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Donnerstag, 27. Juli 2017

109. Jahrgang – Nr. 30

Ausverkauf mit halben Preisen

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

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Geplante Lärmschutzwand spaltet Anwohner der Kantonsstrasse in ein Nord- und ein Südlager

Freitag, 28. Juli 2017 Am Freitagmorgen viele Wolken und noch einige Regengüsse. Samstag, 29. Juli 2017 Am Samstag recht sonnig mit Quell- und Schleierwolken. Sonntag, 30. Juli 2017 Der Sonntag zeigt sich recht sonnig und warm.

15ºC 29ºC

Laufen

3 Wer Lust hatte, konnte diese Woche mit dem Ferienpass auf Schatzsuche gehen. Der versteckte sich aber nicht vergraben in einer grossen Truhe, sondern in einem Haus in Wahlen.

Region

10 Die meisten Waldbesitzer haben den Statuten des Forstbetriebs Schwarzbubenland zugestimmt und sind nun gefordert, Vorstandsmitglieder und Delegierte für den neuen Zweckverband zu finden.

Aktuell Stellen Immobilien

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Auf der Kantonsstrasse in Zwingen plant eine Privatperson den Bau einer Lärmschutzwand. Anwohner befürchten zusätzlichen Lärm und die Beeinträchtigung des Blicks auf Birs und Schloss. Auch der Verschönerungsverein erhebt Einsprache gegen das Baugesuch. Gaby Walther

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ie Lärmbelastung für die Anwohner der Laufenstrasse in Zwingen ist massiv. Von Mai 2016 bis April 2017 mussten die Anwohner zusätzlich Baulärm ertragen, da im Abschnitt Hartweg–Hübelweg die Kantonsstrasse saniert wurde. Doch dem nicht genug. Aufseiten der Birs wurde im November 2016 auf dem neu erstellten Trottoir zur Absicherung provisorisch eine Bretterwand erstellt, welche als Nebeneffekt den Schall des Verkehrslärms zur nördlichen Hangseite verstärkte. Am 15. Juni 2017 wurden die Instandsetzungsarbeiten der Laufenstrasse abgeschlossen – die Bretterwand steht immer noch. «Auf unsere Anfrage, wann die Wand demontiert wird, wurde uns vom Tiefbauamt Baselland mitgeteilt, dass anstelle des geplanten Geländers eine Privatperson eine Lärmschutzwand erstellen möchte. Solange dieses Verfahren laufe, bleibe die Bretterwand stehen», erzählt Dora Brunner. Sie und weitere 42 Anwohner nördlich der Laufenstrasse haben gegen das Baugesuch Einsprache erhoben. «Wir verstehen

Achtung, aufgepasst! Wandeln Sie Ihre Wertsachen in Bargeld um Nutzen Sie die Chance, Ihre Wertgegenstände, die Sie nicht mehr in Gebrauch nehmen, wie z. B. antike Möbel, Musikinstrumente, Nähmaschinen, Puppen, Ölgemälde, Teppiche sowie Pelze, Porzellan, asiatische Kunst und alte Bronzefiguren, jegliche Art von Goldschmuck, Bernstein, Markenuhren und Tafelsilber, für ein gutes Angebot mit seriöser Abwicklung zu verkaufen und sich den Höchstpreis bieten zu lassen. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung. Tel.-Nr. 076 828 17 43 / 076 828 17 38, Firma Klimkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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Wehren sich gegen die geplante Lärmschutzwand: Die Bewohner der Nordseite der Laufenstrasse befürchten Mehrlärm FOTO: GABY WALTHER und den Blick auf eine gelochte Metallkonstruktion statt auf Natur, Birs, Ramsteinerbrücke und Schloss.

nicht, weshalb eine Privatperson auf öffentlichem Grund bauen darf», so Brunner. Auch der Verschönerungsverein Zwingen wehrt sich gegen das Vorhaben. «Der Blick auf das Schloss, die alte Ramsteinerbrücke und auf den Ramsteinerturm am anderen Birsufer wird insbesondere auch für die Autofahrer und Mitfahrenden durch die Wand behindert, so Markus Schalch, Vizepräsident des Vereins. Einmalig im Kanton Bauherr der Lärmschutzwand ist Urs Scherrer. Seine Liegenschaft steht rund 60 Meter von der Strasse entfernt, auf der anderen Seite der Birs. Durch die Wand werde der Verkehrslärm auf seiner Seite von 60 Dezibel um rund drei Dezibel gesenkt, erklärt Scherrer. Er fügt an, dass die Aluminiumlochblechwand, gefüllt mit Dämmmaterial, den Motorenlärm allgemein dämpfen werde und somit auch für die Anwohner der

Nordseite von Nutzen sei. Dieser Aussage stimmt Urs Hess, Leiter Kantonsstrasse Tiefbauamt Baselland, zu: «Herr Scherrer muss den Beweis erbringen, dass auf der anderen Seite kein Mehrlärm entsteht, ansonsten kommt das Projekt nicht zustande.» Seit zwei Jahren steht der Kanton mit Scherrer in Verhandlung. Für den Kanton Baselland ist es das erste Mal, dass auf einer Kantonsstrasse eine Privatperson eine Lärmschutzwand errichten möchte. «Der Fall wurde juristisch abgeklärt und ein Vertrag aufgesetzt, um die Verpflichtungen beider Parteien festzulegen», so Hess. Eingeschaltet wurde auch die Ortsbildpflege des Kantons. «Eine Lärmschutzwand ist aus ästhetischer Sicht für ein Ortsbild nie ideal. Da die Wand jedoch nicht in der Kernzone stehen wird, können wir keine Einwände geltend machen», erklärt Konstanze Domhardt. «Im Gespräch mit dem Tiefbauamt, der

Caramelköpfli vom Grill das verrückteste Dessert für den 1. August! Ab Freitag 28. 7. erhältlich

Gemeinde Zwingen und Urs Scherrer konnten wir schliesslich eine Lösung finden, die für alle akzeptabel ist.» Immerhin sei die Wand von rund 1,20 Meter Höhe überschaubar und biete den Fussgängern immer noch einen Blick auf die historischen Gebäude, fügt Domhardt an. Inzwischen hat die Familie Brunner einen Anwalt engagiert. Scherrer bedauert, dass bisher mit der Familie kein Gespräch möglich war. Die Lärmschutzwand, welche von ihm und weiteren sechs Familien auf der Südseite der Strasse, finanziert werden soll, bringe eine Verbesserung für alle. Sogar die Gemeinde habe Interesse gezeigt, die Wand bis etwa zum Imbissstand zu verlängern, jedoch wegen der Kosten das Vorhaben fallen gelassen, so Scherrer. Gemeindepräsident Ermando Imondi wollte zum aktuellen Zeitpunkt keine Stellungnahme abgeben, da die Auflagefrist erst am Montag abgelaufen war.


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Empfehlungen

Regionales Entsorgungscenter Laufental-Thierstein AG Güterstrasse 25 4242 Laufen Tel. 061 763 08 88

Am Dienstag, 1. August 2017, bleibt das Entsorgungscenter geschlossen

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Dienstjubiläum bei der Spaar AG 30 Jahre

Christoph Dietrich Bauleitender Monteur Heizung

25 Jahre

Toni Heizmann kaufm. Mitarbeiter

Im Jahre 2017 dürfen Christoph Dietrich auf 30 Jahre und Toni Heizmann auf 25 Jahre Firmenzugehörigkeit zurückblicken. Wir gratulieren unseren langjährigen Mitarbeitern ganz herzlich zum Jubiläum und freuen uns auch weiterhin auf eine angenehme und erfreuliche Zusammenarbeit in der Spaar AG. Geschäftsleitung und Mitarbeiter


LAUFENTAL

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Donnerstag, 27. Juli 2017 Nr. 30

WAHLEN

Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz PIRATES OF THE CARIBBEAN 5 – Salazars Rache / GOLD – Gier hat eine neue Farbe

Wer Lust dazu hatte, konnte diese Woche mit dem Ferienpass auf Schatzsuche gehen. Der versteckte sich aber nicht vergraben in einer grossen Truhe, sondern in einem Haus in Wahlen. Melanie Brêchet

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Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind misslich gegen Jack gedreht und mordshungrige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten «Teufels-Dreieck» entkommen sind, sollen jeden Piraten auf hoher See töten – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflössende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt Jack Sparrow unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären «Dreizack des Poseidon» zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Dauer 153 Minuten (Deutsch, FSK 12)

Open-Air-Kino Laufen, 17. bis 26. August, auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». Pirates of the Caribbean 5, Sa, 19. Aug. Gold, So, 20. Aug. Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr.

Gold ist ein auf wahren Begebenheiten beruhender Thriller, bei dem Matthew McConaughey im indonesischen Dschungel in den vermutlich grössten Goldminen-Schwindel der Welt verwickelt wird. Kenny Wells (Matthew McConaughey) ist ein Goldgräber, Draufgänger und Träumer, der verzweifelt nach seinem nächsten Glücksgriff sucht. Als ihm langsam die Optionen ausgehen, tut er sich schliesslich mit einem ähnlich eifrigen Geologen (Édgar Ramírez) zusammen, um einen letzten Versuch zu starten: Gold tief im unerforschten Dschungel von Indonesien zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine unglaubliche Reise, die sie von Wells schlafender Bergarbeiterstadt bis ganz nach oben zu den mächtigsten Playern der Wall Street führt. Am Ziel ihrer Träume angekommen, realisieren Wells und sein Partner erst, dass es genauso schwierig sein würde das gefundene Gold zu halten, wie es zu finden war. Dauer 120 Minuten (Deutsch, FSK 12)

GRELLINGEN / DUGGINGEN

Doppelspur – schon zwei Jahre früher

Es tut sich was: Auf der Bahnlinie zwischen Basel und Laufen. FOTO: MARTIN STAUB

WOS. Mit der Erneuerung der beiden Bahnübergänge für die Kantonsstrassen in Grellingen kann der Betrieb auf der Doppelspurinsel im Laufental schon im Jahr 2023 – zwei Jahre früher als bisher geplant – aufgenommen werden. Dies teilte die Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft mit. Wären die Bahnübergänge geschlossen worden, hätte das Kantonsstrassennetz mit einer Brücke über das Bahntrassee ergänzt werden müssen. Mit der Erstellung dieses aufwendigen Bauwerks wäre eine Inbetriebnahme der Doppelspur frühestens ab 2025 realistisch gewesen. Für die Einführung eines zusätzlichen Schnellzuges zwischen Basel und Biel ist im Laufental eine neue Doppelspurinsel inkl. einer Neutrassierung zwischen Grellingen und Duggingen notwendig. Bis anhin wurde davon ausgegangen, dass für die Umsetzung des neuen Fahrplankonzepts alle drei bestehenden Bahnübergänge im Raum Grel-

lingen aufgehoben werden müssen. Es musste für das Kantonsstrassennetz eine Lösung gefunden werden, welche die heutigen Verbindungen innerhalb von Grellingen weiterhin ermöglicht. Bei der Suche nach Möglichkeiten für das Kantonsstrassennetz standen Varianten im Vordergrund, welche die natürliche Geländekante südlich der SBB-Gleise ausnützen und die SBB mittels einer Brücke überqueren. Diese Varianten führten aber einerseits zu hohen Kosten, anderseits war die Akzeptanz für die Varianten nicht im gewünschten Masse da. Abklärungen haben ergeben, dass wegen veränderten Rahmenbedingungen eine Beibehaltung der Bahnübergänge Nunninger- und Bahnhofstrasse in Grellingen (beides Kantonsstrassen) aus bau- und verkehrstechnischer Sicht doch möglich ist. Der Bahnübergang Bahnweg (Gemeindestrasse) wird hingegen geschlossen.

er durch die Gänge und Stufen des Brockä-Flohmi in Wahlen streift, muss die Augen offen halten. Unzählige Sachen und Sächeli stapeln sich auf Regalen, liegen in Schubladen oder hängen an den Wänden. Vom grossen Sessel über die hippe Schallplatte aus den 70ern bis zu dem einen Knopf, der zu Hause gerade fehlt, findet sich in Christine Cuenis Brockenstube an der Grindelstrasse fast alles. Vielseitiger geht es wohl kaum. Und wer sich Zeit nimmt und mit geschärftem Blick sucht, wird mit Sicherheit auch fündig. Neben viel Nützlichem und Nippes verbergen sich in Wahlen nämlich echte Trouvaillen. Am letzten Montag fanden sich sechs Jungs in der Wahlner Brocki ein, um im Rahmen des Ferienpasses alles rund ums Thema Brockenstube zu lernen. Von trockener Theorie war hier aber nichts zu spüren: Christine Cueni führte die Kinder durch die grossen Räume und zeigte ihnen, was die Leute nicht mehr brauchen und darum zu ihr bringen. Die Ferienpassgäste zeigten sich dabei sichtlich erstaunt darüber, was

Neugierig: Christine Cueni erklärt den Kindern, was ein Butterfass ist. FOTO: MELANIE BRÊCHET

sich in einer Brockenstube finden lässt und beim einen oder anderen machte sich schon früh ein kleiner Sammeltrieb bemerkbar. Der Wert alter Gegenstände Nach einer kleinen Stärkung durften sich die Kinder auf Schatzsuche begeben. Sie konnten ihre mitgebrachten Spielsachen von zu Hause gegen ihren ganz persönlichen Schatz aus dem Brockä-Flohmi tauschen. Dabei eilten die einen zielstrebig zu einem Gegenstand, den sie bereits beim Rundgang gespeichert hatten, andere wiederum liessen sich Zeit und durchstöberten nochmals fast das ganze Sortiment. Schliesslich wurden zum Beispiel ein Kartenspiel oder ein Spielzeugbagger gegen Muscheln, ein Mikroskop oder ein lustiges Taschenbuch getauscht. Christine Cueni hatte während der Auswahl immer ein

offenes Ohr, half beim Suchen und Ausprobieren und versuchte sich sogar an einer alten Zuckerwattenmaschine, um den Kindern eine Freude zu machen. Die Maschine wollte ihren Dienst aber nicht mehr tun und so blieb es bei den anderen Leckereien, die aufgetischt wurden. Christine Cueni begrüsste schon vor einigen Jahren Schulklassen in ihrer Brockenstube und schätzte es schon damals, den Kindern zu zeigen, welchen Wert auch alte Gegenstände haben können und was aus diesen mit ein bisschen Fantasie und Geschick entstehen kann. Diese Arbeit wolle sie jetzt mit ihrem Engagement beim Laufentaler Ferienpass fortsetzen, erklärt sie. Ihr Ziel hat sie bei dieser Ferienpassgruppe mit Sicherheit erreicht, die Kinder gingen mit ihren neuen Schätzen zufrieden nach Hause.

REGION

Vom Kraftwerk in die Steckdose Zwei Mädchen und vier Knaben liessen sich im Elektrizitätsmuseum der EBM in die Geheimnisse des Stroms einweihen. Staubsauger, Handy, Glühbirnen und vieles mehr verdanken ihm ihre Existenz. jjz. «Was passiert, wenn ihr einen Bernstein, Ballon oder Plastikstab intensiv reibt», fragte Leiterin Maeggi Gisin die sechs Kinder, die im Rahmen des Ferienpasses das Elektrizitätsmuseum der Elektra Birseck Münchenstein besuchten. «Es zwickt mich», antwortete Elias und meinte damit, dass er einen kleinen Stromstoss spürt. Besonders der Bernstein könne damit elektrisch aufgeladen werden, weshalb sein griechischer Name den Begriff Elektrizität prägte, ergänzte Gisin. Anhand eines Kleinwasserkraftwerks demonstrierte sie, wie Strom mit einer Turbine und einem Generator erzeugt wird und so eine ganz gewöhnliche Lampe zum Glühen bringt. Dass Elektrizität aber auch in der Natur erzeugt wird und erst noch zu einem unheimlichen Spektakel ausarten kann, sei bei einem heftigen Gewitter infolge einer elektrostatischen Entladung durch den Blitz zu beobachten. In einer Glaskugel simulierte sie sodann eine elektrostatische Entladung und sobald ein Kind die Glaskugel berührte, richtete sich der Lichtstrahl an seine Hände. Das Experi-

Elektronen mit der Hand sichtbar machen: Lichtskulptur von Henry Lay.

So wird Elektrizität erzeugt: Kleinwasserkraftwerk von 1914. ment faszinierte die Kinder und beim nächsten Posten beobachteten sie, wie zwei geladene Elektroden einen Lichtbogen bildeten, sobald sie sich nahe genug waren. «Steigt nie auf einen Eisenbahnwagen», warnte sie die Kinder, denn man erhalte auch einen Stromstoss, wenn man nur schon in die Nähe der Fahrleitung gerate! Einzig die Vögel könnten unbeschadet auf der Fahrleitung sitzen, da sie nie mit der Erde in Berührung kämen. Hingegen habe ein Eichhörnchen einen riesigen Stromausfall ausgelöst, als es auf eine Hochspannungsleitung kletterte und sein Leben lassen musste! Roboter aus dem Jahr 1950 Über alte Telefonapparate, Kühlschränke, Waschmaschinen, Schalter, Stromkästen staunten die Kinder und an einer antiken Morsestation konnten sie sich sogar Meldungen zuschicken. Absoluter

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Renner war der erste funkgesteuerte Roboter Europas aus dem Jahr 1950. «Sabor», wie ihn der Erbauer Peter Steuer nannte, kann auf Geheiss gehen, tanzen, grüssen, rechnen, ist 200 Kilogramm schwer und mit zwei Kilometer Kabel bestückt. Allerdings sei der altersschwache Lulatsch von einem Techniker heimlich etwas unterstützt worden. Nach einem anspruchsvollen Morgen durften die Kinder schliesslich ihre erste batteriebetriebene Bürste zusammenstellen.


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Gottesdienste Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 28. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht zum Wochenausklang, offen für alle. Sonntag, 30. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli.

TO D E S A N Z E I G E UND DANKSAGUNG Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 30. Juli 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Paula Saner-Schneider 16. Dezember 1927 – 18. Juli 2017 Irgendwann bleibt nichts von dir auf Erden als vielleicht die Erinnerung an deine Augen, dein Lachen, deine Hände in den Herzen der Menschen, die dich lieben.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Wir vermissen dich: Die Trauerfamilie

Sonntag, 30. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental: Gottesdienst Pfarrer Michael Brunner und Christoph Speiser Pfarrkirche Witterswil

Wir bedanken uns sehr herzlich für die liebevolle Betreuung und Pflege beim Team des Alterszentrums Bodenacker Breitenbach. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traueradresse: Rösli und Charly Bonneau-Saner, Alter Weg 5, 4224 Nenzlingen

Gottesdienste und Gemeindeanlässe: Sonntag, 30. Juli, sowie Dienstag, 1. August: keine Gottesdienste Donnerstag, 3. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 6. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Seniorennachmittag. Dienstag, 8. August, 15 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach, Thema: Mit Rose und Besen: Gedanken eines Strassenwischers. Michel Simonet aus Freiburg hat studiert. Er könnte anders leben. Aber er braucht Bewegung.

Gilt als Leidzirkular.

Wenn du bei Nacht die Sterne anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. Antoine de Saint-Exupéry

Fassungslos und voller Schmerz nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, meinem Ehemann, meinem Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager

Claudio Biner 13. September 1969 – 24. Juli 2017 Dein plötzlicher Tod hat uns erschüttert. Dein Herz hat aufgehört zu schlagen. Wir fragen, die Antworten fehlen. Es ist so schwer, dich loszulassen, doch sind wir unendlich dankbar, dass wir dich auf deinem kurzen Lebensweg begleiten durften. Wir vermissen dich: Sabine Biner mit Giuliana, Timo und Marvin Franz Biner und Hildegard Andrea und Dani Häfliger Sigrid Schweizer mit Marc Michael und Sylvia Scheffler mit Anna Lavinia Waltraud Jenny und Peter Schwyzer Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 4. August 2017, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Arlesheim statt. Traueradresse: Sabine Biner, Kirchgasse 5, 4224 Nenzlingen Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium. 2. Timotheusbrief 1, 10


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Kanton Solothurn

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Zwingen

Erwahrung stille Wahl Sozialhilfebehörde

Die Praxis von Frau Dr. med. Luzia Huber-Borer

Die stille Wahl der Mitglieder der Sozialhilfebehörde Zwingen für die Amtsperiode vom 1. November 2017 bis 31. Dezember 2020 wurde ordnungsgemäss publiziert.

bleibt ferienhalber vom 5.8.2017 bis und mit 21.8.2017 geschlossen.

Gegen diese Wahl wurde keine Beschwerde erhoben und die Wahl wurde vom Gemeinderat am 3. Juli 2017 erwahrt.

Erwahrung Ergänzungswahl Gemeinderat

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen

Die Ergänzungswahl von Natalie Caduff als Mitglied des Gemeinderates Zwingen für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2020 wurde ordnungsgemäss publiziert. Gegen diese Wahl wurde keine Beschwerde erhoben und die Wahl wurde von der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission erwahrt.

Die Praxis bleibt ferienhalber vom 29.07.2017 bis und mit 15.08.2017 geschlossen

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Kübler Thomas Oberfeldstrasse 11a, 4227 Büsserach Bauobjekt: Heizungsersatz Wärmepumpe mit neuer Erdwärmesonde Standort: Oberfeldstrasse 11a Grundstück: GB 2002 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Kübler Haustechnik AG Industriering 45, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 11. August 2017

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Hansjörg Borer Hölzlistrasse 197, 4232 Fehren Bauobjekt: Sichtschutz aus Stahlplatten Bauzone: W2a Bauplatz: Hölzlistrasse 197, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch Nr. 440 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 11. August 2017

Grindel

Ergänzungswahl Mitglied Schulrat BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Mümliswil-Ramiswil Passwangstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Belagsarbeiten muss die Passwangstrasse im Abschnitt «Abzweigung Schelten» bis «Dubhof» für den Verkehr gesperrt werden. Der Postautobetrieb wird während der Sperrung mit einem Kleinbus aufrechterhalten. Dauer: 2. August 2017 ab 19.00 Uhr bis 3. August 2017 um 22.00 Uhr Bei schlechter Witterung verschiebt sich der Endtermin. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt II, Olten, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Die CVP hat für den ihr zustehenden Sitz im Schulrat einen Wahlvorschlag eingereicht und Harald Schmidlin als Kandidaten vorgeschlagen. Am 26. Juni 2017 hat der Gemeinderat Herrn Harald Schmidlin, Jahrgang 1973, als Mitglied des Schulrates für die Amtsperiode bis 31. Juli 2020 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 28. Juli 2017 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Baupublikation Bauherrschaft: Reinhard Lutz, Hollenrain 126 4247 Grindel Bauobjekt: Sichtschutzwände, bereits ausgeführt Bauplatz: Hollenrain 126 Bauparzelle: GB-Nr. 791 Planauflage: beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 10. August 2017

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 17-018 Einfriedung gegen Gempenstrasse Grundbuch-Nr.: 3025 Adresse: 4412 Nuglar, Gempenstrasse 20 Gesuchsteller: Hänger Nicole 4412 Nuglar, Gempenstrasse 20 Grundeigentümer: Hänger Nicole / Kuhn Reto 4412 Nuglar, Gempenstrasse 20 Planverfasser: Hänger Nicole 4412 Nuglar, Gempenstrasse 20 Datum Baugesuch: 21. Juli 2017 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 11. August 2017 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Averum Baumanagement GmbH Im Bohnacker 6, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 10–17 2 Einfamilienhäuser mit Autounterstand Projektverfasser: Hansjörg Müller + Partner AG Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Bauplatz: Dofelmattweg Bauparzelle: GB-Nr. 737 Bemerkung: Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes soll die vorhandene Geländemulde aufgefüllt werden. Ausnahmeantrag: Neue Basis für die Gebäudehöhe Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 11. August 2017

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Sothy und Patricia Yogarajah Ettingerstrasse 63, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Stöckli Architektur GmbH Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein Bauobjekt: Sanierung/ Umbau und Anbau an EFH, Carport Bauplatz: Choliberg 16, 4114 Hofstetten Bauparzelle: GB-Nr.: 3251 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Einsprachefrist: 11. August 2017

Baupublikation Bauherr: Fritz und Cornelia Hermann Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Cornelia Hermann Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Vergrösserung Parkplatzfläche (Aufhebung Steingarten) und Granitsteinmauer gegen Parzelle Nr. 1776 Bauplatz: Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 1777 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Auflageort: Gemeindeverwaltung, Büneweg 2 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. August 2017

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07


THIERSTEIN

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NUNNINGEN

«Falkner der Herzen» besuchte Altersund Pflegeheim Stäglen Das APH Stäglen lässt immer wieder aufhorchen. So war der deutsche Falkner Achim Häfner mit seinen Greifvögeln zu Besuch, Firmlinge inspirierten Heimbewohner zum Backen und Basteln und ein Ausflug in die Orchideenwelt von Studen liess tropische Fantasien aufblühen. Roland Bürki

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as APH Stäglen hat im Laufe seiner 25 Jahre schon viele Gäste empfangen, die den Heimbewohnern eine Fülle an Unterhaltung boten und viel Freude bereiteten. Nicht zu vergessen sind da aber auch die Heimkatze «Schnurrli» oder die Enten im Teich, die so beruhigend auf Bewohner und Gäste einwirken. Dass aber Ende Juni mit Achim Häfner Deutschlands «Falkner der Herzen» mit gut zehn Greifvögeln im Stäglen seine Aufwartung machte, entwickelte sich im Laufe der vier fesselnden Stunden zur eigentlichen Sensation. Der Falkner aus Neustadt an der Weinstrasse, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und mit seinen Eulen, Falken oder Käuzen Schulen, Kindergärten oder Altersheime besucht, hält nichts von Flugshows, wie aus verschiedenen Interviews in deutschen Zeitungen zu erfahren ist. Häfner ist überzeugt, dass viele Menschen mehr von seinen Greifvögeln in ihrer Funktion als Therapievögel profitieren, wenn sie ganz nahe bei ihnen sind. Das tat Häfner auch ganze vier Stunden lang in Nunningen, als er anfänglich skeptischen Bewohnern und Gästen Falknerhandschuhe überzog, seine Greifvögel drauf setzte und diese sich geduldig anfassen und streicheln liessen. Die Wirkung auf die Bewohner war erstaunlich, wie Marlene Hänggi, zuständig für Alltagsgestaltung und Aktivierung, dem Wochenblatt erklärte: «Das krankheitsbedingte Zittern eines Bewohners verschwand wie durch ein Wunder innert weniger Minuten.» Das deckt sich mit der Feststellung einer begeisterten Frau, welche dem «Falkner der Herzen» in dessen Blog schrieb: «Egal, mit welchen Sorgen man sich an-

Interaktion mit Eule: Die Greifvögel von Achim Häfner, dem «Falkner der HerFOTOS: ROLAND BÜRKI zen», lassen sich gerne anfassen und streicheln.

fangs zu Dir setzt, man geht mit einem Lachen, einer Ruhe und Gelassenheit, die man nicht beschreiben kann.» Der Besuch des Falkners mit seinen kleinen und grossen Greifvögeln war noch tagelang das Tagesgespräch unter den begeisterten Bewohnern, wie Hänggi zu berichten weiss, um dann zu verraten: «Er kommt im November wieder.» Ein Hauch Florida Ein Sozialprojekt im Rahmen der Firmvorbereitung gab vier Gilgenberger Jugendlichen die Gelegenheit, zusammen mit ihrer Katechetin Isabelle Grolimund einen Blick hinter die Kulissen eines Alters- und Pflegeheims zu werfen und mit Bewohnern und Pflegepersonal zu kommunizieren. Vorerst galt es, zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern in der Küche Cupcakes oder «das Küchlein, das aus der Tasse kommt» mög-

lichst verlockend zu dekorieren. Was offensichtlich allen viel Spass machte, genau so wie die anschliessende gemeinsame Herstellung von Papiergeschenktäschchen aus alten Kalenderblättern. Der lehrreiche Nachmittag und vor allem die Cupcakes waren am Ende buchstäblich in aller Munde, wie aus dem APH Stäglen verlautete. Dieser Nachmittag weckte Lust auf mehr, so dass der Ausflug nach Studen ins schweizweit bekannte Restaurant «Florida» eine Woche später gerade so richtig passte. Die «Stäglen-Leute» genossen nicht nur ein feines Essen in dieser grünen Oase, sondern besonders auch den Tropenpflanzen-Dschungel mit Palmen, Orchideen und weiteren exotischen Pflanzen. Grossen Eindruck hinterliessen auf einem kleinen Spaziergang die Pelikane und Papageien, wie Marlene Hänggi mit Freude feststellte.

Ein Gruppenbild zum Abschluss: Heimbewohner und Firmteam (hinten) nach erfolgreicher Produktion von Cupcakes und Geschenktäschchen.

SOMMERSERIE «HOFLÄDEN»: ARCHHOF BREITENBACH

Briefkastentour und Marktstand – eifach und guet Der Archhof liegt weit ab vom Schuss. Es kommen kaum Kundinnen und Kunden zum Hof. Der Verkauf in einem Hofladen lohne sich nicht. – Darum geht die Familie Wyss mit ihren Produkten hin zur Kundschaft. Niklaus Starck Zuhinterst im Tal des Rütenenbachs liegt der Hof Arch, dort wo einst der einzige Weg zwischen Breitenbach und Fehren entlangführte. Milchwirtschaft sei der hauptsächliche Erwerbszweig, so Markus Wyss. Er und seine Frau Annamarie betreiben den Archhof seit 1849 in der dritten Generation, und die vierte stehe bereits in den Startlöchern. Sohn Patrick absolviert derzeit die Ausbildung zum Betriebsleiter. 35 Hektar Land gibt es zu bewirtschaften, 35 Kühe der Rasse Schweizer Fleckvieh, 40 Nachzuchtrinder, 50 Hühner mit ihrem Güggel und Bienenvölker. Mit dem Getreideanbau haben sie aufgehört, leider, sagen sie, es fehlen die guten Mühlen in der Gegend. Darum kaufen sie das Mehl für ihre Brote und Zöpfe ein. Ihre Backwaren verkauft Annamarie Wyss alle 14 Tage am Samstagsmarkt beim Wydehof in Breitenbach. Wöchentlich, jeweils dienstags, ist sie auf Briefkastentour bei

Annamarie und Markus Wyss: Mit Brot, Zopf und Honig. ihren Kundinnen und Kunden unterwegs und liefert die bestellten Produkte ab. «Eifach und guet» ist das Motto der Kochdemos, die immer wieder in der schönen Küche des Archhofs für Gruppen ab 20 Personen durchgeführt werden, es geht jeweils um saisongerechte,

FOTO: NIKLAUS STARCK

heimische Gerichte. Ach ja, und wenn es dann wieder einmal kalt werden sollte, kann im Archhof Cheminéeholz gekauft werden, luftgetrocknet und gut gelagert. Archhof, Breitenbach. 061 781 37 01


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THIERSTEIN

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REGION

Der Forstbetrieb Schwarzbubenland wird gegründet Die meisten Waldbesitzer haben den Statuten zugestimmt und sind nun gefordert, Vorstandsmitglieder und Delegierte für den neuen Zweckverband zu finden. Bea Asper

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ahrelang hatten die Thiersteiner und Dornecker um Details aber auch um Grundsätzliches gestritten. Jetzt raufen sie sich zusammen. Berater Lorenz Bader vom Forstingenieurbüro Kaufmann und Bader zeigte sich auf Anfrage erleichtert über die breite Zustimmung zur Fusion der Forstbetriebsgemeinschaften bei nur wenigen Gegenstimmen. Die Bürgergemeinden Breitenbach, Büsserach, Erschwil, Fehren, Grindel, Himmelried, die Einheitsgemeinde Büren, die Kirchgemeinde Beinwil sowie der Kanton Solothurn haben den Statuten für einen neuen Zweckverband zugestimmt und machen sich nun an den Aufbau des Forstbetriebs Schwarzbubenland. In Seewen und in Meltingen stehen die Entscheidungen noch aus, in Zullwil nimmt man sich Bedenkzeit, während Nunningen eine eigene Lösung favorisiert (das Wochenblatt berichtete).

Fusion: Der Forstbetrieb Schwarzbubenland wird den Wald pflegen.

Die Verbandsmitglieder stellen dem Forstbetrieb die Waldflächen in ihrem Eigentum, inklusive der für die Bewirtschaftung notwendigen Erschliessungsanlagen, unentgeltlich zur Pflege und Nutzung zur Verfügung und leisten einen Pauschalbeitrag, der von der Delegiertenversammlung festgesetzt wird. Dafür besorgt der Forstbetrieb alle im Zusammenhang mit der Pflege und Nutzung des Waldes und der Walderhaltung notwendigen Arbeiten. Die Verbandsmitglieder werden über das Betriebsprogramm und die geplanten waldbaulichen Massnahmen informiert. Ob man harmoniert oder sich zerstreitet, wird die Zukunft zeigen, und ist wohl abhängig von den Personalentscheiden, welche die Bürger- und Gemeinderäte nun zu treffen haben. Die erste Delegiertenversammlung soll im

FOTO: BEA ASPER

Herbst stattfinden, diese wählt die vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder. Nutzniesser sollen zahlen Die Waldbesitzer haben ein Vetorecht. Sie können verlangen, dass auf eine geplante Massnahme verzichtet wird. Laut Statuten unterhält der Forstbetrieb nur jene Erschliessungsanlagen, die für die Waldbewirtschaftung notwendig sind und nur soweit, wie es für den Holztransport erforderlich ist. «Über die Bedürfnisse der Waldbewirtschaftung hinausgehende Leistungen in den Bereichen Waldpflege, Erholung und Naturschutz, Schutz vor Naturgefahren sowie Öffentlichkeitsarbeit werden vom Forstbetrieb nur erbracht, wenn ein konkreter Auftrag vorliegt. Die entsprechenden Kosten werden dem Auftraggeber kostendeckend verrechnet.»

REGION

Kinder erkunden das Leben der Pilze Ein halbes Dutzend erfahrene Pilzsammler begleiteten dreizehn Kinder in den Stürmenwald, um Röhrlinge, Täublinge, Trichterlinge und andere kuriose Gesellen zu suchen und zu bestimmen.

KANTONSRAT SOLOTHURN

WoV– Der Zahlensalat

Kuno Gasser

Wahlrechts für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer auf kommunaler Ebene» viel zu reden. Kein Wunder bei so einem komplizierten Titel! Für dessen Umsetzung votierte die Ratslinke, dagegen die drei bürgerlichen Parteien. Wobei es auch Zustimmung von einzelnen Bürgerlichen gab. Interessant fand ich speziell, dass einige bürgerliche Vertreter aus kleinen Gemeinden für den Volksauftrag stimmten, mit dem Argument, so hätten diese Gemeinden mehr Chancen ihre Kommissionen und Räte zu vervollständigen. Am letzten Sessionstag nahm die Verabschiedung der Regierungsräte Esther Gassler und Peter Gomm, des Ratssekretärs Fritz Brechbühl und des Weibels Ueli Emch viel Zeit in Anspruch. Für mich persönlich am interessantesten war jedoch der Besuch des «WoV-Seminars» (wirkungsoriente Verwaltungsführung) am Nachmittag des letzten Sessionstages, denn mit den Globalbudgets gibt der Kantonsrat der Verwaltung viel Freiraum und um hier einzugreifen, muss man die Logik dahinter mindestens erahnen können.

Gleich zu Beginn der Sommersession wurden drei neue Ratsmitglieder vereidigt. In der letzten Session vor der Sommerpause gab im Solothurner Kantonsrat vor allem die Einführung des Stimm- und Wahlrechtes für Ausländer auf Gemeindeebene zu reden. Was bei den Kirchgemeinden schon lange gilt, sollte bei den politischen Gemeinden auch möglich werden. Daneben wurden andere, nicht so emotionale Themen, wie das Globalbudget «Öffentlicher Verkehr» für die Jahre 2018 & 2019 quasi durchgewunken. Wie schon erwähnt gab es aber dann bei der Behandlung des Volksauftrags «Ermächtigung der Gemeinden zur Einführung des Stimm- und Kuno Gasser, Kantonsrat, CVP, Nunningen

KANTON SOLOTHURN

60 Kinder im Jugendlager WOS. Bereits zum 16. Mal gastierte das Jugendlager des Solothurner Turnverbandes SOTV in Elm im glarnerischen Sernftal. Rund 60 Kids erlebten eine abwechslungsreiche, eindrückliche und spannende Woche, bei der auch das Wetter mitspielte. Auf der Homapage des SOTV (www.sotv.ch) wurden jeden Tag Bilder und ein Newsflash aufge-

schaltet, quasi das Tagebuch aus Elm. Dort war zu lesen, mit welchen lustigen, spannenden und vielleicht auch herausfordernden und ungewohnten Aktivitäten der vergangene Tag gespickt gewesen ist. Was so locker und selbstverständlich töne, bedeutete aber jeden Tag viel Arbeit des Leitungs- und Küchenteams, schreibt der SOTV.

jjz. Kaum hatte Fränzi Maler die Kinder mit Zeckenspray versehen und die Sammelkörbchen verteilt, marschierten drei Gruppen mit je zwei Experten Richtung Hüttenboden. Der Himmel war bedeckt, der Wald dunkel, aber die Kinder gingen eifrig ans Werk und meldeten das kleinste Pilzchen, das sich ihnen entgegenstellte. Ein Schwarzschneidiger Dachpilz mit gedrängten Lamellen bot sich am Waldrand an und mitten auf dem Weg stand einsam und verlassen ein Düngerling in zertretenem Pferdedung. Der Anfang war gemacht, jetzt galt es Edleres zu entdecken. Ein Büschel Stockschwämmchen sass gemütlich auf einem morschen Baumstrunk und versetzte den Experten Claus Maler ins Räsonieren. «Das ist ein ausgezeichneter Speisepilz, aber leider hat er viele giftige Doppelgänger», wandte er sich zu den Kindern. Pilze würden gerne auf totem Holz wachsen und dasselbe mit ihren Würzelchen oder Myzel in Humus verwandeln. Ein paar Schritte weiter lag plötzlich ein eiförmiger Pilz im Gras. «Ein Hexenei», entfuhr es dem Experten, «und erst noch essbar!». Die Begeisterung wich aber, als eine andere Gruppe eine

Reiche Beute: Pilzkontrolleur Walter Flück erklärt die verschiedenen Arten. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Stinkmorchel fand, die sich aus einem solchen Hexenei entwickelt hatte und einen bestialischen Geruch verbreitete. Da kam der Frauen-Täubling gerade recht, ist er doch ein schmackhafter und ergiebiger Speisepilz. Kaum vom Waldboden zu unterscheiden standen zwei Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, die Claus Maler nur dann empfehlen kann, wenn er gekocht wird. Sein Doppelgänger, der Netzstielige Hexen-Röhrling, könne zu Magenbeschwerden führen, ergänzte er. In der Stürmenhütte brutzelte ein feiner Pilzrisotto über dem Feuer, vom

Pilzkontrolleur Walter Flück liebevoll zubereitet. Mit einer Bratwurst schmeckte derselbe besonders gut und trug zur gemütlichen Stimmung dieses Ferienpass-Ausflugs bei. Vereinspräsidentin Fränzi Maler sortierte die 150 gewonnen Pilze nach verschiedenen Kriterien und Walter Flück stellte danach die beiden schmackhaften Speisepilze Heinbuchen-Röhrling und Mehlräsling vor. Die Mitglieder des örtlichen Pilzvereins ermöglichten den Kindern einen gewaltigen Einblick in das Wesen der Pilze mit Verpflegung, Wettbewerb und Naturerlebnis.

LESERBRIEF

Fluglärm im Thierstein Es gibt gute Gründe, warum man von den Fluglärmgegnern nichts mehr hört. Einerseits sind die Flugzeuge, welche heute ab EuroAirport starten, deutlich leiser geworden. Anderseits hat die Einführung des von Paul Kurrus vorgeschlagenen Abflugverfahrens eine wesentliche Entlastung in unserer Region gebracht. Nach Inbetriebnahme des virtuellen Navigationspunktes BASUD (Passwanggebiet) wurden nämlich damals gegen 80 Prozent der Abflüge über diesen Punkt abgewickelt. Heute sind es nur noch jene Abflüge mit südlichen Destinationen, also ein Bruchteil des-

sen. VATOF sieht sich darin bestätigt, dass sich seine damaligen Anstrengungen gelohnt haben. Was allerdings noch zu wünschen übrig lässt, ist die korrekte Nutzung des Radarkorridors, welcher die Flugzeuge zum Einlogpunkt des InstrumentenLande-Systems ILS von Süden her bringen soll. Der Korridor erstreckt sich auf einer Breite von ca. 6 km via Laufental zum Thal. An einzelnen Tagen ist der Anflug ziemlich chaotisch und teils weit ausserhalb des Korridors. Die französische Flugsicherung DSNA, welche für dieses Landeverfahren zuständig ist, ha-

ben wir entsprechend informiert. Wer in unserer Region an den Himmel schaut, kann eine unzählige Anzahl an Flugzeugen in unterschiedlicher Höhe wahrnehmen. Es sind täglich weit über 1000 Maschinen. Wer mehr erfahren möchte, kann sich die Aktivitäten unter «flightradar24» oder «Flugverfolgung.com» am PC anschauen und sich die App aufs Handy laden. Viel Spass beim Betrachten des Flugverkehrs. Roland Häner VATOF, Verein für ein attraktives Thierstein ohne Fluglärm


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Samstag u.Sonntag:

Telefon 061 771 03 06

Sonntag, 30. Juli 2017, ab 13 Uhr – Heimatchörli Basel – Trachtenchor Mellingen – Alphorngruppe Enzian Nuglar

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DORNECK VERANSTALTUNG

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MARIASTEIN

Jazznachmittag im Klosterdorf Über 500 Personen wissen bereits davon, am 19. August findet in Mariastein im Garten des Kurhauses Kreuz ein Jazz-Event statt, nämlich der VVL-Mitglieder. Nun sollen auch die übrigen Leimentaler davon Kenntnis erhalten. Zusammen mit dem Verkehrsverein Mariastein-Metzerlen und dem Hotel Kurhaus Kreuz startet der Verkehrsverein Leimental erstmals einen Anlass, der erstens gratis, zweitens mit den Loamvalley Stompers fetzig und drittens sicher unterhaltsam sein wird. Ab 14.00 Uhr wird die Leimentaler Jazzband aufspielen, die bereits im ganzen Leimental eigentlich bekannt sein sollte, während das Team vom Kurhaus Kreuz in Selbstbedienung unter dem Motto «Grill-Festival» Spezialitäten und Getränke verkaufen wird. Im Kurhauspark wird der VVL Tische und Bänke stellen, damit man gemütlich den Vorträgen der Loamvalley Stompers lauschen kann. Mariastein liegt nicht ab der Welt, sondern ist sehr gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Basel Heuwaage ab 12.42 Uhr oder 13.42 Uhr oder ab Flüh 13.13 Uhr und 14.13 Uhr. Der Anlass dauert bis 17.00 Uhr und das Postauto Richtung Flüh fährt 17.06 Uhr oder 18.00 Uhr. Die Autofahrer benutzen den grossen Gratis-Parkplatz beim Dorfeingang. Wer dann noch nicht genug hat, kann ab 18.00 Uhr das Sommernachtsfest auf der Burg Rotberg mit der Band RITSCHI besuchen. Das wäre noch ein halbstündiger Fussmarsch. Reservieren Sie diesen Samstag, kommen Sie ins hintere Leimental und geniessen Sie einen musikalischen August-Nachmittag. Die Organisatoren hoffen auf einen grossen Aufmarsch und nicht allzu heisses, trockenes Wetter. Zum Schluss noch folgenden Gratistipp: Bericht ausschneiden und am Kühlschrank mit Magnet anheften, dann sind Sie sicher dabei.

Hotelzimmer verwandeln sich in «KunstZimmer» Im Rahmen eines Kulturprojektes des Hotels Kurhaus Kreuz werten die drei Kunstschaffenden Verena Baumann, Gaby Roter und Ettore Antonini auf je einem Stockwerk alle Gästezimmer für ein ganzes Jahr lang mit ihren Originalkunstwerken auf. Roland Bürki

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ie einstige im 17. Jahrhundert erbaute Pilgerherberge im Wallfahrtsort Mariastein steht an diesem trüben Sonntagmorgen eher ein wenig einsam an der doch so inspirierend tönenden Paradiesstrasse. Doch der Schein trügt, wie Pia Zeugin, zuständig für Marketing und Kommunikation beim Kloster Mariastein, dem Wochenblatt versichert: «Wir haben im Rahmen eines Kulturprojektes bereits zum zweiten Mal drei Kunstschaffende gewinnen können, welche die Einzel- und Doppelzimmer, sowie die Suiten des heutigen Hotels Kurhaus Kreuz auf je einem ganzen Stockwerk für ein ganzes Jahr verschönern. Dies notabene mit zum Nachdenken anregenden Originalbildern anstelle der sonst in Hotels üblichen Bilderkopien.» Mit Blick auf die Gäste, die hier neben Erholung und einem feinen Essen in verschiedensten Kursen auch geistige Nahrung suchten, eine glückliche Fügung, wie die Kunsthistorikerin betont. Alle Zimmertüren in diesem historischen Haus stünden an diesem Vernissage-Sonntag Besucherinnen und Besuchern weit offen, so Zeugin.

Peter Billeter

19. August 2017, ab 14 Uhr, Kurhaus Kreuz, Mariastein

Drei Stockwerke – drei Kunstschaffende Die «stumme» Vernissage ohne jegliche Statements von Künstlern oder Kunstexperten entpuppt sich als spannender,

Geheimnisvoller Mohn: Künstler Ettore Antonini aus Rheinfelden (AG) vor seinem grossflächigen, mehrdeutigen Mohnbild. FOTO: ROLAND BÜRKI

fast intimer Besuch in unterschiedlichsten Hotelzimmern. Gaby Roter, eine bekannte und auch mehrfach ausgezeichnete Künstlerin und Raumgestalterin aus dem badischen Wiesental symbolisiert nach ihrer Aussage mit ihren Bildern, meist in Serien, immer Zustände des Alltags, ohne diesen einfach abzubilden. Erstaunlich ist, wie stark ihre Bilder im ersten Stock die doch eher schlichten Zimmer in ungeahnter Weise verändern und dennoch mit dem jedem Zimmer eigenen Christuskreuz kommunizieren. Nach Roters Intention sollen die Gäste die Bilder mit ihren «eigenen Emotionen und Geschichten» vollenden. Frische vom Regen gereinigte Luft durchzieht die Zimmer und lässt die immer zahlreicheren Vernissagegäste so

richtig durchatmen und die spezielle KunstZimmer-Ambiance geniessen. Im zweiten Stock zeigt ein temperamentvoller Ettore Antonini seinen Gästen Zimmer und Kunstwerke. Der in Rom geborene Künstler hat nach einem Kunststudium in Rom und Perugia bereits diverse Ausstellungen in Italien, Deutschland und der Schweiz bestritten. Gerne setzt er sich für das Wochenblatt auf das Bett vor sein impressives Mohnbild, hinter dem viel mehr stecke, als die Blumen vermuten liessen. Das bestätigt auch der in allen Zimmer aufliegende Künstlersteckbrief: «Erstaunlich ist, dass die oft auf den ersten Blick eindeutigen Inhalte nach längerem Betrachten mehrdeutig werden.» Seine direkte Malerei mit vielen Farben scheint

den Reaktionen der Gäste nach gut anzukommen. Der Aufgang in den historisch anmutenden Dachstock mit teilweise freigelegten Dachsparren lässt eine Art geheimnisvolle Stimmung von Stille und Verborgenem entstehen. Hier stellt die Solothurnerin Verena Baumann, eine sehr vielseitige Künstlerin mit Atelier in Solothurn und Paris, eigens für die Hotelzimmer kreierte Werke aus. Ihre Arbeiten sind, wie sie sagt, von einer eigentlichen Suche zu Begriffen wie Stille Transzedenz oder Sinnlichkeit geprägt. Ihr Bild unter der Dachschräge über dem nostalgisch wirkenden Bett mit Verdecktem hat Baumann für Menschen gedacht, die hier in der Stille an sich arbeiten und mit dem Bild Zwiesprache halten wollen.

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Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen, der CH-Nationalsport, ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jährl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstrasse 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


DORFPLATZ WANDERTIPP

EINGESANDT

Am Brienzersee

Sommerlager Judoclub Nunningen

Donnerstag, 27. Juli 2017 Nr. 30

GEDANKENSTRICH

«Usestuehle»

Samstag, 5. August 2017

Wir wandern entlang des schönen Brienzersees von Iseltwald zu den grossartigen Giessbachfällen und weiter nach Brienz. Wanderzeit: 3 ½ Std., aufsteigend 161 m und absteigend 160 m Ausrüstung: Wanderschuhe, Wanderstöcke Kosten: Fr. 134.40 / ½-Tax Fr. 67.20 Verpflegung: aus dem Rucksack Treffpunkt: 07.40 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 30. Juli 2017 bei: Stefan Flückiger, chucho@windowslive.com Es laden ein: Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Martin Staub

Fröhliche Lagerschar: Kleine und grosse Judokas des Judo Clubs Nunningen. Vom Samstag, 8., bis Samstag, 15. Juli durften 32 kleine und grosse Judokas eine abwechslungsreiche, sportliche und bestimmt unvergessliche Woche im Diemtigtal erleben. Joggen, Judo, Klettern, Basteln, Lotto,

eine kleine Wanderung und vieles mehr stand auf dem diesjährigen Wochenprogramm. Das 4-köpfige Küchenteam sorgte jeden Tag für eine gute Stimmung und verwöhnte die Lagerschar mit köstlichem Essen!

FOTO: ZVG

Ein grosses Dankeschön an alle Kinder, Leiter, an das Küchenteam und die Eltern, ohne deren Unterstützung ein so tolles Lager nicht möglich wäre! Ricarda Scherrer

EINGESANDT

EINGESANDT

Erfolgreich in Kerkrade

Starke Bürner Lehrabsolventen

Grund zum Feiern: (v.l.) Theo Widmer, Jan Widmer, Informatiker EFZ, Note 5.4, Esther Widmer, Mario Gunzinger, Marco Roth, Informatiker EFZ, Note 5.9, Luca Tondelli, Elisabeth Augstburger, Martin Vogel, Patrick Vogel, Landwirt, Note 5.3.

Erfolge sollen gefeiert werden: Die Brass Band Konkordia Büsserach nach dem Wettbewerb in Kerkrade (NL). FOTO: ZVG Die Brass Band Konkordia Büsserach hat am World Music Contest 2017 in Kerkrade (Niederlande) mit 93 Punkten in der Section 2 den hervorragenden 4. Platz erreichen können. Kerkrade – Er gilt als der wichtigste Musikwettbewerb der Welt. 20 000 Musiker aller Kontinente beweisen alle vier Jahre im holländischen Kerkrade vor rund 550 000 Zuschauern ihre Fähigkeiten. Die Brass Band Konkordia Büsserach nahm zum ersten Male daran teil. Nach der letzten Probe stellte sich die Brass Band Konkordia Büsserach am 8. Juli 2017 als zweitletzter Verein der strengen Jury. Die beiden Darbietungen gelangen voll und ganz und schon auf der Bühne hatten alle die Gewissheit, alles gegeben zu haben und eine tolle Darbietung abgeliefert zu haben.

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Die Gewissheit kam kurze Zeit später an der Rangverkündigung. Grosse Freude und Erleichterung machte sich breit. Alle Mitglieder und auch der Dirigent Tristan Uth freuten sich über den gelungenen Anlass. Nach dem erfolgreichen Wettbewerb konnte die Brass Band Konkordia am nächsten Tag dann in der Fussgängerzone von Kerkrade ihr Können und Ihre Freude an der Musik mit einem stimmungsvollen Platzkonzert feiern. Die Brass Band Konkordia möchte allen Helfern, Sponsoren und Freunden welche zu diesem tollen Event beigetragen haben nochmals bestens danken!

FOTO: ZVG

Anlässlich der Rangfeier der Wirtschaftskammer Baselland konnten gleich zwei Bürner im Rang abschliessen. Dies sind Patrick Vogel – Landwirt EFZ mit der Note 5,2 und Jan Widmer – Informatiker EFZ Note 5,4. Gefeiert wurde mit den Eltern, Freunden und

Marco Roth – Informatiker EFZ mit der Bestnote 5,9 und der Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger. Theo und Esther Widmer, Martin Vogel Büren

Herrliches Sommerwetter. Da bleibt kein Mensch drinnen. «Usestuehle» ist angesagt. Die Südländer machen es vor. Zur Mittagszeit, wenn die grösste Hitze brennt, sind die Strassen und Plätze im sonnigen Süden zwar leer. Griechen, Italiener, Spanier ... machen Siesta. Erst später, gegen Abend setzen sich Frauen und Männer vor die Haustüren, halten ein EndlosSchwätzchen, während die Kinder quer durchs Quartier Fussball spielen wie die Weltmeister. «Usestuehle» wird vermehrt auch in unseren Gefilden praktiziert. Vor allem den Hauptverkehrsachsen entlang. Da sind in letzter Zeit öfters Stühle, Tische, manchmal auch ein Sofa oder ein Bett am Strassenrand zu entdecken. Ohne verweilende Personen, wie im hochsommerlichen Mittelmeerraum, dafür mit einem angehefteten Zettel «Gratis mitzunehmen». «Usestuehle» bedeutet also hierzulande «günstig entsorgen». Zugegeben, wenn Möbelstücke, Staubsauger oder Kühlschränke, die unterwegs den Strassenrand zieren, noch intakt sind, kann eine derartige Tauschaktion ökologisch durchaus Sinn machen. Mehrheitlich aber handelt es sich um ziemlich vergammelte Ware, die oft tagelang vergeblich auf einen neuen Besitzer wartet. Eine Kelsag Sperrgutmarke für 6 Franken anstelle des «Gratis mitzunehmen» täte da wahrscheinlich den besseren Dienst. Übrigens – man kann KELSAGSperrgutmarken auch in Schweizerfranken und mit der Karte bezahlen. «WIR sind da ziemlich unkompliziert», lachte die sympathische Verkäuferin, als ich letzthin ein paar solcher Vignetten kaufte.

EINGESANDT EINGESANDT

Enkelin von Beethoven im JuBla

Allzeit bereit

Für die Brass Band Konkordia Ignacio Gomez Präsident

EINGESANDT

Wandergruppe «Wäglitramper»

Spass in den Flumserbergen: Die JuBla Gilgenberg im Sommerlager.

«Wäglitramper Schwarzbubenland»: Geniessen das Wandern. Die im Mai 2014 gegründete Wandergruppe «Wäglitramper Schwarzbubenland» (den neuen Namen gab man sich anlässlich der Chall-Remel-Chall-Wanderung vom 13. Juli 2017) ist eine kleine Gruppe von zehn bis zwölf wanderfreudigen Kameradinnen und Kameraden, die sich zum Ziel gesetzt haben, regelmässig kleinere oder grössere Wanderungen durchzuführen. Dabei orientiert man sich nicht an Leistungskilometern, sondern an Beschaulichkeit und Ge-

FOTO: ZVG

mütlichkeit. Die Wanderungen sind den Jahreszeiten entsprechend geplant und werden in der Regel durch die Öffnungszeiten der Bergrestaurants oder auch Besenbeizlis bestimmt, in denen die «Wäglitramper» – bei unsicherer Wetterlage – zu Mittag essen. Ansonsten pflegt man das Beisammensein irgendwo gemütlich am Lagerfeuer, wo die gebrätelte Wurst doch noch am Besten schmeckt. Ruedi Saner

Wir behaupten, bei vielen von uns ist das Lagerleben bei den Kindheitserinnerungen in den vorderen Rängen. Weil uns, der JuBla Gilgenberg (Jungwacht und Blauring Oberkirch) diese Tradition wichtig ist, war es dieses Jahr wieder soweit: Am ersten Sommerferiensamstag traten wir mit einer Gruppe motivierter JuBlaner die Reise in die Flumserberge an. Praktischerweise begleiteten uns sehr viele Verwandte und Nachkommen wichtiger Persönlichkeiten wie zum Beispiel die Enkelin von Beethoven. So konnten wir täglich von den Besten lernen, in dem wir diverse sportliche und wissenschaftliche Aufgaben bestritten. Vom Postenlauf, der nur mit Teamwork gelang, über eine Wanderung bis zum lebensgrossen Mario-Kart-Ren-

FOTO: ZVG

nen war alles im Programm dabei. JuBla wäre nicht JuBla, wenn da nicht noch die eine oder andere Übernachtung im Zelt miteingeplant wäre. Trotz Euphorie darüber waren aber alle froh, ihr Gepäck sicher und trocken im angemieteten Haus verstauen zu können. Wir haben die Woche genossen, haben viel Neues gelernt, haben unseren Zusammenhalt gestärkt und hatten eine riesige Menge Spass. Wir freuen uns bereits jetzt aufs SoLa 2019 und bis dann auf zahlreiche tolle Gruppenstunden und Anlässe! Detaillierte Berichte und Infos findet ihr auf unserer Homepage www.jublagilgenberg.ch. Leiterteam JuBla Gilgenberg SOLA 2017

Im Lager in Dietikon: Die Blauring-MädFOTO: ZVG chen Erschwil. Was macht du, wenn dein Haus brennt, du überfallen wirst oder du dir den Arm brichst? Auf solche Notfälle wurden die 15 Mädchen im diesjährigen Blauringlager mit humorvollen Spielen und sportlichen Aktivitäten gewappnet. Lösungen fanden sie durch das Einsetzten ihrer Sinne bei Tageslicht und in der Nacht. Trotz des wechselhaften Wetters in Dietikon ZH waren alle stets bestens gelaunt. Leiterinnen vom Blauring Erschwil


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DIES UND DAS

Donnerstag, 27. Juli 2017 Nr. 30

VERANSTALTUNG

DENKPAUSE

Jodlerchilbi auf der Bärgweid

Gedanken zum 1. August 2017 zierten Gemengelage behauptet sich die Schweiz wie ein Fels in der Brandung. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Auch in unserem Land ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch wir haben unsere Probleme – denken wir nur an die Lage der öffentlichen Finanzen oder an die langfristige Sicherstellung unserer Sozialwerke. Doch gemessen an den Weltproblemen klagen wir immer noch auf einem hohen Niveau. Georges Thüring Wir leben in einer unruhigen, zunehmend unsicheren und instabileren Welt. Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Das Gefälle zwischen Nord und Süd verschärft sich und es drohen bereits neue Ströme von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem afrikanischen Raum. Die Türkei driftet immer mehr in einen autoritären, islamisch geprägten Repressionsstaat ab und kehrt damit Europa und seinen Werten definitiv den Rücken. Und im Baltikum und in Osteuropa lastet der ungelöste Ukraine-Konflikt und macht sich aufgrund der russischen Unwägbarkeiten zunehmend ein Gefühl der Unsicherheit breit. Nicht zu vergessen der Kampf der Kulturen, den die westliche Welt vor allem durch Anschläge islamistisch geprägter Extremisten zu spüren bekommt. Schliesslich die Gewaltexzesse und die unbändige Zerstörungswut von sognannten Autonomen, wie wir das kürzlich in Hamburg beim G20-Gipfel via Nachrichtensender live miterleben konnten. Und die Vereinigten Staaten bieten längst nicht mehr einen verlässlichen Schutzschirm für die westliche Welt – und zwar nicht erst seit dem Amtsantritt des egomanisch veranlagten Donald Trump. Gleichzeitig entwickelt sich das nach wie vor streng kommunistische China zu einer weltweiten Wirtschaftsmacht, die auch vor unserem Land nicht Halt macht – ich erinnere nur an die Ende Juni definitiv vollzogene Syngenta-Übernahme. Und mitten in diesem weltweiten Wirrwarr und in dieser kompli-

Trotzdem: Die Schweiz ist gut aufgestellt und nimmt in sehr vielen Bereichen eine unangefochtene Spitzenposition ein. Unser System ist sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht stabil. Darum werden wir weltweit beneidet. Das Ringen nach mehrheitsfähigen und dabei oft auch richtigen Lösungen ist in der Regel mühsam – und zwar auf allen Ebenen. Doch es ist ein unverzichtbarer Prozess. Die Schweiz ist auch in dieser Disziplin Meister. So haben wir es beispielsweise in jüngster Zeit geschafft, die Frankenstärke gesamtwirtschaftlich zu überwinden. Und seit Jahrhunderten praktizieren wir ein friedliches Mitund Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen. Ich bin überzeugt, dass unsere Fähigkeit, im Rahmen eines direktdemokratischen Systems unsere Bürgerinnen und Bürger in die Verantwortung zu nehmen und dabei schwierige Probleme zu lösen, auch in Zukunft ein Garant für Stabilität, Sicherheit und eine funktionierende, leistungsfähige Nation bleiben wird. Und solange wir Schweizerinnen und Schweizer selbstbewusst zu unserem Land stehen, unsere Werte und Traditionen verteidigen und uns gegen multinationale Vereinnahmungsversuche standhaft wehren, ist mir nicht bange um unsere Zukunft. In diesem Sinn und Geist wünsche ich allen Leserinnen und Lesern am kommenden Dienstag einen wunderschönen und selbstbewussten Nationalfeiertag.

jjz. Wie gewohnt lässt der Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg für alle Daheimgebliebenen sein volkstümliches Stelldichein auf der Liesberger Bärgweid steigen. Ein Ausflug in die herrliche Natur lohnt sich allein schon der fantastischen Aussicht und der heimeligen Chilbiatmosphäre wegen! Aus dem Seeland wird am Samstagabend der Jodlerklub Epsach erwartet, der mit urchigem Berndeutsch die Gäste zum Schwärmen bringt. Ihm zur Seite steht der JK Erschwil-Beinwil mit herrlichen Liedern und Soloauftritten. Beide bieten Jodelgesang vom Feinsten und lassen sich immer wieder vom Schwyzerörgeliquartett Gugulüsch ablösen. Sobald es einnachtet, ziehen die Baselbieter Fluhtrychler ein und verbreiten gespenstige Lebensfreude. Am Sonntagmorgen beginnt die Chilbi mit Feldgottesdienst und Jodlermesse der Bärgbrünneler. Zum Frühschoppenkonzert spielt der Musikverein Brass Band Liesberg und anschliessend treten das Heimatchörli Basel und der Trachtenchor Mellingen auf. Beide lassen ihre erfrischenden Jodellieder erklingen. In der herrlichen Bergwelt dürfen natürlich die Klänge der Alphorngruppe Enzian Nuglar (mit Fahnenschwinger) nicht fehlen. Zum Tanz und gemütlichen Zusammensein spielt das Schwyzerörgeliquartett Gugulüsch.

Jodlermesse: Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg. Am 31. Juli steigt der Festbetrieb mit der Bundesfeier von Liesberg. Nach der Jungbürgeraufnahme wird flotte Tanzmusik mit dem Duo «Los Domingos» zelebriert und dazwischen findet der Fackelumzug der Kinder statt. Wer in der Liesberger Weide einige entspannte Stunden verbringen und sich von der Festwirtschaft verwöhnen lassen will, ist herzlich eingeladen, zu Fuss, per Auto oder mit dem Pendelbus auf die Bärg-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

weid zu kommen. 200 gedeckte Sitzplätze, eine reichhaltige Tombola und die Bärgweidbar am Freitag 28. Juli ab 20 Uhr mit DJ Tizi stehen weiter im Angebot. Bärgweid-Chilbi: Samstag, 29. Juli ab 18 Uhr mit Jodlerklubs, Treichlergruppe und Schwyzerörgeliquartett. Sonntag, 30. Juli ab 10 Uhr Jodlermesse, Frühschoppenkonzert, Jodlerklubs, Alphornbläser. Bundesfeier am 31. Juli ab 18 Uhr mit Jungbürgeraufnahme und Tanzmusik. Der Eintritt ist an allen Tagen frei!

EINGESANDT

UNICEF-Stand als Ferienprojekt

Aktiv zu werden macht Sinn und Spass: Johanna, Deborag und Moira an ihrem FOTO: ZVG Stand in Laufen.

Am letzten Samstag starteten drei MAR-Schülerinnen des Gymnasiums Laufen mit ihrer ersten gemeinsamen Standaktion vor dem Birs Center in Laufen. Auf die Frage, warum sie sich in ihren Ferien für einen guten Zweck engagieren statt in der Badi zu liegen, waren sich die drei einig: Aktiv zu werden macht Sinn und Spass. Nebenbei hilft es gegen Ohnmachtsgefühle angesichts der weltweiten Situation von Krieg, Hunger und Armut. Johanna, schon lange UNICEF-Mitglied, hat die Initiative ergriffen und ihre Freundinnen Deborah und Moira mit ins Boot geholt. Für Deborah war es selbstverständlich, Johanna mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ihre legendären Rüebli-Torten waren im Nu verkauft. Moira bereicherte den Stand mit Flyern über das aufstrebende

soziale Netzwerk human connection und sammelte Unterschriften für die Initiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung. Sie sagt dazu: «Die Initiative geht unsere Umweltprobleme auf konkrete Weise an und kann helfen, den dringend nötigen gesellschaftlichen Wandel in Gang zu setzen. Von der neuen Internetplattform human connection erhoffe ich mir, dass sie ein Werkzeug wird, mit dem wir die globalen Probleme durch Vernetzung gemeinsam lösen werden.» Mit dem Verkauf von selbstgemachtem Eistee und Kuchen konnten die drei dank vielen grosszügigen Kunden 179 Franken für UNICEF sammeln. Weitere Standaktionen werden noch in diesen Ferien folgen. Iris Häner

Wallis losfuhren. Auch damals schon durften die Nicht-Ministranten sowie unsere Kollegen Protestanten mitkommen, was seinerzeit nicht unbedingt selbstverständlich war. Für die hundert Personen waren einige Leiter verantwortlich, darunter auch ein Bezirksschul- und ein Primarschullehrer, welche beide während den Schulferien eine Woche zur Verfügung stellten, sowie die drei mitgereisten Köchinnen. Am Freitag, 17. Februar sind wir zurückgereist. Übrigens, auch ein Lagerfeuer und dies im Saaser-Schnee fehlte nicht. Eine gewisse Herausforderung war auch der relativ grosse Altersunterschied der Ministranten und Ministrantinnen und auch der Lektorinnen, die dabei waren. Ein Pfarrer hatte uns nicht besucht; dies war nicht schlimm, denn unser Pfarrer Birrer (lebte 1923-2007) hatte uns ideell unterstützt, sowie sich vergewissert, dass es am Materiellen nicht fehlte; jedenfalls

war er ebenso stolz, dass «seiner» Ministrantenschar so etwas ermöglicht werden konnte – und schliesslich nahm er in dieser Woche die Pfarrverantwortung ohne Ministranten wahr. Es war bereits zu Beginn der Planung klar, dass ein solches Lager bloss einmal durchgeführt würde, zumal der Aufwand und vor allem verbunden mit Skifahren in den Alpen doch recht gross war. Dennoch organisierte Wiederkehr im Folgejahr 1990 für junge Erwachsene (ab etwa 18) eine Skiferienwoche im bündnerischen St. Anton bei Arosa, dies dann zusammen mit der katholischen Jugendseelsorge aus Liestal. Sowie im nächsten Jahr 1991 war dies nochmals, als der alte Jugendseelsorger schon nicht mehr bei uns im Verband wirkte . André Müller Ministrantenchef St. PantaleonNuglar von 1986 bis 1991

Georges Thüring, Landrat, Grellingen

LESERBRIEF LESERBRIEF

Alles fing früher an

Blumen-Stadt Laufen aus anderer Sicht Ein ganz grosses Kompliment an die Stadtverwaltung – der Geranienschmuck am Stadthaus strahlt jedem entgegen, welcher gegen das Städtli kommt – ebenfalls der Blumenschmuck am Rathaus (Besitz der Stadtburger) und an den Brunnen erfreuen das Auge. Steht man aber unter der letzten Arkade am Obertor und blickt ins Städtli bis zum Untertor, welch tristes Bild an einem strahlenden Frühlings- oder Sommertag. Nackte Fenster ohne bunten, farbenfrohen Sommerflor (ausser einer Liegenschaft) sind zu sehen. Wo bleibt der Stolz der Hausbesitzer, sein Haus etwas mit Blumen zu schmücken? Dann d’Stadt zum Läbe – der sehr stark begangene Durchgang beim Milchhüsli spottet jeder Beschreibung, was die Ungepflegtheit anbetrifft. Der

Boden mit seit Wochen eingetrocknetem Erbrochenem , Urin, Kaugummi und auch die Decke mit den Lichtröhren ist total verschmutzt. Am Brunnen an der Hinteren Gasse wurde ein Baum gepflanzt, und extra ein Scheinwerfer im Boden eingelassen, um Brunnen und Baum zu beleuchten – dieser brennt schon seit Monaten nicht mehr. Die wunderschöne Uhr am Obertor steht seit Jahren still und neuerdings auch diese am Untertor. Vielleicht könnte man einen Sponsor finden, um die Uhren zu reparieren. Es gäbe also einiges, um das Städtli auf Vordermann zu bringen – alle sollten sich darum kümmern. Was nicht immer wieder gepflegt wird, verwahrlost. Lotty Zemp

zu: «Mini-Lager begeistert seit vielen Jahren», Wochenblatt, Ausgabe Donnerstag, 20. Juli 2017, Artikel von: Melanie Aprin Ein solches Lager ist natürlich eine gute Sache und betont sei noch, von der Kirche lanciert! Den Artikel finde ich auch sehr gut. Allerdings, die Geschichte geht weiter zurück und demnach stimmt es nicht, dass «alles anfing» im 1991 und somit der damalige Jugendseelsorger Ruedi Grolimund die Idee hatte. Das erste Ministrantenlager und solches für den ganzen Dorneckberg, respektive für sechs Dörfer, war bereits im Winter 1988/1989; und der frühere Jugendseelsorger Daniel Wiederkehr bzw. zu jener Zeit tätig als Verantwortlicher, hatte den Impuls und die Organisation gesetzt. Es war der Sonntag, 12. Februar im Jahre 1989, als wir für das Ministrantenskilager Dorneckberg nach Saas-Grund ins


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Für die Ausgabe vom 3. August 2017 gibt es folgende Änderungen: – Inserateschluss – Probeabzüge – Redaktionsschluss

Montag, 31. 7., 12.00 Uhr Freitag, 28. 7., 12.00 Uhr Freitag, 28. 7., 12.00 Uhr


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Donnerstag, 27. Juli 2017 Nr. 30

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Hast du was für mich? Beim Warten an der Ampel auf dem Passwang gelang der Schnappschuss.

FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR

BRISLACH

LAUFEN

Wohnungsbrand sorgt für Feuerwehreinsatz

Platzkonzert der Rekruten

WOS. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zwingenstrasse in Brislach kam es am Mittwoch, 19.Juli, gegen 18.30 Uhr, zu einem Brand. Die entsprechende Meldung war um 18.30 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus der Wohnung im Erdgeschoss. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft brach das Feuer aus noch unbekannten Gründen in der Wohnung im Erdgeschoss aus. Zur Zeit der Brandentdeckung befanden sich keine Bewohner im Haus. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Kontrolle in ein Spital eingeliefert werden. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung entstand ein erhebli-

cher Sachschaden im Erdgeschoss sowie in der darüber liegenden Wohnung. Das Haus ist momentan nicht bewohnbar. Die Zwingenstrasse musste während den Löscharbeiten für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Vor Ort im Einsatz standen die Feuerwehr, die Sanität, das Feuerwehr-Inspektorat Basel-Landschaft und die Polizei Basel-Landschaft.

Vorübergehend gesperrt: Die ZwingnersFOTO: ZVG trasse.

WOS. Das Militär-Rekrutenspiel 161/2017 wirkt derzeit aktiv am Basel Tattoo mit. Für die «Jungen, Wilden» ist das Basel Tattoo der Highlight der Rekrutenschule, welche am 4. August 2017 beendet wird. Da das Spiel während des Basel Tattoo in der Region weilt, steht auch ein Platzkonzert in Laufen auf dem Programm; nebst dem Basel Tattoo das letzte Platzkonzert des Rekrutenspiels 16-1/2017. Am diesem Donnerstag konzertiert das RS-Spiel 16-1/2017, in welchem auch die «einheimischen» Trompeter Samuel Borer, Büsserach, Trompeter Jonas Christ, Fehren sowie Schlagzeuger Sebastian Linz, Büsserach, mitwirken, von 14.00 – 15.00 Uhr auf dem Rathausplatz in Laufen. Das Spiel steht unter der Leitung von Hptm Philipp Werlen, Stabsadj Philipp Rütsche und Wm Christian Kyburz.

Brunch am 1. August auf dem Hof LAUFEN. WOS. Wer liebt es nicht: sich zum Auftakt des Schweizer Nationalfeiertags ein Frühstück ohne Hektik, mit feinsten Leckereien in gemütlicher Atmosphäre mit Familie und Freunden zu gönnen? Möglich machen dies seit 25 Jahren über 350 Bauernhöfe aus allen Ecken der Schweiz. Anmelden können sich die Liebhaber frischer Produkte und guter Stimmung direkt bei der Gastgeberfamilie. Welche Höfe zum Jubiläums-Brunch einladen und weitere wichtige Informationen gibt es unter www.brunch.ch. Im Laufental bietet die Familie Christoph Mathys, Neuhof-Schüüre, Laufen, www.neuhof-schüüre.ch, den Brunch zum Bundesfeiertag an. Anmeldungen sind erbeten an 061 761 60 39. Christian Imark tritt im Stäglen auf NUNNINGEN. WOS. Die 1. August-Feier beginnt im Alters- und Pflegeheim Stäglen am Montag, 31. Juli, um 16.00 Uhr mit der Festansprache von Nationalrat und Kantonsratspräsident Christian Imark, aus Fehren. Es folgt ein Grillplausch für alle. Für eine bodenständige, musikalische Unterhaltung sorgt das Duo Minder vom Tschoppenhof. Zu diesem öffentlichen Anlass sind die Angehörigen und die Bevölkerung eingeladen. Bäder weisen eine gute Qualität auf KANTON BASELLAND. WOS. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (ALV) kontrollierte alle 14 offenen kommunalen Gartenbäder im Kanton Basel-Landschaft. Es mussten nur kleinere Mängel beanstandet werden. Insgesamt wurden 49 Becken kontrolliert. Vorsicht mit Feuerwerkskörpern REGION. WOS. Im Umgang mit Feuerwerk kommt es am 1. August immer wieder zu Unfällen mit teilweise schwerwiegenden Folgen. Die Polizei bittet darum, Mitmenschen und Tiere

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nicht unnötig mit dem Abbrennen von Feuerwerk zu erschrecken. Das Abfeuern von Feuerwerk sollte sich daher auf den 1. August beschränken. Wer sich nicht daran hält, muss unter Umständen mit einer Anzeige wegen Ruhestörung rechnen.

MUSIK-TIPP

London Grammar Die 2009 von den an der Universität Nottingham studierenden Hannah Reid (Gesang), Dan Rothman (Gitarre) und Dominic Major (Keyboard) gegründete Band schaffte vier Jahre später mit «If You Wait» den Durchbruch. Das Debütalbum verkaufte sich mit seinem Mix von Indie-Pop und Electronica-Elementen über zwei Millionen Mal und brachte dem Trio die begehrte «iTunes Album Of The Year»-Auszeichnung ein. Die aktuelle zweite CD «Truth Is A Beautiful Thing» (Universal Music) folgt dem gleichen musikalischen Muster: Sparsame Instrumentierung und sphärisch-melodramatischer Sound, den Hannah Reid mit ihrem ergreifend schönen Gesang veredelt. London Grammar verbreitet keine Gute-Laune-Partystimmung. Ihre hochwertige Musik ist für ruhige Stunden und zum Entspannen prädestiniert, aber wohl für manche auf Dauer zu uniform und schwermütig. London Grammar treten am 26. August am Open Air Zürich auf. Benno Hueber

20170727 woz wosanz  

WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Geplante Lärmschutzwand spaltet Anwohner der Kantonsstrasse...