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Donnerstag, 25. Mai 2017

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109. Jahrgang – Nr. 21

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Museumstag – Geschichte zum Anfassen

Freitag, 26. Mai 2017 Vorwiegend sonnig mit höchstens harmlosen Quellwolken.

Am Internationalen Museumstag beteiligten sich auch Museen aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental.

Samstag, 27. Mai 2017 Sonne pur und bis 30° Grad warm. 12ºC 30ºC Sonntag, 28. Mai 2017 Meist sonnig mit einigen Quellwolken. 13ºC 30ºC

Laufen

Martin Staub

3 Die Kantone suchen nach Möglichkeiten, die Gesundheitskosten zu senken. Wie das gehen soll, wurde am 9. Partner-Anlass der EGK diskutiert.

Breitenbach

9 Die Kindergärten und Primarschulen der Trägergemeinden durften insgesamt 25 Fahnen zum 25Jahr-Jubiläum des Alterszentrums Bodenacker gestalten.

Aktuell Stellen Immobilien

15/16 20/27 26/27

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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en Tag, an dem im In- und Ausland viele Museen mit freien Eintritten oder auch mit Sonderveranstaltungen und Festwirtschaften zu einem Besuch animieren, gibt es schon lange. Am vergangenen Sonntag öffneten aus diesem Anlass auch einige Häuser in der Region. Nebst dem Museum für Musikautomaten in Seewen, dem Heimatmuseum Dornach und dem Museum Laufental öffneten auch das Industriemuseum Breitenbach, die Kulturwerkstatt Hofstetten-Flüh und der Bunkerverein Kleinlützel ihre Pforten. Geschichte der Industrie in Breitenbach Schon wenige Minuten nach Eröffnung, um 10 Uhr, liess sich der Schreibende von den doch schon etwas in die Jahre gekommenen «Museumswärtern» empfangen. «Die Jungen sind leider nicht so sehr an diesen Zeitzeugen interessiert», erklärte Patrick Gassmann. Der Alt-Gemeindepräsident präsidiert den Museumsverein seit vier Jahren. Fachmänner aber sind hier jene, welche in einer der drei da präsentierten Breitenbacher Firmen an leitender Stellung ihr Brot verdienten: René Studer von der Isola, Bruno Jeger von der Brac und Ernst Hagenbuch von der Bandfabrik. Ausführlich informieren über die Industriegeschichte in Breitenbach liess sich das Wochenblatt aber von Werner Kohler, 78-jährig, und seit der Gründung 2005 unermüdlich hier im Untergeschoss des Breitgartenschulhauses am Restaurieren, Einrichten und Verbes-

Hochbetrieb im Bunker: Präsident Beat Wyser erklärt einem jungen Besucher die Bunkeranlage. sern. Das Industriemuseum Breitenbach hat jeweils am ersten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet und kann über 061 781 23 47 auch für Gruppenführungen gebucht werden. Geschichte des Handwerks in Hofstetten Der Ausflug über den Chall lohnte sich. Nicht nur wegen des schönen Wetters. Die Kulturwerkstatt in Hofstetten hat auch einiges zu bieten. «Transport und

Kulturwerkstatt: Hans Bühler erklärt die Ausstellung in Hofstetten.

Fortbewegung anno dazumal» ist das Thema der aktuellen Ausstellung, die jeweils am ersten Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr nur noch bis im Juni besucht werden kann. Hans Bühler, Vorstandsmitglied und ehemaliger Präsident des Vereins Kultur und Geschichte Hofstetten-Flüh, zeigte die hier präsentierten Transportmittel, beispielsweise einen Brückenwagen aus Witterswil oder einen Schneckenkarren aus Meltingen, erklärte deren Handhabung und wies auf die aufwändigen Restaurierungsarbeiten hin, welche der harte Kern des Vereins mehrmals wöchentlich leistet. Der Besucheransturm halte hier leider selten mit dem Enthusiasmus der rund 130 Vereinsmitglieder mit, wie Bühler auch am Museumstag feststellte. «Im September eröffnen wir übrigens die neue Ausstellung mit dem Thema ‹Härdöpfel›», warb der umtriebige Ostschweizer noch zum Abschied.

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FOTOS: MARTIN STAUB

Geschichte des Krieges in Kleinlützel Ganz anders in Kleinlützel. Schon der prall gefüllte Parkplatz bei der Schlossfabrik wies auf den Andrang hin, der hier herrschte. Der Bunkerverein mit derzeit rund 130 Mitgliedern beteiligt sich schon seit Jahren am Museumstag im Mai, der sich hier zunehmender Beliebtheit erfreut. Auch wer die beiden noch immer original eingerichteten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg schon gesehen hat, kommt immer wieder gerne her. Wie üblich gabs auch am Sonntag Spezialitäten aus der Militärküche und die Gäste mussten anstehen, bis endlich wieder ein Platz frei wurde. Die unzähligen Anfragen für Gruppenführungen (www.kleinluetzelbunker.ch) würden allerdings allmählich zum Problem, wie Beat Wyser klagte. «Wir mussten leider dieses Jahr schon einigen Gruppen eine Absage erteilen», so der Präsident des seit 2004 existierenden Vereins.


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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

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LAUFEN

Olten ist auch in Laufen

Ambulant vor stationär, um Kosten zu senken Die Kantone suchen nach Möglichkeiten, die Gesundheitskosten zu senken. Wie das gehen soll, wurde am 9. PartnerAnlass der EGK diskutiert. Gaby Walther

Am Ende des Programms gemeinsam auf der Bühne: Christoph Simon und Lisa Catena. FOTO: GABY WALTHER

gwa. Auch in diesem Jahr reichten die Ausläufer der Oltner Kabarett-Tage bis nach Laufen. So standen am letzten Samstag Lisa Catena und Christoph Simon auf der Bühne im Alts Schlachthuus. Für Christoph Simon ist der Alltag ein Rätsel. Über dieses Rätsel sinnierte der Schriftsteller – zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam und Gewinner der Sprungfeder der Kabarett-Tage in Olten – am letzten Samstag im Alts Schlachthuus in Laufen. Vor allem seine Kinder stellen ihn immer wieder vor Fragen. Sie sollen den Eltern so viel geben, so der Kabarettist, doch seien sie für ihn hauptsächlich Arbeit. Nach einem einstündigen Monolog kommt er aber zum Schluss, dass Kinder wunderbar und die Lösung des Alltagsrätsels sind. Christoph Simon ist nicht der grosse Sprücheklopfer, er bringt sein Publikum nicht zum lautstarken Brüllen. Er ist eher der Philosoph, der mit seiner angenehmen, ruhigen Stimme die Komik des Alltags beschreibt, zum Zustimmen animiert und ein Lächeln beim Publikum hervorzaubert. Er erweist sich als guter Beobachter und intensiver Den-

ker. Die Szenen des Alltags kommen einem bekannt vor. Mit deutlich kräftigerer Stimme erscheint nach der Pause Lisa Catena auf der Bühne. Mit Dynamit will sie für Sprengkraft sorgen, gleichzeitig als gemütliche Bernerin die Hysterie bekämpfen und sich für mehr Gelassenheit einsetzen. «Nume nid gsprängt» heisst dementsprechend das Programm der Komikerin, Musikerin und Kolumnistin, die als erste Frau überhaupt den Swiss Comedy Award gewonnen hat. Auch sie ist eine Denkerin, die vieles hinterfragt. Sie outet sich als Nicht-Vegetarierin, Nicht-Veganerin und ohne irgendwelche Nahrungsintoleranz. Da werde es schwierig, in den Gesprächen bei Freunden mithalten zu können. Auch mit Geranium hat sie ihre liebe Mühe, wie sie in ihrem Lied verkündet. Nicht immer ist der Unterschied zwischen Satire und Vortag bei Lisa Catena zu erkennen. Witzig hingegen sind die Texte ihrer Lieder, welche sie mit der elektrischen Gitarre begleitet. Im gemeinsamen Auftritt schlossen Lisa Catena und Christoph Simon den Oltner Kabarett-Tag in Laufen ab.

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ie Gesundheitskosten in der Schweiz sind enorm. Nicht nur die Prämienzahler werden stark zur Kasse gebeten, auch die Kantone leisten einen hohen Beitrag. Sie finanzieren heute rund 15 Mrd. Franken pro Jahr, davon rund 10 Mrd. an die Spitalversorgung. Die Kantone suchen nach Möglichkeiten, diese Kosten zu senken. Sie drängen darauf, dass mehr ambulante und weniger stationäre Behandlungen durchgeführt werden. Der Grund: Eine ambulante Behandlung erfolgt vollumfänglich zulasten der Krankenversicherer. Wird eine medizinisch gleichwertige Behandlung stationär durchgeführt, muss der betroffene Kanton 55 Prozent der Kosten übernehmen.

Sparen auf Kosten der Versicherten An ihrem 9. Partneranlass, welcher am 16. Mai im Alts Schlachthuus in Laufen stattfand, ging die EGK-Gesundheitskasse, der Frage nach, ob die Kantone auf Kosten der Versicherten ihre Kassen sanieren wollen. So gab der Kanton Luzern bekannt, dass sich Spitäler ab Mitte Jahr an die sogenannte 13er-Liste halten müssen, um die Gesundheitskosten zu entlasten. Damit gibt der Kanton vor, welche stationäre Behandlung akzeptiert wird, wenn sie aus medizinischen Gründen nicht ambulant durchgeführt werden kann. Thomas Heiniger, Präsident der Gesundheitsdirektionskonferenz und Gesundheitsdirektor des Kantons Zürich, begrüsst diese Idee der 13er-Liste. Denn die zweigleisige Leistungsfinanzierung biete bei medizinischer Gleichwertigkeit dem Finanzierer wenige Anreize, die günstigere ambulante Variante einzufordern. Dies habe häufig zur Folge, dass Patienten ins Spital eingewiesen wer-

Machen sich Gedanken zum Gesundheitswesen: (v. l.) Thomas Heiniger, Präsident der Gesundheitsdirektionskonferenz und Gesundheitsdirektor des Kantons Zürich, Willy Oggier, Gesundheitsökonom, und die Aargauer SP-NationalFOTO: GABY WALTHER rätin Yvonne Feri.

den, obwohl eine ambulante Pflege zu Hause möglich und volkswirtschaftlich günstiger wäre. So werden jährlich Millionen von Steuergeldern in medizinisch nicht gerechtfertigte stationäre Behandlungen gesteckt. Das Prinzip, dass die Kosten stationärer Spitalaufenthalte zwischen Kantonen und Kassen aufgeteilt werden sollen, möchte Heiniger zwar beibehalten. Die Anreize müssen aber geändert werden. Falsche Anreize biete auch die Tarifstruktur, da der Arzt für einen Spitalaufenthalt eine höhere Vergütung erhalte. Heiniger spricht gegen die Ideen des «Monismus» oder «gleiche Finanzierung», welche zurzeit im Parlament diskutiert werden. Diese Vorschläge haben zum Ziel, die 10 Milliarden Franken, welche die Kantone jährlich für die Finanzierung des Gesundheitswesens aufwenden, an die Krankenversicherer weiterzuleiten. Reine Finanzierungsverschiebungen unter den Kostenträgern bringe keine Verbesserung, so Heiniger. Ein rentables Geschäft Auch Willy Oggier, Gesundheitsökonom und Moderator des Podiums, wies darauf hin, dass Spitäler und Ärzte an stationären Fällen gut verdienen. Zu viele Leistungen, welche aus medizini-

scher Sicht ambulant erbracht werden könnten, würden heute in der Schweiz noch stationär und damit zu wesentlich höheren Preisen durchgeführt. Daniela de la Cruz, Direktorin der HirslandenKlinik Birshof, Münchenstein, hat Bedenken. Sie glaubt, dass die Spitex noch nicht bereit ist, solch ein Volumen von ambulant behandelten Patienten bewältigen zu können. Qualitativ würde dadurch die ambulante Versorgung abnehmen. Peter Indra, Leiter Gesundheitsversorgung des Kantons Basel-Stadt, sieht die Notwendigkeit einer Veränderung, denn laut Studie werden in 14 Jahren die Gesundheitskosten auf das Doppelte ansteigen. Der Bund habe aber bisher wenig Mut bewiesen, in dieser Angelegenheit vorwärtszumachen. Die Aargauer SP-Nationalrätin Yvonne Feri bemerkte, dass sehr viele Akteure sehr viel Geld verdienen würden, niemand auf den hohen Verdienst verzichten wolle und die Bereitschaft zum Sparen deshalb gering sei. Sie sei für das Prinzip «ambulant vor stationär» und somit für den Ausbau der Spitex. Wichtig sei es, dass die Krankenkassenprämien nicht mehr als zehn Prozent des Haushalteinkommens übersteigen und Prämienverbilligungen für tiefe Einkommen bestehen bleiben.

ZWINGEN

Demo gegen Poststellen-Kahlschlag

Vereint gegen Schliessung: Einwohner, die Ortsparteien der CVP, SP und SVP und die Gewerkschaft Syndicom. FOTO: ROLAND BÜRKI «Wir lassen uns nicht zwingen, von Zwingen nach Laufen zu laufen», hiess das Motto des samstäglichen Protestmarsches von rund 25 Demonstranten zur Post Laufen. Über 950 Einwohner und Kunden hatten eine Petition zur Rettung ihrer gefährdeten Zwingner Poststelle unterschrieben.

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bü. Über 950 Personen hatten bis Ende März eine Petition an den Gemeinderat unterschrieben, er solle sich für die Erhaltung der gefährdeten Poststelle Zwingen einsetzen. Gemeindepräsident Ermando Imondi hatte diese an den Regierungsrat weitergereicht mit der dringenden Bitte, sich ebenfalls wie Zwingen gegen die drohende Schliessung zu wehren. Insbesondere stiess sich Imondi

an der Tatsache, dass die Post den Kanton vor der Gemeinde informiere und so einen Keil zwischen Kanton und Gemeinde treibe. «Der Kanton Baselland ist viel zu passiv, er müsste unbedingt vereint mit allen anderen von Poststellenschliessungen bedrohten Kantonen in Bern intervenieren», erklärte Landrat Linard Candreia (SP) an der Demo vom vergangenen Samstag dem Wochenblatt. Selbst der wichtige Service public müsse heute rentieren. Alt Gemeinderat Stephan Feld, der Urheber der Petition, verstand diese «Post-Scheinwelt» nicht: «Da kommt eine Agentur in einen Dorfladen, dann schliesst dieser und die ganze Postherrlichkeit ist vorbei.» In einer kurzen Stellungnahme wandte sich auch Gemeindepräsident Ermando

Imondi (SVP) an die Demonstrierenden: «Ich kann nur soviel sagen, dass wir in engem Kontakt zur Post stehen und mit allen Mitteln eine für das wachsende Zwingen gute Lösung anstreben.» Die Massnahmen der Post seien in einer Zeit tagtäglicher Restrukturierungen nicht eben «lustig». Schwer enttäuscht von der Schweizer Post zeigte sich Roland Lamprecht, Zentralsekretär Logistik der Gewerkschaft Syndicom, der aufgrund des bisherigen Schliessungsmusters definitiv nicht an eine Überprüfung der gefährdeten Poststelle, sondern an die bereits festgelegte Agentur glaubt: «Es ist Zeit, Klartext zu reden, anstatt einander zu belügen.» Das rief den ebenfalls anwesenden Urs Möschli, Leiter Verkaufsgebiet Basel von der Post CH AG, auf den Plan, der eine bereits fixierte Lösung entschieden zurückwies. «Es ist noch gar nichts entschieden, wir sind im Dialog mit der Gemeinde Zwingen und suchen nach einer guten, kundenfreundlichen Lösung», so Möschli. Die Post werde die Bevölkerung zu einem Dialoganlass einladen und aufzeigen, wie sie den veränderten Erwartungen im Alltag begegne und welche Lösungen sie für Zwingen vorsehe. Ob die von der Post offerierten Laufner Mohrenköpfe den fruchtbaren Dialog um eine gute Lösung fördern oder doch eher den für bestimmte Geschäfte unvermeidlichen, aber ungeliebten Gang nach Laufen versüssen sollten, bleibt abzuwarten.


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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 26. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 28. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mir Pfarrerin Regine Kokontis. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Donnerstag, 25. Mai 2017 10.00 Uhr Auffahrts-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschl. Mittagessen im GZ (Teilete) Sonntag, 28. Mai 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Abschied und Dank

DANKSAGUNG statt Karten

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges (Franz von Assisi)

Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben

In stiller Trauer haben wir auf dem Friedhof in Nunningen Abschied genommen von

Pia Stähli-Schnell Ein herzliches Danke geht an – Pfarrer Franz Sabo für die tröstenden Worte – Dr. M. Cueni für die jahrelange ärztliche Betreuung – das Team des Seniorenzentrums Rosengarten für die liebevolle Fürsorge und Pflege. Danke allen für die vielen Spenden für Messen und Blumen, für die Karten und Briefe. Wir bedanken uns bei allen, die Pia im Rosengarten besucht und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Röschenz, im Mai 2017

Gottesdienste:

Dreissigster: Sonntag, 4. Juni 2017, 10.00 Uhr, Kirche Röschenz.

Donnerstag, 25. Mai, 8.30-9.00 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Kurzgottesdienst/ Meditation zur Auffahrt, als Einstimmung zu einem Bann- und Wandertag oder zu einer anderen Unternehmung, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 28. Mai, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst mit einer Einzelkonfirmation, Pfr. Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee, zubereitet von KGR-Aktuarin Simone Jost Sonntag, 4. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Taufe und Abendmahl, Täufling: Yuna Schmid aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth Projektkurse Religion an der Oberstufe KTW in Breitenbach, im Mur-Schulhaus: Mittwoch, 7. Juni, 13.30–16.30 Uhr, verbindlich für alle, die später konfirmiert werden wollen

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 26. Mai, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach Sonntag, 28. Mai, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Mittwoch, 31. Mai, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 4. Juni 2017 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch

Die Trauerfamilien

Wir sind sehr dankbar für all die mitfühlenden Worte und die überwältigenden Zeichen der Anteilnahme. Es ist schön, diese Verbundenheit zu spüren und nicht allein zu sein.

LILIANE JERMANN-CATTIN All die Zeichen der Freundschaft, gesprochen oder auch geschrieben, haben uns Trost und viel Kraft geschenkt. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Liliane in ihrem Leben begleitet haben. Ihre Liebe sei immer mit euch. Danken möchten wir für die Blumen und Spenden für das Beschäftigungs- und Wohnheim in Liesberg. Einen besonderen Dank an Herrn Pfarrer Meier für die würdige Rede und dem Bestattungsdienst Doris Passalacqua für die wunderschöne Gestaltung der Trauerfeier. Auch danken möchten wir Frau Terragni für das berührende Panflötenspiel und dem Organisten Herrn Fankhauser für die musikalische Begleitung. In unseren Dank einschliessen möchten wir das Pflegeteam und die Ärzte der Ita-Wegman-Klinik in Arlesheim für die liebevolle Betreuung und Pflege.

Zwingen, im Mai 2017

Die Trauerfamilien

466034/003-740143

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

23. Mai 1957 – 13. Mai 2017 Nach fünf Wochen auf der Intensivstation des Kantonsspitals Liestal wurde er von seinen schweren Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Wir danken allen herzlich, die Karl auf seinem nicht immer einfachen Lebensweg unterstützt und begleitet haben. Hans und Elisabeth Stebler Bernstrasse 77 4953 Schwarzenbach Mirjam Stebler und Thomas Heiniger Sarah und Christian Rentsch mit Melina und Marlon

DANKE

Dreissigster: am 8.Juni 2017 um 17.45 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Zwingen.

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Karl Stebler

Jesus sagt zu seinen Jüngern: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben. Johannes 3, 36

Unser aktives Vereinsmitglied

Paul Gysin ist für uns alle unerwartet gestorben. Wir durften mit ihm viele schöne Gottesdienste, Auftritte und Momente erleben. Seine sonore Bassstimme fehlt uns. Paul, wir werden Deine angenehme und kameradschaftliche Art sehr vermissen.

Deine Sängerkameradinnen und Sängerkameraden Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, dem 1. Juni 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Blauen statt.


Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kanton Solothurn Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Fritz Schmidlin-Bieri Bättwil

Baupublikation Bauherrschaft: Zweckverband Schulen Leimental 4112 Bättwil Projektverfasser: Dr. Eicher+Pauli AG 4410 Liestal Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2017-010 Ersatz Lüftungsanlagen Bauplatz: Hauptstrasse 74 Bauparzelle: GB-Nr. 650 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 9. Juni 2017

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Stürchler Werner und Yvonne Thalackerweg 12, 4413 Büren Bauobjekt: Parkplatz Bereits erstellt Projektverfasser: Rhyn Architektur Stockenweg 15, 4146 Hochwald Bauplatz: Thalackerweg 12, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 1552 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 9. Juni 2017

27. September 1946 bis 21. Mai 2017 Nach schwerer Krankheit durfte er zu Hause friedlich einschlafen. Wir danken für die schöne Zeit, die wir mit dir erleben durften. Wir vermissen dich Therese Schmidlin-Bieri Nicole und Roman Schnell-Schmidlin mit Luca, Nina und Gian Dominik und Andrea Schmidlin-Angst Verwandte, Freunde und Bekannte Die Abdankung findet am Donnerstag, 1. Juni 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche in Zwingen statt. Urnenbestattung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basilensis, IBAN CH85 0900 0000 4065 4647 1. Dreissigster: Samstag, den 17. Juni 2017. Traueradresse: Therese Schmidlin-Bieri, Dorfstrasse 23, 4222 Zwingen

Fehren

Gilt als Leidzirkular.

EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Sascha Borer Kirchstrasse 5, 4227 Büsserach Bauobjekt: Wohnungseinbau in best. Schopf Standort: Kirchstrasse 1 Grundstück: GB 1316 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Priohaus GmbH Bodenackerstrasse1a, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 9. Juni 2017

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Am 15. Mai 2017 ist mein Mann, mein Bruder und mein Schwager

Paul Gysin-De Guzman 12. Juni 1943 – 15. Mai 2017

Kleinlützel überraschend und völlig unerwartet verstorben.

Baupublikation Bauherrschaft: Schwarz Peter Landskronstrasse 26, 4118 Rodersdorf Grundeigentümer: Schwarz Peter Landskronstrasse 26, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Fassade neu streichen Innenausbau / Renovation Bauplatz: Huggerwald Bauparzelle: 213 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. Juni 2017

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 17-010 2000 m² Weltacker 2. Publikation (Ergänzung Gesuchsunterlagen) Grundbuch-Nr.: 1801 / 1806 (Landwirtschaftszone / Juraschutzzone) Adresse: 4412 Nuglar, Liestalerstrasse (Dorfausgang, Im Säuler) Gesuchsteller: Ges. Nuglar Gärten p. Adr. Oser Dominique 4412 Nuglar, Oberdorfstrasse 73 Grundeigentümer: 1) Müller Beatrice, 8620 Wetzikon Pfrundweidweg 10 2) Müller Silvia A-1120 Wien, Marschallplatz 5–8 Planverfasser: Maag Kathrin 4412 Nuglar, Oberdorfstrasse 46 Datum Baugesuch: 27. April 2017 Planauflage: Gemeindeverwaltung NuglarSt. Pantaleon Einsprachefrist: 9. Juni 2017 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: RUKO Plan AG Bündtenackerstrasse 272, 4234 Zullwil Bauobjekt: Neubau DEFH Bauplatz: Winkelstrasse Bauparzelle GB-Nr: 1148 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 9. Juni 2017

Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 8

Wir sind fassungslos und tieftraurig.

Olivia Gysin-De Guzman Rolf und Gertrud Gysin-Schneiter Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 1. Juni 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche zu Blauen statt. Die Urnenbeisetzung wird im engsten Familienkreis erfolgen. Traueradresse: Olivia Gysin-De Guzman, Gassenackerweg 6, 4223 Blauen

Gemeinderatswahlen Amtsperiode 2017–2021 Bei den Erneuerungswahlen in den Gemeinderat der Einwohnergemeinde Fehren vom 21. Mai 2017 wurden folgende Mitglieder gewählt: Freisinnig-Demokratische Partei FDP Ditzler-Trepp Nicole, 1969, HR-Leiterin (bisher) Saladin André, 1965, Business Analyst, parteilos (bisher) Fidler Remo, 1976, Heizungsmonteur (bisher) Christlich-Demokratische Volkspartei CVP Lindenberger Christian, 1984, Vermessungsingenieur, parteilos Thalmann Markus, 1967, Aussendienstmitarbeiter, parteilos Ersatzmitglieder: Grolimund Joël, 1994, Automobilfachmann, parteilos (CVP-Liste) Hofer Cyril, 1984, Maschinist, parteilos (CVP-Liste) Die noch zu besetzenden freien Stellen werden auf Berufung hin besetzt (§ 115, Abs. 2 GG), d. h. der Gemeinderat sucht noch geeignete Kandidatinnen/Kandidaten und fasst einen Gemeinderatsbeschluss. Hinweis Die Rechtsmittelbelehrung erfolgte am 21. Mai 2017 mit Aushang der Wahlresultate im Anschlagkasten der Gemeinde Fehren. Fehren, 22. Mai 2017 EINWOHNERGEMEINDE FEHREN Der Gemeindepräsident Die Gemeindeschreiberin Peter Merckx Regina Fringeli

Breitenbach

Gilt als Leidzirkular.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden 4226 Breitenbach Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 7. Juni 2017, um 19.00 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der KGV vom 30. 11. 2016* 4. Genehmigung Jahresrechnung 2016 4.1 Nachtragskredite 4.2 Laufende Rechnung 4.3 Investitionsrechnung 4.4 Bestimmung über die Verwendung des Überschusses 5. Projekt Pfarrhaus 6. Mitteilungen 7. Pastorale Arbeiten 8. Verschiedenes Die vorliegende Rechnung liegt ab 24. Mai 2017 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarrhaus zum Bezuge auf. Die Rechnung 2016 inkl. Traktanden wurde am 8. Mai 2017 vom Kirchgemeinderat genehmigt. Die Rechnungsprüfungskommission hat die Jahresrechnung am 2. Mai 2017 überprüft und zur Genehmigung empfohlen. * Das Protokoll kann im Pfarrhaus oder auf der Homepage www.kath-breitenbach.ch eingesehen werden. Namens des Kirchgemeinderates


LAUFENTAL

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LAUFEN

LIESBERG

Für zwei Tage Mekka der Oldtimer-Fans

Die GV als bunter Unterhaltungsabend Einmal mehr lud der Hauseigentümerverein Laufen und Umgebung ein zur Generalversammlung mit einem unterhaltsamen Referenten, feinem Essen und herrlicher Musik Benildis Bentolila

Alter Ford T (1925) und moderne Maschinen: Die Zwingner Carrosserie Heiwa zeigte am Beispiel eines angefertigten Oldtimer-Modells heutige Carrosserietechnik. Faszination pur an der Oldtimer Messe Laufen (OML): Rund 120 Old- und Youngtimer auf zwei und vier Rädern und imaginärer Benzingeruch liessen die Herzen der rund 1700 begeisterten Besucher höher schlagen. bü. Schon auf dem Weg zur Eishalle wecken alte Motorräder und ein DKW Zweitakter aus den 1950er-Jahren Erinnerungen an Jugendzeiten, als noch nicht von Assistenzsystemen geführte Autos etwas wie einen Hauch von Abenteuer ausstrahlten. Der Schritt in die grosse Halle lässt unwillkürlich Bewunderung, ja Begeisterung über diese Fahzeuglegenden aus früheren Jahrzehnten aufkommen, wie sie da in Reih und Glied eine ganze Halle füllen. «Es präsentieren sich rund 40 Motorräder, zwei Traktoren und gegen 80 Old- und Youngtimer», beschreibt Peter Gschwind, rühriger Vizepräsident und Sportchef der organisierenden «squadra rotberg», die nach 2016 zweite Auflage dieser nostalgischen Oldtimer Messe. Eine Messe, in der nicht nur Oldtimer, sondern auch so genannte Youngtimer oder Kultautos im Alter ab 15 bis 30 Jahre, Ersatzteile, Zubehör, Poster, Bücher, Modellautos und weitere Automobil-Sammelobjekte zum Verkauf angeboten werden. Ein älterer Herr, der in einer Reihe DKW-Autos «sein» einstiges DKW Hummel-Töffli entdeckt hat, sucht gleich nebenan unter Hunderten von Pins entsprechend auch einen DKW-Pin. Einem Saab 96 aus dem Jahr 1975 genügt da ein Pin nicht. Stolz präsentiert sich seine Motorhaube mit aufgeklebten Souvenirs an die Rally Monte

Carlo historique von 2014, 2015, 2016 und 2017, während ein Fiat «Cinquecento» von 1957 mit seinen niedlichen Massen vor allem Damen entzückt. Fast so gross wie der 500er Fiat ist das Modell eines Sport-Oldtimers, das die Carrosserie Heiwa aus Zwingen ausstellt. «Wir wollten zeigen, wie man mit den heutigen modernen Maschinen und Werkzeugen Blech bearbeiten, also strecken, runden oder sicken kann», so Chef Walter Stebler. Kinder wiederum freuen sich an Herbie, dem polarweissen VW Käfer Nummer 53 mit den übernatürlichen Kräften, der heute nicht mehr oft über den Bildschirm rast. Für rasante Tempi hingegen steht der aggressiv wirkende Gulf Porsche 917 Sportrennwagen, der in beeindruckendem Kontrast zum daneben stehenden Porsche Junior, einem luftgekühlten Diesel-Traktor aus dem Jahr 1960, steht. Beim Blick über die Motorräder springt dem Wochenblatt besonders eine alte, auf Hochglanz polierte Maschine der belgischen Firma Fabrique Nationale (FN) ins Auge, bevor es an Autos der Marken Maserati, Ferrari oder BMW vorbei Richtung Restaurant und dann Ausgang geht. Dort stehen mittlerweile auf dem speziellen Parkplatz einige weitere Old- und Youngtimer von Besuchern, was manche, die der Messe den Rücken kehren, nochmals zu einem letzten Staunen und Handybildchen verleitet. Und Sportchef Peter Gschwind kann sich am Sonntagabend über Besucherzuwachs freuen: Waren es vor einem Jahr 1500 Besucher, so sind es dieses Jahr 200 Begeisterte mehr.

Zwei ungleiche Brüder: Der Gulf-Porsche Rennwagen 917 und der Traktor Porsche Junior.

N

ein, nein, ihr habt nicht zugenommen seit der GV 2016», schmunzelte Donat Steiner, Präsident Hauseigentümerverein Laufen und Umgebung (HEVL), bei der Begrüssung an der Generalversammlung am letzten Freitagabend in der Seemättli Halle in Liesberg. «Aber es haben sich nochmals 40 Personen mehr angemeldet, sodass wir enger stuhlen mussten.» Er überlege sich, den Gemeinderat Liesberg zu bitten, einen Baukredit vorzuschlagen, damit die Halle vergrössert werden könne. Allerdings ist es kein Wunder, dass jedes Jahr mehr Mitglieder am Anlass dabei sein wollen. Schliesslich sind gute Unterhaltung und feines Essen und Trinken garantiert. Und zwar vom Verein offeriert. Dieses Jahr hatte der Vorstand Ansgar Gmür, Direktor HEV Schweiz und Buchautor, als Referenten eingeladen. Wer ihn kennt, weiss, dass er nicht einfach referieren, also vortragen kann. Mit gewaltiger Stimme und ausdrucksreichen Gebärden und Gesten fesselt er das Publikum. Er begibt sich von der Bühne hinunter zur Zuhörerschaft, spricht Leute direkt an, stellt ihnen Fragen – und huscht zurück auf die Bühne. Alles geschieht humorvoll, unterstrichen von herrlichen Anekdoten und

Der Referent: Zeitweise stieg der Referent Ansgar Gmür, Direktor Hauseigentümerverband Schweiz, von der Bühne herunter, um seinen Ausführungen über FOTO: BENILDIS BENTOLILA die Situation der Hausbesitzer Nachdruck zu verleihen

lustigen Geschichten. Halt – nicht alles! Denn wenn er von den Sorgen und Nöten der Hauseigentümer und was ihnen weiter «blühen» kann und wird, spricht, wird er ernst. Er zeigte eindrückliche Bilder der Schuldenlasten, Jugendarbeitslosigkeit und Geburtenziffern verschiedener Länder, der Verteilung der Haushaltausgaben, der «aufgeräumten» Schweiz (also was schliesslich bleibt als bebaubare Fläche), des Dichtestresses (Anzahl Einwohner pro Quadratkilometer) im Vergleich mit Ländern in Asien, der Bevölkerungsentwicklung, der Steuern und Abgaben für Wohneigentümer (bekannte und vorgesehene), der Immobilien- und Mietpreise, der drohenden, immer höheren Leerwohnungszahl in unserem Land, dem künftigen Energieverbrauch. Als er nach dreiviertel Stunden fragte, ob er weiter machen soll, hatte Donat Steiner keine Chance, zu antworten.

Von überall her ertönte es: «Jaaa, jaaa, jaaa!» Rechnungsführerin Jacqueline Hänggi musste zum ersten Mal in ihrer achtjährigen Amtszeit einen Verlust melden. Sie freute sich andererseits, ankündigen zu können: «Unsere neue Website ist da!» Markus Meier, Präsident HEV Baselland, ermunterte die Anwesenden, neue Mitglieder zu werben. «Denn», hielt er fest, «es kommen immer neue Abgaben – sie werden nicht mehr Steuern genannt – auf uns zu.» Donat Steiner dankte den Ladies des Damenturnvereins mit Verstärkung, seiner Frau Cornelia und weiteren Helferinnen für die Einrichtung des Saals und den tollen Service. Der Musikverein Brass Band Liesberg, unter der Leitung von Thomas Scherrer, erfreute die Besucher mit beliebten Melodien von nah und fern. Es war spät, als sich die Letzten auf den Heimweg begaben, zufrieden und fröhlich.

LAUFEN

Fahrstreifen nach Felssturz blockiert WOS. Am Sonntag, 21. Mai, gegen 16.00 Uhr löste sich laut Meldung der Polizei Basel-Landschaft, Gestein aus einer Felswand in Laufen auf der Baselstrasse in Fahrtrichtung Delsberg. Das Gestein blockierte einen Fahrstreifen. Dies führte zeitweise zu lokalen Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft lösten sich in Laufen auf der Baselstrasse, auf der Höhe des Steinbruchs, mehrere Felsbrocken. Die ca. 8 bis 10 Tonnen schweren Steine mussten mit einem Pneu Lader beseitigt werden. Während den Räumungsarbeiten kam es vereinzelt zu lokalen Verkehrsbehinderungen. Die Strasse war gegen 19.00 Uhr wieder normal befahrbar. Von den niederstürzenden Felsbrocken waren weder Personen noch Fahrzeuge betroffen.

Fahrbahn besetzt: Der Felsabbruch vor der Abzweigung Richtung Kleinlützel.

FOTO: ZVG


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Hofstetten-Flüh

Kleinlützel

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Kleinlützel

ÖFFENTLICHE AUFLAGE / RODUNGSGESUCH Gesuch-Nr. RO2017-006

Wahlfeststellung

Zweck der Rodung:

Stallneubau Theo Fritschi, Klösterli, Kleinlützel

Gesuchsteller:

Theo Fritschi, Klösterli 117, 4245 Kleinlützel

Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat für die Amtsperiode 2013 bis 2017

Parzellen:

GB Kleinlützel Nr. 3431

Rodungsfläche:

119 m², als definitive Rodung

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental

Rodungsersatz:

119 m² Ersatzaufforstung, in unmittelbarer Nähe auf GB Kleinlützel Fr. 3431

Auflagezeit:

26. Mai bis 26. Juni 2017

Auflageort:

Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn, Gemeindeverwaltung, 4245 Kleinlützel

Für die durchgeführten Erneuerungswahlen des Kirchgemeinderates überschreitet die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandidaten/Kantidatinnen aller Dörfer des Solothurnischen Leimentals die Zahl der zu Wählenden nicht. Die Wahlvorschläge wurden bei der Kirchgemeindeverwaltung fristgerecht eingereicht und im Sekretariat der Kirchgemeinde aufgelegt. Bis zum Ende der Bereinigungsfrist sind keine Einwendungen geltend gemacht worden. Die Vorgeschlagenen gelten für die Amtsperiode 2017 bis 2021 als in stiller Wahl gewählt. Monika Bussmann (bisher) Rahel Egloff (neu) Marianne Kossmann (bisher) Schmid Adam (bisher) Standke Evelyne (neu) Welten Magdalena (bisher) Helmut Zimmerli-Menzi (bisher) Ersatz: Barbara Steiger (bisher) Doris Weisskopf (neu) Im Namen der Wahlkommission, Walter Bammerlin

Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit schriftlich beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten. Auskünfte erteilt: Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn, Tel. 032 627 23 53 Solothurn, 26. Mai 2017

Volkswirtschaftsdepartement

Bauherr: Patricia Guadarrama Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Patricia Guadarrama Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Einzäunung Parzellen Nr. 2690, 2691 und 5105 Bauplatz: Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten Bauparzelle: GB-Nr. 2691 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 9. Juni 2017

Erschwil

Baupublikation Bauherr: B & S Keramik Kohliberg 12, 4143 Dornach Verantwortlicher: Priohaus GmbH Bodenackerstrasse 1A, 4226 Breitenbach Bauprojekt: EFH Neuauflage wegen Projektänderung Fassaden Bauplatz: Ilbachstrasse Bauparzelle: 1583 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. Juni 2017


THIERSTEIN

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BREITENBACH

25 Fahnen flattern für 25 Jahre AZB

Die Bestprämierten: Marianne Borer (l.) und Sibylle Imhof präsentieren die drei Siegerfahnen: 2., 3., 1. (v. l.).

Die Kindergärten und Primarschulen der Trägergemeinden durften insgesamt 25 Fahnen zum 25-Jahr-Jubiläum des Alterszentrums Bodenacker gestalten. Martin Staub

A

n jedem 25. des Monats feiert des Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach seinen Geburtstag (das Wochenblatt berichtete schon mehrmals darüber). Nach der Vernissage von fünf Kunstschaffenden, die seit der Eröffnung in enger Beziehung zum AZB standen, am 25. März – die Ausstellung kann übrigens noch einige Wochen besichtigt werden –, ist im Mai wieder die Kunst an der Reihe. Diesmal die jüngeren Jahrgänge.

Das AZB schrieb für die Geburtstagsüberraschung vom Mai an den Schulen ihrer zehn Trägergemeinden von der Stufe Kindergarten bis zur 6. Klasse einen Wettbewerb aus. «25 Fahnen für 25 Jahre AZB» lautete die Aufgabe, der sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Klassen stellten. Das AZB-Team setzte dazu noch einige Vorgaben, welche die Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen befolgen sollten, um dem ganzen Projekt eine Einheit zu verleihen, wie Sibylle Imhof erläuterte. «So sollte die Farbauswahl auf die AZB-Farben abgestimmt sein und die Jubiläumszahl 25 durfte ebenfalls nicht fehlen», erklärte die stellvertretende Geschäftsleiterin. Das Material, robuster Leinwandstoff, und die Fahnenstange wurden vom Alterszentrum zur Verfügung gestellt. «Die jungen Künstlerinnen und Künstler strengten sich an, denn schliesslich stand ein Spaghetti-Plausch für die ganze Schulklasse oder 500 Franken für die Klassenkasse als Hauptpreis in Aussicht.

FOTO: MARTIN STAUB

Pünktlich auf den 25. Mai, oder schon ein paar Tage früher, sind die 25 textilen Kunstwerke im Garten und rund um das AZB-Gebäude installiert und sorgen bei den Bewohnern und den Besuchenden für positives Aufsehen. Eine Jury, bestehend aus Heimleiter Heinz Zenhäusern, Urs Spielmann, ehemaligem Heimleiter, zwei Mitarbeiterinnen Pflege, einem Angestellten Küche sowie zwei Bewohnern, haben die drei Hauptgewinner vergangene Woche gewählt. Den 1. Platz erreichte die 5./6. Klasse Fehren. Die 5./6. Klasse Grindel/Bärschwil darf sich als Zweite freuen und die Drittklässler aus Breitenbach schafften mit ihrem Werk den 3. Rang. «Aber die Wahl war gar nicht einfach», wie Marianne Borer, Leitung Aktivierung, bestätigte. «Schauen Sie doch nur diese bunte Bereicherung, die Sie übrigens bis Ende Jubiläumsjahr bewundern können», schwärmten die beiden Frauen, welche gerne noch kurz mit den drei Gewinnerfahnen fürs Wochenblatt posierten.

MELTINGEN / ZULLWIL

FDP übertrifft alle Erwartungen in Meltingen bea. Nach der Wahl vor vier Jahren wollten die drei FDP-Vertreter und der unabhängige Gemeindepräsident Gérard Zufferey gemeinsam Mehrheiten bilden – gegen die zwei CVP-Vertreter. Doch es kam anders. Letztlich wurde den FDP-Räten ihr Vertrauen zum Verhängnis. Ab Herbst 2016 weckte Zufferey im Dorf den Anschein, FDP-Gemeinderat Thomas Spaar habe ein Unrecht begangen. Gemäss Rechtsanwältin Nicole Nüssli ist die Strafanzeige, die Zufferey gegen Spaar eingereicht hat, fadenscheinig. FDP-Co-Leiter Reto Winkelmann sagt, dass Zufferey mit der Anzeige das Ziel verfolgte, den Kontrahenten Spaar öffentlich zu brandmarken und die FDP zu schwächen. Und so kam es im Gemeinderat zum Eklat. Die CVP-Vertreter machten Spaar zum Sündenbock und die Christdemokraten überlegten sich, mit Zufferey und den Unabhängigen zusammenzuspannen. Unheilige Allianzen einzugehen, seien Teil des politischen Spiels, sagt Winkelmann. Doch im Fall von Meltingen seien die Spielregeln krass gebrochen worden. Dies führte dazu, dass Zufferey alleine am Gemeinderatstisch sass. Die Freisinnigen weigerten sich, zurückzukehren, der Solothurner Regierungsrat verfügte die Zwangsverwaltung (das Wochenblatt berichtete). Und jetzt nach den Wahlen kommt es zur selben Konstellation. Die FDP hat drei Sitze und sollte mit dem wiedergewählten Zufferey an einen Tisch sitzen. Zufferey hatte auf seiner Liste der Unabhängigen Verstärkung erhalten, doch diese Kandidaten waren chancenlos gegen die Freisin-

Die neuen FDP Gemeinderäte flankiert vom Co-Präsidium: (v.l.) Thomas Spaar, Matthias Hänggi, Peter Jeger, Michel Hänggi und Reto Winkelmann. FOTO: ZVG nigen – und dies stört Zufferey: «Dass die FDP ihr Übergewicht halten konnte, ist schlecht für die Demokratie», liess er verlauten. Er wünschte sich für Meltingen eine grössere Vielfalt im Gemeinderat. Das Wahlergebnis lässt erahnen, dass Streit vorprogrammiert ist: Zufferey kam auf 115 Stimmen, die FDPKandidaten übertrafen dies bei weitem: Der zurückgetretene Gemeinderat Peter Jeger schaffte Platz eins mit 293 Stimmen. Dahinter folgen die jungen FDPKandidaten Michel Hänggi mit 255 Stimmen sowie Matthias Hänggi mit 253 Stimmen. Für Winkelmann ist dies umso erfreulicher, da er im Vorfeld der Wahlen bei der Kandidatensuche mit vielen Absagen konfrontiert worden

war. «Es herrschte Verunsicherung.» Die CVP kam erneut auf zwei Sitze. Der im Herbst zurückgetretene Pius Spaar schaffte den Wiedereinzug mit 189 Stimmen. Dahinter folgte mit 169 Stimmen Friedrich Wüthrich. Fabio Jeger wurde nicht gewählt. Im Proporzsystem ist auch SVP-Kandidat Erich Fidler nicht gewählt, trotz dem guten Resultat mit 214 Stimmen. Ob Zufferey zu den Gemeindepräsidentenwahlen vom 2. Juli antritt, wird sich beim Eingabeschluss nächsten Montag weisen. Die FDP wird auf jeden Fall zu den GPWahlen antreten, mit wem entscheidet sie am Wochenende. Die Wahlbeteiligung in Meltingen betrug 68 Prozent.


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ge Anwesenheit vor? Diese Massnahmen greifen jedoch nicht, wenn Sie gleichzeitig den Schlüssel unter die Fussmatte oder in den Briefkasten oder Blumentopf legen oder eine liebevolle Nachricht auf die Tür kleben: «Bin um 02.00 Uhr wieder da.» 5. Rollläden, Schockbeleuchtung und Alarmanlage Je weniger sich Nachbarn gegenseitig abschotten, desto grösser ist die Bereitschaft, auf das Eigentum des anderen ein wachsames Auge zu haben. Eine bewachsene

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THIERSTEIN

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ZULLWIL

Gemeindepräsident demissioniert per sofort Roger Hänggi wurde nicht mehr in den Gemeinderat gewählt. Das hat Konsequenzen auf die Wahlen ins Gemeindepräsidium. Bea Asper

I

n Zullwil hat der Wahlsonntag gezeigt, dass die alten Streitigkeiten in der Dorfexekutive nicht vergessen sind. Die beiden Gemeinderäte, welche vor zwei Jahren im Rat verblieben waren, wurden abgestraft mit schlechten Wahlergebnissen. Silver Hänggi kam auf 138 Stimmen, der Gemeindepräsident Roger Hänggi bekam 134 Stimmen und schaffte die Wiederwahl nicht. Stattdessen feierte die FDP Zullwil mit Pascal Helfenfinger (152 Stimmen) den Einzug in den Gemeinderat. Mit zwei Kandidaten hatte die FDP Zullwil die Behördenmitglieder herausgefordert, die auf einer gemeinsamen Liste zu den Wahlen angetreten waren. Die bisherigen Gemein-

nun triumphieren – und einen Vorschlag machen für das Gemeindepräsidium. Denn Roger Hänggi wird nicht mehr antreten zu den Gemeindepräsidenten-Wahlen und hat sein Amt per sofort an den Nagel gehängt. Dem Gemeinderat blieb an seiner Sitzung vom Montag nichts anderes übrig, als Hänggis Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis zu nehmen und die Demission aus allen Ämtern zu genehmigen. «Somit sind meine politischen Aufgaben auf kommunaler Ebene beendet», erklärte Roger Hänggi auf Anfrage. Er ist vor zwei Jahren der SVP beigetreten und kandiEnde einer Ära: Roger Hänggi tritt ab. FOTO: WOS ARCHIV dierte für den Kantonsrat. Nicht mehr zu politisieren, ist deräte Dominic Gigandet (190), Manuel für Hänggi denn keine Option. Er zieht Kohler (171 Stimmen) und Sandra in Erwägung, sich künftig auf kantonaChrist (158 Stimmen) schafften die Wie- ler Ebene für das Gemeinwohl einzusetderwahl. Der freisinnige Ortsparteiprä- zen. Hänggi hat in Zullwil polarisiert sident Roland Haener, der damals we- und ist ein unbequemer Gegner, doch gen den Streitigkeiten mit Roger Hänggi hat er auch Überdurchschnittliches geden Gemeinderat verlassen hatte, kann leistet für die Gemeinde.

BREITENBACH

Im Sommer über den Zweckverband befinden bea. «Es war ein steiniger Weg», sagte Rosi Wohlgemuth vom Planungsausschuss «Reorganisation Forstbetriebe Schwarzbubenland». Doch nach zweijähriger Arbeit befinde man sich jetzt auf der Zielgeraden. «Bis auf Nunningen und Meltingen haben die Behörden der betroffenen Waldeigentümer den Statuten des zu gründenden Zweckverbandes «Forstbetrieb Schwarzbubenland» zugestimmt.» Im Sommer soll das Fusionsprojekt von den (Bürger)Gemeindeversammlungen abgesegnet werden und im neuen Jahr soll der Betrieb, der aus dem Zusammenschluss der Forstbetriebsgemeinschaften Thierstein Süd, Thierstein Mitte und Dorneckberg Süd hervorgeht, loslegen. Mit vereinten Kräften und verbesserten Strukturen könne bei der Arbeit im Wald als auch verwaltungstechnisch eine Effizienzsteigerung erzielt werden, sagte Lorenz Bader an der Informationsveranstaltung

letzte Woche im Griensaal in Breitenbach und versprach den Waldeigentümern, dass sie künftig mit Gewinnen rechnen können. In den Statuten sei klar festgehalten, dass der Betrieb wirtschaftlich arbeiten und ohne Zuschüsse der Waldeigentümer auskommen müsse. Das Büro Kaufmann und Bader hatte den Auftrag erhalten, den FusionsProzess zu begleiten. Aus der Optik der Waldeigentümer gebe es für die Waldbewirtschaftung bessere Lösungen als die vorliegende mit dem Zweckverband, widersprach Matthias Gasser aus Nunningen und verwies darauf, dass man mit einem eigenen Betriebskonzept flexibler und freier sei als in einem Zweckverband, in welchem sich Gemeinden auch sehr zerstreiten können. Andere Votanten äusserten gewisse Bedenken, stellen den Zweckverband und die Betriebsgemeinschaft aber nicht grundsätzlich in Frage.

Man wollte die Zahlen aus den bisherigen Betriebsabrechnungen im Detail vergleichen mit dem Budget-Szenario des Grossbetriebs. Bader und Wohlgemuth offerierten den Waldeigentümern, im persönlichen Gespräch die Zahlen im Detail zu erörtern und zeigten auf, dass sie sich mit dem Maschinenpark der bestehenden Forstbetriebsgemeinschaften sehr günstig ins neue Gebilde einkaufen können und die Gebäude jeweils im Besitz der Bürgergemeinden bleiben. Unter Einhaltung der Kündigungsfrist sei ein Austritt aus dem Zweckverband immer möglich. Dieser starte, sobald aus den Reihen des Forstgebietes die 70 Prozent Marke erreicht sei, informierte Bader. Würden die Bürger (-Gemeindeversammlungen) dem Projekt nicht zustimmen, müsste man mit der Planung und den Verhandlungen wieder von vorne beginnen.

BREITENBACH

Oldtimer flitzen für guten Zweck Für einmal durften ausgesuchte Autojuwelen hervorgeholt werden, um am Wohltätigkeits-Rallye des Lions Club Basel-Wettstein mitzumachen. Mit teilweise offenem Verdeck fuhren die Oldtimer von Sissach über den Passwang nach Laupersdorf (SO). jjz. Kalt und unfreundlich war es am Samstagmorgen, als der erste Autoveteran in Breitenbach herantuckerte. Ein hellgelber Wolseley Hornet Special (England) mit Jahrgang 1934 fuhr auf den Parkplatz der Carrosserie Remo Schmid AG. Durchgekühlt und etwas grimmig stiegen die beiden Insassen mit englischer Sportmütze aus ihrem hochglanzpolierten Boliden, liessen sich von der Garagebesitzerin Veronika Karrer Kaffee und Gipfeli servieren und absolvierten anschliessend den Geschicklichkeitstest, das Auto genau 50cm vor einer Pilone zu parkieren. Allein die Frontseite des Fahrzeugs war phänomenal: Rote Kotflügel, Felgen mit Speichen, grosse Scheinwerfer und ein Kühlgitter mit Trophäen. Gleich darauf lief ein schwarzer Buick ein, der vorsichtshalber das Verdeck geschlossen hatte. Zwei, auf beiden Vorderseiten platzierte Ersatzräder bekundeten, mit welcher Qualität und Liebe die Autos von damals ausgerüstet wurden. Unter der gewaltigen Kühlerhaube versteckte sich ein 8-Zylindermotor, der das schwere Gefährt

Parkaufgabe vor der Pilone: Wolseley Hornet Special. elegant über den Asphalt schweben liess. Wie Postenchef Thomas Gisler vom Lions Club ausführte, starteten 69 Oldtimer in Sissach und wurden dort im Städtchen vorgestellt. Die erste PostenAufgabe bestand darin, die Anzahl Smarties in einem Glas zu schätzen. Über Reigoldswil gelangten die Teilnehmer nach Breitenbach, von wo sie über den Passwang zum Tiermuseum «La Filature» in Vicques gelangten. Einen Fragebogen über Tiere war auszufüllen, worauf zum Ziel nach Laupersdorf gesteuert wurde, um dort im Energy Park eine Vielzahl von alten und neuen Au-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

tos zu bewundern. «Den Erlös aus dem Startgeld und den Sponsorenbeiträgen spenden wir einer Küche in Basel, die Mahlzeiten an bedürftige Menschen verteilt» meinte Gisler. Vor der Carrosserie Remo Schmid gab es nach einer Stunde ein richtiges Gedränge der eintrudelnden Oldtimer. Die Damen des Lions Club Basel Kunsthalle winkten die Autos von der Strasse und überwachten die Parkaufgabe. Man kannte sich, scherzte und schwatzte miteinander. Ein Durcheinander von alten Porsches, Mercedes, Alfa-Romeo und anderen Raritäten liessen die Herzen aller Autoliebhaber höherschlagen.


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DORNECK HOFSTETTEN-FLÜH

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BÜREN

Die SP ist Wahlsiegerin

Feuer im Verbandsdach der Schule

Freuen sich über den Wahlsieg: Markus Gschwind und Brigitte Stöckli FOTOS: ZVG Oser. bea. Bei der SP Hofstetten-Flüh war am Sonntag die Freude riesig: «Wir haben am meisten Parteistimmen erhalten und dies in einer seit Jahren CVP/FDP-dominierten Gemeinde», jubelte SP-Kantonsrat Stefan Oser und gratulierte Markus Gschwind zum Glanzresultat. Dieses verpflichtet auch. Gschwind bestätigte auf Anfrage, dass er im Gespräch sei für das Gemeindepräsidium. Ob er zur Wahl antreten wird, sei noch offen. Bei den diesjährigen Wahlen sei es aber auch der SVP gelungen, die Basis an die Urne zu locken. «Möglicherweise hat die SVP auch einige Stimmen aus den Reihen der Liberalen erhalten, wobei die FDP nicht mobilisieren konnte wie früher und einen Sitzverlust hinnehmen musste», meint Gschwind und freut sich über die Ausgewogenheit im Rat. Grund zum Feiern hatten auch Domenik Schuppli und Andrea Meppiel. Sie konnten für die SVP den zweiten Sitz erobern – zum Leidwesen der FDP. Peter Gubser von der FDP, der die Wiederwahl schaffte, sieht die Gründe für den Sitzverlust «in der eigenen Struktur. Als Mitgliederpartei sind wir keine Plattform für Parteilose, die Stimmen bringen könnten. Ausserdem haben wir eine Listenverbindung ausgeschlagen. Unsere Kandidatenliste war nicht so stark, wie wir es uns gewünscht hätten. Wir sind zuversichtlich, dass wir in vier

Jahren mit einer starken Liste erscheinen und unseren verlorenen Sitz wieder zurückerobern werden.» Auch die CVP hat an Stärke eingebüsst. Micha Obrecht von der Parteileitung wusste, dass es schwierig werden wird: «Der Rücktritt aller drei amtierenden CVP-Gemeinderäte war nicht geplant. Richard Gschwind wollte nicht mehr die ganze Amtsperiode absolvieren und hat sich entschieden, aus Ehrlichkeit gegenüber den Wählern nicht mehr anzutreten.» Die Suche nach Kandidaten war kein einfaches Unterfangen. «Samantha Benito Gaberthüel, Rolf Haberthür und Felix Schenker haben individuell sehr gute Ergebnisse erzielt. Für das Halten der Sitze hat jedoch ein Bisheriger gefehlt oder wir hätten noch ein oder zwei weitere Kandidaten benötigt», analysiert Obrecht. «Wir freuen uns, dass wieder Frauen im Gemeinderat vertreten sind, bedenklich ist jedoch, dass der Ortsteil Flüh keine Vertretung mehr stellt.» Der Sitzverlust der CVP sei kein Misstrauen die bisherige Politik, sondern eine Folge der aktuellen personellen Situation. «Die neue Crew geht motiviert ans Werk, dies ist eine gute Grundlage für zukünftige Erfolge.» Die Stimmbeteiligung lag bei 48 Prozent. Ob das Gemeindepräsidium in CVP Hand bleiben wird, entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Herbst. «Die CVP portiert Felix Schenker», bestätigt Micha Obrecht. Dank Teilpensum als Schulleiter verfüge er über die Möglichkeiten, das Gemeindepräsidium zu bewältigen.

Noch zwei neue Gesichter: Samantha Benito Gaberthüel...

Gewählt sind: Samantha Benito Gaberthüel (530, CVP), Markus Gschwind (816, SP), Peter Gubser (422, FDP), Andrea Meppiel (304, SVP), Felix Schenker (602, CVP), Domenik Schuppli (544, SVP) und Brigitte Stöckli Oser (531, SP).

...und Felix Schenker, beide von der CVP.

Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

Im Zweckverband Oberstufenzentrum Dorneckberg herrscht wieder Streit. Die Delegierten zeigten sich besorgt und verlangten einen Massnahmenplan. Die Vorstandsmitglieder sollen aufzeigen, wie sie sich zusammenraufen. Bea Asoer

V

or vier Jahren war der Bürener Landwirt Andreas Vögtli als Hoffnungsträger an die Verbandsspitze vom Oberstufenzentrum Dorneckberg gewählt worden. Jetzt steht er in der Kritik, selber dazu beigetragen zu haben, dass die Behörde und die Schulleitung als auch die Vorstandsmitglieder untereinander zerstritten sind. An der Delegiertenversammlung informierte Vögtli darüber, dass im Januar der Schulleiter Christoph Knoll und Anfang Mai «überraschenderweise» auch Co-Schulleiterin Therese Dürrenberger ihre Demissionen eingereicht haben. Über die Hintergründe sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Vögtli. Der Vorstand habe im April Franziska Buchwalder als neue Schulleiterin gewählt und es sei ihm gelungen, Regula Meschberger als Co-Schulleiterin zu gewinnen. Meschberger war vor drei Jahren in der Primarschule Dorneckberg in die Bresche gesprungen und plante in diesem Jahr ihre Pensionierung. Doch die Herausforderung in Büren nehme sie nochmals an – für ein Jahr, sagte sie. Delegierte aus Hochwald und Gempen wollten nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und bestanden darauf, dass der Präsident die Delegierten über die Probleme an der Schule informiere. Andreas Gerle (Hochwald) verwies auf die entsprechende Informationspflicht im Verbandsrecht. Vögtli berief sich hingegen auf die Geheimhaltepflicht im Personalrecht. Siegfried Bongartz (Gempen) bestand darauf: «Wir müssen wissen, was da los ist. Es besteht Anlass zur Sorge.» Vielleicht drohe der Schule, vom Kanton eine Verwarnung zu erhalten (rote Ampel). Die Gemeinderäte von Gempen und von Hochwald hatten

Wissen, auf was sie sich einlassen: Das neue Team am Oberstufenzentrum Dorneckberg: Co-Schulleiterin Regula Meschberger (l.) und Schulleiterin FranzisFOTO: BEA ASPER ka Buchwalder.

von ihren Vorstandsmitgliedern erfahren, dass in der Schulbehörde grosse Streitigkeiten herrschen, dass es zuvor eine Meditation gegeben hat, weil der Präsident im Streit lag mit der Schulleitung. Rosa Cardinaux, Vorstandsmitglied aus Seewen, sagte, es habe Spannungen gegeben zwischen dem Präsidenten und dem Schulleiter und es gebe Spannungen im Vorstand. Von Schulleiter Knoll war lediglich zu erfahren, dass es darum ging, wie die Theorie der Rollenteilung und Kompetenzregelung zwischen der strategischen und der operativen Leitung in der Praxis ausgelebt werde. Vögtli sagte, in den letzten zwei Jahren sei dazu viel Papier erarbeitet worden. Im beharrlichen Nachhaken konnten die Delegierten letztlich einige Hinweise entnehmen. Neulich hat der Präsident wohl das Fass zum Überlaufen gebracht, als er bei Abwesenheiten an einer Sitzung mit einem Rückkommensantrag und seinem Stichentscheid seinen Willen durchsetzte, das Sekretariat so zu besetzen, wie er es möchte, anstatt der kantonalen Gepflogenheit, dem Wunsch der Schulleitung als auch dem vorherigen Vorstandsentscheid Folge zu leisten. Die Delegierten aus Hochwald gaben zu verstehen, dass sie eine Auf-

sichtsbeschwerde nicht ausschliessen, sollten sich die Probleme verschärfen. Die Delegierten einigten sich letztlich darauf, die Vorstandsmitglieder damit zu beauftragen, die Probleme offen zu diskutieren und in einem Bericht Lösungsvorschläge und Massnahmen aufzuzeigen – möglicherweise mit Hilfe von aussen. Andreas Vögtli wies im Gespräch mit dem Wochenblatt darauf hin, dass auf die nächste Amtsperiode hin, die Zusammensetzung im Vorstand wesentliche Änderungen erfahren wird – entsandt werden die Vorstandsmitglieder von den Gemeinderäten. Nur der Präsident werde von der Delegiertenversammlung gewählt, «derzeit gehe ich davon aus, ich werde mich zur Wiederwahl stellen», meinte Vögtli. Die neue Schulleitung auf die Streitigkeiten angesprochen, kam die Antwort: «Wir sind uns bewusst, auf was wir uns einlassen und wir sind zuversichtlich, dass sich alle Beteiligten letztlich zum Wohle der Schule einigen werden», so Franziska Buchwalder und Regula Meschberger. Regierungsrat Remo Ankli wollte sich zum Streit in Büren nicht äussern, er gab nur zu verstehen, dass man etwas hellhörig sei, da die Schule nicht zum ersten Mal mit grossen Streitigkeiten konfrontiert sei.

EINGESANDT

Ein Konzert – romantisch, besinnlich bis rassig und schnell In ihrem Kirchenkonzert vom 21. Mai spielte die Musikgesellschaft Nuglar – St. Pantaleon unter der Leitung ihres Dirigenten Daniel Rhyner abwechslungsreiche Melodien von romantisch und besinnlich bis rassig und schnell. Gestartet wurde das Programm mit einem vierteiligen Tanzstück aus dem 16. Jahrhundert «Four 16th Century Dances», welches vom Publikum mit einem ersten warmen Applaus gewürdigt wurde. In der Folge konnten insbesondere auch die Solisten der Musikgesellschaft ihr grosses Können präsentieren: Kevin Wagner (Cornet) im Stück «Pea-

ce», Andres Hofmeier (Bariton) in «Donegal Bay» und Roland Frei (Es-Horn) mit «He Ain’t Heavy He’s My Brother». Jeder Solist wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Am 17. Juni nimmt die Musikgesellschaft Nuglar – St. Pantaleon am Bezirksmusiktag in Beinwil teil. Für diesen Anlass wurde das Stück «Run Free» von Hans Zimmer einstudiert, welches an diesem Konzert ein erstes Mal einem breiteren Publikum präsentiert wurde. Bis zum Vorspiel vor der Jury bleiben noch einige Proben, um noch an kleinen Details zu feilen.

Nicht zum ersten Mal führte Marion Segato kompetent durch das Programm. In ihrer Ansage erzählte sie interessante Details zu den Stücken und der Musikgesellschaft. Das unterhaltsame Konzert endete mit «Circle of Life» aus dem Film «The Lion King» und der Zugabe «David of the White Rock». Anschliessend trafen sich das Publikum und die Musikanten zum gemeinsamen Apéro und genossen das schöne Wetter an diesem Sonntagabend. Jürg Dietrich Nuglar

Kirchenkonzert: Die Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon.

FOTO: ZVG


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SPORT

Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

EISHOCKEY

Der EHC Laufen kämpft mit sich selbst Am Freitag wurde aus einer eigentlich normal verlaufenden Generalversammlung plötzlich ein Eklat, als Präsident Markus Blatter wie aus dem Nichts seinen sofortigen Rücktritt bekanntgab. Ihm folgten weitere. Edgar Hänggi TV-Radio Video Hifi Digitale Sat.-Anlagen www.tv-stebler.ch

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Vier Zweige für den Schwingklub

DL. Bei schönstem Wetter fand der BL Kant. Nachwuchsschwingertag letzten Samstag in Muttenz statt. Der Schweizer Nationalsport lockte rund 1000 Zuschauer an und wird auch in unserer Region immer beliebter. Die «jungen Bösen» vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental konnten auch an diesem Ereignis wieder vier Zweige erkämpfen. Bei den Jüngsten platzierte sich Adrian Christ mit vier gewonnenen Gänge auf Rang 5b. In der nächsten Alterskategorie wusste sich der Kleinlützler Valentin Scherz durchzusetzen: Obwohl er jahrgangsmässig im Nachteil war, bodigte er vier seiner Kontrahenten ins Sägemehl und schaffte es sogar bis in den Schlussgang (Finale). Sein Gegner Robin Studinger (Aarau) konnte ihn aber nach gut

Lag ihm am Herzen: Für den Nachwuchs im Verein setzte sich Präsident MarFOTO: EH-PRESSE kus Blatter ein.

wolle». Konsternation machte sich im Raum breit. Nach diversen Voten, auch von Vorstandsmitglied Fabian Kohler, Blatter möge sich diesen Entscheid doch nochmals überlegen und einer kurzen Pause, schloss Blatter die Versammlung, ohne nochmals auf seinen Entscheid zurück zu kommen. Roman Bucher, ehemaliger Präsident und seit einem Jahr Ehrenmitglied, will eine Taskforce auf die Beine stellen, sollte sich die Situation nicht doch noch ändern. Weit nach Mitternacht liess Blatter zumindest durchblicken, dass er sich seinen Entscheid, den er klar nicht als Kurzschlussreaktion verstanden sehen will, nochmals in Ruhe überdenke. So oder so – es ging einiges Geschirr und auch Vertrauen in Brüche. Blatter sagte, dass er mit seinem Tempo und seinen Ideen wohl viele überfordert habe und daher am falschen Ort sei. Er habe auch bereits viel persönliches Geld in den Verein gesteckt, weil er eine Vorwärtsstrategie gehen wollte. Seit Freitagnacht wurden an diversen Fronten Gespräche geführt. Ein Grossteil der Mitglieder zeigte sich schockiert. Eine solche Situation ist

nie gut, im Falle des EHC Laufen jedoch noch eine Stufe heikler. Die erste Mannschaft verlor erneut ein paar Leistungsträger und Zweifel, ob der Klassenerhalt dadurch möglich ist, wurden geäussert. Man hat in den Nachwuchs investiert und den ausgewiesenen Fachmann Thomas Von Euw verpflichtet. Weiter wurde aus Basel ein Trainerduo für die erste Mannschaft geholt. Ist das alles nun in Gefahr? Das Tischtuch hat Risse, ist aber noch nicht vollends zerschnitten. Es ist aber höchste Zeit, dass alle, die, wie sie auch an der Versammlung sagten, nur das Wohl des Vereins im Sinn haben, gemeinsam dieses Tischtuch flicken und geeint vorwärtsgehen. Ziele, eine Vorwärtsstrategie und Visionen haben und umsetzen wollen, kann nicht falsch sein. Aber man darf sich auch nicht zu dünnhäutig geben, muss Fragen, auch wenn sie kritisch sind, beantworten. Darauf haben die Mitglieder ein Recht. Aber sie müssen auch erkennen und respektieren, dass da eine Crew im Amt ist, welche sich für den Verein stark macht.

FUSSBALL

Die Zeit der Entscheidungen ist da eh. Seit letztem Wochenende ist der Abstieg von Dornach II Tatsache. In der 3. Liga kämpfen Laufen und Breitenbach noch um den Klassenerhalt. Die Schwarzbuben stehen vor zwei heiklen Heimspielen und dürfen bei zwei Exploits noch hoffen. eh. Der Abstieg von Dornach II zeichnete sich nach einer äusserst unglücklichen Saison mit vielen Absenzen (Verletzungen) schon früh ab. Das Team von Spielertrainer Ernes Hodzic hat jedoch bis zuletzt nicht aufgegeben. Mit der knappen 0:1 Heimniederlage gegen Bubendorf und dem gleichzeitigen Sieg von Birsfelden gegen Rossoneri wurde der Abstieg nach nur einem Jahr drei Runden vor Schluss Fakt. Am Dienstag folgte das Nachtrags-Heimspiel gegen Rossoneri, das bei einem Erfolg der Schwarzbuben auch dem Team aus Lausen das Ende bereiten könnte. Erfolgreicher war Dornachs erste Mannschaft, die nach der Niederlage in Mut-

SCHWINGEN

Schlussgang: Valentin Scherz (rotes Hemd) erkämpft sich den 3.Platz!

E

igentlich war es wie immer an einer GV. Traktandum für Traktandum wurde abgearbeitet. Drei Punkte gaben zu reden. Einerseits Sorgen um die erste Mannschaft nach weiteren Abgängen; ein Minus im Budget und eine vom Vorstand erhoffte Aufnahme eines Reglements für Mitarbeit an Anlässen, das dann aber abgelehnt wurde. Nichts schien jedoch auf das hinzudeuten, was dann passierte. Nach Ende des letzten Traktandums ergriff Präsident Markus Blatter nochmals das Wort mit der Einleitung «und nun noch etwas aus persönlicher Sicht». Er erklärte den Anwesenden, dass er vor zwei Jahren mit der neuen Vorstandscrew als «Fremder in Laufen» angetreten sei, um etwas zu bewegen und den Verein vorwärts zu bringen. Er sei aber wohl für viele zu schnell. Er sei ein Mensch, der immer vorwärtsgeht, aber sicher nicht stehen bleiben wolle. «Die Mehrheit bestimmt und entscheidet. Das kann und muss ich akzeptieren. Aber deshalb ziehe ich die Konsequenzen und trete hier und jetzt per sofort vom Amt des Präsidenten zurück!» Unmittelbar danach schloss sich ihm auch Jörg Felix an. Finanzchefin Evi Marti liess eine Demission als möglich offen, während Dominik Jörger, Kommunikationsverantwortlicher, zumindest «über den Entscheid, ob er weitermache, reiflich nachdenken

tenz reagierte und im Heimspiel dem besser klassierten Lerchenfeld beim 4:0 keine Chance liess. In der 3. Liga verlor Laufen das Spiel bei Amicitia Riehen 1:2 und rutschte wegen dem Punktgewinn von Binningen gegen Leader Türkgücü wieder auf einen Relegationsrang. Nicht zum Einsatz kam Breitenbach, das jedoch diese Woche zwei heikle und kapitale Heimspiele hat. Am Mittwoch gegen den Tabellenvierten Therwil und am Samstag gegen das Überraschungsteam Ettingen, das weiterhin Chancen auf den zweiten Aufstieg in Folge hat. Gewinnt das Team von Bruno Mühlheim mit zwei Exploits sechs Punkte, kann man sich noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. Entsprechen die Ergebnisse jedoch der Papierform, ist der zweite Abstieg in die 4. Liga Tatsache. Und ausserdem… … musste sich Laufen I in der regionalen 2. Liga trotz guter Leistung im

Heimspiel Leader Reinach mit 2:3 geschlagen geben. Am Samstag ist Laufen in Bubendorf im Einsatz (17:45 Uhr). … hat sich in der 4. Liga der SC Soleita Hofstetten dank zwei Erfolgen den Ligaerhalt gesichert. Das Team von Trainer Sascha Hüppi bezwang am Donnerstag auswärts den FC Zwingen 4:2 und setzte am Samstag auf dem heimischen «Chöpfli» mit dem 4:3 gegen Reinach b den Deckel drauf. … muss Röschenz nach der Niederlage bei Leader Therwil wieder zittern. Sollte sich aber bei noch zwei Spielen retten können. … naht der Aufstieg von Brislach. Gewinnt man am Sonntag in Breitenbach, könnte der Aufstieg am Dienstag im Lehnstuhl folgen, wenn Ettingen gegen Dornach nicht gewinnen sollte. Siegen die Leimentaler, fällt die Entscheidung am 10. Juni in Kleinlützel im direkten Vergleich. Weitere Infos und Bilder: www.facebook.com/ehpresse

FOTO: ZVG

sechs Minuten mit Nachdrücken am Boden besiegen. Somit belegte Valentin Scherz mit 57.75 Punkten den stolzen Rang 3. Die beiden Brüder Marino und Dario Christ aus Gempen platzierten sich auf Rang 6 und 7 und sie alle konnten je einen der begehrten Zweige entgegennehmen. Wer auch einen «Hosenlupf» in unserer Region erleben will, der soll sich als Geheimtipp den 6. August in seiner Agenda dick eintragen, denn da wird das traditionelle Steineggschwinget in Himmelried ausgetragen. Kenner behaupten dies sei eines der schönsten Schwingfeste in der Region, mit vielen Nachwuchsschwinger und Aktive, darunter auch namentlich bekannte Kranzschwinger am Start.

TENNIS

TC Breitenbach – Ruhe vor dem Sturm tcb. Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Nachtragsspielen der Schweizerischen Interclubmeisterschaft. Für die Spielerinnen und Spieler des TC Breitenbach war somit grösstenteils Erholung von den Strapazen der ersten drei Runden angesagt. Es standen einzig die Damen 40+ in der regionalen 2. Liga gegen den TC Füllinsdorf im Einsatz, während die Herren Aktive ihr verschobenes Spiel gegen die Kollegen des Reinacher Tenniscenters TAFD erst an Auffahrt spielen. Der Ausblick auf das erste Wochenende mit Promotions- respektive Rele-

gationsspielen verspricht Hochspannung. So werden am Samstag, 27. Mai die Herren 55+ in der überregionalen 1. Liga zum Aufstiegsduell antreten. Gegner im Kampf um einen Platz in der prestigeträchtigen Nationalliga C dürfte der TC Lido Luzern sein, der allerdings noch einen Punkt aus einer Nachtragspartie benötigt. Das Spiel startet am Samstagmorgen um 10.00 Uhr auf der Tennisanlage im Grien und garantiert mit Sicherheit spannenden Tennissport. Ebenfalls um den Aufstieg kämpfen die Damen 40+. Das Team von Captain Regula Dietler wird auswärts beim TC Ten-

nis an der Birs in Aesch versuchen, sich möglichst positiv aus der Affäre zu ziehen. Weit angespannter wird es für die Damen Aktive und die Herren 35+ zu und her gehen. Bei beiden Teams steht am Wochenende der Platz in der überregionalen 1. Liga auf dem Spiel. Während die Herren zuhause gegen den TC Willisau antreten, müssen die Damen auswärts beim TC Wohlensee versuchen, den Ligaerhalt sicherzustellen. Nächste Heimspiele am 27./28. Mai 2017: Samstag, 27. Mai 2017, 10.00 Uhr: Herren 55+ 1. Liga – TC Lido Luzern/TC Aarberg; Sonntag, 28. Mai 2017, 09.00 Uhr: Herren 35+ 1. Liga – TC Willsau 1.


DORNECK SEEWEN

HOFSTETTEN

Frischer Wind in Seewen

Den Beitrag erhöht

Gewählt: Simon Esslinger, SP.

Gewählt: Jeannette Itin-Imark.

Bei den Gemeinderatswahlen von Seewen ist die FDP die grosse Siegerin, allerdings geht die Partei damit nicht gestärkt in den Wahlkampf um das Gemeindepräsidium. Denn ihr Kandidat Patrick Watermann konnte am Sonntag nur 67 Stimmen erzielen und schaffte den Sprung in die Exekutive nicht, während die Kandidierenden Jeannette Itin-Imark auf 332 Stimmen und Alfred Mendelin auf 288 Stimmen kamen und in den Gemeinderat gewählt wurden. Der bisherige FDP-Gemeinderat Walter Jäggi, der von der Parteileitung auf eine zweite Liste verbannt worden war, schaffte die Wiederwahl mit dem guten Resultat von 323 Stimmen. Siegerin ist aber auch die SP, die mit Simon Esslinger in den Gemeinderat einzieht und frischen Wind in das bürgerlich dominierte Dorf Seewen bringt. Esslinger, der auch gleich für das Gemeindepräsidium

kandidiert, zeigte sich zufrieden mit seinem Ergebnis (292), hatte aber eigentlich gehofft, dass die SP mit ihrer Dreier-Liste zwei Sitze schaffen könnte. Mit Blick auf die kommende Wahl Anfang Juli sagt er: «Es bleibt spannend.» Das Zünglein an der Waage sind die Freisinnigen. Ihr Kandidat für die Gemeindepräsidenten-Wahl, Patrick Watermann, wollte derzeit keinen Kommentar abgeben. Verliererin in Seewen ist die CVP, sie war mit drei Bisherigen angetreten und ist neu nur noch mit Thomas Müller (232 Stimmen) im Gemeinderat vertreten. Kuno Trösch (63) und Matthias Klausener (49) wurden abgewählt. Klausener war letzten Herbst bei einer Vakanz im Rat von der FDP nachnominiert worden, kantonal politisiert er für die Grünliberalen. Die Stimmbeteiligung in Seewen betrug 62,26 Prozent.

GV HEV DorneckThierstein: Referent Geri Kaufmann (l.) und Andreas Hänggi, Präsident HEV DorneckThierstein.

FOTOS: ZVG

FOTO: BEA ASPER

Der HEV Dorneck-Thierstein verbucht eine weitere Zunahme an Mitgliedern, trotzdem reichen die Einnahmen nicht aus. Bea Asper

U

Wieder gewählt: Thomas Müller.

nglaublich und einfach fantastisch», freute sich Andreas Hänggi an der Generalversammlung des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein in der Mehrzweckhalle Mammut in Hofstetten. Hänggi hatte die undankbare Aufgabe, den über 300 Anwesenden mitzuteilen, dass sie künftig mehr zahlen sollen als bisher – und der Präsident bekam dafür keine Kritik, sondern einhellige Zustimmung. Ohne Gegenstimme beschloss die Versammlung, den Jahresbeitrag um zehn Franken auf 50 Franken zu erhöhen. Dass er die Erhöhung des Mitgliederbeitrages ohne Wortmeldung in wenigen Minuten durchbringen würde – damit hatte Hänggi nicht gerechnet. Doch offenbar hatten seine Argumente überzeugt. Der Jahresbeitrag im HEV DorneckThierstein ist auch nach der Erhöhung

 Bibliotheken

Kampfkunst

plus.ch, www.alphalive.ch

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

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Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Gewählt: Fredi Mendelin.

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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

noch immer günstiger als in den meisten anderen Hauseigentümervereinen der Schweiz. Dabei profitieren die Mitglieder von einer Rechtsberatung und vielen Vergünstigungen aus einer Reihe von Angeboten, sei es beim Abo einer Zeitung, beim Kauf von Feinschokolade, beim Badevergnügen oder beim Eintritt in Knies Kinderzoo. Und dies soll weiterhin möglich sein, ohne dass der Verein von seinen Reserven leben muss. Aus der Jahresrechnung wird auch klar ersichtlich, «dass die Verluste nicht etwa aus überrissenen Honorarforderungen der Vorstandsmitglieder resultieren», wie Hänggi humorvoll unterstrich. Die Einnahmen vermögen die Ausgaben nicht mehr zu decken, weil die Anpassung des Jahresbeitrages zu lange zurückliegt, während der Aufwand innerhalb des Verbandes zugenommen hat. So sei immer mehr politisches Engagement notwendig, um die Angriffe auf das Eigentum abzuwehren und die Hauseigentümer vor weiteren finanziellen Forderungen aus dem linken Lager zu schützen, berichtete Hänggi aus der Verbandsarbeit. Auf Erfolgskurs Er betonte in seinem Jahresbericht, dass die Zusammenarbeit im HEV vorbildlich funktioniere und die Motivation der Vor-

standsmitglieder sowohl im DorneckThierstein als auch im Kanton nach wie vor gross sei, sich für die Interessen der Wohnungs- und Hauseigentümer einzusetzen. Im Dorneck-Thierstein ist der HEV weiterhin auf Erfolgskurs, alleine im letzten Jahr verbuchte man erneut einen Zuwachs von 50 Mitgliedern und zählt mit 3126 Mitgliedern zu den grössten Organisationen der Region. Bäume mit besonderer Wirkung Wie schön es sich im Schwarzbubenland leben lässt, verdeutlichte das Referat von Geri Kaufmann, der die Anwesenden auf der Leinwand mitnahm auf eine Wanderung entlang der Landesgrenze und eintauchen liess in die Vielfalt der Natur. Die Route ist Teil der Reihe «Solothurner Waldwanderung», die mit Infotafeln zum Verweilen einlädt und vom HEV mitfinanziert wurde. Geri Kaufmann, der Mitinhaber ist vom Forstingenieur-Büro Kaufmann und Bader, setzte das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Kanton sowie mit Ortskundigen in regionalen Arbeitsgruppen um. Der Besucher wird eingeweiht in die Geheimnisse der regionalen Naturschätze und erfährt, wo jene Bäume stehen, die eine besondere Wirkung auf den Menschen ausüben.

VEREINSNACHRICHTEN

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegung-

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In

Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00

oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Hofstetten-Flüh ist eine lebendige Agglomerationsgemeinde mit ca. 3200 Einwohnern. Die Gemeinde liegt in einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet, bietet eine hohe Lebensqualität und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Infolge einer Neubesetzung suchen wir ab sofort eine engagierte und sozialkompetente Persönlichkeit für die Position als

stellvertretende Leiterin Bauverwaltung / stellvertretender Leiter Bauverwaltung 100% Ihre Aufgaben Sie betreuen das Baugesuchsverfahren (Beratung von Bauherren/Planern, Prüfung nach geltendem Recht, Bau- und Schlusskontrollen), organisieren die Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Liegenschaften und nehmen beratend an relevanten Kommissionsitzungen teil. Sie leiten zudem ein Team von ca. drei Mitarbeitern, sind direkt dem Leiter der Bauverwaltung unterstellt und stellen dessen Stellvertretung sicher. Ihr Profil Für diese anspruchsvolle Tätigkeit überzeugen Sie mit einer fundierten und breiten Erfahrung im Bereich Hochbau. Idealerweise haben Sie Kenntnisse vom solothurnischen Bau- und Planungsrecht sowie von der Bewirtschaftung von Liegenschaften. Zudem besitzen Sie eine ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit Kunden, können sich schriftlich gut ausdrücken und sich schnell ein Netzwerk aufbauen. Wir stellen uns eine abgeschlossene Berufslehre als Hochbaubauzeichner/in, Bauleiter/in oder etwas Vergleichbares vor. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Bauverwalter Sandro Borer gerne zur Verfügung (061 735 91 82 oder sandro.borer@hofstetten-flueh.ch). Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis spätestens 16. Juni 2017 an die Bauverwaltung Hofstetten-Flüh, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten.

Empfehlungen

Im Primarschulkreis March (Meltingen/Zullwil) ist per 1. August 2017 in der 2. Klasse folgende Stellenkombination neu zu besetzen: ■ ■ ■

7 Lektionen Unterricht (Werken und Sachunterricht) 4,5 Lektionen spezielle Förderung 2 Lektionen Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Gerne würden wir das gesamte Pensum an eine Person vergeben. Sollte dies nicht möglich sein, wäre auch eine Aufteilung denkbar. Wir wünschen uns eine engagierte Lehrperson mit Erfahrung, Freude am Unterrichten und Interesse an Schulentwicklung. Wir sind fünf kleine, engagierte Schulen unter einer Leitung. Wir legen Wert auf gute Schulqualität und setzen uns für ein angenehmes Arbeitsklima ein. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Rainer Jeger, Schulleiter, Schulweg 1, 4208 Nunningen, Tel. 061 795 00 50 schulleitung@schulen-gilgenberg.ch

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DORFPLATZ KURSTIPP

Martin Kofmel, Programm-Kommission, empfiehlt:

Führungen durch Laufen, Porrentruy, St-Ursanne und Delémont Die vier ehemaligen fürstbischöflichen Städtchen im Jura zeichnen sich durch mehrere, historisch bedingte Gemeinsamkeiten aus. Zwei Ereignisse lösten die Expansion des Fürstbistums Basel nach Westen aus: die Schenkung des Klosters Moutier-Grandevalle (999) durch den König Rudolf III und der Tausch von Herrschaftsrechten in St. Blasien (1141) gegen Gebiete im unteren Birstal. Um den Einfluss zu konsolidieren schenkten die Fürstbischöfe unter andern Laufen, Porrentruy, St-Ursanne und Delémont Privilegien und Stadtrechte. Unter kundiger Leitung des Laufener Architekten Giuseppe Gerster werden an vier Samstagvormittagen die vier Städtchen besucht und deren unterschiedlichen Ursprünge und die vielfältigen baulichen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor Ort analysiert.

K 140 3060 «Führungen durch Laufen, Porrentruy, St-Ursanne und Delémont», Samstag 17.06.08.07.17; 4-mal, jeweils ca. 10-12 h; Treffpunkte jeweils am Bahnhof, individuelle Anreise; CHF 136.00. Anmeldung: T 061 269 86 66, www.vhsbb.ch

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Grosses Dankeschön

Schau des Ziegenzuchtvereins

Mein spezieller und grosser Dank richtet sich an alle Breitenbacherinnen und Breitenbacher, welche mir am vergangenen Sonntag mit Ihrer Stimme und Ihrem Vertrauen die Wahl in den Breitenbacher Gemeinderat ermöglicht haben. Mit Freude und Genugtuung habe ich davon Kenntnis genommen, dass viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Meinung vertreten, dass sich die Parteienvielfalt Breitenbachs und die wählerstärksten Parteien auch in der Exekutive wiederspiegeln sollen. Ein ganz spezieller Dank geht auch an unseren Wahlkampfkoordinator Guido Halbeisen, welcher mit seinem Netzwerk und seinem Engagement eine gute Liste auf die Beine stellen konnte. Mit rund 13 Prozent Wähleranteil hat die SVP auf Anhieb ein ansehnliches Ergebnis erzielen können und damit ein Direktmandat im Gemeinderat erzielt. Umso mehr bin ich überwältigt von der Zustimmung zu meiner Person und dass ich die Geschicke und die Bedürfnisse Breitenbachs für die nächsten 4 Jahre zum Wohle der Gemeinde, aber selbstverständlich vor allem auch im Sinne meiner Wählerinnen und Wähler, mitbestimmen darf. Ich freue mich auf eine sachliche, kollegiale, konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat. Marcel Schenker, Breitenbach

Wie jedes Jahr führt der Ziegenzuchtverein Lüsseltal auch heuer seine obligate Frühjahrsschau durch. Ab 10 Uhr werden am Samstag, 27. Mai auf dem Hofgut Steinegg in Himmelried die beim Zuchtbuchführer angemeldeten Ziegen von einem Experten bewertet. Als Erstes wird darauf geachtet, dass die Tiere gesund und in einem sauberen Zustand präsentiert werden. Anschliessend beurteilt der Experte die fünf Positionen Rassenmerkmal, Format, GliedmassenStellung und Gang, Euter und Zitzen in den jeweiligen Alterskategorien. Der Steinegg-Wirt wird eine kleine Festwirtschaft führen und der Ziegenzuchtverein wird für Kaffee und Kuchen besorgt sein. Der Anlass ist öffentlich und der Ziegenzuchtverein Lüsseltal freut sich sehr auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Regula Stebler

EINGESANDT

CVP fordert massive Nachbesserung Mit grossem Mehr haben die Laufentaler Stimmberechtigten die BruderholzInitiative angenommen. Die Laufentaler haben damit ihrer grossen Besorgnis über einen gravierenden Abbau der Gesundheitsversorgung und der Schwächung des Wirtschaftsstandorts Ausdruck verliehen. Die CVP Laufen fordert von den beiden Regierungen und dem Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland, dass das Projekt der gemeinsamen Spitalgruppe BL und BS massiv nachgebessert wird: Gute Gesundheitsversorgung und kein Arbeitsplatzabbau in Laufen. Die CVP Laufen wird sich weiterhin vehement dafür einsetzen. CVP Laufen

GEDANKENSTRICH

Bewertung: Rosmarie Bader aus Ramiswil mit einer ihrer Toggenburgerziegen. FOTO: ZVG

Radsporttage Dornach 2017 pen können sich alle mit ihren eigenen Bestzeiten, wie auch mit denjenigen der Konkurrenten messen. Die abgesperrte, autofreie Strecke schafft auch in diesem Jahr optimale Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Der erste Start erfolgt um 16 Uhr, weitere Starts folgen im 30 Sekundenintervall. Das Bergzeitfahren ist Teil der Basler Hobbyfahrer Meisterschaft BHFM. Die vom VeloClub Dornach betriebene Festwirtschaft in der Mehrzweckhalle Bruggweg lädt nicht nur Velofahrer zum gemütlichen Beisammensein ein. Feines vom Grill oder vom Kuchenbuffet sind auf jeden Fall einen Besuch wert, ob mit oder ohne Velo. Weitere Informationen: www.vcdornach.ch, info@vcdornach.ch oder auf Facebook. Information zur Streckensperrung der Gempenstrasse am Samstag 27. Mai (ca. 15.30-18.00 Uhr): Motorfahrzeuge, auch die betroffenen Postautokurse werden über die Hochwaldstrasse umgeleitet. Die Haltestelle «Schiessstand» wird in dieser Zeit nicht bedient.

EINGESANDT

Männerriege in der Toskana

WEITERBILDUNG

Schulung für Pflegehilfe SRK üben ihre Tätigkeit unter Anleitung von ausgebildetem Pflegepersonal aus. Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel die Unterstützung bei der Körperpflege oder beim An- und Ausziehen. Ein wichtiger Bereich stellt auch die Unterstützung bei der Mobilisation sowie der Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln dar. Kommunikation ist ebenso ein BePraxisbezogen: Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) standteil wie die Mithilfe bei bietet in Breitenbach eine Schulung Pflegehelfer/In an. der Gestaltung des Alltages. FOTO: ZVG Der Unterricht wird von einer erfahrenen Fachperson Die SRK Regionalstelle Olten beginnt im Zentrum Passwang durchgeführt. Er am 16. August 2017 mit einer Schulung beinhaltet 120 Stunden Theorie und ist im Zentrum Passwang in Breitenbach auf 17 Tage verteilt. Im Anschluss folgt Der Lehrgang richtet sich in erster Li- ein 12-tägiges Praktikum. Die im Lehrnie an Personen, welche sich für die gang vermittelten Themen sind sehr Pflege von älteren oder behinderten praxisbezogen und auf die Bedürfnisse Menschen interessieren. Er bietet eine von gesunden, kranken und behindergute Grundlage um in die Pflege einzu- ten Menschen ausgerichtet. Bei Erreisteigen. Dies zum Beispiel bei der Wie- chen der Ziele erhalten die Teilnehmenderaufnahme der Erwerbstätigkeit nach den das Zertifikat Pflegehelfer/in SRK. einer Familienpause oder bei einem Be- Dieses befähigt sie als Laienpflegende in rufswechsel. Der Lehrgang wird auch einer entsprechenden Institution zu arvon Migrantinnen und Migranten be- beiten. Das Zentrum Passwang eignet sucht um in der Arbeitswelt Fuss zu fas- sich als Demenzzentrum sehr gut um sen. Grundvoraussetzungen um den den theoretischen Unterricht durchzuLehrgang besuchen zu können sind das führen und bietet zudem auch PraktiInteresse an Menschen und deren Be- kumsplätze für das 12 tägige Praktikum. treuung und gute Deutschkenntnisse Für weitere Auskünfte stehen die (Niveau B1). Mitarbeiterinnen der Regionalstelle OlPflegehelferinnen und Pflegehelfer ten gerne zur Verfügung. Das SRK freut betreuen vor allem betagte, behinderte sich, viele Interessierte in dieser Schuund chronisch kranke Menschen in Al- lung begrüssen zu dürfen. ters- und Pflegeheimen, BehinderteninsWeitere Infos: Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Solotitutionen und im spitalexternen Be- thurn, Regionalstelle Olten, 062 207 02 50. reich (Spitex). Die Frauen und Männer bildung@srk-solothurn.ch; www.srk-solothurn.ch

Die starke Männerriege Breitenbach: Besonders stark macht sie der blaue Hut. FOTO: ZVG Bereits zum 6. Mal führte die Männerriege Breitenbach im 4-Jahres-Rhythmus ein einwöchiges Trainingslager durch. Ziel war das Reka Ferienresort «Golfo del Sole» in Follonica (Südtoskana). Bei warmen Temperaturen genoss die 25-köpfige Turnerschar neben 24 Stunden Sport auch kulturelle und

kulinarische Höhepunkte wie Ausflüge nach Pisa, Siena und ins Weingut «Morisfarms». Die sprichwörtliche Turnerkameradschaft kam in diesen Tagen nicht zu kurz. Christian Saner (Erich Saner/Eurobus) brachte uns alle wieder gesund in unsere Heimat zurück. Willi Spaar

LESERBRIEF

Zuversicht macht sich breit! Mit grosser Mehrheit hat das Stimmvolk am vergangenen Sonntag Ja zur Energiestrategie 2050 gesagt. Im Vorfeld der Abstimmung haben noch viele mit einem knappen Ausgang dieser zukunftsweisenden Abstimmung gerechnet. So auch ich. Umso mehr freut mich die Klarheit dieses Ergebnisses, denn nun kann der Umbau der Energiebranche endlich starten. Für die Energieunternehmen der Schweiz endet somit die Schockstarre, in welcher die dringend notwendigen Vorgaben des Bundes gefehlt haben, um die Unternehmensstrategie klar in die Richtung der Erneuerbaren Energien auszurichten. Die grosse Zuversicht des Schweizer Volkes

Eine Million Dislikes

Gaby Walther

VERANSTALTUNG

WOS. Der VeloClub Dornach führt am Wochenende vom 27. und 28. Mai seine traditionellen Radsporttage durch. Bereits zum 35. Mal wird samstags und sonntags die «Schwarzbuebe-Rundfahrt» über 70km und 115km durchgeführt. Die ausgeschilderten Strecken mit Verpflegungsposten bieten den gemütlichen wie auch den sportlich ambitionierten Rennvelofahrern eine schöne, abwechslungsreiche Tour ohne Zeitdruck durchs «Schwarzbuebe»-Land, das Laufental und das Elsass. Gestartet werden kann an beiden Tagen zwischen 07.00 und 10.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle Bruggweg. Die «Schwarzbuebe-Rundfahrt» ist eine der «Classics»-Touren des Schweizerischen Radsportverbandes Swiss Cycling. An RennvelofahrerInnen mit Wettkampflust richtet sich das 26. Bergzeitfahren Dornach-Gempen am Samstag, 27. Mai. Auf der weitherum bekannten und bei Rennvelofahrern beliebten, 5,3km langen Bergstrecke auf den Gem-

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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

kommt in einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist. Das hat Signalwirkung und wird auch die notwendigen Gelder freimachen, um die Schweiz wieder zu einem führenden Land im Bereich der Erneuerbaren Energien zu machen. Nun gilt es die Zeit zu nutzen, um die Energiestrategie 2050 rasch anzugehen und den Wegfall der Atomenergie wie geplant umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass wir mit der am Wochenende zum Ausdruck gebrachten Zuversicht, auch jede Hürde auf diesem Weg meistern werden. Ralph Jordi, Laufen Präsident Verein FEEL

Mit Kritik umgehen zu können, ist nicht einfach. Mit etwas Übung gelingt es einem vielleicht, die Kritik anzunehmen, auf Gegenwehr zu verzichten oder davon sogar zu profitieren. Das ungute Gefühl bleibt. Doch wie geht man mit über 1,9 Millionen Dislikes um? Bibi hat ein Lied geträllert und damit einen Negativrekord aufgestellt. Was, Sie kennen Bibi nicht? Dann sind sie wahrscheinlich älter als 16 Jahre. Bianca Heinicke ist mit rund 4,5 Millionen Abonnenten die beliebteste deutsche Youtuberinnen. Unter dem Titel «BibisBeautyPalace» zeigt sie auf Youtube Videos zu den Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Popkultur. Nun hat sie sich als Sängerin versucht. Der Clip wurde 29 Millionen Mal aufgerufen. Das Lied gefiel zwar einigen nicht, aber die anderen Videos müssen bombastisch sein, sonst hätte sie ja wohl kaum so viele Follower. Ich mache mich schlau und staune: Da wird dem Freund Glace ins Gesicht geschmiert, Wasser angespritzt, erklärt, wie eine Enthaarungscreme wirkt und wie schlank ein Korsett macht. Sie erklärt, dass sie schon so viel erreicht habe – gut, sie verdient angeblich mit den Videos 110 000 Euro im Monat –, und sie hoffe, sie bleibe noch lange erfolgreich. Jeder zweite Satz beinhaltet «Scheisse» und der Rest, den sie erzählt, strotzt auch nicht von philosophischer Weisheit. Man muss eindeutig jünger sein als ich, um von diesem Geplapper begeistert zu sein. Mit ihrer Aufmerksamkeit sollte sie ihren Einfluss lieber dafür verwenden, für Heranwachsende als Vorbild zu wirken, anstatt Klischees zu bedienen und durch nebulöse Marketingstrategien Produkte an Minderjährige zu verscherbeln, finde ich. Wobei: Erwachsene müssen nicht alles gut finden, was Jugendlichen gefällt, und ein bisschen neidisch auf ihren Erfolg bin ich schon. Hätte ich so viele Fans wie diese Bibi, störten mich eine Million Dislikes auch nicht. Da mir aber die Fans fehlen, übe ich mich weiterhin im positiven Umgang mit Kritik.

EINGESANDT

Pfadi Laufen sucht dich Bist du zwischen 11 und 15 Jahre alt, gerne draussen und bereit, ein unvergessliches Abenteuer zu erleben? Dann bist du bei uns genau richtig! Wie jedes Jahr führen wir vom 10.07.-22.07.2017 unser Sommerlager durch. 12 Tage lang kannst du dabei sein wenn die coolsten Lagerbauten gebaut werden, darfst im Zelt schlafen und den Abend mit deinen Freunden am Lagerfeuer verbringen. Viel Spass und Action ist vorprogrammiert. Wir freuen uns auf deine Anmeldung bis am 10. Juni 2017. Allzeit Bereit Das Leitungsteam der Pfadi Laufen Weitere Infos findest du unter www. pfadilaufen.ch oder wende dich direkt an frodo@pfadilaufen.ch

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DIES UND DAS

Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

SPITEX THIERSTEIN/DORNECKBERG

FITNESS

Erfolgreich in der Region

nummereins in Breitenbach

Am 17. Mai unterbreitete Simone Benne den 12 Vertragsgemeinden der Spitex Thierstein/Dorneckberg die Jahresrechnung 2016. Die Organisation hat mit einem erfreulichen Resultat abgeschlossen. Es zeigt sich, dass die in den Jahren 2010 bis 2015 getroffenen Massnahmen und die Investitionen in die EDV richtig waren. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg ist heute kostengünstiger und effizienter unterwegs als noch vor einigen Jahren. Dies entlastet die Vertragsgemeinden, welche einen Subventionsbeitrag an die Spitex leisten. Gleichzeitig werden das Angebot und die Fachkompetenz insbesondere in den Bereichen Wundmanagement, Palliative Care, Demenz und Psychiatriepflege ständig weiterentwickelt und ausgebaut. Wer im Alter, vor oder nach einer Geburt, bei Krankheit, nach einer Operation, bei psychischen Leiden usw. Hilfe benötigt, bekommt von der Spitex Thierstein/Dorneckberg die nötige Pflege, Betreuung, Begleitung oder Hilfe im Haushalt. Die Reaktionszeiten sind kurz, die Hilfe kommt sofort. Aufgrund der Demografie mit immer mehr älteren Menschen, die länger zu Hause bleiben und den frühen Spitalaustritten wird das Spitex-Budget in den Gemeinden weiter ansteigen. Eine gut

funktionierende Spitex kann jedoch auch als Kostenbremse wirken, wenn hohe Folgekosten durch frühe Heimeintritte, Verwahrlosung oder wiederkehrende Klinikaufenthalte vermieden werden können. Als kostenbewusstes Unternehmen, das sorgsam mit den öffentlichen Geldern umgeht, ergreift die Spiex Thierstein/Dorneckberg alle Massnahmen, um die Dienstleistungen wirtschaftlich, kostengünstig und professionell zu erbringen. Zwei Mal pro Jahr stellt die Spitex Thierstein/Dorneckberg den Gemeindedelegierten die Detailanalysen der Spitex vor. Zudem erhalten sie quartalsweise eine Übersicht über die erbrachten Leistungen in ihrer Gemeinde. Die Delegierten bekommen Einblick in Projekte und aktuelle Themen rund um die Spitex. Dieses Vorgehen hat sich seit Jahren bewährt und sichert die Transparenz und das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in der Spitex. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg dankt allen Gemeinden und Gemeindedelegierten, die sich konstruktiv und stützend hinter die anspruchsvolle Arbeit der Spitex stellen. Simone Benne Geschäftsleitung Spitex Thierstein/Dorneckberg

GESCHÄFTSWELT

Neue Strukturen bei der Stebler Blech AG PR. Die Generalversammlung der Stebler Blech AG hat am 17. Mai beschlossen, die Unternehmung künftig in zwei Unternehmen aufgespaltet weiterzuführen. Das aktuelle Unternehmen Stebler Blech AG erfährt dabei, mit den auch weiterhin identischen Eigentümern, eine Namensänderung zur Stebler Immo AG und verfolgt den Zweck des Besitzes und der Verwaltung der Liegenschaften am heutigen Geschäftssitz in Nunningen. Der betriebliche Teil wird als neu gegründetes Unternehmen mit dem im Markt bestens eingeführten Namen Stebler Blech AG weitergeführt. Der heutige Geschäftsführer André Seiler übernimmt die Aktienmehrheit der neuen Gesellschaft und führt den Betrieb weiter. Als Minderheitsaktionär der neuen Stebler Blech AG verbleibt die Stebler Immo AG und damit die Gründerfamilien Stebler. In den Eigentümerfamilien

zeichnete sich seit längerem keine Nachfolgelösung ab. So wurde das Unternehmen nun schon seit vielen Jahren von ausserfamiliären Geschäftsführern gelenkt. Mit der verabschiedeten Umstrukturierung konnten die Voraussetzungen zu einer Nachfolge geschaffen und die Zukunft des Unternehmens im Sinne der Gründerfamilien gesichert werden. Für sämtliche Partner der Stebler Blech AG wird sich nichts ändern. Der Geschäftssitz der Stebler Immo AG und der Stebler Blech AG ist weiterhin am bisherigen Standort in Nunningen. Die neue Stebler Blech AG realisiert weiter kundenorientierte Lösungen im Bereich Blechtechnologie, produziert Fahrzeugkontrollschilder sowie Spreizkolben zur Kartuschenverschliessung. Zum Betrieb gehört eine Oberflächenbeschichtungsanlage auf dem neusten Stand der Technik.

SPORT /TRAMPOLIN

Gold und Silber für Duo aus Nuglar nen Francesca Ramstein und Fiona Meury die Medaillen heuer nicht im Einzelwettkampf, sondern im Synchronspringen der unter 13-Jährigen. Ramstein und Partnerin Lia Pichler qualifizierten sich als Vierte der Vorrunde für das Finale. Dort verbesserten sie sich in der Synchronität um Goldmedaille: Francesca Ramstein aus Nuglar (r.) mehr als zwei Punkte und gewannen deshalb die Goldmedailgewann mit ihrer Partnerin Lia Pichler aus Frenle. Im Einzel erreichte Francesca kendorf im Synchronspringen der Leistungsklasse Ramstein, letztjährige Siegerin in FOTO: U. WALDNER U13. der Leistungsklasse (LK) U11 uwz. An den in Lausen ausgetragenen Elite, heuer eine Klasse höher den Schweizer Meisterschaften im Trampo- sechsten Rang und war die viertbeste linturnen zeigten die im Nordwest- Turnerin des NKL, das in dieser Kategoschweizerischen Kunstturn- und Tram- rie mit zehn Startenden vertreten war. polinzentrum Liestal (NKL) trainierenFiona Meury sprang erstmals mit Anden Turnerinnen und Turner grossartige ouk Dalcher zusammen. Das Paar doLeistungen. Sie hielten dem Druck vor minierte den Vorkampf, musste sich Heimpublikum stand und dominierten aber im Finale trotz höherer Schwierigdie Leistungsklassen der Elite und ge- keitsnote mit Silber zufrieden geben. wannen sechs Gold-, fünf Silber- und Nach dem missglückten Abschneiden zwei Bronzemedaillen in den Einzel- im Einzelwettkampf, wo Meury nach wettkämpfen. Dazu kamen im Syn- drittbester Pflicht die Kürübung bereits chronspringen noch je zwei goldene nach zwei Sprüngen abbrechen musste, und silberne sowie eine bronzene Aus- ist für sie der Gewinn der Synchronmezeichnung dazu. In der Teamwertung daille besonders wertvoll. reichte es für Gold und Bronze. Zur Vor zwei Jahren hat Justin Kuhni aus grossen Überraschung erhielt die erst Nunningen vom Kunstturnen ins Tram13-jährige Anja Zbinden den Wander- polin gewechselt. Zum zweiten Mal pokal als Gewinnerin des Swiss Cups schaffte der 12-Jährige die Qualifikation bei den Damen, der Jahreswertung der zur Teilnahme an den Schweizer Meisvier besten Wettkämpfe. terschaften. In Lausen qualifizierte er sich als Achter der Vorrunde in der LK Top im Synchronspringen U13 Elite für das Finale. Dort gelang Zu diesem Medaillensegen trugen auch ihm keine Verbesserung, weil er die zwei junge Turnerinnen aus Nuglar bei. Übung nach vier Sprüngen abbrechen Im Gegensatz zu den Vorjahren gewan- musste.

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EINGESANDT

TTC Breitenbach kührte Clubmeister An den letzten beiden Montagen wurden die neuen Clubmeister des TTC Breitenbach gekürt. Bei den Junioren konnte sich Liam Jeandrain im Finale gegen Joshua Kauf klar in 3 Sätzen durchsetzen. Bei den Aktiven kürte sich Patrik Straumann erstmals seit dem Jahre 2009 wieder zum Clubmeister. Er bezwang im Endspiel Yury Nesterenko nach verlorenem Startsatz schliesslich doch noch deutlich. Das Podest komplettierten Samuel Fringeli (Junioren) und Thomas Boillat (Aktive). Herzliche Gratulation den verdienten Siegern. Am vergangenen Samstag fand zudem die 42. Generalversammlung des TTC Breitenbach statt. Es durfte auf ein spannendes Vereinsjahr mit erfolgrei-

Die strahlenden Vereinssieger: Yury Nesterenko, Patrik Straumann, Thomas BoFOTO: ZVG illat (v.l.).

chen Vereinsanlässen und einem deutlichen Mitgliederzuwachs (vor allem bei den Junioren) zurückgeblickt werden. Der Vorstand stellte sich geschlossen zur Wiederwahl und wurde einstimmig für weitere 2 Jahre bestätigt. Ein Highlight des kommenden Vereinsjahres wird wiederum das Volksturnier sein, das am 4. November 2017 bereits zum 4. Mal ausgetragen wird. Weitere Informationen zu diesem Tischtennisturnier für jedermann sind auf unserer Homepage zu finden (www.ttcbreitenbach.ch). Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf zahlreiche Anmeldungen und spannende Spiele. Thomas Boillat Präsident TTC Breitenbach

IVB BEHINDERTENSELBSTHILFE

150 000 Behindertentransporte WOS. Der von der IVB seit sechzig Jahren betriebene Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen führte im letzten Jahr mit mehr als 80 behindertengerecht ausgebauten Fahrzeugen rund 150 000 Behinderten-, Betagten- und Schülertransporte durch. Am 7. Mai versammelten sich über 100 behinderte und betagte Mitglieder im Kronenmattsaal in Binningen zur 85. Generalversammlung der IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel. Als Ehrengast nahm der Baselbieter Regierungspräsident Thomas Weber teil. Als Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Landschaft informierte Weber unter anderem über

die Verbundspläne im regionalen Gesundheitsbereich. Schwarze Null Die vielfältigen Tätigkeiten der IVB verursachten Gesamtkosten in der Höhe von 5,2 Millionen Franken. Mit einem bescheidenen Mehrertrag von etwas mehr als 4000 Franken schloss das letzte Vereinsjahr mit einer schwarzen Null ab. Präsident Marcel W. Buess wies in diesem Zusammenhang auch auf die wiederkehrende tatkräftige Unterstützung durch unzählige Spender und Spenderinnen und Stiftungen hin, auf welche die IVB auch in Zukunft angewiesen sei.

Der Behinderten-, Betagten- und Schülertransport bildet seit 60 Jahren die Kerntätigkeit der IVB. Laut Geschäftsführer Markus Schneiter wurden im letzten Jahr fast 150 000 Transporte durchgeführt. Dabei wurden mit über 80 bedürfnisgerecht umgebauten Fahrzeugen 1,2 Mio. Kilometer zurückgelegt. Mit 131 000 Litern fällt der Treibstoff-Verbrauch entsprechend hoch aus. Für nahezu 400 mobilitätsbehinderte Menschen schafft die IVB täglich die Voraussetzung, damit diese am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die IVB beschäftigt über 70 Mitarbeitende, davon gut die Hälfte in Form von Behinderten-Arbeitsplätzen.

EINGESANDT

Konfirmation 2017 in der ref. Kirchgemeinde Thierstein Sieben junge Frauen und sieben junge Männer aus dem Bezirk Thierstein widmeten sich im Gottesdienst vom 21. Mai dem Thema «…Beziehige…» und sangen verschiedene Lieder aus der Popmusik und Hitparade. Begleitet wurden sie von Carmen Gerber an der Gitarre und von Tobias Cramm am E-Piano. Konfirmand Joel Lüthi sang dabei ein starkes Gesangssolo zu Leonard Cohens «Hallelujah». Weiter gaben Sarah Guggenbühler und Sidney Saladin einen Klavier-Vierhänder zum Besten. Kirchgemeindepräsidentin Sandra Martino begrüsste die frisch Konfirmierten als Erwachsene in der Kirchgemeinde und Pfarrer Stéphane Barth übergab der bunten Schar die dazugehörigen Urkunden. Er lud auch die grosse anwesende Gemeinde samt Gottis und Göttis dazu ein, Gott aufgrund unserer Zeit der Wissenschaften nicht zu abstrakt verstehen zu wollen, sondern als einen Gott, der zu den Menschen immer wieder die Beziehung sucht. Konfirmiert wurden: Sina Bammert, Breitenbach; Lea Braun, Fehren; Ales-

Im Pfarrgarten: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden unmittelbar vor dem Gottesdienst. FOTO: ZVG (PAUL MARK, BREITENBACH) sandro D’Aquino, Nunningen; Yannick Fuchs, Fehren; Sarah Guggenbühler, Himmelried; Sascha Häner, Nunningen; Mattis Kühnle, Büsserach; Joel Lüthi, Himmelried; Theo Metzger, Nunnin-

gen; Carla Niederberger, Himmelried; Sidney Saladin, Nunningen; Celia Schaffer, Himmelried; Vanessa Stegmüller, Nunningen; und Kai Studer, Himmelried.


DIES UND DAS

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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

AUS DEM SOLOTHURNER KANTONSRAT

LANDFEST17

Erste Session Legislatur 2017-2021

Startschuss für das Landfest17 in Therwil ist gefallen

Die erste Session der neuen Legislatur stand traditionsgemäss ganz im Zeichen der Wahlen. Einerseits validierte der Kantonsrat die Wahlen vom 12. März. Andererseits wurden der Kantonsratspräsident, Urs Huber (SP) und die beiden Vizepräsidenten, Urs Ackermann (CVP) und Verena Meyer-Burkard (FDP) bestätigt. Zudem wurden die Mitglieder der verschiedenen kantonsrätlichen Gremien gewählt. Somit sind unsere Fraktionsmitglieder in folgenden Kommissionen tätig: Stimmenzähler: Hubert Bläsi. Finanzkommission: Beat Loosli, Hans Büttiker, Christian Thalmann und Christian Scheuermeyer. Geschäftsprüfungskommission: Philippe Arnet, Enzo Cessotto, Markus Spielmann und Georg Lindemann. Justizkommission: Beat Wildi, Anita Panzer, Johanna Bartholdi, Urs Unterlerchner. Bildungs-und Kulturkommission: Hubert Bläsi, Karin Büttler, Marco Luppi und Andreas Schibli. Sozial-und Gesundheitskommission: Verena Meyer-Burkard, Kuno Tschumi, Barbara Leibundgut und Daniel Cartier. Umwelt, Bau-und Wirtschaftskommission: Marianne Meister, Heiner Studer, Mark Winkler und Simon Michel. Redaktionskommission: Michael Kummli. Peter Hodel ist und bleibt Fraktionschef. Er wurde bereits im April von seinen Kollegen als Leader bestätigt. Weiter wurden auch, ohne Diskussion, die verschiedenen Beamtinnen und Beamten vom Staatsschreiber bis zu den Richtern, Staatsanwälten und Schätzern in ihren Aemtern bestätigt. Bereits am ersten Tag waren wichtige Gesetzesänderungen traktandiert. So wurde die Änderung des Staatspersonalgesetzes – Erweiterung der Kündigungsgründe und Integration der Inkonvenienzentschädigungen in die Lohnfortzahlung – angenommen. Auch die «Verselbstständigung der Pensionskasse Kanton Solothurn und Erweiterung des Kreises der Versicherten» war unbestrit-

schiedene Schaustellungen für die mehreren Tausend erwarteten Besucher angeboten. Selbstverständlich bietet das Fest auch etwas für den Magen mit zahlreichen Verpflegungsständen und kulinarischen Spezialitäten. So wird jedermann am Landfest versorgt. «Ob für Jung oder Alt – wir bieten für jede Generation das passende Angebot», fährt Buschauer weiter. «Ziel des Fests ist «Aktion Überland»: Helfer errichteten am Samstag auch es, die Region näher zuim Laufental und Schwarzbubenland Plakate, um auf das sammenzuführen und FOTO: ZVG Landfest17 aufmerksam zu machen. den Austausch zwischen Vom 11. bis zum 13. August findet in den Generationen zu fördern». Auch Therwil das Landfest17 statt. Bereits Musik wird während den drei Tagen gejetzt laufen die Vorbereitungen für das boten. Mitunter ist die Mundart-Band Grossevent auf Hochtouren. Chuelee Teil des Programms.

ten. KR Hans Büttiker hat diese Geschäft vertreten und gemeint: «die Verselbständigung ist aus der Gesetzgebung eine Pflicht». Einstimmig mit 97:0 Stimmen, wurde auch eine Teilrevision des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (Besteuerung von juristischen Personen mit ideellen Zwecken), bewilligt. Damit bezahlen juristische Personen, die ideelle Zwecke verfolgen, für Gewinne unter CHF 5000.— und einem Eigenkapital unter CHF 200 000.— keine Steuern mehr. Diese Teilrevision ist dank einem Auftrag von Alt-Kantonsrat Alexander Kohli (FDP) zustande gekommen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Liberalisierung wurde mit der Änderung des Gesetzes über die Gebäudeversicherung , Brandverhütung, Feuerwehr und Elementarschadenhilfe gemacht. Dabei wurde das Kaminfegermonopol auf gehoben. Somit kann ich Zukunft im Kanton Solothurn jeder Hausbesitzer selbst wählen welchen Kaminfeger und wann er diesen aufbieten will. Ein richtiger Schritt in die Eigenverantwortung. Der Rat hat auch eine Standesinitiative zur Verringerung von Lebensmittelverlusten mit 55 Ja- zu 34 Neinstimmen überwiesen. Unsere Fraktion hat diese Initiative nicht unterstützt und als unnötig erachtet. Sind doch in dieser Sache bereits verschiedene Vorstösse auf Bundesebene hängig. Abgelehnt hat die Fraktion wie auch der Kantonsrat den Auftrag «Gewährung des politischen Gehörs der AuftraggeberInnen bei Volksaufträgen». Angenommen wurde hingegen der Auftrag «Entlastung der Grundbuchämter und mehr Transparenz der Grundstücke». Somit werden wir in Zukunft auch im Kanton Solothurn via Internet auf die Grundstücksverzeichnisse der Grundbuchämter zugreifen können. Wir können auf eine gute, anspruchsvolle und spannende Session zurückblicken. Gerade für die neunen Mitglieder des hohen Rates ein guter Einstieg ins Parlamentarierleben.

«Drei Daag im Schwung» – so lautet das Motto des Landfest17. Die drei Tage auf dem Sportplatz Känelmatt in Therwil stehen ganz im Zeichen von Tradition und Volkstümlichkeit. Mit verstaubtem Brauchtum habe das Landfest aber nichts zu tun, wie Nico Buschauer, Medienverantwortlicher des Landfest17, erklärt. Die Begriffe Tradition und Volkstümlichkeit möchte man neu beleben und sie wieder für ein breites Publikum attraktiv machen. Deshalb bietet das Landfest17 ein breites Spektrum an Attraktionen, die auch gezielt ein jüngeres Publikum ansprechen. So ist auch ein Streichelzoo Teil des breiten Angebots. Des Weiteren werden ein Handwerkermarkt und ver-

Schwingen der Extraklasse in Therwil Der volkstümliche Anlass bietet auch Spitzensport. Am dritten Tag des Spektakels findet das Nordwestschweizer Schwingfest statt. Ein sportlicher Event der Spitzenklasse mit Teilnehmern aus der ganzen Schweiz. Sogar Schwingerkönig Mathias Sempach (Burgdorf 2013) wird am Landfest vor Ort sein. Ein Event dieser Grösse steht und fällt mit der Planung. Seit geraumer Zeit ist ein mehrköpfiges Organisationskomitee intensiv mit der Planung beschäftigt. Am letzten Samstag wurde mit der «Aktion Überland» definitiv der Startschuss für das Landfest17 lanciert. In allen Gemeinden des Baselbiets und auch einigen Anrainergemeinden wurden in-

Premium-Tickets jetzt schon sichern! Der Zugang zum Landfest17 ist am Freitag und Samstag für alle kostenlos. Der Einlass zum Nordwestschweizer Schwingfest vom Sonntag, 13. August, erfolgt jedoch nur gegen Vorweisung einer Eintrittskarte. Tickets können ab sofort bequem im Internet unter www.landfest17.ch bestellt werden. Insbesondere auch die heiss begehrten Premium-Tickets, die nicht nur Tribünenplätze für das Schwingspektakel beinhalten, sondern auch Begrüssungskaffee und Gipfeli, gedeckter, nummerierter Sitzplatz und eine Bankettkarte für das Mittagessen im Zelt, sind ebenfalls jetzt für 100 Franken über die Website zu kaufen. www.landfest17.ch

AUSSTELLUNG

Künstler präsentiert seine Idee zur Art Advent Laufen

Innehalten bei der «Haltestelle Kunst»

Mark Winkler, Kantonsrat FDP die Liberalen

Fleiss und Schweiss bringt Lorbeeren «Advanced Novice»-Kategorie für Teilnehmer unter 14 Jahren wuchs die Laufnerin Nora Quatara nun über sich hinaus. «Die Kurzkür und Kür muss genau gemäss den internationalen Regeln der ISU (Intern. Skating Union) gelaufen werden und die Bedingungen sind identisch mit jenen an den Schweizer Meisterschaften. Die Preisrichter kommen aus verschiedenen Ländern und sind alle auf höchstem Nationalniveau», schildert Oel die Ausgangslage. Nora holte sich den Sieg, was auch für ihre Trainerin eine Überraschung war. «Sie zeigte wie an der Schweizer Meisterschaft zwei fehlerlose Programme. Der Stellenwert dieses Sieges ist für mich sehr hoch.» In der Kategorie Junioren ist Vanessa Steiner an den Start gegangen und schaffte Rang 17 bei 30 Läuferinnen. In den nicht offiziellen Dänischen Breitensportkategorien «Bronze» belegte bei den unter 10-Jährigen Lena Taddio den ausgezeichneten 6. Platz. In der Intersilber-Kategorie für Läuferinnen unter 12 Jahren mit Doppelsprüngen, aber ohne Kurzkür, erreichte Emma Christie ebenfalls einen tollen 6. Rang bei 21 Teilnehmerinnen. Es sei, so die Trainerin, eine spezielle Erfahrung gewesen. Die grosse Fangemeinde sorgte für Aufsehen und Stimmung, aber der EC Laufen habe durchaus auch mit den gezeigten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Solche Wettkämpfe, aber auch die erreichten Resultate, seien, so Anita Oel, die beste Motivation für Läuferinnen und Eltern. Man sehe, was durch Fleiss möglich sei. «Es zeigt, dass man beim EC Laufen auch etwas erreichen kann», fügte die Trainerin an. Dies mit dem Zusatz, man müsse die weitere Entwicklung von Nora Quartara unbedingt im Auge behalten. Wenn alles passe, könne da etwas Grosses entstehen. Das Wochenblatt wird auf jeden Fall ebenfalls ein Auge darauf haben.

Gilles Hauert

AUFGESCHNAPPT

SPORT / EISKUNSTLAUFEN

eh. Eiskunstlaufen ist längt zu einem Ganzjahressport geworden. Beim EC Laufen schliesst man die Saison jeweils offiziell mit dem Schaulaufen im März, doch dann fährt kaum jemand in die Ferien. Was möglich ist mit zielgerichtetem Training sowie Fleiss und Schweiss der Läuferinnen, wurde etwa kürzlich am «Skate Copenhagen» in Dänemark ersichtlich. Durch die Saison – mit Saison meint man eigentlich die Zeit, wo die Temperaturen im Keller und die Anspannung auf dem Höhepunkt sind – sind die Läuferinnen und Läufer an Anlässen und Tests engagiert. Dazwischen wird trainiert, einstudiert und auch hin und wieder auskuriert. In Laufen ist seit Jahrzehnten Anita Oel-Teuber als Trainerin im Einsatz. Sie fordere viel und gebe sich selten schnell zufrieden, ist von Läuferinnen und Eltern zu hören. Es zeigt aber auch, wie wichtig die Trainings sind. Sobald das Eis abgetaut ist, wird die neue Saison geplant und, wenn nicht nach vorhandenem Eis in vernünftiger Entfernung gesucht wird, das Konditionstraining intensiviert. Vor einem Monat reiste eine Delegation des EC Laufen nach Kopenhagen. Mit diversen Läuferinnen sowie 25 (!) BegleiterInnen, die optisch als Swiss Team erkennbar waren, nahm man an einem internationalen Wettkampf teil. An jenem Anlass dürfen Läuferinnen und Läufer von offiziellen Klubs mitmachen. «Es waren vor allem Teilnehmer aus den Skandinavischen Ländern, aber auch aus Russland, Deutschland oder England waren gute Läuferinnen anwesend», meinte Anita Oel. Schon 2009 nahm die EC Laufen Trainerin in Dänemark teil. Damals mit Karin Weber, die bei grosser Konkurrenz den sehr guten fünften Rang belegte. Zwei Jahre später schaffte Vanessa Steiner unter 30 Läuferinnen einen Mittelfeldplatz. In dieser

dividualisierte Plakate am Dorfeingang aufgehängt. So hat jede Gemeinde ihr eigenes Landfest17-Plakat. Die Aktion soll laut Buschauer gezielt die Gemeinden und deren Bevölkerung ansprechen und auf sich aufmerksam machen. Die individualisierten Plakate erwirken einen direkten Bezug zum Landfest – und vermutlich auch einen Agenda-Eintrag.

Seniorennachmittag der ref. Kirchgemeinde Laufental: Der Eisenplastiker Paul Stadler erhielt kreative und tatkräftige Unterstützung bei seinem Projekt, das er für die Kunstausstellung «Art Advent Laufen» (Dezember 2017) in Arbeit FOTO: ZVG hat.

EINGESANDT

Kantonale Meisterschaften Am 20./21. Mai fanden in Hägendorf die Kantonalen Meisterschaften im Einzelgeräteturnen statt. Für unsere Turnerinnen und Turner ist das der wichtigste Wettkampf in der Saison. Trotz grosser Konkurrenz gelang es unseren Turnerinnen und Turnern, gute Resultate zu erzielen. Unsere K1-er liessen sich nicht von den vielen Teilnehmenden aus der Ruhe bringen und erturnten tolle Resultate. Robin Marchesi gelang es auf Platz 6 und Samira Brodbeck auf Platz 23. Im K2 holten wir uns einen Podestplatz. Zora Marchesi hatte einen erfolgreichen Wettkampf und glänzte somit an jedem Gerät. Mit einer grandiosen Punktzahl von 36,55 erreichte sie den 3. Rang. Unsere K3-er hatten es an diesem Wochenende sehr schwer, selten war das Rennen so eng. Waiata Saner liess sich dabei aber nichts anmerken und durfte mit ihrem 28. Rang eine Auszeichnung mit

nach Hause nehmen. Auch Gregori Venzin, welcher die Wettkämpfe stets ruhig angeht, erreichte mit sehr guten Noten den 8. Rang. Bei den K4-er war es ein Kopf an Kopf Rennen. Die drei Mädchen verfügen über einen tollen Zusammenhalt und motivieren sich jeweils gegenseitig. Die Resultate lagen dicht beieinander. Jasmin Barth, Rang 7 (mit Auszeichnung), Ilona Bloch, Rang 8 (mit Auszeichnung) und Delia Burgener , Rang 15 (mit Auszeichnung). Die K5-er erbrachten ebenso gute Leistungen. Vivienne Vögtlin erturnte sich den 11. Rang und Anna-Lea Gerster den 22. Rang. Die beiden, welche in den letzten Monaten viel trainiert haben, können stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein. Das Leiterteam GeTu Dorneck Thierstein gratuliert den Turnerinnen und Turner. Alessia Contino GeTu Dorneck Thierstein

Ausstellungen sind Orte, bei denen das Innehalten dazugehört. Als Betrachter sollte man sich genügend Zeit und die Musse gönnen, um das Gesehene richtig erfassen und auf sich einwirken lassen zu können. Vielleicht verbirgt sich diese Beobachtung als Hintergedanke im Namen der Ausstellung «Haltestelle Kunst» von Barbara Frommherz (Bilder) und Florence Rometsch (Figuren). Innehalten, sich in ihre Werke vertiefen, das lohnt sich auf jeden Fall. Collagiert wirken die Bilder von Barbara Frommherz, ein Gemisch von Fotografie und Malerei als Ausgangspunkt. Die Elemente wirken wie Zitate, angereichert mit Schriftfragmenten, die der Betrachter erschliessen kann, ja muss, um seinem Wunsch, das Bildganze zu erschliessen, nachleben zu können. Die Künstlerin verwendet verschiedene Techniken, wie die Fotografie, die Cyanotypie, die Transferlithografie etc., sowie die Malerei. Auf den ersten Blick leicht erfassbar scheinen die Tonfiguren von Florence Rometsch. Da ein Stapel gebügelter Hemden, dort hochhackige Frauenschuhe und Frauenfiguren, die sie in die Länge zieht. Sie erinnern an Werke der Etrusker oder von Alberto Giacometti, doch hat die Künstlerin ihnen ihre ureigene Wesenheit und ein Eigenleben gegeben, die sie von den Beispielen abhebt, indem sie diese neu interpretiert. Wichtige Impulse durch die Aborigines flossen in die Arbeiten von Florence Rometsch ein, die sie dank längeren Aufenthalten bei ihnen sammeln konnte. Innehalten können Sie an der Vernissage von kommenden Freitag, 26. Juni, 19.30 Uhr, im Lichthof des Gemeindehauses in Reinach. Gemeinderat Melchior Buchs spricht zur Eröffnung und Barbara Frommherz führt in die Ausstellung «Haltestelle Kunst» in den Galerien Werkstatt und Gemeindehaus ein. Die Ausstellung dauert vom 26. Mai bis 25. Juni. Die Galerie Gemeindehaus ist während den Arbeitszeiten zugänglich, die Galerie Werkstatt an den Donnerstagen von 19 bis 20.30 Uhr und an den Samstagen und Sonntagen von 14 bis 16 Uhr, wobei die Künstlerinnen während den Öffnungszeiten der Galerie Werkstatt anwesend sein werden. Heiner Leuthardt


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Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

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Wir suchen für die Heilpädagogische Schule in Münchenstein per 14. August 2017 bis 30. Juni 2018

1 Heilpädagogin/Heilpädagogen

Wohnungen Arbeit:

Unterricht in einer Klasse mit 7 Schülerinnen und Schülern der Unterstufe

Pensum:

28 Lektionen (100%), jeweils 8.15–14.55 Uhr am Montag, Dienstag und Freitag und von 8.15–11.45 Uhr am Mittwoch und Donnerstag. Teilpensen sind möglich.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von Adam Schmid, Schulleiter (a.schmid@hpz-bl.ch oder +41 61 416 00 60).


28

Donnerstag, 25. Mai 2017 Nr. 21

KALEIDOSKOP

CAROON

IN KÜRZE

Sagenhaft! In Wahlen (BL) soll ein Fuchs in einer Nacht 17 Hühner und 1 Hahn geholt haben.

CARTOON: MORITZ ANTONY

ZWINGEN

BÜSSERACH

Totalsperrung

Jura-Cup im Fesselflug mit neuem Modus

WOS. Für den Einbau des Deckbelages muss die Laufenstrasse in Zwingen ab Hübelweg bis Kreisel Birsbrücke vom Samstag, 24. Juni, 18.00 Uhr bis Montag, 26. Juni, 05.00 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Sperrung des Strassenabschnittes ist notwendig, damit der Einbau des Deckbelages in der geforderten Qualität ausgeführt werden kann. Die Baustelle kann via Brislach und Breitenbach in beiden Richtungen umfahren werden. Die Umleitung ist signalisiert. Es ist jedoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die PostAuto-Linie 119 ist gewährleistet. Sie wird aber in zwei Äste aufgeteilt. Reisende von/nach Nenzlingen benutzen den Bahnhof Zwingen, Reisende von/nach Blauen und Dittingen den Bahnhof Laufen. Die Abfahrtszeiten bleiben bestehen. Bei ungünstiger Witterung werden die Arbeiten verschoben.

WOS. Seit über 40 Jahren wird im «Schwalbennest» in Büsserach von der Modellfluggruppe Breitenbach der Internat. Jura-Cup im Fesselflug durchgeführt. Am kommenden Wochenende kämpfen wiederum die besten Fesselflugpiloten Europas in den Kategorien Geschwindigkeit und Mannschaftsrennen um die begehrten Pokale. Aus Kapazitätsgründen mussten vor Jahren die Kategorien «Geschwindigkeit» aus dem Programm gestrichen werden. Das möchte der Club nun ändern. Deshalb haben sie sich entschlossen, den Jura-Cup nach neuem Modus durchzuführen, dieses Jahr mit den zwei Kategorien Geschwindigkeit und Mannschaftsrennen. Obwohl der Fesselflug eine Randsportart im Modellflug ist, hat er doch eine treue Anhängerschar aufgebaut. So ist in dieser Sparte vor allem die Eigenleistung grossge-

schrieben, werden doch die Modelle noch hauptsächlich selber hergestellt. Die Geschwindigkeitsmodelle werden heute mit Benzin- oder Elektromotoren angetrieben und erreichen Geschwindigkeiten bis 300 km/h. Mannschaftsrennen, oder Team Racing, gilt als Formel 1 des Modellfluges. Drei Teams, bestehend je aus Pilot und Mechaniker, kämpfen im gleichen Rennen über 100 Runden um die Bestzeiten. Zwei Tankstopps sind vorgeschrieben, was die Rennen umso spektakulärer macht. Fesselflug ist nicht nur Hobby, sondern in hohem Masse auch Sport und attraktiv für die Zuschauer. Die Wettbewerbe finden statt am Samstag, 27. Mai, von 9.00 – 18.00 und am Sonntag, 28. Mai, von 09.00 – 17.00 Uhr. Es gibt auch eine kleine Festwirtschaft, welche für das leibliche Wohl besorgt ist.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Ladendiebe festgenommen BÜREN. WOS. Am Donnerstag, 18. Mai, kurz nach 13 Uhr, meldete die Angestellte eines Verkaufsgeschäfts in Büren (SO), dass soeben drei Personen Zigaretten gestohlen hätten. Eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn konnte die drei Männer kurz darauf an einer Bushaltestelle in Büren anhalten und mit Hilfe einer weiteren Patrouille festnehmen. Wie die Polizei Kanton Solothurn mitteilt, hatten sie Zigaretten im Wert von mehreren Hundert Franken bei sich, die zuvor im obgenannten Geschäft gestohlen wurden. Die drei Georgier im Alter von 23 bis 43 Jahren ohne festen Wohnsitz in der Schweiz stehen im Verdacht, mehrere Delikte in der Region begangen zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen festgenommen. Thermische Belastung löste Brand aus BÜSSERACH. WOS. Am Samstagmorgen kam es in einem Mehrfamilienhaus in Büsserach zu einem Brand. Dabei entstand ein Schaden von mehreren 100 000 Franken. Die Untersuchungen zur Brandursache haben ergeben, dass es im Dachbereich der Liegenschaft zu einem Glimmbrand in der Kamindurchführung des Cheminées kam. Infolge einer massiven thermischen Belastung kam es an einem Holzdachbalken zu einem Glimmbrand, welcher sich über einen längeren Zeitraum im Hohlraum der Dachkonstruktionen weiter ausbreiten konnte, was schliesslich zum Schadenfeuer geführt hat. Das Cheminée wurde ordnungsgemäss betrieben. Verletzt wurde niemand. Besseres Angebot für gleichviel Geld KANTON SOLOTHURN. WOS. 69 Mio. Franken darf der Öffentliche Verkehr den Kanton Solothurn in den nächsten zwei Jahren insgesamt kosten. Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) folgt dem Antrag des Regierungsrates einstimmig.

Wir empfehlen

Wunderbare Jahre Als wir noch die Welt bereisten Von Sibylle Berg

Vor ein paar Jahren freute ich mich jeden Samstag auf die Kolumne von Sibylle Berg in der BAZ. Heute kann man sie dort leider nicht mehr lesen. Sibylle Berg wurde 1962 in Weimar geboren und ist eine deutsch- schweizerische Schriftstellerin und Dramatikerin. Nicht alle mögen sie – sie hat einen bissigen Humor und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich schätze ihre direkte Art und auch ihren Schreibstil. «War das früher besser?» fragt sich Sibylle Berg. Sie reist viel und ist immer vom Fernweh geplagt. Ausstellungen in Paris, Einkaufen in New York, Trekking im Himalaya – die Welt lockt mit tausend Möglichkeiten in die Ferne. Am 1. Januar 2016 besucht sie ihre Familie in Tel Aviv und draussen gehen die Böller los. Böller zu Neujahr in Israel? Schreiende Menschen laufen durch die Strassen, ducken sich und flüchten in Hauseingänge. Was da passiert, ist kein Fest, sondern ein Anschlag. Wollen wir wirklich in einer Welt herumreisen, wo der Strand zur Kampfzone, der Konzertsaal zum Bunker wird? Ein eindrückliches, bedrückendes und leider sehr aktuelles Buch. Christine Eckert

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