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Donnerstag, 13. April 2017

109. Jahrgang – Nr. 15

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

4ºC 19ºC

7ºC 16ºC

7ºC 16ºC

Freitag, 14. April 2017 Am Karfreitag recht sonnig und angenehme Frühlingstemperaturen. Samstag, 15. April 2017 Wechselnd bewölkt mit steigender Schauerneigung am Nachmittag. Sonntag, 16. April 2017 Wechselhaft. Sonne und Wolken lösen sich ab. Wahrscheinlich aber trocken.

Laufen

3 In Laufen herrscht Parkplatzmangel. Bauherren, Angestellte und Anwohner dauerbelegen viele Plätze. Potenzielle Kunden haben das Nachsehen.

Beinwil

11 Unter der Ägide des Klosters Beinwil haben Freunde des Jakobsweges CH den Baslerweg, einen Teil des Jakobsweges von Basel bis Solothurn, ausgeschildert.

Aktuell Stellen Immobilien

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Eine Wanderkarte für «Basel West» Die neue Wanderkarte für die Region Basel West deckt das Gebiet zwischen Gempen und Roggenburg und von Riehen bis zum Passwang ab. Erstmals sind auch das Schwarzbubenland und das Laufental auf einer Karte vereint. Zwölf Wandervorschläge ergänzen die Karte. Gaby Walther

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igentlich hatten das Forum Schwarzbubenland und die Promotion Laufental geplant, gemeinsam eine Wanderkarte zu erstellen, auf der die Regionen Schwarzbubenland und Laufental dargestellt sind. Denn bis anhin gab es keine solche Karte. Das Vorhaben erübrigte sich jedoch, da zur selben Zeit der Verein Wanderwege beider Basel daran war, die Karte Region Basel aus dem Jahr 2008 zu ersetzen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ist die neue Wanderkarte für die Region Basel West entstanden. Diese Karte, welche nun auch das Laufental und das Schwazbubenland umfasst, ist am letzten Donnerstag im Kulturhaus Bider & Tanner in Basel vorgestellt worden. «Auch wenn heute Karten online zu finden sind, ist der Trend feststellbar, dass die Leute wieder etwas in der Hand haben wollen», stellt Geschäftsinhaber Jens Stocker fest. Die Karte Basel West deckt auf der Vorder- und Rückseite das Gebiet zwischen Gempen und Roggenburg und von Riehen bis zum Passwang ab und zeigt die Wanderrouten auf dem neusten Stand. Der Massstab 1:25 000 erlaubt es,

Vor der neuen Wanderkarte: Tamara Stähli-Cueni und Franz Baumann haben ein Wanderbüchlein mit zwölf interessanten Wandervorschlägen durchs Laufental und das Schwarzbubenland geschrieben. FOTO: GABY WALTHER

neben den Wanderrouten viele Zusatzinformationen zu bieten, welche das Wandern erleichtern und bereichern. So sind neben Sehenswürdigkeiten auch Waldhütten, Feuerstellen und der Zeitbedarf für die einzelnen Strecken eingetragen. Als zweiter Teil soll die Karte Basel Ost entstehen, die Routenprüfungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Zur Ergänzung der Karte West haben das Forum Schwarzbubenland und Promotion Laufental eine Wanderbroschüre erstellt. Unter den Vorschlägen finden sich diverse Schwierigkeitsgrade, von einfachen Touren, die mit Kinderwagen unternommen werden können, bis hin zu solchen, die anspruchsvoll sind und eine gute Kondition verlangen. «Für alle

Generationen ist etwas dabei», erzählt Konzeptverantwortlicher Martin Schindelholz. Tamara Stähli-Cueni und Franz Baumann, beide begeisterte Wanderer, beschreiben in dem Büchlein zwölf Wanderrouten durchs Laufental und Schwarzbubenland. Nebst Distanz und Informationen zur An- und Abreise werden gastronomische Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten aufgezählt. Die Frage nach der Lieblingsroute ist schwer zu beantworten. Schliesslich schwärmt Tamara Stählin für die Wanderung von Burg über den Raemelspitz nach Röschenz. Es sei eine Grenzerfahrung. Immer wieder werden die Kantons- und sogar Landesgrenze über-

schritten. Höhepunkt sei der herrliche Rundblick vom Remelturm, so Stählin und die Einkehr in die wiedereröffnete Besenbeiz auf der Remelwiese. Franz Baumann hebt die Wanderung Wasserfallen – Hinderi Egg – Vogelberg – Neuhüsli hervor. Hinauf gehe es mit der Luftseilbahn, die Wanderung über die Krete biete ein unvergessliches Erlebnis und werde mit der romantischen Strecke durchs Bogental abgeschlossen. Wer die Wanderkarte beim Forum Schwarzbubenland an der Infostelle in Dornach kauft, erhält das Büchlein gratis dazu. Bezug Karte: Bider+Tanner, Tourismus Schwarzbubenland oder im Onlineshop WbB, www.wanderwege-beider-basel.ch, www.schwarzbubenland.info/ (Preis CHF 32.80)

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An Ostern bleibt das Entsorgungscenter geschlossen Donnerstag, 13. April 2017 Karfreitag, bis und mit Ostermontag (14. bis 17. April 2017) Wir wünschen ein frohes Osterfest. IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

ab 15.30 Uhr geschlossen geschlossen


LAUFENTAL LIESBERG

Perfekte Harmonie: Brass Band Liesberg und die Pipe Band.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Hetzen beim Einkaufen In Laufen herrscht Parkplatzmangel. Bauherren, Angestellte und Anwohner dauerbelegen viele Plätze. Potenzielle Kunden haben das Nachsehen. Zwar erhebt die Stadt Gebühren, setzt das Geld aber nicht wie vorgesehen für den Bau von Parkraum ein.

Einmarsch durch die Sitzreihen: City of Basel Caledonia Pipe Band.

Liesberger Musiker und Basler Schotten harmonierten ausgezeichnet und liessen erahnen, welch Probeaufwand nötig war, um zwei Musikstile unter einen Hut zu bringen. «Langjährige Übung, Ausdauer und Blaskraft benötigt es, um das Dudelsackspiel zu erlernen, meinte die charmante Moderatorin Charlotte Kübler. Die Rose von Kelvingrave, eine tiefgründige Ballade für einen Sportanlass englischsprechender Völker, entzückte die Gäste und verleitete sie zu grossen Beifallsbekundungen. Von Aufhören war keine Rede, die Kleinformation musste nochmals auf die Bühne und eine weitere Zugabe mit den Liesbergern vortragen. «Und was tragen die Schotten unter dem Kilt (Schottenrock)» fragte Kübler keck in die Runde. Sie habe nicht nachgesehen, auf jeden Fall Socken und Schuhe, kalauerte sie munter weiter. Dirigent Thomas Scherrer ist einfach ein Glücksfall für das aufgestellte Ensemble in Liesberg. Er meisterte nicht nur das Spiel mit der Pipe-Band, sondern überzeugte auch mit Stücken, wie dem Marsch «Australasian» vom bekannten Komponisten William Rimmer oder mit Riverdance, einer Tanzperformance mit irischer Melodie. Wie vielseitig das Konzert war, bewiesen die SoloAuftritte der Spezialisten Marco Franz, Posaune, Iwan Nussbaumer, Eb-Horn und Andreas Widmer, Bb-Cornet. Der Nachwuchs stand auch schon in den Startpflöcken; Dirigentin Silvia Steiner hatte mit 6 Jugendlichen ein kleines Programm eingeübt. Für das körperliche Wohl sorgte das Küchenteam mit Schottischem Lammeintopf und die Bar mit aussergewöhnlichen Whiskytropfen.

LAUFEN

LAUFEN

EGK erhöht Gewinn

Laufen — Laufsteg der Welt

WOS. Die EGK-Gesundheitskasse schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dies zeigt auch der diesjährige Geschäftsbericht, der in konsolidierter Form das Gruppen-Ergebnis der EGKGesundheitskasse ausweist. Im vergangenen Jahr konnte das Betriebsergebnis um satte 39 Prozent verbessert werden. Der Jahresgewinn erhöhte sich auf 13,1 Millionen Franken (2015: 9,3 Millionen). Ein Resultat, das auf der deutlichen Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses beruht. Das Eigenkapital der EGK-Gesundheitskasse betrug per Ende Jahr 109,7 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent. Trotz erhöhten Prämien verzeichnete die EGK-Gesundheitskasse nur einen geringfügigen Rückgang bei der Anzahl der Versicherten. Im Gegenzug konnten dank des erfreulichen Betriebsergebnisses die Rückstellungen erhöht werden. Auch die Solvenzquote der Grundversicherung liegt mit 107 Prozent deutlich über dem erforderlichen Soll, teilt die EGK mit. Rund 90 000 Personen beziehen ihren obligatorischen Krankenversicherungsschutz bei den EGK-Grundversicherungen.

Paul Habegger aus Münchenstein, typografischer Zauberer und Original, hat für Laufen eine faltbare Karte kreiert, die sich auch als Tischkärtchen eignet. Zu beziehen ist die Karte beim Wochenblatt.

jjz. Schon der Einmarsch der drei Dudelsackpfeifer und der beiden Trommler war beeindruckend. Im Gänsemarsch schlängelten sich die fünf Schottenröcke durch die sitzenden Gäste und sorgten für Gänsehaut. Die silbrigen Töne und das satte Brummen der Sackpfeifen, dahinter die virtuose Trommelbegleitung dürften die Zuhörer schon lange nicht mehr so aufgewühlt haben. «Hold fast» war ihre Losung, die Zusammenhalt, Tradition und Liebe zu Schottland ausdrückte. Nicht minder aussergewöhnlich war das anschliessende Konzert der «City of Basel Caledonia Pipe Band» mit dem Musikverein Brass Band Liesberg. Herrlich spielten die beiden Formationen den «Drunken Piper», ein altes Seemannslied, das die Gäste in ein schottisches Pub versetzte, wo Rauch und Whiskydunst die Sinne vernebeln. Die

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LAUFEN

Brass und Dudelsack im Einklang

Zur Freude der riesigen Gästeschar im Seemättli konzertierte die Brass Band Liesberg mit einer kleinen aber feinen Formation von Dudelsackpfeifern und Drummers. Die schottischen Weisen fuhren heftig ein.

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bru. Auf einer von Paul Habeggers Postkarten steht «Je Suisse optimiste». Schon dieser Satz verrät, dass der Humor des Typografen und Zeichners feinsinnig und doppelbödig ist. Der «Herr der Postkarten» arbeitet mit den Mitteln des Buchdrucks, mit Holzbuchstaben oder einem Satz aus Blei und Messing. Bereits 45 Motive hat Paul Habegger auf Karten drucken lassen, meist in Schwarz-Weiss. Die Kunsthistorikerin Barbara van der Meulen aus Blauen schreibt zu diesen Karten: «Im Vergleich zu der traditionell eher formal strengen Basler Grafik zeugen die mit Text und Bild gestalteten Postkarten Paul Habeggers von einem hintergründigen, britischen Humor. Seine Wortspielereien überraschen mit mehrdeutigen Aussagen, die sich nicht auf den ersten Augenblick erschliessen, sondern dem bisweilen etwas ratlosen Adressaten wie aus einer fernen, ganz eigenen Welt verschmitzt zuzwinkern.» Oft unterschätzt Paul Habegger wurde 1940 in Basel geboren. Schon als Kind war er sensibel und künstlerisch begabt. Sein Leben verlief aufgrund psychischer Schwierigkeiten, aber wohl auch wegen ärztlicher Fehldiagnosen nicht immer einfach. Mit einem Stipendium von 10 000 Franken konnte Habegger die Kunstgewerbeschule in Basel besu-

Gini Minonzio

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lles wäre bereit für einen entspannten Einkaufsbummel in Laufen. Die Wirte haben hoffnungsfroh hinausgestuhlt und die Boutique-Besitzerinnen die Schaufenster verheissungsvoll dekoriert. Auch das Wetter macht mit. Alles wäre also bereit. Alles? Wirklich? Ein mächtiger Spielverderber verwandelt jedoch jeden geplanten Bummel in eine rasende Hetzerei: Der Parkplatz am Amthausplatz ist voll, Bezahlplätze hat es keine mehr. Es bleibt also nichts anderes übrig, als das Auto in der blauen Zone abzustellen. Doch vom Einkaufsbummel mit anschliessendem Schwatz beim Kaffee kann ja wohl keine Rede mehr sein, wenn das Ganze maximal 89 Minuten dauern darf. Solche Szenen spielen sich im Augenblick nicht selten ab. Grund dafür sind die vielen Baustellen. Beim Stedtli sind 16 Parkplätze fix für Handwerker reserviert und etliche weitere von ihnen belegt. Und auch bei der Vorstadt sind einige Parkplätze weggefallen. «In der IG Laufen diskutieren wir die Parkplätze immer wieder, und zwar sehr heiss», sagt Alex Beck, Präsident der IG Laufen. Man habe festgestellt, dass immer mehr Parkplätze wegfielen, aber keine neuen dazukämen. Die IG Laufen diskutiere immer wieder Ideen, doch zuerst müsse man sich intern einig sein, bevor man damit an den Stadtrat gelange. Beck geht davon aus, dass die Stadt

Öffentliche Strasse zugeparkt: Fussgänger müssen sich zwischen parkierten FOTO: GINI MINONZIO Autos durchschlängeln.

nicht an einem Parkhaus vorbeikommen werde, auch wenn die Hürden dafür hoch seien. Der Optiker Roger Chalon hat eine neue, unkonventionelle Idee. «Es fällt auf, dass sehr viele Parkplätze im Stedtli den ganzen Tag von Anwohnern, Geschäftsinhabern und ihren Angestellten belegt sind.» Manche Autofahrer nähmen eine allfällige Busse in Kauf, andere verstellten einfach die Parkscheibe. Es sei einfach nicht gut, wenn dafür potenzielle Kunden keinen Parkplatz mehr fänden. Chalons Vision ist es, das Stedtli tagsüber mit einem richterlichen Verbot zu belegen. Tagsüber dürften nur Kunden, Sonderfälle und Lieferanten im Stedtli parkieren. Alle anderen müssten draussen bleiben. Ein richterliches Verbot hätte zudem den grossen Vorteil, dass die Bussen im Wiederholungsfall deutlich erhöht werden könnten. Natürlich müsste ein ideenreicher Jurist diese Vision prüfen und allenfalls weiterentwickeln, so Chalon. Dieser Idee kann der Stadtpräsident Alexander Imhof wenig abgewinnen. Es stelle sich die Frage, ob eine solche Nutzungseinschränkung rechtlich zulässig sei. «Abgesehen davon liegt es in der Eigenverantwortung der Ladeninhaber, den Kunden nicht die guten Parkplätze wegzunehmen», so Imhof.

Ersatzabgabe wird nicht eingesetzt Aber auch Chalon ist grundsätzlich enttäuscht vom Stadtrat, was die Parkplatzsituation angeht: «Seit Jahrzehnten werden Parkplätze aufgehoben, aber keine neuen geschaffen.» Dabei wäre die Stadt laut Parkplatzreglement von 1993 verpflichtet, neuen Parkraum zu schaffen. Laufen erhebt Parkplatzersatz-Abgaben, die für neuen Parkraum verwendet werden müssen. Wer bei einem Umbau oder Neubau keine erforderlichen Parkplätze erstellen kann, muss eine Abgabe bezahlen, die zurzeit rund 10 300 Franken beträgt. Insgesamt sei so knapp eine Million Franken zusammengekommen, bestätigt Imhof. «Wäre die Überbauung Nau realisiert worden, hätten wir diese Ersatzabgaben für Parkplätze genutzt. Nun müssen wir nochmals über die Bücher», erklärt er. In ein paar Monaten sollten die reservierten Parkplätze beim Amthaus wieder frei sei. Bei der Laufner Vorstadt werde es jedoch etwas länger dauern, vor allem auch, wenn dann die Röschenzstrasse saniert und beim Kirchgarten gebaut werde. Kurzfristig wäre es denkbar, das Schwesternareal für Parkkartenbesitzer freizugeben oder das Regime beim Schlachthaus zu überdenken, so Imhof.

ÖFFENTLICHER VORTRAG Freitag, 28. April 2017, 20.00 Uhr Fridolinssaal Gemeindehaus Breitenbach «Das starke Geschlecht im 21. Jahrhundert Der Mann in der Krise?» von Dr. med. Kurt Bütikofer Männer galten lange Zeit als privilegiertes und herrschendes Geschlecht. Dieses Bild ändert sich zusehends. Männer werden immer mehr als beziehungsunfähig, krank und gewalttätig wahrgenommen. Wie stehts um den «Neuen Mann»? Eintritt: frei, Kollekte

Laufsteg der Welt: Paul Habegger mit seinen witzigen faltbaren Karten. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

chen. In den 1980er-Jahren begann er, zu Hause typografische Arbeiten zu entwerfen und drucken zu lassen. Da er 1976/77 eine Saison lang in Kleinlützel wohnte, lernte er auch Laufen besser kennen. Später hatte er die Idee zum Slogan «Laufen — Laufsteg der Welt». Wie kam er darauf? «Mir gefällt das Städtchen sehr gut», erklärt Habegger, «jeder, der aufrecht in Laufen flaniert, kann sich als Model und Star fühlen.» Diese Aussage spiegelt den augenzwinkernden Humor des Münchensteiners, der oft darunter leidet, dass die Menschen seinen leisen Witz nicht verstehen oder die unaufdringliche Kunst seiner Karten unterschätzen.

Laufen wird prominent Die Bewohner von Poppau in Sachsen-Anhalt sollen übrigens früher fest daran geglaubt haben, dass ihr Dorf in der Mitte der Welt liege. Andere Ortschaften stellen Wegweiser auf, die jeweils die Entfernung zu den grössten Weltstädten angeben; damit werden sie ebenfalls «prominent». Dass Laufen der Laufsteg der Welt sei, darf man durchaus behaupten, wenn man über die Fantasie und den sympathischen Humor eines Paul Habegger verfügt. Die Karten für je 2 Franken sind auf dem Büro des Wochenblatts in Laufen zu erwerben. Weitere Postkarten kann man beim Künstler direkt beziehen (061 411 01 77).

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

21. April bis 7. Mai

Vernissage: Freitag, 21. April, 19.00 Uhr

Urban Cueni – Chromos

Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr So, 11.00–16.00 Uhr


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Freitag, 14. April 2017 19.30 Uhr Karfreitags-Abendgottesdienst mit Abendmahl Sonntag, 16. April 2017 10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 14. April, 10 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Musik aus der Matthäuspassion von J. S. Bach mit Stefan Pöll, Orgel, und Francesc Ortega Martí, Bass. Predigt zu Judas von Pfarrer Armin Mettler Sonntag, 16. April, 10 Uhr Ökum. Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Pfarrer Guido Büchi und Stadtposaunenchor Basel unter Iris Junker. Pfarrer Armin Mettler, ref. Kirchenchor unter Jasmine Weber, Sonntagsschule, Osterbrunch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 13. April, 21.00 Uhr, Gebetsnacht, Kapelle Herz-Jesu-Kirche, 21.00 bis 24.00 Uhr, mit dem ökum. Vorbereitungsteam, Ein- und Auslass jeweils zur vollen Stunde. Freitag, 14. April, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Karfreitagsbesinnung mit Abendmahl, Vikarin Marianne Nyfeler Blaser. Freitag, 14. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Claude Bitterli, Carlos Conrad (Violoncello) und Tatjana Fuog (Klavier). Sonntag, 16. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Regine Kokontis, christkatholische Priesterin Denise Wyss und Bläserquartett der Brass Band Konkordia Büsserach.

Gilt als Leidzirkular

Alfred (Fredy) Meyer 5. Januar 1946 – 4. April 2017 Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied.

Die Trauerfamilie Auf eine öffentliche Abdankung wird verzichtet. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin, unserer Mutter, Grossmutter, Tante, Schwägerin und Schwester

Du siehst die Wiesen nicht mehr grünen, in denen Du einst so froh geschafft. Siehst Deine Tiere nicht mehr weiden, weil der Tod Dir nahm die Kraft. Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für Deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest Du. Mit allem warst Du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh.

In tiefer Trauer, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen nehmen wir Abschied von unserem allerliebsten Mutti und Grossmutti, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

LILIANE JERMANN-CATTIN 20. Januar 1936 – 4. April 2017 Nach schwerer Krankheit und doch viel zu schnell bist du am frühen Morgen still und leise von uns gegangen. Deine Liebe tragen wir immer im Herzen.

Erich Jermann Jacques und Diana Jermann mit Joël, Sina und Tanja Lucie und Celina Fürst

Emilie Hänggi-Affolter 9. Oktober 1924 – 4. April 2017 Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie im Kreise ihrer Familienangehörigen friedlich einschlafen. Ihre Zuneigung, Umsicht, Tatkraft und insbesondere ihre Fürsorge werden wir schmerzlich vermissen:

Martin Hänggi Anton Hänggi und Ursula Hale Annelies und Martin Schaad-Hänggi Jacqueline Schaad und Christian Zeltner Markus Schaad und Caroline Nussbaumer Beatrice Hänggi und Erich Hänggi Régina und Thomas Borer-Hänggi, Kanada mit Samuel, Adrian und Christoph Geschwister und Verwandte

Grellingen Freitag, 14. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Regine Kokontis, Eckahai Maskulrat (Violoncello) und Ursula Nussbaumer (Orgel).

Gottesdienste:

Die Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 20. April 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch in Nunningen statt.

Gründonnerstag, 13. April, 10 Uhr, Dachkapelle, APH Stäglen, Nunningen, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. St. Barth

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Antoniushauses, 4500 Solothurn, Postkonto 45-676-1.

Gründonnerstag, 13. April, 15.30 Uhr, grosser Saal, AZB Breitenbach, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. St. Barth

Dreissigster: 13. Mai 2017 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch in Nunningen.

Karfreitag, 14. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. St. Barth, Musik aus «Jesus Christ Superstar»: Org. Tobias Cramm + Sängerin Barbara Schneebeli

Traueradresse: Martin Hänggi, Innere Engi 4, 4208 Nunningen

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Von Engeln begleitet… Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich so gut, als wärst du nie gegangen. Was uns allen bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Die Trauerfeier, zu der Sie freundlich eingeladen sind, findet am Mittwoch, 26. April 2017, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Zwingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Wer Liliane anders als mit Blumen ehren möchte, Spende bitte an das Beschäftigungs- und Wohnheim Hirsacker, Liesberg, Basellandschaftliche Kantonalbank, IBAN CH15 0076 9401 2257 2200 2 Traueradresse: Erich Jermann, Ramsteinerweg 5, 4222 Zwingen

Gilt als Leidzirkular.

Karsamstag, 15. April, 19 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Osternachtsfeier für die ganze Familie + Eiertütschete, Pfr. St. Barth mit SoSchule-ChinderChilche Ostersonntag 16. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. St. Barth Sonntag, 23. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Christine Surbeck aus Basel SoSchule/ChinderChilche, Karfreitag, 14. April, um 10.15 Uhr im Gemeindesaal vor ref. KGH: Tischdekorbasteln zur Osternachtsfeier. Karsamstag, 15. April um 19 Uhr in der ref. Kirche: Osternachtsfeier mit anschliessender Eiertütschete. So, 30. April um 10.15 Uhr mit Beginn im GD und mit anschliessendem Geschenkebasteln zu Muttertag Konfirmandenlager, Mittwoch, 19., bis Samstag, 22. April, in Tennwil am Hallwilersee. Treffpunkt zur Hinfahrt: Mittwoch, 19. April: um 7 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Bahnhof Laufen in Richtung McDonald’s. Zugsabfahrt: 7.35 Uhr. Treffpunkt zum Abholen am Samstag, 22. April, um 17.30 Uhr am selben Ort wie bei Hinfahrt

Todesanzeigen

Seniorennachmittag, Dienstag, 25. April, 15 Uhr, Gemeindesaal ref. KGH, Breitenbach, Thema: Nehmt mich mit!... 1953 begibt sich die Schweizerin Katharina von Arx allein, fast ohne Geld und erst noch per Anhalter auf eine Weltreise. Wenn das nur gut geht! Anschliessend: Zvieri

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


Donnerstag, 13. April 2017 Nr. 15

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Donnerstag, 13. April 2017 Nr. 15

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Hofstetten-Flüh

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Mutation im Gemeinderat / Nachnomination

Erneuerungswahlen 2017 Bärschwil

Baupublikation Bauherr: Marie-Rose Gerber Kohlershof 167, 4252 Bärschwil Bauherr: Hansjörg Haymoz-Steiner Kohlershof 168, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neubau gemeinsamer Kleinkläranlage mit Anschlussleitung an die Birs Bauplatz: Kohlershof 167 und 168 Bauparzellen: GB-Nr. 1794/1826 und 1816/1827 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. April 2017

Baupublikation Bauherr: Marie-Rose Gerber Kohlershof 167, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neubau Carport Bauplatz: Kohlershof 167 Bauparzelle: GB-Nrn. 1818/1826 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. April 2017

Bättwil

Im Amtsblatt vom 16. August 2016 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn sämtliche an der Urne zu besetzende Ämter ohne Wählbarkeitsvoraussetzungen ausgeschrieben und die Wahlberechtigten zu den Erneuerungswahlen einberufen. Die Wahldaten für die Erneuerungswahlen der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental sind durch den Kirchgemeinderat wie folgt festgelegt worden. 1. Kirchgemeinderat Die Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat finden am 2. Juli 2017 statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 15. Mai, 17 Uhr bei der Kirchgemeindeverwaltung, Buttiweg 28, 4112 Flüh, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 17. Mai, bis Freitag, 19. Mai, im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt. 2. Beamtenwahlen Die Erneuerungswahlen für das Präsidium sowie das Vizepräsidium der Kirchgemeinde finden am 24. September 2017 statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 7. August, 17 Uhr bei der Kirchgemeindeverwaltung, Buttiweg 28, 4112 Flüh, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 9. August, bis Freitag, 11. August, im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt.

Baupublikation Bauherrschaft: Restaurant s’Zähni; v. d: P. Amann Rosenmatt 2, 4112 Bättwil Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2017-007 Reklametafel Bauplatz: Rosenmatt 2 Bauparzelle: GB-Nr. 671 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 27. April 2017

Baupublikation

Bauherr: Schwarz Andreas Unterer Lebernweg 5, 4208 Nunningen Bauobjekt: Aussentreppe zu Sitzplatz Verantwortlich: Schwarz Andreas Unterer Lebernweg 5, 4208 Nunningen Bemerkungen: keine Bauplatz: Unterer Lebernweg 5 Bauparzelle: GB Nr. 1058 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 13. bis 28. April 2017

Verena Rüger-Schöpflin Gemeindeschreiberin

Büsserach GEMEINDE BÜSSERACH

Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Gemeinderat der Einwohner- und Bürgergemeinde Büsserach für die Amtsperiode 2017–2021 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR).

Rodersdorf

Als Mitglieder des Gemeinderats sind gewählt:

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

FDP Die Liberalen Christ Josef, 1947, Ingenieur HTL, bisher Saner Reto, 1979, Betriebsleiter, bisher Künzli Ivan, 1971, Kaufm. Angestellter, bisher Mosimann Thomas, 1966, Bauleiter, bisher Ersatzmitglied: Kübler Rainer, 1976, Polizist, neu

Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) und das Reglement über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren der Einwohnergemeinde Rodersdorf wird öffentlich aufgelegt: Grundeigentümerbeitragsplan Verkehrsanlage Birkenstrasse Den betroffenen Grundeigentümern wird das voraussichtliche Betreffnis auch schriftlich mitgeteilt. Auflagezeit

Die Auflage erfolgt vom 13. 4. bis 12. 5. 2017

Auflageort

Gemeindeverwaltung Rodersdorf während der ordentlichen Schalterstunden oder nach telefonischer Vereinbarung 061 731 33 16.

Einsprachen

Einsprachen sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet an die Gemeindeverwaltung Rodersdorf zuhanden des Gemeinderates zu richten. Der Gemeinderat

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

CVP Büsserach Moser Pascal, 1976, SA-Techniker, bisher Graber Philipp, 1967, Kaufm. Angestellter, bisher Schweizerische Volkspartei Borer Dieter, 1967, Fernsehelektroniker, bisher Büsserach, 10. April 2017 Gemeinderat Büsserach Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Aushang (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 160 und § 49 Abs. 2 GpR i.V. m. § 21 Abs. 1 Bst. d VpR). 4227 Büsserach, 11. April 2017

Rodersdorf

Öffentliche Planauflage Baupublikation Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) und gemäss dem Erschliessungs-, Baulinien- und Strassenkategorienplan vom 28. Januar 2008 (RRB 2008/120) wird öffentlich aufgelegt: Detailprojekt Strassenausbau Birkenstrasse Auflagezeit Auflageort

Die Auflage erfolgt vom 13. 4. bis 27. 4. 2017 Gemeindeverwaltung Rodersdorf während der ordentlichen Schalterstunden oder nach telefonischer Vereinbarung 061 731 33 16. Einsprachen sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet an die Gemeindeverwaltung Rodersdorf zuhanden des Gemeinderates zu richten. Der Gemeinderat

Der Gemeinderat

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Andreas Holeiter Bauobjekt: Anbau Wohnhaus / Umbau Schopf Bauplatz: Stockackerstrasse 28 Bauparzelle: GB-Nr. 263 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 4. Mai 2017

Bauherrschaft: Theo Seckinger, Immobilien Gatternweg 15, 4125 Riehen Bauprojekt: Umnutzung Büro in Atelier / Galerie Bauort: Metzerlenstrasse 1 (Eingang Flühstrasse) 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1249 (Bauzone W2b, Plus) Projektverfasser: Marcel Heimgartner, Architektur und Planung, 4053 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 28. April 2017

Erschwil

Einsprachen

Baupublikation

Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh

Erneuerungswahlen Gemeinderat Büsserach – stille Wahlen

Nunningen

Bauherr: Walther Dino Unterrotenweg 11c, 4208 Nunningen Bauobjekt: Einfamilienhaus Architekt: Krapf Jacques Klusstrasse 7, 4147 Aesch Bemerkungen: keine Bauplatz: Brügglistrasse Bauparzelle: GB Nr. 3679 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist:13. bis 28. April 2017

Hofstetten, 3. April 2017

Der Kirchgemeinderat

Bauherrschaft: Wyss Samuel Gellertstrasse 163, 4052 Basel Projektverfasser: Andres & Andres AG Architekten Brühlmattweg 1, 4107 Ettingen Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2017-006 Einfamilienhaus mit Garage Bauplatz: Im Zielacker Bauparzelle: GB Nr. 743; neu 1180 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 27. April 2017

Baupublikation

Meppiel Andrea, 1981, dipl. Ernährungsberaterin HF, Rotbergstrasse 16, Hofstetten.

Flüh, 10. April 2017 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL

Baupublikation Bauherrschaft: Biber Peter und Esther Kirschenweg 11, 4112 Bättwil Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2017-008 Sichtschutzpalisaden und Sichtschutzwand Bauplatz: Kirschenweg 11 Bauparzelle: GB-Nr. 1070 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 27. April 2017

Infolge Wegzugs scheidet Frau Carmen Traversa, SVP, per 27. Januar 2017 als Ersatzmitglied aus dem Gemeinderat aus. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, hat die Eingabestelle die Listenvertretung aufzufordern, innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§ 127 Abs. 1 GpR). Gemäss § 127 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) gilt die vorgeschlagene Person als in stiller Wahl gewählt. Gemäss Wahlvorschlag der SVP, eingegangen am 3. April 2017, wird somit für den Rest der Amtsperiode 2013/2017 als Ersatzmitglied des Gemeinderates der Gemeinde Hofstetten-Flüh als gewählt erklärt:

Baupublikation Bauherren: RZG Immobilien AG Bolacker 7, 4563 Gerlafingen Verantwortlicher: Galli & Stegmüller Bauplanungen AG, Bolacker 12, 4563 Gerlafingen Grundeigentümer: Erbengem. Walser Lindenweg 10, 4562 Biberist Bauprojekt: Neubau Zweifamilienhaus, geändertes Projekt Bauplatz: Mühleweg 3 Bauparzelle: 889 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. April 2017


LAUFENTAL LAUFEN

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RÖSCHENZ

Kerns rote Osterhasen dust. Seit Aschermittwoch stehen die Regale der Grossverteiler voll mit Schoggihasen aller Formen und Grössen. Auch die Konditoreien der Region bieten davon die etwas feineren Kreationen an und erfreuen so am kommenden Sonntag nicht nur Kinderherzen. Diesen Erzeugnissen ist etwas gemeinsam. Die braune Farbe der Schokolade, die es allenfalls noch in verschiedenen Schattierungen zwischen dunkelbraun und weiss gibt. So präsentieren sich auch die Osterhasen aus der Konditorei Confiserie Kern im Laufner Stedtli. Um dieser vorösterlichen Monokultur etwas Farbe zu geben, hat sich Stefan Kern etwas einfallen lassen und tief rote Hasen kreiert. «Aus einer hausgemachten Zuckermasse, welche geschmolzen und in spezielle Formen gegossen wird und darin auskühlt», wie der Confiseur erklärt. Nach wenigen Minuten nimmt er die Spritzgussform weg, und ein roter Zuckerhase steht da. Zwar zum Verzehr bestimmt, aber so zierlich und speziell, dass dies dafür fast zu schade ist. Die roten Zuckerhasen hat Stefan Kern im süddeutschen Raum entdeckt. «Dort gelten diese als Tradition seit Ende des Zweiten Weltkriegs, als die Zuckerkontingente aufgehoben wurden», weiss der Laufner Bäcker-Konditor. Seit

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Geht noch weniger Grundwasserschutz?

Heisse Angelegenheit: Stefan Kern füllt die Zuckermasse in die Gussform. Jahren kümmert er sich deshalb darum, solche Gussformen zu sammeln, in denen man die über 150-grädige Zuckermasse einfüllen kann. Dieses Jahr wagte er es zum ersten Mal, seine noch bescheidene Sammlung auch wirklich für die Herstellung von roten Zuckerhasen zu nutzen. Stefan Kern zeigt dem Wochenblatt diese mit viel Liebe ausgeschaffenen Formen, alle bis zu 70-jährig, welche die kleinen Kunstwerke aus rotem Zuckerguss hervorbringen. Wer sich ein solches noch fürs Osternest ergattern will, muss sich sputen. Schöne Ostern.

Operation gelungen: Die roten Hasen sind geboren.

FOTOS: MARTIN STAUB

Gerade mal 18 Stimmberechtigte wiesen den an sich für gut befundenen Schutzzonenplan zurück zur Prüfung einer allenfalls weiteren Reduzierung der Schutzzone S3. Hingegen segnete die Gemeindeversammlung eine neue Softwarelösung für die Gemeinde ohne Gegenstimme ab. Roland Bürki

D

er Grundwasserschutz mit Plan und Reglement dient dem Schutz des Trinkwassers vor Beeinträchtigungen», erklärte der Röschenzer Gemeinderat Ernst Mani erst einmal grundsätzlich vor dem Eintreten auf das neue Schutzzonenreglement und den entsprechendem Schutzzonenplan. Die alten Bestimmungen aus dem Jahr 1970 entsprächen der heute geltenden Gesetzgebung des Bundes nicht mehr. Laut dieser dienen Grundwasserschutzzonen dazu, Trinkwasserfassungen wie die «Kächbrunnenquelle» sowie das Grundwasser zu schützen. Zone S1 umfasst den Fassungsbereich, Zone S2 die engere und S3 die weitere Schutzzone. «Der neue Schutzzonenplan basiert auf zwei grundlegenden Veränderungen», hielt Mani das Wesentliche fest. Zum einen die Entlassung des Dorfes aus der Schutzzone S3, weil Färbversuche in diesem Bereich keinen Einfluss auf die Kächbrunnenquelle gezeigt hätten. Was nun das Versickern ermögliche und die ARA entlaste. «Zum andern fi-

Der Schutz des Grundwassers im Mittelpunkt: Geologe Vlad Giurgea lässt FOTO: ROLAND BÜRKI tief in Geologie und Hydrologie blicken.

guriert neu eine Schutzzone S2 mit Nutzungsbeschränkungen nördlich des Cholholzhofes», orientierte Mani und wies zudem auf ein vorbildlich schlankes Schutzzonenreglement hin. Ausführlich informierte der Geologe Vlad Giurgea über die vorgesehenen Massnahmen bei konfliktrelevanten Nutzungen in der engeren und weiteren Schutzzone. Ein Bürger fühlte sich gegenüber dem ganzen Dorf krass benachteiligt, weil er am Siedlungsrand im Gebiet Burgstrasse weiter in der nachteiligen Schutzzone S3 verharren müsse, und stellte Antrag, diese bis Cholrütti aufzuheben. Auch Jörg Felix, der dem Gemeinderat für die gute Vorlage dankte, wollte diese aber dennoch optimieren und forderte in seinem Antrag, die Schutzzonengrenze S3 im Gebiet Bannholle auf die Waldlinie hin zu begradigen und diejenige an der Burgstrasse in Richtung Chall bis ober-

halb Maria Chrütz zu verschieben. Klar einig war man sich im Saal, dass diese Begehren nochmals neue hydrologische Untersuchungen bedingen würden. Weniger klar blieb aber das Abstimmungsprozedere. Sollte das Geschäft zurückgewiesen werden mit dem Antrag, zusätzliche Entlassungen aus der Zone S3 zu prüfen, oder doch erst einmal angenommen werden, um später ergänzt zu werden? Mit 18 Stimmen und offensichtlich 10 Enthaltungen der 28 anwesenden Stimmberechtigten gingen Schutzzonenplan und -reglement zurück an den Gemeinderat, der nun vorerst die beantragten weiteren Reduktionen der Schutzzone S3 klären muss. Ohne Gegenstimme bewilligte dagegen die Gemeindeversammlung einen Kredit von 100 000 Franken für die Gemeindesoftware Gemowin der Firma Dialog, welche die bisherige Anwendung Gesoft der Firma Ruf ablösen soll.

LAUFEN

Sekundarschule feiert die Schweiz – mit allem was dazu gehört dust. Thementage sind im Trend. Während es sich an solchen oft um Naturschutz, Entwicklungshilfe, Soziale Projekte oder ähnliches dreht, bereitete das Lehrteam der Sekundarschule Laufen, allen voran Mathias Kressig, den Thementag Schweiz vor. Am letzten Freitagmorgen genossen die rund 250 Schülerinnen und Schüler Ländlermusik einer aus Lehrpersonen zusammengesellten Kapelle, Alphornklänge zweier Senioren, Schweizermusik der hauseigenen Schülerband «Red Steel Dragons» und viel Urschweizerisches mehr. Da durfte sogar eine vaterländische Rede des Rektors im Original-Sennenhemd nicht fehlen. Er erklärte seinen Schützlingen das reichste Land der Welt, «dem es nicht immer so gut ging wie heute». «Vor 150 Jahren wanderten die Schweizer aus, in Länder wo sie sich eine bessere Zukunft erhofften», erklärte Guido Rabaglio seinem Publikum, welches im anschliessenden Postenlauf noch etwas Schweizer Geografie, Geschichte und schliesslich ein währschaftes Raclette serviert bekam.

VERANSTALTUNG

Eierläset in Wahlen WOS. Mit Ostern wird auch schon das traditionelle Eierläset in den Gemeinden lanciert. Den Anfang macht Wahlen am Ostermontag, 17. April, mit dem Eierlauf auf dem Gemeindeplatz und dem anschliessenden Fest mit Grill, Spiegelei, Rösti, Kaffee und Kuchen. Als Organisator zeichnet der Männerchor Wahlen. Start ist bereits um 10.30 Uhr.

Die Hausband: Mit «Alperose», «Ewigi Liebi», einem Piero-Song und weiteren Schweizer Hits punktet sie Steel-Band.

Das Alphorn-Duo: Die beiden Herren geniessen den Auftritt an dieser Älpler Chilbi.

Die 1.-Augustrede des Rektors: Guido Rabaglio erklärt die Schweiz.

FOTOS: MARTIN STAUB

Das Publikum: Lehrer- und Schülerschaft geben sich echt schweizerisch.


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Auf einen Espresso mit der Brass Band

Supponierter Espresso Contest: Das Expertenteam, Fabienne Jäggi und Willi Spaar, vergeben die Maximalnote. FOTOS: MARTIN STAUB

Die Brass Band Breitenbach zelebrierte an ihren beiden Konzertabenden Virtuosität und Vielseitigkeit mit einem Schuss Humor. Ein gelungener Cocktail der Unterhaltung. Martin Staub

M

it «Prelude for an Occasion» von Edward Gregson gelang ein virtuoser Einstieg der Brass Band Breitenbach, nach dem gelungenen, aber sanften Vorspann durch die Ju-Band der Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung von

Martin Schaad. Noch aber zeichnete sich mit diesen Eröffnungsfanfaren nicht ab, mit wie viel Brillanz, Harmonie und musikalischer Beweglichkeit dieser Konzertabend fortgeführt würde. «Kommen wir zum Thema», erklärte Moderator Alan Imhof, übergab dem Dirigenten Bence Tòth einen Bund Noten, den dieser umgehend an seine Musikantinnen und Musikanten verteilte und sofort mit üben begann. «Beim Espresso Contest in Flaach ZH, an dem Breitenbach bereits dreimal erfolgreich teilgenommen hat, muss alles schnell gehen», erklärte der Sprecher, der umgehend zwei Experten aus dem Publikum auf die Bühne bat, welche den Auftritt der Band, die bereits nach fünf Minuten Probe ernsthaft loslegte, zu bewerten hatte. Ein gelungener Vortrag, ein Gaudi für das Publikum und eine

Der schwebende Dirigent: Wird auf Posaunen getragen.

maximale Punktzahl vom Expertenteam – einer Sängerin und einem Bankdirektor – waren Motivation genug, um den Unterhaltungswert der folgenden Darbietungen noch zu steigern. Im nachfolgenden Choral «A Little Prayer» legten die Musikanten ihre gefühlvolle Seite offen. Auch dies ein gewichtiges Argument, um beim erwähnten Contest, an welchem die BB Breitenbach am 25. März zum dritten Mal mit Bravour teilnahm, zu punkten, wie der Moderator informierte. Mit «Trittico», einem hochstehenden Brass-Band-Klassiker aus der Feder von James Curnow, ging die Brassband in die Pause. Danach kam zur musikalischen Qualität der Humor dazu, beginnend mit dem Dirigenten, der mithilfe der Muskelkraft von vier bärenstarken Musikanten buchstäblich zum federleichten Schweben abhob. Mit dem Erdnuss-Verkäufer («The Peanut Vendor») trudelten die Musiker nur so allmählich, nach der Reihenfolge ihres Einsatzes, ein, wobei das Solo von Posaunist Toni Cueni besonders gut ankam. Er durfte übrigens seine Fähigkeiten bei «When I Walk Alone» später noch ausgiebiger unter Beweis stellen. Gabriel Dobler, Präsident der Brass Band Breitenbach und Principal-Cornetist, bestätigte als Solist in «The Dirty Duck» von Dan Price die Bemerkung des Moderators – «Musikant mit der schwierigsten Stimme» – eindrücklich. Das Konzert der Brass Band Breitenbach, sicherlich eine der besten der Region, gefiel in allen Belangen und übertraf die hohen Erwartungen.

BÄRSCHWIL

Es wehte ein Hauch der Savanne Ein eindrückliches Jahreskonzert bot die Musikgesellschaft Bärschwil. Der Anlass stand unter dem Motto Afrika. tim. Den Auftakt am Konzert der Musikgesellschaft Bärschwil machten die Jungmusikanten. Vor vollbesetzter Mehrzweckhalle Bärschwil kamen sie zu ihrem ersten Auftritt. Die meisten von ihnen haben erst im Spätsommer letzten Jahres zu spielen begonnen, wie Dirigent Lorenz Heizmann ausführte. Und es war beachtlich, was die jugendlichen Musikerinnen und Musiker in dieser kurzen Zeit bereits gelernt hatten und zu Gehör brachten. Den Hauptteil des Abends bestritt jedoch die Musikgesellschaft Bärschwil (MGB) selber. Die musikalische Reise führte nach Afrika. Kompetent führte Gina Wintenberger durch das Programm. Zu jedem Stück gab sie historische und musikalische Einleitungen, die dem Publikum das Werk näherbrachten. Den Auftakt machten vier südafrikanische Volkslieder – arrangiert als Blas-

Jungmusikanten: Sie kamen auch als Tanzgruppe zum Einsatz.

musik, ebenso die südafrikanische Nationalhymne. Es folgten bekannte und weniger bekannte Melodien, die alle einen Bezug zu Afrika hatten, darunter ein Medley mit Melodien von Bert Kaempfert. Eindrücklich kompakt spielte das Ensemble selbst die schwierigsten Tonfolgen und die ungewöhnlichsten Takte, etwa den 12/8-Takt in «An African Tale». Und es war, wie die Moderatorin ausgeführt hatte: Man meinte, das Meeresrauschen zu hören. Zum Einsatz kamen auch, wie es sich zu einem Afrika-Abend gehört, Perkussionsinstrumente: Trommeln und Xylophon; ja die Musikerinnen und Musiker setzten die Hände selbst zu rhythmischem Klatschen ein. Man meinte, das eine oder andere

Zebra über die Bühne huschen zu sehen, eine Gazelle vor einem Gepard flüchten, eine Giraffe majestätisch an den Baumwipfeln knabbern. Oder einen Baby-Elefanten durch die Savanne traben. Hier kamen erneut die Jungmusikanten zum Einsatz, die im Takt zu Klängen des «Baby Elephant Walk» tanzten. Es folgte die eingängige und sehr bekannte Musical-Melodie aus «The Lion King». Zum krönenden Abschluss schwang sich «Tarzan» (von Phil Collins) auf einer blasmusikalischen Liane über die Bühne. Damit war das Programm zwar offiziell zu Ende. Aber das begeisterte Publikum erklatschte sich Zugaben – eine verdiente Anerkennung für die Darbietungen der Musikerinnen und Musiker.

Dirigent Lorenz Heizmann: Und die Musikerinnen und Musiker der MG Bärschwil entFOTO: THOMAS IMMOOS führten das Publikum einen Abend nach Afrika.


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THIERSTEIN

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BEINWIL

Wo der Jakobsweg direkt vor unserer Haustür beginnt

Die neue Tafel beim Bahnhof Grellingen: Gut ein halbes Jahr haben sie geplant, koordiniert und montiert, Bruder Christoph vom Kloster Beinwil (l.) und der erfahrene Pilger Toni Bischofberger von den Freunden des Jakobsweges CH. FOTO: ROLAND BÜRKI

Unter der Ägide des Klosters Beinwil haben Freunde des Jakobsweges CH den Baslerweg, einen Teil des Jakobsweges von Basel bis Solothurn, mit zwölf Tafeln unter dem Zeichen der Jakobsmuschel ausgeschildert. Roland Bürki

I

ch bin dann mal weg» – In seinem Bestseller beschreibt einer der bekanntesten Jakobsweg-Pilger, Hape Kerkeling, seine paar hundert mit leidenden Füssen absolvierten Kilometer zwischen dem französischen Grenzort Saint-Jean-Pied-de-Port und der Kathedrale von Santiago de Compostela. Dort, wo in einem silbernen Schrein die Reliquien des Apostels Jacobus liegen

Baslerweg: So präsentieren sich die Tafeln, hier beispielsweise in Beinwil.

sollen. Viele, ja sehr viele Leute verstehen unter dem Jakobsweg lediglich diesen von Kerkeling beschriebenen Teil, den beliebtesten aller Jakobswege, den «Camino Francés», der sich über eine lange Strecke von 800 Kilometern durch die spanische Landschaft dahinzieht. «Tatsächlich besteht der Jakobsweg aber aus einem ganzen Netz von Wegen, das sich durch ganz Europa erstreckt. Ein altes Pilgersprichwort sagt: Der Jakobsweg beginnt vor deiner Haustür. Das kann der Münchensteiner Toni Bischofberger nur unterschreiben, der nach einem Burnout 2003 zu Hause startete, etappenweise jedes Jahr unterwegs war, bis er 2007 den letzten Teil von Pamplona bis zur Kathedrale von Santiago und weiter bis Finisterre, dem Ende der Welt, zurücklegte. «Seit dem Mittelalter wandern Menschen der Jakobsmuschel nach in Richtung Santiago de Compostela», fügt Bruder Christoph von der Ökumenischen Gemeinschaft des Klosters Beinwil bei. Die alten Wege hätten sich nicht viel verändert, dafür aber die Motive, diesen Weg zu gehen. «Heute geht es eher weniger um Frömmigkeit, sondern um Bewältigung von Lebenskrisen, Auszeit, Erholung oder Spiritualität», so Bruder Christoph. Viel freiwilliges Engagement Zwei Hauptjakobswege von Konstanz und Rorschach nach Genf vereinen sich unterwegs mit andern Jakobswegen wie etwa mit jenem von SchwarzwaldBlumberg oder dem «Baslerweg», der von Basel nach Solothurn-Bern führt. Einzelne Pilgervereine und Pilgerzent-

ren wie das Kloster Beinwil sorgen ehrenamtlich für den Wegunterhalt, publizieren Unterkunftsverzeichnisse, betreiben Pilgerherbergen oder informieren über das Pilgern. Spezielle Info-Tafeln unter der Jakobsmuschel und dem Titel «Via Jacobi + Schweizer Jakobsweg, der Pilgerweg durch die Schweiz nach Santiago de Compostela» geben mit Kartenausschnitt und Kilometerangaben Auskunft über die Distanzen bis zur Kathedrale in Santiago. Seit September 2016 hat sich das Kloster Beinwil zusammen mit den Freunden des Jakobsweges CH um die Beschilderung des historischen Baslerweges bemüht, der von Basel über Grellingen, Kaltbrunnental, Meltingerberg, Beinwil, Hohe Winde, Weissenstein, Solothurn, Bern bis Lausanne führt. Da mussten Tafeln bestellt, Tafelstandorte ausgewählt und mit Behörden und Tourismusorganisationen abgesprochen und später montiert werden, wie Bischofberger und Bruder Christoph eindrucksvoll schildern. Zwölf Tafeln in Basel St. Jakob, Aesch Dorf, Grellingen Bahnhof, Meltingen Brücke, Beinwil Kloster, Welschenrohr Dorf, Weissenstein und in Solothurn (fünf Tafeln) säumen nun den Weg, den der isländische Mönch Niklas von Munkathvera anno 1155 als Pilger beschritt, wie er in seinem «Itinerar» oder Reisejournal beschreibt. Vielleicht lässt sich beim anstehenden Osterspaziergang auf dem Baslerweg gar ein Itinerar der eigenen Ostergefühle entwickeln. Ein Versuch lohnt sich bestimmt. Weitere Infos: www.beinwil.org


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EINGESANDT

REGION

Baubeginn auf dem Isola-Areal in Breitenbach

Zukunftsprojekt für den Wald

Fast genau ein Jahr nach der symbolträchtigen Sprengung des Hochkamins haben nun die Bauarbeiten zur Umnutzung von einem Teil des Isola-Areals offiziell begonnen. Unter dem Namen «Lüssel Park» entsteht ein vielseitiges Angebot an Wohn- und Gewerberäumen. Mit Coop und der Raiffeisenbank konnten bereits zwei namhafte Mieter gewonnen werden. Für Breitenbach ist dieses Bauprojekt ein Meilenstein. Einerseits bedeutet es den Zuzug von zahlreichen Steuerzahlern, wenn das rund 20 000 m2 grosse Gelände einmal überbaut sein wird. Zu begrüssen ist die Tatsache, dass dieses Wachstum im Endausbau um gut 180 Wohneinheiten nach innen möglich ist, ohne weitere Beanspruchung von wertvollen Landflächen ausserhalb des Dorfes. Die Überbauung selber wird von parkähnlichen Grünflächen aufgelockert, welche für die gesamte Bevölkerung begeh- und durchquerbar sein werden. Coop und Raiffeisen als Magnet Sehr erfreut zeigt sich Bauherr Daniel Allemann über die Zusage zweier namhafter Mieter: Coop wird mit einer Ladenfläche von rund 1100 m2 und dem neuen Ladenkonzept in den Lüssel Park einziehen. Roger Vogt, Leiter Verkaufsregion Nordwestschweiz-Zentralschweiz-Zürich: «Damit bietet Coop der Breitenbacher Bevölkerung im modernen und freundlichen Laden mit bedienter Metzgerei eine noch grössere Auswahl an frischen und nachhaltigen Produkten.» Für die Raiffeisenbank hingegen ist die hiesige Filiale eine Premiere. «Seit Jahren fehlt uns eine Niederlassung in Breitenbach. Ab 2018 werden wir unsere Kunden auch im Zentrum des Lüsseltals persönlich beraten können», erklärt Hannes Häner, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein.

Quartiere werden verbunden Initiant und Bauherr des Lüssel Parks, Daniel Allemann, erläutert einen seiner Grundsätze für das Projekt: «Jahrzehnte lang konnten die Breitenbacher grosse Teile des Geländes nicht mehr beanspruchen. Wir legen viel Wert auf dessen Öffnung für den Fussgänger- und Veloverkehr.» Dadurch wird die Passwangstrasse besser mit dem Neumatt-Quartier verbunden. Die Lüssel, die mitten durch das Areal fliesst, wird vollständig ausgebettet und renaturiert, die Uferzone zu einem öffentlichen Erholungsraum umgestaltet. Wichtige Bestandsbauten bleiben erhalten. So werden beispielsweise zwei ehemalige Betriebsgebäude komplett modernisiert und zu Lofts sowie Maisonette-Wohnungen umgebaut, ein bestehender Lagerraum als Tiefgarage umgenutzt und ein denkmalgeschütztes Haus saniert. Insgesamt drei Neubauten mit 4 bis 9 Stockwerken ergänzen das Gesamtkonzept. «Kein Gebäude gleich wie das andere, aber alles ein harmonisches Ganzes», erklärt Architekt Urs Eggenschwiler. Vorerst eine Etappe mit 55 Wohnungen Bis Mitte 2018 wird die erste Bauetappe realisiert. Sie umfasst 55 Mietwohnungen, aber auch Gewerberäume. Im Gegensatz zu Coop und Raiffeisen ist deren Nutzung allerdings noch weitgehend offen. Denkbar sind kleinere und mittlere Unternehmen wie Gastrobetriebe, Dienstleistungsbüros, Kreativateliers und andere. «Wir wollen den lokalen Immobilienmarkt mit dem Lüssel Park nicht gleich überschwemmen, deshalb das etappenweise Vorgehen», sagt Daniel Allemann, welcher 2015 der Von Roll AG den Nordteil des Areals abgekauft hat. Andreas Stettler Kommunikation

Engagieren sich für das Projekt: Lorenz Bader, Rosi Wohlgemuth, Josef Borer (v.l.).

Aus drei Forstbetriebsgemeinschaften soll der Zweckverband «Forstbetrieb Schwarzbubenland» werden. Möglicherweise kommen die Statuten bereits im Sommer vor die (Bürger-)Gemeindeversammlungen. Bea Asper

Der Lüssel Park: Ein Bauprojekt auf dem ehemaligen Isola-Areal, auf dem bis Mitte 2018 die 1. Etappe mit Wohnungen und Gewerberäumen realisiert wird. FOTO: LÜSSEL-IMMOBILIEN AG

ZULLWIL

Keine Stille Wahl in Zullwil bea. Streitigkeiten in den Behörden hatten dazu geführt, dass Zullwil im Dezember 2015 vor der Zwangsverwaltung durch den Kanton stand. Nach der Demission von drei Gemeinderäten fehlten Roger P. Hänggi und Silver Hänggi die Handlungsfähigkeit in der Exekutive. Durch das vorübergehende Einspringen eines früheren Gemeinderates als Nachnomination der CVP konnte die Gemeinde vor den Kosten eines externen Sachwalters bewahrt werden. Anfang 2016 kam es dann zur Vereidigung von drei neuen Gemeinderäten. Innerhalb des Gemeinderates sei Ruhe eingekehrt, sagt Gemeindepräsident Roger P. Hänggi. Doch die alten Streitigkeiten sind im Dorf noch nicht begraben, sie werden den Einwohnern vor Augen geführt mit Flugblättern, welche hin und wieder in

den Briefkästen auftauchen. Die bisherigen Gemeinderäte zeigen sich bereit, «sich weiterhin für das Wohl von Zullwil einzusetzen.» Sie haben sich überparteilich vereint und treten auf der Liste Nr.1: «gemeinsame Liste Zullwil» zu den Gemeinderatswahlen vom 21. Mai an. Namentlich sind dies: Sandra Christ-Helfenfinger, unabhängige Ortspartei, Pflegefachfrau, 1969; Manuel Kohler, parteilos, Polier, 1982; Dominic Gigandet, parteilos, Betriebswirtschafter HF, 1982; Silver Hänggi, FdP, Konstrukteur, 1960; Roger P. Hänggi, SVP, Maurer / Verkäufer, 1971. Sie werden nun aber herausgefordert von Hans-Rudolf Schneebeli (Lagerist, 1963) und von Pascal Helfenfinger (Gebäudetechnikplaner, 1998), die auf der Liste Nr. 2: FDP Zullwil zu den Gemeinderatswahlen antreten.

T

hiersteiner und Dornecker stehen derzeit vor einer grossen Fusion. Im Forst soll der Zusammenschluss gelingen. «Mit gebündelten Kräften kann den künftigen Herausforderungen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld am besten begegnet werden», meint der Planungsausschuss «Reorganisation Forstbetriebe Schwarzbubenland.» Demnach sollen die Forstbetriebsgemeinschaften Thierstein Süd, Thierstein Mitte und Dorneckberg Süd zum «Forstbetrieb Schwarzbubenland» fusionieren. In der Praxis als auch verwaltungstechnisch könnten damit «enorme Verbesserungen» erzielt werden, erklären Rosi Wohlgemuth, Präsidentin der FBG Thierstein Süd sowie Revierförster Josef Borer aus Breitenbach. «Das bisherige Rapportund Abrechnungssystem innerhalb der Forstbetriebsgemeinschaft ist nicht mehr zeitgemäss.» Ausserdem seien die Betriebsgemeinschaften vom Kanton Solothurn aufgefordert worden, eigene Rechtskörperschaften zu bilden, um Unsicherheiten bei Vertragsabschlüssen aus der Welt zu schaffen. «Der neue Forstbetrieb soll als Zweckverband ausgestaltet werden. Er wird die Pflege und Nutzung des Waldes über die gemeinsame Rechnung abrechnen und muss ohne Zuschüsse der Waldeigentümer auskommen», erklärt Lorenz Bader gegenüber dieser Zeitung. Er ist Mitinhaber des Ingenieur-Büros «Kaufmann & Bader». Diese Firma hat bereits andere Reorganisationen im Solothurner Forstwesen beraten. Bader verweist darauf, dass die neuen Organisationen erfolgreich unterwegs seien, sie würden schwarze Zahlen schreiben und es sei ihnen gelungen, Reserven zu bilden. Der Zweckverband «Forstbetrieb Schwarzbubenland» rechnet im ersten

FOTO: BEA ASPER

Betriebsjahr mit einem Pauschalbeitrag von 44 Fr./ha bewirtschaftete Fläche und sieht den maximalen Pauschalbetrag bei 90 Fr./ha bewirtschaftete Fläche. Für die Erhöhung des Pauschalbeitrags erfordere es eine Zweidrittelsmehrheit, heisst es im Statutenentwurf.

nisse von Nunningen zugeschnittenes Betriebskonzept, welches von den kantonalen Instanzen vorgeprüft sei. Der Zweckverband «Forstbetrieb Schwarzbubenland» sei nicht im Interesse der Waldeigentümer, gibt Peter Hänggi die Meinung der Forstkommission wieder.

Die Frage der Eigenständigkeit Seit zwei Jahren arbeiten die Mitglieder des Planungsausschusses am Zukunftsprojekt «Forstbetrieb Schwarzbubenland». Die Statuten befinden sich derzeit bei den Behörden der Waldeigentümer in der zweiten Vernehmlassung. Gemäss Wohlgemuth ist man auf einem guten Weg, handelseinig zu werden. «Eine Delegation des Ausschusses hat in den vergangenen Wochen die offenen Fragen mit den Gemeinderäten, die den Entwurf ablehnen, im Detail erörtert und versucht, geeignete Lösungen zu entwickeln.» Zu den wesentlichen Streitpunkten gehören die Fragen, wie viel Eigenständigkeit die Waldeigentümer aufgeben würden und ob der geplante Betrieb zu breit gefasst sei. Bader und Borer sagen, dass nach wie vor die Waldeigentümer bestimmen, welche Arbeiten ausgeführt und wie viele Förster beschäftigt werden. Das bisherige Personal zu übernehmen, sei eine Empfehlung. «Man kann die Organisation so schlank halten wie man will und auch Dritte mit Arbeiten beauftragen», betont Wohlgemuth. An den Traditionen werde nicht gerüttelt: Die (Bürger)-Gemeinden seien frei, den Verkauf von Brennholz oder Banntage zu lancieren und an ihren eigenen Forstkommissionen festzuhalten, führt Borer aus.

Interessenskonflikt «Dass die Reorganisation nicht von den Waldeigentümern, sondern aus Kreisen der Forstbetriebe und Förster stammt, ist das Grundsatzproblem. Anstatt die Fühler in alle Richtungen auszustrecken und visionäre Ideen zu entwickeln, hat man beschlossen, der Zweckverband sei das Beste.» Gasser teilt die Bedenken: «Wenn eine Unternehmung eine Reorganisation macht, dann bestimmen doch die Eigentümer und nicht die Angestellten wie ihre Abteilung auszusehen hat.» Das geplante grössere Gebilde sei möglicherweise im Interesse des Kantons, weil dessen Organisation mit Kantonsoberförster und Kreisförster bei den Gemeinden eine Konzentration der Ansprechpartner begrüsse. Die jetzigen Förster befänden sich in einem Interessenskonflikt. «Dem Kanton, dem Forstbetrieb und gleichzeitig der Gemeinde zu dienen, geht eigentlich gar nicht.» Deswegen sei es in den Forstbetriebsgemeinschaften zu Unstimmigkeiten gekommen. Mit einer Fusion der FBG könnten die grundlegenden Probleme, mit denen die Waldeigentümer zu kämpfen haben, nicht gelöst werden. Auch werde es unter dem Strich nicht günstiger werden für die Gemeinden. Denen sei zwar versprochen worden, der Forstbetrieb werde Gewinne erwirtschaften. «In Tat und Wahrheit sind es die Waldeigentümer, welche mit ihren Beitragszahlungen das Gebilde finanzieren müssen. Wer die Betriebsabrechnung genau studiert, stellt fest, dass der Zweckverband auch jene Ausgleichszahlungen vereinnahmt, welche den Waldeigentümern und Bürgergemeinden zustehen.» Nunningen habe mit einem ausgereiften Betriebskonzept aufgezeigt, dass es Alternativen zum Zweckverband gebe, betont Hänggi. Dieses sieht vor, Beförsterung und Waldbewirtschaftung zu trennen. Arbeiten sollen nach Bedarf ausgeführt und an Dritte vergeben werden, anstatt dauerhaft Personal zu beschäftigen. «Dieses Modell hat sich im Kanton Aargau in mehreren Forstrevieren bewährt, stellten wir in unseren umfangreichen Abklärungen fest.»

Infoversammlung im Mai Möglicherweise werden die Statuten bereits diesen Sommer den Bürger- und Gemeindeversammlungen zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Souverän kann Statuten eines Zweckverbandes nicht verändern, höchstens ablehnen. Wohlgemuth sagt, es sei vorgesehen für die interessierten Stimmberechtigten am 17. Mai in Breitenbach eine Informationsveranstaltung durchzuführen. Nunningen hat diese Woche dem Zweckverband eine definitive Absage erteilt. Ressortchef Mathias Gasser sagt auf Anfrage, dass der Gemeinderat entschieden habe, der Bürgerversammlung vorzuschlagen, eigenständig zu bleiben. Die Waldbewirtschaftung könne sichergestellt werden durch ein auf die Bedürf-


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DORNECK SEEWEN

Seewen können sich die Stimmberechtigten jedenfalls über ein grosses Interesse an der Dorfpolitik und über eine echte Auswahl freuen. Mit einer hohen Stimmbeteiligung würde Seewen der diesjährigen Gemeinderatswahl die Krone aufsetzen. Und das sind die Kandidierenden: Liste 1, FDP, Die Liberalen: Patrick Watermann, Abteilungsleiter; Jeannette Itin-Imark, lic. rer. pol.; Alfred Mendelin, Kaufmännisch Angestellter; Adrian Wiggli, Unternehmer; Angela Weber, Leitung ZA; Liste 2, FDP. Die Liberalen: Walter Jäggi, Landwirt (bisher), Gottfried Bachmann, Landwirt; Bruno Berger, Landwirt. Liste 3, Sozialdemokratische Partei (SP): Barbara Gasser, Detailhandelsfachfrau; Nadia Pietrantonio, Contract Manager; Simon Esslinger, Schulleiter / selbst. in der Landwirtschaft Liste 4, Christlichdemokratische Volkspartei (CVP): Thomas Müller-Vögtli, Polier Tiefbau (bisher); Matthias Klausener, Arts/Reittherapeut (bisher); Kuno Trösch, Kundenmaurer / Vorarbeiter (bisher); René Wohlgemuth, Automechaniker.

VERANSTALTUNG

Theater Grossprojekt in St. Pantaleon WOS. St. Pantaleon hat eine eigene Theaterbühne. Die Zimmermänner der Bühne 07 bauten die Scheune an der Bürenstrasse eigens für die Uraufführung des Stücks «1875 – frischgeKOCHt» zum Theaterraum um. Der Vorverkauf für die Uraufführung hat am Donnerstag, 30. März begonnen. Soeben ist auch die brandneue Theaterzeitung mit News und Hintergrund aus dem Jahr 1875 in Nuglar und St. Pantaleon erschienen. In ihrer neuesten Produktion erzählt die Bühne 07 Geschichten von hier, Geschichten von Leben, Hoffnung und der Kraft der Liebe. Von Streit, Intoleranz und Intrige. Aber auch von Freundschaft und Menschlichkeit. Das Bühnenstück blendet in die Zeit von 1875 in Nuglar- St. Pantaleon. Die Schauspielenden werden die Theaterbesucherinnen und –besucher in St. Pantaleon im Pfarrhöfli zum Apéro empfangen und an die verschiedenen Schauplätze führen. Für den Fall, dass es regnen und hudeln sollte, hat die

Theatertruppe eine Indoorvariante einstudiert. Zurzeit machen die Schauspielenden unter der Regie von Romy Inauen den Feinschliff und Sarah Waldhauser studiert die musikalischen Einlagen ein. Der Puls steigt, die Vorfreude wächst – die Tage bis zur Première am 2. Juni werden wie im Flug vergehen. Pro Vorstellung stehen lediglich 45 Plätze zur Verfügung. Es ist ratsam, die Eintrittskarten frühzeitig zu kaufen oder zu bestellen. Falls Sie sich vor der Aufführung bei einem gemütlichen Abendessen einstimmen wollen, kocht das Restaurant Morand in St. Pantaleon gerne für Sie (Reservationen Tel. 061 911 04 14 oder 079 542 25 40). Schauspielerinnen und Schauspieler freuen sich auch, mit Ihnen den Theater-Abend im Restaurant ausklingen zu lassen. Aufführungsdaten, Uraufführung 1875 – frisch geKOCHt: 2./3./8./9./10./14./16./17. Juni, Eintritt CHF 25.- ( CHF 15.- für Jugendliche bis 20), Spielbeginn 20 Uhr, Apéro im Pfarrhöfli St. Pantaleon ab 19.30 Uhr, Vorverkauf a im VOLG Nuglar oder via homepage (www.Buehne07.ch)

VERANSTALTUNG

Ostern – Blick über Grenzen

Priester Guido Büchi

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MARIASTEIN

Für Spannung ist gesorgt In Seewen kommt es bei den diesjährigen Gemeinderatswahlen regelrecht zu einem Grossandrang. 15 Kandidierende streiten sich um die fünf Sitze in der Dorfexekutive. Und es gibt aussergewöhnliche Konstellationen: Matthias Klausener ist letzten Herbst auf der FDP-Liste in den Gemeinderat nachgerückt. Bei den Kantonsratswahlen kandidierte er auf der Liste der Grünliberalen und nun tritt er für die CVP zu den Gemeinderatswahlen an. Damit steigt die CVP mit drei Bisherigen in den Wahlkampf. Die FDP hält entgegen mit acht Kandidierenden auf zwei Listen. Mit dabei ist auch Patrick Watermann, der letzten Herbst parteilos für das Gemeindepräsidium kandidierte. Damals hatte Thomas Müller von der CVP die Kampfwahl für sich entschieden. Wer Müller das Gemeindepräsidium streitig machen könnte, wird sich im Verlauf der nächsten Wochen herauskristallisieren. Konkurrenz erhalten die bürgerlichen Kräfte von der SP, die mit einem Dreier-Ticket dabei ist und mit Simon Esslinger einen erfahrenen Kantonspolitiker ins Rennen schickt, der auch für den Nationalrat kandidiert hatte. In

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Wir feiern das Osterfest in der ökum. Kirche Flüh am Sonntag, 16. April, 10 Uhr, zusammen mit Pfarrer Guido Büchi, pensionierter Priester, der lange Jahre als Pfarrer in Aarau und Allschwil tätig war. Seit über fünfzig Jahren ist er verbunden mit dem Benediktinerkloster Mariastein und der ökumenischen Mönchsgemeinschaft Taizé im Burgund. Das Fest der Auferstehung, als höchster Feiertag im Kirchenjahr, sprengt alle Grenzen und jeder Blick über enge konfessionelle Gartenzäune bringt die tiefe Bedeutung dieses Festes erst gebührend zum Ausdruck. Dieser Gottesdienst wird von Pfarrer Armin Mettler, dem Stadtposaunenchor Basel, dem Kirchenchor solothurnisches Leimental und Sharon Prushansky, Orgel, gestaltet und setzt ein Zeichen christlicher Einheit im Reformationsjahr 2017. Michaela Simonet

Gemeinsam auf die grüne Insel

Vorstand: (v.l.) Martin Speiser, Beatrix Maquis, Michelle Steiger, Benjamin Rupp und Paul Schönenberger wurden mit Applaus wiedergewählt. FOTO: BEA ASPER

Im Hinteren Leimental ist man erfolgreicher unterwegs als es manche Vereine in der vorderen Region sind.

inmal mehr gab es an der Generalversammlung zahlreiche Firmen-Jubilare zu feiern. Der Gewerbeverein Hinteres Leimental wurde 1989 gegründet, bezweckt den Zusammenschluss des lokalen Gewerbestandes der Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh, Metzerlen-Mariastein, Rodersdorf und Witterswil sowie Burg zur gemeinsamen Wahrung und Förderung seiner Interessen in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht — und jammert nicht über den Wandel der Zeit, sondern freut sich über ein reges Vereinsleben. Der Mitgliederbestand ist konstant, es fehlt nicht an engagierten Kräften und für Kontinuität ist gesorgt. Mit Applaus wurden die Vorstands-

mitglieder wieder gewählt. Die setzten sich derzeit für eine Verbesserung des lokalen Gewerbes im Submissionswesen ein und beschäftigen sich mit den Vorbereitungen für die nächste Gewerbeausstellung im Jahre 2019. An Ideen und an Zusammenhalt fehlt es im Hinteren Leimental nicht. Bereits der Neujahrsapéro hatte sehr viele Interessierte angelockt und auch die Generalversammlung letzte Woche im Restaurant Post in Mariastein war bestens besucht. Die 70 Anwesenden schätzen den Gedankenaustausch in gemütlicher Atmosphäre. Präsident Paul Schönenberger konnte mitteilen, dass auch das diesjährige Ferienangebot erneut ausgebucht ist. Im Gewerbeverein Hinteres Leimental haben sich die Unternehmer nicht nur für die übergeordneten Interessen zusammengefunden, sondern halten die Kameradschaft hoch. Gemeinsam eine mehrtägige Reise (auf eigene Kosten) zu unternehmen, ist fester Bestandteil des Jahresprogramms. In diesem Jahr geht es vom 13. bis zum 17. Juni auf die grüne Insel — nach Irland. Damit erscheint der Gewerbeverein Hinteres Leimental wie ein Leuchtturm.

NUGLAR-ST. PANTALEON

HOFSTETTEN-FLÜH

Kontinuität im Gemeinderat

Führungswechsel im Präsidium

Bea Asper

E

Weil sich nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten sich zur Wahl in den Gemeinderat gemeldet haben, als Sitze zur Verfügung stehen, kommt es in Nuglar-St. Pantaleon zu Stillen Wahlen. Somit gelten folgende Mitglieder des Gemeinderats als gewählt: FDP. Die Liberalen Baumann Daniel, 1978, Betriebsökonom FH; Ehrsam Frank, 1962, Schlosser; Pipola Carmen, 1965, Unternehmerin. Schweizerische Volkspartei SVP Giger Thomas, 1970, Chemiker. Nebelfrei Ballmer Andreas, 1985, Raumplaner; Sjögren Staffan, 1976, Forscher FHNW. Neu im Gemeinderat sind Carmen Pipola und Andreas Ballmer, alle anderen sind bisherig. Der Gemeinderat freut sich auf die neue Zusammensetzung. Adrian Stocker, Leiter Verwaltung

bea. In Hofstetten-Flüh versprechen die Wahlen neue Konstellationen. Gemeindepräsident Richard Gschwind verkündete an der letzten Gemeinderatssitzung seinen Verzicht auf eine Wiederkandidatur. Auch die beiden anderen CVPVertreter Peter Boss und Marc Bönzli wollen nicht mehr zu den Gemeinderatswahlen antreten. Damit steigt die bisher stärkste Kraft im Dorf mit neuen Kandidaten ins Rennen um die sieben Sitze in der Exekutive. Und zwar mit: Samantha Benito Gaberthüel (1971, Dr. Chemie), mit Rolf Haberthür (1965, Ingenieur) und mit Felix Schenker (1959, Schulleiter). Die FDP verteidigt mit den Gemeinderäten Peter Gubser (1956, PK-Experte) und Benjamin Schneebeli (1957, Speditionsleiter) ihre zwei bisherigen Sitze und möchte ihren Einfluss erweitern mit den Kandidaten Benjamin Haberthür (1960, Ingenieur) und Paul Haberthür (1967, Wagenführer). Von der SVP erhalten die beiden bürgerlichen Parteien ernst zu nehmende Konkurrenz. Der bisherige Gemeinde-

Manche Gewerbevereine in der Agglomeration bekunden Mühe, Vorstandsmitglieder zu finden sowie die Vereinsmitglieder für gemeinsame Anlässe zu gewinnen. In Münchenstein zum Beispiel musste derzeit infolge Personalproblemen sogar die Generalversammlung verschoben werden. Im Gewerbeverein Hinteres Leimental trifft man sich in diesem Jahr am Samstag, den 20. Mai, im Restaurant Rose in Flüh zum gemeinsamen Spargelessen. Der Herbstausflug ist für den 2. September geplant, Ziel und Programm sind noch in Arbeit. «Wir sind für Vorschläge noch offen», sagte Schönenberger. Das traditionelle Jassturnier ist für den 4. November im Hotel Jura in Mariastein geplant. Und der nächste Neujahrsapero ist terminiert für den 11. Januar — wo, wird nicht verraten. «Die Gespräche mit Mitgliedern für die Organisation und für das Sponsoring sind noch nicht abgeschlossen», informierte Schönenberger. «Dass auch dieser Anlass wieder ein Erfolg werden wird», daran zweifelt niemand im Gewerbeverein Hinteres Leimental.

rat Domenik Schuppli (1987, Jurist) tritt auf einer Sechserliste zu den Wahlen an. Mit ihm kandidieren auf der Liste 2, SVP: Andrea Meppiel (1981, Ernährungsberaterin), Timm Schwyn (1992, Student), Hans Schulter (1941, Informatiker), Benjamin Thoma (1984, Bestatter) und Richard Rubin (1964, Kaufmann). Und auch die SP hofft darauf, zuzulegen. Nebst dem bisherigen Gemeinderat Markus Gschwind (1964, Prozessanalytiker) treten auf der Liste 4, SP zu den Gemeinderatswahlen an: Brigitte Stöckli Oser (1972 Sozialarbeiterin) sowie Thomas Zeis (1975, Neurobiologe). Wer an der Spitze stehen möchte der Gemeinde, die im Schweizer Ranking als sehr attraktiv eingestuft wurde, wird sich in den nächsten Wochen weisen. Dass Richard Gschwind nicht mehr zu den Wahlen antritt, war ein gut gehütetes Geheimnis. Mit dem Wahlkampf um die Gemeinderatssitze wird das Kandidatenkarussell fürs Präsidium in Schwung kommen.


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SPORT

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FUSSBALL

GERÄTETURNEN

Wichtige Erfolge für Laufner Teams

Beeindruckende Leistungen

Freude über gemeinsamen Erfolg: Zwei Turnerinnen aus dem GETU-Center-Dorneck-Thierstein.

Höhenflug: Christoph Stenz (hier im Testspiel gegen Allschwil) will Laufen mit seinen Toren zum Höhenflug verhelfen. FOTO: EH-PRESSE Die beiden Laufner Teams kamen vor der Osterpause zu wichtigen Siegen. Vor allem jener des 3. Liga-Teams gegen Aufstiegskandidat Therwil überraschte. In der interregionalen 2. Liga gewann Dornach das Derby in Binningen. eh. Laufens 2. Liga Team bringt es fertig, dass trotz vorhandener Qualität der Blick auf die Relegationsregion immer wieder notwendig wird. Trainer Adnan Ercedogan versucht schon länger das Team in ein ruhiges Fahrwasser zu führen, um dann an der nahen Zukunft zu arbeiten. Immer wenn man glaubt, jetzt hat man die Kurve gekriegt, folgt der Rückschlag. Allerdings beweist Laufen auch immer wieder Moral. So beim Auftritt in der zweiten Hälfte gegen Old Boys, beim Auswärtserfolg gegen Black Stars und auch jetzt wieder in Gelterkinden. Die Oberbaselbieter sind in Form. Für Trainer Jonas Uebersax war das knappe Ausscheiden im Cup gegen Concordia zwar enttäuschend, aber er mahnte seine Spieler sofort, sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Keine einfache Aufgabe für Laufen, das nicht verlieren durfte. In der 21. Minute ging Gelterkinden durch Rico Waibel in Führung. Im Gegenzug glich Christoph Stenz aus. Dann legte Waibel wieder vor und kurz vor der Pause glich Stenz wieder aus. Beide Seiten machten sich bereits mit dem Remis vertraut, da traf Michel Doppler für Laufen. Noah Guntern sorgte nur vier Minuten später für das 4:2 und die Entscheidung. Gelterkinden kam zwar in der Nachspielzeit noch zum 3:4, aber mehr lag nicht drin. In einer torreichen Runde waren die drei Punkte enorm wichtig. Laufen hat jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und es in den Füssen, nach Ostern alles klar zu machen. In der 3. Liga überraschte Schluss-

licht Laufen mit einem 2:1 Heimsieg gegen den vom Laufner Davide Fellino trainierten FC Therwil. Laufens Trainer Marc Eigenmann fair: «Therwil hätte das Spiel auch klar gewinnen können. Wir hatten in wichtigen Situationen das Glück auf unserer Seite. Doch es war öfters auch anders. Jetzt sind wir wieder dran und können gegen die mitgefährdeten Breitenbach und Binningen nach der Osterpause einen grossen Schritt vorwärts machen.» Einen solchen machte auch Dornach in der interregionalen 2. Liga mit dem 3:2 Auswärtssieg in Binningen. Allerdings verloren die Dornecker dabei Fatih Dogan durch Platzverweis und Stürmer Marc Troller mit einem doppelten Jochbeinbruch. Und ausserdem … … kassierte in der 2. Liga Regional Dornach II gegen Concordia eine 0:8 Schlappe. Das Team von Trainer Ernes Hodzic scheint dem Abstieg kaum mehr zu entrinnen. … musste Breitenbach in diesem Jahr die erste Niederlage einstecken. In Muttenz verlor das Team von Trainer Bruno Mühlheim 1:4. … fügte Riederwald in der 4. Liga Gruppe vier dem FC Zwingen eine 1:2Niederlage zu. Damit hat der FCZ bereits sechs Verlustpunkte Rückstand auf Leader Binningen. Soleita Hofstetten kam auf eigenem Platz gegen Arlesheim zu einem 2:2. Ein starkes Lebenszeichen gab Röschenz mit einem 4:1 in Reinach und auch der 5:3 Heimsieg von Kleinlützel gegen Münchenstein ist mit Sicht auf den Abstiegskampf sehr wichtig. … gab es für Brislach in der 5. Liga einen 6:1 Erfolg in Therwil. Weitere Infos und Bilder gibt es auf www.facebook.com/ehpresse

Der Laufentaler Turnverband führte zusammen mit Gastvereinen aus dem übrigen Baselbiet und den angrenzenden Solothurner Bezirken die Gerätemeisterschaft 2017 durch.

Pablo Lineiro: , Junger Turner der Kategorie K1 vom TV Laufen

chaukelringe, Reckstangen, Trampoline und jede Menge Matten in den unterschiedlichsten Ausführungen – am vergangenen Samstag war der Geräteraum der Dreifachsporthalle im Gymnasium Laufen leer geräumt und die Halle entsprechend vollgestellt. Die Dimensionen der diesjährigen Gerätemeisterschaft waren dabei schon rein zahlenmässig beeindruckend: 336 Turnerinnen und Turner massen sich an fünf Geräten, die beiden jüngsten Teilnehmenden waren noch nicht einmal sieben Jahre alt. Dabei wurden insge-

samt 1736 Einzelübungen bewertet. Das bedeutete vor allem für die beteiligten Wertungsrichter viel Arbeit. Viele von ihnen hatten vor oder nach ihrem Einsatz auch noch Betreuungsaufgaben in den Vereinen wahrgenommen. Zwei Wertungsrichter turnten am Nachmittag sogar selber mit. Nicht minder beeindruckend waren die Leistungen der teilnehmenden Turnerinnen und Turner. Im Gegensatz zum Kunstturnen steht das Geräteturnen im Zeichen eines gesunden Turnens. Die saubere Ausführung der geturnten Elemente steht dabei im Vordergrund und hat mehr Gewicht als der Schwierigkeitsgrad. Dennoch waren die Übungen zumindest aus Laiensicht höchst anspruchsvoll und sorgten auch bei den Zuschauern immer wieder für staunende Gesichter. Waren sich die Akteure in der Halle ihres Tuns jederzeit bewusst, so dürfte sich auf der Tribüne manch eine Begleitperson unschlüssig darüber gewesen sein, ob die soeben mitverfolgte Übung nun aus der K2 oder doch schon aus der K3 stammte. Im Zweifelsfall wurde dann der aktive Nachwuchs zur Klärung beigezogen.

Yudum Kaya: Turnerin der Kategorie K7 vom TV Pratteln.

Nora Jermann: K2, TV Laufen.

Lukas Reinhard

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TRIATHLON

HANDBALL

Gute Leistungen der Wildcats am Triathlon in Wallisellen

Niederlage bedeutet wohl Abstieg

Siegerin: Jolanda Annen gewann das PRO Leag Rennen in neuer Rekordzeit. FOTO: ZVG WOS. Mit soliden Leistungen , zeigte sich eine Gruppe von 10 Wildcats Athleten (Triathlon-Team, Schwimmverein beider Basel) am Saison Auftakt in Wal-

lisellen. Cheftrainer Cameron Lamont war zufrieden, mit dem ersten Formtest direkt aus dem langen Winteraufbau. Noch einmal gilt es im kommenden Trainingslager, Technik, Zeiten und Umfänge zu trainieren um beim nächsten Wettkampf die Krallen zu zeigen. Unter den erfolgreichen Triathletinnen des Wildcats-Teams ist auch Daria Kübler aus Büsserach mit ihrem 25. Rang. Noch besser schnitten folgende Athletinnen und Athleten ab: 8. Platz, Céline Kaiser, Rheinfelden D, Nationenvergleich D/CH Juniorinnen 1. Platz, Nicole Rickenbacher-Gribi, Basel (TC Experience Frauen AK 45 54) 6. Platz, Eric Jakober, Oberwil, ( TC School Männer 14 - 15) 6. Platz, Laura Jakober, Oberwil ( TC School Frauen 16 - 17) 4. Platz Michel Stalder, Arlesheim (TC Competition Short Männer AK 18 - 34)

Patrick Studer: Beim Erzielen eines seiner 13 Tore. SG Wahlen Laufen – PSG Lyss 25:31 (11:12) us. Eine gute Leistung der SG Wahlen Laufen wurde schlecht belohnt. Die Laufentaler zeigten wohl eine ihrer besten Spielhälften. So vermochte man die Seeländer stets zu fordern und fielen

FOTO: ZVG FREDY SCHMIDLIN

weder in der Abwehr noch im Angriff ab. Dank den wenigen individuellen Fehlern und der guten Schussauswertung von fast 70 Prozent musste man mit nur einem Tor Rückstand in die Pause. Die zweite Spielhälfte begann noch

FOTOS: ZVG ALEX GISS

Unten in der Halle stand indes die nächste Geräterotation an. Spätestens nach dem zweiten Gerät legten auch die Jüngsten ihre Nervosität ab und warteten wie ihre älteren Vorbilder locker, aber fokussiert auf die Freigabe der Wertungsrichter, um gleich darauf mit beeindruckender Körperspannung und Konzentration ans Werk zu gehen. Nicht selten durften sogar Noten von 9 und mehr Punkten verkündet werden. War eine Übung wunschgemäss geglückt, erkannte man das sofort am glücklichen Gesichtsausdruck der Turnenden. Die Bestätigung vom Richtertisch folgte jeweils kurz darauf. Die höchste Tagesnote erreichte Isabel Berg vom TV Muttenz bei den K3Turnerinnen des BLTV. Für ihre hervorragend geturnte Reckübung erhielt sie sagenhafte 9.90 Punkte! Neben den Einzelergebnissen wurde auch im Riegenwettkampf eine Wertung erstellt. Diese konnte der TV Laufen sowohl bei den Mädchen als auch bei den Knaben für sich entscheiden. Die vollständigen Ranglisten sind auf der Verbandswebseite www.ltv-bl.ch aufgeschaltet.

besser und man lag nach ca. 8 Minuten gar mit 2 Toren im Vorsprung gegen den Favoriten. Nun kam, wie so oft, ein kleiner Aussetzer von 10 Minuten und die Gäste konnten einige Tore hintereinander erzielen. Die SG Wahlen Laufen fing sich wieder auf und konnte den Schaden im Rahmen halten. Klar bester Torschütze war mit 13 Treffern und einer fast 100 prozentigen Auswertung Patrick Studer. Mit dieser Niederlage ist wohl der Abstieg in die 2. Liga Tatsache. Für das Team aus Laufen kommt dies nicht überraschend, wusste man doch schon vor der Saison, dass der Ligaerhalt mit eigenen Spielern kaum zu bewerkstelligen ist. Ohne Zukauf von Akteuren wird es nie möglich sein, in der 1. Liga über längere Zeit zu spielen – dies ist jedoch nicht das Vereinsziel. Die SG Wahlen Laufen will mit eigenen Spielern (Nachzug von Junioren) möglichst hoch spielen. Realistischer Weise ist da auch die 2. Liga schon ein ambitiöses Ziel.


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DORFPLATZ

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IRDISCHES UND HIMMLISCHES

VERANSTALTUNG

Ostern ist gratis

25 Jahre Jodlerklub Erschwil-Beinwil

Gesegnete Ostern.

FOTO: ZVG

«Man bekommt nichts geschenkt», sagen viele. Das entspricht unserer Erfahrung: In Geld- oder anderer Form wird eine Gegenleistung erwartet. Die Zuwendung Gottes sei gratis, behaupten viele biblische Autoren. Mit keiner Vorleistung könne das Heil erkauft werden, war ebenso eine Grundeinsicht der Reformatoren vor 500 Jahren. Schon immer erschien dies den ZuhörerInnen unglaublich. Die Freundinnen und Freunde von Jesus erlebten den Tiefpunkt an Karfreitag, als ihr verehrter Meister auf grausa-

KURSTIPP

Liliane Scherrer, Programm-Kommission, empfiehlt:

So bringen Sie Ihre Idee ins Netz Egal, ob Sie Selbstgenähtes präsentieren wollen, etwas über das Weltgeschehen zu sagen haben oder Ihre Ferienfotos mit dem Freundeskreis teilen wollen – das Web ist die ideale Plattform. Aber wie kommt die Idee ins Netz? Im Kurs «Websites und Online-Blogs mit WordPress» stellt der Webdesigner Jonas Eckert den Teilnehmenden ein Content Management System für alle Fälle vor: Ganz ohne Programmierkenntnisse lernen Interessierte den Umgang mit der Software und erfahren, wo man das passende Hosting mit eigener Domain findet, wie man Texte und Bilder einbindet und warum die Seite für Suchmaschinen optimiert werden sollte. Fachbegriffe wie Theme, SEO oder Plug-in gehen Ihnen nach vier Kursabenden leicht über die Lippen. Teilnehmen können alle, die schon immer wissen wollten, wie eine Website entsteht und natürlich all jene, die ihre Web-Idee unter kompetenter Anleitung umsetzen möchten. Vier Kursabende, ein wenig Übung zuhause, ein Computer und eine Internetverbindung – fertig sind Ihre WordPress-Website oder Ihr OnlineBlog. K 320 2080 Websites und Online-Blogs mit WordPress, Mo 08.05.-29.05.17, 18.15-20.15 h, 4-mal, CHF 345.–, Laufen, Gymnasium, Steinackerweg 7| Anmeldung: T 061 269 86 66, www.vhsbb.ch

me Weise am Kreuz hingerichtet wurde. Da konnten sie gar nichts mehr glauben, fühlten sich ganz von Gott verlassen. Im Nachhinein erklärten sie sich den Tod so, dass Jesus damit alles bezahlt habe und die Zuwendung Gottes den Menschen nun rechtmässig zukomme. Das Kreuz musste notfalls sein, damit Menschen an Gottes Liebe glauben können (E. Drewermann, dt. Theologe). Im Nachhinein war diese Erklärung möglich; erst aufgrund von dem, was Jesu AnhängerInnen an Ostern erlebten, konnten sie wieder glauben. Was war geschehen? Sie begegneten Jesus, der mit ihnen ins Leben zurückkehrte und weiterging – nach der Karfreitagserfahrung war das ein Wunder. Es ist für mich immer ein Wunder, wenn Menschen an schlimmen Erfahrungen nicht zerbrechen, sondern wieder glauben, Vertrauen fassen und weitergehen können. Wenn Menschen Ostern erleben, wenn ihnen Zuwendung entgegenkommt, vielleicht von unerwarteter Seite. Wenn einem Langzeitarbeitslosen so Zuversicht geschenkt wird für das «x-te» Vorstellungsgespräch. Zuwendung und Freundlichkeit unter Mitmenschen sind gratis. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen: Gesegnete Ostern. Marianne Nyfeler Blaser Vikarin ref. Kirchgemeinde Laufental nyfelerblaser@breitband.ch.

GEDANKENSTRICH

Katharina Kilcher Bereit für Jubiläumskonzert: Jodlerklub erschwil-Beinwil. WOS. Der Jodlerklub Erschwil-Beinwil feiert sein 25.jähriges Bestehen. Zur Zeit beansprucht das Klubleben von den Mitgliedern viel Zeit. Der Klub bereitet sich intensiv auf das Jubiläumskonzert in Erschwil vor, schliesslich sollen an diesem wichtigen Anlass alle Töne richtig sitzen. Das Jubiläumsfest verspricht etwas Spezielles, was, das könnt Ihr an unserem Jodlerabend selber erfahren. Mit dem Gastklub Jodlerchörli Epsach, welcher bereits bei der Gründung dabei war, erhalten wir eine wunderschöne Unterstützung. Ebenfalls können wir auf unser Duett Cordelia Grünig und Eugen Christ sowie der klubeigenen Kleinformation gespannt sein. Das Schwyzerörgelitrio Geschwister Zmoos untermauern das Ganze mit Ihrer wunderschönen Musik.

FOTO: ZVG

Unter der musikalischen Leitung von Cordelia Grünig sind wir motiviert, unser wunderschönes Hobby, den Jodelgesang zu pflegen und zu leben. Es macht Spass, die Proben mit motivierten Kameraden zu besuchen. Singen ist auch eine Form von Lebensfreude, welches in der heutigen Zeit einfach nicht fehlen darf. Macht es dich «gluschtig»? Es würde uns freuen, wenn weitere Sänger, Jodler und Jodlerinnen sich diesem wunderschönen Hobby annehmen und uns mit Ihrer Stimme unterstützen würden. Unser Probeabend ist jeweils am Donnerstag ab 20.00 Uhr in Erschwil, Schulhaus/Brühl

22. April, 20.00 Uhr, MZH Erschwil.

EINGESANDT

LESERBRIEF

DV des Bienenzüchterverbandes

Ich wähle Meister

Der Kantonalpräsident des Bienenzüchterverbandes beider Basel, Erwin Borer, konnte zur Delegiertenversammlung rund 50 Gäste und Funktionäre im Restaurant Eglisgraben, Muttenz, begrüssen. Beim Apéro im Museum Bürgerhaus in Pratteln heisst Andreas Häusler, Organisator und Ehrenpräsident des Bienenzüchtervereins (BZV) Liesta, die Teilnehmer willkommen. Emanuel Trueb, Vizepräsident von Pratteln, betont die gemeinsamen Interessen und berichtet über die Entwicklung Prattelns vom Bauerndorf zur Dienstleistungsgemeinde. Für Heinz Weisskopf, Vertreter der Bürgergemeinde, sind bienenfreundliche Verhältnisse ein wichtiges Anliegen. Dr. Peter Wenk, Kantonschemiker BL, weist auf Neuerungen in der Tierhaltungsgesetzgebung hin und meldet, dass die IES auch 2017 keine Freilandversuche durchführen wird. Den geschäftlichen Teil leitet Erwin Borer, Kantonalpräsident. Über den Winter war ein starkes Bienensterben zu verzeichnen. Die Invasion vom kleinen Beutekäfer und der Vespa velutina droht. Die erstmals angebotenen Zuchtmodule wurden gut besucht und

Von einer Regierungsratskandidatin erwarte ich Kompetenz, ein gesundes Mass an Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, auf andere Menschen einzugehen. Marianne Meister weist alle diese Fähigkeiten auf. Ich erlebe sie seit vier Jahren als gewiefte Präsidentin des kantonalen Gewerbeverbands. Sie weiss, dass der Franken, den man ausgibt, zuerst verdient sein will. Das gilt für ihr Unternehmen wie auch in der Politik. Marianne Meister engagiert sich mit viel Herzblut und Freude für die Wirtschaft in diesem Kanton. Sie engagiert sich seit zwölf Jahren als Gemeinderätin und später als Gemeindepräsidentin ebenso stark für das Wohl der Bevölkerung. Ob arm oder reich, jung oder alt, Mann oder Frau: Marianne Meister behandelt alle gleich. Diese Eigenschaften erwarte ich von einer Regierungsrätin. Deshalb wähle ich Marianne Meister überzeugt in den Regierungsrat des Kantons Solothurn.

das Interesse für die neuen Module 2017 ist wiederum gross. Die neue Homepage www.bienen.ch ist sehr informativ und das Surfen der Imker wird zum Muss. In den vorliegenden Jahresberichten äussern sich die Funktionsinhaber ausführlich über das vergangene Jahr. Ergänzend sagt Heinz Degen (Leiter Kurswesen und Beratung), dass mit den sieben Grundkursen, die 2017 abgeschlossen wurden, der Höhepunkt überschritten sei. Mit den 2017 begonnenen zwei Kursen könne der Bestand an Imkern gehalten werden. Heinz Schmid (Leiter Betriebsprüfung/Honig) erklärt, dass eine neue App die Arbeit der Betriebsprüfer vereinfacht. Pius Corpataux (Leiter Zucht) stellt fest, dass viele, im vergangenen Jahr früh begattete Königinnen ersetzt werden mussten. Die Wahlen im Vorstand gingen dank guter Vorbereitung zügig voran. Hedy Gehrig vom BZV Sissach ersetzt Heinz Schmid, BZV Liestal, als Leiter Betriebsprüfung/Honig. Bei den anderen Funktionen gab es keine Änderungen. Bienenzüchterverband beider Basel Thomas Henz, Sekretär

Martin Vogel, Büren Vize-Präsident KGV

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Wählt Meister

Regierungsratswahlen

In unzähligen Leserbriefen werden die Qualitäten und Eignungen der drei Kandidatinnen der Solothurner Regierungsratswahlen glaubhaft beschrieben. Als Gemeindepräsidentin von Messen bringt Marianne Meister jedoch als einzige Exekutiverfahrung mit. Sie kennt deswegen auch die Sorgen der Einwohnergemeinden bestens und wird sich zur Wahrung

Soll denn Essen Sünde sein …

der Gemeindeautonomie einsetzen. Anlässlich der Kantonsratswahlen wurde das Parlament links gestärkt. Deshalb ist es wichtig, die bürgerlichen Kräfte in der Regierung zu erhalten. Aus diesen Überlegungen lohnt es sich am 23. April, Marianne Meister in den Regierungsrat zu wählen. Andreas Bringold,Beinwil

Ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest, viel Sonnenschein und einen fleissigen Osterhasen.

Am 23. April findet der zweite Wahlgang für den Regierungsrat des Kantons Solothurn statt. Es sind noch zwei Sitze zu vergeben und dafür kandidieren drei Frauen. Von den drei Frauen verfügt ganz besonders Marianne Meister über eine ausgewiesene Führungserfahrung. Sie ist Unternehmerin und führt ein eigenes Detailhandelsgeschäft mit Lernenden. Marianne Meister ist seit zehn Jahren Gemeindepräsidentin und hat die erste grössere Gemeindefusion mit mehreren Gemeinden erfolgreich durchgeführt. Marianne Meister führt erfolgreich als Präsidentin den Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverband, dem 4000 kleine und mittlere Unternehmen angehören. Sie setzt sich für die Wirtschaft in unserem Kanton ein und hat ebenso für soziale Anliegen ein offenes Ohr. Marianne Meister hat in all ihren Funktionen ihre Führungseigenschaften bestätigt und ist für den Solothurner Regierungsrat die geeignete Person. Daher empfehle ich, Marianne Meister die Stimme zu geben.

Es ist unverkennbar Frühling. Das merkt man nicht nur an den munter trällernden Spatzen und der aufblühenden Natur. Nein, auch die Modemagazine und Sozialen Medien nehmen regen Anteil daran. Schauen Sie mal in eine Zeitschrift rein oder surfen Sie auf Facebook. Da gibt es so viele Ernährungs- und Diättipps, wie man sich selbstkasteien kann. Wer im Winter über die Stränge geschlagen hat, muss jetzt büssen. Hüftgold und Co. ade. Egal, ob Sie saftkuren, detoxen, intervalloder heilfasten. Alles was Spass macht – sprich Schokolade, Eis, Rotwein, Pommes, ein saftiges Stück Fleisch – ist jetzt verpönt. Jeder stilisiert sich heute zum Ernährungsguru hoch. Wenigstens vegetarisch sollte man sein, vegan wäre noch viel effizienter oder dann mindestens Low Carb. Es wird uns weis gemacht, Kohlenhydrate seien des Teufels. Oder lassen wir uns zwischen den Mahlzeiten fünfzehn Stunden Pause, damit kann man auch leicht Gewicht verlieren. Verliert man dabei aber nicht eins – den Humor? Essen ist heute irgendwie zur blossen Nahrungsaufnahme verkommen. Dabei ist es doch etwas Sinnliches. Was gibt es gemütlicheres, als mit seinen Liebsten am Tisch zu sitzen, sich gegenseitig vom Tag zu erzählen und gemeinsam zu essen. Geht diese Gemeinsamkeit verloren in unserer Gesellschaft, obwohl sich ja alles ums Essen dreht? Ich denke, nicht umsonst gibt es so viele essgeschädigte Menschen in unseren Breitengraden. Davon schliess ich mich nicht aus. Was hab ich nicht alles ausprobiert als junge Frau. Tagelang habe ich mich von Ananas ernährt, bis sich meine Zunge pelzig anfühlte. Einmal während meiner Italienferien habe ich nur Müesli und Karotten gegessen. Heute schüttle ich den Kopf darüber. Klar, finde ich auch, dass man gut auf Fleisch verzichten kann, vor allem wenn man die Massentierhaltung genauer unter die Lupe nimmt. Da kommt einem echt der Appetit abhanden. Aber es spricht nichts dagegen, Fleisch zu konsumieren, wenn die Kuh glücklich war und draussen auf der Wiese saftige Gräser fressen durfte. Vielleicht sollte man mehr auf Qualität statt auf Quantität setzen oder wieder vermehrt saisongerecht einkaufen – obwohl, treiben Sie jetzt mal saisonale Früchte auf. Jedenfalls, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Meine Meinung ist, man darf alles essen, einfach massvoll. Dann muss man auch im Frühling nicht auf Leckereien verzichten.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Georg Hofmeier, Nuglar


DIES UND DAS

Donnerstag, 13. April 2017 Nr. 15

LESERBRIEF

AUTOMOBILE

Altersdebatte 2020

Mobila lädt zur Jubiläumsausstellung

An dieser Stelle möchte ich alle PolitikerInnen, die einer AHV-Erhöhung um Fr. 70.- zugestimmt haben ganz offiziell fragen: Was soll dieser Zustupf einer Altersheimbewohnerin die eine monatliche Ergänzungsleistung von 6170 Franken bezieht bringen? Überhaupt nichts. Im Gegenteil, er höhlt die marode AHV noch weiter aus und kostet die Allgemeinheit via Mehrwertsteuer Milliarden. Wenns dann später nicht reicht, wird einfach diese Steuer weiter erhöht. Da laut Statistik im 2030 doppelt so viele Rentner resp. EL-Bezüger in der Schweiz leben und diese nur 2/3 der oben erwähnten Ergänzungsleistung beziehen, wage ich nicht daran zu denken, wie hoch die Kostenlawine sein könnte, die dann auf die Schweiz zukommen wird. Ich erinnere daran, dass bei der Neukonzeption des 3-Säulen-Konzeptes die ersten beiden Säulen für obligatorisch erklärt wurden. Wenn jetzt Minderleistungen in der 2. Säule mit Geldern der AHV finanziert werden sollen, ist dies einem Vertragsbruch gleichzusetzen. Ausserdem werden die Rentner mit der Erhöhung der AHV-Rente für Neurentner in 2 Klassen eingeteilt. Oder anders gesagt: Die aktive Generation macht sich somit ein Geschenk auf Kosten der Nachgeneration. Dieses Vorgehen ist als hochgradig unsozial zu bezeichnen. Da heute bereits 59% der Frauen und ein steigender Anteil der Männer im Teilzeitbereich tätig sind, muss der Fokus umgehend auf die Anpassung der 2. Säule an den geänderten Arbeitsmarkt gelegt werden. Sollte diese Änderung nicht vollzogen werden, wird ein Grossteil der Baby-Boomer-Generation, die ab 2030 in Pension geht zu Sozialbezügern, weil sie wie die oben erwähnte Rentnerin nur über eine Teilrente der AHV jedoch über keine Rente der 2. Säule verfügt. Dabei wäre die Kompen-

sation der Minderleistungen innerhalb der 2.Säule sehr einfach zu vollziehen. Man müsste das Reglement der 2. Säule so ändern, dass der Koordinationsabzug dem Teilzeitgrad angepasst werden soll. (z.B. bei einem Teilzeitgrad von 75% soll der Koordinationsabzug 25% betragen) Dank diesem kostengünstigeren Modell konnte ich im 1985 trotz Konkurrenz viele Abschlüsse bei Firmen mit Teilzeitbeschäftigten tätigen. Dieses Modell hat sich nun seit über 30 Jahren bewährt. Die dadurch Versicherten kamen so in den Genuss einer Altersrente der 2. Säule, waren somit nicht auf Ergänzungsleistungen angewiesen und haben den Staat dadurch massiv entlastet. Bei Annahme eines monatlichen Teilzeitlohnes von 2500 Franken beziffert sich die Sparprämie für die ersten 10 Jahre auf Fr. 33.35 und für die letzten 10 Jahre auf Fr. 106.70 im Monat. Somit entsprechen die Kosten dieses Modells etwa der Hälfte der Kosten des Nationalrats-Modells. Wegen der niedrigen Kosten wäre auch der Bauernverband für dieses Modell zu gewinnen. Jeder Befürworter – und da schliesse ich auch Bundesrat Berset mit ein – welcher diese Kosten als zu hoch taxiert, versteht nichts von dieser Materie und sollte sich aus dieser Debatte schnellstens zurückziehen. Wie äusserte sich doch Ständerat Pirmin Bischof nach einer verlorenen Abstimmung: Man sollte halt zwischendurch wieder mal einen Fachmann um seinen Rat fragen. Um den Staat vor einer Kostenlawine ab 2030 zu bewahren, ist daher der Bundesratsvorschlag, die AHV-Rente für Neurentner um 70 Franken zu erhöhen, im September 2017 klar abzulehnen.

GESUNDHEIT / FITNESS

VERANSTALTUNG

Starker Rücken – straffer Bauch

Verein «Gesundes Laufental» gegründet

Der Frühling ist doch genau die richtige Zeit, etwas für sich zu tun. Interessierte jeden Alters sind herzlich eingeladen, an 5 Abenden (18.00 / 09.15 Uhr) mit max. 10 Teilnehmenden am Schnupperkurs mitzumachen; Ziel ist das Kennenlernen der Stabilisierung und Kräftigung der tiefen Rücken- und Bauchmuskulatur. Dies als Basis für alle weiteren Aktivitäten. Entspannungs-Übungen am Ende der Stunde helfen, den wichtigen Wechsel von Spannung - Entspannung aktiv zu spüren.

WOS. Ende Januar 2017 wurde in Laufen der breit abgestützte Verein «Gesundes Laufental» gegründet. Die Mitglieder des Vereins kommen aus der Politik, der Wirtschaft, der Bildung und dem Gesundheitswesen. Zweck des Vereins ist es, die Gesundheitskompetenz der Laufentaler Bevölkerung zu verbessern und die Chancen von eHealth (elektronische Gesundheitsdienste) für alle aufzuzeigen. Im digitalen Zeitalter und mit der Einführung des elektronischen Patientendossiers wird die Verwaltung der eigenen Gesundheitsdaten immer wichtiger. Der Verein «Gesundes Laufental» wird Anlässe zur Information durchführen, damit Menschen aller Altersstufen Zugang zu ihren Daten erhalten und optimal deren Nutzung steuern und beeinflussen können. Der aktuelle Vereinsvorstand besteht aus den Baselbieter Landräten Georges Thüring, Sven Inäbnit und Pia Fankhauser. Am Dienstag, 18. April findet um 17.00 Uhr im Business Park in Zwingen die erste Mitgliederversammlung statt. Gäste sind herzlich willkommen.

SVKT Frauensport Laufen Ab Mo., 24.4.17, 18.00/19.15, Infos: svkt.laufen@gondon.net, Tel. 079 720 17 71(siehe Inserat)

VERANSTALTUNG

Jodler-Obe in Duggingen Wir freuen uns, Sie liebe Jodlerfreunde und Anhänger des Jodlerklubs «mis Dörfli» zu unserem traditionellen Jodler-Obe in die Mehrzweckhalle Duggingen einzuladen. Wir haben uns darauf vorbereitet Ihnen in der schönen Frühlingszeit ein buntes volkstümliches Konzert mit Musik und Gesang darzubieten. Unsere Darbietungen werden bereichert durch das Aemmitaler-Chöri aus Burgdorf und dem Stimmungs-Trio Wiedmer-Thürker-Kolly. Durch das Programm führen Gusti und Anneliese Roggenmoser. Auch der Jodlerklub «mis Dörfli» wird dazu sein Bestes geben. Unser Wirtschaftsteam ist bestens gerüstet und wird mit Köstlichkeiten unsere Gäste verwöhnen. Eine reichhaltige Tombola und ein vorzügliches Kuchenbüffet warten ebenfalls auf ihre Liebhaber. Jodlerklub «mis Dörfli» Duggingen Saalöffnung mit Festbetrieb und Konsumation ab 18.30 Uhr. Konzertbeginn um 20.00 Uhr, Eintritt: 12 Franken.

Heinz Meister Laufen

dust. Vor 20 Jahren organisierte der EHC Laufen zum ersten Mal die Automobilausstellung Mobila. Dieser «Automobilsalon miniature» ist mittlerweile zum festen Bestandteil für die meisten Autoverkäufer in der Region Laufen und Umgebung geworden. Jeweils nach dem Abschmelzen des Eises in der zweiten Aprilhälfte freuen sich die Liebhaber der Automobile darauf, in der Eissporthalle die Fahrzeugneuheiten dieses Frühlings zu bestaunen und mit den Ausstellern aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland darüber zu fachsimpeln. «Auch bei den Ausstellern erfreut sich die Mobila in Laufen grosser Beliebtheit, bietet sie doch hier eine ideale Plattform, um die Modelle in gediegenem Rahmen einem grösseren Publikum zu präsentieren», erklärt Christoph Imhof, OK-Präsident der Ausstellung. Trotz Jubiläum, sollen auch an der Mobila 2017 die Autos die Hauptrolle spielen. «Wir verzichten deshalb bewusst auf zusätzliche Jubiläumsaktivitäten», sagt Imhof. Mehr als nur ein beliebter Treffpunkt sei die Mobila ja ohnehin, ein kleines Volksfest sogar, meint er. An der diesjährigen Mobila, die am Wochenende vom 21. bis 23. April über drei Tage in der Eissporthalle stattfindet, sind 23 Marken und über 100 Modelle vertreten. Und wiederum wird im Beizli eine leistungsfähige Festwirtschaft für ausreichend Getränke und Feines aus

19

Nach der Eisschmelze die schnittigen Autos: Impression aus der letztjährigen Mobila. FOTO: MARTIN STAUB

der Küche sorgen. Besonders beliebt sind jeweils die Grillspezialitäten und natürlich das üppige «Zmorgebuffet» am Sonntagmorgen. Fehlen wird auch die Tombola aus dem Hause Tewis AG in Wahlen nicht, damit auch die Gewinnchancen bei einem Besuch der Mobila bis zum Schluss intakt bleiben. Die Mitglieder des EHC Laufen welche sich das Mobila-Wochenende dick in der Agenda markiert haben, sorgen für einen reibungslosen Ablauf und zufriedene Besucherinnen

und Besucher an einer der beliebtesten Automobilausstellung der Region. Und weil an der Mobila für einige Gäste auch anderes durchaus interessant sein kann, präsentiert auch diesmal der Sportshop Karrer seine Spezialitäten aus dem Zweirad-Sortiment und ein Stand mit Modeschmuck wird die Augen der Damenwelt glänzen lassen. Mobila 2017: Eissporthalle Laufen: Freitag, 21. April, 1922 Uhr;/Samstag, 22. April, 11-19 Uhr; Sonntag,23. April, 10-17 Uhr. mobila-laufen.ch; ehc-laufen.ch

LESERBRIEF

Nicht ganz einverstanden Zum Wochenblatt-Bericht über Gemeindeversammlung Grellingen Die Korrespondentin des Wochenblattes geht unter dem Titel «Präsentation nicht erlaubt» eingehend darauf ein, dass mir der Gemeindepräsident die Verwendung eines Sticks zwecks Präsentation verweigerte. Das Argument lautete, ich hätte trotz Aufforderung das Gespräch mit dem Gemeinderat nicht gesucht. Zur Vorgeschichte: Am Freitag, den 24. März um ca. 23:30 Uhr in den letzten 5 Min am Stamm im Restaurant, fragte mich der Präsident ob ich Zeit

hätte für ein Gespräch. Ich verneinte, weil ich ab Samstag ferienabwesend sei. Fakt ist jedoch, dass ich, aufgrund meiner Einsicht in die Projektstudie und dem persönlichen Gespräch mit dem zuständigen Gemeinderat, demselben am 25. Feb. (4 Wochen vor der Versammlung) mit einem technischen Kurzbericht und einer Liste Kritikpunkte zur Studie, orientiert habe. Bis zu jenem Freitagabend, also 5 Tage vor der Versammlung, habe ich keine Reaktion noch Rückantwort von Seiten des Gemeinderates erhalten. Es kann also keine Rede sein von «den Kontakt nicht

gesucht». Dem Gemeindepräsidenten habe ich die beweisenden Dokumente, das dem so war, per 4. April bereits zugestellt. Weder das Kant. Gemeindegesetz noch das Organisations- und Verwaltungsreglement der Gemeinde schreibt vor, dass das Argumentarium über Vorlagen dem Gemeinderat vor der Versammlung zugestellt werden muss. Ich habe absolut korrekt gehandelt und meine Bürgerpflicht zugunsten der Gemeinde und dem Kanton mehr als erfüllt. Christoph Angst, Grellingen

VERANSTALTUNG

Lucelle Sonore – ein Festival für die ganze Region

LESERBRIEF

Susanne Schaffner in die Regierung wählen Susanne Schaffner hat im 1. Wahlgang der Regierungsratswahlen das beste Resultat der drei neuen Kandidatinnen erzielt. Die Leute vertrauen ihr, ja sie möchte sie gerne in der Regierung wissen. Sie bringt politische Erfahrung mit. 12 Jahre Kantonsrätin, wovon vier Jahre Präsidentin der einflussreichen Finanz-Kommission. Im Jahr 2013 präsidierte sie das kantonale Parlament. Dies sind einige Eckpunkte der sympathischen Anwältin aus Olten. Ich wähle Susanne Schaffner aus Überzeugung in die Regierung. Anne Schöni Staub

Der Festivaldirektor: Lanciert die 4. Ausgabe von Lucelle Sonore. dust. Nach dem «Sterben» von «Rock am Bärg» ist die Region LaufentalSchwarzbubenland arm an OpenairFestivals geworden. Schade eigentlich für all jene, welche diese Ambiance lieben, und die Gelegenheit gerne nutzen, an einem, zwei oder drei Tagen mehrere Interpreten der nationalen oder internationalen Musikszene zu erleben. Vor zwei Jahren hat das Wochenblatt Lucelle Sonore entdeckt und in dieser Zeitung darüber berichtet. Ein Openair-Festival, mit qualitativ hochstehenden Bands, vorwiegend aus der frankophonen Schweiz und aus Frankreich. Am Mittwoch vergangener Woche präsentierte OK-Präsident Serge Sur-

gand in Delémont das Festival Lucelle Sonore #4. Das OK hat vor sieben Jahren das erste Festival in Lucelle in unmittelbarer Nähe des Schweizer Zolls auf die Beine gestellt. Nach dem ansprechenden Erfolg hat sich das Team vorgenommen, weiterzumachen. Das Konzept, alle zwei Jahre ein Festival zu organisieren, habe sich bewährt, dank genügend «Luft» vor dem nächstfolgenden Festival und grosszügigen Sponsoren, erklärten die Organisatoren. Am Wochenende vom 23. und 24. Juni, erwartet das Publikum nun anlässlich von Sonore Lucelle #4 ein ausgewogenes Programm von jeweils fünf Bands, die vor allem in der Romandie

FOTO: MARTIN STAUB

und in Frankreich bekannt sind. Last Train, Arcadian, Gerald de Palmas, Patrice und DJ Idem locken am Freitag Rock-, Pop-, Reggae- und Electro-Fans an. Am Samstag, sind Aliose, Sim’s, als Headliner Claudio Capeo und Miss Ghyss in Lucelle zu Gast. Und weil sich das Festival-Comité von Anfang an vorgenommen hat, auch das Deutschschweizer Publikum in das 100-Seelendorf Lucelle zu bitten, ist jeweils auch eine Deutschschweizer Band hier. Dieses Mal sind es die Lovebugs aus Basel. Und übrigens: Lucelle liegt nur rund 22 Kilometer hinter Laufen. www.lucellesonore.com


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Die Einwohnergemeinde Büsserach stellt mit der Schulanlage Kirsgarten einen modernen Bildungsort für Kindergarten und Primarschule zur Verfügung. Das Reinigungsteam ist verantwortlich für Reinigung, Pflege und Unterhalt der eigenen Liegenschaften und Aussenanlagen. Für den Reinigungsdienst suchen wir eine neue Mitarbeiterin bzw. einen neuen Mitarbeiter (Pensum 100%). Der Arbeitsbeginn erfolgt auf 1. Juli 2017 oder nach Vereinbarung. Sie erwartet die Mitarbeit bei: – der Pflege und dem Unterhalt der gemeindeeigenen Sportund Spielplätze, Schul- und Grünanlagen – Reinigung und Unterhalt der Schulanlagen und der Gemeindeverwaltung sowie Vereinsgebäude – Unterhalt der Betriebsmittel und Fahrzeuge – Winterdienst Wir erwarten von Ihnen: – eine abgeschlossene Ausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt, vorzugsweise Fachrichtung Hausdienst, oder eine anderweitige handwerkliche Berufsausbildung mit einigen Jahren Berufserfahrung – Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein, Freude am Erbringen von Dienstleistungen für die Öffentlichkeit – Bereitschaft zur Weiterbildung – Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit – Im Eignungsfall Bereitschaft zum Dienst bei der Feuerwehr Büsserach Wir bieten: – Abwechslungsreiche, interessante und selbstständige Arbeit in einem kleinen Team – Anstellungsbedingungen nach der Dienst- und Gehaltsordnung der Einwohnergemeinde Büsserach – Kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige Tätigkeit im Dienste unserer Bevölkerung interessieren, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis zum 28. April 2017 an die Bauverwaltung Büsserach, Dominik Kamber, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach. Auskünfte erteilt Ihnen gerne Bauverwalter Dominik Kamber (Tel.-Nr. 061 789 90 35). Einwohnergemeinde Büsserach


Gemeinde Liesberg Infolge Demission der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir sofort oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente, engagierte und kommunikative Persönlichkeit als

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Einwohnergemeinde Burg i. L. Mit 268 Einwohnern/-innen befindet sich Burg i. L. im hinteren Leimental an der Grenze zu Frankreich und gehört zum Bezirk Laufental. Für unsere Gemeindeverwaltung suchen wir per 1. Juli 2017

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Donnerstag, 13. April 2017 Nr. 15

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Frühlingserwachen: Gast auf der Birnbaumblüte.

ZULLWIL

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

REGION

Acura zieht sich zurück Der Wald brannte bereits mehrmals dust. Am 30. März hat Zullwil die Bevölkerung zu einer Inforveranstaltung zum Thema Evaluation Spitex eingeladen. Dabei stellten sich die beiden Organisationen Spitex Thierstein-Dorneckberg und die acura ag vor. Da die acura ag an dieser Veranstaltung mit «hoch emotionalen und unbegründeten Unterstellungen» konfrontiert wurde, wie sie in einem Schreiben der Gemeinde mitteilte, ziehe sie ihre Offerte mit Fixpreis für die nächsten drei Jahre zurück. Das Vertrauen seitens der Bevölkerung in eine pflegende Organisation sei eine Grundvoraussetzung für die Erfüllung eines Leistungsauftrages, heisst es in diesem Schreiben, das dem Wochenblatt vorliegt, weiter. Somit dürfte die Gemeinde Zullwil, ihre vorsorgliche Vertragskündigung mit der Spitex Thierstein-Dorneckberg auf Ende 2017 wohl zurückziehen.

WOS. In den vergangenen Tagen standen mehrere Feuerwehren im Kanton Solothurn wegen Waldbränden im Einsatz, die dank der raschen Entdeckung alle glimpflich verliefen. Letzten Freitag bemerkte eine Spaziergängerin im Wald bei Dornach einen brennenden, morschen Baumstamm. Bereits am Tag zuvor rückten die Feuerwehren Zullwil und Ibach ebenfalls wegen eines brennenden Baumstamms aus. In allen Fällen entstand kein eigentlicher Sachschaden. Die Brände dürften auf unvorsichtigen Umgang mit Raucherware oder unvollständig gelöschte Grillfeuer zurückzuführen sein, teilt die Polizei Solothurn mit. Auch in Muttenz brannte ein Stück Wald auf einer Fläche von 50 mal 50 Metern, teilt die Polizei Baselland mit. Aktuell besteht im Kanton Solothurn ei-

ne mässige Waldbrandgefahr. Angesichts der anhaltenden Trockenheit ist im Umgang mit Feuer im Freien erhöhte Vorsicht geboten und sind die gängigsten Massnahmen zu beachten: Keine Zigaretten oder andere Raucherwaren wegwerfen! Sie könnten einen Glimmbrand verursachen Feuer nur in bestehenden Feuerstellen anzünden! Das Feuer soll nie unbeobachtet bleiben. man muss darauf achten, dass kein Funkenwurf möglich ist (Feuer kontrollieren, Wind beachten, Feuer nach dem Verlassen unbedingt löschen). Weitere Information und Empfehlungen finden sich unter www.waldbrandgefahr.ch. Die Situation im Kanton Solothurn ist im Internet bei der Kantonalen Katastrophenvorsorge (Amt für Militär- und Bevölkerungsschutz) dargestellt.

Von Roll schreibt Gewinn BREITENBACH/WÄDENSWIL. WOS. Die Von Roll Holding AG veröffentlichte ihr Ergebnis für das erste Quartal 2017. Nach einer langen Durststrecke von über 4 Jahren erzielt die Von Roll Gruppe erstmals wieder ein positives erstes Quartals-Betriebsergebnis in der Höhe von CHF 4,6 Millionen (Vorjahr: CHF -3,4 Millionen). Mit CHF 96,0 Millionen liegt der Auftragseingang 2017 deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: CHF 88,0 Millionen) und der Umsatz stieg um 8,5% auf CHF 93,2 Millionen. Wesentliche Treiber der positiven Geschäftsentwicklung seien neben den erzielten Strukturverbesserungen auch die gesteigerte Nachfrage nach Produkten in den Bereichen Electrical Insulation und Composites, schreibt die Firma. Arbeitslosenquote sinkt KT. SOLOTHURN. WOS. Im März 2017 fiel die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn von 3,2 auf 3,0 Prozent. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen nahm um 182 ab und liegt bei 4420 Personen. Vor allem im Baugewerbe seien wieder weniger Leute ohne Arbeit, teilt die Staatskanzlei Kanton Solothurn mit. Die Quote im Schwarzbubenland veränderte sich laut Mitteilung von 4,0 auf 3,9 Prozent. Dies bei 23 Stellensuchenden weniger. Country im Mai BREITENBACH. WOS. Der Organisator von hochstehenden Country-Konzerten in der Region, Martin Meier, kündigt zwei neue Konzert-Highlights an. Am 12. Mai wird Kelley Mickwee mit Colin Brooks und John Chipman im Pfarreissaal der katholischen Kirche in Breitenbach gastieren. Und auch das zweite Konzert am 23. Mai, mit The Band of Heathens wird wegen besetzten Musiksaals nicht in Laufen, sondern im legendären Basler Atlantis stattfinden. Weitere Infos und Reservationen unter ‹swisstexmusic.ch›.

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Nie wieder Chaos! Von Cynthia Townley Ewer

Der Frühling steht bei vielen Menschen für Aufräumen, Entstauben und Ordnung machen. So heisst es im Volksmund ja auch «Frühlingsputz». Die Frühlingssonne scheint wirklich hell und erbarmungslos in jede dunkle Ecke. So ist dieses neue Buch sicher passend. Cynthia Townley Ewer begann ihr Berufsleben als freiberufliche Autorin und da sie alleinerziehende Mutter war, musste sie ihr Leben und ihren Haushalt straff organisieren. Seit 1990 schreibt sie über Haushaltsorganisation und –management. Wer kennt nicht Berge von Wäsche, Papierstapel, übervolle Schränke und herumliegende Textilien. Es ist irgendwie ein täglicher Kampf — vor allem auch, wenn Kinder im Haushalt leben. Im vorliegenden Buch gibt es viele praktische und auch realistische Vorschläge, gegen das Chaos anzugehen. Es werden alle Kreisläufe in einem Haushalt angeschaut: Essen, Putzen, Planen, Organisieren, Waschen, Lagern und vieles mehr. Die fröhlichen Bilder suggerieren auch Spass und Freude. Ob man wirklich nach dem Lesen des Buches lieber aufräumt als im sonnigen Garten den Löwenzahn und die Bienen zu bestaunen, sei dahingestellt. Aber die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall! Christine Eckert

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