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24. August 2017, 56. Jahrgang, Nr. 34

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Neuenhof sucht einen Gemeinderat

Wettinger Hallenbad wieder offen

Bis zur Anmeldefrist haben sich nur vier Kandidaten um die fünf Gemeinderatssitze beworben (die Limmatwelle vom 17.8. berichtete). Die Redaktion hat bei den Ortsparteien nachgefragt, ob sie weitere Kandidaten suchen. Sowohl die SP als auch die LdU gaben an, Kandidaten gesucht zu haben, aber nicht fündig geworden zu sein. Die beiden Parteipräsidenten seien mit rund 80 Jahren zu alt für dieses Amt, gaben sie an. Anders bei der FDP: Parteipräsident Fred Hofer überlegt sich eine allfällige Kandidatur und wird allenfalls im zweiten Wahlgang antreten. Er trat bereits bei den Gesamterneuerungswahlen vor vier Jahren an, erhielt aber 17 Stimmen weniger als der parteilose Andreas Muff. (bär) S. 12

Nach der kurzfristigen Schliessung des 25-Meter-Schwimmbeckens ist ab Samstag wieder das ganze Hallenbad offen. MELANIE BÄR

Weil Dachteile herunterzufallen drohten, war ein Teil des Schwimmbads seit Juli geschlossen. Entgegen den damaligen Aussagen bleibt es nun doch nicht bis Ende 2019 zu, sondern ist ab Samstag wieder uneingeschränkt nutzbar. Die maroden Deckenteile sind rückgebaut und die Sicherheit durch das Ingenieurbüro Suisseplan AG bestätigt worden. «Wir sind erleichtert», sagt Ammann Roland Kuster. Tägi-Hallenbad wieder ganz offen.

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Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 25. August bis 25. September 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Gratulationen Folgende Personen feierten den 90. Geburtstag: Am 20. August Leo Fux, Aeschstrasse 5a, 5430 Wettingen, und am 22. August Alfred Steffen, Regionales Pflegezentrum, 5400 Baden. Die Gemeinde gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstagnachmittag, 31. August, wegen einer Personalveranstaltung geschlossen. Bei schlechtem Wetter bedient die Gemeindeverwaltung Kunden an diesem Nachmittag zu den normalen Bürozeiten. Auf der Auf dem Friedhof Brunnenwiese sind die Bagger aufgefahren: Das Urnenfeld wird neu gestaltet. zVg Internetseite wird am 30. August über die Schalteröffnungen konkret informiert. Bis zum 29. September sind am Dienstag- und Donnerstagnachmittag die Schalter und die Telefone des regionalen Zivilstandsamtes Wettingen geschlossen. Termi- Das Urnenfeld auf dem den die Gräber geräumt. Wobei Cesco Peter. «Es soll primär kein ne werden nach Vereinbarung Friedhof Brunnenwiese ein Grabfeld anschliessend nicht religiöses Zeichen sein, vielmehr durchgeführt. sofort neu belegt wird. «Wir ha- verkörpert der Pillon eine Darstelwird neu gestaltet: Es ben das Urnenfeld mehrere Jahre lung von Orientierung», erklärt gibt eine neue Grabals Rasenfläche belassen», so Mon- Peter. Der Mensch habe sich INSERAT skulptur. ney. Jetzt ist es Zeit, das Feld für schon immer an der Sonne orienneue Gräber nutzbar zu machen. tiert. «Würde sie nicht jeden Tag BARBARA SCHERER Denn das alte Gemeinschaftsgrab aufgehen, gäbe es keine ReligioAuf dem Friedhof Brunnenwiese wird in den nächsten Jahren voll nen.» Deshalb hat der Künstler eiherrscht ein emsiges Treiben: Das besetzt sein. «Aus diesem Grund nen Kompass in seine Skulptur Urnenfeld wird neu gestaltet. muss frühzeitig ein neues Grab- eingebaut. Jetzt fehlen noch vier Noch bis Oktober ist der Werkhof feld bereit gemacht werden», er- Eckelemente. Diese werden die dort mit Arbeiten beschäftigt: Alte klärt Kirsten Ernst, Ressortvorste- Seiten der Figur zieren und den Wege müssen zurückgebaut und herin Tiefbau und Umwelt. Das raum erlebbar machen. «Auf den neue Wege gelegt werden. Auch Gemeinschaftsgrab wird für Men- Elementen werden alle Namen ein neues Fundament wird er- schen jeder Religion offen sein. der Verstorbenen aufgeführt werstellt. Dann steht die zweite Bele- «Auch Konfessionslose können den», erklärt Kirsten Ernst. Finanziert wird der Pillon von gung des Urnenfeldes an. «Die dort begraben werden», so Ernst. In der Mitte des Grabfelds steht der Gemeinde. Die Kosten für die Grabesruhe beträgt mindestens 25 Jahre», erklärt Rémy Monney, bereits eine neue Skulptur. Es ist Statue belaufen sich auf rund Leiter des Werkhofs. Danach wer- das Werk des Wettinger Künstlers 30 000 Franken.

Neue Grabfelder im Bau

PARTEINOTIZEN Wettigrüen Die vorgeschlagene Einführung einer gemeindeeigenen Aktiengesellschaft zur Führung des SET («Tägi AG») wird unter anderem begründet mit einer gesteigerten «Agilität» und transparenten Finanzen. Dabei steht die Erwartung im Raum, dass die Wirtschaftlichkeit verbessert wird, indem eine Geschäftsleitung der Tägi AG etwa die Sommernutzung der Eisfeldflächen optimiert. Ob in diesem Kontext ein Skatepark auf ebendieser Fläche noch Raum findet, darf bezweifelt werden. Da nämlich die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde naturgemäss im selben Masse sinken wie die Selbstständigkeit der Betreibergesellschaft steigt, dürfte hier die Nutzung mit dem grössten Einnahmepotenzial bevorzugt werden, und allfällige Wünsche der Bevölkerung werden

hinten anstehen. Es ist im Weiteren nicht ersichtlich, weshalb transparente Finanzen und insbesondere die Betriebsbeiträge an die nutzenden Vereine (Subjektfinanzierung) nur mit einer Aktiengesellschaft und nicht auch durch einen Eigenwirtschaftsbetrieb mit separater Buchhaltung bewerkstelligt werden können. WettiGrüen bedauert, dass der Eindruck erweckt wird, die bisherigen Betreiber hätten nicht ausreichend kundenorientiert sowie effizient gewirtschaftet, und bezweifelt, dass diese Fähigkeiten nur in einer Tägi AG zum Tragen kommen können. Aus den genannten Gründen ist Wettigrüen nicht überzeugt von der Notwendigkeit einer Betreiberaktiengesellschaft und empfiehlt eine Ablehnung der Vorlage.

GLP Kurz vor den Sommerferien reichten Orun Palit und Ruth Jo. Scheier von der glp eine Interpellation im Einwohnerrat betreffend der lückenlosen Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule in Wettingen ein. Die Frage ist, ob die lückenlose Betreuung gemäss dem neuen Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung, das seit 1. August 2016 im Aargau in Kraft ist und bis spätestens zum Beginn des Schuljahrs 2018/19 umgesetzt werden muss, in Wettingen gewährleistet ist? Die Gemeinden sind verpflichtet, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen. Die Aufgabe kann in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden oder Dritten erfüllt werden.


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WETTINGEN

Tote, Reben und Abfall: Er ist die gute Seele des Werkhofs Walther Egloff kümmert sich seit 40 Jahren um die Reben der Gemeinde. Doch er hat schon viele andere Aufgaben verrichtet. BARBARA SCHERER

«Aus diesen Trauben wird nichts mehr bis zur Ernte», sagt Walther Egloff. Mit einer Gartenschere knipst er die grünen Weinbeeren geschickt von der Rebe. Kurz blickt der 65-Jährige die unreifen Trauben in seiner Hand an. Dann lässt er sie zu Boden fallen und blickt ernst über den dunklen Brillenrand: «Es ist manchmal fast schade um die Früchte.» Walther Egloff kümmert sich seit 40 Jahren um die Weinreben der Gemeinde. Angestellt ist der gebürtige Wettinger beim Werkhof.

«Es gab Fälle, da mussten wir eine Leiche holen, die schon mehrere Wochen in der Wohnung lag.» WALTHER EGLOFF, WERKHOF-MITARBEITER

Eigentlich wäre Egloff seit Januar pensioniert. «Ich kann es nicht lassen», so Egloff und schmunzelt. Er läuft den Reben entlang, dabei zupft er immer wieder ein paar

INSERAT

Blätter ab. Für mindestens ein Jahr kümmere er sich weiterhin um die Reben. «Walther Egloff hat sehr gute Arbeit geleistet in den Reben», sagt Kirsten Ernst, Ressortvorsteherin Tiefbau und Umwelt. Zu Beginn seien die Reben der Gemeinde in einem sehr schlechten Zustand gewesen. Dank Egloff seien sie nun in einem wunderbaren Zustand. «Deshalb möchte die Gemeinde ihn auch noch nicht gehen lassen», so Ernst.

Hof gearbeitet. «Dann verschlug es mich in verschiedene landwirtschaftliche Betriebe.» Als 1977 die Stelle im Werkhof ausgeschrieben wurde, hat Egloff die Chance wahrgenommen. «Ich habe geheiratet und wollte eine Familie gründen. Das geht nur mit einer Festanstellung und einem sicheren Einkommen.» Den elterlichen Hof hatte sein älterer Bruder übernommen. Für ihn stimmte das so. «Heute denke ich, es musste alles so sein, wie es war.» Wollte er nie einen eigenen Bauernhof führen? «In jungen Jahren hätte ich einen Hof übernehmen können. Doch da fehlte mir das Geld.» Nachdem er die Stelle bei der Gemeinde bekommen habe, kam der eigene Bauernhof nicht mehr infrage. «Es ist harte Arbeit und das Einkommen ist sehr unsicher», so Egloff. Auch habe ihm die Arbeit rund um die Weinreben zu gut gefallen.

«MIR BEREITET DIE ARBEIT einfach

Freude.» Egloff greift in einen Strauch und knipst mit der Gartenschere ein paar grüne Weinbeeren ab. «Einige Pflanzen haben zu viele Trauben, da muss man die Pflanze entlasten», erklärt er. Während Egloff spricht, wird schnell klar, er hat sich seinem Beruf mit Leib und Seele verschrieben. Das brauche es auch: «Es ist ein anstrengender Beruf, ohne Leidenschaft hält man das nicht durch.» Dabei hat Egloff im Laufe der Jahre auch viele andere Arbeiten für den Werkhof verrichtet. «Ich habe eigentlich alles gemacht, ausser Lastwagen fahren», sagt Egloff und lächelt. Immer im Winter, wenn die Reben kahl sind, hat sich Egloff um andere Aufgaben gekümmert. So war der gebürtige Bauernsohn viele Jahre in der Kehrichtentsorgung tätig. «Ich habe aber auch mal WCs geputzt.» Es habe immer Arbeit gegeben, die verrichtet werden musste. Sogar die Überführung von Toten hat Egloff übernommen. Denn früher sei dies die Aufgabe der Gemeinde gewesen. «Das war keine

IN ALL DEN JAHREN habe sich nur

Walther Egloff kümmert sich mit viel Herzblut um die Reben der Gemeinde. sehr beliebte Tätigkeit. Aber irgendjemand muss das ja machen. Der Tod gehört nun mal zum Leben», so Egloff. Auf seiner Stirn bilden sich Falten. Bedächtig streicht er sich über das kurze graue Haar. «Es gab Fälle, da mussten wir eine Leiche holen, die schon mehrere Wochen in der Wohnung lag.» Wenn die Polizei vor dem Haus Zigarren rauchte, wusste er, was es geschlagen hat-

te. Manchmal musste er mitten in der Nacht ausrücken und einen Toten überführen. «Es kam auch vor, dass ich den Verstorbenen kannte.» Trotzdem habe er die Aufgabe immer machen wollen. Dann sei die Aufgabe von der Gemeinde an eine private Firma übergeben worden. Seine Lieblingsaufgabe sei aber stets die Pflege der Reben gewesen. «Ich bin einfach gerne in der Natur.»

Barbara Scherer

AUFGEWACHSEN ist Egloff in Wettingen. Sein altes Elternhaus steht inmitten der Rebberge an der Moshaldenstrasse. «Ich bin ein Alteingesessener», so Egloff. Als drittes von 16 Kindern hat er bereits als Kind in den Rebbergen der Eltern geholfen. Er habe seine Mittwochnachmittage zwischen den Reben verbracht.» Statt einer Lehre hat Egloff dann auf dem elterlichen

ein schlimmer Unfall in den Weinreben der Gemeinde ereignet: «Vor zwei Jahren fuhr ein Traktor fahrerlos den Hang runter.» Dabei riss das Fahrzeug viele Pflanzen mit sich und fuhr in ein altes Gebäude. «Zum Glück war schlechtes Wetter und keine Leute unterwegs. Es wurde niemand verletzt», so Egloff. Doch es sei eine Riesenarbeit gewesen, bis der ganze Schaden behoben war. Trotz seiner Liebe zum Weinbau freut sich Egloff auf seine endgültige Pension. Egloff: «Aber solange meine Frau noch arbeitet, will ich auch noch arbeiten.»

KUNSTVERNISSAGE Am 27. August um 11 Uhr wird die multimediale Ausstellung «Findings» im GluriSuter-Huus eröffnet. Die international bekannten Künstler Monica Studer und Christoph van den Berg stellen gemeinsam in den beiden oberen Stockwerken aus. Im Erdgeschoss gibt es Druckgrafiken aus der Wettinger Kunstsammlung zu sehen. Die Ausstellung dauert bis zum 10. Dezember.

LESERBRIEFE ZU DEN GESAMTERNEUERUNGSWAHLEN Jürgen Maier in die Schulpflege Mit Jürgen Maier (glp) stellt sich ein erfahrener und kompetenter Kandidat für die Schulpflege Wettingen zur Wahl. Herr Maier ist seit fast 20 Jahren im Nebenamt als Lehrer und Dozent tätig. Dadurch kennt er die Anforderungen, die im Berufsleben heutzutage gestellt werden. Aufgrund zahlreicher Gespräche mit Eltern, Lehrern und Schülern sind ihm sowohl die realen Probleme als auch die positiven Aspekte unseres Schulalltags vertraut. Beruflich ist Jürgen Maier im Bereich der Kommunikation und Public Affairs tätig. Er weiss erfahrungsgemäss, wie eine konstruktive und aktive Kommunikation zwischen einzelnen Interessengruppen stattfinden sollte. Zudem verfügt er auch über Erfahrungen zu einem strukturierten Vorgehen in Bezug auf Problemstellungen und entsprechende Lösungsgespräche. Als ehemaliger Lehrer im Schulsport in Wettingen und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern möchte er mithelfen, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung der Tagesstrukturen. Jürgen Maier ist eine grosse Bereicherung für die Wettinger Schulpflege. Es geht um die Zukunft der Kinder. Ich wähle deshalb Jürgen Maier in die Schulpflege. Yvonne Hiller

Lutz Fischer-Lamprecht in den Gemeinderat Mit seiner Überzeugungskraft, seiner Hartnäckigkeit und Ausdauer kann Lutz Fischer-Lamprecht einiges bewegen. Das hat er schon bei seinen bisherigen Engagements bewiesen. Diese Eigenschaften wünsche ich mir für unseren Gemeinderat in Wettingen. Deshalb wähle ich Lutz FischerLamprecht (EVP). Fabian Schmid

Daniel Notter in den Gemeinderat Für den zurücktretenden Gemeinderat Da-

INSERAT

VERMISCHTES gen eine Goldmedaille gesichert. Er spielte in der Kategorie 60plus mit. Nach einem problemlosen Auftaktsieg musste Schindler im Viertelfinal gegen Felipe Henstrosa (R4) hart kämpfen und setzte sich erst mit sieben zu fünf im dritten Satz durch. LEHRABSCHLUSS Zur bestandenen

Lehrabschlussprüfung im Beruf Sanitärinstallateur EFZ gratuliert die Firma Huser Gebäudetechnik AG Manuel Lüscher zum SpitzenTENNIS An den Schweizer Meister- resultat mit der Abschlussnote 5.2 schaften der Senioren in Nyon hat ganz herzlich. Das Team wünscht Johannes Schindler aus Wettin- dem jungen und engagierten

Fachmann für die berufliche und private Zukunft alles Gute. SCHULSTART Aufgeregt versammelten sich am Dienstagmorgen die Klassen der Primarschule Margeläcker zusammen mit ihren Lehrpersonen in der Turnhalle, um die neuen Erstklässler willkommen zu heissen. Nach einem musikalischen Einstieg begrüsste die Schulleiterin Brigitta Roth die Kinder und wünschte allen viel Freude im kommenden Schuljahr. Anschliessend durften die Erstklässler durch ein Sonnenblumenspalier spazie-

ren und Seifenblasen als Willkom- BUCHVERNISSAGE Am 30. August um mensgeschenk in Empfang neh- 19.30 Uhr findet die Vernissage von men. Markus Stegmanns «Frau Atnan, ich und die Himbeere am Himmel» in der «Rampe» in Baden statt. Das Buch wird vom Wettinger Verlag «Kolchis» herausgegeben. KINO Das Schweizerische Rote

Schulstart im Margeläcker.

zVg

Kreuz Kanton Aargau feiert dieses Jahr das 125-jährige Bestehen. Die Bevölkerung wird eingeladen, am 31. August um 19.30 Uhr das Jubiläum im Kino Elite zu feiern. Es wird der Film «Henry Dunant – Rot auf dem Kreuz» gezeigt. Die Kinovorführung ist kostenlos.

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niel Huser steht Daniel Notter in den Startlöchern bereit. Er kandidiert für den neu zu bildenden Gemeinderat. Als Einwohnerrat und Mitglied der Finanzkommission bringt er die besten Voraussetzungen mit, um dieses anspruchsvolle Amt als Gemeinderat ausüben zu können. Als Inhaber einer Personalberatungsunternehmung in Baden kommen täglich Menschen mit unterschiedlichen Anliegen zu ihm. Das heisst für ihn, zuhören und nachher Vorschläge ausarbeiten. Die optimale Kombination aus Beruf und Politik. Auf der beruflichen Seite steht der Mensch im Mittelpunkt. Auf der politischen werden die Finanzen der Gemeinde im Auge behalten. Ich habe Vertrauen in Daniel Notter. Er wird ganz sicher ein guter Gemeinderat. Edy Breuss

Marcel Hug in die Steuerkommission Aktuell sind nur die grössten Parteien in der dreiköpfigen Steuerkommission von Wettingen vertreten. Mit der Wahl von Marcel Hug gehört dieser Umstand der Vergangenheit an. Marcel Hug lebt seit 16 Jahren in Wettingen und hat als Leiter Finanzen einer Immobilienfondsleitung langjährige Erfahrung in Steuerfragen, insbesondere in Bezug auf die Grundstückgewinnsteuern und Besteuerung natürlicher Personen. Marcel Hug wird mit seiner strukturierten Denkweise, seinem professionellen «Know-how» und seiner Kommunikationskompetenz die Steuerkommission optimal ergänzen. Mit seinem beruflichen Hintergrund ist er in der Lage, Steuerverfügungen und erhobene Einsprachen neutral und praxisnah zu beurteilen – das ideale Bindeglied zwischen Steuerzahlern und Verwaltung. Für mich ist Marcel Hug eine klare Wahl für die Steuerkommission. Bruno Hunziker


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WETTINGEN

Tote, Reben und Abfall: Er ist die gute Seele des Werkhofs Walther Egloff kümmert sich seit 40 Jahren um die Reben der Gemeinde. Doch er hat schon viele andere Aufgaben verrichtet. BARBARA SCHERER

«Aus diesen Trauben wird nichts mehr bis zur Ernte», sagt Walther Egloff. Mit einer Gartenschere knipst er die grünen Weinbeeren geschickt von der Rebe. Kurz blickt der 65-Jährige die unreifen Trauben in seiner Hand an. Dann lässt er sie zu Boden fallen und blickt ernst über den dunklen Brillenrand: «Es ist manchmal fast schade um die Früchte.» Walther Egloff kümmert sich seit 40 Jahren um die Weinreben der Gemeinde. Angestellt ist der gebürtige Wettinger beim Werkhof.

«Es gab Fälle, da mussten wir eine Leiche holen, die schon mehrere Wochen in der Wohnung lag.» WALTHER EGLOFF, WERKHOF-MITARBEITER

Eigentlich wäre Egloff seit Januar pensioniert. «Ich kann es nicht lassen», so Egloff und schmunzelt. Er läuft den Reben entlang, dabei zupft er immer wieder ein paar

INSERAT

Blätter ab. Für mindestens ein Jahr kümmere er sich weiterhin um die Reben. «Walther Egloff hat sehr gute Arbeit geleistet in den Reben», sagt Kirsten Ernst, Ressortvorsteherin Tiefbau und Umwelt. Zu Beginn seien die Reben der Gemeinde in einem sehr schlechten Zustand gewesen. Dank Egloff seien sie nun in einem wunderbaren Zustand. «Deshalb möchte die Gemeinde ihn auch noch nicht gehen lassen», so Ernst.

Hof gearbeitet. «Dann verschlug es mich in verschiedene landwirtschaftliche Betriebe.» Als 1977 die Stelle im Werkhof ausgeschrieben wurde, hat Egloff die Chance wahrgenommen. «Ich habe geheiratet und wollte eine Familie gründen. Das geht nur mit einer Festanstellung und einem sicheren Einkommen.» Den elterlichen Hof hatte sein älterer Bruder übernommen. Für ihn stimmte das so. «Heute denke ich, es musste alles so sein, wie es war.» Wollte er nie einen eigenen Bauernhof führen? «In jungen Jahren hätte ich einen Hof übernehmen können. Doch da fehlte mir das Geld.» Nachdem er die Stelle bei der Gemeinde bekommen habe, kam der eigene Bauernhof nicht mehr infrage. «Es ist harte Arbeit und das Einkommen ist sehr unsicher», so Egloff. Auch habe ihm die Arbeit rund um die Weinreben zu gut gefallen.

«MIR BEREITET DIE ARBEIT einfach

Freude.» Egloff greift in einen Strauch und knipst mit der Gartenschere ein paar grüne Weinbeeren ab. «Einige Pflanzen haben zu viele Trauben, da muss man die Pflanze entlasten», erklärt er. Während Egloff spricht, wird schnell klar, er hat sich seinem Beruf mit Leib und Seele verschrieben. Das brauche es auch: «Es ist ein anstrengender Beruf, ohne Leidenschaft hält man das nicht durch.» Dabei hat Egloff im Laufe der Jahre auch viele andere Arbeiten für den Werkhof verrichtet. «Ich habe eigentlich alles gemacht, ausser Lastwagen fahren», sagt Egloff und lächelt. Immer im Winter, wenn die Reben kahl sind, hat sich Egloff um andere Aufgaben gekümmert. So war der gebürtige Bauernsohn viele Jahre in der Kehrichtentsorgung tätig. «Ich habe aber auch mal WCs geputzt.» Es habe immer Arbeit gegeben, die verrichtet werden musste. Sogar die Überführung von Toten hat Egloff übernommen. Denn früher sei dies die Aufgabe der Gemeinde gewesen. «Das war keine

IN ALL DEN JAHREN habe sich nur

Walther Egloff kümmert sich mit viel Herzblut um die Reben der Gemeinde. sehr beliebte Tätigkeit. Aber irgendjemand muss das ja machen. Der Tod gehört nun mal zum Leben», so Egloff. Auf seiner Stirn bilden sich Falten. Bedächtig streicht er sich über das kurze graue Haar. «Es gab Fälle, da mussten wir eine Leiche holen, die schon mehrere Wochen in der Wohnung lag.» Wenn die Polizei vor dem Haus Zigarren rauchte, wusste er, was es geschlagen hat-

te. Manchmal musste er mitten in der Nacht ausrücken und einen Toten überführen. «Es kam auch vor, dass ich den Verstorbenen kannte.» Trotzdem habe er die Aufgabe immer machen wollen. Dann sei die Aufgabe von der Gemeinde an eine private Firma übergeben worden. Seine Lieblingsaufgabe sei aber stets die Pflege der Reben gewesen. «Ich bin einfach gerne in der Natur.»

Barbara Scherer

AUFGEWACHSEN ist Egloff in Wettingen. Sein altes Elternhaus steht inmitten der Rebberge an der Moshaldenstrasse. «Ich bin ein Alteingesessener», so Egloff. Als drittes von 16 Kindern hat er bereits als Kind in den Rebbergen der Eltern geholfen. Er habe seine Mittwochnachmittage zwischen den Reben verbracht.» Statt einer Lehre hat Egloff dann auf dem elterlichen

ein schlimmer Unfall in den Weinreben der Gemeinde ereignet: «Vor zwei Jahren fuhr ein Traktor fahrerlos den Hang runter.» Dabei riss das Fahrzeug viele Pflanzen mit sich und fuhr in ein altes Gebäude. «Zum Glück war schlechtes Wetter und keine Leute unterwegs. Es wurde niemand verletzt», so Egloff. Doch es sei eine Riesenarbeit gewesen, bis der ganze Schaden behoben war. Trotz seiner Liebe zum Weinbau freut sich Egloff auf seine endgültige Pension. Egloff: «Aber solange meine Frau noch arbeitet, will ich auch noch arbeiten.»

KUNSTVERNISSAGE Am 27. August um 11 Uhr wird die multimediale Ausstellung «Findings» im GluriSuter-Huus eröffnet. Die international bekannten Künstler Monica Studer und Christoph van den Berg stellen gemeinsam in den beiden oberen Stockwerken aus. Im Erdgeschoss gibt es Druckgrafiken aus der Wettinger Kunstsammlung zu sehen. Die Ausstellung dauert bis zum 10. Dezember.

LESERBRIEFE ZU DEN GESAMTERNEUERUNGSWAHLEN Jürgen Maier in die Schulpflege Mit Jürgen Maier (glp) stellt sich ein erfahrener und kompetenter Kandidat für die Schulpflege Wettingen zur Wahl. Herr Maier ist seit fast 20 Jahren im Nebenamt als Lehrer und Dozent tätig. Dadurch kennt er die Anforderungen, die im Berufsleben heutzutage gestellt werden. Aufgrund zahlreicher Gespräche mit Eltern, Lehrern und Schülern sind ihm sowohl die realen Probleme als auch die positiven Aspekte unseres Schulalltags vertraut. Beruflich ist Jürgen Maier im Bereich der Kommunikation und Public Affairs tätig. Er weiss erfahrungsgemäss, wie eine konstruktive und aktive Kommunikation zwischen einzelnen Interessengruppen stattfinden sollte. Zudem verfügt er auch über Erfahrungen zu einem strukturierten Vorgehen in Bezug auf Problemstellungen und entsprechende Lösungsgespräche. Als ehemaliger Lehrer im Schulsport in Wettingen und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern möchte er mithelfen, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung der Tagesstrukturen. Jürgen Maier ist eine grosse Bereicherung für die Wettinger Schulpflege. Es geht um die Zukunft der Kinder. Ich wähle deshalb Jürgen Maier in die Schulpflege. Yvonne Hiller

Lutz Fischer-Lamprecht in den Gemeinderat Mit seiner Überzeugungskraft, seiner Hartnäckigkeit und Ausdauer kann Lutz Fischer-Lamprecht einiges bewegen. Das hat er schon bei seinen bisherigen Engagements bewiesen. Diese Eigenschaften wünsche ich mir für unseren Gemeinderat in Wettingen. Deshalb wähle ich Lutz FischerLamprecht (EVP). Fabian Schmid

Daniel Notter in den Gemeinderat Für den zurücktretenden Gemeinderat Da-

INSERAT

VERMISCHTES gen eine Goldmedaille gesichert. Er spielte in der Kategorie 60plus mit. Nach einem problemlosen Auftaktsieg musste Schindler im Viertelfinal gegen Felipe Henstrosa (R4) hart kämpfen und setzte sich erst mit sieben zu fünf im dritten Satz durch. LEHRABSCHLUSS Zur bestandenen

Lehrabschlussprüfung im Beruf Sanitärinstallateur EFZ gratuliert die Firma Huser Gebäudetechnik AG Manuel Lüscher zum SpitzenTENNIS An den Schweizer Meister- resultat mit der Abschlussnote 5.2 schaften der Senioren in Nyon hat ganz herzlich. Das Team wünscht Johannes Schindler aus Wettin- dem jungen und engagierten

Fachmann für die berufliche und private Zukunft alles Gute. SCHULSTART Aufgeregt versammelten sich am Dienstagmorgen die Klassen der Primarschule Margeläcker zusammen mit ihren Lehrpersonen in der Turnhalle, um die neuen Erstklässler willkommen zu heissen. Nach einem musikalischen Einstieg begrüsste die Schulleiterin Brigitta Roth die Kinder und wünschte allen viel Freude im kommenden Schuljahr. Anschliessend durften die Erstklässler durch ein Sonnenblumenspalier spazie-

ren und Seifenblasen als Willkom- BUCHVERNISSAGE Am 30. August um mensgeschenk in Empfang neh- 19.30 Uhr findet die Vernissage von men. Markus Stegmanns «Frau Atnan, ich und die Himbeere am Himmel» in der «Rampe» in Baden statt. Das Buch wird vom Wettinger Verlag «Kolchis» herausgegeben. KINO Das Schweizerische Rote

Schulstart im Margeläcker.

zVg

Kreuz Kanton Aargau feiert dieses Jahr das 125-jährige Bestehen. Die Bevölkerung wird eingeladen, am 31. August um 19.30 Uhr das Jubiläum im Kino Elite zu feiern. Es wird der Film «Henry Dunant – Rot auf dem Kreuz» gezeigt. Die Kinovorführung ist kostenlos.

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niel Huser steht Daniel Notter in den Startlöchern bereit. Er kandidiert für den neu zu bildenden Gemeinderat. Als Einwohnerrat und Mitglied der Finanzkommission bringt er die besten Voraussetzungen mit, um dieses anspruchsvolle Amt als Gemeinderat ausüben zu können. Als Inhaber einer Personalberatungsunternehmung in Baden kommen täglich Menschen mit unterschiedlichen Anliegen zu ihm. Das heisst für ihn, zuhören und nachher Vorschläge ausarbeiten. Die optimale Kombination aus Beruf und Politik. Auf der beruflichen Seite steht der Mensch im Mittelpunkt. Auf der politischen werden die Finanzen der Gemeinde im Auge behalten. Ich habe Vertrauen in Daniel Notter. Er wird ganz sicher ein guter Gemeinderat. Edy Breuss

Marcel Hug in die Steuerkommission Aktuell sind nur die grössten Parteien in der dreiköpfigen Steuerkommission von Wettingen vertreten. Mit der Wahl von Marcel Hug gehört dieser Umstand der Vergangenheit an. Marcel Hug lebt seit 16 Jahren in Wettingen und hat als Leiter Finanzen einer Immobilienfondsleitung langjährige Erfahrung in Steuerfragen, insbesondere in Bezug auf die Grundstückgewinnsteuern und Besteuerung natürlicher Personen. Marcel Hug wird mit seiner strukturierten Denkweise, seinem professionellen «Know-how» und seiner Kommunikationskompetenz die Steuerkommission optimal ergänzen. Mit seinem beruflichen Hintergrund ist er in der Lage, Steuerverfügungen und erhobene Einsprachen neutral und praxisnah zu beurteilen – das ideale Bindeglied zwischen Steuerzahlern und Verwaltung. Für mich ist Marcel Hug eine klare Wahl für die Steuerkommission. Bruno Hunziker


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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WETTINGEN

Medieninformation mit Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer, Gemeinderat Philippe Rey (Ressort Schule), Gemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat Martin Egloff (Ressort Soziales) (v. l.). bär

Mehr Stellen bei den Sozialen Diensten 495 Stellenprozente sollen bei den Sozialen Diensten aufgestockt werden. Eine Reaktion auf diverse Missstände im Ressort, wie ein Bericht aufzeigt. MELANIE BÄR

In den vergangenen fünfeinhalb Jahren haben bei den Sozialen Diensten 30 Personen gekündigt. «Das sind überdurchschnittlich viele Kündigungen», sagt Gemeindeammann Roland Kuster. Man sei das Thema deshalb angegangen und habe die Berner Firma socialdesign beauftragt, eine detaillierte Analyse bezüglich OptimieINSERAT

rungspotenzial der Organisationsund operativen Führungsstruktur der Sozialen Dienste vorzunehmen. Diese liegt nun vor und bestätigt den Handlungsbedarf. «Der besteht insbesondere bei der Quantität, dem Prozess und der Steuerung», so Kuster. Die Anzahl der Sozialfälle hat seit der neuen IV-Gesetzgebung im Jahr 2015 zugenommen. Ein Blick auf die Sozialhilfestatistik, in der die Entwicklung der Sozialhilfebeziehenden aufgelistet ist, zeigt auf, dass Wettingen letztes Jahr mit 3,5 Prozent (454 Fälle oder 699 Personen) über dem kantonalen Schnitt von 2,2 Prozent lag. Trotzdem hat man bei den Sozialen Diensten die Pensen nicht angepasst. Das führte dazu, dass ein Wettinger Mitarbeitender 90 bis 96 Sozialhilfefälle oder 83 bis 89 KESD-Fälle (Kindes- und Erwachsenenschutz-

dienst) anstelle der sonst üblichen 80 Fälle betreut. «Diese hohe Arbeitsbelastung ist sicher mit ein Grund, weshalb es zu dieser sehr hohen Fluktuation kam», sagt Ressortvorsteher Martin Egloff. Mit der gestaffelten Stellenerhöhung von 495 Stellenprozenten will man dem entgegenwirken.

Warum hat man nicht schon früher auf die vielen Kündigungen reagiert? «Vielleicht haben wir das Problem nicht in dieser Schärfe erkannt. Der vorliegende Bericht hat uns geweckt und wir haben damit die Grundlagen, auf denen man nun arbeiten kann», sagt Kuster.

ÜBER DIE INFORMATIKSTRATEGIE an DER GEMEINDERAT HOFFT, dass sich der Schule hat der Gemeinderat die

die Personalinvestitionen auch finanziell auszahlen. Vermehrt soll das Personal die Rückerstattung bezogener Sozialhilfe zurückfordern. Zudem sollen Sozialhilfebezüger bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt vermehrt unterstützt werden. «Im Moment geschieht diese Eingliederung in Institutionen ausserhalb der Gemeinde. Wir werden zusätzliche Möglichkeiten prüfen», so Egloff.

Medien am Montag ebenfalls informiert. In einem knapp 30-seitigen Konzept ist die Grundlage für den Unterricht in Informatik- und Medienbildung an der Wettinger Volksschule bis 2022 festgelegt. «Bildung ist uns wichtig und wir wollen uns für die Zukunft parat machen», sagt Ressortvorsteher Philippe Rey. Die Gemeinde will in den nächsten fünf Jahren 1,57 Franken in die Informatik- und Medienbildung an den Schulen investieren.


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WETTINGEN/NEUENHOF

«Die Überflieger»

17 Mannschaften traten in verschiedenen Ligen an und jedes Team spielte mit viel Herzblut und Fairplay. zVg

Jeder ein Fussball-Champion am 10. Fredi’s Rotary Grümpi Bereits zum zehnten Mal organisierte der Rotary Club WettingenHeitersberg das Fredi’s Rotary Grümpi für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Sie erlebten wiederum einen erlebnisreichen Tag und hatten viel Spass beim Fussballspielen. Für jeden Teilnehmer gab es eine Medaille und für das Siegerteam der jeweiligen Liga auch einen Pokal. Und als Jubiläumsgeschenk gab es noch eine Cap mit angehängtem Button dazu. Das Grümpi ist zur Tradition geworden und für alle ein absolutes Highlight im August. Am 10. Fredy’s Rotary Grümpi, genannt zu Ehren des 2013 verstorbenen Initianten Fredy Isch, spielten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in verschiedenen Teamstärken Fussball. 17 Mannschaften traten in verschiedenen Ligen an: In der Tschällänsch-Liga schwang das Team Eldorado FC 2 obenaus. In den Kategorien Top- und Super-Liga hiessen die Sieger Traktor azb 1915 und FC Schlosshoppers. Die Teams spielten mit viel Herzblut, mit Fairplay und wurden von ihren Fans lautstark unterstützt. Pure Lebensfreude, vor allem wenn Tore fielen: Dann wurde gejubelt, gefeiert und manch-

Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille, das Siegerteam der jeweiligen Liga einen Pokal und als Jubiläumsgeschenk gabs für alle ein Cap mit angehängtem Button. zVg

feiern mit der ganzen Bevölkerung

MELANIE BÄR

Beteiligen sich die Vereine und Gruppierungen, die sonst das Dorffest organisieren, auch? Gemeindeschreiber Raffaele Briamonte: Ja, fast alle bisherigen Vereine machen mit. Das ist nicht selbstverständ-

mal auch mit dem Schicksal gehadert. Bei der Rangverkündigung bekamen alle Fussball-ChampiKINDERARTIKELBÖRSE NEUENHOF ons nebst einem Jubiläums-Cap eine Medaille umgehängt und präsentierten diese sogleich stolz. Die Siegermannschaften hievten «weltmeisterlich» ihren gewonnenen Pokal in die Höhe und wurden mit einer «La Ola» gefeiert. Das Grümpi ist zur Tradition geworden für alle; ein Fixtermin im Kalender und ein absolutes Highlight. Dies ist auch die Motivation des RC Wettingen-Heitersberg. Jeder weiss, was zu tun ist, und setzt sich ein, sei es bei der Verpflegung, Infrastruktur, Technik, Spielpla- Der Elternverein Neuenhof organinung oder als Schiri. Es zählt einzig: siert wiederum die beliebte KinderarJeder ist ein Fussball-Champion. zVg tikelbörse. archiv

Plan? Voser: Ja, es ist reibungslos abgelaufen. Insbesondere wenn man bedenkt, in welcher Zeit dieses grosse Projekt realisiert wurde. Schüler, Lehrpersonen, Behörden und Handwerker etc. haben alle am gleichen Strick gezogen. Nur deshalb sind wir pünktlich Was meinen Sie mit Überflieger? fertig geworden. Voser: Das Fest findet unter dem Motto Überflieger statt, weil das Gab es unerwartete VorkommnisProjekt Schulbauten in nur drei se während des Baus? Voser: PosiJahren in sehr kurzer Zeit umge- tiv war, dass die baubedingte Alsetzt worden ist. Die Neuenhofer tersdurchmischung in den Schulsind also Überflieger. Dem Motto häusern, gegen die sich die Lehrentsprechend werden am Sams- personen zum Teil anfänglich getag Helikopter-Rundflüge angebo- wehrt haben, so gut klappte, dass ten. Für 60 Franken kann man ei- sie nun weitergeführt wird. nen achtminütigen Rundflug Manchmal ist es schon spannend: über Neuenhof und die Region Man macht etwas aus Spargründen und macht dann so gute Ermachen. fahrungen, dass man es weiterBriamonte: Wir freuen uns beson- führt. Unerwartet waren zum Beiders, dass auch Gäste aus unserer spiel die grösseren Aufwendundeutschen Partnerstadt Holzger- gen der Erbebensicherung des allingen dabei sein werden. Sie rei- ten Schulhauses, oder unter der sen am Samstag mit rund 80 Per- Aula kam kontaminierte Erde sonen mit einem Car an. Unsere hervor, sodass diese besonders Gemeindepräsidentin, der Bür- entsorgt werden musste. Zudem germeister von Holzgerlingen so- regnete es am Wochenende vor wie Vertreter des Gesangvereins Schulbeginn in den 50-jährigen Frohsinn Holzgerlingen und des Pavillon. Es stand einiges unter Männerchors Neuenhof werden Wasser, sodass er nicht mehr gebei der Schule zusammen eine braucht werden kann. Just zu neue Linde pflanzen. Wir freuen dem Zeitpunkt, wo wir ihn sowieuns darauf, auch mit ihnen zu fei- so nicht mehr brauchen, weil die ern. neuen Räume bezugsbereit sind. Er wird nun wie geplant rückgeDas Fest ist sozusagen auch der baut. Wir freuen uns auf ein tolles Schlussakt der dreijährigen Bau- Neuenhoferfest mit vielen inteund siebenjährigen Planungsphase ressanten und spannenden Begegdes Schulprojekts, das rund 30 Mil- nungen. lionen Franken kostet. Zusätzlich Neuenhoferfest im Zentrum vom zur neuen Aula und zum Kindergarten wurde auch die Schulanlage Donnerstag, 7., bis Sonntag, 10. SepSchibler von 50 Metern aufs Dop- tember. Festprogramm und Infos: pelte erweitert. Lief alles nach www.neuenhoferfest.ch Ist es vor allem ein Fest für die Neuenhofer oder auch für Auswärtige? Voser: Wir freuen uns auch auf Besucher von umliegenden Gemeinden. Mit unserem Überflieger erhalten sie auch einen Blick auf ihre eigene Gemeinde.

Vom 7. bis 10. September wird in Neuenhof gefeiert. Zusammen mit dem Dorffest wird der Bevölkerung die erweiterte Schulanlage gezeigt. Deshalb findet das Fest auch im Zentrum rund um die Schule anstatt im alten Dorfkern statt. Wie jedes Jahr findet auch heuer nach den Sommerferien ein Fest statt – diesmal aber im grösseren Rahmen. Wieso? Gemeindepräsidentin und OK-Präsidentin des Fests, Susanne Voser: Mit dem Dorffest feiern wir gleichzeitig die Einweihung der sanierten und erweiterten Schulanlagen. Die Bevölkerung kann sich die neuen Räumlichkeiten ansehen. Eingebettet in das Neuenhoferfest findet das Schulfest statt. Mit einem Rahmenprogramm der Schule steht am Donnerstag das Schulgelände ab 16 Uhr zur Besichtigung offen und um 19 Uhr wird das Schulhaus eingeweiht.

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Gemeindepräsidentin und OK-Präsidentin Festführer, der in allen Neuenhofer

des Fests, Susanne Voser, mit Gemeindeschreiber Raffaele Briamonte mit dem Haushaltungen der Limmatwelle beigelegt ist.

lich. Ohne ihr geschätztes Mitwirken wäre ein solches Fest gar nicht möglich.

jedoch nicht möglich. Es wird sich herausstellen, welcher Standort sich besser bewährt und wir werden dementsprechend den künftigen Standort festlegen. Dies wird sich nach dem Neuenhoferfest zeigen.

Gab es keine Bedenken wegen des ins Zentrum verlegten Standorts? Voser: Klar gibt es ein paar Personen, die das Fest lieber am bisherigen Standort durchgeführt hätten. Weil wir die Schulanlagen zeigen wollen, war das

Food Court mit einem knappen Dutzend Stände, an denen man verschiedenstes Essen probieren kann. Vom Thai über Pasta bis zum Hotdog. Man kann zusammensitzen, ohne dasselbe essen zu müssen. Die beliebten Festzelte der Vereine mit traditionellem Gibt es sonst noch etwa Neues? Essen und Unterhaltung sind weiBriamonte: In der Turnhalle an terhin auf dem ganzen Areal verder Zürcherstrasse gibt es einen teilt.

AUS DEM GEMEINDERAT Am Samstag, 2. September, von 11–13 Uhr organisiert der Elternverein wiederum die beliebte Kinderartikelbörse im katholischen Pfarreiheim in Neuenhof. Wer gut erhaltene Baby- und Kinderartikel verkaufen möchte, nutze die Chance und durchsuche seine Schränke nach nicht mehr benötigtem Kinderspielzeug, Kinderbüchern, Autositzen, Freizeitartikeln und natürlich Kinderbekleidung in den Grössen 50–176. Die Verkäuferin oder der Verkäufer bestimmt die Preise der Artikel

selber und verkauft diese an einem eigenen Tisch, welcher vom Elternverein für 20 Franken (Mitglieder des Elternvereins Neuenhof 15 Franken) zur Verfügung gestellt wird. Neu wird zusätzlich zu den Tischen ein Spielsachen-DeckenVerkauf angeboten. Die grösseren Kinder können ihre nicht mehr benötigten Spielsachen auf der selber mitgebrachten Decke (max. 2 × 2 m) verkaufen. Deckenmiete: 5 Franken. Es wird um frühzeitige Tisch-/Deckenreserva-

tion bei Karin Müller per SMS (079 626 36 35) oder per Mail (ka_mueller@outlook.com) gebeten. Einrichten der Tische/Decken ist ab 10 Uhr möglich. Eine Kaffeestube mit HotdogStand lädt zum Verweilen ein und sorgt zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr für eine Stärkung beim «Märten». Der Elternverein Neuenhof freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Katholisches Pfarreiheim Neuenhof, Samstag, 2. September, 11–13 Uhr.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Neuenhof Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, INSERAT

8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14– 17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11.


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WETTINGEN/NEUENHOF

«Die Überflieger»

17 Mannschaften traten in verschiedenen Ligen an und jedes Team spielte mit viel Herzblut und Fairplay. zVg

Jeder ein Fussball-Champion am 10. Fredi’s Rotary Grümpi Bereits zum zehnten Mal organisierte der Rotary Club WettingenHeitersberg das Fredi’s Rotary Grümpi für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Sie erlebten wiederum einen erlebnisreichen Tag und hatten viel Spass beim Fussballspielen. Für jeden Teilnehmer gab es eine Medaille und für das Siegerteam der jeweiligen Liga auch einen Pokal. Und als Jubiläumsgeschenk gab es noch eine Cap mit angehängtem Button dazu. Das Grümpi ist zur Tradition geworden und für alle ein absolutes Highlight im August. Am 10. Fredy’s Rotary Grümpi, genannt zu Ehren des 2013 verstorbenen Initianten Fredy Isch, spielten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in verschiedenen Teamstärken Fussball. 17 Mannschaften traten in verschiedenen Ligen an: In der Tschällänsch-Liga schwang das Team Eldorado FC 2 obenaus. In den Kategorien Top- und Super-Liga hiessen die Sieger Traktor azb 1915 und FC Schlosshoppers. Die Teams spielten mit viel Herzblut, mit Fairplay und wurden von ihren Fans lautstark unterstützt. Pure Lebensfreude, vor allem wenn Tore fielen: Dann wurde gejubelt, gefeiert und manch-

Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille, das Siegerteam der jeweiligen Liga einen Pokal und als Jubiläumsgeschenk gabs für alle ein Cap mit angehängtem Button. zVg

feiern mit der ganzen Bevölkerung

MELANIE BÄR

Beteiligen sich die Vereine und Gruppierungen, die sonst das Dorffest organisieren, auch? Gemeindeschreiber Raffaele Briamonte: Ja, fast alle bisherigen Vereine machen mit. Das ist nicht selbstverständ-

mal auch mit dem Schicksal gehadert. Bei der Rangverkündigung bekamen alle Fussball-ChampiKINDERARTIKELBÖRSE NEUENHOF ons nebst einem Jubiläums-Cap eine Medaille umgehängt und präsentierten diese sogleich stolz. Die Siegermannschaften hievten «weltmeisterlich» ihren gewonnenen Pokal in die Höhe und wurden mit einer «La Ola» gefeiert. Das Grümpi ist zur Tradition geworden für alle; ein Fixtermin im Kalender und ein absolutes Highlight. Dies ist auch die Motivation des RC Wettingen-Heitersberg. Jeder weiss, was zu tun ist, und setzt sich ein, sei es bei der Verpflegung, Infrastruktur, Technik, Spielpla- Der Elternverein Neuenhof organinung oder als Schiri. Es zählt einzig: siert wiederum die beliebte KinderarJeder ist ein Fussball-Champion. zVg tikelbörse. archiv

Plan? Voser: Ja, es ist reibungslos abgelaufen. Insbesondere wenn man bedenkt, in welcher Zeit dieses grosse Projekt realisiert wurde. Schüler, Lehrpersonen, Behörden und Handwerker etc. haben alle am gleichen Strick gezogen. Nur deshalb sind wir pünktlich Was meinen Sie mit Überflieger? fertig geworden. Voser: Das Fest findet unter dem Motto Überflieger statt, weil das Gab es unerwartete VorkommnisProjekt Schulbauten in nur drei se während des Baus? Voser: PosiJahren in sehr kurzer Zeit umge- tiv war, dass die baubedingte Alsetzt worden ist. Die Neuenhofer tersdurchmischung in den Schulsind also Überflieger. Dem Motto häusern, gegen die sich die Lehrentsprechend werden am Sams- personen zum Teil anfänglich getag Helikopter-Rundflüge angebo- wehrt haben, so gut klappte, dass ten. Für 60 Franken kann man ei- sie nun weitergeführt wird. nen achtminütigen Rundflug Manchmal ist es schon spannend: über Neuenhof und die Region Man macht etwas aus Spargründen und macht dann so gute Ermachen. fahrungen, dass man es weiterBriamonte: Wir freuen uns beson- führt. Unerwartet waren zum Beiders, dass auch Gäste aus unserer spiel die grösseren Aufwendundeutschen Partnerstadt Holzger- gen der Erbebensicherung des allingen dabei sein werden. Sie rei- ten Schulhauses, oder unter der sen am Samstag mit rund 80 Per- Aula kam kontaminierte Erde sonen mit einem Car an. Unsere hervor, sodass diese besonders Gemeindepräsidentin, der Bür- entsorgt werden musste. Zudem germeister von Holzgerlingen so- regnete es am Wochenende vor wie Vertreter des Gesangvereins Schulbeginn in den 50-jährigen Frohsinn Holzgerlingen und des Pavillon. Es stand einiges unter Männerchors Neuenhof werden Wasser, sodass er nicht mehr gebei der Schule zusammen eine braucht werden kann. Just zu neue Linde pflanzen. Wir freuen dem Zeitpunkt, wo wir ihn sowieuns darauf, auch mit ihnen zu fei- so nicht mehr brauchen, weil die ern. neuen Räume bezugsbereit sind. Er wird nun wie geplant rückgeDas Fest ist sozusagen auch der baut. Wir freuen uns auf ein tolles Schlussakt der dreijährigen Bau- Neuenhoferfest mit vielen inteund siebenjährigen Planungsphase ressanten und spannenden Begegdes Schulprojekts, das rund 30 Mil- nungen. lionen Franken kostet. Zusätzlich Neuenhoferfest im Zentrum vom zur neuen Aula und zum Kindergarten wurde auch die Schulanlage Donnerstag, 7., bis Sonntag, 10. SepSchibler von 50 Metern aufs Dop- tember. Festprogramm und Infos: pelte erweitert. Lief alles nach www.neuenhoferfest.ch Ist es vor allem ein Fest für die Neuenhofer oder auch für Auswärtige? Voser: Wir freuen uns auch auf Besucher von umliegenden Gemeinden. Mit unserem Überflieger erhalten sie auch einen Blick auf ihre eigene Gemeinde.

Vom 7. bis 10. September wird in Neuenhof gefeiert. Zusammen mit dem Dorffest wird der Bevölkerung die erweiterte Schulanlage gezeigt. Deshalb findet das Fest auch im Zentrum rund um die Schule anstatt im alten Dorfkern statt. Wie jedes Jahr findet auch heuer nach den Sommerferien ein Fest statt – diesmal aber im grösseren Rahmen. Wieso? Gemeindepräsidentin und OK-Präsidentin des Fests, Susanne Voser: Mit dem Dorffest feiern wir gleichzeitig die Einweihung der sanierten und erweiterten Schulanlagen. Die Bevölkerung kann sich die neuen Räumlichkeiten ansehen. Eingebettet in das Neuenhoferfest findet das Schulfest statt. Mit einem Rahmenprogramm der Schule steht am Donnerstag das Schulgelände ab 16 Uhr zur Besichtigung offen und um 19 Uhr wird das Schulhaus eingeweiht.

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Gemeindepräsidentin und OK-Präsidentin Festführer, der in allen Neuenhofer

des Fests, Susanne Voser, mit Gemeindeschreiber Raffaele Briamonte mit dem Haushaltungen der Limmatwelle beigelegt ist.

lich. Ohne ihr geschätztes Mitwirken wäre ein solches Fest gar nicht möglich.

jedoch nicht möglich. Es wird sich herausstellen, welcher Standort sich besser bewährt und wir werden dementsprechend den künftigen Standort festlegen. Dies wird sich nach dem Neuenhoferfest zeigen.

Gab es keine Bedenken wegen des ins Zentrum verlegten Standorts? Voser: Klar gibt es ein paar Personen, die das Fest lieber am bisherigen Standort durchgeführt hätten. Weil wir die Schulanlagen zeigen wollen, war das

Food Court mit einem knappen Dutzend Stände, an denen man verschiedenstes Essen probieren kann. Vom Thai über Pasta bis zum Hotdog. Man kann zusammensitzen, ohne dasselbe essen zu müssen. Die beliebten Festzelte der Vereine mit traditionellem Gibt es sonst noch etwa Neues? Essen und Unterhaltung sind weiBriamonte: In der Turnhalle an terhin auf dem ganzen Areal verder Zürcherstrasse gibt es einen teilt.

AUS DEM GEMEINDERAT Am Samstag, 2. September, von 11–13 Uhr organisiert der Elternverein wiederum die beliebte Kinderartikelbörse im katholischen Pfarreiheim in Neuenhof. Wer gut erhaltene Baby- und Kinderartikel verkaufen möchte, nutze die Chance und durchsuche seine Schränke nach nicht mehr benötigtem Kinderspielzeug, Kinderbüchern, Autositzen, Freizeitartikeln und natürlich Kinderbekleidung in den Grössen 50–176. Die Verkäuferin oder der Verkäufer bestimmt die Preise der Artikel

selber und verkauft diese an einem eigenen Tisch, welcher vom Elternverein für 20 Franken (Mitglieder des Elternvereins Neuenhof 15 Franken) zur Verfügung gestellt wird. Neu wird zusätzlich zu den Tischen ein Spielsachen-DeckenVerkauf angeboten. Die grösseren Kinder können ihre nicht mehr benötigten Spielsachen auf der selber mitgebrachten Decke (max. 2 × 2 m) verkaufen. Deckenmiete: 5 Franken. Es wird um frühzeitige Tisch-/Deckenreserva-

tion bei Karin Müller per SMS (079 626 36 35) oder per Mail (ka_mueller@outlook.com) gebeten. Einrichten der Tische/Decken ist ab 10 Uhr möglich. Eine Kaffeestube mit HotdogStand lädt zum Verweilen ein und sorgt zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr für eine Stärkung beim «Märten». Der Elternverein Neuenhof freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Katholisches Pfarreiheim Neuenhof, Samstag, 2. September, 11–13 Uhr.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Neuenhof Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, INSERAT

8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14– 17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11.


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

NEUENHOF

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Weniger Gemeinderatskandidaten als Sitze Es ist in Neuenhof einmalig, dass weniger Gemeinderatskandidaten zur Verfügung stehen, als Sitze zu vergeben sind. Die Neuenhofer Parteien suchen vergebens Kandidaten. MELANIE BÄR

«Uns ist nicht bekannt, dass es in Neuenhof je Gesamterneuungswahlen mit zu wenig Gemeinderatskandidaten gegeben hat», sagt Christof Bamberger, stellvertretender Gemeindeschreiber. Bis zur Anmeldefrist für den ersten Wahlgang am 24. September haben sich vier der fünf Bisherigen wieder zur Wahl angemeldet. Zwar ist im ersten Wahlgang grundsätzlich jeder Stimmbürger wählbar – auch wenn er sich nicht offiziell angemeldet hat. Dazu müsste er jedoch das absolute INSERAT

Mehr an Stimmen erreichen. Dazu wird die Gesamtzahl der gültigen Stimmen durch die Anzahl der zu wählenden Behördenmitglieder geteilt, das Ergebnis halbiert und eine Stimme dazugezählt. Bei der letzten Wahl vor vier Jahren betrug das absolute Mehr 500 Stimmen. «Diese Zahl ohne intensiven Wahlkampf und Unterstützung der Ortsparteien zu erreichen, ist eine schwierige, aber keine unmögliche Aufgabe», kommentiert Bamberger. Sind nach dem ersten Wahlgang nicht alle Vakanzen besetzt, kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Bis am 4. Oktober kann man seine Kandidatur melden. Im Gegensatz zum ersten Wahlgang, wo eine Urnenwahl zwingend ist, muss diese beim zweiten Wahlgang nur durchgeführt werden, falls sich innerhalb der Anmeldefrist mehr Personen melden, als Sitze zu vergeben sind. Dann gilt das relative Mehr: Wer am meisten Stimmen erhält,

ist gewählt. Stehen gleich viele Kandidaten zur Verfügung wie Sitze zu vergeben sind, kommt es zur stillen Wahl, sodass der Stimmbürger nicht wählen muss. «Falls auch beim zweiten Wahlgang zu wenig Personen kandidieren, muss das ganze Wahlprozedere innerhalb von sechs Monaten seit dem ersten Wahlgang nochmals von vorne begonnen werden», so Bamberger. OB NEUENHOF AUCH KÜNFTIG KOMPLETT REGIERT, hängt auch davon

ab, ob die Parteien geeignete Kandidaten finden. «Trotz intensiver Suche fanden wir keinen Kandidaten», bedauert Geri Röthlisberger, Präsident der SP-Ortspartei auf Anfrage. Nach dem Verzicht von Vizeammann Hanspeter Benz wird die SP deshalb künftig nicht mehr im Gemeinderat vertreten sein. «Dass wir noch fündig werden, halte ich praktisch für ausgeschlossen.» Die SVP ist bereits mit Petra Kuster Gerny vertreten, die wie-

der kandidiert. «Die SVP Neuenhof stellt keinen weiteren Gemeinderatskandidaten», sagt deren Präsidentin Anni Mittner. Auch die CVP Neuenhof, die mit den wieder kandidierenden Susanne Voser und Marco Hürsch bereits doppelt vertreten ist, hat keine weiteren Kandidaturen geplant. «Bei einem allfällig zweiten Wahlgang kann sich die CVP vorstellen, eine weitere Kandidatur – in Absprache mit anderen Parteien – anzumelden», so CVP-Präsident Martin Uebelhart. Die LdU-Ortspartei wurde ebenfalls nicht fündig. Bleibt noch die FDP. Deren Präsident Fred Hofer unterlag bei den Wahlen im Jahr 2013 dem parteilosen Andreas Muff, der wieder kandidiert. Hofer hat sich noch nicht entschieden. «Ich denke über eine erneute Kandidatur nach», sagt Hofer auf Anfrage. Private Gründe haben ihn bisher davon abgehalten, nochmals zu kandidieren.


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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Verschiebedatum Anna-WürschKonzert Das diesjährige AnnaWürsch-Konzert ist auf den 10. September verschoben worden. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend).

PARTEINOTIZ FDP Wie am 17. August in den Medien veröffentlicht wurde, ist in der Geschäfts-Prüfungs-Kommission (GPK) noch ein Sitz offen. Die FDP.Die Liberalen ist erfreut, einspringen zu können, und nominiert mit Unterstützung anderer Ortsgruppierungen für den freien Sitz in der wichtigen GPK Peter Graf. In der Vergangenheit war Peter Graf acht Jahre in der Finanzkommission als Vizepräsident aktiv und kennt sich im kommunalen Umfeld sehr gut aus. Als häufiger Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln wird er bei den anstehenden Entscheidungen wie beispielsweise dem Ortsbus und der weiteren Anbindung Spreitenbachs an das Verkehrsnetz die Bedürfnisse der Bevölkerung zielführend einbringen sowie vertreten. INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Heinz Urfer, Merita Bekiri Urs Bisig Mühlehaldenstrasse 3 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Mühlehaldenstrasse 3 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 1182) Bauvorhaben: Anbau 3 Glasdächer Das Baugesuch liegt vom 24. August bis 25. September 2017 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Sechstklässler stehen Spalier für die neuen Schulkinder.

zVg

Das neue Schuljahr ist gestartet Bei strahlendem Sonnenschein hat die Schule gestartet: ein ereignisreicher Tag. Das Lied von Andrew Bond passte gerade zum Wetter: Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse gemeinsam mit allen Lehrpersonen und vielen Eltern in das neue Schuljahr. Ganz ähnlich hatte vor den Sommerferien das Schuljahr mit der Schulschlussfeier geendet. Dazu sagen Lorina, Laurin und Emanuele: «Die Schulschlussfeier war wie jedes Jahr cool. Wir haben getanzt und gesungen und die Zuschauer hat das begeistert.» Der Wunsch der damaligen Sechstklässler war es, den Cupsong von Anna Kendrick aufführen zu dürfen. Zum Schluss hat jeder «neue Siebtkläss-

ler» einen Rucksack mit Geschenken auf den neuen Schulweg bekommen. Es herrschte eine schöne, ausgelassene Stimmung. So auch am Montag vor einer Woche. Alexandra und Gaetano beschreiben es so: «Die Sonne strahlt, die Kinder strahlen. Als Erstes haben wir das Lied ‹Mir sind e Schuel, wo eifach zwäg isch› gesungen und uns mit dem Lied ‹Ich wünsche dir en guete Start› das Beste für das neue Schuljahr gewünscht. Danach hat Herr Bolliger alle Lehrpersonen begrüsst.» Die Sechstklässler haben die Erstklässler mit einem Spalier begrüsst, unter dem die neuen Schülerinnen und Schüler hindurch durften. Diese haben als Geschenk eine Sonnenblume bekommen. «Rahul ist auch unter dem Spalier durch, weil er neu an unserer Schule ist. Dann haben wir nochmals ein Lied gesungen. Alle Eltern haben applaudiert.»

Auch die Sechstklässlerin Shannon hat aktiv an der Feier teilgenommen: «Ich habe mich besonders auf den Moment gefreut, als wir Spalier stehen durften.» Sie habe sich seit der ersten Klasse auf diesen Moment gefreut. Doch es sei eine bittere Enttäuschung gewesen, so die Schülerin. «Es war zwar schön, aber es war anstrengend, immer die Arme hochzuhalten. Die Erstklässler bekamen eine Sonnenblume. Als ich eine Erstklässlerin wurde, bekam ich einen Ballon. Ein Kind nach dem anderen wurde aufgerufen. Als wir fertig waren, war ich erleichtert.» Neu sind die Viert- bis Sechstklässler zusammen. «Und Herr Sägesser ist ein neuer Klassenlehrer», so Aurora, Angelina und Nicole. Motiviert und begeistert freuen sich Schüler und Lehrer auf das neue Schuljahr. (zVg)

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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

KILLWANGEN

Kai Wegmüller im Einsatz am Ufer der Limmat: Er schneidet die Hecken und wischt das Laub weg.

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Barbara Scherer

«Das ist mein absoluter Traumjob» Kai Wegmüller (17) ist der erste Lehrling des Werkhofs Killwangen. BARBARA SCHERER

Die Säge rattert, die Äste fallen zu Boden. Dann kommt der Metallrechen zum Einsatz: Alles Laub muss auf einen Haufen. Kai Wegmüller arbeitet seit zwei Wochen für die Gemeinde: Er ist Lehrling im Bereich Unterhaltspraktiker beim Werkhof. Dabei ist Wegmüller der erste Lehrling des Werkhofs überhaupt. «Während der Schule durfte ich hier schnuppern. Dann wurde mir gleich die Lehre angeboten», sagt Wegmüller und lächelt schüchtern. Bis im Sommer besuchte der 17-Jährige noch die Realschule in Spreitenbach. Die Lehrstelle wollte der Killwangener unbedingt: «Es ist mein Traumjob,» sagt Weg-

müller. Er legt die dicken Gartenhandschuhe sorgsam aufeinander. «Mir gefällt es, draussen zu arbeiten.» Ihm sei egal, wie heiss oder kalt es ist: Hauptsache an der frischen Luft. So durfte der junge Lernende in seiner ersten Woche die Hecken am Limmatuferweg schneiden und Rasen mähen. Bereits jetzt freue er sich auf den Winter: «Dann darf ich die ‹Schneeschnüzi› bedienen.» Wegmüller lächelt und seine Augen glänzen. Er hat sichtlich Freude an seinem Beruf. Doch nicht alle seiner Aufgaben kann Wegmüller im Freien verrichten: Er muss sich zusammen mit seinem Vorgesetzten auch um den Unterhalt des Werkhofgebäudes kümmern. «Ich putze nicht so gerne. Aber das gehört dazu und das ist ok so.» KÖRPERLICHE ARBEIT scheut der

Teenager nicht: Er brauche viel Bewegung. «Kai ist ein sehr fleissiger Lehrling», sagt sein Vorgesetz-

ter Rafael Spring, Leiter des Bauamts. Es war Springs Idee, die Lehrstelle zu schaffen. Bisher hat er die Arbeiten alleine verrichtet. Bereits bei der Schnupperlehre sei klar gewesen: Wegmüller bekommt die Lehrstelle, obwohl die schulischen Leistungen nicht optimal waren. «Aber ich finde, es

«Mir ist vor allem wichtig, dass ich den Ort gut kenne, wo ich arbeite.» KAI WEGMÜLLER, LEHRLING

darf nicht an den Schulnoten scheitern, wenn jemand so gut arbeitet wie Kai», sagt Spring. Auch er sei in diesem Alter nicht so gut in der Schule gewesen: Er habe Verständnis dafür. Sollte Wegmüller in der Berufsschule Probleme haben, kann er deshalb seine Lehre auch von zwei auf drei Jahre verlängern.

DEN ERSTEN SCHULTAG hat der Jugendliche aber schon hinter sich: Es habe ihm gefallen, so sein erstes Fazit. «Obwohl ich früher wirklich nicht so gerne zur Schule gegangen bin», so Wegmüller. Er arbeite lieber, als die Schulbank zu drücken. Dass er der einzige Lehrling ist, stört ihn nicht. «Mir ist vor allem wichtig, dass ich den Ort gut kenne, wo ich arbeite», so Wegmüller. Von seinem Elterhaus brauche er nur zwei bis fünf Minuten zur Arbeit. Bis kurz vor Lehrstellenantritt ist Wegmüller regelmässig geklettert. «Jetzt habe ich eine Pause eingelegt wegen der Lehre», erklärt der Jugendliche. Sein Blick wird ernst: Er müsse erst abschätzen, wie anstrengend seine Arbeitstage seien, bevor er wieder an die Kletterwand zurückkehre. Und was macht er sonst gerne in seiner Freizeit? «Ich gehe gerne mit meinem Hund spazieren und treffe meinen besten Freund.»


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

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SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT

Baubewilligung ist erteilt worden an dekom 3D plus GmbH, Spreitenbach, für den Mieterausbau Werbetechnik, Kesselstrasse 15. Personelles Die Mannschaft «Gmeind» hat es am beliebten Faustballdorfturnier in den Final geschafft. Jedoch ist die Mannschaft in einem äusserst spannenden und knappen Schlussspiel dem Gegner «Vorstand und Friends» mit zwei Punkten Differenz unterlegen. Termine 25. August, 18 Uhr: Neuzuzügerbegrüssung, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 25. August, 19 Uhr: Sommernachtsfest im Ha- Goldruten werden von den Teilnehmern ausgerissen. sel, Poststrasse 219, organisiert von der Kulturkommission; 26. August, 13 Uhr: Jubiläumsfeier «40 Jahre Gemeindebibliothek» und Tag der offenen Tür, Bibliothek, Quartierzentrum Langgen die Schädlinge. Wobei 28 Proäcker; 4. September, 17 Uhr: un- Am Neophytentag nahzent der Teilnehmer Gemeindeentgeltliche Rechtsauskunft, Ge- men sieben umweltbemitglieder waren. meindehaus, Poststrasse 13. Einen Tag lang wurden schädliwusste Personen teil: che Zierpflanzen ausgerissen. DieSie rissen schädliche se gebietsfremden Pflanzen haÖffnungszeiten der Gemeindeverben sich seit den 1960er-Jahren waltung und der Regionalpolizei Goldruten aus. Posten Spreitenbach Die Schalter ungehindert ausgebreitet. Sie wirsind wie folgt geöffnet: Mo, Das Wetter war am Samstagmor- ken sich nachteilig auf die heimi8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 gen Anfang August alles andere sche Flora aus: wie beispielsweise Uhr, Di bis Do, 8.30–11.30 Uhr als einladend, um im Wald Gold- die Goldrute. und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. ruten auszureissen. Trotzdem Viele dieser gelbblühenden Telefon 056 418 85 11, Fax 056 stürzten sich am Neophytentag Pflanzen haben sich auf einer Ex402 02 82. www.spreitenbach.ch. sieben Personen in den Kampf ge- Windwurffläche auf dem Heiters-

zVg

Schädlingen geht es an den Kragen

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berg entwickelt: Diesen ging es nun ans Lebendige. Mit vollem Einsatz kämpften sich die Teilnehmenden durch das Brombeerdickicht, um an die Goldruten zu gelangen. Nach rund drei Stunden harter Arbeit war etwa eine Hektare von den Schädlingen gesäubert. Die Mittagsverpflegung wurde kurz gehalten: Alle waren feucht und fröstelten. Die Organisatoren bedanken sich für den tollen Einsatz. (zVg)

SOMMERNACHTSFEST Am Freitag, 25. August, ab 20 Uhr tritt die Band «Rich Man’s Kitchen Orchestra» am Sommernachtsfest im Kirchenzentrum Hasel auf. Die Band spielt Songs aus dem goldenen Zeitalter des Calypsos. Dabei mischen die Musiker Swing und Blues des Mississippi Deltas. Ab New Orleans nimmt der Raddampfer der bunten Küchencrew Kurs auf Trinidad, vorbei an Kuba und Jamaika und trifft nun in Spreitenbach ein. Es wird empfohlen, mit dem Velo zu kommen, da nur wenige Park(zVg) plätze zur Verfügung stehen.


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Infolge sind am Freitag, 1. September 2017 sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung, des Werkhofes und der Bibliothek geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 056 437 77 77 Bestattungsamt: Tel. 076 245 20 70 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat Spreitenbach

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3022 Nacht Wilhelm Untere Dorfstrasse 14 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Abbruch Geb. Nr. 119 Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Untere Dorfstrasse 14 Parzelle: 44 Zusatzbew.: Dep. Gesundheit und Soziales Die öffentliche Auflage erfolgt vom 28. August bis 26. September 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

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«Grande Spaghettata» in Spreitenbach 1. bis 3. September 2017 im Guggenlokal (altes Schulhaus Ost) Die Spaghettibeiz hat über das Wochenende wie folgt geöffnet: Freitag, Samstag, Sonntag,

1. September 2017 2. September 2017 3. September 2017

19.00–24.00 Uhr 11.00–24.00 Uhr 11.00–22.00 Uhr

Am Freitag- und Samstagabend ist die Apéro-Lounge ab 18.00 Uhr geöffnet mit anschliessender Grotto-Bar mit DJ. Am Samstagnachmittag, 14.00–17.00 Uhr bietet JungwachtBlauring Spreitenbach ein Animationsprogramm für Kinder an.

Wir heissen Sie alle herzlich willkommen. Bräusivögel Gugge, Spreitenbach


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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

SPREITENBACH

Sie wollen neu in den Gemeinderat Drei Personen kandidieren neu für den Gemeinderat: Roger Mohr, SVP, Claudia Salomon-Burri und Marcel Lang, beide parteilos. Wieso sie in den Gemeinderat wollen und wie sie sich für die Gemeinde einsetzen werden, erklären die drei Kandidaten hier. Barbara Scherer

Marcel Lang, parteilos.

Roger Mohr, SVP.

Claudia Salomon-Burri, parteilos.

Seit einem Jahr ist Marcel Lang in der Sozialkommission der Gemeinde tätig. Die Arbeit gefällt ihm: «Ich kann mir gut vorstellen, mein Wissen und Engagement als Gemeinderat zur Verfügung zu stellen», sagt Lang. Deshalb kandidiert der 42-Jährige neu für den Gemeinderat Spreitenbach. «Ich kann gut mit Personen umgehen, kann Situationen schnell erfassen – egal, aus welchen politischen Parteien.» Für Politik hat sich der gebürtige Zürcher schon immer interessiert. Durch seine Tätigkeit bei der SRF Tagesschau sei er täglich mit dem politischen Geschehen konfrontiert. Lang: «Das finde ich interessant.» Einer Partei wollte er sich trotzdem nicht anschliessen: Jede Partei habe gute Ideen, Vorschläge und Eigenschaften. «Mich für eine spezifische Partei zu entscheiden, wäre schwierig für mich. Daher bin ich nicht in einer Partei und werde ich auch keiner beitreten», so Lang. Er wolle sich für ein wirtschaftlich starkes Limmattal einsetzen. Denn die Bevölkerung wächst in der Region stetig. «Das ist eine grosse Herausforderung für die Gemeinde.» Dafür möchte er seine Mitarbeit zur Verfügung stellen. Zusammen mit seinem Lebenspartner lebt er seit 2004 in Spreitenbach. Ihm gefalle der Zusammenhalt in der Gemeinde. «Ich nehme auch gerne am Dorfleben teil.» So ist Lang Mitglied des Turnvereins und liebt es, Sport zu treiben.

«Ich geniesse seit über zwei Jahren meinen frühzeitigen Ruhestand. Jetzt möchte ich mich gerne in der Gemeinde engagieren», sagt Roger Mohr. Deshalb kandidiert der 62-Jährige neu für den Gemeinderat. Mohr lebt seit 1986 in Spreitenbach. Rund 30 Jahre hat er als Fahrlehrer in der Gemeinde gearbeitet. «Durch meinen Beruf kenne Ich viele Leute in der Gemeinde», so Mohr. Seit drei Jahren ist Mohr Mitglied der SVP. «Die Partei vertritt am ehesten meine Meinung: Das Volk soll mitreden bei politischen Entscheidungen und die Schweiz soll unabhängig bleiben.» Trotzdem hat er bisher keine politische Erfahrung gesammelt: «Aber ich möchte mithelfen, die Gemeinde weiter zu entwickeln. Darum kandidiere ich.» Dabei liegt Mohr die gesunde finanzielle Entwicklung der Gemeinde besonders am Herzen. «Bei so einem schnellen Bevölkerungszuwachs müssen die Finanzen sowie die Infrastruktur mithalten können», sagt Mohr. Roger Mohr ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. «Und seit acht Monaten bin ich Grossvater.» Seine Freizeit verbringt der ehemalige Fahrlehrer am liebsten fahrend, sei es im Auto oder auf dem Motorrad. Mohr: «Ich liebe es, auf der Strasse unterwegs zu sein.»

Die gebürtige Spreitenbacherin ist seit 2010 in der Schulpflege tätig. «Dadurch komme ich regelmässig mit der Politik und verschiedenen Amtsstellen in Kontakt», sagt Claudia Salomon-Burri. Das habe sie unter anderem dazu bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren. «Ich fühle mich in Spreitenbach wohl und möchte mit meinem Engagement etwas zurückgeben», so Salomon. Bereits sei sie von verschiedenen Einwohnern betreffend ihrer Kandidatur ermutigt worden. «Das hat mich sehr gefreut.» Für ihre Heimatgemeinde wünscht sich die 52-Jährige ein gesundes Wachstum. «Momentan wächst die Gemeinde schnell. Das kann hohe Kosten verursachen», so Salomon. Spreitenbach sei eine offene Gemeinde und mit einer sehr guten Infrastruktur ausgestattet. «Das muss weiter gefördert werden.» Salomon gehört keiner Partei an. Denn sie wolle stets im Interesse einer Sache und nicht im Interesse einer Ideologie handeln. «Dieser Grundsatz hat mich bewogen, keiner Partei bei zu treten.» Salomon ist verheiratet und hat vier erwachsene Söhne. In ihrer Freizeit geht die Hausfrau und Mutter gerne wandern oder kümmert sich um den Garten. In der Gemeinde ist sie auch öfter auf einem Spaziergang mit ihrem Hund anzutreffen.


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

SPREITENBACH

Zum ersten Mal fand ein Jugendfaustballturnier statt. Viele Jugendliche kannten den Sport vorher nicht.

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Barbara Scherer

Faustball begeistert Jugendliche Das Faustball-Dorfturnier begeisterte Jung und Alt: Viele kannten die Sportart vorher nicht.

meinde hat ein Team», sagt Lips. Es wurde in zwei Kategorien gespielt: Die Gewinnerteams «Vorstand Friends», Kategorie A, und «Balls and Dolls», Kategorie B, durften mit glänzenden Pokalen nach Hause.

BARBARA SCHERER

AUCH DIE RESTLICHEN TEAMS muss-

Ein Hechtsprung zur Seite. Die Hand berührt den Ball. Es reicht nicht: Der gelbe Ball fällt zu Boden. «Über das Netz habe ich gesagt», ruft der Trainer vom Spielfeldrand. Die junge Spielerin lächelt kurz, schon steht sie bereit für das nächste Anspiel. Am Wochenende hat das 58. FaustballDorfturnier auf der Ziegelei stattgefunden. Organisiert hat den Anlass der STV Spreitenbach. «Zum ersten Mal sind auch fünf Jugendmannschaften dabei», sagt Rico Lips, STV Mitglied. Wegen der Badenfahrt hätten sich nur wenige Teams für den Samstag gemeldet. «Weil wir sowieso ein Jugendspiel geplant haben, passte das gut.» So traten die Kinder und Jugendlichen am Samstag gegeneinander an. Am Sonntag standen dann 24 Erwachsenenteams auf dem Feld. «Es haben sich verschiedene Vereine angemeldet. Auch die Ge-

ten nicht mit leeren Händen vom Spielfeld gehen: Jede Mannschaft erhielt eine Speckseite. Für die jungen Spieler gab es Rimuss und Süssigkeiten. «Im Vordergrund der Veranstaltung steht immer der Spass», sagt Lips und fügt an: «Viele kennen Faustball auch nicht.Mit dem Turnier können Faustball erinnert stark an Volleyball. wir die Sportart vorstellen.» Faustball erinnert stark an Volleyball. Mit einer Hand wird der Ball über ein dünnes Band geschlagen. Dabei muss der Ball den Boden einmal berühren. «Vielleicht findet es der eine oder andere toll und tritt der Faustballmannschaft des STV bei», so Lips. Am Sonntagnachmittag wurde das Turnier für kurze Zeit unterbrochen: Zahlreiche Kinder mit den Jahrgängen 2003 bis 2016 liefen um den Titel des schnellsten Spreitenbachers. Die Erwachsenen durften am Bierlauf um die Wette rennen. Kinder rennen um den Titel: «Der schnellste Spreitenbacher».

Barbara Scherer

Ian Stewart


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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Strompreis-Anpassung per 1. Januar 2018 Die Netz- und Energiepreise der Technischen Betriebe Würenlos bleiben per 1. Januar 2018 stabil. Dies in einem Marktumfeld steigender Energiepreise, vieler Investitionen ins Würenloser Verteilnetz und laufend zunehmender administrativer Aufwendungen seitens des Regulators. Dazu profitieren alle Kunden wiederum von einer Stromlieferung aus 100 % Wasserkraft fürs Jahr 2018. Eine Anpassung ergibt sich bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Diese vom Bund vorgegebene Abgabe zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien wird von 1,2 Rp./kWh auf 1,4 Rp./kWh an-

gehoben. Die Technischen Betriebe Würenlos stehen für weitere Auskünfte zur Verfügung: Telefon 056 436 87 60 / technischebetriebe@wuerenlos.ch / www.tbwnet.ch Helikopterflüge über Sportplatz «Tägerhard» Am Mittwoch, 30. August, werden für den neuen Naturrasensportplatz «Tägerhard» die Beleuchtungsmasten montiert. Die Montage der Masten erfolgt mit Helikoptern. Für allfällige Lärmbelästigungen wird um Verständnis gebeten. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung Würenlos ist wie folgt 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, Telefon 056 436 87 87 oder 056 geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. 436 87 88, Fax 056 436 87 78.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG

VERMISCHTES

Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat September feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Frieda Meier Bejaoui Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Spreitenbach Slava Grguric-Sabady, Zelglistrasse 1 Hedwig Brunner-Moser, Zelglirain 2 Ruth Schmutz-Blaser, Aspenweg 6 Julia Aebischer-Grossmann, Alters- und Pflegeheim St. Bernhard, Wettingen Jakob Schmidt, Flühstrasse 12 Werner Meili, Buechzelglistrasse 39 Albert Brenner, Juchstrasse 2 Niklaus Kiser, Flühwiesenweg 2 Gerhard Güller, Juchstrasse 1 Giovanna Stallone-Marino, Schulstrasse 47 Dora Guggenbühl-Sigrist, Florastrasse 49 Annelies Oppliger-Zumbühl, Büntenstrasse 16 Ludwig Möckel, Feldstrasse 4 Elisabeth Volken-Willers Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Spreitenbach Hans Seiler, Birkenweg 6 Peter Häuptli, Buechzelglistrasse 24 Sibilla Portmann-Wind, Allewindestrasse 2 Hans-Ulrich Müller, Altwiesenstrasse 33 Vito Rocchetti, Mühlegasse 23 Nella Vollenweider-Trento, Nashüttenweg 9 Alfred Bärtschi, Narzissenweg 8 Ludwig Knecht, Bachstrasse 93 Karin Pippart, Dollisesteig 11 Elsa Flückiger-Busslinger, Chileweg 7 Marcel Gossweiler, Buechzelgliring 22 Edith Keller-Hartmeier, Schulstrasse 61 Hans Bodenmann, Bachwiesenstrasse 31 Gertrud Sekinger-Meier, Gmeumerigasse 14 Gertrud Kempf-Gobeli, Juchstrasse 4 Erzsébet Biszkup-Taubel, Erliacherweg 29 René Schläpfer, Prosenio Bethesda Alterszentren, Ennetbaden Maria Ernst-Güller, Altwiesenstrasse 25 Ingrid Bäggli-Reisenbauer, Hürdlistrasse 3 Annalise Buchegger-Bühler, Haselhalde 4 Robert Berger, Bachstrasse 87

21./101 Jahre 05./92 Jahre 05./91 Jahre 09./91 Jahre 05./90 Jahre 16./90 Jahre 22./85 Jahre 02./84 Jahre 12./84 Jahre 20./84 Jahre 29./84 Jahre 21./83 Jahre 27./83 Jahre 06./82 Jahre 21./82 Jahre 28./82 Jahre 17./81 Jahre 20./81 Jahre 03./80 Jahre 04./80 Jahre 06./80 Jahre 25./79 Jahre 26./79 Jahre 30./79 Jahre 13./78 Jahre 18./78 Jahre 27./78 Jahre 24./77 Jahre 10./76 Jahre 24./76 Jahre 27./76 Jahre 02./75 Jahre 13./75 Jahre 18./75 Jahre 22./75 Jahre 24./75 Jahre

KINDERKLEIDERBÖRSE Am Freitag,

22. September, findet die nächste Kinderartikelbörse in der Mehrzweckhalle Würenlos statt. Annahme der Kleider läuft von 9 bis 10 Uhr. Der Verkauf startet um 14.15 Uhr und endet um 16 Uhr. Die Abrechnung wird von 18 bis 18.30 Uhr gemacht. Es wird zudem ein Börsenkafi ab 13.30 Uhr geben. Es können Winterkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Skis etc. gebracht werden. Dies wird vom OK der Kinderkleiderbörse verkauft. Von den verkauften Artikeln erhalten die Besitzer 80 Prozent. 20 Prozent gehen an eine Würenloser Organisation. Für die Annahme der Waren wird eine Warenliste für max. 65 Artikel benötigt. Diese kann ab sofort bei Manuela Möckel unter boerse.wuerenlos@gmx.ch bestellt werden. Bitte vollständige Adresse angeben. BLUTSPENDE Der Samariterverein bedankt sich bei den Personen, die am 14. August Blut gespendet haben. Ein besonderer Dank geht an Beat Willi. Er hat seine 60. Blutspende hinter sich. SOMMERFEST Am 2. September findet das Sommerfest mit Flohmarkt im Buechwald um 11 Uhr statt. Organisiert wird das Fest vom Quartierverein Buech. Die Gäste werden gebeten, Salate, Desserts und Kuchen mitzubringen. Wer Musik machen möchte, ist herzlich willkommen. Ziel ist ein gemütliches Beisammensein.

Anmeldung bis 31. August per Mail an roitner-dicerbo@bluewin.ch oder unter 056 424 03 85. KATHOLISCHER FRAUENBUND lädt zu

einer Führung durch die Umweltarena zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt ein am 6. September um 17.45 Uhr. Die Kosten betragen 25 Franken. Anmeldungen bis zum 25. August per Mail an frauenbund@kath-wuerenlos.ch oder per Telefon 056 424 03 77. INSERAT

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201555-1/Projektänderung Bauherrschaft: Rodriguez Facal Juan und de Oliveira Rodriguez Facal Isabel Landstrasse 48 5436 Würenlos Projektverf.: Thalmann Steger Architekten AG Landstrasse 177, 5430 Wettingen Grundeigent.: Steinhof AG Landstrasse 46, 5436 Würenlos Immo Puls AG Bahnhofstrasse 8, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Ersatzbau Hotel «Steinhof» mit Einfamilienhaus Umbau Restaurant «Steinhof» Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage Lage: Parzellen 649, 4987 und 3405 (Plan 65) Landstrasse 46, 48 und 52 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Zusatzgesuch: Departement BVU Gesuchsauflage vom 25. August bis 25. September 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WÜRENLOS Anton Möckel

Nico Kunz

Lukas Wopmann

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Markus Hugi

Barbara Gerster Rytz Pascal Pfeffer

Corinne Jakob Egger

Bisher, FDP, Gemeinderat, 1951.

Neu, CVP, 1965.

Neu, SVP, 1977.

Neu, Initiative 5436, 1968.

Als Gemeinderat stehe ich in engem Kontakt mit der Bevölkerung und den Würenloser Institutionen. In konstruktiver Zusammenarbeit mit den Gemeinderatskollegen, der Verwaltung sowie den Kommissionen werde ich mich gerne auch in der neuen Amtsperiode für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde einsetzen.

Würenlos und seine Bewohner liegen mir am Herzen. Die politische Arbeit macht mir grosse Freude. Mit meinen breiten Erfahrungen in der Kommunal- und Milizpolitik möchte ich mein Engagement intensivieren und als Frau im Gemeinderat die Zukunft von Würenlos aktiv mitgestalten.

Sinnvoll mitzubestimmen, anstatt fremdbestimmt zu werden, ist mir sehr wichtig. Sachlich Probleme zu analysieren und rasch sinnvolle Lösungen zu entwickeln, bin ich mir gewohnt. Im Gemeinderat kann ich mich für unser Gemeinwohl einsetzen und zudem mithelfen, mit unseren Ressourcen effizient und sparsam umzugehen.

Ich fühle mich wohl in Würenlos und möchte aktiv mithelfen, dass unsere Gemeinde weiterhin eine hohe Lebensqualität für Familien und ältere Einwohner bietet. Als Gemeinderätin kann ich die Entwicklung der Gemeinde auf vielen Ebenen direkt beeinflussen und dafür werde ich mich mit viel Elan einsetzen.

Meine Laufbahn als Wissenschaftler und Nuklearfachmann habe ich letztes Jahr mit der Pensionierung abgeschlossen. Geblieben sind die systematische Arbeitsweise und das analytische Denken. Nach 20-jähriger Exekutivarbeit (auch in Schulpflege, Kirchenpflege) sind mir die institutionellen Mechanismen der Gemeinde vertraut.

Durch meine langjährige Arbeit in der Finanzkommission kenne ich die Herausforderungen von Würenlos bestens. Als Juristin bin ich geübt, mich schnell in neue Aufgaben einzuarbeiten und Standpunkte zu vertreten. Auch bin ich gut vernetzt und kenne die Anliegen der Bevölkerung.

Viele Jahre Erfahrung als Behördenmitglied, aus der Parteileitung, aus dem Berufsleben und der Geschäftsleitung ermutigen mich, dieses Amt auszuführen. Meine objektive und kritische Betrachtungsweise hilft mir, das Sinnvolle vom Wünschbaren zu trennen und mehrheitsfähige und tragbare Lösungen zu entwickeln.

Als ehemalige Gemeinderätin kenne ich das Amt in all seinen Facetten. Dies und meine Tätigkeit als privatwirtschaftliche Führungskraft ermöglichen es mir, die aktuellen Themen schnell und kompetent anzugehen, aktiv zu kommunizieren und mit den Beteiligten die besten, aber auch kostensparende Lösungen zu erarbeiten.

Ich werde die erforderlichen Rahmenbedingungen derart mitgestalten, dass sich die Dorfgemeinschaft und mit ihr Industrie- und Gewerbebetriebe massvoll weiterentwickeln können. Basis dafür sind gesunde Gemeindefinanzen, d.h. mit den beschränkten finanziellen Ressourcen wollen wir haushälterisch umgehen. Die wesentlichen strukturellen Werte wie Schule, Gemeindebetriebe, öffentlicher Verkehr und nicht zuletzt eine intakte Umwelt sollen jedoch erhalten bleiben.

Mir ist es wichtig, auch über Parteigrenzen hinweg ausgewogene Lösungen zu entwickeln und dabei die Nachhaltigkeit im Auge zu behalten. Trotz massiven Spardrucks ist die Solidarität nicht zuletzt auch unter den Generationen wichtig. Ebenso müssen die Entscheidungen von heute für zukünftige Generationen Gestaltungsmöglichkeiten offenlassen.

Mit der Bevölkerung aktiv den Dialog pflegen und aufzeigen, wie komplex und verknüpft die aktuellen Herausforderungen sind. Hierzu gehören insbesondere das Alterszentrum und die Gestaltung der Zentrumswiese, die Hochwassersanierung Furtbach, das Betriebs- und Gestaltungskonzept Landstrasse, die Neugestaltung Bahnhofstrasse mit Bahnhofplatz und der private Gestaltungsplan Landi. Ich will mithelfen, diese und weitere Projekte rasch und kostenbewusst umzusetzen.

Eine Stärke von Würenlos ist der Dorfcharakter mit Anlässen und Vereinen, die zentrale Lage, die Schule und die Einkaufsmöglichkeiten. Diese Punkte müssen meiner Meinung nach erhalten bleiben und gepflegt werden. Wichtig ist mir, zu definieren, wie es mit dem Wachstum der Gemeinde weitergeht und wie sich dieses mit den Stärken des Dorfes verträgt. Hier werde ich mit meinen Kollegen die Perspektiven klar erarbeiten und die Bevölkerung transparent informieren.

In der neuen Amtsperiode gilt meine Aufmerksamkeit (neben der weiteren Gesundung der Gemeindefinanzen) speziell einer nutzbringenden Gesamtrevision der Nutzungsplanung. Ebenso wichtig erscheint mir ein angemessener Unterhalt der Gemeindeliegenschaften und der übrigen Infrastruktur. Die Bewältigung des Würenloser Durchgangsverkehrs verdient ebenfalls grosse Beachtung. Als Gemeinde- und Verwaltungsrat werde ich mich kraftvoll für die Ziele der Alterszentrum Würenlos AG einsetzen.

Würenlos ist und bleibt eine attraktive, lebendige, lebensfrohe und sichere Gemeinde für alle Generationen und bietet dem Gewerbe ideale Voraussetzungen. Dazu braucht es ein moderates Wachstum dank nachhaltiger Planung. Ebenso unerlässlich sind gesunde Finanzen. Speziell am Herzen liegen mir die Realisierung des Alterszentrums mit einem attraktiven Angebot, moderne Rahmenbedingungen für Familien mit einer starken Schule und sichere Wege für Fussgänger und Velofahrer.

Das Wachstum gezielt zu lenken, ist auch in Würenlos die grösste und wichtigste Herausforderung. Wir brauchen Qualität vor Quantität und müssen berücksichtigen, dass auch Infrastrukturbauten und Verkehrswege wachstumsbedingt anzupassen sind. Die Freiheit unserer Bevölkerung ist zu achten und zu wahren. Das stetige Wachstum von neuen Einschränkungen führt in einen sozialen Unfrieden. Leistung muss sich wieder vermehrt lohnen, damit wir wirtschaftliches und soziales Glück erlangen können.

Mir liegt das Zentrum am Herzen; ein attraktiver Ort für Alt und Jung muss realisiert werden. Es braucht eine Planung mit Terminen, damit wir zielführend und effizient zu einer Lösung kommen. Auch zur Volksschule ist Sorge zu tragen. Unsere Kinder haben Anspruch auf eine gute Schule und attraktive Tagesstrukturen. Die Eindämmung des Verkehrs ist ein weiteres Thema. All dies ermöglicht es, die Lebensqualität bei uns hoch zu halten und für alle Einwohner ein lebendiges Dorf zu bleiben.

Wahlen am 24. September Ab dieser Ausgaben werden laufend alle Gemeinderatskandidaten der «Limmatwelle»-Gemeinden vorgestellt. Die Redaktion Bisher, parteilos, Vizeammann, 1963. Bisher, FDP, Gemeinderat, 1984. Kan- Bisher, BDP, Gemeinderat, 1984. Kandidiert neu auch als Ammann. didiert neu auch als Vizeammann. WAS IST IHRE MOTIVATION, SICH IM Würenlos liegt mir sehr am Her- Würenlos ist ein attraktives Dorf Ich bin in Würenlos aufgewachzen. Ich bin hier aufgewachsen an einer guten geografischen La- sen und fühle mich sehr verbunGEMEINDERAT ZU ENGAGIEREN?

und verwurzelt. Wir haben eine sehr gute Lebensqualität und sollen diese erhalten. Gerne engagiere ich mich für meine Heimat im Gemeinderat.

ge. Ich bin hier aufgewachsen und möchte, dass die Vorzüge für alle Einwohnerinnen und Einwohner intakt bleiben, Würenlos seinen Charakter behält und der Weg zu einer zeitgemässen Gemeinde gesichert ist.

den. Die Arbeit im Gemeinderat gefällt mir sehr und wir haben zudem nun einige Projekte angerissen, welche ich gerne weiterbegleiten resp. abschliessen möchte.

WELCHES RÜSTZEUG BRINGEN SIE Ich bringe acht Jahre Erfahrung als Ich bringe nun 4 Jahre Erfahrung Politisch bringe ich nun vier Jahre GR mit: vier davon als Vizeam- als Gemeinderat mit. In der ver- im Gemeinderat als Erfahrung FÜR DIESES AMT MIT?

mann. Gute Vernetzung, Sachpolitik und gutes Gespür für die Anliegen der Bevölkerung sind meine Stärken. Ich brauche das Amt nicht, um mein Ego aufzupolieren. Bin gerne Teilzeit-Politiker mit grosser Begeisterung als Gärtnermeister, Unternehmer und Privatmensch.

gangenen Legislaturperiode konnte ich mich intensiv in meine Ressorts einarbeiten und meine Erfahrungen als Unternehmer und Geschäftsführer zur Verfügung stellen. Mein Wissen und mein Netzwerk möchte ich auch in der kommenden Legislatur einbringen.

mit. Viele neue Herausforderungen konnten wir so meistern und ich habe einiges über das Funktionieren gelernt. Zudem bringe ich neben einer kurzen Erfahrung in der Legislative Erfahrung im wandelnden Umfeld eines Flughafens mit.

WAS WOLLEN SIE IN IHRER GEMEINDE Die Gemeinde in eine gute Zu- Wir sind es den nachfolgenden Würenlos soll weiterhin eine atkunft führen und die Lebensquali- Generationen schuldig, dass auch traktive Gemeinde bleiben – für BEWIRKEN?

tät erhalten. Die Menschen im Dorf machen die Politik, der Gemeinderat erfasst die Anliegen, prüft sie und unterbreitet sie dem Volk. Diese Arbeit mach mir viel Freude. Eine gute und übergreifende Zusammenarbeit mit meinen Gemeinderatskollegen und deren Aufgaben ist eines meiner grossen Anliegen.

sie einen soliden finanziellen Handlungsspielraum vorfinden. Wir sollten dementsprechend heute entscheiden, was zum Wohl der Gemeinde morgen und übermorgen notwendig ist. Dies darf aber nicht auf Kosten der Weiterentwicklung unseres Dorfes geschehen, ein Stillstand ist gefährlich. Ein lebenswertes Würenlos soll auch in Zukunft bewahrt werden, dafür engagiere ich mich.

Jung und Alt. Nebst dem Vorantreiben von Projekten wie dem Alterszentrum gilt es, die Finanzen im Auge zu behalten und die Gemeinde in eine sichere Zukunft zu führen. Die Herausforderungen werden eher zunehmen, sodass es wichtig ist, mit besonnenen Schritten zu agieren und vorsichtig vorzugehen.

WELCHE THEMEN LIEGEN IHNEN BE- Die soziale Kultur in unserem Zu Würenlos gehört eine moder- Nebst dem erwähnten AlterszenDorf, das Alterszentrum, die Dorf- ne Schule, eine angemessene Be- trum und der Sicherung der GeSONDERS AM HERZEN?

entwicklung, die Finanzen, das Schwimmbad, die Bildung, die Eigenständigkeit, die Verwaltungsführung, die Zusammenarbeit mit den Kommissionen und dem Gemeinderat, verbesserte Kommunikation mit der Bevölkerung.

treuung für Jung und Alt, ein vielfältiges Freizeitangebot, Vereine, die das Dorfleben bereichern, Gewerbebetriebe, die Arbeitsplätze sichern, und eine Infrastruktur, die diesen Themen gerecht wird. Es ist mir wichtig, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche die Umsetzungen dieser Punkte ermöglichen. Um an der Entwicklung unserer Region mitzuarbeiten, sollen unsere Interessen in den regionalen Planungen eingebracht werden.

meindefinanzen ist es wichtig, dass Würenlos mit der Zeit geht. Weitere Überbauungen erfordern auch entsprechende Infrastruktur und Strassen. Wichtig ist mir auch das Vorantreiben im Gewerbegebiet und Projekte wie der Steinhof resp. dessen Überbauung im Grund. Ziel muss es sein, weiterhin attraktiv zu sein und Menschen zu einem Zuzug zu bewegen.


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

WÜRENLOS Anton Möckel

Nico Kunz

Lukas Wopmann

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Markus Hugi

Barbara Gerster Rytz Pascal Pfeffer

Corinne Jakob Egger

Bisher, FDP, Gemeinderat, 1951.

Neu, CVP, 1965.

Neu, SVP, 1977.

Neu, Initiative 5436, 1968.

Als Gemeinderat stehe ich in engem Kontakt mit der Bevölkerung und den Würenloser Institutionen. In konstruktiver Zusammenarbeit mit den Gemeinderatskollegen, der Verwaltung sowie den Kommissionen werde ich mich gerne auch in der neuen Amtsperiode für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde einsetzen.

Würenlos und seine Bewohner liegen mir am Herzen. Die politische Arbeit macht mir grosse Freude. Mit meinen breiten Erfahrungen in der Kommunal- und Milizpolitik möchte ich mein Engagement intensivieren und als Frau im Gemeinderat die Zukunft von Würenlos aktiv mitgestalten.

Sinnvoll mitzubestimmen, anstatt fremdbestimmt zu werden, ist mir sehr wichtig. Sachlich Probleme zu analysieren und rasch sinnvolle Lösungen zu entwickeln, bin ich mir gewohnt. Im Gemeinderat kann ich mich für unser Gemeinwohl einsetzen und zudem mithelfen, mit unseren Ressourcen effizient und sparsam umzugehen.

Ich fühle mich wohl in Würenlos und möchte aktiv mithelfen, dass unsere Gemeinde weiterhin eine hohe Lebensqualität für Familien und ältere Einwohner bietet. Als Gemeinderätin kann ich die Entwicklung der Gemeinde auf vielen Ebenen direkt beeinflussen und dafür werde ich mich mit viel Elan einsetzen.

Meine Laufbahn als Wissenschaftler und Nuklearfachmann habe ich letztes Jahr mit der Pensionierung abgeschlossen. Geblieben sind die systematische Arbeitsweise und das analytische Denken. Nach 20-jähriger Exekutivarbeit (auch in Schulpflege, Kirchenpflege) sind mir die institutionellen Mechanismen der Gemeinde vertraut.

Durch meine langjährige Arbeit in der Finanzkommission kenne ich die Herausforderungen von Würenlos bestens. Als Juristin bin ich geübt, mich schnell in neue Aufgaben einzuarbeiten und Standpunkte zu vertreten. Auch bin ich gut vernetzt und kenne die Anliegen der Bevölkerung.

Viele Jahre Erfahrung als Behördenmitglied, aus der Parteileitung, aus dem Berufsleben und der Geschäftsleitung ermutigen mich, dieses Amt auszuführen. Meine objektive und kritische Betrachtungsweise hilft mir, das Sinnvolle vom Wünschbaren zu trennen und mehrheitsfähige und tragbare Lösungen zu entwickeln.

Als ehemalige Gemeinderätin kenne ich das Amt in all seinen Facetten. Dies und meine Tätigkeit als privatwirtschaftliche Führungskraft ermöglichen es mir, die aktuellen Themen schnell und kompetent anzugehen, aktiv zu kommunizieren und mit den Beteiligten die besten, aber auch kostensparende Lösungen zu erarbeiten.

Ich werde die erforderlichen Rahmenbedingungen derart mitgestalten, dass sich die Dorfgemeinschaft und mit ihr Industrie- und Gewerbebetriebe massvoll weiterentwickeln können. Basis dafür sind gesunde Gemeindefinanzen, d.h. mit den beschränkten finanziellen Ressourcen wollen wir haushälterisch umgehen. Die wesentlichen strukturellen Werte wie Schule, Gemeindebetriebe, öffentlicher Verkehr und nicht zuletzt eine intakte Umwelt sollen jedoch erhalten bleiben.

Mir ist es wichtig, auch über Parteigrenzen hinweg ausgewogene Lösungen zu entwickeln und dabei die Nachhaltigkeit im Auge zu behalten. Trotz massiven Spardrucks ist die Solidarität nicht zuletzt auch unter den Generationen wichtig. Ebenso müssen die Entscheidungen von heute für zukünftige Generationen Gestaltungsmöglichkeiten offenlassen.

Mit der Bevölkerung aktiv den Dialog pflegen und aufzeigen, wie komplex und verknüpft die aktuellen Herausforderungen sind. Hierzu gehören insbesondere das Alterszentrum und die Gestaltung der Zentrumswiese, die Hochwassersanierung Furtbach, das Betriebs- und Gestaltungskonzept Landstrasse, die Neugestaltung Bahnhofstrasse mit Bahnhofplatz und der private Gestaltungsplan Landi. Ich will mithelfen, diese und weitere Projekte rasch und kostenbewusst umzusetzen.

Eine Stärke von Würenlos ist der Dorfcharakter mit Anlässen und Vereinen, die zentrale Lage, die Schule und die Einkaufsmöglichkeiten. Diese Punkte müssen meiner Meinung nach erhalten bleiben und gepflegt werden. Wichtig ist mir, zu definieren, wie es mit dem Wachstum der Gemeinde weitergeht und wie sich dieses mit den Stärken des Dorfes verträgt. Hier werde ich mit meinen Kollegen die Perspektiven klar erarbeiten und die Bevölkerung transparent informieren.

In der neuen Amtsperiode gilt meine Aufmerksamkeit (neben der weiteren Gesundung der Gemeindefinanzen) speziell einer nutzbringenden Gesamtrevision der Nutzungsplanung. Ebenso wichtig erscheint mir ein angemessener Unterhalt der Gemeindeliegenschaften und der übrigen Infrastruktur. Die Bewältigung des Würenloser Durchgangsverkehrs verdient ebenfalls grosse Beachtung. Als Gemeinde- und Verwaltungsrat werde ich mich kraftvoll für die Ziele der Alterszentrum Würenlos AG einsetzen.

Würenlos ist und bleibt eine attraktive, lebendige, lebensfrohe und sichere Gemeinde für alle Generationen und bietet dem Gewerbe ideale Voraussetzungen. Dazu braucht es ein moderates Wachstum dank nachhaltiger Planung. Ebenso unerlässlich sind gesunde Finanzen. Speziell am Herzen liegen mir die Realisierung des Alterszentrums mit einem attraktiven Angebot, moderne Rahmenbedingungen für Familien mit einer starken Schule und sichere Wege für Fussgänger und Velofahrer.

Das Wachstum gezielt zu lenken, ist auch in Würenlos die grösste und wichtigste Herausforderung. Wir brauchen Qualität vor Quantität und müssen berücksichtigen, dass auch Infrastrukturbauten und Verkehrswege wachstumsbedingt anzupassen sind. Die Freiheit unserer Bevölkerung ist zu achten und zu wahren. Das stetige Wachstum von neuen Einschränkungen führt in einen sozialen Unfrieden. Leistung muss sich wieder vermehrt lohnen, damit wir wirtschaftliches und soziales Glück erlangen können.

Mir liegt das Zentrum am Herzen; ein attraktiver Ort für Alt und Jung muss realisiert werden. Es braucht eine Planung mit Terminen, damit wir zielführend und effizient zu einer Lösung kommen. Auch zur Volksschule ist Sorge zu tragen. Unsere Kinder haben Anspruch auf eine gute Schule und attraktive Tagesstrukturen. Die Eindämmung des Verkehrs ist ein weiteres Thema. All dies ermöglicht es, die Lebensqualität bei uns hoch zu halten und für alle Einwohner ein lebendiges Dorf zu bleiben.

Wahlen am 24. September Ab dieser Ausgaben werden laufend alle Gemeinderatskandidaten der «Limmatwelle»-Gemeinden vorgestellt. Die Redaktion Bisher, parteilos, Vizeammann, 1963. Bisher, FDP, Gemeinderat, 1984. Kan- Bisher, BDP, Gemeinderat, 1984. Kandidiert neu auch als Ammann. didiert neu auch als Vizeammann. WAS IST IHRE MOTIVATION, SICH IM Würenlos liegt mir sehr am Her- Würenlos ist ein attraktives Dorf Ich bin in Würenlos aufgewachzen. Ich bin hier aufgewachsen an einer guten geografischen La- sen und fühle mich sehr verbunGEMEINDERAT ZU ENGAGIEREN?

und verwurzelt. Wir haben eine sehr gute Lebensqualität und sollen diese erhalten. Gerne engagiere ich mich für meine Heimat im Gemeinderat.

ge. Ich bin hier aufgewachsen und möchte, dass die Vorzüge für alle Einwohnerinnen und Einwohner intakt bleiben, Würenlos seinen Charakter behält und der Weg zu einer zeitgemässen Gemeinde gesichert ist.

den. Die Arbeit im Gemeinderat gefällt mir sehr und wir haben zudem nun einige Projekte angerissen, welche ich gerne weiterbegleiten resp. abschliessen möchte.

WELCHES RÜSTZEUG BRINGEN SIE Ich bringe acht Jahre Erfahrung als Ich bringe nun 4 Jahre Erfahrung Politisch bringe ich nun vier Jahre GR mit: vier davon als Vizeam- als Gemeinderat mit. In der ver- im Gemeinderat als Erfahrung FÜR DIESES AMT MIT?

mann. Gute Vernetzung, Sachpolitik und gutes Gespür für die Anliegen der Bevölkerung sind meine Stärken. Ich brauche das Amt nicht, um mein Ego aufzupolieren. Bin gerne Teilzeit-Politiker mit grosser Begeisterung als Gärtnermeister, Unternehmer und Privatmensch.

gangenen Legislaturperiode konnte ich mich intensiv in meine Ressorts einarbeiten und meine Erfahrungen als Unternehmer und Geschäftsführer zur Verfügung stellen. Mein Wissen und mein Netzwerk möchte ich auch in der kommenden Legislatur einbringen.

mit. Viele neue Herausforderungen konnten wir so meistern und ich habe einiges über das Funktionieren gelernt. Zudem bringe ich neben einer kurzen Erfahrung in der Legislative Erfahrung im wandelnden Umfeld eines Flughafens mit.

WAS WOLLEN SIE IN IHRER GEMEINDE Die Gemeinde in eine gute Zu- Wir sind es den nachfolgenden Würenlos soll weiterhin eine atkunft führen und die Lebensquali- Generationen schuldig, dass auch traktive Gemeinde bleiben – für BEWIRKEN?

tät erhalten. Die Menschen im Dorf machen die Politik, der Gemeinderat erfasst die Anliegen, prüft sie und unterbreitet sie dem Volk. Diese Arbeit mach mir viel Freude. Eine gute und übergreifende Zusammenarbeit mit meinen Gemeinderatskollegen und deren Aufgaben ist eines meiner grossen Anliegen.

sie einen soliden finanziellen Handlungsspielraum vorfinden. Wir sollten dementsprechend heute entscheiden, was zum Wohl der Gemeinde morgen und übermorgen notwendig ist. Dies darf aber nicht auf Kosten der Weiterentwicklung unseres Dorfes geschehen, ein Stillstand ist gefährlich. Ein lebenswertes Würenlos soll auch in Zukunft bewahrt werden, dafür engagiere ich mich.

Jung und Alt. Nebst dem Vorantreiben von Projekten wie dem Alterszentrum gilt es, die Finanzen im Auge zu behalten und die Gemeinde in eine sichere Zukunft zu führen. Die Herausforderungen werden eher zunehmen, sodass es wichtig ist, mit besonnenen Schritten zu agieren und vorsichtig vorzugehen.

WELCHE THEMEN LIEGEN IHNEN BE- Die soziale Kultur in unserem Zu Würenlos gehört eine moder- Nebst dem erwähnten AlterszenDorf, das Alterszentrum, die Dorf- ne Schule, eine angemessene Be- trum und der Sicherung der GeSONDERS AM HERZEN?

entwicklung, die Finanzen, das Schwimmbad, die Bildung, die Eigenständigkeit, die Verwaltungsführung, die Zusammenarbeit mit den Kommissionen und dem Gemeinderat, verbesserte Kommunikation mit der Bevölkerung.

treuung für Jung und Alt, ein vielfältiges Freizeitangebot, Vereine, die das Dorfleben bereichern, Gewerbebetriebe, die Arbeitsplätze sichern, und eine Infrastruktur, die diesen Themen gerecht wird. Es ist mir wichtig, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche die Umsetzungen dieser Punkte ermöglichen. Um an der Entwicklung unserer Region mitzuarbeiten, sollen unsere Interessen in den regionalen Planungen eingebracht werden.

meindefinanzen ist es wichtig, dass Würenlos mit der Zeit geht. Weitere Überbauungen erfordern auch entsprechende Infrastruktur und Strassen. Wichtig ist mir auch das Vorantreiben im Gewerbegebiet und Projekte wie der Steinhof resp. dessen Überbauung im Grund. Ziel muss es sein, weiterhin attraktiv zu sein und Menschen zu einem Zuzug zu bewegen.


Herzlich willkommen zum

bei Familie Wetzel in Würenlos

Gewerbegebiet «Tägerhard» Ausschreibung Baurecht für Gewerbeland Ausschreibende Stelle Ortsbürgergemeinde Würenlos, Eigentümerin der Liegenschaft Nr. 937, vertreten durch den Gemeinderat Würenlos. Gegenstand der Ausschreibung Gewerbeland mit einer Fläche von insgesamt 12’000 m² in der Gewerbezone «Tägerhard» in der Gemeinde Würenlos im Eigentum der Ortsbürgergemeinde Würenlos. Das Grundstück liegt nahe des Autobahnanschlusses Wettingen-Ost, nordwestlich des Siedlungsgebiets der Gemeinde Würenlos. Die Fläche soll im Baurecht an mehrere, in Kombination geeignete Gewerbetreibende abgegeben werden. Es werden selbstständige und dauernde Baurechte für 30–50 Jahre erteilt. Das Land ist unbebaut, die Erschliessungsanlagen werden voraussichtlich bis April 2019 fertiggestellt sein. Nach erteilter Baufreigabe kann mit der Erstellung von Bauten ab circa Mai 2019 begonnen werden. Zielgruppe der Ausschreibung Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Gewerbetreibende und an Konsortien, bestehend aus mehreren Gewerbetreibenden, die Bauten und Anlagen selbst erstellen möchten oder die Interesse haben, sich am Standort «Tägerhard» einzumieten. Bezug der Unterlagen Die detaillierten Ausschreibungsunterlagen und die Formulare zur Bewerbung können ab Donnerstag, 24. August 2017, im Internet bezogen werden unter: www.wuerenlos.ch/gewerbe-taegerhard Eingabe der Bewerbungen Die Bewerbungsunterlagen müssen bis am Freitag, 27. Oktober 2017, 16.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung Würenlos eingetroffen sein. Würenlos, 21. August 2017 Der Gemeinderat

Tag im Weingut

Samstag, 26. August, 11–22 Uhr Sonntag, 27. August, 11–16 Uhr mit Flammkuchen und Pizza vom Steinofen. Degustation und Weinverkauf Auf Ihren Besuch freut sich das Team von Weingut Wetzel, Würenlos

Vermietung Unser

Restaurant Centrum 68 in Würenlos sucht einen neuen Wirt per sofort oder nach Vereinbarung Restaurant/Buffet/Entree: 58 m² – 24 Plätze Säli: 68 m² – 50 Plätze Grosszügiger Keller / Kühl-/Gefrierraum etc. Mietzins: Fr. 4’000.00 exkl. pro Monat Überzeugen Sie uns auch von einem komplett neu überdachten Konzept! Elektro-Güller AG, Würenlos – 056 430 94 44 das Restaurant! www.taegerhard.ch Tägi Gastronomie, Tägerhardstrasse 122, 5430 Wettingen info@taegerhard.ch, Telefon 056 426 21 70 Montag und Dienstag Ruhetag, www.taegerhard.ch

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WÜRENLOS

LESERBRIEFE ZU DEN GESAMTERNEUERUNGSWAHLEN Barbara Gerster Rytz in den Gemeinderat Einige Gemeinden sind nicht mehr in der Lage, die nötigen Kandidatinnen und Kandidaten für dieses anspruchsvolle Amt zu finden. Auch gibt es gewählte Behörde-Mitglieder, die keine Zeit haben, sich ihrer wichtigen Aufgabe zu widmen. Die Ansprüche an ein Amt im Gemeinderat sind gross. Zeitkapazität, Sozialkompetenz, Kenntnisse in juristischen Fragen sowie Gesamtüberblick der finanziellen Situation der Gemeinde sind gefordert. Die CVP ist in der glücklichen Lage, eine Kandidatin zu präsentieren, die all diesen Anforderungen entspricht. Die Juristin und Hausfrau Barbara Gerster Rytz wohnt mit ihrer Familie seit 15 Jahren in Würenlos. Seit 9 Jahren stellt sie sich der Finanzkommission zu Verfügung und kennt somit die finanziellen Probleme unserer Gemeinde bestens. Viele Jahre durfte ich mit ihr im Vorstand der CVP zusammenarbeiten und habe sie als besonnene, ruhige und sehr kompetente Kollegin kennen und schätzen gelernt. Wem eine geordnete und erfolgreiche Zukunft von Würenlos am Herzen liegt, wählt Barbara Gerster Rytz in den Gemeinderat. Sigi Zihlmann

Pascal Pfeffer in den Gemeinderat Es freut mich, dass Pascal Pfeffer nach Würenlos gezogen ist und bei uns als Gemeinderat kandidiert. Er ist sehr pflichtbewusst, zielstrebig, seriös und verfügt über ein gutes Verhandlungsgeschick. Er scheut die Konfrontation nicht und vertritt seine Anliegen bis zum Schluss. Ich kenne ihn schon seit gut 10 Jahren und wir hatten privat wie auch geschäftlich miteinander zu tun. Ihm ist die Gerechtigkeit sehr wichtig und er sagt, was er denkt. Durch seine spontane Art und mit ausgewiesenen Fakten kann er überzeugen. Als Familienvater setzt er sich auch für die Belange der Familien ein. Bruno Müller

Corinne Jakob Egger in den Gemeinderat Corinne Jakob Egger bringt von ihrem

früheren Wohnort Fisibach bereits mehrjährige Exekutiverfahrung als Gemeinderätin mit. Sie war dort zuständig für die Ressorts Gesundheit und Soziales. Als Teamleiterin in der IT-Abteilung einer grossen Versicherung ist sie täglich mit Managementaufgaben konfrontiert und gewohnt, Projekte zielführend zu realisieren. Durch ihre offene Art kann sie gut auf die Leute zugehen, ihnen zuhören und ihren eigenen Standpunkt auch schnörkellos vertreten. Im Gemeinderat braucht es Persönlichkeiten, die in der Lage sind, getroffene Entscheide kollegial mitzutragen: Corinne Jakob Egger kann das. Würenlos steht vor happigen Herausforderungen: Wie gross soll die Gemeinde bis im Jahr 2030 werden? Wie gestalten wir die neue Bau- und Nutzungsordnung im Wissen darum, dass das Bauland in absehbarer Zeit überbaut sein wird? Wie gehen wir mit den Folgen des Wachstums um? Finanzen, Verkehr, Schule, Wohnen im Alter, Kulturangebot: Die Gemeinde muss Antworten finden auf die Herausforderungen der Zeit. Es gilt, der Lebensqualität in der rasch wachsenden Gemeinde Sorge zu tragen. Dafür braucht es initiative Einwohnerinnen und Einwohner wie Corinne Jakob Egger. Sie ist bereit, sich sachkompetent und tatkräftig für die Gemeinde einzusetzen. Martin Brogle, Initiative 5436 Barbara Gerster in den Gemeinderat und Andreas Schorno in die Finanzkommission Barbara Gerster wohnt seit vielen Jahren in unsere Gemeinde und sie hat die rasante Entwicklung in unserem Dorf miterlebt. Sie kennt die anstehenden Probleme, die gelöst werden müssen. Als Mitglied der Finanzkommission weiss sie auch, wie im Gemeinderat gearbeitet wird, und als erprobte Juristin wäre sie eine wertvolle Kraft. Zudem stellt sich schon die Frage, ob sich Würenlos einen Gemeinderat ohne mindestens eine Frauenvertretung in der heutigen Zeit noch leisten

INSERAT

Der Darm – ein sehr wichtiges Organ Der Darm kann ein Freund sein. Häufig wird er jedoch zu unserem Feind, weil wir ihn vernachlässigen. Fachreferat, Dienstag 29. August, 19.30 Uhr in Ihrer swidro drogerie russi Anmeldung erwünscht Unkostenbeitrag: 10 Franken Juchstrasse 3, Würenlos Tel. 056 430 90 60, www.drogerie-russi.ch

kann. Sicher nicht, wenn man so eine geeignete Frau in dieses Gremium wählen kann! Für die Finanzkommission empfehle ich Andreas Schorno. Die Finanzlage in unserer Gemeinde ist nach wie vor angespannt. Wir brauchen Personen in der Finanzkommission, die das öffentliche Finanzwesen verstehen und den Gemeinderat fachkundig beraten und wenn nötig auch auf Fehlentwicklungen hinweisen können. Andreas Schorno ist dafür weiterhin wichtig als Mitglied der Finanzkommission. Verena Zehnder, alt Gemeindeammann

Zurzeit montiert.

werden

Wahlplakate zVg

Am letzten Samstag hat die Initiative 5436 den Wahlkampf in Würenlos aktiv und für die Bevölkerung sichtbar gestartet. Das Aufstellen der Plakate wurde von den engagierten Mitgliedern selbst in die Hand genommen und so manche handwerkliche Begabung konnte umgesetzt werden. Dies ganz getreu dem Motto mitdenken, Initiative 5436 mitwirken.

In eigener Sache Die Redaktion entscheidet, ob Leserbriefe publiziert werden und behält sich Kürzungen vor. Die Redaktion

Solidaritätsmarsch für Kinder in Brasilien Die Drittweltgruppe Würenlos organisiert zusammen mit der Schule Würenlos einen Solidaritätsmarsch. Am Samstag, 16. September, will die Gruppe die Kindertagesstätte «Pandorga» im Süden von Brasilien unterstützen. Diese nimmt autistische Kinder auf. Seit Jahren kennt und hilft der Chorleiter und Organist André Lichtler aus der Reformierten Kirchgemeinde Dietikon dieser Kindertagesstätte. Er wird die Schüler der Schule Würenlos am Informationstag vom Montag, 28. August, informieren. Ab diesem Tag werden dann die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Spenden gehen. Die Marschblätter sind in den Kirchen und verschiedenen Geschäften erhältlich. Die Schüler erhalten sie von den Lehrpersonen. (zVg)

1.-Hilfe-Kurs mit Defibrillator Der Samariterverein bietet am 12. und 13. September einen Reanimationskurs mit der Handhabung des automatischen externen Defibrillators an. Der Kurs findet von 19.30 bis 21.30 Uhr im Schulhaus C «Härdli», im Theoriezimmer der Hauswirtschaft statt. Während 4 Stunden werden die Kursteilnehmer in 1. Hilfe, der Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) und im Einsatz des AED-Gerätes geschult. Es wird sehr viel praktisch gearbeitet. Die Kosten pro Person betragen 200 Franken. Anmeldungen unter info@samariter.ag. (zVg)


WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

SPREITENBACH

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Das Bistro de la Presse auf dem Bahnhofplatz. Knapp 100 Beizen bieten an jeder Ecke der Stadt Essen und Trinken an.

Auf der Hochbrücke in Baden herrscht reger Festbetrieb.

Fotos: Barbara Scherer

Das alles bietet die Badenfahrt Statt anstehen vor dem Lift, können sich Besucher abseilen lassen.

Die Badenfahrt ist in vollem Gange: Noch bis Sonntag dauert das grösste Stadtfest der Schweiz. BARBARA SCHERER

An der Limmatpromenade gibt es eine Konzertbühne und kreative Bars.

Menschenmassen strömen seit vergangenem Freitag durch die Bäderstadt: Es ist Badenfahrt. Bereits am ersten Festwochenende haben fast 300 000 Menschen den Weg nach Baden gefunden. Überall in der Stadt verteilt warten kreative Bars und Beizen auf die Festbesucher. Auch die Kultur kommt dabei nicht zu kurz: So findet im Kurpark das unterhaltsame Festspiel «Versus» mit 80 Schauspielern statt. An der Limmatpromenade treten neben Musikern auch Poetry-Slam-Künstler und Standup-Comedians auf der «Polygon»Bühne auf. Alle Partylöwen zieht es in den Graben unter der Hoch-

Der Verein «Fantasia» betreibt eine Bar unter brücke. Dort heizen verschiedene Bands und DJs den tanzwütigen Besuchern ein. Und in der Sportanlage Aue wartet ein Lunapark mit kleinen und grossen Bahnen.

dem Motto «Himmel und Hölle». Auf dem Schlossbergplatz sorgt der Neuenhofer Verein «Fantasia» für teuflisch gute Unterhaltung. Neben dem Stadtturm hat der frisch gegründete Verein eine Bar

unter dem Moto «Himmel und Hölle» errichtet. Es werden burleske Darbietungen, Feuershows und Cabarets aufgeführt. «Wir arbeiten mit verschiedenen Vereinen, wie ‹Baden brennt› und dem ‹Cabaret Bizarre› zusammen», sagt Ausblick von der 32 Meter hohen Bar der Gemeinde Ehrendingen. Fabrice Noir, Show-Verantwortlicher. Wer sich an der Bar vorbei in die ehemalige Tiefgarage des Manors traut, trifft im Inneren auf einen detailliert gestalteten Tanzclub. «Die ganze Dekoration sowie die Bar sind aus Recyclingmaterial hergestellt worden», sagt Noir. Die Bar stehe im Kontrast zu all den frisch errichteten Beizen an der Badenfahrt. «Wir wollen ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen.» Ein Jahr lang wurden dafür Industrieabfälle zusammengesammelt. Ziel des Vereins ist es, auch nach der Badenfahrt Cabarets und andere bizarre Shows in der Region zu organisieren. Little Wettingen befindet sich in der Nähe des historischen Museums.

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Das Bistro de la Presse auf dem Bahnhofplatz. Knapp 100 Beizen bieten an jeder Ecke der Stadt Essen und Trinken an.

Auf der Hochbrücke in Baden herrscht reger Festbetrieb.

Fotos: Barbara Scherer

Das alles bietet die Badenfahrt Statt anstehen vor dem Lift, können sich Besucher abseilen lassen.

Die Badenfahrt ist in vollem Gange: Noch bis Sonntag dauert das grösste Stadtfest der Schweiz. BARBARA SCHERER

An der Limmatpromenade gibt es eine Konzertbühne und kreative Bars.

Menschenmassen strömen seit vergangenem Freitag durch die Bäderstadt: Es ist Badenfahrt. Bereits am ersten Festwochenende haben fast 300 000 Menschen den Weg nach Baden gefunden. Überall in der Stadt verteilt warten kreative Bars und Beizen auf die Festbesucher. Auch die Kultur kommt dabei nicht zu kurz: So findet im Kurpark das unterhaltsame Festspiel «Versus» mit 80 Schauspielern statt. An der Limmatpromenade treten neben Musikern auch Poetry-Slam-Künstler und Standup-Comedians auf der «Polygon»Bühne auf. Alle Partylöwen zieht es in den Graben unter der Hoch-

Der Verein «Fantasia» betreibt eine Bar unter brücke. Dort heizen verschiedene Bands und DJs den tanzwütigen Besuchern ein. Und in der Sportanlage Aue wartet ein Lunapark mit kleinen und grossen Bahnen.

dem Motto «Himmel und Hölle». Auf dem Schlossbergplatz sorgt der Neuenhofer Verein «Fantasia» für teuflisch gute Unterhaltung. Neben dem Stadtturm hat der frisch gegründete Verein eine Bar

unter dem Moto «Himmel und Hölle» errichtet. Es werden burleske Darbietungen, Feuershows und Cabarets aufgeführt. «Wir arbeiten mit verschiedenen Vereinen, wie ‹Baden brennt› und dem ‹Cabaret Bizarre› zusammen», sagt Ausblick von der 32 Meter hohen Bar der Gemeinde Ehrendingen. Fabrice Noir, Show-Verantwortlicher. Wer sich an der Bar vorbei in die ehemalige Tiefgarage des Manors traut, trifft im Inneren auf einen detailliert gestalteten Tanzclub. «Die ganze Dekoration sowie die Bar sind aus Recyclingmaterial hergestellt worden», sagt Noir. Die Bar stehe im Kontrast zu all den frisch errichteten Beizen an der Badenfahrt. «Wir wollen ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen.» Ein Jahr lang wurden dafür Industrieabfälle zusammengesammelt. Ziel des Vereins ist es, auch nach der Badenfahrt Cabarets und andere bizarre Shows in der Region zu organisieren. Little Wettingen befindet sich in der Nähe des historischen Museums.

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LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

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Hier wird die längste Badi der Schweiz geplant Der Verein «Regionale Projektschau Limmattal» fördert verschiedene Projekte im Limmattal: darunter auch Badis am Fluss. BARBARA SCHERER

Die Limmat fliesst durch einen der dicht besiedeltsten Räume der Schweiz: Rund 300 000 Menschen leben im Limmattal, zwischen Zürich und Turgi. Im Rahmen des Projekts «Längste Badi der Schweiz» unterstützt die «Regionale Projektschau Limmattal» verschiedene Projekte entlang der Limmat. So sollen in Dietikon und Neuenhof neue Badestellen entstehen und das Flussufer aufBezirksgefängnis Baden. AZ Archiv gewertet werden. «Besonders die Stellen vor Kraftwerken sind interessant: Dort staut sich das Was- Das Limmatufer lädt an vielen Stellen zum Bötlen oder Schwimmen ein. zVg ser und es entstehen perfekte Badestellen», sagt Peter Wolf, Leiter rich bis nach Turgi wird auch in Zukunft nicht möglich sein. Vor einem Jahr sind zwei Rumä- der Geschäftsstelle in Dietikon. «Manche machen das mit Booten. nen aus dem Bezirksgefängnis BaAber bei den Kraftwerken muss den ausgebrochen. Einer der Ausman an Land gehen», so Wolf. brecher konnte in Dänemark ver«Wir haben eine super Deswegen will der Verein alle haftet werden. Vor zwei Wochen Projekte zur Aufwertung des Limwurde er von Dänemark in die Wasserqualität von Zümatufers unterstützen. «Wir haSchweiz ausgeliefert, wie es in ei- rich bis zum Wasserben eine super Wasserqualität ner Medienmitteilung der Ober- schloss, das muss gevon Zürich bis zum Wasserstaatsanwaltschaft Aargau heisst. schloss, das muss genutzt werInzwischen befindet sich der Ru- nutzt werden.» den.» Auch Beizen und Restaumäne wieder im Kanton Aargau PETER WOLF. LEITER GESCHÄFTSSTELLE rants am Fluss will der Limmattal in Haft. Sein Zellengenosse ist Verein fördern. Nur so werde das weiterhin flüchtig. Er ist international zur Verhaftung ausge- In Neuenhof im Härdli soll eine Flussufer attraktiver. neue Badestelle entstehen. Dabei schrieben. Peter Wolf, Leiter der Geschäftsstelle. bsc In der Nacht auf den 19. Juli werden auch die Flussuferwege GEGRÜNDET wurde die «Regionale 2016 hatten sich die 39- und 33- beim Alterszentrum aufgebes- Projektschau Limmattal» 2015 keine kantonsübergreifende Injährigen Zellengenossen mithilfe sert. «Geplant ist weiter flussauf- von den Kantonen Zürich und stanz. Finanziert wird der Verein von zusammengeknüpften Lein- wärts auch eine Brücke über die Aargau, zusammen mit inzwi- mit öffentlichen und Lotterietüchern über das Dach des Ge- Limmat», so Wolf. Diese ist Teil ei- schen 15 Gemeinden aus dem fondgeldern sowie mit den Mitfängnisses abgeseilt. Die sofort ner geplanten Nord-Süd-Verbin- Limmattal. Darunter alle «Lim- gliederbeiträgen der Gemeinden. In Spreitenbach und Würenlos ausgelöste Grossfahndung blieb dung zwischen Rüsler und Sulp- matwelle»-Gemeinden. Ziel des damals erfolglos. Im Februar die- berg. Die Gesamtkosten des Pro- Vereins ist es, gesamträumlich unterstützt die «Regionale Proses Jahres konnte der inzwischen jekts Brücke belaufen sich auf bedeutsame Aktivitäten zu koor- jektschau Limmattal» das Projekt 34-jährige Rumäne in Dänemark rund fünf Millionen Franken. Die dinieren und Synergien zu nut- zur Aufwertung der Landschaftsverhaftet werden. Er wollte mit ei- «Regionale Projektschau Limmat- zen. Dabei soll die «Regionale Pro- spange. «Darunter versteht man ner falschen Identität ins Land tal» sucht nun Gelder und neue jektschau Limmattal» bis 2025 zu- die unbebaute grüne Zäsur zwieinreisen. Gegen beide Ausbre- Fonds zur Finanzierung der Pro- kunftsweisende Projekte aus ver- schen Spreitenbach und Dietikon cher läuft ein Verfahren wegen jekte: «Wir sind die Helfer und schiedenen Sparten initiieren, re- sowie zwischen Würenlos und Oetwil», erklärt Wolf. Die Natur banden- und gewerbsmässigen Förderer dieser Ideen.» So ist der alisieren und präsentieren. Einbruchdiebstahls. Die Staatsan- Verein primär für die Sponsoren«Das Limmattal wird in den soll bleiben, jedoch aufgewertet waltschaft Zofingen-Kulm hat ge- suche verantwortlich. nächsten Jahren weiter wachsen: werden mit Bäumen und Wegen. gen den 34-jährigen Rumänen inEs muss kantonsübergreifend ge- Wolf: «Ziel ist es, diese Gebiete zu zwischen Anklage erhoben und DER NAME «LÄNGSTE BADI» täuscht plant und koordiniert werden», erhalten und als attraktive ErhoSicherheitshaft beantragt. (zVg) indes: Durchschwimmen von Zü- sagt Wolf. Denn bisher gibt es lungsräume umzugestalten.»

Flüchtiger Verbrecher an Schweiz ausgeliefert


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Konfirmationsthema «nah und fern» hautnah erlebt Bereits zum dritten Mal fuhr Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht mit seiner Konfirmandenklasse auf die Hallig Hooge im Schleswig-Holsteinschen Wattenmeer. In diesem Jahr waren es 15 Buben und Mädchen der Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof, die gemeinsam mit den Leitenden Gerda Klamer, Alain Schartner und Lutz Fischer-Lamprecht den langen Weg zur Nordsee unter die Räder nahmen. Zunächst ging es mit dem Nachtzug nach Hamburg und dort zu einem Besuch bei der Bahnhofsmission, um deren Arbeit in und um den Bahnhof kennenzulernen. Nach einer Stadtführung, die den Reisenden Hamburgs Geschichte und Gegenwart näher brachte, ging es mit Zug, Bus und Fähre auf die Hallig. Nach 23-stündiger Anreise war es schön, gemeinsam zum Nachtessen am Tisch zu sit-

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 24. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 26. August, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Der Kirchenchor gestaltet gemeinsam mit der Sopranistin Dorothea Rieger musikalisch den Gottesdienst mit. Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 17 Uhr, Krabbelgottesdienst «min Schutzengel». Dienstag, 29. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 30. August, 8.30, Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 24. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Freitag, 25. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 26. August, 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. August, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 30. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier; 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier.

zen und in einem richtigen Bett zu schlafen. DER KONFIRMANDENUNTERRICHT, den die Konfklasse zum grössten Teil auf der Hallig erlebte – weitere Treffen zur Gottesdienstvorbereitung ergänzen den Unterricht im nächsten Jahr –, drehte sich um die Frage von Nähe und Ferne. Selbst «fern der Heimat» lernten die Konfirmandinnen und Konfirmanden Lebensgeschichten von Menschen kennen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Zuhause verlassen mussten. Hallig Hooge wurde erkundet, um herauszufinden, wie die Menschen dort leben, wie es wäre, wenn man dort, statt in Wettingen und Neuenhof aufgewachsen wäre, und eine Wattwanderung auf den Japsand, eine Sandbank in der Nordsee, durfte auch nicht fehlen. Mit Alain Schartner löteten die Schülerinnen und Schüler

Eindrückliche Konfreise zur Nordsee. Objekte, die zum Thema passten, und unter Anleitung von Gerda Klamer wurde viel gesungen, auch dreistimmig. LANGE ZURÜCKLIEGENDE biblische Geschichten, die bis heute ihre Wirkungsgeschichte entfalten, gehörten ebenso zum Programm wie ein Blick in die Zukunft, auf die eigenen Wünsche und Vorstellungen. Im Sturmflutkino zeigte ein Film das «Land unter», das die Halligen zu einem einzigartigen Lebensraum macht, und auf der

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 25. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

NEUENHOF

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 24. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 26. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Montag, 28. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 30. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 25. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 27. August, 11 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 24. August, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 25. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 26. August, 13 Uhr, Trauung von Pascal Pauli und Tanja Giannola; 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst. Mittwoch, 30. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 27. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 30. August, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit anschliessendem Mittwochskaffee. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst, mit Kindern der 1. und 2. Klassen.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Klosterkirche Fahr Freitag, 25. August, 10.15 Uhr, Wort- Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, gottesdienst mit Kommunion. Eucharistiefeier.

zVg

Rückfahrt wurde nochmals in Hamburg ein Zwischenhalt eingelegt, um eine Hafenrundfahrt zu unternehmen und im «Dialog im Dunkeln» die Sinne zu schärfen. Unfreiwillig wurde das Thema «nah und fern» auf der Rückfahrt vertieft. Die Sperrung der Bahnlinie zwischen Karlsruhe und Basel führte zu einem Umweg über München–Innsbruck–Bludenz, sodass die Gruppe am Sonntag erst mit fünfstündiger Verspätung, aber erfüllt von all den vielen Erlebnissen, zu Hause ankam. zVg

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Morgengebet in der ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 24. August, 7–7.30 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 24. August, 9–11 Uhr. Stubete Frauenverein, im Chilestübli der evang.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Donnerstag, 24. August, 14 Uhr. Fiire mit de Chliine, evang.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Freitag, 25. August, 15.30 Uhr. Männer-Stamm, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Pfarrhaus bei der Dorfkirche, Chilegass 20, Freitag, 25. August, ab 19 Uhr. Bibelgespräch Gesprächsabend über einen biblischen Text. Diesmal beschäftigt man sich mit «Apg 15, 36–16,32: 2. Missionsreise des Paulus, Teil 1». Alle sind herzlich eingeladen. Pfarrhaus Neuenhof, Mittwoch, 30. August, 19.45–21.15 Uhr.


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AGENDA

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NEUENHOF Nordic Walking Pro Senectute, ab 60 Jahren. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 25. August, 9–10.15 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Pro Senectute Aargau: Handharmonika- und Akkordeon-Gruppe, ab 60. Ref. Kirche, Montag, 28. August, 14.30 Uhr.

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

Fitness und Gymnastik Pro Senectute, Turnen, ab 60 Jahren. Auskunft: Pro Senectute Aargau. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 31. August, 15–16 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

SPREITENBACH Sommerkonzert der Musikgesellschaft. Alle sind herzlich dazu eingeladen. Sternenplatz, Freitag, 25. August, Festwirtschaft ab 19 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr. Rich Man’s Kitchen Orchestra – mitreissende Calypso-Tanzmusik Die Musikerinnen und Musiker des Rich Man’s Kitchen Orchestra spielen Songs aus dem goldenen Zeitalter des Calypso. Sie mischen ihren karibischen Songcocktail in äusserst tanzbarem Tempo gekonnt mit dem Swing und Blues des Mississippi Deltas. Kirchenzentrum Hasel, Freitag, 25. August. Ab 19 Uhr Abendessen, Konzertbeginn 20 Uhr. Eintritt frei. Männer-Stamm im Pfarrhaus Evang.-ref. Pfarrhaus bei der Dorfkirche, Freitag, 25. August, 19 Uhr. Ausstellung: Susanne Brugger Fitze, Würenlingen (Glasobjekte) und Fabian Schmid, Wettingen (Fotos) Bis 1. September. Gemeindehaus, Freitag, 25. August, 8.30–15 Uhr. Montag, 28. August, 13.30–18.30 Uhr. Dienstag, 29., Mittwoch, 30. und Donnerstag, 31. August, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. 40 Jahre Gemeindebibliothek Spreitenbach, Tag der offenen Tür mit Papa Moll und Globi. Gemeindebibliothek, Samstag, 26. August, 13–16 Uhr. Recycling-Modelleisenbahn «Kartonwelt» Aktiver Bahnbetrieb, verspielte Retro-Recyclingwelt. Umwelt Arena, Samstag, 26. August, und Sonntag, 27. August, 10–17 Uhr. Donnerstag, 31. August, 10–18 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und

Lagerfeuergeschichten Gemütlicher Abend am Feuer mit Verpflegung beim Maislabyrinth in Wettingen. Infos: www.maislabyrinth-wettingen.ch. Maislabyrinth, Samstag, 26. August, ab 16 Uhr. fern. Sängerinnen und Sänger ab 60. Rathaus, Freitag, 25. August, 14.30 Uhr. «Bach – ganz leise: Musikalisches Opfer» Stefan Müller (historische Klaviere), Martin Pirktl (Gitarren). Die Konzertreihe «Bach – ganz leise» widmet sich dieses Jahr dem rätselhaften und spekulativen Spätwerk von J. S. Bach. Klosterkirche, Freitag, 25. August und Samstag, 26. August, 19.30–20.30 Uhr. Atelier Walter Huser geöffnet Die einzigartige Atelierausstellung – wie wenn der Künstler den Raum gerade erst verlassen hätte. Atelier Walter Huser, Samstag, 26. August, 15–18 Uhr. Sonntag, 27. August, 11–17 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Jassen, ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Ref. Kirche, Montag, 28. August, 13.45 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen, ab 60. Pfarreizentrum St. Anton, Dienstag, 29. August, 14–15 Uhr.

REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen, ab 60. Ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 30. August, 9.30–10.30 Uhr. Sektionsanlass der SP Wettingen Der Wettinger Gemeinderat und Kandidat für das Amt des Vizeammanns, Markus Maibach, spricht zum Thema Mobilität in der Zukunft. Rathaussaal Wettingen, Donnerstag, 31. August, 20 Uhr.

Führung Kloster Wettingen, Rundgang durch das Zisterzienserkloster. Es werden verschiedene Gäste aus dem Nationalrat und Grossrat erwartet. Kloster Wettingen, Sonntag, 27. August, 13.30 Uhr.

«Henry Dunant» – kostenlos im Kino, Ende August und Anfang September finden in fünf Aargauer Kinos kostenlose Vorführungen des Films «Henry Dunant – Rot auf dem Kreuz» statt. Kino Elite, Donnerstag, 31. August, 19.30–21.30 Uhr.

«Entdeckungen im Verborgenen» Druckgrafische Werke aus der Wettinger Kunstsammlung. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 27. August, 11–17 Uhr. Mittwoch, 30. August, und Donnerstag, 31. August, 15–18 Uhr.

«Little Wettige geht auf Reisen» Diese Saison streifen die Kinder durch den Dschungel, reisen mit der Zeitmaschine und erleben Abenteuer in der Märliwelt. Unkostenbeitrag. Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 31. August, 15–17 Uhr.

Studer/van den Berg «Findings». Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 27. August, 11 Uhr. Mittwoch, 30. und Donnerstag, 31. August, 15–18 Uhr.

«Museum Langmatt» Familiengeschichte und Kunstsammlung im Museum Langmatt. Volkshochschule, Donnerstag, 31. August, 18.30 Uhr.

Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Im Kafi Treff.Punkt begegnen sich Männer und Frauen aus aller Welt. Villa Fluck, Montag, 28. August, 17–21 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

WÜRENLOS Tag im Weingut bei Familie Wetzel, Degustation, Festwirtschaft im WeinPanorama mit Pizza und Flammkuchen vom Holzofen. Büntenstrasse 45, Samstag, 26. August, 11–22 Uhr und Sonntag, 27. August, 11–16 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen für Frauen ab 60. Alte Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Turnhalle, Mittwoch, 30. August, Senectute Aargau, ab 60. Ref. Kirche, 14–15 Uhr. Donnerstag, 31. August, 14 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen für Männer ab 60. Alte Schach Pro Senectute Aargau, ab 60. Restaurant Tägerhard, Donners- Turnhalle, Mittwoch, 30. August, 15–16 Uhr. tag, 31. August, 14–17 Uhr.

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Limmatwelle Woche 34

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