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Donnerstag, 22. Juni 2017

109. Jahrgang – Nr. 25

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 23. Juni 2017 Meist sonnig. Am Nachmittag einzelne Quellwolken. 21ºC 32ºC

19ºC 30ºC

16ºC 31ºC

Samstag, 24. Juni 2017 Weiterhin viel Sonne. Ab Mittag Bildung von Quellwolken. Sonntag, 25. Juni 2017 Keine Veränderung. Viel Sonne und im späteren Verlauf Quellwolken.

Laufen

3 Seit letztem Frühling gibt es in Laufen für Migrantinnen einen Nähkurs. Gelernt wird aber nicht nur der Umgang mit einer Nähmaschine, sondern auch Deutsch.

Beinwil

9 16 Musikvereine aus dem Dorneck-Thierstein zeigten am Samstag und Sonntag an Vorträgen und an der Marschparade, was sie draufhaben.

Aktuell Stellen Immobilien

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

In Grellingen geht die Post ab Die langen und intensiven Vorbereitungen tragen Früchte. Dieses Wochenende herrscht in Grellingen Ausnahmezustand. Das Grälliger Dorffescht 2017 wartet mit einem bunten Programm auf zahlreiche Besucher. Martin Staub

I

m Jahre 1999, mit der Fertigstellung des Eggflueh-Tunnels, fand in Grellingen das letzte grosse Fest (Tunnelfest) statt. Nun, 18 Jahre später, darf das seither komplett neu gestaltete Dorfzentrum dem Publikum präsentiert und gefeiert werden. Georges Thüring, Landrat, ehemaliger Gemeindepräsident und OK-Präsident des «Grälliger Dorffescht» stellt sich den Fragen des Wochenblatts und erklärt, weshalb ein Besuch dringend zu empfehlen ist. Aus welchen Gründen organisiert Grellingen ein Dorffest? Jetzt, wo endlich die Dorfdurchfahrt fertiggestellt ist, sollen die Leute unserer Region sehen, was in unserem Dorf in den letzten Jahren gegangen ist. Schon bevor die Ausbauarbeiten unserer Dorfstrasse begonnen hatten, war uns klar, dass dies nach Abschluss auch richtig gefeiert werden soll. Wie liefen die Vorbereitungen und was ist daraus entstanden? Rund zweieinhalb Jahre ist das kleine OK mit nur fünf Mitgliedern an der Arbeit. Es war unser Ziel, dass sich möglichst viel Dorfvereine am Fest beteiligen mit der Motivation, dass jeder Verein vollumfänglich in die eigene Kasse

Der OK-Präsident behält den Überblick: Georges Thüring während des Aufbaus vor dem Schiff der Birs-Piraten: «Um das vielfältige Angebot in den vielen Beizli zu geniessen, empfehle ich den öV. Der Bahnhof liegt in nächster Nähe.» FOTO: MARTIN STAUB

arbeitet. Das scheint uns gelungen, denn von den rund 30 Angeboten sind nur zwei Vereine nicht mit der Gemeinde Grellingen direkt verbunden: der EHC Laufen und die Guggenmusik Laufeschränzer, die wir hier aber gerne willkommen heissen. So hat sich ein vielfältiges und buntes Angebot an Beizli, Ständen und Unterhaltungsangeboten entwickelt, das sich sehen lassen kann. Wie hat das OK eine Infrastruktur geschaffen, die dem Ansturm der hoffentlich zahlreichen Gäste standhält? Das ganze Fest findet im Dorfzentrum zwischen Coop und «Chez Georges» und rund um das Gemeindehaus statt. Die Dorfstrasse ist in diesem Gebiet von Freitag, 8.00 Uhr bis Sonntag, 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Diese «Meile» gehört an diesem Wochenende voll und ganz dem «Grälliger Dorffescht». Mit drei ausgeschilderten Parkplätzen sind wir auch für den pri-

vaten Verkehr gerüstet. Um die vielen Angebote zu geniessen und der Umwelt zuliebe empfehle ich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Welche Höhepunkte bietet das Grälliger Dorffescht? Es hat unzählige tolle Angebote. Den Film über unsere Gemeinde in einer alten Scheune und die Kunst im Dorf mit Grellinger Künstlern kann ich wärmstens empfehlen. Auch die Demos der Feuerwehr und den Parcours des Sportamtes BL, der an unserem Fest erstmals zum Zuge kommt, sollte man nicht verpassen. Zudem ist das Amt für Wald mit einem Infostand vertreten und für Familien mit Kindern sind ebenfalls unzählige Angebote vorhanden. Und nicht zu vergessen: Auf unserer Hauptbühne läuft durchgehend etwas. In welchem Rahmen läuft denn dieser Riesenevent finanziell ab?

Salsiccia-Festival tradizionale, piccante, mit Fenchel + alla siciliana

Achtung, aufgepasst! Wandeln Sie Ihre Wertsachen in Bargeld um Nutzen Sie die Chance, Ihre Wertgegenstände, die Sie nicht mehr in Gebrauch nehmen, wie z. B. antike Möbel, Musikinstrumente, Nähmaschinen, Puppen, Ölgemälde, Teppiche sowie Pelze, Porzellan, asiatische Kunst und alte Bronzefiguren, jegliche Art von Goldschmuck, Bernstein, Markenuhren und Tafelsilber, für ein gutes Angebot mit seriöser Abwicklung zu verkaufen und sich den Höchstpreis bieten zu lassen. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung. Tel.-Nr. 076 828 17 43 / 076 828 17 38, Firma Klimkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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Unser Budget mit 74 000 Franken ist aufgebraucht. Dank grosszügigen Sponsoren wird aber unsere Gemeinde mit keinem Franken belastet. Wir sind froh, dass wir die ganze Infrastruktur der Gemeinde gratis nutzen können. Es läuft im Juni immer sehr viel. So auch dieses Wochenende. Weshalb soll man nun ausgerechnet an das «Grälliger Dorffescht» kommen? Damit jeder und jede unser Dorf in neuem Glanz erlebt. Es ist wirklich bautechnisch viel passiert in den letzten Jahren. Es gibt nur einen kleinen Wermutstropfen: Der endgültige Feinbelag auf unserer neuen Dorfstrasse fehlt noch, weil es durch den Hangrutsch in der Dorfmitte nach einem heftigen Gewitter zu baulichen Verzögerungen gekommen ist.

Grälliger Dorffescht 2017: Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Juni.


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Empfehlungen

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL

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GRELLINGEN

Ex-Papierfabrik soll bei einer Einzonung zahlen Mit dem geplanten Grossprojekt von Wohnungen auf dem Areal der stillgelegten Papierfabrik geht es für die Gemeinde Grellingen um Millionen-Beträge. bea. Münchenstein hatte als erste Gemeinde die Mehrwertabgabe eingeführt und den Rechtsstreit mit dem Kanton gewonnen. Letzten November hat das Bundesgericht in seinem Urteil festgehalten, dass Gemeinden auf den Mehrwerten, die durch Ein- und Aufzonungen von Bauland geschaffen werden, in Eigenregie Abgaben erheben dürfen, wenn der Kanton diesen Bereich nicht geregelt hat. Da die Arealbesitzer der stillgelegten Papierfabrik aktuell Tausende von Quadratmeter in Bauland ummünzen möchten, beschloss der Gemeinderat von Grellingen, es brauche jetzt eine Regelung für eine Mehrwertabgabe, man könne nicht länger zuwarten, bis sich der Landrat endlich auf eine Lösung einigen möchte. Dem Gemeinderat geht es darum, mit einer gesetzlichen Basis sicherzustellen, dass der finanziell angeschlagenen Gemeinde nicht Millionenbeträge entgehen. Deswegen hatte er letzten Mittwoch der Gemeindeversammlung beantragt, die Ergänzungsbestimmung «Mehrwertabgabe» im Zonenreglement Siedlung zu genehmigen. Dagegen hatte es Opposition gegeben. Georges Thüring und Martin Schindelholz versuchten zuerst die Versammlung zum Nichteintreten zu bewegen. Nachdem dies nicht gelang (mit 14 gegen 21 Stimmen), beantragten sie eine Senkung des Prozentsatzes. Die Versammlung folgte diesem Antrag knapp (19 gegen 16 Stimmen) und beschloss die Mehrwertabgabe auf 30 Prozent festzusetzen, während der Gemeinderat 40 Prozent vorge-

schlagen hatte. Gemäss Reglement, das mit 23 zu 14 Stimmen genehmigt wurde, sind die einzunehmenden Beträge zweckgebunden für Massnahmen der Raumplanung und Raumentwicklung und Infrastrukturaufgaben (Schulliegenschaften) zu verwenden. Im Verlauf der Diskussion hatte sich herausgestellt, dass sich der Gemeinderat und der Arealbesitzer sich bei den bisherigen Verhandlungen nicht einigen konnten. Die Vorstellungen waren zu weit auseinander. Thüring und Schindelholz hatten darauf hingewiesen, dass das Reglement nicht beim Kanton in der Vorprüfung war. Deswegen könne nicht ausgeschlossen werden, dass gegen die Gemeindeversammlung beim Regierungsrat eine Beschwerde eingereicht werde. Verschuldung könnte ansteigen In der Behandlung der Gemeinderechnung 2016 waren Behörden und Souverän erfreut über das bessere Ergebnis als budgetiert. Trotzdem wurde von allen Seiten betont, dass Grellingen weder sein strukturelles Problem gelöst habe noch finanziell über dem Berg sei. Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses von 112 000 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 441 000 Franken dank ausserordentlichen Rückvergütungen, Mehreinnahmen und geringeren Investitionsausgaben. Im Ausblick auf die kommenden Jahre warnte Fredy Schmid, Präsident der Finanzplankommission, vor einer Verschlechterung der Liquidität. Laut Prognose könnte die Gesamtverschuldung der Gemeinde von heute 4,96 Millionen Franken bis zum Ende der Periode 2022 auf 8,15 Millionen Franken ansteigen. Es brauche Gegensteuer, darüber waren sich alle einig und der Gemeinderat versicherte, sein Bestes zu geben.

Integration mit Nadel und Faden Seit letztem Frühling gibt es in Laufen für Migrantinnen einen Nähkurs. Gelernt wird aber nicht nur der Umgang mit einer Nähmaschine, sondern auch Deutsch. Melanie Brêchet

D

ie Idee entstand im letzten Sommer. Der Verein Zämme stoo, präsidiert von Stadträtin Carole Seeberger wünschte sich ein Angebot für Migrantinnen mit kleinen Kindern. Stefanie Fischer, die den Kurs heute leitet schlug vor, einen Nähkurs anzubieten. Aus der Idee wurde somit schon bald ein konkreter Plan. Es ist ein heisser Donnerstagmorgen in Laufen. Aus dem Pavillon am Maiersackerweg in Laufen kommt fröhliches Kinderlachen. In einem eigens für die Kinder eingerichteten Raum liegen Spielsachen, zusammengetragen aus Spenden. Die 7 Kinder im Alter zwischen 3 Monaten und 5 Jahren werden von Nicole Quartara beaufsichtigt, welche ansonsten auch in der Spielgruppe Windrädli in Laufen tätig ist. Mit den Kindern macht sie Kreisspiele, singt Lieder oder schaut Bücher an, während die Mütter im Nebenraum mit ihrer Näharbeit beschäftigt sind. «Die Kinder lernen schnell, die Lieder können sie schon fast auswendig» sagt Nicole Quartara. Ihr zur Seite steht eine Praktikantin, die die Zeit bis zur Lehre im Sommer überbrückt. Ei-

Hier wird gelernt: Nicole Quartara (l.) ist für die Kinderbetreuung zuständig, FOTOS: MELANIE BRÊCHET Stefanie Fischer (r.) leitet den Nähkurs.

nen Raum weiter arbeiten fünf Frauen an ihren Nähprojekten. Noch sind es einfache Arbeiten, da die Frauen keine oder kaum Vorkenntnisse mitgebracht hätten, sagt Kursleiterin Stefanie Fischer. Die Frauen können im Kurs in vielerlei Hinsicht profitieren, sagt sie. Nebst Nähen und Deutsch lernten die Frauen auch einem geregelten Tagesablauf zu folgen, was für eine zukünftige Arbeitsstelle von Vorteil sei. Und auch kulturelle Unterschiede müssten immer wieder überbrückt werden, erklärt Stefanie Fischer. Vier Frauen kommen aus Eritrea, eine aus dem Tibet. Eden Mehari Andemichael ist mit einer Mütze und einem Dreieckstuch für ihre kleine Tochter beschäftigt. Sie spricht bereits recht gutes Deutsch, ist sie doch schon seit zwei Jahren in Laufen und bereits

Praktische Anleitung: Stefanie Fischer (l.) zeigt einer Kursteilnehmerin, wie sie ihr Projekt am besten fertigstellen kann.

REGION

Die Musikschule spielt für Sie auf Am kommenden Wochenende, Freitag 23. und Sonntag 25. Juni präsentiert die Musikschule Laufental-Thierstein an vier verschiedenen Orten musikalische Höhepunkte zum Schuljahresende. Dorffest Grellingen Am Freitag spielen zwischen 18 und 20 Uhr drei Pop/Rock/Jazz-Bands und umrahmen damit den Festakt. Am Sonntag sind zwischen 13.30 und 15.00 Uhr klassische instrumentale Beiträge sowie der Jugendchor zu hören. Brass Matinee auf Schloss Thierstein Am Sonntag spielen von 12.00 bis 13.15 Uhr Brass-Ensembles der Musikschule auf dem schönen Schloss Thierstein in

Büsserach. Einlass ist ab 11.30 Uhr, Festwirtschaft bis 17 Uhr. Sommerkonzert in Nunningen Am Sonntag findet um 15 Uhr im Alterszentrum Stäglen ein Konzert mit Blockflöten und KlavierschülerInnen statt. Wanderkonzert in Erschwil Ebenfalls am Sonntag führt Sie ein Wanderkonzert mit Klavier- und Blechblasmusik durch Erschwil. Start ist um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche. Die Musikschule freut sich auf Ihren Besuch! Ulrich Thiersch www.musikschule-laufen.ch

RÖSCHENZ

Wärmeverbund bachab geschickt Die Gemeindeversammlung Röschenz lehnt das Generationenprojekt «Wärmeverbund» mit der Burgerkorporation als Wärmelieferant ab. bea. Die Gemeindeversammlung von letzter Woche in Röschenz geht mit Rekordbeteiligung von 118 Anwesenden und einer hitzigen Debatte in die Geschichte ein. Der Gemeinderat wollte den Grundstein legen für ein Generationenprojekt, doch selbst in der Exekutive stand die Mehrheit nicht mehr hinter der Vorlage. In der Abstimmung lehnten vier Gemeinderäte den Kredit von 1,7 Millionen Franken ab für den Wärmeverbund in Zusammenarbeit mit der Burgerkorporation. Experten hatten zuvor erklärt, warum die Grossschnitzelheizung und der Wärmeverbund zukunftsträchtig sind, und Gemeindepräsident Remo Oser war Feuer und Flamme für die Gesamtlösung. Doch viele Versammlungsteilnehmende äusserten ihre Bedenken bezüglich Standort, Emissionen und Rentabilität und plädierten für Einzellösungen. Sie setzten sich denn auch mit 63 gegen 52 Stim-

men durch. Der Gemeinderat ist somit weiterhin beauftragt, für sämtliche Heizungen der Gemeinde, die saniert oder ersetzt werden müssen, mit Einzelprojekten vor die Gemeindeversammlung zu kommen, wobei Holzschnitzelheizungen nicht ausgeschlossen sind. Da insgesamt über ein Dutzend Varianten zur Diskussion standen, hatte der Gemeinderat im Vorfeld zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Befürworter der Wärmeverbundlösung resümierten, dass sich Röschenz mit dem Nein eine Zukunftschance verbaut habe. Der Zusammenarbeitsvertrag mit der Burgerkorporation hatte vorgesehen, dass die Gemeinde für das Leitungsnetz und die Anschlussinstallationen an die Gemeindeliegenschaften aufkommt, während die Burgerkorporation als Wärmelieferant die Heizzentrale (Holzschnitzelheizung mit einer Leistung von 900 kW bzw. 1539 MWh Wärme pro Jahr) baut und betreibt. Diskussionslos genehmigt wurde die Rechnung 2016, die mit einem Gewinn von über 160 000 Franken positiv abschliesst.

seit fünf Jahren in der Schweiz. Es sei für sie wichtig, auch mal aus dem Haus zu kommen und Deutsch zu lernen, erklärt sie. Über den Verein «Zämme stoo» habe sie vom Nähkurs erfahren und sei sogleich begeistert gewesen. Sie möchte im Herbst darum unbedingt weitermachen und die Nähwerkstatt für die Fortgeschrittenen besuchen. Die Werkstatt findet ab September am Donnerstagnachmittag statt und soll auch für deutschsprachige Frauen offen sein. Carole Seeberger, Laufner Stadträtin und Präsidentin des Vereins «Zämme stoo» hofft, dass sich die Frauen dank des Kurses eine gewisse Selbständigkeit aufbauen können, und sei es nur durch den Verkauf von Selbstgenähtem. Finanziert wird der Kurs gemeinsam von der Sozialhilfe und den Verein «Zämme stoo», welcher via Sponsoren Stoffe und Nähmaschinen aufgetrieben hat. Damit der Kurs im Herbst weitergeführt werden beziehungsweise um die Nähwerkstatt erweitert werden kann, ist sie auf weitere Hilfe angewiesen: Gesucht werden Nähmaschinen, Stoffe und weiteres Zubehör. Wer Hilfe anbieten kann oder wer sich für die Nähwerkstatt ab September interessiert kann sich bei Carole Seeberger unter carole.seeberger@gmx.ch melden.

WAHLEN

VERANSTALTUNG

ARA-Versammlung auf wackeligen Beinen

Ventyl zum Zweiten

bea. Der Vorstand des Zweckverbandes ARA Laufental-Lüsseltal hatte zur 100. Delegiertenversammlung eingeladen und hätte die erschienenen Gemeindevertreter beinahe unverrichteter Dinge heimgeschickt. Von den 45 Delegierten kamen 28, damit fehlten zwei Stimmen für die erforderliche Beschlussfähigkeit. Auf der Traktandenliste stand ein wegweisendes Bauprojekt in Millionenhöhe, für welches die Statuten das Zweidrittelmehr vorschreiben. Der Vorstand rief zur gross angelegten Telefonaktion auf – und in der Tat liessen sich noch zwei Delegierte auftreiben, die im Eiltempo den Gemeindesaal von Wahlen erreichten. Bauprojekt einstimmig genehmigt Somit konnte sich die Versammlung mit dem Bau des Mischwasserbecken Herz-Jesu Kirche in Laufen befassen. Um dieses Bauvorhaben der ARA werde weniger Wirbel veranstaltet als um das geplante Mischwasserbecken Jostenmatten in Zwingen, dessen Realisierung im Rechtsstreit mit dem Nachbar in den Händen der Bundesrichter liegt, informierte der technische Berater der ARA, Jürg Kappeler. In Laufen werde in unmittelbarer Nähe zum Becken eine Grossüberbauung realisiert werden. Die Bauarbeiten zu koordinieren, bringe viele Vorteile, stelle aber auch eine grosse Herausforderung dar. Mit den Bau von Mischwasserbecken kommt die ARA den kantonalen Auflagen entgegen. Bei heftigen Regenfällen fangen die Becken die Wassermassen auf und sorgen dafür, dass weniger Abwasser ungereinigt in die Bäche und

Flüsse gelangt. Die Delegiertenversammlung hiess das Bauprojekt bei der Herz-Jesu Kirche einstimmig gut und sprach dafür einen Kredit von 3,6 Millionen Franken. Für die 510 Quadratmeter Land des Kirchgartens, welche für die Erstellung des Beckens notwendig sind, hat der Vorstand mit der katholischen Kirchgemeinde einen Dienstbarkeitsvertrag ausgearbeitet. Die Laufzeit beträgt 80 Jahre, die Preisannahme 300 Franken pro Quadratmeter und der Zins 2,3 Prozent. Der Kirchgemeinderat habe um die einmalige Abgeltung gebeten, informierte der Vorstand und beantragte die Kreditbewilligung von 150 000 Franken, was ebenfalls von den Delegierten abgesegnet wurde. Höhere Beitragszahlungen möglich Weiter bewilligten die Gemeindevertreter die Sanierung des Mischwasserbeckens Grindel in der Höhe von 130 000 Franken und nahmen mit dem Geschäftsbericht zur Kenntnis, dass im Investitionsplan bis 2028 mit Ausgaben von 17 Millionen Franken zu rechnen ist für den Werterhalt und den Ausbau der Anlagen und dem Kanalisationsnetz der ARA. Die Verbandsgemeinden müssten sich auf höhere Beitragszahlungen einstellen, während in der Jahresrechnung 2016 die Betriebskosten tiefer ausgefallen sind, als budgetiert war. Die Delegierten erhielten Hausaufgaben, nämlich zusammen mit den Gemeinderäten Stellvertreter-Regelungen einzuführen, damit man an künftigen Delegiertenversammlungen nicht wieder um die Beschlussfähigkeit bangen muss.

WOS. Am kommenden Freitag, 23. Juni, öffnet Ventyl zum zweiten Mal die Pforte zum Schlachthaus. Ab 20 Uhr eröffnet die elfköpfige Band «Bang Bax» den Abend mit Soul, Blues, Rock und Funk. Es folgt danach die Poppunkband «On The Edge» aus Winterthur. Wer dann auf Abkühlung hofft, hat die Rechnung ohne die Laufner Band «White Trash Trailer Park» gemacht. Für die nötige Entschleunigung sorgt Jamal Parker im Vorhof mit seiner Karamellstimme. Hier kann auch Selbstmitgebrachtes grilliert werden. Frische Getränke löschen den Durst und sorgen für Abkühlung.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

Bis 25. Juni

Ruth Wittendorfer – Bilder Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr; So, 11.00–16.00 Uhr


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 25. Juni 2017 10.00 Uhr Gästegottesdienst zum Thema «Von Gott enttäuscht» mit Kindergottesdienst und Kinderhüte anschl. Kirchenkaffee Gäste sind herzlich willkommen.

Martin Lutz

Ein liebes Herz hört auf zu schlagen . . .

Wir trauern um unseren allzu früh verstorbenen Wanderfreund Martin. Wir werden dich auf unseren künftigen Wanderungen sehr vermissen. Der Trauerfamilie entbieten wir auf diesem Weg unser herzliches Beileid. Deine Freunde der Wandergruppe Wallis

BewegungPlus Laufen Evangelische Freikirche

Kurz vor ihrem 90. Geburtstag durfte unser Mutti, Goss- und Urgrossmutti, unsere Schwester, Tante und Gotte

Hedwig Wetzel-Meier 19. Juli 1927 bis 17. Juni 2017 nach einem reich erfüllten Leben friedlich einschlafen.

Sommerpause – keine Gottesdienste im Juli. Wir wünschen einen wunderschönen Sommer!

In tiefer Dankbarkeit Albert Wetzel-Andrek mit Kindern Benno und Regina Wetzel-Schumacher und Kinder Erhard und Margaretha Wetzel-Schaad mit Kindern Hansruedi und Susanna Wetzel-Kottmann und Kinder Ursula und Eric Brodbeck-Wetzel Peter und Maria Meier-Renz mit Kindern

www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 22. Juni, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 23. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 25. Juni, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet am Freitag, dem 23. Juni 2017, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche in Metzerlen statt. Traueradresse: Ursula Brodbeck, Brünnliackerweg 23, 4116 Metzerlen

Grellingen Sonntag, 25. Juni, 10.00 Uhr, Gottesdienst, Dorffest Grellingen mit Pfarrer Claude Bitterli, Gemeindeleiter Johannes Maier und Team. Kleinlützel Sonntag, 25. Juni, 11.00 Uhr, Festzelt Gewerbeausstellung Kleinlützel, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Gemeindeleiter Christof Klingenbeck und Team.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Gemeinde anlässe: Samstag, 24. Juni, 10.00 Uhr, grosser Saal im Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, ökumenischer Jubiläumsgottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Pfarrer Markus Fellmann, Aktivierungstherapeutin Marianne Borer, musikalischer Rahmen: Kreiselbacher Musikanten und Isidor Lombriser mit Kirchenchor Sonntag, 25. Juni, 10.15 Uhr, kein Gottesdienst Samstag, 1. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Fiire mit de Chliine, zum Thema: Wo die wilden Kerle wohnen. Pfarrer Stéphane Barth und Jacqueline Wirz Landuydt Sonntag, 2. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Yara Elina Borer aus Breitenbach, Pfarrer Stéphane Barth, Sonntagsschule/ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst, im Anschluss: Kirchenkaffee, zubereitet von KGR Rolf Schädeli Montag, 3. Juli, 16–18 Uhr, Jugendraum Pfarrhaus, Archweg 4, Breitenbach. Film: «Wo die wilden Kerle wohnen», ab 6 Jahren, mit kurzer Pause

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 22. Juni, 14.30 Uhr Treffpunkt auswärts. Auf den Spuren von Wibrandis Rosenblatt mit Helen Liebendörfer. Besammlung bei den Telefonkabinen am Barfüsserplatz. Pfarrer Armin Mettler und Team Freitag, 23. Juni 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen, Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Pfarrer Armin Mettler und Ewa Polus, Kirche Leymen Sonntag, 25. Juni, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Armin Mettler, Kirchenkaffee

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Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Gedanken – Augenblicke: Sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Traurig, aber dankbar für die schönen gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Vati, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Johann Stich-Brunner (Hibu) Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend 1. 7. bis 23. 7. 2017 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch

24. 11. 1928 bis 9. 6. 2017 Nach kurzem Spitalaufenthalt wurde er von seinem Leiden erlöst.

Luzia Stich-Brunner Sabina und Alfred Kaufmann-Stich Zeno und Cornelia Stich-Jermann Patrick Stich und Denise Vögtli Anja Stich und Pascal Meier Abdallah Rebai Geschwister, Anverwandte und Freunde

Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, 30. Juni bis 16. Juli 2017 geschlossen.

Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 29. Juni bis 14. Juli 2017 geschlossen

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbestattung findet am Mittwoch, dem 28. Juni 2017, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Kleinlützel statt. Traueradresse: Luzia Stich, Grabenacker 462, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.

4242 Laufen, 23. Juni 2017 Die Nachricht vom tragischen Unfalltod unseres langjährigen Geschäftspartners

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Nerinvest AG Bahnhofstrasse 87, 3232 Ins Projektverfasser: Holzart Architektur AG Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bauobjekt: 2 Mehrfamilienhäuser «Zentrum Flüh G + H» (Steinrain 3 + 7, Talstrasse 8) Bauplatz: 4112 Flüh, Steinrain 3 + 7 Talstrasse 8 Bauparzelle: GB-Nr. 833 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Baupublikation Bauherr: Michel und Christine Mauron-Hertig Neuer Weg 23, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Michel und Christine Mauron-Hertig Neuer Weg 23, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Rückbau Einfriedungsmauer, Abstellplatz (Saibro-Belag) und neue Einfriedungsmauer 2,00 m Bauplatz: Neuer Weg 23, 4114 Hofstetten Bauparzelle: GB-Nr. 3294 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Wiggli Thomas Unterer Zielweg 16, 4143 Dornach Bauobjekt: Fassadenänderung, Einbau Garagentor, Umnutzung Kellerraum in Garage Bauplatz: Bretzwilerstrasse 26 Projektverfasser: Atelier für Bau und Design Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauparzelle: GB 1709 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, den 26. Juni 2017, von 18.00 bis 19.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung Dorfstrasse 5 (Eingang für Baukommission ab der Herrenmattstrasse) Einsprachefrist: Bis 7. Juli 2017

Beamtenwahlen der Kirchgemeinde für die Amtsperiode 2017–2021 Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental Die Erneuerungswahlen für das Präsidium, Vizepräsidium sowie die Rechnungsprüfungskommission der Kirchgemeinde finden am 24. September statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 7. August, 17.00 Uhr bei der Kirchgemeindeverwaltung Buttiweg 28, 4112 Flüh, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 9. August, bis Freitag, 11. August, im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt. Flüh, 19. Juni 2017 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Der Kirchgemeinderat

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Absenkung des Grundwassers unter den tiefsten Grundwasserstand Gemäss kantonalem Gesetz über Wasser, Boden und Abfall (GWBA, § 53 Abs. 1) wird folgendes Vorhaben in 4112 Flüh im Sinne von § 12 der kantonalen Verordnung über Wasser, Boden und Abfall (VWBA) öffentlich aufgelegt: Bauherrschaft: Objekt: Lage: Vorhaben:

Martin Lutz hat uns tief erschüttert. Die Bieli Immobilien AG hat mit der Firma des Verstorbenen – der EMC Partner AG – den Neubau des Gewerbehauses Ritzimatt geplant und realisiert. Dabei haben wir Martin als fairen, kompetenten und angenehmen Verhandlungspartner erlebt. Wir trauern mit den Angehörigen um einen liebenswerten Menschen und entbieten der Familie unser herzliches Mitgefühl.

Der Verwaltungsrat der BIELI IMMOBILIEN AG Laufen

Baupublikation Bauherr: Zimmerli Helmut Hofstetterstrasse 54, 4112 Flüh Grundeigentümer: Gemeinde Hofstetten-Flüh Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Brunner Michael Florastrasse 8, 4057 Basel Bauprojekt: Hinweistafel (Infotafel für ökumenische Kirche) Bauplatz: Steinrain (vis-à-vis Abzweiger Buttiweg) Bauparzelle: GB-Nr. 90064

Hofstetten-Flüh

Beginn der Wasserhaltung: Dauer der Wasserhaltung: Maximale Pumpmenge: Ableitung Pumpwasser:

Nerinvest AG, Bahnhofstrasse 87, 3232 Ins Neubau 2 Wohnbauten Talstrasse / Steinrain 4112 Flüh GB Flüh Nrn. 833 / 4130 Grundwasserabsenkung während der Bauzeit mit 6 Pumpensümpfen unter den tiefsten Grundwasserstand (TGW 37,84 m ü. M.) 2. August 2017 voraussichtlich 18 Wochen 600 l/min Einleitung in den Flüebach

Einsprachen gegen die Absenkung des Grundwassers sind bis spätestens 6. Juli 2017 (Poststempel) schriftlich und begründet beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Umwelt, Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn, einzureichen. Das Gesuch für die Wasserrechtliche Bewilligung sowie die dazugehörigen Dokumente können während der Auflagefrist vom 22. Juni 2017 bis und mit 6. Juli 2017 bei der Bauverwaltung HofstettenFlüh, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten, eingesehen werden. Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau-, Umwelt- und Raumplanung

Seewen La morte non è la fine e la fine non può essere la morte. La morte è la strada. La vita è il viaggiatore. L’anima è la guida. La nostra mente pensa alla morte. Il nostro cuore pensa alla vita. La nostra anima pensa all’Immortalità. Sri Chinmoy

Anna Maria Taddio-Danelon 27. 11. 1932 – 8. 6. 2017 Con dolore informiamo che si è spenta la vita terrena della nostra carissima Mamma e Nonna. Resterà sempre nei nostri cuori e nei pensieri. Traurig nahmen wir von unserer geliebten, herzensguten Mamma und Nonna Abschied. In unseren Herzen und Gedanken wird sie immer bei uns sein.

Germano & Clara Taddio-Jeker mit Marco Francesco Paolo & Patrizia Taddio-Nicoletti Marcello & Cornelia Taddio-Ankli mit Deborah und Alessia Die Beisetzung fand unter grosser Anteilnahme in ihrer Heimat/ Enemonzo (UD) statt. Traueradresse: Germano Taddio, Gehrenstr. 13, 4227 Büsserach

Gemeinde Seewen SO

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Gemeinde Seewen hat am 6. Juni 2017 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder (2.14) mit der Zusatztafel: «Zubringerdienst sowie Land- und Forstwirtschaft gestattet» – «In der Herrenmatt», ab Herrenmattstrasse Richtung Bachstrasse – Bachstrasse. Die bestehende Signalisation bei der Einmündung «In der Herrenmatt» wird bis zur Einmündung Allmendstrasse verschoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. 4206 Seewen, 6. Juni 2017

Der Gemeinderat

Weitere Amtliche siehe Seite 8

Deinen Namen, Gott, will ich preisen, dass er so tröstlich ist; denn du errettest mich aus aller meiner Not. Psalm 54,8-9 Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


LAUFENTAL LAUFEN

Übersetzungen sind immer schwierig «Das sind nicht meine Worte», erklärte Schischkin nach seiner ersten Lesesequenz, «sondern die Worte meines Übersetzers Andreas Tretner.» Er selber habe das Buch in Russisch geschrieben, in der Sprache, in der er zu Hause sei. Schischkin illustrierte seine kritische

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REGION

Michail Schischkins Lesung stiess auf grosses Interesse dust. Den soeben in Deutsch erschienenen Roman «Die Eroberung von Ismail» stellte der Autor Michail Schischkin am Mittwoch vergangener Woche persönlich vor. Der in Kleinlützel wohnhafte russische Schriftsteller schien selbst überrascht über die vielen Besuchenden, die sich in der Stedtlibibliothek einfanden: «Es ehrt mich, dass trotz sommerlichen Temperaturen so viele hier erschienen sind.» «In seinen drei Romanen ‹Venushaar›, ‹Der Briefsteller› und ‹Die Eroberung von Ismail›, beschreibt Michail Schischkin sein Leben und seine Empfindungen», begrüsste Petra Rentsch, Leiterin Stedtlibibliothek, den Autoren, der in der Folge nicht nur Ausschnitte aus seinem Werk vorlas, sondern auch Hintergründiges über seine Motivation und Absichten preisgab.

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Aussage mit einem Beispiel, wo man drei Übersetzern den gleichen Text überliess. «Es kamen drei verschiedene Geschichten dabei heraus», erklärte er schmunzelnd. Verantwortung liegt schliesslich beim Übersetzer Michail Schischkin, seit 1995 in der Schweiz wohnhaft, spricht sehr gut deutsch und ist von der Arbeit seines Übersetzers überzeugt. «Andreas Tretner ist wahrscheinlich einer der Besten, seines Fachs», sagt er. Trotzdem sei er sich bewusst, dass aus jeder Übersetzung eines Werkes auch immer eine etwas andere Geschichte entstehe. «In Russland habe ich meine Leserschaft gefunden (Michail Schischkin hat dort alle drei wichtigen Preise für Literatur abgeräumt), hier im deutschsprachigen Raum hängt dies weitgehend von der Arbeit des Übersetzers ab. Schischkins Lesung kam bei den rund 40 Besucherinnen und Besuchern jedenfalls gut an. Beim anschliessenden Apéro mit kühlen Getränken kam es zu anregenden Gesprächen mit dem Autor, der auch alle Hände voll zu tun hatte mit dem Signieren seines neu erschienenen Buches.

Der Ferienpass darf nicht an fehlenden Finanzen scheitern

Der Ferienpass wird rege genutzt: Im Bild die beliebte Ferienwerkstadt in Brislach. FOTO: ARCHIV DUST

Der Ferienpass LaufentalThierstein ist eine Erfolgsgeschichte. Dessen Fortbestand hängt aber von einer soliden Finanzierung ab. Martin Staub

D

iese Woche erhielten die 25 beteiligten Gemeinden des Ferienpasses Laufental-Thierstein Post aus Liestal. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL, deren Bereich Kind Jugend Familie (KJF) seit letztem Jahr die Organisation des Ferienpasses übernommen hat, sieht sich gezwungen, dieses Erfolgsprojekt finanziell auf sichere Beine zu stellen. Deshalb unterbreitet das KJF den Gemeinden einen Finanzierungsschlüssel, der ab 2018 gelten soll. «Die vielen grosszügigen freiwilligen Beiträge von regionalen Firmen und öffentlichen Institutionen reichen leider nicht aus, um langfristig den Ferienpass finanziell auf sichere Füsse zu stellen»,

erklärt Thomas Furrer, Bereichsleiter KJF. Unter Einrechnung der regelmässigen freiwilligen Beiträge, «für welche wir uns ganz herzlich bedanken», wie Furrer beifügt, sollen nun die Gemeinden entsprechend ihrer Einwohnerzahl einen fixen Beitrag leisten. Was das im Klartext heisst, schlüsselt Furrer als unkomplizierte Formel auf: Gemeinden bis 1000 Einwohner beteiligen sich mit 900 Franken jährlich, solche zwischen 1001 bis 1999 Einwohner zahlen 1300 Franken und grössere Gemeinden tragen 2200 Franken bei. «Dieses Finanzierungsmodell bietet uns die notwendige Planungssicherheit», erklärt Thomas Furrer. Falls eine Gemeinde diesen «Solidaritätsbeitrag» ablehnen sollte, stellen die Organisatoren eine Erhöhung des Tarifs für die teilnehmenden Kinder aus der betreffenden Gemeinde in Aussicht. Von derzeit 35 Franken auf mindestens das Doppelte. «Nur so werden wir weiterhin in der Lage sein, das umfassende Angebot und die hohe Qualität des Ferienpasses auch über längere Zeit aufrechtzuerhalten», erklärt Furrer. Dass der Ferienpass Laufental-Thierstein unter der über zwanzigjährigen

Leitung von Cécile Jenzer zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist, bestreitet wohl niemand. Damals wurden auch sämtliche Leistungen der Helferinnen und Helfer ehrenamtlich vollzogen. Nachdem der Verein Ferienpass Laufental-Thierstein (der noch immer existiert) die Organisation seit 2016 in die Hände des professionell geführten KJF gelegt hatte, stiegen verständlicherweise auch die Kosten etwas an. Thomas Furrer und sein Team hoffen nun auf das Verständnis der beteiligten Gemeinden, damit die Erfolgsgeschichte Ferienpass fortgeführt werden kann. «Ich kann die Aufforderung des KJF absolut unterstützen», erklärt Waltraud Zindel, verantwortliche Gemeinderätin aus Blauen. «Nur so kann eine zukünftige Planung und Sicherstellung des Ferienpasses gewährleistet werden. Die Kinder und Jugendlichen aus allen Gemeinden profitieren schliesslich von den Angeboten und nutzen diese auch rege», so Zindel weiter. Aus ihrer Sicht biete auch der vorgeschlagene Verteilschlüssel eine gerechte und machbare Aufteilung. «Der Solidaritätsgedanke steht für mich im Vordergrund», so der Kommentar aus Blauen..

REGION

Die Leiterin der Stedtlibibliothek und der Autor: Petra Rentsch und Michail SchischFOTO: MARTIN STAUB kin bei der Begrüssung der Besuchenden.

Wandern ist ein Spass für die ganze Familie Pünktlich zu Beginn der Wandersaison ist eine Broschüre erschienen, die die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt.

LAUFEN

Erfolgreiche Lehrabschlüsse sollen gefeiert werden

Letztjährige Gratulationsfeier: Die erfolgreichen Lehrabschlüsse werden hier gebühFOTO: MARTIN STAUB rend gewürdigt. dust. Bereits zum 8. Mal findet am Mittwoch, 5. Juli 2017, um 19 Uhr, im Alts Schlachthuus die Gratulationsfeier für erfolgreiche Lehrabgängerinnen und -abgänger statt. Diese Feier, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut, steht unter dem Patronat Promotion Laufental, dem Gewerbeverein KMU Laufental und dem Forum Schwarzbubenland. Eingeladen sind alle, die dieses Jahr ihre Lehre erfolgreich abschlossen und in der Region Laufental/Schwarzbubenland wohnen oder da ihre Lehre absol-

viert haben. Unabhängig ihres Notendurchschnitts. Eingeladen sind auch Eltern, Freunde, Lehrmeister/Innen. Es geht darum, den erfolgreichen Lehrabschluss in einem gediegenen Rahmen, zusammen mit prominenten Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik zu feiern und darauf anzustossen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 30. Juni an untenstehende Adresse erforderlich. info@laufental-bl.ch

«Wie lang gooooht’s no?» – welches Mami und welcher Papi kennt diesen Satz nicht? Das Wandern ist bekanntlich des Müllers Lust – aber nicht immer jene der Kinder. Und mit dem Kinderwagen über Stock und Stein – das kann echt mühsam sein. Der Verein Wanderwege beider Basel und Baselland Tourismus haben sich dieses Problems angenommen und pünktlich zur warmen Jahreszeit eine Broschüre unter dem Titel «Wandern mit Kinderwagen im Baselbiet» herausgegeben. «Es gibt kaum Wanderwege, die für Eltern mit Kinderwagen gemacht sind. Darauf wurden wir schon häufig von Eltern angesprochen», sagt Othmar Cueni, Co-Präsident der Wanderwege beider Basel. Kommt dann noch ein weiteres Kind im fortgeschrittenen Alter hinzu, vergrössert sich die Problematik: «Denn diese Kinder wollen Aktion und Spass.» In der neuen Broschüre sind 15 Familienwanderungen, die den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht werden, im Detail beschrieben: Angaben zu Wegqualität, körperlichen Anforderungen sowie Streckenlänge sind ebenso vorhanden wie Attraktionen für Kinder, Grillplätzen oder Verpflegungsmöglichkeiten. Zudem ist die Broschüre mit schönen Fotos und einer übersichtlichen Karte illustriert.

wagen mit grossen Rädern und guter Federung ist aber zu empfehlen. Ein schönes Naturerlebnis mit Auenwäldchen, Felsen und einem kleinen Bach sowie zwei Spielplätze für die Kinder garantieren Spass für die ganze Familie. Wer es etwas sportlicher haben möchte, dem sei die Tour «Vergnüglicher Passübergang» von Blauen über dem Blattepass nach Pfeffingen empfohlen. Sportliche Kinderwagen mit grossen Rädern und guter Federung sind auch hier ein Muss. Weitere Wanderungen sind im schönen Basler Speckgürtel zu geniessen: Von Dornach aus ist die Route «Spielen und baden an der Birs» einfach zu erreichen und das Leimental wartet ebenso mit einer kinderwagenfreundlichen Wanderung auf. Wen es etwas weiter weg zieht: Auch im Oberbaselbiet gibt es Pfade, die mit dem Kinderwagen zu meistern sind.

Wandern, spielen und planschen «Durchs kühle, moosbewachsene Tal» heisst etwa der Titel für eine fünf Kilometer lange Tour von Röschenz, durchs Schachletetal nach Laufen: Die Wanderung setzt nur leichte sportliche Anforderungen voraus, ein robuster Kinder-

Begeisterung für das Projekt Die Autoren der neuen Broschüre sind Marianne und Karl Meyer, die bei Wanderwege beider Basel seit vielen Jahren als Wanderleiter tätig sind. Die Realisierung des kinderwagenfreundlichen Wanderführers war für das Ehepaar ei-

Wandern mit Kinderwagen: Zum Beispiel von Blauen über den Blattepass nach Pfeffingen. FOTO: ZVG

ne Herausforderung: «Wir haben uns einen Kinderwagen angeschafft und einen Rucksack, vollgestopft mit Büchern, darin verstaut. So gingen wir die einzelnen Routen austesten», sagt Marianne Meyer. Da die Finanzierung des Projektes erst im Herbst geklärt war und man das Büchlein unbedingt zu Beginn der Wandersaison herausgeben wollte, fanden die Testwanderungen teils im Winter statt, Fotografien mussten dagegen später nachgeholt werden. Zudem musste eine Familie gefunden werden, die sich für die Broschüre in entsprechender Umgebung ablichten lässt. Trotz der vielen Arbeit ist die Begeisterung aller Beteiligten für das Projekt offensichtlich: «Die Möglichkeit zu haben, bereits bei der jüngsten Generation die Begeisterung für das Wandern zu wecken, ist für mich eine schöne und lohnende Herausforderung», so Marianne Meyer. Caspar Reimer Die Broschüre ist für 5 Franken erhältlich bei: Wanderwege beider Basel, Geschäftsstelle, Schanzenstrasse 8a, 4410 Liestal; Telefon: +41 61 922 19 44; E-Mail: info@wanderwege-beider-basel.ch; Web: www.wanderwege-beider-basel.ch


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Breitenbach

Kleinlützel BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung auf Donnerstag, 6. Juli 2017, 20.00 Uhr im Bürgerhaus

Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Anita + David Fernandez-Borer Guntiacker 682, 4245 Kleinlützel

Bauherr: Daniel Studer Roderisweidweg 1, 4208 Nunningen Bauobjekt: Einfamilienhaus Verantwortlicher: Format K GmbH Michael Kessler, Hohestrasse 134, 4104 Oberwil Bemerkungen: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Roderisweidweg Bauparzelle: GB Nr. 21 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 22. Juni bis 6. Juli 2017

Grundeigentümer: Anita + David Fernandez-Borer, Guntiacker 682 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Anbau Balkon, Fensterdurchbruch und Schopfabbruch

Traktanden:

Bauplatz: Guntiacker 682

1. Wahl der Stimmenzähler 2. Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an – Fernandez Melanie – Zountouridis Melana – Smajli Valbone mit den Kindern Fatjon und Fortesa 3. Jahresrechnung 2016 der FBG Thierstein Mitte 3.1 Genehmigung der Rechnung 2016 der Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein Mitte: • mit einem Kostenbeitrag der BG Breitenbach von CHF 75 369.30 • die laufende Rechnung mit einem Finanzjahrergebnis von CHF 160 976.83 • der Einlage in das Vorfinanzierungskonto für Maschinen im Betrag von CHF 26 613.77 4. Jahresrechnung 2016 der Bürgergemeinde Breitenbach 4.1 Genehmigung der Nachtragskredite der Rechnung 2016 der Bürgergemeinde Breitenbach: • Untersuchung Altlasten 8796.80 4.2 Genehmigung der Rechnung 2016 der Bürgergemeinde Breitenbach: • der Bürgerrechnung mit einem Aufwandüberschuss von CHF 28 712.23 • der Allmendrechnung mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4 612.26 • der Forstrechnung mit einem Aufwandüberschuss von CHF 27 981.50 • mit einem Aufwandüberschuss von insgesamt CHF 52 081.47 4.3 Genehmigung der Entnahme des Aufwandüberschusses aus dem Eigenkapital 5. Gründung des Zweckverbandes Forstbetrieb Schwarzbubenland Die Bürgerversammlung genehmigt 5.1 die Statuten des Zweckverbandes Forstbetrieb Schwarzbubenland mit Inkrafttreten per 1. Januar 2018. 5.2 den Investitionsbeitrag von total Fr. 105 000.– bei einer Nachzahlung von Fr. 27 600.– für die Bildung des nötigen Eigenkapitals gemäss Artikel 23 Absatz 3 und Anhang 5 der Statuten. 5.3 Gleichzeitig wird der Auflösung des bestehenden öffentlich-rechtlichen Vertrags vom 1. 1. 1998 inkl. dessen Revision per 1. 1. 2009 über die gemeinsame Bewirtschaftung der Waldungen (FBG Thierstein Mitte) zugestimmt. 5.4 Die Genehmigung der Statuten und des Investitionsbeitrages sowie die Zustimmung zur Auflösung des bestehenden Vertrages erfolgen unter dem Vorbehalt, dass die beitretenden Waldeigentümer mindestens 70% der bewirtschafteten Waldfläche gemäss Anhang 1 der Statuten vertreten.

Bauparzelle: 1290 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Baupublikation Bauherrschaft: Fritschi Theo Hof Klösterli 117, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Fritschi Theo Hof Klösterli 117, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Milchvieh- / Jungviehstall Bauplatz: Klösterli Bauparzelle: 3431 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Baupublikation Bauherrschaft: Tarkan Irizik Bruderholzstrasse 5, 4104 Oberwil Grundeigentümer: Tarkan Irizik Bruderholzstrasse 5, 4104 Oberwil Projektverfasser: Heinz Stich Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Einbau Wohnungen in bestehendes Gebäude Einbau Tür anstelle Garagentor Neuer Standort wärmetechn. Anlage Bauplatz: Dorfstrasse 56 Bauparzelle: 2828 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Juli 2017

Empfehlungen

6. Verschiedenes Die Anträge können während der ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden und ebenso auf der Homepage der Bürgergemeinde unter www.Bürgergemeinde Breitenbach. Die Rechnung 2016 der Bürgergemeinde wird allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Breitenbach zugestellt. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab dem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen. 4226 Breitenbach, 7. Juni 2017 Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

Achtung, aufgepasst! Wandeln Sie Ihre Wertsachen in Bargeld um Nutzen Sie die Chance, Ihre Wertgegenstände, die Sie nicht mehr in Gebrauch nehmen, wie z. B. antike Möbel, Musikinstrumente, Nähmaschinen, Puppen, Ölgemälde, Teppiche sowie Pelze, Porzellan, asiatische Kunst und alte Bronzefiguren, jegliche Art von Goldschmuck, Bernstein, Markenuhren und Tafelsilber, für ein gutes Angebot mit seriöser Abwicklung zu verkaufen und sich den Höchstpreis bieten zu lassen. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung. Tel.-Nr. 076 828 17 43 / 076 828 17 38, Firma Klimkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.


THIERSTEIN

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BEINWIL

In drei Tagen rund um Blasmusik und Röstigraben

«Mailandzyt, vorwärts marsch!»: Die MG Eintracht Wisen macht sich auf die idyllische Paradestrecke, abgestimmt auf das Beinwiler Fest-Blau FOTOS: ROLAND BÜRKI

16 Musikvereine aus dem Dorneck-Thierstein zeigten am Samstag und Sonntag an Vorträgen und Marschparade, was sie drauf hatten. Als sensationell und umwerfend entpuppte sich am Freitag der Show-Wettkampf von je zwei Brass Bands aus den Kantonen Jura und Solothurn.

Vereine. Dirigent Martin Altenbach von der BB Erschwil zeigte sich jedenfalls sehr erfreut über den mündlichen Expertenbescheid zu ihrem «Lake of the Moon» und meinte: «Heute marschieren wir mal englisch mit den Posaunen voraus!» Auf der Paradestrecke vom Friedhof bis zur Mehrzweckhalle warteten unter schönstem, blauem (!) Himmel nicht nur Scharen von Zuschauern, sondern auch neugierige Rinder, als da kraftvoll die Klänge des Bundesrat Gnägi-Marsches, von Flash-Dance oder weiterer rassiger Stücke die Senke zum Klosterweiher ausfüllten. Am Bierstand am Ende der Strecke füllten sich jedenfalls

Roland Bürki

F

estbesucher erlebten schon letzten Freitagabend nach der Ankunft ihr blaues Wunder. Für diesmal aber ganz im positiven Sinn. Nicht nur wegen der blau gekleideten Mitglieder der MG Beinwil, der blau leuchtenden Ballongirlande am Eingang oder der Bar, die – wen wunderts? blaues Wunder versprach. Nein, es war die geniale Idee des OKs um Präsident Nicolas Bader, zwei Brass Bands aus der unmittelbaren jurassischen Nachbarschaft zu einem «Kampf am Röstigraben» oder «Lutte au Röstigraben» gegen zwei Solothurner Vereine einzuladen. Was die vier Musikvereine an Musik, Ideen und Gags rund um «les Welsch, les Bourbines et leur Röstigraben» auf die Bühne zauberten, war in jeder Beziehung einfach nur «sackstark». Das Publikum hatte seine helle Freude. So zeigten «Les Echos du Val Terbi» aus Corban mit ihrem Röstigraben-Medley, wie harmonisch sich etwa Basler Marsch und La Rauracienne ergänzen. Besonders bewegend ihr «S isch äben e Mönsch uff Ärde», und das auf beiden Seiten des Röstigrabens. Gags am Laufmeter servierte die «Fanfare de Courcelon», wo am Ende «un Suisse allemand et un Welsch» um die bessere Rösti stritten und diese im Saal degustieren liessen. Die «Young Bones Brass & Friends» aus Beinwil hatten es mit Trumps (Röstigraben-)Mauer, einem arrogantem Trump und einem listigen Mexikaner. Und die am Ende siegreiche MG Konkordia Aedermannsdorf überzeugte in ihrem Romeo-Julia-Graben mit teilweise fulminanter und schwierigster Blasmusik, wie die beiden bekannten Experten Mario Bürki und Marc Jeanbourquin vermerkten.

Volle Klosterkirche und umsäumte Paradestrecke Hochstehende Musik dominierte auch die samstäglichen Wettspielvorträge in der vollen Kirche. Offensichtlich war das «Pageantry» der BB Breitenbach doch die nach Meinung des Experten «ideale Steilvorlage» für die übrigen

Gags am Laufmeter: Der Musikverein «Fanfare de Courcelon» machte nicht nur lustvoll Musik, sondern auch Rösti nach Art der Deutsch- und Westschweiz.

auch die Becher in unerwarteter Weise, so dass immer wieder neue Bierbehälter angeschlossen werden mussten. Später rauschten unter den Klängen des Fahnenmarschs die Musikfahnen durch die Halle und machten den Weg frei für die Ehrung der Veteranen mit 35 oder 50 Aktivjahren. Ein ob der dreitägigen Ausrichtung des Festes im Dorf überglücklicher Thiersteiner Verbandspräsident Ivo Cueni bedankte sich bei den Vereinen wie auch bei den unglaublich fantasievollen Organisatoren. Deren OK-Präsident Nicolas Bader spielte den Ball zurück: «Ohne euch und ohne die Helferinnen und Helfer gäbe es dieses Fest gar nicht!»


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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert Lösung 24/2017:

das

Sudoku im Wochenblatt

POPCORN Gewonnen hat:

Andreas Zuber Ring 383 4245 Kleinlützel Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von

Cosmos Fitness Studio, Laufen Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 20. Juni 2017, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Exemplar des Buches «Lomelinos Kuchen, Tartes & Pies» des:

Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN VERANSTALTUNG

Volksmusik – Rock – und Fussball

Star des Schlagerabends am Freitag: DIANA. FOTO: ZVG Das OK Grümpeli Breitenbach 2017 präsentiert auch dieses Jahr ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm: Am Freitag, 23. Juni, ist SchlagerNacht mit Stimmungs- und Schlagermusik in der Grienhalle. Wir starten mit Simon Broch, ein junger sympathischer Schlagersänger mit kräftiger, ausdruckstarker Stimme. Weiter geht es mit DIANA, die Siegerin des Grand Prix der Volksmusik Schweiz 2001. DIANA, bekannt aus den Fernsehsendungen «Krone der Volksmusik», präsentiert von Carmen Nebel sowie Musikantenstadl mit Andy Borg und den Tourneen mit den Kastelruther Spatzen und dem Nockalm Quintett. Mit DJ Pedro lassen wir die Schlagernacht ausklingen. Die Rock-Nacht am Samstag, 24. Juni, wird mit Cave Canem eröffnet. Die junge, aus der Region stammende Band wird dem Publikum einheizen und dieses für live/wire, dem Hauptact an diesem Abend, so richtig heiss machen! Denn live/wire, die beste AC/DC Coverband Europas, ist problemlos in der Lage, mit originalgetreuem Sound und stromgeladener Bühnenpräsenz eine AC/DC-Tributeshow abzuliefern, die sich sehen lassen kann! Die Party geht mit der Musik vom bestens bekannten DJ Dave S. bis in die frühen Morgenstunden weiter. Wir freuen uns auf faire, unfallfreie Fussballspiele auf dem FC Gelände im Grien und Euren Besuch an der Schlager- und Rock Nacht in der Grienhalle in Breitenbach. OK Grümpeli 2017

Hauptact am Samstag: live-wire.

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BREITENBACH

Die Idee des Schul-Campus im Grünen bestach Die Gemeindeversammlung zeigte sich sehr angetan vom Schulbauten-Projekt der S+B Baumanagement AG in Olten. Mit erdrückenden 101 Ja-Stimmen gegen ein einsames Nein gaben die Stimmberechtigten grünes Licht für den zur Realisierung nötigen Kredit von 13 Millionen Franken. Roland Bürki

D

er vergangene Montagabend war der Tag der Wahrheit, auf den der Gemeinderat zusammen mit der rührigen Spezialkommission Schulhausneubau so lange und mit Hochdruck hingearbeitet hatte. Der Entscheid über Erfolg oder Scheitern lag an diesem heissen Juniabend buchstäblich in den Händen der 103 anwesenden, vornehmlich jüngeren Breitenbacherinnen und Breitenbacher. Aufmerk-

ten» zeigte am Beispiel einer Schmetterlings-Metamorphose eindrücklich die wundersame Wandlung des Mur-Areals in eine attraktive und zweckmässig gegliederte Schullandschaft.

Klares Verdikt: Fast alle Hände schnellten beim 13 Millionen-Kredit in die Höhe. FOTO: ROLAND BÜRKI

sam hörten sie dem an diesem besonderen Abend geradezu staatsmännisch wirkenden Vize-Gemeindepräsidenten Christian Thalmann zu, der den ferienabwesenden Dieter Künzli vertrat. In einem spannenden Resumé rollte er die Geschichte um «verzettelte Schulen» im Bezirkshauptort und die daraus geborene Idee vom «Campus aller Stufen von Kindergarten über Primar- bis Sekundarschule» auf, um dann über die glückliche Fügung mit der Spezialkommission Schulhausneubau zu sprechen. «Sie hat den Weg auf unserer Wanderung zu einer Gesamtlösung Mur geebnet», so Thalmann. Mit ihrer exakten Grundlagenarbeit, mit Ist- und Soll-Analysen in Sachen Raumbedarf der Schulen, mit ei-

ner Grobschätzung der Baukosten in der Höhe von 14,8 Millionen Franken und als Folge davon mit dem TU-Gesamtleistungswettbewerb und der professionellen Bauherrenbegleitung. «Das Resultat ist erfreulich», zeigte sich der Vizegemeindepräsident und Finanzchef zufrieden. Das Siegerprojekt der Oltner S+B Baumanagement AG sei zweckorientiert und die bevorzugte Variante der Schulleitungen, es schone das Gelände und Preis wie Leistung stimmten. Er freue sich riesig über den Gewinn des Wettbewerbs, wandte sich S+B Geschäftsleiter Davide Buzzi an das Plenum und präsentierte beachtenswerte Referenzbauten. Architekt Uwe Hellwig von den beauftragten «englerarchitek-

Klarer Entscheid für Projektrealisierung «Das Projekt ist kein Hosenlupf», sagte Thalmann vor dem Eintreten auf den beantragten Verpflichtungskredit von 13 Millionen. Die finanzielle Belastung sei gegeben, die Gemeinde schuldenfrei und der Zins sei historisch tief. Nach unbestrittenem Eintreten und anfänglichem Zögern kamen doch noch einige Fragen aus der Versammlungsmitte. So über Bauweise, Rollstuhlgängigkeit, Zufahrt und Lärm während der Bauphase, im Budget enthaltene Abrisskosten, den Erhalt des Schwedenschanze-Schulhauses und die Einführung eines Mittagstisches. Die Antworten schienen zu befriedigen, so dass der Versammlungsleiter zur mit Spannung erwarteten Abstimmung schreiten konnte. Mit 101 JaStimmen zu den 13 Millionen und damit zur Realisierung des Projekts gegen eine einsame Nein-Stimme fiel das Ergebnis unerwartet eindeutig zugunsten der Bildung aus. Ein langer Applaus aus dem Saal unterstrich dieses richtungsweisende Resultat.

NUNNINGEN

Chorbesuch aus dem hohen Norden Der Gemischte Chor Nunningen und der norwegische Chor Sangkoret Fjellklang verwirklichten ein gemeinsames Projekt und sangen in der Kirche Nunningen über Liebe, Berge und Mitternachtssonne. jjz. Feierlich betraten die Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre den Kirchenraum und sangen miteinander den finnischen Kanon «Ja dan duia». Alle in Schwarz, die Damen mit farbigem Schal, die Herren mit entsprechender Krawatte überzeugten mit einer kraftvollen Stimmen. Die Kirche Oberkirch trug mit ihrer feinen Akustik und ihrer freundlichen Bauart zu diesem imposanten Einmarsch bei. «Unsere Freunde von der norwegischen Insel Andorja und wir singen von den Bergen in Skandinavien und der Schweiz», begrüsste Bruno Rentsch, Präsident des Gemischten Chors Nunningen, die Gäste. Auf einer Karte zeigte er die mit Bergen durchsetzte Insel, die im obersten Teil

Im Singen vereint: Gemischter Chor Nunningen und Sangkoret Fjellklang Norwegen. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Norwegens ins Meer ragt. Dank Elisabeth Hänggi, die nach Norwegen ausgewandert und dem Chor beigetreten war, sei der Kontakt mit den Norwegern zustande gekommen. Seit letzten November seien die beiden Chöre miteinander auf Tuchfühlung und mit den Proben beschäftigt.

In ihrem Konzertauftritt verlegte sich der Nunninger Chor mit ihrem Dirigenten Miro Hanauer ganz auf das Thema Liebe. «Oh du liebs Ängeli» trugen sie in einer attraktiven und rassigen Version vor und erhielten dafür viel Applaus. Originell und eindrucksvoll interpretierten sie die «Tratschenden Frauen» und

verabreichten zuletzt den Strassenfeger «Ewigi Liebi». Passend zum herrlichen Sonntagswetter sang die 25-köpfige Norwegertruppe «Ein schöner Tag». Lieblich und getragen kam das Stück daher, der ausgeglichene Chorklang wusste zu gefallen. Mit «Zeit der Liebe» vom berühmten Abba-Musiker und Komponisten Benny Andersson landeten sie einen Volltreffer und begeisterten mit gehaltvollen Stimmen und einer herrlichen Gestaltung des Lieds. «Ist es immer so heiss in der Schweiz», fragte Dirigentin Eva Line Negard schwitzend in die Runde. Sie hatte den Verein erst kürzlich übernommen und beherrschte souverän ihr Metier. Für das Heimatlied «Heizue» und für einen israelischen Kanon traten die beiden Chöre nochmals zusammen, sangen, winkten und beflügelten die Gäste mit ihrer herrlichen Darbietung zu einer stehenden Ovation.


DORNECK WITTERSWIL

SEEWEN

Hohe Kosten wegen Asylsuchenden gwa. An der Gemeindeversammlung in Witterswil vom Dienstag sorgten zwei Punkte für längere Diskussionen – einerseits der Nachtragskredit beim Aufwand für Asylsuchende und anderseits die Rettung einer Trinkwasserquelle. Von den acht Nachtragskrediten hatte der Souverän jener zum «Unterhalt Anlagen Wasser» und jener zum «Unterhalt Hochbauten» zu genehmigen, die Übrigen waren nur zur Kenntnisnahme aufgelistet. Fragen warf jedoch der Nachtragskredit «Aufwand Asylsuchende» auf, welcher mit einem Aufwand von 260 067 Franken den budgetierten Betrag von 145 000 Franken um 115 067 Franken übertraf. Gemeindepräsident Mark Seelig erklärte, er sei auch erschrocken, als er die Zahlen gesehen habe. Als Gründe für die Differenz nannte er die steigende Zahl der zugewiesen Asylsuchenden, den Kanton, welcher mit den Zahlungen jeweils zwei Jahre im Verzug sei, Mehrkosten in der Asylunterkunft und die Kosten durch den Betreuungsservice ABS. Auf Druck des Kantons nimmt Witterswil seit 2014 Asylsuchende auf. «Es war lange schwierig, geeigneten Wohnraum zu finden», so Seelig. Nun wohnen 17 junge Männer in einem Haus auf der Anhöhe zwischen Biel-Benken und Witterswil und eine syrische 10-köpfige Familie in einer Wohnung im Dorf. Inzwischen sind drei Familienmitglieder ausgezogen, und damit die übrigen die Wohnung finanzieren können, wurde ein syrisches Ehepaar dort noch einquartiert. Eine Lösung, die nicht funktionierte. Voraussichtlich muss die syrische Familie sich nun einen günstigeren Wohnraum suchen, was in Witterswil schwierig werden wird. Unsicher ist auch, was mit der Asylunterkunft, in welchem die jungen Männer wohnen, passiert. Der Vertrag läuft bis 2019. Der Besitzer Ulrich Heyer würde gerne selber in der ehemaligen Radiomess-Station wohnen, weil aber das Gebäude in der Land-

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Budget überschritten: Gemeindepräsident Mark Seelig erklärt die Differenz im Aufwand Asylsuchende. FOTO: GABY WALTHER

schaftsschutzzone steht, wurde ihm das bis anhin verwehrt. Glücklich ist er darüber nicht. Mit Arsenfilter Quelle retten Die Hollenquelle liefert 2/3 der Witterswiler Wasserversorgung. Doch der zuverlässige Grenzwert für Arsen, welcher von 15 auf 10 mg/l vom Bund gesenkt wurde, wird wegen der Gesetzesänderung seit 2014 überschritten. Um dieses Problem zu lösen, hat die Werkkommission drei Varianten erarbeitet: Erstens die Quelle aufgeben, zweitens kontrolliert Wasser beimischen oder drittens einen Arsenfilter integrieren. Ein Anwesender versuchte den Stimmberechtigten die günstigere und nach seiner Meinung bessere Lösung, nämlich den Bezug des Wassers vom Wasserwerk Reinach schmackhaft zu machen. Doch er hatte damit keine Chance. Die 24 Stimmberechtigten wollten die Unabhängigkeit bewahren und die Quelle retten, sie stimmten für Variante drei. Jedoch muss der definitive Kredit für die Investition Arsenfilter und für die UVTechnologie in die Wasseraufbereitungsanlage, ebenso wie die Trinkwassergebühr, die dadurch um rund 10 Prozent steigen wird, an der Budgetgemeindeversammlung im Dezember bewilligt werden. Zufrieden dürfen die Einwohner von Witterswil mit den Finanzen sein. Dank einigen guten Steuerzahlern wurde insgesamt ein Steuerertrag von 6 289 905 Franken erzielt und das Rechnungsjahr 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 113 015 abgeschlossen.

Zart besaitet in die Welt der Kobolde Volksweisen für Violine und Klavier standen auf dem Programm einer Klassik-Matinee im Museum für Musikautomaten. Iris Ewald-Tillner und Jonathan Stich wussten mit ihrer Musik zu begeistern. Martin Staub

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ie Sonntags-Matineen im Museum präsentieren sich vielfältig und sind allseits beliebt. So strömten auch am vergangenen Sonntag zahlreiche Musikliebhaber nach Seewen. Dieses Mal stand Klassik auf dem Menüplan. Jonathan Stich und Iris Ewald-Tillner lernten sich bereits anlässlich ihres Musikstudiums in Luzern kennen und spielten in der Folge schon öfter zusammen. Das Programm «Sternenhimmel und Koboldstänze» führten die beiden schon in Wien auf, bevor nun die Region in den Genuss dieses abwechslungsreichen anderthalbstündigen Konzertes kam – im Schwarzbubenland, wo der Violinist und Pianist Jonathan Stich herkommt (aufgewachsen in Kleinlützel). Mit betont kurzen Stücken von Edvard Grieg (1843–1907) eröffneten die beiden Musiker den melodiösen Reigen. «Die ‹Lyrischen Stücke› sind bildhaft komponiert und lehnen sich an Volksweisen aus der norwegischen Heimat des Komponisten», führte Jonathan Stich in die Melodien um Elfen, Trolle und Nordlichter ein. Darunter auch ganz bekannte Passagen wie «An den Frühling» oder «Hochzeitstag auf Trold-

Gezupft statt gestrichen: Iris Ewald-Tillner und Jonathan Stich.

haugen». Bis dahin begleitete Jonathan Stich die bezaubernde Geigerin auf dem Flügel. «Jonathan ist ein musikalisches Multitalent», lobte Iris Ewald, bevor die beiden das Konzert als Violin-Duo fortsetzten. Elf Stücke, alle sehr kurz, aus der Reihe «44 Violin-Duos» von Béla Bartók, gaben die beiden zum Besten. Mit einer Lockerheit übrigens, die sich positiv auf das Publikum übertrug. Es folgten – und von da an bediente Jonathan Stich wieder das Tasteninstrument – Stücke von zwei weiteren ungarischen Komponisten, György Ligeti

FOTO: MARTIN STAUB

und Ernst von Dohnànyi, bevor Iris Ewald-Tillner auf ihrer Violine zum Höhepunkt, «Himmel und Hölle», ansetzte, einem von ihrem Mann Kaspar Ewald komponierten Stück, welches die Violinistin bravourös meisterte. Trotz fortgeschrittener Zeit wollte das applaudierende Publikum noch eine Zugabe, die ihm nicht verwehrt blieb: «A Nordic Tale», eine Eigenkomposition von Multitalent Jonathan Stich, landete einen zweiten Höhepunkt in einem wunderbaren sonntäglichen Morgenkonzert.

ST. PANTALEON

Landammann Remo Ankli geniesst den theatralischen Rückblick in die dörfliche Verganenheit

Grosses Theater: Landammann Remo Ankli (1. Reihe, 4.v.l.) bewundert die perfekt inszenierten Szenen in St. Pantaleon.

FOTO: MARTIN STAUB

dust. Die insgesamt zehn Aufführungen des Theaters «1875- frisch geKocht» waren schon restlos ausgebucht, noch bevor der Vorbericht im Wochenblatt erschienen ist (1. Juni). Einen Platz reserviert hat die Theatergruppe Bühne07 aber Remo Ankli. Der Solothurner Regierungsrat und Landammann hat sich vergangenen Freitag mit dem ehemaligen Gemeindepräsidenten, Hans-Peter Schmid, dem jetzigen Amtsinhaber Daniel Baumann und dem Präsidenten der röm. kath. Kirchgemeinde, Dölf Morand, sowie weiteren Gästen zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Morand getroffen. Anschliessend begab sich der Ehrengast gemeinsam mit den andern Besucherinnen und Besuchern zum Apéro in den Vorhof des ehemaligen Pfarrhauses, wo die erste Szene des Theaterstückes rund um die Memoiren von Leo Gaugler (aufgeschrieben um 1933) gespielt wur-

de. Anschliessend genoss Remo Ankli, der als Historiker seine Dissertation just über diese im Stück beschriebene Epoche verfasst hatte, die Fortsetzung des Spiels, die in einer extra hergerichteten Scheune ihren Höhepunkt fand. Der Landammann war begeistert und fand ausschliesslich lobende Worte zu diesem einmaligen Theaterprojekt, welches die Gruppe Bühne07 anlässlich ihres 10jährigen Bestehens unter der Regie von Romy Inauen auf die Beine gestellt hat. Im Wortlaut meinte er: «Das Theaterprojekt ‹1875› war wirklich ‹grosses Theater› und hat mir entsprechend sehr gefallen. Die Leistung der Schauspieler, aber auch der mit dem Stück zusammenhängende Aufwand für die historische Recherche, die Liebe zu den Details (Requisiten) und das Spiel an den Originalstandorten haben mich sehr beeindruckt. Chapeau!


Sommerzeit – Ferienzeit

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Gut Schuss auch in Zukunft Am vergangenen Wochenende hat der Bezirksschützenverband Thierstein in Nunningen und Beinwil den wichtigsten Anlass des Jahres durchgeführt. Das Eidg. Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt und kann auf eine über 130-jährige Tradition zurückblicken. Während sich die Pistolenschützen in Nunningen gemessen haben, versuchten die Gewehrschützen in Beinwil, ins Schwarze zu treffen. Der Verband gratuliert an dieser Stelle ganz herzlich den Gewinnern: Gewehr 300m Schützenkönig: Lack Niklaus, Freischützen Nunningen, 71 Punkte (ebenfalls bester Veteran Pistolenschiessen 50/25m, 173pkt.); Pistole 50/25m Schützenkönig: Schaad Bruno, Pistolensektion Thierstein/Breitenbach, 177pkt. Bester Schütze U21: Stebler Bruno Zullwil Schützengesellschaft, 68pkt. (Schützenkönig 2016) U17: Grolimund Raphael, Schützengesellschaft Erschwil, 65pkt. Besonders erfreulich waren auch in diesem Jahr das grosse Interesse und der zahlreiche Aufmarsch der Bevölkerung zu diesem gelungenen Anlass. Bei bestem Wetter und grossartiger Stimmung wurde neben der Ausübung des Schiesssportes bei Speis und Trank diskutiert und gelacht. Auch im nächsten Jahr wird das Feldschiessen an anderer Stelle im Thierstein durchgeführt werden. Wer Interesse hat, sich den Schützinnen und Schützen anzuschliessen, kann sich unverbindlich beim Bezirksschützenverband Thierstein oder den örtlichen Schützenvereinen melden. Auch weiterhin es bei uns in kollegialem Umfeld «Gut Schuss». Guido Halbeisen Vorstandsmitglied BSV Thierstein

ZWINGEN

Stelldichein der Turnfreaks 1000 Turnerinnen und Turner aus der Region liefen, kämpften, schwitzten und präsentierten sich am 10. Regioturnfest in Zwingen. Der Himmel tat sich für dieses eindrückliche Fest weit auf. Jürg Jeanloz

S

o macht Turnen Spass: Man trifft miteinander auf der Wettkampfanlage ein, lässt sich unter einem Baum nieder und bereitet sich für die verschiedenen Disziplinen vor. Anstelle muffiger Garderoben zieht man sich in der freien Natur aus, holt aus dem Sportsack Getränke und Proviant und legt sich nach dem Wettkampf einfach ins kühle Gras. Bereits am Freitagabend messen sich die Einzelkämpferinnen und Kämpfer in den verschiedenen Leichtathletikdisziplinen. Beim 80m-Lauf sprinten sie über den frisch geschnittenen Rasen, die Hochsprunglatte wird mit einem eleganten Speedflop gemeistert und die Kugel mit dem richtigen Dreh ins Feld gepowert. Im Festzelt wird Turnen zu zweit am Stufenbarren und am Boden gezeigt. Kaum hat am Samstag die Sonne die ersten Strahlen auf den friedlichen Wettkampfplatz geschickt, beginnen die Vereinswettkämpfe. Ganz in

Turnfest: Gekonnte Gerätekombination: TV Breitenbach.

schwarz gekleidet, präsentiert der Damenturnverein Brislach elegant ein mystisches Tänzchen. Familien und Freunde stehen rundherum und freuen sich über das Dargebotene. Die Turnerinnen und Turner aus Breitenbach legen eine gekonnte Show auf die Bühne und faszinieren mit Übungen am Stufenbarren und am Boden. Begeistert applaudieren die vielen Supporter aus Breitenbach. Neben den Vereinen aus dem Laufental und dem Schwarzbu-

benland sind auch Vereine aus dem bernischen Vechigen oder dem aargauischen Wegenstetten angereist, 40 Vereine sind es insgesamt. Turnerveteran Hansruedi Meury begrüsst die eingetroffenen Ehrengäste und Sponsoren und lobt die perfekte Organisation unter der Leitung der OK-Präsidentin Esther Jeger. «Mir si turnfescht» zitiert er das gleichnamige Motto und fordert zur Fahnenübergabe auf dem Festplatz

FUSSBALL

EISHOCKEY

Concordia holt den Basler Cup

Mitglieder ebneten Weg für Blatter

Abschluss: Für den Breitenbacher Gentonis Veseli (links) endet (vorerst) mit dem Cupsieg die Zeit bei Concordia. FOTO: EH-PRESSE

eh. Die Basler Cup Finaltage in Aesch brachten guten Fussball und mit Concordia einen verdienten Sieger (6:4 nach Penaltyschiessen gegen Reinach) bei den Aktiven. Für den in Breitenbach wohnenden Congeli-Trainer Anil Kumar war dieser Cupsieg ein erster Höhepunkt. Nach dem emotionalen Wechsel im Winter von den Old Boys zu Concordia lud er sich auch einiges an Druck und Erwartungshaltung auf. «Der Verein braucht nach einigen Jahren mit Negativschlagzeilen wieder einen Erfolg», meinte er im Vorfeld des Cupfinals. In der Rückrunde blieb er mit seinem Team in Meisterschaft und Cup ungeschlagen. Kumar ging auch im Endspiel Risiken ein und musste unpopuläre Entscheide treffen. Vor dem Gang nach Aesch musste er dem jungen Breitenbacher Gentonis Veseli mitteilen, dass er nicht zum Einsatz komme und bei Concordia keine Zukunft mehr habe. Er erklärte ihm jedoch, dass ein junger Spieler mit Qualitäten, die er zweifellos habe, Spielpraxis brauche. Genti wurde nach dem Spiel im Kreis der Mannschaft offiziell von Sportchef Willy Schmid verabschiedet. Das sei man ihm schuldig, denn er sei ein super Typ, meinte Schmid. Veselis Weg führt, wie man in Aesch hörte, wohl zum FC Dardania. Auf der Torhüterposition ging Kumar volles Risiko. Da Stammgoalie Patrick Mahrer in die Ferien ging und die Nummer zwei aus Sicht des Trainers zu wenig Spielpraxis habe, stellte er den noch nicht 16-jährigen Emre Sahin ins Tor. Im fälligen Elfmeterschiessen hielt Sahin gleich den ersten Penalty von Routinier Mirco Mais-

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sen und führte damit Concordia auf den Erfolgsweg und dankte so auch Kumar für das Vertrauen. Laufen II hat reagiert Nach dem Abstieg aus der 3. Liga blies man in Laufen nicht lange Trübsal. Nur drei Tage später wurde mit Roman Morassutti ein neuer Trainer unter Vertrag genommen. Morassutti trainierte in der letzten Saison den FC Riederwald und führte die Laufentaler in der 4. Liga auf Rang sechs. Was der bisherige Trainer Marc Eigenmann macht, ist noch nicht klar. «Ich muss erst einmal eine Knieverletzung auskurieren und dann sehe ich weiter.» Für Eigenmann liegt der Grund für den Abstieg nicht in der letzten Runde. «Wir haben immer wieder wichtige Punkte unnötig verloren. Wir waren nie konstant und brachten auch in die Spiele keine Konstanz.» Was andere Vereine mit ersten Mannschaften praktizierten, funktionierte in Laufen nicht so, wie es Eigenmann wünschte. Das 2. Liga-Team hatte immer wieder Ausfälle wegen Verletzungen und Militär und steckte bis fast zuletzt auch im Abstiegskampf, so dass nicht beliebig viele Spieler verschoben werden konnten. Eigenmann hatte schon zum Saisonbeginn erklärt, dass es seine letzte Saison sei. «Mit einem Abstieg aufzuhören ist nie schön. Wir waren früher eine eingeschworene Truppe, das war nun nicht mehr so. Jetzt mach ich dann Ferien und schaue weiter.» Da aus den AJunioren, die in der Coca-Cola League spielen, einige Spieler altersbedingt den Sprung in die Aktiven machen, wird man Alternativen haben.

eh. An der ausserordentlichen GV des EHC Laufen im Klubrestaurant des FC Laufen gab es kein erneutes «Erdbeben». Markus Blatter, der an der ordentlichen Vereinsversammlung Mitte Mai seinen sofortigen Rücktritt erklärte, wurde wieder zum Präsidenten gewählt. Voraussetzung dafür war, dass sich die Mitglieder zu der vom Vorstand vorgeschlagenen Vorwärtsstrategie bekannten. Es ging nur noch um zwei Punkte, die für den Verein jedoch von kapitaler Bedeutung sind. «Ich habe etwas Gras über die Sache wachsen lassen und mir meine Gedanken gemacht», begann Blatter seine Erklärung. «Ich bin ein Macher, deshalb war nicht immer die Formalität gewahrt. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hatte jedoch festgestellt, dass es zwei Lager im Verein gibt. Mir ist es ein grosses Anliegen, dass wir zusammenrücken und alle am selben Strick vorwärts ziehen. Wenn es heute gelingt, dass wir uns zusammenraufen können, bin ich auch bereit, zumindest einmal die begonnene Amtsperiode zu Ende zu führen.» Kernpunkt der Versammlung war das Nachwuchsstimmrecht. Künftig sollen auch die Nachwuchsspieler eine Stimme erhalten. Das heisst, dass auch die noch nicht Volljährigen ihre Stimme, die automatisch zu ihrem gesetzlichen Vertreter geht, erhalten. Eine Abgrenzung wurde gemacht, wo mehrere Nachwuchsspieler aus einer Familie kommen. Da erhält einzig das jüngste Kind die Stimme. «Das hat damit zu tun, dass das jüngste Kind theoretisch am längsten auf das eigene Stimmrecht warten müsste», so Dominik Imhof, der als Tagespräsident amtete.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

auf. 40 Fahnenträger und viele Schaulustige verfolgen den traditionellen Akt zum 30-jährigen Jubiläum des Regioturnfest. «Der Teamwettkampf und das gemütliche Zusammensein machen ein solches Fest zum einmaligen Erlebnis», meint Landrat Franz Meyer, der mit der Männerriege Grellingen in Fit & Fun unterwegs ist.

Alle Resultate auf der Internetseite TSV Blauen

Im Amt: Markus Blatter ist nach der ao GV wieder im Amt als Präsident. Blatter wollte sehen, ob die Mitglieder bereit sind, die Nachwuchsabteilung, zu unterstützen und vorwärtszubringen. Dafür sei dieses Stimmrecht wichtig, damit die Spieler oder ihre Eltern sich nicht über den Tisch gezogen fühlen. Wurde der EHC Laufen beim Einzug in die Eishalle von jungen Eishockeyspielern richtiggehend überrannt, so fehlen gerade jetzt Nachwuchsspieler für die erste Mannschaft. Daran wolle man arbeiten, meinte Blatter. Die Vereinsführung möchte für ihre Tätigkeit das Vertrauen der Mitglieder und einen gewissen Handlungsspielraum. Mit der klaren Annahme durch die 42 (knapp 1/3 aller Stimmberechtigten) anwesenden Mitglieder ebneten sie dann die Wiederwahl von Markus Blatter zum Präsidenten. Die Wahl erfolgte ebenso deutlich. Mit Blatter wurde auch Jörg Felix wiedergewählt. Patrick Neuenschwander hingegen hält an seinem

FOTO: EH-PRESSE

Rücktritt fest. Was sich durch die Annahme des Nachwuchsstimmrechtes ändert, sei, dass jetzt rund 80 neue Stimmen dazukommen. Bedenken, dass der Nachwuchs für wichtige Angelegenheiten die Mehrheit erhalte, müsse man aber nicht haben, meint Blatter. Auch aus diesem Grund wies er nochmals darauf hin, dass die EHC Laufen-Familie näher zusammenrücken müsse. Anwesend waren auch Thomas Heiniger (Headcoach) und René Scherrer (Assistent) – die beiden neuen Trainer der ersten Mannschaft. Hingegen gab es keine weiteren News, was neue Spieler betrifft. Zu den Abgängen gesellte sich zu den bekannten Alain Willemin, Fabian Burkhalter, Simon Fässler, Edi Stohwasser, Yves Morand neu mit Adrian Laubacher (ZS) der beste Skorer der letzten Saison. Auf Stefan Keller, den neuen Sportchef, wartet noch einiges an Arbeit.

ARMEESPORT

Sportliche Solothurner Rekruten WOS. Im Rekrutierungszentrum in Windisch , haben die 2-tägigen Rekrutierungen für die Solothurner Stellungspflichtigen vom Januar bis Juni 2017 stattgefunden. Für die guten Leistungen ( 80-125 Punkte) im fünfteiligen Turnprogramm konnten die Armeesportab-

zeichen an insgesamt 140 Stellungspflichtigen abgegeben werden. Folgende Jugendliche der Region erhielten ebenfalls ein Abzeichen, teilt die Armee mit: Bättwil: Baumann Joël Breitenbach: Grunauer Marc Büsserach: Borer Manuel, Saner Joel,

Saner Yanik, Schneider Stefan Dornach: Bertschmann Bryan, Rohn Raphael, Fehren: Hofer Pascal Gempen: Meier Tristan Meltingen: Halbeisen Robin Witterswil: Beck Dionys Zullwil: Moed Juro


DORFPLATZ

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HAUSTIERE

EINGESANDT

Hunde verdienen Aufmerksamkeit

Siebenschläfertag – Sieben-Schläfer-Tag

Pflege ist wichtig: «Wir nehmen uns die Zeit. FOTO: ZVG WOS. Aktivitäten von Hunden, wie Agility, Frisbee, Mondioring, Windhunderennen, VPG, Flyball, sowie auch jagdliche Arbeiten sind Extremsportarten, welche Gelenke, Wirbelsäule, Muskulatur, Sehnen und Bänder durch

Stopps sowie abrupte Richtungswechsel, über hohe Wände etc. stark belasten. Deshalb verdient unser vierbeiniger Sportler und Arbeiter eine regelmässige Behandlung in der Hundephysiotherapie. Auch Familienhunde werden von Blockaden und Problemen im Bewegungsapparat nicht verschont. Dann wollen wir auf keinen Fall die alten Hunde vergessen damit auch Ihre Mobilität noch lange erhalten bleibt und der Besitzer mit ihm noch schöne Spaziergänge unternehmen kann. Wir nehmen uns die Zeit, um etwas zurückzugeben. www.hund-in-balance.ch. Hundephysiotherapie. Jacqueline Ammann, In den Reben 18, 4203 Grellingen, 079 462 59 49, ja.ammann@bluewin.ch

EINGESANDT

Gutes Omen für die neue Kita in Blauen «Kinderfreundliche Gemeinde» einmal mehr gerecht. Die Blauner Kita öffnet mit Beginn des Schuljahres 2017/18 und einer überschaubaren Kapazität von zwölf Kindern. Geführt wird sie als Betriebsstätte der Kita «Hand in Hand» Aesch unter Leitung von Silvia Stalder und Melanie Schneider von ausgebildeten Fachkräften. Als gutes Zeichen für künftiAuf der Suche nach Futter: Störche auf einer Wiese gen Kita-Nachwuchs liess sich FOTO: ZVG in Blauen. am 15. Juni ein Schwarm von etwa 20 Störchen auf frisch geMit grossem Mehr hat die Gemeinde- mähten Blauner Wiesen nieder und versammlung von Blauen am 23. Mai suchte nach Fressbarem. Trotzdem woldem Betrieb einer Kindertagesstätte im len wir nichts dem Zufall überlassen: neu erbauten «Begegnungszentrum» Noch sind einige Kita-Plätze in Blauen zugestimmt. Damit kommt die Gemein- frei: Silvia Stalder freut sich bei Interesde einem Bedürfnis vieler Eltern aus se auf Ihren Anruf unter 079/560 09 72. Dieter Wissler Blauen sowie umliegender Dörfer nach Gemeindepräsident Blauen und wird ihrem UNICEF-Prädikat

VERANSTALTUNG

Kinderkonzert mit Meister Kater Die Stadtharmonie Laufen veranstaltet erstmals ein Kinderkonzert. In der Aula der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen wird der aus dem Märchen berühmte «gestiefelte Kater» seinen Auftritt haben. Durch seine List macht der schlaue Kater seinen Herrn, den armen Müllerssohn zum Grafen, indem er dem leichtgläubigen König vom Reichtum des vermeintlichen Grafen erzählt. Franco Cesarini hat die Geschichte als musikalisches Märchen für Erzähler und Blasorchester komponiert. Er hat die lustig-dramatischen Ereignisse in verschiedene Tanzformen verpackt und so werden die erzählerischen Abschnitte durch Menuett, Tango, Galopp, Mazurka, Polka oder Marsch untermalt. Als

Erzähler amtet der Laufner Linard Candreia, der die Geschichte in seinem charmanten Bündnerdialekt erzählt. Schauen Sie am 25. Juni um 11 Uhr in der Aula der Mehrzweckhalle Serafin vorbei und lassen Sie sich hineinziehen in die musikalische Erzählung, wie es Meister Kater gelingt, den armen Müllerssohn zum Marquis de Carabas aufsteigen und ihn das Herz der Prinzessin erobern zu lassen. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit, auf dem Pausenplatz beim Schulhaus einen kleinen Imbiss zu geniessen. Der Eintritt ist frei - Kollekte. Stadtharmonie Laufen Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, in der Aula der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen

Am nächsten Dienstag, 27. Juni ist Siebenschläfertag. Sofort assoziiert man damit natürlich das putzige Tierchen, welches bei uns diesen Namen trägt. Doch hat der scheue Bewohner eines kleinen Werkzeugschuppen am Dorfrand von Wahlen, wie er auf dem Bild zu sehen ist, nichts mit dem ursprünglichen, legendenumwobenen SiebenSchläfer-Tag zu tun. Der Legende nach kommt im Jahr 251 der römische Kaiser Decius nach Ephesus um an heidnischen Opferfesten teilzunehmen und gleichzeitig die Christenverfolgung zu kontrollieren. Einige Christen verstecken sich vor der Verfolgung, werden gefunden und sterben den Märtyrertod. Auch den sieben Söhnen vornehmer Familien droht ähnliches. In ihrer Not verstecken sie sich in einer Höhle nahe ihres Wohnortes. Kaiser Decius erfährt davon, erpresst die Väter, droht ihnen mit Folter. Diese verraten den Aufenthaltsort ihrer Söhne. Kaiser Decius, im Glauben, dass die Sieben in ihrem Versteck noch leben, lässt den Höhleneingang mit Steinen verschliessen. Als 200 Jahr später die Steine des Höhleneinganges für einen Stallbau weggetragen werden, erweckt Gotte die sieben Jünglinge, die die lange Zeit ihres Schlafes, ohne zu altern, überdauert haben zu neuem Leben. Mit Erstaunen nehmen der aktuelle Kaiser Theodosius und die Bewohner des Umlands zur Kenntnis, dass hier Aussergewöhnliches

GEDANKENSTRICH

Name von einer Legende erhalten: Kennt dieser Siebenschläfer wohl die Geschichte des Sieben-Schläfer-Tages?

passiert ist. Theodosius geht sich die Sache anschauen, die sieben Jünglinge bezeugen ihre Auferweckung und entschlafen dann sanft. Kaiser Theodosius, jetzt gefestigt im neuen Glauben, lässt an dem wundersamen Ort eine Kirche bauen. So geht unser Siebenschläfertag also zurück auf die Legende der sieben Jünglinge und ihren langen Schlaf. Diese eine Version der Geschichte der sieben schlafenden Jünglinge wird, unter anderem, auch im Koran erzählt. Da zahlreiche Varianten der Geschichte bekannt sind, kann davon ausgegangen werden, dass gerne überall dort, wo Höhlen anzutreffen sind, in Grundzügen die gleiche Geschichte wiedergegeben wird. (Quelle: Wikipedia) Charles Schmidlin, Wahlen

Besichtigung der St. Katharinenkirche persönlich über die weiteren Arbeiten in Form einer Kirchenbesichtigung informieren. Es werden Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenrates, der Baukommission sowie die Projektleiterin der Instandsetzung anwesend sein. Der zuständige Architekt wird über den aktuellen Stand und die weitere Planung der baulichen Massnahmen berichten. Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Kirchenrat Christkath. Kirchgemeinde Laufen Kirchenbesichtigung: Samstag, 24. Juni von 11 bis 12 Uhr, Mittwoch, 28. Juni von 19 bis 20 Uhr

MEIN GESUNDHEITSVORSPRUNG

Verdorbene Ferienfreude Freuen Sie sich ebenfalls schon Wochen oder Monate vor den Ferien auf eine Reise in die Ferne, auf ein gutes Buch am Strand, auf spannende Ausflüge? Dann geht es Ihnen wie mir. Aber auch folgende Erfahrung haben viele von uns bereits gemacht: Der Urlaub ist endlich da. Und mit ihm die Grippe oder die Erkältung oder – noch schlimmer – ein Sportunfall, der einem nicht nur die freien Tage vermiest, sondern auch die Zeit danach. Was also tun, wenn man eigentlich auf dem Weg zum Flughafen sein sollte, aber das Bett hütet? Oder wenn man im Hotel in der Karibik plötzlich so krank wird, dass man sich nicht einfach mit viel Ruhe auskurieren kann? Gute Spitalbehandlungen sind im Ausland oft teuer, besonders ausserhalb von Europa. Und falls eine Rückführung in die Schweiz notwendig wäre … … daran möchte ich gar nicht erst denken. Für alle Fälle Es gibt eine einfache Lösung für dieses Risiko: Eine Reiseversicherung, die für den Fall der Fälle vorsorgt. Eine gute Reiseversicherung ist nicht teuer, es braucht keinen Gesundheitscheck, um aufgenommen zu werden und sie ist flexibel. Wenn sie nur einmal jährlich verreisen, können Sie unter www.egk.ch/reiseversicherung bei der EGK für einige Franken eine Versicherung abschliessen, die lediglich während des Reisezeitraums gültig ist. Dabei stellen Sie ganz flexibel zusammen, auf was Sie Wert legen. Heilungskosten im Aus-

Die verkannte Mehrheit

FOTO: CHARLES SCHMIDLIN

VERANSTALTUNG

Die Bauarbeiten für die Instandsetzung sind in vollem Gange. Die dringlichen Massnahmen für die Sicherstellung der Tragsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit werden bis Ende August dauern. Wohl ab Ende August wird die Kirche trotz bevorstehenden Innenraumarbeiten der zweiten Etappe mit leichten Einschränkungen teilweise wieder für Gottesdienste und Konzerte zugänglich sein. Mit Ihren wertvollen Spenden haben Sie einen grossen Beitrag zur Instandsetzung der St. Katharinenkirche in Laufen beigetragen. Dafür sprechen wir Ihnen unseren Dank und unsere Hochachtung aus. Gerne möchten wir Sie

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land sind bereits im Basispaket enthalten, aber vielleicht möchten Sie noch eine Annullationskostenversicherung abschliessen? Ihr Gepäck versichern? Oder eine Assistance, die sich im Notfall um alles kümmert? Sind Sie viel unterwegs, gibt es eine noch einfachere Lösung: Die Jahresreiseversicherung lohnt sich ab zwei Ferienreisen im Jahr und sorgt für so ziemlich alle Risiken vor, die Ihnen den Urlaub verderben könnten. Und das zu einem Preis, der auch dann nicht wehtut, wenn Sie Ihre Reiseversicherung gar nicht benötigen, weil ihre Ferien genauso verlaufen, wie Sie es sich in den Wochen und Monaten davor ausgemalt haben. Das wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen. Bleiben Sie gesund!

Ruth Joseph Agenturleiterin Laufen

Gaby Walther Es ist klar, Minderheiten sollen auch eine Stimme in der Politik erhalten. Das Tessin erhebt deshalb mit dem Abtritt von Didier Burkhalter Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat. Doch auch die Frauen möchten einen weiteren Sitz in der Regierung ergattern. Sie kämpfen zusammen mit Randgruppen für Gleichberechtigung, doch stellen sie ausser in den Führungspositionen der Politik und Wirtschaft gar keine Minderheit dar, im Gegenteil, sie sind die Bevölkerungsmehrheit der Schweiz. Keine Gruppe ist so stark vertreten wie die Frauen. Sie machen 50,44 Prozent der Bevölkerung aus. Es leben somit 72 754 mehr Frauen als Männer in der Schweiz. Eine doch beachtliche Zahl. Umso erstaunlicher, dass diese Mehrheit immer wieder für ihre Rechte kämpfen muss, denn rein rechnerisch müssten die Frauen immer gewinnen und die meisten Plätze für sich in Anspruch nehmen. Leider fehlt es ihnen einerseits an Solidarität untereinander, anderseits an Verkaufstalent ihrer selbst. Lauthals im Mittelpunkt stehen zu wollen, entspricht eher den Männern. Kürzlich erzählte mir ein Geschäftsmann zufrieden, dass eine von ihm beauftragte Anwältin einen anständigen Lohn für ihre Arbeit verlangt habe. Meine Antwort, dass es eben eine Frau war, bejahte er sofort. Unverschämte Löhne, so seine Erfahrung, würden eher Männer verlangen. So sind es im Allgemeinen doch eher die Frauen, welche mit Bescheidenheit und Selbstkritik auffallen. Keine Eigenschaften, welche ganz nach oben führen, wie jüngstes Beispiel aus Übersee zeigt. Die FDP hatte bisher erst eine Frau im Bundesrat: Elisabeth Kopp, die erste Schweizer Bundesrätin, die 1989 zurücktrat. Es wird Zeit für eine weitere FDP-Frau. Denn seien wir ehrlich, der Unterschied Deutschschweiz - Tessin ist im Unterschied zu Frau - Mann minim. Und schliesslich ist mit der Wahl einer Frau das Tessin stärker vertreten als mit der Wahl eines Tessiner Mannes. Können Sie mir folgen? Träumen darf man. Die Zeit, bis die Mehrheit die Führung in Bereich Politik, Wirtschaft und Lohn übernimmt, wird noch dauern. Bis dahin regiert die Minderheit.

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RATGEBER

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Im Alter zuhause leben

Jugendliche laden zu einem Benefizkonzert ein

PR. Wer wünscht sich nicht, im Alter möglichst lange ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause führen zu können? Der neue Ratgeber von Home Instead Seniorenbetreuung zeigt auf, welche Möglichkeiten der Unterstützung es für Senioren gibt, um den Alltag in den eigenen vier Wänden zu meistern. Gemäss einer von Home Instead in der Schweiz durchgeführten Studie wünschen sich 83 Prozent aller Senioren, so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu leben. Um sich diesen Wunsch erfüllen zu können, ist es wichtig, sich frühzeitig über Betreuungsangebote und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Der neue Ratgeber von Home Instead «Im Alter zuhause leben» leistet Hilfestellung. Er richtet sich gleichermassen an Senioren und ihre Angehörigen und bietet wertvolle Informationen zur Wahl des richtigen Betreuungsangebotes und zu den entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten.

WOS. Am Samstag, 1. Juli, um 19 Uhr, werden wir vom Jugendtreff Mittagsfrisch im Gymnasium Laufen das Benefizkonzert «Music United» veranstalten. Nachdem wir diesen Frühling am Jugendprojektwettbewerb Basel-Land den 3. Preis gewinnen durften, möchte unsere Gruppe von jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten etwas beitragen, um die Not in der Welt zu lindern. In einem vielfältigen Programm mit diversen Musikstilen wollen wir unsere unterschiedlichen Begabungen nutzen, um die Musik und auch die Menschen zu vereinen und so auf das Leid in der Welt zu antworten. Denn Musik allein ist schliesslich die Weltsprache, die jeder verstehen kann. Der Eintritt zum Konzert ist gratis.

Seniorenbetreuung: Neuer Home Instead FOTO: ZVG Ratgeber. Home Instead veröffentlicht regelmässig Ratgeber für Senioren und deren Angehörige, die bei der Betreuung wertvolle Dienste leisten. Der neue Ratgeber «Im Alter zuhause leben» kann ab sofort kostenlos bei der Geschäftsstelle von Home Instead Basel bestellt werden: Entweder unter der Telefonnummer 061 205 55 77 oder per E-Mail unter empfang.basel@homeinstead.ch.

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Weltenbaum, Lebensbaum, Baum der Erkenntnis

Kollekte für Hilfsorganistionen Mit einer Kollekte werden die Nothilfeorganisation Medair, das Kinderhilfswerk Selam sowie unser Jugendtreff Mittagsfrisch unterstützt. Neben der Musik werden auch spannende Inputs zu den Projekten und eine humorvolle Begleitung den Abend abrunden. Nach dem Konzert sind alle Gäste herzlich zu einem kostenlosen Apéro und einem hausgemachten Dessert eingeladen.

Engagement: Jugendliche voller Tatendrang setzen sich in einem Benefizkonzert ein. FOTO: ZVG

Unser Jugendtreff Mittagsfrisch bringt schon seit mehr als sechs Jahren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen gemeinsam an den Tisch. Alle zwei Wochen essen wir gemeinsam zu Mittag, diskutieren über Gott und die Welt und tauschen uns über den Alltag aus. Dazu treffen wir uns auch monatlich, um etwas Grösseres in der Freizeit zu unternehmen oder uns sozial zu engagieren. So sorgen wir auch immer wieder für nette Überraschungen und haben beispielsweise im vergangenen

Jahr einen Galaabend für alle Mitarbeitenden des Gymnasiums Laufen veranstaltet, 6-Gang-Menü und Unterhaltungsprogramm inklusive. Mit unserem Benefizkonzert können wir zwar nicht die ganze Welt verändern, aber immerhin können wir für Einzelne einen grossen Unterschied machen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie uns dabei unterstützen würden! Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.mittagsfrisch.ch.

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Perspektivwechsel Unter der Pappelfeige: Hier erwacht Siddharta zum Buddha, Sinma, MyanFOTO: ZVG mar. Es gibt äussere und innere Bäume. Bäume, die wir mit unseren Augen anschauen können und andere, die wir in uns tragen. In allen fünf Weltreligionen. Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Christentum, Islam finden wir einen Baum des Lebens. Er verbindet mit Wurzeln, Stamm und Krone die drei Ebenen: Unterwelt, Erde und Himmel. Die Inneren Bäume bieten uns geistige Kraft an, um mit unserem Denken, Planen und Handeln Wirklichkeit zu schaffen. Das Bedürfnis mit gesteigerter geistiger Kraft Realität zu gestalten, ist tief im Mensch verwurzelt. Das gilt auch für Individuen, Stämme, Religionen, Gesellschaften, Kulturen und moderne Unternehmen. Ursprünglich diente der Innere Baums als Hilfsmittel, um aufwärts zur Lichtquelle einer überirdischen Welt zu klettern oder abwärts, um

derselben Lichtquelle Materialisierung zu ermöglichen. In diesem Sinn geben uns alle Inneren Bäume praktisches Werkzeug in die Hand. Auch jedem Manager, wenn er vor seinem inneren Baum steht, dem Entscheidungsbaum. Wer mehr erfahren will, geht am Sonntag, 25. Juni um 16 Uhr in die Orangerie der Merian Gärten Basel. Im Vortrag des Historikers, Philosophen und Buchautors Piero Onori mit dem Titel: «Die Pflanze in mir – Weltenbaum, Lebensbaum, Baum der Erkenntnis» reisen Sie in den Amazonas, nach Neuguinea, Armenien, Jerusalem, Myanmar und ins biblische Paradies, wo überall Innere Bäume stehen, die uns zu Erkenntnis, Gesundheit, Reichtum und Lebenssinn verhelfen. Piero Onori Weitere Informationen unter: Merian Gärten - Lehmhausprogramm 2017 oder: sinnzeit.ch

Nach der intensiven Art Basel-Woche gibt es immer Kunstinteressierte, die noch nicht genug haben, aber auch solche, die sich in ihrem Glauben bestätigt fühlen, mit sowas gar nichts anfangen zu können. Des Weiteren gibt es auch die, die grundsätzlich an Kunst interessiert wären, aber als Etepetete-Allergiker geboren wurden – was dem Interesse gelegentlich erschwerend entgegen wirken kann. Nicht nur für die oben beschriebenen, sondern auch für alle anderen Neugierigen öffnet der im Laufental geborene Künstler David Pflugi am 29. Juni die Tore seines Ateliers. Nebst den fusionistischen Werken wird in den Atelierräumlichkeiten auch zum letzten Mal das kolossale FIFA VICTORY WORK zur Weltmeisterschaft in Brasilien, zu sehen sein. Das 8 Meter lange Werk, auf dem die Signaturen von Weltstars wie Lionel Messi und Manuel Neuer prangen, wird anschliessend für die offizielle Präsentation im nächsten Jahr vorbereitet. Das eigentliche Highlight für Besucher dürfte jedoch im Zugang zum Zauberspiegel liegen. So heisst nämlich David Pflugis Forschungslabor – der Name eine Hommage an M.C. Escher. Der

werden momentan im Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in einer Einzelausstellung in Deutschland gezeigt. Das Museum beherbergt rund 20 der legendären Luxusoldtimer – und somit die grösste Sammlung weltweit. Nach einer erfolgreichen Andy Das Werk: Not afraid to die (2017) – David Pflugi. FOTO: ZVG Warhol-Ausstellung ist dies erst die zweite grosse Raum, den man durch einen Kunstausstellung des Museums. schlichten, schwarzen Vorhang erreicht, Mitte September beginnt dort die eiist ein einziges, gigantisches Kunstwerk. gentliche, grössere Ausstellung David Der gesamte Boden, die Wände und Pflugis, bei deren Vernissage neue Werselbst die Decke sind mit in der Dunkel- ke enthüllt werden. heit leuchtenden Farben bemalt; so verBei einem Besuch des Ateliers an der wandelt sich der Raum in die manifes- Wahlenstrasse 81 in Laufen ist es mit Sitierte Gedankenwelt des Künstlers. Wo cherheit möglich einen Blick auf das eizügellose Kreativität das ganze Gebäu- ne, oder andere neu entstehende Werk de zum Skizzenblock gemacht hat, fällt zu erhaschen – die Vorzüge einer Prees der Kunst leicht, die Sinne des Be- view. Die Atelierräumlichkeiten werden trachters auszutricksen. Aus leuchten- am Donnerstag, 29. Juni, von 11.00 – den Farben und reliefartigen Strukturen 22.00 geöffnet sein. wachsen Landschaften und FabelwelYves Larboulette ten, und verlocken dazu, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Ausgewählte Werke von David Pflugi Mehr Informationen: www.davidpflugi.com


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EINGESANDT

Küsten-Wanderwoche an der Costa Brava/Spanien Insgesamt 23 Personen haben sich für diese Wanderwoche von nordicwalking-laufental.ch in Giverola angemeldet. Zusammen mit Jürg Schranz, dem Wanderleiter vor Ort, hatte ich das Vergnügen, diese tolle Gruppe durch die Kork-und Pinienwälder, über Treppen und Stege entlang der Küste und auf viele Aussichtpunkt zwischen Lloret de Mar und Sant Feliu de Guixols zu führen. Entlang der abwechslungsreichen Wanderwege blühten 2-3 Meter hohe Ginster Sträucher leuchtend gelb, Schmetterlingslavendel in Lila, Erdbeerbäume mit grün-roten Erdbeeren, gelbblühendes Currykraut, wilder Anis und orangeblühende Kaktusfeigen. Unsere Sinnesorgane wurden verwöhnt mit herrlichen Eindrücken und feinen Düften und liessen uns auch die teils recht anspruchsvollen Wanderrouten lockerer angehen und bewältigen. Zurück im Sport Resort Giverola blieb noch genügend Zeit, um im Meer oder im Schwimmbecken zu baden, oder einfach die schöne Bucht zu geniessen. Am Abend erfreuten wir uns an einem umfangreichen mediterranen und herrlich feinen Buffet. Beim gemütlichen und gemeinsamen Nachtessen, beobachteten wir die Schiffe auf dem Meer und den Sonnenuntergang über den Pinien. Aber lassen wir doch einzelne Teilnehmerinnen ihre Eindrücke selber schildern: «Schönes Wetter und heisse Temperaturen trieben uns während den

Zufrieden: Die Wandergruppe genoss die Woche in Spanien. wunderschönen Wanderungen den Schweiss auf die Stirn. Dafür wurden wir entlang der Küste mit einer angenehmen Meeresbrise erfrischt und fanden auch immer wieder schöne Buchten und Plätze, um uns mit einem kühlen Getränk zu erfrischen. Die tolle Aussicht aufs Meer sowie die Flora und Fauna machten diese Wanderungen zu einem erholsamen Urlaub für Geist und Seele. I.K.» «Die herrlichen Wanderungen, die abwechslungsreiche Natur, das Hotel mit seinen vielen verborgenen Plätzen, das feine Essen und nicht zuletzt die netten und fröhlichen Mitwanderer und die professionelle Führung haben diese Woche einmalig gemacht. Meine Be-

FOTO: ZVG

geisterung für diese Woche habe ich in den Alltag mitgenommen. CH.G.» «Dank gehört vor allem dir Regula und Wanderleiter Jürg! Es war einfach herrlich! Silvia und ich haben in unserer Walkinggruppe so geschwärmt, dass hoffentlich nächstes Mal noch einige mitkommen werden. Und ich freue mich, dass diedrei Freunde von uns ebenfalls Freude an deinen geführten Wanderreisen gefunden haben. C.B.» Ich freue mich, weiterhin interessante und vielseitige Wanderwochen anzubieten. Regula Esposito Nächste Wanderwoche vom 2.-9. Sept. 2017 in Sils Maria / Engadin, www.nordicwalking-laufental.ch

EINGESANDT

Wiiber-Heer – Ausflug nach Grenchen Die Truppen von Napoleon stehen an der Grenze. Ungewissheit und Ängste vor dem Krieg und deren Folgen liegen wie eine schwarze Wolke über dem solothurnischen Grenchen. Flüchtlinge erzählen von Brandschatzungen, Plündereien und Vergewaltigungen. Einige feiern die Franzosen und andere sehen die Möglichkeit, sich aus der 100 jährigen

Knechtschaft der Stadt Solothurn zu befreien. Ein Stück mit historischem Hintergrund, hervorragend gespielt und gesungen von Kindern, jungen und älteren Personen. Ein Stück, das auch heute noch nahe geht. Eine Empfehlung von Ida Boos Waldner

Redaktionsschluss

VERANSTALTUNG

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Reinacher Jazz Weekend

freilichtspiele-grenchen.ch

GESUNDHEITSTIPP

Lachesis

PR. Die 19. Ausgabe des Jazz Weekend Reinach vom kommenden Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juni, fasziniert einmal mehr mit vielen Highlights, die auf den vier Bühnen im Ortszentrum geboten werden. Sie liegen nahe genug beieinander, damit die Besucher bequem von einer zur anderen wechseln können, aber sie stehen weit genug voneinander, damit die neun am Samstag auftretenden Bands sich nicht gegenseitig stören. Wer verweilen will, der findet bei jedem Platz ein verlockendes kulinarisches Angebot, das von Reinacher Ortsvereinen angeboten wird. Nicht unwichtig ist, dass Dank den Sponsoren und der Unterstützung durch die Gemeinde das «Reinacher Jazz Festival» erneut bei freiem Eintritt besucht werden kann. Soweit die Rahmenbedingungen, die, abgesehen von den Launen des Wettergottes, ideal für einen unbeschwerten Genuss

von Old Time Jazz, Rock, Folk und Blues sind. Launig und verspielt wird der Einstieg in die lange Reinacher «Jazznight am Samstag durch die Marching Band, die Improvisante Streetjazz Band, ab 17.30 Uhr sein. Auf den vier Bühnen starten die ersten Bands ab 18.15 Uhr. Nebst andern Stilrichtungen präsentieren die New Castle Jazz Band sowie die Swiss Ramblers behäbigen New Orleans Jazz. Der Jazzbrunch von Sonntag eröffnet der Gospelchor Let’s Gospel um 10 Uhr. Ebenfalls begleitet er den Jazzgottesdienst «Oh Happy Day» von 10.30 Uhr. Ab 11.15 bis 14 Uhr sorgt die Spice Rambler Jazzband für einen stimmungsvollen Ausklang des 19. Jazz Weekend Reinach. Infos: www.freizythuus.ch und www.jazzweekend.ch

KLINIK ARLESHEIM «Lachesis — ein Schlangengift — alles andre übertrifft, wenn die Leitsymptome passen! Sonst soll man es lieber lassen.» Diese homöopathische Reimregel hat Dr. med. Ernst Gardemin aufgestellt. Das homöopathische Heilmittel Lachesis muta ist eine altbewährte Naturmedizin. Es wird aus dem getrockneten Sekret der Giftdrüsen der südamerikanischen Buschmeister durch hohe Verdünnung, sowie Verschüttelung hergestellt. Ähnliches mit Ähnlichem heilen ist der homöopathische Ansatz. Schlangengifte wirken hämolytisch, das heisst die Blutgerinnung bricht zusammen. Gewebe wird zerstört durch Zellschädigung. Dadurch entsteht Entzündung. In homöopathischer Mikrodosis weicht die Toxizität, die Giftigkeit, einer Umkehrund somit Heilwirkung. Lachesis wirkt blutstillend, entzündungswidrig und antiseptisch. Bei einem Infekt mit schmerzhaft, hochrot entzündeter Schleimhaut im Mund- und Halsbereich, Rachen- und Kehlkopfentzündung, und auch bei Mandelentzündung hat sich Lachesis sehr bewährt. Ebenso bei Abszessen und venös bedingten Geschwüren. Im Akutzustand ist der Leidende gesprächig, unruhig und lieber in Bewegung als in Ruhe. Der Druck der Kleidung oder der Bettdecke ist ihm äusserst unangenehm. Morgens ist alles schlimmer. Wenn dies auch noch zutrifft, so ist die Wahl von Lachesis sonnenklar! Für dieses Heilmittel bin ich ewig dankbar! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Das Klinisch-Therapeutische Institut und die Kinder «Vergangene und zukünftige Impulse zur Behandlung von Kindern an der Klinik Arlesheim» Unter diesem Titel hält Erdmut Schädel am Donnerstagabend im Saal Pfeffingerhof seinen Abschiedsvortrag. Erdmut Schädel war über 30 Jahre als Kinderarzt an der Klinik Arlesheim tätig und tritt nun in den Ruhestand. Erfreulicherweise wird er unserer Praxis für Kinder- und Jugendmedizin für spezifische Fragestellungen, vor allem Konsti-

tutionsfragen weiterhin zur Verfügung stehen. Das Thema seines Vortrages «Das Klinisch-Therapeutische Institut und die Kinder» war all die Jahre ein Leitmotiv seiner Arbeit. Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, 22. Juni 2017, um 20 Uhr, in den Saal Pfeffingerhof einzuladen. Anschliessend wird es einen kleinen Imbiss geben. Dr. med. Bernhard Wingeier Leiter Kinder- und Jugendmedizin Klinik Arlesheim


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DIE REGION MACHT SCHULE

PARTNERFIRMEN IN DER REGION

In die Prävention investieren Berücksichtigen Sie bei Ihren Tätigkeiten und Geschäften unsere bewährten LIFT-Partner. Sie unterstützen unser Motto: «Lieber in die Prävention investieren als später hohe Kosten im Sozialwesen tragen!»

Bäckerei Niederberger, Laufen Verkauf; Bäckerei Niederberger, 2x Bäcker-WAP; Bucher/Gabele, Laufen, Detailhandel; CIBO Siciliano, Zwingen; Aluminium AG, Liesberg, Polymechaniker; Garage Müller, Zwingen, Automobilfachmann; Terraluk, Laufen, Tiefbau; Gemüsegärtnerei Lohr, Breitenbach, Pflanzen; Zentrum Passwang, Breitenbach, Pflege; Kinderheim Unterhalt (Fiabane); Zentrum Passwang Büro, ab August 17; Sportshop Karrer, Laufen, Detailhandel; Alterszentrum Rosengarten, Pflege;

Die Region macht Schule Die Region bietet seinen Jugendlichen anerkannt gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Damit leisten unsere Schulen einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen einer vierteiligen Wochenblattserie über ihre Berufswahl zu berichten.

Mildner Heinz, Zwingen, Zimmerei; Alterszentrum Rosengarten, Küche; Restaurant Sonne, Röschenz, Koch, Restauration; Bodenbeläge Imhof, Laufen, Bodenleger; Hof Waldenstein, Fam. Häfliger, Beinwil; Entsorgungscenter Laufen, Recycling; Borer Getränkehandel, Laufen, Detailhandel; Holzherr Gipserei, Breitenbach; Avec Bahnhof Laufen, Herr Aktashi, Detailhandel; Coiffeur Vito, Laufen; Spano Metallbau, Zwingen, Metallbauer; Stedtlicoiffeur, Laufen; Blaser Zimmerei, Zwingen, Zimmermann; Gartenbau Kottmann-Kohler, Dittingen; ISBA Zwingen, Kunststofftechnologe; Kantonsspital Laufen, Pflege, Aktivierung; Kantonsspital Laufen, Unterhalt; Trailgate Zwingen, Velomechaniker; Hübscher AG Laufen, Dachdecker, Zimmerei; Wohnheim Hirsacker, Liesberg, Ergotherapie, Pflege; Boutique Inline, Andrea, Laufen; Bluemeschopf, Zwingen. Ab Juni 17: Milchhüsli Laufen; Ab August 17: Bäckerei Kern, Confiseur; Ab August 17: Carrosserie Schneider, Zwingen; In Bearbeitung: Mc Donald Laufen

PERSONALWECHSEL

Wechsel im LIFT-Team

Ivana Kilian ist neu ganz verantwortlich für die Wochenarbeitsplätze bei LIFT Laufental. Bernhard Guntern arbeitet im nächsten Schuljahr nicht mehr an der Sekundarschule und verabschiedet sich mit etwas Wehmut vom LIFT-Projekt.

LIFT LAUFENTAL IM RÜCKBLICK

Von allen Seiten warmen Empfang Etwas zögerlich begannen wir im 2013 Wochenarbeitsplätze zu suchen. Aus 200 Anfragen resultierten dann immerhin 20 Wochenarbeitsplätze. LIFT erhielt in der Region von Anfang von allen Seiten einen warmen Empfang. Mittlerweile sind es fast vierzig Betriebe und fast ebenso viele Jugendliche. Recht häufig erhalten

unsere jungen Leute eine Lehrstelle, weil man sie vom LIFT kennt. Auch ausländische Jugendliche mit limitierten Deutschkenntnissen haben so mehr Chancen. Wir können unseren LIFT-Partnerbetrieben gar nicht genug danken für die Sorgfalt, mit der sie unsere Jugendlichen Bernhard Guntern betreuen.

LIFT SCHWEIZ

An 190 Standorten im ganzen Land Das Jugendprojekt LIFT gibt es mittlerweile an 190 Standorten in der Schweiz. Im Verlauf der Projektphase wurde es immer wieder mit Erfolg evaluiert Nach einer Phase der Anschubfinanzierung ist LIFT schon fast ein Opfer seines Erfolgs und benötigt finanzielle Unterstützung. In unserer Region unterstützt die «Sophie und Karl Binding

Stiftung» das Jugendprojekt LIFT mit einem namhaften Betrag. Im Kanton BL ist es der Kanton, der LIFT seit der Entstehung begleitet und fördert. So darf jede Schule einen gut investierten Sockelbeitrag an LIFT leisten und die Spezielle Förderung stellt Lektionen zur Verfügung. (www.jugendprojekt-lift.ch).

JUGENDPROJEKT LIFT

Schülerinnen und Schüler berichten über ihre LIFT-Erfahrungen LIFT (Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit) ist ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II).

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ielgruppe sind Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage bezüglich späterer Integration in die Arbeitswelt. Sie werden während insgesamt 2 Jahren begleitet (Mitte 7. Schuljahr bis Mitte 9. Schuljahr). Am LIFT-Projekt beteiligen sich auch die Sekundarschulen aus dem Laufental. Schülerinnen und Schüler berichten hier über ihre Erfahrungen bei ihrer ausgewählten LIFT-Partnerfirma in der Region.

Mein Wochenarbeitsplatz bei Terraluk. Mein Name ist Daniel Latino und ich arbeite jeden Freitag von 12.50 bis 16.00 Uhr bei Terraluk. Diese Firma hat ihren Sitz in Laufen. Ich finde meinen WAP (Wochenarbeitsplatz) sehr toll, weil ich gerne handwerkliche Sachen mache. Ich arbeite bereits drei Monate bei Terraluk. Ich persönlich finde diese Firma cool. Wer bei der Terraluk beschäftigt ist, muss gerne draussen arbeiten. Deshalb gehe ich auch so gerne zur Arbeit, auch weil es immer etwas Neues zu erleben gibt und es einfach Spass macht. Jeder hilft jedem, das gefällt mir sehr gut. Die Arbeiter dort sind sehr nett und helfen immer, wenn es einmal Schwierigkeiten gibt. Ein Nachmittag bei Terraluk: Es war an einem Freitag, mein Vater brachte mich um 12.50 Uhr zum Chef und ich ging dann mit diesem zur Baustelle. Er erklärte mir, was es auf der Baustelle für Regeln gibt. Der Arbeitsbeginn war 13.00 Uhr. Ich musste dann helfen, Absperrungen an ihren Platz zu bringen, wir mussten auch sogenannte «Elefantenfüsse» irgendwo hinstellen, das war noch schwierig. Aber ich gab nicht auf und brachte die restlichen «Elefantenfüsse» dorthin, wo der Chef wollte. Als ich fertig war, bekam ich einen neuen Auftrag. Ich musste die Strasse putzen. Das ging eine ganze Weile und dann war schon 15.30 Uhr, deshalb räumten wir dann die Sachen auf und gingen zurück zum Firmengelände. Dort angekommen, mussten wir die Fahrzeuge waschen. Ich helfe da immer mit, ausser der Chef sagt, ich dürfe gehen. Daniel Latino, 7. Klasse

Schöne Aussicht: Céline Müller liebt ihren wöchentlichen Arbeitseinsatz auf Hof WaldenFOTO: ZVG stein. Auf dem Biohof Waldenstein Ich arbeite auf dem Biohof Waldenstein in Beinwil. Jeweils freitags von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr bin ich im Einsatz. Dann kann ich nach Hause gehen. Am Freitag über den Mittag besuche ich das LIFT Modul bei uns in der Schule. Danach fahre ich von Zwingen mit dem 14-Uhr Postauto nach Beinwil an die Haltestelle Neuhüsli zu meinem Arbeitsplatz. Um 18.29 Uhr fährt dann ein Postauto zurück.Bis jetzt habe ich unter anderem gejätet, Brennesseln gschnitten und Plastikbändeli von den Sträuchern entfernt. Es gefällt mir sehr gut auf dem Hof Waldenstein, denn wenn ich dort ankomme, werde ich immer höflich begrüsst und die Leute, welche dort arbeiten, sind zu jedem sehr freundlich. Am Nachmittag gibt es um 16 Uhr immer ein kurze Pause. Die Aussicht auf dem Hof ist wunderschön. Ich gehe auch so gerne hin, weil es dort Pferde, Kühe, Hühner, Ziegen, Katzen und einen Hund hat. Céline Müller, 7. Klasse Mein Wochenarbeitsplatz bei der ISBA Ich bin Mike und arbeite bei der ISBA in Zwingen. Die ISBA stellt Tageslichtelemente vor allem für Industrie- und öffentliche Bauten her. Der Arbeitsplatz gefällt mir, weil ich dort sehr gut aufgenommen wurde. Ich werde auch wertschätzend, wie ein Mitarbeiter behandelt, der halt noch nicht alles kann. Ich arbeite jeweils am Freitag, von 13.30 bis 16.15 Uhr. Ich darf dort verschiedene Sachen machen, z.B. helfen beim Bau einer Lichtkuppel, oder beim Abdichten des Glases. Es gibt immer etwas zu tun,

es ist sehr spannend. Mich motivieren die Arbeiter dort. Sie helfen mir und ich kann gut mit ihnen reden. Ich habe auch schon viele Sachen gelernt, zum Beispiel wie etwas entsteht, oder woraus gewisse Sachen angefertigt werden. Die Arbeit an meinem Wochenarbeitsplatz hilft mir sehr, und ich bin seitdem nicht mehr so schüchtern im Umgang mit fremden Menschen. Auch an Tagen, an denen ich eigentlich keine Lust habe zu arbeiten, wird mir schnell klar, dass es nicht so schlimm ist, dorthin zu gehen. Denn ich fühle weil ich mich dort einfach wohl und die Zeit geht schnell vorüber, weil die Arbeit interessant ist. Mike Koch, 7.Klasse Mein WAP im «Bluemeschopf» Ich arbeite seit drei Monaten im «Bluemeschopf» in Zwingen. Ich bin immer mittwochs von 15.30 bis 18.30 Uhr dort am arbeiten. Wir bereiten die Blumen und Pflanzen für Sträusse vor, wir dekorieren und erfüllen jeden Kundenwunsch. Das Arbeiten dort macht mir sehr viel Spass. Ich mag es zu sehen, was die Kunden gerne möchten, ihnen das bereitzustellen und zu verkaufen. Anstatt vorbeizukommen, kann man auch einfach anrufen und sagen, was man gerne möchte und wir bereiten das dann vor. Ich habe schon viel aus meiner Arbeit im «Bluemeschopf» gelernt. Ich bin froh, dass ich diesen Arbeitsplatz besuchen und dort mitarbeiten darf. Es ist echt schön dort wie man mit den Kunden umgeht und auch die Arbeiten, die dort zu erledigen sind. Hermela Tesfagebriel, 7. Klasse


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VERANSTALTUNG

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Blues im Stedtli mit Mr. Sipp

RE/MAX stärkt das Netzwerk

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Ausflug: RE/MAXMaklerinnen und –Makler im klingenden Museum in Seewen. Tolle Ambiance: Der Stedtliblues ist immer sehr beliebt. Mein Name ist Elias Helye und seit 1992 verweile ich auf meinem schönen Platz beim Museum in der Altstadt von Laufen. Während dieser Zeit hier, konnte ich schon an vielen schönen Stadtereignissen teilnehmen. Aber seit dem Jahre 2006 findet an meinem Standort, jeweils im Juli, der alljährliche StedtliBlues statt und ich freue mich dann besonders auf die heissen Blues-Rhythmen und das bunte Treiben um mich herum. Wenn es also blues’t und groove’t auf dem Helye-Platz, dann ist die 12th Edition Stedtli-Blues im Gange. Der 8. Juli steht wiederum ganz im Zeichen der Bluesmusik mit nationalen sowie internationalen Bands und Musikern. Hervorheben möchte ich in diesem Jahr einen ganz besonders begnadeten Musiker. Geboren 1976 in einer Klein-

FOTOS: ZVG

stadt in Mississippi, steht Castro Coleman alias «Mr. Sipp» auf der Bühne in Laufen. Liebevoll «The Mississippi Blues Child» genannt, ist er unterdessen zu einer Persönlichkeit im Genre des Delta-Blues geworden. Lassen Sie sich durch sein jugendhaftes Aussehen nicht täuschen, hier kommt eine kraftvolle Erscheinung mit einzigartigem Stil. Sämtliche Songs sind Eigenkompositionen, sowohl seine Veröffentlichungen wie auch seine Live-Konzerte glänzen durch Mr. Sipp’s Gesangsstil, sein Songwriting-Talent, seine Musikalität und seine aufgestellte Persönlichkeit. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen unter anderem die «International Blues Challenge» im 2014, die «JMA male artist of the Year». Als einst die musikalischen Talente verteilt wurden, stand Mr. Sipp offensichtlich in der 1. Reihe. Natürlich lassen zudem weitere spannende Acts auf sich warten – so die finnische Sängerin und Gitarristen Erya Lyytinen & Band und nicht zu vergessen «Walt’s Blues Box» aus der Ostschweiz mit seiner Upperclass Windmaschine. Freuen wir uns also auf eine faszinierende 12th Edition Stedtli-Blues auf dem Helye-Platz in Laufen und geniessen das familiäre und gesellige Ambiente an diesem schönen Ort.

Stummer Dauergast: Die Statue des Elias Helye.

Stedtli-Blues Laufen

FOTO: ZVG

Am Freitag, 16. Juni, trafen sich die Maklerinnen und Makler der RE/MAX Nordwestschweiz zu einem gemütlichen Rencontre. Dabei ging es vor allem um den Gedankenaustausch und die Förderung der persönlichen Beziehungen. Niemand vermarktet heute in der Schweiz so viele Immobilien wie die RE/MAX. Schlüssel zu diesem Erfolg sind u.a. die enge Vernetzung und die Marktnähe der RE/MAX-Maklerinnen und –Makler. Dieses Prinzip bringt spürbaren Mehrnutzen für alle Kunden,

d.h. für Verkäufer und Käufer. Das OK-Team der RE/MAX Laufen (Kristin & Thomas M. Künzli) organisierte den Tag unter dem Motto «musisch, sportlich und kulinarisch» in ihrem Franchise-Gebiet Laufental/ Schwarzbubenland. Treffpunkt war das Museum für Musikautomaten in Seewen. Die spannende Führung bot den Maklerinnen und Maklern ein facettenreiches Erlebnis im Spannungsfeld zwischen Präzisionstechnik und den Melodien vergangener

Zeiten. Später erhielten die Teilnehmer des Anlasses einen Einblick in den Golfsport auf dem Übungsgelände der Golfanlage Birs-Golf in Zwingen. Nach einem gemütlichen Apéro im Schatten dislozierte die Gruppe nach Büsserach in das Restaurant Traube. Bei einem hervorragenden Fondue Chinoise vertieften die RE/MAX-Maklerinnen und –Makler ihren Gedankenaustausch und beendeten den Abend gemütlich mit vielen neuen Eindrücken. Thomas M. Künzli

EINGESANDT

Sonnig-gelungener Jugend-Sporttag Am Sonntag, dem 11. Juni, ging rund ums Schulhaus in Röschenz der alljährliche Laufentaler «Jugitag» über die Bühne. Die rund 650 Kinder und Jugendliche gaben am Morgen beim Kitu Wettkampf und dem UBS Kids Cup ihr sportliches Können zu Tage und hatten sichtlich Spass dabei. Temperaturen von über 30 Grad im Schatten liessen die Laufentaler nicht abschrecken, wodurch die Darbietungen der Pendelstafetten, Gymnastik und Gerätekombinationen am Nachmittag

auf viel Unterstützung der Zuschauerinnen und Zuschauer zählen konnten. Besonders zu erwähnen sind dabei die Gymnastik der Mädchenriege Brislach und die Schulstufenbarren Vorführung der Jugi Röschenz. Im hart umkämpften dreiteiligen Wettkampf Gewann die Jugi des TSV Blauen vor der des TV Dittingen und dem TSV Röschenz. Bei diesen Temperaturen war es kaum verwunderlich, dass die kühlen Getränke weggingen wie «warmi Weggli» und, dass der Soft-Ice Stand am frü-

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hen Nachmittag die grossen Waffeln bereits ausverkauft hatte. Für Abkühlung sorgte ein Wassersprinkler auf dem Kunstrasen. Der TSV Röschenz ist stolz darauf, erneut einen gelungenen Jugend-Sporttag durchgeführt zu haben, bei dem es keine grösseren Zwischenfälle gab und alle Beteiligten einen guten und spannenden Tag verbringen konnten. Nicolas Jermann Röschenz

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Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 22. Juni 2017 Nr. 25

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Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: konditoreihelfenstein@hotmail.com Café Konditorei Helfenstein Hauptstrasse 85, 4147 Aesch

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Alder + Eisenhut AG, Personalabteilung, Industriestrasse 10, 9642 Ebnat-Kappel. Herr Ch. Keller gibt Ihnen gerne telefonisch unter der Nr. 071 992 66 38 oder per E-Mail c.keller@alder-eisenhut.swiss Auskunft. Besuchen Sie uns unter www.alder-eisenhut.swiss.

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Anforderungen: Erfahrung im Lebensmittelverkauf, Café-Service, sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Flexibilität, Wochenend- und Ferienablösungen.

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Die verantwortungsvolle Funktion bietet ein vielseitiges Tätigkeitsfeld mit folgenden Schwerpunkten: • Administrative und organisatorische Leitung der Gemeindeverwaltung • Einwohnerkontrolle • Führen des Steuerregisters inklusive Steuer-, Gebührenfakturierung und Mahnwesen • Führen der AHV-Zweigstelle • Unterstützung und Beratung des Gemeinderates, insbesondere in fachlichen und rechtlichen Belangen • Assistent/in Gemeindepräsidium • Protokollführung für Gemeinderat und Kommissionen und den Vollzug der Beschlüsse • Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen und Gemeindeversammlungen • Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und Abstimmungen • Ablage und Archivierung Ihr Profil: • Berufserfahrung als Gemeindeverwalter/in oder Kadermitarbeiter/in in einer kleinen oder mittelgrossen Verwaltung • Umfassende Kenntnisse des Gemeinde-, Zivil- und Verwaltungsrechtes sowie sehr gute Informatik-Kenntnisse • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Fremdsprachen von Vorteil • Selbstständige und speditive Arbeitsweise • Ausgeprägte Informations- und Kommunikationsfähigkeit • Vertrauenswürdigkeit gepaart mit absoluter Diskretion • Belastbarkeit und hohe Dienstleistungsorientierung • Bereitschaft zu Abend- und Sonntagseinsätzen bei Sitzungen und Abstimmungen Ihre Perspektiven: • Die Möglichkeit, Ihren Arbeitsbereich selbstständig zu gestalten • Aktive Mitgestaltung der Verwaltungs- sowie Behördenorganisation, um den wachsenden Herausforderungen effektiv und effizient zu begegnen Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 12. Juli 2017 per E-Mail an gemeindeverwaltung@zullwil.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung Zullwil, Gemeinderat, Salweidstrasse 214, 4234 Zullwil. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dominic Gigandet ab 17.30 Uhr unter 079 705 69 12 gerne zur Verfügung.

zur Verstärkung unseres Teams in unserer zweisprachigen (D/E) Kinderkrippe in Kleinbasel. Bewerbung bitte an jobs@kindergarden.ch oder an SiK GmbH, Schönaustrasse 67 4058 Basel, Tel 079 519 87 98


Donnerstag, 22. Juni 2017 Nr. 25

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Donnerstag, 22. Juni 2017 Nr. 25

KALEIDOSKOP

C A R TO O N

Ihr Partner – in der Region, für die Region! Tel. 061 789 93 33 IN KÜRZE Gartenfest im Rosengarten LAUFEN. WOS. Am Samstag, 24. Juni , von 15.30 bis 22 Uhr, feiert das Seniorenzentrum Rosengarten am Schützenweg 11 in Laufen ein öffentliches Gartenfest mit Tessiner Live-Musik und verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten aus der Schweizer Sonnenstube. Das Seniorenzentrum Rosengarten freut sich auf zahlreiche Gäste.

Rund 5 Millionen Franken muss die KVA an die Kelsag zurückzahlen: Ein grosser Teil davon kommt uns allen in Form CARTOON: MORITZ ANTONY von tieferen Sack-Gebühren zugute.

KANTON SOLOTHURN

ERSCHWIL

Ein neuer Amtschreiber für die Amtschreiberei Thierstein

Brandursache geklärt

WOS. Die Staatskanzlei Kanton Solothurn teilt mit, dass Reinhard Studer (53, Grindel) neuer Amtschreiber der Amtschreiberei Thierstein wird. Er tritt seine neue Funktion am 1. Juli 2017 an.

Reinhard Studer ist seit Februar 2016 bei den Amtschreibereien als Notar tätig. Seit Juli 2016 amtet er als Amtschreiber-Stellvertreter von Breitenbach und Leiter Grundbuchamt. Reinhard Studer verfügt über das Anwaltspatent und das Patent als Notar im Kanton Solothurn. Vor 2016 war er in verschiedenen Funktionen als Jurist in den öffentlichen Verwaltungen der Kantone Solothurn und Baselland sowie als Leiter Rechtsdienst in einem Versicherungsunternehmen tätig. Der Regierungsrat hat Reinhard Studer per 1. Juli 2017 als neuen Amtschreiber Thierstein angestellt. Er übernimmt die Nachfolge von Barbara Suter, welche die Amtschreiberei interimistisch geführt hat und weiterhin als Amtschreiberin die Amtschreiberei Dorneck leitet.

WOS. Am Mittwoch, 14. Juni brannte in Erschwil der Dachstock eines Einfamilienhauses. Die Brandursachenabklärung durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn hat ergeben, dass sich im Frischluftzufuhrrohr des Cheminées, des seit längerer Zeit leerstehenden Hauses, ein Bienen- oder Wespennest befand. Als durch die neuen Liegenschaftsbesitzer das Cheminée angefeuert wurde, verhinderte dieses Nest die Frischluftzufuhr für den benötigten Kamindurchzug. Aufgrund der gestauten Hitze entzündete sich das Nest. Durch die dadurch entstandene thermische Belastung sowie die heissen Rauchgase, führten zu einer Überhitzung innerhalb des Cheminéeaufbaus im Deckenbereich. Als in der Folge genügend Sauerstoff dazu kam, entzündeten sich diese Rauchgase und verursachten den Dachbrand.

Bahndammfest WITTERSWIL. WOS. Am Wochenende von 1./2. Juli führt die Gruppe EiWi (Eisenbahn Witterwil) ihr jährliches Bahndammfest durch. Die Anlage ist die grösste in der Schweiz und eine der grössten in Europa. Die Model Lokomotiven werden ausschliesslich mit Dampf betrieben. Am Samstag wird von 10-19 Uhr und am Sonntag von 10.00-16.30 Uhr auf allen vier Gleisen gedampft, was das Zeug hält. Wassererlebnistag LAUFEN. WOS. Der Schwimmklub führt diesen Sonntag im Schwimmbad Laufen einen Wassererlebnistag durch. Von 11 bis 15 Uhr können an mehreren Posten verschieden Spiele, Wassersprünge, Schwimmstile und Fitnessübungen geübt und vollzogen werden. Zudem wird an diesem Sonntag auch der Wettbewerb «Dr schnellscht Birsfisch» durchgeführt. Brauereitag – noch wenige Plätze frei REGION. WOS. Für den Regio-Brauereitag 2017 vom 8. Juli sind noch einige Tickets zu haben. Wer Interesse hat, kann aus zwei Touren mit je 5 beteiligten Brauereien auswählen. Tour 1 fährt Brauereien im Oberen Baselbiet und Nuglar an. Mit der Tour 2 gehts nach Arlesheim, Muttenz, Himmelried, Hofstetten und Rodersdorf. Aufgrund des Ansturms auf die Tickets in den letzten Jahren haben die Organisatoren das Angebot verdoppelt. Mehr Infos und Buchung unter ‹schwarzbubenland.info/region/veranstaltungen›.

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