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Donnerstag, 20. April 2017

109. Jahrgang – Nr. 16

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 21. April 2017 Meist sonnig, am Morgen aber verbreitet frostig kalt. -2ºC 13ºC

2ºC 16ºC

6ºC 15ºC

Samstag, 22. April 2017 Vorerst noch recht sonnig, dann zunehmend bewölkt und gegen Abend Schauer. Sonntag, 23. April 2017 Wechselhaftes Wetter, Sonne und Wolken lösen sich ab.

Eierläset oder wenn Hasen um die Eier rasen Fünf Mannschaften eierten am Ostermontag auf zwei Eierparcours mit viel Eifer um die Wette. Die Nasen vorne hatten am Ende die Advents-Hasen vor den TSV-Hasen. Roland Bürki

Blauen

3 Theater: Heidi, eine moralisch gefestigte Frau, und Rainer, ein flatterhafter Junggeselle, kriechen einem Gauner auf den Leim und mieten dieselbe Wohnung.

Grindel

7 René Lutz und seine Partnerin Carine Kalbermatten führen in Grindel ein Fachgeschäft für Amateurfunk. Eines der wichtigsten in der ganzen Schweiz.

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eist sind es laut Wikipedia örtliche Turnvereine in der Nordwestschweiz, die den Eierläset, einen alten Frühlingsbrauch, vornehmlich am Weissen Sonntag ausrichten. Uneinig ist man sich über den Ursprung des Brauches. Für die einen gilt das Ei als Symbol der Fruchtbarkeit, welche der Frühling mit dem Erwachen der Natur zum Ausdruck bringt. Für die andern steht der Eierläset nach Ende der Fastenzeit für den Überfluss an Eiern, die nach Ostern rasch genossen werden mussten. «Wir führen den Eierläset dieses Jahr bereits zum 13. Mal durch», sagt nicht etwa der Präsident des Turnvereins, sondern derjenige des Wahlner Männerchors. Der Chor habe diesen Brauch seinerzeit vom Elternverein übernommen, so Anton Halbeisen. Er freut sich sichtlich, dass sich fünf Mannschaften dem Plausch-Eierlauf stellen und dass sich zusehends immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Gemeindeparkplatz einfinden. Sachverständig verfolgen sie, wie die Läuferinnen und Läufer auf den zwei Bahnen um die Verkehrshütchen kurven, Eier aufs Racket aufnehmen, beschleunigen und zum grossen Wurf Richtung Fangkorb ansetzen. Die Fängerinnen und Fänger aus den fünf Mannschaften glänzen immer wieder mit viel beklatschten akrobatischen Einlagen. Es scheint, ganz Wahlen feue-

Laufduell: Wer kommt zuerst an die Eier? re die Eierläufer an, so stark schwellen die Hopp-Rufe aus zahlreichen Kehlen und aus dem Megafon von Moderator Anton Halbeisen an. Dann und wann unterbrochen von einem «Oh, schade», wenn mal ein Ei auf dem Boden zerschellt. Andere Besucher haben es da lieber mit den Spiegeleiern aus der Festwirtschaft oder schielen gar nach den verlockenden Bratwürsten. Wieder andere trotzen dem starken Wind und geniessen den Eierläset hinter den grossen Glasscheiben des Gemeindesaals mit einem Tässchen Kaffee in der Hand. Kurz, es herrscht so etwas wie aufgeräumte Volksfeststimmung neben den Eierläufen, der Nestlisuche der Kinder und den zwei Finalläufen. Anton Halbeisen kann am Ende mit sichtlicher Begeisterung feststellen, dass alle fünf Mannschaften innerhalb einer Minute ins Ziel gekommen und insge-

samt nur 16 zerbrochene Eier auf der Strecke geblieben sind. Sieger sind die Advents-Hasen vor den TSV-Hasen, der «Gschwellti Clique», den Schlitzohren

Eier-Akrobatik: Nur die Spreu darf zu Boden fliegen.

Einmalig! Frische Gitzi Bratwürste fein gewürzt mit frischem Salbei und Rosmarin

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FOTOS: ROLAND BÜRKI

und der Männerriege. Letztere haben lediglich eine Minute und vier Sekunden mehr gebraucht als die siegreichen «Eier-Champions».


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Empfehlungen

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL LAUFEN

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BLAUEN

Brandheisser Abend in der Biomill

Ausgelassen: Brandhärd aus Allschwil sorgten in Laufen für eine ausverkaufte Biomill. FOTO:MELANIE BRÊCHET

Scharmützel im Wohnzimmer Heidi, eine moralisch gefestigte Frau, und Rainer, ein flatterhafter Junggeselle, kriechen einem Gauner auf den Leim und mieten gleichzeitig dieselbe Wohnung. Der fleissige Besuch von Bekannten setzt den beiden Geprüften arg zu.

meb. Die Osterrockkonzerte in der Biomill in Laufen haben bereits Tradition. Von Rock war aber am Auftaktkonzert am Gründonnerstag weit und breit nichts zu hören oder zu sehen. Der Abend gehörte den Rappern von Brandhärd. Wo das kultige Trio aus Allschwil und Schönenbuch auftaucht, lässt sich das Publikum nicht zwei Mal bitten: Das Konzert war restlos ausverkauft, auch an der Abendkasse gab es keines der heissbegehrten Tickets. Obwohl Brandhärd bereits seit sagenhaften 20 Jahren die Bühne zum Glühen bringen, war es das erste Mal, dass die Band in der Biomill in Laufen spielte. Vorzustellen braucht man Brandhärd – wenn man so will, die wahre Allschwil Posse – längst nicht mehr. Seit dem Jahrtausendwechsel sind die Herren Fetch, Fierce und Johny Holiday im Geschäft und haben sich vom kleinen Basler Szene-Act zu einer der wichtigsten Stimmen im Schweizer Hip-Hop hochgearbeitet. Die drei sind mittlerweile Juristen, Journalisten und Familienväter, ihr orchestraler und grossartig produzierter Hip-Hop bohrt sich aber immer noch geradewegs in die Gehörgänge und fliesst von da aus direkt in die Füsse, welche in Folge dessen nicht mehr stillhalten können. So wippten denn pau-

senlos Köpfe und Hände rhythmisch mit den wahrlich fetten Bässen mit. Die Biomill tauchte ein in die Welt des Mundart-Hip-Hops und wurde erst gut 70 Minuten später wieder in die Realität entlassen. Wer nun moniert, dass dies eine sehr kurze Spieldauer sei, dem sei gesagt, dass das Trio auf der Bühne eine beachtliche sportliche Leistung ablieferte: Fast pausenloses Rappen und dazu permanente Bewegung ist eine Höchstleistung, umso mehr, als dass die Jungs von Brandhärd auch nicht mehr 20 sind. Das vornehmlich junge Publikum war gespickt mit Fans der ersten Stunde und solchen, die es jetzt spätestens nach dem Gig in Laufen sind. Im Vorprogramm wurde das Publikum von einer weiteren Hip-Hop-Band aus der Region angeheizt: Illa und Akim tauften unter dem Pseudonym Poem ihre Debüt-CD. Nachdem das einheimische RapperDuo im Januar 2016 in der Biomill seinen ersten Gig überhaupt spielte. Und auch Poem konnte überzeugen und wird mit Sicherheit dafür sorgen, dass der regionale Hip-Hop auch in Zukunft eine Stimme hat. Nach dem Konzert war noch längst nicht Schluss: An der Afterparty mit S-Gee durfte noch bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden.

VERANSTALTUNG

LAUFEN

Orientierungslauf mit der neuen OL-Karte «Stadt Laufen»

Vorgezogene Ostern mit «Jeans For Jesus» in der Biomill

Am Mittwoch, 26. April findet in Laufen am Abend der erste Stettli OL statt. Die neue OL Karte «Laufen» erstellte die Orientierungsläuferin Dorothe Spillmann in ihren Ferien um die Jahreswende. Die Spezialkarte ist genau und kann auch für OL-Sprintwettkämpfe verwendet werden. Nach der Waldkarte «Lenen» ist diese Karte bereits die zweite neue OL-Karte im Tal in diesem Jahr. So machen die Orientierungsläufe enorm Spass. Für Einsteiger ist der Lauf in Laufen eine gute Gelegenheit sich mit OL vertraut zu machen, kann man sich doch nicht im Wald verirren. Die Laufstrecken sind zwischen 1,5 und 3 Kilometer lang und beginnen beim Parkplatz «Alts Schlachthuus». Im Jahre 1954 wurde übrigens erstmals ein Orientierungslauf im Laufental durchgeführt, ebenfalls in Laufen, jedoch im Wald. Franz Karrer Brislach

Jürg Jeanloz

D

a hat doch ein Immobilienheini die Frechheit, eine kleine Wohnung zweimal zu vermieten und die Vorausbezahlung auch doppelt zu kassieren. «Die einmaligi Lag mit Usicht uf e Passwang und die Rueh sy doch unbezahlbar» schwärmt er zuerst Rainer, dem eingefleischten Junggesellen und später der rechtschaffenen Heidi vor. 650 Franken pro Woche seien unbedingt ein Schnäppchen. Die Zügelmänner von Rainer schleppen Bett, Sofa und etliche Kisten in die Wohnung und bringen altbackenes Ambiente ins leere Wohnzimmer. Sobald aber Heidi erscheint, geht der Knatsch los. Sie hat in ihrem Gepäck nur eine Halskette vom Drittweltladen, drei Räucherstäbchen und einen kaputten Wecker, aber sie mokiert sich über Rainers Hausrat aus der Caritas-Brockenstube. Die Wortgefechte der beiden Mieter sind einmalig und amüsant. Auf den Vorwurf von Heidi, Rainer sehe aus wie ein Verbrecher, antwortet dieser, er habe einen Onkel, der sehe aus wie Bruder Klaus

Begehrter Junggeselle: Rainer (Markus Neuenschwander), links Heidi (Pia Cueni-Durrer), rechts Eva (Myriam Schwyzer). FOTO: JÜRG JEANLOZ

und sei dabei ein Heiratsschwindler. Allmählich treffen auch Bekannte der beiden Mieter ein. Nolly, Heidis beste Freundin, schleppt Koffern heran und Heidis Mutter inspiziert die Wohnung mit skeptischen, aber neugierigen Blicken. Beide Frauen interessiert nur eines: Ist irgendwo ein Mann im Busch? So muss sich Heidi anhören, dass sie ein Verhältnis zu Männer habe, wie ein Deo zu Achselschweiss und die Mutter schwafelt vom Traummann aus Hollywoodfilmen. Rainer wird endlich entlarvt und scheut sich nicht, seine liebestollen Eskapaden auszubreiten. Die Komödie «WG wider Willen» von R. E. Britting ist nicht nur frech und

humorvoll, sondern beinhaltet auch viele Lebensweisheiten. Die Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Regie von Eveline Heim verkörpern ihre Rollen einmalig und bringen das FrauMann Verhältnis auf den Punkt. Spannende Wortwechsel und amüsante Vorwürfe lassen nie Langeweile aufkommen. Wer einen Abend herzhaft lachen und sich gleichzeitig reichlich verpflegen möchte, dem sei das Stück bestens empfohlen. Komödie «WG wider Willen» in 3 Akten in der Mehrzweckhalle Blauen: Aufführungen am 21., 22., 26., 28. und 29. April jeweils um 20 Uhr und am Sonntag, 23. April um 15 Uhr. Saalöffnung 1½ Std. vor Beginn, Reservationen 079 842 77 32.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

21. April bis 7. Mai

Präsentieren ihr brandneues Album: Die Berner Band «Jeans For Jesus» in der prall gefüllten Konzerthöhle Biomill. dust. Nach dem Osterrock Part 1 ging es am Karsamstag in der Biomill ungebremst weiter. Nach dem fulminanten Einstieg des Schlagzeug-Gitarren-Duos The Last Moan aus dem Wallis genossen alte bekannte Laufentaler im neu formierten Quartett «Lions In Danger» ihren Auftritt auf der Biomill Bühne. Pablo Echagüe aus der ehemaligen Formation The Big Bang Boogie und Tho Luong (Framed Lettre) tauften zusammen mit ihren weiteren Bandmitgliedern Demian Gattas und Sascha Gut mit ihrem melancholischen Rock gleich noch ihre erste CD «Love Moon». Die rund halbstündige Umbaupause nutzten die zahlreichen Biomillgänger um frische Luft zu tanken, um für Nachschub an der Bar zu sorgen, oder im Nebenraum sich spielerisch zu betätigen. Gespannt wartete man auf die Headliner des legendären zweitägigen Osterrocks, die Berner Mundart-ElektroPoper «Jeans For Jesus». Kurz vor Mitternacht legten die vier Berner Musiker los. Ein Glücksfall für Laufen und die einzige Konzertfabrik in der Region, gaben doch die vier Soundtüftler hier in

der Biomill ihr erstes Livekonzert nach der Plattentaufe in ihrer Heimatstadt. «‹Pro› (so der Titel der neuen Scheibe) ist locker das beste und bedeutendste Album des Berner Mundart-Pops seit Mitte der 90er-Jahre, als Züri-West und Stiller Has ihre Tonträger präsentier-

FOTOS: MARTIN STAUB

ten», schrieb der Bund letzte Woche über das neue Album. Der feine, sorgfältig ausgetüftelte Elektro-Pop der vier Berner um Sänger Michael Egger kam gut an und brachte das Laufner Publikum in (tänzerische) Bewegung.

Vernissage: Freitag, 21. April, 19.00 Uhr

Urban Cueni – Chromos Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr So, 11.00–16.00 Uhr. Der Künstler ist an der Vernissage und jeweils am Sonntag in der Galerie anwesend. DISCO

Freitag, 28. April, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJane Bigo Wir freuen uns auf die Premiere von DJane Bigo. Ihre Musikstilrichtungen sind Disco, Funk, Pop, Rock, Brazilian, Oldies und Charts – so können wir einen vielfältigen Tanzabend geniessen. LIEDERABEND

Samstag, 29. April, 20.15 Uhr * «Pidu und ich» und

Rolf Marti Mundart-Liedermacher zu Gast bei Rolland. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch

Bewegende Musik: Die junge Berner Band spielt tanzbaren Elektro-Pop.


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 23. April 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 21. April, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht zum Wochenausklang, offen für alle. Sonntag, 23. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Donnerstag, 27. April, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 23. April Es findet kein Gottesdienst in Flüh statt. Wir sind wieder für Sie da am Sonntag, 30. April um 10 Uhr zum ersten Konfirmationsgottesdienst. Mittwoch, 26. April, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger Freitag, 28. April, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Mirko Müller 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Armin Mettler, ökum. Kirche Flüh

Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.

Die grosse Anteilnahme beim Abschied von unseren Brüdern

Josef Hänggi

Bruno Hänggi

(Seppi) 11. 10. 1948 bis 22. 3. 2017

14. 9. 1945 bis 29. 3. 2017

hat uns tief berührt. Wir danken von ganzem Herzen – für die zahlreichen Zeichen der Verbundenheit durch einen Händedruck, Umarmungen, Besuche, Blumen, Karten, Spenden und tröstende Worte; – Herrn Franz Hänggi und Herrn Heinrich Bachmann für ihre grosse Hilfe beim Abschied sowie die würdige Gestaltung der Beisetzung; – Herrn Dr. M. Rudin für seine langjährige ärztliche Betreuung; – der Leitung und dem Personal des APH Stäglen in Nunningen für ihre liebevolle Betreuung und Pflege; – den Schulkameraden, Verwandten, Nachbarn, Freunden und allen, die den Verstorbenen im Leben in irgendeiner Weise Gutes erwiesen haben. Nunningen, im April 2017

Ruth Henz-Hänggi Erich Hänggi

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Grossen treu. Lukas 16, 10a

Gottesdienste: Sonntag, 23. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel. Sonntag, 30. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee. Der zu früherem Zeitpunkt angekündigte Kanzeltausch mit Laufen entfällt (Taufen dort). SoSchule/ChinderChilche. Sonntag, 30. April, um 10.15 Uhr mit Beginn im GD und mit anschliessendem Geschenkebasteln zu Muttertag. Konfirmandenlager. Mittwoch, 19. April, bis Samstag, 22. April, in Tennwil am Hallwilersee. Treffpunkt zum Abholen der Jungmannschaft am Bhf. Laufen: Samstag, 22. April, um 17.30 Uhr. Seniorennachmittag. Dienstag, 25. April, 15 Uhr, Gemeindesaal ref. KGH, Breitenbach, Thema: Nehmt mich mit! 1953 begibt sich die Schweizerin Katharina von Arx allein, fast ohne Geld und erst noch per Anhalter auf eine Weltreise. Wenn das nur gutgehen kann! Anschliessend: Zvieri. Beerdigungspikett: In der Woche nach Ostern ist Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel für die Beerdigungen und seelsorgerlichen Notfälle zuständig. Pfr. St. Barth ist in der Zeit im Konfirmandenlager. Ihr Telefon ist: 061 691 92 89.

Du warst im Leben so bescheiden, schlicht und einfach lebtest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, hab Dank – wir gönnen Dir die Ruh.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Bruder, Schwager, Götti, unserem Freund und Kollegen

Hansjörg Borer 6. Januar 1964 – 12. April 2017 Wir sind dankbar, dass wir mit Dir leben durften, und getröstet, weil Du in unseren Herzen weiterlebst.

Günther und Erika Borer-Anklin und Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Günther Borer-Anklin, Hollenstrasse 55, 4247 Grindel Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt am 26.04.2017 am Nachmittag und am 27.04.2017 am Morgen geschlossen

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: EKB Immobilien AG Gehrenstrasse 39, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau MFH mit Carport Standort: Neumattstrasse 45 Grundstück: GB 1728 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. Mai 2017

Breitenbach

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach – Fehren — Schindelboden Bodenackerstrasse 3, 4226 Breitenbach

Publikation stiller Wahlen Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Röm.-kath. Kirchgemeinderat BreitenbachFehren-Schindelboden für die Amtsperiode 2017–2021 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR). Als Mitglied des Kirchgemeinderates sind gewählt: Ackermann Imelda, 1960, Lehrerin, Fehren, bisher Altermatt Daniel, 1954, kaufm. Angestellter, Breitenbach, bisher Brunner Guido, 1955, Offsetdrucker, Breitenbach, bisher Brunner Oskar, 1952, Techn. Sachbearbeiter, Breitenbach, bisher Hänggi Toni, 1971, Lehrer, Fehren, bisher Sutter Kaspar , 1953, Bäcker-Konditormeister, Breitenbach, bisher Breitenbach, 18. April 2017 Röm.-kath. Kirchgemeinde Breitenbach-Fehren-Schindelboden Kaspar Sutter Marianne Fuchs Präsident Pfarramt/Aktuarin

Grindel

Baupublikation

Zwingen

Bauherrschaft: Paul Häner Hauptstrasse 53, 4247 Grindel Bauobjekt: Erstellen eines Wetterschutzdachs im Eingangsbereich, Erweitern eines Fensters Ostfassade zum Durchgang mit Markise Bauplatz: Hauptstrasse 53 Bauparzelle: GB-Nr. 480 Planauflage: Beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 4. Mai 2017

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Franziska und Thomas Matter Döllenring 62, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Anlehgewächshaus Bauort: Döllenring 62, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2157 (Zone W2a) Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 5. Mai 2017

Ergänzungswahl Mitglied Gemeinderat Gemeinderätin Sarah Tufano hat per Ende Juni 2017 ihre Demission aus dem Gemeinderat eingereicht. Die Liste «CVP/SP/SVP» hat für den ihr zustehenden Sitz einen Wahlvorschlag eingereicht und Natalie Caduff als Kandidatin vorgeschlagen. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission hat Natalie Caduff, Jahrgang 1969, als Mitglied des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2020 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.

Nunningen

Zullwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Bracher-Tschan Manuela und Pascal Unterrotenweg 15, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Architekt: Kohler Holzbau AG Lehengarten 247, 4234 Zullwil Bemerkungen: keine Bauplatz: Unterrotenweg 15 Bauparzelle: GB-Nr. 3071 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 20. April bis 4. Mai 2017

Bauherrschaft: Stephanie und Michel Ancel Fluhstrasse 7, 4244 Röschenz Bauobjekt: EFH Architekt: Hess Holzbau AG Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bemerkung: keine Bauplatz: Witterachstrasse Bauparzelle: GB-Nr: 1143 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 5. Mai 2017

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07


THIERSTEIN

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GRINDEL

In der ganzen Welt zuhause

EINGESANDT

Kulturkonzept Ich hätte gern aus jedem Kindergarten täglich eine Zeichnung von dem, was gerade aktuell ist sei es ein Hund ein Frosch ein Vogel eine Maus ein hoher Berg ein flugzeug Rennautos die Feuerwehr Piratenschiffe Drachen oder Schmetterlinge und würde diese Bilder streuen in der Tageschau des Fernsehns zwischen Kriege Konferenzen

Hungersnöte und auf der Titelseite jeder Zeitung müsste täglich eine Kinderzeichnung als Nachricht die nicht berichtet von dem, was war nein, die berichtet von dem, was sein will oder könnte damit wir endlich träumen lernen damit wir endlich wägen können das Gewicht der Welt. aus dem neusten Gedichtband «Alt?», von Franz Hohler eingesandt von Marianne Volonté

Vom Funkvirus gepackt: Carine Kalbermatten und René Lutz in ihrer Funkstation in Grindel.

René Lutz und seine Partnerin Carine Kalbermatten führen in Grindel ein Fachgeschäft für Amateurfunk. Eines der wichtigsten in der ganzen Schweiz. Martin Staub

L CHRISTINA, 7 JAHRE

utz-Electronics in Grindel ist in der Region ein Begriff. Trotzdem ist es in letzter Zeit ruhiger geworden um das Fachgeschäft für Radio und Fernsehen. «Wir wurden vor rund drei Jahren vom Amateurfunk infiziert», erklärt Carine Kalbermatten, die Partnerin von Geschäftsinhaber René Lutz. «Für unsere Stammkundschaft sind

wir selbstverständlich weiterhin da, aber das Schwergewicht unserer Geschäftstätigkeit liegt mittlerweile zu rund 80 Prozent beim Amateurfunk», führt Lutz aus. «Warum sollen wir in einer Branche geschäften, die eh schon gesättigt ist», meint Kalbermatten, die sich mit ihrem Partner freut, eine echte Marktlücke entdeckt zu haben. Für die rund 5000 Funkamateure der Schweiz, ist LutzElectronic zu einem der wichtigsten Partner geworden. Und HB9NBG und HB9FZC, das sind die AmateurfunkRufzeichen von Lutz und Kalbermatten wurden vom Amateurfunkvirus dermassen gepackt, dass dieser auch ihre Freizeit prägt. Als begeisterte Wanderer und Fans vom SOTA-Bergfunkbetrieb sind die beiden oft in den Schweizer Bergen unterwegs. Selbstverständlich immer mit ihrer Funkausrüstung, um von den verschiedenen Berggipfeln aus mit an-

EINGESANDT

Wir sind bereit Die Gemeinde Breitenbach ist in einer komfortablen Situation. Während noch vor 4 Jahren trotz stiller Wahlen nicht alle Gemeinderatssitze besetzt werden konnten und händeringend nach Personal gesucht werden musste, präsentiert sich die Situation für die Gemeinderatswahlen vom 21.05.2017 ganz anders. Die BreitenbacherInnen haben nicht nur eine Wahl vor sich, sondern auch eine echte Auswahl, um die Mitglieder der Exekutive zu bestimmen. Neben drei weiteren Parteien will auch die SVP neu im Gemeinderat Einsitz nehmen. Die Partei ist äusserst stolz mit vier fähigen, engagierten, kompetenten, lösungsorientieren und topmotivierten Kandidaten eine starke Liste präsentieren zu können. Die Schwerpunkte für die kommende Legislatur sind gesetzt und so vielfältig wie die Kandidaten sind, präsentieren sich auch die Themen der Gemeinderatskandidaten der SVP. Eine nachhaltige Finanzpolitik, in der jeder ausgegebene Franken zuerst verdient

werden muss, tiefe und attraktive Steuern, eine harte, dafür faire und glaubwürdige Asylpolitik, eine starke Schul-, Aus- und Weiterbildung, Familien und Büetzer und somit den Mittelstand finanziell entlasten, Altersarmut bekämpfen, Arbeitsplätze erhalten, Förderung des Individual- und des öffentlichen Verkehrs, gute Zusammenarbeit mit regionalen Organisationen, Sicherheit als Kernaufgabe der Polizei und last but not least das Volk (unseren Chef) ernst nehmen. Die WählerInnen haben selbst mit der Liste 3 die Qual der Wahl. Am besten legen Sie deshalb die Liste 3 unverändert in das Wahlkuvert, denn damit sichern Sie der SVP die meisten Stimmen. Wir lieben Breitenbach und wollen uns mit Herz, Verstand und Kompetenz für unser Dorf einsetzen und unserer Verantwortung gerecht werden. Herzlichen Dank für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen. Marcel Schenker, GR-Kandidat Breitenbach

Für die SVP: (v.l.) Dieneshen Gunaseelan, Marcel Schenker, Lorenc Lesaj und Sven Jeker. FOTO: ZVG

Jede Menge Fachliteratur: Lutz-Electronics führt neben dem einzigen physischen Amateurfunk-Fachgeschäft der Schweiz auch den USKA-Shop.

VERANSTALTUNG

AUSSTELLUNG

Frauen tauschen Kleider

Ausstellung im Zentrum Passwang

dust. «Swappen statt shoppen – tauschen statt kaufen». Dies der Slogan zum Kleidertausch am 29. April in der Nunninger Zähnteschüür. Zwei Frauen setzen ihre Idee um und laden andere ein, ihre gut erhaltenen Kleidungsstücke, die im Kleiderschrank bis anhin hängen blieben, gegen etwas anderes zu tauschen. Es gilt also, Kleider, Schuhe, Taschen, Hüte, Schals und anderes zu packen und am Samstag, 29. April, zwischen 09.00 und 15.00 Uhr, ins Nunninger Dorfzentrum zu tragen. Was übrig bleibt, wird für einen guten Zweck gespendet, wie die beiden Organisatorinnen mitteilen.

«Zeichen eines kreativen Lebens», dies der Titel einer neuen Ausstellung im Zentrum Passwang in Breitenbach. Sie zeigt Handarbeiten der Bewohnerin Doris Probst, Symbole ihres kreativen und künstlerischen Schaffens. Die Vernissage findet am Donnerstag, 27. April, um 18.00 Uhr, statt – mit Apéro. Die Ausstellung dauert bis Ende August und kann täglich besucht werden. Das Team Zentrum Passwang freut sich auf möglichst viele Besucher. Zentrum Passwang Breitenbach Tel. 061 785 31 31, www.zentrumpasswang.ch.

FOTOS: MARTIN STAUB

dern Funkamateuren zu kommunizieren. René Lutz zeigt das kleine Paket, das dafür nötig ist. «Ein Funkgerät und ein Draht (Antenne) genügt, um mit der ganzen Welt zu kommunizieren», bringt es Carine Kalbermatten auf den Punkt. Selbstverständlich ist dazu auch grosses Fachwissen und eine Lizenz nötig. «Wer die HB9-Lizenz-Prüfung des BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) besteht, hat ungefähr das Fachwissen eines Elektroniker-Lehrlings im zweiten Lehrjahr», umschreibt Lutz die erforderliche Ausbildung. Für AmateurfunkEinsteiger gäbe es aber auch eine vereinfachte Lizenz, fügt Kalbermatten an. Zuhause in Grindel führt das Amateurfunkerpaar neben dem einzigen Amateurfunk-Fachgeschäft der Schweiz auch den USKA-Shop (Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure). Hier macht Carine Kalbermatten besonders auf die Ecke für interessierte Neueinsteiger und Jugendliche aufmerksam. «Dieses Hobby bedeutet viel mehr als Funken, sagt sie und nennt als Beispiele die Technik, den Sport, Fremdsprachen, die Geografie und anderes. Und «beim Funken redet immer nur einer, der andere muss zuhören», fügt Lutz schmunzelnd an. René Lutz und Carine Kalbermatten sind in der Amateurfunk-Welt keine Unbekannten. Und durch Zeitungsartikel und das Internet werden die beiden Grindler allmählich auch in der Öffentlichkeit bekannt. Vor kurzem haben sie es sogar in die Sendung «Treffpunkt» von SRF 1 geschafft. Amateurfunk müsse man nur entdecken, um die Faszination zu erleben, sagen die beiden und wünschen sich, dass noch mehr «den Draht» finden, mit dem man die ganze Welt entdecken kann. www.lutz-electronics.ch; www.uska.ch


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SPORT

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FUSSBALL

Dornach und das Titelrennen Heute Donnerstag kommt es in Dornach auf dem Gigersloch (so die angedrohte Rückkehr des Winters dies nicht verhindert) zum 2. Liga InterregionalDerby der Schwarzbuben gegen Aufstiegsanwärter Allschwil. Im Cup setzte sich Dornach gegen Allschwil deutlich durch, verpasste aber vor Ostern den Einzug in die vielleicht lukrative Hauptrunde nur knapp. Edgar Hänggi

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it dem 3:2 Erfolg im Derby auswärts gegen Binningen konnte Dornach in der Meisterschaft weiter Luft zu den Relegationsplätzen schaffen. Allmählich kann Trainer Sandro Kamber daran denken, mit seinem Team ohne Tabellendruck Fussball zu spielen. Am Gründonnerstag wollten die Dornecker in der Schweizer Cup-Qualifikation auswärts gegen Linth 04 den Einzug in die Hauptrunde schaffen und so die Chance auf das grosse Los (FC Basel) wahren. Es blieb jedoch bei der Absicht, denn der Tabellendritte der Gruppe sechs, der noch immer Chancen auf den Aufstieg hat, erwies sich als zu stark. Mit einem 0:3 musste Dornach die Hoffnungen begraben. Heute Donnerstag trifft das Kamber-Team im vorgezogenen Meisterschaftsspiel auf Co-Leader Allschwil und kann in den Kampf um den Gruppensieg eingreifen. Noch Ende Jahr schickte man im Cup das Team von Trainer Sohail Bamassy mit einem 6:0 heimwärts. Die Allschwiler gewann jedoch das Nachtragsspiel gegen Grünstern und sind, als Co-Leader, nicht gewillt, erneut ohne Punkte vom Platz zu gehen. In der regionalen 2. Liga sieht die Lage von Dornach II spätestens seit dem 0:8-Debakel bei Concordia noch düsterer aus. Spielertrainer Ernes Hodzic gibt sich und sein Team jedoch nicht auf. Wenn man absteige, dann werde man sich auf die neue Saison einstellen und sich nicht dem Schicksal überlassen. Al-

Absenzen: Dornach muss gegen Allschwil neben anderen auch auf den gesperrten Bojan Saponja (hier gegen Binningen) verzichten. FOTO: EH-PRESSE lerdings zerren solche desolaten Vorstellungen erheblich am Nervenkostüm, das muss auch der Trainer zugeben. Am Samstag soll gegen den vorletzten Rossoneri (19 Uhr) ein positives Ergebnis her. In Laufen dagegen konnte man dank des 4:3 in Gelterkinden vor Ostern die Tabellensituation entschärfen. Noch ist man jedoch nicht dort, wo Adnan Ercedogan sein möchte. Laufen ist das letzte Team der Mittelfeldgruppe und weist fünf Punkte Reserve auf einen Abstiegsplatz auf. Ercedogan schaut aber lieber vorwärts und hat den kommenden Gegner im Visier. Concordia hat unter der neuen Teamführung einen beeindruckenden Steigerungslauf hingelegt und sich auch für den Halbfinal des Basler Cups qualifiziert. Die Städter sind denn in Laufen auch leicht zu favorisieren. Allerdings wuchsen die Laufentaler gerade in solchen Ausgangslagen oft über sich hinaus. Und ausserdem… … kommt es am Samstag um 18 Uhr in Breitenbach zum geografischen wie tabellarischen Nachbarduell. Der Sieger

des Derbys kann sich weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Ein Remis schadet beiden und für den Verlierer sieht es düster aus. Laufen hat im Vergleich zu den Schwarzbuben zumindest das wesentlich leichtere Restprogramm auf dem Papier. … reist 4. Ligist Soleita Hofstetten nach dem Nachtragsspiel am Dienstag gegen Münchenstein am Samstag erneut. Das Team von Sascha Hüppi muss zu Leader Binningen. Spielbeginn ist um 19.15 Uhr. … findet in der 4. Liga Gruppe 4 um 17 Uhr in Röschenz das Derby gegen Kleinlützel statt. In Sachen Relegation ein für beide Teams äusserst wichtiges Spiel. Zwingen spielt am Sonntag (14 Uhr) seine wohl allerletzte Karte in Sachen Aufstiegsambitionen aus. Gegen Aesch muss ein Heimsieg her. Drei Punkte will auch Riederwald in Münchenstein (Sonntag 15 Uhr), dann kann man sich in der Spitzengruppe festbeissen. Weitere Infos und Bilder gibt es auf www.facebook.com/ehpresse


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DORFPLATZ

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Angst vor dem kalten Duschen

Mundart-Liederabend in Laufen

Mit einer millionenschweren Angstkampagne machen die Gegner der Energiewende gegen die Energiestrategie mobil. Bald soll also kalt duschen angesagt sein und an jeder Ecke ein Windkraftwerk stehen. Dabei gehen wir natürlich alle pleite, weil wir so viel für den erneuerbaren Strom bezahlen müssen. Doch nicht einmal die Befürworter erwähnen die Kosten, welche uns bei einer Strategielosigkeit drohen. Unsere Uralt-Atommeiler müssen irgendwann abgestellt werden, wenn sie sich denn nicht selber ins Nirwana pusten. Neue Atomkraftwerke sind ohne massive staatliche Subventionen nicht finanzierbar. Wo neue Reaktoren gebaut werden, wie in Frankreich und Finnland, zeigt sich, dass diese trotz massiven Kostenüberschreitungen noch immer nicht am Netz sind. Eine unendliche Geschichte, geprägt von Bauverzögerungen und Prozesslawinen. Die Rückbaukosten der Atomkraftwerke und die Kosten für das Endlager wurden viel zu tief kalkuliert. So kommen langsam die wahren Kosten des Atomstroms zutage, während

sich die Kosten für erneuerbaren Strom im Abstand weniger Jahre jeweils halbieren. Dazu kommt eine rasante Entwicklung in der Speichertechnologie, welche die unregelmässige Produktion der Erneuerbaren ausgleichen wird. Sich mit fossiler Energie weiter vom Ausland abhängig zu halten, oder gar diese Abhängigkeit durch den Bau klimaschädlicher Gaskraftwerke noch zu erhöhen, ist eine dumme Idee und führt letztendlich tatsächlich zum Risiko, dass die Dusche kalt bleibt. So musste im Parlament eine Strategie erarbeitet werden, welche uns auf die Energiezukunft vorbereitet. Zu diesem Kompromiss werde ich mit Überzeugung ja sagen, auch wenn er nicht in allen Punkten meiner Überzeugung entspricht. Nun habe ich aber genug geschrieben, und es ist Zeit für eine warme Dusche. Unter unserem Dach warten nämlich 1000 Liter Wasser, die von der Frühlingssonne gratis auf über 90 Grad aufgeheizt wurden. Alexander Stebler-Winiger Meltingen

GEDANKENSTRICH

Gaby Walther Rolf Marti: Singt Lieder mit ironischen Texten. FOTO: ZVG

WOS. Bereits zum vierten Mal führt der Laufentaler Mundart-Liedermacher Rolland am 29. April im Alte Schlachthuus einem Liederabend durch. Dieses Mal stellt er das Baselbieter Liedermacher-Duo «Pidu und ich» und den Berner Chansonnier Rolf Marti vor. «Pidu und ich» singen ihre Lieder einfach so, um anderen eine Freude zu machen. Mit Scharfsinn und Humor beleuchten die beiden Liedermacher Peter Zaugg (Gesang, Gitarre) und Roland Horstmann (Gitarre) alltägliche Begegnungen, beschreiben das Sprachlose, das

Unaussprechliche. Die Texte von Rolf Marti zeichnen sich durch funkelnde Ironie aus. Witz, ein geöltes Mundwerk und die Fähigkeit, Stoffe auf den Punkt zu bringen, kombiniert er geschickt mit feinen Wortspielen und perfekten Reimen. Neben den musikalischen Darbietungen wird dem Zuschauer dabei auch der Mensch hinter den Liedermachern nähergebracht. Samstag, 29. April, 20.15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus Laufen. Vorverkauf: Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen und www.kfl.ch

VERANSTALTUNG

Liebe liegt in der Luft

LESERBRIEF

Schliessung diverser Bankschalter In der BaZ wurde bereits informiert, dass demnächst keine Geldschalter der BLKB in Aesch, Breitenbach, Bubendorf, Ettingen, Oberwil, Pratteln und Sissach mehr angeboten werden. Ich bin entsetzt und kann dieses Gelaber von «erneuert das Raumerlebnis» und all diesen hochgestochenen Ausdrücken schon nicht mehr hören. Aesch z.B. wurde vor nicht langer Zeit komplett umgebaut und ich nehme an, dass somit der nächste Umbau ansteht. Langsam frage ich mich, wo das hinführt und wieso das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen wird. Das Personal wird ständig abgebaut und es wird alles langsam ein «Einheitsbrei» mit den immer unbeliebter werdenden Unternehmungen; SBB, Swisscom und Post lassen grüssen. Auch die Polizei schliesst munter die Polizeiposten, und die leeren Immobilien werden dem Kanton verscherbelt. Aber wir stimmten ja gegen den Service public und jammern wieder weiter. Ich werde nun bald den Weg zur BLKB, inkl. diesem Artikel unter die Füsse nehmen und mich nach kurzer Kontaktnahme mit der Bank entscheiden, ob ich meine Ersparnisse im «erneuerten Raumerlebnis» überhaupt belassen soll. Cristina Gerig, Duggingen

WOS. Wie alle Jahre führt die Stadtharmonie Laufen auch nächste Woche wieder ein Unterhaltungskonzert durch. Am Samstag dem 22. April dreht sich in der Serafin Turnhalle in Laufen diesmal alles um die Liebe. Die Stadtharmonie und die Mezzoforte Band laden herzlich zum Spektakel. Ab 19.00 Uhr werden Getränke und warme Speisen serviert, doch das Programm wird niemanden sitzen lassen. Entweder flutet das Orchester die Halle mit Liebeskummer und Herzschmerz, lullt alle in rosarote Träume ein oder lässt sie durch Freudentänze und Liebesglück auf die Tische springen. Das Programm bringt sogar George Gershwin nach Laufen und das Phantom der Oper entführt das Publikum auf die grossen Bühnen der Welt. Unter der Leitung von Dirigent Miguel Etchegoncelay garantiert die Stadtharmonie Laufen hochkarätigen Schnulz und einen wundervollen Abend.

LESERBRIEF

Kompetenz wählen Susanne Schaffner bringt den idealen Rucksack für das Amt als Regierungsrätin mit. Die verheiratete Mutter zweier erwachsener Kinder ist in einer Bauernfamilie im Kanton Solothurn aufgewachsen. Sie studierte Rechtswissenschaft in Basel, nach einer Kaufmännischen Ausbildung mit Berufspraxis und Matur. Als Anwältin und Notarin führt sie in Olten eine Anwaltskanzlei mit Partnern zusammen und beweist damit auch unternehmerisches Denken. 2013 leitete sie den Kantonsrat, welchem sie seit 12 Jahren angehört, als Präsidentin. Die Finanzkommission und die Fachkommission Behinderung präsidierte sie ebenfalls erfolgreich. Leistung, Lebenserfahrung und politisches Können zeichnen diese intelligente und volksverbundene Frau aus. Ihr wurde nichts geschenkt und sie ist es gewohnt hart zu arbeiten. Mit der Wahl von Susanne Schaffner tun wir unserem Kanton etwas Gutes. Remo Waldner Gemeinderat Breitenbach

Ein perfektes Zimmer

VERANSTALTUNG

Der Mann in der Krise? WOS. Männer galten lange als das starke Geschlecht. Sie wurden in den allermeisten Bereichen – sozial, politisch, wirtschaftlich, beruflich, gesundheitlich und auch sexuell – als potent und erfolgreich angeschaut. Diese Vorstellung einer starken Männlichkeit wird zunehmend erschüttert. Die im Vergleich zur Frau um mehrere Jahre kürzere Lebenserwartung und die vielfach höhere Suizidrate der Männer bringen dieses Bild ins Wanken. Die traditionelle Männerrolle wird vermehrt von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst: Umstrukturierung der Arbeitswelt, zunehmende Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt die weibliche Konkurrenz machen den Männern zu schaffen. Immer weniger ist pure Muskelkraft gefragt und immer mehr wird die Arbeitswelt zur Dienstleistungsgesellschaft, in welcher eher «weibliche» Werte wie Teamgeist, Empathie und Freundlichkeit von zentraler Bedeutung sind und Männer einen weniger guten Zugang haben. Die tradierte Rolle des Mannes als Ernährer wird durch die finanzielle Unabhängigkeit der Frauen in Frage gestellt. Durch eine einseitige Rechtsprechung im Scheidungs- und Familienrecht sowie die Tendenzen zu Misandrie

(Männerhass) in der neuen Welle des Feminismus, fühlen sich Männer zunehmend hilflos und angegriffen. Was früher als männlicher Mut galt, ist heute männliche Aggressivität; aus Leistungsmotivation ist männlicher Karrierismus und aus Durchsetzungsvermögen männliche Herrschsucht geworden. Bei Gewalt, Krieg, Umweltzerstörung oder sexueller Belästigung wird der Mann zum Inbegriff des Bösen, als ob dies für alle Männer im gleichen Masse Gültigkeit hätte und Frauen an diesen Prozessen gänzlich unbeteiligt wären. Der Vortrag von Dr. med. Kurt Bütikofer – Hausarzt und Spitalarzt in Laufen – behandelt unter der Berücksichtigung von wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Vielzahl dieser Themen und versucht einen geschichtlichen Überblick über das Zusammenleben von Mann und Frau zu geben. Die biologischen und teilweise uralten kulturellen Hintergründe der traditionellen Männlichkeit erlauben ein besseres Verständnis der heutigen Probleme der Männer (und auch der Frauen) und ermöglichen so ein besseres Miteinander. Das starke Geschlecht im 21. Jahrhundert – Der Mann in der Krise? Öffentlicher Vortrag von Dr. med. Kurt Bütikofer 28.04.2017; 20 Uhr; Fridolinssaal Gemeindehaus Breitenbach

LESERBRIEF

«Die Haarfarbe sei zu dunkel» Wenn Sie einer Person zum ersten mal begegnen, so spielt der erste Eindruck eine grosse Rolle. Strahlt die Person Sympathie aus? Ist die Person gepflegt, passt die Kleidung zur Erscheinung? Wenn ich mein Umfeld frage, ob sie Marianne Meister als Regierungsrätin am 23.4.2017 wählen werden, so wird mir entgegnet: «Die Haarfarbe sei zu dunkel», oder «Mmh, ich bin mir unsicher; auf dem Prospekt hätte eine Perlenkette besser gepasst als dieser Modeschmuck…!». Item. Ich kenne Marianne Meister seit einigen Jahren, und ich habe sie als kompetente und bodenständi-

ge Person schätzen gelernt. Unabhängig, ob die Haare blond gefärbt sind oder grau meliert. So ist es wirklich nebensächlich, ob eine Kandidatin Modeschmuck oder Perlen trägt – wir brauchen weder eine Liz Taylor noch eine Farah Diba in der Solothurner Regierung – sondern eine vernünftige Frau, welche die Probleme der Gemeinden und des Mittelstandes kennt und unbürokratische Lösungen erarbeitet. Deshalb wählen wir am jetzigen Wochenende Marianne Meister! Christian Thalmann Kantonsrat FDP, Breitenbach

Alt ist man, wenn alles kompliziert und die Ansprüche hoch werden. Als 20-Jährige musste eine Ferienunterkunft nur günstig sein, mehr nicht. Heute sieht das anders aus. Immerhin steht einem dank der Plattform booking.com eine Unmenge an Angeboten zur Verfügung. Das Beste will ausgewählt werden, mit weniger gibt man sich nicht zufrieden. Dies führt zu angenehmen, wenn auch nicht zu unvergesslichen Nächten, wie zu jener vor 30 Jahren: Das günstige Hotel in Montpellier überraschte mit Kakerlaken und wurde dadurch zur Horrornacht, die Übernachtung im Park von Marseille, weil keine Bank zum Wechseln der Travellerschecks mehr offen hatte, endete um Mitternacht mit Flucht vor der Sprinkleranlage und das Schlafen in der «Besenkammer» ohne Fenster in Lissabon bei 35 Grad wurde zur heissesten Nacht meines Lebens. Damit also am Ferienort keine Überraschungen mehr auftauchen, wird die Suche zum tagefüllenden, nervenaufreibenden Projekt. Denn leider hat jedes Angebot seinen Haken. Gut erreichbar bedeutet in Wirklichkeit ein Hotel neben der Autobahn. Die zentrale Lage erweist sich als Zimmer mitten im Altstadtrummel. Für den freien Blick auf den See brauchte man einen Röntgenblick, denn wegen des davorstehenden Wohnblocks bleibt nur ein schmaler Streifen Wasser sichtbar – Google Maps hat es aufgedeckt. Familienfreundlich bedeutet meist billig und laut und die alles bietende Traumanlage ist leider unbezahlbar. «Das von Ihnen gewählten Datum ist bei Reisenden sehr beliebt, 65 Prozent sind ausgebucht», macht mich der Ferienanbieter nervös und fügt an, dass die letzte Buchung im von mir betrachtenden Hotel vor zwei Stunden erfolgte. Nun also nichts wie los, bevor alles ausgebucht ist. Kaum will ich mich für eine Unterkunft entscheiden, werde ich gerade noch von den vernichtenden Kommentaren anderer Reisenden abgeschreckt. Auf Schimmelgeruch und lautstarke Animation der Nachbaranlage kann ich gerne verzichten. Doch verhält es sich mit den Hotels wie mit dem Salat im Laden, jeder wählt den besten aus und am Abend ist das Regal leer. Und so entscheide auch ich mich für ein Angebot. Meine Wahl ist nicht schlecht: traumhaftes Zimmer an traumhafter Lage. Für einmal war das «Früher» nicht besser, sondern das Altwerden hat sich gelohnt.


DIES UND DAS

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Ein Spitalbesuch, der sich in jedem Fall lohnt Martin Staub

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Hôtel-Dieu nennt sich das elegante und gut erhaltene historische Gebäude, das frühere Spital, mitten im Städtchen Porrentruy. Seit rund zwanzig Jahren beherbergt der stilecht renovierte barocke Bau nebst der Bibliothek und der Ludothek das Museum für Kunst und Geschichte: Das Musée de l’Hôtel-Dieu. Erst kürzlich wurde das Wochenblatt auf dieses interessante Haus jenseits der Sprachgrenze aufmerksam, dank einer Medienmitteilung über die aktuelle Sonderausstellung «Bestiaire - pas si bêtes». Ein Besuch am Gründonnerstag bestätigte den Eindruck: Ein Besuch im Pruntruter Musée de l’Hôtel-Dieu lohnt sich unbedingt, auch für Deutschschweizer. Carole Kehrwand, Konservatorin und Restauratorin (mit Laufner Wurzeln mütterlicherseits), führte durch die Sonderausstellung, welche Objekte, Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen Plakate und Gebrauchsgegenstände mit «tierischem» Inhalt in einem spannenden Dialog zeigen. «Wir wollen mit dieser Präsentation aufzeigen und bewusst machen, wie wichtig uns die Tierwelt ist, und in welchen Zusammenhängen wir damit konfrontiert werden», erklärt die zweisprachig aufgewachsene Fachfrau. Eindrücklich, wie unterschiedlich die Tiere von den Menschen, je nach Epoche und je nach Bedarf symbolisiert werden. Beispielsweise der Bär als Wappentier, als gefährlicher Menschenfeind oder als Teddybär im Kinderzimmer. Diese Sonderausstellung, mit Saaltexten auch in Deutsch, wurde von Museumsleiterin Anne Schild kuratiert und ausschliesslich mit Exponaten aus der eigenen Sammlung zusammengestellt, wie Carole Kehrwand informiert. Ein Gang durch die permanente Ausstellung mit einer beachtlichen Sammlung aus Porrentruy und der Umgebung Ajoie zeigt Gerätschaften aus der hier beheimateten Uhrenindustrie, Zeitzeugen und Dokumente der bekannten

Der Pelikan: Ein Exponat, an welchem Carole Kehrwand als Restauratorin zuerst Hand anlegen musste, bevor es in der Vitrine ausgestellt werden konnte. FOTOS: MARTIN STAUB

Das Wildschwein: Wappentier von Porrentruy mit unterschiedlichen Sympathien. Druckerei Frossard sowie zahlreiche Bilddokumente des einheimischen Fotografen Albert Perronne. Zudem beherbergt das Museum den wertvollen Schatz der Sankt Peterskirche von Porrentruy. Eine Rarität im Musée de l’Hôtel-Dieu ist die edle, gut erhaltene Apotheke, die bis zur Schliessung des ehemaligen Spitals im

Das Pferd: Ein wichtiges Tier im Jura mit unterschiedlichen Aufgaben.

Jahre 1956 in Betrieb war und hier am ursprünglichen Standort allen Museumsbesuchern offen steht. Die Sonderausstellung «Bestiaire - pas si bêtes» in Porrentruy kann noch bis am 27. August 2017 besichtigt werden. Musée de l’Hôtel-Dieu, Grand-Rue 5, Porrentruy, Di-So, 14-17 Uhr. www.mhdp.ch.

Der Bär: Als Teddybär ein Kuscheltier für Kinder.


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DIES UND DAS

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Viele Mitmenschen helfen mit

Wie gesund sind Ihre Knochen? Knochen geben unserem Körper Halt, Festigkeit und schützen die Organe. Entscheidend für die Knochengesundheit ist eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D sowie regelmässige körperliche Bewegung. Die maximale Knochenmasse ist mit 30–35 Jahren aufgebaut. Danach beginnt ein ganz natürlicher Abbauprozess. Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Ab dem 50. Lebensjahr (Menopause) verlieren Frauen jährlich ca. 1% ihrer Knochenmasse, Männer nur halb so viel. Wenn die Knochen leicht(er) brechen Beeinflussbare Risikofaktoren für eine verminderte Knochengesundheit sind Fehl- oder Mangelernährung, Nikotinund übermässiger Alkoholkonsum sowie Bewegungsmangel. Ist die Gesundheit der Knochen eingeschränkt, kommt es rascher zu Knochenbrüchen. Typisch sind Bruchstellen an Brustwirbelkörpern, am Schenkelhals im Hüftbereich und an Unterarmknochen in Handgelenksnähe.

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Herzlichen Dank für Ihre Spende. Auch in diesem Jahr löste unser Spendenaufruf vom März eine grosse Solidarität gegenüber den hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im Thierstein und Dorneckberg aus. Für die überwiesenen grosszügigen Gönnerbeiträge und das Vertrauen in unsere Organisation danken wir den zahlreichen Spenderinnen und Spendern herzlich. Ein sehr grosses Dankeschön gebührt ebenfalls all jenen Menschen, die sich unermüdlich für die Hilfe und Pflege ihrer Angehörigen engagieren. Diese freiwilligen Einsätze sind immens wichtig und ermöglichen den kranken und hilfsbedürftigen Personen eine angenehmere Lebensqualität im vertrauten Umfeld. Falls Sie eine Unterstützung durch Spitex oder unser Angebot Spitex-24hNotruf wünschen oder mehr über uns erfahren wollen, klicken Sie auf unsere Homepage www.spitex-thdo.ch oder rufen Sie uns an. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 08.00 bis 11.30 Uhr unter der Nummer 061 783 91 55. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg www.spitex-thdo.ch. 061 783 91 55

Wichtige Fakten rund ums Auge

Selbsttönende Brillengläser statt Sonnenbrille? Tipps für den Sommer: Selbsttönende Brillengläser. XTRActive Flash to Mirror Brillenträger/-innen haben es im Sommer wirklich nicht leicht. Normale Brillengläser sind bei starker Sonneneinstrahlung keine Option. Doch auch die Sonnenbrille lässt sich nicht ganztägig tragen, schliesslich scheint nicht überall und ständig die Sonne. Das wiederholte Wechseln zwischen zwei Brillen kann recht lästig sein. Deshalb klingen selbsttönende Brillengläser wie die perfekte Lösung: Aufgrund einer chemischen Reaktion tönen sie sich bei Sonneneinstrahlung automatisch dunkler und werden wieder hell, sobald die Umgebung dunkler wird. Neben vielen Vorteilen haben diese Gläser jedoch auch einige Nachteile. Vorteile: - man hat immer eine Brille für jede Lichtsituation (wichtig für Brillenträger

Nachteile: - Die Gläser reagieren auf UV-Strahlen, ist vor allem bei bewölktem Wetter nur bedingt geeignet. - Die Reaktionszeit beträgt 10-30 Sekunden.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

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Wie Pflanzen sich mit Tier und Mensch verständigen

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Jahreskonzert Musikverein Metzerlen Am 28. und 29. April, 20.00 Uhr wird zum alljährlichen Jahreskonzert des Musikvereins Metzerlen eingeladen. Auch dieses Jahr hat der Verein unter der Leitung von Reto Jeger ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm einstudiert. Lassen Sie sich von unserem Euphonisten begeistern und tauchen sie in die eine oder andere Filmszene ein. Mit den Klängen des Es-

die nicht auf eine Brille verzichten können) - reagieren auch hinter der Windschutzscheibe von Autos - schnelle Anpassung von hell auf dunkel (wichtig beim Autofahren im Tunnel oder Outdoor-Sport) - 100% UV-Schutz - Modisches Accessoire in Kombination mit den neuen Flash-Verspiegelungen

Cornetisten dürfen sie dann in der wunderschönen Landschaft Cornwalls in das Gesicht des Mädchens blicken. Die Festwirtschaft hält ab 19.00 Uhr ein warmes Menue bereit, und nach dem Konzert wartet die Kaffeestube mit Kuchen auf, bevor Sie den Schlummertrunk an der Bar geniessen. Musikverein Metzerlen

Rendezvous der Pflanzen: In der Orangerie der Merian Gärten Basel. Pflanzen senden Signale an Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Mitpflanzen verstehen die Signale. Auch die Tiere. Und wir Menschen? Wenn wir das Dreiecksverhältnis Pflanze-Tier-Mensch mit den neusten technischen Hilfsmitteln genau betrachten, sind chemische, bioelektrische, farbliche, akustische und

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duftende Signale zu erkennen, ein ausgeklügeltes System von Übermittlung, Verarbeitung und Speicherung von Information. Wer diese Signale versteht, dem eröffnet sich ein neuer Zugang zur Welt der Pflanzen, die ihrerseits die Grundlage jeglichen tierischen und menschlichen Lebens bildet.

Was sind die Folgen, wenn der Informationsaustausch zwischen Pflanze, Tier und Mensch wissenschaftlich immer besser erfassbar und steuerbar wird? Welches sind die Erkenntnisse, die Universitäten, Naturschutzorganisationen und die chemische Industrie so neugierig machen? Schon werden Produkte angekündigt, die ohne die bisherigen Nebenwirkungen landwirtschaftliche Ertragssteigerung und effiziente Schädlingsbekämpfung versprechen. Wie wird dies alles unsere Haltung zu Pflanze und Tier beeinflussen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Organisation sinnzeit.ch aus Roggenburg unter dem Titel SINNE, SPRACHE, GEDÄCHTNIS UND INTELLIGENZ DER PFLANZEN international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer Vortragsreihe in die Orangerie der Merian Gärten Basel eingeladen. Piero Onori Mehr Informationen unter: sinnzeit.ch


DIES UND DAS DORNACH

VERANSTALTUNG

Neues aus dem Heimatmuseum

Gesucht wird – der Schweizer Grillchampion 2017

WOS. Am 23. April, um 15 Uhr, öffnet das Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach für die Museumssaison 2017. Um 15.30 Uhr wird mit einem kleinen Apéro die befristete Sonderausstellung (bis Juli 2017) aus dem Fotoarchiv von Josef Koller (1861-1945), Dornach, präsentiert. Die zum grössten Teil bisher unbekannten Bilder dokumentieren vorwiegend Dornachbrugg und seine Bewohner in der Zeit um 1900-1920. Gleichzeitig können wir als neue Dauerleihgabe aus dem Schweizer Nationalmuseum Zürich eine 1759 für Dornach (?) gegossene Glocke vorstellen. Das Museum ist bis am 29. Oktober jeden Sonntag von 15-17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. (Bitte Inserat in dieser Ausgabe beachten).

MUSIK-TIPP

Bob Dylan «Triplicate» (Sony Music) ist das erste Dreifachalbum des SingerSongwriters und Literatur-Nobelpreisträgers. Die drei «Til The Sun Goes Down», «Devil Dolls» und «Comin› Home Late» betitelten CDs enthalten keine einzige Eigenkomposition, sondern total dreissig Coverversionen aus dem Great American Songbook, der Sammlung von Klassikern der amerikanischen Unterhaltungsmusik aus den 1920er bis 1960er Jahren. Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Nat King Cole, Tony Bennett, Frank Sinatra und viele andere Stars haben Songs wie etwa «Stardust», «Stormy Weather», «As Time Goes By» und «Senti-

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mental Journey» schon interpretiert. Bob Dylan hat dem legendären Songbook bereits mit den letzten Alben «Shadows In The Night» (2015) und «Fallen Angels» (2016) seine Reverenz erwiesen. Er tut es mit seiner hervorragenden Tourband samt Bläsersektion auf «Triplicate» erneut respektvoll und beseelt, wegen des brüchigen, manchmal unreinen Gesangs jedoch nicht in allen Stücken gleichermassen hörenswert. Wer es stimmlich perfekter mag, wird wohl Frank Sinatras Songbook-Interpretationen vorziehen. Benno Hueber

WOS. Am 22. April findet im Coop Center Gartenstadt in Münchenstein der erste Vorausscheidungsanlass der Bell BBQ Single Masters 2017 statt. Auf den Sieger der Schweizer Einzelgrillmeisterschaft für Amateure wartet eine einmalige Grill-Reise in die USA. An insgesamt elf Vorausscheidungsanlässen in neun verschiedenen Kantonen messen sich die besten Schweizer Amateur-Grilleure, um sich als Sieger ihrer Qualifikationsserien einen der begehrten Startplätze am Finaltag der Bell BBQ Single Masters zu sichern. Dieser findet am 9. September auf dem Waisenhausplatz im Herzen der Berner Altstadt statt. Der Schweizer Grillchampion 2017 darf sich auf einen einzigartigen Preis freuen – auf eine Grillreise in die USA für zwei Personen ans legendäre «Jack Daniel’s World Championship Invitational Barbecue» im Wert von 7500 Franken. Zudem erhalten alle Teilnehmer an den Vorausscheidungsanlässen attraktive Sofortpreise. Der nächste Vorausscheidungsanlass findet am kommenden Wochenende statt – am Samstag, 22. April, ab 11.00 Uhr, im Coop Center Gartenstadt in Münchenstein. Alle Grillbegeisterten, Männer wie Frauen ab 18 Jahren, können kostenlos und ohne Voranmeldung mitmachen. Die

Einzelgrillmeisterschaft für Amateure: Ein Spass für alle Teilnehmer. Aufgabe lautet: Mit einem Grillmenü aus Fleisch und Gemüse in Bio-Suisse-Qualität die Fachjury der Swiss Barbecue Association überzeugen. Aus einem bunten Warenkorb stehen allen die gleichen Zutaten zur Verfügung; die Jury bewertet die Kreationen bezüglich Geschmack, Garstufe und Optik – bei allen aufkommenden Wettkampfgefühlen ein grosser Grillspass für alle!

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FOTO: ZVG

Für die Besucher gibt es im Barbecue Village der Partner Bell, Feldschlösschen und Weber viel zu erleben. Bei einem tollen Wettbewerb können Top-Grills und viele weitere Preise gewonnen werden. Und selbstverständlich stehen sowohl die Grilleure und die Jurymitglieder der SBA gerne für Fragen rund ums Grillieren gerne zur Verfügung.

VERANSTALTUNG

Photovoltaik und Stützpunktfeuerwehr Wollten Sie schon immer mal gerne mehr über Photovoltaik wissen? Jetzt ergibt sich eine ausgezeichnete und spannende Gelegenheit dazu: Am Samstag, 29. April können Sie um 14.00 Uhr bei der Stützpunktfeuerwehr in Laufen Fachpersonen befragen und die Anlage auf dem Dach des Gebäudes be-

gutachten. Ausserdem bietet sich die einmalige Gelegenheit, auch die Stützpunktfeuerwehr unter der Führung des Kommandanten zu besuchen – und nebenbei auch noch ein Gespräch mit unserer Nationalrätin Maya Graf zu führen. Also, kommen Sie vorbei, informieren Sie Sich, bestaunen Sie und disku-

tieren Sie beim anschliessenden Apéro mit! Organisiert von den Grünen Reinach/Aesch/Pfeffingen, Münchenstein und der Region Laufen.

Angelo Bolzern Grüne Region Laufen


Donnerstag, 20. April 2017 Nr. 16

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 20. April 2017 Nr. 16

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Das Museum ist geöffnet LAUFEN. WOS. Am nächsten Sonntag, 23. April, ist das Museum Laufental von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Momentan ist eine Sonderausstellung über die beiden Laufentaler Charakterköpfe August Cueni und Gottfried Jermann zu sehen. Der Vorstand des Museumsvereins freut sich auf viele Besucher.

Kampf im Himmel: Rotmilan und eine angreifende Krähe.

FOTO: ERIKA HARTMANN, LAUFEN

LESERBRIEF

LAUFEN

Die Zeit ist reif!

St. Katharinenkirche kann gerettet werden

Nach langen Jahren des Verhandelns im Parlament kommt nun endlich im Mai die Vorlage für die Energiestrategie 2050 des Bundes zur Abstimmung. Nun ist ein Ja des Volkes zwingend notwendig, um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Unlängst ist bekannt, dass die maroden und seit Jahrzehnten subventionierten AKWs mehr Gefahr denn Nutzen für die Energieversorgung unseres Landes darstellen. Regelmässig müssen diese aufgrund von Problemen vom Netz genommen werden und stellen dabei eine grosse Unsicherheit für unsere Versorgung dar. Im Gegensatz dazu haben sich die erneuerbaren Energien Wasser, Holz, Sonne und Wind als zuverlässige Energiequellen in der Schweiz weiter etabliert und zeigen den Weg für die zukünftige Energiegewinnung unseres Landes deutlich auf. Diese Zeichen der Zeit haben auch viele Un-

ternehmer erkannt und setzen bewusst auf die erneuerbaren Energien. Dadurch konnten Arbeitsplätze in der Region gesichert oder gar Neue geschaffen werden. Die Unabhängigkeit von ausländischen Energiequellen stärkt somit das Gewerbe und sichert langfristig den Einsatz von kostengünstiger Energie. Der Verein FEEL setzt sich seit vielen Jahren für eine dezentrale Energieversorgung und die Erneuerbaren Energien ein. Mit der aktuellen Plakatkampagne wollen wir zum Ausdruck bringen, dass die Zeit reif für ein neues Energiezeitalter ist. Legen auch Sie am 21. Mai mit Überzeugung ein Ja zur Energiestrategie 2050 des Bundes in die Urne. Ralph Jordi, Laufen Präsident Verein FEEL (Forum Erneuerbare Energien Laufental)

WOS. Die Kirchgemeindeversammlung der Christkatholischen Kirchgemeinde, als Eigentümerin der barocken Stadtkirche St. Katharina, hat an der Kirchgemeindeversammlung vom 11. April dem erforderlichen Ausführungskredit im Gesamtumfang von CHF 1,2 Mio. zugesagt. Damit sei die Realisation der dringendsten Instandsetzungsarbeiten der ersten Etappe gesichert, heisst es in einer Medienmitteilung. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung durch Spenden, Beiträge von Bund, Kanton, Kirchgemeinden und Privaten, konnte bereits diese Woche mit den dringlichsten Arbeiten begonnen werden. Ab Ende August 2017 soll die Kirche trotz bevorstehenden Innenraumarbeiten der zweiten Etappe mit Einschränkungen wieder für Konzerte und Gottesdienste zugänglich sein.

Brass Band zeigt ihr Können SEEWEN. WOS. Die Brass Band Seewen, unter der neuen Leitung von Clemens Schmid hat in den letzten Wochen intensiv geprobt und gefeilt, um am kommenden Samstag, 20. April, 20 Uhr, die Früchte der Arbeit zu ernten und einem breiten Publikum zu präsentieren. Das Jahreskonzert wird durch die Jungmusikanten der Musikschule Seewen eröffnet und in Begleitung der Ansage von Karl Hartmann von der Brass Band mit zahlreichen unterhaltenden Melodien fortgeführt. Eierläset – ein Traditionsanlass SEEWEN. WOS. Kaum zurück vom oben beschriebenen Konzertabend, steht der nächste traditionelle Seewner Event bereit für die Bevölkerung von nah und fern: Die Eierläset 17 beim Schulhaus wird wie gewohnt vom TV Seewen organisiert. Zur Mitwirkung eingeladen sind diesmal die Feuerwehr, der TV Büren, die Jugendriegen und der organisierende TV Seewen selber. Zum Mitfiebern, Anfeuern und Mitfeiern sind alle andern herzlich willkommen. Am Sonntag, 23. April, ab 14.30 Uhr beim Schulhaus. Die Nominierten sind gewählt BÜREN. WOS. Weil sich für die Gemeinderatswahlen 2017 (21. Mai) nicht mehr Kandidaten zur Verfügung stellen, als Sitze zu vergeben sind, gelten folgende Kandidierende als gewählt: CVP: Marcel Meier, Sandro Servadei, Marcel Staub, Sabine Saner. Freie Wähler FWB: Stephanie Erni, Tanja Hersperger. Die FDP stellt keine Kandidaten.

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Die Blütensammlerin Von Petra Durst-Benning

Das hellgrüne Buch leuchtet mir mit Löwenzahnblüten, Kirschblüten und Veilchen entgegen. Das sieht nach leichter Ferienlektüre aus und passt wunderbar. Petra Durst-Benning ist 1965 in Baden-Württemberg geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie schreibt historische und zeitgenössische Romane. Bei der Recherche finde ich ganze 34 Romane von ihr. Nach der Trennung soll Christine entweder aus dem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gibt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch mithilfe ihrer Freundinnen wandelt sie das Haus in ein «Bed and Breakfast» um und diese Idee wird ein voller Erfolg. So hat sie einen guten Verdienst und lernt vor allem neue Menschen kennen. Und natürlich entsteht daraus am Schluss auch noch eine Liebesgeschichte. Das Buch ist leicht und süffig zu lesen. Es ist als Taschenbuch im wahrsten Sinne des Wortes eine leichte Lektüre und hat in jeder Strandtasche Platz. Christine Eckert

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Eierläset oder wenn Hasen um die Eier rasen. Fünf Mannschaf...