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Donnerstag, 6. Juli 2017

DER NEUE FORD EDGE

108. Jahrgang – Nr. 27

ford.ch

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Reinach

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Urban Gardening: Konfirmandinnen und Konfirmanden haben im Generationenpark einen städtischen Kräutergarten errichtet.

Münchenstein

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Pop-Sternstunden unter freiem Himmel Das Summerstage Festival bringt mit Passenger und den Söhnen Mannheims gleich Millionenseller in die Grün 80. Auch das Schweizer Popschaffen wird mit einem abendfüllenden Programm gewürdigt. Lukas Hausendorf

D Ferienpass: Die Ferienpass-Kinder waren in den Merian-Gärten bei den dortigen Tieren zu Besuch.

Agenda

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

as Summerstage Festival ist im verflixten siebten Jahr angekommen und hat mit Bekanntgabe seines Programms für das erste Skandälchen in seiner Geschichte gesorgt. Auf die Ankündigung, dass Xavier Naidoo mit den Söhnen Mannheims am Freitag die Summerstage Bühne betreten, folgte sogleich ein kleiner Sturm der Entrüstung. Die Baselbieter Jungsozialisten wollten den Auftritt des Sängers gar verhindern. Sein neustes Lied «Marionetten» hatte dem deutschen Barden Vorwürfe eingebracht, dass er antisemitische Positionen vertrete, sich im ideologischen Fahrwasser von Pegida, Reichsbürgern und anderen Verschwörungstheoretikern bewege. Naidoo bekannte sich in der Folge via Facebook zur freiheitlich, offenen, liberalen Gesellschaft und verteidigte «Marionetten» als kritische Reflexion gesellschaftlicher Strömungen, die er überzeichnet dargestellt hatte. Der Sturm hat sich mittlerweile gelegt. Die deutsche Popmusik im Allgemeinen und die Söhne Mannheims in Speziellen haben eine enge Verbindung mit dem Festival: Sie traten bereits am ersten Summerstage anno 2011 auf. Seither war fast alles von Rang und Namen aus dem grossen Kanton am Festival zu Gast.

Hauptact am Freitag: Söhne Mannheims mit Xavier Naidoo (l.). Grosse Stimmen für grosse Gefühle Los geht es in der Grün 80 aber bereits heute Donnerstag mit einem ganz grossen Namen: Passenger. Unter diesem Namen feiert der britische SingerSongwriter Mike Rosenberg seit Jahren weltweit grosse Erfolge. Nachdem er seine gleichnamige Band schon früh an den Nagel hängte, legte der erst 32Jährige eine beeindruckende Solokarriere hin. 2012 veröffentlichte er seinen bislang grössten Hit «Let Her Go», der in über 20 Ländern die Charts toppte und auf Youtube schon weit über eine Milliarde Mal gespielt

wurde. Wenige wussten damals, dass der junge Mann bereits sieben Alben veröffentlicht hatte. Jetzt hat er seine neue Platte «Young as the Morning, Old as the Sea» im Gepäck, auf der er musikalisch noch mal einen Gang höher geschaltet und Lieder für die grossen Sehnsüchte geschrieben hat. Sein Vorprogramm bestreiten ebenfalls grosse Stimmen. The Beauty of Gemina sind eine der interessantesten Schweizer Bands der Neuzeit, die eine düstere Ästhetik zelebrieren, diese musikalisch aber in ein Gewand von fast poetischer Leichtigkeit verpacken. Den Abend er-

Achtung, aufgepasst! Wandeln Sie Ihre Wertsachen in Bargeld um Nutzen Sie die Chance, Ihre Wertgegenstände, die Sie nicht mehr in Gebrauch nehmen, wie z. B. antike Möbel, Musikinstrumente, Nähmaschinen, Puppen, Ölgemälde, Teppiche sowie Pelze, Porzellan, asiatische Kunst und alte Bronzefiguren, jegliche Art von Goldschmuck, Bernstein, Markenuhren und Tafelsilber, für ein gutes Angebot mit seriöser Abwicklung zu verkaufen und sich den Höchstpreis bieten zu lassen. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung. Tel.-Nr. 076 828 17 43 / 076 828 17 38, Firma Klimkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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öffnet Veronica Fusaro, die bei «Die Grössten Schweizer Talente» erstmals landesweit mit ihrer Stimme entzückte und dieses Jahr eine Nomination als Best Talent bei den Swiss Music Awards einheimsen konnte. Crème de la crème der CH-Szene Zum Schluss gibt es am Samstag erneut eine geballte Ladung Schweizer Star-Power. Lo & Leduc und Pegasus sind zurzeit die hellsten Sterne am heimischen Pop-Himmel. Der junge Berner Rapper Nemo wird, obwohl noch Fortsetzung auf Seite 2


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

REGION

Wochenblatt-Sommerrätsel / Teil 1

Wer kennt sich aus im Birseck und Dorneck?

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

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Welche dieser drei Gassen liegt in Münchenstein? Wissen Sie die Antwort? Wenn ja, dann senden Sie bis am nächsten Montag, 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff «Sommerrätsel» und dem richtigen Lösungsbuchstaben an wettbewerb@wochenblatt.ch. Name und Adresse nicht vergessen. Zu gewinnen gibt es diese Woche einen Gratiseintritt für das Aqua Basilea. Als Trostpreis verlosen wir Gourmandise der Konditorei Buchmann. Viel Glück! IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 865 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Pop-Sternstunden unter freiem Himmel Fortsetzung von Seite 1 nicht mal volljährig, bereits als eine der grössten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert und erobert die Schweiz gerade im Sturm. Das haben die Lovebugs schon hinter sich. Als elder statesmen haben sie die Schweizer Musiklandschaft in den vergangenen 25 Jahren massgeblich geprägt und sind anhaltend erfolgreich. Das Heimspiel wird mit Sicherheit einen stimmigen Beitrag zum Live-Album liefern, an dem die Basler zurzeit arbeiten. Ebenfalls ein gutes Gespür für grosse Pop-

songs beweisen Baba Shrimps aus Zürich, die sich vor zwei Jahren mit einem starken Debüt ihren Platz auf der Schweizer Landkarte gesichert haben. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen Die Zeit der unbeschwerten Festivalbesuche ist nach wiederholten Terrorattacken auf Musikveranstaltungen vorbei. Das Summerstage hat, wie praktisch alle grösseren Konzertveranstaltungen, sein Sicherheitsdispositiv entsprechend angepasst und die Einlass-Regeln verschärft. Taschen, Ruck-

säcke und grössere Handtaschen sind strikt verboten. Die Organisatoren raten, ausschliesslich notwendige Utensilien, wie Schlüssel, Handy, Portemonnaie mitzubringen. Aufgrund der strikten Kontrollen wird dazu geraten, frühzeitig anzureisen. Sämtliche Besucher werden beim Einlass auch einem Bodycheck unterzogen. Beim Liestal Air vor zwei Wochen habe dieser Sicherheitsstandard, den Act Entertainment an all seinen Festivals anwendet, bereits gut funktioniert. www.summerstage.ch

3 × 2 Tickets für Samstag Für den «Schweizer» Samstag mit Lo&Leduc, Pegasus und Lovebugs verlost das «Wochenblatt» 3 × 2 Tickets. Einfach bis Freitag, 7. Juli, 14 Uhr, eine E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch mit dem Stichwort «Summerstage» senden. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Viel Glück!


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

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Ein Moralist wird zum Rächer

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Landabtausch

Altersfragen

Vertrag unterschrieben

Treffpunkt Stärne wird weitergeführt

Letzte Woche wurde der Vertrag betreffend den Landabtausch Ermitagestrasse 2 und Bahnhof Nord (Hundewiese) unterzeichnet. Der Gemeinderat und die Basellandschaftliche Pensionskasse standen schon seit längerer Zeit in Verhandlung. Die Gemeinde räumt der Basellandschaftlichen Pensionskasse die Nutzniessung der Liegenschaft Ermitagestrasse 2 inkl. Nutzen und Lasten bis am 30. Juni 2018 ein. Zurzeit können auf der Bauverwaltung die Pläne mit dem geplanten Projekt Bahnhof Nord besichtigt werden und die Entwicklung rund um die Ermitagstrasse 2 wird im Rahmen der vor kurzem gestarteten Testplanung Landruhe – alte Post – Postplatz behandelt. Der Gemeinderat

Im August 2016 wurde das Pilotprojekt Begegnungsort mit Informationsstelle für Ältere und deren Angehörige gestartet. Jeweils am Montagnachmittag treffen sich Interessierte im Gasthaus zum Stärne mit einer Fachperson der Pro Senectute zu einem ungezwungenen Austausch. Das Projekt hat sich gut etabliert und weckt das Interesse der älteren Generation und wird deshalb in diesem Rahmen weitergeführt. Einzig auf das Publizieren einer bisher monatlich erschienen Kolumne auf der Website der Gemeinde wird künftig verzichtet. Der Gemeinderat

Blick in die Zukunft

Wohnraumstrategie Unterstützung

Neue Beachvolleyballhalle im Schorenareal Das Gebiet «Schoren», das von Uptown Basel neu entwickelt wird, soll bis zum definitiven Baustart mit einer Zwischennutzung belegt werden. In einer Industriehalle werden Beachvolleyballfelder gebaut, die für die nächsten drei Jahre zur Verfügung stehen werden. Der Gemeinderat unterstützt das Projekt mit CHF 5000.–. Er begrüsst eine Zwischennutzung und die Schaffung einer sportlichen Attraktion für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es soll geprüft werden, ob eine eventuelle Weiterführung nach drei Jahren möglich ist. Die Halle wird im September 2017 eröffnet. Der Gemeinderat

Der Gemeinderat verschaffte sich eine Übersicht über das aktuelle Wohnraumangebot sowie die Bevölkerungsstruktur in Arlesheim. Gestützt auf diese Situationsanalyse und die sich abzeichnenden demographischen Entwicklungen versuchte er zusammen mit der Verwaltung, die künftigen Wohnraumbedürfnisse abzuschätzen. Nach eingehender Analyse hat der Gemeinderat in zwei Bereichen Handlungsbedarf erkannt; er hat sich drei Ziele gesetzt und um diese zu erreichen, fünf Strategien beschlossen. Die nun vorliegende Wohnraumstrategie beruht auf dem Leitgedanken der ökonomischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit. Den detaillierten Bericht finden Sie unter www.arlesheim.ch. Der Gemeinderat Wasserversorgung

Rebberg

Ökologische Aufwertung Der Gemeinderat stimmte im Juli 2015 einer Aufwertung des Rebbergs zu, wobei dieser ökologisch in ein grösseres Ganzes eingebettet werden soll und damit das Naturschutzgebiet besser vernetzt und die Landschaft auch optisch aufgewertet wird. Die geplanten Kosten von CHF 240 000.– sollten aber von Dritten mitgetragen werden. In der Zwischenzeit konnten mehrere Institutionen und Private von der Bedeutung und der Vielfalt des Rebbergs überzeugt und so CHF 160 000.– zugesichert werden. Bis ins Jahr 2020 wird der Rebberg ökologisch aufgewertet und ins angrenzende Naturschutzgebiet integriert sein. Der Gemeinderat

Auftrag für neue Transitleitung Für die Anschlussleitung von Arlesheim an die geplante Transitleitung wurde der Auftrag für den Rohrleitungsbau vergeben. Die Firma Lissag AG aus Büsserach erhielt den Auftrag für CHF 324 143.30. Die Vergabekriterien wurden mit 80% für den Preis und mit 20% für die Qualifikation des Schlüsselpersonals gewichtet. Der Gemeinderat Johannes Gass

97. Geburtstag Am Donnerstag, 6. Juli 2017 feiert Herr Johannes Gass, wohnhaft an der Waldstrasse 46 in Arlesheim, seinen 97. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute, Zufriedenheit und viel Freude. Der Gemeinderat

NATURSCHUTZ

Leuchtkäferchen in der Ermitage Glühwürmchen respektive Leuchtkäferchen haben etwas Magisches, ihr Leuchten im Dunkeln verzauberte Generationen von Kindern und Er-

wachsenen. Das kleine Tierchen, welches zu den Käfern gehört, sieht recht unscheinbar aus. Sein bräunliches Kleid und seine Gestalt, welche bei gewissen Arten an ein Würmchen erinnern, zeigen noch nichts von seinem Zauber. Erst wenn es richtig dunkel ist, die Wetterbedingungen stimmen und die Tierchen in Hochzeitslaune sind, zeigen sie ihre besondere Seite: sie fangen an zu leuchten und glimmen. Leider sind diese Tierchen immer seltener geworden. Die Lichtverschmutzung ist heutzutage grösser und die Landschaft ausgeräumter, strukturärmer und artenärmer denn je. Die Verwendung von Herbiziden und Pestiziden, aber auch die Nährstoffanreicherung und somit die Veränderung der Artzusammensetzung ganzer Landschaften setzen ihnen zu. Wer mehr über diese Tierchen erfahren möchte, ihnen vielleicht sogar begegnen möchte und erfahren möchte, wo man sie in Arlesheim antreffen kann, sollte sich den 13. Juli in der Agenda anmerken. Am Donnerstag, 13. Juli, von 18 bis 21 Uhr findet eine Exkursion mit der Käferexpertin Dr. Eva Sprecher statt. Treffpunkt: Bachrechen, Eingang Ermitage Arlesheim. Anna Mösch

Der Romanautor an einem seiner Schauplätze: Timothée Wahlen auf dem alten Friedhof Arlesheim. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Jungautor Timothée Wahlen aus Arlesheim hat mit seinem Debütroman «Erntezeit!» einen Krimi zur globalen Umweltproblematik vorgelegt. Dahinter stehen Erfahrungen in Afrika, Herzblut und viel Recherche. Thomas Brunnschweiler

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arf ein Einzelner sich die Rolle des Weltenrichters anmassen, wenn andere gewissenlos Tausende von Menschen in die Hölle von Armut, Hunger und Krankheit stürzen? Dies die Grundfrage, die hinter Timothée Wahlens handwerklich solide gemachtem, spannendem Roman steckt. Als Leserin und Leser wird man schon von Anfang an in den Sog der komplexen Handlung hineingezogen. Alles beginnt im Dschungel Afrikas und man ahnt erst dunkel, wohin die erzählerische Reise geht. Bei einem Planschbecken voller PET-Flaschen finden sich in einer Basler Wohnung eine rituell insze-

nierte Leiche und ein mit Blut hingeschmierter vermeintlicher Bibelvers. Bei der Aufklärung stösst der depressive Kommissar Kurt Schär auf weitere ungeklärte Morde und auf ein wiederkehrendes Handlungsmuster, das in die Abgründe der weltweiten Ausbeutung von Rohstoffen blicken lässt. Lehrreiche Unterhaltung Timothée Wahlen studierte nach der Diplommittelschule Soziale Arbeit und bildete sich in Umwelt- und Erlebnispädagogik weiter. Immer mehr stiess er auf die Problematik der rücksichtslosen Ausbeutung des Planeten durch globalisierte Grosskonzerne. Seine Freundin und er lehrten einige Zeit in Kenia an einer Primarschule, wo es auch um HIVPrävention ging. Alle Gebiete in Afrika, die in seinem Krimi vorkommen, hat er selbst besucht, ausser der Demokratischen Republik Kongo, die er nicht selbst betreten hat. Mit den im Buch angesprochenen Umweltthemen setzt sich Wahlen seit rund fünf Jahren intensiv auseinander. Viele Erkenntnisse verdankt er Internetrecherchen, aber auch den Büchern von Jean Ziegler, den er schätzt. «Für viele Leute sind die Umweltskandale nichts Neues», sagt Timothée Wahlen, «aber es gibt auch Leser, die bekennen, ihnen sei das alles nicht

bewusst gewesen.» Wahlen geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um Aufklärung. Er ist davon überzeugt, dass wir eines Tages die Ernte unseres Fehlverhaltens einfahren werden. «Wir wissen zwar viel, aber es geht darum, dass wir uns persönlich im Kleinen engagieren.» Das beginnt damit, den hohen Fleischkonsum zu hinterfragen oder sich über die ökologischen Hintergründe bei Lebensmitteln wie Quinoa oder Avocado zu informieren. «Leider leben oft unsere Vorbilder einen ökologisch und ethisch verträglichen Lebensstil selbst nicht vor.» Zweiter Roman ist schon geplant Dem Romandebütanten macht es Spass zu schreiben. Viele Schauplätze kommen einem bekannt vor. «Mit diesem Roman erreiche ich Menschen, die ich mit einem Sachbuch nicht erreichen würde», sagt Wahlen und nennt als eines seiner literarischen Vorbilder Henning Mankell. Rund eineinhalb Jahr hat er, mit Pausen, in sein Projekt investiert. Die Idee zu einem zweiten Roman ist bereits geboren. Dieser soll sich unter anderem um die Jugend und das Cybermobbing drehen. Nach dem flotten literarischen Start darf man gespannt sein. Timothée Wahlen: Erntezeit, IL-Verlag, Basel 2017, 302 Seiten, Fr. 19.20.

BIRSECK-CUP

Tolles Tennis, anziehendes Ambiente Der Birseck-Cup erlebt in diesem Jahr schon seine 56. Auflage. Das traditionsreichste Tennisturnier der Region Basel bietet erneut Sport auf hohem Niveau wie auch kulinarische Köstlichkeiten in idyllischer Atmosphäre. Der Birseck-Cup 2017 startet am Freitag, 7. Juli, und endet mit den Finalspielen am Sonntag, 16. Juli. Auch bei der diesjährigen Ausgabe werden wieder rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die begehrten Siegespreise kämpfen. Insgesamt 15

Konkurrenzen werden ausgetragen – von den regionalen Top-Spielern bis hin zu Senioren sind während über einer Woche die unterschiedlichsten Kategorien auf den Plätzen des Tennisclubs Arlesheim anzutreffen. Der Eintritt ist wie immer gratis, erwartet werden gesamthaft über 3000 Zuschauer. Nebst dem gemütlichen Ambiente sind die diversen kulinarischen Angebote inklusive Weinbar stets ein Anziehungspunkt. Auch in diesem Jahr werden täglich unterschiedliche

Spezialitäten angeboten: Sei es Fisch, Raclette oder etwas Feines vom Grill – für jeden Geschmack ist gesorgt. Möglich machen dieses Traditionsturnier nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die zahlreichen Sponsoren. Die Organisatoren danken allen für ihr grosses Engagement. Ein Teil der Anmeldegebühren fliesst übrigens in diesem Jahr an einen guten Zweck, an die Organisation «Wakina Mamana Watoto». Frank Linhart

FILM

Cinema Paradiso: Ausgabe 2017 In letzter Zeit sind wir ab und zu gefragt worden, welche Filme das Cinema Paradiso dieses Jahr zeigen wird. Wir hüten das Geheimnis jeweils bis zum Schluss. Wir haben die erste Aufführung, die traditionellerweise zum Bündelitag im Schwimmbad stattfand, auf Ende Schulferien verschoben. Somit beginnt unser Openair am 11. August mit «The Help» und geht weiter mit «Saving Grace» am

Tag danach. Beide Vorstellungen beginnen um 21 Uhr im Schwimmbad mit geöffnetem Restaurant. Auf dem Dorfplatz geht es dann am Donnerstag, 17. August, mit «La Vache» weiter, am Freitag mit «Pane e Tulipani» und am Samstag mit «Die göttliche Ordnung». Parallel dazu gehen die Jugendlichen auf «Margos Spuren» ins Schwimmbad. Alle Filme beginnen um 21 Uhr ausser «Petterson

und Findus», den wir für die Kleinen am Samstag, 19. August, um 18 Uhr im Zelt neben der Buchhandlung Nische zeigen. Wir hoffen, mit diesem Programm möglichst viele Filmbegeisterte anzusprechen, und freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ihr Cinema Paradiso


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GESCHÄFTSWELT

AUS DER GEMEINDE

Saner gratuliert zum Lehrabschluss

Pharma-Assistentinnen: Valeria Fröhlicher, Jasmina Dizdarevic und Eileen AmFOTO: ZVG berg (v. l.) Alle Arbeitskolleginnen und die Geschäftsleitung der Saner Apotheke gratulieren Valeria Fröhlicher, Jasmina Diz-

darevic und Eileen Amberg zum erfolgreichen Lehrabschluss zur eidg. dipl. Pharma-Assistentin EFZ. Nach der dreijährigen Ausbildung konnten sie letzte Woche das begehrte Diplom entgegennehmen. Saner Apotheke legt in der Lehre besonderen Wert auf Schul- sowie Komplementärmedizin und ermöglicht somit einen fundierten Einstieg in die Berufswelt. Es freut uns sehr, dass Valeria Fröhlicher von Team Arlesheim ab dem 1. August zusammen mit Jasmina Dizdarevic in der Saner Apotheke Basel Markthalle arbeitet. Wir danken allen dreien für ihren engagierten Einsatz während der Lehrzeit und wünschen ihnen alles Gute. Saner Apotheke AG www.saner-apotheke.ch

STIFTUNG OBESUNNE

Wir gratulieren! Sieben Lernende haben in diesem Jahr ihre Ausbildung in der Obesunne abgeschlossen. Wir freuen uns, alle waren erfolgreich und haben die Prüfungen bestanden. Zu diesen ausgezeichneten Ergebnissen gratulieren wir ganz herzlich. Eine Lehrabsolventin darf sich sogar besonders freuen, sie hat im Rang mit dem hervorragenden Resultat von 5,4 abgeschlossen, Bravo! Für den Start ins Berufsleben wünschen wir den sieben neuen Fachpersonen Erfolg und viel Freude beim Ausüben ihres Berufs mit den erworbenen Kenntnissen und beim Sammeln von neuen Erfahrungen und Fertigkeiten. Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern. Sie begleiten die einzelnen

Lernenden mit grossem Einsatz und gewährleisten zu jeder Zeit eine individuelle Betreuung. Ab August 2017 starten wiederum 9 junge Leute ihre Ausbildung in 4 verschiedenen Berufen. Insgesamt bilden wir ab dem neuen Lehrjahr 18 Lernende in 8 Berufen in den Bereichen Pflege, Hotellerie, Küche und technischer Dienst aus. Auch sind in diesen Bereichen 3- bis maximal 6-monatige Praktika möglich. Gerade für die Pflege und Betreuung von älteren Menschen wird unsere Gesellschaft künftig vermehrt qualifizierte Fachpersonen beanspruchen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, uns für deren Ausbildung zu engagieren. Reto Wolf, Geschäftsführer

LESERBRIEF

Nochmals über die Bücher An der Gemeindeversammlung vom 21. Juni fand ich mich während der Debatte um das Reglement zur familienergänzenden Kinderbetreuung in einer verkehrten Welt: Es scheint, als ob auch die SP und die Frischluft von der Milton Friedmanschen Doktrin des «freien Markt, der alles richtet» eingelullt worden sind – letztere hat im letzten Wochenblatt sogar von fehlender Weitsicht gesprochen. Haben wir denn nicht genügend Beispiele, die zeigen, wie der freie Markt vermeintlich reguliert? Zum Beispiel die Post: Die ganze Schweiz schreit auf ob

ARLESHEIM

der Schliessung von Poststellen, dabei ist das nur der logische Schritt nach der Teilprivatisierung und damit gewinnorientiertem Denken. Wohin das sonst noch führen kann, sehen wir in den Vereinigten Staaten, wo die staatlichen Schulen einem freien Markt ausgesetzt sind, der nur denjenigen, die genug Geld haben, Freiheit ermöglicht. Sozialdarwinismus (vulgo: Survival of the Fittest) hat in öffentlichen Institutionen meines Erachtens nichts zu suchen, und genau das sind Tagesstätten aus meiner Sicht – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss Staatsaufgabe bleiben, denn sie gehört zu den grossen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, denen sich die Schweiz bisher nur ungenügend gestellt hat. Aus diesem Grund halte ich es für richtig, dass der Gemeinderat noch einmal über die Bücher geht – und sicherstellt, dass diese Vereinbarkeit gegeben bleibt, wo sie existiert, und gegeben wird, wo sie noch nicht da ist. Thomas Keller

Elbow und Ute Lemper auf dem Domplatz Das STIMMEN-Festival, das einzigartige Dreiland-Festival mit internationalen Stars, magischen Momenten und musikalischen Erlebnissen für Jung und Alt, ist nach den tollen Erfahrungen vom letzten Jahr auch im 2017 in Arlesheim zu Gast.

«Unsere Spielorte müssen einzigartig sein», sagt Markus Muffler, Leiter des Stimmen-Festivals. Der Domplatz von Arlesheim erfüllt dieses Attribut allemal. Zudem ist der Platz mit seiner Grösse eine ideale Ergänzung zu den andern Austragungsorten des trinationalen Festivals, das heute Donnerstag in Lörrach beginnt. Mit seiner Grösse – knapp 2000 Besucherinnen und Besucher finden in Arlesheim Platz – kann ein Rahmen für spezielle Künstlerlinnen und Künstler geboten werden. «Wir würden niemals ein Hardrock-Konzert auf dem Domplatz spielen», ergänzt Muffler. Für ELBOW und Ute Lemper, die am Freitag, 14. Juli und Samstag, 15. Juli auftreten, sei der Rahmen aber perfekt. Die Bands Am Freitag treten ELBOW auf. Die anfangs 1990er Jahre in Manchester gegründete Band bewies viel Durchhaltevermögen gegen all die andern Grossen aus Manchester und errang erst 2008 mit dem Album «The Seldom Seen Kid» den internationalen Durchbruch. Dann aber überschlugen sich die Ereignisse. Mit der Hymne «One Day Like This», vorgetragen an den Olympischen Spielen 2012 in London, eroberten sie die Herzen im Sturm. Der Domplatz ist der ideale Austragungsort für die klanglichen Wunderwerke von Elbow. Am Samstag treffen Stimme und Poesie aufeinander: Ute Lemper, deutsche Sängerin und Schauspielerin interpretiert «Die Schriften von Accra» des brasilianischen Schriftstellers Paul Coelho. Musiker aus Tunesien, den USA, Frankreich, Griechenland und dem Libanon begleiten Ute Lemper vor einem beeindruckenden, cineastischen Bühnenbild,

Stimmen-Stimmung am Domplatz 2016. das vom international renommierten Filmregisseur und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für dieses Projekt kreiert wurde. Die Gäste Falls Sie noch keine Tickets haben, können diese unter www.stimmen.de online bezogen oder an der Abendkasse gekauft werden. Kulinarisch werden Sie dieses Jahr vom Culinarium verwöhnt. Ein vielfältiges Angebot mit kaltem und warmen Fingerfood, Leckereien vom Grill und auch vegetarischen Leckerbissen, ergänzen den Konzertbesuch optimal. Gerne machen wir Sie noch auf ein paar wichtige Punkte aufmerksam: aus Sicherheitsgründen dürfen Rücksäcke und Taschen nicht grösser als 30x20x15 cm (ca. DIN A4) sein. Regelmässige Konzertbesucher wissen, dass Dinge, wie Flaschen, Regenschirme, Klappstühle, etc. an einem Konzert nichts zu suchen haben. Zudem wird Kindern unter 6 Jahren kein Zutritt gewährt, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person auf das Konzertgelände. Wir empfehlen den

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 + Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagen-

Das Rundherum Die Aufbauarbeiten beginnen am Montag, 10. Juli 2017, der Abbau wird voraussichtlich am Donnerstag, 20.Juli.2017 abgeschlossen sein. In dieser Zeit ist die Zufahrt zum Domplatz möglich, teilweise kann sie erschwert sein. An den Konzerttagen selber, also am 14. und 15. Juli werden der Domplatz, der Finkelerweg und die Domstrasse ab 18:30 Uhr für alle Fussgänger und Fahrzeuge gesperrt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner rund um den Domplatz sind bereits über die Situation informiert worden und haben persönliche Ausweise erhalten. Wir wünschen allen Kozertbesucherinnen und -besuchern einen unvergesslichen Abend am Domplatz. Der Gemeinderat

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim Samstag, 8. Juli 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 9. Juli 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Ensembles «Piccola coro & Piccola orchestra» 11.15 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Ensembles «Piccola coro & Piccola orchestra» 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 11. Juli 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 20.30

Mittwoch, 12. Juli 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 13. Juli 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 21.00 Freitag, 14. Juli 10.15 Arlesheim: Obesunne: ref. Gottesdienst

Freitag, 7. Juli 10.15 Katholischer Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Christkatholische Gottesdienste Arlesheim

Sonntag, 9. Juli 10.00 Birsecker Kanzeltausch mit Pfarrer Adrian Diethelm, Aesch-Pfeffingen. Anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus 18.00 Ökumenischer Gottesdienst,

Schiessen. Training jeweils Do., 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (ab 7.4.16). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Mehr Infos auf www.fsg-arlesheim.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 061 701 63 73.

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch

Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Christina Hatebur, Präsidentin, 079 435 81 29; Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@ cvp-arlesheim.ch

GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061 701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7 × 24h), WD RegioNet AG, 4710 Balsthal.

Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45 im Domhofkeller. Information: Carmen Ehinger, 061 701 27 44. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m

Dienstag, 11. Juli 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

buchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch

Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

Klosterkirche Dornach

Mittwoch, 12. Juli 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim

Besucherinnen und Besuchern, wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Anzahl Parkplätze rund um den Domplatz ist sehr beschränkt und zu einem grossen Teil bereits durch den Veranstalter belegt.

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84. Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Ursula Meier-Thüring Tel. 061 701 14 13. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch

Sonntag 9. Juli 11.00 Eucharistiefeier mit Predigt, Klosterkirche Dornach www.christkatholisch.ch/baselland


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

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«Urban Gardening» im Generationenpark Mischeli

Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

DIE GEMEINDE INFORMIERT Open Air Summerstage 2017 vom 6. bis 8. Juli Von Donnerstag, 6. Juli 2017, bis und mit Samstag, 8. Juli 2017, findet im Park im Grünen in Münchenstein die Open Air-Musikveranstaltung Summerstage 2017 statt. Die entsprechende Bewilligung wurde durch den Gemeinderat Münchenstein erteilt. Im Rahmen der Konzertveranstaltung kann es beim Soundcheck ab Donnerstagnachmittag, 13.00 Uhr, sowie an den drei Konzertabenden von 17.30

bis 23.00 Uhr in der Umgebung zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Die Konzerte enden jeweils um 23.00 Uhr, das Festivalgelände bleibt im Anschluss noch bis 24.00 Uhr geöffnet.

VERANSTALTUNGSHINWEISE Anlässe in Reinach • 7. Juli, 8.30–11.30 Uhr Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz

Abfuhrdaten 11. Juli 2017 Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 12. Juli 2017 Papierabfuhr Kreis West 12. Juli 2017 Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Abo.

Noch sind Hände und Kleider nicht arg schmutzig: Konfirmandinnen und Konfirmanden beim Anlegen eines Kräuterbeetes. FOTO: CASPAR REIMER

Konfirmanden haben im Generationenpark einen städtischen Kräutergarten errichtet. Sich dreckig zu machen, spielte dabei eine zentrale Rolle. Caspar Reimer

B

MÄNNERCHOR REINACH

Ein Ständeli für unser Ehrenmitglied Es entspricht einer langen Tradition, dass die Sänger des Männerchors Reinach ihren einen runden Geburtstag feiernden Kollegen ein «Ständeli» singen. Dass sich am 20. Juni die Dirigentin mit dem annähernd vollzähligen Chor am oberen Rebbergweg besammelte, deutete darauf hin, dass es sich diesmal um eine spezielle Ehrung handeln musste. Der Aufmarsch galt unserem lieben Sängerkollegen Ernst Vögtli, welcher am Vortag seinen 90. Geburtstag feiern durfte. Der Jubilar trat im Jahre 1952 dem Männerchor Reinach bei. Nebst seiner starken Tenor-Stimme stellte er sich dem Chor von 1969 bis 1979 als Vize- resp. Präsident zur Verfügung. Ausserdem leitete er als OK-Präsident verschiedene Grossanlässe des Männerchors Reinach und verfasste die Jubiläumsschrift zum 150 Jahr Jubiläum des Chores im Jahre 1995. Der Kantonalverband sowie der

Männerchor Reinach verliehen ihm für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft. Für die Chormitglieder stand fest, dass ein einfaches «Ständeli» den Verdiensten Ernst Vögtlis um den Chor nicht gerecht werden konnte. Sie überraschten ihn und seine Frau Gemahlin im Garten ihres Hauses deshalb mit einem veritablen Openair-Konzert mit zwölf Liedern. Als Dank offerierte der Jubilar einen perlenden, kühlen Tropfen und lud die ganze Sängerschar anschliessend zu einem Imbiss ins Restaurant Charleston ein. Auch dort erklangen noch einige vom Jubilar speziell gewünschte Lieder. Es freut uns Sänger, dass wir Dir, lieber Ernst, und Deiner Gemahlin diese Geburtstagsüberraschung bereiten konnten. Wir danken für die Gastfreundschaft und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute. Bobo Realini

SCHULRAT

Caroline Mall verabschiedet Auf Ende Juni 2017 hat Caroline Mall ihren Rücktritt aus dem Schulrat eingereicht. Caroline Mall gehörte dem Schulrat seit August 2008 an. Als «amtsälteste» Schulrätin hat der Schulrat oft von ihrem Wissen profitiert. Aus ihrer Tätigkeit im Landrat schlug sie eine Brücke zwischen Kanton und Gemeinde, was für die Arbeit des Schulrates sehr bereichernd war. Ihre Werte und Meinung hat sie im Schulrat klar vertreten. Sie hat innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen immer wieder freies

Gedankengut eingebracht, welche in der Diskussion neue Blickwinkel und Aspekte vermittelte. Auch heikle Themen wurden von ihr angesprochen. Dies hat so manchen Denkanstoss ausgelöst. Das Wohl der Kinder stand bei Caroline Mall immer im Mittelpunkt. Der Bereich Bildung ist für sie Passion und Herzensangelegenheit zugleich. Wir danken Caroline Mall für ihren neunjährigen Einsatz zum Wohle der Schulen Reinach ganz herzlich. Doris Vögeli, Präsidentin Schulrat

retter sägen, Rahmen schweissen, Erde mischen, Samen aussäen, Insekten- oder Bienenhotels errichten, Essen zubereiten – und vieles mehr. So lässt sich der Workshop im Generationenpark Mischeli, an dem vor den Sommerferien rund 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden teilgenommen haben, beschreiben. Unter dem Motto «Local food for local people» ist neben dem Jugendcafi Paradiso ein kleiner Kräutergarten mit dekorativen Hochbeeten entstanden, auf denen verschiedene Minzen, Goldmelissen, Kamillen, Baldrian, Eisenkraut und Salbei wachsen. «Jetzt können wir Tee mit Kräutern aus dem eigenen Garten zubereiten», sagt Jugendarbeiter Oliver Widmer, der neben dem Jugendcafé auch diverse andere Projekte und Angebote im Generationenpark betreut. Damit das Gan-

ze schön aussieht, wurde auf kleine Details, wie die Beschilderung der Pflanzen, geachtet. Einerseits lernen die Jugendlichen auf diese Weise, wie sie zusammen mit anderen ihre Umgebung gestalten und pflegen können, andererseits sollte der Workshop für Themen Ökologie und Umwelt sensibilisieren. «Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst», sagt der Sozialpädagoge. Natur näher bringen «Die jungen Menschen sind heute oftmals völlig losgelöst von der Natur und kennen ihre Zusammenhänge und Kreisläufe nicht», sagt die Pfarrerin der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Reinach, Florence Develey. Deshalb wurden im Generationenpark bereits mehrere Workshops zum Thema Ökologie durchgeführt. Dabei werden neue Pflanzen gesetzt, Bienen- oder Insektenhotels aufgestellt oder Nistplätze für Vögel errichtet. So hatte die Pfarrerin gehofft, dass sich ein Storch beim Mischeli ansiedelt, das sei bisher aber noch nicht gelungen. Die Jugendlichen sollen zudem sehen, dass es nicht «gruusig» ist, Erde zu berühren. Dreckige Finger zu bekommen, ist also durchaus wesentlicher Bestandteil des Workshops. «Die Konfirmanden haben auch ihren eigenen Kompost. So sehen sie, wie aus ei-

ner Bananenschale wieder Erde wird, die dann wiederum im Garten verwendet werden kann», so die Pfarrerin. Diese Kreisläufe wolle man den Jugendlichen näherbringen, ohne dabei zu moralisieren. Gleichzeitig ist im Generationenpark wegen der zunehmenden Verstädterung von Reinach auch «Urban Gardening», also städtisches Gärtnern, ein Thema – etwas, das angesichts der Verdichtung von Reinacher Siedlungsgebiet zunehmend an Bedeutung gewinnt. So nahm am Workshop auch der Permakultur-Designer Pascal Hänggi teil, der die Jugendlichen fachkundig in das Thema einführte. Ein Garten für alle Der vor zwei Jahren eröffnete Generationenpark Mischeli ist ein ambitioniertes Projekt, das sich stets im Wandel befindet. Ein Aufeinandertreffen der Generationen ist im Mischeli bereits Realität geworden: So spazierte eine ältere Dame aus den benachbarten modernen Alterswohnungen am Jugendcafé vorbei und studierte die neuen Kräuterbeete: «Auch unsere Nachbarn dürfen sich an unseren Kräutern bedienen. Das ist der Sinn des Generationenparks», so Widmer. Das Feedback der Jugendlichen nach dem Workshop ist durchwegs positiv: «Es war eine gute Abwechslung und ist mal etwas anderes, als immer nur mit dem Smartphone zu spielen», meinte einer der Jugendlichen.

AUS DER GEMEINDE

Vorsicht – Eichenprozessionsspinner-Raupen nicht berühren Die mit Brennhaaren versehenen Raupen des Eichenprozessionsspinners bauen zurzeit wieder ihre grossen Gespinstnester an Stamm und Ästen von Eichen. Bereits hat in Reinach der Revierförster im Predigerwald und Leywald einige von ihnen gesichtet. Wichtig ist, die Brennhaare der Raupen nicht zu berühren. Die Raupen dieses Nachtschmetterlings bevorzugen frei oder sonnig stehende Eichen. Sie ernähren sich von jungen Eichenblättern und kehren tagsüber in ihre Gespinstnester am Stamm zurück. Bei Kontakt mit den Raupen können deren Brennhaare auf der menschlichen Haut nesselartige Entzündungen hervorrufen und auch Atembeschwerden verursachen. Mit den wichtigsten Vorsichtsmassnahmen können gesundheitliche Probleme weitgehend vermieden werden: Vorsicht in der Nähe von befallenen Eichen! Raupen und Gespinste nicht berühren. Am besten die befallenen Areale meiden. Auch verlassene Nester nicht berühren, da sich darin noch immer abgebrochene Brennhaare befinden können.

Die Raupen bewegen sich immer in grossen Gruppen und bilden eine Prozession. Falls doch ein Kontakt stattgefunden hat: Sofort duschen, Haare waschen und Kleider wechseln. Die Reaktionen auf den Kontakt mit den Raupenhärchen sind unterschiedlich. Ausschlaggebend ist insbesondere die Empfindlichkeit der Person. Bei Auftreten von allergischen Symptomen unverzüglich den Arzt oder die Ärztin aufsuchen und auf den Kontakt mit Raupenhaaren hinweisen. Der Eichenprozessionsspinner ist eine einheimische Schmetterlingsart und gehört zum natürlichen Ökosystem des Waldes. Infolge der milden Winter und

der wärmeren Witterung tritt die Raupenart in den letzten Jahren vermehrt in Gebieten auf, die bis vor wenigen Jahren noch verschont geblieben waren. Es ist nicht möglich, diese Schmetterlingsart generell zu bekämpfen. Vielmehr wird die Bevölkerung den richtigen Umgang mit den lästigen Plaggeistern lernen müssen - ähnlich wie bei Wespen, anderen stechenden Insekten oder giftigen Pflanzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Amts für Wald zu finden, Stichwort: Waldgesundheit. Gemeinderat Reinach


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

REINACH FC REINACH

Ehrung durch Fussballverband Der Fussballverband Nordwestschweiz würdigt den FC Reinach für die beste Gesamtleistung eines Fussballvereines im Verbandsgebiet in der Saison 2016/17. Der sportliche Gesamtvergleich führte zu einem souveränen Sieg und zum Gewinn der sogenannten Reini-Erbe Vereins-Trophy. Die diesbezüglichen zentralen High-lights sind der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 2. Liga Interregional, der Aufstieg der 2. Mannschaft in die 3. Liga, der Aufstieg der ü30 in die Meisterklasse, der Meisterschaftstitel der ü50, der Cup-Sieg der B-Juniorinnen und die Teilnahme der A-Junioren,

der ü30-Mannschaft und der 1. Mannschaft in den Nepple Cup Finals und das ausgezeichnete Abscheiden der C-Junioren an den Schweizer Meisterschaften der Coca Cola Junior League. Wir sind auch sehr zufrieden mit dem grossen Engagement und mit der Entwicklung unseres Kinderfussballs bei den je vier Teams der D-Junioren, der E-Junioren, der F-Junioren und bei den drei Teams der G-Junioren. Der FC Reinach schliesst mit rund 28 Mannschaften die sportlich erfolgreichste Saison aller Zeiten ab. Wir stossen aber aktuell an Kapazitätsgrenzen. Für die Sicherstellung eines qualitativ hoch-

wertigen Spielbetriebes und für die sportliche Entwicklung des Vereines in allen Mannschaften ist eine infrastrukturelle Kapazitätserweiterung mit den neuen Sportanlagen Fiechten von grösster Bedeutung. Wir danken allen Spielerinnen und Spielern, Trainern und Staff für ihr enormes Engagement. Ganz speziell bedanken wir uns bei unseren Sponsoren, unseren Donatoren, unseren Supportern, bei der Gemeinde Reinach und dem Fussballverband Nordwestschweiz für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Vorstand FC Reinach

LESERBRIEF

Der Gemeindepräsi ist immer im Recht! Eigentlich ist es ja überhaupt nichts Neues, dass Herr Hintermann seine Ziele mit Drohungen zu erreichen versucht. Dies war bereits beim Rainenweg-Referendum im 2008 der Fall. Selbstherrlich hat er damals befunden, dass der Robiverein Drahtzieher dieses Referendums sei und aus diesem Grund angedroht, die Subventionen der Gemeinde zu streichen, falls dieses angenommen würde. So ist es dann auch geschehen … Seine

Drohung wurde in die Tat umgesetzt und der Verein musste, nachdem er noch während fast einem Jahr versucht hat, dem Gemeindepräsi zu trotzen und den Kindern mit eigenen Mitteln nach wie vor eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen, aufgeben. Leider hatte durch diesen Entscheid auch der Leiter des Robi seinen Job verloren, denn ohne die Subventionen konnte sein Lohn nicht mehr bezahlt werden.

Nach aussen hin wurde die ganze Geschichte jedoch so kommuniziert, dass der Robi wegen der neuen Überbauung hätte weichen müssen, obwohl das Gelände noch während mehrerer Jahre brach gelegen ist. Doch das Ziel des Gemeindepräsi war erreicht, und wahrscheinlich hat er sich darüber gefreut, wie ein kleiner Sonnengott … Silvan Aebischer

10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: «Heilandsruf» Matthäus 11, 25–30 (Kinderhüeti Sonntags-Regenbogenland im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum) Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –19.00 Mi–Fr 9.00 –12.00 / 14.00 –19.00 Sa 9.00 –12.00 / 14.00 –18.00

www.gecb-reinach.ch Sonntag, 9. Juli 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 11. Juli 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus SENIORENZENTRUM AUMATT Freitag, 7. Juli 10.15 Gottesdienst DORFKIRCHE ST. NIKOLAUS Samstag, 8. Juli 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 9. Juli 10.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Dienstag, 11. Juli 19.00 Rosenkranz Mittwoch, 12. Juli 9.15 Eucharistiefeier KLOSTER DORNACH Sonntag, 9. Juli 18.00 Regionaler Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 9. Juli 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Florence Develey

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst, Predigt: Martin Riezler, separates Kinderprogramm Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, Reinach

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 077 471 81 93 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 9. Juli Kein Gottesdienst im CBB Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 9. Juli 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 12. Juli 20.00 Gottesdienst

VEREINSNACHRICHTEN bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch

VEREINSNACHRICHTEN Reinach AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin. Altersverein Reinach & Umgebung, Präsident: Ernst Bammerlin, Binningerstr. 24, 4153 Reinach, 061 711 05 11. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, 4153 Reinach, 061 713 29 33. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs.

Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, https://sites.google.com/site/ alfreinach/home Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@

faele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch

Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 424 64 39.

Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00 Uhr, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch

Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch

Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.

FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raf-

Website www.koffermarkt-reinach.ch Kultur in Reinach (KiR). Präsident: Heiner Leuthardt, Postfach 803, 4153 Reinach. Kulturelle Veranstaltungen in Reinach, Ausstellungen in der Galerie Werkstatt, Club-Anlässe für Mitglieder, Programm auf www.kir-bl.ch (siehe Agenda), Auskunft: 061 712 05 15. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Olivier Humair, 061 741 17 10. netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Präsident Markus Böhmer, 079 256 16 34. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch Obst- und Gartenbauverein Reinach. Gemüse, Beeren, Blumen pflanzen macht Spass. Wir vermieten Gärten in Reinach. Kontakt: 061 711 15 82, E-Mail ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch Pfadfinderinnenabteilung 3 Tannen Aesch-Reinach. Für Mädchen von 6 bis 11 bis 16 Jahren, jeden zweiten Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Kontakt: Sofie Sabbioni, sofie.sabbioni@gmail.com. Mehr Infos unter pfadidreitannen.jimdo.com

KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen der Bewohner und Bewohnerinnen, fördert die Gemeinschaft, vermittelt Informationen und ist Drehscheibe zur Gemeinde Reinach. Adresse: QVRN, Postfach 162, 4153 Reinach. Kontakt: Barbara Wackernagel, 061 711 89 55; Markus Huber, 061 711 04 83, Mail vorstand@qvrn.ch, www.qvrn.ch

Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstr. 83, 4153 Reinach, info@koffermarktreinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer

Reinacher Kantorei. Proben Montag, 20.00–21.45 Uhr (ausser Schulferien). Präsident: C. Erhardt, Hollenweg 7 E, Tel. 061 711 80 35.


REINACH

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Praxis Dr. Hansjürg Scheidegger Allgemeine Medizin FMH Mitteldorfstrasse 6, Reinach Tel. 061 711 74 44 ist geschlossen vom 22. Juli bis 12. August 2017

SOMMERFERIEN 8. bis 23. Juli 2017 Hausarztpraxis Liljana Kalbermatten Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin BRUGGSTRASSE 12B, REINACH BL Gerne sind wir ab Montag, 24. 7. 2017 in vollem Umfang der Hausarztmedizin wieder für Sie da, um weiterhin Familien vom Kleinkindalter bis zur Altersheimbetreuung inklusive reguläre Hausbesuche & Notfälle rund um die Uhr zu betreuen. Unsere regulären Öffnungszeiten verbleiben: Mo 08–12 Uhr 14–18 Uhr

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Diverses

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

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8.20-Schule ist vom Tisch

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni 2017 Die Gemeindeversammlung hat mit dem Budget 2017 CHF 45 000 für kulturelle Institutionen genehmigt. An der letzten Sitzung wurde nun entschieden, welchen Institutionen berücksichtigt werden können. Die Aescherinnen und Aescher werden erneut von den Unterstützungen profitieren. So werden nebst Spenden auch Eintrittstickets für den Zolli Basel, das Theater Basel, das Neue Theater Dornach und das Förnbacher Theater gekauft, die ermässigt an die Einwohnerinnen und Einwohner abgegeben werden. Über die entsprechenden Angebote wird zu gegebener Zeit im Wochenblatt informiert. Im Wassernetz der Gemeinde kommt es bei der Befüllung der Reservoire immer wieder zu Druckschwankungen. Diese wirken sich negativ auf die Netzstabilität und die Lebensdauer der Anlagen aus. Eine hydraulische Untersuchung hat gezeigt, dass die aus dem Jahr 1967 stammende Trinkwasserleitung zum Reservoir Eichberg zu klein ist. Der Gemeinderat hat den Ersatz der Leitung am Buchenweg genehmigt. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1081/2017 Parzelle(n) Nr.: 5548BR, 1344 – Projekt: Restaurant, Langenhagstrasse, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Schöb Pranom, Steinrebenstrasse 170, 4153 Reinach – ProjektverfasserIn: E. und Th. Architektur und Immobilien GmbH, Hauptstrasse 88, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1098/2017 Parzelle(n) Nr.: 1918 – Projekt: Anbau Carport, Obereggweg 21, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Fringeli Christoph, Obereggweg 21, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Fringeli Christoph, Obereggweg 21, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1116/2017 Parzelle(n) Nr.: 810 – Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Hauptstrasse 14a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Graff-Fröhlicher Heinz und Erika, Hauptstrasse 14, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Füürparadies GmbH, Hertnerstrasse 17, 4133 Pratteln Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 17. Juli 2017 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Verkehrspolizeiliche Anordnung vom 13. Juni 2017

Aesch, Traugott Meyer-Strasse; vor Liegenschaft Nr. 5; Markierung 6.22 (Parkverbotslinie, 15 Meter) Gegen diese Anordnung kann gemäss §§ 172ff. des Gemeindegesetzes (SGS 180) in Verbindung mit dem Verwaltungsverfahrensgesetz (SGS 175) innert 10 Tagen, von der Veröffentlichung im Amtsblatt an gerechnet, schriftlich und begründet beim Regierungsrat, Rathausstr. 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss ein klar umschriebenes Begehren und die Unterschrift der Beschwerdeführenden oder der sie vertretenden Person enthalten. Die angefochtene Anordnung ist der Beschwerde in Kopie beizulegen. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig.

Wahlen im Schulrat der Sekundarschule Am 22. Juni 2017 haben sich die Schulräte der Sekundarschule Aesch zur konstituierenden Sitzung getroffen. Erich Wyss wurde als Präsident, Monika Ehrensperger als Vize-Präsidentin und Sibylle Piel als Aktuarin für den Rest der Amtsperiode (2016–2020) gewählt. Die Ratsmitglieder haben ihre Aufgabe mit Freude und Zuversicht angetreten. Der Schulrat wird sich für den Rest der Amtsperiode weiterhin mit vollem Engagement für die Sekundarschule Aesch einsetzen. Gemeinderat Aesch

Energiestadt – Info 6/17

Ökologisch putzen Mit vielen Reinigungsmitteln gelangen umweltschädliche Stoffe ins Abwasser. Im ökologischen Putzschrank sind einige wenige Reinigungsmittel völlig ausreichend: Geschirrspülmittel/Allzweckreiniger Wählen Sie ein rasch und vollständig abbaubares, parfümarmes Produkt auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Damit können Sie auch Küche, Bad, WC, Fenster und Böden reinigen. Essig oder Zitronensäure Essig und Zitronensäure sind natürliche Säuren, die gut abgebaut werden. Sie können damit Kalkrückstände lösen, zum Beispiel an Armaturen, in Lavabos und WCs. Bei Bedarf kurz einwirken lassen. Schmierseife Aus natürlichen Fetten und Ölen gewonnene Schmierseife eignet sich für offenporige Oberflächen, bei denen eine rückfettende Wirkung erwünscht ist (z.B. Naturstein, Ton, Klinker). Sie hilft auch bei fetthaltigen Verschmutzungen an Backöfen und Dampfabzügen. Maschinenspülmittel Verwenden Sie in der Geschirrspülmaschine nur Produkte, die frei von Phosphat, Chlor und gentechnisch erzeugten Enzymen sind. Mikrofaser-Putzlappen Mikrofasertücher helfen, Reinigungsmittel zu sparen, da sie nur mit Wasser angewendet werden. Sie eignen sich besonders für die striemenfreie Säuberung von glatten Oberflächen wie Fenstern, Spiegeln, Lavabos oder Chromstahl. Quelle: Amt für Umwelt und Energie, BS Bauabteilung Aesch Umweltschutz- und Energiekommission

Im Gedenken an Elvira Martin Traurig hat der Gemeinderat von Elvira Martins Tod Kenntnis genommen. Sie war von 2001 bis 2013 in Aesch als Kindergärtnerin im Kindergarten Egg tätig. Zwischen 2009 und 2012 wirkte Elvira Martin zudem im Schulrat Primar/Kindergarten der Gemeinde. Frau Martin hat ihren Beruf mit viel Engagement und Leidenschaft ausgeübt. Nach dem Abschied in den wohlverdienten Ruhestand, hat sie sich weiter mit grossem Engagement sozial eingesetzt. Nach heimtückischer Krankheit ist Elvira Martin viel zu früh verstorben. Der Gemeinderat behält Elvira Martin in bester Erinnerung, drückt den Angehörigen sein tiefes Beileid aus und wünscht ihrer Familie viel Kraft und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit. Gemeinderat Aesch

Jubilare Der Gemeinderat freut sich sehr. Er darf gleich zwei Personen zum Geburtstag und einem Ehepaar zur Goldenen Hochzeit gratulieren. • Am 2. Juli 2017 durfte Frau Marie Louise Sprecher ihren 95. Geburtstag und Herr Rolf Schmidlin-Langlotz seinen 97. Geburtstag feiern. • Am 30. Juni 2017 durfte das Ehepaar Franz und Martha Kaufmann-Meier das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert den Jubilaren ganz herzlich und wünscht ihnen für die kommenden Jahre viel Freude, Kraft und Zuversicht, und vor allem gute Gesundheit. Gemeinderat Aesch

7.30 Uhr: Aescher Sekundarschüler auf dem Weg zum Unterricht im Neumattschulhaus.

Ab August haben alle Schüler der Sekundarschule Aesch am Mittwochnachmittag frei. Zudem ist das Experiment mit dem späteren Schulbeginn beendet. Caspar Reimer

I

n der Sekundarschule Aesch, die im vergangenen Sommer wegen der versuchsweisen Verschiebung des allgemeinen Unterrichtsbeginns auf 8.20 Uhr in die Schlagzeilen geriet, ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Schulleitung wollte damals dem «SchlafWach-Rhythmus der pubertierenden Jugendlichen» Rechnung tragen, stiess damit aber auf beachtlichen Widerstand. Eine Gruppe von 20 Familien und 50 Einzelpersonen wehrte sich gegen den neuen Stundenplan. Insbesondere der durch die Stundenverschiebung teilweise fehlende freie Mittwochnachmittag stiess auf wenig Ge-

genliebe: Den Jugendlichen bliebe somit keine Zeit mehr für Freizeitaktivitäten, so die Eltern. Die Wucht des Widerstands war so stark, dass die Schulleitung bereits Ende September mit den Schülern, Eltern, Lehrpersonen und Stundenplanentwicklern eine grosse Umfrage erarbeitete und durchführte. Während im Januar 2017 bereits kleinere Änderungen, wie etwa die Wiedereinführung eines freien Nachmittags, vorgenommen werden konnten, basiert der ab August geltende Stundenplan nun gänzlich auf den Resultaten dieser Umfrage. Und diese war durchaus repräsentativ: 251 Eltern, 376 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrpersonen haben daran teilgenommen. Wieder früher zur Schule «Bereits seit Januar 2017 haben alle Klassen einen freien Nachmittag», sagt Schulleiter Carol Rietsch. Neu am Stundenplan des kommenden Semesters wird sein, dass dieser Nachmittag für alle Schülerinnen und Schüler der bevorzugte Mittwoch ist: «Die Lehrpersonen werden diesen Nachmittag für Weiterbildungen, Konvente oder Schul- und

FOTO: THOMAS KRAMER

Unterrichtsentwicklung nutzen.» Die Verschiebung des allgemeinen Schulbeginns auf 8.20 Uhr ist damit vom Tisch – im letzten Stundenplan hatten die Schülerinnen und Schüler im Durchschnitt ein Mal um 7.30 Uhr Schulbeginn. Nächstes Schuljahr werden sie etwa drei Mal um 7.30 Uhr zum Unterricht erscheinen, wobei es individuell Abweichungen geben kann. Zudem habe die Schule versucht, Tage mit neun Lektionen zu vermeiden: «Dies war aber nicht immer möglich.» Positives Feedback Ralph Huber gehörte im vergangenen Jahr zur Elterngruppe, die den damaligen neuen Stundenplan kritisierte. Zum künftigen Stundenplan äussert er sich positiv: «Meine Tochter geht gerne frühzeitig zur Schule. Ausser Donnerstag ist Schulbeginn immer um 7.30 Uhr, dafür hat sie sogar zwei freie Nachmittage», sagt Huber. Auch lange Unterrichtstage haben für Huber nichts Negatives: «Es ist eine gute Vorbereitung aufs Berufsleben.» Auch andere Eltern seien dem neuen Stundenplan positiv gesinnt: «Wir Schüler und Eltern haben somit unser Ziel erreicht», resümiert Huber.

ZUBRINGER PFEFFINGERRING

Kantonsgericht lehnt Rofra-Beschwerde ab WoB. Das Baselbieter Kantonsgericht wies vergangene Woche eine Beschwerde der Rofra AG ab. Das Aescher Bauunternehmen hatte sich dagegen gewehrt, dass der Kanton Baselland den Auftrag für den Zubringer Pfeffingerring von der A18 ins Gewerbegebiet Aesch Nord an die Berner Marti AG vergab. Diese hatte für 11,85 Millionen Franken offeriert, die Aescher aber nur für 10,45 Millionen. Begründet hatte der Kanton die Wahl damals so: Zuerst werden technische Aspekte nach einer Punkteskala bewertet. Die Gesamtpunktzahl wird dann durch den Preis geteilt. So erhalte man eine Preis-/Leistungsbewertung. Und die Rofra AG ist mit 33260 Franken pro Punkt plötzlich teurer als die Marti AG mit 27573 Franken. Um die Punkteskala baute die Rofra AG ihr Hauptargument vor Gericht auf.

Denn der Kanton und die Firma, welche die technischen Aspekte bewertet hatte, hatten unterschiedliche Skalen verwendet. Beide gingen von 1 bis 5. Beim Kanton aber war die 1 ungenügend, die 5 gut; bei der externen Firma die 1 genügend, die 5 sehr gut. Deshalb hätte der Kanton die Bewertungen nicht einfach übernehmen dürfen, sondern umrechnen müssen. Sonst seien etwa genügende Leistungen der Rofra AG plötzlich ungenügend. Die Kantonsrichter waren sich zwar einig, dass diese unterschiedlichen Skalen unglücklich seien. Da die Abstände jedoch gleich blieben, sei das Argument nicht weiter relevant. Wäre umgerechnet worden, hätte die Punktzahl nicht nur für die Rofra AG angepasst werden müssen, sondern auch jene der Marti AG. Auch andere Argumente der Rofra

AG mochten die Richter nicht zu überzeugen. So machte diese geltend, dass bei einer vollständigen Erfüllung der Kriterien automatisch die volle Punktzahl zu vergeben sei. Das verneinte das Gericht: Besonders gute Lösungen müssten sich abheben können, der Preis könne nicht zu 100 Prozent den Ausschlag geben. Weiter wurde erläutert, dass die Qualität mindestens so wichtig sei. Das ergebe sich schon durch die Tragweite des Projekts. Dieses sei komplex, weil der Zubringer den Durchstich unter der Aescher Hauptstrasse und dem Tramtrassee der 11er-Linie erfordere. Der Verkehr dürfe nicht zu stark behindert werden. Die Rofra AG habe dafür zwar das notwendige Know-how, in der Offerte werde dies jedoch nicht deutlich, so das Gericht. Die Rofra AG liess offen, ob sie das Urteil weiterzieht.

LESERBRIEF

Toby Meyer live in Concert Toby Meyer hatte einen schwierigen Start im Leben. Ungewollt geboren und vielen Schwierigkeiten begegnend, fühlt er sich ungeliebt, sein Leben erscheint ihm sinnlos. Bis er eines Tages auf den Gott der Bibel trifft und realisiert, dass dieser ihn gewollt hat und ihn bis ins Detail liebt. Diese Begegnung verändert Tobys Leben. Am Samstag, 8. Juli, um

20 Uhrerzählt er im CBZ Aesch am Nordring 2 (Landigebäude) seine Geschichte, in 20 Mundartlieder verpackt, offen und ehrlich. Er macht all denen Mut, denen es im Leben nicht so gut geht, weil er erlebt hat, dass Veränderung und ein sinnvolles Leben möglich ist. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Daniela Süess, www.cbz.ch


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

AESCH PFEFFINGEN

GEMEINDEPRÄSIDIUM

AUS DER GEMEINDE

Hollinger bis 2020 WoB. Die Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger will nach Ablauf der laufenden Amtsperiode im Jahre 2020 ihr Amt weitergeben und kündigte schon frühzeitig ihren Rücktritt an. Wie die Basler Zeitung am 1. Juli berichtete, sollen bei den nächsten Wahlen neue Kräfte zum Zuge kommen.

«Kein Referendum gegen den QP Stöcklin» «16 Jahre sind genug», wird Hollinger zitiert. Marianne Hollinger ist seit 1998 Mitglied des Gemeinderats und wurde 2004 zur Präsidentin gewählt. Seit 2006 ist sie auch Mitglied des Landrats des Kantons Basel-Landschaft, den sie 2013/14 präsidierte.

GESCHÄFTSWELT

Ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb PR. Seit 20 Jahren engagieren sich Sabine Kunz und ihr Team für die Ausbildung junger Menschen. So trifft man in der Toppharm Apotheke Kunz immer wieder neue Gesichter an der Front. In diesem Jahr sind es sogar fünf Lernende, die von erfahrenen Pharma-Assistentinnen und Apothekerinnen betreut werden. Drei Personen absolvieren die dreijährige Ausbildung zur Pharma-Assistentin/Assistent EFZ, zwei Studierende befinden sich im praktischen Teil des fünfjährigen Pharmaziestudiums. Noch ist der Beruf der Pharma-Assistentin eine Frauendomäne, doch erfreulicherweise gibt es erstmals einen jungen Hahn im Korb! Luca Wälchli startet nach den Sommerferien bereits ins 3. Lehrjahr mit Berufsmaturität und macht wie seine Kolleginnen einen super Job. Vanessa Schäfer, die soeben ihre Lehrabschlussprüfung mit Bravour bestanden hat, meint: «In unserer lebhaften

Dorfapotheke konnte ich viel lernen. Dank des Vertrauens, das meine Ausbildner mir entgegengebracht haben, durfte ich viele verantwortungsvolle Arbeiten selbstständig übernehmen». Heidi Castillo ist die Jüngste an der Front. Sie schätzt die regelmässigen Lerngespräche und die Kollegialität im Team. Die zwei Studenten der Universität Basel ergänzen hochmotiviert: «Die Toppharm Apotheke Kunz ist ein innovativer Betrieb mit höchsten Qualitätsansprüchen. So lernen wir Dienstleistungen wie Cholesterinmessung, Rachenabstriche, Rüsten von Wochendosiersystemen, Abklären von Bagatellerkrankungen (netCare) und vieles mehr.» Möchtest Du einen Einblick in den Alltag der Pharma-Assistentin oder der Apothekerin, dann melde Dich an für Schnuppertage in der Toppharm Apotheke Kunz, Tel. 061 751 17 22. apokunzaesch@bluewin.ch.

KATH. FRAUENVEREIN

Ausflug zu Chaplins World «Morgenstund hat Gold im Mund», sagten sich 52 Frauen des Frauenvereins Aesch und fuhren los mit Meier Reisen. Unterwegs stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli, dabei bewunderten wir den Greyerzersee und die Freiburgerberge. Die Fahrt ging durch liebliche Landschaften und wir erreichten das Dorf Corsier-sur-Vevey. Erwartungsvoll betraten wir das Gelände, zählte Chaplin doch zu den bedeutendsten Komikern in der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Während wir in der Villa die eindrücklichen Filme bestaunten, brachten uns drei Führerinnen das bewegte Leben von Chaplin näher, wie er in Armut aufwuchs und es mit seinem Willen und seinen Talenten zu einem Weltstar gebracht hat, und er 1972 mit dem zweiten Ehrenoscar ausgezeichnet wurde. Nach der Führung assen wir im Res-

taurant Tramp (benannt nach seiner Rolle als «Tramp») Anschliessend durften wir nochmals in die Villa und in das Herrenhaus, um uns nochmals mit seinen Werken auseinanderzusetzen. Auch der Park lockte zum Spazieren, bevor uns der Carfahrer nach Vevey brachte. Spazieren am See, schlendern in der Altstadt, geniessen des geselligen Beisammenseins wurden gepflegt. Die Heimfahrt liess ein Nickerchen zu. Ob alle von Charlie Chaplin träumten? Lebte er doch mit seiner vierten Ehefrau und seinen acht Kindern während 25 Jahren im Herrenhaus, das zum schweizerischen Weltkulturerbe gehört und öffentlich ist. Ursula Vogel danken wir für den spannenden und gut organisierten Ausflug. Ottilia Häberli

PARTEIEN

Starkes Engagement für die Schule Während andere Parteien sich selber über ihren zurücktretenden Gemeinderat beloben müssen, verabschieden wir mit Astrid Marty jemand, die es wirklich verdient hat, für ihren Einsatz anerkannt zu werden. Astrid unterstützt den Schulrat der Sekundarschule Aesch bereits seit 2009 mit vollem Elan. Seither setzt sie sich für ein starkes und zukunftsorientiertes Bildungssystem in Aesch ein. Ihr Credo hierbei lautete immer: «Gute Schulen sind kein Zufall – unser Engagement zahlt sich aus!». Und so konnte sie über mehrere Jahre mit ih-

rer ruhigen und sachlichen Art als Präsidentin überzeugen. Liebe Astrid, im Namen der gesamten FDP Aesch danken wir dir hierfür und hoffen, dass die zurückgewonnene Zeit nun für deine neue berufliche Herausforderung gewinnbringend eingesetzt werden kann. Als Nachrückende hat sich Monika Ehrensperger bereit erklärt, dieses wichtige Amt zu übernehmen. Ihr wünschen wir viel Kraft und Ausdauer! Im Namen des Vorstands, Cristian Manganiello, Präsident FDP.Die Liberalen Sektion Aesch

Der Gemeinderat freut sich über das deutliche Ja zum Quartierplan Stöcklin an der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2017 mit 131 Jagegen 47 Nein-Stimmen. Auch die Präsidenten der sechs weiteren Birsstadt-Gemeinden haben den Aescher Entscheid mit Wohlwollen zu Kenntnis genommen. Vor allem die Glückwünsche aus Dornach zeigen, dass die geplante Überbauung mit Wohnungen, stillem Gewerbe, Grünanlagen und der Aufwertung des Naherholungsgebiets entlang der Birs in der Nachbarschaft auf Zustimmung stösst.

Neben den vielen positiven Wortmeldungen zum QP Stöcklin von Seiten Politik, Bevölkerung und Anwohnerschaft, gab es an der Gemeindeversammlung auch kritische Anmerkungen – insbesondere in Bezug auf die optionale Nebenerschliessung des Parkings durch den Sonnenweg. Eine Zufahrt, auf die nun verzichtet wird, wie Urs Grütter, CEO der Grundeigentümerin Stöcklin Logistik AG, noch während der Gemeindeversammlung sagte. Die Geste ist ein Verdienst der «IG Sonnenweg» und von deren Mitglied Erich Brunner. Als Stöcklin-Anwohner hat er seine Haltung zunächst mit einem Referendum gegen den GV-Entscheid unterstreichen wollen. Warum er nun darauf verzichtet, schildert er hier im Interview.

Herr Brunner, warum sehen Sie davon ab, das Referendum gegen den QP Stöcklin zu ergreifen? Erich Brunner: Das war ein längerer Prozess, dem ich als direkt Betroffener ausgesetzt wurde – ohne dass ich das wollte. Für mich ist zentral, dass auf dem Stöcklin-Areal etwas entsteht, das allen zu Gute kommt. Dafür habe ich mich engagiert und das Ganze kritisch hinterfragt. Nun bin ich an die Grenze dessen gestossen, was ich selber erreichen kann. Ich möchte mich nicht noch stärker exponieren. Als ich zum ersten Mal die Unterlagen zum Quartierplan Stöcklin gesehen habe, fühlte ich mich als Anwohner wie ausradiert. Dies nachdem ich bereits als Kind von Aesch und Reinach enteignet worden bin – abgestempelt als nicht förderungsfähig, platziert in einem Erziehungsheim. Was würden Sie denn anders planen? Erich Brunner: Ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass die drei höchsten Gebäude am Birsufer 10 Meter tiefer ausfallen. Dazu auch, dass man das Areal jenen Menschen zugänglich macht, die am meisten eingeschränkt sind: ältere Menschen, die eigenständig leben wollen. Darin hätte die Vision Birsstadt ihren Anfang nehmen können. Das hätte viele Vorteile. Diese habe ich auch Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger und Stöcklin-CEO Urs Grütter im persönlichen Gespräch geschildert. Stattdessen soll nun verdichtet und auf die Rendite geachtet werden. Herr Grütter ist nichts vorzuwerfen. Er ist sehr professionell und tut nur, wozu ihm die Behörden die Legitimation gegeben haben. Beide, Frau Hollinger wie Herr Grütter, sind mir korrekt begegnet in einem Moment, in dem ich mich und meine Familie aussetzen musste, um aufzuzeigen, was man uns antut.

Aussenraumkonzept (Raymond Vogel Landschaften AG, Zürich), Details siehe auch Aussenraumbeschrieb des Bebauungsplanes Stöcklin-Areal.

Sowohl die Gemeinde Aesch als auch Herr Grütter haben betont, dass sie sich gegenüber von Inverstoren für Alterswohnungen einsetzen. Sie beziehen sich immer wieder auf die «Birsstadt» in Anlehnung an das gemeinsame Raumkonzept der sieben involvierten Gemeinden. Wieso? Erich Brunner: Die Birsstadt ist für mich eine Vision, in der neue Zentren entstehen, die über die Gemeindegrenzen hinausgehen. Aber aus meiner Sicht wird der Überarbeitung der Quartierpläne zu stark darauf geachtet, Ballungszentren mit hoher Rendite zu schaffen. Dabei fehlt mir persönlich ein weitsichtiger und ganzheitlicher Ansatz, der dem Wohl aller verpflichtet ist. Wie geht es nun für Sie weiter? Erich Brunner: Entgegen meiner Ankündigung plane ich kein Referendum. Ich habe meine Verantwortung wahrgenommen und 1500 Informationsblätter verteilt, um aufzuzeigen, was in NeuAesch passiert. Eine privilegierte Mehrheit von Aesch will nicht, dass der Dorfkern baulich weiter verdichtet wird. Gleichzeitig soll die Stöcklin-Überbau-

ung realisiert werden, gleich neben dem schönen Dornacher Dorfkern auf der anderen Seite der Birs. Das Konzept der Birsstadt wird in meinen Augen nie funktionieren, wenn jeder nur auf seine Privilegien achtet und die Nachteile einer Minderheit übergeht, zu der ich mich auch zähle. Ich fühle mich ausradiert auf allen Plänen und Visualisierungen. In Bezug auf kritische Punkte wie ÖV-Korridor oder Verkehrsproblematik wurde ich stets vertröstet mit der Begründung, dass diese ohnehin nicht so realisiert werden würden. Aber niemand gibt mir die Garantie, dass es nicht doch anders kommt. Erneut fühle ich mich behandelt, als gäbe es mich nicht. So bin ich mehr oder weniger wieder auf mich allein gestellt – vom Zögling zum Sonderling. Deshalb habe ich nie Vertrauen zu andern Menschen fassen können. Und deshalb habe und stets alles weitgehend alleine gemacht. Das gibt mir jetzt auch die Unabhängigkeit, hier frei reden zu können. Es gibt so viele andere Menschen mit besseren Voraussetzungen als ich, um hier etwas für das Wohl aller zu bewirken zu können.

QP Stöcklin – eine Chance für Aesch Für den Gemeinderat und die Gemeindeversammlung ist die Überbauung des Stöcklin-Areals aus folgenden Gründen wichtig: • Neuer Lebensraum mit unterschiedlich grossen Wohnungen für alle Bedürfnisse und Ansprüche, so u.a. auch für ältere Menschen und Familien. • Verdichtung am richtigen Ort: Verkehrsknotenpunkt mit guter ÖV-Anbindung, zentral und schön gelegen in unmittelbarer Nähe zum Naherholungsgebiet an der Birs. • Aufwertung für Neu-Aesch: Ideale Nachbarschaft für die jetzigen Anwohner mit Wohnungen und stillem Gewerbe statt eines Industriebetriebs mit Lärmemissionen und Schwerverkehrsaufkommen. • Die Gemeinde erhält das Grundstück zwischen Dornacherstrasse und Birsufer von der Firma Stöckli geschenkt. • Belebung des Dornacher Dorfteils «Brüggli» mit seinen Laden- und GastroAngeboten. • Neue Einwohnerinnen und Einwohner auf dem Stöcklin-Areal und verbunden damit zusätzliche Steuereinnahmen. • Dank der Überbauung können wertvolle Arbeitsplätze in der Produktion erhalten bleiben – neu im Laufental. Die Arbeitsplätze der Stöcklin-Verwaltung bleiben in Aesch.

VEREINSNACHRICHTEN ROBIVEREIN

Robi-Lager nach den Sommferien Der Robiverein Aesch bietet immer am ersten Wochenende nach den Sommerferien (18. bis 20. August 2017) ein dreitägiges Lager an. In diesem Jahr sind noch wenige Plätze für beide Übernachtungen frei, weshalb wir das Angebot nun für alle Kinder ab sechs Jahren öffnen. Am Samstag unternehmen wir einen Tagesausflug und an beiden Abenden findet ein tolles Programm statt. Hast du Lust, eine oder vielleicht sogar zwei Nächte auf dem Robi zu verbringen?

Dann melde dich unter mel.ul@gmx.ch! Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Übernachtung von Freitag auf Samstag kostet 20 Franken, die zweite Nacht von Samstag auf Sonntag kostet 15 Franken. Alle Mahlzeiten und Ausflüge sind inbegriffen. Wir freuen uns darauf, dich kennen zu lernen! Melanie Ulmann Präsidentin Robiverein Aesch

Aesch/Pfeffingen

Tel. 061 753 18 05.

Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.

Badmintonclub Aesch. Beat Wittlin, Telefon 061 411 04 79. Training: Montag ab 18.30 und Donnerstag 20.00, Juniorentraining: Donnerstag 18.30 Uhr.

Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5 4148 Pfeffingen,

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 701 63 73. CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vermittelt Gene-

rationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Tel. 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli: Kaffeebetrieb, Mo & Mi, 14–17 Uhr, Valerie Lauper, 077 415 67 20, Facebook: Familienzentrum Brüggli. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Montag um 20.15 Uhr. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 28. Juni 2017 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016 wird einstimmig genehmigt. 2. Die Jahresrechnungen 2016 und die vorgeschlagene Teilverwendung des Ertragsüberschusses in Höhe von CHF 360 000 als «Vorfinanzierung Neubau Schulhaus» werden mit grossem Mehr, bei einer Enthaltung, genehmigt. 3. Dem Brutto-Investitionskredit in Höhe von CHF 585 000 (Preisbasis 31. März 2017) für den Ersatz der bestehenden Stützmauer entlang des Spiel- und Sportplatzes auf dem Schulareal wird mit grossem Mehr, bei einer Nein-Stimme und 5 Enthaltungen, zugestimmt. 4. Der Ersatz des bestehenden Hartbelags des Spiel- und Sportplatzes auf dem Schulhausareal durch einen Weichbelag aus GummiGranulat und der damit verbundene Investitionskredit in Höhe von CHF 216 000 wird mit 18 Nein-Stimmen, 11 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen, abgelehnt. Gegen den Beschluss gemäss Ziffer 3 kann, nach § 49 des Gemeindegesetzes vom 28. Mai 1970, innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. NAMENS DES GEMEINDERATES Der Präsident: Sven Stohler Der Verwalter: Walter Speranza

Aus dem Gemeinderat Im Monat Juni 2017 hat der Gemeinderat an zwei Sitzungen 23 Traktanden beraten. Er hat unter anderem: • Nach dem Empfang einer Delegation der Kommission für Entwicklungshilfe der Gemeinde Aesch beschlossen, die seit 10 Jahre bestehende Unterstützung des Projektes «Mittagstisch in Welguin, Burkina Faso» auch in den Jahren 2018–2022 mit einem jährlichen Beitrag von CHF 5000.– fortzusetzen. Dank diesem Beitrag kann für rund 350 Schulkinder ein Mittagstisch finanziert werden. Abgewickelt wird das Engagement in Burkina Faso durch das schweiz-französische Hilfswerk Morija, welches sich speziell in den Ländern Burkina Faso, Togo, Tschad und Kamerun engagiert. Damit wird gewährleistet, dass die Gelder wirklich vor Ort ankommen und zielgerichtet eingesetzt werden. • Mit der Sanierung des Mergelweges Steinbrunnen – Leutschimatt die Firma Forstdienste Naturstrassen Michael Weber, Binningen, beauftragt. • Aufgrund des durchgeführten offenen Submissionsverfahrens werden die Dienstleistungsaufträge für die Abfallentsorgung ab 1. Januar 2018 wie folgt vergeben: Anton Saxer AG (Kehricht und Sperrgut, Grünabfälle und Metalle); H. Vogelsanger AG (Papier/Karton, Weissblech/Alu); F. + R. Stebler AG (Altglas). • Im Rahmen der Fahrplanvernehmlassung 2018 Stellung zum Angebot des öffentlichen Verkehrs für die Gemeinde Pfeffingen bezogen. Die Erhöhung des Busangebotes der Linie 65 am Wochenende wird begrüsst. Gleichzeitig wurde in der Stellungnahme die unvorteilhafte Taktlage der sonntäglichen Busabfahrten ab Dornach bemängelt. • Die Anhörung zum Entwurf der Änderung der Kantonalen Waldverordnung beraten und hierzu Stellung bezogen. • Ein Grabmalgesuch bewilligt. • In einem gemeinschaftlichen Geschäft mit der Gemeinde Aesch die Kommission für Altersfragen Aesch-Pfeffingen beauftragt, die Möglichkeiten zur Reduktion des erwarteten zukünftigen Anstieges des Pflegebettenbedarfs zu ermitteln. Ausserdem hat der Gemeinderat unter anderem: • Die Abrechnung und Verfügung des Amtes für Wald, betreffend der entschädigungsberechtigten Wildschadenverhütungsmassnahmen im Wald für das Jahr 2017, zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Pfeffingen

Neubau Schulhaus Nach der am 23. Mai 2017 erfolgten Erteilung der Baubewilligung für das neue Schulhaus, konnten zwischenzeitlich die Planungsarbeiten – nach der einsprachenbedingten Sistierung – wieder aufgenommen werden. In einem ersten Schritt konnte bereits das Submissionsprogramm erstellt und terminlich bereinigt werden. Gemäss aktuellem Grobterminplan arbeitet das ganze Planungs- und Beratungsteam darauf hin, dass mit dem Baugrubenaushub noch vor Ende dieses Jahres begonnen und der Neubau bis Mitte 2019 bezugsbereit erstellt werden kann. Sobald die Ergebnisse der Submission für die wichtigsten Arbeitsgattungen, insbesondere Aushub, Baumeister, Fassade, Fenster, Elektro, Sanitär, Heizung sowie Lift, vorliegen und die Aufträge verbindlich vergeben werden konnten, kann der Grobterminplan, voraussichtlich gegen Ende Oktober 2017, konkretisiert werden. Baukommission HarmoS

Eichenprozessionsspinner ist wieder da Das Forstrevier Angenstein hat festgestellt, dass in diesem Jahr der Eichenprozessionsspinner wieder unterwegs ist. Die gefrässigen Raupen treten, wie es der Name vermuten lässt, v.a. in unseren Eichenwäldern auf. Aus der Raupe des Eichenprozessionsspinners entspringen keine hübschen Schmetterlinge, sondern Nachtfalter. Der Falter ist auch gar nicht das Problem, sondern eben die Raupe. Ihren Namen haben die Tiere, weil sie sich wie in einer Prozession über den Baum verteilen, wenn sie zu ihrem Futter, den Eichenblättern, ausschwärmen. Das allein macht sie schon zum Schädling. Sie bevorzugen als Wirt die Eiche und können durch ihren Appetit dem Baum ernsthafte Schäden zuführen. Aber nicht nur dem Baum: Auch Mensch und Haustier leiden unter der Raupe, nämlich dann, wenn sie sie berühren. Der Rücken der Tiere ist behaart und diese feinen Haare enthalten ein extremes Nesselgift. Das kann sogar einen lebensbedrohlichen allergenen Schock auslösen. Auf der Haut verursacht das Gift Rötungen, Reizungen und Quaddeln. Vermeiden Sie es deshalb unbedingt, die Raupen zu berühren. Bei Hautkontakt sollten die Betroffenen die Kleidung gründlich waschen und sich duschen. Vorsicht: Nicht abtrocknen, denn man könnte übrig gebliebene Härchen tiefer in die Haut reiben. Forstrevier Angenstein

Baupublikation Kleinbaugesuch Nr. 03/2017 Gesuchsteller: Pecho Jurai und Eline, Eichenweg 21, 4148 Pfeffingen – Projekt: Velounterstand, Parz. 690, Eichenweg 21, Pfeffingen – Projektverfasser: Pecho Jurai und Eline, Eichenweg 21, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 17. Juli 2017 Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der KleinbaugesuchsNummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag–Freitag von 10.00–11.30 und 15.00–17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf.

Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

findet statt am Dienstag, 11. Juli 2017 Mittwoch, 19. Juli 2017 Mittwoch, 26. Juli 2017 Montag, 28. August 2017 Mittwoch, 20. September 2017 Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Belag sorgte für Diskussionen Die Mehrheit der Gemeindeversammlung von Pfeffingen beschliesst, dass der Sportplatz beim Schulhaus eine neue Stützmauer erhält, in seiner Beschaffenheit aber so bleibt, wie er ist. Bea Asper

D

er Gemeinderat von Pfeffingen darf die Stützmauer entlang des Spiel- und Sportplatzes auf dem Schulareal nun ersetzen lassen. Eine zweite Analyse von Fachleuchten überzeugte den Souverän, dass die Sicherheit des jetzigen Bauwerks nicht mehr gewährleistet ist. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Bruttokredit von 585 000 Franken für die Erneuerung der Mauer zu. Im Dezember war die Notwendigkeit hinterfragt und das Projekt zur weiteren Abklärung zurückgewiesen worden, unter

anderem mit dem Auftrag an die Exekutive, gleichzeitig auch den Belag auf dem Sportplatz zu ersetzen, und zwar durch einen weicheren. Auf dem jetzigen Hartbelag seien einige Ballspiele untersagt und bei einem Sturz sei die Verletzungsgefahr höher als auf einem Weichbelag, hiess es damals. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung, aktuell den 16-jährigen Belag nicht zu ersetzen. Es gebe verschiedene Bedürfnisse an den Platz und mit einem Weichbelag würden andere Nutzungsgruppen eingeschränkt. Dabei führte der Gemeinderat ins Feld, dass man den Standort bei grösseren Anlässen als Parkplatz nutze. Die Befürworter des Weichplatzes hielten dem gegenüber, dass es sich um einen Sportplatz handle und die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen sollten. Zuwarten Der Gemeinderat stellte in Aussicht, dass er die Situation nach Fertigstellung des neuen Schulhauses in einer Gesamtanalyse des Nutzungsbedarfs nochmals überdenken möchte. Dafür plädierten auch einige Stimmberechtigte in ihren Voten. Sie setzten sich in der Abstim-

mung durch mit 18 gegen11 Stimmen bei einigen Enthaltungen. Somit wird der Belag derzeit nicht ersetzt. Gewinn erwirtschaftet Finanztechnisch hat die Gemeinde kaum Anlass zur Sorge. Anstelle eines budgetierten Aufwandüberschusses von 250 000 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 1,133 Millionen Franken, wie Finanzchef Ruben Perren erläuterte. «Doch die Rückstellungen bei den Vorsorgeverpflichtungen der Baselbieter Pensionskasse beanspruchen 753 000 Franken; dies wegen der Zinssenkung und der daraus resultieren Unterdeckung. Ausserdem wurden 360 000 Franken in die Vorfinanzierung für den Schulhausneubau verbucht. Dann kommt man letztlich auf einen Ertragsüberschuss von noch 20 279 Franken.» Perren zeigte auf, dass der Gemeinderat «die Ausgaben im Griff hat und im Vergleich mit dem Budget in den meisten Bereichen eine Punktlandung verzeichnen kann.» Die Mehreinnahmen seien darauf zurückzuführen, dass ausserordentliche Steuererträge in die Gemeindekasse geflossen sind – teils aus Nachzahlungen. Die Rechnung 2016 wurde diskussionslos genehmigt.

FRAUENTURNVEREIN PFEFFINGEN

Das Berner Oberland erwandert Am Samstag, 17. Juni, traf man früh morgens 14 Frauen vom Turnverein Pfeffingen mit Rucksäcken im Bus nach Dornach. Mit Zug und Gondeln fuhren wir via Grindelwald auf den First. Dort bestaunten wir das schöne Bergpanorama rund um den berühmten Eiger. Unser Weg führte dann vorbei an vielfältiger Alpenflora via Grosse Scheidegg zur Schwarzwaldalp, wo wir unsere Zimmer bezogen. Frisch geduscht, konnten wir noch die letzten warmen Sonnenstrahlen geniessen, bevor wir mit einem 3-gängigen Menu kulinarisch verwöhnt wurden.

Am Sonntagmorgen wurden wir nach dem Frühstück durch die Schwarzwaldalp-Sägerei geführt und erfuhren viel Interessantes. Anschliessend wanderten wir bei sommerlichen Temperaturen das Tal hinunter bis zur Schattenalp, wo wir von einer jungen Sennerin in die Kunst des Käsens eingeführt wurden. Gestärkt mit einem Happen Käse ging es weiter, vorbei an über 160 weidenden Kühen, Richtung Gletscherschlucht Rosalaui. Diese beeindruckte mit schönen Gesteinsformen und tosenden Wasserfällen. An einem

schattigen Plätzchen packten wir unser Picknick aus und wurden dazu mit einem kühlen Weissen überrascht. Am Reichenbach wanderten wir zurück zur Schwarzwaldalp. Mit vielen tollen Eindrücken ging es anschliessend via Meiringen wieder zurück nach Hause. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Heidi für die super Organisation, an Peter und seinen Kollegen für den Gepäcktransport und nicht zuletzt an Catherine für die gelungene Überraschung! Karin Meyer

Kein Gottesdienst während Sommerferien

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 9. Juli 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Br. Reinhard Fesenmeier (Tübingen). Kinderhüte, Gemeindekaffee Mittwoch, 12. Juli 19.30 Bibelabend

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 8. Juli 18.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 9. Juli 10.15 Gottesdienst Eucharistiefeier Mittwoch, 12. Juli 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 13. Juli 10.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 8. Juli Kein Gottesdienst Sonntag, 9. Juli 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 13. Juli 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 14. Juli

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst in der Kapelle im Alterszentrum «Im Brüel». Birsecker Kanzeltausch – Pfarrerin Claudia Laager aus Arlesheim. Kollekte: Schule Nicaragua Donnerstag, 13. Juli 10.15 Eucharistiefeier. Im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 8. bis 14. Juli Pfarrer Adrian Diethelm, 061 751 17 00 Hinweis: Das Sekretariat bleibt während den Sommerferien die ersten 5 Wochen bis und mit Sonntag, 6. August geschlossen.

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 077 406 45 71 Samstag, 8. Juli 20.00 Konzert mit Toby Meyer Sonntag, 9. Juli Kein Gottesdienst Dienstag, 11. Juli 19.30 Gebetstreffen

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch

Entsorgungskalender

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Formulare: Raiffeisenbank, AeschPfeffingen, 4147 Aesch; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7,

4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei der Kirche. Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Männerchor Aesch. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Christian Helfenstein, Neumattstrasse 27, 4147 Aesch. Telefon 061 751 53 93. Neue Sänger sind jederzeit willkommen (siehe www.maennerchor-aesch.ch).

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Wölfe 7–11 J.: Rahel Cueni, 079 430 16 48. Pfadi 11–16 J.: Fabian Borer, 079 584 76 83. Abteilungsleiter: Claudio Valente, 079 664 84 73. info@baerenfels1941.ch, www.baerenfels1941.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand.


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Elisabeth Frei-Gasser, geb. 28. Oktober 1948, gest. 1. Juli 2017, von Rüttenen SO (Neubüntenweg 13). Bestattung: Dienstag, 18. Juli 2017, 14.00 Uhr, kath. Kirche. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Arlesheim Klaus Günter Schuldt, geb. 25. Juli 1942, gest. 1. Juli 2017, von Arlesheim BL, Deitingen SO, Olten SO (Zum wisse Segel 12). Bestattung: Montag, 10. Juli 2017, 13.45 Uhr, Friedhof Bromhübel in Arlesheim (im engeren Familien- und Freundeskreis). Trauerfeier: Montag, 10. Juli 2017, 14.30 Uhr im Dom in Arlesheim. Hans Peter Otto Urffer, geb. 11. November 1940, gest. 26. Juni 2017, von Basel (General-Guisan-Strasse 20). Wurde bestattet. Reinach Doris Héritier-Baumann, geb. 22. Februar 1942, gest. 15. Mai 2017, von Basel (Grellingerstrasse 7). Wurde bestattet. Peter Schobel-Paganini, geb. 16. Dezember 1920, gest. 21. Juni 2017, von Basel (Baumgartenweg 31). Wurde bestattet.

Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äussersten Meer, auch dort wird Deine Hand mich ergreifen und Deine Rechte mich fassen. Ps 139,9

Traurig und zugleich dankbar nehmen wir Abschied von

Klaus G. Schuldt 25. Juli 1942 bis 1. Juli 2017 In den Morgenstunden bist du aufgebrochen zu deiner Reise ins Licht zu deinem Schöpfer.

In Liebe: Gaby Schuldt Eva und Ansgar Schott mit Helena Victoria Isabelle und Simon Tellenbach Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet statt am Montag, 10. Juli 2017, um 14.30 Uhr im Dom zu Arlesheim. Die Erdbestattung im engeren Familien- und Freundeskreis ist um 13.45 Uhr auf dem Friedhof in Arlesheim. Gaby Schuldt, Zum wisse Segel 12, 4144 Arlesheim

Die Liebe hört niemals auf.

Ich bin nicht weit, nur auf der anderen Seite des Weges.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Ministranten des Domes Arlesheim. CH06 8077 6000 0044 4623 3, Raiffeisenbank Arlesheim.

HERZLICHEN DANK allen, die uns mit lieben Worten, stillem Händedruck und tröstender Umarmung ihr Mitgefühl beim Hinschied unserer lieben

Ines Koch-Bucco gezeigt haben. Danke für die vielen tröstenden Karten, die Spenden und Blumen. Ein herzliches Dankeschön auch an Frau Pfarrerin Florence Develey für die einfühlsam gestaltete Urnenbeisetzung. Es ist schwer, einen lieben Menschen zu verlieren, aber es tut gut zu erfahren, wie viele ihn schätzten und gerne hatten. Reinach/Pfeffingen/Basel, im Juli 2017

Die Trauerfamilien

Jesaja 41, 10

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt» Im «Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10.00 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter. AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20 Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 12.00 Uhr; 13.30 bis 17.00 Uhr Freitag: 7.30 bis 12.00 Uhr, 13.30 bis 16.00 Uhr

Wir trauern um unseren Kirchgemeinderat und Vizepräsidenten

Klaus G. Schuldt 25. Juli 1942 bis 1. Juli 2017 Klaus Schuldt war der Römisch-katholischen Kirchgemeinde und der Pfarrei St. Odilia Arlesheim sehr verbunden. Mit grossem Engagement hat er ab Januar 2007 bis zu seinem Tode als Kirchgemeinderat und Vizepräsident das Ressort Personal geleitet und sich in seinem Amt für die Belange der Mitarbeitenden verantwortungsvoll eingesetzt. Wir werden uns mit grosser Dankbarkeit an den Verstorbenen erinnern. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Gaby Schuldt und seiner Familie. Für die Pfarrei St. Odilia: Daniel Fischler, Pfarrer und Dekan Für die Kirchgemeinde: Janine Galgiani, Kirchgemeindepräsidentin Der Abschiedsgottesdienst findet statt am Montag, 10. Juli 2017, um 14.30 Uhr im Dom zu Arlesheim.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

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Den Tieren ganz nah

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Erhaltungsprojekt Schänzli: Instandsetzungsmassnahmen ab Juli 2017 Im Rahmen des langjährigen Erhaltungsprojektes Schänzli werden vom Autobahn-Anschluss Muttenz Süd bis und mit Verzweigung Hagnau umfangreiche Unterhalts- und Ausbauarbeiten ausgeführt. Neben der Sanierung des Trassees auf einer Länge von rund zehn Kilometern sowie Instandsetzungen an 71 Bauwerken (Brücken, Stützmauern, Über- und Unterführungen) sind insbesondere Massnahmen an den Tunneln Schänzli und Hagnau geplant. Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA mitteilt, starten im Juli 2017 die ersten Arbeiten im Bahndamm der SBB entlang der Birsfelderstrasse für den Abbruch und Neubau des Tunnels Hagnau. Für die notwendigen Installations- und Logistikflächen ist seit dem 3. Juli 2017 bis November 2021 eine Baustellenspur auf der Birsfelderstrasse eingerichtet. Die Verkehrsbeziehungen auf der Birsfelderstrasse können jedoch ohne Einschränkungen weiterhin aufrechterhalten werden. Weitere Informationen und Dokumente zum Erhaltungsprojekt Schänzli sind auf der Webseite www.epschaenzli.ch zu finden. Die Bauverwaltung

Information zur Teilrechnung Wasser und Abwasser Aufgrund eines technischen Defekts sind auf der aktuell versendeten Teilrechnung Wasser und Abwasser die Texte nicht ersichtlich. Der erste Rechnungsbetrag (erste Linie) bezieht sich auf das Wasser, der zweite Rechnungsbetrag (zweite Linie) auf das Abwasser. Die Höhe der Teilrechnung beträgt 50 % der Vorjahresrechnung. Falls eine neue Teilrechnung gewünscht ist, kann diese telefonisch bei der Finanzbuchhaltung unter der Nummer 061 416 11 26 angefordert werden. Die Finanzbuchhaltung entschuldigt sich für den technischen Defekt und bittet um Verständnis.

Termine Schiessanlage Au im Juli und August An folgenden Terminen herrscht auf der Schiessanlage Au im Juli und August 2017 Schiessbetrieb: • Freitag, 7. Juli 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (MSV) • Freitag, 21. Juli 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (MSV) • Donnerstag, 3. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (SG) • Freitag, 4. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (MSV) • Donnerstag, 10. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (SG) • Donnerstag, 17. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (SG) • Samstag, 19. August 2017, 14.00 bis 17.00 Uhr (MSV) • Donnerstag, 24. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (SG) • Freitag, 25. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (MSV) • Donnerstag, 31. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr (SG) Die Obligatorischen Schiessen finden in diesem Jahr an folgenden Terminen statt: • Mittwoch, 12. Juli 2017, 17.00 bis 20.00 Uhr • Mittwoch, 2. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr • Mittwoch, 9. August 2017,

18.00 bis 20.00 Uhr • Samstag, 19. August 2017, 9.00 bis 12.00 Uhr • Mittwoch, 23. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr • Samstag, 26. August 2017, 9.00 bis 12.00 Uhr • Mittwoch, 30. August 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr Weitere Schiesstermine sind auf der Website www.muenchenstein.ch unter dem Suchbegriff «Schiesstage» zu finden. Allgemeine Dienste und Sicherheit

Robinsonspielplatz: Robi Mobil in den Schulsommerferien im Quartier Lange Heid Im vergangenen Jahr 2016 wurde mit dem Pilotprojekt «Robi Mobil» das Ziel verfolgt, durch mobile Einsätze des Teams des Robinsonspielplatzes Kinder von 6 bis 12 Jahren in den Quartieren Münchensteins zu erreichen, die nicht die Möglichkeit haben, den Robinsonspielplatz persönlich zu besuchen. Per E-Bike mit einem Anhänger voller Spielund Bastelspass gelangt der Robinsonspielplatz im Rahmen von Robi Mobil zu den entsprechenden Spielplätzen und Primarschulhöfen. Die Aktionen trafen 2016 auf grossen Zuspruch bei Kindern und Eltern. Die insgesamt 52 Einsätze von Robi Mobil wurden 2016 von rund 800 Kindern und Eltern in Anspruch genommen. Die erfolgreiche Aktion Robi Mobil wird auch 2017 weitergeführt und zwar in den letzten drei Wochen der Schulsommerferien zwischen dem Montag, 24. Juli 2017, und dem Freitag, 11. August 2017, jeweils von Montag bis Freitag von 14.00 bis 17.30 Uhr auf dem öffentlichen Spielplatz Lange Heid. Auch nach den Sommerferien wird die Aktion Robi Mobil bis Ende Oktober 2017 weitergeführt. Die Termine ab Mitte August 2017 werden rechtzeitig an dieser Stelle kommuniziert. Bei widrigen Wetterumständen oder geringer Nachfrage werden die Einsätze allenfalls kurzfristig abgesagt. Bei Unklarheiten kann die Telefonnummer 061 411 45 60 kontaktiert werden. Abteilung Kind, Jugend und Familie

Fahrdienst für Senioren: Eine Alternative zum Friedhofbus Seit Oktober 2013 bietet der Fahrdienst für Senioren Münchenstein seine Dienste für Münchensteiner Seniorinnen und Senioren an. Mitglieder des gleichnamigen Vereins nehmen regelmässig den Fahrdienst für Fahrten zum Arzt, zum Einkaufen, zum Coiffeur oder auch für Besuche bei Bekannten oder Verwandten in Anspruch. Wenn per Ende 2017 der Betrieb des Friedhofbusses eingestellt wird, stellt der Fahrdienst für Senioren neben der BLT-Buslinie Nr. 58 ebenfalls eine Alternative dar. Die Dienste des Fahrdienstes können an allen Wochentagen in Anspruch genommen werden. Um den Fahrdienst für Senioren nutzen zu können, ist eine Mitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von Fr. 25.– für Einzelpersonen und Fr. 30.– für Paare erforderlich. Für einfache Fahrten fällt ein Unkostenbeitrag von Fr. 5.– an, falls die Wartezeit bei einer Fahrt 10 Minuten übersteigt, kommen für die Rückfahrt weitere Fr. 5.– hinzu. Die Fahrten müssen mindestens 48 Stunden vor dem entsprechenden Termin angemeldet werden. Weitere Informationen und Anmeldeformulare für den Verein sind erhältlich beim: Verein Fahrdienst für Senioren Münchenstein, Birseckstrasse 3, 4142 Münchenstein, Tel. 061 711 30 02, Vermittlung Fahrten, 079 528 72 00, Email: info@fahrdienst-muenchenstein.ch Für den Fahrdienst für Senioren Münchenstein, Willy Toggenburger, Präsident

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein

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ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch.

Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15 Uhr, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85.

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

Freude und Wissen vermitteln, Begeisterung wecken: Zu Besuch bei den Schafen.

Sommerzeit gleich Ferienzeit: Am Dienstag dieser Woche besuchte eine Gruppe von Kindern mit dem Regio-Ferienpass die Tiere der Merian-Gärten in Basel. Axel Mannigel

P

ünktlich um zehn Uhr trafen am Dienstagvormittag 15 Mädchen und Jungs im Alter zwischen sechs und neun Jahren am Lehmhaus in den Basler Merian-Gärten ein. Sie alle wollten aus nächster Nähe Kaninchen, Hühner und Schafe sehen – und hoffentlich auch streicheln. Doch bevor die Kinder zu den Tieren durften, führte Leila Bill, Programmleiterin Naturerlebnisse der Merian-Gärten, sie ganz sinnlich in die Welt der Tiere ein: In verschiedenen Beuteln hatte es etwas von den jeweiligen Tieren – Fell oder Federn – sowie von ihrer

Nahrung, etwa eine Karotte oder Heu. Nun durften die Kinder in den Beuteln tasten, mussten aber ihre Erkenntnisse zunächst für sich behalten, was gar nicht so einfach war. Nachdem Kaninchen, Hühner und Schafe identifiziert und auch eine Grundregel aufgestellt worden war (leise und langsam!), ging es endlich auf die Reise. Neu im Programm Während die Kinder auf dem Weg zu den Kaninchen fleissig Löwenzahn sammelten, erzählte Susanne Fabiani vom Ferienpass-Team, wie es zu der Aktion kam: «Ich habe einmal über Leila Bill und ihre Arbeit in der Zeitung gelesen. Das tönte so gut, da war für mich klar: Das möchte ich mit dem Regio-Ferienpass auch machen.» In den Merian-Gärten richtet sich das Bildungsangebot für Kinder vorwiegend an Schulklassen. «Doch in begrenztem Masse sind die Kurse auch für andere Gruppen aus Kinderbetreuungseinrichtungen wie etwa den Ferienpass offen», erklärte Leila Bill. Sie erinnerte sich, dass schon öfter Ferienpass-Kinder da

FOTO: AXEL MANNIGEL

waren, aber für Susanne Fabiani und den Ferienpass Birseck-Leimental war der Besuch am Dienstag ein erstes Mal. Kindern Bezug geben Inzwischen waren die Ferienpass-Kinder zusammen mit Leila Bill, Susanne Fabiani und Beatrice Lüthi bei den Kaninchen angekommen. Eifrig steckten die Kinder den gerupften Löwenzahn durchs Gitter, Jöö-Rufe inklusive. Als Nächstes stand das liebe Federvieh auf dem Programm. Vor dem Betreten der Anlage verteilte Leila Bill allen etwas Hühnerfutter in kleinen Behältern. Die meisten trauten sich, schütteten sich etwas davon auf die Hand und liessen die Hühner dort picken. Nachdem einzelne auch noch ein junges Huhn auf den Arm nehmen durften, warteten die Schafe auf die Kinder. Manch eines hätte zu gern eins der ruhig-neugierigen Tiere mitgenommen, doch schon war die Zeit um. Auf Leila Bills Frage «Hats euch gefallen?» ertönte ein vielstimmiges, lautes Ja! Mehr konnte sich Leila Bill nicht wünschen, ihr Impuls für eine vertiefte Naturbeziehung war angekommen.

IMMOBILIEN

Walzwerk-Areal steht vor Verkauf Luk. Die Zürcher Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment AG hat sich für 54 Millionen Franken das Kaufrecht für das Walzwerk Areal in Münchenstein und Arlesheim gesichert. Das börsenkotierte Unternehmen, dessen Portfolio Immobilien im Wert von fast 500 Millionen Franken umfasst, gab dies am 22. Juni auf seiner Webseite bekannt. Die Information sickerte aber erst Ende letzter Woche zu den Mietern auf dem Areal durch. Noch ist der Verkauf nicht über die Bühne, als Eigentümerin des rund

40 000 Quadratmeter grossen Areals ist nach wie vor die liechtensteinische Sefer Foundation im Grundbuch eingetragen. Die Stiftung hatte das Areal im Jahr 2004 für knapp über 12 Millionen Franken gekauft. Auch eine Bietergemeinschaft der Stiftungen Edith Maryon und Abendrot bemühte sich damals um den Kauf – ihr Maximalgebot lag bei 12 Millionen Franken. Zuletzt gab es auch Bestrebungen der Mieter als Mietergenossenschaft das Areal zu kaufen. Gemäss Angaben der SFPI erzielt das Areal, auf dem aktu-

ell über 60 gewerbliche Mieter ihr Domizil haben, jährliche Mieteinnahmen von rund 2,7 Millionen Franken. Diese sollen langfristig gesteigert werden, indem eine Umzonung für Wohnbauten auf dem Areal angestrebt wird. Vorderhand sollen die geltenden Mietverhältnisse aber ihre Gültigkeit behalten. Verschiedene Betriebe haben erst kürzlich neue Mietverträge mit zehnjähriger Laufzeit unterzeichnet. Die Gemeinde Münchenstein hat Kenntnis von der geplanten Handänderung, wie sie auf Anfrage bestätigte.

17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 9. Juli 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Ensembles «Piccola coro & Piccola orchestra» 11.15 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Ensembles «Piccola coro & Piccola orchestra» 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 11. Juli 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 20.30 Mittwoch, 12. Juli 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 13. Juli

19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 21.00 Freitag, 14. Juli 10.15 Arlesheim: Obesunne: ref. Gottesdienst

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Donnerstag, 6. Juli 14.00 Stiftung Hofmatt, Gottesdienst für Menschen mit Demenz. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud 15.30 Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst mit Abendmahl. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Sonntag, 9. Juli 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Martin Breitenfeldt. Kollekte: Cartons du Coeur BL Anlässe: Donnerstag, 6. Juli 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 8. bis 14. Juli Pfarrerin Heidrun Werder, 061 411 08 11 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Samstag, 8. Juli

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntags, vom 9. Juli bis 6. August Jeweils um 11.00 Sommerprogramm im Eggstei Alle sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Gemeinschaft mit anschliessendem Grillieren im Garten. Während den Sommerferien finden keine Veranstaltungen im üblichen Rahmen statt. Informationen unter 061 416 83 33 oder www.ecksteinbirseck.org


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Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Wir suchen ab sofort od. n. Vereinb. eine zuverlässige und motivierte

Jahrespraktikantin EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Rodersdorf ist eine Gemeinde mit 1300 Einwohnern im solothurnischen Leimental des Bezirks Dorneck. Wir suchen per 1. Oktober 2017 oder nach Vereinbarung

Die Einwohnergemeinde Rodersdorf mit 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt im solothurnischen Leimental und verfügt über eine sehr gute Tramverbindung zur Stadt Basel.

eine Finanzverwalterin oder einen Finanzverwalter (60–80%)

Die Verwaltung sucht per 1. Oktober 2017 oder nach Vereinbarung

Es erwartet Sie eine verantwortungsvolle, selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie führen das gesamte Finanz- und Rechnungswesen unserer Einwohnergemeinde. Zu Ihren wesentlichen Aufgaben gehören: • Buchführung, Budgetierung, Jahresabschluss • Vermögensverwaltung • Finanzplanung • Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung • Abrechnung der Löhne, Sozialleistungen usw. • Stellvertretung bei allgemeinen Verwaltungsaufgaben • Unterstützung bei Schalter- und Telefondienst Wir erwarten • Kaufmännische Ausbildung mit EFZ oder einen gleichwertigen Berufsabschluss • mehrjährige Erfahrung im Rechnungswesen einer Gemeinde • HRM2-Kenntnisse • Kenntnisse der Gemeindesoftware GeSoft der Ruf Informatik AG von Vorteil • gute Anwenderkenntnisse in MS-Office • Selbstständigkeit und Sozialkompetenz • Teamfähigkeit und Flexibilität Entlöhnung nach Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) der Gemeinde Rodersdorf. Wahlbehörde ist der Gemeinderat. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre Unterlagen mit dem Vermerk «Finanzverwaltung» bis zum 4. August 2017 an: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Marc Oberli, Gemeindeverwalter Leimenstrasse 2 4118 Rodersdorf oder elektronisch an: oberli@rodersdorf.ch. www.rodersdorf.ch

eine Verwaltungsangestellte oder einen Verwaltungsangestellten (40–60%) Zum vielfältigen Arbeitsgebiet gehören schwerpunktmässig: – Führen der Einwohnerkontrolle – Führen der Fremdenkontrolle – Staatssteuerregisterführung – Sicherstellen des Schalter- und Telefondienstes – Vermietung von Gemeinderäumlichkeiten – Mithilfe im Lohnwesen Wir erwarten: – Abgeschlossene kaufmännische oder Verwaltungsausbildung – Freude am Kontakt mit der Bevölkerung – Teamfähigkeit und Flexibilität – Selbstständigkeit Wir bieten: Eine vielseitige, selbstständige und herausfordernde Tätigkeit, eine den Anforderungen der Stelle entsprechende Besoldung und eine zeitgemässe Infrastruktur. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk «Verwaltung» bis zum 4. August 2017 an Herrn Marc Oberli, Gemeindeverwaltung Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, oder an gemeinde@rodersdorf.ch Für Fragen stehen Ihnen Gemeindepräsidentin Karin Kälin Neuner-Jehle und Claudia Styner unter Telefon 061 731 33 16 zur Verfügung.

zur Verstärkung unseres Teams in unserer zweisprachigen (D/E) Kinderkrippe in Kleinbasel. Bewerbung bitte an jobs@kindergarden.ch oder an SiK GmbH, Schönaustrasse 67 4058 Basel, Tel 079 519 87 98 Gesucht: Pflegeassistentinnen für 2 halbe Tage in Privathaushalt in Münchenstein Jeweils Donnerstag und Freitag von 9 bis 14 Uhr sowie 13.30 bis 19.30 Uhr Ich bin eine 60-jährige Frau mit einer Erkrankung und suche ab 1. Sept. 2017 oder nach Vereinbarung. Ihre Aufgaben sind: Grundpflege, Aufnehmen, ins Bett bringen, Toilettengang, Kochen, Haushaltsführung, Begleitung usw. Anstellung im Stundenlohn. Bewerbung unter rolf.basel@gmail.com 061 530 01 64 (zwischen 18 und 19 Uhr)

Empfehlungen


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2017/0014 – 2. Auflage / geändertes Projekt Bauherr: RaumFreunde GmbH – Adresse: Geissgasse 7, 4310 Rheinfelden – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Abbruch best. Einfamilienhaus mit Garage und Neubau. Zweifamilienhaus mit zwei Garagen und drei Abstellplätzen – Bauplatz: Amselweg 5 – Parzelle GB Dornach Nr.: 472 – Projektverfasser: RaumFreunde GmbH, Geissgasse 7, 4310 Rheinfelden Dossier-Nr.: 2017/0071 Bauherr: Di Benedetto Sjöström Letizia und Sjöström Henrik – Adresse: Stüdliweg 12, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Di Benedetto Sjöström Letizia – Adresse: Stüdliweg 12, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Cheminée mit Abgasanlage – Bauplatz: Stüdliweg 12 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2285 – Projektverfasser: Hoffmann Ofenbau GmbH, Seewenstrasse 8, 4418 Reigoldswil Dossier-Nr.: 2017/0072 Bauherr: Vogel Seline – Adresse: Mattenweg 36, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Einbau von zwei Türen in Ostfassade, Erstellen Holzsichtschutz, Höhe 2m – Bauplatz: Niklaus Konrad-Weg 13 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1243 – Projektverfasser: Gesuchsteller Dossier-Nr.: 2017/0073 Bauherr: Eschmann Helena – Adresse: Schürhofweg 14, 4147 Aesch – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster – Bauplatz: Hauptstrasse 36 – Parzelle GB Dornach Nr.: 727 – Projektverfasser: Eschmann Kurt, Schürhofweg 14, 4147 Aesch Dossier-Nr.: 2017/0075 Bauherr: Bahc Thomas – Adresse: Hohestrasse 145, 4104 Oberwil BL – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Abbruch bestehendes Einfamilienhaus mit Pool – Bauplatz: Gobenweg 25 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1205 – Projektverfasser: WohnWerk2 Architektur & Design GmbH, Hohestrasse 145, 4104 Oberwil

Publiziert am: 6. Juli 2017 Einsprachefrist bis: 20. Juli 2017 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Ein-

Stimmberechtigte 544 Gültige Stimmrechtsausweise 333 • Wahl des Gemeindeschreibers: Eingegangene Wahlzettel Ungültig Leer Gültige Wahlzettel Wahlbeteiligung 60,66% Stimmen haben erhalten: Gübelin Sonja Vasella Lorenzo

330 4 326

215 111

Am Sonntag, 23. Juli 2017, findet wiederum die Gedenkfeier zum 518. Jahrestag der Schlacht bei Dornach statt. Details zu diesem Anlass finden Sie im Inserat, welches am 20. Juli 2017 im Wochenblatt publiziert wird. Das Programm kann aber auch auf unserer Homepage (www.dornach.ch) per sofort heruntergeladen werden. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Anlass begrüssen zu dürfen. Gemeindepräsidium

Schulen Dornach

Schulbeginn Nach den Sommerferien beginnt das neue Schuljahr am Mittwoch, 16. August 2017. Für die Kindergartenkinder und die Kinder der 1.–3. Klassen findet um 8.00 Uhr in der katholischen Kirche ein freiwilliger ökumenischer Gottesdienst statt. Kinder der 4.–6. Klassen versammeln sich um 8.00 Uhr klassenweise auf dem Pausenplatz des Schulhauses Brühl. Zusammen mit den Lehrpersonen gehen die Schülerinnen und Schüler, welche im neuen Schuljahr den Religionsunterricht besuchen, zum ökumenischen Gottesdienst im evangelisch-reformierten Kirchgemeindezentrum. Vom Religionsunterricht dispensierte Kinder besuchen ab 8.00 Uhr den Unterricht in einer Sammelklasse bei Frau Yvonne Schenker. Wer von den dispensierten Kindern den Gottesdienst besuchen möchte, ist dazu freundlich eingeladen. Selbstverständlich sind Eltern, Geschwister und Angehörige in beiden Gottesdiensten herzlich willkommen. Der ordentliche Unterrichtsbeginn am ersten Schultag für die einzelnen Stufen ist wie folgt festgelegt: • Kindergarten: 9.00 bis 9.20 Uhr Einlaufzeit nach dem freiwilligen Gottesdienst • 1.–3. Klasse: 9.00 Uhr im Anschluss an den freiwilligen Gottesdienst • 4.–6. Klasse: 8.00 Uhr, Besammlung auf dem Pausenplatz • Sekundarstufe I: Unterricht gemäss Stundenplan Wir wünschen allen Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr 2017/2018! Schulleitung

GEMPEN

• Wahl des Friedensrichters: Eingegangene Wahlzettel 302 Ungültig Leer 10 Gültige Wahlzettel 292 Wahlbeteiligung 55,51% Stimmen haben erhalten: Berger Josef 99 Gees Peter 203 Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse im Amtsblatt (§§ 157 und 160 GpR). Wahlbüro Gempen, 3. Juli 2017

GEMPEN

Gübelin gewählt WoB. Am letzten Wochenende fanden in Gempen die Gemeindeschreiber- und Friedensrichterwahlen statt. Gewählt ist bei einer Wahlbeteiligung von 60,66% mit 215 Stimmen die bisherige Gemeindeschreiberin Sonja Gübelin. Ihr Ge-

Schulleiterin zwischen zwei Kulturen: Marie-Thérèse do Norte tritt zurück

Vorinformation Gedenkfeier 2017

www.gempen.ch info@gempen.ch

Resultate der Gemeindeschreiber- und FriedensrichterWahlen vom 2. Juli 2017

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sprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Amtliche Publikationen Einwohnergemeinde Gempen

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

genkandidat, Lorenzo Vasella, erhielt 111 Stimmen. Zum Friedensrichter wurde bei einer Wahlbeteiligung von 55.51% mit 203 Stimmen Peter Gees gewählt. Josef Berger erhielt 99 Stimmen.

Kennt zwei Kulturen aus eigener Anschauung: Die scheidende Schulleiterin Marie-Thérèse do Norte-von Blarer. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

12 Jahre amtierte MarieThérèse do Norte als Schulleiterin der Dornacher Schulen. Nun lässt sich die Pädagogin, die 15 Jahre in Brasilien tätig war, frühpensionieren. Das «Wochenblatt» hat mit ihr gesprochen. Thomas Brunnschweiler

W

ochenblatt: Frau do Norte, Sie gehen in Frühpension. Haben Sie private oder schulpolitische Gründe für Ihre vorzeitige Pensionierung? Marie-Thérèse do Norte: Es ist etwas von beidem. Ich wusste immer, dass ich spätestens 2018 aufhöre. Da ich mich stärker als Grossmutter engagieren möchte, wurde mir klar, dass es gut ist, jetzt mein Amt niederzulegen. Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat der Sekundarstufe 1 in der Evaluation von 2015 schlechte Noten erteilt. Waren Sie über den doch recht hart formulierten Befund erstaunt? Marie-Thérèse do Norte: Bei einer ersten externen Evaluation 2013 befürchteten wir die «rote Ampel» beim Schulund Unterrichtsklima in der Sek 1. Damals erstaunte es mich nicht, 2015 je-

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe

doch schon. Wir hatten Massnahmen getroffen, die aber offensichtlich nach aussen keine Wirkung zeigten. Wir haben unterdessen viel geleistet: Es wurde eine Planungs-, eine Begleit- und eine Eltern-Echogruppe gegründet. Die Schulordnung wird aktualisiert. Die internen Schülerbefragungen im Herbst 2016 und Juni 2017 sind recht positiv ausgefallen. Ist also die Schule Dornach besser als ihr Ruf? Marie-Thérèse do Norte: Ja, vom Klima her und wie die Schule jetzt dasteht, ist sie besser als ihr Ruf. Die Bildungsdebatten zum Lehrplan 21, Sammelfächer und neuen Lehrmittel haben einige Unruhe in die Schulen gebracht. Glauben Sie, dass die Schule bald in ruhigere Gewässer kommt? Marie-Thérèse do Norte: Ich hoffe es. Froh bin ich, dass der Lehrplan 21 im Kanton Solothurn so pragmatisch gehandhabt wird. Wir haben uns schon früher an Kompetenzen orientiert. Die Lehrmittel sind zwar nach dem Lehrplan 21 vorgegeben, in vielem haben die Lehrpersonen aber noch einen Spielraum. Wo sehen Sie die grösste Herausforderung der heutigen Schule? Marie-Thérèse do Norte: Zunächst in der Heterogenität der Schülerschaft, die schon in der 1. Klasse beginnt und sich bis oben durchzieht. Dann stellen uns gesellschaftliche Veränderungen

und die Frage nach der Integration von ausländischen Schülerinnen und Schülern vor Herausforderungen. Welche Zukunftspläne haben Sie persönlich? Marie-Thérèse do Norte: Ich möchte meine Funktion als Grossmutter stärker wahrnehmen. Ich engagiere mich als Stiftungsrätin im Alterszentrum Im Brüel in Aesch. Da wir ein Standbein in Brasilien haben, wird auch die Pflege der Kontakte zur Familie meines Mannes wichtig sein. Dazu kommen Reisen, Kochen, Backen und Gartenarbeit, Dinge, die bei mir bis jetzt zu kurz gekommen sind. Werden Sie sich neben dem Engagement im Alterszentrum auch sonst für das Gemeinwesen einsetzen? Marie-Thérèse do Norte: Ich bin Mitglied des Rotary Clubs Angenstein. Wir unterstützen ein Projekt in Brasilien. Aber im Zentrum steht jetzt meine Familie. Durch Ihren Mann und den 15-jährigen Aufenthalt in Brasilien kennen Sie dieses Land sehr gut. Was können wir von den Brasilianern lernen? Marie-Thérèse do Norte: Offenheit und Neugierde. Als Schweizerin war ich in Rio de Janeiro eine Exotin, aber ich war von Anfang an sehr willkommen. Mir gefallen das Klima und die Vielfalt von Brasilien. Was mir aber immer fehlte, waren die unterschiedlichen Jahreszeiten.

LESERBRIEF

Ganz herzlichen Dank Liebe Dornacherinnen und Dornacher, am vergangenen Wochenende hat mir eine grosse Zahl von Menschen in Dornach ihre Stimme gegeben und mich damit erneut zum Gemeindepräsidenten Dornachs für die kommenden vier Jahre gewählt. Darüber freue ich mich sehr und danke allen ganz herzlich. Ich nehme meine Wiederwahl auch als Zeichen der Unterstützung und des Vertrauens in die Arbeit, die ich in den letzten fünf Jahren geleistet habe. Es bleibt auch in den nächsten Jahren spannend mit Projekten wie der Ortsplanungsrevision, dem Verwaltungsumbau und der damit einhergehenden Reorganisation. Auch arbeiten wir weiterhin an der Verbesserung der Schulen Dornach, mit dem Ziel, eine mustergültige Institution zu schaffen. Dasselbe Ziel gilt auch für den Sozial-, Kindesund Erwachsenenschutzbereich. Erhalt und Erneuerung der lokalen Infrastruktur mit einer tragbaren Mehr-

jahresplanung und der stark daran gekoppelten Finanz- und Steuerplanung werden ebenfalls zentrale Aufgaben in der kommenden Legislatur sein. Darüber hinaus soll auch die interkommunale Zusammenarbeit weiter gestärkt werden, u. a. im Bereich der Jugendmusikschule, der Birsstadt und des Dornecks oder dem gemeinsamen Reservoirprojekt, das ohne die Bürgergemeinde und unsere «Arleser» Nachbarn nicht realisiert werden könnte. Für all diese Vorhaben bedarf es einer Vielzahl an Menschen, die zum Erfolg beitragen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, den Mitgliedern der Behörden und des Gemeinderates ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre Unterstützung und hoffe, dass wir so auch künftig an der Zukunft Dornachs arbeiten können, denn gemeinsam sind wir stark. Christian Schlatter Gemeindepräsident


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

VEREINSNACHRICHTEN jeden Donnerstag 19.30–21.00 Uhr. Probelokal: Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, Telefon 079 530 04 12, www.maennerchor-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68.

GOTTESDIENSTE A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17 bis 18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer: MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volleyball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; Aerobic: MO; Yoga: DI; Skiturnen: DO. – www.tvdornach.ch

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi;

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

Katholische Gottesdienste in Dornach Freitag, 7. Juli 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für die Gefallenen der Schlacht zu Dornach Sonntag, 9. Juli 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Ökumenischer Gottesdienst im Kloster Dornach Samstag, 15. Juli 15.30 Gottesdienst im Spital Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 9. Juli Kein Gottesdienst

Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 9. Juli 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 7. Juli 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Wollmatt Dornach mit Pfarrer Haiko Behrens. Musikalische Begleitung durch Organistin Risa Mori Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musikalische Begleitung durch Organist Artem Maslov. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Sonntagschule: Samstag, 26. August 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00 Sonntag:

7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00 (* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt) Sonntag, 9. Juli 9.00 Wortgottesfeier


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Empfehlungen Mittwoch, 19. Juli 2017 10.30 Uhr Fahrt nach D-Grafenhausen, Tannenmühle Carfahrt Fr. 30.– Sonntag, 9. Juli 2017 Schynige Platte Car-, Bahnfahrt und ME

Die Werkstube in 4147 Aesch lädt Sie herzlich ein zum

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Mittwoch, 26. Juli 2017 8.00 Uhr Blumeninsel Mainau im Sommer Carfahrt und Eintritt Fr. 65.– Dienstag, 8. August 2017 Klöntalersee im Glarnerland Carfahrt und Mittagessen

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AGENDA

Donnerstag, 6. Juli 2017 Nr. 27

Montag, 10. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.

Dienstag, 11. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.

Mittwoch, 12. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.

Donnerstag, 13. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim  Paul Schatz: Die Welt ist umstülpbar! Schaufenster Bitterli Optik Arlesheim. Bis 16. August.

Summer Stage: Lo&Leduc spielen am Samstag in Münchenstein.

Donnerstag, 6. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.  Summer Stage. Passenger, The Beauty of Gemina, Veronica Fusaro. Park im Grünen. 17.30 Uhr.

Freitag, 7. Juli Münchenstein  Arlecchino-Sommertheater. Bremer

Stadtmusikante. Ein Stück mit Musik für die ganze Familie. Park im Grünen. 15 Uhr (Première) und 17 Uhr.  Summer Stage. Söhne Mannheims, Otto Normal, Memory of an Elephant. Park im Grünen. 18 Uhr.

Samstag, 8. Juli Münchenstein  Summer Stage. Lo&Leduc, Pegasus, Lovebugs, Baba Shrimps, Nemo. Park im Grünen. 16 Uhr.

FOTO: ZVG

Sonntag, 9. Juli Münchenstein  Führung Bauerngarten mit Pro-SpecieRara-Pflanzen. Treffpunkt vor dem ProSpecie-Rara-Büro, Merian-Gärten. 15 Uhr.  Arlecchino-Sommertheater. Bremer Stadtmusikante. Park im Grünen. 15 und 17 Uhr.

 «Im Blick des Sammlers». Werke der Sammlung Würth von Beckmann bis Kiefer. Forum Würth, Dornwydenw. 11. Di–So, 11–17 Uhr. Bis 13. Januar 2019. Dornach  Die Goetheanum-Kuppelmotive der grossen Kuppel. Bilder von Gerard Wagner. Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo–Fr, 8.30–18 Uhr. Sa/So, 11–18 Uhr. Di geschlossen. Bis 23. Juli.  Heimatmuseum Schwarzbubenland. Fotoarchiv von Josef Koller. Jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Sonderausstellung bis Juli, Sammlung bis 29. Oktober.  «Ich spüre Blicke aus den Gesichtern». Zyklus «Øya» von Hannes Weigert. Goetheanum, Westtreppenhaus. Bis 7. Januar 2018. Münchenstein  unReal – die algorithmische Gegenwart. HeK, Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. Mi–So 12–18 Uhr. Bis 20. August.  David Claerbout: Olympia (The realtime disintegration into ruins of the Berlin Olympic stadium over the course of a thousand years). Schaulager, Ruchfeldstrasse 19. Do, Fr, So 13–18 Uhr. Bis 22. Oktober.  Dorothée Rothbrust: «Anima». Skulpturen, Bilder, Fotografien. Hirslanden Klinik Birshof. Reinacherstrasse 28. Mo–Fr, 8–18.30 Uhr. Bis August.

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK • Pop-Sternstunden unter freiem Himmel. Das Summerstage Festival bringt...