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Donnerstag, 6. Juli 2017

109. Jahrgang – Nr. 27

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

20ºC 32ºC

20ºC 32ºC

22ºC 27ºC

Freitag, 7. Juli 2017 Am Morgen noch einige Restwolken, dann zunehmend sonnig und sommerlich warm. Samstag, 8. Juli 2017 Sonnig und sommerlich warm. Gegen Abend zunehmend Quellwolken. Sonntag, 9. Juli 2017 In der Nacht aufkommende Gewitter, die sich auch tagsüber lokal durchsetzen.

Laufen

3 Shlomo Graber, 91jährig, ist einer der letzten Zeitzeugen der Konzentrationslager Auschwitz und Görlitz. Im Gymnasium Laufen schildert er seine grausamen Erlebnisse.

St. Pantaleon

15 Andreas Gitzi hat ein Credo: «Wer andere Menschen für sich arbeiten lässt, darf ihre Gesundheit nicht gefährden.» Sicherheitsingenieure wie Gitzi müssen dieses oft mühsam erkämpfen.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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«Wir leben von den KMUs» Am Gewerbekongress des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands in Zullwil sprach unter anderem Bundesrat Johann Schneider-Ammann darüber, wie die Digitalisierung die Welt der KMUs verändert. Gaby Walther

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in sichtlich gelöster Bundesrat Johann Schneider-Ammann stand am letzten Montag in der Fabrikationshalle der Firma Kohler Holzbau AG in Zullwil. Hier fühle er sich wohl, denn Zimmermann und Bergführer wäre er gerne geworden. Verhindert habe das aber sein Vater, so Schneider-Ammann. Widersetzt habe er sich ihm trotzdem und statt Tierarzt Elektrotechnik an der ETH Zürich studiert. Seit 40 Jahren sei er in der digitalisierten Welt unterwegs. Um über die Digitalisierung zu sprechen, hatte der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband (kgv) den Bundesrat an seinen 2. Gewerbekongress eingeladen. Die Digitalisierung nahm ihren Anfang in den 1970er-Jahren, wurde lange nicht zur Kenntnis genommen und überfordere heute noch viele, erklärte der Bundesrat. Man müsse jedoch damit umgehen können und deshalb sei es wichtig, die Ausbildung in diesem Bereich voranzutreiben. Gerade auch die Klein- und Mittelbetriebe können von der Digitalisierung profitieren. Er lobte die Arbeit der KMUs, welche für drei Viertel der Schweizer Arbeitsplätze verantwortlich sind. «Wir leben von den KMUs», ist der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Fühlten sich wohl in Zullwil: Bundesrat Johann Schneider-Ammann, rechts Regierungsrätin Esther Gassler.

überzeugt und versprach, sich gegen zu starke Regulierung und Bürokratie einzusetzen. Der Google-Chef Schweiz gibt Tipps Dass die Bildung und Innovationskraft in der Schweiz einen hohen Stellenwert hat, weiss Patrick Warnking, Country Director Google Switzerland. 2500 Personen beschäftigt Google in der Schweiz und dank einem Schweizer Start-up-Unternehmen existiert Google Map. Auch Warnking sieht das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft in den KMUs. Zehn Tipps gab er den Kleinund Mittelunternehmen, um mit der Digitalisierung mithalten zu können. Als wichtigsten Punkt riet er, eine mobileWebsite zu gestalten, die innert drei Sekunden geladen ist. Ein guter Einstieg sei, die Site mit einem kurzen Wettbewerbsvideo zur Firma zu beginnen.

Vizepräsident wird AGLAT-Chef Ganz so rosig sieht Marianne Meister, Kantonsrätin und Präsidentin kgv Solothurn, die Zukunft der KMUs nicht. Über 10 Milliarden Franken seien im letzten Jahr im Ausland ausgegeben worden und auch der Onlinehandel gefährde die Existenz vieler Betriebe. Neue Konzepte müssten gesucht werden, um überleben zu können. Einkaufen müsse zum Erlebnis werden. Es brauche aber auch eine Politik, die sich fürs Gewerbe stark mache. Meister bedankte sich bei der abtretenden Regierungsrätin Esther Gassler für deren grossen Einsatz fürs Gewerbe. In der vor dem Kongress stattfindenden Delegiertenversammlung wurde der abtretende Vizepräsident Martin Vogel zum Ehrenmitglied ernannt. «Am ersten Kongress waren 200 Personen anwesend. An das Ziel, 300 Personen ins

Raffinierter Gewürzspeck zum Grillieren oder kalt aufschneiden

FOTO: GABY WALTHER

Schwarzbubenland zu bringen, hatten nicht alle geglaubt», erzählt Vogel und freute sich deshalb besonders, dass 320 Personen zum zweiten Kongress nach Zullwil gekommen waren. Während acht Jahren vertrat Vogel das Schwarzbubenland im Vorstand des kgv. Doch langweilig wird es ihm auch nach dem Austritt nicht werden, hat er doch bereits ein neues Amt angenommen, er wird – und das als Bürener– OK-Chef der Laufentaler Gewerbeausstellung AGLAT, welche 2019 stattfinden wird. Ebenfalls aus dem Vorstand zurückgetreten ist Markus Grütter, Derendingen. Neu gewählt wurden Roman Baumann Lorant aus Gempen und Kantonsrat Philippe Arnet aus Lohn-Ammannsegg. Mit Musik und Apéro wurde der informative Abend abgerundet.


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Empfehlungen

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL LAUFEN

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LAUFEN

Rückstellungen sorgen für Verlust gwa. Die Erfolgsrechnung 2016 der Stadt Laufen weist einen Verlust von 1 300 000 Franken auf, 300 000 Franken mehr als budgetiert. «Somit ist das Resultat im Vergleich mit der Vorjahresrechnung um rund 0,85 Mio. Franken schlechter», erklärte Stadtpräsident Alex Imhof an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag. Grund ist unter anderem der Beitrag an die Basellandschaftliche Pensionskasse. Mit der Senkung des technischen Zinssatzes per 1. Januar 2018 reagiert die BLPK auf das weltweit tiefe Zinsniveau, welches zu deutlich tieferen Anlagerenditen führt. Damit will sie sicherstellen, dass sie keine Renten verspricht, die sie in Zukunft nicht finanzieren kann. Die Gemeinden im Baselland sind über ihre Gemeindelehrpersonen von den Auswirkungen auf das Vorsorgewerk des Kantons betroffen. Die Stadt Laufen hat 1 200 000 Franken als Rückstellungen in die Jahresrechnung 2016 aufgenommen, was den empfohlenen 213 Franken pro Einwohner entspricht. Höher als das Jahr zuvor sind mit 150 000 Franken die Betriebskosten des Kesb und mit 220 000 Franken die Sozialhilfeleistungen ausgefallen. 30 Prozent mehr Dossiers mussten bearbeitet werden. Trotz der Verluste gehört Laufen zu den Gebergemeinden und musste einen Finanzausgleich von 150 000 Franken bezahlen. Dieser Betrag wird im kommenden Jahr noch um einiges steigen,

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da die Steuerkraft in Laufen voraussichtlich weiter zunehmen wird. Neu weist die Stadt Laufen ein Eigenkapital von 7 300 000 Franken aus. Rund vier Millionen wurden investiert, wovon die teuersten Investitionen der Umbau der Amtshausscheune und die Sanierung des Pumpwerks Birshalden betrugen. Schutzzonenvorschriften genehmigt Das Grundwasserpumpwerk Birshalden ist für die Wasserversorgung von Laufen von regionaler Bedeutung. Für den Erhalt einer neuen Konzession müssen die Schutzzonen angepasst werden. Die 39 Stimmberechtigten stimmten der Schutzzonenvorschriften einstimmig zu. Was passiert mit dem Bild von Pražàk? Für Kulturerhaltung machte sich ein Stimmberechtigter stark. Er sorgt sich um die Kunst im Sekundarschulhaus, welches in den kommenden Monaten abgerissen werden soll. Bereits in Sicherheit gebracht wurden die Glasmalereien der Aula. Sie befinden sich jetzt in der Gemeindeverwaltung. Was mit der Wandmalerei im Treppenhaus, gemalt vom bekannten tschechischen Künstler Cenek Pražàk, welcher in Laufen gelebt hatte, geschehen wird, ist noch nicht klar. Die Malerei sei zumindest dokumentiert und fotografisch festgehalten, teilte der Stadtrat mit und versprach, sich über den weiteren Verlauf beim Kanton, der zuständig für die Sekundarbauten ist, zu informieren.

VERANSTALTUNG

Nicht vergessen Wos. Am kommenden Samstag geht der Laufner Stedtliblues über die Bühne. Beginn 16 Uhr auf dem Helye-Platz.

Im Viehwagen nach Auschwitz Shlomo Graber, 91-jährig und äusserst vital, ist einer der letzten Zeitzeugen der Konzentrationslager Auschwitz und Görlitz. Seine Mutter und vier jüngere Geschwister wurden ermordet, er und sein Vater überlebten. Im Gymnasium Laufen schildert er seine grausamen Erlebnisse.

Fragestunde der jungen Gäste: Shlomo Graber und Lehrerin Andrea Leonardi. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Jürg Jeanloz

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ir stehen am Eingang der Hölle», fuhr es dem 18-jährigen Shlomo Graber durch den Kopf, als er mit seiner Familie und siebzig weiteren Menschen in einem kleinen ungarischen Dorf in einen Viehwagen gepfercht wurde. Ein Kübel mit Wasser und ein Kübel für die Notdurft waren die Begleiter auf der dreitägigen Reise nach Auschwitz. Die Männer mussten stehen, damit die Frauen und Kinder sitzen konnten. Kaum angekommen, wurde die Familie getrennt und wie er später erfuhr, waren Grossmutter, Mutter und Geschwister nach einer Stunde schon tot. Er und sein Vater erhielten gestreifte Lagerkleider und Holzschuhe, wurden von einem Barbaren kahlgeschoren, nummeriert (42649) und tätowiert. «Wir hatten immer Angst und Hunger», erinnert sich Graber, der die Grausamkeiten

der Wärter kaum mit Worten beschreiben kann. Tag und Nacht Appelle, Marschieren wie im Militär, wer nicht parierte, wurde erschossen. Vater und Sohn wurden nach Görlitz, eine Stadt an der polnischen Grenze, versetzt, wo sie im Eisenbahn-Waggonbau arbeiteten. Wer das Gewicht von 30 Kilogramm unterschritt, wurde aussortiert und hingerichtet. Der schlaksige Shlomo konnte nur dank einem unbemerkten Verschwinden in die SS-Küche sein Leben retten. Der Hunger trieb ihn so weit, dass er sich nachts in den Schweinestall stahl und dort aus dem Schweinefutter naschte! «Wir hatten den Humor nicht verloren», erinnert er sich an ein Läuserennen, das die Insassen veranstalteten. Der Sieger war derart glücklich, dass er seine Laus zum Dank wieder auf den Kopf setzte. Im kalten Februar 1945 hatten Vater und Sohn noch einen Todesmarsch absolviert, den nur ein Drittel von 1500

Häftlingen lebend durchstanden. Am 8. Mai erreichte Görlitz die Kunde, dass Hitler tot sei und wenig später befreiten die Russen die Gefangenen. Vor Freude küsste und umarmte er einen eintreffenden russischen Soldaten. 280 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen hören sich diese entsetzlichen Erzählungen fassungslos an, die Graber ruhig und gelassen vorträgt. Nein, ich bin nicht streng gläubig, ich musste mir selbst helfen, antwortet der in Basel lebende Jude auf eine Frage einer Schülerin. «Der Holocaust hat mich geprägt, aber die Liebe ist stärker als der Hass». Mit dem Bücherschreiben und der Malerei habe er die Ereignisse verarbeitet. Er schätze heute die Deutschen und vertraue auf die Demokratie. In den ersten Jahren nach Kriegsende hätte er sich immer am 8. Mai mit seine Mitgefangenen getroffen, heute sei er leider der letzte Überlebende.


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Gottesdienste Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. J. von Eichendorff

BewegungPlus Laufen Evangelische Freikirche Sommerpause – keine Gottesdienste im Juli. Wir wünschen einen wunderschönen Sommer!

www.bewegungplus-laufen.ch

Sehr traurig nehmen wir Abschied von meiner Lebenspartnerin und unserer Mamme

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Marianne Jeger-Borer

Sonntag, 9. Juli 2017 19.30 Uhr Gottesdienst

21. 11. 1935 bis 28. 6. 2017

Gäste sind herzlich willkommen.

In tiefer Liebe und Dankbarkeit, dass wir dich hatten. Wir werden deine Wärme, deine Herzlichkeit und dein Lächeln vermissen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 7. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökumenische Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 9. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Liesberg Freitag, 7. Juli, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Burg im Leimental Samstag, 8. Juli, 16.15 Uhr, Pfarreisaal Burg im Leimental, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 9. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental: Gottesdienst mit Taufe, Pfarrer Armin Mettler, Kirche Hofstetten Mittwoch, 12. Juli, 8.10 Uhr Ökumenische Begegnungswanderung, Besammlung Bahnhöfli Flüh. Weitere Infos unter www.oekumenische-kirche.ch. Pfarrer Armin Mettler Wir machen mit beim Ferienpass: – Mittwoch, 12. Juli, Muffins backen – Freitag, 14. Juli, Wikingerschach, jeweils von 10–12 Uhr. Anmeldung und Info unter www.ferienpass-leimental.ch, Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 86

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Gemeindeanlässe: Donnerstag, 6. Juli, 10 Uhr, Dachkapelle, APH Stäglen, Nunningen, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 7. Juli, 8.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, ökum. Schulendgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth u. Pfr. Markus Fellmann, Thema: «Rolling Stones». Verabschiedung der 6. Primarschulklasse Sonntag, 9. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 16. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Christine Surbeck Mit Kartoffeln und Fresszettel fängt es an… Kreativ-Kinder-Woche: 11.–14. Juli 2017, von 14.00 bis 17.00 Uhr, im Gemeindesaal der reformierten Kirche Thierstein, Fehrenstrasse 46, Breitenbach. Ab 7 Jahren. Mit kreativem Drucken, mit Popups gestalten und mit Starwars-Papierflieger falten. Kosten: Fr. 20.– Anmeldung: bis Mittwoch, 5. Juli 2017, bei: Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam, Ev.-ref. Pfarramt Thierstein, Archweg 4, CH-4226 Breitenbach, Tel. 061 781 12 50 / Mobile 079 465 77 69 / E-Mail: st.barth@bluewin.ch.

Franz Borer, Lebenspartner Susanne Jeger und Patrick Braun Alex Jeger und Rick Dunavant Freunde und Anverwandte Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann W. von Goethe

Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und Grossmutter

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 18. Juli 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Zweckverbands Zentrum Passwang, Breitenbach, IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A. Dreissigster: Sonntag, 6. August 2017, in der Kirche Erschwil. Traueradresse: Susanne Jeger, Brislachstrasse 57, 4242 Laufen

Margrith Buser-Karrer 19. August 1926 bis 27. Juni 2017 Nach einem erfüllten Leben ist sie im einundneunzigsten Lebensjahr von uns gegangen.

Monika und Dieter Jeker-Buser mit Katja, Ronja und Svenja Patrick und Amira Buser mit Ryan Erika und Heinz Vögtli mit Ramona, Raphael, Belinda und Marina Der Trauergottesdienst findet am 13. Juli 2017 um 14.15 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Röschenz statt. Traueradresse: Monika Jeker-Buser, Obere Grabenstrasse 14, 4227 Büsserach Dreissigster: Sonntag, 30. Juli 2017, um 10 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Röschenz.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

WIR DANKEN HERZLICH für die Anteilnahme und alle Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Lydia Semplici-Kirchhofer erfahren durften. Ganz besonders danken wir: – Frau Dr. M. Franc und Frau Dr. L. Huber, dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen sowie der Spitex Laufental für die fürsorgliche und liebevolle Betreuung – Herrn Pfarrer Stephan Stadler für den feierlich gestalteten Gottesdienst – dem Organisten Jörg Lippuner für die musikalische Umrahmung – der Fahnendelegation der Musikgesellschaft Brislach Ein aufrichtiges Dankeschön für die vielen Zeichen des Beileids und die Spenden für das Antoniushaus. Von Herzen danken wir allen, die meiner lieben Gattin, unserer lieben Mutter Gutes erwiesen und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Brislach, im Juli 2017

Dreissigster: Samstag, 26. August 2017, um 18.30 Uhr in der Kirche Brislach.

Todesanzeigen Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne Offenbarung Johannes 21, 3-4 von ihren Augen. 466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Die Trauerfamilie

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Giger-Chevrolet Urs und Patricia Rüttiweg 260, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Giger-Chevrolet Urs u. Patricia Rüttiweg 260, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Geräteschuppen / Pergola Sicht- und Staubschutzwand Bauplatz: Erle Bauparzelle: 690 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Juli 2017

Bauausschreibung Bauherrschaft: Beatrice Flury Hänggi und Jürgen Hänggi, Schlehhag 801 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Beatrice Flury Hänggi und Jürgen Hänggi, Schlehhag 801 4245 Kleinlützel Projektverfasser: doppler und saner GmbH Riedstrasse 6, 4222 Zwingen Bauobjekt: An- und Umbau (Wohnraumerweiterung) Bauplatz: Schlehhag 801 Bauparzelle: 3227 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Juli 2017

Erschwil

Baupublikation Bauherren: Stocker Renate und Peter Rieselstrasse 9, 4228 Erschwil Verantwortliche: Stocker Renate und Peter Rieselstrasse 9, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Bauherren Bauobjekt: Pergola / Pavillon Bauplatz: Rieselstrasse Bauparzelle: 1215 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. 7. 2017

Baupublikation Bauherrin: Sutter Lysel Schulstrasse 38, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Karrer Christoph Birkenstrasse 8, 4123 Allschwil Grundeigentümerin: Bauherrin Bauobjekt: Einfriedigung Bauplatz: Schulstrasse Bauparzelle: 80 / 1179 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. 7. 2017

Baupublikation Bauherren: Leimgruber Priscilla und Mäder Daniel, Wahlenstrasse 59, 4247 Grindel Verantwortlicher: Müller & Partner Architektur Kugelweg 25, 4222 Zwingen Grundeigentümer: Bauherren Bauobjekt: Umbau Bauernhaus zu Mehrfamilienhaus Bauplatz: Schmelzistrasse 8 Bauparzelle: 897 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. 7. 2017

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Gemeinde Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Schmutzwasser-Kanal westliche Rotbergstrasse inkl. Hausanschlüsse Magdalenahof, Sternwartenhof und Sternwarte Bauort: Rotbergstrasse, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 5302, 5329, 5330, 5331, 5333 und 5312 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Ing.-Büro Märki AG Bahnhofstrasse 21, 4106 Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 21. Juli 2017

Nunningen

Danksagung (statt Karten) Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

Fritz Schmidlin-Bieri Danke – Pfarrer Walter Meier für die Gestaltung des Trauergottesdienstes – für die zahlreichen Karten und Spenden Ein ganz besonderes Dankeschön für die tröstenden, persönlichen Worte und die vielen Zeichen der Verbundenheit. Wir bedanken uns bei allen, welche Fritz auf seinem letzten Weg begleitet haben. Zwingen, im Juli 2017

Die Trauerfamilie

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Cucci Rosa und Dario Gartenweg 7, 4208 Nunningen Bauobjekt: Hundezwinger Verantwortlicher: Cucci Rosa und Dario Gartenweg 7, 4208 Nunningen Bemerkungen: keine Bauplatz: Gartenweg 7 Bauparzelle: GB Nr. 1426 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. bis 20. Juli 2017

Bauherr: Sauteur Martha und Stéphane Langackerstrasse 6, 4208 Nunningen Bauobjekt: Anbau Terrasse Verantwortlicher: Sauteur Martha und Stéphane Langackerstrasse 6, 4208 Nunningen Bemerkungen: keine Bauplatz: Langackerstrasse 6 Bauparzelle: GB Nr. 2532 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. bis 20. Juli 2017

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Stammherr Sarah und Matthias 9A Rue de la Vallée, F – 68220 Leymen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Verantwortlicher: Stammherr Sarah und Matthias, 9A Rue de la Vallée, F – 68220 Leymen Bemerkungen: keine Bauplatz: Säspelstrasse Bauparzelle: GB Nr. 2853 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. bis 20. Juli 2017

Bauherr: Jeker Annika und Matthias Seehagweg 1, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Verantwortlicher: Holzart Architektur AG Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bemerkungen: keine Bauplatz: Gass Bauparzelle: GB Nr. 3678 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. bis 20. Juli 2017

Beinwil

Friedhof Hofstetten-Flüh

Räumung Urnenreihengräber und Urnennischen

Baupublikation

Baupublikation

Das Urnenreihengrab nordöstlich hinter der Kirche, Erdbestattungen von 1995/1996 sowie zwei Urnennischen von 1996 in der Urnenwand werden ab dem 2. August 2017, nach der gesetzlichen Grabesruhe von 20 Jahren, abgeräumt.

Bauherrschaft: Gemeinde Beinwil, 4229 Beinwil Bauobjekt: Sanierung Möschbach Bauplatz: Das Projekt bezieht sich auf die letzten 140 Meter des Möschbachs Planung: Ingenieurbüro Götz Bauparzelle: GB-Nr. 900015 und GB-Nr. 89 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis Freitag, 21. Juli 2017

Bauherrschaft: Mario und Birgit Repp Passwangstrasse 302, 4229 Beinwil Bauobjekt: Autounterstand Bauplatz: Passwangstrasse 302 Bauparzelle: GB.-Nr. 236 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag 21. Juli 2017

Daher bitten wir Sie, keine Neuanpflanzungen mehr vorzunehmen und die Grabstätte/n Ihrer Angehörigen bis spätestens 31. Juli 2017 abzuräumen. Sollten Sie einen Teil der Grabstätte/n (Grabstein, Grabschmuck, Bepflanzung) für sich beanspruchen, ist dieser abzuholen. Ansonsten werden die Grabfelder durch den Technischen Dienst der Gemeinde kostenlos und ohne Entschädigungsanspruch entfernt. Wir danken Ihnen für die fristgerechte Räumung.

Rodersdorf

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Augusta van Steyn Bauobjekt: Sichtschutz Bauplatz: Oberdorfstrasse 39 Bauparzelle: GB-Nr. 413 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 20. Juli 2017

Bauherr: Flavia und Peter Schwarz Bauobjekt: Anbau an EFH Bauplatz: Landskronstrasse 26 Bauparzelle: GB-Nr. 264 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 20. Juli 2017

Bauverwaltung, 4114 Hofstetten, 4. Juli 2017

Baupublikation Mariastein-Metzerlen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Metzerlen-Mariastein Burgstrasse Abschnitt Dorfeingang West bis Challstrasse

Bauherr: Veronika und Claude Altenbach Bauobjekt: Sanierung und Erweiterung Generationenhaus (EFH zu ZFH) Bauplatz: Rösmattstrasse 21 Bauparzelle: GB-Nr. 598 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 20. Juli 2017

Baupublikation Bauherr: Roger und Erica Bourry Bauobjekt: Energetische Sanierung EFH Bauplatz: Eschenstrasse 10 Bauparzelle: GB-Nr. 417 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 20. Juli 2017

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich verengt. Der Verkehr wird zeitweise mittels Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung oder durch Verkehrsdienst geregelt. – Die Fussgänger werden an der Baustelle vorbeigeführt. – Die Zufahrten (Zubringerdienst) zu den angrenzenden Liegenschaften werden zeitweise eingeschränkt bzw. gesperrt.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Dauer: 10. Juli bis 30. November 2017 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 7. Juli 2017 waa/muh

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Hans-Peter Bauer Klusweg 37, 8032 Zürich Bauprojekt: Umgebungsgestaltung/ Gartengestaltung Bauort: Klosterplatz 23, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1768 (Ortsbildschutzzone Kloster Mariastein) Projektverfasser: Enea GmbH, Buechstrasse 12, 8645 Rapperswil-Jona Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 21. Juli 2017

Bauherr: Werner Gschwind-Holzherr Ettingerstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Zaugg Bauconzept AG Walke 2, 4938 Rohrbach Bauobjekt: Neubau Wohnhaus und Remise Bauplatz: Sennmatt, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 5322 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Auflageort: Gemeindeverwaltung, Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. Juli 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07


LAUFENTAL

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

EINGESANDT

LAUFEN

Volkswanderung in Mollis

Regio-Taxi startet neu mit bewährtem Konzept und in neuem Kleid

Am vergangenen Sonntagmorgen in der Früh, fuhr der Wandervereins Laufen mit dem Car nach Mollis, im schönen Glarnerland, um an der Volkswanderung des Schwimm- und Wanderklub Mollis teilzunehmen. Nachdem alle Angemeldeten aus Laufen und Umgebung, Grellingen, Reinach und Wettingen, insgesamt 37 Personen eingesammelt waren, ging die Fahrt zügig Richtung Reiseziel Mollis. Die Präsidentin des organisierenden Vereins überbrachte dem Schreibenden bei der Ankunft die vorbestellten Startkarten an den Bus, und ich konnte diese beim Aussteigen an die Wanderer verteilen, was grosse Zeiteinsparung bedeutete. Man ging nun eilig auf die selbst ausgewählten Strecken von 6, 12 oder 22 Kilometern. Leider war Petrus nicht zum Wandern zumute, denn er regnete fast den ganzen Vormit-

tag und von den schönen Glarneralpen war wegen der tief liegenden Wolken auch nichts zu sehen. Alle kamen aber rechtzeitig am Ziel an und zum Mittagessen. Anlässlich der Rangverkündigung wurde bekannt, dass der WVL mit 34 Teilnehmerpunkten im 1. Rang klassiert war, vor dem Wanderverein Gommiswald mit 30 und den Wanderfreunden Heitenried mit 28 Teilnehmern. Wir konnten den schönen Wanderpreis, einen Bergkristall, in Empfang nehmen und dazu gab es als Preis eine Anzahl Bahngutscheine. Zum Schluss möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wir am Wochenende des 14. / 15. Oktober 2017 den eigenen Volksmarsch in Laufen durchführen werden. Wir sind jetzt schon kräftig Paul Fürst am Organisieren. Reiseorganisator WVL

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Das neue Regio Taxi: Sonnja Karrer und Riccardo Costanzo an ihrem offiziellen Standplatz beim Bahnhof Laufen.

EINGESANDT

Erfolgreiche Absolventen

Die Glücklichen: (v.l.) Patrick Vogel, Büren (1. im Rang); Matthias Jutzeler, Subingen; Anna Katharina Schaffter, Metzerlen (3. im Rang); Stephan Weber, Hofstetten; Michel DoppFOTO: ZVG ler, Witterswil (3. im Rang). Die fünf Absolventen des Landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain aus dem Laufental/ Schwarzbubenland, konnten anlässlich der Lehrabschlussfeier der dreijährigen Landwirtschaftli-

chen Berufsbildung am Freitag, 30. Juni ihr Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen. Isabelle Strebel

dust. Vor 17 Jahren hat Martin Borer das Laufner Taxiunternehmen Regio-Taxi ins Leben gerufen. Aus gesundheitlichen Gründen suchte er vor kurzem einen Nachfolger für sein gut gehendes Geschäft. «Da Martin Borer mit seinen Fahrzeugen langjähriger Kunde bei uns in der Garage Costanzo & Probst war, wurde ich schon früh auf Borers Absichten aufmerksam», erklärt Riccardo Costanzo. Zusammen mit seiner Partnerin Sonnja Karrer entschloss sich Costanzo, für einen Berufswechsel und das Unternehmen Regio-Taxi zu übernehmen. Am 1. Juli hatte Riccardo Costanzo seinen ersten Arbeitstag als Taxi-Unternehmer mit Standplatz am Bahnhof Laufen. «Es war ein guter Start», erklärt er und erzählt beim Treffen mit dem Wochenblatt voller Enthusiasmus von seinen Plänen. Wir haben die drei Fahrzeuge und zwei Angestellte von Martin Borer übernommen. Auf einem der Taxis prangt bereits das neue Logo, welches in absehbarer Zeit auf allen Fahrzeugen für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgt. «Wir beabsichtigen, demnächst unseren Fahrzeugpark auch noch um ein bis zwei Autos zu erweitern, was auch mit

der Suche nach weiteren Teilzeitstellen verbunden ist», informiert Sonnja Karrer, welche nebst der Führung ihrer Immobilienfirma im Hintergrund für das Taxiunternehmen ihres Lebenspartners tätig sein wird. Vorerst aber sind die beiden mit dem reibungslosen Übergang in ihr neues Unternehmen beschäftigt. Riccardo Costanzo liegt besonders viel an einer zufriedenen Kundschaft, weshalb er auch empfiehlt, eine Fahrt, wenn möglich, im Voraus zu buchen, damit diese auch zeitgenau abgewickelt werden könne. Auch Daueraufträge seien bei RegioTaxi willkommen, wenn jemand beispielsweise regelmässig zu einem Arzttermin gefahren werden muss. «Und was viele nicht wissen: Unsere Taxis stehen auch für kleinere Warentransporte zur Verfügung», sagt Costanzo, der schon einige Minuten nach dem Treffen mit dem Wochenblatt mit einem Transport von Mittagessen für eine Kantine abberufen wird. Sonnja Karrer und Riccardo Costanzo freuen sich auf ihre neue Herausforderung und zeigen sich gegenüber ihrem Vorgänger Martin Borer ausgesprochen

dankbar, dessen langjährige seriöse Geschäftsführung sicherlich für den reibungslosen Neustart mitverantwortlich ist. Regio Taxi sei übrigens das erste Taxiunternehmen der Region, welches ab sofort Zahlungen auch gerne mit Karte entgegennimmt, geben die die beiden Geschäftsleute eine weitere Neuerung zum Schluss bekannt.

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

 Mütter- und Väterberatung

Wartezeiten sind leider möglich Als aufmerksame Leserin hat Sonnja Karrer im Zusammenhang mit den Laufner Taxis übrigens auch mit Interesse den Leserbrief «Taxi-Frust à discrétion» im Wochenblatt von letzter Woche zur Kenntnis genommen und möchte bei dieser Gelegenheit dazu auch Stellung nehmen: «Wir bedauern, dass diese Kundin kein Taxi gefunden hat. Leider ist es so, dass bei einer kurzfristigen Bestellung eines Taxis eine Wartezeit von rund einer Stunde möglich ist, weil die Fahrzeuge im Auftrag unterwegs sind. Genau deshalb ist es ratsam, ein Taxi vorzubestellen. Wir bemühen uns, alle Kunden zufriedenzustellen.» Regio Taxi: 079 222 46 88

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Das grosse Zittern um die Beschlussfähigkeit Die 64. Delegiertenversammlung des Zweckverbands Alterszentrum Bodenacker musste sich mit dem informativen Teil begnügen. Auch nach 20.00 Uhr fehlten der Versammlung noch immer vier Delegierte, um beschlussfähig zu sein. Roland Bürki

W

ährend kurz vor 20.00 Uhr der Vorstand des AZBZweckverbands fast vollständig anwesend war, zeigte der Saal im AZB ungewohnte Lücken an den Tischen. Das Zittern um die Beschlussfähigkeit war der umtriebigen Präsidentin Wally Allemann ins Gesicht geschrieben: «Es fehlen noch immer vier Delegierte, wir telefonieren noch.» In den lichten Delegiertenreihen konnte man sich dagegen das Warten mit einer stimmungsvollen Diashow über die beiden letzten Heimausflüge verkürzen. «Wir sind gemäss Statuten definitiv nicht beschlussfähig und müssen uns auf Informationen beschränken», entschuldigte acht Minuten nach 20.00 Uhr eine sichtlich enttäuschte Präsidentin den abrupten, statutarisch bedingten Stopp der beschlussfassenden Versammlung. Das Protokoll der 63. Delegiertenversammlung, die Jahresrechnung 2016 und der Jahresbericht müssten deshalb der am 22. August vorgesehenen ausserordent-

Kurz nach 20.00 Uhr im AZB: Lichte Reihen und hektische Suche nach Delegierten. FOTO: ROLAND BÜRKI

lichen Delegiertenversammlung vorgelegt werden, so Allemann. Den Unmut der anwesenden Delegierten über so viele, zu einem grossen Teil unentschuldigte Absenzen brachte Erich Lutz aus Kleinlützel am Ende unter Verschiedenem auf den Punkt: «Diese erstmalige Tatsache einer geplatzten Versammlung kann man jetzt vor Beginn einer neuen Legislaturperiode nicht einfach so zur Kenntnis nehmen. Zweckverbände wie KTW, ZePa oder eben AZB sind ein bedeutender Teil der Gemeindepolitik. Schliesslich geht es hier nicht um ein «Gartehüsli», sondern um eine wesentliche Altersinstitution, das ist traurig!» Zum Trost ein paar Informationen Enttäuscht und offensichtlich auch ein wenig traurig zeigte sich Wally Allemann über die geplatzte Versammlung.

Dies mit Blick auf die bereits 19 Sitzungen in diesem Jahr ihres «sehr engagierten» Vorstands. Dennoch gab sie ihrer Hoffnung Ausdruck, am 22. August auf «genügend» Delegierte zu treffen. Nichts wissen wollten die Anwesenden mit Blick auf dieses Datum deshalb über ein paar informative Eckzahlen aus der Rechnung 2016. Hingegen konnte Vorstandsmitglied Marco Saner Bilanz ziehen über die Bautätigkeit im AZB während der vergangenen zwei Jahre. Präsidentin Wally Allemann teilte zum Projekt von 21 Alterswohnungen auf dem SoBa-Areal mit, dass die Vorprojektphase abgeschlossen sei und bereits ein grobes Raumplanungsprogramm bestehe. Details zum Projekt sowie zur Statutenrevision stellte sie für die wichtige Versammlung vom 22. August in Aussicht.

ERSCHWIL

Friedensrichterin im Dreierpack

Zukünftige Friedensrichterin für Erschwil, Bärschwil und Grindel: Susanne FOTO: JÜRG JEANLOZ Koch. Die Gemeindeversammlung von Erschwil genehmigt den Vertrag zur Bildung eines Friedensrichterkreises mit Bärschwil und Grindel. Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem beträchtlichen Gewinn von 600 000 Franken ab. jjz. Das Friedensrichteramt in einer Gemeinde ist eine vorzügliche Einrichtung und geniesst in der Schweiz hohes Ansehen. Streitigkeiten zwischen Nachbarn, arbeitsrechtliche Klagen, erbrechtliche Differenzen oder Persönlichkeitsverletzungen können in einem einfachen Schlichtungsverfahren geregelt werden. Die einzige Bedingung lautet, dass beide Parteien in der gleichen Gemeinde ansässig sind. Anstatt die Gerichte zu bemühen, kann der Friedensrichter schlichten und eine Aussöhnung

vermitteln. Die Kosten der Streitbeilegung sind um ein Vielfaches tiefer als in Gerichtsverfahren, der Prozess dauert kürzer und die Gerichte werden entlastet. Der Friedensrichter ist nicht zuständig für Scheidungs- und Trennungsklagen, Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern, Ehrverletzungsklagen und Fälle, die unter das Strafgesetz fallen. Für kleine Gemeinden wird es immer schwieriger, geeignete Personen für das Friedensrichteramt zu finden. Grindel und Bärschwil sind deshalb an Erschwil gelangt, um zusammen einen Friedensrichterkreis zu bilden. Die Versammlungen der beiden anfragenden Gemeinden haben dem Friedensrichtervertrag bereits zugestimmt, die Versammlung von Erschwil gab am vergangenen Dienstag einstimmig grünes Licht. Der öffentlich-rechtliche Vertrag regelt die Organisation, den Amtssitz, die finanziellen Entschädigungen und die Anstellung des Friedensrichters. Da die Gemeindepräsidentin von Erschwil Susanne Koch seit 2009 Friedensrichterin ihrer Gemeinde ist, wird sie das Amt auch für den neuen Friedensrichterkreis ausüben. Erschwil ist finanziell erfolgreich unterwegs. Mit einem Ertragsüberschuss von 600 000 und Investitionen von 237 000 Franken konnte sie ihre Verschuldung auf 4047 Franken pro Einwohner senken. Ihr Eigenkapital beträgt per Ende 2016 stolze 1,1 Mio. Einstimmig genehmigten die 26 Stimmberechtigten die Rechnung 2016. «Sinkende Holzerlöse, steigende Kosten und Stellvertreterprobleme zwingen uns, dem Zweckverband Forstbetrieb Schwarzbubenland anzuschliessen», warb Gemeinderätin Rosi Wohlgemuth für den Zusammenschluss von 12 Bürger- und Forstgemeinden. Der Kanton Solothurn verlange dabei einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, der per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt würde. Der Wald bleibe im Besitz der Gemeinden, die Verwaltungskosten könnten dabei

aber gesenkt werden. Der neue Zweckverband soll dabei nachhaltig, gewinnorientiert und marktnah arbeiten. Die bisherige Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein Süd würde aufgelöst und 76 000 Franken des Erschwiler Anteils in den neuen Zweckverband eingeschossen. Mit 14 zu 1 Stimme bewilligte die Bürgergemeinde Erschwil den Anschluss an den Forstbetrieb Schwarzbubenland.


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THIERSTEIN BREITENBACH

Désirée Moser lässt tief blicken

Désirée Moser mit «Fenster zur Seele»: Es zeigt die Vernetzungen des Menschen via zwei Fenster nach innen und aussen. FOTO: ROLAND BÜRKI

Lange hielt die vielseitige Künstlerin aus Büren SO ihre Werke unter Verschluss. Am vergangenen Sonntag eröffnete sie anlässlich einer Vernissage im Kulturforum 10 ihre allererste Ausstellung mit gleich 35 Bildern. Roland Bürki

D

as Kulturforum 10 des Alterszentrums Bodenacker (AZB) ist seit Jahren ein Glücksfall sowohl für junge Künstlerinnen und Künstler als auch für bestandene, erfolgreiche Kunstschaffende. Und für AZBHeimleiter Heinz Zenhäusern bietet jede Vernissage die Chance, das Parterre wieder völlig anders aussehen zu lassen. «Ich bin fasziniert, wie neugierig und mutig junge Künstlerinnen wie Désirée Moser sind», begrüsste Zenhäusern am vergangenen Sonntag gegen 40 Vernissagegäste. Er hoffe, Mosers Kunstwerke lösten beim anschliessenden Apéro noch einige Diskussionen aus. Der Heimleiter vergass nicht, auf das wunderbare Eingangsspiel der Basler Pianis-

tin Isabel Amigó hinzuweisen, welche später die ganze Vernissage mit vornehmlich eleganten Kompositionen des italienischen Pianisten und Komponisten Ludovico Einaudi begleitete. «Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, Kunst macht sichtbar», zitierte Désirée Moser in ihrem Dank an die Gäste und das Kulturforum den Maler und Grafiker Paul Klee. Ihre Bilder machten den bei ihr im Mittelpunkt stehenden Menschen mit seinen Beziehungen nach innen und aussen sichtbar, so Moser. Mehr wolle sie dazu nicht sagen, um den unbefangenen Betrachtern eine eigene Beziehung zu den einzelnen Bildern zu ermöglichen. Das trug ihr bereits Beifall, Staunen, ja Bewunderung ein. Beim Rundgang fielen immer wieder Themen auf, die vor allem junge Leute wie die Künstlerin beschäftigen. «Regeln brechen», beispielsweise «pas de drogues!» oder «pas d’alcool!», ist ein schmerzhaftes Bild, wenn da auf einem Torso statt des Herzens ein Loch klafft. Neun Bilder in Acryl oder Farbstift auf Papier beschäftigen unter dem Titel «Energiegeladen» die Künstlerin mit der Frage, inwieweit mehr oder weniger Energiefluss den Menschen überborden lässt oder dann eher blockiert. Antworten darauf könnten die Bilder «Versumpft» oder «Explodiert» geben. Mit «Bereit für den Goldregen», einem golden angeleuchteten Menschen in Acryl,

scheint die Künstlerin versöhnt mit vielen Lebensfragen und damit bereit für die Schönheiten des Lebens zu sein. Multitalent mit Träumen «Ich habe schon als Kind viel gezeichnet und später gemalt, aber alles im Geheimen, weil ich mich nicht dem Urteil anderer aussetzen wollte», verriet Moser dem Wochenblatt. Sie habe nach dem Vorkurs «Gestaltung» dann nur noch einen Berufswunsch gehabt: «Alles, was mit Kunst zu tun hat.» Doch es kam anders. Sie absolvierte eine Schreinerlehre mit ergänzender Berufsmatura und kam bei der Oberflächenbehandlung des Holzes wieder auf die Farbe zurück. Farbig gestalte sich auch ihr halbjähriges Praktikum in Moderation und Redaktion bei Radio X, bevor Moser ihre Scheu vor der Theaterbühne überwand und überglücklich bei der Schauspielerei landete. So war sie beispielsweise im Film «20 Regeln für Sylvie» an der Seite von Carlos Leal zu sehen. Ein gutes Jahr lang arbeitete sie dann an ihren ausdrucksstarken und farbenfrohen Bildern, textet und illustriert heute ein Kinderbilderbuch und träumt für morgen von einer Rolle in einem tollen Kostümfilm mit viel Prunk und wallenden Gewändern.

Bis 27. August 2017 im Foyer AZB, Bodenackerstrasse 10, Breitenbach, täglich von 08.30-18.00 Uhr.

BREITENBACH

Eins aufs Dach – viel Energie in Solardachdebatte Die letzte Ratssitzung vor den Sommerferien war fast ausschliesslich dem Thema Schule gewidmet. Ein Schul-Bildungsprojekt zum Thema Solardach liess am Ende die Köpfe glühen. bü. «Nimm die Schule ernst, sie liebt es», hatte einst ein Spassvogel auf die Wandtafel eines Basler Gymnasiums geschrieben und damit den Zorn des Rektors auf sich gezogen. Ganz anders am Montagabend im Fridolinssaal. Da beschäftigte sich der an diesem Abend sechsköpfige Gemeinderat ernsthaft mit Schulproblemen und ein kompetenter Schulleiter Felix Schenker zeigte sich sehr zufrieden über die ausgehandelten Lösungen. So machte der Gemeinderat in Sachen Skilager-Elternbeiträge grossmehrheitlich die «Rolle rückwärts» und kehrte zu Elternbeiträgen, abgestuft nach steuerbarem Einkommen von 100 bis 250 Franken zurück. Der letztes Jahr auf generell 280 Franken erhöhte Beitrag hatte zu mehreren Abmeldungen geführt und damit die Führung einer Klasse für Daheimgebliebene mit zusätzlichen Personalkosten erfordert. Schulleiter Schenker durfte auch mit Genugtuung zurück in die Schule neh-

men, dass er die Infobroschüre über die Schulen Breitenbach zum Thema Selbstbehalt der Unfallversicherung bei Schulunfällen nicht ändern muss. Der Gemeinderat bestätigte ihm in einer Abstimmung, dass die Gemeinde den Selbstbehalt bei Schulunfällen weiterhin übernehme. Und auch die Kosten in der Höhe von 1 350 Franken für die Hausaufgabenstunden im zweiten Semester 16/17 übernimmt die Gemeinde. Aktuell seien es 33 Kinder, die von sieben Betreuerinnen unterstützt und gefördert würden, erklärte Gemeinderätin Helene Sollberger. Auch die Schulsozialarbeit als niederschwelligste Anlaufstelle für Kinder und Eltern soll nach dem zweijährigen, erfolgreichen Versuch weitergeführt werden. Das beschloss der Rat, nachdem er Einblick in die Art von Fällen wie Mobbing und Gewalt, häusliche Gewalt, Erziehungsprobleme und weiteres genommen hatte. Zudem galt es, zustimmend Kenntnis zu nehmen vom Jahresbericht 2016 zum Globalbudget, Teilbereich Schulbetrieb, der Schulen Breitenbach und die bisherige Spezialkommission Schulhausneubau für die Ausführung des Projekts als baubegleitende Schulhausneubaukommission einzusetzen.

Solardach – der Kreisschule als mögliches Projekt überlassen Eigentlich wollte Gemeinderätin Sollberger vom Kollegium unter Berücksichtigung einer entsprechenden Frage an der Gemeindeversammlung vom 19. Juni nur wissen, ob und wenn ja, wann, wo und von wem ein Solardach auf dem Campus Mur errichtet würde. Doch da glühten die Köpfe bereits in einer Art Fundamentaldiskussion über Vor- und Nachteile der Solarenergie, über Ästhetik von Solardächern, über Kosten und Einspeisevergütungen und über den Wert des Schul-Bildungsprojektes «Eins aufs Dach», so dass die Voten im Ton sich allmählich auch dem Slogan «Eins aufs Dach» annäherten. Bis Gemeindepräsident Dieter Künzli und Bauverwalter Markus Vögtlin eine salomonische Lösung fanden: «Wir legen bei den beiden solar-geeigneten Flachdächern des neuen Kindergartens und der neuen Primarschule Leerrohre ein und überlassen es der KTW, ihr Solar-Schulprojekt in Eigenregie zu bewältigen». Standorte und Leerrohrvorbereitung fanden mit vier zu einer Stimme und einer Enthaltung schliesslich grossmehrheitlich Zustimmung.


THIERSTEIN ZULLWIL

In Meltingen wird alles anders SVP-Kandidat Erich Fidler gewinnt die Präsidentenwahl und die FDP verliert im Gemeinderat ihre Mehrheit. Bea Asper

D Gewählt: Roger P. Hänggi.

FOTO: ZVG

Zullwil gegen Forst-Fusion Nebst der Wiederbesetzung der Verwaltungsstelle in Zullwil wird die Sanierung des Mehrzweckgebäudes sowie der Zusammenschluss der Feuerwehr mit dem Verbund Ibach den Gemeinderat fordern. Ausserdem muss der Rat für die Bürgergemeinde Lösungen suchen, wie man die Forstarbeiten künftig erledigen will. Die Versammlung hat dem geplanten Zusammenschluss der Forstbetriebsgemeinschaften eine Absage erteilt. Bürger äusserten die Befürchtung, dass die Waldeigentümer im geplanten Zweckverband Forst Schwarzbubenland weiter an Einfluss verlieren und bevormundet würden.

er frühere Gemeindepräsident Gérard Zufferey mit seiner Liste der Unabhängigen hatte die Dominanz der FDP und «mangelnde Demokratie» als Gründe für die Streitereien genannt und dafür, dass die Gemeinde Meltingen seit Frühjahr zwangsverwaltet wird. Jetzt kann er einen Sieg über die Freisinnigen verbuchen, auch wenn er selber nicht zur Gemeindepräsidentenwahl vom Sonntag angetreten ist. Mit der Unterstützung der Unabhängigen und der CVP verwies SVP-Kandidat (früher Unabhängige) Erich Fidler den FDP-Gemeinderat Peter Jeger im Kampf um das Gemeindepräsidium auf den zweiten Platz und bewirkt, dass der Freisinnige Matthias Hänggi trotz drittbesten Wahlergebnis seinen Gemeinderatsitz nicht besetzen kann. Damit sind

BREITENBACH / SPORT

Der Tennisclub Breitenbach im Doppel-Clubturnier-Fieber Das Doppeltennisturnier des TC Breitenbach ist bei den Mitgliedern ein erfreulicher Anlass für Jung und Alt. Neben sympathischem Clubleben und Siegerpreisen belohnt das Turnier auch spiel-schwächere Spieler. Vier wertvolle Trainingsgutscheine, gesponsert von der Architekturfirma Arbacasa GmbH, werden am Finaltag verlost. Sie berechtigen zu einem Training bei der beliebten Clubtrainerin und ehemaligen N1-Spielerin Petra Spaar. Vom 24. Juni bis 2. Juli massen sich die Mitglieder in den drei Kategorien Herren, Damen und Junioren. Eine Altersgrenze war nicht vorgesehen, denn Senioren und Seniorinnen kämpfen routiniert oft im gleichen Tableau gegen die aufstrebenden Juniorinnen, Junioren und Aktiven. Der Tennissport verbindet generationsübergreifend. Die Überraschung des Turniers war das Team Dominik Wasmer / Stefan Béguelin, beide ehemalige resp. aktuelle NLA-Korbballspieler. Obwohl sie erst seit zwei Jahren Tennis spielen, eliminierten sie das topgesetze Team Hanspeter Jeker / Urs Christ, und wurden erst im Halbfinal gestoppt. Tennis ist sehr oft der neue Sport von ehemaligen

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MELTINGEN

Roger Hänggi ist zurück bea. In den letzten Wochen ist es in Zullwil turbulent zu und hergegangen. Rivalitäten und Streitereien trübten den Dorffrieden und bei den Gemeinderatswahlen hatte Roger Hänggi das Nachsehen, während seine politischen Gegner vom Komitee Pro Zullwil einen Punktesieg verbuchten. Hänggi wollte sich schon geschlagen geben und demissionierte als Gemeindepräsident, entschied dann aber in letzter Minute doch noch, wieder zu kandidieren und gewann letzten Sonntag die Kampfwahl gegen Hans-Rudolf Schneebeli mit 156 Stimmen zu 133 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 64 Prozent. Hänggi zeigte sich auf Anfrage erfreut und schöpft neue Hoffnung. Es sei ihm ein grosses Anliegen, dass Ruhe einkehrt im Dorf. Er sei offen für den Dialog mit allen Exponenten und möchte die konstruktive Zusammenarbeit fördern. Es gelte nun auch die Kräfte zu bündeln und zu signalisieren, dass in Zullwil ein sachliches Arbeiten möglich sei. Denn aufgrund der Reibereien hat die Verwalterin Monika Fringeli im Juni ihre Kündigung eingereicht. «Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat funktioniert einwandfrei und ich mochte meine Arbeit in Zullwil», sagt sie auf Anfrage. «Doch, dass ich immer wieder zwischen die Fronten der verschiedenen Streitparteien im Dorf gerate, hat mich veranlasst, mich auf die frei werdende Stelle in Büren zu bewerben.» Zum Wechsel wird es Ende September kommen.

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Fussballern, Volleyballern etc. Die Turnierleiterin Jolanda Marti hatte mit ihrem Co-Leiter Urs Christ eine intensive Woche hinter sich, insbesondere weil das durchzogene Wetter manche Spielplanung wieder zunichtemachte. Auf Anfrage gibt sie sich mit dem Turnierverlauf dennoch sehr zufrieden: Gute ausgelassene Stimmung, keine Unfälle und jedes Spiel wurde bis zum letzten Ball gespielt. Einziger Wermutstropfen war, dass wetterbedingt das Herrenfinal erst im August, anlässlich des offiziellen Einzel- und Mixed Tennisturniers, bestritten werden wird. Beim Damen- und Junioren-Doppel wurden Gruppenspiele durchgeführt. Das Team Jolanda Marti / Alexandra Früh überzeugte ohne Matchverlust und wurde verdient Damendoppel-Meisterin 2017. Bei den Junioren konnte sich das Team Louis Froidevaux / Janis Borer den Titel als Juniorendoppel-Meister 2017 sichern. Mitte August werden Renzo Bernasconi / Hanspeter Marti gegen die wesentlich jüngeren Christian Keel / Bozidar Vukovic den Final zum Herrendoppel-Clubmeister bestreiten.

Meltingens neuer Präsident: Gerhard Fidler, SVP. FOTO: ZVG

Politisches Erdbeben: In Meltingen übernimmt die SVP.

die Mehrheitsverhältnisse nun verschoben und laut Zufferey die Voraussetzungen erfüllt, dass die Politik «breiter abgestützt werden kann in Meltingen». Nach Amtsantritt der Neugewählten wird Sachwalter Walter Keller die Gemeinderatssitzungen noch begleiten und dem Amt für Gemeinden in Solothurn Bericht erstatten. Wann die Zwangsverwaltung aufgehoben wird, liegt im Ermessen des Regierungsrats. Die FDP sieht der Entwicklung gelassen entgegen. Vorstandsmitglied Reto Winkelmann bedauert, dass es Peter Jeger knapp nicht gereicht hat fürs Gemeindepräsidium. Doch da sich alle anderen Kräfte im Dorf gegen die FDP verbündeten, konnte die wählerstärkste Partei nichts mehr ausrichten gegen das «taktische Spiel dieser Koalition». In diesem Sinne sei es auch nicht eine Personenwahl gewesen wie es eigentlich sein sollte bei der Besetzung des Gemeindepräsidiums. Fidler sei Quereinsteiger, Peter Jeger hat in Meltingen Exekutiverfahrung und ist Jurist. Trotzen kommt für die FDP-Exponenten nicht in Frage: «Zweifelsohne werden wir weiterhin im Gemeinderat unseren Beitrag zum Wohl unseres Dorfes leisten»,

FOTO: MARTIN STAUB (ARCHIV)

sagt Winkelmann auf Anfrage. «Wir werden unsere Funktion nicht als Oppositionspartei auslegen, sondern konstruktiv die Mitarbeit anbieten.» Das Wahlergebnis zeige ja auch, dass die FDP an ihrer Wahlstärke nichts eingebüsst habe. «Wir gehen als Partei klar gestärkt aus dem Wahlkampf, anders als die CVP Ortspartei, die sich im übertragenen Sinne an die SVP verkauft hat.» Ertragsüberschuss Einige FDP- und CVP-Exponenten sind arg zerstritten und brachten ihre Vorwürfe auf Flugblättern zum Ausdruck. An der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstagabend ging es friedlich zu und her. Sachwalter Walter Keller stellte eingangs der Versammlung klar: «Heute Abend geht es um die Genehmigung der Jahresrechnung 2016. Dabei handelt es sich um Geld, das ausgegeben ist und es ist gibt keinen Anlass zum Streiten.» Und so blieben Wortmeldungen aus, diese Gemeindeversammlung geht als die kürzeste in die Dorfgeschichte ein. Das Ergebnis konnte die Meltinger erfreuen, anstatt einer Null resultierte ein Ertragsüberschuss von 290 000 Franken.

BREITENBACH / SPORT

TV Breitenbach ist Vize-Kantonalmeister

Dario Ugolini

Höhenflug: Die Frauen des Gymnastik Bühne-Teams TV Breitenbach zeigen eine hervorragende Leistung. An den kantonalen Meisterschaften im Vereinsturnen vom Samstag in Hubersdorf erkämpfte sich der TV Breitenbach in der Sparte Gymnastik Bühne den Vize-Meistertitel. Insgesamt nahmen an der Meisterschaft rund 900 Turnerinnen und Turner aus dem ganzen Kanton teil.

Zufriedenen Spieler: Trotz durchzogenem Wetter ein guter Turnierverlauf.

FOTO: ZVG

mgt. Der TV Breitenbach ist im Turnen das, was man im Fussball als «Turniermannschaft» bezeichnet: Das Team steigert sich dann, wenn es darauf ankommt. Nach der Vorrunde der kanto-

nalen Meisterschaften im Vereinsturnen vom Samstag, 1. Juli, in Hubersdorf lagen die Frauen des Gymnastik-BühneTeams mit der Zwischennote 9,30 noch auf dem dritten Rang. Im Final steigerte sich das Team deutlich auf 9,48 und verwies den TV Nenngikofen-Lüsslingen (9,30) auf den Bronze-Platz. Somit verteidigt Breitenbach seinen Vize-Kantonalmeistertitel. Kantonalmeister in der Gymnastik Bühne wird wie im Vorjahr der STV Langendorf (9,62). Im Vereinsgeräteturnen der 1. Stärke-

FOTO: ZVG

klasse reichte es den Breitenbacher Frauen am Schulstufenbarren zwar in den Final, aber nicht auf das Podest. Mit der Finalnote von 9,30 müssen sich die Breitenbacherinnen mit Rang vier begnügen. Mit der Gerätekombination (8,67) wurde der TV Breitenbach 8. von 10 startenden Teams. Kantonalmeister im Vereinsgeräteturnen wurden der TV Kaufleute Solothurn. Mit ihrer Schaukelringe-Übung erturnten sich die Kaufleute eine 9,80. Rangliste KMV: www.sotv.ch


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«Ich würde gerne öffentliche Listen von Beinahe-Havarien sehen»

Unerwartet klar: Simon Esslinger wird Gemeindepräsident in Seewen. FOTO: ZVG

Ein solch klares Resultat hätte er sich nicht erträumen lassen, Seewen sei ihm in kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen, doch die Gemeinde sei seine Wahlheimat, während Thomas Müller sein ganzes Leben in Seewen verbrachte. Esslinger meint: «Ich kam wohl in den Genuss von Vorschusslorbeeren, sehe dies aber als Ansporn, gute Arbeit zu leisten», wobei er sicherlich auf strukturiertes Arbeiten und klare Abläufe setzen möchte. Er freue sich sehr auf die Herausforderung, sei sich aber im Klaren: «Die Mehrheitsverhältnisse deuten darauf hin, dass dieser Rat eine bürgerliche Politik machen wird.» Seinem Wahlresultat nach zu urteilen, geniesst Esslinger aber auch das Vertrauen der Freisinnigen.

METZERLEN-MARIASTEIN

Haberthür macht das Rennen WOS. In der Gemeinde Metzerlen-Mariastein standen am vergangenen Sonntag wie in vielen andern Solothurner Gemeinden die Erneuerungswahlen des Gemeindepräsidiums an. Von den 704 Stimmberechtigten machten 377 oder 50,5 Prozent von ihrem Recht Gebrauch und wählten Silvio Haberthür, FDP, mit 246 Stimmen zum neuen Gemeindepräsidenten. Auf seinen Heraus-

forderer Severin Thurnherr, parteilos, entfielen lediglich 61 Stimmen. Peter Probst, Freie Liste, wird mit 318 Stimmen Gemeindevizepräsident. Auch das Präsidium der röm. kath. Kirchgemeinde wurde neu bestellt. Mario Scherrer wurde mit 164 Stimmen (179 Stimmende) zum Kirchgemeindepräsidenten gewählt. René Meier wird Vizepräsident der Kirchgemeinde Metzerlen-Mariastein.

EINGESANDT

Binding-Preis hat Positives bewirkt 2012 ging der höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz, der Binding Waldpreis, an die interkantonale Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) «Am Blauen». Dazu gehören Ettingen, Bättwil, Hofstetten-Flüh, Metzerlen-Mariastein, Witterswil und der Staatswald Rotberg sowie seit 2017 auch Rodersdorf. Am 29. Juni lud Kreisförster Martin Roth die Projektverantwortlichen der FBG und eine Delegation der Binding-Stiftung zu einem Treffen beim Forstwerkhof ein, um die realisierten Projekte im Rahmen eines Waldgangs vorzustellen sowie auf die Erfahrungen der FBG seit der Preisverleihung einzugehen. Revierförster Christoph Sütterlin betont, der Preis habe neben der Möglichkeit, diverse Projekte umzusetzen, den Wald und dessen Pflege sowie die Arbeit des Forstteams viel mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht. An vier oft begangenen Orten im Revier stehen jetzt stabile Informationstafeln (TCS-Parkplatz Hofstetten, Challhöhe Metzerlen, Parkplatz beim Bahnhöfli Flüh, in Ettingen bei der Bushaltestelle Chirsgärten). Aufsicht, Bewirtschaftung und Unterhalt obliegen der FBG. 2014 erschien das Fotobuch «Der Blauenwald im Leimental – grenzenlose Schönheit». Es zeigt unsern Wald in Bildern voller Poesie und soll dem Betrachter seine Schönheiten näherbringen. Biodiversität ist ein weiteres grosses Anliegen von Revierförster Christoph Sütterlin, der zusammen mit dem Kreisförster Martin Roth für die Realisierung der Projekte zuständig ist. In den letzten Jahren wurden zur Förderung seltener Baumarten (SEBA) in bereits aufgelockerte Waldränder Baumgruppen à 3–5 Eichen und SEBA (Eiben, Elsbeere, Weiden u. a. m.) gepflanzt und vor Wildverbiss geschützt. Das Projekt wurde durch das Kantonale Amt für Wald, Jagd und Fischerei zusätzlich unterstützt. In

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ST. PANTALEON

Simon Esslinger gewinnt die Kampfwahl

bea. In Seewen feiert die SP einen historischen Sieg. Bis vor kurzem hatte sie in der Dorfpolitik nicht viel zu melden und jetzt hat sie mit ihrem Kantonsrat Simon Esslinger das Gemeindepräsidium im Sturm erobert. Esslinger gelang es, in der Kampfwahl den bisherigen Gemeindepräsidenten Thomas Müller (CVP) sowie den Herausforderer Patrick Watermann von der FDP auf die hinteren Plätze zu verweisen. Simon Esslinger kam auf 226 Stimmen, Thomas Müller auf 124 Stimmen und Patrick Watermann auf 15 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 194 Stimmen, die Wahlbeteiligung betrug knapp 50 Prozent. Simon Esslinger zeigte sich auf Anfrage sehr erfreut, doch auch überrascht.

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Andreas Gitzi hat ein Credo: «Wer andere Menschen für sich arbeiten lässt, darf ihre Gesundheit nicht gefährden.» Was nach einer Selbstverständlichkeit im modernen Industrieland Schweiz klingt, müssen Sicherheitsingenieure wie Gitzi oft mühsam erkämpfen. Melanie Aprin

D

er Risikomanager ist in vielen Betrieben noch unbeliebter als der Controller», sagt der studierte Chemiker und Sicherheitsingenieur, der als Kind seinen Vater durch einen Arbeitsunfall verlor. «Es war in einer Kiesgrube, und mein Vater war dort als Wartungsmechaniker unterwegs. Er wurde von einem Bagger überfahren.» Eine tragische Lebenserfahrung, die Gitzi (55) auf die Fährte von technischen Risiken ansetzte. Zunächst kümmerte er sich bei der ehemaligen Sandoz jahrelang um die Sicherheit von chemischen Prozessen in der Pharmaindustrie. Dann erweiterte der gebürtige Hölsteiner sein Spektrum und verantwortete bei der SandozNachfolgerin Novartis als Manager für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz die technischen, operationellen Risiken in den weltweiten Produktionsstätten. Es folgten Jahre als Experte und Berater beim Schweizerischen Institut zur Förderung der Sicherheit in Basel, wo er auch seine Kenntnisse über Brand- und Explosionsschutz erweiterte.

Berater beim Gotthard-Basistunnels Heute ist der zweifache Familienvater, der bereits seit über 20 Jahren im Schwarzbubenland lebt, mit der Firma TeRiskCo sein eigener Herr und berät Betriebe in Fragen zu technischen Risiken, sei es bei grösseren Projekten oder in der täglichen Anlagen- und Prozesssicherheit, wie zum Beispiel beim Bau des Gotthard-Basistunnels. Hierbei sei es seine Aufgabe gewesen, «eine übergeordnete Zusammenfassung aller Risikoanalysen zu machen», was ihn einen Monat beschäftigt habe. Das TunnelProjekt fasziniert ihn nach wie vor:

Andreas Gitzi in seinem Büro im Business-Park von Liestal: Der Risikomanager aus St. Pantaleon beklagt, dass «technische Risiken allzu oft vernachläsFOTO: MELANIE APRIN sigt werden.»

«Das ganze Sicherheitskonzept war neu. Zuvor war es nicht üblich, Züge von aussen zu kontrollieren und notfalls auch zu steuern.» Am Ende sei ihm das Urteil leicht gefallen: «Dieser Tunnel hat nicht nur die Transporte, sondern auch den Personenverkehr deutlich sicherer gemacht als die Bergstrecke der Gotthardbahn.» Für den Bau der zwei Tunnelröhren hätten etliche Risikomanager auf integrale Weise exzellente Arbeit geleistet. «Ohne ein solches Risikomanagement wäre es aus meiner Sicht auch nicht möglich gewesen, im vorgegebenen zeitlichen und finanziellen Rahmen zu bleiben.» Was bei dem weltweit längsten Eisenbahntunnel vorbildlich vonstattenging, sei jedoch leider immer noch nicht die Norm: «Die Notwendigkeit eines integralen Risikomanagements wird in vielen Betrieben immer noch angezweifelt oder ausgeblendet. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen wollen häufig gar nicht wissen, mit welchen technischen oder operativen Risiken sie leben.» Das sei in grossen Konzernen anders, weil es dort hauseigene Risikomanager gebe, die jedoch in der Praxis auch kein leichtes Leben haben: «Stellen Sie sich einen Ingenieur oder Chemiker vor, der gerade seine neueste Entwicklung vorgestellt hat. Er hat quasi ein Kind geboren und ist begeistert davon. Und jetzt kommt dieser Risikomanager um die Ecke und stellt vieles oder gar alles in Frage. Das kommt nicht immer gut an.» Ein professioneller Risikomanager müsse die Risiken dann so verständlich darlegen, dass sie nicht ausgeblendet werden können.

«Denn der Mensch tendiert dazu auszublenden, was er nicht versteht.» Unternehmen nehmen Risiken in Kauf Ein anderer Knackpunkt sei der stetig gewachsene Druck, innovativ und wettbewerbsfähig zu sein: «Auch das führt in vielen Unternehmen dazu, Risiken in Kauf zu nehmen. Es mangelt nicht an Tools, um Risiken zu erkennen, sondern man setzt die Massnahmen nicht um, um keine Wettbewerbsnachteile zu erleiden.» Für Gitzi wäre es daher reizvoll, Listen von Beinahe-Havarien einzelner Betriebe zu sehen. «Dort stünden alle Unfälle, die sich ereignet hätten, wenn der Faktor Glück nicht im Spiel gewesen wäre.» Solche Listen seien aber «natürlich nicht öffentlich zugänglich und würden die meisten Leute vermutlich nur unnötig verrückt machen». Gerne erzählt Gitzi die Geschichte eines Bekannten, der ebenfalls als Sicherheitsberater tätig war. «Wenn dieser Kollege mit seinen Kindern in den Urlaub fuhr, erklärte er ihnen beispielsweise, was sie zu tun hätten, wenn sich das Auto überschlagen würde. Ich habe ihn gefragt, ob er wahnsinnig sei. Ihm war gar nicht bewusst, dass er dabei war, seinen Kindern die Ferien zu verderben.» Von einem solchen Fokus auf Risiken ist Gitzi im Privatleben weit entfernt: Er liebte Skitouren und Kanufahren, und nach wie vor fährt er mit dem Mountainbike die Berge hinunter. «Natürlich kann dabei eine Menge passieren. Allerdings gefährde ich nur mich selbst.» Was keinen Verstoss gegen sein Credo darstellt.

EINGESANDT Informationstafeln: Zu sehen auf dem TCS-Parkplatz Hofstetten, der Challhöhe Metzerlen, dem Parkplatz beim Bahnhöfli Flüh und in Ettingen bei der Bushaltestelle FOTO: ZVG Chirsgärten. unseren Wäldern trifft man auch immer wieder auf wichtige Biotopbäume mit Nist- und Wurzelhöhlen, Stamm- und Kronenrissen oder besonderem Wuchs sowie solche von lokaler Bedeutung. Diese werden markiert und in ein Inventar aufgenommen zwecks Schutz und langfristiger Erhaltung. Im Revier wurden total 1237 Biotopbäume erfasst. Ein weiteres Biodiversitätsprojekt ist die Förderung von Wildbienenarten mit dazu geschaffenen Nisthilfen an geeigneten Standorten. Diese wurden erstellt und eingerichtet von Koni Gschwind, Hofstetten, zusammen mit Schulkindern. Infotafeln sensibilisieren das Publikum. «Nisthilfen allein genügen nicht», betont Gschwind, «es braucht genügend Nahrung aus naturnahen Gärten und Blumenwiesen.» Ausserdem wurde eine Machbarkeitsstudie für ein Holzschnitzel-Heizwerk beim Kloster Mariastein erstellt. Die Umsetzung steht leider zurzeit noch in den Sternen. Anne-Marie Kuhn Hofstetten-Flüh

Rindlitaufe auf dem Eigenhof

Ein Rind für das Steineg-Schwinget: (v.l.) Partik Straumann Gabenchef, Urs Wiggli Züchter, Janine Stoll Firma Debrunner Acifer Nordwest AG und OK Präsident Hermann FOTO: ZVG Bärtschi. Am letzten Freitag durfte dem Siegerrind vom 27. Steinegg-Schwinget ein Namen gegeben werden. Janine Stoll

von der Firma Debrunner Acifer Nordwest AG, taufte das Swissfleckvieh Rind auf den Namen «Suzette», welches die

Zeremonie sichtlich genoss. Seit über zehn Jahren wird das Rind vom gleichen Sponsor gespendet, ebenso stammt das jeweilige Rind seit vielen Jahren aus dem Zuchtbetrieb Wiggli vom Eigenhof in Seewen. Gleichzeitig wurde das Ehrenmitlgieder-, Vorstands-und OK Treffen auf dem Eigenhof abgehalten und die Rindlitaufe gebührend gefeiert. Der Steinegg-Schwinget findet am 6. August 2017 auf der Steinegg in Himmelried statt. Die traditionelle Jodlermesse beginnt um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr werden die Schwinger an die Arbeit gehen. Zu hoffen ist, dass Suzette nebst ihrem französischen Namen, die französische Sprache auch versteht, denn zum ersten Mal ist der Schwingklub Lausanne auf der Steinegg als Gastklub eingeladen. Ebenso werden wieder Schwinger von unserem langjährigen Gastklub Oberwil/ZG sowie Schwinger aus der ganzen Nordwestschweiz antreten. Der Schwingklub Dorneck-Thierstein -Laufental und das Steinegg-Team laden Sie schon jetzt herzlich zu diesem Anlass ein. Karin Schaub


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DORFPLATZ

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EINGESANDT

EINGESANDT

Kurstage für Feuerwehrleute Wer ersetzt Arbeitgeberverluste?

Auf den Spuren von Ida Jeker

Eines gleich vorweg: In keiner Art und Weise soll dieser Artikel die Arbeit unserer Feuerwehrleute kritisieren. Oder den Einsatz engagierter Menschen im Rahmen des Feuerwehrdienstes schmälern. Doch Jahr für Jahr entstehen lokalen Arbeitgebern spürbare Verluste durch Kursabsenzen ihrer Arbeitnehmer, die durch das aktuelle Entschädigungssystem nicht abgegolten werden. Auf Grund steigender Lohn- und Lohnnebenkosten reichen die Erwerbsausfallentschädigungen nicht in allen einheimischen Betrieben aus. So zahlt beispielsweise ein Arbeitgeber in der Baubranche wegen des Lohnniveaus seiner Mitarbeiter sowie der branchenspezifischen Lohnnebenkosten (FAR: flexibler Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe) pro Kurstag seinem Angestellten bis zu 130 Franken aus der eigenen Kasse. Seine Vorarbeiter und Mannschaftsführer sind bei der Feuerwehr als Offiziere und Hauptleute begehrt und durch die Obergrenze des Erwerbssatzes belaufen sich die ungedeckten Beiträge für Kurstage schnell auf fast Tausend Franken jährlich für jeden aktiven Feuerwehrmann. Zu starke Belastung vermeiden Dass überhaupt Erwerbsersatz ausgezahlt wird, dafür hat laut Feuerwehrinspektor Markus Grenacher die Solothurnische Gebäudeversicherung vor vielen Jahren die entsprechende Rechtsgrundlage geschaffen. Die entsprechende Einwohnergemeinde der jeweiligen Feuerwehr deckt 80 Prozent des Lohnes an Kurstagen bis maximal 245 Franken zu Handen des jeweiligen Arbeitgebers. Grenacher ist sich bewusst, dass Arbeitgeber für jeden Kurstag draufzahlen. «Wir sind deshalb schon länger dabei, nach weiteren Entschädigungsmöglichkeiten für die Arbeitgeber zu suchen», sagt er. Dass in einem einzigen Betrieb mit

GEDANKENSTRICH

drei Feuerwehrleuten in einem Jahr beispielsweise 18,5 Kurstage anfallen, findet er hingegen sehr suboptimal und eine Häufung, die eher die Ausnahme bleiben sollte. Die Kaderplanung, welche gemäss Kommandoakten der Solothurner Gebäudeversicherung Anwendung findet, sieht dies anders. So sollte in dem Jahr, in dem der Gruppenführer-, Offiziers- oder Kommandantenkurs absolviert wird, keine zusätzlichen Kurstage geplant werden. Politische, überkommunale Lösung Thomas Henzi, langjähriger Feuerwehrkommandant in Nunningen, kann diese Aussage nicht ganz nachvollziehen. Im ihm bekannten Fall der 18,5 Kurstage in einem einzigen Jahr wurde diese hohe Anzahl beispielsweise durch Weiterbildungs- und Offiziers-Kurse erreicht. «Ein Offizierskurs dauert siebeneinhalb Tage und wird innerhalb eines Jahres absolviert.» Grenachers Argument, dass Kursbesuche besser zwischen Kommandant, Arbeitnehmer und Arbeitgeber organisiert werden müssten, kann er deshalb nicht gelten lassen. «Im vorliegenden Fall betrifft es Feuerwehrleute aus mehr als einer Gemeinde», erklärt er. Für Henzi ist dieses Problem eines, das einer politischen Lösung bedarf. Und keines, welches auf rein kommunaler Ebene angepackt werden kann, jedenfalls nicht im Alleingang. Mit einer Lösung rein aus Nunningen würde das Problem nur kleiner und nicht gelöst. Aus diesem Grund habe er auch schon mit zwei Kantonsräten aus der Region gesprochen. In einem Punkt sind sich der betroffene Arbeitgeber, Thomas Henzi und Markus Grenacher einig: So hohe jährliche Verluste sind auf lange Sicht untragbar. Auch wenn sich der Wert kompetenter, schneller Feuerwehreinsätze kaum beziffern lässt. Daniela A. Caviglia

Gottesdienst: Der Bruderklausenkaplan Rosenast mit Pfarrer Rebsamen zelebrierten die Messe,Max Jeker hielt die FOTOS: ZVG Lesung. Am 28. Juni fuhren 40 Pilger anlässlich der 600 Jahr Feier vom Hl. Bruder Klaus nach Sachseln. Möglich machte diese Pilgerreise Trudi Saner, die alles perfekt organisierte. Während der Fahrt nach Sachseln erzählte uns der Pilgerpfarrer Josef Rebsamen aus dem Leben des Heiligen und der Heilung von der Büsseracherin Ida Jeker. Da auch einige Pilger dabei waren, die Ida kannten, gab es Informationen aus erster Hand. Wir vernahmen, wie sie durch die Gnade der Heilung in Sachseln danach auf dem Bauernhof arbeiten konnte. Für dieses Wunder pilgerte Ida aus Dankbarkeit mit einer Gruppe zu Fuss jährlich zum Ranft. So verging die Fahrt wie im Fluge und wir kamen bei sonnigem Wetter am Ziel an. Gemeinsam wurde um 11 Uhr in der Pfarrkirche Sachseln ein Gottesdienst gefeiert. Der Bruderklausenkaplan Rosenast mit Pfarrer Rebsamen zelebrierten für uns eine feierliche Messe, in der Max Jeker die Lesung hielt. Während der Feier wurde der besondere Bruderklausenkelch aus der Heimat eingesetzt. Zum Andenken an diesen Tag erhielten alle eine Bruderklausenkerze, welche von Trudi Saner und Cecile Lüthi gestaltet wurden. Im Klausenhof oberhalb vom Ranft wurde ein gemeinsamen Mittagessen eingenommen. So gestärkt machten sich einige auf den Fussweg runter zur Klause vom Hl. Bruder Klaus, andere besuchten das

Wohnhaus der Familie. So verging die Zeit nur all zu schnell an diesem besonderen Ort der Stille. Die Rückfahrt führte über den Glaubenberg nach Willisau zurück ins Schwarzbubenland. Es ist bewundernswert, dass es noch

Kelch: Das Bild darauf erinnert an Bruder Klaus. Menschen gibt, die die Arbeit nicht scheuen und Traditionen, Brauchtum und Glauben an die nächsten Generationen weiter geben. Dieser wunderschöne und friedliche Tag auf den Spuren unseres schweizerischen Nationalheiligen wird allen in guter Erinnerung bleiben. Franziska Boos Büsserach

LESERGALERIE

Die Leser auf der sommerlichen Pirsch fürs Wochenblatt

Lernen fürs Leben

Gaby Walther Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir, heisst es so schön. Doch was brauchen wir eigentlich fürs Leben? Eine Initiative mit 3200 eingereichten Unterschriften möchte, dass in Basel-Stadt Politik zu einem eigenen Schulfach wird. Sie verlangt einen praxisorientierten Unterricht zu aktuellen Themen. Im Lehrplan 21 sei die Chance dafür verpasst worden, argumentieren die Befürworter. Sie wollen die Sicherstellung eines gewissen Basiswissens im Bezug auf die Funktionsweise des politischen Systems, die dazugehörigen Rechte und die Bedeutung der Gewaltenteilung. Nun, was will denn der Lehrplan 21? Für das erste bis neunte Schuljahr sind folgende Bereiche aufgelistet: Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Wirtschaft, Arbeit, Hauswirtschaft, Geografie, Geschichte, Lebenskunde, bildnerisches Gestalten, textiles Gestalten, Musik, Sport, Medien, Informatik, berufliche Orientierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, personale, soziale und methodische Kompetenzen. Das sollte fürs Leben ja schon ziemlich weit reichen. Wie weit, kann jeder überprüfen, der die neun Schuljahre schon hinter sich hat, denn so neu sind die Fächer ausser Informatik, Medien und vielleicht noch Wirtschaft auch wieder nicht. Aus meiner Erfahrung reicht es fürs Leben nicht – Impulse zum Weiterdenken und -lernen wurden aber gegeben. Ob man das Denken dann nutzt und ob man sich für Politik interessiert, muss jeder selber entscheiden. Wenn nur 30 Stimmberechtigte an einer Gemeindeversammlung über Ausgaben für die restlichen 1000 mit befinden, liegt das wohl kaum daran, ob Politik ein Schulfach war oder nicht, sondern schlicht und einfach am Desinteresse.

LESERBRIEF

Bussenstadt Laufen macht Sorgen Farbtupfer im Korn: Mohnblume.

FOTO: EDGAR HÄNGGI, ERSCHWIL

Farbenspiel: Bedunienblüte im Gegenlicht.

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

Es macht den Anschein, als ziehe der Stadtrat sämtliche Register, um das Gewerbe und die Gastrozone zu untergraben. Da gibt es verschiedene Gesichtspunkte, welche allen Beteiligten sauer aufstossen – den Kunden und dem Gewerbe. Was bezweckt der Stadtrat mit dieser aggressiven Bussenpolitik? Im Stedtli sind die beiden Bussenjäger allzeit bereit. Parkkontrollen werden im unvernünftigen Verhältnis durchgeführt. Bei kleinster Überschreitung, bereits ab 5 Minuten, klebt eine Busse an der Windschutzscheibe. Zum Einkaufen und Flanieren bleibt kaum Zeit. Viele Gäste und Kunden geben zu verstehen, dass sie dieser Schikanen wegen nicht mehr ins Stedtli kommen. Ein Begegnungsort braucht Leben – und eben das wird abgewürgt – und das Gewerbe und die Gastronomie gehen ein. Die Zeit ist nicht mehr weit, bis das Stedtli tot gebüsst ist (internetbetreiber warten nur darauf).

Sommerboten: Wegwarte und Mohn. Auf dem Dittingerfels: Der Raps ist reif.

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Reinhold Lutz, Laufen


DIES UND DAS GESUNDHEITSTIPP

Jammerbasen

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

17

AUS DEM SOLOTHURNER KANTONSRAT

Wer befiehlt, soll zahlen wollte aber eine Gegenfinanzierung als Bedingung einbauen; der Kantonsrat befand jedoch grossmehrheitlich, dass «wer befiehlt, auch zahlen soll». Mit der Anpassung des Strassenverkehrsgesetzes in diesem Punkt werden nun also die Einwohnergemeinden entlastet.

Meine Grossmutter war eine mutige besonnene Frau. Aus ihrer Sicht gab es immer eine Lösung. Die positive Lebenseinstellung begleitete sie bis zum Tod. Sie war keine Jammerbase. Man kann jammern mit und ohne Grund. Stöhnen weil man jämmerliche Schmerzen hat, oder jammern, um Aufmerksamkeit zu erhalten. In beiden Fällen ist Chamomilla in der Homöopathie ein Naturheilmittel hohen Ranges. Dies gilt für Jung und Alt. Die echte Kamille in Form eines Teeaufgusses wirkt entzündungswidrig und krampflösend, besonders für Magen und Darm. Chamomilla homöopathisch hilft, wenn krampfartige stechende Beschwerden mit Ärger und Jammern einhergehen. Der Chamomilla Mensch ist unruhig, ungeduldig und reizbar. Er sucht Trost und Mitleid. Das zahnende Chamomilla-Kind will herumgetragen werden. Es schreit nach vielen Dingen. Wenn es sie erhält, so weist es sie aber ab. Mit einer heissen roten Backe, der anderen kalt und blass hält es die ganze Familie auf Trab. Durchfall gehört dazu, Verstopfung passt nicht. Dieses hitzige Temperament ist sehr wärmeempfindlich. Erwachsene sind laut im Gespräch, können tüchtig jammern und vertragen keinen Widerspruch. Chamomilla ist kein Heilmittel für milde Gemütstypen. Gejammert werden kann morgen. Heute braucht es Chamomilla. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

EINGESANDT

Mit der Spitex rundum gut versorgt Redaktionsschluss

MUSIK-TIPP

Für Eingesandtes, Leserbriefe, Mitteilungen aus Vereinen und PR-Texte auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss:

Chuck Berry Der legendäre Rock’n’Roller starb am 18. März 90-jährig. Er hatte seit «Rock It» (1979) kein Album mehr veröffentlicht, jedoch kurz vor dem Ableben ein neues mit dem Titel «Chuck» (Universal Music) angekündigt, das im Juni erschienen ist. Die zehn Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre. Chuck Berry produzierte sie mit einer Band, zu der nebst langjährigenWegbegleitern wie Jimmy Marsala (Bassist), Robert Lohr (Klavier) und Keith Robinson (Schlagzeug) auch seine Nachkommen Charles Jr. (Gitarre) und Ingrid (Harmonika, Gesang) gehörten. Zudem wirkten als Studiogäste Bluesstar Gary Clark Jr., der virtuose Gitarrist Tom Morello und der Sänger Nathaniel Rateliff mit. Chuck Berry performt trotz seines hohen Alters an der Gitarre und gesanglich beeindruckend stark. Acht der zehn Tracks sind Eigenkompositionen. Das Programm ist stilistisch vielfältig «Lady B. Goode» und «Big Boys» erinnern stark an den Welthit «Johnny B. Goode». Andere Stücke kommen ebenfalls rockig daher. Gemächlich angelegt sind beispielsweise die bluesigen Titel «You Go To My Head» und «Eyes Of Man, das walzernde «3/4 Time (Enchiladas)» und das reggaeske «Jamaica Moon», das schwächste Stück auf dem Abschiedsalbum des unvergesslichen Rockmusikers. Benno Hueber

Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

WANDERTIPP

Zum Chasseral Dienstag, 18. Juli Chasseral ist mit 1607 m die höchste Erhebung im Berner Jura. Wir meiden den Aufstieg und fahren mit dem Bus von St. Imier hinauf zum Chasseral. Gemütlich wandern wir hinunter zum Aussichtspunkt Chaumont, wo wir lohnende Ausblicke auf die Juraseen, Mittelland, Voralpen und Alpengipfel haben. Mit dem Funiculaire meistern wir den letzten Abstieg nach Neuchâtel La Coudre. Wanderzeit: 4 ½ Std., Aufsteig 237 m und Abstieg 693 m. Ausrüstung: Gute Wanderschuhe, Wanderstöcke. Billett: Bei genügend Teilnehmenden Kollektivbillett, sonst Basel-Olten-Biel-St.ImierChasseral, retour ab Chaumont-Neuchâtel-Biel-Basel. Verpflegung: aus dem Rucksack. Treffpunkt: 08.15 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 13. Juli bei: Nik Pfister, Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08 Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg ist 1971 aus dem Haushilfedienst der Pro Senectute Kanton Solothurn entstanden. Heute machen krankenkassenpflichtige Leistungen einen Grossteil unserer Arbeit aus, welche auch spezialisierte Pflege z. B. im Wundmanagement, in der Psychiatrie und Palliative Care umfassen. Dieses Angebot wird ergänzt durch Haushilfe, Betreuung und Begleitung. Ein Team von 15 Personen sorgt für die Erhaltung und Förderung der Lebensqualität und das Wohlbefinden zu Hause und die Entlastung von Angehörigen. Sei es, indem sie bei der Wohnungsreinigung behilflich sind, beim Einkaufen und Kochen unterstützen, vorlesen oder die Klienten zum Arzt oder an einen Anlass begleiten. Es sind nicht nur ältere Personen, welche diese Unterstützung sehr schätzen. Jüngere nehmen die Hilfe meist für eine befristete Zeit nach einem Spitalaufenthalt oder rund um die Mutterschaft in Anspruch. Haushilfe, Betreuung und Begleitung erfolgt nach dem Bezugspflegeprinzip. So ist immer die gleiche Mitarbeitende beim gleichen Klienten im Einsatz, ausser bei der Ferienablöse. Die Teamleiterin wählt jeweils die Mitarbeitende aus, welche aufgrund ihrer Qualifikation und ihren Fähigkeiten am besten zum Klienten passt. Je nach Dienstleistung übernimmt die Grundversicherung oder die Zusatzversicherung der Krankenkasse einen Anteil an den Kosten. In gewissen Fällen können Ergänzungsleistungen beantragt werden. Die Beratungsstelle für Altersfragen, welche unsere Dachorganisation Pro Senectute in Breitenbach betreibt, berät kostenlos, wenn es um die Finanzierung dieser Leistungen für Menschen im AHV-Alter geht. Besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch oder rufen Sie uns auf Tel. 061 783 91 55 an. Wir sind gerne für Sie da! Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

Susanne Koch «Für den Steuerzahler kommt es nicht drauf an, er bezahlt so oder so», hiess es in der letzten Session im Kantonsrat. Im Rahmen eines Auftrages von Susanne Koch hatte der Kantonsrat darüber zu befinden, ob der Kanton die Kosten für die Sanierung von Kantonsstrassen inklusive Kunstbauten zukünftig vollständig übernehmen muss. Aktuell müssen Gemeinden an grossen Sanierungen oder den Ersatz von Kunstbauten (z.B. Brücken) einen Beitrag leisten. So muss z.B. die kleine Gemeinde Beinwil beträchtliche Mittel an die Sanierung der Passwangsstrasse bezahlen; wobei es dabei schon mal um so hohe Kosten geht, dass eine Gemeinde andere wichtige Investitionen zurückstellen muss. Der Regierungsrat war mit der Stossrichtung einverstanden,

Ich bin überzeugt, dass der Kanton unter dem Strich aber auch Geld sparen wird; Sanierungsprojekte können umgehend an die Hand genommen werden und müssen mit der Realisierung nicht warten, weil Gemeinden aufgrund ihrer Finanzlage die Projekte verzögern; auch entfallen langwierige Abrechnungen auf die die Gemeinde bisweilen lange warten mussten. Die Kantonsstrassenfinanzierung wird für die Gemeinden, die bekanntlich keinen Einfluss auf ihre geographische Lage oder die Anzahl Brücken auf ihrem Gemeindegebiet haben, eine grosse Entlastung bedeuten. Im übrigen hat der Kantonsrat die Jahresrechnung 2016 genehmigt, die mit einem kleinen Aufwandüberschuss von 7 Mio. Franken (man spricht von einer roten Null) abgeschlossen hat. Die Aussichten für 2017 sind positiv! Susanne Koch, Kantonsrätin CVP Erschwil

GASTBEITRAG

Muss ich mit meinem Facebook-Profil für meinen Arbeitgeber posten? Leserfrage: «Ich bin auf Facebook mit meinen Freunden auf privater Basis aktiv. Bei meinem neuen Arbeitgeber werde ich wegen meiner Facebook-Kenntnisse auch auf dem offiziellen Firmen-Auftritt posten müssen. Ich möchte dazu aber nicht mein eigenes Konto nutzen. Was für andere Möglichkeiten gibt es?» Daniela A. Caviglia: «Facebook baut wie die meisten sozialen Medien auf persönlichen Profilen seiner Mitglieder auf. Wie bei Instagram, Snapchat, Messengern wie Whatsapp oder geschäftlichen Netzwerken wie LinkedIn und Xing muss jeder, der sich beteiligen will, ein eigenes Konto eröffnen. Bei Facebook herrscht zusätzlich KlarnamenPflicht, das heisst, dass das eigene Konto mit dem richtigen Namen eröffnet werden muss. Erst in einem zweiten Schritt dürfen mit dem persönlichen Konto Unternehmensseiten, Diskussionsgruppen, Mar-

ken- oder Prominenten-Fanseiten sowie Interessensgemeinschaften eröffnet werden. Ausser in Diskussionsgruppen ist der richtige Name (das richtige Profil) des Seitenbetreibers aber nicht sichtbar, ausser man möchte das explizit. Sie können also ganz beruhigt auf der Unternehmensseite Ihres Arbeitgebers posten, von wem der Post stammt, wird nur Administratoren angezeigt. Eventuell ist es für Sie sinnvoll, die Seite über den Business-Manager, einem speziellen Programm von Facebook für geschäftliche Seiten mit mehr Analyseund Posting-Möglichkeiten, zu betreuen. Mehr zum Business-Manager: www.facebook.com/business. Viel Erfolg!» Sie haben auch eine Frage zu Social Media oder zum Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln? Senden Sie sie an info@gilgenberg-marketing.ch. Antwort folgt innert einer Woche. Daniela A. Caviglia Daniela A. Caviglia von Gilgenberg Marketing in Nunningen ist auf digitales Marketing und Online-Kommunikation spezialisiert. www.gilgenberg-marketing.ch

EINGESANDT

Die SVP Gilgenberg dankt Bei den Gemeindepräsidenten-Wahlen vom 2. Juli feiert die SVP Kreispartei Gilgenberg einen historischen Sieg. Für die Partei gewinnen in Meltingen Erich Fidler (52,4 Prozent) und in Zullwil Roger P. Hänggi (54,0 Prozent) das Gemeindepräsidium. Die SVP Kreispartei Gilgenberg bedankt sich bei den Kandidaten für ihren unermüdlichen Einsatz während der Wahlkampagne sowie bei den Wählerinnen und Wählern für das in uns gesetzte Vertrauen. Daniel Probst Präsident SVP Kreispartei Gilgenberg

Zufrieden und dankbar: Roger P. Hänggi, Daniel Probst, Erich Fidler. FOTO: ZVG


EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Rodersdorf ist eine Gemeinde mit 1300 Einwohnern im solothurnischen Leimental des Bezirks Dorneck. Wir suchen per 1. Oktober 2017 oder nach Vereinbarung

eine Finanzverwalterin oder einen Finanzverwalter (60–80%) Es erwartet Sie eine verantwortungsvolle, selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie führen das gesamte Finanz- und Rechnungswesen unserer Einwohnergemeinde. Zu Ihren wesentlichen Aufgaben gehören: • Buchführung, Budgetierung, Jahresabschluss • Vermögensverwaltung • Finanzplanung • Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung • Abrechnung der Löhne, Sozialleistungen usw. • Stellvertretung bei allgemeinen Verwaltungsaufgaben • Unterstützung bei Schalter- und Telefondienst Wir erwarten • Kaufmännische Ausbildung mit EFZ oder einen gleichwertigen Berufsabschluss • mehrjährige Erfahrung im Rechnungswesen einer Gemeinde • HRM2-Kenntnisse • Kenntnisse der Gemeindesoftware GeSoft der Ruf Informatik AG von Vorteil • gute Anwenderkenntnisse in MS-Office • Selbstständigkeit und Sozialkompetenz • Teamfähigkeit und Flexibilität Entlöhnung nach Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) der Gemeinde Rodersdorf. Wahlbehörde ist der Gemeinderat. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre Unterlagen mit dem Vermerk «Finanzverwaltung» bis zum 4. August 2017 an: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Marc Oberli, Gemeindeverwalter Leimenstrasse 2 4118 Rodersdorf oder elektronisch an: oberli@rodersdorf.ch. www.rodersdorf.ch

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Die Einwohnergemeinde Rodersdorf mit 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt im solothurnischen Leimental und verfügt über eine sehr gute Tramverbindung zur Stadt Basel. Die Verwaltung sucht per 1. Oktober 2017 oder nach Vereinbarung

eine Verwaltungsangestellte oder einen Verwaltungsangestellten (40–60%) Zum vielfältigen Arbeitsgebiet gehören schwerpunktmässig: – Führen der Einwohnerkontrolle – Führen der Fremdenkontrolle – Staatssteuerregisterführung – Sicherstellen des Schalter- und Telefondienstes – Vermietung von Gemeinderäumlichkeiten – Mithilfe im Lohnwesen Wir erwarten: – Abgeschlossene kaufmännische oder Verwaltungsausbildung – Freude am Kontakt mit der Bevölkerung – Teamfähigkeit und Flexibilität – Selbstständigkeit Wir bieten: Eine vielseitige, selbstständige und herausfordernde Tätigkeit, eine den Anforderungen der Stelle entsprechende Besoldung und eine zeitgemässe Infrastruktur. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk «Verwaltung» bis zum 4. August 2017 an Herrn Marc Oberli, Gemeindeverwaltung Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, oder an gemeinde@rodersdorf.ch Für Fragen stehen Ihnen Gemeindepräsidentin Karin Kälin Neuner-Jehle und Claudia Styner unter Telefon 061 731 33 16 zur Verfügung. Wir suchen ab sofort od. n. Vereinb. eine zuverlässige und motivierte

Jahrespraktikantin zur Verstärkung unseres Teams in unserer zweisprachigen (D/E) Kinderkrippe in Kleinbasel. Bewerbung bitte an jobs@kindergarden.ch oder an SiK GmbH, Schönaustrasse 67 4058 Basel, Tel 079 519 87 98


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 58 Menschen spendeten Blut BÄRSCHWIL. WOS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samariterverein Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 23.10.2017 in Bärschwil. Vize-Landammann gewählt KANTON SOLOTHURN. WOS. Der Regierungsrat hat in seiner Sitzung vom 4. Juli anstelle der ausscheidenden Frau Vize-Landammanns Esther Gassler Regierungsrat Roland Heim als Vize-Landammann für den Rest des Jahres 2017 gewählt. Seltener Brutvogel in unserer Region: Der Rotrückenwürger,auch Neuntöter genannt.

KANTON BASELLAND

REGION

FOTO: ROLAND BURTSCHI, NUGLAR

GRELLINGEN / HIMMELRIED

Erneuerung der Vollsperrung Zubringer Felssanierung an der Uniform – Tragversuch A1 Oensingen Nord Nunningerstrasse WOS. Die Polizei Basel-Landschaft hat, zusammen mit 13 weiteren kantonalen Polizeikorps, mehreren Stadtpolizeien und der SBB-Transportpolizei die korpsübergreifende Erneuerung der Arbeitsuniformen erarbeitet. Die zukünftige Arbeitsuniform lehnt sich an das Erscheinungsbild der deutschschweizerischen kantonalen Polizeikorps an, ist jedoch in Bezug auf Schnitt, Optik und verwendete Materialien den heutigen Bedürfnissen angepasst worden. Mit dem am 1. Juli begonnen Tragtest, der bis Februar 2018 dauert, soll die Eignung der neuen Uniform überprüft werden. Ausgewählte Mitarbeitende der Polizei Basel-Landschaft testen die neue Uniform in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten auf ihre Praxistauglichkeit. Die definitive Auslieferung ist für das Jahr 2021 geplant.

WOS. Wegen Belagsarbeiten wird der Nationalstrassenzubringer zwischen dem Anschluss Oensingen Nord und der Lichtsignalanlage in der Äusseren Klus für zwei Wochen für jeglichen Verkehr gesperrt. Der Streckenabschnitt weisst Spurrinnen auf und muss deshalb saniert werden. Um die Verkehrseinschränkung möglichst kurz zu halten, hat sich das Amt für Verkehr und Tiefbau für eine Totalsperrung entschieden. Diese dauert von Montag, 17. Juli bis Freitag, 28. Juli 2017, das Wochenende inklusive. Während der Totalsperrung wird der Verkehr in beiden Richtungen über die Lehngasse zur Solothurnstrasse geleitet. Die Einfahrt von der Solothurnstrasse beim Anschluss Oensingen Nord in Richtung Balsthal ist ab der Klusstrasse ebenfalls gesperrt.

WOS. Die Bau- und Umweltschutzdirektin Basel-Landschaft teilt mit, dass im Gebiet Stollenrain umfangreiche Felsräumungsarbeiten zur Verbesserung der Strassensicherheit durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen muss der entsprechende Strassenabschnitt zwischen Grellingen und Himmelried vom Montag, 10. Juli, bis am Freitag, 14. Juli 2017 jeweils von 07.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 20.00 Uhr gesperrt werden. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen. Die Durchfahrt der Postautokurse und Rettungsdienste bleibt gewährleistet. Ausserhalb der Arbeitszeiten ist die Kantonsstrasse normal befahrbar. Solche Arbeiten sind notwendig und erhöhen die Strassensicherheit. Die Verkehrsteilnehmer werden im Voraus um ihr Verständnis gebeten.

Singaholic im Stäglen NUNNINGEN. WOS. Am kommenden Sonntag, 15 Uhr, wird Helene Huber aus Kleinlützel fröhliche Stimmung ins Alters- und Pflegeheim Stäglen bringen. Sie singt Chansons und begleitet sich selbst auf der Gitarre. Zu diesem Nachmittagskonzert sind alle herzlich willkommen. Generationenverständnis BREITENBACH. WOS. Heute Donnerstag, 6. Juli, ist die Soziologin Dr. Miriam Engelhardt im Zentrum Passwang mit einem interessanten Vortrag zu Gast. Die Referentin durchleuchtet mit den Besucherinnen und Besuchern verschiedene generationentypische Denkund Verhaltensmuster. Zu diesem Referat sind alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich eingeladen. Beginn 18.30 Uhr. Die Sonnenterrasse in Hochglanz RÖSCHENZ. WOS. Kürzlich ist eine Broschüre für alle Einwohnerinnen und Einwohner erschienen, «vor allem für diejenigen, die erst seit kurzem hier wohnen», schreibt der herausgebende Gemeinderat. Auf 30 reich illustrierten Seiten ist alles Wichtige aufgeschrieben.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Das Grosseltern Buch Vom Miriam Stoppard

Das Titelbild zeigt eine ältere Dame und einen kleinen Buben, die lachend über einen grossen Stein springen. Ein fröhliches Bild von Grossmutter und Enkel! Miriam Stoppard ist 1937 in England geboren und lebt auch dort. Sie ist Kinderärztin und hat mehrere Bücher geschrieben. Sie ist selber Grossmutter und hat elf Enkelkinder. Der Untertitel «Ratgeber für eine ganz besondere Beziehung» ist der Inhalt dieses lustigen Buches. Grosseltern können nämlich der Familie Halt geben und die Generationen miteinander verbinden. Da gibt es Kapitel wie «Goldene Regeln für Grosseltern», «Heikle Themen», Spass am GrosselternDasein» oder «Wie Grosseltern fit bleiben». Das Buch ist klar und übersichtlich gestaltet und einfach zum Lesen. Man spürt in allen Texten immer das Vertrauen, den Respekt und vor allem die Liebe, die in dieser besonderen Beziehung steckt. So steht am Schluss zusammenfassend : Es ist eine einzigartige Erfahrung, seine Enkelkinder zu lieben, sie etwas zu lehren – und auch von ihnen zu lernen. Christine Eckert

Kaufe Antiquitäten, Gold und Schmuck Möbel, Totalerbschaft, alte, grosse Teppiche, grosse Spiegel vergoldet, Elfenbein, antike Gemälde, alte Waffen, mittelalterliche Rüstungen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, Silberwaren 800/925, Gold und Schmuck zum Einschmelzen, Armbanduhren (Omega, IWC, Zenith, Rolex, Heuer, Vacheron, Patek Philippe), Taschenuhren, Pendeluhren. Zahle bar. Telefon 079 769 43 66, dobader@bluewin.ch

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20170706 woz wosanz  

WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • «Wir leben von den KMUs». Am Gewerbekongress des Kantonal-S...