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Donnerstag, 11. Mai 2017

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109. Jahrgang – Nr. 19

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Freitag, 12. Mai 2017 Wechselhaft mit einer Mischung aus Wolken, Sonne und teilweise kräftigen gewittrigen Regengüssen. Samstag, 13. Mai 2017 Weiterhin unbeständig, mit Wolken, Sonne und dazwischen auch Regengüssen. Sonntag, 14. Mai 2017 Keine grossen Veränderungen, weiterhin wechselhaft mit Sonne und Regen.

Zwingen

3 Gewerbler können hier den Politikerinnen ungezwungen ihre Anliegen näherbringen: am alljährlichen Behördenapéro des Gewerbevereines KMU Laufental.

Mariastein

13 Mit einer Doppelausstellung verbindet das Kloster Mariastein das Gedenken an Bruder Klaus mit Friedensbildern von Emigranten und Emigrantinnen.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Sprungbrett für junge Kunst Das Projekt «art des hauses» in Büsserach öffnet morgen Freitag bereits zum dritten Mal seine Türen. Wiederum präsentieren insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstler ihre Objekte, Bilder, Installationen und Performances. Martin Staub

B

loss «kunstinteressiert» reicht hier bei weitem nicht. Die drei müssen Idealisten sein. Anne und Heinz Roth ermöglichen zusammen mit Kurt Huber, dem Dritten im Bunde der Stiftung Hummenberg, nach 2015 und 2016 bereits zum dritten Mal einem Dutzend handverlesener Jungkünstler, ihre Projekte und Werke zu präsentieren. An der Oberdorfstrasse 24 in Büsserach stehen im Elternhaus von Anne Roth in den kommenden vier Wochenenden die Türen offen, um Werke von ambitionierten jungen Künstlerinnen und Künstlern zu bewundern (und zu erwerben). «Menschen, wie Ihr seid, braucht die Welt, aber lasst euch nicht verbrauchen», erklärte die Kuratorin, welche zusammen mit ihrem Partner sowie Kurt Huber die Stiftung Hummenberg gründete, mit dem Zweck, jungen Leuten uneigennützig und kostenlos eine Plattform zu bieten, ihre Kunsprojekte zu verwirklichen. Am letzten Donnerstag war das Wochenblatt eingeladen, die zum Teil erst im Entstehen begriffenen Werke und die Kunstschaffenden kennen zu lernen. In den letzten Wochen herrschte Hochbe-

Kunstschaffende und Förderer junger Kunst: (v.l.) Kurt Huber, Daniel Züsli, Markus Aebersold, Anne Roth, Chris Handberg, Franziska Baumgartner, Fanny Jemmely, Julia Gunti, Aramis Navarro, Fiona Könz, Severin Hallauer und Heinz Roth. (nicht anweFOTO: MARTIN STAUB send: Rebecca Feldmann, Martina Schreiber, Klara Frick) trieb hier an der Oberdorfstrasse 24. Die vom Organisationsteam auserwählten sieben Künstlerinnen und fünf Künstler nutzen die Räume, Wände, Ecken und Kanten im Parterre und im ersten Stock, um ihre Ideen zu zelebrieren. Selbst Bad, Abstellraum und Balkon bleiben nicht verschont. Morgen Freitag, wenn um 19.30 Uhr zur öffentlichen Vernissage geladen wird, dürfte diese vielschichtige Ausstellung viele Besuchende zum Staunen, Nachdenken oder auch zum Schmunzeln bringen. Die meisten der zwölf jungen Kunstschaffenden sind in Ausbildung im Bereich Kunst oder haben vor kurzem ihre Ausbildung in einem künstlerischen Beruf abgeschlossen. Da gibt es solche aus der Region. Aus Basel beispielsweise,

oder Julia Gunti aus Kleinlützel und Severin Hallauer, der in Büsserach aufgewachsen ist. Andere sind in Liechtenstein, Graubünden, Cham, Herzogenbuchsee, Rapperswil oder sogar in Dänemark zu Hause. So unterschiedlich wie ihre Wohnorte und Wurzeln, so vielfältig sind auch ihre Werke. Zu entdecken gibt es vieles: das vergängliche Werk auf dem Balkon mit verlegten und aufgespiessten Maispuffern; die mit gewobenem Stoff verwirklichte Meerjungfrau in der Badewanne; oder die schwebenden Wolken am blauen Himmel, welche dem Betrachter und Zuhörer das Leben erklären, um nur drei Aspekte des zwölfteiligen «Kunstparcours» zu nennen. Das Stiftungstrio, Anne und Heinz Roth sowie Kurt Huber, kommt mit sei-

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ner Idee gut an. «Viele junge Kunstschaffende haben unsere Homepage ‹artdeshauses.ch› entdeckt und bewerben sich selber für dieses Projekt», sagt Anne Roth. «Wir besuchen aber auch Ausstellungen und recherchieren anderweitig, um unsere Favoriten zu rekrutieren», ergänzt ihr Partner. «Wichtig ist uns nicht nur die Qualität, sondern auch die Vielfalt und Ausgewogenheit der Ausstellung», fügt Kurt Huber an. Die Auserwählten schätzen das Angebot, an Ort, mit Unterstützung der Stiftung Hummenberg, experimentieren zu können. art des hauses 2017, Büsserach, Oberdorfstrasse 24. Vernissage (2 Performances): Freitag, 12. 5., 19.30–21 Uhr. Öffnungszeiten: Fr/Sa, 16–19 Uhr. Midissage (3 Performances): Sonntag, 28. 5., 14–17 Uhr. Finissage (3 Performances): Samstag, 10. 6. 16–19 Uhr.


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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


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ZWINGEN

Museumsschätzen auf der Spur tim. Die Schätze des Laufentaler Heimatmuseums werden im Auftrag des Kulturgüterschutzes Baselland von der Zivilschutzkompanie Laufental (Zikola) erfasst. Rund 60 000 Objekte hat das Heimatmuseum Laufental. Vieles davon ruht im Depot. Zu den Schätzen gehören Handwerkszeug, Kunsthandwerk, Zeugnisse der Industrie- und Gewerbegeschichte des Laufentals. Aber auch die umfangreiche Sammlung des Fotografen Hans Schaltenbrand oder die ebenso reich bestückte paläontologische Steinsammlung von Peter Borer. Bisher wusste niemand genau, welche und – vor allem: wie viele – Einzelstücke sich im Fundus des Museums befinden. Dies soll nun mithilfe des Kantonalen Kulturgüterschutzzuges und der Zivilschutzkompanie Laufental anders werden. Vergangene Woche waren rund ein Dutzend Zivilschutzdienstpflichtige in den Räumlichkeiten am Helyeplatz aktiv. «Im Rahmen mehrerer einwöchiger Kurse registrieren wir alle Ausstellungsstücke des Museum», sagt ZikolaKommandant Patrick Kleiber. Fachlich begleitet wird der Trupp von Stefanie Wagner, Kunsthistorikerin, die als Kantonale Verantwortliche Kulturgüterschutz arbeitet. Alles werde inventarisiert. Als erstes wird das Objekt fotografiert; das Bild wird elektronisch erfasst. In einem speziellen Fenster werden Details zu diesem Objekt gemacht. «Es reicht nicht, einfach zu schreiben: Gewehr», erläutert Wagner. Es müsse genau beschrieben werden, um welche Art es sich handle, ob es verziert sei. Auch andere Details sind gemäss den Vorgaben zu erfassen. Am Schluss er-

hält jedes Objekt eine Kennzeichnung, hinter «LAUF» (für Laufen) kommt eine Zahl, mit der etwa dieses Gewehr unverwechselbar festgehalten wird. Diese Kennzeichnung wird auf der Rückseite des Gewehrs mit Acryllack (Unterlack) und Tusche angebracht. Weisse Tusche wird für dunkle Objekte, schwarze Tusche für weisse Objekte verwendet. Der Schriftzug wird danach mit einer feinen Acrylschicht (Oberlack) fixiert. Dieses Acryl greife das Material nicht an und sei zudem UV-beständig. Für Hanspeter Steiner vom Museum ist diese Zusammenarbeit ein Glücksfall: «Ohne den Kulturgüterschutz wären wir gar nicht in der Lage, in einem vernünftigen Zeitraum alle unsere Exponate zu erfassen.» Man sei stolz auf die vielfältige Sammlung des Museums. Um Wechselausstellungen organisieren zu können, sei es auch wichtig zu wissen, was man überhaupt alles im Fundus habe. Dies ist aber nur ein positiver Nebeneffekt für das Museum. Das Ganze hat einen ernsten Hintergrund: Im Ernstfall sollen Feuerwehr und Zivilschutz wissen, welche Objekte zuerst gerettet werden müssen und in welchem Stockwerk und in welchem Raum sich diese befinden. Die Erfassung der Exponate hat auch den Vorteil, dass sie im Netz einsehbar sind. Im Kulturgüterportal und Museumsnetzwerk Baselland (KIM) können Interessierte schauen, welche Schätze die zahlreichen Museen im Kanton Baselland bergen. Bis alle Objekte in Laufen erfasst sind, dürften noch einige Zikola-Kurse nötig sein.

Aufwändige Bestandesaufnahme: Stefanie Wagner (Kulturgüterschutz), Marc Garcia (Zikola) und Hanspeter Steiner (Museum Laufental) begutachten den Rahmen eines Bildes von August Cueni.

Wenn Gewerblerinnen und Politiker auf Tuchfühlung gehen Es gibt wenige Gelegenheiten, wo Gewerbler den Politikerinnen ungezwungen ihre Anliegen näherbringen können. Einer davon ist der alljährliche Behördenapéro des Gewerbevereines KMU Laufental. Gini Minonzio

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anzheitlich im besten Sinne ist der jährliche BehördenApéro, den der Gewerbeverein KMU Laufental letzte Woche in Zwingen organisierte. Es ist ein Anlass, den man äusserst gut gelaunt und mit gestärkten Geschäftskontakten verlässt. Und natürlich auch mit gestärktem Leib! 90 Politikerinnen, Verwaltungsangestellte und Gewerbler liessen sich den Anlass nicht entgehen und die anderen Eingeladenen haben eindeutig etwas verpasst. Der Gewerbeverein KMU Laufental führte den Anlass bereis zum zehnten Mal durch. Zuerst gab es traditionsgemäss eine kurze Begrüssung durch die Gastgeber, die Firmen Valiant Bank AG Laufen und Swiss Life Basel. Danach stellte der Rektor Isidor Huber das Regionale Gymnasium Laufental-Thierstein vor. 66 Lehrpersonen mit 46 Vollzeitstellen unterrichten 530 Lernende. Dazu kommen

Kleine Geschichten zum Ausruhen

meb. Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden, sagte einst der berühmte Schriftsteller Franz Kafka. Er bezog sich dabei kaum auf ein Gästebuch, dennoch ist der Satz für ein solches durchaus anwendbar. Seit letztem November gibt es in Zwingen ein Bänklibuch. Finden kann man es auf

Bänklibuch im Trockenen: Dorli Brunner (l.) und Eliane Schwarzentrub vom Verschönerungsverein Zwingen freuen sich über den Erfolg des Bänklibuchs. FOTO: MELANIE BRÊCHET.

7 Vollstellen in der Verwaltung. Das Budget dafür beträgt 8,8 Millionen Franken. In einer Klasse sitzen durchschnittlich 23,5 Jugendliche, wobei die gesetzliche Maximalgrösse 24 Jugendliche beträgt, erklärte Huber. Den grössten Teil des Abends konnten die Gewerbler ungezwungen

FOTO: GINI MINONZIO

beim Landrat Franz Meyer, bei der Laufner Stadträtin Carole Seeberger oder bei den anderen zahlreichen Politikern und Verwaltungsangestellten ihre Anliegen anbringen. Auch entwickelten sie untereinander neue Ideen, erfuhren Neues und unterbreiteten Angebote.

Nein zum Energiewahnsinn

ZWINGEN

der Hard über dem Rebberg, wo dem Spaziergänger oder Wanderer eine Sitzbank zum Ausruhen und eine schöne Aussicht über Zwingen geboten wird. Jeder der Lust hat, kann in das Bänklibuch ein paar Zeilen schreiben oder aber eine Zeichnung hinterlassen. Initiiert hat das Bänklibuch Eliane Schwarzentrub vom Verschönerungsverein Zwingen. Wie die Idee genau entstanden ist, weiss sie unterdessen gar nicht mehr. Es sei eine plötzliche Eingebung gewesen,

Behördenapéro: Stärkung für Körper, Geist und Seele.

LESERBRIEF

FOTO: THOMAS IMMOOS

Mit dem Bänklibuch in Zwingen werden kleine Augenblicke festgehalten. Aufbewahrt in einem Briefkasten, zugänglich für alle.

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ein Pendant zum allseits bekannten Gipfelbuch ins Leben zu rufen. Ein Gästebuch mit schnörkliger alter Schrift war schnell gefunden, das Dickicht rund um die Sitzbank rasch geschnitten und der kurze Weg zur ebensolchen rasch instand gesetzt. Eliane Schwarzentrub packte das Buch und ein paar Stifte in eine Keksdose und deponierte es neben der Sitzbank. Und es funktionierte. Die Leute trugen sich mit kurzen Nachrichten in das Buch ein. Eine Gruppe verewigte sich vor und nach der Silvesterparty in der nahegelegenen Blockhütte, eine weitere Person zeigte sich stolz über den absolvierten Fussmarsch bis zu besagtem Bänkli nach einer Operation, wieder andere beschrieben die schöne Aussicht, die sich ihnen bot. Einen kurzen Schreckensmoment hatte Eliane Schwarzentrub, als das Buch Mitte Dezember plötzlich verschwunden war, die Sorge war allerdings unbegründet: Das Buch wurde zurückgebracht und war um eine hübsche Kinderzeichnung reicher. Schon bald war aber klar, dass das Bänklibuch den Winter in der Keksdose nicht überstehen würde. Die Dose zeigte sich als äusserst undicht und das Buch musste Ende Januar für zwei Wochen in die Wärme um wieder zu trocknen. So schnell begrub Eliane Schwarzentrub ihr Projekt aber nicht. Nach kurzer Suche war ein hübscher kleiner Briefkasten gefunden und Eliane Schwarzentrubs Mann sorgte dafür, dass dieser neben der Sitzbank in der Hard auch ordentlich zu stehen kam. So sitzt das Bänklibuch nun endlich im Trockenen und bietet sich auf der Hard weiterhin jedermann an, der sich mit ein paar Zeilen verewigen möchte.

Unser Lebenstandard beruht auf der jederzeitigen Verfügbarkeit von günstiger Energie. Wenn wir warm duschen wollen (oder ein Vollbad nehmen, was ja noch nicht verboten ist), dann drehen wir den Warmwasserhahn auf. Mit dem Auto und dem ÖV fahren wir zur Arbeit oder in den Urlaub. Im Winter wollen wir lieber 22 °C anstatt nur 20°C Raumtemperatur haben, damit wir gemütlich fern sehen oder vor dem PC sitzen können. Das Energiegesetz sieht vor, den Energieverbrauch pro Kopf bis 2050 um 43 Prozent zu senken. Es ist schwer vorstellbar, wie das in einer wachsenden Industriegesellschaft gehen soll. In unseren Fabriken stehen immer mehr Roboter und automatisierte Anlagen. Wir haben immer mehr technische Geräte zu Hause, es gibt ja immer neue Gadgets. Die Energie verteuern, durch Förderbeiträge für ineffiziente Solar- und Windanlagen, mehr Bürokratie, neue Bundesämter und dem Verbot von Atomkraftwerken und Ölheizungen schwächt den Wirtschaftsstandort und führt zu Wohlstandsverlusten. Wenn die Energiewende tatsächlich neue Jobs schaffen soll, dann bedeutet dies auch, dass es mehr Leute benötigt, um weniger Strom zu produzieren. Das macht die Energie aber nicht billiger, sondern massiv teurer. Keine Firma würde eine neue Technologie verwenden, welche mit mehr Leuten weniger produziert. Es käme ja auch niemanden in den Sinn, anstatt mit Traktoren wieder mit Pferden und Ochsen die Felder zu pflügen. Das ist aber das Resultat der Energiestrategie. Der Bund prophezeit nur geringe Kosten für die Stromkonsumenten, nur der Bund hat sich auch bei den Kosten von Schengen-Dublin und der Einwanderungszahlen verrechnet, bzw. hat diese schöngerechnet. Neuere Zahlen reden schon von doppelt so hohen Kosten. Den richtigen Energiemix auf 33 Jahre planen und steuern zu wollen, zeugt schlichtweg vom Grössenwahn der Beamtenschaft. Darum sagen wir am 21. Mai Nein zum Energiegesetz. Roland Roth, Laufen

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Freitag, 19. Mai, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Donald Vor der Sommerpause nochmals abtanzen zu den Klängen von DJ Donald. Zu Beginn des Abends gibt es ein Warm-up mit HipHop, Zumba und mehr von der Formation «Tanzwerk3» KABARETT

Samstag, 20. Mai, 20.15 Uhr

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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 14. Mai 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe, Pfarrer Armin Mettler Mittwoch, 17. Mai 9 Uhr Fraueträff mit Zmorge, Mandala legen als Meditation, Martina Hausberger, Brigitte Gschwind und Susi Oser 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger Freitag, 19. Mai, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, St.-Johannes-Kapelle, Hofstetten

Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben stets bescheiden, Freunde fandest du im Nu, mit allem warst du stets zufrieden, drum schlafe sanft in stiller Ruh.

Jetzt ruhen Deine nimmermüden Hände, dahin sind Sorgen, Kampf und Schmerz. Dank sei Dir bis an unser aller Ende, Du liebes Vaterherz.

Am 8. Mai 2017 am sächsi Zobe isch mi liebe Maa, euise Vati, Grossvati, Brueder und Schwoger, dr

Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel

Engelbert Hänggi-Brunner 8. Juli 1926 – 8. Mai 2017

Grellingen Sonntag, 14. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Männerchor Laufen und Tatjana Fuog (Orgel). Heute ist Chinder Sunntig.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Samstag, 13. Mai, 10 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Gottesdienst für Heimbewohner und Gemeindeglieder, Pfr. Stéphane Barth und Helferteam. Sonntag, 14. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst zum Muttertag, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 21. Mai, 10.15-11.45 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Konfirmation zum Thema: «Beziehige», Pfarrer Stéphane Barth, Gitarristin Carmen Gerber und Organist Tobias Cramm und die Konfirmand-inn-en: Sina Bammert, Breitenbach; Lea Braun, Fehren; Alessandro D’Aquino, Nunningen; Yannick Fuchs, Fehren; Sarah Guggenbühler, Himmelried; Sascha Häner, Nunningen; Mattis Kühnle, Büsserach; Joel Lüthi, Himmelried; Theo Metzger, Nunningen; Carla Niederberger, Himmelried; Sidney Saladin, Nunningen; Celia Schaffer, Himmelried; Vanessa Stegmüller, Nunningen; Kai Studer, Himmelried. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 14. Mai: mit Beginn um 10.15 Uhr im GD, mit Geschenkebasteln zu Muttertag. Sonntag, 21. Mai, mit Beginn um 10.15 Uhr: Hütedienst anlässlich der Konfirmation bis 11.45 Uhr im Gde.-Saal des ref. KGH Konfirmandenunterricht: Do, 18–19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche, Breitenbach, am 11. Mai und 18. Mai: Gemeinsam (Gr. 1 + Gr. 2) in den Vorbereitungsgruppen, die sich aus dem Konfirmandenlager heraus ergeben haben, mit Singen (Gitarre, Piano). Sa, 20. Mai, 14–17 Uhr: Hauptprobe im ref. KGH und Abgabe von Materialien. Seniorennachmittag: Dienstag, 23. Mai, 15 Uhr, Gemeindesaal ref. KGH Thierstein, Breitenbach, Thema: Auffahrt und Himmelsfahrten, mit einer gelesenen Geschichte aus der Hand von Franz Hohler, anschliessend: Zvieri

4. Oktober 1932 - 6. Mai 2017

im 91. Läbensjoor für immer igschlofe. Mir hei dörfe bi ihm sy und ihn mit euisne Gedanke uf sinere letschte Reis begleite.

Du bist uns nicht verloren, sondern nur vorangegangen. Möge seine Herzensgüte in unser aller Erinnerung weiterleben.

Liebe Vati, mir sy fescht truurig, aber mir wüsse, dass es dir i dr Ewigkeit guet goht, du liebi Bekannti atriffsch und mir di einisch wieder wärde gseh.

In Liebe und Dankbarkeit: Verena Henz-Müller Bruno Henz Marius Henz mit Céline und Jérémy Rosmarie und Urs Karrer-Henz mit Janine und Andreas Steiner Peter Henz mit Marco Eveline Henz und Hanspeter Felix Fredy Henz Anita und Manfred Henz-Henz mit Gross- und Urgrosskindern Schwester, Verwandte, Freunde und Bekannte

Mir danke dir für alles.

Mir vermisse di:

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 11. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Paul Stadler ganz anders». Unser Sigrist erzählt uns aus seinem Leben. Was in einem Kuhstall so alles entsteht, darüber werden wir mehr erfahren. Freitag, 12. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökumenische Andacht am Wochenende, offen für alle. Samstag, 13. Mai, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de Chline, Thema: «Feuer» mit Denise Gerber, Petra Kauf und Katharina Küng. Sonntag, 14. Mai, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 18. Mai, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Bruno Henz-Müller

Margrith Hänggi-Brunner Martha und Stéphane Sauteur-Hänggi, Loïc und Ilaria, Nilia und Raphael Andreas Hänggi, Katharina und Aaron Bernadette Flückiger-Hänggi, Natania Ruth und Ralph Borer-Hänggi, Elisha, Naim Bruno und Corinne Hänggi-Marti D Abdankigsfiir isch am Zyschtig, am 16. Mai 2017, am halbi drü z Oberchilch in Nunnige und dr 30. fiire mir am 10. Juni 2017 o i dr Chilche z Oberchilch.

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 17. Mai 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Bärschwil statt. Dreissigster: Sonntag, 25. Juni 2017, 10.30 Uhr. Traueradresse: Verena Henz-Müller, Im Gässli 24, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.

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Liestal, im Mai 2017 Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerungen.

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben, treu besorgten Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Freund

Rolf Frutschy 31. August 1959 – April 2017 Er hat uns plötzlich und unverhofft, viel zu früh verlassen. Wir werden Rolf immer in unseren Herzen tragen.

In lieber Erinnerung Mario Frutschy Joel Frutschy Hedwig Burkard, Mutter und Familie Die Abschiedsfeier findet am Freitag, dem 19. Mai, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Liestal statt. Traueradresse: Mario Frutschy, Bruggstrasse 13, 4153 Reinach

Gott sagt: «Entheiligt nicht meinen heiligen Namen! 3. Mose 22, 32

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Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach

DANKSAGUNG (anstelle von Karten)

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Margrit Pelletier-Känzig

Röm.-kath. Kirchgemeinde Büsserach

erfahren durften. Besonders danken wir Frau Vikarin Nyfeler Blaser und Herrn Pfarrer Bitterli für die Gestaltung der einfühlsamen und persönlichen Abschiedsfeier.

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Montag, 22. Mai 2017, 20.15 Uhr im Lokal unter der Kirche

Die Trauerfamilie

Bärschwil

Baupublikation Grundeigentümer: Bürgergemeinde Bärschwil 4252 Bärschwil Bauherr: Roman Stegmüller Hof Wasserberg, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Vorplätze und Zufahrtsweg asphaltieren Entwässerung über die Schulter Bauplatz: Hof Wasserberg Bauparzellen: GB-Nr. 35 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Green-Home GmbH Im Hackacker 26, 8902 Urdorf Bauobjekt: Neubau 2 MFH mit Gewerberäumen Standort: Mittelstrasse 57 + 59 Grundstück: GB 1525 Nutzungszone: GA Projektverfasser: Architekturbüro Remo Fuchs, Hegenheimermattweg 52, 4123 Allschwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Baupublikation Gesuchsteller: Louis-Immobilien AG c/o Planungs- und Baubüro Stenz AG Schmelzistrasse 15; 4228 Erschwil Bauobjekt: Neubau MFH Standort: Oberfeldstrasse 1 Grundstück: GB 1784 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15 4228 Erschwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Kanton Solothurn BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Öffentliche Planauflage Gemeinde Metzerlen-Mariastein Gestützt auf § 7 der kantonalen Lärmschutz-Verordnung (LSV-SO) vom 1. September 2002 wird das Lärmsanierungsprojekt über die Challstrasse, Burgstrasse, Hauptstrasse, Rodersdorfstrasse, Mariasteinstrasse, Metzerlenstrasse und Flühstrasse öffentlich aufgelegt. Das Lärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Zudem enthält es Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutz-Verordnung des Bundes (LSV). Das LSP umfasst folgenden Bericht inkl. Pläne:

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 21. 11. 2016 und die Rechnung 2016 liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Der Kirchgemeinderat

Seewen

Bericht Lärmsanierungsprojekt (LSP) Auflagezeit:

Jauslin Stebler AG, Muttenz vom 18. Februar 2017 15. Mai 2017 bis 13. Juni 2017

Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der KGV vom 21. 11. 2016 3. Erwerb von 4 Einstellplätzen in der Einstellhalle auf dem Kirchenparkplatz à CHF 35 000.–, total CHF 140 000.– 4. Jahresrechnung 2016 4.1 Laufende Rechnung 4.2 Investitionsrechnung 4.3 Bestimmung über die Verwendung des Überschusses 5. Pastorale Arbeiten 6. Verschiedenes

Auflageorte: – Gemeindeverwaltung Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Einsprachen gegen das Lärmsanierungsprojekt (LSP) sind innerhalb der Auflagefrist beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 12. Mai 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Meltingen

Baupublikation Bauherrschaft: Walser Urs Mittelbrühlstrasse 44, 4416 Bubendorf Bauobjekt: Doppelcarport Bauplatz: Hauptstrasse 62 Bauparzelle: GB 792 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Gemeinde Seewen SO

Öffentliche Planauflage Schutzzonenreglemente mit jeweiligem Schutzzonenplan für die Quellen: Homberggraben, Stiegen, Vogtsmatten und Schneematt Gestützt auf § 15 ff des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PGB) legt der Gemeinderat die Schutzzonenreglemente mit dazugehörendem Schutzzonenplan für die Quellschutzzonen «Homberggraben, Stiegen, Vogtsmatten und Schneematt» während 30 Tagen öffentlich auf. Die Auflage findet wie folgt statt: Auflagedauer: vom 15. Mai 2017 bis 13. Juni 2017 Auflageort: Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten. Zur öffentlichen Auflage gelangen folgende Pläne und Reglemente: • Schutzzonenreglement für die Homberggrabenquelle mit dazugehörendem Schutzzonenplan • Schutzzonenreglement für die Stiegenquelle mit dazugehörendem Schutzzonenplan • Schutzzonenreglement für die Vogtsmattenquelle mit dazugehörendem Schutzzonenplan • Schutzzonenreglement für die Schneemattquelle mit dazugehörendem Schutzzonenplan Allfällige Einsprachen sind schriftlich und begründet während der Eingabefrist bis 13. Juni 2017 (Datum des A-Post-Stempels) an den Gemeinderat Seewen SO zu richten. 4206 Seewen, 8. Mai 2017 Der Gemeinderat

Grindel

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Braaksma Jos und Selderijk Paulien, Dorfstrasse 11, 4423 Hersberg Projektverfasser: Strittmatter Udo, Architekt Albtalstrasse 26, D-79774 Albbruck Bauobjekt: EFH mit Garage Bauplatz: Bündtenhag Parzelle: GB-Nr. 225 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Bauherrschaft: Rameza und Nicole Halilovic-Suter, Hollenstrasse 143, 4247 Grindel Bauobjekt: Tür und Fenstereinbau, Überdachung Garage, Hausplatzerweiterung Bauplatz: Hollenstrasse 143 Bauparzelle: GB-Nr. 807 Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Bauherrschaft: Wüthrich-Zumthor Doris u. Daniel Nieder Huggerwald 85, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Wüthrich-Zumthor Doris u. Daniel, Nieder Huggerwald 85, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neue Umgebungsgestaltung (Mergel) Bauplatz: Nieder Huggerwald Bauparzelle: 2127, 2129 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. Mai 2017

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Dominic und Pamela Spengler Bauobjekt: Neubau EFH mit angebauter Garage Bauplatz: Gartenweg 5 Bauparzelle: GB Nr. 869 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 1. Juni 2017

Baupublikation Bauherr: Brigit und Hansjörg Staub Bauobjekt: Liftanbau an EFH Bauplatz: Bahnhofstrasse 2 Bauparzelle: GB Nr. 299 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 1. Juni 2017

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Öffentliche Planauflage Gemeinde Erschwil Gestützt auf § 7 der kantonalen Lärmschutz-Verordnung (LSV-SO) vom 1. September 2002 wird das Lärmsanierungsprojekt über die Büsserachstrasse und Passwangstrasse öffentlich aufgelegt. Das Lärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Zudem enthält es Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutz-Verordnung des Bundes (LSV). Das LSP umfasst folgenden Bericht inkl. Pläne: Bericht Lärmsanierungsprojekt (LSP) Auflagezeit:

Jauslin Stebler AG, Muttenz vom 15. Februar 2015 15. Mai 2017 bis 13. Juni 2017

Auflageorte: – Gemeindeverwaltung Erschwil, Schulstrasse 21 4228 Erschwil (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Einsprachen gegen das Lärmsanierungsprojekt (LSP) sind innerhalb der Auflagefrist beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 12. Mai 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07


LAUFENTAL

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ZWINGEN / LAUFEN

ZWINGEN

Historische Pferdekutschen stahlen Autos die Schau

Im Galopp durch die Brass-Faszination Von Klassisch bis zu Rock servierte die Brass Band Konkordia Zwingen alles, um am Frühlingskonzert ihre Gäste zufrieden zu stellen. Der neue Dirigent Peter Widmer und sein engagiertes Team nahmen die Ovationen gerne entgegen.

Ramsteinerturm Zwingen: Da mussten die drei ganz oben auf dem Privatomnibus von Caesar Wirth gehörig die Köpfe einziehen. FOTOS: ROLAND BÜRKI bü. Zehn Kutschen auf der Fahrt des neuen Vereins «Freunde des Traditionsfahrens» vom Schloss Zwingen nach Laufen machten im Stedtli einen Zwischenhalt. Für ein Rendez-vous mit der Bevölkerung. bü. Für einmal fielen sie nicht auf, sondern ab. Die bald überall dominierenden modernen Kutschen namens Sport Utility Vehicles (SUV) auf der Fahrt zur Bäckerei mitten im Stedtli, die am letzten Sonntag um die Mittagszeit einer veritablen Parade von historischen Pferdekutschen weichen mussten. Die zahlreichen Zuschauer hatten sich etwas zu gedulden, bis die Ein- und Zweispänner oder die seltene Einhorn-Anspannung mit drei Pferden das Untertor passierten. Pferdefreunde am Strassenrand wussten zu den einzelnen Kutschentypen spannende Informationen auszutauschen oder sich einfach an Pferden und Kutschen zu freuen. Beim nachfolgenden Apéro vor dem Amtshaus konnte man sich mit den Kutschern unterhalten, Bekannte treffen und sich natürlich ein Gläslein «Wysse» genehmigen. Ein Heimspiel hatte der Zwingner Karl Hueber als einziger Teilnehmer aus dem Laufental mit seinen

beiden «Freibergern» vor dem ungarischen Jagdwagen und Linus Probst am Leitseil. Den wohl längsten Anreiseweg hatte Caesar Wirth aus Siebnen (SZ), der mit seinem original Privatomnibus von 1880 aus Toulouse mit total neun Plätzen für Aufsehen sorgte. «Vermögende Herrschaften liessen früher damit ihre Gäste herumkutschieren», so Wirth. Ganz anders der gelbe Einspänner aus dem Jahr 1910 von Peter Bader: «Das ist ein so genannter Selbstfahrer, auf dem beispielweise Ärzte zu ihren Patienten eilten.» Einen typischen Berner Wagen an zwei Pferden zeigten Silvia Bianchi und Roland Gfeller aus Schwarzenegg bei Thun, beide in der Berner Tracht aus Halbleinen. «Wir fahren an Turnieren wie an Traditionsfahrten und lassen alte Zeiten aufleben», freute sich Silvia Bianchi. Freude herrschte auch beim 2017 gegründeten Verein «Freunde des Traditionsfahrens». «Diese schöne, nostalgische Ausfahrt ermöglicht haben unsere Sponsoren Hü-Basel, Stefan Oser und die Rheinfelder Spezialitäten Bar», strahlten Präsident Thomas Dettwiler und Sekretärin Corinne Steinmann um die Wette.

Jürg Jeanloz

K

aum war das stürmische Eröffnungsstück «Löwenherz» verklungen, setzte die Brass Band Konkordia Zwingen mit dem vielsagenden Titel «Galop» des russischen Dirigenten Dmitri Shostakovich zu einem veritablen Melodienreigen an. Kräftig und ausdrucksvoll kam das Stück daher und liess keine Zweifel offen, dass sich Dirigent Peter Widmer und sein Ensemble gut vorbereitet hatten, um den Gästen einen Ohrenschmaus zu servieren. Der eingefleischte und langjährige Cornettist Hanspeter Sommer liess es sich darauf nicht nehmen, mit einem fein gespielten Solo die Gäste zu begeistern. Mit launigen Worten führte Marco Stress durch das Programm und schenk-

Alles im Griff: Peter Widmer mit seiner Brass Band Konkordia Zwingen.

Konzentriert beim Marsch «Cross of Honour»: Cornet-Spieler der Brass Band Konkordia Zwingen. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

te, stellvertretend für seine Kameraden, seiner Frau eine Rose, um die vielen Absenzen eines Musikers zu entschuldigen. Die Brass Band beschenkte ihrerseits die Zuhörerschaft mit dem phänomenalen Marsch «Cross of Honour» von William Rimmer. Nach der Pause waren die Jugendlichen an der Reihe und gaben unter der Leitung von Marcel Moser ein gelungenes Intermezzo mit einigen kurzweiligen Stücken. Der Steilpass der Youngster war gegeben, die Brass Band setzte zum Techno Marsch an. Die Drummer am Schlagzeug, der Pauke und des Marimbaphons liefen zu Höchstform auf und unterstützten die Bläser mit lautstarken Einsätzen. Aber es kam noch besser: Mit dem Gassenhauer «It’s not Unusual» des legendären Tom Jones legte ein Posaunen-Trio im Swing-Stil eine tolle Show auf das Parkett und riss die Gäste zu Beifallsstürmen hin. Das Publikum verlangte noch mehr von diesen berauschenden Klängen und wurde mit dem Marimbaphon-Solo «You are so cool» der jungen Andrea Sommer glänzend belohnt. Das Ensemble begleitete sie fein und gefühlvoll, die Musikerin

spielte mit Herz und Hingabe. Mit dem Deutschmeister Regimentsmarsch waren die Gäste total aus dem Häuschen und klatschten kräftig zum weltbekannten Marsch mit. Feuertaufe bestens bestanden: Peter Widmer, in Liesberg aufgewachsen und in selbiger Brass Band gross geworden, ist mit den Zwingner Musikanten erfolgreich zu neuen Ufern aufgebrochen.

Souverän am Marimbaphon: Andrea Sommer.

LESERGALERIE

Zuckerguss und Pusteblumen

Bei Breitenbach: Löwenzahnwiesen. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Kutschenparade: Man fühlte sich in der historischen Stedtli-Kulisse unwillkürlich zurückversetzt in frühere Zeiten.

Frisch gezuckerter Wald: Breitifels bei Grindel.

FOTO: SIMON LUTZ, GRINDEL

EINGESANDT

Der Mai, der Marien-Monat

Maiandacht: Bei der Lourdesgrotte in Wahlen. FOTO: ZVG Der Wonnemonat Mai ist in unserer christlichen Kultur auch ein MarienMonat. So feierte kürzlich der Frauenund Mütterverein Kleinlützel, zusam-

men mit Diakon und Gemeindeleiter Kristof Klingenbeck, bei der Lourdesgrotte Wahlen eine Maiandacht. Charles Schmidlin

Gleicher Ort, etwas näher: Löwenzahnwiese. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL


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THIERSTEIN

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BÜSSERACH

Gelungener Einstand Beschlüsse des Gemeinderats vom 08.05.2017 N N N

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Der Rat nahm vom Ergebnis der Jahresrechnung 2016 Kenntnis (Erläuterungen untenstehend). Der Rat stimmte der öffentlichen Auflage des Gestaltungsplans „Auf Ollen“ zu. Die Publikation der Auflage erfolgt in Kürze. Die Bushaltestelle „Ebne“ in der Brislachstrasse wird im laufenden Jahr westseitig saniert und für größere Buseinheiten ausgebaut. Der Rat stimmte den diesbezüglichen Ausbauplänen des Kantons zu. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf CHF 63‘500.-. Der Rat genehmigte die Schlussabrechnung für die Gesamtsanierung des Schulgartenwegs. Der gesprochene Kredit wurde nicht ausgeschöpft.

Rechnung 2016 – erneut ein Plus! Die Rechnung 2016 der Einwohnergemeinde schließt mit einem Überschuss von CHF 393‘384.-. Budgetiert wurde ein Aufwandüberschuss von CHF 310‘000.-. Die Verbesserung des Rechnungsergebnisses basiert primär auf einer hohen Kostendisziplin aller Beteiligten. Auf der Seite der Einnahmen entwickeln sich die Steuereinnahmen von Natürlichen Personen weiter positiv, während die Steuereinnahmen Juristischer Personen einen Einbruch verzeichneten. Insgesamt wurden Nettoinvestitionen im Umfang von CHF 2‘700‘000.- getätigt. Erfreulich präsentiert sich die Schuldensituation, die de facto keine mehr ist. Erstmals seit vielen Jahren weist die Gemeinderechnung wieder ein Pro-Kopf-Vermögen aus. Insgesamt verfügt die Gemeinde über ein Eigenkapital von rund CHF 4‘500‘000.-.

Der Kammerchor Laufental-Thierstein, einst gesangliche Vorzeigeformation der gesamten Region, hat mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Sein Konzert vom vergangenen Wochenende offenbarte aber Lichtblicke. Martin Staub

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un stehe ich schon wesentlicher gelassener hier vorne als vor einem Jahr, als unsere langjährige Dirigentin ihr Abschiedskonzert ankündigte.» Präsident Jean-Pierre Marquis zeigte sich sogar sichtlich erfreut, als er am vergangenen Samstagabend in

„Gemeinde-Termine“ im Juni 2017 Im kommenden Juni stehen für die Gemeinde Breitenbach Entscheide von grosser Tragweite an. Neben der Genehmigung der Rechnung 2016 gilt es auch über die das Projekt Schulhausneubau zu befinden. Bitte reservieren Sie sich bereits heute die folgenden Termine: 13.-15.06., 19-21:00 Uhr Öffentliche Besichtigung der Projekte zum Saal Schwedenschanze geplanten Schulhausneubau. Experten beantworten Ihre Fragen. 19.06., 20:00 Uhr Gemeindesaal Grien

Gemeindeversammlung. Genehmigung der für den Schulhausneubau erforderlichen Kredite.

26.06., 20:00 Uhr Fridolinssaal

Gemeindeversammlung. Genehmigung der Rechnung 2016 sowie Behandlung weiterer Geschäfte.

EINLADUNG: Auffahrt = Banntag!

Katharina Aberer: Die neue musikalische Leiterin des Kammerchors Laufental-Thierstein.

«Wade in the Water»: Ein Gospel mit Posaunenbegleitung.

der Kirche Büsserach die neue Leiterin Katharina Aberer vorstellte. Seit Oktober vergangenen Jahres hat die aus Graz stammende und in Basel wohnhafte Österreicherin das Zepter als Chorleiterin übernommen. Und ist gleich, wie es sich für einen Kammerchor gebührt, mit anspruchsvoller Literatur aufgefahren. «Es macht mir Spass, mit dieser Formation zu arbeiten», erklärte sie zufrieden, nachdem ihre Feuertaufe mit dem Konzert in Büsserach vortrefflich gelungen ist. «Stabat Mater» vom Liechtensteiner Komponisten Josef Gabriel Rheinberger kündigte der Präsident als Hauptwerk an. Für dieses Werk begaben sich die 18 Sängerinnen und Sänger mit ihrer jungen Dirigentin auf die Empore, um sich von Alexander Paine an der Orgel und Phillip Boyle an der Posaune begleiten zu lassen. Die leider etwas spärlich erschienenen Zuhörer erlebten eine beeindruckende und imposante Darbietung. Trotzdem – die A-cappella-Stücke – Vidi Aquam von Jos. Gruber, Ubi Caritas von Riharts Dubra oder «Wie ein wasserreicher Garten» von Moritz Hauptmann beispielsweise – seien viel

FOTOS: MARTIN STAUB

transparenter und demzufolge nicht weniger anspruchsvoll, erklärte Aberer im Anschluss an einen genussvollen Konzertabend. Angereichert mit einigen Instrumentalstücken der beiden Gastmusiker. Und schliesslich sorgten die Gospels am Schluss der Aufführung für Lockerheit und aufgeräumte Stimmung. Besonders stimmig das bekannte «Wade in the Water», in einem Arrangement der neuen Dirigentin, die damit die solistische Posaune von Phillip Boyle einbezog. Ein musikalischer Leckerbissen, fand auch das Publikum, welches dies mit kräftigem Applaus bestätigte. Ein beruhigendes melodiöses Abendgebet als Zugabe rundete das Konzert, das tags darauf auch in der reformierten Kirche in Laufen aufgeführt wurde, wohltuend ab. Und übrigens: «Falls es da und dort doch noch etwas an Volumen fehlen sollte – ihr alle seid zur Mitwirkung bei uns herzlich eingeladen», erklärte Präsident Marquis bereits vor dem Konzert und wies auf die öffentliche Probe vom Montag, 29. Mai, 20 Uhr in der Aula der Sekundarschule Laufen hin. «Hier können alle unverbindlich bei uns Chorluft schnuppern» schloss er.

BÜSSERACH

Furioser Konzertabend in Büsserach

An Auffahrt (25. Mai) bewandert man die Breitenbacher Grenzen! Der Verschönerungsverein Breitenbach lädt Sie herzlich zur traditionellen Bannbegehung ein. Geniessen Sie gemeinsam mit vielen Breitenbacherinnen und Breitenbachern einen unterhaltsamen Tag: 13:00 Uhr

Besammlung vor dem Gemeindewerkhof

Im Anschluss trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein, Unterhaltung, Speis und Trank auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur. Der Verschönerungsverein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und offeriert allen ein „zünftiges“ Wurst und Brot mit einem Getränk!

Ab dem 20. Mai wieder „natürlich“ baden!

Saisoneröffnung 2017 im Naturbad Bitte beachten Sie die neuen Öffnungszeiten! Das Naturbad bleibt ab der neuen Saison an Montagen generell geschlossen. Besten Dank für Ihr Verständnis!

Anlässe im Mai 13.-20 Mai 14. Mai 14. Mai, 10:00 Uhr 19. Mai 19. Mai, 13:00 Uhr 21. Mai 22. Mai

Trainingswoche in der Toskana, Männerriege Erstkommunion, Röm. kath. Pfarramt Umrahmung Erstkommunion, Brass Band Papiersammlung (Tour), Kreisschule T’stein West Wanderung, AHV Wandergruppe Internat. Museumstag, Rundbau Breitgarten, Museumsverein Kartonsammlung, Tour, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Fantastisch: Was die Brass Band Konkordia Büsserach unter der Leitung von Tristan Uth zum Besten gab, war grossartig. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Einen musikalischen Vortrag der Extraklasse lieferte letzten Freitag und Samstag die Brass Band Konkordia Büsserach an ihrem Jahreskonzert ab. meb. Leidenschaft ist der Begriff, der dem geneigten Zuschauer vergangenen Samstagabend (und ebenso am Freitagabend) in den Sinn kam, wenn er den Dirigenten Tristan Uth bei der Arbeit beobachtete. Der Leiter der Brass Band Konkordia Büsserach zeigte vollen Körpereinsatz und motivierte so seine Band zu Höchstleistungen. Uth lebt die Musik, die Klänge dringen während des Dirigierens in jede Faser seines Körpers ein, so scheint es. Es ist eine wahre Freude, dem Maestro bei der Arbeit zuzusehen. Da kommt es nicht von Ungefähr, dass der junge Deutsche bereits mehrere Preise für sein Schaffen eingeheimst hat. Zurück zum Konzertabend:

Was die Brass Band Konkordia Büsserach zu bieten hatte, war Extraklasse. Das Programm hatte sich den Titel BaRock auf die Fahne geschrieben und setzte diesen in zwei Konzerteilen gekonnt um. Der erste Teil eröffnete mit der Ouvertüre zur Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Bereits als zweites trumpfte die Brass Band Konkordia Büsserach mit einem ersten Höhepunkt auf: Purcell Variations, ein Stück von Kenneth Downie aus den Vierzigerjahren bot einen modernen Kontrast zum Eröffnungsstück und zeigte eindrucksvoll, auf welchem Level die Büsseracher spielen können. Purcell Variations ist auch jenes Stück, welches die Brass Band an den World Brass Band Chapionships im holländischen Kerkrade als Aufgabestück präsentieren wird. Der Anlass gilt als der wichtigste Musikwettbewerb der Welt. 20 000 Musiker aus al-

ler Welt beweisen dort in vierjährlichem Abstand vor über einer halben Million Zuschauer, was sie können. Die Brass Band Konkordia Büsserach tritt dort Anfang Juli in der zweiten Stärkeklasse an. Im zweiten Teil des Konzertabends vom letzten Wochenende standen mitunter Klassiker der Rockgeschichte auf dem Programm, wie beispielsweise der Rolling Stones Hit Ruby Tuesday oder Led Zeppelins Stairway to heaven. Das Publikum zeigte sich restlos begeistert und verlangte zu Recht nach einer Zugabe. Im Vorprogramm der Brass Band Konkordia Büsserach kam der Nachwuchs zum Zug: Die Begi Band 2 der Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung von José Martin Blanco bewies dabei eindrücklich, dass sich die regionalen Musiken um talentierten Nachwuchs keine Sorgen machen müssen.


THIERSTEIN BEINWIL

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BÜSSERACH

Zauberhaftes von der Empore

Waldwanderung eingeweiht

Dachsbau: Bei Posten 44 der 8. Solothurner Waldwanderung ist ein Dachsbau zu entdecken. Dem Dachs (und sei es auch nur ein ausgestopfter) zu begegnen, wird schwieriger sein. FOTO: GABY WALTHER

Der Meister am Spieltisch: Klemens Schnorr.

Eine Stunde lang unterhielt der Meisterorganist Klemens Schnorr aus München die Gäste in der Klosterkirche St. Vinzenz Beinwil mit einem fantastischen Konzert der berühmtesten Komponisten aus verschiedenen Epochen. jjz. Dass das Einweihungskonzert der renovierten Klosterorgel im malerischen Beinwil einen derart tiefen Eindruck hinterlassen würde, hätten sich die Musikfreunde nicht im Traume gedacht. Aufgeräumt und gut gelaunt setzte sich der bekannte Domorganist Klemens Schnorr an den Spieltisch und begann, wie erwartet und sehnlichst gewünscht, das Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Wuchtig ertönten die frisch gestimmten Pfeifen, feierlich und ehrerbietig war das Ambiente. Schnorr zog im wahrsten Sinne des Wortes alle Register, um ein an Instrumenten reiches Konzert darzubieten. Gedämpftes Abendlicht, erhabene Statuen und ein andächtig lauschendes Publikum trugen zu einem einmaligen Erlebnis bei. Ein herrlich musikalisches Zwiegespräch zwischen Kuckuck und Nachtigall stammte aus der Feder des ebenso berühmten Georg Friedrich Händel und wurde von Schnorr stimmig interpretiert. Als höre man das Zwitschern und Rufen der Vögelchen, die liebliche und lüpfige Spielerei nahm die Zuhörerschaft in ihren Bann. «Kuckuck» rief es

FOTO: JÜRG JEANLOZ

silbern und fein von der Empore, der Meister überraschte mit origineller Inspiration. «Die Renovation der Orgel ist geglückt», meinte der deutsche Musiker zufrieden. Die Klangfarbe stimme, der Restaurator Michael Klahre aus Basel habe gute Arbeit geleistet. Um sich auf einer unbekannten Orgel zurecht zu finden, brauche er drei Stunden Vorbereitungszeit. So waren seine Noten mit vielen kleinen Zettelchen beklebt, wann und welche Register gezogen werden müssen. Schnorr hatte sich gut vorbereitet und blätterte seine Noten ohne personelle Hilfe, einfach ein richtiger Profi! Von Georg Philipp Telemann liess er die Triosonate in D-Dur folgen, die durch liebliche und abwechslungsreiche Passagen glänzte. Trotz verhängtem Himmel servierte Schnorr ein vergnügtes Chanson d’Eté und vom italienischen Künstler Enrico Pasini gestaltete er ein Cantabile, das modern und poppig daherkam. Mit dem Krönungsmarsch von Giacomo Meyerbeer, der kräftig und eindrucksvoll den Konzertschluss verkündete, verabschiedete sich der 68-jährige Musiker von den Gästen, die sich mit stehenden Ovationen bedankten. Gerührt setzte er sich nochmals hin und bestätigte sein virtuoses Flair mit dem lyrischen Walzer von Schostakowitsch.

BREITENBACH

Rote Budgetzahlen wurden tiefschwarz Statt mit dem budgetierten Minus von 310 000 Franken schloss die Erfolgsrechnung 2016 mit einem satten Mehrertrag von 393 000 Franken ab. bü. Nicht nur Gemeindepräsident Dieter Künzli zeigte sich «hochzufrieden», als Finanzchef Christian Thalmann zu Beginn gleich so etwas wie ein Rechnungswunder verkündete: Die roten 310 000 Franken des Budgets 2016 hatten sich nämlich über das vergangene Jahr in schwarze 393 000 Franken gewandelt. Das lockerte die Stimmung in der letzten Ratssitzung vor dem Wahlsonntag vom 21. Mai sichtlich auf. Vor allem auch, als Künzli sein Ratsteam und die Finanzverwaltung für Budgetdisziplin und tolle Arbeit lobte. «Trotz Sparsamkeit konnten wir dennoch Investitionen von netto 1,9 Millionen Franken tätigen», freute sich der Gemeindepräsident über die wichtige Werterhaltung der Infrastruktur. Vize Christian Thalmann ortete in einer ersten Analyse die Gründe in tieferen Personalkosten bei der Bildung, tieferen Abschreibungen und höheren Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen. Zudem sei beispielsweise bei der Verwaltung, der Sicherheit oder beim Verkehr das Budget nicht ausgeschöpft worden. «Und die Schülerpauschalen des Kantons waren höher als budgetiert», fügte Thalmann bei, der sich angesichts einer Pro Kopf-Verschul-

dung von Null Franken und der anstehenden Bauvorhaben gute Chancen auf dem Zinsmarkt ausrechnete. Weiter stimmte der Rat einstimmig der öffentlichen Auflage des bereinigten Gestaltungs- und Erschliessungsplans «Auf Ollen» zu und gab dem Kanton grünes Licht, die beiden Bushaltestellen «Ebne» neu zu planen und die westliche Bucht Richtung Kreisel auch neu zu bauen. In einer Diskussion um die Verwendung der bedeutenden Mittel aus Überschüssen, welche die Kehrichtverbrennungsanlage Basel der Kelsag zurückzahlt, sprach sich der Gemeinderat für den Kompromissvorschlag der Stadt Laufen aus. Dieser sieht vor, dass 40 Prozent der Mittel an die Gemeinden erstattet werden und 60 Prozent die Sackgebühren über einen Zeitraum von 5-6 Jahren verbilligen sollen. Dadurch und durch tiefere Transportkosten würde der 35 Liter-Sack am Ende CHF 1.70 statt CHF 2.70 kosten. Entscheiden darüber wird die Generalversammlung der Kelsag am 1. Juni. Von Bauverwalter Markus Vögtlin war zu erfahren, dass die Bauarbeiten an der Fehrenstrasse durch Einsprachen stark verzögert worden seien: «Zu diesem Zeitpunkt laufen erst Ausschreibung und danach die Vergabe der Arbeiten.» Er rechne mit einem Baubeginn nach den Sommerferien, so der Bauverwalter.

Zwischen Büsserach, Fehren, Himmelried und Breitenbach ist Biodiversität auf Schritt und Tritt zu erleben. Die 8. Solothurner Waldwanderung wurde eingeweiht. Gaby Walther

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ald ist nicht gleich Wald. Während die Buche sich in unserer Gegend auf unbeweglichem Boden sehr gut behaupten kann, hat auf Boden mit losen Blocksteinen und zwischen Felsspalten der Ahorn die Chance zu gedeihen. Dank den unterschiedlichen Bedingungen wächst in unseren Wäldern eine grosse Artenvielfalt. Damit auch der Laie diese Vielfalt erkennen kann und sensibilisiert

wird für die Schönheit der Natur, entstanden die Solothurner Waldwanderungen. Die 8. Solothurner Waldwanderung, welche durchs Thierstein zwischen Büsserach, Fehren, Himmelried und Breitenbach führt, wurde am letzten Samstag eingeweiht. Regierungsrätin Esther Gassler freute sich, dabei sein zu dürfen. Vor 13 Jahren, am Anfang ihrer Tätigkeit als Regierungsrätin, sei sie bereits zu Besuch in Büsserach gewesen. Nun, am Ende ihrer Amtstätigkeit, dürfe sie wieder im Thierstein sein. Sie lobte die hervorragende Arbeit des Revierförsters Josef Borer, der mit seinem Einsatz den Wald prägt. In Zusammenarbeit mit dem solothurnischen Amt für Wald, Jagd und Fischerei sowie mit der lokalen Trägerschaft und Sponsoren wurde das Projekt realisiert. Über hundert geladene Gäste hatten sich aufgemacht, um bei acht Themenposten einen Ausschnitt aus der Waldvielfalt zu erfahren. Die Jagdhorn-Bläsergruppe Schwarzbuben

sorgte für feierliche Stimmung und ein Apéro auf dem Schloss Thierstein rundete die Wanderung ab. Ausgangspunkt der Waldwanderung ist die Sägerei Saner unterhalb des Schlosses Thierstein. Die Route führt über den Lingenberggrat nach Fehren, hinunter in die Chaltbrunnentalschlucht und von dort um die Helgenmatt herum ins Tal nach Breitenbach. Zubringerrouten führen von Grindel und Himmelried zur Hauptroute. Auf der 12 Kilometer langen Strecke wird an insgesamt 75 Themenposten Wissenswertes über Pflanzen- und Tierwelt, über die geologische Vielfalt der Region, aber auch über Aspekte der Kulturlandschaft vermittelt. Der Flyer «Biodiversität auf Schritt und Tritt» beschreibt die Wanderung, Waldstandorte mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt und die regionale Besonderheit. Die Faltblätter können bei den Gemeindeverwaltungen entlang der Wanderroute oder über www.wald.so.ch bezogen werden.

MELTINGEN

Das politische Schachspiel von Meltingen Die FDP Meltingen brach ihr Schweigen. An einem Info-Anlass stand sie Red und Antwort über die Geschehnisse im Gemeinderat. bea. Was hat die FDP falsch gemacht, dass ihre Gemeinderatsmitglieder vom Macher zum Buhmann degradiert werden konnten? Die zurückgetretenen Gemeinderäte sowie die Parteileitung zeigten sich letzte Woche bereit, über alles offen zu diskutieren. Der Saal im Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz besetzt und gross war das Entsetzen über die Enthüllungen. Die Freisinnigen zeigten auf, dass die Strafanzeige gegen eines ihrer Mitglieder nichts anderes sei als Aktionismus, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Denn bevor der Gemeindepräsident Gérard Zufferey (Unabhängig) letzten November gegen einen FDP-Gemeinderat eine Strafanzeige einreichte, hatte Thomas Spaar zuvor das Amt für Gemeinden in Solothurn darüber informiert, dass der Gemeindepräsident «Privates und Öffentliches» vermische. «Gérard Zufferey gab im Internet auf seiner Seite für Seitensprung-Zimmer jene Telefonnummer an, welche er auch als Gemeindepräsident benutzt. Für Internet-Benutzer gab es zwischen dem Angebot von Seitensprung-Zimmer und der Gemeinde Meltingen einen Zusammenhang», sagte Spaar und ergänzte: «Ausserdem hat der Gemeindepräsident auf dem Computer der Gemeinde eine Liste mit erotischen Dienstleistungen geführt.» Fehler gemacht Dass die FDP «aus Anstand und dem Frieden zuliebe» ihre Entdeckungen nicht an die grosse Glocke hängte, und Gras über die Sache wachsen liess und später die Vorwürfe gegen ihre eigenen Gemeinderäte lange unbeantwortet liess, bezeichnet man im Nachhinein als Fehler. Vor allem in der Gesamtanalyse, die aufzeige, dass das Vertrauen in den Gemeindepräsidenten längst zerbrochen war. So werfen die Freisinnigen dem Gemeindepräsidenten «fehlende Transparenz und eigenmächtiges Handeln» vor und untermauern dies mit

Neuanfang: Die FDP-Gemeinderatskandidaten Matthias Hänggi, Peter Jeger und Michel Hänggi. FOTO: BEA ASPER

dem Beispiel, dass Zufferey ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesamtrates Mietverträge für die Unterbringung von Asylsuchenden unterzeichnet habe. «Wir waren zu leichtgläubig», räumte der bedachte Peter Jeger ein. Er mag gar nicht dran denken, «dass die FDP ursprünglich Gérard Zufferey sogar unterstützt hat.» Jeger als auch Nicole Nüssli, die Anwältin von Thomas Spaar, zeigten auf, dass «die Gründe für eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung an den Haaren herbeigezogen seien. Ob das Verfahren eingestellt werden wird, ist von der Staatsanwaltschaft noch nicht entschieden worden. Spaar hatte zusammen mit Jeger in einer E-Mail an die Ratskollegen um einen Zirkulationsbeschluss gebeten und im Anhang ein Dokument im Sinne eines Standard-Schreibens des Gemeinderates vorbereitet. «Da der Beschluss nicht zustande kam, wurde das Dokument nicht versandt», betonte Peter Jeger und verwies darauf, dass gegen ihn keine Strafanzeige eingereicht worden sei, «obwohl ich an diesem Schreiben mitbeteiligt war». Kalkül und Bauernopfer Dass ihm der Gemeindepräsident daraus einen Strick drehen könnte, damit hatte Spaar nicht gerechnet. Er wurde an der Versammlung letzte Woche von seinen Kollegen als «sehr engagierter Macher» gelobt. Er selbst räumte ein,

dass er sich mit seiner direkten Art nicht nur Freunde geschaffen habe. Mit seinem Eifer in der Kreisschule verärgerte er den Schulpräsidenten und CVP-Vertreter Fabio Jeger. Als letzten Herbst im Gemeinderat der Haussegen schief hing, nutzte die CVP die Gunst der Stunde und machte Spaars Rücktritt zur Bedingung für ein weiteres Engagement im Gemeinderat. CVP und FDP konnten sich nicht einigen, im März traten die drei Freisinnigen geschlossen zurück. Dass man im politischen Spiel um Mehrheiten unheilige Allianzen eingeht und manchmal übers Ziel hinausschiesst, ist nichts Neues, doch im Fall von Meltingen führten die Konsequenzen zur Zwangsverwaltung und zur Frage, ob künftig die Zusammenarbeit im Gemeinderat besser sein wird? Wie soll nach den Rundumschlägen ein kollegiales Führen der Gemeinde zum Wohle der Gesamtbevölkerung möglich sein, sollte nach den Erneuerungswahlen Zufferey als auch Freisinnige am Gemeinderatstisch sitzen? Die FDP-Ratskandidaten beteuerten, dass sie sich der Herausforderung bewusst seien und die nötige Ruhe dafür mitbringen. Innerhalb der FDP war man sich jedenfalls einig: «Zu den diesjährigen Gemeindepräsidenten-Wahlen müssen wir mit einem eigenen Kandidaten antreten.» Wer der grosse Hoffnungsträger ist, gibt die FDP nach den Gemeinderatswahlen bekannt.


DORNECK SEEWEN

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MARIASTEIN

Aufregung um Standortwechsel

Jetziger Standort: Altes Schulhaus. FOTO: BEA ASPER

bea. In Seewen streiten sich 15 Kandidaten um die fünf Gemeinderatssitze – und Themen zum Streiten gibt es genug. Warum es neue Kräfte im Rat brauche, zeige das Vorgehen des Rats in der Frage des Kindergartens, kritisieren Kandidaten quer durch die Listen. Obwohl die Gemeindeversammlung letzten Herbst dem Antrag des Gemeinderates nicht gefolgt sei und Eltern um besseren Informationsfluss gebeten hätten, habe die Bevölkerung jetzt nur noch zur Kenntnis zu nehmen, dass der Gemeinderat seinen Willen durchsetze. Per Schreiben hätten die Eltern erfahren: «Der Gemeinderat hat beschlossen, den Kindergarten ab Schuljahr 2017/18 vom alten Schulhaus und Vereinshaus ins Schulhaus Zelgli zu verlegen und die dortige Raumreserve zu nutzen.» Mit der Unterbringung aller Klassen in der Schulanlage Zelgli trage der Gemeinderat den veränderten Verhältnissen Rechnung und unterstütze die Weiterentwicklung der Schule, heisst es im Schreiben mit dem Aufruf: «Tragen Sie, verehrte Eltern, die Veränderung im Kindergarten positiv mit, dann werden sich Ihre Kinder in der neuen und anregenden Umgebung rasch wohlfühlen!» Der Gemeinderat hielt fest, dass der Entscheid

in Absprache mit der Schulleitung getroffen worden sei. In einem separaten Schreiben der Schulleitung heisst es: «Seit beide Kindergartenjahre obligatorisch sind, ist der Kindergarten Teil der Primarstufe. Kindergarten und die erste und zweite Klasse gehören zum sogenannten Zyklus 1. Das bedingt eine enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen, damit unter anderem der Übergang vom Kindergarten in die erste Klasse problemlos gestaltet werden kann. Diese Zusammenarbeit wird wesentlich vereinfacht, wenn der Kindergarten im Schulhaus ist. Auch der kommende Lehrplan 21 setzt mit seiner Kompetenzorientierung eine enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen des Kindergartens und der ersten Klasse voraus.» Die Schulleitung räumt in ihrem Schreiben an die Eltern ein, in einer ersten Mitteilung, «es versäumt zu haben, genaue Informationen zu geben und die Gründe zu erklären, die zur Verlegung des Kindergartens geführt haben.» Auf Reaktionen aus der Bevölkerung war man gefasst, ist von Gemeindeverwalter Andreas Schärer auf Anfrage zu erfahren. Deswegen habe die Behörde für den 18. Mai eine öffentliche Gesprächsrunde eingeplant. Schärer verweist darauf, dass der Standortentscheid als auch die geringen Kosten für den Umzug ganz klar in der Kompetenz des Gemeinderates liegen. «Das Geschäft wäre letzten Herbst gar nicht vor die Gemeindeversammlung gekommen, wäre es nicht im Zusammenhang gestanden mit der damals vorgeschlagenen Umnutzung für Asylwohnungen», führt der Gemeindeverwalter aus. Jetzt stehe lediglich zur Diskussion, das alte Schulhaus als Vereinshaus zu nutzen.

SEEWEN

Dankesworte für Finanzchefin

Friedensbilder und Friedensstifter

Singt Lieder zum Frieden: Theresia Bothe. Links ein Bild der Schweizer Künstlerin Gabriele Kulstrunk.

Mit einer Doppelausstellung verbindet das Kloster Mariastein das Gedenken an Bruder Klaus mit Friedensbildern von Emigranten und Emigrantinnen. Gaby Walther

V

or 600 Jahren wurde Niklaus von Flüe geboren. Auch das Kloster Mariastein, welches die Inschrift «Friede sei in diesem Haus» trägt, feiert das Jubiläum und verbindet es gleichzeitig mit der Botschaft des Friedens. Am letzten Samstag wurde die

Entspannende Klassik: Olga Bernasconi (Harfe) und Andrei Krivenko (Flöte) begünstigten eine harmonische GV.. FOTO: ROLAND BÜRKI

Die 26. Generalversammlung der Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS) ernannte die scheidende Finanzchefin Monica Clausen zum Ehrenmitglied. Zum Nachfolger gewählt wurde unter Applaus René Fuchs. bü. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 engagiert sich die GMS finanziell und ideell für das Musikautomatenmuseum, um es beispielsweise mit den besonderen Sonntagsmatineen breiten Kreisen bekannt zu machen. «Es soll das Bewusstsein gefördert werden, dass in diesem Museum ein kulturhistorischer Schatz gehütet wird, der sonst in keinem Museum und keiner Sammlung der Schweiz gesammelt wird», so die GMS. Anlass genug für Präsident Hans Büttiker, die gegen 100 anwesenden Mitglieder mit Blick auf seinen Jahresbericht an die zehn für 40 000 Franken von der Gesellschaft angekauften wertvollen Musikdosen zu erinnern, die an diesem Abend zu bewundern seien. «Zudem hatten wir mit 1150 Besuchern an sieben Sonntagsmatineen ein erfolgreiches letztes Jahr», zeigte sich Büttiker nicht unzufrieden. Lediglich die Kollekte von durchschnittlich 7,80 Franken pro Besucher hätte gut und gerne noch um zwei bis drei Franken höher ausfallen dürfen. Für Finanzchefin Monica Clausen war es nach zwölf Jahren im Vorstand die letzte Präsentation von Rechnung und Budget. Mit Blick auf das Vermögen von

rund 72 000 Franken konnte die Versammlung den Mehraufwand von 13 828 Franken im Jahr 2016 verschmerzen, zumal Clausens Budget für 2017 bereits wieder ein Plus von rund 20 000 Franken aufzeigte. Die exakt 83 Stimmberechtigten dankten dies der Finanzchefin nach Kenntnisnahme des Revisorenberichts mit ausnahmsloser Zustimmung. Und Büttiker versäumte es nicht, Monica Clausen den Abschied mit einer Würdigung, einem Geschenk, Blumen und einem präsidialen Küsschen zu versüssen. Zu ihrem Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig und mit Beifall den frisch pensionierten Sekundarlehrer René Fuchs. Am Ende hatte Programmchef Thomas Brunnschweiler das Vergnügen, die Mitglieder für die Veranstaltungen des laufenden Jahres zu gewinnen. So etwa für eine Klassik- oder dann eine Kinder-Matinee im Juni oder August. Im September folgt der Herbstausflug in die Ostschweiz, bevor im Oktober ein literarisches Thema «Kalter Krieg – heiss?» auf dem Programm steht. Im November serviert das Ensemble «Querblechein» einen Brass Cocktail, gefolgt im Dezember von einer Drehorgel-Matinee und dem Besuch des Sankt-Nikolaus. Olga Bernasconi (Harfe) und Andrei Krivenko (Flöte) liessen den geschäftlichen Teil mit dem feurigen Csárdás von Vittorio Monti ausklingen, um zur Besichtigung der gestifteten zehn Musikdosen und zum Apéro überzuleiten.

Reflektiert die Rolle der Frau im Krieg: Ein Beitrag der philippinischen Künstlerin Pamela Gotangco.

Veranstaltungsreihe mit einer Doppelausstellung und einem Konzert von Theresia Bothe eröffnete. Im Hotel Kurhaus Kreuz präsentieren 12 Migrantinnen und Migranten sowie eine Schweizerin «Bilder zum Frieden». Wer könnte mehr über den Frieden erzählen, als jene, welche vom Krieg betroffen waren, erklärt die Kunsthistorikerin Pia Zeugin die Wahl der Ausstellenden und ergänzt, dass die Schweizerin mit ihren Bildern den Part der Vermittlung, Integration und Begrüssung übernehme. Die 43 Bilder und 2 Skulpturen decken ein breites Spektrum ab. Kunstschaffende aus Syrien, Rumänien, Spanien, der Ukraine, den Philippinen, Iran, Vietnam und Mauritius zeigen in ruhigen Landschaften, in Bildern der Lebensfreude, Mutterschaft, Wohlbefinden und Collagen ihre Vorstellung von Frieden. Im Ausstellungsraum des Klosters sind Objekte aus dem Besitz des Klosters, Bilder, Illustrationen und Texte mit Bezug zu Niklaus von Flüe zu sehen. Der Benediktinermönch Pater Lukas

FOTOS: GABY WALTHER

Schenker hob den Stellenwert des Schweizer Landespatrons und dessen Heiligsprechung im Jahr 1947 hervor. Die Ausstellung ist eine Hommage an den Mystiker, Beter und Friedensvermittler. Abt Peter von Sury begrüsste es, dass die Thematik des Friedens mit Bruder Klaus und Menschen der Fremde verbunden wurde, gelte doch Bruder Klaus mit seiner Friedensbotschaft auch als Friedensheiliger. Es sei schön, eine Schweiz zu zeigen, die nicht nur Banken, Schokolade und Verweltlichung beinhalte, sondern eine Geschichte der Konflikte und Suche nach einem gemeinsamen Weg die Zukunft und darin enthalten auch eine geistliche Geschichte zeige. Und umgekehrt würden fremde Menschen nicht nur Probleme, sondern auch einen Reichtum an Tradition und geistiger Erfüllung in unser Land bringen, so der Abt. Niklaus von Flüe. Ausstellungen: 6. Mai bis 31. Oktober 2017. Ausstellungsraum des Klosters Mariastein. Sonnund Festtage. Bilder zum Frieden, Hotel Kurhaus Kreuz, Mariastein, täglich geöffnet, 9.00–18.00 Uhr.

Cinderella: Biggi Slongo aus Deutschland verarbeitet ihre Erfahrungen als Nachkriegskind.


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Es hat noch freie Plätze! Kindersingweekend im IBZ in Seewen SO

Frühlingsausstellung

6. bis 8. Oktober 2017 für Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren

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Thema: «Indianer

auf in die neue Welt»

Regie: Lena Laschinger, Basel Gesamtleitung: Silvana Candreia, Basel Bandleitung: Sarah Zuber, Laufen Choreografie und Tanz: Selina Fürst, Basel Patronat: Cäcilienverband Schwarzbubenland

Museumsverein Breitenbach

Anmeldeunterlagen und Auskünfte: Helen Jeger Tel. 061 701 36 63, E-Mail: h.jeger@intergga.ch

Internationaler Museumstag

Anmeldetermin: Ende Mai 2017

Sonntag, 21. Mai 2017 Das Museum Breitenbach zeigt aus diesem Anlass den Werdegang der einheimischen Industrien sowie Fotografien von alt Breitenbach und Luftaufnahmen, welche die Entwicklung unseres Dorfes eindrücklich dokumentieren. Nebstdem präsentieren wir Ihnen diverse Ausstellungsobjekte wie eine Holzdrechselbank und eine Schusterwerkstatt sowie den sehenswerten Münzschatz aus dem 16. Jahrhundert und v. a. m. Geöffnet von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr. Eintritt frei!


SPORT SCHWINGEN

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FUSSBALL

Grosser Erfolg für die jungen «Bösen»

Laufens Teams können aufatmen

Doppelzweiggewinner: (unten v.l.) Adrian Christ, Marino Christ, Timon Borer, Mica Thomann. (oben von l.) Dario Christ, Sämi Bachmann, Gian Thomann, Matthias Imobersteg, Corsin Wohlgemuth, Steven Müller DL. Am letzten Wochenende fand der NWS-Nachwuchsschwingertag statt. Mit über 240 teilnehmenden Jungschwingern aus der ganzen Nordwestschweiz, an dem es heisst, alles zu geben um zu den Besten zu gehören. Maximal 30 Prozent dürfen schlussendlich einen Doppelzweig entgegennehmen. Das ist eine ganz besondere Ehre und der Stolz von jedem Jungschwinger. Von unserem heimischen Klub konnte sich der Beinwiler Matthias Imobersteg sogar für den Schlussgang (Finale) qualifizieren. Der Zweikampf dauerte rund drei Minuten und sorgte für grosse Spannung, wobei der Beinwiler seinen Gegner schon fast zu bodigen wusste. Sein Kontrahent Simon Schmutz vom Schwingklub Mümliswil konnte sich aber aus der misslichen Lage retten und wendete beim nächsten Zusammengreifen einen Kniestich an, den ihn dann zum Sieg führte. Matthias Imobersteg darf trotz Niederlage im Schlussgang stolz auf seine Leistung sein. Er triumphierte auf der Schlussrangliste auf dem 2. Platz. In derselben Kategorie holte sich auch Sämi Bach-

mann aus Seewen auf dem tollen 3. Platz einen Doppelzweig. In der Kategorie 2002/2003 belegten gleich drei Nachwuchstalente mit je vier gewonnenen Gängen den Rang 7: Steven Müller aus Zwingen, Gian Thomann aus Himmelried und Dario Christ aus Gempen. Auf Rang 9 mit insgesamt 55,75 Punkten konnte sich Corsin Wohlgemuth aus Seewen durchsetzen. Alle durften einen Doppelzweig entgegennehmen. In der nächsten Kategorie durfte auch Marino Christ aus Gempen mit vier gewonnenen Gängen und dem Rang 7 eine Auszeichnung nach Hause tragen. In der Altersklasse 2006/2007 überzeugte Timon Borer aus Grindel mit seinem Durchsetzungsvermögen. Er konnte gleich vier seiner Gegner mit insgesamt 56,25 Punkten ins Sägemehl bodigen und platzierte sich mit einem Doppelzweig auf Rang 8. Bei den Jüngsten erkämpften sich ebenfalls eine Auszeichnung mit je vier gewonnenen Gängen: Adrian Christ aus Erschwil und der Himmelrieder Mica Thomann. Unser Nachwuchs darf überaus stolz auf seine Leistung sein.

Wende: Martin Balenos Ausgleich sorgte in Aesch für die Wende und für drei Punkte für Laufen II.

Jubel bei den beiden Laufner Teams. Die 2. Liga-Formation besiegt Schlusslicht Dornach mit 7:0 und das 3. Liga-Team kommt in Aesch zu einem wichtigen 4:3-Erfolg. In der interregionalen 2. Liga hat Dornach seine Lage mit einem Heimsieg verbessert und das Trainerduo die Verträge verlängert. Edgar Hänggi

N

ach der Niederlage gegen Rossoneri musste Laufen im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Dornach eine Reaktion zeigen und drei Punkte holen. Für Trainer Adnan Ercedogan war vor Beginn die Taktik noch klarer. Die Gäste mussten ohne einen einzigen Ersatzspieler antreten und um überhaupt mit elf Spielern beginnen zu können, musste in der Offensive der 39-jährige Pascal Schweizer durchspielen. Ein frühes Tor erzielen und den Gegner zu viel Laufarbeit zwingen, das war Laufens Absicht. Beides ging tadellos auf. In der 5. Minute gelang Michel Doppler das frühe Führungstor und weil Laufen das Tempo auf dem durch den

Dauerregen tiefer werdenden Boden stets versuchte, hoch zu halten, liessen bei den Dorneckern zum Ende die Kräfte nach. Das erlaubte Laufen in den letzten 15 Minuten noch drei Tore zu erzielen. SCD-Trainer Ernes Hodzic war immer und in jeder Situation gefasst und erklärte die Lage. Nach dem Match in Laufen wollte er aber nicht mehr. Viele Verletzte, Absagen für die Spiele und jeweils ein kleines Grüppchen im Training – man darf sich fragen, wie lange Hodzic so noch weitermacht. Dank dem Sieg hat man in Laufen (aktuell Rang neun) Luft bekommen und sollte sich nach vorne orientieren können. Allerdings beträgt die Distanz zum Abstiegsplatz «nur» sechs Punkte. Auf der anderen Seite: vier Punkte mehr und man würde von Rang fünf grüssen! Luft und Moral gab es auch für Laufen II in der 3. Liga. Eine Niederlage beim Tabellenfünften Aesch hätte zwar noch nicht das Aus bedeutet, aber würde die Lage weiter erschweren. Vorerst dominierte das Heimteam und ging durch Nicola Sibilia, den Trainer Markus Baumann mangels gesunder Spieler aus den Senioren holte, in Führung. Aesch spielte zwar weiter auf das von Daniel Steiner gehütete Laufner Gehäuse, beging dabei zu viele Fehler und stand in der Abwehr nicht gut. Martin Baleno und Dominik Studer nutzten dies vor der Pause. Als Björn Züger gleich nach Wiederbeginn das 3:1 erzielte, schien «der Mist» geführt. Baleno setzte noch einen drauf, doch Aesch sorgte mit zwei Toren innert zwei Minu-

FOTO: EH-PRESSE

ten noch für eine hektische Schlussviertelstunde. Danke der drei Punkte hat Laufen den Anschluss an das untere Mittelfeld geschafft und der Klassenerhalt liegt wieder griffbereit. Und ausserdem… … verlor in der 3. Liga Breitenbach gegen den Tabellenzweiten Posavina 1:4 und belegt zusammen mit Srbija den letzten Rang. Das Team von Bruno Mühlheim braucht wohl mehr als nur Wettkampfglück, will man die Relegation noch verhindern. Das Restprogramm der Schwarzbuben: Türkgücü (1.), Therwil (4.), Ettingen (3.) und Binningen (8.). … kam Dornach in der interregionalen 2. Liga im Heimspiel gegen Bümpliz zu einem 5:2 Erfolg. Im Moment belegt das Team von Trainer Sandro Kamber, der seinen Vertrag verlängerte, Platz sieben, hat aber nur noch zwei Punkte Rückstand zu Platz vier. … fiel in der 4. Liga das Derby Zwingen – Riederwald dem Wetter zum Opfer. Einen wichtigen Erfolg landete Röschenz beim 2:1 gegen Münchenstein. Der Ligaerhalt rückt näher. Riederwald verlor in Therwil 1:3 und hat daher den Klassenerhalt noch nicht endgültig im Sack. … kommt in der 5. Liga Brislach dem Aufstieg näher. Dies dank einem 5:2 gegen Riederwald.

Weitere Infos und Bilder auf www.facebook.com/ehpresse

Matthias Imobersteg hier eindeutig im Vorteil: Sein Kontrahent Simon Schmutz beFOTO: ZVG siegte aber den Beinwiler mit einem Kniestich.

EINGESANDT

Auf Mallorca in die Radsportsaison 2017.

TENNIS – TC BREITENBACH

Zweite IC-Runde gespielt tcb. Die zweite Runde im Rahmen der diesjährigen schweizerischen Interclubmeisterschaft war geprägt von den wechselnden Wetterverhältnissen. So konnten nur fünf der acht Teams des Tennisclubs Breitenbach ihre Spiele absolvieren. Einem Sieg der Herren 55+ 1. Liga im Auswärtsspiel beim TC Landskron Bättwil standen dabei vier Niederlagen gegenüber. Die ältere Generation des TCB ist auch nach dem zweiten Wochenende diejenige, welche für die positiven Resultatmeldungen verantwortlich zeichnet. In der überregionalen 1. Liga der Kategorie Herren 55+ gelang dem Team von Captain Stefan Scherrer ein wichtiger Sieg im Kampf um den Gruppensieg und der idealen Ausgangslage für die Aufstiegsspiele zur Nationalliga C. Immerhin weitere vier Punkte aufs Konto liessen sich die 1. Liga Herren 35+ gutschreiben. Mit einer guten Leistung im

abschliessenden Gruppenspiel gegen den TC Willisau liegt für die Mannschaft immer noch der vorzeitig gesicherte Ligaerhalt drin. Wesentlich schwieriger gestaltet sich die Situation bei den Damen Aktiv 1. Liga. Nach der zweiten Saisonniederlage können wohl die Abstiegsspiele geplant werden. Der positiven Stimmung im Team tut das zum Glück keinen Abbruch, so dass man optimistisch in die nahe Zukunft blicken darf. Die dritte Spielrunde der schweizweiten Mannschaftsmeisterschaft findet am Wochenende des 13. Und 14. Mai statt, bevor nach einer einwöchigen Pause die Promotions- und Relegationsspiele starten.

Die Radlergruppe: Fleissig unterwegs auf der Radsport-Insel Mallorca.

Nächste Heimspiele am 13./14. Mai: SA, 13. Mai, 09.00 Uhr: Senioren 2. Liga 45+ – TC Füllinsdorf, 14.00 Uhr: Damen 2. Liga – TC Allschwil 1; SO, 14. Mai, 09.00 Uhr: Herren 2. Liga – TC Casino Basel 3; 14.00 Uhr: Seniorinnen 2. Liga 40+ – TC Angenstein.

Wiederholt zum 5. Mal begann der Veloclub Regio Laufen die Radsportsaison im Nordosten von Mallorca in der Radsportstation von Radsport Hürzeler in Alcudia Nord. Die optimale Gegend für

FOTO: ZVG

jeden Anspruch, das ganze Umfeld, verbunden mit den stabilen Wetterbedingungen haben auch dieses Jahr – wieder bei angenehmen Temperaturen bis +24°C und blauen Himmel begeistert

und überzeugt. Während in der Heimat garstige Wetterverhältnisse herrschten. Kommt hinzu, wie sich die Mehrheit der mallorquinischen Autofahrer auffallend tolerant und rücksichtsvoll den tausenden von Velofritzen verhalten. Gerne nimmt man zur Kenntnis, wie jedes Jahr die vor Jahren initialisierten Ausbauten der Velorouten voranschreiten, in dem die verkehrsarmen Strecken mit feinen Belägen ausgebaut worden sind. Entsprechend Spass bereitet es durch die Gemüseanbaugebiete mit ihren entsprechenden Duftnoten und die Getreidefelder – gesäumt mit eindrucksvollen Trockenmauern, zu radeln. Unsere Guide Kuno hat in verdankenswerter Weise die Internetrouten vorbereitet und auf die Garmin-GPSNavigations-Velocomputer übertragen.Die gewährt jeweils eine umwegfreie, korrekte Routenführung. So macht das Teamfahren enorm Spass – was sich an den rund 650 gefahrenen Kilometern manifestiert. Heinz Jeker Bärschwil


Hallo Mami Ich wünsche dir zum 60sten Geburtstag am 16. Mai alles Gute, viel Glück und Gesundheit.

Liebe Grüsse Roger

Fahrzeugmarkt


DORFPLATZ LESERBRIEF

Stopp – nur für Jungs!

Angebot ohne Mädchen: Die Jungs geFOTO: ZVG niessen diese Events.

Jan Härle (19) macht ein einjähriges Praktikum bei der Stiftung Jugendsozialwerk in der Offenen Jugendarbeit der Region Laufen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Durchführung von genderspezifischen Projekten. Ein Ausflug ins Kino oder in den Swiss Mega Park, bei dem nur Jungs dabei sein dürfen. Die Offene Jugendarbeit der Region Laufen bietet seit November 2016 einmal monatlich neu einen solchen Event an. Wieso nur Jungs? Für Mädchen gib es seit Jahren ein eigenes Angebot. Nun kommen auch Jungs auf ihre Kosten. Genderspezifische Angebote sind wichtig. Sie bieten den Rahmen, damit sich Jungs und Mädchen frei entfalten können. Gemeinschaftliche Aktivitäten sind zwar genauso wichtig, da hier beide Geschlechter voneinander lernen können. Gewisse Themen lassen sich aber besser aufnehmen, wenn Jungs allein unterwegs sind. Für eine professionelle Offene Jugendarbeit ist eine Mischung aus so genannten Gender-und Crossgender-Angeboten (Geschlechter getrennt und gemischt) optimal.

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GEDANKENSTRICH

Lieber Wildkräuter als Insekten essen Jungs planen und organisieren Vier tolle Samstagnachmittage durften wir schon erleben. Ob ein Kinobesuch, ein Nachmittag im Swiss Mega Park, ein Ausflug auf den Gempen oder ein Filmnachmittag, zu dem es selbst gemachte Schokocornflakes gab. Für fast jeden war etwas dabei. Nebst den gemeinsamen Erlebnissen spielt die Partizipation der Jugendlichen eine wesentliche Rolle. Die Aktivitäten werden zusammen mit den Jugendlichen geplant und durchgeführt. Sie lernen Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen. Die Jungs sind nach den Ausflügen jeweils begeistert und erzählen aufgeregt ihren Freunden vom Erlebten. Besonders in Erinnerung bleibt die Überfahrt mit der Fähre in Basel über den Rhein sowie die Besteigung des Gempenturmes auf welchem ein Jugendlicher sagte: «Man fühlt sich hier wie ein Engel!» Wir freuen uns auf die weiteren Erlebnisse mit den Jugendlichen und sind gespannt auf die nächsten abenteuerlichen Ausflüge. Der nächste Anlass findet am 20. Mai 2017 statt. Jan Härle Mitarbeiter Offene Jugendarbeit Region Laufen

Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jugendsozialwerk.ch).

LESERBRIEF

Schmunzelnd, wie so oft habe ich den letzten Gedankenstrich über Insekten als Nahrungsmittel gelesen. Mein Fazit: lieber Natur pur, also Insekten, Maden und Co. ungemahlen, knusprig grilliert; aber nur im Notfall oder aus Höflichkeit in Ländern wo diese Nahrungsmittel zur Essenskultur gehören. Eine gute Alternative sind Wildkräuter, die reich an Protein sind. Ein Beispiel ist die Zaun-Wicke, eine alte Futterpflanze, von den Steinzeitmenschen schon als Nahrung genutzt, heute ein von vielen Gartenbesitzern gefürchtetes und bekämpftes «Unkraut». Die jungen Triebe und Blätter können gedünstet oder roh gegessen werden. Ihr Geschmack wird meist als erbsen- oder bohnenartig empfunden, weil wir an die uns bekannten Geschmacksrichtungen

anknüpfen, und die Zaun-Wicke zur Familie der Hülsenfrüchte gehört. Die Wildkräuter übertreffen aber die Kulturpflanzen an Geschmack bei weitem und sind oft überraschend. Die Blüten der Zaun-Wicke sind eine süsse Delikatesse und auch bei den Bienen sehr beliebt. Nur die Samenschoten werden nicht zum roh essen empfohlen, da sie leicht giftig sind. Unsere Wildkräuter sind eine schmackhafte und gesunde Nahrungsergänzung, und es lohnt sich ihnen mehr wohlwollende Aufmerksamkeit zu schenken. Also, nach dem nächsten Jäten einfach einen Salat mit Zaun-Wicken anreichern. En Guete! Weiter Tipps und Führungen zu essbaren Wildkräutern bei Gartenbau Dettli. Angela Dettli, Meltingen

LESERBRIEF

Der Bauer ist schlauer. Kurz vor Ostern liessen die Warmduscher von der Schweizer-Verhinderungs-Partei eine Abstimmungsbroschüre zur Energiestrategie 2050 an alle Haushalte verteilen. Die darin aufgezeigten Schreckensszenarien sind unglaubwürdig. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Partei an ihrer Basis vorbeipolitisiert. Viele Gewerbebetriebe sehen, dass die Sanierung der Gebäudehüllen und die Installationen energiesparender Heizungssysteme dem Gewerbe Vorteile bringt und der Energieverbrauch damit wirksam reduziert werden kann. Und auch der Bauer ist schlauer und sagt Ja zur Energiestrategie 2050. Jeder Landwirtschaftsbetrieb kann auch ein Produzent erneuerbarer Energien sein. Photovoltaikanlagen auf den grossen Scheunendächern, nachwachsendes Holz aus den eigenen Wäldern und re-

gionale Biogasanlagen ergeben für die Bauern neue Chancen, ihr Betriebseinkommen mit der Produktion von erneuerbarer Energie zu verbessern. Dass sich die SVP nun auch noch um die Vögel sorgt, ist ja amüsant. Würde dieses Argument stimmen, müssten in Deutschland, das sehr viele Windanlagen betreibt, der Boden gepflastert mit toten Vögeln sein. Wirklich Sorgen machen müssten uns die toten Vögel, die beim nächsten Atomunfall vom Himmel fallen werden. Nein zur Energiestrategie ist keine Option, denn was wären die Alternativen? Diese Antwort bleiben uns die Gegner dieser Abstimmung schuldig. Wer in die Zukunft investiert, sagt deshalb am 21. Mai 2017 Ja zur Energiestrategie 2050. Margareta Bringold glp Laufental, Wahlen

Lehrplan 21 fördert Egoismus Mit dem Lehrplan 21 soll das in den Ohren gut klingende «Selbstorganisierte Lernen» in unseren Solothurner Schulen Einzug halten. Die Auswahl des Lernstoffes und der Lernprozesse sollen dabei weitgehend den Schülern überlassen werden. Da könnte man versucht sein zu denken, dass diese Art zu lernen unsere Kinder zu mündigen Schülern heranbildet. Doch leider ist zu erwarten, dass dieses «selbstorganisierte Lernen» unsere Kinder aufgrund ihrer natürlichen, altersbedingten Entwicklung, masslos überfordert. Als Folge davon werden sie zu Einzelkämpfern und die

Lehrpersonen zu Lernbegleitern herabgestuft. Wohl nicht von ungefähr prognostizieren verschiedene Elternverbände und kritische Lehrer, dass dadurch die für die Entwicklung des Kindes wichtige Lehrer-Schüler-Beziehung und ebenso die Klassengemeinschaft auf der Strecke bleiben. Wer unsere Kinder (unsere Zukunft) und damit unsere Gesellschaft vor noch mehr Egoismus und Beziehungslosigkeit bewahren will, der stimmt am 21. Mai «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21»!

VERANSTALTUNG

Orientierungslauf im Dorf Blauen Am Freitag 12. Mai, findet in Blauen der erste Dorf OL statt. Die neue OL Karte «Blauen» wurde für diesen ersten Dorf OL im Tal erstellt. OL-Sprintwettkämpfe sind für die Teilnehmer eine attraktive OL-Disziplin, kann man doch mit Tempo auf den Strassen und Plätzen des Dorfes die Posten anlaufen. Nach der Karte «Laufen» ist diese Karte bereits

GESUNDHEITSTIPP

Gesundheit

Martin Bracher, Büsserach

die zweite neue OL-Karte in besiedeltem Gebiet in diesem Jahr. Die Laufstrecken sind zwischen 1,5 und 3 Kilometer lang und beginnen beim Schulhaus in Blauen. Blauen ist für Sprint-OL ein attraktives Dorf; es gibt etliche Gassen und Gässchen sowie verwinkelte Strassen und auch wenig Autoverkehr. Franz Karrer, Brislach

VERANSTALTUNG

Das ist mein 199. Gesundheitstipp! Die spannende naturheilkundliche Arbeit beginnt im Kleinen und fängt bei der Nahrung an. Bereits als Knirpse gruben meine beiden Kinder ihre Hände in die Mehlschüssel um beim Brotbacken am Sonntagmorgen um 6 Uhr mitzuhelfen. Das war für unsere Frühaufsteher und mich die ultimative Beschäftigung. Das ganze Haus duftete nach Backstube. Auch heute bäckt mein Sohn gern ein-

mal ein dunkles Vollkornbrot mit Variationen, ohne Rezept, nach eigenen Ideen. Zum Beispiel mit dunklem Bier um einen Malzgeschmack zu erhalten. Ich staune gern! Es gab auch Zeiten der Abwehr gegen Vollkorn und allzu viel (Bio) Gemüse. Meine Tochter, heute selber Mutter, hat die Freude und Inspiration zum Kochen und Backen in einem eigenen vegetarischen Blog umgesetzt: theveggiekitchn.de! Es lohnt sich auf jeden Fall den Kindern Werte über sinnvolle Nahrungsmittel, gesunde Gewürze und Kräuter mitzugeben. Ob Randen, Hafer, Sternanis oder Majoran, den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die einzig wahre Voraussetzung ist die pure Freude, gepaart mit Ideen und Mut zu Neuem. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

VERANSTALTUNG

Buurezmorge in der Neuhof-Schüüre

Es ist wieder so weit, die Anmeldungen fürs Sommerlager 2017 der Jungwacht & Blauring Zwingen sind erhältlich. Erlebt eine Woche voller Spiel und Spass mit viel Magie und Zauberei. Das Sommerlager findet vom 1.7. – 8.7. statt und anmelden können sich Kinder ab dem 1. Schuljahr. Die Anmeldungen sind zum Download bereit auf unserer Website unter www.jubla-zwingen.jimdo.com. Da findet ihr auch weitere Informationen über uns und unsere Aktivitäten. Das Jubla Zwingen Team freut sich auf eure Anmeldungen!

Am Muttertag, 14. Mai, findet wiederum der beliebte und reichhaltige Brunch auf dem Neuhof, In den Spitzen 5, Laufen (Strasse Laufen-Wahlen, direkt vor der Ortstafel Wahlen links abbiegen), statt. Sie können sich in der ehemaligen Schüüre von 10 – 13 Uhr ausgiebig mit hausgemachter Züpfe und Brot, Rösti, Rührei, Fleisch- und Käseplatten, Birchermüesli und weiterem Gluschtigem bedienen. Die Kosten für das reichhaltige Buffet betragen pro PersonCHF 34.— bzw.CHF 17.—(Kinder 5-12 Jahre). Die kleinen Gäste können sich mit ihren Eltern bei unseren Zwerggeissli, Lamas und Säuli umsehen. Bei Bedarf kann man von 11.30 – 12.30 Uhr Pony reiten. Familie Mathys

Gabriela Campana Jubla Zwingen

Anmeldungen unter Tel. 061 761 60 39 oder per Mail an info.neuhof@gmail.com, www.neuhof-schüüre.ch

Lust auf Sommerlager?

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Von A- auf G-Klasse abgestiegen

Gaby Walther Während die einen sinnlos einen Berg hinaufsprinten und ebenso sinnlos abstürzen, beschäftigt sich der Normalbürger mit den Banalitäten des Alltags. Dabei kann schon die Auswahl einer neuen Duschbrause zur Herausforderung werden und der Fehlgriff, wenn auch nicht zum Absturz, so doch zur Verzweiflung führen. Nicht weniger als 20 Modelle bietet der Baumarkt zur Auswahl an. Verschiedenen Kombinationen von gross, klein, eckig, rund, mit eins bis sieben Düsen sind im Regal aufgereiht. Als umweltbewusste Bürgerin habe ich ein Kriterium schon festgelegt: Ein Modell der A-Klasse soll es sein. Unter der Dusche erkenne ich dann, dass ich meine Hirnzellen nicht für die Wahl von Grösse und Form hätte einsetzen sollen, sondern dafür, was die Angabe «A» wirklich bedeutet. Logischerweise geht es im Fall einer Duschbrause nicht um den Strom-, sondern um den Wasserverbrauch. Mit sanftem Strahl rieselt das Wasser auf meinen Kopf und mit keinem der sieben Düseneinstellungen gelingt es mir, zügig das Shampoo und die Pflegespülung aus den Haaren zu waschen. Eine Ewigkeit plätschert das Wasser auf mein Haupt, bis auch der letzte Seifenrest entfernt ist. Damit ich unter der Dusche nicht erfriere, stelle ich das Wasser richtig heiss ein. Ökologisch kann das wohl kaum sein. Der kalte Guss am Ende der Dusche, um den Kreislauf anzuregen, gleicht eher einem Prickeln auf der Haut. Mein Kreislauf ist trotzdem in Schwung geraten, denn die Geduld ist am Ende. Kurzerhand entferne ich den Sparfilter und setze die Dichtung der alten Brause ein. Herrlich fliesst das Wasser nun in voller Pracht. Leistung von 4 auf 21 Liter pro Minute erhöht, dabei von A- auf G-Klasse abgestiegen, dafür bin ich sauber und schaumfrei. Fazit: Gerne ändere ich meine Gewohnheiten zugunsten der Umwelt, aber die Wassermenge reduziere ich doch lieber von Hand.


DIES UND DAS

Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

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HOFSTETTEN

Wachstum und mehr Stellen Die Raiffeisenbank Birsig ist auf Erfolgskurs, hiess es an der Generalversammlung, die an drei Standorten abgehalten wurde.

LESERBRIEF

Bestimmen Sie mit, gehen Sie wählen Am 21. Mai sind Gemeinderatswahlen. In Hofstetten-Flüh versprechen diese spannend zu werden: Drei bisherige Gemeinderäte treten nicht mehr an! Die SVP ist seit 2010 im siebenköpfigen Gemeinderat vertreten. Wir sind in diversen Kommissionen aktiv und präsidieren die Energie- und Umweltkommission. Wir möchten künftig mehr Verantwortung übernehmen und streben einen 2. Sitz im Gemeinderat an. Dafür setzen wir uns im Vorfeld aktiv ein: So verteilen wir feine Schokoladetafeln mit unseren beiden Hauptkandidaten Andrea Meppiel und Domenik Schuppli an die Wähler. In den angenehmen persönlichen Gesprächen musste ich aber auch hören, dass die Wahlcouverts bereits weggeworfen wurden. Dies ist für mich unverständlich. Denn sie können die politischen Entscheide Ihrer Wohngemein-

de mitentscheiden, indem Sie die richtigen Kandidaten wählen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und geben Sie Ihre Stimme ab. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir unsere Liste 2 kandidatenreich mit sechs interessanten und engagierten Kandidaten aus Hofstetten und Flüh gestaltet. Unsere Hauptziele: Wir setzen uns ein für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt und möchten die Attraktivität der Gemeinde erhalten. Dies durch eine gute Infrastruktur, hohe Sicherheit, sowie einem aktiven Vereinsleben mit Angeboten für Jung und Alt. Mit einem zweiten Gemeinderatssitz können wir diese Ziele angehen und umsetzen. Mit Ihrer Stimme machen Sie dies möglich. Andrea Meppiel Präsidentin SVP KP Leimental

bea. Den Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Birsig stand die Nervosität ins Gesicht geschrieben. Sie begrüssten über 1000 Genossenschafter zur Generalversammlung, doch an drei verschiedenen Standorten. Ob man sich gegenseitig verstehen würde, hing am seidenen Faden, respektive am schwarzen Kabel. Verwaltungsratspräsident Reto Forrer und der Vorsitzende der Bankleitung Hanspeter Straumann sprachen im Congress Zentrum Basel und sollten die Mitglieder in den Mehrzweckhallen Witterswil und Hofstetten per Videoübertragung erreichen. Und es klappte wie am Schnürchen. Die Digitalisierung war auch ein wesentlicher Teil des Geschäftsjahres, sagte Straumann «Immer mehr Bankdienstleistungen bieten wir digital an: sei es Bezahlen mit dem Smartphone, die Kontoeröffnung übers Internet oder die Online-Hypothek. Neu ist auch die Spendenplattform lokalhelden.ch, auf der Vereine und gemeinnützige Organisationen unkompliziert Geld für ihre Projekte sammeln können.» Straumann und Forrer zeigten sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Bank. Seit der Fusion der Filialen im Leimental vor fünf Jahren zur Raiffeisenbank Birsig hat die Bank ihren Umsatz um einen Viertel gesteigert, den Stellenetat ausgebaut und bietet auch Ausbildungsplätze an. «In einem äusserst anspruchsvollen Marktumfeld erwirtschafteten wir 2016 erneut ein gutes Ergebnis und können so an den Erfolg der Vorjahre anknüpfen», freute sich Forrer. «Der Jahresgewinn stieg trotz

Begrüssten in Hofstetten die Genossenschafter der Raiffeisenbank Birsig: Die Mitarbeitenden Roland Benz (hinten), (v.l.) Ippolita Lavacca, Rosmarie Beck, Aleksandra BaFOTO: BEA ASPER bic und Roger Cueni. angespanntem Wirtschaftsumfeld um 6,6 Prozent und betrug 1 354 036 Franken.» Die Kundenausleihungen wuchsen um 2,1 Prozent und die Kundeneinlagen um 9,2 Prozent auf 779,3 Millionen Franken. Forrer wertet dies als klares Zeichen des Erfolgs und konnte den Genossenschaftern aufzeigen, dass die Bankverantwortlichen auch alles unternehmen, allfällige Risiken tief zu halten. Mit kleinen Filmsequenzen, in denen Kunden ihre Zufriedenheit betonten,, rührte Forrer die Werbetrommel für die Raiffeisenbank Birsig. Die Genossenschaft hat ihren Sitz in Oberwil. Zum Geschäftskreis gehören die Gemeinden Bättwil, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Burg, Hofstetten-Flüh, Metzerlen-Mariastein, Oberwil, Rodersdorf und Witterswil. Beim Hauptstandort Oberwil und in den Geschäftsstellen in

Binningen, Hofstetten und Witterswil werden die Kunden persönlich betreut. Die Geldautomaten an den Standorten Binningen, Hofstetten, Oberwil und Witterswil würden Dienstleistungen rund um die Uhr bieten. Die Raiffeisenbank Birsig beschäftigt 33 Mitarbeitende. Mit einem Wachstum um 1,6 Prozent auf 810,1 Mio. Franken behauptete die Raiffeisenbank 2016 erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Nebst der Digitalisierung setze die Raiffeisenbank Birsig weiterhin auf den persönlichen Kontakt. Deswegen werde die Beratungskompetenz laufend ausgebaut, betonte Forrer. Die Versammlung ging ohne Einwendungen in Rekordzeit über die Bühne und man widmete sich dem gemütlichen Teil, dem Abendessen mit komödiantischem Unterhaltungsprogramm.

GESCHÄFTSLEBEN

Herba-Plastic AG Nunningen: Markus Gasser übernimmt WOS. Wechsel in der Führung: Markus Gasser (49), Zullwil, übernimmt ab 1. Mai 2017 die operative Geschäftsleitung der Herba-Plastic AG und der Mentrex AG in Nunningen. Er löst damit den bisherigen CEO Frank Stegerer in dieser Funktion ab. Markus Gasser ist Dipl.El.Ing. ETH und hat grosse industrielle Führungserfahrung, die er im Nunninger Produktionsbetrieb nun einbringen wird. In der Geschäftsleitung wird er unterstützt von Hanspeter Eugster (Finanzchef), Yvonne Hänggi (Vize-Direktorin), Franz Häner (Produktionschef/Vizedirektor) sowie von Matthias Sigrist (Leiter Back Office). Vorläuferfirma der heutigen Herba-

Plastic AG ist die ehemalige ‹Kamm- Politik der Firmengruppe bis zum 100 und Celluloidwarenfabrik AG Nunnin- Jahr-Jubiläum festgeschrieben. gen›, die 1920 gegründet wurde. 1945 erfolgte der Eintrag ins Handelsregister als ‹Kammfabrik Herba AG› und wurde 1975 – nach Rückführung in Nunninger Familienbesitz – als ‹HerbaPlastic AG› eingebunden in die GilsoGruppe, der auch die Mentrex AG und zwei weitere Firmen gehören. Heute sind im Dorf rund 60 Mitarbeitende beschäftigt. Die KMU ist in alleinigem Besitz der Familie Menth. Verwaltungsratspräsident ist nach wie vor Dr.rer.pol. Willi Menth, der die Firma über 40 Jahre operativ und strategisch geführt hat. In FOTO: ZVG der ‹Vision 2020 der Gilso AG› ist die Neuer Leitung: Markus Gasser.

LESERBRIEF

Zullwil – die Liste 1 ist gut Die Gemeinderatswahl gibt in der Gemeinde Zullwil wieder Anlass zum Reden und zum Schreiben. Darum möchte ich die werten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bitten, legt die Liste 1 mit den aufgeführ-

LESERBRIEF

ten Bisherigen in die Urne. Für Eure Arbeit und das Vertrauen danke ich Ihnen im Voraus. Erwin Leist Zullwil

LESERBRIEF

Auch in Zukunft warm duschen Die Gegner des Energiegesetzes haben eine beispiellose Angstkampagne losgetreten. Kalte Duschen, enorm gestiegene Heiz- und Stromkosten sowie eine erhöhte Auslandabhängigkeit sollen uns davon abhalten, diesem Gesetz zuzustimmen. Die Schweiz hat kein Uran. Wenn das Ausland will, stehen unsere AKW’s still. Das Argument der Auslandabhängigkeit zieht nicht. Die Endlagerung der radioaktiven Abfälle ist seit Jahrzehnten ungelöst. In der Schweiz hat es jede Menge Ökonomie- und Industriegebäude, die dank Photovoltaik- und Solaranlagen Strom und Warmwasser produzieren könnten. Dank unseren Pumpspeicherwerken haben wir in der Schweiz die Möglichkeit, Sonnenenergie zu speichern. Innert kurzer Zeit können diese Wasser-

kraftwerke ans Netz gehen und Stromlücken füllen. 56 Prozent des Stroms der Schweiz stammen heute aus Wasserkraftwerken. Die Energiestrategie stärkt diese saubere Energiequelle und fördert die Investitionen in die umweltgerechte Erneuerung. Davon profitiert auch die Wirtschaft. Der Ausstieg aus der Atomenergie erfolgt schrittweise, die Versorgungssicherheit wird nicht fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Die Energiestrategie 2050 ist ein ausgewogener Kompromiss, welcher die Schweizer Energieproduktion stärkt. Bei einem Nein müssten wohl neue Kernkraftwerke geplant werden. Ein Ja am 21. Mai ist ein mutiger aber wichtiger Schritt für eine nachhaltige Schweiz. Micha Obrecht Präsident CVP Hofstetten-Flüh

Zurück an den Absender Beinahe hätte Bundesrätin Doris Leuthard mit ihrem Bundesamt für Energie das Energiegesetz, über welches wir am 21. Mai abstimmen, am Volk vorbeischmuggeln können, nachdem die Parlamentarier in Bern, vorwiegend Lobbyisten und Profiteure durch direkte und indirekte Subventionen, ihren Segen dazu gegeben haben. Dank dem erfolgreichen Referendum, welches innert kürzester Zeit mit über 50 000 gültigen Unterschriften zustande gekommen ist, haben Sie, geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, das letzte Wort und können sich an der Wahlurne dazu äussern. Was sind die Folgen bei einer Annahme dieses völlig überladenen, plan-

losen, ideologisch geprägten und planwirtschaftlichen Mammutwerkes? Mehr Steuern und Abgaben, mehr staatlicher Zwang und Umerziehung, massiv höhere CO2-Abgaben und damit höhere Treibstoffkosten und Heizölpreise sowie einer seit Einführung auf 555% steigende KEV-Gebühr (kostendeckende Einspeisevergütung). Weiter riskieren wir Versorgungslücken mit gleichzeitig steigender Auslandsabhängigkeit und Import von dreckigem, deutschem Kohlestrom und französischem Atomstrom. Dazu gesellen sich neue Subventionen, mehr Regulierungen, Bürokratie und Vorschriften. Leidtragende sind wir alle, Eigenheimbesitzer, Mieter, Arbeitneh-

mer, Konsumenten und auch unsere KMU, also die Tragpfeiler unserer Wirtschaft. An unserer Standaktion vom vergangenen Samstag haben wir deshalb aktiv das Gespräch mit der Bevölkerung gesucht und auf die negativen Auswirkungen dieses Gesetzes hingewiesen. Sagen Sie deshalb NEIN zum Energiegesetz. In Breitenbach würden wir uns zudem freuen, wenn möglichst viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bei den Gemeinderatswahlen die Liste 3 der SVP unterstützen. Herzlichen Dank für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen. Wir reden nicht nur, sondern handeln auch. Marcel Schenker, Breitenbach

LESERBRIEF

Die Schuld trägt nicht nur einer An der FDP-Wahlveranstaltung vom 8. April war ich sehr überrascht, als schwere Vorwürfe an unseren Gemeindepräsidenten G. Zufferey präsentiert wurden. Sind das wirklich Fakten, Halbwahrheiten oder sogar Lügengeschichten? Oder will man so eine Person kurz vor den Wahlen noch fertig machen?

Seit wir hier in Meltingen zwangsverwaltet werden, kocht es in der Dorfbevölkerung. Die Schuld trägt nicht nur einer alleine, sondern einige wenige Politverantwortliche, welche es vorzogen, statt zusammen an einen Tisch zu sitzen, ein solches Debakel über unser Dorf ergehen zu lassen.

Wir Meltinger können nur hoffen, dass dann die neugewählten Gemeinderäte wieder miteinander arbeiten können. Und hoffentlich wird später, bei der Wahl des Gemeindepräsidenten eine Kampfwahl entscheiden. Hansruedi Hänggi, Meltingen


DIES UND DAS MUSIK-TIPP

Imelda May Die 1974 in Dublin geborene Imelda May agierte bisher vornehmlich im Rock- und Punkabilly-Modus. Das von T Bone Burnett produzierte neue Album «Life Love Flesh Blood» (Universal Music) ist eine von Blues, Soul, Country und Jazz beeinflusste Weiterentwicklung und ein Stilwechsel zu ruhigeren Tönen. Mit der stilistisch breitgefächerten Neuorientierung gewinnt die gereifte irische Künstlerin an Profil. Mehr denn je erweist sie sich als begabte Songschreiberin und ausdrucksstarke Sängerin, die speziell bei «Black Tears» (mit Jeff Beck an der Gitarre) an Norah Jones erinnert. Beim gesanglich besonders brillanten «When It Is My Time» wirkt mit dem Pianisten Jools Holland ein anderer berühmter britischer Gastmusiker mit. Der Gitarrist Marc Ribot, der Schlagzeiger Jay Bellerose und der Bassist Zach Dawes sind weitere Topmusiker in der Studioband. Fazit: «Life Love Flesh Blood» ist das bisher beste, weil persönlichste und vielseitigste Album von Imelda May. Benno Hueber

VERANSTALTUNG

Willkommen bei Zeltner PR. Am Samstag, 13. Mai, stehen in der Brennerei Zeltner zwischen 11 und 17 Uhr die Tore nicht gerade für Pleti und Kreti, aber bestimmt für Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde offen. Der Verwaltungsrat der neuen Zeltner Destillerie AG ist anwesend, steht Red und Antwort, zeigt Ihnen den renovierten Laden mit den eigenen Bränden, die in neuer Aufmachung erscheinen. Er führt sie in den neuen Veranstaltungsraum, berichtet über die Pläne und die grossen Schwierigkeiten, die mit dem Jahrhundertfrost auf die Destillerie zukommen. Und natürlich versucht er, Sie davon zu überzeugen, dem erlauchten Kreis der Aktionärinnen und Aktionäre mit dem Kauf einer oder mehrerer Aktien beizutreten (ab 250 Franken). Sie können unsere Brände verkosten, zwar nicht gratis, weil die Alkoholverwaltung das verbietet, doch das bisschen Geld, das Sie dafür bezahlen, wird Ihnen beim Kauf unserer Brände angerechnet. Anwesend ist auch Antonio Esposito, ein Quereinsteiger, der ein abgeschlossenes Studium in Islamwissenschaft hinter und eine grosse Karriere als Brenner vor sich hat: Bei einer einwöchigen spirituellen Weiterbildung in Changins über die Kunst der alkoholischen Destillation hat er in der auf Französisch abgelegten Prüfung das beste Ergebnis erreicht. Anwesend ist auch Luzius Bosshard, Geschäftsführer von Unser Bier. Er steht (wie oft ) hinter dem Zapfhahn, aus dem ein süffiges Sommerbier fliesst, das mit Holunderblüten aromatisiert wurde. Und wo Bier fliesst, ist das Essen auch nicht weit weg. Herzlich willkommen bei Zeltner an der Schulgasse 2 in Dornach!

Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Die richtige Wahl

Gedenkgottesdienst für David Rumsey

Richtig oder falsch wählen, steht auf verschiedenen Prospekten für die Gemeinderatswahlen in Breitenbach. Mündige Menschen wissen, wie wählen und müssen nicht belehrt werden. Schade ist allerdings, wenn vom Wahlrecht nicht Gebrauch gemacht wird. Nur wer wählt, kann mitbestimmen, in welche Richtung sich unsere Gemeinde entwickeln soll. Die SP Breitenbach hat in den vergangenen Jahren den Kurs der Gemeinde aktiv mitgestaltet. Oft geht es schlicht darum, das Wünschbare gegen das Finanzierbare abzuwägen und einen Kompromiss zu finden. Das ist zwar wenig spektakulär, aber die Realität der Arbeit im Gemeinderat. Der Zeitaufwand ist auch nicht zu unterschätzen. Dieter Striebel ist für mich die ideale Wahl. Er ist ein Teamplayer mit Kompetenz und Lebenserfahrung, aber auch der nötigen Zeit für die Aufgabe. Daher ist er bestens für das Amt als GeRemo Waldner meinderat geeignet. Abtretender Gemeinderat Breitenbach

Am Sonntag, 21. Mai, 10 Uhr, ist in der Herz-Jesu-Kirche Laufen ein Gedenkgottesdienst für den Organisten David Rumsey. Der Kirchenchor Breitenbach und der Chor der Herz-Jesu-Laufen singen gemeinsam mit Orchesterbegleitung unter anderem die «Messe brève» des französischen Komponisten Léo Delibes. Diese Messe ertönte auch an der letzten Weihnacht in Laufen und Breitenbach. Es war das letzte Mal, dass die vereinigten Chöre und das Orchester ad hoc gemeinsam mit David Rumsey musizieren durften. Während zwölf Jahren bereicherte der am 12. Februar 2017 verstorbene Organist die Gottesdienste in der Herz-Jesu-Kirche mit seinem grandiosen Orgelspiel. Die Spannweite seines Repertoires reichte vom zarten, meditativen Spiel bis zur brillanten Virtuosität. In Breitenbach war David Rumsey in den letzten Jahren an hohen Festtagen und bei besonderen Anlässen ebenfalls zu hören, vor allem dann, wenn die Kir-

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Überblick: Beim Spielen hatte David Rumsey immer das Geschehen im Blickfeld. FOTO: ZVG ALEXANDER MEDINGER

chenchöre Breitenbach und Laufen zusammen sangen. Und eine wichtige Stütze war er bei Grossprojekten in der Region, so in der Kirche Breitenbach bei «12 Stundenkonzerte» (2011), «Begegnungen» (2013) und «Lobt Gott mit

Sang und Klang» (2015), mit der Beteiligung der Kirchenchöre aus dem Laufental und dem Thierstein, sowie der Musikschule Laufental-Thierstein. Isidor Lombriser, Chorleiter

LESERBRIEF

EINGESANDT

Energiegesetz: nichts zu diskutieren

Gemeinderatswahlen: CVP Erschwil

Ich fange gar nicht erst an, über (teils fragwürdige) Berechnungen von zukünftigen Verbrauchsmengen und Kosten zu debattieren. Zur Energiestrategie 2050 gibt’s schlicht keine Alternative. Was wir alle grundsätzlich wollen und brauchen, ist mehr Energieeffizienz, weniger Energieverbrauch sowie mehr erneuerbare Energien. Die anstehende

Energievorlage ist bereits ein Kompromiss, der nach jahrelangen Verhandlungen breit abgestützt ist. Diesen kleinsten gemeinsamen Nenner verhindern zu wollen, wäre schlicht fahrlässig. Warten ist keine Option. Jetzt Ja zum Energiegesetz. Daniel Gerber-Meury, Laufen

LESERBRIEF

Swissoil oder Swissness? Bereits 1835 gab es staatlich studierte Hinterwäldler z.B. am Königlich Bayrischen Medizinalkollegium, die glaubten, dass Zugreisen oder das blosse Betrachten vorbeifahrender Eisenbahnen über 30 km/h das «delirium furiosum» hervorrufen könne und deshalb verboten bleiben sollten. Auch heutzutage sorgen Interessenvertreter mit dubiosen Doppel- und Mehrfachrollen wie z.B. Swissoil-Präsident und Nationalrat Albert Rösti SVP für Unsicherheiten in der Wählerschaft. So instrumentalisiert die SVP-Führungsriege ihre Gefolgschaft unter dem Deckmantel, die Schweiz schützen zu müssen. Diese Irrläufer suhlen sich in den Pioniertaten unserer Vorväter und wünschen sich, dass sehr wohl unberührte Küstenabschnitte in anderen Ländern für ihren Energiebedarf verbaut werden sollten, aber «ihr» Ländli und alles darin genau so bleiben sollten wie es jetzt ist. Die Gefahr von radioaktiver Verseuchung unseres Landes wird mit der angeblichen Sicherheit der Anlagen heruntergespielt und diese Ignoranz von studierten Landesverrätern auch noch untermauert (suchen Sie einmal in Wikipedia: «Reaktor Lucens», welcher im Projektstadium sogar unter der ETH Zürich hätte gebaut werden sollen, die es somit gar nicht gäbe). Die Lösung und Finanzierung der Endlage-

rung des Atommülls ist übrigens immer noch pendent und benötigt bestimmt ebenfalls ein paar von diesen bösen Subventionen von uns Steuerzahlern, was dann wohl zum «delirium hystericum» (auch bekannt als Tobsucht) führen wird. Die heutige Schweiz wurde in der Vergangenheit durch mutige und innovative Errungenschaften zu dem gebildet, was sie ist. Der Wohlstand, den wir heute geniessen, ergab sich aus jenen Pioniertaten, die damals aufgegleist wurden. Es sollte an unseren Generationen sein, Mut und Pioniergeist endlich wieder aufleben zu lassen, um den Anschluss an eine neue Epoche nicht zu verlieren und unseren Nachkommen eine gesicherte Energiezukunft ohne Abhängigkeit vom Ausland übergeben zu können. Diese Zustimmung und das Vertrauen benötigen unsere ausgezeichneten Ingenieure, Wissenschaftler und pragmatischen Menschen – Geheimrezept Swissness – um zum Erfolg zurückzufinden. Mit dem Ja zur Energiestrategie 2050 leiten wir die (sanfte) Weichenstellung ein, die unser Land über viele Jahre verteilt in moderaten Schritten auf den richtigen Weg zurückbringen wird! Mario Wälti – FEEL Forum Erneuerbare Energien Laufental

Trumpf in der Hand: Dominik Borer, Susanne Koch, Daniela Linz und Sabine Ryser kandidieren auf der CVP-Liste. FOTO: ZVG Am vergangenen Samstag haben sich die vier Gemeinderatskandidaten der CVP-Liste, Daniela Linz, Susanne Koch, Dominik Borer und Sabine Ryser (parteilos), mit einer Standaktion vor dem Dorfladen in Erschwil präsentiert und standen für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Ernstes und Lustiges wurde besprochen; einiges findet sicher Eingang in die Politik der kommenden Legislatur. Getreu dem Motto «Mit uns

haben Sie alle Trümpfe in der Hand» wurden Jasskarten verteilt; auch die Süssigkeiten von Richterich fanden guten Anklang. Nehmen Sie am 21. Mai Ihr Wahlrecht wahr, gehen Sie an die Urne. Für eine Unterstützung danken Ihnen Dominik Borer, Susanne Koch, Daniela Linz und Sabine Ryser. Sie werden sich für ein lebenswertes Erschwil einsetzen. Susanne Koch, Erschwil

LESERBRIEF

Batze und Weggli geht nicht Wir müssen von dieser Batze und Weggli-Mentalität wegkommen. Wasserkraftwerke beziehungsweise Stauseen nicht ausbauen, Atomkraftwerke abstellen, keinen Kohlekraftwerkstrom importieren, Windenergieprojekte verhindern, Gas- und Ölheizungen verbieten und zugleich auf Wärmepumpen und strombetriebene Mobilität setzen, geht nicht. Wir sind weit von einer Versorgungssicherheit entfernt und ein Stromnotstand ist vorprogrammiert. Die Energie-

strategie 2050 ist ein Schnellschuss aufgrund Fukushima und führt zu höheren Energiepreisen, repressiven Massnahmen, Verboten, neuen Vorschriften und Lenkungsabgaben. Dass wir sorgfältiger mit der Energie und der Umwelt umgehen müssen ist allen klar. Jedoch nicht mit einem dermassen überladenen, komplexen und schwerverständlichen Gesetz. Deshalb ein Nein zu Energie Mark Winkler, Kantonsrat 2050. Präsident HEV Kanton Solothurn


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Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

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DIES UND DAS

Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

SOZIALES

SOZIALES

Lauf gegen Leukämie

Mahlzeitendienst für Seniorinnen und Senioren – neu im Schwarzbubenland

Für den Ausbau des Schweizer Registers für Blutstammzellspender: Die Medizinstudentenvereinigung Marrow organisiert am 3. Juni im Stadion Schützenmatte einen Lauf FOTO: ZVG gegen Leukämie. WOS. Jeden Tag erkranken in der Schweiz Kinder und Erwachsene an lebensbedrohlichen Blutkrankheiten wie Leukämie. Eine Blutstammzellspende kann Menschen mit lebensbedrohlichen Blutkrankheiten wie Leukämie das Leben retten. Die Rekrutierung und Registrierung von Blutstammzellspendern ist allerdings aufwendig und teuer. Jede Aufnahme eines neuen Blutstammzellspenders in das Register kostet 140 Franken. Aus diesem Grund organisieren die Medizinstudentenvereinigung Marrow und das Blutspendezentrum beider Basel am 3. Juni zum zweiten Mal einen Charity Lauf gegen Leukämie.

Nach der Anmeldung unter http://marrow.ch/de/lauf/ wird per EMail die Laufkarte verschickt. Mit der Laufkarte geht man innerhalb des Freundes- und Bekanntenkreises auf Sponsorensuche. Gespendet werden kann ein freier Betrag pro gelaufene Runde oder ein Fixbetrag in Höhe von mindestens 20 Franken. Am Lauf gegen Leukämie besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich vor Ort als Blutstammzellspender zu registrieren. Registrieren kann man sich jederzeit auch online unter: www.sbsc.ch/registrierung Für Fragen zum Lauf gegen Leukämie: K. Shing, karyee_s@hotmail.com, 079›558›67›07

Betagte und körperlich eingeschränkte Menschen sind im Alltag oft auf fremde Hilfe angewiesen. Als gemeinnützige Vereinigung help@home, bieten wir im Gossraum Basel (und neu auch im Schwarzbubenland) seit 15 Jahren den täglichen Mahlzeitendienst für Personen, die nach einem Unfall, einer Krankheit, einem Spitalaufenthalt oder auch längerfristig zur Erhaltung der Selbstständigkeit zu Hause diese Unterstützung wünschen. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten legt help@home grossen Wert auf ausgewogenes und gesundes Essen. Das frisch zubereitete Menü wird Ihnen zwischen 11.00 und 12.30 Uhr auf Porzellangeschirr heiss nach Hause geliefert. Die Menüs können gleichentags bis 9.00 Uhr bestellt werden. Bei Bedarf erhalten Seniorinnen und Senioren mit dem Mittagessen gleich noch eine Kleinigkeit fürs Abendessen, ein Birchermüesli, ein Stück Wähe oder einfach ein Brötchen mit Butter und Konfitüre. Zusätzlich bietet help@home auch einen Wäschedienst an. Wer nicht selber waschen möchte, kann dem Fahrer die schmutzige Wäsche mitgeben und erhält

sie innert 24 Stunden getrocknet und gefaltet wieder zurück. Für die Mitarbeitenden steht unser Leitgedanke «Ihr Bedürfnis ist unsere Motivation» an erster Stelle. Wir setzen uns mit Leidenschaft für eine hohe Qualität der Mahlzeiten, Zuverlässigkeit bei der Auslieferung und Persönlichkeit im Umgang mit unseren Kunden ein! Den

WANDERTIPP

SOZIALES

Zur Habsburg Von Windisch nach Schinznach-Bad

«Impfen für Afrika»

EINGESANDT

So findet das Obst seine Liebhaber

Obstschätze: Obstteilen auf moderne FOTO: ZVG Art. Egal ob Auto, Bücher oder Wohnraum: Teilen macht Spass und liegt im Trend! Diese Idee möchte der Verein Wildbiss unter dem Namen «Meinobstgarten.ch» auch für Hochstamm-Obstbäume reali-

sieren. Meinobstgarten.ch will Menschen die Gelegenheit bieten, reife wohlschmeckende, seltene Früchte selber zu ernten. Wir möchten diese Früchte zugänglich machen. Auf der Plattform meinobstgarten.ch sollen Früchte vermittelt werden. Dabei gibt der Baumbesitzer alle nötigen Informationen in eine online-Plattform ein, damit die Früchte optimal von einem Nutzer geerntet und weiterverarbeitet werden können. Den Preis und den Service kann er individuell einstellen. Ein Fruchtliebhaber auf der anderen Seite kann eine Suchabfrage zu seinen Vorlieben erstellen, wie Lederapfel oder Sülibirne im Umkreis von 10 Kilometern. Die Plattform meinobstgarten.ch hofft dann, vermitteln zu können. Im Weitern läuft unter dem folgenden Link bis am 18. Mai, 14 Uhr, eine Crowdfunding Kampagne: https://wemakeit.com/projects/meinobstgarten-ch Das aufgeschaltene Video erläutert die Idee in 111 Sekunden. Besitzen Sie selber Bäume und möchten diese auf diese Art und Weise vermarkten, so nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Sind Sie interessiert, Früchte zu ernten, so tragen Sie sich in die Plattform meinobstgarten.ch ein. Bei einer erfolgreichen Crowdfunding Aktion möchten wir bis im August 2017 die ersten Vermittlungen ermöglichen. Mehr Informationen finden Sie unter www.meinobstgarten.ch. Raphael Häner Verein Wildbiss

LESERBRIEF

Bestehende Anlagen einsetzen Das bereits heute vorhandene Potenzial zur Erzeugung von Spitzenenergie, kommt in der aktuellen Diskussion viel zu kurz. Ich spreche hier von Kraft-Wärme Koppelung, Blockheizkraftwerken und vielen bestehenden, aber auch 99,9 Prozent der Zeit stillstehenden, DiesenNotstromanlagen. Hier müssen bei der Einspeise-Vergütung neue Strategien her. Zum Beispiel wäre bei Strommangel, der sich sofort im Absinken der Netzspannung zeigt, einen Tarif zu entwickeln, der sich daran orientiert. Eine solche Lösung, hätte zudem den Vorteil, dass dezentral Tausende dieser Anlagen direkt ins Netz einspeisen könnten. Swissgrid müsste dabei das bereits bestehende Hochspannungsnetz bei solch einer Strategie, kaum ausbau-

en. Die Möglichkeit, solche Anlagen von den Netzbetreibern bei Bedarf hochzufahren, bestehen ja dank den vorhandenen Rundsteuerungen mit überlagerter Steuerfrequenz schon seit Jahrzehnten! Die Diesel-Technologie kann zudem bei stationären Anlagen sehr gut auf ausgezeichnete Schadstoff-Werte gebracht werden. Mir ist lieber, es werden so ein paar tausend Anlagen umweltverträglich eingerichtet, als dass die AutoLobby nach kriminellen technischen Möglichkeiten sucht, Millionen von gläubigen umweltbewussten DiesenMotor-Fahrer, weiterhin übers Ohr zu hauen… Urs Asprion Dittingen

Samstag, 13. Mai. Diesmal ist die Habsburg unser eigentliches Ziel. Von Windisch wandern wir Richtung Galgehübel zum Buligrabe und durch den Raiwald zur Ortschaft Habsburg. Kurz darauf stehen wir vor dem Schloss und ev. können wir dort bei schönem Wetter im Burghof etwas trinken. Dann geht’s weiter durch den Wald zum Hölzliberg Richtung Aare nach Schinznach-Bad, Ziel der heutigen Wanderung. Wanderzeit: ca. 3 Std., Aufstieg: 255 m und Abstieg 275 m, Billett: Kollektivbillett, Verpflegung: aus dem Rucksack, Einkehr im Schloss möglich. Treffpunkt: 09.20 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 3. Mai 2017 bei: Nelly Gasser, Tel 061 361 70 76 oder 079 345 04 58. Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Mahlzeitendienst: Täglich ein frisch zubereitete Menü.

WOS. Auch das Tiergesundheitszentrum «Am Blauen» nimmt an der Impfaktion «Impfen für Afrika» teil und spendet die Einnahmen aller Impfungen am Donnerstag 18. Mai . Muss Hund oder Katze demnächst geimpft werden, dann motivieren wir unsere Kunden einen Impftermin für den 18. Mai bei uns abzumachen, damit wir uns an diesem Tag auch fleissig für diese Spende einsetzen können. Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte unterstützen ihre Berufskollegen in Afrika: Dieses Jahr findet die von Vétérinaires Sans Frontières organisierte traditionelle Impfwoche bereits zum 12. Mal statt, und zwar von 15. bis 20. Mai. Die Spenden aus der Aktion «Impfen für Afrika 2017» kommen der Aus- und Weiterbildung fähiger junger Leute in

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FOTO: ZVG

Menüplan finden Sie auf unserer Homepage, besuchen Sie uns! Scheuen Sie sich nicht uns bei Fragen oder Unklarheiten zu kontaktieren, wir freuen uns auf Sie. help@home, Der Mahlzeitendienst Telefon: 061 534 36 63, info@helpathome.ch, www.helpathome.ch

Afrika zugute. Um Menschen aus benachteiligten Regionen auszubilden, ist es nötig, qualifizierte Ausbilder zu haben. Deshalb ist die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Feld genauso wichtig wie die Schulung unserer Begünstigten. Jeden Tag setzen sich zwischen 130 und 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VSF-Suisse für die Ärmsten der Armen in Äthiopien, Somalia, Kenia, dem Südsudan, Mali und Togo ein. Sie behandeln deren Nutztiere, verteilen Nahrung und Tierfutter, setzen verlassene Wasserstellen wieder instand, bilden tierärztliche Assistentinnen und Assistenten aus und unterstützen notleidende Bevölkerungsgruppen somit, nachhaltige Lebensgrundlagen aufzubauen.

EINGESANDT

Markus Christ tritt nochmals an Am 21. Mai findet die Erneuerungswahl des Amtsgerichtspräsidenten für das Richteramt Dorneck-Thierstein statt. Markus Christ, der langjährige Amtsgerichtspräsident stellt sich nochmals zur Verfügung. Das Amtsgericht ist unter der Führung von Markus Christ hervorragend organisiert. Markus Christ fällt seine Ur-

teile nach einer sorgfältigen Prüfung aller Fakten. In vielen Fällen konnte dank der Vermittlung des Amtsgerichtspräsidenten ein Vergleich erzielt werden, der für beide Parteien akzeptabel ausgefallen ist. Wählen Sie deshalb am 21. Mai Markus Christ erneut als Amtsgerichtspräsident. CVP Dorneck-Thierstein

EINGESANDT

Wechsel im Jupa-Präsidium An der GV des Jugendparlaments Schwarzbubenland am vergangenen Samstag in Dornach kam es zu einigen personellen Wechseln. Nach zweieinhalb Jahren als Präsident und nach mehr als fünf Jahren seit dem Anstoss des Projektes Jugendparlament im Schwarzbubenland ist Glenn Steiger zurückgetreten. «Auch wenn es schwierig ist nach dieser langen, intensiven Zeit einfach so loszulassen, ist es Zeit für neue Impulse. Wir konnten in den letzten fünf Jahren viel erreichen und das Jugendparlament als Institution etablieren. Meine Ziele sind damit erreicht» sagt der Bättwiler. Neue Präsidentin wird die bisherige Aktuarin Janine Graber aus Büsserach. Die PH-Studentin erklärt: «Ich will vor allem die Zusammenarbeit mit den umliegenden Jugendparlamenten stärken, sowie Projekte mit Schulklassen in Angriff nehmen.» Um einen reibungslosen Wechsel sicherzustellen, wird Steiger im kommenden Jahr als Vizepräsident amten. Aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurückgetreten sind Yves Halter (Hoch-

Präsidiumswechsel: Janine Graber für Glenn Steiger. wald) und Christina Hänggi (Nunningen), für sie wurden Salomé Bötticher (Rodersdorf) und Tobias Tschechtelin (Breitenbach) gewählt. Dem Vorstand erhalten bleiben Lara Alkan (Witterswil) und Patrik Gasser (Zullwil). Neben den Wahlen stand auch die Jahresplanung auf dem Programm. Zusätzlich zu verschiedenen laufenden

FOTO: ZVG

Projekten soll es auch ein Podium für die junge Generation zur äusserst wichtigen Abstimmung über die AHV-Reform geben. Zu guter Letzt wurde auch noch auf das sehr erfolgreiche Fest mit Asylsuchenden in Rodersdorf zurückgeblickt, welches über hundert Leute besuchten. Glenn Steiger, Vizepräsident


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Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 11. Mai 2017 Nr. 19

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Arbeitslosenquote fällt auf 2,9 Prozent KANTON SOLOTHURN. WOS. Im April sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 139 Personen auf 4281. Die Arbeitslosenquote fiel von 3,0 auf 2,9 Prozent. Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn sank von 4,4 auf 4,3 Prozent. Jene im Schwarzbubenland veränderte sich von 3,9 auf 3,8 Prozent. Dies bei zwölf Stellensuchenden weniger. Der Rückgang ist hauptsächlich saisonal bedingt, allerdings zeigen sich auch konjunkturelle Effekte.

Der Baumtiger: Da oben ist die Welt noch in Ordnung.

KANTON SOLOTHURN

FOTO: MARTIN STAUB

KANTON BASELLAND

Die Departemente sind Notmassnahmen für Obst, Beeren und Reben verteilt! WOS. Der Wintereinbruch Ende April und Massnahmen besprochen. «Es gibt WOS. Jetzt ist klar, wer, wo regiert. Die drei bisherigen Regierungsräte behalten ihre Departemente, Brigit Wyss wird Volkswirtschaftsdirektorin, Susanne Schaffner-Hess übernimmt das Departement des Innern. Wie der Regierungsrat mitteilt, hat er in der neuen Zusammensetzung, in einer ausserordentlichen, konstituierenden Sitzung die Departemente neu verteilt: Remo Ankli (Departement für Bildung und Kultur, FDP), Roland Fürst (Bau- und Justizdepartement, CVP) und Roland Heim (Finanzdepartement, CVP) behalten ihre Direktionen. Neue Volkswirtschaftsdirektorin wird Brigit Wyss (Grüne) und Susanne SchaffnerHess (SP) übernimmt das Departement des Innern. Die Departementsverteilung verlief einvernehmlich, die Zuständigkeiten gelten ab dem 1. August 2017.

hat die Baselbieter und Basler Obst-, Beeren und Weinbauern besonders schwer getroffen. Der Schaden an den Kulturen beläuft sich auf rund 19 Millionen Franken, was nahezu einem Totalausfall entspricht. Der Kanton BaselLandschaft steht den betroffenen Betrieben mit Sofortmassnahmen zur Seite und zählt auf Unterstützung vom Bund. Die Baselbieter Marktanteile an der gesamtschweizerischen Produktion betragen bei Industriekirschen zwei Drittel, bei den Tafelkirschen einen Drittel und bei den Tafelzwetschgen einen Viertel. Auch Beeren und Weintrauben sind von grosser Bedeutung für die Region. Der Frost nach rekordhohen Februar- und Märztemperaturen zerstörte die mit viel Aufwand gepflegten Kulturen. Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain hat den Schaden analysiert

keine marktfähigen Tafelkirschen dieses Jahr, bei den Industriekirschen stehen wir vor 95 Prozent Ausfall und bei Äpfeln werden wir höchstens 25 Prozent einer Normalernte einfahren», stellt Ernst Lüthi fest, Präsident des Baselbieter Obstverbands. Katastrophal sieht die Lage auch im Weinbau aus. Auch Ackerkulturen und Wiesen erleiden Schäden, Bauernverbandspräsident Andreas Haas erwartet einen stark reduzierten ersten Heuschnitt, weil das Gras abgefroren ist. Der gesamte Schaden beträgt nach heutigem Wissensstand rund 19 Millionen Franken. Zahlreiche Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Ebenrainchef Lukas Kilcher sucht daher nach Möglichkeiten, die Obst- und Weinbauern rasch und wirkungsvoll zu unterstützen, teilt der Kanton Baselland mit.

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Brauereitag verdoppelt Angebot HIMMELRIED. WOS. Wieder können Bierliebhaber diesen Sommer, am 8. Juli 2017, den Regio-Bauereitag erleben. Dieses Jahr bereits den achten in Folge. Angeboten werden erstmals zwei Touren mit je fünf Brauereien, die von jeweils vier PostAutos nach einem ausgeklügelten Fahrplan angefahren werden. Der Ticketverkauf (CHF 120.--) startet morgen Freitag, 09.00 Uhr. www.regio-brauereitag.ch. Stille Wahlen KLEINLÜTZEL. WOS. In den meisten Gemeinden des Kantons Solothurn finden am 21. Mai 2017 nicht nur Abstimmungen, sondern auch Gemeinderatswahlen statt. Auch der Einwohner-Gemeinderat Kleinlützel hat dank eines Findungsteams genügend Kandidaten, um den Rat neu zu bestellen. Da aber nicht mehr Kandidierende zur Wahl stehen als Sitze zu vergeben sind, gelten diese sieben Personen als gewählt. Steinklang – multimediale Reise DORNACH. WOS. Zum letzten Mal in dieser Saison wird am Sonntag, 14 Mai, 14 Uhr, «Steinklang in concert» auf der Bühne des neuestheater.ch zu sehen sein. Eine spannende multimediale Reise mit der Lichtprojektionskünstlerin Katrin Bethge, Schauspielern und dem Publikum.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Mein ungezähmter Garten Von Norbert Griebl

Nachdem es nun endlich geregnet hat, wächst in den Gärten alles wild drauflos. Da ich in einem Bauerndorf wohne, mag ich die grünen Matten mit Löwenzahn, Esparsetten, Akelei und Margriten. Es wäre ja auch unsinnig, neben weidenden Kühen einen Rasen anzulegen. Das findet auch Norbert Griebl, der sich selber als Gärtner, Kräuterpädagoge und Pflanzennarr bezeichnet. Er ist 1969 in Österreich geboren und lebt mit seiner Frau in Stainz in einem alten Haus mit einem grossen, wilden Garten. Wer es im Garten gerne wild hat, dem sind genau jene Pflanzen lieb, die andere möglichst vermeiden. So finden sich in diesem Buch 100 Pflanzen, die sich gerne ausbreiten und verwildern. Das sind zum Beispiel Klee, Efeu, Brennesseln, Bärlauch, Löwenzahn, Schlüsselblumen und viele mehr. Jede Pflanze ist abgebildet, beschrieben und der Nutzen für die Tierwelt angegeben. Denn die ungezähmten Gärten bieten vielen Käfern, Schmetterlingen und anderen Tieren Nahrung und sichern ihr Überleben. Das neu angeschaffte Buch ist wunderschön und auch wichtig. So werden wir in Zukunft hoffentlich immer mehr natürliche Gärten haben! Christine Eckert

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