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Donnerstag, 9. März 2017

109. Jahrgang – Nr. 10

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6ºC 13ºC

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Freitag, 10. März 2017 Am Morgen hochnebelartige Restwolken und letzte Tropfen. Tagsüber freundlicher. Samstag, 11. März 2017 Mix aus ausgedehnten hohen Wolken und Sonne. Weiterhin mild. Sonntag, 12. März 2017 Wechselhaft. Einige Sonnenstrahlen, aber auch ab und zu Regentropfen.

Fehren

7 Auch so kann Sicherheitsholzerei aussehen! Statt Kahlschlag steht der Jungwuchs schon bereit, um die Lücken zu schliessen.

Wenn es in der guten Stube tickt und musiziert Heinrich Weiss, Uhrenspezialist und Erfinder, erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch und richtet in seiner Wohnstube mit der jungen Uhrmacherin Rebekka Meier eine Sammlung von Uhren, Drehorgeln und Spieldosen ein. Jürg Jeanloz

Meltingen

9 Der Gemeindepräsident Gérard Zufferey sitzt alleine am Gemeinderatstisch. Sowohl die CVP- als auch die FDP-Räte sind aus der Dorfexekutive ausgetreten.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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emäss seinem Motto: 96 Jahre alt und kein bisschen müde: «Dr Heiri chas nid lah, er muess immer öppis z schaffe ha». Heinrich Weiss erlebt mit seiner Frau Hannemi und zwei Dutzend Freunden einer seiner schönsten Tage. In seiner Wohnstube hat er mit der gelernten Uhrmacherin Rebekka Meier und dem Elektriker Paul Saladin über hundert alte Uhren und Musikautomaten aufgehängt oder aufgestellt. «Die 26-jährige Restauratorin Rebekka Meier ist ein Geschenk des Himmels», erklärt Weiss. Er hat ihr seine ganze Werkstatt und die Drehbank geschenkt und sie hat die wertvollen Uhren wieder auf Vordermann gebracht. Dank seiner grosszügigen Geste konnte sie in Grenchen ein Uhrenatelier eröffnen, wo sie Klein- und Grossuhren revidiert und restauriert. «Mein Vater hat einen Freudensprung gemacht, als ich das Licht der Welt erblickte und mich lautstark anmeldete», witzelt Weiss, wenn er von seiner Kindheit erzählt. Schon als Laus-

Ausstellungsspezialisten: Uhrenmacherin Rebekka Meier, Sammler Heinrich Weiss und Helfer Paul Saladin. bub begann er, Uhren auseinanderzunehmen und zu flicken. Die Bauern im zürcherischen Wetzwil brachten ihm ihre Uhren, um sie wieder zum Laufen zu bringen. Was anscheinend irreparabel war, landete in seiner Sammlung, Weiss machte bei Escher Wyss eine Mechanikerlehre und baute als einzigartiges Prüfungsstück eine Dampfmaschine. Seine technische Begabung, sein Erfindergeist und seine Zielstrebigkeit machten ihn zu einem gefragten Spezialisten. 1950 übernahm er die Druckerei seiner Schwiegereltern und baute dieselbe zu einem blühenden Geschäft aus. Er tüftelte an neuen Drucktechniken, sammelte Uhren und Musikautomaten und erfand den berühmten Weiss-Code, den Vorläufer des heutigen Strichcodes.

1979 eröffnete er mit seiner ersten und verstorbenen Frau Berty das Musikautomatenmuseum in Seewen und 1990 vermachte er dasselbe der Eidgenossenschaft. Zurück zur Eröffnung des Uhrenstubenmuseums vom vergangenen Samstag. Heiri, wie ihn seine Freunde liebevoll nennen, bittet die Gäste zum Konzert der «Mondscheinsonate». Auf dem automatischen Bechstein-Welte-Flügel wird eine Rolle eingelegt, worauf wie von Geisterhand der 1. Satz der «Mondscheinsonate» von Beethoven ertönt. «Immer, wenn ich traurig bin, lasse ich mir dieses Stück vorspielen», erklärt der Ehrenbürger von Seewen und Ehrendoktor der Universität Basel. «Jede hier aufgehängte Uhr ist ein

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Meisterwerk», beginnt Rebekka Meier ihren Rundgang. Mit ihrem Mentor hat sie die Uhren nach der Erbauungszeit aufgereiht. Die ersten Uhren aus dem 14. Jahrhundert hatten sogar noch ein Holzwerk und stammten aus Appenzell, Bern oder Neuenburg. Später wurden Spielfiguren montiert, die die vollen Stunden mit Musik begleiteten. Zum Schluss setzt Paul Saladin noch eine Drehorgel in Betrieb und lässt den Gassenhauer «Rote Rosen» ertönen. «Das Uhrenstubenmuseum ist privat und kann von der Öffentlichkeit nicht besucht werden», betont Heinrich Weiss. Seine viel gerühmten Kochkünste dürfen anschliessend die Gäste mit dem Eintopfgericht nach «Heiri-Art» geniessen.

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Empfehlungen

IMPRESSUM

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LAUFENTAL KORRIGENDUM

LAUFEN / BREITENBACH

Fasnacht ist eine ernste Sache

Verkeilt: Dieses Mal waren es die Hopfen-Waggis, die im Obertor hängen blieben. FOTOS: MARTIN STAUB

dust. So wie jedes Jahr mindestens ein Fasnachtswagen wegen zu knapper Massberechnung im Törli stecken bleibt, so schaffen es auch die Schreibenden und Fotografierenden kaum, fehlerfrei zu bleiben. Und die Leserschaft ist kritisch, dank Facebook. So hat eine Userin, vielleicht Mitglied oder Sympathisantin der falsch benannten Gugge, einen kleinen «Shitstorm» ausgelöst.

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Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

Dabei ist der Fotograf, beim Verfassen der Bildlegenden auf der Umzugsliste doch nur ein bisschen nach unten verrutscht, und schon wurden aus den Akkord-Wamsern die Laufeschränzer. Gerne bringen wir im Nachgang noch einmal die Wamser und die Schränzer, in der Hoffnung, man möge uns den Lapsus verzeihen. Die Redaktion

«E Hampfle voll Glück» – soeben erschienen Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Rosengarten, Laufen, und des Zentrums Passwang, Breitenbach, erzählen von Glücksmomenten in ihren Leben. Die Lektüre lässt schmunzeln, macht betroffen und versetzt ins Staunen. Niklaus Starck

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Akkord-Wamser: Das sind «Sunneabäter on Tour» und haben mit «irisch koboldisch» rein gar nichts zu tun.

it «E Hampfle voll Glück» erscheint seit 2015 bereits die dritte Ausgabe der Edition Rosengarten Laufen und Zentrum Passwang Breitenbach. Mit diesen Editionen haben die Senioren eine Plattform zur Darstellung besonderer Anlässe aus ihrem Alltag. Die Hefte beleuchten kreative, musische und konstruktive Seiten des Lebens im Alters- und Demenzheim und die mannigfaltigen Kompetenzen und Talente der Menschen, die dort wohnen, so Michael Rosenberg, Leiter der beiden Häuser. Nach einem Gedichtband und dem kleinen Kochbuch «Mir schwinge d’Chelle» sind nun Erzählungen an der Reihe, Erzählungen zum Thema Glück. «Me het müesse chnorze, aber es het sich glohnt!» ist der Titel einer Geschichte, andere lauten «Selbst ist die Frau» oder «La vita è bella – das Leben ist schön». Es geht dabei immer um zentrale Lebenserfahrungen, um tiefgreifende Erlebnisse, aber auch um die kleinen, flüchtigen und hell strahlenden Augenblicke des Glücks, die entschwunden

Buch-Cover: Momente des Glücks in den Leben der Senioren.

sind, bevor man sie richtig hat erfassen können. Wenn Michael Rosenberg in seinem Vorwort schreibt, wir seien selbst dafür verantwortlich, wie viel oder wie wenig Raum wir dem Glück in unserem Leben gäben, liest sich das wie «die Moral von der Geschicht» – das Glück liegt in den kleinen Dingen des Lebens, das ist die Quintessenz der elf illustrierten Geschichten.

FOTO: NIKLAUS STARCK

«E Hampfle voll Glück» kann an den Kiosken der Restaurants in beiden Heimen zum Preis von Fr. 10.– gekauft oder via Internetseite der Häuser, www.sz-rosengarten.ch und www.zentrumpasswang.ch, bestellt werden. Der Erlös geht zu gleichen Teilen zugunsten der Bewohnerfonds der Häuser, der unter anderem für die Mitfinanzierung von Bewohnerferien verwendet wird.

VERANSTALTUNG

Ulrich Ritzel liest

Laufeschränzer: Dank der Verwechslung kommen die Kobolde nun doch noch zu Ehren.

VERANSTALTUNG

Helga Schneider im alten Schlachthaus

Ulrich Ritzel, geboren in Pforzheim, verbrachte Kindheit und Jugend auf der Schwäbischen Alb und lebt heute in Laufen. Er studierte Jura in Tübingen, Berlin und Heidelberg. Sein Erstling «Der Schatten des Schwans» war ein Überraschungserfolg und machte Ritzel zu einem gefeierten Hoffnungsträger des deutschsprachigen Kriminalromans. Zweimal holte er den Deutschen Krimipreis, 2001 für «Schwemmholz», 2010 für «Beifang». «Kein Zweifel: Von diesem Autor möchte man mehr lesen» («Die Zeit»). Ulrich Ritzel liest am Donnerstag, 16. März, um 20.00 Uhr im Bistro Alts Schlachthuus aus seinem neuen Roman «Nadjas Katze», eine «Zeitreise zurück zu Hitlers letztem Geburtstag», wie die «Welt» das neuste Werk in einer kürzlich publizierten Rezension betitelt.

Musikalisch, witzig: Helga Schneider. FOTO: ZVG

WOS. Helga Schneider dürfen wir zum dritten Mal in Laufen begrüssen! Sie nimmt in ihrem neuen Stück SUPERH3LG@ den Kampf auf gegen die digitale Demenz und meistert den Alltag im Online-Zeitalter. Kabellos verbunden wagt Helga einen tiefen Blick in die Abgründe der virtuellen Welt. Helga lernt, dass man in Hotspots nicht baden kann und dass Software nichts mit Wollkleidung zu tun hat. Sie stellt sich immer wieder die Kernfrage der Menschheit: Was war zuerst? Das Ei oder das Phone? Und vor allem: Wann ist das letzte «i» gelegt? Seien Sie gefasst auf einen verbalen Schlagabtausch mit virtuoser Wortakrobatik, schnellen Zungenbrechern und einer blitzgescheiten, hinterhältigen Abrechnung mit der Zukunft. SUPERH3LG@ ist musikalisch, raffiniert, witzig kreativ und verspielt – eben einfach Helga Schneider. Kulturforum Laufen: Helga Schneider-SUPERH3LG@, Samstag, 18. März 2017, 20.15 Uhr

Ulrich Ritzel liest am Donnerstag, 16. März, um 20.00 Uhr, im Bistro Alts Schlachthuus.

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 9. März, 20.30 Uhr

The Misfortunates Regie: Felix van Groeningen mit Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Koen De Graeve u. a. Komödie: BEL, NL, 2009, 108 Min. LESUNG

Donnerstag, 16. März, 20.00 Uhr

Ulrich Ritzel liest aus seinen Krimiromanen «. . . spannend zu lesen und literarisch ein Genuss, wie man ihn im Krimi-Genre nicht allzu oft hat.» – «Stuttgarter Zeitung» DISCO

Freitag, 17. März, 20.30 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ CL-Shorty 20.30–21.30: Salsa-Kurs

Freitag, 24. März 2017, 20.00 Uhr Kath. Pfarreisaal Breitenbach Strohmann-Kauz «Milchbüeblirächnig» Das wunderbare greise Bühnenpaar Ruedi und Heinz kehrt zurück nach Breitenbach! Kabarettistisches Roadmovie von und mit Rhaban Straumann und Matthias Kunz. Eintritt: Fr. 28.–, 25.–, 10.– Vorverkauf: ab 10. 3. 2017 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach

Wir beginnen den Abend mit SalsaSchritten zu fröhlicher Musik mit dem Tanzlehrerpaar Moe & Alain - Anfänger, Fortgeschrittene und Einzelpersonen sind dazu willkommen. Anschliessend erfrischender Musik-Mix. KABARETT

Samstag, 18. März, 20.15 Uhr

* Helga Schneider – SUPERH3LG@ Musikalisch, raffiniert, witzig kreativ und verspielt. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 10. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 12. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Georges Tissot. Donnerstag, 16. März, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im kath. Pfarreiheim Laufen. Thema: «Geld gewonnen, Land zerronnen». Anlass zur ökum. Aktion während der Passionszeit.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 12. März, 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchenkaffee, Pfarrerin Bettina Kitzel Dienstag, 14. März, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil Mittwoch, 15. März, 9.30 Uhr Fraueträff mit Znüni, Thema: Martin Luther. Martina Hausberger und Team 16.30 Uhr Streetdance-Minis, Martina Hausberger 20 Uhr Ökum. Stille Zeit – Begleitabend 1/3. Anmeldung bis 10. März unter Tel. 061 731 38 86. Weitere Abende: 22. und 29. März. Pfarrer Armin Mettler und Mo-nika Stöcklin-Küry Donnerstag, 16. März, 14.30 Uhr Treffpunkt, Geschichten und Musik mit Brigitte Cottens und Geneviève Megier. Pfarrer Armin Mettler und Team

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 9. März, 10 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Sonntag, 12. März, 10.30 Uhr, kath. Kirche, Himmelried, ökum. Gottesdienst zu Brot für alle/Fastenopfer, Thema: Geld gewonnen, Land zerronnen, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Augustine Bijoy, Org. Esther Nef und «I pizzicanti», anschl.: Suppenzmittag im Gemeindehaus Himmelried. Pw-Fahrgemeinschaft nach Himmelried: um 10 Uhr vor dem ref. KGH Breitenbach. Für Mitfahrende: Rolf Schädeli, Telefon 079 279 94 37 Sonntag, 19. März, 10.30 Uhr, MZ-Halle vom Primarschulhaus Bärschwil, ökum. Brot für alle, Fastenopfer-Gottesdienst, Thema: Geld gewonnen, Land zerronnen, Pfr. Stéphane Barth, Pfarrer Bruno Stöckli, Org. Markus Schlapp, Kat. Jeannine Laffer, Schülerinnen und Schüler, anschliessend: Suppenzmittag ebenda. Pw-Fahrgemeinschaft nach Bärschwil: um 10 Uhr beim ref. KGH Breitenbach. Für Mitfahrende: Rolf Schädeli, Telefon 079 279 94 37 Seniorennachmittag, Dienstag, 14. März, 15.00 Uhr, im Gemeinde-Saal ref. KGH Thierstein, Breitenbach, Thema: Stachelige Gesellen unter uns … Über die Pflege von Igeln während der Winterzeit. Anschliessend: Zvieri Blockkurse Religion im Schulhaus Mur für die 7. und 8. Klässler der KTW, Breitenbach: Dienstag, 14. März 2017, 17.30 bis 20 Uhr. Die Anmeldungsbögen hierfür wurden anlässlich der Kontaktstunden an den Schulen verteilt. Für Informationen/An- und Abmeldungen: 061 781 11 54 oder 061 781 12 50 Konfirmandenunterricht jeweils donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr, im Gemeinde-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am 16. und 30. März. Gruppe 2 am 23. März und 6. April. Chilespatzenchor, Freitage, 17. März (CG) und 31. März (SB), abends von 19 bis 20 Uhr im Gemeinde-Saal der ref. Kirche Thierstein. Infos bei: Carmen Gerber, Telefon 061 791 13 41, oder bei Pfarrer Stéphane Barth, Telefon 061 781 12 50

Herzlichen Dank

Einen Weg wählen hiess andere Wege aufgeben. (Paulo Coelho)

Es ist sehr schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass viele Menschen ihm so viel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben.

Bewegt nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Gotte, Tante und Cousine

Vielen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Elisabeth Saner-Marti «Mimi»

Mathilde Stebler 26. Mai 1924 – 24. Februar 2017 Ihre Lebenskraft erlahmte am Freitagnachmittag in ihrem 93. Lebensjahr. Die Abdankung findet statt am Dienstag, 21. März 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Oberkirch, Nunningen/Zullwil.

erfahren durften. • Ein herzlicher Dank geht an Paul Stebler für die wunderbare Gestaltung der Trauerfeier und an Fabienne Studer für die musikalische Begleitung. • Ein besonderer Dank geht an das Pflegepersonal des Alterszentrums AZB Bodenacker in Breitenbach für die liebevolle und einfühlsame Betreuung während des Heimaufenthaltes. • Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Pflegeteam des Kantonsspitals Baselland in Laufen, welches Mutti in den letzten Tagen mit sehr viel Liebe gepflegt hatte. • Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Dr. Florian Leupold und seinem Team für die jahrelange zuvorkommende Betreuung. Ein herzliches «Vergelts Gott» für die vielen tröstenden Worte und die vielen grosszügigen Spenden. Wir danken allen, die mit uns mitgefühlt und ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht haben. Vielen, vielen Dank all jenen, die Mimi im Leben Gutes getan und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Büsserach, im März 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 18. März 2017, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche in Büsserach

Anstelle von Blumen gedenke man der Coop Patenschaft für Berggebiete, 4002 Basel, Postkonto 40-843-7, Bank Coop, Konto 016785.29.00.00-0, IBAN CH72 0844 0016 7852 9000 0. Traueradresse: Dorli Saner-Bracher, Obere Grabenstrasse 8, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

Nun ruhst du aus in Gottes Frieden, am Ziele deiner Pilgerfahrt; von Gott, dem Herrn, sei dir beschieden, der Dank für das, was du getan.

Ein langes und reich erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig und dennoch mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Clara, unserer Schwester, Tante, Grosstante und Freundin

Clara Wiedemann

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung Gnade.

11 . Juni 1934 bis 3. März 2017 Ihr Leben hat sie den Mitmenschen gewidmet und dabei viele Menschen begleitet, unterstützt und ermuntert.

Herzlichen Dank allen Verwandten, Bekannten und Freunden, für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Wir verlieren mit ihr eine Persönlichkeit, die ihr Leben selber gestaltet hat und für die Menschen da war, die ihre Hilfe benötigten. Ihre Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit und Spontanität wird uns allen fehlen.

Marie-Theres Müller-Arnold erfahren durften. Besonderer Dank gilt: – Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die Betreuung und würdevolle Gestaltung der Trauerfeier; – allen, die an der Trauerfeier mitgestaltet haben; – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Liestal und des Hospizes im Park in Arlesheim; – Herzlichen Dank für die vielen Spenden und tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben; – weiter danken wir allen, die Marie-Theres mit Freundschaft und Verbundenheit durchs Leben begleitet haben.

Himmelried, im März 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, den 19. März 2017, 10.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach.

In stiller Trauer: Die Schwester mit Familien: Helene Merkt Martin und Brigitte Merkt Brigitte und Josef Seifried mit Tobias und Daniela Der Bruder mit Familien: Karl und Ingeborg Wiedemann Thomas Wiedemann mit Cedrik Jürgen und Susanne Wiedemann mit Evelyn Freundinnen und Freunde Die Trauerfeier findet statt: Freitag, 17. März 2017, um 14 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Herz Jesu in Laufen mit anschliessender Urnenbestattung auf dem Friedhof. Anstelle von Blumen gedenke man der Heilsarmee Basel, Postkonto 40-12600-7, IBAN CH33 0900 0000 4001 2600 7, mit Vermerk: Clara Wiedemann. Dreissigster: Freitag, 7. April 2017, um 19.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche Herz Jesu in Laufen. Traueradresse: Max Willi, Talmoosstrasse 45, 3063 lttigen

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium. 2. Timotheusbrief 1, 10


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Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Meltingen

Danksagung (anstelle von Karten)

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Margrit Rottet-Neuschwander erfahren durften. Speziell danken wir:

Baupublikation Bauherrschaft: Aebli Donat und Wyss Germaine Badplatz 19, 4233 Meltingen Projektverfasser: Architekturbüro Heule 9443 Widnau Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Bündtenhag Parzelle: GB-Nr. 226 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 23. März 2017

– Herrn Pfarrer Christof Klingenbeck für den feierlichen Gottesdienst und die würdige Urnenbestattung; – Herrn Dr. Christoph Hollenstein für die langjährige ärztliche Betreuung; – dem Ärzteteam und Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen für die fürsorgliche Betreuung; – dem Bestattungsinstitut Hans Heinis AG. Laufen, im März 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 17. März 2017, um 19.30 Uhr in der Herz-JesuKirche Laufen.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


THIERSTEIN ERSCHWIL

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BREITENBACH

Wo sind all die Vögel hin?

Erste Resultate: Hans Schmid überwacht den Vogelbestand. gin. Er ist nun in Erschwil häufiger zu sehen, der Grünspecht, der auch mit seinem laut lachenden Balzruf auffällt. Doch daraus zu schliessen, dass der Bestand in der Schweiz zugenommen hat, ist falsch. Er hat nur seinen Lebensraum verlagert. Er ist nun ab 1100 Höhenmetern seltener anzutreffen und lebt bevorzugt in tieferen Lagen. Dies ist eine der Erkenntnisse aus dem neuen, noch unveröffentlichten Brutvogelatlas 2013–2016. Letzten Freitag stellte sie Hans Schmid, Vogelwarte Sempach, vor der Generalversammlung des Vereins für Natur- und Vogelschutz Erschwil den 40 Interessierten vor. Für den Brutvogelatlas schied die Vogelwarte Sempach schweizweit 2300 Kilometerquadrate aus. Diese wurden von Kartierern auf vorgegebenen Routen dreimal abgeschritten. Dabei notierten sie alle Brutvögel, die sie antrafen. Total haben sie 214 Brutvogelarten angetroffen. Während also der Grünspecht vermehrt in den Tälern lebt, machen es einige Vögel gerade umgekehrt. Der Bestand der Tannenmeise ist seit 1997 in Lagen bis 700 Höhenmeter deutlich eingebrochen. Darüber hat er zugenommen. Ähnlich geht es dem Gartenrotschwanz. Nun wissen wir also, wieso wir diese markanten Tierchen nicht mehr ums Haus herum sehen! Schmid geht davon aus, dass diese Veränderungen mit dem Klimawandel zu tun haben. Auch in unserer Gegend haben man-

Im Takt des Fahrplans

FOTO: GINI MINONZIO

che festgestellt, dass diesen Winter viel weniger Vögel die Futterhäuschen besuchen. «Im letzten Mai gab es einen Dauerregen. Ausgerechnet dann, als die Vögel brüteten. Viele Jungvögel starben deshalb», erklärte er. Er ist jedoch zuversichtlich, dass sich die Vogelpopulation bald erholen wird. Zudem gab es diesen Winter sehr wenig Schnee. Viele Vögel blieben deshalb im Wald, anstatt in den Dörfern die Futterhäuschen aufzusuchen. Dies habe man in weiten Teilen der ganzen Schweiz beobachten können. Im Vergleich zur Bestandesaufnahme von 1993 schrumpfte das Verbreitungsgebiet von etlichen Vögeln. Die Feldlerche kommt nur noch in halb so vielen Gebieten vor. Deutlich zurückgegangen sind auch die Verbreitungsgebiete von Wacholderdrossel, Gartengrasmücke, Waldlaubsänger, Neuntöter und Grauschnäpper. Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten. Einige Greifvögel konnten ihren Lebensbereich seit 1993 deutlich ausdehnen. Hauptgewinner ist der Rotmilan. Dieser kommt in unserer Gegend traditionell vor, doch nun ist er daran, sich auch Graubünden zu erobern. Zugelegt haben auch Turmfalke, Schwarzmilan, Kolkrabe, Ringeltaube und die Elster. «Es gibt 50 Prozent mehr Elstern als noch vor 15 Jahren», sagte Schmid. Sie profitieren eindeutig davon, dass es immer mehr Einfamilienhausquartiere gibt. Die Komposthaufen sind ein zuverlässlich gedeckter Tisch für die Elstern.

EINGESANDT

Marc Sway singt in der Fridolinskapelle für Tatjana

St. Fridolinskapelle: Ein wichtiger Ort im Leben der Familie von Berno Haberthür. FOTO: ZVG

SRF startet nächsten Samstagabend die Sendung «Ich schänke dir es Lied». Mit dabei Carmen Oruc aus Breitenbach, die ihrer Schwester Tatjana Huber das bewegende Lied vom Marc Sway «Din Engel» schenkt. Es war eine schwierige Zeit für den Breitenbacher Berno Haberthür und seine Töchter Carmen Oruc und Tatjana Huber, als Gattin und Mutter Lilette im Frühjahr 2015 nach anfänglich erfolgreicher Operation einen Rückfall erlitt und die Familie entsprechend schwere Zeiten zwischen Hoffen und Bangen durchmachte. Carmen vor allem fand

Dorneck-Thierstein

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viel Trost und faktisch tägliche Unterstützung bei ihrer Schwester Tatjana Huber-Haberthür aus Dornach, der sie sich nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter von Ende Oktober 2015 unglaublich stark und dankbar verbunden fühlte. Tatjana war in dieser Zeit gewissermassen ihr hilfreicher Engel geworden, was ihr so richtig bewusst wurde und unter die Haut ging, als sie Marc Sway singen hörte: «Ich bin din Engel und breite mini Flügel us.» Die Möglichkeit der neuen SRF-Sendung, jemandem ein Lied zu schenken, durchfuhr Carmen wie ein Blitz. «Das will ich unbedingt, nein das muss ich für meine Schwester Tatjana tun», sagte sich Carmen und handelte. Dass Marc Sway Wochen später in der Fridolinskapelle, in der beide Schwestern getauft worden waren, das Lied «Min Engel» mit so viel Gefühl für Tatjana sang, ist für die ganze Familie von Berno Haberthür noch immer wie ein Wunder: «Ich freue mich sehr, wenn viele Schwarzbuben am nächsten Samstagabend auf SRF I «Ich schänke dir es Lied» mit seinen vielen Emotionen schauen.» Roland Bürki

Bruno Schnellmann erhält meine Stimme, weil er als Verhandlungspartner mit seiner starken Durchsetzungskraft seine gesteckten Ziele verfolgt. Victor Valderrabano, Hofstetten

Hohe Kunst: Keinen Unfall machen und dennoch keine Sekunde verlieren.

Auch so kann Sicherheitsholzerei aussehen! Statt kahlschlag steht der Jungwuchs schon bereit, um die Lücken zu schliessen. Gini Minonzio

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agenhafte 800 Kubikmeter Nutzholz hat die Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein Mitte entlang der Kantonsstrasse im Wäldchen zwischen Breitenbach und Fehren geschlagen. Und man achtet es kaum. Statt kahler Stellen sieht man über weite Strecken meterhohe Tännchen und andere Jungbäume. Der verantwortliche Mann dahinter ist der Revierförster Josef Borer. Wobei er die Blumen umgehend weiterreicht: «Unsere Leute und die beiden Forstunternehmen Rainer Neuschwander und Müller Forst haben eine hervorragende Arbeit gemacht. Sie haben die Jungbäume sehr gut geschont.» Für Borer ist es nicht nur eine ästhetische Frage, sondern auch eine wirtschaftliche. Die Jungbäume, die lange im Schatten standen und nur verhalten wuchsen, werden nun sehr schnell an Masse zulegen. Damit eine solch schonende Holzerei möglich ist, darf das Gelände nicht steil sein. Zudem muss der Schlag Jahre im Voraus vorbereitet werden. Die Kantonsstrasse konnte frühzeitig freigegeben werden. Dies sei auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Kreisbauamt und

dem Sicherheitsdienst möglich gewesen, sagt Borer. Nun wird Borers Equipe noch den Jungwuchs pflegen. Auch einzelne Baumstümpfe bleiben stehen, damit die Jäger Reflektoren anbringen können. Das betroffene Waldstück gehört fast ausschliesslich der Bürgergemeinde Breitenbach. Das Nutzholz ist verkauft, die Qualität war sehr gut. Die Stämme werden noch vor dem Sommer abtransportiert, beim Hackholz kann es länger dauern, weil dieses noch trocknen kann. Lässt man sich von Borer die Arbeiten erklären, bekommt man den Eindruck, als kenne er jeden einzelnen Baum. Persönlich. Er hat sich zu jedem seine Gedanken gemacht. Ist er erntereif? Behindert er die Nachbarn? Schützt er sie vor dem Wind? Brauchen ihn die Waldtiere? Ist er gesund? Vor allem die letzte Frage hat es in sich. «Experten gehen davon aus, dass wegen der Pilzkrankheit Eschenwelke in fünf Jahren nur noch ein Zehntel der Eschen leben», erklärt Borer. Damit absterbende Eschen nicht auf die Strasse fallen, liess er etliche vorsorglich fällen. Zwischen fallenden Bäumen und Postis Sicherheit ist sowieso Borers oberstes Ziel. Es freut ihn sehr, dass es zu keinerlei Unfall kam. Weder bei den Waldarbeitern noch mit den Postautos. Diese durften jederzeit fahren; für alle andern war die Kantonsstrasse tagsüber gesperrt. Jeder Arbeiter musste einen Fahrplan auf sich tragen und jederzeit wissen, wann das nächste Postauto kommt. Viermal je Stunde musste die Strasse rechtzeitig ge-

FOTO: GINI MINONZIO

räumt sein. Jeder Forstwart und die zwei Lehrlinge mussten mit den Riesentraktoren und den Höllenmotorsägen ein schwindelerregendes Arbeitstempo hinlegen, genau arbeiten und jederzeit auf sich selbst und die ganze Equipe aufpassen. Der Fotografin wurde nur schon vom Zuschauen ganz anders. Anziehungskraft der Gefahrenzone Umso erstaunlicher, dass sich täglich mehrere Wanderer, Skateboardfahrer und Autofahrer mitten in die tödliche Gefahrenzone begeben wollten. Ja, sogar zwei Sattelschlepper wollten das Schicksal herausfordern. Und dies trotz mehreren eindeutigen Verbotsschildern und unübersehbaren Strassensperren. «Manche Wanderer beklagten sich, wie schwer es war, die Absperrungen zu überklettern», berichtet Simon Huttner vom Sicherheitsdienst BEWA. Er musste uneinsichtige Chauffeure zwingen, wieder umzukehren und das absolute Fahrverbot zu respektieren. Wozu er wahrlich eine dicke Haut brauchte. Manche Beschimpfungen lassen sich nicht wiedergeben, geschweige denn abdrucken. Und da war noch dieser Mann, der jeden Tag die erste Strassensperre durchfuhr, um dann bei der zweiten Barriere Durchlass zu verlangen, erzählt Huttner. Dabei war die Umfahrung des Fehrenwäldchens sehr gut organisiert. Gerade mal zwei Kilometer betrug der Umweg von Breitenbach über Büsserach nach Fehren. Nur gut, dass die nächste Holzerei frühestens in 15 Jahren fällig sein wird.

KLEINLÜTZEL

Gibt es in 27 Jahren noch Schweizer Milch?

Neu im Vorstand des Solothurnischen Fleckviehzuchtverbandes: Die zwei jungen Landwirte Roland Zemp, Unterer Passwang, Ramiswil (l.), und Thomas Spring, Niederhuggerwald, Kleinlützel. FOTOS: BENILDIS BENTOLILA

Daniel Schaub vom Hof Girlang, Beinwil: Er war 16 Jahre lang Vorstandsmitglied des Solothurnischen Fleckviehzuchtverbands; neun Jahre davon amtete er als Vizepräsident.

BB. «2016 haben in der Schweiz 832 Betriebe aufgehört zu melken», stellte Präsident Werner Walter an der Delegiertenversammlung (DV) des Solothurnischen Fleckviehzuchtverbandes (SOFZV) im Eusebiushof in Grenchen am Mittwoch fest. «Wenn es so weiter geht, gibt es in der Schweiz in 27 Jahren keine Milchproduktion mehr.» Der SOFZV umfasst aktuell 30 Viehzuchtgenossenschaften und Vereine, welche 281 Betriebe vertre-

ver nicht mehr gut genug sei für die Entwicklungshilfe. Wegen der Amtszeitbeschränkung trat nach 16 Jahren, wovon neun Jahre als Vizepräsident, Daniel Schaub, Beinwil, aus dem Vorstand zurück. Neu in den Vorstand wählten die Delegierten zwei junge Landwirte, nämlich Roland Zemp, Unterer Passwang, Ramiswil, und Thomas Spring, Niederhuggerwald, Kleinlützel.

ten. Dort stehen 8200 weibliche und 33 männliche Tiere. Werner Walter sorgt sich um die Schweizer Landwirtschaft. Besonders wenn er Berichte lese über Viehhaltung in Saudi-Arabien, wo in einem klimatisierten Stall bei 20 bis 23 Grad 1800 Milchkühe gehalten werden, bei Aussentemperaturen von über 50 Grad. Bis zu 60 Liter Tagesmilch pro Tier würden erzeugt. Für Babynahrung, weil offensichtlich Schweizer Milchpul-


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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

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präsentiert Lösung 9/2017:

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mittel


THIERSTEIN NUNNINGEN

jjz. Wer sich dem Schiesswesen verschreibt, kann seiner Leidenschaft und seinem Hobby ein Leben lang treu bleiben. So erreichte die 13-jährige Marina Borer aus Beinwil bei der Bezirksmeisterschaft den dritten Rang, während der 85-jährige Hans Stebler aus Nunningen bei den Kantonalen Veteranen ein Spitzenresultat realisierte. Im 300-Meter Stand schoss er neun Zehner und ein Neuner und blieb nur einen Punkt unter dem Maximum. Mit einer Wappenscheibe und grossem Applaus wurde der routinierte Schütze geehrt. Mit einem Punkt weniger war der 68-jährige Niklaus Lack ebenso erfolgreich. Weil er seit 22 Jahren die Freischützen von Nunningen präsidiert, seit 30 Jahren die Junioren ausbildet und sich seit Jahrzehnten für das Schiesswesen einsetzt, wurde er auf Antrag von Präsident Andreas Bringold zum Ehrenmitglied der Thiersteiner Bezirksschützen ernannt. Weil aller guten Dinge drei sind, konnte Guido Halbeisen aus Breitenbach als langjähriger Pistolenschütze und seit jeher mit vielen Chargen be-

traut, für den Vorstand der Bezirksschützen gewonnen werden. Er wird als Schützenmeister im Pistolenstand amten. In lockerer Form ehrte Nicolas Bader die drei Erstplatzierten der verschiedenen Kategorien der Bezirksmeisterschaft mit einer Medaille. «Die Jungschützen haben sich gut entwickelt», meinte Präsident Andreas Bringold. Die grösste Schwierigkeit sei es, den Nachwuchs bei der Stange zu halten. Um den Mitgliederschwund aufzuhalten, brauche es neue Lösungen, ohne aber die Traditionen zu untergraben. Die jährlichen Defizite von 1500 Franken müssten unbedingt vermieden werden. «Wir haben immer noch keinen Fähnrich», wiederholte Bringold den letztjährigen Appell. Der Vorstand schuf deshalb ein Reglement über den Einsatz der Verbandsfahne, worin bei Vakanz des Fähnrichs die Vertretungen geregelt werden. Ohne Enthusiasmus stimmten die 69 Stimmberechtigten dem Reglement mit 39 zu 15 zu. Der Nunninger Gemeindepräsident Heiner Studer lobte das Vereinswesen, das auf Freiwilligkeit basiere und der Jugend und Gesellschaft enormen Schub gebe. Er wünschte dem Verein viel Erfolg und landete den träfen Spruch: «Ich suche immer noch denjenigen Schützen, der bei einem Fehlschuss keine Ausrede weiss».

Gemeinde steht vor der Zwangsverwaltung

Schlechtwetterlage: In Meltingen sind fünf Gemeinderatssitze vakant. FOTO: MARTIN STAUB

Der Gemeindepräsident Gérard Zufferey sitzt alleine am Gemeinderatstisch. Sowohl die CVP- als auch die FDP-Räte sind aus der Dorfexekutive ausgetreten. Bea Asper

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Setzen sich für das Schiesswesen ein: Vorstand Bezirksschützenverband Thierstein. FOTO: JÜRG JEANLOZ

n Meltingen herrscht Ausnahmezustand. Zoff gibt es seit längerem. Im November traten die beiden CVPGemeinderäte aus der sechsköpfigen Exekutive aus. Ihre Sitze blieben seither leer. Nun platzte auch den Freisinnigen der Kragen. Sie teilten der Dorfbevölkerung mit, dass Josy Jeger, Peter Jeger und Thomas Spaar sowie Ersatzmitglied Matthias Hänggi mit sofortiger Wirkung vom Amt des Gemeinderates zurückgetreten sind. «Im Gemeinderat unter Leitung von Gérard Zufferey ist die Vertrauensbasis nicht mehr vorhanden», schreiben die Gemeinderäte in ihrer Mitteilung und führen aus, es sei nicht mehr möglich, die Aufgaben im Gemeinderat verantwortungsvoll wahrnehmen zu können. «Die FDP hatte die Kandidatur von Gérard Zufferey als Gemeindepräsident für die laufende Amtsperiode unter-

stützt. Man hatte von ihm als Unabhängigen eine ausgleichende Leitung der Gemeindegeschäfte über die Parteigrenzen hinaus erwartet. Leider muss die FDP die in Gérard Zufferey gesetzte Erwartung aus heutiger Sicht als grossen Fehler bezeichnen.» Die Umsetzung von breit abgestützten Gemeinderatsbeschlüssen sei nicht mehr möglich. «Nach dem Rücktritt der beiden CVPGemeinderatsmitglieder weigert sich der Gemeindepräsident, Mehrheitsentscheide mitzutragen, bei denen er unterlegen ist. Er habe zu Protokoll gegeben, Entscheide trotz des Kollegialitätsprinzips nicht zu vertreten. «Der Gemeindepräsident ist nicht mehr kooperativ», ist das Fazit der Freisinnigen. Sie sind nicht mehr bereit zur Zusammenarbeit mit einem Gemeindepräsidenten, der die aktuellen Mehrheitsverhältnisse als «totalitäres System» bezeichne. «Hinzu kommt seine gegen ein FDP-Gemeinderatsmitglied eingereichte, fragwürdige Strafanzeige. Wir erachten ihn nicht mehr als tragbar.» Die FDP habe mit der CVP das Gespräch gesucht. Doch die CVP wolle derzeit von ihrem Recht zur Nachnomination von zwei Ratsmitgliedern nicht Gebrauch machen, um die ursprünglichen Mehrheitsverhältnisse wiederherzustellen. Für die neue Legislaturperiode schliesst die FDP ihre Mitarbeit zum Wohle der Dorfgemeinschaft nicht aus, betont Peter Jeger gegenüber dem Wo-

chenblatt. «Vorgezogene Neuwahlen kommen aber kaum in Frage. Bereits am 21. Mai 2017 finden im Kanton Solothurn Kommunalwahlen statt.» Jeger erklärt, dass es seit längerem Spannungen gab im Gemeinderat Meltingen. Nach dem Rücktritt der CVP-Ratsmitglieder «waren wir drei FDP-Vertreter entschlossen, unseren Auftrag als gewählte Gemeinderäte bis zum Ende der Legislaturperiode fortzusetzen», führt Jeger aus. Doch dann sei die Situation eskaliert und die Demissionen seien nicht mehr zu vermeiden gewesen. «Damit ist der Gemeinderat nicht mehr beschluss- und handlungsfähig. Wir gehen davon aus, dass es jetzt Sache des Kantons ist, das weitere Vorgehen zu bestimmen», sagt Jeger. Der Gemeindepräsident von Meltingen, Gérard Zufferey, war für eine Stellungnahme unerreichbar. Und CVP-Vertreter Konrad Walser erklärt, er habe das Präsidium der Ortspartei aus privaten Gründen vor kurzem abgegeben. Meltingen teilt seit zwei Jahren die Verwaltung mit Nunningen. Gemeindepräsident Heiner Studer sagt auf Anfrage, dass trotz der Handlungsunfähigkeit des Gemeinderates von Meltingen einige Geschäfte weiterlaufen können wie die Einwohnerkontrolle, die Korrespondenz sowie allgemeine Verpflichtungen. «Hingegen können keine Rechnungen mehr bezahlt werden, für welche zwei Unterschriften notwendig sind.»

ERSCHWIL

MELTINGEN

Natur und Produktion im Einklang

«Nachnomination oder aufsichtsrechtliches Verfahren»

Die Thiersteiner Bauern haben die von Bund und Kanton gesetzten Ziele zur Aufwertung der Lebensräume mehr als erreicht. bea. Urs Saner aus Beinwil ist Milchproduzent. Als er seinen Betrieb vor neun Jahren teuer modernisierte, dachte er, das Richtige zu tun. Die Politik verlangte Effizienzsteigerung zur Ernährungssicherheit der wachsenden Bevölkerung. Es kam anders. 2014 änderte der Bund die Unterstützungsmodalitäten, gleichzeitig sank der Milchpreis. Die arbeitsintensive Produktion von Lebensmitteln lohnt sich nun für die Bauern teilweise weniger als die Förderung der Artenvielfalt. Die Steinmauer oder der Asthaufen auf der Wiese werden besser entschädigt als der Futteranbau für Milchleistung oder Fleischproduktion. Von Magerwiesen werden Kühe nicht satt. Und manche Pflanzen, welche der Biodiversität dienen, sind Gift für die Grasfresser. Der Hof obere Buche liegt auf dem Passwang, möglicherweise könnte Urs Saner höhere Erträge generieren, wenn er die Milchwirtschaft aufgeben und Landschaftspflege betreiben würde. Betriebswirtschaftlich hätte dies zur Folge, dass die Modernisierung der Melkanlage für die Katze war. «Wenn man im Betrieb Investitionen getätigt hat, fällt einem eine Umstellung nicht leicht», gibt Saner zu bedenken. Trotzdem widmete er seine Freizeit dem Ziel, der Natur Lebensraum zurückzugeben. Er zeigte das Potenzial auf, welches die Region mit der neuen Landwirtschaftspolitik hat und konnte fast alle seine Berufskollegen für

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MELTINGEN

Veteranen im Hoch jjz. Die Thiersteiner Schützinnen und Schützen sind in bester Verfassung und durften an der Delegiertenversammlung von Präsident Andreas Bringold viel Lob einheimsen. Nachwuchs ist vorhanden, aber der Fähnrich fehlt.

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ten Ziele im Thierstein bei weitem übertroffen wurden. Die extensiv bewirtschaftete Fläche ist doppelt so hoch als verlangt. Im Spannungsfeld zwischen Produktion und der Pflege von naturnahen Lebensräumen schafften die Thiersteiner Bauern eine Meisterleistung. Trotz Umstellung von intensiver Bewirtschaftung auf extensive ist Im Dilemma: Im Vernetzungsprojekt, das der Beinwiler die Produktionsmenge Milchproduzent Urs Saner leitet, sind die Thiersteiner nicht gesunken, ausserdem FOTO: BEA ASPER sehr gut aufgestellt. wurde auf den Einsatz des umstrittenen Unkraut-Verdas Thiersteiner Vernetzungsprojekt ge- nichters Glysophat verzichtet. Trockenwinnen, deren Arbeitsgruppe er präsi- mauern zu bauen sowie stellenweise auf diert. Bund und Kantone verfolgen mit Arbeitserleichterungen des Traktors zu den Vernetzungsprojekten das Ziel, die verzichten, stattdessen wieder auf natürliche Artenvielfalt auf der land- Handarbeit zu setzen, war nicht umwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhalten sonst: Bund und Kanton entschädigten und zu fördern. Dafür werden Biodiver- die Thiersteiner Landwirte für ihre Arsitätsförderflächen (BFF) so platziert beit im Vernetzungsprojekt mit insgeund bewirtschaftet, dass günstige Bedin- samt einer halben Million Franken. Es gungen für die Entwicklung und Ver- bestehen nun Aussichten auf spezifische breitung von Tieren und Pflanzen ent- Tierförder-Programme. Als Referent stehen. Die räumliche Verteilung (Ver- eingeladen war Biologe Elias Bader. Mit netzung) naturnaher Lebensräume soll faszinierenden Bildern weckte er das Inverbessert und die landschaftstypische teresse für das Wiesel, welches Deckung Lebensraumvielfalt vergrössert werden. braucht auf dem offenen Feld. «Eine Die Landwirte erhalten Vernetzungsbei- Wieselfamilie vernascht rund 50 Mäuse träge, doch dafür braucht es eine abge- die Woche», sagte er. Die Thiersteiner schlossene Vereinbarung mit einem vom Bauern überlegen nun für die kommenKanton genehmigten regionalen Vernet- de Periode in ihrem Vernetzungsprojekt Massnahmen zu ergreifen, die der gezungsprojekt. An der Mitgliederversammlung letzte zielten Verbesserung der LebensbedinWoche konnte Saner stolz verkünden, gungen für bestimmte Tierarten dienen, dass die von Bund und Kanton gesetz- insbesondere auch für die Fledermäuse.

Reto Bähler, Leiter Gemeindeorganisation vom Amt für Gemeinden des Kantons Solothurn, nimmt Stellung zum Fall Meltingen. Interview: Bea Asper Herr Bähler, die FDP geht davon aus, dass der Kanton die Meltinger nun bevormunden wird. Werden Sie dies tun? Und was kostet dies die Gemeinde? Reto Bähler: Zuerst wird die Gemeinde noch zu prüfen haben, ob allenfalls ein Nachrücken von Ersatzmitgliedern oder eine Nachnomination möglich ist. Sollte es auf diesen Wegen nicht möglich sein, wieder einen beschlussfähigen Gemeinderat zu stellen, müssten allenfalls die Einleitung eines aufsichtsrechtlichen Verfahrens sowie die Einsetzung eines Sachwalters durch den Regierungsrat ins Auge gefasst werden. Die Kosten hängen von der Dauer einer allfälligen Sachwalterschaft sowie vom Aufwand des Sachwalters ab. Können Gemeinderäte davon laufen? Wie sieht es aus mit einer Pflicht, das Dorf vor Zwangsverwaltung zu bewahren? Grundsätzlich unterstehen gewählte Gemeinderäte dem Amtszwang nach § 115 Gemeindegesetz. Eine Demission bedarf daher einer entsprechenden Begründung. Zudem muss die Demission vom Gemeinderat genehmigt werden. Da der Gemeinderat (mindestens zurzeit) nicht beschlussfähig ist, wird der

Gemeinderat – sobald er allenfalls wieder beschlussfähig sein wird – oder ein allfälliger Sachwalter dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen müssen. Ja, die Gemeinderäte haben grundsätzlich die Pflicht, die Gemeinde vor einer Sachwalterschaft zu bewahren. Offenbar will man den Gemeindepräsidenten zum Rücktritt bewegen. Was raten Sie Gérard Zufferey? Der Gemeindepräsident hat nun zu prüfen, ob es möglich ist, mittels Nachrücken und Nachnomination wieder einen beschlussfähigen Gemeinderat zu stellen. Bei der Frage, ob man den Gemeindepräsidenten allenfalls zum Rücktritt veranlassen will, handelt es sich um eine innerkommunale Frage. Es ist nicht Sache des Kantons, dies zu beurteilen. Was ist die Aufgabe der Partei-Vertreter? Es ist nun an den Ortsparteien bzw. den entsprechenden Listenvertretungen, innert der von der Gemeinde gesetzten Frist, allfällige Wahlvorschläge für die Nachnomination einzureichen. Wie geht es weiter? Es gilt abzuwarten, ob mittels Nachrücken und Nachnomination wieder ein beschlussfähiger Gemeinderat gestellt werden kann. Das entsprechende Vorgehen wurde der Gemeinde bereits erläutert. Erst Anschliessend steht die allfällige Einsetzung eines Sachwalters im Raum.


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DORNECK

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VERANSTALTUNG

DORNACH

Eine Legende im Kloster Dornach

Der Kanton soll sich weiter öffnen

Priester, Revolutionär, Schriftsteller: Ernesto Cardenal (l.) und Lutz Kliche bei einer LeFOTO: ZVG sung. Der Befreiungstheologe, Revolutionär und Dichter Ernesto Cardenal aus Nicaragua tritt am Sonntag zusammen mit der Musikgruppe Grupo Sal Trio in der Klosterkirche Dornach auf. Ein einmaliges Ereignis. bru. Es ist eine wirkliche Sensation, was Programmleiterin Barbara van der Meulen vom Kloster Dornach auf Empfehlung von Johannes Schleicher, Fachbereichsleiter «Spirit» bei katholisch bl.bs, zustande gebracht hat. Sie konnte den 92-jährigen Ernesto Cardenal, der mit seinen Büchern und seinem befreiungstheologischen Engagement weltberühmt geworden ist, nach Dornach lotsen. Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Wuppertal wurde kurzfristig eine Tournee durch Deutschland und die Schweiz organisiert. Die einzige Station, die Ernesto Cardenal, sein Freund und Übersetzer Lutz Kliche und das Grupo Sal Trio in der Schweiz machen, heisst ausgerechnet Dornach. Überragende Persönlichkeit Der älteren Generation, die sich an die sandinistische Revolution in Nicaragua und die Debatten um die Befreiungstheologie erinnern kann, sind Cardenals Titel vielleicht noch bekannt: «Gebet für Marilyn Monroe», «Das Buch der Liebe» oder «Lateinamerikanische Psalmen». Cardenal erhielt verschiedene Preise und Ehrungen, unter anderem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2005 war er sogar für den Literaturnobelpreis nominiert. Seit mehr als einem halben Jahrhundert kämpft der suspendierte katholische Priester, der

1983 von Papst Johannes Paul II. öffentlich gemassregelt wurde, für eine gerechtere Welt. Ernesto Cardenal verbindet marxistische Gesellschaftsanalyse mit dem Evangelium. Nach der Revolution setzte er sich als Kulturminister von Nicaragua zwischen 1979 und 1987 für die Alphabetisierung der Bevölkerung und bessere Bildung ein. Auf der Insel Mancarron der Solentiname-Inselgruppe gründete er zusammen mit William Agudelo nach urchristlichen Vorstellungen eine Kommune. Hier entstand sein bei uns bekanntestes Buch «Das Evangelium der Bauern von Solentiname», basisdemokratische Bibelauslegungen, die damals Furore machten. 1988 gründete Cardenal mit Dietmar Schönherr ein internationales Kultur- und Entwicklungsprojekt. 1994 distanzierte er sich vom autoritären Führungsstil Daniel Ortegas. Aber noch immer versteht er sich als «Sandinist, Marxist und Christ».

Frauenpower in Dornach: (v.l.) Die RR-Kandidatinnen Marianne Meister (FDP), Nicole Hirt (GLP), Susanne Schaffner (SP) und FOTO: BEA ASPER Brigit Wyss (Grüne) mit Gesprächsleiterin Gelgia Herzog

Vier Frauen und vier Männer bewerben sich um die fünf Sitze in der Solothurner Regierung. In Dornach trafen sich die Frauen zu einer Podiumsdiskussion und nahmen Stellung zum Schwarzbubenland. Bea Asper

Ein Lebenswerk wird besichtigt Zusammen mit seinem Freund und Übersetzer Lutz Kliche und dem Grupo Sal Trio, das lateinamerikanische Lieder spielt, ging Cardenal immer wieder auf Lesereisen durch Deutschland. Aufgrund seines hohen Alters könnte die jetzige Tournee die letzte Europareise Cardenals sein. Am Sonntag wird er im Kloster zwei Stunden lang sein Lebenswerk vorstellen. Die musikalische Lesung wird unterbrochen durch eine Pause mit Verpflegung. Ernesto Cardenal / Grupo Sal Trio: Mein Lebenswerk, Klosterkirche Dornach, Sonntag, 12. März 2017, 18.00 – 20.30 Uhr; Einlass ab 17.30 Uhr; Platzzahl beschränkt. Eintritt: Fr. 25.- / Fr. 20.- für Studierende und IV-Bezüger.

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emo Ankli (FDP), Roland Fürst (CVP), Roland Heim (CVP) sind die bisherigen Regierungsräte, die an diesem Wochenende wiedergewählt werden wollen. Marianne Meister soll den von Esther Gassler frei werdenden FDP-Sitz ins Trockene bringen, während die SP darauf setzt, dass Juristin Susanne Schaffner den Sitz von Peter Gomm übernimmt. Die SVP greift an mit Manfred Küng und die Grünen mit ihrer früheren Nationalrätin Brigit Wyss. All diesen Kandidaten will Nicole Hirt von der GLP, jener Partei, die im Kantonsrat vier Sitze hat, Stimmen abjagen. In Solothurn hatte eine Podiumsveranstaltung mit allen Kandidaten

stattgefunden, in Dornach gab es letzte Woche im neuen Theater ein Gespräch mit den vier Kandidatinnen. Dabei erhielten die zahlreich erschienenen Zuschauer ein Bild von der Persönlichkeit und den grundsätzlichen Ideologien. Sie sollten aber auch Antworten bekommen auf Fragen, welche vor Ort die Menschen beschäftigen. Diskussionsleiterin Gelgia Herzog konfrontierte die Frauen, die alle seit Jahren im Kantonsrat politisieren, zum Beispiel mit der Frage, was für Breitenbach und Dornach wirtschaftspolitisch getan werden kann, um die Lücken zu schliessen, welche die traditionellen Unternehmen wie VonRoll und Swissmetal hinterlassen. Konkretes erfuhr man nicht, doch alle vier Podiumsteilnehmerinnen betonten, dass die Zukunft in neuen Technologien – gerade auch für die Energiewende – liege und dass sie sich als Regierungsrätinnen enorm für die Schaffung von Arbeitsplätzen, aber auch für die Aus- und Weiterbildung der Arbeitnehmenden einsetzen möchten. In der Frage der Zusammenarbeit vom Kanton Solothurn mit den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sprachen sich alle vier Kandidatinnen grundsätzlich für eine Intensivierung aus. Ob in konkreten Fällen ihr Herz für die regionalen Befindlichkeiten oder doch eher für die Kantonsfinanzen

schlägt, blieb im Raum stehen. Aus den Zuschauerreihen erinnerte Kantonsrat Simon Esslinger daran, dass die Mehrheit des Kantonsrates den Schwarzbuben den Zugang zu weiterführenden Wirtschafts- und Fachschulen in Baselland verwehrt hat. Meister, die als Gemeindepräsidentin der südlichsten Gemeinde des Kantons froh ist um Freizügigkeiten Solothurns, plädierte klar für eine «weitere Öffnung». Susanne Schaffner verwies darauf, dass auch die Gemeinden der Region Olten von interkantonalen Lösungen, sprich von Abkommen mit dem Kanton Aargau, profitierten und ebenfalls schon Abstriche hinnehmen mussten aus Spargründen. Dass ihr die Anliegen der Bevölkerung vor Ort wichtiger sind als die übergeordneten Interessen, zeigt Nicole Hirt, indem sie sich gegen Windräder auf dem Hausberg der Grenchner einsetzt, obwohl sie für erneuerbare Energien ist. Bei den Verkehrsanliegen der Schwarzbuben präsentierten sich die vier Frauen in der Linie ihrer Partei. Gegen den Ausbau der Schiene hatten sie nichts einzuwenden, bei der Strasse hingegen brauche es nicht einfach einen Ausbau, sondern intelligente Lösungen neuer Technologien. Marianne Meister sprach sich dafür aus, den Ausbau der H18 voranzutreiben.

SCHWARZBUBENLAND

VERANSTALTUNG

Was erwarten Sie von den Neu-Gewählten

SP Seewen lädt ein zum Offenen Stammtisch im Rössli

bea. Am kommenden Wochenende wählen die Solothurner Stimmbürgerinnen und -bürger den Kantons- und den Regierungsrat neu. Die Solothurner Zeitung hat kürzlich in einer Beilage alle Kandidatinnen und Kandidaten im Detail vorgestellt und dazu auch Umfragen über die Wahl-Stimmung in der Solothurner Bevölkerung veröffentlicht. Darunter waren auch drei Stimmen aus dem Schwarzbubenland, welche von unserer Journalistin Bea Asper befragt wurden. Was erwarten Sie vom neuen Regierungsrat und Kantonsrat? Peter Hänggi, Nunningen Von den Räten erwarte ich, dass sie Aussagen anderer hinterfragen und dem Warum nachgehen; dass sie sich ihrer Verantwortung und dem Auftrag der Bürger/Wähler stets bewusst sind. Dass sie ihre Aufgaben aus Leidenschaft erfüllen und nicht nur Präsenz leisten. Dass sie Regionen und Wirtschaft aktiv fördern. Die Räte sollen Grundlagen schaffen, damit wir unseren Pflichten

nachkommen und unsere Rechte leben können; sie setzen die finanziellen Mittel und Staatsstellen so ein, dass unsere Nachkommen stolz auf ihr Erbe sind. Paul Schönenberger, Flüh Ich erwarte vom neuen Kantonsrat und dem Regierungsrat, dass die im Wahlkampf versprochenen Verbesserungen für das Gewerbe in die Tat umgesetzt werden. Dazu zählen der Abbau von Regulierungen sowie gesetzliche Anpassungen in der Submission. Der Preis darf nicht das wichtigste Argument sein. Kriterien wie Qualität und Zuverlässigkeit müssen stärker gewichtet werden, insbesondere auch die Nähe, denn die Berücksichtigung der lokalen Unternehmen dient der regionalen Wertschöpfung und Sicherung der Arbeitsplätze. Weiter müssen die Steuerbelastungen gesenkt werden. Und der Kanton muss auf die regionalen Gegebenheiten eingehen, es kann nicht sein, dass die Gemeinden im Schwarzbubenland auf den Mehrkosten sitzen bleiben, wenn sie ihre Pflicht im Asylwesen erfüllen wollen, nur weil die Wohnungsmieten hier hö-

her sind als in Grenchen oder Zuchwil. Für die Neuansiedlung von Unternehmen müssen die dafür geeigneten Regionen Entwicklungsfreiheiten haben, mit einem kantonalen Ausgleich kämen Neuund Auszonungen ins Gleichgewicht. Klaus Boder, Dornach Ich erwarte von den Politikern, dass sie die Gemeinden fördern – so gut, dass die Dornecker keinen Anlass haben, einen Kantonswechsel anzustreben. Fördern, heisst, die Gemeinden vor Lastenverschiebung durch Bund und Kanton zu schützen. Nur mit finanziellem Spielraum lebt die Autonomie. Gemeinden sollen wie Dornach ihre Vereine – denn ohne die wäre eine Gesellschaft um Vieles ärmer – finanziell unterstützen, anstatt Saalmiete zu verlangen und damit kulturelle Anlässe in einem Dorf zu gefährden. Der Kanton Solothurn soll Anschaffungen der Vereine – zum Beispiel eine neue Tracht – mit Geld (aus dem Lotteriefonds) ermöglichen und bei Grossanlässen wie dem Nordwestschweizer Jodlerfest personell (mit Zivilschutz oder Militär) Hand bieten.

Am 21. Mai 2017 wird in Seewen der Gesamtgemeinderat neu gewählt. Nach dem die Sozialdemokratische Partei nun seit 9 Jahren nicht mehr aktiv mit im Gemeinderat vertreten ist, suchen wir für die neue Legislatur 2017-2021 interessierte Personen, welche Lust, Freude und Zeit hätten sich im Gemeinderat oder in einer Kommission zu engagieren. Die aktuelle Situation, wie sie sich speziell in den letzten Gemeindeversammlungen präsentierte, erscheint uns unglücklich. Es macht Sinn, politisch

sich zu engagieren und Verantwortung für die Weiterentwicklung von Seewen zu übernehmen, statt das Tun von engagierten Behördenmitgliedern zu kritisieren. Interessierte Seewner und Seewnerinnen treffen sich zu einem offenen Stammtisch im Restaurant Rössli, am 21. März 2017, um 19.30 Uhr, zu einer Auslegeordnung und einer spannenden Diskussionsrunde. SP Seewen Ueli Gasser und Simon Esslinger

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Susanne Schaffner ist die richtige Wahl Am 12. März finden ja bekanntlich nicht nur die Kantonsratswahlen, sondern auch die Regierungsratswahlen im Kanton Solothurn statt. Nachdem sich der SP Regierungsrat Peter Gomm gegen eine weitere Kandidatur entschieden hatte, wurde Susanne Schaffner als SP-Kandidatin für den Sitz im Regierungsrat auserwählt. Dies ist eine ausgezeichnete Wahl! Im Prozess meines eigenen Engagements für die Kantonsratswahlen, ergab sich auch die Möglichkeit, mit Susanne Schaffner ins Gespräch zu kommen. Im Dialog mit ihr fühlte ich mich stets in einer Atmosphäre der politischen Kompetenz. Sie versteht die unterschiedlichen kantonalen und nationalen Dossiers vorbildlich und kann diese, auf ihre freundliche aber be-

stimmte Art, klar und verständlich rüberbringen. In einer Zeit, in der scheinbar immer wieder Politiker eher die Distanz als die Nähe zur Bevölkerung suchen, kann man im Gegensatz zudem ohne Zweifel behaupten, dass Susanne Schaffner einen Grossteil ihre Energie investiert, um den direkten Draht zu den Bürgern zu pflegen. Ich bin folglich überzeugt, dass sie den Kanton Solothurn erfolgreich und volksnah repräsentieren wird. In diesem Sinne empfehle ich, Susanne Schaffner am 12. März in den Solothurner Regierungsrat zu wählen. Roman Oeschger Büren Kantonsratskandidat SP


DIES UND DAS

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EINGESANDT

MARIASTEIN

Laufner Fasnacht 2017 – Ein fantastischer Jahrgang!

Bruder Josef empfängt hohen Besuch im Kloster

Agfrässeni: Sorgten beim Wochenblatt für Begriffsverwirrung. Ihr Auftritt galt «agfrässene Öpfel» und nicht Froschkönigen. Morgestreich. Punkt 05.00 Uhr in der Früh wurde das Stedtli verdunkelt. Die Pfluderi Fäger und die Agfrässeni gaben dem Start der Laufner Fasnacht die Ehre und erhellten mit ihrer Musik und den Laternen das Stedtli. Bei Mehlsuppe und Kaffi Lutz konnten sich die Besucher und Fasnächtler anschliessend, unter dem Licht der Laternen und am Suppentopf, aufwärmen und den Beginn der Fasnacht gemeinsam geniessen. Bei schönstem Wetter konnte der Umzug am Sonntag abgehalten werden. Die Wagen, die Guggen, die Pfeiffer und Trommler, die Fussgänger und Velofahrer, einfach alle Beteiligten haben uns einen farbigen, abwechslungsreichen und beschwingten Umzug gezeigt. Neu einstudierte Musik war zu hören, die Wagen waren teils prächtig und handwerklich auf hohem Niveau gebaut, andere sehr verspielt und voller liebevoller Details. Die Besucher des Umzuges waren voll des Lobes. Dank dem warmen und trockenen Wetter blieben die Besucher im Stedtli und genossen die Wagenausstellung mit Konzerten rund um aber auch auf den Wagen. Mit einem Becher Glühwein, Bier oder Schnaps in der Hand flanierten Fasnächtler, Besucherinnen und Besucher durch das Stedtli und liessen sich von der tollen Stimmung treiben. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte im Stedtli eine ausgelassene und fröhliche Frau Fasnacht! Der Kinderumzug am Montagnachmittag war prächtig und die Beteiligung noch grösser als im Vorjahr. Familien, Kindergärten, Schulklassen,

Fasnächtler mit ihren Kindern, Guggen, Pfeiffer und Trommler, alle waren am Umzug vertreten. Eröffnet wurde der Umzug durch d’Rättäpängs, einer Kinder-Rhythmus-Combo, welche strahlend und mit viel Einsatz den Umzug anführte. Das Stedtli bebte vor lauter glücklichem Gelächter der vielen Kinder und Besucher. Alle Beteiligten wurden wie jedes Jahr mit Wienerli, Brot und Tee belohnt. Am Abend fand dann die alljährliche Guggengala statt. Der Rathausplatz füllte sich mit Besuchern und Guggen und die Stimmung war phänomenal. Zeitweise brachten die Guggen den Rathausplatz regelrecht zum Kochen. Drei Stunden dauerte die offizielle Gugge-Gala. Viele blieben danach im Stedtli bei bestem Wetter und super Stimmung. Am Dienstag beschloss die Stadt gemeinsam mit dem Fasnachts Comité den Umzug wie geplant durchzuführen. Der Regen wurde aber so stark, dass der Umzug nach dem ersten Umgang abgebrochen werden musste. Die Wagen fuhren nach dem ersten Umgang ins Stedtli und die Guggen und Pfiffer/Tambouren konnten eine Auszeit im trockenen nehmen. Petrus ist aber doch ein Fasnächtler! Nach kurzem, heftigem Regen wurde es wieder trocken, wärmer und die Sonne kam hinter den Wolken hervor. So kam man auch am Dienstag in den Genuss der Wagenausstellung und der verschiedenen Platzkonzerte. Am Sonntag- und Dienstagabend waren die Schnitzelbänggler unterwegs. Leider waren in diesem Jahr nur wenige dabei, aber jene die da waren, brachten das Publikum zum Lachen, Klatschen und Mitsingen und sorgten für beste Unterhaltung. Die Laufner Fasnacht 2017 war eine ausgesprochen gute, friedliche, lustige und lebendige Fasnacht! Es war eine Freude zuzusehen, wie die Cliquen, Guggen, Fasnächtler und Besucher die ausgelassene Zeit zusammen genossen. «So sölls sii a de 3 schönschte Täg!» Herzlichen Dank allen! Fasnachts Comité Laufen

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Der Jubilar freut sich mit den prominenten Gratulanten: (v. r.) Bischof Felix Gmür, Abt Peter von Sury, Landammann Remo Ankli, Staatsweibel Ueli Lisser, Peter Probst, Gemeindevizepräsident Metzerlen-Mariastein, und Pater Günter Hulin, Pfarrer des Pastoralraums FOTO: MARTIN STAUB Solothurnisches Leimental. dust. «Er ist noch nicht ganz hundert», scherzte ein gut gelaunter Abt Peter von Sury beim Empfang im Kloster Mariastein. Gemeint war Bruder Josef Kropf, dessen Gratulationskomitee zum 100. Geburtstag tatsächlich einen Tag zu früh aufkreuzte. Gestern Mittwoch erst, also am 8. März 2017, feierte Bruder Josef seinen runden Geburtstag im Kreise seiner Mitbrüder und Angehörigen. Bereits am Dienstagnachmittag erschien aber der Landammann Remo Ankli in Begleitung von Standesweibel Ueli Lisser mit Blumenstrauss und Geburtstagsgeschenk der Regierung, um dem Jubilar aufs Herzlichste zu gratulieren. Und auch Bischof Felix Gmür liess es sich nicht nehmen, mit der Vorgeburtstagsgesellschaft auf dieses seltene

Ereignis anzustossen. Vertreter der Standortgemeinde Metzerlen-Mariastein waren ebenfalls mit einem riesengrossen Blumenstrauss vor Ort und gratulierten dem fast 100-Jährigen zum baldigen Geburtstag. Bruder Josef, zwar im Rollstuhl, geistig aber bei guter Gesundheit, freute sich über den Besuch, die vielen Gratulationen und die zahlreichen Geschenke. Nach dem offiziellen Pressefoto ging man über zum verdienten Apéro, den die Mariasteiner Patres umsichtig servierten. Abt Peter schreibt über Bruder Josef: Albert Kropf, so der bürgerliche Name des Jubilars, kam am 8. März 1917 in Zürich zur Welt. Seine Jugend verbrachte er bei seinen Grosseltern in Einsie-

deln und später bei einer Pflegefamilie in Bazenheid. Er arbeitete auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben, bis er, 28-jährig, ins Benediktinerkloster Mariastein eintrat. Bruder Josef legte 1948 die Mönchsprofess ab. Zwanzig Jahre lang kümmerte er sich um den Garten und das Kleingetier rund um das Kloster. Bis vor 15 Jahren amtete Bruder Josef als Sakristan der Gnadenkapelle. Vor rund acht Jahren wechselte er ins Krankenzimmer, war mehr und mehr auf den Rollstuhl und die Hilfe der Spitex angewiesen. Bis vor kurzem konnte er noch an den gemeinsamen Gottesdiensten teilnehmen. Seit rund einem Monat braucht Bruder Josef mehr Unterstützung, ist aber nach wie vor rüstig und geistig präsent.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

tein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thiers-

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

 Pro Senectute und Spitex

 Jugendgruppen

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte,

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch

SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


SPORT

Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

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EISKUNSTLAUFEN

Die vier Jahreszeiten «on ice»

Der Countdown hat begonnen Im regionalen Fussball neigt sich die Winterpause dem Ende entgegen. Noch wird wie wild getestet und vorbereitet. Der Countdown jedoch läuft. Edgar Hänggi

V Spass: Auch der Kinderkurs hat grossen Spass an der Vorführung. eh. Am Samstag, um 18,30 Uhr, ist es wieder so weit. Mit dem Schaulaufen sorgt der Eislaufklub Laufen erneut für beste musikalische wie sportliche Unterhaltung. Das gewählte Motto «Seasons on Ice» soll einen Hinweis darauf geben, wie vielfältig nicht nur die vier Jahreszeiten sind, sondern auch das ganze Spektrum an Darbietungen. Schaulaufen sind beim Publikum deshalb so beliebt, weil nebst guten sportlichen Leistungen auch immer viel gute Musik zu hören ist. Wie es der Name verrät, kann der Zuschauer eine spannende Reise durch die vier Jahreszeiten machen. «Alles fahrt Schii», «Summer of 69» oder «This is Halloween», aber auch «Frozen» bis zum «Winter Wonderland» – die Musik ist breit gestreut. Entsprechend vielfältig sollen auch die Präsentationen auf dem Eis werden. In diesem Jahr legt der EC

FOTO: EH-PRESSE

Laufen noch etwas mehr Wert auf den sportlichen Gehalt. So werden viele Sterntestküren gezeigt. Sie zeigen dem Publikum, welch immenser Aufwand durch das Jahr hindurch geleistet wird und auch die von allen erzielten Fortschritte. Ebenfalls werden ein paar «ältere» Läuferinnen ihre Küren präsentieren. Mehr als nur einen «Jöh»-Effekt wecken beim Publikum immer wieder die Auftritte des Kinderkurses. Apropos Publikum. Wie die Vereinsleitung anmerkt, sei es äusserst ratsam, rechtzeitig in der Eishalle zu erscheinen. In den letzten Jahren war die Eishalle jeweils bis praktisch auf den letzten Platz gefüllt. Eintritt werde, wie gewohnt, keiner verlangt. Man wünsche sich aber am Ende des Schaulaufens einen Obolus in die bereitstehenden Kassen, so quasi als Dankeschön für das Gezeigte.

on der interregionalen 2. Liga abwärts wird am 18. März der Ball wieder rollen. Noch befinden sich einige Teams in Trainingslagern. Laufens 2. Liga-Team holte sich den letzten Schliff in Mailand. Andere zogen Strand und höhere Temperaturen vor. Wohl dem, der über einen Kunstrasen verfügen kann oder zumindest über eine geeignete Infrastruktur. Schnee und aufgeweichte Plätze sorgen dafür, dass unzählige Vereine die temporäre Benützung eines Kunstrasens bezahlen müssen. So spielten etwa letzten Sonntag der FC Kleinlützel aus der 4. Liga und der FC Brislach (5.) einen Testmatch auf dem Kunstrasen in Allschwil. Kleinlützel gewann den Vergleich mit 7:3. Ebenfalls auf Kunstrasen und zwar in Liestal, war das im Abstiegskampf steckende 2. Liga Regional-Team aus Dornach gegen den lokalen Drittligisten im Einsatz. Spielertrainer Ernes Hodzic musste wegen einer Verletzung selbst auf einen Einsatz verzichten, ist aber zuversichtlich, dass er in der schwierigen Rückrunde selbst wieder auf dem Platz mithelfen kann, den Abstieg zu verhindern. «Ich habe jetzt mit Fidel Tato einen Assis-

gen auf Rasen mit Breitenbach und Courfaivre zwei Schlusslichter in ihren jeweiligen 3. Liga-Gruppen einen Test aus. Die Schwarzbuben siegten 2:1 und holten sich so zumindest etwas Moral für den Abstiegskampf. Im Tor der Breitenbacher sah man mit Remo Muchenberger einen ehemaligen. Dafür haben Imran Fejzulahovic (Aesch I) und Fesnik Jashari (Laufen I) das Team verlassen. Das ebenfalls im Abstiegssumpf der 3. Liga steckende Laufen II kam gegen Bure (4.) zu einem deutlichen 9:1 Testsieg und scheint bereit zu sein. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

Mit dem Wochenblatt an die Badminton Swiss Open

Mit der OL-Karte «wahlen-bännli» eventueller Hilfe eines Kompasses zurechtfinden. Besammlung ist am Südrand des Dorfes Wahlen, am Sonntag, 19. März, von 10.00 bis 10.30 Uhr. Franz Karrer, Brislach

tenztrainer, so dass ich bei den Spielen entlastet bin.» Ein überraschendes Comeback bei Dornach gab Sämi Lutz, welcher der Defensive mehr Stabilität geben soll. Das Verletzungspech bleibt den Schwarzbuben jedoch treu. So sagte Hodzic, dass er derzeit auf acht verletzte Akteure verzichten müsse. Die erste Mannschaft aus Dornach (2. Liga Interregional) trat mit ihrem neuen Trainer Sandro Kamber bei Aufstiegsanwärter Reinach an. Die Equipe von Marco Cecere zeigte gegen das noch um eine Klasse höher spielende Dornach, wieso man guten Mutes ist, dass der Aufstieg klappt. Mit 4:3 wurde der Nachbar bezwungen. Unter strömendem Regen tru-

BADMINTON

ORIENTIERUNGSLAUF

Seit Herbst 2016 ist der Wald südlich von Wahlen als OL Karte «wahlenbännli» zur Verfügung. Die mehrfarbige OL-Karte ist eine genaue Darstellung des Laufgebietes. Der gut belaufbare Wald bietet interessante Postenstandorte. Auch Einsteiger werden sich mit

Voller Einsatz: Hier Rückkehrer Sämi Lutz, der bei Dornach im Abstiegskampf FOTO: EH-PRESSE der regionalen 2. Liga gefragt ist.

Badminton: Unglaublich schnell, unglaubFOTO: ZVG lich attraktiv.

kü. Vom 14. bis 19. März 2017 finden in der St. Jakobshalle die YONES Swiss Open im Badminton statt. Und dies bereits zum 27. Male. Federball haben wohl schon alle einmal gespielt. Die sportliche Variante davon heisst Badminton – und ist eine der attraktivsten, dynamischten und rassigsten Sportarten. In Asien übrigens der Volkssport schlechthin. In Basel ist die «Crème de la Crème» zu bewundern. In einem Ambiente, das mitreisst. Die Turnierleitung um OKPräsident Christoph Wackernagel (der

übrigens in Oberwil die schönste Badminton-Halle der Schweiz betreibt) kann unserer Leserschaft ein grosszügiges Angebot machen: Die Swiss Open verschenken 25 Mal zwei Eintritte für einen Spieltag. Um davon zu profitieren, genügt eine Nachricht an: ‹redaktion@bibo.ch› oder ‹g.kueng@bibo.ch› unter dem Stichwort «Ticketverlosung Badminton Swiss Open». Anschrift für Gratiseintritte: redaktion@bibo.ch oder g.kueng@bibo.ch


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DORFPLATZ

Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

KURSTIPP

VERANSTALTUNG

MUSIK-TIPP

Harry Belafonte

Hedley Snyman, unterrichtet Englisch an der Volkshochschule beider Basel

Englisch in Laufen Songtexte verstehen, auf englischsprachigen Webseiten surfen, in anderen Ländern zurechtkommen: Wer die englische Sprache beherrscht, erschliesst sich mehr von der Welt. Warum nicht jetzt damit anfangen? Im Englischkurs 1. Semester von Kursleiter Hedley Snyman brauchen Interessierte keinerlei Vorkenntnisse. Der gebürtige Südafrikaner führt die Teilnehmenden in die Grundlagen der englischen Grammatik ein, übt mit ihnen die korrekte Aussprache der gebräuchlichsten Vokabeln, so dass nach kurzer Zeit schon die ersten Sätze wie Begrüssungen auf Englisch formuliert werden können. Für Lernende, die ihre guten Vorkenntnisse ausbauen möchten, bietet Hedley Snyman u.a. den Kurs «B1 Build Up Your English» an. In zahlreichen Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten haben die Teilnehmenden Gelegenheit, ihre sprachlichen und grammatikalischen Fertigkeiten aufzufrischen und zu verbessern. Aktuelle Englischkurse von Hedley Snyman in Laufen: A1 Englisch 1. Semester für Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse, Mi 18.30-20.00 Uhr, 26.04.27.09.17, 16-mal, Kosten: CHF 416.– | B1 Build Up Your English, Do 18.30-20.00 Uhr, 27.04.-28.09.17, 16-mal, Kosten: CHF 416.– | Info und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

Harry Belafonte ist als Sänger («King of Calypso»), Songwriter, Schauspieler und Bürgerrechtsaktivist, unter anderem an der Seite von Martin Luther King und Nelson Mandela, längst eine Legende. Der «Banana Boat Song», ein jamaikanisches Volkslied mit dem markanten «Day-O» aus der epochalen «Calypso»-LP wurde zu seinem Markenzeichen und zählt bis heute zu den Popsongs mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Weitere Evergreens sind «Island in the Sun» und «Matilda». Zum 90. Geburtstag am 1. März erschien das Album «The Legacy of Harry Belafonte: When The Colors Come Together» (Sony Music). Belafonte wählte persönlich 18 Songs seiner Diskografie aus. Dabei sind nicht bloss die grössten Hits, sondern ebenfalls Titel, in denen sein soziales Engagement erkennbar ist. Dazu kommt als einzige Neuaufnahme der von einem Jugendchor gesungene Titelsong. Das ergibt insgesamt eine respektable Werkschau. Benno Hueber

VERANSTALTUNGEN

Hauskonzerte – Bach und Bernhard Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach erschienen im Jahre 1742 und gelten als Höhepunkt der Bachschen Klaviermusik. Madeleine Perler spielt daraus einige Variationen. Die Goldberg-Variationen und Glenn Gould spielen im Roman «Der Untergeher» aus dem Jahre 1983 von Thomas Bernhard eine wichtige Rolle. Werner Schmidlin liest daraus ausgewählte Texte. Musik und Sprache ergänzen sich somit in idealer Weise. Hauskonzert im Musiksalon Schliffmatt 19, in Laufen, am 19. und 26. März um 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservationen unter Tel. 061 761 54 72

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Unermüdlicher Einsatz für das Schwarzbubenland

GEDANKENSTRICH

Rohmilch: Teufelszeug oder Wundermittel?

Duschen mit ...

Martin Staub

Judith Mudrak: Am 13. März in der Stedtlibibliothek Laufen. FOTO: ZVG

PR. Einerseits heisst es im «Schweizer Bauer»: «Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als solche, die UHT-Milch trinken. Dies weist eine Langzeitstudie nach, an der auch Schweizer Forscher beteiligt sind», und das deutsche «Zentrum der Gesundheit» sagt gar: «Rohmilch enthält viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind.» Andererseits hält Art. 32 der Schweizerischen Lebensmittelverordnung fest, dass man bei der Abgabe von Rohmilch «einen Hinweis, dass es sich um Rohmilch handelt, die vor dem Konsum auf mindestens 70°C erhitzt werden muss» anzubringen hat. Ja was denn nun: Lebensmittelverordnung ignorieren oder erhitzen, wobei gemäss

Carlo Petrini, Gründer von Slow Food, die Milch «ihre Seele verliert»? Die Amerikanerin und gebürtige Schweizerin Judith Mudrak ist die Person, die dieser Frage nachgegangen ist und alle Studien zum Thema gesammelt hat. Ihre Erkenntnisse hat sie im Buch «Milch ist nicht gleich Milch» zusammengefasst. Wer wissen will, was uns industriell aufbereitete Milch antut und welche Milch für uns und unsere Kinder gesund ist, nimmt die Gelegenheit wahr, Judith Mudraks Ausführungen am 17. März, um 20.00 Uhr, in der Stedtlibibliothek Laufen zu folgen. «Milch ist nicht gleich Milch», öffentlicher Vortrag von Judith Mudrak, am 17. März, 20 Uhr, in der Stedlibibliothek; veranstaltet von uniterre und der Genossenschaft Spitzenbühl; Eintritt frei.

LESERBRIEF

Zullwil – Sorge um Pflege Im Wochenblatt vom 16.2.17 habe ich einen aggressiven Artikel von Herrn Storck, Acura, gelesen. Mir scheint, dass das Volk für dumm verkauft wird und dass die vermeintlichen «Bergler» aus den Thiersteiner Dörfern mit dieser Strategie eingeschüchtert werden sollen. Herr Storck, Geschäftsführer der Acura behauptet, dass Acura gemeinnützig und nicht profitorientiert ist. Dies, obwohl die Acura in die Solviva AG gehört und 220 Anleger seit 2008 von einer Dividende profitieren. Weiter wird behauptet, dass Erschwil und Himmelried von markant tieferen Kosten bei Acura gegenüber Spitex Thierstein/Dorneckberg profitieren. Die damalige Offerte der Spitex für Erschwil war tiefer als jene der Acura. Dass der Gemeinderat von Erschwil sich trotzdem für Acura entschieden hat, gibt

Raum für Spekulationen. In Erschwil werden häufig Fahrzeuge der Spitex gesehen. Könnte es sein, dass nicht alle Pflegebedürftigen die Dienstleistung von Acura in Anspruch nehmen können oder wollen? Ich habe ein Schreiben der Acura gesehen, wo gleichzeitig über die Kündigung von 5 Mitarbeitern informiert wurde. Eine derart hohe Kündigungsrate ist ein Hinweis auf erhebliche Probleme mit oder innerhalb der Belegschaft und ist ein Alarmzeichen für ein Unternehmen. Wenn Zullwil sich eine Änderung in der Pflege überlegt, sollten vorgängig genaue Abklärungen gemacht werden. Ich jedenfalls komme in ein Alter, in welchem ich eventuell einmal auf eine gute Pflege angewiesen sein werde. Daher bringe ich meine Sorge zum Ausdruck. Mattheus Helfenfinger, Zullwil

Gleich gibts Essen. Der Kleine setzt sich an den Tisch. «Und – hast du auch deine Hände gewaschen?» «Klar doch Mami, das mache ich doch immer, bevor ich aufs Klo gehe.» Diese Szene zum Thema «VorherNachher» kam mir kürzlich unweigerlich in den Sinn, als ich in der Garderobe einige sportliche Jungs beobachtete, die sich für das Training bereitmachten: «Pff, pff...» Deo unter die Arme und mit Volldampf ins Training. Irgendwie hat meine Mami mir das früher andersrum beigebracht. Mag sein, dass der Duft nach Rexona, Axe oder Nivea bei der hübschen Mitzwanzigerin am Nebengerät besser ankommt, als Schweissgeruch pur nach Käse, Essig und Buttersäure. Ins Grübeln kam ich aber später, nach eigenem Schwitzen, als ich ganz alleine unter der Dusche stand und die vorparfümierten Jungs, die ihr Training zufällig zur gleichen Zeit beendeten, sich schweissfeucht in ihre Jeans und Ausgangsshirts stürzten. Die unzähligen «Eingesandt» und Leserbriefe in den vergangenen Wochenblattausgaben erinnern mich an das Ritual des Vorparfümierens der eben erwähnten Jungspunde, um bloss mit «chemisch Duschen» beim Rest der Welt zu punkten. Am nächsten Sonntag zeigt sich, wer den besten Duft versprühte. Fertig mit einseifen. Dann duschen alle. Vorwiegend kalt leider. Denn von den 54 Schwarzbuben (hier sind die Mädchen inbegriffen) schaffen es nur 13 in den hundertköpfigen Kantonsrat. Sie – die Warmduscher– dürfen dann vier Jahre lang beweisen, dass ihre wohlriechenden blumigen Versprechungen auch Früchte tragen. Hoffen wir das Beste. Ich gehe mal davon aus, dass mit dem Abtrocknen der Mitteilungstrieb der Kalt- und Warmduscher im Wochenblatt künftig etwas nachlässt.

PRO SENECTUTE DORNECK -THIERSTEIN

Sturzprävention: Bewegungscoach – Bewegungspatenschaft

Unermüdlich: Marcel Schenker, Guido Halbeisen, Peter M. Linz (v.l.). Am kommenden Sonntag, 12. März, folgt der Zahltag für die Politiker und Politikerinnen im Kanton Solothurn. Dann werden wir mit Gewissheit erfahren, wem die Bevölkerung das Vertrauen schenkt, um sich in den kommenden vier Jahren im Solothurner Kantonsparlament für das Schwarzbubenland stark zu machen. Die SVP Schwarzbubenland mit Marcel Schenker, Guido Halbeisen und Peter M. Linz liess es sich deshalb am vergangenen Samstag nicht nehmen, nochmals hautnah mit der Bevölkerung auf Tuchfühlung zu gehen. Die Standaktion «SVP bi de Lüt» kann rückblickend als absoluter Erfolg gewertet werden, denn die Bürgerinnen und Bürger liessen sich nicht zweimal bitten, um mit den Kantonsratskandidaten ins Gespräch zu kommen. Lob und Kritik, aber auch hilfreiche Anregungen und spannende Diskussionen sowie zahlrei-

FOTO: ZVG

che Glückwünsche für den kommenden Wahlgang waren an diesem Anlass im Wydehof in Breitenbach allgegenwärtig. Auf eines können Sie sich schon heute mit Gewissheit verlassen. Wir von der SVP Schwarzbubenland sind nicht nur ein paar Wochen vor und bis zu den Wahlen für Sie da, sondern setzen uns fortwährend für unsere Politik und unsere Ziele ein. Wir sind uns auch bewusst, dass Sie uns mit Ihrer Stimme Ihr Vertrauen schenken, deshalb können Sie sich darauf verlassen, dass wir Wort halten und zu unseren Überzeugungen und Werten stehen. Wir sind bereit, uns dieser Verantwortung zu stellen. Wählen Sie deshalb die Liste 1, denn damit treffen Sie mit Sicherheit eine gute Wahl. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Ihre SVP Schwarzbubenland.

Spaziergang: Mit Unterstützung. Stürze sind weltweit ein wichtiges Thema der Gesundheitsvorsorge. In der Schweiz sind über 50 Prozent der 600 000 Unfälle in Haus und Freizeit Sturzunfälle. Sie verursachen, nebst dem Leid für die Betroffenen und Angehörigen, jährliche Kosten in der Höhe von ca. 3 Milliarden Franken; 1200 Menschen sterben. Eine alarmierende Bilanz! Viele der 300 000 Stürze könnten vermieden werden, wenn ältere Erwachsene körperlich aktiv blieben. Gezieltes Training, allein oder in der Grup-

pe, hat bis ins höchste Alter positive Effekte. Es erhöht die alltagsmotorischen Fähigkeiten und ermöglicht dadurch ein selbstbestimmtes Leben. Verbunden mit Spass an der Bewegung und Geselligkeit bewirkt ein abwechslungsreiches Training weit mehr als körperliche AnpassungsproFOTO: ZVG zesse. Soziale Kontakte, Freude und gesteigertes Selbstvertrauen sind positive Begleiterscheinungen. Eine effektive Massnahme! Die Zahlen und Analysen verdeutlichen die Wichtigkeit von Sturzpräventionsprogrammen, welche nicht nur bei Risikoverminderung durch Optimierung der Umgebung – Entfernung von Stolperfallen und baulichen Hindernissen, Montage von Handläufen, Markierung von Treppenstufen, Verwendung von Gehhilfen etc. – ansetzen. Die Pro Senectute bietet seit langen Möglichkeiten für ein Handeln in dieser Richtung. An-

geleitet von Bewegungscoaches kann ein gutes Kraft- und Gleichgewichtstraining viel zu ihrer Sicherheit beitragen. Die Fachstelle für Altersfragen in Breitenbach – Tel. 061 781 12 75 – berät sie gerne, wenn sie diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen. Zögern sie nicht. So ein Einsatz ist unbürokratisch und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Nach einem ersten Besuch zum Kennenlernen mit einem unserer Mitarbeiter sind sie und ihr Coach frei den Einsatz zu planen. Sie können sich auch zusammen tun und einen Coach engagieren. Das Angebot ist kostenlos dank finanzieller Beteiligung des Kantons. Oder aber sie sind bereit, sich in der freiwilligen Altersarbeit, speziell als Bewegungscoach zu engagieren. Sie würden gerne gemeinsam spazieren, Ausflüge machen, Sport treiben etc. Warum machen nicht Sie den Taktgeber und melden sich unter obiger Nummer? Grosse Dankbarkeit ist ihnen sicher. Toni Stebler, Pro Senectute Regionale Informationen


DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge Die richtige Sehhilfe Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, gehen Sie sicher, dass Ihre Sehstärke immer die richtige für Ihre Augen und die Arbeit ist. Gute Luftqualität Halten Sie trockene Augen in Schach und verbessern Sie Ihr Sehvermögen, indem Sie einen Luftbefeuchter verwenden, für eine angenehme Temperatur sorgen und Rauch und andere Schadstoffe vermeiden. Schutz vor überanstrengten Augen Manchmal sind wir selbst die grösste Gefahr für unsere Augen. Um Ihr Sehvermögen zu schützen und Ihre Augen gesund zu halten, minimieren Sie Überanstrengungen:

Seien Sie schlau! Besuchen Sie regelmässig Ihren Augenarzt oder Optiker und kümmern Sie sich um Ihre Augen, damit sie gesund bleiben.

Pausen bei der Arbeit am Computer Versuchen Sie, alle zwei Stunden eine 15-minütige Pause vom Computer zu machen, und ruhen Sie Ihre Augen alle zwanzig Minuten aus, indem Sie in die Ferne schauen. Gute Beleuchtung Ihre Augen brauchen genug Licht, um zu lesen und zu schreiben, am Computer zu arbeiten oder fernzusehen. Bei schlechter Beleuchtung oder Dunkelheit müssen Ihre Augen härter als normal arbeiten, was zu Überanstrengung führt. Häufiges Blinzeln Um Ihre Augen zu erfrischen und zu befeuchten.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

LESERBRIEF

Neustart Dittinger Flugtage? Die Info-Veranstaltung vom 7. Februar habe den Ausschlag für eine positive Prognose für künftige Flugtage gegeben, war in den Medien zu hören und zu lesen. Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Knapp die Hälfte der Anwesenden waren Mitglieder der Segelfluggruppe – grösstenteils Auswärtige – und ihre Angehörigen. «Einschüchterungstaktik» fiel mir ein, als ich ihre geschlossenen Reihen bemerkte. Gleichwohl gab’s etliche kritische Stimmen, z.B. betreffend Lärm, Störung der Wildtiere, enormes Verkehrsaufkommen. Auf die Frage, warum an Flugtagen das vertraglich festgelegte Überflugverbot über das Dorf nicht eingehalten werde, wusste der Obmann keine Antwort. Positive Stimmen gab’s nur zwei; eine von einem Lohnempfänger eines langjährigen Mit-

glieds der Segelfluggruppe. Der Rest war Schweigen. Eine anonyme Umfrage bei der ganzen Dorfbevölkerung wurde bis anhin nicht durchgeführt. Also kann mitnichten behauptet werden, die überwiegende Mehrheit der Dittingerinnen und Dittinger wolle an «ihren» Flugtagen festhalten. Nach dem Vorfall an der WM in St.Moritz wird sich noch manch eine oder einer überlegen: Wollen wir wirklich, dass uns Segelfluggruppe und Gemeinderat diesem Risiko aussetzen? Und dass solche Flugshows für die Aviatik wichtig sind, wie Urs Winkelmann im Wochenblatt schreibt, lässt sich angesichts der sich häufenden Unfälle bezweifeln. Selbst Verteidigungsminister Parmelin stellt künftige Flugshows in Frage. Margrit Jermann, Dittingen

SPITEX

Schau mich an: Ich bin voll im Leben! Wie begegnen wir kranken und beeinträchtigten Menschen, war das Motto des diesjährigen Tags der Kranken vom 5. März 2017. Nicht immer ist eine Krankheit oder Beeinträchtigung auf den ersten Blick erkennbar. Für Betroffene ist es meist wichtig, so normal wie möglich zu leben, ohne Mitleid. Der Tag der Kranken 2017 möchte Brücken bauen zwischen Menschen mit einer Beeinträchtigung und Gesunden und daran erinnern, dass Menschen mit Beeinträchtigungen trotz allem am Leben teilhaben, wie du und ich. Bewusst möchte der Tag der Kranken einmal Menschen ins Zentrum seiner Betrachtungen stellen, die trotz Beeinträchtigung aktiv am Leben teilnehmen und sich engagieren – sei es in der Arbeit, bei der Freiwilligenarbeit oder für die Familie und Freunde. Ihren Einsatz für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft wollen wir wertschätzen, denn sehr oft wird ihre Situation übersehen, bagatellisiert oder nicht ernst genommen. Dass sie selber häufig nicht von ihrem Betroffen-Sein sprechen, erklärt sich damit, dass sie, so lange wie irgend möglich, als gleichwertig leben und wahrgenommen werden möchten in Arbeitswelt, Freundeskreis oder bei Freizeitaktivitäten. Laut Erhebungen des Schweizerischen Gesundheitsberichts 2015 gehö-

Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

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VERANSTALTUNG

Nähmaschinentag für alle PR. Bereits zum dritten Mal findet am Donnerstag, 16. März, der Nähmaschinen-Servicetag im reformierten Kirchgemeindehaus in Laufen statt. Die Organisatorinnen laden wiederum alle Nähbegeisterten ein, mit oder ohne Nähmaschine vorbeizuschauen. Einen Moment eintauchen in die Welt der schönen Stoffe und Spitzen, sich bei Kaffee und Cupcake unter Gleichgesinnten austauschen, sowie neue Inspirationen über Stick- oder Nähmaschinen einholen – der Tag bietet für alle Hobbynäher/innen etwas. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird der Mechaniker vor Ort die mitgebrachten Nähmaschinen aller Marken kontrollieren und reinigen. Nähmaschinen-Servicetag: 16.3.2017, 9.30 – 17.00 Uhr im ref. Pfarreiheim Laufen, Infos: www.madamemarie.ch

Das Team: (v.l.) Angelika Fischer – Angy’s Atelier, Angi Zuber – Angi’s Backbox, Fränzi Jermann – Atelier Madame Marie, Ursi Meyer – StoffLand. FOTO: ZVG

PRÄVENTION

LEHRLINGSWETTBEWERB

«Wir lassen Sie nicht fallen»

Sonderpreis geht ins Schwarzbubenland

Jeder dritte Mensch über 65 Jahre in der Schweiz stürzt einmal pro Jahr. 50 Prozent dieser Ereignisse passieren im eigenen Haushalt. Helfen Sie mit, solche Stürze zu verhindern – bei den Menschen, die Ihnen nahestehen und bei sich selbst. Sprechen Sie offen auch über harmlose Stürze. Das Rote Kreuz hilft Ihnen Stolperfallen zu erkennen, Gleichgewicht zu trainieren und weiterführende Massnahmen zu besprechen: Mit der Sturzprävention und unserer Beratung möchten wir die Selbstständigkeit älterer Menschen bewahren und gleichzeitig Sturzereignisse vermindern helfen. Unser Angebot der Ergotherapie umfasst: Beratung bei Ihnen zu Hause, Abklärung des persönlichen Sturzrisikos, Wohnraumabklärung mit Empfehlung für Anpassungen und Ausprobieren von Hilfsmitteln. Bei Bedarf geben wir auch Tipps für individuelle Übungen. Wünschen Sie eine Beratung? Zögern Sie nicht. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Unsere Ergotherapeutin Tanya Zimmermann, gibt Ihnen gerne Auskunft: T 062 207 02 40 oder per E-Mail: ergo.olten@srk-solothurn.ch Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Solothurn

Redaktionsschluss

Kleinkunst trifft Malkunst: Ellen Quenet (2. Lehrjahr), Gewinnerin des Sonderpreises, eingerahmt vom Duo StrohmannFOTO: ZVG Kauz. pd. Am traditionellen Lehrlingswettbewerb des Maler- und Gipserunternehmerverbandes des Kantons Solothurn wurden 15 Lernende des ersten und zweiten Lehrjahres ausgezeichnet. Farbenfrohe, kunstvoll gestaltete Arbeiten trafen dabei im Theaterstudio Olten auf Exponenten der Kleinkunst. Einen Sonderpreis erhielt Ellen Quenet aus dem Schwarzbubenland (Büsserach). Diese Preisverteilung ist jeweils etwas Spezielles. Die Organisatoren um Martin Hartmann «schwingen» nämlich keine grossen Reden, sondern überlassen das Feld dem Duo Strohmann-Kauz und ihrem Theater-Kabarett. Eltern, Lehrmeister und Lernende genossen das Treiben der beiden kultigen Senioren Ruedi und Heinz sichtlich. Der

lebensfrohe, listige Ruedi sowie der griesgrämige, eher bodenständige Heinz geben aber auch ein grossartiges Bühnenpaar ab. Mit ihrer Improvisationsgabe verstehen sie es überdies, bei der Preisübergabe auf die Jugendlichen einzugehen, ihnen das Eine oder das Andere über ihre Arbeiten zu entlocken. Am Wettbewerb erhalten die Lernenden jeweils eine Aufgabenstellung zugeteilt, die zwar fordernd, aber durchaus lösbar ist, wie die prämierten Beispiele eindrücklich zeigen. Von den insgesamt 15 Lehrnenden im ersten und zweiten Lehrjahr, die eine Auszeichnung erhielten, wurde Ellen Quenet ( 2. Lehrjahr bei der Firma Severin Borer AG, Büsserach) mit dem Sonderpreis gekührt.

Für Leserbriefe, Eingesandtes, Vereinsmitteilungen, Veranstaltungshinweise und andere Beiträge aus der Leserschaft gilt folgender Redaktionsschluss:

Montag, 12.00 Uhr

ren in der Schweiz 2,2 Millionen Menschen (aller Altersstufen) zum Kollektiv der Chronisch Kranken. Während in jungen Jahren vorab psychische Leiden genannt werden, sind es später zunehmend Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebserkrankungen, Diabetes, chronische Lungenerkrankungen und schliesslich Demenzen, die ins Gewicht fallen. Bei den Über-50-Jährigen liegen häufig mehrere chronische Erkrankungen vor. Auch Unfälle können dazu führen, dass Menschen kurz- oder langfristig gesundheitlich eingeschränkt werden. 2015 verzeichnete die obligatorische Unfallversicherung fast 810 000 neue Unfälle. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg ist eine Non-Profit-Organisation und bietet hilfs- und pflegebedürftigen Personen jeden Alters eine bedarfsgerechte Pflege und Betreuung zu Hause an. Seit mehr als 40 Jahren erbringen wir unsere Dienstleistungen wirtschaftlich, kostengünstig und professionell mit qualifizierten Mitarbeitenden aus der Region. Wir sind auch für Sie da! Besuchen Sie unsere Homepage www.spitexthdo.ch oder rufen Sie uns an, Tel. 061 783 91 55. Wir helfen Ihnen gerne. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

«Herzstillstand»

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

SPITEX

Zeit für ein Danke! Gestern wurde weltweit der Tag der Frauen begangen. Dies nehme ich gerne zum Anlass, um unseren 65 Frauen herzlich für ihr langjähriges Engagement zu danken. Sie sind täglich für unsere hilfs- und pflegebedürftigen Mitmenschen unterwegs oder kümmern sich im Hintergrund darum, dass der Betrieb läuft. Gleichzeitig sorgen sie für ihre Familien, ihre Kinder, Enkel, Partner, pflegebedürftigen Eltern oder ihre Freundinnen. Sie tun dies in einer Selbstverständlichkeit und vergessen dabei manchmal sich selbst. Was unsere Frauen leisten, ist nicht selbstverständlich! Es verdient Achtung und Anerkennung in der Gesellschaft. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

Jörn Weidner, Leiter Notfall Pflege, Kantonsspital Baselland Laufen

Es ist Sonntag Nachmittag und die Sonne scheint. Vater und Mutter sowie die zwei Kinder entschliessen sich, einen Spaziergang zu machen. Der Vater fühlt sich bereits den ganzen Tag ein wenig müde und schlapp. Da ist doch ein gemütlicher Spaziergang genau das Richtige. Auf einem Waldweg fängt der Vater an schwer zu atmen und fasst sich an die Brust. Eine Minute später bricht er zusammen und liegt regungslos am Boden. Herzstillstand... Was würden Sie tun? In der Schweiz erleiden ausserhalb von Spitälern ca. 8000 Menschen jährlich einen Herzstillstand. Davon überleben

lediglich 400 (5%)! Die häufigste Ursache liegt in den fehlenden Kenntnissen beziehungsweise dem zu späten Beginn einer guten Wiederbelebung durch Ersthelfer! Um die Zahlen für unser Laufental zu steigern, und Ihnen Sicherheit in solchen Situationen zu geben, biete ich in meinem Kurs «Was tun bei Herzstillstand» am Kantonsspital Baselland Laufen eine Kombination aus einem theroetischen und praktischen Teil an. Sie erlernen dabei die Fertigkeiten für eine adäquate Wiederbelebung oder können diese auffrischen. Und sollte es noch Fragen geben, nehme ich mir im Anschluss gerne Zeit für Sie. Die Kurse sind für Jedermann geeignet, ob Alt oder Jung! Jeder ist herzlich willkommen! Um eine gute Betreuung zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmer auf 20 Personen beschränkt. Detailinformationen zu Daten, Ort und Voranmeldung finden Sie unter www.ksbl.ch/veranstaltungen! Kurse finden verteilt auf das ganze Jahr statt. Kurskosten gibt es keine, ausser Ihre Zeit. Ein kleiner Aufwand mit dem Sie grosses Bewirken können.


DIES UND DAS DENKPAUSE

«Ich mach dann mal den Aussenminister»

Melanie Aprin

te ideale Zugverbindungen von Liestal nach Zürich ins Feld. Ich müsse bloss das Vorstellungsgespräch erhalten, und wenn ich dann spüre, dass «die den Job vergeben wollen», dann sei der Moment gekommen, um eine Teilzeitstelle auszuhandeln oder wenigstens zu fragen, ob man mal einen oder zwei Tage von Zuhause arbeiten könne. «Schliesslich machen das einige meiner Mitarbeiterinnen, die Kinder haben, ja auch!» «Das sind Controllerinnen und keine Nachrichtenredakteure», erwiderte ich patzig und bewarb mich trotzdem. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Man lud mich ein, und ich fuhr hin. Ich fand jedoch nie heraus, ob man mir eine Teilzeitstelle angeboten hätte. Denn einer der drei Herren, die mir gegenüber sassen, ein junger und dynamischer Landsmann aus Deutschland, wollte plötzlich wissen, wie ich die aktuelle Situation bei einer Schweizer Grossbank beurteilen würde. Ich habe längst verdrängt, ob es um die damalige Steuer-Razzia bei Kunden der Credit Suisse oder den UBS-Milliarden-Skandal ging. Dafür kann ich mich noch gut erinnern, wie mein Blick verlegen beim Chefredaktor landete. Mit rotem Kopf trug ich Argumente vor, wieso ich spontan keine fundierte Antwort geben könne: Meine Zeit am Newsdesk sei schon etwas länger her, und das gehe ja auch aus meinem Lebenslauf deutlich hervor. Doch innerhalb einer Woche am Nachrichtenpult sei ich – wegen meiner langjährigen Routine in dieser Funktion – verlässlich in der Lage, Fragen wie diese auf Anhieb zu beantworten. Man möge bedenken, dass ich derzeit als Regionaljournalistin unterwegs sei und mich mit anderen Themen beschäftige. «Was sind das denn für Themen?», wollte mein Landsmann wissen. «Ich schreibe beispielsweise über die Not der Bienen», sagte ich und spürte auf Anhieb, dass selbst der sympathische Chefredaktor mich mittlerweile nicht einmal mehr als Quotenfrau einstellen würde. Denn zwischen Bienen und Börsen fehlt es an Verbindungen. So verlief meine Veränderung im Sande, und die Gründe könnte man auch verstehen, würde es nicht bei der Polit-Elite komplett anders aussehen: Unser ehemaliger Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zum Beispiel macht jetzt mal eben den Aussenminister. Und der Sozialdemokrat Martin Schulz, bis vor kurzem noch Präsident des Europäischen Parlaments, will schon in ein paar Monaten der nächste deutsche Bundeskanzler werden. Hoch gegriffen für zwei Menschen, von denen der eine kein Abitur hat und Buchhändler war, während der andere sich sein Geld mit Deutsch-Kursen für Ausländer verdiente? Offenbar nicht. Weshalb ich mich zu Recht frage, warum Bienen eigentlich nichts mit Börsen zu tun haben dürfen.

Man staunt ja immer wieder, was in der Politik so alles geht. Da gibt es Karrieren, von denen man als normaler Bürger nur träumen kann. Viele junge Menschen etwa würden gerne Arzt werden. Kein Problem, heisst es an den medizinischen Fakultäten, aber bitte nur über den Umweg eines knallharten Eignungstests für medizinische Studiengänge. Noch schwerer soll es sein, Diplomat zu werden: Ohne intensive Vorbereitung und höchste Qualifikation sei es kaum möglich sein, den Zulassungswettbewerb zu bestehen. Die meisten Menschen sind daher froh, eine ganz normale Stelle zu haben und sie zu behalten. Der Wunsch, sich im Laufe seines Berufslebens zu verändern oder gar zu verbessern, ist häufig bereits nicht zu realisieren. Auch ich musste das erfahren, als ich noch in der Schweiz lebte. Ein neuer Job meines Mannes hatte uns von Wien in den Grossraum Basel geführt. Ein neues Quartier war nötig. Wir fanden es im schönen Schwarzbubenland – mitten im überschaubaren Dorfkern von Nuglar. Nun kann man in Nuglar gut Kirschen essen und leckeres Schwarzbubenbier trinken. Auch interessante Stellenangebote gibt es in der Umgebung – für Manager zum Beispiel oder für Chemiker. Für mich als Wirtschaftsredakteurin sah es da eher mau aus. Doch mit Glück tat sich ein Ersatz-Job auf: Der Chef vom «Wochenblatt» schickte mich des Öfteren als Lokalreporterin los, und gelegentlich durfte ich sogar Texte in der Basellandschaftlichen Zeitung platzieren. Mein Leben als Mutter zweier Schulkinder und bescheidene Working Mom schien im Lot. Bis eines Tages mein Mann mich fragte, wann ich mir denn eigentlich wieder einen richtigen Job suchen würde. Immerhin sei man jetzt in der Schweiz, und da sei doch alles möglich. Selbst Teilzeitstellen für Wirtschaftsredakteure könne man im Land der Vollbeschäftigung gewiss aushandeln. «Blödsinn», sagte ich genervt, und führte ihn auf jene Seiten im Internet, wo erfahrene Journalisten auf Job-Suche gehen. Es war Sommer 2012, und meine Suche ergab einen unmittelbaren Treffer: Der verlängerte Arm eines grossen deutschen Medienhauses brauchte für seine Wirtschaftsmedien einen neuen Online-Redaktor am Nachrichtentisch. «Siehst Du», rief ich triumphierend, «da steht nichts von Teilzeit, und obendrein ist der Job in Zürich.» «Na und», sagte Die ehemalige Wochenblattreporterin lebt heute mit ihmein Mann ungerührt und führrer Familie in Nordrhein-Westfalen (D)

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Wahlen

Vielfalt im Leimental

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Links und rechts am Strassenrand hängt zur Zeit gar allerhand und alle strahlen Zuversicht Selbstbewusst manch ein Gesicht Kein Wunder, dass ein jeder lacht: Die Fehler sind schon längst gemacht So dass der Staat heut für und für erscheint als übles Krebsgeschwür Und seine Metastasen-ach ! sind Ringier und Leutschenbach Wer noch so sucht – er findet nie Dagegen eine Therapie Drum lach getrost-o Kandidat fürs meiste kommst du eh’ zu spat. (Jetzt hab’ Gewählte ich erbost – den Nicht-Gewählten sei’s zum Trost) Heinz Klötzli Nunningen

LESERBRIEF

Vorbilder statt Lobbyisten Andreas Bringold ist im Wettkampf um die Kantonsratssitze einer von vielen Kandidaten. Doch er ist der einzige, der schon einmal eines der härtesten Rennen der Schweiz gewonnen hat, den 100 km Lauf von Biel. In unzähligen Situationen stellte er immer wieder unter Beweis, dass er das Zeug dazu hat, nicht aufzugeben, sondern weiterzukämpfen – auch dann, wenn es nicht mehr lustig ist. Mit dieser Ausdauer und Motivation wird er in der kantonalen Politik im Interessenswettbewerb den Schwarzbuben zum Erfolg verhelfen. Er weiss, wie man zur nötigen Stärke findet, dass man Ziele erreichen kann, die auf den ersten Blick unerreichbar erschienen. Er will in den Kantonsrat, weil er daran glaubt, dass es Vorbilder braucht und nicht Lobbyisten. Deswegen lohnt es sich an die Urne zu gehen und Andreas Bringold zu wählen. Silvia Vögtli, Hochwald

WAHLEN KT. SOLOTHURN

Zeit, Bilanz zu ziehen

(Pizzeria Mondial) in Dornach, um die Wahlresultate gemeinsam zu verfolgen und hoffentlich zu feiern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Mittag und danken bereits jetzt allen Wählerinnen und Wählern dafür, dass sie ihre demokratischen Rechte wahrnehmen und damit zu einem lebendigen, gut abgestützten Staatswesen beitragen. Daniel Urech Kantonsrat Grüne, Dornach

Susanne Koch Kantonsrätin CVP Erschwil

Wahlsonntag mit den Grünen Wer noch nicht gewählt hat, hat nur noch drei Tage Zeit, seine Stimme abzugeben. Nach einem engagierten Wahlkampf finden am Sonntag, 12. März die Kantons- und Regierungsratswahlen statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen stehen für einen offenen, ökologischen und sozialen Kanton Solothurn ein – Werte, welche auch unsere Regierungsratskandidatin Brigit Wyss teilt. Die Grünen Dorneck-Thierstein treffen sich am Wahlsonntag ab 12.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im Restaurant Schwert

EINGESANDT

Die letzte Session der Legislaturperiode 2013 – 2017 kommt und damit die Zeit, Bilanz zu ziehen. Die Fraktion der CVP/EVP/glp/BDP ist stolz darauf, als Geburtshelferin weit tragender Geschäfte, wie dem Neubau des Bürgerspitals, der definitiven Einführung der Familien-Ergänzungsleistung oder dem neuen Finanzausgleich unter den Gemeinden eine aktive Rolle gespielt zu haben. Von allen Geschäften war aber der Massnahmenplan und dessen Umsetzung jenes Geschäft, welches über allen anderen stand. Die gesunden Finanzen waren das Prio 1-Legislaturziel des Regierungsrates und der Massnahmenplan der Grund dafür, dass wir die Finanzen des Kantons wieder im Griff haben und für 2017 erstmals seit Jahren wieder schwarze Zahlen budgetieren konnten. Dieser Plan wurde letztendlich nur dank den Mitteparteien politisch umgesetzt. Wir haben den nötigen Ausgleich zwischen den Polparteien sichergestellt. Diese Konsensfähigkeit ist letztendlich der Erfolgsgarant des Systems. Eine ausgleichende, lösungsorientierte Politik ist positiv für den Kanton Solothurn – wir setzen sie um! Dass die zunehmende Polarisierung nicht zielführend ist, kann zurzeit in Bundesbern bei der Debatte zur Rentenreform anschaulich verfolgt werden. Wir sind überzeugt davon, dass kommende Herausforderungen, wie etwa die Umsetzung von zwingenden Steuerreformen, ein hohes Mass an Konsensfähigkeit brauchen. Umso wichtiger ist es, dass der Kanton Solothurn auch in den kommenden Jahren eine starke Mitte haben wird. Wir sind bereit dazu!

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

Grüne DorneckThierstein: Die Wanderung begann bei Ida Schaffter in Metzerlen. FOTO: ZVG Die Grünen Dorneck-Thierstein durften letzten Sonntag die Regierungsratskandidatin Brigit Wyss im Leimental begrüssen. Es sollte ein Tag im Zeichen der Vielfalt werden. Die zum Start genossenen Köstlichkeiten aus dem Hofladen von Ida Schaffter in Metzerlen unterstrichen die kulinarischen Höhepunkte, welche Leimentaler Boden und Hände hervorbringen. Unterwegs zur Ruine Landskron wurde die Landesgrenze überschritten, und die Aussicht von oben offenbarte die Lebendigkeit der vernetzten Dreilandregion. Eine Stange des hervorragenden Sto-

cha Biers mit feinem Apfelkuchen im Restaurant Bahnhof in Rodersdorf und die Tramfahrt mit der Linie 10, der angeblich längsten Europas, rundeten den Tag ab. Brigit Wyss konnte sich ausführlich von lokalen, politisch aktiven Grünen orientieren lassen und weiss nun bestens über das Leimental Bescheid – wählen wir mit Ihr Kompetenz und Interesse an der regionalen Vielfalt in den Regierungsrat des Kantons Solothurn! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

LESERBRIEF

Energiestrategie Vision und Aufgabe Nun hat die FDP Delegiertenversammlung in Fribourg sich und der Energiestrategie einen der schlechtesten Dienste erwiesen. Die knappe Pattsituation gibt keine Antwort auf Fragen der zukünftigen Energiestrategie. Unverständlich ist dieser Entscheid deshalb, weil er mit seiner Zustimmung, mit nur wenigen Stimmen Vorsprung, die Energiestrategie des Bundesrats unterstützt. Gerade die FDP, die grundsätzlich für eine Reduktion von Bürokratie und Subventionen ist, lässt sich vor diesen Wagen spannen. Ebenso fragwürdig sind die Argumente der Befürworter, mit der Zustimmung würde etwas für den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt der Schweiz getan. Die technologische Führerschaft hat die Schweiz schon lange abgegeben und die Produktion findet ebenfalls nicht mehr in der

Schweiz statt. Selbst die Fundamentalisten erneuerbarer Energien stehen sich selbst im Weg (Leserbrief, BAZ 06.03.2017 von Maximilian Reimann NR Aargau). Silvio Borner, Präsident des Think-Tank Cornot-Cournot-Netzwerk, beschreibt am 04.03.2017 in der BAZ unter dem Titel «Der Jahrhundertfehler», wie sich nach Fukushima in Deutschland zum Thema Atomausstieg eine Dynamik entwickelt hat, die von der Schweizer Politik, und allen voran vom bundesrätlichen Departement, unreflektiert übernommen wurde. Ungeachtet der politischen Herkunft und bei sachlicher Betrachtung sollte eigentlich klar sein, dass die Energiestrategie 2050 nur scheinbar, dafür eine gefährliche Lösung anstrebt. Bruno Schnellmann, FDP Dornach

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Jetzt noch CVP wählen! Am kommenden Wochenende finden im Kanton Solothurn Kantons- und Regierungsratswahlen statt. In der Konfetti- und Ferienlaune gehen die Wahlen beinahe unter. Die CVP DorneckThierstein ruft deshalb die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf, von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen. Ihre Stimme zählt, denn manchmal entscheiden nur wenige Stimmen! Das Wahlcouvert kann bis zum Samstag, 11 März bei den Gemeinden eingeworfen werden, die Wahlbüros sind am Sonntag bis um 12 Uhr geöffnet. Genauere Angaben finden Sie auf dem Stimmcouvert.

VERANSTALTUNG

Kursangebote für Pilzliebhaber dust. Im soeben erschienenen Sommerprogramm 2017 der Volkshochschule beider Basel ist wiederum ein Pilz-Kurs für Einsteiger und Einsteigerinnen in Laufen zu finden. Beginn des vierteiligen Kurses ist am 16. August. Kursleiter ist Moritz Antony, Pilzkontrolleur und Wochenblatt-Karikaturist. Antony bietet auch im Jahr 2017 Pilzferien an. Und zwar in Elm (Glarus) vom 24. bis 30. September, in Altglashütten (Schwarzwald), vom 8. bis 14. Oktober. Wer Interesse hat, aber keine ganze Woche dafür aufwenden will, findet auf der Website www.pilzferien.ch auch zwei Angebote von kürzerer Dauer. www.pilzferien.ch

Vier Frauen und fünf Männer steigen für die CVP Dorneck-Thierstein ins Rennen um einen Sitz im Kantonsrat. Der Anteil an Frauen beträgt damit 44 Prozent. Die CVP bietet in ihrer Wahlbeilage umfassende Informationen über die Kandidierenden, während andere Parteien vor allem die Portraits zeigen. Bei den Regierungsratswahlen verdienen Roland Fürst und Roland Heim Ihr Vertrauen. Der Leistungsausweis der beiden bisherigen Regierungsräte ist beeindruckend – setzen Sie auf Kontinuität und wählen Sie am 12. März die CVP! CVP Dorneck-Thierstein Micha Obrecht


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Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

Dorneck-Thierstein

Andreas Bringold in den Kantonsrat www.fdp-so.ch

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 9. März 2017 Nr. 10

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Bettagsfranken für Deutschförderung KANTON SOLOTHURN. WOS. Anstelle der früheren Bettagskollekte wird seit 2010 jährlich ein «Bettagsfranken» pro Einwohner aus dem Lotteriefonds ausbezahlt. Diese 250 000 Franken werden für gemeinnützige, kommunale und regionale Sozialprojekte eingesetzt. Die Hälfte des Betrages wird jeweils in Absprache mit dem Verband Solothurner Einwohnergemeinden für ein Jahresthema verwendet. Dieses Jahr wird das Projekt «Deutschförderung vor dem Kindergarten» mit 125 000 Franken berücksichtigt. Die andere Hälfte geht an einzelne Sozialprojekte, die nicht direkt von der öffentlichen Hand unterstützt werden. Den Jahrgängern 1998/99 sei Dank: Punkt 18 00 Uhr ging es los auf dem Fasnachtshübeli Erschwil. Es war wieder ein FOTO: GEORG GROLIMUND, ERSCHWIL tolles Feuer trotz Regen zu Beginn.

REGION

DORNACH

NUNNINGEN/KT. SOLOTHURN

PolizeiaspirantInnen gesucht

Infoabend Darmkrebs

Poststellen sollen erhalten bleiben

Aufgrund des regen Interesses führt die Polizei Basel-Landschaft wiederum einen Informationsanlass für angehende Polizeischüler/innen an ihrem Hauptsitz in Liestal durch. Dieser findet am 18. März 2017 statt. Für die Polizeischule 2018-1, die Anfang April 2018 beginnen wird, ist die Ausschreibung eröffnet. Interessierte können sich bis am 31. Mai 2017 schriftlich via Homepage der Polizei BaselLandschaft bewerben. Um angehenden Polizeischülerinnen und -schülern einen fundierten Einblick in die Polizeiarbeit zu ermöglichen, führt die Polizei Basel-Landschaft am 18. März, von 9 bis 13 Uhr, wiederum einen Informationsanlass in den Räumlichkeiten ihres Hauptsitzes in der Gutsmatte an der Rheinstrasse 25 in Liestal durch.

WOS. Im Rahmen des internationalen Darmkrebsmonats März laden die Krebsliga Solothurn und die Solothurner Spitäler (soH) die Bevölkerung am Donnerstag, 23. März, in der Aula der Schulanlage Brühl in Dornach zu Fachvorträgen mit anschliessendem Besuch des begehbaren, acht Meter langen Darmmodells ein. Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Krebserkrankungen. Die Krankheit beginnt schleichend, und es können Jahre vergehen, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Prävention und Früherkennung vermindern das Risiko und erhöhen die Heilungschancen. Öffentlicher Infoabend Darmkrebs: Donnerstag, 23. März, 18.30 – 20 Uhr, anschliessend Apéro, Aula der Schulanlage Brühl Dornach, Gempenring 34, Dornach, Anmeldung bis 20. März an: Krebsliga Solothurn, Telefon 032 628 68 10, info@krebsliga-so.ch. Der Eintritt ist frei.

dust. Ende Januar 2017 wurden viele Gemeinden mit Poststellen durch eine Pressemitteilung der Gewerkschaft Syndicom darüber informiert, dass das Weiterbestehen ihrer Poststelle gefährdet ist. Es sollten nur noch in Zentrumsgemeinden Poststellen erhalten bleiben. Diese Aktion führe zu einem massiven Abbau des Service Public, bei welcher nicht nur einzelne Gemeinden, sondern ganze Regionen betroffen seien, fand Heiner Studer, FDP-Kantonsrat, Nunningen, und reichte eine entsprechende Interpellation im Parlament ein. Darin wird der Solothurner Regierungsrat gebeten, entsprechende Fragen zu beantworten. Die Bevölkerung sei verunsichert und habe Anspruch auf ausführliche Information, heisst es im Interpellationspapier des Nunninger Gemeindepräsidenten Heiner Studer.

Frontalkollision fordert zwei Verletzte LIESBERG. WOS. Am letzten Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der Baselstrasse in Liesberg eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr die 30-jährige Lenkerin eines Personenwagens in Richtung Delsberg. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenfahrenden Personenwagen. Sowohl die 58-jährige Lenkerin des korrekt fahrenden Fahrzeuges als auch die unfallverursachende Lenkerin erlitten Verletzungen und mussten mit der Sanität ins Spital verbracht werden. Bänklibuch wird rege genutzt ZWINGEN. WOS. Auf Initiative eines Vorstandsmitgliedes des VVZ, Verkehrs- und Verschönerungsverein Zwingen, habe die Gemeinde Zwingen seit ein paar Monaten, bei einer Sitzbank auf der Hard, ein Bänklibuch, wie eine Leserin dem Wochenblatt mitteilt. Seither würde dieses Bänkli, das lange Zeit gar nicht beachtet wurde, von Wanderern und Spaziergängern rege benutzt und im Bänklibuch habe es schon viele Einträge, die teilweise zum Schmunzeln anregen.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

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Einen Film im Kino schauen und in der Stadt bummeln und etwas essen gehen, ist immer das Schönste! Aber wenn man die Grippe gefasst hat, ist es auch möglich, eine DVD in der Stebi zu holen und diese quasi vom Krankenbett aus anzusehen. Das habe ich diese Woche genüsslich getan. Wir haben eine sehr grosse Auswahl an DVDs und für den heutigen Tipp habe ich einen witzigen und leichten Film ausgewählt. Er ist von Paul Weitz, der 1965 in New York geboren und ein amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent ist. Im Film «Grandma» ist alles schräg, was schräg sein kann. Die lesbische Grossmutter Elle trennt sich von ihrer Freundin, als just in diesem Moment ihre Enkeltochter Sage auftaucht und sie um Geld bittet. Das Geld braucht sie für eine Abtreibung – aber Grandma hat auch kein Geld. Zusammen fahren sie los, um all ihre Freunde anzupumpen. Die Grandma ist eine unkonventionelle, freche, schlagfertige und gleichzeitig liebevolle Frau – genial gespielt von Lily Tomlin. So eine Grossmutter würde man sich wünschen! Der Film wirkt wie ein Antidepressivum und ist nicht nur mit Grippe sehr zu empfehlen! Christine Eckert

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