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Donnerstag, 2. März 2017

109. Jahrgang – Nr. 09

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 3. März 2017 Trotz hohen Wolkenfeldern recht sonnig. 2ºC 15ºC

4ºC 13ºC

5ºC 12ºC

Samstag, 4. März 2017 Mit zunehmender Bewölkung nur noch teilweise sonnig, aber trocken. Sonntag, 5. März 2017 Stark bewölkt mit einigen Regentropfen, vor allem am frühen Morgen.

Laufen

3 Vom Tonziegel zur Saphirkeramik. Die Keramik Laufen AG feierte ihren 125. Geburtstag.

Hofstetten

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Die Region im Fasnachtsfieber Wie gewohnt standen die beiden Umzüge in Breitenbach und Laufen im Zentrum der regionalen Fasnachtsveranstaltungen. Das Wochenblatt besuchte aber auch einige Satelliten, die es ebenfalls faustdick hinter den Ohren haben. Martin Staub und Gaby Walther

P

unkt zwei Uhr legten d’ Schwitzchäschte mit Pauken und Trompeten los. Dieses Jahr hoch zu Wagen statt schweisstreibend auf der Strasse. Zu ihrem 40. Geburtstag genossen die Jubiläumsgugger Gastrecht auf

Unter Beobachtung: Die Agfrässene feiern ihr 50-Joor-Jubiläum mit Volldampf und Kameramann.

Mit viel Musik, Rückblick, Schnitzelbank und ein paar Anekdoten über das Dorf feierte das Grunzerli am letzten Donnerstag und Freitag seinen 15. Geburtstag.

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dem Wagen der Ysfäger, die diesmal den Tross mit rekordverdächtigen 52 Nummern anführten. Trotz noch zehn Jahre längerem Dabeisein zelebrierten die Agfrässene Laufen ihr 50-Jahr-Jubiläum quietschfidel als Froschkönige: «Mit Biss uf dr Gass macht Spass.»

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Trump überall: Auch am Umzug in Breitenbach trieb der Präsident sein Unwesen. FOTO: GABY WALTHER

Das Rohr wird gesprengt In Breitenbach thematisierten die Turnfäger als Sprengmeister den Abriss der Isola. Andere wagten sich weiter in die Welt hinaus, zum Gotthard und bis nach Amerika. Der grosse Umzug in «Hirzebach» mit 42 Umzugsteilnehmern begeisterte die Menge. Doch nicht nur die Wagen und Guggen zeigten Kreativität, sondern auch unter den Zuschauern waren zahlreiche fantasievolle Sujets zu entdecken. Nach Jahren, in denen sich die Jugendlichen eher selten verkleidet hatten, war nun das Gegen-

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FOTO: MARTIN STAUB

teil festzustellen: Pokémon, das Pink Fluffy Unicorn, Bären, Affen und Piraten waren überall anzutreffen. Sich verkleiden ist wieder in.

Pandas: Nicht nur zuschauen, sondern kostümiert dabei sein, macht doppelt Spass. FOTO: MARTIN STAUB

Mehr Fasnacht aus der Region im Innenteil.


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Empfehlungen

Dienstag, 7. März 2017

Brauchen Sie einen sauberen

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Coiffeur Ines Vom 21. Februar bis 4. März bleibt der Salon geschlossen. I. Saladin Laufenstrasse 17 4226 Breitenbach 061 781 24 40

8. August 5. September 3. Oktober 7. November 5. Dezember


LAUFENTAL LAUFEN

LAUFEN

Laufen hat alles – ausser Schnitzelbängg

Vom Tonziegel zur Saphirkeramik

Bängg aus Blauen, Kleinlützel, Meltingen und Zwingen machten das Forfait der beiden renommierten Laufner Schnitzelbänke wett.

Mir verabschide eus mit eme härzliche Dangg.

bü. Sie wollten dieses Jahr nicht, aus beruflichen und privaten Gründen. Sie, das sind die Schnitzelbänggler Raphi & Jölle sowie Papageno und Papagena. Dass damit nur gerade Les Chanterelles aus Kleinlützel und d’Lumpesammler aus Zwingen in den Laufner Beizen sangen, gab den beiden Zwingner Sängern zu denken: Surprise: Raphi & Jölle hielten es zu Hause nicht mehr aus. Ob da Telepathie im Spiel war? Plötzlich erschienen spontan die Vermissten Raphi & Jölle als Riesen-Überraschung in der Rolle der alten Damen BräschteBerti und Joomer-Josy aus dem Jahr 2007. Mit ihrer Version von Polo Hofers «Giggerig» lösten sie in der Wandelbar Lachanfälle und Freudentränen aus: Bringen Qualität ins Bett: D’LumpeFOTOS: ROLAND BÜRKI sammler, jä nei, hösch! Was het dr Biber und dr Luchs mit em Räbhuehn z’tue O dr Wachtelkönig und dr Steichuz ghört drzue Die stärbe alli nöchstens us, chasch numme no Bildli chaufe S gliche Schicksal erliede grad d’Schnitzelbänggler z’Laufe

Jedesmol wenn mir i d’Loki go tanze göh Muesi immer schreie, wenn mer d’Männer uf d’Zeche stöh Denn meine si, es sigi mini Liideschaft Und i ghei fascht um, und säg mit letschter Chraft Du du du du du du, mach e Schritt nach Links !

Die Keramik Laufen feierte ihr Firmenjubiläum. Führungen durch die modernen Produktionsanlagen von Keramik und Similor, spannende Vorträge zur Gegenwart und Zukunft des Betriebes und eine interessante Aufbereitung der 125-jährigen Geschichte der erfolgreichen Firma bildeten einen würdigen Rahmen. Martin Staub

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m Jahre 1892 war es, als sich am 4. Juli vier Männer im Restaurant Lamm zusammensetzten und die Tonwarenfabrik Laufen AG gründeten. Einer davon war Joseph GersterRoth. Sein Enkel, Architekt Giuseppe Gerster (79), berichtete in einem Podium zusammen mit dem heutigen Geschäftsleiter Klaus Schneider über seine Erlebnisse und Eindrücke im Umfeld der aufstrebenden Firma. Obschon der noch heute aktive Architekt seinen berühmten Grossvater

Podium: Giuseppe Gerster erzählt von seinen Erfahrungen mit der Keramik Laufen. Corinne Rüetschi, Moderatorin (l.), und CEO Klaus Schneider (r.). Im HinterFOTO: MARTIN STAUB grund Firmen Mitbegründer Joseph Gerster-Roth.

nicht persönlich kannte – dieser starb 1937, ein Jahr vor Giuseppes Geburt –, bekam er doch einige interessante Details mit. Und er zeigt sich noch heute stolz auf sein 1972 vollendetes Verwaltungsgebäude, das er als junger, selbstständiger Architekt verwirklichte und das noch heute seinen Ansprüchen genügt. Klaus Schneider, seit zehn Jahren Ge-

Ob da wohl das Fertilisationskonzept der Lumpesammler das Nachwuchsproblem löst? Mi neui heissi Flamme, die frogt mi vor em Sex Öb i denn Qualität chönn bringe, «tschöss» bin i perplex Numme s’Bescht und erscht no früsch will das junge Ding Do han i gmerggt, hejo, die will vo mir e Aldi-Ching Refrain: Jä, nei hösch, dä chasch nit bringe, mir sy vo Zwinge, jä nei…

In den Litzler Farben: Les Chanterelles sont belles. Les Chanterelles, wie immer in bester Stimmung, fassten zur Melodie «Brown girl in the Ring» am Ende Vergangenes in ihrer Bänggler-Bilanz genial zusammen: D Schwyzer Schüeler sy Mathe-Genie Wenn du d Quelle wottsch rette, bisch gege d Deponie De Schwyzer Schutter ihri T-Shirt si grisse Das Johr düen mir Raphi & Jölle und dr Papageno und d Papagena und s Laufestäbli vermisse Die chrischtkatholischi Chilche isch zue us Sicherheit D Brangelina het wie d Ängländer Brexit gseit D Syngenta ghört jetz de Chinese Mit dr Bahn chasch dur e Gotthard freese Zu de Chanterelles ghört e Schnitzelbangg

Zueflieger: Die Blauner nahmen kein Blatt vor den Mund. In der fasnächtlichen Kulturschüre Blauen von Ruedi Meury traf das Wochenblatt auf räppende Blauner Schnitzelbänggler, die Zueflieger mit ihrem Räppli, Räppli, Räppli, Räpp! Genüsslich reimten sie Dorfklatsch zu Pointen zusammen: Dr Wirt vom Chrütz isch ungerwägs im Strössli mit hundert Sache De Eier g’fallt das aber nit nach dr Kurve chönntsch Riehrei mache. Dehei macht är denn hinge uff chläbrigs Ei i jedere Fuge Für e Toni kei Problem duets mit em Röhrli usesuge. Räppli, Räppli, Räppli, Räpp….. Und willsch nit choche dehei, bim Toni git’s Bouillon mit Ei! Sie wagten sich wegen fehlender Larve nicht nach Laufen: Die Mähldiger aus Meltingen. Aber im Breitenbacher Zäni riss die Schnitzelbangg-Grossfamilie ihr Publikum mit. Unter anderem mit einem Thema, das derzeit in aller Munde ist: Letscht Johr isch sie dr Renner gsi und all hei drüber brichtet sie sigi eher Maa as Frau und schlimmers hei si dichtet D’Martullo-Blocher das isch wohr het im Papä si Statur im Vergliich isch das jo nüt zum Trump siner Frisur.

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Tonwarenfabrik 1895: Die damalige Belegschaft.

schäftsführer, zeigte anhand von alten Fotos die einzelnen Zeitabschnitte, von der Produktion von Ziegeln und Backsteinen über die Herstellung des ersten Schüttsteins 1925 bis hin zum heutigen bis ins Detail designten Dusch-WC sowie zur revolutionären hauchdünnen Saphirkeramik. Wer rechtzeitig zur Nachmittagsveranstaltung kam, konnte den modernen Betrieb in teilweise alten Gebäuden anlässlich eines kompetent geführten Rundgangs bis ins Detail kennen lernen. Die seit 2009 hier produzierende Similor AG mit rund 200 Angestellten bildet zusammen mit der Keramik AG einen Anbieter von gesamtheitlichen Badezimmerlösungen, wie Klaus Schneider ausführte. Die Übernahme der Keramik Laufen AG im Jahre 1999 durch die spanische Rocca-Gruppe mit weltweit rund 22 000 Mitarbeitenden zeigt sich heute unmissverständlich als Glücksfall. «Wir, mit unseren etwas über 500 Mitarbeitenden, sind für Rocca die Premium-Marke und sind stolz darauf», erklärte ein sichtlich zufriedener Klaus Schneider.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

FEEL beim Wärmeverbund Brislach Am Mittwoch, 22. Februar, führte der Verein FEEL (Forum Erneuerbare Energien Laufental) seine 6. Generalversammlung durch. Mit seiner massgeblichen Mitarbeit hatte sich Vereinsgründungsmitglied Daniel Hügli in der Planungskommission des Wärmeverbundes Brislach GmbH, einmal mehr als Pionier in Sachen «Planen und Bauen von erneuerbaren Energien» bewiesen, womit der Durchführungsort der GV 2017 mit einer Führung durch die Schnitzelheizanlage durch Geschäftsführer Martin Bucher schon das erste Highlight zu Beginn der GV war. Zurück von der Besichtigungstour mussten im zweiten Teil der GV, welcher im Gemeindesaal abgehalten wurde, in einem zügigen Spurt die Geschäfte des vergangenen Jahres durch Präsident Ralph Jordi verlesen und durch die Versammelten genehmigt wurden. Im dritten Teil überraschte Vorstandsmitglied Remo Oser mit einer eindrücklichen Präsentation. Die Themen: Klimaschutz, Klimaerwärmung, erneuerbare versus nicht erneuerbare Ener-

gien, Landschafts- und Artenschutz versus Atombetrieb und Endlagerungen, Fördern erneuerbarer Energien sowie das Warten auf die ausgereifte Zukunftstechnologie, die all unsere Energiesorgen beenden wird. Oser verstand es mit einfachen Vergleichen und Zahlen in seiner Präsentation aufzuzeigen, dass es sich beim Thema Erneuerbare nicht um einen ausgelutschten Trend handelt. Die Anwesenden erkannten, dass es sich nach wie vor um eine absolut populäre Gesinnung handelt, welche nur durch Angstmachereien weniger, machthungriger Grosskonzerne und Lobbyisten noch für Verunsicherung sorgt. Osers Vortrag zeigte, dass mit der Volksabstimmung vom Mai über die Energiestrategie 2050 des Bundes die Weichen gestellt werden müssen, damit unser Versprechen langfristig umgesetzt werden kann. Deshalb beschloss FEEL, mit einer Kampagne die Energiestrategie 2050 zu unterstützen und wird dazu um noch mehr Supporter und Mitkämpfer werben. Mario Wälti

K469214/003-738357

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 9. März, 20.30 Uhr

The Misfortunates

Regie: Felix van Groeningen mit Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Koen De Graeve u. a. Komödie: BEL, NL, 2009, 108 Min.


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Gottesdienste Truurig nähme mir Abschied vo unserem liebe Papi, Gross- und Urgrosspapi, Ex-Ma und Fründ

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 3. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Freitag, 3. März, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Weltgebetstag mit dem ökum. Vorbereitungsteam. Sonntag, 5. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Dienstag, 7. März, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr in den christkatholischen Pfarreisaal, Viehmarktgasse in Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Liesberg Freitag, 3. März, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.

Ruedi Meier vo Gämpe 25. 10. 1940 – 24. 2. 2017

Er het am letschte Fritig sini letschti, ersehnti Reis aträte. Gärn möchte mir mit euch gmeinsam Abschied näh und lade euch i ins Fürwehrmagazin in Gämpe am Donnschtig, 9. März 2017, um 15.00 Uhr. Gärn dörfed ihr e Cherze mitbringe. Anstell von Bluemespände freue mir uns, wenn dr Verein für altersgerechtes Wohnen in Gempen, Stail Alva, berücksichtigt wird: IBAN CH83 0076 9026 0111 1200 7, Vermerk: Ruedi Meier. Peti Meier und Sarah mit Katia, Balduin und Lucia Karin Meier und Roby Ruedi, Kata, Sabin, Madlen und Emilian Holzer mit Partnern Ruth und Basil Hasenböhler

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traueradresse: Bürenweg 7, 4145 Gempen

Gottesdienste: Sonntag, 5. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf Donnerstag, 9. März, 10 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Sonntag, 12. März, 10.30 Uhr, kath. Kirche, Himmelried, ökum. Gottesdienst zu Brot für alle/Fastenopfer, Thema: Geld gewonnen, Land zerronnen, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Augustine Bijoy, Org. Esther Nef und «I pizzicanti», anschl.: Suppenzmittag im GemeindeHaus Himmelried. Pw-Fahrgemeinschaft nach Himmelried: um 10 Uhr vor dem ref. KGH Breitenbach. Für Mitfahrende: Rolf Schädeli, Telefon 079 279 94 37 Pfarramtsvertretung: Während der Woche vom So, 26. 2., bis So, 5. 3. 2017, wird Pfarrer Stéphane Barth, der dann Ferien hat, von Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf vertreten. Sie ist in dieser Woche für Beerdigungen und seelsorgerische Notfälle zuständig. Ihr Telefon: 061 901 20 62.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Lina Lutz-Hänggi 16. April 1928 – 26. Februar 2017 Nach einem langen und reich erfüllten Leben durfte sie in ihrem 89. Lebensjahr nach kurzer Krankheit einschlafen.

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

In stiller Trauer Alex Lutz Manuel und Bojan Therese und Samuel Hartmann-Lutz Barbara, Sereina mit Mike und Philipp Rita Lutz

WIR DANKEN HERZLICH EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 3. März, 19.30 Uhr Ökum. Weltgebetstag, Philippinen, Einsingen um 19 Uhr, Martina Hausberger und ökum. Vorbereitungsteam Sonntag, 5. März, 10 Uhr Narrenpredigt, Pfeiffergruppe «Junteressli» aus Basel, Pfarrer Armin Mettler und Stefan Pöll, Orgel. (Bitte Schulhaus-Parkplatz benutzen. Danke!)

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Pirmin Hänggi erfahren durften.

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Danke – Herrn Pfarrer Stadler für die würdige Gestaltung der Trauerfeier. Danke – der Organistin für ihre musikalische Begleitung. Danke – der Sakristanin Helen Jeger. Danke – Dr. Haberthür für die ärztliche Betreuung. Danke – dem Pflegepersonal des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, für die liebevolle Pflege. Danke – den Verwandten, Bekannten, Schulkameraden, Freunden und allen die Pirmin so zahlreich auf dem letzten Weg begleitet haben. Danke – für die Geldspenden, Karten, heiligen Messen und für späteren Grabschmuck.

Dreissigster: 26. März 2017 um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch.

Meltingen, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 4. März 2017, um 18.00 Uhr in der Kirche Meltingen. 466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 2. März 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch in Nunningen statt.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Anstelle von Blumen gedenke man des Wohnheims Opalinus, Fabrikweg 20, Gelterkinden, Postkonto 50-443195-4, Vermerk: Lina Lutz-Hänggi. Traueradresse: Therese Hartmann-Lutz, Baumgartenweg 3, 4207 Bretzwil Gilt als Leidzirkular.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein. Rainer Maria Rilke

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Onkel und Götti

Willy Müller-Hürbi

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Zurück am Montag, 6. März 2017 Tel. 061 751 63 78 www.dr-schoen.ch

7. 1. 1923 – 25. 2. 2017 Nach einem reich erfüllten Leben durfte er nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.

In Liebe

Büsserach

Sophie Müller-Hürbi Willy und Sonja Müller-Gass Hansruedi und Liliane Müller-Hänggi Gross- und Urgrosskinder Verwandte und Bekannte

Baupublikation Gesuchsteller: Anna Pronay Dornacherstrasse 163; 4147 Aesch Bauobjekt: Photovoltaikanlage Standort: Oberdorfstrasse 23 Grundstück: GB 1303 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 17. März 2017

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbestattung findet am 8. März 2017 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Seewen statt. Dreissigster: Sonntag, 26. März 2017, um 9.30 Uhr. Traueradresse: Sophie Müller-Hürbi, Hof Gaushard 1, 4206 Seewen

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Borer Janine und Roy Muldenweg 132, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Bühler Architekten Hauptstrasse 74, 4208 Himmelried Bauvorhaben: EFH-Neubau Bauort: Ackerbodenweg Bauparzelle: GB-Nr. 1210 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 16. März 2017

Baupublikation Bauherrschaft: Mechias Judith und Weeler Paul Seewenstrasse 232, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: ARchos Architektur Allschwilerstrasse 71a, 4055 Basel Bauvorhaben: Fassadenänderung und neue Aussentreppe Bauort: Seewenstrasse 232 Bauparzelle: GB-Nr. 1156 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 16. März 2017

Baupublikation Bauherrschaft: Niederberger Christian und Elke Krummackerweg 312, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Bauherrschaft Bauvorhaben: Dachfenstereinbau Bauort: Krummackerweg 312 Bauparzelle: GB-Nr. 605 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 16. März 2017

Zullwil

Ausschreibung von Bauarbeiten 1. Auftraggeberin 2. Art des Verfahrens 3. Gegenstand und Umfang der Arbeiten

4. Teilangebote 5. Voraussichtlicher Zeitpunkt der Ausführung 6. Ort der Ausführung 7. Arbeitsgemeinschaften 8. Sprache für das Angebot 9. Adresse und Frist für den Bezug der Ausschreibungsunterlagen 10. Begehung 11. Fragen

Hofstetten-Flüh 12. Eignungs-/ Zuschlagskriterien

Baupublikation Bauherr: Häring & Co AG Sisslerstrasse 15, 5074 Eiken Projektverfasser: Steinmann & Berger Architektur, Hauptstrasse 39, 4133 Pratteln Bauobjekt: Mehrfamilienhaus mit Carport Neuauflage: Reduzierung Gebäudevolumen, Änderung Dachneigung und Fensterformate, Terrainanpassungen Bauplatz: Römerstrasse 52, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3130 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: bis 17. März 2017

Baupublikation Bauherr: Peter und Ursula Meuwly Sonnenbergstrasse 28, 8280 Kreuzlingen Projektverfasser: Bischof & Partner Architekten AG Architekturbüro Sulackerstrasse 4, 8500 Frauenfeld Bauobjekt: Überbauung Flüehrüti, 4 RFH Bauplatz: Höhenweg, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3283 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO P. Moritz Einsprachefrist: bis 17. März 2017

13. Adresse und Fristen für die Einreichung des Angebotes 14. 15. 16. 17.

Gültigkeit der Angebote Zahlungsbedingungen Kaution/Sicherheit Entschädigung für die Bewerbung 18. Ausschreibung 19. Preisverhandlungen

20. Verfahrensgrundsätze

21. Mitteilung des Zuschlages 22. Rechtsmittelbelehrung

Einwohnergemeinde Zullwil, Katzenflühli 214, 4234 Zullwil offenes Verfahren Neubau Meteorwasserkanal und Ersatz der Wasserleitung Kirchweg Ost Hauptkubaturen: – ca. 2200 m³ Aushub – ca. 900 m² Spriessung – ca. 190 m Kanalisations-/Entwässerungsleitungen – ca. 7 Beleuchtungskandelaber – ca. 6 Kontrollschächte – ca. 215 m Wasserleitung – ca. 200 m³ Sohlen- und Hüllbeton – ca. 1800 m³ Kies/Sand – ca. 180 m Schalenstein Typ 12 – ca. 330 t Asphaltbelag Nicht zugelassen Mai 2017 4234 Zullwil Zugelassen Deutsch Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können ab dem 8. März 2017 und nur auf Voranmeldung bei der Sperisen Ingenieure GmbH, Industriestrasse 2, 4222 Zwingen, Tel. 061 765 98 80, abgeholt werden. Es findet keine Begehung statt. zur Ausschreibung sind schriftlich, eintreffend bis spätestens 13. März 2017, dem Projektverfasser einzureichen. Beantwortet werden die Fragen per E-Mail bis 15. März 2017. Eignungskriterien: – Vollständig ausgefülltes, rechtsgültig unterzeichnetes und fristgerechtes Einreichen des Angebotes. Verbindliche Angaben zum Schlüsselpersonal bis Bauende (Bauführer und Polier/Vorarbeiter). – Terminprogramm mit verbindlichem Baubeginn. – Selbstdeklaration betreffend Einhaltung des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Mann und Frau. – Nachweis der Einhaltung des GAV in Form einer Bestätigung der zuständigen Paritätischen Kommission oder Bestätigung eines unabhängigen Treuhandbüros. Zuschlagskriterien: – Preis: 100% Die Angebote sind verschlossen, bis Freitag, den 24. März 2017, 11.00 Uhr mit gut sichtbarem Vermerk «Submission Kirchweg Ost» bei der Sperisen Ingenieure GmbH in 4222 Zwingen abzugeben. 6 Monate ab Eingabetermin des Angebotes. Gemäss Ausschreibungsunterlagen. Keine Für die Aufwendungen der Offertphase werden keine Entschädigungen ausgerichtet. Nicht nach GATT/WTO-Übereinkommen. Ausgeschlossen. Es sind Nettoangebote einzureichen. Skonti, Rabatte und allfällige weitere Abzüge müssen im Angebot aufgeführt werden. Es finden keine Angebotsrunden oder Ähnliches statt. Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lohngleichheit für Mann und Frau. Unternehmervarianten sind nicht zugelassen. Die Zuschlagsverfügung wird den Anbietern und Anbieterinnen schriftlich eröffnet. Gegen die Vergabe kann innert 10 Tagen seit Eröffnung beim Verwaltungsgericht, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftliche Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten; die Beweismittel sind anzugeben. Fehlen diese Erfordernisse, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

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LAUFEN

Satte Schränzparaden und ein paar feine Perlen Redordverdächtig am Laufner Umzug war nicht nur die Beteiligung der Aktiven, sondern auch die Grösse des Publikums. Martin Staub

S

o muss es sein: Ein kaum enden wollender Fasnachtsumzug mit jeder Menge toller Sujets, unzähligen Guggen, Wagen und Gruppen, einer riesigen Zuschauerzahl und das Ganze bei trockenem Wetter. Am Sonntag passte fast alles. Das fehlende Blau am Himmel machten die durchgehend «bunten Hunde» auf der Umzugsstrecke locker wett. Und Trump sei Dank brauchte man sich auch über das diesjährige Fasnachtsmotto nicht allzu viele Gedanken zu machen. Trotzdem, genügend andere Themen machten den Umzug abwechslungsreich und unterhaltend. So kriegten beispielsweise die Baselbieter Regierung, die SBB, die Schweizer Armee, und selbstverständlich viele einheimische kuriose Ereignisse ihr Fett weg. So kamen unter anderem die Naubrugg, die Pizzeria Krone, und – wie üblich – der Stadtrat unter die Räder. Zahlreiche Cliquen blieben aber bewusst unpolitisch um der Fantasie, der Originalität oder der Exklusivität Vorrang zu geben. Der Laufner Umzug: ein gelungener Mix aus bunter Show und satirischem Jahresrückblick.

Schwitzchäschte: Eröffnen den Laufner Umzug als eine der beiden Jubiläumscliquen.

Birsgugger: Lebendiger als sie aussehen.

Gäste aus Breitenbach: Hirzefäger.

Komponierte das Baselbieter Lied neu: Einzelmaske Pfaffenbergler aus Brislach.

Sags mit Tulpe: Die wilde Waggis auf Promotour.

FOTOS: MARTIN STAUB

Laufeschränzer: Irisch koboldisch-«Sláinte».

Eine Rarität: D’Pfyffer vo de Pfluderifäger, die letze Spezies ihrer Art am Laufner Umzug.

LIESBERG

Total durch den Wind jjz. Die Schluckspechte brachten es auf den Punkt: In der Äbi soll ein Windpark entstehen. Befürworter und Gegner haben sich in Stellung gebracht: Rendite gegen Naturschutz. An der Liesberger Dorffasnacht wurde von den Fünft- und Sechstklässlern von Lehrer Zahnd die erste Anlage aufgefahren. Es Windrad macht, wenns windet, Strom, gottlob sei Dank mit null Atom! Mir zwyfle, ob das tuet räntiere, ir Äbi so nes Rad z’montiere.

Ganz anders die Dorfchutze, die lieber auf schweizerische Traditionen setzten. Chli stinke muss es! Käsewolken mit Konfetti durchzogen die Dorfstrasse, derweil die urchigen Mitglieder in Edelweisshemd und Hosenträgern auf ihrem riesigen Wagen Käse schmolzen und denselben mit Brot den Schaulustigen servierten. Dazu dudelte aus der Lautsprecheranlage der Gassenhauer «Dini Seel ä chli la bamälä la». Für die Organisation der Liesberger Fasnacht

Pinguineschar: Kindergärtler unterwegs als Pingu.

Erste Windanlage im Dorf: Schluckspechte.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

war wie immer die Schwanenzunft zuständig. In Piraten-Manier rätzte die Schwanen-Gugge durchs Dorf und erfreute die vielen Zaungäste mit ihrem irren Sound. Gleich darauf trippelten die Kindergärteler als Pinguine hinterher und die Erst- und Zweitklässler trumpften als Waggisse mit originellen Masken auf. Wer in den Genuss von Bonbons kam, musste sich auf eine geballten Ladung Räppli gefasst machen. Die Äbistürmer glänzten mit einem überdimensionierten Lebkuchen-Häuschen und der Sturmtrupp verabschiedete den jahrelangen «GhüderMaa» Markus Stalder, der einer unerbittlichen Reorganisation zum Opfer fiel: Jetzt frei am Zischtig-Morge, so chan är lenger s’Lisi ploge!

Verzweifelte Hilferufe: Die Dritt- und Viertklässler.

Seeräuber in Sicht: Gugge Schwanenzunft Liesberg.


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Rauch und Käse: Chli stinke muess es

Eintauchen in die Menge: Dorfchutzä mit übergrossem Caquelon lassen sich den Käse schmecken.

FOTOS: GABY WALTHER

42 Umzugsteilnehmer, so viele wie noch nie, boten dem zahlreich erschienenen Publikum einen grandiosen Fasnachtsumzug in Breitenbach. Gaby Walther

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er Umzug in Breitenbach, der jeweils am Samstag stattfindet, erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. 42 Wagen und Guggen zogen durch den Thiersteiner Hauptort. Die Sujets liessen das letzte Jahr auf originell Weise Revue passieren. Mit viel Rausch und einem langen Rohr erinnerten die Turnfäger Breitenbach an den Abriss der Isola, sie freuen sich auf den neuen Coop, der auf dem ehemaligen Fabrikgelände entstehen soll. Ein anderes Rohr, nämlich der Bau der Gotthardröhre, thematisierten zwei Wagencliquen. Ein bisschen Trump, Aprés-Ski und Käsefondue beschäftigten andere Fasnächtler. Die Geissenschränzer Zubel, 35 Jahre, und die Bohneschränzer Meltingen, 40 Jahre, feierten Jubiläum. Natürlichen fehlten weder Waggis noch die pompöse, zum Teil schräge lautstarke Musik der Guggen.

Abbruch: Der Kamin der Isola ist am Boden, der Coop steckt in den Startlöchern.

Bob, der Baumann: Die Minimalistä Büsserach waren keine Minimalisten.

Bereit zum Skifahren: Milchbubis Nunningen.

Waldwesen: Die Hornviehzunft Brislach brachte den Wald auf die Strasse.

Sorgen für stimmungsvolle Musik: Hirzefäger Breitenbach.


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THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Im Gebirge mit Trump und Drohnen

Riedbrghüng auf der Drohne: «Vom Rhy bis zu dr Rohne, het jede Bachel sone Drohne».

Konfettiregen: Viele Konfettis flogen durch die Luft.

Der Fasnachtsumzug in Nunningen lockte einmal mehr zahlreiche Fasnachtsfans ins Dorf. Edgar Hänggi

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ährend man auch im Gilgenberg-Zentrum nicht an «America first» oder «äs bitzeli stinke muess es» vorbeikam und auch der Herr Fischer mit seiner Daunendecken-Reinigung den Weg ins Schwarzbubenland fand, so war ein Sujet doch speziell auffällig. Mit «Vom Rhy bis zu dr Rohne, het jede Bachel sone Drohne» spielten die Riedbrghüng das

Drohnenaufkommen mit einem aufwendig konstruierten Wagen toll aus. Pikant dabei: Der eigentliche «Drohnengott» war himself vor Ort und begleitete den Wagen fotografierend. Seine Drohne wurde nicht im Einsatz gesichtet. Toll auch die vielen kleinen Fasnächtler im Umzug. Auch in der Gugge aus Fehren etwa, wo Nachwuchsförderung gelebt wird. Bei den Fenumenal Waggis spielt man wohl gerne Tennis oder man ist Fan von Roger Federer. Jedenfalls wurde «Rodscher» zum Sujet. Einen schönen Farbtupfer gaben die Dorfgass Schlurbis aus Niederdorf. In blauen Kostümen spielte eine Gruppe mit Einkaufswägeli den doch speziellen Werbespot eines ausländischen Discounters

FOTOS: EH-PRESSE

mit dem Begriff «Kinder» aus. Ob die verwendeten orangen kleinen Einkaufskörbe als Farbtupfer zu den blauen Kostümen oder als Hinweis auf einen nationalen Grosshändler zu verstehen waren? Natürlich stand bei den jungen Zaungästen das Sammeln von all dem, was aus den Wagen gestreckt, geworfen oder in die Hand gedrückt wurden, an erster Stelle. Hie und da kamen auch die Erwachsenen auf ihre Rechnung, nicht aber ohne die obligate Konfettidusche. Die Gugge Ohregrübler leistete wieder ganze Arbeit, damit die vielen Zuschauer einen tollen Umzug erleben durften.

Farbtupfer: Dorfgass Schlurbis aus Niederdorf.

Konzentriert: Prinzessin mit Trommel.

KLEINLÜTZEL

Ein Maskenball, der die Grenzen sprengt dust. Anstelle des Umzugs besuchte das Wochenblatt diesmal den Maskenball in Kleinlützel. Bereits seit 21 Jahren organisiert der Turnverein Kleinlützel diesen Anlass, der grösser und grösser wird. Dabei ist der eigentliche Maskenball mit Prämierung im Gemeindesaal – diesmal unter dem Motto Las Vegas – bald der kleinere Teil der Veranstaltung, obschon auch hier schon kurz nach 21 Uhr kaum ein Durchkommen ist. Das ganze Dorfzentrum rund um das Gemeindehaus ist mit Bars, Essensständen und anderem bestückt. Vollgestopfte Taxis und Post-

Hochzeitsgesellschaft: In Las Vegas wird gerne und viel geheiratet.

«And the Winner is»: Eine Gruppe Mexikaner, welche die ersten Steine für die von Trump geplante Mauer mitbringt. autos fahren die Gäste an, und zu später Stunde wieder nach Hause. Morgens um 10 Uhr, derweil die letzten Gäste erst ihren Hut nehmen, haben die zahlreichen Helferinnen und Helfer alles, bis auf das letzte Konfetti aufgeräumt. Dazwischen geht die Post ab, mit weit mehr Maskierten als Zivil gekleideten.

«Welcome to fabulous Las Vegas»: Der 9 Meter hohe Mann begrüsst die Gäste am Eingang zum grossen Vergnügungspark.

FOTOS: MARTIN STAUB

Nach einem Ruhetag am Samstag, war am Sonntag der traditionelle Umzug der Clique Litzler Chnertsch auf dem Programm. Auch dieses Jahr mit Guggenmusiken aus Roggenburg, Ederswiler, Grindel sowie der einheimischen Kindergugge, welche das 5-JahrJubiläum feierte (Foto auf Seite 15).

Im Ruhestand: Die drei älteren Herren lassen es sich nicht nehmen...

Vom Tod überschattet: Die beiden spielen ihren Part perfekt.


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DORNECK

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HOFSTETTEN

HOFSTETTEN

Die Parkbussen

An Trump kommt auch das Grunzerli nicht vorbei Mit viel Musik, Rückblick, Schnitzelbank und ein paar Anekdoten über das Dorf feierte das Grunzerli am letzten Donnerstag und Freitag seinen 15. Geburtstag.

Aufwändige Wagen: Mit einheimischem Inhalt. bea. Der Aufwand, den die Cliquen und Wagenbauer auf sich genommen hatten, widmete sich dem Leben vor Ort. Die Modernisierung und ihre Auswirkungen auf das Landleben wurden auf die Schippe genommen mit wunderschönen Wagenkonstruktionen, dem passenden Kostüm und einem frechen Spruch. So war sogar die Rede von «Verstrahlung.» Hohn über den amerikanischen Präsidenten kam am Fasnachtstreiben von Hofstetten-Flüh auch vor. Die Narren fragten: «War diese Wahl ernst gemeint?» Dann müsse man sich über den aufkommenden schlechten Geruch nicht wundern. Närri-

FOTOS: BEA ASPER

schen Gesprächsstoff lieferte aber offenbar auch die eigene Regierung. Diese wolle strenger durchgreifen, meinten die Fasnächtler. Sie verkleideten sich als strenge Gesetzeshüter von Hofstetten-Flüh und machten aus Einwohnern ohne ausreichend eigenen Parkraum verfolgte Parksünder. Natürlich verteilten sie Parkbussen. Wer nicht zahlte, bekam einen Konfetti-Einrieb. Allerdings meinten es die Fasnächtler mit den zahlreich erschienenen Besuchern auch gut: Die Kleinen wurden reich beschenkt mit Süssigkeiten und die Grossen bekamen ihr Lieblingsgetränk offeriert.

Gaby Walther

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ereits zum 15. Mal führte das Grunzerli sein Fasnachts-Variété auf. An den runden Tischen in der gemütlich eingerichteten Turnhalle Mammut in Hofstetten konnte das zahlreiche Publikum auf zwei verschiedenen Bühnen den Darbietungen folgen. Klatsch und Tratsch über das Dorf wurde dort verbreitet. Die neue Strassenbeleuchtung, die blaue Zone, die Kehrichtbeseitigung, der Abstieg des FC Soleita und das Pfarrhaus waren einige der Themen, die zu reden gaben. In Sportbekleidung und ausgerüstet mit Walkingstöcken bereiteten sich die zwei alten Damen Huldi und Seraphine auf den Blauen-Berglauf vor, kamen mit ihrem lauten Mundwerk aber kaum zum Trainieren. Witzig waren auch die «Nachtschwärmer», die in Schnitzelbankmanier Wissenswertes über das Dorf erzählten. Der «Singvogel» tat seine Müh mit Flüh kund. Er animierte das Publikum zum Mitsingen. Statt «Müeh mit de Chüeh» sangen alle: «Drum hei mir Müeh mit Flüeh, hei mir Müeh», und der amerikanische Präsident Trump freute sich über den Bau einer Mauer zwischen Flüh und Hofstetten. «Let’s make Hofstetten great», meinte Trump,

Trump mit Gattin: Der amerikanische Präsident lobt die Idee, eine Mauer zwiFOTOS: GABY WALTHER schen Hofstetten und Flüh zu errichten.

der in Begleitung seiner steifen Frau und zweier Bodyguards erschienen war. Er wurde noch einige Mal zum Thema an diesem Abend. Da der echte Trump mit seinen Aussagen ungewollt schon so viel Komik an den Tag legt, ist dieser jedoch sehr schwer zu toppen. Es bleibt nur das ungläubige Staunen, dass es ein solcher Mann an die Spitze Amerikas gebracht hat. Viel Musik war am Grunzerli zu hören. Nebst der Hausband und Felix Schenker, der das Lied von Mani Matter «Im Leue z Nottiswyl» mit neuem Text versah, trat die Steelband Los Zapallos auf und liess karibische Klänge erklingen. Die «Griene Hind» stimmten mit schnellen Trommelwirbeln auf die Fasnacht ein. Ein Jubiläum konnten auch Los Veteranos feiern. Seit 15 Jahren machen diese älteren Herren Guggenmusik. Nachdem die Band während des ganzen Abends immer wieder den Monty-

Python-Song «Always Look at the Bright Side of Life» angestimmt hatte und damit antönte, eben nicht alles so ernst zu nehmen, glättete sie mit einem Abschlusslied nochmals die frechen Sprüche des Abends und betonte, dass alles nur lustig gemeint sei.

Huldi und Seraphine: Die zwei alten Damen wollen am Berglauf mitmachen.

Polizeipräsenz: Sorgten für Ordnung im Umzug.

HOFSTETTEN-FLÜH

Die neue Parkraumbewirtschaftung gibt zu reden

LESERBRIEF

Fürst und Heim wieder in die Regierung In den vergangenen vier Jahren hat sich der Kanton positiv entwickelt. Einen wesentlichen Anteil haben Roland Fürst und Roland Heim geleistet. Roland Fürst hat das Areal für die Neuansiedlung des Biotech-Unternehmens Biogen innert kürzester Zeit zur Baureife gebracht. In unserer Region geht die Sanierung der Kantonsstrassen zügig voran; diverse marode Strassenabschnitte werden nun erneuert. Roland Heim gewann gleich zu Beginn der Amtsperiode die Abstimmung über die Ausfinanzierung der Pensionskasse – ein Geschäft, welches ihm sein freisinniger Vorgänger galant überlassen hat. Bei den Staatsfinanzen sieht es viel weniger düster aus als auch schon, denn das aktuelle Budget weist erstmals seit vielen Jahren kein Defizit mehr aus.

Die beiden CVP-Regierungsräte haben eine starke Fraktion im Rücken, die einen wesentlichen Beitrag zur zielgerichteten Politik des Kantons leistet. Auf der Liste 5 der CVP Dorneck-Thierstein stellen sich neun Persönlichkeiten zur Wahl, die in Solothurn etwas zu sagen haben. Die Interessen und Sorgen der Dornecker und Thiersteiner werden bei der CVP nicht mit Schlagwörtern, sondern mit Sachpolitik vertreten. Besonders erfreulich ist die Frauenquote von über 40 Prozent sowie die beiden jungen Kandidaturen. Roland Fürst und Roland Heim gehören weiterhin in die Regierung und bei den Kantonsratswahlen ist die Liste 5 der CVP eine gute Wahl. Micha Obrecht, Hofstetten Präsidium CVP Dorneck-Thierstein

EINGESANDT

Wyss im Grünen Am nächsten Sonntag, 5. März, laden die Grünen Dorneck-Thierstein zum Wandern mit Brigit Wyss im Leimental ein. Dabei gibt es reichlich Gelegenheit, die grüne Regierungsratskandidatin und Kantonsratskandidierende aus dem Dorneck-Thierstein kennen zu lernen und sich beim Wandern auszutauschen. Besammlung ist um 12.40 Uhr beim Hofladen vom Chirsgartehof in Metzerlen an der Hauptstrasse 3. Der Weg führt von Metzerlen über Mariastein zur Ruine Landskron (ID mitnehmen) und endet ungefähr um 16:00 Uhr in Rodersdorf. Bei Bedarf kann dort im Restaurant Bahnhof etwas getrunken und weiterdiskutiert werden. Florian Lüthi Grüne Dorneck-Thierstein

bea. Die neu eingeführten Parkregeln in Hofstetten-Flüh wurden von den Fasnächtlern auf die Schippe genommen. Just bevor die Narren das Zepter übernahmen, waren die Werkkommission und der Gemeinderat nochmals auf die neue «Parkraumbewirtschaftung» zu sprechen gekommen. Diese war im letzten Jahr von der Exekutive beschlossen worden ohne GemeindeversammlungsVorlage. Offenbar sind dadurch auf den Parkplätzen und Strassen von Hofstetten-Flüh nicht die gewünschten Verbesserungen eingetreten, sondern es ist Einiges aus dem Ruder gelaufen. Die Werkkommission stellte fest: «Seit der Einführung der Blauen Zone gibt es in Bezug der Nutzungsmöglichkeiten extern sowie intern diverse Fragen und Anregungen. So wird generell die Sicherheit auf den Schulwegen kritisiert, weil vermehrt Autos in den Quartierstrassen abgestellt werden: Grund: Fehlende eigene Parkflächen oder weil öffentliche Abstellflächen fehlen für das ganztägige Parken.» Eine unerwünschte Nebenwirkung ist zudem der Mehraufwand für die Verwaltung. Denn keine Regel ohne Ausnahme. Personen, welche aufgrund ihrer Arbeit ihr Auto auf öffentlichem Grund parken wollen, also zum Beispiel

Lehrer, Mitarbeitende der Gemeinde oder Handwerker, sind berechtigt, eine Parkkarte zu beziehen. Anwohner sollten grundsätzlich keine Parkkarten erhalten. Ihr Verhalten war mit ein Grund für die Einführung des neuen Parkregimes. Jetzt ist die Verwaltung des öfteren damit beschäftigt, Parkkarten auszustellen und herauszufinden, ob der Anspruch berechtigt ist. Für die Kontrolle der Parkordnung und das Verteilen von Bussen ist die Polizei zuständig. «Es sind bereits über 170 Parkkarten ausgestellt worden», hiess es an der Gemeinderatssitzung letzte Woche. Die Werkkommission schlug vor, dass Anwohner Parkkarten kaufen könnten. Denn gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz sollte eine Gemeinde Gebühren einführen oder von den Grundeigentümern verlangen, dass sie sich an Parkanlagen beteiligen. Die Werkkommission schlägt vor: «Alle diejenigen, die eine Ersatzabgabe infolge fehlendem Parkplatz entrichten, haben Anrecht auf eine befristete Dauer-Parkkarte mit Fahrzeugnummer gegen Bezahlung. Nur Personenwagen sind zulässig. Die Höhe der Monatsgebühr ist noch festzusetzen.» Nebst diesen Fragen beschäftigte das Problem der falschen Beschriftung den Gemeinderat. Mehrere Schil-

der sind anders beschriftet, als dies beschlossen worden war. Ob die Fehler bei der Firma liegen oder ob die Beschriftung falsch in Auftrag gegeben worden war, sei noch nicht geklärt, hiess es an der Ratssitzung. SVP-Gemeinderat Domenik Schuppli hoffte, dass der Gemeinderat nicht Änderungen und Ergänzungen beschliesst, sondern aufgrund der Erfahrungswerte seinen ursprünglichen Entscheid hinterfragen würde. Schuppli: «Der Gemeinderat bekommt nun die Folgen zu sehen, wie er sie nicht wollte.» Für ihn waren «die Zustände nicht derart gravierend, dass es ein System benötigt, welches gleich alle betrifft und solchen Aufwand generiert. Die Verhältnismässigkeit ist nicht gegeben.» Vernünftiger wäre, «die einzelnen Parksünder direkt anzugehen, indem man die rechtlichen Grundlagen schafft und die einzelnen Übeltäter verwarnt oder per Verfügung das Dauerparkieren verbietet. Viele Parkplätze sind mehrheitlich leer oder nicht so sehr belastet, dass sich dieses Reglement und dieser personelle und finanzielle Aufwand rechtfertigen lässt», meinte er. Die Ratsmehrheit hielt an ihrem Grundsatzentscheid fest. Die Anträge der Werkkommission gingen aber zurück zur Überarbeitung.

VERANSTALTUNG

Die königlichen Gaukler underground WOS. Am 11. März, 20 Uhr feiert das Jugendtheater Junges M Premiere im neuestheater.ch Dornach mit dem Stück «Die königlichen Gaukler underground» nach dem indischen Märchen von Manfred Kyber. Im Parkhaus oder der Kanalisation einer grossen Stadt an verschiedenen Parallelorten dieser Welt – oder in der eigenen Seele – finden fünf intelligente Freaks und ein Kind ein Märchen. Ehrlich, verspielt und berührend lassen sie

Dorneck-Thierstein

ihre Realität mit der weisen Realität des Märchens verschmelzen. Das Ensemble, fünf Jugendliche und ein zehnjähriges Mädchen, hat zusammen mit Sandra Löwe eine Rahmenhandlung erarbeitet, die das Märchen auf eine skurril-düster-witzige Art einbettet. Premiere Samstag, 11. März, 20 Uhr. Weitere Daten: So 12.3./ Di 14.3./Do 16.3./ Fr 17.3. / Sa 18.3./ So 19.3. Jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. Ort: neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32, Dornach. Vorverkauf: 061 702 00 83, info@neuestheater.ch, www.neuestheater.ch

Ich stimme für Bruno Schnellmann, weil er einen ausgezeichneten Ruf als «Macher» hat und so zielstrebig und lösungsorientiert seine Aufgaben erfüllt. Ludwig Binkert, Verleger, Dornach


DIE REGION MACHT FASNACHT

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FASNACHTSSPLITTER

Ein paar Helgen als Supplément sollen der Leserschaft nicht vorenthalten bleiben

Metzerlen: Die armen Zwerge müssen schwer schleppen. FOTO: GINI MINONZIO

Laufen: Auch nach 15 jährigem Bestehen geben sich die Hammer-Waggis fasnachtsfroh und gutmütig wie eh und je.

FOTO: MARTIN STAUB

Breitenbach/Gotthard: Durch den Tunnel kommt man nun noch schneller ins Tessin, falls die SBB (siehe unten) keine Verspätung hat. FOTO: GABY WALTHER

Nuglar: Alles Gute kommt von oben. Die Wilde Schwarzbuebe unter Druck. FOTO: DUST

Laufen: Medaille für die Zwingener Turmwaggis. Sie verdienen den ersten Preis für den grössten Chauffeur auf dem kleinsten Traktor. FOTO: GINI MINONZIO

Breitenbach: Die Windleseicher aus Liesberg meinen ironische «Geniess das Leben in vollen Zügen». FOTO GABY WALTHER

Kinderguggen Kleinlützel feiert Geburtstag: Vor genau 5 Jahren gründete Hans-Jürg Mani die Kindergugge, die auch diesmal die Lützler Fasnacht mit ihren Auftritten bereicherte. FOTO: ZVG (ALFRED BORER)


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Staunen in Zullwil Viele Einwohner von Zullwil haben das zweiseitige Schreiben des Gemeindepräsidenten mit grossem Erstaunen gelesen. Es gibt da einige Fragen, die sich aufgrund der aggressiven Formulierungen aufdrängen: – Wovon wird mit dieser Aggression abgelenkt? – Hat nicht der Artikel im Wochenblatt schwere Versäumnisse des Gemeindepräsidenten für die aktuelle Lage aufgezeigt? – Kann es sein, dass genau deshalb dieses auf einzelne Personen zielende Papier in unsere Haushalte gelangte? – Es scheint, dass der Gemeindepräsident alle Lorbeeren für Sachen, die gut laufen, selbst in Anspruch nimmt, aber immer andere daran schuld sein sollen, wenn Dinge nicht gut laufen. Stimmt dieser Eindruck? – Kann sich ein Gemeindepräsident ernsthaft nach acht Jahren hinstellen und behaupten, er habe von Fehlern, die während seiner Amtszeit vorgefallen sind, nichts mitbekommen? – Heisst «nicht mitbekommen» in diesem Zusammenhang vielleicht einfach: Ich habe mich nicht darum gekümmert? Dieses Schreiben hinterlässt viele schlechte Gefühle und grosse Unsicherheiten zur Führung der Gemeinde Zullwil. Und genau dieser Gemeindeführung soll gemäss Schreiben während einer weiteren Amtsperiode das Vertrauen geschenkt werden. Wie gesagt: Staunen in Zullwil. Esthi Wunderlin FDP. Die Liberalen Dorneck-Thierstein

Kantonsratswahlen: – Alle an die Urne – Christian Thalmann und David Haener 2× auf jede Liste

David Haener

Christian Thalmann

Der FDP-Parteivorstand Breitenbach: Iris Huber, Gerold Borer, Ralph Borer, Andreas Dürr, Ingrid Franz, Dieter Künzli, Marcel Humair, Peter Ingold, Fabienne Jeger, Hans-Peter Marti, Silvia Schmid, Alfred Simonetti, Kaspar Sutter

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EISKUNSTLAUFEN

Saison im Bereich des Machbaren

Besprechung: Was geht in Zukunft? FOTO: EH-PRESS

Laufens 2. Liga Team verlor sein Achtelfinalheimspiel gegen den EHC Bucheggberg mit 3:4 und musste damit früh die Saison beenden. Es war eine Meisterschaft im Bereich des Machbaren für die Laufentaler. Bereits wird an der neuen Saison und der nahen Zukunft geschliffen. eh. Man muss weit zurückblättern, um die Topsaison des EHC Laufen zu finden. Ende Saison 2007/2008 holten die Laufentaler mit dem Trainerduo Rolf Rieder/Walter Kamber den Gruppensieg mit 43 Punkten. Die Punkteausbeute in der Qualifikation befindet sich in der Bandbreite von 28 bis 32 Punkten. Aus dieser Optik kann ein oberflächlicher Blick auf die Saison mit dem Fazit enden: eine durchschnittliche Saison! 28 Punkte und Rang sieben sind freilich am unteren Rand dieses Bandes zu finden. Wenn man die Voraussetzungen analysiert, muss trocken festgestellt werden: Laufen hat eine Saison hinter sich, welche klar im Bereich des Machbaren lag. Einige Stammspieler nicht mehr dabei; keine Zuzüge, um die Abgänge 1:1 kompensieren zu können; den Trainer erst kurz vor dem Saisonstart verpflichtet, da der unter Vertrag stehende Chefcoach seinen Job gar nicht antreten wollte und vier Teams, welche sich als gut eine Stocklänge vor dem Rest befanden. Altstadt Olten und auch Koppigen waren in dieser Saison ebenfalls zu stabil und ausgeglichen. Daher ist Rang sieben mehr oder weniger das Optimum. In den Playoffs war die Hürde dann halt zu

hoch. Unter all dem darf das Abschneiden der Laufner als durchaus positiv gewertet werden. «Last-minute»-ChefCoach Beat Leuenberger leistete gute Arbeit und die Spieler gingen an ihre Grenzen. «Was ich mir von einem Zweitligateam vorstellte und zu erreichen hoffte, traf weitgehend zu. Allerdings haperte es bei einigen an der Trainingspräsenz. Das darf nicht unterschätzt werden, denn die Qualität leidet darunter im Training, weil wir zu wenig breit aufgestellt sind», so Leuenberger. Es gelang den Laufentalern in der Hinrunde mit Ausnahme von Gruppensieger Rheinfelden die restlichen Teams der «Top Vier» zu schlagen! Die drei Teams auf den Playout-Rängen hatte man im Griff, verlor nur einmal gegen Bern 96. Dabei begann ja alles mit der Kanterniederlage zu Hause gegen Meinisberg. Arbeit an der Zukunft Die zweite Mannschaft in der 4. Liga steht noch im Einsatz und könnte den Gruppensieg realisieren. Aufsteigen kann das Team jedoch gemäss Präsident Markus Blatter nicht, da man es dem Verband nicht gemeldet hat. «Es ist jedoch unser Ziel, mit der zweiten Equipe in die 3. Liga aufzusteigen.» Blatter rechnet damit, dass noch ein paar schwierige Jahre auf den Verein zu kommen. «Die nächste Saison könnte für unsere erste Mannschaft noch schwieriger werden. Wir wollen die verfügbaren jungen Talente zusammenziehen. Dies wird die Aufgabe unseres neuen Sportchefs Stefan Keller sein. In der Person von Thomas von Euw haben wir auch einen Profitrainer für den Nachwuchs angestellt. Wir müssen im Nachwuchs Fortschritte erzielen und Spieler für die beiden Aktivteams generieren.» Offen sind, so der Präsident, noch die Position des Trainers der ersten Mannschaft und die Mutationen. «Wir sind mit drei Trainern in Kontakt. Darunter auch Beat Leuenberger.» Der Oberaargauer selbst würde in Laufen gerne weitermachen. Seine gute Arbeit mit Laufen dürfte aber auch andernorts nicht übersehen worden sein. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

Laufens junger Läufer weiss was er will Jungs im Eiskunstlaufen sind fast so selten wie Blumen in der Wüste. Aber es gibt sie! Auf den Spuren eines Stéphane Lambiel wandelt der junge Laufner Liam Vitt. Zusammen mit seiner jüngeren Schwester Alma geht er seinem Lieblingssport nach und nennt als Ziel, sich stetig verbessern. Edgar Hänggi

E

r ist 10 Jahre alt, aber er redet über seine bisherige Zeit auf dem Eis und was er erreichen möchte wie ein bereits Lebenserfahrener. Dass Liam als einziger Junge unter Mädchen seinem Lieblingssport nachgeht, mögen nicht all seine Kollegen verstehen. Das aber lässt ihn unberührt, zumindest jetzt. «Am Anfang, als sie wussten, was ich mache, schauten sie schon komisch. Ich fragte nur, ob sie damit ein Problem hätten, oder mit mir. Dann war das Thema erledigt.» Dabei hätte er, wäre es nach dem Wunsch seiner Mutter Andrea gegangen, Eishockeyspieler werden sollen. «Wir wohnen nicht weit weg von der Eishalle und für mich als gebürtige Tschechin ist Eishockey natürlich der Sport.» Liam versuchte es, was auch für Vater Roman wichtig war. «Ich find es gut, wenn sich die Kinder in einer Sportart behaupten.» Doch Liam merkte rasch, dass das nicht sein «Ding» war. Vor einem Jahr ging er zusammen mit der um zwei Jahre jüngeren Schwester Alma in den Eislaufklub. «Ich hatte den ersten Sterntest gemacht und mir selbst ein paar Dinge beigebracht. Ich hab sie bei anderen gesehen und einfach immer wieder geübt. Dann

Ohne Schlittschuhe: Liam und Alma Vitt zusammen mit Vater Roman und MutFOTO: EH-PRESSE ter Andrea und einem der vielen Haustiere.

hat mich Anita Oel, die Trainerin, gesehen und gefragt, ob ich nicht gezielt trainieren möchte. So hat es begonnen.» Liam spielt E-Gitarre, so dass er seine Affinität zur Musik mitbringt. «Ich durfte die Musik selbst aussuchen. Aber Frau Oel muss natürlich einverstanden sein, denn nicht alles passt. Momentan laufe ich zu «Die glorreichen Sieben». Die Mutter erklärt lachend, «wir suchten eine eher männliche Musik.» Etwas, das er nicht so richtig einordnen kann, ist, dass er an den Cups immer alleine ist in seiner Kategorie. Tritt er an, ist er auch Sieger. «Für mich ist jetzt nicht mehr die Siegerehrung wichtig, sondern wie ich gelaufen bin und wie viele Punkte ich bekomme. Ich muss mich ja verbessern.» Am Wettbewerb in Basel standen sowohl Liam als auch Schwester Alma in ihren Kategorien auf Platz eins. Den Eltern gefällt es, aber sie pushen ihre Kinder nicht und melden sie deshalb auch nicht an allzu vielen Wettbewerben an. «Es sind noch Kinder und ihr Körper braucht Erholungszeit. Sie trainieren viermal in der Woche und auch wenn es ihnen Spass macht, so muss man doch gut hinschauen, damit sie sich

nicht überfordern. » Freizeit hätten sie aber genug, sagen sowohl Liam als auch Alma. Momentan stehe das Schaulaufen am 11. März im Fokus. Da wollen sie gut sein und trainieren mit allen gezielt darauf hin. Beim EC Laufen gefällt es der ganzen Familie. «Ich hatte zuerst meine Bedenken, wie es Väter halt so haben. Dann stellte ich schnell fest, dass eine tolle Atmosphäre herrscht. Alle sind beisammen, auch über die Alterskategorien hinaus.» Das bestätigen die Kinder. Anita Oel sei eine strenge Trainerin, aber sie sei so, damit die Läuferinnen und er etwas lernen und weiterkommen, meint Liam. Auf die Frage, ob sie schon Ziele hätten, überlegen beide lange. «Ziele in dem Sinn habe ich keine», sagt Alma. «Ich laufe einfach gerne und habe Kolleginnen, das ist schön.» Liam hingegen ist da schon anders. «Ich will den InterBronze-Test bestehen, dann kann ich gegen ältere Jungs antreten. Und ich will den Axel können, damit ich mit den Jungs dann auch mithalten kann.» Es wird interessant sein zu sehen, wohin der Weg der Geschwister Vitt aus Laufen geht.

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Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 2. März 2017 Nr. 09

«Ich wähle am 12. März Andreas Bringold in den Kantonsrat, weil er als Bauer die Sorgen der Landbevölkerung kennt.» Josef Kübler, Landwirt, Büsserach


DORFPLATZ Mit der Jugi-Leitung per Du

Der 16-jährige Yassin machte in der Offenen Jugendarbeit Region Laufen ein einwöchiges Praktikum. In seinem Bericht beschreibt er, wie er das Jugend-Angebot erlebt hat. Das Jugendzentrum in Laufen habe ich zum ersten Mal vor zwei Jahren besucht. Damals hat mich ein alter Kumpel mitgenommen. Obwohl ich in Laufen wohne, wusste ich nichts davon. Wir gingen zusammen hin und ich traf auf Anhieb Leute, die ich von der Schule her kannte. Als ich zum ersten Mal durch die Räume blickte, ähnelte die Einrichtung für mich einem Wohnzimmer und genau so war auch die Atmosphäre: alles sehr familiär. Die Betreuerin Sarah Stöckli begrüsste mich und fragte mich nach meinem Namen. Die Betreuung durch eine erwachsene Person kennt jeder von der Schule. Dort haben die Lehrpersonen ein Auge auf einen, immer mit einer gewissen Distanz. Im Jugendzentrum habe ich zum ersten Mal erlebt, dass ich eine Betreuerin duzen darf und ungezwungen mit ihr sprechen kann. Natürlich mit Anstand und Respekt, den man für jeden Menschen aufbringen soll. Das lernt man rasch im Umgang mit den Leuten im Jugi. Vielseitiges Jugendzentrum Von diesem Tag an ging ich immer regelmässiger hin. Immer mehr sah ich in der «Offenen Jugendarbeit Region Laufen» keine Institution, die einem Regeln und Sitten aufzwingt, sondern einen Ort der Gemeinschaft, des Aus-

tausches und der Toleranz. Einmal kam ich rein und sah alle zusammen beim Abendessen. Ein anderes Mal schrieb jemand im Büro seine Bewerbung. Bei einem weiteren Mal nahmen alle an einem Pingpongturnier teil. Auch ausserhalb der vier Jugi-Wände bringen die Jugendarbeitenden Farbe in die Freizeit der Jugendlichen. Beispielsweise mit dem Schwimmbad-Event «Rock am Pool». Junge Musiker und Musikerinnen aus der Region spielten für die Badegäste Musik. An einer kleinen Bar konnte man Getränke kaufen. Kurz gesagt: Die Offene Jugendarbeit Region Laufen gefiel mir. Als ich auf der Suche nach einem Praktikum war, bekam ich Hilfe. Ich durfte einen kurzen Einsatz in der Offenen Jugendarbeit Region Laufen leisten. Ich erledigte Arbeiten im Büro und einige Einsätze im Jugendzentrum. Ich finde, die Offene Jugendarbeit ist in einem Ort wie Laufen notwendig, da hier die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung begrenzt sind. Den Eltern, die zögern, ihre Jungs und Mädchen dort ihre Zeit verbringen zu lassen, möchte ich sagen, dass es keinen Grund gibt, sich Sorgen zu machen. Man kann mit Sarah Stöckli per Telefon direkten Kontakt aufnehmen und sich erkundigen. Ich bin sicher, die Kinder und Jugendlichen werden ähnlich gute Erfahrungen machen wie ich. Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jugendsozialwerk.ch).

VERANSTALTUNG

GESUNDHEITSTIPP

Schneller Service

Verstecken

gin. Spätestens wenn der Unterfaden der geliebten Nähmaschine einen kleinen Pelz fabriziert, ja spätestens dann sollte man sie in den Service bringen. Nur hat man dann ein Problem: Was um Himmelswillen soll man in der nähmaschinenfreien Zeit mit sich selbst anfangen? Abhilfe naht. Bereits zum dritten Mal findet der Nähmaschinen-Servicetag statt. Nähmaschine bringen, Kaffee trinken und unterdessen wird sie gewartet. Dann nach Hause gehen und weiternähen! Nähmaschinen-Servicetag: 16. März 9.30 – 17.00 Uhr im ref. Pfarreiheim Laufen, Infos: www.madamemarie.ch.

Ablenken, verstecken und fliehen. Das entspricht dem Tintenfisch. Er verströmt seine blaue Farbe, den Tintenfischsaft, und lässt seine Belagerer hinter sich. Die getrocknete Tinte wurde früher als wassertreibendes Heilmittel bei Blasenleiden angewendet. In der Praxis ist die potenzierte Tinte bestens geprüft von homöopathischen Ärzten. Wenn die Frauen im Feuer stehen, im kritischen Zeitpunkt des Lebens, sprich im Klimakterium, ist Sepia ein wertvolles Heilmittel. Überfordert vom eigenen Wechselbad und den Erwartungen im sozialen Umfeld, reizbar und launisch, würde sie am liebsten eine Tintenwolke ausstossen und für kurze Zeit allem entfliehen. Die Umstellung des Hormonhaushalts, verbunden mit einer nervösen Erschöpfung, ist die Ursache. Das ist Sepia. Bei herabdrängenden Symptomen im Beckenbereich, Senkungsbeschwerden der Gebärmutter, der Blase und bei chronischen Entzündungen der weiblichen Organe muss Sepia immer einen Platz in der Anwendung finden. Venenstau, bei Krampfadern und Hämorrhoiden, kommt in Bewegung durch diese Naturmedizin. Weder verstecken, noch fliehen, sondern handeln. Das ist das Ziel. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Donnerstag, 2. März 2017 Nr. 09

EINGESANDT

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GEDANKENSTRICH

Luchs auf dem Fringeliberg

Do you speak English?

Gaby Walther

Entdeckt beim Fringeli in Bärschwil: Der Luchs sonnt sich auf der Wiese. Am 22. Februar erhielt ich einen Anruf. Beim Fringeli in Bärschwil sei ein Schaf vom Luchs gerissen worden. Der Bauer habe den Luchs in der Nähe des Kadavers gesehen. Ich hatte mich sofort auf den Weg gemacht und mich mit der Kamera bewaffnet. Zuerst suchte ich den Bauern auf. Er schilderte mir, was er gesehen hatte. Der Luchs hätte sich in den Wald verzogen. Er erklärte mir, wo der Tatort ist und ich bin dann zu der besagten Weide gefahren. Diese war von einem Weg im Gegenhang einsichtig. Ich sah auf ca 150 Meter den Kadaver in der Weide liegen. Weiter unten befand sich der Rest der Herde. Nicht weit vom Kadaver lag noch etwas anderes. Mit dem Feldstecher sah ich, dass da ein Luchs in der Sonne lag. Schnell die Kamera schussbereit gemacht und auf diese Distanz konnte ich einige Fotos schiessen. Trotz der Nervosität und ohne Stativ gelangen schöne Aufnahmen. Wirklich ein majestätisches Tier. Irgendwie hatte es mich wahrgenommen, auf jeden Fall zog der Luchs gemütlich zum Waldrand, wo er sich wieder hinlegte. Mit viel

FOTO: ZVG

Glück konnte ich diesen spannenden und faszinierenden Moment erleben. Es ist in diesem Jahr bereits der dritte Schafriss in Bärschwil. Innerhalb eines Jahres wurden schon sieben Schafe durch den Luchs getötet. Das stellt die Schafhalter vor grosse Probleme. Eine gute und sichere Lösung gibt es nicht. Bei der in der Gegend angewandten Beweidungsform mit etlichen kleinen Herden ist auch der Herdenschutzhund nicht erste Wahl. Zudem ist Bärschwil ein beliebtes Wandergebiet und die Konfrontation Herdenschutzhund mit wanderndem Hundehalter führt zu sehr unangenehmen Situationen. Seitens der Jagd ist zu beobachten, dass entlang den Jurafelsen die Jagd des Luchses auf Reh und Gams sehr erfolgreich ist. So können die Jäger aus dem Revier immer weniger Wildtiere beobachten und die Jagdstrecke hat sich massiv verkleinert. Das ist vielleicht mit ein Grund für den Luchs, ab und zu ein Schaf zu reissen. Hugo Bürki Duggingen

LESERBRIEF

Schliessung Poststelle Zwingen Am 29. Januar ist in der BaZ ein Artikel erschienen, in dem die Gewerkschaft Syndicom der Öffentlichkeit eine Liste der gefährdeten Poststellen in Basel und im Baselbiet vorgestellt hat. Gemäss Artikel ist das Ziel der Post bis im Jahre 2020 von heute 1400 Poststellen auf nur noch 800 bis 900 Poststellen zu reduzieren. Die Poststelle Zwingen gehört zu den gefährdeten Poststellen. Nun frage ich mich, welche Kriterien die Post für eine Gefährdung auferlegt? Die Kundenfrequenz? Die Lage? Die Rentabilität? Oder vielleicht die Personalstruktur? Ich bin durchaus der Meinung, dass sowohl reine als auch gemischtbetriebene Staatsbetriebe rentabel zu bewirtschaften sind, doch eine gewisse Verantwortung gegenüber Personal und Bevölkerung sollte trotzdem nicht dem Gewinnstreben weichen! Es kann doch nicht sein, dass in solch wirtschaftlich schweren Zeiten die bundeseigenen Betriebe Arbeitnehmer auf die Strasse setzen mit der Begründung, dass die Post nicht mehr rein staatlich geführt wird und die Wirtschaft nur durch Angebot

und Nachfrage gesteuert wird. Gewinnstreben ist nicht wichtiger als das Schicksal vieler Menschen! Unsere Poststelle in Zwingen gibt den Menschen Arbeit, ermöglicht den älteren Bürgerinnen und Bürgern Geld abzuheben, Pakete und Briefe zu versenden, Einzahlungen zu tätigen, und schliesslich darf man nicht vergessen, dass man oft bei der Post mit den Menschen plaudern und sich austauschen kann. Wo kann man das denn heutzutage noch? Wir möchten unsere Poststelle behalten und wehren uns auch gegen eine mögliche Schliessung. Wir haben eine Petition lanciert und hoffen auf eine breite Unterstützung der Bevölkerung durch viele Unterschriften. Der entsprechende Link ist bereits aufgeschaltet: https://www.petitio.ch/petitions/1Ex3L Helft uns dabei der Bevölkerung zu zeigen, dass man etwas bewirken kann, wenn man zusammenhält. Vielen Dank für eure Unterstützung. Nathalie Caduff Präsidentin SVP Zwingen u. Umgebung

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Ich wähle …

Martin Vogel empfiehlt zur Wahl: Marianne FOTO: ZVG Meister. Ich wähle neben Remo Ankli vor allem Marianne Meister. Nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie alles mitbringt, was eine gute und starke Regierungsrätin braucht. Ihre Sozialkompetenz, Dossiersicherheit, der respektvolle Umgang mit den Menschen und mit der Umwelt beeindrucken sehr. Marianne Meister setzt sich für eine gute Lebensqualität ein, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern Sicherheit gibt und Wohlerge-

hen ermöglicht. Für diese liberalen Werte plädiert Marianne Meister nicht nur, sondern lebt diese auch vor. Unser Kanton benötigt eine starke Regierung, daher gehen auch Sie wählen und machen Sie es wie ich: für den Regierungsrat Remo Ankli und Marianne Meister! Martin Vogel, Büren Unternehmer und Kantonsratskandidat FDP

Ich habe nichts gegen Anglizismen. Denn natürlich rufe ich die Hotline an und nicht das Service-Telefon und Facebook würde auf Deutsch ziemlich komisch klingen. Doch müssen plötzlich im Geschäft Floorwalker auftauchen? Nein, das sind keine Ausserirdischen und sie wandern auch nicht den ganzen Tag auf dem Korridor hin und her. Es handelt sich um zwei Computerspezialistinnen, die uns den Übergang zu Windows 10 erleichterten. Auf Englisch tönt eben alles ein bisschen gewichtiger. Das dachte sich wohl auch ein deutscher Getränkehersteller und taufte sein klebriges Süssgetränk Capri-Sonne auf Capri-Sun um. Wieso nicht? Seriös wäre auch Airhansa, Peopleswagon statt Volkswagen und Jägermeister könnte Huntermaster heissen. Schliesslich spricht jeder und jede englisch – oder nicht? Wenn im Konzert der Sänger der englischen Band einen Witz macht, lachen jedenfalls alle. Inzwischen kann es auch vorkommen, dass an einem geschäftlichen Anlass ein Vortrag auf Englisch gehalten wird. Da heisst es, sich ja keine Blösse geben, genau beobachten, wie sich die anderen verhalten, und die Mimik kopieren. Falls Ihre Fremdsprachenkenntnisse doch nicht so perfekt sind und Sie noch etwas Unterstützung brauchen, wählen sie einen Babble-Onlinekurs. Die versprechen Wunder. Innert kürzester Zeit soll man dort eine Sprache erlernen können. «Mit Babbel kannst du dich in Nullkommanichts in einer anderen Sprache verständigen», so ihre Werbung. Da waren wir alle dumm, als wir jahrelang Wörtchen, Grammatik und die vielen Ausnahmen gebüffelt haben und sich das Gelernte trotzdem nicht im Langzeitgedächtnis setzen wollte, geschweige denn im Umgang mit Fremdsprachigen zum Vorschein kommen will. Eine andere Möglichkeit, Englisch zu lernen, ist, sich mit den Jugendlichen zu unterhalten. So lernt man, dass ein «Pink Fluffy Unicorn» eines dieser rosa Einhörner ist, welche überall an der Fasnacht anzutreffen waren. Als dritte Möglichkeit, sein Englisch aufzupeppen, empfehle ich die intensive Nutzung der Massenmedien. Dank Trump sind die Zeitungen, das Fernsehen und die Onlinekanäle gefüllt mit englischen Reden und Aussagen. Der amerikanische Präsident versteht es, sich mit einfachen, klaren Sätzen auszudrücken, sodass ihn jeder versteht. Um das Gelernte nicht zu vergessen, wiederholt er es immer wieder. Und das sind keine Fake-News. Deshalb: Let’s make Englisch great.


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erscheint am 6. April 2017 Sabine Renz gibt Ihnen gerne weitere Infos. Telefon 061 789 93 34 sabine.renz@azmedien.ch


DIES UND DAS Betrug im Internet Betrüger finden über das Internet immer wieder potenzielle Opfer, denn nicht immer sind die Maschen der Betrüger offensichtlich genug. Manchmal ist die Naivität zu gross oder das Angebot zu verlockend, schnell viel Geld zu verdienen. Ein falscher Klick und das Unheil nimmt seinen Lauf. Erschwerend kommt hinzu, dass die Betrüger im Internet ihre möglichen Spuren äusserst gut verwischen können. Es existieren viele bekannte Betrugsformen und Abläufe über welche die Täter an ihre Opfer gelangen können. Vorsicht ist hier der beste Schutz. Die Kantonspolizei Solothurn hat nachfolgend eine Auflistung der bekanntesten Betrugsformen zusammengestellt. Diese Liste ist nicht abschliessend… • Auktionsbetrug – Auktionen im Internet sind beliebt – auch bei Betrügern. Das ersteigerte «Schnäppchen» kann unter Umständen teuer werden. Und viel Ärger verursachen. • Betrug beim Online-Einkauf – Der Umsatz im Internet wächst beträchtlich. Doch nicht immer erhält der Käufer das, was er bezahlt hat. Vorsicht ist auch im Umgang mit den Kreditkartendaten geboten. • Fahrzeugkauf via Internet – Viele Fahrzeuge wechseln heute durch Unterstützung des Internets den Besitzer. Vorsicht beim Leisten von Anzahlungen. • Vorschussbetrug / Nigeria Connection – Hinter der «NigeriaConnection» steckt eine Organisation, die mit Briefen oder per Email hohe Gewinne oder gar Erbschaften versprechen. Aber Sie gewinnen nur, wenn Sie eine Vorauszahlung leisten. Achtung, nicht übertölpeln lassen. • Gratis-Angebote und GratisAbonnemente – Nach einer Anmeldung auf einer Webseite mit Gratisangeboten wird eine Abonnementsrechnung zugestellt oder Sie erhalten direkt eine Rechnung oder gar eine Mahnung von einem Anwalt. • Phishing – Betrüger versuchen auf geschickte Art und Weise an Ihre Passwörter und Ihre Bankdaten zu kommen. Damit werden

sofort die Bankkonten geplündert oder es werden illegale Transaktionen in Ihrem Namen ausgeführt. • Unseriöse Arbeitsangebote – Achtung bei Angeboten mit hohem Verdienst mit wenig Aufwand. Dahinter könnten Firmen versteckt sein, welche ergaunertes Geld waschen wollen. • Angebliche Lotteriegewinne – Benachrichtigungen über Millionengewinne aus heiterem Himmel werden benutzt um daraus Geld für nötige Anwalts- oder Steuerkosten zu entlocken. Ein klassischer Vorschussbetrug. Um nicht selber einem Betrug zum Opfer zu fallen, halten Sie sich immer an den Grundsatz: «Nichts ist umsonst!» und hinterfragen Sie die erhaltenen Angebote. So schützen Sie sich: • Geben Sie keine Kontoinformationen und Passwörter bekannt. • Behalten Sie einen kritischen Blick, auch wenn ein Angebot sehr verlockend ist. • Niemand hat etwas zu verschenken. Seien Sie bei Gratisangeboten doppelt vorsichtig. • Je verwirrender die erzählte Geschichte ist, desto eher sollten Sie die Finger davon lassen. • Leisten Sie keine Vorauszahlung, besonders nicht auf ein ausländisches Konto. • Rechnungen für Waren oder Leistungen, die Sie nicht bestellt haben, müssen Sie auch nicht bezahlen. • Lassen Sie sich nicht von amtlich aussehenden E-Mails oder Webseiten einschüchtern. • Laden Sie nichts von unbekannten Webseiten herunter und öffnen Sie keine E-Mailanhänge von Unbekannten! Detaillierte Informationen zum Thema finden sie unter www.polizei.so.ch / Prävention und Sicherheit oder auf der Internetseite der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch. Besteht ein begründeter Betrugsverdacht, erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei. Wir sind immer für Sie da – Tel. 112/117. Ihre Kantonspolizei Solothurn

Donnerstag, 2. März 2017 Nr. 09

WANDERTIPP

RATGEBER

Regensbergerweg

Wie kaufe ich Fans für meine Facebook-Seite?

Sonntag, 12. März Der Regensbergerweg führt zum Städtchen Regensberg, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde und noch heute einen mittelalterlichen Anblick bietet. Von Dielsdorf steigen wir in ca. 50 Minuten steil hinauf nach Regensberg. Der Turm des Schlosses ist 20 Meter hoch und beherbergt ein kleines Museum, für das wir uns etwas Zeit für eine Besichtigung nehmen (Eintritt 1 Franken). Nach dem Mittagessen, Picknick oder im Restaurant (je nach Witterung), wandern wir über Boppelsen nach Otelfingen, das auch einige schöne Gebäude zum Besichtigen hat. Über Baden fahren wir wieder nach Basel zurück. Wanderzeit: 2½ Std., Aufstieg 318 m und Abstieg 322 m. Kosten: U-Abo bis Frick, danach Kollektivbillett ca. 16 Franken, Verpflegung: Aus dem Rucksack oder im Restaurant (je nach Witterung), Treffpunkt: 08.00 Uhr Schalterhalle Basel SBB, Auskunft und Anmeldung bis 8. März bei: Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59. Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck

MUSIK-TIPP

Willie Nelson Veteran Willie Nelson liefert immer noch Tonträger am Laufmeter ab. Ein neues Album wird Ende April erscheinen. Das aktuelle ist seinem texanischen Weggefährten Ray Price (1926–2013) und dessen Verdiensten für die amerikanische Country- und Popmusik gewidmet. Es trägt den sinnigen Titel «For The Good Times: A Tribute To Ray Price» (Sony Music). Willie Nelson hat es mit Musikern, die alle eng mit Ray Price verbunden waren, mit viel Herzblut aufgenommen. Die von dieser kongenialen Studiocrew produzierten Coverversionen von «Heartaches by the Number» , «Crazy Arms» und zehn weiteren Ray Price-Klassikern sind – nicht nur – für den Country-Fan ein Hörgenuss. Benno Hueber

Leserfrage: Für meinen CoiffureSalon habe ich eine Facebook-Seite eröffnet. Leider erhalte ich kaum Follower. Man soll Fans kaufen können, stimmt das? Daniela A. Caviglia: Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, Fans zu kaufen. Empfehlenswert ist jedoch keine davon. Der Fankauf schadet der Seite, da er von Facebook durchschaut und die Seite abgestraft wird, er schadet dadurch dem Unternehmen, auch bezüglich dem Image und kostet erst noch Geld. Investieren Sie dieses besser in Facebook-

SP wirbt in Büren

Standaktion: Letzen Samstag in Büren. Im Zuge der bevorstehenden Wahlen im Kanton Solothurn machten die SP Kantonsratskandidaten auch in Büren halt. Zu Gipfeli und Tee luden wir die Bürgerinnen und Bürger vor dem Dorfladen

ein, um mit uns direkt und persönlich über aktuelle Themen zu reden. Neben den Regierungsrats- und Kantonsratswahlen stiessen auch die diesjährigen Gemeinderatswahlen auf grosses Interesse in den Gesprächen. Darüber hinaus konnten wir wieder interessante Meinungen einholen, die wichtig sind, um eine gute kommunale und kantonale FOTO: ZVG Politik zu machen. Es war rundum eine gelungene Aktion. Wir bedanken uns bei allen, die bei unserem Stand vorbeigeschaut haben. Roman Oeschger KR-Kandidat SP

LESERBRIEF

Sozial und umweltbewusst Am 12.März entscheidet sich, wie es in unserem Kanton politisch weitergeht. Welche Entscheidungen zu wessen Gunsten in den nächsten vier Jahren getroffen werden. Stefan Oser ist seit zwei Jahren aktiv im Kantonsrat tätig und setzt sich auf der anderen Seite des Berges in Solothurn für unsere Region ein, wo sie leider manchmal ein wenig vergessen geht. Als selbstständiger Ge-

schäftsmann steht er für eine soziale Marktwirtschaft, in welcher der einzelne Mensch und unsere Umwelt nicht vergessen gehen. Unsere Region und unser Kanton brauchen eine kompetente, soziale und umweltbewusste Stimme im Kantonsrat! Stefan Oser ist diese – Ihre – Stimme! Thomas Zeis, SP Hofstetten-Flüh

Vergessen Sie die Jugend nicht! Für den Kantonsrat kandidieren auch mehrere Persönlichkeiten die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es ist wichtig, dass alle Generationen angemessen im Parlament vertreten sind. Was junge Kandidaten vielleicht weniger an Erfahrung mitbringen, machen sie mit grossem Tatendrang und frischen Ideen mehr als wett. Das Jugendparlament Schwarzbubenland empfiehlt Ihnen deshalb die folgenden jungen Kandidatinnen und Kandidaten bei Ihrer Stimmabgabe zu berücksichtigen: FDP: Sarah Stebler, 1995, Nunningen, Studentin glp: Sandra Schauffert, 1999, Hochwald, Lehrling SP: Shulojan Suntharalingam, 1997, Flüh, Schüler; David Häring, 1999, Gempen, Schüler CVP: Janine Graber, 1997, Büsserach, Studentin; Glenn Steiger, 1997, Bättwil, Landwirt in Ausbildung Grüne: Lilian Beile, 1994, Dornach, Steinmetz-Lehrling; Florian Lüthi, 1992, Dornach, Student; Aurin Schweizer, 1992, Dornach, Student Lara Alkan, Vizepräsidentin Jugendparlament Schwarzbubenland

Ads, den Werbeanzeigen für Ihre Seite. Bitten Sie Ihre Kunden, wenn Sie im Geschäft sind, die Seite zu liken. Wenn Sie kostenloses W-Lan anbieten, ist das sogar noch leichter. Weisen Sie auf allen Werbematerialien auf Ihre FacebookSeite hin und veröffentlichen Sie regelmässig interessante Posts, die Sie wiederum bei Bedarf mit Werbeanzeigen breiter streuen lassen können. Viel Erfolg! Daniela A. Caviglia, Nunningen Sie haben auch eine Frage zu Social Media oder zum Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln? Senden Sie sie an info@gilgenberg-marketing.ch, und Daniela A. Caviglia beantwortet sie Ihnen innert einer Woche. Eine Auswahl der Fragen und Antworten werden anonymisiert im Blog von «Gilgenberg Marketing» und im «Wochenblatt» publiziert.

WOHNEN

Tag der offenen Tür bei Möbel Eichler PR. Diesen Samstag und Sonntag, 3./4. März, präsentiert Möbel Eichler auf fünf Etagen die Neuheiten zu den aktuellen Wohntrends. Das umfangreiche Angebot rund ums Schlafen, mit den Systemen der Boxspringbetten und herkömmlichen Einlegerahmen und Auflagen, bietet einen Einblick für höchste Schlafqualität und Schlafkomfort. Eine professionelle Beratung steht stets zur Seite. Funktonalität in allen Bereichen ist der momentane Trend. Elektronisch bedienbare Elemente im Schlafen und Sitzen können heute individuell eingesetzt werden – Wellness für zu Hause. Moderne und elegante Polstermöbel der neusten Generation laden zum Probesitzen ein, wobei auch das ergonomisch richtige Sitzen von grosser Wichtigkeit ist. Und genau diesem Aspekt wird bei dem Sortiment von Möbel

Eichler Rechnung getragen. Das erweiterte Sortiment der Relax-Sessel gibt zudem die Möglichkeit bestehende Elemente zu ergänzen, um so die Sitzqualität auf kleinem Raum zu geniessen. Dem Motto «Möbel speziell für kleine Räume» wird Möbel Eichler in jeder Art und Weise gerecht. An diesen zwei Tagen werden sie in Rat und Tat durch Fachpersonal beraten und erhalten vor Ort «Tipps und Tricks» zur Pflege ihrer Möbel. Wer sich für ein Stück aus der Möbel-Eichler-Kollektion entscheidet, erhält einmalige 15% Rabatt, inklusive gratis Lieferung und kostenloser, fachgerechter Entsorgung der alten Möbel. Möbel Eichler, Hauptstrasse 42, 4628 Wolfwil, 062 926 16 85. www.moebel-eichler.ch. Öffnungszeiten am Tag der offenen Tür: Samstag, 03. März, 10.00 – 17.00 Uhr, Sonntag, 04. März, 10.00 – 17.00 Uhr

WAHLEN KANTON SOLOTHURN

SVP bi de Lüt in Bättwil

Auftritt SVP: Am letzten Samstag in BättFOTO: ZVG wil.

WAHLEN KANTON SOLOTHURN WAHLEN KT. SOLOTHURN

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Bei eisigen Temperaturen haben die SVP Kantonsratskandidaten der Amtei Dorneck-Thierstein am Morgen des 18.2.17 vor dem Coop in Bättwil eine kleine Festwirtschaft im Rahmen der bevorstehenden Kantonsratswahlen aufgestellt. Schon von weitem sah man die SVP Fahnen die den Weg zu unserem

Stand weisen sollten. Am Stand gab es Wurst und Brot, Bier, diverse Mineralwasser, Wein und natürlich auch Kaffee und Kuchen, die zum Verweilen an den aufgestellten Festbänken einluden. Den Passanten, die es eilig hatten, haben wir einen Mohrenkopf, Nastüechli und unseren Flyer mitgegeben, damit sich diese zu Hause über unsere Politik und unsere Kandidaten informieren können. Einige interessante Gespräche mit unseren Kandidaten fanden natürlich auch persönlich statt. Darin wurde ersichtlich, dass viele den Glauben in die Politik verloren haben. Dies möchten wir natürlich ändern und unsere Wahlversprechen umsetzen. SVP Liste 1 – mit Sicherheit e gueti Wahl! Andrea Meppiel, Präsidentin SVP Leimental KR-Kandidatin SVP

LESERBRIEF

Saubannerzüge durchs Schwarzbubenland Toleranz, Respekt und Anstand gegenüber anderen Meinungen sind Werte, welche unser Land geprägt, gestärkt und unsere demokratischen Wurzeln gefestigt haben. Umso bedauerlicher sind die Vorkommnisse während des aktuellen Wahlkampfes zu den Kantonsratswahlen im Schwarzbubenland. Anfänglich wurden die Plakate der SVP-Kandidaten und Kandidatinnen mit hirnlosen Klebern bestückt, dann wurden die Plakate von den Kandelabern gerissen und seit neuestem werden die Plakate und somit die Politiker und Politikerinnen sogar noch mit Kurzschnauz und Scheitel bemalt und damit, ohne jeglichen Realitätsbezug, in die nationalsozialistische Ecke gedrängt. Mir ist die Meinungsvielfalt bedeutend wichtiger als die Meinungseinfalt, denn nur so sind tragbare und konsensfähige Lösungen und Kompromisse möglich. Deshalb ha-

be ich auch keinerlei Probleme mit anderen politischen Ansichten, solange diese ehrlich gemeint sind und aus Überzeugung geäussert werden. Mit den Saubannerzügen der letzten Tage und Wochen zeigen die Vandalen einzig, dass Sie einer Demokratie, wie wir sie glücklicherweise haben und schätzen sollten, nicht würdig sind und sich lediglich mit sinnfreier und krimineller Energie Gehör verschaffen können. Ich argumentiere lieber mit Fakten, gerne hart im Inhalt und der Sache, aber immer fair im Umgang mit dem Gegenüber. Vandalismus, Verleumdungen und Denkverbote haben für mich in den politischen Debatten aber auch im Alltag nichts zu suchen. Sind Sie der gleichen Meinung? Dann setzen Sie meine Namen auf Ihre Liste. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Marcel Schenker, KR-Kandidat SVP


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DORNECK

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METZERLEN

NUGLAR

Fasnacht mit fröhlichen Freunden

Fasnachtshochburg im Dorneckberg Das Epizentrum der Dorneckberger Fasnacht ist eindeutig Nuglar. Am Umzug vom Samstag war alles auf den Beinen. Von Jung bis Alt, Narren und Zuschauer. Martin Staub

Chinesinnen: Auch ihnen gefällt es in Metzerlen. gin. Ein richtiger Geheimtipp ist der Umzug von Metzerlen. Vielleicht gerade deshalb, weil er so klein ist. Nach der Parade treffen sich alle noch auf dem Platz und dann geht es wirklich ab. Die Rotbärg Ruechä geben ein Konzert, die Schotten lassen die Röcke schwingen, und es wird gestopft und gestopft. Wir werden herzlich ins Fest integriert und aufgenommen, mit allen Rechten und Pflichten. Wir werden gestopft und nochmals gestopft und erhalten Mohrenköpfe und Mimosen. Wir halten kleine Buben davon ab, unbewachte Weingläser zu leeren, und schreiten ein, bevor bei ihnen aus dem Stopfen eine Prügelei entsteht. Wir reden mit Chinesinnen, lachen mit Politikerinnen und Zwergenreitern. Metzerlen hat eine richtig lustige Fasnacht!

FOTOS: GINI MINONZIO

Z

ugegeben, von der Beteiligung her, ist der Fasnachtsumzug in Nuglar eher eine Veranstaltung des Oberbaselbiets, spielen sich hier doch die Guggen aus Ittingen Lupsingen, Bretzwil und Sissach für ihre eigene Fasnacht ein. Der Hauptact aber gehörte eindeutig den einheimischen Schwarzbuebe Schränzern, die mit ihren 30 Jahren auf dem Buckel den Umzug eröffneten. Ebenfalls aus dem Schwarzbubenland reisten die Glori Moore aus Hofstetten an. Und selbstverständlich boten auch Los Locos, die zweite Nuglarer Gugge, einen sehens- und hörenswerten Auftritt. Der Rest war sehr viel Volk in Zivil und auch kostümiert.

Eine der vielen Kleingruppen: Sie haben alle Hände voll zu tun mit Geschenke und Konfetti verteilen. FOTOS: MARTIN STAUB

In Rosen gebettet: Ansonsten bleibt die Kleine noch ziemlich passiv.

30 Jahre machen Durst: Bier ist wichtiger als Noten.

Kleiner Waldteufel: Er hat schon sein nächstes Opfer im Visier.

Tattoo: Das Marschieren klappt gut, doch das Spielen müssen sie noch üben!

Nischenfüller: Viele Einzelmasken treibens ebenfalls bunt. bevor die nächste Gugge antanzt, wie hier die Guggezwärgli aus Basel.

Pfeifende Hühner: Eine angehnehme Rarität in Nuglar.

WITTERSWIL

GEMPEN

Die Käfer sind los

Spitzenerlöse am Wertholzverkauf

jjz. Zu Fuss mit dem Rollator fädelt sich Mimosen-Grufti in den Umzug der Witterswiler Fasnacht ein und hält mit dem Tempo wacker mit. Mimosen, Orangen und Mohrenköpfe verteilt er zur Freude der vielen Schaulustigen und lässt dazu immer wieder seine Klingel ertönen. Gleich dahinter die Samba Schnoogge aus Therwil, die in edlen blauen Samtmänteln des Weges kommen. Schräg und laut sind ihre Stücke, sie zeigen sich von ihrer besten Seite. Geld und Geist vermittelt der Wagen mit einem überdimensionierten Tresor, auf dessen Frontseite Sparmassnahmen verkündet werden. «Gäld allei macht nid glücklech, s’mues eim scho ghöre» Wie sinnreich und wahr! Die Eisbären auf dem Wagen verteilen munter Orangen und Süssigkeiten und ver-

Mit Rollator: Mimosenkönig an der Chäfer-Fasnacht.

Vornehm und gediegen: Pferdegespann mit Kutscher. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Zum letzten Mal: Wertholzverkauf durch das Forstrevier Dorneckberg. schleudern grosszügig ihre Konfettis. Eine Kutsche mit zwei weissen Pferden rollt an, der Kutscher mit Lodenmantel und Zylinder. Eine vornehme Dame schreitet voraus und führt die wunderbaren Pferde, die trotz Lärm und Klamauk gutmütig daher trotten. Aus Basel sind die Gaschtro-Noome eingeflogen. Der Sound ist gewaltig, die Marschdisziplin phänomenal. In karier-

Die Wilden: Gugge-Gugger aus Ettingen.

ten Hosen, schwarzem Mantel und Punk-Frisur begeistern sie die vielen Gäste, die am Samstagnachmittag dieses Spektakel verfolgen. Im anschliessenden Gugge-Konzert gibt die Witterswiler Gugge «Noote-Heuer» den Ton an. Vier weitere Gruppen treten vor der Comité-Beiz auf, wo die Schlachtenbummler bei Bier und Wein die letzten Sonnenstrahlen geniessen.

Zum 21. Mal wurden auf dem Gempen Werthölzer aus den Kantonen Solothurn, Baselland, Jura an eine internationale Käuferschaft angeboten. Sehr gefragt ist weiterhin das dunkle Holz, Eichen und Nussbaum. Spitzenerlöse in unserer Region erzielten wiederum Riegelahorne. Ein Ahorn aus Reigoldswil mit 7m Länge und einem Durchmesser von 60 cm erreichte den Spitzenerlös von 19 691 Franken. Für den gleichen Erlös müsste dieser Forstbetrieb ca. 500 Kubikmeter Stammholz Buchen fällen, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Der durchschnittliche Erlös pro Kubikmeter lag in diesem Jahr bei 619 Franken Letzter Wertholzverkauf auf dem Gempen Nach 21 Jahren geht die Tradition der legendären Wertholzverkäufe unter der Leitung von Revierförster Roger Zimmermann zu Ende. «Man soll aufhören wenn’s am schönsten ist» so Zimmermann. Zimmermann galt als Pionier des Riegelahorns in der Nordwestschweiz. Vor 30 Jahren als er das Forstrevier Dorneckberg übernahm, wurde vor allem Brennholz gerüstet. Die Ahorne waren

FOTO: ZVG

gegenüber der Buche und Fichte schon fast ein Unkraut. Mit der Entdeckung der ersten Riegelahorne in unserer Region wendete sich das Blatt. Mittlerweile kennt auch ein Lehrling den Riegelahorn. 2012 wurde die Organisation der Raurica AG in Muttenz übergeben. Sie führt seither das Inkasso und die Auszahlung. Bis 2017 bestand eine gemeinsame Vereinbarung gehabt, welche jetzt abläuft. Nach reiflicher Überlegung hat sich Zimmermann nun entschlossen auch die Leitung abzugeben. Es ist jeweils eine anstrengende und intensive Arbeit. Eine Arbeit die viel Spass gemacht hat und mit viel Herzblut ausgeführt wurde. Unterdessen gibt es in der Schweiz viele Wertholzverkäufe, zu viele, so Zimmermann. Das qualitativ, hochwertige Holz fehlt in unseren Waldungen. Die Raurica AG hat nun ein Jahr Zeit, einen neuen Platz/ Leitung zu suchen und die ganze Organisation neu aufzuziehen. Es gibt gute Anzeichen, dass die hellen Hölzer sprich Buchen / Ahorne wieder mehr gefragt sein werden, was unserer Region sehr entgegen kommen könnte.


Donnerstag, 2. März 2017 Nr. 09

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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Das Museum ist geöffnet LAUFEN. WOS. Nächsten Sonntag, 5. März, ist das Museum Laufental von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Aktuell ist eine Sonderausstellung über die beiden Laufentaler Charakterköpfe Gottfried Jermann und August Cueni zu sehen. Der Vorstand freut sich auf viele Besucher.

Da wurde es dunkle Nacht: Die Lufthüler Clique bediente sich am Laufner Umzug einer besonders leistungsfähigen KonFOTO: MARTIN STAUB fetti-Kanone, passend zum Sujet «Eusi Villa isch beärdigt...»

REGION

LAUFEN

KANTON SOLOTHURN

«Morgestraich» in Basel Neue Leiterin der Valiant Laufen WOS. PostAuto und die Bahn bringen die Fahrgäste am Montag, 6. März, zum Basler «Morgestraich». Auf folgenden Linien verkehren in den frühen Morgenstunden Postautos, die Anschluss an die Extrazüge gewährleisten: Linie 67/73 Gempen–Büren–Liestal, 111/117 Fehren–Nunningen–Himmelried–Grellingen, 112/118 Riederwald–Liesberg, Dorf–Kleinlützel–Laufen, 114/115 Bärschwil–Grindel–Erschwil–Breitenbach–Zwingen. Wer die Fasnacht in Basel vom 6. bis 8. März in Basel unbeschwert geniessen will, nutzt für die Rückfahrt am besten das Nachtangebot. Mit Anschluss auf die Züge aus Basel, die dort um 1.45 und 2.45 Uhr (S3), respektive um 1.50 und 2.50 Uhr (S1) abfahren, bedient PostAuto ab Dornach, Laufen und Zwingen verschiedene Gemeinden in der Region. Alle Details unter: www.postauto.ch/fasnacht

WOS. Amela Osmic übernimmt per 1. März 2017 die Leitung der Valiant Geschäftsstelle in Laufen. Sie folgt auf Stefan Berger, der nach zweijähriger erfolgreicher Führung der Geschäftsstelle Valiant verlässt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Wie aus der Medienmitteilung zu entnehmen ist, kümmert sich Amela Osmic zusammen mit ihrem Team an der Röschenzstrasse 12 um die Anliegen der Privatkunden und KMU aus der Region. Sie ist seit 2004 bei Valiant und deren Vorgängerbank, die Bank Jura Laufen, zuletzt als Geschäftsstellenleiterin bei Valiant in Reinach BL. Amela Osmic erwarb 2012 das Diplom Betriebswirtschafterin HF. Sie lebt mit ihrer Familie in Laufen und kennt die lokalen Gegebenheiten bestens. In der Geschäftsstelle Reinach übernimmt Christian Rapp die Leitung.

Zusatzkredit Passwang WOS. Für die Sanierung der Passwangstrasse Nord ist ein Zusatzkredit von 7,8 Millionen Franken nötig. Die kantonsrätliche Finanzkommission stimmt diesem Kredit nach kontroverser Diskussion mehrheitlich zu. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament einen Zusatzkredit von 7,8 Millionen Franken. Dieses Geld wird für Projektänderungen bei der Gesamtsanierung benötigt. Nach Bewilligung des ursprünglichen Verpflichtungskredites von 13,7 Millionen Franken deckte ein unabhängiger Prüfingenieur massgebende Mängel auf. Das Projekt musste deshalb angepasst werden. Mehrkosten entstanden unter anderem aufgrund der zusätzlichen Sanierung der bergseitigen Stützmauer und der Entwässerungsmassnahmen. Zudem soll die Durchfahrt des Zingelentunnels neu durch eine Ampel gesteuert werden.

Heckenpflanzen Thuja Smaragd und Brabant, 100-130 cm, Fr. 10.Buchs,100–150 cm, Fr. 8.– Kirschlorbeer 100-150 cm, Fr. 8.Franz Bohrer 079 302 57 47 Leo Buchwalder 079 480 61 90 4254 Liesberg. Bitte keine SMS!

Fahrzeugmarkt

Anlaufstelle für Altersfragen LEIMENTAL. gin. Kantonsübergreifend haben neun Gemeinden im Leimental eine Anlaufstelle für Altersfragen geschaffen. Das Pilotprojekt ist vorerst auf zwei Jahre geplant. Nach den ersten acht Monaten ist die Zwischenbilanz positiv, vermeldet das Dorfblatt von Hofstetten-Flüh. Auf der Website stellen 71 Anbieter ihre Dienste dar in den Bereichen Freizeit, Beratung, pflege, Fahr- und Mahlzeitendienst und Wohnangebote. Informationen unter: www.altersfragen-leimental.ch. Wandern mit Brigit Wyss METZERLEN. WOS. Am nächsten Sonntag, 5. März, laden die Grünen Dorneck-Thierstein zum Wandern mit Brigit Wyss im Leimental ein. Dabei gibt es Gelegenheit, die grüne Regierungsratskandidatin und Kantonsratskandidierende aus dem DorneckThierstein kennen zu lernen. Besammlung ist um 12:40 Uhr beim Hofladen vom Chirsgartehof in Metzerlen an der Hauptstrasse 3. Die Wanderung geht über die landskron und endet um 16 Uhr in Rodersdorf. Bitte Identitätskarte mitnehmen. Die Beschissenheit der Dinge LAUFEN. WOS. Lust auf Kinoabend? «The Misfortunates — Die Beschissenheit der Dinge» ist ein Film mit einer guten Portion Humor und Tiefgang. Es geht um einen Teenager, der inmitten vorpubertärer Männer aufwachsen muss. Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen, Donnerstag, 9. März, 20.30 Uhr.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Club der Töchter Von Natasha Fennel / Roisin Ingle

Der Titel dieses Buches hat mein Interesse geweckt. Was ist wohl der Sinn eines Clubs der Töchter? Der Untertitel verrät es : «Eine wahre Geschichte über neun Frauen, die beschlossen, die Beziehung zu ihren Müttern zu verbessern». Eine Thematik, die wohl viele Frauen anspricht. Natasha Fennel ist Kommunikationsberaterin in einer Werbeagentur. Roisin Ingle ist Redakteurin und Kolumnistin bei der Irish Times. Beide leben in Dublin. Es ist ihr erstes gemeinsames Buch. Natasha steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich : Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel und auf diesen melden sich Hunderte von Frauen. Sie lädt acht davon zu sich ein und so entsteht der Club der Töchter. Nach vielen offenen Gesprächen stellen die Frauen zehn Dinge auf, die man mit der Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist. Ein sehr berührendes, liebevolles und lesenswertes Buch! Christine Eckert

20170302 woz wosanz  

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