-Flüh Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 160 und § 49 Abs. 2 GpR i.V. m. § 21 Abs. 1 Bst. d VpR). 4114 Hofstetten, 22. August 2017

Der Gemeinderat

Büsserach

Gemeinde Seewen SO

Öffentliche Ausschreibung: Pachtlandparzellen der Gemeinde Die Gemeinde Seewen schreibt korrigierend gemäss Pachtreglement vom 16. 2. 2017 die nachfolgenden Parzellen zur Neuverpachtung nach Vereinbarung aus: Parzellennummer: Flurname: Fläche (Aren): 585 Büesslete 36.53 2160 Chalberweidli 139.20 3700 T9 Eichenberghübel 202.46 3699 T12 Eichenberghübel 47.89 3373 Hinger der Chilche 6.77 3698 T13 Eichenbergrütenen 146.66 3701 T15 Eichenbergrütenen 108.79 3701 T16 Eichenbergrütenen 190.12 8 T17 +1735 Gausmetacker (Seewen/Ziefen) 157.89 1280 Graben 15.29 8 T14.1 Holzenbergrütenen 74.14 8 T14.2 Holzenbergrütenen 66.30 2592/2593 Kuenz 5.91 1962 Vogtsmatten 23.45 Bewerbungen sind mittels des Formulars «Pachtlandbewerbung» bis Donnerstag, den 31. August 2017 (A-Post-Stempel), an den Gemeinderat, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen, einzureichen oder am Schalter bis zum 31. August 2017 letztmals 19.00 Uhr abzugeben. Das Formular «Pachtlandbewerbung» und das dazugehörige Pachtreglement können via Website www.seewen.ch oder bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. 4206 Seewen, im August 2017 Der Gemeinderat

Feuerwehr Büsserach Rekrutierung 2017 Es werden aufgeboten: • Jahrgang 1997 (Rekrutierung gemäss Reglement §11 obligatorisch) • alle Feuerwehr-Interessierten der Jahrgänge 1996 und älter (falls FW-Dienstbüchlein vorhanden, bitte mitbringen) Ort: Feuerwehrmagazin Büsserach Datum: Montag, 4. September 2017 Zeit: 19.00 Uhr Die Feuerwehrkommission Büsserach

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Schritt für Schritt zum Neubau Die Delegiertenversammlung genehmigte am Dienstag die Statutenanpassungen. Das AZB in Breitenbach ist nicht mehr nur ein Heim, sondern kann auch Alterswohnungen betreiben.

Präsidentin Wally Allemann: «Das Jahr 2016 war nicht nur ein sehr arbeitsintensives, sondern nach dem turbulenten Jahr 2015 auch ein sehr stabilisierendes und wegweisendes Jahr.» FOTO: BEA ASPER

Bea Asper

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as Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach (AZB) musste im letzten Jahr einen Verlust von 84 000 Franken verbuchen, teilte Geschäftsführer Heinz Zenhäusern an der Delegiertenversammlung vom Dienstag mit. Auch andere Altersheime im Kanton Solothurn hätten mit roten Zahlen zu kämpfen. Der Grund lag in Ertragsausfällen, weil im letzten Winter einige Zimmer über einen gewissen Zeitraum leer standen. «Die Bettenbelegung ist unberechenbar», führte Finanzchefin Regula Altermatt gegenüber dieser Zeitung aus. «Kommt es zu Todesfällen, ist es trotz Warteliste nicht möglich, die Zimmer in wenigen Tagen wieder zu besetzen, ein Heimeintritt braucht seine Zeit, ebenso allfällige Änderungen beim Personalbestand.» Die Rechnung schliesst aber besser ab als der Voranschlag, der einen Verlust von 169 000 Franken einkalkuliert hatte. Die Erfolgsrechnung des Heims mittelfristig zu verbessern, ist eines der Ziele, die der Vorstand formuliert hatte und mit dem geplanten Neubau von Alterswohnungen erreichen möchte. «Die Pläne schreiten gut voran, wir konnten mit Alban Wyss und Christian Thalmann zwei weitere, engagierte Fachleute für die Mitarbeit am Projekt gewin-

nen und möchten im Verlauf der nächsten Monate die Gemeinderäte der Trägergemeinden aber auch die Bevölkerung über die Details informieren», erklärte Präsidentin Wally Allemann. Mit der Soba als Eigentümerin des benachbarten Landes, auf dem die 21 Wohnungen gebaut werden sollen, konnte man das Vorkaufsrecht bis nächsten März verlängern. «Und die notwendigen Zonenanpassungen bezüglich Ausnützungsziffer wurden vom Baudepartement des Kantons Solothurn vorgeprüft und für machbar befunden», führte Allemann aus. «Das 2016 war ein sehr arbeitsintensives Jahr» für sie. Doch der Aufwand habe sich mehr als gelohnt, denn vor allem dank der verbesserten Zusammenarbeit im Vorstand seien die früheren Versäumnisse aufgearbeitet und die einstigen Turbulenzen wegen den Abgängen vergessen. Dass die Delegiertenversammlungen nun nicht mehr von kritischen Voten geprägt sind, sondern die Anträge einstimmig gutgeheissen werden, zeige, dass das Vertrauen wieder hergestellt sei, freute sich Allemann. Was die ordentliche Rechnungsversammlung vom Juni anbelangt, an der die 14 erschienenen Gemeindevertreter wegen zu vielen Absenzen ihrer Kollegen unverrichteter Dinge heimkehren konnten, nimmt es Allemann

wie die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie sagte: «Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert was getan werden muss.» So freute sich Allemann, dass diesen Dienstag nun 28 Delegierte erschienen sind – beschlussfähig war die Versammlung mit 18 Gemeindevertretern. Die Anzahl der Delegierten soll in der nächsten Amtsperiode verkleinert werden. In der Statutenrevision, welche die Delegierten einstimmig verabschiedeten, ist vorgesehen die Gesamtzahl von 38 auf 26 zu verringern, indem die Gemeinden nicht mehr pro 500, sondern pro 1000 Einwohner einen Vertreter entsenden. Dies entspreche dem Wunsch der meisten Gemeinderäte, führte Allemann aus. Denn es werde immer schwieriger für alle Zweckverbände genügend Delegierte sowie Ersatzdelegierte zu finden, die ihren Pflichten auch nachkommen. Alle Statutenanpassungen wurden einstimmig zuhanden der Gemeindeversammlungen verabschiedet, nebst kleinen formellen Dingen geht es um die Zweckerweiterung vom Heimbetrieb zur möglichen Eigentümerin von Alterswohnungen mit dem Angebot von Dienstleistungen im Bereich Nachtwache, Essen, Haushaltshilfe und Pflege.

BREITENBACH / KLEINLÜTZEL

«Den Hundertsten feiern wir im Hotel»

Im Kreise der Regierenden: Jubilarin Margrit Staub-Fritschi mit Landammann Remo Ankli (l.), Martin Borer, Gemeindepräsident Kleinlützel (r.), Standesweibel Andreas Hofer und Staatsschreiber Andreas Eng. FOTO: MARTIN STAUB dust. «So, nun habe ich genug Haushalt gemacht, jetzt möchte ich ins Heim.» So ungefähr informierte Margrit Staub-Fritschi im vergangenen November ihren jüngsten Sohn und Nachbar in Kleinlützel. Der Zeitpunkt schien günstig, das Zentrum Passwang hatte Platz und seither geniesst die rüstige Lützlerin das «Hotel ZePa» und freut sich täglich über die vielen Kontakte hier in Breitenbach. Am letzten Mittwoch war besonders hoher Besuch angesagt. Landammann Remo Ankli, Staatsschreiber Andreas Eng und Standesweibel Andreas Hofer kamen von Solothurn über den Passwang, um Margrit Staub-Fritschi am 16.

August zum 100. Geburtstag zu gratulieren. Die Jubilarin habe sich schon lange auf diesen Tag gefreut, erklärte Heimleiter Michael Rosenberg, und es war ihr anzusehen, dass dies ein besonderer Tag für sie war. Im Kreise all ihrer fünf Kinder, drei Söhne und zwei Töchter mit Partnern, Lützler Behördenmitglieder und Bekannter wurde auf das seltene Ereignis angestossen. Und selbstverständlich durfte auch ein offizielles und prominentes Geburtstagsfoto fürs Wochenblatt nicht fehlen. Die «richtige» Geburtstagsfeier, mit noch mehr Gästen, so die Jubilarin, sollte erst am Sonntag über die Bühne gehen. Margrit Staub-Fritschi kam am 16.

August 1917 als ältestes von acht Kindern zur Welt. Bis zum 10. Altersjahr wohnte sie in Laufen. Danach war der Hof Klösterli in Kleinlützel ihre Heimat. Ihr Ehemann Max Staub, den sie 1935 heiratete, verstarb 1984. Die Jubilarin arbeitete bis zu ihrer Pensionierung in der damaligen Pfeifenfabrik BruBu. Bis im November letzten Jahres lebte sie in Kleinlützel in ihrer Zweizimmerwohnung, wo sie den Haushalt noch weitgehend selber besorgte. Der Wechsel ins Zentrum Passwang erfolgte auf ihren eigenen Wunsch, wie ihr Sohn Hansjörg bestätigte. Margrit Staub ist noch immer eine fleissige Leserin des Wochenblatts, wie sie dem Schreibenden erklärte.


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VERANSTALTUNG

THIERSTEIN BEINWIL

Jazz in Meltingen Der Verein Behinderten Wohngruppe Bad Meltingen möchte mit seinem zweiten Open Air Jazzkonzert (Eintritt frei) ein kleines Dankeschön an die Bevölkerung für die herzliche Aufnahme in Meltingen zurückgeben. Dank einem persönlichen Freund des Heimleiterpaars kommen die Besucher am FreitagAbend, 25. August (Türöffnung mit Grillplausch ist um 18.00 Uhr, Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr) in den Genuss eines Open Air Konzerts von «JazzSelection» aus dem Berner Oberland. Bereits ab 18.00 Uhr gibt es Leckeres vom Grill und als weitere Spezialität «Meltinger» Getränke. Natürlich fehlt auch Kaffee und Kuchen nicht auf der Speisekarte. Ein Dankeschön an die Bevölkerung Im Dezember 2014 zügelte die 1980 gegründete Behinderten Wohngruppe Sunnäschiin von Zwingen nach Meltingen. Die Aufnahme durch Behörden und die Bevölkerung von Meltingen war trotz gewisser, anfänglicher Skepsis sehr

wohlwollend. Für diese gute und rasche Integration der Wohngruppe ins Dorfgeschehen möchten das Heimleiterpaar, Germaine Wyss und Donat Aebli, der Bevölkerung mit einem ganz besonderen Anlass ein kleines Dankeschön zurückgeben; einem stimmungsvollen Open Air Jazz-Konzert auf dem Vorplatz der Wohngruppe Bad Meltingen.

Spontaner Bauernaufstand im Klosterdorf

«JazzSelection» Eher per Zufall trafen im Winter 2012 eine gute Handvoll etablierte Jazzmusiker anlässlich einer Jamsession aufeinander. Die Chemie stimmte sofort und es war sozusagen «Liebe auf den ersten Ton». Die Auswahl aus der Berner Oberländer Jazz-Szene einigte sich zum gemeinsamen Weiterfahren unter der Bedingung, dass der Intuition und Improvisationslust genügend Freiraum eingeräumt wird und somit echt gelebter Jazz entsteht. 2. Open Air Jazzkonzert beim Bad Meltingen, Freitag, 25. August 2016, ab 18.00 Uhr

VERANSTALTUNG

Fit & Fun-Tag und Rotberglauf in Metzerlen Bist Du fit und hast gerne Spass, möchtest Du fit werden mit viel Spass oder möchtest Du einfach Spass haben, dann komm doch am 26. August nach Metzerlen zur Allmendhalle! Unser Programm: 10.00-11.30 Uhr: Kinder-Wettkampf (Hindernislauf, Weitsprung usw.) 14.15-16.15 Uhr: Wasserolympiade für alle 17.00 Uhr: Start 8. Rotberglauf 19.00 Uhr: Rangverkündigungen 20.15 Uhr: Darbietung Jugi I & II 20.45 Uhr: Auftritt der Hip-Hop Tanzgruppe «Sugabeatz» 21.30 Uhr: Auslosung der tollen Sponsorenpreise

Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Pommes, Salat, Brot aus Metzerlen sowie Ofenfleischkäse am Mittag und einem Spaghettiplausch am Abend! Zudem gibt es noch HotDog’s, Glace und die feinsten Kuchen und Torten! Ab 21.00 – 02.00 Uhr Abendprogramm mit dem «Tschirgant Duo». Zudem kannst Du noch Dein Tanzbein schwingen und feiern mit der kampferprobten Volksmusik-AlpenParty-Schlager-Apréski-Rock-PopShow-Band aus Österreich. Für eine Tanzpause bietet sich die Turnerbar zum Entspannen bis «open end»! Sportvereine Metzerlen

Behördlich gekappte Drainageleitung: Das kam bei den Landwirten der Region gar nicht gut an, sie fühlen sich gegenüber Pro Natura benachteiligt. FOTO: ROLAND BÜRKI

Letzten Montagvormittag rief ein Bagger empörte Landwirte aus Beinwil und Ramiswil auf den Plan, als der Baggerführer im Auftrag des Kantons eine seit 1950 bestehende, 2014 erneuerte Drainageleitung funktionsunfähig machen wollte. Der Erneuerung war die Baubewilligung verwehrt worden. Roland Bürki

KANTON SOLOTHURN

Der Kanton in Zahlen erschienen

Titelblatt der Broschüre.

BILD: ZVG

WOS. Die Neuauflage der Broschüre «Kanton Solothurn in Zahlen 2017» ist erschienen und kann bei der Abteilung

Controllerdienst und Statistik im Amt für Finanzen des Kantons kostenlos bezogen werden. Die Broschüre gibt eine visualisierte Übersicht zu den statistischen Themengebieten Bevölkerung, Raum / Umwelt, Arbeit / Erwerb, Volkswirtschaft, Unternehmen, Tourismus / Verkehr, Soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Finanzen, Politik sowie Kriminalität / Strafrecht innerhalb des Kantons Solothurn. Produziert wird die Broschüre von der Abteilung Controllerdienst und Statistik des Amtes für Finanzen mit Unterstützung der Baloise Bank SoBa. Bestellung unter www.statistik.so.ch oder Amt für Finanzen, Controllerdienst und Statistik, Rathaus, Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn.

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ontagmorgen um zehn Uhr im Gebiet Chlosterhof. Eifrig diskutierende Bauern umstehen einen Kleinbagger, der eben eine in der Nähe des Hexenbachs verlaufende Drainageleitung ein erstes Mal unterbunden hat. Zwei Kantonspolizisten und Jonas Lüthy vom Amt für Raumplanung (ARP) halten sich diskret etwas abseits. Zur Sache will sich Lüthy nicht äussern, sondern weist die Vollstreckungsverfügung des Oberamts Dorneck-Thierstein vor, deren Ausführung er hier zu überwachen habe. «Der überlaufende Hexenbach hat 1946 nach einem Riesengewitter das nebenan liegende Graslandgebiet «Sennhus» überschwemmt, weshalb der Landeigentümer in den 1950er Jahren eine Drainageleitung erstellt hat, um das durchnässte Land zu entwässern», klärt Urs Saner, Landwirt, Gemeinderat und Brunn-

meister, das Wochenblatt auf. Leider seien die verlegten Tonröhren im Verlaufe der folgenden Jahrzehnte durch die immer schwereren Maschinen abgedrückt und damit funktionsunfähig gemacht worden. Der Eigentümer habe die Leitung 2014 ersetzt, was einen Unbekannten veranlasst habe, das Amt für Umwelt (AfU) darüber telefonisch zu informieren. «Das ARP hat in der Folge ein Baugesuch eingefordert, das gestützt auf eine Einsprache von Pro Natura Solothurn nicht bewilligt worden ist», so Saner. Bauern fühlen sich benachteiligt Weil nach Aussagen der anwesenden Landwirte das Ufer des Hexenbachs nicht ausreichend dicht ist, fliesst dauernd Bachwasser unter der Oberfläche zu Tal, versickert zu einem grossen Teil in der Drainageleitung und das Restwasser bildet neben der Passwangstrasse einen kleinen Sumpf. Dieses hat Pächter Ueli Zybach bislang nicht gestört, er konnte das Gebiet Chlosterhof, sein einziges einigermassen flaches Land, zu einem grossen Teil bewirtschaften. Das wird ihm nach der behördlich verordneten Unterbindung der Drainageleitung aber nicht mehr möglich sein. Die zahlreichen anwesenden Landwirte machen ihrer Empörung über die Bevorzugung von Pro Natura, die willfährige Übernahme der Baggerarbeiten durch den hiesigen Bauunternehmer und die generell immer stärkere Beschneidung der Landwirtschaft im Bereich der Direktzahlungen Luft. Ebenso üben sie scharfe Kritik an Robert Grütter, Leiter Baugesuche beim ARP, der sich im Gegensatz zu Baudirektor Roland Fürst keinem Augenschein habe stellen wollen. Schliesslich bekommt auch das Ober-

amt Dorneck-Thierstein noch etwas Fett ab. Weil es letztlich die Verfügung zur unbegreiflichen Kappung der Leitung erlassen habe. Dass Pro Natura Solothurn mit ihrer Einsprache dem Pächter Zybach sein einziges flaches Land vermasselt, ärgert die versammelte Bauernschaft: «Wir zücken symbolisch die gelbe Karte!» Eine kleine Genugtuung bleibt ihnen aber dann doch noch: Beim Bagger ist nach dem ersten ausgehobenen Loch der Diesel ausgegangen… Der von den Bauern angeschossene Leiter Baugesuche, Robert Grütter vom ARP, zeigt sich gegenüber dem Wochenblatt erstaunt über den Vorwurf des nicht zugestandenen Augenscheins: «Wir haben Herrn Horisberger, dem Eigentümer, während des Verfahrens mehrfach das rechtliche Gehör gewährt. Die, gestützt auf die Stellungnahmen der kantonalen Fachstellen und der eingereichten Einsprache, erlassene Verfügung wurde nicht angefochten und trat somit in Rechtskraft. Die in der Verfügung gemachten Auflagen und Fristen wurden durch Herrn Horisberger nicht eingehalten. Das hat den Kanton veranlasst, die Vollstreckung durch das Oberamt einzuleiten.» Das Argument des Besitzstandes und damit den Verzicht auf ein Baugesuch kann Grütter so auch nicht stehen lassen: «Weil erst ca. 15 Jahre nach dem Kaputtgehen der möglicherweise vorhandenen Tonröhren – deren Existenz konnte nie belegt werden – eine Ersatzbaute erstellt worden ist, kann keine Besitzstandswahrung geltend gemacht werden. Der Kanton sieht somit die Sickerleitung als neue Baute, die in jedem Fall bewilligungspflichtig ist und nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben beurteilt werden muss.»


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DORNECK SEEWEN

Lebenskünstler mit Zigeunerblut

Eine tierisch feurige Feuerwehr-Rettung Die Sonntagsmatinee im Musikautomaten-Museum galt diesmal ganz den Kindern. Solchen, die es mit Gnomen oder Feuerwehren haben. Das Duo «StimmeKontraBass» fesselte Jung und Alt mit Gnom Mo & Co an ihr schauriges vor dem Abbruch gerettetes Feuerwehrmagazin. Beste Nachwuchswerbung für die Feuerwehr: «StimmeKontraBass» alias Franziska von Arb und David Schönhaus mit ihrem Feuerwehrlied.FOTO: ROLAND BÜRKI

Trio La Banda Ki: Volker Biesenbender (Bandleader), Michelangelo Rinaldi und Clara Gervais. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Das Trio «La Banda Ki» unter der Leitung von Volker Biesenbender begeisterte im Schlosshof Burg mit Volksmusik verfolgter Gruppen wie den Roma oder Juden. jjz. «Ein Brautpaar aus Bulgarien tritt aus der Kirche und wird musikalisch von einer Zigeunerformation empfangen», so schilderte Volker Biesenbender den Inhalt des ersten Stücks. Die Post ging ab, der Geiger und Bandleader spielte sich in einen Rausch, der Akkordeonist Michelangelo Rinaldi und die Bassistin Clara Gervais folgten ihrem Chef mit einer unheimlichen Leidenschaft. Das Trio versprühte Lebensfreude, ihre Bewegungen und ihre Gesichtszüge harmonierten mit der Musik. «Hören Sie das Rondo alla Zingarese des berühmten Johannes Brahms, diesmal ein Ungarischer Tanz», doppelte Biesenbender nach. Improvisation sei angesagt, so werden diese Tänze spannend und unterhaltend. Roma spielten an den Höfen gerne klassische Musik und so kamen die Gäste an der 32. Serenade im Schlosshof Burg in den Genuss einer wunderschönen Melodie von Joseph Haydn. Der international bekannte Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin war ein grosser Freund und Förderer des 57-jäh-

rigen Volker Biesenbender gewesen, sie waren sogar miteinander aufgetreten. «Bach, Mozart und Schubert sind meine grossen Vorbilder, aber ich verehre auch Bob Dylan», meinte Biesenbender. Vor fünf Jahren habe er das Ensemble «La Banda Ki» gegründet und sei mit Akkordeonist Rinaldi und Bassistin Gervais an vielen Orten aufgetreten. Der in Basel wohnende Biesenbender ist heute Hochschullehrer in Zürich und gibt weltweit Kurse und Workshops. Juden und Fahrende, zwei verfolgte Volksgruppen, haben Biesenbender besonders inspiriert. «Wir wollen uns versöhnen», lautete ein jüdisches Volkslied, das am Busstag Jom Kippur gesungen wird. Mit Inbrunst sang er mit seinen beiden Künstlern die geniale Melodie, während die Sonne die letzten Strahlen an die Schlossmauern warf und einen friedlichen Abend verhiess. «Wenn wir traurige Lieder singen, geht es meistens um Liebe, Tod oder Steuern», frotzelte der Lebenskünstler. Er fasste seine Geige, spielte die Melodie ohne Noten und gab seiner Musik eine unglaubliche Tiefe. Mit einem neapolitanischen Volkslied verabschiedeten sich die drei Künstler und dokumentierten nochmals ihr grosses Einfühlungsvermögen und ihre musikalische Berufung.

EINGESANDT

78. Dekanatswallfahrt des Dekanates Dorneck-Thierstein Am Samstag, 2. September, 09.30 Uhr, treffen sich die Schwarzbuben zur 78. Dekanatswallfahrt in der Klosterkirche in Mariastein. In diesem Jahr sind die Firmlinge des Dekanats herzlich dazu eingeladen. Der neue geistliche Begleiter des Seelsorgerates Dorneck-Thierstein, Pfarrer Markus Fellmann wird als Hauptzelebrant dem Festgottesdienst vorstehen. Dieses Jahr steht die Dekanatswallfahrt ganz im Zeichen der Schweizer Folklore und der festliche Gottesdienst steht unter dem Thema «Wir sind das Salz der Erde». Die Schwarzbuebejodler aus Dornach werden die Jodelmesse singen und vor dem Segen wird Ambros Carlen aus Gluringen /Goms/VS den Alpsegen vortragen und beim Apéro wird ein Alphorntrio uns weitere Heimatgefühle vermitteln. Die Kirche in unserer Zeit hat keinen leichten Stand! Die Menschen an der Basis müssen sich aufmachen, Kirche gestalten und aktiv werden. Viele Pfarreien, auch in unserem Dekanat, sind nur noch versorgt und sorgen sich nur wenig um die eigentlichen Aufgaben. Bruder Ädu Müller, OFM, Guardian vom Kapuzinerkloster Rapperswil wird in der Predigt dieses Thema beleuchten und uns Mut machen, neue Wege zu gehen. Gerade wegen dem Thema soll die Dekanatswallfahrt wieder ein Begegnungstag werden. So besteht auch in diesem Jahr die Möglichkeit im Hotel Post gemeinsam das Mittagessen einzunehmen und anschliessend an verschie-

denen Workshops teilzunehmen oder einfach das Kloster Mariastein als Kraftort zu erleben. So besteht die Möglichkeit ab 14.00 Uhr an einer Klosterführung teilzunehmen, die Ausstellung zum 600 Jahr Jubiläum «Niklaus von Flüe» zu besuchen, an einem offenen Singen in der Basilika teilzunehmen, Informationen zum Europäischen Taizé Treffen, das Ende Jahr, vom 28.12.2017 – 01.01.2018 in Basel stattfindet, zu erhalten oder in der Gnadenkapelle den Rosenkranz zu beten. Diese Angebote sollen die Möglichkeiten schöner Begegnungen vertiefen und die Dekanatswallfahrt zu einem Freudentag machen. Um 15.00 Uhr findet in der Basilika die Schlussfeier, die vom Vorstand des Seelsorgerates gestaltet wird, statt. In Laufen ab Bahnhof SBB fährt um 09.00 Uhr für die Thiersteiner ein Gratis- Extrapostauto nach Mariastein und ab Klosterplatz Mariastein um 16.00 Uhr kann man bequem nach Laufen zurückfahren. Die Mönche des Klosters, die Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Seelsorgerat Dorneck-Thierstein als Organisator möchten viele Frauen und Männer, viele Kinder und Jugendliche aus den 20 Pfarreien zur 78. Dekanatswallfahrt zum Mitmachen einladen. Der Begegnungstag der Schwarzbuben soll zu einem Freudentag werden, aus dem wir gestärkt und voller Hoffnung die Zusammengehörigkeit spüren und erfahren dürfen. Willy Bracher, Seelsorgerat Dorneck-Thierstein

Roland Bürki

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ine Bockleiter voller Feuerwehrutensilien gibt sich alle Mühe, die grosse Jahrmarktsorgel im Museumsfoyer für einen Moment vergessen zu machen. Unterstützung erhält sie von einem Jungen, der sich in voller Feuerwehr-Montur mit Helm vor das Orgelungetüm setzt. Zahlreiche Eltern mit Kindern lauschen, was Thomas Brunnschweiler, Programmchef der Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS), zu den aktuellen Sonntagsgästen zu sagen hat. Ihr verheissenes Programm «’s Gnom Mo oder wenn’s schaurig tönt im Fürwehrmagazin» sei eine absolute Première, speziell für diese Kindermatinee hier kreiert, preist Brunnschweiler den Vorzug dieser ganz besonderen Vorstellung. «Hinter dem Ensemble «StimmeKontraBass» stehen als Stimme Franziska von Arb in authentischem Schwarzbubendialekt, dem Feinsten vom Feinen, und am Bass David Schönhaus, heute mit dem E-Bass», freut sich der Programmchef sichtlich auf die beiden, die schon

mit den Programmen «Bärlauch» und «Biichti» brilliert hätten. Feuerwehr, wohin Auge und Ohr reichen Von einem kontra kann zu Beginn dieses Erzähltheaters nicht die Rede sein. Stimme und Bass zeichnen vereint ein gar idyllisches Bild eines kleinen Dorfes mit «Chilche, Lädeli und Dorffürwehr», das sich aber wegen der Nähe zur hochmodernen städtischen Feuerwehr seines alten Feuerwehrmagazins entledigen will. Sehr zum Unwillen des bitter enttäuschten Feuerwehrhauptmanns Benno Blom, der sein geliebtes Magazin schon verrotten sieht. Zumal man im Dorf bereits über «Gspeischter» munkelt. Die Gespenster entpuppen sich als Gnom Mo, ein kleinwüchsiges Fabelwesen, das sich hier im Magazin mit den Schläuchen, Helmen, Seilen oder Beilen zum Feuerwehr-Gnom mausert. Von Arb beeindruckt bereits hier, wie sie mit Stimme und Körpersprache die fröhlichen, traurigen, verrückten, überdreh-

ten und gelangweilten Seiten von Mo ins Publikum trägt und ihren Feuerwehr-Hit «Wenns neume brennt...» zum Besten gibt. Später stossen die Schildkröte Baron (David Schönhaus) mit der langsamsten Sprache der Welt, der Hase «Chappe» mit Hasenzähnen und Hasenstimme und die krächzende Elster Erika (beide herrlich interpretiert von Franziska von Arb) dazu, die sich im gemeinsamen Feuerwehrlied finden. Für Dauerschmunzeln sorgt der «Schildchrott» Baron, der mit seinen letzten Silben des Liedrefrains «…ta ta» immer erst dann kommt, wenn bereits anderes zur Sprache kommt. Etwa die Rettung des Magazins mit Hilfe von Bloms Tochter Antonia, die letztlich ganz im Sinne ihres Hits gelingt: «Wenn’s neume brennt, mues d Fürwehr cho, und jede rennt, si alli do, ta tü ta ta tü!» Am Ende überrollt ein Riesenapplaus die beiden Akteure in der alten Uniform für ein erheiterndes Mini-Musical, das jedem geselligen Feuerwehr-Anlass gut anstehen würde.

EINGESANDT

Jazznachmittag mit Weltklasse Trotz Open-Air Gampel, Stadtfest St. Gallen, Fraumattschwingen Oberwil usw. fanden über 200 Personen den Weg nach Mariastein, um den fetzigen Klängen der Loamvalley Stompers zu folgen. In der einmaligen Atmosphäre im Park des Kurhauses Kreuz und bei guter Witterung konnte ein Anlass des Verkehrsvereins Mariastein-Metzerlen und des VVL auf die Beine gestellt werden, der es in sich hatte. Bereits ab 13.00 Uhr kamen die ersten Gäste, die sich auch schon an den Grillspezialitäten, welche durch das «Kreuz-Team» liebevoll fabriziert und in Selbstbedienung verkauft wurden, erfreuen konnten. Pünktlich um 14.00 Uhr dann die Eröffnung des Konzertes mit der «Bourbon Street Parade», dem Vorstellen der Musiker und den kurzen Begrüssungen durch Marianne Frei und Andreas Haussener. Weiter gings Schlag auf Schlag, man merkte, dem Publikum gefiel es, die Stimmung stieg und der Park füllte sich mehr und mehr, obwohl an

diesem Samstag auch noch die traditionelle Marienwallfahrt der Tamilen stattfand und quasi alle Parkplätze belegt waren. Wir wissen aber, dass hier in der Region meistens der ö.V. benützt wird. Kurz nach 16.00 Uhr beehrte uns auch Abt Peter von Sury vom Kloster mit dem Besuch und einer kurzen Begrüssung. So nahm das Konzert seinen Verlauf bis plötzlich einer der Musiker eine Weltberühmtheit im Publikum entdeckte: Die 92-jährige «Grand Old Lady des Jazz und Tanz», Othella Dallas, ist unter uns. Sie scheute sich nicht, zusammen mit den Loamvalley Stompers den Song «Oh when the Saints go marching in» zum Besten zu geben. Ein absoluter Höhepunkt, der nicht geplant, dadurch viel eindrücklicher war und mit einem fast nie enden wollenden Applaus im Park verdankt wurde. Erneut ein Anlass im Jahresrprogramm des VVL, der in die Geschichte eingehen könnte. Grand Old Lady: Othella Dallas.

FOTO: ZVG

Peter Billeter VVL

VERANSTALTUNG

Dorfladenfest Witterswil WOS. Am 25./26. August 2017 findet zum 18. Mal das Dorfladenfest in Witterswil statt. Rund um die Mehrzweckhalle wird ein Festgelände aufgebaut, welches den optimalen Rahmen für dieses familiäre Fest darstellt. Es werden Gäste aus dem ganzen Leimental erwartet. Die Festbesucher werden an beiden Tagen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. So werden nicht nur Grilladen serviert, sondern man kann sich auch mit Raclette (Samstag), Pizza (Freitag) und Asienpfanne (Freitag) eindecken. Selbstverständlich darf auch ein vielfältiges Kuchenbuffet nicht fehlen. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. So wird der schweizweit bekannte Count-

Jeweils gut frequentiert: Dorfladenfest in WittersFOTO: ZVG wil. rysänger Andy Martin am Freitag für Stimmung sorgen. Am Samstag wird ein Discjockey mit leisen Tönen die Festbesucher berieseln. Der Reingewinn kommt wie jedes Jahr dem Dorfladen zu Gute, können

doch auf diese Weise Investitionsprojekte (z. B. Ersatz einer Kühltruhe) finanziert werden. Das Dorfladenteam und das Oranisationskomitee freuen sich über jeden Besucher.


SPORT

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FUSSBALL

Standortbestimmung im dritten Match

Hoffnung: Cédric Cueni (hier gegen Zwingen) hauchte Brislach vor der Pause mit seinem Tor wieder Hoffnung ein.

Mit dem Heimspiel gegen Basler Cupsieger und Aufstiegs-Mitfavorit FC Concordia erhält der «neue» FC Laufen in der regionalen 2. Liga eine Standortbestimmung. Während Breitenbach (3. Liga) einmal mehr in Muttenz eine Kanterniederlage fasste, gewann Laufen in der 4. Liga das Derby gegen Brislach. Edgar Hänggi

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eimsieg gegen Dardania und nun ein 1:1 Auswärtsremis beim verstärkten Birsfelden. Kein schlechter Start für das Team von Adnan Ercedogan. Der richtige Test kommt nun aber am Samstag gegen Concordia. Was nach zwei Runden auffällt, ist, dass die Offensive die Defensive bisher

bei weitem dominierte. In der ersten Runde gab es 3,4 Tore pro Spiel. In Runde zwei waren es bereits deren 5,5. Was für die Zuschauer toll ist, muss den Teamverantwortlichen ein Graus sein. Das Spiel Birsfelden – Laufen war da schon der Ausreisser nach unten. Verteidiger Hiram Mondragon, eben erst zum zweiten Mal Vater geworden, brachte Laufen nach 19 Minuten in Führung. Domenic Denicola, letztjähriger Topskorer der Hafenstädter, sorgte in der 57. Minute für den Ausgleich. Ein Remis, mit dem beide Teams leben können. Die eingeschlagene Richtung scheint bei beiden zu stimmen. Die Laufentaler wissen, was auf sie zukommt. Beim Gegner hält man sich nicht unnötig bedeckt. Es wird offen kommuniziert, dass man Ende Saison aufsteigen will. Entsprechend selbstbewusst tritt man auch auf. Laufen muss sich jedoch nicht verstecken. Die letzten Jahre zeigten, dass gerade gegen favorisierte Gegner eine Steigerung bei Schwarzweiss stattfindet. Schon einige höher gehandelte Widersacher mussten ohne Punkte den Heimweg antreten. Es gibt Gegner, die liegen einem nicht. Das wird auch Breitenbachs Trainer Bruno Mühlheim denken. Vor zwei Jahren gab es in Muttenz ein 0:5, letzte Saison ein 1:4 und am Sonntag verlor

FOTO: EH-PRESSE

Breitenbach 1:6. Die jungen Schwarzbuben sahen sich einer noch verstärkten Equipe gegenüber. Mit Piero Spallino (kam von 2. Liga Aufsteiger Reinach) und dem letztjährigen 2. Liga Topskorer von Rossoneri, Leandro Stasi, war einiges an Erfahrung auf dem Feld. Drei Gegentore innert 14 Minuten vor und nach der Pause brachen Breitenbach das Genick. Doch auch 2. Liga Absteiger Dornach kommt nicht vorwärts. Das Team von Neu-Trainer Markus Baumann steht auch jetzt nach zwei Niederlagen am Tabellenende. In der 4. Liga kam Absteiger Laufen im Derby gegen Aufsteiger Brislach zum zweiten Saisonsieg. Für Brislach sah es wie zuvor schon in Binningen wieder nach einer Kanterniederlage aus. Nach 16 Minuten führte Laufen 3:0. Luca Huber (4.) und zweimal Enis Bufaj waren die Torschützen. Cédric Cueni kurz vor und Vito Broccolo nach der Pause verkürzten das Ergebnis. Am Ende blieb es beim 2:3. Zwingen (4:2 gegen Reinach) weist wie Laufen und Binningen sechs Punkte auf. Riederwald kam auswärts bei Soleita Hofstetten zu einem 3:2 Erfolg. Kleinlützel fertigte den FC Münchenstein mit 9:0 ab, wobei es zur Pause schon 8:0 stand.

BIKE

Tortour 2017 – Abenteuer mit Black-Boys-Biker

Blaue Holzbiene: Grösste heimische Bienenart.

FOTO: ERIKA HARTMANN, LAUFEN

Die Tortour, der grösste mehrtägige Nonstop Ultracycling-Event der Welt, fand vom 17.-20. August 2017 zum neunten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Schaffhausen begann am Donnerstag mit einem 1 km langen Prolog am berühmten Rheinfall. Nachdem letztes Jahr ein 2er-Team der Black-Boys-Biker die Ultra-Distanz von 1000 km unter die Räder genommen hatte, versuchte sich dieses Jahr einer der beiden letztjährigen Fahrer, Peter Gasser (El Primero) aus Nunningen, auf der Sprint-Distanz. Diese ist mit rund 370 Kilometern und ca. 4300 Höhenmetern deutlich kürzer und darf nur unbegleitet gefahren werden. Als Solofahrer ist es also quasi ein ganz schön langes Einzelzeitfahren durch die wunderschöne voralpine Landschaft der Nordost- und Zentralschweiz. Das harte, schweisstreibende Abenteuer war von enormen Emotionen und einzigartigen Erfahrungen geprägt. Nach etlichen tausend Trainingskilometern, mit Distanzen zum Teil über 250 km am Stück, stellte sich der

In voller Fahrt: Black-Boys-Biker Peter Gasser. FOTO: ZVG Black-Boys-Biker Peter Gasser dieser Herausforderung. Die Strecke und Timestationen waren vorgegeben und mussten strikte eingehalten werden, sonst gab es Zeitstrafen oder sogar die Disqualifikation.

Die Tortour Sprint startete in Schaffhausen bei der IWC-Arena und führte über Frauenfeld - Wattwil - Unterwasser - Sargans - Walenstadt - Kerenzerberg Netstal - Klöntal - Pragelpass - Schwyz Goldau - Rothenturm - Pfäffikon SZ Wald ZH - Bauma - Turbenthal - Seuzach - Andelfingen - Benken zurück in die IWC Arena in Schaffhausen, um nur einige Fixpunkte zu nennen. Die Wetterprognosen waren gut für den Freitag und es war dann auch so, fast schon zu warm für eine solch lange Strecke. Das Abenteuer ging für Peter am Freitagmorgen früh um 04.37 Uhr los und endete am gleichen Tag um 18.06 Uhr im Ziel in Schaffhausen, nach einer Fahrzeit von 13 Stunden 18 Minuten und 49 Sekunden und einem Stundenmittel von knapp 28 km/h. Mit dieser tollen Leistung katapultierte er sich auf den sensationellen zehnten Schlussrang, nachdem er nach dem Prolog noch auf Platz 35 lag von über 50 Startenden. Willi Grolimund


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DORFPLATZ EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Ein gelungener Ausflug

Ferienerlebnis

Klassische Homöopathie KSBL am Standort Laufen Dr. Eva MüllerOberländer (PhD Chem.): dipl. Homöopathin ANHK, Phytotherapeutin in Ausbildung, Kantonsspital Baselland, Laufen.

Am Standort Laufen des Kantonspitals Baselland besteht ab September 2017 das Angebot einer klassischen Homöopathie Sprechstunde für ambulante und stationäre Patienten. Die Homöopathie Sprechstunde ist komplementär und interdisziplinär ausgerichtet und findet im Ambulatorium statt. Indikationen für die klassische Homöopathie sind akute sowie chronische Erkrankungen unterschiedlicher Organbereiche. Die Homöopathie ist bei schweren chronischen Leiden (z.B. Allergien, Asthma, Rheuma etc.), bei funktionellen Störungen (z.B. Kopfschmerzen), als auch bei psychosomatischen, seelischen oder geistigen Störungen hilfreich. Ausgehend von einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, werden

körperliche, seelische sowie geistige Beschwerden des Patienten berücksichtigt. Homöopathie wirkt auch ergänzend zu einer schulmedizinischen Behandlung und unterstützt die kombinierte Anwendung unterschiedlicher Verfahren, die den Patienten zum gewünschten Erfolg bringen. Die korrekte Auswahl eines homöopathischen Mittels erfordert eine gründliche Anamnese – ein ausführliches Gespräch, bei dem sämtliche Beschwerden möglichst genau und vollständig ermittelt werden. Der Fokus wird auf die individuelle Ausdrucksweise der Erkrankung gerichtet und nicht ausschliesslich auf die Diagnose konzentriert. Dabei können frühere Beschwerden, Traumas, typische Charaktereigenschaften, Essensvorlieben, etc. eine Rolle spielen. Eine homöopathische Erstanamnese kann bei chronischen Fällen bis zu 2-3 Stunden dauern, bei Kindern 1 Stunde. Eine Folgekonsultation ist in der Regel 30-60 Minuten lang und wird je nach Verlauf und Schwere der Erkrankung nach 2-6 Wochen wiederholt. Im akuten Fall dauert die Fallaufnahme je nach Erkrankung circa 30 Minuten.

LESERBRIEF

«Hasenverein hört auf...» Der oben erwähnte Artikel vom 10. August bedarf eines Kommentars. Die «Sorge der Junghasen» lässt sich mitnichten erhärten: Ein Blick in die Fallwildstatistik 2016 des Kantons Basel-Landschaft sagt aus, dass 26 tote Feldhasen registriert wurden: 15 wegen dem Autoverkehr, 6 wegen Alter/ Krankheit/Schwäche, 2 wegen land-

wirtschaftlichen Maschinen und 3 wegen anderen Ursachen. Hundebisse und Luchsrisse wurden keine festgestellt. Oder unterlagen Meister Lampe, dessen Anblick in der freien Natur auch mich jeweils sehr freut, dem Irrtum, dass er Autos zur Kategorie der «freilaufenden Haustiere» zählt? Urs Asprion, Dittingen

VERANSTALTUNG

Pulsierende Welt – rhythm project mit neuem Programm WOS. Bereits drei Jahre sind vergangen seit rhythm project das Publikum im Breitenbacher Grien Saal begeisterte. Mit neuem Programm und Inspirationen aus aller Welt kehrt die besondere Musikformation am 22. und 23. September 2017 in Wahlen auf die Bühne zurück. «Rhythm around the world» ist das dritte abendfüllende Programm des einst von Perkussionisten gegründeten Ensembles. Wiederum werden sämtliche rhythmische Register gezogen, um dem Publikum ein pulsierendes Konzerterlebnis zu servieren. Die Besucher werden sich aber auch ein Bild davon machen können, wie melodiös Schlaginstrumente ebenfalls sein können. Wie bereits in den letzten Jahren werden zudem ein Bläsersatz, ein Streicherensemble sowie eine Bandformation, bestehend aus E-Gitarre, E-Bass und E-Piano, mit von der Partie sein. Fabienne Jäggi wird die spannende Klangpalette mit ihrer Gesangsstimme komplettieren, sodass einem abwechslungsreichen Abend nichts mehr im Wege steht. Das Ensemble hat seine Anfänge im Herbst 2003. Neben den mehrfach erfolgreichen Teilnahmen am Nordwestschweizer Solo-und Ensemblewettbewerb erfolgten bereits in den ersten Jahren zahlreiche kleinere Unterhaltungsauftritte, welche stets auf grossen An-

Gaby Walther

Durchwegs begeistert: Die beteiligten Asylbewerber. Wie unsere Leser und Leserinnen sich sicher erinnern, werden beim ReMarkt in Büsserach Elektronikgeräte von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen repariert. Dies sind vor allem Asylbewerber, welche noch keine Arbeitsbewilligung haben und daher dankbar sind für jede Beschäftigung. Zudem bietet der ReMarkt auch einen freien Deutschkurs an, welcher allen Interessierten offensteht. Während den Sommerferien wurde noch mehr geboten. Ein kleiner Höhepunkt war sicher der Elektronikunterricht, bei dem Gefahren im Umgang mit der Elektrizität erklärt wurden. Sicherungen und FI-Schalter wurden anschaulich erklärt und kleine Elektrogegenstände wurden vor Ort in explosive Feuerbälle umgewandelt. Als weiterer Höhepunkt wurde von unseren zwei engagierten Deutsch-Lehrerinnen eine Velotour mit anschliessendem Grillplausch bei der Blockhütte in Brislach organisiert. Die Energie der Teilnehmer war kaum zu bremsen und trotz alten Fahrrädern, die wir ausleihen durften, kamen wir bald hungrig und durstig bei der Feuerstelle an. Dort warteten bereits weitere ReMarkt Mitarbeiter mit einem Feuer und leckerem Essen auf uns. Es war ein gelungener Ausflug, den wir wiederholen werden. Im darauffolgenden Deutschkurs haben die Asylanten ihre Eindrücke festgehalten. Hagos ... überall im ReMarkt einsetzbar, spielte leidenschaftlich Fussball.

Inspirationen aus aller Welt: rhythm project in Venedig am Plakatieren FOTO: ZVG erwischt. klang stiessen. 2011 wurde erstmals ein Projekt mit Fabienne Jäggi realisiert, bei welchem rhythm project gemeinsam mit der jungen Sängerin als Vorband von Francine Jordi grossen Applaus erntete. Aufgrund des Erfolges wurden daraufhin weitere Konzertprojekte in der Region realisiert. Die Auftritte vom 22. und 23. September 2017 werden vom Musikverein Wahlen ermöglicht. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Der Galaabend vom Freitag, bei welchem die Besucher dank einer Zusammenarbeit mit dem Restaurant «s’Zäni» auch kulinarisch verwöhnt werden, ist bereits ausgebucht. Wer in die pulsierende Welt des Rhythmus eintauchen möchte, hat am Samstag, 23. September 2017 Gelegenheit dazu. Tickets und Infos unter: rhythmproject.ch.

CITROËN – FACH-CENTER

Redaktionsschluss

• Service • Reparaturen • Carrosserie • Verkauf

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Ibrahim ... zuständig für Staubsauger, Hochdruckreiniger und mehr: «Der letzte Mittwoch war ein sehr schöner Tag für mich. Es war ein sehr schöner Grillplatz

FOTO: ZVG

und Spielplatz und es gab gutes Essen und Trinken. Ich liebe Velofahren!» Javid ... weiss, was sich wo in unserem Laden versteckt, meint: «Ich hatte viel Spass auf der Schaukel und Ali hat sehr gut grilliert!» Davood ... hat nun eine Lehrstelle im Zentrum Passwang und ist darüber sehr glücklich. Ali ... zuständig für Reparaturen von Laptops:» Das grüne Land und die frische Luft und das schöne Wetter fand ich toll. Wir waren eine lustige Gruppe. Ich war der Grillmeister!» Meron ... zuständig für alles Kleine:» Ich spielte Fussball mit meinen Freunden im Wald und den beiden Hunden Dribbel und Bobby. Wir hatten viel Spass!» Bahabelom ... erst 15 Jahre alt, ist vielseitig interessiert und möchte Metzger werden. Er war begeistert vom Traktor mit welchem unser Essen transportiert wurde.

Zaki ... repariert vor allem Drucker und schreibt:» Liebe Mitfahrer und Mitfahrerinnen, es war wirklich ein schöner Tag und dass wir eine kleine Runde Velo gefahren sind, hat mir gefallen. Ich habe viel Spass gehabt beim Radfahren, Grillieren und Fussball spielen. Ich habe mich sehr gefreut dass sie mich eingeladen haben und zum Schluss wünsche ich allen alles Gute und viel Erfolg.» Hans Neijt

POLITIK

Christian Imark übernimmt Präsidium WOS. An der ausserordentlichen Generalversammlung von heute Donnerstag werden die Mitglieder der SVP Kanton Solothurn ihren Präsidenten und das gesamte Präsidium neu wählen. Die neue Parteiführung wird personell verstärkt sowie primär auf die Kernthemen und Inhalte ausgerichtet. Die Parteileitung der SVP reicht zuhanden der Generalversammlung folgende Wahlempfehlungen ein: Nationalrat Christian Imark aus Fehren wird als neuer Parteipräsident zur Wahl vorgeschlagen. Als 1. Vizepräsident soll Kantonsrat Beat Künzli aus Laupersdorf künftig den Präsidenten vertreten, sich aber auch um die Amteiparteien kümmern. Die Präsidentin der SVP Frauen Solothurn, Kantonsrätin Christine Rütti aus Balsthal, soll als Vizepräsidentin verantwortlich zeichnen für die zahlreichen Anlässe der SVP. Kantonsrat Rémy Wyssmann aus Kriegstetten wird sich als Vizepräsident der Asyl- und Ausländerpolitik, Sicherheit sowie Justiz annehmen. Kantonsrat Richard Aschberger aus Grenchen soll sich als Vizepräsident im künftigen Parteipräsidium den Wirtschaftsthemen, den KMU sowie der Verkehrsinfrastruktur und Standortpolitik zuwenden. Dr. Thomas

Giger aus Nuglar - St. Pantaleon wird die Bereiche Kampagnen und Plakatierung übernehmen. Silvia Stöckli, Gemeindepräsidentin aus Lüterswil-Gächliwil, wird sich künftig um die Neugründungen sowie die Betreuung von bestehenden SVP-Ortsparteien kümmern. Die SVP des Kantons Solothurn konnte bei den letzten Nationalratsund Ständeratswahlen massiv zulegen. Auch bei den Gemeinderatswahlen hat sie im Gebiet des Kantons Solothurn hervorragend abgeschnitten. Hingegen bekundete die SVP bei den kantonalen Wahlen Mühe, verlor Wähler und letztlich einen Sitz im Kantonsrat. Die Analyse habe ergeben, so die SVP Kanton Solothurn, dass auf kantonaler Ebene zu viel Arbeit auf zu wenigen Schultern lastete. Zudem sei die SVP von der Wählerschaft zu wenig über Themen und Inhalte wahrgenommen worden. Mit der neuen Struktur des Parteipräsidiums und der offensichtlichen Ausrichtung auf Kernthemen soll diese Schwäche beseitigt werden. Mit der neuen Zusammensetzung des Präsidiums aus allen Kantonsteilen sei die Parteiführung auch geografisch sehr breit abgestützt, teil die Partei in einer Medienmitteilung mit.

«What do you like?» Der überaus freundliche Kellner, seines Zeichens Chinese, spricht kein Deutsch, geschweige denn Schweizerdeutsch. Das braucht er auch nicht, denn an diesen Ort verirren sich nur wenige Schweizer, zumindest im Sommer. Das Exotische herrscht vor. Frauen in farbigen Sarongs, kichernde Japanerinnen, top gestylt, asiatische Grossfamilien, vom Enkel bis zur Grossmutter, schlendern durch die Gassen. Sogar Araberinnen in dunklem Mantel mit Gesichtsverschleierung sind zu entdecken. Die dunkel umrahmten Augen und die engen Jeans, welche immer wieder bewusst unter dem Mantel hervorblitzen, lassen eine Schönheit unter dem Schwarz erahnen. Angst verbreiten diese Frauen nicht, im Gegenteil, mit ihren langen farbigen Fingernägeln und den hohen Schuhen strahlen sie trotz Verschleierung Selbstbewusstsein und ein bisschen Revolution aus. Gut, dass das Vermummungsverbot hier noch nicht durchgesetzt worden ist. Sollen sie und ihre Männer hier ihren Horizont erweitern, sehen, wie Frauen leben können, ohne sich verstecken zu müssen und zum Sexobjekt degradiert zu werden, und diese Erkenntnis nach Hause tragen. Fortschritt dank Vorbild statt Verbot. Zur ganzen Exotik mischen sich Alphornklänge, denn wir befinden uns in Grindelwald. Zum Glück ist die Speisekarte im Swiss Chalet nicht nur auf Chinesisch und Englisch, sondern auch eine deutsche Version lässt sich finden. Während die Fremden sich vom chinesischen Kellner mit Fondue, Rösti und Bratwurst bedienen lassen, bestelle ich das Currygericht und lasse meinen Blick zur gewaltigen Eigernordwand, zu den Gletschern und Bergen wandern. Ein Flug nach Peking dauert mit dem Flugzeug rund 15 Stunden. Hier bin ich mit dem Auto in drei Stunden, kann eine grandiose Alpenwelt erleben und erhalte asiatisches Feeling und exotische Speise dazu. Ein wahrer Geheimtipp für uns Schweizer. Die Chinesen, Inder und Araber haben dieses schöne Stück Erde längst entdeckt und sind es am Erobern. Fairerweise muss ich aber sagen, dass spätestens nach einer Stunde Wanderzeit das Fremde verschwunden ist und nur noch ein «Grüezi», «Bonjour» und vielleicht noch ein «Guten Tag» zu hören ist. Mit modischen Turnschuhen, Sandalen und Schleier vor dem Gesicht lassen sich die Berge schwer erklimmen und tatsächlich wissen auch wir Schweizer, dass es einige paradiesische Orte in unserem Land gibt.


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

AUSSTELLUNG

«Impulse» Galerie Werkstatt

Skulpturen und Bilder von Folke Truedsson in der Trotte Arlesheim

PR. Über Jahrzehnte hinweg präsentierte die Reinacher Galerie Werkstatt im Freizythuus an der Brunngasse 4/6 Werke von Künstlerinnen und Künstlern. Ein letztes Mal wird dies vom 25. August bis zum 30. September der Fall sein. Ein letztes Mal deshalb, weil sich Kultur in Reinach mit der Kunstausstellung «Impulse» von ihrer Galerie Werkstatt am alten Standort verabschieden muss. Gleichzeitig eröffnet sie den Ausstellungsreigen am neuen Standort im Treffpunkt Leimgruberhaus an der Schulgasse 1. Der neue Ausstellungsraum, welcher die Galerie Werkstatt nutzen wird, ist als multifunktionaler Raum angedacht, der sich entwickeln lässt. Eine spannende Ausgangslage für Kultur in Reinach, seine Künstlerinnen und Künstler, wie auch für weitere Nutzer, die, je nach Belegung, den Raum für

ihren Anlass mieten können. Mit «Impulse», die von Ildikó Csapó (Riehen/Weil am Rhein) und ihren Rauminstallationen, Christina Studer (Solothurn) mit abstrakter Malerei, Thomas Seilnacht (Bern) mit abstrakter und fotorealistischer Malerei sowie Thomas Hofstetter (Reinach BL) mit Holzskulpturen gestaltet wird, entsteht ein künstlerisch weit gefasster Bogen, der Impulse setzt. Das Wechselspiel der gezeigten Arbeiten, die in der Galerie Werkstatt an ihrem alten wie auch an ihrem neuen Standort, sowie in der Galerie Gemeindehaus zu sehen sein werden, zelebriert den Standortwechsel und damit den Abschied und die Begrüssung. Die Vernissage von «Impulse» ist am Freitag, 25. August, um 19.30 Uhr in der Galerie Werkstatt im Treffpunkt Leimgruberhaus.

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EINGESANDT

53. Ramsteiner Pistolenschiessen

Britta Baumann: Die Tochter des Künstlers anlässlich der Vernissage.

Liebe Schützinnen und Schützen, mit Ihrer Teilnahme haben Sie unserem Traditionsschiessen wiederum zu einem erfreulichen Erfolg verholfen, wofür wir herzlich danken! Unser Dank geht ebenfalls an unsere zahlreichen Sponsoren. Sie sind ein wichtiges Standbein in unserem Vereinsleben. Ebenso danken wir den Anstössern, welche persönlich zu unserem Schiessanlass eingeladen wurden, für ihr Verständnis für den entstehenden Schiesslärm durchs Jahr hindurch! Mit 209 Teilnehmenden war die Anzahl leicht geringer gegenüber dem Vorjahr, wobei hervorzuheben ist, dass auch Jugendliche an unseren Anlass geholt werden. Auch unsere Festwirtschaft fand guten Zuspruch, lud ein zum gemütlichen Zusammensein und wartete

dust. Am letzten Freitag eröffnete in der Trotte Arlesheim die Ausstellung von Folke Truedsson (1913-1989). Der bekannte schwedische Künstler lebte und arbeitete ab 1982 in seinem Haus in Röschenz. Noch heute finden dort, an schönster Lage mit Ausblick in das Laufental und Schwarzbubenland regelmässig Atelierbesuche, kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen anderer Kunstschaffender statt. Zuständig für dieses kulturelle und künstlerische Weiterleben sind Britta Baumann, Tochter von Folke Truedsson, und ihr Mann Niklaus Baumann. Britta Baumann hat nun auch die Ausstellung im Erdgeschoss der Trotte in Arlesheim initiiert. «Die Auswahl aus den unzähligen Objekten war ziemlich aufwändig», erzählte die Pensionärin,

mit diversen Ramsteiner-Spezialitäten vom Grillmeister Camille Jeker und seinem Team auf. Reinhard Hänggi, Pressechef PKZ Gruppenrangliste 50 Meter: 1. Reiden Pistolen Schützenbund / Gruppe Lagavulin 470 Punkte; 2. Itingen Schützengesellschaft / Gruppe Flüelihau 465 Punkte; 3. Oberbuchsiten Schützenverein / Gruppe Tiefmatt 462 Punkte; 4. Seewen SO Schützengesellschaft / Gruppe Blauenstein1 459 Punkte. Einzelrangliste 50 Meter: 1. Schärer Claude Gelterkinden Schützengesellschaft; 2. Klauenbösch Christian Zofingen Schützengesellschaft; 3. Dietrich Markus Itingen Schützengesellschaft; 4. Hell Michael Reiden Pistolen Schützenbund alle mit 97 Punkten. Einzelrangliste 25 Meter: 1. Birrer Pirmin Reiden Schützenbund 150 Punkte; 2. Braun Konrad Oberwil BL Pistolenclub Birsigtal 149 Punkte; 3. Kissling Andreas Oberbuchsiten Schützenverein 149 Punkte; 4. Klauenbösch Christian Zofingen Schützengesellschaft 149 Punkte;

die noch immer voller Tatendrang ist. In ihrer Eröffnungsansprache stellte Britta Baumann die Skulptur «Pelarsal» (die Säulenhalle) am Stockholmer Radiohaus vor, welches ihr Vater ab 1962 in rund dreijähriger Bauzeit vollenden durfte. Bei diesem Relief von 100 Quadratmetern Grösse verbaute der Künstler 40 Tonnen Lehm, bevor es in Beton gegossen wurde. Folke Truedsson gewann den Wettbewerb für diese Arbeit aus zirka 100 Bewerbern. «Und das bedeutete für meinen Vater der künstlerische Durchbruch», erklärte Britta Baumann. Folke Truedsson studierte an der Kunstakademie in Stockholm. Erst 1957 machte er seine Skulpturen der Öffentlichkeit zugänglich, bereits seine erste Ausstellung wurde ein Erfolg. An vielen

FOTO: MARTIN STAUB

öffentlichen Plätzen und Bauten in Schweden sind Arbeiten des Künstlers zu sehen, aber auch in der Region Basel. Denn aufgrund der Tessiner Kunstgiessereien und aus familiären Gründen kam er immer wieder in die Schweiz. Seine Skulpturen bekamen weichere und schwerelos wirkende Formen. 1982 liess er sich endgültig in der Schweiz nieder. Bis zu seinem Tod war er in seinem Atelier in Röschenz intensiv künstlerisch tätig. Die Werke Folke Truedssons leben von Spannungen, von der Auseinandersetzung der Form mit dem Raum, der Schwerkraft mit der Leichtigkeit. Trotte Arlesheim, Ermitagestrasse 19. Noch bis Sonntag, 27. August. Offen: Donnerstag, 15-18, Freitag, 16-19; Samstag/Sonntag, 11-17.


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HEIZUNG SANITÄR Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Heizungsmonteur EFZ Ihr Profil: – Abgeschlossene Berufslehre als Heizungsmonteur EFZ – Erfahrung im Bereich Wärmepumpen und Solar – Fahrausweis Kat. B – Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Wir bieten: – Gute Anstellungsbedingungen in einem jungen Team – Weiterbildungsmöglichkeiten

Lehrstelle 2018 – Kauffrau / Kaufmann EFZ Die Gemeinde Oberwil bietet auf Anfang August 2018 eine spannende und abwechslungsreiche Lehre an. Während der Ausbildung lernen Sie die unterschiedlichsten Aufgaben einer Gemeindeverwaltung kennen. Sie sind eine aufgestellte, offene und motivierte Persönlichkeit? Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und Zahlen? Zudem sind Sie engagiert und verfügen über ein vernetztes Denken? Sie besuchen zurzeit die Sekundarschule (Niveau E oder P) oder haben diese bereits erfolgreich abgeschlossen? Haben wir Ihr Interesse geweckt und erfüllen Sie unsere Erwartungen? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien und Multicheck bis zum 8. September 2017 an die Gemeindeverwaltung Oberwil, Bereich Personal, Hauptstrasse 24, 4104 Oberwil, oder an bewerbung@oberwil.bl.ch und zeigen Sie uns, dass Sie die richtige Person für diese Lehrstelle sind. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Stephanie Beck, Ausbildungsverantwortliche (061 405 43 14; stephanie.beck@oberwil.bl.ch), gerne zur Verfügung.

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie bitte schriftlich an: Haener AG, Heizung/Sanitär, Remo Soliva Passwangstrasse 23, 4226 Breitenbach Bei uns ist eine Stelle frei! In unserem Hauptgeschäft in Büsserach

Detailhandelsfachfrau 30–70 % Per 1. November 2017 oder nach Vereinbarung In unserer Filiale in Nunningen

Detailhandelsfachfrau 30 % Per sofort oder nach Vereinbarung

Frühaufsteher aufgepasst – Zusatzverdienst! Ihre Herausforderung: Wir suchen per sofort in der Nordwestschweiz in mehreren Ortschaften zuverlässige und motivierte Mitarbeitende für die Zustellung von abonnierten Zeitungen an Werk- oder Sonntagen. ✓ Arbeiten Sie gerne selbstständig? ✓ Sind Ihnen Einsätze an Werktagen (Mo–Sa) zwischen 5.00 und 6.30 Uhr oder an Sonntagen zwischen 5.00 und 7.30 Uhr möglich? ✓ Sind Sie zuverlässig, wetterfest und fit? ✓ Können Sie sich in Deutsch verständigen und Deutsch lesen? ✓ Steht Ihnen ein Auto zur Verfügung? Ihre Chance, Ihr Monatsbudget etwas aufzupolieren: Falls Sie alle Fragen mit «Ja» beantwortet haben, sind Sie bei uns genau richtig. Melden Sie sich noch heute für weitere Informationen! Anmeldung über Tel.-Nr: 058 448 08 80 Über E-Mail: presto.bs@post.ch Oder unsere Homepage: www.prestoag.ch

Wir suchen für eine Schwangerschaftsvertretung in unsere lebhafte Kinderarztpraxis am Bahnhof Laufen ab 1. Dezember 2017 für 4 bis 6 Monate eine flexible

MPA / Fachfrau Gesundheit (40%-Arbeitspensum) Über Ihre schriftliche Bewerbung oder ein e-mail freuen sich

Gesucht: Reinigungshilfe

Dres. med. N. Zell / B. Zahn / St. Gruson Rampenweg 2, 4242 Laufen kinderarztpraxis-laufen@gmx.ch Telefon 061 761 15 71, Fax 061 761 21 81

4 Stunden pro Woche, in Einfamilienhaus in Wahlen b. Laufen Deutschsprachig mailbox@opag.ch

Lehrstelle 2018 – Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Hausdienst Die Gemeinde Oberwil bietet auf Anfang August 2018 eine spannende und abwechslungsreiche Lehre als Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Hausdienst, an. Während der Ausbildung lernen Sie die unterschiedlichsten Aufgaben eines Hauswartes kennen und Sie unterstützen dabei die Hauswarte in den Schulhäusern und den gemeindeeigenen Liegenschaften tatkräftig. Sie sind eine aufgestellte, offene und motivierte Persönlichkeit? Sie haben ein handwerkliches Geschick, arbeiten auch gerne draussen und haben Freude am Umgang mit Menschen? Zudem sind Sie engagiert und verfügen über eine gute körperliche Gesundheit? Sie besuchen zurzeit die Sekundarschule oder haben diese bereits erfolgreich abgeschlossen? Haben wir Ihr Interesse geweckt und erfüllen Sie unsere Erwartungen? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Foto und Zeugniskopien bis zum 15. September 2017 an: Gemeindeverwaltung Oberwil, Bereich Personal, Hauptstrasse 24, 4104 Oberwil, oder an bewerbung@oberwil.bl.ch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Stephanie Beck, Ausbildungsverantwortliche (061 405 43 14; stephanie.beck@oberwil.bl.ch), gerne zur Verfügung.

Sie haben eine abgeschlossene Verkaufslehre und etwas Berufserfahrung? Sind flexibel und auch bereit, 1–2 Sonntage im Monat zu arbeiten? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir sind ein moderner, mittelgrosser Betrieb und bieten gute und faire Entlöhnung. Senden Sie Ihre Bewerbung an: Bäckerei-Konditorei Jeker, Rolf Jeker, Breitenbachstrasse 20, 4227 Büsserach


DIES UND DAS

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FIRMENJUBILÄUM

EINGESANDT

125 Jahre Innovation – Die Marke MSL feiert Geburtstag

Jugilager vom TSV Röschenz in Rüschegg-Heubach

PR. ASSA ABLOY, der weltweit führende Hersteller und Lieferant von Schliess- und Sicherheitssystemen rund um die Tür, feiert dieses Jahr das 125jährige Bestehen seiner Marke MSL. Seit 1892 werden im Kompetenzzentrum für Schlosstechnik in Kleinlützel Sicherheitsprodukte hergestellt und schweizweit vertrieben. ASSA ABLOY produziert am Standort in Kleinlützel unter anderem Einsteckschlösser für den Holz- und Metallbau, Mehrpunktverriegelungen für Türen, Einsteckschlösser für den Zutrittsbereich sowie Spezialschlösser und Geräte zur Überwachung und Sicherung von Fluchtwegtüren. Hervorgegangen ist das Unternehmen im Jahre 1892 aus diversen Hausschlossereien in Kleinlützel. Die ASSA ABLOY Gruppe übernahm im Frühjahr 2015 die MSL Schloss- & Beschlägefabrik AG. Seit Ende 2016 ist an diesem Standort auch das Schlosstechnik-Kompetenzzentrum für Deutschland, Österreich und der Schweiz angesiedelt. Die Marke MSL steht für innovative Schlosstechnik. Sie schafft es, dank dem Innovationsgeist der Mitarbeitenden immer wieder, neue Akzente zu setzen und ist dadurch auf dem Schweizer

Markt ein führender und etablierter Anbieter. Als einziger Hersteller realisiert die Marke MSL mit der neusten Schlosslinie FlipLock ein Produkt, dessen Durchgängigkeit von der gewöhnlichen mechanischen Einfachverriegelung bis hin zur hochkomplexen motorischen Mehrfachverriegelung reicht. Zudem lassen sich über den Datenbus zusätzliche einzelne Schlosskontakte und Schlossinformationen (z.B. Zyklen/Service) auswerten. Am 9. September 2017, am Tag der offenen Tür feiern wir das 125-jährige Bestehen der Marke MSL.

Über ASSA ABLOY ASSA ABLOY ist der weltweit führende Hersteller und Lieferant von Schliesslösungen und Sicherheitssystemen, die den hohen Ansprüchen der Kunden an Sicherheit, Schutz und Benutzerfreundlichkeit gerecht werden. Mit 47 000 Mitarbeitern erwirtschaftet die Gruppe einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro. ASSA ABLOY vertritt und vertreibt in der Schweiz die traditionsreichen Marken KESO, MSL und effeff. Weitere Informationen dazu unter ‹www.assaabloy.ch›.

SOZIALES

Schoggitaler für Hirsch und Luchs WOS. Anfang September starten die Schülerinnen und Schüler in der ganzen Schweiz mit dem Verkauf des traditionsreichen Schoggitalers für den Naturund Heimatschutz. Der beliebte Goldtaler von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz kann ab Mitte September auch in Poststellen bezogen werden. Der Haupterlös des Schoggitalers 2017 wird für die Förderung der Bewegungsfreiheit von Wildtieren eingesetzt. Hirsche, Luchs, Dachs, Feldhase, Igel und Laubfrosch haben, wie fast alle Tiere, einen ausgeprägten Bewegungsdrang und typische Wanderrouten. Sie bewegen sich zwischen Schlafplatz, Futterplatz und Rückzugsort, zwischen Sommer- und Winterlebensräumen oder zu ihren Fortpflanzungsplätzen. Individuen ziehen weiter, um neue Gebiete zu besiedeln. Ohne Mobilität können Wildtiere nicht überleben. Aber immer mehr Strassen, Eisenbahnlinien und

Bauten zerschneiden die generationenalten Pfade der Tiere, die sogenannten Wildtierkorridore. Das führt unter anderem zu Unfällen mit schrecklichen Folgen für Mensch und Tier. Bereits beeinträchtigte oder unterbrochene Wildtierkorridore und Bewegungsachsen sollen wieder durchgängig gemacht werden. Bei der Planung und beim Bau neuer Infrastrukturen muss konsequent auf die Mobilitätsbedürfnisse der Wildtiere Rücksicht genommen werden. Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz setzen mit der SchoggitalerAktion 2017 ein Zeichen für «Freie Bahn für Wildtiere!». Der Erlös des Schoggitalers kommt Projekten für durchgängigere Landschaften für grosse und kleine Wildtiere zugute. Zudem werden weitere Aktivitäten von Pro Natura und vom Schweizer Heimatschutz unterstützt.

SCHWARZBUBENLAND

GESCHÄFTSWELT

Forum sucht Mitglieder Von Roll vermeldet positives Ergebnis 2017 WOS. In der Infostelle des Forum Schwarzbubenland an der Bahnhofstrasse 32 in Dornach, liegt eine Broschüre auf, in welcher um neue Mitglieder geworben wird. Eine Mitgliedschaft beim Forum Schwarzbubenland, der Anlaufstelle der Region habe viele Vorteile, sowohl für Einzelpersonen wie für Familien oder Firmen, heisst es darin. Die Infostelle im neuestheater.ch gibt gerne nähere Auskunft und freut sich auf die Mithilfe, die Region zu fördern und bekanntzumachen.

PR. Die Von Roll Gruppe vermeldet für das erste Halbjahr 2017 ein positives Betriebsergebnis in Höhe von CHF 7,3 Millionen (Vorjahr: CHF -5,4 Millionen) und setzt damit die positive Entwicklung des 1. Quartals fort. Das laufende Geschäft des Schweizer Weltmarktführers für Elektroisolation hat sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres vorteilhaft entwickelt. Der Bestellungseingang liegt mit CHF 186,4 Millionen um 8,1% über dem Vorjahresniveau, während der Umsatz insgesamt um 1,5% auf CHF 176,8 Millionen zunahm. Ebenfalls positiv entwickelten sich die wesentlichen Finanzkennzahlen wie das Nettoergebnis mit CHF 0,4 Millionen (Vorjahr: CHF -11,1 Millionen) und der operative Cash-Flow mit CHF 0,2 Millionen (Vorjahr: CHF -12,6 Millionen). Die positive Geschäftsentwicklung beruht auf einem stabilen Marktumfeld sowie auf den im vergangenen Geschäftsjahr gestarteten Programmen zur Steigerung der Effizienz in den Bereichen Vertrieb und Produktion. Hieraus resultiert eine um 2,9 Prozentpunkte auf 20,4% gestiegene Bruttomarge (Vorjahr: 17,5%). Laut Medienmitteilung wird um das mittelfristig angepeilte Ertragsziel von über 8% EBIT-Marge nachhaltig zu erreichen, die Von Roll Gruppe den eingeschlagenen Kurs konsequent fortsetzen und gegebenenfalls weiterhin notwendige Strukturanpassungen prüfen und umsetzen.

Dieses Jahr stand das Jugilager des TSV Röschenzs ganz im Zeichen der Suche nach dem Turngeist. Am Sonntagmorgen der letzten Ferienwoche trafen sich die 45 Kinder und die Leiter auf dem Dorfplatz. Aus Neugierde hat einer der Leiter die Flasche des Turngeistes geöffnet und dieser ist entwichen. Kurz danach erhielten wir per Eilpost eine Karte vom Turngeist, welcher sich in den Gantrisch Naturpark abgesetzt hat. Deshalb machten wir uns auf den Weg in unser Lagerhaus nach Rüschegg-Heubach. Dort angekommen starteten wir mit unseren Turnlektionen, um dem Turngeist zu beweisen, dass wir richtige Turner sind. Am nächsten Tag mussten wir dem Turngeist unseren Mut beweisen. Aus diesem Grund haben wir uns in den Seilpark aufgemacht. Dort bewiesen die Kinder, wie mutig sie die einzelnen Parcours bewältigen konnten. Dabei wurde es sogar dem einen oder anderen Leiter mulmig zumute. Den herrlich sonnigen Tag liessen wir am Abend beim Grillieren ausklingen. Am Dienstagmorgen begaben sich die Kinder bei strömenden Regen auf einen OL rund ums Haus. Da es dem Turngeist auch zu nass war, hat er sich in einem Hallenbad blicken lassen. Bis wir am Nachmittag dort aber zum Baden erschienen, war er bereits wieder weg, was aber dem Badeplausch nichts abtat. Am Mittwoch machten wir uns in 2 Gruppen auf der Suche nach dem Turngeist auf eine Wanderung durch den Gantrisch Naturpark. Der Turngeist liess sich aber bei dem herrlichen Sonnenschein nicht blicken. Am Abend gab es das traditionelle Gelände-

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MUSIK-TIPP

Glen Campbell Der heutige Musik-Tipp ist dem Countrysänger und mehrfachen Grammy-Preisträger Glen Campbell gewidmet, der am 8. August 81-jährig in Nashville verstorben ist. Er setzte im Verlauf seiner über fünf Jahrzehnte dauernden Karriere gegen 50 Millionen Tonträger ab und landete zahlreiche Hits: «Rhinestone Cowboy, «Galveston» und «Wichita Lineman» zählen zu den bekanntesten. Die zwei Monate vor dem Ableben veröffentlichte letzte CD mit dem sinnigen Titel «Adiós» (Universal Music) enthält elf Lieblingssongs, die der von der Alzheimer-Krankheit bereits gezeichnete Künstler in den Jahren 2012/2013 unbedingt noch persönlich interpretieren wollte. Zu hören sind beispielsweise das vom Banjo-Spieler Carl Jackson kreierte bluegrassige «Arkansas Farmboy» und Klassiker wie «Don’t Think Twice, It’s Alright» von Bob Dylan, «A Thing Called Love» von Johnny Cash und «She Thinks I Still Care» von George Jones. Das Titelstück und weitere Songs stammen vom langjährigen Weggefährten Jimmy Webb, der für Glen Campbell einige der grössten Erfolgslieder geschrieben hatte. Die zwei Duette mit Vince Gill («Am I All Alone, Or Is It Only Me») und Willie Nelson («Funny How Time Slips Away») sind zwei weitere Ohrwürmer auf dem würdigen Abschiedsalbum. Benno Hueber

Kurze Pause: Danach geht die Suche nach dem Turngeist weiter. spiel. Dieses Jahr galt es den anderen Gruppen die Flaschen mit dem Geist in ihrer Gruppenfarbe abzuluchsen. Am Donnerstag mussten wir dem Turngeist unseren olympischen Spirit beweisen und so führten wir in 9 verschiedenen Posten zum Thema Geschicklichkeit und Stehvermögen unsere Lagerolympiade durch. Am Nachmittag machten sich die Knaben zum Spielen auf in die Turnhalle und die Mädchen verbrachten die Zeit mit schminken, frisieren und basteln. Am Abend, gerade als wir uns zum Spielen hingesetzt haben, tauchte plötzlich der Turngeist auf. Unter wagemutigem Einsatz gelang es einem Leiter, den Turngeist wieder einzufangen und in die Flasche zu sperren. Deshalb konnten wir den Abend gemütlich mit verschiedenen Gesellschaftsspielen ausklingen lassen und in Ruhe schlafen ge-

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FOTO: ZVG

hen, ohne dass der Turngeist uns in der Nacht einen erneuten Streich spielen konnte. Am Freitag nach dem Packen machten wir uns mit einem Abstecher ins Papiliorama auf den Heimweg. In Röschenz durften die Eltern müde aber zufriedene Kinder in Empfang nehmen. Wir blicken auch dieses Jahr auf eine gelungene Lagerwoche mit motivierten Kindern, tollen Lektionen und vielen Erlebnissen zurück. Zum Schluss danken wir allen Sponsoren, allen Eltern mit ihren vielen Spenden und schliesslich dem gut vorbereiteten Leiterteam, dass wir wieder eine solche unvergessliche Woche erleben durften. Dem Küchenteam gebührt ebenfalls ein grosses Merci – wir haben eine Woche lang fantastisch gegessen. Alexandra Mamie, TSV Röschenz

VERANSTALTUNG

Jazz in Aesch PR. Die Jazzband, die sich dem traditionellen New Orleans Jazz verbunden fühlt. Berühmte Musiker wie George Lewis, Bunk Johnson, Billie & De De Pierce, Jim Robinson, Louis Nelson oder Kid Howard sind die grossen Vorbilder der «N’Awlins Jazzband». Die Musik entsteht spontan auf der Bühne und es bestehen keine speziellen Arrangements der gespielten Titel. Dadurch kommt in lockerer und gutgelaunter Stimmung die Freude am Spielen und am Experimentieren zum

Tragen. Trotzdem bleiben die Musiker der «N’Awlins Jazzband» innerhalb den stilistischen Grenzen des NewOrleans Revival Jazz treu. Thomas Kaltenbach, pos, Viktor Hottinger, bl, cor; Eric Cousin bj, Rougi Rothenbühler sax; Martin Hess, kb Reservationen bei Monika Fanti Tel.079 407 91 52 Fr, 25. August 2017, bei Weinbau Monika Fanti, Mittlerer Rebbergweg 1, 4147 Aesch. 20 Uhr Konzertbeginn. Konsumation ab 18 Uhr


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Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

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Donnerstag, 24. August 2017 Nr. 34

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

«Durstiges Wetter auch auf dem Stierenberg»: Mutterkuh Allegra, 7 Jahre.

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Tötungsdelikt in Laufen Am Montagvormittag, 21. August, kam es in Laufen zu einem Tötungsdelikt, bei dem ein 34-jähriger Schweizer erschossen wurde. Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft mitteilt, konnte ein dringend der Tat verdächtigter 55-jähriger Mann vor Ort festgenommen werden. Als mögliches Tatmotiv steht eine Auseinandersetzung der beiden Personen um eine Hanf-Indooranlage im Fokus von Polizei und Staatsanwaltschaft. An dieser Hanf-Indooranlage waren das Opfer und die beschuldigte Person mutmasslich beteiligt. Am vergangenen Montagvormittag erreichte die Polizei Basel-Landschaft um 11.00 Uhr ein Notruf, wonach es in Laufen zu einem Tötungsdelikt gekommen sei. Die umgehend ausgerückten Polizeieinheiten fanden vor Ort einen männlichen Leichnam (34 Jahre, Nationalität Schweiz) sowie einen dringend

der Tat verdächtigten Mann (55-jährig, Schweizer Nationalität) vor. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Auseinandersetzung wegen Hanf-Indooranlage? Im Rahmen der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft konnte vor Ort eine Hanf-Indooranlage festgestellt werden, an welcher das Opfer und die be- Steinbruch in Laufen: Der linke Weg führt zum TatFOTO: ZVG (POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT) schuldigte Person mutmasslich ort. beteiligt waren. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aufgrund der terhin Gegenstand der auf Hochtouren bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass laufenden Ermittlungen von Polizei und es im Vorfeld der Tat zu einer Auseinan- Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. dersetzung zwischen den beiden Perso- Die Staatsanwaltschaft wird gegen den nen rund um den Betrieb dieser Hanf- Beschuldigten beim zuständigen Indooranlage kam. Zwangsmassnahmengericht die UnterDie genauen Tatumstände sind wei- suchungshaft beantragen.

Versorgungslage vor 100 Jahren BREITENBACH/DORNACH. WOS. Drei Denkmale machen ab kommendem Samstag in Breitenbach, Dornach und Balsthal, auf die prekären Verhältnisse während des Ersten Weltkriegs aufmerksam. Sie sind drei Solothurnerinnen gewidmet, welche damals mehr als eine Stunde arbeiten mussten, um ein Kilo Kartoffeln kaufen zu können. Mit den Denkmalen thematisiert das Solothurner Kulturprojekt «Verschiebungen 18/18» die wirtschaftliche Not, die ein wichtiger Auslöser des Landesstreiks vom November 1918 war. Bis Mitte September stehen die Denkmale an den obgenannten Standorten. Danach ziehen sie in Richtung Olten, Gösgen, Gäu, bevor sie in Solothurn, Grenchen und Umgebung gezeigt werden. Die genauen Standorte werden laufend auf der Webseite ‹www.dasdenkmal.ch› publiziert. Weltelite am Start ROGGENBURG. WOS. Am kommenden Wochenende dröhnen in Roggenburg wieder die Motoren der Motocrossmaschinen. Bereits am Freitag fahren die Fahrer mit ihrer Entourage auf dem Gelände ein. Am Samstag, 26. August, starten die offiziellen Wettbewerbe. Am Sonntag, 27. August, finden unter anderem die beiden Weltmeisterschaftsläufe der Seitenwagen und jene des Woman Cups statt. Genauere Informationen zum Motocross-Programm unter mc-roggenburg.ch. Pfadiheim im neuen Kleid KLEINLÜTZEL. WOS. Das Pfadiheim der Abteilung St. Jörg wurde während der letzten Monate gründlich saniert. Die komplette Aussenhülle wurde erneuert und nach heutigem Stand isoliert. Zudem sorgt nun eine Fotovoltaikanlage für den nötigen Strom und die Küche wurde ebenfalls ersetzt. Am kommenden Sonntag wird das erneuerte Pfadiheim ab 11 Uhr (Gottesdienst und Festwirtschaft) eingeweiht.

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Alt? Von Franz Hohler

Wer kennt ihn nicht! Franz Hohler hat uns bestimmt schon alle zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Vor fast dreissig Jahren ist sein erster Gedichtband «Vierzig vorbei» erschienen und nun in diesem Jahr sein zweiter «Alt». Es sind Gedanken übers Älterwerden. Franz Hohler ist 1943 in Biel geboren. Er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler unseres Landes. Er ist aber auch Schriftsteller, Kabarettist, Liedermacher und spielt noch Cello – ein Multitalent! Alt? Es ist ein Hauch von Entrüstung in dieser Frage. Was selbstverständlich erscheint, ist für die meisten Menschen schwierig: das eigene Alter. Wie verändert uns das Alter? Was hätten wir anders machen können? Wie begegnen wir dem Tod? Das klingt nach Melancholie. Es sind vor allem nachdenkliche Gedichte wie zum Beispiel dieses :«Achtung!/Wenn du/das Alter betrittst/setz den Helm auf/es herrscht/Steinschlaggefahr.» Natürlich darf der Humor nicht fehlen: «Wird die Sparlampe/die du im WC einschraubst/Brenndauer 10 000Stunden/länger halten als du?» So ist die Lektüre trotz der Ernsthaftigkeit vergnüglich und ich musste mehrere Male laut herauslachen! Christine Eckert

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