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Donnerstag, 1. Juni 2017

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109. Jahrgang – Nr. 22

Kühlt Ihre Klimaanlage noch oder heizt sie schon???

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Stadt Laufen unterstützt Fitness an der frischen Luft

16ºC 27ºC

Freitag, 2. Juni 2017 Wechselhaftes Wetter. Sonnige Abschnitte im Wechsel mit gewittrigen Niederschlägen.

16ºC 28ºC

Samstag, 3. Juni 2017 Weiterhin schwül und feucht. Nur wenig Sonne und vor allem am Nachmittag Niederschläge.

18ºC 20ºC

Sonntag, 4. Juni 2017 Weitgehend bedeckt und merklich kühler. Zum Teil ergiebige Niederschläge.

Beim Gymnasium in Laufen steht seit kurzem eine neue Street-WorkoutAnlage. Benutzt werden kann sie nach dem Pfingstwochenende. Melanie Brêchet

Blauen

3 Dieses Jahr feierte die Banntagsgemeinde Blauen ihr gemütliches Zusammensein nach gemachten Grenzerfahrungen im Angesicht der Wendelinskapelle.

St. Pantaleon

15 Die Theatergruppe Bühne 07 hat sich zu ihrem 10 Jahr-Jubiläum ein grosses Projekt vorgeknöpft und hervorragend umgesetzt.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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issen Sie, was Front Lever, Back Lever oder Planches sind? Was Neulinge vermutlich noch nie gehört haben, gehört für erfahrene Street-Workout-Begeisterte zum wöchentlichen, wenn nicht täglichen Training dazu. Street Workout ist ein kreatives Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Es kann immer und überall betrieben werden. Bei den zu Beginn genannten Übungen handelt es sich um statische Halteübungen, die an jeder gängigen Street-Workout-Anlage ausgeführt werden können. Eine solche Anlage steht jetzt seit kurzem auch in Laufen beim Gymnasium neben der Finnenbahn. Wer nun die oben genannten Übungen gegoogelt hat und schon vom Anblick dieser Figuren kalte Füsse bekommt, sei an dieser Stelle beruhigt: Street Workout sei für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet, sagt Christian Saladin vom Sportamt Baselland. Street Workout liege voll im Trend. Eine Befragung von Sport Schweiz habe ergeben, dass Fitness die beliebteste Sportart in der Schweiz sei. «Draussen an der frischen Luft bewegen sich Herr und Frau Schweizer besonders gerne», so Saladin weiter. 2015 wurde darum in Birsfelden die erste Street-Workout-Anlage des Kantons eröffnet – mit vollem Erfolg. Schnell war darum der Entschluss gefasst, im Baselbiet weitere Anlagen zu bauen und der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. In jedem Be-

Fit dank Street Workout: (v. l.) Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste der Stadt Laufen, Sabine Asprion, Stadträtin, FOTO: MELANIE BRÊCHET Pascal Bolliger Stadtrat, Christian Saladin, Sportamt Baselland. zirk sollte eine Street-Workout-Anlage zu stehen kommen. Im Bezirk Laufen war die Stadt Laufen die einzige Gemeinde, die sich beworben hatte. Das Sportamt Baselland steuert pro Anlage aus dem Swisslos-Sportfonds 30 000 Franken bei. Wie Stadträtin Sabine Asprion erklärt, habe man zur Deckung weiterer Kosten eine Spende der Martha-Schaltenbrand-Stiftung erhalten, zudem erbrachte die Stadt Laufen einen grossen Teil an Eigenleistungen.

Insgesamt habe die Anlage rund 65 000 Franken gekostet, so Asprion weiter. Nach den Pfingsttagen steht die Anlage der Bevölkerung zur Verfügung. Wer nun zu Beginn vor der Anlage steht wie der Esel am Berg, dem kann geholfen werden: Eine Tafel mit Erklärungen zu den verschiedenen Übungen werde geprüft, erklärt Stadtrat Pascal Bolliger. Gemäss Christian Saladin bestehe ausserdem die Möglichkeit eines öffentlichen Trainings, welches Street-Work-

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out-Vereine anbieten. Street Workout Schweiz arbeitet ausserdem an einer App, die Interessierten voraussichtlich ab August zeigen soll, wie eine Anlage, wie sie in Laufen steht, am besten genutzt werden kann. Damit wirklich alle ihre helle Freude an der neuen Anlage in Laufen haben, gelten auch hier die gängigen Ruhezeiten. Von zehn Uhr abends bis morgens um sechs gilt auch auf der Street-Workout-Anlage in Laufen Nachtruhe.


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Empfehlungen

www.sprachschule-laufental.ch Auskunft und Anmeldung bei: Y. Mathys, Wahlen Tel. 061 761 29 48

Regionales Entsorgungscenter Laufental-Thierstein AG 4242 Laufen Tel. 061 763 08 88

Samstag, 3. Juni 2017, normal offen von 9.00 bis 13.00 Uhr

Pfingstmontag, 5. Juni 2017 bleibt das Entsorgungscenter geschlossen. Dienstag, 6. Juni 2017, wieder normal offen: 7.00 – 11.45 Uhr, 13.00 – 16.30 Uhr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Copyright AZ Anzeiger AG

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 1. Juni 2017 Nr. 22

BLAUEN

Open-Air-Kino eröffnet Vorverkauf

Banntag unter der Obhut des Heiligen Wendelin

Die Jugend des OKs: Vielleicht haben bald sie das Sagen beim Open-Air-Kino Laufen. FOTOS: ZVG

dust. Das Open-Air-Kino Laufen ist bereit für die nächste Runde. Bereits zum 12. Mal sind auf dem Schlachthausparkplatz vom 17. bis am 26. August 2017 Kino-Highlights des Jahres auf Grossleinwand zu bewundern. Und dies – wie gewohnt – im Rahmen eines gediegenen Vorabendprogrammes mit diversen Verpflegungsmöglichkeiten, Unterhaltung mit Freiluft-Ambiance. Heute Donnerstag, 1. Juni, geht auch der Vorverkauf für die 7 Filme los. Das Programm, welches das 14-köpfige OK ausgewählt hat, ist ein guter Mix von Action, Unterhaltung und Familienfilm. Und der Eröffnungstag lockt gleich mit einem bekannten neuen Schweizer Film:

Freitag, 25. August: The Boss Baby Samstag, 26. August: Baywatch Aller guten Banntagdinge sind drei: Verpflegung, Musik und die Wendelinskapelle. Hier der Musikverein Blauen in Aktion. Ab sofort sind Tickets zu 14 Franken an den Vorverkaufsstellen SportShop Karrer, Picadilly Pub und EGK Agentur Laufen zu den ordentlichen Öffnungszeiten erhältlich. www.openairkinolaufen.ch

Donnerstag, 17. August: Die Göttliche Ordnung. Freitag, 18. August: Ich Einfach Unverbesserlich.

Blauen begeht seinen Bann nur alle zwei Jahre. Dieses Jahr feierte die Banntagsgemeinde ihr gemütliches Zusammensein nach gemachten Grenzerfahrungen im Angesicht der Wendelinskapelle. Roland Bürki

Samstag, 19. August: Pirates Of The Caribean 5 – Salazars Rache

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Sonntag 20. August: Gold – Gier hat eine neue Farbe Donnerstag, 24. August: Lion – Der lange Weg nach Hause

FOTOS: ROLAND BÜRKI

Und die ganze OK-Familie: Hat momentan alles im Griff.

ir haben den Wald nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Kindern gepachtet», zitierte Ruedi Schmidlin, Präsident der organisierenden Burgerkorporation Blauen, während der Bannbegehung zum Hofgut Kleinblau-

en ein altes Indianersprichwort. Anlass genug für ihn, die Entwicklung des Waldes seit dem Ende der Eiszeit bis zum heutigen Waldsterben und Klimawandel Revue passieren zu lassen. «Der Wald bietet Lebensraum für Fauna und Flora, er liefert Holz für Energie und Bau, bietet Schutz vor Naturgefahren, liefert Trinkwasser und Sauerstoff und gewinnt zunehmend an Bedeutung für Erholung und Freizeit», unterstrich der Burgerpräsident die Bedeutung der Bürgergemeinden und Burgerkorporationen als grösste Waldbesitzer im Kanton, welche sich die Pflege und Erhaltung des Waldes auf die Fahne geschrieben hätten. Dass heute etwa das Sterben der Eschen Besorgnis auslöse, verhehlte Schmidlin nicht. Vielmehr gelte es, gemäss dem Indianersprichwort Sorge zum Wald zu tragen. Das tut vor allem auch Revierförster Markus Schmidlin, der unterwegs über die Forstarbeiten orientierte. Sorge zu den gut 150 Banntäglern trug

Lüpfige Ländlermusik: Die «Örgeli Freaks» geben Vollgas.

aber auch die Burgerkorporation mit vollzähligem Burgerrat und die mitzahlende Einwohnergemeinde, die mit den beiden Gemeinderätinnen Juliette Demond und Waltraud Zindel aufwartete. «Wir trafen am Blattenpass auf ein tolles, vielseitiges Apérobuffet», freute sich von Seiten der Bevölkerung eine strahlende Banntäglerin namens Marianne und vermutete, wohl deshalb seien ihnen von der dort aufkreuzenden Pfeffinger Banntagsrotte drei Personen bis zur Festwirtschaft hier in Kleinblauen gefolgt. Und das nicht zu Unrecht, liessen doch hier die vier «Örgeli Freaks» die Stimmung unter dem Partyzeltdach hochgehen. «Wir spielen vor allem tradtionellen, rassigen «Jenny-Stil» nach dem Bündner Josias Jenny, ebenso aber auch Kompositionen von Kasi Geisser», verriet einer der vier Musiker dem Wochenblatt. Mit Wurst und Brot sowie dem feinen Banntag Bier schienen die helfenden Damen der Burgerkorporation noch eine Schippe Gemütlichkeit draufzulegen, sang doch die Banntagsschar das «Blauner Lied» gespielt vom Musikverein Blauen unter der Leitung von José Martin Blanco aus vollen Kehlen mit. Besonderen Applaus gab es auch für die «Mimi, die ohne Krimi» nie ins Bett geht. Aber ins Bett gehen wollte hier angesichts der historischen Wendelinskapelle und der einmaligen Aussicht ohnehin niemand. 1666 erbaut ist die Kapelle dem Schutzpatron der Bauern, des Viehs und neu auch der Umwelt samt Walde geweiht. «Wenn man den Banntag nur alle zwei Jahre feiert, geniesst man ihn doppelt», erklärte der «Berufs-Blauner» Josef Marquis das Sitzleder der hiesigen Banntägler. Ja, da durfte man mit Fug und Recht das nächste banntaglose Jahr mit einem zweiten Banntagbier begiessen.

VERANSTALTUNG

Laufentaler Jugend-Sporttag in Röschenz Bereits zum vierten Mal darf der TSV Röschenz am Sonntag 11. Juni den alljährlichen regionalen Laufentaler Jugend-Sporttag durchführen. Rund 650 Kinder werden an diesem Tag sportlich ihr bestes zeigen. Es freut uns vom TSV Röschenz ausserordentlich, diesen Anlass auf den Sportanlagen rund um das Schulhaus Fluh in Röschenz organisieren zu dürfen. Die kleinsten Teilnehmer vom Kitu messen sich am Morgen in einem zweiteiligen Wettkampf aus Hindernislauf und Pendelstafette. Gleichzeitig bestreiten die Mädchen und Knaben den UBS Kids Cup, das heisst einen Leichtathletik Einzelwettkampf mit spannenden

Disziplinen wie Lauf, Ballwurf und Weitsprung. Ausserdem wird ein Kugelstosswettkampf von den Kindern durchgeführt. Die Pendelstafetten, bei der sich die Riegen im direkten Vergleich gegenüber stehen, bilden den Start des Nachmittag-Programmes. Darüber hinaus startet der spannende dreiteilige Vereinswettkampf, um den Jugend-Sporttag-Sieger zu küren. Die Gymnastik- und GeräteVorführungen werden die Zuschauer mit interessanten Darbietungen in ihren Bann ziehen. OK Laufentaler Jugend-Sporttag Röschenz

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

9. bis 25. Juni Vernissage: Freitag, 9. Juni, 19.00 Uhr

Ruth Wittendorfer – Bilder Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr; So, 11.00–16.00 Uhr


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Donnerstag, 1. Juni 2017 Nr. 22

Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 4. Juni 2017 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 2. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 4. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Pfarrerin Denise Wyss (christkath.) und Richelle Bakovsky (Orgel. Dienstag, 6. Juni, 10.00 Uhr, Offen Kirche mit Bistro. An jedem Markttag, 10–12 und 13–15 Uhr, christkatholischer Pfarreisaal, Viehmarktgasse Laufen, literarisch-musikalischer Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Donnerstag, 8. Juni, 9.00 Uhr, Seniorenreise. Treffpunkt beim Parkplatz zwischen Migros und Coop, Thema: «Fahrt an den Blausee». Anmeldung auf dem Sekretariat der ref. Kirchgemeinde Laufental, Sabine Freund, Tel.-Nr. 061 761 40 43. Liesberg Freitag, 2. Juni, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 4. Juni 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 6. Juni 2017 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend

Gäste sind herzlich willkommen.

DANKE Viele tröstende Worte sind gesprochen und geschrieben worden. Viele stumme Umarmungen, viele Zeichen der Liebe und der Freundschaft durften wir erfahren. Es ist uns ein Herzensbedürfnis, all denen Dank zu sagen, die uns über den Verlust unseres geliebten

Engelbert Hänggi-Brunner

Publikation Friedensrichter und Rechnungsprüfungskommission Für die kommunale Beamtenwahl zur Wahl eines Friedensrichters und für die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sind innert der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu vergeben sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR).

hinweggeholfen haben.

Als Friedensrichter gewählt ist: – Keller Markus, 1961, Nuglar, Nebelfrei (neu)

Unser Dank gilt allen Verwandten, Freunden und Bekannten für das Mitgefühl und die vielen Zeichen der Verbundenheit. Danken möchten wir für die Blumen und Spenden, aber auch für die Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde.

Als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission gewählt sind: – Bärtsch-Ritter Nathalie, 1968, Geografin, Nuglar, Nebelfrei (neu) – Schmid Hans Peter, 1951, Historiker, Nuglar, Nebelfrei (neu) – Hofmeier Urs Ch., 1962, Geschäftsführer, St. Pantaleon, FDP (neu)

Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier, den Musikverein Konkordia Nunningen und Raphael Jeger für die wunderbare musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. In unseren Dank einschliessen möchten wir auch Herrn Peter-Florian Albrecht für die ärztliche Betreuung und die Spitex Thierstein/Dorneckberg für die liebevolle Pflege.

Der angesetzte Wahlgang vom 2. Juli 2017 findet nicht statt. Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (§§ 160 und § 49 Abs. 2 GpR i.V. m. § 21 Abs. 1 Bst. D VpR).

Das Leben geht weiter, die Erinnerung bleibt. Und wenn wir an dich denken, lächeln wir und sagen: «Weisch no?»

Nunningen, im Mai 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 10. Juni 2017, um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Oberkirch.

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. Hermann Hesse

Wir nehmen Abschied von

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Dora Stöckli Schöne

Sonntag, 4. Juni, 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Texten von Hermann Hesse, mit Abendmahl und Taufe. Pfarrer Armin Mettler. Musikalische Umrahmung, Magdalena Welten, Fagott, und Sharon Prushansky, Orgel.

Dora, Du hast von Anfang an und mehr als vierzig Jahre lang die Entwicklung der Heilpädagogischen Schule Münchenstein mitgestaltet. Den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und uns bleiben wunderbare Erinnerungen an diese Zeit!

Mittwoch, 7. Juni, 14.30 Uhr Ökumische Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren Martina Hausberger und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 5. Juni unter Telefon 061 731 38 84 (Teilnehmerzahl beschränkt!) 16.30 Uhr Streetdance Minis Martina Hausberger 19.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung, ökumenische Kirche Flüh

GEMEINDE NUGLAR-ST. PANTALEON 4412 NUGLAR

2. August 1945 – 20. Mai 2017

Wir verlieren mit Dir eine liebenswerte Kollegin und Freundin. Deine Fröhlichkeit, Dein Enthusiasmus, Deine Ehrlichkeit und Dein Können werden fehlen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HPS Münchenstein Lärchenstrasse 7

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 4. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Taufe und Abendmahl, Täufling: Yuna Schmid aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 11. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Xenia Zürcher aus Fehren, Pfarrer Stéphane Barth Sonntagsschule-ChinderChilche: Sonntage 11. Juni und 2. Juli, jeweils 10.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst Projektkurse Religion an der Oberstufe KTW in Breitenbach, im Mur-Schulhaus: Mittwoch, 7. Juni, 13.30 bis 16.30 Uhr, verbindlich für alle, die später konfirmiert werden wollen

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Vater, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Erich Marquis-Meury 31. März 1928 – 23. Mai 2017 Nach kurzer Krankheit wurde er von seinem Leiden erlöst.

Wir vermissen Dich: Guido Marquis und Monica Kohler Alice und Siegfried Meury-Marquis Marie-Louise Marquis Franz und Maria Marquis-Bohrer Josef und Christa Marquis-Bertschi Nichten, Neffen und Anverwandte Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, den 7. Juni 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Blauen mit anschliessender Urnenbeisetzung statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Klosters Mariastein, Postkonto 40-9323-9 (Vermerk: Erich Marquis). Traueradresse: Guido Marquis, Sodackerweg 14, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Johannesevangelium 11,25

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


Donnerstag, 1. Juni 2017 Nr. 22

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Donnerstag, 1. Juni 2017 Nr. 22

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Fehren

Witterswil

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind im Abschnitt «Rüteli» bis «Hauptstrasse» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Der Verkehr muss zeitweise einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage oder Verkehrsdienst geregelt werden. – Die Durchfahrt für Lastwagen (Lastwagenfahrverbot, 2.07) ist verboten. Davon ausgenommen ist der Zubringerdienst. – Die Fusswegverbindungen werden im Baustellenbereich umgeleitet. – Die privaten Zufahrten sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet

Bättwil

Baupublikation Bauherrschaft: Huber-Zülle Markus und Claudia Bättwilerstrasse 5, 4112 Bättwil Projektverfasser: Atelier Randin GmbH Mühlemattstrasse 28, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2016-012 Werkhalle mit Attikawohnung Ausnahme: Flachdach mit Attika Bauplatz: Mühlemattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1035 Bemerkung: Neuauflage! – Div. Änderungen im Grundriss und an Fassade – Änderung bei der Gebäudehöhe Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 16. Juni 2017

EINWOHNERGEMEINDE WITTERSWIL

Verkehrsbeschränkung in Fehren, Büsserachstrasse

Dauer: 6. Juni bis ca. 4. August 2017 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. Juni 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Gehwegneubau Bahnhofstrasse Abschnitt In den Reben – Traubenweg Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 68 sowie § 15 ff. des Kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 wird öffentlich aufgelegt: Gehwegneubau Bahnhofstrasse, Abschnitt In den Reben - Traubenweg – Kommunaler Erschliessungsplan 1:500 Gleichzeitig liegen zur Orientierung / Erläuterung (kein Genehmigungsinhalt) folgende Dokumente auf: – Kommunaler Landerwerb, Situation 1:500 – Kommunale Querprofile, 1:50 – Kommunale Normalprofile, 1:50 Dem kommunalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Auflagezeit Die Auflage erfolgt vom 6. Juni bis 5. Juli 2017 Auflageort Gemeindeverwaltung Witterswil, Bättwilerstrasse 23 4108 Witterswil Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 8.00 bis 10.00 Uhr Montag: 17.00 bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Öffentliche Am Mittwoch, 7. Juni 2017, 19.30 Uhr findet in der Information Mehrzweckhalle Witterswil, Weisskirchweg 32, 4108 Witterswil, eine öffentliche Information mit anschliessender Fragerunde statt. Einsprachen Schriftlich innerhalb der Auflagezeit beim Gemeinderat Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, mit Antrag und Begründung. Witterswil, im Mai 2017 Der Gemeinderat

Grellingen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Mariastein-Metzerlen

Einwohnergemeinde Grellingen

Öffentliche Planauflage Einwohnergemeinde Witterswil Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 wird der kantonale Erschliessungsplan über die

Baupublikation Bauherrschaft: Fam. René und Brigitte Meier Rodersdorfstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neuer Treppenzugang für bestehende Wohnung (Ausnahmegesuch zur Unterschreitung der Baulinie) Bauort: Rodersdorfstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1616 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Benjamin Meier 4116 Metzerlen, und J. Roth AG, 4717 Mümliswil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 16. Juni 2017

Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Mittwoch, 14. Juni 2017, 20.00 Uhr

Bahnhof-/Benkenstrasse Abschnitt Ettingerstrasse bis Ob den Reben resp. Auf der Höhe Erschliessungsplan, Situation 1:500 öffentlich aufgelegt. Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu). Gleichzeitig liegen zur Orientierung / Erläuterung (kein Genehmigungsinhalt) folgende Dokumente auf:

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 29. März 2017

5. Gemeindeentwicklung; Bericht und Information

– – – – – – –

6. Verschiedenes

Auflagezeit:

Die Detailunterlagen zu den Traktanden 1, 2, 3, 4 und 5 sind auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden.

Auflageorte: – Gemeindeverwaltung Witterswil Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil (während der Schalteröffnungszeiten)

2. Genehmigung der Gemeinderechnung 2016 3. Bericht Finanzplan 2018–2022 4. Mutation Zonenreglement Siedlung; Ergänzungsbestimmung 1 «Mehrwertabgabe»

Grellingen, im Mai 2017

Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Rodersdorf EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Landerwerb, Situation, 1:500 Situation Strassenbau, 1:200 Situation Werkleitungen, 1:200 Längenprofil, 1:500/50 Querprofile, 1:50 Normalprofile, 1:50 Technischer Bericht 6. Juni bis 5. Juli 2017

– Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Öffentliche Mittwoch, 7. Juni 2017, um 19.30 Uhr Information: Mehrzweckhalle Witterswil Weisskirchweg 32, 4108 Witterswil Einsprachen können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 2. Juni 2017

Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen Büsche, Hecken, Sträucher, Stauden, hohe Gräser und Bäume können in das Lichtraumprofil von Strassen und Wegen wachsen – wenn man sie lässt. Sie behindern dann die Sicht und gefährden die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die anderen Verkehrsteilnehmer. Im Interesse der Sicherheit und zur Vorbeugung vor Unfällen fordern wir hiermit alle Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen höflich auf, ihre Pflanzen entlang von Strassen und Wegen den Vorschriften entsprechend zurückzuschneiden. Pflanzen dürfen grundsätzlich nicht über die Grundstücksgrenze in das Strassenareal ragen. Hecken, Sträucher, Stauden und Bäume müssen senkrecht über der Grenze auf folgende Höhen zurückgeschnitten werden: – Trottoir- und Fusswegbereiche auf 2,50 m Höhe – Strassen- und Fahrbahnbereiche auf 4,20 m Höhe. Die Gemeinde wird ab 30. Juni 2017 den Rückschnitt kontrollieren. Bei Nichtbeachtung der erwähnten Regeln werden die Pflanzen von der Gemeinde auf Kosten der Eigentümerschaft zurückgeschnitten. Bei Fragen steht Ihnen der Techn. Dienst unter Tel. 079 435 61 92 gerne zur Verfügung. EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

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LAUFENTAL

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NENZLINGEN

Menschen lachen im Grossformat dust. Stephanie Meier fotografiert. Natur und Menschen. Vor einigen Jahren schon präsentierte die gebürtige Bärschwilerin im Kantonsspital Laufen ihre fotoakustische Lachsammlung. Die Portraits von lachenden Menschen, deren Lachen per Knopfdruck auch akustisch zu erleben ist, kann noch heute in der Spital-Cafeteria bestaunt werden. Stephanie Meier blieb neben weiteren Projekten am Thema dran. «Es war mir ein Bedürfnis, eine ähnliche Ausstellung mit Grossformaten und mit verbesserter Tonqualität vorzubereiten.» Die Künstlerin setzte auch dieses Projekt um. In diesen Tagen ging nun die erfolgreiche einmonatige Ausstellung im Domicil Schwabgut, einem Alters- und Pflegeheim in Bern, zu Ende. Das Wochenblatt hatte Gelegenheit, zusammen mit der Künstlerin diese 20 grossformatigen Schwarz-Weiss-Portraits von Menschen im reiferen Alter zu besichtigen. Stephanie Meier freute sich über den Besuch aus der «Heimat» und kündigte an, dass einige dieser Exponate aus der Ausstellung «Menschen lachen»

Die Künstlerin und eines ihrer Modelle: Stephanie Meier, kurz vor Ausstellungsschluss, im Domicil Schwabgut in Bern. FOTO: MARTIN STAUB am 16. und 17. September 2017 im Foyer des Congress Centers Basel während

des Humorkongresses für alle frei zugänglich gezeigt werden.

GESUNDHEITSTIPP

Nr. 200 – Komplementärmedizin

Das wird die Jubiläumsausgabe sagt mir die Zeitung. Wie soll eine Jubiläumsausgabe aussehen? Mit dem 200. Gesundheitstipp wird es Zeit für eine Reflektion. Seit 2006 schreibe ich den Gesundheitstipp. Ich hatte ein Ziel vor Augen: Menschen zurück zu den Wurzeln des medizinischen Wissens im Alltag zu führen. Über die 23 Jahre meiner naturärztlichen Arbeit fand eine kontinuierliche Umstellung in der Einstellung statt. Durch die Weitsicht, oder besser gesagt einen Weitblick, komme ich heute zu einer Einsicht. Zugunsten des Menschen mit seinen akuten, aber heute vor allem chronischen Krankheiten braucht es eine moderne Medizin mit einem begleitenden, breiten komplementären Ansatz. Die evidenzbasierte Medizin im naturheilkundlichen Bereich wird heute von den Krankenkassen mehr und mehr verlangt. Das heisst auf Erfahrungsbelege begründetete Naturheilkunde. Evidenz bedeutet, es sind keine Beweise mehr nötig, die Wirksamkeit ist klar. Diese Beweise müssen aber heute noch wissenschaftlich klinisch gesichert sein. Dies ist aber ein Widerspruch mit dem naturheilkundlichen Ansatz. Denn, 10 Menschen mit Diabetes sind 10 unterschiedliche Individuen. Ein Mensch hat neben Diabetes mellitus vielleicht noch hohen Blutdruck und ist fettleibig. Der andere Mensch ist depressiv und leidet an chronischen Kopfschmerzen. In Ihrer Ganzheit betrachtet lassen sich diese beiden Menschen nicht in dieselbe klinische Studie packen. Empirisch, über Jahrhunderte auf Erfahrung begründet, an Menschen angewendet und nicht an Tieren, ist Beweis genug! Die moderne

Medizin braucht Ihre klinisch-wissenschaftlichen Studien, zuerst an Mausmodellen erprobt und später an Menschen angewendet. Es halten keine Menschen hin für die ersten Prüfungen von neuen Medikamenten in der Testphase. Ich lasse die Frage der Ethik hier offen. Ein anderes grosses Thema. Auch diese moderne Medizin ist nötig. Der Weitblick geht in die Richtung, dass die klassische Phytotherapie, die Spagyrik und auch die Homöopathie ihren festen Platz haben müssen in der heutigen Medizin. Dazu gehört auch genug Zeit für eine eingehenden Anamnese, eine Bestandsaufnahme der Krankengeschichte auf allen Ebenen, den körperlich-organischen, wie auch den psychisch-seelischen. Das ist für jeden Naturheilkundler ein «must»! Ich komme gerade zurück vom 1. Weltkongress für Micro-Immuntherapie, ICoMI. Die medizinischwissenschaftliche Forschung befasst sich weltweit mit Mikrodosen in der Behandlung der chronisch entzündlichen Krankheiten wie Rheumatoide Arthritis, Darmerkrankungen, Hautstörungen, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes mellitus, daneben auch MS, Parkinson und Alzheimer. Die ersten Erfahrungen und Studien im Mikrogramm-, Nanogramm-, Pikogrammbereich sind vielversprechend. Die Wirkung möglich und die Nebenwirkungen geringer. Die Homöopathie liegt auch in diesem Bereich. Die Ergänzung ist neben der Verdünnung die Verschüttelung nach Hahnemann, die über eine biophysikalische Dynamik aufgezeigt werden muss. Chronisch entzündliche Krankheiten spielen sich zum Teil im Gewebe ab und lassen sich manchmal nicht im Blut detektieren. Auslöser können Viren, abgelaufene bakterielle Infekte, Eiterherde an Zähnen, ein latent entzündlicher Blinddarm und vieles mehr sein. Die naturärztliche Arbeit geht schon lange in diese Richtung. Deshalb ist sie neben der aktuellen Medizin so wertvoll. Die Naturheilkundliche Lektüre ist immer noch der Sherlock Holmes auf meinem Nachttisch, und er wird dies immer bleiben. Die Faszination der Natur mit ihren Naturheilmitteln ist endlos! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

KULINARISCHES

Reisen Sie mit uns um die Welt!

DENKPAUSE

Trinkwasser-Quellen wirksam schützen!

PR. Vom 12. bis am 18. Juni macht das Restaurant Rosengarten eine kulinarische Weltreise und besucht jeden Tag ein anderes Land. Köstlichkeiten aus Italien, Portugal, Thailand, Lettland und vielen anderen Ländern erwarten Sie. Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Restaurant verwöhnen zu dürfen. Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen, Telefon 061 765 91 91, www.sz-rosengarten.ch.

Georges Thüring

VERANSTALTUNG

Springkonkurrenz in Laufen Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, führt der Reitverein Laufen und Umgebung für alle Pferdefreunde der Region ein Freundschaftsspringen bei der Reithalle «auf Saal» in Laufen durch. Ab 8.30 Uhr werden Sie in 4 Prüfungen fairen und spannenden Sport zu sehen bekommen. In einer gedeckten Festwirtschaft können sich Zuschauer und Konkurrenten mit Steaks und Würsten vom Grill sowie anderen Leckerbissen und feinen Kuchen verwöhnen lassen. Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Gönnern und Sponsoren. Ohne Ihr Entgegenkommen wäre die Durchführung eines solchen Anlasses nicht möglich. Eintritt frei!

LAUFEN

Feiern und spenden WOS. Der Lionsclub Laufental-Thierstein feiert den 100. Geburtstag der weltweiten Lions-Bewegung am 10. Juni mit einer Benefizveranstaltung für geladene Gäste im Alts Schlachthuus. Dabei werden nebst den Einnahmen durch das Bankett auch die ersteigerten Erlöse für zwei zur Verfügung gestellte Kunstwerke von Andreas Malzach und Martin Staub der Renovation der St. Katharinenkirche zugute kommen.

In unserem Kanton wird das Trinkwasser dezentral gewonnen. Insgesamt bestehen 95 einzelne Wasserversorgungen. Diese Situation ist ökologisch sinnvoll. So hat man beispielsweise im Havariefall in der Regel Ausweichmöglichkeiten, um die Trinkwasserversorgung aufrecht zu erhalten. Wir Laufentaler wissen dies aus eigener Erfahrung. Ich erinnere nur an das Hochwasser in Laufen im Jahre 2007, als alle Pumpwerke nahe der Birs ausser Betrieb genommen werden mussten. Die Versorgung konnte damals nur mit einer Notleitung von der Nachbargemeinde Zwingen gewährleistet werden. Trinkwasser ist auch in unserem Kanton ein kostbares Gut und nicht unendlich vorhanden. So ist im Oberbaselbiet das Wasser für Trinkwasser und für die Landwirtschaft laut kantonaler Stellen schon heute knapp. Die Klimaerwärmung wird diese Situation weiter verschlechtern. Und jede Aufgabe einer Trinkwasserquelle verschärft dieses Problem. Deshalb sollten Quellen, die nicht mehr für Trinkwasser genutzt werden können, auch nicht eliminiert werden, sondern als Reserve für eine Notwasserversorgung und für die Bewässerung von Landwirtschaftskulturen unbedingt erhalten bleiben. Die bewährte dezentrale Was-

serversorgung ist jedoch durch den zunehmenden Siedlungsdruck und andere Interessen gefährdet. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel, welche der Kanton zu Gunsten eines Deponiestandortes opfern wollte. Das Volk hat Ende November 2016 die fragliche Änderung des kantonalen Richtplanes – nicht zuletzt dank eines enormen Einsatzes von uns Laufentalern – abgelehnt und sich deutlich für den Erhalt dieser Quellen ausgesprochen. In der kantonalen Wasserstrategie wird übrigens ausdrücklich festgehalten, dass es sich beim Wasser um unsere wichtigste Ressource handelt. Deshalb müsse die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung oberste Priorität haben. Ich meine, diesen löblichen Worten müssen nun endlich konkrete Taten folgen. Unser Kanton benötigt dringend ein Gesetz zum Schutz der kantonalen Wasserversorgung. Darin müssen Grundund Trinkwasserquellen auf dem Gebiet des Kantons Basel-Landschaft verbindlich und ohne Wenn und Aber geschützt werden, damit Abstimmungen wie im letzten November gar nicht mehr nötig sein werden. Im Rahmen dieses Gesetzes müssen auch die kantonalen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten neu geregelt werden. So soll es künftig nicht mehr möglich sein, dass die gleiche Direktion sowohl für den Wasserschutz als auch für die Planung von Deponien oder das Erteilen von Baubewilligungen zuständig ist. Dies führt laufend zu Interessenkonflikten. Ich habe mittels eines parlamentarischen Vorstosses den Regierungsrat aufgefordert, dem Landrat ein solches Gesetz vorzuschlagen. Der Erhalt der Quellen betrifft nicht nur uns Laufentaler, sondern auch die anderen Regionen unseres Kantons. Georges Thüring, Grellingen, Landrat


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Neu in Grellingen

Physiotherapie

Bahnhofstrasse 7 auch Hausbesuche Tel. 061 743 91 91 / 079 503 58 00

WIR ist Wiggli, Wiggli ist WIR, so steht es in der Homepage von der: «insideparadeplatz.ch» geschrieben! Überspitzt könnte man auch sagen, KELSAG ist Wiggli, ohne Wiggli keine WIR bei der KELSAG! In dieser Woche findet in Laufen die Generalversammlung der KELSAG statt, der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG. Die Vertreter der 33 Mitgliedsgemeinden – der Aktionäre also – werden dabei u. a. über die Jahresrechnung zu befinden haben, also auch darüber, wie mit dem Geld der Gebührenzahler gewirtschaftet worden ist. Ob in diesem Zusammenhang wohl danach gefragt wird, in welcher Währung die Guthaben der KELSAG – und damit die werthaltigen Anteile der Gemeinde und ihrer Steuerzahler – eigentlich angelegt sind und bei welcher Bank sie anvertraut werden? Natürlich sollte die Antwort auf der Hand liegen: In Schweizer Franken, was denn sonst! Leider verhält sich die Sache im Fall der KELSAG nicht ganz so einfach. Der Präsident des Verwaltungsrats, Germann Wiggli, ist zugleich CEO der WIR-Bank, die Bank, die das Verrechnungsgeld WIR herausgibt, wobei ein WIR nominell einem Schweizer Franken entspricht. Nominell bedeutet hier – wie sonst auch –, dass sich die Wirklichkeit nicht unbedingt daran hält. Angesichts der Personalunion des KELSAG-Verwaltungsratspräsidenten mit dem CEO der WIRBank überrascht es nun nicht, dass die KELSAG bei der jüngsten Ausschreibung der Kehrichtabfuhr von den Bewerbern gefordert hat, mit einer teilweisen Bezahlung in WIR-Geld einverstanden zu sein. Überraschen darf allerdings, dass Germann Wiggli gleichwohl offenbar der Ansicht ist, der Anteil der WIR-Währung in der Jahresrechnung müsse nicht eigens ausgewiesen werden. Ist das ein Streit um Worte? Nein. Der Wert des WIR-Geldes entspricht zwar nominell, aber nicht in der Praxis dem des Schweizer Frankens. Gehandelt wird das WIR-Geld mit Abschlägen bis zu fünfzig Prozent, und selbst die Steuerverwaltung akzeptiert auf WIR-Guthaben eine Minderung um zwanzig Prozent. Es wird interessant zu wissen, ob die Behördenmitglieder der Gemeinden damit zufrieden sein werden, dass ihnen zu den Guthaben der KELSAG – also zu den Vermögenswerten der Gemeinden und der Gebührenzahler – Zahlen genannt werden, die nur auf dem Papier stehen. Oder ob sie den eigentlich selbstverständlichen Mut aufbringen, nach dem tatsächlichen Wert zu fragen. Nach dem Wert in Schweizer Franken, nicht nach dem in Kunstgeld (WIR). Urs Bieli


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Wechsel bei Pro Senectute

Neue Aufgabenverteilung: (v. l.) Sabina Lutz, Fachstellenverantwortliche Kanton Solothurn; Bettina Schönenberger, Sozialberatung; Iris Vogt, Fachstellenleiterin Pro Senectute Dorneck-Thierstein; Marianne Altermatt, Organisation Fahrdienst. FOTOS: GABY WALTHER

Pro Senectute DorneckThierstein steht unter einer neuen Leitung. Am Fachstellenanlass wurde aber auch das 10-jährige Bestehen des Fahrdienstes «s’Mobil» gefeiert. Gaby Walther

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ines der Ziele von Pro Senectute ist, die Lebensqualität im Alter sicherzustellen. Wie das Aussehen kann, erklärte Ida Boos, Geschäftsleiterin Pro Senectute Kanton Solothurn, am Fachstellenanlass vom letzten Montag in Breitenbach. Einerseits bietet die gemeinnützige Organisation verschiedene Hilfen und Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren an, anderseits vernetzt sie sich mit anderen Organisationen wie den Gemeinden, der Kirche, der Spitex etc., um als Anlaufstelle die hilfesuchenden Personen an die entsprechenden Stellen weiterleiten zu können. Im Kanton Solothurn hat Pro Senectute vier Standorte, einer davon in Breitenbach. Seit dem 1. April steht nun die Pro Senectute Dorneck-Thierstein unter neuer Führung. Grund ist einerseits die Pensionierung von Ruth Jeker. Sie war während 25 Jahren im Einsatz für Pro Senectute und als Siedlungsleiterin tätig. Anderseits verlässt Chantal Neyerlin als

Sozialarbeiterin und Fachstellenleiterin den Ort, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Neu hat Iris Vogt aus Nunningen die Fachstellenleitung sowie die Siedlungsleitung Sagematt in Breitenbach übernommen. Bettina Schönenberger aus dem Toggenburg ist für die Sozialberatung und Marianne Altermatt aus Kleinlützel für die Organisation des Fahrdienstes «s’Mobil» zuständig. Der Fahrdienst wurde dank einer Spende und unter der Leitung von Ruth Jeker vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Im letzten Jahr führten die 11 freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer mit insgesamt 303 Fahrten 74 Kundinnen und Kunden zu den gewünschten Zielen. Eine gute Sache, findet Ida Boos. Der Fahrdienst sei um einiges günstiger als das Taxi, biete einen persönlichen Kontakt und Begleitung, was gerade für hochbetagte Menschen wertvoll sei. Boos stellt aber fest, dass im Dorneck betreffend Fahrdienst ein Defizit vorhanden ist und dass das Schwarzbubenland für seine Leistungen kämpfen soll, da durch die Distanz zu Solothurn die Region gern in Vergessenheit gerate. Auch in anderen Bereichen stehen Freiwillige im Einsatz. Für die Region Dorneck-Thierstein sind dies rund 80 Personen. Beliebt ist das Projekt «Senioren im Klassenzimmer». Dafür zuständig ist neu Sabina Lutz aus Kleinlützel, die seit Anfang 2017 Fachstellenverantwortliche des Kantons Solothurn ist. Anfangs seien die Schulen gegenüber dem Projekt etwas skeptisch, doch im-

mer konnten gute Erfahrungen und Wertschätzung sowohl für die älteren Menschen als auch für die Kinder festgestellt werden, erzählte Lutz. In einem Kurzvortrag informierte Remo Waldner über das neue Erwachsenenschutzrecht. Der Docupass, welcher bei der Pro Senectute bezogen werden kann, ist eine Wegleitung zur Erstellung einer Patientenverfügung, Anordnung für den Todesfall, für ein Testament und zur Erstellung von Vollmachten. Seit 20 Jahren ist Waldner als Beistand tätig und er strich heraus, um wie viel einfacher es für Betroffene und Angehörige es sei, wenn solche Dokumente vorhanden sind. Er ermutigte die Anwesenden, sich schon in jungen Jahren mit diesen Themen auseinanderzusetzen und seine Wünsche aufzuschreiben und zu diskutieren.

Verabschiedung: Ida Boos, Geschäftsleiterin Pro Senectute Kanton Solothurn (l.), dankt Ruth Jeker für ihr Engagement.

EINGESANDT

Technische Hürden, kurlige Reden und ein Schweigegebot Der Nunninger Kuno Gasser sitzt neu für die CVP im Solothurner Kantonsrat. Und staunt über kulturelle Gepflogenheiten, die professionelle Organisation, die Bandbreite der politischen Geschäfte und kurlige Eröffnungsreden. Als Neuling im Kantonsrat gibt es viel zu lernen. Wer wann wie lang das Wort ergreifen darf beispielsweise oder wie man die Abstimmungs- und RednerTechnik korrekt bedient, falls sie denn funktioniert. Bei der ersten Kantonsrats-Session des Nunningers Kuno Gasser stieg sie nämlich zeitweise aus und die Parlamentarier mussten wie in alten Zeiten mit Handerheben abstimmen. Ebenfalls fast wie in alten Zeiten ist der Umgang der Parlamentarier untereinander. Und damit sind diesmal nicht viel zitierte, veraltete Vorstellungen über Frauenrollen, technische Neuerungen oder die Globalisierung in den Köpfen einiger Politiker gemeint, sondern der überaus gepflegte, durch zahlreiche ausformulierte, aber auch ungeschriebene Gesetze geregelte Umgang der Ratsmitglieder untereinander. «Als Neuer beispielsweise, so sagte man mir früh, solle man am besten erst einmal schweigen», so Gasser. Was ihn

zuerst etwas verwirrt hat, er aber nach der ersten Session nun versteht. Für jedes der behandelten Geschäfte gibt es Parlaments-Mitglieder, die sich intensiv damit befasst haben und sich hervorragend damit auskennen. Es ist also sinnvoll, dass diese zu Wort kommen. Ausserdem sei die Redner-Technik ziemlich gewöhnungsbedürftig, weshalb auch bald ein Einsteigerkurs für die neuen Kantonsrätinnen und Kantonsräte stattfindet. Die Bandbreite der behandelten Geschäfte reichte von der angezweifelten Notwendigkeit von Baugesuchen für Silofräsen bis hin zur bis hin zur Abschaffung des Kaminfegermonopols. Zukünftig muss jeder Hausbesitzer selber dafür besorgt sein, dass sein Kamin regelmässig gereinigt wird. Die jeweilige Liste der Geschäfte kann auf der Website des Kantons Solothurn (www.so.ch/parlament/geschaefte) abgerufen werden, ebenfalls die Einteilung der Parlamentarier in die Kommissionen. Kuno Gasser ist übrigens, als einziger Vertreter aus dem Schwarzbubenland, in die Bildungs- und Kulturkommission gewählt worden. Daniela A. Caviglia

VERANSTALTUNG

Multi-Kulti-Pfingstfest WOS. Im Heaven’s Pub & Bio-Schüüre in Himmelried findet am Pfingstmontag, 5. Juni, ab 14 Uhr ein Multi-KultiPfingstfest statt. Geboten wird ein buntes Treiben mit Live Musik, diversen Degustationen, Kunsthandwerk, Flohmarkt, Kinderprogramm, Café & Kuchen und Pub-Betrieb. Ab 18 Uhr wird ein exotisches Nacht-Essen serviert.


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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Schleier über Schulhausneubau gelüftet Vier Totalunternehmungen (TU) haben auftragsgemäss ihr Gesamtlösungsprojekt Schulen eingereicht. Das Rennen gemacht hat die S+B Baumanagement AG in Olten. Die Gemeindeversammlung soll am 19. Juni über die Realisierung und einen entsprechenden Kredit von 13 Millionen Franken befinden.

Das Beurteilungsgremium ermittelte das für Breitenbach optimale Projekt: v.l. Iris Huber (Schulleiterin), Roman Brunner (Spezialkommission Schulhausneubau), Dieter Künzli (Dipl. Ing. ETH/Gemeindepräsident), Wim Eckert (Architekt BSA, Zürich) und Ueli Graber (Landschaftsarchitekt BSLA, Pfäffikon). FOTO: ROLAND BÜRKI

Roland Bürki

D

ie Vorgeschichte ist lang. Die beiden Schulhäuser Schwedenschanze und Murgarten aus den 1960er- und 1970er-Jahren verlangen nach einer umfassenden, rund 2,5 Millionen teuren Sanierung, die aber dennoch die Anforderungen an eine aktuelle, moderne Schule nicht erfüllen könnte. Die Kreisschule Thierstein West (KTW), die bis heute an zwei Standorten unterrichtet, hat anlässlich ihrer Delegiertenversammlung vom November 2015 beschlossen, den Schulbetrieb ganz auf das neue Oberstufenzentrum Mur auszurichten und sich bei der Einwohnergemeinde Breitenbach einzumieten. Eine Spezialkommission Schulhausneubau unter der Leitung von Karl Wyss erhielt in der Folge den Auftrag, die Bedürfnisse der Schulen Breitenbach und der KTW zu evaluieren und den Weg zu einer Gesamtlösung für

KTW, Kindergarten und Primarschule aufzuzeigen. Der Breitenbacher Souverän stützte diesen Weg zu einem modernen Gesamtschulzentrum mit einem im Dezember 2015 einstimmig genehmigten Planungskredit von 700 000 Franken für einen Gesamtleistungsstudienauftrag an eingeladene Totalunternehmungen (TU) und die dazu unabdingbare Bauherrenbegleitung. Wie vorgesehen, tagte das Beurteilungsgremium mehrmals, abschliessend am 18. Mai. Es erteilte aufgrund der vorgängig definierten Kriterien und deren Gewichtung den Zuschlag für die Realisierung des total 11,8 Millionen Franken kostenden, schlüsselfertigen Projekts der S+B Baumanagement AG in Olten. Der Gemeinderat liess sich am 21. Mai durch Karl Wyss und Roman Brunner von der Spezialkommission Schulhausneubau ausführlich über den Entscheid orientieren. Er setzte sich zu-

dem an der Sitzung vom vergangenen Montag ausführlich mit Modell und Plänen auseinander und beschloss, die Gemeindeversammlung vom 19. Juni über den Prozess und das Projekt zu orientieren und die Zustimmung zu einem Verpflichtungskredit von 13 Millionen für «Ersatz- und Neubauten auf dem Schulareal» einzuholen. Parkähnlicher Charakter bleibt erhalten Laut Gemeindepräsident Dieter Künzli erfüllt das Siegerprojekt alle räumlichen Anforderungen und überzeugt vor allem im Betrieb. Es nimmt Rücksicht auf den parkähnlichen Charakter des Schulareals und lässt Spielraum für die individuelle Gestaltung der Schulräume durch die Kinder. Eine Sitzstufenarena und ein Mehrzweckraum als Ersatz für den Saal des dem Abbruch geweihten Schulhauses Schwedenschanze setzen neue Akzente.

LESERGALERIE

Flugtag der Störche und beruhigendes Grün im Walde

Storchenkolonie über dem Laufental. Aufgenommen am Auffahrtstag in Brislach.

FOTO: CHRISTOPHER LAWRENCE, BREITENBACH

Guter Geist: An der Scheltenstrasse. Lichtblick: Im kühlen Wald.

FOTO: SIMON LUTZ, GRINDEL

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL


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Montag, 5. Juni 2017

Grosse

Velo-/Mofa-Börse Montag, 5. Juni 2017

Achtung: Am Montag, 5. Juni 2017, verkehren alle Postautokurse ab dem Alten Postplatz an der Passwangstrasse 15.

Bringen auch Sie Ihr Velo!

Postauto Nordwestschweiz und Gemeinde Breitenbach

am Pfingstwarenmarkt in Breitenbach

Annahme in Breitenbach am: Freitag, 2. Juni, 19.00 bis 21.00 Uhr Samstag, 3. Juni, 11.00 bis 14.00 Uhr an der Breitgartenstrasse beim Hallenschwimmbad oder am Montag am Marktstand ab 7.00 Uhr (vis-à-vis Autoscooterbahn) Weitere Infos unter Tel. 077 444 65 63

FR, 2. Juni 17–20 Uhr SA, 3. Juni 10–14 Uhr und jeden DO 16–19 Uhr Jetzt profitieren: DAN SKAN Cheminéeöfen günstige Ausstellungsmodelle

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Feldschiessen 2017 in Röschenz (Festzelt) Sei dabei und komm auch ans Feldschiessen. Mitmachen kommt vor dem Rang. Schiesszeiten Feldschiessen 300 m in Röschenz: Freitag, 2. Juni 17.00 – 20.00 Uhr Samstag, 3. Juni 9.00 – 11.30 Uhr Freitag, 9. Juni 17.00 – 20.00 Uhr Samstag, 10. Juni 9.00 – 11.30 und 14.00 – 19.30 Uhr Sonntag, 11. Juni 8.00 – 11.30 Uhr Schützenkönig-Ausstich

13.30 Uhr

Schiesszeiten Feldschiessen 25/50 m in Laufen: Samstag, 3. Juni 9.00 – 11.30 Uhr Samstag, 10. Juni 15.00 – 19.00 Uhr Sonntag, 11. Juni 9.30 – 11.30 Uhr Schützenkönig-Ausstich

13.15 Uhr

Rangverkündigung: 14.30 Uhr für alle Disziplinen Schiessstand Röschenz

• 4253 LIESBERG •

Ausgehtipp Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, 20.15 Uhr Live-Country-Konzert GAL HOLIDAY and The Honky Tonk Revue, USA www.galholiday.com Little Nashville Saloon, Baselstrasse 176, 4253 Liesberg Türöffnung jeweils 1½ Stunde vor Veranstaltungsbeginn Auskunft und Reservation: Telefon 061 771 08 75/079 790 19 94 E-Mail: littlenashville@bluewin.ch www.littlenashville.ch

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DORNECK DORNACH

Mit der Bühne 07 anderthalb Jahrhunderte zurück

Neuer Präsident Forum Schwarzbubenland. Christian Schlatter.

CR. Gemeindevorsteher Christian Schlatter präsidiert seit einer Woche auch das Forum Schwarzbubenland. Dieser Verein bezweckt die Förderung der gleichnamigen Region – insbesondere Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit – und führt seit zwei Jahren auch das Sekretariat der Konferenz Dornecker Gemeindepräsidien und der Ammännerkonferenz Thierstein. Als Dornacher Gemeindepräsident sieht sich Schlatter für das Forum in der Verantwortung: «Dornach ist die grösste Gemeinde der Bezirke Dorneck und Thierstein und übernimmt eine Art Scharnierfunktion zwischen dem Schwarzbubenland und der umliegenden Region.» Christian Schlatter hat einige Ideen, die er einbringen will: «Wir wollen das Profil des Forums schärfen.» Dieses ist in seiner aktuellen Form tatsächlich eine grosse, etwas unüberschaubare Organisation: Besonders der Bereich Wirtschaft deckt von der Unterstützung für Jungunternehmer und Bauprojekte oder der Hilfe für Lehrlinge über Netzwerktreffen bis zu kmu-Anlässen vieles ab: «Es kann nicht sein, dass wir das alles machen. Es wird Zeit, Klarheit zu schaffen, in welchen Bereichen das Forum aktiv sein und welche Aufgaben es bearbeiten soll», so Schlatter. Das Bedürfnis für die Dienstleistungen, die das Forum biete, sei allerdings vorhanden: «Wir haben in diesem Jahr schon jetzt doppelt so viele Anfragen wie für das gesamte Jahr 2016 erhalten», veranschaulicht der frisch gebackene Vereinspräsident. Die Anfragen beträfen

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ST. PANTALEON

Der doppelte Präsident

Christian Schlatter, Gemeindepräsident Dornach, ist auch neuer Präsident des Forums Schwarzbubenland. Dieses befindet sich weiterhin im Zwist mit Breitenbach.

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FOTO: CASPAR REIMER

sämtliche Belange: Es habe sich sogar jemand gemeldet, der eine Brücke bauen möchte. Neben dem Geschäftsbereich Wirtschaft, der vom Kanton quasi an die Region mittels Leistungsauftrag delegiert wird, umfasst auch der Bereich Tourismus eine Vielzahl von Projekten. Weiter ist die Unterstützung der Gemeinden ein zentraler Pfeiler des Forums: «Das Forum soll insbesondere kleinen Gemeinden mit bescheidenen Ressourcen Hand bieten», so Schlatter. Gesprächssuche mit Breitenbach Für Schlagzeilen sorgte Ende 2016 der Austritt der Zentrumsgemeinde Breitenbach aus dem Forum. Breitenbach monierte den «schleichenden Kompetenzverlust der Gemeinden durch interkommunale Organisationen», begründete Gemeindepräsident Dieter Künzli. Der Vorwurf stiess sowohl im Forum wie auch in vielen Trägergemeinden auf Unverständnis. Trotzdem ist man im Forum Schwarzbubenland seither dabei, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu überarbeiten: «Wir haben ein Strategieseminar mit den Gemeindevertretern lanciert», sagt Geschäftsführerin Gelgia Herzog. Auch hier möchte das Forum seine Aufgaben, die es für die Gemeinden übernehmen kann, klarer zeichnen, Wünsche aus den Gemeinden würden entgegengenommen: «Dabei wäre es wichtig, dass Breitenbach dabei ist. Wir sind im Gespräch», so Herzog. Schlatter findet bezüglich der Situation mit Breitenbach deutliche Worte: «Es ist eine fruchtlose Angelegenheit. Die Gemeinde scheint an Sachverhalten nicht interessiert zu sein.» Weiter sagt er: «Die Wahrnehmung der Gemeinde Breitenbach, wonach das Forum nur einen minimalen Beitrag zum Gemeinwohl leiste, steht in fundamentalem Gegensatz zu den von unserer Seite effektiv erbrachten Leistungen.»

Amerika ruft: Auch in Nuglar und St. Pantaleon versuchten viele das Glück über dem grossen Teich.

Die Theatergruppe Bühne 07 hat sich zu ihrem 10- Jahr-Jubiläum ein grosses Projekt vorgeknöpft und hervorragend umgesetzt. Martin Staub

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dyllisch präsentiert sich der Dorfkern von St. Pantaleon. Zwei Dutzend Männer, Frauen und Kinder in Kleidern unserer Vorfahren sind unterwegs an diesem lauen Sommerabend. Man trifft sich im Hof des Pfarrhauses. Hier begegnen die Zuschauer Leo

Gaugler, den Pantleöner, der im Jahre 1933 seine Erinnerungen und Recherchen über das Leben im Dorf Nuglar-St. Pantaleon zu Papier gebracht hat. Dank diesen Notizen entstand die Idee, noch genauer zu recherchieren und die Dorfgeschichte um ungefähr 1875 in einem Theaterprojekt auf die Bühne zu bringen. «Im Oktober 2015 haben wir uns entschieden, dieses wahrscheinlich aufwändige Vorhaben in die Tat umzusetzen», erzählt Regisseurin Romy Inauen anlässlich der ersten Hauptprobe. Leo Gaugler, gespielt von Erwin Morand, tritt im Stück «1875 frisch gekocht» als Erzähler auf, der die diversen Facetten der einzelnen Dorfszenen rund um den Gemeindepräsidenten Robert Koch und seiner Familie geschickt verknüpft. Die Theatergruppe Bühne 07

FOTOS: MARTIN STAUB

bezieht in ihrem Stück verschiedene Schauplätze im Dorfkern mit ein und begibt sich zusammen mit dem Publikum an der Kirche vorbei zur eigentlichen Bühne, einer alten, extra hergerichteten Scheune neben dem Restaurant Morand, wo die meist tragischen Ereignisse aus der alten Zeit ihren Höhepunkt finden. Kernthemen sind Missgunst, Überlebenskampf (Auswanderung) und verbotene Liebe. Den Schauspielerinnen und Schauspielern, alle im Dorf wohnhaft, gelingt es, eine authentische Ambiance zu schaffen, die beeindruckt. Das Stück lebt auch von der Musik eines Klarinettisten und eines Akkordeonisten sowie zahlreichen Szenenwechseln, welche jede Sekunde der zweistündigen Spielzeit mit Spannung und Unterhaltung ausfüllen. Morgen Freitag feiert «1875 frisch gekocht» offiziell Premiere. Leider nur wurden sämtliche verfügbaren Tickets für die insgesamt acht Vorstellungen bereits im Vorverkauf abgesetzt.

LESERBRIEF

Replik auf den Leserbrief von Andreas Caviezel Herr Caviezel veröffentlicht wenige Tage vor den Gemeinderatswahlen in Rodersdorf Wahlpropaganda als Leserbrief und versucht Stimmung zu machen mit absurden Angaben zu den Kosten der Asylbetreuung. Gemäss der Gemeinderechnung von 2015 hat die Gemeinde für die Betreuung von Asylsuchenden CHF 71 000.- ausgegeben und für diese gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen von Bund und Kanton CHF 76 000.- erhalten. Asylbetreuung wird somit vollumfänglich über die indirekte Bundesund die Kantonsteuer und nicht über die Gemeindesteuer bezahlt. Herr Caviezel zählt einfach die gesamte Sozialhilfe der Gemeinde an unsere MitbürgerInnen zu den denjenigen der Asylbetreuung und kommt dann auf 1,3 Millionen Franken, welche die Gemeinde angeblich für Asylbetreuung ausgeben soll. Bewusst falsche Zahlenangaben als Angstmacherei in die Welt zu setzen ist zwar gegenwärtig politisch im Trend, hilft aber kaum, das Zusammenleben in der Gemeinde zu fördern, sozial Schwächere jeglicher Hautfarbe zu unterstützen oder Steuern zu senken. Des weiteren vermengt Herr Caviezel in völlig unzulässiger Weise Wahlslogans der SP Rodersdorf mit den Anliegen des privaten Vereins Haus 39. Die-

ser Verein arbeitet ehrenamtlich und unterstützt als Wohnprojekt Menschen mit Fluchterfahrung und einem Aufenthaltsstatus F und B, welche auf dem Weg in unsere Gesellschaft begleitet werden. Denn diese werden aufgrund der politischen Situation in Eritrea voraussichtlich für viele Jahre bei uns leben. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, diese Männer sozial zu integrieren und eine ihnen eine Ausbildung zu verschaffen, um ihnen den Weg aus der Sozialhilfe zu ebnen. Neben der humanitären Pflicht, Menschen in schwierigen Lebensumständen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, zu unterstützen und Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu geben, ist es auch der einzige Weg, mittel- und hohe Steuerbelastungen durch langjährige Sozialhilfe zu vermeiden. Genau dies sollte den um das Steuerwohl besorgten Herrn Caviezel am meisten interessieren, denn hier leistet der Verein Haus 39 unentgeltlich und engagiert freiwillige Sozialarbeit. Gerne können Sie sich über die Arbeit des Vereins informieren oder dessen Arbeit mit Vereinsbeitritt oder Spenden unterstützen: Verein Haus 39 c/o kontakt@maya-rechsteiner.ch. Peter Steiger, Rodersdorf

Die Magd (Annelies Hagen) weiss viel: Behält aber alles für sich.

LESERBRIEF

Erfolgreiche SVP Kreispartei Leimental Die SVP Kreispartei Leimental blickt auf erfolgreiche Gemeinderatswahlen zurück: alle SVP Sitze konnten erfolgreich verteidigt, respektive neu besetzt werden und es gelang sogar 2 Sitze dazu zu gewinnen. In Metzerlen-Mariastein wurde der bestehende Sitz durch Dieter Köninger neu besetzt. In Rodersdorf trat Ueli Hauser auf einer gemischten bürgerlichen Liste an und wurde als SVP Vertreter wiedergewählt. Äusserst erfreulich ist der Sitzgewinn in Bättwil und Hofstetten-Flüh: In Bättwil gelang es der SVP einen neuen Sitz im Gemeinderat zu erlangen. Mit Sébastian Hamann nimmt die SVP dort nun auch Einzug in den Gemeinderat. In der grössten Gemeinde der Kreispartei, in Hofstetten-Flüh, gelang es der SVP erstmals einen zweiten Sitz zu erreichen: Bei einer beachtlichen Stimmbeteiligung von 47,99 Prozent wurden Domenik Schuppli (bisher) und Andrea Meppiel (neu) in den Gemeinderat gewählt. Die SVP hatte dort lediglich 104 Parteistimmen weniger als die in Hofstetten-Flüh sonst so stark vertre-

tene CVP. Auf der CVP Liste, wie auch auf der SP Liste, erreichte zudem jeweils ein Parteiloser das beste Resultat und somit auch viele Parteistimmen für diese beiden Parteien. Es hat sich gezeigt, dass sich das Engagement der SVP Kreispartei Leimental gelohnt hat: So wurden in Hofstetten-Flüh und Bättwil nebst den üblichen Massnahmen wie Plakaten und Flyern auch Schokoladen-Täfeli mit den Hauptkandidaten hergestellt, die dann gezielt an die Bevölkerung verteilt wurden. Dies gab den Leuten auch die Gelegenheit, die Kandidaten persönlich kennen zu lernen und mit ihnen im Vorfeld zu sprechen. Des Weiteren waren die Kandidaten der SVP an diversen Anlässen im Dorf präsent und konnten auch dort mit der Bevölkerung in Kontakt treten. Die SVP Kreispartei Leimental bedankt sich herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern und wünscht den Neugewählten einen erfolgreichen Start im neuen Amt. Andrea Meppiel Präsidentin SVP Kreispartei Leimental

Schlägerei: Es ging hart zu, damals.


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Gesucht Katechetin oder Katechet Auf das neue Schuljahr 2017/18 wird für die 3. und 4. Klasse eine Katechetin bzw. ein Katechet gesucht. Die Klassen werden ökumenisch geführt. Mitbestandteil der Anstellung sind sowohl die Erstkommunion als auch der Versöhnungsweg. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen ans Pfarramt Wahlen. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Urs Schnell ab 18 Uhr Telefon 061 761 14 39, zur Verfügung.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Hofstetten-Flüh ist eine lebendige Agglomerationsgemeinde mit ca. 3200 Einwohnern. Die Gemeinde liegt in einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet, bietet eine hohe Lebensqualität und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Infolge einer Neubesetzung suchen wir ab sofort eine engagierte und sozialkompetente Persönlichkeit für die Position als

stellvertretende Leiterin Bauverwaltung / stellvertretender Leiter Bauverwaltung 100% Ihre Aufgaben Sie betreuen das Baugesuchsverfahren (Beratung von Bauherren/Planern, Prüfung nach geltendem Recht, Bau- und Schlusskontrollen), organisieren die Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Liegenschaften und nehmen beratend an relevanten Kommissionsitzungen teil. Sie leiten zudem ein Team von ca. drei Mitarbeitern, sind direkt dem Leiter der Bauverwaltung unterstellt und stellen dessen Stellvertretung sicher. Ihr Profil Für diese anspruchsvolle Tätigkeit überzeugen Sie mit einer fundierten und breiten Erfahrung im Bereich Hochbau. Idealerweise haben Sie Kenntnisse vom solothurnischen Bau- und Planungsrecht sowie von der Bewirtschaftung von Liegenschaften. Zudem besitzen Sie eine ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit Kunden, können sich schriftlich gut ausdrücken und sich schnell ein Netzwerk aufbauen. Wir stellen uns eine abgeschlossene Berufslehre als Hochbaubauzeichner/in, Bauleiter/in oder etwas Vergleichbares vor. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Bauverwalter Sandro Borer gerne zur Verfügung (061 735 91 82 oder sandro.borer@hofstetten-flueh.ch). Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis spätestens 16. Juni 2017 an die Bauverwaltung Hofstetten-Flüh, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten.

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir

Wir sind ein fortschrittliches, vor allem national, aber auch international tätiges Transportunternehmen mit 55 modernen Lastwagen sowie 110 Mitarbeitenden. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort motivierte deutschsprachige Persönlichkeiten, welche sich für die folgenden Stellen angesprochen fühlen.

 Lastwagenführer/-in Kat. C/E für Stückgutund Holztransporte  Lastwagenführer/-in Kat. C/E mit einer Ausbildung als Landmaschinen- oder Lkw-Mechaniker/-in  Sachbearbeiterin Spedition 100% Pflichtbewusste, belastbare und loyale Mitarbeitende sind in unserem Unternehmen sehr willkommen. Weitere Details zu den Stellen finden Sie auf unserer Homepage www.felixtransport.ch. Für nähere Informationen steht Ihnen auch Frau Eveline Henz, Tel. +41 61 766 10 11, ehenz@felixtransport.ch, gerne zur Verfügung.

Elektroinstallateur/-in EFZ Ihr Profil: – abgeschlossene Ausbildung als Elektroinstallateur – selbstständiges, exaktes Arbeiten – Freude am Kontakt mit Kunden – grosse Motivation und Eigeninitiative – Führerausweis Kat. B Aufgaben: – Installationsarbeiten in Neu- und Umbauten – Servicearbeiten Wir bieten: – interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit – berufliche Entwicklungsmöglichkeiten Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto: Elektro Hell GmbH Gerhard Hell Leimbankweg 11 4223 Blauen Telefon 061 761 33 11


SPORT SCHWINGEN

Adrian Odermatt von Liesberg hat eine Sensation geschafft und am Baselstädtischen Schwingertag in Riehen seinen ersten Kranz geholt. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen hat der 16-Jährige gegen schwerste Gegner ein Glanzresultat erreicht. jjz. Sein Trainingsfleiss und sein Einsatz haben sich gelohnt: Adrian Odermatt war bei 130 Aktiven an der vergangenen Auffahrt einer der 19 Kranzgewinner und im 7. Rang. Adrian hat als Junior schon 20 Siege eingefahren, seine junge

Laufbahn hat jetzt bei den ganz Bösen begonnen. Vier- bis fünfmal pro Woche trainiert der begabte Sportler im Schwingclub Binningen mit 12 Aktiven. Nun gilt es, an Kantonalen und Regionalen Schwingfesten weitere Kränze zu holen. «Mein Ziel ist es, an einem Eidgenössischen Schwingfest mitzumachen», sagt der sympathische Blondschopf. Zur Qualifikation braucht er im selben Jahr zwei Kränze. Adrian ist 86 Kilogramm schwer und unter Schwingern eher ein Leichtgewicht. Immerhin ist er 1m 90 cm gross, aber es fehlt noch die Wettkampferfahrung. Seine Gegner muss er mit Technik und Wendigkeit bezwingen. Vorbilder für Adrian sind der Schwingerkönig Matthias Sempach und der Topschwinger Martin Grab. Adrian ist auf dem Bauernhof Vorder Rohrberg in Liesberg aufgewachsen und schwingt seit 2008. Er ist mit Leib und Seele Schwinger, sein Vater und sein Grossvater sind seine grössten Fans. Zur Zeit absolviert er eine Lehre als Forstwart in Laufen. «Ich bin gerne in der Natur und betrachte die Arbeit auch als Konditionstraining», argumentiert er. Mit dem 30 km/h Auto Suzuki Samurai fährt er hoch oben vom Rohrberg nach Laufen. Dank dem Schneckentempo kann der bescheidene Lehrling über seine nächsten Schwünge nachdenken. «Der Kurz und der Überschwung sind meine Lieblingsschwünge», sagt er mir im Vertrauen. Wir sind gespannt, wie sich seine Laufbahn entwickelt und wir hoffen, in Liesberg auch einmal einen Schwingerkönig zu haben.

SCHWINGEN

Fünffaches Eichenlaub

Die Zweigschwinger: (v.l.) Mica Thomann, Dario Christ, Valentin Scherz, Jérôme Rohrbach und Marino Christ. FOTO: ZVG

DL. Der Nachwuchs vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental bestritt am letzten Samstag mit insgesamt 200 Teilnehmern den stets gut organisierten Baselstädter Kantonalen Jungschwingertag. Mit der grossartigen Unterstützung von ihrem technischen Leiter Köbi Christ aus Gempen, konnten erneut fünf Zweige erkämpft werden. Bei den Jüngsten gehört Mica Thomann aus Himmelried auf Rang 7 dazu. In den folgenden Alterskategorien erreichten Valentin Scherz aus Kleinlützel den Rang 4 und die beiden Brüder Marino und Dario Christ je den Rang 7. Der letzte im Bunde, der ebenfalls zu den Zweiggewinnern gehört, ist Jérôme Rohrbach aus Roggenburg auf Rang 4. Für Interessierte können weitere Informationen wie Trainingszeiten oder diverse Telefonnummern von unserer Homepage www.schwingklub-dornach.ch entnommen werden.

Heisser 3. Liga-Abstiegskampf Das Pfingstwochenende ist beinahe so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Diverse Entscheide stehen noch aus. Edgar Hänggi

M

an glaubt es fast nicht, aber Laufens 2. Liga-Team hat den Ligaerhalt auch zwei Runden vor Schluss noch immer nicht «in trockenen Tüchern»! Das 1:1 am Samstag in Bubendorf ist ja per se nicht schlecht, um aus dem unteren Tabellenteil endlich zu entwischen ist es aber zu wenig. Warum Laufen trotz vieler guter Spiele noch immer nur auf Rang 10 festsitzt, wird beim Blick auf die Tabelle rasch klar: 10 Unentschieden haben die Laufentaler zu Buche stehen. Nur Bubendorf kommt dem mit acht Remis nahe. Kein Wunder also, endete die Begegnung in Bubendorf 1:1. Michel Doppler brachte Laufen in der 3. Minute in Führung. Der Ausgleich gelang Patrik Hersperger in der 90. Minute… Am Mittwoch trug Laufen gegen Birsfelden sein letztes Heimspiel aus. Die Hafenstädter schickten Absteiger Dornach II mit einer 10:0 Packung heim. Dabei zeichnete sich speziell Captain Domenic Denicola mit vier Toren aus. Er katapultierte sich damit auf Rang eins in der Torschützenliste. Den letzten Match trägt Laufen auswärts in Aesch aus. In der 3. Liga Gruppe 3 hat sich an der Spitze der ehemalige Drei- in einen Zweikampf reduziert. Posavina oder Türkgücü machen es unter sich aus. Ettingen verabschiedete sich ausgerechnet mit einem 0:4 in Breitenbach! Die Schwarzbuben sahen viele bereits in der 4. Liga. Vergangene Woche konnte das Team von Trainer Bruno Mühlheim zweimal auf eigenem Platz antreten, aber mit Therwil und Ettingen kamen keine Leichtgewichte. Dass es am Ende

Höhenflug: Laufen kann heute mit einem Sieg gegen Muttenz zum Höhenflug ansetzen. So wie hier Tschabold gegen Aesch. FOTO: EH-PRESSE

sechs Punkte bei 5:0 Toren gab, erstaunte weit über die Gruppe hinaus. Dank dem 4:4 von Binningen in Therwil kommt es nun nach Pfingsten in Binningen möglicherweise zum entscheidenden Spiel. Breitenbach nützt dabei nur ein Sieg etwas. Jedes andere Ergebnis heisst sicher Abstieg! Doch da wäre noch die andere Ausgangslage: der FC Laufen hat es in den Füssen, Breitenbach und Binningen aus der 3. Liga zu werfen. Die Equipe von Marc Eigenmann spielt heute Donnerstag im Nau gegen Muttenz. Gewinnt Laufen, ist der Klassenerhalt sicher. Dann muss der Verlierer aus Binningen – Breitenbach absteigen. Gewinnt Laufen dann auch noch das letzte Spiel in Ettingen, spielt das Ergebnis in Binningen keine Rolle mehr, dann steigen beide ab. Und ausserdem… … sind in der 4. Liga Gruppe 4 die Entscheidungen aus regionaler Sicht gefal-

Am vergangenen Wochenende hat der VeloClub Dornach die traditionellen Radsporttage durchgeführt. Zum 35. Mal kam samstags und sonntags die «Schwarzbuebe-Rundfahrt» über 70km und 115km zur Durchführung. Trotz vielleicht aber auch wegen des heissen Sommerwetters absolvierten über 300 Velofahrer eine der beiden ausgeschil-

Ranglisten, weitere Informationen und Fotos: www.vcdornach.ch oder auf facebook

Weitere Infos und Bilder auf www.facebook.com/ehpresse

Schnellste Laufentaler und Thiersteiner 2017 erkoren

Streckenrekord am Bergzeitfahren derten Strecken durch das «Schwarzbuebe-Land» und das Elsass. Am Samstag wurde zudem zum 26. Bergzeitfahren Dornach-Gempen (5,3km, 308hm) gestartet. Das zur Basler Hobbyfahrer Meisterschaft BHFM zählende Einzelzeitfahren lockte 96 Rennfahrer an den Start. Den überlegenen Tagessieg bei den Herren sicherte sich mit einer fabelhaften Zeit von 11:55 der Muttenzer Emanuel Müller vom VC Peloton. Er verbesserte seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahre 2015 um beinahe eine halbe Minute. Marcia Eicher vom VC Allschwil konnte ihren Sieg vom letzten Jahr wiederholen und setzte sich mit einer starken Laufzeit von 14:45 gegen ihre Konkurrentinnen durch. Der VeloClub Dornach bedankt sich bei allen Teilnehmern, Sponsoren und Helfern. Wir freuen uns auf die Durchführung der Radsporttage 2018 und hoffen auf die anhaltende Unterstützung der teilnehmenden Velofahrer und Sponsoren. Gabriel Schmied, OK-Präsident Radsporttage Dornach.

len. Eine Runde vor Schluss haben sich sämtliche Teams aus der Region gerettet. Röschenz dank einem 3:1 Heimsieg gegen Arlesheim. Kleinlützel verlor sein bereits letztes Spiel auf eigenem Platz gegen Soleita Hofstetten 0:2. Für Soleita, das eine starke Rückrunde hinlegte unter neu-Trainer Sascha Hüppi, liegt jetzt gar noch Rang drei drin. Zwingen bezog bei Leader und Aufsteiger Therwil II seine doch schon neunte Saisonniederlage und Riederwald verlor das Heimspiel gegen Binningen 0:4. … ist Brislach in der 5. Liga auf die Zielgeraden eingebogen. Dies nach einem 3:1 in Breitenbach. Jetzt könnte Brislach am Dienstag nach Pfingsten auf dem Sofa Gruppensieger werden – dies, wenn Ettingen gegen Dornach nicht gewinnt. Oder, es kommt am Samstag, 10. Juni, in Kleinlützel zum Aufstiegsduell.

EINGESANDT

RADSPORT

Am schnellsten am Gempen: Emmanuel FOTO: ZVG Müller.

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FUSSBALL

Erster Kranz im Trockenen

Mit Glocke: Kranzschwinger Adrian OderFOTO: ZVG matt, Liesberg.

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Weitsprung: Wer hoch springt, kommt auch weit. Am Mittwochnachmittag vergangener Woche fand im Breitenbacher Grien ein grosses Leichtathletikfest statt. Bei fantastischem Wetter sprinteten über 160 Kinder aus der Region um die begehrten Medaillen und den Titel des «schnellsten Laufentaler / Thiersteiner 2017». Erstmals wurden mit dem Swiss Athletic Sprint und dem UBS Kids Cup gleich zwei Nachwuchsprojekte vom Schweizerischen Leichtathletikverband an einem Nachmittag ausgetragen. Alle Kinder haben sich im Vorlauf über 60 Meter gemessen. Die schnellsten vier pro Jahrgang qualifizierten sich für die abschliessenden Finalläufe. Mit den Disziplinen Weitsprung und Ballwurf vom UBS Kids Cup wurde der 3-Kampf komplettiert. Die Resultate werden in der Kantonalen Bestenliste eingetragen und einige Jungtalente werden sich bestimmt durch ihre tollen Leistungen für den Kantonalfinal qualifizieren. Die Kantonsbestenlisten sind unter

FOTOS: ZVG (ALEX GISS)

www.ubs-kidscup.ch aufgeschaltet. Dank tatkräftiger Unterstützung von über 25 Helfern und Helferinnen orga-

Sprint: Die jungen Sportler geben alles.

nisierte das Leichtathletik Zentrum Thierstein einen reibungslosen Anlass. Zum Abschluss des Tages standen die Finalläufe auf dem Programm. Mit frenetischem Applaus wurden die Sprinterinnen und Sprinter mit den schnellsten Beinen des Tages angefeuert und liessen sich an der Rangverkündigung verdient die ersehnte Medaille umhängen. Alle Kinder freuten sich nach getaner «Arbeit» über ein Rivella, einen Migros Farmerriegel und einen Erinnerungspreis. Dies dank der Unterstützung des Sportfonds des Kantons Solothurn, dem Sportamt Baselland und diversen weiteren Sponsoren. Auf www.lzt.ch sind alle Ranglisten und viele tolle Bilder vom Event zu finden. Die tolle Stimmung und viele zufriedene Kindergesichter machten den Leichtathletik- nachmittag zu einem grossartigen Erlebnis und das LZ Thierstein freut sich bereits heute auf den nächsten Event, wenn es in Breitenbach wieder heisst: «Auf die Plätze, Fertig, Los! Tobias Holliger


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DORFPLATZ SCHULSACK

EINGESANDT

Primarstufe Laufen

Viele Erfolgserlebnisse begleiteten die vergangene Projektwoche. Unter dem Motto «Ich – Du – Wir» erlebten die Kinder, dass sie als Einzelperson durch ihr Handeln etwas bewirken können. Dabei stossen sie auf die Grenzen des Gegenübers, wo die Rücksichtnahme ins Spiel kommt. Wie bereichernd Gemeinschaft sein kann, beschreiben zwei Kinder wie folgt:

Ich bin das Cornet vom Brislacher-Principal-Cornetist Manuel Hügli. Ich durfte am Samstag, 27.05.2017 mit Manuel und dem Musikverein Brislach (MVB) an den Kantonalen Musiktagen in Ziefen teilnehmen. Am Unterhaltungsmusik-Wettbewerb, an welchem 11 Vereine teilnahmen, traten wir mit unserem selbst gewählten Thema «España» unter der Direktion von Mathias Christ auf die Bühne! Mit den ersten 30 Takten von «Innuendo» eröffneten wir die Arena! Nach diesen Takten, spielten die ES-Hörner Spanish Gypsy Dance, um auf sich aufmerksam zu machen! Und, oh Schreck, da kam schon der Stier zum Wettkampf, der Matador beeindruckte ihn jedoch nicht und er «zottelte» wieder davon. Weiter ging es mit dem Paso Doble Torero «El Gato Montés». Danach spielte Manuel mit mir das Solo für Cornet «A Spanisch Fling» und zwar auswendig!

Ein Experte notierte im Bericht: «Ein ganz grosses Bravo für den Solisten! gekonnt, stilistisch, eine Freude zuzuhören!». Als nächstes trugen wir das Stück «Mis Muchachas» mit den Solisten Manuel Hügli, Michael Bieri, Christian Jeger und Patrick Steiner vor. Auf Wunsch des ES-Horn-Registers spielten wir «España Cañi. Und wieder besuchte uns der Stier und versetzte uns in Ängste, unser Matador konnte ihn jedoch beruhigen. Bei der Veteranenehrung wurde Esther Hänggi-Schmidli für 40 Jahre Aktiv-Musikantin beim MVB zur Kant. Ehrenveteranin geehrt! Herzliche Gratulation! Danach warteten wir gespannt auf die Rangverkündigung vom heutigen Tag! Die Freude war übergross, als ich aus dem Lautsprecher hörte, dass Manuel Hügli, vom MVB mit dem Stück «A Spanish Fling» den Solistenpreis gewonnen hat! Ich, zusammen mit dem MVB freuen uns riesig über Deinen ausgezeichneten Vortrag! Beim Verlesen der Rangliste des Unterhaltungs-Wettbewerbes ging der Jubel nochmals los in unserer Tischreihe, denn der MVB durfte den Pokal für den 3. Rang entgegen nehmen, hinter dem zweitplatzieren MV Sissach und dem erstplatzierten Celebration Brass Känerkinden. Musikverein Brislach Rita Spring

«Alle dritten Klassen hatten das Thema Wasser. Am Montag sind wir zum Pumpwerk der Stadt Laufen gegangen. Es war sehr interessant. Am Nachmittag besuchten wir das Reservoir auf der Räbe. Am Ende erhielt jedes Kind zwei Mohrenköpfe. Am Dienstagmorgen waren wir in der Ara in Zwingen. Es hat nicht so gut gerochen, dafür weiss ich jetzt, wie das Wasser gereinigt wird. Am Mittwoch- und am Donnerstagmorgen machten wir in gemischten Gruppen Experimente zum Thema. Zum Beispiel untersuchten wir, was auf dem Wasser schwimmt oder sinkt. Am Donnerstagnachmittag war es toll: Wir machten vor dem Schulhaus Serafin Riesenseifenblasen. Am Freitag besuchten wir die Arbeiter der Stadt Laufen. Wir haben gelernt, was sie so alles machen und dass

EINGESANDT

EINGESANDT

Gefragte Pilzangebote

Nunninger gut im Schuss

es 27 Brunnen in Laufen gibt. Wir haben zusammen Brunnen geputzt und den Stadtbach angeschaut. Die Projektwoche hat uns sehr gefallen und wir danken allen Lehrpersonen, die diese Woche für uns organisiert haben.» Célia und Maxime, Klasse 3a Beim Teutates! Einen anderen Schwerpunkt setzten die Klassenlehrerinnen der vierten Klassen. Im Rahmen des Themas «Römer» verfassten sie ein eigenes Theaterstück und stellten mit Unterstützung von weiteren Fachkräften der jeweiligen Teams Kulissen, Requisiten sowie römische Gegenstände her. Bei diesem Projekt, in welchem eifrig geprobt und gebastelt wurde, ging es um grundsätzliche Aufbauarbeit nach dem Motto «Ich – Du – Wir». Das «Miteinander» stand dabei im Zentrum, wozu die Rücksichtnahme ebenso gehört wie die Zusammenarbeit. Auf der Bühne erlebte ich motivierte junge Schauspielerinnen und Schauspieler, die fleissig ihre Rollen übten, während andere Kinder am Bühnenbild malten. Dadurch dass die Kinder – ohne Leistungsdruck – vieles selber erarbeiteten, lernten sie einander neu kennen. Durch die Prozesse der Probenarbeit gewannen die Kinder mehr Selbstbewusstsein, und ihre Sozialkompetenz erhöhte sich, was auch bei einem Tag im Wald mit Grillieren oder beim Spielen zum Ausdruck kam. me

Feiern nach erfolgreichem Wettbewerb: FOTO: ZVG Der Musikverein Brislach.

Eine Woche noch trennt uns vom (prov.) Anmeldeschluss für die Pilzangebote 2017. Für die beiden 3-Tages-Anlässe (Jura und Sallneck) hat es jeweils noch max. 3 freie Plätze. Für die Pilzwoche im Schwarzwald (Altglashütten) sind ebenfalls noch einige Plätze frei. Ich würde mich über weitere Anmeldungen freuen. Moritz Antony FOTOS: ZVG

Wo alles begann…

pilzferien.ch

EINGESANDT

Schön schreiben am Elternworkshop

Die Kursleiterin: Frauke Schumacher.

FOTO: ZVG

Am 2. und 9. Mai 2017 konnte der Elternzirkel Büsserach einen interessanten und kreativen Workshop für die Eltern des Vereins anbieten. Thema der diesjährigen Veranstaltung war «Handlettering – einfach schön Schreiben». Als Instruktorin fungierte Frau Frauke Schumacher, die nach ihrem Design-Studium diese Kunst des Gestaltens von Schrift und Text für sich entdeckte und in diesem Bereich auch Kundenaufträge übernimmt. Im Namen des Elternzirkels Büsserach bot sie nun ei-

nen Einblick in diese Schriftkunst. Nach den theoretischen Grundlagen über Schriften, durften die Teilnehmerinnen unter fachkundiger Anleitung individuelle Schriftzüge selbst gestalten und verschiedene Arten von Verzierungen kennenlernen. Das Ergebnis der Abende waren toll gestaltete Werke. Bei Interesse an weiteren Angeboten von Frau Schumacher, nehmen Sie via Homepage des Elternzirkels Büsserach Kontakt auf – www.elterzirkel.ch. Ein Dankeschön geht hiermit an Hr. Fritschi und die Schule Büsserach für die Bereitstellung des Raumes sowie an Hr. Borer und Hr. Neyerlin von der Firma Borer Kartenverlag für die wertvolle Papierspende. Elternzirkel Büsserach Naemi Bähre

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GEDANKENSTRICH

Kantonale Musiktage Ziefen 2017

Miteinander prägen wir die Schule und unsere Welt

Schwimmkurs für Eier

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Die erfolgreichen Schützen: Christian Bühler, David Gasser, Michel Hollinger, PasFOTO: ZVG cal und Fabian Tschopp (v.l.). Am Samstag, 27. Mai, fand in Zuchwil bei schönstem Wetter der diesjährige Kantonalfinal der Gruppenmeisterschaft im Schiesswesen 300 Meter statt. An diesem Wettkampf können sich die Gruppen für die schweizerischen Hauptrunden bzw. den Schweizer Final in Zürich qualifizieren. In der Kategorie A, in welcher sich hauptsächlich Sportgewehre konkurrenzieren, platzierte sich die Gruppe der Feldschützengesellschaft Nunningen auf den sensationellen 2. Rang. Feldschützengesellschaft Nunningen Ueli Eisenhut

Meine Biografie

Martin Staub Es gibt sie zu Tausenden. In Büchern, auf fünfhundert und mehr Seiten. Und manche lesen das. Biografien über bekannte und weniger bekannte Leute. Über mich gibt es noch keine. Warum eigentlich? Ich bin auch schon im fortgeschrittenen Alter und hab doch schon so manches erlebt, verbockt oder verbrochen (Alles bereut, gesühnt, wieder gutgemacht oder abgesessen – ehrlich). Eigentlich Stoff genug, um tausend Seiten zu füllen. Aber mit Schreiben sollte ich mich so allmählich sputen, sonst erlahmen meine Finger auf der Tastatur vor Alterschwäche, noch bevor das Buch, in welchem mein hoch spannendes Leben beschrieben werden soll, beendet ist. «Schneller fertig gelebt als fertig geschrieben», könnte man da beifügen. Wie Beethovens Unvollendete sozusagen. Bei manchen ist es umgekehrt: «Schneller fertig geschrieben als fertig gelebt». Bei Justin Bieber zum Beispiel. Der soll – heute 23-jährig – mit 18 bereits seine zweite Biografie beendet haben. Mit 16 die Premiere. Zwei Jahre später hat er vermutlich gemerkt, dass er noch lebt und von vorne begonnen. Und dann kam nichts mehr bis heute. Weil fauler Hund, Langweiler oder einfach, weil er gemerkt hat, dass auch andere leben. Auf jeden Fall kein Unglück. Das bisschen Trällern und kreischende Teenies Anlachen gehen noch. Das kann doch jeder – in seinem Alter. Ich werde ihm das gelegentlich mitteilen. Zuerst aber muss ich selber an die Säcke. Morgen fange ich an. Über sich selber schreiben ist gar nicht so einfach. Das zu tun, bedeute aber eine Art Selbstheilung, habe ich gelesen. Ich fühle mich ziemlich gesund. Also bin ich vermutlich nicht so der Typ «Biograf». Vielleicht jedoch später, wenn mir wieder einmal – wie jetzt – partout nichts einfällt für den fälligen Gedankenstrich. Dann nehme ich das Thema auf und lege los: Ich bin geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe einen ordentlichen Beruf erlernt. Nur – wen interessiert das? Ich werds auf Facebook stellen. Da werden noch langweiligere Beiträge tausendmal «geliket».


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DIES UND DAS

EINGESANDT

Unfallchirurgie am Kantonsspital Baselland Laufen

Dr. med. Bernd Schenkluhn: Leitender Arzt, Facharzt Chirurgie FMH, Kantonsspital Baselland Laufen. Ein häufiger Grund für das Aufsuchen einer Notfallstation sind Unfälle, vom einfachen Sturz daheim oder draussen über Arbeits- und Sport- bis zu Verkehrsunfällen. Die Notfallstation des Kantonsspitals Laufen ist durchgehend, auch nachts und am Wochenende, mit qualifiziertem pflegerischem und ärztlichem Personal besetzt. Nach dem Eintreffen auf der Notfallstation werden der Patient, seine Angehörigen oder die Sanität zum Unfallhergang befragt und die Patienten auf Verletzungsfolgen hin untersucht. Bei einer noch so geringen Hautverletzung wird der Wundstarrkrampfschutz (Tetanus) überprüft und im Zweifel eine Auffrischung durchgeführt. Danach werden die weiteren Abklärungen (Röntgen, Ultraschall, CT, Labor) veranlasst. Kaderärzte aller Fachrichtungen des KSBL stehen Tag und Nacht zur Verfügung. Röntgenbilder und Computertomographie können von jedem Standorte aus beurteilt und mit dem diensthabenden Arzt auf der Notfallstation besprochen werden. So wird die optimale Behandlung festgelegt und sichergestellt. Die Mehrheit der Patienten kann ambulant behandelt werden. Wunden werden fachgerecht versorgt, auf Begleitverletzungen wird geachtet. Die Nachkontrolle übernimmt der Hausarzt, an Wochenenden oder langen Feiertagen die Notfallstation. Ist eine Operation nötig, wird diese in Laufen durchgeführt. Die häufigsten Verletzungen sind Knöchel-, Handgelenks- und hüftgelenksnahe Brüche (Schenkelhals). Die Erstversorgung kann dank modernster Untersuchungsmöglichkeiten am Standort Laufen Tag und Nacht erfolgen. Braucht es dafür einen auswärtigen Spezialisten, wird der Patient an einen anderen Standort des KSBL oder in seltenen Fällen auch ans Universitätsspital Basel oder ins Universitätskinderspital beider Basel (UKBB) verlegt.

Erster Schweizer Weltacker lädt zum Lernen und Erholen in der Natur ein Wer den Sommer über noch keine Pläne hat, ist in Nuglar gut versorgt: Die solidarische Landwirtschaft Nuglar Gärten lädt Gross und Klein ein, während zwei AckerWochen gemeinsam zu leben, wirken, gärtnern, lernen und geniessen. Die AckerWochen finden vom 3. bis 10. Juni sowie vom 1. bis 8. Juli statt und sind offen für alle. Sie beginnen jeweils mit einem festlichen Zusammenkommen am Samstag ab 18 Uhr auf der Parzelle «Ob dem Dorf» auf dem Muni. Das Wochenprogramm bietet neben vielfältigen Gartenarbeiten beispielsweise auch Morgenyoga und Kräuterspaziergänge in die umliegenden Felder und Wälder. Unter einem Chirsihain auf dem Muni befindet sich zudem ein Zeltlager. Jeweils am Montag-, Mittwoch- und Freitagabend geht das Programm auf dem 2000m2-Weltacker (Bushaltestelle Neumatt) weiter: Um 19 Uhr findet ein AckerZnacht statt und um 20 Uhr kann das Wissen zu Boden (Mo), Saatgut (Mi) und Konsum (Fr) an Themen-Inputs erweitert werden. Die AckerWochen der solidarischen Landwirtschaft Nuglar Gärten sind ein sinnliches Bildungs- und Kulturerlebnis. Interessierte können sich bei Zoé Beutler (079 590 68 90) oder per E-Mail an kontakt@nuglargaerten.ch melden. Rückblick: Eröffnung des Weltackers Gefeiert wurde auch am Samstag, 6. Mai, zur Eröffnung des 2000m2-Weltackers. Rund 400 Interessierte haben

dem Regenwetter getrotzt und sind zum Frühlingsfest nach Nuglar-St. Pantaleon gekommen. Die Sonne zeigte sich immerhin zur offiziellen Eröffnung um 11 Uhr. Unter einem grossen Kirschbaum hielten zunächst Bastiaan Frich, Geschäftsleiter des Trägervereins Urban Agriculture Netz Basel und Zoé Beutler, Präsidentin der Nuglar Gärten, eine Ansprache. Sie bedankten sich bei den zahlreichen Helfern und Helferinnen, die seit November letzten Jahres mit grossem Engagement am Projekt Weltacker mitgearbeitet hatten. Auch Gemeinderat Staffan Sjögren wandte sich ans Publikum. Es sei eine grosse Chance für die Gemeinde, Austragungsort für dieses schweizweit einmalige Projekt zu sein. Anschliessend machten sich die ersten Neugierigen auf zur Erkundungstour auf dem Acker – für die passende Begleitmusik sorgte dabei ein Trio der Alphorngruppe Enzian aus Nuglar. Insgesamt gibt es auf dem Schweizer Weltacker zwölf Themenposten zu entdecken: Das bereits bewohnte Wildbienenhotel beispielsweise oder die faszinierende Bodenwelt. Verschiedene Pflanzenschilder auf dem Acker beantworten die Frage, welche Pflanzenkulturen auf diesen 2000m2 wachsen. Neben Weizen und Mais ist das beispielsweise auch Tabak und Baumwolle. Darüber, welche Samen zu welcher Ackerpflanze gehören, lässt sich an der Saatgutkiste rätseln.

Bald wächst und grünt es: Die Nuglar Gärten. Ein lebendes Museum Der Weltacker macht somit die globale Agrarsituation begehbar wie ein Museum. Und er zeigt auf, dass diese Themen mit jedem einzelnen von uns zu tun haben. Am grossen Eröffnungsfest in Nuglar wurde nicht nur gelernt, sondern auch gegessen, geredet und gespielt und getanzt. Wer sich die globale Landwirtschaft genauer anschauen möchte, kann sich ab sofort auf dem Acker selbständig einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft verschaffen. Geführte AckerTouren werden an den AckerSamstagen (jeder 2. Samstag im Monat) angeboten und auch Touren für Gruppen können bei den Nuglar Gärten gebucht werden. Mit diesem lebenden Museum geht es jetzt nämlich

FOTO: ZVG

erst richtig los: In den nächsten Monaten wird es auf dem Weltacker spriessen, wachsen und erblühen. Ernte-Abo zum Ausprobieren Was auf dem Weltacker und auf den weiteren Feldern der solidarischen Landwirtschaft Nuglar Gärten wächst, lässt sich in den wöchentlichen ErnteAbos kosten. Diese sind neu auch als Probeabo für einen Monat erhältlich und weiterhin als Ernte-Abo für ein Jahr. Anmeldungen für ein Ernte-Abo werden vom Verein per E-Mail an kontakt@nuglargaerten.ch entgegengenommen. Alle weiteren Informationen finden sich auf www.nuglargaerten.ch und www.2000m2.ch . Zoé Beutler, Nuglar Gärten

ZAHNARZTTIPP

Badesaison – Zahnunfälle vermeiden Bereits haben die Freibäder die Türen geöffnet. Damit das grosse Vergnügen im kühlenden Nass nicht durch unnötige (Zahn-)Unfälle getrübt wird, gilt es wie jedes Jahr, einige wichtige Regeln zu befolgen. Trotz aller Vorsicht kann es jedoch immer wieder passieren, dass Zähne bei einem Zwischenfall abbrechen oder sogar ausgeschlagen werden. Um die negativen Auswirkungen eines solchen Unfalls zu verringern, gilt es rasch und richtig zu handeln. Mittels ihrer Informationskampagne setzen sich die Zahnärztegesellschaften SSO beider Basel dafür ein, dass sowohl Betroffene wie auch Helfer im Falle eines Zahnunfalls rasch und richtig handeln können. Gut informiertes Personal trägt wesentlich dazu bei, teure und unangenehme Spätfolgen von Zahnschäden zu minimieren oder sogar ganz zu vermeiden.

Ausgeschlagene Zähne sind bis zum Notfalltermin beim Zahnarzt am besten in einer so genannten Zahnrettungsbox aufzubewahren. In dem mit Zellnährlösung gefüllten Schraubglas kann ein ausgeschlagener Zahn mehrere Stunden lang aufbewahrt werden, ohne dass die Zellen der Wurzeloberfläche absterben. Allfällige weitere Unfallverletzungen können so in Ruhe behandelt werden, bevor man den eigenen Zahnarzt oder den offiziellen 24-Stunden-Notfalldienst der Zahnärztegesellschaft SSO beider Basel (Tel. 061 261 15 15) kontaktiert. Zahnrettungsboxen sind in Apotheken erhältlich. Abgebrochene Zahnstücke können in Wasser aufbewahrt und zum Zahnarzt transportiert werden. Zahnärztegesellschaft SSO beider Basel

KLINIK ARLESHEIM

Integrative Onkologie Wissen Sie, was das Besondere unserer integrativen Onkologie ausmacht? Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Wir laden Sie gern ein, an einer unserer öffentlichen Führungen teilzunehmen, die wir in unserer Onkologie jeweils am 1. Samstag im Monat durchführen. Nach einer Einführung in ein Schwerpunktthema wie Misteltherapie oder Hyperthermie zeigen wir Ihnen an allen Führungen die Station, die Ambulanz und die Tageskli-

nik. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Am Samstag, 3. Juni 2017, begrüsst Sie Maurice Orange, Leitender Arzt in unserer Onkologie, und führt Sie in das Thema integrative Onkologie ein. Er erwartet Sie um 10 Uhr im Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim

WANDERTIPP

Huttwil – Hohwacht – Langenthal Sonntag, 11. Juni, Wanderung von Huttwil zu Hohwacht und Langenthal. Wir wandern von Huttwil hinauf zu Punkt 713, über Blatteberg, Ober-Auswil und weiter über Wyssbach zu Punkt 723 Schmidwald. Von der Hohwacht hinunter nach Ghürn, Rüppiswil und durch den Sunnewald gelangen wir nach Obersand. Von nun an geht es lange (fast 3 km) durch den Wald nach Hambüel und über Allme nach Langenthal Bahnhof.

Wanderzeit: ca. 4 ½ Std., Aufstieg 363 m und Abstieg 524 m, Billett: Jeder Teilnehmende löst das Billett selber. Verpflegung: aus dem Rucksack oder unterwegs im Restaurant (Hohwacht). Treffpunkt: 08.15 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 8. Juni bei: August Huwiler, Tel. 062 559 45 39 oder SMS an 079 379 37 53 Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch


DIES UND DAS

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GEMEINDERATSWAHLEN DORNECK / THIERSTEIN

Das sind die neu gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Schwarzbubenland WOS. Mit Ausnahme der Gemeinde Grindel wurden in der ganzen Amtei Dorneck Thierstein die Gemeinderäte neu bestellt. Das Wochenblatt berichtete

punktuell. Im untenstehenden Beitrag, der letzte Woche in der Basellandschaftlichen Zeitung erschienen ist, sind die gewählten Gemeinderätinnen und Ge-

meinderäte der 11 Dornecker und 12 Thiersteiner Gemeinden namentlich aufgeführt. Die Gemeinde Grindel hat übrigens

nachträglich, im Anschluss an den Wahlsonntag, dem Wochenblatt ihre in Stiller Wahl gewählten 5 neuen Gemeinderäte ebenfalls bestätigt:

Vereinigtes Grindel: Peter Hofer, Nadine Borer, Jean-Claude Borer. Pro Grindel: Agatha Borer-Laffer, Marc Maurer.

nehmen, sicherlich mit einem oder mehreren Fahrrädern. Doch zurück zum Besuch: Freiherr von Drais schuf das Laufrad und wurde deswegen verspottet, wie verschiedene Karikaturen zeigen. Erst später kam das Hochrad und 1886 des erste Niederrad, das einem heutigen Velo gleicht. Dieses wurde bereits mit einer Gummibereifung ausgestattet. Wegen einer Wirtschaftskrise wurden die Engländer gezwungen, von der Nähmaschinenfabrikation auf Fahrräder umzustellen. Dank der vielen Kolonien der Briten kamen die «Vehikel» unter die Leute. Mit einem Rennen von Paris nach Roubaix, 198 Teilnehmer, davon 6 Frauen inklusive Miss Amerika, war der Durchbruch geschafft. Mit einer Vielzahl solcher Geschichten wartete Urs Hänggi auf, die er uns

mit viel Herzblut übermittelte. Im zweiten Raum befinden sich «heutige» Velos, das heisst solche aus dem letzten Jahrhundert. Auch darüber wusste er viel zu erzählen, über die Fahrradübersetzungen der verschiedenen Fabrikanten. Im Anschluss an die Führung wurde der obligate «Apéro» fällig, der diesmal in ein Essen ausartete. Ein Team des Verkehrsvereins VV Nunningen, unter Präsident Markus Hänggi, hat für uns eine schöne Tafel vorbereitet: Steaks vom Grill mit Hörnlisalat, dazu Bauernbrot, Wein Bier Mineralwasser, alles was das Herz begehrt. Einmal mehr ein gelungener Anlass, sah man doch 28 fröhliche Gesichter.

EINGESANDT

Besuch des Velomuseums in Nunningen

Velo-Geschichten: Urs Hänggi, ehemaliger Radrennfahrer und Sammler (l.), im Element.

FOTO: ZVG

Der Ausflug in das Velomuseum in Nunningen führte uns einmal mehr aus dem Leimental in das Ost-Schwarzbubenland, gibt es doch auch im Leimental fünf Schwarzbuben-Gemeinden. Und der Verkehrsverein Leimental (VVL) hat mit dem Ausflug am 20. Mai 2017 ins kleine, aber interessante Museum gutgetan, feiert doch das Fahrrad im 2017 seinen 200. Geburtstag. Der Inhaber, Urs Hänggi, ehemaliger Radrennfahrer und seine Frau werden an den Feierlichkeiten in Karlsruhe teil-

Peter Billeter Vizepräsident VVL


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DIES UND DAS

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SPORT / TENNIS

JUGENDARBEIT

TC Breitenbach – Emotionale Aufund Abstiegsspiele

Jugend ist bunt genug… die JASOL bleibt grau!

tcb. Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der ersten Auf- und Abstiegsspiele der diesjährigen Schweizerischen Interclubmeisterschaft.

Nationalliga C sicherstellen zu können. Leider scheiterte das Vorhaben gegen den übermächtigen Gegner des TC Lido Luzern schlussendlich deutlich.

Unterschiedliche Erfolgsquoten Während die Herren 55+ 1. Liga und die Damen 40+ 2. Liga die Promotionsspiele bestritten, galt es für andere im Kampf gegen einen drohenden Abstieg die letzten Kräfte zu mobilisieren. Erfreulicherweise konnten alle Teams ausser der 1. Liga Equipe der Breitenbacher Tennisgirls die Liga halten. Gar weiterhin im Aufstiegsrennen befindet sich nach diesem Wochenende die Damen 40+ Mannschaft, die auswärts in Aesch einen 4:2 Erfolg feiern durfte und sich somit für die finale Aufstiegsrunde qualifizierte, in welcher man am 10. Juni zuhause auf den TC Biel trifft. Die Promotion verwehrt blieb den Herren 55+, die sich einige Chancen ausgerechnet hatten, den Aufstieg in die

Noch zwei harte Wochenenden An den kommenden zwei Wochenenden geht es für die Aktivmannschaften der regionalen Ligen noch einmal um Punkte und Siege. Während die Damen 2. Liga dabei im Kampf um die Spitzenplätze keine Rolle mehr spielen, müssen sich die Herren in der 2. Liga am Pfingstsamstag gegen den TC Möhlin in der Relegationsrunde behaupten und die zweite Aktivmannschaft wird eine Woche später im überraschenden Spitzenkampf der 3. Liga versuchen, die Konkurrenten des TC Haugraben noch abzufangen und ihrerseits den Aufstieg sicherzustellen. Für Spannung ist weiterhin gesorgt. Nächste Heimspiele am 3./4. Juni 2017: Samstag, 3. Juni 2017, 09:00 Uhr: Herren 2. Liga – TC Möhlin 2 (Abstieg)

KLINIK ARLESHEIM

Arlesheimer Seniorentag zum Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen Unser Leben ist durch Rhythmen gestaltet – die äusseren, wie Tag und Nacht, und die inneren, wie Herzschlag und Atmung. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören in der heutigen Zeit zu den häufigsten Erkrankungen, deshalb haben wir diese zum Thema unseres nächsten Seniorentages genommen, der am Samstag, 10. Juni 2017 von 9 bis 13 Uhr im Therapiehaus der Klinik Arlesheim stattfindet. In der Anthroposophischen Medizin werden Körper, Seele und Geist gleichermassen angesprochen – in der Behandlung und in der Therapie. Auf allen Ebenen kann man etwas tun für die Herzgesundheit – im Zusammenspiel der fundierten Schulmedizin und den ergänzenden anthroposophischen Therapien. Insofern zeigt sich die Anthroposophische Medizin als wirklich integrative Medizin. Einen Einblick darin zeigen wir Ihnen gern am Arlesheimer Seniorentag. Nach einer Einführung in die Thera-

peutische Sprachgestaltung mit Claudia Kringe-Andres hält Dr. med. Markus Weinbacher, Kardiologe der Klinik Arlesheim, einen kurzen Vortrag zum Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre zwei weitere Therapien kennenzulernen: Musiktherapie mit Viola Heckel und Heileurythmie mit Nicole Ljubic. Ein gemeinsames Znüni bietet Ihnen die Möglichkeit für den Austausch untereinander. Der Kostenbeitrag für diesen Vormittag in Höhe von 50 CHF ist vor Ort zu entrichten. Interessiert? Dann melden Sie sich rasch an, Anmeldeschluss ist der 7. Juni 2017. Für Ihre Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Therapiesekretariat, Tel. 061 705 72 70. Wir freuen uns auf Sie. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim

Nach 10 Jahren Jugendförderung im Solothurnischen Leimental machen wir das Konzept der JASOL fit für die Zukunft. Im März 2017 hat die dazu eingesetzte Arbeitsgruppe über 400 Jugendliche und rund 250 Erwachsene LeimentalerInnen befragen können. Am öffentlichen Workshop «Zukunft» wurden erste Leitlinien gezogen, in welche Richtung es künftig gehen soll. Durch die vortreffliche Zusammenarbeit zwischen Schule und JASOL (die in der Umfrage von den Mitarbeitenden des ZSL mit der guten Note 4,9 bewertet wurde) war es uns möglich, fast alle Jugendlichen der 5. bis 9. Klassen zu befragen. Neben einer erstaunlich grossen Anzahl von Jugendlichen, die in einen Jugendtreff gehen oder gerne gehen würden (46 %), werden sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen vor allem mehr Orte gewünscht, an denen sich Jugend im öffentlichen Raum treffen und aufhalten kann. Nach «Zeit mit Freunden verbringen» (15 %) wird «Sport/Bewegung» (12 %) bei der Frage, was Jugendlichen in ihrer Freizeit wichtig ist, am zweithäufigsten genannt. Ganz ähnlich schätzen es auch die Erwachsenen ein (Freunde 14%/ Sport 12%). Allen Eltern können wir hier Hocherfreuliches berichten. So übereinstimmend Jugendliche und Erwachsene die Bedeutung von Freunden und Sport einschätzen, so unterschiedlich beurteilen sie die Bedeutung von «Zeit mit der Familie verbringen». Während die Erwachsenen davon ausgehen, dass Jugendlichen Familie nicht wirklich wichtig ist (5%), liegt Familie bei den Jugend-

Gedanken zur Zukunft: Workshop in der ökumenischen Kirche in Flüh. FOTO: ZVG

lichen auf Platz drei (11%) direkt hinter Sport! Das ist doch schön zu wissen! Am Workshop «Zukunft» in der ökumenischen Kirche in Flüh hat die erweiterte Arbeitsgruppe unter der fachlichen Leitung der Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW) grundsätzlich an den bisherigen drei Säulen festgehalten, bei den einzelnen Säulen aber durchaus Verbesserungspotenzial erkannt. War die Säule «Partizipation» bisher auf das Modell «Jugend Mit Wirkung» beschränkt, soll sich die Jugendarbeit künftig durchaus breiter für Partizipationsmöglichkeiten in den Leimentaler Gemeinden einsetzen können. Die Säule «Kontakt» beschränkte sich bisher darauf, dass die JASOL möglichst niederschwellig ansprechbar war. Hier wird es eine Erweiterung in Richtung mobiler Angebote geben, damit die JASOL in den Gemeinden an die für Jugendliche attraktive Orte gehen kann. Auch bei der Säule «Netz» kann opti-

miert werden. So hat sich die JASOL in den letzten 10 Jahren ein dichtes Netzwerk erarbeitet. Nun sollen die so erschlossenen Informationen für alle Interessierten zugänglich gemacht werden, damit Jugendliche noch unmittelbarer von diesem Netzwerk profitieren können. Zum Schluss möchten wir hier noch einmal allen danken, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass die JASOL in den Augen vieler bisher schon einen ganz guten Job gemacht hat. Es gibt aber noch viel zu tun, um das Solothurnische Leimental für Jugendliche noch attraktiver zu gestalten. Und dies hängt nicht nur an der JASOL, sondern es braucht die Mitwirkung und Unterstützung der breiten Bevölkerung, die die JASOL trägt! Übrigens, am 9.9.17 feiern wir 10 Jahre JASOL mit dem JugendTAG im OZL! Niggi Studer

LESERBRIEF

Thank You For Calling Dieser Dokumentationskrimi beleuchtet die Hintergründe des schwierigen Themas «Mobilfunk-Forschung». Anhand von Fakten rekonstruiert der Film eine gross angelegte Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie. Ziel dieses Films ist, dass sich die weltweit über fünf Milliarden Handynutzer ein eigenes, nicht von der Industrie diktiertes Bild über die Gesundheitsrisiken machen können. Der Film wird erstmals in der

KLINIK ARLESHEIM

Neue Psychiatrie/ Psychosomatik In den letzten Monaten wurde in der Klinik Arlesheim ein grosses Rochadeprojekt durchgeführt. In diesem Projekt wurden viele grössere und kleine Abteilungen und Fachbereiche gezügelt. Neu befinden sich unsere psychiatrische und psychosomatische Abteilung sowie die Ambulanz Psychiatrie/Psychosomatik im Haus Lukas an der Brachmattstrasse 19 in Arlesheim. Wir sind stolz auf unsere neuen Räumlichkeiten und die damit verbundenen Möglichkeiten vor Ort und möchten diese gern vorstellen. Deshalb laden wir herzlich ein zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, 17. Juni 2017. Zwischen 10 und 16 Uhr zeigen unsere Fachbereichsleiterinnen Psychiatrie/Psychosomatik, Frau Dr. med. Martina Haeck und Daniela Bertschy, die neuen Räumlichkeiten. Ihre Teams informieren über unser Angebot in diesem Fachbereich. Machen Sie sich selbst ein Bild davon und besuchen Sie uns! Herzlich Willkommen! Verena Jäschke Kommunikation

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Schweiz vorgeführt: Sonntag, 11. Juni, 10.30 Uhr im Stadtkino Basel, Klostergasse 5 (Eintritt Fr. 10.-).Der Film ist auch als DVD bestellbar. Weitere Infos: www.diagnose-funk.org/ty4c Handy und Hirntumor «Wissenschaftlich nicht bewiesen» – behaupten Industrie und offizielle Stellen hartnäckig. Doch nun liegen bereits drei Gerichts-Urteile vor, die Klagen wegen Gesundheitsschädigung durch berufli-

che jahrelange Handynutzung stützen: Rom 2012, Madrid 2016, Ivrea 2017 Zudem haben 2016 zwei Studien neue Gefährdungs-Nachweise erbracht: Der ATHEM-Report der österr. Unfallversicherung und eine mit 25 Mio Dollar von der US-Regierung finanzierte Studie, welche statt der Unschädlichkeit der Funkstrahlung die Förderung von zwei Hirntumorarten aufzeigte. HansRuedi Keller-Wirz Nuglar


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KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden müssen. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten:

Tel. 079 531 60 10 von 14–19 Uhr

Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *)

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2. Juni 7. Juni 12. Juni 14. Juni

Diverses

Ederswiler, Roggenburg, Kleinlützel Beinwil, Erschwil Bärschwil, Liesberg Fehren, Meltingen, Zullwil

19. Juni 22. Juni 24. Juni

Himmelried Hofstetten, Flüh Metzerlen-Mariastein

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.


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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Anmeldeschluss für Laufsportfinal REGION. WOS. Am Mittwoch, 14. Juni, wird im Stadion Gitterli in Liestal der Regionalfinal von «Mille Gruyère» ausgetragen. Dies ist ein Lauf über 1000 Meter auf der Rundbahn und steht allen bis 15-jährigen Mädchen und Knaben offen. Die Teilnahme ist gratis. Anmeldeschluss für diesen Wettbewerb ist der 6. Juni, am besten per E-Mail an theodor.steinmann@bluewin.ch oder via Internet www.millegruyere.ch/de/anmeldung.html.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Das Problem mit den Frauen Von Jacky Fleming

Beim Verblenden einer Wiese entdeckt: Das Muttertier hat das Kitz in der Nacht an einen sicheren Ort gebracht, bevor FOTO: ERIKA HARTMANN, LAUFEN am Morgen das Gras gemäht wurde.

KLEINLÜTZEL / REGION

REGION

REGION

Michail Schischkin liest in Basel und in Laufen

Fahrpläne 2018

Luftbelastung rückläufig

WOS. Auf der Schiene wie auch in den Busnetzen sind im Kanton Solothurn fürs Jahr 2018 mehrere Fahrplanänderungen geplant. Nebst wenigen Angebotsreduktionen sind einige Erweiterungen vorgesehen. Diese Massnahmen werden jedoch nur realisiert, wenn der Kantonsrat in der Junisession das Globalbudget ÖV für die Jahre 2018 und 2019 verabschiedet. In der Region Thierstein führt das veränderte Bahnangebot auf den Linien 112 (Laufen-Kleinlützel-Roggenburg) und 114 (Laufen-Wahlen-Bärschwil) zu kleineren Anpassungen. An Sonntagen kann das Angebot auf den Linien 112 und 114 erweitert werden. Unter www.fahrplanentwurf.ch findet sich in der Rubrik «Kommentare zu den Fahrplänen» eine Liste mit allen Fahrplanänderungen. Es sind auch Stellungnahmen zu Fahrplänen möglich, welche keine Änderungen erfahren.

WOS. Der Jahresbericht zur Luftqualität 2016 der Nordwestschweizer Kantone (BS, BL, AG, BE, JU, SO) zeigt im Vergleich zum Vorjahr, dass die Feinstaubbelastung und die Ozonbelastung deutlich abgenommen haben. Im Januar 2017 sind allerdings wieder während einer Kälteperiode mehrere Tage mit einer Überschreitung des Grenzwertes von Feinstaub aufgetreten. Im Vergleich zu den Vorjahren hat die Feinstaub-Belastung um rund 10 bis 15 Prozent abgenommen. Der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) wurde 2016 nur noch an einem Standort erreicht, an den Übrigen eingehalten. Der Tagesgrenzwert (50 µg/m3) wurden an Strassenstandorten an einem bis drei Tagen überschritten. Während einer Kältephase traten jedoch Übertritte bis zu sieben Tage über dem Tagesgrenzwert auf.

dust. Mit dem Debüt-Roman «Die Eroberung von Ismail» hat Michail Schischkin in seiner Heimat Russland im Jahre 2000 den russischen Booker Preis erhalten. Nun, 17 Jahre später, wurde das 500-seitige Werk des in Kleinlützel lebenden Autors ins Deutsche übersetzt und ist im DVA-Verlag (Deutsche Verlags-Anstalt) erschienen. Michail Schischkin liest am Mittwoch, 7. Juni, 19.00 Uhr, im Literaturhaus Basel aus seinem mehrfach ausgezeichneten Werk. Andreas Tretner, der Übersetzer von «Die Eroberung von Ismail», moderiert die Lesung in Basel. Nur eine Woche später, am 14. Juni, um 19.30 Uhr, ist Michail Schischkin in der Stedtlibibliothek Laufen mit seinem neu erschienenen Buch live zu erleben. Ein ausführlicher Beitrag dazu erscheint in der nächsten Ausgabe.

Wahlen in die Gemeindepräsidien ZULLWIL / MELTINGEN. WOS. Nachdem Roger P. Hänggi noch letzte Woche erklärte, sich von der Gemeindepolitik in Zullwil zurückzuziehen, hat er sich nun doch entschieden, am 2. Juli zur Wiederwahl als Gemeindepräsident anzutreten. Es kommt somit in Zullwil zur Kampfwahl zwischen Roger P. Hänggi (SVP) und Hans-Rudolf Schneebeli (Pro Zullwil). In Meltingen tritt Gerard Zufferey nicht mehr an zu den Wahlen für das Gemeindepräsidium. Trotzdem kommt es zu einem Duell. Denn nebst Peter Jeger von den Freisinnigen tritt Erich Fidler von der SVP an. Fidler (früher unabhängig) hatte an den Gemeinderatswahlen ein gutes Resultat erzielt, scheiterte jedoch am Proporzsystem. Ausstellung (noch) geöffnet FLÜH. WOS. Die Ausstellung «Jugendliche und Bewohner/innen begegnen sich im Flühbach» mit Werken aus dem Schulfach Bildnerisches Gestalten von Oberstufenklassen des Oberstufenzentrums OZL Leimental fand grossen Anklang. Der künstlerische Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern des APH Flühbach hat sich als positive Auseinandersetzung zwischen den Generationen herausgestellt. Die Ausstellung kann noch bis am 11. Juni (Dienstag bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr) im APH Flühbach, Schulweg 32, 4112 Flüh, besichtigt werden.

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Ein provokativer Titel und ein lustiges Bild auf dem Buchumschlag des kleinen Comicbuches: Nämlich eine Frau, die versucht, durch Klopfen aus einer Glaskugel zu gelangen. Das hat mein Interesse geweckt. Jacky Fleming ist 1955 in London geboren. In ihrem Kunststudium begann sie sich mit dem Feminismus auseinanderzusetzen. Ihre ersten Comics erschienen 1978. Seither zeichnet sie für Zeitungen wie den Guardian, The Observer, The Big Issue und für verschiedene Verlage. Frauen haben es schwer in der Geschichte. Es gibt nur wenige bekannte Namen von Frauen – eine Ausnahme ist Marie Curie. Die Frauen waren immer in der Minderzahl. Denn «sie haben sehr kleine Köpfe und sind zu nichts nütze ausser zu Handarbeit und Krocket.» Bereits Jean-Jacques Rousseau fand es richtig, dass Mädchen zeitig lernen müssen, sich zu fügen. Das Büchlein zeigt in schwarz-weiss die Vergangenheit ohne dabei die Gegenwart zu vergessen. Mit grandioser Zeichenfeder ist hier ein bissiger, origineller und amüsanter Comic entstanden. Unglaublich, wie Frauen sich vor nicht so langer Zeit alles erkämpfen mussten! Christine Eckert

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